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Der Durchbruch der „Rechtspopulisten“

Das finnische Wahlergebnis bedeutet eine Katastrophe für – Griechenland.

In Finnland ist zum ersten Mal in Europa eine rechtspopulistische Partei bei Parlamentswahlen an die zweite Stelle vorgestoßen. Die „Partei der Finnen“ hat damit alle Umfragen widerlegt, die ein Ende ihres Aufstiegs prophezeit haben.

Noch sensationeller ist

  • erstens, dass diese Partei nun auch gute Chancen hat, mit der liberalen Zentrumspartei, dem anderen Wahlsieger, eine Koalition zu bilden;
  • und zweitens, dass das für die Finnen eine ganz normale Option ist. Die Hysterie, die anderswo der Rechtspopulisten wegen üblich ist, ist in Finnland kaum zu finden.

Massiv verloren hat die bisherige Regierung aus Konservativen und Sozialdemokraten (eine Konstellation, die auch Österreichern irgendwie bekannt vorkommt). Sie wurde für die schlechte Wirtschaftslage abgestraft. Und für ihre wenig charismatischen Führungspersönlichkeiten (eine Konstellation, die auch Österreichern irgendwie bekannt vorkommt).

Der Aufstieg der Partei der Finnen in die Regierung bedeutet aber vor allem für Griechenland Schlimmes. Denn die Partei hat eine ganz klare Forderung im Zentrum: keinerlei weitere Gelder für Griechenland. Ohne Konsens aller Euro-Länder aber kann es kein Geld für Griechenland mehr geben. Trotz der Mittelmeersonne sollten sich die Griechen daher ob des kalten Windes aus dem Norden sehr warm anziehen. Ob ihnen da ausgerechnet das marode Russland noch helfen kann, wie die griechische Linksaußenregierung glaubt?

Es wird spannend.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 10:55

    Finnland, Finnland, Finnland!
    Österreichs Linke konnte sich in den letzten Jahren kaum zurückhalten vor Begeisterung. Dass Finnland eine ungefähr dreimal so hohe Jugendarbeitslosigkeit hat wie Österreich und Deutschland, dass überhaupt die Wirtschaft ein wenig im Schwimmen ist, muss man ja in den Medien nicht erwähnen, gell!

    Ja, Finnland hat's jetzt allen gezeigt. Diese Rentiertypen da oben haben doch tatsächlich die Demokratie unerlaubterweise dazu missbraucht, Parteien zu wählen, die von der Linken für "unberührbar" erklärt wurde.

    Eine Ministerin, die Sexualaufklärung mit Pornographie verwechselt, ein Bürgermeister, der g'spritzte Politik durch schenkelklopfende Verunglimpfung ganzer Berufsgruppen betreibt, ein Regierungschef, der die Bürger bezüglich seiner Schulabschlüsse belo... äh ... falsch informiert hat, ein Verteidigungsminister, der das Heer durch Demütigung zu ruinieren versucht, ein Schulsystem, das inzwischen über 5.000 (in Worten: fünftausend) Schulversuche angehäuft hat, von denen die meisten nie ausgewertet wurden, ein ... ja was denn noch?

    Da wäre noch eine grün-rosa ÖH-Tussi, die mit Steuergeldern eine Kaffeehaus an die Wand gefahren hat, ohne dass ihr etwas passieren wird.
    Da gibt es immer noch Ministerien, die in den g'spritzten Medien Schutzgeldinserate im Millionenbereich schalten.
    Da gibt es eine retardiertes Institut, das um Millionenbeträge die Zentralmatura organisiert und von einer peinlichen Panne zur nächsten eilt.
    Da gibt eine nicht enden wollende Reihe von selektiv vorgehenden Staatsanwälten, deren Vorgehensweise in diversen Logen ausgeschnapst wird.

    Die Reihe der Skandale ließe sich locker zu Megabyte-Größe verlängern.

    All das wird zu Überraschungen bei den nächsten Wahlen führen. Die Menschen werden es sich nicht mehr gefallen lassen und gegen den ausdrücklichen Befehl der linksdrehenden Medien "verbotene" Parteien wählen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 04:18

    Gratulation an die Finnen!
    Die Russen können schlechtes Papiergeld der EU zurückgeben und gegen Werte eintauschen. Beim Betrachten der Immobilienpreise fällt mir auf, dass sie, entgegen aller Berichte in den Medien, laufend steigen. Das bedeutet wir haben eine feste Inflation. Das werden auch die Finnen feststellen und entsprechend handeln.
    "Rechtspopulismus" ist für mich das UNWORT ! Sind etwa nur die Rechten für das Volk und wofür sind dann die Linken, wenn nicht für das Volk?

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 09:18

    'Rechtspopulismus' empfinde ich als Schimpfwort.

    Es sind doch Sozialisten, nur halt mit vernünftigeren Ideen, wie eben die Einstellung der Sinnlosfinanzierung Griechenlands, etc.

    Auch bei uns ist 'Rechtspopulismus' ein Schimpfwort derjenigen Sozialisten, die mit der medialen Irreführung der Bevölkerung und dem Handeln gegen diese, sich wohlfeil selbst und ihre Klientel bedient haben und noch bedienen, statt Entscheidungen für Österreich und seine Bürger zu treffen, gegen jene die mit Heimat, mit Vernunft, mit oft besseren Ideen, etc. kommen und den Wahlkampf immer erfolgreicher aufnehmen.

    Die Mehrheit der Finnen wird sich sicher nicht über die Forderung mokieren, Griechenlandgelder einzustellen. Übrigens ich war jetzt in Griechenland und habe so die authentische Erkenntnis gewonnen, dass man dort nach, laut dortigen Angaben, nunmehr 6 Jahren 'Kontrolle', einhellig auch nicht den Euro will und vor allem nicht die Troika, die man dort so nicht mehr nennen darf, von einer finnischen Freundin habe ich hier einen Prospekt liegen über die finnisch-griechische Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet. Es wäre an der Zeit das Gutmenschentum abzulegen und Vernunft anzunehmen und Wahrheit zu transportieren. Das tun ja die 'Rechtspopulisten', wie sie hier abschätzig genannt werden, nämlich Wahrheit und Vernunft transportieren. Auch bei uns würde kein Mensch über einen Austritt aus dem ESM sich aufregen, außer eben die linke 'Spitzenelite' (da gehören auch die Vasallen dazu). Autoren, wie Sarrazin z.B., schreiben ein Buch nach dem anderen, um die Gesellschaft wachzurütteln. Diese 'Gesellschaft' (Polit- und Mediengesellschaft) labert halt 'Rechtspopulismus' ohne zu erkennen, dass sie selbst sich im Irrtum befinden in ihrer ideologischen Blindheit. (Sarrazin: 'Der neue Tugendterror')

    Beenden wir die Euro 'Religion', 'Europa braucht den Euro nicht', Europa braucht Vernunft, Heimatliebe, Fertilität, Wiederaufbau nach 50 Jahren Fehlentwicklung, u.v.a.m. !

    Auch ich werde hier die FPÖ wählen, solange diese die vernünftigeren Ideen transportiert.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 08:32

    Viel Glück den Finnen---sie haben, wie der Ausgang ihrer Wahl zeigt, die überaus dramatische Situation Europas, bzw. der EU im Gegensatz zu den Bürgern der anderen Staaten in letzter Minute ERKANNT und GEGEN die Parteien gestimmt, die diese RUINÖSE SITUATION überhaupt erst herbeigeführt und möglich gemacht haben!

    Jetzt kann man nur hoffen, daß es in Finnland nicht solch dumme, verstockte Gutmenschen mit dem bekannt röhrenförmigen Horizont wie etwa in Ö oder in D gibt, die die Überfremdung ihrer eigenen Länder mit allen Mitteln auch noch fördern.

    Gratulation den Finnen! Sie machen den Bürgern anderer europäischer Staaten Hoffnung und Mut.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 07:44

    Mir fällt nur auf, daß nie von der linkspopulistischen SPÖ oder ÖVP die Rede ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 09:14

    "Es wird spannend."
    ???

    Was soll da spannend werden? Die Griechen werden weiter frisch gedrucktes Geld bekommen. Von wegen "ohne Konsens der Euro-Länder kann es kein Geld für GR geben". Da wird im Ernstfall einfach die Konsens-Regel entsprechend hingebogen. Wie naiv kann man sein, um zu glauben, die Wähler bzw. einzelne gewählte Regierungen könnten auch nur irgendwie in die EZB-Politik eingreifen? Nichteinmal die angeblich so einflussreichen Deutschen haben es in der Hand, die Abwertung des Euro durch die EZB zu verhindern.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 14:24

    Gänzlich OT:

    Sexualerziehung: Ein neuer Erlass, der an Kindesmissbrauch grenzt :

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/4712198/Sexualerziehung_Ein-neuer-Erlass-der-an-Kindesmissbrauch-grenzt

    Was sind das für hinrnlose Ferkeleien - ist denen ihre Love-Parade noch nicht tief genug ?@!
    Kinder-Verzahrer raus aus dem Parlament ! ! !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 11:23

    Wenn sich diese Partei ähnlich rasch und locker von ihren Kernzielen distanziert, wie die FPÖ seinerzeit in der schwarz-blauen Regierung, dann können sich die Griechen noch lange die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

    Im Übrigen würde die EU bei unbotmäßigem Verhalten ohnehin eine entsprechende Drohkulisse aufbauen, um die Finnen zur Räson zu bringen. Selbst beim Nicht-EU-Mitglied Schweiz möchte man eine zweite Volksabstimmung zur "Masseneinwanderungs-Initiative" durchdrücken, da das erste Ergebnis den Euro-Sozialisten nicht zusagt.


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  1. W. Losert (kein Partner)
    23. April 2015 08:22

    War da nicht schon einmal so ein Fall in Österreich?! Oder war Haider kein Rechtspopulist? Geschichte wird halt immer wieder vergessen oder geleugnet!

  2. Euer Merkwürden (kein Partner)
    22. April 2015 22:57

    Von PI:

    Der "beginnende" Durchbruch des Islams....

    #31 Leser_ (22. Apr 2015 21:24)

    Am Freitag wird der Bundestag und auch der Bundespräsident das V-Wort (Völkermord) aussprechen. Es wird bereits massiv gewarnt und gehetzt, die gesammten türkischen Netzwerke in DE laufen heiß.
    Am kommenden Samstag soll demonstriert werden, man geht davon aus das 80% der “Deutsch-Türken” hinter der Haltung der türkei stehen.
    Ein Beweis mehr, das diese 80% nur in unsere Konsumgesellschaft integriert sind und NICHT in unsere Kulturgesellschaft. Der unausweichliche Kulturkonflikt spült sich langsam an die Oberfläche.

  3. Fliegende Holländer (kein Partner)
    22. April 2015 19:42

    Dank europäischer Gelder feiern die „Rechtspopulisten“ in der Ukraine (Asow, Rechter Sektor etc.) fröhlichste Urständ'.

    • Euer Merkwürden (kein Partner)
      22. April 2015 20:16

      ....nun das sind ja wirklich welche. Die Anführungszeichen können also weggelassen werden.

      Das woanders etwas extrem überkompensiert wird was im Eigenen verabsäumt wird ist ja ein bekannter Wesenszug der LügenPolitiker und ! -Innen.

  4. Wolfram Schrems (kein Partner)
    22. April 2015 12:06

    Der Vorsitzende der "Wahren Finnen", Timo Soini, ist im Erwachsenenalter zur Katholischen Kirche konvertiert.

    Er zeigt, daß es grundsätzlich sehr wohl möglich ist, daß Katholiken eine patriotische Politik gemäß dem ordo caritatis, der "Ordnung der Nächstenliebe" (gemäß Augustinus und Thomas von Aquin - und dem Hausverstand), durchführen.
    Auch wenn man nicht jeden einzelnen Punkt seiner Überzeugungen teilt, so zeigt er doch vor, daß ein Politiker grundsätzlich die legitimen Interessen seines Volkes zu vertreten hat.

    Das mögen die österreichischen Politiker, die Bischöfe und der Herr Caritaspräsident gefälligst zur Kenntnis nehmen.

  5. Segestes (kein Partner)
    22. April 2015 11:23

    Wenn sich diese Partei ähnlich rasch und locker von ihren Kernzielen distanziert, wie die FPÖ seinerzeit in der schwarz-blauen Regierung, dann können sich die Griechen noch lange die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

    Im Übrigen würde die EU bei unbotmäßigem Verhalten ohnehin eine entsprechende Drohkulisse aufbauen, um die Finnen zur Räson zu bringen. Selbst beim Nicht-EU-Mitglied Schweiz möchte man eine zweite Volksabstimmung zur "Masseneinwanderungs-Initiative" durchdrücken, da das erste Ergebnis den Euro-Sozialisten nicht zusagt.

  6. Zraxl (kein Partner)
    22. April 2015 10:17

    Begriffe wie "Rechtspopulisten" sollte ein anständiger Mensch nicht verwenden. Solche Kategorisierungen verwenden bezahlte Journalisten (um nicht das treffendere Wort "Schreibhuren" zu verwenden) um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Schlussfolgerungen die aus solchen Begrifflichkeiten entstehen erübrigen sich damit.

  7. Gerald (kein Partner)
    22. April 2015 08:44

    Zum ersten Mal in Europa eine rechtspopulistische Partei auf Platz 2?

    Da hat Hr. Unterberger wohl die Wahl 2000 vergessen, als die FPÖ knapp aber doch auf Platz 2 kam und Schüssel letztlich sein Wahlversprechen brach als Dritter in Opposition zu gehen, um Kanzler zu werden. Etwas was die Sozis ja bis heute zum Schäumen bringt.

    • cmh (kein Partner)
      22. April 2015 09:10

      Wie oft muss man es noch sagen:

      Das Brechen von Wahlversprechen ist eine rein sozialistische Domäne. Man erinnere nur an den Pensionistenbrief Klimas (der war allerdings eher eine Wahllüge), an die tolldreisten Wahlversprechen Gusenbauers (eigentlich war sogar Gusenbauer überrascht, dass die Ösis tatsächlich so dumm waren, sein Gequatsche vor einer recht wahrscheinlichen Wahlniederlage zu glauben, wodurch er in die Verlegenheit geriet, die persönlich versprochenen kostenlosen Nachhilfestunden dann doch nicht zu geben) usw.

      Was Schüssel gemacht hat, war ein Tritt in den Arsch seiner Parteigranden, die meinten, sich in einer Neuauflage der großen Koalition weiterhin alles ausmauscheln zu können. Was dieser Gerald jetzt wiederkaut ist der Gietzi geschlagener Roter, der darauf hinausläuft, dass Schüssel ein Wahlversprechen an diejenigen gemacht hätte, die ihn nicht gewählt haben. Aus roter Sicht ist das natürlich nachvollziehbar, aber logisch gesehen ist das reiner und roter Schwachsinn. Und unter diesem roten Schwachsinn leiden wir.

      Was die Sozen immer wieder ins Schäumen bringt ist, dass man auch einmal seine Macht abgeben muss. Das heisst Demokratie und dass es die Roten mit der Demokratie nicht wirklich so haben ist daraus leicht zu ersehen.

      Auf der Agenda sollte ein einziger Punkt stehen: Rote raus!

    • Johann B (kein Partner)
      22. April 2015 16:46

      Der Widerspruch könnte sich auflösen, wenn AU die FPÖ nicht als rechtspopulistische Partei betrachtet.

    • Eugen Titov (kein Partner)
      22. April 2015 22:59

      Schüssel war, ist und bleibt eine lächerliche Witzblattfigur!!

  8. machmuss verschiebnix
    20. April 2015 23:37

    OT:

    Kaum boykottieren die USA ein Land - wie hier Venezuela - schon tanzen die Chinesen
    an und nutzen die entstandene Lücke für ihre Geschäfte :

    http://latina-press.com/news/198614-venezuela-weitere-fuenf-milliarden-dollar-aus-china/

    Dies ist keineswegs vergleichbar, mit der Situation von damals, als Kuba von den
    Russen unterstützt wurde, denn die Chinesen stellen in Venezuela keine Raketen auf,
    sondern sie schließen Verträge UND beleben die Wirtschaft - beiderseits !

    Der unmittelbar daraus resultierende wirtschaftliche Entgang für die USA wird wohl
    keinen Konflikt mit China rechtfertigen, aber die Langzeigfolgen des Image-Schadens
    sind unabschätzbar, irreversibel und absolut eigenverschuldet ! ! !

    Kein Zweifel, China verabreicht der Weltmacht USA deren eigene Medizin
    - in
    kleinen Dosen bis zur Abhängigkeit. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus, wie
    schnell und nachhaltig das ZK den Wandel des Riesen-Reiches von kommunistischer
    Mangelwirtschaft zur weltweit agierenden, souveränen Wirtschafts-Macht vollogen
    hat.

    • Ökonomie-Vergelter
      21. April 2015 20:42

      Der daraus resultierende wirtschaftliche Entgang für die USA wird verkraftbar sein - genauer gesagt: fort mit Schaden!

      Die Chinesen betreiben hier "Influence Peddling" im Hinblick auf ihr Image in Lateinamerika, ein Gewinngeschäft im ökonomischen Sinne ist das jedoch nicht.

  9. Waltraut Kupf
    20. April 2015 23:16

    Man wird jedes EU-Land weiterhin mit "frischem" (nämlich druckfrischem) Geld versorgen und sich einen Teufel darum kümmern, ob die Leute das wollen oder nicht. Es würde, wenn man ein Land aus der EU entließe, ein Stein aus dem ohnedies schon baufälligen Gebäude herausgebrochen werden, das früher oder später zum Zusammenbrechen prädestiniert ist. Griechenland weiß das und würde die EU nicht dermaßen offensichtlich pflanzen und mit beachtlicher Präpotenz auftreten, wenn es nicht seiner Schlüsselposition sicher wäre. So marode ist Rußland nun auch wieder nicht, als daß es sich den Zusammenbruch der EU nicht etwas kosten lassen würde. Auch müßte es die Sache wahrscheinlich nicht allein stemmen, da ja die Eurasische Union bzw. die Länder, welche sie bilden sollen, hier auch ein Interesse hätten. Aber vorläufig taktiert man halt, um zu sehen, auf was es letztlich hinauslaufen wird. Finnland müßte aus der EU austreten wollen, ansonsten hat das Wahlergebnis keinen Einfluß auf irgendetwas. Das wäre dann wrklich spannend.

  10. Gerhard Pascher
    20. April 2015 21:28

    Fuer mich war im WK II der 20. April immer ein schoener Tag, denn da durften wir nach der ueblicher Geburtstagsfeier schon vorzeitig die Schule verlassen. Vorher wurde aber noch aus Fruehlingsblumen ein Kranz geflochten und um das im Klassenzimer aufgehaengte Bild des Groefaz angebracht. An dieser Stelle ist nun meist das Bild vom Fischer Heinzi angebracht.

    PS: fuer alle Leser welche es fuer unhoeflich finden, dass ich UHBP so nenne:
    Aus meiner Sicht ist er der schwaechste BP der 2. Republik, aber sicher hat er auch laut Verfassung kein modernes Rechte- und Pflichtenheft. Daher gehoert diese unzeitgemaesse Verfassung dringend verbessert bzw. updated.

    • Karl Knaller
      21. April 2015 10:00

      "... der schwächste BP der 2. Republik ..." ???
      Mag schon sein, aber sein Amtsvorgänger war um nichts stärker und genauso mies!

    • Wyatt
      21. April 2015 19:13

      "Fuer mich (Gerhard Pascher)
      war im WK II der 20. April immer ein schoener Tag .........??????"

      fishing for .......Verhamloser und ewiggestrieger Wiederbetätiger??????

      - welche dann zur Anzeige gebracht werden, sollte wer den 20. April im WK II in ähnlich schöner Erinnerung wie Sie haben?

  11. socrates
    20. April 2015 18:57

    O.T. Ein 13 jähriger erstach einen Lehrer und ist zu jung um zur Verantwortung gezogen zu werden!

    Un collégien est soupçonné d'avoir tué lundi 20 avril à l'arme blanche l'un des enseignants de son établissement de Barcelone et avoir blessé légèrement quatre personnes, a annoncé un porte-parole de la police.

    Selon El Pais, le collégien, âgé de 13 ans, était armé d'un couteau et d'une arbalète, et possédait dans son sac à dos des composants pouvant former un cocktail molotov. « La police l'a identifié mais ne peut pas l'interpeller » en raison de son âge, a précisé dans un premier temps le porte-parole de la police. Le mineur a été d'abord « gardé » par la police dans le collèg, puis transféré dans une unité psychiatrique d'un hôpital de la ville, affirme El Pais, citant une source policière.
    Wie lange der "G'spritzte" wohl unterrichten würde?

    • machmuss verschiebnix
      20. April 2015 20:03

      ... und ein Molotow-Coctail wollte er auch basteln - braver Junge ...

  12. machmuss verschiebnix
    20. April 2015 17:47

    OT:

    Aha, das erklärt manches :

    http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/international/4712152/Aus-dem-Dornroschenschlaf-erwacht-der-Irak-wird-zur-InvestmentStory

    Die Investoren brauchen ein neues, lohnendes "Target" - angesichts der sinkenden Öl-Preise
    hatte sich Fracking als zu teurer Spaß erwiesen.

  13. machmuss verschiebnix
    20. April 2015 14:24

    Gänzlich OT:

    Sexualerziehung: Ein neuer Erlass, der an Kindesmissbrauch grenzt :

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/4712198/Sexualerziehung_Ein-neuer-Erlass-der-an-Kindesmissbrauch-grenzt

    Was sind das für hinrnlose Ferkeleien - ist denen ihre Love-Parade noch nicht tief genug ?@!
    Kinder-Verzahrer raus aus dem Parlament ! ! !

  14. machmuss verschiebnix
    20. April 2015 11:05

    Interessant ist auch das beite Spektrum bei der Einordnung der "Wahren Finnen" ,
    die Linken Parteien Europas sagen rechtsextrem dazu, während sie in Finnland
    offenbar eher als Zentrums-Partei verstanden wird :

    » … "Perussuomalaiset" (Finns Party - formerly True Finns),
    The party combines left-wing economic policies with conservative social values,
    socio-cultural authoritarianism, and ethnic nationalism. Several researchers
    have described the party as fiscally centre-left, socially conservative, a
    "centre-based populist party" or the "most left-wing of the non-socialist parties",
    whereas other scholars have described them as radically right-wing populist. «

    Um wen es sich bei diesen "other scholars" wohl handeln mag ?
    Doch nicht etwa um die ultra-linke europäische "neue Mitte" [pfft] - na gehhh :))

    Man stelle sich vor, HCS hätte seine FPÖ nach Haider umgetauft auf "wahre Österreicher",

    joouuu bist'tu deppat - Einmarsch europäischer Truppen - Verstärkte Luftüberwachung - die
    Konservativen Österreicher flüchten in Massen nach Ungarn ...

    Was ? Stark überzeichnet ?
    Wenn schon der Wahlsieg eines grundsoliden Konservativen wie W. Schüssel zur EU-weiten
    Ächtung des Landes führt, was wird dann erst passieren, wenn HCS nach der nächsten
    Wien-Wahl im Rathaus Platz nimmt ?

    Wollen wir drüber abstimmen - bitte ankreuzen :))
    1.) Es wird nicht dazu kommen, Strache wird einen Unfall haben 3%
    2.) Es wird nicht dazu kommen, die Stimmen-Auszählung ist ja "unabhängig" 7%
    3.) Es wird nicht dazu kommen, weil es eine Wien-Wahl 90 %

    Gratulation, mit großer Mehrheit haben Sie Punkt 3 als richtig erkannt :)))
    Aber im Ernst, verspüren Sie nicht auch so ein seltsames Unbehagen - was wäre wenn...

    • Erich Bauer
      20. April 2015 11:13

      Die "Ultralinke-neue-Mitte" das ist gut. Damit wird klar, dass alles was davon "links" oder "rechts" abweicht, "radikal" sein MUSS! Und die EU-Vopos laden durch und schießen auf alles was sich im Todesstreifen bewegt.

    • dssm
      20. April 2015 12:22

      Das ist alles Schnee von gestern. Egal wer die nächste Wahl gewinnt, spätestens mit BASEL IV, welches ja bereits beschlossen und in der Einführung ist, gibt es keine nationalstaatliche Wirtschaftspolitik mehr. Die Zerstörung der KMUs (300%, ja richtig dreihundert, Eigenkapitalunterlegung) ist damit besiegelt. Es gibt dann nur mehr winzige, als halbe Sklaven lebende, EPUs und die Konzerne, alles dazwischen ist tot!
      Auch die Mega-Bürokratie rund um 'Geldwäsche', 'Terrorismus' uns sonstigen Schwachsinn wird die Bankenlandschaft gründlich verändern.

      Was bringt es also über Wahlen zu reden? Die grossen Dinge geschehen auf einer anderen Ebene!

    • machmuss verschiebnix
      20. April 2015 14:03

      "Die grossen Dinge geschehen auf einer anderen Ebene" - da haben Sie zweifellos recht,
      dssm. Einerseits auch gut, stellen Sie sich vor, wir müßten die grossen Dinge Faymann
      und Co. überlassen. Wobei - so wie's in Brüssel zu laufen scheint, überläßt man dort
      so Nebensächlichkeiten - wie z.B. das überleben Europas - den Zuträgern von G+S ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      20. April 2015 14:05

      Genau, Erich Bauer - das erklärt auch, warum hinter jedem Strauch ein Nazis hockt :))

    • Riese35
      20. April 2015 14:33

      @dssm: Ja, so ist es, leider. Wenn man sich ein wenig umblickt, sieht man es mit Schrecken kommen.

      Es wird auch kaum mehr Datenverarbeitungsanlagen geben. Alle Daten und Anwendungen wandern in die "Cloud", die von den großen Anbietern bereitgestellt wird. Der Einstieg wird günstig sein, so daß die Errichtung einer eigenen Infrastruktur kaum konkurrenzfähig sein wird. Der "freie" (d.h. bis auf wenige Großkonzerne ausgedünnte) Markt wird das schon mit seinen umfangreichen Regulierungen und dem Konkurrenzdruck bewerkstelligen. Alles legal und im "freien" Wettbewerb. Rechtsanwälte, Kleinstunternehmer (registrierkassenpflichtig!) bis hin zu mittelgroßen Unternehmen werden sich eine eigene IT nicht mehr konkurrenzfähig leisten können. Und selbst auf Kommunen wie Wien wird der Kostendruck zur Auslagerung der IT in eine "Cloud" führen. Die IT wird damit billiger, und die Einnahmen können für Liebkind-Spielerein wie für Life-Ball und Gendern ausgegeben werden.

      Es wird weltweit nur ganz wenige Tera-Rechenzentren geben, die die "Cloud" für alle bereitstellen werden. Es wird sich ähnlich abspielen wie einst beim Greißlersterben.

      Sanktionen wie heute gegen Rußland werden dann ganz leicht umsetzbar sein. Wenn Österreich wie einst 1999/2000 nicht mitspielt, braucht nur in den USA eine Konfigurationsdatei geändert werden, und schon ist ganz Österreich von seinen Daten abgeschnitten. Und nichts funktioniert mehr. Es wird "Friede" herrschen. Wir werden in einem großen Gefängnis leben, denn jeder kleinste Handgriff wird reglementiert sein und überwacht werden. Es wird uns allen unvorstellbar gut gehen, wie in einem Paradies auf Erden, ähnlich wie den Affen im Affenhaus der Menagerie.

      Die Sowjetunion V1.0 war seinerzeit harmlos, im Gegensatz zur kommenden Sowjetunion V2.0.

    • dssm
      20. April 2015 15:25

      @Riese35
      Ich glaube eher, daß die IT sich einmal dem normalen Gang der Dinge anpassen wird; auch diese Pseudoingenieure werden einmal Techniker werden müssen.
      Denn es gibt genau eine Branche, wo die Ideologie der Mehrverbrauch ohne sonstigen Gewinn ist. Man kann nicht ständig gegen den Strom schwimmen, das ist widernatürlich!

    • Erich Bauer
      20. April 2015 15:49

      Vor 3 oder 4 Jahren gab es noch eine vage Chance... Damals hätten die KMUs vielleicht noch entsprechend der Ayn Rand-Vorlage, "Atlas Shrugged", vorgehen können - 100.000 Konkursanträge mit einem Schlag bei den Gerichten abzugeben. Dazu hätte es allerdings einer bedingungslosen Solidarität und gegenseitiger Hilfsbereitschaft, statt Konkurrenzdenken, unter dieser Bevölkerungsgruppe bedurft... Daher kommt ist es bald soweit, dass den KMUs der Konkursantrag (schon ausgefüllt) zugeschickt wird. Die einzig noch mögliche AKTIVE Handlung ist die Unterschriftleistung darunter...

      Die "Matrix" wird perfektioniert...

      https://www.youtube.com/watch?v=O5eesLAFTmU

    • machmuss verschiebnix
      20. April 2015 16:22

      @dssm,

      solange die Entscheider mangels eingenem Durchblick auf Gedeih und Verderb
      den Anbietern am EDV-Sektor ausgeliefert sind, wird sich wenig ändern.

      Manche dieser Anbieter agieren, wie die Autoverkäufer in den 60ern - drüberlackieren
      und als Neuwagen verkaufen, und wenn der Kunde bei der ersten Vollbremsung
      durch den rostigen Unterboden durchfällt, dann war's falsche Fahrweise ...

      Dazu kommt noch ein erschreckend hoher Prozentsatz von aneinander Vorbeireden
      zwischen EDV-Anbieter und Kunden - da geht einfach zuviel Geld den Bach runter !

      Was die Cloud (bzw. Big-Data) Geschichte angeht, da hat den großen Anbietern
      die NSA-Affäre ganz schlimm in die Suppe gespuckt . Von denen, die immer noch
      Cloud im Sinn haben, gehen viele in Richtung private-cloud .
      Und von den Big-Data Projekten - so habe ich kürzlich in einem Bericht gelesen - enden
      rund 60% als glatter Fehlschlag.

    • dssm
      20. April 2015 18:25

      @Erich Bauer
      Auch der 100.000fache Konkursantrag hätte nichts gebracht!
      Der Staat hätte einfach auf Zwang umgestellt und wenn die Bürger vor leeren Regalen stehen, dann sind die bösen Unternehmer schuld. Also ab in den Sozialismus, da kann das alles nicht passieren! Die Unternehmen werden dann in Staatsbetriebe umgewandelt, wobei jedes Restvermögen dem Staat zufällt, die Unternehmer waren ja schließlich ganz furchtbar böse!
      Diese Lösung ist der Traum aller Sozialisten. Schlagartig sind für die ganzen Sinnlosakademiker tolle Führungsjobs in der Wirtschaft vorhanden. Sofort können verdiente Parteisoldaten ihr Ausgedinge in der Wirtschaft fristen. Sofort kann das Konsumverhalten, mangels Angebot, gesteuert werden (also nix mit Alkohol, Zigaretten und fettem Schweinsbraten).

      Also, lieber Herr Bauer, immer realistisch bleiben. Stellen Sie sich den Staat als jene, von Augustinus beschriebene, Räuberbande vor. Oder glauben Sie, daß sich heute keine KZ-Wächter mehr finden würden? Oder Folterknechte für die Gestapo?

  15. Sandwalk
    20. April 2015 10:55

    Finnland, Finnland, Finnland!
    Österreichs Linke konnte sich in den letzten Jahren kaum zurückhalten vor Begeisterung. Dass Finnland eine ungefähr dreimal so hohe Jugendarbeitslosigkeit hat wie Österreich und Deutschland, dass überhaupt die Wirtschaft ein wenig im Schwimmen ist, muss man ja in den Medien nicht erwähnen, gell!

    Ja, Finnland hat's jetzt allen gezeigt. Diese Rentiertypen da oben haben doch tatsächlich die Demokratie unerlaubterweise dazu missbraucht, Parteien zu wählen, die von der Linken für "unberührbar" erklärt wurde.

    Eine Ministerin, die Sexualaufklärung mit Pornographie verwechselt, ein Bürgermeister, der g'spritzte Politik durch schenkelklopfende Verunglimpfung ganzer Berufsgruppen betreibt, ein Regierungschef, der die Bürger bezüglich seiner Schulabschlüsse belo... äh ... falsch informiert hat, ein Verteidigungsminister, der das Heer durch Demütigung zu ruinieren versucht, ein Schulsystem, das inzwischen über 5.000 (in Worten: fünftausend) Schulversuche angehäuft hat, von denen die meisten nie ausgewertet wurden, ein ... ja was denn noch?

    Da wäre noch eine grün-rosa ÖH-Tussi, die mit Steuergeldern eine Kaffeehaus an die Wand gefahren hat, ohne dass ihr etwas passieren wird.
    Da gibt es immer noch Ministerien, die in den g'spritzten Medien Schutzgeldinserate im Millionenbereich schalten.
    Da gibt es eine retardiertes Institut, das um Millionenbeträge die Zentralmatura organisiert und von einer peinlichen Panne zur nächsten eilt.
    Da gibt eine nicht enden wollende Reihe von selektiv vorgehenden Staatsanwälten, deren Vorgehensweise in diversen Logen ausgeschnapst wird.

    Die Reihe der Skandale ließe sich locker zu Megabyte-Größe verlängern.

    All das wird zu Überraschungen bei den nächsten Wahlen führen. Die Menschen werden es sich nicht mehr gefallen lassen und gegen den ausdrücklichen Befehl der linksdrehenden Medien "verbotene" Parteien wählen.

    • Xymmachos
      20. April 2015 12:15

      Eine ebenso beeindruckende wie bedrückende Bestandsaufnahme! ********************** VSOP!

    • hamburger zimmermann
      20. April 2015 13:33

      @Sandwalk

      und wer ist eifriger mittäter bei diesen untaten, sei es durch handeln, sei es durch unterlassen: gewonnen, die wertkonservative vp.
      .

    • Sandwalk
      20. April 2015 15:12

      @ Zimmermann: Kein Widerspruch. Die ÖVP hat jeden Blödsinn abgenickt.
      Je einfältiger, desto nick.

    • Haider
      20. April 2015 20:42

      Da gab es einmal einen christlich-faschistoiden Politiker, von dem der Ausspruch "Gott schütze Österreich" pausenlos getrommelt wird. Offensichtlich hatte dieser Seherqualitäten: Er dürfte die rot-schwarz-grünen Österreich-Zerstörer in seiner Glaskugel gesehen haben.

    • Undine
      20. April 2015 21:08

      @Sandwalk

      *****************!

    • Sensenmann
      20. April 2015 21:33

      Die Wahrheit gelassen ausgesprochen.
      Ein Fehlschluss allerdings: Bei uns wird das bei den Wahlen zu gar nix führen.
      Die ÖVP-Wähler werden immer diese Bande wählen, jetzt mit Mehrheitswahlrecht (das zwar völlig undemokratisch ist, weil die Stimmen dann nicht fair gezählt und noch weniger gewogen werden, das den dummen Schwarzen allerdings selber auf den Kopf fallen könnte) und TTIP-Abkommen, mit noch mehr EUdSSR und weiterer Versozung von Volk und Staat.
      Was ein echter Sozi ist, der will stehlen, nix arbeiten und Fettlebe haben - auf Kosten Anderer. Da es derlei Leute immer geben wird, wird auch hier nichts passieren. Der Wunsch nach Islamisierung, Genderwahn und Enteignung ist bei diesen Leuten ungebrochen. Auch hier ändert sich nix, die haben ihre Klientel.
      Stronachs zusammengekaufte Truppe aus meist gesinnungslosen Gestalten, die Ökobolschewisten und als I-Tüpfelchen die Neos (eine Kopie der links abgebogenen und mit einem Winseln verreckten FDP) werden kaum was reißen.
      Die Freiheitlichen (auch ein gutes Stück sozialistisch) werden es nicht stemmen, diesen Augiasstall auszumisten. Sie haben es in den Tagen der unsäglichen schwarz-blauen Koalition nicht geschafft (wo man dem Bolschewismus Streicheleinheiten verpasst hat, anstatt ihn mit Stumpf und Stiel herauszureißen aus den Amtsstuben und Ministerien).
      Ihnen fehlt schlicht der Wille zur Macht und die Rücksichtslosigkeit diese auch gnadenlos einzusetzen.

      Es müssen ganz neue Leute her, die nicht aus den Seilschaften des Systems stammen und die den Willen haben, das Land von grundauf zu erneuern.

      Solche Leute ließen sich schon finden. Aber da das Volk an Änderungen gar nicht interessiert ist (es wird scho gut gehen...) muß man eben den Zusammenbruch abwarten und dann den Reset-Knopf drücken.

      Offenbar ist es das, was die Leute wollen.

    • Torres (kein Partner)
      22. April 2015 11:54

      Ihr Optimismus in Ehren, aber ich fürchte, es wird zu gar keinen Überraschungen bei den nächsten Wahlen führen. Erstens sind sie noch weit entfernt und die Wähler haben bekanntlich ein sehr kurzes Gedächtnis (auf das sich die Politiker ja - zu Recht - verlassen können), und zweitens gibt es - leider sehr häufig - in der Bevölkerung immer noch die Auffassung "die anderen sind auch nicht besser" - und damit ein ewiges Weiterführen der derzeitigen politischen Konstellation.

  16. Erich Bauer
    20. April 2015 10:55

    Das Wahlergebnis in Finnland könnte bedeuten, dass schon wieder ein Ziegelstein aus der EU-Mauer raus gefallen ist. Es scheint, als ob immer größere Teile der nationalen Bevölkerungen die Nase voll haben von den EU-Vopos auf ihren EU-Wachtürmen...

    Dabei verliert das "offizielle", von Brüssel-Trollen "gezeichnete" links/rechts Schreckensbild an Kraft. "Radikal" ist naturgemäß der Gegensatz zwischen EU-Bürokraten-Fanatismus und der Wunsch nach Selbstbestimmung der Nationen... Und da greift das "links/rechts"-Schema längst nicht mehr. Die EU-Fanatiker bauen so bloß einen Popanz auf - vergeblich - wie aus DDR oder Sowjetzeit bekannt. Zur Zeitgewinnung... die nächste Monats-Apanage.

    Man sollte jedenfalls schon bedenken, dass die EU-Bürokraten-Fanatiker noch einige Zeit die "Gitterstäbe" vor dem Fenster mit ihren gepflegten, manikürten Fingerchen umklammern werden... dafür nehmen sie sogar Schwielen an den Händen in kauf. Auch deren Spießgesellen und Nutznießer in den Nationalstaaten werden nicht so schnell zu den Befürwortern der Selbstbestimmung "überlaufen"...

    Das Szenario erinnert durchaus an die Zeit vor dem "Mauerfall". Ob bereits JETZT schon das "reiche" Finnland gegen das "arme" Griechenland mit einem VETO vorgeht? Das EU-Kartenhaus damit gehörig ins Wanken bringt? Da hätte ich noch meine Zweifel. Was mich betrifft... ich würde das begrüßen.

  17. Undine
    20. April 2015 09:36

    A.U. schreibt:

    "In Finnland ist zum ersten Mal in Europa eine rechtspopulistische Partei bei Parlamentswahlen an die zweite Stelle vorgestoßen. Die „Partei der Finnen“ hat damit alle Umfragen widerlegt, die ein Ende ihres Aufstiegs prophezeit haben."

    Das ist nur bedingt richtig! Wenn "rechtspopulistisch" als negative Bedeutung gemeint ist, dann stimmt A.Us Satz. Ansonsten hatten wir in Ö ---leider bisher nur ein einziges Mal!---eine dem eigenen Volk verpflichtete Partei an zweiter Stelle: die FPÖ, eine Partei, die dem Volk im positiven Sinn aufs Maul schaut! Auch damals wurden alle Umfragen widerlegt! Man sieht, das Potential wäre nicht nur in Finnland, sondern auch in Ö da!

    PS: POPULISMUS im ausschließlich NEGATIVEN Sinn betreiben die SOZIALISTEN seit Jahrzehnten, indem sie vor jeder Wahl dem Volk WAHLZUCKERL versprechen, die längst nur mehr auf Pump finanzierbar sind---also LINKSPOPULISMUS!

    • Konrad Loräntz
      20. April 2015 11:02

      "eine dem eigenen Volk verpflichtete Partei" *******************

      tragisch, aber leider wahr.
      Für wen wird eigentlich der Stadtteil gebaut in den die neue U2 fährt ?

    • ProConsul
      20. April 2015 18:33

      Die Seestadt Aspern wird für das importierte Unterschicht -Wahlvolk der Sozialisten gebaut.

  18. Josef Maierhofer
    20. April 2015 09:18

    'Rechtspopulismus' empfinde ich als Schimpfwort.

    Es sind doch Sozialisten, nur halt mit vernünftigeren Ideen, wie eben die Einstellung der Sinnlosfinanzierung Griechenlands, etc.

    Auch bei uns ist 'Rechtspopulismus' ein Schimpfwort derjenigen Sozialisten, die mit der medialen Irreführung der Bevölkerung und dem Handeln gegen diese, sich wohlfeil selbst und ihre Klientel bedient haben und noch bedienen, statt Entscheidungen für Österreich und seine Bürger zu treffen, gegen jene die mit Heimat, mit Vernunft, mit oft besseren Ideen, etc. kommen und den Wahlkampf immer erfolgreicher aufnehmen.

    Die Mehrheit der Finnen wird sich sicher nicht über die Forderung mokieren, Griechenlandgelder einzustellen. Übrigens ich war jetzt in Griechenland und habe so die authentische Erkenntnis gewonnen, dass man dort nach, laut dortigen Angaben, nunmehr 6 Jahren 'Kontrolle', einhellig auch nicht den Euro will und vor allem nicht die Troika, die man dort so nicht mehr nennen darf, von einer finnischen Freundin habe ich hier einen Prospekt liegen über die finnisch-griechische Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet. Es wäre an der Zeit das Gutmenschentum abzulegen und Vernunft anzunehmen und Wahrheit zu transportieren. Das tun ja die 'Rechtspopulisten', wie sie hier abschätzig genannt werden, nämlich Wahrheit und Vernunft transportieren. Auch bei uns würde kein Mensch über einen Austritt aus dem ESM sich aufregen, außer eben die linke 'Spitzenelite' (da gehören auch die Vasallen dazu). Autoren, wie Sarrazin z.B., schreiben ein Buch nach dem anderen, um die Gesellschaft wachzurütteln. Diese 'Gesellschaft' (Polit- und Mediengesellschaft) labert halt 'Rechtspopulismus' ohne zu erkennen, dass sie selbst sich im Irrtum befinden in ihrer ideologischen Blindheit. (Sarrazin: 'Der neue Tugendterror')

    Beenden wir die Euro 'Religion', 'Europa braucht den Euro nicht', Europa braucht Vernunft, Heimatliebe, Fertilität, Wiederaufbau nach 50 Jahren Fehlentwicklung, u.v.a.m. !

    Auch ich werde hier die FPÖ wählen, solange diese die vernünftigeren Ideen transportiert.

  19. Das Pingerle
    20. April 2015 09:14

    "Es wird spannend."
    ???

    Was soll da spannend werden? Die Griechen werden weiter frisch gedrucktes Geld bekommen. Von wegen "ohne Konsens der Euro-Länder kann es kein Geld für GR geben". Da wird im Ernstfall einfach die Konsens-Regel entsprechend hingebogen. Wie naiv kann man sein, um zu glauben, die Wähler bzw. einzelne gewählte Regierungen könnten auch nur irgendwie in die EZB-Politik eingreifen? Nichteinmal die angeblich so einflussreichen Deutschen haben es in der Hand, die Abwertung des Euro durch die EZB zu verhindern.

    • dssm
      20. April 2015 12:15

      Kleiner grammatikalischer Einwand!
      Nicht die Zukunftsform, also sie werden, sondern die Gegenwarts- bzw. Vergangenheitsform verwenden.
      Also: Sie haben via ELA Geld erhalten. Sie erhalten gerade eben via ELA Geld. Und natürlich werden sie auch in Zukunft via ELA Geld erhalten.
      Ein kurzer Blick auf die Target Salden ist sehr lehrreich!

  20. Undine
    20. April 2015 08:32

    Viel Glück den Finnen---sie haben, wie der Ausgang ihrer Wahl zeigt, die überaus dramatische Situation Europas, bzw. der EU im Gegensatz zu den Bürgern der anderen Staaten in letzter Minute ERKANNT und GEGEN die Parteien gestimmt, die diese RUINÖSE SITUATION überhaupt erst herbeigeführt und möglich gemacht haben!

    Jetzt kann man nur hoffen, daß es in Finnland nicht solch dumme, verstockte Gutmenschen mit dem bekannt röhrenförmigen Horizont wie etwa in Ö oder in D gibt, die die Überfremdung ihrer eigenen Länder mit allen Mitteln auch noch fördern.

    Gratulation den Finnen! Sie machen den Bürgern anderer europäischer Staaten Hoffnung und Mut.

  21. dssm
    20. April 2015 08:16

    Bedenklicher ist der Zusammenhalt der alten Eliten, quer über scheinbar grundverschiedene Parteigrenzen hinweg. Da werden die sogenannten 'Rechten' von den Medien als chancenlos dargestellt um möglichst viele Wähler von der Erfolglosigkeit einer Wahl dieser Partei zu überzeugen – einer Demokratie nicht würdig.

    Dabei sollte man im Auge behalten: Finnland hat den Weltkrieg als Demokratie überlebt! Aber offensichtlich ist ein Weltkrieg nur halb so zerstörerisch wie ein Sozialstaat.

    Eine Gratulation an die Finnen erspare ich mir, denn die 'neuen' 'Rechten' sind in Wahrheit auch nur anders aufgestellte Sozialisten; mit denen an der Regierung wird sich nichts in Richtung mehr Eigenverantwortung, mehr Leistung, mehr Sparsamkeit verändern.

    • socrates
      20. April 2015 08:39

      Mehr als abwaehlen geht halt nicht. Ich kenne das finnische Wahlrecht nicht, aber auch bei uns muss Kleinoesi zuerst FPÖ wählen!

    • dssm
      20. April 2015 12:12

      @socrates
      Ich bin Unternehmer!!!!
      Ich lebe aus moralischer Überzeugung mit Eigenverantwortung!!!!
      Ich werde also niemals Sozialisten wählen, egal ob die Grün/Rot/Blau oder von mir aus Rosarot als Parteifarbe haben.
      Also nix mit FPÖ! Es sei den, denen fällt (wieder) einmal etwas für die Fleißigen, Innovativen und Sparsamen ein.

  22. Erich Bauer
    20. April 2015 08:05

    (Zitat: A.U.): "...keinerlei weitere Gelder für Griechenland... (Hm...)

    VERBOT DER STAATSFINANZIERUNG

    Die EZB verbietet die direkte oder indirekte Staatsfinanzierung über die Zentralbanken der einzelnen Euro-Länder. Denn wäre das erlaubt, wäre das so, als wenn man sich ständig selbst beschenken würde. Und die Geschenke lässt man aus dem Nichts entstehen…

    EMERGENCY LENDING ASSISTANCE

    Damit die griechischen Banken dem Staat Geld geben können, müssen sie selbst erst mal welches haben. Die EZB gewährt der griechischen Notenbank (die ja Teil des EZB-Systems ist) schon seit geraumer Zeit Notfallkredite (Emergency Lending Assistance oder auch ELA), damit diese die griechischen Privatbanken mit kurzfristigen Darlehen versorgt. Aufgrund der massiven Guthabenabflüsse (Überweisungen + Barabhebungen durch den einfachen Bürger) wären die griechischen Banken sonst pleite und das gesamte Zahlungsverkehrssystem in Griechenland wäre längst kollabiert – Millionen Menschen hätten kein Geld mehr in der Tasche. Von daher ist diese Notfallversorgung von der EZB via “Bank of Greece” zu den Privatbanken sinnvoll und notwendig. Dieser ELA-Kreditrahmen belief sich bisher auf 69,8 Milliarden Euro, und wurde am 26.03.2015 auf 71,1 Milliarden Euro erhöht, also um 1,3 Milliarden Euro.

    PLÖTZLICH WIEDER LIQUIDE

    Und ohhh welch Wunder, am 08.04.2015, kurz vor der fälligen Rate an den IWF über 450 Millionen Euro, war Griechenland in der Lage kurzfristige Anleihen (T Bills) über 1,1 Milliarden Euro an Investoren zu verkaufen – womit man in der Lage war die 450 Millionen an den IWF zu überweisen. Und wer waren diese Investoren, die die griechischen “T Bills” kauften? Größtenteils griechische Banken. Und woher hatten sie das Geld? Denn eigentlich sind sie wie der Staat auch pleite? Das Geld kam über die ELA´s von der griechischen Zentralbank. Und die wiederum hatte die Erlaubnis den ELA-Rahmen für die griechischen Banken aufzustocken. Dass die EZB de facto den einzelnen Zentralbanken des Eurosystems genau diese indirekte Form der Staatsfinanzierung verbietet, wird einfach ignoriert. Denn die “Bank of Greece” hätte schlicht und einfach den griechischen Privatbanken verbieten müssen, die Anleihen des Staates zu kaufen, da dies eine indirekte Staatsfinanzierung darstellt, die in direktem Zusammenhang mit den ELA-Krediten der EZB steht.

    So schafft man eine Staatsfinanzierung über die Geldpresse der EZB… auch wenn es „verboten“ ist.

    entnommen aus:

    http://finanzmarktwelt.de/skandal-woher-griechenland-die-450-mio-euro-fuer-den-iwf-hatte-11144/

  23. Riese35
    20. April 2015 07:44

    Mir fällt nur auf, daß nie von der linkspopulistischen SPÖ oder ÖVP die Rede ist.

  24. Frusti
    20. April 2015 07:37

    ..ohne Konsens aller EURO-Länder kein Geld an Griechenland? Wer's glaubt, wird selig.

  25. simplicissimus
    20. April 2015 07:22

    Finnland ist ein Vorbild für Österreich.
    Warum wählen wir nicht auch geschlossen eine solche Opposition?

  26. socrates
    20. April 2015 04:18

    Gratulation an die Finnen!
    Die Russen können schlechtes Papiergeld der EU zurückgeben und gegen Werte eintauschen. Beim Betrachten der Immobilienpreise fällt mir auf, dass sie, entgegen aller Berichte in den Medien, laufend steigen. Das bedeutet wir haben eine feste Inflation. Das werden auch die Finnen feststellen und entsprechend handeln.
    "Rechtspopulismus" ist für mich das UNWORT ! Sind etwa nur die Rechten für das Volk und wofür sind dann die Linken, wenn nicht für das Volk?

    • Konrad Loräntz
      20. April 2015 10:59

      Die Linken hassen das "Volk". Sie führen regelrecht Krieg dagegen, daher Gender-Wahn, Immigration, Einschränkung der Meinungsfreiheit (p.c.), Abschaffung des gegliederten Schulsystems etc. etc. Linke lieben bestenfalls fremde Völker und das auch nur soweit diese ihnen behilflich, das eigene zu marginalisieren.

  27. nerdfilms
    20. April 2015 04:08

    Was war mit '99? Die Freiheitlichen waren ja auch zweiter.





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