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Zwei Museen in der Provinzstadt Wien

Jetzt ist es offenbar fix: Das Völkerkundemuseum wird verkleinert. Dabei heißt dieses seit einiger Zeit großspurig „Weltmuseum“. Eine seltsame Kulturpolitik. Statt eines Völkerkundemuseums in einstiger Originalgröße soll es – irgendwann, irgendwie, vielleicht – ein „Haus der Geschichte“ geben. Das nun mindestens ebenso seltsam ist. (mit nachträglicher Ergänzung)

Angesichts der Provinzialität einer Regierung Faymann, die ihren Kirchturmshorizont in Schlagerwettbewerben, im Skifahren und in Kronenzeitungs-Schlagzeilen erschöpft, überraschen diese Museumsentscheidungen aber nicht wirklich. Die „Völker“ dieser „Welt“ interessieren uns nicht mehr. Im diesbezüglichen Museum finden sich ohnedies – igitt – fast nur Schätze, welche die Habsburger zusammengetragen haben. Brauchen wir nicht. Wir sind uns selbst gut genug. Dass das Land zuletzt unter den Babenbergern als kleine Mark so provinziell gewesen ist, fällt da hierzulande vielen gar nicht mehr weiter auf.

Apropos Babenberger: Es ist wenigstens erfreulich, dass ein „Haus der Geschichte“ jetzt auch für sie als dem ersten österreichischen Herrscherhaus Platz haben wird. Hoppla. Nix da: Österreichs Geschichte beginnt nach dem Willen dieser Regierung nämlich – erst im Jahr 1848. Und nicht etwa schon im ersten Jahrtausend, wie manche meinen. Ist ja egal, dass wir schon vor fast zwei Jahrzehnten das tausendjährige Bestehen Österreichs gefeiert haben. Diese Regierung hat nur einen bis 1848 zurückreichenden Horizont.

Warum ausgerechnet dieses Jahr? Man weiß es nicht so ganz genau. Vielleicht meint ja der Museumsminister Ostermayer, dass der 1848 erfolgte Regierungsantritt Franz Josephs die Gründung Österreichs bedeutet. Das Burgenland – aus dem Ostermayer kommt – war damals noch bei der ungarischen Reichshälfte (die genau genommen erst 1867 zur Hälfte wurde), und die Ungarn haben 1848 heftig gegen die Habsburger revoltiert. Was alles noch viel komplizierter macht. Das braucht aber ein Museumsminister heutzutage eh alles nicht zu wissen. Und daher kann es schon leicht passieren, dass man Österreich mit dem Langzeit-Kaiser verwechselt.

Oder ist der Anlass für die Wahl des Jahres 1848, dass damals eine Reihe von Verfassungen entstanden ist? Die sind freilich alle kaum über das Entwurfs-Stadium hinausgewachsen. Oder sind es die Revolutionen jenes Jahres? Die waren aber primär bürgerlich und vielerorts national. Oder ist es gar der Umstand, dass damals langsam die Epoche der Herrn Marx und Engels und der Gründung einer sozialdemokratischen Partei aufgedämmert ist?

Diese letzte Annahme klingt gar nicht so unlogisch: Für waschechte Sozialisten ist ja alles, was vor ihnen war, einfach Luft, nicht existent.

Die Kritik an der Absurdität der 1848-Entscheidung wird auch dann nicht kleiner, wenn man sich erinnert, dass eine Zeitlang die Parteien Österreich überhaupt erst im Jahr 1918 beginnen lassen wollten. Als der böse Kaiser weg und die gute Republik da war.

Angesichts all dieser Skurrilitäten und ungeklärten Identitätsfragen muss man fast schon froh sein, dass in Wahrheit ohnedies kein Geld für ein neues Museum da ist. Dass das Ganze nur eine der schon zu Dutzenden vorliegenden Ankündigungen eines Hauses der Geschichte ist. Wenn es kein gescheites Geschichts- und Museumskonzept gibt, wenn man nicht den Zusammenhang der ganzen Entwicklung dieses Landes und seiner Menschen begreift, dann ist es in der Tat besser, wenn man ganz die Finger davon lässt. Wer weder ein Gefühl, ein Verständnis für die Welt noch für Österreichs Geschichte hat, kann kein interessantes Museum machen. Und ohne Geld, Platz und Konzept schon gar nicht.

Oder man macht es halt so wie bisher alle zwei Jahre zum Thema einer Minister-Pressekonferenz und vergisst es dann wieder.

Nachträgliche Ergänzung, die auf einer Mitteilung eines prominenten Wissenschaftlers beruht, der aber zum Selbstschutz keinesfalls genannt werden will:

.... "1848" ist für (Krypto-)Marxisten wie Ostermeyer et alii vom linken Reichsdrittel tatsächlich so etwas wie die "Initialzündung" für das Heraufziehen der von Marx begründeten (und vom Unternehmersohn Engels finanzierten) atheistischen "Religion" der Diesseits-Erlösung am Horizont.

Dafür stehen Parolen von Vertretern linker Studenten-Organisationen wie "Marxistischer Studentenbund Spartacus" (MSB Spartacus" der DKP), "Sozialistischer Deutscher Studentenbund" (SDS der SPD; ihm gehörte nach dem 2. Weltkrieg der Volkswirtschaftsstudent Helmut Schmidt an!), "Sozialdemokratischer Hochschulbund " (SHB der SPD) und sogar des "Liberalen Deutschen Studentenbunds" (LDS der FDP), wie sie  an deutschen Hochschulen zu hören sind. Typische Äußerungen sogenannter "Fachschaftsvertreter" der genannten Gruppen im Germanistik-Studium: "Die für unser Sein bedeutende und entscheidende Literatur beginnt nach 1848". Damit waren selbst Klassiker wie Goethe und Schiller "von vorgestern", ganz zu schweigen von vorausgegangenen literarischen Epochen(vertretern) .....

 

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alle Kommentare

  1. Elif (kein Partner)

    Hallo Ihr Lieben,ich kann mich mit Firefox nicht einloggen. (Den bezutne ich seit der aktuellen Sicherheitswarnung fuer den Microsoft Internet Explorer). Wenn ich das Passwort falsch eingebe, wird das zwar angezeigt. Wenn ich es richtig eingebe, unterbleibt zwar diese Fehlermeldung, die Zeile, dass ich eingeloggt sei, kommt aber auch nicht und ich kann nicht auf die geschuetzten Inhalte zugreifen. Mit dem Internet Explorer dagegen funktioniert es nach wie vor.Ist das Problem bekannt, gibt es eine Loesung dafuer?Viele Gruesse, Joerg



  2. Herzogberg (kein Partner)

    Daß Oesterreich erst seit 1848 berücksichtigt wird, zeigt die Zwergenhaftigkeit der Rathkolbs und Gesinnungsgenossen.

    Wenn allerdings das Jahr 1848 richtig berücksichtigt wird, dann muß man die deutsche Komponente der Revolution berücksichtigen: das meistgesungene Lied der Revolution war "Was ist des Deutschen Vaterland" mit einem Text, der einen heute fast ins Kriminal bringen würde.



    • Herzogberg (kein Partner)

      Während der Revolution waren die burschenschaftlichen Farben
      "schwarz - rot - gold " auf der Spitze des Stephansdomes aufgezogen (dankenswerterweise hat der damalige Bürgermeister Zilz selbiges am Rathaus aus Anlaß der kleindeutschen Wiedervereinigung gemacht - da waren es allerdings die Farben der Bundesrepublik Deutschland). Damals wäre die Österreichische Hochschülerschaft deutsch gewesen und hätte ihre Kraft für ein Deutsches Reich mit Einschluß der deutschen Gebiete Österreichs eingesetzt.

  3. Zundl (kein Partner)

    War 1848 nicht das Jahr, in dem Marx das "Kommunistische Manifest" veröffentlichte?



  4. Christl (kein Partner)

    Ganz genau dieser Meinung bin ich auch:
    Ein Kommentar -
    gefunden auf folg. Blog zu diesem Thema:
    Russlands neue Waffe - der Unsichtbarkeitsumhang
    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2015/01/russlands-neue-waffe-der.html

    Ihr werdet sehen, alle diese Wahnsinnigen und Massenmörder sind registriert bei denen die beginnen aufzuwachen! Diesmal wird es kein Schlupfloch mehr geben und auch kein Auffangnetz, wie nach dem 1. und 2. Weltkrieg als sie sich gegenseitig halfen nach Südamerika zu fliehen und sich neue Kleider besorgten. Wir alle kennen nun ihre Gesichter und wissen ihre Verbrechen und andre ihrer Schandtaten. Glaubt mir das gehört dazu, zur großen neuen Veränderung,



    • Christl (kein Partner)

      ..... die allmählich an Fahrt aufnimmt! Es wird keine neue Weltordnung geben, sondern eine neue Welt der Nationen, wo viele Dinge so einfach werden das alle kaum glauben können, dass wir mal so dermaßen blind waren! Einen faulen Baum sieht man auch erst danach, wenn er fällt :-) Ich behaupte die Dinge sehen nicht so rosig aus für die Weltelite wie sie es uns über die Lügenpresse verkaufen wollen - das könnte schon ganz schön rumoren im Gehölz und immer mehr - jedes Jahr mehr und mehr....

  5. Gasthörer (kein Partner)

    Einer der wenigen glaubwürdigen Autoren der "Presse", Jilch, ist mit der "Strategie der Verwirrung" auf ein Thema gestoßen, das mir einleuchtend erscheint - bitte auch das eingebettete Video von Adam Curtis ansehen. Dieses von Ost und West angewendete Werkzeug der Kontrolle erklärt Phänomene wie Pegida als auch den AU-Blog und, ganz wichtig, die beabsichtigte Wirkung, noch mehr Verwirrung zu Streuen als ohnehin schon herrscht. Wie könnte man sich ansonsten die etwas schrägen und inkonsistenten Persönlichkeiten wie die Pegida-Chefs oder Unterberger erklären.

    http://diepresse.com/home/blogs/goldjournal/4645368/Journalismus-in-Zeiten-der-Politik-der-Verwirrung?_vl_backlink=/home/index.do



  6. Christl (kein Partner)

    ÖVP über Österreicher

    „Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter, als der durchschnittliche Österreicher“.

    Quelle: Bezirksblatt Mistelbach 8/9. Jänner Seite 8

    https://www.facebook.com/HCStrache/photos/a.10151682670073591.1073741834.74865038590/10152781410768591/?type=1

    Wie schön, dass alle so 'durchschnittlich' (das ist also unser Schulsystem, ein Durchschnitts-Mensch-Erzeuger/Macher) aus"gebildet" wurden (Sarkasmus aus)



    • fewe (kein Partner)

      Nicht schlecht, die schließen wohl vom Niveau der ÖVP-Politiker auf alle Österreicher.

      Dann soll sich die ÖVP von ihren intelligenten Zuwanderern wählen lassen. Für mich ist sie mit ihrem Österreicher-Hass defintiv erledigt.

      Bei der Presse habe ich jetzt beruhigenderweise gelesen, dass die mehr als 1 Bio. Euro, die da jetzt quasi gedruckt werden keine Inflation auslösen können, weil das Geld sowieso nicht in der Realwirtschaft kommt. Das dient quasi nur dem Casino.

      Vielleicht findet sich für die noch eine Guillotine im Völkerkunde-Museum.

    • Gasthörer (kein Partner)

      Ich glaube das sehrwohl.
      Laut ÖVP sind wir auch das sicherste Land der Welt, haben ein attraktives Steuersystem, dermaßen gute Unis, dass uns 80.000 Gaststudenten beehren (die kommen uns zwar sauteuer, lassen sich aber statistisch offensichtlich gut für eine Migrationslüge benutzen).

      Die ÖVP und die Realität, das wird keine Freundschaft mehr - auf dieser schiefen Ebene lassen sich keine geraden Häuser mehr bauen...

    • Alternativlos (kein Partner)

      Nach Thomas Barnett, einem amerikanischen Strategieforscher und Globalisierungsfetischisten, ist das Ziel für Europa eine “hellbraune Mischrasse mit einem IQ von 90, zu dumm zu begreifen, aber intelligent genug um zu arbeiten”.

  7. cmh (kein Partner)

    Man kann solche Museen machen, aber gewisse Dinge sind einfach noch nicht darstellbar und reif dafür.

    http://www.man.es/man/en/exposicion/exposicion-permanente.html

    Das Museo Arqueologico Nacional ist ein gutgelungenes Beispiel wie die Heranführung der Bevölkerung an die Geschichte ihres Landes erfolgen kann. Fast die ganze Geschichte Spaniens von Adam und Eva an wird dargeboten und die Eintritte sind für jeden leistbar. Die Darstellung ist mMn sehr ausgewogen, was HAbsburger, Bourbonen, Mauren und Reconquista anbelangt.

    So könnte ich mir ein Haus der Geschichte auch in Wien vorstellen, wenn man das will und zahlen kann/will.

    Dass ein Detail (welches?) ausgespart ist, ist angenehm & ok.



  8. N.SA (kein Partner)

    Der Tyrann von Saudi-Arabien, König Abdullah, ist tot.
    An der Entwicklung des Ölpreises wird man erkennen, ob sein Nachfolger auch ein US-amerikanischer Stiefellecker ist.



  9. Zraxl (kein Partner)

    Verwunderung ist hier fehl am Platz. Geschichte ist eines von vielen Mitteln, das Volk in gewünschter Weise zu erziehen und zu "bilden". Historische Fakten sind dabei schon willkommen, aber selbstverständlich nur in geeigneter Auswahl und wohl komponierter Zusammenstellung. Die Brücke zwischen diesen ausgewählten Fakten bilden dann erfundene Geschichten, die das zu vermittelnde Geschichtsbild dann anschaulich und aus der Zeit heraus begreifbar machen.

    Die Babenberger? Sind´s narrisch? Wollen Sie Nationalismus züchten?



  10. Gast (kein Partner)

    Und wann wird die PC-Polizei aus der "Internationalen" das Wort "Völker" auswechseln ? ;-)

    Na, vorher tut sie`s wahrscheinlich eher bei "Stille Nacht" - "...die Völker der Welt".

    Schauen wir dann genau hin, wer sich weiterhin "Volk" nennen darf und wer nicht.



  11. Waltraut Kupf

    Man kann Undine nur zustimmen. Ihr Kommentar hätte woanders als hier gar nicht erscheinen können, aber glücklicherweise gibt es ja noch Reservate der Meinungsfreiheit. Etwas bleibt unerwähnt: daß sich nämlich die FPÖ (oder ein Teil davon) auch ständig auf 1848 beruft und sich "freiheitlich" (sprich liberal) nennt. Diese ideologischen Unschärfen und die ursprünglich bekundete Liebe zu EU und NATO haben mich veranlaßt, aus der FPÖ auszutreten (nachdem ich mich von Stadlers wehrhaftem Christentum und der EU-Skepsis angezogen gefühlt hatte, die sich aber nicht durchsetzen konnten).



    • Herzogberg (kein Partner)

      Ohne 1848 hätten wir keine Rechtsstaatlichkeit gehabt. Davon haben wir lange gelebt. Allerdings ist heutzutage nicht mehr viel zu merken - Horden linker Gutmenschen mit ihrer Toleranz auf den Lippen verwehren Bürgern ihre Versammlungsfreiheit (Akademikerball).

  12. socrates

    Warum Rathkolb 1848 gewählt hat, ist leicht zu erklären:

    1848 - erster Schritt zur Israelitischen Kultusgemeinde
    Das Revolutionsjahr 1848 ist ein bedeutendes und veränderndes Jahr für die Wiener Gemeinde, vor allem auch als Beteiligte an den Ereignissen. Es ist der jüdische Arzt Dr. Adolf Fischhof, der am 13. März 1848 vor dem Landhaus in der Herrengasse die wesentlichen Forderungen der Revolution formuliert: unter anderem Religionsfreiheit, Pressefreiheit sowie Lehr- und Lernfreiheit. Viele andere jüdische Bürgerinnen und Bürger folgen seinem Beispiel. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag für den langen Weg zur Verfassung des Jahres 1867.
    Als eine der Spätfolgen der Revolution 1848 wird im Jahr 1852 die Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde erlaubt. Der Weg des Judentums zum Aufstieg ins Großbürgertum und in die Aristokratie ist geebnet. Am wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts haben jüdische Familien großen Anteil. Nicht mehr an Verbote und Einschränkungen gebunden, entwickelt sich ein blühendes Gemeinwesen, das so viel dazu beiträgt, was Wien in diesen Jahrzehnten prägt. Die Wiener Jüdinnen und Juden identifizieren sich mit dem Österreich der Habsburger, mit dem liberalen Gedankengut der Zeit und mit dem, was allgemein als "deutsches Kulturgut" gilt. Was dabei bewahrt wird, ist immer die eigene Identität. Eine schwere Gratwanderung, die durch den religiösen Antisemitismus des Bürgermeisters Karl Lueger nicht gerade leichter wird.
    https://www.wien.gv.at/kultur/juedischeswien/geschichte/1848.html

    Wie das Prückel in "Charlie hebdo" gefunden hat? Von der Rauhensteingasse zum Luegerplatz ist es nicht weit!



    • fewe (kein Partner)

      Meinen Sie ein Museum "Juden erobern Wien"? Das kann dann von den Türken in fünfzig Jahren übernommen werden. Die schreiben dann die Geschichte wiederum um. Die haben ja auch alles erfunden und als erste entdeckt und dann damit quasi Österreich begründet. Katholiken, die Babenberger, die Habsburger hatten alle nichts gemacht, nur zugeschaut.

      Mir ist das wirklich bald alles schon egal.

      "Wenn Du wissen willst, wer Deine Unterdrücker sind, dann versuche herauszufinden, wer nicht kritisiert werden darf." - Voltaire

      Es ist nicht schwierig herauszufinden.

    • socrates

      Fewe
      Wetten dass es so sein wird? Rathkolb bürgt dafür.

  13. socrates

    Rathkolb kann das Museum seiner Leit in der Dorotheergasse einbeziehen.



  14. Tullius Augustus
  15. Brigitte Imb

    Die "Provinzpolitiker" gehören weg, denn die werten Österreich nicht nur in puncto Kultur ab, sondern führen das Land generell in den Ruin. Nur wie kann uns das gelingen?

    Das lange Warten auf den Befreiungsschlag in Österreich

    Ein Wirtschaftskorrespondent zieht eine vernichtende Bilanz seiner zwölfjährigen Beobachtungen in Wien.

    http://diepresse.com/home/meinung/gedankenlese/4641575/Das-lange-Warten-auf-den-Befreiungsschlag-in-Osterreich?_vl_backlink=/home/meinung/gedankenlese/index.do



  16. A.K.

    Bravo zu Dr. Unterbergers Zitat:
    "Angesichts der Provinzialität einer Regierung Faymann, die ihren Kirchturmshorizont in Schlagerwettbewerben, im Skifahren und in Kronenzeitungs-Schlagzeilen erschöpft, überraschen diese Museumsentscheidungen aber nicht wirklich. Die „Völker“ dieser „Welt“ interessieren uns nicht mehr. Im diesbezüglichen Museum finden sich ohnedies – igitt – fast nur Schätze, welche die Habsburger zusammengetragen haben. Brauchen wir nicht. Wir sind uns selbst gut genug."



  17. Rikdag

    Die Geschichte Österreichs sit ein Teil der deutschen Geschichte. Wenn dieses Postulat ignoriert wird (und das wird es wohl von fast allen Österreichern), dann kann nichts G'scheites dabei herauskommen. Dies schreibe ich als deutscher Vater einer österreichischen Tochter und als Großvater österreischischer Enkelkinder.



    • Vayav Indrasca

      Wären'S doch bloß in Ihrem Deutschland geblieben und hätten'S bei uns die Luft nicht verpestet mit Ihren abartigen großdeutschen Theorien.

    • Eva

      @Vayav Indrasca

      Dümmer geht's wirklich nimmer, aber so sind sie halt, die Komplexler!

      Rikdag: *********

    • Undine

      @Rikdag

      *********!

      "Die Geschichte Österreichs ist ein Teil der deutschen Geschichte."

      Die GEMEINSAME Geschichte ist um ein Vielfaches länger als die Geschichte der Republik Österreich! Aber das wollen manche Eiferer nicht begreifen.

      KREISKY sah das noch völlig anders---die PC war damals noch nicht so weit fortgeschritten!). Er meinte einmal grummelnd---und diesen Satz hab' ich noch in den Ohren!---als von der plötzlich neu entdeckten "ÖSTERR: NATION" die Rede war, er fühle sich "dem DEUTSCHEN KULTURKREIS zugehörig" und wolle keinesfalls GOETHE als AUSLÄNDER betrachten müssen.
      Allerdings kannte Kreisky seinen Goethe noch in- und auswendig, während unsere jetzige "Politiker-Elite" Goethe höchstens noch vom Hören-Sagen kennt.

      PS: Auch wenn es manchen ganz und gar nicht gefällt, aber "unser" MOZART fühlte sich nicht nur eindeutig als DEUTSCHER (viele seiner Briefe bezeugen das)---sein Vater war ein gebürtiger AUGSBURGER(seit Generationen!)! Dort gibt es immer noch "Mozarts".....

      Und: Das "Nibelungenlied" gehört ebenfalls auch zu uns! ;-)

    • Vayav Indrasca

      Liebe Undine,
      wenn wir nix eigenes sind, dann würd ich doch vorschlagen, uns gleich wieder anzuschließen – schleichend werden wir's eh schon durch die Medien und die Zahl der deutschen Einwanderer.
      Dann ersparen wir uns einen Haufen Geld: keine eigene Regierung, kein eigenes Heer, keine eigene Verwaltung.
      Also ziehen Sie die Konsequenzen aus Ihrer Teutonophilie.

    • Vayav Indrasca

      Liebe Eva, Ihre Beschimpfung zeigt Ihr Format.

    • Vayav Indrasca

      Liebe Eva,

      mit Ihrem grauslichen Nazistatement werden Sie nicht weit kommen. Das garantier ich Ihnen.

    • socrates

      Vayav Indrasca
      Was ist beim Kommentar von Eva mehr Nazi als Ihr "Helm ins Reich" ?

    • Rikdag

      Keine Sorge, liebe österreichische Landsleute, ich lebe (leider) fern der österreichischen Grenzen. Ich kann aber die Zugehörigkeit Österreichs zur Deutschen Nation als Historiker so lückenlos beweisen, daß daneben nicht einmal Raum für einen Piepser bleibt. Der ganze Komplex der "österreichischen Nationalität" ist eh Sieger-Ideologie und hat in der Realität, und zwar nicht nur der geschichtlichen Realität, überhaupt keinen Platz. Man könnte ihn auch zum Witz erklären. Mich erinnert es immer an Erich Honecker, der sich auch eine Theorie von einer DDR-Nationalität zusammenbastelte, die dann 1989 binnen Tagen (!!!) in sich zusammenfiel. Für Deutsche und Österreicher gilt auch der damalige Slogan "Wir sind EIN (1) Volk."

    • Undine

      @Rikdag

      Danke für Ihre sehr, sehr erfreuliche Replik!************!

    • Anders (kein Partner)

      Rikdag
      ******

      Volk bedeutet, dass Menschen ähnliche Eigenschaften aufweisen - z.B. Aussehen, die "deutsche" Sprache, Ehrlichkeit, Fleiß, Mut usw.

      Aber so ein bezahlter Troll kann nur mehr in NORMEN denken (meist links, da nur auf die linke Gehirnhälfte=auswendig lernen - trainiert - die rechte Gehirnhälfte ist zuständig für Kreativität und selbsständiges Denken) . Das "Mensch-Sein" hat er total verlernt.

    • cmh (kein Partner)

      Die deutsche Geschichte ist ein Teil der Österreichischen Geschichte.

      Man darf das nicht so eng sehen.

      Der negativen und trögen Deutschtümelei der Antifanten sollte man nicht einmal im Ansatz nachgeben.

    • Rikdag

      Im Frankfurter gesamtdeutschen Parlament von 1848 wurden drei Konzeptionen debattiert: 1. Die kleindeutsche (schwarz-weiß-rot), also Deutschland minus Österreich; 2. die großdeutsche (schwarz-rot-gold), also Deutscher Bund incl. Deutsch-Österreich unter der Kaiserkrone Habsburgs; 3. die großösterreichische (schwarz-gelb), d. i. ganz Deutschland + das gesamte Österreichische Kaisertum unter Habsburgs Szepter.

    • Undine

      @Rikdag

      DANKE!!!*******!

    • Herzogberg (kein Partner)

      Undine:

      Kreisky sagte einmal im Fernsehen: national heißt in Österreich immer noch deutschnational.

      hg8ncm

    • Rikdag

      Die Deutschnationalen wurden schon im Kaisereich sehr schlecht behandelt. Zugegeben, sie standen teils unter borussischem und protestantischen Einfluß, doch die Mehrheit war gut katholisch und kaisertreu. Der Kaiser hat ihnen diese Treue sehr schelcht vergolten und sie mehr als einmal preisgegeben.

  18. Undine

    Ich weiß nicht, welcher gemeine Hundsfott die "Politische Korrektheit" erfunden hat---sie muß einem sehr kranken Hirn entsprungen sein. Auf jeden Fall ist sie, von den USA kommend, im deutschsprachigen Raum auf fruchtbarsten Boden gefallen und schnürt uns langsam aber sicher die Kehle zu.

    Aus der "Geschichte der Politischen Korrektheit" zitiere ich einen Satz:

    "Die PC ist KULTURELLER MARXISMUS, der von der ökonomischen auf die kulturelle Ebene übertragen wurde."

    Ich nehme also an, daß die PC die gleichen "Wurzeln" hat wie der Kommunismus---beginnend bei Karl Marx und Co.

    Die an sich völlig überflüssige Umbenennung des "Völkerkunde-Museums" in die nichtssagende Bezeichnung "Welt-Museum" ist die Folge der gelungenen "Umerziehung" und Gehirnwäsche, die die Kriegsgewinn(l)er den Kriegsverlierern angedeihen lassen. Wir wissen ja ---dank der penetranten, "erfolgreichen" Gehirnwäsche!---mittlerweile ja wirklich nicht mehr, ob wir "Mandl oder Weibl" sind und bemühen uns, diese ZWANGSJACKE auch noch richtig und gut zu finden und schnüren sie in vorauseilendem Gehorsam selber immer noch fester zu.

    Bei der beharrlichen VERGEWALTIGUNG (bis zur endgültigen Eliminierung!) unserer schönen, ausdrucksstarken DEUTSCHEN SPRACHE kommen die "Vergewaltiger" gelegentlich in die Bredouille: Das Wort "VOLK" ist PFUI, es gibt nach linkem Denkschema keine RASSEN ---aber dennoch Rassismus! (wie kann es einen Rassismus ohne Rassen geben!?---das ist linxlinke Logik)---mit der "NATION" hat man auch seine Probleme, aber man wandte viel, viel Mühe an, um uns Österreichern einzubläuen, wir seien eine "eigenständige Nation"! Wehe dem, der auf die ganz enge Verwandtschaft mit den Deutschen hinweist---da schlägt umgehend die Nazikeule zu.

    Welchem kranken Gehirn ist der Gedanke entsprungen, WÖRTER, die einst in der NS-Zeit AUCH verwendet worden sind, zu BRANDMARKEN, für alle Ewigkeit aus unserem SPRACHSCHATZ zu eliminieren??? Eine dermaßen INFANTILE VERKRAMPFTHEIT kann nur extrem kranken Gehirnen entstammen. Und ich kann mir auch denken, aus welcher Ecke dieser ganze Krampf stammt, wo er seine Wurzeln hat, aber das behalte ich besser für mich.



    • Undine

      PS: Kein (oder fast kein!) Mensch erinnert sich daran, daß der Begriff LÜGENPRESSE auch im 3. Reich Verwendung gefunden hatte. Jetzt plötzlich, weil ihn die "gefürchteten" PEGIDA-Montagsspazierer skandieren, erinnert man sich daran! Und schwupp, schon packt man die NAZI-Keule aus; es ist der verzweifelte Versuch der PC-konformen, nur mehr lächerlichen Antifaschisten. Wie ERBÄRMLICH!

    • Rikdag

      Völlig richtig, Undine. Dem kann ich nur zustimmen. Aber das alles hat natürlich einen bestimmten Sinn.

    • socrates

      Die Ostküste hat es erfunden.

    • socrates

      Indirekter Beweis: Wenn es keine Rassen gibt,dann gibt es auch keinen Rassismus!

    • wolf (kein Partner)

      wenn Frau Undine nicht weiß, ob sie Mandl oder Weibl ist, tut sie mir leid. Mir hat bis zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand weiß machen wollen ich sei ein Weiberl.

      wenn Frau Undine von der ausdrucksstarken deutschen Sprache spricht, dann müßte sie ja auch in der Lage sein, zu verstehen dass die Existenz von Rassen nicht Voraussetzung ist, von Rassismus zu sprechen, aber man muss halt die ausdrucksstarke Sprache auch verstehen.

      wenn Frau Undine meint, dass das Wort Volk PFUI sei, oder zumindest meint irgend jemand wolle das suggerieren, dann hat sie - die Sprache wieder zu ausdrucksstark? - den Sinn nicht verstanden, weshalb es sich sehr wohl um ein Weltmuseum handeln muss. Es ist nämlich die Ethnologie ein viel zu umfangreiches Feld, um sie in einem Museum abzubilden.

      Dem Unterberger sei - ad Babenberger - das Wien-Museum ans Herz gelegt und die verschiedenen Klöster in der Umgebung Wiens und in Niederösterreich - was will er denn machen? Die Klöster enteignen, um ein paar Exponate zusammen zu kriegen. Aber jetzt is er ja auch schon Museums-Manager, der Unterberger.

    • wolf (kein Partner)

      P.S.: und vielleicht sollte der Unterberger einmal aufhören, den Rest der Welt als Vollidioten abzustempeln, wenn er doch selber nicht in der Lage ist weiter zu denken als bis zum eigenen Nasenspitzerl. Es wird ja langweilig, die ständige substanzlose Meckerei. Was will er? Sich selbst besser da stehen lassen, indem er andere durch den Dreck zieht?

      Aber: zu zu stimmen ist ihm, wenn er meint, beide Museen müßten weit umfangreicher ausfallen. Meint er das?

    • Undine

      @Wolf

      Lieber böser Wolf, da Sie mich als Lieblingsfeindin auserkoren haben, möchte ich doch wissen, was daran so schlimm sein soll, daß ich mich unseren deutschen Nachbarn "familiär" verbunden fühle.

      Ich höre ja auch ständig, daß sich beispielsweise Frau Therezia STOISITS als Österreicherin KROATISCHER NATION bezeichnet oder ein Herr Rudi VOUK als Österreicher SLOWENISCHER NATION fühlt.

      Da meine Vorfahren nachweislich aus OÖ, in Linz, bzw. südwestlich von LINZ ansässig waren (das Innviertel gehörte über einen sehr langen Zeitraum zu Bayern), die Namen in meiner Familie durch die Bank hiesigen Ursprungs sind, darf ich mich wohl als Österreicherin DEUTSCHER NATION fühlen.

      Da Sie ein ausgewiesener Kenner der ausdrucksvollen schönen deutschen Sprache sind, wundert es mich, daß Ihnen meine verwendete uralte REDEWENDUNG unbekannt ist: "Ich weiß nicht mehr, ob ich Mandl oder Weibl bin"! Das hat mit der saudummen Genderei rein gar nichts zu tun! ;-)

    • fewe (kein Partner)

      Den Begriff "Lügenpresse" hatte es schon vor dem 1. Weltkrieg gegeben. Das hat mit den Nazis nichts zu tun.

      Die einzige Phrase in dieser Richtung, die mir einfällt - ich weiß allerdings den Zusammenhang nicht mehr, aber es war von Goebbels: "... das Lügenmaul stopfen". Also "Lügenmaul" wäre aus der Nazizeit, denke ich, aber "Lügenpresse" ganz sicher nicht.

      Da die Nazis deutsch gesprochen hatten und auch auf Deutsch geschimpft hatten, ist es ziemlich beliebig, unliebige Wörter den Nazis zuzuordnen.

    • Freidenker (kein Partner)

      Undine: Darauf habe ich so gewartet. Danke!**************************.)

    • Undine

      @Wolf

      Und ich vergass zu fragen, ob Sie etwa der Fr. Stoisits auch KROATENTÜMELEI, oder dem Hrn. Vouk SLOWENENTÜMELEI, oder jüdischen Mitbürgern JUDENTÜMELEI vorwerfen. Und eh' ich's vergesse: Kroatische, slowenische, jüdische etc. FOLKLORE steht in Ö, vor allem im ORF hoch in der Gunst; da werden alle ganz wunderlich und blicken ganz verklärt drein.....

    • wolf (kein Partner)

      Frau Undine,

      ich wüßte nicht, wo ich geschrieben hätte, dass mich Ihr Bekenntnis zur Zugehörigkeit zum deutschen Kulturkreis stören würde. Warum sollte es auch? Das wird niemanden stören. Die Behauptung, es wäre heut zu tage nicht mehr opportun, sich der deutschen Kultur zugehörig zu fühlen, ist schlicht und ergreifend erfunden.

      Etwas anders schaut es mit Volk aus, aber nicht, weil das Wort Volk pfui wäre, oder ein Volksbekenntnis per se pfui wäre, sondern, weil der Begriff schwammig, vor allem ein dynamischer ist, was definitorische Unklarheiten ergibt.

    • wolf (kein Partner)

      Im allgemeinen würd ich einmal sagen: mir ist eigentlich auch wurscht zu welchem Kulturkreis sie sich zugehörig fühlen. Vorfahren spielen dabei wenig Rolle. Meine sind aus allen Kronländern zusammen gewürfelt ... jo mei, was soll ich sagen? Welche Kultur is nun die meine?

      Mandl/Weibl: das ist doch kein veralteter Satz ... den verwendet doch eh jeder zweite Mensch. Hier in diesem Blog, mit seinen leidigen Themen (Schwule, Schwule, Schwule und Moslems) war es eben nahe liegend, Ihre Aussage entsprechend zu interpretieren. Tut mir leid.

      lg

      Und LieblingsfeindInnen? Manchem von dem, was Sie schreiben kann ich zustimmen, Vieles verursacht mir Würgereize, aber doch nicht Sie. Ich kenn Sie doc

    • wolf (kein Partner)
    • Specht (kein Partner)

      Es ist völlig logisch, dass "Völkermuseum" gar nicht geht, das leuchtet jeden rabiat gewordenen Linken doch ein. Warum eigentlich ist Volk nicht schon zum Unwort des Jahres geworden? Zur Erinnerung, am 8.11.2008 beim Begräbnis von Zilk sagte Gerd Bacher in seiner Trauerrede zum Erstaunen aller vor soviel Einsicht und Mut: " Die Gutmenschen im Sinne der political correctness sind die wahren Hasser. Ganz Österreich wurde damals gegen die den bösen Rechten, die natürlich Nazis waren, aufgebracht. Bacher wusste wahrscheinlich um die false flag Aktionen von linker Seite, die mittlerweile schon Standard zu werden scheinen. Nicht nur die ÖVP hat diese Entwicklungen das Hasses gegen alles was rechts ist verschlafen und in ihrer Dummheit gefördert, nein es war ganz voran auch die Geistlichkeit in Österreich, die alle Vorfeldorganisationen der SPÖ unterstützte, gleichzeitig Haider verteufelte. Ja, das hat Methode und wurde strikt durchgezogen, heute sehen wir die immer skurriler werdenden Auswüchse und weit du breit niemanden der Paroli bieten könnte.

    • Specht (kein Partner)

      sollte jedem einleuchten ;-)

  19. cicero

    Jeder Diktator kommt sich gut vor und will sich ein Denkmal errichten. Die alten Römer hatten eine perfekte Kultur dazu entwickelt: Die Büsten und Statuen blieben gleich, es wurden nurdie Köpfe ausgewechselt.
    Was Ceaucescu, Kim ll, Bomben Harris, ........... und viele andere bedeutende Persönlichkeiten konnten, will auch die Sozialdemokratie und wollen auch die Betreiber der repräsentativen Demokratie machen um sich der Nachwelt als Gute zu präsentieren. Dann müssen alle Schulkinder hingehen und bewundern, wie es in den Diktaturen üblich ist und war. Zumindest wird der Besuch gefördert und den Lehrern nahe gelegt. Das bringt Gutpunkte und spart Arbeit.
    Im Museum der Stadt Wien am Karlsplatz war eine Ausstellung zum Thema "Miniaturen". Soviel Mist, von Parteiabzeichen über Fahrscheine bis zu hässlichen Gebliden der modernen angewandten Kunst war abstoßend. Im Gegensatz dazu gab es im Kunsthistorischen Museum eine Ausstellung mit Fabergee Eiern und anderen Miniaturen der Habsburger. Welcher Unterschied !!!!!!



    • Nestor 1937

      Ja da wird es der neue Direktor des Museums am Karlsplatz aus New York (!) sicher besser machen, oder nicht?

  20. Xymmachos

    Danke für den Hinweis, daß Feigmanns Ersatzhirn aus dem Burgenland kommt. Das paßt ins Bild und erklärt manches...



    • Undine

      @Xymmachos

      Dank PC sterben ja die Witze aus---auch die Burgenländer-Witze! Aber es klingt wirklich nach "Burgenländer-Witz", daß Feigmanns Ersatzhirn aus dem Burgenland kommt!

      PS: Nicht zu vergessen, daß der am meisten gescholtene Burgenländer einst wacker und unbewaffnet im Zweikampf den "TOTEN SOLDATEN", die größte Bedrohung Österreichs, trotz dessen höchst gefährlicher Waffe (Kapsel IM Körper!) endgültig niedergerungen und BESIEGT hat. Das ist das wahre Heldentum eines Verteidigungsministers! ;-)

      PS: Bei allen Burgenländern möchte ich mich entschuldigen---es sind nur die Politiker, die aus dem schönen Bundesland kommen, so seltsam!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Werter Xymmachos, Sie hätten das "Ersatzhirn" nur googeln müssen, dann hätten Sie (Schattendorf) Bescheid gewußt.
      MfG

  21. socrates

    Aus politischen Gründen wurde der Rassensaal des Naturhistorischen Museums verboten, obwohl es Rassen gibt, die mittels DNA bestimmt werden können. Die nächste Generation von dummen Politikern will das Völkerkundemuseum, ein Juwel unter unseren Museen, ruinieren. Da können sich einige Kulturbanausen verewigen.
    Geschichte hat Österreich genug, speziell die Kreisgräben und Tumuli sind viel zu wenig bekannt. Das Krahuletzmuseum in Eggenburg gehört zu den sehenswerten Museen über unsere Geschichte.
    Wenn man ein Gebäude sucht für so etwas bietet sich die ehemalige HTL in 1010 Schellinggasse an. Seit die HTL in den roten 16. Bezirk zwangsumgesiedelt wurde fristet es ein Dornröschen Dasein. Die Spekulationen wurden durch den Denkmalschutz eingedämmt, das herrliche Gebäude sucht einen Nutzen. Es liegt im Zentrum, hat hohe Räume und eine sehr gute Infrastruktur.



    • Karl Knaller

      Aber, aber alter Grieche, was muß ich da lesen: Rassen gibts??? => RASSIST !!!

    • socrates

      Ob schwarz ob braun, ich liebe alle Frauen!

    • zweiblum

      Ob schwarz, ob braun ob Henna,
      wir lieben alle Männa.
      Gott schuf viele Frauenkenna,
      doch viele sind nur Penna,
      wir suchen schlanke Supermänner!
      (Frei nach Ina Deter)

    • Rikdag

      Ina Deter war ja, mit Verlaub, der letzte Dreck.

    • socrates

      Rikdag
      Ich kenne sie nicht. Es soll nur bedeuten dass ein Verbot naturwissenschaftlicher Tatsachen sinnlos ist : Alexander 6. vs Galilei, Stalin vs Quantenmechanik, Hitler vs Relativitätstheorie, Petrovics vs Rassen.

    • Rikdag

      Kleiner Irrtum, mein Lieber. Alexander VI. hatte nicht das Geringste gegen die Lehren Galilieis, er bewunderte und förderte sie sogar.

    • socrates

      Rigdak
      Sie haben recht, es war Papst Urban 8.

  22. Josef Maierhofer

    Ostermayer tut, was er kann, für die Partei. Oder kann er es doch nicht ?

    Es ist traurig, dass Sozialisten stets Geschichte klittern versuchen, stets manipulieren versuchen, stets sozialistische Glorie darstellen wollen, genau, wie es unter Hitler war.

    Es ist traurig, dass Sozialisten keine Staatsfunktionen ausüben, sondern nur Parteifunktionen.

    Es ist traurig, dass Sozialisten alles zerstören, was unsere Geschichte war und die Geschichte der Völker, scheibchenweise, versteht sich.

    Wie hat sich doch dieses Wien seit den 1970-er Jahren verändert, damals waren die Straßen sauber, die Theater und Museen hatten noch einen Stellenwert, damals wurden in der Oper noch keine Popkonzerte aufgeführt und in der Sezession kein 'Kulturpuff' aufgemacht, damals gab es noch Sicherheit und Kultur, deren Stätten noch da sind, aber sie werden scheibchenweise abgetragen und ersetzt durch 'Lifeball', Song Contest, Inselfest, .... .... was braucht ein Sozi ein Völkerkundemuseum, viele Sozialisten würden es schon besuchen, aber die Sozibonzen brauchen es nicht, diejenigen die näher zur Ideologie (= ...) stehen.



  23. Gandalf

    Ein anderer passender Beginn der Geschichte Österreichs wäre doch 1927: Denn angeblich war doch der Großvater oder so ähnlich des Herrn Kulturministers ein Todesopfer des Scharmützels von Schattendorf, als dessen Folge der rote Mob dann den Justizpalast anzündete.



  24. Politicus1

    wie wird man die heuer zu bedenkenden Gedenktage darstellen?
    Nach derzeitiger politisch korrekter Geschichtsschreibung wurde Österreich 1945 befreit - und nicht von vier fremden Armeen besetzt.
    Am 15. Mai 1955 (vor genau 60 Jahren!) verkündete jedoch Leopold Figl "Österreich ist frei!"



    • Peter R Dietl

      Für alle - auch alle Politiker und die Besatzungsmächte selbst! - waren die Besatzungsmächte 1945 Besatzungsmächte und nicht Befreiungsmächte. Und die damals lebenden Menschen werden es doch besser gewußt haben, als die heute gar so maulaufreißenden Antifaschisten.
      .

  25. Pumuckl

    A.U. " Die Völker dieser Welt interessieren uns nicht mehr. "

    VOLK - POLITISCH VERDÄCHTIG, NICHT KOREKT ?

    ° " Wir sind das Volk, wir sind . . . " , und die Mauer verschwand.

    Ist der europäischen Nomenklatura PEGIDA mehr, als nur verdächtig, weil es vielleicht kein Zufall war daß diese Bewegung ebendort entstand?

    ° Ebendort fand die VÖLKERSCHLACHT bei Leipzig statt, welche das Ende der kriegerischen Dominanz Napoleons in Europa einleitete.

    Die Nationalismen der europäischen VÖLKER wurden geweckt. Gegenbewegungen zu jakobinischen Revolution in Frankreich.

    ° Mit dem Rütlischwur " WIR WOLLEN SEIN, EIN EINIG VOLK VON BRÜDERN . . . " überhöhte Friedrich Schiller lyrisch das Ende der Fronherrschaft der
    habsburgischen Landvögte in der damaligen Schweiz.

    Heute sehen wir, wie in der Schweiz Angehörige von drei großen europäischen VÖLKERN, in vorbildlicher Weise in einem vitalen friedlichen Staat zusammenleben.

    Nur für die GUTMENSCHLICHEN, ach so intellektuellen, LOHNSCHREIBER und LOHNSCHWÄTZER ist das Wort VOLK VERWERFLICH.

    Mit den Zielen der GLOBALISIERER ist es eben NICHT VEREINBAR, daß die Massen welche sie instrumentalisieren und beherrschen wollen, SICH EINEM VOLK ZUGEHÖRIG FÜHLEN.



    • Pumuckl

      Die Juden definieren sich als Religionsgemeinschaft und VOLK.

      Es aber nur Juden, wie dem in Tel Aviv lehrenden Historiker Shlomo Sand vorbehalten, diese VOLKHEIT der Juden anzuzweifeln.

      Unsere intellektuellen Gutmenschen sind doch immer bereit " GLEICHHEIT, Freiheit . . . " einzufordern. Wo bleiben denn da ihre Grundsätze?

    • Xymmachos

      So, so, die Juden sind ein Volk? Bruno Kreisky: "Wenn die Juden ein Volk sind, sind sie ein mieses!"

    • Undine

      @Pumuckl

      *******!
      "Ebendort fand die VÖLKERSCHLACHT bei Leipzig statt, welche das Ende der kriegerischen Dominanz Napoleons in Europa einleitete."

      Alleine DIESE Leistung, die größte PEST Europas, NAPOLEON, zu schlagen, wäre wert, immer wieder GEWÜRDIGT zu werden. Was dieser KRIEGSWÜTIGE besessene kleine Franzose, der KRIEGSVERBRECHER Napoleon, Deutschland und dem heutigen Österreich über so lange Zeit angetan hat, geht auf keine Kuhhaut!

      Aber darum scheren sich die Franzosen keinen Deut! Sie singen immer noch dieselbe blutrünstige Hymne! Zugegeben---die Melodie ist hinreißend!

  26. Brockhaus

    Heute erfährt man ja wesentlich mehr über Österreichs Geschichte in der Sendung "Wo Grafen schlafen", die von Eduard Habsburg-Lothringen und Jessica Schwarz moderiert wird und derzeit auf ServusTV zu sehen ist.

    Seicht aber liebenswert.



  27. Politicus1

    Fast möchte ich wetten, dass da ein stets geplagter Zeitgeschichtler der Univ. Wien bei der Ausrichtung des Geschichtshauses ein sehr schlagseitiges Wörtchen mitzureden haben wird - vielleicht sogar als Direktor?
    Kommt Zeit, kommt Rath...



    • hamburger zimmermann

      ...kommt attentat!
      .

    • Riese35

      ... und damit es auch hurtig Vorwärts geht, einen Antrieb mit krätigem Kolb-en.

    • Nestor 1937

      Rathkolb ante portas ...

    • socrates

      Wie macht man in Österreich Karriere? Über die Nazischiene!

    • Undine

      @ALLE

      *********!
      Oh Gott, nicht schon wieder dieser unsägliche "ORF-Darling" Oliver Rathkolb! Geht der nicht endlich in Pension, meinetwegen in Frühpension?

    • Gast (kein Partner)

      Jemand, der eine Seminararbeit, Diplomarbeit etc. in seinem Geschichtestudium schreibt, in der die "Nazizeit" "aufgearbeitet" wird - pc-gemäß natürlich, hat schon unausweichlich eine gute Note am Schein.
      Deshalb nehmen sich viele auch dieses Thema, habe ich mir sagen lassen.

    • cmh (kein Partner)

      Rotkolb heißt der Ali ...

      Machen wir einfach ein Museum des verflüchtigten Nazinazi ...

    • fewe (kein Partner)

      @Gast: Bei den vorigen Sozialisten waren es halt Diplomarbeiten über Rassenlehre, jetzt ist es Nazilehre. Was halt gerade auf Linie ist. Es findet sich immer Gesindel, dass der jeweiligen Linie huldigt. Der selbe Menschenschlag.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Politicus1, hätten Sie nur gewettet, Sie hätten gewonnen! Selbstverständlich, so Ostermayer im heutigen Morgenjournal, wird dieser Mann an vorderster Position über die Geschicke dieses 1848er-Museums (mit-)bestimmen.

  28. Peter Pan

    Da haben wir aber noch einmal Glück gehabt, daß die Genossen nicht darauf bestehen, das "Haus der Geschichte" erst 1934 oder gar 1938 beginnen zu lassen.
    Schließlich reduziert die Antifa Österreichs Geschichte am liebsten auf 7 Jahre NS-Zeit. Aber auch wenn es 1848 beginnt, bleibt sicher genug Platz für die o.a. Zeit, jedoch keinesfalls für 1000 Jahre Österreich, das war von vornherein klar!



    • fewe (kein Partner)

      Ja, ein Kabinett Habsbuger. Der Rest ab 1934 oder 1938 bis 1945, ein Schaukasten für die Zeit bis Kreisky-Regierung und dann Prunkhallen mit Schreinen für International-Sozialistische Politiker. Also Schwerpunkt National- und International-Sozialismus. Beide erfolgreich im Kampf dabei, Österreich zu eliminieren. Freuen Sie sich nicht zu früh.

      Das Völkerkunde-Museum ist freilich überholt, weil es Völker in dem Sinn in hundert Jahren in Europa schon nicht mehr geben wird. Völker sind rassisitisches Gedankengut.

  29. kritikos

    Die Gründung des Hauses der Geschichte hat jedenfalls das Regierungs-, pardon, Bundeskanzler-TV gebracht, langatmig, aber unklar, eh' klar.
    Ich wünsche ihm die Realisierung des letzten Absatzes von AU, also nur die Ankündigung.
    Die Burgenländerwitze setzen sich irgendwie in der Ministerriege fort. Neben Darabos, dem Steinmeißler, gab es da nicht auch noch einen Schwarzen? Und einen "alles so komplizierten" Bundeskanzler, einen Roten?







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