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Klarnamenpflicht? Finger weg von der Anonymität!

Lesezeit: 5:30

Ein paar Wochen haben sich ein paar linke Medien mit der Einführung der Klarnamenpflicht bei Postings gebrüstet. Sie glaubten, damit alle Schreiber auf ihren Internet-Seiten unter Kontrolle bringen zu können. Langsam aber merken sie, dass sie sich damit nur blamiert haben.

Denn die Klarnamenpflicht ist gar nicht durchsetzbar. Mit ein paar einfachen Tricks kann nämlich auch weiterhin jeder Mail-Schreiber und Posting-Verfasser seine Identität verschleiern.

Es gelingt ja nicht einmal, jene Verbrecher zu erwischen, die über Mail-Tricks unser Geld stehlen wollen, die diverse private Konto-Codes herauszukriegen versuchen oder die Leichtgläubigen nigerianische Vermögen versprechen. Hilflos ist man auch gegenüber jenen Homepages, die von irgendwo in der Welt zum unheiligen Krieg aufrufen.

Umso absurder ist es angesichts dieses Versagens bei schweren Eigentums- oder Blutverbrechen, jetzt gegen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu kampagnisieren. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Meinungsfreiheit bisweilen extrem unerfreulich verwendet wird.

Anlass der Kampagnen sind Poster, die in ihren Texten alle Hemmungen fallenlassen, die wilde Beschimpfungen und Drohungen ausstoßen, die jede Kinderstube vergessen haben. Sie agieren individuell oder organisieren in Gruppenkampagnen sogenannte Shitstorms.

Zum Problem wurde das Ganze für Mainstreammedien freilich erst, als sich solche Hetzkampagnen nicht mehr nur gegen konservative, liberale oder christliche Menschen richteten. Denen gebührt ja offenbar ständig ein Shitstorm. Über Hetze gegen deren Meinungen haben viele Medien geradezu jubelnd berichtet, auch wenn in Wahrheit oft nur wenige User unter wechselnden Pseudonymen dahinter gesteckt sein dürften. Diese Shitstorms waren eine Zeitlang geradezu das Heiligtum des linken Mainstreams, obwohl ja schon die Bezeichnung klarmacht, dass es dabei keineswegs zivilisiert zugeht. Das macht nichts. Shitstorms wurden von PC-Jüngern bejubelt so wie davor etwa die (jeweils sehr kurzlebigen) Occupy-, 99-Prozent-, Hausbesetzer-, Attac- und Piraten-Bewegungen oder die gewalttätigen „schwarzen Blöcke“ bei rotgrünen Demos.

Diese Begeisterung war aber sofort zu Ende, als sich die Attacken auch gegen Linke und Minister richteten. Dann war man gleich ordentlich empört und rief sofort nach Verboten. Die Minister Kurz und Heinisch-Hosek haben sogar die Polizei aktiviert.

Trotz dieser heuchlerischen Doppelbödigkeit stellt sich generell die Frage: Überschreiten die Internet-Hetzer unakzeptable Grenzen? Soll man allgemein zur Klarnamenpflicht zwingen, wenn es technisch ginge?

Treten wir einmal ein paar Schritte zurück und versuchen, die Dinge ins rechte Lot zu rücken:

  1. Beschimpfungen sind keineswegs etwas Neues. Ich habe auch schon in Vorelektronik-Zeiten zahlreiche ungustiöse und bedrohliche Briefe erhalten. Redaktionen waren immer auch beliebte Ziele anonymer Anrufe. Aber wir haben das immer sehr gelassen gesehen. Brieflicher Müll landete rasch im Papierkorb. Bei Bombendrohungen wurden im Lauf der Zeit nicht einmal mehr die Evakuierungsanordnungen befolgt. Und bei Anrufen wurde aufgelegt, sobald man merkte, was da los ist. Gewiss: Da waren auch kranke Menschen dabei, die etwa an Halluzinationen oder Verfolgungswahn litten, oder Weltretter, die ihre ultimativen Geheimnisse enthüllen wollten. Die taten einem leid, aber dennoch konnte man ihnen ja nicht helfen.
  2. Sind heutzutage die Attacken via Internet so viel ärger als all das? Zwar glauben nun manche Shitstormer, mit ihren Postings gleich die ganze Welt zu erschüttern, während früher ja immer nur begrenzte Wirkungen erzielbar waren. Aber auch am Bildschirm gibt es einen Papierkorb und eine Lösch-Taste, sobald man auf so etwas aufmerksam (gemacht) wird.
  3. Stört man sich an der elektronischen Anonymität, müsste man auch das Briefgeheimnis abschaffen. Denn mit der Post sind schon viele Beschimpfungen und Drohungen transportiert worden.
  4. Die Anonymität hat auch ihre guten Seiten, die in der gegenwärtigen Diskussion bisher völlig ignoriert worden sind. Sie ist nämlich oft ein notwendiger Schutz für beruflich oder privat exponierte Menschen, die bei einer Klarnamenpflicht öffentlich sofort zu welchem Thema auch immer verstummen müssten.
  5. Wenn nun Minister den Staatsapparat zur Verfolgung anonymer Schimpfer einsetzen, ist die Schwelle zu Metternichschen Methoden oder jenen von Gestapo und Stasi nicht mehr weit. Auch wenn es nicht so beabsichtigt ist: Aber mit der Verfolgung von Shitstormern bekommt der Machtapparat ein neues Instrument, um Kritiker zu verfolgen.
  6. Der Kampf für die Klarnamenpflicht steht im grotesken Gegensatz zum „Datenschutz“-Kampf gegen Vorratsdatenspeicherung. Namen, Klarnamen sind aber nichts anderes als Daten. Die bloße Vorratsdatenspeicherung (bei der ja gar keine Inhalte gespeichert werden) ist abgeschafft worden, obwohl sie im Kampf gegen echte Verbrechen wichtig ist. Damit stehen Einbrecher und Terroristen de facto unter dem politisch korrekten Schutz von Gesetzgebern und Medien. Aber zugleich werden verbale Attacken auf Politiker und unerwünschte Meinungen mit allen Mitteln verfolgt: eine absurde Umkehrung der Werte.
  7. Letztlich sind – auch – die anonymen Stimmen ein Spiegel für die Stimmung im Land, wenngleich oft nur für einen kleinen Teil. Sogar die totalitären Diktaturen wollten sehr genau die wahre Stimmungslage kennen. Sie haben daher ihre Geheimdienste nicht nur zur Verfolgung von Kritikern, sondern in schizophren wirkender Widersprüchlichkeit auch zur objektiven Erforschung der allgemeinen Stimmung eingesetzt.
  8. Auch im heutigen Österreich ist ein solches Stimmungsbild dringend notwendig. Denn solange Politiker und ihre Stäbe ernsthaft glauben, die Summe der veröffentlichten Meinung, der Leitartikel und Kommentare, habe irgendetwas mit der wirklichen öffentlichen Meinung zu tun, werden sie immer völlig falsch liegen.
  9. Und jedenfalls sind selbst aggressive und unerquickliche Postings tausend Mal zivilisierter als die physische Aggression durch die immer gewalttätiger werdenden Demonstranten, deren Übergriffe sich häufen. Die aber Rot und Grün möglichst nicht bestraft sehen wollen.

Aus all diesen Gründen sollte man sehr gelassen bleiben und sogar froh über die Anonymitätsmöglichkeit sein. Besonders lächerlich wird es ja, wenn sich ausgerechnet jene Medien besonders lautstark in den Kampf gegen die Anonymität werfen, die selbst sehr von ihr profitieren. Das tun sie etwa, wenn ihnen bestimmte Staatsanwälte anonym Akten (etwa Telefonabhör-Protokolle) zuspielen. Das ist eindeutig ein strafrechtliches Delikt. Aber da stört Heuchler plötzlich die Anonymität nicht, wenn sie selbst daraus – unter dem Schutz des Redaktionsgeheimnisses – großen Nutzen ziehen können.

Medien glauben ja, sich selbst über alle Schranken hinwegsetzen zu dürfen. So wie sie auch ständig vor einem Strafprozess Anklageschriften bewerten, loben und kritisieren, obwohl auch das eindeutig klar verboten ist. Nur trauen sich halt Polizei und Politik heute nicht mehr, gegen Gesetzesbrüche durch die Medien vorzugehen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2014 06:17

    Die Medien sind im Ping-Pong Spiel mit den Universitäten zum Kernproblem dieser Gesellschaft geworden. Sie wollen Gesetzgebung, Verwaltung, Gerichte, und öffentliche Meinung dominieren. Damit sind sie der Kern einer sich als Demokratie tarnenden Diktatur. Wer die Gewaltentrennung außer Kraft setzt,. handelt gegen den demokratischen Geist. Wie totalitär mittlerweile "unser" Staatswesen geworden ist, zeigt der Genderfaschismus oder der Umgang mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen, so werden auch
    Leistungsträger und Steuervielzahler pauschal als potentielle kriminelle Steuerhinterzieher, die mit aller Härte verfolgt gehören, während migrantische Sozialhilfeschwindler "entkriminalisiert" und "differenziert" betrachtet werden sollen. Das geht soweit, daß man sogar in Syrien mordende in Österreich lebende Rückkehrer "auffangen" soll.

    Will Europa zur Demokratie zurück finden, wird es dieses Problem lösen müssen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2014 02:01

    Ich bin seit längerem der Ansicht, dass besoners bei uns - vielleicht auch anderswo - die Medien die Politik machen. Offensichtlich haben unsere Politiker Angst, von den Medien entweder ignoriert oder niedergemacht zu werden. Und so sind sie mit Steuergeldern spendabel und drücken die Augen zu bei Gesetzesübetretungen, vor allem wenn diese links fundiert sind.
    Hoch das Redaktionsgeheimnis, das sich zu einem präpotenten Monster entwickelt hat. Aber nieder mit allen anderen Anonymitätsbereichen.
    Eine Änderung vorstellbar?

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2014 14:09

    Also, ich für mein Teil bin heilfroh, daß ich hier im Blog (andere Blogs frequentiere ich nicht, außer es gibt jemand einen Hinweis) ein Pseudonym verwenden kann. Das hat gleich mehrere Gründe.

    Einer davon: Ich lebe in einer Kleinstadt; da möchte ich auf gar keinen Fall, daß mich etwaige hiesige Tagebuchleser, die mich vielleicht flüchtig kennen, "identifizieren" könnten. Nicht, weil ich etwa anders schreibe als ich denke. Aber meine PRIVATMEINUNG geht nicht jedermann etwas an. Eine sehr gute Freundin allerdings hat mich "enttarnt"---das störte mich in diesem Fall überhaupt nicht, denn wir haben die gleichen Ansichten.

    Dazu kommt, daß ich persönlich sehr harmoniebedürftig bin und einfach nicht "streiten kann"und weil ich es zudem im persönlichen Umgang einfach unhöflich finde, auf meiner Meinung strikt zu beharren. Besserwisserei stört mich bei anderen ja auch. Solchen Leuten gehe ich halt aus dem Wege.

    Meinem Pseudonym hingegen gestatte ich es gelegentlich, wenn es das Thema, das mich auf die Palme treibt, erfordert, auch eine etwas rüdere Ausdrucksweise zu gebrauchen. Manchmal formuliert man seine Meinung etwas überspitzt--- im Schutze des Pseudonyms ist das möglich.

    Unter meinem "Klarnamen" würde ich hier im doch sehr politischen Tagebuch niemals posten. Von den Mitpostern habe ich erfreulicherweise eine ganze Reihe persönlich kennen und schätzen gelernt; es sind sogar Freundschaften daraus erwachsen---aufgrund der ähnlichen Ansichten, die man ja laufend kundtut und auch austauscht.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Für mich ist das Posten in einem Blog nur mit Pseudonym interessant.

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2014 07:36

    "Die Medien" sind zum alles entscheidenden Faktor in der Politik geworden, das spüren wir doch tagtäglich!
    Jeder kleine Landbürgermeister kuscht, wenn die noch so kleine Oppostion mit dem Argument kommt, was wird denn die oder die Zeitung dazu sagen?!
    Keiner will unangenehm auffallen, also beugt man sich, auch wenn's gegen die innerste Überzeugung geht.
    Andererseits ein guter Draht zur regionalen Zeitung kann sehr hilfreich sein. Da macht man sich schon die Mühe und "füttert" den/die zuständigen LokalredakteurIn mit gut aufbereiteten Pressemeldungen, damit die Arbeit dann auch nicht ausufert.
    Das fängt in der alleruntersten politischen Ebene an und hört ganz oben auf (Inseratenskandal des Kanzlers) . Es sich mit "der Presse" zu verscherzen kann und will sich kein(e) BürgermeisterIn leisten. Und wir haben ja in der letzten Zeit des Öfteren erlebt, wie es ist, wenn sich eine Zeitung auf einen Bürgermeister einschiesst.
    Aus eigenem Erleben: es gab einen Leserbrief mit brisantem Inhalt, der gegen mich als kleine Gemeinderätin gerichtet war, weil ich einen etwas gröberen Finanzskandal aufgezeigt habe. Und das "Lustige" an der Geschichte war, dass dieser sogenannte Leserbrief zwar mit vollem Namen und Adresse unterzeichnet war - allerdings hat sich dann bei der Recherche herausgestellt, dass dieser "Unterzeichner" vor kurzer Zeit verstorben war - der zuständige Redakteur hatte zwar einen Blick ins Telefonbuch geworfen, XY war da noch genannt, aber es gab ihn nicht mehr. Also beim Meldeamt die Namen und Adressen von Leserbriefschreibern zu erfragen, das ist denn doch etwas zu viel verlangt, oder?
    Also man kann namentlich genannt und trotzdem anonym sein. Wenn mir wer solche Geschichten erzählt, bin ich sehr skeptisch, aber es war nachweisbar so, daher ist für mich die Nennung eines Namens und einer Adresse nicht mehr gleichbedeutend mit "nicht anonym" - wenn man will, kann man immer und überall tricksen, es erfordert nur etwas mehr Kreativität.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2014 12:08

    Etwas OT, paßt aber irgendwie dazu:

    Auf Grund des ausufernden Demomißbrauchs will die Stadtregierung endlich neue gesetzliche Regelungen einführen. Sie will aber nicht so manche Motive hinterfragen, sondern eine den Machthabern genehme Einschränkung vornehmen.
    Man lasse sich das auf der Zunge zergehen:

    "Das Demonstrationsrecht gilt nicht, wenn die öffentliche Sicherheit beeinträchtigt wird....."

    Damit kann man sich ganz leicht ausrechnen, welche Demos ab jetzt untersagt werden, nämlich selbstverständlich nur rechte, konservative und ähnliche, denn alle linken Anliegen sind hehre und daher unantastbar.
    So einfach geht das bei uns in Bagdad.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2014 10:13

    Politik machen heisst Entscheidungen treffen. Politiker sein kann jeder, ebenso wie alle eine Meinung haben - es haben ja auch (fast) alle Haare auf dem Kopf. Österreichischer Politiker sein ist völlig unbedeutend, denn jeder kann es. Auch der migrantische Imam kann österreichischer Politiker werden oder die griechische Ökoschwindlerin, die sich mit dem Dienstauto chauffieren läßt, und auf den letzten hundert Metern das im Kofferraum mitgeführte Klapprad benützt. Entscheidungsträger aber sind wenige. Entscheidungsträger richten sich niemals nach Medien - die sind bezahlt, wie Nutten, und der sie bezahlt, wünscht regelmäßig Freude. Seine Freude. Nur in der sogenannten freien und ganz toll souveränen Republik Östereich zahlen die Trottel Steuerzahler mit ihrem Geld jene Medien, die anderen Freude machen. Einer von mehreren Gründen, das allgemeine gleiche Wahlrecht in Zweifel zu ziehen, aber das ist ein anderes Thema.

    Entscheidungsträger sind für Medien gefährlich. Denn erstere brauchen keine Medien.
    Zumindest nicht solche, wie wir sie jetzt haben, und letztere sind zwar schnell, aber meist blöd - sonst kommen ja die Leute, für die sie schreiben, gar nicht mit - und merkwürdiger Weise hat ja Qualität in diesem Land nicht einmal einen Nischenplatz.
    Entscheidungsträger ( also nicht die Befehlsempfänger von: Bilderbergern, der NSA, Freimaurerlogen, Religions- und Kultusgemeinschaften, Zeitungsredaktionen oder Gewerkschaftsversammlungen) und nicht österreichische Politiker fürchten sich nicht. Sie schleimen sich nicht beim Pöbel ein, oder betonen ihre Opferstellung (wir sind die Juden von heute), es geht ihnen am After vorbei ob irgendein grünbolschewistisches Nihilom sie hinter dem Harnisch des Gutmenschentums unserer Tage als Nationalsozialisten bezeichnen oder ihnen Rassismus unterstellt - sie tun einfach, was sie für richtig halten, sind in der Regel besser informiert, intelligenter und denken jedenfalls - wenn es Entscheidungen des Gemeinwohles sind - in Generationen. Soferne ihr Wertekanon dies für bedeutsam hält.

    Entscheidungsträger fürchten sich nicht. Das Geschäft der Medien ist erpresserisch. Sich dem zu entziehen, indem man auch keinen Klarnamen führt, ist die logische Antwort auf jene Medienkriminalität, die von den Zahlmeistern dieser Huren regelmäßig mit einem öffentlichen Autodafe am ketzerischen Abweichler beauftragt werden. Das fickt sie, aber wenn nun auch noch die letzten dieses Landes, die sich trauen gegen den Malstrom an Inkompetenz, Blödheit und Korruption anzutreten zur Zielscheibe öffentlicher Anfeindung gemacht werden könnten, dann sind wir mitten in Huxleys schlimmsten Alpträumen. An dem Tag an die Institutionen des Mediengewerbes wieder etwas anderes als bezahlten Sex machen, werden sie wieder als Bereicherung empfunden werden. Solange sie in Permanenz die Rolle der Antifa-Gestapo / Ökostasi übernehmen, trifft sie zu Recht die Verachtung und der Zorn der Tüchtigen und Anständigen hier und anderswo in unseren Ländern. Die Abschaffung des heuchlerischen und selbstreferentiellen Systems das sie sich mit öffentlichem Geld geschaffen haben ist erste Bürgerpflicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2014 12:38

    o.t. (aber aus gegebenem und von mir avisiertem Anlass):

    Tieferstehend hat sich der von mir als ein "Fixstern" des Blogs angesehene
    @ Gerhard Pascher in würdigster Weise vom aktiven Bloggeschehen verabschiedet.

    Nun, ich war einer derjenigen, die ihm vor etlichen Monaten zum Weitermachen überredete, und auch er war es, der mich - vice versa - szt. zum Weitermachen animierte!

    Nun, die Gelegenheit ist auch für mich stimmig, meinen bereits wiederholt angekündigten und teilweise auch über Monate (!!!) eingehaltenen Entschluss, meine aktive Mitwirkung hier zu beenden, nun auch wirklich endgültig wahrzumachen! Die hier täglich diskutierten Themen führen mehrheitlich zu Repliken, die meinen Meinungen und Anschauungen total zuwiderlaufen.
    Kann schon sein, dass ICH mich "auf dem falschen Dampfer" befinde, doch in letzter Zeit beeinflusst der Mehrheits-Mainstream hier schön langsam meine Gesundheit!
    Putin hin, Putin her (von den Watschen, die ich für meine ÖVP-Treue seit langem beziehe, wollen wir gar nicht reden)!!
    Nun, was soll's, mit unserem Geschreibsel hier werden wir die Welt nicht grundlegend ändern können!

    Das war's dann, liebe Blogfreunde seit fast vier Jahren:

    so verabschiede nun auch ich mich endgültig aus dem Bloggeschehen, danke Herrn
    Dr. Unterberger für sein verdienstvolles Werk; wünsche Ihnen, liebe Blog-Kollegen (m/w), noch viel Wissensgewinn und auch Freude am "Tagebuch", und beende meine Abschieds-Epistel mit einem hier stimmigen Gedicht Hermann Hesses, eines meiner Lebens-Lyriker:

    "STUFEN"

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andere, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
    "

    Herzlich,

    Ihr
    Gerhard Michler

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. September 2014 16:11

    Sehr gute Analyse, besonders 3, 4 und 8.

    Nur sehr wenige können es sich leisten, unter Klarnamen zu posten - das sagt auch viel über das repressive Meinungsklima.

    Dieses wiederum ist eine Folge des ins Gegenteil gekippten Liberalismus des 19. Jahrhundert. Wenn sich die Freiheit von der Wahrheit "emanzipiert", gehen beide zugrunde. Die Forderung nach "Pressefreiheit" bedeutete historisch ja nicht, daß man Wahrheit verbreiten, sondern revolutionäre Propaganda machen wollte.

    Insofern, nämlich angesichts der rezenten Greuel der frz. Revolution und Napoleons, würde ich auch Metternich nicht so negativ bewerten wie A. U. unter 5.
    Hat 1848 Österreich wirklich glücklicher und freier gemacht?


alle Kommentare

  1. golden2002 (kein Partner)
    03. Mai 2017 14:43

    Die Klarnamenpflicht würde nichts bringen, da bei der CIA alle möglichen Daten gespeichert werden und auf Abruf bereitgestellt sind.

  2. Diane (kein Partner)
    07. März 2015 12:17

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  5. Paul (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:35

    Lot of smarts in that pogints!

  6. Mukesh (kein Partner)
    19. Januar 2015 18:27

    This site is like a clamorsos, except I don't hate it. lol

  7. der aus den Bergen (kein Partner)
    04. Oktober 2014 14:16

    die Linken entdecken wieder die Polizeistaat-Methoden - was 1968 an den Wänden der Sorbonne stand scheint längst vergessen zu sein!

    "Weil er islamkritische Äußerungen tätigte, wurde Akif Pirinçci in Bonn vom deutschen Staatsschutz vernommen. Doch bei der nordrhein-westfälischen Polizei selbst scheint er auch Fans zu haben, die mit der Verschärfung der Paragraphen in Sachen Religionskritik nicht so glücklich sind."
    http://www.contra-magazin.com/2014/10/akif-pirincci-anklage-wegen-volksverhetzung/

    man kann zu Akif Pirinçci stehen wie man will, aber er äußert sich unter Echt-Namen !

  8. Blankenstein Husar (kein Partner)
    01. Oktober 2014 18:25

    Im Zeitalter des Internets werden die Massenmedien zum Auslaufmodell, denn Manipulation und Lügen können sich wegen der zunehmenden Vernetzung der Menschen immer weniger halten. Sinkende Einschaltquoten und Auflagenzahlen sind die logische Folge und immer deutlicher erkennbar. Der Jobverlust ist nur eine Frage der Zeit für alle Journalisten, die ihre Redaktionsfirma nicht auf einen ehrenhaften Kurs lenken. Währenddessen tut sich eine immer größere Marktlücke für ehrlichen Journalismus auf.

    Natürlich ist den Hauptstrommedien die Anonymität der Poster nur deswegen ein Dorn im Auge, weil sie die Verfasser nicht in gewohnter Weise vor den Kadi zerren oder öffentlich brandmarken können.

  9. Torres (kein Partner)
    01. Oktober 2014 13:42

    Mich wundert ja nur, dass die links-grüne Jagdgesellschaft nicht bereits verlangt, dass die Anonymität bei Wahlen aufgehoben wird.

  10. cmh (kein Partner)
    01. Oktober 2014 10:12

    Wer auf Klarnamen besteht wird früher oder später auch gegen die geheime Wahl sein.

    (Eh kloar, dass die Klarnamen vor allem von den Linxen propagiert werden.)

    Wer mich im übrigen persönlich auf meine Meinung anspricht, der kriegt genau das gleiche zu hören, das ich hier poste. Da es mir aber nicht immer gelingt, meine Meinung im ersten Ansatz klar auszudrücken, bin ich über die experimentellen Möglichkeiten beim Verwenden eines Pseudonyms sehr froh.

  11. peter789 (kein Partner)
    01. Oktober 2014 06:57

    "Anlass der Kampagnen sind Poster, die in ihren Texten alle Hemmungen fallenlassen, die wilde Beschimpfungen ausstoßen..."

    In Wirklichkeit geht es darum, dass selbst in linken Medien die linkskorrekten, naiv-gutmenschlichen Artikel von einem Großteil der Poster argumentativ "zerfetzt" werden und schonungslos deren Lächerlichkeit aufgezeigt wird.

    P.S.
    Mein Account auf standard.at wurde auf gesperrt, bürgerlich/konservative Meinungen werden dort nicht gerne gesehen, man ist lieber unter "Seinesgleichen"
    Seither boykottiere ich diese Seite.

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    30. September 2014 23:15

    sehr guter Beitrag!

    auch sonst vernünftige Journalisten argumentieren beim Thema Anonymität oft sehr kurzsichtig.

    Wenn man von seiner Schreiberei bereits leben kann, ist es natürlich leichter zu seinen Meinungen mit Klarnamen zu stehen.

  13. heartofstone (kein Partner)
    30. September 2014 22:00

    Warum ich gegen Klarnamen bin? Weil bei Eingabe meines Names bei einer Suchmaschine ihres Vertrauens meine Firma, meine Webseite (die zugegeben etwas spartanisch ist) und meine Adresse ausspuckt. Dafür gibt es keine Bilder (weder bei Fratzenbuch oder sonst wo) ;) ... der Blogbetreiber darf sich gerne davon überzeugen ...

  14. Wolfram Schrems (kein Partner)
    30. September 2014 16:11

    Sehr gute Analyse, besonders 3, 4 und 8.

    Nur sehr wenige können es sich leisten, unter Klarnamen zu posten - das sagt auch viel über das repressive Meinungsklima.

    Dieses wiederum ist eine Folge des ins Gegenteil gekippten Liberalismus des 19. Jahrhundert. Wenn sich die Freiheit von der Wahrheit "emanzipiert", gehen beide zugrunde. Die Forderung nach "Pressefreiheit" bedeutete historisch ja nicht, daß man Wahrheit verbreiten, sondern revolutionäre Propaganda machen wollte.

    Insofern, nämlich angesichts der rezenten Greuel der frz. Revolution und Napoleons, würde ich auch Metternich nicht so negativ bewerten wie A. U. unter 5.
    Hat 1848 Österreich wirklich glücklicher und freier gemacht?

    • J.Scheiber (kein Partner)
      01. Oktober 2014 09:18

      Da ist unlängst ein schönes Buch erschienen, "Tausend Jahre Bergbauerndorf Gal", in dem dargelegt wird, wie gnadenlos die habsburgische Oprichnina nach Vertreibung und Ausmordung des autochtonen protestantischen Adels in Kärnten die arme Bevölkerung ausgebeutet und unterdrückt hat.
      Es ist reiner Zynismus, die Zustände des Feudalismus heute schön zu reden.

      Die gräßliche Französiche Revolution war doch auch eine Große Revolution, weil sie die allgemeine Freiheit wenigstens in formaler Hinsicht und hoffentlich für alle Zukunft etabliert hat. Sie ist prekär geblieben, weil sie die Freiheit bei gleichzeitiger Eliminierung ihrer substantiellen Grundlage, des christlichen Glaubens, zu errichten versucht hat.

      Die moderne Freiheit ist eine Frucht der christlichen Befreiung und nur auf dem Boden des Christentums gewachsen. Sie schlägt in ihr Gegenteil um, wenn sie den Grund ihrer Freiheit negiert, sowie das Christentum sich selbst zu einer Randerscheinung macht, wenn es Neuzeit und Moderne als gottlose Zeiten anprangert. Es ist eine Form von Atheismus zu glauben, dass Gott, der Herr aller Geschichte, in der Moderne nicht anwesend ist.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      01. Oktober 2014 14:15

      @J.Scheiber

      Sie mischen einiges durcheinander.
      Sie dürfen 1. vor allem nicht vergessen, daß der Protestantismus sich nicht auf Gebetskreise beschränkte, sondern eine revolutionäre Bewegung war. Mittels derer z. B. der Adel Kirchen- und Klosterbesitz einfach stahl und sich so blitzschnell bereichern konnte.
      Das hatte man in D gesehen und wollte man in Ö unterbinden.

      Das hängt aber mit unserem Thema eh nicht zusammen.

      Die frz. Rev. hat, 2., überhaupt keine Freiheit etabliert sondern den terreur. Sie war auch keine "Große Revolution" sondern ein Projekt einer kleinen Elite (mit englischer Unterstützung).

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      01. Oktober 2014 14:21

      (Die Zeichenbeschränkung ist schon sehr radikal.)

      Auch der 3. Absatz Ihres Kommentars als ganzer stimmt nicht, allenfalls der erste Satz. "Neuzeit und Moderne" wollten sich ja ausdrücklich von Gott emanzipieren, insofern sind sie aus eigenem Antrieb gottlos geworden: Verweigerung des Glaubens, Verwerfung der Gebote. Was herausgekommen ist, sieht man eh: Vom terreur bis zum Gulag, Holodomor und KZ.

      Gott bleibt zwar "der Herr aller Geschichte" - im Leben einzelner Menschen, Gemeinschaften und Völker kann er aber praktisch verdrängt werden. Dann herrscht das selbstgewählte Chaos.

      Sagen Sie sich doch von Ihrer Hegelei los!

  15. Undine
    29. September 2014 20:33

    OT---aber bisher war ich der Ansicht, daß jemand, der die Grenze eines Landes ohne Papiere ILLEGAL überschreitet, eine Straftat begeht und ins Gefängnis wandert.

    Nicht so unsere lieben Zugereisten aus aller Welt, die bei uns in Ö und in D einfach ---meist mit großem Familienanhang!--- durchgefüttert werden wollen.

    Deutschland ist uns einen Schritt voraus und bietet nun schon ****LUXUSHOTELS an, die aber manchen GRÜNEN noch zu wenig komfortabel sind, da die Asylsuchenden im Luxushotel ZU WENIG PRIVATSPHÄRE haben!

    "Kölner Bonhotel wird Luxus-Asylwerberheim"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016193-K-lner-Bonhotel-wird-Luxus-Asylwerberheim

    ................................................................................

    Woher nehmen bloß die Asylanten alle ihre Messer*, Macheten, Schlagstöcke und sonstige Waffen? Werden die Unterkünfte bzw. die Männer denn NIE untersucht?

    "Grazer Asylantenschlägerei wird Fall für Parlament"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016212-Grazer-Asylantenschl-gerei-wird-Fall-f-r-Parlament

    Nur so nebenbei: Mit einem Messer laufe ich doch nur umher, wenn ich es auch zu verwenden gedenke (zum Brotschneiden ist es wohl kaum gedacht!). Da es im Islam offensichtlich gang und gäbe ist, mit einem Messer Köpfe abzuschneiden, frage ich mich schon: Sind das normale Küchenmesser?
    Da denke ich zwangsläufig nicht nur an die orientalische Damaszenerklinge, sondern auch an den "Dolch im Gewande", der im christlich geprägten Abendland doch eher eine Seltenheit war---ganz anders im Morgenland mit den "praktischen" Gewändern!

  16. haro
    29. September 2014 19:38

    A.U. hat völlig Recht und nochmals sehr herzlichen Dank an ihn für diesen Blog!!!

    Nachdem immer mehr Menschen die Möglichkeit haben auch anonym ihre Meinungen zu veröffentlichen, tun sie es auch.

    Da diese meistens nicht mit jenen der veröffentlichten linken Mainstreammedien übereinstimmen und von den diktatorischen Meinungsbildnern immer weniger zensuriert werden können, werden andere Möglichkeiten gesucht um die öffentliche Meinung verstummen zu lassen. Plötzlich sorgt man sich um den guten Umgangston. Die Hetzkampagnen gegen die Kirche, gegen Jörg Haider (in Erinnerung sind mir auch die niederträchtigen Kommentare so mancher Journalisten über und nach seinem Tod) gegen Konservative und natürlich gegen die FPÖ waren an der Tagesordnung.

    Jegliche Kritik am Islam war tabu und eine Äußerung konnte strafrechtliche Folgen haben. Nur schön langsam dämmert es auch den Linken und den mit ihnen verbundenen Medien, dass der Islam möglicherweise doch vielerorts keine so harmlose Ideologie verbreitet wie andere Religionen, wenn Islamisten Journalisten köpfen (Christenverfolgungen und der Tod vieler Christen wurden in Medien kaum thematisiert) und Tausende europäische Islamangehörige einen Krieg gegen Ungläubige gut finden und mitmachen wollen um noch mehr Islamstaaten zu gründen. Braucht es noch mehr Leid damit verantwortliche Politiker der steten Islamisierung Europas endlich einen Riegel vorschieben?

    Und ehrlich gesagt diesen Kommentar würde ich mit Namen und Anschrift ohne die Möglichkeit von Polizeischutz nicht schreiben - aus Angst vor Islamisten oder gewalttätigen Linksradikalen. Ich bin mir sicher vielen Menschen -vor allem Frauen und Familienverantwortlichen- geht es so.

  17. Undine
    29. September 2014 14:09

    Also, ich für mein Teil bin heilfroh, daß ich hier im Blog (andere Blogs frequentiere ich nicht, außer es gibt jemand einen Hinweis) ein Pseudonym verwenden kann. Das hat gleich mehrere Gründe.

    Einer davon: Ich lebe in einer Kleinstadt; da möchte ich auf gar keinen Fall, daß mich etwaige hiesige Tagebuchleser, die mich vielleicht flüchtig kennen, "identifizieren" könnten. Nicht, weil ich etwa anders schreibe als ich denke. Aber meine PRIVATMEINUNG geht nicht jedermann etwas an. Eine sehr gute Freundin allerdings hat mich "enttarnt"---das störte mich in diesem Fall überhaupt nicht, denn wir haben die gleichen Ansichten.

    Dazu kommt, daß ich persönlich sehr harmoniebedürftig bin und einfach nicht "streiten kann"und weil ich es zudem im persönlichen Umgang einfach unhöflich finde, auf meiner Meinung strikt zu beharren. Besserwisserei stört mich bei anderen ja auch. Solchen Leuten gehe ich halt aus dem Wege.

    Meinem Pseudonym hingegen gestatte ich es gelegentlich, wenn es das Thema, das mich auf die Palme treibt, erfordert, auch eine etwas rüdere Ausdrucksweise zu gebrauchen. Manchmal formuliert man seine Meinung etwas überspitzt--- im Schutze des Pseudonyms ist das möglich.

    Unter meinem "Klarnamen" würde ich hier im doch sehr politischen Tagebuch niemals posten. Von den Mitpostern habe ich erfreulicherweise eine ganze Reihe persönlich kennen und schätzen gelernt; es sind sogar Freundschaften daraus erwachsen---aufgrund der ähnlichen Ansichten, die man ja laufend kundtut und auch austauscht.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Für mich ist das Posten in einem Blog nur mit Pseudonym interessant.

  18. zweiblum
    29. September 2014 12:40

    Nieder mit der Anonymität!
    "Wir brauchen keine geheime Abstimmung! Wer für mich ist hebt die Hand! Das Foto, das der Salldienst macht, wird später ausgewertet!"

  19. Wertkonservativer
    29. September 2014 12:38

    o.t. (aber aus gegebenem und von mir avisiertem Anlass):

    Tieferstehend hat sich der von mir als ein "Fixstern" des Blogs angesehene
    @ Gerhard Pascher in würdigster Weise vom aktiven Bloggeschehen verabschiedet.

    Nun, ich war einer derjenigen, die ihm vor etlichen Monaten zum Weitermachen überredete, und auch er war es, der mich - vice versa - szt. zum Weitermachen animierte!

    Nun, die Gelegenheit ist auch für mich stimmig, meinen bereits wiederholt angekündigten und teilweise auch über Monate (!!!) eingehaltenen Entschluss, meine aktive Mitwirkung hier zu beenden, nun auch wirklich endgültig wahrzumachen! Die hier täglich diskutierten Themen führen mehrheitlich zu Repliken, die meinen Meinungen und Anschauungen total zuwiderlaufen.
    Kann schon sein, dass ICH mich "auf dem falschen Dampfer" befinde, doch in letzter Zeit beeinflusst der Mehrheits-Mainstream hier schön langsam meine Gesundheit!
    Putin hin, Putin her (von den Watschen, die ich für meine ÖVP-Treue seit langem beziehe, wollen wir gar nicht reden)!!
    Nun, was soll's, mit unserem Geschreibsel hier werden wir die Welt nicht grundlegend ändern können!

    Das war's dann, liebe Blogfreunde seit fast vier Jahren:

    so verabschiede nun auch ich mich endgültig aus dem Bloggeschehen, danke Herrn
    Dr. Unterberger für sein verdienstvolles Werk; wünsche Ihnen, liebe Blog-Kollegen (m/w), noch viel Wissensgewinn und auch Freude am "Tagebuch", und beende meine Abschieds-Epistel mit einem hier stimmigen Gedicht Hermann Hesses, eines meiner Lebens-Lyriker:

    "STUFEN"

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andere, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
    "

    Herzlich,

    Ihr
    Gerhard Michler

    • terbuan
      29. September 2014 17:36

      Lieber Gerhard,
      zum Abschied möchte ich Dir zwei Dinge schreiben:
      1. Ich danke Dir für Deine vieljährige Beteiligung in diesem Blog. Deine Herzenswärme und Deine fest verankerten Überzeugungen waren beispielhaft.
      Du bist wahrlich ein Beispiel für eine Generation, die mit Heimatliebe und Treue fest zu unserem Vaterland steht, dafür gebührt Dir Dank und Anerkennung.
      2. Im politischen Diskurs gibt es Meinungen und Gegenmeinungen, die sollte und muss man akzeptieren, auch wenn es manchmal sehr schwer fällt.
      Persönliche Befindlichkeiten sollten dabei keine Rolle spielen, wenngleich so manche persönliche Angriffe und Beleidigungen auf das Schärfste zu verurteilen sind.
      Das hattest Du Dir wahrlich nicht verdient!
      Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und genieße Deinen Lebensabend, ob in Niederösterreich oder in Kroatien, machs gut Gerhard!
      Dein terbuan,
      der auch weiterhin den persönlichen Kontakt mit Dir suchen wird.

    • Wertkonservativer
      29. September 2014 18:03

      Danke, lieber Freund!

      Du bist ein Hochgesinnter!

      Herzlich,

      Gerhard!

  20. fenstergucker
    29. September 2014 12:08

    Etwas OT, paßt aber irgendwie dazu:

    Auf Grund des ausufernden Demomißbrauchs will die Stadtregierung endlich neue gesetzliche Regelungen einführen. Sie will aber nicht so manche Motive hinterfragen, sondern eine den Machthabern genehme Einschränkung vornehmen.
    Man lasse sich das auf der Zunge zergehen:

    "Das Demonstrationsrecht gilt nicht, wenn die öffentliche Sicherheit beeinträchtigt wird....."

    Damit kann man sich ganz leicht ausrechnen, welche Demos ab jetzt untersagt werden, nämlich selbstverständlich nur rechte, konservative und ähnliche, denn alle linken Anliegen sind hehre und daher unantastbar.
    So einfach geht das bei uns in Bagdad.

  21. cicero
    29. September 2014 12:07

    Die Medien arbeiten, ebenso wie Politiker, mit Zensur. Sie verteidigen ihre käufliche Macht gegen Spott im Kabarett:
    http://www.heise.de/tp/news/Josef-Joffe-Jochen-Bittner-ZDF-Die-Anstalt-2404378.html
    Satire vor dem Landgericht Hamburg
    Seit Monaten schämen sich Journalisten für die ZEIT-Autoren Josef Joffe und Dr. jur. Jochen Bittner, die über das als pressefeindlich verschriene Landgericht Hamburg dem ZDF Äußerungen verbieten ließen, welche in der Satiresendung "Die Anstalt" gefallen sind oder angedeutet worden sein sollen. In einem Beitrag, der die Einseitigkeit der als "Nato-Versteher" deklarierten Elite-Journalisten aufs Korn nahm, wurden die Interessenkonflikte dieser und anderer Zeitungsmacher aufs Korn genommen, die bei diversen Lobby-Organisationen zu flanieren pflegen.
    ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und seinem Schreiber Jochen Bittner war es offenbar nicht peinlich, beim Landgericht Hamburg einstweilige Verfügungen zu beantragen, in jener Zivilkammer 24, die ernsthaften Journalisten wegen ihrer bisweilen absurden bis verfassungswidrigen Rechtsprechung das Leben schwer macht.

  22. oberösi
    29. September 2014 11:41

    Die Medien zu prügeln, wie es hier allseits getan wird, ist verständlich. Nichtsdesto weniger ist es zu kurz gegriffen.
    Es ist nichts anderes als Verschwendung von Energie und Zeit.

    Wäre dasselbe, den Henker oder gar sein Beil zu verurteilen. Der Henker wird von jemandem in Amt und Würden gesetzt, beauftragt, bezahlt und kontrolliert. Und das Beil ist nichts anderes als sein Werkzeug.

    Medien zu prügeln, jeder nach seiner Couleur, dient der täglichen und sozial verträglichen Triebabfuhr. Und sorgt für Beschäftigung, auch von uns hier in diesem blog.

    Wie die Knochen, die man dem Rudel vorwirft. Damit es beschäftigt ist und nicht übereinander oder gar über den Schlittenlenker herfällt. Denn wer sollte dann den Schlitten ziehen, auf dem es sich komfortabel dahingleiten läßt?

    Rest wie weiter oben von Helmut Oswald erschöpfend darstellt.

  23. socrates
    29. September 2014 11:12

    Göring besichtigt einige Bunker an der Ostfront. Überall wird er stramm und zackig begrüßt, nur aus einem Bunker tönt ihm ein Zitat aus "Götz von Berlichingen" entgegen.
    "Aha", nickt der Reichsmarschall und zieht sich sogleich zurück, "hier sind Ostmärker drinnen!"

  24. Svejk
    29. September 2014 10:47

    Vom Prinzip her ein sehr kluger Kommentar. Dennoch ein paar Anmerkungen dazu: Klarnamenpflicht im Sinne einer digitalen Legitimation (Bürgercard, Ausweis) sind natürlich abzulehnen. Denn da würden alle Argumente Unterbergers greifen. Ich halte es allerdings für durchaus legitim, eine Klarnamenpflicht einzuführen, ohne, dass ganz rigide kontrolliert wird. Denn eines hat sich klar gezeigt: Wenn sich User zumindest die Mühe eines realistischen Namens machen müssen, wird der Diskussions-Stil zivilisierter. Zugegeben, die Methode hat Nachteile und ist hinterfragenswert. Ich denke aber doch, man sollte zumindest darüber diskutieren.

  25. socrates
    29. September 2014 10:16

    00 straft unliebsame Blogger durch Freigabe des Namens und des emails. Soweit, so schlecht.
    Ich habe eine Sammlung von Flüsterwitzen aus dar Hitlerzeit. Offenbar ist das wieder aktuell. Man kann es auch als politische Wiederbetätigung bezeichnen.
    Vor 2 Tagen hörte ich im TV (Sat 3????) wie Eva Hermann schlecht gemacht wurde. Sie fand die Famlilienpolitik von Hitler gut und wurde deshalb als Fernseh-Sprecherin fristlos entlassen. Wenn Politiker die Zensur der Hitlerzeit gut finden macht das gar nix!

    • socrates
      29. September 2014 11:00

      Der Weiß-Ferdl deklamiert vor dem Publikum:
      "Drei Rehlein stehn am Waldesrand,
      Sie sind organisiert imNS-Rehverband,
      Damit ihnen nichts passiert!"
      Am nächsten Tag wird er zur GESTAPO vorgeladen, muß Strafe zahlen und wird verwarnt, weil er nationalsozialistische Einrichtungen verspottet hat.
      Denselben Abend tritt er wieder auf und sagt:
      "Drei Rehlein steh´n am Waldesrand,
      sind nicht organisiert im NS-Rehverband,
      Dami m i r nichts passiert!"
      Leider ahbe ich die meisten weggeworfen, da ich sie für überholt hielt. Die Korrespondenz mit der israelischen Kultusgemeinde aus der Hitlerzeit hebe ich hingegen gut auf.

    • socrates
    • Undine
      29. September 2014 21:04

      @socrates

      Vielen, vielen Dank für den Link!!!!!!!

      Ein Witz aus der DDR:

      "Die DDR wird nur bis zum 7. Oktober 2014 bestehen.
      Warum nicht länger?
      Da wird sie 65 und darf ausreisen.

      (Anspielung auf die Regelung, dass Bürger der DDR erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres ausreisen durften. Die DDR war am 7. Oktober 1949 gegründet worden)."

      Na, in einigen Tagen wär's wohl so weit! ;-)

      Und noch ein russischer:

      "Ein Fuchs fragt eine Krähe mit einem Stück Käse im Schnabel: „Du gehst Putin wählen?“ Die Krähe schweigt. Der Fuchs fragt erneut: „Du gehst Putin wählen?“ Die Krähe schweigt. Der Fuchs zum dritten Mal: „Du gehst Putin wählen?“ Die Krähe öffnet ihren Schnabel und sagt „Ja“. Der Käse fällt dabei heraus und der Fuchs schnappt sich diesen und rennt davon. Die Krähe denkt sich: „Hätte es etwas geändert, wenn ich nein gesagt hätte?“"

  26. Helmut Oswald
    29. September 2014 10:13

    Politik machen heisst Entscheidungen treffen. Politiker sein kann jeder, ebenso wie alle eine Meinung haben - es haben ja auch (fast) alle Haare auf dem Kopf. Österreichischer Politiker sein ist völlig unbedeutend, denn jeder kann es. Auch der migrantische Imam kann österreichischer Politiker werden oder die griechische Ökoschwindlerin, die sich mit dem Dienstauto chauffieren läßt, und auf den letzten hundert Metern das im Kofferraum mitgeführte Klapprad benützt. Entscheidungsträger aber sind wenige. Entscheidungsträger richten sich niemals nach Medien - die sind bezahlt, wie Nutten, und der sie bezahlt, wünscht regelmäßig Freude. Seine Freude. Nur in der sogenannten freien und ganz toll souveränen Republik Östereich zahlen die Trottel Steuerzahler mit ihrem Geld jene Medien, die anderen Freude machen. Einer von mehreren Gründen, das allgemeine gleiche Wahlrecht in Zweifel zu ziehen, aber das ist ein anderes Thema.

    Entscheidungsträger sind für Medien gefährlich. Denn erstere brauchen keine Medien.
    Zumindest nicht solche, wie wir sie jetzt haben, und letztere sind zwar schnell, aber meist blöd - sonst kommen ja die Leute, für die sie schreiben, gar nicht mit - und merkwürdiger Weise hat ja Qualität in diesem Land nicht einmal einen Nischenplatz.
    Entscheidungsträger ( also nicht die Befehlsempfänger von: Bilderbergern, der NSA, Freimaurerlogen, Religions- und Kultusgemeinschaften, Zeitungsredaktionen oder Gewerkschaftsversammlungen) und nicht österreichische Politiker fürchten sich nicht. Sie schleimen sich nicht beim Pöbel ein, oder betonen ihre Opferstellung (wir sind die Juden von heute), es geht ihnen am After vorbei ob irgendein grünbolschewistisches Nihilom sie hinter dem Harnisch des Gutmenschentums unserer Tage als Nationalsozialisten bezeichnen oder ihnen Rassismus unterstellt - sie tun einfach, was sie für richtig halten, sind in der Regel besser informiert, intelligenter und denken jedenfalls - wenn es Entscheidungen des Gemeinwohles sind - in Generationen. Soferne ihr Wertekanon dies für bedeutsam hält.

    Entscheidungsträger fürchten sich nicht. Das Geschäft der Medien ist erpresserisch. Sich dem zu entziehen, indem man auch keinen Klarnamen führt, ist die logische Antwort auf jene Medienkriminalität, die von den Zahlmeistern dieser Huren regelmäßig mit einem öffentlichen Autodafe am ketzerischen Abweichler beauftragt werden. Das fickt sie, aber wenn nun auch noch die letzten dieses Landes, die sich trauen gegen den Malstrom an Inkompetenz, Blödheit und Korruption anzutreten zur Zielscheibe öffentlicher Anfeindung gemacht werden könnten, dann sind wir mitten in Huxleys schlimmsten Alpträumen. An dem Tag an die Institutionen des Mediengewerbes wieder etwas anderes als bezahlten Sex machen, werden sie wieder als Bereicherung empfunden werden. Solange sie in Permanenz die Rolle der Antifa-Gestapo / Ökostasi übernehmen, trifft sie zu Recht die Verachtung und der Zorn der Tüchtigen und Anständigen hier und anderswo in unseren Ländern. Die Abschaffung des heuchlerischen und selbstreferentiellen Systems das sie sich mit öffentlichem Geld geschaffen haben ist erste Bürgerpflicht.

  27. dssm
    29. September 2014 08:50

    Anonym gegenüber den Mitbloggern ist eine Sache, anonym gegenüber Behörden, Telekomfirmen und dem technischen Blogbetreiber eine andere.

    Technisch ist es gar nicht so einfach anonym zu bleiben. Ich nehme einmal an, nur die wenigsten Mitblogger können sich da etwas passendes zusammenstellen, dabei ist das Bildungsniveau in diesem Blog sicherlich überdurchschnittlich.
    Spätestens mit der IPv6 ist Anonymität dann sowieso nur mehr von den echten Fachleuten machbar.

    An dieser Stelle sei noch einmal auf das sehr umfangreiche Werk zu ehemaligen OÖ Landesausstellung verwiesen: „Schande, Folter, Hinrichtung“.
    Im Buch werden uA zahlreiche Fälle von anonymen Pamphleten behandelt, die behördlichen Ermittlungen, die Gerichtserfahren, die Strafen, die Texte und natürlich die winzige Aufklärungsrate. Wir reden hier von keinem neuen Phänomen, auch unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen kannten dies schon.

  28. Anonymer Feigling
    29. September 2014 08:45

    Ich kommentiere hier im Forum seit eh und je mit Klarnamen!
    "Anonymer" ist mein Vorname, eine Idee meiner Mutter.
    "Feigling" ist mein Nachname, von väterlicher Seite.
    Also, was soll das Getue! ;-)

    PS:
    Kennt wer den Sketch eines Bahnhofswärters, der den Telefonhörer abnimmt und immer "Bitte Warten" hineinspricht? Er wundert sich immer, dass sich keiner meldet.
    Später stellt sich heraus, dass "Bitte Warten" sein Name ist.

  29. Gerhard Pascher
    29. September 2014 08:44

    Es gilt in unserem Rechtsstaat gilt weiterhin:
    Wer nichts Unrechtes tut, hat auch nichts zu befürchten.

    Wie in vielen Dingen muss man auch beim "Thema Pseudonym versus Klarnamen" die Vorteile den Nachteilen gegenüberstellen und erst dann eine Entscheidung treffen. Wie Dr. Unterberger im Punkt 4 richtig erwähnt, könnte sich z.B. ein hoher Beamter hier im Forum nicht über Unregelmäßigkeiten in seinem beruflichen Umfeld Luft machen, ohne seine eigene berufliche Existenz aufs Spiel zu setzen. Andererseits sieht man aber in anderen Foren (z.B. ORF, Standard), dass die Hemmschwelle zur Unhöflichkeit da vielfach sehr schnell überschritten wird und dann sogar die zuständigen Administratoren/Moderatoren zur Löschung gefordert werden. Ebenso gibt es ein öffentliches Vermummungsverbot, damit man eventuelle Übeltäter leichter identifizieren kann. Dies will man in westlichen Ländern sogar auf die verschleierten Frauen anwenden (siehe auch deren Lichtbildausweise). Auch wenn jede Person noch nicht einen subkutan implantierten Chip besitzt, so leben wir schon heute in einer Art gläsernen Welt, wo durch diverse moderne Mittel (Mobiltelefon, Bezahlkarten, Überwachungskameras usw.) es ohnehin kein totales anonymes Leben mehr gibt. Da hilft auch der viel zitierte und missbrauchte Datenschutz wenig.
    Warum gerade dieser Blogbetreiber in seinem Forum die Anonymität sogar durch Erweiterung der Anzahl Nicknamen fördert, ist mit unbegreiflich. Ebenso seine Annahme, dass deren Einschränkung - wie alles Negative auch - nur von "links" kommt. Damit entwickelt sich diese Diskussionsplattform langsam zu "Linkenhassern", was ich nicht gutheiße. Ich stehe auch mehr rechts, sehe aber die „Anderen“ auch als Mitmenschen, wo manche eben fehlgeleitet sind und diese nur durch Menschenachtung auf Fehler aufmerksam gemacht werden können.

    Wie Sie, sehr geehrte Leser erkennen können, verwende ich hier meinen Klarnamen und habe mich vom "Observer usw." vor einem Jahr verabschiedet. Auf Wunsch einiger Mitposter habe ich meine Teilnahme um ein viertes Jahr verlängert und auch von entfernten Ländern regelmäßig zugegriffen. Dies geht nun aber auch langsam zu Ende, daher möchte ich meine Beiträge künftig (sicher auch zur Freude von ein oder zwei Postern ) stark reduzieren. Ich werde aber - soweit es meine Gesundheit und mein altes Equipment erlauben – weiterhin regelmäßig „hineinschauen“.

    Ich wünsche Herrn Dr. Unterberger und den vielen engagierten Kommentatoren für die künftigen Aktivitäten alles Gute und hoffe, dass zumindest einige aufgezeigte Übelstände auch von den Machthabern erkannt und abgestellt werden. Sonst hat ja auch so eine moderne Kommunikationsmethode keine Berechtigung.
    Also: Never give up nor quit.

    Herzliche Grüße
    Ihr dankbarer
    DK G.O.P.
    @mail: gerhard.pascher@aon.at

    • f.m.
      29. September 2014 10:51

      "Wer nichts Unrechtes tut, hat auch nichts zu befürchten."
      Wie schön, dass sie diese Erkenntnis ins Forum gestellt haben, in Fettbuchstaben, dass sie ins Auge springe und die Mitposter ihr Leben danach ausrichten mögen.

      Ratlos lässt mich ihr Titel "DK". Für "Dauerkatheter" kann er ja wohl nicht stehen, vielleicht hat er etwas mit Kommunikation zu tun, Diplomkommunikator, Dauerkommunikator o.ä.?

      Wenn Sie mit "geht langsam zu Ende" einen Pensionsantritt meinen, wünsche ich Ihnen einen schönen Lebensabend!

    • Wertkonservativer
      29. September 2014 17:06

      Lieber Blogfreund @ Gerhard Pascher!

      höherstehend finden Sie meine Würdigung Ihrer Persönlichkeit!

      Wir haben uns fast immer gut verstanden, uns gegenseitig Mut gemacht, beide (Sie weniger) Unmut aus der Kollegenschaft erfahren!

      Nun ist es Zeit, Abschied zu nehmen!
      Es war eine gute Zeit, sich im "Tagebuch" des Dr. Unterberger zu artikulieren, doch - wenn man das von mir vorgelegte schöne Gedicht Hermann Hesses richtig versteht - kommt auch einmal die Zeit, Abschied zu nehmen!

      Alles Gute für Sie und die Ihren!

      Herzlich

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • socrates
      29. September 2014 18:13

      Lieber Kollege Gerhard Pascher!
      Ich werde Sie sehr vermissen. Immer mehr ernstzunehmende Teilnehmer verlassen diesen Blog und ich verstehe sie. Aber es hat sich viel geändert und ewig widersprechen ist auch nicht Meines. Alles Gute für die Zukunft und auf ein gelegentliches Wiederlesen, socrates.
      ad: „Wer nichts Unrechtes tut, hat auch nichts zu befürchten.“
      Besser: „Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand!“
      Ein Beispiel: Im Sommer 1941 unterhalten sich zwei KZ-Häftlinge über ihren Verhaftungsgrund.
      Der erste: „Ich sagte am 5. Mai, der Heß wäre verrückt!“ –
      Der zweite: „Ich sagte am 15. Mai, er wäre es nicht!“

    • Gerhard Pascher
      29. September 2014 19:17

      Nachtrag zu meinem Posting von heute am Morgen 08:44 Uhr:

      Ich danke hiermit allen, welche es mit mir ausgehalten haben. Alle jene, welche ich unbeabsichtigt beleidigt habe, bitte ich um Vergebung. Besonders bin ich auch dankbar den Postern "Wertkonservativer" sowie "socrates" für die heute übermittelten netten Worte.

      Zur Bemerkung von "f.m.":
      Nachstehend reiche ich die beiden fehlenden Buchstaben "fm." nach, welches zufällig identisch mit Ihrer Anonymität sind. Mein Tremor macht mir leider etwas zu schaffen und das MS-Rechtschreibkorrekturprogramm erkennt auch nicht alle falsch geschriebenen Worte.
      Berufsmäßig bin ich mit 77 Jahren schon 12 Jahre in Pension und bin auch jetzt allen derzeit Einkommensteuer zahlenden Berufstätigen sehr dankbar, denn ein Teil davon fließt auch in meine ASVG-Pension ein - denn meine seinerzeitigen Beiträge wurden dank Umlagesystem schon verprasst.

      God bless you all.

    • terbuan
      29. September 2014 20:21

      Werter Herr Pascher,
      auch Ihnen möchte ich für IIhre vielen interessanten Beiträge danken und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit,
      herzlichst, terbuan

    • terbuan
      29. September 2014 20:22

      Werter Herr Pascher,
      auch Ihnen möchte ich für IIhre vielen interessanten Beiträge danken und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit,
      herzlichst, terbuan

    • terbuan
      29. September 2014 20:27

      Doppelt hält besser, Entschuldigung das Smartphone hat mir einen Streich gespielt! ;-)

    • Gerhard Pascher
      30. September 2014 13:15

      terbuan:
      Danke, Wünsche werden von mir immer gerne entgegengenommen.

    • Undine
      30. September 2014 18:43

      @Gerhard Pascher

      Ich werde Sie auch sehr vermissen!

    • Gerhard Pascher
      30. September 2014 19:26

      Undine:
      Ich auch.

  30. Freak77
    29. September 2014 08:21

    Angesichts eines immer bedrohlicheren Islam der die Freiheiten der westlichen Gesellschaft immer unverschämter für sich ausnützt bin ich froh dass ich hier mit einem Nicknamen posten kann – wer weiß wie lange noch.

    In der Folge ein Beispiel wie heute der Islam sich nicht scheut - auch angesichts von Kreuzigungen und Köpfungen in Syrien & Irak völlig dreist und aufdringlich in Deutschlands Fernsehen aufzutreten - ich denke: Wir brauchen das Internet mit allen Äußerungsmöglichkeiten auch bei der Anonymität:

    Der Imam von Neukölln (=Stadtbezirk in Berlin) Abdul Adhim Kamouss hatte gestern abend in der ARD bei Jauch seinen großen Auftritt: Er vereinnahmte die ganze Sendung mit seinen Predigten.

    Der FOCUS schreibt dazu:

    Mit Beifall-Anhängern in erster Reihe
    Hass- und Heuchel-Prediger zerlegt „Günther Jauch“

    (Montag, 29.09.2014 von FOCUS-Online-Autorin Carin Pawlak )

    Die Terrorgruppe IS erobert, foltert, tötet. In Deutschland wachsen die Vorurteile gegen Muslime. Wer den Hass- und Heuchel-Prediger Abdul Adhim Kamouss bei „Günther Jauch“ gesehen hat, fühlt sich zu Recht bedroht.

    Es kursiert ein Propaganda-Video der IS-Kämpfer, dessen Kernaussage ist: „Der Dschihad ist Spaß!“. Also, Versager aller Länder vereinigt euch, zieht in den Heiligen Krieg! Gegen Ungläubige, gegen Frauen, gegen Demokratie. Für Unterdrückung, Steinzeitdenken, Hinrichtungen.

    Auch junge Deutsche folgen den Islamisten, 450 sollen es derzeit sein, die im Heer der IS im Irak und in Syrien kämpfen. Auffallend ist, dass diese Terrorfreunde meist keinen Schulabschluss haben, keine Ausbildung. Aber offenbar den festen Glauben, dass mehr Tote auch ein paar mehr Jungfrauen im Paradies bescheren.

    Mutlose Gäste, beängstigend

    Die Sonntags-Runde „Günther Jauch“, oftmals ein bräsiges In-den-Montag-Geschwafel, hat ein starkes Thema mit „Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“ Starke Gäste? Nein. Doch! Einen. Der Mann heißt Abdul Adhim Kamouss, er ist Imam, also ein Anführer. Herr Kamouss predigt normalerweise in verschiedenen Moscheen – auch in der berüchtigten Al-Nur Moschee in Berlin, die der Verfassungsschutz unter Beobachtung hat.

    Die anderen Gäste sind die Journalisten Özlem Gezer vom „Spiegel“ und Stefan Buchen von der ARD, auch Heinz Buschkowsky, Bürgermeister in Berlin-Neukölln und CDU-Politiker Wolfgang Bosbach. Gezer und Buchen sind indifferent und mutlos, richtig beängstigend, wie wenig Meinungsstärke da rumsitzt.

    Man gibt einer Frau nicht die Hand

    Auch Buschkowsky, sonst ein Mann der deutlichen Worte, wirkt geradezu deprimiert, fast sediert. Kann nur erzählen, dass manche Jungs muslimischen Glaubens ihrer Grundschullehrerin die Hand zum Gruß verweigern, weil man das nicht tut.

    Beifall-Personal in der ersten Reihe

    Der Star des Abends ist der Mann mit der längsten Redezeit, mit der penetrantesten Stimme, mit der frechsten Verdrehungskunst der Tatsachen. Und, wie der an diesem Abend sehr überforderte Moderator Günther Jauch vermutet: mit mitgebrachtem Beifall-Personal in der ersten Reihe.

    Vier Millionen Muslime leben in Deutschland ….
    Weiterlesen den vollst. Artikel: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/mit-eigenen-beifall-anhaengern-in-der-ersten-reihe-ein-hass-und-heuchel-prediger-zerlegt-ungestoert-guenther-jauch_id_4161880.html

    Link der ARD-Talkshow "Günther Jauch" vom Sonntag, 28.9.2014:
    http://www.ardmediathek.de/tv#/tv/G%C3%BCnther-Jauch/Gewalt-im-Namen-Allahs-wie-denken-unse/Das-Erste/Video?documentId=23767652&bcastId=8109878

    • Gerhard Pascher
      29. September 2014 08:47

      Freak77:
      Auch die Identität hinter einem Nicknamen läßt sich heutzutage schnell klären, dazu braucht es keine NSA.

    • Undine
      29. September 2014 11:22

      @Freak77

      ************!

    • Charlotte
      29. September 2014 13:54

      Die wachsende ISLAMISIERUNG EUROPAS ist heutzutage auch die größte GEFAHR für Europa.

      Seit vielen Jahren werden jene die darauf aufmerksam machen entweder lächerlich gemacht oder die Gefahr wird verharmlost.

      Sehr lesenwert im Spectrum der Presse (eine von eher raren positiven Ausnahmen des sonstig dort Veröffentlichtem) von H.Klauhs, die Gedanken von Julia Kissina unter dem Titel "Mit Putin kann man reden" in dem sie sagt " "---ich denke, Europa sollte nicht gegen die eigenen Familienmitglieder (gemeint ist Russland) vorgehen. Die größere Gefahr ist doch, dass Europa islamisiert wird. Das ist wirklich ernst." und "in diesem Sinn sollten die Europäer nicht mit Putin streiten, weil er hier ein Verbündeter sein kann. Mit Putin kann man reden."

    • Undine
      29. September 2014 14:27

      @Charlotte

      ***************!
      100%ige Zustimmung!!!
      Und "man kann" nicht nur "mit ihm reden"---man kann sogar DEUTSCH mit ihm reden! ;-)

  31. Ingrid Bittner
    29. September 2014 07:36

    "Die Medien" sind zum alles entscheidenden Faktor in der Politik geworden, das spüren wir doch tagtäglich!
    Jeder kleine Landbürgermeister kuscht, wenn die noch so kleine Oppostion mit dem Argument kommt, was wird denn die oder die Zeitung dazu sagen?!
    Keiner will unangenehm auffallen, also beugt man sich, auch wenn's gegen die innerste Überzeugung geht.
    Andererseits ein guter Draht zur regionalen Zeitung kann sehr hilfreich sein. Da macht man sich schon die Mühe und "füttert" den/die zuständigen LokalredakteurIn mit gut aufbereiteten Pressemeldungen, damit die Arbeit dann auch nicht ausufert.
    Das fängt in der alleruntersten politischen Ebene an und hört ganz oben auf (Inseratenskandal des Kanzlers) . Es sich mit "der Presse" zu verscherzen kann und will sich kein(e) BürgermeisterIn leisten. Und wir haben ja in der letzten Zeit des Öfteren erlebt, wie es ist, wenn sich eine Zeitung auf einen Bürgermeister einschiesst.
    Aus eigenem Erleben: es gab einen Leserbrief mit brisantem Inhalt, der gegen mich als kleine Gemeinderätin gerichtet war, weil ich einen etwas gröberen Finanzskandal aufgezeigt habe. Und das "Lustige" an der Geschichte war, dass dieser sogenannte Leserbrief zwar mit vollem Namen und Adresse unterzeichnet war - allerdings hat sich dann bei der Recherche herausgestellt, dass dieser "Unterzeichner" vor kurzer Zeit verstorben war - der zuständige Redakteur hatte zwar einen Blick ins Telefonbuch geworfen, XY war da noch genannt, aber es gab ihn nicht mehr. Also beim Meldeamt die Namen und Adressen von Leserbriefschreibern zu erfragen, das ist denn doch etwas zu viel verlangt, oder?
    Also man kann namentlich genannt und trotzdem anonym sein. Wenn mir wer solche Geschichten erzählt, bin ich sehr skeptisch, aber es war nachweisbar so, daher ist für mich die Nennung eines Namens und einer Adresse nicht mehr gleichbedeutend mit "nicht anonym" - wenn man will, kann man immer und überall tricksen, es erfordert nur etwas mehr Kreativität.

  32. terbuan
    29. September 2014 07:31

    "Mit ein paar einfachen Tricks kann nämlich auch weiterhin jeder Mail-Schreiber und Posting-Verfasser seine Identität verschleiern", schreibt Dr. Unterberger.

    Ja, man kann sie verschleiern, aber man kann nicht wirklich anonym surfen, denn man bleibt IDENTIFIZIERBAR, selbst über einen sogenannten "Proxy Server".
    Mehr dazu:
    http://www.anonym-surfen.com/anonym-ueber-proxy-server/

    Den "terbuan" kennen nicht nur der Herausgeber und etliche Poster persönlich, er ist aber durch Behörden und Geheimdienste identifizierbar, selbst wenn er über verschiedene Rechner und IP-Adressen postet, was er auch tut.

    Eine Klarnamenpflicht bringt also im Falle des Falles gar nichts, abgesehen davon, dass eine Überprüfung des Klarnamens ähnlich schwierig ist wie eine Identifizierung eines anonymen Posters.

    • Anonymer Feigling
      29. September 2014 08:59

      Der angegebene Link wird z.B. von meiner Firma geblockt, nützt also nicht vielen.

      Eine andere Möglichkeit ist, ein spezielles Mini-Linux vom USB-Stick zu booten:

      https://tails.boum.org/

      Privatsphäre für jeden, überall

      Tails ist ein Live-Betriebssystem, das Sie auf auf vielen Computern von einer DVD, einem USB-Stick oder einer SD-Karte aus starten können. Es zielt darauf ab, Ihre Privatsphäre und Anonymität zu bewahren und hilft Ihnen:

      - das Internet anonym zu nutzen und Zensur zu umgehen;
      alle Verbindungen zum Internet werden zwingend durch das Tor Netzwerk geleitet;
      - auf dem verwendeten Computer keine Spuren zu hinterlassen, sofern Sie es nicht ausdrücklich wünschen;
      - kryptographische Werkzeuge auf dem aktuellen Stand der Technik zu benutzen um Ihre Dateien, E-Mails und Instant-Messaging-Nachrichten zu verschlüsseln.

    • dssm
      29. September 2014 10:18

      @Anonymer Feigling
      Das TOR-Netzwerk erinnert mich immer an ein Kind, welches sich die Augen zuhält und überzeugt ist, nun sei es unsichtbar.

    • Anonymer Feigling
      29. September 2014 10:56

      @dssm

      Wie man bei TOR nur auf den Vogel Strauss kommen kann, ist mir rätselhaft.

      Vielmehr denke ich da an einen Tintenfisch, der zick-zack durch eine Stadt braust und bei jeder Kreuzung eine riesige schwarze Wolke ausstösst. Und da zig-tausende Tintenfische in der Stadt unterwegs sind, kann man auch aus der Vogelperspektive den einzelnen Tintenfisch nicht verfolgen.

      Gibt's eine Alternative zu TOR?

    • dssm
      29. September 2014 20:44

      @Anonymer Feigling
      Ja, es gibt Alternativen. Oder eigentlich eben keine Alternativen, denn das TOR Netzwerk ist alles, nur nicht sicher.
      Leider beginnt an dieser Stelle die Diskussion um Protokolle, da sollte man die RFCs gut kennen - und zwar bis hinunter zum PPP. Dies würde aber an dieser Stelle zu weit führen. Sollten Sie aber mit 7e und 7d nicht sofort vertraut sein, also ohne Doktor Google, dann wissen Sie nicht was 'unten' passiert.
      Ich zeige es Ihnen aber einmal gerne!

    • f.m.
      30. September 2014 11:38

      Wie beim Klimaschutz:
      "Gib's auf, das verstehen eben nur wir, die Experten!"

  33. raeter
    29. September 2014 06:17

    Die Medien sind im Ping-Pong Spiel mit den Universitäten zum Kernproblem dieser Gesellschaft geworden. Sie wollen Gesetzgebung, Verwaltung, Gerichte, und öffentliche Meinung dominieren. Damit sind sie der Kern einer sich als Demokratie tarnenden Diktatur. Wer die Gewaltentrennung außer Kraft setzt,. handelt gegen den demokratischen Geist. Wie totalitär mittlerweile "unser" Staatswesen geworden ist, zeigt der Genderfaschismus oder der Umgang mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen, so werden auch
    Leistungsträger und Steuervielzahler pauschal als potentielle kriminelle Steuerhinterzieher, die mit aller Härte verfolgt gehören, während migrantische Sozialhilfeschwindler "entkriminalisiert" und "differenziert" betrachtet werden sollen. Das geht soweit, daß man sogar in Syrien mordende in Österreich lebende Rückkehrer "auffangen" soll.

    Will Europa zur Demokratie zurück finden, wird es dieses Problem lösen müssen.

  34. kritikos
    29. September 2014 02:01

    Ich bin seit längerem der Ansicht, dass besoners bei uns - vielleicht auch anderswo - die Medien die Politik machen. Offensichtlich haben unsere Politiker Angst, von den Medien entweder ignoriert oder niedergemacht zu werden. Und so sind sie mit Steuergeldern spendabel und drücken die Augen zu bei Gesetzesübetretungen, vor allem wenn diese links fundiert sind.
    Hoch das Redaktionsgeheimnis, das sich zu einem präpotenten Monster entwickelt hat. Aber nieder mit allen anderen Anonymitätsbereichen.
    Eine Änderung vorstellbar?

    • Wyatt
      29. September 2014 08:20

      Die "Politik" der Medien ist "links" einseitig politisch korrekt.
      ( und wie den Politikern selbst, einheitlich für Europa, außerhalb von Europa, verbindlich vorgegeben)





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