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Des Teams Stronach kurzes Glück und langes Ende

Im Team Stronach geht es knapp vor dem Ende noch einmal drunter und drüber. Das war vorhersehbar und zwingend. Das ist dennoch amüsant für die restliche Nation. Für die dortigen Akteure bleibt jetzt in Wahrheit nur noch eine einzige Zukunfts-Chance offen – die sich aber (noch?) niemand zu ergreifen traut: Denn es wäre ein Schritt ins Ungewisse.

Mit einem betagten Parteiobmann, der nicht im Parlament ist, nur gelegentlich einfliegt und dennoch diktatorisch auf penibler Umsetzung seiner Ideen beharrt, ist weder Staat noch Zukunft zu machen. Da aber Stronach gewaltige Kreditforderungen an die – nach wie vor von ihm selbst geleitete! – Partei hat, bleibt eigentlich jedem vernünftigen Stronach-Mandatar nur ein einziger Ausweg: Diese Partei und ihren Schuldenberg hinter sich zu lassen und mit den anderen mutigen Mandataren einen neuen Anfang unter einer neuen Firma zu machen.

Immerhin hat ja die Agonie Europas seit einigen Jahren zu vielen durchaus erfolgreichen Neugründungen von Parteien geführt, die meist sogar mit Null anfangen mussten. Immerhin haben die TS-Menschen ja noch vier Jahre Mandate – mehr als etwa die Neos –, sodass sie beim nächsten Wahlkampf auf Augenhöhe zu den anderen Parteien antreten könnten. Immerhin haben sie damit noch eine Frist und Chance auf einen Neuaufbau und eine Wiederwahl beim nächsten Mal.

Und immerhin hörte man im letzten Jahr ja einige durchaus interessante liberalkonservative Positionen aus diesem Team – freilich durchmischt von schmerzhaft dummem Grün- und Kronenzeitungs-Populismus, der sich in seiner Banalität langfristig noch schädlicher auswirken könnte als alle Stronach-Eskapaden. Aber da sich wahrscheinlich ohnedies die TS-Mannschaft diesen Weg nicht zu gehen traut, ist das sowieso egal.

 

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