Das neue Ende der liberalen Demokratie in Europa

Autor: Leo Dorner

Im Gesundheitsmuseum

Autor: Silvio Pötschner

Eigentum, Notwehrrecht und Täterschutz

Autor: Andreas Tögel

Wöginger-Urteil: Geschenk an faule Politiker

Autor: Willi Sauberer

Elektrostahlerzeugung in Österreich

Autor: Gerhard Kirchner

Benebelte Erben

Autor: Silvio Pötschner

Freiheitsbeschränkung: Ein Anlass findet sich immer

Autor: Andreas Tögel

Kapitalismus: Leistungen, Herausforderungen, Perspektiven

Autor: Martin Rhonheimer

Im Labyrinth der Genderwissenschaften

Autor: Silvio Pötschner

Den ORF kann nur noch eine Neugründung retten

Autor: Christian Klepej

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

FN 748: Es gibt sie noch, die wirklich guten Nachrichten

Und das ausgerechnet aus einem der Länder mit der höchsten Kriminalität und Korruption.

Das ist ohne Zweifel Nigeria, also noch dazu ein Land, das zusätzlich zu all dem offenbar unausrottbaren Chaos im Norden seit Jahren von einem ganz schlimmen radikalislamischen Terror der Sorte „Islamischer Staat“ gequält wird. Dennoch hat Nigeria nicht nur recht ordentliche demokratische Wahlen abgehalten. Dort wurde vor allem der amtierende Staatspräsident an den Urnen besiegt. Und er hat ohne Protest und ohne die in vielen Ländern üblichen „Wahlbetrugs“-Rufe seine Niederlage hingenommen und eingestanden. Damit hat im größten afrikanischen Staat die Demokratie eine entscheidende Bewährungsprobe bestanden. Dazu kommt, dass der geschlagene Staatspräsident ein (nicht ganz korruptionsfreier) Christ ist und der Sieger ein (offenbar recht asketischer) Moslem, der auch schon einmal unter weniger friedlichen Begleitumständen Präsident gewesen ist. Kein einziger Bericht aus Nigeria erweckt aber den Eindruck, dass die Religionszugehörigkeit des Wahlsiegers ein Grund zur Besorgnis wäre. Vielleicht erwächst damit – ausgerechnet – in Nigeria wieder eine neue Hoffnung, dass Islam an der Macht nicht nur jene Plage sein muss, die er mittlerweile in Dutzenden Ländern in drei Kontinenten für Hunderte Millionen Menschen bedeutet. Wir sollten genauer hinschauen.

 

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung