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Der schmerzhafte Weg zur Dritten Republik

Eine scheinbar uninterssante Zahl aus der Welt der Finanz ist der bisher deutlichste Wegweiser in den Untergang Österreichs: Der Kurs von Anleihen der Heta beziehungsweise der früheren Kärntner Hypo ist in den letzten Wochen deutlich gestiegen.

Nur sehr naive Menschen schließen daraus, dass sich die Lage von Heta/Hypo so deutlich verbessert hat, weil Investoren jetzt wieder bereit sind, solche Anleihen mit weit mehr als 60 Prozent zu erwerben. Das wäre ja ein tolles Zeichen. Aber in Wahrheit ist das ein ganz schlechtes Signal – für die österreichischen Steuerzahler.

Der Grund für den Kursanstieg ist ein anderer: Nach dem ersten Pilot-Prozess in Deutschland sind die Chancen der Gläubiger steil gestiegen, sogar ihr gesamtes Geld zu bekommen. Österreich hat damit zu rechnen, nicht nur das Nominale der Anleihen zurückzahlen zu müssen, sondern auch noch Hunderte Millionen für in den nächsten Jahren vergeudete Anwaltskosten – sowie extrem saftige Verzugszinsen (die in Deutschland laut Gesetz mindestens fünf volle Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz liegen).

Die Regierung in Wien weiß das natürlich, versucht es aber krampfhaft zu verschweigen. Oder sie glaubt naiverweise, die Gläubiger werden trotz der Siege vor Gericht doch noch die Nerven wegschmeißen und ihre Anleihen billig abgeben.

Das von der Wiener Bundesregierung verhängte Zahlungs-Moratorium beeindruckt deutsche und eventuell andere internationale Gerichte jedenfalls wenig. Dann unabhängig von allen ausgebrüteten Rechts-Tricks sind diese Anleihen ja mit einer Haftung des Bundeslands Kärnten versehen. Diese wird nur dann unwirksam, wenn Kärnten in Konkurs geht.

Aber sollte das passieren, ohne dass der Bund zahlend eingreift, ist wohl nicht nur Kärnten, sondern ganz Österreich von allen internationalen Finanzmärkten abgeschnitten. Der Bund, die Länder, die Gemeinden und wohl auch die Banken.

Dann wird niemand mehr einem österreichischen Kreditwerber Geld borgen. Was eine solche Lage bedeutet, sieht man seit fünf Jahren in Griechenland. Da gibt’s nur noch von der Troika Geld. Die stellt aber ganz eigene, ganz harte Bedingungen.

Wenn das passiert, gehen wohl nicht nur alle (drei bis vier) Parteien unter, die das Schlammassel verursacht haben (jahrzehntelang in Kärnten und im Dezember 2009 im Bund). Dann ist auch der gesamte Wohlfahrtsstaat zur Disposition, die Ersparnisse, die Pensionen, die Grundsicherung.

Psychologisch durchaus verständlich, dass da die betroffenen Parteien Konkursverschleppung versuchen, solange es nur irgend möglich ist. Dass sie eine Fülle von Ablenkungsmanövern inszenieren, wie etwa diverse U-Ausschüsse und deren Kleinmanöver.

Objektiv ist freilich ebenso klar: Der Gesamtschaden am Ende wird durch die Konkursverschleppung noch viel größer sein.

Völlig unklar ist hingegen, wie die Dritte Republik aussehen wird, die dann kommt. Und mit wie vielen Schmerzen und Leid der Übergang verbunden sein wird. Da wird der Untergang von ein paar Parteien noch das harmloseste Problem sein.

PS.: Wenn in einer solchen Lage die Politik, vor allem die SPÖ, noch immer von neuen Wählerbestechungen wie einem längeren Urlaub redet und weiter ständig Geld für Schwulenfestivals hinauswirft, kann das nur auf zwei Weisen erklärt werden. Dahinter steckt entweder Grenzidiotie oder krimineller Zynismus wie bei den bankrott gegangenen Unternehmern der großen, fast ein Vierteljahrhundert dauernden Depression nach 1873, die am Vorabend des Selbstmords noch ins Bordell und ins Casino gegangen sind.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2015 08:00

    Die Illusion von einem Neubeginn in einer 3. Republik können wir uns abschminken. Wir werden auf den Status eines failed state abgesunken sein, auf dessen Staatgebiet ethnische und religiöse Konflikte toben werden und bestenfalls eine Kantonisierung wie in Bosnien-Herzegowina installierbar sein wird. Zuvor wird es zu ethnischen und religiösen Säuberungen und Trennungen kommen, wobei sich die einen in den Städten konzentrieren werden und die anderen in den entvölkerten Landstrichen Restösterreichs zu überleben versuchen werden. ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2015 10:06

    Möglicherweise zerbricht die Koalition am "„sexuell konnotierten unerwünschten intensiven Berühren“ (Originalton Heinisch-Hosek)

    Bitte mich nicht falsch zu verstehen - ich habe selbst schützenswerte Frauen und Mädchen in meinem Familienverband -, aber bei dem Gedanken an Gerichtsverhandlungen, wo der Beschuldigte (es könnte natürlich auch eine Beschuldigte sein!) gefragt wird, ob er seine Berührung aus sexuell konnotierten Gründen und intensiv gemacht habe, bekomme ich einen Lachkrampf.
    Und dann erst die erforderlichen Sachverständigen, die diese Berührungen deuten müssen!
    So ist es halt, wenn sich eine Sexualdemokratin (siehe den Film "Freundschaft") Gedanken über unerwünschte Sexualannäherungen macht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorMSc
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2015 11:33

    Grenzidiotie. Es ist Grenzidiotie.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2015 08:54

    was könnte anderes kommen, wenn sich Christ- und Sexualdemokraten auflösen?
    Wir haben ja in letzter Zeit schon einige Versuche erlebt:
    Frank Stronach? (Der Herr Karl würde sagen: ned schlecht - aber AH ist er kaner ...)
    Herr Strolz (Vornamen weiß ich jetzt nicht): er umarmt Menschen und Bäume, aber damit wird man nicht zum 3. Republik Gründer.
    Heide Schmidt, Baumeister Haselsteiner: Liberalism is a sin (Felix Sarda y Salvany) ...

    Am anderen Ende des Spectrums: Eine Grazer KPÖ mit einem volksnahen Kaltenegger hat auch nicht die power, die Republik neu aufzustellen.

    Dazu kommt, dass die Hoffnungsträger, unsere Zukunft völlig desinteressiert sind - siehe ÖH-Wahlen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2015 08:54

    » Da wird der Untergang von ein paar Parteien … « deren größter Beitrag zur Problemlösung sein !

  6. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2015 23:20

    Ein Land, in dem die Schwulenlobby darum kämpft, heterosexuelle Beziehungen ins Strafrecht zu schreiben und mit Gefängnis bedroht, ist keines, mit dem ich mich solidarisieren werde.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2015 23:21

    Ich bin ein unbedarfter Nettozahler!
    Aber eines zeigt sich doch immer wieder (ob in der EU, in Griechenland und sonst wo weltweit); wer in die Klauen der Finanzhaie geräte ist unwiederbringlich verloren. Jeder Rettungsring der zugeworfen wird erweist sich als Senkblei. Nur - damit kein Irrtum entsteht - Österreichs Banken handeln genauso. Versicherungen lügen uns den Sack voll. (Wenn Sie einen Jugendlichen kennen sollten, der dem österreichischen Pensionsversicherungssystem traut: BITTE MELDEN). Er ist wohl ein Fall für einen Psychiater. Sollte er darüber hinaus ROT-GRÜN wählen, so kann nur mehr eine Aberkennung der Rechtsfähigkeit helfen, um ihn vor dem totalen Chaos zu bewahren. Und genau diese Politik wollen uns wahrlich Unbedarfte (Zahnarzthelferin oder Maturazeugnis-Sucher) als intelektuelle Zukuft verkaufen. [Nur ganz en passant: Der Präsident des Wiener Landtages Koppitz ist Feuerwerker, höchstdekorierter Politgünstling - aber hat er außer Wasserspritzen irgendeine Qualifikation? Ich konnte keine recherchieren!
    So sieht Wien aus! Und viel zu viele sind glücklich über dieses Erscheidungsbild!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2015 13:12

    In der Online-Presse habe ich soeben gelesen, dass es nun schon 70.000 Leute aus Afrika sind, die heuer bei uns aufgenommen werden sollen. Es werden wohl letztlich noch mindestens 100.000 werden. Nur in diesem Jahr. Zurück geht ja von denen niemand.

    Diese Politiker sind ja von allen guten Geistern verlassen. Das ist doch schwer kriminell, was die mit diesem Land aufführen.

    Es ist unbezahlbar und es ist logistisch nicht zu bewältigen. Es schafft Unruhen und Touristenzentren werden unbrauchbar, weil in eine solche Umgebung ja niemand auf Urlaub fahren will. Und das ist der letzte Industriezweig, den Österreich noch hat. Der lebt von geringer Kriminalität und sozialem Frieden.


alle Kommentare

  1. paierl (kein Partner)
    02. Juni 2015 21:16

    konkursverschleppung ist im wirklichen leben strafbar - auf untreue in diesem ausmass stehen 20 jahre im strafgestzbuch

  2. fewe (kein Partner)
    02. Juni 2015 13:12

    In der Online-Presse habe ich soeben gelesen, dass es nun schon 70.000 Leute aus Afrika sind, die heuer bei uns aufgenommen werden sollen. Es werden wohl letztlich noch mindestens 100.000 werden. Nur in diesem Jahr. Zurück geht ja von denen niemand.

    Diese Politiker sind ja von allen guten Geistern verlassen. Das ist doch schwer kriminell, was die mit diesem Land aufführen.

    Es ist unbezahlbar und es ist logistisch nicht zu bewältigen. Es schafft Unruhen und Touristenzentren werden unbrauchbar, weil in eine solche Umgebung ja niemand auf Urlaub fahren will. Und das ist der letzte Industriezweig, den Österreich noch hat. Der lebt von geringer Kriminalität und sozialem Frieden.

    • fewe (kein Partner)
      02. Juni 2015 13:31

      Evtl. die Politik der verbrannten Erde. Sie sehen ihre Felle davonschwimmen und wollen Österreich vorher noch destabilisieren und mit Vollgas in den Ruin treiben.

      Wenn es wirklich stimmt, dass - so wie der deutsche Botschafter in Tunesien gesagt haben soll - die Afrikaner ihre Verbrecher und Psychopaten nach Europa auf diese Weise loswerden, dann ist das wie ein Atombomben-Angriff. Die SPÖ ist ja geübt darin, Angriffe auf Österreich zu organisieren. Siehe Waldheim und Sanktionen. Das könnte wohl das Meisterstück werden.

      Es gibt wohl keine funktionierende Instanz mehr, die das aufhalten könnte. Der Bundespräsident findet das wohl großartig und die Justiz ist sowieso weisungsgebunden.

  3. cosinus (kein Partner)
    02. Juni 2015 09:01

    Dem Vernehmen nach sind auch schon US-Bundesstaaten in Konkurs gegangen, ohne dass die Union eingesprungen ist. Und man hörte nie, dass die USA deshalb "von den Finanzmärkten abgeschnitten" wurde. Warum sollte dies also Österreich passieren? Die Geldgeber wollen ja ihr Geld wo parken und soviel gute Schuldner finden sie nicht mehr.

    • F.V. (kein Partner)
      02. Juni 2015 10:47

      Cosinus,

      Der Storch hat zwei gleich lange Beine, insbesondere das linke.

      Ihr Vergleich Österreichs mit den USA hinkt insofern, weil Österreich ein politischer Zwergenstaat ist und die USA „die einzige Supermacht“ (Zb. Brzezinski). Zwar ist deren legales Falschgeld in Wahrheit auch nichts wert, aber die USA haben dennoch für dessen „Deckung“ gesorgt: atomare Interkontinentalraketen, Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft mordende Geheimdienste und die Herrschaft über die Medien.

      Aus diesem Grund sind sie immer liquid, da sie einerseits als einzige berechtigt sind Dollars „legal“ zu fabrizieren und wir, bzw. fast die ganze Welt andrerseits – noch – gezwungen sind diese „an Zahlung statt“ anzunehmen. Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied

    • fewe (kein Partner)
      02. Juni 2015 12:14

      Innerhalb der USA können Bundesstaaten in Konkurs gehen, die USA aber nie. Die USA sind im Ausland nur in Dollar verschuldet. Zur Not können die also ihre Schulden einfach durch Gelddrucken erledigen.

      Das ist ein urgewaltiger Unterschied zu allen anderen Staaten, die wiederum ihrerseits gewaltigen Schaden erleiden würden, wenn der Dollar zu stark an Wert verliert, weil sie teilweise Dollar haben.

      Es ist eine großartige Idee: Die USA nötigen andere Staaten in Dollar zu handeln. Wenn nicht, wird bombardiert (siehe z.B. Irak, Libyen).

      Das ist so wie wenn ich stoßweiße Geldscheine drucke, diese jemand anderem aufdränge, der mir dafür Waren liefern muss. Zurückliefern brauche ich nie etwas, denn mit dem Geld handeln dann andere Länder untereinander. Das Geld kommt also nie in die USA zurück. Einfach gut durchdacht. Aus Warte der USA.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Juni 2015 12:31

      fewe,

      diese Modell funktioniert nur kleinen und relativ schwachen Staaten gegenüber.

      Die USA haben es neuerdings aber mit ein paar großen Playern zu tun, mit China und der EU.
      Und so wie China heute die USA über deren Schulden bei China unter Druck setzen, bzw. die Assets der USA aufkaufen, haben die USA längst ein schweres Problem.
      Die werden heute bereits mit dem, wie Sie richtig feststellen, eigentlich wertlosen, eigenen Dollars überschwemmt.
      Da die USA seit Bush I m3 nicht mehr veröffentlichen, kann der Wert der USD nicht mehr sinnvoll bestimmt werden.
      Das nutzt China, welches sich der massiven Überbewertung des USD durchaus bewußt ist, um diesen USD in den USA gegen reale Werte, Firmen, Grundeigentum und Patente, einzutauschen.

      Dagegen können die USA nichts tun, einen Krieg mit China können die nicht einmal andenken.
      Anders als die UdSSR kann China heute den USA jederzeit die Wirtschaft abdrehen indem es den USD abstürzen läßt.

      Die EU könnte, gemessen am eigenen Wirtschaftsvolumen gegenüber den USA übrigens das gleiche Spiel spielen und gegen die USA sogar gewinnen.

      Das ist eine Frage der Größe und des Wollens.

    • F.V. (kein Partner)
      02. Juni 2015 14:25

      Es freut mich, daß fewe meinen Kommentar für die Kommune „übersetzt“ hat, so besteht eine gewisse Hoffnung, daß es ein paar verstehen werden.

      Was Tik-tak beschwichtigend hinzufügt, sind wohl zu einem Großteil Hoffnungen. Die USA haben seit eh und je die Herrschaft über das Kernland – Asien – als den archimedischen Punkt der Weltherrschaft erkannt. Aus diesem Grund machten und machen sie zweierlei:

      1. sie suchen zu verhindern, daß sich Europa (= Deutschland) mit Rußland politisch und wirtschaftlich verbündet, und
      2. haben sie auf der ganzen Welt Hunderte von Militärstützpunkten eingerichtet, mit denen sie ihre Vasallen (Deutschland, Japan, ...) niederhalten und die beiden anderen Großmächte Rußland und China umzingelten.

      Außerdem ist seit Jahren in den USA immer wieder die Diskussion darüber, o b bzw. w a n n ein pre-emptive war gegen diese beiden Großmächte zweckmäßig sein, ehe sie zu mächtig werden. Dieser Zeitpunkt scheint jetzt gekommen zu sein, denn die USA unternehmen zZt alles, um einen Dritten Weltkrieg zu provozieren.

      Einer der Gründe ist überdies die von China initiierte Gründung einer Investitionsbank (unter Beteiligung Raßlands, aber auch der europäischen Vasallen), von der Wissende meinen, daß dies das Ende des Dollars einläuten würde. Wenn damit, was ich auch denke, der Reservewährungs-Betrug mit dem Dollar ein Ende hätte, also die damit von den USA der ganzen Welt auferlegte Tributpflicht ebenfalls abgeschüttelt würde, sind die USA bankrott. Dem zuvorzukommen ist also ein bißchen Weltkrieg die erste Option.

      Die Einschätzung Tik-taks, daß Europa (= die EU) im Währungskrieg ebenfalls den USA die rote Karte zeigen könnten, wenn sie nur wollten, übersieht, daß die EU tributpflichtige Vasallen sind und überdies solche Entscheidungen im Westen von der Hochfinanz, also der Ostküste und der Londoner City getroffen werden.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Juni 2015 14:58

      Das ist Wunschdenken aus europäischer Sicht.

      I beg to differ.

      Einen direkten Krieg gegen China oder Rußland zu gewinnen dürfte für die USA nicht drinnen sein.
      Zu groß ist mittlerweile die chinesische Armee und zu gut gerüstet, auch wenn sie nur einen Bruchteil der Mittel der US Militärs hat.
      Das Risiko eines Landkriegs gehen die USA in der Gegend sicher nicht mehr ein.
      Die USA werden, und tun dies bereits teilweise, z.B. auch die Einrichtungen chinesischer Militärstützpunkte und militärischer Flugverbotszonen rund um die Spratly Inseln akzeptieren.

      Einen nuklearen Krieg gegen einen Staat mit massiven Erst- und Zweitschlagskapazitäten zu gewinnen dürften auch die USA heute nicht mehr riskieren.

      Das fällt als Option für die USA also aus.

      Bleibt der Versuch China, und in weiterer Folge auch Rußland, wirtschaftlich zu kontrollieren.

      China hat, allein in USD, aktuell rund 3.7 Billionen Dollar zur Verfügung, Stand März 2015.

      Das ist genug Geld um sich an allen Ecken und Enden einzukaufen und China tut das längst.

      Zwischen 2000 und 2014 sind die chinesischen Direktinvestitionen in den USA von 60 mio. auf 12 Mrd. pro Jahr angestiegen, heuer dürften die bei 30 Mrd. liegen.
      Da fließt viel angeblich so wertloses Geld zurück in die USA und die Chinese bekommen dafür echte und werthaltige Anlagevermögen.
      In Afrika waren das im selben Zeitraum rund USD 80 Mrd., in Europa rund 64 Mrd.

      Das sind nur die staatlichen FDIs, die privaten FDIs, die waren bislang wegen der chinesischen Devisenverkehrskontrollen massiv eingeschränkt und wurden erst Mitte 2014 weitgehend ungehindert möglich, werden die heuer übersteigen.

      Und dafür kratzt China seine USD Reserven gerade mal ein wenig an.

      Russland steht in dieser Sache übrigens gerade eine Neuorientierung ins Haus, eine Bindung an die Wirtschaft Chinas - ganz ohne USD aber auf der Basis von Bartergeschäften.
      Da entgehen den USA dreistellige USD Milliarden Beträge.

      Da sind noch nicht die Investments Chinas in die Bergwerks- und Ölindustrie Rußlands und in die ehemaligen Seidenstraßenregionen drinnen, die werden weitere USD 110-200 Mrd. ausmachen.

      Gleichzeitig investiert China massiv in eigene Infrastruktur und kauft dafür mit Devisen im Ausland ein.

      Alles das hat einen Zweck, wie 2013 vom chinesischen ZK verkündet, die USD Reserven wieder anzubringen und gegen Anlagewerte einzutauschen.

      China hat sich auch, aus gutem Grund, aus den meisten Trade Agreements mit den USA herausgehalten und wird wohl auch dem TPP nicht beitreten.

      China kauft sich also die Welt, die die USA so gerne militärisch und anderwertig kontrollieren würde.

      Europa hätte die gleichen Chancen, dazu hätte es ausreichend Wirtschaftskraft, aber hier fehlt der Wille dazu.
      Viel lieber läßt sich Europa von den USA durch TTIP gängeln.
      Dabei könnte allein der Euro den USD zumindest 1/3 seiner Vormachtstellung als internationale Reservewährung kosten, wie dies der RMB gerade beginnt.
      Es gibt mittlerweile weltweit mehr Handelsvolumen in RMB als in EUR, obwohl der RMB erst seit 3 Jahren frei konvertibel ist.
      Der Euro ist aber weit davon entfernt seine Macht auszuspielen.

      Das hat aber nichts mit dem Finanzzentrum in London zu tun, das liegt an der fehlenden Struktur für rasche und gemeinsame Entscheidungen im Bereich der EZB und der europäischen Wirtschaftspolitik.

      Würde die EU so rasch und konsequent vorgehen wie die VR China, die USA würden bald hinter die BRICS zurückfallen.

      Das ist für Europa nur eine Frage des Wollens und nicht des Könnens.

    • F.V. (kein Partner)
      02. Juni 2015 16:51

      Hinsichtlich der wirtschaftlichen, militärischen und politischen Änderungen in China und Rußland differieren wir nicht im Geringsten.

      Nur ich traue den Amis/der Ostküste jede Schweinerei zu, inklusive einer Entscheidung lieber die ganze Welt ins Chaos zu stürzen, als den Sturz des eigenen Imperiums hinzunehmen. Allerdings haben die USA schon seit vielen Jahren die Strategie offenbar darauf ausgerichtet, an den Angelpunkten der Welt Chaos und damit Elend auszulösen, womit ganze Regionen „mit sich selbst beschäftigt sind“ ohne daß es eines „klassischen militärischen Sieges“ bedürfte. Das Pentagon publiziert seit vielen Jahren alle möglichen Dokumente über die «Chaostheorie», die von Leo Strauss übernommen wurde. (Wer beschäftigt sich bei uns damit?)

      Der Grund, weswegen Europa den Willen, sich gegen die Bevormundung und Plünderung durch die USA zu stellen, NICHT aufbringt, liegt eben daran, daß nicht nur Deutschland besiegt wurde, und daß all die fortgesetzte Gehirnwäsche – Atlantik Brücke, Bilderberg, WEF, ERT, etc. – eine willfährige Politiker-Kaste fabriziert hat, die in Wahrheit US-Politik in und gegen Europa betreibt.

      Die geopolitischen Entwicklungen – Seidenstraße, Shanghai Organisation, diverse Pipeline-Projekte, Handel unter Ausschluß des Dollars, ... – verfolge ich seit Jahren, zT auch vor Ort bei diesbezüglichen Kongressen, ...

      Meine Wünsche sind das nicht, sondern nur eine Analyse der Lage (die ich bedauere).

  4. Martin W. (kein Partner)
    01. Juni 2015 20:22

    Die Gauner, die das Land um 30 Milliarden Euro erleichtert haben, haben die Macht, unser Land zu erpressen und denselben Betrag noch einmal einzufordern.
    Der Selbstbedienungsladen (sorry: Finanzmarkt) läuft nicht mehr so geschmiert wie vor 5 Jahren.
    Hier sind wohl andere Maßnahmen nötig als die der Verschleppung und Verarschung.

  5. Tik Tak (kein Partner)
    01. Juni 2015 13:14

    Ich sehe im Urteil aus München, in erster Instanz, nur die Bestätigung dessen, was seit Jahren klar ist:

    Pacta sunt servanda.

    Eine Bank mit massiven Ausfällen und Haftungen durch ein Bundesland in eine AG umzuwandeln und sechs Wochen später ein Gesetz zu machen, welches eine inexistente Bank abwickelt ist an Dummheit nicht zu überbieten.
    Bestenfalls noch dadurch, daß man einstimmig in einer Landtagssitzung Haftungen gegen eine EU Richtlinie beschließt und dann glaubt, dieser Beschluß würde geheim bleiben und nie schlagend werden.

    Die Republik bekommt gerade die Rechnung für eine Politik, der es nur um die Befindlichkeit der - GEWÄHLTEN - Politiker ging, nie aber um das Land.

    • Tik Tak (kein Partner)
      01. Juni 2015 13:32

      Die Wähler haben jahrzehntelang die Parteien und Politiker gewählt für deren Agieren sie heute die Rechnung bekommen.

      Der steigende Kurs der Papiere der HAA ist absolut logisch, denn jetzt hat ein deutsches Gericht der kriminellen Methode der Republik Österreich einen Riegel vorgeschoben und für Rechtssicherheit gesorgt.

      Und nein Unterberger, nicht Griechenland wird das Vorbild für Österreich sein, sondern Argentinien.
      Griechenland, mit ca. 3% BIP Anteil an der Eurozone, ist gegen Österreich eine Fußnote, daher wird die EZB gezwungen sein, sich vor einem Ausfall Österreichs zu schützen während sie einen Ausfall Griechenlands einfach ausbuchen wird können.

      Aber, das sieht man gerade an den Nachwehen der Landtagswahlen in Österreich, Österreich und seine Politgilde haben andere Sorgen, denen geht es weiter um ihre Befindlichkeit und darum einen anderen als Sündenbock zu brandmarken.

      1984 hat Sinowatz und 1986 Vranitzky ein Feindbild als Ablenkung von eigenen Fehlern gefunden, die FPÖ und deren "Populismus".

      Damals wie heute wird kaum jemand die Deppentruppe rund um eienn Strache wegen deren sachlicher Kompetenz wählen sondern weil es einfach eine mögliche Alternative zu den Versagern gibt, die das Land ruinieren.

      Die FPÖ, wie auch die Grünen und die NEOS sind keine sachliche Alternative und die machen auch sicher nichts besser als die anderen, die werden nur gewählt, weil die anderen versagt haben.
      Würde der Strache nicht dauerhaft auf Urlaub sein, die FPÖ wäre eine Kleinstpartei, niemand traut denen eine Lösung zu.

      Leider aber gibt es nur die als Blitzableiter für Wählerfrustrationen.

      Und so wird auch das HAA Debakel keine Besserung bringen, denn schuld sind in Österreich zwei Feindbilder:

      1.) Der Strache/Schüssel/Grasser/FPÖ/und die Fahrer kleiner roter japanischer Autos
      2.) Der Wähler, der zu dumm ist anzuerkennen, daß der Kaiser nicht nackt sondern ganz neu eingekleidet ist und dem man daher nochmals die segensreiche Wirkung der aktuellen Politiker erklären muß.

      Schließlich kann es nicht sein, daß die Politiker Fehler machen, solange sie von SPÖ, ÖVP oder den Grünen sind.

      Ja, Österreich steht vor der Pleite, aber das macht nichts, das muß man nur als die alleinige Schuld der oben genannten erklären, dann wird das schon wieder.

      Wenn ich im Ausland nach der negativsten Geschäftseigenschaft der österreichischen Politik gefragt werde, habe ich eine einfache Antwort:

      "Wenn es ein Problem gibt, wird nicht das Problem analysiert und gelöst, dann erschöpft sich die Lösung darin, daß man einen anderen als Schuldigen identifiziert und sich anschließend erschöpft und glücklich zurücklehnt"

      Auf diese Art sind seit Kreisky alle Probleme liegengeblieben und haben sich in der Zwischenzeit verselbstständigt.
      Heute fallen sie der Republik auf den Kopf.

      Die Ex-Pats, die meine Firma in Österreich betreut haben übrigens gleich nach dem HAA Urteil aus München Überlegungen gestartet, wie sie ihre Assets aus Österreich ins Ausland bringen können.
      Das wäre auch für jene, die hier noch mitdenken, eine gute Überlegung wert.

  6. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      01. Juni 2015 09:24

      Als Katholik glaube ich ja an Wunder, und daß Unterberger auch einmal was Richtiges sagt kommt mir wie ein Wunder vor.

      Ja, es sind schlechte Nachrichten, wenn die Kurse der Ramschpapiere steigen, denn es bedeutet, daß „auf die Justiz Verlaß ist“. Sie wird schon dafür sorgen, daß die von vorneherein als Schwindelgeschäfte konzipierten Betrügereien nach dem Grundsatz „pacta sunt servanda!“ auch halten. Zur Not wird sie Brandstetter schon nachzuschärfen wissen.

      Einzig die erst in die Zukunft prognostizierte Katastrophe ist eine zu wenig „mutige“ Prognose, denn die Zukunft ist schon j e t z t. Bankrott ist man ja nicht erst, wenn es ein Gericht feststellt oder dies alle merken, sondern bereits dann, wenn die Weichen dazu irreversibel dahingehend gestellt sind. Die Schulden als einzige Wachstumsbranche steigen unvermindert, die Brot-und-Spiele-Politik hat neue Horizonte erschlossen, die Zaster-her Mikl begrüßt persönlich die täglichen 300 „Flüchtlinge“, der Finanzminister weiß, daß er selbst mit der Steuer-„reform“ nicht genug Geldeintreiben kann, die ihm offenbar bekannten „Verbindlichkeiten“ zu bedienen, usw.

      Übrigens lese ich heute in meinem Provinzblatt, daß der SPÖ-Bürgermeister-Kandidat Wimmer einen tollen, innovativen und zukunftsweisenden Vorschlag gemacht hatte: Wels solle zusammenwachsen. Und damit dies geschähe, schlägt er vor die Westbahn und den (erst kürzlich neu errichteten, wenngleich hässlichen) Bahnhof unter die Erde zu verlegen. Stuttgart auf Welserisch.

      Geld dafür hat weder die Stadt, noch die ÖBB oder sonst eine anzapfbare öffentliche Hand, insofern ist es tatsächlich ohnedies nichts weiter als ein Gag um von dem kläglichen Versagen der Welser SPÖ abzulenken, die ja schon bei der letzten Wahl mit dem höchsten Stimmenverlust den je eine Partei eingefahren hatte - ca. 40% - nun vor dem nächsten Debakel steht. Aber es zeigt die Mentalität: für den Machterhalt ist nichts zu teuer, wenn as auf anderer Leute Kosten geht.

  7. cmh (kein Partner)
    01. Juni 2015 08:44

    Der Sozialismus ist eine kriminelle Organisation. Immer schon gewesen.

    Überall hat er sofort, wenn es etwas zu rauben gibt, sein Messer in der Hand. Und das nicht nur heute, sondern schon seit immer.

    Wobei sich seine Beute nicht nur auf Geld und Vermögenswerte beschränkt, sondern auf Werte jeder Art.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Juni 2015 13:27

      Sozialismus und Kapitalismus sind die Vorder- und Rückseite ein und derselben Medaille

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2015 18:02

      Ja, klar!

      Nur wenn dich ein (krimineller) Kapitalist bescheißt, dann kommt er in den Häfen. Bescheißt dich aber ein Sozi, dann wird er wiedergewählt.

      Wenn ein Kapitlist nicht mehr zahlen kann, dann geht er in Konkurs und in den Häfen. Wenn ein Sozi nicht mehr zahlen kann, dann klaut er es bei denen, die er belogen hat und wird wiedergewählt.

      Und ohne Sozialismus ist der Kapitalismus ein vernünftiges, Wohlstand und Wohlergehen im Frieden schaffendes Unternehmen (kann er zumindest sein). Ohne Kapitalismus hingegen ist der Sozialismus ein Haufen Räuber, die sich gegenseitig betrügen, belügen und umbringen. Das allerdings zwangsläufig.

      Aber wir können die ganze Sache auch tiefergehender analysieren.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Juni 2015 18:53

      cmh,

      das täte ich ja gerne, aber bei den üblichen geistvollen Beiträgen fällt das schwer.

      An anderer Stelle habe ich das zu Johann Scheiber´s treffenden Kommentar ja getan.

  8. fewe (kein Partner)
    01. Juni 2015 06:53

    Es scheint wirklich sehr ernst zu sein. Es ist vielleicht nicht nur mir aufgefallen, dass sogar der ORF (!) und allgemein die Medien in den letzten Tagen erstaunlich offen berichten. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir von den Mainstream-Medien nun schon jahrelang mit übler Propaganda belogen worden sind. Außer wenigen Ausnahmen bei diesen.

  9. fewe (kein Partner)
    01. Juni 2015 06:09

    Ich hoffe für Pröll hat sich das Job-Geschenk von Raiffeisen gelohnt und für Raiffeisen, dass es sich gelohnt hat, damit Österreich in den Ruin zu treiben.

    Dagegen ist die Fifa ein Kindergeburtstag.

    Hauptsache, ein kleiner Schuhhersteller, der echte Arbeitsplätze schafft, wird jahrelang drangsaliert.

    Wer die SPÖ oder die ÖVP noch wählt gehört entmündigt.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. Juni 2015 07:30

      fewe: "Wer die SPÖ oder die ÖVP noch wählt gehört entmündigt."

      Wenn man registriert, dass in der Stmk 173.442 SPÖ und 169.568 Wähler ÖVP gewählt hatten, würde das einen ganz erheblichen Verwaltungsaufwand bedeuten.
      Nimmt man weiters zur Kenntnis, dass immerhin 38.172 Menschen Grün u. 24.859 KPÖ (!) angekreuzt hatten, kommt man in´s Grübeln...
      Und wenn im Bgld rd. 42 % noch immer SPÖ und knapp 30 % ÖVP gewählt hatten, wird sich das mit der Entmündigung noch schwieriger gestalten...
      Ironie aus!
      MfG

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2015 08:51

      @Prof. Walter A. Schwarz
      Bitte ziehen Sie das nicht ins Lächerliche. Natürlich werden die SPÖVP-Wähler nicht entmündigt. Sie werden aber allesamt in den Konkurs geschickt, was die wirtschaftliche Entmündigung bedeutet. Und leider nicht nur die, sondern auch alle anderen, die sie nicht gewählt haben. Wir sitzen schließlich alle im gleichen Boot. (Hahah)

      Wenn man aber darüber weiter nachdenkt, dann werden nur alle anderen, und nicht die Verursacher des Schlamassels in den Ruin getrieben. Denn die Hauptschuldigen, die SPÖ-Klientel, ist selbstverständlich nur arm und hat schon seit langem nichts mehr (außer ihren Pfründen in ÖBB und AK) oder hatte nie etwas, wie die Neoklientel der Kulturbereicherer (zumindest nichts im Inland).

      Wie schon beim letzten Mal - ja, was sich jetzt abspielt kennen wir bereits - wird, kommt man den Roten auf die Spur, sofort ein Gezeter losgehen, dass sich die Verbrecher (sic!) jetzt auch über die armen Arbeiter hermachen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. Juni 2015 18:23

      cmh, Sie haben entweder mein "Ironie aus" überlesen oder meine Zeilen nicht verstanden.

  10. Dr. Otto Ludwig Ortner
    31. Mai 2015 18:37

    Nicht Österreich wird untergehen - es hat ein sehr gutes Erbe und eine tüchtige Bevölkerung, sondern die Parteien, die glauben, man man könne auf gutem Recht
    stehenden Gläubigern sagen -"wir zahlen nicht". Leute, die so etwas tun, sind Lumpen, denen - politischen Naturgesetzen folgend - die Macht entgleiten wird. Die Mega-Pleite der Hypo-Alpe Adria ist das Werk eines Geisteskranken. Das müssen die Österreicher ausbaden, aber nicht mit "Schmecks" der Schuldigen - das geht natürlich nach hinten los, sondern einem den Möglichkeiten des Landes entsprechendem Zahlungsplan. Da können die Österreicher, die von ihrer Regierung so betrogen wurden, gewiß mit Verständnis und Entgegenkommen rechnen, denn niemand in Europa würde den Zusammenbruch Österreichs wünschen - hoffe ich. Nach der Waldheim-Watchlist ist das aber auch nicht sicher.

    • fewe (kein Partner)
      01. Juni 2015 06:17

      Ich hoffe doch sehr, dass auf diese Leute etwas in der Kategorie des Nürnberger Prozesses wartet. Mutwillig ein ganzes Land in den Abgrund zu treiben geht sich sicherlich nicht mit einer Fußfessel aus.

      Dazu noch die Überschwemmung mit "Flüchtlingen" bei gleichzeitiger Streichung des Heizkostenzuschusses und Gesetzen zur Diskriminierung der eigenen Bevölkerung.

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2015 08:53

      Warum so umständlich? Die Verfahren in der roten UdS(ozialistischen)SR gingen mit wesentlich weniger Komplikationen von statten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. Juni 2015 11:12

      Zu "Mega-Pleite":
      Haider wollte den Zukunftsfonds (500 Mio.) für Kärnten durch den Verkauf eines Teils der Landesanteile an der HAAB realisieren.
      Also ließ er die Braut aufbrezeln. Kulterer "brezelte", griff aber dabei zu tief in den Farbtopf (so als wollte er Frau Glawischnig für ein Jahr schminken müssen) und überzog das Pouvoir eines ordentlichen Bankkaufmannes (falls es sowas heute überhaupt noch gibt) um Etliches. Dann (erst) begann die Spekulation ins uferlose abzugleiten, Glücksritter und Provisionsgeier wollten auch ihren Schnitt machen und die Bayrische LB war geil auf das Balkangeschäft. Ab 2007 gerieten die Bilanzen, die möglicherweise schon vorher "geschönt" wurden (es gilt die

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. Juni 2015 11:23

      Unfähigkeitsvermutung) ins Schleudern und die Katastrophe nahm ihren Lauf.
      Was aber größtenteils dem zuständigen Finanzminister(inne)n zuzuschreiben ist.
      Und einem von der Problematik von Bankgeschäften völlig unbeleckten Bundeskanzler, der "gewähren" ließ.

      Spekulation meinerseits: Wenn der UA in die, für Rot und Schwarz gefährliche Nähe der Wahrheit kommt, gibt es Neuwahlen.
      Damit werden Untersuchungsergebnisse und Konsequenzen gegenstandlos, wie man aus der schon geübten Praxis weiß.
      Dazu kommt noch die steirisch-pannonische Pleite für unsere "GroKo-Dealer".
      Es wird also noch spannender.

  11. schreyvogel
    31. Mai 2015 12:00

    Wohin die Reise geht:

    Maria Vassilakou, DiePresse, Samstag:
    "Integration ist ein veraltetes Wort. Die Hälfte der Wiener Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Integration war gestern. Heute geht es um Akzeptanz ..."
    (Sie meint: Jede Gruppe muss sich bei der anderen um Akzeptanz bemühen)

    Senol Akkulic, Die Presse, Samstag:
    "wir forcieren die Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen. Weiter ist mein Ansinnen, dass wir unsere Institutionen aufmachen. Warum sollen sich Flüchtlinge nicht im Kunst- und Kulturbereich einbringen können? Wir würden zeigen: Schaut, die Leute bringen die Welt zu uns."

    "Wenn die kurdische und Regionalregierung im Irak 1,5 Millionen aufnehmen kann, können wir mehr, weil wir eine viel größere Wirtschaftskraft haben, da ist noch viel drinnen."

    Alles klar?

    • fewe (kein Partner)
      01. Juni 2015 06:58

      Ja, feindliche Agenten. Die ganze Regierung inklusive FMA und ÖNB etc. Gesetze gegen Österreicher wurden beschlossen. Das sollte man nicht vergessen. Die Rechnung ist in der Geschichte immer gekommen. Nicht einmal Erdogan wird ihnen Asyl geben, denn Verräter benutzt man nur.

  12. Lieber Augustin
    31. Mai 2015 10:47

    Die Österreichische Bundesregierung ist gerade dabei, all ihr Gold aus dem Ausland nach Wien zu holen, damit sie das alles bezahlen kann.

    Außerdem schärft sie gerade ihre Steuerinstrumente, um substantielle Sondersteuern und Vermögensabgaben einfach und zu hundert Prozent eintreiben zu können.

    Der Staat tut also das Seinige, danach müssen wir das Unsrige tun: Zahlen.

    • Cotopaxi
      31. Mai 2015 11:51

      Die OeNB holt nur 30 % des Goldbestandes ins Land (augenblicklich sind es 17 %), der Rest bleibt in der Schweiz und in London.

    • fewe (kein Partner)
      01. Juni 2015 07:07

      Dafür war es wohl auch wichtig, Einblick in alle Bankkonten zu bekommen.

      Wenn eine Regierung mit Leuten vom Schlage eines Renner oder Figl kommt, die Jetzigen vor Gericht gestellt werden und wir aus dem elediglichen EU-Verein austreten, will ich auch gerne mein Möglichstes dazu beitragen, dass es wieder gut weitergehen kann. Aber diese korrupte und unfähige Bande soll aus der Regierung und den Ämtern verschwinden.

      Und Ausländer, die nicht arbeiten wollen oder keine Arbeit haben, sofort wieder zurück nach Hause. Wie das in jedem normalen Land der Fall ist. Nur Asylanten mit wirklichem Asylgrund.

  13. Haider
    30. Mai 2015 23:21

    Ich bin ein unbedarfter Nettozahler!
    Aber eines zeigt sich doch immer wieder (ob in der EU, in Griechenland und sonst wo weltweit); wer in die Klauen der Finanzhaie geräte ist unwiederbringlich verloren. Jeder Rettungsring der zugeworfen wird erweist sich als Senkblei. Nur - damit kein Irrtum entsteht - Österreichs Banken handeln genauso. Versicherungen lügen uns den Sack voll. (Wenn Sie einen Jugendlichen kennen sollten, der dem österreichischen Pensionsversicherungssystem traut: BITTE MELDEN). Er ist wohl ein Fall für einen Psychiater. Sollte er darüber hinaus ROT-GRÜN wählen, so kann nur mehr eine Aberkennung der Rechtsfähigkeit helfen, um ihn vor dem totalen Chaos zu bewahren. Und genau diese Politik wollen uns wahrlich Unbedarfte (Zahnarzthelferin oder Maturazeugnis-Sucher) als intelektuelle Zukuft verkaufen. [Nur ganz en passant: Der Präsident des Wiener Landtages Koppitz ist Feuerwerker, höchstdekorierter Politgünstling - aber hat er außer Wasserspritzen irgendeine Qualifikation? Ich konnte keine recherchieren!
    So sieht Wien aus! Und viel zu viele sind glücklich über dieses Erscheidungsbild!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. Juni 2015 07:53

      S.g. Haider:
      Harry Kopietz absolvierte nach seiner Schulausbildung zwischen 1963 u. 1967 eine Lehre als Allgemeinmechaniker bei den ÖBB. Danach arbeitete er als Facharbeiter bei den ÖBB, wobei er 1969 seinen Präsenzdienst ableistete. K. war v. 1970-2009 Angehöriger der Wr. Berufsfeuerwehr u. leitete 1974-1979 das Floridsdorfer Jugendzentrum der Stadt Wien. 1979-1983 war er OrgRefLtr des Wr. Volksbildungswerkes. Seit 1983 arbeitete K. als Kulturreferent der Wiener SPÖ-Bildung, seit 1994 als Leitender Sekretär u. seit 1996 als Landesparteisekretär der Wr. SPÖ. 2002 wurde ihm der Berufstitel Professor verliehen. Qu.: wikipedia
      Im Gegensatz zu seinem Bundesparteiobmann hat er 2 Berufe erlernt und Präsenzdienst geleistet. Immerhin...
      MfG

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2015 08:56

      @Prof. Walter A. Schwarz

      Wenn man so rechnet, dann müsste man uHBK auch seine Tätigkeit als Konsulent der Länderbank und seine Taxlerei als Beruf anrechnen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. Juni 2015 18:20

      cmh: "Wenn man so rechnet, dann müsste man uHBK auch seine Tätigkeit als Konsulent der Länderbank und seine Taxlerei als Beruf anrechnen."

      Nein, müßte man nicht, da der BK für die Tätigkeit als "Konsulent" der seinerzeitigen Wr. Zentralsparkassa (und nicht, wie Sie schreiben der Länderbank!) sowie als Aushilfstaxilenker keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, Kopietz hingegen sehr wohl!
      Außerdem hat Kopietz nicht nur seine Schulpflicht erfüllt sondern auch seine Schulausbildung abgeschlossen, was man vom BK, der, wie hier schon vor geraumer Zeit zu lesen war, wohl seine Schulpflicht erfüllt, nicht aber seine Schulausbildung abgeschlossen hatte, da er nach der 7. Klasse das Gymnasiums Henriettenplatz infolge unentschuldigten Fehlens verlassen mußte und auch keine Matura hat.

  14. Pennpatrik
    30. Mai 2015 23:20

    Ein Land, in dem die Schwulenlobby darum kämpft, heterosexuelle Beziehungen ins Strafrecht zu schreiben und mit Gefängnis bedroht, ist keines, mit dem ich mich solidarisieren werde.

  15. zweiblum
    30. Mai 2015 17:16

    Unsere Politiker gehen ins Bordell und ins Casino und leben gut weiter. Zur Not bleibt noch Brüssel.

  16. Josef Maierhofer
    30. Mai 2015 15:46

    Ich glaube nicht, dass wir noch eine Chance auf eine 3. Republik haben, entweder Diktatur oder Aufteilung des Landes, aber bitte der Söhne und der Töchter mit der Gleichheitsquote und die gleicheren Töchter möglichst bald ...

    • schreyvogel
      31. Mai 2015 10:57

      Es wird eine islamische Republik sein.

    • fewe (kein Partner)
      01. Juni 2015 07:25

      @schreyvogel: An eine islamische Republik glaube ich nicht. Ganz im Gegenteil. Wenn die nicht mehr die Bevorzugung durch Politik und Exekutive genießen, wird ihnen die Großspurigkeit schnell vergehen.

  17. MSc
    30. Mai 2015 11:33

    Grenzidiotie. Es ist Grenzidiotie.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. Juni 2015 07:11

      MSc: Grenzidiotie? Ich bitte nicht zu verniedlichen. Das "Grenz-" kann jedenfalls wegfallen...
      MfG

    • fewe (kein Partner)
      01. Juni 2015 07:32

      Eher Vollidiotie. Aber darauf werden sie sich nicht ausreden können. Die werden hoffentlich alle vor Gericht landen und Raiffeisen wird ihren Anteil an dem Schaden bezahlen. Schließlich hatten sie mit Pröll einen gedungenen Agenten in der Regierung platziert gehabt, der ihren Schaden durch eigene Fehlspekulation minimieren sollte zum Schaden aller Österreicher. Offensichtlicher ging es ja schon nicht mehr.

  18. Politicus1
    30. Mai 2015 10:06

    Möglicherweise zerbricht die Koalition am "„sexuell konnotierten unerwünschten intensiven Berühren“ (Originalton Heinisch-Hosek)

    Bitte mich nicht falsch zu verstehen - ich habe selbst schützenswerte Frauen und Mädchen in meinem Familienverband -, aber bei dem Gedanken an Gerichtsverhandlungen, wo der Beschuldigte (es könnte natürlich auch eine Beschuldigte sein!) gefragt wird, ob er seine Berührung aus sexuell konnotierten Gründen und intensiv gemacht habe, bekomme ich einen Lachkrampf.
    Und dann erst die erforderlichen Sachverständigen, die diese Berührungen deuten müssen!
    So ist es halt, wenn sich eine Sexualdemokratin (siehe den Film "Freundschaft") Gedanken über unerwünschte Sexualannäherungen macht.

    • simplicissimus
      30. Mai 2015 11:40

      vielleicht sind so manche sexualdemokratInnen nicht ausreichend sexuell konnotiert ERWUENSCHT intensiv berührt worden?

    • Brigitte Imb
      30. Mai 2015 20:50

      Dieses Obertram...l. vielleicht taugt mir das, sollte ein fescher Mann meinen knackigen Po "begrapschen". :-))))))

      Und das soll strafbar sein/werden?

    • A.K.
      31. Mai 2015 01:29

      Ist "Heinisch-Hosek" ein Synonym für "Unfähigkeit" oder "Brutal-Feminismus"?

    • AppolloniO (kein Partner)
      01. Juni 2015 11:39

      Politicus1 und seine Beantworter bringen es auf den Punkt. Selbst Heinisch-Hosek(HaHa) sprich im Zusammenhang mit dem Po-Grapsch-Paragrafen ausdrücklich von UNGEWOLLTEN Berührungen.
      D.h. sollte da so ein Clooney-Verschnitt daherkommen darf (und soll) er überall fummeln. Warum sonst gingen junge Mädchen mit Miniröcken, die nicht einmal den Po bedecken, in die Disco oder sonstwo hin?
      Aber wehe es kommt da so ein kleiner Buckliger daher, dem muss natürlich mit dem Staatsanwalt geroht werden. So schaut`s aus.

      Und jetzt nicht die "die Opfer- sind -selber-Schuld- Walze" sei blöd und ungerecht auflegen. Das ganze geht nämlich darum, dass Annäherungen eben manchmal erwünscht und manchmal unerwünscht sind. Jede Frau kann sich gegen Letzteres währen - zumal in der Öffentlichkeit.

    • Torres (kein Partner)
      01. Juni 2015 14:16

      Woher der Wind weht, erfährt man aus der jüngsten Äußerung userer hochintelligenten Sexualdemokratin: "Unsere Frauen müssen geschützt werden" - nämlich als Antwort auf die Ablehnung Brandstetters, so ein Gesetz einzubringen. Was ist aber, wenn eine Frau eine andere Frau begrapscht? Oder ein Mann einen anderen Mann? Vielleicht beim Warten vor einer (Schwulen/Lesben-) "Pärchenampel" in Wien? Ist das auch strafbar? Und erst die Beweisführung! Wenn Aussage gegen Aussage steht, müssen wohl Zeugen her. Man sollte derartige Prozesse im Fernsehen übertragen, womöglich versehen mit einem Kommentar von HH - da braucht man weder Stermann noch Grissemann noch Niavarani; und das wären dann auch die Gebühren endlich wert.

    • AppolloniO (kein Partner)
      02. Juni 2015 10:55

      Für Torres die Erklärung: seine Sorge um Grapschen bei Schwulen und Lesben ist völlig unnötig. Hat man uns nicht jahrelang eingetrichtert das seien die besseren, ja intelligenteren auf diesem Planeten? Daraus ergibt sich: die grapschen erst wenn sie sicher sind dass es gewollt ist. Und als "Opfer" ist man wiederum klug genug um seine Nichtzustimmung zum Ausdruck zu bringen.
      Fazit: die geschlechtlich normale Frau ist die Dumme!

  19. Politicus1
    30. Mai 2015 08:54

    was könnte anderes kommen, wenn sich Christ- und Sexualdemokraten auflösen?
    Wir haben ja in letzter Zeit schon einige Versuche erlebt:
    Frank Stronach? (Der Herr Karl würde sagen: ned schlecht - aber AH ist er kaner ...)
    Herr Strolz (Vornamen weiß ich jetzt nicht): er umarmt Menschen und Bäume, aber damit wird man nicht zum 3. Republik Gründer.
    Heide Schmidt, Baumeister Haselsteiner: Liberalism is a sin (Felix Sarda y Salvany) ...

    Am anderen Ende des Spectrums: Eine Grazer KPÖ mit einem volksnahen Kaltenegger hat auch nicht die power, die Republik neu aufzustellen.

    Dazu kommt, dass die Hoffnungsträger, unsere Zukunft völlig desinteressiert sind - siehe ÖH-Wahlen.

    • brechstange
      30. Mai 2015 09:35

      Frank Stronach ist schwer in Ordnung. Auch wenn wir geschüttelt werden wie in einer Achterbahn, wird unser Programm sich durchsetzen.

      "Ideen sind stärker als Kanonen." Frank Stronach

    • Ingrid Bittner
      30. Mai 2015 09:37

      Politicus: Dazu kommt, dass die Hoffnungsträger.......... - bitte wer sollen die Hoffnungsträger sein?? Nur die Studierenden? Das kann es wohl nicht sein, zumal ja ein Großteil der in Österreich Studierenden ja keine Österreicher sind und die wollen sicher nicht dableiben und sich dafür revanchieren, dass sie bei uns kostenlos studieren durften. Dass die sich für alles, was mit österreichischer Politik zusammenhängt, nicht interessieren scheint mir irgendwie logisch zu sein, wenn ich von vorneherein nur beabsichtige die paar notwendigen Jahre da zu leben, dann belaste ich mich doch nicht mit den Problemen der Ösis, oder?

    • simplicissimus
      30. Mai 2015 11:36

      Sexualdemokraten - koestlich!

      Es stimmt, die Jugend ist derzeit kein Faktor, und wenn, dann ein schrumpfender, wobei ich die authochtone Jugend meine.

      Von den Genannten wird natuerlich niemand eine Rolle spielen, am wahrscheinlichsten ist, dass sich anfangs Neomarxisten und spaeter Muslime durchsetzen.

      Rechtskonservativen Kraeften traue ich derzeit kaum Erneuerungsstaerke zu.

    • de Voltaire
      31. Mai 2015 07:03

      Natürlich kann man über alle Parteien denken was man will, aber wenn man Frank Stronach mit AH vergleicht, hat man doch wohl grundsätzliches nicht verstanden. Oder verstehen wollen.

    • Sensenmann
      31. Mai 2015 14:19

      Ach der Stronach! Ehrfurcht vor dem Lebenswerk des Mannes. Aber politisch? Oh wehe! Wer sich abgehalfterten Schnittlauch von allen Suppen einkauft, der seine gesinnungsmäßige Beliebigkeit schon dutzendmal unter Beweis gestellt hat, kann keinen Staat machen. Guter Ansatz, aber anstatt sich um ganz andere Leute unzuschauen hat man wieder im Teich des Systems gefischt.
      Der alte Mann zeigt darüber hinaus deutlich pathologische Bilder von Senilität und Altersstarrsinn. Als Possenreißer taugt er noch, vorwärts reißt der keinen Hund.

      Einzige Hoffnung ist, daß sich die Sozialisten aller Schattierungen entweder durch Schwinden mit der Sterebtafel auflösen oder - im Falle der Ökobolschewiken - trotz Anbiederung an die Neubürger nicht nach oben entwickeln. Der Kampf um die Zukunft wird immer von den Jungen entschieden. Da die hiesigen politisch desinteressiert sind und gegenüber den Landnehmern aus anderen Völkerschaften in der Minderzahl, ist der Weg vorgezeichnet. Wenn man die Zusammensetzung der Volksschulklasen anschaut weiß man: Der IS kann in 10 bis 15 Jahren ganz legal an die Macht gewählt werden. Mit den Stimmen der verbleibenen roten, grünen und schwarzen Sozialisten reicht das dann locker.

    • fewe (kein Partner)
      01. Juni 2015 09:44

      Frank Stronach in Zusammenhang mit Hitler zu bringen, ist höchst degoutant.

  20. machmuss verschiebnix
    30. Mai 2015 08:54

    » Da wird der Untergang von ein paar Parteien … « deren größter Beitrag zur Problemlösung sein !

  21. Cotopaxi
    30. Mai 2015 08:00

    Die Illusion von einem Neubeginn in einer 3. Republik können wir uns abschminken. Wir werden auf den Status eines failed state abgesunken sein, auf dessen Staatgebiet ethnische und religiöse Konflikte toben werden und bestenfalls eine Kantonisierung wie in Bosnien-Herzegowina installierbar sein wird. Zuvor wird es zu ethnischen und religiösen Säuberungen und Trennungen kommen, wobei sich die einen in den Städten konzentrieren werden und die anderen in den entvölkerten Landstrichen Restösterreichs zu überleben versuchen werden. ;-)

    • socrates
      30. Mai 2015 09:15

      Warum nicht Südamerika oder Russland?

    • Cotopaxi
      30. Mai 2015 09:39

      Ich sehe nicht ein, warum ich mich aus dem Land, das meine Vorfahren urbar gemacht haben, durch orientalische Horden vertreiben lassen soll.
      Es freies Asylland würde sicher nur Russland über bleiben, denn die Staaten Südamerikas werden immer mehr vom Hegemon dirigiert. ;-)

    • Riese35
      30. Mai 2015 16:34

      @Cotopaxi: >> "... , wobei sich die einen in den Städten konzentrieren werden und die anderen in den entvölkerten Landstrichen Restösterreichs zu überleben versuchen werden."

      Ja, das stimmt sicher. Die Unterschiede zwischen den Städten in Österreich und dem Lande in Österreich werden gewaltig sein, wobei das Land die Städte erhalten wird. Wenig Unterschiede wird es allerdings zwischen den Städten in Österreich und dem Lande in Ostanatolien geben. ;-)

    • Sensenmann
      31. Mai 2015 01:01

      Was heißt hier "...werden auf den Status eines failed state herabgesunken sein..."?
      Wir sind dort schon! Oder...

      ...wie bezeichnet man einen Staat, der selbst bankrott, zusätzlich freudig jeden Tag 300 Neger, Araber oder was auch immer aufnimmt und mit 77 Euro pro tag alimentiert (Ja, das sind so rund 9000 im Monat mit runden 700tsd Euros Kosten pro Monat, kumulierend ad infinitum!)?

      Einen Staat, in dem nicht mehr das Volk durch seine Vertreter Gesetze macht, sondern linke Richter, die ungehindert Recht setzen, sich über völkerrechtlich bindende Verträge hinwegsetzen, wenn sie nicht gerade Verbrecher schützen, Bankster und Kinderschänder vor jeder Anklage bewahren und dafür Leute aburteilen, weil sie über einen bestimmten Religionsstifter die zutreffende rechtliche Beurteilung treffen?

      Wie nennt man einen Staat, der keine Wehrkraft mehr hat, dafür aber Polizeikräfte in der Stärke von mindestens 2 Infanteriedivisionen zur Unterdrückung und Gängelung der Bevölkerung, während man den roten Mob und fremde Verbrecherbanden nach Kräften gewähren lässt? Wer mit dieser Truppenstärke den Krieg gegen das Verbrechen nicht gewinnen kann, der WILL ihn nicht gewinnen!

      Wie nennt man einen Staat, der ganz offen gegen die eigene Bevölkerung Politik macht, die Familien zerstört, die Abartigkeiten aller Art aber fördert und das alles noch das Volk bezahlen lässt?

      Also wenn DAS nicht ein failed state ist, was dann? Dazu kommt noch das zusammenbrechende Pensionssystem, das die Generation der Babyboomer verarmt im Regen stehen lassen wird. (Und diese Trotteln freuen sich mehrheitlich noch darüber und wählen brav rotzgrün und schwarz!)

      Ein solcher Staat, der glaubt er wird gegen den Zorn all derer, denen er auf die Zehen getreten ist, deren heiligste Lebensgrundlagen er untergraben hat und die er im Interesse unserer geschworenen Feinde ausgeplündert und in Zinsknechtschaft geführt hat, bestehen können, torkelt geradewegs in seinen Untergang.

      Was glauben denn all die, die dieses Land an den Punkt des Zusammenbruchs geführt haben, wie SIE aus eem Schlamassel herauskommen werden? Was denken sich all die Sozis, ÖVPler, GrünInnen, linke Pfaffen und so weiter, was passieren wird, wenn auch nur das noch selbständig denkende Drittel des Volkes, das all den Dreck bezahlen soll, nach einem Gericht ruft und fragt, wo sein in einem Lebensalter erspartes Geld hingekommen ist?

      Natürlich pflegt den Zusammenbruch stets das Volk zu bezahlen, das ihn mit Mehrheit selbst gewählt hat. Ob aber die Täter billig davonkommen, wage ich zu bezweifeln. Viele Menschen sind zornig!

      Vielleicht ist das der Grund, warum rote und schwarze Marxisten soeben sein "Staatsschutzgesetz" auf die Schiene bringen wollen. Liest sich wie die Rechtsgrundlage der Stasi der krepierten DDR. ".. vorbeugende Schutz vor
      wahrscheinlichen verfassungsgefährdenden Angriffen durch eine
      Person.." klingt irgendwie nach prohylaktischer Liquidierung von wahrscheinlichen Regimegegnern noch bevor sich diese zu solchen entwickeln könnten, denn die Angriffe auf die Verfassung, die in Permanenz von den Politikern gefahren werden, sind wohl nicht das Ziel dieses Gesetzes!

      Ich habe allerdings das Gefühl, es wird dieser Softporno-Variante der DDR, die wir hier haben auch nix nützen. Dieser Staat hat das Haltbarkeitsdatum eindeutig überschritten, es beginnt soeben die Zersetzung und Fäulnis.

    • ProConsul
      03. Juni 2015 12:12

      Cotopaxi

      ********

      Ausgezeichnet formuliert.





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