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FN 746: Leben mit dem Faktor Mensch

Lesezeit: 1:00

Keine der erstaunlichen Theorien war richtig, die in den letzten Tagen zum Absturz der Germanwings-Maschine über Frankreich geäußert worden sind. Ursache war vielmehr der Faktor Mensch.

Der Copilot hat offensichtlich gezielt Selbstmord begangen und dabei 150 andere Menschen mit in den Tod gerissen. Ähnliche Vermutungen gab es ja auch schon in Hinblick auf den rätselhaften Absturz einer malaysischen Maschine im Indischen Ozean. Gewiss wird man jetzt intensiv Vorkehrungen diskutieren und wohl auch umsetzen, dass nicht ein Einzelner – aus geistiger Umnachtung, aus Liebeskummer, aus Fanatismus, aus Hass – neuerlich eine gleichartige Wahnsinnstat begehen kann. Aber in Wahrheit bleibt die nüchterne Erkenntnis: Bei aller Großartigkeit der Maschine Mensch bleibt sie wohl immer ein Risikofaktor. Genauso wird es aber auch nie hundertprozentige Maschinen-Sicherheit geben. Wir haben nur im Schall der verführerischen Sirenenklänge zahlloser „Garantien“ die Tatsache verlernt, dass es nie und nimmer hundertprozentige Sicherheit geben kann. Dass wir immer und überall Rest-Risiken hinnehmen müssen. Selbst wenn wir uns ein Leben lang im Bett verkriechen, kann das Haus einstürzen. Oder von einem Wahnsinnigen in Brand gesteckt werden. Ganz sicher ist nur der Tod.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcaruso
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 16:02

    Wie kommt es, dass innerhalb von 2 Tagen die NYT bestens informiert mit wesentlichen internen Untersuchungsdetails bis hin zu den Cockpit-Gesprächen vorauspreschen kann?

    Gleichzeitig, gibt es seit 17.07.2014 von MH17 nicht nur nichts Detailliertes von den beiden FDRs, geschweige den Gesprächsaufzeichnungen aus dem Cockpit noch die Funksprüche der ukrainischen Flugüberwachung, sondern darüber hinaus ein "Stillschweigeabkommen", das offensichtlich nach wie vor eingehalten wird:

    "Die Ursachenforschung in Sachen MH17-Absturz geht bekanntlich nur sehr schleppend voran. Bis jetzt wurden wesentliche Details immer noch verschwiegen, wie z.B. die Cockpitgespräche. Die Ursachen für die merkwürdige Informationspolitik könnten in einem Geheimabkommen liegen, welches die beteiligten Staaten abgeschlossen haben. In diesem Geheimdeal verpflichten sich die Behörden, keine Details zu veröffentlichen, wenn diese gegen die Interessen der beteiligten Staaten verstoßen - berichtet die renommierte niederländische Zeitung Elsevier."

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/27757-mh17-geheimer-deal-verhindert-wahrheit

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 15:51

    Sollte sich dieser Verdacht als richtig erweisen, wäre der Schicksalsschlag für die bedauernswerten Angehörigen noch um einige Grade schlimmer zu ertragen, denn Maschinen "verzeiht" man eher, wenn sie versagen, als Menschen*.

    Aber bis ein solch bizarrer Selbstmord nicht wirklich eindeutig erwiesen ist, will ich nicht daran glauben.
    Ich finde überhaupt dieses ganze öffentliche Rätselraten über die Absturzgründe nicht angebracht. Da werden, nur um die (allgemeine) Neugier zu befriedigen, von eitlen Wichtigmachern alle Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Warum wartet man nicht ab, bis die tatsächlichen Ursachen gefunden sind---und zwar hieb- und stichfest??

    * Man stelle sich nur vor, was in den Angehörigen des "schuldigen" Piloten vor sich gehen muß---unvorstellbar.

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 16:21

    Innerhalb nur eines Jahres ist die Glaubwürdigkeit der gegenseitig ineinander verkrallten Medien-L(M)eute und Politiker in einen bodenlosen Abgrund gestürzt. DIE kommen da nie wieder raus... Auch, wenn da Berichte oder Aussagen den einen oder anderen Wahrheitsgehalt aufweisen könnten. Da hilft es nix, auch wenn sie sich im Stundentakt um jede irgendwo aufgefundene Leiche scharen, um diese zu fleddern... In Donzek hat man jedenfalls die eigenen Stellvertreter kalt, aus geopolitischer "Notwendigkeit" gar, mit Bomben und Granaten, in Häuser und Wohnblöcke von Zivilisten schießen lassen... Jeder Schuss a Russ.

    Manchmal hat man den Eindruck, wenn sie so "ernst" dastehen... als würde da so ein Schatten von schlechten Gewissen... das ist aber so flüchtig, dass man sich gar nicht sicher sein kann. Im nächsten Moment sieht man sie eh wieder miteinander scherzen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorElisabeth Mudra
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 15:51

    „Habe nur ich mich gefragt, wieso M. Hollande schon Minuten nach Bekanntwerden des Absturzes einen terroristischen Zusammenhang mit Sicherheit ausschließen konnte?“

    Diese Frage ist politisch unkorrekt und daher logisch und berechtigt. Doch gilt als Gebot der EU-Hauptdirektion für Propaganda und Volksaufklärung: „Kein verwerfliches Ereignis auf der ganzen Welt hat mit dem Islam zu tun!“
    .

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 17:19

    zu meiner aufgeworfenen Frage
    „Habe nur ich mich gefragt, wieso M. Hollande schon Minuten nach Bekanntwerden des Absturzes einen terroristischen Zusammenhang mit Sicherheit ausschließen konnte?“

    Ich beantworte mir die Frage selbst: weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

    Auch zur Zeit des Kalten Krieges zwischen den USA und der UdSSR wurden öfters Spionagefälle bedeckt gehalten, um nur ja nicht sonst zwingend notwendige Reaktionen auszulösen.

    Die im Forum geäußerte Möglichkeit eines von dritter Seite gelenkten "Sleepers" ist mMn. - solange nicht alles restlos geklärt ist - nicht von der Hand zu weisen.
    Vieles ist noch zu klären:
    wieso verließ der Captain das Cockpit? Gibt es da keinen Wortwechsel (' ich geh mal schnell ..'). Wie lange dauerte es von 'Tür zu' bis zum Anklopfen? Ich lese immer von einer sehr kurzen Zeit - genug für einen WC-Besuch? Wurde der Captain aus dem Cockpit gelockt?
    Waren alle Passagiere total unauffällig?
    Fragen über Fragen ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 15:29

    "Der Copilot hat offensichtlich gezielt Selbstmord begangen" ...

    auch diese These kann unrichtig sein ...

    Habe nur ich mich gefragt, wieso M. Hollande schon Minuten nach Bekanntwerden des Absturzs einen terroristischen Zusmmenhang mit Sicherheit ausschließen konnte?

    Für mich sind noch zu viele Fragen offen.
    Z.B., warum hat der Pilot bei Verlassen des Cockpits nicht - wie es stets üblich, wenn nict sogar vorgeschrieben ist - eine Person der Flugbegleitung ins Cockpit geholt?

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 21:36

    noch eine Frage:
    zunächst war es anscheinend unklar, welcher der beiden Piloten das Cockpit verlassen hatte und dann gegen die Tür gepoltert hatte.
    Wieso ist es jetzt gesichert, dass der Copilot im Cockpit alleine war? (Habe ich da was nicht gelesen und überhört?)
    Mir ist es unvorstellbar, dass einer aus dem Cockpit weggeht, ohne auch nur ein Wort zum anderen zu sagen. Kein "Übernim du, ich muss mal ..", oder ein "ich geh' mal hinaus .."
    Sollte so was nicht Routine nach checklist sein, damit eben auch festgehalten ist, wer zu welchem Zeitpunkt das Ruder in der Hand hatte?

    MMn. ist nch den veröffentlichten Informationen noch gar nichts auszuschließen. Weder eine Verknüpfung zu einem Terrorakt, noch eine Erkrankung des handelnden Piloten, möglicherweise ausgelöst durch einen technischen Defekt innerhalb des Cockpits.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2015 17:17

    Muss hier wirklich Erich Bauer meinen Dank aussprechen für den Hinweis auf die ARD-Doku:
    Putins Volk (Doku, 2015) - Wie stehen junge Russen zu Putin und zu ihrem Volk?
    auf youtube.
    Ich habe die Sendung sehr genossen. Sie kommt nicht ganz ohne Spin aus, aber ist doch bemerkenswert neutral. Für mich als doch schon über 40-Jährigen, der das gute alte Österreich noch kennt, wird hier der Sinn des Lebens in einem souveränen und sozialen Nationalstaat herausgearbeitet. So etwas gab es eben bei uns bis ca. zur Jahrtausendwende auch. Seither treiben wir ohne Kompass und Kapitän im neoliberalen Ozean. Dem Döblinger Neokon, dessen Loalität ganz jemand anderem gilt, wird die Sendung nicht gefallen.


alle Kommentare

  1. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2015 10:27

      Germanwings-Pilot verließ Cockpit vor Ab-sturz und kam nicht mehr hinein ?
      Es ist überhaupt nicht denkbar, dass aufgrund der technischen Ausstattung des ein Funksignal aussendenden Flugdatenschreibers und seiner Platzierung im Flugzeug – der sichersten Stelle für den Fall des Absturzes – diese Black Box nicht gefunden werden kann. Die NYT meldete kurz nach dem Absturz, dass der Flugdatenschreiber gefunden sei, aber der entscheidende Chip mit den Aufzeichnungen fehle.

      Die Sache ist also so und so mysteriös, gleich ob der Flugdatenschreiber bisher tatsächlich nicht gefunden wurde oder der Chip fehlt und uns diese Tatsache – in höherem Interesse und Auftrag (NATO ?) verschwiegen werden soll, um die offiziöse Berichterstattung nicht zu untergraben, die möglicherweise ablenken soll von der tatsächlichen Absturzursache.
      Inzwischen schließe ich nicht aus, dass Schlapphüte bei der Beschaffung von den Selbstmord stüt-zenden „Beweismitteln“ ihre Hand mit im Spiel haben. Es wird mir zu dick aufgetragen.

      Außerdem: wer will wissen a. ob überhaupt ein Pilot das Cockpit verließ, b. welcher der beiden es – so das der Fall war – es verlassen hat und c. warum ein Pilot, der es definitiv weiß, daß die Türe nicht aufzubrechen ist, dies mit Brachialgewalt versucht haben soll.

      Der französische Staatsanwalt hat offenbar keine Ahnung von Flugzeugen und vom Fliegen, sonst wüßte er, daß in Bodennähe die angebliche Fluggeschwindigkeit von ca. 750 – 800kmh jenseits der Belastungsgrenze der Verkehrsmaschine liegt. Die FBW-Mimik würde da wohl eingreifen. Als Staatsanwalt sollte er eigentlich auch wissen, daß man vor dem Vorliegen der wichtigsten Beweise keine Behauptungen aufstellen sollte.

      Mich wundert ja, daß man im UTB, wo doch immer die Manipulation, die Lügen oder das Totschweigen der main-stream-Presse angeprangert wird, man nicht sofort auf die Idee kommt, daß hier eine Story gedrückt wird. Das stinkt förmlich zum Himmel.

  2. fewe (kein Partner)
    30. März 2015 01:07

    Das sehe ich auch so. Ein gewisses Risiko wird immer bleiben.

    Mir kommt die Geschichte jedenfalls nicht ganz koscher vor. Zuerst war doch die Rede davon, dass man über den Voicerecorder nur einen Knall hören konnte und dann nichts mehr. Damals hatte man vermutet, dass ein Fenster geborsten war und die beiden Piloten bewußtlos geworden sind.

    Nun gibt es eine wilde Tonkulisse mit Klopfen, Schreien etc. Die Schlussfolgerungen verstehe ich schon, aber ist das nun eine andere Aufzeichnung?

    Es kommt mir auch unglaubwürdig vor, dass die Passagiere erst ganz zum Schluss mitbekommen haben sollten, was da passiert. Es hat offenbar niemand telefoniert, was sonst wohl passiert.

  3. Normalsterblicher
    29. März 2015 10:47

    Stimmt alles, Herr Unterberger - nur:

    In diesem Fall wäre es vermutlich ein leichtes gewesen, eine Sicherheitsprozedur anzuordnen, dass getreu dem vier-Augen-Prinzip ein Flugbegleiter in's Cockpit geht, wenn ein Pilot mal austreten muss.

    Geeignete Sicherheitsmaßnahmen sind nämlich dann unbedingt zu befürworten, wenn sie keine Freiheiten einschränken, oder keine Annehmlichkeiten für eine überwiegende Zahl der Bevölkerung unerschwinglich oder sonstwie unerreichbar machen.

  4. Gasthörer (kein Partner)
    28. März 2015 17:17

    Muss hier wirklich Erich Bauer meinen Dank aussprechen für den Hinweis auf die ARD-Doku:
    Putins Volk (Doku, 2015) - Wie stehen junge Russen zu Putin und zu ihrem Volk?
    auf youtube.
    Ich habe die Sendung sehr genossen. Sie kommt nicht ganz ohne Spin aus, aber ist doch bemerkenswert neutral. Für mich als doch schon über 40-Jährigen, der das gute alte Österreich noch kennt, wird hier der Sinn des Lebens in einem souveränen und sozialen Nationalstaat herausgearbeitet. So etwas gab es eben bei uns bis ca. zur Jahrtausendwende auch. Seither treiben wir ohne Kompass und Kapitän im neoliberalen Ozean. Dem Döblinger Neokon, dessen Loalität ganz jemand anderem gilt, wird die Sendung nicht gefallen.

  5. monofavoriten (kein Partner)
    28. März 2015 17:07

    warum glaubt überhaupt irgendjemand, was da "offiziel" zum voicerecorder verlautbart wird. werden wir nicht nachweisbar ständig belogen??

    die maschine ist von aussen übernommen worden. als die gehört haben, wie die piloten verzweifelt versuchten, die kontrolle über die maschine wiederzuerlangen - vergebens - haben die paar leute, die das abhörten (sicher keine normalen hackler) bestimmt beschlossen, dass das nicht rausgehen darf. weil sonst ja niemand mehr in ein flugzeug steigt. dann dachten sie darüber nach, was sie als grund nennen könnten und da eads/airbus doch ein prestigeprojekt für die eu ist, konnte man natürlich auch ein techn. gebrechen nicht bringen. also was bleibt? pinkeln...

  6. Erich77 (kein Partner)
    28. März 2015 16:18

    Auch als führender Verschwörungstheoretiker (;-)) komme ich zum Schluss, dass dieses Mal die offizielle Version wohl stimmen mag. Beispiel: Wo bleiben die viele Tonnen Kerosin, es gibt keine Brandherde. Erklärung: Der CoPilot ließ es ab, so hätte der Kapitän keine Chance mehr gehabt, auch wenn er die Sicherheitstüre irgendwie aufgekriegt hätte.

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2015 14:59

      Der Unterberger ist zum Kotzen; habe einen Link im Beitrag, womit - ehe ich´s merkte - 2x hinausflog. Man muß die Leerzeichen h t t p : / / w w w. ... aus dem Anfang wieder entfernen; .

      Was weiß die USA über den Absturz der Germanwingsmaschine U9525 ?

      Der französische Pilotenverband will Anzeige wegen Geheimnisverrats erstatten. Grund:
      (…)
      Der französische Pilotenverband SNPL will im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Germanwings-Absturz Anzeige wegen Verrats von Berufsgeheimnissen erstatten. Grund sind Berichte der “New York Times“, die Informationen auf Basis des Stimmrekorders der abgestürzten Maschine noch vor der Pressekonferenz des französischen Staatsanwaltes verbreitet hatte. Es muss also eine undichte Stelle gegeben haben. Der Verband erstattet deshalb Anzeige gegen Unbekannt.
      (…)

      Quelle: h t t p : / / daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/03/27/was-weis-die-usa-uber-den-absturz-der-germanwingsmaschine-4u9525/

      Quelle: h t t p : / / w w w.n-tv.de/panorama/11-35-Ich-habe-das-Schluchzen-der-Menschen-gehoert-article14789941.html

      Kommentar: Hier stinkt etwas ganz gewaltig !!!

      Warum erstatten die Franzosen die Anzeige ?

      Wieso konnte die NYT die Auswertung des Voicerecorders schon VOR der Pressekonferenz mit dem französischen Staatsanwalt veröffentlichen ?? War da jemand schon sehr früh an der Absturzstelle und kopierte den Speicherchip des Voicerecorders und entwendete den Speicherchip des Flugdatenschreibers, weswegen die zweite Black Box angeblich nicht gefunden werden kann ?

      Wieso waren 3 Kampfjets zur Zeit des Absturzes in der Region ??

      Falls der medial bestens organisierte Terrorakt – man denke nur an die sofort auf-tauchenden Fähnchen – Anfang Januar in Paris eine Warnung an Hollande gewesen sein sollte, könnte es sich bei dem möglichen Abschuss der germanwings-Maschine nicht nur um einen peinlichen Irrtum sondern um einen vorsätzlichen Denkzettel der auch in der NATO bestens aufgestellten Neocons an Frau Merkel handeln – ohne dass Obama etwas davon im vorhinein wusste. Er ist ohnehin nur eine Galionsfigur.

      March 27, 2015
      Obama Rages Over Germanwings Plane Shootdown, Refuses To Meet NATO Leader
      By Sorcha Faal, and as reported to her Western Subscribers

      h t t p : / / w w w.whatdoesitmean.com/index1854.htm
      ….

      Wie die high-tec-Professionalität der Lufthansa beim Überwachen ihrer Flugzeuge funktioniert kann man nach ihren eigenen Angaben - deren Aviation Center - lesen:

      Permanentes Überwachen (Monitoring) aller Maschinen durch das Maintenance Control Center

      Das Lufthansa Technik's Maintenance Control Center überwacht den technischen Status der servicierten Flugzeuge weltweit, sowohl auf dem Boden als auch in der Luft, und kontrolliert alle notwendigen Prozeduren. Der Status der Struktur eines Flugzeugs und fällige Termine für nötige und geplante Modifikationen und Arbeiten sind unter permanenter Überwachung und werden laufend verfolgt.

      Alles was Teil des Flottenmanagements ist, wird hier r u n d u m d i e U h r auf der ganzen Welt kontrolliert. Am Lufthansa Contro Center in Frankfurt sammelt die Belegschaft w e l t w e i t alle nötigen Daten über den Betrieb der Lufthansa Flotte und nutzt dazu das unter ACARS bekannte System (Aircraft Communications Addressing and Reportung System), ein Daten-Netzwerk das HF Radio und Satelliten nutzt, und analysiert diese Daten. Potentielle Fehler werden s o f o r t entdeckt.

      Mit dem Lufthansa Aviation Center ist, wie ein Bericht festhält, die LH fähig (Probleme)„sofort zu entdecken“ und die „nötigen MASSNAHMEN zu überwachen“, sogar während der Flüge ihrer Maschinen, wie beim Germanwings Flug 9525, deshalb ist es undenkbar, daß es ihnen nicht gelingen würde, wenn einer ihrer Flüge im Sturzflug auf den Boden in Südfrankreich ist, per Remote-Kontrolle das Flugzeug zu übernehmen, bevor das Flugzeug crashte.

      Tatsächlich war gerade diese Funktion von entscheidender Bedeutung für die Lufthansa den Airbus zu ordern, daß sie ihre Flugzeuge im Notfall oder bei Krisen per Remote-Kontrolle übernehmen (steuern) kann, was mithilfe des sehr aufwendigen fly-by-wire (FBW) Systems geschieht, das die konventionelle manuelle Flugzeugsteuerung durch elektrische Zwischenglieder ersetzt.

  7. Normalsterblicher
    28. März 2015 16:02

    Stimmt alles, Herr Unterberger - nur:

    In diesem Fall wäre es vermutlich ein leichtes gewesen, eine Sicherheitsprozedur anzuordnen, dass getreu dem vier-Augen-Prinzip ein Flugbegleiter in's Cockpit geht, wenn ein Pilot mal austreten muss.

    Geeignete Sicherheitmaßnahmen sind nämlich dann unbedingt zu befürworten, wenn sie keine Freiheiten einschränken, oder keine Annehmlichkeiten für eine überwiegende Zahl der Bevölkerung unerschwinglich oder sonstwie unerreichbar machen.

    • Torres (kein Partner)
      29. März 2015 10:51

      Ich bezweifle aber sehr, dass ein Flugbegleiter in der Lage wäre, ein Flugzeug wieder auf Kurs zu bringen bzw. sofort zu begreifen, dass der (Co-)Pilot etwas "Falsches" tut. Das einzige, was denkbar wäre (und zwar nur in diesem konkreten Fall), ist, dass er den Co-Piloten (mit physischer Gewalt) daran hindern hätte können, die Cockpit-Tür zu verriegeln, was etwa bei einer Flugbegleiterin noch unwahrscheinlicher ist.

    • Normalsterblicher
      30. März 2015 14:03

      Nun, wenn es von außen an der Tür intensiv pocht, weil der Kapitän langsam und verzweifelt seine Ausgesperrtheit zu realisieren beginnt, wird ein Flugbegleiter im Cockpit schon deshalb von Nutzen sein, weil bisher nicht verbreitet wurde, dass die elektronische Verriegelung auch auf der Innenseite des Cockpits greift. Der Flugbegleiter im Cockpit bräuchte daher bloß händisch die Tür von innen öffnen, ohne Code-Eingabe.

      Ob's stimmt, hängt natürlich von Details ab, die der breiten Öffentlichkeit nicht so ohne weiteres zugänglich sind. Es ist aber mE unwahrscheinlich, dass ein "austretender" Pilot sich schon im Cockpit mit irgendwelchen Entsperr-Mechanismen herumschlagen müsste, um auf's WC zu gelangen.

  8. Rosi
    27. März 2015 08:55

    Drei interessante Statistiken, die man vermutlich aber nie zu Gesicht bekommen wird, wären:
    1) Wieviele Vorkommnisse/Unfälle resultierten aus Sparmaßnahmen seit und aufgrund der Einführung von Billigfluglinien im gesamten Flugverkehr?
    2) Welcher Anteil der Flugzeugvorkommnisse/Unfälle und der KFZ Unfälle - nach Automarken aufgeschlüsselt - geht auf fehlerhafte Programme zurück, wieviele darunter mit tödlichem Ausgang?
    3) Wie sieht die Verbrechensstatistik in Österreich aus in Relation zu den Jahren, die die Familie des Verbrechers bereits in Österreich ist?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  9. Rosi
    26. März 2015 22:16

    Naja - sehr wahrscheinlich ist die Variante mit dem Selbstmord nicht, die der Öffentlichkeit rasch präsentiert wird, damit man in Ruhe die wirkliche Ursache herausfinden kann, was letztendlich sicher nicht so leicht sein wird. Wer würde schon gerne beispielsweise als Grund nennen, daß zu schlampige Wartung oder zu lange Wartungsintervalle die Ursache wären ???
    Aber glaubt wirklich irgendwer, ein Mensch, der ernstlich Selbstmord begehen will, wird einen SINKFLUG einleiten, - um dann sehr lange den Tod vor Augen zu genießen - oder was? Jeder Normale oder noch so Verrückte und alle Grade dazwischen würde meines Erachtens, wenn, dann recht rasch seinem Leben ein Ende setzen wollen - nicht sehr langsam ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  10. Politicus1
    26. März 2015 21:36

    noch eine Frage:
    zunächst war es anscheinend unklar, welcher der beiden Piloten das Cockpit verlassen hatte und dann gegen die Tür gepoltert hatte.
    Wieso ist es jetzt gesichert, dass der Copilot im Cockpit alleine war? (Habe ich da was nicht gelesen und überhört?)
    Mir ist es unvorstellbar, dass einer aus dem Cockpit weggeht, ohne auch nur ein Wort zum anderen zu sagen. Kein "Übernim du, ich muss mal ..", oder ein "ich geh' mal hinaus .."
    Sollte so was nicht Routine nach checklist sein, damit eben auch festgehalten ist, wer zu welchem Zeitpunkt das Ruder in der Hand hatte?

    MMn. ist nch den veröffentlichten Informationen noch gar nichts auszuschließen. Weder eine Verknüpfung zu einem Terrorakt, noch eine Erkrankung des handelnden Piloten, möglicherweise ausgelöst durch einen technischen Defekt innerhalb des Cockpits.

    • kritikos
      27. März 2015 00:24

      Die Erklärung des Absturzes ist ziemlich glaubwürdig - oder doch nicht? - vorgebracht worden?! Die Bestie Medien will gefüttert werden. Nur haben diesmal die wichtigen Politiker bei der Schau gefehlt.

  11. Alfred E. Neumann
    • machmuss verschiebnix
      26. März 2015 21:12

      Paßt auch nicht ins Bild - ein islamophiler Crash-Pilot, der vor dem Aufprall nicht Alahuakba
      brüllt ?

      Wie haben sich die Piloten während der Streik-Welle verhalten ? Irgendwie auffällig ?

  12. machmuss verschiebnix
    26. März 2015 19:38

    Unglaublich, aber wahr ?
    Da war die Tür verschlossen und die ist nicht so papierern, wie sie aussieht !@?
    Da gibt's auch kein Bordwerkzeug (mehr) ?
    Da sitzt ein Co-Pilot 10 Min. alleine und - ja was - starrt vor sich hin , od. ließt Dante ,
    zählt Schäfchen - wohl kaum, da würde ich viel eher einen epileptischen Anfall vermuten !

    • Undine
      26. März 2015 20:28

      Und warum verliess der Pilot überhaupt die Kabine? Dass ihn die Blase auf dem kurzen Flug drückte, ist eher unwahrscheinlich. Hat der Co-Pilot plötzlich beschlossen, auf der Stelle Selbstmord zu begehen? Das reimt sich für mich alles nicht wirklich zusammen.

    • Freidenker (kein Partner)
      28. März 2015 15:40

      @Undine:
      Warum muss der Kapitän überhaupt auf WC gegangen sein? Scheint mir so relativ kurz nach dem Start auch eher unwahrscheinlich.
      Er könnte doch ebenso wegen irgend eines Vorfalles zu den Passagieren nach hinten gerufen worden sein und warum gehen sie davon aus, dass die wahre Absturz-Ursache "hieb und stichfest" der Öffentlichkeit bekannt gegeben wird?

  13. moldavia
    26. März 2015 18:33

    Es war nicht der erste Fall, wo so etwas passiert ist:

    http://www.austrianwings.info/2014/05/verriegelte-cockpittueren-notwendigkeit-oder-gar-sicherheitsrisiko/

    http://www.austrianwings.info/2015/03/nach-piloten-selbstmord-mit-150-toten-lufthansa-haelt-an-verfahren-fest/

    Leider hat man in Europa darauf nicht reagiert, war halt nur in Afrika. Jetzt ist sogar eine deutsche Airline damit konfrontiert, aber Lufthansa will nichts ändern. Angeblich ist es in den USA Pflicht, daß immer 2 Personen im Cockpit sein müssen.

  14. Politicus1
    26. März 2015 17:19

    zu meiner aufgeworfenen Frage
    „Habe nur ich mich gefragt, wieso M. Hollande schon Minuten nach Bekanntwerden des Absturzes einen terroristischen Zusammenhang mit Sicherheit ausschließen konnte?“

    Ich beantworte mir die Frage selbst: weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

    Auch zur Zeit des Kalten Krieges zwischen den USA und der UdSSR wurden öfters Spionagefälle bedeckt gehalten, um nur ja nicht sonst zwingend notwendige Reaktionen auszulösen.

    Die im Forum geäußerte Möglichkeit eines von dritter Seite gelenkten "Sleepers" ist mMn. - solange nicht alles restlos geklärt ist - nicht von der Hand zu weisen.
    Vieles ist noch zu klären:
    wieso verließ der Captain das Cockpit? Gibt es da keinen Wortwechsel (' ich geh mal schnell ..'). Wie lange dauerte es von 'Tür zu' bis zum Anklopfen? Ich lese immer von einer sehr kurzen Zeit - genug für einen WC-Besuch? Wurde der Captain aus dem Cockpit gelockt?
    Waren alle Passagiere total unauffällig?
    Fragen über Fragen ...

  15. Erich Bauer
    26. März 2015 16:21

    Innerhalb nur eines Jahres ist die Glaubwürdigkeit der gegenseitig ineinander verkrallten Medien-L(M)eute und Politiker in einen bodenlosen Abgrund gestürzt. DIE kommen da nie wieder raus... Auch, wenn da Berichte oder Aussagen den einen oder anderen Wahrheitsgehalt aufweisen könnten. Da hilft es nix, auch wenn sie sich im Stundentakt um jede irgendwo aufgefundene Leiche scharen, um diese zu fleddern... In Donzek hat man jedenfalls die eigenen Stellvertreter kalt, aus geopolitischer "Notwendigkeit" gar, mit Bomben und Granaten, in Häuser und Wohnblöcke von Zivilisten schießen lassen... Jeder Schuss a Russ.

    Manchmal hat man den Eindruck, wenn sie so "ernst" dastehen... als würde da so ein Schatten von schlechten Gewissen... das ist aber so flüchtig, dass man sich gar nicht sicher sein kann. Im nächsten Moment sieht man sie eh wieder miteinander scherzen.

  16. Josef Maierhofer
    26. März 2015 16:11

    Vor dem Menschen sind wir nie sicher.

    Auch in der Natur funktioniert alles sicher, außer der Mensch, der tickt nicht immer normal.

    Zum Beispiel gibt es ideologisch Verblendete, die das furchtbare Geschehen für Ideologie ausnützen, oder Massenmörder, oder religiöse Täter, oder geldgierige Täter, ...

    Mich würde die Person des Täters interessieren, woher er kommt, was ihn bewegt hat, so was zu tun.

    • Rau
      26. März 2015 16:23

      Die Natur ist, wie sie ist, ohne richtig und falsch - wer sollte das auch beurteilen.
      Es ist immer menschliches Versagen, weil der Mensch erst Kategorien, wie richtig oder falsch, sicher oder nicht sicher einbringt.

      Es ist keine Ideologische Verblendung, allzu schnelle "Ergebnisse" von Ermittlungen zu hinterfragen. Oft geht es bei Schnellschüssen einfach nur darum Fakten zu setzen, als der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Zuviel wurde schon gelogen!

    • Wyatt
      27. März 2015 07:32

      @ Rau
      **********!

  17. caruso
    26. März 2015 16:02

    Wie kommt es, dass innerhalb von 2 Tagen die NYT bestens informiert mit wesentlichen internen Untersuchungsdetails bis hin zu den Cockpit-Gesprächen vorauspreschen kann?

    Gleichzeitig, gibt es seit 17.07.2014 von MH17 nicht nur nichts Detailliertes von den beiden FDRs, geschweige den Gesprächsaufzeichnungen aus dem Cockpit noch die Funksprüche der ukrainischen Flugüberwachung, sondern darüber hinaus ein "Stillschweigeabkommen", das offensichtlich nach wie vor eingehalten wird:

    "Die Ursachenforschung in Sachen MH17-Absturz geht bekanntlich nur sehr schleppend voran. Bis jetzt wurden wesentliche Details immer noch verschwiegen, wie z.B. die Cockpitgespräche. Die Ursachen für die merkwürdige Informationspolitik könnten in einem Geheimabkommen liegen, welches die beteiligten Staaten abgeschlossen haben. In diesem Geheimdeal verpflichten sich die Behörden, keine Details zu veröffentlichen, wenn diese gegen die Interessen der beteiligten Staaten verstoßen - berichtet die renommierte niederländische Zeitung Elsevier."

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/27757-mh17-geheimer-deal-verhindert-wahrheit

    • Erich Bauer
      26. März 2015 16:46

      Komischerweise versammelte sich diese personifizierte EU-"Werte"-Horde - anläßlich des MH17 Kriegsverbrechen - nicht geschlossen zum Kranz- und Blumenspenden in Holland... Das haben sie dann doch nicht gewagt?

    • Gandalf
      26. März 2015 17:25

      @ caruso:
      Ganz einfach - schon von NSA gehört? Und das ist jetzt nicht als Witz gemeint.

    • Der Zweifler
      26. März 2015 18:16

      Zumindest den Namen des Co-Piloten kann man mittlerweile vereinzelt im Internet erfahren, er heißt Andreas Günter Lubitz und stammte aus Montabaur in Rheinland-Pfalz. Von MH17 weiß man so gut wie gar nichts!

    • Gasthörer (kein Partner)
      28. März 2015 16:54

      Vor allem das besetzte Deutschland und auch das gekaperte Frankreich (dazu gibt es erhellendes vom ehemaligen französischen Aussenminister Roland Dumas) sind ja nun wahrlich keine souveränen Staaten. Deswegen sind deren "Dienste" nur Sektionen der amerikanischen. Das nicht zu erkennen, dazu braucht es schon sehr viel Naivität. Daher haben die Amis auch immer die Übersicht. Auffallend war in diesem Fall, dass man sogar offiziell berichtete, dass die US-Dienste keinen Hinweis auf einen terroristischen Anschlag hätten. Wobei man hier frech ergänzen hätte können. Sie hatten halt hier keine false flag Operation am laufen.

  18. Undine
    26. März 2015 15:51

    Sollte sich dieser Verdacht als richtig erweisen, wäre der Schicksalsschlag für die bedauernswerten Angehörigen noch um einige Grade schlimmer zu ertragen, denn Maschinen "verzeiht" man eher, wenn sie versagen, als Menschen*.

    Aber bis ein solch bizarrer Selbstmord nicht wirklich eindeutig erwiesen ist, will ich nicht daran glauben.
    Ich finde überhaupt dieses ganze öffentliche Rätselraten über die Absturzgründe nicht angebracht. Da werden, nur um die (allgemeine) Neugier zu befriedigen, von eitlen Wichtigmachern alle Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Warum wartet man nicht ab, bis die tatsächlichen Ursachen gefunden sind---und zwar hieb- und stichfest??

    * Man stelle sich nur vor, was in den Angehörigen des "schuldigen" Piloten vor sich gehen muß---unvorstellbar.

    • Rau
      26. März 2015 16:08

      Sie haben völlig recht, aber solange die aktuelle Erklärung so stehen bleibt, wie sie ist, werden Spekulationen und vor allem Misstrauen in die Arbeit der Ermittler eher verstärkt.

      Was wurde in letzter Zeit schon "aufgeklärt" ohne dass am Ende alle Zweifel ausgeräumt waren.

  19. Elisabeth Mudra
    26. März 2015 15:51

    „Habe nur ich mich gefragt, wieso M. Hollande schon Minuten nach Bekanntwerden des Absturzes einen terroristischen Zusammenhang mit Sicherheit ausschließen konnte?“

    Diese Frage ist politisch unkorrekt und daher logisch und berechtigt. Doch gilt als Gebot der EU-Hauptdirektion für Propaganda und Volksaufklärung: „Kein verwerfliches Ereignis auf der ganzen Welt hat mit dem Islam zu tun!“
    .

  20. Rau
    26. März 2015 15:47

    Einen Tag zuvor hat noch ein Pilot in der Sendung "Menschen bei Maischberger" erklärt, wie Piloten durch dieses Fly by Wire in der Vergangenheit für Abstürze gesorgt hat, weil die Maschine selbst sinnvolle Handlungen des Piloten nicht zuliessen.

    Jetzt wird menschliches Versagen angegeben, etwas, das man hier ja gar nicht so stehen lassen kann. Menschliches Versagen beschreibt das Verhalten dieses Kopiloten nicht mal annähernd, und genau das, was besser passen würde , nämlich ein Terrorakt wird von vornherein ausgeschlossen.

    Ein technischer Defekt scheidet vollkommen aus (Airbus ist damit mal aus dem Schneider). Wie die Fluglinie angesichts einer derartigen offensichtlichen Fehlbesetzung sich aus der Affäre zieht bleibt abzuwarten.

    Nochwas. den 9/11 sollen wir schlucken ohne wenn und aber, ein Terrorakt mittels Selbstmordkommando, wie er am aller wahrscheinlichsten durchgeführt werden kann, scheidet von vornherein aus?!

    • Rau
      26. März 2015 15:52

      Ok erster Satz nochmal, sorry... wie dieses Fly by Wire System zu Abstürzen geführt hat, weil die Maschine auch sinnvolles Eingreifen der Piloten nicht zuliess.

  21. Alfred E. Neumann
    26. März 2015 15:43

    Meine Befürchtung ist, da es sich dabei um einen Schläfer gehandelt haben könnte, der auf ein Kommando hin losschlug.

    Wenn sich das als wahr herausstellen sollte, brennt Deutschland. Und dann gute Nacht, Freunde!

    • Undine
      26. März 2015 15:57

      @Alfred E. Neumann

      Diese Möglichkeit hatte ich noch gar nicht ins Auge gefaßt! Weiß man von dem Piloten schon Näheres?

    • Cotopaxi
      26. März 2015 17:17

      Davon gehe ich nicht aus, denn er hätte sicher im letzten Augenblick noch irgendeinen Propheten gepriesen.
      Laut den Behörden hört man auf dem Stimmrekorder nur das Atmen des stummen Täters.
      Ich will annehmen, dass diese Auskunft richtig ist.

    • Rau
      26. März 2015 17:30

      Schläfer könnte durchaus wortwörtlich gemeint sein. Habe gerade über mehrere Fälle von kontaminierter Atemluft in den Kabinen von Germanwings Maschinen gelesen. Dieser technische Defekt ist bekannt, wird aber im aktuellen Fall nicht mal diskutiert

    • ;-)
      26. März 2015 17:43

      @ Rau

      Schlechte Luft im Cockpit erklärte nicht, warum die Tür von Innen verriegelt wurde.

    • Rau
      26. März 2015 19:57

      Hat auch Niki Lauda erklärt - der Pilot kann zwar raus aus dem Cockpit, aber seit 2001 kann die Tür zum Cockpit von aussen nicht mehr geöffnet werden, nur mehr von innen - das erklärt schon einiges ;)

  22. Politicus1
    26. März 2015 15:29

    "Der Copilot hat offensichtlich gezielt Selbstmord begangen" ...

    auch diese These kann unrichtig sein ...

    Habe nur ich mich gefragt, wieso M. Hollande schon Minuten nach Bekanntwerden des Absturzs einen terroristischen Zusmmenhang mit Sicherheit ausschließen konnte?

    Für mich sind noch zu viele Fragen offen.
    Z.B., warum hat der Pilot bei Verlassen des Cockpits nicht - wie es stets üblich, wenn nict sogar vorgeschrieben ist - eine Person der Flugbegleitung ins Cockpit geholt?





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