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Und schon wieder ein Völkermord mehr, an den wir glauben müssen

Lesezeit: 2:00

Wieder einmal haben sich die Deutschen selbst bezichtigt.

Diesmal geht es um Vorgänge zwischen 1904 und 1908 in Namibia, dem damaligen Deutsch-Südwestafrika. Damals seien 85.000 Herero und Nama von deutschen Truppen getötet worden. Das stuft die deutsche Regierung nun als Völkermord ein.

Das spricht gewiss für die edle deutsche Dauerbereitschaft zur Selbstzerknirschung. Dahinter stehen gewiss auch historische Fakten (auch wenn ich ehrlich gesagt kein großer Experte in der Geschichte jenes afrikanischen Landes bin).

Ungut ist nur, dass jetzt zunehmend europäische Strafgesetze zum Glauben an „Völkermord“-Deklarationen durch internationale Gerichte verpflichten. Das widerspricht nicht nur der Freiheit historischer Forschung – es könnten ja andere Historiker zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Das ist auch ärgerlich, weil andere Völker viel weniger unkritisch sind und viel seltener solche „Völkermord“-Deklarationen abgeben.

Man denke nur an die Blutbäder und Verbrechen, die Belgien im Kongo angerichtet hat, die Großbritannien in Amritsar begangen hat, die die Sowjetunion an den Balten, den Krimtataren und Russlanddeutschen durchgeführt hat. Man denke nur an die tschechischen Verbrechen an den Deutschen in Böhmen und Mähren. Man denke nur an die japanischen Untaten in großen Gebieten Ostasiens. Man denke nur an das Blutbad des Russlandfeldzugs von Napoleon, der in Frankreich noch hoch verehrt wird.

Aktuell noch dubioser ist, ob man jetzt den Massenmord an 8000 Bosniaken in Srebrenica als Völkermord glauben muss oder nicht. Die EU sieht das so; in der UNO jedoch ist soeben ein diesbezüglicher Resolutionstext abgelehnt worden. Nicht zuletzt wegen des russischen Vetos, das damit begründet wird, dass man die Serben nicht nur als Täter bezeichnen sollte, sondern dass sie in einigen anderen Episoden auch Opfer gewesen seien. Was ja auch nicht von der Hand zu weisen ist. Aber haben nicht doch die Serben unter Milosevic mit allem angefangen? Aber haben nicht doch – endlos könnte man so Vorwürfe und Gegenvorwürfe alleine zum Stichwirt Srebrenica gegeneinander stellen.

Was gilt nun für den einfachen Bürger? Da schweigen die klugen Juristen und Gesetzgeber auf einmal, die sonst immer offensiver den Bürgern ihr Meinungsdiktat aufzulegen versuchen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2015 06:30

    Zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts waren große Teile Afrikas auf den Landkarten noch als weiße Flächen dargestellt.

    Die Kolonisierung Afrikas hauptsächlich durch England, Frankreich und den jungen Staat Belgien bestand leider auch aus vielen Vorgängen, für welche die Historiker, wenn es ihren AUFTRAGGEBERN OPPORTUN erscheint, das Wort Völkermord verwenden können.

    Bismarck stellte sich, mit guten Gründen, lange gegen einen späten Einstieg des deutschen Kaiserreiches in diese Kolonisierung Afrikas.

    DIE VERGLEICHSWEISE HOHE HIRTENKULTUR DER HEREROS, MACHTE DIESES VOLK GEGEN EINE KOLONIALE UNTERWERFUNG EMPFINDLICHER ALS VIELE STEINZEITLICHE VÖLKER AFRIKAS !
    BRITISCHE EINFLUSSAGENTEN HATTEN ES DA BESONDERS LEICHT, ZUM AUFSTAND AUFZUWIEGELN. SIE SORGTEN AUCH FÜR BRITISCHE WAFFEN

    Die Niederwerfung des HERERO-AUFSTANDES war leider damals in Art und Umfang
    durchaus im, bei Kolonialmächten üblichen, Rahmen und löste auch im Kaiserreich selbst Empörung aus.

    DIE VORFAHREN JENER, WELCHE HEUTE SO LAUT DEUTSCHE KOLONIALSÜNDEN AN DEN HEREROS SO LAUT IN DIE WELT SCHREIEN, WAREN DAMALS SELBST BRUTALE KOLONIALHERREN ! ! !

    Für die Verbrechen aus der Kolonialzeit büßen wir leider heute durch die Invasion, meist militant-moslemischer, Invasoren. Briten Franzosen und Belgier waren die Hauptsünder, nicht die Deutschen!
    In Deutsch-Südostafrika stehen die ehemaligen deutschen Kolonialherren bis heute
    in hohem Ansehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2015 02:14

    Nicht zu vergessen der erfolgreichste:
    Die fast gelungene Ausrottung der Indianer durch die USAmerikaner.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2015 09:00

    Also ich glaube ganz fest an den Voelkermord an den Europaeern durch die derzeitige Nomenklatura.
    Und in geraumer Zeit wird das ein Gericht feststellen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2015 14:13

    Der einzige Völkermord, von dem zu wissen und zu berichten sofortige Strafverfolgungsdrohung auslöst, ist jener an Deutschen. An jenen, den Polen im Windschatten des alliierten Sieges von 1918 in Westpreussen und Ostoberschlesien begingen, an jenen, den sie unmittelbar vor und mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges in Bromberg und anderswo und unmittelbar danach begingen. Und jenen, den zahllose andere an Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Moldawien - und Ungarndeutschen, an Preussen, Pommern, Schlesiern, im Memelland und an Baltendeutschen begingen. Denn davon zu wissen und zu berichten könnte ja zur Rechtfertigung von was auch immer beitragen. Was für eine blöde und primitive Welt, die dieser Sozialismus geschaffen hat.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2015 11:53

    Wenn jemand einem anderen aus Eigennutz oder aus sonstigen perfiden Gründen permanent ein SCHLECHTES GEWISSEN EINREDET, zeugt das von einem abgrundschlechten, miesen, fiesen Charakter.

    Wenn jemand sich von irgendjemandem permanent ein SCHLECHTES GEWISSEN EINREDEN LÄSST, ist er dumm (gemacht worden).

    Die mit dem niederen Charakter können aus den eigenen Reihen kommen oder von außen---die Triebfeder eint sie und nährt sich immer aus HASS, NEID und MACHTGIER.

    Die mit dem niederen Charakter kennen und nützen die "Wissenschaft von der menschlichen Seele", die Psychologie, zu ihren Gunsten: Sie NEUROTISIEREN ganz bewußt und zielstrebig ein ganzes VOLK, nämlich die Deutschen und machen sie zu SÜNDENBÖCKEN für alles Schlechte auf der Welt bis in alle Ewigkeit.

    Wer den "SÜNDENBOCK" erfunden hat, machte/macht es sich leicht---er ist immer "ohne Schuld", denn diese hat man ja in altbewährter Gepflogenheit dem Sündenbock angehängt ---und dieses arme Tier dann in die Wüste geschickt...... Aber einen guten Charakter wird jener dennoch nie haben, weil er die eigene Schuld nie als solche anerkennt oder bereut.

    Wann endlich werden sich die Deutschen von ihrer NEUROSE befreien können? Das gesunde Selbstbewußtsein hat man ihnen ja abgewöhnt, damit sie den Rubel rollen lassen, denn DARUM geht es letztendlich. Ein selbstbewußtes Volk hätte schon längst gesagt: SCHLUSS DAMIT---SCHAUT EUCH EURE EIGENE MÖRDERISCHE GESCHICHTE AN und laßt uns in Frieden!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2015 07:56

    Da kann man - in mehrfacher Hinsicht - wirklich nur sagen:

    "denn an der ganzen Schei..e sind sie selber schuld"!

    Die Deutschen sind halt
    ... zu tüchtig!!!!
    -- zu ehrlich (bis blöd-ehrlich - siehe oben!)
    ... zu ungeschickt (siehe auch oben!) !

    Mir geht der sprichwörtliche "Hut hoch", wenn ich an die lächerlichen Anwürfe einiger Zampanos der von Deutschland hochgefütterten Euro-Südländer-Konkursanwärter denke!
    Neben dem unreifen Renzi ist ja vor allem auch Möchtegern-Staatsmann Hollande
    ein falscher Fuffziger: beide reden aus lauter Angst um ihr eigenes Land den Griechen das Wort!

    Ja, das "Unwort" vom "bösen Deutschen" feiert bedenkliche Urständ!!!

    Das nennt man dann "Europäische Dankbarkeit"!

    Zum Kotzen, das alles!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2015 15:11

    Das passt in die derzeitige Stimmungsmache gegen Deutschland. Ich habe heute von einem internationalen Aufruf zum Boykott deutscher Waren gelesen.

    Dann das doppelzüngige Spiel Amerikas mit Russland eifrig Geschäfte zu vereinbaren gleichzeitig die EU (=Deutschland) zur Aufrechterhaltung und Verschärfung von Sanktionen zu zwingen.

    Peter Scholl Latour hat sich möglicherweise geirrt und hätte besser ein Buch über Europa (=Deutschland) im Zangengriff geschrieben. Mich beschleicht langsam das Gefühl, ein wacher Blick in die Gegenwart lehrt uns mehr über die Geschichte, als das Studium zeithistorischer Bücher.


alle Kommentare

  1. nora Goldberg (kein Partner)
    18. November 2015 14:37

    Leider (oder Gott sei DANK) handelt es sich bei dem angeblich von den Deutschen begangenen Völkermord wieder einmal um eine Lüge. Es ist wieder einmal so, dass jedes Mittel recht ist das deutsche Volk als Verbrechervolk zu stigmatisieren. So können andere von ihren eigenen Verbrechen gegen die Buren und indigene Völker in Afrika oder sonstwo ablenken, und die Deutschen eignen sich hervorragend als Sündenbock. Ich empfehle herzlich das Buch von Claus Nordbruch "Völkermord an den Hereros in Deutsch-Südwestafrika?"
    Mit freundlichen Grüßen
    Nora

  2. Astuga (kein Partner)
    16. Juli 2015 20:12

    Man muss etwa bei den Briten gar nicht in die Ferne schweifen (Das Blutbad im Tempel von Amritsar war trotz aller Tragik eine Episode).
    Es reicht sich anzusehen, was sie an Irland verbrochen haben.

    Belgien und den Kongo zu erwähnen ist sehr treffend, mir ist das während der sog. EU-Sanktionen sauer aufgestoßen, dass sich gerade die belgische Regierung so aufgespielt hat - von wegen Vergangenheitsbewältigung.
    Man könnte auch noch die Niederlande erwähnen und deren Kolonialverbrechen.

    Oder den islamischen Imperialismus und Sklavenhandel (beides Phänomene selbst noch der jüngsten Gegenwart), oder das globale Grauen des Kommunismus.
    Um nicht zu eurozentristisch zu werden...

  3. Torres (kein Partner)
    16. Juli 2015 11:17

    Unterberger ist offenbar auch schon leicht verwirrt: "... weil andere Völker viel weniger unkritisch sind ..." "Weniger unkritisch" heißt doch wohl im Klartext "kritischer"; gemeint ist aber offenbar das Gegenteil - oder? Aber, wer weiß das schon? Wahrscheinlich nur Unterberger selber.

    • fewe (kein Partner)
      16. Juli 2015 11:32

      Wenn jemand weniger unkritisch ist ist er nicht ganz unkritisch, aber auch noch nicht kritisch. Wenn jeman kritischer ist könnte er auch sehr kritisch sein.

      Also ich verstehe das schon ;-)

  4. fewe (kein Partner)
    16. Juli 2015 08:39

    Justiz und Gesetzgeber schreiben Geschichte. In einer schönen Zeit sind wir da gelandet.

    Wenn diese Machthaber nicht bald irgendwie verjagt werden, steht eine sehr dunkle Zeit vor uns.

  5. Konzerndiktatur EU (kein Partner)
    16. Juli 2015 08:08

    Die von Deutschland bezahlten ASOW-ISIS-Neonazi-Söldner müssen alle Russen in der Ukraine töten, weil es dort Rohstoffe gibt. Das muss leider sein!

  6. Tik Tak (kein Partner)
    16. Juli 2015 07:59

    " ... Dahinter stehen gewiss auch historische Fakten (auch wenn ich ehrlich gesagt kein großer Experte in der Geschichte jenes afrikanischen Landes bin). ..."

    Nun ja, Unterberger, Unbildung und Revisionismus sind bei Ihnen ja nichts neues.

    Wer ein Land okkupiert, die Bewohner als Tiere betrachtet und auch so behandelt, diese versklavt und dann, wenn die sich wehren, die Anordnung ausgibt diese ursprünglichen Bewohner des Landes allesamt auszurotten und dies dann auch durchführt, der muß sich als jemand bezeichnen lassen, der einen Völkermord auf dem Gewissen hat.

    Dabei ist es egal ob das die Hereros waren oder andere.

    Das ist keine Glaubenssache, das sind gut belegte Fakten.

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Juli 2015 08:08

      Es hilft auch nichts, wenn diesen Völkermord mit dem Hinweis darauf zu relativieren sucht, die anderen hätten das auch getan.

      Nein, Unterberger, der Völkermord an den Hereros war genau das, ein Völkermord.

      Wie viele andere auch.

      Und es macht die Sache auch nicht besser, wenn man versucht, wie die damaligen Deutschen es getan haben, und es viele noch heute tun, die Sache damit zu "erklären", daß die Hereros angeblich nichts mit dem Land im Süden Afrikas anfangen hätten können.
      Und dass die Deutschen, wie die Briten, Holländer, Belgier und andere, doch viel besser als Eigentümer dieser Länder geeignet wären.

      Alleint: " ... Zwei Monate nach dem Angriff, am 2. Oktober 1904, präzisierte Trotha seinen Vernichtungswillen im sogenannten Schießbefehl: "Innerhalb der deutschen Grenze wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volk zurück oder lasse auf sie schießen." ... "

      Sollte auch einem Unterberger klar machen, daß es sich hier nicht um eine Glaubenssache handelt sondern um eine Feststellung die ganz einfach historischen Tatsachen geschuldet ist.
      Das hat auch mit dem StGB nichts zu tun.

      Die Ausrottung ganzer Völker in diversen Kolonien ist einfach Teil der damaligen Vorgangsweise gewesen.

      Entsetzlich?
      Ja, aber leider auch Realität.

      Was kommt als nächstes Unterberger?
      Zweifeln Sie dann vielleicht auch noch den Genozid an verschiedenen Bekenntnis-, Lebensform- und Volksgruppen im 3. Reich an?
      Ist der für Sie auch Glaubenssache?

    • Zraxl (kein Partner)
      16. Juli 2015 08:53

      @Tik Tak
      Die Darstellung historischer Tatsachen ist das eine, das Erzwingen eines Geschichtsbildes mit dem Strafrecht ist etwas ganz anderes. Natürlich darf man (im moralischen, aber hoffentlich nicht im strafrechtlichen Sinn) einen Völkermord niemals durch andere Völkermorde relativieren oder gar rechtfertigen. Das Ungleichgewicht in der Berichterstattung über die durchaus zahlreichen Menschheitsverbrechen ist aber tatsächlich ein Problem und dient zur Manipulation der Qualitätsmedienkonsumenten.

      Und ja, auch die Tatsache, dass Zweifel an den Verbrechen der Hitlerei durch das Strafrecht bedroht sind, ist eine Schande für ein Etwas, das sich ein Rechtsstaat nennt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Juli 2015 10:51

      Zraxl,

      das mit dem StGB sehe ich auch so, keine Frage, da wird bisweilen etwas festgeschrieben, das nur auf dem Mist der Ideologie der Verfasser des Gesetzes entstanden ist.
      Dennoch, es ist, auch nach aktueller Gesetzeslage, kein Problem Dinge anzuzweifeln wenn man sie auch nachweisen kann.
      Und zwar unzweideutig und nach wissenschaftlichen Standards.
      Nur dann ist man mit seinem Zweifel auch unangreifbar.

      Fakten sind, soweit sie ausreichend dokumentiert und nachgewiesen sind, nicht angreifbar.

      Was der Unterberger hier will ist aber etwas anderes.
      Den stören diverse Gesetze die er nicht versteht und die gegen sein Weltbild verstoßen.
      Dazu versteckt er sich dann hinter so seltsamen Aussagen wie eben, er verstünde nichts von der Geschichte des Landes.
      Plötzlich wird bei ihm ein Faktum zu einem "aufgezwungenen" Glauben.

      Damit outet er sich als etwas, das eigentlich mehr im Bereich der Esoterik zu finden ist als in der realen Welt.
      Vermutlich nimmt er so Spinner wie den "aufklärung" zu ernst und das produziert dann schlimme Schäden.

      Seine Aussage zum dokumentierten Völkermord an einem Eingeborenenstamm in einer ehemaligen deutschen Kolonie ist jedenfalls knapp an einem intellektuellen Offenbarungseid dran.
      Als nächstes wird er vermutlich bezweifeln, daß es überhaupt jemals zu irgendeinem Genozid gekommen ist.

      Die Geschichte ist nun mal voll von Massen- und Völkermorden.
      Die hat es gegeben, egal ob man die in einem StGB zur Annahme dieser Tatsache verpflichtet wird oder nicht.

      Da von einem "Völkermord an den wir glauben müssen" zu schreiben ist eine intellektuelle Bankrotterklärung.

      Da gäbe es bessere Beispiele als jene, die bestens dokumentiert sind.

    • Konrad Loräntz
      16. Juli 2015 11:30

      Tik Tak hat wohl zuviele DDR Geschichtenbuecher gelesen.
      Paul von Lettow-Vorbeck hat sicher deshalb jahrelang mit seinen ostafrikanischen Helfernden Englaendern trotzen koennen, weil er sie wie Tiere behandelte.
      Und zu den Hereros: Die wurden ja nicht beim Haekeln ueberrascht - und was man bei Vorgaengen in fernen Wuesten vor 110 Jahren als historische Wahrheit betrachten kann, steht auf einem anderen Blatt.
      Sehr informativ dazu das Buch von Claus Nordbruch (ach, der wird Ihnen aber wohl zu unlinks sein).

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Juli 2015 12:00

      Witzig, das "treudeutsche Geschichtsbild" des Konrad Loräntz.

      Dann sind die Deutschen wohl seit Ewigkeiten im Süden Afrikas angesiedelt gewesen und die Hereros waren die Kolonialisten?
      Und, wenn man nach Ihren sehr seltsamen Aussagen geht, dann ist der Umstand, daß sich die Hereros gegen die Versklavung durch die deutschen Kolonialisten gewehrt haben auch bestenfalls als "Verbrechen gegen die deutsche Rasse" anzusehen und daher selbstverstädlich mit einem Genozid an den Hereos zu ahnden.

      Ihre "Argumentation" deckt sich mit der "Argumentation" der deutschen Kolonialisten und der Nazis, daß in den Gegenden, die sie erobern wollten und hatten, ehh keine Menschen oder bestenfalls unlebenswerte Untermenschen leben die man daher jederzeit versklaven und umbringen kann.
      Wenn der deutsche Herrenmensch sie nicht gerade zum Ficken oder zum Arbeiten gebraucht hat.

      Es ist kein "linkes Geschichtsbild", wenn man die Realität anspricht.
      Es ist aber, wie unübersehbar bei Ihnen, das Geschichtsbild eines dumpfen Rassisten, wenn man es OK findet, daß Kolonialisten Eingeborene als Untermenschen versklaven und massenhaft umbringen.

      Und nein, ich kenne das von Ihnen genannte Buch von Claus Nordbruch ("Völkermord an den Herero in Deutsch-Südwestafrika? Widerlegung einer Lüge") tatsächlich, wie auch einige andere Darstellungen aus dieser Zeit.
      Komisch nur, daß gerade dieser Autor wegen seiner Nazi Aktionen nicht nur die Bundeswehr verlassen mußte sondern auch Deutschland.
      Es wundert mich nicht, daß dieser Nazi bei Ihnen hoch im Kurs steht.

      Ich habe übrigens sogar noch einen entfernten Verwandten in Windhoek.
      Einen Nachfahren der damaligen deutschen Kolonialisten, bevor Sie hier noch einen weiteren rassistischen Rülpser von sich geben.

    • blem-blem
      16. Juli 2015 21:03

      @ Tik Tak

      " ... Dahinter stehen gewiss auch historische Fakten (auch wenn ich ehrlich gesagt kein großer Experte in der Geschichte jenes afrikanischen Landes bin). ..."

      Was geifern Sie hier herum? Wo liegt in dieser Aussage der Revisionismus?

      Sie selber sind genau in wievielen Völkermorden Experte? Wo kann man Sie unter ihrem wirklichen Namen anspucken, wie sie es ggü Unterberger machen?


      Trothas Handlungen waren bestimmt aus HAss geboren, aber auch aus Furcht und aus Verzweiflung über Entbehrungen, da er den Kampf seiner Truppe auf teils unwirtlichem Terrain und unter Heimsuchung von Typhus, Ruhr, Malaria im Felde durchmachte.

      Und auch wenn man diesen Schießbefehl nicht gutheißt, wird es wohl auch hier erlaubt sein anzumerken, dass selbstverständlich davor auch den HEreros Gewaltexzesse anzulasten waren.

    • blem-blem
    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Juli 2015 22:48

      blem-blem,

      die Motivation des Trotha ist irrelevant, das Ergebnis ist das Problem.

      Was den Revisionismus vom Unterberger anbelangt, der findet sich nur ein paar Absätze weiter unterhalb des Zitats, auf welches ich verweise.

      Die Auslöschung eines ganzen Volkes, aus welchen Gründen auch immer, dürfte gerade mal bei ein paar Nazis und/oder Rassisten dazu führen eine andere Bewertung als die eines Genozids zu erfahren.

      So dumm kann man ja gar nicht sein, daß man, wie der Unterberger, das hinter einem "da können ja andere zu einem anderen Ergebnis kommen" versteckt und sich dann auf die Bestimmungen des StGB beruft, die einem ja "leider" keine andere Möglichkeit lassen.

      Der Genozid an den Hereros eignet sich herzlich schlecht als Beispiel für strafrechtlich verankerte Geschichtsschreibung, dazu ist der zu gut dokumentiert.

      Ich finde es schon witzig, wie ein "blem-blem" gerne meinen echten Namen wissen will.
      Sorry, aber schon aus beruflichen und gesellschaftlichen Gründen bleibe ich anonym.
      Meine Freunde wissen sowieso wer ich bin, wie ich auch ein paar Klarnamen anderer Poster hier kenne.

    • blem-blem
      17. Juli 2015 00:04

      Dazu habe ich nur zu ergänzen, dass Genozid, also Völkermord, ein monströser, politisch usurpierter Begriff ist, dessen Unangebrachtheit sich vorliegend daran manifestiert, dass - laut einem Bericht der Wiener Zeitung ("Zeitreisen", 12. 10. 2007) - derzeit noch immer 12.000 Hereros in Namibia leben.

      Organisierter, ethnisch orientierter Massenmord wäre die passende Bezeichnung.

      Schon dies allein ist ein Grund, von Gerichten verhängte Gaubensdiktate an irgendwelche "Völkermorde" abzulehnen (plus Kritikverboten an der Urteilsfindung, natürlich).

      Genau dieser verfehlte Begriff verwischt, in welchem Ausmaß tatsächlich versucht wurde, eine Ethnizität nachhaltig und nicht nur im Rahmen einer hasserfüllt überschießenden Kampagne, auszurotten. Der politische Einschlag dieses Terminus verwischt auch Unterscheidungen zwischen Massenmord und erzwungener Assimilation, also kultureller Auslöschung.

    • blem-blem
      17. Juli 2015 00:04

      ... Kritikverbote ..., natürlich.

    • Tik Tak (kein Partner)
      17. Juli 2015 08:03

      blem-blem,

      das mit dem gesetzlich festgelegten Kritikverbot sehe ich genau so.

      Nur, ich sehe auch das Problem mit der Argumentation, daß wenn ein paar von einem Volk überleben, das nur ein organisierter Massenmord ist.
      Es haben bei fast allen Genoziden immer ein paar Leute überlebt.
      In dieser Situation, wenn ein Volk nicht vollständig ausgerottet wurde, nur von Massenmord zu sprechen dürfte in der strafrechtlichen Aufarbeitung nicht ganz der Intention des oder der Täter gerecht werden.
      Das ist aber eine der Grundlagen der strafrechtlichen Aufarbeitung.

      Dann wären bei vielen Genoziden wegen der "Unvollständigkeit" der Ausführung alt nur ein paar Morde übergeblieben.

      Das bezieht sich nicht auf den Trotha alleine, das gilt für alle derartigen Fälle, egal wer die begangen hat.
      Sonst würden sich viele gerichtlichen Aufarbeitungen durch diverse UN Tribunale, wie z.B. das zum Ruanda Konflikt, ganz einfach ad absurdum führen.
      Von den geschichtlichen Genoziden im 1. und 2. Weltkrieg sowie unter verschiedenen totalitären Regimes ganz abgesehen.

      Und ja, es ist mir leider auch klar, daß starke Staaten und Gewinnerstaaten sich dieser Gerichtsbarkeit nur zu oft entzogen haben und weiterhin entziehen werden.
      Das macht es für das Opfer zwar nicht anders oder besser, aber es macht ein Problem mit Aufarbeitung.

    • blem-blem
      17. Juli 2015 08:38

      Was bitte heißt: ... "nur Massenmord" ....?

      Zwischen "Massenmord" und "organisiertem Massenmord" ist ja wohl ein Unterschied.

      Und auch wenn es jenen nicht gefällt, die - wie weiland - ihre Wahrheit in die Sphäre göttlicher Unfehlbarkeit rücken wollen, kommt es auch bei organisierten Massenmorden auf jeden einzelnen der folgenden Faktoren an, wie die Quantität, die Ausführungsweise, die allgemeinen Umstände, vorangegangene Provokationen/Eskalationsverläufe, die mitspielende Emotionalität, ein evtl von langer Hand geplanter Vorsatz, und anderes mehr. - Das alles hat nichts mit Rechtfertigung, sondern nur mit Gewichtung zu tun.

    • blem-blem
      17. Juli 2015 14:16

      Vor allem aber haben Gerichte in Bezug auf die oben angeführten Faktoren notgedrungen nur einen begrenzten Wissensstand, der im Zuge fortgesetzter geschichtswissenschaftlicher Erforschung hernach noch fortlaufend vertieft werden wird.

      In dieser Hinsicht ist es unerträglich, dass Delikte des organisierten, ethnisch orientierten Massenmordes, die in der Regel immer einzigartige Begleitumstände aufweisen, mit der Etikettierung "Völkermord" in einen Topf geworfen und nach dem Willen der Sozialarchitekten fortan der Auseinandersetzung durch das "gemeine Volk" entzogen bleiben sollen.

      Krasses Beispiel: Ob "Völkermord" durch nukleare Auslöschung oder durch erzwungene Assimilierung (- was von Intellektuellen auch als Genozid bezeichnet wird -), etwa durch Verbot der Volkssprache, ist wohl noch ein Unterschied!

  7. NATO-ISIS-Nazi (kein Partner)
    16. Juli 2015 07:48

    Die von der CIA organisierten und von Deutschland bezahlten ASOW-ISIS-Neonazi-Söldner müssen alle Russen in der Ukraine töten. Alle Hurenschreiber finden das Spitze!

  8. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      16. Juli 2015 07:06

      Zum neuesten „Völkermord“ an den Herero: Dem gingen – wie auch heute in Afrika üblich – ständige blutige Überfälle auf deutsche Farmer voraus. Nachdem das Faß schließlich einmal übergelaufen war, kam die Abwehr gegen zahlenmäßig überlegene Herero. Weil es Deutsche Truppen in Kompaniestärke waren, wurden die Verluste der Herero von den Engländern zum „Völkermord“ – Jahre später - umlackiert. Der Rest ist dem heutigen „Schuld-und-Sühne“-Kotau der gehirngewaschenen Deutschen und ihrer landesverräterischen politischen Kaste zu danken.

      Nur nebenbei: in den Burenkriegen internierten die Engländer die deutsche Zivilbevölkerung in Konzentrationslagern und ließ sie hier – in überwiegend wüstenähnlicher Gegend – verrecken. Bei den „kriegerischen“ Auseinandersetzungen wurden diese Gefangenen – Frauen und Kinder – als menschliche Schutzschilde vor den englischen Truppen vorgeschoben.

      Zum wirklichen Völkermord an den Deutschen – nach dem Krieg – ein Zitat des Bundeskanzlers Konrad Adenauers aus einer Rede im April 1949:

      "Aus den östlichen Teilen Deutschlands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. sind nach den von amerikanischer Seite getroffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. 7,3 Millionen sind in der Sowjetzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben. ... Es sind Untaten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen. Die Austreibung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945. Ich bin überzeugt, daß die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird".

      Dabei scheint die Zahl der Vertriebenen mit 13,3 Millionen viel zu niedrig zu sein.

      Die von Eisenhower veranlaßten Morde an einer Million deutscher Kriegsgefangener auf den Rheinwiesen (Other Losses von Braque) seien nur zum Drüberstreuen in Erinnerung gerufen.

      Die Tschechen haben n a c h dem Krieg über 300.000 bei der von Benesch veranlaßten Vertreibung der Sudetendeutschen auf bestialische Weise ermordet.

      Und heute findet der Seelenmord am deutschen Volk (dem in solchen Fällen immer auch die Österreicher selbstverständlich zugerechnet werden) durch die Umvolkung und Vernegerung statt, die von den USA als Krieg gegen Europa – Deutschland – geführt wird.

      Zu Sebrenica: Als der Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien tobte (und die USA das Land überfielen und mit „depleted Uranium“-Munition verseuchten), schrieb der „private“ US-Geheimdienst (man erinnere sich an die jüngsten Aussagen von dessen Chef Friedman zur US-Politik/Strategie) in einem damals erschienenen Artikel: „Where are the killing-fields“, daß man trotz langer Untersuchungen durch amerikanische/westliche forensische Kommissionen die von der Propaganda behaupteten 8.000 Leichen nirgends gefunden habe.

      Es scheint auch dies eine praktische „Wahrheit“ zu sein, mit der man heute die politische Agenda behübscht.

  9. Konrad Loräntz
    15. Juli 2015 20:12

    Meines Wissens wurde der Herero-Krieg erst 1917 durch London als gar graeuliche Untat der Welt praesentiert. Viele Jahre nach den Vorgaengen und just gegen Ende das 1. WK, der wohl jeden Tag mehr Opfer forderte als der gesamte Herero-Krieg. Nicht zuletzt durch die britische Hungerblockade.
    Die Stilisierung zum 1. HC erfolgte dann durch Historiker der DDR - noch Fragen ?

  10. Undine
    14. Juli 2015 17:35

    Da es ja seit einer Ewigkeit GEFORDERTER/GEFÖRDERTER USUS ist, die GESCHICHTE so lange zu VERDREHEN, daß am Ende IMMER die DEUTSCHEN an allem Übel auf der Welt die Schuld tragen, darf einen auch diese jüngste Schuldzuschreibung nicht mehr wundern.

    Da keiner von den Anschuldigern in Namibia "dabei" war, haben die Deutschenhasser und diejenigen, die sich viel Geld versprechen, die Oberhand---und wer dieses neuerliche Dogma vom Völkermord anzweifelt (wie auch alle übrigen ähnlich gelagerten Dogmen!), wird schnell in die Nazi-Ecke gedrängt. So einfach ist das, den Mund zu verbieten.

    Wikipedia Zitat:

    "Die Herero griffen Farmen an, blockierten Bahnlinien, zerstörten Telegrafenmasten und überfielen Handelsniederlassungen. 123 Deutsche starben, die Wucht des Aufstands traf die Siedler völlig überraschend. "Dass der an sich stumpfe und phlegmatische Herero", so das chauvinistische Pauschalurteil in den Annalen des Generalstabs, angesichts eines Kampfes auf Leben und Tod zu Widerstand in der Lage sei, sei selbst für einen Kenner des Landes nicht vorauszusehen gewesen."

    Der endgültige Untergang der Hereros ist bei Gott nicht den Deutschen anzulasten. Die Hereros flohen wider besseres Wissen in die WASSERLOSE Wüste. Dort wurde das Schicksal der Hereros besiegelt.

    Vor Jahren besuchte ich einen FRIEDHOF nördlich von Windhuk. Dort lagen die unzähligen im Kampf am Okahandja anno 1904 Gefallenen, aber auch die willkürlich von den Hereros ermordeten deutschen Farmerfamilien in ihren Gräbern: so etwa ein Reiter Albert Faust aus Dresden, 21 Jahre alt, ein Arzt Dr. Max Böhme, 27J. aus Dresden, ein Gefreiter Heinrich Priebe, 25 J. aus Wandau, eine mehrköpfige ermordete Farmerfamilie Dickmann und so weiter.

    An die vor 111 Jahren geweinten Tränen der Eltern dieser jungen Männer in ihrer Heimat Sachsen, Thüringen usw., als ihnen der Tod ihres Sohnes mitgeteilt worden war, mag ich gar nicht denken. Mir kamen auch die Tränen beim Anblick dieser vielen Gräber.

    Aber DIESE TOTEN beweint niemand---waren ja bloß Deutsche. Umso mehr wird uns aber vorgeschrieben, wen die Deutschen bzw. wir BEWEINEN MÜSSEN.
    Wie mich das alles ANKOTZT!!

    • Pennpatrik
      15. Juli 2015 13:13

      Nicht das Beweinen ist wichtig, sondern die Kontonummer, an die das Geld überwiesen werden soll.
      Theres no Business ..

  11. Rau
    14. Juli 2015 15:11

    Das passt in die derzeitige Stimmungsmache gegen Deutschland. Ich habe heute von einem internationalen Aufruf zum Boykott deutscher Waren gelesen.

    Dann das doppelzüngige Spiel Amerikas mit Russland eifrig Geschäfte zu vereinbaren gleichzeitig die EU (=Deutschland) zur Aufrechterhaltung und Verschärfung von Sanktionen zu zwingen.

    Peter Scholl Latour hat sich möglicherweise geirrt und hätte besser ein Buch über Europa (=Deutschland) im Zangengriff geschrieben. Mich beschleicht langsam das Gefühl, ein wacher Blick in die Gegenwart lehrt uns mehr über die Geschichte, als das Studium zeithistorischer Bücher.

    • Pennpatrik
      15. Juli 2015 13:14

      Kauft nicht bei Deutschen!
      Vielleicht bekommen die Griechen auch den Friedensnobelpreis?

  12. Norbert Mühlhauser
    14. Juli 2015 14:55

    "Ungut ist nur, dass jetzt zunehmend europäische Strafgesetze zum Glauben an „Völkermord“-Deklarationen durch internationale Gerichte verpflichten. Das widerspricht nicht nur der Freiheit historischer Forschung – es könnten ja andere Historiker zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Das ist auch ärgerlich, weil andere Völker viel weniger unkritisch sind und viel seltener solche „Völkermord“-Deklarationen abgeben."

    Nicht nur das - hinzu kommt nämlich überdies, dass dadurch zu erwarten ist, dass rechtskräftige Urteilsfällungen nicht mehr kritisiert werden dürfen, und dies nicht einmal dann, wenn den Angeklagten Geständnisse herausgeprügelt oder heraus-"gekübelt" (water-boarding!) worden sein sollten.

  13. Helmut Oswald
    14. Juli 2015 14:13

    Der einzige Völkermord, von dem zu wissen und zu berichten sofortige Strafverfolgungsdrohung auslöst, ist jener an Deutschen. An jenen, den Polen im Windschatten des alliierten Sieges von 1918 in Westpreussen und Ostoberschlesien begingen, an jenen, den sie unmittelbar vor und mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges in Bromberg und anderswo und unmittelbar danach begingen. Und jenen, den zahllose andere an Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Moldawien - und Ungarndeutschen, an Preussen, Pommern, Schlesiern, im Memelland und an Baltendeutschen begingen. Denn davon zu wissen und zu berichten könnte ja zur Rechtfertigung von was auch immer beitragen. Was für eine blöde und primitive Welt, die dieser Sozialismus geschaffen hat.

  14. Sensenmann
    14. Juli 2015 12:14

    Könnte man die BRD überdachen, gäbe sie eine perfekte geschlossene Anstalt ab. diese Land ist ein Irrenhaus und die Mutter aller Dreckstaaten. Aber wir nähern uns diesem Status mit Riesenschritten an...

    • Wertkonservativer
      14. Juli 2015 13:16

      "Deutschland ein Irrenhaus und die Mutter aller Dreckstaaten" !!

      Geht's noch ärger, @ Sensenmann?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      16. Juli 2015 15:27

      Mutter aller Dreckstaaten?
      Manche scheinen das zu glauben, so wie die 77-jährige wohlhabende Nachbarin, die kürzlich Nordkorea bereist hat und nur Gutes zu berichten weiß, ein ganz wunderbares Land, schenkte man ihr Glauben. Vorsichtige Einwände werden gekontert mit einem "auch in Demokratien gibt es viel Unrecht".

  15. Undine
    14. Juli 2015 11:53

    Wenn jemand einem anderen aus Eigennutz oder aus sonstigen perfiden Gründen permanent ein SCHLECHTES GEWISSEN EINREDET, zeugt das von einem abgrundschlechten, miesen, fiesen Charakter.

    Wenn jemand sich von irgendjemandem permanent ein SCHLECHTES GEWISSEN EINREDEN LÄSST, ist er dumm (gemacht worden).

    Die mit dem niederen Charakter können aus den eigenen Reihen kommen oder von außen---die Triebfeder eint sie und nährt sich immer aus HASS, NEID und MACHTGIER.

    Die mit dem niederen Charakter kennen und nützen die "Wissenschaft von der menschlichen Seele", die Psychologie, zu ihren Gunsten: Sie NEUROTISIEREN ganz bewußt und zielstrebig ein ganzes VOLK, nämlich die Deutschen und machen sie zu SÜNDENBÖCKEN für alles Schlechte auf der Welt bis in alle Ewigkeit.

    Wer den "SÜNDENBOCK" erfunden hat, machte/macht es sich leicht---er ist immer "ohne Schuld", denn diese hat man ja in altbewährter Gepflogenheit dem Sündenbock angehängt ---und dieses arme Tier dann in die Wüste geschickt...... Aber einen guten Charakter wird jener dennoch nie haben, weil er die eigene Schuld nie als solche anerkennt oder bereut.

    Wann endlich werden sich die Deutschen von ihrer NEUROSE befreien können? Das gesunde Selbstbewußtsein hat man ihnen ja abgewöhnt, damit sie den Rubel rollen lassen, denn DARUM geht es letztendlich. Ein selbstbewußtes Volk hätte schon längst gesagt: SCHLUSS DAMIT---SCHAUT EUCH EURE EIGENE MÖRDERISCHE GESCHICHTE AN und laßt uns in Frieden!

  16. Undine
    14. Juli 2015 11:13

    OT---aber wenn das der Dank der Neger dafür ist, daß sie von den Italienern aus dem Meer gefischt worden sind, kommen mir Zweifel, ob es DAS ist, was sich die RETTER verdient haben!

    https://www.netzplanet.net/demnaechst-in-deutschland-schwarzafrikaner-proben-anarchie-in-italien/comment-page-2/#comments

    Dennoch, dieser schwarze Mob aus Afrika wird nur vorübergehend in Italien weiterhin alles krumm und klein schlagen können, denn auf sie warten ja schon voller Ungeduld die Freunde der schwarzhäutigen Kulturbereicherer in D und Ö!

    Da werden diese Gewalttäter noch viel mehr vorfinden, um ihrer Zerstörungswut nachgehen zu können und CARITAS und CO. breiten schon ihre Arme aus! Aber auch einem frommen Würstchen wie dem Landau oder dem Chalupka und deren Anhang wird schon noch das Lachen vergehen.....

    Wer sich dieses kurze Video angeschaut hat, weiß, was uns und den Deutschen blüht, wenn dieser Mob erst einmal im Zug sitzt Richtung Brenner! Wenn wir allerdings genug SCHUTZGELD zahlen, d,h., diesen Mob aus Schwarzafrika gebührend hätscheln, wird die Zerstörungswut dieser schwarzen Massen etwas geringer ausfallen als in Italien---aber halt nur dann, wenn wir sie fürstlich empfangen und lebenslänglich auch fürstlich erhalten.

    https://www.netzplanet.net/demnaechst-in-deutschland-schwarzafrikaner-proben-anarchie-in-italien/comment-page-2/#comments

  17. Josef Maierhofer
    14. Juli 2015 10:46

    Der Deutsche Bürger von heute muss das nicht nur glauben, sondern auch noch zahlen dafür.

    Die Liste wäre aber noch viel länger, etwa die 1,5 Millionen durch die Türken ermordeten Armenier, etwa die hunderttausenden Iraker, die die Amerikaner ermordet haben, ebenso Afghanen, ebenso Vietnamesen, ebenso Indianer in Nordamerika, ......

    Genug, alleine diese Wahnsinnstaten alle aufzuzählen.

    Deutschland wird zum Dauerkriegsverlierer, solange sie von den Amis besetzt sind.

    Mir tun die fleißigen Deutschen leid, von so viel Böswilligkeit, Faulheit, Unfähigkeit und Neid umgeben zu sein. Klar, Geschichte lässt sich nicht ändern, aber Frieden sollte man den Deutschen endlich wohl gönnen nach 3 Generationen.

    • Pennpatrik
      15. Juli 2015 13:17

      Solange sich Deutsche finden, die Deutsche unterdrücken?
      Der Kommunismus hätte keine Chance, wenn sich nicht Linke finden würden, die eine Diktatur errichten und erhalten.

  18. bagaude
    14. Juli 2015 10:38

    Unsere Gutmenschen werden noch vor der Wahl draufkommen ,dass ja der monarchische Völkerkerker unter den" Deutsch-Habsburgern"noch immer nicht aufgearbeitet wurde ;ergo wird es wohl an der Zeit sein, dass ein Professor zu-
    sammen mit dem Dokumentationszentrum diese menschenverachtende
    Tyrrannis in Bild und Ton dem Wahlvolk als typisch "deutschnationale "unsoziale
    Politik verkauft,welche ja schlussendlich bis zur heutigen FPÖ gereift ist und somit zu einer" NIE WIEDER"-Demo -bis zur Wahl berechtigt! -
    Also Klassik bis Moderne weg,AllerweltKultur drübergeschüttet,Sprachlosigkeit
    zusammen mit geschichtsloser Gesellschaft(Sippschaft) kommunal-medial und
    gewaltbereit mit 3 Pfeilen zelebriert , stellt das eigentliche Wahlprogramm
    für den "Sozipark" dar!!
    Hauptsache alle sind gleich (blöd)-nur die Gaunertanzen aus der Reihe an die Spitze!!!!!!!!

  19. simplicissimus
    14. Juli 2015 09:00

    Also ich glaube ganz fest an den Voelkermord an den Europaeern durch die derzeitige Nomenklatura.
    Und in geraumer Zeit wird das ein Gericht feststellen.

    • Wertkonservativer
      14. Juli 2015 17:39

      Nichts für ungut, @ simplicissimus,

      doch kann ich nicht ganz verstehen, wer uns "morden" sollte!
      Übertreibungen der hier vorgebrachten Art lösen bei mir einen Widerspruchs-Reflex aus, den ich nicht immer zügeln kann!
      Wenn hier die Unterwanderung durch Osteuropäer, Westasiaten oder gar Schwarzafrikaner gemeint ist: nun gut, das ist ein Problem, das uns nicht gleichgültig sein kann, doch sicher auch nicht umbringen wird!

      Soweit würden wir Europäer uns schon zu wehren wissen, wollten die Leute dieser fremden Völkerschaften uns an den Kragen !!!!

      Ein Gericht würde uns da wohl nicht beistehen! Welches übrigens?

      Nochmals: Nichts für ungut, jedoch: Übertreibungen ... (siehe oben)!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      14. Juli 2015 19:07

      ja werter wertkonservativer, hier steht wohl uebertreibung gegen untertreibung.
      permanente schoenfaerberei wenn das wasser schoen langsam zu steigen beginnt und miese fakten kaum mehr zu leugnen sind, loesen halt bei mir auch reflexe gegen hinsichtl und ruecksichtl aus.
      und wenn man abtreibung als mord ansieht, was sehr wohl diskutabel, wenn auch ein schwieriges thema ist, dann ist mein zugegebenermassen etwas hingeschmissen-provozierender spruch auch gar nicht mehr so uebertrieben.
      auf den standpunkt kommt es an.

    • Eva
      14. Juli 2015 21:01

      @simplicissimus

      ***************!

  20. Wertkonservativer
    14. Juli 2015 07:56

    Da kann man - in mehrfacher Hinsicht - wirklich nur sagen:

    "denn an der ganzen Schei..e sind sie selber schuld"!

    Die Deutschen sind halt
    ... zu tüchtig!!!!
    -- zu ehrlich (bis blöd-ehrlich - siehe oben!)
    ... zu ungeschickt (siehe auch oben!) !

    Mir geht der sprichwörtliche "Hut hoch", wenn ich an die lächerlichen Anwürfe einiger Zampanos der von Deutschland hochgefütterten Euro-Südländer-Konkursanwärter denke!
    Neben dem unreifen Renzi ist ja vor allem auch Möchtegern-Staatsmann Hollande
    ein falscher Fuffziger: beide reden aus lauter Angst um ihr eigenes Land den Griechen das Wort!

    Ja, das "Unwort" vom "bösen Deutschen" feiert bedenkliche Urständ!!!

    Das nennt man dann "Europäische Dankbarkeit"!

    Zum Kotzen, das alles!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  21. Pumuckl
    14. Juli 2015 06:30

    Zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts waren große Teile Afrikas auf den Landkarten noch als weiße Flächen dargestellt.

    Die Kolonisierung Afrikas hauptsächlich durch England, Frankreich und den jungen Staat Belgien bestand leider auch aus vielen Vorgängen, für welche die Historiker, wenn es ihren AUFTRAGGEBERN OPPORTUN erscheint, das Wort Völkermord verwenden können.

    Bismarck stellte sich, mit guten Gründen, lange gegen einen späten Einstieg des deutschen Kaiserreiches in diese Kolonisierung Afrikas.

    DIE VERGLEICHSWEISE HOHE HIRTENKULTUR DER HEREROS, MACHTE DIESES VOLK GEGEN EINE KOLONIALE UNTERWERFUNG EMPFINDLICHER ALS VIELE STEINZEITLICHE VÖLKER AFRIKAS !
    BRITISCHE EINFLUSSAGENTEN HATTEN ES DA BESONDERS LEICHT, ZUM AUFSTAND AUFZUWIEGELN. SIE SORGTEN AUCH FÜR BRITISCHE WAFFEN

    Die Niederwerfung des HERERO-AUFSTANDES war leider damals in Art und Umfang
    durchaus im, bei Kolonialmächten üblichen, Rahmen und löste auch im Kaiserreich selbst Empörung aus.

    DIE VORFAHREN JENER, WELCHE HEUTE SO LAUT DEUTSCHE KOLONIALSÜNDEN AN DEN HEREROS SO LAUT IN DIE WELT SCHREIEN, WAREN DAMALS SELBST BRUTALE KOLONIALHERREN ! ! !

    Für die Verbrechen aus der Kolonialzeit büßen wir leider heute durch die Invasion, meist militant-moslemischer, Invasoren. Briten Franzosen und Belgier waren die Hauptsünder, nicht die Deutschen!
    In Deutsch-Südostafrika stehen die ehemaligen deutschen Kolonialherren bis heute
    in hohem Ansehen.

    • Pumuckl
      14. Juli 2015 10:17

      Jene welche jetzt Deutschland so lautstark Entschuldigungsgesten und vermutlich auch Geld für mögliche Fehler bei der Niederschlagung des HERERO-Aufstandes abfordern, seien an den BOXER-AUFSTAND IN CHINA 1899 - 1901 erinnert !

      Der seit 1856 mit der FAMILIE ROTHSCHILD auch verwandtschaftlich verbundene
      SIR EDWARD SASSOON war durch den OPIUMHANDEL zu den einflußreichsten Familien Englands aufgestiegen.

      Nachdem vermutlich MILLIONEN CHINESEN durch die, im Interesse Sassoons, CHINA VON ENGLAND, u.a. auch durch seine KANONENBOOTDIPLOMATIE, aufgezwungenen OPIUMIMPORTE elendig verreckt waren, erhob sich dagegen der BOXERAUFSTAND.

      Dieser BOXERAUFSTAD wurde auch mit deutscher Militärhilfe blutig niedergeschlagen. CHINA WURDEN IN DEN BOXERPROTOKOLLEN ÄUSSERST DEMÜTIGE " FRIEDENSBEDINGUNEN " AUFERLEGT.

      Es ist bei dem Thema HERERO bemerkenswert daß damals die Weltpresse ausführlich von Admiral Seymours Befehl " Germans to the Front " und von
      Kaiser Wilhelms dümmlicher " HUNNENREDE " berichtete.

      VOM SCHMUTZIGEN WOHLSTANDSGEWINN, WELCHEN SIR EDWARD SASSOON UNTER MILITÄRISCHEM SCHUTZ ENGLANDS, MIT DEM OPIUMHANDEL ERZIELTE,
      WIRD DIE WELTPRESSE SICH WOHL WENIGER EREIFERT HABEN ! ! !

    • Pumuckl
      14. Juli 2015 10:34

      Auch der 2. BURENKRIEG ( 1899-1902 ) gegen WEISSE AFRIKANER ist ein BRITISCHES KRIEGS und MENSCHENRECHTSVERBRECHEN, welches in zeitlichem Zusammenhang mit sehr bedauerlichen deutschen Fehlern, beim HERERO-Aufstand zu sehen ist.

    • Undine
      14. Juli 2015 18:13

      @Pumuckl

      Weil Sie den tödlichen Opiumhandel ansprechen:

      Zitat:

      " David SASSOON, der DROGENHÄNDLER in CHINA, erweiterte seinen Handel auf über 30.000 Kisten Opium jährlich, und der Drogenkonsum in den Küstenstädten breitete sich endemisch aus.!"

      "1839 – Opiumkrieg gegen China seitens der Rothschilds und der britischen Krone"

      "Aufgrund der ungezügelten Opiumsucht in China, von der David SASSOON, die britische KÖNIGLICHE FAMILIE und die ROTHSCHILDS profitierten, befahl 1839 der Manchu-Kaiser, daß der Handel beendet werden solle. Er ernannte den Kommissar des Kantons, Lin Tse-Hsu, zum Führer der Kampagne gegen das Opium.

      Lin Tse-Hsu organisierte die Beschlagnahme von 2.000 Kisten Opium und ordnete an, daß sie in den Fluß geworfen werden sollen. David Sassoon informierte die Rothschilds über diesen Vorgang, und diese verlangten, daß die militärischen Streitkräfte von Großbritannien Vergeltung üben sollten, um ihre Drogenhandelsinteressen zu schützen. Somit begann der Opiumkrieg (1839–1842), und die britische Armee kämpfte wiederum als Söldner für die Profitinteressen der Rothschilds. Sie attackierten Städte und blockierten Häfen. Die chinesische Armee war inzwischen durch 10 Jahre Opiummißbrauch dezimiert und erwies sich als nicht ebenbürtiger Gegner der britischen Armee. Der Opiumkrieg endete 1842 mit dem Pakt von Nanking. Dieser bezog die folgenden Vorschriften mit ein, die so gestaltet waren, daß den Rothschilds durch ihre Marionette, David Sassoon, das Recht, eine ganze Bevölkerung mit Opium zu versorgen, weiter garantiert wurde."

      Die ersten DROGENDEALER großen Stils waren also die ROTHSCHILDS.

    • Pumuckl
      17. Juli 2015 00:12

      @ Undine 18:13

      " Aufgrund der ungezügelten Opiumsucht in China, von der David SASSON, die britische KÖNIGLICHE FAMILIE, und die ROTHSCHILDS profitierten, . . .".

      Ungeheuerlich!

      Zwei Wochen, bevor ich obige Kommentare schrieb, hatte ich den Namen SASSOON nicht gekannt und glaubte, daß der damals für die Chinesen so mörderische Opiumhandel damals in den Händen zahlreicher anonymer Gauner lag.
      Ich sah das ähnlich wie heute die, für Europa so tödliche, Schlepperei von Menschen. Die Wahrheit zu erfahren tut weh und macht Angst.

      Aber, DIE BRITISCHE KÖNIGSFAMILIE und die prominenteste JÜDISCHE BANKIERSFAMILIE ROTHSCHILD WAREN GROSSE HAUPTPROFITEURE AM MÖRDERISCHEN, MILITÄRISCH ERZWUNGENEN, DROGENHANDEL ? ? ?

      KÖNNEN SIE UNS AUCH QUELLEN FÜR IHRE ZITATE ANGEBEN ?

  22. zweiblum
    14. Juli 2015 03:45

    Geschäft ist Geschäft! (Jüdisches Sprichwort)

  23. A.K.
    14. Juli 2015 03:22

    Der Hinweis von Dr. Unterberger (Zitat) "...Ungut ist nur, dass jetzt zunehmend europäische Strafgesetze zum Glauben an „Völkermord“-Deklarationen durch internationale Gerichte verpflichten" verdient besondere Beachtung.
    Diese Meinungsdiktate werden von anderer Autoren kaum genannt. Jeder getötete Mensch verdient naürlich ehrenvolle Beachtung, aber auch die freie Meinung des einfachen Bürgers bezüglich ihm zugehender Informationen, die meist kaum nachpfüfbar sind.

  24. Pennpatrik
    14. Juli 2015 02:14

    Nicht zu vergessen der erfolgreichste:
    Die fast gelungene Ausrottung der Indianer durch die USAmerikaner.

    • FranzAnton
      14. Juli 2015 05:40

      Dieses Argument liegt natürlich klar auf der Hand; Filme und Bilder hierüber werden aber dünn gesät sein.
      Jedenfalls eweist die Historie die Erkenntnis: "homo homini lupus" - woraus folgt, daß kaum jemand das Recht für sich in Anspruch nehmen kann, auf andere mit dem Finger zu zeigen.

      Ein Gutes kann aus dem ständigen Erinnern aber doch erwachsen: Zwar die Erkenntnis, daß solche Untaten unter allen Umständen vermieden werden, und die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden müssen (z.B. Ratko Mladic; die Menscheit macht ja doch Fortschritte, wenn auch nur ganz langsame)

      Die vorwiegenden Gründe für das Aufkochen dieser ubiquitär verübten Gräueltaten sind leider oft politischer Natur; wie stets ist die Frage: "cui bono?" zu stellen - und die Antwort führt allzu oft zu linker Propaganda - welche die Fehlleistungen ihrer eigenen Gesinnungsgenossen aber zu verschweigen bestrebt ist.

    • Wyatt
      14. Juli 2015 07:30

      auch bei derErinnerung an die fast gelungene Ausrottung der Indianer durch die USAmerikaner, kann ein politisch korrekter „Lohnschreiber“ (Bertolt Brecht) Gutes ersehen.

    • Normalsterblicher
      14. Juli 2015 12:18

      @ Pennaptrik:

      Mit solchen schlagwortartigen Verurteilungen, die schon jahrzehntelang grassieren, würde ich eher vorsichtig verfahren.

      Weiß man es, ob die Indianer sich immer an die Abmachungen gehalten haben, niemals aggressiv oder zumindest niemals unnötig brutal gewesen waren ?

      Ein solches Urteil erfordert ein langes, detailreiches Studium.

      Da die Nordindianer kein Staatsgebilde von Küste zu Küste errichtet hatten, fällt auch der Vorwurf der völkerrechtl Aggression weg.

    • Wyatt
      14. Juli 2015 18:36

      Normalsterblicher,
      ja - Sie haben sicher recht - man sollte vorsichtig sein - mit seinen Äusserungen.
      Vor allem mit solchen wie:
      " der fast gelungenen Ausrottung der Indianer durch die USAmerikaner. "

    • simplicissimus
      14. Juli 2015 21:16

      Weiß man es, ob die Weissen sich immer an die Abmachungen gehalten haben, niemals aggressiv oder zumindest niemals unnötig brutal gewesen waren ?

      Ja, man weiss es. Beide Seiten haben sich nicht immer friedlich und manchmal unnoetig brutal verhalten. Anfangs die Roten, spaeter die Weissen.
      Uebrigens haben auch die Schwarzafrikaner kein Staatsgebilde von Kueste zu Kueste errichtet. Grund genug, sie "friedlich" zu verdraengen?
      Europaeisches Recht geht vor Stammesrecht in Amerika, Afrika? Da verwechselt jemand was mit dem Recht des Staerkeren.
      Nein, wenn man schon moralisiert, dann darf der Hinweis auf den Genozid an den amerikanischen Indianern nicht fehlen. Er ist durchaus begruendet und gerechtfertigt. Die USA schoepfen ihre Macht daraus, die Spanier waren in Suedamerika weniger moerderisch unterwegs und vermischten sich viel mehr mit den Indianern, waehrend das fuer die puritanische Herrenrasse nicht in Frage kam.
      Verschaemt gehen die Amis ueber das hinweg, zahlen Unterstuetzungen an die klaeglichen Uebereste der Hinterbliebenen.

      Die verlogene Doppelmoral der Puritaner erkennt man auch an der ach so gefeierten "Constitution", die allen Buergern, Freiheit zusicherte, ausser den untermenschlichen Sklaven natuerlich.

      Zum Kotzen halt.

    • Normalsterblicher
      15. Juli 2015 00:14

      @ Simplicissimus, Ihre Emotion führt Sie in die Irre!

      Dadurch phantasieren Sie etwas von "Afrikaner verdrängen" herbei - wo wurden die verdrängt? Sie stellen noch immer geschätzte 99 % der Bevölkerung des afrikanischen Kontinents.

      Und das Versklaven habe ich mit meiner Entgegenung zu Pennaptrik nirgends gut geheißen! Wie kommen Sie darauf?

      Ganz uninteressant ist es in diesem Zusammenhang aber nicht, dass die Versklavung von aus Stammesfehden siegreich hervorgegangenen schwarzen Sklavenhändlern, die ihre "Kriegsgefangenen" als Sklaven verkauften, ihren Ausgang genommen haben soll.

    • Pennpatrik
      15. Juli 2015 08:26

      @normalsterblicher

      Dee Brown hat ein Sachbuch über den Völkermord an den Indianern geschrieben: Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses. Bury my heart at wounded knee.
      C.W.Ceram (Übrigens der Name des Herrn Marek), einer der bekanntesten Sachbuchautoren seiner Zeit, schrieb überdieses Buch:
      "Hier wird eine Legende zerstört, der Vorhang vor bitterer Wahrheit gelüftet. Nie zuvor wurden die Schrecken besser notiert als hier in der Geschichte vom Untergang des Roten Mannes. Man könnte sagen: Dieses Buch ist mit Blut und Tränen geschrieben".

      Nachdem das Buch im Jahr 1970 aufgelegt wurde, gibt es sicherlich weiterführende Literatur. Die Bedeutung dieses Buches zeigt, dass der Google-Vorschlag auf das Wort "begrabt" sofort dieses Buch anzeigt und dass das Buch immer noch als Taschenbuch und gebundene Ausgabe zu haben ist.

      Ein literarisches Denkmal (kein Anspruch auf historische Wirklichkeit) hat Howard Fast den Indianern mit seinem Buch "Die letzte Grenze" gesetzt.
      "Im Juli 1878 verließen 300 Cheyenne ihre trostlose Reservation in Oklahoma, um in ihre Heimat zurückzukehren. ... schließlich waren es 12.000 Soldaten, die nur 80 kampffähige Männer an ihrer Heinkehr zu hindern trachteten."
      Dieser Versuch endete in einem Massaker, in dem die US-Armee die Männer, Frauen, Kinder und Babys schlachteten (schlachteten - anders ist das nicht definierbar).

      Auch dieses Buch hat einen historischen Hintergrund, der im zuerst genannten Buch ebenfalls beschrieben wird.

      Beide Bücher sind spannend zu lesen und ausgezeichnet geschrieben. Daher sind sie auch empfehlenswert, wenn man einfach einmal ein gutes Buch in die Hand nehmen will. Für einen Leseabend oder den Urlaub.

    • Pennpatrik
      15. Juli 2015 08:31

      @normalsterblicher
      Ihre Worte, angewandt auf die deutsche Vergangenheit 38-45, hätte eine sofortige, mehrjährige Haftstrafe zur Folge.
      Intressanter Gedanke. Nicht?

    • blem-blem
      15. Juli 2015 09:10

      @ Pennaptrik

      @normalsterblicher
      Ihre Worte, angewandt auf die deutsche Vergangenheit 38-45, hätte eine sofortige, mehrjährige Haftstrafe zur Folge. Intressanter Gedanke. Nicht?


      Nein, das ist völlig uninteressant, weil ich ganz generell etwas dagegen habe, Leute wegen ihrer Ansichten einzusperren - allenfalls für solche, die machtpolitische Gestalt angenommen haben.

      Und außerdem halte ich ergreifende Bücher für nicht geeignet, eine beidseitige, ausgewogene Sichtweise zu etablieren. Es gibt auch Berichte von Greueltaten der Indianer, und haben sich die Siedler anfangs bedroht und dazu verpflichtet gefühlt, ihre Frauen und Kinder zu schützen, zumal sie sich nicht leicht - wie jetzt zB aus Syrien - zurückziehen konnten.

    • Pennpatrik
      15. Juli 2015 09:38

      @blem-blem
      Sie haben völlig recht, deshalb habe ich das Sachbuch zuerst genannt und das "ergreifende" als zweites und es ausdrücklich als "literarisches Denkmal" bezeichnete (aber auch darauf hinwies, dass es einen historischen Hintergrund hat).
      Vergleichbar mit den "40 Tagen des musa dagh", allerdings näher an der Realität und besser recherchiert.

      Wo in meinem Beitrag steht das Wort "ergreifend"?

    • Pumuckl
      15. Juli 2015 12:17

      @ Normalsterblicher 14. 07. 12:18

      " Da die Nordindianer kein Staatsgebilde von Küste zu Küste errichtet hatten, fällt auch der Vorwurf völkerrechtlicher Aggression weg. "

      Ich muß da ziemlich deftig formulierte Fragen unterdrücken!

      Aber vielleicht können Sie mir faktengestützt antworten, wenn ich Sie höflich frage:

      IST ES WIRKLICH IHRER ANSICHT DASS DIE BEVÖLKERUNG JEDES STAATSGEBIETES, WELCHES NICHT VON KÜSTE ZU KÜSTE REICHT, HINSICHTLICH VÖLKERRECHTLICHER AGGRESSIONQUASI VOGELFREI IST ? ? ?

      Da dürfte ja jede Macht über Schweizer, Slowaken Tschechen und natürlich auch Österreicher nach Belieben herfallen!

    • Normalsterblicher
      15. Juli 2015 13:14

      @ Pumuckl

      Ihre Frage könnten Sie sich - gleichfalls deftig formuliert - ersparen, wenn sie vor Lautgabe zunächst einmal versucht hätten, den beabsichtigten Inhalt meiner Kommunikation zu erforschen.

      Besagt sollte damit nichts anderes sein, als dass die Siedler nicht in ein Staatsterritorium eingedrungen waren, und es solche Territorien von Indianderstaaten nirgends in Nordamerika, nämlich durchgehend von der einen zur anderen Küste betrachtet, gegeben hat - nach meinem bescheidenen Wissen.

    • Rau
      16. Juli 2015 08:01

      Den Ureinwohnern hat man vergessen zu erzählen, dass die gesamte Menschheitsgeschichte ein Rennen um das Schiesspulver war. Eigentlich schlimm, dass man das bis heute im Kern immer noch darauf reduzieren kann. Im vergangenen Jahrhundert wars ein Rennen um die Bombe. Wer sie hat, hat Ruhe!

      Da sollte sich bald grundlegend was ändern, ausser man wollte bis zum jüngsten Tag so weitermachen.

    • Normalsterblicher
      16. Juli 2015 20:21

      Abschließende Worte:

      Sowohl @blem-blem als auch @Normalsterblicher wollen noch unterstreichen, dass ein Urteil darüber, ob an den Indianern Völkermord begangen wurde, voraussetzt, dass man sich mit jedem größeren Konflikt über Jahrhunderte auseinandersetzt.

      Und bei jedem einzelnen dieser größeren Konflikte gilt, wie zu erwarten ist, das Sprichwort von den zwei Experten und drei Meinungen.

      Hinzu kommen noch jene Experten, die überhaupt keine Meinung haben, weil sie ihr Expertendiplom dadurch erworben haben, dass sie in ihren Diplomarbeiten ganz einfach brav alles abgeschrieben haben, was dem anerkannten Wissensstand entspricht, ohne dabei tiefer zu "graben", und sie diese Herangehensweise auch für die weitere Karriere verinnerlicht haben.





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