Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



FN 735: Putin und Nemzows Tod

Lesezeit: 0:30

Jetzt ist mitten in Moskau Boris Nemzow durch Schüsse auf offener Straße ermordet worden, der wohl prominenteste Kritiker Wladimir Putins und Unterstützer des europäischen Kurses der Ukraine.

Dass man die wahren Auftraggeber dieses Mordes nie finden wird, scheint auf Grund aller bisherigen Erfahrungen mit Russland klar. Unklar ist für mich nur eines: Wie werden die vielen Putin-Versteher am linken und rechten Rand jetzt argumentieren, um natürlich auch diesen Mord den Amerikanern (oder notfalls der EU) in die Schuhe zu schieben?

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoraw70
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2015 09:59

    Die Präferenzen unseres Blogbetreibers sind ja hinlänglich bekannt. Dass diese Präferenzen fallweise seine sonst sehr guten journalistischen Instinkte völlig überdecken können, sobald das Wort "Russland" fällt, leider auch. Dann kommt ein journalistischer Weichkäse heraus, wie dieser Beitrag.

    Könnte das ein von Putin persönlich bestellter Auftragsmord gewesen sein? Selbstverständlich. Der Mann ist bekanntermassen im Fall des Falles sowohl in der Wahl der Mittel brutal, als auch ein erklärter Feind des jetzt umgekommenen Oligarchen.

    Kann man daher vor dem Hintergrund der momentanen Gesamtlage (!) bereits automatisch schliessen, dass das tatsächlich so war?

    Nein, das kann man nicht. Ausser man ist ein ziemliches Dummi, oder man hat eine propagandistische Agenda gegen Russland. Oder beides.

    Noch einmal: klar kann auch Putin persönlich dahinter stecken. Aber angesichts dessen, dass der Ermordete eine - vornehm ausgedrückt - eher schillernde Figur mit gewissen Berührungspunkten zum Bereich der postsowjetischen organisierten Schwerstkriminalität war, könnten auch ganz andere Gründe dahinter gesteckt haben. Als Außenstehender tut man sich da sehr, sehr schwer, eine genaue Beurteilung zu treffen.

    Für Putin scheint ausserdem die Motivlage für eine demonstrative Liquidierung des Betreffenden eher schwach gewesen zu sein. Die Stimmung im Land ist derzeit trotz allem eher für Putin. Und so etwas wie dieser Mord macht nur Wellen, die er eigentlich nicht brauchen kann. Nemzow wieder einmal eine Zeitlang in einem Gefängnis verschwinden lassen? Das wäre nicht erstaunlich gewesen. Nemzow verschwindet in einem Gefängnis, und hat dort "leider" "zufällig" einen Herzinfarkt? Unter Umständen leider auch noch "Russia Today, Marke Putin".

    Aber das? Ihn in Sichtweite des Kreml auf offener Straße zersieben lassen? Das ist eigentlich zu primitiv, und nicht Putins Stil. Und damit sage ich nichts positives über ihn: siehe die Aktion mit dem radioaktiven Sushi vor ein paar Jahren. Auf so etwas kommt man nur, wenn man ein paar Schräubchen locker hat. Nur: das gestern Abend passt da halt nicht so ganz dazu.

    Es ist daher genauso plausibel, dass irgendwer ganz anderer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte: irgend eine alte Rechnung mit Nemzow begleichen, und gleichzeitig Putin Schwierigkeiten machen. Oder Nemzow war sonstwie mittlerweile entbehrlich. Und wurde von seinen "Freunden" auf diese Weise für den Kampf gegen Putin verwendet. Es ist ja schliesslich für einen guten Zweck, nicht?

    Solange man da nicht mehr weiss, sind Blogeinträge wie der heutige daher höchst entbehrlich. Da einseitig und wenig gescheit.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoreva maria
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2015 02:06

    Damit, dass der Mord in keiner Weise Putin nützt, sondern ausschließlich seinen Gegnern, die für Sonntag eine Großdemonstration, einen "Krisenmarsch" gegen Putin angemeldet haben, zu dem sie 100.000 Teilnehmer erwarten. Nach dem Mord dürfte es gelingen. Es wäre nicht die erste Provokation und "false flag operation". Bleibt zu hoffen, dass dieser brutale Mord untersucht und aufgeklärt wird - im Gegensatz zu den Morden der Kiewer Scharfschützen auf dem Majdan und dem Massaker von Odessa.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2015 02:23

    Es wäre genau so interessant, daß der angebliche Selbstmord Aliyevs in Wien aufgeklärt wird. Irgendwie kann ich den Selbstmord nicht recht glauben, und eine private Familienfehde genau so wenig. Daß seinerzeit die Lucona aufgeklärt wurde, ist auch eher eine Ausnahme geblieben, wie gerade hier in diesem Blog immer wieder hervorgehoben wurde.

    Und auch um den Tod von Kennedy und Lee Harvey Oswald ist noch vieles nicht aufgeklärt und zweifelhaft.

    Also bitte weder Vorverurteilungen noch einseitige Sachverhaltsdarstellungen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2015 06:03

    o.T.

    Die russische Justiz und die Regierung dürfte nicht so blauäugig sein, wie unsere Tschetschenen-Versteher:

    http://www.krone.at/Oesterreich/Asylwerber_praesentiert_sich_als_Top-Terrorist-In_IS-Video_-Story-441290

    "Brave und arbeitsame Zuwanderer", von denen wertkonservative Kreise träumen, sehen anders aus.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2015 10:05

    Da A.U. bereits weiß, dass "man die wahren Auftraggeber dieses Mordes nie finden wird", ist das der beste Beweis für die Schuld Putins. Genauso wie die Nicht-Aufklärung des MH17-Abschusses ganz klar auf Putin als Täter weist.

    Putin - der vielfache Mörder bzw. Auftraggeber von Morden!

    Die Gesetze der Logik werden halt immer weiter entwickelt. Besonders A.U. macht sich hier sehr verdient. Und Aristoteles verliert seinen Glanz.

    Dümmliche Zurufe aus Tulbing dürfen natürlich nicht fehlen!

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2015 09:02

    Lieber Herr Unterberger.
    Sparen Sie sich am Wettlauf um die schönste Verschwörungstheorie teilzunehmen!
    Sparen Sie sich einfach Kommentare zu Themen, wo man einfach noch nichts wissen kann!
    Man kann solche Themen aufbringen und eine Vermutung äußern, berechtigte Fragen stellen, Widersprüche erwähnen, aber keinesfalls schon alles 'wissen'.

    Sonst sind wir bei den Jubelmeldungen zur 'Netzfreiheit', die uns momentan überall entgegen leuchten. Leider weiß keiner bisher was eigentlich beschlossen wurde. Warum stellt dann die Lügenpresse auf Jubel um?

    Abgesehen davon hat die russische Justiz und Polizei in den letzten Jahren durchaus gut gearbeitet, nur passen vielen von uns die Ergebnisse nicht, weil hier halt zwei Rechtskulturen aufeinander treffen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2015 16:29

    Was soll "der Europäische Weg" in der Ukraine sein? Europa hat keinen eigenständigen Plan, der müsste nämlich ganz anders aussehen, als die derzeitige Politik.
    Was ein ehemaliger Angehöriger der Jelzin Administration darunter versteht scheint ja klar zu sein. Mit dieser Ära hat Putin sauber abgeschlossen, sehr zum Missfallen all jener, die am Ruin der Sowjetunion prächtig verdient haben.

    Wie "Putinversteher" und "Rechts"- und "Linksradikale" in dieser Sache argumentieren, nun, das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Fest steht nur, wie Vertreter des derzeitigen "europäischen Weges" jene, die leise Zweifel an allzu offensichtlichen Putin dämonisierenden Verschwörungstheorien anmelden, quasi als "Irre" abkanzeln, ganz nach Art dieser FN.

    Wer derart vorschnell Zweifel ausräumt, der hat einiges zu vertuschen, ganz nach Mark Twain: "Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht."

    Wenn die Aufklärung in dieser Sache sich ebenso hinzieht, wird es noch lange dauern, bis man sich über diesen Fall ein Bild machen kann.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2015 10:30

    Falls Putin einen Kritiker beseitigen hätte wollen, dann hätte es diskretere Mittel gegeben. Unter dem Gesichtspunkt Cui bono? "nützt" dieser Mord dem Kreml überhaupt nicht.

    Mich würde nur interessieren, WER eigentlich die vielgerühmte Opposition in Rußland bildet. Oft bekommt man in ORF und Schundzeitungen den Eindruck, die Opposition wäre so eine Art von Gebetskreisen, ganz friedliche und ehrbare Leute, selbstverständlich ohne finanzielle Interessen, die von einem wildgewordenen Diktator grundlos verfolgt werden.

    Vielleicht werden wir auf diesem Blog einmal aussagekräftige Information bekommen?


alle Kommentare

  1. BHBlog (kein Partner)
    08. März 2015 19:05

    "Unklar ist für mich nur eines: Wie werden die vielen Putin-Versteher am linken und rechten Rand jetzt argumentieren, um natürlich auch diesen Mord den Amerikanern (oder notfalls der EU) in die Schuhe zu schieben?"

    Obwohl wahrscheinlich eh nicht mehr lesen werden, ich als "Putin-Versteher am linken und rechten Rand" antworte mal:
    Es ist nicht notwendig den Auftragsmord den USA, EU oder sonst einem Staat in die Schuhe zu schieben. Nicht jeder "Putin-Versteher am linken und rechten Rand" hat sein Gehirn verstaatlichen lassen wie leider manche Austro-Journalisten. Lernen Sie endlich, dass nicht jeder pro-russische Österreicher ähnlich der SPÖ-ÖVP-Parteisoldaten keine eigene Meinung hat!!

  2. CIA-Nazi (kein Partner)
    08. März 2015 17:46

    "Dass man die wahren Auftraggeber dieses Mordes nie finden wird, scheint auf Grund aller bisherigen Erfahrungen mit Russland klar."

    Der Mordfall Nemzow ist bald aufgeklärt und Unterberger hat sich wieder einmal als US-Kriegshetzer der übelsten Sorte erwiesen:

    http://www.focus.de/politik/ausland/nach-festnahme-verdaechtiger-gesteht-beteiligung-am-nemzow-mord_id_4529298.html

  3. Erich Bauer
    05. März 2015 14:54

    GUTMENSCHEN-OPER
    Hebdo längst ein kalter Fisch,
    Nemzow liegt jetzt frisch am Tisch…

    Ich vermisse bei dieser Vorstellung feierliche Gewänder bei den Predigern von der Kanzel. Ich denke da an Talare, Ornate, Soutanen… eben in irgendeiner Weise Messgewänder.

    http://www.rtdeutsch.com/13597/inland/live-bundestag-diskutiert-konsequenzen-des-nemzow-mords/

    Eindringlich bis salbungsvoll, bis „unmissverständlich“, wird „lückenlose“ Aufklärung und Transparenz in diesem Mordfall den Ermittlungsbehörden „angeordnet“… Schon blöd natürlich, dass da kein Personalausweis in der Nähe des Tatortes herumlag…

    Übrigens, war da nicht noch was? MH17? Möglicherweise ist das aber eh schon aufgeklärt. Die „Transparenz“ fehlt halt noch.

  4. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      04. März 2015 17:15

      Leider kein Link, da nur als mail eingegangen.

      Suspects named in Nemtsov’s murder
      Dudayev Battalion militants suspected in Nemtsov murder

      Translated from Russian by J.Hawk

      VT, March 3, 2015 – The Nemtsov murder investigation has focused on the theory that the crime was organized by a Chechen militant commander Adam Osmayev, of the Dzhokhar Dudayev battalion, who also was named in the case concerning the attempt to assassinate Vladimir Putin.

      Investigators are allowing for the possibility that the militants, who fought against DPR and LPR, operated at the behest of Ukrainian secret services, since the murder of the opposition leader would have discredited the Russian leadership and destabilize the political situation.

      A law enforcement source had told the media that the investigating group has evidence that Ukrainian secret services played a role in Nemtsov’s murder. On the day of the murder the Investigative Committee spokesperson Vladimir Markin announced that the investigators are studying the possibility the murder was intended to destabilize the political situation in the country.
      “The murder could have been used as a provocation to destabilize the situation, with Nemtsov becoming a sort of a sacrificial lamb for those who are not overly choosy in their political methods,” Markin told Izvestiya.

      The investigators are also working on other versions: political, extremist, business, and personal. However, judging by the quality of preparation and implementation, it was done by professionals.

      The Izvestiya source said that the killer shot Nemtsov only a few tens of meters from the Kremlin, and it since became known that the murder took place in a spot not cov-ered by a surveillance camera. Moreover, they chose a time during which there are no traffic jams, but there is still heavy traffic in the center which allowed the killers’ car to become lost among other vehicles.

      The information that Ukraine’s special services ordered the murder is being verified. The bandits may have performed a mission assigned by Ukrainian secret services, but also avenged the death of their former leader Isa Munaev. He was killed on February 1 during the battle for Debaltsevo, after which the battalion’s command was taken over by Adam Osmayev.

      The so-called Dzhokhar Dudayev international peacekeeping battalion is fighting on Ukraine’s side, and was formed by Munaev in March 2014. Munaev fought in the first Chechen campaign against Russian forces, and after 1999 he declared himself the commander of the South-Western sector and participated in organizing acts of terrorism.

      Munaev fled Chechnya in 2006 for Denmark, where he received asylum. He founded the movement “Free Caucaus” which, according to secret services, financed terrorists. When in 2014 the Ukrainian government launched the ATO against LPR and DPR, Munaev went to Ukraine and declared the formation of his battalion. Russian sources indicate that he was personally invited Igor Kolomoisky, who financed the battalion. The battalion’s core were Chechen immigrants in Denmark, and citizens of other countries who belonged to terrorist organizations.

      Isa Munaev was one of the individuals, along with the commanders of Azov and Dnepr, who supported terrorism on Russia’s soil and who were ordered delivered to Chechnya by Ramzan Kadyrov.

      Russian services are trying to establish how many people participated in the prepara-tion and implementation of Nemtsov’s murder. It cannot be ruled out that, in addition to killers and spotters, there were also “controllers” in Moscow who observed the murder’s aftermath and political effect. One of them may have been the Ukrainian deputy Aleksey Goncharenko. Experts who were questioned by Izvestiya believe the theory of foreign secret service involvement to have merit.

    • Erich Bauer
  5. Gennadi (kein Partner)
    04. März 2015 00:42

    A.U. machte einen Fehler.
    Russische Themen kann man nicht diskutieren, sofort machen sich die Werber des sowjetischen Diktators Putin breit.

    • MH-0817 (kein Partner)
      04. März 2015 01:00

      Eine "sowjetische Diktatur" gibt es nur in Brüssel.

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      04. März 2015 01:08

      "A.U. machte einen Fehler."

      AU machte unzählige Fehler und ist (wie jeder Journalist) gescheitert.
      Einer seiner Fehler lautet: Unterberger ist geschichtsvergessen! Er setzt dort fort, wo 1945 aufgehört wurde.

  6. WTC VII (kein Partner)
    03. März 2015 23:58

    Der Falke Unterberger ist ganz auf US-Linie und will Europa nach 1945 wieder einmal in Schutt und Asche sehen. Allerdings hat die Vorstellung, dass Berlin, London, Paris etc. nichts als atomare Aschewolken am Himmel sind, etwas für sich. Also: Nieder mit dem verfluchten EU-Europa!

  7. Normalsterblicher
    03. März 2015 23:31

    Die Stimme des Verstandes ist leise, aber ich werde in aufrichtiger Bewunderung der jeweiligen Verfasser dazu beitragen, dass sie lauter wird. Nachfolgend daher die Herausstellung eines herausragenden Beitrages von Riese35 in einem Nebenstrang dieser Webseite*) über einen Wahnzustand dieser Zeit:

    Ich habe einen Ausgleich der Interessen und damit verbunden das Verstehen seines Gegenübers, gleich ob Gleichgesinnte oder Gegner, immer gerade als zentraleuropäische Tradition gesehen. Darauf beruht eigentlich unser Gemeinwesen seit Jahrhunderten. Es war ein wesentliches Kennzeichen des Hl. Röm. Reiches.

    Jemanden verstehen zu wollen oder zu verstehen, bedeutet noch nicht, daß man alle seine Ansichten teilt. Das war bis jetzt immer Bestandteil unserer Zivilisation.

    Wenn nun "jemanden verstehen" in erniedrigender, verächtlicher Weise im Kontext von "Putinversteher" gebraucht wird, dann sehe ich darin einen Bruch mit unserer Kultur, Tradition und Zivilisation.

    Die Zelebration des Nicht-Verstehen-Wollens ist eigentlich erst eine relativ neue Erscheinung, die von den USA ihren Ausgang genommen hat: Die Ausbreitung des IS haben wir nur diesen Wurzeln zu verdanken: US-amerikanischer, protestantischer Gerechtigkeitsfanatismus und Missionierungswahn gepaart mit Naivität und Unverständnis für andere Kulturen, der in den betroffenen Ländern (Irak, Ägypten, Syrien, Libyen, ...) ein paar westlich kultivierte Auständische zur Zerschlagung aller bestehenden Strukturen angestachelt und gefördert hat, ohne eine realistische Exit-Strategie und Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Grundlage war ein ebenso simplifiziertes Schwarz-Weiß-Denken in der Form "Übergang zur Demokratie, und damit sind alle Probleme gelöst", wie es bei Karl Marx der "Übergang zur klassenlosen Gesellschaft" war, der ein einfaches, universelles Lösungskonzept angeboten hat.

    Während die USA jetzt in Phase 2 darauf nur mehr eine militärische Antwort mit alles Niederbomben haben (aus sicherer Distanz, um sich nicht dem Kampf stellen zu müssen), geht der IS viel geschickter vor, der bestehende Strukturen nach alten Vorbildern in ihr Gemeinwesen integriert. Gerade erst vor wenigen Tagen konnte man ja vernehmen, daß die USA gemeinsam mit der Türkei die syrischen, Allahu-Akbar rufenden Aufständischen massiv unterstützen wollen. Auch die Gründung der Taliban wurde von den USA betrieben.

    Übersehen wir eines nicht: Rußland ist im Gegensatz zu den USA ein altes Kulturland. Es gibt dort eine hoch gebildete Schicht. Sie sprechen viele Sprachen, und zwar gerade in Diplomatenkreisen und sind nicht wie viele US-Diplomaten auf Übersetzer angewiesen. Man braucht sich nur einmal anschauen, welch besorgniserregender Mangel in den USA an arabisch sprechenden Personen besteht. Die Russen können sich in andere Kulturen hineindenken, können gut zuhören, haben ein umfassendes Verständnis unserer und anderer Kulturen und damit eine um Größenordnungen realistischere Einschätzung der Lage als die USA.

    Wer also jemanden, der andere verstehen möchte, in verächtlicher Weise abqualifiziert, qualifiziert sich nur selbst ab.


    -------------------
    *) Quelle:
    http://www.andreas-unterberger.at/2015/02/fn-735-putin-und-nemzows-tod#comment-357344

  8. CIA-Journaille (kein Partner)
    03. März 2015 18:58

    Wie sagte Ficktoria Nuland so schön?
    "Fuck the AU".

    • Rothchild (kein Partner)
      03. März 2015 22:40

      Die Nazi-Außenpolitik der USA beweist, dass die USA unbedingt den 3. Weltkrieg wollen.

      Da das Leben der Menschen im Westen von Sinnlosigkeit geprägt ist, darf man sich schon auf die Auslöschung Europas freuen! In Europa werden die dazu erforderlichen Waffen konzentriert und die Weltkriegs-Propaganda funktioniert ebenso einwandfrei.

  9. Erich Bauer
    03. März 2015 14:14

    …Und ebenfalls nicht ausschließen wollen die (VORSICHT: RUSSISCHEN!) Behörden von vorneherein "kommerzielle Gründe", resultierend aus undurchsichtigen Geschäften. Immerhin ist Nemzow Anfang der 1990er Jahren unter Präsident Boris Jelzin in den Zeiten des "Raubtierkapitalismus", der totalen Privatisierung von Staatseigentümern zu Amt, Würden und Vermögen gekommen. Als Vizepremier war er mitverantwortlich für die Ausplünderung des Staates durch die aufkommenden Oligarchen.

  10. monofavoriten (kein Partner)
  11. peter789 (kein Partner)
    03. März 2015 10:19

    Übrigens, zum Thema "LÜGENPRESSE" ein Interview mit Peter Scholl-Latour:

    "Ich sage das jetzt ganz bewusst ..., man redet ja immer von einer russischen Beeinflussung der Medien oder der Journalisten. Ich habe davon noch gar nichts bemerkt. Von amerikanischer Seite, auch von israelischer Seite sehen wir das sehr intensiv. Da gibt es regelrechte Desinformationszentralen... Und ich sage es überall, die sind mindestens so gefährlich wie die Machenschaften der NSA. Von der, wenn man wirklich informiert war und keine Illusionen hatte, jedermann wissen konnte."

    https://propagandaschau.wordpress.com/2014/07/05/peter-scholl-latour-uber-russische-und-westliche-propaganda/uber-russis

  12. peter789 (kein Partner)
    03. März 2015 10:15

    Keiner behauptet, dass Putin ein lupenreiner Demokrat ist.
    UNd dass in Russland sogar im normalen Straßenverkehr mit Pistolen herumgefuchtelt wird und man sein Leben riskiert, wenn man den "Falschen" schneidet, ist auch bekannt.

    Trotzdem, von zwei Übeln sollte man immer das geringere wählen. Unter Gorbatschow und Jelzin war Russland in einem erbärmlichen Zustand. Da ist Putin trotz allem die bessere Alternative.

  13. Anna Schicksegruber (kein Partner)
    03. März 2015 08:15

    Unterberger hat recht: Ein Genozid am russischen Untermenschen würde der Wall Street den Zugang zu den gigantischen Rohstoffvorkommen ermöglichen!
    Auf nach Stalingrad 2.0!

  14. Knut (kein Partner)
    03. März 2015 07:29

    Die US-freundliche/Russland-feindliche Berichterstattung hier ist ja unter den Lesern allseits bekannt, wie man an den Kommentaren lesen kann.

    In seinen anderen Kommentaren, die nicht Russland/USA betreffen, beweist der A.U. durchaus Sachverstand und Scharfsinn.

    Warum dieser Scharfsinn bei solchen Themen hier wie auf Kommando abgeschaltet ist, lässt verschiedene Verdachtsmomente aufkommen, die allesamt nicht gerade Freude aufkommen lassen.

    • F.V. (kein Partner)
      03. März 2015 08:47

      Spätestens seit der Aufklärung, als der Mensch angeblich seine selbstverschuldete Unmündigkeit verlor und mit dem Gebrauch der Vernunft zu denken begann, gilt:

      Sachverhalte sind rational mit Vernunft zu beurteilen. Dies ist auch keine Option, die man fallweise nicht beachten müßte, sondern wir sind gezwungen so und nur so ALLEN irdischen Ereignissen gegenüber zu treten.

      Wenn also Unterberger im Fall Russlands/Putins völlig irrational, vernunftwidrig „urteilt“, Fakten außer Acht läßt, willkürliche Meinung statt deren setzt, urteilt er eben nicht, sondern verzapft ideologisch eingefärbte Propaganda. Da dies so offensichtlich ist, kann man das Sprichwort sinngemäß anwenden: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“

      Man darf also annehmen, daß Unterberger in anderen Fällen ebenso irrational und ohne Vernunft an die Fälle herangeht, wie hier. Die gegenteilige Vermutung ist durch nichts begründet.

      Der einzige Grund hier noch zu verweilen: die von ihm und z. T. anderen „aufgelegten Elfmeter“ verlangen danach „verwandelt zu werden“. Und hin und wieder ein kluger Gastbeitrag.

    • Erich Bauer
      03. März 2015 09:11

      Wenn FAKTEN zu Feindbildern werden...

  15. N.SA (kein Partner)
    02. März 2015 20:52

    Wenn man schon Oppositionelle abknallen will, warum nicht die Rothschild-Agenten Chodorkowski und den Spielaffen:

    http://die-rote-pille.blogspot.co.at/2012/06/russland-putin-kritiker-kasparow-wird.html

  16. Sorosch (kein Partner)
    02. März 2015 20:35

    Tod der Ukraine!

  17. Segestes (kein Partner)
    02. März 2015 18:23

    Wer wissen möchte, welche Bereicherung Russland für Europa darstellt, der soll sich einmal mit routinierten Bordellbesuchern unterhalten :)

  18. Segestes (kein Partner)
    02. März 2015 18:19

    Herr Unterberger, der schlichte ideologische und emotionale Unterbau der Putin-Adoranten lässt sich mit wenigen Worten zusammenfassen: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

    • Rau
      02. März 2015 20:08

      Bordelladorant?

    • Segestes (kein Partner)
      02. März 2015 20:32

      Wenn du schon lustig sein möchtest, dann nimm dir bitte an unseren russischen Freunden ein Beispiel:

      https://www.youtube.com/user/MeanwhileInRUSSlA/videos

    • Pumuckl
      02. März 2015 22:10

      Manche Tagebuchpartner waren, wie auch ich, als Kind Zeitzeuge von Wahn, Elend und Verbrechen des WK II. Mein Vater wurde von einem russischen Kriegshelden im Kampf getötet.

      Da muß man von Angst und Sorge erfüllt sein, wenn wieder einmal, der sich sowohl moralisch als auch technisch, ach so überlegen fühlende " WESTEN " glaubt Rußland seine Vorstellungen von Ordnung aufzwingen zu müssen.

      Ist es nicht ziemlich überheblich, solcherart besorgte Menschen spöttisch als PUTIN - ANBETER* zu bezeichnen ?

      Die Engländer ließen Schulabbrecher Hitler vorübergehend die Illusion, sie wären wie die Deutschen als " HERRENVOLK " bereit, die Weltherrschaft zu teilen, indem sie Deutschland diese Rolle im nördlichen Eurasien überließen.

      Inzwischen haben die Engländer ihre Rolle als Herrenvolk in der Weltgeschichte ausgespielt und Deutschland hat Hitlers Wahn von einer HERRENRASSE, welcher die Deutschen angehören, mit vielen Millionen Toten und riesigen Gebietsverlusten bitter gebüßt ! ! !

      SOLL DAS DEUTSCHE VOLK UND MIT IHM EINE REIHE ANDERER VÖLKER, ENDGÜLTIG AUS DER GESCHICHTE VERSCHWINDEN, WEIL EIN ANDERES HERRENVOLK ** DEN ANSPRUCH ERHEBT EURASIEN SEINE VORSTELLUNG VON ORDNUNG AUFZUZWINGEN ? ? ?

      * Adorant = Anbeter

      ** Die Bewohner der USA bezeichnen sich ja nicht als Volk, sondern als Nation.
      Also, wer will kann da Nation oder einen anderen Terminus einsetzen.

    • Erich Bauer
      03. März 2015 09:24

      Scheinfreier? Und Kodombenützungsüberwachungsorgan?

    • Pumuckl
      03. März 2015 09:34

      @ Erich Bauer 09:24

      Meinen Sie da mich? Bitte um Aufklärung, kenne mich überhaupt nicht aus!

    • F.V. (kein Partner)
      03. März 2015 09:40

      Segestes plappert zwar im Zusammenhang mit Rußland/Putin die Unterberger-Propaganda nach, aber ein blindes Huhn findet auch manchmal ein Korn.

      Wenn jemand schon Putin/Rußland nicht mag, so sollte er sich wenigstens der strategischen Einsicht nicht verschlissen, daß der Feind meines Feindes mein Verbündeter sein kann.

      Hier hat er also ganz recht.

    • Erich Bauer
      03. März 2015 10:32

      Das g'hört zu den passionierten Bordellbesuchern. G'hört @Pumuckl auch dazu? (LOL)

  19. Diaboli Advocatus
    02. März 2015 17:49

    https://www.youtube.com/watch?v=PaX9sLsrMA4#t=688
    Sprache als Waffe - Lügenpresse gegen Verschwörungstheoretiker - Rico Albrecht, Wissensmanufaktur (14 min.)

    https://www.youtube.com/watch?v=AEcJzVT50Do#t=24
    Christoph Ho?rstel zur Kriegsgefahr 28. Februar2015

  20. Neppomuck (kein Partner)
    02. März 2015 16:19

    Auf österreichische Verhältnisse umgelegt, hätte wohl die erste "Diagnose" des Todes von B. Nemzov so ausgesehen:
    "4 Kugeln im Rücken, was für ein entsetzlicher Selbstmord".

  21. Erich Bauer
    02. März 2015 14:03

    Mhm... also der linke und rechte Rand... "Da zittern die morschen Knochen!"

    Wie gut, dass es da die 5. Kolonne der Rot/Schwarz/Grünen wertkonservativen und Fauteuil-Sozen-Spießbürger gegen PEGIDA, LEGIDA, Mahnwachen u.v.m. gibt.

    Der „Antifaschismus“ (Antifa) der Strasse hat sich tendenziell mit der Staatsmacht (SPÖVPGRÜN) verbündet und genau dadurch kriecht so ein totalitäres Potential aus dem noch feuchten Born. Übrigens. Die Lügenpresse, mit ihren willigen Helfern und einer großen Herde nützlicher Idioten, ist auch hier „mit von der Partie“!

    Es wird euch nix nützen... We shall overcome.

    • Mausi (kein Partner)
      02. März 2015 18:10

      Erich Bauer
      **************
      "Der „Antifaschismus“ (Antifa) der Strasse hat sich tendenziell mit der Staatsmacht (SPÖVPGRÜN) verbündet "

      Immer dieselbe Ideologie - heute heißt sie Antifa, ISIS gestern NAZI's, Alkaida, Taliban etc. und morgen .... mal sehen ...
      Die Geschichte wiederholt sich ..... früher war es das röm. Reich, das 3. Reich - ja und heute - hmm das 4. Reich namens EU!!
      Aber immer von denselben Mächten finanziert und aufgebaut!!

  22. MH-0817 (kein Partner)
    02. März 2015 13:49

    Sowohl die verrottete Ukraine als auch der ebenso verrottete Blog müssen entnazifiziert werden.

    • Segestes (kein Partner)
      02. März 2015 18:29

      Vermutlich geben sich beim Oberentnazifizierer Vlad Putin deshalb die europäischen Rechtsaußen-Politiker, von Le Pen abwärts, die Türklinke in die Hand. Sie wollen den Ex-KGBler um die Vergebung ihrer politischen Sünden bitten.

  23. Erich Bauer
    02. März 2015 13:17

    Ein, sogar vom ORF als schillernd bezeichneter "Geschäftsmann" wurde ausgeknipst... Möglicherweise hat er seine Schulden nicht bedient. Und die Urkas aus Kiew hatten ihm statt der lebensrettenden Kohle lediglich diese junge, adrette, weibliche Person angedeihen lassen... Chicks for Nothing.

  24. LeoXI (kein Partner)
    02. März 2015 12:30

    Cui bono? Mir fällt dazu nur eine Großmacht ein, deren massiven wirtschaftlichen Interessen es enorm gelegen kommt, wenn ein nicht nur landesintern, sondern insbesondere international unter Druck befindlicher Putin in der Ukraine nur noch zu schaumgebremstem Handeln in der Lage ist .......

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. März 2015 12:50

      LeoX!,

      die Frage cui bono is berechtigt, aber gerade in Russland ist die nicht so leicht zu beantworten.
      Der Kreml hat von diesem Mord nicht viel, außer vielleicht weitere Probleme.
      Was dieser Morde einer anderen Regierung bringen soll, nicht jeder vermeintliche Märtyrer läßt sich auch propagandistisch verwerten, bleibt abzuwarten.
      Was mich erstaunt ist, daß die russischen Behörden aktiv Überwachungsbilder von der Tat veröffentlicht haben, das wäre unüblich, wenn die selbst dahinter stecken.
      Und gerade in Russland, ich habe dort seit vielen Jahren ein Büro und kenne das Land ganz gut, ist manchmal ein Mord einfach nur ein Mord.
      Da reicht es bisweilen schon, wenn das spätere Opfer in einem Lokal die weibliche Begleitung eines Mafiosis "falsch" angesehen hat und diesen dazu bewegt auszurasten.
      Ein Menschenleben zu beenden kostet gerade in Moskau nicht sehr viel.
      Es wäre daher ganz gut abzuwarten, wie sich das Schauspiel weiterentwickelt.
      Vom Mörder und ggf. dessen Auftraggeber abgesehen, dürfte aktuell wohl kaum jemand wissen, was wirklich dahinter steckt.
      Aber natürlich ist das für ein Mitglied der "CIA Dreifaltigkeit in der Presse", also Choherr, Schulmeister und Unterberger, wie man die früher bisweilen genannt hat, ein gefundenes fressen, das Aufzunehmen schon ein paar Euro Zeilenhonorar aus der Boltzmanngasse bringt.

  25. fewe (kein Partner)
    02. März 2015 12:28

    Ich halte Putin nicht für so blöd, dass er das auf diese Art erledigen hätte lassen. Evtl. findet man noch einen Personalausweis von ihm neben der Leiche. Die Handschrift jener Leute dürfte das eher sein.

    Wenn den Putin loswerden hätte wollen, wäre er einfach verstorben oder verunfallt.

    Es ist also vielleicht etwas schlicht, diesen Unfug zu glauben.

  26. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    02. März 2015 11:47

    Unterberger ist ein transatlantischer Verschwörungstheoretiker.
    Sein Blog ist Handreichung zur faschistischen Volksverblödung.

  27. Tik Tak (kein Partner)
    02. März 2015 11:05

    Unterberger, wie wäre es, wenn Sie einmal versuchen würden ein echter und guter Journalist zu agieren, anstelle sich in Beschimpfungen Ihrer Leser "Putin Versteher" zu ergehen.
    Nicht etwa, daß man sich von Ihnen irgendein Niveau über dem von "heute" oder "News" erwarten würde, aber Ihre peinliche Lohnschreiberei für US Interessen sagt mehr über Sie aus als Sie sich vorstellen können.
    Schon die Nazis und die Kommunisten hatten außer Feindbildpropaganda nichts zu bieten.
    Aber das zu verstehen müßten Sie Bildung besitzen.

  28. Aron Sperber (kein Partner)
    02. März 2015 10:53

    Dieser weitere Mord wird jedoch auch westliche Putinsversteher nicht davon abhalten, Putin weiterhin zu verstehen.

    Nach westlichen Maßstäben ist ein Mord an einem kleinen Oppositionellen tatsächlich nutzlos und wäre sogar kontraproduktiv:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/03/01/warum-putin-weitermorden-muss/

    Die westlichen Putinversteher übersehen, dass dies zwar für unsere westlichen Demokratien gilt, wo tatsächlich so gut wie nie Oppositionelle ermordet werden, Putin sich selbst jedoch eben nicht als westlichen Demokraten versteht.

    • Rothchild (kein Partner)
      02. März 2015 11:42

      Mein sie die "westlichen Demokraten", die im Irak (durch die Tötung von Millionen) die Demokratie hergestellt haben oder doch eher die in Libyen - oder die Troika-Demokratie in Griechenland, wo es nicht einmal mehr ein Gesundheitswesen gibt, aber dafür 70% Jugendarbeitslosigkeit?

    • Fliegende Holländer (kein Partner)
      02. März 2015 11:54

      Herr Spermer, gerade die Ukraine ist der Beweis dafür, dass der Faschismus stets zionistische Wurzeln hat.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. März 2015 12:34

      Aron Sperber,

      im Verständnis und nur im Verständnis liegt die Möglichkeit ein Problem zu lösen.
      Wer sich dem Verständnis verweigert ist gezwungen blindlings zu agieren und das kann nur im Zufall zu einer Lösung führen.
      Im Regelfall vergrößert bzw. schafft das Probleme.

      Das aber meinen Sie wohl nicht, wenn Sie, wie auch der Unterberger, gegen sog. "Putin-Versteher" hetzen und sich damit in keiner Weise von so verblendeten "Meinungsbildnern" wie einer Brickner oder einem Misik unterscheiden.
      Die, wie auch der Unterberger, haben nur ihre Feindbilder die sie blindlings mit Haß verfolgen.

      Dümmer geht es nicht.

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2015 12:34

      Westliche Demokraten sind doch die schlimmsten Lügner, Kriegsverbrecher, Mörderbanden. Allen voran die USA. Die EU hat sich auch Lorbeeren insbesonders bei der Vernichtung Libyens - selbstverständlich eine Friedensmission - geholt. Dagegen ist ja Putin ein Jungscharführer.

  29. Mausi (kein Partner)
    02. März 2015 10:43

    Hammerhart! Der absolut präziseste Bericht, den es über den Ukraine-Konflikt und dem Verhältnis D-EU-RU-Usa gibt. Hervorragend! „like“-Emoticon
    Me, Myself and Medien #5 - Schicksalstage in der deutschen Presse - auf wen hört Jauch noch?
    https://www.youtube.com/watch?v=yYqybfSwTxc&app=desktop

    • F.V. (kein Partner)
      02. März 2015 11:42

      Sg. Herr Schrems,

      Sie fragen wer denn die Opposition sei. - Nun, sehen Sie sich den von mir angegebenen Link ein paar Beiträge tiefer an, dann wissen Sie es.

      Politisch: ein Nullum,

      als 5. Kolonne ein Brückenkopf der US-Dienste.

      Freilich, das hat man in Moskau auch erkannt und die NGOs etc. etwas mehr unter Aufsicht gestellt. - Wäre auch bei uns eine hygienische Notwendigkeit, dieses Pack hinauszuwerfen oder ihnen den Geldhahn zuzudrehen.

    • Normalsterblicher
      02. März 2015 23:12

      @Mausi-Pausi:

      Leider mit derart unglaublichen Geschichten über die US-Angebote für den Erwerb russischer Förderlizenzen (unter Jelzin) garniert, dass es dem Journalisten wohl angestanden wäre, irgendwo Quellenmaterial dazu zu hinterlegen.

      Denn das glauben _so_ (nämlich ohne weiteres) nur schlichte Gemüter, zu denen auch solche gehören, die es ganz einfach glauben wollen.

    • Mausi (kein Partner)
      03. März 2015 11:29

      Normalsterblicher

      Meinen sie solche Quellen wie von unseren Hofberichterstattern???

      Ich finde, jeder Mensch sollte selbstständig nach Quellen suchen (das muss einem die Wahrheit wert sein). Die Wahrheit wird einem nicht auf dem Silbertablett serviert. Da muss man schon mal auch seinen Verstand einschalten. Noch besser .... auf sein eigenes Gefühl (Bauchgefühl) hören. Auf sein eigenes Bauchgefühl hören ist die einzige Alternative, die ist nicht käuflich (zum. bei Menschen mit Gewissen).
      Wer kann mir garantieren, dass unsere gesamten Medien nicht einer höheren Macht folgen - weil alle Großkopferten gekauft sind? Nee ich verlasse mich auf mich selbst. Selbstverantwortung übernehmen ....

    • Normalsterblicher
      03. März 2015 22:22

      @ Mausi-Pausi:

      Ich meine, dass die vom Journalisten ("kenFM") dargebotene Geschichte über den projektierten Vertrag über Förderlizenzen ein derart unglaublich mieses US-Angebot der russischen Seite gegenüber, die ja nicht nur aus dem besoffenen Jelzin bestand, zum Inhalt hat, dass sie eher einem Bauernschwank ähnelt als einer seriösen Reportage.

      Ich meine, dass ein seriöser Journalist sich dessen hätte gewahr sein müssen, und habe im Übrigen den Verdacht, der Journalist hat damit nicht Reportage geleistet, sondern wertende Kommentare vom Hörensagen einfließen lassen (- ist ja wohl einfacher als echte Recherchearbeit).

      Zu einer seriösen Berichterstattung gehören in solchen, kaum glaubbaren Fällen mehr Details, tut mir leid!!!

      Genau das war mit "Quellenmaterial" gemeint.

    • Rau
      04. März 2015 09:13

      Das ist die Geschichte mit dem PSA (production sharing agreement) unter Jelzin - na klar waren da nicht nur Jelzin, sondern einige von der Sorte, von denen jetzt einer erschossen wurde.

    • Normalsterblicher
      05. März 2015 10:54

      @ Rau:

      Danke für den Hinweis!

      Bin daraufhin auf eine Propagandasendung der anderen Seite, der Pravda, gestoßen:

      https://videogold.de/was-ist-das-psa-gesetz-von-herrenmenschen-und-solche-die-es-werden-wollen-2/

      Motto: Putin, der Volksbefreier - nun ja ... Allerdings glaube ich nicht, dass alles erlogen ist.

      Nur:
      Royal Dutch Shell ist halt eine niederländische Gesellschaft und keine britische. Außerdem hat es der Cutter verabsäumt, die Aussage eines befragten Experten herauszuschneiden, dass Russland _doch_ so an die 20 Cent pro Liter geförderten Öls erhalten hat: ein Widerspruch zur durchgängigen "Message" dieses Videos, dass Russland unter dem PSA NICHTS erhalten hat ...

    • Normalsterblicher
      05. März 2015 12:23

      Ich korrigiere:

      "vorher [= unter dem PSA] haben wir [=Russland] von jedem Erdöldollar weniger als 20 Cent bekommen"

      - laut Aussage des Experten in dem verlinkten Video ungefähr ab 03:28 !!

    • Rau
      05. März 2015 13:44

      Es gibt eine längere Arte - Dokumentation auch dazu, die ist etwas ausführlicher. Da werden auch die Umweltschäden gezeigt, die dieses PSA hinterlassen hat. Russland war damals hoffnungslos überschuldet - eventuelle Erträge dürften wohl sofort in den Schuldendienst geflossen sein.

      Aber, das Russland unter Jelzin schwer darbte, konnte man auch aus allen Informationssendungen entnehmen. Was ich noch in Erinnerung habe ist das Bild eines Mc Donalds in Moskau, dessen Produkte für das normale Volk unerschwinglich waren.

      Philanthropen waren da keine am Werk, soviel kann man sicher sagen. Ob Putin einer ist, will ich ja auch nicht behaupten, aber massenhaft Urlauber aus Russland in unseren Schiorten, wie weiter oben schon erwähnt, gibt es erst seit er regiert. Irgendetwas macht er zumindest anders als Jelzin und eckt damit schwer an!

  30. Wolfram Schrems (kein Partner)
    02. März 2015 10:30

    Falls Putin einen Kritiker beseitigen hätte wollen, dann hätte es diskretere Mittel gegeben. Unter dem Gesichtspunkt Cui bono? "nützt" dieser Mord dem Kreml überhaupt nicht.

    Mich würde nur interessieren, WER eigentlich die vielgerühmte Opposition in Rußland bildet. Oft bekommt man in ORF und Schundzeitungen den Eindruck, die Opposition wäre so eine Art von Gebetskreisen, ganz friedliche und ehrbare Leute, selbstverständlich ohne finanzielle Interessen, die von einem wildgewordenen Diktator grundlos verfolgt werden.

    Vielleicht werden wir auf diesem Blog einmal aussagekräftige Information bekommen?

    • F.V. (kein Partner)
      02. März 2015 11:44

      Herr Schrems,

      habe meinen Kommentar an falscher Stelle angehängt. Siehe oben.

    • eva maria
      02. März 2015 15:18

      Lieber Wolfram Schrems, 85 % der Bevölkerung stehen hinter Putin, er braucht sich vor einer Opposition nicht zu fürchten, schon gar nicht vor Nemzow. Dieser hat bei den Parlamentswahlen 2003 den Einzug in das Parlament verfehlt, bei den letzten Wahlen ist er - mit einer neu gegründeten Partei - gar nicht angetreten. Die größte parlamentarische Opposition sind die alten Kommunisten.
      Nemzow hat sich viel mehr in der Ukraine engagiert als in Russland.
      Da Nemzow maximal 5 % Rückhalt in der Bevölkerung hatte, war er für jene, die einen Regimewechsel in Russland herbeisehnen, vollkommen wertlos. Als Märtyrer ist er viel eher geeignet, Massen mit dem Ziel der Destabilisierung Russlands zu mobilisieren. Die amerikatreuen Medien sind schon in Stellung.

      Ich würde mich nicht wundern, wenn es ein ähnliches Szenario in Ungarn geben wird. Auch dort sind alle bisherigen Versuche, die Regierung mit Demonstrationen zu destabilisieren, trotz westlicher Finanzhilfe, gescheitert. Die Maidanisierung gelingt eben nicht überall.

  31. Jewgeni Gorowikow
    02. März 2015 09:57

    So wie Dr. Unterberger glaubt auch in der Moskauer Bevölkerung und sonstwo wo man mit den Verhältnissen in Russland vertraut ist fast niemand an eine lückenlose Aufklärung des Mordes an Nemzow:

    Nemzow erschossen: Kaum einer glaubt an Aufklärung

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mord-an-kremlkritiker-nemzow-fahndung-bislang-erfolglos-13458424.html

    • Mausi (kein Partner)
      02. März 2015 10:46

      Jewgeni Gorowikow

      Warum verlinken sie immer auf die Hofberichterstatter - die bekommen wir doch eh' täglich bis zum Erbrechen serviert.

      Wir lieben Vielfalt!!!

      Übrigens mir fällt auf, dass sie immer nur ein Thema kommentieren, alle anderen scheint sie nicht zu interessieren??? oder werden sie nur für ein Thema bezahlt???

    • F.V. (kein Partner)
      02. März 2015 11:36

      Mich täte interessieren, woher der Herr Gorowikow weiß was die Moskauer Bevölkerung - immerhin an die 20 Millionen - glaubt/denkt.

      Wenn er freilich die FAZ als Beweis anführt, das Anschlagblatt der "Transatlantiker", dann ist das natürlich etwas anderes.

  32. Torres (kein Partner)
    02. März 2015 09:48

    In diesem Zusammenhang eine Bemerkung, die wohl niemanden hier überraschen wird: Wer die Tat begangen hat, ist vorläufig nicht bekannt, ausgenommen dem ORF, der zumindest das Geschlecht des Täters kennt, nämlich männlich. Wie jeder weiß, wird im ORF streng gegendert; in diesem Fall allerdings nicht, es wird (in der ZiB) immer nur "der Täter" bzw. "die Täter" angesprochen, also muss dem ORF logischerweise wohl dessen Geschlecht bekannt sein. Ironie Ende. Der ORF beweist wieder einmal, was längst bekannt ist: gegendert werden nur positive oder neutrale Hauptworte; negativ besetzte, wie Dieb, Betrüger, Räuber, Mörder, Täter (sic!) werden immer nur in der männlichen Form angegeben.

  33. Denken (kein Partner)
    02. März 2015 09:28

    Herr Unterberger, dieser Artikel ist genial, er gibt uns Menschen zu denken das das Ereignis so nicht stattgefunden hat können. Vielen Dank für die Denkanstöße

  34. Der Realist (kein Partner)
    02. März 2015 08:36

    "Putin-Versteher" hin oder her, wenn ich mir das System EU oder auch die Lauwarmen hierzulande anschaue, dann kommen mir schon Zweifel ob das System Putin gar so schlecht ist.

  35. CIA-Nazi (kein Partner)
    02. März 2015 08:10

    Die CIA und Nemzows Propaganda-Tötung:

    Underberger hält seine Partner und Leser für Vollidioten.
    Sein Stalingrad-Blog ist ein mit faschistischem Gedankengut überfrachteter CIA-Aufmarschplatz gegen Russland. Aber schon die Karriere seines Vorgängers (O. Schulmeister) hatte bei der Hitlerjugend begonnen und logischerweise beim CIA geendet.

  36. F.V. (kein Partner)
    02. März 2015 07:05

    Ein typischer Unterberger. – Was soll´s. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

    Interessant aber, was andere darüber schreiben. Der ganze Artikel ist per Link anzusehen.

    Brandaktuell: False Flag in Moskau !

    http://vineyardsaker.de/analyse/brandaktuell-false-flag-in-moskau/

    28. Februar 2015 – Boris Nemzow wurde in Moskau erschossen. Er war einer der charismatischsten Anführer der „liberalen“ oder „demokratischen“ „nicht-System“-Oppo-sition in Russland (versteht bitte, dass im russischen Zusammenhang „liberal“ und „demokratisch“ pro-US oder durch die CIA gelenkt bedeutet, während „nicht-System“ heißt, zu klein, auch nur einen Abgeordneten in die Duma zu bringen). Er wurde nur wenige Tag

    • F.V. (kein Partner)
      02. März 2015 07:09

      DIE NACHRICHT VOM TOD VON NEM-ZOW ERSCHIEN 3 TAGE VOR DEM MORD

      WISSEN IST MACHT, Unzensierte Artikel täglich aktuell, 28. Februar 2015 • von hefi • in False Flag, Geheimdienste, News, Russland. •
      Übersetzung: Translate-Google
      Ukrainische Seite veröffentlicht die Nachricht vom Tod des Nem-zov 3 Tage vor seiner Ermordung.

      Ukrainische Seite veröffentlicht die Nachricht vom Tod von Boris Nemzow 3 Tage vor seiner Ermordung. Auf diese haben wir gelernt, aus den SERPs von Google

      Wie funktioniert Google: Bei der Aktualisierung der Informationen auf der Website, die Suchmaschine Google speichert die Daten der Zielseite und schafft einen Titel und eine kurze Beschreibung des Artikels oder der Nachricht, dass dann angezeigt, wenn die Menschen suchen nach relevanten Artikeln Anfrage. Darüber hinaus zeigt die Suchmaschine das Datum der aktualisierten Seiten in den Suchergebnissen. Auf nach-stehendem Screenshot können, dass die ukrainische Seite fraza.ua Nachrichten Veröf-fentlicht 3 Tage vor dem Mord an Boris Nemzow sehen.

  37. Pennpatrik
    01. März 2015 20:19

    Und WENN es ein politisch bestellter Mord war.
    Gibt es da nicht eine Nation, die ganz offiziell über Drohnen irgendwo auf der Welt Menschen abschießen lässt? Leider begleitet von "Kollateralschäden"?
    Ist jetzt der "Kollateralschaden" auch ein Auftragsmord oder ein Auftragstotschlag? Oder "Pech"? Am falschen Ort zur falschen Zeit? Die Strafe darauf heißt: "Tod durch Kollateralschaden"?

  38. Pennpatrik
    01. März 2015 20:14

    Tschuldigung,

    aber ist der Bericht über den Abschuss von MH17 inzwischen nicht mehr als überfällig?
    Der Abschuss war ja so wichtig, dass er als Anlass dafür genommen werden sollte, die Ukraine in die EU und Nato aufzunehmen zumindest der Ukraine militärisch beizustehen?
    Ich meine, Herr Nowak von "Die Presse" ist im Besitz von "Beweisen" gewesen, dass die Russen diese Verkehrsmaschine abgeschossen haben (zugegeben: Er hat im Leitartikel davon gesprochen, dass Kiew "Beweise" hat).
    Ja, wo sind sie denn?

    Wir sollten diese "Beweise" vielleicht einfordern? Vor allem sollten wir nach dem wochenlangen medialen Dauerfeuerwerk den Medien nicht erlauben, dieses Thema langsam dem kollektiven Vergessen anheim fallen zu lassen.

  39. Pennpatrik
    01. März 2015 20:07

    Heute in der vereinheitlichten, gleichgeschalteten Medienlandschaft:

    Es scheint zu sein, dass dieser Mord nicht einmal indirekt Herrn Putin angehängt werden kann. Daher wird das gemacht, was die politisch korrekte, gleichgeschaltete Medienlandschaft immer macht:
    Sie geht zu den Demonstrationen, bei denen "nur" tausende oder "beeindruckende" tausende Demonstranten kommen und interviewen einen "zufällig" Mitmarschierenden, der sich vor laufender Kamera erstaunlich flüssig ausdrücken kann.
    Er sagt nicht, dass der Putin den Mord in Auftrag gegeben hat, nein:
    Er meint, dass "... Herr Putin das Klima geschaffen hat, das diesen Mord erst ermöglicht hat .." (Kennen wir über Haider, Pegida und anderen antisozialistischen Politikern oder Organisationen)

    Ich finde das inzwischen richtig widerlich, wie wir manipuliert werden.

    • Undine
      01. März 2015 20:21

      @Pennpatrik

      *********

      Diese armselige Formulierung vom "Klima", das Putin angeblich schafft, zeugt von grosser Durchtriebenheit der Putinfeindlichen ORF-Leute --- so ein KRAMPF!

    • Freidenker (kein Partner)
      02. März 2015 08:55

      @pennpatrik:

      Danke für die Darstellung dieser bereits mit Händen zu greifende Manipulation durch die Lügenpresse! Man äußert den Verdacht nicht selbst, sondern läßt ihn geschickt durch andere Personen einfließen. So einfach ist das.

    • Benjamin Heinrich (kein Partner)
      08. März 2015 19:21

      Weil Sie Haider erwähnen, kommt mir in den Sinne:
      Warum eigentlich ist es illegitim, von einer Beseitigung Jörg Haiders seitens Bundes-Regierungsmitglieder (z.b. damaligen Infrastrukturminister Werner Faymann) zu sprechen, wenn Dr.Unterberger bei Nemzow ebenfalls der Regierung die Schuld gibt? Wenn es man Verschwörungstheoretiker ist weil man die offizielle "Unfall-Version" nicht glaubt, wäre man ja genauso Verschwörungstheoretiker wenn man meint Putin beschuldigt er hätte Nemzow beseitigen lassen.
      Denn beides sind unbelegte Statements.

  40. Tullius Augustus
    01. März 2015 19:17

    Interessanter Artikel im FOCUS:

    Mord-Opfer ahnte sein Schicksal„Putin ist...!“ – Tötete der Kreml Draufgänger Nemzow für diesen Satz?

    Boris Nemzow war der Stachel im Fleisch des mächtigen Putin-Clans. Immer wieder provozierte der Draufgänger. „Putin ist gefickt“, soll er sogar gesagt haben - vor laufenden Kameras. Und bereute es sogleich, denn er war überzeugt: Mit diesem Satz hatte er sich selbst sein Todesurteil ausgesprochen.


    http://www.focus.de/politik/ausland/mord-opfer-ahnte-sein-schicksal-putin-ist-gefickt-toetete-der-kreml-draufgaenger-nemzow-fuer-diesen-satz_id_4510122.html

  41. eudaimon
    01. März 2015 12:57

    Wir erleben einmal mehr,dass man als zivilisierter Mitteleuropäer enorm aufpassen
    muss ,nicht in solches politisches Fahrwasser zu schlittern wie uns derzeit
    die Großmächte gern manövrieren möchten!Alles was in den letzten Jahrzehnten
    mit Mord und Totschlag ,blutiger Fanatismus,kriminelle Aus-Einwanderung,übelster
    Weltfinanzbetrug,Staatenerpressung und Verhetzung des ganzen Mittelmeerraumes
    zu tun hatte ,wurde uns "amerikanisch multimedial"aufs Auge gedrückt!
    Millionen Flüchtlinge destabilisieren Europa in jeder Weise und jetzt noch Zündeleien
    in der Ukraine - wem das nicht genügt ist schwer zu helfen!!
    Dass es zu diesen" Megagaunerein" oftmals" Zweier Paten" braucht,braucht nicht weiters zu
    irritieren,aber dass sich die EU so ungeschickt auf allen politischen und finan-
    ziellen Ebenen auf unsere Kosten hineintreiben läßt ,ist gelinde gesagt eine
    Chuzpe !Traurig nur ,dass es weder hüben noch drüben eine wirklich liberale
    Jounaille gibt !

  42. Brigitte Kashofer
    • eva maria
      01. März 2015 11:59

      Danke für den link !

    • Pumuckl
      01. März 2015 13:04

      @ Brigitte Kashofer

      Danke für den Link, welcher diesen Kriminalfall zumindest noch spannender macht.

      Jene, unter den Kommentatoren, welche sich in wertkonservativer Redlichkeit allzu früh über einen nicht nur niederträchtigen, sondern auch strohdummen, politischen Mord, im Auftrag Putins empört haben, werden hoffentlich nicht allzu sehr enttäuscht
      sein!

    • Interessierter Leser
      01. März 2015 16:40

      Ihr wisst aber schon welch Geistes Kind diese "Zeitung" von Jürgen Meyer ist?!

    • Undine
      01. März 2015 22:01

      @Interessierter Leser

      Bitte um Aufklärung über "diese" Zeitung!
      Und wes Geistes Kind sind alle anderen Zeitungen??? Wir werden von allen Zeitungen und sämtlichen Fernsehsendern belogen und betrogen---siehe ULFKOTTES Buch: "Gekaufte Journalisten"!

    • Pumuckl
      02. März 2015 00:24

      @ Interessierter Leser 16:40

      " Ich schwöre, . . . . , daß ich die reine volle Wahrheit, und nichts als die Wahrheit ausgesagt habe . . . " So lautet die Eidesformel vor österreichischen Gerichten.

      Erteilung oder Entzug von Anzeigenaufträgen sowie viele weitere Einflüsse müssen Zeitungsredaktionen berücksichtigen, wenn sie wirtschaftlich überleben wollen.

      Selbst wenn sich Journalisten gegenüber ihren Lesern, obiger Eidesformel für gerichtliche Zeugenaussagen verpflichtet fühlten, die genannten wirtschaftliche Zwänge diktieren der Presse FORTLAUFEND MANIPULATION DER REINEN VOLLEN WAHRHEIT.

      Wir wissen NICHT wirklich, " welch Geistes Kind diese Zeitung von Jürgen Meyer ist. "

      Wir nehmen die Botschaften dieses Jürgen Meyer mit derselben mißtrauischen Neugierde zur Kenntnis, wie jene der Qualitätsmedien.

      Wir bemühen uns um den Mut, uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen, um dem unerreichbaren Ziel der reinen vollen Wahrheit, etwas näher zu kommen.

    • Wertkonservativer
      02. März 2015 12:56

      @ Pumuckl:

      Kurzer Hinweis:
      habe Ihnen zu "Griechische Frozzelei - 26.2. zu Ihrer Replik "Fehdehandschuh" (nach "Undine") gestern 17:56 geantwortet.
      Falls interessiert, bitte nachlesen!
      (mail to: gerhard@michler.at)

  43. Baldur Einarin
    28. Februar 2015 22:16

    Ausschliessen wuerde ich einen amerikanischen Geheimdienst als Attentatsurheber nicht gaenzlich.In der Vergangenheit haben die Amis schon oefter zu solchen "Waffen"gegrffen.Bekanntes Beispiel: das Versenken eines amerikanischen Schiffes im Hafen von Havanna im Jahre 1998, um einen Kriegsgrund gegen Spanien zu produzieren.
    AUch Putin ist kein Waisenknabe und vieles in seinem Reich laeuft schief.
    Aber warum wollen die USA um jeden Preis die Nato bis zum Aschow'schen Meer ausdehnen? Und warum sieht die EU ihr Heil in der Ausweitung bis an den Fuss des Kaukasus?
    Es ist nur verstaendlich,dass Putin sich solche Affronts nicht bieten lassen kann!
    An des derzeitigen Entwicklung ist der Westen zumindest erheblich mitschuldig !

    • Freak77
      28. Februar 2015 23:04

      Baldur Einarin:

      Lese ich aus Ihrem Post heraus, dass Sie Boris Nemzow keine Träne nachweinen? Jedenfalls haben Sie vollstes Verständnis für Putin. Jetzt ist wieder einer seiner Kritiker weg, ein Vorteil für Putin und somit auch für Sie ein Grund sich gut zu fühlen.

      Da ist Ihnen ein Fehler bei der Jahreszahl unterlaufen: 1898 hätte es heißen sollen. Das war die Zeit wo die USA noch keine Weltmacht waren.
      http://de.wikipedia.org/wiki/USS_Maine_%28ACR-1%29

      An der inner-russischen Entwicklung ist der Westen überhaupt nicht schuld!

      Russland wird immer mehr zu einem Willkürstaat wo die Bürger gezwungen werden gleichgeschaltet zu denken und bedingungslos die Politik des Präsidenten Putin zu unterstützen. Man hat es heute in den Nachrichten bei etlichen Interviews herausgehört: In Russland verdichtet sich eine Atmosphäre des Hasses zwischen den noch verbliebenen Parteien. Dass die immer mehr verarmenden Bürger Russlands sich gegenseitig an die Gurgel gehen, dass das Land innerlich gespalten & zerissen ist, daran ist der Präsident Russlands schuld und nicht der "Westen".

      Die Medien sind im Putin-Reich völlig gleichgeschaltet: Von Kaliningrad bis Wladiwostok. Ein Propagandagetrommel geht seit Jahren auf die 140 Mio. Bürger Russlands nieder. Den Menschen wird eine Einheits-Meinung verordnet, speziell beim Thema Ukraine.

      Und an den Zuständen soll der "Westen" schuld sein?

      Und dass Putin seit nun schon 15 Jahren als Präsident & kurze Zeit als Ministerpräsident in Russland die Schalthebel der Macht fest im Griff hat - wo gibt es denn so etwas in einem normalen Land der Welt? Sogar in der VR China, das von der KP regiert wird, gibt es immer wieder Macht-Ablösen. Putin hatte als damaliger FSB-Chef im Jahr 1999/2000 etliches gewusst welchen Dreck die "Jelzin-Familie" am Stecken hat. Der schwer alkoholkranke Jelzin wurde damals von Putin mehr oder weniger offen erpresst und übergab die Macht an Putin: Zunächst als Premier danach als Präsident. Um diesen Preis wurde Jelzin und seine "Familie" in Ruhe gelassen.

      In Russland hat alles der Herr Putin mit seinen Geheimdiensten, dem Polizei- und Militärapparat, den kremltreuen Oligarchen, den Staatsmedien und seiner Partei "Einges Russland" fest im Griff.

      Und so ein Land soll eine Alternative für uns Europäer sein? Wenn es nach Ihnen und den Putin-Verstehern geht, sollten wir Europäer das Bündnis mit den USA aufkündigen und statt dessen uns Russland an die Brust werfen?? Ein Bündnis mit einer Semi-Diktatur vor der sich alle Nachbarländer fürchten, wie das heutige Russland? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?!

      Die Wahrheit ist: Vom heutigen Putin-Russland kann kein Land etwas lernen, dieses Land ist in keiner Weise & auf keinem Gebiet irgend ein Vorbild oder positives Beispiel für irgend ein anderes Land & für niemanden.

    • Normalsterblicher
      01. März 2015 00:32

      @ Freak77

      Die Russen wissen, was die Auseinandersetzung mit dem Islam bedeutet, und sie übernehmen dafür auch die Verantwortung, anstatt ganze Regionen dem Elend der Scharia zu überlassen.

      Auch wenn es einer einseitig recherchiert habenden Politkowskaja nicht gepasst hat, weil westliche Intellektuelle im Islam ja etwas faszierendes (bzw gleichartig dogmatisches) erblicken, wofür diese Frau klarerweise aus allen erdenklichen Kreisen Hass auf sich gezogen hat.

    • Pumuckl
      01. März 2015 06:03

      @ Freak77 23:04

      Die, bis vor einem Jahr noch massenhaft, lebensfroh mit lockerer Geldbörse unsere Wintersportorte füllenden Russen, machten mir durchaus nicht den Eindruck, aus dem von Ihnen beschriebenen Sklavenstaat zu kommen!

      Auch mein Nachbar, der als EDV-Techniker einer Firma, die in Rußland derzeit die vorläufig letzte, von einem halben Dutzend sehr großen Industrieanlagen in Betrieb nimmt, beschreibt mir die Russen als national selbstbewußtes Volk, welches glücklich ist, die Sowjetdiktatur hinter sich zu haben.

      Auch von nahen Verwandten, welche immer wieder geschäftlich Rußland bereisen
      wird mir nichts, von dem von Ihnen beschriebenen Rußland berichtet.

      Ebenso kann ich nicht lesen, daß @ Baldur Einarin, wie Sie quasi unterstellen, die Ermordung Boris Nemzows gutheißt ( keine Träne nachweint ).

      Allerdings kann ich mich @ Baldur Einarins Annahme, daß auch der US-Geheimdienst als Attentäter doch vorstellbar ist, nicht anschließen.

      Wenn auch die US-Geschichte an mysteriösen Todesfällen prominenter Persönlichkeiten einiges zu bieten hat, fällt mir kein US-Geheimdiensten unterstelltes politisches Mordopfer ein, welches jüdischer Abstammung war.
      Kommentaren und Links zu diesem Tagebucheintrag entnehme ich allerdings, Boris Nemzow sei jüdischer Abstammung.

      Außerdem scheint es mir absurd, anzunehmen, US-Geheimdienste würden einen politischen Akteur töten, während er eine Demonstration im Sinne der US-Politik vorbereitete.

      Mich wundert aber daß man noch nicht TSCHETSCHENEN ALS MÖGLICHE MÖRDER erwogen hat, obwohl für dieses Volk 2 plausible Motive für den Mord vorstellbar sind:

      ° Der brutale Mord an Boris Nemzow bringt Putin und die ganz Rußland in große Schwierigkeiten.
      Rußland hat mit harter militärischer Gewalt die Sezession Tschetscheniens verhindert, welche viele tschetschenische Todesopfer forderte.

      ° Tschetschenen fallen durch besonderen Eifer als islamistische Terrorkriger im Irak und in Syrien auf.

      Als Jude gehörte Boris Nemzow ohnehin zu den Feinden fanatischer Islamisten.

      Durch seine Ermordung auch noch dem verhassten russischen Staat, sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch in wirklich große Schwierigkeiten zu bringen,
      könnte Motivation für tschetschenische Mörder gewesen sein.

    • Baldur Einarin
      01. März 2015 08:34

      An Freak 77:
      Habe keineswegs behauptet,dass ich die Ermordung eines russischen Regimekritikers gutheisse ! Und mir ist auch bewusst,dass vieles im Reiche Putins im Argen ist Doch warum muessen Nato und EU sich in die Steppen an Don und Wolga expandieren.Sie gefaehrden nicht nur den Frieden, sondern zementieren damit das Putinregime weiter ein!

    • Baldur Ainarin
      01. März 2015 08:37

      an Pumuckl:
      Mir ist bis jetzt nicht bekannt gewesen,welcher Abstammung das Attentatsopfer war.

    • dssm
      01. März 2015 09:52

      @Pumuckl
      Der Hauptstrang der Ermittlungen geht gegen die Islamisten (also im russischen Fall die Tschetschenen).
      Der gute Mann hat sich nämlich besonders lautstarkt für die 'Charlie' eingesetzt. Darauf gab es dann die üblichen Anwürfe aus dem islamischen Lager, vielleicht ist nun mehr daraus geworden ...

    • Infophil
      01. März 2015 10:22

      @ Baldur Ainarin

      Derselben Abstammung sind auch Julia Timoschenko, Victor Janukowitsch, Petro Poroschenko oder Michail Chodorkowski und andere Oligarchen, wie auch Victoria Numan (US Diplomatin)

    • Pumuckl
      01. März 2015 12:18

      @ dssm 09:52

      Danke! Wenn Sie uns auf die PRO-CHARLIE-Aktivitäten Boris Nemzows aufmerksam machen, haben Sie uns zu den beiden von mir genannten, EIN DRITTES MOTIV GENANNT, WELCHES AUF ISLAMISTISCHE MOTIVE FÜR DEN MORD HINWEIST.

      Inzwischen lese ich im ORF-Teletext, daß das FLUCHTAUTO EIN KENNZEICHEN AUS DEM EBENFALLS MEHRHEITLICH MOSLEMISCHEN IGUSCHETIEN HAT.

  44. Alex
    28. Februar 2015 19:29

    OT - PEGIDA IN ENGLAND

    gerade auf der Startseite des dailymail gelesen.

    Violent clashes break out during anti-Islam march in Newcastle city centre with hundreds of far-right protesters met by MP George Galloway leading a rival demonstration

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2973413/Violent-clashes-break-anti-Islam-march-Newcastle-city-centre-hundreds-far-right-protesters-met-MP-George-Galloway-leading-rival-demonstration.html

  45. Peter Brauneis
    28. Februar 2015 17:33

    Bei aller Wertschätzung für Herrn Dr. Unterberger halte ich Ferndiagnosen - medizinische oder kriminalistische - für wenig intelligent. Solches gilt selbst für CIA-Versteher.
    .

  46. Rau
    28. Februar 2015 16:29

    Was soll "der Europäische Weg" in der Ukraine sein? Europa hat keinen eigenständigen Plan, der müsste nämlich ganz anders aussehen, als die derzeitige Politik.
    Was ein ehemaliger Angehöriger der Jelzin Administration darunter versteht scheint ja klar zu sein. Mit dieser Ära hat Putin sauber abgeschlossen, sehr zum Missfallen all jener, die am Ruin der Sowjetunion prächtig verdient haben.

    Wie "Putinversteher" und "Rechts"- und "Linksradikale" in dieser Sache argumentieren, nun, das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Fest steht nur, wie Vertreter des derzeitigen "europäischen Weges" jene, die leise Zweifel an allzu offensichtlichen Putin dämonisierenden Verschwörungstheorien anmelden, quasi als "Irre" abkanzeln, ganz nach Art dieser FN.

    Wer derart vorschnell Zweifel ausräumt, der hat einiges zu vertuschen, ganz nach Mark Twain: "Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht."

    Wenn die Aufklärung in dieser Sache sich ebenso hinzieht, wird es noch lange dauern, bis man sich über diesen Fall ein Bild machen kann.

  47. Dr. Otto Ludwig Ortner
    28. Februar 2015 13:58

    Ein - von der Staatsführung bestellter -politischer Mord, ist, nach den Worten Winston Churchills - "schlimmer als ein Verbrechen, er ist eine Dummheit". "Denn der Souverän, der das Recht bricht, verliert seine Würde und in weiterer Folge seine Macht" (siehe meinen Aufsatz "Vom Befehlen und Gehorchen - Gedanken zur Herrschaft von Menschen über Menschen" in "Sonnenaufgang über Österreich", Frankfurt a.M. 1989, S. 195ff. Wenn das Opfer Nemzow tatsächlich die Politik der NATO gegen Rußland öffentlich gefördert hat, wäre ein Hochverratsprozeß gerechtfertigt gewesen. Denn seit dem Rufmord der NATO an meinem in Ehren ergrauten Mitbürger Dr. Kurt Waldheim- der damals auch rechtmäßiges Staatsoberhaupt meiner Heimat war- ist die NATO nach meinem obigen Zitat eine gemeingefährliche Verbrecherbande und ihr Opfer Österreich wäre ohne dem Militärschild Rußlands seit 1986 eine NATO - Kolonie unter der Knute der mitschuldigen Revoluzzer - Piefke: Joschka Fischer - ihr Außenminister und im Zivilberuf bekanntlich Straßenräuber - "einen Teufel werde ich mich entschuldigen". Und nach den Worten Jesu "wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein" an skrupellosen politischen Morden - zum Teil in meinem Wohnzimmer anzusehen- holt die U.S.A. sobald niemand auf! Sollte die russische Führung tatsächlich einen Mord angestiftet haben, wird sie den Preis bezahlen - doch mit Rußland ist Österreich akut gefährdet, das schon einmal an de Dummheit seiner Bewohner starb und seine Auferstehung Rußland verdankt.

    • socrates
      28. Februar 2015 16:13

      Wie war das in Sarajewo? Das hat speziell Churchill interessiert. Die 9mm Browning war dem Militär vorbehalten und für Studenten sicher nicht erreichbar.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Februar 2015 17:10

      Aus Anlaß des 100. Jahrestages des Thronfolgermordes in Sarajewo habe ich verschiedene Quellen gelesen: In Wien wußte man, daß der Besuch des Thronfolgers Franz Ferdinand mit seiner Gattin Sophie in Sarajewo mit hoher Lebensgefahr verbunden war. Doch unterließ man Sicherheitsvorkehrungen, wie sie beim vorangehenden Besuch des Kaisers vorgenommen wurden. Vielmehr traf man keine nennenswerten Sicherheitsvorkehrungen. Nach den tödlichen Folgen dieses Versäumnisses wurde der für die Sicherheitsvorkehrungen verantwortliche Feldmarschalleutnant Potiorek nicht gemaßregelt, sondern befördert. In Wien gab Kaiser Franz Josef seiner Genugtuung über den Erfolg des Attentäters - die Ermordung seines Neffen und dessen Frau - mit den Worten Ausdruck: "Der Allmächtige läßt mit sich nicht spaßen, er hat die Ordnung wiederhergestellt, die ich zu erhalten nicht vermochte." (Als ob das Metternich'sche Haugesetz von 1839 auf Gott zurückginge). An den Särgen der Opfer verging sich die kaiserliche Regierung mit Schmähungen, die als Grabschändungen zu qualifizieren sind, und provozierte eine Rebellion des österreichischen Hochadels, der sicher mehr Anstand hatte als die kaiserliche Regierung. Dieser werfe ich im Fall Sarajewo 28.6.1914 Mord mit bedingtem Vorsatz vor (wenn sie umkommen, ist es uns nur recht!)

    • HDW
      28. Februar 2015 18:11

      Friedrich Heer schrieb, der Kaiser habe Franz Ferdinand als Bestrafung für seine "morganatische" Ehe mit der Gräfin Chotek, quasi kastriert, indem er deren Nachkommen von der Thronfolge ausschloss. Prompt gerierten sich die beiden Söhne in Artstetten später ja auch als Kommunisten.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Februar 2015 18:38

      Daß sich die Söhne Ehg. Franz Ferdinands als Kommunisten gebärdeten, ist eine sehr dumme Lüge. Von ähnlicher Dummheit war die kaiserlich Kanzlei bei der Textierung des "Renuntiationseides" vom 28.6.1900 geschlagen , indem sie vergaß, den Verzicht auch auf die "Böhmische Krone" auszudehnen. So erhob die vorerwähnte "Kastration" das Haus Hohenberg zum Haus Böhmen. Die "kaiserliche Linie" verlor ihre dynastische Bedeutung, indem sie die Würde einer "Erzherzogin von Österreich" an eine ehrgeizige Milliardärin verkaufte, die bis heute nicht Deutsch kann. Tu Felix Austria nube! Als Republikaner lebt sich's leichter.

    • HDW
      28. Februar 2015 18:57

      Das Foto der beiden das in Artstettener Museum hängt und sie nach 1945 mit Hammer und Sichel Armbinde zeigt, muss dann also eine, von wem auch immer gemachte Fotomontage sein!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Februar 2015 22:18

      Zu HDW,18:57: Der Geschichte von den Armbinden der Herzöge Max und (Fürst) Ernst wird ich nachgehen. Doch Freundlichkeiten gegenüber gefährlichen Gewaltverbrechern drücken gewiß keine Gesinnung aus.

    • HDW
      01. März 2015 22:18

      Wendehälse gab es 1945 in der Sowjetzone genug! Meist um sich oder die Familie zu retten meldeten sie sich als Bürgermeister in der Kommandatur (wenigstens bis zum 25.November45 war das so) die Sowjetarmee musste ja die Zivilverwaltung bewältigen. Ich wollte nur eine Ironie der Geschichte erwähnen, gleichsam eine contradictio in adiecto wie die verschiedenen "Roten Gräfinnen"! So gezielt auf Vertreibung und stalinistisch barbarisch die Gewaltexzesse der roten Armee in den deutschen Ostgebieten waren, so sehr war diese als Besatzungsmacht in Österreich, mehr mit den Desertionen und Disziplinarvergehen ihrer eigenen Leute befasst, und sperrten oder erschossen dann deren österreichischen Helfer, auch Frauen. Dass man als monarchistischer Adelssproß der von den Hitleristen ins KL gesperrt worden war, mit der damals notwendigen Ordnungsmacht kollaboriert, bedeutet noch keine Sympathie für die Gewalttäter! Gerade wir als Deutsche sollten jede Annahme einer Kollektivschuldtheorie, auch heute wieder bekämpfen!

  48. Jewgeni Gorowikow
    28. Februar 2015 12:38

    Alexei Nawalny der Oppositionspolitiker in Moskau, wie lange wird er noch leben?

    Oder wird er ins ausländische Exil vertrieben?

    So wie Michail Chodorkowski, der früher einmal politische Ambitionen hatte und nach jahrelanger Sibirienhaft nun froh ist wenn er in der Schweiz Exil haben kann.

    Chodorkowski wird dem Putin-System in Moskau jedenfalls nicht mehr gefährlich werden - aber dafür lebt er noch.

    • Jewgeni Gorowikow
      28. Februar 2015 12:48

      Ergänzung:

      Das was Angst macht am gestrigen Mord an Nemzow ist der symbolhafte ORT DER TAT:

      Direkt auf der Moskwa-Brücke nur 100m vom Roten Platz, dem Kreml & der Basilius-Kathedrale entfernt - also direkt im Herzen Moskaus, in der Innenstadt, im Machtzentrum, wo es jede Menge Polizisten gibt und jede Menge Video-Überwachungskameras.

      Zwar fand der Mordanschlag knapp vor Mitternacht statt, aber dennoch: Es war kein Hinterhof-Mord irgendwo in einer menschenleeren Vorstadt, sondern mitten im Zentrum Moskaus.

      Nemzow wurde sozusagen unter den Augen des Sicherheitsapparats mitten im Machtzentrum des Riesenreichs Russland ermordet - eine schreckliche Symbolik.

      Sollte damit ein Signal an alle anderen Oppositions-Aktivisten ausgesandt werden: Wenn ihr nicht zur Räson kommt, dann ergeht es euch genau so?

      Ein Signal der Einschüchterung an alle anderen Oppositions-Aktivisten?

    • socrates
      28. Februar 2015 16:13

      Im Moskauer Gefängnis ist er sicherer als bei uns oder in einem Natostaat.

    • F.V. (kein Partner)
      02. März 2015 18:26

      Wie Dr. Ortner richtig anmerkte: so eine Dummheit - Mord - ist nicht einmal dem Portier der Moskauer Regierung zuzutrauen, aber es wäre richtig gewesen Nemzow wegen Hochverrats vor ein Gericht zu stellen.

      Was Sie über Ch. faseln ist rührend. Wie hat sich dieser die Milliarden ergaunert?

  49. HDW
    28. Februar 2015 12:14

    Hausarzt, Tschubais und Nemzow waren unter Jelzin die Erfinder der Kuponprivatisierung die Russland stückweise an die Oligarchen ausverkauften! Amerikanische Geldsäcke lieferten dazu die nötigen Kredite. Die Folgen kann man am Verlauf des BIP der RF in den 90igern ablesen. Tcherkessen Tschetschien und Georgien, stellten dazu die blutige Kulisse. Heute seit der "orangenen Revolution" von Soros, Beresovsky und Co. ist es die Ukraine, respektive deren "Schwarzerdeböden"! Auch Herr AU sollte im ersten Moment nicht seinem traditionellen Russlandhass Folgen sondern zuerst an das "Cui bono" denken, nach 2000 Jahren europäischer Geschichtserfahrung, oder zunächst schweigen. Den Mord an dem Forbes Journalisten Paul Khlebnikow vor 11 Jahren der diese Zusammenhänge schon damals aufdeckte, wird vom Westen ja auch verschwiegen und der Auftraggeber Beresovski der wahrscheinlich mit seinen tscherkessischen Leibwächtern auch hinter anderen Provokationen steckte, wird nicht erwähnt obwohl er ganz offiziell Millionen Dollar (woher wohl) in den Widerstand gegen Russlands gewählte Regierung steckte!

  50. Huxley
    28. Februar 2015 12:13

    Wem nützt der Mord? Es nützt angeblich den Putingegnern, also kann Putin den Mord nicht in Auftrag gegeben haben. Das ist eine mehr als schräge Logik.

    In Russland herrschen heute die gleichen Verhältnisse wie in den USA des 19. Jahrhunderts. Dort hat man unliebsame Leute kurzerhand umgebracht. Das galt für Geschäftsführer großer Konzerne (wie etwa Carnegie-Steel), für Präsidenten, Gewerkschaftsführer und andere einflussreiche Leute. Präsidenten wurden von den Reichen (Rockefeller, Carnegie, Morgan etc.) kurzerhand gekauft, wie etwa McKinley, der daraufhin von einem Arbeiter erschossen wurde. Die USA des 19. Jahrhunderts waren die politische Kopie des Russlands des 21. Jahrhunderts. Es herrschte das Faustrecht und es floss Blut.

    In Russland herrscht zurzeit Chaos. Der Lebensstandard ist niedrig, wovon ich mich persönlich überzeugen konnte. Wohlstand herrscht nur in einer kleinen Schicht.
    Seit Jahren verschwinden Putingegener fast schon am Fließband, werden für Jahrzehnte eingesperrt oder einfach erschossen. Ich kann die Putinfreunde ja irgendwie verstehen. Putin mag keine Juden, keine Moslems, keine Afrikaner und keine Schwulen. Das schafft in bestimmten Kreisen kritiklose Sympathien.
    Putin ist aber auch ein ehemaliger KGB-Offizier, der Russland mit eiserner Hand regiert und bereits mehr als 50% der Industrie wieder verstaatlicht hat.

    Zukunft sieht jedenfalls anders aus.

    • blem-blem
      28. Februar 2015 14:56

      Das ist eine mehr als schräge Logik.

      Das hat mit schräger Logik nichts zu tun. Das Putin-Lager hätte jedes Interesse, einen solchen Mord zu verhindern, bräuchte es sich doch durch das Fortleben Nemzows nicht bedroht fühlen, ungeachtet der hier posthum einsetzenden Stilisierungen zur messianischen Ikone. Schließlich stand ja keine Abwahl Putins bevor.

      In Russland herrscht zurzeit Chaos. Der Lebensstandard ist niedrig, wovon ich mich persönlich überzeugen konnte. ...

      Wie hoch wäre denn nach 40 Jahren Sowjet-style Planwirtschaft der Lebensstandard Polens, Rumäniens, Bulgariens, ja sogar der Tschechei, ohne die in diese Länder fließenden Gelder und Investitionen aus der EU?

    • Rau
      28. Februar 2015 20:25

      Ich kann die Putinfreunde ja irgendwie verstehen. Putin mag keine Juden, keine Moslems, keine Afrikaner und keine Schwulen. Das schafft in bestimmten Kreisen kritiklose Sympathien. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/02/fn-735-putin-und-nemzows-tod/#comment-357260

      Sie machen es sich ja sehr einfach mit ihrer Herabwürdigung all jener, die sich Kritik am Vorgehen der NATO in der Ukraine erlauben. Oder am amerikahörigen "europäischen Weg" in der Russlandpolitik, der weiss Gott nicht dem Willen der Europäer entspricht. Und das auch noch unter dem Namen Huxley.

    • Karl Martell (kein Partner)
      02. März 2015 19:08

      @ Huxley

      "Putin mag keine Juden......"

      Gorin, Chabad-Rabbiner und Direktor des Moskauer Jüdischen Museums und Zentrums für Toleranz, schreibt die Bereitstellung staatlichen Geldes für die im Jahr 2012 geöffnete Institution Putin persönlich zu. Zudem spendete der Präsident dem Museum ein Monatsgehalt. »Auf Wunsch der jüdischen Gemeinde hat Putin die Eröffnung von Synagogen und Gemeindezentren in ganz Russland ermöglicht, was das jüdische Leben, vor allem außerhalb Moskaus, tiefgreifend verändert hat«, sagt Gorin. »Putin etablierte jährliche Treffen mit der jüdischen Spitze und nahm an jüdischen Veranstaltungen teil.«
      http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18689

  51. Gerhard Pascher
    28. Februar 2015 12:02

    Da habe ich ursprünglich die Überschrift falsch gelesen, aber später doch erkannt, dass hinter dem Namen Putin doch kein "s" steht.

    In den Nachfolgestaaten der verblichenen UdSSR und deren Satelliten bedient man sich immer noch rauer Mittel, um unangenehme Gegner schnell loszuwerden. Nicht nur Journalisten, sondern auch Oppositionelle müssen daran glauben. Die Finger der Mächtigen gehen dabei auch über die Landesgrenzen hinaus, wie z.B. der Tod des Bulgaren Markow 1978 in London, des russischen Exspions Litwinenko 2006 ebenfalls in London. Auch der kürzliche Tod vom Kasachstanen Alijev im Wiener Gefangenenhaus geht in diese Richtung.

  52. Freak77
    28. Februar 2015 11:51

    Boris Nemzow ahnte dass etwas im Busch ist:

    Putin-Gegner bangte um sein Leben: "Ich fürchte, dass Putin mich töten wird"
    http://www.bild.de/politik/ausland/moskau/boris-nemzow-tot-39966932.bild.html

    Das Interview mit Boris Nemzow hier zum Nachlesen:
    http://sobesednik.ru/politika/20150210-boris-nemcov-boyus-togo-chto-putin-menya-ubet

  53. Freak77
    28. Februar 2015 11:16

    Jüdisch-Amerikanisch-Kapitalistische Weltverschwörung?

    Errichtung der "Neuen Weltordnung" NWO?

    ACHTUNG: Boris Nemzow sagte offen dass er "jüdischen Blutes" sei:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Jefimowitsch_Nemzow

    Begabte, gebildete, mutige, politisch aktive Menschen die für das westliche System:

    - der Menschenrechte,
    - der Religionsfreiheit,
    - Meinungs- & Versammlungs- & Kundgebungsfreiheit
    - der Gewaltenteilung im Staat,
    - der repräsentativen und/oder direkten Demonkratie,
    - der Mehrparteiendemokratie,
    - der Marktwirtschaft eintreten.

    Und die noch dazu jüdischer Herkunft sind: Die leben gefährlich im heutigen Putin-Russland!


    Es darf an den Mord an der unvergessenen Journalistin Anna Politkowskaja am 7. Okt. 2006 erinnert werden:

    Die österr. Tageszeitung 'Der Standard' berichtete am 9. Oktober 2006, die russische Polizei kenne „die Identität des Mörders, da er unmaskiert war und die Videoüberwachung über dem Hauseingang nicht außer Betrieb gesetzt hatte. Aufgrund dieses als ‚unprofessionell‘ eingestuften Verhaltens wurde angenommen, dass der Vollstrecker selbst bereits von seinen Auftraggebern beseitigt worden sein dürfte.”

    .... es gab jahrelange Untersuchunge und auch einen Gerichtsprozess, aber: Wer die Auftraggeber im Hintergrund waren, ist immer noch unbekannt ....

    • socrates
      28. Februar 2015 16:07

      Wer russische Oligarchen angreift, findet dabei keine Neger, Chinesen, Inder, Araber, Mongolen, Sibirer, Kosaken, Christen, Mohammedaner, Hindus, Buddisten, Multilulti, andere Ethnien aller Art. Können Sie das erklären? Warum sind andere Rassen und Religionen unter den herschenden Oligarchen nicht vertreten?

    • Normalsterblicher
      28. Februar 2015 21:28

      @ Freak 77:

      Also im Fall Politkowskaja hat man den Täter ausgeforscht (auch wenn er sich absetzen konnte) und einen Handlanger (Dmitri Pawljutschenko als Beihelfer) zu 11 Jahren Straflager verurteilt.

      Weshalb glauben Sie, dass es verborgene Drahtzieher im Hintergrund gäbe?

      Meinen Sie vielleicht, dass sich die russischen Behörden an das Folterverbot halten? Ansonsten wäre ja das "Ausquetschen" der benötigten Information vom Handlanger kein Problem ... ?

    • F.V. (kein Partner)
      05. März 2015 12:48

      Sie sind ein seltener geistiger Taglöhner, wie ja auch schon Ihr Nick auf Pidgin andeutet.

      Welcher Gefahr setzt sich heute jemand aus, wenn er sich als Jude bezeichnet? – Das ist wahrlich zum Lachen. – Das hat Ähnlichkeit mit einer Pointe von Niavarani, als er über Alfons Haider sagte: er könne weder schauspielern, noch moderieren, noch irgendetwas. Er bezweifle sogar, daß Haider überhaupt schwul sei. Auch hier ist dieses „Outing“ schwul zu sein längst zur Garantie „künstlerischen“ Erfolgs und nicht der gesellschaftlichen Verachtung geworden.

      Auch das Herunterdeklinieren der „westlichen Werte“ zeigt nur, daß Sie vollkommen im main-stream mittreiben (von schwimmen kann nicht einmal die Rede sein). Auch das ist weder bei uns noch sonst wo gefährlich. In Rußland ließ man sogar bis dato weitgehend die Diebe und Mörder ungeschoren, die sich das Volksvermögen unter Jelzin unter den Nagel gerissen haben. Man bezeichnet sie als „Oligarchen“, was in Bezug auf Rußland nur ein anderer Begriff für „Ostküste“ in Bezug auf Amerika ist. Natürlich weiß jedermann, daß es sich – wie Socrates mit seiner Aufzählung wer aller hier NICHT beteiligt ist andeutete – fast ausschließlich um Juden handelt.

      Wenn Sie weder Zbigniew Brzezinksi, Micheal Leeden, all die Vordenker des New American Century, des CFR, TC, etc. pp. kennen und daher nicht kapieren, daß die USA seit Jahren nichts anderes tut, als den Aufmarsch für den Dritten Durchgang zu organisieren, dann tun Sie mir leid.

      Wenn hier Putin und seine Regierung nicht mäßigend handelten, dann hätten wir den nächsten Krieg, der wohl mit Nuklearwaffen in Europa ausgetragen würde schon da. Unterberger, diese Hohlkopf und CIA-Propagandist ist nichts weiter als ein dummer Kriegshetzer.

  54. John Baxter Smith
    28. Februar 2015 10:56

    Die Euronews-Nachricht über Nemzows Ermordung (1-Min.Video):

    https://www.youtube.com/watch?v=fGMgId4LlcI

    Aktueller Bildbericht aus FOCUS über Nemzows Ermordung:

    Putin-Kritiker Boris Nemzow: Killer-Kommando erschießt russischen Oppositionspolitiker mitten in Moskau

    http://www.focus.de/politik/ausland/putin-kritiker-nemzow-russischer-oppositionspolitiker-in-moskau-erschossen_id_4508834.html

  55. schreyvogel
    28. Februar 2015 10:05

    Da A.U. bereits weiß, dass "man die wahren Auftraggeber dieses Mordes nie finden wird", ist das der beste Beweis für die Schuld Putins. Genauso wie die Nicht-Aufklärung des MH17-Abschusses ganz klar auf Putin als Täter weist.

    Putin - der vielfache Mörder bzw. Auftraggeber von Morden!

    Die Gesetze der Logik werden halt immer weiter entwickelt. Besonders A.U. macht sich hier sehr verdient. Und Aristoteles verliert seinen Glanz.

    Dümmliche Zurufe aus Tulbing dürfen natürlich nicht fehlen!

    • Wertkonservativer
      28. Februar 2015 11:17

      @ schreyvogel:

      danke für Ihren charmanten Hinweis auf die liebliche Marktgemeinde Tulbing; diesen auch im Namen des Fremdenverkehrsausschusses!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      28. Februar 2015 11:27

      Ja dann wollen wir hoffen, dass die löbliche Arbeit des Fremdenverkehrsausschusses nicht durch die Einquartierung einer Rotte sogenannter Flüchtlinge aus dem Orient mit einem Schlag zunichte gemacht wird.

      Andererseits würden sich sicher ein paar notleidende Gastwirtinnen eine goldene Nase damit verdienen.

    • Wertkonservativer
      28. Februar 2015 11:36

      @ Cotopaxi:
      es konnte nur Minuten dauern, bis sich Ihre überbordende Intelligenz und Phantasie an meinen bescheidenen Dankzeilen entzündet!

      Na klar, die Horden aus dem Orient dürfen nicht fehlen!!
      Können Sie überhaupt noch schlafen, @ Cotopaxi?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      28. Februar 2015 11:55

      Wollen Sie damit sagen, in Tulbing müssen noch keine sogenannten Flüchtlinge untergebracht werden?
      Pröll und Mikl-Leitner suchen doch seit Monaten nach großherzigen Wirtinnen.

      Oder liegt es daran, dass in NÖ nur Rote Gemeinden damit beglückt werden?

    • Riese35
      28. Februar 2015 13:07

      @Cotopaxi: >> "Oder liegt es daran, dass in NÖ nur Rote Gemeinden damit beglückt werden?"

      Eine interessante These: Gibt es irgendwo zwei Karten von NÖ, eine mit den roten Gemeinden eingezeichnet, und die andere mit jenen Gemeinden eingezeichnet, in denen sogenannte Flüchtlinge untergebracht werden? Wäre interessant, wie deckungsgleich diese sind.

      Erik v. Kuehnelt-Leddihn hat ähnliche Karten von Deutschland aus den 30er-Jahren veröffentlicht: eine mit den religiösen Bekenntnissen, und eine andere mit den NS-Mehrheiten bei Wahlen. Auch sehr aufschlußreich. Wäre interessant, ob es ähnliche Korrelationen in NÖ gibt.

    • Wertkonservativer
      28. Februar 2015 13:26

      Beruhigt Euch wieder, werte Blogfreunde @ Cotopaxi und @ Riese 35!

      Verschwörungstheorien (die @ Riese35 ja dezidiert ablehnt), gibt's eh schon genug!
      Das Geschrei der Roten möcht' ich hören, wenn da irgendwelche Ungerechtigkeiten in dem von Cotopaxi angezogenen Sinn versucht würden!
      So g'scheit wie andere sind wir Niederösterreicher schon lang!

    • Mausi (kein Partner)
      02. März 2015 10:37

      Wie gut, dass nicht alle Leute so senil wie ...... sind. Ich meine aber, dass das nichts mit Alters-senil zu tun hat, sondern (sprechen wir es mal ganz deutlich aus) es von reinem EGOISMUS zeugt. Dieser ....... hat die Fähigkeit verlernt, sich in die Sorgen und Ängste der ganz normalen Bevölkerung hinein zu versetzen. Ganz so wie unsere Politiker. Aber am Ende wird ihn die Gerechtigkeit einholen, sollte er nicht Milliarden besitzen. Alle Vermögenden die weniger als Mrd. besitzen, werden am Ende alles verlieren. Einziger Trost ...... alles was auf Erden von Wert ist (materiell), ist im Jenseits nichts wert und das letzte Hemd hat keine Taschen!!

    • Freidenker (kein Partner)
      02. März 2015 14:16

      @Mausi: Sie sprechen mir aus der Seele***************************.)

    • Wertkonservativer
      05. März 2015 10:21

      @ Mausi:

      späte Antwort:

      Nun, Millionär bin ich sicher nicht, senil eigentlich auch noch nicht (sonst könnte ich wohl nicht derart viel "Gegenwind" hier im Blog entfachen!

      Zu meiner weiteren Zukunft:

      nach kurzem Aufenthalt im Fegefeuer hoffe ich dann doch, eines Tages bei meinem lieben Weiberl im christlichen Jenseits ein trudeln zu dürfen!

  56. aw70
    28. Februar 2015 09:59

    Die Präferenzen unseres Blogbetreibers sind ja hinlänglich bekannt. Dass diese Präferenzen fallweise seine sonst sehr guten journalistischen Instinkte völlig überdecken können, sobald das Wort "Russland" fällt, leider auch. Dann kommt ein journalistischer Weichkäse heraus, wie dieser Beitrag.

    Könnte das ein von Putin persönlich bestellter Auftragsmord gewesen sein? Selbstverständlich. Der Mann ist bekanntermassen im Fall des Falles sowohl in der Wahl der Mittel brutal, als auch ein erklärter Feind des jetzt umgekommenen Oligarchen.

    Kann man daher vor dem Hintergrund der momentanen Gesamtlage (!) bereits automatisch schliessen, dass das tatsächlich so war?

    Nein, das kann man nicht. Ausser man ist ein ziemliches Dummi, oder man hat eine propagandistische Agenda gegen Russland. Oder beides.

    Noch einmal: klar kann auch Putin persönlich dahinter stecken. Aber angesichts dessen, dass der Ermordete eine - vornehm ausgedrückt - eher schillernde Figur mit gewissen Berührungspunkten zum Bereich der postsowjetischen organisierten Schwerstkriminalität war, könnten auch ganz andere Gründe dahinter gesteckt haben. Als Außenstehender tut man sich da sehr, sehr schwer, eine genaue Beurteilung zu treffen.

    Für Putin scheint ausserdem die Motivlage für eine demonstrative Liquidierung des Betreffenden eher schwach gewesen zu sein. Die Stimmung im Land ist derzeit trotz allem eher für Putin. Und so etwas wie dieser Mord macht nur Wellen, die er eigentlich nicht brauchen kann. Nemzow wieder einmal eine Zeitlang in einem Gefängnis verschwinden lassen? Das wäre nicht erstaunlich gewesen. Nemzow verschwindet in einem Gefängnis, und hat dort "leider" "zufällig" einen Herzinfarkt? Unter Umständen leider auch noch "Russia Today, Marke Putin".

    Aber das? Ihn in Sichtweite des Kreml auf offener Straße zersieben lassen? Das ist eigentlich zu primitiv, und nicht Putins Stil. Und damit sage ich nichts positives über ihn: siehe die Aktion mit dem radioaktiven Sushi vor ein paar Jahren. Auf so etwas kommt man nur, wenn man ein paar Schräubchen locker hat. Nur: das gestern Abend passt da halt nicht so ganz dazu.

    Es ist daher genauso plausibel, dass irgendwer ganz anderer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte: irgend eine alte Rechnung mit Nemzow begleichen, und gleichzeitig Putin Schwierigkeiten machen. Oder Nemzow war sonstwie mittlerweile entbehrlich. Und wurde von seinen "Freunden" auf diese Weise für den Kampf gegen Putin verwendet. Es ist ja schliesslich für einen guten Zweck, nicht?

    Solange man da nicht mehr weiss, sind Blogeinträge wie der heutige daher höchst entbehrlich. Da einseitig und wenig gescheit.

  57. socrates
    28. Februar 2015 09:56

    Wer gegen den Strom schwimmt ist oft in Lebensgefahr, c.f. Jörg Haider!
    Drei bekannte US-Journalisten von CBS, NBC und der New York Times sind innerhalb von 24 Stunden unter bisher nicht geklärten Umständen gestorben. Sie sollen gemeinsam an einem investigativen Dokumentarfilm zu möglichen Verwicklungen der US- Regierung bei den Anschlägen von 9/11 gearbeitet haben. Der New York Times Journalist starb direkt nach einem Interview mit NSA-Whistleblower Edward Snowden.
    Wie unter anderem USA Today berichtet starben zwischen dem 12. Februar und dem 13. Februar drei namhafte Journalisten. Zunächst erlag am 12. Februar im Alter von 58 Jahren NBC News Reporter Ned Colt einem Schlaganfall in Boston. Colt hatte für NBC vor allem aus Lateinamerika, China und dem Nahen Osten berichtet. Insbesondere hatte er sich mit seiner Berichterstattung zum Irak-Krieg einen Namen gemacht
    Nur wenig später am selben Tag kam um 19 Uhr Ortszeit der langjährige CBS Reporter Bob Simon bei einem Autounfall in New York City ums Leben. Simon war 73 und seit 1967 bei CBS, für die er aus fast allen Kontinenten der Welt berichtete. Bekannt wurde er auch durch seine einmonatige Geiselhaft im Irak.
    Am 13. Februar kollabierte David Carr in den Redaktionsräumen der New York Times, kurz nachdem er ein Interview mit dem NSA-Whistleblower Edward Snowden abgeschlossen hatte. Er starb wie Ned Colt im Alter von 58 Jahren.
    Nichtsdestotrotz bekommen die drei Todesfälle eine gewisse Brisanz, angesichts der Berichte und Recherchen von RT, dass alle drei betroffenen Journalisten einen gemeinsamen Dokumentarfilm über die Anschläge von 9/11 und mögliche Verwicklungen von US-Regierungsstellen planten. Nach bisher unbestätigten Berichten, sollen sie auch einen Antrag auf Einsicht in russische Archive im Zuge ihrer Recherchen zum Film beantragt haben.

    • Elisabeth Mudra
      28. Februar 2015 13:32

      @ socrates

      Merk's, Herr Dr. Unterberger!
      .

    • Pumuckl
      28. Februar 2015 16:56

      @ socrates 09:56

      Danke für die Mitteilung dieser interessanten, natürlich nur zufällig fast zeitgleich eingetretenen Todesfälle, welche zunächst einmal wirklich NOCH nichts beweisen.

      Aber Vorsicht ! Alleine diese, für die betroffenen Familien tragischen Ereignisse AUFFÄLLIG zu sehen, birgt die Gefahr von Mainstream-Junkies, AUCH HIER IM BLOG als VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER bezeichnet zu werden!

      Erfahrungsgemäß werden diese, vorgeblich konservativen Werten verpflichteten Poster Ihren Kommentar aber einfach ignorieren.

    • socrates
      28. Februar 2015 21:53

      Pumuckl
      Ich schließe daraus, zum Unterschied von A.U., nichts. Ich will sagen, dass man nicht immer gleich Putin beschuldigen soll, sondern vor der eigenen Türe kehren soll.

    • F.V. (kein Partner)
      02. März 2015 18:48

      Ich habe eine Liste von über 30 Todesfällen Prominenter aus der "Finanz-Industrie".

      Daß sie zu viel wußten ist nur eine verschwörungstheoretische Vermutung ohne jegliche Substanz.

    • franz-josef (kein Partner)
      02. März 2015 22:39

      Ein vierter Journalist wurde unmittelbar nach dem dritten "gestorben". Mir fällt im Augenblick der Name etc. nicht ein, werde aber nachblättern.
      Weiters starb Mitte Jänner d.J.David Crowley samt seiner Familie, er war mit seinem Film "Gray State" u.a. über Überwachungssysteme der USA , beschäftigt. Ist fraglich, ob jemand anderer diesen heiklen Film fertigstellen wird.

  58. Das Pingerle
    28. Februar 2015 09:53

    Zwei Paar Schuhe!

    Putin ist kein Waisenknabe. Kann er gar nicht sein, als Chef im Kreml. Aber was hat das mit der Tatsache zu tun, dass westlich ausgerichtete Kräfte in der Ukraine, eine demokratisch gewählte Regierung weggeputscht haben? War daran auch Putin schuld? Und die Wickel in dem Land haben erst seit diesem Moment begonnen. Ein Jahr davor haben die die Fußball-EM ausgerichtet und Putin war die Ukraine ziemlich wurscht. Aber das war wahrscheinlich alles nur ein teuflischer Plan von Putin.

  59. Undine
    28. Februar 2015 09:49

    Wer eine Neue Weltordnung anstrebt, der denkt in anderen Dimensionen, in die der Normalbürger nicht hineinsehen kann und es auch gar nicht möchte---da ist man nicht zimperlich, wenn es gilt, einen wichtigen Mann um die Ecke zu bringen, der vordergründig ein politischer "Freund" war. Er hat seine Schuldigkeit getan, er wird nicht mehr gebraucht, man kann ihn opfern für "höhere" Ziele. Man denke an die "Lusitania" oder an Pearl Harbour"! Menschenleben sind angesichts höherer Interessen kein Thema, nur Mittel zum Zweck. Cui bono ist eine der ältesten Fragen!

  60. grubenhund
    28. Februar 2015 09:35

    Wer hat Haider getötet?

  61. zweiblum
    28. Februar 2015 09:32

    Was die Anderen schreiben:
    Kreml demonstriert mit Härte seine Macht… Anti-Putin-Proteste in ...
    https://volkskorrekt.wordpress.com/.../kreml-demonstriert-mit-harte-seine -...
    07.12.2011 - Mindestens 450 Menschen wurden bei den Protesten festgenommen, darunter der frühere Vize-Regierungschef und Jude Boris Nemzow.
    Boris Nemtsov - Wikipedia, the free encyclopedia
    en.wikipedia.org/wiki/Boris_Nemtsov
    "Russian Jewish Elites and Anti-Semitism". AJC. Jump up ^ Lev Krichevsky. " Russian Jewish Elites and Anti-Semitism (07 of 13)". American Jewish Committee.
    Er war einer der Stützen von Boris Jeltsin und der US Anleger.

  62. brechstange
    28. Februar 2015 09:06

    Meine Wahrnehmung: Es stehen weder Putin, noch Obama dahinter. Dahinter steht die Organisierte Kriminalität. Es gibt niemanden der uns davor schützt. Sie, die an der Macht stehenden, sind entweder involviert oder kompromittierbar oder zu feig.

  63. Wertkonservativer
    28. Februar 2015 09:04

    Zu Ihrer Frage im 2. Absatz:

    keine Sorge, werter Blogmaster:

    die diesbezüglichen Argumente der hier im "Tagebuch" versammelten Putinversteher-Gemeinde sind bereits am Eintrudeln, und werden in einigen Stunden komplett vorliegen!

    Let's wait and see!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Riese35
      28. Februar 2015 12:33

      Ich habe einen Ausgleich der Interessen und damit verbunden das Verstehen seines Gegenübers, gleich ob Gleichgesinnte oder Gegner, immer gerade als zentraleuropäische Tradition gesehen. Darauf beruht eigentlich unser Gemeinwesen seit Jahrhunderten. Es war ein wesentliches Kennzeichen des Hl. Röm. Reiches.

      Jemanden verstehen zu wollen oder zu verstehen, bedeutet noch nicht, daß man alle seine Ansichten teilt. Das war bis jetzt immer Bestandteil unserer Zivilisation.

      Wenn nun "jemanden verstehen" in erniedrigender, verächtlicher Weise im Kontext von "Putinversteher" gebraucht wird, dann sehe ich darin einen Bruch mit unserer Kultur, Tradition und Zivilisation.

      Die Zelebration des Nicht-Verstehen-Wollens ist eigentlich erst eine relativ neue Erscheinung, die von den USA ihren Ausgang genommen hat: Die Ausbreitung des IS haben wir nur diesen Wurzeln zu verdanken: US-amerikanischer, protestantischer Gerechtigkeitsfanatismus und Missionierungswahn gepaart mit Naivität und Unverständnis für andere Kulturen, der in den betroffenen Ländern (Irak, Ägypten, Syrien, Libyen, ...) ein paar westlich kultivierte Auständische zur Zerschlagung aller bestehenden Strukturen angestachelt und gefördert hat, ohne eine realistische Exit-Strategie und Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Grundlage war ein ebenso simplifiziertes Schwarz-Weiß-Denken in der Form "Übergang zur Demokratie, und damit sind alle Probleme gelöst", wie es bei Karl Marx der "Übergang zur klassenlosen Gesellschaft" war, der ein einfaches, universelles Lösungskonzept angeboten hat.

      Während die USA jetzt in Phase 2 darauf nur mehr eine militärische Antwort mit alles Niederbomben haben (aus sicherer Distanz, um sich nicht dem Kampf stellen zu müssen), geht der IS viel geschickter vor, der bestehende Strukturen nach alten Vorbildern in ihr Gemeinwesen integriert. Gerade erst vor wenigen Tagen konnte man ja vernehmen, daß die USA gemeinsam mit der Türkei die syrischen, Allahu-Akbar rufenden Aufständischen massiv unterstützen wollen. Auch die Gründung der Taliban wurde von den USA betrieben.

      Übersehen wir eines nicht: Rußland ist im Gegensatz zu den USA ein altes Kulturland. Es gibt dort eine hoch gebildete Schicht. Sie sprechen viele Sprachen, und zwar gerade in Diplomatenkreisen und sind nicht wie viele US-Diplomaten auf Übersetzer angewiesen. Man braucht sich nur einmal anschauen, welch besorgniserregender Mangel in den USA an arabsich sprechenden Personen besteht. Die Russen können sich in andere Kulturen hineindenken, können gut zuhören, haben ein umfassendes Verständnis unserer und anderer Kulturen und damit eine um Größenordnungen realistischere Einschätzung der Lage als die USA.

      Wer also jemanden, der andere verstehen möchte, in verächtlicher Weise abqualifiziert, qualifiziert sich nur selbst ab.

    • Peter R Dietl
      28. Februar 2015 13:37

      @ Riese35

      *****!

    • ProConsul
      28. Februar 2015 15:40

      Riese35

      ******

    • Wertkonservativer
      28. Februar 2015 16:06

      @ Riese35:

      nun, nach dieser Lektion, müssen Dr. Unterberger und ich uns ja wirklich ein wenig genieren:

      Lt. @ Riese35 haben wir mit unserem Putinversteher-Slogan ja wirklich "mit unserer alten Kultur, Tradition und Zivilisation gebrochen" (Zitat @ Riese35)!!

      Nun, ich werd's aushalten; Dr. Unterberger hoffentlich auch!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Charlesmagne
      28. Februar 2015 17:36

      @Riese
      ***********************************

    • HDW
      28. Februar 2015 18:51

      Entschuldigung, aber bezüglich Geschichtstheorie: dies war das Thema der Debatte in den Sechziger Jahren. Das war die vom Neomarxismus bezogene Gegenposition der Ideologiekritik gegen die, seit der Historik des 19.Jh. und von dann Gadamer vertretene Hermeneutik in der Geschichtswissenschaft. Der Missbrauch des Verstehensbegriffs, hier durch AU und den WK, zeigt nur wie sehr die 68er Kulturrevolution ihr Ziel der kulturellen Hegemonie, erreicht hat. Von Gramsci ja auch so für die Bewußtseinsbildung der Eliten des Bürgertums als alternatives Klassenkampfinstrument, geplant (Alternativ zu den Tschekamethoden von 1917, die ja dann nach 1945 in Westeuropa und besonders Italien, durch die Präsenz der US Armee nicht möglich waren, jedenfalls sah das P.Togliatti so.) Die neomarxistischen Politagitatoren denunzierten von Beginn an das "Verstehen" als disem immanentes Verzeihen und setzten die manichäische Ideologiekritik im Überbau durch. Eigentlich im Widerspruch zur dialektischen Methode, die ja eigentlich erst im "Aufheben" von zwei gegensätzlichen Aussagen in der Synthese, sich asymptotisch einer geschichtlichen Wahrheit nähern kann.

    • Wertkonservativer
      01. März 2015 08:17

      @ HDW:

      Nun "der Missbrauch des Verstehensbegriffes", wie Sie ihn in Ihrer "geschichtswissenschaftlich" untermauerten Replik Dr. Unterberger und mir ans Zeug flicken, wird uns wohl bis in unsere späten Tage (bei mir wohl nicht mehr so lang) verfolgen!
      Ich - als intellektuelles Nichtserl - muss mir ja da nicht so viel draus machen! Doch Dr. Unterberger wird sich schon mit Ihrer (und @ Riese 35's) Anschuldigung auseinandersetzen! Bei seinem festen Wissens-Fundament hege ich kein Zweifel, wie er reagieren wird: lächeln, und den Stus vergessen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wyatt
      01. März 2015 09:04

      @ Riese 35,
      DANKE!
      *************************!

    • Wyatt
      01. März 2015 09:09

      auch dem Wertkonservativen sei gedankt, den ohne ihn und seinesgleichen, gebe es nicht die mehr als lesenswerten Beiträge, wie wieder einmal diesen - von Riese 35!

    • Wertkonservativer
      01. März 2015 09:43

      @ Wyatt:

      Nun, nach Ihrer kürzlichen Dankadresse mir gegenüber, weiß ich endlich, für was ich hier im Blog gut bin: ich hole einfach das Beste aus den Besten hier im Blog heraus, meine meist unmaßgeblichen Beitragerln mit geistigen Höhenflügen, teilweise bis ins Heilige Römische Reich zurückreichend, geistvoll zu zerpflücken!

      Wenn das keine Leistung ist, was dann?

    • Karl Knaller
      01. März 2015 19:32

      Auf's Michler-Vatterl ist halt Verlass'! Was immer unser A.U. schreibt, es gilt das schöne Lied, das unser W.K. in seiner Jugend lernen durfte und seither nicht vergessen kann: "Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu!". Wenn mir nur einfiele, welcher Verein das seinerzeit seinen Mitgliedern beigebracht hat....

    • Freidenker (kein Partner)
      02. März 2015 09:43

      Diese selbstgefällige und aufdringliche Art des WK sich in seinen Einträgen immer wieder mit Dr. Unterberger gleichzusetzen ist außer lächerlich nur mehr lächerlich.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      02. März 2015 11:03

      Werter Freidenker (und andere), dieser narzisstische Tulbinger Schrat, welcher 2014 mehrfach und unter Hinterlegung seines Ehrenwortes (!) versprochen hatte, sich aus diesem Forum endgültig zu verabschieden, fleht ja geradezu um Eure Aufmerksamkeit! Mir unverständlich, warum man ihm diese hier immer wieder angedeihen läßt, insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sein Geschreibsel jegliche Faktenbezogenheit vermissen läßt. Doch ich muß ja nicht alles verstehen...
      MfG

    • Freidenker (kein Partner)
      02. März 2015 14:00

      Werter Herr Prof. Schwarz:

      Ich gebe ihnen zu 100 % recht aber als freier Denker sind mir halt so hoffnungslose Einseitigkeiten, familiäre Befindlichkeiten und entbehrliche Anrede-und Grußfloskeln, sowie gebetsmühlenartig vorgebrachte Beschwichtigungen in einem interessanten Blog wie diesen hier grundsätzlich zuwider.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      02. März 2015 15:58

      Werter Freidenker, ich kann Ihren Unmut ja sehr gut verstehen. Da schreiben in diesem Blog mehrheitlich belesene, allgemeingebildete und politisch versierte Personen, welche mittels ihrer faktenbezogenen Recherchen und eigenen Erfahrungen eine fruchtbringende Diskussion erst ermöglichen. Und dann fällt so mancher dieser Poster ausgerechnet auf einen hinter den sieben Bergen hausenden und tatsächlich ewiggestrigen ÖVP-Simpl herein, dessen an Infantilität nicht zu überbietendes sinnloses Geschwurbel einem die Zehennägel aufstellen lassen. Soll er es tun, es herrscht ja Meinungsfreiheit. Doch mit dieser halblustigen, realitätsfernen Pseudointelligenz zu diskutieren, bedeutet eigene Lebenszeit z

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      02. März 2015 16:00

      Fortsetzung:
      zu vernichten...
      MfG

    • Freidenker (kein Partner)
      02. März 2015 17:36

      Herr Prof. Schwarz:

      Danke für ihre humorvolle und treffende Ergänzung************************.)

    • Karl Knaller
      04. März 2015 10:31

      @Freidenker & @Schwarz

      Na wartet's nur, ihr bösen Buben, bis das Michler-Vatterl Eurer bösen Bemerkungen gewahr wird! Seid's nicht so streng mit ihm, die Logorrhöe ist ein tückisches Leiden...

  64. dssm
    28. Februar 2015 09:02

    Lieber Herr Unterberger.
    Sparen Sie sich am Wettlauf um die schönste Verschwörungstheorie teilzunehmen!
    Sparen Sie sich einfach Kommentare zu Themen, wo man einfach noch nichts wissen kann!
    Man kann solche Themen aufbringen und eine Vermutung äußern, berechtigte Fragen stellen, Widersprüche erwähnen, aber keinesfalls schon alles 'wissen'.

    Sonst sind wir bei den Jubelmeldungen zur 'Netzfreiheit', die uns momentan überall entgegen leuchten. Leider weiß keiner bisher was eigentlich beschlossen wurde. Warum stellt dann die Lügenpresse auf Jubel um?

    Abgesehen davon hat die russische Justiz und Polizei in den letzten Jahren durchaus gut gearbeitet, nur passen vielen von uns die Ergebnisse nicht, weil hier halt zwei Rechtskulturen aufeinander treffen.

    • socrates
      28. Februar 2015 11:55

      Heute fand ich in der englischen Wiki: Weitere Ergebnisse werden in der EU nicht zugelassen!

  65. socrates
    28. Februar 2015 08:46

    Lusitania III . Wir haben die besseren Mörder! Alijew beging Selbstmord! Leider gibt es da eine Witwe mit viel Geld, die eine 2. Obduktion erreichte und einen Mord nachweist. Aber wer hat schon do eine superreiche treue Frau?
    Die Russen sind halt so primitiv, die können es nicht besser und erschießen ihre Gegner auf der Straße, wie die westliche Mafia.
    Dabei hatte Nemzow Millionen Feinde: die Ukrainer, von denen viele in Russland Asyl gefunden haben. Der Durchschnittslohn in der freien, liberale geführten Westukraine beträgt 37,89€ im Monat, da verhungern halt alle Armen, Alten, Kranken, AlleinerzieherInnen, ..... Da sie nicht im KZ umkommen, erwähnen es die Medien nicht. Sie gehen lieber Putin geißeln, der ist an allem schuld.

    • socrates
      28. Februar 2015 08:55

      Poroschenko ist in Abu Dhabi und kauft Kriegsspielzeug im Maßstab 1 : 1 .
      Wenn das Volk skandiert:" Butter statt Kanonen!" dann ist das kommunistische Wiederbetätigung.

  66. Cotopaxi
    28. Februar 2015 06:03

    o.T.

    Die russische Justiz und die Regierung dürfte nicht so blauäugig sein, wie unsere Tschetschenen-Versteher:

    http://www.krone.at/Oesterreich/Asylwerber_praesentiert_sich_als_Top-Terrorist-In_IS-Video_-Story-441290

    "Brave und arbeitsame Zuwanderer", von denen wertkonservative Kreise träumen, sehen anders aus.

    • Riese35
      28. Februar 2015 11:43

      @Cotopaxi: Ist ja eh alles ungefährlich. Gefährlich ist es in Österreich nur, wenn man nach einer Sache greift, die sich schräg rechts vor einem leicht erhöht etwa in Armlängendistanz befindet.

  67. Riese35
    28. Februar 2015 02:23

    Es wäre genau so interessant, daß der angebliche Selbstmord Aliyevs in Wien aufgeklärt wird. Irgendwie kann ich den Selbstmord nicht recht glauben, und eine private Familienfehde genau so wenig. Daß seinerzeit die Lucona aufgeklärt wurde, ist auch eher eine Ausnahme geblieben, wie gerade hier in diesem Blog immer wieder hervorgehoben wurde.

    Und auch um den Tod von Kennedy und Lee Harvey Oswald ist noch vieles nicht aufgeklärt und zweifelhaft.

    Also bitte weder Vorverurteilungen noch einseitige Sachverhaltsdarstellungen.

    • Rau
      28. Februar 2015 08:58

      Wenn wir schon dabei sind, vielleicht lässt sich auch der Fall Haider einer seriöseren Untersuchung, als damals durch "Österreich" im Verbund mit der Kärntner Staatsabwaltschaft, zuführen!

    • Riese35
      28. Februar 2015 11:38

      @Rau: Danke, das ist eine sehr wichtige Ergänzung, die von unseren Gutmenschen gerne ausgeblendet wird. Auch bei Haider ist ja vieles widersprüchlich und unaufgearbeitet geblieben.

      Interessant ist, daß Alijews Anwälte jetzt ausgerechnet das FBI anfordern, also die Ermittlungsbehörde eines Landes, das weltweit eigene, nationale Interessen verfolgt und daher kaum als unbefangen angesehen werden kann.

  68. eva maria
    28. Februar 2015 02:06

    Damit, dass der Mord in keiner Weise Putin nützt, sondern ausschließlich seinen Gegnern, die für Sonntag eine Großdemonstration, einen "Krisenmarsch" gegen Putin angemeldet haben, zu dem sie 100.000 Teilnehmer erwarten. Nach dem Mord dürfte es gelingen. Es wäre nicht die erste Provokation und "false flag operation". Bleibt zu hoffen, dass dieser brutale Mord untersucht und aufgeklärt wird - im Gegensatz zu den Morden der Kiewer Scharfschützen auf dem Majdan und dem Massaker von Odessa.

    • logiker2
      28. Februar 2015 07:32

      genau, wer die Justiz und Medien beherrscht, klärt auf oder auch nicht, je nach Interessenslage, ist bekanntlich auch im linksverseuchten "Rechtssstaat" Österreich nicht anders. Übrigens weisen die Verbrechen am Majdan bzw. Odessa ziemlich klar auf tatkräftige Unterstützung des guten Westens hin, daher auch keine Aufklärung.

    • Wyatt
      28. Februar 2015 08:53

      Das ist eben der Unterschied, die Morde an den Kennedys, wie auch 9/11 wurden von der USA restlos aufgeklärt............

    • Pumuckl
      28. Februar 2015 12:11

      @ eva maria

      > Es wäre nicht die erste Provokation und "false flag operation" <

      KÖNNTE ES SEIN, DASS TOTE OPOSITIONELLE ALS MÄRTIRER, POLITISCHEN ZIELEN EINER OPOSITION MANCHMAL NÜTZLICHER SIND, ALS LEBENDIGE ?

      Als ich vom Tod Boris Nemzows las, kam mir Rudi Dutschke in den Sinn.
      Bei WIKIPEDIA fand ich Merkwürdiges bestätigt.

      Der 1968, als einer der " Volkstribune " dieser 68er Bewegung, von dem lungenkranken jungen Hilfsschüler-Hilfsarbeiter Josef Bachmann lebensgefährlich angeschossene RUDI DUTSCHKE WAR AUS " GANZ ANDEREM HOLZ GESCHNITZT "
      ALS APO-GENOSSEN DANIEL COHN BENDIT UND JOSCHKA FISCHHER.

      Zwei kennzeichnende Zitate von Dutschke:

      1964 " Jesus Christus zeigt allen Menschen einen Weg zum Selbst . . . "

      1978 " Ich bin ein Sozialist, der in der christlichen Tradition steht. Ich bin stolz auf diese Tradition . . . "

      DIE SPÄTEREN GRÜNEN SPITZENPOLITIKER PASSTEN DAMALS SCHON BESSER ZUM POLITISCHEN WEG, DEN WIR ALLE BEOBACHTENKONNTEN !

      Dutschke - Attentäter Josef Bachmann war wie Sarajewo-Mörder Gavrilo Princip schwer lungenkrank, jung und ohne jegliche Hoffnung auf ein erfolgreiches Leben.

      Ein idealer Kandidat für linke Einflußagenten, ihn für einen rechtsmotivierten Mord zu gewinnen, der seinem verhauten Leben immerhin noch tragische Bedeutung geben kann.

      Bachmann beging bezeichnenderweise 1970 Selbstmord, INDEM ER SICH SELBST MIT EINER PLASTIKTÜE ÜBER DEM KOPF ERSTICKTE.

      Daß Morde wie dieser niemals aufgeklärt werden, lehrt uns die Geschichte.

      Aber, wie @ eva Maria schon feststellte, PUTIN HÄTTE POLITISCH NICHTS DÜMMERES TUN KÖNNEN ALS DIESEN MORD ZU BEFEHLEN.

      DIESER MORD UNTERSTÜTZT AUSSCHLIESSLICH PUTINS FEINDE ! ! !

    • Jewgeni Gorowikow
      28. Februar 2015 12:31

      Sehr geehrte 'eva maria'

      Moment mal, habe ich das richtig verstanden:

      Der Tod eines der aktivsten Putin-Gegners im Land, der jahrelange politische Erfahrung und viele Anhänger, sowie weltweite Bekanntheit hat:

      Der Tod so eines Menschen der es sich zum Lebensinhalt gemacht hat, die Missstände die gegenwärtig in Russland herrschen zu beseitigen und daher logischerweise zu Putin in Opposition ist.

      Der Tod so eines Menschen, Boris Nemzow "nützt Putin in keiner Weise" ?????

      Die Wahrheit ist doch: Boris Newzow war eine IKONE DER OPPOSITION.

      Eine LEITFIGUR, ein MOTOR DER OPPOSITION - und plötzlich ist er weg.

      Und das nützt Putin nicht ?????

    • Pumuckl
      28. Februar 2015 17:56

      @ Jewgeni Gorowikow 12:31

      Putin wäre ein Idiot, was wir vermutlich beide ausschließen, wenn er sich in dieser geopolitischen Situation in dieser Art eines Gegners entledigt.

      Triftige Gründe schließen auch aus daß irgendwelche westlichen Geheimdienste direkt hinter diesem nicht nur infamen, sondern aus Putins Sicht politisch törichtem
      Mord stecken.

      Aber in Rußland sind ja auch noch kommunistische und extrem rechte politische
      Lager, welche von Einflußagenten unterwandert sein können.

      Anders würde aus meiner Sicht, der für Putins, auch innenpolitische Position ausschließlich schädliche aber auch für ganz Rußland verheerende, brutale Mord nicht erklärbar sein.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung