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Der Tod der Rationalität im Analphabeten-Zeitalter

Statt Mehrheiten, Worte und Argumente dominieren immer mehr Filme und Bilder unsere Gesellschaft. Diese verlegt die Bühne immer mehr auf die Straße. Das droht letztlich zum Ende der Aufklärung zu werden.

In Berlin gibt es in einem einzigen Jahr unvorstellbare 5000 Demonstrationen, erzählte dieser Tage Innensenator Henkel. In Lübeck sind rund um das G7-Außenministertreffen jetzt schon acht Kundgebungen angesagt, weshalb in dieser norddeutschen Stadt 3500 Polizisten zusammengezogen worden sind, damit sich nicht solche Exzesse wie am Rand der Eröffnung des EZB-Gebäudes in Frankfurt wiederholen. Auch die immer gewalttätiger werdenden Straßenkämpfe in Wien gehören zu diesen Beispielen einer sich eskalierenden Entwicklung.

Die Kosten der Sicherheitsmaßnahmen und der durch die Demonstranten angerichteten Zerstörungen sind gewaltig. Dazu kommt die ständige Behinderungen für viele Bürger, ob sie nun mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.

Die Bild-Medien haben das Wort getötet

Warum das alles? Ist da neuerdings ein kollektiver Virus unterwegs? Oder glauben da wieder große Massen an die Weltrevolution wie ihre Vorväter 1968 ff?

Die Ursachen sind anderswo zu finden. Zu ihnen zählt die Erfahrung vieler Gruppen, dass man mit Kundgebungen am Rande von Großereignissen am leichtesten in die Medien kommt. Dazu zählt die Entwicklung der modernen Kommunikationswelt, in der das bewegte und das stehende Bild immer wichtiger werden, hingegen das Wort – und sei es noch so weise – immer unwichtiger.

Facebook und Twitter, die einst als Kommunikations-Plattform des privaten wie öffentlichen Wortes begonnen haben, sind heute weitgehend zu Bilderbüchern und Abspielflächen mehr oder weniger witziger Amateurfilmchen verkommen (Motto: Stolpert beim Rasenmähen in den Pool). Auch die – zum Teil durchaus kreative – Satire findet dort fast nur noch in Bildern oder Filmen statt. Der einzige Unterschied: In öffentlich-rechtlichen Fernsehstationen ist Satire eine hart verteidigte linke Trutzburg, während sich Nichtlinke nur in Facebook betätigen können.

Kameras boomen, Bücher floppen

Dass das Argument, die Logik weitgehend Auslaufmodelle sind, sieht man auch an den rapide sinkenden Auflagen von Büchern wie Zeitungen. Diese totale Umpolung einer Gesellschaft vom seit der Erfindung des Buchdrucks dominierenden Wort zum Bild ist beklemmend. Schließlich war die Verbreitung des rationalen Wortes das zentrale Vehikel für Humanismus, Renaissance, Aufklärung, Liberalismus und wissenschaftliche Revolution. Das Bild steht hingegen meist nur für Aggression und Komplexions-Reduktion.

Eine zentrale Ursache ist die Allgegenwart von Kameras. Seit fast jedes Handy auch eine Kamera ist, und seit fast jeder ein Handy hat, wird fast jeder Vorgang auf dieser Welt gefilmt. Scheinbar braucht niemand mehr Texte, um Bilder, Zusammenhänge in seinem Kopf entstehen zu lassen, wenn es eh schon zu allem die Bilder und ihre scheinbare Objektivität gibt.

Filmaufnahmen werden gern an die Öffentlichkeit gebracht – wenn auch oft nur jene Teile, die den „Kameraleuten“ passen. Also etwa jene Teile, die Polizisten beim harten Vorgehen gegen Bürger zeigen, aber fast nie jene, auf denen man aggressive Menschen sieht, wie sie (oft unmittelbar davor) die Polizei attackieren und provozieren. Solche Filme belasten derzeit etwa die österreichische wie die amerikanische Exekutive, weil damit der Scheineindruck objektiver Beweise zu Lasten der Polizei entstanden ist.

Quod non est in imaginibus

Eine andere Ursache der Polverschiebung vom Wort zum Bild liegt in der Eigengesetzlichkeit der elekrtronischen Medien: Viele Ereignisse kommen nur noch dann in Fernsehnachrichten, wenn es (möglichst aktionsreiche) Filme dazu gibt. TV-News sind nicht mehr nach der Wichtigkeit gereiht und gewichtet, sondern nach der filmischen Ausbeutbarkeit.

„Quod non est in actis non est in mundo“, war viele Generationen lang oberstes Prinzip des Rechtsstaats. Was nirgendwo in Worten steht, existiert für die Justiz nicht. Ein kluges Prinzip, denn nur so ist rationaler Diskurs darüber möglich. In der Welt des Fernsehens und der „sozialen Medien“ muss heute hingegen statt „actis“ zweifellos „imaginibus“ gesagt werden.

Keine Frage, dass mit dieser progressiven Analphabetisierung ein großes Stück an intellektueller Differenzierungs-Fähigkeit und Präzision verloren gegangen ist. Und ebenso keine Frage, dass Bilder und Filme eine Objektivität vortäuschen, die sie in Wahrheit nicht haben. Schnitt, Blickwinkel, das Fehlen des Tons, die Wirkung einer filmenden Kamera auf die Akteure machen Bilder viel subjektiver und manipulativer, als die meisten Zuseher glauben.

Nur ein Beispiel: Die Verbrennungen amerikanischer oder israelischer Fahnen in der arabischen Welt erfolgen fast nur dann, wenn eine TV-Kamera in der Nähe ist. Und nur selten außerhalb deren Reichweite. Die im TV gezeigten Massenempörungen sind daher oft nur eine Inszenierung von ein paar dutzend Aktivisten.

Demos statt fader Konferenzen

Noch schlimmer sind G7-, EZB-, EU- und andere internationale Treffen. Dabei geht es zwar oft – nicht immer – um wichtige Fragen. Aber fürs Fernsehen gibt es immer nur Menschen in sterilen Konferenzsälen zu zeigen, was rein optisch natürlich langweilig ist. Maximaler Kamera-Höhepunkt ist, wenn die Konferenzteilnehmer einander (gekünstelt locker) begrüßen. Oder wenn sie dann vor den (anscheinend immer gleichen) Fahnen stehen, um möglichst wenig darüber zu sagen, worum es eigentlich gegangen ist.

Das ist optisch so fad, dass es fast zwangsläufig ist, wenn sich die zahllosen zu der Konferenz angereisten Kamerateams (die überdies häufig politisch völlig ahnungslos sind) dann begierig auf den wilden Haufen draußen demonstrierender, brüllender, gestikulierender oder auch brandstiftender Jugendlicher und Extremisten stürzen und diese intensiv abfilmen. Und die Redaktionen daheim glauben in ihrer Quotenpanik, nur mit aktionsreichen Bildern die Zuseher vor den TV-Apparaten festhalten zu können. Und daher geben auch sie diesen Demo-Filmen zunehmend mehr Platz als inhaltlichen Analysen.

Diese Regeln des heutigen Fernsehens werden von der Demonstranten-Szene geschickt benutzt. Sie weiß: So viele Journalisten und Kamerateams wie bei politischen Großevents wird es sonst nie geben. Sie weiß: Die warten alle nur darauf, dass sie irgendetwas dynamisch Wirkendes zu filmen haben. Daher inszeniert die Szene ihre Aktivitäten immer mehr zu solchen Großereignissen hin und zugleich optisch immer spektakulärer, um Aufmerksamkeit zu erregen. Friedliche Aufmärsche und ordnungsgemäße Kundgebungen erfüllen diesen Zweck längst nicht mehr.

Auch wenn diese Demonstrationen meist nicht die Popularität der veranstaltenden Vereine steigern - meist ganz im Gegenteil -, so helfen die zahllosen Film- und auch Zeitungsberichte doch jedenfalls ihrer Bekanntheit. Das ist vielen Aktivisten ohnedies wichtiger, die sonst nur als postpubertäre Außenseiter unbeachtet dastehen würden. Außerdem glauben auch viele Politiker und Politikberater in ihrer Naivität, dass diese schreienden Haufen etwas mit der wirklichen Öffentlichkeit zu tun hätten.

Das Fernsehen ist damit Helfershelfer einer oft sehr kleinen radikalen Szene geworden, während die Mehrheit ignoriert wird. Das ist bedenklich. Noch bedenklicher ist, dass in der Medienwelt nicht einmal eine selbstkritische Diskussion über diese Entwicklung geführt wird.

Ideologische Sympathie besiegt Objektivität

Das Allerbedenklichste ist aber, dass sehr viele Journalisten, viele TV-Redaktionen auch sonst, also über all diese ohnedies schwer verzerrenden Mechanismen hinaus, keineswegs um Objektivität bemüht sind. Sie lassen vielmehr auch noch hemmungslos ihren ideologischen Sympathien freien Lauf, wenn sie darüber entscheiden, was sie zeigen. Da sind die eigentlich gesetzlich zur Ausgewogenheit verpflichtenden Öffentlich-Rechtlichen um nichts besser als die Privaten.

Wenn es etwa gegen Amerika oder Israel geht, wenn es für eine feministische Aufregung, für Schwule oder für Drittwelt-Vereine geht, genügen oft ein paar Dutzend Demonstranten und es wird schon eindrucksvoll berichtet. Wenn hingegen Tausende Christen gegen Abtreibung, gegen Sterbehilfe, gegen die schweren Christenverfolgungen in der islamischen Welt oder gegen die Frühsexualisierung von Schulkindern durch linke Ministerien aufmarschieren, herrscht in den meisten Stationen die Devise: Nicht einmal ignorieren. Die mag man ja nicht, und die stecken eh nichts in Brand.

In diesem Verhalten herrscht seltsamerweise trotz der ständig abnehmenden Seherquoten keine Konkurrenz zwischen den einzelnen Medien. Keines wagt, anders zu sein. Sondern es regiert der linke Mainstream: Wenn niemand über etwas berichtet, kann ja auch uns niemand vorwerfen, dass wir nicht berichten. Eine teuflische Schweigespirale.

Lediglich bei den Pegida-Demonstrationen gegen die Islamisierung Europas läuft es anders. Über die wird jetzt sehr wohl berichtet, nachdem man sie anfangs ebenfalls zu ignorieren versucht hatte. Aber dafür haben die Mainstream-Medien bei Pegida wieder eine andere Desinformations-Strategie entwickelt.

Erstens tun sie gerne so, als sei Pegida etwas Gewalttätiges. Dabei sind es in Wahrheit praktisch immer Linksextremisten, die bei ihren Gegendemonstrationen gewalttätig werden. Aber fast kein Berichterstatter ist bereit, das auch klar festzuhalten. Er fürchtet nämlich, sonst im journalistischen Rudeldruck als Rechter, als Sympathisant von Pegida verfemt zu werden. Das wäre ein publizistisches Todesurteil.

Zweitens wird die ja längst objektiv unbestreitbare Islamisierung immer mit dem Adjektiv „angeblich“ sofort für nichtexistent erklärt. womit Pegida bestenfalls als ein Haufen Paranoiker erscheint.

Und drittens kommen vielen Journalisten einige Rechtsextremisten sehr zupass, die sich bisweilen unter die Pegida-Aufmärsche gemischt haben. Damit können sie problemlos die ganze Pegida-Welle diskreditieren. Das ist vor allem deshalb so verlogen und widerlich, weil die gleichen „Berichterstatter“ kein kritisches Wort finden, wenn bei linken Demonstrationen ganz massiv kommunistische Aktivisten aktiv sind. Das finden sie ganz normal.

Nur die direkte Demokratie kann Wort und Rationalität retten

Aber auch Pegida oder Christen, die für einen positiven Zweck demonstrieren, sind keine funktionierende Antwort auf die Verdrängung des Wortes durch das Bild, auf die Ersetzung der Ratio durch die Emotionalität.

Eine Antwort kann in Wahrheit nur die direkte Demokratie darstellen. In eine positive Zukunft können nur Entscheidungsformen führen, bei denen die Mehrheit und nicht die Lautstärke entscheidet; bei denen endlich wieder Gleichheit hergestellt ist; bei denen das alte Mütterchen genauso viel zählt wie der junge gewalttätige Extremist. Bei denen ein breiter und inhaltlicher Sach-Dialog im Zentrum steht.

Wir können doch nicht sehenden Auges immer weiter zu einer Gesellschaft werden, wo die Kamerateams und schwer schlagseitige Redaktionen über den öffentlichen Diskurs entscheiden. Wo das spannende, lustige, bewegte Bild jedes Wort, jedes Argument schlägt. Wo damit nur noch Straße und Aktionismus regieren.

Wenn wir das wirklich zulassen, ist es mit der Demokratie bald aus. Ob das aber auch nur ein einziger der Gesetzgeber versteht, die laut Verfassung als einzige eine solche positive Gegenentwicklung einleiten könnten? Ob die nicht selber begreifen, dass sie sonst selbst bald endgültig marginalisiert werden?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2015 01:12

    Wie richtig: "progressive Analphabetisierung" zeigt das geistige Niveau. Den intellektuellen Anspruch erfüllen Strichmännchen, Seite-3-Girls und ORF-Lügen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2015 07:38

    Ja, da hat Herr AU wohl recht, das bewegte Bild ersetzt den Austausch von Argumenten. Nicht zuletzt weil das Niveau endlos sinkt. Wo sind die Arbeiterbildungsvereine geblieben? Damals wusste man um den Wert der Bildung. Ein Versuch die Prüfungsfragen einer Matura von vor einhundert Jahren zu beantworten ist sinnlos, selbst Akademiker scheitern grandios.

    Nur die Schlussfolgerung ist dann wohl auch falsch. Wenn die Leute immer dümmer werden, wenn die Medien die Emotionen durch manipulierte Bilder schüren, wie soll dann eine direkte Demokratie funktionieren?

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2015 08:25

    Danke A.U. für den auszuzeichnenden Beitrag. Starke Direktdemokratie ist das Gebot der Stunde. Aber auch dafür muss sich das Volk erst im jetzigen System stark machen. Denn die Gewohnheitspolitiker wollen sie natürlich nicht. Und sie sitzen an den Hebeln der Gesetzgebung, wie wir wissen. Also doch demonstrieren?

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2015 13:20

    Hat Ministerin HH bereits neue Aufträge für Lehrbücher erstellen lassen. Falls ja, handelt es sich bestimmt um bunte Bilderbücher. Wie sonst sollten Analphabeten in den nächsten 3 Jahren in den NMS über die Runden kommen.

    Im Superwahljahr kann die Politik keine Bröseln in der Schuldebatte gebrauchen, darum wird sie einfach verschoben.

    http://orf.at/stories/2272860/

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2015 01:20

    Die Bedeutung des Wortes hat sich durch die Erfindung des Buchdrucks sehr deutlich gesteigert. Durch die Erfindung des Radios hat sie sich, meiner Meinung nach, vermindert, d.h. sie hat an Wert verloren. Dass das Fernsehen dem Wort praktisch jede Bedeutung genommen hat, zeigt die vorliegende Analyse. Sie ist beklemmend und leider wahr. Natürlich liegt die Misere an den Journalisten bzw. deren ideologischer und wohl auch bildungsmäßiger Ausrichtung, aber auch an der Sucht der Medien per se, "in" zu sein, Geschäft zu machen etc. Und letztendlich an uns Medienbeziehern, die wohl nur durch Abstinenz etwas bewirken könnten (kein Konjunktiv, eher ein Optativ!).
    Nur ist mir nicht klar geworden, wie da die direkte Demokratie ein Ausweg sein soll. Ich hoffe auf Aufklärung durch Partner.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2015 00:02

    Bei Bildmedien glaubt der Betrachter fälschlicherweise, Tatsachen zu sehen. Sie suggerieren Wahrheit. Dabei wird mit diesem Medium seit Erfindung des Malens (also seit der Höhlenmalerei der Steinzeit) gelogen und betrogen, daß sich die Felswände biegen. Und heute, im Zeitalter des Photo/Printshops, pflanzen uns bereits unsere Enkelkinder mit Verzerrung, Täuschung und Fata Morgana. Von ihnen ist's meist noch lustig. Vom CIA ist's mörderisch!
    Und was das gesprochene Wort betrifft, liefert uns unser Lügen-ORF Tag für Tag Abschreckendes genug. Die Auflagen aller Zeitungen sind im Sinkflug (nicht nur wegen der extrem zunehmenden Leseschwäche der Schulabgänger). Wenn ich belogen werden will, dann kann ich mir im ORF die Parlamentsübertragungen ansehen. Warum soll ich also dafür auch noch eine Tageszeitung kaufen -> noch unaktueller, noch einseitiger, noch manipulativer?

  7. Ausgezeichneter Kommentator57er
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2015 08:42

    2. Absatz: "... sich eskalierenden Entwicklung"
    Hinter dieser Entwicklung stehen Parteien, Institutionen, Medien, die das unterstützen, die wohlwollend zuschauen oder schweigen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2015 07:34

    Wie wahr, wie wahr.

    Ziel ist es ja, auf breiter Front den IQ vom Volk zu senken - es ist leichter, ein dummes Volk zu regieren, als ein gebildetes. Die Schulen - das Schulsystem - leisten dazu einen guten Beitrag.

    Und mit Bildchen und (Er)schlagzeilen kann man gut Emotionen schüren - ein Volk, das Angst hat, ist besser zu lenken als ein angstfreies mutiges Volk.

    Erwürgen könnt ich die Nachrichtenmoderatoren jedes mal, wenn zu den Negativ-erschlagzeilen dann noch immer alle möglichen und unmöglichen Hintergrundgeräusche (Geschrei, Schüsse, hohles Geplapper) eingeblendet werden. Na ja - ich schalt jetzt spätestens dann ab, wenn Nachrichten kommen. Anlügen kann ich mich auch selber ...


alle Kommentare

  1. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  2. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  3. Thomas F. (kein Partner)
    15. April 2015 18:17

    Vielleicht wird es auch wieder eine Renaissance des Buches geben, wenn Mensch das Junk Food satt hat, das er sich da als News Flow am mobilen Gerät hineinzieht, immer wenn ihm irgendwo gerade langweilig ist.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    13. April 2015 11:36

    So schlimm ist das nicht. Vor hundert Jahren konnten nur wenige lesen, alles funktionierte. Der Aufstieg der Wissenschaft seit dem 16. Jahrhundert war mit denen möglich, die Lesen und Schreiben konnten. In fünfzig Jahren können vielleicht noch 50 Prozent lesen, das wird völlig ausreichen.

    Vor 30 Jahren hat Neil Postman das beschrieben, weil er auch darauf hingewiesen hat, dass Tagesnachrichten nur Irrelevantes berichten, wurde er von JournalistInnen zum Medienkritiker kleingeredet. Dass journalistische Produkte an Akzeptanz verlieren, liegt an wachsender Reifung des Publikums. Früher waren Nachrichten bloß irrelevant, heute sind sie Belehrungen. Überflüssig.

  5. cmh (kein Partner)
    13. April 2015 10:21

    Mit der Demokratie wird es nicht nur bald aus sein, wie Unterberger meint, die Demokratie ist schon seit geraumer Zeit sowas von mausetot.

    Die Politiker schielen bei ihren Entscheidungen, über deren mittelfristige Auswirkungen sie genausowenig Ahnung habe wie über deren Kosten auf die Meinung der Journalisten, die nicht einmal von deutscher Sprache eine Ahnung haben. Andersdenkende gibt es nicht, denn wer anders denkt ist krank.

    Die tatsächlichen Entscheidungen über Wohl und Wehe eines Staates fallen aber außerhalb der Minsiterbüros, in denen die dann abgenickt und als Sachzwänge an den Souverän weitergegeben werden.

    Zum Kotzen, aber dennoch keine Demokratie.

  6. Zraxl (kein Partner)
    13. April 2015 09:55

    Solange die hochgelahrten Herren Blogautoren an die Aufklärung glauben, braucht man sich über die Dummheit des Volkes nicht zu beklagen. Aber klar, die Scholastiker, die Wissenschaftler des Mittelalters und der frühen Neuzeit waren allesamt Deppen, die Statik der Kathedralen hat man mit Hexerei gesichert, und Christoph Kolumbus wollte zum Scheibenrand der Erde schippern. Erst die Geschichtenerzähler des 18. Jahrhunderts haben dann plötzlich die große Erleuchtung gebracht...

  7. Knut (kein Partner)
    13. April 2015 07:34

    Wie wahr, wie wahr.

    Ziel ist es ja, auf breiter Front den IQ vom Volk zu senken - es ist leichter, ein dummes Volk zu regieren, als ein gebildetes. Die Schulen - das Schulsystem - leisten dazu einen guten Beitrag.

    Und mit Bildchen und (Er)schlagzeilen kann man gut Emotionen schüren - ein Volk, das Angst hat, ist besser zu lenken als ein angstfreies mutiges Volk.

    Erwürgen könnt ich die Nachrichtenmoderatoren jedes mal, wenn zu den Negativ-erschlagzeilen dann noch immer alle möglichen und unmöglichen Hintergrundgeräusche (Geschrei, Schüsse, hohles Geplapper) eingeblendet werden. Na ja - ich schalt jetzt spätestens dann ab, wenn Nachrichten kommen. Anlügen kann ich mich auch selber ...

  8. Haider
    12. April 2015 00:02

    Bei Bildmedien glaubt der Betrachter fälschlicherweise, Tatsachen zu sehen. Sie suggerieren Wahrheit. Dabei wird mit diesem Medium seit Erfindung des Malens (also seit der Höhlenmalerei der Steinzeit) gelogen und betrogen, daß sich die Felswände biegen. Und heute, im Zeitalter des Photo/Printshops, pflanzen uns bereits unsere Enkelkinder mit Verzerrung, Täuschung und Fata Morgana. Von ihnen ist's meist noch lustig. Vom CIA ist's mörderisch!
    Und was das gesprochene Wort betrifft, liefert uns unser Lügen-ORF Tag für Tag Abschreckendes genug. Die Auflagen aller Zeitungen sind im Sinkflug (nicht nur wegen der extrem zunehmenden Leseschwäche der Schulabgänger). Wenn ich belogen werden will, dann kann ich mir im ORF die Parlamentsübertragungen ansehen. Warum soll ich also dafür auch noch eine Tageszeitung kaufen -> noch unaktueller, noch einseitiger, noch manipulativer?

  9. Nemo
    11. April 2015 21:01

    Eine Facette der Einseitigkeit der Medienwelt ist wahrscheinlich auch das Fehlen von bedeuteten "konservativen" Medien. Es scheint diese Seite des politischen Spektrums hat nicht den Zugang zu den dafür nötigen finanziellen Mitteln oder ist bereits finanziell ausgehungert.

  10. caruso
    11. April 2015 20:06

    Alles sehr schön aufgezählt und es muß 3mal unterstrichen werden.

    Viel schlimmer aber noch ist die nicht vorhandene Verantwortungskette zwischen Entscheidungen, Aktionen, eingesetzte Mittel und tatsächlich realisierte Ergebnisse daraus.

    Fatalerweise gleich auf nahezu allen regionalen, länderweisen und staatlichen Ebenen.

    Darüber hinaus können die Dahinwurschtler anstellen was sie wollen, auch bei den größten Korrruptions-, Verantwortungslosigkeit- und persönlichen Bereicherungs-Vorfällen, die tatsächliche Konsequenz wird in letzter Instanz mit juristischer Spitzfindigkeit und Winkelzug entschärft.

    Beispiele dafür gibt es jüngerer Vergangenheit genug von BAWAK, über Inserate, HYPO, Flughafen WIEN, AKH Vergaben und, und, und...

    Der Krug geht solange ... hoffentlich bricht er bald.

  11. Brigitte Imb
    11. April 2015 13:20

    Hat Ministerin HH bereits neue Aufträge für Lehrbücher erstellen lassen. Falls ja, handelt es sich bestimmt um bunte Bilderbücher. Wie sonst sollten Analphabeten in den nächsten 3 Jahren in den NMS über die Runden kommen.

    Im Superwahljahr kann die Politik keine Bröseln in der Schuldebatte gebrauchen, darum wird sie einfach verschoben.

    http://orf.at/stories/2272860/

  12. 57er
    11. April 2015 08:42

    2. Absatz: "... sich eskalierenden Entwicklung"
    Hinter dieser Entwicklung stehen Parteien, Institutionen, Medien, die das unterstützen, die wohlwollend zuschauen oder schweigen.

    • Karl Martell (kein Partner)
      13. April 2015 09:17

      @ 57er

      "Hinter dieser Entwicklung stehen Parteien, Institutionen, Medien....."

      Nein! Dahinter stehen immer ganz konkrete MENSCHEN. Genau wie bei einer Ideologie. Eine Ideologie ansich bewirkt gar nichts. Es sind die Personen, die die Ideologie entwickeln und sie umsetzen, die wirkmächtig sind.

      Und bei Kritik sind genau sie persönlich zu benennen!

  13. Wolfgang Bauer
    11. April 2015 08:25

    Danke A.U. für den auszuzeichnenden Beitrag. Starke Direktdemokratie ist das Gebot der Stunde. Aber auch dafür muss sich das Volk erst im jetzigen System stark machen. Denn die Gewohnheitspolitiker wollen sie natürlich nicht. Und sie sitzen an den Hebeln der Gesetzgebung, wie wir wissen. Also doch demonstrieren?

    • Karl Martell (kein Partner)
      13. April 2015 09:29

      @ Wolfgang Bauer

      ".....die Massen jedoch sind wenig anders, als sie im Mittelalter waren. Wir dachten, wir könnten sie mit Vernunft, mit ihren eigenen Interessen, mit der nationalen Würde, der Liebe zur Freiheit überzeugen. Nichts davon wirkt.

      Das Volk ist ein Monster, das alle seine Wohltäter und Befreier verschlingt. Es gibt kein revolutionäres Volk, wie wir angenommen hatten, es gibt nur eine Elite von Männern, die dachten, sie könnten das Volk begeistern und so ihre Vorstellungen von Gemeinwohl durchsetzen. […] Alles beweist nur, dass zum Narren wie zum Scharlatan sich macht, wer das Volk zum Schiedsrichter über sein eigenes Schicksal erhebt."

      Pierre-Joseph Proudhon

    • F.V. (kein Partner)
      13. April 2015 23:00

      Erik von Kühnelt-Leddihn: Demokratie – eine Analyse im Stockerverlag.

      Herr Bauer, Sie schreiben doch sonst zutreffende Kommentare; wie kommen Sie auf die Idee, daß eine nicht praktikable Verfahrensänderung – „Direkte“ – etwas an dem System ändern könne? Karl Martell hat dazu die treffende Antwort gegeben, die mit Kühnelt-Leddihn in 199 Paragraphen trefflich ergänzt wird.

      Diese Maskerade dient nur jenen, die die Macht (= das Geld und die Medien – eine andere Modalität des Geldes) haben, diese zu camouflieren und damit als Anonyma aus dem Verborgenen zu agieren. Unverantwortlich und ohne je zur Verantwortung gezogen werden zu können.

      Immerhin ist es Unterberger aufgefallen, daß in den USA sich – wie er meint – eine Polit-Aristokratie bilde, und jemand fiel dasselbe Muster mit dem österreichischen Partei-„Adel“ auf. Richtigerweise stellte dieser Kommentar richtig, daß es sich weniger um Adel (= edel) handle, sondern um mafiose Cliquen.

      An sich wäre eine gegliederte Ordnung mit einer wahren Aristokratie schon die Lösung, wie sie dies ohnehin zu allen Zeiten war. Die egalité kann ja nur zum kleinsten gemeinsamen Nenner führen, also zur Proletenherrschaft, die wir ja schon die längste Zeit ertragen müssen.

  14. dssm
    11. April 2015 07:38

    Ja, da hat Herr AU wohl recht, das bewegte Bild ersetzt den Austausch von Argumenten. Nicht zuletzt weil das Niveau endlos sinkt. Wo sind die Arbeiterbildungsvereine geblieben? Damals wusste man um den Wert der Bildung. Ein Versuch die Prüfungsfragen einer Matura von vor einhundert Jahren zu beantworten ist sinnlos, selbst Akademiker scheitern grandios.

    Nur die Schlussfolgerung ist dann wohl auch falsch. Wenn die Leute immer dümmer werden, wenn die Medien die Emotionen durch manipulierte Bilder schüren, wie soll dann eine direkte Demokratie funktionieren?

    • boethius (kein Partner)
      14. April 2015 00:36

      dssm:
      "...wie soll dann eine direkte Demokratie funktionieren?"

      No, ganz einfach: ORF, heute, Österreich und Krone sagen uns was wir wählen sollen, das tun wir dann in freier und geheimer Wahl und alle sind glücklich.

    • Hein (kein Partner)
      18. April 2015 17:19

      In der Schweiz enden die Volksabstimmungen häufig gegen die vereinigten Eliten von Politik, Kirche und Gewerkschaften. Der Diskurs wird ernster genommen, wenn man wirklich entscheiden kann und die eigene Meinung gilt.

  15. kritikos
    11. April 2015 01:20

    Die Bedeutung des Wortes hat sich durch die Erfindung des Buchdrucks sehr deutlich gesteigert. Durch die Erfindung des Radios hat sie sich, meiner Meinung nach, vermindert, d.h. sie hat an Wert verloren. Dass das Fernsehen dem Wort praktisch jede Bedeutung genommen hat, zeigt die vorliegende Analyse. Sie ist beklemmend und leider wahr. Natürlich liegt die Misere an den Journalisten bzw. deren ideologischer und wohl auch bildungsmäßiger Ausrichtung, aber auch an der Sucht der Medien per se, "in" zu sein, Geschäft zu machen etc. Und letztendlich an uns Medienbeziehern, die wohl nur durch Abstinenz etwas bewirken könnten (kein Konjunktiv, eher ein Optativ!).
    Nur ist mir nicht klar geworden, wie da die direkte Demokratie ein Ausweg sein soll. Ich hoffe auf Aufklärung durch Partner.

    • FranzAnton
      11. April 2015 07:27

      Geschätzter "kritikos"!
      Im Unterberger – Blog werden vielerlei problematische politische Agenden thematisiert; eine besonders sensible Materie wird im Gastkommentar „Der Grundsatzerlass Sexualerziehung des Bildungs- und Frauenministeriums“ des Dr. med. Mag. phil. Christian Spaemann vom 9. April 2015, und in Erich Bauer’s Kommentar dazu, behandelt.
      Mir jedenfalls scheint es so zu sein, daß die Bevölkerungsmehrheit unserer Republik eine derartige schulische Sexualerziehung für Kinder mit übergroßer Mehrheit ablehnen würde; bloß vermeiden es unsere Regierenden, die Bevölkerung diesbezüglich zu befragen. Solche Befragung wäre aber ein Musterbeispiel für Direktdemokratie, welche offensichtlich geeignet wäre, dem Willen einer übergroßen Bevölkerungsmehrheit – entgegen fehlgeleitete Ambitionen einer mutmaßlich krassen Minderheit - zum Durchbruch zu verhelfen.
      Darüber, wie man der Direktdemokratie - als gewiss einziger Option, unser Land vor politischen Fehlentscheidungen ungeheuerlicher Tragweite zu bewahren – Bahn in die österreichische Verfassung brechen könnte, wäre natürlich zu diskutieren – unter den diesbezüglich Engagementbereiten, natürlich. Persönlich hoffte ich immer, solche Menschen hier im Blog zu finden; wo auch sonst.

    • Wyatt
      11. April 2015 08:20

      @ kritikos,

      der Mensch wird, egal ob durch Schrift, Wort oder jetzt dem TV, immer erst durch die bildhafte Vorstellung - die daraus in seinem Kopf entsteht - beeinflusst und manipuliert.

      Von dieser Tatsache versucht man jetzt mit dem "..../Innen" zum Beispiel vom "Geschriebenen" abzulenken, behauptete doch ein "Grüner Oberindianer" und gstudierter Soziologe, Gedanken entstehen ausschließlich aus Wortbegriffen.

      @ FranzAnton/In
      Die Direktdemokratie fällt m. E. auch in dieses Bereich der Ablenkung und Volksberuhigung, denn dann ist Fach- u. Sachkompetenz dem Diktat der "Mehrheit" ausgeliefert.

    • HDW
      11. April 2015 08:58

      Bezüglich direktdemokratischer Entscheidungen: Ich bin derselben Meinung wie AU. und zwar deshalb weil erstens durch den ständig erfolgenden Prozess der direkten Abstimmungen die Legitimation der parallelen repräsentativen Regierung erneuert werden kann und zweitens meiner Meinung nach das Bewußtsein für die Folgen seiner Entscheidung selbst einstehen zu müssen, bei denen die daran teilnehmen steigt! Der Denkprozess vor der Entscheidung in einer Sache läuft sprachlich ab und wird sprachlich entschieden! Die unterstellte bildbasierte Desinformation wird hingegen durch Übersättigung zum ledigen Geräusch degradiert. Die Erfinder der Propaganda, die Jesuiten sind ein gutes Beispiel: der derzeitige Papst mit seinen scheinbar volksnahen Sprüchen wirkt wahrscheinlich stärker auf die Gauß'sche Verteilungskurve der Bußtseine in der katholischen Masse auf dem Petersplatz als das optische Brimborium der römischen Kirche!

    • FranzAnton
      11. April 2015 10:36

      @Wyatt: Die Direktdemokratie fällt m. E. auch in dieses Bereich der Ablenkung und Volksberuhigung, denn dann ist Fach- u. Sachkompetenz dem Diktat der "Mehrheit" ausgeliefert.
      Glaube ich nicht, Wyatt. Bedenken Sie doch: eine Volksabstimmung erhielte breite Publizität, wobe Fachexperten zu jeglicher Thematik zur Verfügung stünden und sich wohl zur Sache melden würden; Fachexperten werden zwar auch aktuell beigezogen, weil die Parlamentarier ohne sie hilflos wären; letztere suchen sich aber jene ihnen genehmen Facheperten aus, weshalb für Einseitigkeit garantiert werden kann.
      Oder wer hat Frau BM Hainisch - Hosek hinsichtlich „Entwurf für eine Aktualisierung des Grundsatzerlasses „Sexualerziehung in den Schulen“ beraten, meinen Sie?
      Im Übrigen: Das schweizer Beispiel erweist, daß des Volkes Schwarmintelligenz jene seiner Politiker bei weitem übertrifft; der Unterschied wird etwa im Vergleich beider Volkswirtschaften deutlich.

    • Karl Martell (kein Partner)
      13. April 2015 10:21

      @ Franz Anton

      Mittlerweile machen in Basel-Stadt die Bewohner ohne Schweizer Pass mit 34,0 Prozent bereits mehr als ein Drittel der gesamten Bevölkerung aus. In der Stadt Zürich liegt der Anteil von Migranten bei rund 31 Prozent, in Luzern bei 23,4 Prozent und Bern verzeichnete Ende 2011 einen Ausländeranteil von 22,5 Prozent. Höher als in Basel liegt die Quote in Genf, wo 45 Prozent keinen Schweizer Pass haben.
      (Quelle: Basler Zeitung)

      Kennzeichen der schweizerischen "Schwarmintelligenz": Immer mehr Schweizer verlassen die Städte.

    • Karl Martell (kein Partner)
      13. April 2015 10:39

      @ Franz Anton

      An­ge­sichts der schwierigen La­ge im eu­ropäi­schen Umfeld erwar­ten die Topmana­ger in der Schweiz ei­ne konjunkturel­le Abkühlung mit erheb­li­chem Handlungs­bedarf in naher Zukunft. Bei 75 Pro­zent der Be­frag­ten wur­den be­reits Massnah­men ein­ge­leitet, die Wirkung wird jedoch als mehrheitlich unzurei­chend ein­ge­stuft. Der Fokus liegt nun stärker auf tief grei­fen­den Ge­schäftsmodel­l­anpassun­gen. Von der Politik wer­den ei­ne Optimierung der Rah­menbedingun­gen und insbesonde­re ein Ab­bau der Bürokra­tie erwartet. Das sind die wichtigs­ten Ergebnis­se der zwei­ten Be­fragung von Ro­land Ber­ger Stra­tegy Consultants, die in diesem Jahr in en­ger Zu­sammenarbeit mit economie­suisse realisiert wurde.

      Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

  16. Haider
    11. April 2015 01:12

    Wie richtig: "progressive Analphabetisierung" zeigt das geistige Niveau. Den intellektuellen Anspruch erfüllen Strichmännchen, Seite-3-Girls und ORF-Lügen.

    • Wyatt
      11. April 2015 07:36

      Ich lese DOKU und denk' an LÜGO

      (deshalb dient mein Sat TV vorwiegend zum Musikempfang (Klassisch) und von Zeit zu Zeit dem Fußball (live) ohne Ton.)





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