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Die letzten Tage der rot-schwarzen Menschheit

Ein kurzer Überblick über die österreichische Innenpolitik: „Wir machen, was wir wollen.“ Flapsiger kann man es nicht mehr formulieren. So schmetterte der Wiener Bürgermeister den zarten Wunsch seines Parteichefs ab, mit den (Bestechungs-)Inseraten in Zeitungen doch etwas sparsamer zu sein.

Das zeigt die wahren Machtverhältnisse in der SPÖ. Die Kronenzeitung, die den Löwenanteil der Inserate des Wiener Rathauses bekommt (sowie das im gleichen Stall stehende „Heute“), hat die SPÖ an der kurzen Leine. Und die Wiener SPÖ hat die Bundespartei an ihrer Leine. Alles Gerede, dass doch eigentlich Bundeskanzler, Regierung und Nationalrat am wichtigsten wären, ist reine Verfassungsfiktion. Kronenzeitung, „Heute“ und „Österreich“ sind mächtiger. Und sie haben nur ein einziges Interesse: Geld. Dieses Interesse wird als Folge der Bilanzzahlen und Verkaufsrückgänge derzeit überdies rasch größer.

Das Wiener Rathaus ist für die SPÖ viel wichtiger als der Bund. Es ist ihre zentrale Festung. Dort kann man mehr Posten vergeben als im Bund. Dort kann man weit mehr Millionen an ideologisch nahestehende Vereine leiten. Dort kann man auch immer noch versuchen, mit Wohnungsvergaben Wähler zu kaufen. Von der Wiener SPÖ geht auch eine stärkere gesellschaftspolitische Linkslastigkeit aus als in den meisten Bundesländern. Sie setzt ganz auf: Kampffeminismus, Schwulenorientierung, Familienfeindlichkeit, Leistungsaversion, Gesamtschule, Islamfreundlichkeit, Zuwanderung, Sozialmissbrauch, Gleichmacherei. Um nur die wichtigsten Orientierungspunkte zu nennen. Lediglich in Vorarlberg und Oberösterreich ist die SPÖ ähnlich linksradikal wie in Wien.

Der andere Machtpol in der SPÖ ist das Konglomerat Gewerkschaft/Arbeiterkammer. Im restlichen Europa hingegen haben fast alle sozialdemokratischen Parteien erkannt, dass eine zukunftstaugliche Politik, die trotz Krise den Wohlstand zumindest halbwegs bewahren will, auch die Loslösung von den Gewerkschaften und ihrer Retro-Politik bedeuten muss. Die deutsche SPD hatte immer schon im Gegensatz zu den Austromarxisten eine wirtschaftsnahe Tradition; unter Schröder hat sie mit der (die Sanierung auslösenden) Agenda 2010 sogar den Bruch mit der Gewerkschaft und die Entstehung einer neuen Linkspartei in Kauf genommen. In Großbritannien war der Sozialdemokrat Tony Blair der zweite Inbegriff einer vernünftigen Wirtschaftspolitik nach Margaret Thatcher. Auch in Italien und Frankreich sehen heute führende Sozialdemokraten spät aber doch ein, dass man im Interesse der Zukunft des Landes Konflikte mit der Gewerkschaft riskieren muss. In der Euro-Gruppe ist ein niederländischer Sozialdemokrat als Chef weit konsequenter gegenüber Griechenland als davor der Luxemburger Christdemokrat.

In Österreich hingegen passt kein Blatt Papier zwischen SPÖ, AK und ÖGB. Das zeigt sich besonders provozierend beim aktuellen Steuer-Umverteilungspaket. Dieses Paket erfüllt nicht nur fast alle ÖGB/AK-Wünsche. Es schiebt überdies der Arbeiterkammer zusätzliche Millionen an Pflichtbeiträgen zu, während Millionen Österreicher unter den neuen Lasten und Schikanen des Pakets stöhnen. Die AK macht auch in jedem Wahlkampf hocheffiziente Propaganda für die SPÖ durch serienweise Veröffentlichung ihrer „Studien“. Von der AK fließt auch dickes Geld in den ORF, das hilft, diesen noch stärker als Propagandabastion des linken Blocks auszubauen.

Der wohl größte Fehler der schwarz-blauen Zeit war es, nicht den Pflichtbeitrag (0,5 Prozent von jedem Lohn) an die AK abgeschafft oder reduziert zu haben. Das hat man sich letztlich nicht getraut. Das ist aus mehreren Gründen schade:

  • erstens wäre es eine Entlastung aller Arbeitnehmer gewesen;
  • zweitens gibt es solche Pflichtbeiträge in fast keinem anderen Land;
  • drittens hätte die SPÖ ihre Propagandaspitze zum Teil verloren;
  • und viertens würde nur eine Reduktion der Macht von AK/ÖGB den Weg für zukunftssichernde Reformen freimachen, insbesondere für eine signifikante Erhöhung des Pensionsantrittsalters (ohne die keine Sanierung gelingen kann!).

Neben den Machtpolen Rathaus und AK/ÖGB sind die SPÖ-Bundespolitiker und erst recht die übrigen Bundesländer in der Partei völlig unbedeutend, sind Hampelmänner ohne eigenen Spielraum. Mit einem Federstrich würden diese beiden Machtzentren etwa Werner Faymann hinauswerfen, sobald sie sich von einem anderen Gesicht auf den Plakaten mehr erwarten.

Die zweite Linkspartei, die Grünen, sind schnell charakterisiert: Sie versuchen in beiden Zentralbereichen – Gesellschaftspolitik und Wirtschaftspolitik – jeweils noch linker zu sein als die SPÖ. Dazu kommt ihr enger Schulterschluss mit der NGO-Industrie, die von der Panikmache gegenüber allen für einen Wiederaufschwung unabdingbaren Begriffen lebt (Atom, Gen, Hormon, Fracking, Deregulierung, Privatisierung, Freihandel usw.).

Das bürgerliche Chaos

Der traditionelle bürgerliche Gegenpol zur Linken war jahrzehntelang die ÖVP. Sie stand für liberale Wirtschaftspolitik und konservative Gesellschaftspolitik, das Erfolgsrezept der Nachkriegspolitik. Zugleich war die ÖVP auch immer sehr stark in bestimmten Gruppen und deren Vertretungen verankert: im bäuerlichen Milieu, bei Gewerbetreibenden und Industrie, bei Bundesbeamten und Lehrern, bei Kirchgängern und konservativen Bildungsbürgern. Ganz anders sind ja die SPÖ-Milieus: Arbeiter, Pensionisten, Gemeindebeamte und Eisenbahner, die subventionsgeile Kulturschickeria sowie in den letzten Jahren auch die Neoösterreicher.

Viele dieser VP- und SP-Milieus schrumpfen. Nur das der Migranten wächst. Zugleich hat es keine der beiden Parteien geschafft, die neuen Massen, Angestellte und Einzelpersonenunternehmer, an sich zu binden.

Die SPÖ klammert sich seit 2008 vielmehr stärker denn je seit 1967 (Wechsel Pittermann/Kreisky) an ihre traditionellen Ideologien. Lediglich die steirische SPÖ hat erkannt, dass diese im 21. Jahrhundert nicht mehr funktionieren. Nur sie setzt – gemeinsam mit der dortigen ÖVP – auf mutige Reformen.

In der ÖVP gibt es hingegen überhaupt keine Grundsätze mehr, es werden lediglich noch die Interessen einiger Berufsgruppen verfochten. Die ÖVP hat nach Schüssel – vor allem unter Josef Pröll und unter Reinhold Mitterlehner – praktisch alle programmatischen Inhalte aufgegeben: liberale Ordnungspolitik und katholische wie konservative Werte (wie: Heimat, Familie, Leistung, Eigenverantwortung, Hochkultur, persönliche Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Österreich).

Die Reaktion der Bürger zeigen fast alle Wahlen und Umfragen: die Österreicher wenden sich in einem für die Republik legitimitätsgefährdendem Ausmaß nicht nur von diesen beiden Parteien, sondern von der repräsentativen Demokratie insgesamt ab. Seit Jahren steigt die Wahlabstinenz steil. Und das Vertrauen in die Politiker liegt schon weit unter 30 Prozent.

Eine erschreckende Bilanz. Bietet die Opposition da noch eine rettende Alternative?

Die Neos offerieren eine seltsame Mixtur: wirtschaftspolitisch rechts, gesellschaftspolitisch ganz links (plus eine seltsame Esoterik). Eine Mischung, die freilich fast niemanden anspricht außer ein paar Journalisten.

Das BZÖ unter Haider und das Team Stronach haben zwar eine Zeitlang Erfolge gehabt, als sie die einstige ÖVP-Kombination verkörperten: wertkonservativ und wirtschaftsliberal. Beide sind aber längst wieder verblasst. Ohne Apparat und Organisation haben sie nur von der Strahlkraft ihres jeweiligen Chefs profitiert. Die es aber heute nicht mehr gibt.

Bleibt die FPÖ. Sie wächst weiter, aber längst nicht mehr mit den Zuwachsraten der 80er und 90er Jahre. Auch sie leidet daran, dass sie keine Organisationen oder Kammern oder Länder als Macht- und Kräftereservoir hat. Sie positioniert sich heute aber auch strategisch anders als in Zeiten ihres steilen Aufstiegs. Sie greift zwar mit einer klar wertkonservativen Position gesellschaftspolitisch weiterhin die ÖVP an; mit sehr linken wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen jedoch heute auch die SPÖ. Kann daraus eine dauerhaft funktionierende Alternative erwachsen? Ich zweifle, da linke Wirtschaftspolitik scheitern muss und immer noch gescheitert ist – auch wenn sie am Wahltag durchaus hilfreich ist.

Dieser Beitrag ist in ähnlicher Form auch in den "genius.co.at">Genius-Lesestücken" (www.genius.co.at) erschienen, einer unabhängigen Online-Zeitschrift zu den großen Fragen der Zeit.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2015 11:14

    Die Wiener SPÖ ist ein brutaler linker Haufen, der sich in meinen Augen in der Praxis wenig vom Verhalten der Kommunisten im ehemaligen Ostblock unterscheidet. Der einzige offensichtliche Unterschied ist, daß diese Linken dem „westlichen“ Konsumverhalten von heute offen huldigen dürfen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2015 07:27

    "... mit sehr linken wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen jedoch heute auch die SPÖ. Kann daraus eine dauerhaft funktionierende Alternative erwachsen? Ich zweifle, da linke Wirtschaftspolitik scheitern muss und immer noch gescheitert ist – auch wenn sie am Wahltag durchaus hilfreich ist."

    Ich frage mich, ob die Positionen der FPÖ wirklich so links sind. Vielleicht auf den ersten Anschein. Denn ohne die ehedem SPÖ-affinen Massen anzusprechen, wird man kaum Wahlen gewinnen. Das sollte man eher als positiven Effekt sehen. Freilich, es bleibt die Hoffnung, daß nach gewonnener Wahl dann etwas Vernünftiges daraus gemacht wird. Das ist zwar gar nicht sicher, aber es wäre die einzige Hoffnung. Es ist dann immer die Frage, wie diese Wahlkampfparolen dann in der Praxis interpretiert werden. Bis auf einen kleinen Haufen von Berufschaoten mit einer Mischung von rot und grün meine ich, daß auch die großen Massen vernünftiger Realpolitik zugänglich wären. Man denke nur an Figls Weihnachtsansprache. Wenn man den roten Massen (nicht den allochthonen, zugekauften) zuhört, dann sind die über Häupl (Gebührenerhöhungen) und Faymann genau so erbost.

    Wenn man weiß, wohin es gehen muß und das glaubwürdig vertritt, sähe ich in so einer Kräftebündelung die einzige Chance. Nur müßte die ÖVP bereit sein, über ihren Schatten zu springen und der FPÖ auch ein wichtiges Betätigungsfeld überlassen, auf welchem sie satttelfest ist und vernünftige Positionen vertritt. Dann hätten wir sofort immense Einsparungen: und zwar durch Abschaffung der NMS, Streichung aller Gender- und Homoförderungen, eine vernünftige Einwanderungspolitik ähnlich z.B. jener der USA etc..

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2015 09:02

    Da ist ja Herr AU mit mir einer Meinung, aber!

    Bleibt dann nur mehr die chilenische Lösung? Die Bürger gehen am Abend in einer Demokratie ins Bett und wachen in der Früh in einer Diktatur auf!

    Auch Chile war komplett heruntergewirtschaftet. Die Linken haben ihr ganzes Können gezeigt. Die Mittelschicht wurde zum Prekariat, die Reichen waren längst geflohen, die Wirtschaft war komplett am Boden.

    Die Diktatur hat einige Jahre gebraucht um den Saustall wieder aufzuräumen, mit teilweise sehr unschönen Maßnahmen. Irgendwann war die Mittelschicht wieder da, die Reichen auch wieder, mit Eigenverantwortung und Eigentum kam es zu einem schönen Wirtschaftswunder.

    Genau genommen war aber auch das umsonst. Denn heute haben die Kinder der wohlhabenden, breiten Mittelschicht schon wieder Soziologie studiert, sind schon wieder links und werden wohl bald wieder einen neuen Allende auf das Schild heben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2015 14:27

    Nicht einmal die e-cards haben sie im Griff!
    Da werden - vor allem in Wien! - in den letzten sechs Jahren 1,2 MILLIONEN österr. e-cards als gestohlen oder verloren gemeldet;
    Da kommt - zum Glück, wenn auch spät - der ASVG-Mann Peter McDonald drauf, dass den österreichischen Krankenkassen derzeit eine Viertel Milliarde Euro fehlt , weil die Krankenkassen aus anderen Ländern die Behandlungen ihrer Staatsbürger in Österreich nicht oder spät bezahlen.
    Besonders säumig seien Rumänen, Bulgaren und Griechen.

    Ein pööhser Mensch, der glaubt, dass zwischen den fehlenden e-cards und den nicht bezahlten Spitals- und Arztrechnungen aus SO-Europa ein Zusammenhang besteht ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2015 11:00

    Den meisten Menschen ist Heimat, Freiheit, Friede, Wohlstand, Familie, Bildung, Zukunft, Sicherheit, Recht, etc. wichtig.

    Von all dem mussten sie sich unter Rot-Schwarz verabschieden. Heimat wird verleugnet, ja sogar Österreich, Freiheit wird abgewürgt durch Tugendterror, P.C., Gender, und andere Kennzeichen einer perversen linken Gesellschaft, Friede ist durch Kriegsbeteiligung und 'Heeresabschaffung' schwach geworden, Wohlstand hat es fast die Ganze Zeit auf Kredit gegeben und nun geht dieser bald aus und stürzt das Land und ganz Europa ins Chaos, Familie wurde abgeschafft und durch 'Homo- Trans- Hinüber' ersetzt, ganz Österreich scheint schwul zu sein, Bildung wurde durch eine generell leistungslose 'Wohlfühlgesamtschule' ersetzt aus der nur noch AMS Kunden entstehen, Zukunft wurde ausradiert, die Jugend tut mir sehr leid, was die alles 'derheben' muss, Sicherheit gibt es nicht mehr, die Täter werden von der linken Justiz geschützt, fereigelassen. für uns Bürger heißt das, hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, ach ja der Glaube wird ja auch bekämpft, inzwischen sind wir rechtlos geworden.

    Wenn dann gegen diese beschriebene linke Propagandamacht aus linker Parteipolitik und Medien samt Mitläufern und Steigbügelhaltern, entgegen den anachronistischen 'Nazi' Rufen, eine FPÖ trotzdem aufsteht, Stimmen gewinnt und eigentlich für mich den besseren Sozialismus darstellt, aus der aktuellen Not auch noch die Bürgerlichen 'aufschnüffelt', die die ÖVP wegwirft samt den Werten, die es bei der FPÖ noch gibt, dann kann man die Österreicher nur noch bitten, darüber nachzudenken und bei der Wahl ihre Stimme abzugeben gegen den oben beschriebenen Volks- und Heimatverrat, gegen den oben beschriebenen Freiheitsraub, gegen all das bereits Geschriebene.

    Das, was die ‚Altparteien‘ da in Österreich zerstören, muss abgewählt werden, so meine ich. Wie hier geschrieben, werden die ‚Altparteien‘ weder Reformen machen, noch sparen, ja, bis sie abgewählt werden.

    Traurig das Wort Abwahl. Nun, was gibt es zu gewinnen für Österreich ? So traurig das klingt, es gibt unter Umständen den Weiterbestand Österreichs zu gewinnen, es gibt unter Umständen die Befreiung von dem Linksterrorismus in Form von P.C., Gender, Homo- Trans- Hinüber, die Befreiung von der Volksverblödung (Indoktrination) in der Schule und Bildung, die Befreiung von der Parteibuchwirtschaft, denn die FPÖ hat keine Jobs zu vergeben, keine Gemeindewohnungen, keine Privilegien, sie scheint auch in der Korruptionsstatistik bezüglich Schadenshöhe unter ‚ferner liefen‘ auf und sie erkennt die heutigen Probleme und spricht sie an, die Sicherheit, die Freiheit, die Menschenwürde, die Wahrheit, etc. Der Vorwurf, die FPÖ wäre in der Wirtschaftspolitik schwach mag schon stimmen, was die Politik für die FED angeht, aber sie tritt für Kleingewerbe, für KMUs ein und damit eigentlich für das ehrliche Wirtschaftsleben. Es steht auch den Wirtschaftsfachleuten frei bei der FPÖ für Österreich was zu tun.

    Nun sollte doch jeder verantwortungsbewusste Österreicher, der das alles erkennen kann, denn die meisten konsumieren ja die veröffentlichte Meinung und lesen darin die Wahrheit natürlich nicht, statt die Wahl zu umgehen sich dazu aufzuraffen, über all das nachzudenken und seine Stimme abzugeben für die, die Österreich noch nicht aufgegeben haben.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2015 02:48

    Der Teufelskreis Politik - Geld - Medien ist in Wien tatsächlich so gewaltig und anscheinend unanfechtbar, dass man sich fragt, wo bleibt da die Demokratie, der Volkswille. Oder sind die Wiener doch so, sagen wir es milde, blind, dass sie einerseits die Machenschaften dieser Bonzen und andererseits die Verschlechterung der Finanzlage nicht sehen. Aber woher auch? Wenn die Krone samt Co. die Szene bestimmt, dann geht die Wahrheit halt nicht in die Köpfe. Die Gewerkschaft samt ihrem Anhängsel AK tut ein übriges, das freilich österreichweit, um die Wähler zu manipulieren (hoppla, das ist doch die Spitze der zu bestrafenden "Verhetzung"!). Wieso schreien, gerade in Wien, alle anderen Parteien nicht auf bei so viel Mistbau? Oder liegt es wieder an der Krone. Verdammt noch mal.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2015 17:48

    Brave Wiener Arbeiterkammer!
    Von Mitgliedsbeiträgen bezahlte AK-Studie zeigt folgendes:
    1) Fast alle jungen Wiener leben „sehr gerne“ (63 Prozent) oder „gerne“ (34 Prozent) in ihrer Stadt.
    2) vor allem Frauen, junge Migranten und Personen, die maximal einen Lehrabschluss oder weniger vorzuweisen haben, hätten oft keine gut bezahlte Arbeit, eine schwierige Wohnungssituation und wenig Geld für Freizeitaktivitäten, so Kaske.
    3) Ein Drittel der jungen Wiener mit befristeten Dienstverträgen hat gleichzeitig einen befristeten Mietvertrag.

    Daher fordert die Wiener AK - rechtzeitig vor den Wiener Wahlen:
    Bei Wohnungen soll es Befristungen nur noch geben, wenn der Vermieter Eigenbedarf für sich, seine Kinder oder Enkel geltend macht. Maklerkosten sollte der Auftraggeber bezahlen, zudem seien wirksame Mietobergrenzen notwendig.

    So ein Zufall aber auch, dass ROTGRÜN das selbe verlangt ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 09:10

    Was der ÖGB bzw. die AK offenbar erstaunlicherweise gar nicht gefordert hat (oder habe ich das etwa übersehen?), ist die Abschaffung der "kalten" Progression, was ja ganz einfach ginge, indem man die Progressionsstufen jährlich entsprechend der Inflationsrate erhöht. Dass die Regierung das nicht aus Eigeninitiative getan hat - was ja tatsächlich als echte "Steuerreform" gelten könnte - ist nur zu verständlich. Das, was man uns jetzt als "Steuerreform" oder gar "Steuersenkung" verkauft, ist ja - gelinde gesagt - eine Frechheit.


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    10. April 2015 07:05

    Leitl schaut kurz auf, ruft: "Österreich sandelt ab" und hilft dann weiter eifrig mit, genau diese Talfahrt zu realisieren.

  2. Laborratten (kein Partner)
    09. April 2015 23:18

    rot-schwarz hat euch alle am Arsch!

  3. Politik ist keine Lösung! (kein Partner)
    09. April 2015 16:14

    Saudi Arabien hat im Jemen schon 1000 Menschen (vor allem Zivilisten und Kinder) getötet. Lässt Claudia Bandion-Ortner morgen Freitag die Sektkorken im König-Abdullah-Zentrum knallen?

  4. Gasthörer (kein Partner)
    09. April 2015 15:52

    So ist das leider, wenn zwei Ethnien auf einem Gebiet zusammentreffen. Dann versucht meist eine die andere aus dem Weg zu räumen. Manchmal leider buchstäblich. Von Pensionsicherung kann keine Rede mehr sein, man ist ja bescheiden geworden, abgeschlachtet möchte man halt nicht werden.

    “Südländer” fährt 21-Jährigen absichtlich tot": Vorausgegangen war vermutlich ein Streit in der Disko. Passiert ist es zu Ostern in Ritterhude (Niedersachsen).

    Auch in der Schweiz läuft nicht alles glatt: Sieben junge "schweizer" Soldaten in Uniform lassen sich in einem Zugabteil lieber mit dem albanischen Doppeladler ablichten – und strecken dabei stolz das Gewehr in die Luft.

    Gefunden auf pi-news.

  5. N.SA (kein Partner)
    09. April 2015 15:31

    Auch unsere Medien sind ein Zeugnis der letzten Tage der Menschheit:

    Die Medien sind Kriegshetzer. Die gleichgeschalteten Massenmedien sind psychotrope Massenvernichtungswaffen und bezwecken den Heldentod ihrer Leser an der Ostfront. Deshalb ist es besser, dass alle Massenmedien verrecken als dass auch nur ein Grashalm im Donbass gekrümmt wird.

  6. status quo (kein Partner)
    09. April 2015 14:58

    h t t p ://www.pi-news.net/2015/04/schweizer-soldaten-mit-albanischer-flagge/

    Und immer dichter dran am islamen Meinungsdiktat:

    h t t p ://www.pi-news.net/2015/04/is-angriff-unbekannten-ausmasses-auf-tv5/

    usw...

    ....
    ...
    ..

    • herr bröselmeier (kein Partner)
      09. April 2015 15:05

      Nun ja --- gar so "Status quo" ist das nicht .....

      Das wird mehr und mehr dräuender ....

  7. Mausi (kein Partner)
    09. April 2015 12:48

    “Ein hochbezahlter Sklave ist immer noch ein Sklave.” (Markus Dan)
    Ich glaube zutiefst daran, dass jeder Mensch das Potential hat, weit über seine Möglichkeiten zu wachsen. Unabhängig von seinem gesellschaftlichen Status, seinem Einkommen oder dem Alter hat jeder die Möglichkeit, wirklich erfolgreich zu werden. Warum?
    Es gibt sehr viele Menschen, die ihr Leben lang fleißig und strebsam arbeiten, so wie Sie. Aber haben Sie den Erfolg, den sich wünschen? Und vor allem: wird dieser Erfolg in den Zahlen auf Ihrem Bankkonto wiedergespiegelt?

    • Mausi (kein Partner)
      09. April 2015 12:51

      Die harte Wahrheit …

      Man redet Ihnen ein, Sie sollen studieren und sich einen guten Titel sichern.

      Man sagt Ihnen, dass Sie für das Leben lernen, und nicht für die Schule.

      Man schickt Sie auf Weiter-, Fort-, Um- und Ausbildungen.

      Aber schauen Sie sich mal an, wohin Sie das alles gebracht hat.

      Sie arbeiten sich Ihren Hintern ab, sind einer modernen Sklaverei näher denn je.

      Und wozu das ganze? Für ein etwas mehr Urlaub, einen breiteren Fernseher und ein flacheres Telefon.
      Andreas Popp antwortet einer Ärztin auf ihre interessante Frage 2015
      h t t p s :// www .youtube.com/watch?v=nF-AiJSo2XI

  8. Torres (kein Partner)
    09. April 2015 09:10

    Was der ÖGB bzw. die AK offenbar erstaunlicherweise gar nicht gefordert hat (oder habe ich das etwa übersehen?), ist die Abschaffung der "kalten" Progression, was ja ganz einfach ginge, indem man die Progressionsstufen jährlich entsprechend der Inflationsrate erhöht. Dass die Regierung das nicht aus Eigeninitiative getan hat - was ja tatsächlich als echte "Steuerreform" gelten könnte - ist nur zu verständlich. Das, was man uns jetzt als "Steuerreform" oder gar "Steuersenkung" verkauft, ist ja - gelinde gesagt - eine Frechheit.

  9. Erich Bauer
    07. April 2015 18:43

    BREAKING NEWS!

    Der Einfluss der "West"-Sowjet-Nazi-Partie ist durchaus beeindruckend...

    http://www.twee.at/stories/585380031704207360/
    Twee.at | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich! Inland Politik Sport Wissenschaft Bildung Ausland.

    Für nicht so schockstarrende Medienkonsumenten ist das auch auf RIA Novosti oder Sputnik nachzulesen.

  10. Politicus1
    07. April 2015 17:48

    Brave Wiener Arbeiterkammer!
    Von Mitgliedsbeiträgen bezahlte AK-Studie zeigt folgendes:
    1) Fast alle jungen Wiener leben „sehr gerne“ (63 Prozent) oder „gerne“ (34 Prozent) in ihrer Stadt.
    2) vor allem Frauen, junge Migranten und Personen, die maximal einen Lehrabschluss oder weniger vorzuweisen haben, hätten oft keine gut bezahlte Arbeit, eine schwierige Wohnungssituation und wenig Geld für Freizeitaktivitäten, so Kaske.
    3) Ein Drittel der jungen Wiener mit befristeten Dienstverträgen hat gleichzeitig einen befristeten Mietvertrag.

    Daher fordert die Wiener AK - rechtzeitig vor den Wiener Wahlen:
    Bei Wohnungen soll es Befristungen nur noch geben, wenn der Vermieter Eigenbedarf für sich, seine Kinder oder Enkel geltend macht. Maklerkosten sollte der Auftraggeber bezahlen, zudem seien wirksame Mietobergrenzen notwendig.

    So ein Zufall aber auch, dass ROTGRÜN das selbe verlangt ...

  11. Politicus1
    07. April 2015 14:27

    Nicht einmal die e-cards haben sie im Griff!
    Da werden - vor allem in Wien! - in den letzten sechs Jahren 1,2 MILLIONEN österr. e-cards als gestohlen oder verloren gemeldet;
    Da kommt - zum Glück, wenn auch spät - der ASVG-Mann Peter McDonald drauf, dass den österreichischen Krankenkassen derzeit eine Viertel Milliarde Euro fehlt , weil die Krankenkassen aus anderen Ländern die Behandlungen ihrer Staatsbürger in Österreich nicht oder spät bezahlen.
    Besonders säumig seien Rumänen, Bulgaren und Griechen.

    Ein pööhser Mensch, der glaubt, dass zwischen den fehlenden e-cards und den nicht bezahlten Spitals- und Arztrechnungen aus SO-Europa ein Zusammenhang besteht ...

  12. Obrist
    07. April 2015 12:47

    Ja es gibt sie tatsächlich - Politiker mit Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und fern von Korruption - nur ist das bei uns halt eine aussterbende Minderheit. Ideologie und Werte dienen in unserem zentralafrikanischen Land lediglich als Taktik der oberflächlichen Vertuschung und Legitimierung weiterer Raubzüge an den wenigen Steuerzahlern. Und natürlich der Umleitung öffentlicher Gelder zum Zwecke der Bestechung.
    Ander Länder haben Volksvertreter - wir haben Paten - frei von Verantwortung und Moral- ihre Ideologie heisst Machterhalt um jeden Preis, koste es, was es wolle.

  13. Erich Bauer
    07. April 2015 12:35

    NEUER VERSUCH:
    DAS SOWJETREICH IM „WESTEN“ (DIESMAL ABER PERFEKT)

    Sehr aufschlußreicher Text zu Orwell „1984“

    http://www.broniowski.at/index.php?option=com_content&view=article&id=56:dieliebezumgrossenbruder&catid=34:philosophie und tatsächlich werden sie von der Partei weniger scharf überwacht und eher mit billigen Vergnügungen ruhig gehalten als zu allzu großer Begeisterung angehalten: „Man darf ihnen getrost geistige Freiheit einräumen, denn sie haben keinen Geist.”; aber gerade deshalb ist von „den Proletariern nichts zu befürchten“. Sie zu Hoffnungsträgern politischer Veränderung, gar eines Umsturzes zu machen, entspringt eher Winstons Sentimentalität und Nostalgie als einer Analyse der Wirklichkeit…

  14. A.K.
    07. April 2015 11:14

    Die Wiener SPÖ ist ein brutaler linker Haufen, der sich in meinen Augen in der Praxis wenig vom Verhalten der Kommunisten im ehemaligen Ostblock unterscheidet. Der einzige offensichtliche Unterschied ist, daß diese Linken dem „westlichen“ Konsumverhalten von heute offen huldigen dürfen.

  15. Josef Maierhofer
    07. April 2015 11:00

    Den meisten Menschen ist Heimat, Freiheit, Friede, Wohlstand, Familie, Bildung, Zukunft, Sicherheit, Recht, etc. wichtig.

    Von all dem mussten sie sich unter Rot-Schwarz verabschieden. Heimat wird verleugnet, ja sogar Österreich, Freiheit wird abgewürgt durch Tugendterror, P.C., Gender, und andere Kennzeichen einer perversen linken Gesellschaft, Friede ist durch Kriegsbeteiligung und 'Heeresabschaffung' schwach geworden, Wohlstand hat es fast die Ganze Zeit auf Kredit gegeben und nun geht dieser bald aus und stürzt das Land und ganz Europa ins Chaos, Familie wurde abgeschafft und durch 'Homo- Trans- Hinüber' ersetzt, ganz Österreich scheint schwul zu sein, Bildung wurde durch eine generell leistungslose 'Wohlfühlgesamtschule' ersetzt aus der nur noch AMS Kunden entstehen, Zukunft wurde ausradiert, die Jugend tut mir sehr leid, was die alles 'derheben' muss, Sicherheit gibt es nicht mehr, die Täter werden von der linken Justiz geschützt, fereigelassen. für uns Bürger heißt das, hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, ach ja der Glaube wird ja auch bekämpft, inzwischen sind wir rechtlos geworden.

    Wenn dann gegen diese beschriebene linke Propagandamacht aus linker Parteipolitik und Medien samt Mitläufern und Steigbügelhaltern, entgegen den anachronistischen 'Nazi' Rufen, eine FPÖ trotzdem aufsteht, Stimmen gewinnt und eigentlich für mich den besseren Sozialismus darstellt, aus der aktuellen Not auch noch die Bürgerlichen 'aufschnüffelt', die die ÖVP wegwirft samt den Werten, die es bei der FPÖ noch gibt, dann kann man die Österreicher nur noch bitten, darüber nachzudenken und bei der Wahl ihre Stimme abzugeben gegen den oben beschriebenen Volks- und Heimatverrat, gegen den oben beschriebenen Freiheitsraub, gegen all das bereits Geschriebene.

    Das, was die ‚Altparteien‘ da in Österreich zerstören, muss abgewählt werden, so meine ich. Wie hier geschrieben, werden die ‚Altparteien‘ weder Reformen machen, noch sparen, ja, bis sie abgewählt werden.

    Traurig das Wort Abwahl. Nun, was gibt es zu gewinnen für Österreich ? So traurig das klingt, es gibt unter Umständen den Weiterbestand Österreichs zu gewinnen, es gibt unter Umständen die Befreiung von dem Linksterrorismus in Form von P.C., Gender, Homo- Trans- Hinüber, die Befreiung von der Volksverblödung (Indoktrination) in der Schule und Bildung, die Befreiung von der Parteibuchwirtschaft, denn die FPÖ hat keine Jobs zu vergeben, keine Gemeindewohnungen, keine Privilegien, sie scheint auch in der Korruptionsstatistik bezüglich Schadenshöhe unter ‚ferner liefen‘ auf und sie erkennt die heutigen Probleme und spricht sie an, die Sicherheit, die Freiheit, die Menschenwürde, die Wahrheit, etc. Der Vorwurf, die FPÖ wäre in der Wirtschaftspolitik schwach mag schon stimmen, was die Politik für die FED angeht, aber sie tritt für Kleingewerbe, für KMUs ein und damit eigentlich für das ehrliche Wirtschaftsleben. Es steht auch den Wirtschaftsfachleuten frei bei der FPÖ für Österreich was zu tun.

    Nun sollte doch jeder verantwortungsbewusste Österreicher, der das alles erkennen kann, denn die meisten konsumieren ja die veröffentlichte Meinung und lesen darin die Wahrheit natürlich nicht, statt die Wahl zu umgehen sich dazu aufzuraffen, über all das nachzudenken und seine Stimme abzugeben für die, die Österreich noch nicht aufgegeben haben.

  16. Erich Bauer
    07. April 2015 09:53

    (Zitat A.U.): "Ohne Apparat und Organisation..."

    Weder ROT noch SCHWARZ haben ein Interesse ihren „Apparat" (AK, ÖGB, ÖAAB, Bauernkammer, WKO) auch nur anzutasten. Ist das doch ein ganz wesentlicher Machtfaktor. Noch dazu frei von Störungen durch unberechenbare WAHLERGEBNISSE, die sich aus klar zuordenbares Klientelverhalten ermitteln. Auch über partei- und „apparatnahe" Sektionschefs kann man sich wechselseitig nicht so einfach hinwegsetzen. Zumal ja dort der Sachverstand um einiges höher liegt und manchmal doch zu berücksichtigen ist.

    Was kann man dazu sagen? Nun, die Dümmsten stellen, aufgrund dieser Konstellation, in den Parlamenten naturgemäß eine satte - mindestens 2/3 Mehrheit. Der Rest betreibt die Agenda der genannten „Apparate". Es müsste doch längst dem „Wahlvolk" klar sein, dass die Parlamente eine „Bühne" sind. Besetzt mit mehr oder weniger talentierten „Darstellern". Die „Dramaturgie" folgt bewährten Mustern... z.B „Dancing Star". Das „pleno.titulo“-Publikum verfolgt Freud und Leid der jeweiligen „Lieblinge“. Die „Apparat“-Medien befeuern mit Umfrageergebnissen und „Sympathieranking“ das Zittern und Beben und bringen so „Gefühle“ ins Wahlvolk…

    Die „Opposition“… naja. Da gibt es ohnehin nur eine einzige Partei, die manchmal mehr oder weniger vernehmlich am „Bühneneingang“ kratzt. Das fest gefügte „Ensemble“ findet das oft ziemlich lästig. Man will diese „Partie“ nicht im „Ensemble“ integriert wissen. Man will’s ihnen nicht einmal „probieren“ lassen. Dabei würde es für die FPÖ – ohne „Apparat“ und ohne Organisation“ – mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit, ein „Kurzauftritt“.

    Um aber auch die durchaus intakte Chance eines FPÖ-„Kurzauftritts“ zu verunmöglichen, haben die SCHWARZEN einen sehr schlauen Gedanken gefasst: Das Mehrheitswahlrecht! Das würde die FPÖ, als einzige nennenswerte Oppositionspartei, endgültig zu Autogrammjägern vor dem „Bühneneingang“ machen…

    Wenn ROT und SCHWARZ verschwindet, verschwindet auch BLAU und GRÜN... Das wäre vergleichbar mit dem Zusammenbruch des Sowjetreichs (*grins*)... auf "Minimundus"-Format halt. Es wäre jedenfalls die schlimmste Tragödie Österreichs. (*grins*)

  17. simplicissimus
    07. April 2015 09:37

    Eine deprimierende Grundaussage.
    Offensichtlich bleibt wirklich nur mehr die Sintflut, um all die Suenden wegzuschwemmen.
    Aber der Mensch verhaelt sich beharrlich so, wie er geschaffen wurde:
    Ziemlich animalisch.
    Ob das, was nach dem Crash kommt, wirklich besser sein wird, bleibt abzuwarten.
    Manche erwarten sich eine gesellschaftlich konservative unds wirtschaftlich liberale Erloesung aus dem aktuellen Albtraum.
    Sehr leicht kann es aber auch eine neomurxistische Diktatur werden, abgeloest durch einen islamischen Gottesstaat.
    Da mach ich halt, naiv wie ich einmal bin, vorerst noch das Kreuzerl bei der FPOe, im vollen Wissen, dass alles menschlich fehlerhaft und nix optimal ist.

  18. Ingrid Bittner
    07. April 2015 09:17

    "Lediglich in Vorarlberg und Oberösterreich ist die SPÖ ähnlich linksradikal wie in Wien."
    Tja nur mit dem Unterschied, dass bei den anstehenden Wahlen, jetzt zwei Parteien Kopf an Kopf um den Platz zwei rittern. Unangefochten an der Spitze ist und bleibt die ÖVP. SPÖ und FPÖ liegen nach den derzeitigen Umfragen je zw. 19 und 21 % - das sagt doch sehr viel, oder???

  19. dssm
    07. April 2015 09:02

    Da ist ja Herr AU mit mir einer Meinung, aber!

    Bleibt dann nur mehr die chilenische Lösung? Die Bürger gehen am Abend in einer Demokratie ins Bett und wachen in der Früh in einer Diktatur auf!

    Auch Chile war komplett heruntergewirtschaftet. Die Linken haben ihr ganzes Können gezeigt. Die Mittelschicht wurde zum Prekariat, die Reichen waren längst geflohen, die Wirtschaft war komplett am Boden.

    Die Diktatur hat einige Jahre gebraucht um den Saustall wieder aufzuräumen, mit teilweise sehr unschönen Maßnahmen. Irgendwann war die Mittelschicht wieder da, die Reichen auch wieder, mit Eigenverantwortung und Eigentum kam es zu einem schönen Wirtschaftswunder.

    Genau genommen war aber auch das umsonst. Denn heute haben die Kinder der wohlhabenden, breiten Mittelschicht schon wieder Soziologie studiert, sind schon wieder links und werden wohl bald wieder einen neuen Allende auf das Schild heben.

    • Nestor 1937
      07. April 2015 10:56

      .
      Das ist aber schön, daß Herr Unterberger Ihrer Meinung ist ...
      .

    • ProConsul
      07. April 2015 19:16

      ddsm

      Ich denke, dass dieses Szenario gar nicht so unwahrscheinlich ist. Wenn die Sozialisten dieses Land weiterhin gegen die Wand fahren, und nach dem Mittelstand auch die Reichen auseinandergenommen werden, kann es durchaus sein, dass der eine oder andere Milliardär einen "Umschwung" finanziert. Es gibt in Österreich ca. 30 Milliardäre, die sich bisher vornehm zurückgehalten haben. Wenn diese Personen ihr Gewicht in die Waagschale werfen, kann es für die sozialistischen Mafia gefährlich werden. Es wird wohl nicht jeder seine Heimat kampflos verlassen und sich in die Schweiz und die Villa in Marrakech zurückziehen. Aber bis es soweit ist wird dieses Land noch weiterhin stark verarmen und von ausländischen Sozialschmarotzer heimgesucht werden.

    • herr bröselmeier (kein Partner)
      09. April 2015 15:37

      ProConsul

      ....uuups: Die Villa in Marrakesch ist so sicher nicht, denn, wenn die vermutlichen holländischen Rücksiedlungsprogramme gestartet werden, --- und das könnte in einigen Jahren schon beginnen; könnte "Wohnbedarf" in Marrokko für Wiederneuansiedler aufkommen, Wohnungsbedürfnisse, welche dann am islamischen Königshaus vorbei vielleicht sogar basisislamisch zu lösen gesucht werden ....
      Beim Islam kann das sehr schnell geschehen.

      Ich weiß nicht wie "ethisch stabil" Marrokko ist, doch Spannungen zwischen Arabern und Berbern gibt's dort sicher auch .... und innerislame Spannungen auch zwischen Säkularen und Engkoranisten.

  20. Gerhard Pascher
    07. April 2015 08:41

    Michael Häupl und Erwin Pröll haben ihren jeweiligen politischen Höhepunkt bereits bei weitem überschritten und sollten diese Positionen jüngeren Kräften überlassen. Wenn nicht, dann trifft dort exakt der Begriff "Sesselkleber" zu.

    • HDW
      07. April 2015 09:33

      Der Glaube an die "Jugend" sei ihnen unbenommen, hat ja auch Tradition in den historischen Strategien der Macht - Ergreifung und Erhaltung. Ich hingegen meine: Gerade die zunehmende "Digitale Demenz" der neuen Generation Ursache der politischen Somnolenz, besonders in Wien, ermögDer Glaube an die "Jugend" sei ihnen unbenommen, hat ja auch Tradition in den historischen Strategien der Macht - Ergreifung und Erhaltung. Ich hingegen meine: Gerade die zunehmende "Digitale Demenz" der neuen Generation ist Ursache der politischen Somnolenz, besonders in Wien!

    • otti
      07. April 2015 10:19

      Selektion + Mutation = Evolution

      Mutation: allein aus diesem Grund gehören beide l ä n g s t ausgewechselt !

    • Erich Bauer
      07. April 2015 11:47

      @ HDW

      The rotten Generaton

      Wie gern würde ich Hoffnung auf die Jugend und Kinder setzen. Wie gern würde ich glauben an diese Kraft. Nichts würde ich mir mehr wünschen, als dass meine Beobachtungen nur subjektiv empfundener Unsinn ist. Allerdings... Sie haben bereits die "digitale Demenz" erwähnt. Ich fürchte, dieses Stadium ist schon sehr weit fortgeschritten. Ohne Akku- (Strom)versorgung bleibt die ganze "Mahü" wie angewurzelt stehen. Die "Digitalen Replikanten" wissen nicht mehr was sie "shoppen" sollen... sie wissen dann nicht einmal ob sie "Manderl" oder "Weiberl" sind. Was sich dann noch zusätzlich auf die "Einkauf-Motive" auswirkt.

      Was ist passiert? Diese Generation wird erzogen (???) ohne GLAUBE und ohne PATRIOTISMUS. "Frei" wie eine Feder schweben sie in den Lüften... ohne Bodenhaftung. Illusioniert darüber, dass da immer jemand da ist, der die Vöglein füttert... WILL HABEN! ist ein "Menschenrecht". DU MUSST ZAHLEN! ist "Gerechtigkeit"... Es ja richtig herzerweichend, wenn die lieben Kleinen wie die Äffchen im bevorzugten Konsumtempel herumhüpfen... und mit leuchtenden Augen, mit kaum zu tragenden Gaben bedient, aus der selbst öffnenden Tür wieder rauskommen...

      Ein gewisses diebisches Vergnügen bereitet mir immerhin die Vorstellung, dass diese heranwachsende und bereits in den Startlöchern sich befindende Generation den gewünschten "Gesellschaftsplan" nicht erfüllen wird können. Sie werden die Agenda der "Eliten" nicht zufriedenstellend vollenden... Denn diese Generation wird auch für die niedrigsten Sklavendienste nicht zu gebrauche sein.

      Glaube, Patriotismus und Bodenhaftung.
      Eine absolut sehenswerte Dokumentation über das aktuelle Russland von "DAS ERSTE".

      https://www.youtube.com/watch?v=2yttBM9HEjA
      58 min. so wie ich mir ausgewogenen Berichterstattung (soweit es beim Medium Film überhaupt möglich ist) erwarte.

    • Gerhard Pascher
      07. April 2015 14:12

      Manche Bedenken bezüglich der heutigen Jugend mögen berechtigt sein, trotzdem: unsere Zukunft gehört den nächsten Generationen. Es liegt als auch an den "Älteren", die gesammelten Erfahrungen an die jüngeren Leute weiterzugeben. Manche Leute glauben, unersetzlich zu sein und lassen jüngere Menschen nicht ran - dies ist aber Unsinn.

    • Ingrid Bittner
      07. April 2015 16:17

      @HDW: Ich meine, der unbedingte Glaube an die Jugend ist es nicht, der den ERfolg einer Partei garantiert. Eine gesunde Durchmischung würde es wahrscheinlich ausmachen. Und wenn die alten D... die Jungen so gar nicht dranlassen, dann verlieren die die Lust.
      Mir kommt es bei den beiden vor, wie mit der Queen, die geht auch nicht und Charles wird nie dran kommen. So kann es nicht gehen.
      Alt wird jeder von selber und so lange man jung ist und noch viel Schwung und Idealismus hat, macht man vielleicht manche Dinge nicht ganz richtig, aber es geht was weiter - alt zu sein ist kein Verdienst, es ereilt uns alle (wenn wir Glück haben und nicht vorher abtreten müssen - diesbezüglich hab ich schon viel Glück, weil ich bin schon sehr in die Jahre gekommen) - die Jugend oder sagen wir besser die Jüngeren sollten die Chance bekommen , auch etwas zu leisten, gerade auch in der Politik.
      Ich würde schon meinen, dass es nicht schlecht wäre, der jüngeren Generation Verantwortung zu übertragen - nur so kann man sie auch bei der Stange halten.
      Ewig in Werteposition zu sein um letztendiglich dann selber für ein Amt zu alt zu werden, das ist doch nicht der Sinn der Sache.
      Ausserdem, ich bin persönlich schon immer dafür, zwei Perioden, das reicht. Sonst wird man auch betriebsblind und vielleicht auch selbstherrlich.

    • Erich Bauer
      07. April 2015 18:12

      @ Ingrid Bittner

      Sie blenden aus, dass genau diese Alten dieser junge Generation ein gegendertes, gequotetes und geschlechtsneutrales "Weltbild" vermittelt haben, an dem es physisch und psychisch einfach scheitern MUSS! SIE, persönlich, haben wahrscheinlich damit NICHTS zu tun! Aber... dass die kommende Generation - die Gesellschaft - nur noch die "Russen" retten können... das hätt ich mir nie gedacht (ROFL). Was für eine Schande (ROFL). GsD muss unsereins diesen Prozess höchstwahrscheinlich nicht mehr so krass miterleben.... (ROFL.ROFL. ROFL)

    • HDW
      07. April 2015 22:07

      Ich meinte das viel banaler! Wenn man in diesem Wahlkampf sagen kann: "Die verstaatlichte Industrie vor 1960, sei ein Segen gewesen und man sollte die Privatisierungen rückgängig machen (Stöger) geschlossene Mietverträge nachträglich, laut MRG nicht einhalten (AK Kaske) oder auf einem Nordkoreaplakat: man werde zum Gemeindebau zurückkehren (Häupl), dann eben weil man weiß, das kommt bei der "Geiz ist Geil" Spiele-Generation gut an. Weil deren Kritikfähigkeit gegenüber Fehlern der Vergangenheit, durch dementielle Leseunfähigkeit auf Null gesunken ist. Und das dreht den positiven Generationenkonflikt ganz wesentlich ins Negative!

  21. Riese35
    07. April 2015 07:27

    "... mit sehr linken wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen jedoch heute auch die SPÖ. Kann daraus eine dauerhaft funktionierende Alternative erwachsen? Ich zweifle, da linke Wirtschaftspolitik scheitern muss und immer noch gescheitert ist – auch wenn sie am Wahltag durchaus hilfreich ist."

    Ich frage mich, ob die Positionen der FPÖ wirklich so links sind. Vielleicht auf den ersten Anschein. Denn ohne die ehedem SPÖ-affinen Massen anzusprechen, wird man kaum Wahlen gewinnen. Das sollte man eher als positiven Effekt sehen. Freilich, es bleibt die Hoffnung, daß nach gewonnener Wahl dann etwas Vernünftiges daraus gemacht wird. Das ist zwar gar nicht sicher, aber es wäre die einzige Hoffnung. Es ist dann immer die Frage, wie diese Wahlkampfparolen dann in der Praxis interpretiert werden. Bis auf einen kleinen Haufen von Berufschaoten mit einer Mischung von rot und grün meine ich, daß auch die großen Massen vernünftiger Realpolitik zugänglich wären. Man denke nur an Figls Weihnachtsansprache. Wenn man den roten Massen (nicht den allochthonen, zugekauften) zuhört, dann sind die über Häupl (Gebührenerhöhungen) und Faymann genau so erbost.

    Wenn man weiß, wohin es gehen muß und das glaubwürdig vertritt, sähe ich in so einer Kräftebündelung die einzige Chance. Nur müßte die ÖVP bereit sein, über ihren Schatten zu springen und der FPÖ auch ein wichtiges Betätigungsfeld überlassen, auf welchem sie satttelfest ist und vernünftige Positionen vertritt. Dann hätten wir sofort immense Einsparungen: und zwar durch Abschaffung der NMS, Streichung aller Gender- und Homoförderungen, eine vernünftige Einwanderungspolitik ähnlich z.B. jener der USA etc..

    • Charlesmagne
      07. April 2015 09:37

      Wenn es die ÖVP nur täte!!!!!!!!!!!!! Hoffnung: Null!!!!!!
      Ansonsten:
      *********************************************

    • Pumuckl
      07. April 2015 09:42

      @ Riese35

      " Man denke nur an Figls Weihnachtsansprache. "

      WIE RECHT SIE DA HABEN !

      ° Es ist nötig, behutsam, aber konsequent und nachhaltig zu korrigieren, was in den
      letzten 50 Jahren im Verteilungskampf schiefgelaufen ist.

      Grobe Ungleichgewichte zugunsten des geschützten Bereiches müssen langsam durch verminderte Inflationsanpassung korrigiert werden.

      ° Auch das Verhältnis von Ruhestandseinkommen zu den Erwerbseinkommen muß überdacht werden.

      INNITIATIVEN WÜRDEN AM GLAUBWÜRDIGSTEN VON DER RUHESTANDSGENERATION SELBST AUSGEHEN !

      ES KANN DOCH DEN ALTEN NICHT WURSCHT SEIN WENN IHRE ENKELKINDER
      IM CHAOS LEBEN MÜSSTEN ! ! !

      Die Weihnachtsansprache Figls kann heute nur als Aufruf, DEN GÜRTEL ENGER ZU SCHNALLEN, verstanden werden. DAS GILT ABER FÜR ALLE ! ! !

      JEDE WERTKONSERVATIVE REGIERUNG DIE ANTRITT OHNE DIESE NOTWENDIGKEIT SCHON VORHER ZU VERKÜNDEN MUSS SCHEITERN.

      DAS SOLLTE AUCH DIE FPÖ BEHERZIGEN UND SICH NICHT WAHLKÄMPFEND ZU WEIT LINKS HINAUSLEHNEN ! ! !

  22. FranzAnton
    07. April 2015 05:40

    @Verdammt noch mal: Warum demonstriert nicht eine Million zornige Bürger auf der Ringstraße gegen unsere desaströse Politkamarilla? im Uhrzeigersinn marschierend, wohlgemrkt, nicht linksrum.

    • Anonymer Feigling
      07. April 2015 08:28

      >> Warum demonstriert nicht eine Million zornige Bürger auf der Ringstraße

      1.
      Weil der Alkoholiker sofort zum Telefonhörer greift und den Polizeichef anruft. Dieser untersagt daraufhin die Demonstration aus Sicherheitsgründen, weil zuwenig Polizei vorhanden ist, um die Demonstranten zu schützen! (So bereits geschehen bei der Pegida-Demo)

      2.
      Weil es keine Million zornige Bürger gibt!
      20% der Steuerzahler füttern die restlichen 80% durch!

      Aber auf der anderen Seite erkennt man da deutlich den "single point of failure" unserer Gesellschaftsbauer. Sie, die Mehrheit, macht sich von einer kleinen Gruppe abhängig und wenn die ausfällt, dann steht der Staat!

      Also lautet die Devise: STEUERBOYKOTT solange, bis gewisse Forderungen erfüllt sind.

      Z.B.:
      - Alle zwei Monate Volksabstimmung zu diversen Themen
      - Nach Leistung gewichtetes Wahlrecht
      - usw.

    • FranzAnton
      07. April 2015 08:53

      @Anonymer Feigling:
      Ihre Auflistung wird schon stimmen; Steuerboykott funktionierte aber nur, wenn so viele mitmachten, dass sie nicht mehr ins Gefängnis passten. Das können wir, in Zeiten des Überwachungsstaates und abgeschafften Bankgeheimnisses, da kontraproduktiv (die Steuereinnahmen sprudelten, per Strafen, noch mehr) vergessen.
      Aber viel mehr engagieren sollten wir uns, zwar konzertiert, z.b. bei CitizenGo, einer konservativen Plattform, um dort z.B. ausgewählte Inhalte dieses Blogs öffentlich zu machen, und Ideen auf die Beine zu stellen, um unserer häßlichen marxistischen Schadensmaximierung ihre gleisnerisch -schöne Maske vom Gesicht zu ziehen.

    • Rupert Wenger
      07. April 2015 09:31

      Das wäre zwar wünschenswert, aber vermutlich keine wirkungsvolle Strategie. Die Linke ist bei der Durchsetzung ihrer Ziele über die Straße erfahrener, besser organisiert und auch eher gewaltbereit. Die dabei eingesetzte Gewalt halte ich übrigens nicht für das Ergebnis von Eskalation, sondern für eine gezielte und ganz rational eingesetzte Taktik zur Maximierung öffentlicher Aufmerksamkeit. Das erfolgreiche Abwürgen der Pegida-Bewegung weist dies alles eindrucksvoll nach. Die Masse der Medien steht insgeheim eher auf der Seite der Demonstranten oder verschafft ihnen die nötige Aufmerksamkeit, lässt sich von ihnen also willig instrumentalisieren.
      Die Systemparteien nutzen beide die linke Demonstrationsmaschine gegen den gemeinsamen Feind der Systemveränderer und sichern sich so den weiteren Machterhalt. Damit haben sie auch die Antwort auf die Frage, warum das konservative Lager nicht entschieden dagegen auftritt. Das praktische Ende der Pagida zeigt, dass erstens der Weg der Systemänderung über die Straße nicht zum Erfolg führen kann und zweitens, dass die konservativen Regierungsparteien als Feind und nicht als Verbündete anzusehen sind. Wir werden eine andere Strategie entwickeln müssen.

    • Anonymer Feigling
      07. April 2015 10:05

      @FranzAnton

      Ein Steuerboykott kann durchaus funktionieren.
      Wenn die eine Seite mit Strafen/Sanktionen droht, dann droht man einfach zurück!

      Das schaut dann so aus:

      Finanzbeamter F sieht, dass Bürger B mit 10000€ im Rückstand ist. Er schickt ihm einen Exekutor E in Haus.

      Jetzt die Gegenstrafe: Es wird öffentlich Kund getan, dass der Steuerboykott dann und nur dann beendet wird, wenn Finanzbeamter F, wohnhaft in sowieso und Exekutor E, wohnhaft woanders, an Bürger B jeweils 2*10000€ zahlen. (Das geht natürlich nur, solange man lebt. Tote können nicht zahlen.)

      Also Finanzbeamter F und Exekutor E sind für die Prolongierung des Steuerboykotts verantwortlich und haften mit persönlichem Vermögen! Ich nehme stark an, dass Finanzbeamter F es sich genau überlegt, ob er dem Bürger einen Exekutor an den Hals hetzt. Und Exekutor E wird es sich ganz genau überlegen, ob er dem Bürger B einen Besuch abstattet.

      Ausserdem darf man nicht vergessen, dass, wenn der Boykott einmal greift und der Staat steht, viele Firmen einen gewaltigen Verlust einfahren. Dank der EU-Erweiterung und dank des freien Personenverkehrs kann man heute billigstes Personal aus dem Osten anheuern, die jeden Job übernehmen. Das sollte ebenfalls den Finanzbeamten F und den Exekutor E überzeugen!

      Ausserdem darf man nicht vergessen, dass Gegendrohungen durchaus die Bereitschaft, am Steuerboykott mitzumachen, fördern.

      Ich weiss, der erste Schritt zu einem solchen Unternehmen ist natürlich der schwierigste. Die ersten Sklavenaufstände wurden damals auch niedergeschlagen und die Sklavenhalter haben sich gewehrt.
      Die heutigen Sklavenhalter (das sind jene 80%) werden sich natürlich auch wehren, geht es doch um ihre Vorteile und um ihr Wohlergehen.

      An den mitlesenden Staatsanwalt:
      Ich habe gestern wohl etwas zu tief in die Flasche geguckt (so wie unser Oberalkoholiker) und weiss nicht so recht, was ich da schreibe. Wir sollen doch uns alle ganz ganz lieb haben, besonders unsere netten Kulturbereicherer, und bin bereit, dafür auch mein letztes Hemd zu geben und 90% Steuern zu zahlen.

    • Josef Maierhofer
      07. April 2015 13:11

      @ FranzAnton

      Steuerboykott haben wir doch mit in die Milliarden gehenden Schaden, oder glauben Sie, die Zugewanderten scheren sich um österreichische Gesetze ?

      Pfuscher werden durch geduldet, etc.

      Die Steuern gelten nur für die 'Reichen', für die Tüchtigen.

  23. kritikos
    07. April 2015 02:48

    Der Teufelskreis Politik - Geld - Medien ist in Wien tatsächlich so gewaltig und anscheinend unanfechtbar, dass man sich fragt, wo bleibt da die Demokratie, der Volkswille. Oder sind die Wiener doch so, sagen wir es milde, blind, dass sie einerseits die Machenschaften dieser Bonzen und andererseits die Verschlechterung der Finanzlage nicht sehen. Aber woher auch? Wenn die Krone samt Co. die Szene bestimmt, dann geht die Wahrheit halt nicht in die Köpfe. Die Gewerkschaft samt ihrem Anhängsel AK tut ein übriges, das freilich österreichweit, um die Wähler zu manipulieren (hoppla, das ist doch die Spitze der zu bestrafenden "Verhetzung"!). Wieso schreien, gerade in Wien, alle anderen Parteien nicht auf bei so viel Mistbau? Oder liegt es wieder an der Krone. Verdammt noch mal.





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