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Unternehmer quälen

Wie wirtschaftsfeindlich Österreich ist, zeigt sich nicht nur an den Schikanen durch Arbeitsinspektorate, Gewerbe- und Baubehörden, Steuerprüfer und viele andere Ämter, deren ganzes Selbstverständnis im Unternehmer-Quälen besteht. Am deutlichsten wird das im Sozialversicherungssystem.

Etwa an den Beiträgen zur Pensionsversicherung. Diese sind nämlich für den Arbeitgeber ohne jeden objektiven Grund höher als das, was den Mitarbeitern selber für ihre Pension abgezogen wird. Überdies zahlt den allergrößten Teil der Pensionskosten der Steuerzahler – also wieder insbesondere jeder einzelne Unternehmer, nur auf einem anderen Weg.

Von den eigentlichen Pensionsbeiträgen sieht jeder Arbeitnehmer nur seinen eigenen Beitrag, der ihm abgezogen wird. Der scheint auf dem Lohnzettel auf. Und schon das führt bei Vielen zur Empörung ob des weiten Auseinanderklaffens ihrer Brutto- und Netto-Bezüge.

Aber nirgendwo sieht ein Arbeitnehmer den noch deutlich größeren Betrag, den sein Arbeitgeber zusätzlich für ihn in die Pensionskasse einzahlen muss. Das läuft für jeden Unselbständigen völlig geheim ab. Daher haben die Allerwenigsten eine Vorstellung von den Gesamtkosten ihres Arbeitsplatzes. Sie haben daher auch kein Gefühl, wie viel ihre Arbeit einbringen muss, damit ihre Beschäftigung für das Unternehmen nicht ein Verlustgeschäft wird.

Noch schlimmer, aber weitgehend unbekannt: Die Arbeitgeberbeiträge zur Pension steigen viel rascher als das, was den Arbeitnehmern abgezogen wird. Waren die Arbeitgeberbeiträge zur Pension 1980 in Summe „nur“ um zehn Prozent höher als die der Beschäftigten selbst, so mussten die Unternehmen 2013 schon 22 Prozent mehr zahlen.

Wen wundert es da, dass immer seltener jemand noch neue Jobs schafft?

Das gewerkschaftliche Selbstverständnis lebt immer noch von dem selbst gezimmerten Narrativ aus dem 19. Jahrhundert, dass im Luxus schwelgende Unternehmer ihre Arbeiter bis weit unter die Armutsschwelle ausgesaugt hätten. Das war freilich schon damals eine Mär: Wollten doch Millionen unbedingt so einen „ausgebeuteten“ Fabriks-Arbeitsplatz, weil er zehnmal einträglicher und besser war als ihre frühere Existenz als besitzlose Knechte, die im Stall schlafen mussten.

Es ist nicht Verdienst der Gewerkschaften, dass es Arbeitern heute viel besser geht als damals. Es ist vielmehr einzig die Frucht des technischen, des wissenschaftlichen, des marktwirtschaftlichen Fortschritts. Gewerkschaften haben letztlich nur eines auslösen können: Arbeitslosigkeit. Diese entsteht immer dann, wenn sie höhere Löhne durchsetzen, als Fortschritt und Konkurrenz erlauben.

So haben die griechischen Gewerkschaften im ersten Euro-Jahrzehnt um 30 Prozent höhere Lohnsteigerungen durchgesetzt als in der gleichen Zeit die deutschen. Jetzt muss ganz Griechenland bitter für diesen „Erfolg“ büßen. Und wer ist wohl an der jetzigen Massen-Arbeitslosigkeit schuld? Deutschland oder die griechischen Gewerkschaften?

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 11:04

    Na, ja, das ist ja lang nicht alles, was ein Unternehmer einem unselbständig Erwerbtätigen geben muss.

    Ich möchte erinnern an den 'adäquaten' sicherheitstechnisch' ausgereizten Arbeitsplatz, den man etwa bei den staatlichen Lehrern und Beamten, bei den Gewerkschaftsmitarbeitern NICHT findet, oder an den Dienstgeberbeitrag an die Gemeinden, oder an die Ausrüstung des Arbeitsplatzes samt Infrastruktur und deren Erhaltung, oder an die Urlaubszeiten, die Krankenstandszeiten und -fortzahlungen. an die Kuraufenthalte, die Amtswege, die Karenzierung, die Reisekostenvergütungen, das Dienstauto, die Kinderpflege, den Mamamonat, den Papamonat und so weiter und so fort.

    Nein noch nicht genug ?

    Die Kosten beim Buchhalter oder Steuerberater für die Dauer von Steuerprüfungen oder Sozialversicherungsprüfungen.

    Bei meinem Unternehmen hatte ich Faktor 2, weil ich verständnisvolle und effiziente Mitarbeiter hatte. Ich würde gerne diesen Effizienzfaktor im Verhältnis zum Nettolohn in den Magistraten der Gemeinde Wien etwa erfahren wollen ...

    Noch immer nicht genug ?

    Die Unternehmer sind Ausbeuter, wie meinen da unsere werten 'Gewerkschafter', wobei da auch noch die Frage bei mir auftaucht, was denn die so netto scheffeln und wer das Brutto dazu und wer dann noch den Arbeitgeberanteil bezahlt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 10:33

    Es gibt noch viele weitere Gründe, warum Standortentscheidungen gegen Österreich fallen müssen.

    • Die Arbeitskosten sind viel zu hoch

    • Eine Leistungsentlohnung ist nicht möglich
    („Akkordlohnsysteme“, „Bonussysteme“) – alle Möglichkeiten, Mitarbeiter, die mehr leisten mit einem „Bonus“ zu belohnen werden steuerlich oder arbeitsrechtlich bestraft

    • Flexibilisierung der Arbeitszeit extrem eingeschränkt

    • Kaum vorhandene Bereitschaft zur Mobilität (auch bei Führungskräften)

    • CO2 Zertifikate (wer ist so dumm, in Österreich ein Stahlwerk neu zu eröffnen?)

    • LKW Fahrverbote – da es verboten ist, an Wochenenden auszuliefern, müssen für die Produktion an Wochenende riesige, unnötige Lagerkapazitäten geschaffen werden

    • Es gibt in Österreich kaum noch junge Menschen, die etwas leisten wollen – „work life balance“ heißt das Schlagwort (sie müssen wieder „hungriger“ werden die Jungen!)

    Ich hatte viele Situationen, wo ich klar feststellen musste, dass sich die Erzeugung eines bestimmten Produktes in Österreich wegen der oben angeführten Einschränkungen nicht lohnt und daher ins benachbarte Ausland verlegt wurde. Die Nachbarstaaten (Tschechien, Slowakei, Ungarn …) haben solche Vorschriften nicht haben aber gleichzeitig sehr leistungsfähige und gut ausgebildete Arbeitskräfte – vor allem mit Ungarn habe ich in letzter Zeit sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Unsere in der „Sozialpartnerschaft“ verhandelte Gesetzgebung wird immer mehr von Arbeiterkammer und Gewerkschaften dominiert, was Unternehmen gegenüber zu einer immer restriktiveren Gesetzgebung führt.

    Wir werden nur durch einen massiven Crash von dieser anachronistischen (aber real existierenden) Koalition aus Wirtschaftskammer und Gewerkschaft befreit werden; aber daran arbeiten sie ja ganz intensiv, indem sie Unternehmer und Unternehmen aus Österreich vertreiben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 11:06

    » Wen wundert es da, dass immer seltener jemand noch neue Jobs schafft? «

    Und was meint der Genosse Faymann dazu :

    » … Performance Österreichs besser als die der meisten europäischen Länder und das lassen wir uns auch nicht von der Opposition schlecht reden", «

    Aha ! Und warum wandern jetzt sogar schon mittelständische Unternehmen nach
    Bratislava ab - ?@! - wohl nur, weil's denen bei uns zu GUT geht [aufstampf] .

    Wenn ich so einen Schwachsinn höre, bekomme ich einen dicken Hals. Als gelernter
    Ösi weiß man aber, daß es Nichts hilft, wenn man seinen Zorn auf die Marionetten
    fokussiert, welche auf der Politbühne ihr volkloristisches Stück "Demokratie"
    vorhüpfen.

    Die allgemeine Tendenz im System Österreich zeigt anschaulich wohin es führt,
    wenn einem Organismus die selbstregulierenden Kräfte abhanden kommen:
    Krankheit, Siechtum, Tod ! ! !

    Vergleichsweise hat das System Österreich gleich zwei tödliche Krankheiten, Krebs
    und Auto-Immunschwäche - das Immunsystem (die Intellektuellen) beseitigt nicht die
    Metastasen (mehrgleisige Verwaltung u.dgl.), sondern die gesunden Zellen (Wirtschaft).

    Momentan befindet sich dieser Patient noch in der Phase der Hoffnung auf den
    rettenden Aufschwung, weil aber sein gesamtes Verhalten zur "Kranheit" geführt hat
    und diese weiter voran treibt, wird dem System Österreich zunehmend auch diese
    Hoffnung abhanden kommen !

    Anders gesagt: Jeder, der in irgendeiner Form schon mal mit einem Staatsstreich
    geliebäugelt hatte, kann sich "getrost" zurücklehnen und darauf warten, daß sich
    dieses System - ganz verlässlich - selber in den Gulli wirft ! ! !

  4. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 11:40

    Alles mit Zustimmung der Sozialisten-ÖVP!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 22:54

    Nicht nur Unternehmer werden gequält, sondern ALLE die nur irgendwie leistungsbereit und kreativ sind.

    Dieses Wochenende veranstaltete eine unserer freiwilligen Ortsfeuerwehren ihr jährliches Fest, um für den Verein Geld zu erwirtschaften, welches logischerweise für neue Gerätschaft, etc. dient, die sie wiederum freiwillig - zum Wohle der umliegenden Bürger -, im Bedarfsfall einsetzen.
    Diese Leute nehmen sich großteils eine Woche Urlaub um den Arbeitsaufwand zu bewältigen, denn es geht um die GEMEINSAME SACHE. Und nun kommt´s: Nach etwa 40 J. Festerfahrung - ohne gröbere Zwischenfälle - wird der Verein zum Ausschreiben der unsinnigen Allergenverordnung gezwungen. Speisen die der Verein anbietet müssen entsprechend gekennzeichnet werden, Mehlspeisen, welche meist die Frauen der Feuerwehrmänner zur Verfügung stellen, müssen zwar erfaßt und dokumentiert werden, jedoch unterliegen nicht der Allergenverordnung.
    Nun fragt sich der noch denkende Bürger zurecht über den Sinn dieser Verordnung, die ohnehin niemand der Gäste beachtet. Weiß doch ohnehin der "Nußallergiker" daß er sich kein Nußkipferl gönnen darf und der Laktatempfindliche wird sich keinen Milchpudding bestellen. Aber der Amtsschimmel reitet, schlimmer als er jemals in Erscheinung trat.
    Nun, die "Fete" ist vorüber, sämtliche Mehlspeisen sind aufgegessen, KEIN anaphylaktischer Schockpatient war auszumachen..............sicher Dank der Allergenverordnung.

    Dieser Staat, diese EU - womit natürlich das politische Personal gemeint ist -, ist völlig verrückt und aus den Fugen geraten. Man muß ihnen hochoffiziell erklären, daß er nur Zahlen und Daten bekommt die wir auch hergeben wollen. Basta! Ziviler Widerstand gegen diese Bande von Staatsschmarotzern ala Politiker, Gewerkschafter und sonstiger Parasiten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorÖkonomie-Vergelter
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 12:35

    So sehr ich Herrn Unterberger zustimmen muss, dass einiges an der Rechtsbefolgungsbürokratie schikanös und das vom politisch-administrativen Apparat gezeichnete Unternehmerbild zwecks Selbstüberhöhung diffamierend ist, so wenig kann ich den sonstigen Ausführungen zur Sozialversicherung beipflichten:

    Erstens beträgt der Dienstgeberbeitrag zur eigentlichen (ASVG-)SV-Pension nicht 22, sondern noch immer 12,55 Prozent (für 2015) bei den laufenden Bezügen. Obwohl im Moment wirklich alle Gebietskrankenkassen/Sozialversicherungsserver unerreichbar sind, kann ich dafür zwei Links als Quelle anbieten, bei der verschlafenen WKO allerdings nur für das Jahr 2014:

    https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Aktuelle-Werte/Beitragswesen_Dienstnehmer_2014.html

    http://www.kmu-rechnungswesen.at/lv/freier-dienstvertrag

    Der letzte Link betrifft das aktuelle Jahr 2015, allerdings mit dem Schönheitsfehler, dass er sich auf freie Dienstnehmer bezieht. Die Unterschiede zum "normalen" unselbständigen Mitarbeiter sind aber bis auf das 13. und 14. Gehalt ohnedies weggefallen.

    Was Sie, Herr Unterberger, meinen, ist der Dienstgeberanteil zur Gesamtheit aller SV-Beiträge (zB KV,UV) - der beträgt tatsächlich im Jahr 2015 21,50 % der laufenden Bezüge - und zwar noch ohne Mitarbeitervorsorgebeitrag (1,53 %) und als Eventualitäten in's Gewicht fallende Kleinigkeiten wie Beiträge zur Schlechtwetterentschädigung etc.

    Freundlicher Ratschlag: Überprüfen Sie bitte die Angaben Ihrer "Ohrenbläser" trotz Zutrauen in die Vertrauenswürdigkeit, im eigenen Interesse!

    Zweitens ist aus Sicht der Pensionsversicherungskassen rein formal bisher tatsächlich weniger für die GSVG-Pension des Unternehmers als für die ASVG-Pension seiner Dienstnehmer eingezahlt worden, weil ja dafür kein Dienstgeberbeitrag eingehoben werden konnte. Nur gesamtstaatlich könnte sich dieses Manko wieder ausgleichen, wenn der Unternehmer gut verdient und mit seiner Einkommensteuer den SV-Ausfall - in Form eines dadurch gestützten Staatszuschusses - kompensiert. Tatsächlich haben aber schon die Apparatschiks anhand der Einkommensberichte des Rechnungshofes überrissen, dass Unternehmer statistisch deutlich schlechter als Mitarbeiter und Staatsbedienstete verdienen, weshalb die Anhebung der SV-Beiträge für die SV-Kassen gedeihlicher und für die Zusatzpensionen der SV-Angestellten einträglicher erscheint.

    -----------------

    Es drängt sich natürlich in diesem Zusammenhang die Vorstellung auf, für Unternehmensführer genauso eine Entsprechung zur Dienstgeberbeitragsvorschreibung vorzusehen, welche dann unmittelbar vom Betriebsergebnis und nicht erst von der Einkommensteuer abgeschrieben werden kann. Freilich ergäbe sich daraus bei Kapitalgesellschaften (hins stark beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführern) mit ihrer separaten 25 %igen Ertragsbesteuerung eine geringere Steuerersparnis und somit auch höhere Gesamtbelastung, was nur bei größeren GmbHs verschmerzbar sein dürfte, nicht aber bei den vielen kleineren. Damit wäre also Unternehmern, die ertragsschwachen GmbHs vorstehen, nicht gedient!

  7. Ausgezeichneter KommentatorFrusti
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 08:06

    Es gibt bereits Lohnverrechnungsprogramme, die auf Wunsch die Gesamtkosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausweisen. Den Arbeitnehmer interessiert aber nur, was am Ende für ihn rauskommt, und das ist verständlich.
    Diese Intransparenz sowie der Gebühren- und Abgabendschungel sind von der Regierung gewünscht. Nur die Auszahlung echter Bruttolöhne könnte Klarheit für Arbeitnehmer darüber schaffen, welch exorbitante Beträge von ihrem erarbeiteten Geld an die Obrigkeit zur Verteilung weitergeleitet werden müssen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2015 02:21

    Der Arbeitgeber zahlt im Grunde garnichts von den so genannten "Lohnnebenkosten". Das zahlt er dem Angestellten und liefert es für ihn ab. Ohne den Angestellten gibt es ja diese KOsten nicht.

    Eine einfache Berechnungsmethode dafür, wie viel ein Mitarbeiter verdienen muss, damit er wieviel netto bekommt - egal, was davon am Lohnzettel steht oder nicht - hat man mir einmal beim Finanzamt gesagt bei Frage nach einer Tabelle dafür: Es ist die Hälfte, egal wie hoch das Gehalt ist. Der Mitarbeiter bekommt also ziemlich genau die Hälfte dessen ausbezahlt, was das Unternehmen für ihn zahlt.


alle Kommentare

  1. timeo (kein Partner)
    05. Mai 2015 18:26

    Ich würde vorschlagen, dass auf den Lohnzetteln, die die Dienstnehmer erhalten, nicht nur die Abzüge des Dienstnehmers aufscheinen, sondern es sollte auch noch folgendes aufscheinen, und zwar folgendermaqßen:
    Sie Kosten unserer Firma .......Euro ( Bruttokosten für die Firma ):
    Davon müssen Sie KV-Beiträge, PBT, etc. zahlen, die Firma zahlt für Sie an DG-Beiträgen ( KV, PBT, ....), sodaß Ihnen nur netto ......Euro überbleiben.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      05. Mai 2015 21:52

      Beispiel gefällig?
      Stundenlohn vom Kunden zu bezahlen: € 70,-- bei monatl. 173 Std. = € 12110,--
      Ich bekomme netto € 12,-- € 2076,--
      Der Firma koste ich zusätzlich € 12,-- € 2076,--Verbleiben der Firma pro Stunde € 46,-- das sind monatlich: € 7958,--

    • heartofstone (kein Partner)
      05. Mai 2015 22:29

      von den rund 8000.- werden wohl das Sekretariat, der Einkauf, der Lagermitarbeiter mit bezahlt ... ein bisserl was geht auf den 13. und 14 Monatsgehalt drauf, krank werdens auch mal ... und 173 bezahlte Stunden beim Kunden wären zwar optimal, spielts aber in den seltensten Fällen ... aber wenns dem Firmenchef was neidig sind dürfen sie sich gerne Selbständig machen und schwimmen dann im Geld /zyn ...

    • Applaus
      06. Mai 2015 10:14

      Applaus für heartofstone für diese Aussage, die hierzulande leider nicht überflüssig ist - wie man sieht!

    • Wolfgang P (kein Partner)
      07. Mai 2015 21:08

      Dieser Kapuzenunsinn ist leider (aufgrund staatlich verordneter Zwangsverblödung?) zu weit verbreitet. Diese Rechnung (Monatsarbeitszeit = verkaufte Zeit) geht nicht einmal in der schmidt'schen NMS durch.
      8.000 fließenin Fruseur und Shopping der Unternehmersgattin... Kosten wie Strom, Heizung, Möbel, Raummiete, Telefon, Internet, EDV, Softwarelizenzen, Werbungskosten, Schulungen, Steuerberatung, Körperschaftssteuer, etcetc. zahlt ja eh "die Firma" ...
      Prost Mahlzeit: Mit solchen Mitarbeitern kannst echt zusperren.
      kapuzl - am besten bald in Frühpension und nebenher feste pfuschen gehen - so ein Depp!

    • Wolfgang P (kein Partner)
      07. Mai 2015 21:08

      Dieser Kapuzenunsinn ist leider (aufgrund staatlich verordneter Zwangsverblödung?) zu weit verbreitet. Diese Rechnung (Monatsarbeitszeit = verkaufte Zeit) geht nicht einmal in der schmidt'schen NMS durch.
      8.000 fließenin Fruseur und Shopping der Unternehmersgattin... Kosten wie Strom, Heizung, Möbel, Raummiete, Telefon, Internet, EDV, Softwarelizenzen, Werbungskosten, Schulungen, Steuerberatung, Körperschaftssteuer, etcetc. zahlt ja eh "die Firma" ...
      Prost Mahlzeit: Mit solchen Mitarbeitern kannst echt zusperren.
      kapuzl - am besten bald in Frühpension und nebenher feste pfuschen gehen - so ein Depp!

    • Kapuzerer (kein Partner)
      08. Mai 2015 13:52

      40 Jahre lang hab ich mir das Gekeife der Unternehmer anhören müssen, keiner von ihnen war imstande mir meine Fragen zu beantworten, vielmehr haben sie mir anstatt Antworten stets zu verstehen gegeben dass ich das nicht verstehe bzw. dass ich überhaupt deppert bin. Warum bloß seid ihr so arrogant? Erklärt doch mal auf Punkt und Beistrich wie es wirklich ist!

  2. Erich Bauer
    05. Mai 2015 16:52

    Also doch. Es scheint fix zu sein. Unser UHBP kann der Einladung nach Moskau am 9. Mai nicht folgen... Er hat wieder mal eine seiner längeren "Sitzungen"! Alle Diplomaten aus West UND Ost haben dafür aber Verständnis gezeigt... Andererseits ist es wahrscheinlich eh besser, dass der EU-Polit-Kindergarten diesen Feiern fernbleibt... Es macht kein gutes Bild, wenn da ständig die Windeln gewexlt werden müssen.

    Schwer zu sagen, aber ich glaub der Kreisky wär schon...

  3. Erich Bauer
    05. Mai 2015 16:29

    Seit einem Jahr schon verfolge ich mit fassungslosem Staunen die diversen "Journaille-Theorien" die da vom "Wirtschaftszusammenbruch" Russlands, aufgrund dieser gestrengen, in Eigenschaft des Welt-Oberlehrers, ausgesprochenen Sanktionen, faseln und daherschmieren... Ja, sogar die "geistige, wie auch Gemüts-Verfassung" von PUTIN oder auch LAWROW wurden Gegenstand astro-typologischer "Gutachten". Ach ja, und überhaupt, das russische Volk treibt sich ja doch nur wodkadurstig in den undurchdringlichen Wäldern Sibiriens herum... gerade noch durch eine hochgehaltene "Ikone" halbwegs domestizierbar! Wer dieser verordneten Lesart nicht folgte, war alsbald ein linker oder rechter "Rand" - gelittener Abschaum halt - unserer "Gesellschaft".

    "Konservativ/liberale"-SOZEN feixten dümmlich: "Na dann geh doch zu den RUSSEN!" Als ob ich mich von irgendwelchen Deppen von irgendwo vertreiben ließe... Wobei ich sagen kann, dass allein das Sicherheitsgefühl auf der Krim HEUTE schon um Vieles größer ist, als hierzulande.

    Die liberal-libertäre Zeitschrift - ef-magazin - sah sich jedenfalls veranlasst einen Ausblick auf den Ausgang des, vom "Westen" ohne Not eröffneten Wirtschaftskrieges zu geben... Wobei man sagen muss, dass auch die Mehrzahl der Autoren dieser Zeitschrift im Zweifel eher transatlantisch "argumentierten".

    http://ef-magazin.de/2014/03/26/5111-putins-schachmatt-rueckkehr-zum-goldrubel
    Rückkehr zum Goldrubel (PUTINS Schachmatt)

    (Auszug aus ef-Artikel): "Stellen wir uns vor, eines schönen Tages, vielleicht schon in diesem Sommer, verkündet Wladimir Putin, dass der Rubel von nun an durch Gold in der Menge x gedeckt sei, was jederzeit von jedermann bei der Zentralbank eingelöst werden könne. Sitzt der chinesische Staatspräsident Xi Jinping neben ihm und verkündet zeitgleich auch den an Gold gebundenen Renminbi? Was geschieht am nächsten Tag? Flüchteten die Menschen panikartig zu Millionen aus Dollar und Euro? Würden sie Schlange stehen vor den Banken in den USA und in der EU? Zerbräche in kürzester Zeit das westliche Finanzsystem zu Staub?

    Natürlich würde all das auch der russischen Wirtschaft (und den Chinesen) sehr schaden. Weshalb man auch so lange gewartet hat. Aber schädigte es Russland (und die Chinesen) in den Wirren eines erbittert geführten „Wirtschaftskrieges“ mehr als den Westen? Wirklich?

    Es wäre nicht das erste Mal, dass „der gute Schachspieler Putin“ seinen überraschten Gegnern einen Zug voraus ist."

  4. MH-0817 (kein Partner)
    05. Mai 2015 15:36

    Russische Unternehmer quälen:
    Europa hat schon ein paar Mal gedacht, den russischen Bär stemmen zu können (wie etwa unter Hitler). Europa hat sich dabei immer in die Hose geschissen.

  5. Erich Bauer
    05. Mai 2015 14:18

    Ein bisschen Pressespiegel. Man sollte wissen, was uns in unserer „besten aller Welten“ noch alles bevorstehen könnte. Scheint, alles deutet auf „Go East“ (???)

    http://www.gegenfrage.com/washington-times-russland-bereit-fuer-den-gold-rubel/
    Laut einem neuen Artikel der Washington Times wird die Federal Reserve irgendwann die Kontrolle über den Anleihenmarkt verlieren. Die darauf folgende Katastrophe wird den Dollar auf Null entwerten, “dann kommt die Stunde des mit Gold hinterlegten Rubel.”
    http://www.washingtontimes.com/news/2015/apr/30/l-todd-wood-russia-hoarding-gold-you-should-worry/
    Russia may not be fully reporting its gold reserves to the IMF, which is dominated by the United States.

    http://www.gegenfrage.com/plant-russland-einen-goldstandard/
    Mises Institut: Plant Russland einen Goldstandard?
    https://mises.org/library/russia-planning-gold-based-currency
    The repercussions of Russia on a gold-exchange standard would be immense. Above all, it would mean the first major schism in the world's monetary order.

    http://www.gegenfrage.com/gold-gerechnet-rubel-erholt-sich-euro-schmiert-ab/
    In Gold gerechnet hat der Rubel sich in diesem Monat kräftig erholt und ist fast wieder auf dem Niveau vom Jahresbeginn. Sehr stark an Wert verloren haben Euro und Rohöl, DAX und Silber konnten hingegen kräftig zulegen.

    http://www.gegenfrage.com/russische-banken-verabschieden-sich-vom-us-dollar/
    Russische Banken ziehen Kapital aus dem Ausland ab und warnen davor, dass denjenigen der größte Schaden droht, die russische Institute sanktionieren.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/03/wetten-auf-steigenden-oelpreis-anleger-koennten-zu-putin-verstehern-werden/
    Für Russlands Präsident Wladimir Putin sind das gute Nachrichten - und die internationale Investoren-Gemeinschaft könnte sich in der Entwicklung an Putins Fersen heften.

  6. Tik Tak (kein Partner)
    05. Mai 2015 10:48

    Wer in Österreich Arbeitsplätze schafft ist selber schuld.
    Allerdings gibt es in den meisten Branchen die Möglichkeit, als eine Art Notwehr im Sinne der Sorgfaltspflicht des ordentlichen Kaufmannes, diese Arbeitsplätze ins Ausland zu verschieben.
    Ich mache das, so wie viele andere auch.

    Und, als kleine Anregung, nachdem die meisten Personalverwaltungs- und Buchhaltungssysteme längst EDV gestützt laufen, es ist weder verboten noch wirkt es negativ auf die Haltung der Mitarbeiter aus, wenn man ihnen jedes Monat einen Ausdruck der Gesamtaufwendungen für ihren Arbeitsplatz zum Gehaltszettel dazulegt.

    Meine Leute wissen, weshalb sie abgebaut bzw. verlagert werden.

    • Tik Tak (kein Partner)
      05. Mai 2015 10:58

      Nachdem sie sehen können, welche Alternativen es im Ausland gibt und um wie viel sie weniger Steuern zu zahlen haben, bei gleichbleibender bis steigender Lebensqualität, ist es auch kaum ein Problem meine Leute zu einer Übersiedlung zu motivieren.

      Das Programm läuft in meiner österreichischen Firma seit zwei Jahren und bislang hat nur einer meiner Mitarbeiter das Land nicht verlassen wollen.
      Den habe ich abgefertigt und abgebaut, auch das war billiger als in Wien zu bleiben.

      Für diese Projekte gibt es übrigens mittlerweile, nicht nur in Österreich, eine Reihe von Spezialisten die allesamt gut gebucht sind.

      Ein weiterer Erfolg der SPÖ/ÖVP Regierung und ein sehr nachhaltiger solcher.

      Die SPÖ, und in Wien die Grünen, können schon aus ideologischen Gründen nicht anders, aber die ÖVP ist in diesem Fall einfach nur schizophren.
      Die ÖVP Seite der Regierung macht Politik gegen ihre Grundsätze und gegen ihre angebliche programmatische Ausrichtung.
      Die haben mal was von Unternehmerorientierung gefaselt, aber das haben sie schon lange, zugunsten von "Her mit dem Zaster" vergessen.
      Wie auch die Wirtschaftskammer.

      Das sollte eigentlich dafür reichen, beide Vereine aufzulösen und zu verbieten.

      Ich hatte dazu ein Gespräch mit dem Mitterlehner an dessen Ende ich diesen korrupten Blindgänger am liebsten im Gefängnis gesehen hätte.
      Zu mehr als einem "Wenn Sie etwas von mir wollen, dann kostet das ein wenig aber dann sehen wir, was wir für Sie machen können" reicht es bei diesem ewigen Apparatschik nicht.

      Der ist intellektuell und korruptiv durchaus in der Klasse des Faymann angesiedelt.

  7. cmh (kein Partner)
    05. Mai 2015 10:24

    Nicht nur Unternehmer werden gequält.

    Jeder, der Kinder großzieht und dabei immer mit den Schwuchtitäten konfrontiert wird, jede Mutter, der eingredet wird, dass nur arbeitende und nicht erziehende Frauen vollwertig wären, ist beeinträchtigt.

    Es geht einem immer das Messer in der Hosentasche auf.

  8. Christian Daubal (kein Partner)
    05. Mai 2015 06:00

    Österreich, das Paradies der Werktätigen: Der Herr Bundeskanzler verspricht eine 6. Urlaubswoche und wünscht sich die 30 Stunden Woche.Und ich weiß auch schon, welche Partei laut dagegen schreien um nachher umso leiser umfallen wird...

    • fewe (kein Partner)
      05. Mai 2015 21:34

      Ich bin selbständig, ich arbeite mitunter innerhalb von zwei Tagen 40 Stunden. Ich finde die Arbeitszeiten auch bei 40 Stunden pro Woche eher nicht etwas, das ich als Arbeit bezeichnen würde.

      Eine Woche hat 168 Stunden. Davon wird nicht einmal ein Viertel der Zeit gearbeitet. Und nicht einmal das, weil es dann noch massenhaft Feiertage und bis zu sechs Wochen Urlaub pro Jahr gibt.

  9. fewe (kein Partner)
    05. Mai 2015 02:21

    Der Arbeitgeber zahlt im Grunde garnichts von den so genannten "Lohnnebenkosten". Das zahlt er dem Angestellten und liefert es für ihn ab. Ohne den Angestellten gibt es ja diese KOsten nicht.

    Eine einfache Berechnungsmethode dafür, wie viel ein Mitarbeiter verdienen muss, damit er wieviel netto bekommt - egal, was davon am Lohnzettel steht oder nicht - hat man mir einmal beim Finanzamt gesagt bei Frage nach einer Tabelle dafür: Es ist die Hälfte, egal wie hoch das Gehalt ist. Der Mitarbeiter bekommt also ziemlich genau die Hälfte dessen ausbezahlt, was das Unternehmen für ihn zahlt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      05. Mai 2015 11:00

      Sie haben wohl keine eigene Erfahrung als Arbeitgeber, sonst wüßten Sie, daß diese Rechnung schon seit den 1990er Jahren nicht mehr stimmt.
      Heute sind es rund 120 bis 140% mehr die der Arbeitgeber zu den Bruttobezügen des Arbeitnehmers an Aufschlägen zu zahlen hat.
      Das mit den 100% war einmal und ist lange her.

    • fewe (kein Partner)
      05. Mai 2015 12:40

      @TikTak: Ich weiß nicht was Sie meinen. Wovon 120 bis 140%. Sie meinen wohl dass der Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung höher ist als der Arbeitnehmeranteil.

      Die Auskunft stammt von Ende der 1990er-Jahre und das hat sich nicht nennenswert geändert seither.

    • F.V. (kein Partner)
      05. Mai 2015 12:55

      Tik Tak,

      es wäre sehr verdienstvoll, wenn Sie die 120 – 140% Nebenkosten zu den Bruttobezügen der Arbeitnehmer detailliert aufschlüsseln könnten. Meine eigenen Erfahrungen liegen – Gottseidsank – schon einige Zeit zurück.

      Sie waren aber auch damals so erschreckend hoch – in den Propaganda-Schriften, daß mich, als ich erstmals GF eines über 100-Mann-Betriebes wurde, das blanke Entsetzen packte, wo diese NK denn verdient werden sollten. Mein Mitarbeiten in der Buchhaltung/Kostenrechnung beruhigte mich schließlich, daß die tatsächlich in Schilling/Euro ausgewiesenen Arbeitgeberbeiträge deutlich geringer waren, als ich immer las/hörte. Die 100 und mehr Prozent an kalkulatorischen Zuschlägen ergaben sich – wie ich später herausfand – aufgrund hypothetischer Annahmen über die theoretisch möglichen Jahresarbeitsstunden, Urlaubs-, Feier- und Krankheitstage, etc., die vielleicht im 18. Jhdt. galten, aber nicht heutiger „Standard“ sind.

      Selbstverständlich können wir damit mit den „Maquiladoras“ auf rechtsfreiem Gebiet nicht konkurrieren, aber wollen wir das denn?

      Die Maßnahme den Mitarbeitern mit einer Beilage zum Lohnzettel die sonst nicht sichtbaren Arbeitgeber-Anteile an Sozial-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung mitzuteilen finde ich hervorragend. Jedenfalls erheblich besser, als das sonst hier übliche Räsonieren.

    • fewe (kein Partner)
      05. Mai 2015 14:14

      @F.V.: Ja, ich fände es auch korrekter, wenn man als Bruttogehalt, das angibt, was tatsächlich das Bruttogehalt ist. Es gibt eben keine Lohnnebenkosten, weil das alles von diesem Bruttogehalt bezahlt werden muss. Schließlich sind diese Kosten nur für den Mitarbeiter.

      Es würde wohl ziemlicher Unmut entstehen, wenn die Leute sehen würden, was ihnen alles abgezogen wird. Wenn man von brutto 4000 EUR nur 2000 EUR ausbezahlt bekommt, dann würde wohl mancher etwas unwirsch werden. Aber durch die Verschleierung bekommt man das nicht richtig mit.

      Beispielsweise in der Schweiz bekommt man alles ausbezahlt und muss auch als Arbeitnehmer alle seine Abgaben und Steuern selbst erledigen.

  10. Haider
    04. Mai 2015 22:00

    Jeder Professionist muß zehn Stunden arbeiten, um sich eine Stunde eines anderen Professionisten leisten zu können. Das ist doch pervers.

    • fewe (kein Partner)
      05. Mai 2015 21:42

      Wenn man da nachrechnet, wird einem nur schlecht. Der Staat verdient an der Arbeit beispielsweise eines angestellten Installateurs mehr allein durch die Umsatzsteuer, als der, der die Arbeit macht, dafür bekommt. Nur durch die Umsatzsteuer und das ist ja nur ein kleiner Teil dessen, was der Staat bekommt.

      Es wird also hinkommen, dass man als Angestellter etwa 10% dessen bekommt, was andere an der Arbeit des Angestellten verdienen. Primär der Staat. Die "bösen" Unternehmer eher wenig vergleichsweise.

  11. Sensenmann
    04. Mai 2015 20:34

    Symptome erkannt. Ursache der Misere: Ausschließlich die kryptomarxistische ÖVP.
    Nicht vergessen: NUR die ÖVP ist an dem Debakel Schuld.
    Die Sozis trifft daran keien Schuld, denn was soll so ein Sozi denn machen, als stehlen und herumbolschewiken? Das könnte so ein marxistischer Krimineller wie's Rumpelstilzchen im eigenen Keller tun, wenn ihm nicht die ÖVP die Mehrheit verschaffte, nach der er nun streng nach dem Gesetz rauben und stehlen, Volk und Staat zu Grunde richten und unser Feinde mästen kann.
    Der Bankensozialismus, die Planwirtschaft und die mafiösen Strukturen werden AUSSCHLIESSLICH von der ÖVP geduldet und gestützt.
    Die Ökobolschewiken wären zum Glück zu wenige, um das zu vollbringen, was dieser ÖVP-Klüngel vollbringt.

    • herber maninger (kein Partner)
      05. Mai 2015 06:52

      So deutlich habe ich es noch nie gelesen und gehört. Super!

    • cmh (kein Partner)
      05. Mai 2015 10:20

      Und zum Dank dafür, wird die ÖVP von den Sozen ihrer Vorbilder und sie damit ihrer Identität beraubt. Also langsam sozialistisiert.

      Die ÖVP glaubt immer noch an das Gemeinsame der Lagerstraße und die Konsenspolitik der 2. Republik, während die Sozen wieder den austromarxistischen Klassenkampf der 1. Republik ausgraben und als neueste wissenschaftliche ERkenntnis ausgeben.

      Es ist nämlich kein Scherz, dass bei der Nennung von Dollfuss sich alle Sozen wie auf Kommando vor Ekel winden, dass Lueger als Antisemit (war er das doch nicht mehr als alle Austromarxisten) verunglimpft wird und dass man Waldheim und damit das Ansehen der Republik nachhaltig an der Ehre schädigte und schliesslich, dass man Schüssel die slowakische Pflegerin unterschob. Das sind keine Kleinigkeiten, die im Wahlkampf oder in echter Entrüstung schon einmal passieren könnten, das ist marxistischer Klassenkampf durch Entwertung der gegnerischen Werte. Und das ist so ziemlich das fieseste, was man von einem "Partner" kriegen kann.

      Aber, wie Sensenmann feststellt, die ÖVP ist selber daran mitschuldig und wegen ihrer Fahrlässigkeit dabei echter Beitragstäter zum eigenen Untergang. Dazu ist es nur stimmig, dass in ÖVP-Kreisen mit großer Wolllust der rote Unsinn der Schüssellüge immer wiedergekaut wird. Dummheit ist im politischen nie Ausschließungsgrund, sondern eine ganz besonders schlimme Form der Schuld.

  12. Brigitte Imb
    03. Mai 2015 22:54

    Nicht nur Unternehmer werden gequält, sondern ALLE die nur irgendwie leistungsbereit und kreativ sind.

    Dieses Wochenende veranstaltete eine unserer freiwilligen Ortsfeuerwehren ihr jährliches Fest, um für den Verein Geld zu erwirtschaften, welches logischerweise für neue Gerätschaft, etc. dient, die sie wiederum freiwillig - zum Wohle der umliegenden Bürger -, im Bedarfsfall einsetzen.
    Diese Leute nehmen sich großteils eine Woche Urlaub um den Arbeitsaufwand zu bewältigen, denn es geht um die GEMEINSAME SACHE. Und nun kommt´s: Nach etwa 40 J. Festerfahrung - ohne gröbere Zwischenfälle - wird der Verein zum Ausschreiben der unsinnigen Allergenverordnung gezwungen. Speisen die der Verein anbietet müssen entsprechend gekennzeichnet werden, Mehlspeisen, welche meist die Frauen der Feuerwehrmänner zur Verfügung stellen, müssen zwar erfaßt und dokumentiert werden, jedoch unterliegen nicht der Allergenverordnung.
    Nun fragt sich der noch denkende Bürger zurecht über den Sinn dieser Verordnung, die ohnehin niemand der Gäste beachtet. Weiß doch ohnehin der "Nußallergiker" daß er sich kein Nußkipferl gönnen darf und der Laktatempfindliche wird sich keinen Milchpudding bestellen. Aber der Amtsschimmel reitet, schlimmer als er jemals in Erscheinung trat.
    Nun, die "Fete" ist vorüber, sämtliche Mehlspeisen sind aufgegessen, KEIN anaphylaktischer Schockpatient war auszumachen..............sicher Dank der Allergenverordnung.

    Dieser Staat, diese EU - womit natürlich das politische Personal gemeint ist -, ist völlig verrückt und aus den Fugen geraten. Man muß ihnen hochoffiziell erklären, daß er nur Zahlen und Daten bekommt die wir auch hergeben wollen. Basta! Ziviler Widerstand gegen diese Bande von Staatsschmarotzern ala Politiker, Gewerkschafter und sonstiger Parasiten.

    • Sensenmann
      04. Mai 2015 20:42

      Richtig!
      Jeder muss sich jeden Tag überlegen, wo er den Sozi nach Kräften geschädigt hat. Welche stupiden Gesslerhüte man nicht gegrüßt hat, welche Abgaben man hinterzogen hat, welchen Genderirrsinn man hintertrieben hat, welchen Büttel des Systems man getäuscht hat,...der Chancen, dem Marxismus Geld zu entziehen oder ihm sonstwie Abbruch zu tun sind viele!

      Jeder Tag, an dem man den Sozi nicht geschädigt hat, ist ein verlorener Tag!

      Entzieht dem Regime wo ihr es gefahrlos könnt das Geld und bedenkt: Jeden Cent, den der Sozi nicht stehlen kann, kann er nicht gegen Volk und Land einsetzen!

      Es beginnt die Revolution der gebenden Hand!

    • Haider
      04. Mai 2015 22:08

      Mit der EU brach ein Verordnungsorgie, ein Verbotswahnsinn und eine Vorschriftenhysterie über unseren Kontinent herein, die vorwiegend die sozialbolschewistische Herzen von Pastoren und ihrer Töchter höher schlagen läßt. Quo vadis europa?

    • Brigitte Imb
      04. Mai 2015 23:24

      @Sensenmann,

      ***********

      Exakt, genauso gehört dieser Diebesbande die "Geldinfusion" zurückgedreht.

      Persönlich bemühe ich mich ohnehin sehr keine "verlorenen Tage" beenden zu müssen. :-)

      Naja, und wenn uns demnächst das Bargeld begrenzt od. entzogen wird, dann entwickeln sich bestimmt ganz rasch individuelle Währungen und Tauschgeschäfte.

    • Wyatt
      05. Mai 2015 07:26

      *************************!

    • Pennpatrik
      05. Mai 2015 09:28

      Ihre Feuerwehrleute werden wohl fleißig SPÖVP gewählt haben und sind jetzt empört, dass das, was sie anderen zumuten, auch für sie gilt.
      Überraschung!

  13. Ökonomie-Vergelter
    03. Mai 2015 12:35

    So sehr ich Herrn Unterberger zustimmen muss, dass einiges an der Rechtsbefolgungsbürokratie schikanös und das vom politisch-administrativen Apparat gezeichnete Unternehmerbild zwecks Selbstüberhöhung diffamierend ist, so wenig kann ich den sonstigen Ausführungen zur Sozialversicherung beipflichten:

    Erstens beträgt der Dienstgeberbeitrag zur eigentlichen (ASVG-)SV-Pension nicht 22, sondern noch immer 12,55 Prozent (für 2015) bei den laufenden Bezügen. Obwohl im Moment wirklich alle Gebietskrankenkassen/Sozialversicherungsserver unerreichbar sind, kann ich dafür zwei Links als Quelle anbieten, bei der verschlafenen WKO allerdings nur für das Jahr 2014:

    https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Aktuelle-Werte/Beitragswesen_Dienstnehmer_2014.html

    http://www.kmu-rechnungswesen.at/lv/freier-dienstvertrag

    Der letzte Link betrifft das aktuelle Jahr 2015, allerdings mit dem Schönheitsfehler, dass er sich auf freie Dienstnehmer bezieht. Die Unterschiede zum "normalen" unselbständigen Mitarbeiter sind aber bis auf das 13. und 14. Gehalt ohnedies weggefallen.

    Was Sie, Herr Unterberger, meinen, ist der Dienstgeberanteil zur Gesamtheit aller SV-Beiträge (zB KV,UV) - der beträgt tatsächlich im Jahr 2015 21,50 % der laufenden Bezüge - und zwar noch ohne Mitarbeitervorsorgebeitrag (1,53 %) und als Eventualitäten in's Gewicht fallende Kleinigkeiten wie Beiträge zur Schlechtwetterentschädigung etc.

    Freundlicher Ratschlag: Überprüfen Sie bitte die Angaben Ihrer "Ohrenbläser" trotz Zutrauen in die Vertrauenswürdigkeit, im eigenen Interesse!

    Zweitens ist aus Sicht der Pensionsversicherungskassen rein formal bisher tatsächlich weniger für die GSVG-Pension des Unternehmers als für die ASVG-Pension seiner Dienstnehmer eingezahlt worden, weil ja dafür kein Dienstgeberbeitrag eingehoben werden konnte. Nur gesamtstaatlich könnte sich dieses Manko wieder ausgleichen, wenn der Unternehmer gut verdient und mit seiner Einkommensteuer den SV-Ausfall - in Form eines dadurch gestützten Staatszuschusses - kompensiert. Tatsächlich haben aber schon die Apparatschiks anhand der Einkommensberichte des Rechnungshofes überrissen, dass Unternehmer statistisch deutlich schlechter als Mitarbeiter und Staatsbedienstete verdienen, weshalb die Anhebung der SV-Beiträge für die SV-Kassen gedeihlicher und für die Zusatzpensionen der SV-Angestellten einträglicher erscheint.

    -----------------

    Es drängt sich natürlich in diesem Zusammenhang die Vorstellung auf, für Unternehmensführer genauso eine Entsprechung zur Dienstgeberbeitragsvorschreibung vorzusehen, welche dann unmittelbar vom Betriebsergebnis und nicht erst von der Einkommensteuer abgeschrieben werden kann. Freilich ergäbe sich daraus bei Kapitalgesellschaften (hins stark beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführern) mit ihrer separaten 25 %igen Ertragsbesteuerung eine geringere Steuerersparnis und somit auch höhere Gesamtbelastung, was nur bei größeren GmbHs verschmerzbar sein dürfte, nicht aber bei den vielen kleineren. Damit wäre also Unternehmern, die ertragsschwachen GmbHs vorstehen, nicht gedient!

    • Ökonomie-Vergelter
      03. Mai 2015 13:13

      Wichtige Korrektur:

      Gemeint natürlich Dienstgeberanteil, nicht Dienstgeberbeitrag!

    • HDW
      03. Mai 2015 13:41

      Diese Umverteilung ist historisch evolutionär entstanden und Kern des eigentlichen Grundgesetzes nach 1945 nämlich des ASVG/GSVG. Und meiner Meinung nach auch der Grund warum sich der STAMOKAP in den Fünfzigern nicht durchsetzen konnte. Ohne Konsumtion keine Produktion und umgekehrt.
      Heute hingegen schadet, im Sinne des Artikels, die durch die Personalpolitik von ÖGB und AK betriebene Personalpolitik. Diese bewirkt ganz bewusst, durch eine neomarxistische Politisierung des "ÜBERBAU" die Stimmung gegen die Entrepreneurs. (Nachdem ja der eigentliche "Klassenfeind", die ÖVP durch pekuniäre Verführung neutralisiert wurde!)

    • Jedi
      04. Mai 2015 09:45

      Danke für die sachliche Richtigstellung. Bei so komplexen Themen sollte unser geschätzter AU doch besser eine zweite Meinung einholen. Der WKO werfen Sie aber zu Unrecht Verschlafenheit vor, sie haben lediglich den falschen Link gepostet:
      https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Aktuelle-Werte/Beitragswesen-Dienstnehmer-2015.html

    • fewe (kein Partner)
      05. Mai 2015 02:30

      Wenn, dann sollte nicht jemand mehr zahlen, sondern jene, die zu viel zahlen, weniger.

      Der Staat nimmt sich die Hälfte dessen, was jemand verdient - resp. was er die Firma kostet - und dann kommen noch Sowieso-Gebühren dazu und Mehrwertsteuer und sonstige Steuern auf das, was man kauft. Insgesamt kommt der Staat damit an einen Lohnanteil von mehr als 70%. Richtigerweise sollte man eher sagen, dass der Bürger weniger als 30% Provision für seine Arbeit bekommt.

      Den Unterschied zur Sklaverei und Leibeigenschaft kann ich nicht sehr scharf erkennen.

    • fewe (kein Partner)
      05. Mai 2015 02:32

      @Jedi: Als ich mein Gewerbe angemeldet hatte - freies Gewerbe aber hohe Gebühr dafür - hatte ich bei der Wirtschaftskammer gefragt, was ich dafür bekomme. Die ehrliche Antwort: "nichts".

      Das ist etwa 30 Jahre her und ich kann sagen, dass die nicht wortbrüchig sind.

    • Pisatest (kein Partner)
      05. Mai 2015 10:21

      Viele unserer Kinder können, lt. Pisatest, nicht mehr Sinn erfassend lesen. Wie schaut es mit den Blogteilnehmern aus? So meint AU, dass der DG-Beitrag 1980 um 10% höher war als der DN-Beitrag und nun um ca.22%. Wo ist hier das Problem und wo ist angegeben, dass der DN-Beitrag 22% beträgt? Bitte mehr Sorgfalt und Genauigkeit.

    • mp (kein Partner)
      05. Mai 2015 15:56

      vielleicht sollten doch die Blogteilnehmer sinnerfassend lesen lernen. AU behauptet nicht, dass der Dienstgeberbeitrag zur Pensionsversicherung 22 % beträgt. Er behauptet völlig korrekt, dass der Dienstgeberbeitrag 22 % höher als der Dienstnehmerbeitrag ist. DN-Betrag zur PV 10,25 %; DG-Beitrag zur PV 12,55 %; die Differenz der beiden Zahlen beträgt 22 % !!!

    • mp (kein Partner)
      05. Mai 2015 15:58

      sehe gerade, dass Pisatest die gleiche Überlegung anstellt wie ich

    • SeppStrom (kein Partner)
      05. Mai 2015 16:09

      Zur Ehrenrettung von Herrn Unterberger hier der mathematische Beweis:

      Dienstgeber Anteil 12,55%
      Dienstnehmer Anteil 10,25%
      Differenz 2,3%

      Differenz von 2,3% dividiert durch 10,25% Dienstnehmeranteil ergibt 22,44%, welche der Dienstgeber mehr an Beiträgen zahlen muss als der Dienstnehmer.

      Herr Unterberger hat daher jedenfalls fürs Jahr 2015 vollkommen Recht.

    • Ökonomie-Vergelter
      05. Mai 2015 22:16

      @ Pisatest:

      Ich habe mich auf diese Unterberger-Aussage bezogen:

      Noch schlimmer, aber weitgehend unbekannt: Die Arbeitgeberbeiträge zur Pension steigen viel rascher als das, was den Arbeitnehmern abgezogen wird. Waren die Arbeitgeberbeiträge zur Pension 1980 in Summe „nur“ um zehn Prozent höher als die der Beschäftigten selbst, so mussten die Unternehmen 2013 schon 22 Prozent mehr zahlen.

      Wer kann jetzt nicht sinnerfassend lesen?

    • Ökonomie-Vergelter
      05. Mai 2015 22:32

      Nachtrag und Berichtigung (Rückzieher):

      Sachlich und nüchtern betrachtet verhält es sich so, dass 2015 der Dientgeberanteil zur SV-Pensionsversicherung 12,55 % des Bruttolohnes beträgt und der Dienstnehmeranteil 10,25 %.

      Also entweder ich habe tatsächlich zu flüchtig gelesen oder Herr Unterberger hat seine Aussage nachträglich präzisiert. Denn eigentlich stimmt das mit "seinen" 22 Prozent mehr, nur ist der Unterschied zwischen 11,xx Prozent in 1980 und 12,55 % 35 Jahre danach nicht sooo alarmierend, dass es zu großer Besorgnis Anlass geben könnte ....

  14. Josef Maierhofer
    • Normalsterblicher
      03. Mai 2015 22:12

      Schon möglich, nur sollte man dabei - anders als viele Kritiker des NWO-Trends - nicht übersehen, dass das Bankwesen auch in jenen Ländern politisch verfilzt es, wo es weniger freies Unternehmertum und mehr Staatslenkung als in den USA gibt; so dass man nicht mit Sicherheit sagen kann, ob sich die Politik des Geldes bemächtigt oder das Geld der Politik.

      Der Rockefeller-Clan agiert traditionell auch politisch, und was immer er anstrebt, wird er, wenn überhaupt, dann über politische Kanäle erreichen.

      Man braucht sich ja nur progressive Wirtschaftswissenschafter anhören, um zu verstehen, dass ein größerer Kreis als jener der Geldelite an der Bargeldlosigkeit interessiert ist.

    • Josef Maierhofer
      04. Mai 2015 11:28

      @ Normalsterblicher

      Der größere Kreis ist aber auch eine Mischung zwischen Bank und Politik und das Individuum kommt da gar nicht mehr vor.

  15. Le Monde
    03. Mai 2015 11:40

    Alles mit Zustimmung der Sozialisten-ÖVP!

    • Ambra
      03. Mai 2015 19:27

      Le Monde: **** ! Als die ÖVP seinerzeit der Ausdehnung auf die Karenz auf 2 Jahre zustimmte, wählte ich sie erstmals nicht . Ich dachte damals, dies sei nur für einen kleinen Betrieb mit einigen wenigen Mitarbeitern ein Problem - wie ich später erfuhr, ist es aber sehr wohl auch für größere Betriebe problematisch.
      Tatsache ist, daß es wenige Länder mit einer so ausgedehnten Karenz gibt.

  16. machmuss verschiebnix
    03. Mai 2015 11:06

    » Wen wundert es da, dass immer seltener jemand noch neue Jobs schafft? «

    Und was meint der Genosse Faymann dazu :

    » … Performance Österreichs besser als die der meisten europäischen Länder und das lassen wir uns auch nicht von der Opposition schlecht reden", «

    Aha ! Und warum wandern jetzt sogar schon mittelständische Unternehmen nach
    Bratislava ab - ?@! - wohl nur, weil's denen bei uns zu GUT geht [aufstampf] .

    Wenn ich so einen Schwachsinn höre, bekomme ich einen dicken Hals. Als gelernter
    Ösi weiß man aber, daß es Nichts hilft, wenn man seinen Zorn auf die Marionetten
    fokussiert, welche auf der Politbühne ihr volkloristisches Stück "Demokratie"
    vorhüpfen.

    Die allgemeine Tendenz im System Österreich zeigt anschaulich wohin es führt,
    wenn einem Organismus die selbstregulierenden Kräfte abhanden kommen:
    Krankheit, Siechtum, Tod ! ! !

    Vergleichsweise hat das System Österreich gleich zwei tödliche Krankheiten, Krebs
    und Auto-Immunschwäche - das Immunsystem (die Intellektuellen) beseitigt nicht die
    Metastasen (mehrgleisige Verwaltung u.dgl.), sondern die gesunden Zellen (Wirtschaft).

    Momentan befindet sich dieser Patient noch in der Phase der Hoffnung auf den
    rettenden Aufschwung, weil aber sein gesamtes Verhalten zur "Kranheit" geführt hat
    und diese weiter voran treibt, wird dem System Österreich zunehmend auch diese
    Hoffnung abhanden kommen !

    Anders gesagt: Jeder, der in irgendeiner Form schon mal mit einem Staatsstreich
    geliebäugelt hatte, kann sich "getrost" zurücklehnen und darauf warten, daß sich
    dieses System - ganz verlässlich - selber in den Gulli wirft ! ! !

    • Wyatt
      03. Mai 2015 16:54

      machmuss verschiebnix
      **********
      Es nützt rein garnichts,
      .............. wenn man seinen Zorn auf die Marionetten fokussiert, welche auf der Politbühne ihr volkloristisches Stück "Demokratie" vorhüpfen..............
      (eine gleichermaßen gute wie auch zutreffende Aussage)

    • Brigitte Imb
      03. Mai 2015 23:19

      @machmuss verschiebnix,

      das Schlimme daran ist die bewußte Selbstvernichtung des Immunsystems. Warum lassen in unserer aufgeklärten Welt Politiker (die nicht dem Faymannniveau entsprechen) soetwas zu?

    • Sensenmann
      04. Mai 2015 20:47

      Bravo!*****************

      Aber was fallen will, soll man doch stoßen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      06. Mai 2015 11:11

      Die Denkungsweise des Genossen Faymann ist soo einfach, dass er wirklich glaubt was er sagt, bzw. was ihm AK und Obergscheitling Schulmeister einreden: "..die Performance von Österreich ist besser...".

      Diese verbesserte Performance wurde ausschließlich in der Schwarz/Blauen Koalition angelegt und hielt sich bis zum Ende des Jahrzehnts. Danach nur noch Stagnation und jetzt Rückfall auf allen Ebenen.

      Also am Besten man verjagt die Verantwortlichen mit dem nassen Fetzen.

      PS: Wer oder was hindert Arbeitgeber ALLE Ausgaben den einzelnen Arbeitnehmer betreffend, auf dem Lohnzettel anzuführen? Sowas gab`s schon.

  17. Josef Maierhofer
    03. Mai 2015 11:04

    Na, ja, das ist ja lang nicht alles, was ein Unternehmer einem unselbständig Erwerbtätigen geben muss.

    Ich möchte erinnern an den 'adäquaten' sicherheitstechnisch' ausgereizten Arbeitsplatz, den man etwa bei den staatlichen Lehrern und Beamten, bei den Gewerkschaftsmitarbeitern NICHT findet, oder an den Dienstgeberbeitrag an die Gemeinden, oder an die Ausrüstung des Arbeitsplatzes samt Infrastruktur und deren Erhaltung, oder an die Urlaubszeiten, die Krankenstandszeiten und -fortzahlungen. an die Kuraufenthalte, die Amtswege, die Karenzierung, die Reisekostenvergütungen, das Dienstauto, die Kinderpflege, den Mamamonat, den Papamonat und so weiter und so fort.

    Nein noch nicht genug ?

    Die Kosten beim Buchhalter oder Steuerberater für die Dauer von Steuerprüfungen oder Sozialversicherungsprüfungen.

    Bei meinem Unternehmen hatte ich Faktor 2, weil ich verständnisvolle und effiziente Mitarbeiter hatte. Ich würde gerne diesen Effizienzfaktor im Verhältnis zum Nettolohn in den Magistraten der Gemeinde Wien etwa erfahren wollen ...

    Noch immer nicht genug ?

    Die Unternehmer sind Ausbeuter, wie meinen da unsere werten 'Gewerkschafter', wobei da auch noch die Frage bei mir auftaucht, was denn die so netto scheffeln und wer das Brutto dazu und wer dann noch den Arbeitgeberanteil bezahlt.

    • Applaus
      03. Mai 2015 13:56

      Volltreffer, besonders das ganze Befürsorgungs- und Sicherheitsgetue selbst dann, wenn es statistisch gar nicht angezeigt wäre!

      Hinzufügen könnte man noch die Arbeitszeit- samt Aufzeichnungsvorschriften, oder die Haftungen der Unternehmer gegenüber dem SV- oder Abgabengläubiger, wenn sie einmal in Zahlungsschwierigkeiten kommen und hernach das Unternehmen insolvent wird.

      Es ist für den Unternehmer oft besser, die Abgaben- und SV-Behörden zu bedienen und den Betrieb dafür einzustellen (weil Geld für Löhne und Anschaffungen fehlt), als sich in schwieriger Lage um den Fortbestand des Unternehmens zu bemühen!

    • Josef Maierhofer
      03. Mai 2015 16:16

      @ Applaus

      Ergänzen kann man noch vieles, etwa das Kündigungsgetue, etc., die Haftung für die Fehlleistungen der Mitarbeiter.

      Ich nenne das ganze Unternehmerfeindlichkeit und Arbeitsvertreibung aus Österreich.

  18. perseus
    03. Mai 2015 10:33

    Es gibt noch viele weitere Gründe, warum Standortentscheidungen gegen Österreich fallen müssen.

    • Die Arbeitskosten sind viel zu hoch

    • Eine Leistungsentlohnung ist nicht möglich
    („Akkordlohnsysteme“, „Bonussysteme“) – alle Möglichkeiten, Mitarbeiter, die mehr leisten mit einem „Bonus“ zu belohnen werden steuerlich oder arbeitsrechtlich bestraft

    • Flexibilisierung der Arbeitszeit extrem eingeschränkt

    • Kaum vorhandene Bereitschaft zur Mobilität (auch bei Führungskräften)

    • CO2 Zertifikate (wer ist so dumm, in Österreich ein Stahlwerk neu zu eröffnen?)

    • LKW Fahrverbote – da es verboten ist, an Wochenenden auszuliefern, müssen für die Produktion an Wochenende riesige, unnötige Lagerkapazitäten geschaffen werden

    • Es gibt in Österreich kaum noch junge Menschen, die etwas leisten wollen – „work life balance“ heißt das Schlagwort (sie müssen wieder „hungriger“ werden die Jungen!)

    Ich hatte viele Situationen, wo ich klar feststellen musste, dass sich die Erzeugung eines bestimmten Produktes in Österreich wegen der oben angeführten Einschränkungen nicht lohnt und daher ins benachbarte Ausland verlegt wurde. Die Nachbarstaaten (Tschechien, Slowakei, Ungarn …) haben solche Vorschriften nicht haben aber gleichzeitig sehr leistungsfähige und gut ausgebildete Arbeitskräfte – vor allem mit Ungarn habe ich in letzter Zeit sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Unsere in der „Sozialpartnerschaft“ verhandelte Gesetzgebung wird immer mehr von Arbeiterkammer und Gewerkschaften dominiert, was Unternehmen gegenüber zu einer immer restriktiveren Gesetzgebung führt.

    Wir werden nur durch einen massiven Crash von dieser anachronistischen (aber real existierenden) Koalition aus Wirtschaftskammer und Gewerkschaft befreit werden; aber daran arbeiten sie ja ganz intensiv, indem sie Unternehmer und Unternehmen aus Österreich vertreiben.

    • machmuss verschiebnix
      03. Mai 2015 11:46

      Diese Bande arbeitet dran - am massiven Crash - scheint aber gar nicht so einfach
      zu sein, beim dem wogenden Strom an Steuergeldern. Sollte man da nicht ein
      bisserl mithelfen. War das jetzt Anstiftung zum Pfusch - oder war's Verhetzung - oder
      wozu auch immer es erklärt werden mag, defacto wäre es Notwehr gegen die
      ausbeutende Klasse (Parteien und Gewerkschaften ) ! ! !

    • Charlotte
      03. Mai 2015 15:35

      @perseus

      CO2 Zertifikate (Abzocke) sind wirklich Unsinn und tragen keineswegs zu einer besseren Umwelt bei sondern nur zu einer Verlagerung der Betriebe und einer Wettbewerbsungleichheit.

      Der weitgehend arbeitsfreie Sonntag mit seinem LKW-Verbot hingegen ist eine nicht zu unterschätzende Erholung die in unserer hektischen Zeit allen Bürgern -Arbeitgebern wie Arbeitnehmern - dient .

      So flexible Arbeitszeiten wie heute gab es früher nicht. Rund-um-die-Uhr-Telefon-Erreichbarkeit gab es früher nur für Notdienste, heute für viele Berufsbereiche Normalität. Viele Arbeitgeber beschäftigen geringfügig und diese Arbeitnehmer haben keine fixen Arbeitszeiten. Das oft ausländische Personal (in verschiedensten Sparten) hat geringe Löhne, aber da es "im Osten" noch weit geringere Löhne oder gar keine Arbeitsplätze gibt ist Österreich noch immer ein Anziehungspunkt (abgesehen von den Sozialleistungen die der Staat erbringt). Die EU hat bis heute keine Angleichung der Löhne und Sozialleistungen innerhalb Europas zusammengebracht und wenn dann wird es eine massive Lebensverschlechterung für Österreicher geben. Einig ist sie sich nur , alle Frauen/Mütter müssen auf den Arbeits(losen)markt und Babys in Krippen ...

      Früher wurden vom -auch privaten- Arbeitgeber sogar Wohnungen für ihre Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt. Wiener Gemeindewohnungen werden zwar sofort Ausländern zur Verfügung gestellt aber keineswegs jemandem aus einem anderen Bundesland (soviel zur Gleichberechtigung). Heute werden ausländische Arbeitskräfte von Arbeitgebern angeworben und nach Kündigung bekommen sie in Österreich Arbeitslosengeld und sind nicht mehr in der Verantwortung der Arbeitgeber sondern des Staates was zu enormen Staatskosten (Steuern für Arbeitgeber und -nehmer) führt und im nächsten Jahr kommen wieder neue Arbeitskräfte aus dem Ausland. Das alles wird leider nicht diskutiert da politisch unkorrekt.

      Was "die Jungen" in Österreich betrifft - es gibt sie die etwas leisten wollen (vom Lehrling bis zum Akademiker), aber sie werden immer weniger gebraucht (ein Wahnsinn wenn junge Menschen das Gefühl gegeben wird nicht gebraucht zu werden) da sie problemlos von billigeren und weniger qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland ersetzt werden. Man braucht sich nur in Geschäften, Hotels etc. umhören und -sehen und stoßt auf oft fundamentale Unkenntnisse so mancher ausländischen Arbeitskräfte (abgesehen von mangelnden deutschen Sprachkenntnissen/nur ein kleines Beispiel: Wenn der tschechische Serviceleiter nicht einmal das Besteck richtig auflegt aber von einem österr. Serviceleiter akademische Zeugnisse verlangt werden/an die Küche mag ich gar nicht denken oder gar an zukünftige Friseurinnen mit Kopftuch und langem Mantel ). Ausländer oder "Migrationshintergrund" (auch bei Beamten wie Polizei) werden oft ausdrücklich gesucht und bevorzugt (wider Gleichberechtigung) . Arbeitskammer wie auch Wirtschaftskammer fördern diese Entwicklung. Dass damit auch eine oft schlechtere Arbeitsmentalität und mangelnde Produkt- und Servicequalitäten entstehen braucht nicht zu wundern (und wird uns allen nicht zuletzt in technischen wie auch Krankenhausbetrieben schaden) .

    • Politicus1
      03. Mai 2015 16:03

      Für Ihre Kritik am LKW-Fahrverbotam Samstagnachmittag und Sonntag gibts drei:
      MINUS, MINUS, MINUS ...

    • ProConsul
      04. Mai 2015 15:29

      Charlotte

      ***

    • Sensenmann
      04. Mai 2015 21:14

      @Politicus1

      Wieso? Ich hätte nichts dagegen, das LKW-Verbot an Sonn- und Feiertagen aufzuheben. Die LKW müßten nur endlich zu KOSETNWAHRHEIT bemautet werden.
      Statt nur auf Autobahnen generell und zwar mit 3ct pro tonnen-km.
      Ein 40tonner zahlt dann eben 1,20 Euros statt wie bisher nur 32 bis 44 ct (was eh nur die alten Stinker, die es kaum noch gibt, zahlen.)
      Die Fahrt von Suben nach Nickelsdorf kostet dann eben runde 410 euro Maut.
      Damit würde endlich dafür gesorgt, daß die Bahn auf Strecken über 100km (auch zu Vollkosten) deutlich preiswerter ist, als der LKW-Transport.
      Die Methode der Verlagerung des Lagers auf die Straße und der alte Trick "Kosten sozialisieren, Gewinne privatisieren" wäre schnell ausgetrickst.

      Jeder hat die Freiheit zu fahren wo, wohin und womit er will. Aber bitte zu Preisen, die gegenüber dem Volk die verursachten Kosten auch decken.

      Daß der Staat die Bahninfrastruktur - durch Unfähigkeit und Hörigkeit gegenüber der LKW-Lobby - weitestgehend ruiniert hat, steht auf einem anderen Blatt. Und solange schwarze und grüne Trotteln Bahnen zu Radwegen machen, werden sie eben mit dem Schwerverkehr durch Städte und Dörfe leben müssen. Oder teure Umfahrungen bezahlen.

  19. perseus
    03. Mai 2015 10:30

    Es gibt noch viele andere Gründe, warum Standortentscheidungen gegen Österreich fallen müssen:

    • Die Arbeitskosten sind viel zu hoch

    • Eine Leistungsentlohnung ist nicht möglich („Akkordlohnsysteme“, „Bonussysteme“) – alle Möglichkeiten, Mitarbeiter, die mehr leisten mit einem „Bonus“ zu belohnen werden steuerlich oder arbeitsrechtlich bestraft

    • Flexibilisier

  20. dssm
    03. Mai 2015 09:26

    Man könnte auch noch erwähnen, daß die SVA regelmäßig Krankenversicherungsbeiträge an den allgemeinen Topf weiterleitet; insbesondere um in Wien eine utopische Besserstellung der dortigen Bevölkerung (für alle, ausser die Unternehmer) zu ermöglichen.

    Da es aber nur wenige Unternehmer, aber viele Arbeitnehmer gibt, muss ein demokratischer Politiker, der auch Mehrheiten einfahren will, die Unternehmer links liegen lassen. So einfach.

  21. Nemo
    03. Mai 2015 09:04

    Am Gebäude des AMS am Estee Platz im 3. Wiener Bezirk steht geschrieben in 30 cm grossen, dicken, schwarzen Buchstaben:

    "GEGEN ARBEITSZWANG"
    "ARBEIT, SCHULE, KNAST ALLES DER GLEICHE DRECK"

    Was da wohl die Gewerkschaft sagt?

    • Cotopaxi
      03. Mai 2015 09:51

      Wahrscheinlich stammt der Schriftzug ohnehin von einem Gewerkschafter bzw. einer GewerkschafterIn.

  22. Frusti
    03. Mai 2015 08:06

    Es gibt bereits Lohnverrechnungsprogramme, die auf Wunsch die Gesamtkosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausweisen. Den Arbeitnehmer interessiert aber nur, was am Ende für ihn rauskommt, und das ist verständlich.
    Diese Intransparenz sowie der Gebühren- und Abgabendschungel sind von der Regierung gewünscht. Nur die Auszahlung echter Bruttolöhne könnte Klarheit für Arbeitnehmer darüber schaffen, welch exorbitante Beträge von ihrem erarbeiteten Geld an die Obrigkeit zur Verteilung weitergeleitet werden müssen.

    • Pennpatrik
      03. Mai 2015 08:44

      Da würden meine Mitarbeiter schauen, wenn ich ihnen 6.000 auf die Hand gebe und sie fast 3.000 davon sofort der Republik überweisen müssten.
      Das wissen die Straßenräuber natürlich, daher würde auch die Entfesselungspartei nicht dafür eintreten.

    • dssm
      03. Mai 2015 09:31

      @Pennpatrik.
      Sie meinten 6.700, sonst kommen keine 3.000 netto heraus.

    • Ingrid Bittner
      03. Mai 2015 10:05

      Das ist richtig, dass die Arbeitnehmer (die meisten zumindest) nur das interessiert, was unterm Strich herauskommt. Aber es wäre notwendig, immer und immer wieder zu zeigen, wie sich die GESAMTEN Lohnkosten zusammensetzen und was der böse Unternehmer hinlegen muss, dass er sich einen Arbeitnehmer leisten kann.
      Das "Erstaunen" würde natürlich noch viel größer sein wie jetzt, wo jeder nur seinen eigenen Anteil sieht. Was man schwarz auf weiss und in verständlicher Form vor sich hat, ist doch viel einprägsamer, als so ein Lohnzettel, bei dem sich keiner auskennt. Ich glaube, das Bewusstsein dafür müsste viel mehr gestärkt werden und es ist dringend notwendig, da wirklich Aufklärungsarbeit zu leisten!
      Ich kenne sehr gebildete Menschen, die keine Ahnung haben, was sie dem Arbeitgeber wirklich kosten und das kann es nicht sein.
      Natürlich muss man sich auch dafür interessieren, aber wenn das wer nicht tut, dann muss man ihn mit der Nase drauf stossen, damit er es behirnt.
      Entschuldigung, jetzt hab ich wieder nicht gegendert, aber ich erachte das eigentlich nicht für notwendig, weil sowieso jeder weiss, dass in der Beziehung Männlein und Weiblein ganz gleich behandelt werden, beide werden abgezockt und bei beiden muss der Arbeitgeber ordentlich drauflegen, natürlich u. U. auch eine Arbeitgeberin

  23. kritikos
    03. Mai 2015 03:02

    Dieser Beitrag ist ein eye-opener für mich, der ich nicht mehr im Arbeitsprozess stehe, sondern in einer guten Pension (bei der ich gelegentlich irgendwie ein schlechtes Gefühl habe) lebe. Die Brüder sind ja raffiniert, denn es werden am "Lohnzettel" ja nur die Gesamtkosten des Arbeitnehmers angeführt. Die Ausgaben der Arbeitgeberseite sind den wenigsten bekannt, schon gar nicht der Anteil an der Pension. Das kommt schon langsam an eine "Chuzpe" heran. Und man fragt sich, warum der Arbeitgeber mehr und zunehmend mehr für die Pension seiner Beschäftigten zahlen soll, ja muss.
    Der vorletzte Absatz dürfte einen zumindest unterdrückten Aufschrei bei den Gewerkschaftern auslösen. Denn die Dogma-artig verbreitete Lehre ist, dass es die Arbeiter-Räte, wie immer sie hießen, waren, die die maßlose Ausbeutung der Arbeiterschaft unterbunden haben. O je, o je! Aber: Das Dogma wird dennoch bestehen bleiben. Wenn das das einzige Paradoxon der Gewerkschaft wäre, man könnte hinwegsehen.





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