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Die Fehler einer Krise

Lesezeit: 8:00

Gewiss: Einige Jahre nach Beginn einer großen Krise ist es leichter, gescheiter zu sein als bei deren plötzlichem und scheinbar überraschendem Ausbruch. Dennoch ist es recht erstaunlich, dass Europas Staaten selbst heute viele Fehler noch immer nicht klar sehen oder eingestehen wollen, die sie in den letzten Jahren begangen haben. Und die hellsichtige Ökonomen schon von Anfang an kritisiert haben. Heute zeigen sich die europäischen Fehler insbesondere im Vergleich zu den USA aber noch viel deutlicher (auch wenn deren Währungspolitik bis heute keineswegs vorbildlich ist und noch viel mehr falsch macht als Europa).

Einer der offenkundigen, aber von keiner Regierung zugegebenen Fehler war es, dass in Europa zum Unterschied von den USA Hunderte konkursreife Banken gerettet wurden, statt sie den Bach hinuntergehen zu lassen. Die USA haben hingegen zahlreiche Banken „abgewickelt“, wie man das Zusperren elegant nennt, und dabei lediglich die Mindestsicherung ausbezahlt. Das ist erstaunlich problemlos gegangen.

Ein guter Teil des verlorenen Bank-Geldes fließt nun zurück

Das heißt nun gar nicht, dass das restliche Geld der Einleger weg ist. Der Geldrückfluss ist nur abhängig davon, wie viel und wie schnell es aus den Forderungen der Bank zurückfließt. Wenn ein Geldinstitut primär langfristige Darlehen vergeben hat, dann dauert der Rückfluss an die Einleger natürlich Jahre. Aber am Ende bekommen sie dann meist doch ihr Geld.

So steht auch die spektakulärste Pleite, nämlich die von Lehman & Brothers, heute in ganz anderem Licht da. Denn inzwischen ist schon sehr viel Geld an die Gläubiger der Bank zurückgeflossen. Womit sich bestätigt, dass Lehman eigentlich nur eine Liquiditätskrise, aber keineswegs eine Solvenzkrise hatte. Aber das will nun keiner zugeben, der damals moralistisch, nicht ökonomisch geurteilt hat. Dieser Vorwurf trifft übrigens auf Regierungen wie Oppositionsparteien zu.

Noch spektakulärer waren die Bankencrashs in Island. Dort überstiegen die Bilanzsummen der Geldinstitute das BIP des kleinen Landes um ein Vielfaches. Dort wurde zum Unterschied von der EU jedoch keine Bank gerettet. Und heute ist das Land schon wieder in der Aufwärtsspur, während auch ein Teil der scheinbar verlorenen Sparguthaben langsam zurückfließt.

Zusperren wäre richtig gewesen

Auf dem europäischen Kontinent wäre das sofortige Zusperren der Problembanken noch aus weiteren Gründen der einzig richtige Weg gewesen. Erstens weil die Rettung durch die anderen Staaten gegen die No-Bailout-Klausel der Verträge verstoßen hat. Und zweitens weil Europa ohnedies viel zu viele Banken hat. Damit gibt es auch zu viele Arbeitsplätze, zu viele Zweigstellen und zu hohe Kosten für die gesamte Infrastruktur.

In jeder Branche passiert es bisweilen, dass ein langanhaltendes Wachstum plötzlich ins Gegenteil umschlägt. Das ist in Wahrheit unvermeidlich, auch wenn das im Einzelfall für die Betroffenen immer überaus schmerzhaft ist. Deshalb kämpft populistische Politik immer gegen solche Strukturveränderungen. Weil die Wähler es so wollen.

Aber eine künstliche Lebensverlängerung ist im Wirtschaftsleben immer unsinnig. Historisch gesehen tritt die Notwendigkeit von Strukturveränderungen einmal in der Landwirtschaft ein (im 19. Jahrhundert hat die Mehrheit der Europäer noch als Bauern gearbeitet!), ein andermal in Form des Greislersterbens oder des Verschwindens von Dienstmännern und ein weiteres Mal beim Tod der europäischen Textilindustrie. Dafür sind viele neue Berufe – etwa rund ums Internet – entstanden, von denen man vor wenigen Jahren noch gar nicht träumen konnte.

Als Folge der zahllosen falschen Bankenrettungen werden hingegen nun weiterhin unnötige Kosten für Personal und Infrastruktur gezahlt. Oder genauer gesagt, die vergewaltigten Steuerzahler müssen diese über eine gewaltige Schuldenakkumulation finanzieren.

Die Hypo als Fass ohne Boden

Auch bei den österreichischen Problembanken Hypo Alpe-Adria und Kommunalkredit wäre das Abwickeln richtig gewesen. Beide sind nämlich seit ihrer „Rettung“ zu einem schlimmen Fass ohne Boden für den Steuerzahler geworden. Besonders teuer kommt das damals beschlossene Weiterführen der HAA.

Die HAA ist trotz Konkursreife nicht zuletzt auf Verlangen der EU gerettet worden. Dass diese EU jetzt massiven Druck auf Österreich ausübt, die HAA zu verkaufen oder zuzusperren, ist daher besonders absurd. Hätte man sie gleich zugesperrt, dann wäre der Schaden nämlich viel geringer gewesen, weil man sich die seither angefallenen Infrastrukturkosten erspart hätte. Aber die EU fürchtete damals, dass ein Kollaps der HAA vor allem auf dem Balkan gefährliche Folgen haben werde, wo die Bank sehr stark engagiert ist. In Österreich hingegen hat die Bank ja nie als systemrelevant gegolten. Jedenfalls gelang es der EU damals, den damaligen österreichischen Finanzminister Pröll so heftig unter Druck zu setzen, dass er – auch auf Verlangen der übrigen Parteien – den Steuerzahler in die Pflicht nahm.

All diese falschen Reaktionen in der Finanzkrise sind aber nicht nur aus ökonomischer Ahnungslosigkeit, sondern primär aus politischen Gründen gesetzt worden. Denn so teuer die Bankenrettungen auch waren: Sie verblassen gegen die gigantischen Schulden der Staaten, die mehr als das Zehnfache der für die Banken aufgewendeten Mittel ausmachen.

Die Staaten brauchen die Banken zur Finanzierung ihrer Schulden

Daher fürchteten die Staaten, dass sie niemand mehr finanzieren würde, wenn sie die Banken pleite gehen lassen. Das und nicht Liebe zu den Banken war das entscheidende Hauptmotiv der Rettungsaktionen.

Bei den Staaten steht aber zum Unterschied von den Banken den Schulden keine Aktivseite gegenüber. Bei ihnen gibt es höchstens die Hoffnung der Politik, noch mehr Steuern aus den Bürgern herauspressen zu können. Daher tut sie ja auch alles, um diese Absicht zu verwirklichen.

Für dieses Ziel ist übrigens die gegenwärtige Schlacht gegen das Bankgeheimnis ein wichtiges Vorspiel. Sobald diese Schlacht gewonnen ist, werden die EU-Staaten nämlich glauben, dass die Steuerzahler ohnedies keine Alternative haben und sie werden daher reihum die Steuern noch mehr erhöhen. Sie werden aber nicht begreifen, dass das ihre Wettbewerbsfähigkeit noch mehr schmälert.

Die Euro-Rettung war nie das Motiv

Auch die weiteren politischen Motive der Bankenrettung sind verlogen. Es wurde nämlich am Beginn der Rettungsaktionen immer von vielen Politikern und Zeitungskommentatoren behauptet, es ginge dabei darum, den Euro zu retten. Daher sei die Rettung alternativlos. Das war immer ein völliger Unsinn. Sowohl der äußere wie der innere Wert einer Währung sind nicht von Rettungsaktionen abhängig, sondern von der Wettbewerbsfähigkeit eines Währungsraumes.

Noch dümmer war all das Gerede, das vor allem ab 2010 lautstark „Solidarität!“ geschrien hat, ebenso wie die Rufe, dass man doch nicht gerade bei Griechenland, dem Mutterland Europas, als erstes konsequent werden könne. Als ob nicht Griechenland heute viel eher auf dem Weg der Besserung wäre, hätte man bei ihm – und natürlich dann auch anderswo – von Anfang an klar das Prinzip „Eigenverantwortung“ angewendet (wobei die Frage „Verbleib im Euro oder Ausstieg?“ dann rein eine griechische Entscheidung gewesen wäre, die am Ende wohl zum Ausstieg geführt hätte).

Am allerdümmsten waren und sind die infamen Behauptungen, dass es bei der Eurorettung ja auch um den Frieden in Europa gehe. Was sie so alternativlos mache. Heute müssten die Regierungen, wären sie ehrlich, zugeben: Das Gegenteil ist wahr. Denn die mit schweren Auflagen durch das EU-Ausland verbundenen Rettungsaktionen haben den Hass zwischen den Europäern erst so richtig geschürt! Die einen sehen seither nur noch die bösen Deutschen und kehren uralte Weltkriegsemotionen hervor, die anderen ärgern sich, weil die Auflagen meist nicht eingehalten werden.

Die USA profitieren: Aktien statt Kredite

Österreich und die anderen europäischen Länder haben sich noch in einer anderen Hinsicht dümmer verhalten als die USA. Diese haben zwar (neben der Lizenz zum Pleitegehen) sehr wohl auch einige große Unternehmen in der Versicherungs-, Immobilienfinanzierungs- und Automobilindustrie vor dem Kollaps gerettet. Aber die US-Regierung ist in diesen Fällen immer direkt ins Eigentum eingestiegen. Sie hat damit am Tiefpunkt der Kurse, als allen Investoren das Vertrauen in die Hose gefallen war, sehr billig große Eigentumswerte erworben. Diese sind bei einem Teil der Unternehmen inzwischen sehr viel wert. Sind doch die Börsenkurse wieder schön gestiegen. Wobei weniger der nunmehrige Anstieg irrational ist als der damalige Absturz. So konnte die US-Regierung viele Aktien wieder mit großem Gewinn verkaufen. Amerika hat also dadurch gut an der Krise verdient. Und sein Defizit stammt aus den nie finanzierten Kriegen und aus den Kosten des von Barack Obama nach Amerika importierten Wohlfahrtsstaates.

Europas Regierungen haben hingegen ihre Rettungsaktionen großteils nicht über den Kauf von Aktien, sondern primär über Kredite und Haftungen fließen lassen. In Österreich wurden dafür vor allem Partizipationsscheine gewählt. Diese sind zwar an sich mit acht Prozent gut verzinst. Sie haben nur einen großen Nachteil: Die schlechten Banken können überhaupt keine Zinsen zahlen, da hilft also der gute Zinssatz nicht. Bei den heute wieder florierenden Instituten verdient die Republik hingegen mit den Partizipationsscheinen viel weniger, als sie mit Aktien verdient hätte. Die haben sich nämlich im Wert vervielfacht, bei der Erste Bank etwa vervierfacht!

In der Summe waren die letzten Jahre im Grund ein exzellenter Lehrgang in Sachen Marktwirtschaft. Sie waren freilich für die EU-Länder ein letztlich unfinanzierbar teurer Lehrgang.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 08:52

    Gestern habe ich mir das Propagandainstrument der EU, den Menasse angehört, zum Thema "Vom Misthaufen der Geschichte zu blühenden Landschaften", eine Veranstaltung, die die ÖVPseitigen Teile der Landesregierung organisieren.

    Ich habe festgestellt, dass in Zukunft gilt

    Von blühenden Landschaften zum Misthaufen Vertiefte Europäische Union.

    Wie weit ist man gesunken, dass man als ÖVP zu den wirren, konfusen, Wischiwaschi-Ideen des Menasse auch noch klatscht, dass man Menasse eine Bühne bietet, dass man anderen diese Bühne verwehrt und damit der Ausgewogenheit den Boden entzieht, die Meinungsfreiheit mit Füßen tritt.

    Der Misthaufen der Geschichte war natürlich der 30jährige Krieg von 1914 bis 1945. Kein Wort von DeGaulle / Adenauer zum Europa der Vaterländer, nein, Abschaffung der Nationen war von Anfang an das oberste Ziel, weil nur Nationen machen schreckliche Kriege, daher auch Abschaffung des Europäischen Rates und der nationalen letzten 20 % Hoheitsrechte wie Budgetrecht, etc. Seit gestern weiß ich, es gibt keine Krise, wir stecken nur in der Mitte eines Tunnels und viele wollen zurück, weil sie Angsthasen sind, weil sie nicht wissen, was vorne kommt, nämlich ein nationenbefreites blühendes Europa, weil es nur Blühen kann, wenn von Nationalismen befreit. Wir müssen in einen breiten Dialog treten, die Für und Wider erklären, aber die Populisten, Nationalisten und Demagogen müssen ausgeschlossen werden, weil die diese schöne "Utopie" zerstören würden. Solidarität muss zwangsweise eingefordert werden. Jeder bekommt bei Geburt einen europäischen Pass und basta. Das Erasmus-Programm dient dazu, die Jugend auf dieses neue Europa einzustimmen und die Deutschen? Die sind mit ihrer Austerität am Holzweg und jetzt auch noch diese neue Partei, die nationalistische Euro-Austrittspartei.

    Weit sind wir gekommen, mit der Steigbügelhalterpartei für Kommunisten und Planwirtschafter.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 02:45

    Die Fehler gehen munter weiter, denn die Rechnung für das Versagen unserer unfähigen Politiker, die schon bei der Einführung des Euros ungemein gelogen, betrogen und gepfuscht haben

    http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/169058/index.html

    werden wir alle und noch viele Generationen nach uns bezahlen, wenn nicht vorher auf diese Krise der große Zusammenbruch folgt.

    Staatlich legalisierte Enteignung und Vermögensraub sind in greifbare Nähe gerückt und werden durch galoppierende Inflation, niedrigste Sparbuchzinsen (der Leitzinssatz soll aktuell auf 0,5% gesenkt werden!), ständige Steuererhöhungen (nicht zuletzt um die enormen Zinsen der Staatsverschuldungen zu bedienen!) sowie durch einen weiteren Vorgriff auf die Zukunft mit bereits in Vorbereitung befindlichen Eurobonds (eine an Kurzsichtigkeit nicht mehr zu überbietende Maßnahme!) repräsentiert.

    Die gegenwärtige Verschuldungskrise in der Europäischen Union ist durch chronische Rechtsverletzungen entstanden, wird deshalb entsprechende Folgen zeitigen und das Argument vom "Friedensprojekt" endgültig ad absurdum führen, denn friedlich wird diese verfahrene Situation vermutlich nicht mehr zu lösen sein.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 05:57

    Im alten Testament gibt es ein oder zwei Stellen, in denen berichtet wird, daß der "Gott der Israeliten" andere Völker mit Blindheit und Blödheit geschlagen hat, um sie zu vernichten.
    Ich habe das teuflische Gefühl, daß sich dieser "Gott der Israeliten" derzeit und schon seit einiger Zeit in Europa austobt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 19:59

    OT---Hilfe! Wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt noch 'was Blöderes daher!!!

    http://www.unzensuriert.at/content/0012603-Schweden-Gender-J-nger-wollen-den-Toilettengang-diktieren

    Das, worum ich seinerzeit als kleines Mädchen die Buben beneidet habe, soll jetzt so mir nix, dir nix abgeschafft werden! Irgendwann einmal geht das Faß über; Männer, wehrt euch! :-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 09:10

    Nehmen wir einmal an, die betroffenen Banken wären NICHT "gerettet" worden, Griechenland und Co. wären nicht gerettet worden: Ich kann es natürlich nicht beurteilen oder gar beweisen; nur so viel: Wären die EU-Verträge nicht gebrochen worden, die diese uferlosen Rettungsmaßnahmen erst ermöglicht haben, hätte der Zusammenbruch sowohl der Banken als auch Griechenlands garantiert die EU-Bürger sehr viel Geld gekostet. Man hätte geschimpft und gezetert, wie unsolidarisch man (=das böse Deutschland!) gehandelt habe und wie viel günstiger es gekommen wäre, die Banken, die Pleitestaaten zu "retten".

    Daß die "Rettung" ein Vielfaches der "Nichtrettung" ausmachen würde, hätte man auf jeden Fall verschwiegen und allen Beteiligten vorgelogen, die "Rettung" wäre das Ei des Kolumbus gewesen---man hätte es nie beweisen können/müssen, hätte man die Unsummen verschlingende Rettung unterlassen, weil eben Gesetze und Klauseln einzuhalten sind.

    Daß man die ständige Rettung wohlweislich nicht bis zum Ende ehrlich durchgerechnet hat, ist ein fataler Fehler mit weitreichender, verheerender Wirkung; jedes Schulkind---zumindest früher einmal!---hätte ausrechnen können, daß am Ende irgendjemand der Blöde, der BETROGENE ist: Der einstige eifrige RETTER!

    Warum nur ließ man die Marionetten der Hochfinanz in der EU, dem einst hochgejubelten "Friedensprojekt"--- nun leider, wie sich deutlich zeigt, das Gegenteil davon, denn schon schwelt Haß statt Frieden zwischen den Völkern ---durch BEWUSSTE Vertragsbrüche so verantwortungslos schalten und walten?

    "Ich bin der Banker, der Gottes Werk verrichtet"---was ist schon nicht alles im Namen des jeweiligen Gottes an Unheil begangen worden.....

    http://www.sonnenseite.com/Politik,Der+Gott+der+Banker,95,a14310.html

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 14:14


    Stark ! Es gibt nur ganz wenige Online-Foren, wo die Dinge so klar beim Namen
    genannt werden, wie hier von A.U.

    "Die Staaten brauchen die Banken zur Finanzierung ihrer Schulden"

    Die großen Investment-Häuser bzw Schattenbanken (was für ein niedlicher Name
    für so schwerkriminelle Finanzbetrüger-Organisationen) fingen in den 90ern - als
    der Dollar in Bedrängnis kam - an, massiv in europäische Staatsanleihen zu
    investieren und wurden so ihre "wertlosen Papierfetzen" los - gegen hohe Zinsen natürlich.

    Was dabei den Regierungen an verführerischen Finanz-Tricksereien zur Linderung
    der größten Schmerzen geboten wurde, das kam bisher nur im Falle Griechenlands
    und auch da nur teilweise ans Licht.
    Aber ja doch - DIESES Geld fließt wieder zu den Banken zurück - den
    Golmännern und sonstigen Brothers sei's gedankt
    .

    Und natürlich fließt es auch nach Deutschland zurück. Die Politiker sind im
    Grunde nicht "sooo schlecht" wie sie hingestellt werden - die sitzen einfach nur
    in einer eleganten Doppelmühle. Die Goldmänner waren eben schlauer und verstanden
    es besser, aus den Folgen einer jahrzehntelang verschleppten Strukturreform
    Gewinn zu schlagen ! ! !


    Schon in den 90ern haben in Deutschland viele Kommunen gejammert, daß sie
    eigentlich vor dem Ruin stünden, weil die Regierung Nichts rausrückt - seit die
    Rettungspackerl für Griechenland geschnürt werden, jammern nur mehr die Griechen,
    aber die Deutschen Mäuler scheinen verstummt zu sein. Seltsam ?

    Genauso seltsam, wie das schlagartige verschwinden der SPÖ-Parteischulden nach
    dem Bawag-Spekulations-"Unfall" .

    Jetzt, wo die Aktien-Kurse wieder ein bisserl anziehen, sollte aber bloß niemand
    auch nur einen Gedanken daran verschwenden, daß "das Schlimmste hinter uns" liegen
    könnte ! ! !
    Solange die politischen Kräfte nichtmal einen Gedanken daran verschwenden,
    endlich die längst überfälligen Reformen anzugehen (mehr als nur in Form von Schminke
    auf diversen Populisten-Fratzen), solange liegt das Allerschlimmste noch immer
    VOR uns.


    PS:
    --- Artikel von Susanne Kablitz (durchaus lesenswert) ---
    http://ef-magazin.de/autor/susanne-kablitz

    http://ef-magazin.de/2013/04/04/4135-geldsystem-beelzebubs-triumph-i
    http://ef-magazin.de/2013/04/06/4141-geldsystem-beelzebubs-triumph-ii
    http://ef-magazin.de/2013/04/09/4146-geldsystem-beelzebubs-triumph-iii
    http://ef-magazin.de/2013/04/15/4154-geldsystem-beelzebubs-triumph-iv
    http://ef-magazin.de/2013/04/15/4154-geldsystem-beelzebubs-triumph-iv

    .

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 08:31

    Das Leitmotiv der USA war stets eine politische Hegemonie, dazu bedarf es einer starken Weltleitwährung um auch die Handelsströme und die Finanzwelt unter Kontrolle zu behalten.

    Um diese Hegemonie zu erhalten haben die Vereinigten Staaten immer wieder blutige Kriege geführt, offene und verdeckte (Irak, Libyen, Iran).
    Der Euro wäre eine potentielle Gefahr fürt den Dollar, aufgrund seiner von Grund auf falschen Konstruktion ist er jetzt in Gefahr und die Amerikaner werden ein leichtes Spiel haben auch in diesem (Finanz)krieg zu Sieg davonzutragen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2013 10:26

    Es würde mich sehr interessieren aus welcher Quelle Dr. Unterberger die nun schon zum 2. mal erwähnte – angebliche – Tatsache her hat, daß „abgewickelte“ (= Pleite-)Banken, wie Lehman, ihre Verbindlichkeiten bedienen, und somit deren Pleite eigentlich keinen Schaden verursacht habe.

    Was mich auch interessieren würde ist der semantische Unterschied zwischen „solvent“ und „liquid“, den Dr. Unterberger anscheinend bemühte um zu erklären, daß Lehman eigentlich eh nicht bankrott gewesen sei.

    Brechstange hat sich in seinem Kommentar – sehr berechtigt – über die Dummheit der ÖVP ausgelassen, dem Staatskünstler Menasse für dessen Propagandasprüche eine Bühne zu bieten. Früher charakterisierte man das mit dem Spruch, daß die Dümmsten auch noch den Strick selber kaufen, an dem sie gehängt werden.

    Bedauerlicherweise ist das aber in der katholischen Kirche nicht anders. So besuchte ich vor ein oder zwei Jahren die Sommerakademie im Stift Kremsmünster, bei der vor allem nicht-katholische bzw. atheistische Referenten zu Wort kamen. Als einer, ein Professor für Philosophie, der ein abgesprungener Priesteramtskandidat war, in acht Thesen erklärte daß und warum es keinen Gott gäbe, applaudierten alle Anwesenden, vor allem auch die am Habit erkennbaren geistlichen Würdenträger. Ich fragte den vor mir sitzenden Generalvikar der Diözese Linz, Lederhilger, warum er denn diesem atheistischen Generalangriff auf die katholische Religion, die Kirche und Gott Beifall geklatscht habe. Er schaute zwar einen Moment ein bisserl blöd drein, faselte dann aber irgendein alttestamentarisches Zitat daher – und das war´s. Und in diesem Stil findet diese Tagung alle Jahre statt.

    Fokus beklagt die Rechtsbrüche durch Politiker, etc. Interessanter wäre natürlich die Klärung der Frage warum, seit wann und in wessen Auftrag sie das tun. Jeder kennt ja inzwischen den Spruch Jean Claude Junckers: Wir beschließen etwas und sehen uns an, ob es ein Geschrei gibt ...

    Wenn man über längere Zeiträume das politische Geschehen beobachtet (und dies kommentiert und archiviert) fügt sich manches, was heute wie aus heiterem Himmel kommend erscheint, zu einer seit langem verfolgten Strategie zusammen. Das Folgende könnte das illustrieren.

    Die Z e r s t ö r u n g der Nationalstaaten, jenes Programm der EUdSSR, ist schon konzipiert worden, bevor man etwas von der EU wußte oder hörte. Es läge im Interesse der Vielfalt Europas, daß ein mehr dezentral organisiertes Europa, etwa durch ein Bündnis der Regionen, realisiert würde. Dieses Konzept – auch unter Euregio und ähnlichen Begriffen bekannt – wurde schon lange vor der „EU“ konzipierte, um die Souveränität der Nationalstaaten auszuhöhlen, sie aufzulösen. Wenn man sich die diversen „Projekte“ dieser Art ansieht, so erkennt man sogleich, welche Tendenz sie verfolgen:

    1. sie betreffen vor allem die heutigen Grenzregionen des deutschen Siedlungsraumes (Kärnten/Slowenien: Alpe-Adria, Südtirol: Alto Adige, etc. Grenzgebiet zu Belgien, zu Holland, zu Polen, zur Tschechei, etc. pp.
    Es gibt sie auch anderswo, aber dort spielen sie keine Rolle, denn es geht in erster Linie um die Beschneidung des deutschen Siedlungsgebietes)

    2. sie sind grundsätzlich grenzüberschreitend,

    3. es gelten Sonderrechte neben (und über!) der an sich für den souveränen Staat geltenden Staatsverfassung,

    4. es sind Sonderrechte, die unmittelbar bei der EU-Kommission angesiedelt werden,

    5. sie sind in gewissen politischen Bereichen direkt der EU-Kommission „unterstellt“ und

    6. bezwecken damit eine Herauslösung aus dem durch zwei Weltkriege ohnedies beschnittenen Lebensraum unseres Volkes.

    Germaniam esse delendam!

    Dieses Konzept wurde vor ca. 30 oder mehr Jahren bei einer Tagung des Europarates vom späteren NR-Präsidenten Andreas Khol (damals Angestellter des Europarates) explizit vorgetragen, aber es war auch damals nicht neu, sondern hatte auch davor längst Vorläufer (die Karte des künftigen Europas von ? Bruder Heineken kann hier leider nicht eingefügt werden. Auf Anforderung von mir zu haben.). Der Vortrag Khols ist in der Dokumentation dieses Kongresses, den der damalige Student(!) und heutige Univ. Prof. für Philosophie an der Univ. Ibk., Hans Köchler, leitete, nachzulesen. Ein paar Schlüssel-Sätze seien hier berichtet, um sich über den von langer Hand geplanten Hoch- und Landesverrat „unserer“ Politiker ein Bild zu machen.

    Zur Auflösung des Nationalstaates [1](Auszug aus dem Vortrag des ÖVP-„Politikers“ und früheren NR-Präsidenten Dr. Andreas Khol)

    Die Einheit Europas im Wege der Koordination zu schaffen scheiterte an einer politischen Grundgegebenheit: in der internationalen Organisation hängt jede Aktivität, jeder Fortschritt vom Willen der Staaten ab, .... Nun hat sich gezeigt, ..... daß die Minister der Mitgliedsstaaten den politischen Willen nicht haben, diese größere Einheit zu verwirklichen, weil dies gleichzeitig die Auflösung des Staates, dessen Teil sie sind, bedeutet. ....

    (Damit wird klar ausgedrückt, daß die "Vereinigten Staaten Europas" die Zerstörung der historisch gewachsenen Nationalstaaten implizieren - ohne daß das angestrebte Neue geistig oder institutionell irgendwie sichtbar wäre! Eine Fahrt ohne Kompaß und Orientierung - und gegen jegliche Verfassung. – Und von wem initiiert? Aufgrund welcher Legitimität? Und: Cui bono?)

    Die grundlegende Kritik am bisherigen Weg zur europäischen Einigung zur Schaffung eines Gebildes, das den in manchem überholten, versagenden Nationalstaat unserer Tage ablöst, ist daher, um es zu wiederholen: es erscheint verfehlt, den Nationalstaat mit seinen versagenden Strukturen durch einen ins Gigantische vergrößerten, zentralistischen europäischen Superstaat zu ersetzen. .... Wie ist das Ziel zu erreichen, ... ?

    (Genau dieser Gigantismus wird gegenwärtig und seit langem schon mit der Maastricht-, der Lissabon-EU, der EU-„Verfassung“, dem ESM und der „Banken-Union“, ... gebaut.)

    Die natürlichen gemeinschaftsbildenden Einheiten Europas .... sind nicht die Nationalstaaten und ihre Apparate. Die Nationalstaaten sind künstliche Gebilde, nicht Zusammengehörendes verbindend. Sie beruhen auf Loyalitäten von einst, die schon lange nicht mehr bestehen, abgestorben sind, oder ins Wanken geraten. An die Stelle dieser Loyalitäten ist Gewöhnung an das Bestehende, also Leere, getreten. In diesem Sinn sind die Nationalstaaten eine Mumie, an dessen Stelle natürliche Einheiten treten müssen: die europäischen Regionen.

    (Wenn die Nationalstaaten künstliche Gebilde sind, was wären denn die bunt zusammengeworfenen Regionen? Welche Loyalität darf man angesichts dieser Meinung von einem heute im Nationalrat sitzenden Abgeordneten vermuten?)

    Eine ausführliche Dokumentation gab ich damals dem Grafen Obst. Mag. John Gudenus, der davon im Bundesrat in einer Rede Gebrauch machte, was heftigen Protest der ÖVP hervorrief, bis er diesen Dummköpfen die Quelle des Zitats verriet: A. Khol. – Betretenes Schweigen!

    Daß diese „Agenda“ schon länger die europäische und Geopolitik dominiert, soll aber auch noch gezeigt werden.

    Das Bild „Eurotopia“ und das Faksimile eines Briefes von ? -Bruder A. H. Heineken, von der „Stiftung für historische Wissenschaften“, der schon länger zurückliegt, machen klar, was und warum angestrebt wird.

    (Das Bild „Eurotopia“ kann ebenfalls von mir angefordert werden, da hier nicht abbildbar.)

    Auszug aus dem Faksimile: „... Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen den berühmten britischen Historiker Prof. Cyril Northcote Parkinson zu treffen. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir von seinen Ideen bezüglich eines Vereinten Europas. Professor Parkinson hatte seine Zweifel bezüglich eines vereinten Europas der gegenwärtigen Nationen, da diese Nationen nach ihrer Größe, Bevölkerung und wirtschaftlichen Bedeutung gänzlich verschieden wären. Er favorisierte daher eine Zersplitterung der bestehenden Nationen in viel kleinere Staaten von vergleichbarer Größe und Einfluß, mit denen dann eine viel ausgeglichenere föderale Einheit gebildet werden könnte. ...“

    „ ... Lassen sie mich schlußendlich einmal mehr meiner Hoffnung Ausdruck geben, daß dieser Vorschlag die Menschen anregen wird über ihre Zukunft nachzudenken und daß sie damit etwas besser verstehen, daß die gegenwärtige Struktur nicht dazu geeignet ist, den richtigen Kurs für die Zukunft zu steuern. Das Aufbrechen alter Schablonen zur Schaffung einer besseren Zukunft, ist eine positive Handlung. Wie man sagt: Man muß die Eier zerschlagen um ein Omlett zu machen, und ich hoffe, daß das Omlett, das ich hiermit vorschlage, ein Schritt in eine bessere Zukunft ist.“

    Geht man noch etwas weiter zurück, um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, so fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Die Weihnachtsausgabe von 1890 der englischen Zeitung „The Truth“ bringt eine merkwürdig verpackte Geschichte über „des Kaisers Traum“ und dazu ein Zeichnung. Sie stellt den „Lebenslauf“ des deutschen Kaisers dar, mit dem bemerkenswerten Detail der „Verbannung ins Arbeitslager“ (workhouse) des deutschen, österreichischen und russischen Monarchen (nach deren Sturz). All dies steht unter der „aufgeklärten“ Sonne (der Jakobiner-Mütze), die aus den europäischen Monarchien – bereits 1890 dies wissend! – all die neuen Republiken werden läßt. Bemerkenswert schon über ein ½ Jahrhundert vor dem Ereignis: die vier(!) „German Republics“ (Plural!), also die vier Besatzungszonen nach 1945 und ein ¼ Jahrhundert vor der Russischen Oktoberrevolution „the Russian Dessert“!

    (Auch diese beide Bilder: Des Kaisers Traum und Landkarte Europas (Republics) können von mir angefordert werden.)

    Bei aller okkulten Wahrsagerei ist so viel präzise Vorausschau nur dann vorstellbar, wenn es diesbezügliche, langfristige Strategien und das Potential und den Willen zu deren Umsetzung gibt. (Wie sagte einst Madeleine Albright (alias Körbel): „We have the means and the will to execute...“)

    Die jakobinische Handschrift und englischer Imperialismus sind unverkennbar. Die einzige Änderung heute: die USA haben die Erbschaft des British Empire angetreten. Sonst blieb alles beim Alten.

    Eine nicht ganz so heitere Karikatur schildert den scheinbaren Widerspruch der illuminierten Weltpolitik, die von LIBINTERN und einer ANONYMA zielstrebig verfolgt wird.

    (Das Bild: before/after ist auch von mir verfügbar.)

    Before & After: Hier wird uns verdeutlicht, daß für „uns“ (= Europa) die uniformierte Einförmigkeit des „Vereinten Europa“, die „EU“, das Ziel aller Wünsche sei und nicht die Vielfalt der historischen Nationen. Aber de facto zur selben Zeit ist der monolithische Block UdSSR „out“ und natürlich „zu überwinden“ und die Zerlegung in seine Bestandteile aber das neue Heil. Diese doch sehr gegensätzlichen Ziele werden aber von ein und denselben mächtigen politischen Drahtziehern verfolgt. – Ei, ei: Cui bono?

    [1] Juni 1971. Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaft und Politik an der Universität Innsbruck, ein Mitgliedsverein des Österreichischen College für Tirol. (Heute: Forum Alpbach, der quasi Appell-Platz zur Befehlsausgabe, wie dies auch das World Economic Forum Davos, etc. sind.)

    Ehrenschutz Bundespräsident Dr. h. c. Franz Jonas. Leitung: Hans Köchler (heute Univ. Prof. für Philosophie Innsbruck), Referenten: Toncic-Sorinj, Gen. Sek. Europarat, Prof. Klecatsky, A. Khol, Europarat, Prof. Ermacora, A. Lugger, Tiroler Landtag, G. Martini, Gen. Sek. Europ. Kommission für Regionalpolitik, Prof. Binswanger, Otto von Habsburg, G. Viacario, Vizepräs. der Kommission für Wirtschafts- und Sozialfragen Europ. Conf. des Pouviers Locaux, Prof. Rebaud, u. a.


alle Kommentare

  1. Janais (kein Partner)
    23. Januar 2015 11:01

    I'm impressed! You've managed the almost imisposble.

  2. Dipali (kein Partner)
    20. Januar 2015 21:29

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  3. miss rose (kein Partner)
    05. Januar 2015 15:31

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  4. F.V. (kein Partner)
    02. Mai 2013 18:14

    Der neue italienische Ministerpräsident Enrico Letta ist Mitglied in der Trilateralen Kommission und sitzt gemeinsam mit Mario Monti im Exekutivausschuß des Aspen Institutes Italien.
    Im Frühjahr 2012 nahm Enrico Letta an der Bilderberg-Konferenz in Chantilly (Virginia) teil.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Enrico_Letta#cite_note-1

    Bilderberger und Trilaterale Kommission

    Schon 1939, in der ersten Planungsphase der War and Peace Studies hatte CFR-Mitglied Isaiah Bowman (er wird später der geistige Vater der Institution des UN-Sicherheitsrats werden) angemerkt: „Die Regierung der Vereinigten Staaten ist an jeder Lösung irgendwo auf der Welt interessiert, die den amerikanischen Handel betrifft. Im weitesten Sinne ist der Handel die Mutter aller Kriege. Handelsriva-litäten von anderer Seite führen unvermeidlich zu Schwierigkeiten auf der Seite der amerikanischen Händler.“[1]

    Die Welt solle, so war schon in den CFR-Memoranden der frühen 1940er Jahre zu lesen, „als ein interdependentes System von miteinander Handel treibenden Nationen gesehen“[2] werden. Das Wort Interdependenz sollte schließlich zu den Schlüsselworten der seit 1954 abgehaltenen Bilderberg-Konferenzen[3] und der von dem „Bilderberger“ David Rockefeller gegründeten „Trilateralen Kommission“[4] seit den 1970er Jahren werden.

    Es würde zu weit führen, die Bedeutung des Netzwerkes der Bilderberg-Konferenzen für die atlantische Außenpolitik der Länder Westeuropas und Kanadas zu umreißen; seine Bedeutung mag man daran ermessen, daß es als einer der frühesten Ausgangspunkte dessen gelten kann, was man als Diskussion um Themen der Globalisierung im gegenwärtigen Sinn kennt. So war es einer der Grauen Eminenzen der US-Außenpolitik, George W. Ball (Bilderberger seit der Gründung 1954 bis 1993, kurz vor seinem Tod), der 1968 auf deren Konferenz im kanadischen Mont Tremblant eines der ersten Grundsatzreferate über die internationale Ausgestaltung der Globalisierung gehalten hat.

    [1] Wala, Winning the Peace, S. 58, Anm. 60.

    [2] Wala, Winning the Peace, S. 58.

    [3] Über den Gründer der Bilderberg-Konferenzen, Joseph Retinger vgl.: J. Retinger, Memoirs of an Eminence Grise, Sussex University Press, 1972; über die Bilderberg-Konferenzen liefert einen seriösen ersten Überblick: Gill, American Hegemony, S. 129 ff; ausführlich und kritisch: Peter Thompson, Bilderberg and the West, in: Sklar, Trilateralism, S. 157-189; brauchbar: Robert Eringer, The Global Manipulators, Bristol, Pentacle, 1980; weitere Literatur: Heinz Scholl, Bilderberg, Euskirchen 1976; Pierre de Villemarest, Facts and Chronicles Denied to the Public, Bd. 2, London: Aquilion, 2004; Daniel Estuin, La verdadera historia del Club Bilderberg, Barcelona 2005; A. von Retyi, Bilderberger, Rottenburg 2006; neuerdings: Gerard Aalders, De Bilderberg Conferenties: Organisatie en werkwijze van een geheim transatlantisch netwerk, Amsterdam 2007.

    [4] Zur Trilateralen Kommission Rockefellers vgl.: Holly Sklar (Hrsg.), Trilateralism: The Trilateral Commission and Elite Planning for World Management, Boston: Shankman, 1980; Stephen Gill, American He-gemony and the Trilateral Commission, Cambridge: Cambridge University Press, 1990.

  5. Zraxl (kein Partner)
    02. Mai 2013 09:19

    "Die USA profitieren: Aktien statt Kredite"
    Möchte man wirklich, dass der Staat als Unternehmer einsteigt und Aktien kauft, womöglich mit der ÖIAG als Eigentümervertreter?
    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1295603/Nichts-gesehen-nichts-gehoert_Ein-Kluengel-namens-OeIAG

  6. F.V. (kein Partner)
    01. Mai 2013 15:15

    Politische Korrektheit als Mittel der sanften Despotie

    Wo sich political correctness durchsetzt, herrscht verordnetes Schweigen und Verschweigen. – Heißen muss sie, was sie ist: Meinungsdiktatur

    Was wir heute political correctness oder deutsch Politische Korrektheit nennen, hat es wahrscheinlich schon immer gegeben. Nur trug es diese Bezeichnung noch nicht. Denn Tabus über das, was man aus freien Stücken lieber nicht sagt und tut oder was man unter Zwang und bei Strafe nicht sagen und tun darf, haben Herrschende, Mächtige, Bevormunder, Eiferer, Indoktrinierer, ideologiebesessene Realitätsverweigerer stets zu errichten verstanden. Und stets auch Gefolgschaft gefunden, sei es freiwillige oder erzwungene. Wo Politische Korrektheit sich durchsetzt, herrscht verordnetes Schweigen und Verschweigen. Aber die Bezeichnung „Politische Korrektheit“ ist eine Beschönigung, ein Euphemismus.
    Heißen muss sie, was sie ist: Meinungsdiktatur, Gesinnungsterror.

    Wer gegen sie verstößt, der …

    Mit diesem Meinungsdiktat hat sich auch eine Veranstaltung der Staats- und Wirt-schaftpolitischen Gesellschaft e.V. (SWG) in Hamburg mit über 200 Teilnehmern be-fasst. In seiner Einführung sagte der stellvertretende SWG-Vorstandsvorsitzende Manfred Backerra unter anderem: „Unser heutiges Klima der engstirnigen Politischen Korrektheit macht allgemein eine sachlich-offene Behandlung politischer Fra-gen praktisch unmöglich. Wer wesentliche nationale Kompetenzen behalten möchte, gerade weil er mit konkurrierender Vielfalt die EU stark halten will, gilt sofort als Anti-Europäer. Wer für Nationalstolz ist, auch um willkommene Einwan-derer von Deutschland zu überzeugen, wird in die ultrarechte Ecke gestellt. Wer ge-genüber integrierungsunwilligen Einwanderern auf den Hausrecht und der Gast-pflicht besteht, ist fremdenfeindlich. Wer die Kosten der Asyl- und Einwande-rungspraxis benennt, spaltet die Gesellschaft oder ist rassistisch. Wer bezweifelt, dass die ‚Euro-Rettung’, die ‚Energiewende’, die ‚Klimarettung’ sinnvoll seien, ist unsolidarisch oder verantwortungslos.“

    In Deutschland politisch ein „rechtes Vakuum“

    Alles, was nicht politisch korrekt sei, werde marginalisiert, sagte Backerra weiter. Er vermisst die politische Kraft, die aus ethischen oder demographischen Gründen für das Lebensrecht der Ungeborenen eintritt, oder für die völkerrechtlichen Ansprüche der Vertriebenen. Wer kämpfe, fragte er rhetorisch, mit Macht gegen die Regelungswut der Politik bis in den privaten Bereich hinein oder für eine Schulausbildung, die in allererster Linie auf Ausbildungs- und Studierfähigkeit ziele? „Wer tritt mit Kraft ein für Unternehmer, Freischaffende und Arbeitnehmer, die unsere Wirtschaftsleistung, unser Volksvermögen schaffen?“ All’ dieser, am Wohle des deutschen Volkes und dessen Nutzen sachlich orientierte Politikbedarf werde von den sogenannten demokratischen Parteien kaum wahrgenommen, oft weil er als politisch unkorrekt „rechts“ in Deutschland nicht ernsthaft diskutierbar sei. Im Gegensatz zu den Nachbarn Frankreich, Holland, Dänemark habe Deutschland deshalb ein „rechtes Vakuum“.

    Auf die Barrikaden ? Das Volk will (noch) nicht

    Man muss hinzufügen: Wir haben das Vakuum im politischen Raum, nicht in einem großen Teil der deutschen Bürger. Der allerdings nimmt den politischen Rutsch nach links mit seinen absehbaren Folgen ziemlich schweigend (teils ingrimmig, teils stoisch, teils gedankenlos) hin und tut einfach nicht, wozu der Jurist, Politikwissen-schaftler und Publizist Arnulf Baring schon 2002 in der FAZ1) aufgerufen hat: „Bür-ger, auf die Barrikaden! Wir dürfen nicht zulassen, daß alles weiter bergab geht, hilf-lose Politiker das Land verrotten lassen. Alle Deutschen sollten unsere Leipziger Landsleute als Vorbilder entdecken, sich ihre Parole des Herbstes vor dreizehn Jahren zu eigen machen: Wir sind das Volk !“ Baring sah damals „Deutschland auf dem Weg zu einer westlichen DDR“ und sieht, heute elf Jahre danach, dass es auf diesem Weg weiter vorangeschritten ist, der ohne Kehrtwende wie bei der DDR im Ruin enden wird, nur auf andere Weise. Aber das Volk wollte dieses Volk nicht sein. Und will es wohl noch immer nicht.

    Beschneidung im BGB, obwohl Strafrechtslehrer dagegen Sturm liefen
    Für den Rechtswissenschaftler Karl Albrecht Schachschneider ist die political correctness ein bürgerferner Moralismus. In seinem Vortrag sagte er: „Sie drängt uns mehr und mehr vom Recht, das mit uns geboren ist, ab und gehört zu den Einrichtungen der Unterdrückung der Vielen, deren Bürgerlichkeit Macht und Reichtum der Wenigen gefährden würde.“ Schachtschneider zeigte an Beispie-len, wie die Politische Korrektheit in die Gesetzgebung und Rechtsprechung eindringt. Eins davon ist die Beschneidung männlicher Babies (bis sechs Monate), in Deutsch-land erlaubt seit dem 28. Dezember 2012 mit dem ins BGB eingefügten Paragraphen 1631 d.2) Diese neue Vorschrift sei verfassungs- und menschenrechtswidrig und ein-geführt worden, obwohl Strafrechtler dagegen Sturm gelaufen seien: „Das Gesetz ver-stößt gegen Artikel 2 Absatz 2 des Grundgesetzes und den menschenrechtlichen Schutz der Gesundheit (Artikel 3 AEMR, Artikel 8 EMRK). Es ist nicht durch die Re-ligionsgrundrechte des Artikel 4 des Grundgesetzes und nicht durch die Elternrechte es Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes gerechtfertigt.“ Das Recht auf körperliche Un-versehrtheit sei ein elementares Menschenrecht.

    Kinder erzeugen und aufziehen – Nur das sind Eltern

    Als zweites Beispiel nannte Schachtschneider das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom zur Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare. Mit diesem Urteil löse sich der Familienbegriff des Gerichts vom Familienbegriff des Grundgesetzes. „Familie besteht aus Vater, Mutter, Kind,“ sagte Schachtschneider. „Weder Mutter und Kind genügen dem Familienbegriff, noch gar homosexuelle Partner, die ein Kind annehmen. Prinzipiell setzt der Familienbegriff die Ehe der Eltern voraus.“ Ehe sei nicht für das Einkommensteuer-Splitting da, sondern zum Erzeugen und Aufziehen von Kindern durch Mann und Frau. „Nur das sind Eltern.“

    Die Euro-Rettung ist vertrags-, verfassungs- und staatswidrig

    Ein drittes Beispiel ist für Schachtschneider die Europa- und Euro-Politik. Das Ziel, die Nationalstaaten Europas in der Europäischen Union aufgehen zu lassen, habe je-denfalls in Deutschland zum Europäismus geführt. Diese integrationistische Moral überlagere alle Rechtsprinzipien des Verfassungsstaates. Von dieser Moral getragen werde die nicht nur vertrags- und verfassungswidrige, sondern auch staatswidrige Euro-Rettungspolitik wie schon die Europa-Politik überhaupt, die mit der Souveränität der beteiligten Völker und damit deren Freiheit unvereinbar sei.

    Notfalls bereit, das Recht zu beugen: der EuGH

    Weiter sagte Schachtschneider: „Die Europäische Union ist demokratiewidrig, recht-staatswidrig, sozialwidrig, stabilitätswidrig. Sie gefährdet den inneren und äußeren Frieden. Aber sie wird als alternativlos hingestellt.“ Dieser Moralismus habe das Recht in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auf den letzten Kern der Souveränität zurückgedrängt. Der Schritt zum Bundesstaat bedürfe der Zustimmung der Völker durch dahin gehende Verfassungsgesetze. „Aber das Gericht ist nicht bereit einzugestehen, dass die Union längst ein Bundesstaat ist, freilich einer ohne Legitimation. Erst wenn sie sich explizit dazu verfassen sollte, also die Völker durch Verfassungsvertrag zu einem Unionsvolk vereint, wird das Gericht ein zustimmendes Referendum jedenfalls der Deutschen fordern. Aber die Union beschreitet im sicheren Wissen, dass die Völker nicht zustimmen werden, einen anderen Weg, den der stetigen Vertiefung, jetzt den zu einer Sozialunion.“ Durch das Recht lasse sie sich in keiner Weise stören. Notfalls stehe der Europäische Ge-richtshof bereit, das Recht zu beugen, der Motor der Integration, der mangels demokratischer Legitimation schlechterdings nicht als Gericht bezeichnet wer-den könne. „Man fürchte sich vor dem EuGH,“ warnte Schachtschneider.

    Politische Korrektheit als Mittel der sanften Despotie

    Zum Moralismus der Politischen Korrektheit sagte er, sie sei das Herrschaftsmittel, nicht die harte Despotie, die irgendwann an ihre Grenzen stoße, sie sei ein Mittel der sanften Despotie. „Es ist das gebotene Mittel, wenn der Schein der Freiheit gewahrt werden soll. Wirkliche Freiheit haben wir in Deutschland allenfalls in kurzen Zeitab-schnitten und in diesen auch nur in Teilbereichen versucht. Das wichtigste politische Freiheitsrecht außer den Wahlen ist die Redefreiheit oder Meinungsäußerungs-freiheit. Deren Ausübung wird durch political correctness und Moralismus unterdrückt. In dem Maße der Unterdrückung ist das politische System nicht frei-heitlich, sondern despotisch. Demgemäß ist Deutschland weder freiheitlich noch demokratisch. Political correctness setzt Äußerungsverbote durch. Das geschieht mittels Staatsgewalt, vor allem durch Paragraph 130 im Strafgesetzbuch („Volksverhetzung“) und mittels Mediengewalt.“ Die Medien seien das wichtigste Instrument, um die Politische Korrektheit durchzusetzen. Diese bisher „vierte Gewalt“ sei gleichsam zu ersten geworden.

    § 130 StGB – das Instrument der Despotie gegen die Meinungsfreiheit

    Der Paragraph 130 StGB ist für Schachtschneider Ausdruck für das Rechtfertigen der deutschen Schuldkultur als Zivilreligion. Gegen ihn bestünden größte verfassungsrechtliche Bedenken, weil er zu weit gefasst sei „und man nicht weiß, was man darf und was nicht“. Er schaffe für die Meinungsäußerung außerordentliche Unsicherheit. Er sei heute das wichtigste Instrument der Despotie gegen die Meinungsfreiheit. In seiner Einführung hatte Backerra gesagt: „Wenn Sie einige unserer politisch korrekten Geschichtsdogmen öffentlich bestreiten, weil Sie glauben, Gegenargumente zu haben, kann Sie das gemäß Paragraph 130 wegen Störung des öffentlichen Friedens und anderer Straftatbestände zweieinhalb, fünf, zwölf Jahre Gefängnis kosten. Da hilft Ihnen auch kein noch so guter Strafverteidiger, denn in diesen Verfahren darf er seine Pflicht nicht erfüllen. Versucht er, die Wahrheit der Aussagen des Angeklagten oder dessen guten Glauben zu beweisen, droht ihm die gleiche Strafe wie seinem Mandanten. Von 2001 bis 2011 gab es fast 27.000 solcher Verfahren. Nach einer unvollständigen Aufstellung ergingen von 2000 bis 2008 über 3.200 Strafurteile.“

    Immerhin: Sie ist unter Beschuss geraten

    Immerhin drei Verfassungsrichter haben (erfolglos) empfohlen, solche Strafvorschrif-ten zu streichen, allerdings waren sie da nicht mehr im Amt (Schachtschneider iro-nisch: „Ohne Amt kommt der Verstand.“) Diese ehemaligen Richter sind Winfried Hassemer, Wolfgang Hoffmann-Riem uns Dieter Grimm. Backerra verweist auch auf den „Appell von Blois“ französischer, eher linker Historiker im Oktober 2008. Dessen Kernsatz laute: „In einem freien Staat hat keine politische Gewalt das Recht, die historische Wahrheit zu bestimmen und die Freiheit des Historikers unter Strafandrohung zu beschränken.“ Immerhin sieht Backerra Hoffnung schimmern: „Die Politische Korrektheit ist unter Beschuss, nicht nur im Kabarett, in liberal-konservativ oder national orientierten Medien, sondern auch in solchen, welche gemeinhin die „öffentliche Meinung“ liefern.“

    Das gewollte Geschichtsbild von der deutschen Alleinschuld

    Der Geschichtswissenschaftler Stefan Scheil sprach in Hamburg über „Das gewollte Geschichtsbild“ – auch dies ein Meinungsdiktat. Er legte dar, wie dieses Geschichts-bild, auf Deutschland bezogen, entstanden ist, wie die Besatzungsmächte nach der „Stunde Null“ 1945 mit zunächst informatorischer Stille (kein Radio, keine Zeitung) alles neu aufgezogen haben, mit neuen Zeitungen, neuem Rundfunk, neuen Schulbüchern, später auch neuen Geschichtsbüchern, wie Karl der Große vom Deutschen zum Franzosen verwandelt wurde, wie die Schlacht im Teutoburger Wald in diesen Büchern nicht mehr vorkam, wie ein Abgleichen deutscher mit ausländischen Geschichtsbüchern stattfand, wie in den 1950er Jahren die Umstrukturierung der Schulbildung in Richtung Europa begann. Er schilderte die Tendenzen, die Geschichte der deutschen Nation zu verkleinern, und Versuche, die österreichische Kultur von der deutschen abzusetzen, auch, dass französische Schüler nicht wissen, dass Österreich einst zu Deutschland gehört hat (was deutsche aber vielleicht ebenfalls nicht wissen). Zum gewollten Geschichtsbild gehöre die deutsche Kollektiv- und Alleinschuld für den Zweiten Weltkrieg. Wer andere Fakten dagegen ins Feld führe, werde als Revisionist gebrandmarkt.

    Wir sollten der Hase mit der Schrotflinte sein

    „Pressefreiheit im Netz des politisch Korrekten“ lautete der Vortragstitel von Christian Vollradt, Redakteur bei der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit. Es war ein Streifzug durch alle politischen Tabus, die einen Journalisten bei seiner Arbeit heute begleiten. Geschichte sei in Deutschland ein vermintes Gelände. Vollradt erinnerte an die Minenopfer Philipp Jenninger, Stefan Heitmann, Martin Walser, Martin Hohmann, Erika Steinbach. „Heute kuscht nur Deutschland“, sagte er, „und morgen die ganze Welt.“ Weitere Stichworte waren Feminismus, Homophobie, Diskriminierung, Kritik an Israel, Klimawandel, Deutschenfeindlichkeit von Immigranten, einseitige Statistiken und anderes mehr. Wer gegen die Politische Korrektheit verstoße, werde aus dem Sozialumfeld verbannt und könne aus seinem Beruf ausgeschlossen werden. Politische Korrektheit vernebele die Wahrheit und beschränke die Freiheit. Schon dieses Wort überhaupt zu benutzen, sei bereits politisch unkorrekt. Er zitierte: „Freiheit ist nicht, wenn zehn Füchse und ein Hase darüber abstimmen, was es zum Abendessen gibt. Freiheit ist, wenn sich der Hase mit einer Schrotflinte gegen die Abstimmung wehren kann.“ Vollradt schloss mit den Worten: „Wir sollten der Hase mit der Schrotflinte sein. In diesem Sinn: Feuer frei.“

    Am Ende stehen Konzentrationslager, Gulags und Gräber

    Das Phänomen Politische Korrektheit beschrieben, nur nicht so genannt, hat schon 1835 Alexis de Tocqueville, wenn vielleicht auch nicht als erster, in seinem Buch Über die Demokratie in Amerika. Darauf wies die SWG einleitend in Ihrer Einladung hin. Aus und über Amerika kommt auch ein Buch über die Geschichte der Politischen
    Korrektheit. Darin stehen Sätze wie „Die Politische Korrektheit zieht heute wie eine Unwetter über die amerikanische Gesellschaft. … Politische Korrektheit versucht, eine Gleichheit der Gedanken und des Benehmens aller Amerikaner einzuführen und ist daher in seiner Natur totalitär.“ … Einige Leute halten sie für einen Witz. Sie ist keiner. Sie ist todernst. Sie versucht, nahezu alle Regeln zu verändern, formale und gewachsene, die zwischen Menschen und Institutionen bestehen. Sie will unser Verhalten ändern, unsere Gedanken, sogar die Worte, die wir benutzen. Zu einem Großteil hat sie dies bereits getan. Wer auch immer oder was auch immer Sprache kontrolliert, kontrolliert auch die Gedanken. … Wenn Ideologen Macht haben, dann nutzen sie die-se Macht, die Unterdrückung durchzuführen. Sie verbieten, dass über bestimmte Tat-sachen geschrieben oder gesprochen wird. Das Ziel ist nicht nur, das Ausdrücken von Gedanken zu verbieten, die dem entgegenlauten, „was wahr sein muss“, sondern sogar das Denken solcher Gedanken. Am Ende stehen unausweichlich Konzentrationslager, Gulags und Gräber.“

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2013 15:18

      Zur INfo:

      Der Artikel wurde mir von einem Freúnd zugestellt und ist Teil eins 15-seitigen Manuskripts. Autor ist nicht genannt.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2013 18:13

      Die Geschichte der Politischen Korrektheit

      Inhalt
      Vorwort des Übersetzers
      Vorwort des Autors
      Einleitung
      Kapitel 1 – was ist „Politische Korrektheit“?
      Kapitel 2 – Die Historischen Wurzeln der „Politischen Korrektheit“
      Kurzprofile
      Kapitel 3 – Politische Korrektheit in der höheren Bildung
      Einleitung
      Die Ursprünge der Politischen Korrektheit im höheren Bildungswesen
      Der Gegensatz von Ideologie und freiheitlicher Bildung
      Der vernichtete Lehrplan
      Intoleranz und der Angriff auf die Freiheit
      Die Hochschulreformbewegung
      Das Feuer Wahrhaftigen Lernens
      Kapitel 4 – Politische Korrektheit: Dekonstruktivismus und Literatur
      Kapitel 5 – Radikaler Feminismus und die Politische Korrektheit
      Kapitel 6 – Weiterführende Lektüre der Frankfurter Schule

      http://www.in-kuerze.de/images/stories/Veroeffentlichungen/die-geschichte-der-politischen-korrektheit.pdf

    • Amalek (kein Partner)
      01. Mai 2013 23:09

      Manche bezeichnen Kulturmarxismus auch als die Mischung zwischen Freud und Marx oder als Freudo-Marxismus, weil in ihm gesellschaftliche Phänomene mit Freudscher Psychoanalyse verbunden werden. Wiederum andere sehen Kulturmarxismus als eine Mischung aus Marx, Freud und Boas, der als Begründer des Kulturrelativismus gilt. Dass es sich bei allen dreien um Juden handelt, sollten wir besser unter Zufall abheften.

      Fjordman schreibt dazu:

      Die Bemühungen, den Marxismus vom Ökonomischen ins Kulturelle zu übertragen, begann nicht erst mit den Studentenunruhen in den 60ern. Sie gehen mindestens bis in die 20er Jahre und auf die Schriften des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci zurück. 1923 gründete eine Gruppe von Marxisten in Deutschland eine Institution, die sich mit dieser Übertragung befassen sollte, das Institut für Sozialforschung (später besser bekannt unter dem Namen ‘Frankfurter Schule’). Einer der Gründer, Georg Lukács, erklärte Sinn und Zweck des Instituts damit, dass es die Antwort auf die Frage sei: “Wer rettet uns vor der westlichen Zivilisation.” Lind denkt, dass es große Parallelen zwischen klassischem und Kulturmarxismus gibt: “Beide sind totalitäre Ideologien. Die totalitäre Natur der Political Correctness kann man an Universitäten beobachten, wo ‘PC’ das Kollegium übernommen hat: Freie Rede, Pressefreiheit und sogar freies Denken wurden eliminiert. (…) Heute, wo der ökonomische Marxismus tot ist, hat der Kulturmarxismus sich seine Schuhe angezogen. Das Medium hat sich verändert, aber die Botschaften sind dieselben geblieben: Eine Gesellschaft des radikalen Egalitarismus, der mittels der Staatsmacht durchgesetzt wird.

      Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen, schlossen sie das Institut für Sozialforschung, die Mitglieder, die alle ausgewiesene Kommunisten und wiederum natürlich vollkommen zufällig fast ausschließlich Juden waren, emigrierten zusammen mit den Stiftungsgeldern, die sie unbehelligt mitnehmen konnten, zunächst nach Frankreich und von dort aus in die USA, wo sie ihre Forschungen vor allem an der Columbia University fortsetzten. Die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und des 2. Weltkrieges nutzten sie dazu, Faschismusforschung zu betreiben und bei ihren weißen amerikanischen Gastgebern, die ihre Söhne in den Kampf gegen Hitler schickten, den gleichen “autoritären Charakter” wie bei Deutschen auszumachen, der angeblich zu Faschismus und Totalitarismus führt, und begannen, diesen zu “dekonstruieren”.

      Kurz nach dem Krieg bereits im Jahr 1946 bat der damalige Frankfurter Oberbürgermeister darum, das Institut möge doch wieder in die Stadt seiner Gründung umsiedeln (ob diese Einladung freiwillig oder unter Zwang erfolgte, ist nicht überliefert und bleibt daher der Spekulation jedes einzelnen überlassen), einige Jahre später kehrten unter anderen Horkheimer und Adorno zurück, der später als der große alte Mann der 68er-Studentenrevolution bekannt wurde und diese auch initiiert hatte. Herbert Marcuse (ich muss dabei immer an Dr. Mabuse denken) verblieb in den USA und wurde dort für die 68er-Bewegung zu einer ähnlichen Identifikationsfigur wie Adorno in Deutschland.

      Auch heute noch werden Personen, die sich besonders politisch korrekt verhalten, häufig als 68er oder mittlerweile aufgrund ihres fortgeschrittenen Lebensalters als Alt-68er bezeichnet. Dem Volksmund ist also durchaus klar, dass politische Korrektheit auf die Vorgänge 1968 zurückgeht. Die damalige Studentenrevolution war aber kein spontaner Aufstand sondern geht unbestrittenermaßen auf die Lehren der marxistischen Frankfurter Schule zurück.

      Die Gründer der Frankfurter Schule waren Marxisten, die nach einem Weg suchten, die christlich-abendländische Zivilisation, d.h. Loyalität zu “Gott und Vaterland” zu zerstören, da sie diese als Haupthindernis bei der Umwandlung in eine kommunistische Gesellschaft wahrnahmen. Die kleinste Keimzelle der Nation, die Familie war dabei auch eines ihrer Hauptangriffsziele, Feminismus und “sexuelle Revolution” waren die Waffen gegen die Familie. “Gott und Vaterland”, Kunst und Philosophie wurden der ätzenden Säure der Kritischen Theorie ausgesetzt, einer Methode, Kritik um der Kritik willen zu üben, und zwar nicht, um zu Verbesserungen anzuregen, sondern um zu “dekonstruieren”, was nichts weiter als ein geschwollenes Fremdwort für “kaputt machen” ist. Finanziert wurde das Unternehmen von dem Mäzen Felix Weil, der erste Direktor war Carl Grünberg. Und diese beiden Herren schlagen Sie bitte selber nach, wenn Sie eine Vermutung überprüfen wollen, die sich Ihnen jetzt vielleicht aufdrängt.

  7. Rudolf (kein Partner)
    01. Mai 2013 13:04

    Richard Melisch (geboren 1934 in Paris)
    Er verfaßte einige Bücher über das Thema Globalisierung und stellt sie bei Büchervorlesungen vor,[2][3] darunter auch die Schrift „Der letzte Akt: Die Kriegserklärung der Globalisierer an alle Völker der Welt“. Er bezieht sich mit seinem Werk auf das Buch „The Pentagon's New Map“ des Pentagon-Mitarbeiters Thomas Barnett.[4]

    Die Globalisierer sind schon so überheblich und siegessicher, daß sie ihrem Chefstrategen Thomas Barnett erlaubten, ihre Pläne und Strategien zur Eroberung der Welt zu veröffentlichen. In Der Letzte Akt ist nachzulesen, wie die übermächtige Allianz von Wall Street und Pentagon zustande kam, die mit der Umsetzung der Welteroberung durch Globalisierung beauftragt wurde, welche Gebote sie erläßt, welche Endziele sie verfolgt.

    Die Globalisierer scheuen sich nicht, offen einzugestehen, daß ihre Hausmacht USA ihre politische, militärische und wirtschaftliche Übermacht dem praktisch wertlosen US-Dollar verdankt, den sie den Völkern der Erde als Weltwährung aufzwang, daß sie zur Erzwingung neuer Kriege nicht zögern wird, einen neuen ›11. September‹ zu inszenieren und amerikanische Einsatzgruppen zur Liquidierung mißliebiger Politiker zu entsenden. Sie räumen ein, daß der Endsieg der Globalisierung nur dann erreicht werden kann, wenn ausnahmslos alle Völker, Konfessionen, Kulturen gleichgeschaltet, alle nationalen Grenzen niedergerissen, alle sozialpolitisch und volkswirtschaftlich gebotenen Schranken und Einschränkungen beseitigt worden sind.

    Sie fordern die Vermischung aller Völker, da mit die neu entstehenden Massen von Humanressourcen mobil, flexibel und vor allem widerstandslos den Befehlen ihrer globalen Herren folgen mögen. Sie streben nach einem einzigen Ideal, einem einzigen irdischen Lohn, nämlich nach dem Erwirtschaften des maximalen Profites. Sittliche Werte kennen sie nicht.

    Sie rechnen mit dem Widerstand von ›Schurkenstaaten‹ samt ihren unbelehrbaren, ewiggestrigen, nationalen politischen Führern, die noch an Werten und Traditionen hängen, und von glaubensfanatischen ›Terroristen‹, das sind all jene, die weder bereit sind, ihre Natur-, Kultur- und Bodenschätze dem ›freien Spiel des Weltmarktes‹ auszuliefern, noch auf das Überleben ihrer Völker als freie und eigenständige Nationen zu verzichten. Solchen nationalen Widerstand wollen die Globalisierer mit allen Mitteln brechen.

    Melisch beschreibt die Gefahren, die von den politischen und militärischen Krisenherden ausgehen, wo fanatische Weltmachtbesessene am Ruder sind, die unbedingt neue Kriege anzetteln wollen, um die Entscheidungsschlacht Armageddon zu erzwingen und dabei freudig in Kauf nehmen, daß sie sich selbst, ihr Land und unseren Planeten in die Luft jagen könnten.

    Die Globalisierer glauben, daß sie knapp vor ihrem Endziel stehen. Doch mit jeder weiteren Drehung der Globalisierungsdaumenschraube wächst der Widerstand vieler Völker und ihrer nationalbewußten Führungspersönlichkeiten. Nicht so in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, wo zwar die EU-Verdrossenheit der Bürger stark ansteigt, eine Bereitschaft zum Widerstand jedoch praktisch kaum erkennbar ist. Im letzten Kapitel verweist Melisch auf mögliche Lösungen und dringende Kurskorrekturen.
    http://www.youtube.com/watch?v=fjnVh-tvUgQ

  8. Torres (kein Partner)
    01. Mai 2013 11:28

    "Greisler..."? Man ist es bei Unterberger zwar schon gewohnt, trotzdem erstaunt es immer wieder, dass jemand, dessen Beruf das Schreiben ist, dessen Grundlagen (also Orthografie und Grammatik) nicht beherrscht.

    • kaffka (kein Partner)
      01. Mai 2013 18:19

      Torres (kein Partner)
      01. Mai 2013 11:28

      Wenn Torres keine anderen Probleme hat, ist er ein glücklicher Mann!

      Nur kleinlich und lästig!

    • Rudolf (kein Partner)
      01. Mai 2013 20:02

      kaffka
      ******** !!!

  9. Francois Villon (kein Partner)
    01. Mai 2013 10:26

    Es würde mich sehr interessieren aus welcher Quelle Dr. Unterberger die nun schon zum 2. mal erwähnte – angebliche – Tatsache her hat, daß „abgewickelte“ (= Pleite-)Banken, wie Lehman, ihre Verbindlichkeiten bedienen, und somit deren Pleite eigentlich keinen Schaden verursacht habe.

    Was mich auch interessieren würde ist der semantische Unterschied zwischen „solvent“ und „liquid“, den Dr. Unterberger anscheinend bemühte um zu erklären, daß Lehman eigentlich eh nicht bankrott gewesen sei.

    Brechstange hat sich in seinem Kommentar – sehr berechtigt – über die Dummheit der ÖVP ausgelassen, dem Staatskünstler Menasse für dessen Propagandasprüche eine Bühne zu bieten. Früher charakterisierte man das mit dem Spruch, daß die Dümmsten auch noch den Strick selber kaufen, an dem sie gehängt werden.

    Bedauerlicherweise ist das aber in der katholischen Kirche nicht anders. So besuchte ich vor ein oder zwei Jahren die Sommerakademie im Stift Kremsmünster, bei der vor allem nicht-katholische bzw. atheistische Referenten zu Wort kamen. Als einer, ein Professor für Philosophie, der ein abgesprungener Priesteramtskandidat war, in acht Thesen erklärte daß und warum es keinen Gott gäbe, applaudierten alle Anwesenden, vor allem auch die am Habit erkennbaren geistlichen Würdenträger. Ich fragte den vor mir sitzenden Generalvikar der Diözese Linz, Lederhilger, warum er denn diesem atheistischen Generalangriff auf die katholische Religion, die Kirche und Gott Beifall geklatscht habe. Er schaute zwar einen Moment ein bisserl blöd drein, faselte dann aber irgendein alttestamentarisches Zitat daher – und das war´s. Und in diesem Stil findet diese Tagung alle Jahre statt.

    Fokus beklagt die Rechtsbrüche durch Politiker, etc. Interessanter wäre natürlich die Klärung der Frage warum, seit wann und in wessen Auftrag sie das tun. Jeder kennt ja inzwischen den Spruch Jean Claude Junckers: Wir beschließen etwas und sehen uns an, ob es ein Geschrei gibt ...

    Wenn man über längere Zeiträume das politische Geschehen beobachtet (und dies kommentiert und archiviert) fügt sich manches, was heute wie aus heiterem Himmel kommend erscheint, zu einer seit langem verfolgten Strategie zusammen. Das Folgende könnte das illustrieren.

    Die Z e r s t ö r u n g der Nationalstaaten, jenes Programm der EUdSSR, ist schon konzipiert worden, bevor man etwas von der EU wußte oder hörte. Es läge im Interesse der Vielfalt Europas, daß ein mehr dezentral organisiertes Europa, etwa durch ein Bündnis der Regionen, realisiert würde. Dieses Konzept – auch unter Euregio und ähnlichen Begriffen bekannt – wurde schon lange vor der „EU“ konzipierte, um die Souveränität der Nationalstaaten auszuhöhlen, sie aufzulösen. Wenn man sich die diversen „Projekte“ dieser Art ansieht, so erkennt man sogleich, welche Tendenz sie verfolgen:

    1. sie betreffen vor allem die heutigen Grenzregionen des deutschen Siedlungsraumes (Kärnten/Slowenien: Alpe-Adria, Südtirol: Alto Adige, etc. Grenzgebiet zu Belgien, zu Holland, zu Polen, zur Tschechei, etc. pp.
    Es gibt sie auch anderswo, aber dort spielen sie keine Rolle, denn es geht in erster Linie um die Beschneidung des deutschen Siedlungsgebietes)

    2. sie sind grundsätzlich grenzüberschreitend,

    3. es gelten Sonderrechte neben (und über!) der an sich für den souveränen Staat geltenden Staatsverfassung,

    4. es sind Sonderrechte, die unmittelbar bei der EU-Kommission angesiedelt werden,

    5. sie sind in gewissen politischen Bereichen direkt der EU-Kommission „unterstellt“ und

    6. bezwecken damit eine Herauslösung aus dem durch zwei Weltkriege ohnedies beschnittenen Lebensraum unseres Volkes.

    Germaniam esse delendam!

    Dieses Konzept wurde vor ca. 30 oder mehr Jahren bei einer Tagung des Europarates vom späteren NR-Präsidenten Andreas Khol (damals Angestellter des Europarates) explizit vorgetragen, aber es war auch damals nicht neu, sondern hatte auch davor längst Vorläufer (die Karte des künftigen Europas von ? Bruder Heineken kann hier leider nicht eingefügt werden. Auf Anforderung von mir zu haben.). Der Vortrag Khols ist in der Dokumentation dieses Kongresses, den der damalige Student(!) und heutige Univ. Prof. für Philosophie an der Univ. Ibk., Hans Köchler, leitete, nachzulesen. Ein paar Schlüssel-Sätze seien hier berichtet, um sich über den von langer Hand geplanten Hoch- und Landesverrat „unserer“ Politiker ein Bild zu machen.

    Zur Auflösung des Nationalstaates [1](Auszug aus dem Vortrag des ÖVP-„Politikers“ und früheren NR-Präsidenten Dr. Andreas Khol)

    Die Einheit Europas im Wege der Koordination zu schaffen scheiterte an einer politischen Grundgegebenheit: in der internationalen Organisation hängt jede Aktivität, jeder Fortschritt vom Willen der Staaten ab, .... Nun hat sich gezeigt, ..... daß die Minister der Mitgliedsstaaten den politischen Willen nicht haben, diese größere Einheit zu verwirklichen, weil dies gleichzeitig die Auflösung des Staates, dessen Teil sie sind, bedeutet. ....

    (Damit wird klar ausgedrückt, daß die "Vereinigten Staaten Europas" die Zerstörung der historisch gewachsenen Nationalstaaten implizieren - ohne daß das angestrebte Neue geistig oder institutionell irgendwie sichtbar wäre! Eine Fahrt ohne Kompaß und Orientierung - und gegen jegliche Verfassung. – Und von wem initiiert? Aufgrund welcher Legitimität? Und: Cui bono?)

    Die grundlegende Kritik am bisherigen Weg zur europäischen Einigung zur Schaffung eines Gebildes, das den in manchem überholten, versagenden Nationalstaat unserer Tage ablöst, ist daher, um es zu wiederholen: es erscheint verfehlt, den Nationalstaat mit seinen versagenden Strukturen durch einen ins Gigantische vergrößerten, zentralistischen europäischen Superstaat zu ersetzen. .... Wie ist das Ziel zu erreichen, ... ?

    (Genau dieser Gigantismus wird gegenwärtig und seit langem schon mit der Maastricht-, der Lissabon-EU, der EU-„Verfassung“, dem ESM und der „Banken-Union“, ... gebaut.)

    Die natürlichen gemeinschaftsbildenden Einheiten Europas .... sind nicht die Nationalstaaten und ihre Apparate. Die Nationalstaaten sind künstliche Gebilde, nicht Zusammengehörendes verbindend. Sie beruhen auf Loyalitäten von einst, die schon lange nicht mehr bestehen, abgestorben sind, oder ins Wanken geraten. An die Stelle dieser Loyalitäten ist Gewöhnung an das Bestehende, also Leere, getreten. In diesem Sinn sind die Nationalstaaten eine Mumie, an dessen Stelle natürliche Einheiten treten müssen: die europäischen Regionen.

    (Wenn die Nationalstaaten künstliche Gebilde sind, was wären denn die bunt zusammengeworfenen Regionen? Welche Loyalität darf man angesichts dieser Meinung von einem heute im Nationalrat sitzenden Abgeordneten vermuten?)

    Eine ausführliche Dokumentation gab ich damals dem Grafen Obst. Mag. John Gudenus, der davon im Bundesrat in einer Rede Gebrauch machte, was heftigen Protest der ÖVP hervorrief, bis er diesen Dummköpfen die Quelle des Zitats verriet: A. Khol. – Betretenes Schweigen!

    Daß diese „Agenda“ schon länger die europäische und Geopolitik dominiert, soll aber auch noch gezeigt werden.

    Das Bild „Eurotopia“ und das Faksimile eines Briefes von ? -Bruder A. H. Heineken, von der „Stiftung für historische Wissenschaften“, der schon länger zurückliegt, machen klar, was und warum angestrebt wird.

    (Das Bild „Eurotopia“ kann ebenfalls von mir angefordert werden, da hier nicht abbildbar.)

    Auszug aus dem Faksimile: „... Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen den berühmten britischen Historiker Prof. Cyril Northcote Parkinson zu treffen. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir von seinen Ideen bezüglich eines Vereinten Europas. Professor Parkinson hatte seine Zweifel bezüglich eines vereinten Europas der gegenwärtigen Nationen, da diese Nationen nach ihrer Größe, Bevölkerung und wirtschaftlichen Bedeutung gänzlich verschieden wären. Er favorisierte daher eine Zersplitterung der bestehenden Nationen in viel kleinere Staaten von vergleichbarer Größe und Einfluß, mit denen dann eine viel ausgeglichenere föderale Einheit gebildet werden könnte. ...“

    „ ... Lassen sie mich schlußendlich einmal mehr meiner Hoffnung Ausdruck geben, daß dieser Vorschlag die Menschen anregen wird über ihre Zukunft nachzudenken und daß sie damit etwas besser verstehen, daß die gegenwärtige Struktur nicht dazu geeignet ist, den richtigen Kurs für die Zukunft zu steuern. Das Aufbrechen alter Schablonen zur Schaffung einer besseren Zukunft, ist eine positive Handlung. Wie man sagt: Man muß die Eier zerschlagen um ein Omlett zu machen, und ich hoffe, daß das Omlett, das ich hiermit vorschlage, ein Schritt in eine bessere Zukunft ist.“

    Geht man noch etwas weiter zurück, um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, so fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Die Weihnachtsausgabe von 1890 der englischen Zeitung „The Truth“ bringt eine merkwürdig verpackte Geschichte über „des Kaisers Traum“ und dazu ein Zeichnung. Sie stellt den „Lebenslauf“ des deutschen Kaisers dar, mit dem bemerkenswerten Detail der „Verbannung ins Arbeitslager“ (workhouse) des deutschen, österreichischen und russischen Monarchen (nach deren Sturz). All dies steht unter der „aufgeklärten“ Sonne (der Jakobiner-Mütze), die aus den europäischen Monarchien – bereits 1890 dies wissend! – all die neuen Republiken werden läßt. Bemerkenswert schon über ein ½ Jahrhundert vor dem Ereignis: die vier(!) „German Republics“ (Plural!), also die vier Besatzungszonen nach 1945 und ein ¼ Jahrhundert vor der Russischen Oktoberrevolution „the Russian Dessert“!

    (Auch diese beide Bilder: Des Kaisers Traum und Landkarte Europas (Republics) können von mir angefordert werden.)

    Bei aller okkulten Wahrsagerei ist so viel präzise Vorausschau nur dann vorstellbar, wenn es diesbezügliche, langfristige Strategien und das Potential und den Willen zu deren Umsetzung gibt. (Wie sagte einst Madeleine Albright (alias Körbel): „We have the means and the will to execute...“)

    Die jakobinische Handschrift und englischer Imperialismus sind unverkennbar. Die einzige Änderung heute: die USA haben die Erbschaft des British Empire angetreten. Sonst blieb alles beim Alten.

    Eine nicht ganz so heitere Karikatur schildert den scheinbaren Widerspruch der illuminierten Weltpolitik, die von LIBINTERN und einer ANONYMA zielstrebig verfolgt wird.

    (Das Bild: before/after ist auch von mir verfügbar.)

    Before & After: Hier wird uns verdeutlicht, daß für „uns“ (= Europa) die uniformierte Einförmigkeit des „Vereinten Europa“, die „EU“, das Ziel aller Wünsche sei und nicht die Vielfalt der historischen Nationen. Aber de facto zur selben Zeit ist der monolithische Block UdSSR „out“ und natürlich „zu überwinden“ und die Zerlegung in seine Bestandteile aber das neue Heil. Diese doch sehr gegensätzlichen Ziele werden aber von ein und denselben mächtigen politischen Drahtziehern verfolgt. – Ei, ei: Cui bono?

    [1] Juni 1971. Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaft und Politik an der Universität Innsbruck, ein Mitgliedsverein des Österreichischen College für Tirol. (Heute: Forum Alpbach, der quasi Appell-Platz zur Befehlsausgabe, wie dies auch das World Economic Forum Davos, etc. sind.)

    Ehrenschutz Bundespräsident Dr. h. c. Franz Jonas. Leitung: Hans Köchler (heute Univ. Prof. für Philosophie Innsbruck), Referenten: Toncic-Sorinj, Gen. Sek. Europarat, Prof. Klecatsky, A. Khol, Europarat, Prof. Ermacora, A. Lugger, Tiroler Landtag, G. Martini, Gen. Sek. Europ. Kommission für Regionalpolitik, Prof. Binswanger, Otto von Habsburg, G. Viacario, Vizepräs. der Kommission für Wirtschafts- und Sozialfragen Europ. Conf. des Pouviers Locaux, Prof. Rebaud, u. a.

    • Rudolf (kein Partner)
      01. Mai 2013 10:56

      Schon 1871 wurden alle 3 Weltkriege geplant. Zwei wurden schon umgesetzt und am Dritten wird schon gebastelt.

    • Anton Volpini
      01. Mai 2013 11:42

      Ist es der Geheimvatikan oder doch eine andere Kraft?

    • ambrosius
      01. Mai 2013 12:00

      1)die Ergebnisse der Liquidation von Lehman Brothers ist übereinstimmend allen serioösen Zeitungen zu entnehmen.
      2) Wer den Unterschied zwischen insolvent und illiquid nicht kennt, sollte einmal eine Kursus " Wirtschaftswissen für Taliban" absolvieren.
      3) Die Ablöse von Nationalstaaten durch einen neuen Superstaat ist tatsächlich auf der Agenda. Sie haben da ein paar sehr kluge Kommentare abgeschrieben bzw. zitiert, so auch den jungen Kohl, das wirre Durcheinander Ihrer statements sowie die Länge machen es allerdings höchst mühsam und wohl auch nicht lohnend, auf diesen Teil Ihres B eitrages näher einzugehen.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2013 12:00

      Herr Volpini,

      der russische Philosoph W. Solowjow hat dies vor 100 Jahren schon beschrieben: in "Drei kleine Erzählungen" mit der Geschichte vom Antichrist.

      Manchmal ist/war man in Sorge, ob der "Gegenvatikan" nicht gar der Vatikan schon geworden sei. Aber daß es die Mächte des Chaos sind, ist offensichtlilch. Die etymologische Bedeutung von "diabolisch" - Diabolos, der Durcheinanderwirbler - zeigt ja auch an was es damit für eine Bewandtnis hat. Chaos und Antichrist/Teufel sind Synonyme.

      Daß ausgerechnet jenes Volk - nämlich unseres - das geradezu als Prototyp der Ordnung, der Zielstebigkeit, des Fleißes gilt im Visier der heutigen "Umgestalter" (= Zerstörer) ist, hat m. A. durchaus metaphysische Gründe. es ist dies der ewige Kampf zwischen Kosmos (Ordnung) und Chaos, Licht und Finsternis, Gut und Böse - und letztlich Gott und Antichrist.

      Das scheint mir die wichtigste ERkenntnis zu sein, auf der wir die Lage analysieren können (müssen) und auf der ein Wiederaufbau nur möglich sein kann.

      Amen!

    • Anton Volpini
      01. Mai 2013 12:41

      Die Engelkapelle in Seckau stellt mit ihren Fresken diese "Verkündigung" dar, F.V.
      Herbert Boeckl hat sie als "Schulgeld" für seine Söhne geschaffen. Wir Buabn sind mit diesen Bildern groß geworden, und zumindest aus meinem Kopf sind sie nie entschwunden.

      Und trotzdem braucht es Menschen und ihre Institutionen als Werkzeuge des Antichristen, um das Chaos herbeizuführen.

    • Hans-Peter (kein Partner)
      01. Mai 2013 12:44

      F..V.
      "Daß ausgerechnet jenes Volk - nämlich unseres - das geradezu als Prototyp der Ordnung, der Zielstebigkeit, des Fleißes gilt im Visier der heutigen "Umgestalter" (= Zerstörer) ist, ... "

      Nicht das erste Mal, dass sie die deutschen Völker zerstören wollen und wenn nicht ein baldiges Umdenken stattfindet, dann schaffen sie es .....

      Zitate .... Friedrich Hebbel (1813-1863)

      „Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“[3]

      „Es gibt nur eine Sünde, die gegen die ganze Menschheit mit allen ihren Geschlechtern begangen werden kann, und dies ist die Verfälschung der Geschichte.“[4]

      Geschichtsfälschung
      Wie sagte ein höherer amerikanischer Beamter zu Frau Annelies von Ribbentrop:
      Das deutsche Volk wird rasend werden, wenn es erfährt, wie es betrogen wurde“. – zitiert nach Heinz Roth, „Widerstand im Dritten Reich

      http://de.metapedia.org/wiki/Geschichtsf%C3%A4lschung

      Christian Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; † 13. Dezember 1863 in Wien) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.

      Werke:
      Die Nibelungen, 1861 (PDF-Datei)
      Demetrius, unvollendetes Drama
      Requiem Seele vergiß sie nicht
      Treue Liebe
      Tagebücher (enthalten viele Aphorismen)
      Der Heideknabe
      u.v.a.m.

      http://de.metapedia.org/wiki/Friedrich_Hebbel

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2013 13:50

      Herr Volpini,

      ich kenne die Boeckl-Fresken. Freunde von mir besuchten auch dieses Internat.

      Von einem hörte ich, daß Boeckl, nachdem der letzte seiner Söhne das Stiftsgymnasium beendet hatte, den "Rest" seines Zyklus´ nur noch als "Skizze" hinterließ.

      Auch wenn man diesen Teil auch als "vollendet" bezeichnet, ist der Zusammenhang mit dem Schulende recht bemerkeswert. - Macht aber nichts; sind trotzdem wunderbar.

      Hans-Peter,

      danke für den Hinweis. - So ist es und nicht erst seit heute, wie die "alten" Dichter und Denker auch schon erkannt hatten.

      Es ist daher völlig egal, was das Deutsche Volk tut, solange es sich seiner guten Eigenschaften und Talente treu bleibt: es wird immer der unverzeihliche "Vorwurf" jenen gegenüber sein, die das mephistotelische Prinzip des Chaos vertreten.

      Wir haben uns mit dem Haß dieser Gegenwelt abzufinden. Je eher wir es begriffen haben, umso besser. Wir versuchten dann gar nicht erst die Sackgassen und Holzwege zu beschreiten, die uns von unseren "Freunden" angeraten werden.

    • Anton Volpini
      01. Mai 2013 19:37

      Es stimmt, F.V. daß Herbert Boeckl den letzten Zyklus nur mehr als Skizze hinterlies, aber nicht weil seine Söhne die Schule fertigmachten, sondern weil er das so wollte.
      Agnes Husslein, seine Enkeling, hat vor zwei Jahren im Belvedere in einer beeindruckenden Boeckl Ausstellung das deutlich gemacht. Sie veröffentliche alle Studien, die Boeckl von spanischen apokalyptischen Darstellungen angefertigt hat, die wiederum die Grundlage für die Fresken in der Engelskapelle waren.
      Pater Othmar Stary hat dazu vor ein paar Jahren ein gutes Büchlein herausgebracht.

      Warum sag ich das?
      Vielleicht weil Herbert Boeckl, den ich nach Albin Egger Lienz für den größten österreichischen Maler des 20. Jahrhundert halte, seinem unglaublich starkem christlichen Glauben gefolgt ist, aber vor allem auch, weil aus den Bildern des Albin Egger Lienz die Greuel des ersten Weltkrieges sprechen, während Herbert Boeckl, selbst Kriegsteilnehmer im zweiten Weltkrieg, diesen in seinen Bildern überwunden hatte. Das gibt Hoffnung!

      Doch zurück zu den Skizzen des letzten Zyklus. Kann es sein, daß er bereits vorausgeahnt hat, daß die Menschheit seelenlos wird?

      Die heutige Situation würde das bestätigen!

    • Undine
      01. Mai 2013 22:37

      @Hans-Peter

      Für die Zitate von Friedrich Hebbel*******!

  10. dxb (kein Partner)
    01. Mai 2013 02:22

    Leben Sie auf dem Mond? Die schwerwiegensde Krise Europas ist die der zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit. Wenn junge Menschen keine Perspektiven haben, dann ist das nicht nur schlimm, sondern ein Sprengstoff der Extraklasse. Aber Merkel und Co. scheint das nicht wirklich zu beunruhigen. Unfassbar.

    • ambrosius
      01. Mai 2013 10:01

      Tatsächlich ist die Jugendarbeitslosigkeit ein Problem für unsere Gesellschaft von höchster Bedrohlichkeit.
      Starke Worte und unqualifiziertes Schimpfen, lieber dxb lösen das Problem aber überhaupt nicht !
      Bitte um konkrete Vorschläger ( außer- wie üblich- das Gequieke nach staatlichem Geld.)

    • panzerechse (kein Partner)
      01. Mai 2013 10:21

      @ ambrosius

      Ich warte geduldig auf IHRE Vorschläge. Aggressive Bettelei ist strafbar...

    • Josef Maierhofer
      01. Mai 2013 11:36

      @ panzerechse

      Wenn man die Arbeit bereits so weit vertrieben hat, dass Jugendliche keine Arbeit mehr finden, dann muss man ganz wo anders ansetzen.

      Nämlich dort, wo die Arbeit vertrieben wurde, bei den Gewerkschaften, die die Arbeit künstlich überteuert haben, den Konsum angeheizt haben und damit Inflation geschaffen haben, die zu noch weniger Arbeit aufrufen, die die Firmen gezwungen haben, im Ausland zu produzieren, wenn sie noch überleben wollen.

      Dort muss man Vernunft einfordern, damit Arbeit wieder hier ausgeführt werden kann.

      Die Jugendarbeitslosigkeit sind die direkten Auswirkungen von Hochlohn- und Hochsteuerpolitik.

      Hoffentlich können Sie inzwischen erkennen, wem diese aus den Steuern und auf Schulden abgezweigten Gelder zu einem guten Teil zufliessen, nämlich den Politikern und denen, die sich kapitalmässig an der Misere dieser linken Politik bereichern, der linken Klientel.

      Hoffentlich können Sie auch erkennen, dass Vermögenssteuern das Kapital, das wir dringend als Investitionskapital benötigen würden, aus dem Land treiben und damit ebenfalls statt hier, anderswo investiert wird.

      Hoffentlich können Sie erkennen, dass der Staat nur Schaden anrichtet und einen sehr großen Schaden von den vielen haben Sie erkannt, die Jugendarbeitslosigkeit. Nur die Menschen hier sind für sich verantwortlich, der Staat ist verantwortungslos.

      Hoffentlich können Sie erkennen, dass die linke Politik falsch ist und ins Verderben geführt hat und, so lange noch irgendwas bei den Schulden geht, noch tiefer ins Verderben führt.

      Also hier mein Rezept:

      Lassen wir den Staat aus dem Spiel, reduzieren wir den Staat auf ein Minimum, vereinbaren wir unsere Löhne selbst, lernen wir fürs Leben, damit wir Arbeit anbieten können, nehmen wir das Unnötige aus dem Schulsystem und geben wir das Wesentliche in den Unterricht, seien wir fleißig, etc.

      Gut, aber was tun in der gegenwärtigen Situation ?

      Da, @ panzerechse ist guter Rat teuer, denn wir haben 40 Jahre daran gearbeitet, die Arbeit zu vertreiben, Wohlstand auf Kredit gelebt, die Schule verdorben und zu einer Aufbewahrungsanstalt und Wohlfühlschule verkommen lassen, Familien zerstört durch Konsumwahn (zu hohe Ansprüche an das Leben), durch Wohlstand (auf Kredit), durch Verherrlichung der Minderheiten, sprich Antifamilien und die ganzen Provokationen mit Homos, Lesben, etc., wir halten Gender und Quoten für wichtig, dabei ist doch jeder Mensch seines Glückes Schmied, durch unqualifizierte Zuwanderung, etc.

      Es war immer schon so im Leben, dass man Fehler, die man gemacht hat, erst einmal einsehen muss und dann aufarbeiten, sprich bei uns Schulden zahlen, echte und wirklich Arbeit schaffen, Kapital anlocken, verlässlich und fleißig am guten Arbeitsruf Österreichs arbeiten, um wieder zurück in die Arena der Verlässlichen, Attraktiven zu kommen.

      Das geht aber nicht mit leistungsloser Grundsicherung, die höher ist als Arbeitslöhne, auch geht es nicht mit einen Sozialsystem, das unfinanzierbar ist, es geht auch nicht mit einem Pensionssystem, das unfinazierbar ist, weil zu viele Privilegierte und Politiker, ÖBB-ler, Beamte, etc. die Einzahlungen, das Gegengewicht für die Pension nicht erbringen und sich ihre Pensionen auf Kredit auszahlen lassen, das geht nicht, wenn man ständig neue Schulden macht, etc.

      Das geht nur, wenn man eiserne Budgetdiszplin übt, wenn mann konsequent an einem Strang zieht und Arbeit nach Österreich ruft, indem man einen guten Ruf aufbaut und moderate Löhne als Investitionsanreiz bietet. Die Preise passen sich immer an die Löhne an, das ist Marktgesetz, wenn man die Schuldenzinsen durch Kreditrückzahlung verringert, etc.

      Die Linken schreien nach Vermögenssteuern, nach Enteignung der Bürger, etc. und vertreiben so zusätzlich jene, die hier investieren wollen oder fleißig waren und statt am Sozialtropf zu hängen, sogar noch was gespart haben.

      Jugendarbeitslosigkeit ist hier Thema gewesen, ich hoffe, Sie können sehen, was falsch läuft und verstehen, dass sich das so rasch nicht mehr beheben lässt, wenn man 40 Jahre das Falsche getan hat.

      Also MEINE Vorschläge, wie geschrieben.

    • ambrosius
      01. Mai 2013 11:48

      @Panzerechse
      Auf die Idee, daß auch Sie Ihren Intellekt einmal abrufen könnten an Stelle von Parteidialektik sind Sie wohl noch nicht gekommen ?

      Aber: sei`s drum! Nachstehend ein paar Ideen, die allerdings nur Anregungen für ein höchst komplexes Problem darstellen können und auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

      1)Radikale Umstellung unseres Bildungs= und Erziehungswesens auf Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit. Da sind Eltern, Unterrichtsbureaukratie und Kirchen aufgefordert. Eigenverantwortlichkeit bedeutet auch, daß sich der Auszubildende selbst Gedanken über seine zukünftige Verwendbarkeit macht und nicht erwartet, daß er auch als Master für sozialistische Orchideenbehandlung auf eine Anstellung pocht.
      2) Radikale Beseitigung aller legistischen, behördlichen und abgabenrechtlichen Erschwernisse für kleine, ittlere Unternehmungen und Start-ups.
      3)Radikale Beschneidung von patentrechtlichen und urheberrechtlichen Schutzmöglichkeiten, die ohnehin nur von Großunternehmungen gegen Innovationen eingesetzt werden.

      Das sind nur ein paar Möglichkeiten. Ich habe noch Raum für Ihre intellektuelle Betätigung gelassen.

      (Klar ist, daß da sehr viel schon auf europäischer Ebene gesündigt wurde und daher nur mühsam entsorgt werden kann.)

    • ambrosius
      01. Mai 2013 11:52

      @joserf Maierhofer
      Unsere beiden Kommentare haben sich gekreuzt.
      Danke für die Mühe die Sie sich gemacht haben und danke für die überlegten Vorschläge.
      Es ist sehr tröstlich, daß wir auch Mitblogger haben, die nicht nur schimpfen sondern sich aus was überlegen.

    • panzerechse (kein Partner)
      01. Mai 2013 14:22

      @ ambrosius

      Ihre "Vorschläge" sind absolut lächerlich... Würde man die Produktivität (Arbeit, nicht "Beschäftigung") so weit zurückfahren, daß tatsächlich nur noch die reale Wertschöpfung den Mehrwert für die heutzutage allgemein gewohnte "Bedürfnisbefriedigung" deckt... Das würde Ihnen und Ihresgleichen so gar nicht in den Kram passen. Wahrscheinlich würden Sie und Ihresgleichen das sogar als schwere Menschenrechtsverletzung sehen...

      Was Ihren "Bildungsvorstoß" betrifft, kann ich Ihnen nur raten, sich mit Ihren dämlichen "Parteiprogrammen" ganz lieb und "parteikonform" zu beruhigen...

    • ambrosius
      01. Mai 2013 14:35

      @panzerechse
      Abgesehen von etwas wirren mentalen Ausdünstungen habe ich noch mmer keinen Vorschlag vernommen.
      Ich beende hiermit die Diskussion wegen Zwecklosigkeit

    • Amalek (kein Partner)
      01. Mai 2013 23:39

      @ dxb

      Die Vorstellung vorsätzlich bösen Handelns erscheint den meisten von uns so abwegig, dass sie wohl noch nicht ein einziges Mal diese Möglichkeit in Erwägung gezogen haben. Dasselbe trifft wohl auch auf die Vorstellung zu, dass manche der Missstände, die wir beklagen, weder auf Sachzwänge oder höhere Gewalt noch auf unfähige Politiker oder ein fehlerhaftes und “falsch wählendes” Volk zurückzuführen sind, dass sie keine ärgerlichen Fehler sind, die keiner wollte, sondern schlicht und einfach Absicht und von Wahlen völlig unabhängig.

      In der Politik passiert nichts zufällig.

      Wenn etwas passiert, können Sie darauf wetten,

      dass es genauso geplant war.

      (Franklin Delano Roosevelt)

      Wenn Ihnen jemand beim Geschirrspülen hilft und dabei mehr Teller und Tassen zerbricht als abtrocknet, wie lange dauert es, bis Sie merken, dass es gar nicht sein Ziel ist, Ihnen zu helfen, sondern ihren Geschirrbestand kaputtzumachen? Wieviele Teller und Tassen muss er zerbrechen, bis Sie nicht mehr glauben, dass das unabsichtliche Ungeschicklichkeit ist, sondern volle Absicht?

      Was ist eigentlich in unserem Land in den letzten Jahren im Vergleich zu früher besser geworden?

      Und wie vieles fällt Ihnen ein, das sehr viel schlechter geworden ist?

      Haben Sie schon einmal überlegt, dass die vielen Bankrotte kleiner und mittlerer Unternehmen Absicht sein könnten? Dass die ins Unermessliche steigende Staatsverschuldung Absicht sein könnte? Dass die miserable Bildung, die man unseren wissbegierigen und intelligenten Kindern bietet und die sie zu politisch korrekten Dummschwätzern erziehen will, Absicht sein könnte? Dass ein Bildungssystem, das junge Erwachsene heranzieht, die zwar schon seit der Grundschule wissen, wie man ein Kondom benutzt und was Homosexuelle so tun, was “interkulturelle Kompetenz” ist und wie man “eine Schule ohne Rassismus” schafft, die aber keinen fehlerfreien Satz schreiben können und nicht wissen, wie man zwei Brüche durcheinander dividiert, Absicht sein könnte?

      Dass vor allem die Probleme, die wir mit Migranten aus fremden Kulturen haben, Absicht sein könnten? Dass diese Migranten ganz genau und einzig und alleine zu dem Grund importiert wurden und immer noch werden, um hier genau die Probleme zu verursachen, die sie verursachen? Übermäßig schwierig vorauszusehen war das nämlich nicht, dass sie das tun würden!

      Wenn man Roosevelt Glauben schenkt, dann ist das in der Tat alles Absicht, alles geplant.

  11. byrig
    30. April 2013 23:44

    ich als laie:es kennt sich doch niemand wirklich aus.auch a.u. nicht.
    geht es um eine bankenrettung,oder geht es um die rettung einiger hoffnungslos verschuldeter euro-staaten,oder geht um die rettung des euro allgemein,
    oder geht es gar um die rettung dieser aufgeblasenen,auf tönernen füssen stehenden weltwirtschaft im ganzen?!
    die maerie scheint so kompliziert und undurchschaubar zu sein,dass keiner wirklich etwas weiss.
    eigentlich müsste der euro ja schon wertlos sein.allerdings gehen die menschen mehr denn je einkaufen.und bekommen für ihre euros alles,was sie wollen.

    das soll aber gar nicht beruhigend wirken-der zusammenbruch kann schon morgen plötzlich stattfinden.zu a.u.:die "abwickelung" so vieler pleitebanken in den usa hatte jedenfalls nicht zur folge,dass der euro gegenüber dem dollar plötzlich viel schlechter dasteht.eigentlich gar nicht schlechter.
    der anfänlich mit tauschhandelnden menschlichen gemeinschaft,später auf geldwirtschaft umgestiegenen menschlichen rasse scheint die kontrolle entglitten zu sein.

  12. terbuan
    30. April 2013 21:56

    Der Kommentar zum Abend, nur für Poster mit guten Nerven, wenn nicht schon beim CL-Spiel abgegeben:

    Der Euro für alle, ein Prof. Fritz Breuss will uns den Euro einreden und zwar den für alle Euroländer!
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/oekonomenstimme/1396379/Die-grosse-Loesung_Der-Euro-fuer-alle?_vl_backlink=/home/index.do

    Eine gefährliche Drohung meint ein Poster, ein anderer

    . . . there are three possibilities:
    those, who can count,
    those, who cannot count and
    those, who do not count!

    Einen vergnüglichen Abend noch!

    • brechstange
      30. April 2013 22:49

      Schauen Sie, ist doch verständlich, ergeben sich doch genug gut bezahlte Pöstchen im VSE-Universium und wenn die Wirtschaft auslässt, gibt es ja die EZB. ;-(

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2013 11:44

      Der Prof. Breuss hatte damals die „Vorteile“ des Beitritts zum Euro „berechnet“. Das dafür verwendete ökonometrische Modell ergab aber – auch für die Ökonomen - erschreckend hohe Kosten. Nachdem an den bekannten Schrauben etwas gedreht wurde, verringerten sich die Kosten zwar wesentlich, waren aber immer noch keine „Vorteile“ geworden. Nur noch mehr zu drehen verbot die wissenschaftliche Redlichkeit. Mit dem Ergebnis war BK Vrantz natürlich überhaupt nicht zufrieden, weswegen er den Prof. Breuss öffentlich abkanzelte und zum ökonomischen Trottel erklärte.

      Das hatte er in kleiner Runde nach einer EU-Propaganda-Veranstaltung dem Sekt.Chef Dr. N. R. und mir – recht launig – berichtet.

      Wenn heute Prof. Breuss zwei Alternativen diskutiert, bleibt er – wie sollte er anders – innerhalb der Axiome mechanistischer Wirtschaftstheorien. Aber darüber brauchen wir uns nicht zu wundern. Wenn wir die Grundlagen der aktuellen Betrachtungen kritisieren, dann muß man logischerweise einen Standpunkt außerhalb dieser einnehmen. Das können aber eher jene nur, die die kanonisierten Wirtschafts- und Wachstumsdogmen nicht als unantastbar verinnerlicht haben.

      Die Kernprobleme sind wohl auch weniger die Finanz- und Währungsfragen, sondern die religiös-philosophische Grundeinstellung. Von hier aus ist die Neubesinnung zu beginnen.

  13. Undine
    30. April 2013 19:59

    OT---Hilfe! Wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt noch 'was Blöderes daher!!!

    http://www.unzensuriert.at/content/0012603-Schweden-Gender-J-nger-wollen-den-Toilettengang-diktieren

    Das, worum ich seinerzeit als kleines Mädchen die Buben beneidet habe, soll jetzt so mir nix, dir nix abgeschafft werden! Irgendwann einmal geht das Faß über; Männer, wehrt euch! :-)

    • fokus
      30. April 2013 20:52

      @Undine

      Unglaublich!
      Demnächst folgt noch die FeministInnenbeschneidung: Gleich nach der Geburt weg mit diesen "sexistischen" primären Geschlechtsmerkmalen bei männlichen Nachkommen. Schließlich müssen wir endlich alle gleicher als gleich werden!

    • machmuss verschiebnix
      30. April 2013 22:01

      @Undine,
      das ist irgendwie schaurig - es erinnert mich stark an eine Analogie zu:
      "abnormes Tierverhalten vor Katastrophen"

      Herrgott - worauf steuern wir zu ? ? ?

    • Brigitte Imb
      30. April 2013 22:52

      Realität....wo bist du?

      Welche Frau ist nicht in der Lage ihren Urin im Stehen abzugeben? Am liebsten würden diese sog. "SanitärfeministInnen" den Pulsschlag der Menschen reglementieren.

      Ich gründe sofort eine Gegenbewegung "Zur Harnverhaltung und Stuhlverweigerung"...wäre ein ähnlich sinnvolles Projekt. *wirrrr*

      Früher hätte man Individuen, welche solche Forderungen stellen, eingewiesen. Die grüne Minna muß her!

      Männliches Sitzpinkeln und ein Grundrecht auf ein Konto, so stell ich mir die Welt vor.

      Nun stelle ich mir dieses Kabarett in Wien vor, eine Kunstform der Selbstpersiflage und einen Pinkelbeauftragten.............* I hau mi o*

    • Undine
      30. April 2013 23:23

      Und zu dem ganzen Unfug paßt dann noch die Einführung des UNISEX-WC! Es gibt da ein Video auf youtube, das Jan Fleischhauer zeigt, wie er sich von einer sehr, sehr grünen, sehr, sehr energiegeladenen jungen Dame mit todernster Miene erklären läßt, daß es unerläßlich ist, das Unisex-Klo einzuführen, damit vor allem diejenigen, die nicht recht wissen, ob sie Mandel oder Weibel* sind, wenigstens beim Gang aufs WC keine verzögernden Entscheidungsschwierigkeiten kriegen, wenn sie schnell "müssen"!

      * Das hat sie allerdings etwas anders ausgedrückt! :-)

  14. terbuan
    30. April 2013 18:46

    O.T.

    Tja, so läuft es mit dem giftgrünem Beiwagerl in Wien:
    Im Jänner klang es so: Herr Ellensohn schließt eine Preiserhöhung bei den Wiener Linien 2013 aus:
    http://www.vienna.at/gruene-schliessen-preiserhoehung-fuer-fahrscheine-der-wiener-linien-aus/3467627

    Uns so sieht die Realität aus:
    Wiener Linien erhöhen die Ticketpreise ab 1.7.2013:
    http://www.krone.at/Oesterreich/Wiener_Linien_erhoehen_ab_1._Juli_ihre_Ticketpreise-Naechste_Tarifreform-Story-360107

    Was soll man dazu sagen: Gesindel dreckiges, schickt's den Ellensohn und die Vasilinkuh nach Südosteuropa bzw. in den Nahen Osten, dort werden sie gebraucht!

    • Anton Volpini
      30. April 2013 19:03

      Das wird Dich doch nicht überrascht haben, terbuan?
      Als hartgesottener Realist weißt Du doch schon lange, daß linke Politiker immer das Gegenteil von dem verkünden, was sie dann folgen lassen.
      Aber meinst Du nicht auch, daß wir deren herabwürdigende Art nicht unterstützen sollten, indem auch wir Namen veräppeln?

    • terbuan
      30. April 2013 19:17

      Ja, Du hast recht Anton,
      ich habe mich nur gerade so geärgert über diese Wiener Stadtregierung und ziehe meine Namensveräppelung in aller Form zurück!
      Aber, diese Koalition ist ja noch schlimmer als die rot-schwarze im Bund.
      Noch dazu ist diese Frau Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (richtig?) selbst amtsführende Stadträtin u.a für das Verkehrswesen! Das darf ja nicht wahrsein!

    • Anton Volpini
      30. April 2013 19:29

      Gerade weil sie die ausführende Stadträtin ist, zieht sie das durch, terbuan.

      Eigentlich muss sich jeder rechtschaffende Österreicher nur mehr über sich selber ärgern, daß er es zugelassen hat, daß solche Menschen an die Macht gekommen sind!

    • Brigitte Imb
      30. April 2013 22:56

      @ terbuan,

      reg dich nicht auf, demnächst installiert Wien einen "Pinkelbeauftragten"...............s.o, den darfst dann auch zahlen. ;-)

    • terbuan
      30. April 2013 23:12

      Liebe Brigitte,
      das war nur ein kurzer Aufreger, ansonsten bin ich bestens gelaunt, hatte einen herrlichen Tag und freue mich schon auf den 1. Mai! (Vielleicht stehlens unseren Maibaum :-)

      Leider kann ich beim Aufmarsch nicht dabei sein, im Vorjahr war es übrigens sehr schön, da erlebte ich am 1. Mai die Berliner Philharmoniker in der Spanischen Hofreitschule in Wien!
      lG/terbuan

  15. RR Prof. Reinhard Horner
    30. April 2013 15:34

    reinhard.horner@chello.at

    Wertschöpfung und Profitschöpfung

    Eine freie Marktwirtschaft kann nur funktionieren, wenn sie nach fairen Regeln agiert und tragfähige Ziele für die Zukunft verfolgt.

    Was heute wohl als ganz großes Problem ansteht, ist das krasse Missverhältnis der profitschöpfenden Finanzwirtschaft zu den Inhalten und dem Umfang der wertschöpfenden Realwirtschaft. Hinzu kommt die Fixierung auf das Mengenwachstum und die Vernachlässigung des (einzig unbegrenzten) qualitativen Wachstums.

    Die Verschleiß- und Wegwerfgesellschaft muss ihre Grenzen suchen und finden.

  16. machmuss verschiebnix
    30. April 2013 14:14


    Stark ! Es gibt nur ganz wenige Online-Foren, wo die Dinge so klar beim Namen
    genannt werden, wie hier von A.U.

    "Die Staaten brauchen die Banken zur Finanzierung ihrer Schulden"

    Die großen Investment-Häuser bzw Schattenbanken (was für ein niedlicher Name
    für so schwerkriminelle Finanzbetrüger-Organisationen) fingen in den 90ern - als
    der Dollar in Bedrängnis kam - an, massiv in europäische Staatsanleihen zu
    investieren und wurden so ihre "wertlosen Papierfetzen" los - gegen hohe Zinsen natürlich.

    Was dabei den Regierungen an verführerischen Finanz-Tricksereien zur Linderung
    der größten Schmerzen geboten wurde, das kam bisher nur im Falle Griechenlands
    und auch da nur teilweise ans Licht.
    Aber ja doch - DIESES Geld fließt wieder zu den Banken zurück - den
    Golmännern und sonstigen Brothers sei's gedankt
    .

    Und natürlich fließt es auch nach Deutschland zurück. Die Politiker sind im
    Grunde nicht "sooo schlecht" wie sie hingestellt werden - die sitzen einfach nur
    in einer eleganten Doppelmühle. Die Goldmänner waren eben schlauer und verstanden
    es besser, aus den Folgen einer jahrzehntelang verschleppten Strukturreform
    Gewinn zu schlagen ! ! !


    Schon in den 90ern haben in Deutschland viele Kommunen gejammert, daß sie
    eigentlich vor dem Ruin stünden, weil die Regierung Nichts rausrückt - seit die
    Rettungspackerl für Griechenland geschnürt werden, jammern nur mehr die Griechen,
    aber die Deutschen Mäuler scheinen verstummt zu sein. Seltsam ?

    Genauso seltsam, wie das schlagartige verschwinden der SPÖ-Parteischulden nach
    dem Bawag-Spekulations-"Unfall" .

    Jetzt, wo die Aktien-Kurse wieder ein bisserl anziehen, sollte aber bloß niemand
    auch nur einen Gedanken daran verschwenden, daß "das Schlimmste hinter uns" liegen
    könnte ! ! !
    Solange die politischen Kräfte nichtmal einen Gedanken daran verschwenden,
    endlich die längst überfälligen Reformen anzugehen (mehr als nur in Form von Schminke
    auf diversen Populisten-Fratzen), solange liegt das Allerschlimmste noch immer
    VOR uns.


    PS:
    --- Artikel von Susanne Kablitz (durchaus lesenswert) ---
    http://ef-magazin.de/autor/susanne-kablitz

    http://ef-magazin.de/2013/04/04/4135-geldsystem-beelzebubs-triumph-i
    http://ef-magazin.de/2013/04/06/4141-geldsystem-beelzebubs-triumph-ii
    http://ef-magazin.de/2013/04/09/4146-geldsystem-beelzebubs-triumph-iii
    http://ef-magazin.de/2013/04/15/4154-geldsystem-beelzebubs-triumph-iv
    http://ef-magazin.de/2013/04/15/4154-geldsystem-beelzebubs-triumph-iv

    .

    • terbuan
      30. April 2013 14:31

      Die Susanne Kablitz hat auch eine eigene Homepage:
      http://susannekablitz.wordpress.com/
      Sehr empfehlenswert, sie postet auch zuweilen hier im Blog!

    • machmuss verschiebnix
      30. April 2013 15:24

      Danke für den Link - terbuan - dieses "Mädel" hat was drauf - es gibt Gottseidank immer
      wieder Leute, die ihren Verstand selber verwenden.

    • terbuan
      30. April 2013 15:32

      Gerne M.V.
      ...und sie sieht auch noch dazu sehr gut aus, die werte Susanne, ist ja auch kein Nachteil, oder?

    • machmuss verschiebnix
      30. April 2013 16:34

      Ja stimmt - terbuan, alter Fuchs - hat nur einen Fehler diese Susanne, sie ist
      nicht meine Susanne [ augen-zwinker ]

    • Torres (kein Partner)
      01. Mai 2013 18:22

      @terbuan
      "Sie sieht noch dazu sehr gut aus" - wissen Sie nicht, dass so eine Aussage voll gegen die "political correctness" (oder Gendergerechtigkeit, oder so ähnlich) verstößt? Gerade eben musste Barack Obama so eine Aussage über seine Justizministerin mit dem Ausdruck des Bedauerns zurücknehmen. Hoffentlich liest die Susanne Kablitz das nicht ...

  17. terbuan
    30. April 2013 14:12

    Der Chef der Deutschen Bank tanzt auf dem Vulkan: Wir haben den Fuß wieder auf dem Gas!"

    "Die Deutsche Bank will weitere Marktanteile erobern. Die anderen Banken jubeln, weil die neuen Aktien der Deutschen Bank über Nacht ausverkauft waren. Von den Derivaten spricht keiner. Ein neuer Tisch im Finanz-Kasino ist eröffnet......

    .....Anshu Jain und Jürgen Fitschen freuen sich auf spannende Monate, tolle Boni und viele gute Geschäfte. Im Finanz-Kasino hat sich seit der Krise nichts geändert – außer dem Summen, die auf dem Spiel stehen; und dem Tempo, mit dem gezockt wird. Die Deutsche Bank hat einen neuen Tisch eröffnet. Die Spieler applaudieren einander.

    Der Tanz auf dem Vulkan geht weiter. Die Lava brodelt. Anja Kohl wird um 19.55 Uhr in unserer täglichen ARD-Börse melden: „Die guten Zahlen der Deutschen Bank begeisterten heute die Börsianer. Die Aktie verzeichnete wegen der rosigen Aussichten zeitweise einen Kurssprung um 7 Prozent und zog damit den ganzen Dax nach sich.“

    Yes!

    Das Champions League Spiel Real Madrid gegen Borussia Dortmund beginnt um 20.45 Uhr. :-)

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/30/anshu-jain-tanzt-auf-dem-vulkan-wir-haben-den-fuss-wieder-auf-dem-gas/

  18. Das kleine Mäxchen
    30. April 2013 11:31

    "Die Staaten brauchen die Banken zur Finanzierung ihrer Schulden" und "Die Euro-Rettung war nie das Motiv".

    Und trotzdem werden auch diese Banken irgendwann die Staaten nicht mehr finanzieren ...

  19. Josef Maierhofer
    30. April 2013 10:31

    Die Enteignung des Bürgers, statt die richtigen Maßnahmen zu setzen.

    Wenn ich das Bankenschreiben, alle Banken haben das getan, wie ich annehme, mit den 'neuen Geschäftsbedingen genauer hinterfrage, finde ich heraus, dass ich mit meinem gesamten Guthaben auf meinen Konten ab 1. Juli 2013 für meine Bank hafte. Selbstverständlich darf ich bis dahin kostenfrei zurücktreten von meinen Konten, andernfalls akzeptiere ich die 'neuen Geschäftsbedingungen'. Mit der Einlagensicherung kann man heute nicht mehr rechnen, die werden 'die Staaten' nicht mehr zahlen können, genausowenig, wie sie Sozialleistungen und Pensionen zahlen werden können, vom Schulden oder gar Zinsen zahlen ist leider auch nicht mehr die Rede.

    Wenn ich Herrn Faymanns Ruf nach Vermögenssteuern und Eigentumsbesteuerung vernehme, dann weiß ich, dass ich als Europäer bereit im tiefsten Kommunismus bin und somit enteignet.

    Aber, wie eben Dr. Unterberger sehr treffend ausgeführt hat, hätte man die richtigen Maßnahmen gesetzt, wären wir unter Umständen bereits wieder im Aufwärtstrend, halt mit bereinigtem Bankensektor. Der Bankensektor, für die Politik ein Selbstbedienungsapparat, für die Mitarbeiter eine Beschäftigungstherapie, die jederzeit der Kündigung weichen kann, wenn die Bank eine 'wackelige' ist.

    Also wer wird nach den Banken 'saniert', der Bürger ? Nein, der wird von unserer bürgerfeindlichen Politik ausgeraubt und der Pöbel, der sich an den 'Sozialtropf klammert, arm gemacht und nach dem Raub wird man dann feststellen, dass auch die Zukunft Europas diesem Raub zum Opfer gefallen ist und wir werden 'ins Mittelalter' zurückfallen, in den '30-jährigen Krieg', bloß, weil wir weder als Bürger, noch als Politiker, vernünftig waren im Rahmen der 'Spaßgesellschaft', die jetzt zu Ende geht.

    Praktisch die Erklärung für den 'Kahlfrass', Enteignung, 'Solidarität' (beim Enteigenen), etc. statt Vernunft, Menschenverstand und Konsequenzen.

  20. Undine
    30. April 2013 09:10

    Nehmen wir einmal an, die betroffenen Banken wären NICHT "gerettet" worden, Griechenland und Co. wären nicht gerettet worden: Ich kann es natürlich nicht beurteilen oder gar beweisen; nur so viel: Wären die EU-Verträge nicht gebrochen worden, die diese uferlosen Rettungsmaßnahmen erst ermöglicht haben, hätte der Zusammenbruch sowohl der Banken als auch Griechenlands garantiert die EU-Bürger sehr viel Geld gekostet. Man hätte geschimpft und gezetert, wie unsolidarisch man (=das böse Deutschland!) gehandelt habe und wie viel günstiger es gekommen wäre, die Banken, die Pleitestaaten zu "retten".

    Daß die "Rettung" ein Vielfaches der "Nichtrettung" ausmachen würde, hätte man auf jeden Fall verschwiegen und allen Beteiligten vorgelogen, die "Rettung" wäre das Ei des Kolumbus gewesen---man hätte es nie beweisen können/müssen, hätte man die Unsummen verschlingende Rettung unterlassen, weil eben Gesetze und Klauseln einzuhalten sind.

    Daß man die ständige Rettung wohlweislich nicht bis zum Ende ehrlich durchgerechnet hat, ist ein fataler Fehler mit weitreichender, verheerender Wirkung; jedes Schulkind---zumindest früher einmal!---hätte ausrechnen können, daß am Ende irgendjemand der Blöde, der BETROGENE ist: Der einstige eifrige RETTER!

    Warum nur ließ man die Marionetten der Hochfinanz in der EU, dem einst hochgejubelten "Friedensprojekt"--- nun leider, wie sich deutlich zeigt, das Gegenteil davon, denn schon schwelt Haß statt Frieden zwischen den Völkern ---durch BEWUSSTE Vertragsbrüche so verantwortungslos schalten und walten?

    "Ich bin der Banker, der Gottes Werk verrichtet"---was ist schon nicht alles im Namen des jeweiligen Gottes an Unheil begangen worden.....

    http://www.sonnenseite.com/Politik,Der+Gott+der+Banker,95,a14310.html

    • machmuss verschiebnix
      30. April 2013 14:51

      Richtig Undine - danach würden sich immer irgendwelche Experten finden, die
      alles in den Dreck ziehen, unabhängig davon wie gut/schlecht es wirklich war.

      Bei all der Retterei ging es im Kern ja doch nur darum, die Investments der großen
      Schattenbanken ( Goldmänner und sonstige Brothers, wie auch DB ) abzusichern,
      und das scheint ja nun größtenteils gelungen zu sein, woraufhin auch prompt der
      närrische Tanz an den Börsen in die nächste Runde geht.

      Was allerdings NIE und NIMMER kommen wird:
      1)
      Regulierung und Kontrolle der Schattenbanken
      2)
      Reform der gesamten borsatilen Finanz-Industrie, damit nicht Billionen-weise
      ungedecktes Spiel-Geld hin und her verschoben werden kann, welches der
      Realwirtschaft via Krus-Schwankungen nicht nur schadet , sondern diese sogar zu
      strangulieren droht.
      3)
      Tiefgreifende Reformen der nationalstaatlichen Organisationen - welche in fast allen
      EU-Staaten schon seit jahrzehnten verschleppt werden (!)

      .

    • Erich Bauer
      30. April 2013 17:23

      @machmuss verschiebnix: "...Tiefgreifende Reformen der nationalstaatlichen Organisationen..."

      Das EU-Gebilde ist angetreten die Nationalstaaten abzuschaffen. Da gibt's nix zu "verschleppen". Reformen? Ja doch. Einmal im Jahr darf jede EU-Region ihren "Nationalfeiertag" begehen... jedoch nur als folkloristisches Ritual.

      Auch die Demokratie darf sich jede einzelne EU-Region folkloristisch organisieren. Direkt, indirekt oder von einem Befehlsstand aus...

    • machmuss verschiebnix
      30. April 2013 18:14

      @Erich Bauer,

      so gesehen - ja, die nationalen Regierungen sind auf alle Fälle nur Statisten - allerdings
      habe ich so meine Zweifel, ob die derzeitige EU nicht einfach nur den verlängerten Arm
      für die polit-mafiosen nationalen Kräfte abgibt, weil's zu mehr als Bürokratie nicht reicht.

      Dieser sozialistische Armutschgerl-Haufen, der jeweils auf Kommando der Goldmänner
      ein "Hilfspackerl" schnüren muß, der wird wohl kaum den Mumm haben, die
      aufgedunsenen nationalen Verwaltungen an die "Tierkörperverwertung" zu übergeben
      (wo die meiner Ansicht nach schon längst hingehören würden ). Außerdem ist zu
      bezweifeln, ob grade von denen was Besseres auf die Beine gestellt werden könnte ?

      .

    • diko
      30. April 2013 18:23

      @ Erich Bauer,
      so ist es ! *********!

    • panzerechse (kein Partner)
      01. Mai 2013 10:11

      Ohne die einen oder anderen Direkt-Demokraten bei ihren Anstrengungen stören oder gar demotivieren zu wollen... Die Wirkungsbandbreite kann auch bei VOLLEM Erfolg, unter den vorhandenen EU-Gegebenheiten, niemals über den Status einer folkloristischen Einlage hinausgehen.

      Allein die Tatsache, daß große Teile unserer Hanswurst-EUKomparsen manisch/aktionistisch auf diesen "Zug aufspringen", zeigt, daß derartige Bestrebungen als nicht besonders störend empfunden werden. Wenngleich bei ev. Verwirklichung gewisse Anpassungsprobleme auftreten könnten. Das mag natürlich für Einzelne etwas unbequem sein... Aber, wozu hat man denn Medien.

    • Josef Maierhofer
      01. Mai 2013 21:33

      @ panzerechse (kein Partner)

      Die Medien lügen und verschweigen, was den Linken nicht in den Kram passt.

      Was damit erreicht wird ist furchtbar, wir werden es noch alle persönlich erleben.

  21. brechstange
    30. April 2013 08:52

    Gestern habe ich mir das Propagandainstrument der EU, den Menasse angehört, zum Thema "Vom Misthaufen der Geschichte zu blühenden Landschaften", eine Veranstaltung, die die ÖVPseitigen Teile der Landesregierung organisieren.

    Ich habe festgestellt, dass in Zukunft gilt

    Von blühenden Landschaften zum Misthaufen Vertiefte Europäische Union.

    Wie weit ist man gesunken, dass man als ÖVP zu den wirren, konfusen, Wischiwaschi-Ideen des Menasse auch noch klatscht, dass man Menasse eine Bühne bietet, dass man anderen diese Bühne verwehrt und damit der Ausgewogenheit den Boden entzieht, die Meinungsfreiheit mit Füßen tritt.

    Der Misthaufen der Geschichte war natürlich der 30jährige Krieg von 1914 bis 1945. Kein Wort von DeGaulle / Adenauer zum Europa der Vaterländer, nein, Abschaffung der Nationen war von Anfang an das oberste Ziel, weil nur Nationen machen schreckliche Kriege, daher auch Abschaffung des Europäischen Rates und der nationalen letzten 20 % Hoheitsrechte wie Budgetrecht, etc. Seit gestern weiß ich, es gibt keine Krise, wir stecken nur in der Mitte eines Tunnels und viele wollen zurück, weil sie Angsthasen sind, weil sie nicht wissen, was vorne kommt, nämlich ein nationenbefreites blühendes Europa, weil es nur Blühen kann, wenn von Nationalismen befreit. Wir müssen in einen breiten Dialog treten, die Für und Wider erklären, aber die Populisten, Nationalisten und Demagogen müssen ausgeschlossen werden, weil die diese schöne "Utopie" zerstören würden. Solidarität muss zwangsweise eingefordert werden. Jeder bekommt bei Geburt einen europäischen Pass und basta. Das Erasmus-Programm dient dazu, die Jugend auf dieses neue Europa einzustimmen und die Deutschen? Die sind mit ihrer Austerität am Holzweg und jetzt auch noch diese neue Partei, die nationalistische Euro-Austrittspartei.

    Weit sind wir gekommen, mit der Steigbügelhalterpartei für Kommunisten und Planwirtschafter.

    • Anton Volpini
      30. April 2013 09:29

      Der Robert Menasse verwechselt Patriotismus mit Nationalismus, beziehungsweise wirft beide Begriffe in den gleichen Topf. Das tun die meisten Linken!

    • Undine
      30. April 2013 09:47

      @brechstange

      *************!

      Als Ergänzung ein bißchen was über Robert Menasse zur Auffrischung der Erinnerung---Gastkommentar vom Sept. 2012; sehr zu empfehlen die Lektüre des im "Gastkommentar" angeschlossenen grandiosen Kommentars von @Franziska Malatesta !

      .........................................................................................................

      DIE GESCHÄFTE DES ROBERT MENASSE

      06. September 2012 23:42 | Autor: Dietmar Horst

      38 Kommentare

      308.957 Euro – das ist verdammt viel Geld. Je nach Präferenz kann man dafür vierundzwanzig fabrikneue Autos (Typ Seat Ibiza) kaufen oder als Hausbesitzer in eine gemütliche Villa einziehen. Man kann natürlich auch dreißigtausend Mal zum Chinesen Mittagessen gehen. Wie gesagt, die Präferenzen sind verschieden.

      308.957 Euro – das ist exakt jene Summe, die das österreichische Kunstministerium (BMUKK) in den Jahren 2001 – 2011 zur Unterstützung und zum Vorteil eines gewissen Dr. Menasse zur Verfügung stellte.

      Nun tauchen zwei Fragen auf. Erstens: Wer zum Kuckuck ist dieser Dr. Menasse eigentlich? Antwort: Robert Menasse, Dr. phil., ist ein Wiener Schriftsteller, der Romane und zeitkritische Essays schreibt. Laut Aussage des Philosophen Konrad Liessmann bezeichnete Menasse sich selbst als Produzent von „Weltliteratur“ – eine Eigendefinition, deren Berechtigung hier mangels Wissen über Verbreitung und Verkaufszahlen Menassescher Bücher nicht näher diskutiert werden kann.

      Die zweite Frage lautet: Was hat es mit den genannten 308.957 Euro auf sich, die das österreichische Kunstministerium zum Vorteil des Herrn Menasse in den Jahren 2001 - 2011 aus seinem Budget abzweigte? Antwort: Diese Summe setzt sich zusammen aus sechsundzwanzig Einzelförderungen und Abgeltungen, die in der nachfolgenden Tabelle detailliert aufgelistet sind. 289.357 Euro waren „direkte“ Geldflüsse auf das Konto Robert Menasses, 19.600 Euro waren „indirekte Förderungen“ (Übernahme von Übersetzungskosten durch das BMUKK).

      Tabelle der BMUKK-Einzelförderungen und Abgeltungen:

      ...............................................................................................................

      Leider ist bei dieser Kopie diese Tabelle etwas seltsam wiedergegeben worden!

      ....................................................................................................

      Jahr

      Art der Förderung

      Betrag

      2001

      Werkstipendium

      4.380,- (Umrechnung aus ATS)

      2003

      Erich-Fried-Preis

      14.600,-

      2004

      Reisestipendium

      2.277,-

      indirekte Förderungen (Übersetzungskosten)

      2.200,-

      Werkstipendium

      6.000,-

      2005

      Werkstipendium

      6.000,-

      Reisestipendium

      500,-

      2006

      Werkstipendium

      6.000,-

      2007

      Werkstipendium

      6.000,-

      indirekte Förderungen (Übersetzungskosten)

      3.400,-

      2008

      Werkstipendium

      6.000,-

      Kostenerstattung Computer

      1.200,-

      indirekte Förderungen (Übersetzungskosten)

      2.000,-

      2009

      zwei Abgeltungsraten für Manuskriptankäufe

      Insgesamt 180.000,-

      Werkstipendium

      6.000,-

      indirekte Förderungen (Übersetzungskosten)

      6.500,-

      2010

      indirekte Förderungen (Übersetzungskosten)

      5.500,-

      2011
      Musil-Stipendium

      50.400,-

      Gesamt: 308.957,- Euro

      Würde man die genannte Gesamtsumme zehn Jahre lang als Monatsraten überweisen, käme der Begünstigte auf ein durchschnittliches monatliches Salär von 2.574 Euro.

      Haben und Nichthaben

      Da der „freie Schriftsteller“ Robert Menasse in der Öffentlichkeit vor allem als olympisch entrückter Kritiker des verfilzten und korrupten österreichischen politischen Systems bekannt ist, liegt die Frage nahe, wie ausgerechnet Menasse es geschafft hat, in den Rang eines staatlichen Dauer-Stipendiaten aufzurücken. Das ist eine erstaunliche Position in einem Land, in dem Literaten und Autoren üblicherweise am Hungertuch nagen.

      Zur Klärung dieses Phänomens erlaubte sich der Verfasser dieses Beitrags einen Blick hinter die Kulissen der österreichischen staatlichen Literaturförderung. Am Beispiel der drei am höchsten dotierten Menasse-Zuwendungen (Erich-Fried-Preis, 180.000-Euro-Manuskripte-Deal sowie Musil-Stipendium) wurde untersucht, wie die Vergabevorgänge im Einzelnen über die Bühne gingen.

      Das Ergebnis dieser Untersuchung – um es vorwegzunehmen – war das erschütternde Zustandsbild einer staatlichen „Literaturförderung“, die in Wahrheit nichts anderes ist als eine Geldverteilungsmaschine zum Vorteil einiger weniger Monopol-Autoren, die aufgrund ihrer raffiniert angelegten Netzwerke mit staatlichen Geldströmen geradezu überflutet werden. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind unbekannte Kriterien in diesem pseudobürokratischen System aus Freunderlwirtschaft und Gewohnheitsrechten.

      Doch gehen wir chronologisch vor und betrachten den ersten unserer drei Beispielfälle: Im Jahr 2003 erhielt Robert Menasse den mit 14.600 Euro dotierten Erich-Fried-Preis. Als Allein-Juror seitens des BMUKK fungierte dabei der Schriftsteller Robert Schindel. Nun wäre ja alles in Ordnung gewesen, wenn … ja wenn Robert Schindel nicht zufälligerweise erstens als recht guter Freund Menasses bekannt gewesen wäre und zweitens nicht als direkter Nachbar des Ausgezeichneten ein Haus im Waldviertel bewohnt hätte.

      Die finanztechnischen Auswirkungen dieser – im wahrsten Sinne des Wortes – „gutnachbarschaftlichen Beziehungen“ erbosten damals einige österreichische Autoren auf das Heftigste. Vor allem Michael Amon, ein Romancier aus Gmunden, sprach (in einem Standard-Artikel vom 29.11. 2003) von einem „Skandal“ und einer „offensichtlichen Freunderlwirtschaft“. Erbost forderte er in seiner Stellungnahme „die Abschaffung des ganzen Preisverleihungsunfugs mitsamt der Vergabeklüngelei bei Stipendien“.

      Sein Protest verhallte allerdings wirkungslos, und die unbeeindruckt weiterdampfende Netzwerk-Maschinerie im BMUKK ließ sich von den paar Sandkörnern im Getriebe nicht im Geringsten stören. Bald galt wieder der Grundsatz „Business as usual“.

      Ein paar Jahre und etliche einkassierte Werkstipendien später gelang es Robert Menasse dann erneut, einen ganz besonders dicken Steuergeld-Fisch an Land zu ziehen. Das BMUKK kaufte dem selbsternannten Produzenten von „Weltliteratur“ im Jahr 2009 nämlich mehrere Manuskripte zu einem sagenhaft hohen Preis ab: Insgesamt 180.000 Euro überwies das BMUKK dem Schriftsteller Menasse für sein beschriebenes Altpapier. In einem Schreiben der Abt. IV/2 des BMUKK, das dem Verfasser vorliegt, wurde der Ablauf des Manuskripte-Deals detailliert geschildert: „Die Verhandlungen zum Ankauf des Vorlasses Robert Menasse führte noch zur Gänze der mittlerweile verstorbene Leiter des Literaturarchivs, Univ. Prof. Wendelin Schmidt-Dengler.“

      Alles in Ordnung? Nun ja, solange man nicht daran Anstoß nimmt, dass Wendelin Schmidt-Dengler niemand anderer war als der ehemalige Doktorvater des angehenden Schriftstellers Menasse am Germanistik-Institut der Universität Wien. (Wie eng die freundschaftliche Beziehung zwischen Menasse und Schmidt-Dengler zeitlebens war, geht aus der Reaktion Menasses auf den überraschenden Tod seines Mentors im Herbst 2008 hervor: „Ich fühle mich buchstäblich verwaist, seitdem ich von seinem Tod erfahren habe“, bekannte Menasse im Ö1-Morgenjournal).

      Das unerwartete Ableben Schmidt-Denglers brachte den Manuskripte-Deal etwas ins Stocken, aber schließlich sorgte der vom BMUKK eingesetzte Nachfolger Schmidt-Denglers, Dr. Bernhard Fetz, dafür, dass die Abwicklung des Manuskripte-Deals ordentlich zu Ende geführt werden konnte. Bernhard Fetz war übrigens der wohl bestgeeignete Mann für die Nachfolge des großen „WSD“: Genau wie sein Germanistenkollege Menasse hatte er einst bei Schmidt-Dengler promoviert.

      Wenig mehr als ein Jahr nach Abschluss des Vorlass-Geschäfts bewarb sich Menasse dann um das höchstdotierte Literaturstipendium der Republik Österreich, nämlich das 50.400 Euro schwere Musil-Stipendium. Hätte Menasse leibhaftig vor der achtköpfigen Vergabe-Jury erscheinen müssen (was er natürlich nicht musste), hätte er sich wohl ähnlich gefühlt wie jemand, der zu guten Freunden auf eine Party eingeladen wird.

      Der erste Juror, den er begrüßt hätte, wäre vermutlich der altbekannte Dr. Fetz gewesen, der – ganz im Stil Schmidt-Denglers – als Multifunktionär auf allen literarischen Hochzeiten tanzte. Flankiert wurde der Juror Fetz von mehreren anderen guten Bekannten des Stipendienwerbers: Zu nennen wäre hier etwa der Germanist Klaus Zeyringer, ein bewährter Freund und glühender Bewunderer Menasses. Zeyringer hatte in der Vergangenheit nicht nur persönlich mehrere Lesungen seines literarischen Idols moderiert (unter anderem im Literaturhaus Krems und beim Literaturfestival Leukerbad), er hatte auch Buchkritiken verfasst, die Menasse geradezu in den Himmel rühmten: Im Standard pries er ihn als „Kreuzung von Flaubert und Kundera“ und als einen Literaten, der ein „Sprachkunstwerk ersten Ranges“ geschaffen habe.

      Eine andere gute Bekannte Menasses in der Auswahljury war die Germanistin Angelika Klammer, ehemals Lektorin bei Residenz. Ihre Amtszeit in diesem Verlag hatte sich zufälligerweise genau mit jener Zeit gedeckt, in der Menasse dort unter Vertrag war. (Nachdem Menasses "Schubumkehr" im Residenz-Verlag herausgekommen war, hatte der Schriftsteller im Gegenzug auch einen Beitrag für das von Klammer herausgegeben Buch "Querlandein" geschrieben.)

      Die Jurorin Annegret Pelz schließlich hatte gemeinsam mit Menasse zu den Autoren des Bandes "Grundbücher der österreichischen Literatur" gehört. Im Jahr 2006 hatte sie außerdem am Germanistik-Institut der Universität Paderborn gearbeitet – also im selben Jahr, in dem Menasse an jenem Institut Gastdozent war. Alle diese merkwürdigen Zufälligkeiten hatten natürlich – laut dem Leiter der BMUKK-Abt. V/5, Ministerialrat Stocker, – absolut gar nichts damit zu tun, dass Menasse von dieser „objektiven“ und „unabhängigen“ Jury das Musil-Stipendium zugesprochen bekam. Die Entscheidung der Jury fiel im Übrigen „einstimmig“ – und wem bei solchen Hundertprozent-Wahlergebnissen gewisse Gepflogenheiten in der ehemaligen UdSSR einfallen, der sollte dringend einen Kurs für positives Denken besuchen.

      Resümee

      Auch neun Jahre nach der von Michael Amon konstatierten „Vergabeklüngelei“ bei BMUKK-Literaturstipendien haben sich die Usancen in der staatlichen Literaturförderung nicht geändert. Autoren, die nicht Teil von Netzwerken und Seilschaften im BMUKK sind, haben so gut wie keine Chancen, an Mittel der staatlichen Literaturförderung heranzukommen. Noch immer wird, statt liebevoll mit der Gießkanne das hoffnungsvolle Beet der Literatur zu begärtnern, „mit einer Art Wasserwerfer auf einige Wenige gezielt“ (Michael Amon).

      Robert Menasse wiederum, der Virtuose auf der Klaviatur der Netzwerke, ist das herausragende Beispiel eines staatlichen Dauer-Stipendiaten, der seine Seilschaften gezielt einsetzt, um – völlig unabhängig vom Kriterium literarischer Qualität – ein wohliges finanzielles Fixum aus Steuergeldern einzustreifen. Sein in der Öffentlichkeit zelebriertes Auftreten als unbestechlicher Kritiker des „Verhaberungs“-Staates und der „Abkassierer“-Mentalität verkommt freilich angesichts seiner eigenen Methoden zur Lachnummer.

      Eine letzte Anmerkung noch, um dem Vorwurf der Neiddebatte den Wind aus den Segeln zu nehmen: Es geht bei der Diskussion um das BMUKK-Förderungsunwesen gar nicht primär darum, spezielle Personen – insbesondere Robert Menasse – anzugreifen. Diese Diskussion ist kein Kampf gegen Menasse, sondern ein Kampf für all jene begabten, originellen und unendlich naiven Autoren, die sich alljährlich blauäugig und vergeblich um staatliche Stipendien und Förderungen bemühen – Förderungen, die insgeheim längst an die üblichen Monopolisten vergeben sind.

      Diese naiven Autoren sollten endlich begreifen, dass ihnen die Rollen von nützlichen Idioten in einem abgekarteten Spiel zugemutet werden. Sie werden missbraucht als bunte und eindrucksvolle Legitimations-Kulisse für ein verfilztes, intransparentes und von Cliquen beherrschtes Förderungssystem, in dem die Geldströme an die immer gleichen Gagenkönige geschickt getarnt werden müssen.

      Dietmar Horst, Dr.phil., geb. 1962, arbeitet als Landes-Vertragsbediensteter an der Universitätsklinik Salzburg. Als Nebenberufs-Autor veröffentlichte er mehrere Bücher, zuletzt die Biografie „Der Tänzer auf den Wellen“ im Berenkamp-Verlag (2010). Zu seinen Hauptinteressen gehört die Kritik an der monopolistischen staatlichen Literaturförderung in Österreich.

    • terbuan
      30. April 2013 12:27

      @Undine
      Huch, das war jetzt lang, aber vielen Dank.
      Für mich sieht das eher aus wie eine verdeckte "Wiedergutmachungs-Leibrente"! :-)

    • Xymmachos
      30. April 2013 13:01

      @Undine
      Herzlichen Dank dafür, daß Sie diesen Kommentar von Franziska Malatesta wieder in Erinnerung gerufen haben! Robert Menasse ist für mich eine der widerlichsten Figuren der derzeitigen Literaturszene.

  22. terbuan
    30. April 2013 08:31

    Das Leitmotiv der USA war stets eine politische Hegemonie, dazu bedarf es einer starken Weltleitwährung um auch die Handelsströme und die Finanzwelt unter Kontrolle zu behalten.

    Um diese Hegemonie zu erhalten haben die Vereinigten Staaten immer wieder blutige Kriege geführt, offene und verdeckte (Irak, Libyen, Iran).
    Der Euro wäre eine potentielle Gefahr fürt den Dollar, aufgrund seiner von Grund auf falschen Konstruktion ist er jetzt in Gefahr und die Amerikaner werden ein leichtes Spiel haben auch in diesem (Finanz)krieg zu Sieg davonzutragen!

    • terbuan
      30. April 2013 08:45

      .....DEN Sieg davonzutragen!

    • brechstange
      30. April 2013 08:56

      Die Europäer sind selbst schuld. Das einzige was blöd ist, dass wir mitgehangen sind.

    • dssm
      30. April 2013 09:41

      @terbuan
      Paul C Martin hat in den 80ern einmal den Vergleich zwischen Militärstaat und Sozialstaat gemacht.
      Während der eine ständig neue Panzer und Kampfjets kauft und damit viele gut bezahlte Arbeitsplätze in der 'Wirtschaft' schafft, gibt der andere das Geld für die Sozialindustrie aus und schafft dort Arbeitsplätze.

      Während der eine der Mittelschicht gut bezahlte Offiziersposten anbietet, gibt es beim anderen Staat eben Stellen in der Wohlfahrtsindustrie.

      Während der eine Staat sein Präkariat in Uniform steckt, in Kasernen beherbergt und zur Tötungsmaschine trainiert und im Gegenzug ein kleines Gehalt zahlt (für Bier …), gibt der andere Staat dieser Schicht eine Sozialwohnung, eine Fortbildung und genügend Sozialtransfers für Essen und Trinken (Bier …).

      Da in beiden Fällen logischerweise die Steuerzahler immer weniger werden, steigen die Schulden oder es wird Geld gedruckt (im gegenständlichen Fall beides), bis es eines Tages den Gläubigern zu dumm wird …

      Dann hat der Militärstaat eine schlagkräftige Armee und kann ein paar reiche Nachbarn (z.B. Ölstaaten) überfallen oder zumindest erpressen.
      Für den Sozialstaat schaut es an dieser Stelle nicht so gut aus.

    • terbuan
      30. April 2013 11:23

      @dssm
      Auf den Punkt gebracht, ein exzellenter Vergleich!

    • ambrosius
      30. April 2013 15:21

      Wie war das noch schnell, als Österreich heim ins Reich geholt wurde ?
      Wer erinnert sich noch die der junge Bauernbundfunktionär Figl ein oder zwei Tage vor dem Einmarsch gehalten hat ?
      (Aber wie haben da einen Mitblogger, der mich deswegen ordentlich " zusammengeschißen hat und mir Statistiken vorgehalten hat, wie lächerlich gering die Ausgaben für Militär zur Zeit Adolfs des Großen waren)

    • ambrosius
      30. April 2013 15:22

      an " die Rede" von Filgl sollte man sich erinnern. Sorry

    • Josef Maierhofer
      30. April 2013 16:56

      @ dssm

      Aber der Sozialstaat 'sichert' den 'Frieden', während der Militärstaat das Gleiche tut, zumindest offiziell ...

      Der Sozialstaat wird weder den Frieden noch den Sozialstaat sichern, der Militärstaat wohl das Gleiche.

      Ihr Vergleich ist meines Erachtens sehr gut.

      Denn es ist wirklich wenig Unterschied bezüglich Freiheit.

      Ist wie bei den Kindern in der Sandkiste.

      Aber Europa hat den Sozialstaat gewollt, bloß das soziale Spielen, die Spaßgesellschaft geht halt zu Ende und der Abend wird kühl werden.

    • brechstange
      30. April 2013 16:57

      ambrosius

      Was hat er gesagt, der Herr Figl? Ich finde die Rede nirgends.

    • ambrosius
      30. April 2013 20:29

      @brechstange
      genau hab ich`s auch nicht mehr:
      Glaubt nicht, die wollen Euch wegen Eurer blonden Haare und Eurer blauen Augen!
      Die wollen unser Gold auf der Nationalbank und Euer Leben als Soldaten. Ihr werdet es sehen, wenn Ihr aus dem Krieg überhaupt zurückkommt.
      Wie gesagt, den genauen Wortlaut hab`ich nicht mehr, müsste aber aufzutreiben sein.
      Wenn man bedenkt, daß von 50 tausend Österreichern in Stalingrad grade 1250 zurückgekommen sind, wie zum Jahrestag auch irgendwo zu lesen war, dann war ganz schön prophetisch, der Poidl.

    • brechstange
      30. April 2013 22:54

      Na da bin ich aber froh, ich befürchtete schon, der war wie der Renner, sich andienend in jeder Lebenslage.

      Schön langsam komme ich mir auch schon als Prophet vor, dem keiner glaubt. :-))

  23. dssm
    30. April 2013 07:38

    In den USA wurden die kleinen Banken zuerst mit einer unendlichen Bürokratie überschüttet, dann wurden die Margen vorgeschrieben, dann wurden sie gezwungen Kunden zu nehmen, welche sie aus guten Grund nicht wollten, dabei waren die Kleinen in Konkurrenz zu den Grossen, welche aber riesige Mengen an Zentralbankgeld um einen Minimalstzins erhalten haben. Gleichzeitig haben die Grossen durch die 'too big to fail' Regel, sehr einfach Kundengelder anziehen können, während die Kleinen eben diese, oft guten, Kunden verloren.

    Wo ist bei diesem Modell nun etwas in Amerika besser als bei uns?
    Kleinere, überschaubare und flexible Betriebe (hier Banken) werden vernichtet, um den großen Dinosauriern ein weiters Überleben zu ermöglichen – tolle Politik.

    • brechstange
      30. April 2013 08:31

      In der Tat das ist tolle Politik! Es ist echt arg, wie widersprüchlich Menschen sich verhalten. Man klammert sich an den dicken Strohhalm, um in Richtung Planwirtschaft abzudriften. Und die merken das nicht mal.

  24. Anton Volpini
    30. April 2013 07:15

    "Und zweitens weil Europa ohnedies viel zu viele Banken hat."

    Was für ein sozialistischer Ausspruch!

    Als Kunde, als Bürger kann ich gar nicht genug Auswahl unter den Banken haben. Zu glauben, daß sich die Systemkosten reduzieren, wenn sich die Anzahl der Banken und damit der Filialen und Mitarbeiter reduziert, der sitzt dem sozialistischem Glauben nach dem nach unten nivelliertem Einheitsbrei auf.
    Die Kosten für den Bankbetrieb betragen zwischen 1,2 bis 1,6% des Umsatzes, wenn man das bei Banken so nennen darf.
    Gäbe es nur wenige Banken, so wäre eine Monopolisierung der Geldverteilung eine wahrscheinliche Folge, was unweigerlich eine Erhöhung der Systemkosten bedeutet.

    Was aber nicht heißt, daß ich für die "Rettung" von kranken Banken einstehe. Gerade im Gegenteil, sie gehören abgewickelt wie Dr. Unterberger beschreibt.

    Und trotzdem würde ich hier nicht die USA als leuchtendes Beispiel anführen, denn von dort geht das Übel aus. Es ist das viel zu viele Geld, daß seit den 1970 iger Jahren, von der Fed gedruckt, die Geldmärkte überflutet. Es ist die expansive Geldpolitik der US Regierungen, die zu der sozialistischen Verschwendungssucht geführt hat. Es ist so was, wie ein Finanzkrieg, wie Wolfgang Hetzer in seinem kürzlich erschienenem Buch beschreibt.
    Das ist der Nährboden für überflüssige Banken und ökonomische und volkswirtschaftliche Fehlentwicklungen.
    Rahim Taghizedegan hat unlängst dazu in der Presse ein sehr treffendes Interview gegeben.

    • brechstange
      30. April 2013 08:28

      ****!
      Und nun bedarf es einer Bankenunion mit gemeinsamer Bankenaufsicht und gemeinsamer Einlagensicherung.
      Das alles läuft auf die Ausschaltung des Wettbewerbs hinaus. Warum schreien die Banker nicht? Werden sie nicht gehört oder ducken sie sich feig wie der Hase vor der Schlange? Überleben werden doch nur die, die am besten mit der Politik vernetzt sind. Alles andere wird dann eben abgewickelt. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.
      Ich kann nur sagen, die Banker und Menschen sind selbst schuld, wenn sie sich die "zwangsweise durchzuführende Solidarität" (copyright Menasse) durch schwachsinnige Propagandamaschinen aufschwatzen lassen.

    • Anton Volpini
      30. April 2013 08:37

      So ist es brechstange!

  25. ambrosius
    30. April 2013 05:57

    Im alten Testament gibt es ein oder zwei Stellen, in denen berichtet wird, daß der "Gott der Israeliten" andere Völker mit Blindheit und Blödheit geschlagen hat, um sie zu vernichten.
    Ich habe das teuflische Gefühl, daß sich dieser "Gott der Israeliten" derzeit und schon seit einiger Zeit in Europa austobt.

    • ambrosius
      30. April 2013 06:20

      Ein post scriptum: der Spiegel berichtet darüber, daß zwar 15.000 Beamte in Griechenland entlassen werden sollen, an anderer Stelle aber 15000 neu eingestellt werden sollen.
      Wie lange müssen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen ?

    • Karl Knaller
      30. April 2013 14:30

      @ambrosius:
      Der "Gott der Israeliten" domiziliert dzt. bekanntlich an der Ostküste. Ihr teuflisches Gefühl dürfte Recht haben...

    • Hans-Peter (kein Partner)
      01. Mai 2013 15:07

      Wie lange müssen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen ?

      Man kann diesen Mächtigen keinen Vorwurf machen, denn sie verrichten ja nur Gottes Werk (ihres Gottes) Lloyd Blankfein behauptet die sogenannte Investmentbank FED verrichte “Gottes Werk“! (Ironie off)

      Einstein sagte:

      2 Dinge sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen.

      Um ein gutes Mitglied einer Schafsherde zu sein muss man vor allem ein Schaf sein.

    • Rudolf (kein Partner)
      01. Mai 2013 15:33

      @ambrosius
      "Ich habe das teuflische Gefühl, daß sich dieser "Gott der Israeliten" derzeit und schon seit einiger Zeit in Europa austobt."

      Sehen wir uns das Beispiel Russland an!!
      Moskauer Regierung 1995

      Die russische Zeitung "Russkie Wedomosti" stellte in ihrer Nr. 1/1995 die Moskauer Regierung mit Angabe der Volkszugehörigkeit wie folgt dar:

      1. Vizepremier: Tschubais (Jude)

      Außenminister: Kosyrew (Jude)

      Verteidigungsminister: Gromov (Russe)

      Justizminister: Kalmykow (Jude)

      Finanzminister: Panskow (Jude)

      dessen Stellvertreter. Wawilow (Jude)

      Zentralbankchefin: Paramanowa (Jüdin)

      Wirtschaftsminister: Jasin (Jude)

      dessen Stellvertreter: Urinson (Jude)

      Arbeitsminister: Melikjan (Jude)

      Energieminister: Schafranik (Jude)

      Minister für

      Eisenbahnwesen: Jefimow (Jude)

      Minister für

      Umweltschutz: Dan.Daniljan (Jude)

      Verkehrsminister: Bulgak (Jude)

      Wissenschaftsminister: Saltykow (Jude)

      Minister für Information

      und Propaganda: Grysunow (Jude)

      Minister für Innere

      Sicherheit u.Koordinator

      der Geheimdienste Primakov

      (Kirschblatt) (Jude)

      dessen Stellvertreter: Schamm (Jude)

      Minister für

      Gesundheitswesen: Netschaew (Jude)

      Kultusminister: Sidorow (Jude)

      Kaum verwunderlich also, daß KP?Chef Sjuganow im Oktober 1998 in der Fernsehsendung "Akuli Politpera" erklärte: "Es gibt heute kein Publikum, das nicht Fragen zum Thema Juden stellt. Dies sollte uns alle beunruhigen. Es ist kein Geheimnis, daß die von Jelzin vertretene Personalpolitik das Prinzip der nationalen Repräsentation unseres Landes im Bereich der Exekutive, der Wirtschaft, der Finanzen und der Medien verletzt. Heute fühlt sich das russische Volk bedrängt." ("Sozialistische Zeitung" (SoZ), Köln vom 10.12.1998, S. 13)

      Quelle: "Israels Geheim Vatikan" von Wolfgang Eggert, Bd. 3, S. 392

    • ambrosius
      01. Mai 2013 19:47

      Zu Hilfe !
      Ich habe eine launige Feststellung getroffen und wirklich nicht die Absicht gehabt, das ganze Antisemitengeschmeiß aus seinen Löchern zu locken.
      Und was die Griechen mit den Eurokraten aufführen hat mit den Juden auch nix zu tun.

    • Rudolf (kein Partner)
      01. Mai 2013 20:09

      ambrosius
      Was soll daran antisemitisch sein, wenn die Russen aufzeigten wer sie unter Jelzin regierte? Also wenn das nicht erwähnt werden darf, dann ist es aber schon verdammt schlimm in diesem Land geworden.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2013 20:42

      1. ambrosius
      30. April 2013 05:57
      Im alten Testament gibt es ein oder zwei Stellen, in denen berichtet wird, daß der "Gott der Israeliten" andere Völker mit Blindheit und Blödheit geschlagen hat, um sie zu vernichten.
      Ich habe das teuflische Gefühl, daß sich dieser "Gott der Israeliten" derzeit und schon seit einiger Zeit in Europa austobt.
      ....
      Der "Gott der Israeliten" domiziliert dzt. bekanntlich an der Ostküste. Ihr teuflisches Gefühl dürfte Recht haben...
      .....
      Rudolf (kein Partner)
      01. Mai 2013 15:33
      @ambrosius
      "Ich habe das teuflische Gefühl, daß sich dieser "Gott der Israeliten" derzeit und schon seit einiger Zeit in Europa austobt."

      Sehen wir uns das Beispiel Russland an!!
      Moskauer Regierung 1995

      ...
      ambrosius
      01. Mai 2013 19:47
      Zu Hilfe !
      Ich habe eine launige Feststellung getroffen und wirklich nicht die Absicht gehabt, das ganze Antisemitengeschmeiß aus seinen Löchern zu locken.
      Und was die Griechen mit den Eurokraten aufführen hat mit den Juden auch nix zu tun.

      Man merkt die Absicht – und ist verstimmt.

      Der (schein-)heilige Ambrosius hat natürlich seine Lektion gelernt, er weiß daher, daß mit den Juden anzubinden gesundheitsschädlich sein kann. (Man sollte diese Warnung auch – wie bei Zigaretten-Packungen – v o r allen Geschreibseln unbedingt gut sichtbar anbringen.)

      Da hilft es nun auch nicht, sich auf die Heilige Schrift – sogar das Alte Testament – auszureden. Wenn das Zitat „antisemitisch“ ausgelegt werden kann, dann war es antisemitisch. Basta!

      Dumm nur, daß er das nicht zur rechten Zeit bedacht hat – also bevor er gequasselt bzw. geklext hatte - und es einer folgenden Tatsachen-Feststellung bedurfte, daß in der russischen Regierung unter Yelzin überproportional viele Juden als Minister gab. So eine Feststellung wissen wir seit Hohmann, i s t antisemitisch, sogar dann, wenn, wie dies Hohmann tat, er daraus nicht den Schluß ableitete, daß man deshalb den bolschewistischen Terror als jüdischen bezeichnen könne und dürfe, sondern dies a u s d r ü c k l i c h NICHT dürfe.

      Aber so blöd sind Juden auch nicht, daß sie nicht verstünden, daß auch in der Negation eine Affirmation steckt. Das war/ist ja gerade einer ihrer Klugheit zu dankende Erfindung, mithilfe welcher Egon Kisch seinerzeit den wahren Grund des Selbstmords des Obst. Redl verriet; er dementierte in der Zeitung ein gar nicht kursierendes Gerücht: „Es stimme nicht, daß sich Redl wegen Verrates militärischer Geheimnisse erschossen habe!“ – Damit war die Sau aus dem Stall.

      Ob der Allzukluge das alles auch weiß, weiß ich nicht; aber er ahnt, daß er die Notbremse ziehen mußte.

      Daher nun die Verkleinerung seiner bedeutsamen Mitteilung über das A.T. und die – wirklichen Abscheu beweisende – Distanzierung von allem „Antisemitengeschcmeiß“, das er nie und nimmer „aus seinen Löchern“ herauslocken wollte.

      Na, hoffentlich glaubt ihm das die Kultusgemeinde – und verzeiht ihm noch einmal seine „launige Bemerkung“.

    • ambrosius
      01. Mai 2013 23:19

      @F.V.
      Ihre Wortspende trieft natürlich- wie üblich- wieder von, ja:
      wovon eigentlich ? Ihre Unterstellungen liegen jedenfalls auf jenem intellektuellen Niveau, das man von Ihnen gewöhnt ist.

      Die Genesis ist ein mit erkennbarer Absicht verfasstes Geschichtswerk und Zitate daraus haben mit Antisemitismus ebenso wenig zu tun wie mit Philosemitismus.

      Ich habe jedenfalls weder mit Rassisten noch mit Taliban, welcher religiösen Richtung auch immer, nichts am Hut und auch kein Interesse, damit in Berührung gebracht zu werden.

      Das schließt auch ein, daß mir völkische Interessensvertretungen solange wurscht sind, als sie sich an die österr. Verfassung und die österr. Gesetze halten.

    • F.V. (kein Partner)
      02. Mai 2013 10:16

      Qui s'excuse s'accuse! – Wer sich verteidigt, klagt sich an. - Ob er das weiß?

      Früher empörte mich immer, wenn sich Mitarbeiter vom Format „geistiger Taglöhner“ herausnahmen mich zu „loben“. (Nietzsche-Leser wissen warum.) Heute, älter und von milder Nachsicht bestimmt, sehe ich darüber hinweg. Obwohl ich nicht recht weiß, wie der heilige Ambrosius als geistiges Armutschkerl dazu kommt das „bekannte Niveau“ meiner Beiträge beurteilen zu können, sei ihm auch diese Überheblichkeit verziehen. Er ist ja gestraft genug dadurch, daß er sie ganz offensichtlich nicht versteht.

      Obwohl sonst immer recht aggressiv, gab er sich diesmal fast zahm, hatte er doch allen Grund dazu. Was er nicht alles zu erdulden bereit ist, wenn´s nur den österreichischen Gesetzen entspricht. - Das ist ja wirklich der kleinste gemeinsame Nenner.

      Am angeblich biblischen Zitat hat mich Verschiedenes gestört: Diese werden üblicherweise mit Angabe der Quelle, Kapitel- und Verszeile zitiert, z. B. (4. Mose 21, 1-3), und weiters, daß es dieses „Zitat“ in der Bibel nicht gibt.

      Wahrscheinlich hat der heilige Ambrosius die „Protokolle der Weisen von Zion“ oder die „Rakowski-Protokolle“ aus dem Gedächtnis zitiert. Dort steht das sinngemäß. Aber die gelten ja nicht als Heilige Schriften.

      Bezüglich der von ihm so weit weg gewiesenen „Taliban“ widerfährt ihm auch eine gewisse Ungerechtigkeit. Sie sind – natürlich – als Muslime nicht unsere besonderen Freunde, aber sie haben in Afghanistan aus offensichtlich religiösen Gründen den Mohnanbau (also den Anbau der Rohprodukte zur Herstellung von Heroin) strikt unterbunden. Erst nach der „Befreiung“ des Landes durch die US-Truppen ermöglichte nun die Befriedung des Landes – die pax Americana - die alte Menge von 6.000 Tonnen p.a. unter US-Bewachung des Anbaus wie des Transports nach Europa (Albanien) sofort wieder zu erreichen.

      Nun, da wären mir die Taliban im Gesicht lieber als die Amis am A...

      PS: Übersetzung des IHT-Artikels vom 17. 8. 2002: Opium-Mohn gedeiht wie in den 1990-ern.

      Die neue afghanische Regierung hatte in ihrem viermonatigen Bemühen den Mohnanbau in Afghanistan zu unterbinden weitgehend versagt, der in den vergangenen Jahren zum weltgrößten Produzenten des Grundstoffs für Roh-Heroin wurde, wie UN-Experten am Sonntag berichteten.

      Ihre Zahlen legen nahe, daß die diesjährige Ernte an diejenigen der 1990-er Jahre heranreichen wird, und für die Mohn anbauenden Bauern in Afghanistan eine Wertschöpfung von 1 Mrd. Dollar erreichen könnte.

      „Das sei ein großer Teil des BIP“, sagte Hector MALETTA, der Sprecher der UN-Food and Agriculture (Lebensmittel und Landwirtschaft) Organisation. Dieses verarmte Land erreichte nach jüngsten Schätzungen im Jahr 1999 ein BIP von 21 Mrd.$.
      Im Jahr 2002 verboten die Taliban aus religiösen Gründen den Mohnanbau, und die UN und US-Drogen-Agency stellten fest, daß dies zum praktisch vollkommenen Erliegen des Mohnanbaus führte. (AP)

    • ambrosius
      02. Mai 2013 13:50

      F.V.
      Die Intelligenten unserer Gruppe haben meinen Beitrag schon richtig verstanden.
      (Für Sie zur Unterstützung: es war ein Seitenhieb auf die Eurokratie)

      Dann gibt es die Gruppe, die nach dem Prinzip: " Vorurteile sparen Denkenergie" funktionieren und die die sich mit Begeistrung darauf gestürzt haben, meinen Beitrag so richtig schön misszuverstehen.

      Tja, dann gibt es noch Sie Die Bibel haben sie offenbar nie in der Hand gehabt, ist deswegen ja wohl in Lateinisch geschrieben. Was bei den Weisen von Zion steht kann ich jedenfalls nicht sagen.Wissenschaftler haben mir gesagt, daß das unter den üblich esoterisch/blödsinnigen Quatsch fällt.
      Den Rest Ihres geschätzten intellektuellen Ejakulats zu analysieren ist mir zu mühsam.

    • Anna Marie (kein Partner)
      02. Mai 2013 13:57

      ambrosius
      "Die Tapferen leben vielleicht nicht ewig, aber der Feige lebt gar nicht".

    • ambrosius
      02. Mai 2013 20:55

      @Anna Marie Die Wiener formulieren das noch anders: zuTode gefürchtet ist auch gestorben.
      Ich bin aber weder tapfer, noch fürchte ich mich. Mich ärgern bloß himmelschreiend dumme Beiträge in diesem Blog.

  26. Spiegelfechter
    30. April 2013 03:07

    "Die Staaten brauchen die Banken zur Finanzierung ihrer Schulden" und "Die Euro-Rettung war nie das Motiv".

    Mit diesen beiden Aussagen ist das Thema erschöpfend behandelt.

    Von "abgewickelten" Banken hätten die Gläubiger zwar ihr Geld zurückbekommen können, wenigstens teilweise, aber die Regierungen keine neuen Kredite zur Finanzierung ihrer Defizite.

    Und dem Euro hat solange nichts gefehlt, bis die Notenbank an die Front geschickt wurde, um unbeschränkt Staatsschuldverschreibungen zu kaufen oder zu refinanzieren und diese mit höchster Bonität zu bewerten. Staaten zahlen aber niemals zurück, weil sie weder können noch wollen.Sie tilgen vielmehr ihre alten Schulden mit neuen, solange sich das Karussell noch drehen lässt.

    Jetzt erst ist der Euro gefährdet, denn die Schuldenlast durch Inflation zu lindern ist eine unwiderstehliche Versuchung.

  27. fokus
    30. April 2013 02:45

    Die Fehler gehen munter weiter, denn die Rechnung für das Versagen unserer unfähigen Politiker, die schon bei der Einführung des Euros ungemein gelogen, betrogen und gepfuscht haben

    http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/169058/index.html

    werden wir alle und noch viele Generationen nach uns bezahlen, wenn nicht vorher auf diese Krise der große Zusammenbruch folgt.

    Staatlich legalisierte Enteignung und Vermögensraub sind in greifbare Nähe gerückt und werden durch galoppierende Inflation, niedrigste Sparbuchzinsen (der Leitzinssatz soll aktuell auf 0,5% gesenkt werden!), ständige Steuererhöhungen (nicht zuletzt um die enormen Zinsen der Staatsverschuldungen zu bedienen!) sowie durch einen weiteren Vorgriff auf die Zukunft mit bereits in Vorbereitung befindlichen Eurobonds (eine an Kurzsichtigkeit nicht mehr zu überbietende Maßnahme!) repräsentiert.

    Die gegenwärtige Verschuldungskrise in der Europäischen Union ist durch chronische Rechtsverletzungen entstanden, wird deshalb entsprechende Folgen zeitigen und das Argument vom "Friedensprojekt" endgültig ad absurdum führen, denn friedlich wird diese verfahrene Situation vermutlich nicht mehr zu lösen sein.

    • dssm
      30. April 2013 07:50

      De facto haben wir die Eurobonds bereits.
      Denn die EZB gibt den (grossen)Banken Kredit (ELA) mit extrem niedrigen Zinsen, damit kaufen die dann Staatsanleihen, wieder sind die Zinsen klein, diese Staatsanleihen werden dann wieder an die EZB als (zweitklassige eben ELA) Sicherheit verpfändet, womit dem nächsten Kredit nichts mehr im Wege steht.
      Dann können die grossen Pensionsfonds noch ihre (ursprünglich) dubiosen Staatsanleihen noch an eine Bank verleihen, womit diese wieder 'Sicherheiten' bei der EZB hat. Da die Zinsen bei nahe Null sind, ist dies eine gute Möglichkeit, für den Fondsmanager, etwas mehr Ertrag zu machen.

      Da inzwischen ein lebhaftes Verleihgeschäft blüht, landen inzwischen die Anleihen aller Länder, also auch österreichische, bei der EZB und zwar als Sicherheiten von bestenfalls dubiosen Banken. Damit haben wir europaweite Anleihestrukturen.

    • brechstange
      30. April 2013 09:00

      dssm

      Da muss jetzt aber wirklich was gemacht werden, damit wir das mit den Eurobonds legalisieren. Nicht wahr? Also wählt alle sozialistisch und grün, die tun alles um ihre Ideologie zu vollenden. ;-(

    • fokus
      30. April 2013 19:54

      @dssm

      Sie schreiben es ganz richtig. Durch die Hintertür und einmal mehr unter Umgehung aller Vereinbarungen sind diese "Eurobonds" bereits fixer Bestandteil der EU-Mißwirtschaft. Nach den Wahlen in Deutschland wird man sie ganz offiziell einführen!

    • fokus
      30. April 2013 19:56

      @brechstange

      "Wenn der Hergott net will, nutzt des goa nix"!
      Mehr dazu bei @ambrosius. :-(





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