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Die Krise, die Autos und der Ausweg

Lesezeit: 2:30

Nirgendwo sonst sieht man klarer die Tiefe der Krise als in der Autobranche. Besonders deutlich ist das in Italien: Dort sind die hinter dem Lenkrad verbrachten Stunden um 27 Prozent zurückgegangen, die Zahl der neu ausgestellten Führerscheine um 19 Prozent, der Verkehr in den Städten um 34 Prozent. Die Neuwagenverkäufe haben sich überhaupt halbiert.

Dramatisch. Aber auch in der ganzen EU sieht es kaum besser aus: Die Autoverkäufe sind auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren. Lediglich Großbritannien – das ja nicht im Euroraum ist – kann ein deutliches Plus aufweisen.

Das sind auch für Österreich schlechte Nachrichten. Hat das Land doch eine sehr signifikante Auto-Industrie von Miba bis Magna. Von dort kommen zwar noch eher beruhigende Nachrichten. Dennoch wird sich auch Österreich nicht von europaweiten Trends abkoppeln können.

Auch Nordamerika geht es nicht so viel anders. Dort hat nur der Steuerzahler GM und Chrysler in der Krise retten können. Das empörte wiederum viele andere Branchen, wo Konkurse weiterhin der natürliche Lauf der Dinge sind, die aber für die Autorettung zahlen müssen. Der Bankrott der Autostadt Detroit mit allen katastrophalen sozialen und demographischen Folgen konnte dennoch nicht verhindert werden.

Das sollte allen Beteiligten ein dramatischer Weckruf zur Umkehr sein. Diese Umkehr ist in vielfacher Hinsicht notwendig. Man schaue etwa noch einmal nach Detroit.

In der Ursachenanalyse stößt man dort immer wieder auf zwei Aspekte. Der eine ist die Politik der Gewerkschaften; diese haben mit überzogenen Forderungen die globale Wettbewerbsfähigkeit der US-Autos stark reduziert; und sie haben überdies die Verlagerung etlicher Produktionsstätten aus Detroit in kleinere Städte ausgelöst, wo die Macht der Syndikate viel schwächer war. Der zweite Grund war die Stadtverwaltung, die mit wahnsinnig überzogenen Gehältern und Pensionen für Stadtbedienstete den Bogen weit überspannt hat, bis das goldene Kalb tot war, von dem man lebte.

Beide Verhaltensweisen sind auch in Europa keineswegs unbekannt. Auch hier holen sich viele aus der Wirtschaft zu viel heraus und übersehen, dass diese – in jeder Branche – in einem beinharten internationalen Wettbewerb steht.

Speziell die Autobranche leidet aber unter noch etwas: Europa hat die weltweit weitaus schärfsten Klimaschutzvorgaben. Diese richten sich geradezu gezielt gegen die deutschen Luxusmarken. Offenbar sollen diesen die gleichen Probleme angehängt werden, die schon Opel, Fiat und die schwedischen und französischen Marken existenziell plagen.

Das geschieht wohl aus purer Schadenfreude, um die (noch) selbstbewussten Deutschen zu demütigen. Denn das Klima kann nicht das Motiv sein. Selbst wenn alle negativen Prognosen stimmen sollten, würde die Erwärmung doch nur durch weltweit gültige Maßnahmen eingebremst. Europäische Selbstbeschädigung hingegen nutzt niemandem.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2013 13:46

    Im Grunde ist doch der Klimawandel schuld, aber nicht der umweltbedingte, sondern der politische, genau genommen der sozialistische Klimawandel, der uns immer mehr wirtschaftliche "Unwetterschäden" beschert.
    Es wird Zeit für einen Wechsel.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2013 08:39

    Ein langfristiger Trend und das Überschreiten einer Grenze sind für die Autoindustrie gefährlich.

    Kurzfristig ist das erreichte Schuldenlimit der Gesellschaft einfach zu hoch. Fast jedes Auto wird auf Leasing oder Kredit 'gekauft', wobei die Anzahlungen immer kleiner geworden sind. Selbst Gebrauchtwagen werden finanziert. Irgendwann kommt der Punkt wo alle so verschuldet sind, daß eine Ausdehnung des Kreditrahmens nicht mehr möglich ist, wobei damit gleichzeitig eine nötige Rückzahlung grössere Beträge benötigt.
    Es steht also der Branche nicht nur der, um den nicht mehr zusätzlich gewährbaren Kredit, verringerte Betrag zur Verfügung, sonder der Betrag wird noch durch Rückzahlungen aufgezehrt.
    Mit anderen Worten die möglichen Käufer sind schlicht nicht in der Lage ein Auto zu kaufen!

    Langfristig ist die Verarmung der Gesellschaft ein Todesurteil nicht nur für die Autoindustrie. Das real verfügbare Einkommen, also die Summe der Produktion, sinkt in allen Ländern der 'westlichen' Welt. Dieser Trend konnte durch den Aufstieg der Ostasiaten kurz gebremst werden. Die devaluierten Währungen haben die Inflation, welche es hätte geben müssen, klein gehalten. Dieser Effekt dürfte nun verbraucht sein.
    Die Verarmung ist logische Folge einer Gesellschaft welche kaum mehr arbeitet und produziert sonder lieber verwaltet, welche mit arbeitslosen Reichtum durch Gelddrucken (siehe kurzfristiger Effekt), den sparsamen und fleißigen Lebensstil verdrängt hat – ein typischer Effekt des modernen Sozialismus.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2013 01:50

    "Der zweite Grund war die Stadtverwaltung, die mit wahnsinnig überzogenen Gehältern und Pensionen für Stadtbedienstete den Bogen weit überspannt hat, bis das goldene Kalb tot war, von dem man lebte. Beide Verhaltensweisen sind auch in Europa keineswegs unbekannt."

    Diese Verhaltensweisen sind in Europa nicht nur keineswegs unbekannt, sondern sie werden von dreisten Sozialisten in den diversen Pleitestaaten sogar verlangt. In erster Linie für Deutschland, um auch noch dieses Land in schwere, wirtschaftliche Turbulenzen zu treiben, sprich es wird an einem der wenigen Äste gesägt, auf denen man in der EU noch sitzen kann.

    http://tinyurl.com/c6yzp4t

    Aus Neid, als Demütigung, aus Schadenfreude?
    Es ist ein Mix aus allen aufgezählten Fakten und beweist nur einmal mehr die Hirnlosigkeit der linkslinken Demagogen bei Rot und Grün, die nicht den Aufschwung im eigenen Land versuchen, sondern lieber die Anderen zu sich in den Dreck hinunterziehen wollen.

    Mit dieser wirtschaftsfeindlichen Form des "real existierenden Sozialismus" landen wir in der europäischen Gemeinschaft dort, wie es heute ein Gastkommentator so treffend formuliert hat:

    EU = Ein Untergangsprojekt >>>>>>> Detroit läßt grüßen!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2013 09:21

    "Detroit . . . die Stadtverwaltung, die mit wahnsinnig überzogenen Gehältern und Pensionen für Stadtbedienstete den Bogen weit überspannt hat . . . "

    Und Wien?

    Nur einige Beispiele aus meinem bescheidenen privaten Blickwinkel:

    ° Man hört, die orangen Männer von der Müllabfuhr (an deren Arbeit ich aber wirklich nichts auszusetzen habe)seien pragmatisierte Beamte.

    ° Die Mannschaft, welche vor meiner Wohnung den Baumschnitt an den Kastanienbäumen (fachlich sicherlich einwandfrei) durchführt, ist zumindest doppelt so groß und arbeitet sichtlich unter deutlich geringerem Leistungsdruck, als dies bei einer privaten Firma möglich wäre.

    ° In einem Labor für chemische Analysen, welches die Gemeinde Wien betrieben
    hatte, erreichte dessen Leiter, ein HTL-Ingenieur ein sehr hohes Gehalt, welches er in einen Industrielabor niemals erreicht hätte.

    Als die Gemeinde Wien schließlich entdeckte, daß sie ihre Analysen von privaten Labors viel billiger bekommt, schickte sie den knapp über 50-jährigen Leistungssportler in die Pension.
    Mit seiner Vitalität könnte dieser Mann auch mit 70 Jahren noch eine volle Arbeitsleistung erbringen.

    Wie lange kann das noch so weitergehen. Die Asiaten stehen längst bereit, um unseren Wohlstandsplatz in der Welt einzunehmen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2013 08:18

    Sagen wir mal: Im Jahr 2150 hat der Mensch alles was er braucht... Eine Höhle, einen Lendenschurz und Pfeil und Bogen...

  6. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 06:55

    Die Unterberger´sche Erklärung der Krise in der Automobilbranche ist – wie üblich – politische Propaganda aus neoliberaler Sicht. Und damit im Wesentlichen falsch.

    dssm hat richtig festgestellt, daß die sich verschlechternde Bonität der Haushalte so ist, daß sie die kredit- oder leasingfinanzierten Autos eben immer weniger zu kaufen erlaubt. Die wahre Ursache für die Krise der Autobranche liegt also in der bekannten weltweiten Schuldenkrise aller Industriestaaten.

    Man kann hier eine verkürzte Ursachenanalyse damit machen, indem man sagt, daß die sozialistische Schulden- und Umverteilungspolitik verantwortlich ist. Meinetwegen hängt man das Etikett „sozialistisch“ dieser Politik um, aber ich fürchte, daß damit in der üblichen Vorstellungswelt der Menschen etwas zugedeckt wird, was viel mehr als Ursache in Frage kommt: der entfesselte Finanzkapitalismus, den man ja weniger als Sozialismus wahrnimmt.
    Und jeder weiß: Geld regiert die Welt. – Wie? Nun man hält sich Systemerhalter und Lakaien, die vorgeben Demokratie zu spielen: egalité ist das Dogma und Stimmenkauf und Wählerbestechung die Methode. Insofern kommt natürlich auch der Sozialismus als Krisenverstärker ins Spiel. Aber die eigentliche treibende Kraft ist jene aus neolieberaler Ideologie, die inzwischen a l l e Parteien geprägt hat.

    Im aktuellen Artikel wird Detroit als Beweis linker überzogener Lohn- und Pensionsansprüche hingestellt – und damit als Ursache des Bankrotts. Ich kenne zwar nicht die Löhne und Pensionen der Leute dort, aber es würde mich sehr wundern, wenn diese keine Hungerlöhne wären und wenn die Pensionen auch nur die geringste Ähnlichkeit mit jenen Sonderversorgungssystemen hätten, derer sich zB die Österreichische Nationalbank erfreut.
    Ich weise hier nochmals auf einen Link, der ein 18-minütiges Video dazu zeigt, das wohl die wirklichen Ursachen der Pleite von Detroit beschreibt. (http://bueso.de/node/6596 ).

    Sie sind, wie in 75% aller US-Städte, in die Falle der „Finanzindustrie“ getappt und haben wie in Linz oder Salzburg geglaubt mit Swaps und ähnlichen „Finanzprodukten“ ihre Finanzen zu verbessern. Das ging aber deshalb in die Hose, weil a. solche Casinospiele nicht vorgesehen haben, daß die zu scherenden Schafe gewinnen, sondern die Banken, und b. weil die betrügerischen Banken im weltweiten Libor-Skandal die Zinssätze in der Weise manipulierten, daß die Casinowetten sich desaströs zum Nachteil der Kommunen wendeten. (Wie, haben wir ja in Linz vor aller Augen feststellen können!)

    Unterberger weiß das entweder nicht, aber dann sollt er sich kundig machen, bevor er so dummes Zeug schreibt, wie „die überzogenen Ansprüche“ hätten Detroit in den Ruin getrieben, oder er weiß und verschweigt, was aber geistiger Betrug nur wäre. Jedenfalls hat diese tatsächliche Ursache nicht im Entferntesten mit „Sozialismus“ zu tun.

    Die für Deutschland angegebene Ursache, daß die Abgasbestimmungen die Luxusmarken aus Rache (wofür eigentlich?) hier krisenrelevant seien, ist nur dumm. Solche Bestimmungen haben technische Lösungen gefunden und sind von der Autoindustrie glatt weggesteckt worden. Im übrigen scheren sich jene, die sich die Luxusmarken leisten können einen Dreck darum, ob damit das Auto teurer wurde. Die Werbung für den Lizenbau von Renault in Rumänien – Dacia – zielt geradezu darauf ab: weil der SUV so billig ist, „kann er nichts für uns sein“.

    Also: ein echter Untgerberger, und leider wieder einmal nur ideologisch gefärbte Propaganda ohne Wert.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2013 13:30

    Don't steal! - The government hates competition!
    "Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh." Henry Ford

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 06:55

    Die Unterberger´sche Erklärung der Krise in der Automobilbranche ist – wie üblich – politische Propaganda aus neoliberaler Sicht. Und damit im Wesentlichen falsch.

    dssm hat richtig festgestellt, daß die sich verschlechternde Bonität der Haushalte so ist, daß sie die kredit- oder leasingfinanzierten Autos eben immer weniger zu kaufen erlaubt. Die wahre Ursache für die Krise der Autobranche liegt also in der bekannten weltweiten Schuldenkrise aller Industriestaaten.

    Man kann hier eine verkürzte Ursachenanalyse damit machen, indem man sagt, daß die sozialistische Schulden- und Umverteilungspolitik verantwortlich ist. Meinetwegen hängt man das Etikett „sozialistisch“ dieser Politik um, aber ich fürchte, daß damit in der üblichen Vorstellungswelt der Menschen etwas zugedeckt wird, was viel mehr als Ursache in Frage kommt: der entfesselte Finanzkapitalismus, den man ja weniger als Sozialismus wahrnimmt.
    Und jeder weiß: Geld regiert die Welt. – Wie? Nun man hält sich Systemerhalter und Lakaien, die vorgeben Demokratie zu spielen: egalité ist das Dogma und Stimmenkauf und Wählerbestechung die Methode. Insofern kommt natürlich auch der Sozialismus als Krisenverstärker ins Spiel. Aber die eigentliche treibende Kraft ist jene aus neolieberaler Ideologie, die inzwischen a l l e Parteien geprägt hat.

    Im aktuellen Artikel wird Detroit als Beweis linker überzogener Lohn- und Pensionsansprüche hingestellt – und damit als Ursache des Bankrotts. Ich kenne zwar nicht die Löhne und Pensionen der Leute dort, aber es würde mich sehr wundern, wenn diese keine Hungerlöhne wären und wenn die Pensionen auch nur die geringste Ähnlichkeit mit jenen Sonderversorgungssystemen hätten, derer sich zB die Österreichische Nationalbank erfreut.
    Ich weise hier nochmals auf einen Link, der ein 18-minütiges Video dazu zeigt, das wohl die wirklichen Ursachen der Pleite von Detroit beschreibt. (http://bueso.de/node/6596 ).

    Sie sind, wie in 75% aller US-Städte, in die Falle der „Finanzindustrie“ getappt und haben wie in Linz oder Salzburg geglaubt mit Swaps und ähnlichen „Finanzprodukten“ ihre Finanzen zu verbessern. Das ging aber deshalb in die Hose, weil a. solche Casinospiele nicht vorgesehen haben, daß die zu scherenden Schafe gewinnen, sondern die Banken, und b. weil die betrügerischen Banken im weltweiten Libor-Skandal die Zinssätze in der Weise manipulierten, daß die Casinowetten sich desaströs zum Nachteil der Kommunen wendeten. (Wie, haben wir ja in Linz vor aller Augen feststellen können!)

    Unterberger weiß das entweder nicht, aber dann sollt er sich kundig machen, bevor er so dummes Zeug schreibt, wie „die überzogenen Ansprüche“ hätten Detroit in den Ruin getrieben, oder er weiß und verschweigt, was aber geistiger Betrug nur wäre. Jedenfalls hat diese tatsächliche Ursache nicht im Entferntesten mit „Sozialismus“ zu tun.

    Die für Deutschland angegebene Ursache, daß die Abgasbestimmungen die Luxusmarken aus Rache (wofür eigentlich?) hier krisenrelevant seien, ist nur dumm. Solche Bestimmungen haben technische Lösungen gefunden und sind von der Autoindustrie glatt weggesteckt worden. Im übrigen scheren sich jene, die sich die Luxusmarken leisten können einen Dreck darum, ob damit das Auto teurer wurde. Die Werbung für den Lizenbau von Renault in Rumänien – Dacia – zielt geradezu darauf ab: weil der SUV so billig ist, „kann er nichts für uns sein“.

    Also: ein echter Untgerberger, und leider wieder einmal nur ideologisch gefärbte Propaganda ohne Wert.


alle Kommentare

  1. Hallie (kein Partner)
  2. Kris (kein Partner)
  3. Samson (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:06

    Apanerptly this is what the esteemed Willis was talkin' 'bout. http://ftoatia.com [url=http://ssqagoxtd.com]ssqagoxtd[/url ] [link=http://swdzlhvpzp.com]swdzlhvpzp[/link ]

  4. Erllyx (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:09

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  5. Ziarre (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:58

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  6. Debora (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:39

    Good points all around. Truly apadicepter.

  7. Rhasheeta (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:05

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  8. Maria (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:06

    Well I guess I don't have to spend the weekend finiurgg this one out!

  9. Hamilton (kein Partner)
    01. August 2013 10:09

    Hallo Hr. Dr. Unterberger!

    Seinen Sie so nett und verweisen Sie auf Belege zum Verhalten der Gewerkschaften und der Stadtverwaltung in Detroit.

    #Danke - Hamtn

  10. ohne Worte (kein Partner)
    31. Juli 2013 19:38

    Das sollte sich jeder anhören und anfangen darüber nachzudenken!
    Bischof Richard Williamson: "Ein Dritter Weltkrieg ist absolut möglich"
    Firmpredigt in der Kirche "Patrona Bavariae" in München, April 2008
    http://www.youtube.com/watch?v=ju4TZCfv68s

  11. die Lunte wird bald überall (kein Partner)
    31. Juli 2013 18:46

    Leiten Sie dieses Diagramm an alle weiter, die glauben, dass die USA keinen Crash erleben werden

    von Michael Snyder

    Wer glaubt, die US-Wirtschaft könne so weitermachen wie bisher, ist nicht ganz bei Trost. Wir befinden uns in der Endphase einer beispiellosen Schuldenspirale, die es uns in den vergangenen Jahrzehnten ermöglicht hat, weit über unsere Verhältnisse zu leben. Leider enden alle Schuldenspiralen irgendwann, und das zumeist auf sehr ungeordnete Weise.

    Das Diagramm, das Sie jetzt sehen werden, gehört zu meinen Lieblings-Wirtschaftsdiagrammen. Es vergleicht den Zuwachs des BIP (Bruttoinlandsprodukts) der USA mit dem Zuwachs der Gesamtverschuldung in den Vereinigten Staaten. Ja, das US-amerikanische BIP ist im Laufe der Jahre ganz ordentlich gewachsen, aber unsere Gesamtverschuldung ist völlig explodiert.

    Vor 40 Jahren lag die Gesamtverschuldung (Staatsverschuldung + Firmenschulden + Privatverschuldung usw.) in unserem System bei ungefähr zwei Billionen Dollar. Heute ist sie auf über 56 Billionen Dollar gestiegen. Unsere Verschuldung ist viel, viel schneller gewachsen als unsere Wirtschaft, und es ist völlig unmöglich, dass wir noch lange so weitermachen können.

    Unten sehen Sie die Grafik, über die ich gesprochen habe: Die blaue Linie ist unsere
    Verschuldung, die rote unser BIP. Wie Sie sehen, spricht das Diagramm für sich…

    Wie sind wir dahin gekommen?

    Natürlich war die Regierung in Washington der Hauptübeltäter. Zu behaupten, die Politiker in Washington seien unverantwortlich, wäre maßlos untertrieben. Seit dem Jahr 2000 ist die Staatsverschuldung der USA um mehr als elf Billionen Dollar gestiegen.

    Das untenstehende Diagramm demonstriert das dramatische Wachstum der Staatsverschuldung als prozentualer Anteil des BIP. Besonders seit der Finanzkrise von 2008 ist unsere Verschuldung als prozentualer Anteil des BIP regelrecht explodiert…

    Meinen Sie, das ließe sich aufrecht erhalten?

    913700Natürlich nicht. Im Moment zeigen sich die Mainstreammedien begeistert darüber, dass das Haushaltsdefizit für dieses Jahr unter einer Billion Dollar liegen könnte, aber sie verstehen einfach nicht, worum es geht. Die Schulden der US-Regierung wachsen nach wie vor sehr viel schneller als die Wirtschaft, und die Vereinigten Staaten haben schon jetzt eine höhere Staatsverschuldung pro Kopf als Griechenland, Portugal, Italien, Irland oder Spanien.

    Was wir kommenden Generationen antun, ist kriminell. Wir häufen Schuldenberge an, die sie für den Rest ihres Lebens verfolgen werden, nur damit wir uns selbst die Gegenwart ein wenig angenehmer gestalten können.

    Wie ich in einem anderen Artikel geschrieben habe, hat die Regierung in Obamas erster Amtszeit mehr Schulden angehäuft als unter den ersten 42 US-Präsidenten zusammen. Und jetzt beginnt eine Zeit, in der die demografischen Kräfte enormen Druck auf die Finanzen der Regierung ausüben werden.

    ie Baby Boomer gehen allmählich in Rente, und sie wollen die finanziellen Versprechungen einheimsen, die wir ihnen gemacht haben.

    Ich habe bereits zuvor darüber geschrieben: Die Zahl der Amerikaner, die die Leistungen von Medicare in Anspruch nehmen, wird voraussichtlich von heute etwas über 50 Millionen auf 73,2 Millionen im Jahr 2025 steigen. Die Zahl der Amerikaner, die Leistungen aus der Sozialversicherung erhalten, wird von heute rund 56 Millionen bis 2035 auf 91 Millionen steigen.

    Woher werden wir das Geld bekommen, das alles zu bezahlen?

    911600Der Ökonom Laurence Kotlikoff von der Boston University hat errechnet, dass die US-Regierung in den nächsten Jahren mit ungedeckten Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 222 Billionen Dollar konfrontiert sein wird.

    Es ist schlankweg unmöglich, dass die Regierung diesen Verpflichtungen wird nachkommen können, ohne wie wild Geld zu drucken. Und natürlich ist die Regierung in Washington nicht die einzige mit massiven Schuldenproblemen. Wir haben gerade den Konkurs der Stadt Detroit erlebt, und es gibt jede Menge anderer Städte und Gemeinden in den USA, die bald folgen könnten.

    Unten folgt ein Diagramm, das den Zuwachs der Verschuldung von Staat und Gemeinden im Verlauf der Jahre zeigt. Beachten Sie besonders, dass die Gesamtverschuldung von Staat und Gemeinden von ungefähr 1,2 Billionen Dollar im Jahr 2000 auf heute ungefähr drei Billionen gestiegen ist…

    Dabei berücksichtigt das obenstehende Diagramm nicht einmal die ungedeckten Rentenzahlungsverpflichtungen von Staat und Gemeinden. Laut der Detroit Free Press stehen die Regierungen der Bundesstaaten vor ungedeckten Zahlungsverpflichtungen bei Renten in Höhe von fast 1,5 Billionen Dollar…

    Von Baltimore bis Los Angeles und an vielen Orten dazwischen sehen sich Städte und Gemeinden zunehmend vor das Problem gestellt, wie sie diese Versprechungen einlösen sollen. Nach Schätzungen des Washingtoner Forschungszentrums Pew Center for the States waren die staatlichen Rentenpläne in den USA im Jahr 2010 um satte 1,4 Billionen unterfinanziert.

    Und viele Großstädte sind in einer ähnlichen Lage. Detroit stürzte als erste ab, aber könnten auch Chicago oder Los Angeles irgendwann gezwungen sein, Konkurs anzumelden?…

    Chicagos Kreditrating wurde kürzlich wegen einer ungedeckten Rentenzahlungsverpflichtung in Höhe von 19 Milliarden Dollar, die die Ratingagentur Moody’s eher auf 36 Milliarden Dollar beziffert, herabgestuft. Und Los Angeles könnte nach einigen Schätzungen eine Zahlungsverpflichtung in Höhe von über 30 Milliarden Dollar drohen.

    Laut einem Anfang dieses Jahres veröffentlichten Bericht stehen die größten Städte der USA gegenwärtig vor mehreren Hundert Milliarden Dollar an ungedeckten Rentenzahlungsverpflichtungen…

    Anfang dieses Jahres veröffentlichte das Pew Center eine Umfrage, wonach bei 61 der größten Städte der USA – die Umfrage war auf die jeweils größte Stadt im Bundesstaat und alle anderen Städte mit mehr als 500 000 Einwohnern begrenzt – eine Lücke von über 217 Milliarden Dollar an ungedeckten Verpflichtungen bei Renten und in der Gesundheitsfürsorge bestand.

    Während die Städte den Rentnern lange Zeit Gesundheitsfürsorge, Lebensversicherung und andere Leistungen versprochen hatten, »sparten nur wenige dafür, um diese Kosten langfristig decken zu können«, hieß es in dem Bericht.

    Woher wird also all das Geld kommen?
    Das ist eine gute Frage, und niemand hat zurzeit eine einfache Antwort darauf. Inzwischen haben die amerikanischen Verbraucher in den vergangenen Jahrzehnten enorme Schulden angehäuft. Bedenken Sie nur die folgenden Zahlen…

    - Die Hypothekenschulden in den Vereinigten Staaten sind heute ungefähr fünf Mal so hoch wie noch vor 20 Jahren.

    - Autokredite laufen länger und länger, ungefähr 70 Prozent aller Autos in den Vereinigten Staaten werden heute mithilfe eines Autokredits gekauft.

    - Der Gesamtbetrag an Studiendarlehen in Amerika hat kürzlich die Eine-Billion-Dollar-Marke überschritten.

    - Eine Studie ergab, dass ungefähr 41 Prozent aller Amerikaner im arbeitsfähigen Alter Probleme mit Arztrechnungen haben oder Arztrechnungen abzahlen, und laut einem Bericht der Zeitschrift The American Journal of Medicine sind Arztrechnungen ein wichtiger Faktor bei über 60 Prozent der Privatinsolvenzen in den Vereinigten Staaten.

    - Verbraucherschulden in den Vereinigten Staaten sind seit 1971 um satte 1700 Prozent gestiegen und 46 Prozent aller Amerikaner schleppen Kreditkartenschulden von Monat zu Monat mit sich.

    Leider ist den meisten nicht bewusst, wie verheerend Kreditkartenschulden sein können. Wenn Sie jeden Monat nur einen »durchschnittlichen Fehlbetrag« auf Ihrer Kreditkarte stehen haben und diese Kreditkarten sind »durchschnittlich« verzinst, so kann es Ihnen passieren, dass Sie am Ende Ihres Lebens den Kreditkartenunternehmen mehrere Millionen Dollar bezahlt haben…

    Nehmen wir an, Sie sind ein durchschnittlicher amerikanischer Haushalt und Sie haben auf Ihrer Kreditkarte im Durchschnitt 15 956 Dollar Schulden. Und nehmen wir an, dass Sie als durchschnittlicher amerikanischer Haushalt derzeit 12,83 Prozent Zinsen zahlen müssen.

    Und nehmen wir dann noch an, dass Sie diese Bilanz bis zu Ihrem 65. Lebensjahr 40 Jahre lang mit sich herumschleppen. Wie viel hat Ihr Kreditkartenunternehmen an Ihnen und Ihrer extremen Durchschnittlichkeit dann wohl verdient?
    Die Antwort: 2 629 618,64 Dollar.

    Kaum zu glauben, dass ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung diese Dinge nicht zu verstehen scheint. Erstaunliche 43 Prozent aller amerikanischen Familien geben jedes Jahr mehr Geld aus, als sie verdienen. Verstehen Sie allmählich, warum ungefähr die Hälfte aller Amerikaner bankrott stirbt?

    Wir sind ein Land, das völlig süchtig nach Schulden ist. Wenn Sie nicht glauben, dass es uns eines Tages einholen wird, so machen Sie sich etwas vor. Wir haben den größten Schuldenberg in der Geschichte des Planeten angehäuft, und der Tag der Abrechnung ist nicht mehr fern.
    hier zu den Grafiken:
    http://brd-schwindel.org/leiten-sie-dieses-diagramm-an-alle-weiter-die-glauben-dass-die-usa-keinen-crash-erleben-werden/

  12. ohne Worte (kein Partner)
    31. Juli 2013 17:57

    Mollath ist einer der schillerndsten in einem Meer von Einzelfällen. Wer den Banken und den Steuerdieben, die bei ihnen das Geld vor dem Fiskus verstecken, zu nahe kommt, wird entweder bestochen oder aus dem Weg geräumt. Der ehemalige Steuerfahnder des Landes Hessen wurde aus dem Weg geräumt, weil er eine Beförderung ausschlug. Eine Beförderung, die ihm zuteil gekommen wäre, wenn er seine Arbeit als Steuerfahnder NICHT gemacht hätte, sondern über seine Erkenntnisse geschwiegen hätte. Klingt verrückt? Ist es auch. Aber ganz normal in dem Land.

    Mittlerweile versucht die HVB sogar ihre Kunden zu psychiatrisieren. Schmenger schildert diesen Fall erstmals einem Medium in diesem Sommerinterview von stoersender.tv.
    http://www.youtube.com/watch?v=jMoHQy-CPwI

  13. hit-and-run (kein Partner)
    31. Juli 2013 09:52

    Also ich habe irgendwo gelesen, dass das Entlohnungsschema in der US-Autoindustrie auch deshalb so üppig ausgefallen ist, weil man in einer sehr wohlhabenden Gesellschaft, die sich jede Menge institutionalisierter Bildung leisten konnte, nicht-akademische Berufslaufbahnen attraktiver machen wollte. Demnach kann es nicht einzig an den Gewerkschaften gelegen sein ...

    Mittlerweile ist aber in den USA ein Umschwung im Gang. So produziert VW in den USA, oder auch die VOEST, wenn auch beide nicht in Detroit.

    Dies ist nur möglich, weil in den USA vom unteren Mittelstand aufwärts jeder Wirtschaftsbeteiligungen hält und daher Bescheid weiß über die Vernichtung der Wirtschaftskraft durch Umsetzungen intellektueller Paradigmen, vernunftgeschwängerter Pflichtübungen, und sonstiger Misstrauensvorbehalte gegen den "gesunden Menschenverstand". Daher rechnet sich dort die universitäre Berufslaufbahn, deren Kosten stets im überwiegenden Ausmaß selbst bestritten werden müssen, in zeitgeistigen Liebhabereifächern weniger.

    In Europa ist eine solche Trendwende undenkbar, da hier aus Barmherzigkeit jeder Universitätsabgänger mit einem öffentlich-rechtlichen Posten versorgt wird, oder mit solchen im privatwirtschaftlichen Sektor, die sich einer Flut von Gesetzesvorschriften verdanken, wobei der Widerstand der Allgemeinheit aus Gründen, zu denen auf den vorigen Absatz zu verweisen ist, endenwollend ist.

  14. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    31. Juli 2013 09:49

    Richtig ist sicher, dass dieser große, die breite Masse betreffende Industriezweig der Autoherstellung ein sehr guter Indikator für den wirtschaftlichen Zustand ist.

    Richtig ist sicher auch, dass die Steuer- und Abgabenquote permanent steigt und Betriebe und auch Konsumenten belastet. Betriebe werden dadurch weniger wettbewerbsfähig und die Konsumtenten verlieren an Kaufkraft, weil deren Geld zunehmend in die Staatskasse fließt. Mit dieser unfreiwilligen Geldverschiebung leben Politiker und Beamte auf Kosten der Steuerzahler.

    Der Hauptgrund, warum Europa in der Krise steckt ist aber m.E. die Auslagerung der Produktion nach Asien.

    Und wahrscheinlich wird es noch so lange schlechter in Europa bis die Asiaten wirtschaftlich so weit aufholen und sich deren Produktion verteuert, dass es für Unternehmen wirtschaftlich wieder Sinn macht, in old Europe zu investieren.

  15. cmh (kein Partner)
    31. Juli 2013 09:40

    Ohne jetzt wieder gleich als Mohamedanerfresser zu scheinen möchte ich doch auf die große Anzahl von deutschen Luxusmarken im schönen Füfürütn hinweisen.

    Ich frage mich dann doch, ob nicht eine versteckte Subvention der Autohersteller via österreichische Wohnbeihilfe und Kindergeld stattfinden könnten.

    Aber das nur so nebenbei.

  16. Sparschwein (kein Partner)
    31. Juli 2013 09:22

    Unterberger sollte sich vielleicht einmal wirklich überlegen, warum die deutschen Autos so viel besser sind als die amerikanischen. Könnte es auch sein, weil bei uns die Umweltvorschriften und Mineralölsteuern viel höher sind? Und deswegen selbst Luxuswagen weniger verbrauchen als amerikanische Mittelklassewagen? Höhere Standards als Innovationsfaktor, ist das möglich?

  17. phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
    31. Juli 2013 07:41

    »Europa hat die weltweit weitaus schärfsten Klimaschutzvorgaben. Diese richten sich geradezu gezielt gegen die deutschen Luxusmarken.«

    Wie soll denn das gehen?

    BG phaidros.vie@gmail.com

    P.S. @dssm: zumal hier etwas zusammenhanglos wieder einmal das Klima als Kauknochen hervorgezerrt wird, nütze ich den Anlass zu fragen: sind Sie in irgendeiner Weise mit dem Nachrechnen der BEST-Zahlen weitergekommen? Ich nämlich nicht: Überfluss an Zeitmangel. Aber es ist mein Winterprojekt. Wen es interessiert: mittlerweile sind alle wichtigen Papers peer reviewed veröffentlicht.

    • cmh (kein Partner)
      31. Juli 2013 09:42

      phaidros

      ich habe mir ja immer schon gedacht, dass Sie hier "lurken".

      Posten Sie doch einmal wieder zu einem Nichtklimathema. Ohne Sie ist es lange nicht mehr so unterhaltsam wie früher.

    • Ökonomie-Vergelter
      31. Juli 2013 13:01

      »Europa hat die weltweit weitaus schärfsten Klimaschutzvorgaben. Diese richten sich geradezu gezielt gegen die deutschen Luxusmarken.«

      Wie soll denn das gehen?


      Na vielleicht weil die Deutschen überdurchschnittlich luxuriöse und damit auch schwere, CO2-trächtige Modelle produzieren, die sich am Weltmarkt gegen Chevorlet, Cadillac, Lexus und Co, und am Binnenmarkt gegen die leichtere zweite Liga (Peugeot, Renault etc) durchsetzen müssen, hmmmmmm ????

      Sagt Phaidros Preiselastizität etwas?

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      31. Juli 2013 13:32

      Ach was! Die Deutschen produzieren mehr große, schwere, CO2-Schleudern als die Amerikaner.

      Das wusste ich tatsächlich nicht. Hier kann man doch tatsächlich immer wieder etwas Neues lernen. Das hat freilich nicht immer mit der Realität zu tun, aber was schert uns die schon…

    • Ökonomie-Vergelter
      31. Juli 2013 15:15

      Ach was! Die Deutschen produzieren mehr große, schwere, CO2-Schleudern als die Amerikaner.

      Nicht genügend, setzen! Thema verfehlt!

      Die Tonnage der Flottenproduktion ist vor dem Hintergund der - laut Unterberger - unterschiedlichen Umweltauflagen diesseits und jenseits des großen Teiches zu sehen.

      Ambitioniertes Bemäkeln der Ausführungen AU sollte also beim Ergründen diesbezüglicher Aussagen ansetzen - bei dem berüchtigten Forscherdrang Phaidros sicherlich nullo problemo ...

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      31. Juli 2013 15:18

      Werter phaidros, schön mal wieder von meinem Lieblingsgegner zu hören.

      Als Physiker haben Sie sicher schon einmal von dem (theoretischen) maximalen Wirkungsgrad einer Wärmekraftmaschine gehört. In der Nähe dieser Grenze bedeutet jede marginale Verbesserung einen immer höheren Aufwand, bis nichts mehr geht.

      Eine repräsentative Limousine von 2 to. Gewicht und 200 bis 300 Kw kann nun einmal nicht die EU-Vorgaben erreichen, ein Porsche noch weniger. Wir können nun Prüfstandszyklen ersinnen mit einem großen Anteil elektrischer Fortbewegung, und diese Energie einfach nicht mitzählen bei der CO²- Ermittlung, doch was sollte das? Trotzdem wird es getan und das ist Augenwischerei.

      Es ist einfach so, daß die EU in ihrem ideologisch basierten Wahn gezielt die deutsche Automobilindustrie treffen will.

      Weg mit DIESER EU!

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      31. Juli 2013 15:21

      Genau: nicht genügend, setzen.

      Denn Ihre Belehrungen hätten nur Bestand, wenn Amerikaner und Europäer nicht gegenseitig den jeweils anderen Markt bearbeiten würden und auch im Rest der Welt nicht in direkter Konkurrenz stünden.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      31. Juli 2013 15:28

      Lieber Dr. Knölge, dann wundert es mich aber doch sehr, dass nicht nur unter anderem Chemiker, Physiker und Maschinenbauer diese Zahlen als machbaren Rahmen vorgegeben haben, sondern dass der auch von der Autoindustrie und ihren Lobbies (die es ja wohl unbestritten geben dürfte) so sang- und kla(n)glos akzeptiert wurde.

      ›Weg mit dieser EU‹ von mir aus – aber nur, wenn es ein besserer und machbarer Vorschlag auf dem Tisch liegt. Lächerliches »mir-san-mir«-Gehabe ist zweifellos nicht machbar (und auch nicht besser).

    • Ökonomie-Vergelter
      31. Juli 2013 16:09

      Genau: nicht genügend, setzen.

      Denn Ihre Belehrungen hätten nur Bestand, wenn Amerikaner und Europäer nicht gegenseitig ...


      Ob nun gegen- oder einseitig, meine sachgerechten Hinweise haben solange Gültigkeit, solange die Umweltauflagen in den USA und der EU voneinander abweichen. Dies ergibt sich allein schon aus der Preiselastizität, die auch ohne Konkurrenz Wirkung entfaltet.

      Innereuropäisch kommt noch hinzu, dass eine durch allerlei "Studien" herbeiphantasierte Notwendigkeit der progressiven Pönalisierung von CO2-Emissionen naturgemäß EU-Länder mit einer schwerpunktmäßigen Produktion schwerer Autos gegenüber Stammsitzländern von Marken wie FIAT und den Rest benachteiligt.

    • phaidros.vie@gmail.com (kein Partner)
      31. Juli 2013 16:34

      Woher kommt der Glaube, dass die Amerikaner sich um Emissionen grundsätzlich nichts scheren würden und ›wir‹ daher im selbstgewählten Dauernachteil seien? So ist es nämlich mitnichten: werfen Sie einmal einem Blick auf http://www.poel-tec.com/diesel_abgaswerte/diesel_abgaswerte_3.php und staunen Sie. (Die Amerikaner unterscheiden nicht zwischen den Antriebsarten). Jedenfalls liegen die erlaubten Stickoxid- und Partikelemissionen seit bald 10 Jahren deutlich (um einen Faktor) unter den Europäischen.

      Zitat von dieser Seite: »Vom politischen Ansatz her sind die amerikanischen Grenzwerte in staerkerem Masse „technology forcing“ als die europaeischen Grenzwerte.«

    • Ökonomie-Vergelter
      31. Juli 2013 20:41

      Der Vergleich zwischen US-amerikanischen und europäischen KFZ-Emissionsgrenzwerten zeigt tatsächlich nur ein durchwachsenes Bild.

      Man rufe zwecks Nachvollziehbarkeit diese zwei Seiten auf:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Motor_vehicle_emissions

      http://en.wikipedia.org/wiki/European_emission_standards

      Strenger sind die USA bei den NOx-Werten, dafür sind die CO-Limits der EU strenger. PM-Grenzwerte scheint es nur in der EU (und hier nur bei Diesel) zu geben. Kohlenwasserstoff-Grenzwerte gibt es offenbar nur in der EU (wiederum nur bei Diesel).

      Allerdings gibt es in den USA zusätzliche Kategorien (etwa Formaldehyde), siehe:

      http://www.epa.gov/otaq/standards/light-duty/tier2stds.htm

      Dabei gilt offenbar "bin 5" als der passende Referenzwert für europäische Standard-PKW. Der Tabelle ist auch zu entnehmen, dass europäische PM-Vorgaben (siehe auch zweiter link weiter oben) strenger sind (- allerdings nur beim Diesel).

      Generell wird die gesamte Debatte über KFZ-Luftverschmutzung und KFZ-Grenzwerte immer lächerlicher. Um es zusammenzufassen: Wann endlich werden auch Pollen-Grenzwerte vorgegeben, Hausstaub-Grenzwerte (Lurch, Milben), Schimmerpilzgrenzwerte im Haushalt, Darmwind-PM-Grenzwerte ???

      Eine ständig wachsende Klasse von wissenschaftlich qualifizierten Aufwieglern macht öffentlich-rechtliche Geschäfte mit der Angst. Objektiv wäre nur, eine Korrelation zwischen Luftqualität und Sterblichkeit auf breitester Basis statistisch zu ermitteln; statt dessen begnügt man sich mit dogmatischen Aussagen und leitet daraus - weil es nach der Lehre ja so sein muss - Handlungsbedarf für Zwangsmaßnahmen ab. Tatsächlich aber sind Lungen dafür geschaffen, mit Fremdkörpern und Schadstoffen umzugehen ...

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      01. August 2013 06:30

      Auch ich rudere ein kleines Stück zurück: die Autoindustrie akzeptiert Grenzwerte nicht so sang- und klanglos, wie ich dachte: Merkel hat jüngst nach Intervention der deutschen Autoindustrie einen Aufschub für die Einführung der nächsten Euro-Stufe erbeten, der ihr auch eingeräumt wurde. (http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/27/anruf-von-merkel-eu-abgasnorm-vorerst-gekippt/comment-page-3/ )

      Aber einmal muss ich noch den Spielverderber geben: eine Suche mit den Keywords »air (pollution or quality) and mortality« auf scholar.google.com liefert rd. ¼Mio Treffer; das Thema dürfte also sehr wohl untersucht werden, und das schon seit den 80ern…

      Bei genauerer Betrachtung also eigentlich alles in schönster Ordnung, würde ich sagen: Politik, Wissenschaft und Wirtschaft agieren alle genau so, wie man es erwarten kann.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      01. August 2013 14:05

      Lieber phaidros,
      kann ich Ihrer Antwort entnehmen, daß Sie nicht genau gelesen haben?
      Natürlich behaupten viele, daß die vorgegebenen Grenzwerte erreicht werden können, doch wie ich schon schrieb, ist das Augenwischerei. Man manipuliert einfach Fahrzyklen und zyklenoptimierte Autos mit zusätzlichem Elektroantrieb und kommt auf Verbrauchswerte, die derzeit in der Praxis tatsächlich um bis über 30 % höher liegen. Viel Geld für fast nichts. Ich sage, das wird sich noch beträchtlich weiter verschlimmern. Natürlich können Sie einen Porsche mit solchen Tricks auf 3 Liter bringen, nutzen Sie jedoch das Potential dieses Fahrzeugs, sind es 20 Liter, mindestens. Noch einmal: alles Augenwischerei!

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      01. August 2013 14:28

      Sehe ich nicht so, Dr. Knölge. Oder meinen Sie, dass wir bereits in der Nähe des theoretisch Machbaren wären? Getrickst werden wird immer, das ist nur natürlich und in Kauf zu nehmen, wird aber von der langfristigen Entwicklung ausgemerzt werden. (So ist bspw. das Potenzial der Materialtechnik im Motorenbau noch lange nicht ausgeschöpft. Und solange mit simplem Chiptuning noch mehrere Prozent Leistungssteigerung möglich sind – tw. 2-stellig – können wir nicht in der Nähe einer perfekten Wäremekraftmaschine sein) .

      Natürlich gestehe ich zu, dass auch Augenwischerei dabei ist, aber alles Augenwischerei halte ich für überzogen. Schließlich wird kein Porsche ständig im Renntrim betrieben. Und deswegen implizit den Verzicht auf Regelung zu fordern (oder täusche ich mich?) ist für mich das Kind mit dem Bade auszuschütten.

      Nebenbei: wir werden off topic, denn ging anfangs um AUs Behauptung, dass a) in Europa die Vorschriften die strengsten der Welt wären (was wir als falsch nachgewiesen haben) und dass b) diese Vorschriften gezielt gegen die Deutschen Hersteller erlassen würden (was vorsichtig ausgedrückt ein wenig paranoid wirkt) und nicht um die Machbarkeit oder Sinnhaftigkeit der Vorschriften als solche (dazu müssten Berufenere etwas sagen).

      BG phaidros.vie@gmail.com

  18. Francois Villon (kein Partner)
    31. Juli 2013 06:55

    Die Unterberger´sche Erklärung der Krise in der Automobilbranche ist – wie üblich – politische Propaganda aus neoliberaler Sicht. Und damit im Wesentlichen falsch.

    dssm hat richtig festgestellt, daß die sich verschlechternde Bonität der Haushalte so ist, daß sie die kredit- oder leasingfinanzierten Autos eben immer weniger zu kaufen erlaubt. Die wahre Ursache für die Krise der Autobranche liegt also in der bekannten weltweiten Schuldenkrise aller Industriestaaten.

    Man kann hier eine verkürzte Ursachenanalyse damit machen, indem man sagt, daß die sozialistische Schulden- und Umverteilungspolitik verantwortlich ist. Meinetwegen hängt man das Etikett „sozialistisch“ dieser Politik um, aber ich fürchte, daß damit in der üblichen Vorstellungswelt der Menschen etwas zugedeckt wird, was viel mehr als Ursache in Frage kommt: der entfesselte Finanzkapitalismus, den man ja weniger als Sozialismus wahrnimmt.
    Und jeder weiß: Geld regiert die Welt. – Wie? Nun man hält sich Systemerhalter und Lakaien, die vorgeben Demokratie zu spielen: egalité ist das Dogma und Stimmenkauf und Wählerbestechung die Methode. Insofern kommt natürlich auch der Sozialismus als Krisenverstärker ins Spiel. Aber die eigentliche treibende Kraft ist jene aus neolieberaler Ideologie, die inzwischen a l l e Parteien geprägt hat.

    Im aktuellen Artikel wird Detroit als Beweis linker überzogener Lohn- und Pensionsansprüche hingestellt – und damit als Ursache des Bankrotts. Ich kenne zwar nicht die Löhne und Pensionen der Leute dort, aber es würde mich sehr wundern, wenn diese keine Hungerlöhne wären und wenn die Pensionen auch nur die geringste Ähnlichkeit mit jenen Sonderversorgungssystemen hätten, derer sich zB die Österreichische Nationalbank erfreut.
    Ich weise hier nochmals auf einen Link, der ein 18-minütiges Video dazu zeigt, das wohl die wirklichen Ursachen der Pleite von Detroit beschreibt. (http://bueso.de/node/6596 ).

    Sie sind, wie in 75% aller US-Städte, in die Falle der „Finanzindustrie“ getappt und haben wie in Linz oder Salzburg geglaubt mit Swaps und ähnlichen „Finanzprodukten“ ihre Finanzen zu verbessern. Das ging aber deshalb in die Hose, weil a. solche Casinospiele nicht vorgesehen haben, daß die zu scherenden Schafe gewinnen, sondern die Banken, und b. weil die betrügerischen Banken im weltweiten Libor-Skandal die Zinssätze in der Weise manipulierten, daß die Casinowetten sich desaströs zum Nachteil der Kommunen wendeten. (Wie, haben wir ja in Linz vor aller Augen feststellen können!)

    Unterberger weiß das entweder nicht, aber dann sollt er sich kundig machen, bevor er so dummes Zeug schreibt, wie „die überzogenen Ansprüche“ hätten Detroit in den Ruin getrieben, oder er weiß und verschweigt, was aber geistiger Betrug nur wäre. Jedenfalls hat diese tatsächliche Ursache nicht im Entferntesten mit „Sozialismus“ zu tun.

    Die für Deutschland angegebene Ursache, daß die Abgasbestimmungen die Luxusmarken aus Rache (wofür eigentlich?) hier krisenrelevant seien, ist nur dumm. Solche Bestimmungen haben technische Lösungen gefunden und sind von der Autoindustrie glatt weggesteckt worden. Im übrigen scheren sich jene, die sich die Luxusmarken leisten können einen Dreck darum, ob damit das Auto teurer wurde. Die Werbung für den Lizenbau von Renault in Rumänien – Dacia – zielt geradezu darauf ab: weil der SUV so billig ist, „kann er nichts für uns sein“.

    Also: ein echter Untgerberger, und leider wieder einmal nur ideologisch gefärbte Propaganda ohne Wert.

    • socrates
      31. Juli 2013 07:53

      Ausgezeichnet ! ****************************************************
      Die USA ist liberal, nicht sozialistisch und hat ebenso eine Autokrise. Die Banken kassieren und die Pensionisten verhungern. Gläubigerschutz gehört für alle Menschen, deren Einkommen unter 5000$ (bei uns 5000€) ist.
      Die Abschaffung der Bildung via Lehrer für höhere Bildung (Oberstufe) gehört dazu.

    • cmh (kein Partner)
      31. Juli 2013 09:35

      Ausgezeichneter Beitrag! (oder besser ?)

      Es stellt sich nur die Frage, warum dieser blöde und ewig denebenliegende Unterberger einen Blog betreibt und nicht Sie, als Meister der Internetrecherche.

      Anders ausgedrückt: Warum unterhalte ich mich beim Lesen eines echten Unterbergers so gut und langweile mich beim Lesen Ihrer sicher wohlfundierten und im Detail sicher richtigen weltumspannenden Analysen? (Zumindest solange, bis mir der Finger vom Scrollen weh tut.) Aber das ist sicher schon ein Teil der Antwort.

      Bewundernswert ist auch die Treffsicherheit, mit der Sie richtig festgestellt haben, dass auch bei den Automarken die alte Bauernweisgilt: "A guater hebts und um an schlechten is net schad." Das gilt auch für BMW und Co.

      Der Punkt Unterbergers dürfte nach meiner bescheidenen Meinung jedoch sein, dass sich die Industrienationen aus eignem und ohne fremdes Zutun mit Handelshemmnissen belasten, die mittelfristig ruinös sind, obwohl diese für die Erreichung der als Vorwand genannten Ziele unbedeutend und nebensächlich sind. Würden diese Abgasnormen und diese Gemeindecourtagen nicht vom Inland, sondern vom Ausland festgesetzt werden, läge ein klarer Fall von nichttarifären Handelsbeschränkungen vor.

      Denn weder die Gemeindecourtagen noch die Abgasnormen bringen etwas im "Kampf für unser Klima".

    • ohne Worte (kein Partner)
      31. Juli 2013 09:57

      cmh
      "Anders ausgedrückt: Warum unterhalte ich mich beim Lesen eines echten Unterbergers so gut und langweile mich beim Lesen Ihrer sicher wohlfundierten und im Detail sicher richtigen weltumspannenden Analysen?"

      Das kann ich ihnen sagen, weil ihr Horizont so eingeengt ist und sie lieber einem Systemling hinterherlaufen, als ihr eigenes Hirn (sofern sie es überhaupt noch benutzen) einzuschalten und sie die Zusammenhänge gar nicht verstehen können.
      Aber glauben sie mir, auch die Systemlinge müssen früher oder später (ich vermute mal, dass es nicht mehr so lange dauern wird) Farbe bekennen. Und irgendwann wird sich auch das Gewissen melden und sich die Spreu vom Weizen trennen. Es wird alle treffen, aber denjenige, deren Gewissen am tiefsten vergraben ist, wird es am härtesten treffen, weil sie nichts können außer Dogmen und Irrlehren verbreiten und damit eigentlich nur Papier schmutzig machen. Dann werden all die Pseudo-Jobs nichts mehr wert sein, denn es gibt ja niemanden mehr der diesen Schmarotzern ihren Verrat bezahlt. Denn das Geld das sie durch ihren Verrat am Volk eingesammelt haben wird nichts mehr wert sein!

    • F.V. (kein Partner)
      31. Juli 2013 11:32

      Wie kommen Sie auf die Idee, daß ich Sie mit meinen Beiträgen unterhalten wollte? Ich äußere meine begründete Ansicht zu Themen, die im UTB aufgeworfen werden. Sie klauben bloß die Brösel auf, weil Sie offenbar gar nicht wissen, welches die gegenwärtigen Schlüsselfragen überhaupt sind. Natürlich mögen Sie auch eine Meinung zu allem und jedem haben, aber – wie man so sagt – leider keine Ahnung.

      Obwohl ich darüber nicht rechenschaftspflichtig bin, beantworte ich auch gerne die Frage warum ich nicht selbst einen „Blog“ betreibe in der Reihenfolge der Wichtigkeit meiner Gründe:

      1. weil mir das zu mühsam ist und ich - für mich - Wichtigeres noch zu tun habe,
      2. weil ich keine „öffentliche“ Person bin wie ein ehemaliger Chefredakteur der Presse und somit in den chaotischen Internet-Twitter-facebook-und-sonstigen exhibitionistischen Präsentationen wie ein Tropfen im Meer wäre und
      3. weil die hierzulande praktizierte Sippenhaftung bei nicht pc-konformen Ansichten zwar nicht mich, aber meine Kinder existenziell bedrohen. (Auch hier spreche ich nicht „theoretisch“, sondern aus gemachter Erfahrung darüber.)

      Mit den von mir geäußerten Punkten ist selbstverständlich nie Vollständigkeit impliziert, sondern einerseits sind sie von den vorgebrachten Argumenten bestimmt, andrerseits, wenn diese gar zu weit neben der Wirklichkeit liegen, von den primären Ursachen für die jeweiligen Ereignisse.

      Eine Weltsicht/-anschauung bildet sich nicht aufgrund einer „Internet-Recherche“, sondern durch lebenslanges Lernen und Tun und damit praktischer Erfahrung, den kongenialen Freundes- und Bekanntenkreis und den Meinungsaustausch mit diesen, sowie der ständigen Lektüre lesenswerter Bücher.

      Sie sollten, wie Ihnen ja schon von anderen geraten wurde, den Kopf auch zum eigenen Denken benutzen, dann werden Sie bemerken, daß man nur gegen den Strom zur Quelle kommt.

      PS: Die „Exegese“ zum Götz-Zitat ist natürlich von mir und für den Vortrag in einer heiteren (und gebildeten) Gesellschaft entstanden.

    • cmh (kein Partner)
      31. Juli 2013 14:38

      F.V. samt Sockenpuppe

      Jetzt bin ich natürlich ganz platt. Allerdings wird es die werte Postergemeinde hier schon freuen, als "Systemlinge" bezeichnet zu werden, sind diese doch immer so stolz auf ihre vom Mainstream abweichende politisch unkorrekte Meinung.

      Wenigstens sind sie, im Gegensatz zu mir - wie sagten Sie doch vor kurzem zu meiner Wenigkeit - Arschloch noch der Korrektur durch Sie wert. Vielleicht auch nur die paar Auserwählten, denen Sie ihre Sternderln verdanken.

      Zu Ihren Begründungen für das Posten statt Bloggen nur kurz:

      1. Die Frage, ob Sie nicht noch mehr Wichtigeres zu tun haben, muss leider aus dem Anschein heraus negativ beantwortet werden.

      2. Auch als nichtöffentliche Person sollte man die Möglichkeit des Postens in einem Blogg nicht mit der Berechtigung verwechseln, einem ehemaligen Chefredakteur taxfrei (Sie zahlen ja genausowenig wie ich) ans Bein pinkeln zu dürfen. Das hat was mit Höflichkeit zu tun und die lernt man in der Jugend oder nicht, ganz egal wie lange das bisschen Leben dann noch dauert.

      3. Die Sippenhaftung, der Ihre Deszendenten zu unterliegen vorgeben, hat wohl weniger mit der von Ihnen geäußerten Meinung, sondern mit der Art dieser Äußerung zu tun.

      Der "kongenialen (!) Freundes- und Bekanntenkreis" auf den Sie sich - offensichtlich ohne sich der Bedeutung Ihrer Worte bewusst zu sein - berufen, ist schließlich und endlich eine Gemme geilen Selbstlobes. Das macht Ihnen sobald keiner nach.

      F.V. samt sonstigen Sockenpuppen, wir werden noch viel Freude aneinander haben.

    • Fiat (kein Partner)
      31. Juli 2013 14:50

      F.V., Fiat Geldsystem und Sozialismus sind kommunzierende Gefäße.

      Ständige Ausweitung der Staatsaufgaben ist ja nur möglich, weil Staatsschulden (die ja faktisch nicht zurückgezahlt werden) durch Zeichnung von Schuldverschreibungen ex nihilo von den Banken geschöpft werden.

      Kollektivistischer Sozialismus (= lückenlose allumfassende Kontrolle) ist schließlich das Endziel all dieser Machinationen der letzten 150 Jahre.

    • werauchimmer
      31. Juli 2013 15:49

      @ cmh:

      Auch als nichtöffentliche Person sollte man die Möglichkeit des Postens in einem Blogg nicht mit der Berechtigung verwechseln, einem ehemaligen Chefredakteur taxfrei ... ans Bein pinkeln zu dürfen.

      Ausgezeichnet, ganz meine Rede!

      Hier fehlt es am Anstand.

    • Wyatt
      01. August 2013 08:08

      Mon cher Francois Villon,
      *********************!
      abgesehen ihrer mehr als lesenswerten Beiträge in diesem Blog, geben Sie auch den Spitzeln, Beobachtern und sonstiger Systemabhängiger immer wieder auf's Neue Gelegenheit - ihre Ergebenheit u. Treue unter Beweis zu stellen.

      (.....und wenn Unterberger nicht so schriebe, wie er schreibt, wäre er vermutlich bereits ein Exblogbetreiber.)

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 18:25

      werauchimmer,

      es tut mir ja leid, daß Sie auch meine Manieren beklagenswert finden, aber - bitte - meine Erziehung mag unvollkommen sein, aber sie ist abgeschlossen. Mögen das Sie und die anderen Tugendwächter doch zur Kenntnis nehmen.

      Ich persönlich kann damit leben fehlenden An-stand attestiert zu bekommen. Ist allemal besser als fehlender Ver-stand zu haben.

      Ich habe insofern auch mein Vergnügen dabei, weil ich die - bildlich gesprochen - Schaum vor dem Mund habenden Kritikaster mir vorstelle, wie sie sich ärgern und es doch nicht lassen können meine Geschreibsel zu lesen. Und, falls sie nicht völlig verblödet sind, wohl mit noch mehr Aufregung feststellen, wie sich immer mehr Diskutanten im UTB Betrachtungen wie meinen anschließen.

      Wenn Wyatt ganz zutreffend meint, daß Unterberger wohl die längste Zeit sein UTB betrieben haben würde, schriebe er Klartext, so zeigt dies, wie unsere Lage tatsächlich ist. Viele halten ihm dies auch zugute, die sonst keine ausreichende Entschuldigung fänden, daß Unterberger so oft solch widersprüchlichen und an den Tatsachen vorbeigehenden Mist abliefert.

  19. Haider
    30. Juli 2013 23:37

    Vielleicht sehe ich da manches etwas anders.
    Die Zeiten, wo man sich aus Prestigegründen (und um den Neid des Nachbarn zu erregen) eine möglichst schicke, bankfinanzierte Karosse vor die Haustür stellte, diese dann jedes Wochenende brav schrubbte und polierte und sich über die Fixkosten (Steuern, Versicherungen, Rückzahlung, Parkpickerl, Service etc.) ärgerte sind längst vorbei. Freiheit wird heute großteils anders definiert: Frei ist man, wenn man in einem öffentlichen Verkehrsmittel ungestört lesen kann, wenn man am Zierlort ausgeruht ankommt, wenn kein Stau ärgert und kein Rowdy den Blutdruck belastet. Voraussetzung wäre natürlich, daß der öffentliche Verkehr zum freien Dienstleister würde und nicht zum SP-hörigen Versorger von Parteigünstlingen. Die Westbahn zeigt's vor, daß sie selbst trägste Staatsapparate aus ihrem jahrzehntelangen, dunkelroten Dämmerzustand aufzuwecken imstande ist.
    Nicht Autos sollten verdammt, sondern die für den öffentlichen Verkehr verantwortlichen Politiker aufgeweckt werden.
    Natürlich ist die Autozulieferungsindustrie ein mächtiger Wirtschaftsfaktor (ist auch gut so); aber man könnte auch potenter Zulieferer für öffentliche Massenverkehrsmittel (Loks, Waggons, Straßenbahnen, UBahnen usw.) sein. Rosenbauer als weltweiter Feuerwehrausstatter zeigt, daß mehr möglich wäre, als gewerkschaftlich ausgelebte Inkompetenz.
    In Österreich ist sogar das Verkehrswesen fest im politischen Würgegriff: Radrowdies sind GRÜN (hinter den Ohren), Pendler sind in roter Geiselhaft und der MIV (motorisierte Individualverkehr) sieht für seine Klientel schwarz.

  20. mannbar
    30. Juli 2013 16:44

    Traurig ist das. Die Auslastung der Autofabriken in DE beträgt angeblich 85%, was ausreichend ist. Aber runter nach Frankreich und Spanien sackt die Auslastung ganz wesentlich ein, um schließlich in Italien (wenn ich mich recht entsinne) bei mörderischen 55% zu landen.

    Es ist für mich wirklich eine traurige Bestandsaufnahme, weil die Autoindustrie wirklich Symbol-Charakter hat. Viele Konzerne können sich auch nur durch den asiatischen Auto-Boom retten.

    Wichtig ist zu verstehen, dass es nicht um eine Finanzkrise geht, auch, aber dahinter steht eine veritable Krise in der eigentlichen Real-Wirtschaft.

    Schlimm steht's um Europa...

    • Erich Bauer
      30. Juli 2013 17:27

      Die Autoindustrie hat nicht nur "Symbolcharakter"...!!! Sie ist der HERZSCHLAG!

    • Applaus
      30. Juli 2013 22:44

      @ Erich Bauer:

      **************+ !

      Weise Worte! Es geht hier um den Komfortgewinn durch die Automobilität, für den Bürger freiwillig einen Teil ihrer mühsam erworbenen Einkünfte opfern, und das sogar samt Zwangstributen für die Alimentierung einer Elite, deren einziger Daseinszweck zu sein scheint, die Leute mit massivstem Propagandaaufwand, der die kommerzielle Werbung um ein Vielfaches übersteigt, vom KFZ-Gebrauch zu bekehren.

    • Haider
      30. Juli 2013 23:53

      Dort, wo das Auto wirklich optimale Dienste leisten könnte, nämlich beim Einkaufen, im fahrplanungebundenen Nahverkehr, beim Besuch abendlicher Freizeitaktivitäten (Theater, Konzert, Oper, Kino ...), dort wird er - z.B. ganz besonders im linksgeknebelten Wien - von der Stadtverwaltung geprügelt und schikaniert. Hier dürfen Menschenhasser ihr negativen Phantasien ausleben. Frei nach dem Motto: Je mehr ich die Bevölkerung besachwalte, desto weniger kann sie aufmucken!

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 21:06

      Applaus,

      ich vermute Herr Bauer hat mit "Herzschlag" nicht so sehr das liebste Spielzeug der Konsumenten gemeint, sondern darauf hindeuten wollen, daß jeder 7. Arbeitsplatz in Deutschland von der Automobil-Industrie abhängt.

      Geht's hier naß beim Dach rein, wie in Italien oder Frankreich, dann gehen bei uns die Lichter aus.

      Dagegen nehmen sich die dümmlichen Schikanen der linxgrünen Kuh in Wien wie ein Mailüftchen aus.

  21. kakadu
    30. Juli 2013 13:46

    Im Grunde ist doch der Klimawandel schuld, aber nicht der umweltbedingte, sondern der politische, genau genommen der sozialistische Klimawandel, der uns immer mehr wirtschaftliche "Unwetterschäden" beschert.
    Es wird Zeit für einen Wechsel.

  22. Undine
    30. Juli 2013 13:44

    OT---aber da erfahrungsgemäß alles, was sich in den USA zuträgt, nach geraumer Zeit nach Europa und somit nach Ö über den Atlantik herüberschwappt---z.T. Gutes, aber leider viel häufiger eher Negatives!---wird folgende "Aktion einer KÜNSTLERIN" von unseren progressiven Linken auch bald bei uns bejubelt und vehement gefordert werden:

    http://www.unzensuriert.at/content/0013462-K-nstlerin-veranstaltet-Gender-Redefinierungslager-f-r-Kinder

    Was will man den Buben noch alles zumuten!? Wenn das im Fasching gemacht wird---warum nicht; aber das ist keine harmlose Faschingsverkleidung, sondern eine kriminelle VERGEWALTIGUNG von Bubenseelen!

  23. zweiblum
    30. Juli 2013 13:30

    Don't steal! - The government hates competition!
    "Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh." Henry Ford

  24. Rosi
    30. Juli 2013 11:33

    Besonders zeitgemäß und zielführend sind die Entwicklungen in der Autobranche in den genannten Ländern nun aber nicht wirklich. Die klobigen Wuchteln auf 4 Rädern, die von den meisten wegen ihres Spritverbrauches 'Suff' genannt werden, einerseits, die unausgereiften Elektroaustos andererseits, die bei hohen Verkaufszahlen das Stromnetz durch plötzliche riesige Entnahmen lahmlegen würden, können ja wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß sein!
    (Es gibt allerdings auch 'Superburschen', die beide Schrottideen noch kombinieren.)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  25. Pumuckl
    30. Juli 2013 09:21

    "Detroit . . . die Stadtverwaltung, die mit wahnsinnig überzogenen Gehältern und Pensionen für Stadtbedienstete den Bogen weit überspannt hat . . . "

    Und Wien?

    Nur einige Beispiele aus meinem bescheidenen privaten Blickwinkel:

    ° Man hört, die orangen Männer von der Müllabfuhr (an deren Arbeit ich aber wirklich nichts auszusetzen habe)seien pragmatisierte Beamte.

    ° Die Mannschaft, welche vor meiner Wohnung den Baumschnitt an den Kastanienbäumen (fachlich sicherlich einwandfrei) durchführt, ist zumindest doppelt so groß und arbeitet sichtlich unter deutlich geringerem Leistungsdruck, als dies bei einer privaten Firma möglich wäre.

    ° In einem Labor für chemische Analysen, welches die Gemeinde Wien betrieben
    hatte, erreichte dessen Leiter, ein HTL-Ingenieur ein sehr hohes Gehalt, welches er in einen Industrielabor niemals erreicht hätte.

    Als die Gemeinde Wien schließlich entdeckte, daß sie ihre Analysen von privaten Labors viel billiger bekommt, schickte sie den knapp über 50-jährigen Leistungssportler in die Pension.
    Mit seiner Vitalität könnte dieser Mann auch mit 70 Jahren noch eine volle Arbeitsleistung erbringen.

    Wie lange kann das noch so weitergehen. Die Asiaten stehen längst bereit, um unseren Wohlstandsplatz in der Welt einzunehmen!

    • Undine
      30. Juli 2013 15:23

      @Pumuckl

      "Wie lange kann das noch so weitergehen. Die Asiaten stehen längst bereit, um unseren Wohlstandsplatz in der Welt einzunehmen!"

      Wenn sich diese Asiaten keine "Geschützten Werkstätten" für ihre Sozialistenklientel halten müssen, wie es etwa die Wiener Linken mit ihrem Bürgermeister Häupl leider gewohnt sind, dann sind sie auf dem rechten Weg und es gebührt ihnen ein "Wohlstandsplatz", denn die dafür nötige Arbeitsdisziplin und den Willen, durch Arbeit etwas zu leisten, scheinen sie zu haben.

    • ohne Worte (kein Partner)
      31. Juli 2013 10:32

      Pumuckl
      "Als die Gemeinde Wien schließlich entdeckte, daß sie ihre Analysen von privaten Labors viel billiger bekommt, schickte sie den knapp über 50-jährigen Leistungssportler in die Pension."

      Sg. Pumuckl
      Wir könnten alle mit 50 in Pension gehen, wenn wir dieses Betrugs-Geldsystem nicht hätten. Wir könnten frei entscheiden welchen Beruf (Handwerk=echte Produktivität) wir ausüben und wie lange wir arbeiten. Es ist zu kurzsichtig gedacht, den Fokus auf den 50-jährigen zu lenken (der ja nichts dafür kann für die korrupte Politik). Sondern sich endlich bewusst zu werden, dass wir durch dieses Betrugs-Geld-System nur Sklaven sind. Solange die Menschen sich nur für die Symptome der Krise interessieren, aber nicht deren Ursache sehen, solange wird sich nichts ändern am System. Dasselbe passiert ja auch in der Medizin. Es werden nur die Symptome behandelt, aber nicht nach der Ursache geforscht. Und warum? Würden die Menschen gesund werden also geheilt, könnten die Pharmafirmen keine so horrenden Gewinne mehr machen. Nur nebenbei erwähnt: die Arbeiter in den Pharmafirmen spüren von den Gewinnen genauso wenig wie der Staat. Denn die riesigen Konzerne zahlen meist keine Steuern, nein sie erhalten sogar noch hohe Förderungen, die wiederum der Steuerzahler berappen muss. Man muss hinter die Kulissen schauen, denn unsere Politiker (Marionetten, Schauspieler) bereichern sich daran, indem sie diese Verwerfungen hinter verschlossenen Türen beschließen und uns dann belügen. Und all die kleinen Helferlein die nur Befehle ausführen sind ebefalls daran schuld, weil sie in ihrem Gehorsam nicht mehr Recht von Unrecht trennen. Denn auch die Helferlein werden am Ende alles verlieren. Vielleicht etwas verzögert, aber dafür wird es um so brutaler werden, weil sie dann von den wirklichen Verrätern als die neuen Sündenböcke präsentiert werden. Aber im Grunde genommen sind wir alle schuld, weil wir zu feige sind und vor lauter Gehorsam schweigen. Weil jeder nur an sich denkt und ihm das Schicksal Anderer egal ist. Hauptsache mir geht's gut, die anderen sind ja selbst schuld. Ja solange bis es einen selbst trifft (Arbeitslosigkeit z.B.). Wir haben selbst schuld, weil wir nur auf die Verräter samt Medien hören, die dafür sorgen, dass sich die Menschen gegenseitig zerfleischen (teile und herrsche). Das kann man z.B. an den Nichtrauchen und Rauchern gut sehen, die früher ganz friedlich zusammenlebten bevor die Lügenmaschinerie losgetreten wurde.
      Wenn alle zerstritten sind, entsteht keine Gemeinschaft mehr und als einzelner fühlt man sich klein und machtlos. Dabei sind wir 99%!!! Es muss uns nur bewusst werden.

  26. dssm
    30. Juli 2013 08:39

    Ein langfristiger Trend und das Überschreiten einer Grenze sind für die Autoindustrie gefährlich.

    Kurzfristig ist das erreichte Schuldenlimit der Gesellschaft einfach zu hoch. Fast jedes Auto wird auf Leasing oder Kredit 'gekauft', wobei die Anzahlungen immer kleiner geworden sind. Selbst Gebrauchtwagen werden finanziert. Irgendwann kommt der Punkt wo alle so verschuldet sind, daß eine Ausdehnung des Kreditrahmens nicht mehr möglich ist, wobei damit gleichzeitig eine nötige Rückzahlung grössere Beträge benötigt.
    Es steht also der Branche nicht nur der, um den nicht mehr zusätzlich gewährbaren Kredit, verringerte Betrag zur Verfügung, sonder der Betrag wird noch durch Rückzahlungen aufgezehrt.
    Mit anderen Worten die möglichen Käufer sind schlicht nicht in der Lage ein Auto zu kaufen!

    Langfristig ist die Verarmung der Gesellschaft ein Todesurteil nicht nur für die Autoindustrie. Das real verfügbare Einkommen, also die Summe der Produktion, sinkt in allen Ländern der 'westlichen' Welt. Dieser Trend konnte durch den Aufstieg der Ostasiaten kurz gebremst werden. Die devaluierten Währungen haben die Inflation, welche es hätte geben müssen, klein gehalten. Dieser Effekt dürfte nun verbraucht sein.
    Die Verarmung ist logische Folge einer Gesellschaft welche kaum mehr arbeitet und produziert sonder lieber verwaltet, welche mit arbeitslosen Reichtum durch Gelddrucken (siehe kurzfristiger Effekt), den sparsamen und fleißigen Lebensstil verdrängt hat – ein typischer Effekt des modernen Sozialismus.

    • Erich Bauer
      30. Juli 2013 08:59

      @ "...die Inflation ... klein gehalten..."

      Daher hat man sich für Stagflation und Deflation entschieden... Das ist die wesentlich wirkungsvollere Waffe einer Räuberbande... solange es noch Beute gibt.

  27. socrates
    30. Juli 2013 08:33

    Wenn man KleinEUsi höhere Löhne zahlt, kann er sich wieder ein Auto leisten (cf. Karl Marx).
    Mit Lohndumping kann man gut exportieren, aber der heimische Markt wird auf ein Minimum reduziert. Die Anleger suchen verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten, geld ist zuviel da, aber das Volk lebt schlecht und spart. Es braucht nicht jeder ein Auto, der Luxus wird eingespart.

    • dssm
      30. Juli 2013 11:44

      Na, wenn es so einfach wäre ....

      Man kann nur konsumieren, was man vorher produziert hat!
      Wir produzieren wenig, daher verarmen wir - ist doch noch einfacher.

    • socrates
      30. Juli 2013 12:56

      dssm
      Die Autos sind produziert, aber es kauft sie niemand weil die Leute kein Geld haben.
      Deshalb fahre ich keinen Mercedes. So einfach ist das!

  28. Erich Bauer
    30. Juli 2013 08:18

    Sagen wir mal: Im Jahr 2150 hat der Mensch alles was er braucht... Eine Höhle, einen Lendenschurz und Pfeil und Bogen...

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2013 09:36

      » ..Pfeil und Bogen.. « - endlich ein Waffensystem, welches an den emotionalen
      Reifegrad der Menschheit angepaßt ist .

      .

    • socrates
      30. Juli 2013 13:08

      machmuss verschiebnix
      Der Pfeil war lange dem Gewehr überlegen! Ein Sultan und die besten türkischen Bogenschützen konnten einen Pfeil über den Bosporus schießen, über 900m. Das konnte damals kein Gewehr.

    • dssm
      30. Juli 2013 18:44

      @socrates
      Dafür musste man dann ein Leben lang trainieren.
      Ein Gewehr nimmt man, schießt und trifft nach kurzer Zeit.

    • cmh (kein Partner)
      31. Juli 2013 09:49

      Eben.

      Jeder Trottel kann mit einem Gewehr herumballern und trifft vielleicht. Knallen tuts auf jeden Fall und damit ist das Wesentliche auch schon geleistet. (Deswegen gehören die Schüssen in die Luft zur Abreaktion zur Folklore der Gesellschaften des mittleren Ostens.)

  29. Observer
    30. Juli 2013 07:47

    Vielleicht besinnt man sich doch vermehrt, dass ein "grenzenloses Wachtum" utopisch ist. Außerdem darf man nicht vergessen, dass viele Menschen (wieder) bescheidener geworden sind, sich mit weniger zufrieden geben und im Leben auch andere Prioritäten setzen.
    Kluge Unternehmer kalkulieren ihr Geschäft auf Stabilität, denn nicht immer bedeutet (Wachstums-)Stillstand auch Rückschritt. Natürlich muss man sowohl als Unternehmer als auch als Arbeitnehmer flexibel sein und sich den jeweiligen Bedürfnissen schnell anpassen können. Denn: WER NICHT MIT DER ZEIT GEHT, DER GEHT MIT DER ZEIT (in die Insolvenz).

    • FranzAnton
      30. Juli 2013 17:19

      Wachstum ist de facto noch sehr, sehr lange möglich, aber, in intelligente Richtung, der Evolution entsprechend; die Dinos sind auch ausgestorben. Mit herkömmlichen Produkten und verzopfter Schulden - Ideologie wird man die Zukunft nicht meistern können. In Form von Sonnenenergie - vorrangig in den Wüstengebieten - strotzt die Welt geradezu vor Energie, man müsste sie nur nützen, dann wäre für alle Menschen - viel mehr als genug - vorhanden; allerdings fehlt aktuell ein hiefür unentbehrliches, intelligentes Produkt: zwar ein Energiespeicher, welcher mit der Energiedichte von Öl wenigstens annähernd mithalten kann. Mehr Wissenschafter von Graden sollten sich gemeinsam engagieren, um die Entwicklung nachhaltiger, intelligenter (=nicht versiegender) Energiebereitstellung für jedermann auf den Weg zu bringen.

    • Observer
      30. Juli 2013 20:42

      FranzAnton:
      Ja, die Sonne liefert genug Energie für uns alle. Neben deren vernünftige Ausnützung (inkl. Transport, Speicherung) sollten wir auch effizienter mit der Energie umgehen.

    • ohne Worte (kein Partner)
      31. Juli 2013 11:05

      FranzAnton
      Es gibt viele Menschen die sich mit alternativer Energie auseinandergesetzt haben. Doch leider wird dies von den Energie-Firmen vehement bekämpft und unterdrückt (das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Fakt). Ein Österreicher namens Hans-Peter Bierbaum z.B. hat ein Gerät entwickelt, das es ermöglicht jedes Haus unabhängig (ohne Kabel udgl.) mit Energie (Wärme, Licht usw.) autark zu versorgen. Doch leider verstarb er ganz unerwartet (Vermutungen zufolge sollte da etwas nachgeholfen worden sein).
      Autonome Systeme zur Energieerzeugung
      Wärme- und Stromgeneratoren zur dezentralen Energieversorgung
      http://www.borderlands.de/net_pdf/NET1108S39-41.pdf

      Seine Firma lief Augenzeugenberichten zufolge sehr gut und hatte keine finanziellen Probleme. Doch nach dem Tod Bierbaum's musste die Firma plötzlich Konkurs anmelden. Zufall?
      http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/494114_Wasserstoff-Technologie-Firma-Hydrogen-Research-AG-pleite.html

      Und noch ein Beispiel.
      Herr Prof. Turtur hat auf seiner Webseite folgendes bekannt gegeben:

      “Auch wenn die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie bereits erfolgreich nachgewiesen ist – ich habe meine Forschungsarbeiten einstellen müssen. Das ist schade, denn die saubere Energie wäre für die Menschen eigentlich wichtig.

      Ich nehme die Situation gelassen, denn mein akademisches Interesse ist befriedigt. Ich habe einen Raumenergie-Motor gebaut und an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg verifiziert.

      Für alle anderen Menschen, die meine Ergebnisse noch sehen mögen, lasse ich meine Internet-Inhalte noch stehen” ->
      Die Quantenelektrodynamischen Nullpunktsoszillationen das bloßen Raums enthalten eine ungeheuer große Menge an Energie, wie einerseits aus kosmologischen Untersuchungen bekannt ist, andererseits aber auch aus Messungen zum Casimir-Effekt.
      weiterführender Link
      http://www.politaia.org/wissenschaft-forschung/technologie/prof-turtur-muss-forschungsarbeit-an-raumenergiekonverter-einstellen/

      Viktor Schauberger, Nikolas Tesla, Wolfgang Wiedergut und viele viele andere Genies - waren mit ihren Forschungen viel weiter, als man uns mitteilt.

      Amerikanischer "Physiknobelpreisträger" Robert B Laughlin
      hat 2 Bücher geschrieben:
      Abschied von der Weltenformel (we have the technology to bring ET home)
      Verbrechen der Vernunft
      (Untertitel Betrug an der Wissensgesellschaft)
      Er sagt: man kann heute weltweit an keiner Universität Physik studieren, denn was dort unterrichtet wird ist zur einen Hälfte schon widerlegt und zur anderen Hälft irrelevant.
      Die einzig relevante Physik findet hinter verschlossenen Türen, der Labors der Industrie und des Militärs statt. Und die Forscher die dort arbeiten wenden Naturgesetze an, die den Universitätsprofessoren nicht bekannt sind.

      Und all das nur für die Profite der Konzerne und Banken und um uns in Abhängigkeit (Sklaverei) zu halten.
      Darüber sollte man mal nachdenken!!

  30. terbuan
    30. Juli 2013 06:41

    Die Autoindustrie steckt in der großen Krise, wen wundert es?

    Auch in dieser extrem konjunktursensiblen Sparte schlägt jetzt die weltweite Wirtschaftskrise voll zu. Man hat auf ständiges Wachstum gesetzt und sitzt jetzt auf den Überkapazitäten und wird sicherlich bald nach dem Staat rufen.

    Neuanschaffungen von Fahrzeugen (zumeist auf Kredit bzw. Leasing) werden zurückgestellt, die hohen Spritpreise tun ein übriges und verringern die gefahrenen Kilometer. Ein ganz natürlicher Vorgang, aber was ist zu tun?
    Ein natürlicher Ausleseprozess mit einem Gesundschrumpfen wird folgen (müssen).

    Den Niedergang der US-Autoindustrie mit ihren starken Gewerkschaften und spritfressenden Karossen war vorherzusehen und damit das Fiasko der Autostadt Detroit. Dort hat ein Teufelskreis die Stadt in den Konkurs getrieben. Werke wurden geschlossen, die Arbeitslosigkeit und die Kriminalität stieg stark an, die Weißen wanderten ab (heute haben die Schwarzen einen Anteil von 82% an der Bevölkerung), die Stadt hat immer weniger Einnahmen und sitzt jetzt auf einem Schuldenberg von 18 Mrd. USD, bei 2 Mrd. Einnahmen p.a.
    Dazu Misswirtschaft und Korruption. Die Ansprüche der Pensionsfonds alleine belaufen sich auf 9 Mrd.!

    Zur Herabsetzung der Abgasnormen für schwere Limousinen und das Veto von Angela Merkel:
    Wer fährt denn hauptsächlich diese (vor allem deutschen) Nobelkarossen?
    In erster Linie Manager und Politiker. Na, super!
    Beispielsweise werden in der EU-Kommission praktisch nur schwere Dienstwagen aus deutscher Produktion gefahren. Von wegen "Demütigung der selbstbewußten Deutschen!"

    "Und auch die Klimaziele stehen den Wagen nicht im Wege. Zwar gilt für neue Autos in Europa ein Grenzwert von durchschnittlich 120 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer. Die EU-Kommission hat sich jedoch für ihren Fuhrpark einen eigenen Grenzwert gesetzt, der deutlich darüber liegt und zu den schweren Limousinen passt." (Auszug aus einem Bericht der Süddeutschen)

    • ohne Worte (kein Partner)
      31. Juli 2013 11:19

      Wenn Kohlendioxid für die Erde so schädlich ist, warum kaufen dann Treibhausgärtner CO2-Generatoren, um das Pflanzenwachstum auf das Doppelte zu steigern? Artikel von Mike Adams

      Für ein »paar Pennys am Tag« kann jeder Treibhausbesitzer CO2 produzieren, um den Ertrag seiner Treibhauspflanzen zu steigern.

      hier zum Prospekt und Artikel
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/mike-adams/wenn-kohlendioxid-fuer-die-erde-so-schaedlich-ist-warum-kaufen-dann-treibhausgaertner-co2-generator.html

      Wie soll CO2 in den Himmel aufsteigen und dort wie das Glas eines Treibhauses die Wärme einfangen, wenn dieses Gas schwerer als Luft ist? Es muss sich doch in Bodennähe aufhalten. Man kann auch keinen Ballon mit CO2 füllen der dann fliegt.
      Der fällt wie ein Stein zu Boden.:))

      Die aktuelle CO2-Konzentration der Luft ist ca. 385 ppm, also nur 0,0385 Prozent der Luft, ein winziger Anteil. 99,9725 Prozent sind andere Gase. Und dieser minimale Anteil soll der Klimakiller sein? Jetzt gehts aber noch weiter. In der oberen Atmosphäre, dort wo es laut Treibhaustheorie sein bösartiges Unwesen treiben soll, sinkt der CO2-Gehalt auf unter minimale 10 ppm!

      Die CO2-Mär -- wie trotz Fakten und Belege weiter gelogen wird
      http://www.youtube.com/watch?v=itoR2D7CJNs

      Der lukrative Betrug mit den Klimadaten
      http://www.youtube.com/watch?v=IFK0Vdtwf2c

  31. fokus
    30. Juli 2013 01:50

    "Der zweite Grund war die Stadtverwaltung, die mit wahnsinnig überzogenen Gehältern und Pensionen für Stadtbedienstete den Bogen weit überspannt hat, bis das goldene Kalb tot war, von dem man lebte. Beide Verhaltensweisen sind auch in Europa keineswegs unbekannt."

    Diese Verhaltensweisen sind in Europa nicht nur keineswegs unbekannt, sondern sie werden von dreisten Sozialisten in den diversen Pleitestaaten sogar verlangt. In erster Linie für Deutschland, um auch noch dieses Land in schwere, wirtschaftliche Turbulenzen zu treiben, sprich es wird an einem der wenigen Äste gesägt, auf denen man in der EU noch sitzen kann.

    http://tinyurl.com/c6yzp4t

    Aus Neid, als Demütigung, aus Schadenfreude?
    Es ist ein Mix aus allen aufgezählten Fakten und beweist nur einmal mehr die Hirnlosigkeit der linkslinken Demagogen bei Rot und Grün, die nicht den Aufschwung im eigenen Land versuchen, sondern lieber die Anderen zu sich in den Dreck hinunterziehen wollen.

    Mit dieser wirtschaftsfeindlichen Form des "real existierenden Sozialismus" landen wir in der europäischen Gemeinschaft dort, wie es heute ein Gastkommentator so treffend formuliert hat:

    EU = Ein Untergangsprojekt >>>>>>> Detroit läßt grüßen!!

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2013 09:31

      Au Backe - das klingt ja wie aus'm Kabarett, und das oll ein Minister gesagt haben,
      "dawn fuck'n yerk" .

    • fokus
      30. Juli 2013 20:55

      Die EU ist ein einziges Kabarett = persiflatio imperii ! ;-)

  32. RR Prof. Reinhard Horner
    30. Juli 2013 01:19

    reinhard.horner@chello.at

    Wie kommen die Überproduktionen und Fehlproduktionen zustande und wie ist mit ihnen umzugehen?

    Die Nachhaltigkeit, der Umweltschutz, Klimarücksichten u. dgl. bedürfen tatsächlich weltumspannender Maßnahmen. Soll deswegen europäisch und national (aus Wettbewerbsgründen) nichts unternommen, alles unterlassen werden?

    • dssm
      30. Juli 2013 08:50

      Wir haben eine Unterproduktion. Wir arbeiten schlicht zu wenig!
      Umweltschutz ist eine wichtige Sache, man sollte sie sich leisten können. Dies bedingt Produktion.
      Wenn man bedenkt was da alles in den letzten Jahrzehnten erreicht wurde, wozu nun die Produktion fehlt, schaut man mit ernsten Sorgen in die Zukunft.
      Egal ob die Sanierung einer Deponie, das sichere Verbrennen von Giftstoffen, hochwirksames Recycling, saubere, effiziente Müllsammlung das alles sind Investitionen. Leider fehlt uns zunehmend die Kapazität für Investitionen, man sollte dabei nicht in farbigen Papierschnipseln denken, sondern die Kosten als Verbrauch von menschlichen und sonstigen Ressourcen.

      Es arbeiten einfach zu wenig! Verwalten ist nett, Frühpension für den Betroffenen sicher günstig, Fensterjobs, wegen Unkündbarkeit, geben sicheres Einkommen ohne Arbeit, von Sozialhilfe leben gilt heute nicht mehr als Schande – aber die alle Produzieren nichts, wollen aber konsumieren!

    • RR Prof. Reinhard Horner
      01. August 2013 11:16

      reinhard.horner@chello.at

      "Unterproduktion"? Also einfach mehr traditionellen Autobau in Detroit?

  33. Pete Sahat
    30. Juli 2013 01:15

    "Dort sind die hinter dem Lenkrad verbrachten Stunden um 27 Prozent zurückgegangen, (...) der Verkehr in den Städten um 34 Prozent."

    Danke dafür, liebe Grün*Innen! Ohne euren Einsatz für die andauernde Konkursverschleppung beim Wachkomapatienten Europa hätte man nie eine so lange andauernde Rezession herbeiführen können!





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