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Wie ein 87-Jähriger sein eigener Nachfolger wird und wie Silvio Berlusconi triumphiert

Lesezeit: 4:00

Das Faszinierende, aber zugleich Abstoßende in der Politik: Nichts ist so absurd, dass es nicht noch übertroffen werden könnte. Jetzt ist Italiens Präsident Giorgio Napolitano ungeplant sein eigener Nachfolger geworden. Mit 87 Jahren beginnt er also eine weitere siebenjährige Amtszeit. Wie auch immer das biologisch enden wird – Napolitano war offensichtlich die einzige Möglichkeit in einer tiefen Lähmung und in einem Stillstand des Landes.

Jetzt muss man in Österreich wohl den 81-jährigen Frank Stronach fragen, ob er sich wirklich schon alt genug fühlt, um schon zum Politiker zu werden. Solche und andere Pointen über Napolitanos Alter liegen jetzt zwar irgendwie auf der Hand. Aber der Mann hat sich gewiss nicht um eine neuerliche Kandidatur gedrängt.

Er und damit der Status quo sind jedoch offenbar die einzige Lösung zumindest für die Besetzung des römischen Quirinale. Für den Rest der Probleme ist die Lösung freilich nur einige Millimeter nähergekommen. Ob Napolitano noch einmal Erfolg haben wird, eine prinzipiell großkoalitionäre Expertenregierung, aber ohne direkte Parteikandidaten einzusetzen, muss offen bleiben.

Dass besonders das Lager des (mit 76 Jahren übrigens auch nicht mehr ganz taufrischen) Silvio Berlusconi begeistert über die Wahl des einstigen Kommunisten zum Staatsoberhaupt ist, ist auch nur auf den ersten Blick pikant. Denn Napolitano agiert schon lange nicht mehr ideologisch und stur links. Er hat beispielsweise Berlusconi gegen Rüpeleien des deutschen SPD-Chefs Steinbrück massiv verteidigt.

Berlusconi kann sich aber vor allem auch darüber freuen, dass sich neuerlich zeigt: Ohne ihn geht in Italien gar nichts. Ohne ihn nur Chaos. Er ist jetzt doch in der von ihm so ersehnten zumindest partiellen großen Koalition mit der Linken gelandet (mit der das Tagebuch im Gegensatz zu allen anderen Kommentatoren übrigens schon unmittelbar nach der Parlamentswahl gerechnet hat).

Der Jubel Berlusconis über diese Wahl hat noch weitere Elemente. Beppe Grillo mit seiner lustigen Bewegung ist jetzt nachweislich total draußen, obwohl er von der Linken so heftig umworben worden war. Grillo schäumt zwar noch mit wilden Demonstrationen über das Ergebnis der Präsidentenwahl. Aber mit seiner ultimativen Haltung und seinem ständigen Nein hat er sich außerhalb aller politischen Kombinationen gestellt. Er bleibt halt ein Kabarettist.

Noch mehr kann sich Berlusconi über noch einen weiteren Aspekt freuen. Während er die Rechte trotz allen Unkenrufen erfolgreich geeint hat, hat es das linke Lager um seinen Opponenten Bersani total zerrissen. Der zuvor als Kandidat der Linken angetretene Expremier Prodi bekam nicht einmal alle Bersani-Stimmen. Worauf sowohl Prodi wie Bersani erzürnt aufgaben.

Das Bersani-Lager hat nun keinen Chef mehr. Es ist aber eigentlich schon von Anfang an total gespalten und zerrissen gewesen. Auch wenn viele Journalisten Bersani unterstützt haben, ist es als Kitt etwas zu wenig gewesen, einfach nur gegen Berlusconi zu sein.

Denn Christdemokraten, Sozialdemokraten, Exkommunisten und noch sehr kommunistische Kommunisten passen in Wahrheit überhaupt nicht zusammen. Daher sind die Vernünftigen unter ihnen auch längst zur Überzeugung gekommen, dass man sich angesichts des Chaoten Grillo halt doch in einer zumindest operativen Absprache mit Belzebub Berlusconi anfreunden sollte. Denn im derzeitigen Zustand Italiens würde dieser im Falle von Neuwahlen sogar sicher wieder zur Nummer eins werden. Das kann die Linke noch weniger wollen. Sie ist in Italien zwar immer lautstark und intellektuell, aber noch nie regierungsfähig gewesen.

Unsicher ist jedoch, ob diese gemäßigten Abgeordneten der Linken zahlenmäßig ausreichen werden, um mit Berlusconi und dem kleinen Monti-Trüpplein eine Mehrheit zusammenzubringen. Aber eine solche Mehrheit braucht es jedenfalls, um eine weitere technische Regierung zu tragen (etwa gar wieder unter dem derzeit weitgehend von der Bildfläche verschwundenen Monti?). Da ist noch jede Menge Platz für die typisch italienischen Spielchen, Intrigen und Hinterzimmer-Geschäfte.

Der andere Teil der Linken bleibt ja auf dem maximalistischen Standpunkt: Lieber sterben als irgendwie mit Berlusconi. Aber das bringt für Italien ebensowenig eine Lösung wie die ständigen Maximalismen eines Grillo. Beides nimmt sich nur im Fernsehen und in Leitartikel gut aus.

Wir werden jedenfalls noch viel Spaß mit Italien haben. Für Europa, Italiens Wirtschaft und den Euro wird das freilich alles andere als spaßig. Denn das für die EU wichtige viertgrößte Land (das fast gleich groß mit dem zweitgrößten ist) braucht statt Spielchen eigentlich dringend Spar-Reformen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 03:29

    Giorgio Napolitano zeigte Peer Steinbrück was Charakter und Benehmen ist.
    Er erinnerte mich an Surcouf, den Piratenkapitän aus St Malo: Als eine Delegation Preussens in St Malo den französischen König beleidigte, forderte er alle zum Duell, tötete alle bis auf einen, den er als Zeugen nach Hause schickte, um zu demonstrieren, wie man sich im Gastland benimmt.
    Besser jemand mit Charakter als ein Wendehals ohne Benehmen und Ehre.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
  3. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 18:34

    Am Freitag gab es im Ortnerblog einen interessanten Artikel.

    http://www.welt.de/politik/article115185760/Laemmer-verwandeln-sich-dann-in-reissende-Woelfe.html

    Um 16 Uhr war mit demselben Dr. Wolfgang Hetzer in Ö1 (Da Capo) mit Michael Kerbler ein hörenswertes Interview. Wer auf seinem Smartphon ein Ö1 Ap (muß meine Kinder fragen, wie man das schreibt) hat sollte sich das unbedingt anhören.

    Dr. Hetzer hat den immer, imperdinet fragenden Kerbler ordentlich die Schneid´abgekauft. So schmähstat hab ich den Kerbler noch nie erlebt. Direkt unterwürfig war er zum Schluß. Dieses Interview ist ein Schulbeispiel dafür, wie mit den Lumpenjournalisten des ORFs umzugehen ist.

    Tenor der Aussage Hetzers ist, daß unsere Politiker Europas, aber auch die der Nationalstaaten es riskieren, daß wir einem Bürgerkrieg zusteuern. Erster sichtbarer Fixstern dafür ist Beppe Grillo.

  5. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 19:53

    O.T., denn hier geht's um österreichische Politiker:
    Wie der ORF (ZiB) soeben pflichtschuldigst meldet, haben heute Hannes Andosch und Charlie Blecha gemeinsam ihre Geburtstage (75. bzw. 80.) gefeiert.
    Das kumulierte Vorstrafenregister der beiden Geburtstagskinder kann sich sehen lassen...

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 07:57

    Herr Stronach ist meines Wissens nach zwar erst Achtzig (ich werde diese Altersstufe in wenigen Wochen anzunehmenderweise auch erreichen), doch sein Alter ist es wahrlich nicht, was ich ihm vorwerfe!
    Seit Menschen auf unserer schönen Erde wandeln und handeln, haben Alte in der Regel mehr Gutes als Schlechtes für ihre Leute, für ihr Land getan!

    Herr Napolitano ist ein HERR, der mit seinem Weitermachen seinem "gespaltenen", unglücklichen, und so schönen Land sicher noch einen letzten, guten Dienst erweisen kann!
    Bei Herrn Stronach bin ich mir diesbezüglich halt nicht so sicher! Einerseits ist er kein HERR im Sinne Napolitanos, andererseits aber ein alterseitler "Geldumschmeisser", der weniger Werten huldigt, als er im Munde führt.

    Wie gesagt: das Alter ist es nicht, das mich an Herrn Stronach stört!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 07:30

    Man muss da grundsätzlich unterscheiden: Giorgio Neapolitano hat sich erst dann zur Wiederwahl gestellt, um das aktuelle politische Chaaaos etwas zu entschärfen. Silvio Berlusconi ist und bleibt ein Machtmensch und will noch einmal in der Regierung sitzen und "herrschen". Frank Stronach wiederum braucht weder Macht noch Geld. Im Gegenteil, er verwendet sein Geld, um hier in Österreich eine Beitrag zur Veränderung der lähmenden rot-schwarzen Koalition beizutragen.

    Allen drei ist gemeinsam, dass sie reichliche Lebenserfahrung besitzen und diese den nächsten Generationen weitergegeben wollen. Dies macht übrigens auch Andreas Unterberger, obwohl er Anfang dieses Jahres seinen 64. Geburtstag feierte. Auch er strebt kein großes und mächtiges Amt mehr an und sein Blog kann auch nicht als große Geldquelle gesehen werden. Aber er will mit seiner Initiative hier im Lande auf manche Fehlentwicklungen aufmerksam machen - und dies ist ihm hoch anzurechnen.

    Also bitte nicht immer das Alter als ein Negativum darzustellen, wir haben mit jüngeren Politikern (z.B. Karl-Heiz Grasser, Jörg Haider) oft genug schlechte Erfahrungen gemacht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 10:21

    Die heilige katholische Kirche verlangt von ihre Bischöfen und Kardinälen, daß sie mit 75 ihr Amt zurücklegen. Aus 2.000-jähriger Erfahrung weiß sie warum.

    So wie die bei uns üblich gewordenen Berufsjugendlichen in der Politik ein Ärgernis sind, sind auch die geriatrischen Politbüros, die man ja immer der wld. Sowjet Union zurecht und süffisant vorhielt ein Übel. Es ist ja offensichtlich: die einen können noch nicht und die andern können nicht mehr.

    Wenn, wie in Italien, dies der Kompromiß aus all den Intrigen und Mauscheleien ist, mit dem angeblich das Land „gerettet“ werden soll, dann kann dies nur einem wiederauflebenden, leider falschen Wunderglauben zuzuschreiben sein.

    Zu diesem Thema paßt sehr gut was Donoso Cortes vor über 150 Jahren schon prophezeite. Ein Paar Zitate aus einem vortrefflichen Artikel von Marc Stegherr (Sezession 2007) untersteichen die Lagebeurteilung.

    ... Cortes ...: „Was damals Menschenwerk war, mußte wieder verschwinden und ist mit den Menschen verschwunden; ich habe keine Sehnsucht darnach, es wieder ins Leben zurückzurufen. Ich verlange jedoch nachdrücklichst die Wiederherstellung alles dessen, was ewig wahr ist.“ Dem Allmächtigen als Ursprung der Wahrheit wisse sich, meinte Cortes, unter den politischen Einrichtungen allein der Monarchie verpflichtet, weil sie nicht nach dem Beifall der Massen schiele. Ob sie jedoch unter den Zeitumständen fähig sein würde, die Revolution abzuwehren, daran beschlichen ihn Zweifel. Denn das „Resultat der gegenwärtigen Bestrebungen wird unfehlbar die Aufrichtung einer demagogischen Herrschaft sein, einer Herrschaft, heidnisch in ihrer Verfassung und satanisch in ihrer Größe.“ ...

    Für Cortes ist die Theologie der Schlüssel zur Geschichte der Völker. In der Art und Weise, wie die Menschen und Völker den Namen Gottes ausgesprochen haben oder aussprechen, liege die Erklärung für ihr Schicksal. Seit der Menschwerdung Gottes ist „die eine heilige, katholische, apostolische, römische Kirche, der mystische Leib des Herrn, [die Institution, die] die Welt lehrt, was sie aus dem Munde des Heiligen Geistes vernimmt“. In der menschlichen Gesellschaft soll sich die ewige Hierarchie widerspiegeln – von Gottvater über die Regierungen bis zum Vater, der gerecht herrschen soll, weil er sich dem Vorbild es ewigen Vaters verpflichtet fühlt: „Wenn dagegen die katholische Zivilisation die Herrschaft verliert und in eine Periode des Verfalls eintritt, dort verfällt im selben Augenblick auch die Familie.“ Wo die „Rednertribüne“ sich anmaße, über Wahrheit und Irrtum zu entscheiden, dort müsse die dogmatische Intoleranz der Kirche ein Segen sein, weil sie die Welt vor dem Chaos bewahre. Das Mittel, den Sturz einer Zivilisation aufzuhalten, ist allein die Bekehrung – „ein Zusammenhang, der den Liberalen unverständlich bleiben muß.“

    Am 4. Januar 1849 hielt Cortes eine Rede, die ganz Europa in Atem halten sollte – seine berühmte Rede über die Diktatur, von der Graf Montalembert sagte: „In meinem Leben habe ich nichts Erhabeneres und Wahreres gesehen.“ Die Parallele zu den modernen Diktaturen, die man später aus seiner Rede herauslesen wollte, verfehlt aber die Denkungsart Cortes´, dem nichts ferner lag as die Herrschaft eines Demagogen, der sich nur seiner selbsterdachten Ideologie verpflichtet weiß. Cortes´ Motiv war, in Carl Schmitts Worten, daß es „angesichts des radikal Bösen nur eine Diktatur“ geben könne. Donoso Cortes war mit seiner Diktatur-Rede endgültig zum Dämon des aufgeklärten Europa und zum Bannerträger des christlichen geworden: „Die Freiheit ist tot. Sie wird nicht wieder auferstehen, weder am dritten Tage, noch vielleicht im dritten Jahrhundert (...) Die Welt eilt mit großen Schritten der Errichtung der Despotie entgegen, wie sie die Menschen gewaltiger noch nie erlebt haben (...) Nur ein Mittel vermag die Katastrophe abzuwenden, ein einziges. Man wird sie nicht vermeiden, wenn man mehr Freiheit, mehr Rechte oder neue Verfassungen gewährt. Man wird sie aber vermeiden, wenn wir alle, jeder nach seinen Kräften, uns bemühen, eine heilsame religiöse Reaktion hervorzurufen. Ist eine solche Reaktion möglich? Ja. Ist sie aber auch wahrscheinlich? Darauf antworte ich mit tiefster Betrübnis: Ich halte sie nicht für wahrscheinlich. Ich habe zwar sehr viele Persönlichkeiten gesehen und gekannt, die zurückgeehrt sind, nachdem sie vom Glauben abgefallen waren, aber ich habe leider noch nie ein Volk gesehen, das zum Glauben zurückgekehrt ist, wenn es ihn verloren hatte.“

    Ein Blick auf die aktuelle deutsche und europäische Realität bekräftigt Cortes´ Prophetie. Die „Generation Benedikt“ erkennt zwar langsam die Leere des revolutionären Hedonismus und Anthropozentrismus, die auch die Kirche verwüstet haben, doch die Verwundung des Westens durch den liberalistischen, relativistischen Modernismus ist in ihrer Tiefe noch lange nicht erfaßt. Der staatlkich sanktionierte Kinder- und Altenmord, der europaweit als Sieg der Freiheit und des Fortschritts gilt, ist nur das schlimmste Beispiel.


alle Kommentare

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  2. Reinhard1 (kein Partner)
    24. April 2013 19:16

    SPD Chef ist nicht Herr Steinbrück sondern Herr Gabriel. Macht ja nix, ist ja sonst immer alles bestens recherchiert ;-)

  3. Erich (kein Partner)
    23. April 2013 13:25

    Was uns die Medien über Nord-Korea verschweigen:

    Hinter dem amerikanisch-nordkoreanischen Getöse

    Jack A. Smith
    Was spielt sich ab zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Nordkorea und führt zu Schlagzeilen in den letzten Tagen wie „Spannungen in Korea eskalieren“ und „Nordkorea bedroht die Vereinigten Staaten von Amerika“?

    Die New York Times berichtete: „Diese Woche gab Nordkoreas junger Führer Kim Jong-un seinen Untergebenen den Befehl, sich auf einen Raketenangriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika vorzubereiten. Er trat in einer Kommandozentrale auf, vor einer Landkarte mit der verwegenen, unrealistischen Aufschrift ‚Pläne für einen Angriff auf das Festland der Vereinigten Staaten von Amerika.’ Früher in diesem Monat prahlten seine Generäle mit der Entwicklung eines nuklearen Sprengkopfes „á la Korea’, der auf eine Langstreckenrakete montiert werden könne.“

    Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen sehr wohl, dass den Äußerungen Nordkoreas das ausreichende militärische Durchsetzungsvermögen fehlt, um die rhetorischen Drohungen wahr zu machen, sie scheinen aber die Spannungen im gleichen Ausmaß zu steigern. Auch die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye weiß, dass die Drohungen rhetorischer Natur sind, erklärte aber: „Wir sollten ohne weitere politische Überlegungen einen starken und unmittelbaren Vergeltungsschlag führen, wenn der Norden eine Provokation gegen unser Volk setzt.“

    Pyongyang hat offensichtlich ein anderes Ziel im Auge. Ich muss ein bisschen zurückgehen, um die Situation zu erklären.

    Seit dem Ende des Koreakrieges vor 60 Jahren hat die Regierung der Arbeiterpartei der Demokratischen Volksrepublik Korea (DPRK oder Nordkorea) wiederholt im Grunde die gleichen vier Forderungen an die Vereinigten Staaten von Amerika gestellt. Diese beinhalten:

    1. Einen Friedensvertrag, der den Koreakrieg beendet. 2. Die Wiedervereinigung Koreas, das seit 1945 „vorübergehend“ in einen Nord- und einen Südteil aufgeteilt war. 3. Ein Ende der Okkupation Südkoreas durch die Vereinigten Staaten von Amerika und eine Einstellung der jährlichen monatelangen Kriegsmanöver durch die Vereinigten Staaten von Amerika und Südkorea. 4. Bilaterale Verhandlungen zwischen Washington und Pyongyang, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu beenden.

    Die Vereinigten Staaten von Amerika und ihr südkoreanisches Protektorat haben jeden der Vorschläge im Lauf der Jahre zurückgewiesen. Infolgedessen ist die Halbinsel seit den 1950ern extrem instabil. Es ist jetzt so weit gekommen, dass Washington seine diesjährigen Kriegsmanöver, welche Anfang März begonnen haben, als Vehikel für die Durchführung eines Scheinangriffs auf Nordkorea mit Atomwaffen benutzt hat, indem es zwei atomwaffenfähige B-2 Stealth-Bomber am 28. März die Region überfliegen ließ. Drei Tage danach beorderte das Weiße Haus F-22 Raptor-Tarnkappen-Kriegsflugzeuge nach Südkorea, eine weitere Eskalation der Spannungen.

    Was hinter den vier Vorschlägen steckt:

    1. Die Vereinigten Staaten von Amerika weigern sich, einen Friedensvertrag zur Beendigung des Koreakrieges abzuschließen. Ein Waffenstillstand ist eine zeitweilige Einstellung der Kämpfe durch eine beiderseitige Zustimmung. Der am 27. Juli 1953 unterzeichnete Waffenstillstand sollte in einen Friedensvertrag umgewandelt werden, wenn „eine endgültige friedliche Einigung erreicht worden ist.“ Das Fehlen eines Friedensvertrags bedeutet, dass der Krieg jeden Augenblick wieder weitergehen könnte. Nordkorea will keinen Krieg mit den Vereinigten Staaten von Amerika, dem mächtigsten Militärstaat der Geschichte. Es will einen Friedensvertrag und die diplomatische Anerkenung durch Washington.

    2. Zwei Koreas existieren infolge eines Abkommens zwischen der UdSSR (die an Korea grenzte und half, den nördlichen Teil des Landes im Zweiten Weltkrieg von Japan zu befreien) und den Vereinigten Staaten von Amerika, die die südliche Hälfte besetzt hatten. Obwohl im Norden Sozialismus herrschte und Kapitalismus im Süden, sollte es keine permanente Teilung sein. Die zwei Großmächte sollten nach ein paar Jahren abziehen und dem Land eine Wiedervereinigung ermöglichen. Die Sowjetunion tat das, die Vereinigten Staaten von Amerika nicht. Dann kam der verheerende Dreijahreskrieg im Jahr 1950. Seit damals hat Nordkorea verschiedene Vorschläge vorgelegt, um die Trennung zu beenden, die seit 1945 bestanden hat. Der neueste Vorschlag ist, glaube ich, „ein Land – zwei Systeme.“ Das heißt, dass der Süden kapitalistisch und der Norden sozialistisch bleibt, während sich beide Hälften vereinigen. Das wird schwierig sein, aber nicht unmöglich. Washington will das nicht haben. Es will die ganze Halbinsel haben, um seinen Militärapparat direkt an die Grenzen von China und Russland heranzubringen.

    3. Washington hat seit dem Ende des Krieges zwischen 25.000 und 40.000 Soldaten in Südkorea behalten. Diese erinnern – gemeinsam mit Amerikas Flotten, Stützpunkten mit Atombombern und Militäreinrichtungen in enger Nachbarschaft der Halbinsel – an zwei Dinge. Eines ist: „wir können den Norden vernichten.“ Das andere ist: „Südkorea gehört uns.” Pyongyang sieht es so – umso mehr, seit Präsident Obama beschlossen hat, in Richtung Asien „umzuschwenken.“ Während das Umschwenken einen wirtschaftlichen und Handels-Aspekt hat, ist sein Ziel in erster Linie, Amerikas bereits beträchtliche militärische Macht in der Region auszubauen, um die Drohungen gegenüber China intensivieren zu können, aber das benachbarte Nordkorea liegt sehr wohl innerhalb dieser gefährlichen Peripherie.

    4. Der Koreakrieg war im Grunde ein Konflikt zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea und den Vereinigten Staaten von Amerika. Das heißt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Führungsrolle im Kampf gegen Nordkorea einnahmen, bei dem auch eine Reihe von UNO-Ländern mitmachten, und verantwortlich waren für die Tötung von Millionen Koreanern nördlich der Teilungsgrenze am 38. Breitengrad. Es ist völlig logisch, dass Pyongyang direkte Gespräche mit Washington sucht, um Meinungsverschiedenheiten zu bereinigen und eine friedliche Lösung zu erreichen, die zu einem Friedensvertrag führt. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich konsequent geweigert.

    Diese vier Punkte sind nicht neu. Sie wurden in den 1950ern vorgelegt. Ich besuchte die Demokratische Volksrepublik Korea als Journalist für (die amerikanische Ausgabe der Zeitung) The Guardian dreimal in den 1970ern insgesamt acht Wochen lang. Immer wieder wurde ich in Diskussionen mit Regierungsvertretern hinsichtlich eines Friedensvertrags, Wiedervereinigung, Abzug der Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika aus dem Süden und direkten Verhandlungen befragt. Die Situation ist heute die Gleiche. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden sich nicht bewegen.

    hier gehts weiter:
    http://antikrieg.com/aktuell/2013_04_04_hinter.htm

    • Zeng Feng Koi (kein Partner)
      23. April 2013 22:14

      Werter Herr Erich, könnten Sie nicht nach dem friedliebenden und moralisch hochstehenden Nordkorea übersiedeln, nachdem Sie uns hier verdienstvollerweise die kommunistische Sichtweise erleutert haben? Und uns in einigen Jahren wieder berichten? Letzteres wäre nicht obligat.

      Noch eine Frage: was hat die ganze merkwürdige Agitation hier verloren?

  4. Rudolf (kein Partner)
    23. April 2013 13:15

    Wirtschaftswoche
    Der Gold-Krimi und seine Folgen!
    Wie schlimm muss es um Staatsschulden und Währungen, ja um das ganze Finanzsystem bestellt sein, wenn der Goldpreis offenkundig manipuliert wird?

    http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/gbureks-geld-geklimper-der-gold-krimi-und-seine-folgen/8082434.html

  5. Rudolf (kein Partner)
    22. April 2013 18:11

    Die SPÖ hat in der ÖVP immer einen braven Partner, wenn es um's verraten der eigenen Bevölkerung geht! Und man glaubt es kaum, die Wendehälse die Grünen stimmten dagegen. Haben sie doch zum ESM-Knebel-Vertrag (Versailer-Diktat) "ja" gesagt - da kann man scheinheiligerweise mal dagegen sein!

    Nationalrat segnet Zypern-Hilfe ohne Opposition ab

    Der Nationalrat hat mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP das Hilfspaket für Zypern beschlossen. Die internationalen Mittel werden sich auf rund zehn Milliarden Euro belaufen, wobei bloß eine davon vom Internationalen Währungsfonds kommt, der Rest vom Europäischen Stabilitätsmechanismus.
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1392163/Nationalrat-segnet-ZypernHilfe-ohne-Opposition-ab?_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/1356757/index.do&direct=1356757

  6. Aron Sperber (kein Partner)
    22. April 2013 17:19

    Dass ein Altkommunist das "geringste Übel" darstellt, kann es einfach nur in Italien geben:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/02/20/9740/

    • socrates
      23. April 2013 11:38

      Aron Sperber
      Meine alten jüdischen, hochintelligenten Freunde waren in ihrer Jugend Kommunisten. Sie erlebten das Scheitern der Ideologie und mit 50 waren sie überzeugte Gegner des Kommunismus. Im Gegensatz zur jetztigen Nomenklatura haben sie aus der Geschichte gelernt.

  7. Freidenker (kein Partner)
    22. April 2013 15:46

    Wie sieht es wirklich aus in Syrien?

    Das Leben an der Front.
    Ein Reportage der Sendung Postskriptum vom 20.04.2013 aus Damaskus (8:15 Min)
    http://www.youtube.com/watch?v=rul67bSXclM

    • panzerechse (kein Partner)
      22. April 2013 16:38

      Schande über Amerika, Frankreich, England... Welch eine heuchlerische, "demokratische" Brut! Das Blut der Syrer komme über sie.

  8. Eva
    22. April 2013 14:05

    OT---aber ich hätte dennoch gerne eine Antwort auf meine Frage:

    Was bewegt eine Reihe von Leuten, fast regelmäßig einen Blog aufzusuchen, mit dem sie erfahrungsgemäß unzufrieden sein werden?

    Sie warten ab, bis ausreichend Kommentare geschrieben sind, mit dem einzigen Ziel, dem Blog-Betreiber dann wortreich auszurichten, was für ein Trottel er eigentlich ist, um sich dann mit ergreifender Präpotenz und Überheblichkeit über die in ihren Augen einfältigen, dümmlichen Blog-Partner, denen sie selbstredend haushoch überlegen---nach eigener Einschätzung!--- sind, herzuziehen und sich lustig zu machen. Meine Herren, wenn Sie weder mit dem Blog-Betreiber noch mit den Blog-Partnern harmonieren können, weshalb tun Sie sich eigentlich diese Tortur an? Weshalb verplempern Sie Ihre Zeit mit seitenlangen Tiraden? Und---wie fühlt man sich nach gerittener Attacke?

  9. Francois Villon (kein Partner)
    22. April 2013 10:21

    Die heilige katholische Kirche verlangt von ihre Bischöfen und Kardinälen, daß sie mit 75 ihr Amt zurücklegen. Aus 2.000-jähriger Erfahrung weiß sie warum.

    So wie die bei uns üblich gewordenen Berufsjugendlichen in der Politik ein Ärgernis sind, sind auch die geriatrischen Politbüros, die man ja immer der wld. Sowjet Union zurecht und süffisant vorhielt ein Übel. Es ist ja offensichtlich: die einen können noch nicht und die andern können nicht mehr.

    Wenn, wie in Italien, dies der Kompromiß aus all den Intrigen und Mauscheleien ist, mit dem angeblich das Land „gerettet“ werden soll, dann kann dies nur einem wiederauflebenden, leider falschen Wunderglauben zuzuschreiben sein.

    Zu diesem Thema paßt sehr gut was Donoso Cortes vor über 150 Jahren schon prophezeite. Ein Paar Zitate aus einem vortrefflichen Artikel von Marc Stegherr (Sezession 2007) untersteichen die Lagebeurteilung.

    ... Cortes ...: „Was damals Menschenwerk war, mußte wieder verschwinden und ist mit den Menschen verschwunden; ich habe keine Sehnsucht darnach, es wieder ins Leben zurückzurufen. Ich verlange jedoch nachdrücklichst die Wiederherstellung alles dessen, was ewig wahr ist.“ Dem Allmächtigen als Ursprung der Wahrheit wisse sich, meinte Cortes, unter den politischen Einrichtungen allein der Monarchie verpflichtet, weil sie nicht nach dem Beifall der Massen schiele. Ob sie jedoch unter den Zeitumständen fähig sein würde, die Revolution abzuwehren, daran beschlichen ihn Zweifel. Denn das „Resultat der gegenwärtigen Bestrebungen wird unfehlbar die Aufrichtung einer demagogischen Herrschaft sein, einer Herrschaft, heidnisch in ihrer Verfassung und satanisch in ihrer Größe.“ ...

    Für Cortes ist die Theologie der Schlüssel zur Geschichte der Völker. In der Art und Weise, wie die Menschen und Völker den Namen Gottes ausgesprochen haben oder aussprechen, liege die Erklärung für ihr Schicksal. Seit der Menschwerdung Gottes ist „die eine heilige, katholische, apostolische, römische Kirche, der mystische Leib des Herrn, [die Institution, die] die Welt lehrt, was sie aus dem Munde des Heiligen Geistes vernimmt“. In der menschlichen Gesellschaft soll sich die ewige Hierarchie widerspiegeln – von Gottvater über die Regierungen bis zum Vater, der gerecht herrschen soll, weil er sich dem Vorbild es ewigen Vaters verpflichtet fühlt: „Wenn dagegen die katholische Zivilisation die Herrschaft verliert und in eine Periode des Verfalls eintritt, dort verfällt im selben Augenblick auch die Familie.“ Wo die „Rednertribüne“ sich anmaße, über Wahrheit und Irrtum zu entscheiden, dort müsse die dogmatische Intoleranz der Kirche ein Segen sein, weil sie die Welt vor dem Chaos bewahre. Das Mittel, den Sturz einer Zivilisation aufzuhalten, ist allein die Bekehrung – „ein Zusammenhang, der den Liberalen unverständlich bleiben muß.“

    Am 4. Januar 1849 hielt Cortes eine Rede, die ganz Europa in Atem halten sollte – seine berühmte Rede über die Diktatur, von der Graf Montalembert sagte: „In meinem Leben habe ich nichts Erhabeneres und Wahreres gesehen.“ Die Parallele zu den modernen Diktaturen, die man später aus seiner Rede herauslesen wollte, verfehlt aber die Denkungsart Cortes´, dem nichts ferner lag as die Herrschaft eines Demagogen, der sich nur seiner selbsterdachten Ideologie verpflichtet weiß. Cortes´ Motiv war, in Carl Schmitts Worten, daß es „angesichts des radikal Bösen nur eine Diktatur“ geben könne. Donoso Cortes war mit seiner Diktatur-Rede endgültig zum Dämon des aufgeklärten Europa und zum Bannerträger des christlichen geworden: „Die Freiheit ist tot. Sie wird nicht wieder auferstehen, weder am dritten Tage, noch vielleicht im dritten Jahrhundert (...) Die Welt eilt mit großen Schritten der Errichtung der Despotie entgegen, wie sie die Menschen gewaltiger noch nie erlebt haben (...) Nur ein Mittel vermag die Katastrophe abzuwenden, ein einziges. Man wird sie nicht vermeiden, wenn man mehr Freiheit, mehr Rechte oder neue Verfassungen gewährt. Man wird sie aber vermeiden, wenn wir alle, jeder nach seinen Kräften, uns bemühen, eine heilsame religiöse Reaktion hervorzurufen. Ist eine solche Reaktion möglich? Ja. Ist sie aber auch wahrscheinlich? Darauf antworte ich mit tiefster Betrübnis: Ich halte sie nicht für wahrscheinlich. Ich habe zwar sehr viele Persönlichkeiten gesehen und gekannt, die zurückgeehrt sind, nachdem sie vom Glauben abgefallen waren, aber ich habe leider noch nie ein Volk gesehen, das zum Glauben zurückgekehrt ist, wenn es ihn verloren hatte.“

    Ein Blick auf die aktuelle deutsche und europäische Realität bekräftigt Cortes´ Prophetie. Die „Generation Benedikt“ erkennt zwar langsam die Leere des revolutionären Hedonismus und Anthropozentrismus, die auch die Kirche verwüstet haben, doch die Verwundung des Westens durch den liberalistischen, relativistischen Modernismus ist in ihrer Tiefe noch lange nicht erfaßt. Der staatlkich sanktionierte Kinder- und Altenmord, der europaweit als Sieg der Freiheit und des Fortschritts gilt, ist nur das schlimmste Beispiel.

    • A.K.
      22. April 2013 12:58

      Bravo zu diesem Kommentar von "Francois Villon"!
      ***********************************************

  10. fokus
  11. Undine
    21. April 2013 21:12

    Und wie reagiert man eigentlich bei Goldman+Sachs auf die "italienischen Verhältnisse"?

    • brechstange
      21. April 2013 21:37

      Napolitano passt, es werden bald Neuwahlen ausgerufen. Monti sagte ja bereits, dass er bei der nächsten Wahl mehr Stimmen einfahren wird.

  12. Xymmachos
    21. April 2013 19:53

    O.T., denn hier geht's um österreichische Politiker:
    Wie der ORF (ZiB) soeben pflichtschuldigst meldet, haben heute Hannes Andosch und Charlie Blecha gemeinsam ihre Geburtstage (75. bzw. 80.) gefeiert.
    Das kumulierte Vorstrafenregister der beiden Geburtstagskinder kann sich sehen lassen...

  13. Xymmachos
    21. April 2013 19:49

    O.T., weil hier geht's um österreichische Politiker:
    Wie der ORF (ZiB) soeben pflichtschuldigst dokumentiert, haben Hannes Androsch und Charlie Blecha heute ihre Geburtstage (75. bzw. 80.) gemeinsam gefeiert.
    Das kumulierte Vorst

  14. HDW
    21. April 2013 19:06

    Es erstaunt immer wieder wie selbst intelligente Österreicher, wenn es um Italien geht, nicht über das steinbrückisch clowneske "lustig, lustig" hinausgelangen! Die "kulturelle Hegemonie" des leninistischen Bolschewiken A. Gramsci wurde vom sinistren Moskauer Stalinisten P. Togliatti nach dem Bürgerkrieg 1943 - 45 in Italien aufgebaut um in einem Nato-Land (!) einen kommunistischen Putsch üblicher Art, von Moskau bis 1991 finanziert, gegen die Entstehung einer Sozialdemokratie zu erreichen. Zuerst gegen die Nenni - Sozialisten durch die Manipulation der kommunistisch geprägten Verfassung, durch Monopolisierung der "Anti-Mafia" Gesetze in den fünfziger Jahren, durch den Terror der 800 politischen Morde durch die Roten Brigaden, zuletzt an einem sozialdemokratischen Arbeitsrechtler. Dann gegen die Craxi-Sozialisten durch parteiliche Staatsanwälte in den Jahren von "Mani pulite". Anklagen wegen illegaler Parteifinanzierungen gegen alle Parteien nur nicht gegen den von Moskau finanzierten PCI ! Und dann durch den Versuch der Kriminalisierung sexuellen Verhaltens bei gleichzeitigem Lobbying für Schwule und Lesben gegen Berlusconi der die dadurch greifbar gewordene Machtübernahme Occhettos 1994 durchkreuzte, im internationalen Gleichschritt mit den amerikanischen Zentralbanken. Zuletzt als Putschversuch den "Marsch auf Rom" der Grillini, der selbst dem Marxisten Rodota die Lust auf die Machtübernahme durch den alten PCI genommen hat wegen der Erinnerung was der frühe Widerstand gegen den Maximalismus, ausgelöst hat, nämlich die Enstehung des Faschismus, auch des austriakischen. Des "Doppelzünglers" Napolitanos Schritt bedeutet hoffentlich, dass dieses maximalistische Jakobinertum samt seinem künstlichen Partisanenmythos, mit seinem starken kulturellen Einfluss auch auf das übrige Europa endlich auf dem Kehrichthaufen der Geschichte landet und es in Italien zur Bildung einer normalen sozialdemokratischen Partei kommen kann, sodass auch österreichische bürgerliche Linksüberholer (vulgo "nützliche Idioten") nicht mehr innerlich das böse Wort Stalins, das uns letztlich die Hitlerei beschert hat, von den "Sozialfaschisten" nachplappern und wenigstens einen Gedanken daran verschwenden warum die Koalition Berlusconis seit nunmehr zwanzig Jahren immer wieder mehr als die Hälfte der Stimmen erreichte. Betreffen tut uns, was in der drittgrössten Volkswirtschaft passiert sehr wohl, nicht nur kulturell-historisch sondern auch monetär und ökonomisch!

    • byrig
      21. April 2013 23:03

      hdw:-ihr langer beitrag ist fast unlesbar,da sie keine abstände und neue zeilen machen!
      schade.

    • ambrosius
      22. April 2013 08:20

      Der Hinweis von Byring ist richtig und wertvoll, der Beitrag von HDW auch und dankenswert.

    • Undine
      22. April 2013 09:11

      @HDW

      Mir ging's ähnlich: Ich hab' ab der Hälfte kapituliert.

    • HDW
      22. April 2013 12:23

      Tut mir aufrichtig leid, wahrscheinlich hat der mäandrische Charakter der italienischen Nachkriegsgeschichte mich dahingehend beeinflusst!

    • Undine
      22. April 2013 19:58

      @HDW

      Schon alleine wegen der köstlichen Formulierung "der mäandrische Charakter der italienischen Nachkriegsgeschichte" sei Ihnen vergeben! :-)

  15. Anton Volpini
    21. April 2013 18:34

    Am Freitag gab es im Ortnerblog einen interessanten Artikel.

    http://www.welt.de/politik/article115185760/Laemmer-verwandeln-sich-dann-in-reissende-Woelfe.html

    Um 16 Uhr war mit demselben Dr. Wolfgang Hetzer in Ö1 (Da Capo) mit Michael Kerbler ein hörenswertes Interview. Wer auf seinem Smartphon ein Ö1 Ap (muß meine Kinder fragen, wie man das schreibt) hat sollte sich das unbedingt anhören.

    Dr. Hetzer hat den immer, imperdinet fragenden Kerbler ordentlich die Schneid´abgekauft. So schmähstat hab ich den Kerbler noch nie erlebt. Direkt unterwürfig war er zum Schluß. Dieses Interview ist ein Schulbeispiel dafür, wie mit den Lumpenjournalisten des ORFs umzugehen ist.

    Tenor der Aussage Hetzers ist, daß unsere Politiker Europas, aber auch die der Nationalstaaten es riskieren, daß wir einem Bürgerkrieg zusteuern. Erster sichtbarer Fixstern dafür ist Beppe Grillo.

    • Cotopaxi
      21. April 2013 18:42

      Dieser Sendung zu folgen war u.a. aus den bereits genannten Gründen ein Genuss.

      Dr. Hetzer, ein Mann mit Sachverstand und gesundem Selbstbewusstsein - wie konnte der dem ORF passieren und wo gibt es solche Experten in Österreich?

    • Anton Volpini
      21. April 2013 19:07

      Nach dieser Sendung wurde mir so einiges klar, Cotopaxi.
      Zum Beispiel, warum mein Freund Johann immer so auf mich hinhaut, wenn ich die "Austrians" zitiere. :-)
      Oder auch, warum dssm unlängst bei Magaret Thatcher so ganz anders argumentiert hat als ich.
      Wir lernen nicht aus. Wir lernen nie aus!

    • brechstange
      21. April 2013 19:44

      Vom Hetzer gibt es auch ein gutes Buch über seine OLAF-Zeit.

    • Anton Volpini
      21. April 2013 19:59

      Guten Morgen Anton.
      Es freut mich ungemein, daß hier im Blog Hetzer bereits Allgemeinwissen ist, brechstange. :-))
      Ich hab am Freitag sein neuestes Buch, "Finanzkrieg" bestellt. Werds gleich lesen, um mit Euch wieder auf Gleich zu sein.

    • brechstange
      21. April 2013 20:07

      Finanzmafia - Wieso Banker und Banditen ohne Strafe davonkommen

      Kurzbeschreibung aus amazon. "Die Finanzkrise ist kein Ergebnis einer Naturkatastrophe, wie uns häufig vorgegaukelt wird. Außerdem unterstellt der Begriff „Krise“, dass es sich um ein vorübergehendes Ereignis handelt, das durch Krisenmanagement beherrschbar ist. So wird davon abgelenkt, dass Organisationen, Institutionen, Einzelpersonen und Gruppen – als übliche Bankengeschäfte getarnt – hemmungslos ihre eigenen Interessen verfolgt haben. Mit krimineller Energie haben sie große Mengen Geld bewegt und in Netzwerken, die der Organisierten Kriminalität vergleichbar sind, dubiose Geschäfte getätigt. Doch die strafrechtliche Aufarbeitung des Geschehens hat bisher nicht stattgefunden. Wolfgang Hetzer fragt nach den Gründen und untersucht, welche Straftatbestände greifen könnten. Für ihn ist es höchste Zeit, dass das traditionell gegen die „Unterschicht“ eingesetzte Strafrecht auch endlich gegen die „Oberschicht“ angewendet wird."

      Übrigens wurde Hetzer 2002 vom Dienst Ministerialrat im Bundeskanzleramt (Schröder) mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert wegen Kritik an Schily, Bundesinnenminister und guter Freund des griech. Reedermilliardärs Latsis, der seine griech. Staatsanleihen im Dezember 2009 rasch aus der Schweiz nach Luxemburg umgeschichtet hat. Wie viele hat davon wohl die EZB aufgekauft?

    • Anton Volpini
      21. April 2013 20:40

      Danke brechstange.

    • Observer
      21. April 2013 20:57

      Anton Volpini:
      Danke für den Hinweis - sehr interessant.
      Zum "Nachhören" braucht man kein Smartphone + App, es genügt ein Internetanschluß oder ein Fernsehgerät mit SmartTV-Funktion und ORF-Abrufmöglichkeit über Internet.
      Beim Internet:
      1. oe1.orf.at (hier klicken), dann
      2. rechts oben auf "7 Tage Ö1" klicken,
      3. rechts "Fr" (für Freitag) klicken,
      4. nach unten scrollen,
      5. 16 Uhr "da capo" auswählen und
      6. rechten Pfeil anklicken.
      Abruf nur bis kommenden Freitag möglich.

    • A.K.
      22. April 2013 13:15

      @Anton Volpini und Observer :
      Danke für den Hinweis auf Dr. Wolfgang Hetzer in Ö1 (Da Capo) mit Michael Kerbler ;
      Dank an Observer betreffend ORF-Abrufmöglichkeit über Internet.

  16. RR Prof. Reinhard Horner
    21. April 2013 14:59

    reinhard.horner@chello.at

    Hohe Achtung vor Präsident Napolitano! Und Italien somit eine Chance jenseits Grillo und Berlusconi!

    Im Übrigen braucht Italien nicht bloß "statt Spielchen eigentlich dringend Spar-Reformen", sondern nicht minder Investitions-Reformen.

  17. machmuss verschiebnix
    21. April 2013 14:39

    Die Italiener sind wenigstens so schlau, daß sie sich - mangels Nachwuchshoffnungen - einen
    altgedienten und erfahrenen Politiker zurückholen !

    In Österreich besteht auch gähnende leere beim Nachwuchs (der einzige Lichtblick ist
    Kurz bei der ÖVP ) aber im Gegensatz zu Italien wird bei uns mit Sicherheit keine
    Schüssel-Regierung mehr eingesetzt werden - wo kämen wir den da hin, wenn einer
    das tun würde, was unumgänglich ist (!)

    • machmuss verschiebnix
      21. April 2013 14:43

      äh - um einem MIßverständnis vorzubeugen - ich hoffe natürlich nicht,
      daß der Lichtblick bei der ÖVP nur kurz währte ( jahhh - das mußte ich los werden :) ).

      .

  18. brechstange
    21. April 2013 12:26

    Hört, hört die Signale. Die Big Four (Barroso, Draghi, Juncker, Van Rompuj) brauchen Ruhe für die weitere Integration. Das verheißt nichts Gutes und KEIN Österreicher hat 1994 dafür gestimmt, da bin ich mir sicher.

    http://de.nachrichten.yahoo.com/eu-kommission-begr%C3%BC%C3%9Ft-wiederwahl-napolitanos-065955412.html

    Dazu nochmals auf conwutatio "Euro, Euro über alles?" Damit wären dann die Nettoempfänger aus dem Schneider und die Nettozahler endlich mitgehangen.

    http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=98:euro-euro-ueber-alles&catid=5:europa

  19. Josef Maierhofer
    21. April 2013 11:43

    Ja, die Sparreformen würden wir auch brauchen und das Abwerfen des Klientel-Ballastes, der überbordenenden öffentlichen Verwaltung, der Unnötigkeiten, etc, auch ein Überdenken der EU-Politik wäre dringend nötig bei uns und aus dem Euro sollten wir längst draussen sein, zahlen wir halt im Italienurlaub statt mit Lire mit Euro ....

  20. brechstange
  21. Wertkonservativer
    21. April 2013 07:57

    Herr Stronach ist meines Wissens nach zwar erst Achtzig (ich werde diese Altersstufe in wenigen Wochen anzunehmenderweise auch erreichen), doch sein Alter ist es wahrlich nicht, was ich ihm vorwerfe!
    Seit Menschen auf unserer schönen Erde wandeln und handeln, haben Alte in der Regel mehr Gutes als Schlechtes für ihre Leute, für ihr Land getan!

    Herr Napolitano ist ein HERR, der mit seinem Weitermachen seinem "gespaltenen", unglücklichen, und so schönen Land sicher noch einen letzten, guten Dienst erweisen kann!
    Bei Herrn Stronach bin ich mir diesbezüglich halt nicht so sicher! Einerseits ist er kein HERR im Sinne Napolitanos, andererseits aber ein alterseitler "Geldumschmeisser", der weniger Werten huldigt, als er im Munde führt.

    Wie gesagt: das Alter ist es nicht, das mich an Herrn Stronach stört!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • ambrosius
      21. April 2013 08:16

      Nein, Alter ist bei 'Gott kein Negativkriterium. Auch ein Aufstieg vom steirischen "Rotzbuben" zum Chef eines selbst geschaffenen Weltkonzerns und folglich über viel, ehrlich verdientes Geld zu vefügen ist bewundernswert. Daß er seit Jahren nur noch mit allerlei phantastischen Projekten herumdilletiert sei ihm auch unbenommen. Es ist ja sein wohlverdientes Geld. In der Politik muß er sich allerdings an seinen Äußerungen bzw. Nichtäußerungen messen lassen und das fällt m.E. nicht zu seinen Gunsten aus. Da es sie bei der Politik schließlich auch um die Angelegenheit aller Bürger dreht, darf man ihm in diesem Fall auch keinerlei Gnade oder Nachsicht zuteilwerden lassen.
      Außerdem verweise ich auf meine Bemerkung über Politamateure ein paar Beiträge weiter unten.

    • CHP
      21. April 2013 18:47

      @wertkonservativer
      Muß man Kommunist gewesen sein, um für sie den Titel "Herr" zu bekommen?
      ST hat sicher mehr geleistet. Daß er ihnen nicht zusagt, ist wieder etwas anders.
      Wünsche ihnen noch einen gemütlichen Abend.

      lg CHP

    • byrig
      21. April 2013 23:15

      CHP:sie scheinen nicht die feinheiten zu verstehen:
      der w.k. tituliert stronach durchaus als "herr",aber er spricht ihm die eigenschaft ab,ein wirklicher "herr" zu sein.den umgangstitel gesteht er ihm ja zu.
      verstanden?

  22. Observer
    21. April 2013 07:30

    Man muss da grundsätzlich unterscheiden: Giorgio Neapolitano hat sich erst dann zur Wiederwahl gestellt, um das aktuelle politische Chaaaos etwas zu entschärfen. Silvio Berlusconi ist und bleibt ein Machtmensch und will noch einmal in der Regierung sitzen und "herrschen". Frank Stronach wiederum braucht weder Macht noch Geld. Im Gegenteil, er verwendet sein Geld, um hier in Österreich eine Beitrag zur Veränderung der lähmenden rot-schwarzen Koalition beizutragen.

    Allen drei ist gemeinsam, dass sie reichliche Lebenserfahrung besitzen und diese den nächsten Generationen weitergegeben wollen. Dies macht übrigens auch Andreas Unterberger, obwohl er Anfang dieses Jahres seinen 64. Geburtstag feierte. Auch er strebt kein großes und mächtiges Amt mehr an und sein Blog kann auch nicht als große Geldquelle gesehen werden. Aber er will mit seiner Initiative hier im Lande auf manche Fehlentwicklungen aufmerksam machen - und dies ist ihm hoch anzurechnen.

    Also bitte nicht immer das Alter als ein Negativum darzustellen, wir haben mit jüngeren Politikern (z.B. Karl-Heiz Grasser, Jörg Haider) oft genug schlechte Erfahrungen gemacht.

  23. ambrosius
    21. April 2013 06:21

    Bei aller- durchaus berechtigten- Wut auf unsere Politiker und ihre Helfeshelfer zeigt sich wieder einmal an Grillo, daß es Quereinsteigern einfach an der handwerklichen Ausbildung zum Politiker fehlt. Wir haben ja auch, wenn wir nur kurz in der Geschichte zurückgehen,etwa an Staribacher eins und dann an Staribacher zwei denken oder an so manchen raketenhaften Aufsteiger in der Deutschen Politik denken ja auch solche Fälle.
    Das ist keine lustige Erfahrung für Menschen, die der direkten Mitbestimmung des Bürgers das Wort sprechen aber halt Faktum.

  24. socrates
    21. April 2013 03:29

    Giorgio Napolitano zeigte Peer Steinbrück was Charakter und Benehmen ist.
    Er erinnerte mich an Surcouf, den Piratenkapitän aus St Malo: Als eine Delegation Preussens in St Malo den französischen König beleidigte, forderte er alle zum Duell, tötete alle bis auf einen, den er als Zeugen nach Hause schickte, um zu demonstrieren, wie man sich im Gastland benimmt.
    Besser jemand mit Charakter als ein Wendehals ohne Benehmen und Ehre.

    • Anton Volpini
      21. April 2013 18:56

      Ein Wendehals ist ein Vogel, (Jynx torquilla) der nicht nur seinen Hals wendet, sondern auch davonfliegt, wenns brenzlig wird.
      Bin mit Ihrer Darstellung wie immer sehr einverstanden. Die Deutschen müssen aufpassen, daß sie als Wirtschaftmusterschüler der Welt, und auch als Oberlehrer Europas nicht wieder den Neid aller anderen auf sich ziehen. Daher sind solche Zurechtweisungen, sogar, oder gerade deswegen der Italiener sehr gut.
      Obs hilft, wird die Geschichte zeigen.

    • Segestes (kein Partner)
      23. April 2013 12:27

      Surcouf war ein Pirat (=Mörder) und fanatischer Anhänger Napoleons (=Massenmörder).
      Niemand also, an dem man sich ein Beispiel nehmen sollte. Auch nicht der unleidliche Steinbrück.

      Übrigens, unter den bei besagtem Duell abgestochenen Offizieren (man schrieb das Jahr 1815 und Frankreich war von ausländischen Truppen besetzt), befanden sich nicht nur Preußen, sondern auch Engländer, Russen und ... Österreicher ^^

      Höchstwahrscheinlich handelt es sich hierbei aber ohnehin um eine bloße Legende, mit der die Franzosen ihren nach Waterloo arg ramponierten Nationalstolz ein wenig aufpolieren wollten...

    • socrates
      24. April 2013 12:15

      Segestes
      Surcouf war ein Freibeuter mit Kaperbrief, wie Sir Francis Drake, Henry Morgan, ....
      Sie sind wieder einmal auf einem Auge blind, wie viele Piraten vor Ihnen. Was französisch ist, ist schlecht, angelsächsisches gut.
      St Malo war eine unabhängige Republik, aber mt der französischen Krone verbündet. Die Stadt hat heute noch eine eigene Flagge. In der Stadt waren Menschen aus allen Ländern der Welt, aber der Streit entbrannte zwischen Surcouf und der preußischen Delegation. Das Duell fand auf einen zur Stadt gehörigen Inslel, dem Fort National, statt. Die Aufzeichnungen in St Malo sind sehr ausführlich und genau, aber Sie wissen es ungeschaut besser.
      Sie berichten wie ein österreichischer Journalist.

    • socrates
      24. April 2013 12:19

      segestes
      Napoleon hat die Massenmorde der Freimaurer der französischen Revolution an ihren Gegnern beendet, auch die Chouans gerettet und damit die Achtung der Bevölkerung errungen.
      Die Menschen wurden nicht mehr gehäutet und industriell verwertet. Wer war besser?

  25. fokus
    21. April 2013 02:22

    Da soll sich noch einmal jemand aufregen, daß die katholischen Kardinäle und diverse Päpste zu alt für ihre Ämter sind.
    In Italien ist offensichtlich alles möglich und es könnte durchaus sein, daß diese Wahl eines 87-jährigen Staatspräsidenten dem ebenfalls nicht mehr ganz jungen Frank Stronach nochmals Aufwind verleiht.

    Jedenfalls hat Napolitano angekündigt, jetzt so rasch wie möglich den Weg für Neuwahlen freizumachen, um die unauflösbare politische Situation in Italien zu bereinigen.

    Wir gehen noch einmal spannenden Zeiten bei unserem südlichen Nachbarn entgegen.





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