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Jetzt werden sie wieder weiter regulieren

Lesezeit: 2:30

Das teilweise überraschende Ergebnis der EU-Wahl wird jetzt an vielen Fronten zu personellem Tauziehen führen. Aber eines wird es sicher nicht: am Siechtum des alten Kontinents etwas ändern. Dieses Siechtum wird, ganz im Gegenteil, nur immer mehr ans Tageslicht kommen. Es ist durch die Phrasen dieses Wahlkampfs in etlichen Ländern wie etwa Österreich bloß ein wenig überdeckt worden.

Europa verliert nicht nur politisch an Bedeutung. Es ist auch wirtschaftlich immer weniger relevant. Es geht bei allen Verlusten der europäischen Sozialdemokratie weit über alle Fraktionsgrenzen hinaus den Weg der Sozialdemokratisierung. Es denkt nur an immer noch mehr Steuern. Es denkt nur an immer noch mehr Regeln. Es ruft nur nach immer noch mehr Protektionismus.

Daran ändert das Ergebnis dieser EU-Wahl gar nichts. Daran ändert weder die in vielen Ländern geringe Wahlteilnahme noch der mancherorts große Erfolg rechter Parteien etwas.

Jeder Österreicher weiß, dass sich die Steuer- wie auch die Schuldenlast massiv vermehrt hat. Dennoch wird nur von immer noch mehr Steuern gesprochen: Finanztransaktionssteuer, Vermögenssteuer, Erbschaftsssteuer. Niemand aber plant eine Reduktion des Höchstsatzes bei der Einkommensteuer. Als Folge wird unweigerlich bei einer Reduktion des Eingangssteuersatzes die Kalte Progression noch viel ärger werden.

Gerade jene Fraktionen, die europaweit die Steuern ähnlicher machen wollen (auch wenn vorerst noch niemand von einer völligen Gleichheit der Steuern spricht), wollen durch die Bank noch mehr Geld vom Steuerzahler. Da muss man sogar mehr als froh sein, dass die EU-Regierungen diesem Parlament (bisher) die Steuerkompetenz verweigern.

Steuerwettbewerb zwischen den EU-Ländern und damit ein Gegengewicht gegen die Gier der Politik nach immer noch höheren Abgaben ist noch aus einem weiten Grund notwendig: Europa muss seine Produkte auf dem Weltmarkt verkaufen. Dort steht es in massivem Wettbewerb mit allen anderen Ländern der Welt. Diese sind über Europas Sozialdemokratisierung, über „Harmonisierungen“ nach oben, über noch mehr Schulden und Steuern sehr froh, weil dadurch ihre eigene Konkurrenzposition verbessert wird.

Noch mehr Freude haben sie, wenn Kommission und EU-Parlament weitere Richtlinien und Verordnungen erlassen, mit denen sie das Leben in EU-Europa noch mehr reglementieren wollen. Diese machen zwar angeblich das Leben besser – sie machen es aber in Wahrheit teurer und komplizierter. Besonders deprimierend ist, dass in der Vergangenheit sogar mehr als heute von Deregulierung und Freiheit die Rede gewesen ist.

Das Verhalten fast aller Fraktionen wie auch der sich im Fernbleiben zeigende Frust vieler Europäer machen die Prophezeiung unschwer: EU-Europa wird noch mehr Arbeitslose haben. Es werden noch mehr Investitionen aus Europa abwandern. Nicht mehr in Europa, sondern ringsum geht die Post ab. In Sachen Wachstum, in Sachen Dynamik. Die Hoffnung ist gering, dass die EU wieder das gibt, was sie einst verkörpert hat: Dynamik, Freiheit und Wettbewerb.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2014 09:05

    Es wäre doch ziemlich einfach gewesen: Die EU als eine Union von sehr unterschiedlichen, aber "gleichwertigen" NATIONAL-Staaten, die intensiv und ungehindert Handel miteinander treiben können---MEHR NICHT!

    Welcher Teufel die Verantwortlichen geritten hat, nach unserem Beitritt in hirnrissiger Blitzeseile dann die Mitgliederzahl noch mehr als zu verdoppeln, und zwar um großteils Hungerleiderländer, ist ein Rätsel und war DER Fehler schlechthin. Von den mörderischen VERTRAGSBRÜCHEN ganz zu schweigen, die das künstliche Gebilde EU erst so richtig ins Wanken brachten.

    Wir Österreicher wurden vor der Wahl nach Strich und Faden belogen; man BRAUCHTE uns als NETTOZAHLER! Wenn damals jemand geahnt hätte, daß unsere hohen Beiträge zur EU nicht nur für die noch einigermaßen ÜBERSCHAUBARE Runde herhalten müssen, sondern nach unserem Beitritt für weitere 15 (FÜNFZEHN!) fast durch die Bank herabgewirtschaftete Länder verwendet würden---die Zustimmung wäre 1994 vermutlich viel geringer ausgefallen.

    Ein RÜCKBAU des ausgearteten EU-Monsters wird schwer möglich sein. Nur eine große Zahl an EU-Kritikern und EU-Skeptikern im EU-Parlament, die ja glücklicherweise bei der Wahl stark zugenommen haben, werden es ermöglichen MÜSSEN, daß die von NARREN gewünschte Erweiterung durch die Türkei oder die Ukraine VERHINDERT wird und dann Schritt für Schritt den ausufernden, knebelnden, lähmenden REGULIERUNGSWAHN zurückschraubt, bis die EU wieder das wird, was man uns 1994 versprochen hatte.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2014 09:23

    Allen Widrigkeiten zum Trotz, aber ein Attribut wird uns erhalten bleiben:

    "Deutschland und Österreich sind und bleiben das größte Sozialamt der EU"! (@AfD)
    *Ironie aus*

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2014 02:23

    Der Optimismus für dieses EU-Europa kommt einem endgültig abhanden, wenn man verfolgt, welche Forderungen der hoffnungsvolle Studentennachwuchs auf dem Gebiet der universitären Ausbildung für Ökonmie stellt, in dessen Händen eigentlich die positive Gestaltung der wirtschaftlichen Zukunft liegen sollte.

    So gut wie gar nicht kommen darin so wichtige Voraussetzungen wie "Dynamik, Freiheit und Wettbewerb" vor, sondern man müsse die "feministische, die marxistische und die österreichische (Schulden-??) Tradition einbeziehen"!

    http://orf.at/stories/2228715/2228713/

    Na, das wird den europäischen Kontinent ganz sicher konkurrenz- bzw. wettbewerbsfähig machen sowie uns allen Wirtschaftswachstum und Wohlstand bescheren.

    Geier Sturzflug (nomen est omen) wußte schon seinerzeit in weiser Voraussicht:
    "BESUCHEN SIE EUROPA, SOLANGE ES NOCH STEHT"!

    I

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2014 05:26

    Die vermehrte Schuldenmacherei ist nicht nur den Linken (Rot/Grün) in die Schuhe zu schieben, auch die konservativen Kreise sind von dieser Infektion schon ergriffen. Es vergeht fast kein Tag, wo nicht neue Forderungen an den Staat gestellt werden. Als ich kürzlich durch Wien fuhr, wirbt Bürgermeister Häupl großflächig für den erweiterten Kindergarten, An anderer Stelle liest man die Garantie zur Ausbildung für Jugendliche, die Gemeinden verlangen den Breitbandausbau usw. usf.
    So werden wir weiter zwangsbeglückt, die Steuern sowie Gebühren erhöht und gleichzeitig die Eigenverantwortungen sowie Eigeninitiativen abgeschafft.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2014 09:01

    Wir haben ein großes Problem und ich sehe keine Lösung: Bildung.
    Die Mehrheit der Leute hat nämlich keine Berufsbildung sondern erfüllte im Laufe der Zeit in diversen Schulen und Universitäten diverse formale Kriterien – selbst die gute alte, von den Humanisten geförderte, 'Allgemein'bildung ist eher schon unter Null.

    Wohlstand kann nur durch Arbeit kommen und zwar einer Arbeit für die jemand anders freiwillig breit ist zu zahlen! Was aber soll der typische Schul- und Universitätsabgänger denn arbeiten? Selbstständigkeit (sollte unwahrscheinlicher weise eine Idee da sein) scheitert an der wirtschaftlichen Unbildung, denn dieses Fach gibt es an den Schulen nicht. Handwerklich hat man auch nichts gelernt. Zu den Naturwissenschaften gehört das selbständige Denken, welches ja auch in den Schulen unerwünscht ist.

    Daher muss die Politik die Steuern hinaufsetzen, denn wer ernährt sonst diese arbeitsunfähigen Leute? Daher muss die Politik durch ständig neue Regeln diese weltfremden Idioten (im griechischen Sinne!) schützen. Daher muss die Politik durch ständig neue Vorschriften entsprechende 'Arbeitsplätze' schaffen, irgend jemand muss ja den völlig sinnlosen Papierkram erledigen.

    Daher nicht über die EU schimpfen, nicht über Brüssel (Straßburg oder sonst wo) schimpfen. Sondern lieber einen Vorschlag machen, was wir mit diesen armen ungebildeten Leuten tun sollen?
    Noch dazu wurde der Bevölkerung eingeredet, daß Bildung einen gut bezahlten und sicheren Arbeitsplatz garantiert, daran kommen die sogenannten 'Rechten' nun auch nicht vorbei.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2014 13:36

    Das paßt genau zur Regulierungswut und es war zu erwarten, daß neuen innovativen Ideen jede Menge Prügel in den Weg geworfen werden.
    Damit unterdrückt man wieder einmal Leistungsbereitschaft und Wettbewerbsfähigkeit und erfreut sich weiterhin am überbordenden Sozialstaat!
    Tu felix austria.............

    http://wien.orf.at/news/stories/2649555/

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2014 07:57

    o.t.:(jedoch nicht wirklich!)

    Nun, liebe Freunde,

    in letzter Zeit weht mir hier im Blog starker Gegenwind in meine letzten Haare, sei es wegen meiner Anhänglichkeit zur EU, zu meiner ÖVP, oder auch zu meiner kürzlich ausgesprochenen Meinung, in Beachtung der elementaren Menschenrechte auch ein wenig Verständnis für andere Lebensentwürfe aufzubringen.

    Da man an anderer Stelle gerade meinen Nicknamen "Wertkonservativer" aus letzterem Grunde in Frage stellte, nehme ich dies zur Kenntnis: Sie werden ab morgen definitiv keine Sub-Beiträge unter diesem Nicknamen mehr hier vorfinden (es sei denn, Dr. Unterberger vergibt diesen Nicknamen irgendwann einmal einem "Würdigeren")!

    Das ist nun mein letztes Wort!
    Eine weitere gute Zeit für Sie ALLE!

    Gerhard Michler!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 20:18

    Außenminister will mehr Rechte für Muslime, Zuwanderer aus schlechten Jobs befreien und die gekürzte Entwicklungshilfe nicht allein verantworten

    Haha ... welche Rechte fehlen denn den Mohammedanern noch? Straffreies Steinigen von Schwulen oder Ehebrechern? Kurz-Bubi mach dich mal schlau über den Islam oder halt endlich die Fresse ... Zuwanderer aus schlechten Jobs befreien? Ja zwingt sie jemand dazu? Wie wärs mit Ausreise wenns nicht passt? Oder hat das Kurz-Bubi den Nürnberger Trichter gefunden? Und NEIN, eine Ausbildung zum zB Elektriker in Afghanistan ist nicht gleichwertig mit einer in Österreich ... detto Arzt ... dazu kommt noch, dass viele dieser angeblich gut ausgebildeten "Hochintelligenten" es oft nicht schaffen nach mehreren Jahren die Landessprache (Deutsch) zu erlernen ... persönlich bin ich der Meinung, dass Österreich jegliche Entwicklungshilfe sofort einzustellen hat. Nur damit sich ein paar Bobos produzieren können und ein Großteil der Gelder sowieso in dunklen Kanälen versickert? Wir hatten nur kurz Kolonien und das ist ewig her ... oder bekommen wir Mexico wieder zurück? LOL ... Gott, was haben sich die ÖVP Bonzen nur gedacht als sie dieses Bürscherl als Außenminister aufgestellt haben? Wie üblich nichts?

    Wer will kann den geistigen Dünnpfiff dieser ÖVP Lichgestalt hier nachlesen ...

    http://derstandard.at/2000001678107/Kurz-Wir-betreiben-volkswirtschaftlichen-Unsinn


alle Kommentare

  1. Brigitte Imb
    30. Mai 2014 22:47

    Man hält die Reglementierer wirklich nicht mehr aus.

    Pensionssplitting: Eltern sollen Pension teilen müssen

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3814209/Pensionssplitting_Eltern-sollen-Pension-teilen-mussen?_vl_backlink=/home/index.do

    In diesem Fall ist die ÖVP die führende Kraft und sie spricht von ELTERN, die ja sonst gar nicht mehr wirklich in gemeinsamer Form - also Mann u. Frau -, im politischen Kontext vorkommen.

    Die Bande regiert bereits in unsere Schlafzimmer und in unsere höchts privaten Angelegenheiten. Es reicht!

    • heartofstone (kein Partner)
      30. Mai 2014 23:33

      Hihi ... Muttern ist zwar offiziel seit 5 Jahren in Pension aber der Notar bei dem sie arbeitet findet einfach keinen "qualifizierten" Nachwuchs ... deshalb arbeitet sie sehr gut bezahlt weiter ... Vater ist tot ... was wollen die ÖVP Hirnis da splitten? ... fast wünscht man sich das Gott Hirn vom Himmel schmeißt ... und wenns so viel ist, dass es die ÖVP erschlägt? Wenn kümmerts ...

  2. heartofstone (kein Partner)
    30. Mai 2014 20:18

    Außenminister will mehr Rechte für Muslime, Zuwanderer aus schlechten Jobs befreien und die gekürzte Entwicklungshilfe nicht allein verantworten

    Haha ... welche Rechte fehlen denn den Mohammedanern noch? Straffreies Steinigen von Schwulen oder Ehebrechern? Kurz-Bubi mach dich mal schlau über den Islam oder halt endlich die Fresse ... Zuwanderer aus schlechten Jobs befreien? Ja zwingt sie jemand dazu? Wie wärs mit Ausreise wenns nicht passt? Oder hat das Kurz-Bubi den Nürnberger Trichter gefunden? Und NEIN, eine Ausbildung zum zB Elektriker in Afghanistan ist nicht gleichwertig mit einer in Österreich ... detto Arzt ... dazu kommt noch, dass viele dieser angeblich gut ausgebildeten "Hochintelligenten" es oft nicht schaffen nach mehreren Jahren die Landessprache (Deutsch) zu erlernen ... persönlich bin ich der Meinung, dass Österreich jegliche Entwicklungshilfe sofort einzustellen hat. Nur damit sich ein paar Bobos produzieren können und ein Großteil der Gelder sowieso in dunklen Kanälen versickert? Wir hatten nur kurz Kolonien und das ist ewig her ... oder bekommen wir Mexico wieder zurück? LOL ... Gott, was haben sich die ÖVP Bonzen nur gedacht als sie dieses Bürscherl als Außenminister aufgestellt haben? Wie üblich nichts?

    Wer will kann den geistigen Dünnpfiff dieser ÖVP Lichgestalt hier nachlesen ...

    http://derstandard.at/2000001678107/Kurz-Wir-betreiben-volkswirtschaftlichen-Unsinn

    • Undine
      30. Mai 2014 22:39

      @heartofstone

      *******!
      Da sind uns unsere deutschen Nachbarn wieder einmal einen Schritt voraus: Nicht nur, daß sie in mehreren Städten ganze Stadtteile haben, in die sich kein Einheimischer zu gehen traut---auch die Polizei vermeidet das!---jetzt überlegen sie schon, ****-Hotels für die Asylwerber zu öffnen. ICH muß ordentlich zahlen, wenn ich in einem ****-Hotel übernachten will; für unsere lieben Besatzer ist uns nichts gut genug!

    • Stein
      31. Mai 2014 19:37

      hart aber wahr

  3. heartofstone (kein Partner)
    30. Mai 2014 19:23

    Alle Jahre wieder ... Traiskirchen überfüllt ... aber anstatt endlich einmal zuzugeben, dass Österreich lückenlos von sichern Ländern umringt ist und deshalb keine Asylanträge von "Flüchtlingen" die über ein sicheres Drittland kommen angenommen werden, dürfen sich ein paar Bessermenschen zB in Tirol mit der "Schaffung" von 100 "Plätzen", auf Kosten der netto steuerzahlenden Bevölkerung profilieren ...

    Persönlich bin ich dafür, dass Österreich aus der sog. Genfer Flüchtlingskonvention austritt und kriminelle Asylwerber und Ausländer abschiebt. Ob denen im Abschiebe- bzw Heimatland Ungemach droht kümmert mich nicht im Geringsten ...

    • Undine
      30. Mai 2014 22:43

      @heartofstone

      Ja, und immer "steht gerade der Winter vor der Tür"---selbst im schönsten Frühling! Da kann man doch diese lieben, guten Kulturbereicherer nicht fortschicken!

    • heartofstone (kein Partner)
      30. Mai 2014 23:25

      Kann man nicht oder will man nicht? Wirklich brauchen tut Europa die "armen Flüchtlinge" nicht. Einzig ein paar Bessermenschen und ihr durchgeknallter Anhang verdient daran, Stichwort Asylindustrie ... und auch der sog. Facharbeitermangel ist Humbug ... bei zig Millionen arbeitslosen Europäern brauchen wir ganz dringend die "Fachkräfte" aus Afrika? Ned bös sein aber verarschen kann ich mich selber viel besser ... dazu brauch ich keine ausgefressenen "Manager" oder "Politiker" oder "Sozialwissenschaftler" ... soll Afrika doch an seinen Menschenmassen ersticken .. wen kümmerts ...

    • Stein
      31. Mai 2014 20:16

      Nach den steigenden Asylanträgen ist zu schließen, unsere Nachbarländer sind im Kriegszustand oder verfolgen massenhaft ihre Bürger.

      Oder buchen und bezahlen die "armen Flüchtlinge" in Reisebüros oder werden sie von Organisationen quer über Kontinente geschickt zur Ausübung krimineller Tätigkeiten ?

      War da nicht einmal die Rede, dass Asylanträge rascher bearbeitet werden und Wirtschaftsflüchtlinge kein Recht auf Asyl haben und abgeschoben werden müssen?

      Wo bleibt das Gesetz das alle straffällig gewordenen Asylwerber sofort in ihre Heimatländer zu schicken sind? Warum gibt es so viele Kriminelle unter Asylwerbern (werden sie etwa in ihren Heimatländern wegen krimineller Delikte gesucht)?

      Ist unser Staat nicht mehr in der Lage zu differenzieren oder wollen bestimmte politische Kräfte zwischen echten Flüchtlingen die der Hilfe bedürfen und Scheinasylanten nicht unterscheiden? Wenn ja, müssten Politiker zur Verantwortung gezogen werden.

      Wo bleibt eine Regelung die Sozialleistungen/Arbeitsplätze in erster Linie für die angestammte Bevölkerung vorsieht?

      Stattdessen will man noch mehr "aufteilen" - jeder österreichischen Gemeinde die vielgepriesene Multikulturalität (Stichwort : Gewalt zwischen afghanischen und tschetschenischen Asylwerbern) aufzwingen und Steuergelder weiter verschwenden.

  4. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    30. Mai 2014 14:52

    Die ungerechte Vermögensverteilung kann durch Schwundgelder beseitigt werden. Zudem ist es möglich, dass Religion 10-mal weniger Geld kostet. Die Kirche muss abgeschafft werden. Der Gottesdienst sollte durch das religiöse Geistheiler-Seminar ersetzt werden.

    • heartofstone (kein Partner)
      30. Mai 2014 19:24

      Dann spar einmal mit deinen Schwundgeldern auf eine größere Investition du Dummbatz ...

  5. jhonny walker und jim beam (kein Partner)
    30. Mai 2014 11:40

    OT:

    sensationsmeldungen des tages:

    http://www.pi-news.net/2014/05/tschechischer-staatspraesident-zeman-islam-fuer-attentat-in-bruessel-verantwortlich/

    und

    die richtige einschüchterung kann denken bewirken, welches ohne einschüchterung von stolzen so nie gewonnen werden kann

    http://www.pi-news.net/2014/05/gb-5000-biker-erweisen-lee-rigby-die-ehre/

    und wer von seinen stolzen lügen nicht lassen will kann in die gemeinschaft zurückkehren wo solche an ihresgleichen so nach und nach müde und mürbe werden können

    der planet ist groß genug

  6. cmh (kein Partner)
    30. Mai 2014 09:57

    Als ich ein Bub war, wurde Kreisky seine Schuldenpolitik vorgehalten. ER antwortete mit dem unsäglichen Sager, von den Schulden, die ihm lieber wären als die Arbeitslosen.

    Seitdem wird immer über die Schulden gesudert, manchmal auch fachlich fundiert.

    Und seitdem haben wir immer mehr Schulden akkumuliert. (Auf "akkumuliert" bin ich stolz.)

    In dieser Zeit habe ich mehrmals Kredite in Anspruch genommen, und alle, bis auf einen wieder zurückgezahlt. Wenn ich auch den letzten in zwei Jahren ausgezahlt habe, dann habe ich immer noch die Schulden die der alte Bruno begonnen hat, für mich aufzunehmen.

    (Das mit dem Kotzen habe ich heute schon gesagt.)

  7. Solon II (kein Partner)
    30. Mai 2014 08:18

    Ich werde (wieder) zum begeisterten Europäer, wenn man mir einleuchtend erklärt, warum die EU die Herstellung einer Pizza per Verordnung regeln muss. Warum man unseren Bauern erklärt wie sie ihre Felder zu bewirtschaften haben und warum wir nicht selbst entscheiden dürfen was und wie wir essen! (oder ist ihnen nicht mehr bewusst, dass die EU das 'Brettl' für die Brettljause aus hygienischen Gründen verboten hat?).

    • Undine
      30. Mai 2014 09:00

      @SolonII

      Es ist erschütternd, in welch hohem Ausmaß in den letzten 20 Jahren unsere (die der Bevölkerung im allgemeinen, aber leider auch die eines jeden Einzelnen!) FREIHEIT von Brüssel aus BESCHNITTEN worden ist. Ähnlichkeiten und Parallelen zu vergangenen Diktatoren zeigen sich immer deutlicher.

    • Undine
      30. Mai 2014 09:01

      Diktaturen statt Diktatoren muß es heißen!

    • cmh (kein Partner)
      30. Mai 2014 09:49

      Ganz einfach: Pizza-Hüttl will, dass die Pizzen von Pizza-Hüttl allein als Pizzen anerkannt sind und alles andere verboten wird. Dann können die Macher von Pizza-Hüttl sorglos leben. Also busserieren sie zum einen einen Flachkopf wie den Faymann, der das Ding von der Regierungsseite betreibt. Dafür kriegt der Faymann Gratis-Pizzen für das Donauinselfest.

      Weiters busserieren sie den Gesundheitsminister, damit er sich das Federl "Gesund-Pizza-Pizza-Hüttl" auf seinen Hut stecken kann. Bei den Wald- und Wiesenpizzen kann ja allerhand drinnen sein, was nicht so klar definiert werden kann. Und was nicht im Lebensmittelkodex mit einer E-Zahl drinnensteht ist ja bekanntlich ungesund und das würde dem Daseinszweck des Gesundheitsministers widersprechen.

      Die Kammerbeiträge von Pizza-Hüttl sind höher als die jedes anderen Pizzaiolos und der Pizza-Hüttl Chef hat im Gegensatz zum besagten Pizzaiolos immer Zeit mit dem Kammerpräsidenten herumzuhängen. (Es muss ja nicht immer der Plachuta sein, aber schon sowas in der Preisklasse. Man gönnt sich ja sonst nichts.)

      Ist das in einer Mehrheit der europäischen Nationalstaaten geschehen, steht einer EU-weiten Regelung nichts mehr im Wege. Alle sind zufrieden und der Chef von Pizza-Hüttl ist reich.

      Kommt man auf die Machenschaften des Chefs von Pizza-Hüttl drauf, dann sind alle ganz entrüstet, allen voran die Gewerkschafter von Lebensmittel und so, weil neoliberal und so, und ein Flachmann in Brüssel kreiirt ein cooles Verbot und so.

      Wenn Pizza-Hüttl dann tatsächlich unter Gewinnmitnahme in Konkurs gegangen ist, können wir uns noch lange an den Regelungen erfreuen, nicht aber an einer (italienischen) Pizza. Denn Pizzaiolos, können sich entweder an die Gesetze halten, oder Pizzen machen.

      Pizzen im allgemeinen werden wir aber schon noch kriegen, denn es wird immer genug Pizzaiolos geben, die nichts anderes gelernt haben als Pizzen zu machen und die darüberhinaus keine Kapazitäten mehr haben, die Sprache des LAndes zu erlernen. Dann könnten sie ja möglicherweise die Gesetze verstehen.

      Ach, wie kotzt mich das an.

  8. Waldkauz (kein Partner)
    30. Mai 2014 06:53

    Hurra, es geht endlich los: Die Bundesregierung plant ein Reformpaket für Lebensversicherungen, das darauf abzielt, jenen Kunden, deren Lebensversicherung demnächst fällig wird, Geld abzunehmen. Das kann sogar so weit gehen, daß jemand, der jetzt seine LV kündigt, mehr Geld erhält, als wenn er sie in sechs Monaten vertragsgemäß beendet. Das hängt allerdings vom Einzelfall ab und soll nicht als Ratschlag aufgefaßt werden. Jedenfalls wird hier wieder einmal in bestehende, rechtskräftige Verträge eingegriffen. So eine LV läuft durchaus 30 Jahre, als die Verträge abgeschlossen wurden, war von einem Euro nicht die Rede, Merkel und Gauck noch sicher hinter Mauer und Stacheldraht weggesperrt. Jetzt vergreift sich diese Bundesregierung ganz offen an den Lebensersparnissen der Deutschen. Die Enteignungen erfolgen zum Wohle der Versicherungen, sind also vom gleichen Kaliber wie die Bankenrettungen.

    Wenn nun jemand glaubt, daß dies mit seinem Riester-Vertrag nicht passieren würde, dann... Nun ja, die Erde ist eine Scheibe, um die Tag für Tag der Sonnengott mit einem Pferdegespann seine Kreise zieht. Männer haben eine Rippe weniger, weil Gott daraus die Frauen gebastelt hat. Und hätten die Leute statt in eine Lebensversicherung in Gold und Silber investiert, wäre das inzwischen verrostet und sie hätten voll draufgezahlt.

    Aus dem Tageskommentar von Michael Winkler

  9. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Mai 2014 19:00

    reinhard.horner@chello.at

    Wir Propagandisten und Träger des europaeischen Siechtums!

    Mit den Faktoren von 1914. Wir hätten allen Grund, konkret zu lernen.

    Dynamik, Freiheit und Wettbewerb? Der nationalistische Imperialismus, der rücksichtslose Kolonialismus und die mörderische Konkurrenz - die Stärke Europas soll's bringen?

    Kooperation - jener wesentliche, unabdingbare Faktor der Evolution - die üben wir nicht, die verunglimpfen, die verteufeln wir in gestriger wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Manier eines obsoleten Europa.

    Gratuliere! Etwa zu einem Anspruch auf einen Alternativen Nobelpreis!

    • Lieber Augustin
      30. Mai 2014 16:11

      Nachdem Sie sich also als nationalistischer Imperialist, rücksichtsloser Kolonialist und mörderischer Konkurrent geoutet haben, der zudem jeder Kooperation abhold ist - wäre es da nicht angebracht, dass Sie sich bei Ihren Opfern entschuldigen, statt das einfach nur so im Raum stehen zu lassen?

  10. ProConsul
    29. Mai 2014 16:20

    die tägliche multikulturelle Bereicherung in Wien. Jetzt stehlen die Orientalen sogar schon die Weinblätter für ihre Speisen. Weinblätter werden in der orientalischen Küche mit Faschiertem oder Reis gefüllt und gelten als Delikatesse.

    „Mittlerweile schleppen sie die Weinblätter in Säcken weg.“ Das sagen Wiener Winzer, die Opfer von Dieben werden, die die Blätter von den Rebstöcken abzupfen. Ohne Blätter kann sich der Weinstock nicht gut entwickeln. Die Qualität des Weines leidet darunter.
    http://wien.orf.at/news/stories/2649877/

    Unserem sozialistischen Bürgermeister und Liebhaber der ausländischen Bereicherung, wird das aber gar nicht gefallen, wenn die Qualität des Weins darunter leidet. Naja, selber schuld, sage ich da nur.

    • Anonymus
      29. Mai 2014 18:38

      ProConsul:
      Solange diese Leute nicht die Weinblätter vom Weingut Cobenzl (im Eigentum der Stadt Wien) holen, braucht Michael den täglichen Trunk im Rathaus nicht vermissen.

    • Brigitte Imb
      29. Mai 2014 20:54

      Naja, sonst importieren wir auf Steuerzahlers Kosten ....

  11. Politicus1
    29. Mai 2014 16:04

    Die Schuldenlast unserer Kinder macht mir ehrlich gesagt hete wieder einmal mehr Sorgen als Duschkopfverordnungen oder Staubsaugerwattregulierungen:
    http://orf.at/#/stories/2231975/
    Die Republik Österreich hat gestern auf den Kapitalmärkten SECHS Mrd. Euro in zwei Tranchen über ein Bankensyndikat aufgenommen. Begeben wurde eine zehnjährige Bundesanleihe im Volumen von vier Mrd. Euro mit einem historisch niedrigen Kupon von 1,65 Prozent Euro, teilte die Oesterreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) mit.
    Weiters wurden ein variabel verzinstes Papier (Floating Rate Notes) im Volumen von zwei Mrd. Euro mit einer Laufzeit von sechs Jahren begeben.

    Ist dieses massive Verchuldungsprogramm von ROTSCHWARZ etwas anderes als das Salzburger und Linzer Zocken ?

    • Gerhard Pascher
      29. Mai 2014 18:47

      Politicus1:
      Diese Anleihe musste großteils deswegen getätigt werden, damit alte Schulden getilgt werden können. Eine klassische "Loch-auf-Loch-zu-Taktik". Ein weiterer Teil wird für den Zinsendienst von noch nicht endfälligen Krediten verwendet und der Rest sind zusätzliche, neue Schulden. Und die Banken haben dabei auch wieder einige Millionen verdient.
      Auch wenn die 4 Milliarden nur zu effektiven 1,7 % verzinst werden, kann der Schuldenberg so sicher nicht abgebaut werden.

  12. mischu
    29. Mai 2014 13:36

    Das paßt genau zur Regulierungswut und es war zu erwarten, daß neuen innovativen Ideen jede Menge Prügel in den Weg geworfen werden.
    Damit unterdrückt man wieder einmal Leistungsbereitschaft und Wettbewerbsfähigkeit und erfreut sich weiterhin am überbordenden Sozialstaat!
    Tu felix austria.............

    http://wien.orf.at/news/stories/2649555/

  13. Josef Maierhofer
    29. Mai 2014 11:23

    Das Einzige, was die EU zu geben hätte wäre der Freihandelsvertrag zwischen den autarken und eigenständigen Ländern Europas und den Freihandelsmitgliedern.

    Möglicher weise kann man sich auch auf andere Gemeinsamkeiten verständigen, wie gemeinsame Standards, etc.

    Aber alles andere ist teurer Unfug, der die Katastrophe bringt.

    In der heutigen Form geht alles den Bach runter und Europa wird zur Armutszone, was es teilweise bereits ist.

  14. terbuan
    29. Mai 2014 09:23

    Allen Widrigkeiten zum Trotz, aber ein Attribut wird uns erhalten bleiben:

    "Deutschland und Österreich sind und bleiben das größte Sozialamt der EU"! (@AfD)
    *Ironie aus*

  15. Undine
    29. Mai 2014 09:05

    Es wäre doch ziemlich einfach gewesen: Die EU als eine Union von sehr unterschiedlichen, aber "gleichwertigen" NATIONAL-Staaten, die intensiv und ungehindert Handel miteinander treiben können---MEHR NICHT!

    Welcher Teufel die Verantwortlichen geritten hat, nach unserem Beitritt in hirnrissiger Blitzeseile dann die Mitgliederzahl noch mehr als zu verdoppeln, und zwar um großteils Hungerleiderländer, ist ein Rätsel und war DER Fehler schlechthin. Von den mörderischen VERTRAGSBRÜCHEN ganz zu schweigen, die das künstliche Gebilde EU erst so richtig ins Wanken brachten.

    Wir Österreicher wurden vor der Wahl nach Strich und Faden belogen; man BRAUCHTE uns als NETTOZAHLER! Wenn damals jemand geahnt hätte, daß unsere hohen Beiträge zur EU nicht nur für die noch einigermaßen ÜBERSCHAUBARE Runde herhalten müssen, sondern nach unserem Beitritt für weitere 15 (FÜNFZEHN!) fast durch die Bank herabgewirtschaftete Länder verwendet würden---die Zustimmung wäre 1994 vermutlich viel geringer ausgefallen.

    Ein RÜCKBAU des ausgearteten EU-Monsters wird schwer möglich sein. Nur eine große Zahl an EU-Kritikern und EU-Skeptikern im EU-Parlament, die ja glücklicherweise bei der Wahl stark zugenommen haben, werden es ermöglichen MÜSSEN, daß die von NARREN gewünschte Erweiterung durch die Türkei oder die Ukraine VERHINDERT wird und dann Schritt für Schritt den ausufernden, knebelnden, lähmenden REGULIERUNGSWAHN zurückschraubt, bis die EU wieder das wird, was man uns 1994 versprochen hatte.

    • dssm
      29. Mai 2014 09:17

      Sehen Sie es einmal anders herum.
      Die EU vollzieht nur die Wünsche der lokalen Potentaten, also auch unserer lokalen Regierung.
      Hätte man die Länder im Osten nicht aufgenommen, so müsste man fürchten, daß sich da und dort ein wirtschaftsliberales Element findet. Nach dem unrühmlichen Ende des „real existierenden sozialismus“ wohl nicht einmal unwahrscheinlich. Sofort wäre aber so ein Land eine ernste Konkurrenz, bald würden Betriebe wegen der niedrigen Steuern, der Rechtssicherheit und der wenigen Vorschriften dort hin auswandern. Die Leute dort im Osten sind auch Europäer und durchaus gut gebildet. Das Land würde erblühen! Womit die hiesigen Sozialisten den empirischen Beweis für ihre eigene Unfähigkeit vor der Haustüre hätten.

      Also Alles und Jedes in die EU und dann mit Vorschriften zuschütten, damit den Wirtschaftstreibenden gleich einmal schlecht wird! Dann noch ordentlich Gelder umverteilen, damit viele sich gemütlich zurücklehnen und abkassieren anstatt fleißig und innovativ voranzuschreiten. Und ganz wichtig! Die vielen Gelder und Vorschriften bedingen eine grosse Verwaltung, wo das ganze faule Gesindel unterkommt und die verbliebenen fleißigen Bürger ordentlich auspressen und drangsalieren kann.

    • Rau
      29. Mai 2014 10:06

      Ich erinnere mich an ein Buch mit dem Titel "EG - die Super UDSSR von morgen" Autor war ein gewisser Karl Steinhauser, 1993.
      http://www.amazon.de/EG-Die-Super-UdSSR-von-morgen/dp/B003OYYVSG

      Der Titel kommt zwar ziemlich Verschwörungstheoretisch daher, ein Spinner eben, dennoch von Tag zu Tag mehrt sich die Zahl der "Spinner" die Recht behalten haben. Mal sehen wer aktuell die grossen "Spinner" sind.

    • zauberlehrling
      29. Mai 2014 15:08

      @Undine

      Ich fürchte, die EU war und wird niemals das, was man uns damals versprochen hat, weil wir "hineingelogen" wurden.

  16. dssm
    29. Mai 2014 09:01

    Wir haben ein großes Problem und ich sehe keine Lösung: Bildung.
    Die Mehrheit der Leute hat nämlich keine Berufsbildung sondern erfüllte im Laufe der Zeit in diversen Schulen und Universitäten diverse formale Kriterien – selbst die gute alte, von den Humanisten geförderte, 'Allgemein'bildung ist eher schon unter Null.

    Wohlstand kann nur durch Arbeit kommen und zwar einer Arbeit für die jemand anders freiwillig breit ist zu zahlen! Was aber soll der typische Schul- und Universitätsabgänger denn arbeiten? Selbstständigkeit (sollte unwahrscheinlicher weise eine Idee da sein) scheitert an der wirtschaftlichen Unbildung, denn dieses Fach gibt es an den Schulen nicht. Handwerklich hat man auch nichts gelernt. Zu den Naturwissenschaften gehört das selbständige Denken, welches ja auch in den Schulen unerwünscht ist.

    Daher muss die Politik die Steuern hinaufsetzen, denn wer ernährt sonst diese arbeitsunfähigen Leute? Daher muss die Politik durch ständig neue Regeln diese weltfremden Idioten (im griechischen Sinne!) schützen. Daher muss die Politik durch ständig neue Vorschriften entsprechende 'Arbeitsplätze' schaffen, irgend jemand muss ja den völlig sinnlosen Papierkram erledigen.

    Daher nicht über die EU schimpfen, nicht über Brüssel (Straßburg oder sonst wo) schimpfen. Sondern lieber einen Vorschlag machen, was wir mit diesen armen ungebildeten Leuten tun sollen?
    Noch dazu wurde der Bevölkerung eingeredet, daß Bildung einen gut bezahlten und sicheren Arbeitsplatz garantiert, daran kommen die sogenannten 'Rechten' nun auch nicht vorbei.

    • Brigitte Imb
      29. Mai 2014 11:44

      Schon komisch, "alle" sollten gebildet sein, manche Gruppen, z.B. die Ärzte haben es vorgeschrieben im Jahr 50 Fortbildungspunkte zu sammeln (meist gegen Bezahlung) und f. einen 1,5 Std. Vortrag gibt´s dann 1- 2 Punkte.

      Dafür dürfen die Spitalsärzte 70 u. mehr Wochenstunden arbeiten. Also quasi doppelte Arbeit um den halben Lohn.
      http://derstandard.at/2000001616792/Aerztearbeitszeit-Erster-Gesetzesentwurf-wird-verhandelt

      Nicht, daß ich gegen Bildung u. Fortbildung einstehen würde, aber es stößt mir schon sehr sauer auf, daß Politiker weder Bildung, noch Fortbildung benötigen. (Die sind wahrscheinlich von Haus aus ("partei)gescheit".

    • dssm
      29. Mai 2014 16:02

      @Brigitte Imb
      Ich kenn ja ein paar Ärzte, daher mal ganz ehrlich, besser die Politiker verzichten auf so einen Schwachsinn. Das ist steuerlich absetzbarer Urlaub, nicht mehr und nicht weniger!

    • Riese35
      29. Mai 2014 18:29

      @dssm 29. Mai 2014 09:01 wer sich nicht freiwillig fortbildet, gerät ins Hintertreffen.

      b) "Nicht, daß ich gegen Bildung u. Fortbildung einstehen würde, aber es stößt mir schon sehr sauer auf, daß Politiker weder Bildung, noch Fortbildung benötigen."

      Sie dürfen nicht einmal ein Kraftfahrzeug lenken, ohne ein entsprechendes Zertifikat zu besitzen und Ihr Können nachgewiesen zu haben. Um Politiker zu werden, benötigen Sie heute bei uns aber absolut nichts außer guter Anpassungsfähigkeit.

    • Riese35
      29. Mai 2014 18:35

      Oje. Wieder massenweise Text von der Blogsoftware ab einem eingegebenen Et-Zeichen bis zum nächsten Punkt verschluckt, der nicht angezeigt wird. Mein obiger Kommentar ist vollkommen verunstaltet.

    • Brigitte Imb
      29. Mai 2014 20:45

      @dssm,

      wirklich Urlaub ist das nicht, aber ein Hullo der verzichtbar ist.

      Aber,.... Grado ist absolut "müslifrei", man sieht ein paar Inder, die schauen nicht nach Vergewaltigern aus. Wär´ auch schon ein biß´l abartig bei mir als alternder WeibIn.... ;-)

    • Waldkauz (kein Partner)
      30. Mai 2014 07:13

      @ dssm

      "Sondern lieber einen Vorschlag machen, was wir mit diesen armen ungebildeten Leuten tun sollen?"

      Schon einmal auf ihre "Opferrolle" im kommenden Bürgerkrieg vorbereiten?

    • Normalsterblicher
      30. Mai 2014 11:57

      @ Brigitte Imb:

      Ein gewissenhafter Allgemeinmediziner sollte sich doch laufend eigenständig fortbilden, etwa durch Studium v. Fachpublikationen, Nachschlagen in Spezial-Lexika, evtl auch durch Besuchen ausgesuchter Vorträge und Seminare - würde ich als Laie meinen.

      Obligatorische Fortbildungskurse sind daher absolut entbehrlich und dienen nur dazu, im volkswirtschaftlichem Maßstab die Beschäftigung von ggü der Allgemeinheit Leistenden zugunsten v. Ausbildnern zurückzudrängen.

      Allenfalls wäre eine Wissensprüfung alle fünf oder zehn Jahre sachgerecht.

      Nur in Spezialdomänen wie etwa der Chirurgie könnte man sich vorstellen, dass dort anderes gilt.

    • Johnny Walker (kein Partner)
      30. Mai 2014 13:22

      dssm: Zu deiner Frage.

      Phonemstringentes Schreiben statt okkultistische Wahne von Schriftzeichensetzungen, die nach Codices zu phonemisieren oder gar nicht auszusprechen sind .......

      Mehr Stringenz, mehr Chance zur Aufrichtigkeit, weniger Zeitvergeudung, weniger Papierverschwendund ...... und das Kurieren vieler unbewußter Störungen, wie etwa der "Übersprungdenk", der meist auch das "Übersprunghandeln" verursacht, "Dudendeutschschreibar" ist eine Komplexe erzeugende Art zu schreiben.

    • Brigitte Imb
      30. Mai 2014 22:40

      @ Normalsterblicher,

      Fortbildung machen die Ärzte ohnehin, bzw. haben die Ärzte immer gemacht, auch ohne verpflichtendem Punktesystem. Dieses "Handwerk" läuft, wie jedes andere, nicht ohne auf dem Laufenden zu bleiben. Wozu schon wieder staatliche Eingriffe?

  17. Wertkonservativer
    29. Mai 2014 07:57

    o.t.:(jedoch nicht wirklich!)

    Nun, liebe Freunde,

    in letzter Zeit weht mir hier im Blog starker Gegenwind in meine letzten Haare, sei es wegen meiner Anhänglichkeit zur EU, zu meiner ÖVP, oder auch zu meiner kürzlich ausgesprochenen Meinung, in Beachtung der elementaren Menschenrechte auch ein wenig Verständnis für andere Lebensentwürfe aufzubringen.

    Da man an anderer Stelle gerade meinen Nicknamen "Wertkonservativer" aus letzterem Grunde in Frage stellte, nehme ich dies zur Kenntnis: Sie werden ab morgen definitiv keine Sub-Beiträge unter diesem Nicknamen mehr hier vorfinden (es sei denn, Dr. Unterberger vergibt diesen Nicknamen irgendwann einmal einem "Würdigeren")!

    Das ist nun mein letztes Wort!
    Eine weitere gute Zeit für Sie ALLE!

    Gerhard Michler!

    • Walter Höller
      29. Mai 2014 08:26

      Sehr geehrter Wertkonservativer!

      Gehen Sie bitte nicht weg, überlassen Sie das Feld nicht den Putinpropagandisten.

    • brechstange
      29. Mai 2014 08:36

      Sg Herr Michler,
      ich würde mich freuen, wenn Sie Ihren Rückzug überdenken und wieder zurückkommen. Lg

    • Karl Knaller
      29. Mai 2014 08:42

      Keine Sorge, @Walter Höller, he 'll be back! Wie der Terminator. Sie sind offenbar noch nicht lang genug im Blog, um die Verabschiedungen des Herrn Michler "für immer" zu kennen. Ich habe deren mindestens schon drei miterleben dürfen. Und er wird natürlich auch diesmal wiederkommen, da gehe ich jede Wette ein. Es ist nur die Frage, wieviel Wochen er's aushält, ehe die Entzugserscheinungen übermächtig werden. Die Logorrhöe, dieses tückische Leiden, ist einfach stärker...

    • terbuan
      29. Mai 2014 09:14

      Also lieber Gerhard, das ist jetzt wieder nicht Dein Ernst!
      Nur weil ich Dich gestern wegen Deiner allzu liberalen Haltung bezüglich abartiger Sexualpraktiken kritisiert hatte, wirfst Du jetzt schon wieder das Handtuch?
      Das Forum lebt von Meinungsvielfalt, Du hast Deine Meinung und ich die meine
      und ich äußere sie auch!
      Ich werde z.B. auch das Narzissenfest in Bad Aussee am kommenden Sonntag nicht besuchen, da sich die Veranstalter nicht zu blöd waren, den Conchita Wurst aus Bad Mitterndorf als Ehrengast einzuladen!

    • Karl Knaller
      29. Mai 2014 09:22

      @terbuan
      Ja, wenn das so ist => auf zum Narzissenfest nach BA!

    • Undine
      29. Mai 2014 09:28

      @terbuan

      Beim Lesen der Zeilen vom bevorstehenden Narzissenfest hat mir meine Phantasie einen Streich gespielt; ich sah plötzlich das bärtige, spindeldürre Gebilde in langem Kleid mit Stöckelschuhen auf einer steilen Wiese in Bad-Aussee einen Strauß Narzissen pflücken! ;-)

    • Pumuckl
      29. Mai 2014 09:31

      Sehr geschätzter Herr Michler!

      Ich hoffe wirklich sehr, daß Sie Sich nur vom @ Wertkonservativer trennen ! ! !

    • dssm
      29. Mai 2014 09:39

      @Wertkonservativer
      Da ich auch eher EU-freundlich bin und die Kritik daher kenne, kann dies nicht der Punkt sein, ganz im Gegenteil, die EU-Kritiker müssen mit Argumenten kommen und da sieht es oft gar nicht gut für die Kritiker aus, so wird halt der Ton etwas rüder, was aber nichts an den Argumenten ändert.

      Bei der ÖVP verstehe ich den Grundtenor hier im Blog recht gut. Diese Partei war immer die Wirtschafts- und Familienpartei. Tag für Tag wird dies von der Bundes-ÖVP aber negiert, werden die Wähler (und viele im Blog waren ÖVP Wähler) vor den Kopf gestossen. Viele Mitblogger haben geradezu einen Hass auf die ÖVP entwickelt, verständlich, wer so belogen und betrogen wird der ist nicht gut gelaunt. Am Sonntag wird von den tollen arbeitenden Menschen geredet und am Montag die nächste Steuer erhöht um dem faulen Gesindel noch mehr in den Allerwertesten zu schieben. Am Sonntag wir von Familie geredet und am Montag werden dann die Schwulen, Lesben (…) hofiert. Am Sonntag wird von Bildung geredet und am Montag die Gesamtschule gefordert.

      Ich bleibe aber dabei, die ÖVP hat die grösste Mannschaft an bewährten Lokalpolitikern. Manche von denen (man denke an Mödelhammer) sind durchaus über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt. Das Potential wäre also da; vielleicht allen CVlern einmal für ein paar Jahre ein Amtsverbot geben?

    • Wertkonservativer
      29. Mai 2014 09:43

      Nun, mein allerletztes Wort:

      nein, ich bin der Fehden müde, und will noch ein Weilchen im Kreise meiner Lieben und meiner Lyrik-Bände friedlich leben!
      Diesmal wird @ Karl Knaller nicht recht behalten! Er sollte sich beizeiten einen anderen "Reibebaum" suchen!

      Hier, liebe Freunde und "Feinde", haben Sie nun definitiv das letzte Mal "Wertkonservativer" am Schirm flimmern gesehen!

      Abschließend noch ein Dichterwort, leicht abgewandelt:
      "der Wertkonservative geht, und nimmer kehrt er wieder"!

    • Karl Knaller
      29. Mai 2014 09:52

      Wie gesagt: Wetten werden angenommen!

    • FranzAnton
      29. Mai 2014 09:57

      Geschätzter Herr Wertkonservativer!
      Bin mit ihnen einer Meinung, dass Menschen mit nicht normgerechtem Sexualverhalten nicht benachteiligt oder verächtlich gemacht werden dürfen; so viel Toleranzbereitschaft ist den "Normalen" zuzumuten. Allerdings sollten auch die Homosexuellen/Lesben/Transgender/etc. - Menschen Verständnis dafür zeigen, dass die meisten Anderen durch allfällig ungewöhnliche, als unappetitlich empfundene Verhaltensweisen nicht belästigt werden wollen.
      Genau diese Belästigung etwa durch den sogenannten life - ball samt Hermaphrodit erregt nämlich den Unmut Vieler.
      Wie es so oft nötig wäre sollte gewiss auch in diesem Fall der Mehrheitsmeinung Vorrang eingeräumt werden, direktdemokratisch, natürlich, wie sonst. Alles Andere wäre als gegen die Mehrheit gerichtete politisch gesteuerte Willkür anzusehen.

    • Pumuckl
      29. Mai 2014 09:58

      Habe 09:31 unfertig abgeschickt.

      Es würde mir sehr leid tun, hätte man Sie endgültig aus der Postergemeinde
      GEKNALLT ! ! !

      Aber ohnehin vom Anfang an mit vollem Namen und Mailanschrift bekannt, brauchen Sie doch keinen Nicknamen.

      " @ G. Michler " wäre kurz. Wenn man darauf Bezug nimmt, braucht man 8 Zeichen weniger als jetzt !

      Also, ich freue mich Sie bald wieder, etwa als " @ G. Michler " begrüßen zu dürfen!

      P S Und noch was: Nehmen Sie jene Angriffe, welche Sie schon manchmal auch selber provozieren, nicht so tragisch!

    • Anonymus
      29. Mai 2014 10:29

      Zu Herr/Frau Wurst/Neuwirth beim geplanten Narzissenfest in Bad Aussee:

      Obwohl mir dieses Thema schon leid ist, doch noch zwei Bemerkungen:
      1. Der spanische Vorname Conchita kommt aus der Wortfamilie Muschel, Empfängnis und stellt somit eine Verbindung zur biblischen Jungfrau Maria her. Scheinbar hat sich Herrn Neuwirth die genau überlegt.
      2. Wenn man den Namen JESUS in der Gruppe „Bilder“ einer Suchmaschine eingibt, dann findet man eine Vielzahl der im 17. und 18. Jahrhundert üblichen Christusdarstellungen. Genau genommen steht dabei Christus über den beiden Geschlechtern, was nach moderner Bibelauslegung auch zutreffend ist. Auch dazu dürfte sich Tom Neuwirth inspirieren haben lassen, denn nun wird er von seiner Fangemeinde ja schon als König/in eines „neutralen“ Geschlechts bejubelt.

    • terbuan
      29. Mai 2014 11:47

      @Anonymus
      Als zusätzliche Draufgabe wird eine von Andre Heller gestaltete Narzissenfigur zuerst für den Life-Ball Werbung machen und dann im Auto/Bootskorso mitgeführt werden.
      Der Zeitgeist erobert bereits die Alpentäler, grausam, das hat dem Ausseerland gerade noch gefehlt! Daher her auch nicht zuletzt deswegen, mein Zorn auf die ÖVP!

    • Eco
      29. Mai 2014 11:52

      Sehr geehrter Herr Michler,

      Ich habe mich nur an ihrem Nickname im Zusammenhang mit der etwas übertriebenen Toleranz gegenüber der der Homo- und Lesbenszene gerieben.
      Sie müssen auch meine Ansicht tolerieren, dass ich Abbildungen von Männern und Frauen, die gleichgeschlechtlich Zärtlickeiten austauschen, Frauenabbildungen mit Penis, Transvestiten udgl. einfach unesthetisch, um nicht zu sagen widerlich, empfinde.

      Wenn es, sehr geehrter Herr Michler, Grund dafür sein könnte, Ihren vertrauten
      Nickname wieder vorzufinden, will ich ehrlich sagen, dass ich Sie in keiner Weise
      inkommodieren, schon gar nicht beleidigen wollte.

    • Karl Knaller
      29. Mai 2014 12:03

      ... und wer wird hier dann noch eine Lanze für die ÖVP brechen? Der diesbezüglich ohnehin schon sehr schaumgebremste Blogmaster wird alleingelassen? Haben Sie auch das bedacht, werter Herr Michler? Und wenn Sie der Herr Spindelegger persönlich ersuchen würde, Ihren Entschluß zu überdenken, damit sich den Rechtspopulisten, die hier im Blog ja eh schon auf ein Meinungsmonopol zusteuern, wenigstens noch ein aufrechter Kämpfer entgegenstellt: könnte Sie das in Ihrem Entschluß wankend machen? Dieses in Erwägung ziehend gelobe ich, eine allfällige (um nicht zu sagen: die unumgängliche) Meinungsänderung des Wertkonservativen nicht unter medizinischen Gesichtspunkten zu kommentieren.

    • Applaus
      29. Mai 2014 12:50

      @ Knaller:

      KÖSTLICH!!!

    • Brigitte Imb
      29. Mai 2014 21:19

      HALLOOOO! Bosnigln 'Knaller Karli", lassen Sie doch dem "Wertkonservativen" seine Meinung!

      Ich fasse es nicht, daß aus diesem Blog vereint eine "Schreiberschaft" gegen einen gestandenen Konservativen interveniert. Das ist menschlich mies und schädigt grundsätzlich die Konservativen.

    • Karl Knaller
      29. Mai 2014 22:07

      @Imb
      Wie meinen, Gitti-Mäderl?
      (1) "Bosnigln" = Mehrzahl! Wer sind die anderen? Oder meinen Sie eh nur mich?
      (2) Wer ist Mitglied der "Schreiberschaft"?
      (3) Wer lässt dem WK nicht seine Meinung?
      (4) Wer oder was sind die "Konservativen", die hier "grundsätzlich geschädigt" werden?

    • Brigitte Imb
      29. Mai 2014 22:54

      @Knaller
      Was aufregen, Karli Burli?

      Weil ich einen ";" nicht gesetzt u. ev. ein "u." vergessen habe glauben Sie mich anpatzen zu können?

      Sie gehören zweifelsohne zu den gravierenden Desavouierern des WK, machen sich eine riesen Gaudi d´raus, und übersehen total wie verletzend Sie einem treuen Vertreter unserer "Wertegemeinschaft" gegenüber treten.
      WK´s Ansichten zur ÖVP teile ich nicht unbedingt, aber alleine der Respekt gegenüber dem Alter, der hier zu fehlen scheint- läßt mich vor Ihren und mancher anderer Blogger schaudern.
      Wir richten uns- trotz gleicher Grundhaltung - gegenseitig hin.

      LG, Gitti

    • Freidenker (kein Partner)
      30. Mai 2014 09:35

      Hr. Wertkonservativer!

      Eine gute Entscheidung, die sie da getroffen haben, hoffentlich bleibt es dabei!

    • Karl Knaller
      30. Mai 2014 09:47

      @Imb

      Und wo bleibt Ihr Respekt vor meinem Alter, Gitti-Mäderl? Ich könnte altersmäßig wahrscheinlich Ihr Vater sein (Gott behüte!). Also, treue Vertreterin der Wertegemeinschaft, immer schön höflich bleiben im Umgang mit würdigen Greisen - wie ich das ja auch handhabe.

    • Brigitte Imb
      30. Mai 2014 11:23

      Knaller,

      vor anonymen Flegeln, wie Sie - Karli Burli - einer sind, halte ich mich mit meinem Respekt zurück, denn das käme 'Perlen vor die Säue werfen' gleich.

    • Pumuckl
      31. Mai 2014 18:13

      Nun scheint ein LIEBENSWÜRDIGER TRÄUMER VON EINER HEILEN WELT endgültig
      hinausgeekelt zu sein.

      ZUFRIEDEN, IHR VEREINTEN WADLLBEISSER ?

  18. Gerhard Pascher
    29. Mai 2014 05:26

    Die vermehrte Schuldenmacherei ist nicht nur den Linken (Rot/Grün) in die Schuhe zu schieben, auch die konservativen Kreise sind von dieser Infektion schon ergriffen. Es vergeht fast kein Tag, wo nicht neue Forderungen an den Staat gestellt werden. Als ich kürzlich durch Wien fuhr, wirbt Bürgermeister Häupl großflächig für den erweiterten Kindergarten, An anderer Stelle liest man die Garantie zur Ausbildung für Jugendliche, die Gemeinden verlangen den Breitbandausbau usw. usf.
    So werden wir weiter zwangsbeglückt, die Steuern sowie Gebühren erhöht und gleichzeitig die Eigenverantwortungen sowie Eigeninitiativen abgeschafft.

    • brechstange
      29. Mai 2014 08:40

      Ein Systemfehler ist gestrickt, gleichzeitig reißt man alle Brandschutztüren weg, um in der Größe den Zusammenbruch hinausschleppen zu können. In der Privatwirtschaft heißt das Insolvenzverschleppung.

    • dssm
      29. Mai 2014 09:03

      Welche konservativen Kreise?
      Ich sehe nur Sozialisten in diversen Abstufungen.

    • Gerhard Pascher
      29. Mai 2014 12:02

      dssm:
      Danke für die Frage. Ich korregiere mich. Es soll nun lauten:
      ... die ehemaligen konservativen Greise ....

    • dssm
      29. Mai 2014 16:04

      @Gerhard Pascher
      ********

  19. mischu
    29. Mai 2014 02:23

    Der Optimismus für dieses EU-Europa kommt einem endgültig abhanden, wenn man verfolgt, welche Forderungen der hoffnungsvolle Studentennachwuchs auf dem Gebiet der universitären Ausbildung für Ökonmie stellt, in dessen Händen eigentlich die positive Gestaltung der wirtschaftlichen Zukunft liegen sollte.

    So gut wie gar nicht kommen darin so wichtige Voraussetzungen wie "Dynamik, Freiheit und Wettbewerb" vor, sondern man müsse die "feministische, die marxistische und die österreichische (Schulden-??) Tradition einbeziehen"!

    http://orf.at/stories/2228715/2228713/

    Na, das wird den europäischen Kontinent ganz sicher konkurrenz- bzw. wettbewerbsfähig machen sowie uns allen Wirtschaftswachstum und Wohlstand bescheren.

    Geier Sturzflug (nomen est omen) wußte schon seinerzeit in weiser Voraussicht:
    "BESUCHEN SIE EUROPA, SOLANGE ES NOCH STEHT"!

    I

    • FranzAnton
      29. Mai 2014 07:41

      @Der Optimismus für dieses EU-Europa kommt einem endgültig abhanden ............
      Diese Aussage stimmt nur unter der Bedingung, dass sich zu wenige Engagementbereite finden, welche sich die Mühe machen, den hier aufgezeigten Negativtendenzen a' la "feministische, marxistische und österreichische Schulden-tradition" entschlossen entgegenzutreten.
      Diesem - und ähnlichem - ebenso widersinnigen wie schädlichem Gedankengut massivst entgegenzutreten sollte eigentlich Viele mit dem Ziel auf den Plan rufen, sich zu vereinigen und Gegenaktionen zu initiieren.
      Wie so oft plädiere ich daher abermals für die Promotion von Direktdemokratie, der einzig realistischen Methode, dem krebsartig wuchernden marxistischen Politunsinn die Stirn zu bieten.

    • brechstange
      29. Mai 2014 08:44

      mischu
      Zu wenig Durchblick schafft keinen Überblick.

      Erst kürzlich gab es eine Studie, die besagt, dass in Führungspositionen viermal mehr Psychopathen sitzen als im Normalbereich. Inzwischen geben diese offenbar den Ton an. Die Jugendlichen sind nur Mittel zum Zweck, wie auch sollten sie es besser wissen, wenn ihnen die Lehrenden und Vorbilder abhanden gekommen sind.

    • brechstange
      29. Mai 2014 08:46

      FranzAnton

      Die Bequemen sollten sich endlich aus den Sesseln erheben und sich engagieren. Jammern alleine reicht nicht mehr.
      Ich bin auch überzeugt, dass man mit Engagement bewegen wird können.

    • socrates
      29. Mai 2014 09:16

      In Graz untersuchte ein "StudentIn" die Einhaltung der Bestimmungen für / gegen Racucher in 178 lösten und wurde damit Magister. Wo ist Wissenschaft?

    • socrates
      29. Mai 2014 09:17

      ...Raucher in 178 Lokalen...

    • brechstange
      29. Mai 2014 11:18

      socrates

      Wo ist die Wissenschaft, das fragt man sich. Und dann wundert man sich, dass es soviele arbeitslose Akademiker gibt.

    • mischu
      30. Mai 2014 19:34

      @FranzAnton / @brechstange

      Diejenigen, welche sich aktiv engagieren, werden entweder totgeschwiegen und bekommen keine Plattform >>>> siehe "Verwaltungsreform-jetzt", oder gar mit medialer Unterstützung gewalttätig bekämpft >>>>> siehe "Identitäre".
      Ich weiß, wovon ich spreche.

      Es kommt, wie es kommen muß. Erst nach einem Zusammenbruch des Systems könnte aus den Trümmern etwas Neues entstehen, denn vorher schlägt es erbarmungslos zurück.





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