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Das Handy von Merkel und das Ende der Freundschaft

Lesezeit: 4:30

Ich habe immer auch rigide amerikanische Methoden im Kampf gegen Terrorismus, Islamismus, Drogenschmuggel und illegale Immigration unterstützt. Aber das macht umso empörter, wenn nun klar geworden ist, dass die USA befreundete Regierungen und Regierungschefs belauschen, die ganz sicher hinter keinem dieser Verbrechen stehen. Wie etwa Angela Merkel.

Die USA haben ziemlich unverhohlen, wenn auch nur indirekt zugegeben, dass sie die deutsche Bundeskanzlerin in der Vergangenheit belauscht haben. Und das ist nun in der Tat ein Vertrauensbruch, der das Ende der innigen Allianz zwischen beiden Seiten des Atlantiks einläuten dürfte. Wo kein Vertrauen, sondern Betrug herrscht, da kann es keine echten Allianzen geben.

Es ist zwar unklar, aber letztlich egal, ob das Abhören erst unter Barack Obama oder schon unter George W. Bush begonnen hat. In beiden Fällen gilt: So behandelt man keine Freunde. Denn bei Angela Merkel findet man mit absoluter Garantie keine Spur zu Hintermännern des islamistischen Terrors. Dort kann man jedoch etwas ganz anderes erfahren: nämlich wirtschaftliche Geheimnisse des wichtigsten Handels-Konkurrenten der USA und Strategien der größten EU-Macht. Und genau darum ist es gegangen. Und genau deshalb sollte man auch alle Besserungs-Schwüre der USA eher skeptisch betrachten.

Es hilft aber nichts, auf die USA böse zu sein. Sie verfolgen eben ihre eigenen Interessen. Und das sind nicht die unseren.

Man sollte einfach die Fakten klar sehen: Die USA sind der größte Konkurrent Deutschlands und Europas. Gewiss waren ihre Verdienste für das Überleben der Freiheit in Westeuropa (auch in Österreich!) gewaltig. Dafür gebührt ihnen große Dankbarkeit. Aber diese Verdienste sind seit einem Vierteljahrhundert Vergangenheit. Heute herrscht nur noch beinharter wirtschaftlicher, rechtlicher, außenpolitischer und kultureller Wettbewerb, in dem halt auch versteckte Fouls üblich sind.

Dennoch sollte man sich ständig bewusst machen: Die USA sind auf diesem Globus noch immer eine viel sympathischere Erscheinung als Russland oder China oder Dutzende andere Länder, die beispielsweise politisch Andersdenkende jahrzehntelang in brutale Gefängnisse werfen. Die noch viel stärker alles, was sie haben, von Diplomaten bis zu Satelliten für ihre wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und nationalistischen Interessen einsetzen. Dennoch muss Europa natürlich auch mit diesen Ländern Kooperation, Handel und friedliche Koexistenz suchen.

Aber Freundschaft ist das alles nicht (mehr). Es ist schlicht Konkurrenz, in der man alle erlaubten Mittel – und etliche unerlaubte – einsetzt. Eben auch die USA.

Man denke nur daran, wie sie immer wieder europäische Banken und Industrie-Unternehmen mit ihrer Strafjustiz erpressen, berauben und von Drittmärkten zu verdrängen versuchen. Die Liste der attackierten Unternehmen reicht von der UBS bis zu Siemens. Europäische Unternehmen werden für behauptete Delikte bestraft, die bei amerikanischen Unternehmen von der US-Justiz gerne übersehen werden. Wenn europäische Firmen Drittweltgauner bestechen, um an wichtige Aufträge heranzukommen, fliegt das auf geheimnisvollen Wegen in den letzten Jahren immer öfter auf, bei amerikanischen fast nie. Mich würde es jedenfalls nicht überraschen, wenn auch da meist abgehörte Telefone die Quelle gewesen sein sollten . . .

Selbst in europäisch-amerikanischen Sorgerechtsstreitigkeiten zwischen (einstigen) Ehepartnern setzt Amerika die ganze Macht seiner Größe ein, die etwa österreichische Regierungsmitglieder reihenweise erzittern lässt. So wie beim Spionieren sollte man doch bitte auch in der Justiz nicht glauben, dass die USA nicht auf allen Ebenen primär ihre eigenen Interessen und damit auch die ihrer Wähler im Auge hätten. Das Spiel heißt: Merkantilismus und Populismus in der Tarnung von unehrlicher Rhetorik (Wie: „gemeinsame Werte“ oder „Verteidigung der freien Marktwirtschaft“ . . .).

Twitter, Facebook und Co sind gezwungen worden, mit dem amerikanischen Geheimdienst in einer bis heute nicht offen gelegten Form zu kooperieren. Warum eigentlich dürfen diese Firmen weiterhin in Europa ungehindert ihre Geschäfte machen?

Die EU regelt mit Zwangsmaßnahmen Glühbirnen und Duschköpfe. Sie zwingt uns, südliche Defraudanten-Regierungen zu finanzieren. Sie ist aber nicht imstande, im Interesse des europäischen Binnenmarktes ein Gegengewicht zu den USA zu bilden. Daher liegt ein Teil der Schuld an der praktizierten Präpotenz der USA zweifellos auch auf unserer europäischen Seite.

PS: In Sachen Abhören ihrer Telefonate kann man im Übrigen nur eines hoffen: Dass die deutsche Bundeskanzlerin gewusst hat, dass man wirklich heikle Sachen ohnedies nie am Telefon oder mit SMS und Mails bespricht. Egal ob Internet, Festnetz oder Mobil, egal ob – theoretisch! – abhörsicher oder nicht. Nichts davon sollte Transporteur von wirklich heiklen Informationen sein, aus denen irgendjemand einen Nutzen ziehen könnte. Das haben jedenfalls meine Gesprächspartner gewusst, seit ich Journalist geworden bin.

PPS: Zumindest ein Europäer wäre übrigens sehr gerne abgehört worden. Und ausgerechnet er ist es nicht. Nämlich Werner Faymann. Wäre er von den Amerikaner als abhörenswert eingestuft worden, hätte sich der Bundeskanzlerdarsteller jetzt endlich international zumindest ein wenig wichtig und relevant fühlen können. Endlich einmal Opfer. Aber wieder nichts. Mister President, couldn’t you do something for this guy and his ego?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRupert Wenger
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 08:44

    Frankreich und Deutschland sind seit der Eurokrise nicht mehr die Protagonisten der EU sondern Antagonisten. Also ist Information über die Absichten des „Gegners“ beziehungsweise beider Kontrahenten für einen Dritten Voraussetzung für eine eigene erfolgreiche Politik.
    Wenn Frau Merkel nicht wüsste, dass man über ein ungesichertes Parteihandy keine Staatsgeheimnisse übermittelt, wäre sie über die Gemeindepolitik nie hinaus gekommen.
    Wenn in dieser Situation die französischen Dienste nicht gegen Deutschland, die deutschen nicht gegen Frankreich, die US-, russischen und einige andere Dienste nicht gegen beide spionieren, sind sie ihr Geld nicht wert.
    Jeder von ihnen weiß das, insgeheim lachen sie bei ihren Besprechungen über die Infantilität der Journalisten und der von ihnen abhängigen Konsumenten.
    Hinter dieser Nebelwand werden viel wichtigere Dinge festgelegt. Die Wahl in Deutschland und damit die „Schonzeit für den deutschen Wähler ist vorüber, jetzt kommen die Belastungen und Entscheidungen gegen den Willen des Wählers. Die Nebelwand soll diese nur vor unseren Augen verbergen. Wir sollten jetzt auch das Kleingedruckte und Unscheinbare genau lesen. Bezeichnend ist, wie die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in der öffentlichen Diskussion untergehen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 08:58

    Ein Schurkenstaat auf dem Weg zur Weltherrschaft zeigt seine wahre Fratze!

    ...."Die USA sind auf diesem Globus noch immer eine viel sympathischere Erscheinung als Russland....."

    Aber wirklich nicht, da ist mir Putin allemal lieber als dieser Obama und nicht nur von der Person her!

    WER SOLCHE FREUNDE HAT WIE DIE USA, DER BRAUCHT KEINE FEINDE MEHR!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 13:37

    Spioniert wurde zu allen Zeiten. Den ganz großen Unterschied macht der Computer.

    Früher wurden die Informationen auf Papier festgehalten, und waren dann unter vielen Millionen von Papierseiten versteckt. Es war schwer, das alles zu durchforsten und zu verwerten.

    Heute wird alles in Datenbanken gespeichert und mit anderen Datenbanken (auch in anderen Ländern) vernetzt (Meldedaten, Bankkonten, Steuerdaten, Kreditkartendaten, Versicherungsdaten, Verbindungsdaten, Internet-Aktivitäten, Fluglisten, Strafregister, FPÖ-Sympathisanten, DÖW-Datenbank etc. etc.). Google-artige Suchprogramme durchforsten diese Daten permanent auf Auffallendes oder Verdächtiges (oder Interessantes zwecks leaking an Zeitungen). Wenn die Polizei wissen will, ob jemand ein Verhältnis hat und mit wem, oder wo er seine Freitagsgebete verrichtet hat und mit wem - der Computer sagt es ihr in einer einfachen Suchabfrage.

    Wir sind alle gläsern geworden, auch unsere Spitzenpolitiker. Die Merkel sollte froh sein, dass ihre Telefonate wenigstens nicht auf Youtube gestellt wurden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 09:35

    1), 2), 3)
    1) ein Dogma der US-Außenpolitik lautet: Staaten haben keine Freunde, Staaten haben nur Interessen
    2) Geheimdienste warnen nur vor solchen Methoden, die sie selbst kennen und beherrschen. Die USA leben seit Jahrzehnten in ständiger Angst, ausspioniert zu werden. Warum wohl?
    3) Die EU wird für ihre Bürger allmählich so gefährlich, dass man sich fragen muss, ob die EU-Kommission nicht unter Sachwalterschaft gestellt werden sollte:

    "Die EU-Kommission will einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag-Ausgabe) zufolge den Verkauf von Hausgeräten mit hohem Stromverbrauch verbieten.
    Unter anderem für Staubsauger sind laut Bericht strengere Vorschriften geplant. Demnach sollen ab September 2014 nur noch Staubsauger mit einer Leistung von maximal 1.600 Watt verkauft werden dürfen. Ab September 2017 solle die Grenze auf 900 Watt sinken.
    Auch für andere Haus- und Bürogeräte soll es dem Bericht zufolge künftig niedrigere Grenzwerte geben. Betroffen könnten demnach Elektroherde, Dunstabzugshauben, Fernseher, Warmwasserbereiter, Ventilatoren und Computer sein."

    Welche Elektrogeräte-Lobby ist da nach dem Glühbirnenmord schon wieder am Werk?

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 13:51

    2009 besuchte ich anläßlich der Feier "20 Jahre Mauerfall" das Berliner STASI-Museum. In einigen Räumen der einstigen Stätte des Schreckens und Grauens konnte man sämtliche Geräte und Vorrichtungen zum Ausspionieren der Menschen der DDR, der eigenen Landsleute und deren Gäste (auch aus dem Ausland) also, "bewundern".

    Diese nehmen sich im Vergleich zu den heutigen Methoden der Bespitzelung geradezu kindisch aus, so etwa mit Kamera und Tonband präparierte Nistkästen an Bäumen in Parks oder die versteckte Kamera am Benzinkanister, bzw. an der Gießkanne des Park- oder Friedhofgärtners, der "unauffällig" immer um die Parkbesucher herumwuselte, ebenso die in der Krawatte des Spitzels verstaute winzige Kamera samt Tonband usw.

    Ganz Europa---und zwar jede einzelne Person, ob "wichtig" oder nicht--- ist, wie man jetzt mit Sicherheit weiß, ein bespitzelter Kontinent, und die Fäden laufen in den USA (und automatisch in Israel!) zusammen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 01:06

    Obama hat sich mit dieser schamlosen Abhöraffäre ein für allemal für den Friedensnobelpreis disqualifiziert und deshalb sollte er ihm umgehend aberkannt werden.

    Finanz- und Wirtschaftsspionage sowie Abhören von Freunden und integren Persönlichkeiten tragen sicher nicht nicht zum Weltfrieden bei, daher muß das Nobelpreiskomitee unverzüglich auf den Plan treten.

    Besonders bestürzend ist der Bericht, daß Inhalte von NSA-Spionageaktivitäten routinemäßig an Israel weitergeleitet werden.

    http://orf.at/stories/2198274/

    Das nährt Vorurteile wie, Amerika sei nur ein Anhängsel Israels - eben USRAEL!

    Ad PS.: Angesichts dieser Fakten kann man nur jedem raten, überall im Internet sehr vorsichtig mit seiner wahren Identität umzugehen, auch wenn man nichts zu verbergen hat!

    Ad PPS.: Na ja, mit Inseraten und Förderungen kräftigst angefütterte Zeitungen lancieren sehr wohl die Mär von Faymanns Wichtigkeit in Form abgehörter Telefonate mit Angela Merkel. *g*

    http://www.oe24.at/welt/Verdacht-Merkel-Anrufe-an-Faymann-abgehoert/120097273

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 16:12

    Äh - welche Verdienste ?
    » Gewiss waren ihre Verdienste für das Überleben der Freiheit in Westeuropa (auch in Österreich!) gewaltig. «

    Schon damals hat die international tätige angloamerikanische Hochfinanz mehr am
    europaweiten Desaster verdient als vorher "investiert" . JA - da gab es
    Investoren, die Hitler's Re-Industrialisierung gesponsert hatten, das hätte
    der ehem. Blindengassler nicht von Omas Sparbuch bezahlen können ! ! !

    Da gab es auch ein massives Interesse seitens USA, GB das marode Deutschland
    der 30er Jahre als Puffer gegen Stalins Rußland aufzubauen - auch wenn die
    heutige gutmenschliche Linke derlei noch immer nicht nachvollziehen kann,
    die damalige US-Administration war jedefalls schlau genug dafür. Drum hatten
    die auch mit dem Kriegs-Eintritt zugewartet, bis sich Deutschland ausgeblutet
    hatte, erst dann kamen diese "Freunde" und retteten Europa. LÄCHERLICH ! ! !

    Von jeher unbestreitbar:
    » Daher liegt ein Teil der Schuld an der praktizierten Präpotenz der USA zweifellos auch auf unserer europäischen Seite. «

    Schon lange vor der sog. Aufklärung waren die europäischen Kaiser-Häuser regelmäßig
    den gewieften Intrigen der Briten auf den Leim gegangen. Das traurige daran ist
    aber, daß sie dies nicht aus Dummheit taten, sondern weil sie gewisse "taktische
    Spielarten" aufgrund ihres eigenen moralischen Kodex einfach nicht für möglich
    hielten.

    Na und heute ? Sind die Islamisten aufgrund des gutmenschlichen Kodex Leute, deren
    "Religion" man achten muß, oder sind sie potenzielle Massenmörder ?
    Na also - dasselbe Spielchen, wie eh und je - nur die Anglosachsen "riechen
    den Braten", während Rest-Europa ihre eigenen Mörder verhätschelt . Und so läuft
    es nicht nur bei diesem leidigen Thema, sondern allüberall.

    Wobei ich bitte nicht mißverstanden werden möchte - ich halte De-Eskalation
    noch allemal für klüger, als "Bombardieren zur Prophylaxe" - das ist ein
    unbestreitbarer Pluspunkt für Merkel's Deutschland, eine Denkvariante die
    bei den angloamerikanische Kriegs-Treibern unbekannt ist (was denen aber eines
    Tages das Genick brechen wird ).

    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCarolus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2013 11:16

    „ Die USA sind auf diesem Globus noch immer eine viel sympathischere Erscheinung als Russland...“
    Unterberger geruht zu scherzen.
    Obama einerseits, der bloß mit seiner Militärschlagsdrohung halb Syrien zur Flucht zwingt, und Putin andererseits, der den Christen dort Hilfestellung gibt: Meine Sympathien gelten hier wohl der russischen Seite.
    http://katholisches.info/2013/10/24/uebernimmt-russland-schutzmachtrolle-fuer-christen-im-nahen-osten-frankreichs-rolle-broeckelt-christen-sind-verzweifelt/ :

    Die Verteidigung der Christen des Nahen Ostens ist zu einem strategischen Element in Rußlands Außenpolitik geworden. Staatspräsident Putin befindet sich dabei in völligem Einklang mit dem Moskauer Patriarchat. Ausgangspunkt ist die Fehleinschätzung des Westens zum „Arabischen Frühling“, das Bröckeln der traditionellen Schutzmachtfunktion Frankreichs und die zur Gewißheit gewordene Befürchtung der Christen im Nahen Osten, vom Westen im Stich gelassen zu werden. So blicken nicht nur Syriens Christen neuerdings verstärkt Richtung Moskau und hoffen, dort eine neue Schutzmacht zu finden. ...


alle Kommentare

  1. Valentina (kein Partner)
  2. Lina (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:43

    Pleasing you should think of soihnemtg like that

  3. Thais (kein Partner)
    20. Januar 2015 15:20

    That's a crkrcecjaak answer to an interesting question

  4. rundertischdgf (kein Partner)
  5. es reicht wirklich (kein Partner)
    28. Oktober 2013 20:01

    Ich bitte um Vergebung für ein "off topic", aber was zuviel ist, ist zuviel:

    Es gibt hier entweder einen böswilligen Poster oder ein böswilliges Team von Postern, die Dr. Unterbergers Blog ruinieren möchten, indem sie unentwegt völlig irre Aufsätze schreiben, die nur beschädigten Gehirnen entspringen können und stets nichts, aber auch schon garnichts mit Dr. Unterbergers Aufsätzen zu tun haben. Zwar tun sie (oder tut er) das unter verschiedenen Nicknames, aber stets nach dem gleichen Muster. Endlos lang, irre, frömmelnd bis sektiererisch, regelmäßig beleidigend gegen A.U. und seine Leser, und immer (am Ende des Geschwafels) mit Links zu irgendwelchen ebenfalls jenseitigen anderen Merkwürdigen. Das ganze ist einfach ärgerlich.

    Die Nicknames sind unter anderem

    Mentalitäten

    on topic

    off topic

    omi

    F.V.

    Francois Villon

    Leopold

    Socrates

    nun denn

    P.S.

    News

    Whistle blower

    Demokratie?

    Du hast die Wahl

    tik tak

    gibts doch nicht

    Zufall?

    Wirtschaftswachstum

    Normalität?

    D.M.

    Entscheide selbst

    Freichrist 776

    Cicero

    Swiss

    Neues vom Schnittpunkt 2012

    Kamamur

    help

    xyz

    (ich bitte um Verzeihung, wenn mir ein Nick entgangen ist, ebenso bitte ich um Verzeihung, wenn jemand zu Unrecht aufgezählt wurde).

    Sehr geschätzter Dr. Unterberger, könnte man nicht wenigstens eine Mengenbeschränkung der einzelnen Postings einführen? Damit würde der Schas, den der schreibt (die schreiben) wenigstens quantitativ im Schach gehalten. Die echten, normalen Postings brauchen niemals so viel Platz wie dieses hirnlose geschwafel

  6. xyz (kein Partner)
    28. Oktober 2013 17:31

    Die Feinde Europas
    Was sie in Brüssel gerade zusammenbrauen, wie Toleranz demnächst befohlen wird, und warum der Sozialismus doch noch siegt
    Der Wochenrückblick mit Hans Heckel
    PAZ, 25.10.13
    Zeichnung: Mohr

    Wer den Euro-Skeptikern oder EU-Kritikern so richtig eins überbraten will, der beschimpft sie als „Euro-Hasser“ oder „Feinde Europas“. Nirgendwo dürfte die Abscheu vor diesen Leuten größer sein als in den heiligen Hallen der EU-Verwaltung. Möchte man meinen.

    Oder ? Wer die vergangenen Tage gen Brüssel geblickt hat, den musste ein dunkler Ver-dacht beschleichen, der abgrundtiefer nicht ausfallen kann: Sitzen die eigentlichen „Feinde Europas“ etwa ausgerechnet dort, in Brüssel ? In der Spitze der EU selbst ? Anders ist es kaum noch zu erklären, was dort derzeit dargeboten wird.

    Fassen wir zusammen: In Lissabon brennt die Luft vor explosiver Unzufriedenheit des Volkes mit den Auflagen der Euro-Troika. In Spaniens Metropole Madrid desgleichen, während die Regierung in den Schlund einer atemberaubenden Korruptionsaffäre rutscht. Kommt es hier zu Neuwahlen, sind die EU-Auflagen zur „Konsolidierung“ Geschichte. Italien hat bereits signalisiert, dass es auf die Abmachungen mit Brüssel zur Sparsamkeit pfeift. Ebenso Griechenland, das eben wieder in üblicher Dreistigkeit frisierte Budgetzahlen für 2014 präsentiert hat. In Slowenien schmiert das Bankensystem ab, der nächste „Euro-Rettungskandidat“ steht also vor der Tür, und beim Nachbarn Kroatien steht finanziell kein Stein mehr auf dem anderen. In Frankreich erzielt die „Front National“-Chefin Marine Le Pen mit 46 Prozent den mit weitem Abstand größten Zustimmungs-wert aller Politiker im Wahlvolk. Sie will sofort aus dem Euro raus und fordert sogar eine Volksabstimmung über den Verbleib ihres Landes in der EU. Mit anderen Worten: Es knirscht und kracht und wackelt so gewaltig im Gebälk von EU und Euro-Zone wie noch nie. Oder militärisch ausgedrückt: An allen Ecken und Enden wankt die Front, jeden Moment könnte sie an einer oder sogar mehreren Stellen gleichzeitig durchbrechen. Was macht ein kluger Feldherr dann ? Er nimmt die Front zurück, festigt soweit wie möglich das Erreichte und verzichtet – vor allem – auf jede waghalsige Offensive, die weitere Löcher in seine Linien reißen könnte.

    Doch was machen die Herren der EU? Das genaue Gegenteil: Man setzt alles daran, die ohnehin dramatisch überdehnte Front noch weiter voranzuprügeln. Barrosos Kommission präsentiert uns „Fortschritte“ beim Aufnahmeprozess von Ländern wie Serbien, Mazedonien und gar der Türkei, um deren Aufnahme voranzutreiben. Auch die Räuberhöhlen Kosovo und Albanien sollen in die Union, ebenso wie das Staats-Skelett Bosnien-Herzegowina. Überall gehe es ganz wunderbar voran, berichtete vergangene Woche ein Sprecher der EU-Kommission vor Journalisten, die angesichts dessen nervös umherspähten, weil sie fürchteten, Opfer der „Versteckten Kamera“ zu werden: Mal sehen, wie blöde die glotzen, wenn man ihnen einen derartigen Quatsch erzählt. Doch es war kein Kalauer. Der EU-Sprecher meinte das ernst. Zumindest tat er so. Derweil lässt der „fortschrittliche“ türkische Ministerpräsident Erdogan seine Gegner vom Gezi-Park in den Knast werfen und droht, dass es Freiheit für die Christen in seinem Land erst geben könne, wenn die Athener ihren Widerstand gegen eine Moschee in ihrer Stadt aufgäben: Religionsfreiheit nicht als Grundrecht, sondern als Verhandlungs-masse. Das soll es dann wohl auch bald in der EU geben.

    Wenn es soweit ist, muss natürlich sichergestellt sein, dass die „EU-Kritiker“ mund-tot gemacht wurden. Sonst stören die nur wieder den „Fortschritt“ mit Äußerungen, welche Angela Merkel als „nicht hilfreich“ bezeichnen würde wie weiland das Buch von Thilo Sarrazin. Sarrazin hatte sich in dem Band unter anderem kritisch zu bestimmten Phänomenen innerhalb der muslimischen Gemeinde in Deutschland geäußert, was ihm schwer verübelt wurde. Doch keine Sorge: Geht es nach der EU-Kommission, werden solche Bücher demnächst verboten. Im Auftrag der Kommission haben Experten den Entwurf eines „Statuts zur Förderung der Toleranz“ erarbeitet. Danach sollen sich alle EU-Länder verpflichten, anti-tolerantes Verhalten strafrechtlich zu verfolgen. Dazu zählen neben vielem anderen auch das „Lächerlichmachen“ von Religionsgemein-schaften (Mohammed-Karikaturen ? „Kopftuch-Mädchen“?). Ebenso verfolgt werden sol-len anti-feministische Äußerungen, Rassismus soll gar ganz „ausgelöscht“ werden. Heute oder in der Geschichte „benachteiligte“ und daher „verwundbare“ Gruppen sollen zudem eine Vorzugsbehandlung erfahren.

    Zu diesem Zweck soll jedes Land eine „Toleranz-Überwachungs-Kommission“ aus „geeigneten“ Persönlichkeiten zusammenstellen. Daneben soll das Justizministerium eine eigene Abteilung zur Überwachung der Toleranz im Volk einrichten. Die Toleranzerziehung wird laut EU-Plan zur Pflicht aller Medien, Schulen, Universitäten, des Militärs und natürlich des übrigen öffentlichen Dienstes, spezielle Toleranztrainer will die EU auf Staatskosten ausbilden lassen. Jugendliche, die es an Toleranz missen lassen, werden laut dem Plan einem Rehabilitierungsprogramm unterzogen, wo ihnen eine „Kultur der Toleranz einzuimpfen“ sei (im englischen Original: „to instill“). Für die Älteren wäre der Staatsanwalt zuständig. Wer jetzt meint: Jetzt spinnt er aber völlig, der Heckel, sowas gibt’s doch gar nicht, der setze sich vor einen Rechner, gebe „A European Framework National Statute For The Promotion Of Tolerance“ in die Suchfunk-tion ein, lese und staune. Sind bloß zwölf Seiten. Zwölf Seiten, die schnurstracks in die Gesinnungsdiktatur führen. Indes besteht natürlich die Gefahr, dass einzelne un-einsichtige Länder da nicht mitmachen (ich meine selbstverständlich nicht die Bun-desrepublik). Dann bedarf es brauchbarer Machtmittel, um die Ausreißer mit aller Macht wieder einzufangen.

    Das könnte schwierig werden, denn die Macht hat ja bekanntlich derjenige, der das Geld hat, und da sitzen leider immer noch weitgehend die Mitgliedstaaten drauf. Aber das wird sich ändern: Unsere Kanzlerin will laut „Spiegel“ wesentliche Kompetenzen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik von den Nationalstaaten an die EU-Kommission übertragen lassen, damit die Staaten von Brüssel besser kontrolliert werden können. An der Spitze soll sogar eine Art EU-Finanzminister stehen (Ist bei Goldman Sachs gerade einer verfügbar ?), der über ein eigenes Budget für die Euro-Zone verfügt. Und wenn sich die Völker ihrer Entmachtung widersetzen ? Bundespräsident Gauck hat sich vor deutschen und polni-schen Studenten bitterlich darüber beklagt, dass die einstige Europa-Begeisterung versiegt sei.

    Na und ? „Begeisterung“ kann man befehlen, wenn sie sich partout nicht von selbst einstellen will. Gründlich durchgeimpft von ihren Toleranz-Offizieren werden die jungen Zöglinge der Rehabilitierungslager das EU-Fähnchen schon schwenken, wenn’s dafür eine Eins in Politik gibt – und schon ist sie wieder da, die „Begeisterung der Jugend“. Dann wird es wieder so schön wie damals, als auch alle einer Meinung waren, die Wirtschaft zentral gelenkt wurde und überall Funktionäre das letzte Wort hatten. Vielleicht wird es sogar noch schö-ner, wo wir doch alle viel reicher sind als damals in der DDR !

    Oder auch nicht, denn selbst daran wird in Brüssel emsig gewerkelt. Der Präsident des europäischen Stahlverbandes Eurofer, Wolfgang Erler, nörgelt: „Die Industrie-Aversion in großen Teilen der EU-Kommission ist nicht mehr zu überbieten.“ Klima-schutzabgaben und Energiekosten würgten die Industrie in der EU immer massiver ab, die Fertigung werde in Richtung Asien und Amerika vergrault. So organisiert Brüssel auch noch die allgemeine Verarmung, die einfach dazu gehört zum runden Bild eines voll entwickelten Sozialismus.

    Wo saßen sie noch mal, die „Feinde Europas“?

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/die-feinde-europas.html

  7. Gennadi (kein Partner)
    28. Oktober 2013 16:59

    >>Es ist zwar unklar, aber letztlich egal, ob das Abhören erst unter Barack Obama oder schon unter George W. Bush begonnen hat.

    • Gennadi (kein Partner)
      28. Oktober 2013 17:01

      Sehr gut, Herr A.U.!
      Bravo!

      Mit Ausnahme des ersten Satzes blieb mein kompletter Beitrag
      - einfach weg.

      Ein Grund mehr, kein "Partner" zu sein und diese Seite zu meiden.

  8. Neppomuck (kein Partner)
    27. Oktober 2013 21:55

    Es hat sich im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" nichts geändert:
    "Der schärfste Kritiker des Schweins war feierabends selber eins."
    Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel über Ex-FBI-Chef J. E. Hoover

    Siehe dazu:
    http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/obama-uebertrifft-bush

    • Pumuckl
      28. Oktober 2013 06:50

      Danke für den Link! Er ist mit einem typischen Foto Foto vor G. W. Busch ilustriert,
      welches meine Behauptung ( @ Pumuckl 27. 10. 20:20 ) über diesen Expräsidenten der USA verstärkt.

      Die Physignomie alleine wäre ja kein Argument, für ein so hartes Urteil über diesen US-Präsidenten, aber sicher wirkt sie verstärkend.

      Hinsichtlich dümmlicher Grimassen kann Kanzler Faymann den ehemaligen US-präsidenten zwar nicht erreichen. Aber mit seinem aufgeblasenen leeren Gehabe erinnert mich Faymann immer wieder an G. W. Busch.

  9. Pumuckl
    27. Oktober 2013 20:20

    Zu wichtig, um als Co-Kommentar übersehen zu werden!

    @ Brockhaus 26.10. 11:34 zum Hauptkommentar von @ plusminus 26.10. 01:06 :

    " Werner Faymann meinte heute in einer Rede, EUROPA MÜSSE NUN DAS VERTRAUEN ZU DEN USA WIEDER HERSTELLEN "

    Wenn Kanzler Faymann von den Partnern des Tagebuchs oft "verhauen" wurde, hab ich mich immer zurückgehalten, aber dieser vertrottelte Ausspruch nimmt mir
    diesbezügliche Hemmungen.

    ° Die Bürger der USA und der Welt hatten in schwierigen Zeiten G.W. Busch als Präsident zu ertragen, der, etwa auch neben seinem Vater eine " intellektuelle Jammerfigur " ist.
    Auch Star-Journalisten wie Scholl-Latour haben sich in diesem Sinn geäußert!

    ° Die Bürger Österreichs haben zu ertragen, daß Faymann und BAWAG-Verantwortliche Gewerkschafter den überraschenden Wahlsieger Gusenbauer als Kanzler hinwegintregieren durften.
    Auch Kanzler Faymann muß man leider neben seinem Vorgänger Alfred Gusenbauer als " intellektuelle Jammerfigur " sehen!
    Den Beweies hat Faymann allein mit diesem Ausspruch erbracht!

    Gehört es zum System der wirklich Mächtigen, in besonders schweren Zeiten, hoffnungslos überforderte Personen an die Schaltstellen der Macht zu befördern?

    • Elisabeth Mudra
      28. Oktober 2013 03:28

      Sehr geehrter Herr Pumuckl, Sie sind ein offenkundig grundgütiger Polit-Beobachter. Es wundert mich, daß Sie sich über eine Rede unseres BK-Akademikers wundern und diese gar als vertrottelt bezeichnen (was ja nicht nur für diesen Anlaß stimmt).

      Also, die Sache spielte sich so ab: Herr Ostermayer schrieb ein Vortragskonzept für seinen Herrn Doktor. Darin gabs auf jeden Fall die bedeutsamen Begriffe VERTRAUEN, EUROPA und USA, welche Qualitäts-Merkmale dem BK-Darsteller sofort intellektuell passend erschienen. Doch leider vermischte eine gesamtschulisch (IQ-System Heinisch-Hosek) ausgebildete Sekretärin das Subjekt mit anderen Satzkomponenten. Worauf unser Akademiker denkt (?): Ist eh wurscht und trägt diesen Satz mit staatsmännisch-wichtiger Miene und ebensolchem Haarschnitt vor.

      Allenfalls ists aber auch anders: Vielleicht sind auch die in unserem Land auftretenden Wichtigmacher der Meinung, Europa (und logo vor allem Deutschland) sei tatsächlich an den NSA-Spionage-Orgien schuld und habe als US-Protektorat vorweg zu kuschen. Allenfalls nach einem handy-Telefonat mit IM Erika (pardon: Stasi-Merkel).

      In der ARD Sonntag abends hatte Günther Jauch ja recht ungezogen auf das peinliche Verhalten von Frau Merkel und anderer dressierter Unions-Politiker verwiesen. Naja, seinem hochbezahlten Job wird das wahrscheinlich nicht gerade guttun. Bemerkenswert war dennoch, daß selbst die umerzogene Zuhörerschaft das Eroberer-Gebaren der Amis nicht goutierte.

      Selbst ich bin schon draufgekommen, daß Herr Dr. Unterberger Kritik an US-Administration plus Wallstreet keineswegs schätzt. Auch ich hatte ehedem eine ähnliche Einstellung, was mir heute leidtut. Seitdem aber syrische Christen dem islamistischen Terror ungehemmt ausgeliefert werden und nur Herr Putin diesen verfolgten Menschen zur Seite steht, ist es mit meiner Sympathie für die USA ein für allemal vorüber.

    • Pumuckl
      28. Oktober 2013 06:09

      Richtig:hinwegintrigrierendurfte Faymann Vorgänger Gusenbauer.

    • no na (kein Partner)
      28. Oktober 2013 19:05

      Aber aber, Herrschaften, ned alle über den Herrn Werner herfallen - so wahr wie unser Herr Bundeskanzler Werner Faymann "Jus studiert hat" (Quelle: seine Website - gut, wurde inzwischen gelöscht, aber so stand's da), also so wahr wie er "Jus studiert hat" ist er ein integrer, tüchtiger, ehrenhafter, charaktervoller, wissensreicher und wahrheitsliebender Spitzenpolitiker.

      Jedes weitere Wort ist zuviel.

  10. Compact (kein Partner)
    27. Oktober 2013 18:58

    NSA-Lauschangriff auf Elsässer

    Das Video oben zeigt die COMPACT-Veranstaltung zum Thema NSA von Mitte August. Zuerst Ken Jebsen zu allgemeineren Aspekten, dann (ab ca. 30 Minuten) ich konkret zu NSA und BRD bzw. der Verschleierungspolitik Merkels.

    http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/10/27/nsa-lauschangriff-auf-elsasser/#more-5943

  11. monofavoriten (kein Partner)
    27. Oktober 2013 17:02

    nichts für ungut, herr unterberger, aber sie enttäuschen mich.
    die wirtschaftsspionage ist der nebenaspekt der abhörerei, mittels der man das spionagenetzwerk und verdeckte geheimdienstliche operationen finanzieren kann. genau so, wie die cia beispielsweise mit drogenimport unmengen schwarzgeld verdient.
    der hauptgrund der überwachung liegt darin begründet - und das verleiht die ultimative macht - kompromittierende details über einflussreiche leute zu sammeln, um sie erpressbar zu machen. jeder, der viel zu verlieren hat, wird zur marionette, wenn man ihn/sie an gewisse geheimnisse erinnert!

  12. Neppomuck (kein Partner)
    27. Oktober 2013 16:03

    11th Commandmend:
    Thou shalt not spy.

    B. O.:
    "Yes we can!"

  13. Tik Tak (kein Partner)
    27. Oktober 2013 14:14

    Mein Gott Unterberger, ned schon wieder ein Anfall von selektivem Gedächtnisschwund.

    Im Jahr 2003, zur Zeit der Gerorge W. Bush I Administration hat ein gewisser Donald Rumsfeld in einem berüchtigten Interview bei Fox festgestellt, daß die USA natürlich auch ihre Verbündeten nach allen Regeln des Gewerbes ausspionieren.
    Von Feinden, so hieß es damals, wisse man sowieso alles, viel wichtiger aber sei es die Geheimnisse der Verbündeten im Detail zu kennen.
    Und natürlich würde man auch das "Alte Europa" ausspionieren.

    Damals war ein gewisser Andreas Unterberger noch Chefredakteur der "Presse".
    Der war sogar ein ehemaliger Außenpolitikjournalist, der mit diversen US Außenpolitikdoktrinen und der US Außenpolitk seit dem Angriffskrieg 1898 gegen die Spanier vertraut sein sollte - das ist schließlich nichts Neues.
    Und schon damals war auch von diesem Chefredakteur kein Wort zu dieser, mehr als unglaublichen, Aussage des US Verteidigungsministers gekommen.
    Da ist es kein Wunder, wenn Unterberger heute " ... Es ist zwar unklar, aber letztlich egal, ob das Abhören erst unter Barack Obama oder schon unter George W. Bush begonnen hat. ..." vor sich hin formuliert.
    Es könnte ja die ach so geliebte Regierung George Bush treffen, die dem Unterberger ja immer schon lieb und teuer war.

    Das Verhalten der USA ist nicht erst seit Obama eine Kriegserklärung gegen den Rest der Welt, natürlich hat das schon lange vorher begonnen.

    Obama ist nur eine Fortführung der kriminellen Machenschaften der Bush Junta mit einem freundlicheren Gesicht, besserem Marketing und einem vorauseilenden Gütesiegel namens "Friedensnobelpreis".
    Sonst aber ist die USA heute einfach nur ein massiv aufgerüsteter paranoider Polizeistaat der sich in wirtschaftlichen Nöten befindet.

    Der UdSSR in ihrem Endstadium nicht ganz unähnlich, jedoch viel aggressiver.
    Und, schließlich gilt für die US Behörden ja US Bundesrecht auch außerhalb der USA, auf der Basis der Nixon Doktrin seelig, nach der die Außenpolitik der USA für Freund und Feind jederzeit unberechenbar zu sein hat und keinerlei auf die gesetzliche Situation im betreffenden Land Rücksicht zu nehmen hätte, sind auch Spionageaktionen gegen angebliche Freunde und Verbündete zu richten.
    Europa, und damit auch Deutschland, sind für die USA nur ein Feind zweiter Klasse gegen den man gerade halt nur einen "kalten Krieg" betreibt - mehr nicht.

    Ich habe vor Ewigkeiten für eine US Firma in der Sowjetunion gearbeitet.
    Damals dauerte die Einreise in das "Reich des Bösen" ((c) Ronald Reagan) so rund 5 Minuten inklusive der Pass- und Visumskontrolle.
    Ziemlich genau die gleiche Prozedur und Dauer, die ich heute bei der Einreise nach Rußland erlebe, auch wenn es heute modernere Computer und freundlichere Einreisebeamte in Moskau gibt.

    Die Einreise in die VR China geht übrigens noch wesentlich rascher und auch das Visum, wie auch die Einreiseformalitäten, werden effizient und von überaus freundlichen Konsular- bzw. Grenzbeamten abgewickelt.

    Die Einreise in die USA dauerte damals, Ende der 1980er Jahre ebenfalls rund 5 Minuten, bei annähernd gleichem Prozedere.
    Heute jedoch dauert die Einreise in die USA, nach einer völlig überzogenen Vorabprüfung für die Visumserteilung, rund 30 Minuten, es werden Fingerabdrücke und Videoaufnahmen angefertigt und die Haltung der Immigration legt eher nahe, das es sich um die Einlieferung eines verurteilten Schwerverbrecher in ein Hochsicherheitsgefängnis handelt, denn um einen simplen Grenzübertritt eines unbescholtenen Bürgers.
    Allein seit 2008 wurden mir insgesamt vier Laptops abgenommen um deren Festplatteninhalte (leer, bis auf das Betriebssystem) zu überprüfen.

    Bei der Einreise kann man also schon ganz gut erkennen, welche Haltung ein Land gegenüber dem Rest der Welt so einnimmt.

    Und da wundert sich der Unterberger, daß die USA bei der Spionage auch gegen befreundete Staaten ertappt wurde?
    Angesichts der Tatsache, daß die Spionageeinrichtungen der USA weder neu noch unbekannt sind (Eine der wenigen Handlungen, die ich dem Schüssel persönlich nachtrage ist, daß er es zugelassen hat, ist, daß der CIA und die NSA in den obersten Stockwerken des IZD in der Wagramer Straße eine große und bis heute aktive Spionageeinrichtung mit Hilfe und Duldung der damaligen österreichischen Bundesregierung einrichten konnten) ist es wohl bestenfalls verwunderlich, daß die jahrelang betriebene Realitätsverweigerung gegenüber den Verbrechen der US Regierungen auf fremden Boden so lange angehalten haben.

    An dieser, auch journalistischen, Blindheit hat auch ein Andreas Unterberger seinen Anteil.
    Entweder wußte er von diesen Einrichtungen, dann hat er Österreich einen Bärendienst erwiesen, oder er wußte es nicht, dann ist er bei Weitem nicht der Topjournalist, der er gerne sein möchte.
    Denn die Spionagezentrale im IZD ist, zumindest in Wien, Hinz und Kunz bekannt.
    Kleine Anregung, klopfen Sie einfach einmal an den Hintereingang in der Kratochwjilestraße an.
    Aber eschrecken Sie nicht, wenn Ihnen, auf österreichischem Boden, ein uniformierter US Marine mit einer automatischen Waffe im Anschlag, übrigens mit scharfer Munition und voll durchgeladen, die Türe aufmacht.
    Ganz ohne dass sich da in Österreich jemand aufregt wird auch hier US Bundesrecht in Österreich durchgesetzt.

    Unterberger, stehen Sie dazu, Sie sind mit Ihrer jahrzehntelangen pro USA Agitation genauso in die Irre gelaufen, wie alle anderen, die jetzt so plötzlich überrascht sind, daß sie von den USA als Feind betrachtet und entsprechend behandelt werden.

    BTW, haben Sie sich schon mal gefragt, warum gerade die BAWAG-PSK für Cerberus interessant war?
    Kleiner Hinweis für Ihre Nachdenkaufwendungen, Cerberus verscherbelt die Zahlungsinformationen der Zahlungen an den österreichischen Staat, abgewickelt über die BAWAG-PSK, an jeden der dafür zahlt - nicht nur an die US Regierung.
    Auch das ist eine eklatante Fehlleistung der Regierung Schüssel zum Schaden Österreichs.
    Und vermutlich ebenfalls nicht so ein Thema für den großen Journalisten Unterberger.

    Falls doch, wird es ja vielleicht noch was mit dem "investigativen Journalisten" Unterberger.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      27. Oktober 2013 15:47

      Man stellt sich bei derartigen Beiträgen schon die Frage, ob der Poster überhaupt einen Sachbetrag bringen möchte oder ob es nur um die bekannte trollige Inkontinenz geht.

      Es könnte sich aber auch nur um einen ergrünten Desserteur aus einem der Döblinger Regimenter handeln.

      Was für ein Quatsch hier abgeladen wird, sieht man rasch, wenn man die Frage stellt, wann denn gegen einen Missstand geschrieben werden soll. Nach Herrn Tik Tak offensichtlich nur einmal bei Kenntniserlangung, auch dann wenn es gerade unopportun sein sollte. Tut man also nicht sofort hat man sich verschwiegen und darf niemehr wieder darüber schreiben. Bei Strafe blöder TickTrickTrack-Postings.

    • Tik Tak (kein Partner)
      27. Oktober 2013 16:21

      Trollwatsch,

      versuchen Sie es ruhig nochmals wenn Sie ausgenüchtert sind.
      Vielleicht hat es dann Inhalt und Sinn.

    • Sophie (kein Partner)
      27. Oktober 2013 17:22

      Tik Tak
      Ganz genau ihrer Meinung! Diese Heuchelei ist unerträglich. Alles nur Nebelgranaten!

    • Trollwatsch (kein Partner)
      28. Oktober 2013 09:16

      Tik Tak = sopherl

      Wenn es dich beruhigt (was ich allerdings nicht glaube) erkläre ich es dir gerne nochmals:

      Wenn du etwas wichtiges zu sagen hast, dann mache es kurz und vermeide Untergriffe. (Das ist im übrigen eine blosse Anweisung zur äußeren Form deiner Postings.)

      Nicht dass ich den Unterberger für der Weisheit letzten Schluss halte, aber Unhöflichkeiten wenden sich letztlich immer gegen den ohne Kinderstube. Dass du offensichtlich (so du es nicht selber bist) ein kongeniales Weiberl gefunden hast, berechtigt dich nicht zu derartigen Kotzereien. Weder auf mich noch auf den Unterberger.

      Das allerletzte aber sind immer die Angriffe gegen eine Person. Warum fühlst du dich denn in deinem durchaus inhaltlichen Posting eigentlich dazu bemüssigt, dem Unterberger eines auf die Rübe zu knallen. Glaubst du, das bereitet ihm schlaflose Nächte? Oder auch nur einer der so tief unter dir stehenden sonstigen Poster ändert wegen deiner Grobheit seine Meinung?

      Nein weit gefeht. Man hält lediglich dich für einen Troll. Und was hat mein Alkoholspiegel, der wider erwarten nicht so hoch ist, wie es die Lektüre deiner Postings eigentlich forderte, mit meiner Frage an dich zu tun, wann denn Unterberger zu einem gewissen Thema so schreiben sollte, dass er es allen recht macht?

      Unterzieh dich einmal diesem Nachdenkaufwand.

    • cmh (kein Partner)
      28. Oktober 2013 09:39

      Zumindest was die BAWAG anbelangt eine kurze Anmerkung.

      Die Finanzämter haben zur Freude vieler EDV-hersteller jetzt eine eigene Bankleitzahl und nicht mehr die der BAWAG/PSK.

      Darf man daraus etwas schließen?

    • Tik Tak (kein Partner)
      28. Oktober 2013 11:30

      Trollwatsch,

      es wird ja schon fast mit Ihnen.
      Tik Tak Sophie.
      Und nein, wir sind nicht per Du, dazu fehlt Ihnen noch eine ganze Menge.

      Und ich behalte mir auch weiterhin vor jeden zu kritisieren, der sich, wie der Unterberger, als ach so toll und gebildet gibt und doch nicht besser ist als die, über die er seine, oftmals völlig unfundierte, Kritik ausschüttet.
      Der Unterberger mag sich vielleicht als toller Journalist sehen, aber davon ist er weit entfernt.
      In etwa so weit wie er vom Zugang zu den Akteuren ist über die er sich hier das Maul zerreisst.
      Oder auch so weit wie seine Kenntnisse zu manchen Dingen von der Realität entfernt sind.
      Der Unterberger hat eine große Zukunft - hinter sich.

      Das ist schade, denn einen echten konservativen Blog, ohne Nazis, als Gegenstück zur bestehenden und schwer verlotterten Medienlandschaft könnte ein Land wie Österreich ganz gut brauchen.
      Spätestens seit dem "Tussi" Artikel gegen eine, ihm offenbar weit überlegene, Politikerin hat er sich als schlecht sozialisiertes Männchen geoutet.
      Das hatte nichts mit bürgerlich, zivilisiert oder gebildet zu tun.
      Das war nur mehr peinlich, so wie viele seiner Mutmaßungen, die er täglich ohne Zugang zu den Akteuren so von sich gibt.
      Das ist bestenfalls Bassenatratschniveau - selbst wenn man die Nachbaur nicht verteidigen will.
      Da könnte er gleich den Rauscher beim Standard oder den Hämmerle bei der Wiener Zeitung ablösen.

      Der Unterberger sollte sich seiner Ansprüche besinnen und wieder ein echter Journalist werden, als Blogger ist bestenfalls unterdurchschnittliche Massenware.

      Aber mit einem gewissen Unterhaltungswert, sogar noch vor seinen Anhängern hier.

    • Trolwatsch (kein Partner)
      28. Oktober 2013 18:45

      Trollig!

      Also was jetzt?

      Zunächst einmal bin ich gerne bereit, Dich wieder zu siezen, erwarte allerdings zuvor eine Entschuldigung für Deinen Alkoholismusvorwurf. Wer sich wie ein Krakeler benimmt, darf sich nicht aufregen, dass er wie ein Krakeler behandelt wird. Bis dahin weiter "Du".

      Im Anschluss daran können wir uns dann darüber unterhalten, wie man den Blog hier verbessern kann, ohne die Poster als Nazis zu beschimpfen und ohne den Blogger verächtlich zu machen. Denn wenn man das eine will, dann geht es nur, wenn auch die Umgangsformen ein gewisses Niveau haben.

    • no na (kein Partner)
      30. Oktober 2013 18:51

      "Spätestens seit dem "Tussi" Artikel gegen eine, ihm offenbar weit überlegene, Politikerin hat er sich als schlecht sozialisiertes Männchen geoutet.
      Das hatte nichts mit bürgerlich, zivilisiert oder gebildet zu tun.
      Das war nur mehr peinlich, so wie viele seiner Mutmaßungen, die er täglich ohne Zugang zu den Akteuren so von sich gibt.
      Das ist bestenfalls Bassenatratschniveau - selbst wenn man die Nachbaur nicht verteidigen will."

      So schreibt eine Figur, die nicht nur stets untergriffig, sondern regelmäßig so richtig gemein postet. Und das unter Dutzenden verschiedenen Nicknames. Man hört direkt, wie er "jetzn gib is dem Untaberga" murmelt, wenn er in die Tastatur hämmert. Es gibt nichts, was ihm an Unterberger paßt - man fragt sich, warum er sich überhaupt hier herumtreibt und seine hirnlosen Postings absetzt. Wobei die Zahl seiner Anschläge pro Posting stets verkehrt proportional zum gedanklichen Gehalt der Postings steht. Geistige Onanie ist das, Herr Multinickname, nichts anderes (speziell dann, wenn er sich unter einem anderen Nick gleich lauthals Recht gibt und sich selbst auf die Schulter klopft). Schlimm. Was aber noch schlimmer ist: es ist völlig irrelevant, sein Geschwafel.

  14. Friedrich Ganzgross (kein Partner)
    27. Oktober 2013 13:11

    YES WE CAN !
    ...die USA sind das freieste land der welt - fuer seine buerger- aber sie fuehren eben krieg:

    krieg gegen wirtschaftliche mitbewerber
    krieg gegen schweizer banken
    krieg gegen TOYOTA und andere autokonzernkonkurrenz von GM&Co.
    krieg gegen libanon, syrien, irak und afghanistan

  15. Dr. Knölge (kein Partner)
    27. Oktober 2013 12:48

    Merkel wurde seit etlichen Jahren abgehört. Ich teile die Ansicht, Merkel sei schlau genug, keine heiklen Sachen am Handy zu besprechen, nicht. Wer Politikern so viel Intelligenz unterstellt, wird in der Regel enttäuscht werden. Die Versuchung ist einfach zu groß, auch sehr richtungsweisende Dinge schnell und zeitsparend am Telefon zu erledigen. Naiv zu glauben, das sei nie passiert. Außerdem wird alles, was die Kanzlerin gesagt hat, von Spezialisten analysiert. Die ziehen Informationen, die für den Laien nicht offensichtlich sind.

    Gestern habe ich im Rundfunk gehört, auch Frankreich und England seien beteiligt gewesen und haben mit den Amerikanern Informationen ausgetauscht. Also werden auch Informationen an die EU weitergereicht worden sein. Man stelle sich einmal vor, Merkel hat Äußerungen gemacht über ihre Grenzziehung bei der Euro- und Griechenlandrettung oder über ihre Schmerzgrenze zur Delegierung von hoheitlichen Aufgaben an die EU. Ich glaube ihr nicht, wenn sie betont, keine wesentlichen Sachen am Telefon besprochen zu haben.

    Es gibt nur eine Lösung, um weiteren Schaden von Deutschland abzuwenden:

    BUNDESKANZLERIN MERKEL, TRETEN SIE ZURÜCK! SOFORT!

  16. cmh (kein Partner)
    27. Oktober 2013 12:43

    Wir sollten alles daransetzen, dass es in Europa etwas zum Abhören gibt!

  17. Peter Brauneis
    27. Oktober 2013 12:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, mir erscheint die Aussage entbehrlich, Herr Chefmaturant Dr. erroris causa sei von der NSA nicht abgehört worden. Sie berichten doch auch nicht, Boris Becker sei nicht belauscht worden.

  18. Torres (kein Partner)
    27. Oktober 2013 12:15

    Obama hat ja noch eine erbärmliche Dummheit draufgelegt, nämlich dass er nicht gewusst habe, dass Merkel abgehört wurde. Also, entweder er weiß nicht, was seine Geheimdienste so machen, oder er ist ein notorischer Lügner - ich weiß nicht, was schlimmer ist, wobei ich erfahrungsgemäß zu letzterem neige. Die EU zeigt da wiederum, dass sie ein heillos zerstrittener Haufen ist, der sich zu keinerlei Gegenmaßnahmen entschließen kann; sogar für die Kündigung des sogenannten SWIFT-Abkommesn (eigentlich eine den USA von der EU offiziell und legal angebotene Spionagemöglichkeit) ist keine Einigkeit zu erzielen. Von der Position Englands gar nicht zu reden: immer ganz auf der Seite der USA und immer gegen die EU. Es wäre hoch an der Zeit, das Vereinigte Königreich aus der EU zu werfen.

    • bécsi megfigyelö
      27. Oktober 2013 13:21

      Erst kürzlich sprachen wir mit Freunden aus Phoenix/AZ. Während die in Europa veröffentlichte Gutmensch-Meinung uns fortwährend mit Agitprop-Fanatismus einzubläuen versucht, wie wunderbar und unübertrefflich etwa ObamaCare angenommen werde (was meistens angelernte Neger von sich geben), hat Obama fortschrittlich 16 Billionen Dollar Schulden angehäuft.

      Niemals war der Schuldenzuwachs größer als in seiner Regierungszeit, noch niemals mußte der Steuerzahler für Weißes Haus und Air Force One von Hussein und Michelle mit mehr als $ 1,4 Mrd. bluten.

      Steuerzahler, denen sowas nicht paßt (tea-Party), werden nun auch in den USA mit der Faschismus-Keule niedergemacht. Gelernt ist gelernt, bei uns funktioniert solches ja bestens. Vor allem ist dann jede sachliche Auseinandersetzung entbehrlich.

      .

    • Torres (kein Partner)
      27. Oktober 2013 16:53

      @ bécsi megfigyelö
      Ich hätte nie gedacht, dass man sich fast noch den Geoge W. zurückwünschen könnte.

  19. Hegelianer (kein Partner)
    27. Oktober 2013 11:58

    Es täte Deutschland gut, sich geistig von den USA zu lösen und wieder offensiv zu den eigenen Traditionen (philosophisch, musikalisch etc.) zu stehen. Wennzwar Merkel mit Spionage jederzeit rechnen mußte und kaum ernsthaft konsterniert sein dürfte, so reicht es, daß Millionen Deutschen die Augen geöffnet werden. Zugleich sollte auch die (Selbst-)Einlullung mit "Europa" ein Ende finden. Die EU wird nie ein Gegengewicht zu den USA sein - höchstens eine zweite USA werden.

  20. Carolus (kein Partner)
    27. Oktober 2013 11:16

    „ Die USA sind auf diesem Globus noch immer eine viel sympathischere Erscheinung als Russland...“
    Unterberger geruht zu scherzen.
    Obama einerseits, der bloß mit seiner Militärschlagsdrohung halb Syrien zur Flucht zwingt, und Putin andererseits, der den Christen dort Hilfestellung gibt: Meine Sympathien gelten hier wohl der russischen Seite.
    http://katholisches.info/2013/10/24/uebernimmt-russland-schutzmachtrolle-fuer-christen-im-nahen-osten-frankreichs-rolle-broeckelt-christen-sind-verzweifelt/ :

    Die Verteidigung der Christen des Nahen Ostens ist zu einem strategischen Element in Rußlands Außenpolitik geworden. Staatspräsident Putin befindet sich dabei in völligem Einklang mit dem Moskauer Patriarchat. Ausgangspunkt ist die Fehleinschätzung des Westens zum „Arabischen Frühling“, das Bröckeln der traditionellen Schutzmachtfunktion Frankreichs und die zur Gewißheit gewordene Befürchtung der Christen im Nahen Osten, vom Westen im Stich gelassen zu werden. So blicken nicht nur Syriens Christen neuerdings verstärkt Richtung Moskau und hoffen, dort eine neue Schutzmacht zu finden. ...

  21. LeoXI (kein Partner)
    27. Oktober 2013 10:52

    Doch immer schon Freunde Deutschlands und Verbündete!

    Ernst von Salomons "Der Fragebogen" eröffnet interessante Aspekte zur Re-Education und Menschenfreundlichkeit der Amerikaner. Ein treffliches Bild der von Weizsäcker beschworenen Befreiung, wie sie sich tatsächlich abgespielt hat (vom Osten einmal ganz abgesehen). Das meinte Frau Merkel offenbar auch, als sie treuherzig davon sprach, dass nach dem Krieg "uns geholfen" wurde ...

    Zum Thema Helfen und Befreiung sehr erhellend auch:
    „Unternehmen Patentraub 1945“ von Georg Friedrich

  22. Tempi (kein Partner)
    27. Oktober 2013 10:26

    100 Jahre Federal Reserve Act
    Michael Morris
    1913 wurde in einer beispiellosen Nacht- und Nebelaktion der Federal Reserve Act erlassen, ein Gesetz, das die Macht über den US-Dollar (der eigentlich dem US-amerikanischen Volk gehören sollte) in die Hände der mächtigsten Privatbankiers der Welt legte. Dadurch kam es zur Gründung einer privaten Zentralbank in den USA, der Federal Reserve Bank, kurz »Fed« genannt. Dadurch wurde das Geld dem Staat entzogen und in private Hände gelegt. Wenn also die USA mehr Geld brauchen – und sie brauchen sehr, sehr viel Geld! ? dann müssen sie, dank des Federal Reserve Act, die Fed um dieses Geld bitten und es dann in Form eines Kredits samt Zinsen von ihr leihen!
    Es gibt also überhaupt keine US-amerikanische Währung, sondern nur eine Fed-Währung, die nicht nur alle US-Amerikaner verwenden müssen, sondern seit dem Abkommen von Bretton Woods auch der Rest der Welt. Der Federal Reserve Act war und ist eine der größten Gaunereien der Menschheitsgeschichte, und er wird am 23. Dezember 2013 100 Jahre alt! Wenn das kein Grund zum Feiern ist?
    mehr ...
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-morris/1-jahre-federal-reserve-act.html
    mehr …

  23. Genial (kein Partner)
    • cmh (kein Partner)
      27. Oktober 2013 12:31

      Schopenhauer beklagt sich schon darüber, dass die Frauen durch das Lesen zuvieler Liebesromane ein völlig falsches Bild von der Realität bekämen.

      Le Bon legt bereits 1895 das dar, was in diesem Video behauptet wird.

    • Genial (kein Partner)
      27. Oktober 2013 12:37

      cmh
      Meinen sie das Buch von Gustav Le Bon "Psychologie der Massen"?
      http://www.textlog.de/le-bon-psychologie.html

    • cmh (kein Partner)
      28. Oktober 2013 09:18

      Ja.

      Das Buch liest sich stellenweise wie eine Analyse unserer derzeitigen Zustände.

    • Pumuckl
      28. Oktober 2013 23:04

      @ Genial (k.P.) 12:37 @ cmh (k.P.)

      ° Auf Le Bon's 1895 erschienene " Psychologie der Massen " wird schon von S. Freud in seiner 1921 erschienenen " Massenpsychologie und Ich-Analyse " eingegangen.

      ° Von Edward Bernays - einem Neffen von Freud erschien 1928 ebenfalls ein Standardwerk der Massenbeeinflussung.
      Erst seit 2007 gibt es eine, in der Aussage eher " entschärfte " deutsche Ausgabe.

      Alle drei Werke sind sicher hilfreich, wenn wir versuchen wollen, aus der Informationsflut wenigstens schemenhaft die Wahrheit zu erkennen.

  24. Der Realist (kein Partner)
    27. Oktober 2013 06:45

    unkritisch sämtliche Methoden der USA gegen den Rest der Welt zu unterstützen, ist entweder Blauäugigkeit, oder es steckt die Angst dahinter des dumpfen Antiamerikanismus geziehen zu werden. So moralisch integer, wie von vielen Europäern dargestellt, waren die US-Bürger wohl noch nie. Der Durchschnittsami ist relativ einfach gestrickt, geistige Leuchtbilder entstammen ja zumeist Wanderwilligen aus Europa gegen Mitte des vorigen Jahrhunderts.
    Einige Staaten, darunter auch einer der für sich das Recht in Anspruch nimmt die Moral gepachtet zu haben, genießen bei de Gutmenschen offensichtlich Narrenfreiheit.
    Die Methoden der USA und einiger ihrer Verbündeten waren ja auch bis jetzt nicht ganz unbekannt, der große Entrüstungssturm in Europa ist daher nur scheinheilig.
    Das Faymandl wird vielleicht enttäuscht sein nicht abgehört worden zu sein, diese Tatsache unterstreicht ja seine Bedeutungslosigkeit.

  25. Aron Sperber (kein Partner)
    27. Oktober 2013 02:04

    bis jetzt haben wir lediglich eine Snowden/Guardian/Spiegel-Kampagne, bei der alle möglichen Behauptungen aufgestellt werden:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/10/24/unser-obama/

    der Spiegel treibt mit jener Kampagne die deutsche Regierung vor sich her, die “wenn es stimmen sollte” ganz furchtbar empört sein muss

    dass Merkels Handy tatsächlich abgehört wurde, steht keineswegs fest.

    es ist bemerkenswert, wie es Spiegel & Co. gelingt alle nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen

  26. Brigitte Imb
    26. Oktober 2013 21:01

    OT

    Die tschechische Wahl ist für die Sozialisten nicht besonders gut gelaufen. Anstatt der erhofften 30% fuhren sie mit einem Minus v. 1,6% zur vorhergehenden Wahl insgesamt 20,45% ein. Das entspricht 50 von 200 Sitzen.

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/Tschechien-Wahl-Sozialdemokraten-siegen;art391,1224725

    • Undine
      26. Oktober 2013 21:39

      @Brigitte Imb

      "Auf Platz zwei landete die Bewegung ANO 2011 des Milliardärs Andrej Babis mit 18,65 Prozent und 47 Mandaten im Unterhaus und auf Platz drei die Kommunisten (KSCM) mit 14,91 Prozent und 33 Sitzen."

      Sehr erfreulich das magere Abschneiden der siegessicheren Sozialisten. Erfreulich auch das überraschend gute Ergebnis des "Milliardärs", der im Gegensatz zu unserem "Milliardär" auch eine gediegene (Aus)-Bildung hat (@brechstange möge mir verzeihen!).
      Erschreckend hingegen das Abschneiden der Kommunisten---man hält es kaum für möglich in einem Land, das bis vor 24 Jahren unter der kommunistischen Gewaltherrschaft gelitten hat. Man scheint schnell vergessen zu haben.....

    • aw70
      26. Oktober 2013 23:00

      @Undine: wenn Sie das Ergebnis der Kommunisten erstaunt...

      Versuchen Sie sich mal vorzustellen, wie viele Stimmen die NSDAP in Österreich bekommen hätte, wenn sie so um 1970 in "geläuterter" Form antreten hätte dürfen. Ich wäre mir nicht zu sicher, ob die nicht auch ins Parlament gekommen wären.

      Und nein, ich gehöre nicht zur Fraktion der "Österreicher sind sowieso alles Nazis"-Rufer. Aber damals waren eben noch genug echte Mitläufer und Mitglieder der ursprünglichen NSDAP vorhanden und am Leben. Und genug Leute hatten noch Illusionen über die "gute alte Zeit". Genug Leuten war auch schon klar, was für ein Teufelszeug das 3. Reich war - aber wir reden hier ja nicht von einem Wahlsieg, sondern von einem Einzug ins Parlament als kleine Partei.

      Das ist in Tschechien nicht so unähnlich. Die nach wie vor reichlich vorhandenen Verlierer der Wende trauern der Zeit davor genauso nach, wie um 1970 irgendwelche alternden Sturmbannführer und mittleren Parteibonzen der Zeit vor 45. Ist aber ein Problem, das sich da wie dort biologisch erledigt. Bei den unter 60jährigen wählt praktisch niemand die KS?M. Also wirklich niemand. Die Jungen sind mit massivster Mehrheit konservativ.

  27. Cotopaxi
    26. Oktober 2013 17:53

    o.T.

    Die "Qualitätszeitung" Presse kann wirklich stolz auf sich sein, dass sie das Meuchelfoto vom österreichischen Gardesoldaten, der einen Schwächeanfall erlitten hat, gerade am Nationalfeiertag bringt:

    http://diepresse.com/

  28. Undine
    26. Oktober 2013 17:44

    So viel ich weiß, entstanden Diktaturen immer dann, wenn die Not der Bevölkerung am größten war und diese außer dem Leben (fast) nichts mehr zu verlieren hatte.

    Diesmal ist alles völlig anders: Die EU-DIKTATUR entwickelte sich aus dem größten WOHLSTAND der meisten Völker heraus.

    Zunächst fiel die schleichende Verarmung nicht auf; Hungerleider-Länder wurden unbesehen aufgenommen, die sich von dieser Aufnahme selbstverständlich reiche Geschenke erwarteten. Auch jetzt, wo es schon ziemlich brenzlig ist, haben die meisten Menschen in der EU noch immer genug zu essen und werden zudem immer fetter. Solange der Kühlschrank daheim voll ist und sich die Regale in den Supermärkten biegen, denken die Leute offensichtlich nicht weiter als die Nase lang ist.

    Auch die EU-GESINNUNGSDIKTATUR namens Political Correctness wird erst so nach und nach verstärkt und bindet uns allmählich einen festen Maulkorb um; die Schlinge wird immer enger gezogen.

    @Brigitte Imb hat den Hinweis zu einem sehr beklemmenden Kommentar in der "Preußischen Allgemeinen Zeitung" gegeben. Beim Lesen stellen sich einem alle Haare auf. TOLERANZ wird gesetzlich gefordert! Wenn ich "Kopftuchmädchen" sage, werde ich Schwierigkeiten bekommen! So ist auch zu lesen:

    " Derweil lässt der „fortschrittliche“ türkische Ministerpräsident Erdogan seine Gegner vom Gezi-Park in den Knast werfen und droht, dass es Freiheit für die Christen in seinem Land erst geben könne, wenn die Athener ihren Widerstand gegen eine Moschee in ihrer Stadt aufgäben: Religionsfreiheit nicht als Grundrecht, sondern als Verhandlungsmasse. Das soll es dann wohl auch bald in der EU geben."

    Sind die Menschen so einfach gestrickt, daß sie noch immer nicht durchschauen, was sich da ÜBER UNS ZUSAMMENBRAUT??? Widerstand sieht anders aus!
    Schöne neue Welt!

    • Josef Maierhofer
      26. Oktober 2013 18:18

      @ Undine

      Aber der Wohlstand war nie ein echter, er war immer auf Kredit.

    • Undine
      26. Oktober 2013 21:41

      @Josef Maierhofer

      Es stimmt natürlich, was Sie sagen! Unter Kreisky hat der Wohlstand auf Pump begonnen und kein Ende gefunden.

    • terbuan
      26. Oktober 2013 21:58

      @Josef Maierhofer
      das ..."er war immer auf Kredit" kann ich so nicht gelten lassen.
      Ich hätte mir nie eine Eigentumswohnung für meine Familie mit kleinen Kindern leisten können ohne Inanspruchnahme eines Bausparkredits.
      Und so mancher Jungunternehmer wäre heute nicht so erfolgreich, hätte ihm damals eine Bank nicht einen Kredit bei der Gründung seiner Firma gegeben.
      Das Kreditwesen in seiner ursprünglichen Form hat funktioniert, die Zocker haben es heute ruiniert!

    • Josef Maierhofer
      26. Oktober 2013 22:26

      @ terbuan

      Ja, Sie haben natürlich recht, dass alles leichter wurde. ich würde sagen auch lockerer. Denn wie viele haben denn damals die 'Ausnützerei' entdeckt und Schulden auf Teufel komm heraus gemacht und als Unternehmer öffentliche Konkurse und als Privater Privatkonkurse gemacht ?

      Es wurde das Geld entwertet und Inflation getrieben, es verfiel die Zahlungsmoral, es verkam die Verantwortung, wenn man genauer hinschaut, war die ganze Kreditsache nur was für die Ordentlichen, aber nie für die Betrüger und Schmarotzer. Bei dem geförderten Bauspardarlehen war es doch anfangs so, dass man 1/3 angespart haben musste und den Rest langfristig bekam.

      Meine Tochter hat als Student in den Ferien einmal bei einer Hypothekenbank in England gearbeitet. Sie hat gesagt, sie kaufen sich ein Haus auf Kredit, können die Reparaturraten für die Reparaturkredite dann nicht zahlen und alles gehört dann der Bank. Die Leute stehen dann für viel Geld, das sie investiert haben, auf der Straße.

      Das also war der große 'Aufschwung', es wurde und wird heute auch, mehrheitlich nicht mehr bezahlt und dann kommt die 'Bankenrettung' ....

      Auch ich selbst habe 2 Kredite für eine Eigentumswohnung genommen, aber privat bei einer Bank, die mir das Vertrauen geschenkt hat, und in 10 Jahren war alles bezahlt. Mein Businessplan wurde nicht durch Krankheit oder Unfall durchkreuzt, was ja dann immer ein Risiko ist, wenn man Schulden hat.

      Ich kann heutzutage enorm viel Kreditmissbrauch beobachten und Betrugsdelikte am Finanzsektor.

      Die Politik macht es heutzutage vor, wie man es nicht macht.

      Ich möchte damit nur einwenden, dass es mit Kredit leichter war, aber durch den Kreditmissbrauch schwerer wurde, also auch dies in Summe nur ein künstlicher Wohlstand auf Kredit. Auch genauso wie unser Staatshaushalt.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      27. Oktober 2013 13:12

      Ich möchte mich endlich einmal revanchieren:

      *****************************

      Und ja, die Menschen sind in ihrer großen Mehrheit so einfach gestrickt.
      Andere wollen ihr Leben nicht mit negativen Sichtweisen belasten.
      Ein sehr guter Freund sagte immer, ich habe ja recht, aber er wolle lieber sein Leben genießen statt sich mit Problemen zu beschäftigen. Und das hat er getan.
      Er starb mit 59. Irgendwo kann ich ihn auch verstehen.

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      29. Oktober 2013 14:07

      Josef Maierhofer
      26. Oktober 2013 22:26

      Sie hat gesagt, sie kaufen sich ein Haus auf Kredit, können die Reparaturraten für die Reparaturkredite dann nicht zahlen und alles gehört dann der Bank. Die Leute stehen dann für viel Geld, das sie investiert haben, auf der Straße.

      Ihre Tochter hat sich geirrt.
      Natürlich haben die Leute das Haus mit Kreditgeld gekauft, das Sie dann ja nicht zurückgezahlt haben.
      Sie haben dann sowieso nichts investiert, also nichts verloren!

  29. Brigitte Imb
    26. Oktober 2013 16:54

    OT

    Festhalten, die EU will mit Totaslitarismus Toleranz "fördern". Mit speziellen Toleranztrainern und bei Verfehlungen - und sei es nur die Ausdrucksweise 'Kopftuchmädchen" - soll das natürlich unter Strafe gestellt werden.

    Ja spinnen die ALLE in ihrem Elfenbeinturm?? Unglaublich!

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/die-feinde-europas.html

    Und dazu noch die Luxus Privilegien der EU - Politiker

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/26/luxus-leben-bis-zum-untergang-die-sagenhaften-privilegien-der-eu-politiker/

  30. Peter R Dietl
    26. Oktober 2013 16:34

    Die demütige Ergebenheit von Merkel gegenüber den US-Besatzern ist ihr doch bereits als IM Erika andressiert worden. Damals als Botmäßigkeit gegen die SU-Besatzer. Weder umsonst noch vergebens war die Dame in der Freien Deutschen Jugend der DDR Agitprop-Kommissarin.

    Daß sich auch hierfür mißbrauchte Hiwis nicht schämen, ist angesichts eines angenehmen Politbonzen-Gehaltes nicht unverständlich: CSU-Innenminister Friedrich mußte sich in den USA beim NSA-Befehlsempfang vorführen lassen und der offensichtlich nicht gerade scharfsichtige CDU-Kanzleramtschef Pofalla erklärt gleich ex cathedra die NSA-Affaire für beendet.

    Sicher spricht es nicht für die Klugheit der D-Wähler, angesichts solcher Verhöhnung Deutschlands Frau "Mutti" mehr als 40% der Stimmen zuzuschanzen. Noch weniger aber sind "Die Presse"-Schreiber befähigt, wenn sie (wie gestern) KP- und FDJ-Genossin Merkel zum "Stasi-Opfer" umlügen.

    Deren Stasi-Akte - man glaubt es gern - einfach verschwunden sind. Hat sich unser BK-Darsteller da ein Beispiel in Sachen Maturazeugnis genommen?

    .

  31. Wafthrudnir
    26. Oktober 2013 16:27

    "Befreundet" können nur einzelne Menschen sein, nicht aber ganze Staaten, auch wenn man den Begriff auch verwendet, wenn zwei Staaten keine ernsten Konflikte haben, sondern auf vielen Bereichen kooperieren. Trotzdem tut man gut daran, in diesen gewiß wünschenswerten Zustand nicht die Gefühle und das Vertrauen einer zwischenmenschlichen Beziehung zu legen.
    Deutschland ist wissenschaftlich, technisch und wirtschaftlich eine der führenden Mächte der Welt. An Merkels Stelle würde ich keine beleidigt-peinlichen Telephonate führen, sondern sondern strengstes Stillschweigen bewahren, damit wenigstens nicht alle Welt erfährt, daß die deutsche Spionageabwehr nicht einmal im Stande war, eine sichere Kommunikation der eigenen Regierungschefin zu gewährleisten.

  32. machmuss verschiebnix
    26. Oktober 2013 16:12

    Äh - welche Verdienste ?
    » Gewiss waren ihre Verdienste für das Überleben der Freiheit in Westeuropa (auch in Österreich!) gewaltig. «

    Schon damals hat die international tätige angloamerikanische Hochfinanz mehr am
    europaweiten Desaster verdient als vorher "investiert" . JA - da gab es
    Investoren, die Hitler's Re-Industrialisierung gesponsert hatten, das hätte
    der ehem. Blindengassler nicht von Omas Sparbuch bezahlen können ! ! !

    Da gab es auch ein massives Interesse seitens USA, GB das marode Deutschland
    der 30er Jahre als Puffer gegen Stalins Rußland aufzubauen - auch wenn die
    heutige gutmenschliche Linke derlei noch immer nicht nachvollziehen kann,
    die damalige US-Administration war jedefalls schlau genug dafür. Drum hatten
    die auch mit dem Kriegs-Eintritt zugewartet, bis sich Deutschland ausgeblutet
    hatte, erst dann kamen diese "Freunde" und retteten Europa. LÄCHERLICH ! ! !

    Von jeher unbestreitbar:
    » Daher liegt ein Teil der Schuld an der praktizierten Präpotenz der USA zweifellos auch auf unserer europäischen Seite. «

    Schon lange vor der sog. Aufklärung waren die europäischen Kaiser-Häuser regelmäßig
    den gewieften Intrigen der Briten auf den Leim gegangen. Das traurige daran ist
    aber, daß sie dies nicht aus Dummheit taten, sondern weil sie gewisse "taktische
    Spielarten" aufgrund ihres eigenen moralischen Kodex einfach nicht für möglich
    hielten.

    Na und heute ? Sind die Islamisten aufgrund des gutmenschlichen Kodex Leute, deren
    "Religion" man achten muß, oder sind sie potenzielle Massenmörder ?
    Na also - dasselbe Spielchen, wie eh und je - nur die Anglosachsen "riechen
    den Braten", während Rest-Europa ihre eigenen Mörder verhätschelt . Und so läuft
    es nicht nur bei diesem leidigen Thema, sondern allüberall.

    Wobei ich bitte nicht mißverstanden werden möchte - ich halte De-Eskalation
    noch allemal für klüger, als "Bombardieren zur Prophylaxe" - das ist ein
    unbestreitbarer Pluspunkt für Merkel's Deutschland, eine Denkvariante die
    bei den angloamerikanische Kriegs-Treibern unbekannt ist (was denen aber eines
    Tages das Genick brechen wird ).

    .

    • machmuss verschiebnix
      26. Oktober 2013 17:16

      Noch ein Thema, bei dem Europa ganz und gar hinterher hinkt : IT-Industrie

      Bis dato sind ALLE Hardware Hersteller entweder überhaupt im Silicon-Valley angesiedelt,
      oder auf Lizenzen von dort angewiesen.
      Bei den Software-Herstellern gibt es mit SAP nur eine einzige (ernst zu nehmende) Ausnahme.

      Obwohl heute schon viele Geräte ( wireless Router, Drucker, Firewalls, uvam ) von
      einem Linux-Kern betrieben werden, gibt es immer noch Drucker-Hersteller, die keine
      Linux-Treiber anbieten, weil sie fürchten, derob von Microsoft "geschnitten" zu werden (!)

      Gerade am Beispiel von Microsoft sieht man klar die "pragmatische" Vorgangsweise :
      wenn eine Firma etwas auf den Markt bringt, was ihr einen Vorteil verschafft, dann kauf
      sie auf - aber vorher noch kräftig behindern, damit sie billiger zu haben ist.
      Wenn aber Microsoft selber was durchbringen will, was schon woanders lizenziert ist,
      wie damals der "directory-tree" auf UNIX (mit / getrennte Elemente ) , dann verwendet
      Microsoft einen directory-tree mit "" getrennten Elementen, nennt dies ganz
      frech "Eigenentwicklung" und kommt vor dem Patent-Gericht auch noch damit durch ! ! !

      Wäre Microsoft eine europäische, asiatische ... außerirdische .. Firma gewesen, dann
      wäre sie auf sowas hinauf unter Garantie zerschlagen worden

      So ergig es erst jüngst der allteingesessenen schweizer Privat-Bank Wegelin - der
      Eigentümer berief sich auf Schweizer Recht, das war sein Ende. Da gab es NICHTS
      was er getan hätte, was nicht die auch ALLE angloamerikanischen Bankan auf
      Guernsey und Bahamas in viel größerem Stil machen .

      NO FRIENDS over there - DEFINITELY NOT

      .

    • machmuss verschiebnix
      26. Oktober 2013 17:19

      sorry - beim obigen ging ein "Backslash" verloren

  33. Undine
    26. Oktober 2013 13:51

    2009 besuchte ich anläßlich der Feier "20 Jahre Mauerfall" das Berliner STASI-Museum. In einigen Räumen der einstigen Stätte des Schreckens und Grauens konnte man sämtliche Geräte und Vorrichtungen zum Ausspionieren der Menschen der DDR, der eigenen Landsleute und deren Gäste (auch aus dem Ausland) also, "bewundern".

    Diese nehmen sich im Vergleich zu den heutigen Methoden der Bespitzelung geradezu kindisch aus, so etwa mit Kamera und Tonband präparierte Nistkästen an Bäumen in Parks oder die versteckte Kamera am Benzinkanister, bzw. an der Gießkanne des Park- oder Friedhofgärtners, der "unauffällig" immer um die Parkbesucher herumwuselte, ebenso die in der Krawatte des Spitzels verstaute winzige Kamera samt Tonband usw.

    Ganz Europa---und zwar jede einzelne Person, ob "wichtig" oder nicht--- ist, wie man jetzt mit Sicherheit weiß, ein bespitzelter Kontinent, und die Fäden laufen in den USA (und automatisch in Israel!) zusammen.

  34. schreyvogel
    26. Oktober 2013 13:37

    Spioniert wurde zu allen Zeiten. Den ganz großen Unterschied macht der Computer.

    Früher wurden die Informationen auf Papier festgehalten, und waren dann unter vielen Millionen von Papierseiten versteckt. Es war schwer, das alles zu durchforsten und zu verwerten.

    Heute wird alles in Datenbanken gespeichert und mit anderen Datenbanken (auch in anderen Ländern) vernetzt (Meldedaten, Bankkonten, Steuerdaten, Kreditkartendaten, Versicherungsdaten, Verbindungsdaten, Internet-Aktivitäten, Fluglisten, Strafregister, FPÖ-Sympathisanten, DÖW-Datenbank etc. etc.). Google-artige Suchprogramme durchforsten diese Daten permanent auf Auffallendes oder Verdächtiges (oder Interessantes zwecks leaking an Zeitungen). Wenn die Polizei wissen will, ob jemand ein Verhältnis hat und mit wem, oder wo er seine Freitagsgebete verrichtet hat und mit wem - der Computer sagt es ihr in einer einfachen Suchabfrage.

    Wir sind alle gläsern geworden, auch unsere Spitzenpolitiker. Die Merkel sollte froh sein, dass ihre Telefonate wenigstens nicht auf Youtube gestellt wurden.

    • Undine
      26. Oktober 2013 13:59

      @schreyvogel

      *******!
      Ihrer Liste können Sie noch die IKG und ZARA hinzufügen. Das "Tagebuch" wird ja auch von diesen Denunzianten-Organisationen genau unter die Lupe genommen. Manchmal gibt es offene Drohgebärden aus dieser Richtung.

  35. Rosi
    26. Oktober 2013 13:14

    Die Aufregung verstehe ich nicht, das war doch klar, daß die USA andere aus wirtschaftlichen Gründen bespitzeln, und daß ein beinharter wirtschaftlicher Kampf um letztendlich auch der Vormachtstellung der Währungen US$ und Euro besteht.
    Die Europäer, die nur Gurken und Glühbirnen regulieren und Schuldenmacher subventionieren, statt in erster Linie alle Einigungsschwierigkeiten der EU beheben und ziehen sich mit ihrem kindischen PC Verhalten letztendlich selbst aus dem Verkehr.
    Das ist eben die unterschiedliche Denkweise, daß ein Amerikaner sehr wohl gut Freund mit jemandem sein kann, aber in der Sache unterschiedlicher Ansicht. In Österreich, und anscheinend erstaunlicherweise auch Europa, vermischt man die Sache mit der Emotion.
    Jedes (intelligente) Lebewesen wird in erster Linie die wirtschaftlichen Überlebenschancen der eigenen Person und der Seinen sicherstellen, alles andere wäre wenig zielführend und in gewisser Weise verlogen, und führt eben zu dem Schmarozertum, das in Europa vorherrscht, und dazu führt, daß wir Selbige in großer Zahl aufnehmen, siehe Lampedusa.
    Aber das PPS gefällt mir gut, da kann man nur zustimmen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  36. Brigitte Imb
    26. Oktober 2013 12:41

    Was soll die ganze Aufregung, es haben doch fast alle Staaten mit der NSA kooperiert um eine gläserne Welt zu erlangen. Mir scheint, diese Nebelgranate wurde gezündet um von anderem abzulenken.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/nsa-skandal-washington-affaere-darf-zusammenarbeit-nicht-behindern-12635045.html

  37. terbuan
    26. Oktober 2013 12:07

    Nicht ganz O.T. Facebook, die US-Geheimdienste und die Wallstreet

    http://ef-magazin.de/2013/10/25/4606-facebook-ein-neues-vergoldetes-zeitalter

    ......."Mark Twain sprach einmal über die Zeit nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg von einem „gilded age“, von einem „vergoldeten Zeitalter“. In dieser Zeit führten US-Administrationen rigide wirtschaftspolitische Diktate ein. Die Verflechtung von Unternehmen und Staat verstärkte sich zunehmend. Die großen Tycoons, die sogenannten Barone der Eisenbahn, des Öls und der Kohle wurden in dieser Zeit reich und mächtig.

    Wie Facebook und andere große Aktiengesellschaften heutzutage profitierten auch sie damals vom Sumpf aus Politik und Wirtschaft. Von der freien Marktwirtschaft haben sich die Bürger der USA und in demütiger Nachfolge die Menschen aller westlichen Demokratien heute genauso entfernt wie die Bürger des „gilded age“ vor 150 Jahren. Politiker, Zentralbanker und Wirtschaftsbosse halten die Zügel fest in der Hand. Der große Rest darf sich währenddessen im weltweiten Überwachungsnetz vergnügen."

  38. Undine
  39. dssm
    26. Oktober 2013 11:02

    Ein ganz entschiedener Widerspruch!
    Die USA sind die Zerstörer des demokratischen und rechtsstaatlichen Europas gewesen und nicht die Retter. Die infame Politik der USA rund um den WK I, welche auch vor dem betrügen und belügen der eignen Bevölkerung nicht zurückschreckte, nur um eine wild gewordene Wall-Street mit Geld zu füttern, hat all die unschönen Ereignisse erst ermöglicht. Wie viel Leid hatten die Minderheiten seither zu erdulden? Wie viele Vertreibungen gab es? Wie viele Juden wurden von geisteskranken Fanatikern ermordet? Wie viele Menschen starben in den folgenden Kriegen?

    Da es bei uns im Strafrecht die Regel gibt, daß der Anstifter zur Tat schwerer als der Täter zu bestrafen ist, so sind die in der Zeit zwischen 18 und 53 tätigen Bösewichte an den Pranger zu stellen, aber die Anstifter sollten nicht vergessen werden und schon gar nicht verharmlost!

  40. Josef Maierhofer
    26. Oktober 2013 11:01

    'Freundschaft', der unehrlichste Gruß auf dieser Welt.

    Ich kenne Menschen, die sagen 'Friede sei mit Dir' oder bloß 'Friede', was auch in ähnlicher Weise missbraucht wird, auf Wienerisch 'Ba, Ba und fall nicht !'.

    Ich weiß schon sehr lange, dass die USA alles absaugen, was sie nur können und die Schalen der aufgekauften Firmen dann wegwerfen.

    Also der schlimmere Abhörskandal passiert bei den Firmen, denn die Datenhacker und Netzhacker, etc. werden bei dortigen Firmen angestellt.

    Natürlich ist der Weltpolizist nicht gratis, aber fair und transparent sind auch für den Weltpolizisten hohle Phrasen, wie auch das Wort 'Friede' und das Wort 'Freundschaft'.

    Wenn wir heute Nationalfeiertag begehen, dann können wir nur noch tieftraurig den 1960-er Jahren nachtrauern, wo wir noch wir selbst sein durften. Wir haben die Selbständigkeit vergeben und verludert im Schuldensumpf, Schulden, die wir für Unnötiges gemacht haben, Schulden, die diese Gesellschaft nachhaltig zerstört haben und die vorgelebte Gier lässt heute bereits alle Hemmungen fallen, irgendwas von Anstand kommt im modernen 'Mainstream'-Vokabular nicht mehr vor.

    Wenn die Schale rau ist und der Kern ein Herz hat, dann ist das wohl noch einiges ehrlicher und besser als es heute ist, nämlich eine elegante und falsche Schale um einen faulen Kern.

    Die Gesinnung ist es, das Umdenken, das sich Erinnern an Tugenden, etc., was von der gierigen 'Kahlfraßtruppe', die wir bei uns dummer weise wiederbekommen haben, obwohl die meisten das nicht wollten, ganz sicher nicht eingeleitet wird. Die lügen genauso, wie es die Amis tun, kontrollieren die Lüge per Medien und bedienen sich. Was sollen uns denn die sagen ?

    Etwa der glorreiche Herr Faymann oder der gebückte Herr Spindelegger, etwa die hehre Frau Glawischnig und die sonstigen Ausgegrenzten und Verlierer, was können die schon sagen ? Der einzige, der noch etwas von Österreich zuerst auf der Fahne hat, und das auch ehrlich tut, das ist wohl Strache mit seiner FPÖ, die inzwischen von vielen entdeckt wurde, leider noch von zu wenigen, nämlich als Ausweg und als Einleitung zum Umdenken, das Österreich so dringend nötig hätte.

    Neben unserer Politik ruinieren eben die amerikanischen Geheimdienste alles, was sie für sich herausholen können, während die Unsrigen gegen Österreich arbeiten und das Volk verkaufen und verraten.

  41. exp(i*pi)+1=0
    26. Oktober 2013 10:10

    Mindestens zwei EU-Staaten –Deutschland und Frankreich - hätten mit Sicherheit das Potential europäische Elektronik-Produkte zu entwickeln, für die offenkundig Bedarf besteht, nämlich
    - Abhörsichere Mobiltelephone und
    - Vorschaltgeräte für Computer, die den gesendeten Datenstrom verschlüsseln bzw. den empfangenen entschlüsseln.
    Damit könnte der jeweilige Anwender entscheiden, mit wem er in Klartext bzw. mit wem er verschlüsselt kommuniziert. Leider ist die europäische Industrie soweit saturiert – d.h. verbürokratisiert oder durch kurzsichtige ökonomische Bedenken (Kosten sofort, Gewinnchancen erst später) -, daß man sich mit Lobbying für Glühbirnenersatz zufrieden gibt. In Finnland hätte Nokia früher das Potential dazu gehabt, Siemens in DE oder Thomson CSF in F hätte es auch, doch führt das Denken nur bis zum nächsten Geschäftsjahresabschluß dazu, daß solche erst langfristig gewinnbringende Entwicklungen erst gar nicht angegangen werden. Viel einfacher ist es Fertigungen nach Fernost zu verlegen und qualifizierte Mitarbeiter freizustellen. Appartschiks führen eben die EU, in den USA gibt es eben noch ein Gefühl – und auch Geld - für nationalen Nutzen. Immerhin kostet die NSA (mit ihren Abhörmöglichkeiten) den USA auch viel Geld, das man vergleichsweise in Europa niemals ausgegeben hätte.

    • dssm
      26. Oktober 2013 11:12

      @exp(i*pi)+1=0
      Ausgerechnet die staatsnahen grossen Betriebe? Muss denn selbst in diesem Blog die blinde Staatsgläubigkeit vorherrschen?
      Alles was Sie erwähnen gibt es längst!
      Eine ganze Reihe von Android-Mobiltelefonen und -tablets können auch mit Linux betrieben werden (Android ist nur ein abgespecktes und wohl mit Überwachungsfeatures aufgestocktes Linux). Einfach im Internet suchen, so ein Teil kaufen und das Linux vielleicht noch selber kompilieren und Sie haben alles was das Herz begehrt – nur keine bunten Apps und genau desshalb tut dies kaum jemand. Denn ein verschlüsseltes telefonieren oder verschlüsselte e-Mails sind ja weniger wichtig als ein passendes Panormafotoapp oder ein Musikspeicher mit guter Sortierfunktion.

    • terbuan
      26. Oktober 2013 12:00

      @dssm
      Was die USA jetzt dringend brauchen ist ein neuier Krieg!
      Den versuchen sie ja schon seit längerem gegen Syrien und den Iran anzuzetteln.
      Nur Putin hatte dies bislang erfolgreich verhindern können!

    • terbuan
      26. Oktober 2013 12:01

      Entschuldigung, der Kommentar gehört weiter unten hin!

  42. socrates
    26. Oktober 2013 10:10

    Viele "Verschwörungstheorien" erklären sich von selbst!

  43. Politicus1
    26. Oktober 2013 09:35

    1), 2), 3)
    1) ein Dogma der US-Außenpolitik lautet: Staaten haben keine Freunde, Staaten haben nur Interessen
    2) Geheimdienste warnen nur vor solchen Methoden, die sie selbst kennen und beherrschen. Die USA leben seit Jahrzehnten in ständiger Angst, ausspioniert zu werden. Warum wohl?
    3) Die EU wird für ihre Bürger allmählich so gefährlich, dass man sich fragen muss, ob die EU-Kommission nicht unter Sachwalterschaft gestellt werden sollte:

    "Die EU-Kommission will einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag-Ausgabe) zufolge den Verkauf von Hausgeräten mit hohem Stromverbrauch verbieten.
    Unter anderem für Staubsauger sind laut Bericht strengere Vorschriften geplant. Demnach sollen ab September 2014 nur noch Staubsauger mit einer Leistung von maximal 1.600 Watt verkauft werden dürfen. Ab September 2017 solle die Grenze auf 900 Watt sinken.
    Auch für andere Haus- und Bürogeräte soll es dem Bericht zufolge künftig niedrigere Grenzwerte geben. Betroffen könnten demnach Elektroherde, Dunstabzugshauben, Fernseher, Warmwasserbereiter, Ventilatoren und Computer sein."

    Welche Elektrogeräte-Lobby ist da nach dem Glühbirnenmord schon wieder am Werk?

    • fenstergucker
      26. Oktober 2013 11:43

      @Politicus1

      Vermutlich eine Lobby, die nicht imstande ist leistungsstarke Geräte herzustellen.

      In der EU wird statt regiert nurmehr reguliert!

    • Yoshinori Sakai
      26. Oktober 2013 19:46

      @ Politicus1

      Zu Ihrem Punkt 3:

      Bei der Stromverbrauch-Drosselung für Haushaltsgeräte geht es - erraten - um die CO²-Reduzierung, also um den Klimaschutz.

      Und bei der "Rettung des Weltklimas" soll die E.U. ja bekanntlich die Lokomotive sein, die die ganze übrige Menschheit bei den Klimaschutzfragen im Schlepptau hinter sich herzieht.

      Mit anderen Worten: Europa hat sich selber zum Retter des Weltklimas erklärt, ein Retter der halt hofft dass ihm alle anderen Staaten nachfolgen.

      Und diese EU-Vorschriften sind deshalb so streng weil man die europäische Industrie zu Technologiesprüngen zwingen möchte. So nach dem Motto: "Die Technologie entwickelt sich ohnehin so schnell weiter, so forscht doch fleißig und entwickelt fleißig neue Technologien, dann wird im Jahre 2017 ein Staubsauger mit 900 Watt dieselbe Saugwirkung erzielen die heute ein Staubsauger mit 1800 Watt erzielt." Der Industrie werden die Daumenschrauben angesetzt und sie wird somit zu Weiterentwicklungen gezwungen.

      Bei den neuen geplanten CO²-Abgasnormen für europäischw Autohersteller war es genauso - diese total überzogenen Abgasnormen konnten im letzten Augenblick von den Deutschen verhindert werden - zum Wohle ihrer eigenenen Autoindustrie.

      Bei diesem ganzen EU-Theater kann der einzelne Konsument fast gar nichts tun, wir sind zu einem Marionettendasein verurteilt.

      Wenn Sie einen Staubsauger brauchen, dann auf jeden Fall VOR dem September 2014 kaufen!!

      Und auf alle Fälle auch den 1.9.2017 im Auge behalten: Unbedingt DAVOR einen Staubsauger kaufen.

      Und dasselbe ist halt dann auch bei: Elektroherde, Dunstabzugshauben, Fernseher, Warmwasserbereiter, Ventilatoren und Computer der Fall: Da heißt es: Rechtzeitig kaufen, vor dem Stichtag.

      Was aber die europäische Industrie betrifft: Da kann man nur hoffen dass diese Vabanquespiel seitens der Eurokraten in ihrem Klimawahn überlebt und dass Europa nicht eine Ent-Industrialisierung erlebt!

    • Politicus1
      26. Oktober 2013 19:55

      Yoshinori:
      das wäre doch toll, wenn die EU als Massnahme gegen Stromverschwendung das Sehen der ORF-TV-Sender verbietet!

  44. terbuan
    26. Oktober 2013 08:58

    Ein Schurkenstaat auf dem Weg zur Weltherrschaft zeigt seine wahre Fratze!

    ...."Die USA sind auf diesem Globus noch immer eine viel sympathischere Erscheinung als Russland....."

    Aber wirklich nicht, da ist mir Putin allemal lieber als dieser Obama und nicht nur von der Person her!

    WER SOLCHE FREUNDE HAT WIE DIE USA, DER BRAUCHT KEINE FEINDE MEHR!

    • dssm
      26. Oktober 2013 11:21

      Umgekehrt: Ein Schurkenstaat auf dem Weg in das Einerlei!
      Wie bei uns haben die herrschenden Schichten auch in den USA eine oftmals illegale Einwanderung forciert. All diese extrem billigen, weil sehr rechtlosen Menschen, welche als Gärtner, Putzfrau, Erntehelfer oder Hauspflege arbeiten, geben den Einheimischen das Gefühl von Wohlstand. Gleich wie bei uns mag die Bevölkerung dies aber ganz und gar nicht wenn es dann um Einbürgerung geht. Diese Bombe wird hochgehen.

      Daneben ist die USA total von Industrie befreit, sobald der Dollar an Wert verliert, ist diese Land nicht mehr in der Lage auch nur notdürftig seine Bürger über die Runden zu bringen oder den gigantischen Rüstungssektor mit Teilen zu versorgen.
      Wer so mit dem Rücken zur Wand steht, ist wirklich zu fürchten, denn es ist die pure Not, welche die Entscheidungen vorantreibt.
      Da gleich wie bei uns aber Reformen ausbleiben ist es nur mehr eine Frage der Zeit bevor die USA vom Weltmachtstatus absteigen.

    • terbuan
      26. Oktober 2013 12:02

      @dssm
      Was die USA jetzt dringend brauchen ist ein neuier Krieg!
      Den versuchen sie ja schon seit längerem gegen Syrien und den Iran anzuzetteln.
      Nur Putin hatte dies bislang erfolgreich verhindern können!

    • dssm
      26. Oktober 2013 12:23

      @terbuan
      Leider!
      Man sollte aber nicht so sehr schimpfen. Stellen wir uns Herrn Faymann an der Stelle des Herrn Obama vor, die moralische Verkommenheit wäre wohl vergleichbar.

    • Torres (kein Partner)
      27. Oktober 2013 11:52

      Voll Ihrer Meinung: mir ist inzwischen Putin auch wesentlich sympathischer als Obama. Auch wenn Putin - möglicherweise - "Andersdenkende" ins Gefängnis werfen lässt: er tut das zumindest nach öffentlichen und für Journalisten zugänglichen Gerichtsverfahren. Diese Mühe machen sich die USA nicht: dort werden allein Verdächtige ohne jegliches Verfahren, ohne Rechtsbeistand, ohne Anwalt für Jahrzehnte ins KZs gesteckt (Guantanamo). Dazu noch der Fall Snowden - die Menschenrechte scheinen mir in russland wesentlich besser gewahrt als in den USA.

    • Wyatt
      28. Oktober 2013 07:13

      ..............wie auch in Russland nicht geduldet wird, dass nutzbringendes Schaffen Vermeidende - (vormals Arbeitsscheue) Lakaien einer in USA erfundenen NGO, Rechtschaffende in ihrer Arbeit stören oder behindern dürfen.

      Russland schützt seine Menschen und nicht eine grüne Farbe!

  45. Rupert Wenger
    26. Oktober 2013 08:44

    Frankreich und Deutschland sind seit der Eurokrise nicht mehr die Protagonisten der EU sondern Antagonisten. Also ist Information über die Absichten des „Gegners“ beziehungsweise beider Kontrahenten für einen Dritten Voraussetzung für eine eigene erfolgreiche Politik.
    Wenn Frau Merkel nicht wüsste, dass man über ein ungesichertes Parteihandy keine Staatsgeheimnisse übermittelt, wäre sie über die Gemeindepolitik nie hinaus gekommen.
    Wenn in dieser Situation die französischen Dienste nicht gegen Deutschland, die deutschen nicht gegen Frankreich, die US-, russischen und einige andere Dienste nicht gegen beide spionieren, sind sie ihr Geld nicht wert.
    Jeder von ihnen weiß das, insgeheim lachen sie bei ihren Besprechungen über die Infantilität der Journalisten und der von ihnen abhängigen Konsumenten.
    Hinter dieser Nebelwand werden viel wichtigere Dinge festgelegt. Die Wahl in Deutschland und damit die „Schonzeit für den deutschen Wähler ist vorüber, jetzt kommen die Belastungen und Entscheidungen gegen den Willen des Wählers. Die Nebelwand soll diese nur vor unseren Augen verbergen. Wir sollten jetzt auch das Kleingedruckte und Unscheinbare genau lesen. Bezeichnend ist, wie die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in der öffentlichen Diskussion untergehen.

    • FranzAnton
      26. Oktober 2013 10:24

      Goldrichtig, und ohne rosarotes Wunschdenken.
      So lange es keine absolut hackersicheren techn. Möglichkeiten (Marke "Verschränkte Photonen") gibt, Computer zu vernetzen, wird abgehört werden. Sich über die USA aufregen? Nicht doch! Denken wir nur an die lange Zeit der illegalen, clandestinen Geldzockereien unserer eigenen Polit - und Behördenkamarilla! Besagter Kamarilla ist buchstäblich alles zuzutrauen, solange sie meint, daß ihr kein Staatsanwalt auf den Fersen ist. Nicht ganz so wenige hier Postende haben sich pro Verstärkung unserer direktdemokratischen Möglichkeiten ausgesprochen, der, wie ich nicht müde werde zu betonen, einzigen Möglichkeit, mit den ganzen von der Politkamarilla verübten Unzukömmlichkeiten aufzuräumen, und insbesondere auch, den Bürgern die Angst zu nehmen, obrigkeitlichen Malversationen und Fehlleistungen energisch und ohne Sorge vor hinterhältiger Revanche entgegenzutreten.

    • Pumuckl
      26. Oktober 2013 11:33

      @ Rupert Wenger 08:44

      " Hinter dieser Nebelwand werden viel wichtigere Dinge festgelegt. "

      Für Österreich gehört zu diesen viel wichtigeren Dingen z. B. die aktuelle Regierungsbildung.

      Während der Nachrichtensperre mußte u. a. die mutige Maria Fekter für das Zustandekommen der neuen " Mittelkoalition * geopfert werden.

      Maria Fekter als Finanzministerin wäre ja Kanzler Faymann hinderlich gewesen, wenn er nun 5 Jahre lang mit " SICHERER HAND " DIE SCHULDEN ÖSTERREICHS VERMEHRT. Da ist der SPÖ das vergleichweise " Weichei " Spindelegger als Finanzminister schon lieber.

      * Mittelkoalition weil man von einer großen Koalition ja längst nicht mehr sprechen kann.

    • fenstergucker
      26. Oktober 2013 11:41

      @Pumuckl

      Noch besser: MittelLOSE Koalition!

    • machmuss verschiebnix
      26. Oktober 2013 18:33

      Super Kommentar - wollte nurnoch erwähnen, daß die US-Administration nicht zuletzt
      durch Spionage wichtige Informationen über europäische Politiker in die Hand bekommt,
      wellche in der Folge als "Handhabe" gegen die Widerspenstigen dient (!)

      Noch nie in der Geschichte waren dieserart "Argumente" von so elementarer Bedeutung
      wie heute. Man denke nur an den Fall von Strauss-Kahn - da hatte definitiv jemand
      gegen sein eigenwilliges Vorgehen in der EZB.

      .

    • Beatrix (kein Partner)
      27. Oktober 2013 08:28

      @ RW "Nebelwand"

      Ist es möglich, dass in Folge der Schuldenentartung westliche Staaten geplant untergehen werden und Griechenland dann Goldmann oder Zypern dann Sachs heißen werden?

  46. Gerhard Pascher
    26. Oktober 2013 07:51

    Hi Andrew,

    After screening by NSA your message has been forwarded to our president. Here is the answer from the White House:
    Werner's meaningless conversations on cell phones as well as his activities are not even ignored here.

    Kind regards
    General Alexander B. Keith,
    Director of the National Security Agency (DIRNSA),
    Chief of the Central Security Services (CHCSS) and
    Commander of the United States Cyber Command.

    Postscript:
    As recently announced, in a few months I'll be leaving together with my Deputy Chris Inglis the NSA. It is up to our successors, whether the conversations on cell phones of Mr. Faymann are it worth to be controlled. Maybe he'll at this time no longer be the Federal Chancellor of Austria..

    • Tullius Augustus
      26. Oktober 2013 07:56

      @ Gerhard Pascher

      "Maybe he'll at this time no longer be the Federal Chancellor of Austria"

      Sein (Gen. Alexander's) Wort in Gottes Ohr ...

  47. Freak77
    26. Oktober 2013 07:50

    OT: Bei der Hypo-Alpe-Adria-Geschichte braut sich etwas zusammen: Das Ganze könnte für Ö. noch viel teurer kommen als befürchtet (im Worst-Case bis zu 20 Mrd.), weil die Bayern alles daran setzen um sich schadlos zu halten:

    …. Eine nochmalige Verurteilung von Kulterer käme der BayernLB äußerst entgegen. Die Münchner Banker fühlen sich bei der Übernahme der Hypo 2007 getäuscht und wollen die Rückabwicklung des Deals. Als Testballon klagten sie in Wien die Hypo-Mitarbeiterstiftung (MAPS), die heute noch einen winzigen Anteil an der Bank hat, auf 10 Millionen Euro. Gewinnen die Bayern, ist eine Klage gegen die vormaligen Hypo-Eigentümer Grazer Wechselseitige und das Land Kärnten fix.

    „Dann haben wir einen furchtbaren Domino-Effekt, denn dann kriegen die Bayern den Kaufpreis plus Schadenersatz. Im Worst-Case kostet das inklusive der Landeshaftungen bis zu 20 Milliarden Euro“, warnt der von Kulterer als Gutachter beauftragte Sachverständige Leo Chini. Der Experte an der Wiener Wirtschaftsuni schrieb einst am Bankwesengesetz mit. „Eine Verurteilung von Kulterer würde unser Vorbringen im MAPS-Prozess sicher untermauern“, tönt es dazu hoffnungsvoll aus München.

    BayernLB: Hätten Hypo nie in Insolvenz geschickt

    Der Schlagabtausch zwischen Österreich und Bayern wird immer härter. Die Republik überlegt, den Vertrag über die Notverstaatlichung der Hypo wegen Irrtums oder Arglist anzufechten. Nachher ist man immer klüger. Aber wenn jetzt plötzlich von Arglist die Rede ist, stellt sich notgedrungen die Frage, ob die Bayern am Panikwochenende im Dezember 2009 das österreichische Verhandlungsteam und den damaligen VP-Finanzminister Josef Pröll über den Tisch zogen.

    Haben die Bayern mit ihrer Drohung, die Hypo in Konkurs gehen zu lassen, einfach nur geblufft und wäre die Notverstaatlichung bei einem besseren Nervenkostüm der österreichischen Seite gar nicht notwendig gewesen?

    Der ehemalige bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon machte jedenfalls kürzlich im MAPS-Prozess die bemerkenswerte Aussage, Bayern habe nie daran gedacht, die Hypo in Konkurs gehen zu lassen. Für Chini nur logisch: „Die BayernLB hätte bei einem Konkurs statt 825 Millionen rund vier Milliarden Euro, abhängig von der Quote, verloren.“ Es sei unvorstellbar gewesen, dass der Freistaat Bayern, der zehn Milliarden Euro in die schlingernde BayernLB steckte, die Tochter Hypo wegen 1,3 Milliarden Euro zusätzlichem Kapitalbedarf in die Insolvenz geschickt hätte. Zu groß wäre der Schaden am Finanzmarkt gewesen.

    Außerdem hätte man mit einer „Bad Bank“ gleich nach der Notverstaatlichung dem Steuerzahler viel Geld ersparen können, meint Chini. Nachdem Fekter ihre Blockade aufgab, will Hypo-Aufsichtsratschef Klaus Liebscher in den nächsten Tagen endlich ein Abbau-Modell vorstellen. Pröll zieht es derzeit vor, zu diesen Themen zu schweigen. (Ende)

    Ganzer KURIER-Artikel:

    Hypo könnte noch teurer kommen als befürchtet Die Chancen auf eine Rückabwicklung steigen.

    Für die Republik Österreich wäre das ein finanzieller Super-GAU.

    http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hypo-koennte-noch-teurer-kommen-als-befuerchtet/32.590.552

  48. Pumuckl
    26. Oktober 2013 05:32

    Im PS stellt wird ja auch von AU klargestellt:

    Egal ob Internet, Festnetz oder Mobil, egal ob - theoretisch! - abhörsicher oder nicht. Nichts davon sollte Transporteur von wirklich heiklen Informationen sein . . .

    Von allen großen Spielern der Weltpolitik ÜBERTRIFFT DIE USA KEINER IN DER SOZIALEN ASYMETRIE SEINER BÜRGER !

    Aber als einzige Supermacht verfügen die USA über ein kaum vorstellbares Potential zur Zerstörung und sind damit weltweit in hunderten Militärstützpunkten präsent.

    Man kann über solche Gegensätze besorgt, verängstigt oder sogar empört sein.
    ABER WENN DIE USA SOLCHERART DEN WILLEN ZUR MACHT DEMONSTRIEREN, WÄREN SIE DA NICHT " GROB FAHRLÄSSIG " , WENN SIE AUF TECHNISCH MÖGLICHE METHODEN DER BESPITZELUNG VERZICHTEN ?


    Was jetzt zu unserer Empörung offenkundig ist, war doch längst Stand der Technik und allen Fachleuten bekannt.
    Unsere bürgerlichen Maßstäbe von Anstand und guten Sitten wurden in der großen Politik nur von jenen beachtet, welche am Ende die Verlierer waren.
    Österreichs Metternich war ja auch nicht zimperlich!

  49. kritikos
    26. Oktober 2013 01:30

    Die Einstellung in Österreich zu den USA ist, meiner Meinung nach, sehr divergent. Wir sind einerseits sehr froh und dankbar für die verschiedenen Hilfestellungen nach dem Weltkrieg. Aber das war einmal! Man ist versucht zu glauben, dass es damals den Amerikanern bzw. deren Regierungen nicht nur um die Abwehr der Sowjetherrschaft ging, sondern auch einfach human, solidarisch um die Länder und Menschen in Westeuropa, darunter eben auch Österreich. Das war einmal! Warum sich inzwischen die Einstellung der USA zu einem unermesslichen Egoismus umgewandelt hat, kann man nur eingeschränkt auf ihre Terrorismus-Phobie zurückführen. Und warum auch heute noch, nach dem Niedergang der zweiten früheren Großmacht, der UdSSR, die Amerikaner ihre Rolle nicht entsprechend positiv geändert haben, ist offenbar nur von Tiefenpsychologen deutbar.
    Wir haben seit einigen Jahren einen Feymann, die Amerikaner ihren Obama und davor auch nichts Besseres. Na ja!

  50. plusminus
    26. Oktober 2013 01:06

    Obama hat sich mit dieser schamlosen Abhöraffäre ein für allemal für den Friedensnobelpreis disqualifiziert und deshalb sollte er ihm umgehend aberkannt werden.

    Finanz- und Wirtschaftsspionage sowie Abhören von Freunden und integren Persönlichkeiten tragen sicher nicht nicht zum Weltfrieden bei, daher muß das Nobelpreiskomitee unverzüglich auf den Plan treten.

    Besonders bestürzend ist der Bericht, daß Inhalte von NSA-Spionageaktivitäten routinemäßig an Israel weitergeleitet werden.

    http://orf.at/stories/2198274/

    Das nährt Vorurteile wie, Amerika sei nur ein Anhängsel Israels - eben USRAEL!

    Ad PS.: Angesichts dieser Fakten kann man nur jedem raten, überall im Internet sehr vorsichtig mit seiner wahren Identität umzugehen, auch wenn man nichts zu verbergen hat!

    Ad PPS.: Na ja, mit Inseraten und Förderungen kräftigst angefütterte Zeitungen lancieren sehr wohl die Mär von Faymanns Wichtigkeit in Form abgehörter Telefonate mit Angela Merkel. *g*

    http://www.oe24.at/welt/Verdacht-Merkel-Anrufe-an-Faymann-abgehoert/120097273

    • Brockhaus
      26. Oktober 2013 11:34

      Werner Faymann meinte heute in einer Rede, Europa müsse nun das Vertrauen zu den USA wieder herstellen.

      Ich glaub ich höhr wohl nicht recht. Liegt es nicht an den USA, das Vertrauen im Verhältnis zu Europe wieder zu gewinnen??

      Offensichtlich hat es ihn so getroffen, nicht abgehört worden zu sein, daß er total verwirrt ist.

    • fenstergucker
      26. Oktober 2013 11:56

      @Brockhaus

      Faymann einer aus der Politiker-Kategorie: ....denn sie wissen nicht, was sie tun (und reden)!

  51. Brigitte Imb
    26. Oktober 2013 00:48

    Mein Geheimdienst hat ein Telefongespräch aus dem Weißen Haus abgefangen.

    Hello Dr.Unterberger, B.O. is speaking: Regarding your request I have to tell you that we have tried to find a needle in a haystack, but we didn’t find something interesting. In case I get some more important Information than his appointments at the hairdresser, I promise you will be the first to read it on your blog. By the way you didn’t really think we aren’t observing your activities in the web, don’t you?

    Die "Presse" witzelt:

    Is se bomb schu redi?

    Mein Gott, jetzt wurde also auch Werner Faymann Opfer der NSA. „Verdacht: Merkel-Anrufe an Faymann abgehört“, schlagzeilte eine Österreich-Boulevardzeitung.

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1469139/Is-se-bomb-schu-redi





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