Grüne Transparenz: Geschwätz von gestern

Autor: Elmar Forster

Regelmäßige Antigen-Schnelltests könnten die Covid-Krise innerhalb von Wochen beenden

Autor: Christoph Bösch

Wie die Kontaktverfolgung (nicht) funktioniert

Autor: Werner Kuich

Die Sterbehilfe, die Selbstbestimmung und die Menschenwürde

Autor: Jakob Cornides

Corona hat auch Positives

Autor: Günter Frühwirth

Die Corona-Verharmlosung

Autor: Oliver Wanzel

Was tun, wenn das Gewaltmonopol versagt?

Autor: Andreas Tögel

Wiener Tagebuch: Zeichen statt Taten

Autor: Werner Reichel

Nach dem Terror: die feige Reaktion in Wiener Gymnasien

Autor: Harald Helml

Die Pandemie und der dräuende Wohlstandsverlust

Autor: Andreas Tögel

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die Todesstrafe und politische Massenmorde

Europas – und auch Österreichs – Politiker waren eine Woche lang so erregt, dass sie vor lauter Schnappatmung zu ersticken drohten. Vor allem, aber nicht nur Sozialdemokraten haben sich dabei in einen besorgniserregenden Zustand versetzt. Der Anlass: Der ungarische Premier Orban hatte laut über die Todesstrafe nachgedacht. Während die Reaktionen auf eine einzige Äußerung Orbans so heftig waren, als hätte dieser die Einführung von Vernichtungslagern und den Einsatz von Atombomben gleichzeitig angekündigt, machen bei nüchterner Betrachtung ein paar Vergleiche stutzig.

Ein Vergleich bezieht sich etwa auf das unterschiedliche Verhalten der EU-Political-Correctness gegenüber Ungarn und Rumänien. Denn während gegen Ungarn wegen der bloßen Erwägung der Todesstrafe – nach einem schockierenden Mord – die dicke Berta aufgefahren worden ist, hatte das gesamte Aufregungs-Kartell 25 Jahre lang keinen einzigen Ton zum Fall Rumänien gesagt.

Dabei hätte es dort viel mehr Grund dazu gegeben: Denn dieses Land hat bis vor kurzem überhaupt nichts unternommen, um die Vorkommnisse in den kommunistischen Gefängnissen vor 1989 auch nur zu untersuchen: die unerträglichen Haftbedingungen, die zahllosen Folterungen und die vielen Hinrichtungen. Erst jetzt – also seit Rumänien zum ersten Mal einen wirklich durch und durch rechtsstaatlich denkenden Staatspräsidenten hat – werden die Geheimakten zu den Gefängnissen des Ceausescu-Regimes veröffentlicht. Ein Vierteljahrhundert wurde geschwiegen und vertuscht.

Jetzt haben schon die ersten Akten enthüllt, dass allein zwischen 1957 und 1962, also in bloß fünf Jahren in einem einzigen rumänischen Gefängnis 103 politische Gefangene – also durchwegs Unschuldige! – getötet worden sind. Und unzählige weitere Menschen schwer gefoltert und viele Jahre eingekerkert.

Das waren und sind für viele Politiker offensichtlich vernachlässigenswerte Kavaliersdelikte in der Kategorie von Falschparken. Für Parlamentspräsident Schulz (also den Mann, der sich immer von einem Butler den Stuhl unter seinen Allerwertesten schieben lässt) ebenso wie für Othmar Karas. Um nur zwei der besonders eifrigen Ungarn-Hyperventilierer zu nennen. Völkermorde und schwerste Menschenrechtsverletzungen hat es für diese Politikerklasse offenbar nur vor 70 oder 100 Jahren gegeben, aber nie in den 70 Jahren danach. Wir lernen: Gutmenschentum ist etwas sehr Selektives. Vor allem, wenn die Täter noch leben.

Zurück zur Todesstrafen-Diskussion. Schulz&Co können jetzt wieder erleichtert durchatmen, weil Viktor Orban inzwischen das Thema ohnedies wieder von der „Tagesordnung“ genommen hat. Dennoch sollte man sich die wichtigsten Eckpunkte in Erinnerung rufen:

  • Im engmaschigen europäischen Rechtssystem ist kein Platz mehr für Todesstrafen. Ein Land, das diese dennoch einführen wollte, müsste so viele Konventionen und Mitgliedschaften aufkündigen, dass es sich selbst weitaus am meisten bestrafen würde.
  • Ich selbst lehne seit Jahrzehnten die Todesstrafe ab. Aus einem einzigen, aber gewichtigen Grund: nicht aus Humanitätsduselei, sondern weil die Möglichkeit eines Fehlurteils, also die Hinrichtung eines Unschuldigen, nie ganz auszuschließen ist. Gerade in letzter Zeit sind in Amerika wieder etliche Menschen, die zuerst zum Tode verurteilt und dann zu „lebenslänglich“ begnadigt worden waren, nach Jahrzehnten als unschuldig rehabilitiert worden. Man hat ihnen zwar auch durch das einstige Fehlurteil einen unwiederbringlichen Teil ihres Lebens geraubt, aber wenigstens nicht das Leben selber. Selbst Geständnisse geben angesichts vieler psychisch schwer gestörter Menschen und angesichts immer wieder vorkommender böser Verhörmethoden keine absolute Sicherheit über die Identität eines Täters. Außerdem würde kein (vernünftiger) Täter mehr ein Geständnis ablegen, wenn das nicht mehr wie heute ein Milderungsgrund wäre, sondern die direkte Voraussetzung für die allerschlimmste Strafe.
  • Dennoch sollte man sich zugleich mit einiger Gelassenheit bewusst machen: Die Todesstrafe war nicht nur während fast der gesamten Menschheitsgeschichte fast überall eine Selbstverständlichkeit. Sie ist auch heute noch in einem Großteil der Welt Praxis. Nicht nur in Amerika, China und vielen islamischen Ländern, sondern auch in Japan, Indien oder Singapur. Auch Russland hat sie noch nicht endgültig aus den Gesetzbüchern eliminiert. Und in Österreich wurden nach 1945 noch 30 Todesurteile vollstreckt. Es wäre absurd, nur wegen der Existenz der Todesstrafe zu sagen, all diese Länder seien (oder waren) Diktaturen und verbrecherische Unrechtsregime. Die Todesstrafe kann im Gegenteil vielfach Teil eines durchaus ordentlichen Rechtssystems mit breiter demokratischer Unterstützung sein.
  • Daher kann es auch heute in Europa kein Verbrechen sein, gelegentlich über die Todesstrafe ohne Schaum vor dem Mund zu diskutieren. Wie ja überhaupt auf Grund der Meinungsfreiheit jede Diskussion erlaubt sein sollte. Von einer immer engstirniger und intoleranter werdenden Political Correctness werden jedoch immer mehr Diskussionen und Gedanken auf den Index gesetzt.
  • Man sollte jedoch auch in bei einer sachlichen Diskussion Denkfehler vermeiden und sich klarmachen: Die Todesstrafe hat keinerlei abschreckende Wirkung. Es gibt keinen einzigen Kriminellen, der kalkulieren würde: Ich begehe die Tat, weil ich dann ja nur mit „lebenslang“ bestraft werde; ich würde sie aber dann nicht begehen, wenn ich mit der Todesstrafe belegt würde. Das einzige, was einen potentiellen Täter bisweilen abschrecken kann, ist vielmehr eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden. Daher ist es besonders skurril, wenn die nachweisliche Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von Fahndungserfolgen bei Gewaltverbrechen durch eine Vorratsdatenspeicherung (die jetzt in Frankreich zu etlichen Erfolgen geführt hat) von den gleichen Politikern abgelehnt wird, die sich jetzt so über Orban aufgeplustert haben.
  • Von jener Religion, die manche Menschen sogar zu der Einstellung bringt, sich ein baldigen gewaltsamen Tod zu wünschen, damit sie dann im Jenseits unzählige sexuelle Freuden genießen können, wollen wir da ja gar nicht reden.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCHP
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2015 09:13

    "Ich selbst lehne seit Jahrzehnten die Todesstrafe ab. Aus einem einzigen, aber gewichtigen Grund: nicht aus Humanitätsduselei, sondern weil die Möglichkeit eines Fehlurteils, also die Hinrichtung eines Unschuldigen, nie ganz auszuschließen ist."

    Ob sich unter den Millionen abgetriebenen (ermordeten) Kindern auch Unschuldige befunden haben?

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2015 07:51

    UNGLEICHE GEWICHTUNG DES WORTES TODESSTRAFE DURCH DIE MEDIEN

    A ) Orban erfrecht sich nur, das Wort Todesstrafe öffentlich auszusprechen, UND, DIE ACH SO OJEKTIVEN, MEDIEN MACHEN SICH DIE HOSE VOLL !

    B ) Der VERTRAG ÜBER EINE EU-VERFASSUNG sollte, von den Medien sorgfältig vertuscht, für Ereignisse wie Kriege und Bürgerkriege DIE TODESSTRAFE WIEDER EINFÜHREN.

    ° Referenden in Frankreich und Holland verhinderten vorerst diesen Vertrag.

    ° In EU-typischer " politischer Roßtäuscherart * " wurde dieser Verfassungsvertrag MITSAMT DER TODESSTRAFE wenige Jahre später als VERTRAG VON LISSABON, nur unter anderem Namen DOCH IN KRAFT GESETZT ! ! !

    * J. C. Junker war wenigstens so ehrlich, uns diese Roßtäuscher-Methoden zu bekennen: " . . . . . . Schritt für Schritt bis es kein zurück mehr gibt. "

  3. Ausgezeichneter KommentatorGegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2015 04:41

    O.T. Der sparsame Staatsbürger scheint mir von Politik und Geldwirtschaft für blöd verkauft zu werden.
    Als Naturwissenschaftler neige ich auch „privat“ dazu, Versuche zu machen, um aus den Ergebnissen einen Überblick zu erhalten:
    Als ca. 2001 die „Bundesschätze als sicherer Ort des Sparens“ eingeführt wurden, Details siehe https://www.bundesschatz.at/ , entschloß ich mich zu einem kleinen Versuch. Mich motivierten dazu nämlich Schlagworte der Werbung wie, “Sicherheit der Republik Österreich“, „Bindungsfristen schon ab einem Monat“ und die Hoffnung, Geld irgendwo sicher zu lagern und dabei wenigstens die Inflationsverluste abgegolten zu erhalten.
    Entsprechend der Online Anweisung „Der Ablauf – so einfach erwerben Sie die Bundeschätze“ eröffnete ich ein Konto mit der Mindesteinlage von 100Euro – ein Betrag, den ich auch bei unserer Regierung – dafür erübrigen konnte. Mir wurden ja attraktive Zinsen selbst bei einem Mindesteinzahlungsbetrag von EUR 100 angekündigt. Vor Ablauf der gewählten Laufzeit ist jeweils zu entscheiden, ob Geld ausbezahlt oder es wieder bei der Republik weiter veranlagt werden soll. Da ich einen Versuch machen wollte, wählte ich als Laufzeit (dies ist die kürzeste Bindung) von einem Monat und ließ diese 100 Euro - jeweils wieder einen Monat – gebunden, bis April 2015 auf dem Konto stehen. Meine Hoffnung war, daß die Verzinsung wenigstens die Inflationsverluste ausgleicht.
    Aus den 100 Euro des Herbstes 2001 sind so inzwischen 115,09 Euro geworden, die aktuelle Verzinsung beträgt 0% (Null Prozent).
    Ich habe nun den Versuch abgebrochen und werde die 115 Euro als Lesezeichen in drei aktuell benutzen Büchern (100 Euro in einem wertvollen Fachbuch, 10 Euro in einem Sachbuch und 5 Euro in einem Krimi) verwenden. Dort erfüllen sie einen nützlichen Zweck und sind sicherer als auf irgendeiner österreichischen Bank aufgehoben, die von Finanzmarktaufsicht und Nationalbank überwacht wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2015 11:27

    A.U. schreibt:

    "Erst jetzt – also seit Rumänien zum ersten Mal einen wirklich durch und durch rechtsstaatlich denkenden Staatspräsidenten hat – werden die Geheimakten zu den Gefängnissen des Ceausescu-Regimes veröffentlicht. Ein Vierteljahrhundert wurde geschwiegen und vertuscht."

    Seit Klaus JOHANNIS, ein SIEBENBÜRGER SACHSE, Staatsoberhaupt in Rumänien ist, weht GsD ein anderer Wind! Der Vorgänger, der SOZIALIST Victor PONTA, inniger DU-Freund vom EU- SCHULZ, ist bei der Wahl---auch GsD!---grandios gescheitert! Die Liste seiner Machenschaften ist lang! Ein typischer Sozialist halt!

    Der ORF ist sehr zurückhaltend mit Negativ-Meldungen über einen SOZI, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Da hackt man lieber auf den NICHT-Sozi Viktor ORBAN geradezu wollüstig hin.

    http://www.kas.de/rumaenien/de/publications/39788/

    "Korruptionsermittlungen gegen die Familie des rumänischen Premiers Victor Ponta"

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/4665367/Korruptionsermittlungen-gegen-die-Familie-des-rumaenischen

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2015 02:01

    Zum letzten Absatz: Ceterum censeo, diese Religion ist, so wie sich gibt und auch früher gegeben hat, nicht human. Ihre Anhänger, Gott sei Dank nur rel. wenige, bringen nicht nur sich, sondern gleich auch viele andere um. Aber man ist gleich islamophob, wenn man auf diese Absurditäten hinweist.
    Ich war, im Gegensatz zu Dr. Unterberger, ein paar Jahre vor und nach meinem 20. Geburtsjahr strikt gegen die Todesstrafe. Das hat sich etwas geändert, aber die ganz wichtige Frage ist (für mich) der Anlass für eine solche. Welche Verbrechen? Heroinkonsum? Abschlachtung von Andersgläubigen? Kritik an Machthabern?
    Ich bin nicht so überzeugt, dass die Gefahr einer Todesstrafe nicht doch die Verbrechensrate in einigen Bereichen verringern würde. Angeblich ist sie in Russland zur Zeit des Kommunismus nicht so hoch gewesen, freilich betrifft das wohl weitgehend nicht Akte, die mit dem Tod bestraft worden wären.
    Und zum Schluss: Die Linke ist doch heilfroh, einen Orban zu haben! So wie seinerzeit Haider und die FPÖ ein "gefundenes Fressen" für diese Marx-Apostel war. Schade, dass halt so wenige - leider auch nicht die ÖVP - dieses Spiel durchschauen und eben nicht mitmachen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2015 07:15

    Zum letzten Absatz: vielleicht sollte man langsam damit beginnen, den sogenannten Islam nicht unbeschaut als Religion einzustufen, ihn zu dekonstruieren, wie man heute so schön sagt. Wer weiß, was dann als wahrer Wesenskern übrigbleibt? ;-)

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2015 14:25

    OT---aber gestern in der ZIB1 hat mich ein Beitrag, der "so zwischendurch" gebracht worden ist, aufhorchen lassen---und nur so nebenbei: Der Mann mit dem riesigen Waffenarsenal ist "Deutscher"= TÜRKE mit deutscher Staatsbürgerschaft!

    "Anschlag in Deutschland verhindert | 01:36 Min.

    In Deutschland hat die Polizei offenbar einen Bombenanschlag mit islamistischen Hintergrund verhindert. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen. Bei der Hausdurchsuchung wurden eine Rohrbombe und Chemikalien gefunden."

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1-OeGS/145302/ZIB-1-OeGS/9682851

    DASS dieser ISLAMISTISCHE TERRORANSCHLAG in D VEREITELT werden konnte, BERUHIGT MICH NICHT WIRKLICH!

    "Bombe war "einsatzbereit"

    Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt bestätigt, dass bei der Durchsuchung eine selbst gebaute Bombe gefunden worden sei. Diese war "einsatzbereit", wie die Staatsanwaltschaft auf AFP-Anfrage mitteilte.

    Es habe allerdings keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne gegeben, hatte Behördensprecher Stefan Rojczyk gesagt. Bei den Festgenommenen handle es sich um einen 35 Jahre alten Mann und eine 34 Jahre alte Frau. Der Mann sei deutscher Staatsbürger mit türkischen Wurzeln, die Frau Türkin.

    Gewehr und scharfe Munition sichergestellt

    In der Wohnung seien auch ein Gewehr und scharfe Munition gefunden worden. Der Mann habe vor Jahren Verbindungen zur terroristischen Sauerland-Gruppe gehabt. Ob es aktuelle Verbindungen zur Salafisten-Szene gebe, sei unklar, hatte die Staatsanwaltschaft erklärt.

    Nach Informationen des Privatsenders Hitradio FFH soll ein Anschlag auf das traditionelle Radrennen rund um Frankfurt am Freitag geplant gewesen sein.

    Radrennen nach Festnahmen abgesagt"

    WAS wird noch alles ABGESAGT werden müssen, weil unsere lieben KÜLTÜRBEREICHERER es durch islamistische Terrorakte, bzw. durch TERRORPLÄNE ERZWINGEN? Schöne neue Welt!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2015 14:27

    Mehrfacher sexueller Übergriff in Wien: Heute auf vianna.at.

    Den Artikel bitte selbst googeln:

    "Versuchte sexuelle Übergriffe durch 15-Jährigen in Ottakring: Weitere Opfer?"

    Anmerkung:
    In seiner Heimat würde der junge Mann diese Straftaten wohl nicht verüben, da die Strafen dafür dort drakonisch sind. Außerdem würde die Familie des Opfers mit ihm kurzen Prozess machen.
    Da die Opfer des jungen Mannes sicher nicht seinem Kulturkreis entstammen, sondern es sich wohl um Mitteleuropäerinnen handelt, ist seine Tat rassistisch.
    Wann gehen die Konservativen endlich gegen diese neue Form des Rassismus auf die Straße?


alle Kommentare

  1. Stefan Schachl (kein Partner)
    25. Mai 2015 14:05

    Meiner Meinung sollte der Hypo-Skandal genauso mit ungeschwärzten Akten aufgearbeitet werden, wie in Rumänien das Ceaucescu-Regime. Wir predigen Wein und trinken Wasser.

  2. grubenhund
    03. Mai 2015 21:34

    Rückfällig wird keiner!

  3. Segestes (kein Partner)
    03. Mai 2015 16:36

    OT: Putin-Rocker in Wien - man beachte den Herrn zu Beginn des Videos.
    Da soll noch einmal einer sagen, den Putin-Adoranten würde es an (unfreiwilligem) Humor mangeln :)

    youtube.com/watch?v=eWuPr7TX2j4

    • Gasthörer (kein Partner)
      03. Mai 2015 22:28

      Das war wohl ein bestellter Pseudo-Putinadorant, der mit seinem Spruch das Gegenteil bewirken sollte - nämlich Putin lächerlich machen.

    • Segestes (kein Partner)
      04. Mai 2015 05:24

      Das war wohl ein bestellter Pseudo-Putinadorant

      Ganz Bestimmt.
      So wie halt die Putin-Adoranten hier :)

    • Guantanamo-KZ (kein Partner)
      04. Mai 2015 18:13

      Hier gibt es nur US-Food-Stamps-Adoranten!

    • Anna Schicksegruber (kein Partner)
      04. Mai 2015 19:26

      Die "Putin-Rocker" haben einen wunden Punkt in Deutschland und Österreich erwischt. Man will hier nichts mehr von der Niederlage des Nationlsozialismus wissen!

    • Segestes (kein Partner)
      05. Mai 2015 12:04

      "Man will hier nichts mehr von der Niederlage des Nationlsozialismus wissen!"

      Eine lustige These, denn in Wirklichkeit wird die Hitlerzeit jeden Tag auf mindestens einem deutschsprachigen Fernsehsender seziert.

      Btw, es fällt trotz veränderter Pseudonyme auf, wenn du zwischen deinen Kommentaren immer rund 1 Std. Abstand lässt.
      Auch Trollen will gelernt sein.
      Weiterüben.

  4. Der Realist (kein Partner)
    03. Mai 2015 16:15

    Das war ja wieder eine Gelegenheit für die politisch Überkorrekten, ohne nachzudenken, sich mit Schaum vor dem Mund medial in Szene zu setzen. Kein Vernünftiger glaubte wohl ernsthaft, dass in Ungarn die Todesstrafe wieder eingeführt wird. Denken und Realitätssinn sind diesen harmlosen Gemütern allerdings fremd. Ob mangelndes Denkvermögen auf vergangene Unfälle und exzessiven jugendlichen Alkoholmissbrauch zurückzuführen sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Auch ich bin, aus dem von Herrn Dr. Unterberger angeführten Grund gegen die Todesstrafe, nur unsere besonders guten Menschen verhalten sich in Bezug zu den USA und Todesstrafe relativ ruhig, trotz der extremen Ermittlungspannen.

  5. Dr. Knölge (kein Partner)
    03. Mai 2015 16:13

    Beim Thema Todesstrafe habe ich meine Meinung dutzende Male geändert. Im Moment bin ich eher wieder dafür. Prinzipiell habe ich keine Probleme damit, Mörder hinzurichten, die Strafe sollte aber auf das Merkmal Mord begrenzt bleiben, sonst besteht die Gefahr des politischen Mißbrauchs in einem totalitären Staat, und es ist nicht unvorstellbar, daß sich solche Staaten in Europa bilden könnten. Machen wir doch einen Kompromiß: Todesstrafe für Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In diesem Bereich sind Fehlurteile wohl kaum zu erwarten.

  6. Bumsti (kein Partner)
    03. Mai 2015 15:17

    Der Unterberger und sein Wahrnehmungsproblem.
    Nein. "Amerika" ist ein Kontinent auf dem es einen Staat namens "United States of America" gibt, und den meint der Unterberger.
    Kanada, auf dem selben Kontinent, kennt keine Todesstrafe und daher auch keine, in diesem Bereich angesiedelte, Fehlurteile.
    Und nein, es ist keine Leistung, wenn die USA Fehlurteile korrigieren, das wäre es nur, wenn diese Fehlurteile, die basieren zumeist auf 3.Welt klassiger Polizeiarbeit, gar nicht erst zustandegekommen wären.
    Aber die US Polizei ist eben nicht die CSI Truppe aus den TV-Serien.

    Und noch immer keine Wort vom Unterberger über die CIA Gefängnisse in der EU.
    Kein Thema oder peinlich?

  7. FAZauszug (kein Partner)
    03. Mai 2015 15:02

    "Orban reagierte mit seinen Äußerungen auf einen brutalen Mordfall im nahe gelegenen Kaposvar. Dort hatte ein Mann einen Tabakladen überfallen und die 21-Jährige Verkäuferin getötet. Man müsse "den Verbrechern klarmachen, dass Ungarn vor nichts zurückschreckt, wenn es darum geht, die Bürger zu schützen", sagte Orban. Das von Orban durchgesetzte neue Strafrecht sieht unter anderem vor, dass Kriminelle lebenslängliche Haftstrafen unter allen Umständen tatsächlich absitzen müssen."

  8. Gasthörer (kein Partner)
    03. Mai 2015 14:27

    Mehrfacher sexueller Übergriff in Wien: Heute auf vianna.at.

    Den Artikel bitte selbst googeln:

    "Versuchte sexuelle Übergriffe durch 15-Jährigen in Ottakring: Weitere Opfer?"

    Anmerkung:
    In seiner Heimat würde der junge Mann diese Straftaten wohl nicht verüben, da die Strafen dafür dort drakonisch sind. Außerdem würde die Familie des Opfers mit ihm kurzen Prozess machen.
    Da die Opfer des jungen Mannes sicher nicht seinem Kulturkreis entstammen, sondern es sich wohl um Mitteleuropäerinnen handelt, ist seine Tat rassistisch.
    Wann gehen die Konservativen endlich gegen diese neue Form des Rassismus auf die Straße?

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      03. Mai 2015 16:17

      Man kann (und wird?) das Problem auch durch Totschweigen lösen. In Schweden und England hat man sich schon dafür entschieden.

  9. MH-0817 (kein Partner)
    03. Mai 2015 13:44

    Dass sich der ungarische Premier Orban die in den USA sehr beliebte Todesstrafe vorstellen kann, ist erschütternd. Die Todesstrafe hat nur in den barbarischen USA eine Berechtigung.

  10. U.SA (kein Partner)
    03. Mai 2015 12:14

    Apropos Massenmord: Der Terror in Tschetschenien, Afghanistan (Operation Cyclone) und auf dem russischen Kaukasus Anfang der 1990er Jahre wurde von der CIA und westlichen Geheimdiensten unterstützt, in der Absicht, Russland zu schwächen. Russland als funktionierenden souveränen Staat zu zerschlagen ist nach wie vor das Ziel. Dazu zählen auch der Neonazi-Putsch in der Ukraine und die Sanktionen, eine Form finanzieller Kriegsführung, gegen Moskau. (F. W. Engdahl)

    • Gasthörer (kein Partner)
      03. Mai 2015 15:05

      Das ist zwar zutreffen, es ficht einen Russlandhasser aber nicht an. Vor allem nicht, wenn er geschmiert wird.

    • CIA-Mockingbird (kein Partner)
      04. Mai 2015 00:44

      @ Gasthörer
      Was? Geschmierte Journalisten! Ja gibt es denn so etwas überhaupt???

  11. cmh (kein Partner)
    03. Mai 2015 11:51

    Die Todesstrafe ist - angesichts der heute mächtigen Vollkoffer - immer problematisch. Sie könnte ja - siehe Vollkoffer - auch einen selber betreffen.

    Andererseits - nor risk, no fun. Im Politischen vor allem ist der Einsatz, nämlich die Macht im Staate oder die Freiheit zum Staate, durchaus das Leben wert. Denn wer würde heute sein Leben für die Freiheit, einerlei ob justifiziert danach oder im Kampf davor, denn noch opfern. Niemand. Woraus sich der Schluss aufdrängt, dieser Staat mit seiner Freiheit samt den europäischen Grundrechten ist eigentlich nix wert.

    Nur deshalb wird alles an die Sozialinvasoren i.e. Asylanten verschenkt und verschleudert. Darum gehts, nicht ums morden.

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2015 12:01

      Was die Prävenentionswirkung des aktuellen Strafkataloges betrifft, so ist die bei allen Illoyalen und anderen Rechtssystemen verbundenen (wer mag das wohl sein?) schlicht nicht vorhanden. Den Häfen sitzen die ja auf einer Backe ab und kommen dann als "Mann" wieder für weiteres fröhliches Rechtsbrechen auf die Straße.

      Die Reaktionen auf die letzten Todesurteile in Singapur oder den Philipinen für Drogendealer lassen eben nur an der heuchlerischen Vorderseite "Mitleid" erkennen, auf der Rückseite hingegen ein eigentliches und damit umso verderblicheres "Gutheißen der Straftat Drogendealen".

      Das kleinste Zulassen der Sharia weiters in allernebensächlichsten Bereichen hat ein immer weitergehendes Ausufern dieser personalen Selbstjustiz zur Folge, deren Strafkatalog selbstverständlich und unwiedersprochen nicht nur die Todesstrafe, sondern Körperstrafen ganz allgemein vorrätig hält. Aber das will ich hier nicht weiter ausführen.

  12. Beiwagen (kein Partner)
    03. Mai 2015 11:25

    Gestern waren die "Nachtwölfe" (Putins Biker) in Wien, um gegen den Genozid an den ukrainischen Russen zu demonstrieren. Wo waren die "Hells Angels"? Fahren die eher bei der Regenbogenparade mit?

  13. fewe (kein Partner)
    03. Mai 2015 01:06

    Selbstverständlich ist das furchtbar und gehört abgestellt so, dass es zumindest nicht mehr passieren kann.

    Es gibt immer große Aufregungen, sogar wegen schlechter Haftbedingungen, aber keine sonderliche Aufregung, wenn ganze Länder niedergebombt und Millionen von Menschen getötet werden. Bevorzugt mit erfundenen Kriegsgründen. Die USA morden mit Drohen.

    Dagegen sind sogar die IS mit ihren Köpfungen Waisenknaben. Mir geht diese verlogene Aufgeregtheit wegen Einzelfällen oder verhältnismäßig wenigen Fällen ziemlich auf die Nerven. Wenn es zigtausende sind ist das ein sauberer Krieg, egal wie elendiglich die Einzelnen dabei umkommen. Wenn der Grund falsch war, ist es lediglich bedauerlich.

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      03. Mai 2015 08:36

      Die größte Bedrohung für das Leben der Menschheit sind die USA, welche hinter allen aktuell tobenden Kriegen stehen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      03. Mai 2015 16:21

      Die größte Bedrohung für das Leben der Menschheit sind die Muslime, welche hinter allen aktuell tobenden Kriegen stehen.

    • ISIS-Asow-Senator Cain (kein Partner)
      04. Mai 2015 00:55

      @ Dr. Knölge Womit wir wieder bei den USA wären: Anfang der 80er Jahre wurde ein saudi-arabischer CIA-Rekrut nach Afghanistan gebracht. Sein Name: Osama bin Laden (Tim Osman). Wir sprechen jetzt gar nicht über die CIA-Terrornetzwerke Al Qaida, Al Nusra, ISIS etc.

  14. Brigitte Imb
    01. Mai 2015 22:32

    Grundsätzlich spreche ich mich gegen die Todesstrafe aus; kein Mensch hat das Recht einem anderen das Leben zu nehmen, auch mM nicht die Staatsmacht durch Gesetze.

    In der öffentlichen Diskussion, wo natürlich Rede- u. Gedankenfreiheit herrschen sollte, macht es einen riesigen Unterschied ob über einen grausamen Mord od. den Klimawandel gesprochen wird. Klimaleugner sollten - lt. einem Grazer Musikprofessor - der Todesstrafe unterliegen, wozu sich die geneigte linke Politik wesentlich weniger echauffiert hat.

    Und ist es nicht so, daß die Politik immer wieder unangenehme Zeitgenossen verunfallen, selbstmorden od. psychiatrieren läßt? Beim "großen Bruder" der EU ist´s in vielen Bundesstaaten lege artis, keinen stört´s.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/radikaler-professor-todesstrafe-fuer-leugner-des-klimawandels-a-875802.html

    • machmuss verschiebnix
      01. Mai 2015 23:42

      Sie haben ja grundsätzlich recht, Brigitte Imb - aber ist nicht das, was die Staatsmacht
      einem lebenden Menschen antun kann, mitunter weit schlimmer, als das Fallbeil ?@!
      Hier steht Schrecken ohne ende (Psychiatrie) gegen abruptes Ende mit Schrecken .

    • Brigitte Imb
      02. Mai 2015 00:07

      @machmuss verschiebnix,

      das liegt im Ermessen des Betrachters. Für mich selbst - so denke ich theoretisch -, zöge ich das Überleben vor.

    • fewe (kein Partner)
      03. Mai 2015 01:13

      Ja, die Todesstrafe - auch wenn man sie prinzipiell für richtig halten sollte als maximale Strafe für extrem schwerwiegende Straftaten - ist schon allein deswegen abzulehnen, weil Fehlurteile nur sehr selten auszuschließen sind. Das ist einfach irreversibel.

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2015 11:44

      Das ganze LEben ist irreversibel ...

  15. Rosi
    01. Mai 2015 21:35

    Das Problem ist, glaube ich, ein anderes: erstens hackt keine Krähe einer anderen ein Auge aus, das ist richtig. Aber zweitens ist es viel einfacher, eine kleine Maus, die einen Grashalm abgeknickt hat, zu schimpfen, als einen Löwen, der eine Antilope gerissen hat.
    So ist es hier meiner Meinung nach auch.
    Das Problem der Todesstrafe selbst ist wohl wie immer die Frage: Schütze ich einen möglichen Täter, oder schütze ich mögliche Opfer. Letztere sind in der Regel fast immer unschuldig, sonst wären sie keine Opfer. Und meiner Meinung nach sehr wohl schützenswert.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • fewe (kein Partner)
      03. Mai 2015 01:16

      Ich halte die Fragestellung für falsch, wann eine Todesstrafe angemessen wäre. Es kann einfach ein Fehlurteil sein. Und deswegen bin ich absolut gegen die Todesstrafe.

  16. Rosi
    01. Mai 2015 21:29

    'Von einer immer engstirniger und intoleranter werdenden Political Correctness werden jedoch immer mehr Diskussionen und Gedanken auf den Index gesetzt.'
    Langsam - oder eher das Gegenteil - wird es Zeit, die Political Corruptness, sorry Correctness selbst und alle Auswüchse daraus endlich auf den Index zu setzen !!!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • hamburger zimmermann
      01. Mai 2015 23:57

      "...es wird zeit...":

      völlig richtig, bloß der adressat fehlt.

      linke werden nix tun, was ihr menschenerziehungsstreben behindert und die heute wertkonservative vp schweigt lauthals. sie zittert ängstlich vor den frechen bolschewiken in falter, substandard und den wc-gratis-blatteln.
      .

    • Rosi
      02. Mai 2015 10:22

      'Steter Tropfen höhlt den Stein.'
      Was ich - man - tun kann, ist, diese Tatsache immer wieder wiederholen.
      Wenn das genügend Leute tun, beziehungsweise lesen, bewirkt es vermutlich etwas.
      Hoffe ich zumindest.

  17. machmuss verschiebnix
    01. Mai 2015 21:03

    Noch ein OT , aber da kommen zunehmend Details zutage, welche sogar die Uranmühle
    von Proksch in den Schatten stellen

    Schon wieder Kickback Geschäfte:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4721874/Millionen-die-im-Karst-versickern?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    Und der Sumpf muß wohl so Tief sein, daß es sich auzahlt entgegen (?) dem
    Parlaments-Beschluß die Akten zu schwärzen :

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4720443/Staatsdiener-die-das-Parlament-verhohnen?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  18. Politicus1
    01. Mai 2015 20:42

    Ganz OT - aber das Thema ist noch nicht einmal zur FN gereift ..:

    Die heutige Berichterstattung mit bewegten Bildern über den traditionellen "Maiaufmarsch" der Wiener "Sozialdemokraten" ließ mich kurz zweifeln, ob ich mich im Reality-TV befinde, oder doch eine dieser jetzt immer wieder gesendeten Zeitgeschichtereportagen.

    Es muss Reality-TV sein, denn auf der Tribüne stand keiner in einem braunen Kampfanzug mit Koppel, sondern da waren Menschen, die ihre tränennassen roten Wischtücher durch heftiges Wacheln im Wien zu trocknen versuchten.

    Abgesehen von mangelndem zackigen Gleichschritt war der "AUFmarsch" in Wahrheit genau so ein VORBEImarsch an Parteiführern, wie man sie - wie gesagt - jetzt regelmäßig im TV-Zeitgeschichtsunterricht zur Mahnung "Nie wieder!" sehen kann. So was von RETRO!

    Also vielleicht doch nur eine praktische Übung von Studenten eines Zeitgeschichteinstituts der Wiener Uni? Oder eine Veranstaltung der Österreichisch-Nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft? (Da hätte aber doch ein Präsidiumsmitglied aus der Hofburg oben stehen müssen ...)

    • machmuss verschiebnix
      01. Mai 2015 20:58

      Bin ja schon gespannt auf die kommende Wien-Wahl

  19. Haider
    01. Mai 2015 17:20

    Man kann in Österreich auch flapsig mit der Todesstrafe umgehen. Alle kennen den Ausspruch einer ex-Justizministerin und derzeitigen Richterin: "In Saudiarabien wird nicht jeden Freitag geköpft." Na dann ist ja alles in bester Ordnung.

  20. machmuss verschiebnix
    01. Mai 2015 16:59

    OT : Auch nicht ganz ohne : Google investiert 150 Millionen in Journalismus in Europa

    http://atmedia.at/news/google-investiert-150-millionen-in-journalismus-in-europa/127509729

    Ob das dem Genossen Faymann gut tut - ich meine, kann er da mithalten :))

  21. machmuss verschiebnix
    01. Mai 2015 16:39

    Ganz Off Topic aber spannend.
    Die Finanzwarktwelt schreibt über die unmittelbaren Folgen nach
    der Gründung der "Asiatische Investitions- und Infrastrukturbank" (AIIB) Mitte April :

    » ... Die Fachleute im chinesischen Wirtschaftsministerium verfolgen die Probleme des globalen Finanzsystems seit längerem genau und treffen seit einiger Zeit
    durch massive Goldkäufe Vorbereitungen, um dem erwarteten Zusammenbruch der Papierwährungen eine eigene goldgedeckte Währung entgegenzusetzen. Die wichtigste Frage, die sich ihnen aber momentan stellt, ist folgende: Wohin sollen die Gelder von Investoren fließen, wenn es zu einem Platzen der Blasen am Aktien- und Immobilienmarkt oder einem Einbruch des globalen Finanzsystems kommt?

    An genau dieser Stelle kommen die NEB und die AIIB ins Spiel. Sie schaffen die Möglichkeit für Investitionen in Festwerte wie Infrastrukturprojekte und bieten daher in Zeichen der Krise eine gewisse Sicherheit für Investoren, die in hellen Scharen aus unsicheren Anlagen wie Aktien, Staatsanleihen oder von Wertverlust bedrohten Immobilien fliehen werden. Das gleiche gilt auch für die 57 Länder, die sich an der AIIB beteiligen wollen: Ihre Finanzeliten versuchen angesichts der heiklen Weltsituation, ihre Anlagen zu streuen, in feste Werte und dabei möglichst in Fremdwährungen wie den Yuan zu investieren. ... «

    Hier der ganz Beitrag:

    http://finanzmarktwelt.de/die-asiatische-investitions-und-infrastrukturbank-aiib-eine-fortschrittliche-alternative-zum-iwf-11827/

  22. Undine
    01. Mai 2015 14:25

    OT---aber gestern in der ZIB1 hat mich ein Beitrag, der "so zwischendurch" gebracht worden ist, aufhorchen lassen---und nur so nebenbei: Der Mann mit dem riesigen Waffenarsenal ist "Deutscher"= TÜRKE mit deutscher Staatsbürgerschaft!

    "Anschlag in Deutschland verhindert | 01:36 Min.

    In Deutschland hat die Polizei offenbar einen Bombenanschlag mit islamistischen Hintergrund verhindert. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen. Bei der Hausdurchsuchung wurden eine Rohrbombe und Chemikalien gefunden."

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1-OeGS/145302/ZIB-1-OeGS/9682851

    DASS dieser ISLAMISTISCHE TERRORANSCHLAG in D VEREITELT werden konnte, BERUHIGT MICH NICHT WIRKLICH!

    "Bombe war "einsatzbereit"

    Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt bestätigt, dass bei der Durchsuchung eine selbst gebaute Bombe gefunden worden sei. Diese war "einsatzbereit", wie die Staatsanwaltschaft auf AFP-Anfrage mitteilte.

    Es habe allerdings keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne gegeben, hatte Behördensprecher Stefan Rojczyk gesagt. Bei den Festgenommenen handle es sich um einen 35 Jahre alten Mann und eine 34 Jahre alte Frau. Der Mann sei deutscher Staatsbürger mit türkischen Wurzeln, die Frau Türkin.

    Gewehr und scharfe Munition sichergestellt

    In der Wohnung seien auch ein Gewehr und scharfe Munition gefunden worden. Der Mann habe vor Jahren Verbindungen zur terroristischen Sauerland-Gruppe gehabt. Ob es aktuelle Verbindungen zur Salafisten-Szene gebe, sei unklar, hatte die Staatsanwaltschaft erklärt.

    Nach Informationen des Privatsenders Hitradio FFH soll ein Anschlag auf das traditionelle Radrennen rund um Frankfurt am Freitag geplant gewesen sein.

    Radrennen nach Festnahmen abgesagt"

    WAS wird noch alles ABGESAGT werden müssen, weil unsere lieben KÜLTÜRBEREICHERER es durch islamistische Terrorakte, bzw. durch TERRORPLÄNE ERZWINGEN? Schöne neue Welt!

  23. machmuss verschiebnix
    01. Mai 2015 11:39

    So sehr der Mensch auch am Leben hängt, wird beim Urteil "Lebenslänglich" wohl jeder
    in Versuchung kommen, dies "abzukürzen" - sofern einer nicht ohnedies schon deutlich
    über 60 ist und sein "natürlichen Abgang" die Haftdauer von 30+ auf vielleich 5 Jahre
    verkürzen wird.

    Der einzige Nachteil bei der Todesstrafe ist doch, daß nach der Vollstreckung im Falle
    eines Fehlurteiles keine Revision mehr möglich ist .

    Also, was schreckt einen Terroristen mehr ab, lebenslänglich vor sich hin warten auf
    eine Vielleicht-Freilassung OHNE nennenswerte Chance je wieder Tritt fassen zu können,
    oder ein paar Stunden Todesangst vor der "Freilassung durch Entkörperung" !@?

  24. Undine
    01. Mai 2015 11:27

    A.U. schreibt:

    "Erst jetzt – also seit Rumänien zum ersten Mal einen wirklich durch und durch rechtsstaatlich denkenden Staatspräsidenten hat – werden die Geheimakten zu den Gefängnissen des Ceausescu-Regimes veröffentlicht. Ein Vierteljahrhundert wurde geschwiegen und vertuscht."

    Seit Klaus JOHANNIS, ein SIEBENBÜRGER SACHSE, Staatsoberhaupt in Rumänien ist, weht GsD ein anderer Wind! Der Vorgänger, der SOZIALIST Victor PONTA, inniger DU-Freund vom EU- SCHULZ, ist bei der Wahl---auch GsD!---grandios gescheitert! Die Liste seiner Machenschaften ist lang! Ein typischer Sozialist halt!

    Der ORF ist sehr zurückhaltend mit Negativ-Meldungen über einen SOZI, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Da hackt man lieber auf den NICHT-Sozi Viktor ORBAN geradezu wollüstig hin.

    http://www.kas.de/rumaenien/de/publications/39788/

    "Korruptionsermittlungen gegen die Familie des rumänischen Premiers Victor Ponta"

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/4665367/Korruptionsermittlungen-gegen-die-Familie-des-rumaenischen

    • Torres (kein Partner)
      03. Mai 2015 10:24

      Sie sind da völlig falsch informiert: Vorgänger von Johannis war keineswegs Ponta, sondern Basescu. Ponta ist immer noch Premierminister, Johannis (bzw. Basescu) ist (bzw. war) Staatspräsident. Also, im Klartext, falls Sie es nicht verstehen: Johannis/Basescu entsprechen bei uns Heinz Fischer, Ponta entspricht Faymann.

  25. Normalsterblicher
    01. Mai 2015 11:19

    Gerade in letzter Zeit sind in Amerika wieder etliche Menschen, die zuerst zum Tode verurteilt und dann zu „lebenslänglich“ begnadigt worden waren, nach Jahrzehnten als unschuldig rehabilitiert worden.

    Dabei sollte man aber auch berücksichtigen, dass - wenn auch leise - Zweifel an der Schuld ein Element der Begnadigung zu lebenslänglich gewesen sein könnten.

    Und dann gälte es noch zu unterscheiden zwischen

    - Todesstrafe als Vergeltung für an Bürgern begangene Mordakte und zur Besänftigung/Genugtuung des Gerechtigkeitsempfindens von Bürgern, insbesonders der Angehörigen, die 10 Jahre Haft bei guter Führung als nicht angemessen für den Raub des Lebensrechtes empfinden werden,

    - Todesstrafe für Vergehen gegen die staatliche Ordnung oder staatliche Interessen, etwa aus Präventionsgründen vornehmlich zur Aufrechterhaltung der staatlichen Autorität.

  26. Rupert Wenger
    01. Mai 2015 11:15

    Natürlich bin ich auch Gegner der Todesstrafe, weniger weil Fehlurteile vorkommen können, sondern weil für mich der Schutz der Gesellschaft vor Kapitalverbrechern im Vordergrund steht und dieser auch mit anderen gesetzlichen Mitteln darzustellen ist. Erstverbrechen werden niemals zu verhindern sein, auch nicht mit der Todesstrafe.
    In der ganzen Aufregung vermisse ich aber einen klaren Aufhänger: Welche gemeinsamen Werte verletzt der ungarische Vorschlag, wer hat sie beschlossen, wo sind sie niedergelegt? In der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte finde ich keinerlei Hinweis auf eine Ablehnung der Todesstrafe, stehen sie in einem Europäischen Vertrag? Nachdem sie scheinbar Vorrang vor den in unserem Parlament beschlossenen Gesetzen haben, müssten sie aber auch eine demokratische Legitimierung haben. Habe ich eine Abstimmung über sie verschlafen? Was beinhalten sie genau, wo sind die Werte niedergeschrieben, deren Nichteinhaltung von der Gesellschaft geächtet werden?

    • hamburger zimmermann
      01. Mai 2015 13:21

      "...müssten sie aber auch eine demokratische Legitimierung haben". sollte man glauben.

      leider gilt - auch für die wertkonservative heutige vp - jede noch so dümmliche forderung eines linksextremen gutmenschen als demokratisch legitimiert.
      .

  27. Josef Maierhofer
    01. Mai 2015 10:00

    Töten für nichts und wieder nichts.

    Zu allen Zeiten gab es die Morde an nicht konformen Mitbürgern, am schlimmsten war es in der nahen Gegenwart, Millionen Christen wurden und werden ermordet, unter Stalin ebenso unendlich viele nicht Angepasste, unter Hitler die missliebigen Juden und Zigeuner, unter den Türken die Christen in Armenien, .... die Blutspur ist unendlich lange.

    Ob nun Todesstrafe für Delikte oder nicht, das halte ich für nebensächlich und, wie Dr. Unterberger sagt, auch für nicht immun gegen Justizirrtümer.

    Das Schlimme sind diese Menschen, die dieses Mobbing, dieses Morden tragen, es sind dies nicht die Soldaten, die sich gegen einen Feind wehren, nein es sind dies faschistische und religionsfanatische Politiker und die EU und auch Österreich hat derzeit zu viele davon und ihre Religion heißt P.C., die auch nicht vor Mord, Vernichtung, Selbstverstümmelung, Fremdverstümmelung, etwa 'Sanktionen', 'Shitstorm', 'Verurteilungen' und Vorverurteilungen, etc. zurückschreckt. Ihre Namen sind da derzeit Schulz&Co. und alle sattsam bekannt und, würden sie das alles als einfache Bürger tun, ganz sicher schon vielfach im Gefängnis sein.

    Ich betrachte den Fanatismus als die wirkliche Geisel der heutigen Zeit, als eine weit verbreitete schwere infektiöse Krankheit, die unter uns wütet.

    Also, was sind das für Menschen, die andere fanatisieren, manipulieren, missbrauchen, vernichten, töten, um sich selbst Vorteile und ein feudales Leben zu beschaffen, was sind das für Menschen, die gegen Geld Ideologie betreiben, fanatische Ideologie, fanatisierende Ideologie ?

    Sind die muslimischen Zuwanderer nicht aus diesem Fanatismus geflohen, der sie nun wieder einholt bei uns, weil die Verantwortlichen Politiker Entscheidungen gegen das Volk oder die einheimischen Völker treffen, auch die Hassprediger, die Terroristen und die Islamisten einzuschleusen und damit Europa auszulöschen inklusive die dem Fanatismus entfliehen wollenden Muslime.

    Die Fanatisierung ist in der Geschichte immer wieder stärker und schwächer aufgetreten, derzeit aber schaut es tatsächlich nach dem 3. Weltkrieg aus.

    Wer sind diese Kriegsschürer, diese Hetzer ? Ich meine die skrupellosen Selbstbediener, die sogar das eigene Volk, das sie füttert und sich von ihnen ausrauben lässt, verraten und verkaufen, es sind dieser unhaltbaren Versprechungen, die sie durch die genannten Mechanismen ersetzen. Dazu brauchen sie auch die Medien, zur Polarisierung und zum Fanatisieren der Massen, und zur Aussonderung aller, die da nicht mitmachen.

    Diese Gefährlichkeit des Fanatisierens konnte man vor Beginn eines jeden Weltkrieges der näheren Vergangenheit beobachten.

    Der Mensch lernt nicht aus der Geschichte, die einen hetzen, die anderen lassen sich lenken und denken nicht selbst, alle aber zur Selbst Bedienung.

    Das kommt davon, wenn man die Tugenden verachtet, das Gewissen ersetzt durch Selbstbedienung, oben wie unten.

  28. ProConsul
    01. Mai 2015 09:29

    Hier eine Auflistung von etlichen Pro und Contra zur Todesstrafe.

    Contra:
    - Irrtümer können nicht Rückgängig gemacht werden.
    - Unser Rechtssystem ist nicht auf Vergeltung aufgebaut
    - Letztendlich ändert die Todesstrafe nichts an der Kriminalitätsrate - wie Statistiken belegen
    - Staatlicherseits zu töten ist schlicht primitiv
    - Ich bin mir nicht einmal sicher, ob der Tod die härteste Bestrafung ist.

    Pro:
    - keine Möglichkeit einer Wiederholung (zB. durch vorzeitige Entlassung oder Flucht)
    - "Unser Rechtssystem ist nicht auf Vergeltung aufgebaut", Wenn man eine Wunde von Bakterien und Viren desinfiziert, ist das auch keine Vergeltung. Es ist eine notwendige Säuberung.
    - "Letztendlich ändert die Todesstrafe nichts an der Kriminalitätsrate - wie Statistiken belegen", Weswegen der Todesstrafe in solchen Fällen freilich auch die Sippenhaftung anzufügen ist.
    - Kosteneinsparung durch lebenslanges Durchfüttern und Verwahren

  29. CHP
    01. Mai 2015 09:13

    "Ich selbst lehne seit Jahrzehnten die Todesstrafe ab. Aus einem einzigen, aber gewichtigen Grund: nicht aus Humanitätsduselei, sondern weil die Möglichkeit eines Fehlurteils, also die Hinrichtung eines Unschuldigen, nie ganz auszuschließen ist."

    Ob sich unter den Millionen abgetriebenen (ermordeten) Kindern auch Unschuldige befunden haben?

    • simplicissimus
    • Undine
      01. Mai 2015 12:21

      @CHP

      Für diesen Satz gebührt Ihnen ein ganzer Sack voller Sterne!******************************+!

    • fewe (kein Partner)
      04. Mai 2015 00:50

      Wie recht Sie haben. Aber diese linke Mörderbande spricht immer von Kaulquappen, die die noch nicht geborenen Menschen vorgeblich nur sein sollen. Ab der Zeugung ist ein Mensch ein Mensch.

      Mittlerweile habe ich schon gelesen - vor einigen Monaten -, dass es durchaus auch die Einschätzung gibt, dass ein bereits geborener Mensch durchaus getötet werden kann bis zu einem gewissen Alter - ich glaube ein Jahr -, weil er bis dahin noch keine Wahrnehmung hat, die einen Menschen auszeichnet. Oder so auf die Art.

      Es geht also durchaus weiter. Und wer sich nicht rechtzeitig umbringt, bevor er als alter Mensch anderen "zur Last fällt", wird bald als rücksichtslos gelten. Der Unterschied zu den Nazis ist primär, dass die nicht das eigene Volk dezimieren wollten. Der Stil und die Denkweise sind sehr verwandt.

  30. Pumuckl
    01. Mai 2015 07:51

    UNGLEICHE GEWICHTUNG DES WORTES TODESSTRAFE DURCH DIE MEDIEN

    A ) Orban erfrecht sich nur, das Wort Todesstrafe öffentlich auszusprechen, UND, DIE ACH SO OJEKTIVEN, MEDIEN MACHEN SICH DIE HOSE VOLL !

    B ) Der VERTRAG ÜBER EINE EU-VERFASSUNG sollte, von den Medien sorgfältig vertuscht, für Ereignisse wie Kriege und Bürgerkriege DIE TODESSTRAFE WIEDER EINFÜHREN.

    ° Referenden in Frankreich und Holland verhinderten vorerst diesen Vertrag.

    ° In EU-typischer " politischer Roßtäuscherart * " wurde dieser Verfassungsvertrag MITSAMT DER TODESSTRAFE wenige Jahre später als VERTRAG VON LISSABON, nur unter anderem Namen DOCH IN KRAFT GESETZT ! ! !

    * J. C. Junker war wenigstens so ehrlich, uns diese Roßtäuscher-Methoden zu bekennen: " . . . . . . Schritt für Schritt bis es kein zurück mehr gibt. "

    • Charlesmagne
      01. Mai 2015 09:50

      Wie wahr! Und unglaublich gefährlich - weil total geheim gemauschelt. Ähnlich wie zur Zeit bei den TTIP Verhandlungen.

  31. dssm
    01. Mai 2015 07:31

    Völlig richtig, ein vernünftiger Mensch ist gegen die Todesstrafe, einfach weil man hin und wieder einen Falschen erwischen könnte und dann die Möglichkeit der Korrektur fehlt.

    Aber die Argumente mit der Vorratsdatenspeicherung sollte man doch nicht so oft wiederholen. Falsch bleibt falsch!
    Bei uns in Österreich gibt es die nämlich auch. Die Telefongesellschaften müssen(!), um eine Abrechnung überprüfen zu können, die angerufenen Nummern und die Dauer jedes Telefonat (SMS, Downloads …) speichern. Sonst wäre ja ein Einspruch gegen eine Telefonrechnung nicht möglich. Passiert also ein furchtbares Verbrechen, wie der Pariser Terroranschlag, so geht die Polizei einfach zum Richter und lässt sich eine entsprechende Erlaubnis ausstellen und kann dann alle Telekom-Aktivitäten eines Menschen leicht prüfen. Wo ist das Problem? Warum muss die Polizei die Daten von völlig unschuldigen Menschen ständig kontrollieren?

    Also Herr AU. Bitte gehen Sie auf dieses Argument einmal ein! Nur Sozialisten wiederholen ihre Argumente ständig, ohne je auf Widersprüchlichkeiten einzugehen!

  32. Cotopaxi
    01. Mai 2015 07:15

    Zum letzten Absatz: vielleicht sollte man langsam damit beginnen, den sogenannten Islam nicht unbeschaut als Religion einzustufen, ihn zu dekonstruieren, wie man heute so schön sagt. Wer weiß, was dann als wahrer Wesenskern übrigbleibt? ;-)

    • Riese35
      01. Mai 2015 08:57

      >> "Wer weiß, was dann als wahrer Wesenskern übrigbleibt?"

      Worte sind geduldig. Was zählt, ist die authentische Interpretation, vor allem die Vorbilder der Gründer.

  33. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    01. Mai 2015 04:41

    O.T. Der sparsame Staatsbürger scheint mir von Politik und Geldwirtschaft für blöd verkauft zu werden.
    Als Naturwissenschaftler neige ich auch „privat“ dazu, Versuche zu machen, um aus den Ergebnissen einen Überblick zu erhalten:
    Als ca. 2001 die „Bundesschätze als sicherer Ort des Sparens“ eingeführt wurden, Details siehe https://www.bundesschatz.at/ , entschloß ich mich zu einem kleinen Versuch. Mich motivierten dazu nämlich Schlagworte der Werbung wie, “Sicherheit der Republik Österreich“, „Bindungsfristen schon ab einem Monat“ und die Hoffnung, Geld irgendwo sicher zu lagern und dabei wenigstens die Inflationsverluste abgegolten zu erhalten.
    Entsprechend der Online Anweisung „Der Ablauf – so einfach erwerben Sie die Bundeschätze“ eröffnete ich ein Konto mit der Mindesteinlage von 100Euro – ein Betrag, den ich auch bei unserer Regierung – dafür erübrigen konnte. Mir wurden ja attraktive Zinsen selbst bei einem Mindesteinzahlungsbetrag von EUR 100 angekündigt. Vor Ablauf der gewählten Laufzeit ist jeweils zu entscheiden, ob Geld ausbezahlt oder es wieder bei der Republik weiter veranlagt werden soll. Da ich einen Versuch machen wollte, wählte ich als Laufzeit (dies ist die kürzeste Bindung) von einem Monat und ließ diese 100 Euro - jeweils wieder einen Monat – gebunden, bis April 2015 auf dem Konto stehen. Meine Hoffnung war, daß die Verzinsung wenigstens die Inflationsverluste ausgleicht.
    Aus den 100 Euro des Herbstes 2001 sind so inzwischen 115,09 Euro geworden, die aktuelle Verzinsung beträgt 0% (Null Prozent).
    Ich habe nun den Versuch abgebrochen und werde die 115 Euro als Lesezeichen in drei aktuell benutzen Büchern (100 Euro in einem wertvollen Fachbuch, 10 Euro in einem Sachbuch und 5 Euro in einem Krimi) verwenden. Dort erfüllen sie einen nützlichen Zweck und sind sicherer als auf irgendeiner österreichischen Bank aufgehoben, die von Finanzmarktaufsicht und Nationalbank überwacht wird.

  34. kritikos
    01. Mai 2015 02:01

    Zum letzten Absatz: Ceterum censeo, diese Religion ist, so wie sich gibt und auch früher gegeben hat, nicht human. Ihre Anhänger, Gott sei Dank nur rel. wenige, bringen nicht nur sich, sondern gleich auch viele andere um. Aber man ist gleich islamophob, wenn man auf diese Absurditäten hinweist.
    Ich war, im Gegensatz zu Dr. Unterberger, ein paar Jahre vor und nach meinem 20. Geburtsjahr strikt gegen die Todesstrafe. Das hat sich etwas geändert, aber die ganz wichtige Frage ist (für mich) der Anlass für eine solche. Welche Verbrechen? Heroinkonsum? Abschlachtung von Andersgläubigen? Kritik an Machthabern?
    Ich bin nicht so überzeugt, dass die Gefahr einer Todesstrafe nicht doch die Verbrechensrate in einigen Bereichen verringern würde. Angeblich ist sie in Russland zur Zeit des Kommunismus nicht so hoch gewesen, freilich betrifft das wohl weitgehend nicht Akte, die mit dem Tod bestraft worden wären.
    Und zum Schluss: Die Linke ist doch heilfroh, einen Orban zu haben! So wie seinerzeit Haider und die FPÖ ein "gefundenes Fressen" für diese Marx-Apostel war. Schade, dass halt so wenige - leider auch nicht die ÖVP - dieses Spiel durchschauen und eben nicht mitmachen.

    • Cotopaxi
      01. Mai 2015 07:28

      Warum sollte die ÖVP dieses böse Spiel durchschauen? Kann man sich denn selber durchschauen?

    • Riese35
      01. Mai 2015 09:00

      Ich frage mich, wo die Sanktionen gegen die USA wegen deren fehlerhafter Umsetzung der Todesstrafe bleiben.

    • Xymmachos
      01. Mai 2015 10:24

      Wie kommen Sie drauf, daß diese Religion "Gott sei Dank relativ wenige Anhänger" hat? Ein bedenklicher Realitätsverlust! Diese "Religion" hat doch, wie man leider weiss, (Dank sei Allah und dem Propheten, aber Gott sei's geklagt) sehr, sehr viel Anhänger!

  35. Normalsterblicher
    01. Mai 2015 01:04

    Jetzt haben schon die ersten Akten enthüllt, dass allein zwischen 1957 und 1962, also in bloß fünf Jahren in einem einzigen rumänischen Gefängnis 103 politische Gefangene – also durchwegs Unschuldige! – getötet worden sind.

    Na Servas, Herr Unterberger, Sie trauen sich da aber ziemlich viel gegen unsere(!) neue (Rechts-)Ordnung!

    • Normalsterblicher
      01. Mai 2015 01:13

      Ich meine damit natürlich (ironisch):

      Nichts da!! Diese Leute waren gar nicht unschuldig, denn sie haben alle etwas gesagt, was das Ordnungsempfinden der Machthaber gestört hat!

    • Pennpatrik
      01. Mai 2015 08:05

      Sie haben quasi gegen den Verhetzungsparagraphen verstoßen.

    • Charlesmagne
      01. Mai 2015 09:44

      @Normalsterblicher & Pennpatrik
      Wohl wahr, wenngleich ironisch kommentiert!
      ****************************

    • Undine
      01. Mai 2015 14:28

      @Alle

      ************!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung