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Europas zentraler Mythos: das Fahrrad

Lesezeit: 7:00

Eine der ältesten Metaphern zur Erklärung der EU ist jene vom Radfahrer. Sie wurde auch schon zu Zeiten von EG und EWG verwendet. Ihr Inhalt: Die EU müsse ständig nach vorne weiterfahren, sonst würde sie umfallen. Und rückwärts fahren geht überhaupt nicht.

In der Tat: So funktioniert die EU. Aber funktioniert sie so? Denn im wirklichen Leben wissen Menschen wie Unternehmen wie „normale“ Organisationen: Es ist nicht nur weise, sondern auch oft notwendig, bisweilen einen oder zwei Schritte zurück zu machen, um einen Fehler auszubessern. Nur ein solches elastisches Verhalten macht krisenbeständig und widerstandsfähig. Nur aus Fehlern kann man lernen. Dinge werden nur besser, wenn man bereit ist, als Ergebnis eines Lernprozesses etwas anders zu tun.

Die Politik jedoch tut sich – auf allen Ebenen – mit dieser eigentlich selbstverständlichen Weisheit schwer. Welcher Politiker gibt schon gerne Fehler und Irrtümer zu? Sie glauben fast alle – vom eigenen Dünkel oder von schlechten Beratern darin bestärkt –, sich allwissend und fehlerfrei geben zu müssen.

Diese Beobachtung eines ganzen Journalistenlebens hat (in der Zeitschrift "Psychologie heute") jetzt auch der Psychologieprofessor Dietrich Dörner aus wissenschaftlicher Warte ganz ähnlich formuliert: Gute Herrscher „sammelten Informationen und und hatten auch Nebenwirkungen und langfristige Folgen im Auge. Sie zeigten sich offen für Einwände und suchten, auch nachdem das Projekt ins Rollen gekommen war, nach Indizien, die auf Probleme hinweisen könnten. Sie prüften ihre Entscheidungen kritisch, reflektierten die eigene Position und waren deshalb in der Lage, einmal gefasste Pläne zu revidieren." Und die schlechten Herrscher „waren genau hierzu nicht in der Lage. Diese Versuchspersonen begingen ihre Fehler nicht aus Dummheit, sondern weil sie … ihr Weltbild nicht aufgeben mochten."

In Nationalstaaten korrigieren Wahlen

Dieses Verhalten wirkt sich in der EU am allerschlimmsten aus. Denn in jedem Staat, in jeder Provinz, in jeder Gemeinde gibt es im Gegensatz zur EU eine sehr gute Methode, Fehler und Irrtümer zu korrigieren: Das sind Wahlen. Wenn sie einen Machtwechsel herbeiwählen, dann wollen die Wähler damit den Wunsch nach der Korrektur begangener Fehler ausdrücken. Und in der Regel werden daher die neuen Machthaber in der Folge diese Korrekturen auch wirklich durchführen.

Nur in der EU, da können Wahlen de facto nichts ändern. Nur in der EU gibt es seit ihren allerersten Tagen keinen Richtungswechsel. Zwar amtiert alle paar Jahre eine neue EU-Kommission. Aber keine hat sich bisher als Wende, als Alternative zu einer Vorgänger-Kommission gesehen, sondern immer nur als deren kontinuierliche Fortsetzung „im europäischen Geiste“ (was auch immer der genau sein soll denn die Akkumulierung von immer noch mehr Macht). Zwar sitzt im mächtigsten Gremium, dem Europäischen Rat, immer wieder ein neues Gesicht als Folge eines Regierungswechsels. Aber bisher ist in diesem Mechanismus noch jeder in die Kontinuität dieses Gremiums hineingewachsen, hineingezwungen worden.

Das ist manchmal sinnvoll, wie etwa beim Umgang mit einem neuen griechischen Ministerpräsidenten, der ein halbes Jahr lang mit levantinischen Schmähs Europa in einen basisdemokratischen Debattierklub nach kommunistischer Studentensitte verwandeln wollte, bis er sich dann zumindest nach außen ein wenig fügen musste.

Ein Dinosaurier vor dem Aussterben?

In vielerlei anderer Hinsicht ist das aber schlecht und kann sogar den Untergang Europas auslösen. Denn wenn de facto Fehler nie korrigiert werden, wenn vom Rat über die Kommission bis zur Beamtenschaft Fehler nicht einmal zugegeben werden, dann wird die Union zum Dinosaurier. Sie muss am Ende untergehen, weil sie sich nicht den ständig wechselnden Umweltbedingungen anpasst.

Das Ganze wird dadurch verschlimmert, dass die EU – wie fast jede politische Struktur! – ständig zu immer noch mehr Regeln tendiert. Massive Überregulierung und imperiales Overstretching sind aber langfristig der Tod jedes politischen Gebildes. Deshalb ist die Schweiz das langfristig stabilste System Europas, weil dort die direktdemokratischen Bürger Überregulierung, Machtakkumulierung, Elitenhochmut und Overstretching verhindern können.

Die EU hat zwar sehr detaillierte und ausgefeilte Regeln, wie sie zu neuen Richtlinien und Verordnungen kommt. Sie hat aber fast keine Mechanismen und schon gar keine Erfahrung, wie man nach langwierigen Prozeduren gefundene Regeln wieder außer Kraft setzt, wenn diese sich als Fehler erweisen. So würde heute – um nur ein konkretes Beispiel zu zitieren – zwar das Glühbirnenverbot wohl nicht mehr beschlossen werden. Aber dennoch ist es de facto unmöglich, es wieder rückgängig zu machen.

Dabei sind die informellen, gar nicht in Gesetzbüchern stehenden Usancen der EU noch viel unantastbarer. Sie bestehen vor allem in der zentralen Überzeugung aller EU-Akteure, worin ihre Hauptaufgabe besteht: Sie hätten vor allem darauf zu schauen, dass der Radfahrer EU keinesfalls vom Rad stürzen dürfe. Dieser Glaube ist in ihren Augen weit wichtiger und mächtiger als alle Regeln im Gesetzesrang.

Das hat sich etwa ganz besonders rund um den Euro gezeigt. Da wurden schon am Anfang Länder in den Euro aufgenommen, die ganz eindeutig nicht den erst knapp davor feierlich beschlossenen Aufnahmekriterien (Maastricht) entsprachen. Es war ja keineswegs nur Griechenland, das diesen Regeln nie entsprochen hat. Aber in Europas Elite herrschte der dumpfe Konsens, dass die Aufnahme von Athen & Co, dass Regelverstöße irgendwie gut für Europa wären. Heute spüren zwar fast alle insgeheim, wie falsch das war. Trotzdem wagt es keiner, das zurückzunehmen, oder zumindest den Fehler laut anzusprechen.

In diesem Europamythos wurden und werden rund um den Euro immer wieder auch andere europäische Regeln ignoriert und verletzt. Man denke etwa an all das, was die Zentralbank in den letzten Jahren getan hat, was das deutsche Höchstgericht als eindeutige Vertragsverletzung einstuft, der EuGH jedoch nicht. Viele Länder von Frankreich bis eben Griechenland verstoßen auch seit langem gegen die ganz genau ausgefeilten Vorschriften über die Limitierung von Defiziten in Staatshaushalten. Aber abgesehen von ein paar Ermahnungen hatte auch das jahrelang nie konkrete Konsequenzen. Allen EU-Funktionsträgern war ausgesprochen oder unausgesprochen klar: Wenn man das thematisiert, dann hilft man ja den „Europagegnern“. Daher kam alles, so lange es ging, wieder unter den Teppich.

Das gilt auch für das intensiv verletzte Bailout-Verbot einer Finanzhilfe der EU oder eines Mitgliedsstaates für andere Mitgliedsstaaten. Solange eine solche Rechtsverletzung als „im Geiste Europas“ dargestellt werden kann, wird sie einfach hingenommen. Jeder Verweis auf Rechtswidrigkeiten oder auf die Fehler und Gefahren der EU-Politik wird sofort als „Europafeindschaft“ diskriminiert. Als ob nicht gerade ehrliche Kritik samt rascher Fehlerkorrektur das Allerwichtigste und Allerbeste für eine gute Zukunft Europas wäre.

Der EuGH als oberster Radfahrer

Freilich: Selbst wenn EU-Kommission, Europäischer Rat und Beamtenschaft fehlereinsichtig und korrekturfähig wären, verhindert eine andere, nämlich die alleroberste EU-Ebene endgültig jede rettende Korrektur. Europas oberste Ebene sind nicht etwa die europäischen Bürger. Das ist der Europäische Gerichtshof.

Es gehört geradezu zum Wesen eines Oberstgerichts, sich in seiner Allmacht nur an eines gebunden zu fühlen: an die Präjudizwirkung der eigenen Entscheidungen. Sonst würde man ja die eigene Allwissenheit in Frage stellen.

Für allwissend halten sich zwar viele Menschen. Aber nur Oberstgerichte können diesen Dünkel auch durchsetzen. Niemand kann ja einen Gerichtshof abwählen und so zwingen, Fehler einzusehen oder daraus Konsequenzen zu ziehen. Das ist besonders dramatisch bei einem Gerichtshof, der noch viel allwissender und allmächtiger ist als nationale, als deutsche oder österreichische Oberstgerichte.

Neben dem Glauben an die eigene Unfehlbarkeit hat der EuGH noch einen zweiten, geradezu fanatisch verfochtenen Glauben: eben den an die Fahrradtheorie, daran, dass es immer nur nach vorne gehen müsse. Immer mehr Europa, Integration und Zwang. Immer weniger Nationalstaat, Subsidiarität und Freiheit. Diese mythischen Glaubensüberzeugungen – und nicht etwa EU-Verträge, Verordnungen und Richtlinien – sind die oberste Richtschnur des obersten europäischen Gerichtshofs.

Um auch für dieses Verhalten ein Beispiel zu nennen: Nur mit diesem Mythos, nicht mit irgendwelchen Verträgen ist etwa das EuGH-Urteil erklärbar gewesen, das Österreich zur massenweisen Aufnahme deutscher Studenten auch in jenen Studienrichtungen gezwungen hat, für die diese daheim gar nicht die Studienberechtigung haben.

Der EuGH hat dabei wie bei vielen Urteilen nach seiner obersten Devise gehandelt: Er will immer noch mehr Integration, Europa und Zwang durchsetzen und die Nationalstaaten immer noch mehr entmachten. Bis diese dann halt wie die Briten einen Austritt vorbereiten.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 04:55

    Genau deshalb bin ich für den Austritt aus der EU. Wo nicht gewählt werden darf, erfolgt eben die Abstimmung mit den Füßen. Und niemand braucht sich vor den Folgen fürchten. Die EU produziert heute per Verschuldungspolitik, Massenmigration und Gesellschaftszerstörung weitaus mehr Schaden als es ein Austritt jemals könnte.

    Das kranke Gebilde EU ist nicht reformierbar, und muss samt dem unseligen Personal abgesetzt werden. Und dann kann man aus den bitteren Erfahrungen lernend etwas besseres gründen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 11:42

    Dr. Unterberger meint, dass das Glühbirnenverbot von der Kommission heute nicht mehr beschlossen würde; da habe ich aber wirklich ernste Zweifel: In diesen Tagen wurde eine "Gasthermen - Richtlinie" beschlossen, auf grund der fast alle heute gebräuchlichen gasbetriebenen Heiz- und Warmwasserbereitungsgeräte verboten werden und über kurz oder lang ausgetauscht werden müssten. Offiziell aus Sicherheits- und Energiespargründen; im Hintergrund lachen sich die Hersteller von Heizgeräten und ihre Lobbyisten in alle Fäustchen, die sie nur machen können. Und ein paar Dutzend nützlicher Zentral- Überregulierungs- Idioten in Brüssel haben davon wahrscheinlich wirklich nur ein paar luxuriöse Abendessen und die Überzeugung, die (EU-) Welt auf den richtigen Weg gewiesen zu haben. Und deren Vorgesetzte in Brüssel nicken dazu - weil es ihnen egal ist - und die österreichischen Behörden verweisen auf den "Beschluss aus Brüssel", und verschweigen geflissentlich, dass der so ohne zumindest zustimmendes Schweigen aus Wien nicht zustandekommen hätte können.
    Nein - Griechenland hie, Gasthermen da: diese Union hat ihre Daseinsberechtigung verwirkt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 15:27

    66% der wahlberechtigten Österreicher sagten anno 1994 JA zur EU, stimmten also freudig dem ANSCHLUSS Österreichs an die EU zu. Das war eine gewaltige Mehrheit, nicht wahr?
    Die EU ist jämmerlich GESCHEITERT, denn das hochbejubelte sog. Friedensprojekt EU ist inzwischen zum Riesenkraken mutiert, der uns mit seinen Fangarmen die Luft zum Atmen nimmt.

    Wie ist das nun? Wirft man den EU-Befürwortern von anno 1994 nun das SCHEITERN der einst so vielversprechenden EU vor und KLAGT SIE AN, damals nicht weitblickend genug gewesen zu sein, sondern freudig und bei vollem Bewußtsein FÜR diesen Anschluß gestimmt zu haben?

    BEHAUPTET man nun, jetzt, wo man genau sehen kann, in welch ruinöse Richtung die EU mit uns allen unterwegs ist, ALL JENE, die 1994 blauäugig ihr JA auf dem Stimmzettel angekreuzt haben, seien VERBRECHER GEWESEN? Klagt man sie nun an, sie hätten "ES" doch WISSEN MÜSSEN, daß die Sache schiefgehen würde?

    Werden die damaligen EU-BEFÜRWORTER bald alle GEÄCHTET werden, weil sie einem TRUGBILD NACHGELAUFEN SIND, das langsam aber sicher ein Mitgliedsland (vor allem die NETTOZAHLER) nach dem anderen finanziell ruiniert?

    1000 S mehr monatlich im Geldbörsel? Keine Wartezeiten mehr an der Grenze, weil die EU "GRENZENLOS" geworden ist zur unerwarteten Freude all derer, die NICHT GUTEN WILLENS diese Freiheit genießen, MISSBRAUCHEN und die Kriminalität in astronomische Höhen klettern lassen?

    Nein, natürlich wird die einstigen EU-BEFÜRWORTER niemand ANKLAGEN, VERURTEILEN, BESTRAFEN, ÄCHTEN, Jahrzehnte lang als VERBRECHER hinstellen---natürlich nicht!

    Aber vielleicht sollte man mit einer Generation, die NOT und ARMUT zur Genüge am eigenen Leib kennengelernt hatte und die sich 1938 eine Verbesserung ihrer trostlosen, oft völlig aussichtslosen Lage erhofft hatte---genaugenommen vom WKI an!---und sich deshalb über den Anschluß Österreichs an das bereits wohlhabend werdende D freute, ja, vielleicht sollte man posthum mit dieser GEPEINIGTEN GENERATION etwas GNÄDIGER UMGEHEN, denn auch sie wollten garantiert nicht, was dann folgte!

    Ich habe 1994 NICHT für den Anschluß Österreichs an die EU gestimmt---aber die Folgen muß ich dennoch ausbaden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 07:42

    Die Akteure der europäischen Politik verwenden manchmal den Begriff „Fahrradtheorie“, der zufolge die zentrifugale Tendenz in der Integration nur über die Formulierung stets weiterreichender Zielsetzungen kontrolliert werden kann.
    Als ständiger Fahrradfahrer weiß ich aber auch, dass man dabei immer die Nase hochhalten und gleichzeitig nach unten treten muss. Daher sollte man beim Vergleich mit dem Fahrrad auch dies beachten.

    Das öffentliche Eingestehen von Fehlern sowie das dazu notwendige Entschuldigen sind leider – im Gegensatz zur fernöstlichen Praxis – im Westen nicht üblich, denn dabei könnten sich die Verantwortlichen eine Blöße geben und plötzlich menschliche Schwächen zeigen. Daher wird lieber weiterhin ständiges Machtstreben demonstriert und mit dem Geld anderer Leute großzügig umgegangen. So wie viele Jugendliche der heutigen sog. Y-Generation alles besser wissen und die Erfahrungen der älteren Leute gar nicht mehr abfragen, so lassen sich die derzeitigen Machthaber auch nicht durch Beispiele aus der Geschichte belehren.

    Ich wünsche mir an den Spitzen kluge und weise Leute, welche sich nicht ständig „prostituieren“, sondern lieber mit entsprechendem zeitlichen Abstand nach reiflicher Überlegung aller PROS and CONS Maßnahmen treffen, welche langfristig für das Volk zum Vorteil reichen. Jeder Verantwortliche, welcher die Pflicht für Entscheidungen trägt, hat aber auch das Recht, einmal eine Fehlentscheidung zu treffen. Aber dies nur einmal und dann daraus die Konsequenzen zu ziehen.

    Junkers, Schulz et al. sind typische Beispiele in der EU, welche vom Machtrausch besessen sind und ggfs. auch über Leichen gehen. Solche Leute tun der europäischen Bevölkerung nichts Gutes.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 11:18

    A.U. schreibt:

    "Eine der ältesten Metaphern zur Erklärung der EU ist jene vom Radfahrer..... Ihr Inhalt: Die EU müsse STÄNDIG nach VORNE WEITERFAHREN, sonst würde sie umfallen. Und rückwärts fahren geht überhaupt nicht."

    .....und das BEDROHLICHE an diesem STUREN WEITERFAHREN ist, daß man gar NICHT WEISS, WOHIN eigentlich diese WAGHALSIGE FAHRT mit GESENKTEM KOPF führen soll---Hauptsache, man tritt immer weiter fest in die Pedale.

    Oder sollte das wahre ZIEL dieses künstlichen= UNNATÜRLICHEN Gebildes EU tatsächlich die Erfüllung der TRÄUME von Richard Coudenhove-Kalergi sein? Jedenfalls deutet alles darauf hin: auf die von diesem wahnsinnigen Schreibtischtäter ersehnte "Eurasisch-negroide Zukunftsrasse unter der Führung des jüdischen Geld- und Geistadels"---wir sind längst auf dem Weg dorthin, alle dafür notwendigen Bedingungen wurden bereits geschaffen:

    http://de.metapedia.org/wiki/Coudenhove-Kalergi,_Richard_von

    Seien wir ehrlich: Das sogenannte "FRIEDENS-Projekt EU" ist längst GESCHEITERT! Es mutiert zum UNFRIEDENS-PROJEKT!

    Es UNTERDRÜCKT mit der Neunschwänzigen Katze und dem Morgenstern in den harten Händen das SELBSTBESTIMMUNGSRECHT der einzelnen VÖLKER in allen Bereichen bis zur MUTLOSEN SELBSTAUFGABE. Es gibt wie beim Radfahren kein Rückwärtsfahren---es kann höchstens ein ZURÜCK an den START mit gänzlich ANDEREN BEDINGUNGEN geben.

    Bleiben wir bei der Metapher vom RADFAHRER: Der Radfahrer namens EU wird AUSGETAUSCHT gegen einen kräftigen, besonnenen FUSSGÄNGER, einen BEWÄHRTEN WANDERER, der sich seine KAMERADEN nach bestimmten Kriterien AUSSUCHEN kann---und dann können wir die ROUTE und das REISEZIEL ganz NEU FESTLEGEN!

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 09:26

    Die "EU" muß man wohl auch militärpolitisch als Abstützung der westlichen Verteidigungsgemeinschaft sehen, deren harter Kern die NATO ist. Sie ist wieder in gefährliche Feindschaft zu Rußland geraten, einem Rußland, dem die 2. Republik Österreich ihre Entstehung verdankt und das diese gegen die Aggression der NATO im Fall Waldheim/Watchlist 1986 verteidigte und bis heute verteidigt. Nur militärpolitisch läßt sich die Eselsgeduld der Verantwortlichen der Europäischen Union im jüngsten Fall Griechenland erklären. Denn kein Bankkaufmann hätte Yanoufakis, Tsipras & Co.auch nur einen Euro geliehen. Die Finanzhilfe für Griechenland ist nur als Sold für ein Söldnerheer zu verstehen. Dennoch halte ich die Mitgliedschaft der 2. Republik Österreich als friedensstiftendes Element der EU für notwendig, das auch der österreichischen Regierung zu mehr Rechtsstaatlichkeit verhilft. Ein Österreich außerhalb der EU wäre für seine Bürger ein Gefängnis in einem Kleinstaat, dessen herrschende Parteiendemokratie schrankenlos Willkür ausüben würde - ohne die Fluchtmöglichkeit der europaweiten Freizügigkeit. Was der EU fehlt, ist ihre Seele: Stand am Anfang die Gründung durch katholische Politiker in der Krönungskirche des weströmischen Reichs und dessen Begründers Karl d. Gr. in Aachen, De Gasperi, Schumann und Adenauer, glitt die EU in die fundamental verbrecherische Ideologie der Französischen Revolution ab, die die NAZI mit deutscher Gründlichkeit im Dritten Reich verwirklichten, die aber mit diesem Reich keineswegs unterging. Besonders krass ist die Ausprägung dieser Ideologie im Mitgliedsstaat der EU und der NATO, Tschechien, einem reuelosen NAZI-Staat. Denn deren Grundgesetz, die "Benesch-Dekrete" sind ein Duplikat der "Nürnberger Rassengesetze", gerichtet au die Herstellung eines ethnisch homogenen Nationalstaates, sowie die "Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" ein Duplikat der 1910 in Nordböhmen gegründeten "Nationalsozialistischen Tschechischen Arbeiterpartei". Beide waren auf Völkermord an den "In-homogenen
    Ethnien" gerichtet. Im deutschen Fall waren es die Juden und die Zigeuner, im Fall Tschechiens waren es die Deutschen, und - paradoxerweise - auch die Juden (Siehe Gerhard Scholten's Buch "Zwischen allen Lagern". Der Autor, Vater des BM.i.R. Rudolf Scholten, wurde nach seiner Rettung aus Ausschwitz in seiner Heimatstadt Prag von den Benesch-Schergen in denselben Gefängnissen eingesperrt, wie vorher von den Nazi). Die "Sudentaks" der Tschechen sind die "Saujuden" der Deutschen.
    Auch die schrankenlose Freigabe der ungeborenen Kinder im Mutterleib laut "EU-(Un)-Recht soll den Blutdurst der Epigonen des Verbrechens in Paris vom 14. Juli 1789 stillen. Die französische Nationalhymne preist den Holokaust - verschiedener Varianten - mit der Strophe: "Aux armes, Citoyens! Formez vos battaillons!
    Marchons, marchons, qu'un sang impur abreuve nos sillons" ="Zu den Waffen, Bürger, Formiert Eure Bataillone! Marschieren wir, marschieren wir, damit unreines Blut unsere Gossen fülle!" - Mehr Nazi geht nicht, doch ist das die Ideologie der EU. Auch dagegen muß sich Österreich wehren, der Feindstaat aller Glaubensfeinde - wie der Fall Waldheim/Watchlist -eingefädelt von den inneren Feinden Österreichs -beweist.
    A.E.I.O.U. = Austria erit in orbe ultima = in Österreich wird die Zivilisation überleben.
    Gott schütze Österreich vor den Revoluzzer - Nazi!

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 12:43

    Nicht ganz OT :

    Dieses Clip auf YouTube - Bilder von Wolfgang Bauer's Demo , sehr gut aufbereitet
    und untermalt durch den Chor der Steuer-Sklaven - sensationell !
    Wer's noch nicht gehört hat : https://www.youtube.com/watch?v=Z3ouS672mjo

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2015 19:13

    Auch Europas Zukunft ... Tochter ging für Mutter zu Führerscheinprüfung ... wenn man etwas tiefer gräbt bekommt das Wort "getürkt" etwas von seiner ursprünglichen Bedeutung zurück ... persönlich würde ich es ja begrüßen, wenn zB. bei den E-Cards bzw. bei deren Verwendung genauer hingeschaut wird ...


alle Kommentare

  1. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    03. August 2015 19:20

    Genau aus diesen Überlegungen wagen sich jene nicht aus der Deckung, die euphorisch für den Beitritt zur EU gestimmt hatten. Längst erkennen sie die hier so brillant geschilderten Fehlentwicklungen. Dieses Rad wird beharrlich weitergelenkt. Allein da vorn ist längst der Abgrund sichtbar. Doch die Konsequenzen bleiben aus!

  2. Gerald (kein Partner)
    02. August 2015 11:25

    Also wenn die Briten austreten, dann trete ich automatisch mit aus, aus dem Euro bin ich ja schon draussen. Freu!!!!
    P.S. Wenn's mir dann besser geht, schicke ich Lebensmittelpakete nach Österreich (mit Schweinefleisch, die kommen an), kein Geld, weil die gewählten Schmarotzer können damit nicht umgehen.

  3. gerard (kein Partner)
    31. Juli 2015 23:21

    O.T., aber zumindest für mich von Interesse:

    Am 21.7.2015 floß aus der begnadeten Feder des Dr. Unterberger das Traktat "Rzeszut: Der Freispruch und eine Ohrfeige für BAK und StA", das seither gegen, nun ja, geringes Entgelt zu kaufen ist. Eine Novität gewissermaßen, eine nicht angekündigte. Für jene Schmarotzer, die so wie ich lieber warten als zahlen, begann dann ein banges Warten. Wie lange will uns der Meister auf die Folter spannen?

    Da ich nun schon mehr als eine Woche warte, möchte ich dem Meister submissest eine Frage stellen: Darf ich hoffen? Und: wie lange läßt er mich denn voraussichtlich noch warten? eine weitere Woche? zwei Monat? drei Jahre?

    Nur damit ich halt weiß.

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2015 07:48

      Ist wahrscheinlich ein streng geheimes Dossier, wie auch die noch immer zurückgehaltene Aufklärung, w e r denn jener Minister ist, der mit seiner ambtlichen Kreditkarte so lockere 300.000,- Euro für seinen Privatbedarf locker machte.

      Es kann doch dem alleswissenden Oberguru keine Probleme machen, das herauszufínden.

      Zum Lebensstil des Herrn Klug würde das schon passen, der sich für den privaten Urlaub in Frankreich das Dienstauto vom Chauffeur nachbringen ließ.

  4. kamamur (kein Partner)
    31. Juli 2015 15:58

    Lieber Herr Michler
    Auch wenn mir ihre hündischen Treueschwüre auf die ÖVP ziemlich auf den Nerv gegangen sind werden mir ihre Wortspenden abgehen und das Durchforsten des Blogs nur mehr halb so viel Spaß bereiten. Als Poet werden sie sicherlich dem Sinnspruch von Manfred Hinrich
    Abschied, ein Wahrheitsbarometer
    die richtige Bedeutung beimessen.

  5. CIA-Nazi (kein Partner)
    30. Juli 2015 21:55

    Europas zentraler Mythos: Die Zukunft des deutschen Volkes liegt im Osten.
    Die Zukunft der EU liegt in der nationalsozialistischen Ukraine.

  6. Gasthörer (kein Partner)
    30. Juli 2015 20:43

    heute auf standard.at

    "Haslauer: Grenzkontrollen helfen nicht gegen Asylwelle"

    "Haslauer: Ich habe auf ein Zitat von Erwin Ringel über den Fremdenhass Bezug genommen. Laut Ringel stammen die Angstgefühle aus einem mangelnden Selbstwertgefühl." ...ohne Worte...

    Weiter im Text erklärt er, dass er sich bis zu 2% "Flüchtlinge" pro Gemeinde vorstellen kann. Das wären für ganz Österreich dann 170.000. Wenn man rechnet, dass ein Flüchtling nach 3 Monaten eine Bleibe findet, also wieder neue nachrücken könnten, hätten wir dann pro Jahr 680.000 mehrheitlich islamische Neubürger.

    Ob das die ÖVP-Wähler auch so sehen?

    • GH (kein Partner)
      30. Juli 2015 20:47

      "STANDARD: Einige Landeshauptleute fordern, die Grenzkontrollen wieder einzuführen. Sie auch?

      Haslauer: Das ist ein sehr plakativer Vorschlag. Schengen auszusetzen hilft wenig. Wenn jemand an der Grenze "Asyl" sagt, ist er de facto ja schon da."

      Hier lügt der schwarze LH auch noch. Aufgrund der Dublin-Verordnung ist der "Flüchtling" dann eben nicht "schon da", da das Zauberwort Asyl nicht gilt, wenn er aus einem sicheren Dritt-Staat einreist. Also Österreich sehr wohl die Einreise verweigern müsste. Bekannterweise ist Österreich von sicheren Dritt-Staaten umkreist.

      Bleiben die Frage, warum erledigen schwarze LHs das Geschäft der Gutis?

    • heartofstone (kein Partner)
      30. Juli 2015 21:43

      Weil diese schwarz lackierten Kretins bei wirklich leistungsgerechter Bezahlung elendiglich verhungern würden?

    • Undine
      30. Juli 2015 22:57

      @Gasthörer

      *********************************!
      Erwin RINGEL hat auf frivolste Weise mit der Psychologie ein übles Spiel gespielt---er hat ganz bewußt den Österreichern NEUROSEN ANGEZÜCHTET! Sie wissen schon: Damit die "Erbsünde" (nicht die aus dem Religionsunterricht!) nur ja nie endet!

  7. heartofstone (kein Partner)
    30. Juli 2015 19:13

    Auch Europas Zukunft ... Tochter ging für Mutter zu Führerscheinprüfung ... wenn man etwas tiefer gräbt bekommt das Wort "getürkt" etwas von seiner ursprünglichen Bedeutung zurück ... persönlich würde ich es ja begrüßen, wenn zB. bei den E-Cards bzw. bei deren Verwendung genauer hingeschaut wird ...

    • Undine
      30. Juli 2015 23:01

      Und der Dolmetsch kann alle Fragen perfekt "übersetzen"---er kann die richtigen Antworten wahrscheinlich längst im Schlaf aufsagen, da braucht sich z. B. der Türke keine Sorgen zu machen! ;-)

  8. cmh (kein Partner)
    30. Juli 2015 16:06

    Viel eher als Fahrradfahren trifft auf die Europäische Lemmingherde das allzeit beliebte Wechselreiten zu.

    Bei dieser lustvollten Betätigung kann man auch nicht absteigen, muss immer weitermachen, muss immer alle aufs neue am Schmäh halten und muss sich zu immer abenteuerlicheren Konstruktionen verstehen. Und wenn man einmal irgendwann vom hohen Ross runterfällt, dann tut man sich nicht nur ein bisschen weh, sondern dann masakrieren einen die Gläubiger.

    Das ist der EURORythmus, bei dem ich immer mit muss!

  9. Johann_ (kein Partner)
    30. Juli 2015 15:37

    Wichtig wäre auch zu beleuchten, wo die Fahrt begonnen hat und wohin sie führt.
    Nachdem die EU gegründet wurden, um Deutschland unter Kontrolle zu halten, hat das Fahrrad derart Fahrt aufgenommen, dass die völlige Zerstörung Deutschland unmittelbar bevorsteht: niedrigste Geburten seit 4 Jahrzehnten und jetzt der Todesstoß durch die Masseneinwanderung fremder Völker. Die Tatsache, dass die dt Politiker das so exekutieren, lässt vermuten, dass die Drohung der USA im Raum steht, bei Weigerung Deutschland (wie derzeit auch Russland) massiv zu bekämpfen. Dasselbe gilt auch für Ö, Schweiz und nordeurop. Staaten, also alle Völker die eine zu hohe Leistungsfähigkeit haben.

    • Undine
      30. Juli 2015 23:03

      @Johann_

      **********************!

    • cmh (kein Partner)
      31. Juli 2015 16:46

      Guter Gedanke!

      Welche Drohung kann man allerdings einem Land machen, damit seine Lenker dem Untergang ihres Landes zustimmten?

      Wenn wir also nicht bereit sind, um unsere FReiheit i.e. Selbstbestimmtheit zu kämpfen, wie können wir dann Asylanten vorwerfen, nicht für die Freiheit ihres Herkunftslandes dorten gekämpft zu haben.

  10. Normalsterblicher
    30. Juli 2015 12:40

    Die EU ist eine Diktatur!

    Eine Diktatur erkennt man daran, dass sich die Herrschenden über jede Argumentation, Rechtfertigung, und Debatte erhaben dünken, und statt dessen die Massen mit der Pauschalität von Parolen beglücken. Dem entsprechend ist dann viel vom "Europäischen Geist", von "alternativlos", von "Sicherheit", von "Verkehrssicherheit", von "Freiheit", von "Nachhaltigkeit" und der "Verantwortung für künftige Generationen", von "Humanität" und "Toleranz" zu hören, und was sonst noch alles den Untertanen eingebläut werden soll.

    Eine Diktatur erkennt man auch daran, dass Informationen direkt oder indirekt zensiert werden. Dafür haben sich formidable Rechtsinstrumente herausgebildet: Datenschutzbestimmungen gegen Privilegien-Transparenz, Glaubens- und Geschichtsauslegungsdiktate samt zugehörigen "Wahrheitsministerien" (Stwt: "Passivrauchen", "Klimawandel"), asymmetrische Toleranz- sowie Antidiskriminierungsgebote, "Hetzverbot"-Paragraphen, als auch die Privilegierung des Staatsrundfunks durch die EU.

    Eine Diktatur erkennt man weiters daran, dass der Anteil derjenigen, die vom Steuerzahler erhalten werden müssen, ständig steigt. Ebenso der Anteil jener, die deshalb indirekt vom Staat leben, weil der Steuerzahler sie kraft Gesetzes unmittelbar (statt über seine Steuerlast) bezahlen muss. Nicht zu vergessen den "Beschäftigungseffekt" durch regulatorischen Aufwand ohne Rücksicht auf wirtschaftliche Gegebenheiten, was Preise steigen und die Produktivität sinken lässt. Von der "Subventionitis" ganz zu schweigen.

    Dieser Albtraum spottet jeder Beschreibung, und ist es eigentlich närrisch, sich um eine Artikulation des Unbehagens zu bemühen.

    Dieses Unbehagen ist leider bei vielen noch nicht angekommen, deren Blick durch diverse Kinkerlitzchen, wie Freuden-Aufmärsche, TV-Shows, oder die sogenannte Reisefreiheit (- die dem Durchschnittsbürger gerade mal 30 Minuten im Jahr bringt -) getrübt ist.

    Etliche erhoffen auch, in der einen oder anderen Form bei den Repressionen, die eine solche Kommando(sau)wirtschaft nach sich zieht, in's Geschäft kommen zu können - ganz so, wie es schon Lenin über eine bestimmte Gesellschaftsklasse spruchartig zum Ausdruck gebracht hatte. Nur dass sich heute nicht nur sogenannte "Kapitalisten" mit jenem Spruch angesprochen fühlen dürfen. Denn immer mehr Intellektuelle verfolgen in einem solchen Soziotop einträgliche Geschäfte, indem sie "höhere Werte" beschwören.

    Dem gewöhnlichen Bürger ist jedenfalls in der EU ein Schicksal als Nutzvieh beschieden, ihm wird von den Machthabern nicht einmal ein leistungsstarker, aber zugleich erschwinglicher Staubsauger vergönnt. Das möge hier in aller Schlichtheit für alles andere stehen.

  11. cmh (kein Partner)
    30. Juli 2015 08:44

    Was der EU zu einem echten Dasein führt ist ein gehabter Sezessionskrieg.

    Vielleicht machen uns die Griechen auch hier den Gefallen und stellen sich zur Verfügung.

    Allerdings sollte man sich beim Austrittsgeschrei schon auch die Mühen machen darüber nachzudenken, was denn die Daseinsberechtigung Österreichs überhaupt ist. Von einer Schwurgemeinschaft wie bei der Schweiz kann ja nicht die Rede sein. Für eine Versuchsstation des Unterganges der klassenlosen boschewikischen Gesellschaft stehe ich nicht zur zur Verfügung. Bei einem - horribile auditu - Anschluss an Deutschland kriegen die Gutmenschinnen Schnappatmung ...

    Nur Austritt zu schreien ist jedenfalls zuwenig!

  12. ISIS-ASOW-Senator Cain (kein Partner)
    30. Juli 2015 08:24

    Der zentrale Mythos der Gegenwart ist der Kampf gegen ISIS:
    Das türkische NATO-Regime errichtet angeblich eine Pufferzone gegen ISIS auf syrischem Gebiet.

    Die Wahrheit ist: Durch diese Pufferzone soll ISIS mit NATO-Unterstützung tiefer nach Syrien hinein getrieben werden. Direkt bekämpft werden aber nur die Feinde von ISIS, die Kurden.

  13. fewe (kein Partner)
    30. Juli 2015 06:38

    Das Problem der EU ist einfach, dass es keine Demokratie ist. Wir brauchen keine Herrscher mit weiser Voraussicht, denn eigentlich sollten alle wesentlicheren Entscheidungem dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden. In der Schweiz funktioniert das großartig.

    Ob Fahrrad oder Traktor ist völlig egal, es ist in jedem Fall falsch, ein starres Konzept zu haben, weil die Ereignisse auf die man in Zukunft reagieren muss, nicht vorhersehbar sind.

    Ich finde, es geht auch nicht nur darum, Fehler zu korrigieren, sondern auch darum, einen Punkt zu machen wenn ein Ziel erreicht ist und nicht hirnlos weiter zu laufen. Siehe beispielsweise Homosexualität und Frauenrechte. Irgendwann wird es dann zu viel.

    • cmh (kein Partner)
      30. Juli 2015 08:46

      Die EU will wie alle sozialistischen Gebilde systematisch und unwiderlegbar und unumkehrbar gut sein.

      Das ist das allerschlimmste an Hölle, das man sich vorstellen kann.

  14. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      30. Juli 2015 03:21

      Die Metapher vom Fahrrad war mir bis dato nicht bekannt, was wohl daran liegt, daß ich bei Erklärungen der EU-Bonzen schon lange nicht mehr hinhöre. Die von Unterberger daran geknüpften Kritikpunkte haben aber doch einen gravierenden Fehler: indem er unterstellt, daß dieses ewig vorwärts Müssen um nicht umzufallen, Antrieb und Motiv des Politbüros ist, blendet er aber vollkommen aus, was die wahren und einzigen Ziele sind, und er kommt daher auch gar nicht auf die Idee, das Kriminelle an der ganzen Veranstaltung überhaupt zu erwähnen.

      Juncker hatte ja schon die Arbeitsweise erklärt, die die Bestätigung dafür ist, daß sich die Akteure sehr wohl der kriminellen, verschwörerischen Handlungsweise bewußt sind. Wenn selbst dort, wo es offenkundig ist, schamlos Verträge und die eigenen „Gesetze“ am laufenden Band gebrochen werden, dann ist nicht das Fahrrad, sondern die Räuberhöhle die passende Beschreibung.

      Und was die Ziele sind, so sind diese doch jene kompatiblen „bilding-blocks“ zu schaffen, die – LEGO-steinchen gleich – sich am Ende in einer kurzen finalen Aktion zur Neuen Weltordnung mit einer „global governance“ zusammenfügen lassen. Daß diese nichts anderes als eine Welt-Diktatur sein kann (und auch ganz offen als solche konzipiert ist), die bisherigen Lebensweisen aller betroffenen Nationen und deren Völker radikal umnietet, ohne aber deren Zustimmung zu haben, sollte den hinter die Kulissen blickenden aber bewußt sein.

      Wo kommen diese Kritikpunkte in Unterbergers langem Sermon aber auch nur andeutungsweise vor?

    • peter789 (kein Partner)
      30. Juli 2015 10:47

      "Wo kommen diese Kritikpunkte in Unterbergers langem Sermon aber auch nur andeutungsweise vor?
      Es wird Zeit, dass dich Hr. Unterberger als Coautor nimmt, dann können solche Fauxpas nicht mehr passieren und die Zugriffszahlen auf das Tagebuch würden sich wahrscheinlich vervielfachen!
      Schön, dass es dich gibt.

    • Undine
      30. Juli 2015 12:01

      @F.V.

      Die andere Version---der Fahrradfahrer buckelt nach oben und tritt nach unten---kennen Sie aber schon! In Ö gab es immer schon viele "Radfahrer"! ;-)

      PS: Mein Bruder wurde als Schüler von einem wesentlich größeren, stärkeren Mitschüler fest verprügelt. Es war ein ungleicher Kampf. Mein Bruder, obwohl ein begeisterter Raufer, unterlag. Trotzdem trug er den Sieg davon, denn er zeichnete eine KARIKATUR: einen RADFAHRER! Er legte die Zeichnung zum Gaudium der Mitschüler auf das Pult seines Widersachers.

    • F.V. (kein Partner)
      31. Juli 2015 05:47

      Sg. Undine,

      dieses Bild kenne ich schon, aber auch dieses träfe für die EUdSSR nicht wirklich zu.
      Es hat wohl den Anschein, daß unsere Politschausteller nach Brüssel "buckeln", aber wenn sollten sie zu Hause zu treten wagen? Da lügen sie nur und schieben die eigene Unfähigkeit auf das Politbüro.

      Es bleibt dabei, daß der Gag mit dem Radfahr-"Mythos" vielleicht ein lustiger journaillístischer Einfall sein mag, aber keine reale/reelle Analyse. Tatsächlich ist der AU-Artikel ein Vermeidungsdiskurs, der die wahren Ziele und die treibenden Kräfte dahinter verbirgt. - Also vor allem eine halbe Wahrheit nur, die bekanntlich eine ganze Lüge ist.

  15. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2015 21:53

    Paßt voll zum Thema:

    Varoufakis Bombe - Schäuble glaubt nicht an das Überleben der Eurozone!

    http://www.goldseiten.de/artikel/253519--Varoufakis-Bombe---Schaeuble-glaubt-nicht-an-das-Ueberleben-der-Eurozone.html

    Was Varoufakis da ausplaudert, ist aber nicht notwendigerweise auch 1:1 so von Schäuble
    gekommen - habe zumindes nichts dergleichen vernommen !

    • cmh (kein Partner)
      30. Juli 2015 08:49

      Goldig!

      Ein weiterer Punkt, der in diesen Verhandlungen intepretierbar ist. Schäuble hat sicher von den erforderlichen Punkten für die Wirtschaft Griechenlands gesprochen, wurde aber von Varfakis nicht verstanden. Man wollte sich halt nicht verstehen.

      Und bei dieser Bombe ist es das gleiche. Den Griechen sei ins Stammbuch geschrieben:

      Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.

  16. Le Monde
    28. Juli 2015 21:17

    Europa wurde auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs erbaut und sollte Demokratie und Frieden sichern. Heute verbindet eine ganze Generation die EU mit Slapstick und Zwang:

    http://www.welt.de/kultur/article138471190/Der-Untergang-einer-Kompromissfabrik-namens-Europa.html

  17. Undine
    28. Juli 2015 15:27

    66% der wahlberechtigten Österreicher sagten anno 1994 JA zur EU, stimmten also freudig dem ANSCHLUSS Österreichs an die EU zu. Das war eine gewaltige Mehrheit, nicht wahr?
    Die EU ist jämmerlich GESCHEITERT, denn das hochbejubelte sog. Friedensprojekt EU ist inzwischen zum Riesenkraken mutiert, der uns mit seinen Fangarmen die Luft zum Atmen nimmt.

    Wie ist das nun? Wirft man den EU-Befürwortern von anno 1994 nun das SCHEITERN der einst so vielversprechenden EU vor und KLAGT SIE AN, damals nicht weitblickend genug gewesen zu sein, sondern freudig und bei vollem Bewußtsein FÜR diesen Anschluß gestimmt zu haben?

    BEHAUPTET man nun, jetzt, wo man genau sehen kann, in welch ruinöse Richtung die EU mit uns allen unterwegs ist, ALL JENE, die 1994 blauäugig ihr JA auf dem Stimmzettel angekreuzt haben, seien VERBRECHER GEWESEN? Klagt man sie nun an, sie hätten "ES" doch WISSEN MÜSSEN, daß die Sache schiefgehen würde?

    Werden die damaligen EU-BEFÜRWORTER bald alle GEÄCHTET werden, weil sie einem TRUGBILD NACHGELAUFEN SIND, das langsam aber sicher ein Mitgliedsland (vor allem die NETTOZAHLER) nach dem anderen finanziell ruiniert?

    1000 S mehr monatlich im Geldbörsel? Keine Wartezeiten mehr an der Grenze, weil die EU "GRENZENLOS" geworden ist zur unerwarteten Freude all derer, die NICHT GUTEN WILLENS diese Freiheit genießen, MISSBRAUCHEN und die Kriminalität in astronomische Höhen klettern lassen?

    Nein, natürlich wird die einstigen EU-BEFÜRWORTER niemand ANKLAGEN, VERURTEILEN, BESTRAFEN, ÄCHTEN, Jahrzehnte lang als VERBRECHER hinstellen---natürlich nicht!

    Aber vielleicht sollte man mit einer Generation, die NOT und ARMUT zur Genüge am eigenen Leib kennengelernt hatte und die sich 1938 eine Verbesserung ihrer trostlosen, oft völlig aussichtslosen Lage erhofft hatte---genaugenommen vom WKI an!---und sich deshalb über den Anschluß Österreichs an das bereits wohlhabend werdende D freute, ja, vielleicht sollte man posthum mit dieser GEPEINIGTEN GENERATION etwas GNÄDIGER UMGEHEN, denn auch sie wollten garantiert nicht, was dann folgte!

    Ich habe 1994 NICHT für den Anschluß Österreichs an die EU gestimmt---aber die Folgen muß ich dennoch ausbaden.

    • Xymmachos
      28. Juli 2015 18:57

      Großartig! Gratuliere! VSOP!

    • fewe (kein Partner)
      30. Juli 2015 06:45

      Ich habe auch nicht für den EU-Beitritt gestimmt. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob man den EU-Befürwortern einen Vorwurf machen kann. Schließlich wurde ja praktisch nichts eingehalten von dem, was angekündigt wurde. Daher ist die Abstimmung eigentlich ungültig.

      Abgesehen von den damals gemachten Zusagen, werden ja ständig die Verträge gebrochen. Es ist eigentlich kein Rechtssystem. Es sieht danach aus, als hätte man einfach irgendwelche Verträge und Gesetze gemacht, damit das einen geordneten Eindruck macht, macht aber einfach, wozu man gerade aufgelegt ist. Und das leider wie in einer Diktatur. Eine Sonderform einer Diktatur, in der niemand für irgendwas verantwortlich gemacht werden kann und wird.

    • cmh (kein Partner)
      30. Juli 2015 08:59

      Ich habe damals mit JA gestimmt, weil ich niemanden finden konnte, der mit mir die Alternativen durchdiskutieren konnte oder wollte.

      Außerdem kam die EU der alten abendländischen Reichsidee (nicht lachten) immer noch am nächsten. (Vielleicht macht sich jemand die Mühe, die alte Ficker-Sybel-Debatte nach 150 Jahren wieder einmal nachzuvollziehen.)

      Allerdings ist seitem Europa in Räuberhände genauer rote Räuberhände gefallen:

      Religion: Blabla
      Werte: Blabla
      Wirtschaft: Blabla
      Staatsziele: Blabla
      und so weiter ...

      Sucht man z.B. nach den Zielen für ein vereintes Europa, dann kommen garantiert nur die Nationalismen daher. Und gerade an diesen inneren logischen Widersprüchen (Nationalismus für den Frieden ist so ähnlich wie Fucking for Virginity.) wir Europa zugrunde gehen. Je langer es dauert, desto elender.

      Und unser Elend ist, dass wir keinen Plan B haben, was denn nach einem Austritt kommen sollte: Oder glaubt wirklich wer, dass wir mit dem Herumfaymandln der letzten Jahre auch nur einen Freund gewonnen haben?

      Wir sind also auf alle Fälle erledigter als es den Anschein hat.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. Juli 2015 10:10

      Werter cmh, ich darf Ihre Zeilen wie folgt ergänzen:

      Allerdings ist seitem Europa in Räuberhände genauer r o t /s c h w a r z e Räuberhände gefallen:

      Religion: Blabla
      Werte: Blabla
      Wirtschaft: Blabla
      Staatsziele: Blabla
      und so weiter ...

      MfG

    • cmh (kein Partner)
      30. Juli 2015 12:12

      Da Sozialismus eine Krankheit ist, kann man wohl davon ausgehen, dass sich auch die ÖVPler damit angesteckt haben. Soweit haben Sie natürlich recht.

      Der Unterschied ist aber folgender:

      Wenn eine Schwuchtel AIDS kriegt, dann ist das nicht anders zu erwarten und im Grunde genommen eigentlich auch nicht vorwerfbar.

      Wenn aber ein Familienvater mit AIDS nach hause kommt, dann war er vorwerfbar zumindest bei einer Nutte.

      Dass aber auch Familienväter AIDS einfangen können, darf jedoch nie ein Argument gegen die Familie sein.

      Auch mit AIDS ist aber ein Familienvater etwas anderes als ein Libertin.

      Können Sie mir da zustimmen?

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 09:36

      Das ist eine merkwürdige Logik: nur weil cmh niemand gefunden hat, der mit ihm „Alternativen“ diskutiert hätte, habe er mit „JA“ dem Beitritt zugestimmt. Da hätte es immerhin noch die Möglichkeit gegeben es beim Alten zu belassen.

      Wie man die EUdSSR für etwas Ähnliches wie eine „Reichsidee“ halten kann/konnte, will mir auch nicht einleuchten. Schon die „Vier Freiheiten“ zeigten bereits an, daß es sich ausschließlich um Krämer-„geist“ handelte und niemals um eine transzendente Idee, von der z.B. Carl Schmitt sagte, daß das Reich der kat-echon, der „Aufhalter“ der Herrschaft des Fürsten der Welt sei, somit so ziemlich das Gegenteil dessen, was man absehen konnte – und inzwischen auch bekommen hat.

      An den Vorläufern, den „großen“ EUdSSR-Behörden: Euratom, Montan-Union und der „GAP“ war überdies immer klar (und dies wurde nicht einmal hinter nur vorgehaltener Hand gesagt), daß damit die „Einbindung“ (= Fesselung) Deutschlands ging. Also um die „Friedenssicherung“ nach dem Muster Versailles und St. Germain.

      Und betrachtet man die „geistigen“ Väter der EUdSSR, dann ist etwa Jean Monnet als Agent der USA „Mitgestalter“, wie Graf Coudenhove-Kalegi Chefideologe der heutigen Bastardisierung der europäischen Völker. Eric Roussel schreibt euphorisch über Jean Monnet: „Was wirklich zählt ist der Geist des Anfangs. In dieser Hinsicht ist der Ausdruck ‹Genie› meiner Meinung nach nicht fehl am Platz. Indem er diesen ersten Schlag gegen die absolute Souveränität der Staaten führte, schlug Monnet eine kapitale Bresche. Darin liegt das wirklich Wesentliche.“

      De Gaulles Vorstellung von einem Europa der souveränen Staaten ist spätestens seit dem gescheiterten Durchsetzungsversuch der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) 1954 deutlich geworden: Er spricht sich für ein
      Europa der s o u v e r ä n e n Nationen
      aus, gegen ein supranationales Europa. Für ihn ist die Tatsache, daß ein Volk sich einer Mehrheitsentscheidung fremder Abgeordneter («l’aréopage») unterwirft, gleichbedeutend mit der Gefahr, daß man sich einem von außen kommenden «fédérateur» (Vereiniger) oder Hegemon unterwirft, der unwillige Nationen zur Einhaltung von fremden Beschlüssen zwingen könnte. (ZB Griechenland, das nun unter Kuratel der Bankenmafia gestellt ist.)

      Zeit-Fragen berichteten von einer Ende Januar 2012 an der Université Paris 8 in St. Denis stattgefundenen Tagung zum Thema «La France et l’Allemagne face à l’Union européenne».
      Jean-Luc Schaffhauser, délégué général fondation Capec und président Académie européenne sprach zum Thema «Kann es ein deutsches Europa geben ?»

      Er begann seine Ausführungen mit der Einheit Europas, wie sie von Karl dem Großen als
      universelle Idee der Christenheit,

      kulturell, geistig und politisch gedacht worden war. Verglichen damit ist die heutige EU mit ihren Institutionen, die von Anbeginn an rein ökonomisch ausgerichtet war, ein pervertiertes Projekt, das die Vielfalt und Eigenheiten der Völker nicht berücksichtigt, ein „Turmbau zu Babel“ der Moderne, der Neuen Weltordnung.

      Bei etwas Klugheit und Verstand war das schon immer zu erkennen.

  18. Normalsterblicher
    28. Juli 2015 12:45

    Niemand kann ja einen Gerichtshof abwählen und so zwingen, Fehler einzusehen oder daraus Konsequenzen zu ziehen.

    Sg Herr Unterberger!

    Über Ihre Ausführungen zu den Höchstgerichten könnte man trefflich streiten.

    Diese Höchstgerichte werden ja in regelmäßigen, wenn auch größeren Abständen unter Einbeziehung politischer Erwägungen umbesetzt.

    Es stellt sich gerade die Frage, ob eine Ernennung nicht von einer Zweidrittelmehrheit der Höchstrichter gebilligt werden, oder eine vergleichbare Mäßigung Platz greifen sollte?

  19. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2015 12:43

    Nicht ganz OT :

    Dieses Clip auf YouTube - Bilder von Wolfgang Bauer's Demo , sehr gut aufbereitet
    und untermalt durch den Chor der Steuer-Sklaven - sensationell !
    Wer's noch nicht gehört hat : https://www.youtube.com/watch?v=Z3ouS672mjo

  20. Wertkonservativer
    28. Juli 2015 12:18

    3

    Es scheint mir nun wirklich sinnlos, hier weiterzumachen!
    Bei einer derartigen Mehrheit gegen die EU (+ ÖVP) ist es für mich wirklich sinnlos, und auch echt frustierend, mir das alles auch weiterhin anzutun!

    Dr. Unterberger ist informiert, mit 31. Juli meinen Nick "Wertkonservativer" ersatzlos zu löschen!

    Mein Gott, ich freue mich wirklich auf eine NICHT von (selbstverschuldeten) Krämpfen und Kämpfen negativ beeinflusste Lebens-Restzeit!

    Ich bitte um Ihr Verständnis und danke im Voraus für möglichst hämefreie Kenntnisnahme!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      28. Juli 2015 14:49

      @WK

      Nein, bitte nicht schon wieder! Ehrenwort hin oder her, man weiss hier, dass Sie in den Klauen der Logorrhöe keine Wahl haben, als auch noch so ernst gemeinte Verabschiedungen "auf immer" einfach zu ignorieren, und so wird's auch diesmal sein. Ich erspar' mir ein Wett-Angebot, das, weil man Sie hier inzwischen ja bestens kennt, eh nicht angenommen würde, und sage nur: demnächst in diesem Theater.
      Außerdem: mit Ihren Lyrik-Spenden treffen Sie, ob Sie's glauben oder nicht, so sehr meine diesbezügliche Neigung, dass sie mir schon deswegen fehlen würden.

    • Wertkonservativer
      28. Juli 2015 16:40

      Nein, @ Karl Knaller,

      jetzt können nicht einmal Sie mich überreden: endlich bin ich gescheiter geworden, spät genug in meinem Alter!

      Aber weil Sie sich als Lyrik-Freund outen, gebe ich Ihnen noch ein hier recht sinniges Poem des Anton Ulrich, Herzog von Braunschweig (1633 - 1714) mit, an dem Sie sich ergötzen können:

      "
      Abschied

      Es ist genug! Mein matter Sinn
      Sehnt sich dahin, wo meine Väter schlafen.
      Ich hab es endlich guten Fug,
      Es ist genug! Ich muss mir Rast verschaffen.

      Ich bin ermüdt't ich hab geführt
      Des Abends Bürd: es muss einst Abend werden,
      Erlös mich Herr, spann aus den Pflug,
      Es ist genug! Nimm von mir die Beschwerden.

      Die große Last hat mich gedrückt,
      Ja schier erstickt, so viele lange Jahre.
      Ach lass mich finden, was ich such:
      Es ist genug! Mit solcher Kreuzes Ware.

      Nun gute Nacht, Ihre meine Freund,
      Ihr meine Feind, ihr Guten und ihr Bösen!
      Euch folg die Treu, euch folg der Trug,
      Es ist genug! Mein Gott wird mich erlösen.

      So nimm nun, Herr, hin meine Seel,
      Die ich befehl in deine Händ und Pflege.
      Schreib sie ein in dein Lebensbuch.
      Es ist genug! Daß ich mich schlafen lege.

      Nicht besser soll es mir ergehn,
      Als wie geschehn den Vätern, die erworben
      Durch ihren Tod des Lebens Ruch.
      Es ist genug! Es sei also gestorben!
      "

      Das war's dann, liebe Poster-Freunde.
      Diesmal jedoch "auf Echt'!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      28. Juli 2015 17:12

      DANKE für das Gedicht! Und beste Grüsse in der Hoffnung - nein: in der Erwartung auf baldiges Wiederlesen bei A.U.!

    • Undine
      28. Juli 2015 17:49

      Lieber @Wertkonservativer, warum machen Sie es sich selber so schwer! Warum haben Sie meinen Rat, den ich Ihnen vor längerer Zeit gab, nicht angenommen? Als sich Ähnliches heute für mich bereits am Vormittag abzeichnete, überlegte ich schon kurz, Sie vor so einem Schritt zu warnen. Lassen Sie es sein mit einer öffentlich bekundeten Verabschiedung! Schauen Sie einfach ein paar Tage lang nicht ins Tagebuch, grollen Sie nach Herzenslust, und wenn der (verständliche) Zorn verraucht ist, tun Sie einfach wieder munter weiter und keiner denkt sich etwas dabei. Dafür können Sie jederzeit wieder, ohne "das Gesicht zu verlieren", posten, so oft und so viel Sie Lust haben.

      Diese mehrfachen Ankündigungen Ihres unwiderruflichen Abschiedes haben immer einen schalen Beigeschmack: Es scheint so, als wollten Sie Ihren Mitpostern ein schlechtes Gewissen einjagen und sie so weit bringen, Sie zerknirscht zu bitten, sie doch nicht zu verlassen. Ähnlichen "Liebesentzug" benützen leider manche Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder.

      Lieber Herr Michler, Sie können weder die ÖVP noch die EU durch beschwörende Worte retten! Es ist verlorene Liebesmüh'! Beides fällt entweder oder bleibt bestehen---ohne Ihr Zutun. Sie müssen aber auch gestatten, daß Menschen hier ihre Besorgnis und ihren berechtigten Zorn über EU und ÖVP hier äußern---wo denn sonst. Herr Dr. Unterberger respektiert andere Meinungen.

      Lieber Herr Michler, ich will Sie auf gar keinen Fall "belehren"---und schon gar nicht beschämen!!---das steht mir nicht zu und das haben Sie auch nicht nötig. Ich möchte nur, daß Sie sich einfach selber sagen, wenn sich wieder einmal der Unmut unter den Mitpostern regt über Ihren heldenhaften Kampf gegen die Windmühlen: "Herrgott noch einmal, die sollen mir alle den Buckel hinunterrutschen", ein paar Tage UNANGEKÜNDIGT Pause einlegen und uns dann wieder mit Gustostückerln aus Ihrem reichen Schatz an Lyrik erfreuen---das kommt doch immer gut an!

    • Karl Knaller
      28. Juli 2015 18:27

      Lieber Herr Michler,

      so schön wie Undine kann ich's natürlich nicht sagen, aber vielleicht hilft auch (weil's mir irgendwie passend scheint) Martin Opitz:

      "DAS GUTE ZIEL
      Wer Gott das Herze gibet,
      So nie sich von ihm trennt,
      Und eine Seele liebet,
      Die keine Falschheit kennt,
      Der mag ohn Sorgen wachen,
      Mag schlafen, wie er will,
      Weil seine rechten Sachen
      Gehn auf ein gutes Ziel.

      Laß böse Zungen sprechen,
      Was ihnen nur gefällt,
      Laß Neid und Eifer stechen,
      Laß toben alle Welt,
      So wird er dennoch machen,
      Was sein Gemüte will,
      Weil seine rechten Sachen
      Gehn auf ein gutes Ziel.

      Ich lege Neid und Hassen
      Beständig unter mich,
      Und stelle Tun und Lassen,
      O Gott, allein auf dich.
      Du wirst es alles machen,
      Tun, was mein Herze will,
      Weil seine rechten Sachen
      Gehn auf ein gutes Ziel."

      Herzliche Grüße, K.K.

    • Peter Pan
      28. Juli 2015 20:28

      Schade, Herr Michler!

      Nicht nur wegen der oftmals wunderbaren Lyrik, sondern auch wegen der Meinungsvielfalt werden Sie fehlen!

    • Gerhard Pascher
      28. Juli 2015 20:40

      Zur aktuellen Diskussion über den Farewell vom wertkonservativen Gerhard Michler – dessen Beiträge ich immer sehr schätzte - muss ich auch meinen Kren dazu geben:

      Es ist zwar sehr erfreulich, dass sich Dr. Unterberger mit diesem Diskussionsforum die Mühe macht, nationale und internationale Fehlentwicklungen aufzuzeigen und dazu auch anderen die Möglichkeit gibt, eigene passende Beiträge zu veröffentlichen.

      Leider gibt es da aber einige Zeitgenossen, welche unsachlich und persönlich diffamierend andere Poster beleidigen bzw. unter der Gürtellinie treffen. Diese Personen richten sich aber durch ihre Postings selbst, brauchen scheinbar zur Selbstanerkennung solche Dispute und verschwinden aus Erfahrung meistens ohnehin bald wieder bald.

      Für mich stellt sich aber immer wieder die Frage, was so ein Internetblog bezwecken kann. Gibt es dazu schon Erfolgsberichte oder dient es nur, den eigenen Kummer loszuwerden und sich damit abzureagieren?

      Eigentlich sollte man mit seinen guten Ideen und Verbesserungsvorschlägen entweder diese in einer neu gegründeten eigenen Partei anderen Wahlberechtigten nahe bringen oder aber – was viel realistischer und erfolgsversprechender wäre – aktiv in einer bereits existierenden und persönlich naheliegenden politischen Partei einbringen. Alles andere bleibt eigentlich nur ein Zeitvertreib, nur eine "Kummernummer" bzw. Klagemauer, welche aber keinerlei Veränderungen bewirkt.

      Was ist Ihre Meinung dazu?

    • machmuss verschiebnix
      28. Juli 2015 21:35

      Jö schau, jetzt schließt Karl Knaller - der alte Stänkerer - am End noch Freundschaft
      mit dem liebsten Ziel seiner Boshaftigkeiten .

      Lieber WK, hören Sie doch bitte auf die (ebenso) lebenserfahrene Undine und
      lassen Sie sich keinen "Knaller" anhängen :))

    • Undine
      28. Juli 2015 21:48

      @Gerhard Pascher

      "Für mich stellt sich aber immer wieder die Frage, was so ein Internetblog bezwecken kann."

      MEINE Vorstellung bezüglich des Zwecks eines Internetblogs, vor allem natürlich des Unterberger-Blogs, ist diese: So ein Blog wird von Tausenden Menschen gelesen, die einerseits bereits eine "Meinung" haben und diese erweitern wollen, oder aber andrerseits sich erst eine "Meinung" zu bilden anstreben.

      Ich persönlich habe ganz bestimmte Vorstellungen davon, was ich---vorausgesetzt, jemand interessiert sich überhaupt für das, was ich als @Undine schreibe!--- TRANSPORTIEREN will, da es komplett dem gängigen ZEITGEIST WIDERSPRICHT. So ein Blog ist in meinen Augen eine WICHTIGE NISCHE und die einzige Möglichkeit, der Gleichschaltung der Medien ein Schnippchen zu schlagen.

      Ich hoffe also ---ganz ohne mich "wichtig" zu fühlen oder mich zu überschätzen!---, daß der eine oder andere MEINER GEDANKEN dort und da auf FRUCHTBAREN BODEN fällt und zum Nachdenken anregt, denn DAS, was man in den Printmedien heute vergeblich sucht, ist die WAHRHEIT, und der will ich ans Licht verhelfen. Wir haben uns nämlich viel zu sehr an die ständigen LÜGEN GEWÖHNT!

      Mein heutiger Kommentar von 15h27 ist ein Beispiel dafür, was ich hier erläutern will.

      Lieber @Gerhard Pascher, STETER TROPFEN HÖHLT den STEIN---eine alte Weisheit. Und wenn ich so eifrig in die Tasten klopfe, dann hab' ich im Hinterkopf immer meine lieben Eltern, meinen lieben "großen" Bruder und v.a. meinen lieben Mann gegenwärtig!
      Ihretwegen schreibe ich, wie ich eben schreibe, denn sie waren und sind mir immer noch die besten Vorbilder---mit dem heutigen Zeitgeist wären sie, lebten sie noch, allesamt nicht glücklich.

    • Riese35
      29. Juli 2015 00:10

      @Gerhard Pascher:

      >> "Eigentlich sollte man ... in einer neu gegründeten eigenen Partei ... oder ... in einer bereits existierenden und persönlich naheliegenden politischen Partei ... Alles andere bleibt eigentlich nur ein Zeitvertreib, nur eine "Kummernummer" bzw. Klagemauer, welche aber keinerlei Veränderungen bewirkt. Was ist Ihre Meinung dazu?"

      Das sehe ich nicht so. Ich glaube, daß die Zeiten, wo man eine politische Partei braucht, um Vorstellungen zu verwirklichen, vorbei sind. Auch ohne Partei kann man durch Kunst und andere öffentliche Betätigungen sehr viel bewirken und wesentlich an der Gestaltung mitwirken. Jeder Lehrer und jede Mutter, die sich um ihre Kinder kümmert, aber auch jeder Vater, der seine Rolle ernst nimmt, gestaltet Zukunft.

      Zukunftsgestaltung erschöpft sich nicht dadurch, daß man alle 5 Jahre ein Kreuz in einen von mehreren Kreisen zeichnet oder sich in einer politischen Partei betätigt. Eine lebhafte, sachliche Auseinandersetzung, das tiefere Eindringen in aktuelle Themen und Herausforderungen, das Schärfen des eigenen Verstandes und der Austausch von Information, das ist es, was ich mir von so einem Blog erwarte. Sachlich geführte Debatten. Breite Streuung.

      Dafür ist dieses Medium ideal. Ich glaube nicht, daß das keine Veränderung bewirkt. Es böte unseren Volksvertretern die Möglichkeit, mit ihrem Volk in Kontakt zu treten und dem Volk zuzuhören. Und es bietet dem Volk die Möglichkeit, anderen zuzuhören und das eigene Denken einer Prüfung zu unterziehen: denke ich richtig, bin ich auf dem richtigen Wege, habe ich klar zu Ende gedacht etc.

      Daß nicht jeder Kommentar diesen hohen Ansprüchen genügt und manchmal etwas frei und nicht durchdacht herausgesagt wird, soll aber nicht gleich das Ganze in Frage stellen.

      Ich halte es mit einer alten Weisheit aus der Hl. Schrift, nämlich daß man das Unkraut nicht vor der Ernte herausreißen solle, denn dann bestünde die Gefahr, daß damit unabsichtlich auch die Frucht herausgerissen und vernichtet würde. Und so betrachte ich dieses Medium als etwas sehr Sinnvolles auch wenn nicht jeder einzelne Beitrag dem Genüge tut.

    • Wertkonservativer
      29. Juli 2015 07:43

      DANKE,

      sehr geehrte, liebe Posterfreunde, für die vielen freundschaftlichen Repliken zu meinem, nun doch endgültigen Entschluss, mich hinkünftig der "Droge Tagebuch" zu enthalten!

      Frau Undine zusätzlichen, herzlichen Dank für ihre so überaus liebenswürdige Stellungnahme, dem Lyrikfreund Knaller Dank für den Opitz. und Ihnen allen anderen auch für das Aushalten bzw. Wertschätzen des Wertkonservativen!

      Dr. Unterberger und Ihnen allen weiterhin Glück auf Ihren Wegen!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • Gerhard Pascher
      29. Juli 2015 07:57

      Danke @Undine und danke @Riese35 für die Reaktion.

      Eine "eigene Partei" bzw. einbringen von Ideen in eine "bereits vorhandene Partei" ist insofern wichtig, da in unserem demokratischen System alle Gesetze von gewählten Parlamentsabgeordneten (welche wiederum von Parteien zur Wahl vorgeschlagen werden) beschlossen werden. Leider gibt es bisher noch keine völlig parteifreien Leute, welche sich in einem Bezirk zur NR-Wahl stellen, dann auch gewählt werden und schließlich - ohne Klubzwang! - sich NUR ihren Wählern verpflichtet fühlen.

      Ich hoffe sehr, dass in Zukunft noch mehr Leute (Wähler) solche qualitativ hochwertigen Diskussionen im Internet verfolgen und sich vor Wahlentscheidungen nicht nur bei den existierenden Parteien und Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Plakatee und Werbeprospekten) informieren. Leider wird schon in den Schulen die individuelle Bildung von "eigenen Meinungen" nicht gefördert und ist auch von den Parteien gar nicht erwünscht.

    • Gerhard Pascher
      29. Juli 2015 09:17

      Ich melde mich zu diesem Subthema nochmals mit dem Gelassenheitsgebet, welches dem US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr zugeschrieben wird:

      God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
      Courage to change the things I can,
      And wisdom to know the difference.


      (Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
      den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
      und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden).

      Trotz Pessimismus hoffe ich, dass sich durch den AU-Blog (und ähnlichem) langfristig maches ändern/verbessern wird.

    • Undine
      29. Juli 2015 09:42

      @Gerhard Pascher

      Eine "eigene Partei" zu gründen ist insoferne nahezu unmöglich (Beispiele gibt es genug!), weil dies automatisch die LINKEN DENUNZIANTEN auf den Plan ruft!

      PARTEIFREIE Leute gäbe es, aber da diese meist NICHTLINKE sind, fehlt ihnen das Gen der Linken zu denken und zu sagen: "Die Partei ist alles" (das macht die SPÖ stark!) ---und eine außerordentlich stark entwickelte Portion SKRUPELLOSIGKEIT.

      Nicht jeder, dem eine anständige Politik am Herzen liegt, eignet sich dafür, in die Politik zu gehen. Ich beispielsweise bin aus mehreren Gründen absolut untauglich!
      Das fängt schon damit an, daß ich es nie zuwege brächte, etwas zuzustimmen, das mir ganz und gar gegen den Strich geht und endet damit, daß ich mir meine eigenen LÜGEN nicht merken kann, also lass' ich sie lieber ---und vor allem, daß ich NICHT HEUCHELN KANN!

      Deshalb, lieber @Gerhard Pascher, soll, wenn ihm eine bessere Politik ein Anliegen ist, jeder nach seinem Vermögen auf seine Weise beitragen! Ich für mein Teil versuche GEGEN all den verheerenden MIST unserer und der EU-Politik ANZUSCHREIBEN; vielleicht fällt ja der eine oder andere Satz zur richtigen Zeit auf einen geeigneten Nährboden und beginnt dort zu keimen.....

    • Josef Maierhofer
      29. Juli 2015 12:14

      Lieber Herr Michler, Sie werden fehlen.

      Liebe Damen und Herren, Undine, Karl Knaller, Peter Pan, Gerhard Pascher, diese tiefergehende Abschiedsdiskussion (hoffentlich 'Abschiedsdiskussion') hat mich sehr beeindruckt.

      Für mich zeigt das ganz genau die Wurzel der heutigen Politverdrossenheit der Menschen, die nicht imstande sind, all diesen Gedanken zu folgen. Herr Michler hat das auch immer wieder gesagt, wenn er von der Politrealität einerseits und, meine Beifügung, von der realen Politik andererseits, gesprochen hat. Die einen hören nur noch auf Schlagworte, lassen sich von der realen Politik wie Butter aufs Brot streichen, die anderen, die Fleißigen, die zahlen brav ihre Steuern und sind deshalb mit ihrem eigenen Überlebenskampf derart beschäftigt, dass sie auch keine Zeit finden, dagegen zu halten, oder zu protestieren, oder den Wurzeln des Übels nachzugehen, um die notwendigen Änderungen herbeizuführen, mitzugestalten, anzuregen, zu diskutieren, Lösungen vorzuschlagen, wie es in diesem offenen und von Dr. Unterberger gestalteten Forum getan wird. Die dritten aber, die repräsentativen Politiker, sind überfordert, wollen das kaschieren, wollen das aus verschiedensten Gründen, wie etwa Stolz, Parteiräson, Ideologie, Selbstbedienung (wenn sich schon nichts anderes erreichen lässt) etc. nicht mühsam mit den Menschen zu diskutieren, sondern diktatorisch vorzugehen, ideologisch vorzugehen, machtpolitisch (und oft auch gleichzeitig feige statt mutig) vorzugehen.

      Und alle lassen das große Ganze, das Weiterbestehen Österreichs, unserer Heimat, dabei außer Acht, außer die Linken, die Österreich abschaffen wollen.

      Ja, das ist der bequeme Weg für die Meisten, die das gar nicht erkennen wollen oder können, wohin das führen wird, für die einen, die Wähler, sich nicht um die eigene Zukunft, das eigene Überleben zu kümmern, sondern 'den Staat' zu strapazieren, die anderen, 'den Staat' darzustellen und auf Teufel komm heraus Schulden zu machen und das am Volk vorbei im EU Chor.

      Da es aber da noch eine der repräsentativen Parteien gibt, die da nicht mitmachen will, die dem Volk mehr direkte Demokratie verspricht, die die ganzen ideologischen und Verderben bringenden Unsitten nicht mitmachen wollen, sondern noch vernünftig nach Lösungen suchen und diese in die Diskussion bringen will, wird diese aus ideologischen und Selbstbedienungsgründen ausgegrenzt und, eigentlich absurd in der heutigen Zeit, als rechtsradikal, als Nazipartei, etc. beschimpft, staatsanwaltlich (ja bis in die Justiz reicht der Arm der solcherart sukkzessive zustande gekommenen Nomenklatura) mit oft lächerlichen Argumenten bekämpft zum Zweck der Erhaltung der eigenen Macht und zum Schutz der Täter und zur Verhinderung der Aufdeckung der Skandale, die da in den Abgründen Jahrzehnte langer Selbstbedienung schlummern.

      Nun aber erkennen immer mehr der einstigen Politverdrossenen, dass es allen an den Kragen geht ( http://staatsschulden.at , ESM, Staatshaftungen, Wirtschaft, EU-Hörigkeit, ...) und suchen nach Auswegen, und sehen auch nur einen einzigen. Das wird also trotz des Niedermachens der FPÖ, diese immer mehr stärken. Aus linker machtpolitischer Sicht verstehe ich Hans Niessls Koalition mit der FPÖ. Wir werden sehen, ob das besser sein wird für das Burgenland, in die Zukunft können wir ja nicht schauen. Ich selbst meine, es sollten die Mehrheiten nicht im Clubzwang gesucht werden (Zwang ist schon ein richtiges Unwort an sich), sondern sich Mehrheiten zu Sachfragen gruppieren, dahin sollte die FPÖ auch kommen, wenn man das aussprechen darf. Es sollte überhaupt der Parteifaschismus zurückgedrängt werden und die Sachfrage in den Vordergrund gestellt werden, es sollten meiner Meinung nach Medienbestechung wegfallen und objektiv berichtet werden und wirkliche Experten zu den einzelnen Entscheidungsthemen zu Wort kommen, es sollte, und das macht diesen Blog so wertvoll, frei diskutiert werden über alles und jedes und von und mit allen.

      Der hier in Österreich vorhandene mediale Meinungsterror, der Parteizwang oder die Parteiabhängigkeit, der Clubzwang, etc. müssten wohl genau so verschwinden, wie das Wahlvolk wachsen muss. Auch das macht dieses Forum so wertvoll, wie hier geschrieben wurde.

      Ich betrachte diesen Blog schon auch manchmal, leider, als Klagemauer, oft auch als Diskussionsforum, je nach Verfügbarkeit, und am öftesten als Informationsmedium, wofür Dr. Unterberger verantwortlich zeichnet.
      Ich schätze alle Blogteilnehmer, die Argumente einbringen und niemand von uns hat unendlich Zeit, alles und jedes hier aufzuarbeiten.

      Ich werde Sie, Herr Michler, vermissen.

    • Johann_ (kein Partner)
      30. Juli 2015 15:09

      @ Wertkonservativer

      Ich kann Ihren Entschluss nachvollziehen. Ihre Lebenszeit ist um ein Vielfaches wertvoller als die unsere. Daher raubt Ihnen das Tagebuch wertvolle Stunden, die Sie vielleicht mit Ihrer Familie viel besser nutzen könnten.

      Deshalb ein Tipp von mir:
      Von einer Droge kommen Sie nur los, wenn Sie jeden Kontakt mit ihr vermeiden.
      Sie werden es nur schaffen, von der Droge "Tagebuch" wegzukommen, wenn Sie es auch nicht mehr aufrufen oder lesen. Beginnen Sie es zu lesen, werden Sie sehr bald auch wieder schreiben.

  21. Undine
    28. Juli 2015 11:57

    Immer wieder fallen unserer neurotischen LINKEN WELTVERBESSERER---ihr stets sich vergrößernder Tummelplatz, ihre grüne Spielwiese ist leider schon längst die gesamte EU geworden!---gehörig auf die Nase. Aber sie geben---leider!--- nie auf!

    Kaum ist ein "Problem"---sie sind ja ständig auf der Suche nach Problemen, und wenn sie keine finden, ER-FINDEN sie sie einfach!---SCHEINBAR gelöst, ERGIBT sich dank der LINKEN LÖSUNG naturgemäß ein neues Problem. Auf diese Weise hasten sie von einer Problemlösung für die geplagte Menschheit zum nächsten Problemfall, der meist überhaupt erst durch die vorhergegangene LINKE "LÖSUNG" entstanden ist!

    Besonders anschaulich für linke Problemlösungen ist das PROBLEM der SCHWULEN. Endlich gibt es SCHWULENPARADEN, die die Linken stolz auf ihre Narrenkappen heften können ---und schwupps, schon droht neues Ungemach! Der offenbar in aller linken Schwuchtelseligkeits-Trunkenheit nicht einkalkulierte Faktor ISLAM und dessen HOMOPHOBIE macht plötzlich einen Strich durch die gelinkte Rechnung!

    Oh Allah, oh Allah, ausgerechnet die Liebkinder der Berufs-Weltverbesserer, nämlich die (vorwiegend moslemischen) KULTURBEREICHERER goutieren in ihren GASTLÄNDERN die neuerdings dort herrschende fast religiöse Verehrung der sexuell Andersgearteten ganz und gar nicht! Die DULDSAMKEIT der MOSLEMS ist ja bekanntlich sehr BEGRENZT! Der Spagat wird somit für die linken Weltverbesserer immer mühsamer! Jetzt zeigt sich nämlich plötzlich:

    SCHWULENPARADE für LINKE "RASSISTISCH"!

    http://www.unzensuriert.at/content/0018294-Schwulenparade-fuer-Linke-rassistisch?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Dieses neu aufgetauchte "Problem" stellt also eine große Herausforderung für unsere lieben linken Berufs-Weltverbesserer dar. Aber ich bin sicher, sie werden das Kind schon schaukeln! Und sollte aus der neuen "Problemlösung auf Linke Art" ein neues Problem erwachsen, können sie einfach weitertun wie bisher ---bis in alle Ewigkeit! Aber sie werden in ihrer Weltverbesserer-MANIE bis zum Jüngsten Gericht durchhalten.....

    • cmh (kein Partner)
      30. Juli 2015 13:51

      Linke stehen nie für etwas, sondern immer nur gegen die eigene Kultur und Herkunft.

      Da der Islam noch schädlicher als alle Schwuchteln zusammen, haben diese nunmehr ihre Schuldigkeit getan.

      Wo ist der nächst nasse Fetzen?

  22. Gandalf
    28. Juli 2015 11:42

    Dr. Unterberger meint, dass das Glühbirnenverbot von der Kommission heute nicht mehr beschlossen würde; da habe ich aber wirklich ernste Zweifel: In diesen Tagen wurde eine "Gasthermen - Richtlinie" beschlossen, auf grund der fast alle heute gebräuchlichen gasbetriebenen Heiz- und Warmwasserbereitungsgeräte verboten werden und über kurz oder lang ausgetauscht werden müssten. Offiziell aus Sicherheits- und Energiespargründen; im Hintergrund lachen sich die Hersteller von Heizgeräten und ihre Lobbyisten in alle Fäustchen, die sie nur machen können. Und ein paar Dutzend nützlicher Zentral- Überregulierungs- Idioten in Brüssel haben davon wahrscheinlich wirklich nur ein paar luxuriöse Abendessen und die Überzeugung, die (EU-) Welt auf den richtigen Weg gewiesen zu haben. Und deren Vorgesetzte in Brüssel nicken dazu - weil es ihnen egal ist - und die österreichischen Behörden verweisen auf den "Beschluss aus Brüssel", und verschweigen geflissentlich, dass der so ohne zumindest zustimmendes Schweigen aus Wien nicht zustandekommen hätte können.
    Nein - Griechenland hie, Gasthermen da: diese Union hat ihre Daseinsberechtigung verwirkt.

  23. Undine
    28. Juli 2015 11:18

    A.U. schreibt:

    "Eine der ältesten Metaphern zur Erklärung der EU ist jene vom Radfahrer..... Ihr Inhalt: Die EU müsse STÄNDIG nach VORNE WEITERFAHREN, sonst würde sie umfallen. Und rückwärts fahren geht überhaupt nicht."

    .....und das BEDROHLICHE an diesem STUREN WEITERFAHREN ist, daß man gar NICHT WEISS, WOHIN eigentlich diese WAGHALSIGE FAHRT mit GESENKTEM KOPF führen soll---Hauptsache, man tritt immer weiter fest in die Pedale.

    Oder sollte das wahre ZIEL dieses künstlichen= UNNATÜRLICHEN Gebildes EU tatsächlich die Erfüllung der TRÄUME von Richard Coudenhove-Kalergi sein? Jedenfalls deutet alles darauf hin: auf die von diesem wahnsinnigen Schreibtischtäter ersehnte "Eurasisch-negroide Zukunftsrasse unter der Führung des jüdischen Geld- und Geistadels"---wir sind längst auf dem Weg dorthin, alle dafür notwendigen Bedingungen wurden bereits geschaffen:

    http://de.metapedia.org/wiki/Coudenhove-Kalergi,_Richard_von

    Seien wir ehrlich: Das sogenannte "FRIEDENS-Projekt EU" ist längst GESCHEITERT! Es mutiert zum UNFRIEDENS-PROJEKT!

    Es UNTERDRÜCKT mit der Neunschwänzigen Katze und dem Morgenstern in den harten Händen das SELBSTBESTIMMUNGSRECHT der einzelnen VÖLKER in allen Bereichen bis zur MUTLOSEN SELBSTAUFGABE. Es gibt wie beim Radfahren kein Rückwärtsfahren---es kann höchstens ein ZURÜCK an den START mit gänzlich ANDEREN BEDINGUNGEN geben.

    Bleiben wir bei der Metapher vom RADFAHRER: Der Radfahrer namens EU wird AUSGETAUSCHT gegen einen kräftigen, besonnenen FUSSGÄNGER, einen BEWÄHRTEN WANDERER, der sich seine KAMERADEN nach bestimmten Kriterien AUSSUCHEN kann---und dann können wir die ROUTE und das REISEZIEL ganz NEU FESTLEGEN!

    • fewe (kein Partner)
      30. Juli 2015 06:59

      So wie der Gschupfte Ferdl mit seiner Maschin: Ich weiß nicht wo ich hinfahr, dafür bin ich schneller dort.

      Ich denke wir hatten in den 1970er-Jahren schon ein großartig funktionierendes System, bei dem alle gut verdienen und leben konnten und es auch große persönliche Freiheit gegeben hatte. Man hätte nur die Schuldenmacherei etwas eindämmen müssen und ansonsten dabei bleiben können. Das wäre durchaus ein paar Jahrhunderte lang durchzuhalten gewesen.

      Kein Mensch hat ein Interesse an irgendwelchen verrückten Ideologien sondern will ganz pragmatisch, dass der Staat funktioneirt und damit die Bedinungen herstellt und bewahrt um darin gut leben zu können.

  24. perseus
    28. Juli 2015 10:49

    Eine wesentliche Institution in privatwirtschaftlich geführten Unternehmen ist das Reklamationsmanagement. Es hat die Funktion Fehler im Produkt zu beseitigen. Die Reklamation ist ein ganz wichtiges Feed Back des Kunden. Es kostet nichts, bringt aber ganz wichtige Informationen vom Markt über das Produkt.

    Ein Unternehmen ohne Reklamationsmanagement hat keine Möglichkeit, Entwicklungsfehler oder Produktionsfehler zu beseitigen. Es gehen Kunden verloren, bis das Unternehmen vom Markt verschwindet, d.h. entweder saniert wird oder in Konkurs geht.

    Umgelegt auf die EU bedeutet das, dass seit Jahrzehnten die Bedenken der Kunden (=Staatsbürger der Mitgliedstaaten) ignoriert worden sind. Das Produkt EU ist durch diesen Blindflug der Führungsmannschaft so schlecht, dass es am Markt nicht mehr bestehen kann. Es ist nichtmehr konkurrenzfähig. Die EU verliert mehr und mehr die Fähigkeit, im internationalen „Wettkampf der Systeme“ zu bestehen – sie fällt in allen Rankings zurück, weil das Produkt nicht den Markterfordernissen entspricht.

    Offen ist die Lösung des Problems:

    Sanierung
    Austritt (wie GB) oder überhaupt
    Konkurs = Auflösung

    Der Führungsmannschaft ist der Ernst der Lage weitgehend nicht bewusst. Irgendwann führt das zur Konkursverschleppung = für Manager und Geschäftsführer privatrechtlich geführter Unternehmen ist das ein strafrechtlicher Tatbestand.

    • fewe (kein Partner)
      30. Juli 2015 07:26

      Die EU resp. der Staat ist aber keine Firma, bei der ich entscheiden kann ob ich ihr das Produkt abkaufe oder nicht. Der Staat sind in einer Demokratie eigentlich die Bürger, die über wichtigere Themen abstimmen und die Politiker und die Verwaltung hat das dann einfach umzusetzen.

      Die haben einfach zu machen, was die Bevölkerung will und sonst nichts. Die Bevölkerung macht keine Petitionen und keine Reklamationen sondern sie bestimmt, was zu geschehen hat.

      So sollte es eigentlich sein. Schade, dass das überhaupt nicht mehr zu Diskussion steht sondern nur noch davon gesprochen wird wie man die selbsternannten Herrscher möglichst dazu bewegt das zu tun, was eigentlich ihre Pflicht wäre. Die sind unsere Angestellten.

  25. HDW
    28. Juli 2015 10:42

    Das systemische Denken wurde von den Neomarxisten in Form der Systemtheorie und deren hermeneutischer Methode erfolgreich bekämpft und durch die manichäische Ideologiekritik ersetzt. Die eine gibt zunächst beiden Seiten recht um im folgenden Schritt durch Analyse beider Seiten auf eine höhere Erkenntnisstufe zu gelangen. Sozusagen der schweizerische Nationalcharakter!
    Die neomarxistische ist vom wissenschschaftlich erwiesenen Wahrheitheitsanspruch der marxistischen Geschichtstheorie überzeugt und folglich, dass sie immer recht hat. (ähnlich den Islamisten mit ihrem Koran oder den Nationalsozialisten mit ihrer rassistischen Geschichttheorie)
    Leider wird die heutige EU nicht durch systemisch denkende Eliten bestimmt sondern durch Mehrheitsprolokratien und die sind, wie die Geschichte lehrt, durch einseitige Argumentation leicht zu gewinnen. Medienkommunikation nicht mehr als objektive Information, sondern mehrheitlich als Agitprop, je prekärer deren Situation desto mehr davon!

  26. Josef Maierhofer
    28. Juli 2015 10:25

    Es gibt 2 Möglichkeiten:

    Wollen wir die EU retten, dann wählt man die Vernünftigen, die mit all den Regelverletzungen aufräumen, das Wesentliche, den Handelsvertrag erhalten und die Länder, die die Stabilitätskriterien verletzen aus dem Euro ausweisen, die Länder, die die Inflationskriterien (derzeit ohnehin eher Deflation) nicht einhalten zu mahnen, strafen, auszuschließen. Die Bürokratie abzubauen und die Flüchtlingspolitik als Folge amerikanischer Interventionen so auszulegen, dass Europa den Flüchtlingen hilft, den Besatzern aber nicht, etc. etc., wir hören das ja fast täglich in allen Medien einseitig, die andere Seite finden wir in http://www.unzensuriert.at .

    Die zweite Möglichkeit ist der EU Austritt, wenn sich die EU nicht ändert.

    Europa ist ein Europa der Vaterländer und kein Staat, wie in den USA, wo man die Urbevölkerung ausgerottet hat, wie man es hier in Europa im Begriffe ist zu tun.

    Meine persönliche Meinung dazu ist, es einmal mit anderen Mehrheiten in der EU zu versuchen, gelingt das nicht, oder bricht das Ganze sowieso 2016 zusammen, wenn Großbritannien austreten sollte, so wäre die logische österreichische Konsequenz ein sofortiger EU-Austritt und Euroaustritt als das kleinere Übel.

    Ideologie = Idiotie, gilt für alle Ideologien, wie linke, wie Europaideologie, wie Asylideologie, Gutmenschenideologie, Islamismus, ....

    • Riese35
      28. Juli 2015 11:04

      @Josef Maierhofer: *************************!

      Bei Ihren Schlußfolgerungen bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Ideologie: ist es nicht das, was uns fehlt, wir aber bitter benötigten? Eine Ideologie für ein Europa der Vielfalt und nicht der Heckenschere und Gleichmacherei. Eine Ideologie auf den Traditionen, die das Wesen Europas ausmachen, das Wesen, das aus dem Osten kommt, aus dem Zusammenfluß ägyptischer und mesopotamischer Kultur mit jüdisch-christlicher Religion, griechischem Denken und römischer Zivilisation. Eine Ideologie des gegenseitigen Respekts, die das alte Westeuropa mit dem Osten (inkl. Rußland) eint, und nicht der transatlantischen Besserwisserei und Überheblichkeit.

      Sie zählen jetzt nur die Perversionen auf. Wahrscheinlich, weil sich Personen, die heute konservative Werte vertreten, weigern, eine eigene Ideologie zu entwickeln und zu haben.

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2015 11:18

      @ Riese35

      Ich meine mit Ideologie jene Ideologie, die ohne Rücksicht auf Gewissen und Vernunft über alles drüberfährt.

      Sie meinen jene Ideologie, die man braucht, um Vernunft durchzusetzen.

      Da gibt es aber einen Punkt, wo die Ideologie gefährlich wird, nämlich den Umkehrpunkt, den Dr. Unterberger genannt hat.

      Für Vernunft und Tugenden, Sie haben recht, wären natürlich auch Ideologien nötig, Sarrazin schreibt in der neue Tugendterror, eine weitverbreitete Ideologie ist z.B. das Christentum. Ich meine dazu, auch dort wurden Grenzen überschritten und Opfer erzeugt.

      Also wie weit kann ich gehen, bis eine Ideologie schädlich wirkt ?
      Kann ich jeden Schaden abwenden ?

      Also präziser wäre, eine als schädlich erkannte Ideologie weiterzuführen ist Idiotie.

      So ist es auch in Firmen, dort, wo einer einen erkannten Eigenfehler sofort meldet, korrigiert, dort ist der Schaden gering, dort aber, wo einer stolz bleibt, sogar den Fehler verbirgt, sogar den Fehler anderen in die Schuhe zu schieben versucht, dort wird der Schaden am größten.

      Es ist richtig, dass sich die Europa Ideologie erwiesener maßen gegen Europa wendet und gegen die Europäer.

      Danke für Ihre Hinweise !

    • machmuss verschiebnix
      28. Juli 2015 11:24

      Das größere Übel so gut wie ALLER EU-Staaten sind die eigenen Regierungen !
      Und dieses "Aufweichen" der Stabilitätskriterien kam doch nur deshalb zustande,
      weil es den nationalen Regierungen erlaubte, weiterhin auf Pump das Geld aus
      dem Fenster zu werfen ! ! !

      WIR - geschätzer Josef Maierhofer - wir Bürger müssen uns zuallererst mal darüber
      klar werden, daß uns zu jedem "Wahl"-Termin ein paar Marionetten angeboten werden,
      von denen wir dann eine Legislatur-Periode lang belogen werden - egal welches Votum
      wir abgeben.

      WIR leben genau jetzt wieder in so einer Zeit, in der die herrschende Nomenklatura
      den "Volks-Zorn" zum Brodeln bringt und Weg für einen "Hoffnungs-Mann" bereitet wird.
      Aber wählen [pfft] - warten Sie nur auf die Wien-Wahl, dann werden Sie fußfrei miterleben,
      mit welch brutaler Arroganz die Sozis weiterhin - trotz 2. Platz - die FPÖ ausgrenzen werden !!

      Wählen ist für'd Fisch'

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2015 12:03

      @ machmuss verschiebnix

      Da bin ich voll Ihrer Meinung, das Europa der Vaterländer muss erst einmal die Vaterländer auf Vordermann bringen.

      Bloß für mich ist wählen nicht für 'die Fisch', wenn eindeutige Mehrheiten gewählt werden, also absolute.

      Also sachlich betrachtet müsste der Volkszorn schon sehr groß sein. Gestern hörte ich zwei Damen diskutieren in der Fußgängerzone, die sich darüber mokierten, dass man unqualifizierte Ausländer, sogar Terroristen hereinlässt und alle als Flüchtlinge deklariert. Habe ich mich nicht halten können und gesagt, das geht solange, solange man diese Parteien wählt, die die Leute bisher mehrheitlich gewählt haben.

      Pattstellungen ist eine Nullrunde, die wir seit etwa 50 Jahren betreiben, wie es bei den http://staatsschulden.at steht.

    • machmuss verschiebnix
      28. Juli 2015 12:34

      Auf der Staatsschulden Seite ist auch dieses Clip von Hrn. Bauer hinterlegt :

      https://www.youtube.com/watch?v=Z3ouS672mjo

    • fewe (kein Partner)
      30. Juli 2015 07:03

      Richtig, wer Visionen hat gehört zum Arzt. Hatte - glaube ich - Helmut Schmid einmal gesagt.

      Anlässlich der Sanktionen hätte Österreich eigentlich schon austreten sollen. Das war wirklich unerträglich. Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr.

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2015 23:14

      Das mit dem Visionen Sager war Franz Vranitzky - er hätte Visionen gebraucht, aber
      der Arzt konnte ihm auch nicht helfen :))

  27. Ingrid Bittner
    28. Juli 2015 09:30

    http://www.eggenfelden.de/index.php/de/sehenswertes/brunnen-skulpturen

    Hier sollte eigentlich das Bild sein, ist aber leider irgendwie verlorengegangen.
    Daher hab ich den link eingesetzt!

    stadtradl.jpg
    Stadtradl-Brunnen

    Satirische Darstellung über das Kräftemessen in der Politik, hier mit Bezügen zur Eggenfeldener Lokalpolitik von 1988.

    Josef Michael Neustifter

    Bronze-Granit, 1987/88

    Rathausplatz

    ---

    Der Brunnen (natürlich auch die anderen Kunstwerke) sind sehenswert und ich hab jetzt so einen Geistesblitz gehabt als ich das vom Fahrradl gelesen hab, sind mir die lustigen Gespräche zu diesem Thema Fahrradlbrunnen am zentralen Platz von Eggenfelden mit Bepperl Neustifter wieder eingefallen. Er hat mehrere solche Kunstwerke geschaffen, Fass ohne Boden z. B.

  28. Dr. Otto Ludwig Ortner
    28. Juli 2015 09:26

    Die "EU" muß man wohl auch militärpolitisch als Abstützung der westlichen Verteidigungsgemeinschaft sehen, deren harter Kern die NATO ist. Sie ist wieder in gefährliche Feindschaft zu Rußland geraten, einem Rußland, dem die 2. Republik Österreich ihre Entstehung verdankt und das diese gegen die Aggression der NATO im Fall Waldheim/Watchlist 1986 verteidigte und bis heute verteidigt. Nur militärpolitisch läßt sich die Eselsgeduld der Verantwortlichen der Europäischen Union im jüngsten Fall Griechenland erklären. Denn kein Bankkaufmann hätte Yanoufakis, Tsipras & Co.auch nur einen Euro geliehen. Die Finanzhilfe für Griechenland ist nur als Sold für ein Söldnerheer zu verstehen. Dennoch halte ich die Mitgliedschaft der 2. Republik Österreich als friedensstiftendes Element der EU für notwendig, das auch der österreichischen Regierung zu mehr Rechtsstaatlichkeit verhilft. Ein Österreich außerhalb der EU wäre für seine Bürger ein Gefängnis in einem Kleinstaat, dessen herrschende Parteiendemokratie schrankenlos Willkür ausüben würde - ohne die Fluchtmöglichkeit der europaweiten Freizügigkeit. Was der EU fehlt, ist ihre Seele: Stand am Anfang die Gründung durch katholische Politiker in der Krönungskirche des weströmischen Reichs und dessen Begründers Karl d. Gr. in Aachen, De Gasperi, Schumann und Adenauer, glitt die EU in die fundamental verbrecherische Ideologie der Französischen Revolution ab, die die NAZI mit deutscher Gründlichkeit im Dritten Reich verwirklichten, die aber mit diesem Reich keineswegs unterging. Besonders krass ist die Ausprägung dieser Ideologie im Mitgliedsstaat der EU und der NATO, Tschechien, einem reuelosen NAZI-Staat. Denn deren Grundgesetz, die "Benesch-Dekrete" sind ein Duplikat der "Nürnberger Rassengesetze", gerichtet au die Herstellung eines ethnisch homogenen Nationalstaates, sowie die "Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" ein Duplikat der 1910 in Nordböhmen gegründeten "Nationalsozialistischen Tschechischen Arbeiterpartei". Beide waren auf Völkermord an den "In-homogenen
    Ethnien" gerichtet. Im deutschen Fall waren es die Juden und die Zigeuner, im Fall Tschechiens waren es die Deutschen, und - paradoxerweise - auch die Juden (Siehe Gerhard Scholten's Buch "Zwischen allen Lagern". Der Autor, Vater des BM.i.R. Rudolf Scholten, wurde nach seiner Rettung aus Ausschwitz in seiner Heimatstadt Prag von den Benesch-Schergen in denselben Gefängnissen eingesperrt, wie vorher von den Nazi). Die "Sudentaks" der Tschechen sind die "Saujuden" der Deutschen.
    Auch die schrankenlose Freigabe der ungeborenen Kinder im Mutterleib laut "EU-(Un)-Recht soll den Blutdurst der Epigonen des Verbrechens in Paris vom 14. Juli 1789 stillen. Die französische Nationalhymne preist den Holokaust - verschiedener Varianten - mit der Strophe: "Aux armes, Citoyens! Formez vos battaillons!
    Marchons, marchons, qu'un sang impur abreuve nos sillons" ="Zu den Waffen, Bürger, Formiert Eure Bataillone! Marschieren wir, marschieren wir, damit unreines Blut unsere Gossen fülle!" - Mehr Nazi geht nicht, doch ist das die Ideologie der EU. Auch dagegen muß sich Österreich wehren, der Feindstaat aller Glaubensfeinde - wie der Fall Waldheim/Watchlist -eingefädelt von den inneren Feinden Österreichs -beweist.
    A.E.I.O.U. = Austria erit in orbe ultima = in Österreich wird die Zivilisation überleben.
    Gott schütze Österreich vor den Revoluzzer - Nazi!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Juli 2015 09:35

      Korrektur:
      "Auch die schrankenlose Freigabe der ungeborenen Kinder "zur Schlachtung" im Mutterleib laut "EU-(Un-)Recht"....

    • F.V. (kein Partner)
      30. Juli 2015 03:28

      Herr Dr. Ortner,

      ihr Kommentar trifft ja weitgehend zu, aber warum glauben Sie, daß die EUdSSR, die sich als Räuberhöhle und – wie sie ja selbst festgestellt haben – zum atheistischen Zwangsregime gewandelt hat (ich glaube freilich, daß es nie etwas anderes war), eine Fluchtmöglichkeit für Österreicher sein könnte?

      Zwar haben sie recht, daß die kriminelle Parteien-Diktatur unerträglich wäre, aber ich denke, wir kämen bloß vom Regen in die Traufe, wenn die EUdSSR der einzige Ausweg wäre.

    • fewe (kein Partner)
      30. Juli 2015 07:15

      Ich verstehe eigentlich nicht, was so schlecht daran sein soll, wenn ein Staat ethnisch homogen ist. Menschen der selben Herkunft und Kultur verstehen sich untereinander doch besser. Wer hat denn einen Vorteil davon, wenn sich ständig Rivalitäten bilden. Ich bin beispielsweise nichts darauf neugierig mit Leuten konfrontiert zu sein, die sich wie Gorillas aufführen und man ständig damit rechnen muss, dass jemand aus heiterem Himmel ausrastet und jemanden zu Tode prügelt. Das war vor der Bereicherung eher sehr selten der Fall.

      Man fordert ja übrigens in der EU nur das Abschwören des Nationalismus innerhalb der Mitgliedsstaaten der EU. Aber wer nicht in jedem zweiten Satz bekräftigt, ein glühender Europäer zu sein, ist unten durch. Im Dritten Reich musste man auch nationalistisch Deutsch sein und durfte nicht österreichische Gefühle haben. Ich sehe leider keinen Unterschied. Natinalismus sehr wohl, aber nicht für Österreich oder Deutschland (geradezu kriminiell).

  29. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2015 09:24

    Wie sollen wie Bürger was Besseres (als die EU)v gründen können, wenn wir es nichtmal
    schaffen, uns von einer schwachsinnigen nationalen Regierung zu befreien ?@!
    Und warum so ein "Befreiungs-Schlag" Wunschdenken bleiben wird, daß wird uns ganz
    exquisit - gewissermaßen im kleinen Kreis - bei der Wien-Wahl äußerst anschaulich vor
    Augen geführt werden !

    • machmuss verschiebnix
      28. Juli 2015 09:26

      ... offenbar glauben allzuviele immer noch, es wäre damit getan, wenn Marionetten
      ausgetauscht werden !

    • fewe (kein Partner)
      30. Juli 2015 14:41

      Und manche glauben, dass es eine Lösung wäre, die kleinen gegen die großen Marionetten auszutauschen.

      Die Herrscher sind Goldman Sachs und Freunde.

      Je größer die Pufferzone zu diesen, desto besser - geringer das Übel - und daher auch Regierungen der Staaten und keine Zentralregierung.

  30. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2015 09:11

    Die Suche nach Grundwahrheiten gestaltet sich nicht nur für die "EU-Radfahrer"
    schwierig. Auch auf nationaler Ebene versucht man allerortens Kartenhäuser
    aufrecht zu erhalten, deren Einstürzen - ja wem eigentlich - weh tun würde ?!

    Ist nicht die Geld-Druckerei der EZB die wahrscheinlich größte Dimension von Betrug
    aller Zeiten ? Da werden mit dem Vorwand Griechenland - somit den EURO - retten zu
    müssen (wie lächerlich) Unsummen in den virtuellen Kapital-Fluß anglo-amerikanischerZocker-Banden (und ihrer weltweiten Verbündeten) eingespeist, weil dieses
    "System" sonst zusammenbrechen würde wie ein Kartenhaus ohne Substanz !

    Diese Betrüger werden solange die Völker ausbeuten, wie diese Völker ihren nationalen
    "für das Volk" Regierenden auf den Leim gehen und ihren "Gerechtigkeit" heuchelnden
    Ausbeutern hinterherlaufen.


    Das Radfahren in die falsche Richtung war ja in den Nationalstaaten Bürgerpflicht,
    schon lange bevor es die EZB gab. Die Leute "dürfen" sich abstramplen um ein
    polit-mafioses System aufrecht zu erhalten, welches bei einer tiefgreifenden
    Strukturbereinigung nicht nur eliminiert werden müßte, sondern deren Akteuere
    auch gleich in einem Hochsicherheits-Trakt interniert werden würden ! ! !

    Was spricht also dagegen »... die Nationalstaaten immer noch mehr zu entmachten « ?
    Die fehlende Strukturbereinigung bei jenen, die es allenfalls tun könnten,
    spricht ganz klar dagegen, denn es wäre um Potenzen schlimmer, den EU-Ausbeutern
    dann restlos ausgeliefert zu sein !

    Das Ganze könnte man wohl auch mit einem
    Beatles Refrain auf den Punkt bringen:
    ...
    the man of the thousand voices
    speaks perfectly loud
    ...
    but the fool on the hill
    sees the sun going down
    and the eyes in his head
    see the world spinning round
    ...

  31. Fabri
    28. Juli 2015 08:32

    Man sehe mir meinen unsäglichen Kommentar nach; als Morgenmuffel, der, unerklärlicherweise, gut gelaunt in den Tag gestartet ist, konnte ich mich nicht bremsen:

    1. Oh alte Wirtschaft seinigen it, wohin bist du entschwunden?
    Nie kehrst du wieder gold'ne Zeit, so frei und ungebunden!
    Vergebens spähe ich umher ich finde deine Spur nicht mehr.
    [: Oh jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum!:]

    2. Die Guthaben sind aufgebraucht, es sank die Idee in Trümmer,
    die Industrie der Hedgefonds Raub, verblichen ist ihr Schimmer.
    Verklungen ist der Jubelsang, verhallt der Worte hohler Klang.
    [: Oh jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum! :]

    3. Nun sind wir die vom breiten Stein, stets wankten und stets wichen,
    die ohne Moos und Scherz und Wein, den armen Griechen glichen?
    Wir sehnen uns mit traur'gem Blick in den Nationalstaat zurück.
    [: Oh jerum, jerum, jerum, oh quae mutatio rerum! :]

    • Der Tetra
      28. Juli 2015 08:34

      Man ersetze "unsäglichen" bitte mit "unsachlichen" und denke sich Wirtschaftseinigkeit ;)

  32. Rau
    28. Juli 2015 08:03

    So funktioniert die ganze Wirtschaft! Das Fahrrad, das immer weiter und auch immer schneller fahren muss, ist doch die passende Metapher für das fast schon religiöse Dogma vom ewigen Wachstum.

    • Pennpatrik
      28. Juli 2015 08:09

      In der Wirtschaft gibt es aber Krisen, Insolvenzen, neue Unternehmen , Wachstum und Schrumpfung.
      Deswegen funktioniert sie auch.
      In der sozialistischen Planwirtschaft gibt es das nicht, weswegen immer wieder das ganze System untergeht.

    • Rau
      28. Juli 2015 12:11

      Und in der freien Marktwirtschaft geht nur die Masse der Bürger unter, das nehmen die Eliten in Kauf, aber für die Betroffenen macht das keinen Unterschied. Den Kapitalismus im Endstadium kann man derzeit übereall besichtigen, vor allem in den US

    • Pennpatrik
      28. Juli 2015 19:13

      Die "normale" Wirtschaft eines Landes mit nationalen Unternehmen, möglicherweise Familienunternehmen hat mit dem, was Sie "Kapitalismus" nennen, nichts zu tun.
      Die Konzerne sind noch mehr die Feinde der nationalen Wirtschaft als die Feinde der Dienstnehmer.
      Dieses "Kapitalismus" ist unklar, unrichtig, undefiniert und nichtssagend.

      Zu keinem Zeitpunkt gab es in Europa eine "freie Wirtschaft". Schon im Mittelalter gab es Regeln sowohl für Unterneher als auch für Dienstnehmer. Bevor sich die Hyänen des internationalen Kapitals und die des Marxismus gemeinsam auf uns stürzten, wurden Sozialgesetze eingeführt und Sozialeinrichtungen geschaffen.

      Sozialismus und Großkapital gehen Hand in Hand, wie man im Inland und vor allem in Brüssel sieht.
      Währenddessen bekämpfen die linken Dumpfbacken die nationalen Unternehmer. Wie dumm - wie unsinnig - wie kurzsichtig.

    • F.V. (kein Partner)
      30. Juli 2015 03:36

      Rau,

      eine sehr gute Analogie.

      Die Einwände im ersten Kommentar von Pennpatrik sind ein Denkfehler. Was er als Schrumpfung, Krise erwähnt und für das Funktionieren verantwortlich hält, sind doch deshalb die "Krisen", weil das exponentielle Wachstum in der endlichen Welt immer wieder zum Kollaps führen muß. Wenn erst ein paar Unternehmen scheitern, kann man das als Auslese im Wettbewerb kaschieren, wenn es plötzlich sehr viele sind, liegt das an der Exponentialfunktion.

      Mit Planwirtschaft hat das nichts zu tun, sie unterliegt demselben Problem. Im übrigen funktioniert eine Wirtschaft ohne Planung überhaupt nicht.

  33. Gerhard Pascher
    28. Juli 2015 07:42

    Die Akteure der europäischen Politik verwenden manchmal den Begriff „Fahrradtheorie“, der zufolge die zentrifugale Tendenz in der Integration nur über die Formulierung stets weiterreichender Zielsetzungen kontrolliert werden kann.
    Als ständiger Fahrradfahrer weiß ich aber auch, dass man dabei immer die Nase hochhalten und gleichzeitig nach unten treten muss. Daher sollte man beim Vergleich mit dem Fahrrad auch dies beachten.

    Das öffentliche Eingestehen von Fehlern sowie das dazu notwendige Entschuldigen sind leider – im Gegensatz zur fernöstlichen Praxis – im Westen nicht üblich, denn dabei könnten sich die Verantwortlichen eine Blöße geben und plötzlich menschliche Schwächen zeigen. Daher wird lieber weiterhin ständiges Machtstreben demonstriert und mit dem Geld anderer Leute großzügig umgegangen. So wie viele Jugendliche der heutigen sog. Y-Generation alles besser wissen und die Erfahrungen der älteren Leute gar nicht mehr abfragen, so lassen sich die derzeitigen Machthaber auch nicht durch Beispiele aus der Geschichte belehren.

    Ich wünsche mir an den Spitzen kluge und weise Leute, welche sich nicht ständig „prostituieren“, sondern lieber mit entsprechendem zeitlichen Abstand nach reiflicher Überlegung aller PROS and CONS Maßnahmen treffen, welche langfristig für das Volk zum Vorteil reichen. Jeder Verantwortliche, welcher die Pflicht für Entscheidungen trägt, hat aber auch das Recht, einmal eine Fehlentscheidung zu treffen. Aber dies nur einmal und dann daraus die Konsequenzen zu ziehen.

    Junkers, Schulz et al. sind typische Beispiele in der EU, welche vom Machtrausch besessen sind und ggfs. auch über Leichen gehen. Solche Leute tun der europäischen Bevölkerung nichts Gutes.

    • Riese35
      28. Juli 2015 09:01

      @Gerhard Pascher: *****************************!

      >> "So wie viele Jugendliche der heutigen sog. Y-Generation alles besser wissen und die Erfahrungen der älteren Leute gar nicht mehr abfragen, ..."

      Natürlich tun sie das! Sie sind ja durch Schulen und Fachhochschulen gegangen, wo zertifiziertes Lehrpersonal nach zertifizierten Lehrplänen sie unterrichtet hat. Und sie haben selbst eine Unzahl von Zertifikaten gesammelt. Und die heutigen Schulen sind qualitätszertifiziert! ISO-zertifiziert! Und alles ist fein säuberlich dokumentiert.

      Was kann dagegen die ältere Generation aufweisen? Ein so ausgereiftes und vielfältiges Schulsystem hat es zu unseren Zeiten noch gar nicht gegeben, durch das nun unsere Jugend geht! Und wieviele Zertifikate haben wir? Vielleicht ein Doktorat. Und dann noch vielleicht eine Berufsprüfung. Das war es dann aber auch fast schon. Diese Zertifikate haben aber meistens kaum etwas damit zu tun, was wir tatsächlich beruflich tun.

      Zu unseren Zeiten machten die Lehrer, was sie wollten. Wir mußten alle ihre Spinnereien ertragen. Sie waren zwar oft Originale, aber mit qualitätsgesichertem Unterricht, wie er heute stattfindet, hatte das alles nichts zu tun. Daher bauen unsere Vorschläge und Entscheidungen mehr auf emotionale Erfahrungen auf und sind lange nicht so fundiert wie die unserer überall zertifizierten Jugend.

      Heute unterliegt der Schulunterricht einer umfangreichen Qualitätskontrolle (Anm.: genau so wie Griechenland ja auch laufend kontolliert wurde, seit es zur EU und zum EUR-Raum gehört). Heute ist jede Maßnahme, die die Qualität hebt, dokumentiert! Früher hat sich darum leider niemand geschert. Kann man heute alles nachlesen. So wie auch seinerzeit bei jedem Grenzübertritt in einen sozialistischen Staat alle Details dokumentiert werden mußten (Visaanträge, Einreiseformulare, Deklarationen, Geldwechsel etc.). Wenn man früher kein Geld mehr gehabt hat, hat man einfach - leider ohne viel zu denken und nur aus emotionalen Gründen - bei den Ausgaben gespart. Heute ist das Gott sei Dank anders: es gibt Dokumentationen, Aktionspläne etc. Alles Maßnahmen, die heute die Qualität heben.

      Kein Wunder, wenn unsere Jugend diesbezüglich heute viel besser aufgestellt ist als wir.

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2015 10:41

      @ Riese35

      ******************** !

      @ Gerhard Pascher

      ******************** !

    • Riese35
      28. Juli 2015 11:10

      Noch ein Schlußgedanke: Während in Griechenland Metaxa und Ouzo für gute Prüfungsergebnisse gesorgt haben, als die Einhaltung diverser Wirtschaftskriterien durch EU-Kontrollorgane überprüft wurde, sorgt in unserem modernen Schulsystem das Smartphone für gute Prüfungsergebnisse und das Sammeln von Zertifikaten.

  34. Wertkonservativer
    28. Juli 2015 07:32

    Nun,auch nach mehrmaligem Durchlesen des heutigen A.U.-Beitrages, kann ich nicht klar erkennen, ob unser Blogmaster die EU nun für doch eigentlich sinnvoll und für Europa notwendig, oder sie bereits knapp vor dem Ende sieht.

    Ich gestatte mir die Vermutung, dass er die EU - bei allen ihren, auch von ihm aufgezählten Fehlern und Mankos - doch für den einzig richtigen Weg in Richtung Zukunft unseres Kontinents ansieht.
    Natürlich ist meine Vermutung möglicherweise auch irrig: eine gelegentliche Präzisierung könnte hier für Zweifler wohl hilfreich sein!

    Dass Reparaturen und Begradigungen am EU- Regelwerk notwendig sind, ist wohl unbestritten: die Grundkonstruktion und die Idee dahinter sind nmA. zukunftssicher!

    Im klaren Bewusstsein, hier wieder Häme bis Hass zu ernten, sage ich meine Meinung ganz klar heraus:

    ich halte die Europäische Union für den fortschrittlichsten und sinnvollsten (freiwilligen) Zusammenschluss europäischer Völker zum allgemein Besten des Kontinents und seiner Menschen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      28. Juli 2015 08:00

      Genau, ich sehe nach wie vor mehr Vor- als Nachteile bei der Mitgliedschaft in der EU. So wie aber auch die fast 100jährige österr. Verfassung nicht mehr zeitgemäß ist, sollten auch die Ziele der EU neu definiert und entsprecheend korrigiert werden. Daher sehe ich die Kritiken von Cameron und Orban auch von der positiven Seite, welche hoffentlich ein Umdenken erzwingen. Anderenfalls entwickelt die EU ein nicht erwünschtes "Eigenleben", welches nicht mehr wirklich überschau- und regierbar wird.

      So wie in der Wirtschaft gibt es auch in der Politik ein scheinbares "Naturgesetz" der ständigen Vergrößerung von Organisationsformen usw. Daher sollte auch die EU sich administrativ und fachlich "gesusndschrumpfen" und auf neu formulierte Ziele konzentrieren. Allein das Desaster mit Griechenland zeigt, dass die EU kein Bundesstaat (wie die USA) mit vielen zentralen Vollmachten sein will und daher den einzelnen Staten wieder mehr Individualität zugestehen muss. Wir Europäer haben - im Gegensatz zu den USA - unterschiedliche Geschichte und wollen daher großteils unsere Eigenständigkeit behalten. Auch ist Europa kein Einwanderungsland, wie es die USA, Kanada und Australien schon immer waren. Daher muss auch die aktuelle Flüchtlingspolitik anders beurteilt werden. Auch hier haben Juncker, Schulz & Co bisher immer alles falsch gemacht.

    • Pennpatrik
      28. Juli 2015 08:04

      Ich vermute, die Aussage soll sein, daß die EU untergehen wird, wenn sie keinen Mechanismus findet, der Korrekturen von Fehlentscheidungen erlaubt.
      Derzeit existiert kein derartiger Mechanismus, was bedeutet, daß die EU in einer existentiellen Krise ist.

    • Normalsterblicher
      28. Juli 2015 11:16

      @ Pascher

      Allein das Desaster mit Griechenland zeigt, dass die EU kein Bundesstaat (wie die USA) mit vielen zentralen Vollmachten sein will und daher den einzelnen Staten wieder mehr Individualität zugestehen muss.

      Gerade in einem USEU-Gebilde nach dem Muster der USA würde GR nicht aus seiner finanziellen Verantwortung entlassen werden.

      Ein solches Bundesstaatenkonzept wollen aber die EU-Weltmachtstrategen gar nicht. Sie wollen - getreu der ideologischen Prägung der handelnden Personen - den Reichen nehmen und den Armen geben, und sich dabei als Ernährer der Massen gebären!

    • Normalsterblicher
      28. Juli 2015 11:17

      [recte:] ... gebärden.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. Juli 2015 09:48

      Sind im Endeffekt all´ die bemühten, klugen, seriösen und faktenbezogenen Beiträge rund um die EU nicht reine Verschwendung von Lebenszeit?

      Trifft das nicht auch auf den Gedanken der Gründung einer neuen Partei zu, die vom bestehenden nationalen und internationalen System (und dessen Medien!)ehestens gemeuchelt werden würde?

      Man muß mit Dr. Unterberger nicht immer einer Meinung sein. Doch mit dem folgenden Satz hat er den Kern des Problems kurz und prägnant beschrieben:

      "Deshalb ist die Schweiz das langfristig stabilste System Europas, weil dort die direktdemokratischen Bürger Überregulierung, Machtakkumulierung, Elitenhochmut und Overstretching verhindern können."

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. Juli 2015 09:50

      Fortsetzung:

      Wenn es uns nicht gelingt, aufgrund kommender Wahlen, dieses System aufzubrechen, wirkliche direkte Demokratie einzuführen und die Eigenständigkeit Österreichs (nicht Abschottung!) innerhalb Europas "nach dem Muster der Schweiz" zu erreichen, wird Österreich mit dem Moloch EU untergehen!

      Die EU ist unfähig, die wirklichen Probleme Europas zu lösen! Wann hatte es je einen funktionierenden Staatenbund gegeben, in dem Nationen (und Völker!) mit den verschiedensten Sprachen, Lebensauffassungen, Religionen u. Kulturen, Wirtschafts-, Bildungs-, Sozial- u. Verteidigungssystemen etc. etc auf Dauer erfolgreich aufgingen?

      Welche Antworten hat z. B. nicht nur die österreichische Innen- und Außenpolitik, sondern auch das EU-Parlament, auf die dramatisch ansteigende Einwanderungswelle aus dem Balkan, Afrika und dem arabischen Raum?

      Sind aus wirtschaftlichen Gründen Auswandernde gleichzusetzen mit Flüchtlingen lt. Genfer Flüchtlingskonvention? Hat die "Sprachlosigkeit" und vielfach nicht vorhandene berufliche Ausbildung zahlloser Einwanderer nicht auch etwas mit der rasant ansteigenden Arbeitslosigkeit zu tun? Ist Österreich schon aufgrund seiner bewohnbaren Fläche tatsächlich ein Einwanderungsland? Wievielen Einwohnern kann Österreich Arbeit geben?

      Wie begegnet die nationale Politik den Ängsten der eigenen Bevölkerung!? Sind a l l e Argumente irritierter Bürger (siehe Traiskirchen etc.) tatsächlich und automatisch gleichzusetzen mit hetzerischer Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und sonstigen Ismen?

      Ist es wert, nur wegen einer gemeinsamen Währung in einem Gebilde zu verbleiben, in dem z.B. der wirtschaftlich Erfolgreichere den wirtschaftlich Schwächeren auf Dauer unterhalten muß? Ist das nicht wirtschaftliche Perversion in Reinkultur? Ist nicht jeder Staat in erster Linie für sich selbst und seine Bürger verantwortlich? Hat nicht das Beispiel Griechenland diese wirtschaftliche Perversion in erschreckendem Ausmaße verdeutlicht? Und: Haben nicht jene europäischen Länder, welche zwar nicht so gravierende, jedoch ähnliche Probleme hatten, durch ihr eigenständiges Handeln gezeigt, dass man sich am eigenen Schopf aus dem Schlamassel ziehen kann - wenn man nur will?

      Wir gehen äußerst unruhigen innen- und außenpolitischen Zeiten entgegen. Ob die dzt. herrschenden Parteien die genannten Fragen beantworten und diesen existenzbedrohenden Problemen erfolgreich entgegentreten kann, darf aber schon sehr stark in Zweifel gezogen werden...

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. Juli 2015 10:05

      AUs Artikel ist ein vernichtendes Urteil über das dem eigenständigen menschlichen Geist zuwiderlaufenden Gebildes EU und läßt sich an drei Sätzen festmachen:

      "Das Ganze wird dadurch verschlimmert, dass die EU – wie fast jede politische Struktur! – ständig zu immer noch mehr Regeln tendiert. Massive Überregulierung und imperiales Overstretching sind aber langfristig der Tod jedes politischen Gebildes. Deshalb ist die Schweiz das langfristig stabilste System Europas, weil dort die direktdemokratischen Bürger Überregulierung, Machtakkumulierung, Elitenhochmut und Overstretching verhindern können."

      Wer das nicht versteht, vermag nicht sinnerfassend zu lesen. Mit leerem Gewäsch werden aber die Probleme Europas und damit auch Österreichs nicht gelöst werden können!

  35. Patriot
    28. Juli 2015 04:55

    Genau deshalb bin ich für den Austritt aus der EU. Wo nicht gewählt werden darf, erfolgt eben die Abstimmung mit den Füßen. Und niemand braucht sich vor den Folgen fürchten. Die EU produziert heute per Verschuldungspolitik, Massenmigration und Gesellschaftszerstörung weitaus mehr Schaden als es ein Austritt jemals könnte.

    Das kranke Gebilde EU ist nicht reformierbar, und muss samt dem unseligen Personal abgesetzt werden. Und dann kann man aus den bitteren Erfahrungen lernend etwas besseres gründen.





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