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Ja, Hitler war ein Linksextremist

Lesezeit: 1:30

Es ist mehr als berechtigt, einen, der seine eigene Partei als „sozialistisch“ benannt hat, als Linksextremisten zu bezeichnen – zumindest, sobald der Wortteil „-extremistisch“ außer Streit steht.

Dass das hingegen die linke Twitter-Blase stört, die den ganzen Tag offenbar nichts anderes zu tun hat, als dort elektronisch gegen jeden Andersdenkenden zu hetzen, sollte nicht weiter stören. Sind das doch nur ein paar Hundert Menschen. Jetzt haben sie sich darüber empört, dass der ÖVP-Mandatar Marcus Franz (früher Team Stronach) Adolf Hitler als Linksextremisten bezeichnet hat.

Viel ärgerlicher ist, dass der ÖVP-Parlamentsklub sich sofort knieschlotternd von Franz distanziert hat. Es handle sich nicht um die Klub-Linie. In diesem Klub ist offenbar heute die einzige Linie, ständig der linken Blase nach dem Maul zu reden. Und wie selbstverständlich deren Axiom nachzubeten, dass alles Schlechte von rechts gekommen sein müsse.

Dabei war ja nicht nur die Bezeichnung der Hitler-Partei ein massiver Beweis seiner geistigen Nähe zum Sozialismus. Das war auch seine Imitation vieler stalinistischer Machtelemente. Das war Hitlers Kampf gegen alles, was liberal oder katholisch ist. Das war noch viel mehr die totalitäre Durchdringung des Lebens aller Menschen mit staatlicher Organisation und Ideologie von der Wiege bis zur Bahre. Das war die in Österreich gepflegte Bruderschaft mancher damaliger Sozialisten mit den illegalen Nationalsozialisten im Kampf gegen den Ständestaat. Das war schließlich auch die Tatsache, dass es in keiner Nachkriegsregierung so viele einstige Nazis gegeben hat wie in einer sozialistischen Alleinregierung.

Und Antisemitismus sowie Deutschtümelei hat es damals, aber auch noch in den 70er und 80er Jahren leider auf vielen Seiten gegeben.

Ob im ÖVP-Klub jemand doch noch Geschichte lernt?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 17:19

    Hitler ein Linker? Eh' kloar!

    Was anderes behaupten nur die Linken, deren Kunst seit Menschengedenken darin besteht, ständig die Kleider zu wechseln und mit ihren eigenen Ergebnissen Kindesweglegung zu praktizieren. Das ist so, seit Kain den Abel erschlug!

    Linkes Gedankengut manifestiert sich am eindeutigsten darin, daß der Neid zum obersten Prinzip erhoben wird. Neuerdings, seit Karl Marx kam dann noch das Element des Kollektivs dazu.

    Hitler hat seine Bewegung nicht von ungefähr die Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschlands genannt. Er selbst bezeichnete sich immer als Sozialist. Auch Goebbels ließ darüber keinen Zweifel: https://arbeitertum.wordpress.com/2010/10/11/warum-sind-wir-sozialisten/

    Die Umdeutung Hitlers in einen Rechten wird wohl als die größte Glanzleistung der Linken in die Geschichte der Menschheit eingehen.

    Wenn die Vertreter der ÖVP dieses nicht durschauen, so offenbart das vielerlei: Sie besitzen kein Geschichtsverständnis.
    Sie wissen gar nicht mehr, daß sich Rechts von rechtmäßig und rechtschaffend ableitet.
    In dem ganzen Geplänkel mit dem linken Strache, den sie, die Sozialisten und der ganze mediale Rummel als Rechten hinstellen, haben sie alle politische Orientierung restlos verloren.
    Sie sind mittlerweile so links infiltriert, daß sie den Unterschied nicht mehr kennen. Usw.

    Nur mehr vergessen kann man diese Partei!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 18:35

    Hitler, Stalin, Mussolini, Mao Tse Dung, Pol Pot, Castro, Idi Amin und all die anderen Mörder von Ideologiegnaden waren politisch extrem.
    Rechts oder links? - das ist die Frage.

    "Echt jetzt?" fragen ein Jung-Journalist und andere Naivlinge des 21. Jahrhundert.
    Ganz genau: Echt jetzt!

    Je weiter links, rechts, oben oder unten außen, desto unfreier.
    Das ist der Grund, warum sich Hitler und Stalin so ähnlich waren. Es war ein Krieg zwischen Brüdern im Geiste.

    Liebe ÖVP-Weichlinge! Eure vollen Hosen machen mir deswegen nichts aus, denn ich bin neben einem Bauernhof aufgewachsen. Ich kennen diesen Geruch, ich bin darauf sozialisiert. Ich verachte lediglich diese Hosenschei*erei.

    Was mich nervt, liebe ÖVP, ist eure entsetzliche bürgerliche Feigheit. Die ist wirklich schlimm, schlimmer, am schlimmsten.

    Stalin selbst hat seinerzeit auf einer "Komintern" den Befehl gegeben, alle Nicht-Kommunisten als "Faschisten" zu bezeichnen, weil er wusste, dass die Verwechslung von "Sozialismus" und "Nationalsozialismus" politisch gefährlich werden könnte.

    Links- und Rechtsextremisten sind Brüder im Geiste. An dieser Erkenntnis führt kein Weg vorbei. Die einzigen Unterschiede liegen in der Biologie: Klassenkampf gegen Rassenkampf.

    Die Roten wollen bestimmte Klassen vernichten (ermorden), die Braunen wollen bestimmte Rassen vernichten (ermorden). Beide Ideologien sind gleich wahnsinnig. Die rote Ideologie versteckt sich heute hinter einem abseitigen pseudophilosophischen Begriff namens "Konstruktivismus", aber das ist ein anderes Thema.
    Wie auch immer, es bleibt dabei: Rot und braun sind tödliche Ideologien und näher aneinander als beiden lieb ist.

  3. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 15:11

    1944 erschien Hayeks 'The Road to Serfdom' in England. In diesem Werk legte er dar, dass der Nationalsozialismus in Deutschland und der Faschismus in Italien nicht – wie sozialistische Intellektuelle behaupteten – Formen der kapitalistischen Reaktion seien, sondern „Weiterentwicklungen des Sozialismus“. "Hayeks Hauptargument ist, dass alle Arten von Sozialismus, Kollektivismus und Planwirtschaft zwangsläufig in Widerspruch zu liberalen Individualrechten und rechtsstaatl. Prinzipien geraten." Leider beriefen sich auch Reagan, Thatcher, Friedman und Pinochet auf ihn.

    Dazu passend ein Zitat aus einem Essay von Erik von Kuehnelt-Leddhin in welchem er sich kritisch mit "der Linken" auseinandersetzt. Man erkennt sofort die Ähnlichkeit zwischen Sozialismus und National-Sozialismus.

    "Was aber kennzeichnet - „umgekehrt“ - die Linke? Es ist der Drang zu Gleichheit und Identität. Der Wunschtraum der Linken ist ein Staat mit einer Gesellschaft und einer Wirtschaft, nicht von Freiheit, sondern von Gleichheit und Nämlichkeit, von „Identität“ geprägt und beherrscht, ein Land (nicht ein Reich!) mit nur einer Sprache, einer Rasse, einer Sitte, einer Partei, einer Klasse, einem Lebensstandard, einem Schultyp, einem Zentrum, einer Denkungsart. Ein materiell gesicherter Versorgungsstaat also, in dem keine Gefahr besteht, daß sich irgend jemand besser dünkt, daß Unvorhergesehenes geschehen oder ein Notstand ausbrechen könnte, und so weiter. Daß die Erreichung und Bewahrung dieses Zieles nur mit totalitären Maßnahmen möglich ist, stört die linken Träumer nicht.

    Angefangen hat dies mit der Französischen Revolution, in der man schwangere Frauen von Royalisten in Weinpressen ausquetschte und Mütter mit ihren Kindern in Backöfen zu Tode röstete, und es fand sein wahrscheinlich nur vorläufiges Ende mit den Kazetts, Kontslagery, Gaskammern und Genickschüssen unserer Zeit. Die panische Angst, daß sich all das wiederholen könnte, ist nur allzu berechtigt. Was aber liegt am Grunde der linken Mentalität? Es ist eine eher grausige Mischung von Phantasielosigkeit und schlampigem Denken, verbunden mit Kleinkariertheit und Lebensfeigheit. Freiheit? Nur vom Gürtel abwärts. Anstelle der großen Liebe gibt es jetzt Sexshops. Die wirkliche Freiheit, darf man nicht vergessen, ist „natürlich“, aber die Natur kennt, außer in der Kristallographie, nur Ungleichheiten.

    Wer seine Hecke gleichmäßig gestalten will, muß sie dauernd mit der Gartenschere bearbeiten, wer geistige Gleichheit will, muß gegen Eliteschulen ankämpfen, wer gegen Standesunterschiede ist, muß sich für Volksarmeen, Volksgerichte, Volksempfänger. Volkspolizeien, Volksdemokratien und womöglich für das „gesunde Volksempfinden“ einsetzen.

    [...]

    Das Geheimrezept der „Demokratien“ ist es, in geheimen Wahlen der Stimme einer neunzehnjährigen Geheimprostituierten das gleiche Gewicht zuzugestehen wie der eines betagten Geheimrats. Da kommt ein wahrer Denker nicht mit. Da stößt er ziffernmäßig auf keinen Widerhall. Welcher Verleger könnte heute mit einem kommerziellen Erfolg rechnen, wenn er die großen Klassiker und Denker der Vergangenheit (ohne ihr bereits vorhandenes Prestige) „neu“ herausbringen würde? Die linken Visionen von Gleichheit und Nämlichkeit, stark versüßt durch paradiesische Fortschrittsträume von immer größerer Sicherheit, Bequemlichkeit und Annehmlichkeit, wurden und werden von den großen Denkern immer belächelt, wenn nicht verachtet. Ein wahrhaft denkender Mensch von hoher Bildung ist bei bestem Willen nicht imstande, die Mehrheitsentscheidungen von Unwissenden ernst zu nehmen. Ist die Rechte also „hoffnungslos“? Von den Massen hat sie allerdings nichts zu erwarten. Sie hat aber die Aufgabe, erstens das Erbe zu bewahren, dann aber mit großen Würfen hervorzutreten und nach dem Zusammenbruch der kollektivistischen Moderne wieder die Führung zu übernehmen."
    (Erik von Kuehnelt-Leddihn, "Die großen Denker", Criticón 127, 1991)

    hier er gesamte Beitrag:

    https://efantperdu.wordpress.com/litera/erik-maria-ritter-von-kuehnelt-leddihn/die-grosen-denker/

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 22:48

    Jeder - v.a. die Nichtlinken - sollte mehr auf die Sprache achten und nicht banal und schlampig "Nazi" sagen - falls es nötig ist, sondern immer schön vollständig und anschaulich von "NationalSOZIALISTEN" sprechen. So viel Zeit muß sein, obwohl die heutigen Sozialisten nichts mehr auf ihre Nation geben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 16:38

    Hitler als Linksextremisten zu bezeichnen---hmm, ich weiß nicht recht.....

    Da wären dann die Nazionalsozialisten gleichbedeutend mit Linksextremisten gewesen?
    Leider kann ich meine Eltern nicht mehr fragen, aber so viel weiß ich mit Sicherheit: Die ROTEN, also die Sozialisten, waren---so viel kriegte ich schon als Kind mit---Proleten, ausschließlich Leute, an denen man eher nicht anstreifte (in den KONSUM etwa "ging man nicht einkaufen"!); die KOMMUNISTEN galten als die ärgsten Feinde überhaupt und die "Klerikalen", also die "SCHWARZEN ---nun ja, so viel habe ich mitgekriegt, galten als Heuchler und Pharisäer.

    Man war, wenn man Rot, Schwarz (Austrofaschismus) und Dunkelrot nicht schätzte, eben deutsch-national, das war zur damaligen Zeit höchst normal und keineswegs anrüchig.
    Wie gesagt, ich kann leider niemanden mehr fragen, wie es sich aus der Sicht der damaligen Zeit tatsächlich "angefühlt" hatte.

    Zu @ProConsul, der Erik von Kuehnelt-Leddhin zitiert: "...wer geistige Gleichheit will, muß gegen Eliteschulen ankämpfen...."

    ..... kann ich nur sagen, daß das auch so nicht stimmt. Es gab in der NS-Zeit sehr wohl gleich mehrere Kategorien von ELITE-SCHULEN:

    Ergoogeltes:

    "Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (amtlich: NPEA, auch: Napola – Nationalpolitische Lehranstalt) waren Internatsoberschulen, die nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 als „Gemeinschaftserziehungsstätten“ gegründet wurden. Der Besuch der Schulen führte zur Hochschulreife. Ähnlich wie bei den Adolf-Hitler-Schulen (AHS) und den SS-Junkerschulen handelte es sich um Eliteschulen zur Heranbildung des nationalsozialistischen Führernachwuchses."

    Die Absolventen dieser Elite-Schulen waren, so sie nicht im Krieg gefallen sind, noch mehrere Jahrzehnte lang dank ihrer ausgezeichneten Bildung, Ausbildung und Erziehung hervorragende Führungspersönlichkeiten (Alfred Herrhausen etwa, um nur einen zu nennen!). Sie hatten einen hohen Anteil zum deutschen "Wirtschaftswunder" geleistet und fühlten sich garantiert nicht als Linke oder gar Linksextremisten!
    Nobelpreisträger Konrad LORENZ---um auch wieder nur EIN NSDAP-Mitglied zu nennen---hätte bestimmt den Kopf geschüttelt, wäre er als Linker bezeichnet worden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 22:25

    OT---aber es ist immer gut, wenn einem bestätigt wird, daß man nichts wirklich Wichtiges versäumt hat, falls man die "Pressestunde" nicht gesehen hat. Faymann eine volle Stunde ertragen zu müssen grenzt an Folter!

    Kurt CEIPEK (ORF-WATCH) hat sich dankenswerterweise GEOPFERT!

    ......"FAYMANN sieht sich als SCHÜTZER der ORF-OBJEKTIVITÄT"

    "„Ob das wohl Faymanns letzte Pressestunde war?“ So fragte mich ein an Politik überaus interessierter junger Mann am Tag nach der Pressestunde, von der ich nur die erste Minute live gesehen habe. Da man Faymann Isabelle Daniel, die stellvertretende Chefredakteurin der dem Bundeskanzler mehr als wohl gesonnenen Zeitung „Österreich“, anstelle irgend eines einigermaßen scharfen Kritikers gegenübersetzte, war mir klar, dass man dem SPÖ-Chef vor allem die Chance eröffnen wollte, gegenüber den TV-Zusehern strahlend zu glänzen.

    ORF-Interviewer Hans Bürger eröffnete die Pressestunde noch dazu mit der Episode, Werner Faymann habe beim Betreten des Studios noch einen Anruf erhalten, sich gemeldet und in sein Mobiltelefon gesagt: „Hallo Angela!“ Bürger dazu: „Ich nehme an das war die deutsche Bundeskanzlerin.“ Was Faymann bestätigte und sofort loslegen konnte, was für ein wichtiger Brückenbauer in Europa er doch stets gewesen sei.

    Da hatte ich genug gesehen und gehört und abgedreht.

    Die meisten Österreicher hatten die Pressestunde gar nicht erst aufgedreht, denn der ORF2-Marktanteil lag bei mehr als bescheidenen zwei Prozent. Ganz schön wenig für einen Kanzler in einer für Europa so wichtigen Woche.

    Doch tags darauf drängten einige ORF-Watch-Leser, die Pressestunde doch zu kommentieren und verwiesen auf einige Seltsamkeiten. Also klinkte ich mich widerwillig in die ORF-TV-Thek ein und sah mir mit eintägiger Verspätung auch den Rest der Pressestunde an.

    Was Faymann zur Griechenland-Krise, zu Islamismus, Terror und Flüchtlingsproblematik sagte, waren die üblichen schön gedrechselten Worthülsen, die man schon kennt. Was fehlte, waren die Lösungsansätze zur dramatischen Lage.

    Ein interessantes Thema kam ganz am Ende: Vizekanzler Mitterlehner betrachte die ORF-Informationssendungen als „nicht immer objektiv“, meinte die „Österreich“-Journalistin. Dazu die Frage an Faymann: „Wie sehen denn Sie die ORF-Information? Mischt sich die Politik ein?“ Faymanns Antwort verblüffte selbst abgebrühte Politik-Beobachter. Er wolle den ORF nicht loben, sonst würden die Redakteure noch kritischer, als sie es ohnehin schon sind. Faymanns folgender Satz muss schon als gefährliche Drohung eingestuft werden. „Ich bin zuständig dafür, die Objektivität des ORF zu schützen.“

    Der Volksmund nennt das treffend: „Den Bock zum Gärtner machen.“ Dabei würde es schon genügen – und das wäre auch eine tatsächliche Aufgabe für Faymann – den ORF vor dem unübersehbaren Einfluss der SPÖ zu schützen."

  7. Ausgezeichneter KommentatorENIGMA
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 21:49

    Hitler war nicht nur Linksextremist, sondern in erster Linie Linksfaschist und es verwundert nicht, daß es den Sozis gelungen ist, ihn den Rechten in die Schuhe zu schieben, denn genau das beherrschen sie bis heute in höchster Vollendung: immer sind die Anderen schuld und die "Pösen", niemals die eigenen "Gutmenschen".

    Und das Einknicken der ÖVP hat ebenfalls Tradition, damit halten sie sich als willige Vollstrecker des "wahren Sozialismus" mit der SPÖ seit Jahrzehnten an der Macht.

    Dr. Franz hat die knallharten Spielregeln im österreichischen Parlament leider noch nicht durchschaut. Er muß entweder rasch dazulernen, oder sich schnell verabschieden aus diesem unsauberen, politischen Handwerk von Rot & Schwarz!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2015 10:25

    Nachzutragen ist noch, dass die Sozen nicht nur Gleiches verschiedenartig benennen (Hitler hat demnach nichts mit ihnen zu tun), sondern auch gleiche Worte für verschiedene Dinge verwenden.

    Wenn jemand "Demokratie" sagt, dann meint er wie ich es auch gelernt habe, die Herrschaft der Freiheit und des Rechtes.

    Sagt aber ein Marxist (was nur nebenbei das gleiche ist wie ein Sozialist oder Sozialdemokrat) "Demokratie", dann versteht er darunter die "proletarische Demokratie" die nicht nur die formale Frage der Entscheidungsfindung beantwortet, sondern er meint dabei auch die "gerechte" und "gleiche" Gütervertreilung. Und nur unter diesen Bedingungen handelt es sich nach linxer Ansicht um die

  2. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2015 13:10

    Ich zögerte zunächst hier mitzudiskutieren,vor allem, weil bei uns nur gerichtsnotorische Wahrheiten zulässig sind und man bei Abweichungen von diesen "kanonischen Wahrheiten" sofort mit der Faschismus-Keule bedacht wird.

    Aber wie sagt man: die Wahrheit steht von allein, nur die Lügen bedürfen der Unterstützung staatlicher Gewaltmittel.

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  1. Civil Qurage (kein Partner)
    04. Juli 2015 20:11

    Hitler war ein Sozialist. Ein rechter Sozialist, das ist nicht weit vom linken entfernt. Den Hass auf Juden, Kirche, Bürgerliche haben sie gemeinsam. Andererseits die gewisse Verehrung für den Islam. Es gibt nationale Sozialisten (rechte) und internationale Sozialisten (linke). Nicht alles ist gleich bei denen, es gibt Unterschiede, im Kern sind sie dasselbe:

    Gott wird ersetzt durch den Führer. Das Kollektiv tritt an die Stelle des Individuums, ihm muss sich der Einzelne unterwerfen. Wer Teil des Kollektivs ist, bestimmt bei den rechten Sozialisten die Rasse, bei den linken die Klasse. In beide wird man hineingeboren. Individualität ist verpönt.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      04. Juli 2015 20:22

      Allen Sozialismen ist auch das Streben nach Weltherrschaft gemein. Sie dulden keine Abweichler, Konformität ist eine der höchsten Tugenden. Es gibt eine dünne Schicht der Elite, die herrscht. Die breite, am liebsten uniformierte (ja, auch: uninformierte) Masse hat wenig Rechte und immer weniger Privatvermögen, um Individualität zu verhindern. Aus demselben Grund entwickeln die Sozialisten immer ein familienfeindliches System. Kinder möglichst früh in staatliche Obhut, das war auch Hitlers Wille. Unter Hitler gab es praktisch keine Familien mehr, die Männer waren alle im Krieg, die Häuser zerstört. Heute haben Frauen und Männer keine Wahl mehr, als auswärts zu arbeiten (statt in der Familie), weil eine/r allein nicht genug verdient für die Familie. Es gäbe noch viel mehr dazu zu sagen, und man sollte es sagen, den Menschen ist das nicht klar.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      04. Juli 2015 20:52

      Die größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts waren allesamt Sozialisten, die meisten übrigens linke: Jungtürken (verantwortlich für den Genozid an den Armeniern, heutige Nachfolgepartei ist Vollmitglied der Sozialistischen Internationale), Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, Che Guevara zähle ich persönlich auch dazu, diese Ikone der Linken war einer, der eigenhändig Missliebige ermordet hat, bis zu den Kims in Nordkorea und das sind nur die Schlimmsten. DDR ist gar nicht dabei, Ceausescu nicht, usw. Warum sind das alles Sozialisten? Woher kommt das? Warum fragt das niemand und warum gibt es dazu keine seriösen Studien, das wäre doch interessant.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      04. Juli 2015 21:13

      Noch ein P.S. Die Verehrung für den Islam beruht übrigens, auch was die rechten Sozialisten betrifft, auf Gegenseitigkeit. So wollte Idi Amin (einstiger Diktator von Uganda muslimischen Glaubens) Hitler am Victoriasee ein Denkmal errichten, was ihm aber der sowjetische Botschafter ausgeredet haben soll. Und in der Türkei soll "Mein Kampf" von Adolf Hitler vor allem unter Jugendlichen ein Bestseller sein, das jedenfalls schrieb vor einiger Zeit "Das Biber" die österreichische Zeitschrift für Menschen mit Migrationshintergrund, also eine sehr unverdächtige Quelle. Von Jörg Haider und seinen Freunden möchte ich gar nicht erst anfangen. Merkwürdig.

  2. peter789 (kein Partner)
    04. Juli 2015 17:44

    Ob im ÖVP-Klub jemand doch noch Geschichte lernt?
    Wozu? Das ist doch viel zu mühsam. Heutzutage genügt es, die Gesetze der Political Correctness auswendig zu lernen. Die kann man in 5 Minuten.
    Geschichte lernen dauert ein Leben lang.

  3. frank (kein Partner)
    04. Juli 2015 16:04

    Man kann über den Herrn Franz sagen was man will - aber wo er Link ha da hat er ink!

  4. rotes Logenluder (kein Partner)
    04. Juli 2015 15:25

    Kann man den National-Sozialismus auch Holocaust-Sozialismus nennen?

  5. F.V. (kein Partner)
    04. Juli 2015 13:10

    Ich zögerte zunächst hier mitzudiskutieren,vor allem, weil bei uns nur gerichtsnotorische Wahrheiten zulässig sind und man bei Abweichungen von diesen "kanonischen Wahrheiten" sofort mit der Faschismus-Keule bedacht wird.

    Aber wie sagt man: die Wahrheit steht von allein, nur die Lügen bedürfen der Unterstützung staatlicher Gewaltmittel.

    • F.V. (kein Partner)
      04. Juli 2015 13:11

      Es ist eigentlich ziemlich belanglos was Hitler (andere Staatenlenker) war(en).

      Wenn, was zweifellos richtig ist, die N-sozialistische Arbeiterpartei eine im herkömmlichen Sprachgebrauch „linke“ Partei war (und dies doppelt unterstreicht mit „sozialistisch“ und „Arbeiter“ im Parteinamen), dann wundert mich weniger die Umlackierung auf „rechts“ durch die heutigen linken Machthaberer, die ja auch damals schon Weltmächte repräsentierten, als der Umstand, daß d i e s e Linken die d e u t s c h e n Linken zu vernichten trachteten.

      Es müssen also andere Gründe – jenseits von rechts und links – maßgeblich gewesen sein. Einerseits, weil schon 1894, also lange bevor noch jemand etwas von Hitler wissen konnte, die englische „The Truth“ in eine „utopische“ Traumdeutung – „The Emperors Dream“ – den Sturz der europäischen Monarchien – hin zu „Republics“ unter der jakobinischen Sonne – und die Zerstörung des Deutschen Reichs in vier(!) „German Republics“ und „The Russian Dessert“ (= die UdSSR) voraussagte.

      Andrerseits war Deutschland dabei das British Empire wirtschaftlich zu überholen. Außerdem plante es – mit vertraglicher – Zustimmung der Türkei den Bau der Berlin-Bagdad-Bahn, was in der Bedeutung den gegenwärtigen Pipelines bzw. dem technischen Ausbau der Seidenstraße durch Rußland, China und diverse Anrainerstaaten heute entspricht und dem „Britannia rules the waves!“ den Boden entzogen hätte. (Aus diesem Grund tobt ja auch das US-Imperium und tut alles den Dritten Durchgang gegen Rußland, ... in Gang zu setzen.)

      Damals, wie auch heute noch, galt ja unter den Angloamerikanern, daß Deutschland NICHT im Öl-Geschäft als „Major Player“ geduldet werden darf. (Insofern wundern mich die Turbulenzen der OMV mit ihren Pipeline-Projekten oder in Libyen nicht sehr.)

      Hierin lag mehr als im Mord von Sarajewo und dem „Bündnisfall“ der Kriegsgrund, wie auch noch in der „Revanche“ Frankreichs für die Niederlage 1870/71 in dem von Frankreich angezettelten Präventivkrieg (bevor D noch mächtiger würde).

      Der Versailler Diktat-„frieden“ sorgte für den nächsten Anlaß eines heißen Krieges, den etliche „Mitgestalter“, wie Churchill, dann zum „Zweiten Dreißigjährigen Krieg“ zusammenfaßten. Auch zu diesem Zeitpunkt konnte man von Hitler noch nichts wissen.

      Mit der Machtergreifung Hitlers ereigneten sich dann einige wundersame Dinge. Mitten in der Weltrezession, die von Wall Street ausgelöst wurde, schaffte es das Deutsche Reich in zwei-drei Jahren 6 – 7 Millionen Arbeitsloser wieder in Brot und Arbeit zu bringen. Die dafür heute als Begründung vorgeschobene „Kriegswirtschaft“ (oder darauf vorbereitende) stimmt nach den statistischen Zahlen nicht. Die späteren Kriegsgegner hatten in den Jahren von 1933 bis 38 alle ein weit höheres Militärbudget in Prozent des BIP als Deutschland, wobei in D wegen der Kriegsfolgen und Weltwirtschaftskrise die Wirtschaftsleistung auf noch geringem Niveau war, also auch in absoluten Zahlen war das n i c h t Ursache für den wirtschaftlichen Aufschwung.

      Die zweite Besonderheit, über die man aber heute kaum Literatur oder gar eine wissenschaftliche Diskussion findet, ist die Abkopplung vom Weltgeldsystem, der Ausbau der auf Gegenseitigkeit beruhenden Tauschgeschäfte (die man heute als Bartergeschäfte etikettiert) und einer Steuerung der Außenhandelsströme gemäß den volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten einer modernen Industrienation, die Forschung und Entwicklung von Substitutionsprodukten um dem von England verhängten Boykott zu begegnen, usw. Aber selbst dies war kaum eine Hitlersche Idee, sondern sie wurde von den Siegern des WK I dazu genötigt, weil D zu allem auch keine Wirtschafts- und Handels-Kredite im Ausland bekam

      Diese hier nur flüchtig skizzierten (wirtschafts-)politischen Maßnahmen führten dazu, daß das Deutsche Reich für die meisten europäischen Nationen (die von der Weltwirtschaftskrise schwer in Mitleidenschaft gezogen waren) eine positive Referenz darstellte, was – nach dem verlorenen Krieg – dazu führte, daß es in all diesen Ländern unglaublich viele „Kollaborateure“ gab, und zwar bis in die höchsten politischen Stellen/Ämter dieser Länder.
      Es waren offensichtlich keine „Hausmeister“ oder einfältige Mitläufer.

      (Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Bemerkung Jakob Taubes: (sinngemäß) „Ich muß etwas am Nationalsozialismus nicht verstanden haben, weil ich mir nicht erklären kann, wie (große Geister) wie Carl Schmitt von ihm angezogen wurden.“)

      Diese wirtschaftspolitischen Erfolge waren natürlich für die angloamerikanische Hochfinanz der wahre Grund diese „Experimente“ gründlichst auszutilgen und mit dem 1944 eingeführten Bretton Woods Abkommen die amerikanische Dollarhegemonie über die Welt zu etablieren. Der Zeitpunkt war ja günstig gewählt, denn alle Alliierten und sonstigen rechtzeitig auf die Siegerseite wechselnden Kriegsgewinnler waren vom Krieg erschöpft und zu keinem Widerspruch fähig (sofern sie überhaupt das Betrügerische in diesem Abkommen erkannten).

      All diese Ereignisse lassen sich mit „rechts“ oder „links“ nicht näher bestimmen. Tut man es dennoch, so dient es offensichtlich der Vernebelung der Ereignisse.

      Im Übrigen ist es auch bis heute nicht aufgeklärt WARUM die amerikanisch-jüdischen Banken Hitler und die NSDAP (wie übrigens auch die kommunistische UdSSR) finanzierten. Denn eines ist doch klar: ohne Geld kommt keine noch so „populistische“ Idee an die Macht.
      Wie man inzwischen aus Samisdat-Literatur erfahren kann, ist der Präsident der Deutschen Reichsbank, Hjalmar Schacht, e i n J a h r durch die Lande getourt, um an die 35 Bankvorstände „auf Linie zu bringen“, also diese von den USA geplante finanzielle Unterstützung der NSDAP nicht zu konterkarieren, sondern sich hier einzuordnen.

      Daß dies so war/ist, wird auch heute von dem Mächtigen NICHT bestritten.

      “Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen.”

      Amerikanische Regierungsanweisung ICG 1067, April 1945

      “Germany is an occupied country and it will stay that way…“

      Obama am 19. Juni 2009 im deutschen Ramstein vor US-Besatzern. Am Tag des Besuchs von Präsident Obama in Ramstein (Juni 2009) – es war sein erster Besuch in Deutschland als gerade gewählter Präsident – sprach er vor amerikanischen Soldaten die zitierten Worte.

      Es ging nie um Hitler sondern um geopolitische Interessen, die aber weder damals noch heute die unseren sind!

    • N.SA (kein Partner)
      04. Juli 2015 15:44

      Ging es in den Nürnberger Nachfolgeprozessen V, VI und X, in denen Industrielle und Manager angeklagt waren, nicht auch um Fragen der Finanzierung der sozialistischen Arbeiterpartei? Wurden hier nicht Unterlagen freigegeben?

    • F.V. (kein Partner)
      04. Juli 2015 17:43

      N.SA,

      das weiß ich leider nicht, da ich mich kaum für die damaligen Siegertribunale interessierte, sondern mehr für die wirtschaftspolitischen Fragen. Sollten Sie aber dazu mehr wissen, wäre es doch interessant dies zu erfahren.

      Ich weiß nur, daß Schacht beim NMT freigesprochen wurde, was doch sehr erstaunlich ist, ist doch der Präsident der Reichsbank bzw. Finanzminister einer der mächtigsten Insider jeder politischen Führung. Angesichts der sonstigen drakonischen Strafen müßte man dies ja so interpretieren, daß Schacht so etwas wie ein Trojanisches Pferd in der Reichsregierung war, das man nach dem Sieg natürlich nicht schlachtet.

    • Undine
      04. Juli 2015 22:58

      @F.V.

      Es ist, wie immer, ein Genuß, Ihre Kommentare zu lesen! Danke!

  6. cmh (kein Partner)
    04. Juli 2015 10:25

    Nachzutragen ist noch, dass die Sozen nicht nur Gleiches verschiedenartig benennen (Hitler hat demnach nichts mit ihnen zu tun), sondern auch gleiche Worte für verschiedene Dinge verwenden.

    Wenn jemand "Demokratie" sagt, dann meint er wie ich es auch gelernt habe, die Herrschaft der Freiheit und des Rechtes.

    Sagt aber ein Marxist (was nur nebenbei das gleiche ist wie ein Sozialist oder Sozialdemokrat) "Demokratie", dann versteht er darunter die "proletarische Demokratie" die nicht nur die formale Frage der Entscheidungsfindung beantwortet, sondern er meint dabei auch die "gerechte" und "gleiche" Gütervertreilung. Und nur unter diesen Bedingungen handelt es sich nach linxer Ansicht um die

    • cmh (kein Partner)
      04. Juli 2015 10:33

      "wahre Demokratie".

      Wenn also jemand der Ansicht zu sein vorgibt, die Austromarxisten hätten in der ERsten Republik die "Demokratie" gewollt, dann hat er keine Ahnung oder er ist ein Betrüger.

      Und je höher in Hierarchie von Politik und Wissenschaft einer steht, desto mehr - bis zum bei Roten ja nie ganz seltenen Ausreden, man hätte es nicht anders gewusst und überhaupt die anderen - desto mehr ist er ein Betrüger.

      Gusenbauer hat seine Wähler tatsächlich über seine Vorhaben und über seine moralischen Qualitäten in die Irre geführt.

      Cap und Darabosch können sich nur mit dem Vorwand retten, keine eigene Meinung zu haben, was zwar für eine rote Parteikarriere förderlich ist, von der Demokratie jedoch disqualifiziert.

      Es ist nicht so schwer, dafür weitere Beispiele zu finden, als dafür, ein einziges Gegenbeispiel aufzutreiben.

      Robert Michels (auch ein Faschist gewordener Sozialdemokrat) hat schon recht: die Sozialdemokratie ist für Parasiten ganz besonders anfällig.

  7. Wasauchimmer (kein Partner)
    03. Juli 2015 21:37

    Dass auf einer Seite, auf der sich die Rechtsaußen tummeln versucht wird die ideologische Nähe zu Hitler abzustreiten verwundert nicht

    • fewe (kein Partner)
      05. Juli 2015 01:37

      Besprechen Sie das halt bei Ihrem nächsten Blockwartetreffen. Oder sagt man noch "Vertrauensleute"?

  8. BHBlog (kein Partner)
    03. Juli 2015 21:32

    Super Doktor Unterberger, kurz und direkt ohne Abschweifung direkt auf den Punkt gebracht.
    “ Das war die in Österreich gepflegte Bruderschaft mancher damaliger Sozialisten mit den illegalen Nationalsozialisten im Kampf gegen den Ständestaat.“
    Grade diesen Absatz solkten sich paar Rot-Grün-Kaminrote einwirken lassen,denn er beruht auf wahre Begebenheit. Waren ja auch Sozis dabei die am Dollfuß Attentat mitwirkten. Nichts desto trotz stört mich noch mehr das ein Gavrillo Princip in Bosnien zum Nationalhelden ernannt wird. Ein Doppelmord scheint manchen mehr ruhm zu bringen als einem friedfertigen Thronfolger...

  9. CIA-Nazi (kein Partner)
    03. Juli 2015 19:45

    Heute marschieren die Massenmörder der ukrainischen Neonazis durch Kiew. Da kommt stille Freude auf bei den alten Nazis in Politik und Medien!

  10. Gennadi (kein Partner)
    03. Juli 2015 19:39

    Wie bezeichnet sich die Nachfolgepartei der NSdAP (später SED) heute?
    Richtig: Die Linke.

  11. MH-0817 (kein Partner)
    03. Juli 2015 15:58

    Der Holocaust ist eine Erfindung des Sozialismus.

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 16:22

      Ja, sie schreien deswegen so laut "haltet den Dieb" um von sich abzulenken.

    • Syria Forever (kein Partner)
      03. Juli 2015 21:29

      Shabbat shalom.

      MH-0817. Sie meinen es war reiner Zufall das die Linken zur selben Zeit Juden auf dem gesamten Globe vernichteten, nicht nur die Naaz?
      Nur zur Sicherheit. Selbstverständlich waren die Naaz Linke wobei der Rassistische Einfluss aus der SDAP kam. Ganz besonders die Wiener Genossen waren Befürworter der Rassengesetze. Und es ist auch falsch das Hitler ein Anti-Katholik war, ganz im Gegenteil. Seine Nähe zur Religion machte den Ausschlag für den Erfolg der NSDAP.
      Wenn ich könnte würde ich anraten Geschichte auf zu frischen aber wie sollte das in Europa funktionieren? Europäische Geschichtsschreibung; Da sind z.T. die Gebrüder-Grimm vor zu ziehen. Wilhelm Busch allemal! Darin findet sich wenigsten ein kleiner Teil an Zeitgeschichte.

      Guten Abend.

  12. cmh (kein Partner)
    03. Juli 2015 15:55

    IN der ERsten Republik gab es eine mit und eine ohne "N" SDAP.

    So schaut es von der anderen Seite her aus.

  13. cmh (kein Partner)
    03. Juli 2015 15:50

    Jeder hält sein jeweiliges Gegenüber für so ehrlich oder für so verschlagen als er es selber ist.

    Die Schwarzen halten daher die Sozen für die geleichen ehrlichen Leute, wie sie es selbst sind.

    Tatsächlich sind es aber Pülcher, die daher auch die ÖVPler für Pülcher halten.

    Das erklärt doch vieles.

  14. fewe (kein Partner)
    03. Juli 2015 15:19

    "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke ... Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock." (Joseph Göbbels, 6.12.1931 in "Der Angriff")

    "Meine gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen links." (Adolf Eichmann, in seinen Memoiren)

    "Wir haben die linken Klassenkämpfer liquidiert, aber leider haben wir dabei vergessen, auch den Schlag gegen rechts zu führen. Das ist unsere große Unterlassungssünde." (Adolf Hitler, 24.02.1945, Tagung der Reichs- und Gauleiter, zitiert bei Rainer Zitelmann in "Hitler - Selbstverständnis eines Revolutionärs", Seite 457)

    weiter...

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 15:27

      Die NSDAP sah sich eindeutig links, war aber freilich die Mitte, sobald sie die Macht hatten. Die linken waren dann nur die Kommunisten.

      Die "Unterlassungssünde" gegen den "rechten Besitzbürgerblock" vorzugehen wird von SPÖ und Grünen fortgesetzt.

      In Mein Kampf wurde erläutert, dass man das Volk erfolgreich nur gegen einen Feind focussieren kann. Die Nazis hatten Juden und Kommunisten in einen Topf geworfen als Feind. Das wird also sogar in Mein Kampf ganz offen so gesagt.

      Die SPÖ und Grünen werfen die Rechten und die Nazis in einen Topf, obwohl die Nazis eben keine Rechten sind genauso wie die Juden von der Mentalität her - tendenziell selbständig tätig und tüchtig - eher rechts einzuordnen sind und es da genauso falsch war. Das einzige jüdische am Kommunismus war, dass er zufällig von Juden erdacht war.

  15. Helmut Oswald
    02. Juli 2015 11:17

    Der Streit um des Kaisers Bart sollte endlich bleiben. Wie politische Verhältnisse nach 'rechts' und 'links' unterschieden werden, mag für die Anhänger der klassischen politischen Gesäßgeographie einfach zu deuten sein. Die die rechts sitzen, links sitzen in der Volksversammlung, im Parlament usw. sind eben diejenigen, die ... ja was nun eigentlich ? Strukturkonservativer als Linke, starrer was die von ihnen tradierten Werte wie Staatsgläubigkeit, Umverteilung, sogenannte 'soziale' Gerechtigkeit usw betrifft kann ja gar niemand sein - also sind die Linken nun eigentlich KONSERVATIVE ? Nun, genauso kann man NS als LINKE bezeichnen . Waren Sie ganz sicher auch, teilweise bis Großteils bis wieder weniger - der Strasser Flügel der NSDAP, Goebbels der ursprünglich Mitglied der KPD war, NS Richter des Volksgerichtshofes Roland Freihsler, der bei Wyschinski in Moskau 1937 die Technik der Schauprozesse erlernte. (Hören Kommunisten nicht gerne, steht daher kaum in irgendeinem österr. Geschichtsbuch). Hitler der sich in seinem Testament rühmt ' ich habe nun wirklich versucht in Deutschland einen sozialen Staat zu errichten' (sinngemäß zitiert). Hitler hat den Sozialstaat errichtet ? Was für ein Ding, Donnerwetter. Stimmt abr, nicht ? KdF, Volkswagen, 1. Mai wird Feiertag, Arbeitsrecht usw usf. Was läßt sich gleich mit dialektischer Methode nicht alles daraus ableiten. Etwa, daß der Staat vor Hitler 'asozial' war ? Oder, wie Milch (einst Chef der Lufthansa, mächtigster Luftrüstungsverantwortlicher des III. Reiches, Vierteljude, der eine sogenannte 'Deutschblütigkeitserklärung' abgegeben hatte) es einmal sagte: am 20. Juli haben die meisten der Teilnehmer dem deutschen Hochadel angehört, aber kein einziger Industriearbeiter war dabei. Ja das schmerzt die Linke, die gerne das Proletariat für sich alleine reklamiert, das ist in Wahrheit die Wurzel des Selbsthasses der deutschen Linken auf Deutschland und sein Volk. Die deutsche Arbeiterschaft hat sie für unfähige Spinner und Versager gehalten und ihnen eine Abfuhr erteilt - die Rache der exilierten Kommunisten dafür waren nach Jalta und Potsdam die DDR, Karl Marx Stadt, Mauer und Schießbefehl - aufs eigene Volk. Was - der Sozialstaat wurzelt im Totalitarismus ? Ach nein - das kann doch gar nicht sein. Nein, wirklich nicht `? Im ganzen Sozialismus und in Sonderheit im Sozialstaat, steckt freilich mehr von Adolf Hitler als in jeder schlagenden Verbindung. Da nützt auch nichts, wenn dreihundert marxistische oder postmarxistische vom Staat und von der Regierung gekaufte Schreibhuren der Staatsmedien das Gegenteil verkünden. JA und das soll alles neu sein ? Nein Freunde, ist es nicht. Es sind des Kaisers neue Kleider, die große Täuschung und Selbsttäuschung unserer Zeit. Aber in der Pöbelherrschaft, die wir jetzt seit einigen Jahrzehnten durchleben, ist der einzige, der wirklich gefahrvoll lebt, jener, der die Wahrheit sagt. Im Märchen traut sich das deshalb nur ein Kind. Du bist nichts, dein Sozialversicherungsbeitrag ist alles. (Schon klar, von dem leben unsere trägen Sozi-Bonzen, die nehmen den Sozialversicherungsbeitrag auch von Tschetschenen und Türken, weshalb ihnen die authochthonen nur noch Ausländerfeinde sind).
    Nazi-Sozi-Adolf-Schärf-Renner-Dollfuß- hin oder her. Bleiben wir bei den alten Chiffren - das was hier als Überraschungsei präsentiert wird, bringt in Wahrheit KEINE verwertbare oder neue Erkenntnis. (außer für die Blöden, die es angeblich noch nie anders verstanden haben) Ich selbst wende für das links-rechts Schema (das in Wahrheit hinsichtlich der Frage ob Politik auch Qualität hat völlig 'wurscht' ist) die angelsächsische Betrachtungsweise an. Links ist, wer den Staat vergötzt, rechts ist, wer die Freiheit des Individuums und der Nation in den Mittelpunkt seines Denkens und seines Wertekataloges stellt. In der Politik oszillieren Begriffe. Überraschungseier wie die Erkenntnis, das Massenbewegungen regelmäßig auch den Charakter von -ismen haben aber sind zu platt und helfen nicht. Ausser den großen Vereinfachern die da predigen: links = gut, rechts= böse.
    Mit dieser Art von Zeitverschwendung sollten wir uns HIER jedenfalls gar nicht erst abgeben. Das tun schon all die Idioten in den von uns zwangsweise bezahlten Redaktionen der verstaatlichten Medien.

    • Zraxl (kein Partner)
      03. Juli 2015 16:37

      @ Helmut Oswald
      Ein brillanter Kommentar!

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 17:22

      Sie haben schon recht. Wir streiten uns um die Position an der Achse zwischen links und rechts aber die Wirklichkeit spielt sich nur an der Achse oben und unten ab.

  16. Wafthrudnir
    02. Juli 2015 07:24

    Zu diesem Thema gibt es auf YouTubbe einen Vortrag von H.H. Hoppe mit interessanten (und höchst unkorrekten) Ergebnissen:
    - Hitler sah den Nationalsozialismus als Bewegung der Mitte, die Links und Rechts vereint.
    - "Rechts" waren für Hitler die Konservativen
    - Er bezeichnete sie öfter als seine Todfeinde als die Linken
    - Bei Sozialdemokraten und Kommunisten hielt er eine Bekehrung zum Nationalsozialismus für machbar, bei Rechten (in seinem Sinn) für ausgeschlossen.
    - Zumindest auf wirtschaftlichem Gebiet kann hingegen kaum von "Extremismus" die Rede sein; Hitlers Ideen beschränkten sich weitgehend darauf, was damals wie heute sozialdemokratischer Mainstream ist.
    Wundert sich irgendjemand, daß die Linken alles tun, um die Verbreitung dieser Erkenntnisse zu verhindern?

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 15:41

      Eigentlich gilt "Links" als die "Kollektivisten" (Alle halten zusammen. Volkskörper) und "Rechts" als die "Individualisten" (jeder für sich und gegen jeden. Ellbogengesellschaft).

      Jene, die die Macht haben, sehen sich immer als Mitte. Links waren dann nur noch die Kommunisten, mitte die Sozialisten.

      Die Kommunisten waren schon die Todfeinde der NSDAP, aber die NSDAP waren eben Sozialisten. Es steht eigentlich eh im Namen. Es ist erstaunlich, wie sehr man die Leute verblöden kann.

      Die Rechten wurden weniger verfolgt, weil man sich nur auf einen Feind konzentrieren wollte (Kommunisten, und Juden wurden als Kommunisten bezeichnet und so einbezogen). Zusätzliche Verfolgung der Rechten hätte den Feind-Focus aufgeweicht. Steht so in Mein Kampf, dass man nur einen Feind definieren soll.

  17. Spiegelfechter
    02. Juli 2015 03:39

    Rechts oder Links, welch müssige Frage! Damit lässt sich kein Standort bestimmen sondern nur eine relative Position in einem definierten Raum bezogen auf eine gegebene Blickrichtung.

    Die politische Einteilung in Links und Rechts geht auf die Nationalversammlung der Französischen Revolution zurück und beschreibt die Position der Parteien aus der Sicht des Präsidiums (links die Bürger, rechts die Königtreuen). D.h. aus der Sicht des Auditoriums - so wie wir heute unsere Theatersitze bezeichnen - sassen also die "Linken" auf der rechten Seite und vice versa. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass die Opera Bastille in Paris die Plätze auf der einen Seite mit den geraden und auf der anderen mit den ungeraden Platznummern gruppiert und nicht nach links und rechts.

    Immerhin muss man gelten lassen, dass die Nationalsozialisten aus der selben Ecke kommen und in die selbe Ecke gehören wie die übrigen Sozialisten, auch wenn letztere sie gerne der gegenüberliegenden Seite zuordnen möchten, und sie deshalb nur Nazi oder Faschisten nennen.

  18. Politicus1
    01. Juli 2015 23:05

    Weshalb haben die Sozialisten nach Kriegsende sofort alles getan, damit die 'Ehemaligen' ja nicht als NationalSOZIALISTEN bezeichnet wurden, sondern direkt lieb verharmlost als 'Nazis'?
    Dreimal darf geraten werden!
    Warum hat Hitler seine Partei nicht Nationalliberale oder Nationalkonservative oder Nationaldeutsche benannt - sondern NationalSOZIALISTEN?
    Dreimal darf geraten werden ...

  19. Brigitte Imb
    01. Juli 2015 22:48

    Jeder - v.a. die Nichtlinken - sollte mehr auf die Sprache achten und nicht banal und schlampig "Nazi" sagen - falls es nötig ist, sondern immer schön vollständig und anschaulich von "NationalSOZIALISTEN" sprechen. So viel Zeit muß sein, obwohl die heutigen Sozialisten nichts mehr auf ihre Nation geben.

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 15:48

      Sie haben recht. Ich finde auch, dass der Begriff "Nazi" eher nach "Nazarener" (Christen) klingt als nach Nationalsozialisten. Evtl. ist das genau so beabsichtigt. Den Begriff "Nazi" gab es nicht im Deutschen Reich.

      Ich werde mich bemühen, den Begriff zu vermeiden.

    • Herzogberg (kein Partner)
      07. Juli 2015 23:18

      Vielleicht ist Nazi-Sozialismus, weil kürzer, noch besser.

  20. Undine
    01. Juli 2015 22:25

    OT---aber es ist immer gut, wenn einem bestätigt wird, daß man nichts wirklich Wichtiges versäumt hat, falls man die "Pressestunde" nicht gesehen hat. Faymann eine volle Stunde ertragen zu müssen grenzt an Folter!

    Kurt CEIPEK (ORF-WATCH) hat sich dankenswerterweise GEOPFERT!

    ......"FAYMANN sieht sich als SCHÜTZER der ORF-OBJEKTIVITÄT"

    "„Ob das wohl Faymanns letzte Pressestunde war?“ So fragte mich ein an Politik überaus interessierter junger Mann am Tag nach der Pressestunde, von der ich nur die erste Minute live gesehen habe. Da man Faymann Isabelle Daniel, die stellvertretende Chefredakteurin der dem Bundeskanzler mehr als wohl gesonnenen Zeitung „Österreich“, anstelle irgend eines einigermaßen scharfen Kritikers gegenübersetzte, war mir klar, dass man dem SPÖ-Chef vor allem die Chance eröffnen wollte, gegenüber den TV-Zusehern strahlend zu glänzen.

    ORF-Interviewer Hans Bürger eröffnete die Pressestunde noch dazu mit der Episode, Werner Faymann habe beim Betreten des Studios noch einen Anruf erhalten, sich gemeldet und in sein Mobiltelefon gesagt: „Hallo Angela!“ Bürger dazu: „Ich nehme an das war die deutsche Bundeskanzlerin.“ Was Faymann bestätigte und sofort loslegen konnte, was für ein wichtiger Brückenbauer in Europa er doch stets gewesen sei.

    Da hatte ich genug gesehen und gehört und abgedreht.

    Die meisten Österreicher hatten die Pressestunde gar nicht erst aufgedreht, denn der ORF2-Marktanteil lag bei mehr als bescheidenen zwei Prozent. Ganz schön wenig für einen Kanzler in einer für Europa so wichtigen Woche.

    Doch tags darauf drängten einige ORF-Watch-Leser, die Pressestunde doch zu kommentieren und verwiesen auf einige Seltsamkeiten. Also klinkte ich mich widerwillig in die ORF-TV-Thek ein und sah mir mit eintägiger Verspätung auch den Rest der Pressestunde an.

    Was Faymann zur Griechenland-Krise, zu Islamismus, Terror und Flüchtlingsproblematik sagte, waren die üblichen schön gedrechselten Worthülsen, die man schon kennt. Was fehlte, waren die Lösungsansätze zur dramatischen Lage.

    Ein interessantes Thema kam ganz am Ende: Vizekanzler Mitterlehner betrachte die ORF-Informationssendungen als „nicht immer objektiv“, meinte die „Österreich“-Journalistin. Dazu die Frage an Faymann: „Wie sehen denn Sie die ORF-Information? Mischt sich die Politik ein?“ Faymanns Antwort verblüffte selbst abgebrühte Politik-Beobachter. Er wolle den ORF nicht loben, sonst würden die Redakteure noch kritischer, als sie es ohnehin schon sind. Faymanns folgender Satz muss schon als gefährliche Drohung eingestuft werden. „Ich bin zuständig dafür, die Objektivität des ORF zu schützen.“

    Der Volksmund nennt das treffend: „Den Bock zum Gärtner machen.“ Dabei würde es schon genügen – und das wäre auch eine tatsächliche Aufgabe für Faymann – den ORF vor dem unübersehbaren Einfluss der SPÖ zu schützen."

  21. Pennpatrik
    01. Juli 2015 21:52

    Rechts, rechtschaffen, waren immer die Bürgerlichen. Es gibt keine Rechtsextremen. Auch das ist eine Erfindung der Linken. Wohl der genialste Propagandacoup der letzten 40 Jahre.

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 15:54

      Ja, "Rechtsextreme" sind in Wirklichkeit nationale Linksextreme.

  22. ENIGMA
    01. Juli 2015 21:49

    Hitler war nicht nur Linksextremist, sondern in erster Linie Linksfaschist und es verwundert nicht, daß es den Sozis gelungen ist, ihn den Rechten in die Schuhe zu schieben, denn genau das beherrschen sie bis heute in höchster Vollendung: immer sind die Anderen schuld und die "Pösen", niemals die eigenen "Gutmenschen".

    Und das Einknicken der ÖVP hat ebenfalls Tradition, damit halten sie sich als willige Vollstrecker des "wahren Sozialismus" mit der SPÖ seit Jahrzehnten an der Macht.

    Dr. Franz hat die knallharten Spielregeln im österreichischen Parlament leider noch nicht durchschaut. Er muß entweder rasch dazulernen, oder sich schnell verabschieden aus diesem unsauberen, politischen Handwerk von Rot & Schwarz!

    • Gennadi (kein Partner)
      03. Juli 2015 19:36

      Wer Nationalsozialismus und Faschismus immer noch verwechselt, bleibt ein Ewig-Vorgestriger.

  23. Undine
    01. Juli 2015 21:15

    Darf ich @socrates' trockene, aber LOGISCHE Folgerung zitieren: "Stalin, Hitlers Gegner, war dann rechtsextrem." .......

    Aber schön der Reihe nach: Wer auch nur ein bißchen GESCHICHTSKUNDIG ist, weiß, daß nach dem WKI der VORMARSCH des KOMMUNISMUS beängstigende Ausmaße angenommen hatte und daß dieser Vormarsch bis in die 30er-Jahre hinein so weit vorangekommen war, daß nicht mehr viel fehlte, um ganz Europa kommunistisch zu machen. Das war ja auch das erklärte Ziel Stalins, Lenins, Trotzkis und all dieser feinen Herren!

    Hitler---und ich will ihn bei Gott nicht verherrlichen, aber selbst dem Teufel gesteht man einen Advokaten zu---war einerseits angetreten, Versailles und St. Germain zu rächen und andrerseits, den drohenden Kommunismus zumindest in D und in Ö zu verhindern.
    Daß ohne Hitler ganz Europa kommunistisch geworden und es möglicherweise heute noch wäre, ist eine nüchterne Feststellung, die zu machen erlaubt sein muß.

    Deshalb habe ich daran zu kiefeln, mir vorzustellen, daß sowohl der NS als auch der Kommunismus beide linksextrem gewesen sein sollten. Irgendwo ist da mMn ein Gedankenfehler drin.

    PS: Für mich ist jemand "rechts", der als erstes seine eigene Heimat und alles, was sie einem so teuer macht, liebt und dann erst die weite Welt. Den Linken gilt die Heimat rein gar nichts, sie verraten sie permanent. Am besten sieht man das daran, daß die Linken unsere Heimat einfach achtlos an alle Dahergelaufenen VERSCHENKEN.

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 15:58

      Links und rechts hat mit national und international eigentlich nichts zu tun.

      Die NSDAP hatte den Unterschied zwischen Kommunismus und - ihrem - Sozialismus mehrfach ausführlich erläutert. Der Unterschied ist eben die beim Sozialismus höhere Eigenverantwortlichkeit und persönlicher Besitz im Vergleich zum Kommunismus. Links sind dennoch beide. Kommunismus ist lediglich weiter links.

  24. Alfred E. Neumann
    01. Juli 2015 20:16

    Heisst es nicht NationalSOZIALISTEN? Und Sozialisten waren noch nie rechts oder links. Das waren immer Sozialisten.

  25. Josef Maierhofer
    01. Juli 2015 18:48

    Ob in der ÖVP noch jemand Geschichte lernt ? Nein niemand lernt mehr Geschichte, es wir nur noch Ideologie gelehrt und Antifaschismus und 'der Kampf gegen Rechts', 'Sexualaufklärung' an Hand der 'Emanzipation' (im linken Sinn), etwa die Ausschreibung einer Dissertation (!!) 'Die Entwicklung und Emanzipation des homosexuellen Menschen', ...

    Ja, und von solchen Verbildeten kann man nicht erwarten, dass sie Geschichte kennen, verstehen und daraus lernen, offenbar war Dr. Kreisky der letzte Geschichtskundige.

    Klar war die nationalsozialistische Partei eine sozialistische Partei mit den gleichen Methoden wie heute, Ideologie, Freiheitseinschränkung, Meinungsterror, Tätlichkeiten gegen Andersdenkende, insbesondere Juden, Kriegshetze wie heutzutage eben das Schüren von Konflikten der Amis in der Ukraine oder das Importieren des Terrors ('Terrormanagement'), Medienterror, Ausschaltung von Gesetz und Demokratie, ... Kennen wir das nicht auch aus der sozialistischen Jetztzeit, die kennt auch eine 'feindliche Rasse', das sind alle Blauen, zumindest (noch) in Wien.

  26. Sandwalk
    01. Juli 2015 18:35

    Hitler, Stalin, Mussolini, Mao Tse Dung, Pol Pot, Castro, Idi Amin und all die anderen Mörder von Ideologiegnaden waren politisch extrem.
    Rechts oder links? - das ist die Frage.

    "Echt jetzt?" fragen ein Jung-Journalist und andere Naivlinge des 21. Jahrhundert.
    Ganz genau: Echt jetzt!

    Je weiter links, rechts, oben oder unten außen, desto unfreier.
    Das ist der Grund, warum sich Hitler und Stalin so ähnlich waren. Es war ein Krieg zwischen Brüdern im Geiste.

    Liebe ÖVP-Weichlinge! Eure vollen Hosen machen mir deswegen nichts aus, denn ich bin neben einem Bauernhof aufgewachsen. Ich kennen diesen Geruch, ich bin darauf sozialisiert. Ich verachte lediglich diese Hosenschei*erei.

    Was mich nervt, liebe ÖVP, ist eure entsetzliche bürgerliche Feigheit. Die ist wirklich schlimm, schlimmer, am schlimmsten.

    Stalin selbst hat seinerzeit auf einer "Komintern" den Befehl gegeben, alle Nicht-Kommunisten als "Faschisten" zu bezeichnen, weil er wusste, dass die Verwechslung von "Sozialismus" und "Nationalsozialismus" politisch gefährlich werden könnte.

    Links- und Rechtsextremisten sind Brüder im Geiste. An dieser Erkenntnis führt kein Weg vorbei. Die einzigen Unterschiede liegen in der Biologie: Klassenkampf gegen Rassenkampf.

    Die Roten wollen bestimmte Klassen vernichten (ermorden), die Braunen wollen bestimmte Rassen vernichten (ermorden). Beide Ideologien sind gleich wahnsinnig. Die rote Ideologie versteckt sich heute hinter einem abseitigen pseudophilosophischen Begriff namens "Konstruktivismus", aber das ist ein anderes Thema.
    Wie auch immer, es bleibt dabei: Rot und braun sind tödliche Ideologien und näher aneinander als beiden lieb ist.

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 16:03

      Das, was heute als Rechtsextremisten bezeichnet wird, sind natinale Linksextremisten. Es ist also kein Wunder, wenn diese Brüder im Geiste mit den Linksextremisten sind. Lediglich die einen national und die anderen international ausgerichtet. Aber beide eine dumpfe Kollektivistenmasse.

      National hat mir Rechts nichts zu tun. Das ist normal. National ausgerichtet zu sein ist lediglich in Deutschland und Österreich ein Verbrechen. Sonst überall ist das ganz normal und richtig.

  27. Pennpatrik
    01. Juli 2015 18:23

    Natürlich war er ein Linker.
    Die NSDAP war die umbenannte DAP (Deutsche Arbeiterpartei).
    Die SA war ein linksradikaler Stoßtrupp aus dem Proletariat.
    Mit Rechts hatte das garnichts zu tun. Das ist nur eine der typischen, dreisten Lügen der Linken.

    • Konrad Loräntz
      01. Juli 2015 20:13

      aber mit Marx, den 68ern, Gramsci, Butler etc., also der Ideenwelt der heutigen Linken, hatte das auch rein gar nix zu tun. Soweit ich weiss, ging es damals auch nicht um die Verstaatlichung von Betrieben, sondern um eine mythische Gemeinschaft, in der (fast !) jeder seinen Platz hatte.

    • fewe (kein Partner)
      03. Juli 2015 16:14

      @Konrad Loräntz: Marx resp. die Kommunisten waren ja auch die Erzfeinde der NSDAP. Die Kommunisten waren weiter links als die Sozialisten. Bei den Sozialisten geht es auch darum, dass es Privatbesitz gibt und auch eine höhere Eigenverantwortlichkeit. Aber eben sozialistisch. Sozialismus und Kommunismus sind beide Links, aber das sind die großen, wesentlichen Unterschiede, die von der NSDAP auch immer wieder ausführlich erklärt worden sind.

      Wenn in einem Staat die für die Versorgung nötigen Unternehmen staatlich sind, so ist das - meiner Meinung nach - eine Notwendigkeit für das funktionieren des Staates und hat mit Kommunismus oder Sozialismus nichts zu tun. Beim Kommunismus sind eben alle Betriebe staatlich. Beim Sozialismus - und allen anderen politischen Richtungen sind Privatfirmen und Privatbesitz ganz normal. Bei übertriebenem Kapitalismus wie in den USA sind auch die Versorgungsbetriebe privat. Wie man sieht, funktioniert das auch nicht richtig und ist daher falsch.

  28. Anton Volpini
    01. Juli 2015 17:19

    Hitler ein Linker? Eh' kloar!

    Was anderes behaupten nur die Linken, deren Kunst seit Menschengedenken darin besteht, ständig die Kleider zu wechseln und mit ihren eigenen Ergebnissen Kindesweglegung zu praktizieren. Das ist so, seit Kain den Abel erschlug!

    Linkes Gedankengut manifestiert sich am eindeutigsten darin, daß der Neid zum obersten Prinzip erhoben wird. Neuerdings, seit Karl Marx kam dann noch das Element des Kollektivs dazu.

    Hitler hat seine Bewegung nicht von ungefähr die Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschlands genannt. Er selbst bezeichnete sich immer als Sozialist. Auch Goebbels ließ darüber keinen Zweifel: https://arbeitertum.wordpress.com/2010/10/11/warum-sind-wir-sozialisten/

    Die Umdeutung Hitlers in einen Rechten wird wohl als die größte Glanzleistung der Linken in die Geschichte der Menschheit eingehen.

    Wenn die Vertreter der ÖVP dieses nicht durschauen, so offenbart das vielerlei: Sie besitzen kein Geschichtsverständnis.
    Sie wissen gar nicht mehr, daß sich Rechts von rechtmäßig und rechtschaffend ableitet.
    In dem ganzen Geplänkel mit dem linken Strache, den sie, die Sozialisten und der ganze mediale Rummel als Rechten hinstellen, haben sie alle politische Orientierung restlos verloren.
    Sie sind mittlerweile so links infiltriert, daß sie den Unterschied nicht mehr kennen. Usw.

    Nur mehr vergessen kann man diese Partei!

    • Normalsterblicher
      01. Juli 2015 21:18

      Die Nationalsozialisten haben zweifellos sozialistische Vorstellungen anzusprechen versucht, was in dem Gerede von der Plutokratie, der ursprünglichen Forderung nach Abschaffung der Zinsknechtschaft (die im weiteren Verlauf pragmatischer gehandhabt wurde), und der sorgsam gepflegten Vorstellung von der "reichen Judenheit" seinen Ausdruck fand.

      Auch haben sich die Nationalsozialisten besonders um die Arbeiterklasse bemüht und - wie jede revolutionäre Bewegung - die Bourgeoisie verachtet.

      Tatsächlich war ihnen aber nicht die Umverteilung ein Anliegen (außer bei "Volksfeinden"), sondern ein kollektivistisch forciertes Verständnis der nationalen Einheit, und ein Totalitarismus, der eben nicht auf der Utopie der Überwindung der Gesellschaftsklassen basiert. Das Volk sollte so in der Erhebung gegen Versailles geeint werden. Hitler war WK-I Frontkämpfer.

    • Riese35
      01. Juli 2015 23:11

      @Anton Volpini: ****************************!

      Danke für die Ergänzungen. Genau das hat noch gefehlt. Sie haben es zusammen mit unserem Blogmaster auf den Punkt gebracht.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      04. Juli 2015 13:42

      Volpini: **************

      In einer Dokumentation (ntv) wurde gar behauptet, es gäbe Beweise, Hitler sei ganz zu Beginn in München Ordner bei der kommunistischen Partei gewesen. Auch ein Bild war zu sehen, bei einem der Manifestanten soll es sich um den jungen Hitler handeln. Er soll sogar Mitglied der Partei gewesen sein oder die Mitgliedschaft angestrebt haben.

      Auch heute ist es ja so, dass die Schnittmenge zwischen FPÖ und SPÖ ziemlich groß ist, viel größer als zwischen FPÖ und ÖVP. Und die Sozialisten in Wien fürchten sich ja ausschließlich vor Strache, mit Recht.

      Sicher, die ÖVP hat vollkommen die Orientierung verloren. Es liegt auch an der schlechten Ausbildung der Leute, die ja mit unseren Unis Vorlieb nehmen müssen und mit unseren Schulen. Dort wird strammlinkes Gedankengut gelehrt und die Geschichte hingelogen, dass sie wieder ins linke Weltbild passt. Konservative kriegen keine Jobs, weder im Bildungswesen noch in den Medien. Da muss man schon angepasst sein, um überhaupt eine Seminararbeit positiv abschließen zu können. Und die Leute glauben halt,was ihnen die Professoren vorkauen, was sollen sie auch sonst tun. Sind nicht einige Professoren aus der DDR bei uns zu Karriereakademikern geworden nach dem Zusammenbruch? Ja, und die bilden unsere Leute aus. Auch Juristen, auch Wirtschaftsleute, Kulturleute, Medienleute sowieso. Und auch Mediziner, Naturwissenschafter ... selbst dort spielt Ideologie eine Rolle. Stichwort: Medizinethik, Klimaerwärmung, Drogenpolitik ... Es endet nie. Die ÖVP müsste von ganz vorne anfangen. Und das geht nicht mehr. Denn wo sind die Köpfe, die ihr dabei helfen?

    • fewe (kein Partner)
      06. Juli 2015 04:29

      Richtig. Im Grunde haben wir eine linke Einheitspartei mit drei großen Flügeln. So kann man auch Demokratie spielen. Es sind nur unterschiedliche Freundeskreise mit einzelnen unterschiedlichen Themen. Die der FPÖ scheinen mir vorerst noch am sinnvollsten, aber was sie tun, wenn sie selbst an der Macht sind - sofern das geschieht - wird man wohl erst sehen.

      Der Zustand in den 1960er-Jahren war eigentlich schon ziemlich optimal. Ich finde nicht, dass es sinnvoll ist, weiter "fortschrittlich" zu sein, wenn ein guter Zustand bereits erreicht ist. Schulbuchaktion, die den Zugang für weniger Begüterte erleichtert hatte und Mutter-Kind-Pass im Sinne der Gesundheit der Kinder waren auch recht gute Ideen, obwohl von der SPÖ, in den 70er-Jahren.

  29. Undine
    01. Juli 2015 16:38

    Hitler als Linksextremisten zu bezeichnen---hmm, ich weiß nicht recht.....

    Da wären dann die Nazionalsozialisten gleichbedeutend mit Linksextremisten gewesen?
    Leider kann ich meine Eltern nicht mehr fragen, aber so viel weiß ich mit Sicherheit: Die ROTEN, also die Sozialisten, waren---so viel kriegte ich schon als Kind mit---Proleten, ausschließlich Leute, an denen man eher nicht anstreifte (in den KONSUM etwa "ging man nicht einkaufen"!); die KOMMUNISTEN galten als die ärgsten Feinde überhaupt und die "Klerikalen", also die "SCHWARZEN ---nun ja, so viel habe ich mitgekriegt, galten als Heuchler und Pharisäer.

    Man war, wenn man Rot, Schwarz (Austrofaschismus) und Dunkelrot nicht schätzte, eben deutsch-national, das war zur damaligen Zeit höchst normal und keineswegs anrüchig.
    Wie gesagt, ich kann leider niemanden mehr fragen, wie es sich aus der Sicht der damaligen Zeit tatsächlich "angefühlt" hatte.

    Zu @ProConsul, der Erik von Kuehnelt-Leddhin zitiert: "...wer geistige Gleichheit will, muß gegen Eliteschulen ankämpfen...."

    ..... kann ich nur sagen, daß das auch so nicht stimmt. Es gab in der NS-Zeit sehr wohl gleich mehrere Kategorien von ELITE-SCHULEN:

    Ergoogeltes:

    "Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (amtlich: NPEA, auch: Napola – Nationalpolitische Lehranstalt) waren Internatsoberschulen, die nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 als „Gemeinschaftserziehungsstätten“ gegründet wurden. Der Besuch der Schulen führte zur Hochschulreife. Ähnlich wie bei den Adolf-Hitler-Schulen (AHS) und den SS-Junkerschulen handelte es sich um Eliteschulen zur Heranbildung des nationalsozialistischen Führernachwuchses."

    Die Absolventen dieser Elite-Schulen waren, so sie nicht im Krieg gefallen sind, noch mehrere Jahrzehnte lang dank ihrer ausgezeichneten Bildung, Ausbildung und Erziehung hervorragende Führungspersönlichkeiten (Alfred Herrhausen etwa, um nur einen zu nennen!). Sie hatten einen hohen Anteil zum deutschen "Wirtschaftswunder" geleistet und fühlten sich garantiert nicht als Linke oder gar Linksextremisten!
    Nobelpreisträger Konrad LORENZ---um auch wieder nur EIN NSDAP-Mitglied zu nennen---hätte bestimmt den Kopf geschüttelt, wäre er als Linker bezeichnet worden.

    • Konrad Loräntz
      01. Juli 2015 20:05

      Undines Text erscheint mir stimmiger als Blogmasters Voice (die ich sonst ganz oft sehr schätze). Das Problem ist: Begriffe wie Sozialismus oder Liberalismus heissen Alles und Nichts und für jeden was Anderes. Ein SPÖ-Hackler der 60er Jahre war aus heutiger Sicht überhaupt nicht links und hat mit dem gutbürgerlichen Marxnachplapperer aus der GEWI Fakultität rein gar nix gemein.
      Franz ist halt immer gut für ein Wuchtel. Nächstens outet er den Pabst als Atheisten und Casanova als schwul. Sowas zieht immer. Ist nur leider hohl wie ein ausgeblasenes Ei.

    • Josef Maierhofer
      01. Juli 2015 21:28

      @ Undine

      Sie haben schon recht, aber vieles von damals lässt sich mit dem heutigen 'Sozialismus' (SPÖ, Grüne hauptsächlich) vergleichen, aber nicht alles. Die Ideologie bediente sich damals aber fast identer Mittel wie heute.

      Ich hatte bis vor 2 Wochen noch jemanden, meinen 94-Jährigen, den ich fragen konnte, jetzt hört er nicht mehr und kann nicht mehr sprechen.

      Was mein Vater erzählt hat aber weiß ich noch, er hat das Jahr 1938 und die Jahre davor ganz drastisch geschildert und natürlich seine Kriegsjahre von Frankreich über Polen Russland bis nach Nordafrika.

  30. socrates
    01. Juli 2015 15:53

    Stalin, Hitlers Gegner, war dann rechtsextrem.
    Offenbar entgeht mir als twitterphoben Zeitgenossen sehr viel.

    • Undine
      01. Juli 2015 16:41

      @socrates

      :-)))))

    • HDW
      01. Juli 2015 21:08

      Richtigerweise hat das dritte Lager nach der WKII Katastrophe den Begriff "Freiheit" in den Namen der Partei, die sich von der "… sozialistischen" Vergangenheit absetzen wollte, aufgenommen. Die Kategorien Liberal - Antiliberal umgreifen nämlich besser die Gemeinsamkeiten, dann auch der Papistischen Klerikalen, und das erklärt dann die Reaktion des ÖVP Klubs hinreichend. In Blick auf den jesuitischen Papst mindestens. Auch wenns den Absolventen des Piaristengymnasiums verborgen bleibt!

  31. ProConsul
    01. Juli 2015 15:11

    1944 erschien Hayeks 'The Road to Serfdom' in England. In diesem Werk legte er dar, dass der Nationalsozialismus in Deutschland und der Faschismus in Italien nicht – wie sozialistische Intellektuelle behaupteten – Formen der kapitalistischen Reaktion seien, sondern „Weiterentwicklungen des Sozialismus“. "Hayeks Hauptargument ist, dass alle Arten von Sozialismus, Kollektivismus und Planwirtschaft zwangsläufig in Widerspruch zu liberalen Individualrechten und rechtsstaatl. Prinzipien geraten." Leider beriefen sich auch Reagan, Thatcher, Friedman und Pinochet auf ihn.

    Dazu passend ein Zitat aus einem Essay von Erik von Kuehnelt-Leddhin in welchem er sich kritisch mit "der Linken" auseinandersetzt. Man erkennt sofort die Ähnlichkeit zwischen Sozialismus und National-Sozialismus.

    "Was aber kennzeichnet - „umgekehrt“ - die Linke? Es ist der Drang zu Gleichheit und Identität. Der Wunschtraum der Linken ist ein Staat mit einer Gesellschaft und einer Wirtschaft, nicht von Freiheit, sondern von Gleichheit und Nämlichkeit, von „Identität“ geprägt und beherrscht, ein Land (nicht ein Reich!) mit nur einer Sprache, einer Rasse, einer Sitte, einer Partei, einer Klasse, einem Lebensstandard, einem Schultyp, einem Zentrum, einer Denkungsart. Ein materiell gesicherter Versorgungsstaat also, in dem keine Gefahr besteht, daß sich irgend jemand besser dünkt, daß Unvorhergesehenes geschehen oder ein Notstand ausbrechen könnte, und so weiter. Daß die Erreichung und Bewahrung dieses Zieles nur mit totalitären Maßnahmen möglich ist, stört die linken Träumer nicht.

    Angefangen hat dies mit der Französischen Revolution, in der man schwangere Frauen von Royalisten in Weinpressen ausquetschte und Mütter mit ihren Kindern in Backöfen zu Tode röstete, und es fand sein wahrscheinlich nur vorläufiges Ende mit den Kazetts, Kontslagery, Gaskammern und Genickschüssen unserer Zeit. Die panische Angst, daß sich all das wiederholen könnte, ist nur allzu berechtigt. Was aber liegt am Grunde der linken Mentalität? Es ist eine eher grausige Mischung von Phantasielosigkeit und schlampigem Denken, verbunden mit Kleinkariertheit und Lebensfeigheit. Freiheit? Nur vom Gürtel abwärts. Anstelle der großen Liebe gibt es jetzt Sexshops. Die wirkliche Freiheit, darf man nicht vergessen, ist „natürlich“, aber die Natur kennt, außer in der Kristallographie, nur Ungleichheiten.

    Wer seine Hecke gleichmäßig gestalten will, muß sie dauernd mit der Gartenschere bearbeiten, wer geistige Gleichheit will, muß gegen Eliteschulen ankämpfen, wer gegen Standesunterschiede ist, muß sich für Volksarmeen, Volksgerichte, Volksempfänger. Volkspolizeien, Volksdemokratien und womöglich für das „gesunde Volksempfinden“ einsetzen.

    [...]

    Das Geheimrezept der „Demokratien“ ist es, in geheimen Wahlen der Stimme einer neunzehnjährigen Geheimprostituierten das gleiche Gewicht zuzugestehen wie der eines betagten Geheimrats. Da kommt ein wahrer Denker nicht mit. Da stößt er ziffernmäßig auf keinen Widerhall. Welcher Verleger könnte heute mit einem kommerziellen Erfolg rechnen, wenn er die großen Klassiker und Denker der Vergangenheit (ohne ihr bereits vorhandenes Prestige) „neu“ herausbringen würde? Die linken Visionen von Gleichheit und Nämlichkeit, stark versüßt durch paradiesische Fortschrittsträume von immer größerer Sicherheit, Bequemlichkeit und Annehmlichkeit, wurden und werden von den großen Denkern immer belächelt, wenn nicht verachtet. Ein wahrhaft denkender Mensch von hoher Bildung ist bei bestem Willen nicht imstande, die Mehrheitsentscheidungen von Unwissenden ernst zu nehmen. Ist die Rechte also „hoffnungslos“? Von den Massen hat sie allerdings nichts zu erwarten. Sie hat aber die Aufgabe, erstens das Erbe zu bewahren, dann aber mit großen Würfen hervorzutreten und nach dem Zusammenbruch der kollektivistischen Moderne wieder die Führung zu übernehmen."
    (Erik von Kuehnelt-Leddihn, "Die großen Denker", Criticón 127, 1991)

    hier er gesamte Beitrag:

    https://efantperdu.wordpress.com/litera/erik-maria-ritter-von-kuehnelt-leddihn/die-grosen-denker/

    • emotionslos
      01. Juli 2015 19:27

      *************
      nur mit der Einschränkung des Wahlrechts hab ich Probleme, ich ziehe die direkte Demokratie vor, denn dort ist die Wahlbeteiligung zwar gering, dafür stimmen mehrheitlich die Personen ab, die den Grips haben, die Abstimmungsthemen zu bewerten. Aber ausschließen möchte ich niemanden.

    • Pennpatrik
      01. Juli 2015 19:40

      Danke für den Beitrag.

    • Rau
      01. Juli 2015 19:50

      Ganz schlimm wird es, wenn sowohl die Prostituierte, als auch der betagte Geheimrat die ÖVP gewählt haben.

    • Normalsterblicher
      01. Juli 2015 20:59

      Leider beriefen sich auch Reagan, Thatcher, Friedman [...] auf ihn.


      Wieso "leider"?





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