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Der Wahltag ist mehr denn je ein Qualtag

Otto Schulmeister, mein erster Chefredakteur, hat einmal bevorstehenden Nationalrats-Wahlen so kommentiert: „Da muss ich in der Früh zwei Whisky trinken, um dann halt die ÖVP zu wählen.“ Er hatte es noch leicht. Denn vor der nun bevorstehenden Entscheidung übers EU-Parlament würde ich sogar schon vier Whisky brauchen (wenn mir nicht vor scharfen Sachen, vor allem am Morgen, grauste). Und weiß doch nicht, wo ich mein Kreuz machen werde. Die Bilanz vor der Wahl.

Nächstes Element meiner persönlichen Annäherung an diesen Wahltag war eine Umfrage unter Freunden. Als Antwort auf die Frage, was sie wählen werden, wurden immer nur zwei Parteien genannt: ÖVP und FPÖ. Andere Gruppierungen wurden nie erwähnt. Auch unter sehr katholischen Wählern wurde etwa nie die Stadler-Gruppe (Rekos) genannt. Wer zur Wahl geht – und das kündigten unisono alle Befragten an –, der will seine Stimme nicht an chancenlose Gruppierungen vergeuden. Auch hat Stadler durch seine Schärfe und durch seine häufigen Parteiwechsel nicht gerade Sympathien gesammelt.

Es wird auch meine Wahlentscheidung letztlich zwischen FPÖ und ÖVP fallen. Sie wird  bei aller Unsicherheit, bei aller Schwäche der Kandidaten gültig fallen. Denn weit vor allen Parteientscheidungen stehen andere Grundsätze, die es immer wieder zu betonen gilt.

Wenn man den Bürgern schon keine direkte Demokratie erlaubt

Vor allem ist das der Bürger in mir, der wenigstens jene wenigen Entscheidungsmöglichkeiten  nutzen will, die uns die Mächtigen lassen. Jede Schweizer Abstimmung macht mich da im übrigen noch sicherer: Voten der Bürger sind – schon wegen des langen Vorlaufs – besser durchdacht, besser vorbereitet als Voten in unserem Parlament. Ein solches gibt es natürlich auch in der Schweiz; nur kann dort eben das Parlament vom Bürger überstimmt werden, was die Mächtigen hierzulande und in vielen anderen Ländern nicht zulassen. Wohlweislich.

In Österreich wird hingegen von den „Experten“ sicherheitshalber gleich die nächste Entmündigung der Bürger vorbereitet, falls es doch pro forma zu etwas mehr direkter Demokratie kommen sollte. Sowohl die Juristen wie auch die EU wären wichtiger als die Bürger, wird jetzt überall betont. Während für ein EU-Mitglied tatsächlich das EU-Recht (freilich nicht bloße Entschließungen des EU-Parlaments!) vorgeht, ist die Strategie der Juristen in Wahrheit durch nichts gedeckt. Sie definieren nämlich extrem geschickt immer mehr Rechtsbereiche als angebliche Grundrechte (vor allem durch die Gleichwertigkeit der „sozialen“ Grundrechte). Die Interpretation dieser Grundrechte steht raffinierterweise nur Juristen und nicht dem Volk zu. Für das dann – wieder total zum Unterschied von der Schweiz – kaum mehr etwas zu entscheiden bliebe.

In Summe bleibt damit also selbst dann das Ergebnis sehr karg, wenn irgendwann doch mehr direkte Demokratie zugelassen werden sollte (woran ich ohnedies nicht mehr glaube: Sebastian Kurz bastelt nach meinem Eindruck nur noch an seiner Karriere, nicht mehr an der direkten Demokratie).

Wer nicht hingeht, wird zum Nullum

Um dieser politisch-medial-juristischen Klasse mit meinen bescheidenen Mitteln entgegenzutreten, werde ich am Sonntag daher sicher hingehen, gültig wählen und eine Partei diesseits der Wahrnehmungsgrenze wählen. Denn Enthaltungen in dieser oder jener Form sind völlig wirkungslos. Zwar wird eineinhalb Tage über die niedrige Wahlbeteiligung gejammert werden (die es ja jetzt schon nach dem ersten Wahltag in anderen EU-Ländern gibt). Diese Beteiligung wird dann aber für nächsten Jahre wieder völlig vergessen sein. Dann wird nur die Mehrheit im EU-Parlament relevant sein. Und immer neue Regulierungen beschließen und immer neue Ausgaben verlangen.

Natürlich mache ich mir keine Illusionen. Ich habe ja nur eine von rund vier Millionen Stimmen. Ich bin zu alt, um nicht zu wissen: Es wird nie die Partei geben, die in allem und jedem meine Meinung hätte. Wer das glaubt, glaubt auch den Weihnachtsmann, den Osterhasen und den Pfingstochsen. Aber die Suche gilt eben der Partei, dem Kandidaten mit dem größten Näherungswert.

Ich werde am Sonntag meine Stimme also entweder der ÖVP oder der FPÖ geben. In einem sind sich ja die zwei sehr ähnlich: Sie haben sich relativ geschlossen, wenn auch oft in Minderheit, gesellschaftspolitisch den Linken (Rote, Grüne und Linksliberale) entgegengestellt. Diese haben die EU in letzter Zeit massiv benutzt, um dort linke Gesellschaftspolitik zu machen, obwohl Gesellschaftspolitik eigentlich gar nicht in die Kompetenz der EU fällt. Sie haben entdeckt, dass ihnen dies dennoch in Kommission und Parlament viel leichter gelingt als daheim.

Man erinnere sich etwa der von den drei genannten Gruppierungen im EU-Parlament mit Mehrheit(!) verlangten Bestrafung jedes, der sich gegen Werbung für die Homosexualität (etwa in Schulbüchern), gegen Gratiswitwerrenten oder gegen die Adoption durch Homosexuelle wendet. Man denke an die in der Kommission (unter besonders heftigem Mittun des Wiener Sozialministeriums, das in der Regierung mit solchen Forderungen nicht durchdrang) geplante De-Facto-Pflicht, seine Wohnung vorrangig an Schwule oder islamische Fundamentalisten zu vermieten, Arbeitsplätze an diese zu vergeben, auch wenn man diese nicht haben will. Als ob solche Regulierungen auch nur im entferntesten Aufgabe der EU wären.

Die illiberalen Neos

Hier zeigt sich auch das Illiberale an den Linksliberalen: Wenn es um Gesellschaftsveränderung, um Schwule, um den Kampf gegen das Christentum, um Zuwanderer geht, vergessen sie all ihre angebliche Liberalität. Sie wollen so wie Rot und Grün massiv Regulierungen des Verhaltens jedes Einzelnen und seine Bestrafung durchsetzen, sobald er nicht ihrer Meinung ist. Jeder Ahnherr der Liberalen dreht sich zwar darob im Grab um. Aber die Medien behaupten, das wäre liberal.

Es war ein Wahlkampf zum Abgewöhnen. Kein einziger der Kandidaten hat auch nur ein einziges echtes Problem mit konkreten Antworten vor den Wählern aufbereitet, das in der EU zur Entscheidung stünde. Eugen Freund gab überhaupt nur linke Stehsätze von sich. Und Schwarz-Grün gaben nur als Antwort, dass man noch mehr Zentralismus wolle.

Niemand diskutierte hierzulande seriös die Haftungen für die Schuldnerländer. Niemand diskutierte seriös über Lunacek- oder Estrela-Bericht. Niemand diskutierte seriös über die EU-Landwirtschaftspolitik. Niemand diskutierte über die Förderung für fast alles und jedes. Niemand diskutierte seriös über die drohenden Finanztransaktionssteuer (die de facto alle Bürger zahlen werden müssen!). Niemand diskutierte, warum die EU die eigenen Gesetze bricht (Mastricht-Kriterien, No-Bailout).

Aktuellstes Beispiel ist die sich durch alle Parteien ziehende Unkenntnis über das Abkommen mit Nordamerika. Statt den Nutzen des Freihandels zu begründen (Merkel und Cameron haben es wenigstens versucht), wurde über das Abkommen nur mit Phrasen geredet. Mit „Transparenz muss her!“ oder mit dem Gerede vom Chlorhuhn. Diese Chlorhuhn-Angst erinnert mich lebhaft an die 1994 von Jörg Haider verbreitete Furcht vor EU-Schildläusen oder an die Angst vor angeblich geschmacklosen niederländischen Paradeisern, welche die damals total Anti-Brüssel gestimmten Grünen verbreiteten.

Gerade die Gegner einer zu weit gehenden Integration und Überregulierung müssten massiv für solche Freihandelsabkommen sein. Denn möglich globaler Freihandel ist die einzige Alternative  (außer man will die Bürger durch Rückkehr zu den Grenzen in bittere Armut stoßen). Freihandel ist auch die einzige Möglichkeit, die dringend nötigen Arbeitsplätze zu schaffen. Denn die linken (und bisweilen auch rechts nachgeplapperten) Rezepte von noch mehr Schulden oder Wiedereinfuhr von Zöllen haben ja längst alle Wirksamkeit verloren. Wenn sie die je hatte.

Der Spitzenkandidat der ÖVP

Ausgerechnet in dieser Situation hat die ÖVP einen Mann an die Spitze gestellt, der ein vehementer Vorkämpfer von immer noch mehr Ausgaben, von immer noch mehr Rechten des EU-Parlaments ist. Dabei hat dieses Parlament als angebliche Volksvertretung zahllose unnötige Regulierungen abgesegnet.

Es mag zwar sein, dass in Brüssel (und Straßburg) im Laufe der Jahre fast jeder von der unbezwinglichen Lust, von Allmachtsphantasien befallen wird, für eine halbe Milliarde Menschen bis hin zum Duschkopf und Stromverbrauch alles zu regulieren. Aber dass dieser VP-Spitzenkandidat selbst im Wahlkampf keinerlei Selbstkritik geübt hat, erstaunt doch ziemlich. Er forderte nur ständig noch mehr Recht für dieses Parlament.

Er war zwar verärgert, als er im Laufe des Wahlkampfs entdeckt hat, dass die Wähler anders denken als er. Er dachte offensichtlich wirklich, dass die einstigen Anti-Strasser-Stimmen Pro-Karas Begeisterte gewesen wären. Aber Karas änderte seine Haltung nicht (was fast schon wieder Respekt abnötigte), er forderte vielmehr als – ewig gleiche – Konsequenz, dass man noch mehr Rechte dem Parlament geben und noch mehr EU-Propaganda machen müsse. Pardon: noch besser aufklären müsse. Bei der ORF-Diskussion am Donnerstagabend hatte man ja überhaupt den Eindruck, dass der Mann eigentlich bei den Grünen am besten aufgehoben wäre.

Der Amerikahass der FPÖ

Bleibt die FPÖ. Sie hat – ähnlich zur, aber stärker als die ÖVP – zwar in Sachen Familie, Schule, Schwulenpropaganda, Abtreibung die richtige, heute muss man schon sagen: eine mutige Meinung. Sie ist aber in vielen anderen Gebieten völlig ahnungslos. Die FPÖ hat vor allem keinen Hauch von Wirtschaftskompetenz.

Wenn ich Deutscher wäre, hätte ich es leichter. Dort tritt die „Alternative für Deutschland“ an, die scharfe Kritik an der EU (ohne Dummheiten wie einer Austrittsdrohung!) mit exzellentem wirtschaftlichem Sachverstand vereint. Die „Alternative“ hat auch die CSU zu deutlicher EU-Kritik gebracht, und selbst die CDU Angela Merkels äußert sich viel kritischer zur EU als die ÖVP.

Diese ist entweder total Karas-hörig oder gelähmt von panischer Angst vor den europatollen Neos. Dabei macht sich deren Spitzenkandidatin Mlinar mit ihrer Befürwortung eines EU-Beitritts für Russland und die Türkei und auch ihrer sonstigen Ahnungsarmut eigentlich nur lächerlich. (Denn: Wenn schon links, dann gleich Grün, die haben wenigstens eine Kandidatin, die weiß, wovon sie spricht. Sosehr ich auch ihr Weltbild für eine Katastrophe halte).

Der Haupteinwand gegen die FPÖ: Sie hat sich total zu Propagandisten Putins gemacht. Was absolut unverständlich ist. Und was die FPÖ fast unwählbar macht. Sie macht mit Putin einem Mann die Mauer, der im Jahr 2014 (wie einst . . .) andere Territorien einfach okkupiert. Der die russische Demokratie weitestgehend zur Face macht. Der den Zerfall der kommunistischen Sowjetunion als größte Katastrophe seines Lebens bezeichnet. Der jahrelang selbst noch an der Verfolgung von Christen mitgewirkt hat.

Daher ist sein heutiges Getue mit Patriarchen&Co nur ein nationalistischer Schachzug und nicht echt. Aber die FPÖ fällt darauf herein. Sie hat auch all das Leid vergessen, dass die russische Herrschaft über Osteuropa gebracht hat, dass österreichische Kriegsgefangene ein Jahrzehnt in Sibirien durchzumachen hatten. Sie entpuppt sich, was ich nie für möglich gehalten habe, als von tiefem Amerikahass geprägt. Es ist absolut unfassbar.

Dennoch ist klar: Es werden entweder ÖVP oder FPÖ sein. Aber die Entscheidung zwischen den beiden ist extrem schwer. Ob da am Sonntagmorgen vier Whisky zu mehr Klarheit helfen werden?

PS: Einer der Befragten hat in diesem Dilemma empfohlen, auf der ÖVP-Liste Lukas Mandl als Gegengewicht zu Karas zu wählen. Mandl vertritt viele der Ansätze, für die auch dieses Tagebuch eintritt; er ist kein Mann der Brüsseler Maschinerie. Wenigstens ein Kandidat, der keine Negativemotionen wachruft.

PPS: Kein relevantes Argument ist das Duell Juncker gegen Schulz. Denn damit will man mich ja auf Schwarz oder Rot einengen. Was mich ärgert. Bei aller Verkörperung des unsympathischen Deutschen in der Person Schulz hat mir auch Herr Juncker nie auch nur ein einziges liberal-konservatives Signal gesandt. Letztlich sind beides europäische Überregulierer.

PPPS: Eine der vielen Absonderlichkeiten dieses Wahlkampfs: Die SPÖ hat landauf, landab einen Mann plakatiert, der selbst sagt, er wolle die SPÖ-Delegation nicht anführen. Das wird also einer der im Dunklen Stehenden, jedenfalls ein Nicht-Porträtierter. Niemand konnte mir sagen, warum Herr Freund dann überhaupt plakatiert wird. Offenbar war es nur die Bekanntheit eines ORF-Gesichtes, wo er ja lange als SPÖ-Einpeitscher amtiert hatte, das die Partei jetzt verwendet.

PPPPS: Keine einzige Partei thematisierte, dass das Wahlrecht für 16-Jährige ein schwerer Fehler war und ist. 27 andere EU-Länder sind wohlweislich diesem Vorbild der rot-schwarzen Republik nicht gefolgt. Auch sonst ist mir kein Land der Welt bekannt, wo schon 16-Jährige wählen. Dennoch traut sich in dieser Republik der Angsthasen niemand, das zur Debatte zu stellen.

PPPPPS: Besonders atemberaubend an der donnerstägigen Konsensrunde im ORF: Mehr oder weniger alle bezeichnete das, was sich im Mittelmeer abspielt, als Schuld der EU. Und niemand nannte auch nur ein einziges Mal die in Wahrheit schuldige Gilde der Schlepper und Menschenhändler, die sich der EU bedient.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 01:41

    Ganz abschreiben sollte man Ewald Stadler von den REKOS nicht. Trotz Parteiwechsels bekannte er sich immer zu seiner rechtsstehenden, christlichen Überzeugung - egal ob bei der FPÖ, beim BZÖ oder jetzt bei seiner eigenen Partei und blieb daher seiner Linie treu.
    Es war die Person Dr. Jörg Haider, die ihn veranlaßte von der FPÖ zum BZÖ zu wechseln und nachdem diese Partei in Auflösung begriffen ist, gab es eben nochmals Handlungsbedarf.

    Stadler bewies als blendender Volksanwalt Profil sowie Bürgernähe und tritt auch derzeit in der Öffentlichkeit als einer der wenigen Politiker in Österreich mutig, mit klaren Worten und unbeugsam dem Zeitgeist entgegen.

    Ich kann mich mit vielen seiner Ansichten indentifizieren und das einzige was seiner Wahl entgegensteht = es könnte eine verlorene Stimme sein.
    Wenn man allerdings so denkt, dürfte man immer nur eine Systempartei wählen, was leider sowieso viel zu oft geschieht.

    Aber wie immer sich jeder Einzelne von uns entscheidet, wichtig ist:

    1) Gültig wählen
    2) Rechts wählen, denn Links herrscht bereits ein Gedränge - wie man nach den ersten Wahlprognosen aus den Niederlanden erfährt!

    Daher: Jetzt erst RECHT(S)!

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 09:35

    Was gerne vergessen wird:

    Karas hat die ÖVP erpreßt, um überhaupt als Spitzenkandidat aufgestellt zu werden.

    Er sagt nicht, daß er nur einer von insgesamt 16 (!) Vizepräsidenten jenes Wanderzirkus ist, der nicht einmal fähig ist, sich auf einen Standort (Brüssel oder Straßburg) zu einigen und daher jährlich 200 Millionen Euro unserer Steuergelder für monatliche Umzüge verbrennt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 07:08

    Bei der gestrigen TV-Diskussion ging der FPÖ Kandidat eindeutig als Sieger hervor.
    Vilimsky wirkte kompetent und überzeugend im Gegensatz zu allen anderen Teilnhmern.
    Karas predigte wie ein Pfarrer, die beiden Damen überboten sich mit schriller Aufgeregt- und Unbedarftheit.
    Den Vogel schoss allerdings Eugen Freund ab, als er bei einem Hinweis auf eine unangenehme Entscheidung seiner EU-Fraktion antwortete er "Da war ich nicht dabei!
    Von einer Toilette erwähnte er jedenfalls nichts! ;-)
    Schade, dass Ewald Stadler nicht dabei gewesen ist, er hätte die Diskussion sicher sehr bereichert!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 07:41

    Ich wähle bestimmt KEINE Partei, die für den ESM gestimmt hat, das sind SPÖ, ÖVP, Grüne.
    NEOS hätte wohl auch aus voller Liebe für Europa, dem ESM zugestimmt.

    Alle vorgenannten Parteien sind für die Vereinigten Staaten für Europa, auch wenn gewisse Teile aus ÖVP und SPÖ so tun, als wären sie es nicht. Wählertäuschung per se.

    Niemand sprach an, dass im Hintergrund bereits Vorbereitungen für Vertiefungen wie Wirtschaftsregierung, Fiskalunion, Bankenunion mit Gemeinsamer Einlagensicherung erfolgen. Das aber wird vorm Wähler tunlichst verschwiegen. Bei Neos weiß ich nicht, ob die überhaupt die Folgen realisieren und nur an Erasmus für alle und Freibier (habe ich tatsächlich gelesen, so schlampig war das geschrieben, erst auf den zweiten Blick sah, ich Freie Bahn) für EPUs oder Handy-Roaming denken. So oberflächlich sind viele Proponenten dieser Partei. Bobos eben.

    Der Trick von NEOS, aus dem Parlament wegen Budgettricks auszuziehen, um Wahlwerbung zu machen, ist in meinen Augen eine Schande. Eigentlich werden sie vom Steuerbezahler bezahlt, damit sie im Parlament ihre Einwände vorbringen. Außerdem machte Strolz im Parlament Wahlwerbung für Mlinar ohne einen Ordnungsruf vom NR-Präsidenten zu riskieren, ist ja eine PRO-EU-Partei.

    Je tiefer man in das "EU-Paradies" schaut, umso mehr ist eine Souveränitätsabgabe an Brüssel abzulehnen.

    Gestern erst wieder im Rahmen einer EU-Veranstaltung, wo Projekte in diversen Ländern vorgestellt wurden, erfahren müssen, während Deutsche (tw auch Österreicher) an Lösungen der Probleme ohne Geldforderungen arbeiten, haben alle anderen Ländervertreter Geld für ihre Taten gefordert, ansonsten können sie ja nichts tun.

    Der einzige Trost bei dieser Wahl ist, dass die Befugnisse des EU-Parlaments entgegen des Eindrucks, der hier bei der Wahlwerbung geschafft wurde, begrenzt ist.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 15:30

    Es gibt keine "Qual der Wahl". Die Entscheidung, die FPÖ zu wählen, ist "alternativlos", Kleinparteien zu wählen sinnlos, die ÖVP zu wählen verantwortungslos.

    Ich lese eben das neu erschienene Buch von Hans-Werner Sinn: "Gefangen im Euro". Aus ihm geht ganz klar hervor, dass ohne "schnellen Austritt der der überschuldeten Länder aus der Eurozone", Schuldenschnitt und Anpassung ihrer eigenen Währungen an ihre Produktivität sie ihre Wettwerbsfähigkeit niemals mehr erlangen können.

    Die ÖVP und Karas (und die SPÖ mit Freund schon gar nicht) haben bis heute begriffen, dass nicht die Finanzkrise, Lehmann&Brothers, Spekulation und die Staatsverschuldung Schuld am Desaster der Europäischen Währungsunion sind, sondern dies alles erst durch die Einführung des EURO möglich wurde. Durch den EURO konnten die PIIGSC billig Kredite aufnehmen und ihre Blasen in abenteuerlichen Lohnerhöhungen, Immobilieninvestitionen, Baubranchenboom, Beamtenanstellungen etc. finanzieren. Rettungsschirme von EFSF und ESM sowie die unverantwortliche EZB-Draghi-Politik mit Anwerfen der Notendruckpresse und Garantieversprechen für faule Staatsanleihen (OMT) haben die notwendigen Anpasssungen immer weiter hinausgezögert.

    Karas und die ÖVP wollen diese Politik nun in alle Ewigkeit fortsetzen, die Schulden vergemeinschaften, Eurobonds einführen und an der verrückten Bankenunion unbedingt festhalten. MIt einem Wort: "More of the same" bis alles kracht, die Sparer enteignet und die Vermögen vom Staat eingezogen sind.

    Dagegen tritt bis heute nur die FPÖ auf. Daher ist sie die einzig wählbare Partei bei die die Stimme nicht verloren ist.

    Wenn AU von "der Qual der Wahl" spricht, dann hat er noch immer nicht verstanden, was für ein hinterlistiges Spiel Karas und die ÖVP mit uns Bürgern spielen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 07:11

    Ist das wirklich so schwer, Herr Unterberger?

    Die FPÖ hat ein grosses (umstrittenes) Minus im Vergleich mit den anderen:
    Die letztlich irrelevanten verbale Russland-Unterstützung.
    Die fehlende Wirtschaftskompetenz haben alle Parteien.
    Die ÖVP liefert uns an Links aus.
    Und Links zerstört unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft, unsere Zukunft.
    Die Splitterparteien zu wählen, bringt nix.

    Also, wen muß man wählen?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrs
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2014 06:14

    Ad PPPPPS

    Die Flüchtlingsstroeme über das Mittelmeer werden solange weitergehen solange die in Seenot geratenen Opfer der Schleepermafia von europäischen Flottenverbaenden geborgen werden.

    Natürlich darf man diese Opfer nicht dem Ertrinken preisgeben.

    Aber was hindert die Marineverbaende daran die geretteten Flüchtlinge wieder über das Meer zurück zu bringen und sie an der 3-Meilengrenze der nordafrikanischen Staaten in ihre Boote zu setzen und ihnen so die sichere Rückkehr zu ermöglichen?

    Nach einigen solcher Ruecktransporte wird dieser Geschäftszweig der Schleppermafia stark reduziert werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrs
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2014 06:14

    Ad PPPPPS

    Die Flüchtlingsstroeme über das Mittelmeer werden solange weitergehen solange die in Seenot geratenen Opfer der Schleepermafia von europäischen Flottenverbaenden geborgen werden.

    Natürlich darf man diese Opfer nicht dem Ertrinken preisgeben.

    Aber was hindert die Marineverbaende daran die geretteten Flüchtlinge wieder über das Meer zurück zu bringen und sie an der 3-Meilengrenze der nordafrikanischen Staaten in ihre Boote zu setzen und ihnen so die sichere Rückkehr zu ermöglichen?

    Nach einigen solcher Ruecktransporte wird dieser Geschäftszweig der Schleppermafia stark reduziert werden.


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  1. ignaz (kein Partner)
    25. Mai 2014 13:23

    Und wieder kommt das Totschlagargument der "verlorenen Stimme". Es ist einfach zum kotzen, wie inflationär dieses Argument bei JEDER Wahl verwendet, um Kleinparteien das Messer in den Rücken zu stechen. Wenn jeder, der aufgrund dieses Argumentes seine Stimme den Großparteien gebende, seinem Gewissen folgen und die Kleinpartei unterstützen würde, wäre es keine verlorene Stimme, sondern ein Einzug in das Parlament.
    Diese faulen und feigen Kompromisse sind mit ein Grund, warum sich in der politischen Landschaft Österreichs nichts ändert.
    Herr Dr. Unterberger, sie haben jede Befugnis sich über österreichische Politik zu beschweren hiermit verspielt.

  2. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Mai 2014 00:53

    reinhard.horner@chello.at

    Muss man sich durch diese Argumentationen ohne Zukunft, ohne Zuversicht, Mit Senf zu allem und jedem, wirklich durchquaelen?

    Zukunftsweisendes und Zukunftstaugliches schaut erheblich anders aus.

    • FranzAnton
      25. Mai 2014 08:14

      Bei aller - sehr grosser - Wertschätzung für Herrn Dr. Unterberger - scheint mir dennoch der Stellungnahme des RR Prof. Horner ein gewisser Realitätsgehalt nicht absprechbar.
      Zu bedenkan ist allerdings, dass Dr. A.U. von seiner beruflichen Laufbahn als Zeitungs - Chefredakteur eben politische Umstände zu beleuchten hatte, welche "Scheinwerferfunktion" in einer Demokratie natürlich essenziell ist.

      Die Konsequenzen der von ihm - wohl äusserst eindrücklich und professionell - dargelegten Umstände (recte: Missstände) zu ziehen, und sich aktiv um Veränderung/Verbesserung derselben zu bemühen, sieht er wohl nicht als seine ureigenste Aufgabe an, hofft aber, (denke ich jedenfalls) auf das Engagement möglichst vieler Kosumenten/Kommentatoren seines Blogs.

      Ausserdem, und deshalb schätze ich ich seine Arbeit um so mehr, gab er sich als Protagonist von Direktdemokratie zu erkennen, mit Sicherheit der einzigen Möglichkeit, uns Bürgerinnen und Bürger vor dem massiven Fehlagieren unserer Politikerkaste zu schützen.

      Als einziger mir aus diesem Blog bekannte, öffentlich - (leider noch zu wenig) sichtbare Proponent von politischen Veränderungen (Verwaltungsreform) ist Herr Wolfgang Bauer zu nennen; selbstverständlich unterstütze ich seine Initiative, und hoffe, dass dies auch viele hier aktive tun; wenn ihn jemand darüber hinaus in irgendeiner Form unterstützen kann (und er dies auch will) so möge dies geschehen; im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten wäre ich jedenfalls dazu bereit.

  3. Politicus1
    24. Mai 2014 20:59

    ein Wort an jene, die nach dem erbärmlichen Auftritt des Lachmonsters Mlinar bei Frau Thurnher noch immer daran denken, die NEOS zu wählen:
    die NEOS sind jene Partei, die in ihren Parlamentsreihen den an das fliegende Spaghettimonster glaubenden Nudelsiebträger Niko Alm beherbergen!

    Der Antrag auf staatliche Anerkennung der Pastagläubigen ist nichts anderes. als eine Verhöhnung und Verspottung aller in Ö. tatsächlich - und auch zu recht! - anerkannten Religionsgemeinschaften.

    Das sollte man auch bedenken, bevor Mann/Frau diesen Neos die Stimme gibt!

  4. Undine
    24. Mai 2014 20:59

    In D haben seinerzeit die Millionen Türken dem Roten Schröder auf den Kanzlerstuhl verholfen---vermutlich auch mit deutschen roten Helferlein, die auch den vielen türkischen Analphabeten zeigten, wo sie das Kreuzerl machen müssen.

    Wer wird morgen in Ö und in D die Türken und die übrigen österr. Staatsbürger mit "Migrationhintergrund" mobilisieren und ihnen hilfsbereit "unter die Arme greifen" beim Kreuzerlmachen, um Martin Schulz den Sieg zu ermöglichen? Irgendwann muß sich ja das GUTMENSCHENTUM lohnen, wenn nicht bei einer Wahl!

  5. Waldkauz (kein Partner)
    24. Mai 2014 19:46

    O.T.

    „Die Kunst des Krieges“
    Russische Gegenoffensive an der Ostfront
    von Manlio Dinucci

    Der US-Versuch, die Russische Föderation zu isolieren, um sie daran zu hindern dem ukrainischen Volk zu helfen, hat den gegenteiligen Effekt gehabt als erwartet: er drängt Moskau in die Arme von Peking. Auf lange Sicht wird also der osteuropäische-asiatische-Block, der sich konsolidiert, die Macht des Westens überschreiten.

    http://www.voltairenet.org/article183920.html

  6. Gasthörer (kein Partner)
    24. Mai 2014 19:04

    "Diktatur eines geistlosen Polit-Proletariats

    Erst recht nicht hätte das Monster EU etwas mit dem geistig-kulturellen Europa zu tun. Die EU ergreift heute die Machtimpulse der nationalen Einheitsstaaten und will sie in einem supranationalen Machtstaat aufgehen lassen. Damit vervollständigt sie die schon in den Einzelstaaten bestehende Unterdrückung des Geisteslebens der Völker Europas erst. In der Diktatur eines geistlosen Polit-Proletariats, in dessen Schatten ein Heer von 50.000 Brüsseler Bürokraten das Leben in die Paragraphen einer ungeheuren Verordnungsflut presst, wird der Mensch der totalen Fremdbestimmung ausgeliefert und die Vielfalt der europäischen Volkskulturen eingeebnet.

    Wenn sich die seelenlosen Machtmechaniker der EU mit Europa identifizieren, so stellen sie die Dinge perfide auf den Kopf. Sie benutzen die stille Sehnsucht der Europäer nach einem kulturellen Zusammenklang der europäischen Völker zur organischen Einheit, um sie in die perverse Einheit eines riesigen Zentralstaates zu lenken, in der die sich selbst bestimmende freie Individualität, die Frucht der europäischen Geistesentwicklung, vollends ausgeschaltet wird. Die EU ist nicht Europa, sondern sein größter Feind, der in seinem eigenen Pelz sitzt und als anwachsender Moloch sich anschickt, Europa zu ver¬schlingen. Die EU bildet in Wahrheit die wüsteste Reaktion gegen die europäische Kultur- und Geistesentwicklung."

    http://www.geolitico.de/2014/05/21/die-eu-ist-der-groesste-feind-europas/

    • Undine
      24. Mai 2014 20:44

      @Gasthörer

      ************!
      Sehr vereinfacht gesagt: Wolfgang Amadeus Mozart, unser, ja ganz Europas Größter, der die ganze Welt beglückt, wird abgelöst von einem bärtigen Mann in Frauenkleidern namens Conchita Wurst und ihrem/seinem billigen Geträller.

    • machmuss verschiebnix
      24. Mai 2014 20:49

      @Undine,

      gibt's einen besseren Indikator für den Verfallszustand unserer Gesellschaft ?@!

      .

    • Gastschreiber (kein Partner)
      24. Mai 2014 22:37

      Habe in den letzten Tagen bereits einige Männer in Frauenkleidern, stark geschminkt herumlaufen gesehen.

      Es gibt vereinzelt Menschen, die Zwitterwesen sind und darunter leiden, das ist eine Sache.

      Aber eine andere ist, dass ein Mann in Kleid und Stöckelschuhen herumrennt.
      Ist mir irgendwie unheimlich.

      Conchita hat das ja auch auf die Bühne reduziert und geht im Alltag als Mann durchs Leben. Oder irre ich mich ?

  7. panzerechse (kein Partner)
    24. Mai 2014 15:54

    Mir geht das Gelabere über die "Wirtschaftskompetenz" von POLITIKER schon unsäglich auf den Geist. Ein "Politiker" hat für RECHT, INNERE Sicherheit und ÄUSSERE Sicherheit zu sorgen!!! Alles andere geht ihm eine Sch....dreck an!!! Das ist Sache der ERWACHSENEN!!! Eine TUSSI ist hierzulande für die INNERE Sicherheit zuständig. ein KLUGsch....er montiert gerade die ÄUSSERE Sicherheit ab! Wollt IHR diesen SCH....staat überhaupt noch??? Oder wollt IHR eine angloamerikanische, PRIVATISIERTE HÖLLE???

    Selbst die, sich bürgerlichst fühlenden Dumpfbacken, sind durch die Sonntags-Messe, diesen Gemeinwesen-PRIVATISIERUNGS-Heilversprechungen, auf den Leim gegangen. "Kleinstaaterei" ist ihr lächerliches GEGENARGUMENT gegen die Auflösung des Staates, zugunsten einer Bande von Kriminellen! Das zeugt nicht von Intelligenz! Es zeugt von Arroganz, Dummheit und Habgier! Diese Art der "Bürger" wird NIE in Dantes 9.Hölle gelangen... Dort wäre ihre einzige Rettung.

    • panzerechse (kein Partner)
      24. Mai 2014 16:40

      Korrektur:

      "Kleinstaaterei" ist ihr lächerliches "Argument" FÜR die Auflösung des Staates,..

    • heartofstone (kein Partner)
      24. Mai 2014 17:34

      Politiker müssen keine Wirtschaftstreibenden sein, aber zumindest so viel Verstand haben, dass sie Umsatz nicht mit Gewinn verwechseln und eine einfache Einnahmen-Ausgaben Rechnung auf die Reihe bekommen. Aber selbst daran scheitern viele ... alle? ...

    • panzerechse (kein Partner)
      24. Mai 2014 17:56

      Das konnte IMMER schon jeder Bauernbub! Wenn er nicht "schreiben" konnte, so konnte er doch RECHNEN!

    • heartofstone (kein Partner)
      24. Mai 2014 18:22

      Dann sind viele unserer Politiker, so leid es mir (nicht) tut, dümmer als jeder Bauer einzustufen. Was sich eigentlich mit meinen Beobachtungen ziemlich deckt ....

  8. Dr. Endre Attila Bárdossy (kein Partner)
    24. Mai 2014 15:20

    Sobald ein WAHL-QUAL-ZAHL-TAG kommt, hängt bei UNTERBERGER immer wieder der Pferdefuß heraus. Er simuliert zwar eine rhetorische Unentschlossenheit, seine Bilanz ist jedoch ein tendenziöses, fix und fertiges Vorurteil für seine alte, wenn auch total verkommene Schüssel-ÖVP. Zweitens wird auch die FPÖ mit einer Wortspende aus Opportunismus bedacht, um zahlreiche Tagebuchleser nicht zu verärgern:

    a) Aber selbst nach vier Whiskys weiß er doch nicht, wo er sein Kreuz machen werde...

    b) „Nächstes Element meiner persönlichen Annäherung an diesen Wahltag war eine Umfrage unter Freunden. Als Antwort auf die Frage, was sie wählen werden, wurden immer nur zwei Parteien genannt: ÖVP und FPÖ. Andere Gruppierungen wurden NIE [??!] erwähnt. Auch unter sehr katholischen Wählern wurde etwa NIE [??!] die Stadler-Gruppe (REKOS) genannt...“

    c) „Wer zur Wahl geht – und das kündigten unisono alle Befragten an –, der will seine Stimme nicht an chancenlose Gruppierungen vergeuden. Auch hat Stadler durch seine Schärfe und durch seine häufigen Parteiwechsel nicht gerade Sympathien gesammelt.“

    Ja, bei diesen primitiven Aussagen müsste dringend Verdacht geschöpft werden: In welchem fragwürdigen Freundeskreis verkehrt UNTERBERGER, um solche falsche Schlüsse zu ziehen? Nur halbherzige Katholiken und verstockte Liberale würden die REFORM-KONSERVATIVEN nicht wählen können, da diese als einzige, sich voll zu den Grundlagen des Naturrechtes bekennen.

    Am Montag, den 19. Mai im Anschluss an Christian ZEITZ’ Gastkommentar (siehe dort) habe ich meine stringenten Wahlgründe für die REKOS dargelegt und für 4 Sterne für den besten Kommentar eines Nicht-Abonnenten erhalten. Aber allem Anschein nach liest der Tagebuchbetreiber nicht alle Beiträge in diesem Forum, sonst hätte er diesmal weniger Unsinn geschrieben.

    http://www.andreas-unterberger.at/2014/05/conchita-und-aids-ball-im-warmen-supergau-gluehen-alle-brennstaebe-durch/#sthash.ytN7XZhh.dpuf

    • Isabella (kein Partner)
      24. Mai 2014 15:34

      Dr. Endre Attila Bárdossy

      Wer noch schwankt, welche Partei er wählen sollte, damit sich etwas ändert, möge sich diese Pressekonferenz anhören. Ich denke, dann fällt die Entscheidung leichter!

      PS.: Hatte der verstorbene Jörg Haider damals (bevor er darauf verunfallt wurde) nicht schon im TV gesagt, dass es sich um eine Banken-Mafia handelt. Wie recht er doch hatte!!!
      Ab Min.: 67,00 werden die Machenschaften (und der Masseverwalter, Richter, Gutachter etc.) der Raiffeisen aufgedeckt (Fakten). Die Fakten wurden bereits an die Opposition übergeben.

      Man kann es fast nicht glauben, aber leider hat das System
      https://www.youtube.com/watch?list=UUNE_pmDsnH_36nn43u0P2gQ&v=gGEUp96ChE0

    • drdr. fisetny (kein Partner)
      24. Mai 2014 17:02

      wer die vp unter schuessel als verkommen bezeichnet, mag wohl von einer geistigen umnachtung heimgesucht worden sein .
      ich wuerde mich sehr gerne geistig mit ihnen duellieren, doch es geht nicht, denn ich sehe sie sind unbewaffnet.
      lg

    • Xymmachos
      24. Mai 2014 17:20

      @drdr.fisetny
      Mit Ihrer Diagnose einer geistigen Umnachtung des Herrn Dr. Endre etc. ff. dürften Sie richtig liegen. Wer blöd genug ist, die seinerzeitige Schüssel-ÖVP als total verkommen zu bezeichnen, verwechselt sie wohl mit der derzeitigen Spindelegger-ÖVP. Oder er liefert nur Auftragsarbeit, um die Stadler'sche Kasperltruppe namens REKOS hier irgendwie ins Gespräch zu bringen.

    • Isabella (kein Partner)
      24. Mai 2014 17:27

      Xymmachos
      drdr. fisetny

      Haben Sie von mir oben verlinktes Video gesehen? Was meinen dazu? Ihre Meinung dazu wäre sehr interessant.

    • Dr. Endre Attila Bárdossy (kein Partner)
      24. Mai 2014 23:03

      @ drdr. fisetny (kein Partner)
      @ Xymmachos

      Sie schreiben in Ihrer durchaus derben Sprache: "Wer blöd genug ist, die seinerzeitige Schüssel-ÖVP als total verkommen zu bezeichnen, verwechselt sie wohl mit der derzeitigen Spindelegger-ÖVP..."

      Sie haben mich leider völlig missverstanden: Ich stimme mit Ihnen überein, dass die ALTE Schüssel-ÖVP total verfallen ist. Das Adjektiv "VERKOMMEN" bezieht sich allein auf die derzeitige Spindelegger-ÖVP, die aber von Unterberger AUCH HEUTE NOCH für die Wahl empfohlen wird. Allerdings scheint mir das nicht einmal nach 4 Whiskys rational nachvollziehbar zu sein.

      Ich bedauere, dass meine Formulierung nicht klar genug war.

      Fairerweise liegt der Ball bei Ihnen, sich für Ihre Grobheiten zu entschuldigen.

  9. Isabella (kein Partner)
    24. Mai 2014 14:55

    Wer wissen will welche Machenschaften bereits in Österreich laufen, sollte sich die Zeit nehmen und sich die Pressekonferenz anhören.

    Gaaaanz spannend ab minute 67 Raiffeisen ziag die worm au ;-)

    https://www.youtube.com/watch?list=UUNE_pmDsnH_36nn43u0P2gQ&v=gGEUp96ChE0

    Redner:
    Isabella Heydarfadai - http://www.kreditopferhilfe.net
    Prof. Dr. Franz Hörmann - http://www.franzhoermann.com
    Bernhard Costa - http://www.backtofairness.at
    Peter Maegdefrau - http://www.rocokonkurs.wordpress.com
    Harvey Friedman

  10. Torres (kein Partner)
    24. Mai 2014 14:22

    Man sollte auch die großangelegte Wählertäuschung ansprechen: Schulz, Juncker und die anderen tun so, als ob es um die Wahl des nächsten Kommissionspräsidenten ginge. Das ist allerdings keineswegs der Fall: es geht nur um das EU-Parlament; der Kommissionspräsident wird ausschließlich von der Kommission - also den 28 Staats- und Regierungschefs - bestimmt und hat mit der EU-Parlamentswahl überhaupt nichts zu tun. So viel man hört, haben sowohl Merkel als auch Cameron mit Schulz, Juncker & Co nichts am Hut, es wird sogar erwartet, dass es Barroso (als kleinster gemeinsamer Nenner) nochmals wird.
    Und was die angebliche USA-Feindlichkeit und Putin-Hörigkeit der FPÖ angeht: nach der NSA-Affäre (und weiteren zahllosen anderen Beweisen, dass die USA ausschließlich den eigenen Vorteil sucht, wobei ihr Europa und der Rest der Welt am A... vorbei gehen) sowie angesichts der Tatsache, dass man durchaus verstehen kann und muss, dass auch die Großmacht Russland eigene Interessen hat, ist die Einstellung der FPÖ gar nicht so unverständlich, auch wenn man zugeben muss, dass diese Partei keinerlei Wirtschaftskompetenz hat und sich auch noch dem links-grünen Tugendterror sowie der p.c. unterwirft (siehe Mölzer-Affäre).

    • panzerechse (kein Partner)
      24. Mai 2014 14:43

      Was braucht ein Politiker "Wirtschaftskompetenz"? Ein Politiker hat für das RECHT zu sorgen. INNERE Sicherheit und ÄUSSERE Sicherheit! Dafür wird er bezahlt! Das sind seine HAUPTAGENDEN!

  11. heartofstone (kein Partner)
    24. Mai 2014 13:24

    Ich denke, ich werde morgen meine Stimme den REKOS geben, denn die FPÖ ist sowieso im EU-Parlament und ein deutschsprachiger Farange fehlt dieser Bude eindeutig.

  12. Isabella (kein Partner)
    24. Mai 2014 13:16

    Zwangsabgabe:
    Claus Kleber (Nachrichtensprecher ARD) bricht deine Wohnung auf, wenn du seine Propaganda nicht bezahlst
    Gerhard Wisnewski
    Preisfrage: Ist das Nordkorea oder China? Der Iran oder Russland? Über 20 Staatssender verbreiten jeden Tag staatliche Propaganda und treiben bei den Bürgern dafür zwangsweise an die acht Milliarden Euro ein. Wer nicht zahlt, dem wird mit Lohnpfändung oder mit Haft gedroht. Natürlich macht sich der oben erwähnte Mann im Anzug nicht selber die Finger schmutzig. Aber er kann ganz gut davon leben. Und wenn jemand die ARD/ZDF-Zwangsabos nicht zahlen will, schickt »er« ihm mitunter den Gerichtsvollzieher auf den Hals. Notfalls lässt man die Wohnung auch von der Polizei aufbrechen.

    »Laut Vollstreckungsauftrag des Gläubigers Beitragsservice ARD und ZDF haben Sie die nachstehenden Forderungen nicht bezahlt«, steht auf dem knallroten Zettel. Donnerwetter – um welches Verbrechen geht es denn? Ganz einfach: Der Bürger weigerte sich, zwangsweise die staatlichen Propagandasender zu abonnieren.

    Deswegen wurden ihm in »repressiv-erpresserischer Sprache« Erzwingungshaft und polizeiliche »Wohnungszwangsöffnung« in Aussicht gestellt. Und zwar nicht in China oder Nordkorea, sondern in Deutschland, der leuchtenden Demokratie des freien Westens, die regelmäßig Russland und China an den Pranger stellt.

    Wem jetzt noch nicht schlecht ist, dem sei der Bericht des Bürgers aus Frankenthal in der Pfalz gegönnt. Zunächst habe sich der Vollstreckungsbeamte geweigert, »mir eine Kopie des GEZ-Erpresserschreibens [also des Beitragsservice] mit dem an ihn gerichteten GEZ-Erpressungsvollstreckungsersuchen auszuhändigen. Es war mir nicht möglich, einen schriftlichen Auszug anzufertigen oder den GEZ-Erpresserbrief in Ruhe vollständig zu lesen«.

    Hier zum Screenshot und weiterlesen:
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/zwangsabgabe-claus-kleber-bricht-deine-wohnung-auf-wenn-du-seine-propaganda-nicht-bezahlst.html

  13. Wolfram Schrems (kein Partner)
    24. Mai 2014 12:52

    Ich würde Stadler noch nicht abschreiben.
    Daß er bei zwei Parteien gegangen worden ist, spricht noch nicht eo ipso gegen ihn. Man muß ihm jedenfalls eine positive Entwicklung und eine weltanschauliche Klarheit konzedieren (die wir uns auch bei kirchlichen Amtsträgern wünschen würden).

    Keinerlei positive Entwicklung ist dagegen der ÖVP zu konzedieren. Auch dem genannten Herrn Mandl nicht. Wofür steht dieser? Was hat er geleistet?
    Ich könnte da einige selbst erlebte Anekdoten erzählen...

    Und außerdem ist angesichts der Schulz-Orientierung eh egal, wer bei der ÖVP kandidiert.
    Den (eher belanglos und wenig intelligent wirkenden) ÖVP-Wahlhelfern habe ich heute vormittag mitgeteilt, daß ich da gleich Grün wählen kann. Die haben nur gelacht - klar, denn mit Argumenten hat man es dort nicht (qui ridet, consentire videtur).

  14. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    24. Mai 2014 12:07

    Die AfD wird über 5 % bekommen. Es wird eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert. Es ist auch gut, dass es jetzt in Deutschland ein neues Gesetz gegen Asylmissbrauch geben soll.

  15. Politicus1
    24. Mai 2014 11:43

    auch daran sollte man denken, wem man seine Stimme gibt:
    1) passend zum Privatisierungswahn öffentlicher Dienste der Frau Mlnar:
    Postpartnerschaft als großes Minusgeschäft
    Beispiele für Gemeinden, die sich ihre Postpartner selbst finanzieren müssen, gibt es mittlerweile genug. Mils zahlt realistisch berechnet 15.000 Euro im Jahr für die Postpartnerstelle.
    „Aber eigentlich gehört es nicht zu den Aufgaben einer Gemeinde, Post zu spielen. Der Versorgungsauftrag liegt bei der Post selbst.“
    http://tirol.orf.at/news/stories/2648984/

    2) Die sooo glücklichen Österreicher!
    Österreicher so glücklich wie Chinesen und Malier
    Österreich erreicht bei einer Studie des Washingtoner Gallup-Instituts aus verschiedenen Faktoren einen Zufriedenheitsindex von 76 Punkten und liegt in Sachen Glück damit gleichauf mit Usbekistan, Uruguay, China, Irland, Mexiko, Frankreich, Finnland und Mali.

    Das nenne ich Premier League!: Usbekistan, Mali und Österreich ...
    Darauf kann unsere Regierung ja mächtig stolz sein!
    http://orf.at/#/stories/2231231/

    • simplicissimus
      24. Mai 2014 12:42

      Interessant, aber Gluecksempfinden korreliert nicht unbedingt mit Wohlstand oder geordneten Verhaeltnissen.
      Obwohl beide natuerlich empfundenes Glueck unterstuetzen sollten.

    • heartofstone (kein Partner)
      24. Mai 2014 13:16

      Wenn es sich nicht rechnet, steht es jedem Postpartner frei den Vertrag zu kündigen. Zu hoffen, dass die nach jedem Cent gierende Regierung (Dividende der Post) die Tarife anpasst, ist vergeblich ...

    • Politicus1
      24. Mai 2014 15:20

      1) ist mir klar, dass Glücksempfinden nur sehr, sehr bedingt mit Reichtum zu tun hat.
      Das erklärt auch, weshalb noch immer so viele Ossis der DDR nachtrauern. Sie hatten zwar sehr wenig bis nichts, aber das gab es sehr preiswert ...

      2)Die Postpartnerverträge werden mMn. auf eine längere Zeit abgeschlossen, und die Partner bemerken erst nach einer gewissen Laufzeit, dass es sich nicht rechnet.
      Und, warum rechnet es sich nicht?
      Einfaches Beispiel:
      Früher ging ich mit fünf Inlandsbriefen zum Postschalter kaufte fünf Briefmarken, zahlte und weg vom Schalter schleckte ich die Marken hinten ab, drauf auf die Briefe und in den Einwurfskasten ...
      Heute tippt der Schalterbeamte zuerst an seinem Computer herum, flucht daa, dass der Printer schon wieder was hat, werkt kurz als IT-Fachmann, dann werden fünf kleine Zettelchen ausgedruckt, die er dann auf die Briefe aufklebt, und schließlich bekomme ich noch eine schön ausgedruckte Rechnung ...
      So gering kann der Stundenlohn für einen Schalterbeamten nie und nimmer sein, dass mit dem Briefporto allein sein Zeitaufwand abgegolten ist!

    • heartofstone (kein Partner)
      24. Mai 2014 17:29

      @Politicus1

      Briefmarken gibt es immer noch. Und als Alternative zum Abschlecken der Briefmarken gibt es so kleine angefeuchtete Schwämme in kleinen runden Plastikbehältern ... *g* ... was fehlt ist ein Touchdisplay und eine popiges UI ... tja nicht alles "alte" analoge ist schlecht ...

    • Isabella (kein Partner)
      24. Mai 2014 18:21

      Politicus1
      Was glauben sie ist der Vorteil, wenn man eine Behörde zur Hälfte (oder mehr?) zu einem Konzern macht (Post AG, Asfinag AG, ÖBB AG)? und dem Volk verschweigt, dass es gar keine Behörden mehr sind (Jobcenter, Arbeitsmarktservice etc. - da ist man ja jetzt Kunde und nicht Bürger, obwohl man für die ganze Sauerei bürgt) Diese Konzerne werden uns als Behörden verkauft.
      Die Gewinne werden an die Aktionäre ausgeschüttet, die Investitionen und Erhaltung wird dem Steuerzahler auf's Auge gedrückt. Zudem werden auch Posten für die Mischpoke bereitgestellt, damit die Politik ja brav die Vorgaben der Konzerne auch im Parlament erfüllt (Geschäftsordnung, Geschäftszahl). Ganz schön clever, was?

      Früher durften nur Beamte hoheitliche (amtliche) Aufgaben ausüben und durften keiner Partei angehören, damit sie von den Politikern nicht erpresst und zu Verwerfungen genötigt werden konnten. Ja Maria Theresia hatte sich schon was dabei gedacht, als sie das Beamtentum einführte. Ein Beamter war früher sehr angesehen und wurde verpflichtet, seinen Dienst für das Wohl des Volkes auszuüben. Wir sind ganz schön gelackmeiert worden!!!
      Alles zum Wohle der Konzerne und Banken, das ist heute die Agenda unserer Politiker!

  16. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    24. Mai 2014 11:29

    Also ich glaube, dass unser geschätzter Dr. Unterberger am Sonntag zwar vor seinem Wahlgang keinen Whiskey, sondern vielleicht republikanisches Pepsi-Cola trinken, jedoch dann - doch wieder - Karas und die ÖVP wählen wird.

    Allein seine umfassendere Aufzählung der FPÖ-Negativa im Vergleich zu jenen des ÖVP-Kandidaten und dessen ÖVP läßt diese Vermutung zu.

    Jeder, wie er glaubt. Nur: So wird man die ÖVP niemals mehr zur wertkonservativen Vernunft bringen...

  17. Undine
    24. Mai 2014 10:31

    Eigenartig finde ich, daß man in der "Presse" so wenig Wert auf Objektivität legt. Da findet sich ganzseitig eine "Shortlist für die Europawahl", in der die Kandidaten der jeweiligen Parteien vorgestellt werden.

    Beim 5. SPÖ-Kandidaten Weidenholzer (der entblödete sich nicht, mit potentiellen Wählern auf einem TANDEM durch die Straßen zu radeln!) etwa wird genau darauf hingewiesen, daß er Soziologe (!) und Univ. Professor ist.

    Beim 2. FPÖ-Kandidaten Franz Obermayr hingegen verabsäumt man zu erwähnen, daß er MAGISTER IURIS ist!

    Warum ist man gerade bei FPÖ-Politikern so "ungenau" und läßt einen rechtmäßig erworbenen akadem. Titel einfach unter den Tisch fallen?
    Das hat in Ö Methode, finde ich.

  18. Hegelianer (kein Partner)
    24. Mai 2014 10:10

    Ein sehr luzider Beitrag. Ich werde die FPÖ wählen, aber ohne nennenswerte Begeisterung für die derzeitige Partei. Denn auch mich irritiert der völlig unkritische Zugang zu Putin.

    Gut auch die Bemerkung zu den Juristen: Genau so scheint die Sache nämlich beim Verbotsgesetz angelegt: Es abzuschaffen, komme einer Gesamtänderung der Bundesverfassung gleich und bedürfte daher nicht nur einer 2/3-Mehrheit, sondern einer verpflichtenden Volksabstimmung. Genau eine solche wäre aber eine Abstimmung über Grundrechte und daher illegal ...
    (Siehe zu dieser Sachlage schon: W. Grießer, Verurteilte Sprache. Zur Dialektik des politischen Strafrechts in Europa, Ff./Main 2012, 703ff.)

    • Isabella (kein Partner)
      24. Mai 2014 11:13

      Hegelianer
      Wenn man schon dabei ist ...
      Wieviele Gesetze wurden mithilfe von ÖVP/SPÖ/Grüne (2/3 Mehrheit) schon ohne eine Volksbefragung umgesetzt?
      Nicht einmal unsere Verfassung dürfte legal sein, denn nach Völkerrecht muss eine Verfassung immer vom Volk ratifiziert werden (in Ungarn durfte das Volk dank Orban dies tun), damit sie Gültigkeit erlangt. Zumindest seit dem 1.Weltkrieg wurde uns immer und immer wieder eine Verfassung übergestülpt - und zwar von den Siegern ich meine Befreiern!
      In der BRD gibt es nicht einmal eine Verfassung, sondern nur ein Grundgesetz, welches von den Befreiern eingerichtet wurde und an dem Tag, an dem sich das deutsche Volk in freier Selbstbestimmung eine neue Verfassung gibt, seine Gültigkeit erlischt. Dass es dazu, wegen der Verhinderung durch die Alliierten GB, USA und Frankreich, ja sogar von den BRD-Politikern selbst (Russland hatte schon 1952 einen Friedensvertrag angboten, dies wurde aber dem Volk verschwiegen) nicht kommen wird ist anzunehmen.

  19. Melanie Haring (kein Partner)
    24. Mai 2014 08:38

    Was meine Wahlentscheidung betrifft, brauche ich nur an meine Kinder und ihre Zukunft denken: Dann fällt mir die Entscheidung schon fast leicht.

    Was wird das Wohl meiner Kinder in Zukunft gefährden? Das ist einmal an erster Stelle die Islamisierung. Und da gibt es eigentlich nur die FPÖ, die das ausspricht und offenbar bereit ist, dagegen etwas zu tun.

    Die zweite Gefährdung des Wohls meiner Kinder ist die politische (angeblich gesellschaftliche) Linkswende und die schleichende Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Von der ÖVP hört man da nicht viel, im Gegenteil, wer hat den den Paragrafen 283 des StGB um den schwammigen Begriff "verächtlich machen" erweitert?

    Und die dritte Gefahr für meine Kinder sind die Staatsschulden - und die Vergemeinschaftung der Schulden durch ESM und was da sonst noch alles auf uns zukommen wird. Wer hier in Österreich die Verfassungsmehrheit ermöglicht hat, ist auch bekannt.

    Und weil ich doch irgendwie damit rechnen muss, dass eine Stimme für die Rekos verloren ist, bleibt nur mehr die FPÖ.

    Die fehlende Wirtschaftskompetenz der FPÖ stört mich in meiner Prioritätenliste noch (!) nicht. Was nützt die Wirtschaftskompetenz der ÖVP, wenn dann doch nur mit der SPÖ sozialistische Politik gemacht wird.

    Und ja, das mit Russland und die Position der FPÖ ist absolut ungut. Aber ich muss mich jetzt (!) entscheiden, und meine auf meine Kinder ausgerichtete Prioritätenliste bringt mich jetzt (!) zu dieser Entscheidung. Das nächste Mal gibt es vielleicht schon auch in Österreich eine Alternative, eine AfÖ.

    • Gastschreiber (kein Partner)
      24. Mai 2014 08:49

      Schade, dass Stadler ein Parteienhüpfer ist.

      Wäre er in der FPÖ geblieben, wäre die gesamte Rechte um einiges stärker.

      Eine Stimme für Stadler ist heute eine verlorene Stimme.

    • Politicus1
      24. Mai 2014 11:48

      Gastschreiber:
      Stadler hat mMn. die Partei immer dann gewechselt, wenn sich die Partei geändert hat - und nicht er.
      Stimmen für die REKOS sehe ich nicht als verloren. Selbst wenn es für ein Mandat nicht reichen sollte, ist es ein deutliches Zeichen, dass zehntausende Österreicher noch immer einen Willen haben, zu Werten des christlich geprägten Europa zu stehen.

    • simplicissimus
      24. Mai 2014 12:46

      Richtig, Frau Haring, diese Entscheidung ist ganz einfach, wie Sie sehr klar herausgearbeitet haben.

    • BHBlog (kein Partner)
      24. Mai 2014 15:47

      Unsinn, ich werde Ihnen mal sagen welche Stimmen verloren sind:

      Wenn man aus Russland kommt und für den Frieden auf der Welt ist sind es SPÖ,ÖVP,Grüne und NEOS:
      http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/05/eu-stellt-weichen-auf-weltkrieg.html

      Wenn man die christlich-abendländliche Kultur schätzt und denkt ÖVP ist eine gute Wahl:
      http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/05/othmar-karas-dann-wurde-ich-martin-schulz-waehlen.html

      Somit lässt sich abschließend noch ein dritter Punkt erwähnen:

      JEDE NICHT ABGEGEBENE STIMME bedeutet:
      JA WOHL ich finds gut, dass ihr mich Bürger bürgen lässt mittels ESFS, ESM und bald auch OMT( Outright Monetary Transactions -
      der seit Sommer 2012 von der EZB in Aussicht gestellte unbegrenzte Kauf von Staatsanleihen aus Krisenländern der Euro-Zone).

    • machmuss verschiebnix
      24. Mai 2014 20:39

      Geschätzte Melanie Haring,

      vielleicht können Sie mir erklären, warum soviele Leute auf die "Tonart" der FPÖ
      ansprechen ? Welche Lösung hat die FPÖ für die Staatsschulden-Krise, wie
      will die FPÖ eine dringend nötige tiefgreifende Erneuerung der staatlichen Strukturen
      vorantreiben (schätze, die FPÖ will das ja gar nicht !) .

      Ohne Erneuerung aber, werden nicht nur in den Natoinalstaaten die Lichter ausgehen,
      sondern auch im EU-Parlament - somit ist das Votum für die FPÖ genauso für'd Fisch' .

      .

    • Melanie Haring (kein Partner)
      25. Mai 2014 07:07

      @machmuss verschiebnix

      Warum Leute auf die FPÖ aufspringen, weiß ich nicht. Ich jedenfalls habe schlicht und einfach Angst vor dem Islam und der Islamisierung Europas und klammere mich da an den einzigen Strohhalm, den ich momentan finde.

      Kompetente Antworten auf Staatsschuldenkrise oder brauchbare Ideen für eine Strukturreform finden Sie bei der FPÖ nicht. Dazu benötigt es eine "AfÖ" oder eine Schüssel-ÖVP. Und bei einem Schüssel wäre es durchaus drin gewesen, dass Österreich beim ESM nicht dabei gewesen wäre. Reaktionen der EU hat Schüssel schon einmal ausgesessen.

      Die FPÖ ist für mich keine Endlösung, und zwar aus den Gründen, die Sie ansprechen. Aber ich muß mich mal in eine Richtung begeben, die für mich wichtig und richtig ist.

      Und genau das habe ich geschrieben.

    • machmuss verschiebnix
      25. Mai 2014 12:03

      Ist genehmigt, Melanie Haring [ schmunzel ] .

      Schüssel / Haider war genaugenommen die letzte Chance für Österreich, noch
      rechtzeitig und ohne gröbere Läsionen die Kurve zu kriegen. Heute wissen wir,
      wie gravierend die Beiden schon damals mit Parteiinternen Widerständen zu
      kämpfen hatten.

      Leider sind aber genau diese Beiden der Politik abhanden gekommen, während
      die Widerständler / Blockierer / Betonköpfe ihre "Arbeit" fortsetzen ! ! !

      Unter diesen Umständen verliere ich nichmal einen Gedanken daran, diese Bande
      nochmals zu wählen !

      Mit dem Islamismus treffen Sie natürlich einen wunden Punkt - hier ist aber das
      Spektrum ziemlich breitgestreut , vom grips-befreiten Dummy, der in die Luft schießt
      und Allahu-Akba plärrt und am besten als Kanonen-Futter einsetzbar ist , bis hin
      zum echten Gelehrten (ja auch solche gibt's noch ) .
      Natürlich schmerzt es, mitanzusehen wie die Links-Linken völlig unreflektiert
      jeden Beliebigen ins Land lassen und am liebsten auch gleich noch die Sharia
      einführen würden, nur um uns Konservativen eins auszuwischen.

      Daher - wenn wir von Furcht reden - stehen gewisse Linke Elemente bei mir im
      Top-Ranking !

      .

  20. Waldkauz (kein Partner)
    24. Mai 2014 08:34

    Le Monde diplomatique – die französische Zeitung für auswärtige Beziehungen – bezeichnet das transatlantische Freihandelsabkommen TAFTA (Transatlantic Free Trade and Investment Agreement) als „Staatsstreich in Zeitlupe“. In geheimen Verhandlungen wird es von den mächtigsten Konzernen der Welt, die von 600 Industrieverbänden vertreten werden, vorbereitet.

    Dabei wird der Mensch „wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann“, schreibt Papst Franziskus im Evangelii Gaudium und fügt hinzu: „Diese Wirtschaft tötet“. Sie tötet die Würde, die Freiheit und den Sinn des Lebens der meisten Menschen.

    Vielleicht hat Benito Mussolini den Begriff Faschismus passend definiert: „Die Fusion zwischen Großkonzernen und Staaten“.

    Wie ist dieser Vernichtungsfeldzug geplant worden? Wie wird er durchgeführt?

    http://www.wissensmanufaktur.net/freihandelsabkommen

    Zu den Wahlen:

    An dieser Stelle passt wieder einmal die Aussage des bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der offen im Fernsehen sagte:

    „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt – und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ (http://www.youtube.com/watch?v=d5dC7hI0t8E )

    Globaler Freihandel:

    Charles Moore, offizieller Biograph der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher, gibt Ende 2011 in der englischen Tageszeitung „Daily Telegraph“ zu, dass „ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu ermöglichen, sich zu einem System pervertiert hat, das wenige bereichert.“ Margaret Thatcher – neben Ronald Reagan politische Wegbereiterin für die jetzt herrschende Wirtschaftsdoktrin – hätte ihn wegen dieser späten Einsicht entlassen.

    http://www.wissensmanufaktur.net/arbeitskrieg

  21. Maier (kein Partner)
    24. Mai 2014 08:21

    Diese anscheinend unlösbare Knoten, FPö oder ÖVP, lässt sich leicht durchschlagen, wenn man den Blick fürs Wesentliche behält.

    Wählt man die FPÖ, so unterstützt man eine zukünftige EU kritische Fraktion, welche sich gegen den Zentralismus der EU, gegen Masseneinwanderung und gegen Islamisierung wendet.

    Wählt man die ÖVP, so stärkt man eine Fraktion, welche den EU-Zentralismus, Masseneinwanderung und Islamisierung weiter forciert.

  22. JA (kein Partner)
    24. Mai 2014 08:15

    Ich verstehe nicht warum für den Hrn. Unterberger die ÖVP noch immer eine Wahlalternative ist. Diese Partei hat uns doch nun genügend getreten und gezeigt für welche Themen sie nicht (mehr) oder nun gar invers steht.

    Da kann ich dem Dr. Pröbstl mit seiner Wahlempfehlung viel besser folgen (und trotz der EU-Qual auch mal schmunzeln):

    „Dr. Alfons Pröbstl – ALLES MUSS RAUS – Wahltag ist Zahltag“ Folge 18 zur EU-Wahl
    http://www.youtube.com/watch?v=WZnVahu34Io (ca. 6 Minuten)

    • JA (kein Partner)
      24. Mai 2014 08:31

      .... achja, morgen ist übrigens auch nicht Qualtag sondern einer der ganz seltenen Zahltage für die Politik (sonst zahlen ja immer wir). Die Qualtage beginnen dann ggf. wieder aber Montag.

    • Gastschreiber (kein Partner)
      24. Mai 2014 09:00

      Ach, der köstliche Dr. Pröbstl !

      Danke für den Link, den hatte ich schon ganz vergessen.
      Allein mit einer Portion Humor lassen sich die Zustände noch ertragen.

  23. Knut (kein Partner)
    24. Mai 2014 08:05

    Wenn diese Wahlen auch nur das Geringste am System ändern würden, hätte man sie schon lange verboten.

    So sehe ich auch nicht den geringsten Grund, meine Stimme abzugeben. Wie heißt es so schön in einer Werbung? Ich bin doch nicht blöd ...

  24. BHBlog (kein Partner)
    24. Mai 2014 07:11

    Ausnahmsweise nur indirekte Wahlempfehlung.

    In Zuge der Wust Causa und der skandalösen Life Ball -Plakate
    sah ich mich veranlasst, ein Thema zumindest soweit wie möglich aufzuarbeiten, welches seit 3 Jahren unkommentiert verstaubt:

    Möchte die UNESCO jeden zweiten Menschen homosexuell machen?
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.com/2014/05/mochte-die-unesco-jeden-zweiten.html

    Ich hoffe ja, nicht dass es passiert. Aber als wirtschaftlichdenkende Menschen passt es genau ins Konzept jener die Kriege wegen Rohstoffe und dem Töten beginnen, jener welche Abtreibung eingeführt haben und jener welche kurzgesagt die Weltbevölkerung dezimieren wollen.
    Ich weiß nicht wer die Personen sind, aber es gibt genug Handlanger die den oft nach Illuminati/Freimaurer zitierten Plan einer "Neuen Weltordnung" umsetzen..

    • UKW (kein Partner)
      24. Mai 2014 11:51

      Das wäre wirklich eine Horrorvorstellung, wenn es in Indien mehr Fernseher gäbe und dadurch der Geschlechtsverkehr abnehmen würde. Dann würde die Bevölkerungsexplosion vielleicht etwas langsamer schnell gehen und das muss für Leute wie Sie ein Horror sein.

      Man stelle sich vor, Indiens Bevölkerung würde netto nicht mehr um 13 Millionen pro Jahr steigen, sondern nur mehr um 8,5 Millionen explodieren. Dann würde auch der Anstieg jener, die nach Österreich auswandern, nicht mehr so schnell gehen. Furchtbar! Eine Horrorvorstellung für Leute wie Sie.

      Dann bräuchten wir nicht immer höhere Hochhäuser errichten, das Saatgut etwas weniger stark genmanipulieren und auch der Krieg um die Weltresourcen würde nicht mehr so erbittert geführt.

      Bitte sperren Sie sich am Tag des Lifeballs im Keller ein, sonst stecken Sie sich noch an und werden schwul. Oder setzten Sie sich einen Aluhut auf oder lassen Sie sich impfen. Wie Sie wollen. Aber um Gottes Willen ergreifen Sie Schutzmaßnahmen bevor es zu spät ist! Bitte!

      Vor den Freimaurern gibt es leider keinen Schutz. Da gibt es kein Entkommen, denn hinter jeder Ecke lauert einer und will Ihnen ans Leder.

    • Isabella (kein Partner)
      24. Mai 2014 12:29

      BHBlog
      ************************

      UKW
      Ihren Zynismus und Dinge falsch darzustellen, kennt man von irgendwoher .....

    • BHBlog (kein Partner)
      24. Mai 2014 15:24

      @Isabella

      Das wüsste ich jetzt gern genauer^^.

      @UKW
      Es geht mir nicht um die Inder, es geht um ein anschauliches Beispiel.
      Tatsache ist nun einmal leider, dass es Leute gibt die ernsthafte Pläne zur Reduzierung der Weltbevölkerung haben. Wer weiß vielleicht folgt irgendwann noch ein Atom-Krieg.
      Sie haben aber Recht, dass jene die auswandern von den strengen Gesetzen ausgenommen sind. Gerade, dass erklärt gut wieso von "weltweit 50%" die Rede ist.
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die 50% gar nicht mehr so weit entfernt sind in Österreich.
      Mich stört am meisten, dass man dann die fehlden Geburtenraten durch Zuwanderung kompensieren wird!
      Nichts gegen Chinesen und Inder, aber irgendwann werden gerade jene die einzigen sein, welche in Österreich gewöhnlich leben, wie wir es einst haben.

    • BHBlog (kein Partner)
      24. Mai 2014 22:43

      Hab mich verlesen also Isabella muss mir die Antwort nicht erklären da es an UKW gerichtet war.

  25. brs (kein Partner)
    24. Mai 2014 06:14

    Ad PPPPPS

    Die Flüchtlingsstroeme über das Mittelmeer werden solange weitergehen solange die in Seenot geratenen Opfer der Schleepermafia von europäischen Flottenverbaenden geborgen werden.

    Natürlich darf man diese Opfer nicht dem Ertrinken preisgeben.

    Aber was hindert die Marineverbaende daran die geretteten Flüchtlinge wieder über das Meer zurück zu bringen und sie an der 3-Meilengrenze der nordafrikanischen Staaten in ihre Boote zu setzen und ihnen so die sichere Rückkehr zu ermöglichen?

    Nach einigen solcher Ruecktransporte wird dieser Geschäftszweig der Schleppermafia stark reduziert werden.

    • Politicus1
      24. Mai 2014 11:51

      ganz kurz:
      das mMn. zum Großteil KEINE Flüchtlinge, sondern Menschen, die versuchen nach Europa einzudringen, um hier eine bessere Zukunft zu haben.
      Man soll endlich aufhören, diese Leute mit echten Flüchtlingen, wie Juden vor den Nazis, oder Ungarn und Tschechen vor den Kommunisten zu vergleichen

  26. UKW (kein Partner)
    24. Mai 2014 04:15

    So viel herumgestotter, habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Entweder FPÖ oder ÖVP oder blablabla....

    Es bringt ja ohnehin nichts, bei dieser Pseudowahl teilzunehmen. Da wählt man eine Partei und dann haben die in Brüssel 5 Jahre lang einen Freibrief. Dann werden Glühbirnen verboten, Transaktionssteuern eingehoben, Verbote, Gebote....Tralalala!

    Nur eine massenhafte Stimmenthaltung würde etwas bringen. Wenn die Wahlbeteiligung auf 10 Prozent absackt, wüssten die Typen in Brüssel, dass sich die Bürger diese Art der "Mitbestimmung" nicht mehr lange gefallen lassen.

    • DB (kein Partner)
      24. Mai 2014 10:39

      Wer schweigt, stimmt zu - und zwar dem Ist-Zustand! Mit Stimmenthaltung wurde in der ganzen Geschichte noch nie eine Änderung herbeigeführt. Also geben Sie sich einen Ruck und gehen'S wählen!

    • UKW (kein Partner)
      24. Mai 2014 11:19

      @ DB

      Ich wette, Sie würden auch dann zur Wahl gehen, wenn Ihr einziges demokratisches Mitbestimmungsrecht darin bestünde, die Pförtner vom EU-Parlament mittels Listenwahl zu wählen.

      Dank Ihnen und Ihresgleichen würden Sie auch in diesem Fall zur Urne laufen, um den nominierten Kandidaten einen "Denkzettel" zu erteilen. Die Wahlbeteiligung läge bei knapp 100 Prozent und die da oben, würden sich denken, dass das Volk mit dieser Art der demokratischen Mitbestimmung völlig zufrieden ist.

      Vilimsky, Karas, Marschal, Freund... haben eine Gemeinsamkeit. Sie wollen künftig pro Monat auf ihren Konten einen fünfstelligen Eurobetrag vorfinden. Und zwar die volle Legislaturperiode hindurch. Sie unterscheiden sich nur dadurch, wie sie die Wähler um den Finger wickeln wollen. Die "Story" ist eine andere.

      Also geben Sie sich einen Ruck und gehen Sie NICHT wählen. Außer, wenn Sie ein FPÖler sind und selbst ins Parlament wollen, dann verstehe ich das. Dann verstehe ich auch, dass Sie möglichst viele angefressene Österreich mobilisieren wollen, weil Sie auf deren Stimme hoffen.

      Meine bekommen Sie jedenfalls garantiert nicht. Gehens was arbeiten!

    • panzerechse (kein Partner)
      24. Mai 2014 11:43

      In der Tat ist diese Wahl lediglich ein Spektakel. Ähnlich "Dancing Stars" oder "...next Top Model"... Jedenfalls kann ich verstehen, wenn man hingeht... nach mehreren Veltlinern. Oder auch nur, um der Einsamkeit vor dem PC-Monitor für kurze Zeit zu entkommen... (*g*)

    • Politicus1
      24. Mai 2014 11:52

      Nicht zur Wahl zu gehen - oder UNGÜLTIG zu wählen, sind zwei Paar verchiedene Schuhe.

    • UKW (kein Partner)
      24. Mai 2014 17:19

      @
      Politicus1

      Stimmt. Da gibt es Unterschiede: "Ungültig" zu wählen ist völlige Zeitverschwendung. Wenn man nicht hingeht, kann man sich wenigstens einen schönen Sonntag machen.

      Glauben Sie mir: Kein Medium thematisiert die ungültigen Stimmen. Man weiß ja gar nicht wer zu blöd zum wählen war und wer bewusst ungültig gewählt hat. Wenn die Wahlbeteiligung aber auf 10 Prozent sinken würde, wäre das ein großes Thema.

    • UKW (kein Partner)
      24. Mai 2014 18:04

      @panzerechse

      Ein altes Sprichwort sagt: Im Wein liegt die Wahrheit.

      UKW sagt: Im Grünen Veltliner der Panzerechse steckt mehr Wahrheit, als man von diesen EU-Abcashern je hören wird.

  27. HDW
    24. Mai 2014 01:28

    Ich verstehe eigentlich nicht wie man die NKVD Schergen des sowjet-kommunistischen Lager Regimes mit dem russischen Volk identifizieren kann, wenn man bedenkt welche verbrechen die nicht nur an den Kriegsgefangenen verübt haben sondern auch und besonders am eigene Volk, ob durch gezielten Hungertod von Millionen z.b. in der Ukraine (Conquest, Malia) oder auf den "Kannibaleninseln". Putin ist nicht die geeignete Zielscheibe: als KGB Resident in der befreundeten DDR wahrlich keine Karrierist, als Doktorvater den späteren Bürgermeister nach dem Umbruch von St.Peterburg, Sobtschak auch nicht, und als Organisator der Überführung der streblichen Reste der ermordeten Zarenfamilie, auch nicht. Jedenfalls setzte Solschenizin gerade in ihn die Hoffnung auf intelligente Erneuerung des durch die Kommunisten deformierten Gesellschaftskörpers. Sowohl die Veteranen als auch die Orthodoxie gehören solange die Erinnerung lebt zu dem gleichen Gesellschaftskörper wie die Dissidenten und müssenTeilhaben an der Gesundung. Die heuchlerisch manichäische Haltung der Deutschen zur Vergangenheit ist hingegen ein neuerlich angstmachendes "am deutschen Wesen soll die Welt genesen"
    Zum Schluss noch die unterschiedliche Haltung zur Todesstrafe, in Russland seit 1996 durch ein Moratorium beendet, im von AU so hochgelobten Land der Verheissung gegenwärtig wieder ins Bewußtsein gerückt durch die unmenschlichen Vorgänge dabei und die Wiederaktivierung der alten elektrischen Stühle! Man darf dafür also auch Amerikahasser sein. Die Nachkriegseuphorie über die Amerikanisierung war für die CocaCola Generation noch verständlich, danach ist zuviel passiert um diese noch weiter aufrecht zu erhalten!
    auch AU könnte bei differenzierter Betrachtungsweise nach seiner Argumentation ruhig die grösste Oppositionspartei wählen um der antidemokratischen GROKO einen wirklichen Stoss zu versetzen!

  28. aw70
    24. Mai 2014 00:14

    Ich für meinen Teil gedenke nach langem Abwägen ebenfalls die REKOS zu wählen. Nicht leichten Herzens, denn Herr Stadler entspricht in manchen Punkten nicht ganz meinen Idealvorstellungen eines Politikers. Aber auf seiner Liste finden sich auch sehr vernünftige Leute, die mir teilweise auch persönlich bekannt sind, und seine Ansichten sind im Großen und Ganzen nicht unvernünftig. Ich gehe das Risiko einer "verlorenen" Stimme insofern gerne ein, als für die REKOS zu stimmen in meinen Augen keine negative Stimme *gegen* das System ist, sondern für eine Partei, mit der ich mich wenigstens teilweise identifizieren kann.

    Und die anderen Parteien sind diesmal samt und sonders für mich persönlich nicht wählbar:

    - SPÖ: jedes Wort schade.

    - ÖVP: ich bin als CVer, praktizierender Katholik, Akademiker, früher auch Milizoffizier (bis ein stets um mehrsilbige Worte ringender ehemaliger Dorfgendarm die Miliz beerdigt hat... ein Schwarzer, natürlich!). Also eigentlich theoretisch genau aus der Ecke, die früher deren Kernwählerschicht war. Und wende mich exakt deswegen mit Grausen von dieser zeitgeistigen Partie ab, die sich ja doch nur die Taschen vollräumt, und das Land mit ihrer Kollaboration mit den Roten, und ihrer Mut- und Ideenlosigkeit an die Wand fährt.

    - FPÖ: ich bin beileibe niemand, der in das öde ewige Nazi-geblöke der Linken einstimmt. Aber die FPÖ sind und bleiben eher die Nationalen, mit denen ich im Grunde nicht viel am Hut habe. Von Bildungspolitik und Wirtschaft verstehen sie auch nicht wirklich was, und die handelnden Personen sind charakterlich ebenfalls wenig ansprechend. Für mich daher nicht wählbar.

    - Grüne, NEOS: schlicht "Nein, Danke". Die schaffen es allen Ernstes beide auf ihre Art, noch schlimmer zu sein als die Roten. Das ist zwar auch irgendwo eine Leistung - aber keine, die ich honorieren möchte. :-)

    • Nestor 1937
      24. Mai 2014 09:02

      Wenn ich die Stimmung der Leute richtig einschätze, wird die Stimme für die REKOS
      k e i n e verlorene Stimme sein.

  29. machmuss verschiebnix
    23. Mai 2014 23:49

    Also für mich ist die Wahl-Entscheidung schauderhaft simpel:

    Um die SPÖVP Vertreter werde ich einen großen Bogen machen, weil
    die beiden Herren ja genau das sind, Vertreter der System-Parteien,
    die sich gegen jedwede Art von Reform quer legen, das Volk abzocken
    und seit Jahzehnten immer wieder das Versprechen, was sie dann nicht
    einhalten !

    ! Daher 100%ig NJET zu SPÖ und ÖVP !

    Mein NJET für die FPÖ kommt im Grunde auch deshalb, weil ich
    dort ganz und gar jeden Druck für Reformen vermisse. Wer die Parole
    zum Stärken von nationalen Regierungen ausgibt, deren nationale
    Verwaltungen nachweislich unreformierbar sind und zunehmend die
    Lebensgrundlage ihrer Bürger gefährden, der ist entweder ganz und gar
    dem Populismus verfallen, oder leidet unter krassem Realitäts-Verlust.

    ! In jedem Fall ein KO-Kriterium für die FPÖ !

    Die NEOS - von denen ich erhoffe, daß sie in Österreich den Reform-Druck
    in die Höhe treiben - scheinen nicht zu erkennen, daß die EU letzlich
    an der sturen Reform- und Realitäts-Verweigerung des nationalen
    Parteien-Filzes zerbrechen wird.
    Die Krise ist keinesfalls vorüber, weil es eine staatliche Schulden-Krise ist.
    Die Zocker haben nur die gute Gelegenheit genutzt, als es darum ging, ein paar der schleißigsten Regierungen "bei den Nüssen" zu packen. Und genau dazu werden
    die mit Sicherheit bald wieder Gelegenheit bekommen - die Schulden-Uhr läuft schnell
    wie eine Turbine ! ! !

    Und weil auf EU-Ebene dasselbe Spielchen läuft - nur im großen Stil,
    deshalb sehe ich in der bedingungslosen Europa-Liebe von NEOS ein
    klares KO-Kriterium - leider auch NJET !


    In Brüssel fehlt einer wie E.Stadler, der Schiefstände in aller Schärfe
    anspricht, » die Frösche in den Korruptons-Sümpfen werden der Trockenlegung
    ihres Habitats nicht freiwillig zustimmen « und deshalb wähle ich E.Stadler
    mit den REKOS !
    NICHT DIESES Votum wird ein verlorenes sein, sondern jedes Votum für
    die anderen, weil dort schon im Vorhinein klar ist, daß es dem Machterhalt
    der bestehenden polit-mafiosen Strukturen dienen wird !


    Sein oder nicht Sein - tiefgreifende Erneuerung oder Untergang - gar keine Frage.

    .

  30. Rosi
    23. Mai 2014 22:25

    Ich nehme an, es ist allen schon bei dem Plakat meiner einen Lieblingspartei der Tippfehler aufgefallen ?

    'Sozial statt legal' - auf den Plakaten fehlt eben ein L ;-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  31. Sensenmann
    23. Mai 2014 22:15

    Da ich mich weder für Verbrecher, wie es Marxisten nun einmal per se sind, noch für Kindermörder (was auch Neos und Grüne sind - siehe deren Petition zusammen mit den Sozis, Kinder bis zur Geburt straffrei töten zu dürfen!) und sonstigen Abschaum der Menschheit begeistere, wird die Wahl doch schon etwas eng.

    Die ÖVP, die genau diesem Abschaum der Menschheit ungeniert den Steigbügel hält und Menschen für ministrabel hält, die ihre politische Sozialisation einer der heimtückischsten Sekten des Bolschewismus verdanken, nämlich den Trotzkisten, und sich einen EUdSSR-Spitzenkandidaten für den obersten Sowjet, pardon das EU-Parlament, leistet, der einen lupenreinen Bolschewiken als Bundespräsidenten favorisiert hat, scheidet auch aus.
    Das BZÖ ist - deader than crap - wie der Yankee sagt, hätte er Latein gekonnt, und tote Pferd reitet man nicht.

    Der Stadler ist ein guter Rhetoriker, allein seine Aktion dem Alaba - welcher angeblich von dem Mölzer beleidigt wurde, weil dieser glatt behauptete, daß die meisten Neger schwarz sind - die Ehrenmitgliedschaft als "Bruder in Christo" anzubieten, macht mir Probleme. Wie schon Hermann Löns zur Frage "Was ist modern?"schrieb: "Modern ist, wenn man den Neger für seinen Bruder hält." - Ich bin leider nicht sooo modern, also lasse ich die Rekos auch bleiben.

    Kurzum,knirschenden Zahnes bleiben mir die Blauen.
    In der weisen Erkenntnis, daß es mit diesen sicher nicht mehr minderwertiger werden kann.
    Aber vielleicht wird es unterhaltsamer, denn bisher musste man, wollte man sehen, wie den Politkommissaren die Federn gelesen wurden, ja auf den guten Nigel Farage hören.
    Die FPÖler haben zwar nicht das Format eines Farage, aber sie werden es lernen.
    Ich habe ja auch das Zeug zum Adligen: Mut, Verschlagenheit und dazu eine gesunde Gier. Das bisschen Lebensart kommt dann erst bei meinen Enkeln dazu und niemand kann verlangen, daß ich mein eigener Enkel bin.
    Drum verlange ich es von den Blauen auch nicht...

    • dssm
      23. Mai 2014 22:44

      Eine gute Analyse.
      Vielleicht wirklich die Blauen. Strache ist ein Volltr..., ungebildet und unfähig klar zu denken. Gutes Aussehen allein wird auf Dauer etwas wenig sein.
      Wenn die Blauen mit mehreren Abgeordneten im Parlament sitzen, kann sich dort vielleicht jemand aus der zweiten Reihe profilieren.
      Wie Du selber ausgegraben hast, gibt es durchaus wirtschaftliche Ansätze in der FPÖ; daher besser das Prinzip Hoffnung als den schwarzen Herrn K., den Sklaven der sozialistischen Gelddrucker.

  32. Undine
    23. Mai 2014 21:19

    A.U. schreibt:

    "Es wird auch meine Wahlentscheidung letztlich zwischen FPÖ und ÖVP fallen."

    Lieber Dr. Unterberger, springen Sie doch einfach über Ihren Schatten und versuchen Sie mit Ihrer Stimme für die FPÖ diese zu stärken! Es geht Ihnen doch auch zusehends auf die Nerven, daß sich in der EU nichts, aber schon gar nichts zum Besseren wendet, wenn immer wieder die gleichen Typen am Ruder (und am Futtertrog!) den Platz einnehmen!

    Was soll uns Österreichern ein Othmar Karas Positives bringen, er, der ausgerechnet für Heinz Fischer geworben hat? Spätestens seit diesem Schurkenstück dürfte er für einen verantwortungsvollen Österreicher politisch gar nicht mehr existieren, geschweige denn, gewählt werden!

    Die Zeit ist überreif für eine Veränderung! Oder etwa nicht? ;-)

    • dssm
      23. Mai 2014 22:50

      Nein, seine Finanzregulierungen sind das Schurkenstück. Die Grossen, also diejenigen welche ständig Steuergeld brauchen, die Kurse von Gold und die Zinsen erwiesenermaßen manipulieren, welche den Staaten beim Fälschen der Statistik helfen, die sind nun die Guten und die Kleinen, die noch Kredite an die Häuselbauer und KMUs geben, die noch nie dem Steuerzahler auf der Tasche lagen, sind nun die Bösen. Perverser geht es nicht, leider liest kein Journalist (auch Herr AU nicht) die Wahnsinnsergüsse des EU-Parlaments.
      All der Genderwahnsinn, die Migration und der Zentralisierungswahnsinn kann einige Zeit überlebt werden, das Abtöten jeder Finanzierung unter 10 Millionen ist sofort tödlich!

    • WFL
      24. Mai 2014 09:01

      @undine:
      Völlig richtig! Karas hat sich (leider) menschlich disqualifiziert.

  33. 57er
    23. Mai 2014 20:37

    Also, meine Wahlkarte liegt schon in der Bezirkshauptmannschaft.
    Ich habe REKOS - Liste Ewald Stadler gewählt, und baue darauf, dass genügend andere das auch tun.
    Ich freu mich, ob meiner Wahl-Tat!

  34. Erich Bauer
    23. Mai 2014 17:42

    Alles begann mit 911 (kein Porsche). Un das ist die Aktualität... EU, Ukraine... wurscht...

    http://www.youtube.com/watch?v=mtuTpH3bYdg

    Man will den ganz, ganz Neuen Faschismus installieren... Durch die "Antifaschisten". Man kann es verstehen, dass fast Jeder diese damalige Obszönität nicht an sich heranlassen will. Vorher blendet man weg! Es ist tatsächlich unvorstellbar..

    • terbuan
      23. Mai 2014 18:51

      Danke Erich für den Link
      ...man kann sich schon auf die nächste Hollywood-Inszenierungslüge gefasst machen um einen neuen Krieg zu rechtfertigen!
      Und die USA-Freunde sind noch immer fest unterwegs mit ihren Frohbotschaften!

    • Pumuckl
      24. Mai 2014 10:38

      Bereits 2003 erschien von DI Gerhich Reisegger " WIR WURDEN SCHAMLOS IRREGEFÜHRT ! ", mit ungefär den gleichen Aussagen.

      Es fällt auf daß in den Medien immer wieder nur das Ereignis Zwillingstürme angesprochen wird.
      Etwa deshalb, weil es beim Ereignis Pentagon jedem mit dem technischen Wissen eines Bauhandwerkers nach wenigigen Minuten erklärt werden kann, DASS ES SO WIE BERICHTET, NICHT GEWESEN SEIN KANN ?
      Dies bei den Zwillingstürmen zu erklären is zumindest aufwändiger.

      Ich frage mich auch, warum die arabisch - islamische Welt sich nicht mit solchen Vorwürfen lauter gegen den Vorwurf der Täterschaft wehrt.

    • Undine
      24. Mai 2014 22:26

      @Erich Bauer

      Danke für den Link! So wurde die ganze Welt betrogen von den vielbewunderten Amerikanern!

  35. Anonymus
    23. Mai 2014 17:31

    Ich komme erst jetzt dazu, zu diesem Thema meinen "Kren" (oder Senf?) zu geben.
    Für mich ist der kommende Wahltag KEIN Qualtag (copyright: AU), sondern ein Zahltag.

    PS: Das hier verwendete System erlaubt leider kein Sonderzeichen für Copyright (Alt+0169) - leider!

  36. Brigitte Imb
    23. Mai 2014 16:24

    Vor der NR Wahl wurden wir belogen - von den Schwarzen noch mehr als von den Roten -, und nun ausgerechnet vor der EU Wahl sollten die Probanden dieser Parteien zur Ehrlichkeit gekommen sein. Das möchte ich bezweifeln, wo doch auch Juncker bereits zugegeben hat, lügen zu "müssen".

    Die Qual ist einzig und alleine durch SPÖVP verursacht, bzw. deren zugehörigen Eurokraten. Wer hat uns verraten....?

    Auf die Versprechen der Politiker darf sich keiner verlassen, schon gar nicht vor Wahlen. Vielmehr sollte deren Leistung der letzten Legislaturperiode beurteilt werden und die verdient keine "Nachprüfung", sondern eine ganz klare Absage.

    Rot u. Schwarz bedürfen dringend eines Gegenwindes, national sowie auf europäischer Ebene. Schade ist dabei die Zersplitterung der Rechten, die sie schwächt. (Und da könnte man auf Gedanken kommen, wie 'viele machen nicht Politik für´s Volk, sondern für ihren Selbstzweck, nicht einmal für ihre Partei'.)

    Darum, taktisch richtig wählen. Nehmen Sie (bei jeder Wahl) die FPÖ, trauen Sie sich. Es kann doch wirklich nicht mehr viel schlimmer kommen. Abgewählt sind die bei Fehlverhalten wieder recht rasch.

  37. terbuan
    23. Mai 2014 15:59

    Nachdem ich die fehlende Wirtschaftskompetenz nicht nur bei der FPÖ sondern auch bei der ÖVSPÖ vermisse, andernfalls wären wir nicht in das gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzdebakel geschlittert, die FPÖ hingegen jedoch sehr vernünftige Konzepte in Hinblick auf Familie, Schule, Abtreibung, Homos, Migraton, EU-Diktatur etc. vertritt,
    brauche ich am Morgen des Wahltages keine scharfen Getränke.
    Es bleibt mir nur die Wahl zwischen FPÖ und REKOS und dann vielleicht nach Bekanntwerden der Ergebnisse ein paar Magenbitter! ;-)

  38. lei-lei
    23. Mai 2014 15:49

    Wahltag ist und Frau Brigitte Jank von der Wiener WKO legt sich in einem Newsletter an Zwangsmitglieder wie folgt in's Zeug (20. 2. 2014):

    " ... nur eine Mitgliedschaft in der EU bringt einen freien Zugang zum EU-Binnenmarkt mit mehr als 500 Millionen Menschen, ..." [- von der Schweiz hat sie offenbar noch nie etwas gehört, aber vielleicht gilt bei ihr ein autonom ausgehandeltes Freihandelsabkommen als "unfreier" Zugang?]

    "... einen Zugang zu den mit hunderten Milliarden Euro gefüllten Fördertöpfen" [- allesamt den EU-Bürgern abgepresst, sei es über Steuern zur Finanzierung der EU-Mitgliedsbeiträge, über an die EU abgetretene Anteile am MwSt-Aufkommen, oder über Steuern zur Finanzierung jener Förderungen, mit denen EU-Förderungen vom Staat verdoppelt werden!]

    "... ein Mitbestimmungsrecht bei allen Fragen, die uns Österreicherinnen und Österreicher im Großen wie im Kleinen betreffen – vom freien Warenverkehr über die Lebensmittelsicherheit bis zur Stabilität unseres Währungssystems." [gemeint wohl: außer wenn Bruder-Sanktionen gegen allzu selbstbewusste "Mitbestimmer" verhängt werden, natürlich!]

  39. Collector
    23. Mai 2014 15:30

    Es gibt keine "Qual der Wahl". Die Entscheidung, die FPÖ zu wählen, ist "alternativlos", Kleinparteien zu wählen sinnlos, die ÖVP zu wählen verantwortungslos.

    Ich lese eben das neu erschienene Buch von Hans-Werner Sinn: "Gefangen im Euro". Aus ihm geht ganz klar hervor, dass ohne "schnellen Austritt der der überschuldeten Länder aus der Eurozone", Schuldenschnitt und Anpassung ihrer eigenen Währungen an ihre Produktivität sie ihre Wettwerbsfähigkeit niemals mehr erlangen können.

    Die ÖVP und Karas (und die SPÖ mit Freund schon gar nicht) haben bis heute begriffen, dass nicht die Finanzkrise, Lehmann&Brothers, Spekulation und die Staatsverschuldung Schuld am Desaster der Europäischen Währungsunion sind, sondern dies alles erst durch die Einführung des EURO möglich wurde. Durch den EURO konnten die PIIGSC billig Kredite aufnehmen und ihre Blasen in abenteuerlichen Lohnerhöhungen, Immobilieninvestitionen, Baubranchenboom, Beamtenanstellungen etc. finanzieren. Rettungsschirme von EFSF und ESM sowie die unverantwortliche EZB-Draghi-Politik mit Anwerfen der Notendruckpresse und Garantieversprechen für faule Staatsanleihen (OMT) haben die notwendigen Anpasssungen immer weiter hinausgezögert.

    Karas und die ÖVP wollen diese Politik nun in alle Ewigkeit fortsetzen, die Schulden vergemeinschaften, Eurobonds einführen und an der verrückten Bankenunion unbedingt festhalten. MIt einem Wort: "More of the same" bis alles kracht, die Sparer enteignet und die Vermögen vom Staat eingezogen sind.

    Dagegen tritt bis heute nur die FPÖ auf. Daher ist sie die einzig wählbare Partei bei die die Stimme nicht verloren ist.

    Wenn AU von "der Qual der Wahl" spricht, dann hat er noch immer nicht verstanden, was für ein hinterlistiges Spiel Karas und die ÖVP mit uns Bürgern spielen.

    • Collector
      23. Mai 2014 15:34

      Korrekturen:

      3. Absatz: ...bis heute NICHT begriffen

      Vorletzter Absatz: ...die einzig wählbare Partei bei DER die Stimme ...

    • Undine
      23. Mai 2014 16:34

      @Collector

      *********!
      Und weil man der FPÖ immer nachsagt, von der Wirtschaft nicht viel zu verstehen, ist dieser Einwand geradezu lachhaft, denn seit die Roten mit den Schwarzen am Ruder sind, ist erst der Schuldenberg zu dieser unendlichen Höhe angewachsen; zeugt DAS etwa von Wirtschaftskompetenz?

    • Brigitte Imb
      23. Mai 2014 16:35

      SPÖVP liegt nur am Ausrauben der produktiven Bevölkerung. Natürlich haben auch die EU Politiker nichts anderes im Sinn, gepaart mit erhöhtem Machtanspruch gegen ihre Völker.
      Enteignung und Fremdbestimmung scheint wohl das politische Ziel zu sein.

    • simplicissimus
      23. Mai 2014 16:46

      Da muss ich Ihnen vollinhaltlich zustimmen, Collector!

    • terbuan
      23. Mai 2014 17:52

      Danke Collector, volle Zustimmung!
      ...und alle Parteien und Bewegungen in Europa, die gegen diese verbrecherische Politik antreten, werden ins rechte Eck gestellt, denunziert, lächerlich gemacht und auch Verbote verlangt (siehe Häupl), es herrscht Meinungsterror in dieser unseligen Union, alle Systemparteien und -Medien machen da mit, sie sind gekauft und bestochen von den krank- und krampfhaften Systemerhaltern.
      NOCH können wir in diesem Blog unsere Meinung äußern, nur, wie lange noch?

    • logiker2
      23. Mai 2014 20:35

      dem kann ich (als langjähriger ÖVP Wähler) nur vorbehaltlos zustimmen und das nicht nur bei der jetzigen EU Wahl, sondern bereits jetzt fix bei der nächsten NR Wahl.

  40. A.K.
    23. Mai 2014 15:16

    Die Zeitung „Der Sonntag“ stellte den den Spitzenkandidatinnen und Kandidaten in Österreich zwei Fragen:
    „Schutz des Lebens“ und „christliches Erbe“.
    Die Antworten der befragten sind unter
    http://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/36559.html
    nachzulesen.
    Es hat mich erstaunt, wie deutlich unterschiedlich dort die einzelnen Standpunkte formuliert sind.

    • Politicus1
      23. Mai 2014 17:16

      1) Das menschliche Leben in all seinen Phasen wird doch bekanntlich unterschiedlich interpretiert. Stadler ist der einzige, der menschliches Leben ab der Zeugung definiert!
      Karas akzeptiert Schwangerschaftsabbrüche nach unterschiedlicher Regelung der einzelnen Nationalstaaten.
      Die GrünInnen und die Lachmeisterin der NEOS haben bekanntlich ganz andere Vorstellungen vom Beginn des Menschen ...

      2)Karas: "alle Freiheiten für die, die mit dem christlichen Glauben nichts anfangen können."
      Also dem ist nur schwer zuzustimmen - ALLE Freiheiten? ... für Nudelsiebträger, für das Christenum bekämpfende Atheisten, Islamisten ..??

      Stadler - REKOS: "Europa muss eine Schutzmacht für Christen werden, denn Christen sind die am meisten verfolgte Glaubensgruppe weltweit."

      Für die NEOS-Lachmeisterin sind religiöse Bauwerke u.a. touristische Hotspots ...

      Das BZÖ tritt ebenfalls für die christlichen Werte in Europa ein.

  41. Sozialrat
    23. Mai 2014 14:06

    Es gibt für morgen Sonntag nur ein Motiv zur Wahl zu gehen. Nämlich Spindelegger abzuwählen! Keine ÖVP und schon gar keine FPÖ. Am wenigsten anstellen kann das BZÖ, wenn man es wählt. Die restlichen Parteien sind allesamt Feinde der Nettozahler und Leitsungsträger Österreichs!

    • Brigitte Imb
      23. Mai 2014 15:13

      Mit der Wahl des BZÖs können Sie Spindi schon gar nicht abwählen, weil die nämlich nicht im Parlament sitzen werden und die Stimme so wieder indirekt an die Eurokraten geht.

    • Undine
      23. Mai 2014 15:14

      Sie sind Ihrer Zeit voraus, wie man sieht! ;-)

    • Leistungsträger
      23. Mai 2014 22:18

      @brigitte imb
      bitte ein bisschen zwischen den Zeilen lesen. Das sollte helfen, wenn möglich.

  42. Milchmädchen-Mann
    23. Mai 2014 14:01

    Keine einzige Partei thematisierte, dass das Wahlrecht für 16-Jährige ein schwerer Fehler war und ist. 27 andere EU-Länder sind wohlweislich diesem Vorbild der rot-schwarzen Republik nicht gefolgt. Auch sonst ist mir kein Land der Welt bekannt, wo schon 16-Jährige wählen.

    Vor allem wo man sich ja auch in Österreich nicht getraut hat gleichzeitig die Volljährigkeit runter zu setzen.
    Man ist also zwar noch nicht alt (und reif) genug um selbst über alle Fragen des eigenen Alltags zu entscheiden, aber für die komplexen politischen Zusammenhänge eines supranationalen Konstrukts mit mehr als einer halben Milliarde Betroffener wird es schon noch reichen.

    • Undine
      23. Mai 2014 15:19

      @Milchmädchen-Mann

      Das Wahlalter auf 16 herabzusetzen war ein sehr schwerer Fehler, aber va die Linken und Linxlinken wissen genau, daß Jugendliche sehr leicht MANIPULIERBAR sind und auf linke Parolen leicht hereinfallen.

      Dafür gelten vor allem Ausländer in diesem zarten Alter noch als strafunmündige Kinder, wenn sie kriminell geworden sind!

  43. mischu
    23. Mai 2014 13:58

    OT

    Wenn das nicht den Tatbestand der Verhetzung erfüllt, was da von den Medien (allen voran wieder einmal unser rot-grüner Staatsfunk) mit diversen Wortmeldungen wie jetzt vom DÖF transportiert wird, was dann?
    Da wird eine ganze Gruppe junger Menschen - die sich endlich EUROPAWEIT gegen die herrschenden Zustände engagiert - diffamiert, Verbote angedacht und vom Verfassungsschutz beobachtet, aber die wahren demokratiebedenklichen, linken Gewalttäter und Kirchenbeschmierer bleiben unverfolgt und werden geschützt!

    So schaltet man den politisch Andersdenkenden aus und dann wird immer wieder mehr politisches Engagement von einigen Mitbürgern gefordert.

    Warum erinnert mich das schon wieder an längst überwunden geglaubte Zeiten?

    • mischu
    • Politicus1
      23. Mai 2014 15:05

      das DÖW - DER Experte und Gerichtssachverständige für Zeitgeschichte, Politikwissenschaft, Soziologie etc., etc. ...

    • Gandalf
      23. Mai 2014 15:13

      Nicht die Identitären gehören verboten, sondern das DÖW.

    • Undine
      23. Mai 2014 15:21

      @Gandalf

      *******!

      JA! ---und der HÄUPL dazu!

    • kakadu
      23. Mai 2014 15:29

      @Gandalf

      **********!

    • Sensenmann
      23. Mai 2014 21:54

      Dem Gerichtsurteil vom 4. Mai 1998 des Oberlandesgerichts Wien ist folgendes zu entnehmen: Es kann straffrei festgestellt werden, weil es ein Werturteil ist, vor allem aber, weil es detailliert belegbar ist:

      1. das DÖW ist eine Art Privat-Stasi
      2. das DÖW ist eine kommunistische Tarnorganisation
      3. das DÖW ist eine polypenartige Institution
      4. das DÖW betreibt linksextreme Subversion vor allem im Kulturbereich
      5. das DÖW betreibt gesinnungsterroristische Kampagnen vor allem gegen Haider und die FPÖ
      6. das DÖW schafft dabei ein Klima des Gesinnungs- und Meinungsterrors
      7. das DÖW würde sich an erster Stelle finden, gäbe es in Österreich so etwas wie den jährlichen Verfassungsschutzbericht
      8. das DÖW erscheint in pseudowissenschaftlicher Aufmachung
      9. und Punkt 10. das DÖW betreibt Geschichtsfälschungen und Geschichtsverdrehungen
      11. das DÖW arbeitet mit einem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation.

      Dem ist nichts hinzuzfügen. Dieser bolschewistische Hetz- und Sptzelorganisation wird man zerschlagen und verbeiten müssen, ihr nicht unbeträchtliches Vermögen wird dem Staat verfallen. Dazu braucht es eine "rechte" Mehrheit und dann ist diese Privat-Stasi Geschichte.

      Bei letzter Regierungsbeteiligung war die FPÖ übrigens zu feig, den Linken den Schluck abzudrehen, aber vielleicht sind heute Mutigere am Werk. Ich habe das Gefühl, wenn dieser Vilimsky Innenminister wäre, hätte das marxistische Mordgesindel nichts zu melden. Man wird sehen...

    • Undine
      24. Mai 2014 08:52

      @Sensenmann

      Dazu ergänzend und sehr aufschlußreich:

      "Das Cartell"

      Die „letzte Stalinorgel“?

      Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes – die Zentrale linker Wühlarbeit in Österreich"

      Von Dozent Dr. Friedrich Romig

      http://www.couleurstudent.at/index.php?id=134

  44. Brigitte Imb
    23. Mai 2014 13:43

    Für mich sind Wahltage keine Qualtage.
    Nachdem die Politik in hohem Maße "linksversifft" agiert, uns mit ungebildeten und unqualifizierten Bereicherern überhäuft, bleibt nur rechts zu wählen und zwar jene, die ganz sicher im Parlament sitzen.

    • Milchmädchen-Mann
      23. Mai 2014 14:14

      Also durch das Kriterium "sicher im Parlament sitzen" fallen die Rekos raus.

      Aber dann wird es schon schwierig. Wenn man möglichst rechts wählen wollen würde - wen nimmt man? Wer ist denn nun wirklich "rechts"? Dass die Grünen und die SPÖ die FPÖ am rechten Rand verorten hat ja nicht viel zu sagen.
      Die FPÖ ist konservativ und national (rechts) eingestellt, aber dezitiert sozial und wirtschaftsfeindlich (links). Also ist die "soziale Heimatpartei" eher rinks.
      Die NEOs sind ziemlich genau das Gegenteil, also lechts.

      Die ÖVP dümpelt in allen Bereichen orientierungslos in der Mitte, ist also so irgendwie schon ein wenig rechts.

      Eine wirklich komplett rechte Partei findet man da nicht.
      Auch keine komplett liberale, was wieder was Anderes wäre.

    • Karl Knaller
      23. Mai 2014 14:20

      "rinks" und "lechts" ist gut, aber "dezitiert" decouvriert leider ...

    • Karl Knaller
      23. Mai 2014 15:03

      ... daß sich der Milchmädchen-M. bei der Verwendung von Fremdwörtern auf dünnes Eis begibt.

  45. Karl Knaller
    23. Mai 2014 11:52

    Jetzt bin ich nur neugierig, ob uns der Blogmaster dann auch mitteilt, wofür er sich in der Wahlzelle entschieden hat, oder ob das unter das Wahlgeheimnis fällt. Ich vermute halt stark, daß ihm die Andeutung einer möglichen Stimmabgabe für die FPÖ angesichts der unter den Bloggern & -innen grassierenden FPÖ-Neigung angezeigt erscheint - sozusagen als Placebo - und würde jede Wette eingehen, daß seine Wahl wieder auf die ÖVP fallen wird. Schon damit ihm der Herr Michler als treuester Adorant erhalten bleibt.

    • Wertkonservativer
      23. Mai 2014 13:12

      Zuviel der Ehre, Herr @ Karl Knaller, wenn Sie mich als treuesten Adoranten unseres Blogmasters Dr. Unterberger bezeichnen! Ich gehe nämlich davon aus, dass auch etliche andere Blogger der von Dr. Unterberger vertretenen Linie in der Innen-, Außen- und Gesellschaftspolitik grundsätzlich und auch oft akklamierend zustimmen,
      Wäre eigentlich traurig, wenn es anders wäre!

      Und was das Wahlverhalten in Richtung ÖVP oder auch FPÖ betrifft:

      Jeder soll es halten, wie er's will! Ich halte jedenfalls der Österreichischen
      Volkspartei, als politische Heimat für wertkonservative und christlich verankerte Österreicher, weiterhin die Treue!

    • Cotopaxi
      23. Mai 2014 13:28

      @ WK

      Haben Sie Omar Karas in den letzten Wochen überhaupt einmal aufmerksam zugehört? Vermutlich nicht, denn sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass ihm das Christentum egal ist und Begriffe wie "christlich" nicht vorkommen, ganz im Gegensatz zum Begriff "Solidarität". Sie haben das Bild einer ÖVP, das schon lange nicht mehr aktuell ist. ;-)

    • Eco
      23. Mai 2014 14:18

      @WK

      Ich kenne Karas, er hat mit christlichsozialen Idenn der ÖVP nichts am Hut.
      Er identifiziert sich auch nicht mit dieser Partei. Er wollte Aussenminister um jeden Preis werden und ist jetzt stinksauer, dass ihm Kurz vorgezogen wurde.
      Wenn es um Interessen der EU geht lässt er Österreich und auch Spindelegger
      wie eine heisse Kartoffel fallen. Wenn er immer betont, er sei Vicepräsident muss einem das Lachen kommen. Einer von 14 ! anderen und das nicht von einer Mehrheit getragen.
      Hohle Phrasen wiederholt vortragen, das ist alles was er kann. Oder haben Sie, geschätzter WK, die gestrige Elefantenrunde in FS 2 nicht gesehen ?

    • Wertkonservativer
      23. Mai 2014 14:25

      @ Eco,

      ja, die Elefantenrunde habe ich bis ca. zur Hälfte gesehen, dann sind mir altem Mann die Augen zugefallen!
      Nun, mir ist Karas zumindest nicht unangenehm aufgefallen! An Sachkenntnis, was Europa und die europäischen Angelegenheiten betrifft, übertrifft er jedenfalls alle Anderen bei weitem!
      Dass Politiker ja nicht immer Vorzeige-Menschen sind, kennen wir aus Vergangenheit und Gegenwart zur Genüge! Irgendwas Negatives findet sich leicht, manchmal berechtigterweise, manchmal übertrieben.
      So ist die Welt der Politik halt: sie ist jedenfalls kein Streichelzoo!

    • Xymmachos
      23. Mai 2014 14:38

      Ich darf mein posting vom 6.12.2013 wiederholen:

      ***

      Am 10. 04. 2010 erhielt Othmar Karas folgende E-Mail:

      "Sehr geehrter Herr Karas,

      in dem Offenen Brief, mit welchem Sie Ihr Eintreten für Heinz Fischer zu rechtfertigen versuchen, stimmt ein einziger Satz: "Kurt Waldheim kann sich nicht mehr wehren". Aber er dreht sich im Grab um, wenn er mitansehen muß, daß Sie für einen Heinz Fischer als einen seiner Amtsnachfolger eintreten. Ich kann sie unmöglich für so dumm halten, daß Sie dessen Rolle sowohl beim Waldheim-Vernadern als auch später beim Österreich-Vernadern (zwecks Herbeibetteln der Sanktionen gegen Schwarz-Blau) nicht genau kennen würden. Wie Sie mit diesem Wissen Ihr Eintreten für Heinz Fischer gegenüber Kurt Waldheims Familie rechtfertigen können, ist mir ein Rätsel; wie Sie es mit Ihrem Charakter vereinbaren können - darauf gibt es leider nur eine Antwort. Ich möchte nicht deutlicher werden. Ich bedauere jedenfalls, mich in Ihnen so getäuscht zu haben, und bitte, mich von der Verteilerliste Ihrer EU-Newsletter zu streichen."

      Wie sich die ÖVP mit einer solchen Figur weiterhin abgeben konnte, ist und bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht kann mich einer der ÖVP-Wähler hier im Forum aufklären?

      ***

      ... und da mir bis dato keine Aufklärung zuteil wurde, bleibt mir das Verhältnis Karas : ÖVP weiterhin ein Rätsel. Vielleicht erbarmt sich doch jemand und erklärt's mir?

    • Karl Knaller
      23. Mai 2014 15:10

      Na, wie wär's, Herr Michler? Wollen Sie Ihren Freund, den alten Kriechen (sic!) nicht über Ihren Parteigenossen Othmar Karas und dessen untadeligen Charakter aufkären?

    • Undine
      23. Mai 2014 15:33

      @Wertkonservativer

      Also, nichts für ungut, aber am Othmar Karas auch nur EIN gutes Haar zu finden ist ein Kunststück! Jetzt entdeckt er in letzter Minute noch seine Liebe zu den Menschen, da will der geborene Stockfisch noch schnell alle umarmen! Mir ist schlecht geworden bei diesem Gesülze! Aber am erbärmlichsten, allerschäbigsten war seine Wahl-Empfehlung für Heinz Fischer, jenem Intriganten, der Waldheim, also Karas' Schwiegervater, so unglaublich übel mitgespielt hat. Das alleine zeigt schon den letztklassigen Charakter dieses G'schaftlhubers.
      Nein, lieber @Wertkonservativer, O.K. auch nur in Erwägung zu ziehen, ist für mich unmöglich.

    • Undine
      23. Mai 2014 15:40

      @Xymmachos

      *****************!
      Jedes Wort trifft zu! Ich erinnere mich sogar noch an diesen "Offenen Brief" vom 10.4.2010, weil er mich auch damals beeindruckt hat.

    • Wertkonservativer
      23. Mai 2014 18:53

      @ Cotopaxi:

      Was meinen Sie meinem alten Freund, dem alten "Kriechen"?
      Ich verstehe nur "Bahnhof"!
      Bitte um Klarstellung! Danke!

    • Karl Knaller
      23. Mai 2014 21:54

      @ Michler 18:53
      Was kann denn der @Cotopaxi dafür, wenn Sie meinen subtilen Humor nicht verstehen? Um es auch für Sie verständlich (beachte: ich habe nicht "deppensicher" gesagt) zu formulieren: erklären Sie doch bitte Ihrem altgriechischen Freund - und offenbar Bruder im Geiste - Xymmachos, daß die charakterlichen Einschätzung des Herrn Othmar Karas, wie sie in dem von ihm zitierten Mail zum Ausdruck gebracht wird, völlig unzutreffend ist.

    • Wertkonservativer
      24. Mai 2014 09:14

      @ Karl Knaller:

      nun gut, auf @ Xymmachos (als alten "Kriechen") wäre ich in diesem Zusammenhang nicht gekommen!
      1 : 0 für Sie; Ihre Anspielungen sind ja des Öfteren recht geistvoll, werden für harmlose Gemüter, zu denen ich mich zähle, jedoch manchmal ein wenig "versteckt" platziert!

    • Eco
      24. Mai 2014 14:05

      Karas hat keinen Charakter, er ist und bleibt ein schäbiger Opportunist .
      Waldheim wird im Grabe rotieren. Aber was sagt dessen Tochter dazu ???
      Ohne Mock und Waldheim wäre Karas ein nichtssagender Bezirkspolitiker geblieben. Ehrgeizig ist er aber ein bisschen d....

    • Isabella (kein Partner)
      24. Mai 2014 14:19

      Eco

      Ehrgeizig = geizig mit der Ehre, ergo Karas besitzt keine Ehre, so wie die meisten Politikermarionetten dieser Kaste (Geheimbündler).

    • Undine
      24. Mai 2014 14:28

      @Eco

      Nach Othmar Karas würde kein Hahn krähen, wäre er nicht in seiner Funktion als "Schwiegersohn" die Karriereleiter hinaufgeschoben worden, denn mit seinem Schlafwagenschaffner-Temperament wäre er nicht einmal Bezirkspolitiker in Hintertupfing geworden!.

  46. Rosi
    23. Mai 2014 11:51

    Radio NÖ verkündete gestern um 22 Uhr in den Nachrichten, daß die FPÖ mit ihren üblichen Reden den Wahlkampf beendete - total abfällig ging es weiter.
    Ich finde das eine Frechheit - warum berichtet Radio NÖ wie ein manipulativer Marktschreier, und nicht wie ein um objektive Berichterstattung bemühter Sender? Die sind für mich gestorben!

    Einem bestimmten Mann die Stimme zu geben, garantiert nicht unbedingt, daß dieser zum Zug kommt, auch wenn er die meisten Stimmen hat - wie wir alle wissen ...
    Der ÖVP habe ich bereits zahllose Chancen gegeben, die hat mich bisher in der letzten Zeit nur verraten - nun ist die FPÖ 'dran.
    Weder Putin noch der mir leider sehr unsympathische Obama sind wohl unser Hauptproblem!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  47. Josef Maierhofer
    23. Mai 2014 10:28

    Für mich steht die Überlegung im Ergebnis schon fest.

    Ich habe mir die 'Amerikafeindlichkeit', die mich eigentlich nicht wundert, näher angeschaut bei der FPÖ und hinterfragt. TTIP in der Form, dass unsere europäischen Standards heruntergefahren werden, damit billigstes amerikanisches Chemiefutter hereinkommen kann, etc. und Verhandlungen, die hinter verschlossenen Türen stattfinden, von denen man nichts erfährt, als Bürger also ausgeschlossen wird, dagegen bin ich auch.

    Ich habe mir auch die 'Putinfreundlichkeit' angeschaut und muss feststellen, es geht in diesem Fall um die österreichische Neutralität, die wir erklärt haben und zu der wir gerade im Konfliktfall stehen sollten. Auch die Sanktionen gegen Europa selbst entpuppen sich als Rohrkrepierer. Gestern, z.B. hat H.C. Strache am Viktor Adler Markt das sogar präzisiert, er hat gemeint, als kleines Land sollten wir uns heraushalten und das tun, was wir können, nämlich helfen.

    Ich kann dieser blinden EU-Hörigkeit aller anderen Parteien nicht zustimmen, ich bin also für weniger EU (damit weniger Schulden) und mehr Föderalismus in der EU.

    Ich kann mich auch mit dem Gedanken anfreunden, dass es nicht nötig ist, dass Österreich um bisher 68 Milliarden am ESM teilnimmt, also den Euro so notwendig braucht, dass man dafür 68 Milliarden hinblättert, 68 Milliarden, die wir nicht haben, stottern wir doch schon bei der Hypo Alpe Adria, wo wir 2009 Herrn Pröll und Herrn Schieder tatenlos zugesehen haben, wie sie den (zum Großteil von den Bayern angerichteten) Schaden 'zurückgeholt' haben für den österreichischen Steuerzahler.

    Ich kann mich auch anfreunden damit, dass man, solange die Lohnniveaus nicht in etwa gleich sind, den Arbeitsmarkt nicht ruinieren lassen kann, dass man zeitweise Schengen aussetzt und Grenzkontrollen macht, um der grenzüberschreitenden Kriminalität Herr zu werden, ich schließe mich sicher auch gerne der Forderung an, die Sicherheit durch mehr Polizei schön langsam wieder in den Griff zu bekommen, etc., etc.

    Ich finde keine andere EU-Partei Österreichs, denen Österreich am Herzen liegt.

    Ich wähle Herrn Vilimsky und sein Team, das ich mir auch gestern angeschaut habe.

  48. socrates
    23. Mai 2014 10:24

    Angesichts der Demokratiefeindlichkei der EU und unserer Regierenden wähle ich FFOe.
    Das TTIP Abkommen wird geheim verhandelt und wurde, Gott sei dank, geleakt, damit man den Inhalt kennen lernt. Das ist das Gegenteil von Demokratie!

    • Brigitte Imb
      23. Mai 2014 15:23

      Die Linken, wozu auch mittlerweile die ÖVP zählt, sind allesamt ziemlich demokratiefeindlich. Direkte Demokratie fordert einzig und alleine die FPÖ, die anderen ziehen die repräsentative Demokratie vor, wo sie besser Diktatur proben können.

  49. Nestor 1937
    23. Mai 2014 09:35

    Was gerne vergessen wird:

    Karas hat die ÖVP erpreßt, um überhaupt als Spitzenkandidat aufgestellt zu werden.

    Er sagt nicht, daß er nur einer von insgesamt 16 (!) Vizepräsidenten jenes Wanderzirkus ist, der nicht einmal fähig ist, sich auf einen Standort (Brüssel oder Straßburg) zu einigen und daher jährlich 200 Millionen Euro unserer Steuergelder für monatliche Umzüge verbrennt.

  50. Eco
    23. Mai 2014 09:19

    Auch ich kann mich Ihrer Meinung anschliessen. Allein das Argument mit der
    " verlorenen " Stimme macht mich etwas zögerlich.
    Bei der gestrigen Fernsehdiskussion haben sich die beiden Frauen ( Damen kommt mir nicht über die Lippen ) selbst aus dem Spiel genommen. Freund wirkte
    geistig unbedarft. Über Karas habe ich mich schon unlängst länger ausgelassen. ein Opportunist sondergleichen.
    Wer Parlamentspräsident wird, das wird letztendlich Merkel entscheiden.

  51. Undine
    23. Mai 2014 09:05

    Wer die EU-Wahl ernst nimmt, kommt in ein arges Dilemma: Die "führenden" EU-Parteien sind Schwarz und Rot. Deren "Gesichter" sind JUNKER und SCHULZ. ICH will KEINEN von beiden, bzw. das, wofür sie stehen---DAS haben wir ja zur Genüge und zum Überdruß kennengelernt!---wobei Letzterer mir noch um Klassen unsympathischer ist als Ersterer und va für unsere Zukunft absolut NEGATIVE Auswirkungen hätte (EUdSSR!). Will ich Schulz vermeiden, MÜSSTE ich Juncker meine Stimme geben; das WILL ich aber auch NICHT.

    Also werde ich, weil mir Schwarz mit dem Unsympathling Karas nicht liegt, wie auch sonst immer der FPÖ meine Stimme geben, weil sie DIE Partei ist, mit deren Grundsätzen ich die meiste Übereinstimmung finde.

    Damit kann ich zwar nicht mit Sicherheit Schulz verhindern---aber SCHWÄCHEN kann ich ihn allemal und da kommt es auf JEDE Stimme an. Denn wenn wir uns nur darauf konzentrieren, Schulz---die Katastrophe schlechthin!---zu verhindern, indem wir Juncker wählen, wird sich NIE etwas ÄNDERN und es geht nach dem Wahltag im alten verheerenden Stil weiter.

    Das will ich auf jeden Fall verhindern und stärke lieber die FREIHEITLICHEN! Von einer STÄRKUNG der FREIHEITLICHEN aller EU-Länder erwarte ich mir dann doch eine Veränderung zum Gangbaren.

  52. Wertkonservativer
    23. Mai 2014 09:00

    Nun, weil Blogfreund @ simplicissimus tieferstehend die Frage stellt, wie es dem Herrn Wilders in den Niederlanden gegangen ist:

    lt. Morgen-Kurier hat er ca. 12,7% der Stimmen erhalten (sicher nur ein Annäherungswert), damit jedoch echt weniger, als man ihm zutraute!
    Ich gehe davon aus, dass auch in anderen Ländern die hier recht breit aufgestellte Hoffnung auf hohe Zuwachsraten der "Denkzettler" nicht so recht aufgehen wird.

    Lassen wir's wachsen und warten wir die gesamten Ergebnisse ab!
    "Raus aus der EU" und "Weg mit dem Euro" sind jedoch anscheinend nicht die Knüller-Bonmots, die sich auch manche hier erhoffen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Politicus1
      23. Mai 2014 09:06

      welcher Wähler bekennt bei Exitpolls gerne, dass er eine als rechtsextrem verschriene Partei gewählt hat?
      Ich denke, da sind am Sonntag abend noch durchaus Überraschungen drinnen ...

    • simplicissimus
      23. Mai 2014 09:15

      Abwarten und Whisky trinken, wie AU trefffenderweise hier anfuehrt.
      Ich bevorzuge Wodka. :-) Ganz unpolitisch gemeint.
      Ich persoenlich will weder raus aus der EU oder weg mit dem Euro, ich will eine vernuenftige EU mit einer Waehrungs- und Haftungspolitik, die staatlicher Vielfalt entspricht. Sprich: Gemeinsames Wirtschaften und Freizuegigkeiten im Personen- und Warenverkehr und meinetwegen auch gemeinsame Aussen- und Verteidigungspolitik, aber jeder ist fuer seinen Mist selbst verantwortlich. Solidaritaet gibt es nur bei unverschuldeten Problemen und Attacken von aussen.
      Eigentlich ein ganz normales Prinzip.
      Den Zeitgeistwahnsinn mitzumachen, nur weil so viele hirnlose Menschen das tun, halte ich halt nicht fuer sehr klug.

  53. simplicissimus
    23. Mai 2014 08:42

    WER WEISS GENAUERES UeBER DIE NIEDERLANDE?
    Ist die Wahl schon gelaufen und Wilders tatsaechlich abgesoffen, oder ist seine Prognosen-Niederlage eine gezielte Propagandaente, um die Wahlen anderswo zu beeinflussen?

    • Undine
      23. Mai 2014 09:19

      @simplicissimus

      Schließe auf Letzteres! Ist doch ein alter Hut!

    • Undine
      23. Mai 2014 10:37

      @simplicissimus

      Hieß es nicht ursprünglich, die Wahlergebnisse jener Länder, die VOR Sonntag wählen, würden geheim gehalten? Und jetzt werden dennoch Zahlen aus Holland genannt?!? Wie soll man das anders verstehen, als ein "letztes" Mittel, potentielle FPÖ-Wähler noch in letzter Minute umzustimmen? Das ist doch das LETZTE!

    • simplicissimus
      23. Mai 2014 10:38

      Ja, so empfinde ich es auch, aber warten wir ab!

    • Wertkonservativer
      23. Mai 2014 13:24

      @ Undine, @ simplicissimus:

      ganz verstehe ich Eure Erregung über bereits durchgesickerte Ergebnisse vor dem Wahlsonntag nicht!
      Ein schwächeres Ergebnis für einen der EU-Abschaffer sollte doch gerade die hiesigen Wähler gleicher Meinung noch mehr anspornen, bei uns die Freiheitlichen anzukreuzeln!
      Hier Verschwörungs-Szenarien in den Raum zu stellen, scheint mir etwas weit hergeholt!

      Nichts für ungut, und beste Grüße von Eurem laufend widersätzlichen Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kakadu
      23. Mai 2014 13:30

      @Undine

      Eben, das dachte ich mir auch.
      Aber wenn man den Rechten schaden kann, dann ist jedes Mittel legal.

      Bei einer Niederlage der Linken hätte man sicher noch zugewartet mit der Info.

    • Undine
      23. Mai 2014 14:10

      @Kakadu

      Das ist eine linke Masche---nicht nur in Ö! Als man seinerzeit Jörg Haider mit "schlechten" Wahl-Prognosen nicht schaden konnte, versuchte man es plötzlich mit äußerst hohen Umfragedaten, die auch für Haider nicht zu erreichen waren. Aber man konnte hinterher sagen: Jörg Haider habe die Umfragewerte nicht erreicht, also habe er ---trotz hoher Zugewinne!---eigentlich verloren!

      Das ist die typische linke Skrupellosigkeit.

      Diesmal versucht man mit zweifelhaften Angaben über schlechte Ergebnisse bei der Umfrage nach der Wahl, potentielle Wähler Freiheitlicher Parteien zu beeinflussen. Zuvor hatte man so getan, als stünden sie in mehreren Ländern laut Umfragen an der Spitze. Also können sie nur verlieren, hofft man...
      ABWARTEN!

    • kakadu
      23. Mai 2014 16:35

      @Undine

      Vollkommen richtig!
      Warten wir den Sonntag und die Gesichter der Politjournaille ab.

    • simplicissimus
      23. Mai 2014 16:42

      Habe gerade mit hollaendischen Freunden gesprochen, die meinen, Geert Wilders hatte vor kurzer Zeit ein paar wesentliche Mitstreiter verloren, weil er ihnen zu radikal war und das haette ihn Stimmen gekostet. Wir werden es ja bald wissen.

  54. brechstange
    23. Mai 2014 08:27

    Ein Sittenbild zum Zustand der EU und Welt und wie man schaut, dass man an das Vermögen anderer kommt. SKRUPELLOS auf der einen Seite und SCHWÄCHE auf der anderen.
    Eine Thatcher hätte nicht geweint, sondern ihre Tasche auf den Tisch oder den Herrschaften um die Ohren gehaut.

    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/traenen-in-cannes-als-der-euro-gerettet-werden-musste-fing-angela-merkel-an-zu-weinen_id_3861352.html?fbc=fb-shares

    • simplicissimus
      23. Mai 2014 08:57

      Muttis weinen halt.
      Ich halte die CDU/CSU unter Merkel zwar fuer eine bessere OeVP, aber trotzdem ziemlich zeitgeistverwirrte buergerliche Partei der Schwaeche.

  55. Dr. Dieter Zakel MA
    23. Mai 2014 08:25

    Wer wählt stimmt zu.
    Das oberste Prinzip der demokratischen Wahl ist, dass die stimmenstärkste Partei gewinnt und daher ein politisches Amt ausüben bzw. regieren soll.
    Eine sogenannte ungültige Stimme drückt sinngemäß folgendes aus: "Ich bin im Grunde damit einverstanden, dass die stimmenstärkste Partei regieren soll. Unter den diesmal zur Wahl stehenden Möglichkeiten finde ich aber niemanden, der mich repräsentiert, und das drücke ich durch die Abgabe meines ungültigen Stimmzettels aus. Es möge und wird dennoch die stimmenstärkste Partei regieren.".
    Wer wählt stimmt auch dem Wahlergebnis zu - und zwar auch dann wenn es vielleicht nicht das Ergebnis ist, dass der Einzelne sich vielleicht erhofft hätte. Das ist die Essenz der demokratischen Wahl: es wäre ja völlig absurd, dem Wettbewerb vor der Wahl zuzustimmen, aber im Falle eines unerwünschten Ergebnisses im Nachhinein abzulehnen, ja sogar "ungültig" zu erklären. Nun ist so ein Verhalten keineswegs unbekannt, aber es wird ganz zu Recht als undemokratisch bezeichnet.
    Nein - mit der Teilnahme an der Wahl hat man den Regeln ausdrücklich zugestimmt, das durch die Wahl zustande gekommene Ergebnis anzuerkennen.
    Eine ungültige Stimme mag eine gewisse Unzufriedenheit symbolisieren; für manche mag dies bereits "Widerstand" oder gar ein "revolutionärer Akt" sein. Ich kann nur dazu einladen, die Argumentation zu durchdenken und sich die tatsächlichen Konsequenzen bewusst zu machen:
    Wer wählt stimmt zu.

    • brechstange
      23. Mai 2014 11:18

      Wer wählt, hat sich eben nicht durchgesetzt, wenn seine Partei nicht vorne ist. Das muss man akzeptieren, zugestimmt habe ich deswegen nicht.

    • Dr. Dieter Zakel MA
      24. Mai 2014 14:01

      @brachstange: Das ist ein Denkfehler.
      Wer wählt akzeptiert die Spielregeln die das System vorschreibt.
      Eine Spielregel lautet: Ich wähle und akzeptiere das Ergebnis.

  56. Politicus1
    23. Mai 2014 07:42

    1) Wieso hat AU Stadler und die REKOS überhaupt nicht erwähnt?
    Das ist für mich durchaus eine weitere Alternative, zu ÖVP und FPÖ.
    Stadler sehe ich nicht als eigennützige Wetterfahne.
    Er hat eine Partei verlassen, wenn er nicht mehr mit ihr konnte. Er hat aber nicht zu einer Partei gewechselt, wenn er sich dort mehr persönliche Vorteile erwartete.
    Für Stadler zählen europäische und österreichische Grundwerte und dafür tritt er mit aller Deutlichkeit ein.

    2) Frau Mlinar hat den NEOS gestern bei Frau Thurnher endültig den Maximalschaden zugefügt. Ohne sie beleidigen zu wollen, aber am Schluss fragte ich mich nach ihrem Lachanfall schon, ....

    • Gandalf
      23. Mai 2014 08:45

      Je schneller die NEOS sich selbst aus dem Spiel nehmen, desto besser. Und dabei ist die Frau Mlinar ebenso hilfreich wie der einfältige Aktionismus des Herrn Strolz. Kinder, geht's wieder spielen, möcht man denen zurufen. Und der Herr Alm soll Nudelsiebe spazieren tragen, aber nicht versuchen, Politik zu machen.

    • Undine
      23. Mai 2014 15:42

      @Gandalf

      Sie sprechen mir aus dem Herzen! ;-)

  57. brechstange
    23. Mai 2014 07:41

    Ich wähle bestimmt KEINE Partei, die für den ESM gestimmt hat, das sind SPÖ, ÖVP, Grüne.
    NEOS hätte wohl auch aus voller Liebe für Europa, dem ESM zugestimmt.

    Alle vorgenannten Parteien sind für die Vereinigten Staaten für Europa, auch wenn gewisse Teile aus ÖVP und SPÖ so tun, als wären sie es nicht. Wählertäuschung per se.

    Niemand sprach an, dass im Hintergrund bereits Vorbereitungen für Vertiefungen wie Wirtschaftsregierung, Fiskalunion, Bankenunion mit Gemeinsamer Einlagensicherung erfolgen. Das aber wird vorm Wähler tunlichst verschwiegen. Bei Neos weiß ich nicht, ob die überhaupt die Folgen realisieren und nur an Erasmus für alle und Freibier (habe ich tatsächlich gelesen, so schlampig war das geschrieben, erst auf den zweiten Blick sah, ich Freie Bahn) für EPUs oder Handy-Roaming denken. So oberflächlich sind viele Proponenten dieser Partei. Bobos eben.

    Der Trick von NEOS, aus dem Parlament wegen Budgettricks auszuziehen, um Wahlwerbung zu machen, ist in meinen Augen eine Schande. Eigentlich werden sie vom Steuerbezahler bezahlt, damit sie im Parlament ihre Einwände vorbringen. Außerdem machte Strolz im Parlament Wahlwerbung für Mlinar ohne einen Ordnungsruf vom NR-Präsidenten zu riskieren, ist ja eine PRO-EU-Partei.

    Je tiefer man in das "EU-Paradies" schaut, umso mehr ist eine Souveränitätsabgabe an Brüssel abzulehnen.

    Gestern erst wieder im Rahmen einer EU-Veranstaltung, wo Projekte in diversen Ländern vorgestellt wurden, erfahren müssen, während Deutsche (tw auch Österreicher) an Lösungen der Probleme ohne Geldforderungen arbeiten, haben alle anderen Ländervertreter Geld für ihre Taten gefordert, ansonsten können sie ja nichts tun.

    Der einzige Trost bei dieser Wahl ist, dass die Befugnisse des EU-Parlaments entgegen des Eindrucks, der hier bei der Wahlwerbung geschafft wurde, begrenzt ist.

  58. Eurakylon
    23. Mai 2014 07:34

    Was mir leider in der Betrachtungsweise und auch in der ganzen Wahlberichterstattung (so man sie so bezeichnen kann) abgeht, ist die Verknüpfung der österr. Parteien zu den im Europaparlament tätigen Fraktionen.

    Ein zukünftiger MEP ohne Fraktionsanschluss ist in seiner Handlungsweise teilweise stark eingeschränkt

    ÖVP => EPP
    SPÖ => S&D
    Grüne => G/EFA
    NEOS => ALDE
    REKOS => EFD
    FPÖ => derzeit Fraktions- und Parteilos (=NI) – es soll aber nach der Wahl ein Zusammenschluss mit anderen Gruppen zu einer neuen europäischen Partei und Fraktion erwartet - Voraussetzung dafür sind mind. 25 Abgeordnete aus mind. 7 verschiedenen Ländern.

    Team Stronach – tritt nicht an
    BZÖ => fraktionslos derzeit
    Europa anders => fraktionslos derzeit
    EU-STOP => fraktionslos derzeit

    Obwohl im EP kein "Clubzwang"=Fraktionszwang bei den Abstimmungen herrscht, ist schon je nach Fraktion unterschiedlich eine gewisse "Treue" der zugehörigen MEPs zu bemerken.
    Deswegen zahlt es sich mM nach schon aus, einmal die Position der Fraktionen abzuchecken und dies dann unbedingt in die persönliche Wahlentscheidung mit einfließen zu lassen.

    hilfreich dazu kann sein:

    http://www.electio2014.eu/de/matchyourvote/votingrecords

    http://www.euvox.eu/index.php

    Entscheidend wird bei den folgenden Abstimmungen im EP in der kommenden Legislaturperiode aber immer die Person des MEP bleiben - und sein Wahlverhalten.

    (so gesehen wird man bei der SPÖ völlig im Dunkeln gelassen, wenn sich der Spitzenkandidat nicht als Delegationsleiter sieht - wer soll dieses nicht unwesentliche Funktion dann bekleiden? - jedenfalls keiner, der von den Wählern dazu bestimmt wird...)

    • Eurakylon
      23. Mai 2014 07:39

      ....diese nicht unwesentliche Funktion (statt ursprgl. Amt) :-)

    • brechstange
      23. Mai 2014 07:46

      Ja, die Fraktion fungieren wie eine "Mafia". Daher auch die Sympathien sich "freiwillig" dem Klubzwang zu unterwerfen.

    • brechstange
      23. Mai 2014 07:50

      pardon, die Fraktionen

  59. simplicissimus
    23. Mai 2014 07:11

    Ist das wirklich so schwer, Herr Unterberger?

    Die FPÖ hat ein grosses (umstrittenes) Minus im Vergleich mit den anderen:
    Die letztlich irrelevanten verbale Russland-Unterstützung.
    Die fehlende Wirtschaftskompetenz haben alle Parteien.
    Die ÖVP liefert uns an Links aus.
    Und Links zerstört unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft, unsere Zukunft.
    Die Splitterparteien zu wählen, bringt nix.

    Also, wen muß man wählen?

    • brechstange
      23. Mai 2014 07:47

      Wenn man sich erwarten könnte, dass die FPÖ anders wäre als die Systemparteien, wenn sie an der Macht wäre, könnte man sich ja anfreunden.
      Ist aber nicht so, simplicissimus.

    • simplicissimus
      23. Mai 2014 08:18

      Beweisen kann man das erst nach einer Regierungsmehrheit der FPOe.
      FPOe NICHT zu waehlen bedeutet aber MIT SICHERHEIT, DEN WAHNSINN WEITERZUMACHEN.

    • brechstange
      23. Mai 2014 08:21

      simplicissimus

      Es gibt einen Trost, die Entscheidungen fallen nicht im EU-Parlament sondern weiterhin in den Nationen.

    • simplicissimus
      23. Mai 2014 08:38

      Ja, aber frustrierend ist das ganze schon.

    • brechstange
      23. Mai 2014 08:47

      Ja, es ist frustrierend. Gegen den Strom schwimmen, erfordert eben große Kraft. Aber nur wer gegen den Strom schwimmt, erreicht die Quelle.

    • Undine
      23. Mai 2014 09:38

      @simplicissimus

      *****!

      @brechstange

      "Es gibt einen Trost, die Entscheidungen fallen nicht im EU-Parlament sondern weiterhin in den Nationen."

      Umso wichtiger ist es, dem unsäglichen, zerstörerischen Treiben der ALT-Parteien ein Ende zu bereiten und die einzige Partei, der die autochthone Bevölkerung am Herzen liegt, zu STÄRKEN---die FPÖ!

      Schauen wir doch in die Schweiz: Dort haben 76% der Bürger GEGEN einen MINDESTLOHN von 22 Franken gestimmt, weil sie klar erkannt haben, daß mehrheitlich ausländische UNGELERNTE Arbeitskräfte davon profitieren würden!

    • brechstange
      23. Mai 2014 11:16

      undine

      Wollen Sie mich noch umstimmen? :-)
      Nach den Erfahrungen im NR-Wahlkampf mit der FPÖ ist mir die Sympathie mit dieser Partei vergangen, auch wenn ich sehr nette und biedere Personen, die FPÖ-freundlich oder mitarbeitend sind, persönlich kenne, habe ich so meine Bedenken, wer sich am Ende in dieser Partei durchsetzt.

    • Sozialrat
      23. Mai 2014 14:12

      Man kann BZÖ wählen. Die sind nämlich bei der letzen Bundeswahl sehr unter ihrem Wert geschlagen worden.

  60. terbuan
    23. Mai 2014 07:08

    Bei der gestrigen TV-Diskussion ging der FPÖ Kandidat eindeutig als Sieger hervor.
    Vilimsky wirkte kompetent und überzeugend im Gegensatz zu allen anderen Teilnhmern.
    Karas predigte wie ein Pfarrer, die beiden Damen überboten sich mit schriller Aufgeregt- und Unbedarftheit.
    Den Vogel schoss allerdings Eugen Freund ab, als er bei einem Hinweis auf eine unangenehme Entscheidung seiner EU-Fraktion antwortete er "Da war ich nicht dabei!
    Von einer Toilette erwähnte er jedenfalls nichts! ;-)
    Schade, dass Ewald Stadler nicht dabei gewesen ist, er hätte die Diskussion sicher sehr bereichert!

    • Politicus1
      23. Mai 2014 07:45

      genau!
      Stadler, als bereits im EU-Parlament befindlicher Abgeordneter hätte unbedingt dabei sein müssen.

    • Isabella (kein Partner)
      24. Mai 2014 10:59

      terbuan
      Man weiß ganz genau, dass man Stadler mit den üblichen Worthülsen nicht beikommt. Man hat Angst vor seinen "für jeden Bürger verständlichen" Argumente und wollte mit allen Mitteln verhindern, dass die Menschen sich mit seiner Sichtweise, die Dinge konkret beim Namen zu nennen, identifizieren.

    • Rau
      24. Mai 2014 11:17

      Kleiner Nachtrag zu Ewald Stadler
      https://www.youtube.com/watch?v=fWHeFJ32PK8 ab Min 4:40

      Ja er hätte die Diskussion bereichert, alleine schon dadurch, dass er ein wirksames Gegenmittel gefunden hat gegen die Unart der Moderatorin, dem EU kritischen Vertreter andauernd ins Wort zu fallen und das auf dessen Redezeit anzurechnen.

      Diskussionen im ORF haben längst keinen Informationswert mehr

    • Politicus1
      24. Mai 2014 15:28

      rau: danke für den link!!

  61. Pumuckl
    23. Mai 2014 05:16

    Frühere Auftritte Vilimskys, etwa zuletzt bei der Pressestunde, hatten mich zu heftiger Schelte der FPÖ - Parteiakademie veranlaßt.

    Trotz neuerlicher Parteilichkeit zum Nachteil von Harald Vilimsky, seitens Frau Thurnher, schlug sich dieser gestern überraschend gut und ließ früher gezeigte Schwächen fast vergessen.

    Harald Vilimsky war gestern mit Abstand authentischer als seine Mitbewerber!

    • Pumuckl
      23. Mai 2014 08:00

      Um KARAS zu beschreiben, fällt mir CONCHITA WURST ein, WEIL DOCH BEIDE KUNSTFIGUREN SIND.
      Conchita Wurst made by Rene' Berto. O. Karas made by EU-Spindoktoren.

      Wenn O. Karas schon im Gymnasium als dümmlicher Gschaftlhuber* auffiel, hat ihn das nicht gehindert, sich liebedienernd zum Vizepräsidenten des EU-Parlaments emporzulächeln.
      Ja, das PERMALÄCHELN scheint ähnlich wie bei Faymann wichtigster Bestandteil des Erfolgsrezeptes von ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas zu sein.

      PERMALÄCHELND gab Othmar Karas, offensichtlich von EU-SPINDOKTOREN
      erdachte, leere, verschwommene Verheißungen von sich, von denen er nicht einmal auch nur andeutete, wie er sie erfüllen will.

      OTHMAR KARAS BETTELT NUR UM DEN SEGEN ÖSTERREICHISCHER WÄHLER FÜR
      SEINE KARRIERE IN DIESER EU. ÖSTERREICH, DAS ER VORGEBLICH LIEBT, IST IHM IN WAHRHEIT ZIEMLICH WURSCHT


      * Könnte gerade das DÜMMLICHE GSCHAFTLHUBERN neben seinem PERMALÄCHELN zweite wichtige Zutat von Karas' Erfolgsrezept in DIESER EU besonders wichtig sein?

    • Pumuckl
      23. Mai 2014 09:08

      Medienprofi Eugen Freund scheint nach einigen " Stolperern " gelernt zu haben,
      sich am rutschigen Parkett der Politik, in der für ihn typischen trocken Art, zu bewegen.

      Aber wenn diese EU sich immer offenkundiger als Projekt des internationalen
      Sozialismus zu erkennen gibt, hat FREUND, ALS NOCH NICHT MITGLIED DER SPÖ, sehr deutliche Signale gegeben, DASS ER SICH IN DIESER EU ALS DIENER DES INTERNATIONALEN SOZIALISMUS VESTEHT.


      Nur zwei dieser Signale, welche er gestern absetzte:

      ° Freund beklagte (zu Recht) die vielen Todesopfer, welche der Migrationsindustrie zum Opfer fallen. Keine Wort fand er dazu, wie man diese Migrationsindustrie bekämpfen könnte. Er fordert nur eine " gerechtere Verteilung
      dieser geschleppten Menschen auf Europa und lockt damit, daß Österreich dadurch sogar entlastet werden könne.

      ° Freund beklagte (zu Recht) die hohe Arbeitslosigkeit in Südeuropa und bietet als Lösung letzlich nur eine Verlagerung der daraus entstehenden Lasten auf den prosperierenden Norden - eben sozialistische Umverteilung.

      Freund, vermutlich ein Gewinn für ein Europa im Sinne des internationalen Sozialismus

    • Pumuckl
      23. Mai 2014 10:12

      Da Parade-Lesbe Ulrike Lunacek sonst, obs mir gefällt oder nicht, medial oft erstaunlich gut " rüberkommt ", kann man bei ihr nicht oft genug ihre oft erschreckenden linksextremen Positionen hervorheben.

      ° Daß Lunacek gestern Harald Vilimsky attakiert hat, hat ihr selbst beim Publikum vermutlich mehr geschadet wie ihm.

      ° Aber, daß sie in ihrem " Lunacek-Bericht " fordert " Homophobie " unter Strafe zu stellen, kann man nicht oft genug mit dem Namen Lunacek in Verbindung bringen.
      Das würde die Äußerung christlicher, aber auch islamischer Positionen zum Thema strafbar machen, wobei mir letzteres natürlich wurscht ist.

      ° Lunacek verteidigt leidenschaftlich den " Estrella-Bericht " welcher, die Abtreibung als Grundrecht einfordert.

      ° Daß sich Lunacek je, von einem der vielen linksextremen Standpunkte dieser so genannten Grünen distanziert hätte, ist mir nicht bekannt.

      Lunack und ihre Liste wählen, heißt radikalen Sozialismus wählen !

    • Pumuckl
      23. Mai 2014 11:14

      Wie konnte sich, der, als Politiker selbst immerhin recht vital aus dem Nichts startende erfolgreiche Unternehmer Dr. Mathias Strolz, diese exaltierte Trutschn Mlinar, aus dem politischen Strandgut von Heide Schmids LIF, als Spitzenkanditatin antun?

      Aber bei den politischen Zielen der NEOS bekommt man ja auch die Gänsehaut:

      ° Völlige rechtliche Gleichstellung der HOMO - EHE mit der normalen Familie.

      ° Legitime Euthanasie in Österreich.

      ° Abtreibung faktisch bis zur Geburt.

      ° Wasser privatisieren.

      ° Vereinigte Staaten von Europa - ESA.

      ° Europa - Armee

      Da Karas ernstlich erwogen hat, für die NEOS zu kanditieren, befindet sich der nunmehrige ÖVP - Listenführer offenbar geistig in der Nähe dieser POLITISCHEN SCHMUDDELGEDANKEN ! ! !

    • Pumuckl
      23. Mai 2014 11:44

      Verbleiben Stadlers REKOS, welche jene Werte auf ihre Fahnen geheftet hätten, für welche einst auch eine ÖVP von RAAB, FIEGL und auch noch KLAUS gestanden sind.

      Stadler besticht durch brilliante, oft auch etwas zu scharfe Rhetorik und glänzte als ausgezeichneter Volksanwalt.
      Stadler ist als Politiker ein " WANDERPOKAL ", was auch zu seinem Ruf, er sei innerhalb seiner jeweiligen Partei ein ziemlich rücksichtsloser Machtmensch, welcher auch vor faulen Tricks nicht zurückschreckt, paßt.

      Bevor frustrierte wertkonservative Bürger auf ihr Wahlrecht verzichten, sollten sie trotzdem erwägen, Stadlers REKOS ihre Stimme zu geben ! ! !

    • Riese35
      24. Mai 2014 09:12

      @Pumuckl: ***************************************************!
      Hervorragende Analyse. 100% Übereinstimmung.

    • Graf Bethlen (kein Partner)
      24. Mai 2014 10:22

      Ausgezeichnet , verehrter Pumuckl! REKOS ist wirklich die einzige vernünftige Entscheidung

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      24. Mai 2014 14:47

      Rekos zu wählen wäre k e i n e vernünftige Entscheidung, sondern eine von Rot/Schwarz/Grün/Neos erhoffte (!) Schwächung, da Zersplitterung des rechten Lagers!

      Stadler, ein Egomane u n d hervorragender Redner, hätte, so er bei der FPÖ geblieben wäre, dort sämtlichen "Parteifreunden" die Show gestohlen. Er ist letztlich ein "Einmannbetrieb" und innerparteilich - leider - nicht zusammenarbeitsfähig.

      Will man den beiden aneinandergeketten, austauschbaren Werner und Michael wirklich die Rote Karte zeigen, m u ß man FPÖ wählen. Und zwar zumindest solange, bis sich die ÖVP von Grund auf ideologisch neu organisiert.

      Soferne dies bei diesem im Koma liegenden Pferd überhaupt noch möglich ist...

    • BHBlog (kein Partner)
      24. Mai 2014 15:36

      Wäre der REKOS-Kandidat Ewald Stadler dabei gewesen, wäre es nicht so einfach für Vilimsky gewesen. Man kann über die Presseaussendungen von Vilimsky denken was man will (manche waren in vergangenen Wahlkämpfen ziemlich deftig):
      http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20080803_OTS0009/vilimsky-joerg-laesst-wieder-seine-pueppchen-tanzen-westi-nimmt-den-hut-pater-ewald-kommt

      Aber verglichen mit Frau Mlinar (die nur mit "absaufen" bezüglich der Lampedusa -Schiffbrüchigen) in die Köpfe der Zuseher einzudringen versteht;
      sowie Karas, Lunacek, und Freund ist er natürlich ein Patriot, kein Landesverräter.
      Drum kann ich mir vorstellen, dass er berechtigt die Sympathien verdient, was ich durchaus anerkenne.
      Ewald Stadler von den REKOS der für den Wertkonservativismus steht, hat sich mit der Ukraine-Aufklärungsarbeit, der Aufdeckung, dass Herr Karas ,Schulz zum Kommissionspräsidenten wählen wird und der Kritik an Frau Karmasins NEOS-artiger gesellschaftspolitik nicht nur bei mir sondern im Bereiche ehemaliger ÖVP-Wähler viel Zustimmung gewonnen.

      Ich denke, dass gerade die Sanktionen gegen Russland welche SPÖ,Grüne,ÖVP und NEOS unterstützen diesn Prozente, Stimmen und Sitze kosten werden.

  62. Schani
    23. Mai 2014 03:37

    Kommentar zu "direkte Demokratie": Exzellenz Fischer meinte vor einiger Zeit, daß die direkte Demokratie in Österreich keine Tradition habe. Logische Frage an den Bundespräsitenren, welche allerdings niemand stellte: Hatte die Republik im Jahr 1918 Tradition in Österreich?

  63. mischu
    23. Mai 2014 01:41

    Ganz abschreiben sollte man Ewald Stadler von den REKOS nicht. Trotz Parteiwechsels bekannte er sich immer zu seiner rechtsstehenden, christlichen Überzeugung - egal ob bei der FPÖ, beim BZÖ oder jetzt bei seiner eigenen Partei und blieb daher seiner Linie treu.
    Es war die Person Dr. Jörg Haider, die ihn veranlaßte von der FPÖ zum BZÖ zu wechseln und nachdem diese Partei in Auflösung begriffen ist, gab es eben nochmals Handlungsbedarf.

    Stadler bewies als blendender Volksanwalt Profil sowie Bürgernähe und tritt auch derzeit in der Öffentlichkeit als einer der wenigen Politiker in Österreich mutig, mit klaren Worten und unbeugsam dem Zeitgeist entgegen.

    Ich kann mich mit vielen seiner Ansichten indentifizieren und das einzige was seiner Wahl entgegensteht = es könnte eine verlorene Stimme sein.
    Wenn man allerdings so denkt, dürfte man immer nur eine Systempartei wählen, was leider sowieso viel zu oft geschieht.

    Aber wie immer sich jeder Einzelne von uns entscheidet, wichtig ist:

    1) Gültig wählen
    2) Rechts wählen, denn Links herrscht bereits ein Gedränge - wie man nach den ersten Wahlprognosen aus den Niederlanden erfährt!

    Daher: Jetzt erst RECHT(S)!

    • J.H.
      23. Mai 2014 01:54

      ***

      Volle Übereinstimmung.
      Zum letzten Satz: damit aus dem Wahltag kein Qualtag, sondern ein ZAHLTAG wird.

    • Brockhaus
      23. Mai 2014 08:26

      @ mischu *****)

      Dem kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen. Meine Stimme hat er.

    • Eurakylon
      23. Mai 2014 09:00

      Auch ich sehe die REKOS mit Hr. STADLER als ernsthafte Option bei der Wahl - und höre das auch aus ganz unterschiedlichen Richtungen in meinen Umfeld.
      Es gibt mehr als FPÖVP an diesem Sonntag.

    • Nestor 1937
      23. Mai 2014 09:31

      Volle Zustimmung, mischu.

      Wenn ich mich (etwas intensiver als AU) umhöre, dann scheint mir Ewald Stadler recht gute Chancen zu haben!

    • eiskasten
      23. Mai 2014 10:13

      Hr. Stadler war der Architekt des Aufstands in Knittelfeld. Damit hat er damals schwarz/blau zerstört.
      Das verzeihe ich ihm nie!

    • mischu
      23. Mai 2014 14:08

      @eiskasten

      Wenn man den Informationen trauen darf, dann waren es doch die Brüder Scheuch, oder?
      Das konnte man zumindest lange Zeit nachlesen!

    • eiskasten
      23. Mai 2014 15:44

      @mischu

      Die haben damals die Aufheizer gespielt, das stimmt natürlich. Eine Intrige von so großem Ausmaß traue ich ihnen aber intelligenzmäßig nicht zu.
      Bei der Google Suche nach "Stadler Knittelfeld" kommen auch einige Artikel, die Stadler als Mastermind bezeichnen.
      Ich bin ziemlich überzeugt, dass das sein Werk war. Später aufgedeckte Intrigen von seiner Seite passen da ins Bild...

    • Riese35
      23. Mai 2014 23:37

      Die Argumente sind zwar schon 100-fach wiedergekaut. Nur wenn es jetzt wieder Thema ist, muß ich einen wesentlichen, zusätzlichen Aspekt doch noch in Erinnerung rufen, den ich hier vermisse:

      Das, was jetzt vor der Wahl gesagt und als Ziel definiert wird, ist eine Sache. Wie der Weg zur Umsetzung dieses Zieles ausschaut, ist eine andere Sache. Auch wenn man zu 100% einig ist, WAS man erreichen will, ist noch lange nicht gesagt, WIE man es erreichen will. Und daran kann es sich spießen. Daran können Beziehungen zerbrechen, wenn man unterschiedlicher Ansicht ist, wie der Weg zum gemeinsamen Ziel ausschaut, und man nicht gewohnt ist, gemeinschaftlich zu agieren und Vertrauen aufzubauen. Am Ende kann verbrannte Erde zurückbleiben, weil keine Kampfgemeinschaft zustandegekommen ist. Wie sagt man bei uns so schön: eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Und ein Kommandant allein ohne fähige und erfahrende Mannschaft, die gemeinsam und abgestimmt agieren, werden das Ziel nie erreichen. Auf EU-Ebene muß man sich nur in Erinnerung rufen, was mit der Liste Hans-Peter Martin passiert ist.

      Das sollte man bedenken, wenn man den Rekos seine Stimme gibt.

    • Graf Bethlen (kein Partner)
      24. Mai 2014 10:30

      @eiskasten
      Knittelfeld war vorgestern.
      Stadlers Programm ist für morgen. Dieses überzeugt. Also lernen Sie verzeihen.
      Bitte!

    • Specht (kein Partner)
      24. Mai 2014 11:22

      Selbstverständlich habe ich die Rekos gewählt, wissend dass es den Sieg von Schulz nicht verhindern wird. Wie A.U. feststellte ist der Unterschied zwischen Schulz und Junker nicht so gravierend, beide werden im Sinne der Wünsche der Supergroßmacht und der Nato weiterwursteln, der Bürger ist zweitrangig. Daher nutzte ich diese Wahl ganz einfach um Haltungen und Werte der Rekos hervorzuheben.

    • pro veritate (kein Partner)
      24. Mai 2014 13:25

      Morgen besteht die große Chance, Werten, die im Grunde allen Menschen ein Anliegen sind und die immer mehr zurückgedrängt werden, wieder mehr zur Geltung zu verhelfen. Die einzige Gruppierung, die sich ohne Wenn und Aber dazu bekennt, sind die REKOS unter Mag. Ewald Stadler. Es kann nur jedermann eindringlich dazu aufgerufen werden, dieser Liste seine Stimme zu geben. Eines Tages könnte es nämlich für eine Kurskorrektur zu spät sein!

    • Torres (kein Partner)
      24. Mai 2014 14:05

      Und vor allem ist Stadler rhetorisch und argumentativ den anderen Kandidaten weitaus überlegen, auch wenn man mit seinem bigotten Auftreten nicht unbedingt einverstanden ist.





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