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Griechenlands neuester Trick auf dem Weg in Europas Verderben

Die griechischen Defraudanten spielen mit Europa Katz und Maus. Und zumindest die – ja ebenfalls schuldengierigen – Sozialisten aus Frankreich, Italien und Österreich spielen dabei voll mit. Dabei gibt es gleich mehrere zwingende Gründe, warum der jüngste griechische Vorschlag unbedingt abzulehnen wäre.

Griechenland hat einfach zu oft versprochen, Besserung und Reform abgekündigt und dann nicht gehalten. Es hat zu oft gelogen, sodass dem in letzter Minute vorgelegten Papier keinesfalls zu trauen ist. Bezeichnend ist ja, dass dieses plötzliche Last-minute-Papier nicht aus der Feder der griechischen Chaos-Regierung stammt, sondern vor allem von französischen „Beratern“ und von Kommissionspräsident Juncker (der ja zuvor als Chef der Euro-Gruppe selbst in die Entwicklung schuldhaft involviert war).

Schon aus diesem Grund wird das nunmehr versprochene Paket in Griechenland nie bona fide in funktionierende Gesetze umgesetzt werden. Für die große Mehrheit der griechischen Politiker ist das ein Diktat, ein erpresstes, daher nicht einzuhaltendes Versprechen, das man nur abgegeben hat, um an die nächsten 50 Milliarden Euro zur Weiterfinanzierung des griechischen Betriebs heranzukommen. Und um kurzfristig weiter von der EZB mit ELA-Geldern versorgt zu werden, die den Geldkreislauf am Leben erhalten sollen. Denn im Grund enthält das Last-minute-Papier alles, was Griechenland im letzten halben Jahr als völlig unakzeptabel bezeichnet hat.

Es ist daher extrem unwahrscheinlich, dass die Dinge, die in diesem Papier stehen, in den nächsten Wochen und Monaten vollinhaltlich und ohne massive Abstriche, Einschärknugen und Abänderungen durchs griechische Parlament gehen werden. Dabei bräuchte jede einzelne dieser Maßnahmen zur Realisierung sorgfältig ausgearbeitete griechische Gesetze, nicht nur einen Zettel für einen EU- oder Euro-Gipfel.

Aber selbst wenn das – wider jede vernünftige Erwartung – gut ablaufen sollte, kann das Paket nicht funktionieren. Der Großteil der Maßnahmen und der darauf aufbauenden Gesetze wird mit absoluter Sicherheit von der griechischen Bürokratie ignoriert werden und in der Korruption steckenbleiben. Es wird keinen einzigen griechischen Beamten geben, der das engagiert umsetzen würde. Maximal gäbe es einen widerwilligen Beamtendienst nach Vorschrift. Niemand wird sich wegen eines Fremddiktats europäischer neoliberaler Ausbeuter engagieren. Fast niemand in der Bürokratie sieht aus eigener Überzeugung eine vollinhaltliche Umsetzung als richtig und wichtig an. Fast niemand in Griechenland begreift, dass das alles im eigenen griechischen Interesse nötig wäre.

Quellen der Gefahr

Und trotz dieser Gewissheit ist die Gefahr gewachsen, dass die Euro-Gruppe wieder einknickt. Die Gefahr hat mehrere Quellen:

  1. Deutsche (österreichische und viele andere) Politiker sowie die EU-Institutionen selber müssten dann zugeben, dass sie in den letzten fünf Jahren völlig falsch agiert haben. In diesem Punkt ist auch dem russischen Machthaber Putin zuzustimmen, wenn er in Bezug auf die Griechen fragt: „Aber wenn an denen so viel auszusetzen ist, wo war dann die EU-Kommission bisher?“
  2. Der Druck Frankreichs auf Deutschland ist gewaltig. Jetzt ist ja nicht mehr nur Frankreichs Interesse berührt, dass Schuldnerstaaten als angeblich zwingende Folge europäischer Solidarität nie zur Rechenschaft gezogen werden. Jetzt ist überdies auch noch der Stolz der Grande Nation als Berater der griechischen Regierung involviert.
  3. Deutschland&Co sitzen auch noch in einer anderen Falle, die sie in den letzten Wochen und Monaten selbst aufgestellt haben. Haben sie doch immer wieder Ultimaten verlängert und damit jede Glaubwürdigkeit verloren. Haben sie doch auch noch in den allerletzten Tagen laut gesagt: Griechenland habe nur noch bis zum Wochenende Zeit nachzugeben. Aber genau das hat Griechenland ja jetzt pro forma gemacht. Da kann man jetzt schlecht zurück und die Wahrheit sagen, dass man mit Griechenland auf keinen Fall mehr kann und will.

Die wahren Gründe, warum es mit Griechenland nicht mehr gehen kann, sind ja schon viel früher zu suchen und hängen gar nicht mit Fußangeln im jetzigen Papier aus Athen zusammen. Die wahren Gründe in Kürze:

  • Das war das letzte halbe Jahr des Syriza-Chaos.
  • Das waren die letzten fünf Jahre immer nur extrem halbherzig realisierter Reformen als Gegenleistung für die angelaufene Hilfe.
  • Das waren die letzten 16 Jahre mit geschwindelten Statistiken und weit über das Europaübliche hinausgehende Lohn-Erhöhungen.
  • Das waren viele Jahrzehnte eines aufgeblähten, ineffizienten und korrupten Beamten- und Parteienstaats.

All diese Gründe machen auch klar, dass das Verschulden sehr wohl weit über das der jetzigen Regierung und deren Verschlagenheit hinausgeht. Dass es auch völlig falsch ist zu sagen, die Griechen können ja nichts für die Unfähigkeit dieser Regierung. Sie können sehr wohl etwas dafür. Sie haben diese gewählt. Sie haben deren Defraudantenkurs auch noch bei einem Referendum bestätigt.

Die Konsequenzen

Was würde nun bei einem Einknicken der restlichen Euro-Länder passieren?

  1. Weitere Jahre des belastenden Dauerstreits zwischen Griechenland und den diversen „Institutionen“, der sich psychologisch viel negativer niederschlagen wird, als es ein endgültiges „Aus!“ und die damit erzwungene Rückkehr der Griechen zur Drachme würden. Das wäre nach ein oder zwei Jahren verkraftet.
  2. Das europaweite Signal, dass man Schulden nie zurückzahlen muss, dass man als Dauerschuldner viel besser davon kommt denn jene, die noch blöderweise an Leistung und Seriosität glauben.
  3. Das europaweite Signal, dass die EU und europäisches Recht nicht ernstzunehmen sind, sondern mit larmoyantem „Solidaritäts!“-Verlangen jederzeit ausgehebelt werden können.
  4. Von Spanien angefangen werden in weiteren Ländern Links- und Rechtsextreme an die Macht kommen.
  5. Das ist nicht nur für gemäßigte Christdemokraten, Sozialdemokraten, Liberale und Konservative letal; das ist vor allem auch eine schlechte Botschaft für Frieden, Sicherheit und Wohlstand.
  6. Die extreme Linke wird den Defraudanten Tsipras zu ihrem neuen Helden machen. Er wird ebenso wie einst der Diktator Castro und der Massenmörder Che Guevara von Pubertierenden angebetet und zu deren Idol für den dumpfen Protest gegen alles und jedes werden – vor allem gegen jede Pflicht und Ordnung. Noch dazu, wo er ja so fesch ist.

Warum das Ganze dann dennoch passieren könnte, obwohl eigentlich keine europäische Regierung das alles wollen kann?

  • Weil Europas heutige Politiker nie Lösungen, sondern immer nur Kompromisse wollen, um ein Thema aus den Schlagzeilen wegzuhaben.
  • Weil in Deutschland jene Politiker, die den Weg der Vernunft gehen wollen, wie die Herren Lucke oder Schäffler, sich nicht einmal in ihren eigenen Parteien durchsetzen konnten.
  • Weil es weit und breit an der Fähigkeit mangelt, künftige Entwicklungen vorwegzunehmen.
  • Weil die oft (auf Grund ihrer Erfahrungen in den letzten 70 Jahren) erfrischend klugen Regierungen Osteuropas in der EU eine viel zu schwache Stimme haben.

 

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alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)

    Ist es nicht Zeitverschwendung, sich mit den griechischen Versprechungen überhaupt auseinanderzusetzen?

    Diese EU ist ein Kasperltheater, und hat in der Bevölkerung schon lange jeden Rückhalt verloren.
    Aber der Geist will nicht mehr in die Flasche...



  2. Francois Villon (kein Partner)

    byrig 14. Juli 2015 01:41
    F.v....du bist ein trottel...

    byrig 14. Juli 2015 01:43
    F.V....du solltest deine blöde pappn halten,dummer komplexler...

    Gegen so viel Weisheit und schlagende Argumente ist schwer anzukommen.

    Die Rückkehr byrigs nach zeitweiliger Absenz ist ein echter Gewinn für´s UTB und eine unverzichtbare Stütze für die Unterbergersche tiefschürfende Information und Analyse.



  3. Gasthörer (kein Partner)

    Spannend, wie die Lügenpresse Fakten verdreht:
    Die Griechen wollten 53 Mrd. Bekommen tun sie 86 Mrd. Deutschland hat dies mehrheitlich zu bezahlen und daher ist nun lt. Lügenpresse Deutschland der Sieger und Griechenland der Verlierer.
    In der Sache ist es Geldwäsche: Europäisches Steuergeld über ein Zwischenkonto in Athen an die Hochfinanz.

    Orwellscher geht's schon fast nimma.



  4. Johann_ (kein Partner)

    Philipp Missfelder (der deutsche Sebastian Kurz) ist mit 35 Jahren an einer Lungenembolie verstorben.

    h t t p://www.freiewelt.net/nachricht/philipp-missfelder-tot-10062693/

    Dabei hat er noch kurz davon ein selbstbewusstes Interview im CNN über den Grexit gegeben.

    h t tp://edition.cnn.com/videos/world/2015/07/08/intv-greece-germany-amanpour-philipp-missfelder.cnn

    Aber eine Lungenembolie kann ganz schnell gehen. Schon mit 20 Jahren kann man an einer Lungenembolie sterben, wie vor kurzem z.B bei einer Zeugin im NSU Prozess vorgekommen.

    h t t p://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2015/03/30/der-zufall-geht-um/



  5. EU-Wirtschaftskiller (kein Partner)

    Das einzige, was die EU erlösen kann, ist ein Sterbehelfer!
    Damit die Menschen in Europa eine Zukunft haben, muss die EU sofort verrecken!



  6. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      Die griechischen Defraudanten spielen mit Europa Katz und Maus.

      Defraudant: Betrüger, Ganove, Ganovin, Gauner, Scharlatan, Schwindler, Spitzbube

      Gut, das ist also das Resümee Unterbergers. Er schwadroniert zwar über all die Dinge, die auch in der main-stream-, der sogenannten „Qualitäts“-Presse, ständig iteriert werden, aber er verschweigt Wesentliches. Vor allem das WARUM der – selbstverständlich – weiter fließenden Gelder. Aber vielleicht unterstellt er, daß es die Kommune ohnedies längst weiß, daß die USA und deren Schlagarm NATO jeglichen Gedanken an „Grexit“ untersagt haben.

      Der „positive“ Nebeneffekt dabei ist, daß wegen wirtschaftlicher Impotenz von F, I, ES, P, etc. die Kosten der weiteren „Rettungs“-Pakete de facto Deutschland, genauer: die deutschen Steuerzahler zu berappen haben, wenn auch die EZB irgendwann pleite ist. Also: Germaniam esse delendam!

      Überdies schwächt das ganze Schmierentheater den Euro, die Quasi-Konkurrenz zum bankrotten Dollar, was ja ein noch höherrangiges Ziel ist, als die „Verteidigung der Südost-Flanke der NATO“.

      Daß sich Unterberger in seinen Analysen widerspricht oder völlig inkonsistent ist, ist Normalzustand. Zwar ist Tsipras ein Betrüger, ... obwohl er die griechische „Lage“ geerbt und nicht selbst herbeigeführt hat, aber Unterberger schreibt ein paar Zeilen weiter: „Niemand wird sich wegen eines Fremddiktats europäischer neoliberaler Ausbeuter engagieren.“

      Wenn das so ist, und das trifft ausnahmsweise ins Schwarze, dann wäre jegliche Gegenwehr nicht nur recht und billig. In einem kürzlich zitierten Video mit einem Interview mit Varoufakis stellte dieser die erpresserischen Methoden und das Wissen der Troika um die wirkliche Lage, nämlich der Nicht-Rückzahlbarkeit der akkumulierten „Hilfspakete“ schon beim ersten Paket dar. – Wer betrügt da wen?

      Unterberger tut so, als wären die Aufführungen mit immer neuen „Reformpapieren“ etwas ernsthaftes, obwohl er – siehe oben – das Erpresserische des Fremddiktates doch sieht.

      In der gestrigen TV-Diskussion mit Fischler, Schneider, Voggenhuber und Frau Falkner wurde vor allem die illusionäre „Politik“ des Politbüros dargelegt, das Versagen der „Institutionen“, und das allgemeine Wissen um die tatsächliche Machbarkeit jedweder „Vorschläge“. Insbesondere wurde die völlige Unmöglichkeit betont, daß – die zwar nötigen Reformen – niemals materialisieren können, wenn man dem Land eine noch rigidere Austeritätspolitik aufzwinge, d.h. die neuen Schulden noch weniger als die alten je zurückbezahlt werden können. – Wer betrügt also wen?

      Wenn nun Tsipras als Betrüger, Taschenspieler, etc. vorgeführt wird, so bedient Unterberger die tiefen Emotionen des Pöbels, aber er analysiert nicht das Problem. – Aber das kann er ja nicht, weil er die wirklichen Fakten und Rahmenbedingungen nicht nennt und auch sonst ein paar Heilige Kühe unantastbar bleiben.

      Die wahren Gründe in Kürze? – Halbwahrheiten sind halt doch ganze Lügen. Das Klinentel-System geht noch auf die osmanische Herrschaft zurück – und war offenbar nie ernsthaft abgestellt worden. Insofern ist GR gar kein Staat im europäischen Sinn, was aber den Staatmännern wohl immer bewußt war. Da dies ja auch für andere ehemalige Ostblock-„staaten“ gilt, sind diese ebenso ein Fremdkörper in einer Währungs-„Union“. – Wer aber ist dafür verantwortlich, daß solche nicht zusammenpassenden Gäule in ein Joch gespannt wurden?

      Hier schnelle Änderung zu fordern hat denselben Wert, wie von einem Lahmen eine 100-Meterzeit unter 10 Sekunden zu verlangen.

      Was würde bei einem Einknicken passieren?

      Das „Würde“ ist unser heiligstes Menschenrecht. Nur hier ist es eine rhetorische Frage. Das Einknicken ist keine Frage des Konjunktivs, sondern ein Imperativ der „Fuck-the-EU“-Nudelman, Ashton Carters, John Kerrys, ... an das Merkel und all die anderen Befehlsempfänger im Politbüro. Also die EUdSSR, EZB, ... Germany werden zahlen.

      Das einzig Gute daran ist, daß damit die EUdSSR, das legale Falschgeld Euro und vielleicht sogar die US-Oberhoheit über Europa auch an ihr Ende gekommen sind. – Die Lüge ist nun offenbar geworden!

      PS: Dass es auch völlig falsch ist zu sagen, die Griechen können ja nichts für die Unfähigkeit dieser Regierung. Sie können sehr wohl etwas dafür. Sie haben diese gewählt. Sie haben deren Defraudantenkurs auch noch bei einem Referendum bestätigt. Griechenlands neuester Trick auf dem Weg in Europas Verderben.

      Dieser Satz ist sehr aufschlußreich: Unterberger macht „das Volk“ nun für die mißliche Lage verantwortlich. Jeder weiß, daß das Volk noch nie je geherrscht hat, oder wirkliche Fragen zu entscheiden hatte. Aber wenn es ins Konzept paßt, dann wird es zur „Verantwortung“ gezogen.

      Ja, so funktioniert die Dämokratur!

    • byrig

      F.v....du bist ein trottel...

    • peter789 (kein Partner)

      @byrig:
      A. Unterberger zeigt Größe, indem er einen F.V., der ihm ständig ans Bein pinkelt, nicht einfach rauskickt.

  7. Torres (kein Partner)

    Die Griechen haben also - Überraschung! - mehrheitlich entschieden, dass sie weiterhin in Saus und Braus auf Kosten der anderen Euro-Länder leben wollen. Alle linken Gutmenschen, an der Spitze der sattsam bekannte "Sympathieträger" Martin Schulz, habe ihren "tiefen Respekt" vor der Entscheidung des Volkes bekundet. Logischerweise müsste jetzt eine Volksabstimmung in den übrigen 18 Euro-Ländern durchgeführt werden, ob die Menschen dort das auch wollen. Wird natürlich nie kommen, da wohl eine 80%-ige Ablehnung zu erwarten ist. Direkte Demokratie ist bekanntlich nur dann gut, wenn die Ergebnisse dem links-grünen Meinungsterror entsprechen.



    • fewe (kein Partner)

      Ja, wir sind die Blöden. Aber den Griechen kann man zu ihren Politikern wirklich nur gratulieren.

      Es ist ja egal, wie sehr die Freundeskreise in Brüssel und sonstwo schimpfen und toben. Hauptsache, das Geld kommt rüber.

      Unsere Politiker sind immer nur scharf darauf, dass sie überall gelobt werden. Die Österreicher sind denen egal.

  8. Europas Untergang - EU (kein Partner)

    Bleibt die EU, dann scheitert Europa.



  9. EU-Wirtschaftskiller (kein Partner)

    Dieser Tage kann man der alten Hure Brüssel beim Sterben zusehen.



  10. fewe (kein Partner)

    Ich glaube - egal wie sich die Griechen aufführen - es gibt keine Alternative dazu, Griechenland wieder Geld zu geben. Was ansonsten ausgelöst wird, ist - glaube ich - nicht beherrschbar.

    Aber diesmal soll das Geld nicht für weitere Bankenrettungen verwendet werden, sondern für die Bevölkerung.

    Zuletzt haben die Griechen massenhaft Schulden angehäuft, aber die Bevölkerung hat davon nichts bekommen. Es hatte sich bis jetzt nicht um eine Griechenland-Rettung sondern um eine Bankenrettung gehandelt.

    Wenn jetzt auch noch das Gerücht wahr wird, dass die Banken zu ihren _eigenen_ Gunsten alle Guthaben über 8000 EUR um 30% beschneiden ist das definitiv kriminell und ein Krieg gegen Griechenland.



  11. heartofstone (kein Partner)

    Die einzige Antwort Europas die angemessen wäre? Gehts in Orschn ihr scheiß Griechen!!!! Period.



    • fewe (kein Partner)

      Sehr charmant. Österreich hat pro Einwohner erheblich mehr Schulden als Griechenland. Wir haben lediglich noch Kredit. Wenn der gesperrt wird, stehen wir auch sehr blöd da.

      Danke der unabwählbaren Regierung in dieser Pseudo-Demokratie für die nachhaltige und ständig fortgesetzt stärker werdende Verschuldung von Österreich. In Wien sogar verdreifacht in den letzten Jahren.

  12. Politicus1

    Wenn eine Privatperson nicht mehr fähig ist, mit seinem Geld richtig zu wirtschaften, wenn er Schulden über Schulden macht, aber gleichzeitig das Geld mit offenen Händen an seine Freunde verteilt, dann wird diese Person unter Sachwalterschaft gestellt.

    Warum verlangen die anderen Eurostaaten nicht gleiches für die Hellenen?!

    Es gab Zeiten, wo z.B. Völkerbundmandate gang und geben waren.
    Und auch Griechenland war z.B. schon 1895 unter europäischer Finanzaufsicht!
    Und damals lief es so:
    Zu weiterer Kreditvergabe erklärten sich die Gläubiger jedoch erst bereit, nachdem die griechische Regierung die Tilgung auch für Altschulden zugesichert und der Einrichtung internationaler Finanzkontrolle über Griechenland zugestimmt hatte.

    Also he rmit einer internationalen Finanzkontrolle, europäischen Steuereintreibern, eurpäischen Grundbuchführer und einem von der Eurozone bestellten Finanzaifseher im griechischen Finanzministerium.



    • F.V. (kein Partner)

      Wieso haben Sie sich „Politicus“ als Namen gewählt, wo Sie doch mit Ihren dummen Kommentar zeigen, daß Sie nichts als Buchstaben-Müll verbreiten, vom Politischen nichts verstehen?

      Völker und Nationen können nicht unter „Sachwalterschaft“ gestellt werden, weil sie in unserer Kultur über ein Selbstbestimmungsrecht verfügen. Im Völkerrecht, das freilich von den US-Cowboys längst ausgehebelt wurde, gibt es auch keinen über den Völkern/Staaten stehenden „Schiedsrichter“, noch weniger einen „Polizisten“, der hier r e c h t e n s Vorgaben machen könnte.

      Das entspricht jedenfalls europäischer Kultur und Zivilisation; Ihre abstrusen Vorstellungen sind weder von irgendwelchen ethischen oder rechtlichen Imperativen getrübt, noch zeigen sie, daß Sie von den wahren Ursachen und treibenden Kräften in der gegenwärtigen Welt auch nur den Schimmer einer Ahnung haben.

      Was Sie hier deponierten ist nichts als hirnloser Buchstaben-Müll. Dieser Mist ist von gleicher „Qualität“, als ob Sie wieder die Sklaverei oder die „neuen“ Zehn Gebote der Georgia Guidestones propagierten.

    • byrig

      F.V....du solltest deine blöde pappn halten,dummer komplexler...

    • F.V. (kein Partner)

      Peterle,

      bezüglich der Größe gilt der Satz, daß bei tiefstehender Sonne auch Zwerge lange Schatten werfen. – Also, aus Ihrer Perspektive, der eines geistigen Taglöhners, kann Ihnen Unterberger schon „groß“ erscheinen.

      Was Sie und Ihr Kumpel byrig freilich übersehen, oder eher gar nicht begreifen, ist, daß das UTB wegen jener Beiträge, wie sie ich und eine abzählbare Kleingruppe liefern, lesenswert ist. Es sind bedauerlicherweise aber viel zu viele Ihres Kalibers hier unterwegs, die mit geistlosem Gequacke nur Buchstaben-Müll fabrizieren, und es fehlt nicht mehr viel, daß Sie und ihresgleichen es noch schaffen jene tödliche Langeweile so zu steigern, daß man sich das UTB nicht mehr antut.

  13. pc-think

    Einen wichtigen Aspekt hat Herr Dr. Unterberger ausgelassen: Die sozialistische Solidaridät.

    Die EU ist ein durch und durch links regiertes Gebilde. Links sind nicht nur die EU-Spitzenpolitiker und Kommissare, sondern auch alle anderen Gremien, Parlamente, Räte, Gerichte, und die ganze ungeheure Bürokratie, die mit linksstehenden Beamten angefüllt ist, die mit Traumgagen ihre Sinekuren in Brüssel genießen. Links sind auch fast alle Regierungen der Mitgliedsstaaten, und damit die entscheidenden Räte, wie der Rat der Ministerpräsidenten, der Finanzminister, Agrarminister usw. usw.

    Da ist es natürlich klar, dass man so weit links stehende Regierungen wie die griechische mit allen Mitteln halten muss. Nicht umsonst ist es die Achse Hollande-Faymann, die sich für weitere bedingungsarme bis -lose Hilfe für den Genossen Tzipras stark machen - und die sich letztlich auch durchsetzen werden.

    Der Sozialismus ist halt international, engstirnige nationale Interessen haben im Sozialismus keinen Platz mehr.

    Freundschaft!



  14. byrig

    diese schreckliche entwicklung war 1994,als es um die abstimmung über den eu-beitritt ging,in keinster weise abzusehen.die wähler wurden mehrfach belogen,getäuscht...von der währung ,der wahrung des bankgeheimnisses bis zur haftung für andere europäische pleitestaaten.
    dennoch ist im politischen und medialen mainstream der veröffentlichten meinung jeder,der kein"glühender europäer" ist..(welch abstossender begriff)..als extrem,bekämpfenswert,ausserhalb des akzeptablen angesiedelt.diesbezüglich besonders widerlich die aussage dieses unsäglichen links-övplers in der presse gestern,allen die nicht ohne wenn und aber auf diesem europakurs sind entgegentreten zu müssen.
    ich habe für europa gestimmt.hätte ich gewusst,welch linksdominierte clique diesen kontinent übernehmen wird...sicher nicht!



  15. Josef Maierhofer

    Als mein alter Freund 'Doc' aus Kalifornien noch gelebt hat, hat er mir eine Münze geschenkt mit einem Metallpunkt in der Mitte, sodass man sie drehen konnte und auf der Münze war ein Pfeil und ein Text: 'You pay'.

    Und wir Europäer antworten: 'Yes we can'. (obwohl wir eigentlich 'cannot' sagen müssten, wie uns dortige 'Rating Agenturen' ja ständig bestätigen. Die 'Eliten', die diese von den Amis geforderten Zahlungen übernehmen, die werden mit 'Triple A' 'belohnt', dien anderen zahlen halt Zinsen ... Eigentlich sollten wir uns selbst belohnen, indem wir bei dem ganzen Blödsinn nicht mitmachen.

    Bloß der Pfeil zeigt immer auf Deutschland in erster Linie und auf Europa in zweiter Linie. Und in Europa auf jene Musterknaben, die am lautesten 'Yes we can' schreien können.

    Und selbst zu denken, das können/dürfen wir nicht ?

    Dass das Theater (auf Befehl von Übersee) mit Griechenland weitergehen wird, habe ich schon geahnt, als man trotz Überfahrens aller Fristen und trotz (fast) keiner neuen Zusagen von Griechenland, die noch dazu dortselbst auch nicht durch das Parlament gehen werden. Es werden jetzt alle in Europa das Gesicht verlieren, wenn sie diese 'Befehle' (für weitere Stützungen) ausführen.



    • Riese35

      Voraussetzung, damit in transatlantischen Landen dieser geostrategische Druck aufgebaut werden kann, ist das bewußte Schüren eines Konflikts mit Rußland. Der Schuß einer europäischen Einigung ging und geht auf allen Ebenen nach hinten los: was gesagt und versprochen wird, ist dem, was daraus wird, diametral entgegengesetzt. Das alte, nationalistische Denken ist in Westeuropa und Amerika noch immer so tief verwurzelt, daß eine gemeinsame, europäische Identität und eine gemeinsame, europäische Außenpolitik, die ihre eigenen Interessen, insbesondere eine Kooperation mit Rußland, vertritt, undenkbar ist.

    • F.V. (kein Partner)

      Riese,

      welches Denken, wenn nicht ein n a t i o n a l e s, sollte denn vorherrschen?

      Die Illusion der Designer einer „One World“ sind die von Technokraten bzw. Machtbesessenen, aber dem entspricht keine historische Wirklichkeit. Und was damit tatsächlich erreicht wurde, ist am Chaos um Griechenland doch als Menetekel für uns alle(!) nun sichtbar geworden.

      Nicht nur manche Päpste sprachen von den Völkern als „Gedanken Gottes“, sondern auch die deutschen Dichter und Denker.

      Johann Gottlieb Fichte z. B.: Für ihn sind "Völker in ihrer Identität das höchste Gesetz der Geisterwelt, das das vollgültige Erscheinen der Gottheit - und darin Wesen und Sinn aller Wirklichkeit darstellt. Nur die ungekürzte Pluralität der Nation macht die Menschheit bzw. ihre Geschichte zum getreuen Spiegel für das Bild des Absoluten; wenn eines der Völker seiner Eigenheit beraubt, wenn es in eine fremde kulturelle Bahn hineingezwungen wird, geht dem Spiegel eine der Facetten verloren, ... Einschmelzen aller Nationalitäten müßte so Chaos und Verderben herbeiführen. Wer das Recht der Völker auf ihre besondere Lebensform .... verletzt, macht sich zum Feind der göttlichen Ordnung!" Aus dieser Grundanschauung ist seine Antwort zu verstehen, die er im geschloßnen Handelsstaat gibt; dieser ist sozusagen eine Notwendigkeit mit der ökonomischen Existenz auch die g e i s t i g e des Volkes zu sichern.

      In jüngerer Vergangenheit kam auch ein hervorragendes Buch Friedrich Romigs heraus: Die Rechte der Nation

      Um die heutige Bedeutung aber auch die Bedrohungen der Nation besser kennen und verstehen zu lernen, sollte man dieses Werk kennen. Es stellt eine Kampfansage an den Zeitgeist, die political correctness und die ganze politische Klasse dar.

      Es beleuchtet die Lebensfragen, d.h. die Existenzbedingungen unseres – und jeden Volkes! - von ihren wesentlichen Blickwinkeln. In unserer hedonistischen, orientierungslosen Zeit bereitet es den sich offensichtlich ankündigenden und rettenden Paradigmenwechsel vor, welcher in der `Versittlichung von Wirtschaft und Gesellschaft´ oder, um es mit den Worten von Johannes Paul II. auszudrücken, in der Überwindung der `Strukturen der Sünde´, zu denen der Liberalismus und die liberalkapitalistische Marktwirtschaft ... gehört“, liegt.

      Die Themen reichen von den Rechten der Nation, die der Papst in seiner Rede vor der UNO 1995 eindringlich einmahnte, – die aber im Gegensatz zu den „Menschenrechten“, bis heute nicht proklamiert sind, über die Bedeutung von Volk und Nation für Katholiken, das Recht auf Heimat, das Wesen des Konservativismus, Opfer und Herrschaft, zur Beantwortung der Frage, „warum der Liberalismus die Immunschwäche Europas ist“. Angesichtes der Fernstenliebe der liberal gewordenen Katholiken, der verschämten „rechtlichen Prüfung“ der Benesch-Dekrete oder der immer unverschämteren Selbstbedienung der Mächtigen in Politik und Wirtschaft ist dies ein Menetekel für die Betroffenen. Die höchst kritischen – heute als politisch unkorrekt tabuisierten - Bemerkungen Thomas Manns über die Demokratie, der Zusammenhang von Gemeinwohl und Gerechtigkeit, Betrachtungen zur Marktwirtschaft und ihrer einzig sinnvollen, gerechten und damit ethisch legitimierten Alternative, der konservativen Wirtschaftsauffassung kommen zur Sprache, womit so ziemlich allen Lügen des heutigen „main-stream“ ihr Kartenhaus-Charakter und ihre utopische Illusion bescheinigt wird. Die Globalisierung wird – horribile dictu - dem Fichteschen „geschloßnen Handelsstaat“ gegenübergestellt und Romig kommt am Schluß zu den geistig-philosophischen Grundlagen, dem Deutschen Idealismus, der Philosophie der Deutschen.

      Damit schließt sich der Kreis, und wenn man sich erinnert, daß unser Nationsbegriff ein geistiger, kultureller vor allem ist, dann ist er auch in dieser höchsten Ausformung der Philosophie des Deutschen Idealismus in einer Weise fundiert, die jeden zeitgeistigen Kritiker als ungebildeten Phrasendrescher erscheinen läßt.

  16. Norbert Mühlhauser

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.

    Die Griechen setzen doch nur um, was die politische Klasse schon längst predigt, nämlich das Geld allen - und dies zinsenlos - gehört, und dass aber Systemlinge darüber zu befinden haben, wer es bekommt. - Wer braucht dafür noch Zinsen?!!



    • Norbert Mühlhauser

      ... , nämlich dass Geld allen - und dies zinsenlos - gehört, ...

  17. Politicus1

    Habt doch endlich Mitleid mit den Griechen.
    Seht ihr nicht die herzerwärmenden Bilder aus den Spitälern, die ohne Euros keine Medikamente mehr bekommen, die armen Rentner und Beamten, ...
    Wer kann da noch hartherzig bleiben, außer der böse Herr Schäuble?

    Wäre doch schön, wenn die TV-Stationen einmal POSITIVE Berichte aus Athen brächten.
    Z.B. Aufnahmen von Generälen im Offizierskasino, aus der vom Untergang bedrohten Villa griechischer Großreeder, Bankiers beim Studieren ihrer Schweizer Kontoauszüge ..

    Sonst gehe ich nächsten Samstag wirklich noch mit der alten Winterhilfswerksammelbüchse auf den Stephansplatz.



    • Undine

      @Politicus1

      *******!
      Außerdem sind wir ja---so konnte man es im Mittagsjournal bereits zu x-ten Mal staunend hören---das reichste Land in der EU. Anton PELINKA las uns knausrigen Österreichern ganz ordentlich die Leviten, weil wir nicht unser ganzes Geld freudig den "Flüchtlingen" nachwerfen!

  18. Patriot

    Die ach so schrecklichen Zustände die in Griechenland "drohen", werden wir in wenigen Jahren in Österreich selbst haben. Was dann, liebe Schettinos?



    • Cotopaxi

      Was dem Schettino sein rumänisches Liebchen auf der Kommandobrücke war, sind den EU-Systemlingen die "Europäischen Werte". ;-)

  19. Brigitte Imb

    OT - Den Amerikanern kann man noch weniger trauen als den Griechen.

    US Armee setzte Anthrax in D ein

    http://orf.at/#/stories/2288755/



    • fewe (kein Partner)

      Warum sollte man den Amerikanern trauen? Auf die Idee wäre ich garnicht gekommen.

  20. ProConsul

    OT - 1,400 English Girls Raped by Multiculturalism

    It was revealed last week that between 1997 and 2013, at least 1,400 girls, as young as eleven years old, in just one relatively small English city (Rotherham, population 275,000), had been repeatedly and systematically raped by gangs of men over the past decade.

    Political correctness kept authorities silent and whistleblowers ignored for a decade.

    http://www.nationalreview.com/article/387428/1400-english-girls-raped-multiculturalism-dennis-prager

    Auch unsere Volksvertreter sind dafür verantwortlich, dass die Österreicher immer öfter zu Opfern ausländischer Krimineller werden!!



    • Politicus1

      im Wiener städtischen Kinderheim Wilheminenberg waren mutmasslich keine Ausländer an den ca. 2,000 mutmasslichen Missbrauchsfällen beteiligt.
      Bisher nicht ermittelte mutmassliche Täterinnen und Täter: Akten unauffindbar, Akten vernichtet, Datenschutz ...

    • fewe (kein Partner)

      Mit dem neu formulierten Verhetzungsparagraphen sind wir definitiv diskriminiert.

      Wer hat sich im Dritten Reich darum gekümmert, wenn ein Jude oder Zigeuner von einer wilden Horde verprügelt oder Frauen vergewaltigt wurden? Es ist das selbe in grün sozusagen.

      Antifaschismus ist, wenn die eigene Bevölkerung unterdrückt und vielleicht sogar eliminiert werden soll.

  21. Sensenmann

    Die Griechische Sozialistische Sowjetrepublik wird die nächsten 53 Milliarden bekommen.
    So wurde es vom Präsidium des obersten Sowjet beschlossen.
    Mit leichtem Druck der Bankensozialisten und des Yankeedrecks. Wegen seiner Militärbasen dortselbst.

    Also stehen offiziell Geschenke von weiteren 53 Milliarden zur Debatte.
    Sie brauchen in Wahrheit aber jetzt schon mindestens 81 Milliarden und auch weitere 100 Milliarden werden nicht reichen. Nach einigermaßen seriösen Berechnungen.

    Rechnen wir mal: 2012 Schuldenschnitt: 160 Milliarden geschenkt erhalten. Mittlerweile schon wieder 330 Milliarden Schulden plus 90 Milliarden (illegale) EZB SLA-Kredite. Und dann nochmal 100 Milliarden. Die Target 2-Salden kommen da noch dazu. Das sind nochmals 100 Milliarden. (Keine Sorge, Österreich hat da auch 35 Milliarden Miese. Länder wie Finnland stehen da mit 15 Milliarden im Plus, die Niederlande mit 40 Milliarden...). Letztere würden schlagend bei einem Zerfall der Eurozone, müssten dann abgeschrieben werden oder in langwierigen Verhandlungen ein Ausgleich gefunden werden. Den es mangels Solvenz aber nicht geben wird.

    Kurzum die Griechen haben bisher etwa 780 Milliarden Euros verbrannt, kein Ende in Sicht. Also hat jeder Grieche - vom lallenden Kindlein bis zum lallenden Greis die runde Summe von 71.000.- Euronen verzehrt, verschoben, verzockt, verkümmelt. Entweder selbst oder durch tätige Mithilfe als Wähler oder Nichtwähler.

    DAS ist die Lage zu Beginn der "aller-aller-aller-allerletzten Chance für Griechenland®".

    Jetzt geht es wieder los:
    Wenn die Parlamente entschieden haben (sie müssen in Deutschland, Finnland, der Slowakei, den Niederlanden, Österreich und Estland zustimmen) - was sie zweifellos tun werden - ist das oberste Gremium des ESM an der Reihe: Der Gouverneursrat. Er besteht aus den Finanzministern der 19 Eurostaaten.

    Eigentlich müssen die Politkommissare für Finanzen der Sowjetrepubliken der EUdSSR einstimmig entscheiden. Aber die osteuropäischen Staaten wehren sich vehement dagegen, Griechenland mit neuen Krediten zu unterstützen. Auch eine Erleichterung der Schuldenlast lehnen diese Länder bisher strikt ab. Sie haben ja selbst die Härte des Sparens gekostet um ihre Staatswesen einigermaßen zu stabilisieren. Zu blöd das mit dieser Demokratie!

    Aber der ESM-Vertrag sieht zum Glück eine Regelung vor, die den Widerstand locker aushebelt: Für dringende Fälle gibt es nämlich das "Eilverfahren", bei dem eine "qualifizierte Mehrheit" - das sind 85 Prozent der abgegebenen Stimmen - reicht. Dabei sind die Stimmen nach ESM-Anteilen gewichtet. Deutschland hätte mit einem Gewicht von knapp 27 Prozent ein Vetorecht, die osteuropäischen Staaten kämen dagegen auch zusammen nicht auf eine Sperrminorität von mehr als 15 Prozent. Österreichs "Mitbestimmung" liegt bei gerade 2,7%.

    Auf der Internetseite des Finanzministeriums liest man natürlich KEIN WORT darüber, daß es dieses "Eilverfahren" überhaupt gibt! Dort steht nur die Anforderung an Einstimmigkeit und es wird demokratische Sicherheit vermittelt. Was entweder bewußtes Belügen des Volkes ist, oder diese Trotteln wissen gar nicht, WOZU sie hier die Zustimmung erteilt haben! Was ich den rotzgrüpnen und schwarzen Abgeordneten zu 90% sogar zutraue, wenn man sich deren Stellungnahmen zu diveren Themen anschaut!

    Während das Gemerkel und sein Rollstuhlfahrer auf Befehl der Yankees "alternativlos" zustimmen werden, werden es andere Staaten - u.a. die marxistischen Regierungen Frankreichs aber auch Österreichs - aus ideologischen Gründenabnicken. Der Vetreter im ESM ist ja an die Beschlüsse des Parlaments dazu gebunden. Und die können rotzgrün und schwarz jederzeit herbeiführen.

    Und wer entscheidet, ob das "Dringlichkeitsverfahren" überhaupt angewendet werden darf?
    Na, die EU-Kommission und Europäische Zentralbank (EZB). Sie brauchen nur "die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität des Euro-Währungsgebiets" bedroht sehen und schon geht es ohne Einstimmigkeit und die Entscheidung der nationalen Parlamente der Gegner des Geldverbrennens ist bedeutungslos!

    Nicht vergessen: DAS haben die Österreicher mit 2/3 Mehrheit so gewählt und mit den Stimmen von rotzgrün und schwarz beschlossen!

    Also heißt es zahlen, bis wir selbst Pleite sind. Die weinenden Pensionisten vor den leeren Bankomaten können dann den Wähler verfluchen - der sie selbst gewesen sind!



    • Riese35

      @Sensenmann:
      ***************************!
      ***************************!
      ***************************!

    • Pennpatrik

      Der weinende Grieche vor der Bank war ein Grieche, der mit seiner Frau einen Renenanspruch in Deutschland erarbeitet hat.
      Dessen Rente wird sich bei einführung der Drachme mindestens verdoppeln. Das ist ein Krisengewinner, der vor Freude weinte ...

  22. machmuss verschiebnix

    Einerseits amüsant, wenn ausgerechnet europäische Politiker behaupten, die
    griechischen Verhandlungs-Partner hätten nicht verstanden, wie Europa funktioniert
    ( auf basis von Kompromissen) , während aber sonnenklar erkennbar ist, daß es
    ausschließlich die Griechen sind, welche ihren Verhandlungs-Partner 100% durchschaut
    haben UND AUCH 100% auf's Kreuz legen ! ! !



    • fewe (kein Partner)

      Ganz ehrlich. Für uns vielleicht blöd. Aber das sind Politiker, die für ihr Volk arbeiten und das ganz offensichtlich nicht schlecht machen. Sowas gibt es ja nicht mehr. Die Troika hat alles nur an Banken verteilt.

    • Gast (kein Partner)

      @fewe

      Das ist auch ganz meine Meinung, was Sie hier schreiben !

  23. Peter Pan
  24. Der Zweifler

    ...sehr seltsam, wird hier eigentlich über die selben Probleme diskutiert?
    Im Gegensatz zu den meisten Postern kommt im Kommentar des Blogbetreibers das Thema USA überhaupt nicht vor.
    Wer ist hier eigentlich auf welchem Auge blind?



    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      USA? Rußland ja, aber USA? Hier nie behandelt...

  25. perseus

    Syriza, das ist wie ein Aufstand der Nichtschwimmer gegen das Wasser - an dem jetzt auch noch die übrigen Europäer teilnehmen.



  26. brechstange

    Bereits zu Beginn der Krise, wo bei Unruhen in Athen 2 Bankangestellte zu Tode kamen, spielten die griechischen Kommunisten eine führende Rolle. "Ermutigt" wurden sie von Lagarde, Trichet und Sarkozy. Als diese die Folgen bemerkten, wurden sie ruhiger, doch im Hintergrund spielen diese weiter gegen Deutschland, gegen den föderalistischen Teil Europas. Auch wenn sie sich nach vorne küssen, hat man in der Hand "Messer". Verlogene politische Nomenklatura.

    Wer kennt das Buch "Arschloch-Faktor" von Sutton? Summa summarum gilt: Ein "Arschloch an der Spitze" ist zu vermeiden, weil der enorm Schaden anrichten kann. Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer.



    • Xymmachos

      Aber, aber, wie sprechen Sie von unserem Herrn Bundeskanzler?

    • Karl Knaller

      @Xymmachos
      Inwieweit sehen Sie, werter Herr Knaller, einen Bezug des "Arschloch-Faktors" zu unserer Regierung? Oder deren Spitze?

    • Karl Knaller

      Statt "Knaller" lies natürlich "Xymmachos"!

    • lei-lei

      Der Sockenpuppen-Faktor?

  27. Herby

    Der griechische Schriftsteller Petros Markaris redet offen & schonungslos über sein Land in einem ausführlichen FAZ-Interview:

    Kompromiss? Das ist hier unbekannt
    Griechenland begreift nicht, wie Europa funktioniert – und umgekehrt.
    Der Schriftsteller Petros Markaris spricht über Demütigungen, Kompromisslosigkeit und Tsipras’ Theater.


    .... FAZ: Hat Europa denn begriffen, wie Griechenland funktioniert?

    Markaris: Nein, leider nicht. Sonst hätte man in Brüssel gewusst, dass die Reformen nie durchgeführt werden würden, solange noch Geld fließt. Und man hätte auch wissen müssen, dass Griechenlands Politiker die realen Verhältnisse jahrelang verschleiert haben.

    Und dann weiter:

    Markaris: .... Ich lebe in einem Land mit einer Arbeitslosenquote von dreißig Prozent. Aber 99 Prozent dieser Arbeitslosen kommen aus dem privaten Sektor. Wie kann das sein? Die Klientel der Parteien sitzt im Staatsapparat, diesem schrecklichen Moloch. Das Klientelsystem in diesem Land ist ein Ungeheuer, ein Drache....


    Link: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/schriftsteller-petros-markaris-erklaert-griechenland-13694486.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2



    • HDW

      Markaris ist Pontusgrieche wie auch die vom Phanar und somit sowohl ethnisch wie kulturell wirklich Nachkomme des klassischen Griechentums. Im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung, slawischen Einwanderern vom Balkan nach der Vertreibung und Zerstörung des byzantinischen Griechentums durch die primitiven eurasischen Steppenvölker der Seldschuken und Türken die ein Kalifat auf der Basis primitivsten Klientelismus am Balkan errichteten, für die komplizierteren Dinge der Verwaltung hielten sie sich die Phanarioten und die Janitschren. Der zu Hilfe gerufene Westen, Rom und der Sonnenkönig halfen nicht sondern machten mit den Halsabschneidern noch gemeinsame Sache mit den Türken, wie z.B. Ludwig der 14. bei der Belagerung Wiens. Nur Polen~Litauen und Russen, sonst Feinde, wussten wo der Feind steht und natürlich, wenn auch immer zaudernd, die Habsburger. Geschichte wiederholt sich vielleicht doch, wenn auch immer wieder modern.

  28. Undine

    Wieder einmal kann man nur genervt, aber bewundernd seufzen:
    Die SCHWEIZER haben es gut, die berührt das DIKTAT der EU/USA höchstens am Rande! Beneidenswerte Schweizer, ihr seid klüger als alle anderen und seid nicht auf die Schalmeienklänge der VERLOGENEN EU-Werber hereingefallen!

    Auch die Norweger sind zu beglückwünschen! Auch sie brauchen die dreisten Griechen nicht zu alimentieren und die Sanktionen gegen Rußland gehen auch an ihnen vorbei. Auch sie, die Norweger, sind nicht mitgegangen, werden deshalb nicht mitgefangen und werden auch nicht mitgehangen.....

    Aber wir österr. Trottel fühlten uns ja anno 1994 sooo geschmeichelt, daß wir in den elitären Klub eintreten dürfen, daß man sich auf uns sogar freute---wer hätte DAS gedacht!!
    Natürlich hat man sich in Brüssel die Hände gerieben---ein NETTOZAHLER MEHR!

    Jetzt haben wir längst "den Scherb'n auf" und die DANAER, die als TROJANISCHES PFERD durch GOLDMAN & SACHS' List und Tücke in die EU hineingeschwindelt worden waren, lachen sich ins Fäustchen, weil sie solche Deppen gefunden haben, die ihre mediterrane, fröhlich-unbekümmerte Lebensart weiterfinanzieren werden.

    Die wirklich zu Bedauernden sind im Grunde genommen nur die paar EU-NETTOZAHLER, denn DIE ALLEINE sind GEZWUNGEN, Griechenland für alle Zeiten zu finanzieren. Leider gehören WIR dieser "elitären" Gruppe an, aber WIR ZAHLEN ja so GERNE FÜR ALLE ANDEREN---ein zweifelhaftes Vergnügen!



    • Riese35

      @Undine: *********************!

      Wobei man, und da gebe ich unserem WK recht, die Schuld nicht nur in der EU, sondern in erster Linie (auch) in Österreich selbst, in den Nationalstaaten suchen muß: Denn verträte Österreich eine geradere Linie, wären wir wahrscheinlich schon längst aus der EU ausgetreten oder hätten bei den Rußlandsanktionen erst gar nicht mitgemacht. Viktor Orban hätte sich vermutlich gefreut und wäre nicht so erpreßbar gewesen.

    • Undine

      @Riese35

      Wie recht Sie haben!!!

    • machmuss verschiebnix

      Jahwolll Undine, hau'n Sie drein :))) ****************************************************

    • Justus

      Wikipedia:
      "Vorsitzender von Goldman Sachs Deutschland ist Alexander Dibelius. Dibelius ist Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel."

      "Goldman Sachs wurde 1869 von dem deutsch-jüdischen Auswanderer Marcus Goldman zunächst als M. Goldman & Company mit einem Ein-Zimmer-Büro in New Yorks Pine Street gegründet. 1882 trat Goldmans Schwiegersohn und „Erfinder der Aktie“ Samuel Sachs in die Bankgeschäfte ein und man firmierte fortan als M. Goldman Sachs.[7][8][9] Im Jahre 1885 nahm Goldman seinen Sohn Henry und seinen Schwiegersohn Ludwig Dreyfuss in das Unternehmen auf; der Firmenname wurde auf Goldman Sachs & Co. geändert."

      " Am 4. Dezember 1928 wurde die „Goldman Sachs Trading Corp.“ gegründet, ein geschlossener Investmentfonds, dessen Geschäftsmodell Ähnlichkeiten mit einem Schneeballsystem aufwies. Der Investmentfonds scheiterte während des Börsencrashes im Jahre 1929, und die Unternehmensreputation war für einige Jahre stark beschädigt."

    • Ingrid Bittner

      @Undine: wie immer, super!!
      Meine Ergänzung dazu: WIR gehören wirklich einer elitären Gruppe an, wenn man den Worten des verehrten Herrn Bundeskanzlers lauscht!!
      soeben in der Presse gelesen:
      "Die Schäuble-Position wies Faymann als unannehmbar, "entwürdigend und außerdem völlig falsch" zurück."
      Seine Gscheidheit der Herr Kanzler, weiss natürlich wie's geht! Wir haben's ja und jeder der eine Meinung vertritt, die nicht für Tsipras und seinen Sauhaufen ist, ist natürlich völlig falsch.
      Wie man weiss, der Herr Bundeskanzler meint ja, mit einem ein paar Stunden dauernden Athenbesuch kann er die wahren Probleme Griechenlands erkennen.
      Es sind ja wirklich alle anderen ganz bescheuert, wenn sie das nicht sehen.
      Die Griechen haben in der Antike ihre Tragödien aufgeführt und tun es heute noch.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Werte Frau Bittner,
      ich bitte aber nun schon sehr deutlich nicht immer die Sach- und Fachkompetenz unseres Herren Bundeskanzlers in Zweifel zu ziehen, war dieser doch bereits in jungen Jahren Konsulent der Wiener Zentralsparkasse!!!
      MfG

    • Torres (kein Partner)

      Für Griechenland blechen ja nicht nur die "Nettozahler" der EU, sondern auch diejenigen, die selbst noch wirtschafltich schwach sind (Tschechien, Slowakei, Ungarn usw.). Die sind - nachvollziehbar - ja besonders empört, dass sie die hohen griechischen Pensionen mitfinanzieren müssen, während die eigenen Pensionisten weniger als die Hälfte der griechischen bekommen.

    • Specht (kein Partner)

      Zu bedauern ist ganz Europa, denn durch die miesen Tricks der EU-Spitzen, die sich hochtrabende Namen geben und nun schon zum wiederholtem Male der Lüge überführt worden sind, konnte diese Unordnung erst entstehen. Was haben diese Leute zu verbergen, warum mussten sie ihre Mitglieder mit falschen Versprechen fangen, warum wird hauptsächlich mit Emotionen argumentiert und Demokratiedefizit gerne hingenommen?
      Die erste Kommission musste wegen Korruption geschlossen zurücktreten, außer Fischler, der etwas später dazu kam. Da aber die Büros alle vernetzt waren durch gemeinsame Mitarbeiter, verstehe ich nicht warum Fischler ungeschoren davon kam und jetzt wieder auftaucht.
      Jan Nikola, der die ganze Misere aufdeckte wurde gedemütigt und verjagt.
      Er spielte die Rolle der Washington Post bei Whitewatergate, deckte die unglauliche Rolle der Sozialdemokraten in der EU und im EU-Parlament auf. Das sagte Bernhard Friedmann,Präsident des EU-Rechnungshofes und Anita Grodin (Schwedin)für Betrugsbekämpfung zuständig.
      Wer ist heute für Betrugsbekämpfung zuständig, wer klagt heute die unglaublichen Wortbrüche und Aussagen der hohen Verantwortungsträger an. Oder ist es wie im Kommunismus, Verantwortung und Konsequenzen des Chaos übernimmt der Insasse des Irrenhauses.

    • F.V. (kein Partner)

      Verehrte Undine,

      Ihre Klagen sind schon berechtigt, aber glauben Sie im Ernst, daß "die Griechen" mit ihrer Lage besonders glücklich sind?

      Es sind doch ALLE Mitglieder der "Wertegemeinschaft" bis über beide Ohren verschuldet. ALLEN droht dasselbe Schicksal!

      Bei aller festgestellten Begabung unseres geistigen Taglöhners als Ober-Clown unserer Regierung liegt doch die eigentliche Ursache nicht in der Inkompetenz einiger Weniger.

      Es ist das GESAMTE System, das unser aller Unheil hervorruft: die liberale Ideologie des totalitären Liberalismus, als Regierungsform der demokratische Absolutismus (in meiner Diktion: die Dämokratur), mit dem Exekutivorgan LIBINTERN (und seinen Unterabteilungen CFR, Trilateral Commission, EU-Kommission, Bilderberger, ....) und das Ökonomische Kalkül beherrscht die manipulierte kapitalistische Marktwirtschaft als Wirtschaftsform.

      Damit sind wir auf dem "unvermeidlichen" Weg zur One World, dem "Weg in die Knechtschaft".

    • Ingrid Bittner

      @Prof. Walter A. Schwarz: ja ich weiss, der verehrte Herr Gscheid ist nahtlos vom Zivildienst (bei seiner Partei) in den Pensionistenjob "Konsulent" gehupft. Das zeigt doch, dass er all das nicht erlernen und erfahren musste, was ein anderer sein ganzes langes Berufsleben lang macht, um Konsulent zu werden, das war doch der reine Durchmarsch!! Das macht ihm so schnell kein anderer nach.

  29. Herby

    Guy Verhofstadt, der Vorsitzende der Liberalen im EU-Parlament (und frühere belgische Premier) bei seiner freien Rede im EU-Parlament am 8.7.2015 im Straßburger Plenarsaal -

    Guy Verhofstadt redet offen & frei ohne diplamatische Floskeln auf den wenige Meter vor ihm sitzenden Tsipras ein -

    das Video ist sehenswert, weil es ausdrückt was Millionen von europäischen Bürgern (und auch ich) über Tsipras, Syriza und das jetzige Griechenland denken:

    https://www.youtube.com/watch?v=P84tN0z4jqM



    • brechstange

      Auch dieser Büttel hat seine Schuldigkeit bald getan. Immerhin hat gerade Verhofstadt die Sanktionen gegen Österreich freudig mitgetragen.

  30. Undine

    Weiter unten schreibt @socrates den Satz:

    "Die Zukunft von GR wird von den USA entschieden und wir werden zahlen."

    Dieser Satz ist der SPRINGENDE PUNKT!

    Die USA führen seit 1945 einen Krieg nach dem anderen in Gegenden, die sie eigentlich nichts angehen sollten, zerstören ein Land nach dem anderen---aber noch nie hat einer dieser von den Amerikanern angezettelten Kriege auf amerikanischem Territorium stattgefunden, bzw. wurden die Amerikaner auf ihrem Kontinent militärisch bedroht/angegriffen. Das sollte doch zum Nachdenken über den wahren "Charakter der USA", bzw. deren jeweilige Führung und DEREN DRAHTZIEHER, die nur an MACHT und an GELDSCHEFFELN DENKEN, anregen.

    Und nicht nur das! Denn die KOSTEN für die Kriege, für die Revolutionen, die die Amerikaner mit einem unglaublichen Maß an HEUCHELEI mal da, mal dort mit erlogenem Kriegsgrund anzetteln, für die Nachteile von Sanktionen, die die USA gegen "Schurkenstaaten"(eine bequeme Ausrede, um Länder drangsalieren und ausbeuten zu können!) so mir nix, dir nix ausrufen, die Zerstörungen, die sie überall anrichten---FÜR ALL DAS MÜSSEN IMMER ANDERE ZAHLEN, aber niemals die Amerikaner als Urheber dieser Schandtaten selber.

    "Die Zukunft von GR wird von den USA entschieden und wir werden zahlen."

    Das ist beschlossene Sache und wir UNTERWÜRFIGEN DEPPEN werden natürlich ZAHLEN, bis wir schwarz werden!

    Danke USA, danke EU, danke, ihr verdammten Griechen, die ihr keinen Funken STOLZ habt, sondern die ihr euch von FLEISSIGEN, ANSTÄNDIGEN Menschen durchfüttern laßt!



    • Riese35

      @Undine:
      *************************!
      *************************!
      *************************!

      Ja, die USA sind das humanste Land der Erde. In keinem anderen Land gibt es ein so augereiftes und gerechtes Rechtssystem und eine so unbestechliche Justiz zur Verhängung der Todesstrafe und einen so humanen Vollzug der Todesstrafe wie in den USA.

    • Charlesmagne

      @Undine
      detto *************************************
      *************************************
      *************************************

    • Riese35

      Hier noch zwei Links zum US-Militär:

      Angst vor Machtverlust:

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4768663/USMilitaer_Angst-vor-Machtverlust

      Warnung vor Bedrohung aus Rußland:

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4773880/USMilitaers-warnen-vor-Bedrohung-aus-Russland

      "Schon in der Vorwoche hatte US-Generalstabschef Martin Dempsey in einem Strategiepapier vor der Bedrohung durch Russland gewarnt. Kurz darauf folgte eine ähnliche Einschätzung durch die zivile Luftwaffenchefin Deborah James. Und nun legt auch der designierte US-Generalstabschef Joseph Dunford nach: 'Russland stellt die größte Gefahr für UNSERE NATIONALE SICHERHEIT dar', sagte Dunford am Donnerstag bei einer Anhörung im Streitkräfteausschuss des US-Senats. Das russische Auftreten sei 'nichts weniger als alarmierend'."

      Derselbe Artikel in der gedruckten Ausgabe der Presse ist etwas ausführlicher, eine brisante Passage wurde im elektronischen Medium offensichtlich wegzensuriert:

      "Schon in der Vorwoche hatte US-Generalstabschef Martin Dempsey in einem Strategiepapier vor der Bedrohung durch Russland gewarnt. Kurz darauf folgte eine ähnliche Einschätzung durch die zivile Luftwaffenchefin Deborah James. DIE USA MÜSSTEN DESWEGEN IHRE MILITÄRPRÄSENZ IN EUROPA AUSBAUEN, sagte James. ZUDEM WERDE DIE ENTSENDUNG VON F-16-KAMPFFLUGZEUGEN FORTGESETZT.

      Nun legt auch der designierte US-Generalstabschef Joseph Dunford nach: 'Russland stellt die größte Gefahr für unsere nationale Sicherheit dar', sagte Dunford am Donnerstag bei einer Anhörung im Streitkräfteausschuss des US-Senats. Das russische Auftreten sei 'nichts weniger als alarmierend'."

      Aha, man staune: Weil die nationalen Interessen der USA in Europa bedroht werden, sollen die EU-Staaten den Pfeifendeckel für die USA hergeben und ihr Territorium zum militärischen Aufmarschgebiet für die USA zur Verfügung stellen??? Die Harmonie und Kooperation zwischen Westeuropa und Rußland (das auch Teil Europas ist!) und die gemeinsamen, europäischen Interessen sind offenbar den Führern jenseits des Atlantiks ein Dorn im Auge.

      Anstatt TTIPs und ähnliche, transatlantische Knebelverträge abzuschließen, die Europas Rolle als militärisches Aufmarschgebiet für die USA gegen Rußland festschreiben, sollte EU-Europa endlich beginnen, seine eigenen Interessen wahrzunehmen und diese durchzusetzten. Und gegenüber Rußland können diese nur in einer friedlichen Kooperation liegen, und zwar in gegenseitigem Interesse und Einvernehmen. West-, Zentral- und Osteuropa inkl. Rußland würden sich nämlich auf vielen Gebieten hervorragend ergänzen.

    • Normalsterblicher

      Liebe Undine, wenn es nur so einfach wäre!

      Ohne den USA einen Blankoscheck ausstellen zu wollen, möchte ich zu bedenken geben, dass nicht nur der Stärkste führen will, sondern dass alle anderen auch vom Stärksten erwarten, dass er führt. Insbesondere zB auch die Intriganten in den einzelnen Ländern, die sich für einen Umsturz erbötig machen!

      Wer hat sich dem Kommunismus entgegengestellt, wer wird sich dem radikalen Islamismus a la ISIS & Co entgegenstellen?

      An beidem haben die USA zwar Mitschuld (man denke an FDR Roosevelt, der eine Weltherrschaft mit Stalin nach WKII errichten und alle anderen Staaten entwaffnen wollte), aber sobald die Folgen einer verfehlten Politik den amerikanischen Bürgern vor Augen geführt werden, müssen die Eliten dort zurückrudern und dem Bürgerwillen entsprechen.

      Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sich die EU-Politiker nur wegen des US-Einflusses so dumm stellen, anstatt weitere Geldhilfen für Griechenland vom Austritt aus dem Euro abhängig zu machen.

    • Riese35

      @Normalsterblicher: Die USA haben die Probleme, die sie später bekämpfen, meistens selbst erst durch Naivität, Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit und blinden Gerechtigkeitsfanatismus geschaffen. Sie sind ihr eigener Kriegsgegner. Sie führen reflexive Kriege, freilich nicht auf ihrem eigenen Territorium: Ihre Kriegsgegner haben sie sich meist selbst herangezüchtet wie Taliban und IS. Sie führen weltweit durch nachhaltige Einmischung Krieg und lassen andere die Schmutzarbeit machen, ohne sich die eigenen Hände selbst schmutzig zu machen. Und wo sie selbst zu militärischen Mitteln greifen, sind diese meist untaugliche Mittel, um die eigene Haut zu schonen.

      Moskau war zwar weltanschaulich lange Zeit ein wirklicher Gegner, der vom zerstörerischen Bazillus des Sozialismus befallen war, aber es war berechenbar, hat langfristig, konsequent und pragmatisch gedacht. Und schließlich hat die Vernunft gesiegt. Moskau betreibt eine um Größenordnungen weisere, friedlichere und ehrlichere Außenpolitik als die USA. Hätte Moskau mehr Einfluß, hätten wir heute wahrscheinlich viele Probleme dieser Welt erst gar nicht und würden nicht einen starken Mann und "Retter" von jenseits des Atlantiks herbeisehnen.

    • Normalsterblicher

      Ich präzisiere:

      "FDR" Roosevelt wollte eine Weltdiktatur mit Stalin errichten, indem er alle anderen Staaten, außer Großbritannien und China, entwaffnen wollte.

      Es versteht sich aber von selbst, dass in dieser Weltherrschaft die USA und die Sowjetunion das große Wort geführt hätten.

    • Normalsterblicher

      @ Riese35:

      Es stellt sich aber doch die Frage, was geworden wäre, wenn die USA nicht in Korea und Vietnam dem Kommunismus Widerstand geleistet hätten? (der Kommunismus dort wurde ja von der VR China inspiriert.)

      Womöglich wäre der gesamte südpazifische Raum, der jetzt so wohltuend zum weltweiten Wirtschaftswachstum beiträgt, einer kommunistischen Lotterwirtschaft anheimgefallen.

  31. zweiblum

    Statt den deutschen Steuerzahlern zu erklären, warum es in ihrem Interesse ist, den Bankrott Griechenlands zu vermeiden, hat Angela Merkel sie monatelang irregeführt. Die Politik der deutschen Kanzlerin kann zum Untergang von ganz Europa führen, wie Clive Crook, Kolumnist von Bloomberg View schreibt.
    „Es besteht kein Zweifel darin, dass Tsipras sein Land an den Abgrund brachte. Aber wenn Griechenland sich tatsächlich bankrott erklärt und die Eurozone verlassen wird, wird Merkel nicht nur Deutschland, sondern auch ganz Europa zum Untergang bringen“, schreibt der Analytiker.

    Tsipras sei tatsächlich unehrlich mit seinen Wählern gewesen und habe sie irregeführt – er habe ihnen nicht klargemacht, wie teuer sie für seine Handlungen zahlen müssen. „Das Gleiche könnte über die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt werden.“, betont Crook.
    „Monatelang konnte sie nicht erklären, warum es im Interesse der deutschen Steuerzahler ist, einen Bankrott Griechenlands zu vermeiden. In jüngster Zeit versäumte sie die Möglichkeit, ihren Steuerzahlern die Situation zu erklären, und hat sie auch noch darüber irregeführt, was auf dem Spiel steht.“
    Das Ausmaß der Kurzsichtigkeit der EU-Spitzenpolitiker sei eine Überraschung für ihn, so der Kolumnist.

    Wenn die Gläubiger den Druck auf Griechenland lockern würden, könnten sie mit der Rückzahlung eines Großteils ihrer Vermögenswerte rechnen. Doch jetzt könnte es höchstwahrscheinlich dazu kommen, dass sie „so gut wie nichts“ bekommen.

    Dies ist nicht das erste Mal, dass die deutsche Bundeskanzlerin für ihre politischen Entscheidungen bei der Griechenlandkrise kritisiert wird. Der Analyst des Australischen Instituts für Internationale Politik Matthew Dal Santo schrieb, dass Griechenland und Europa am Rande des Zusammenbruchs stehen und die Bundeskanzlerin Merkel daran schuld sei.
    Der Vize-Wirtschaftsredakteur von The Independent, Ben Chu, schrieb, dass Angela Merkel und Nicolas Sarkozy den IWF im Laufe der letzten Jahre herumgeschubst haben, um das Problem der griechischen Staatsverschuldung auf ihre Weise und in ihrem Interesse zu lösen, was zu einer Katastrophe führte, die „eine der größten in der Wirtschaftspolitik seit dem Zweiten Weltkrieg“ sei.

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150710/303202028.html#ixzz3fZ0OJvVb



    • Helmut HGR.

      "Wenn die Gläubiger den Druck auf Griechenland lockern würden, könnten sie mit der Rückzahlung eines Großteils ihrer Vermögenswerte rechnen."

      Dieser Satz von Clive Crook ist völliger Unsinn.

      Und der folgende Satz ist fast richtig:
      "Doch jetzt könnte es höchstwahrscheinlich dazu kommen, dass sie „so gut wie nichts“ bekommen."
      So oder so, wir bekommen sicher gar nichts.
      Na ja, vielleicht eine Forderung an Griechenland, die wir in 100 Jahren kassieren können.

  32. Politicus1

    Die ewige Hin- und Herfliegerei auf unsere Kosten halte ich schon längst für ein lachhaftes Marionettentheater mit einem Krokodil und vielen Kasperln.
    Die Schnüre halten jene in der Hand, die man hinter dem Vorhang nicht sieht.
    Als da sind die Gold- und Sachsenmänner, die Grosspekulanten mit ihren Zockerfonds,
    die Regierenden der Ostküste, die Natogeneräle mit der Waffenlobby ...

    Dem roten Piperies traue ich so wenig, wie dem friedlich im Floridasumpf dahin dösenen Alligator ...



    • Eva

      Bei allem Übel kann man nur hoffen, daß die "Gold- und Sachsenmänner" nicht zuletzt noch als "echte Deutsche" hingestellt werden, da sie ja deutsch-klingende Namen tragen und sogar vor mehr als 150 Jahren aus D emigriert sind.....

  33. Riese35

    In Ergänzung zu Sokrates hier nochmals, was ich bereits vor 5 Tagen zu fast demselben Thema gepostet habe, und zwar die Aussagen Jan Techaus, des Direktors des Think Tanks Carnegie Europe, ORF Im Zentrum Spezial am 5.7.2015 zur Frage, warum es den USA so wichtig ist, Griechenland in der Eurozone und in Europa zu halten:

    "Natürlich hat auch die amerikanische Regierung hier ein Interesse, vielleicht kein direkt unmittelbares, aber doch ein mittelbares, denn die Stabilisierung dieser SO-Flanke Europas - wir haben das heute abend schon ein paar Mal gehört, daß das so zu sagen ja eine Weichstelle ist, ein Schwachpunkt in der europäischen, geostrategischen Konstruktion, und zwar schon seit sehr langer Zeit, mindestens seit Ende des 2. Weltkrieges wenn nicht länger - geht es hier darum, diese SO-Flanke Europas ja zu stabilisieren.

    Und Griechenland war immer da ein zentraler Punkt in dieser Gleichung. Da ist Amerika in den späten 40er, Anfang der 50er Jahre ganz massiv hineingegangen, um zu verhindern, daß Griechenland so zu sagen abdriftet in das sowjetische Lager.

    Nun stehen solche dramatischen Szenarien nicht bevor, aber es zeigt uns deutlich, daß wenn man ein bischen strategische Erinnerungsfähigkeit hat, daß hier EIN GRÖSSERES SPIEL gespielt wird, als nur die Frage so zu sagen, ob nur eine Währung Bestand haben kann oder nicht.

    Hier geht es darum, daß Griechenland ein Land ist, das sowohl in der NATO als auch in der EU über Vetokraft verfügt bei den wichtigen Entscheidungen, die in diesen internationalen Organisationen gefällt werden. Hier geht es auf der europäischen Unionsebene GANZ KLAR UM DIE FRAGE DER SANKTIONEN GEGENÜBER RUSSLAND, wo man die Befürchtung hegt, daß ein Griechenland, das sich nach anderen Finanzierungsquellen umsehen muß, dann möglicherweise die Außenpolitik der europäischen Union zumindest paralysieren könnte, wenn es nicht sogar noch andere mit an Bord zieht für eine Verweigerungshaltung.

    All dies sind Fragen, die eine Rolle spielen, und hier gerade, auch der Balkan wurde mehrfach erwähnt, hier eine Quelle der Unsicherheit in den Balkan einzubringen, die dann überschwappen kann, und die auf andere Anrainer dann destabilisierend wirkt, wäre ganz, ganz fatal.

    Darauf kucken die Amerikaner ganz genau, die natürlich sich die geopolitische Lage Europas als Garantiemacht für Europa genau anschauen müssen. Und deswegen auch das große Interesse der amerikanischen Regierung, hier zumindest in gewisser Weise so zu sagen indirekt mit am Tisch zu sitzen. Die Kontakte zwischen Angela Merkel und dem amerikanischen Präsidenten sind hinlänglich bekannt, und amerikanische Diplomaten haben immer wieder - auch Wirtschaftswissenschaftler, nicht nur die Nobelpreisträger - haben auf gewisse Lösungen hingewirkt, auch mit unterschiedlichen Ansätzen, gar keine Frage. Aber das amerikanische Interesse an dieser Situation ist evident."

    Nach dem Willen der USA wird Europa unabhängig davon, was in Griechenland passiert, weiter zahlen, um die geostrategischen Bedürfnisse der USA gegen Rußland zu befriedigen. Um Griechenlands Wirtschaft und Zugehörigkeit zum Euro geht es also nur sekundär, und zwar ausschließlich unter dem Blickwinkel der geostrategischen Bedeutung für die USA. Deshalb sind auch alle ökonomischen Überlegungen und Argumente, wie Griechenland aus der Krise käme, sinnlos. Die einzigen, die das offenbar wissen, sind Griechenland und die USA. Die übrigen europäischen Staaten lassen sich an der Nase herumführen. Und Tsipras wird in absehbarer Zeit auf Gemeinderatsbeschluß mit den Stimmen der SPÖ und der Grünen auf dem Wiener Heldenplatz ein Denkmal bekommen.



  34. FranzAnton

    Der Jammer ist: A.U.'s Analyse scheint mir sehr wahrscheinlich treffend zu sein; ich würde 9:1 darauf wetten, daß Griechenland wider einmal unsere Euronen nachgeschmissen werden, ohne daß dies irgendetwas am schlitzohrigen griechischen Verhalten ändern dürfte; schließlich sind ja die Akteure erstens Kummerln und zweitens dieselben wie bisher.
    Die Bevölkerungen der sich blöd zu zahlenden habenden anderen EU - Länder werden aber die Fortsetzung ad infinitum dieses üblen Spieles gewiss nicht goutieren, weshalb unsere Regierungs - Schwachmatiker bei künftigen Wahlen in die Bedeutungslosigkeit abzuschwimmen drohten; In Österreich dürften sich dem HC dann gewaltige Chancen - jenseits der 50 % - eröffnen.



    • Wertkonservativer

      Sehr geehrter @ FranzAnton,

      zunächst: ich schätze Sie sehr.

      Doch hier eine vielleicht etwas "ketzerische" Frage:

      glauben Sie wirklich, H.C. könnte bei den nächsten oder übernächsten Wahlen die "Absolute" erreichen?
      Bei dem Manko an Charisma, bei der Mannschaft, dem Schmalspur-Programm mit dem einzigen Publikumsknüller "Einwanderer", bei seinem außenpolitischen Nichtprogramm (außer dem Schlager EU-Austritt!")!
      Wenn Leute wie er, LePan, Wilders & Co. die Zügel ihrer Länder und darüberhinaus auch Europas übernehmen würden: dann, gute Nacht, Europa!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik

      @Wertkonservativer
      Ja, Sie haben (leider) recht.
      Aber lesen Sie den Polizeistaatartikel von Herrn Unterberger. Es gibt einfach zu viele Menschen, die genug von der SPGVP-Politik haben. Die satt sind. Die raus wollen aus dem Sozialismus
      Ja, ich teile Ihre Meinung über HC. Allerdings muss ich dazu bemerken, dass die sozialistische Führungsmannschaft um keinen Deut besser ist (Feymann, Hosek und die Gesundheitsministerin, deren Namen ich mir nicht merken will). Eine ÖVP, die diesen Linken folgt, wo immer sie hingehen und das als "modern" bezeichnet.

      Wir haben leider keine Alternative mehr. H.C. ist der einzige, der in der jetzigen Situation noch gewählt werden kann, wenn man will, dass dieser Irrsinn aufhört (siehe Polizeistaatartikel von Herrn Unterberger).
      Vor der Wahl wird dann eine neue Partei erfunden, um die Freiheitlichen zu schwächen. Ich weiss nicht, wie lange das noch funktionieren wird. Wer sich nicht manipulieren lässt, wird dieses Schema erkennen und sich davon nicht beeindrucken lassen.
      Konkret: Was ist die Alternative zu Strache? Wen soll man am Wahlzettel ankreizen? Die ÖVP?

    • Wertkonservativer

      @ Pennpatrik:

      Wenn Sie mich schon so nett fragen, werter Blogfreund:

      JA!!!
      Es ist und bleibt meine (natürlich subjektive) Meinung, dass die ÖVP die einzige echte Alternative zum "Rotlauf" unseres Staates ist!
      Und da die Blauen im Endeffekt auch "Rote" sind (viel röter als die "Linken" in der Volkspartei, finde ich es halt am besten, schwarz zu wählen!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

  35. Wertkonservativer

    Mit dem "Katz- und Maus-Spiel" Griechenlands, und mit vielen anderen Themen hier, hat unser Blogmaster ja wirklich recht.

    Trotzdem gestatte ich mir, vorlaut wie ich bin, auf den heutigen Leitartikel
    Martina Salamons im Kurier ("Nicht die EU versagt, sondern die Staaten"!) hinzuweisen, den ich allen EU-Kritikern, -Gegnern bis -Vernichtern zu lesen empfehle.
    Nicht "IMMER" ist die EU schuld!
    Steht zwar in der "Lügenpresse", ist vielleicht aber doch ernstzunehmen!

    Ein schönes und sonniges Wochenende wünsch' ich Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Herby

      Ja Herr Michler, ich gebe Ihnen recht, auch ich lese die Beiträge von Frau Dr. Martina Salomon im KURIER immer sehr gerne, weil sie das "gewisse Etwas" haben:

      Sie greift ernste, oft todernste, Themen auf und bringt in fast unglaublicher Kürze, in wenigen Zeilen die Sache auf den Punkt und bringt gleichzeitig auch die notwendige Leichtigkeit & Humor rüber, der unbedingt notwendig ist:

      "Nicht die EU versagt, sondern die Staaten
      Nationale Egoismen verhindern, dass Probleme – von Flüchtlingen bis Soziales – in Brüssel gelöst werden."


      .... Wirkliche Fehler sind bei der Währungsunion geschehen: Sie wurde aus politischen Gründen viel zu schnell vorangetrieben. Manche Länder (Griechenland, aber auch weit wichtigere wie Italien), haben ihre mangelnde Wettbewerbsfähigkeit immer durch die Abwertung ihrer Währung ausgeglichen. Sie sind im Euro überfordert. Auch Österreich hält die europäischen Regeln nicht ein – nicht nur wegen des Hypo-Desasters. ....

      Link: http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/nicht-die-eu-versagt-sondern-die-staaten/140.848.876

    • brechstange

      Sehr weise. ;-) Die EU sind eben Staaten mit Eigeninteressen. Ein Gebilde wurde gebaut, dass eben nur bei Schönwetter funktioniert.

    • HDW

      Könnten sie ihren alttestamentarischen Hass auf das dritte Lager nicht endlich für sich behalten? Von der überragenden Qualifikation ihrer schwarzen Eliten überzeugt gerade wieder ihr Wunderwuzzi Schelling der verdeckte Ermittler wegen generellem Betrugsverdacht in die Betriebe freiberuflicher Ärzt schickt!

    • Pennpatrik

      @HDW
      Die akademische Elite der FPÖ wird von Herrn Strache immer mal wieder verleugnet und geschwächt. Das halte ich für einen großen Fehler.

    • ludus

      Danke, werter HDW, das musste einmal gesagt werden.

    • Wertkonservativer

      @ HDW:

      Den Terminus" Drittes Lager" habe ich schon lange nicht mehr gehört!

      Antwort auf Ihre Replik:

      Mit dem gleichen Recht, mit dem hier flächendeckend auf die ÖVP, den Euro, die EU, die USA, die Juden, auf den Islam, auf die Asylanten, geflucht und gewettert wird, gestatte ich mir eben, hier meiner Antisympathie gegenüber den Blauen und H.C. Ausdruck zu verleihen!

      Gleiches Recht für ALLE! Oder ?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer

      "Antipathie" ist gemeint!

  36. socrates

    Die Zukunft von GR wird von den USA entschieden und wir werden zählen.
    .http://www.heise.de/tp/artikel/45/45410/1.html
    Griechenland und die NATO
    In welch gefährlichen Gewässern sich die griechische Linksregierung bewegt, wenn sie damit kokettiert, sie vertrete "ein Seefahrervolk und findet immer einen Hafen", zeigt ein Blick in die jüngere Geschichte. Zuletzt bereitete die US-Armee im Sommer 2013 auf Kreta und der Peloponnes einen Angriff auf Syrien vor. Zu diesem Zeitpunkt regierte in Athen noch ein korruptes Zwei-Parteien-Regime aus Sozialdemokraten (Pasok) und Konservativen (Nea Dimokratia). Die Briten sammelten ihre Luftwaffe gleich nebenan, auf Zypern. Die Inseln liegen nur wenige hundert Kilometer Luftlinie von der syrischen Hauptstadt entfernt.

    Ausgerechnet die russische Regierung machte den angelsächsischen Angriffsplänen einen Strich durch die Rechnung. Als Außenminister John Kerry Anfang September 2013 eine Entscheidung des UN-Sicherheitsrates für einen neuen Krieg anbahnen wollte, wurde er von Russland und China ausgebremst. "Syriens Präsident Assad reiht sich ein in eine Liste mit Adolf Hitler und Saddam Hussein, die chemische Kampfstoffe gegen ihre eigene Bevölkerung eingesetzt haben", behauptete Kerry und forderte den amerikanische Kongress auf, grünes Licht für einen Militärschlag gegen die Führung in Damaskus zu geben.

    Kurz vor dem anschießenden G-20-Gipfel in St. Petersburg erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin zu Kerrys Einlassungen: "Er lügt und er weiß, dass er lügt." Die russische Regierung verlangte, dass die USA dem Weltsicherheitsrat ihre Beweise vorlegen. Ein Alleingang unter US-Führung sei illegal. Diese Ansage war derart deutlich, dass Barack Obama kurzfristig überlegte, seine Teilnahme am Gipfel abzusagen. Schließlich erschien er doch, um vor Ort festzustellen, dass auch China sich Russlands Forderung anschloss, auf einen Militärschlag zu verzichten.

    Vieles spricht dafür, dass dieser Vorgang den zentralen Auftakt für die neue Ost-West-Konfrontation bildete, wie sie mit der Ukraine-Krise seit Herbst 2013 die NATO-Politik bestimmt. Verständlich wird die kompromisslose Haltung von China und Russland nur vor dem Hintergrund des Libyen-Kriegs. Auch dabei hatten die griechischen Infrastrukturen eine zentrale Rolle gespielt.

    Als Ende März 2011 offiziell die NATO die Führung über die völkerrechtswidrigen Luftangriffe übernahm, startete ein Großteil der Bombenangriffe von Kreta und Peloponnes. Daraufhin ersuchte die verzweifelte Regierung von Muammar al-Gaddafi direkt in Athen, beim griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou (Pasok) um Unterstützung. Obwohl zwischen den Mittelmeer-Anrainern bis dahin ein eher positives Verhältnis herrschte, ließ NATO-Partner Papandreou den libyschen De-Facto-Herrscher abblitzen. Griechenland nahm sogar mit einer Fregatte, einem Hubschrauber und einem Aufklärungsflugzeug an der Nato-Operation teil.



    • Riese35

      @sokrates: ***********!

      Danke für diese wichtigen Ergänzungen. Ich habe in einem separaten Kommentar Jan Techaus Aussagen ergänzt, die in dasselbe Horn blasen.

      Ich verstehe nur nicht, warum dieser geostrategische Aspekt hier bei uns in fast allen Medien ausgeklammert wird. Die EU-Staaten müßten sich einmal fragen, ob sie wirklich ad infinitum der Pfeifendeckel der USA sein und sich in einen Krieg an der Ostgrenze hinein treiben lassen wollen, oder ob sie eigene Interessen haben und diese auch durchsetzen wollen, z.B. eine Partnerschaft mit den unmittelbaren Nachbarn wie Rußland.

    • Undine

      @socrates

      ********************************!

    • Charlesmagne

      Atlantik-Brücke et aliae????

    • F.V. (kein Partner)

      Sg. Socrates,

      wie man an Ihrem Kommentar sieht, vergißt die Masse (sofern sie es je überhaupt zur Kenntnis nahm), was in GR eine Rolle spielt.

      Das Geschwafel, das uns Unterberger ständig vorsetzt ist so seicht, daß man beim Durchwaten davon keine nassen Füße bekäme. Und je seichter, umso größer die Zahl der Claqueure.

    • peter789 (kein Partner)

      F.V. jammert und sudert über den Hrn. Unterberger - und liest trotzdem schön brav seine Artikel.





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