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FN 712: Die Unternehmer haben die Zukunft entdeckt

Fast drei von vier Unternehmern sind auch in Wien für eine Sonntagsöffnung. Und die Arbeitnehmer?

Bisher galt vielfach die irrige Annahme: Wiens Unternehmer wollen am Sonntag eh nicht aufsperren, weil das ja mit Mühe verbunden sein könnte. Da verzichten sie lieber auf das Geld der Einkäufer und Touristen und lassen den grenznahen Einkaufszentren im Ausland das Sonntagsgeschäft. Nun hat das bei einer Umfrage eine massive Mehrheit widerlegt. Dennoch ist die Gemeinde Wien weiterhin völlig entscheidungsunwillig. Sie wartet auf Sankt Nimmerlein vulgo Gewerkschaftsbund. Dabei traue ich mich zu wetten, dass viele Handels-Mitarbeiter sehr dafür wären, besser gestaffelte Arbeitszeiten nutzen und höhere Einkommen erzielen zu können. Das ließe sich vielfach auch viel besser mit Kinderbetreuung kombinieren. Nur: Die Arbeitnehmer des Handels dürfen ja auf ÖGB- und SPÖ-Anordnung gar nicht abstimmen. Die roten Funktionäre glauben nämlich noch immer: Wir haben's ja.

 

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alle Kommentare

  1. Cannon (kein Partner)

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  2. Bantet (kein Partner)

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  6. AppolloniO (kein Partner)

    Also, die Arbeitnehmer des Handels wurden schon oft befragt, mit dem bekannten Ergebnis: "Nein" zur Sonntagsöffnung. Aber welch ein Schwachsinn! Die die draußen stehen und auf einen Job als Verkäufer hoffen müssen befragt werden.

    Zweiter Irrtum: es geht nicht nur um die Ausländer und Touristen beim Sonntagseinkauf. Auch um fast alle Inländer. Aber die hätten wiederum nicht mehr Geld zur Verfügung und könnten das Bisschen eben nur einmal ausgeben. So die Phalanx der Betonköpfe, Gewerkschaft/AK/SPÖ.Stimmt, aber das Einmalausgeben erfolgt dann eben nachts oder sonntags im Internet oder via Fernsehshopping. Mit dem Unterschied dass dieses Geld fast zur Gänze ins Ausland fließt. Bravo!!!!!



  7. Zaungast (kein Partner)

    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    Als regelmäßiger Leser des Blocks bin ich im Großen und Ganzen mit vielen Ihrer Äußerungen einer Meinung. Diesmal absolut nicht.

    Zum Einen suggerieren Sie, dass eine überwältigende Mehrheit der Wirtschaftstreibenden für eine Sonntagsöffnung einstehen würde. Dass nur 16% Stimmberechtigte sich an dieser Abstimmung überhaupt beteiligt haben, lassen Sie völlig außer acht, was für mich schon an Polemik grenzt.

    Weiters verstehe ich nicht Ihre Euphorie für eine Liberalisierung der Öffnungszeiten, da dadurch kein einziger volkswirtschaftlicher Vorteil zu lukreieren wäre. Kein Mensch würde dadurch mehr essen, mehr Kleidung kaufen oder mehr Elektronik beschaffen.



    • Blähboy (kein Partner)

      Wie ich Herrn Dr. Unterberger schon einmal in einem privaten E-Mail geschrieben habe, steht seine (durchaus polemische) Forderung der Sonntagsöffnung meiner Meinung nach im Widerspruch zu seiner Kritik an der Wr. Stadtregierung - und da insbesondere an der Wohnbaupolitik.
      Durch die Sonntagsöffnung wird nämlich keineswegs die Kaufkraft signifikant verstärkt, jedoch steigen gerade für kleine und mittlere Unternehmer, die einer Ausweitung der Öffnungszeiten im Zugzwang folgen müssten, die Belastungen durch personellen Bedarf samt erhöhten Lohn- und Nebenkosten (WE-Zuschläge) enorm an. Sie sind jetzt schon durch die Abgabenlawine in Wien überdurchschnittlich belastet. Die Folge wäre ein KM-Unternehmersterben, respektive die Lückenfüllung durch int. (Groß-)Konzerne.
      Für deren zusätzliches Personal werden dann wieder (geförderte) Wohnungen benötigt und der Familienzuzug ist unausweichlich. Damit würden Altbauten vermehrt unrentabel und Wien würde durch weitere Neubauten weiter an Charme verlieren und durch politisch gefügige Konzerne an Macht gewinnen.
      Kurzum - seine Forderung würde die Machtposition der Wr. Stadtregierung weiter festigen.

  8. UKW (kein Partner)

    Ein ehemaliger Schreibtisch-Experte schließt Wetten ab, dass die Handelsangestellten dafür wären. Mit wem wettet er eigentlich und was ist sein Einsatz?

    Im Gastgewerbe wird auch am Sonntag gearbeitet. Die Zuschläge zum Gehalt sind dort einfach lächerlich. Ich wette, viele Leute im Gastgewerbe würden lieber von 9 bis 17 Uhr arbeiten und nur von Mo bis Fr und würde im Gegenzug auf die lächerlichen Zuschläge verzichten. Wetteinsatz gibt es keinen (Underberger hat ja auch keinen eingesetzt).



  9. Gps (kein Partner)

    Also ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da sperrten die Geschäfte mittags für 2h zu und Samstag war um 12 Uhr Schluß - und alle Leute hatten Gewand zum Anziehen, genug zum Essen, etc...
    Die Sonntagsöffnung wäre wohl ein weiterer Anschlag auf die eh schon am Boden liegende österreichische Familie. Wen wunderts dass es bald mehr "Hundaln" als Kinder in diesem Land gibt.



  10. DailyMirror (kein Partner)

    Die Handelsangestellten könnten "höhere Einkommen erzielen" und ihren Job "viel besser mit Kinderbetreuung kombinieren". Ganz ehrlich, Herr Unterberger: glauben Sie das im Ernst?



  11. Der Realist (kein Partner)

    von mir aus sollen die Geschäfte rund um die Uhr offenhalten, ob es sich langfristig lohnt wird sich ja weisen. Tatsache ist, und in einigen Kommentaren kommt dies auch zu Ausdruck, in Summe haben die Konsumenten trotzdem nicht mehr Geld. Auch die meisten Touristen sind eher sparsam unterwegs, da wird vielfach schon beim Essen gespart. Das Argument, die Leute fahren ins benachbarte Ausland weil hierzulande die Geschäft geschlossen haben, ist auch nur bedingt richtig, viele glauben ja in Sopron kriegen sie alles um die Hälfte. Die Wiener fahren zum Beispiel ja auch von Floridsdorf bis Liesing und weiter, nur weil dort irgendwo die Kiste Bier um € 1,50 billiger ist.



    • Der Realist (kein Partner)

      Ergänzung:

      Wenn die Verrückten am Sonntag offene Billa-Filialen stürmen, dann haben sie meist die Tage davor wenig eingekauft und am Montag schlafen sie ihren Rausch aus, zum Einkaufen gehen die wohl kaum, und wenn er Eindruck nicht täuscht, schwimmt wohl kaum einer von denen in Geld.

  12. peter789 (kein Partner)

    Jetzt sollen die Kinder auch noch Sonntags früh aus den Bettchen gerissen und in (staatliche) Betreuungseinrichtungen gebracht werden?

    Nur damit ein paar Leute Waschpulver, Parfüm oder Butter kaufen können?



  13. Historiker (kein Partner)

    Immer diese liberalen Dogmen. Freihandel, offene Grenzen. Was bedeutet das denn alles wirklich? Offene Grenzen bedeuten die Befreiung von Eigentum durch unkontrolierte Grenzgänger, Befreiung von Volkseigentum (Privatisierung) durch ungeregelte Finanzströme und Einflußnahme fremder Mächte auf die Politik vorgeblich souveräner Staaten. Der liberale Unrat (Individualismus, Gleichheit, Brüderlichkeit, Freiheit) frißt sich wie ein Wurm auch durch ansonsten kluge Köpfe,
    zerstört aber nur die Volksgemeinschaften und stellt alle wichtigen Werte von den Füßen auf den Kopf! Ein Volk ohne feste Regeln und Werte aber ist dem Untergang geweiht, wie man mit offenen Augen klar erkennen kann!



    • PeterT (kein Partner)

      demnach müßten Nordkorea und Kuba ja sehr erfolgreiche Völker sein.....
      die Schweiz hingegen als liberales Gemisch von Deutschen, Franzosen und Italienern offensichtlich dem Untergang geweiht?

    • Historiker (kein Partner)

      @ PeterT

      Habe ich irgendwo behauptet Sozialismus und Kommunismus seien erfolgreicher?

      Alle Ideologien arbeiten fleißig gegen die Menschen und somit am Untergang.

    • PeterT (kein Partner)

      @Historiker:
      Mir ist schon klar, daß Sie nicht aus der linken Ecke kommen.
      Nur fällt mir beim besten Willen kein Land ein, das in Ihrem Sinne sich dem 'liberalen Gift' widersetzen würde, geschweige denn eines das dabei erfolgreich wäre.
      Beispiele?
      Hingegen fallen mir eine ganze Menge Länder ein, die eine liberale Politik verfolgen und damit erfolgreich sind.

  14. fewe (kein Partner)

    ich halte von der Sonntagsöffnung garnichts. Ich finde auch die offenen Geschäfte Samstag nachmittags unnötig. Wie soll das Sozialleben künftig ausschauen, wenn jeder an einem anderen Tag frei hat? Wenn es in der Familie einen oder zwei mit ungeregelten Arbeitszeiten gibt, kann man darauf Rücksicht nehmen, aber nicht wenn es alle sind.

    Es ist wohl ein Fehlschluss, dass man da mehr verdienen kann. Sobald das normal ist, wird es vorbei sein mit den Feiertags- und Überstunden-Zuschlägen. Ich glaube nicht, dass das aufrecht bleiben wird.

    Vielleicht sollte man es so machen, dass an einem Tag in der Woche am Vormittag GEschäfte geschlossen sind und dafür an einem Tag bis 20 od. 21h offen haben.



  15. zangi (kein Partner)

    Ich hätte NIE gedacht, dass sich AU auf eine polemisch-populistische Ebene eines ORF begibt und so wie der ORF von 75% in der Überschrift redet, wenn in Wahrheit von nur 3/4 von 16% die Rede ist. Damit zeigt sich wieder einmal, dass AU um nichts besseren Journalismus betreibt als all die anderen Meinungsmacher, sofern es sich um Themen handelt, die er unterstützt.
    Herr Dr. Unterberger sie haben bei mir eklatant an Glaubwürdigkeit eingebüßt.



    • fewe (kein Partner)

      Ja, das finde ich auch eigenartig. Abgesehen davon, dass es nur ein Gefühl von Demokratie ist. Das ist ein Thema, das alle etwas angeht und da gehört eine Volksbefragung gemacht oder man sollte es bleiben lassen. Diese ständigen Umfrageergebnisse sind ein Propaganda-Werkzeug.

      Die Handelsunternehmer - die daran wohl hauptsächlich teilgenommen haben - haben ein Interesse an möglichst langen Öffnungszeiten und an einer Bevölkerung, die Einkaufen als Freizeitbeschäftigung betreibt. Dafür gehen die Leute dann weniger zu Veranstaltungen. Für die Volkswirtschaft ist es irrelevant, wofür die Leute ihr verfügbares Geld ausgeben. Der Händler erwartet sich, dass wenn er länger offen hat, dann viele statt in den Prater zu ihm ins Geschäft kommen. Er bekommt damit ein größeres Stück vom Kuchen. Aber für die Allgemeinheit ist das irrelevant, wofür das Geld ausgegeben wird, das sowieso ausgegeben wird.

  16. Tik Tak (kein Partner)

    " ... Die Unternehmer haben die Zukunft entdeckt ..."

    Ned wirklich, schließlich ist es in vielen Branchen seit Jahrzehnten durchaus üblich auch am Wochenende zu arbeiten, da geht es nur um die Handelsangestellten.
    Das hätte der Unterberger schon anführen können http://diepresse.com/home/panorama/wien/4614911/Wien_Fast-drei-Viertel-der-Unternehmer-fur-Sonntagsoffnung

    Diese Sonntagsöffnung wird auch früher oder später kommen, egal ob da für manche die Welt zusammenbricht oder nicht.
    Bis dahin werden die Leute halt beim Billa am Franz-Josefs Bahnhof oder beim Tesko hinter der ungarischen Grenze einkaufen.
    Der Zug ist abgefahren und keinen Kommentar mehr wert.



    • McErdal (kein Partner)

      Wir gehen wieder zurück zu den Anfängen - das Personal macht das sicherlich nicht freiwillig - also freiwilliger muß !! Wie wir noch Kinder waren gabs zur Adventzeit sogar einen silbernen und einen golden Sonntag - an dem gearbeitet wurde !
      Da haben die Leute aber nicht 40 Stunden gearbeitet sondern um etliches länger !!
      Und in den 70er Jahren hat man die Geschäft am Nachmittag zugesperrt und jetzt gehen wir wieder zurück !!! So viel zu den sogenannten Errungenschaften !!!

    • Tik Tak (kein Partner)

      McErdal,

      Sie sollten einmal mit den Angestellten z.B. jene Billa am Franz Josefs Bahnhof reden.
      Die prügeln sich fast um die Sonntagsdienste.
      Da gibt es seit Jahren Wartelisten für jene die den Job dann auch bekommen.
      nur hört das die Gewerkschaft nicht so gerne.
      Meine Lieblingsszene war dort vor ein paar Jahren, als die Gewerkschaft am Sonntag noch regelmäßig gegen die Öffnung protestiert hat.
      Die haben dann den Protest zeitlich so eingerichtet, daß sie ihn eine halbe Stunde vor Ladenschluß beendet haben um selbst noch schnell einkaufen zu können.
      War witzig die dann an der Kasse in der Schlange zu sehen.

    • Blähboy (kein Partner)

      An TikTak:
      Kein Wunder, dass einige der Angestellten sich darum reißen, wo doch die kv- Wochenend- und Feiertagslöhne und oder die Zeitausgleichsangebote momentan noch entsprechend attraktiv sind.
      Dies kann sich aber nur ein Konzern mit vielen guten Standorten leisten. Für die KMU in Randlagen wäre das existenzbedrohend. Das Problem bei einer allgemeinen Öffnung wäre aber, dass die Erwartungshaltung der Kunden sich änderte und die Kaufkraft sich erst wieder verteilt. Im Endeffekt bedeutet das für die Mehrheit der Arbeitnehmer eine Abnahme einen Verlust an planbarer Freizeit gegebenenfalls auch die Gefahr der Einkommensminderung und die Gefahr, dass mit dem Arbeitgeber die Arbeitsplätze ver

  17. cmh (kein Partner)

    Die längeren Öffnungszeiten für den Handel, die den Konsumenten besser Gelegenheit geben, sich mit Bekleidung und Elektronik zu versorgen, stützen vor allem die Industrien in Indien (Bekleidung und Sport) und Fernost (China, Korea, Japan für Elektronikschrott).



  18. cmh (kein Partner)

    AU bezieht sich wohl auf die "Umfrage" von Walter Ruck. (Quelle wäre schön gewesen.)

    Diese Umfrage war eine Frechheit! Aber offensichtlich ist man in Wien schon gewöhnt, dass blödinnige Details wie die Farben von U-Bahnlinien abgefragt werden, wobei die Antworten auch noch gleich mitgeliefert werden.

    Es ist also ein weiterer Sündenfall der "Konservativen", "Wirtschaftsliberalen" und aller übriger Linxlink-lookalike-Wettbewerbsteilnehmer.

    Wenn einer also meine Stimme haben will, dann muss er zuerst nachweisen, dass er mit den Roten nicht sofort ins Bett steigen wird.

    Gelingt ihm dies, dann stimme ich mit Freuden mit "JA".



    • cmh (kein Partner)

      Und im übrigen:

      Ich habe versucht, in dieser Sache als Kammermitglied mit Walter Ruck in Verbindung zu treten. Es war mir schon klar, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Art Callcenter landen würde.

      Die patzige Unkenntnis der Damen am Telefon der WK war aber dennoch überraschend.

      Das Schankerl dabei war die Dame, die doch tatsächlich meinte: "Die WK kann nichts für die Gesetze, denn die werden von der Regierung gemacht."

      Naja, kann schon stimmen, wenn die Kammer so rasch umfällt und die Abgeordneten ein "freies" Mandat haben. Ich täte das aber doch nicht so formulieren.

    • fewe (kein Partner)

      @cmh: Als ich mich vor sehr vielen Jahren bei der Wirtschaftskammer angemeldet hatte und gefragt hatte, was ich dafür bekomme kam ein klares "nichts" als Antwort.

      In meinem Fall werden die also nicht wortbrüchig. In mehr als zwei Jahrzehnten nicht. Das kann man nicht von jedem und nicht von jeder Institution sagen.

  19. byrig

    die sonntagsöffnung für den handel ist unnötig.das wollen auch nur pseudobürgerliche wie dieser linke kerl von der industriellenvereinigung.



  20. Leopold Trzil

    Hat man eigentlich auch jene Unternehmer gefragt, die ihr Geschäft alleine betreiben und die dann wegen des Konkurrenzdrucks sieben Tage die Woche arbeiten müßten?



    • fewe (kein Partner)

      Abgesehen von jenen mit großer Familie, wo alle mitarbeiten wollen/können werden die zusperren.

      Das wird wohl gut geschmiert sein von den Kettenbetrieben und Einkaufscentern.

      Die Leute haben tendenziell weniger Geld zur Verfügung. Derzeit gibt es also keine spezielle Notwendigkeit dafür zusätzliche Chancen zu schaffen, einzukaufen.

      Da - außer im Lebensmittelhandel - praktisch alles aus dem Ausland kommt, ist auch die Wertschöpfung stark im Ausland. Im Gegensatz zum Besuch von Veranstaltungen, sportlichen Aktivitäten und Gastronomie.

  21. Gerhard Pascher

    Bei Umfagen sollte Herr Unterberger als gewiefter Journalist sehr kritisch sein und nicht alles glauben, was einem da vorgesetzt wird. Da werden oft Fragestellungen "manipuliert" und Ergebnisse im Sinne des Auftraggebers veröffentlicht. Und wenn es nicht so ausgehezt, dann eben schubladisiert.

    Ich meine, es gibt eine bestimmte Menge an Geld, welche auch an den Wochentagen ausgegeben werden und ebenso einen bestimmten Bedarf, welcher nicht so einfach vergrößert werden kann. Da beiben lediglich die Gäste in den Touristenzentren, welche ggfs. etwas zusätzlich ausgeben werden. Kein Wienbesucher wird deswegen aber nach Bratislava, Brno oder Sopron fahren, um dringend benötigte Waren einzukaufen. Wer unbedingt um 3 Uhr morgens eine Tiefkühlpizza kaufen will, der kann diese ja schon jetzt in vielen Nachttankstellen zum überhöhten Preis einkaufen.

    Es gibt ohnehin genugt Berufe (Gastronomie, Krankenhaus, Polizei, Transportunternehmen usw.), wo 24 Stundenbetrieb herrscht. Also lieber Herr Unterberger: eine bessere Zukunft für Unternehmer (= Ihr heutiger Titel) ist nicht unbedingt ein 24/7-Dienst in den Detailgeschäften!



  22. Leopold Trzil

    Wozu Sonntagsöffnung? Die Kunden haben davon nicht mehr Geld zum Ausgeben, es verlängern sich nur die Einkaufzeiten, aber nicht die Umsätze. Und durch die Zuschläge bei den Personalkosten wird die Sache unrentabel, insbesondere für mittelständische Unternehmen.



    • Ökonomie-Vergelter

      Nein, dass Sie das nicht verstehen, Herr Trzil! [/sarcoff]

      Es werden zwar nicht mehr Umsätze gemacht - bis auf jene seltenen Fälle von Frauen, die es sich leisten können, zum Shoppen ausgerechnet am Sonntag in eine Metropole zu düsen - dafür werden aber mehr Angestellte und mehr Sonntagszuschläge bezahlt, und die "Bolidiga" - einschließlich der Wirtschaftskämmerer - können sich im Lichte besserer Beschäftigungsstatistiken sonnen!

      Glauben diese Herrschaften zumindest. Tatsächlich kann die Mehrbeschäftigung und die Zuschläge aber Otto Normale bezahlen, was aber alles andere als die so großspurige von gewissen Kreisen bemühte "Supply-Side-Economy" ist, weil das den Erwerb teurer macht (bei gleicher Umschlagsleistung). - Daher Schmecks: Im Grunde Demand-Side-Economy wie in Planwirtschaften, mit entsprechend erwartbaren Ergebnissen.

    • Ökonomie-Vergelter

      ... Otto Normalo ....

    • Ökonomie-Vergelter

      ... und gemeint eigentlich nicht "[/sarcoff]", sondern "[/Ironie aus]"!

    • Tik Tak (kein Partner)

      Hr. Trzil, nicht jeder muß derselben Meinung sein oder alles verstehen.
      Aber wenn Sie sich einmal mit den Mitarbeitern der Billa Filiale am Franz Josefs Bahnhof in Wien 9 unterhalten werden Sie leicht erkennen können, daß sich die um die Feiertags- und Wochenendschichten fast schon prügeln.
      Schließlich gibt es da entsprechende Zuschläge.
      Und Geld gibt es auch unübersehbar genug, dazu müssen sie nur einmal am Wochenende über die Grenzen Österreichs hinausschauen.
      Wenn Sie sich die Kennzeichen der Fahrzeuge beim Tesco Hypermarkt in Sopron ansehen, der hat 24/7 offen, dann werden Sie zu fast jeder Tageszeit und an fast jedem Tag eine Unmenge wiener Kennzeichen entdecken.
      Dabei ist der Tesco ein besserer Konsum unseeligen Angedenkens.
      Da gibt es unübersehbar viele Käufer mit Geld die dann eben ins benachbarte Ausland, Sopron ist ja nicht weit weg - das können Sie auch in Mosonmagyaróvár und anderen grenznahen Orten beobachten, tragen.

      Nicht für jeden ist der Sonntag ein "heiliger Tag des Herrn".
      Und wer diesen Tag heiligen will, der soll das halt tun, auch wenn viele dieser "Gläubigen" dann auch beim Billa im Franz Josefs Bahnhof am Sonntag Vormittag einkaufen :-)

      Das ist eine Frage der Wahlfreiheit und die sollte dazu führen, daß die Geschäftsbetreiber, deren Mitarbeiter und die Kunden selber entscheiden dürfen, wan und ob sie einkaufen wollen.

    • Ökonomie-Vergelter

      @ Tik Tak:

      Wenn Wiener am Sonntag nach Ungarn fahren, dann meistens nicht, weil sie das von Spar, Billa, Merkur an jedem Tag außer Sonntag Angebotene ausgerechnet am Sonntag in Ungarn kaufen wollen, sondern weil sie alternative Angebote (Neugier) und eine andere Preisstruktur (- dies ein bißchen billiger, dafür jenes ein bißchen teurer) gustieren wollen. - So schaut's aus!

    • Ökonomie-Vergelter

      @ Tik Tak:

      Nachtrag: Damit sei betont, dass die meisten dieser Wiener selbst dann, wenn bei uns Spar, Billa, Merkur etc auch Sonntags offen hätten, erst recht an diesem typischen Ausflugstag über die Grenze nach Ungarn strömen würden.

    • Tik Tak (kein Partner)

      Ökononmie Vergelter, das widerspricht durchaus meinen Erfahrungen.
      Da gibt es genug Einkäufer mit Wr. Kennzeichen die z.B. nur zum Tesco gleich hinter der ungarischen Grenze der A4 fahren und dann sofort wieder zurück.
      Allerdings gibt es auch mehr und mehr, die z.B. den Billa am Flughafen Schwechat weil es näher ist.
      Der hat sich noch nicht so herumgesprochen.
      Und der Flughafen ist genauso wenig ein Ausflug wert wie es bis hinter die Grenze die A4 ist.

      Ich fürchte, Sie laufen da einem Ideal nach, welches nicht mehr sehr weit verbreitet ist.

      Sehen Sie sich einfach mal die Leute an, die dort einkaufen gehen.
      Die Wr. Nachtschwärmer die am Airport am Sonntag Nachmittag ein Frühstück kaufen sind nicht gerade wenige.

    • Tik Tak (kein Partner)

      Ökonomie Vergelter, sorry, Nachsatz und die Wiener, die am Sonntag Vormittag beim Tesco eine Großportion Grillfleisch, aufgetaut und fertig gewürzt, sowie eine Großportion Bier für den Sonntag Nachmittag im heimischen Schrebergarten sind auch nicht wenige.

      Das nennt sich freier Markt, der regelt sich schon von selbst.

    • Ökonomie-Vergelter

      @ Tik Tak:

      Also das mit dem "typischen Ausflugtag" habe ich nicht so gemeint, sondern nur, dass man es sich an solch einem Tag auch "leistet", zu einer Schnupper-Einkaufstour ein Stunde hin und eine zurück zu fahren.

      Dass Nachtschwärmer am Airport ein Frühstück konsumieren, ist natürlich ein Punkt, das müsste aber auch in etlichen Hotelrestaurants in Wien möglich sein, sofern man nur gut genug besoldet ist. Oder bei Aida, oder bei dieser (irischen?) Coffee-Shop Kette.

      Bierkisten und Grillfleisch ausgerechnet am Sonntag besorgen müssen geht bei mir aber nicht durch - sorry ;-)

      Das kann nur bei extrem gestressten Top-Managern ohne Privatsekretär vorkommen, oder bei Gedächtnisschwund-Patienten.

    • Ökonomie-Vergelter

      @ Tik Tak:

      Damit Sie aber sehen, dass ich nicht bloß immer dagegen rede, räume ich gerne ein, dass es dem österr Wirtschaftsraum ein Umsatzplus in Entsprechung eines zusätzlichen Bedarfes verschaffen könnte, wenn Einkaufscenter geöffnet bleiben, um unsererseits Schnupper-Konsumenten von jenseits der Grenze anzulocken.

      Das hätte allerdings nur in Grenzregionen einen Sinn, nicht in Tourismuszonen im tieferen Inland.

    • Tik Tak (kein Partner)

      Ökonimie Vergelter,

      da bin ich schon bei Ihnen, daß die Käufer einen Ausflugstag durchaus auch mit Einkauf verbinden.
      Das mit den gestressten Managern ist es aber kaum, es sei denn, die sind neuerdings bei den Bobos oder bei den Durchschnittsbürgern zu finden.
      Dann das sind die, die man dort dann antrifft, zumindest wenn man die Leute und ihre Fahrzeuge ein wenig beobachtet.

      Ich bin da der simplen Meinung, das sollte man dem Handel überlassen, ob sie aufsperren wollen oder nicht.

      Auch in Ländern mit 24/7 Öffnungszeiten haben nicht alle Geschäfte immer offen und gehen deshalb nicht ein.

      Daher, im Sinne einer liberalen Einstellung, sollte es bestenfalls eine maximale Arbeitszeit pro Woche geben und die Öffnungszeiten Sache der Firmeneigner sein.
      Der Markt regelt das dann wirklich selbst.

      Ich kenne auch in den Großstädten in Asien niemanden der deshalb zum Sklaven seines Geschäfts wurde.

      Einen kleinen Teil dieser Öffnung kann man ja in Wien schon lange bei den kleinen, zumeist von Migranten betriebenen, Lebensmittelgeschäften betrachten.
      Die haben schon weit mehr als blos die sonst übrigen Öffnungszeiten offen.

    • Blähboy (kein Partner)

      Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass einige der Sonntagseinkäufer bei Tesco in Ungarn selbst Gewerbetreibende sind. Z.B. Wirte, die den Bedarf falsch eingeschätzt haben oder wegen frischer Ware auch am Wochenende einkaufen fahren...
      Es könnten aber auch Leute sein, denen die Milch und das Benzin am Wochenende hier zu teuer sind.
      Für diese Gruppe brauchen wir aber kein flächendeckendes Filialnetz, sondern ehere regulierte Arbeitszeiten und regulierte Preise.

    • Ökonomie-Vergelter

      An und für sich mag ich es auch nicht, wenn Dritte glauben, sich Gedanken machen zu müssen, was man benötigt. In diesem Fall denke ich aber, dass nur geringfügig mehr konsumiert wird (s.o.) und daher _jeder_ Konsument die zusätzlichen Beschäftigungszeiten samt Feiertagszuschläge bezahlen wird müssen.

      Dass überhaupt signifikant mehr konsumiert wird, halte ich wie bereits gesagt nur in Grenzregionen für möglich, nicht generell aber bei Shoppern in Touristenzonen.

      Und es ist mir nach wie vor unverständlich, weshalb sich jemand eine Stunde hin und eine zurück in's Auto Richtung Ungarn setzt, nur um Grillfleisch zu kaufen, dass er am Samstag um 17:30 Uhr auch bei uns kaufen könnte. - Es sei denn, dass Grillfleisch ist dort billiger. Diesfalls änderte dieser Schnäppchenjäger sein Verhalten aber auch bei Sonntagsöffnung bei uns nicht, zumal "unser" Grillfleisch dann noch teurer würde, wie bereits erklärt.

      Aber jedenfalls scheinen wir uns langsam im Kreise zu bewegen ... ;-)

  23. Herbert Sutter

    Nur in Wien bzw. in Österreich gibt es den Brauch die Touristen am Geldausgeben an Sonn- und Feiertagen zu behindern.

    Nirgendwo auf der Welt ist man so blöd, nur bei uns.


    Und was die Sonntagsruhe betrifft - weil manche deswegen das christliche Abendland untergehen sehen - Es betrifft nur den Handel. Es betrifft nicht die Arbeit in Gewerbe- oder Industriebetrieben oder sonstigen Firmen, sondern nur den Handel.

    Apropos Sonntagsarbeit: Die Handelsangestellten würden am Sonntag saftige Zuschläge bekommen: Plus 100 Prozent Sonn- & Feiertagszuschlag. Das hört sich für manche Handelsbedienstete sicher interessant an.

    Das Problem ist der Wiener Wahlkampf: die SPÖ und die mit ihr verbundene Gewerkschaft VIDA (für den Handel zuständig) sieht sich in ihren Grundsätzen herausgefordert und will justament nicht nachgeben um vor den Wählern Stärke zu zeigen.

    Weiters gibt es den Herrn Lugner, der sich seit langem intensiv für die Sonntagsöffnung engagiert. Leider ist der Herr Lugner - nicht nur für mich - ein mäßig sympathischer Geschäftsmann und er tut der eigentlich vernünftigen Sache der Sonntagsöffnung durch seine polternde Art keinen guten Dienst und schadet der Sache eher:

    http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/richard-lugner-gibt-kampf-fuer-sonntagsoeffnung-nicht-auf/45.951.667

    Seit immer schon wird am Sonntag bei der ÖBB, bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln, in den Spitälern in den Kinos & Theatern & Museen & Kulturinstitutionen und natürlich in den Gaststätten & Hotels & verschiedenen Tourismus-Einrichtungen, Tankstellen und Bahnhofs-Shops gearbeitet.

    Während vieler Jahrhunderte war es in ländlichen Gegenden - bei kirchlicher Duldung - üblich dass die Bauern und ihre Helfer am Sonntag Feldarbeit und Erntearbeit verrichteten. Das gab es in einer Zeit wo die Kirche noch eine bestimmende Institution im Staat Österreich war. Und es war auch die Zeit wo man ein Bewusstsein hatte, dass produktive Arbeit und Schaffen dasjenige ist das die Existenz sichert.

    In Bratislava (= Pressburg) der Hauptstadt der Slowakei gibt es zwei auch in Ö. gut bekannte Einkaufszentren: Aupark ( http://www.aupark-bratislava.sk/W/do/centre/accueil )

    und Eurovea http://www.mojeslovensko.sk/images/stories/bratislava/eurovea/eurovea_16.jpg

    Die slowakischen & internationalen Investoren die diese Einkaufszentren aufbauten rechneten die österr. Einkaufstouristen fix ein. Man hört dort genug österreichische Sprache.

    Jeden Sonn- und Feiertag wird somit österreichisches Geld abgesaugt und geht der österr. Volkswirtschaft verloren. Und was ist mit den Slowenischen, Ungarischen, Tschechischen Einkaufszentren an Österreichs Grenzen?

    Uns geht es in Österreich eh so gut, da können wir auf die paar Euro allemal verzichten - wir haben's ja eh .........



    • Riese35

      >> "Nur in Wien bzw. in Österreich gibt es den Brauch die Touristen am Geldausgeben an Sonn- und Feiertagen zu behindern."

      Falsch. Wenn Sie Sonntag durch Sabbat ersetzten, dann ist das in Israel noch viel radikaler. Dort kann man am Sabbat nicht einmal mit der Eisenbahn oder einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel fahren. Ab Freitag 1400 UHR kann man sich kein Auto mehr ausleihen, und alle Einkaufszentren sind ab diesem Zeitpunkt geschlossen und leer.

    • Herbert Sutter

      @ Riese35

      Ich war schon lange nicht mehr in Isreal: Eine Frage, weil's für Touristen interessant ist:

      Muss man sich in einem isrealischen Hotel am Sabbat selber kochen? ;-)

    • Riese35

      @Herbert Sutter: Der Sabbat dauert grob genommen von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang. Genauer genommen sind die Sabbatschließzeiten von etwa Freitag 1400 UHR bis Samstag 2000 UHR.

      In Israel am Freitag etwa um diese Zeit am Ziel angekommen, machte ich gleich Bekanntschaft mit geschlossenen Geschäften. KFZ konnte ich gerade noch ausleihen.

      Den Freitag Abend verbrachte ich in Tiberias. Hotelrestaurant gab es meines Wissens keines (oder habe ich es nicht in Erinnerung, weil es mich nicht interessiert hat), aber an der Strandpromenade am See Genesareth gab es offene Restaurationen. Man konnte aber in Tiberias ungehindert vor Hauseinfahrten parken, obwohl dahinter zahlreiche Autos geparkt waren. "Kein Problem, es wäre ja Sabbat, und am Sabbat fahre man nicht mit dem Auto" war die Antwort der Bewohner auf die Frage, ob es wirklich in Ordnung wäre, unmittelbar vor der Einfahrt zu parken. Frühstück gab es jedenfalls im Hotel. Interessant ist aber auch, daß es in den Hotels Sonderregelungen für die Benutzung von Aufzügen am Sabbat gibt.

      Nichtsdestotrotz: manche Tätigkeiten wird man auch am Sabbat ausführen müssen oder wollen, aber in Israel ist die Sabbatruhe bedeutend umfangreicher und restriktiver als in Österreich. Als Tourist kommt man nicht umhin, seine Reise diesbezüglich sorgfältig zu planen. Und es ist gut so, daß es den Sabbat (Sonntag) als gemeinsamen Ruhetag gibt - ein Tag für den Geist -
      und nur wenige Ausnahmen.

    • cmh (kein Partner)

      Eine italienische Stadt zur Mittagszeit ist auch megaausgestorben. Da muss man die Juden nicht bemühen.

  24. Brigitte Imb
  25. Ökonomie-Vergelter

    Die Össis werden in diesem rauen globalen Klima nicht dank Luxusweibchen überleben können, die in Wien über's Wochenende - Gucci und dgl - shoppen gehen wollen, sondern von dem, was der Fremdenverkehr durch normale, wenn auch gehobene Touristenkreise den Hotels einbringt.

    Denn diese Wertschöpfung bleibt zur Gänze im Lande, wohingegen Luxusweibchen eine seltene Art sind und der "Gucci/Versace-und-weiß-der-Teufel-sonst-noch-Händler" den Erlös an ausländische Fabrikanten abliefern muss, wenn auch abzüglich einer Handelsspanne.

    In diesem Zusammenhang ist es unverantwortlich, die Hotellerie mit höherer Umsatzsteuer auf Dienstleistungen belasten zu wollen, und mögen alle Partner eine an Schelling gerichtete online-Petition dagegen unterschreiben:

    http://www.oehv.at/petition

    - bzw -

    https://secure.avaaz.org/de/petition/Herr_Finanzminister_Urlaub_darf_nicht_teurer_werden_1/?kZMmMib

    Im Übrigen geht es nicht um die Freiheit, einen Laden offen zu halten, sondern um den damit einhergehenden Zwang, oder zumindest Konformitätsdruck, für die Angestelltenund um die Nachteile für das Familien-/Eheleben. (Ja, und natürlich: In der Hotellerie geht es nicht ohne Sonntagsarbeit, nicht aber beim Handel ...)



  26. oberösi

    Wenn all jene, die gegen die Freiheit sind, sein Geschäft offen zu halten, wann man will, auch tatsächlich sonn- und feiertags in der Kirche sitzen, katholische Gebräuche pflegen und den Tag für familiäre und sonstige Sozialkontakte nutzen würden - kein Mensch käme auf die Idee, daß eine Sonntagsöffnung christliches Abendland und traditionelle Familienstrukturen überhaupt gefährden könnte.

    Weil aber viele statt dessen längst grenzenlosem Egoismus und Hedonismus frönen, brauchts eben ein Feindbild, ein ordentliches.

    Und für Gewerkschaften ist dies eines der letzten Themen von Relevanz, um jene Stärke beweisen zu können, die ihnen de facto längst abhanden gekommen ist.

    Voraussetzung allerdings muß für Arbeitnehmer auch strikte Freiwilligkeit zur Sonntagsarbeit sein.



    • Herbert Sutter

      Nur in Wien bzw. in Österreich gibt es den Brauch die Touristen am Geldausgeben an Sonn- und Feiertagen zu behindern.

      Nirgendwo auf der Welt ist man so blöd, nur bei uns.


      Und was die Sonntagsruhe betrifft - weil manche deswegen das christliche Abendland untergehen sehen - Es betrifft nur den Handel. Es betrifft nicht die Arbeit in Gewerbe- oder Industriebetrieben oder sonstigen Firmen, sondern nur den Handel.

      Apropos Sonntagsarbeit: Die Handelsangestellten würden am Sonntag saftige Zuschläge bekommen: Plus 100 Prozent Sonn- & Feiertagszuschlag. Das hört sich für manche Handelsbedienstete sicher interessant an.

      Das Problem ist der Wiener Wahlkampf: die SPÖ und die mit ihr verbundene Gewerkschaft VIDA (für den Handel zuständig) sieht sich in ihren Grundsätzen herausgefordert und will justament nicht nachgeben um vor den Wählern Stärke zu zeigen.

      Weiters gibt es den Herrn Lugner, der sich seit langem intensiv für die Sonntagsöffnung engagiert. Leider ist der Herr Lugner - nicht nur für mich - ein mäßig sympathischer Geschäftsmann und er tut der eigentlich vernünftigen Sache der Sonntagsöffnung durch seine polternde Art keinen guten Dienst und schadet der Sache eher:

      http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/richard-lugner-gibt-kampf-fuer-sonntagsoeffnung-nicht-auf/45.951.667

      Seit immer schon wird am Sonntag bei der ÖBB, bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln, in den Spitälern in den Kinos & Theatern & Museen & Kulturinstitutionen und natürlich in den Gaststätten & Hotels & verschiedenen Tourismus-Einrichtungen, Tankstellen und Bahnhofs-Shops gearbeitet.

      Während vieler Jahrhunderte war es in ländlichen Gegenden - bei kirchlicher Duldung - üblich dass die Bauern und ihre Helfer am Sonntag Feldarbeit und Erntearbeit verrichteten. Das gab es in einer Zeit wo die Kirche noch eine bestimmende Institution im Staat Österreich war. Und es war auch die Zeit wo man ein Bewusstsein hatte, dass produktive Arbeit und Schaffen dasjenige ist das die Existenz sichert.

      In Bratislava (= Pressburg) der Hauptstadt der Slowakei gibt es zwei auch in Ö. gut bekannte Einkaufszentren: Aupark ( http://www.aupark-bratislava.sk/W/do/centre/accueil )

      und Eurovea http://www.mojeslovensko.sk/images/stories/bratislava/eurovea/eurovea_16.jpg

      Die slowakischen & internationalen Investoren die diese Einkaufszentren aufbauten rechneten die österr. Einkaufstouristen fix ein. Man hört dort genug österreichische Sprache.

      Jeden Sonn- und Feiertag wird somit österreichisches Geld abgesaugt und geht der österr. Volkswirtschaft verloren. Und was ist mit den Slowenischen, Ungarischen, Tschechischen Einkaufszentren an Österreichs Grenzen?

      Uns geht es in Österreich eh so gut, da können wir auf die paar Euro allemal verzichten - wir haben's ja eh .........

    • Haider

      © Herbert Suttner
      Wenn am Sonntag der Papa mit dem kleinen Sohn nachmitttags ins Schwimmbad geht und dafür die Eltern nicht jeden Arbeitstag den Kleinen für 8 und mehr Stunden im Kindergarten zwangsentsorgen (pardon: natürlich VERsorgen) müssen, warum nicht? Wer am Sonntag arbeitet, bekommt einen Extratag zeitausgleich. Ist das unmenschlich?
      Daß Gewerkschaftsfunktionäre völlig abgehoben und realitätsfremd vom Schreibtisch aus agieren, ist ja nichts Neues. Jeder Politiker glaubt ein Schulfachmann zu sein, nur weil er sich durch die Schulpflicht quälte. Es soll auch Bundeskanzler geben, die sich beim Thema Zentralmatura auf ihre Mittelschulzeit berufen, obwohl sie nie in der Situation eines Maturanten waren.
      Wenn hier im Blog plötzlich religöse Bedenkenträger auftreten, wo sind diese, wenn die Katholiken ihre Kirchen verscherbeln, wenn in katholischen Einrichtungen nur mehr Halal gegessen werden darf, wenn jahrhundertealte, tief in der heimischen Bevölkerung verwurzelte christliche Bräuche plötzlich pfui Teufel sind, wenn im früher religiös toleranten Irak oder Syrien seit aktuellem Wirken des Weltpolizisten USA die Christen verfolgt und grausamst niedergemetzelt werden? Der Staatslenker des orthodoxen Rußand wird hier im Blog lächerlich gemacht, unflätigst beschimpft und samt seiner "Versteher" als grenzdebil dargestellt (zum Glück wehren sich einige ganz vehement!). Mehr will ich zu diesem Thema gar nicht sagen; es sind schließlich meine Nerven.

    • Riese35

      @Herbert Sutter: Sind Sie Antisemit?

      >> "Nirgendwo auf der Welt ist man so blöd, nur bei uns."

      Schauen Sie nach Israel!

    • Brigitte Imb

      @ Haider **************

  27. Brigitte Imb

    Einerseits sollte die Reglementierung der Arbeitszeit ausreichend sein um den Unternehmern die Freiheit zu gestatten ihre Betriebe/Geschäfte offenhalten zu können wie es ihnen beliebt, andrerseits s. @Cotopaxi, "Sechs Tage in der Woche, um den Konsumtrottel spielen zu dürfen, sollten doch reichen. "

    Die Bevormundung dch. die politische Sekte nimmt bereits überdimensionale Formen an und gehört gestoppt. Nur wie? In der Wahlkabine?



  28. haro

    Der Sonntag sollte nicht (noch weiter zunehmend schleichend) zum siebenten Werktag gemacht werden !!! (das ist nicht nur im Interesse der Arbeitnehmer und Sonntagsmessbesucher)

    So wie die verschiedenen Jahreszeiten eine Bereicherung in unseren Breiten sind so ist dies auch der Sonntag.

    Jeder Mensch braucht ein wenig Ruhe und noch ist der Sonntag im Vergleich zu den anderen Tagen ruhiger.

    Das wirtschaftliche Wachstum wird nicht eintreten wenn es keine Regeln mehr gibt und alle Geschäfte an allen Tagen rund um die Uhr geöffnet haben dürfen und an keinem Tag und zu keiner Uhrzeit ein LKW-Fahrverbot gilt, denn dort wo die einen profitieren werden andere Verluste haben. Ohne Sonntag letztendlich mehr Nachteile als Vorteile.

    Jeder Mensch braucht ein wenig Besinnung sonst wird er krank.

    Besonders wir Menschen des Abendlandes, Christen und Familienmenschen sollten für unseren Sonntag eintreten. Lassen wir es nicht zu dass uns der Sonntag leichtfertig und verantwortungslos genommen wird.



    • MLH (kein Partner)

      @haro
      stimme ihnen vollkommen zu.
      Außerdem bin zutiefst überzeugt, dass geregelte Ruhephasen die Produktivität insgesamt erhöhen und wirtschaftlich zu einem besseren Gesamtergebnis führen, als in der Endlosschleife durchzumachen.
      Zweck der Wirtschaft, der Arbeit und des Strebens nach Gewinn ist letzendlich, ein möglichst angenehmes Leben führen zu können.

  29. Pumuckl

    Dem Jubel von A.U. über Signale zur Sonntagsöffnung, kann ich mich im Hinblick auf den einschneidenden EU-Verordnungs-Terror, bezüglich der am 13. 12. 2014 Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, keineswegs anschließen.

    Zum Thema Sonntagsöffnug, ist ja der Tenor der geschätzten Partnerkommentare so, daß ich weitgehend zustimmen kann.

    Aber mit der Verordnung, welche unseren Wirten für jedes Gericht die Erstellung eines Alergennachweises vorschreibt, BEGEHT DIESE EU EINEN BÖSARTIGEN ANSCHLAG AUF UNSER, IN JAHRHUNDERTEN GEWACHSENE, MITTELSTÄNDISCHE WIRTSHAUSKULTUR ! ! !

    Begünstigt werden dadurch AUSSCHLIESSLICH FASTFOOD-KONZERNE in der Art
    von MAC DONALDS, deren ESSUNKULTUR für die VERBREITETE FETTLEIBIGKEIT besonders der US-AMERIKANER VERANTWORTLICH IST ! ! !


    Diese Konzerne können für ihr standardisiertes, auf wenige Gerichte eingegrenztes Angebot, diesen Aleergennachweis durch ihre Lebensmitteltechniker zentral und kostengünstig erstellen lassen und haben dadurch gegenüber dem Mittelstand einen ENORMEN WETTBEWERBSVORTEIL !

    ° Nach dem behördlichen Terror gegen Raucher, besteht nun ein weiterer Grund, welcher viele mittelständische Wirte zur Aufgabe zwingen wird.

    ° Uns EU-Bürgern wird die Vielfalt unserer europäischen Esskultur geraubt.

    Wir EU-Bürger werden dadurch gezwungen, Gäste NOTORISCHE ZERSTÖRER
    UNSERER VOLKSGESUNDHEIT ZU WERDEN ! ! !


    Einige, sehr viel geschicktere, " Ehrenmänner " vom Schlage unseres Ex-Ministers
    Strasser, haben einmal mehr zum Nachteil der Bürger zugeschlagen.



  30. Das Pingerle

    Ich war früher immer ein Verfechter der Sonntagsöffnung. Je älter ich werde, desto mehr widern mich die shoppingsüchtigen Massen an, die wie von einem Zwang getrieben durch die Geschäfte irren, um noch schnell den 435. Fetzen zu kaufen, den sie dann eh nicht anziehen. Ich empfinde die geschlossenen Geschäfte am Sonntag wie ein riesiges Durchatmen und Innehalten der ganzen Stadt. Gepaart mit diebischer Schadenfreude, weil den Shopping-Süchtigen wenigstens an einem Tag in der Woche ihre Droge entzogen wird.

    Natürlich wäre die Sonntagsöffnung volkswirtschaftlich sinnvoller. Aber volkswirtschaftlich wäre vieles andere auch sinnvoller, was genauso nicht umgesetzt wird.



    • Riese35

      Alles in Ordnung. Nur "Natürlich wäre die Sonntagsöffnung volkswirtschaftlich sinnvoller." sehe ich anders. Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern dient dem Menschen, und der Mensch braucht auch geistige Nahrung und Ruhe. Der Niedergang der Wirtschaft hat auch seine Ursache in einem Mangel an geistiger Nahrung und Orientierung.

    • Pumuckl

      @ Riese35 16:18

      " Wirtschaften ist PLANMÄSSIG FÜR DIE BEFRIEDIGUNG MENSCHLICHER BEDÜRFNISSE SORGEN ", wurde noch in den 50er - Jahren an den HTL's in Betriebswirtschaftslehre unterrichtet.

      Ich habe den Eindruck, daß diese Definition längst nicht mehr stimmt!

    • Haider

      © Riese35
      Sie haben völlig Recht, daß der Mensch auch geistige Nahrung und Ruhe braucht. Aber warum muß ich diese ausschließlich am Sonntag finden? Darf ich wochentags nicht ins Theater gehen? Darf ich an einem Mittwoch kein Buch lesen? Sind Polizisten, Piloten, Spitalsärzte mit ihrem unregelmäßigen Dienst zum Idiotendasein verdammt?
      Es kommt doch einzig darauf an, daß ich selbst mit meiner Freizeit vernünftig umgehe. Ob dies am Montag oder Samstag, Freitag oder Sonntag ist, ist doch völlig egal. Das größte Plus (und vielleicht sogar das einzig wichtige Argument) wäre für mich, daß für eine Familie zumindest ein GEMEINSAMER freier Tag extrem vorteilhaft sein könnte. Vorausgesetzt: Kinder, Mutter und Vater nützen diesen freien Tag auch GEMEINSAM. Und in wievielen Familien ist dies der Fall? 1 %, 2 % oder gar 5 %.

    • Riese35

      @Haider: Sie haben sich selbst die richtige Antwort gegeben. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber ein gläubiger Mensch erkennt, daß da mehr dahinter steht, ein über Jahrhunderte bewährtes Prinzip, und die Hl. Schrift doch recht hat. So schlecht und unvollkommen unsere Welt ist, aber ihres Geistes beraubt, sich nur an den vordergründigen Beobachtungen orientierend und sich der Kraft des Faktischen ergebend wird sie nur noch schlechter.

      Auch wenn der Sonntag oft nicht geschätzt und sein Wert mißachtet wird, ist es noch lange kein Grund, ihn aufzugeben.

  31. Dr. Otto Ludwig Ortner

    Quousque tandem abuteritis patientia mea ? (Cicero, Catilinarische Reden)
    Gottes Segen liegt auf frommen Häusern - und nur auf diesen! Wenn es im katholischen Bereich anders aussieht, liegt das gewiß an einem Mangel an Frömmigkeit! Näheres in meinem Werk nachzulesen, das dem Motto unterliegt "wie man glücklich liebt und reich wird"- Jesu Versprechen in der Bergpredigt (Matth. 6,33) (siehe www.mazon.de, unter "Otto Ludwig Ortner").



    • Na sowas (kein Partner)

      Blödsinn, gerade in der katholischen Kirche wird Sonntags und an Feiertagen gearbeitet.
      Die haben da so Theatervorstellungen mit Ausschank und Speisungen.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner

      Zu na sowas:
      Das 3. Gebot - das älteste und radikalste Sozialgesetz - verbietet, daß ein Mensch (und Tier) am Tag des Herren zur Arbeit gezwungen wird. Die ö. Bundesverfassung wiederholt in dem Prinzip der Glaubensfreiheit diesen Schutz - auch und vor allem der Geringsten (Alleinerziehende mit Mindestlohn). Würde man sie - auch durch wirtschaftlichen Zwang (Sonntagslöhne) - dieses Schutzes berauben, verlöre Österreich den Status eines Kulturstaates. Im übrigen sind kirchliche Tätigkeiten am Sonntag der Religionsausübung zuzurechen , der der ganze Sonntag dient. Die Heiligung des Sontags erscöpft sich nicht im Meßbesuch.

    • Huhu (kein Partner)

      Das 11 Gebot lautet: Du sollst dem Ortner seinen Schwachsinn nicht abkaufen.

  32. Politicus1

    ein doch etwas seltsames Ergebnis!
    80% der Unternehmer sind für ganzjährige Schanigärten,
    73% sind für die Sonntagsöffnung,
    - aber nur 60% wollen eine Reduktion der Krankenkassenbeiträge...?!

    Haben sich da nur die Gastwirte beteiligt?



  33. Rikdag

    3. Gebot lautet: Du sollst den Sonntag heiligen. Das verbietet sowohl gewerbliche Tätigkeit, als auch nicht notwendige Hausarbeit. Der Profet Hesekiel warnt: "Sie lebten nicht nach meinen Geboten und verachteten meine Rechte, durch welche der Mensch lebt, der sie hält, und entheiligten meine Sabbate Da gedachte ich meinem Grimm über sie auszuschütten in der Wüste und sie ganz umzubringen." Die Entheiligung des Sonntags und der Feiertage ist also keine Petitesse.



  34. Johannes Sebastian

    Vom Saulus zum Paulus: ich war lange Jahre Befuerworter einer Oeffnung, aber 10 Jahre in Asien haben mich umgestimmt. Hier ist JEDEN Tag von 10-22 Uhr geoffnet und Sonntag ist von Samstag fast nicht unterscheidbar. Das ganz spezielle Gefuehl eines Sonntag Morgens, mit hoer- und spuerbar weniger Verkehr, weniger Menschenmassen, die Ruhepause; dieses Innehalten geht verloren.
    PS: Wenn man an allen anderen Tagen ohnehin bis 22 Uhr nach der Arbeit einkaufen kann (20 oder 21 wuerden auch reichen), braucht man die Sonntagsoeffnung dann auch nicht mehr wirklich.



    • PeterT (kein Partner)

      ich kann Sie gut verstehen, allerdings finde ich daß in Touristmuszonen (und da gehören u.a. Wien und Salzburg dazu) am Sonntaag die Öffnung erlaubt sein sollte.
      Städte-Tourismus ist großteils Wochenend-Tourismus, viele kaufen auch gerne ein.
      Derzeit geht nicht nur Umsatz verloren, die Leute sind auch enttäuscht daß am Sonntag nichts eingekauft werden kann. Die kommen nicht einmal auf die Idee daß sie schon Samstag einkaufen müssen weil Sonntag zu ist.

  35. A.K.

    „Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt. (Gen 2,3)“
    Der Sonntag ist ein großes Kulturgut! Die Gestaltung des Lebens wird leider immer mehr der Wirtschaft untergeordnet, obwohl es viele Bereiche gibt, bei denen Maß und Ziel in der Planung(!) diesen Tag problemlos für viele arbeitsfrei zu gestalten erlaubt
    - Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt.



    • Cotopaxi

      Sechs Tage in der Woche, um den Konsumtrottel spielen zu dürfen, sollten doch reichen.

    • schreyvogel

      Ja, die Unternehmer und ihre Angestellten wollen am Sonntag gemeinsam das hl. Messopfer feiern! Und darum geht es doch! Oder?

    • Riese35

      @A.K.: ***********************************!

      Genau so ist es.

      >> "Die Gestaltung des Lebens wird leider immer mehr der Wirtschaft untergeordnet, ..."

      Ich habe es in der Schule noch umgekehrt gelernt: Die Wirtschaft dient zur Sicherung der materiellen Bedürfnisse des Menschen.

      Siehe auch Wikipedia: "Wirtschaft im ursprünglichen Sinne ist die Betrachtung aller personeller und materieller Aufwendungen und Erträge, die dazu dienen, den Unterhalt des Menschen zu sichern."

      D.h. die Wirtschaft ist dem Menschen untergeordnet und nicht umgekehrt.

      Warum versuchen es diese Wirtschaftsbetriebe nicht zuerst einmal in Israel? Dort sperrt Freitag mittag jedes Einkaufszentrum, jede Autovermietung, jeder öffentliche Verkehr wie Eisenbahn und Autobus etc. und wird erst frühestens Samtag abend wieder geöffnet. Dort ist die Sabbatruhe noch viel radikaler als in Österreich! Dort gibt es keine Ausnahmen für Touristenregionen. Und jeder Tourist hat sich danach zu richten.

    • UKW (kein Partner)

      Der Herr Unterberger geht am Sonntag in die Kirche und betet für die armen Handelsangestellten sechs Rosenkränze. Danach geht er shoppen. Unter der Woche haben Pensionisten ja keine Zeit für sowas.

  36. terbuan

    "73% der Wiener Unternehmer sind für eine Sonntagsöffnung."

    Allerdings, es haben sich nur 16% der Unternehmer beteiligt und es geht nur um die Öffnung in Tourismuszonen. Also, es gibt keine breite Zustimmung für eine allgemeine Sonntagsöffnung!

    Grundsätzlich sollte jeder sein Geschäft offen halten können wann solange er will.
    Ich persönlich jedoch kann auf eine Sonntagsöffnung gerne verzichten, sie würde beim quasi Kartell der großen Handelsketten aufgrund der höheren Kosten nur zu weiteren Preiserhöhungen führen.



  37. Josef Maierhofer

    Die jetzigen Sozialdemokratien, wie sie sich schimpfen, und die jetzigen Gewerkschaften haben niemanden mehr auf ihrer Seite, die nächsten Wahlen werden das zeigen. Vernunft ist dieser 'Elite' fern. Wie denn auch, bei dem Personal ...







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