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Die Armen werden immer ärmer: unwahr und gelogen

Lesezeit: 7:00

Immer mehr Menschen werden immer ärmer. Tausende Leitartikel, Sonntagspredigten und Politikererklärungen werden in ganz Europa auf diesen Satz und seine Konsequenzen aufgebaut. Meistens will man damit schlechtes Gewissen erwecken, damit man noch mehr Schulden machen, noch mehr Steuern erhöhen kann. Zum Nutzen der Sozialindustrie und der eigenen Klientel. Nur stimmt der eingangs stehende Satz nicht. Ganz und gar nicht. Das Gegenteil stimmt: Die Menschheit befindet sich trotz ihrer Vergrößerung in Milliardendimensionen nachweislich im steilsten Aufwärtskurs ihrer Geschichte. Lediglich Europa hat es vorgezogen zu stagnieren.

Das Erstaunliche: Diese wichtigste und erfreulichste Botschaft seit Menschengedenken wird von den Medien und der Politik weitgehend ignoriert. Sie leben nämlich (fast) alle von den negativen Nachrichten. Und sie wollen schon gar nicht zugeben, dass der Zuwachs an Lebensqualität genau jenen Faktoren zu danken ist, die sie und andere Gutmenschen ständig verurteilen.

Armut und Hunger nehmen ab, die Lebenserwartung steigt

Faktum ist, dass in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung (mit wenigen Ausnahmen wie das kommunistische Nordkorea, wie das in Korruption versinkenden Russland oder das von einem senilen Diktator gequälten Zimbabwe) jedes Jahr um einige Monate länger wird. Faktum ist, dass es kaum noch Hungersnöte in der Welt gibt, die jahrtausendelang fixer Teil der Conditio humana waren. Und ebenso Faktum ist, dass die ersten Jahre des neuen Jahrtausends seit 2000 „den schnellsten Rückgang der Armut in der Geschichte der Menschheit gebracht haben“.

Dieses Zitat stammt wohlgemerkt nicht von einer Schönfärbeagentur, sondern aus einer mehr als unverdächtigen Quelle: aus der neuen Millenniumsstudie der UNO.

Der Einfluss der Sozialindustrie-Profiteure

Über diese Studie und diese Fakten wird nur erstaunlich wenig geredet. Denn ganz offensichtlich ist das Interesse vieler an der Armuts-Behauptung größer als an der Wahrheit. Die Sozialindustrie lebt ja vom schlechten Gewissen all jener, die keine Probleme haben, sich täglich sattzuessen, ein wohnliches Heim zu besitzen, hie und da auf Urlaub zu fahren und ihre Kinder in die Schule schicken können. Und sie lebt hervorragend davon, weil eben die Zahl und der Anteil dieser für schlechtes Gewissen empfänglichen Menschen ständig größer werden.

Gewiss, die Sozialindustriellen können auf Knopfdruck Einzelbeispiele von schrecklichen Einzelschicksalen präsentieren. Seriöse Studien gehen hingegen von der gesamten Menschheit aus. Nur so lassen sich gesamthafte Aussagen machen. Tatsache ist, dass die absolute Zahl der Armen trotz Bevölkerungsexplosionen in den letzten zwei Jahrzehnten mehr als halbiert worden ist. Die relative noch viel mehr.

So mancher weitblickende Europäer denkt schon daran, in welchem Zustand sich das heute noch so viel von Armut redende Europa selbst befinden wird, wenn einmal viele Länder Asiens Europa überholen. Das wird noch in diesem Jahrhundert passieren. Auch viele Länder Lateinamerikas und Afrikas erzielen seit Jahrzehnten ein höheres Wachstum als die EU. In Europa schauen hingegen die Zukunftserwartungen dank Geburtenverweigerung, Schulden, Sozialstaat, Abgabenhöhe und Überregulierungen gar nicht gut aus.

Entwicklungshilfe ist ein Irrweg

Umso wichtiger wäre es, die Faktoren zu kennen, die der Dritten Welt zu einem solchen Erfolg verholfen haben. Der politisch am häufigsten genannte Faktor hatte dabei aber keine entscheidende Bedeutung: die Entwicklungshilfe. Die hat zwar sicher auch etliches Positives bewirkt. In der Summe aber hat sie nicht nur Korruption und Fehlentwicklungen vermehrt, sondern in den am meisten unterstützten Ländern deren Wachstum beschädigt. Entwicklungshilfe löst nämlich einen sozialökonomischen Hospitalismus aus: Man muss nur laut genug jammern, und schon wird einem von außen geholfen.

Eigene Anstrengungen und Lernprozesse sind hingegen bei der Entwicklungshilfe-Rhetorik kein Thema, ja sogar schädlich. Nützlich ist es hingegen, möglichst oft von Kolonialismus (der schon zwei Generationen her ist), Neokolonialismus (was auch immer das genau sein soll) und Global Warming (wobei jede Infragestellung der diesbezüglichen Thesen streng verfolgt wird) zu reden sowie die absurde Behauptung zu verbreiten, der Reichtum anderer Teilnehmer des Welthandels wäre die Ursache der eigenen Armut.

All diese so gerne verbreitete Rhetorik ist jedoch Nonsens. Würde sie stimmen, müssten ja Länder wie Nordkorea, die sich fast zur Gänze vom Welthandel abkoppeln, besonders gut dastehen. Das müsste auch in jenen Ländern der Dritten Welt der Fall sein, die nie Kolonien waren. Umgekehrt kann diese Rhetorik auch nicht erklären, warum in vielen Statistiken ausgerechnet die Schweiz und Singapur an der Spitze stehen, die nie Kolonien hatten.

Die Rezepte eines Welt-Erfolgs

Was aber hat wirklich die Menschheit vorangebracht? Die wichtigsten Elemente des globalen Erfolgsrezepts:

  1. Die moderne Hygiene (etwa Trinkwasser- und Abwasser-Versorgung) hat viermal so viel zur Verlängerung der Lebenserwartung beigetragen wie die moderne Medizin. Trotzdem hat auch diese eine positive Auswirkung insbesondere auf die Erhöhung der Lebensqualität.
  2. Die moderne Landwirtschaft kann ein Vielfaches jener Massen ernähren – und sogar mit Fleisch versorgen! –, als vor wenigen Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten irgendjemand zu hoffen gewagt hätte. Dabei waren moderne Züchtungen, Genveränderungen, Pflanzenschutzchemie, Kunstdünger und viele andere wissenschaftliche Methoden im Spiel. Mit den von den vielen NGOs rund um die Grünen verfochtenen Zurück-zur-Natur-Methoden wären hingegen Hunderte Millionen verhungert.
  3. Alleine das bei uns heute so verpönte DDT hat viele, viele Millionen Menschen gerettet.
  4. Der Menschheit steht heute mehr Energie denn je zur Verfügung. Wachsender Energieverbrauch von der Dampfmaschine bis zu den Atomkraftwerken war und ist untrennbar mit jeder Verbesserung der Lebensdauer und -qualität verbunden.
  5. Viele Fehlentwicklungen konnten verhindert oder gestoppt werden, weil als Ergebnis der neuen Grundrechte vor allem die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft die Fortsetzung von Irrwegen meist rasch beendet haben. Umso schlimmer sind die zunehmenden europäischen Versuche, diese zentralen Grundrechte im Zeichen der Political correctness zu reduzieren und durch die Gleichstellung mit „sozialen“ Grundrechten (Recht auf Gesundheit usw.) total zu relativieren.
  6. Bis auf den Islam verzichten heute erstmals alle Religionen auf Gewalt und offensive Missionierung.
  7. Die Zahlen der Eroberungskriege, die blutigen Folgen von nationalistischem und ideologischem Expansionismus sind im historischen Vergleich stark zurückgegangen.
  8. Gesellschaftliche Ungleichheit ist zwar kein erstrebenswertes Ziel. Aber dort, wo sie zugelassen wird, hat sie sich als starker Antrieb erwiesen. Denn nur in ungleichen Gesellschaften hat es Sinn, sich anzustrengen, damit man zu den erfolgreichen zählt. Das ist in Feudalgesellschaften nicht möglich, wo die aristokratische Abstammung entscheidet und nicht die Leistung. Aber in einer offenen Gesellschaft ist es extrem hilfreich, Reichtum zuzulassen. Nichts treibt den Erfolg eines Landes mehr voran. Und daher ist auch nichts dümmer, als die Reichen durch Hochsteuern zu vertreiben, wie etwa jetzt in Frankreich. Umgekehrt war es viel schlauer, einem Gates, einem Stronach, einem Mateschitz zu erlauben, reich zu werden, als sie von Anfang an daran zu hindern. Und abertausenden anderen. Viele von ihnen finanzieren dann Stiftungen und Spenden mit viel besserer Wirkung, als es die von Beamten und Politikern verteilten Steuergelder jemals haben.
  9. Und last not least ist der Liberalismus zu nennen, egal ob man ihn Neo-, Alt-, Paläo- oder Wirtschaftsliberalismus nennt. Die Entfesselung der Kräfte des „Kapitalismus“, wie er von seinen Feinden genannt wird, also die Dynamik der eigenen (genauer: der familiären) Interessen von Milliarden Menschen: All das hat mehr für die Menschheit getan als alle anderen Faktoren zusammen.

Jede Vielfalt ist zentral verwalteten Staaten und Unionen überlegen

Nur mit all diesen Faktoren war es möglich, das Wissen und Können von so vielen Menschen zu aktivieren. Diese Summe ist selbst dem klügsten zentralistischen Fünfjahresplaner um ein Vielfaches überlegen. Natürlich passieren auch ohne Planwirtschaft Fehler, Dummheiten, Gaunereien. Aber in liberaler Vielfalt und Freiheit setzt sich das Bessere – eben meist auch das Gewinnträchtigere – viel rascher durch als in einem zentralverwalteten Staat oder in einer solchen Union. In einem zentralistischen Gebilde dauert es viel zu lange, bis eine Planungsbehörde einmal eingesteht, dass sie auf dem Holzweg unterwegs gewesen ist. Wenn sie es überhaupt tut.

Und Europa? Jahrhundertelang war der Kontinent nicht zuletzt auf Grund der Vielfalt seiner Staaten und Nationen, vielleicht auch wegen seines Klimas, sicher auch durch Christentum, Judentum, Aufklärung und das Erbe der griechisch-römischen Antike allen anderen weit überlegen. Heute jedoch ist Europa alt und müde geworden. Es kann sich offensichtlich nicht mehr aus den lähmenden Banden eines trügerischen Wohlfahrtssystems retten. Es muss daher zumindest am Beginn des neuen Jahrtausends im Gegensatz zu den letzten 2000 Jahren allen anderen Regionen den Vortritt lassen. Ob das noch einmal revidiert werden kann, werden erst unsere Nachfahren wissen. Sofern es solche überhaupt gibt.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2013 09:58

    Die Fakten sprechen für eine liberale marktwirtschaftliche Orientierung, der Einzelfall für die Sozialisten.
    Die Fakten sprechen für eine subsidiäre, kleinräumige politische Struktur, die scheinbare Steuerungsmacht einer gigantischen Zentralregierung ist typisch sozialistisch.
    Gerade diese Fakten müssen immer wieder verinnerlicht werden!

    Sozialismus hat noch niemals(!) funktioniert, alle Versuche in diese Richtung sind kläglich, leider mit zahlreichen Opfern, gescheitert. Eine Blutspur zieht durch die Geschichte.

    Einmal gibt es die machtgierigen Sozialisten, sie blasen unerfreuliche Einzelfälle auf und versuchen über die damit verbundene Empörung an die Macht zu kommen/bleiben. Ein Sozialist herrscht viel mächtiger als ein Herrscher in einem marktwirtschaftlichen System, denn es dauert nie lange, bis die Mittelschicht, aus brav arbeitenden Leuten, eine Teilhabe an der Macht einfordert.

    Die schlimmere Formt ist aber der links/grüne Gutmensch. Er möchte ehrlich nur Gutes tun. Er kann keinerlei Leid akzeptieren. Im Versuch alles zu retten überdehnt er die Möglichkeiten und führt am Ende in genau jenes Leid welches er wirklich zu vermeiden trachtete. Im Versuch alles sicher zu machen, zerstört er genau jene Freiheiten, welche den Wohlstand und damit die Sicherheit bringen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2013 02:12

    Eine umfassende, brillante Bestandsaufnahme, der fast nichts mehr hinzuzufügen ist, außer ein einziger Wermutstropfen: vieles davon haben die Menschen heute auf Kosten nachkommender Generationen erreicht. Ob die das Gesamtausmaß bewältigen können, wird erst die Zukunft weisen.
    Es bleibt daher Spielraum für Voraussagen sowohl der Optimisten als auch der Pessimisten, womit sich der Kreislauf des Lebens wieder schließt!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2013 19:45

    Der Sozialismus umverteilt nur die Armut!
    Denn er nimmt von den Armen und gibt es den sozialistischen Machthabern.

    Auch wenn deren Vertreter ständig das Gegenteil behaupten. Das Lamentieren über die Armut ist genauso scheinheihig wie das Hinhauen auf die Reichen. Auch das Anprangern der Steuersünder ist Strategie der Sozialisten. Sie sind zu dumm, oder zu durchtrieben, je nachdem mit welchen Vertretern man es zu tun hat, um zu kapieren, daß mit dieser Strategie eine Volkswirtschaft nur heruntergewirtschaftet wird. Obwohl es inzwischen genug Beispiele sozialistischer Realexpertimente gegeben hat, die immer mit viel menschlichen Blutvergießen verbunden waren , scheint dieser sozialistischer Bazillus nicht ausrottbar zu sein.

    Warum wohl?

    Weil der Sozialismus den Schein erzeugt, der Einzelne könne seine eigene Verantwortung dem Staatswesen delegieren. In jeder Familie, in jeder Firma, in jeder Organisation findet diese Art von Verantwortungsabschiebung ständig statt, und wer dem nachgibt, wird bald eine Fußnote der Geschichte sein.
    Mein innerlichster Wunsch wäre. daß der Sozialismus bereits eine Fußnote der Geschichte ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2013 08:23

    Ja fokus, Andreas Unterberger versteht es immer, ein Problem umfassend darzustellen. Aber wie von Ihnen richtig erwähnt, wird da auch manches schöngeredet. So wird z.B. DDT (in den Industrieländern schon lange verboten!) von den Chemiefirmen noch fleißig in den anderen Ländern verkauft. Trotz kurzfristiger Erfolge wird dabei gerne über die negative Nachhaltigkeit geschwiegen, auch von Unterberger.

    Und ob der nunmehrige verstärkte Fleischkonsum in China, Indien usw. tatsächlich als Fortschritt zu bezeichnen ist, bleibt dahingestellt. Ebenso ist die Milchverträglichkeit nicht überall gegeben. Denn der Verdauungstrakt (z.B. die Dickdarmlänge) dieser Menschen ist durch den jahrhundertelangen Konsum von vorwiegend pflanzlichen Lebensmitteln ganz anders entwickelt und muss sich nun erst langsam umstellen. Übrigens: um 1 kg Fleisch zu erzeugen ist die 10fache Landfläche erforderlich, als dort 1 kg von Obst oder Gemüse zu erhalten.

    Ich empfehle AU und allen "fortschrittlichen" Leuten einen Besuch in Südamerika, wo riesige Waldflächen in Sojaäcker umfunktioniert werden, damit die Tierproduktion in Europa, USA u.a. ausreichend mit Tierfutter (vorwiegend Soja- und Rapsschrot) versorgt werden können. Auch über die Klimaveränderung im Zusammenhanag mitderVernichtung von Regenwäldern wurde hier schon berichtet. Die erwähnte Dampfmaschine (meist mit Kohle befeuert) war ebenso nur eine Zwischenlösung wie die heutigen Atomkraftwerke.

    Langfristiges und nachhaltiges Denken ist auch bei Journalisten gefragt!

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2013 17:04

    "...Und Europa?..."

    Mit all seiner Regulierungswut läuft Europa in bockbeiniger linker Sturheit
    dem eigenen Niedergang entgegen. Hier müssen alle gleich gemacht werden, und
    das geht nun mal nur am untersten Ende, dort wo alle gleich arm, gleich
    ungebildet, gleich abhängig ...(gleich tot ???) sind.

    Wer Reich ist, der wird solange mit Steuern niedergepflastert, bis er auswandert.

    Noch viel unverständlicher ist diese desaströse Unvernunft, wo wir doch
    alle mitansehen müssen, wie ganz China vom alten dogmatischen Maoismus
    befreit wurde, durch einen allseits verständlichen Satz von Deng Xiaoping:

    "Wenn wir die Starken schneller laufen lassen, dann kommen wir letztlich
    alle schneller ans Ziel".

    Wie kann es sein, daß dieses Europa, das einst soviele geniale Denker
    hervorbrachte, heutzutage sein Geschick von einer verachtenswerten,
    Gutmenschlichkeit heuchelnden Opportunisten-Bande bestimmen läßt.


    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2013 20:30

    "Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher;
    die Frauen verdienen für gleiche Arbeit viel weniger als die Männer.....!"

    Ich kann dieses Geschwafel nicht mehr hören! Und wer zetert die ganze Zeit über diese "Ungerechtigkeit"? Die LINKEN (Rot und Grün), die ganz nah am Futtertrog sitzen und sich reichlich bedienen!

    Solange eine Frau Heinisch-Hosek, eine Frau Claudia Schmied und wie sie alle heißen, diese ewig lamentierenden Frauenzimmer, dann sollen sie erst einmal erklären, warum sie für den Unsinn, den sie jahraus, jahrein verzapfen zum Schaden der Bevölkerung, SO VIEL GELD KASSIEREN. Jede Hebamme, die zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit ist, Frauen beizustehen, ihre Kinder zur Welt zu bringen, leistet ein Vielfaches und wesentlich Wertvolleres als diese hochgestochenen linkenTussen, die sich anmaßen, uns gängeln zu müssen. Besagte Hebamme "verdient" ihren Lohn ungleich schwerer und hat mehr Verantwortung zu tragen, als H-H und CO. zusammen!

    Wenn diese unmöglichen Ministerinnen bereit sind, für ihre "Tätigkeit" (was tun die denn überhaupt, was der Rede wert wäre?) mit einem Durchschnittsgehalt sich zufrieden zu geben, dann können sie mitreden! Aber die schöpfen ganz selbstverständlich aus dem Vollen---sogar in der Pension!

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2013 17:28

    Habe da leider schon wieder ein kräftiges Off Topic:

    Die Presse: Israel kritisiert Österreichs Truppenabzug scharf .

    http://diepresse.com/home/politik/1416479/Golan_Israel-kritisiert-Oesterreichs-Truppenabzug-scharf?_vl_backlink=/home/politik/1410932/index.do&direct=1410932

    Zitat: ----
    Noch deutlicher wurde der für die Geheimdienste zuständige Minister Juwal Steinitz. "Wir sehen jetzt, was die österreichischen Streitkräfte auf den Golan-Höhen wert sind. Israel kann ausländischen Kräften nicht trauen und manchmal, wie jetzt, ist ihre Präsenz bei Krisen eher ein Hindernis als eine Hilfe",
    -----------

    Abgesehen davon, daß der Österreichische Staat jahrzehntelang seine Golan-Truppe
    finanziert hatte und die Truppe dem Risiko ausgesetzt war, daß die ganze Welt
    über Österreich herfallen würde, wenn mal einer von denen in die berenzlige Lage
    geriete, auf eindringende Syrer oder gar Israelis (Gnade uns Gott) schießen zu
    müssen (und das noch dazu OHNE MANDAT ! ! ! ),
    muß uns da nicht diese aktuelle üble Nachrede aus Israel in
    "unser antisemitsches Vorurteil" zurückwerfen ?

    NEIN - weil niemand was besseres erwarten konnte ! ! !


    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2013 14:40

    Ich finde Sozialismus großartig. Er hat etwas wunderbar Gleichmachendes.

    Venezuela rationiert jetzt Fleisch (gut fürs Klima), Mehl, Zahnpasta und Klopapier.
    Das ist ein Traum vom Sozialismus: Alle bekommen die gleiche Anzahl Blätter zugeteilt, es gibt keine Ungerechtigkeit mehr, niemand ist reicher an Blättern, alle haben die gleichen Chancen bei der Zuteilung.

    Fairerweise muß ich anmerken, daß der Präsident die Rationierung abgesagt hat. Auch hier zeigt sich der Sozialismus von seiner herrlichsten Seite. Die Regierung, nicht etwa der olle Markt, bestimmt, ob das Papier reicht.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkaffka
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2013 16:50

    "Die Armen werden immer ärmer: unwahr und gelogen ?"

    Um sich diesem Thema überhaupt nähern zu können müsste zuerst geklärt werden was ein ARMER überhaupt ist. Ohne Definition geht garnichts!

    Ist ein ARMER in Österreich dasselbe wie ein ARMER in Indien oder Kenja?

    Wer kann überhaupt feststellen ob es jetzt den ARMEN (sowohl in Österreich als auch in Indien und Kenya) heute besser oder schlechter geht?

    Das Gefasel über Durchschnitte ist immer ein Greuel. Irgendwer denkt sich ein System aus und biegt es solange bis es in seine Argumentation passt . Solche Elaborate sind zum Krenreiben und zur Verdummung der Leser sehr geeignet, sagen aber Überhaupt nichts aus.

alle Kommentare

  1. mannbar
    11. Juni 2013 14:03

    Mich ärgern diese Artikel auch immer maßlos.

    Man muss halt wissen, was unter "Armut" zu verstehen ist. Wenn man von einer relativen Definition ausgeht, dann sind in einer ungleichen Gesellschaft natürlich viele arm - obwohl sie absolut gesehen das Hundertfache an Vermögen besitzen als kommuistische Länder, wo alle gleichmäßig nichts haben.

    Außerdem ist immer die Frage, wo man beginnt. Ein sehr reiches Land, das um ein paar Prozentpunkte "ärmer" wird, ist nach wie vor reich.

    Wie AU richtig sagt: Es geht wieder einmal nicht im Entferntesten um das, was der Fall ist sondern um freche Fiktionen, die nur die politischen Ambitionen ihrer Profiteure für sich haben.

    Wenn man bedenkt, dass es neben dieser inflationierten Armutsphantasmagorie auch ECHTE Armut gibt, wird diese Scheindiskussion auch richtig zynisch.

  2. kaffka (kein Partner)
    10. Juni 2013 16:50

    "Die Armen werden immer ärmer: unwahr und gelogen ?"

    Um sich diesem Thema überhaupt nähern zu können müsste zuerst geklärt werden was ein ARMER überhaupt ist. Ohne Definition geht garnichts!

    Ist ein ARMER in Österreich dasselbe wie ein ARMER in Indien oder Kenja?

    Wer kann überhaupt feststellen ob es jetzt den ARMEN (sowohl in Österreich als auch in Indien und Kenya) heute besser oder schlechter geht?

    Das Gefasel über Durchschnitte ist immer ein Greuel. Irgendwer denkt sich ein System aus und biegt es solange bis es in seine Argumentation passt . Solche Elaborate sind zum Krenreiben und zur Verdummung der Leser sehr geeignet, sagen aber Überhaupt nichts aus.

  3. Otto (kein Partner)
    10. Juni 2013 14:47

    Über die Gründe kann man streiten, aber der Menschheit geht es im Durchschnitt heute besser als jemals zuvor in der Geschichte. Damit stimmen Unterberger und ich ja überein. Die Frage bleibt nur: Warum beklagt er sich ständig?

  4. Dr. Knölge (kein Partner)
    10. Juni 2013 14:40

    Ich finde Sozialismus großartig. Er hat etwas wunderbar Gleichmachendes.

    Venezuela rationiert jetzt Fleisch (gut fürs Klima), Mehl, Zahnpasta und Klopapier.
    Das ist ein Traum vom Sozialismus: Alle bekommen die gleiche Anzahl Blätter zugeteilt, es gibt keine Ungerechtigkeit mehr, niemand ist reicher an Blättern, alle haben die gleichen Chancen bei der Zuteilung.

    Fairerweise muß ich anmerken, daß der Präsident die Rationierung abgesagt hat. Auch hier zeigt sich der Sozialismus von seiner herrlichsten Seite. Die Regierung, nicht etwa der olle Markt, bestimmt, ob das Papier reicht.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. Juni 2013 16:45

      Lassen Sie mich noch ergänzen, daß die Venezolaner jetzt wissen, welche Waren knapp werden. Ich würde mich nicht wundern, wenn der Sturm auf die Geschäfte längst im Gange ist und es in zwei Tagen im ganzen Land kein Toilettenpapier u. a. mehr gibt.
      Ein toller Abgesang auf Chavez.

  5. Pete Sahat (kein Partner)
    10. Juni 2013 13:20

    Passend dazu der unterhaltsame Vortrag von Michael Miersch unter dem Titel "Warum ich Optimist geworden bin":
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=riKMShBJzDo

  6. GregorH (kein Partner)
    10. Juni 2013 13:17

    Einige der sehr einseitigen und mythenbildenden Behauptungen verlangen nach Ergänzungen oder einer Korrektur. Vorweg sei erwähnt, daß die Alternative zum Kapitalismus angelsächsischer Prägung nicht Nordkorea ist sondern die Rückkehr zu einer gesellschaftlichen Ordnung, die auf Wahrhaftigkeit, Tugend und Liebe gegründet ist.

    @ 1.: Ziehen wir von der Lebenserwartung die Opfer der Abtreibung ab und die gegenwärtige Lebenserwartung sinkt mindestens um 20%.

    Abgesehen davon ist das letzte Ziel menschlichen Lebens die Erlangung der ewigen Glückseligkeit und nicht ein möglichst langes irdisches Leben.

    @ 6.: Wieso ist es vorteilhaft, wenn die Christen entgegen dem unmißverständlichen Auftrag Jesu Christi die offensive Missionierung eingestellt haben, ist doch die Taufe für die Erlangung des ewigen Lebens absolut notwendig? (vgl. Mt 28, 16-20)

    Insofern ist auch die Lebenserwartung des „aufgeklärten“ Menschen dramatisch geschrumpft. Hw.Zulehner hat einmal sinngemäß gesagt: „Früher lebten die Menschen 40 Jahre und dann ewig. Heute lebt er auf Erden 80 Jahre und dann kommt [in der subjektiven Einschätzung des modernen Menschen] nichts mehr.“

    Und Autoren wie Roland Baader oder auch Erich Voegelin weisen darauf hin, daß dort wo das Christentum verwelkt, diesseitige Heilsversprechen die verwaisten Altäre besetzen.

    @ 8. Es kommt darauf an, was mit dem Geld gestiftet wird. Wieso ist es erstrebens- oder lobenswert, wenn ein Reicher wie Bill Gates sein Vermögen für die Verbreitung der „Kultur des Todes“ einsetzt?

    Das Grundproblem der menschlichen Existenz ist nun einmal ein sittlich-religiöses und nicht, wie die Materialisten liberaler oder sozialistischer Provenienz behaupten, ein strukturelles. Erlöst wird der Mensch von der Liebe, nicht vom Privateigentum oder der Vergesellschaftlichung desselben.

    @ 9. Der Liberalismus hat bis auf ganz wenige - und in diesem Punkt inkonsequente - Ausnahmen immer ein individualistisches Menschenbild vertreten und maßgeblich zur Zerstörung der Familie beigetragen. Historisch betrachtet haben sich die Liberalen so gut wie immer gegen die Katholische Kirche und das von ihr vertretene Menschen- und Familienbild gestellt.

    Die liberalen sind seit jeher gegen das Subsidiaritätsprinzip vorgegangen: siehe z.B. die Gründer der Nationalstaaten im 19.Jahrhundert. Die von vielen Liberalen als Vorbild vorgestellte Schweiz wurde zu einem zentralistischeren Bundesstaat, nachdem die Freisinnigen im Sonderbundskrieg 1847 die katholischen Kantone besiegt hatten. Diese wollten das bis zur neuen Verfassung geltende Sezessionsrecht für sich in Anspruch nehmen, weil sie sich gegen die mit Zwang oktroyierten "Segnungen" der Aufklärung zu Wehr setzen wollten. (vide Andreas Hofer)

    Und der viel gerühmte englische Liberalismus hat sich schamlos an dem Vermögen der Katholischen Kirche bereichert und die Katholiken jahrhundertelang als Menschen zweiter Klasse behandelt. Es wird auch übersehen, daß John Locke, der als Urvater der Meinungsfreiheit gilt, diese den Atheisten und Katholiken vorenthält, wobei er den Vorbehalt gegenüber den Atheisten später abschwächte.

    • F.V. (kein Partner)
      10. Juni 2013 15:25

      GregorH,

      Gott sei Dank gibt es noch einige Menschen, die eine ganzheitliche Sicht des Menschseins haben. Nichts von all dem, was Sie hier richtig anführen, kommt in Unterbergers Blah-blah vor.

      Es ist allein schon die Unterdrückung dieser, anderen Sichtweisen, die aus einer "halben" Wahrheit die ganze Lüge konstituieren, aber selbst die "Wahrheiten", die Unterberger zum Thema seiner Behauptungen machte, sind meist nicht wahr, d. h. richtig.

      Es stellt sich immer wieder heraus, daß man gemeinsame Begriffe haben muß, um miteinander zielstrebig diskutieren zu können. Das ist mit Liberalen nie der Fall.

    • GregorH (kein Partner)
      10. Juni 2013 16:02

      > Es stellt sich immer wieder heraus, daß man gemeinsame Begriffe haben muß, um miteinander zielstrebig diskutieren zu können. Das ist mit Liberalen nie der Fall.

      Dem kann ich aus eigener leidvoller Erfahrung nur zustimmen. Im Regelfall ist die terminologische Konstante aber ungefähr so: liberal = unfehlbar richtig, wahr, gut, die allein glückseligmachende Befreiungsphilosophie; sozialistisch = das Böse schlechthin. Glauben = Privatsache, darf keinesfalls Allgemeinverbindlichkeit fordern.

      Bemerkenswert für mich als Katholiken ist übrigens, daß unter Katholiken kaum bekannt ist, daß die Liberalen in kriegerischen Konflikten im Zweifelsfall mit den schlimmsten sozialistischen Verbrechern gepackelt haben. Im spanischen Bürgerkrieg hatten die Republikaner und die Liberalen kein Problem Seite an Seite mit Stalin zu kämpfen. Die liberale Epoche in Österreich begann 1848 mit einer Revolution und mit einem feigen Mordanschlag auf den neuen Kaiser. Und welcher Liberaler ist kompromißlos für das Leben und gegen Abtreibung, Euthanasie, Eugenik,...? Im Gegenteil. Im EP stimmen die Liberalen im Normalfall mit den Sozialisten aller Couleur für eine Aufweichung des Lebensschutzes im Namen der Selbstbestimmung.

    • Mino (kein Partner)
      12. Juni 2013 22:27

      Ich finde auch, es wird höchste Zeit für ein Update des Christentums. Es scheint nur noch in Blogs zu existieren. Warum verbessern es nicht die Protagonisten, statt nur zuzuschauen, wie eine Kirche nach der anderen dichtgemacht oder gar in eine Moschee verwandelt wird? Ist das Christentum wirklich so dermaßen schwach und eine verständliche V 2.0 wirklich so unrealistisch?

  7. Francois Villon (kein Partner)
    10. Juni 2013 11:11

    Konrad Lorenz schrieb in den „Acht Todsünden der Menschheit“ u. a. daß die Errungenschaften der modernen Medizin – geringere Kindersterblichkeit und längere Lebenserwartung – zugleich eine der schwersten Geißeln entstand: die Übervölkerung mit den damit einhergehenden Problemen.

    Ich erinnere mich des Ausspruchs Carl Schmitts: Wer „Menschheit“ sagt, will betrügen, und fand auch einen Artikel aus jüngerer Vergangenheit in der FAZ.

    Chinesische Universalismuskritik

    15.02.2010 (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/chinesische-universalismuskritik-wer-menschheit-sagt-will-betruegen-1939346.html )

    „ .... Universalismus unter Ideologieverdacht

    Der geopolitische Umbruch gibt vertrauten geistesgeschichtlichen Positionen eine neue Schärfe. Westliche Politiker schlagen sich auf die Seite Immanuel Kants und seiner Forderung eines „Weltbürgerrechts“, da durch die globale Verflechtung wie nie zuvor „die Rechtsverletzung an einem Platz der Erde an allen gefühlt“ werde. Peking scheint darauf nicht bloß mit Marxscher Ideologiekritik zu antworten, sondern mit Carl Schmitt – „Wer Menschheit sagt, will betrügen“ –, und zu fragen, „welchen Menschen die furchtbare Macht, die mit einer erdumfassenden wirtschaftlichen und technischen Zentralisation verbunden ist, zufallen wird“. ...

    Ich erwähne das deshalb, weil Dr. Unterberger seine Aussagen auf die „Menschheit“ bezog. Wir leben aber in Europa und Österreich, weswegen der Begriff „arm“ oder „reich“ natürlich nur auf dieses Bezugsfeld Sinn hat. Wer wollte denn auch seinen „Reichtum“ im Vergleich mit Bewohnern der Sahelzone oder Bhutans festgestellt wissen? Oder noch besser: auf dieses Niveau eingestellt werden?

    „... wie das in Korruption versinkenden Russland ...“

    Unterberger kann es nicht lassen „ein Ferscherl“ gegen Rußland loszuwerden. Er verschweigt die wahren Ursachen eines Zustandes, der erst mit der Präsidentschaft Putins zur Wiederherstellung des Staates (mit all den sicher noch bestehenden Problemen) geführt hat.

    Nach meinen Aufzeichnungen vom IV. Internationalen wissenschaftlichen Kongress der Akademie der Wissenschaften in Moskau (2001): „Rußland und Zentraleuropa in der neuen geopolitischen Lage“ sprach u. a. Prof. Alexander Zinoview - ein bekannter Dissident und Menschenrechts-Aktivist – über Globalisierung als eine neue Form des Krieges:

    „ ... Globalisierung ist nichts natürliches, sondern es ist Krieg, ein wirklicher Krieg! Wir haben ja eine bestimmte Vorstellung vom Krieg, aber dies ist ein neuer Typus des Krieges. Die Verluste die damit Rußland beigebracht wurden sind das
    Z e h n f a c h e von dem, was Rußland im 2. Weltkrieg an Schäden erlitten hat. Unsere Verluste können nicht einmal in 50 Jahren wiederhergestellt werden. Es gibt dafür kein Beispiel in der Geschichte der Menschheit, derartige Brüche hat es noch nie gegeben!

    Ein weiterer Punkt betrifft:

    1. die Schaffung eines „humanitären Dogmas“
    2. die Schaffung eines „modernen“ Staates.

    Das ist nicht ein Krieg der Evolution, sondern die Evolution des Krieges, jenes Krieges, der in der noch kommenden Geschichte der Staaten geführt wird. Rußland soll als Wettbewerber vernichtet (crashed) werden. ...

    In zukünftigen Kriegen wird kein Unterschied mehr zwischen den militärischen und zivilen Personen gemacht werden; das ist einmalig. (Anm: Das hat bereits mit dem Ersten, vor allem aber im Zweiten Weltkrieg begonnen. Man denke an den Abwurf der Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki durch die USA, und die Flächenbombardierungen der deutschen Städte, deren größtes Opfer Dresden mit 350.000 Toten zum Symbol dieses teuflischen Verbrechens der „neuen Kriegsführung“ der anglo-amerikanischen Alliierten wurde.) Auch der Kalte Krieg war Krieg, der zwar „beendet“ wurde, jedoch durch einen „Warmen“, einem terroristischen, aber auch mit einer Ablenkung/Irreführung der Menschen, die diesen Krieg studieren..

    Gorbatschow war bereits eine Ablenkung; 1990 war ein Täuschungsmanöver. Damit wurde die UdSSR zum Kollabieren gebracht, - und damit brach auch das Sozialsystem zusammen, und ein s c h l e c h t e s entstand an seiner Stelle.

    Die Absicht und besondere Konstruktion dabei sollte sicherstellen, daß Rußland für immer auf den Knien liegen würde. ...“

    Kommen wir noch auf die „Millenniumsstudie der UNO“ zu sprechen: Wer ist dafür Auftraggeber? – Die UNO? – Welche größere Lügenbande als diese Einrichtung der One World kann es denn geben? Eine wahrhaft solide und glaubwürdige Quelle!

    „ ... setzt sich das Bessere – eben meist auch das Gewinnträchtigere – viel rascher durch ...“

    In dieser Aussage kulminiert Unterbergers Ideologie: das Bessere ist das Gewinnträchtigere. In seiner liberalen Ideologie herrscht das Ökonomische Kalkül suprem.

    Es scheint mir müßig auf jeden einzelnen Punkt einzugehen. Obwohl der eine oder andere Punkt durchaus zutreffend ist, ist die Grundtendenz des Artikels eine Überredung, denn die „Argumente“ sind fragwürdig bzw. falsch und überdies bloß Behauptung ohne Evidenz oder gar Beweis. So wie die Behauptung Österreich sei der „drittreichste Land“ einen statistischen Durchschnitt über alle, also auch die zig-Tausend Millionäre, macht ohne die tatsächliche Verteilung des Vermögens zu beachten oder in welchem Ausmaß das per „Privatisierung“ (lat. privare = rauben, stehlen) in ausländische Hände gekommenes Realkapital zu differenzieren, ist auch die „durchschnittliche“ Armut auf einer „Menschheitsbasis“ leicht wegzudiskutieren. Das sind nur Tascehnspieler-Tricks.

    Inwieweit die Ursachen des angeblichen Reichtums eine Vorwegnahme jener Ressourcen ist, die eigentlich den kommenden Generationen zustünden, wurde überhaupt nicht erörtert. Welcher „Segen“ die Gentechnik ist, wird zZt heftig – mit negativen Bewertungen – diskutiert. Inwieweit die moderne Agrarwirtschaft ein Segen ist, ist noch nicht ausgemacht. Kürzlich meinte Herr Scheiber, daß damit die Böden durch chemische Düngung/Schädlingsbekämpfung zerstört und die darauf erzeugten Lebensmittel eigentlich ohne Inhaltsstoffe (wenn nicht vergiftet) seien. Offenbar ist aber, daß etwa im „Weizengürtel“ der USA diese Art der Agrarwirtschaft bereits ein Drittel und mehr der Flächen arid werden ließ.

    Wenn ich schließlich noch an die „Georgia Guidestones“ erinnern darf: Hier ist nach Art des Dekalogs als erstes „Gebot/Gesetz“ die Zahl der Menschheit mit 500 Millionen begrenzt. Und da die Bevölkerungsentwicklung in der US-Sicherheits-Agenda an erster Stelle steht, denke ich, daß dies seine guten Gründe hat, die kaum die Thesen des Herrn Dr. Unterberger zur Grundlage haben dürften.

    • Anna Marie (kein Partner)
    • Mino (kein Partner)
      12. Juni 2013 22:11

      Wenn ich diesen Kommentar lese, wird mir schlecht vor soviel Hass auf uns Menschen, ohne die offenbar die Welt soviel besser wäre. Wer darüber sinniert, die Zahl der Menschen zu "begrenzen", offenbart unverfroren seine Tod bringenden Absichten.

  8. Dr. Endre Attila Bárdossy
    10. Juni 2013 11:08

    Dass die Armen immer ärmer würden, ist sicherlich eine absichtlich verbreitete Unwahrheit der heuchlerischen "Sozialindustrie", die den Armen keine Bildung und kein Seelenheil vermittelt, sondern pharisäisch für die Befriedigung des eigenen Gutmenschentums nur Lustobjekte braucht.

    Aber das schlichte Gegenteil stimmt auch nicht: "Die Menschheit befindet sich GANZ SICHER NICHT im steilsten Aufwärtskurs ihrer Geschichte..." Eher umgekehrt.

    Das Erstaunliche ist vielmehr, dass ein hochgebildeter, in Weisheit und Weitblick ergrauter Journalist von höchster Denk- und Schreibqualität in eine so billige Optimismusfalle hineintappen kann, die ganz nach der pubertären Überschwänglichkeit des XIX. Jahrhunderts klingt. "Diese wichtigste und erfreulichste Botschaft seit Menschengedenken..." ist ein alter Schlager der sogenannten Aufklärung, die im vorigen Jahrhundert, vor allem aber heutzutage weitgehend ausgewerkelt worden ist. Und das nach den Quellenangaben der weltbekanntesten Schönfärbeagentur, die ausgerechnet "UNO" heißt und in der Tat zu den entbehrlichsten Bla-bla-Vereinen gehört.

    Erstens gab es in den Evangelien noch viel wichtigere und erfreulichere Botschaften als diese, aber auch vorher "seit Menschengedenken": sagen wir seit dem blinden Homer im VIII. Jh. vor Christi Geburt, einem Staatsmann wie Solon (640-558) und dem ersten Wissenschaftler würdig seines Namens Aristoteles (384-322), etc., gab es Impulse der Zivilisation, welche die Engstirnigkeit der Konsum- und Sozial-Industrie von heute bei weitem übertrafen. Auch das Mittelalter im christlichen Europa hat ganz andere Kulturleistungen erbracht als die geistige Leukämie unserer Tage. Die Benediktiner, Zisterzienser, Jesuiten sowie andere geistige Kräfte, Ritterorden und Schulen ohne Zahl waren Hochburgen der Kultur, von denen heute weltweit kaum eine Spur zu finden ist. Europa ist zwar im Absterben begriffen, aber außereuropäisch brauchen wir keine Konkurrenz zu befürchten. Es kommt nichts Besseres nach, woher auch?

    Der Kunsthistoriker Hans Sedlmayr sagte richtig, dass die Seele der Zeit mit der Architektur der Epoche diagnostizieren lässt. Bilder können täuschen, aber die Häuser nicht. Sie können nicht abgehängt werden. Sie zeigen Massiveres, aber auch den Sand im Untergrund an. Vergleichen Sie die Hochbauten in der sogenannten "Wien-Mitte" oder in "Neu Marx" mit der wahren Mitte der Österreichischen Nation am Stephansplatz, wo wir am nächsten Samstag für die Familie nur unter Polizeischutz demonstrieren werden können. Oder fahren Sie nur bis Melk oder Heiligenkreuz, um sich zu erinnern, woran ich anspielen möchte. Die optische Bedrohung der Glaspalasten ist mehr als verräterisch für die Abwege, wohin sich die Menschheit von heute verläuft. Dem Feudalismus und der Aristokratie generell Unleistungen zu unterstellen ist eine Beleidigung für die historische Wahrheit. Die Abstammung aus einer guten Familie mit Tradition ist heute noch eine gute Portion Vorschuss und eine annehmbare Visitenkarte.

    Die materiellen Zuwächse, die in diesem allzu euphorischen Artikel Unterbergers aufgezählt werden, sind nicht zu leugnen, aber was nützt einem die lange Lebenserwartung, wenn ein alter Knabe auch nach 70 Jahren ungeistig geblieben ist? Die Lebensqualität geht rapide und eindeutig zurück, da sie nicht mit Konsumgütern zu verwechseln ist. Die langlebigen Barbaren der total motorisierten Zukunft können genau so oder mehr bedrohlich werden, wie die bekannten Horden der Weltgeschichte hoch zu Pferd oder zu Fuß.

    Auch die Ungleichheit zwischen Nationen und Individuen ist wohl ein erstrebenswertes, aber in Verlust geratene Zielvorstellung. Was im Egalitarismus erlahmt, ist der faire Wettkampf der antagonistischen Kräfte, die jedoch eine bleibende gemeinsame Mitte haben. Die liberal-soziale "offene Gesellschaft" droht dagegen aus allen Fugen zu zerfallen. Lesen Sie den "Verlust der Mitte" von Sedlmayr, damit Sie die Perspektiven dieser Illusionswelt so richtig durchschauen können.

    Und last not least ist der Liberalismus ist das größte Übel unserer Zeit: egal ob man ihn als Neo-, Alt-, Paläo- oder Wirtschaftsliberalismus tarnen mag. Selbstverständlich bin ich für die Marktwirtschaft, aber nicht für die entfesselte, sondern für die klassische, welche im Mediterraneum immer schon zuhause war und keiner "Protestantischen Ethik" bedurfte, um nach Max Weber irregeleitet zu werden. Die klassische, subsidiäre Marktwirtschaft ist also für die Dynamik der Benefizien zuständig, nicht die "offen losgelöste", weil sie sowohl am Bonum commune wie am familiären Eigeninteresse ethisch und politisch gebunden war. Der Eigentumsbegriff aus dem Dekalog: Du sollst nicht stehlen (auch nicht im sozialen Gewand eines karitativen Robin Hoods) hat mehr für die Menschheit getan als alle modernen Waschmaschinen der Welt zusammen. Das Doppelgespann der Eigen- und Nächstenliebe musste nicht von Adam Smith erfunden werden, obwohl ich bereit bin, diesen englischen Moralprofessor zu den Neoklassikern zu zählen – auch wenn sein Vermächtnis in der ideologischen Verdünnung der neuesten Neoliberalen und Neureichen allzu schmächtig ausgefallen ist. Zu Smiths Zeiten waren Moral und Tradition noch selbstverständliche Größen.

    Die Abtötung des Staates und die Vertreibung der gekrönten Häupter ist eine alte kommunistische Fiktion, worin Liberale und Anarcho-Libertäre wie Zwillingsbrüder weitgehend übereinstimmen und an den realistischen Grundfesten der Kirche auf Granit beißen müssen. An der unentbehrlichen Institution einer Regierungsgewalt ist nicht ihr Bestehen zu kritisieren, sondern die absolutistische Übertreibung der Proportionen, das Fehlen der Elastizität und Subsidiarität, allem voran aber die vorsätzliche Lüge aus Opportunismus, wie dies in der Demokratie so üblich geworden ist. Die Misswirtschaft in der EUdSSR und die lakaienhafte Rolle unserer aktuellen Regierungsdarsteller sind kaum mehr zu überbieten. Ein echter Konservativer muss jedoch den Liberalismus genau so ablehnen, wie den Sozialismus. Nehmen Sie zum lupenreinen Beispiel dafür Orbán, einen der letzten wackeren "Ritter" in der europäischen Politik überhaupt.

    • F.V. (kein Partner)
      10. Juni 2013 11:25

      SG. Herr Dr. Bardossy,

      ich las Ihren vortrefflichen und richtigen Beitrag erst nachdem ich meinen hier eingestellt habe. Sie sprechen die wahren Fundamente unserer Kultur und die darauf fußenden Leistungen an.

      Liberalismus ist - Bischof Krenn und viele andere - die Immunschwäche Europas. Von dieser Warte aus ist leider kein vernünftiger Beitrag zu erwarten. Darum sind die Artikel Dr. Unterbergers oft so daneben oder behandeln drittklassige Themen, während rundum sich die Apokalypse anbahnt.

      Auf den Münzen unserer Kaiser - des Heiligen Römischen Reiches - steht immer neben dem Bildnis: SEM(PER) AUG(USTUS) - ausdrückende: immer Mehrer des Reiches, was nicht nur territoriale Gewinne meinte, sondern vor allem auch den inneren Aufbau. Die dämliche Abqualifizierung des früheren Adels (der Edlen) ist eine Reaktion jakobinischen Ursprungs: Gegen Thron und Altar!

      Sie haben das mit Stephansdom und Milleniums-Tower in die rechte Perspektive gerückt.

      Was ich nicht verstehe: warum so viele, sicher nicht ganz ungebildete Leute, dem Blah-blah Unterbergers immer so die Rosen streuen?

    • Anna Marie (kein Partner)
      10. Juni 2013 20:29

      F.V.
      "Was ich nicht verstehe: warum so viele, sicher nicht ganz ungebildete Leute, dem Blah-blah Unterbergers immer so die Rosen streuen?"

      Weil die Leute vergessen haben ihren gesunden Hausverstand zu benutzen. Sie labern das nach was ihnen Herr Unterberger zum Fraß vorwirft. Und mich läßt das Gefühl nicht los, dass selbst Herr Unterberger nicht mehr vernünftig denken kann. Er verliert sich in Details und übersieht (ob absichtlich, oder nicht sei dahingestellt) das große Ganze. Das passiert eben, wenn nur mehr mit dem Kopf gedacht wird und das Herz zum Schweigen gebracht wird. So wurden wir erzogen und es ist verdammt schwer da wieder raus zu kommen.
      Was mich wundert ist, dass Herr Unterberger nie das Thema Schuldgeld in Angriff nimmt, denn das ist die Wurzel allen Übels. Entweder er versteht es nicht, oder ......

    • F.V. (kein Partner)
      10. Juni 2013 21:09

      Anna Maria,

      wenn ich im Transalpin in östlicher Richtung fahre, kann ich noch so schnell unterwegs sein, aber ich komme trotzdem nicht in Innsbruck an, selbst wenn ich im Zug nach hinten laufe.

      Auf Unterberger bezogen: wenn jemand die liberale Ideologie verabsolutiert, ist er zu keinem vernünftigen Gedanken mehr fähig. Nicht nur daß die "kanonischen Wahrheiten" LIBINTERNS keine sind, es impliziert dies auch die Entsorgung aller Kenntnis und Erkenntnis von Jahrtausenden im Mülleimer und statuiert die "Ratio" als alleinige Quelle Wissbaren´. Wir haben es ja auch weit gebracht mit unserem "nichts-als-Tatsachen-Glauben".

      Dazu mag kommen: wess´ Brot ich ess´, dess´ Lied ich sing. Seine Lobhudeleien auf die Abrißbirne Österreichs, Schüssel, haben dies als Motiv (was ihn ja ehrt ein dankbarer Mensch zu sein).

      Und als Journalist gilt auch für Unterberger jenes Zitat von Swinton:

      Rockefeller/Zionisten-Günstlinge könnten es heute nicht besser sagen. Vor Jahren, 1953, sagte der frühere Chef vom Dienst der New York Times, John Swinton, als er gebeten wurde einen Toast auf die unabhängige Presse vor dem New Yorker Presse Club auszubringen (Das Folgende ist Teil seines Toasts):
      „Es gibt nichts dergleichen, wie eine freie Presse in Amerika in diesem Augenblick der Weltgeschichte. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt keinen unter ihnen, der es wagen würde seine ehrliche Meinung zu schreiben, und falls sie es täten, wissen sie im voraus, daß sie niemals gedruckt erscheinen würde.
      Ich werde wöchentlich dafür bezahlt meine ehrliche Meinung aus dem Blatt herauszuhalten. Andere unter ihnen bekommen ein ähnliches Gehalt für ähnliche Dinge, und falls einer unter ihnen so verrückt wäre seine ehrliche Überzeugung zu schrieben, würde er auf der Straße stehen und sich einen neuen Job suchen müssen. Falls ich es zulassen würde, daß meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe dieser Zeitung erschiene, würde ich meine Beschäftigung innerhalb von 24 Stunden verloren haben. Und es ist durchaus möglich, daß ich es nicht überleben würde.
      Es ist das Geschäft der Journalisten die Wahrheit zu zerstören; dreist zu lügen, die Dinge zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammons zu kriechen und das Land zu und seine Rasse verkaufen - um sein tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß es. Wäre es nicht eine Narretei, auf eine unabhängige Presse zu trinken? Wir sind Werkzeuge und Vasallen der Reichen hinter der Bühne. Wir sind hüpfende Stiefelknechte, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Chancen und unser Leben sind alles das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte, Huren. Nicht mehr.“

      (Zit nach: Labor's Untold Story, von Richard O. Boyer und Herbert M. Morais, veröffentlicht von United Electrical, Radio & Machine Workers of America, NY, 1955/1979.)

  9. Leopold (kein Partner)
    10. Juni 2013 10:58

    Bei den Erfolgsrezepten muss man noch zwei Punkte hinzufügen:

    10. Atomenergie

    11. Schiefergas

  10. Freak77
    09. Juni 2013 22:12

    Weil es hier in der Diskussion aufkam, ich möchte zum Begriff "Sozialismus" dies anmerken:

    Was "Sozialismus" wirklich ist oder sein sollte - darüber gibt es keine klaren, verbindlichen, allg. anerkannten Definitionen geschweige Vorstellungen. Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus

    Ein gläubiger Christ fasste es einmal in diese Worte "Sozialismus ist Brüderlichkeit ohne Gott".

    Also der Versuch den Menschen die Möglichkeit vorzugaukeln, dass eine allumfassend-solidarische, klassenlose Gesellschaft bei gleichzeitiger Ausschaltung der Religionen existieren kann.

    Heute kann man zweifelsfrei sagen, dass 'Sozialismus' eine

    - Fata Morgana,
    - eine Phantasievorstellung,
    - ein Luftschloss,
    - ein unerreichbares Phantom & man kann auch sagen
    - eine trügerische Lüge ist.

    • cmh (kein Partner)
      10. Juni 2013 09:49

      Meine Worte:

      Mit dem Christentum gestohlenen Werten die eigenen Anhänger belügen!

      Das muss man erst zusammenbringen.

    • machmuss verschiebnix
      10. Juni 2013 20:19

      @Off Topic,

      offensichtlich haben Sie keinen blassen Schimmer davon, um welcherart "Weinberg"
      in dem Evangelium die Rede ist.
      1.)
      Entlohnung bekommt jeder dieselbe, weil es keinen höheren Lohn zu vergeben gibt,
      als den des Lebens.
      2.)
      Die Letzen werden die Ersten sein, weil die Anforderungen an so einen "Arbeiter im
      Weinberg" immer höher werden und die Anforderungen an "die Letzten" schier
      unerfüllbar sein werden .

      Kleiner Hinweis: wir leben in einer Welt, in der nichts so ist, wie es aussieht (el mundo
      al revès ) .

  11. machmuss verschiebnix
    09. Juni 2013 20:53

    Die Übernahme Europas durch den Islam ist tatsächlich "work in progress" und
    die Linken fördern das nach Leibeskräften - die graben damit ihr (und unser) eigenes
    Grab - kann deren Hass auf den Katholizismus (bzw das Christentum im allgemeinen)
    so derart groß sein, daß die ihren eigenen Untergang in Kauf nehmen ? ? ?

    Oder sind die am Ende "nur" so stockvertrottelt, daß sie gar nicht behirnen, worauf
    wir alle zusteuern ?

    Jedenfalls muß ich leider zynischerweise sagen: eine Gesellschaft, die sich dagegen
    nichtmal wehren WILL hat es echt nicht besser verdient ! ! !


    .

    • machmuss verschiebnix
      09. Juni 2013 20:54

      ooops - sorry - das war als Antwort auf @Josef Maierhofer gedacht

    • machmuss verschiebnix
      10. Juni 2013 19:46

      @Off topic,
      nur interessehalber eine Frage: kamen Sie in Ihrer Jugend mit der Iskon in Kontakt ?

  12. Josef Maierhofer
    09. Juni 2013 20:32

    Reich und arm, und reich und arm zugleich.

    Wenigstens die Armutsbekämpfung hat es schon geschafft, die effizienteste ist natürlich eine Wirtschaft, die Arbeitsplätze benötigt.

    Was hilft uns die Lebenserwartung, wenn wir keine Kinder haben diese ungeboren bereits ermorden ('entsorgen') aus Spaß.

    Der Einfluss der Sozialindustrie-Profiteure

    Ein wichtiger Einfluß in Europa ist dieser:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012991-Islamisten-pl-ndern-Europ-er-bewusst-aus

    Über diese Studie und diese Fakten wird nur erstaunlich wenig geredet.

    Das schlechte Gewissen wird medial eingeredet, quasi indoktriniert und von der Politik und der Sozialindustrie missbraucht.

    'So mancher weitblickende Europäer denkt schon daran, in welchem Zustand sich das heute noch so viel von Armut redende Europa selbst befinden wird'. Ja ich auch.

    'Entwicklungshilfe ist ein Irrweg', auch für mich ist das so. Ich kann mir nur eine Entwicklungshilfe vorstellen, das ist die Förderung von ortsansässigen Schulen mit ortansässigem Unterricht und das Leistungsstipendium für gute Schüler.

    'Die Rezepte eines Welt-Erfolgs'

    1 Einverstanden, da hat auch Österreich richtiger weise mit seinen Wasseraufbereitungsanlagen und Brunnenanlagen in Entwicklungsländern geholfen und mit 'Ärzte ohne Grenzen' und mit 'SOS-Kinderdorf'.

    2. Da muss ich sehr einschränken, denn die Ertragswirtschaft erzeugt Dinge die enorm viele Schäden verursachen im Gesundheitsbereich, zur Ankurbelung der 'Gesundheitsindustrie'. Und, dass Millionen verhungern, hat es immer gegeben, auch in Zeiten der Ertragswirtschaft, siehe Äthiopien, Sahelzone, u.a.

    3. Mit DDT bin ich nicht einverstanden, da gibt es ganz schlimme Schäden davon.

    4. Es steht den Menschen auf der Erde viel Energie zur Verfügung.

    5. Jede Freiheit ist ein Plus, Meinungsfreiheit in diesem Zusammenhang sicher das Wichtigste. Manipulierte Meinung das Schlimmste.

    6. Siehe Link weiter oben !

    7. Zuletzt in Europa im Jugoslawienkrieg so geschehen, aber das Ausmaß war mit Jugoslawien begrenzt, das Leid nicht minder.

    8. Gesellschaftliche Gleichheit kann es gar nie geben, denn es gibt nur verschiedene Menschen und jeder davon ist ein Unikat. Aber dort, wo sie ideologisch gesucht wird, hat sie sich als starker Bremsfaktor, gesellschaftlich und wirtschaftlich, erwiesen. Denn nur in freien Gesellschaften hat es Sinn, sich anzustrengen. Und daher ist auch nichts dümmer, als die Freiheiten einzuschränken und die Arbeit und den Erfolg dazu zu bestrafen. Wie lebt denn ein Gates, ein Stronach, ein Mateschitz, etc. ? siehe auch den ersten Link in diesem Kommentar ! Wozu verwendet er sein Geld wirklich ? Politiker, Beamte, also der Staat, können die Organisation der Gesetzwerdung betreiben, die Organisation des Politikernachwuchses, die Vertretung Österreichs, die Einleitung von Notmaßnahmen im Einvernehmen mit dem österreichischen Volk, etc., Gesetzesexekution, unabhängige und freie Gerichtsbarkeit sicherstellen, etc., das alles können/sollten sie betreiben.

    9. Liberalismus in weiten Grenzen sollte jedenfalls mehr sein in unserer Gesellschaft.

    Jede Vielfalt ist natürlich überlegen. Wenn wir die Nationen auslöschen, wenn wir die Schulvielfalt auslöschen, wenn wir den Einheitsbrei, das 'sozialistische Paradies' dann haben, dann landen wir dort, wo Europa jetzt gelandet ist, auf der Kriechspur, um nicht zu sagen auf der Schleimspur der 'Euroschnecke'.

  13. Undine
    09. Juni 2013 20:30

    "Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher;
    die Frauen verdienen für gleiche Arbeit viel weniger als die Männer.....!"

    Ich kann dieses Geschwafel nicht mehr hören! Und wer zetert die ganze Zeit über diese "Ungerechtigkeit"? Die LINKEN (Rot und Grün), die ganz nah am Futtertrog sitzen und sich reichlich bedienen!

    Solange eine Frau Heinisch-Hosek, eine Frau Claudia Schmied und wie sie alle heißen, diese ewig lamentierenden Frauenzimmer, dann sollen sie erst einmal erklären, warum sie für den Unsinn, den sie jahraus, jahrein verzapfen zum Schaden der Bevölkerung, SO VIEL GELD KASSIEREN. Jede Hebamme, die zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit ist, Frauen beizustehen, ihre Kinder zur Welt zu bringen, leistet ein Vielfaches und wesentlich Wertvolleres als diese hochgestochenen linkenTussen, die sich anmaßen, uns gängeln zu müssen. Besagte Hebamme "verdient" ihren Lohn ungleich schwerer und hat mehr Verantwortung zu tragen, als H-H und CO. zusammen!

    Wenn diese unmöglichen Ministerinnen bereit sind, für ihre "Tätigkeit" (was tun die denn überhaupt, was der Rede wert wäre?) mit einem Durchschnittsgehalt sich zufrieden zu geben, dann können sie mitreden! Aber die schöpfen ganz selbstverständlich aus dem Vollen---sogar in der Pension!

  14. Anton Volpini
    09. Juni 2013 19:45

    Der Sozialismus umverteilt nur die Armut!
    Denn er nimmt von den Armen und gibt es den sozialistischen Machthabern.

    Auch wenn deren Vertreter ständig das Gegenteil behaupten. Das Lamentieren über die Armut ist genauso scheinheihig wie das Hinhauen auf die Reichen. Auch das Anprangern der Steuersünder ist Strategie der Sozialisten. Sie sind zu dumm, oder zu durchtrieben, je nachdem mit welchen Vertretern man es zu tun hat, um zu kapieren, daß mit dieser Strategie eine Volkswirtschaft nur heruntergewirtschaftet wird. Obwohl es inzwischen genug Beispiele sozialistischer Realexpertimente gegeben hat, die immer mit viel menschlichen Blutvergießen verbunden waren , scheint dieser sozialistischer Bazillus nicht ausrottbar zu sein.

    Warum wohl?

    Weil der Sozialismus den Schein erzeugt, der Einzelne könne seine eigene Verantwortung dem Staatswesen delegieren. In jeder Familie, in jeder Firma, in jeder Organisation findet diese Art von Verantwortungsabschiebung ständig statt, und wer dem nachgibt, wird bald eine Fußnote der Geschichte sein.
    Mein innerlichster Wunsch wäre. daß der Sozialismus bereits eine Fußnote der Geschichte ist.

    • fokus
      09. Juni 2013 20:03

      @Anton Volpini

      "Der Sozialismus umverteilt nur die Armut!"

      ******

      Das begreift aber leider nur eine Minderheit, sonst würden die Wahlergebnisse anders aussehen!

    • Anton Volpini
      09. Juni 2013 20:30

      Es wäre unsere Verantwortung, focus, das der sogenannten Wählermehrheit beizubringen.

    • machmuss verschiebnix
      09. Juni 2013 20:38

      @Anton Volpini ,
      viel mehr noch läge das in der Verantwortung der Medien, denn was bringt ein
      Kommentar im Tagebuch, wenn die Wählermehrheit lieber "Österrreich" liest ?@!

    • Anton Volpini
      09. Juni 2013 20:53

      Die Medien haben null Verantwortung.
      Die folgen in Österreich nur mehr ihrer Anfütterung.
      Das haben wir in diesem Blog schon vielfach diskutiert, machmuss verschiebnix.

    • fokus
      09. Juni 2013 21:06

      @Anton Volpini 20:30 Uhr

      In meinem persönlichen Umfeld gelingt mir das auch, darüber hinaus unterstütze ich alle möglichen Aktivitäten in diese Richtung.

      Wenn sich zumindest dafür genug finden, könnte die Übung gelingen!

    • Anton Volpini
      09. Juni 2013 21:25

      Dann weiter so, fokus, denn steter Tropfen höhlt den Stein.

  15. machmuss verschiebnix
    09. Juni 2013 17:28

    Habe da leider schon wieder ein kräftiges Off Topic:

    Die Presse: Israel kritisiert Österreichs Truppenabzug scharf .

    http://diepresse.com/home/politik/1416479/Golan_Israel-kritisiert-Oesterreichs-Truppenabzug-scharf?_vl_backlink=/home/politik/1410932/index.do&direct=1410932

    Zitat: ----
    Noch deutlicher wurde der für die Geheimdienste zuständige Minister Juwal Steinitz. "Wir sehen jetzt, was die österreichischen Streitkräfte auf den Golan-Höhen wert sind. Israel kann ausländischen Kräften nicht trauen und manchmal, wie jetzt, ist ihre Präsenz bei Krisen eher ein Hindernis als eine Hilfe",
    -----------

    Abgesehen davon, daß der Österreichische Staat jahrzehntelang seine Golan-Truppe
    finanziert hatte und die Truppe dem Risiko ausgesetzt war, daß die ganze Welt
    über Österreich herfallen würde, wenn mal einer von denen in die berenzlige Lage
    geriete, auf eindringende Syrer oder gar Israelis (Gnade uns Gott) schießen zu
    müssen (und das noch dazu OHNE MANDAT ! ! ! ),
    muß uns da nicht diese aktuelle üble Nachrede aus Israel in
    "unser antisemitsches Vorurteil" zurückwerfen ?

    NEIN - weil niemand was besseres erwarten konnte ! ! !


    .

  16. machmuss verschiebnix
    09. Juni 2013 17:04

    "...Und Europa?..."

    Mit all seiner Regulierungswut läuft Europa in bockbeiniger linker Sturheit
    dem eigenen Niedergang entgegen. Hier müssen alle gleich gemacht werden, und
    das geht nun mal nur am untersten Ende, dort wo alle gleich arm, gleich
    ungebildet, gleich abhängig ...(gleich tot ???) sind.

    Wer Reich ist, der wird solange mit Steuern niedergepflastert, bis er auswandert.

    Noch viel unverständlicher ist diese desaströse Unvernunft, wo wir doch
    alle mitansehen müssen, wie ganz China vom alten dogmatischen Maoismus
    befreit wurde, durch einen allseits verständlichen Satz von Deng Xiaoping:

    "Wenn wir die Starken schneller laufen lassen, dann kommen wir letztlich
    alle schneller ans Ziel".

    Wie kann es sein, daß dieses Europa, das einst soviele geniale Denker
    hervorbrachte, heutzutage sein Geschick von einer verachtenswerten,
    Gutmenschlichkeit heuchelnden Opportunisten-Bande bestimmen läßt.


    .

    • Undine
      09. Juni 2013 22:07

      @machmuss verschiebnix

      *********!

    • machmuss verschiebnix
      09. Juni 2013 22:26

      @Undine,
      Sternchen von einer erfolgreichen Kampf-Postering sind natürlich besonders willkommen :)

    • machmuss verschiebnix
      09. Juni 2013 22:29

      @Undine,
      Apropos Kampf-Poster - wo ist eigentlich Helmut Oswald abgeblieben ?
      Schon lange nichts von Ihm gelesen .

  17. Tullius Augustus
    09. Juni 2013 11:25

    Zur Einstellung der Österreicher zu neuen wissenschaftlich-techn. Entwicklungen:

    Es gab - cirka Mitte der 1990er-Jahre - im ORF2-Fernsehen einmal eine wöchentliche, sehr engagiert und gut gemachte Technik&Wissenschafts-Doku-Reihe und die hieß: "Modern Times" - präsentiert wurde sie vom sympathischen Josef Broukal. - Wer erinnert sich noch?

    Diese Sendung wurde wöchentlich im Freitag abend zur Hauptsendezeit (= Primetime) ausgestrahlt.

    Es war eine sehr gute Sendung an der ich nichts zu kritisieren wusste und die ich mir damals regelmäßig ansah und aufzeichnete.

    Nach einiger Zeit jedoch machte sich mehr und mehr Kritik breit: diese Sendung ist viel zu technik-verherrlichend und sieht die Technik (die ja auch gefährlich sein kann) viel zu positiv. Die gesellschaftspolitischen Implikationen, vor allen der Aspekt der möglichen Nutzung der Technik für Waffen und die Gefahr der Technikentwicklung hinsichtlich gesesllschaftspolitischer Ungleichheiten wird viel zu wenig betont.

    Die Kritik von damals kurz zusammengefasst:
    Es ist nicht grundsätzlich schlecht das Publikum über Wissenschaft & Technik zu informieren ABER es sollte nicht so optimistisch und positiv wie bisher gehalten sein.

    Es muss unbedingt ein 'erhobener Zeigefinger' dabei sein, wo alle möglichen 'Wenns und Abers' mit laut und deutlich ausgesprochen werden.


    Daher wurde die Sendung "Modern Times" vom ORF abgeschafft, Publikumsliebling Josef Broukal bekam andere Aufgaben.

    Dafür wurde als Ersatz die Sendung "Newton" geschaffen, die auf einem ganz anderen Sendeplatz (am Sa. oder So., jedenfalls nicht mehr zur Primetime) kam. Anfangs war dort noch ca. 2 Jahre lang eine sehr sympathische Moderatorin zu sehen die ihre Sache sehr gut machte.

    Und jetzt?

    Irgendwo (auf irgendeinem Sendeplatz) und irgendwann im ORF ist die Sendung Newton noch zu sehen. Ich habe sie schon über ein Jahr nicht mehr gesehen. So wie mir ging es sicher Vielen, es ist der Vergessenheit anheimgefallen.

    Eine ursprünglich gute Sendung und Idee vom ORF-Fernsehredaktionsteam wurde kaputtgemacht - schade.

  18. Yoshinori Sakai
    09. Juni 2013 10:46

    Ich hätte beim Artikel von Dr. Unterberger noch gerne mehr den Punkt 5 herausgestrichen:

    Es ist leider nicht fettgedruckt würde sich aber meiner Meinung nach verdienen:

    'Freiheit der Wissenschaft', damit ist zum großen Teil auch die Naturwissenschaft gemeint und damit automatisch die bahnbrechenden neuesten wissenschaftlich-technischen Entwicklungen:

    In Österreich und ganz Europa arbeitet man gerade jetzt an der Einführung des neuesten Mobilfunkstandards LTE:

    http://de.wikipedia.org/wiki/LTE

    Zur gleichen Zeit lässt sich beobachten, dass überall in der Welt - seit es Mobilfunktelephonie gibt - besonders in den bisher unterentwickeltesten Regionen der Welt: Afrika, Südasien, Südamerika bahnbrechende Entwicklungen gab:

    Jedes, auch das kleinste Dorf in Afrika ist heute telefonisch erreichbar und damit jede Familie dort. Geldüberweisungen, Nachrichtenübermittlung jeder Art & und Vieles mehr funktionieren heute in einer Art die noch vor 10 Jahren undenkbar waren.

    Alle die Afrikaner die in ganz Europa leben sind in ständigem Telephonkontakt mit ihren Familien zuhause und überweisen Geld via 'Western Union' nach Afrika bzw. andere arme Länder.

    Und weil Dr. Unterberger das Beispiel 'Nordkorea' oben anführt: Die Verwendung von Mobiltelephonen in Nordkorea hat dort in den letzten zehn Jahren zu gesellschaftlichen & wirtschaftlichen Änderungen geführt die auch von Nordkoreaexperten wie Dr. Rüdiger Frank vor Kurzem noch als undenkbar eingeschätzt wurden.

    Ich führe hier jezt nur die Mobiltelephonie an, genauso gibt es aber unzählige andere hochinteressante Gebiete v. Naturwissenschaft und Technik die für Furore sorgen!

    Mir fällt auch bei obigem Punkt 4 "Energie" ein, dass durch die moderne Wissenschaft und Technik es immer besser möglich wird, die Energieausbeute und Energieeffizienz zu verbessern.

    In der Schule lernten wir alle, dass beim Auto oder bei der Glühbirne nur die allerwenigste Energie für den eigentlichen Zweck (=Fortbewegung bzw. Beleuchtung) dient, sondern dass vielmehr die allermeiste Energie als Wärmeenergie verlorengeht. => Exakt hier setzen unzählige Forscher heute alles daran die Energieeffizienz zu verbessern und mit Erfolg!

    • GOP
      09. Juni 2013 20:20

      Zum Thema "Mobiltelefonie in Nordkorea":
      Erst seit einiger Zeit können Bürger Nordkoreas Mobiltelefone besistzen und ein beschränktes nationales Netz benützen. Dort ansässige Ausländer haben eigene SIM-Karten und auch Touristen aus dem Ausland können erst seit ganz kurzer Zeit ihre eigenen Geräte einführen. In beiden Fällen ist eine hohe "Einstiegsgebühr" (€ 150) zu bezahlen. Mit Abhören und Aufzeichnen ist in jedem Fall zu rechnen. Den Ausländern steht auch schon ein rückständiges Internetnetz (56k) zur Verfügung, auch da "liest der Feind mit".
      Von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Änderungen im westlichen Sinn kann daher keine Rede sein.

    • Yoshinori Sakai
      09. Juni 2013 21:55

      @ GOP

      Mit westlichen Maßstäben gemessen tut sich vielleicht sehr wenig in N.K., aber mit nordkoreanischen Maßstäben gemessen?

      Ich möchte auf diesen Artikel verweisen wo u.a. auch viel von Mobiltelefonen die Rede ist - ein kurzer Auszug daraus:

      It has, says Andrei Lankov, a Russian expert on North Korea at Kookmin University in Seoul, become a society where money now talks even more loudly than your relationship to the regime.

      “It’s a completely different society than it was 15 years ago. This has not happened because of government policy. It’s a change from below.”


      Link: http://www.economist.com/news/briefing/21571404-sealed-and-monstrously-unjust-society-changing-ways-its-despotic-ruler-may-not-be-able?zid=306&ah=1b164dbd43b0cb27ba0d4c3b12a5e227

  19. dssm
    09. Juni 2013 09:58

    Die Fakten sprechen für eine liberale marktwirtschaftliche Orientierung, der Einzelfall für die Sozialisten.
    Die Fakten sprechen für eine subsidiäre, kleinräumige politische Struktur, die scheinbare Steuerungsmacht einer gigantischen Zentralregierung ist typisch sozialistisch.
    Gerade diese Fakten müssen immer wieder verinnerlicht werden!

    Sozialismus hat noch niemals(!) funktioniert, alle Versuche in diese Richtung sind kläglich, leider mit zahlreichen Opfern, gescheitert. Eine Blutspur zieht durch die Geschichte.

    Einmal gibt es die machtgierigen Sozialisten, sie blasen unerfreuliche Einzelfälle auf und versuchen über die damit verbundene Empörung an die Macht zu kommen/bleiben. Ein Sozialist herrscht viel mächtiger als ein Herrscher in einem marktwirtschaftlichen System, denn es dauert nie lange, bis die Mittelschicht, aus brav arbeitenden Leuten, eine Teilhabe an der Macht einfordert.

    Die schlimmere Formt ist aber der links/grüne Gutmensch. Er möchte ehrlich nur Gutes tun. Er kann keinerlei Leid akzeptieren. Im Versuch alles zu retten überdehnt er die Möglichkeiten und führt am Ende in genau jenes Leid welches er wirklich zu vermeiden trachtete. Im Versuch alles sicher zu machen, zerstört er genau jene Freiheiten, welche den Wohlstand und damit die Sicherheit bringen.

    • logiker2
      09. Juni 2013 19:49

      zum letzten Absatz: ich befürchte auch sie lassen sie sich vom grünen Tarngewand täuschen. Das Buch " die roten Lügen im grünen Gewand" öffnen sehr gut die Augen über das sogenannte Gutmenschentum, oder auch die "Frankfurter Schule" als die Bibel der getarnten Kommunisten, lassen höchste Zweifel aufkommen, dass hier nur irgendwer etwas Gutes will.

  20. Freak77
    09. Juni 2013 09:36

    Im Zusammenhang mit den Erkenntnissen des UNO-Milleniumsberichts möchte ich auch eine Blick auf einige Untergangspropheten werfen, wieder wird ein Schreckens- und Untergangsszenario verbreitet, das Bild der Zukunft ist für die ganze Menschheit noch düsterer geworden:

    http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116908211/Menschheit-droht-Rueckfall-in-vorindustrielle-Zeiten.html

    Mir persönlich ist dieser Club auf Rome (gegründet von Aurelio Peccei und Alexander King:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Club_Of_Rome UND: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Mitglieder_des_Club_of_Rome )

    ein höchst suspekter Verein wo ich mich schon oft fragte, welche Agenda dieser Verein wirklich verfolgt:

    Bloß Zukunftsfragen der Menschheit zu untersuchen?

    Oder:

    Angst und Schrecken vor der Zukunft zu verbreiten? (um damit die Politik & Gesellschaft beeinflussen zu können)

    Klar ist jedenfalls: Die Prognosen des Club of Rome vom Jahr 1972 in ihrem Buch "Die Grenzen des Wachstums" http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums )

    sind NICHT eingetroffen: Derzeit leben über 7 Mrd. Menschen auf dem Planeten und dennoch leben diese 7 Mrd. grosso modo besser (zumindest nicht schlechter) als anno 1972! - damals waren es 4 Mrd.

    Wem nützt der Club of Rome daher wirklich? Erstaunlicherweise lassen sich die WAHREN Grenzen des Wachstums auch von einigen der intelligentesten und renommiertesten Wissenschaftler nicht sehen oder definieren. Eventuell gibt es gar keine Grenzen des Wachstums? Kann sich die Menschheit eventuell sogar Schritt für Schritt bis in das Weltall weiterentwickeln und eines Tages die dortigen Ressourcen sogar nutzen?

    Existenzielle Frage: Hat Gott der Schöpfer 'Grenzen des Wachstums' für die Menschen vorgesehen? Und wenn ja, welche?

    • dssm
      09. Juni 2013 10:07

      Der Fehler dieser Untergangsprophten beginnt beim Wort: „Wachstum“.

      Für sozialistische Zentralplaner muss es messbare Fortschritte geben. Also wie viele Tonnen Stahl, wie viele Kilometer Eisenbahnen oder wie viele Akademiker produziert das System.
      Oder wie gerecht ist das System, also wie groß sind die Einkommensunterschiede.
      Gibt es kein Wachstum, welches in so eng gesetzten Grenzen logischerweise einmal stoppen muss, dann wird von Misserfolg geredet.

      In einer Marktwirtschaft kann ein, aus sozialistischer Sicht furchtbares, 'Minus'wachstum ein Erfolg sein. Die Menschen müssen sich wohl fühlen, eine schwer messbare Sache.

  21. Observer
    09. Juni 2013 08:23

    Ja fokus, Andreas Unterberger versteht es immer, ein Problem umfassend darzustellen. Aber wie von Ihnen richtig erwähnt, wird da auch manches schöngeredet. So wird z.B. DDT (in den Industrieländern schon lange verboten!) von den Chemiefirmen noch fleißig in den anderen Ländern verkauft. Trotz kurzfristiger Erfolge wird dabei gerne über die negative Nachhaltigkeit geschwiegen, auch von Unterberger.

    Und ob der nunmehrige verstärkte Fleischkonsum in China, Indien usw. tatsächlich als Fortschritt zu bezeichnen ist, bleibt dahingestellt. Ebenso ist die Milchverträglichkeit nicht überall gegeben. Denn der Verdauungstrakt (z.B. die Dickdarmlänge) dieser Menschen ist durch den jahrhundertelangen Konsum von vorwiegend pflanzlichen Lebensmitteln ganz anders entwickelt und muss sich nun erst langsam umstellen. Übrigens: um 1 kg Fleisch zu erzeugen ist die 10fache Landfläche erforderlich, als dort 1 kg von Obst oder Gemüse zu erhalten.

    Ich empfehle AU und allen "fortschrittlichen" Leuten einen Besuch in Südamerika, wo riesige Waldflächen in Sojaäcker umfunktioniert werden, damit die Tierproduktion in Europa, USA u.a. ausreichend mit Tierfutter (vorwiegend Soja- und Rapsschrot) versorgt werden können. Auch über die Klimaveränderung im Zusammenhanag mitderVernichtung von Regenwäldern wurde hier schon berichtet. Die erwähnte Dampfmaschine (meist mit Kohle befeuert) war ebenso nur eine Zwischenlösung wie die heutigen Atomkraftwerke.

    Langfristiges und nachhaltiges Denken ist auch bei Journalisten gefragt!

    • simplicissimus
      09. Juni 2013 11:12

      Werter Observer, da haben Sie grundsätzlich recht, auch wenn das Thema DDT diskutierbar ist.
      Langfristiges und nachhaltiges Denken ist weltweit nötig.
      Gerade aber in Entwicklungsländern steht dieses in konträrer Position zu der tatsächlichen Entwicklung: Bevölkerungsexplosion und nicht ausreichend rasch mitwachsende Strukturen. Dies führt zu Verwerfungen und kurzfristigen Überlebenslösungen.
      Es ist schwer da rauszukommen, da den Betroffenen das Hemd näher als der Rock ist.

    • Observer
      09. Juni 2013 12:49

      simplicissimus:
      Der Grund der starken Bevölkerungsvermehrung in den Entwicklungsländern liegt nach meiner Ansicht darin:
      1. Kürzere Stillzeiten, daher sind die Frauen im gebärfähigen Alter frücher fruchtbar und
      2. durch bessere Hygiene, medizinische Versorgung u.a. ist die Todesrate bei den Babies und Kindern stark zurückgegangen.

      Leider werden aus verschiedenen - auch religiösen - Gründen die "modernen" Massnahmen zur Empfängnisverhütung (noch) nicht genutzt, daher ist auch hier der enorme Kindersegen zu suchen.
      Die vielfach dort vorhandene Fehl- und Unterernährung - welche auch zum früheren Tod führt - ist nicht Ursache von zuwenig Lebensmittel, vielmehr ist es ein "Verteilungsproblem", welches wirtschaftliche Ursachen hat.

    • dssm
      09. Juni 2013 13:31

      @Observer
      Zwei zusammengehörende Gründe:
      Keine Hungersnöte und wenn es in die Richtung geht, kommt der Transport von den europäischen Gutmenschen und liefert kostenlos.

      Kein Sparformen und kein Sozialsystem, bei geringem verfügbarem Einkommen. Es gibt keinen Schutz vor Krankheit, Behinderung und Altersschwäche, außer viele Kinder. Ein einzelnes Kind hat einfach zu wenig überschüssiges Einkommen um großartig zu helfen, nur eine Vielzahl von Kindern kann gemeinsam für die schwachen in der Familie sorgen.
      Es spielt daher keine Rolle ob nun über staatliche Umverteilung, örtliche traditionelle Sozialsysteme oder familiäre Strukturen, der Schutz der Schwachen stattfinden soll, es ist einfach zu wenig da.

    • fokus
      09. Juni 2013 19:11

      @Observer 8:23 Uhr

      Trotz allem hat jede neue Generation die Chance etwas zum Besseren zu bewirken auf diesem Planeten.
      Noch ist der Mensch nicht vom Aussterben bedroht, obwohl ich mich manchmal darüber wundere. ;-)

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    09. Juni 2013 02:41

    reinhard.horner@chello.at

    Bewährtes zu bestärken und zukunftstaugliches Neues zu schaffen ist die Aufgabe, die Verantwortung und immerdar die Möglichkeit. Eine unabdingbare Grundlage ist die Pflege konkreter Zuversicht.

    Jegliche Europa-Nostalgie ist fehl am Platz, auch eine solche, die aus vollem Halse die Vielfalt rühmt. Was Europäer geleistet haben, ist für das aktuelle und zukunftsweisende Denken, Empfinden und Handeln von vorbildhafter Bedeutung und Kraft. Was sie in ihrer "Vielfalt" nicht minder verbrochen haben, an Imperialismus, an Kolonialismus, an blutigen Auseinandersetzungen bis in die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hinein,bedarf ebenso der ungeschminkten kritischen Bewusstseinsbildung.

    Die Zukunft ist offen. Dies so, wie sie im persönlichen und im gemeinschaftlichen Bewusstsein aus einer unterscheidenden, unverbogenen und unverkürzten Sicht der Fakten und Kräfte aus der Vergangenheit Wirkungen in Bewegung setzt, sie leitet, sie eklatant fehlleitet oder gar blockiert.

    • dssm
      09. Juni 2013 10:16

      Weder der Imperialismus noch der Kolonialismus waren Besonderheiten der modernen Europäer.
      Lediglich die Ausdehnung war neu, dies war aber der Technik geschuldet. Hätte gar mancher historische Eroberer diese Möglichkeiten gehabt, so hätte er diese auch genutzt.

      Die beiden Weltkriege waren bei weitem nicht so zerstörerisch wie der Dreißig Jährige Krieg oder die Zeit der Streitenden Reiche.

      Europäer sind nicht besser oder schlechter als andere Menschen!

      Die langfristige europäische Stärke kam aus liberalen, kleinräumigen Gesellschaften.

  23. fokus
    09. Juni 2013 02:12

    Eine umfassende, brillante Bestandsaufnahme, der fast nichts mehr hinzuzufügen ist, außer ein einziger Wermutstropfen: vieles davon haben die Menschen heute auf Kosten nachkommender Generationen erreicht. Ob die das Gesamtausmaß bewältigen können, wird erst die Zukunft weisen.
    Es bleibt daher Spielraum für Voraussagen sowohl der Optimisten als auch der Pessimisten, womit sich der Kreislauf des Lebens wieder schließt!

    • Wyatt
      09. Juni 2013 08:07

      ......."am Ende sterben sowohl der Optimist, als auch der Pessimist. Doch wer von den beiden hat sein Leben auf die bessere Weise nützen können?

      (über längerfristig Zukünftiges lässt sich nichts wissen - auch nicht von "Wissenschaftlern" - nur vermuten - von Propheten & Vermutungsgschaftlern.)

    • fokus
      09. Juni 2013 19:12

      @Wyatt

      Absolut zutreffend!

      *******





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