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Ungarn: ein nationaler Sozialismus, aber kein Faschismus drucken

Lesezeit: 9:00

Die europäischen Sorgen um Ungarn sind weitgehend unberechtigt – dennoch sollte sich Europa um Ungarn und die falsche Politik seines Machthabers Viktor Orban große Sorgen machen. Das klingt paradox. Das ist aber zwingendes Ergebnis einer eingehenden Analyse der ungarischen Fakten. Europa macht sich die völlig falschen Sorgen. In Ungarn wird keine Diktatur ausgerufen, wie uns die einen weismachen wollen. Ungarn donnert aber aus eigener Schuld ökonomisch gegen die Wand. Was die anderen ignorieren.

Zuerst zu den Sorgen um die Zukunft der Demokratie in dem mitteleuropäischen Land. Denen ist vieles entgegenzuhalten. Vor allem: Ungarn hat bisher noch immer am Ende jeder Debatte jedem ausjudizierten Einwand des Europäischen Gerichtshofs Rechnung getragen. Man darf nicht vergessen: Auch alle anderen EU-Länder haben in bestimmten Fragen gegen EU-Recht verstoßen, manche sogar noch viel öfter als Ungarn – ohne dass dort gleich vom Untergang des Abendlandes oder der Demokratie geredet wird.

Wenn man objektiv und sachlich bleiben will (was die Ungarn-Kritiker freilich nicht wollen), ist bei jedem Vorwurf immer primär zu prüfen: Wie sieht es bei den konkreten Punkten eigentlich in anderen Staaten, etwa in Österreich oder Deutschland aus? Denn weder Europa noch ein anderer Staat darf sich einfach ungeprüft und unausgewogen zum Instrument der ungarischen Opposition und der Exilungarn machen. Das wäre so, wie wenn man die Behauptungen von Grünen und FPÖ ungeprüft als Bild der österreichischen Realität übernähme. Eine Opposition versucht naturgemäß immer, alles in den übelsten Farben erscheinen zu lassen. Sie kann daher nie ein objektiver Maßstab sein.

Die konkreten Vorwürfe gegen Ungarn

Seit einigen Tagen wird im Ausland vehement eine Bestimmung kritisiert, derzufolge der ungarische Verfassungsgerichtshof bei Auslegung der Verfassung nicht auf seine Judikatur zur alten Konstitution zurückgreifen darf. Mit Verlaub: Das ist auch in allen anderen Ländern so. Das ist seit ein paar Jahrtausenden ehernes Rechtsprinzip. Auch das deutsche Grundgesetz 1949 kann nicht mit irgendeiner Judikatur aus der Zeit davor interpretiert werden. Ebensowenig die österreichische Verfassung aus 1920 und 1929 (und mit Teilen aus 1867).

Ebenso lächerlich sind die Vorwürfe der UN-Menschenrechtskommission. Die sind schon deshalb absurd, weil sie von einem Gremium mit besonders üblen (aber dennoch gewählten!) Mitgliedern stammt: wie beispielsweise Zimbabwe, China, Pakistan, Saudi-Arabien oder der Ukraine. Eigentlich sollte schon diese Mitgliederliste dazu führen, dass man jede Mitteilung dieser Kommission sofort rundentsorgt.

Sie kritisiert, dass die Verfassung ohne angemessene öffentliche Diskussion erfolgt sei. Interessant. Heißt das, dass auch die deutsche und österreichische Verfassung für diese seltsamen Demokratie-Experten bedenklich sind? Denn auch in diesen beiden Ländern hat es einst keine lange öffentliche Diskussion gegeben. Das deutsche Grundgesetz geht sogar auf Anordnungen der Besatzungsmächte zurück. „Ausreichende“ Diskussion ist also in Wahrheit ein völlig willkürliches Kriterium.

Ein anderer Vorwurf ist ebenso skurril: Der ungarische Staatspräsident dürfe Gesetze nur noch wegen Formfehlern zurückweisen. Weiß irgendeiner der kritischen Menschen, dass auch in Deutschland und Österreich – sowie den meisten anderen EU-Ländern – die Kompetenz des Staatsoberhaupts genauso limitiert ist? Niemand hat deren Verfassungen bisher deswegen für bedenklich erklärt. Die europäischen Monarchen dürfen nicht einmal wegen Formfehlern aktiv werden. Nur in Liechtenstein hat der Fürst mehr Macht - die dortige Verfassung ist freilich von einigen Ländern vor einigen Jahren vor allem deshalb heftig kritisiert worden . . .

Genauso absurd: Das Verfassungsgericht dürfe die Verfassung selber nur noch formal (also in Hinblick auf die Prozedur ihres Zustandekommens), aber nicht materiell (also in Hinblick auf einzelne Bestimmungen) prüfen. Genau das ist aber praktisch einhelliges Prinzip aller europäischen Verfassungen. Das ist ja gerade der Kern des Positivismus, der etwa in Österreich seit 1920 herrschende Lehre ist. Seit es in Europa keinen darüber stehenden Rang für Naturrecht oder Religion gibt, ist eben die Verfassung die höchste und inhaltlich nicht mehr hinterfragbare Rechtsgrundlage! Man kann ihr nur mit den gleichen Formalerfordernissen wie bei ihrer Erlassung selbst etwas anhaben; diese bestehen meist in einer Zweidrittelmehrheit.

Ein weiterer Vorwurf: Die Verfassung werde in dieser Periode schon zum vierten Mal geändert. Wui! Hat einer der Kritiker schon nachgezählt, wie oft das anderswo passiert? Als in Österreich zuletzt die verfassungsrechtlichen Sondergesetze gezählt wurden, kam ein Experte auf mehr als 600. Soll sich Österreich deswegen vor europäischen Gerichtshöfen verantworten?

Ein anderer Kritikpunkt ist: Wer in Ungarn gratis studiert, muss nachher einige Zeit im Land arbeiten oder sein Studium rückzahlen. Diese Bestimmung ist für die Betroffenen unerquicklich, sie ist auch eher illiberal. Sie kann aber nur dann als Verstoß getadelt werden, wenn europaweit vorgeschrieben wäre, dass Studieren nichts kosten darf. Das ist aber absolut nicht so. In vielen Ländern muss man halt für ein Studium zahlen. Die ungarische Regelung ist freilich ziemlich dumm, kann sie doch gar nicht ernsthaft durchgesetzt werden. Man kann die Jungen nicht im Land einsperren, ist doch der Eiserne Vorhang der Kommunisten zum Glück seit 1989 weg. Natürlich wäre es viel sauberer, aber weniger sozial, wie anderswo das Studium für alle kostenpflichtig zu machen. Hauptproblem für viele junge Ungarn ist auch gar nicht, dass sie alle auswandern wollen – sie müssen es vielmehr, weil sie daheim keinen Job finden.

Schwer nachvollziehbar ist auch der nächste Vorwurf: Ungarn dehnt den Familienbegriff auf jede Eltern-Kind-Beziehung aus (was in Wahrheit eine wichtige Geste der Liberalisierung des bisher rein ehegebundenen Familienbegriffs ist), aber nicht auf gleichgeschichtliche Partnerschaften. Niemand kann erklären, aus welchem Grund auch Partnerschaften ohne Kinder Anspruch auf eine Förderung haben sollten (außer wegen ihrer Lautstärke).

Ebenso europaüblich sind die ungarischen Regelungen über die Beschränkung der Wahlwerbung im Fernsehen. Solche gibt es in unterschiedlichen Formen fast überall. Die ungarische Version hat jedenfalls den Vorteil, dass es im Wahlkampf wenig hilft, wenn sich ein Politiker a la Berlusconi ganze Sender kauft.

Auch die – zweifellos – regierungsfreundliche Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens findet sich leider in vielen Ländern. Auch wenn die Regierung keine Zweidrittelmehrheit hat.

Anderer Kritikpunkt: In Ungarn machen sich Obdachlose strafbar, die auf der Straße übernachten, statt in ein angebotenes Obdachlosenheim zu ziehen. Na und? Behauptet jemand im Ernst, es wäre neuerdings schon EU-Recht, dass jedermann auf jedem beliebigen öffentlichen Platz übernachten könne, so oft er will? Auch in Frankreich beispielsweise haben sowohl die rechte wie auch die linke Regierung Roma außer Landes gebracht, die öffentliche Flächen okkupiert haben.

Nächster Vorwurf: Die jüngste Verfassungsänderung sei vor allem deshalb erfolgt, weil dem Parlament die Judikatur des Gerichtshofs nicht gepasst hat. Warum wird dann nicht auch der österreichische Gesetzgeber als Diktatur entlarvt, der schon Hunderte Male mit Verfassungsmehrheit die Gerichte ausgehebelt hat? In Österreich sind ja sogar Lächerlichkeiten wie die – konsumentenfeindliche – Taxi-Regelung nur deshalb in der Verfassung geregelt worden, damit sie der Gerichtshof nicht aufheben kann.

Was die Kritiker verschweigen

Warum wird von den vielen Kritikern Ungarns nicht dazugesagt, dass bei der Novelle die einzige materielle Kritik des ungarischen Verfassungsgerichts am bisherigen Verfassungstext Orbans nicht mit der – möglichen – Zweidrittel-Dampfwalze niedergerollt worden ist? Das Veto des Gerichtshofs gegen die durch ein einfaches Gesetz geplant gewesene Wählerregistrierung ist nämlich voll respektiert worden.

Warum wird nicht dazugesagt, dass die nunmehrige Novelle die Sozialisten im Gegensatz zu dem seit zwei Jahren gültigen Text nicht mehr als Nachfolgepartei der Kommunisten bezeichnet? Das müssten doch die vor allem von der Linken kommenden europäischen Kritiker eigentlich loben und nicht tadeln.

Das tun sie aber nicht. Denn in Wahrheit stört sie ja nur eines: dass die ungarischen Sozialdemokraten von den Wählern in die Bedeutungslosigkeit verdammt worden sind. Daher können sie zum Unterschied von den meisten anderen Ländern Verfassungsänderungen nicht mehr blockieren. Jene vernichtende Wahlniederlage ist auch die eigentliche, wenn auch nie zugegebene Ursache des organisierten Zorns der europäischen Sozialdemokratie.

Dieser Zorn ignoriert – fast muss man sagen: natürlich – auch eine beispiellose humanitäre Geste: Ungarn hat einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt. Diese kostenlose Geste stünde zweifellos auch Tschechien, der Slowakei,  Polen, Slowenien, Kroatien oder Serbien gut an. Sie ist dort aber bisher keineswegs angedacht.

Die Kritiker Ungarns haben weder juristisch noch historisch recht. Sie schießen sich freilich damit politisch ins eigene Bein. Denn sie geben Viktor Orban eine wunderbare Gelegenheit, das Volk mit nationalistischen Tönen hinter sich zu scharen. Motto: Wir gegen den Rest Europas. Das hilft fast immer.

Ungarns ökonomischer Selbstmord

Damit kann der Ministerpräsident aber auch die verheerenden Folgen seiner Wirtschaftspolitik übertünchen. Damit kann er der sonst – zu Recht! – drohenden Wahlniederlage beim nächsten Mal entgehen. Denn das, was Orban wirtschaftlich macht, ist der sicherste Weg in den Untergang: Ungarn marschiert in einen nationalen Sozialismus.

Es droht Ausländern die Enteignung an; obwohl das EU-rechtlich gar nicht möglich ist. Es hat eine Reihe von Steuern und Abgaben so strukturiert, dass diese vor allem Ausländer treffen; was vor dem EuGH wahrscheinlich ebenfalls nicht halten wird. Und er versucht nun gar, ausländische (insbesondere österreichische) Grundeigentümer in der Landwirtschaft hinauszuwerfen; auch damit wird Ungarn rechtlich wohl am Ende des Tages scheitern.

Juristisch ist das alles nicht durchdacht und ohne Erfolgsaussichten. Aber zwei „Erfolge“ hat Orban durch diese Politik dennoch erzielt: Erstens ist die Währung auf Talfahrt. Und zweitens bleiben ausländische Investoren dem Land in breiter Front ferne. Investoren fürchten nämlich nichts mehr als rechtliche Unsicherheiten.

Die ungarische Arbeitslosenquote beträgt jedoch schon mehr als zehn Prozent und wird mangels Arbeitsplätze schaffender Investoren weiter steigen. Dabei ist in Ungarn jetzt schon der Anteil der Beschäftigten an der Gesamtbevölkerung besonders niedrig. Obwohl sich die Regierung eigentlich um die Integration der Roma durchaus bemüht, hat die Vertreibung der Investoren gerade für diese große, aber nicht für sonderliche Produktivität bekannte Gruppe die Chance auf Arbeitsplätze total zertrümmert.

Die ungarischen Machthaber sind auf ihre Wirtschaftspolitik trotz der verheerenden Auswirkungen sogar noch stolz. Sie rühmen sie als „unorthodox“. Dabei ist sie einfach nur abgrundtief dumm.

Sie ist sogar dümmer als die Wirtschaftspolitik der davor regierenden Sozialisten. Diese haben zwar am Beginn ihrer Amtszeit jeden nur denkbaren populistischen Unsinn begangen (Beamtengehälter schlagartig um 50 Prozent steigern usw.). Sie haben aber in den letzten Jahren ihrer Amtszeit dazugelernt, und begonnen, Ungarn mit einer liberalen Politik zu sanieren sowie mit der Anlockung von Investoren Arbeitsplätze zu schaffen. Sie haben also dazugelernt. Orban, der in seiner ersten Amtszeit (1998-2002) ebenfalls noch einen Kurs der Vernunft versucht hat, hat hingegen diesbezüglich alles verlernt.

Schade.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2013 09:02

    Die größte Sünde des Victor Orban ist, eine jüdisch geführte sozialistische Regierung aus dem Amt gejagt zu haben, und das gleich mit Zweidrittel-Mehrheit.

    Dieses Sakrileg wird ihm die Welt nie verzeihen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2013 07:49

    Es kann NICHT gut gehen, wenn die Brandstifter das Feuer löschen. AUFWACHEN.

    Pumuckl, zu Ihrem gestrigen Kommentar zu Frau Fekter, die mutig gerufen haben soll, kann ich nur mehr sagen: Wer zu spät kommt, den bestraft das leben. Diese Herrschaften haben uns verkauft, nicht vertreten.

    Von: Elisabeth Weiss
    Betreff: BIG Four, Bankenaufsicht - Dringend!!!
    An: maria.fekter@oevp.at
    CC: michael.spindelegger@oevp.at, karlheinz.kopf@oevp.at
    Datum: Freitag, 7. Dezember, 2012 07:42 Uhr

    Sehr geehrte Frau Finanzminister!
    Sehr geehrter Herr Vizekanzler!
    Sehr geehrter Herr Klubobmann!

    Ich erlaube mir Ihnen vorab aufgrund der Aktualität zwei Artikel aus dem nächsten EchoIV (www.conwutatio.at) zu übermitteln. Ein Beitrag behandelt die Konzepte der Big Four (Juncker, Barroso, VanRompuy, Draghi, (Schulz)) und der andere die geplante Bankenunion / Bankenaufsicht.

    Wir bitten Sie, diese Vorgehen in der EU, im Europäischen Rat NICHT zu unterstützen. Denken Sie an Österreich und nicht an kurzfristige scheinbare Erfolge und Karriereverläufe zu Lasten Österreichs und der Österreicher. Ich denke, es ist höchst an der Zeit das Schicksal Österreichs selbst in die Hand zu nehmen, nach neuen Kooperationen und Möglichkeiten Ausschau zu halten.
    Eigeninitiative, Eigenverantwortung und Subsidiarität sind der Schlüssel und letztendlich die Lösung und nicht ein Zentralstaat nach französischem Muster. Jeder der mit offenen Augen durch die Welt geht, weiß, dass zentralistische Systeme auf Beziehungen und Seilschaften basieren und sehr teuer sind. Sie basieren nicht auf Vielfalt, was den Erfolg Deutschlands und Österreichs über Jahre ausgezeichnet hat. Zentralistische, unübersichtliche Systeme fördern Korruption. Die Organisierte Kriminalität feiert fröhliche Urständ.

    Die Bürger Österreichs wünschen sich Mut, Kompetenz und Politiker, die sich für die Interessen Österreichs und der Österreicher einsetzen. Zentralismus und Bürokratie gehören nicht dazu, auch nicht Abgehobenheit und Parallelgesellschaft der Parteieliten.

    Ich wende mich an Sie, weil Sie gewählt wurden, dies zu gewährleisten. Kein einziger Österreicher, da bin ich mir sicher, hätte 1994 für diese EU gestimmt, die laufend Recht und Verträge bricht und damit auf zerstörerischen Kurs bringt. Große Sorge lässt mich die Zeit aufbringen , Ihnen zu schreiben. Im Gegensatz zu finanziell gut ausgestatteten Lobbyisten opfern wir unsere private Zeit und unser gut versteuertes Geld, in der Hoffnung den Zug der Lemminge stoppen zu können und in eine bessere Richtung zu drehen.

    Mit freundlichen Grüßen

  3. Ausgezeichneter Kommentatordiko
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2013 05:42

    Eine Regierung die, die Bedürfnisse und Interessen der eigenen Bevölkerung als vorrangig ersieht, wird in Zeiten des GLOBAL SOZIALISMUS' es - trotz aller demokratischer Mehrheitsverhältnisse - kaum Anerkennung in unseren kritischen, freien, unabhängigen .....etc. Medien finden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2013 01:23

    Zum Thema "Anderer Kritikpunkt: In Ungarn machen sich Obdachlose strafbar, die auf der Straße übernachten, statt in ein angebotenes Obdachlosenheim zu ziehen. Na und? Behauptet jemand im Ernst, es wäre neuerdings schon EU-Recht, dass jedermann auf jedem beliebigen öffentlichen Platz übernachten könne, so oft er will?":
    Wie stolz war die SPÖ-Ikone Zilk darauf, daß es ihm gelang, die Übernachter zwischen Burgtheater und Volksgarten wegzubringen! Ich muß sagen, es war auch skuril. Immer wenn ich morgens zur Arbeit ging, erledigten irgendwelche Nackerpatzel gleich neben Burgtheater, Ring und Volksgarten ihre Morgentoilette und sonstiges. Ein einfaches Gebotsschild "Camping verboten" wurde angebracht und - o Wunder - auch exekutiert! Damit war eine lässige Sünde korrigiert. Weder ein EU-Gericht noch eine UNO-Vollversammlung waren nötig. Das Problem war gelöst.
    In Ungarn liegt der Sachverhalt jedoch völlig anders. Blinder Haß blockiert Gehirn. Da dort eine der korruptesten, staatsschädigenden - also linken Regierungen demokratisch abgewählt wurde, ist weltweiter Kampf angesagt! Egal was geschieht, die marxistisch vernetzte Medienmafia Europas schreit auf. Nur eines übersehen diese selbsternannten Weltretter -> sie hatten ihre Chance und sie haben diese total vergeigt! Mauer, Gulags, Stasi - alles glücklicherweise Geschichte.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2013 07:03

    Was man Herrn Orban auch immer vorhalten mag, seien die Vorwürfe nun stichhaltig oder auch eher nicht: mir ist dieser aufrechte Mann einfach sympathisch!

    Ich weiß schon, dass Sympathie in der hohen Politik eher keine "Kategorie" darstellt
    (die meisten Politiker verdienen sie auch gar nicht!), doch im Fall Orban erlaube ich mir, meine - sicher subjektive - Meinung offen auszusprechen (auch wenn ich hier im Gegensatz zu der von mir im wesentlichen verteidigten EU stehe).

    Hätten wir nur einen österreichischen "Orban"!
    Weit und breit keiner auszumachen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2013 09:34

    Als der Eiserne Vorhang fiel, kamen österreichische Erdäpfelbauern, Weinhändler, Weinbauern, Glücksritter in Goldgräberstimmung. Sie fielen in ein verwüstetes Land ein und steckten sich die "Claims" ab. Denn die grundbücherlichen Verfahren waren, wenn überhaupt vorhanden, in den Anfängen... Bestimmungen über Ausländergrunderwerb...? Irgendwelche Schmierzettel aus der Zeit vor dem Vorhangfall wird's schon gegeben haben... Man klatschte in die Hände: "Land Unser!" Was damals passierte, war "Landgrabbing". Allerdings ohne die nötige "Infrastruktur", für die gekaufte Milizen (Söldnertruppen), wie üblicherweise in Afrika, zuständig sind...

    Der ungarische "Staat" fühlt sich, wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht, über den Tisch gezogen. Und er will sein "Staatsgebiet" zurück. Ein "Staatsgebiet", welches die EU-Bolschewiken für sich in Anspruch nehmen! Das ist eine Sünde wider den EU-(Un)geist... Für die EUdSSR ist das ein Sakrileg. Die wollen keine eigenstaatliche Souveränität über "Staatsgebiete". Und deswegen schicken sie die Inquisitoren aus... um die Ketzer auf den Scheiterhaufen zu verbringen.

    Ob unsere beiden österreichischen Landvogte schon wissen, welche "Ländereien" ihnen zur persönlichen Verwendung übertragen werden?

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2013 11:00

    A.U. schreibt:

    "Dieser Zorn ignoriert – fast muss man sagen: natürlich – auch eine beispiellose humanitäre Geste: Ungarn hat einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt. Diese kostenlose Geste stünde zweifellos auch Tschechien, der Slowakei, Polen, Slowenien, Kroatien oder Serbien gut an. Sie ist dort aber bisher keineswegs angedacht"

    Hier der Link zu diesem Thema, den ich am 17.3. gepostet habe:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012073-Ungarisches-Parlament-gedachte-der-vertriebenen-Deutschen

    Ob sich die Tschechen, Slowaken, Polen, Slowenen, Kroaten, Serben jemals zu solch längst überfälliger Geste durchringen können? Im Gegensatz zu uns und den Deutschen leert diese Übung auch nicht ständig den Geldbeutel, was bei unseren ständigen Kniefällen die größte Rolle spielen dürfte. Auf jeden Fall würde ich sagen: UNGARN VOR DEN VORHANG! Sie spielen die Vorreiterrolle, die vielleicht doch einmal Nachahmer findet.

    Ja, und wer das ORF-Liebkind Paul Lendvai für einen objektiven Mann hält, ist auf dem Holzweg, denn um objektiv zu sein, fehlen diesem gleich mehrere Voraussetzungen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOrbanfan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2013 14:17

    Das ist halt der große Unterschied. In Ungarn heißt Demokratie, wenn Man von einer 2/3 Mehrheit gewählt wird. In der EU heißt Demokratie, daß man die Führüng zwangsweise von den Banken vorgesetzt bekommt, wie Griechenland oder Italien vor Kurzem.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPius
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2013 18:25

    Sehr informatives Interview mit Christoph Hörstel (eh. ARD-Auslandskorrespondent, welcher selbst kündigte, weil er die Lügenpropaganda nicht mehr unterstützen wollte).
    Um was geht es in Zypern wirklich?

    Stell dir vor, Du und Deine Gang sind dabei, spät in der Nacht eine Luxus-Limousine zu stehlen, wollt losfahren, und dabei löst sich scheppernd eine Radkappe. Jetzt ist die gesamte Nachbarschaft wach.
    Dieses Bild passt auf das, was wir gerade in Zypern erleben. Die Politik verkauft uns über die „embeddeten" Medien, es ginge um ein 10-15 Milliarden Rettungspaket, das Zypern bräuchte, um nicht in die Pleite zu rutschen. Dabei müsse man eben auch mal beim Kleinsparer zugreifen.

    Hinter den Kulissen, sprich vor der Küste Zyperns, geht es in Wahrheit um gigantische Gasvorkommen, die alle Welt haben will. Gas für die nächsten 100 Jahre. Die US-Firma Noble bemüht sich schon lange um die Erschliessung dieser Gasfelder. Nur liegt Zypern direkt vor der Haustür Russlands. Zypern ist seit langem eine Steueroase für Russen. Hier werden Milliarden aus Russland gebunkert, gewaschen und Re-Investiert. Z.B. in die Erschliessung von Bodenschätzen. Zypern in die Pleite zu treiben ist ein taktischer Zug, um billig an Infrastruktur zu kommen. Wenn ein Land gezwungen ist, z.B. große Hafenanlagen zu Spottpreisen zu „privatisieren" (wie auch in Griechenland geschehen), wird das Geschäft mit dem Gas erst richtig fett. Es kann aber nur einer in die Röhre schauen.
    Russland will sich vor der eigenen Haustür nicht das Geschäft durch einen US Konzern wegschnappen lassen.
    Interessenten für das Gas vor Zypern sind schon lange die Türkei, der Libanon und Israel. Es geht um die Kontrolle von elementaren Rohstoffen. Das Zugreifen auf Privatkonten des Kleinsparers auf Zypern muss man als Panne verstehen. Die scheppernde Radkappe. Die Politik wird versuchen, wieder den Deckel auf den Topf zu bekommen. Die Medien spielen mit. Es geht in Zypern nicht um die lächerlichen Peanuts der Privatkonten.

    PS: Russland ist in Syrien präsent. Wenn Syrien fällt, fällt der russische Marinestützpunkt Tartus.
    Um die Schwarzmeerflotte auch in Zukunft zu schützen, z.B vor der NATO, müsste Ersatz her.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=jyQKHlma_5s

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  1. Jaylene (kein Partner)
  2. Marlee (kein Partner)
  3. Graciela (kein Partner)
    21. Januar 2015 22:59

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  4. Brucculino (kein Partner)
  5. Agus (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:52

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  6. Carlo (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:42

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  7. Zenaide (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:40

    Hej Agnes. Rigtig dejlig blog du har!Hvordan se6tter du voeeidn fra youtube ind se5dan? Hvis jeg se6tter et link ind, kan jeg ikke fe5 den til at vise selve voeeidn. He5ber du har tid og lyst til lige at hje6lpe.Knus

  8. nometa (kein Partner)
    22. März 2013 16:39

    "Anderer Kritikpunkt: In Ungarn machen sich Obdachlose strafbar, die auf der Straße übernachten, statt in ein angebotenes Obdachlosenheim zu ziehen. Na und?"

    Typisch herzloser Konservativ-Katholik.

    • F.V. (kein Partner)
      22. März 2013 16:46

      Aus dem zitierten Satz war für mich das Religionsbekenntnis nicht ersichtich.

      Die mir bekannten Charakteristika für Konservatismus konnte ich auch nirgends entdecken.

      Und was herzlos sein soll, wenn man die Möglichkeit eines Obdachlosenheims zugunsten der Straße wählt und diese Option als dumm findet, verstehe ich auch nicht.

    • Konservativ-Katholik (kein Partner)
      27. März 2013 11:40

      Es ist ein Unterschied ob der Obdachlose nur schläft oder vor ihre Haustüre pischt, (wie vor meiner Hasutür in Budapest) dort johlt oder in der Unterführung betrunken auf einer Matraze liegt, so dass tausende Menschen einen Umweg machen müssen. Das hat nix mit Katholizismus zu tun. Gewisse Regeln müssen alles Staatsbürger einhalten, sonst geht nix, nicht einmal die Anarchie.

  9. Claus-Dieter Volko (kein Partner)
    22. März 2013 13:25

    Was ist der Unterschied zwischen "nationalem Sozialismus" und Faschismus?

    Ich zitiere die Website http://importanceofphilosophy.com/Bloody_Fascism.html :

    "Fascism is a form of socialism. The best example of Fascism was Nazi Germany. Fascism is the public ownership of all property except in name. It allows citizens to pretend that they own property, but they must use it in accordance with the wishes of the state. Since ownership means the ability to control a piece of property, the ownership is actually in the hands of the government."

    Demzufolge sind "nationaler Sozialimus" und Faschismus dasselbe.

  10. Eso-Policier (kein Partner)
    22. März 2013 12:58

    Es ist gut, dass sich Ungarn gegen die Kapitalisten und Multikulturalisten wehrt. Und Österreich sollte von einer Koalition aus ÖVP und FPÖ regiert werden. Zudem muss das Christentum reformiert werden. Es gibt keinen Gott im Jenseits. Sondern in der Natur gibt es Dinge, die dem Menschen ewig verborgen sind. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  11. Dr. Endre Attila Bárdossy
    22. März 2013 10:35

    Ungarns neue Verfassung ist ein historisches Ereignis, wofür Staatspräsident János Áder Ende 2012 mit dem Friedenspreis des Heiligen Stuhls ausgezeichnet worden ist. Dagegen könnte der Rufmord: "Ungarn: ein nationaler Sozialismus…" dem Standard-Vokabular des ORF entliehen worden sein.

    Beim Lesen des letzten Absatzes habe ich meinen Augen kaum glauben können, wonach die Sozialisten "in den letzten Jahren ihrer Amtszeit dazugelernt, und begonnen [hätten], Ungarn mit einer liberalen Politik zu sanieren… [Orbán hätte] hingegen diesbezüglich alles verlernt." Diese hohle Phrase über eine totale Amnesie des Premierministers ist völlig aus der Luft gegriffen. Gyurcsány hat nichts saniert, sondern lediglich einen Trümmerhaufen vererbt.

    Im übrigen ist Orbáns Politik nicht nationalistisch, sondern patriotisch. Wohlgemerkt wir Ungarn haben noch patriotische Gefühle, auch wenn wir bettelarm sind und dafür von der EU abgewürgt werden. Die Österreicher verstehen dagegen diesen Unterschied nicht mehr. Mit Figl und Raab sind hierzulande die letzten Patrioten ausgestorben.

    Die Mehrheit der Österreicher fühlt sich seit Kreisky bis Faymann im Sozialismus- und im Euro-Sumpf offenbar sehr wohl. Sie werden eine Zweidrittelmehrheit (außerhalb von Niederösterreich) auf Bundesebene kaum jemals zusammenbringen. Orbán möchte dagegen nicht nur dem Joch des Sozialismus, sondern auch der grenzenlosen Ausbeutung durch den ethikfreien Marktliberalismus entkommen. Der Überdruck des ausländischen, globalen Marktes ist enorm, die erzielten Gewinne werden natürlich außer Landes transferiert und sie verarmen die ohnehin arme Binnenwirtschaft zusätzlich. Dadurch entstehen kolonial ähnliche Proportionen, wie in Lateinamerika.

    Die heimatlosen Wirtschaftsliberalen sind dort zuhause, wo der Gewinn am größten ist. Sie haben vom ehemals konservativen Europa der Vaterländer im Sinne General De Gaulles, Adenauers und Schumanns keine Ahnung mehr.

    Orbán eifert zwar in gespannter wirtschaftlicher Notlage gegen die internationale Oligarchie aller vereinigten Freimaurer, Liberalen, Sozialisten, Grünen und Investoren, wenigstens hat aber das Glück, nicht in die aus allen Fugen auseinander berstenden Eurozone eingebunden zu sein.

    Der Begriff einer möglichst weit nach unten, verzweigten, subsidiär strukturierten Marktwirtschaft, ist an und für sich ein objektives Gut.

    Eine ethisch geadelte Marktwirtschaft unter der persönlicher Verantwortung höher gebildeten, patriotisch eingestellten Eliten und Unternehmer, deren lebendiges Wissen und Gewissen um das Gute noch nicht erloschen ist, wäre zweifellos noch viel besser, aber eine liberal entfesselte, grobe Marktwirtschaft unter Raubrittern zweifellos auch viel schlechter.

    Das Geheimnis des Chilenischen Wirtschaftswunders zu Zeiten der Diktatur von General Pinochet lag darin, dass er seine militärischen Aufgaben im Bürgerkrieg gegen den Kommunismus – im Gegensatz zur durch und durch korrupten argentinischen Junta – nicht mit den marktwirtschaftlichen Agenden des Landes vermischte, sondern die strebsame Jugend der patriotisch eingestellten Oberschicht bei Milton Friedman und F. A. von Hayek in Chikago studieren ließ und ihnen auch die entsprechende unternehmerische Handlungsfreiheit anvertraute.

    Vor jeder zuteilenden Gerechtigkeit besteht das Problem der Hervorbringung der wirtschaftlich relevanten Güter, Dienste und Rechte: lateinisch "Produktivität, Effizienz, Rationalität" genannt. Vor Verteilung der Torte, muss sie erst gebacken werden. Dafür sind nicht nur Geld, sondern sehr viele christliche und bürgerliche Tugenden aus der Großen Tradition ("T") nötig, weiters für die Überlieferung derselben zahlreiche gefestigte Familien mit Kindersegen ("F") und drittens ein Mindestmaß an akkumuliertem und möglichst breitgestreutem Privateigentum ("P") als Existenzsicherung des eigenen Fußvolkes.

    Plinio Correa de Oliveira (1908-1995), der Philosoph, Historiker und ein erfolgreicher katholischer Politiker aus Brasilien, nannte diese Trias "TFP" als Alternative zum Liberalismus und Sozialismus. Rein liberale, ethikfreie Splittergruppen haben noch nie Wahlen gewonnen. Und erst recht nie mit Zweidrittelmehrheit. Die Marktwirtschaft ohne konservativen Unterbau ist nicht mehrheitsfähig. Der hochanständige Friedrich August von Hayek konnte in seinem Heimatland nicht einmal einen Lehrstuhl ergattern. Die erfolgreichen Whigs haben seinerzeit die Partnerschaft und die elitäre Haltung der konservativen Torries gebraucht. Auch wir dürfen also keine Nestbeschmutzer sein und uns dem Gelächter unserer rot-grünen Feinde ausliefern – sondern Kräfte bündeln.

    Dr. Unterbergers Cassandra-Ruf nach einem ökonomischen Selbstmord Ungarns wird völlig unbegründet verhallen, falls in Ungarn eine leise ethische Konjunktur in der Tat ins Rollen kommen sollte. Ich möchte nochmals das Chilenische Wirtschaftswunder in Erinnerung rufen (übrigens das einzige diesbezügliche Wunder in ganz Lateinamerika!), das nicht von ausländischen Investoren getragen, sondern von einer patriotischen neuen Generation der fähigen und willigen Oberschicht initiiert worden war. Kommt die ethische Konjunkturwelle nicht ins Rollen, dann kommt der ganze konstitutionelle Aufwand oder die ganze Wirtschaft ins Stocken: Hopfen und Malz verloren, wie im übrigen, dekadenten Europa.

    PS. Lieber Wertkonservativer! Sie äußerten in ihrem spontanen Kommentar: "Hätten wir nur einen österreichischen Orbán! Weit und breit keiner auszumachen!" Haben Sie herzlichsten Dank für Ihr Kompliment!

    • Francois Villon (kein Partner)
      22. März 2013 16:57

      Dr. Bardossy,

      Sie haben dis Sache un hervorragender Weise richtiggestellt. Die Verabsolutierung der liberalen Marktdogmatik durch Unterberger ist eine Ideologie, mit der er ohnedies bei nahezu jedem Thema auf die Nase fällt.

      Der schöne Ausspruch Hegels, daß vor einer guten Theorie die Wirklichkeit nicht bestehen könne, mag vielleicht für den großen Philosophen gegolten haben, aber nicht für jeden Krämer, der das Problem nur aus der Froschperspektive sieht.

      Die "Kritik" an Ungarn und Orban ist ja auch nie sachlich begründet gewesen, sondern Teil der psychologischen Kriegsführung gegen all jene, die sich nicht bedingungslos unter die NWO, deren Building-Block die EUdSSR natürlich ist, beugen wollen.

      Viel Glück und alles Gute.

  12. Gasthlörer (kein Partner)
    21. März 2013 16:15

    Klassisches Beispiel für eine contradictio in adiecto:

    EU-Recht

  13. On topic and off topic (kein Partner)
    21. März 2013 00:15

    Bravo Herr Unterberger zur "Ungarn"-Analyse.

    Und hier das Off Topic:

    A WONSINN, wia di Weana Leit sogn !

    Ein Schlüsselsatz aus dem link vorneweg: (Betrifft marokkanische Kinder, die von spanischen Familien adoptiert werden) "... must allow Moroccan religious authorities to have control over those children until the age of eighteen..."

    Die Imame werden demnächst nach "spanischem Recht" in spanischen Familien spionieren gehen dürfen ob die adoptierten Kleinen auch voll nach Scharia aufgezogen werden !

    http://gatesofvienna.net/2013/03/sharia-returns-to-al-andalus/

  14. Carolus (kein Partner)
    20. März 2013 23:14

    Auch Lion Edler verteidigt Ungarn gegen die politkorrekte linke Propaganda:
    http://www.sezession.de/37537/desinformation-gegen-ungarn.html (20.3.)

  15. Pius (kein Partner)
    20. März 2013 18:25

    Sehr informatives Interview mit Christoph Hörstel (eh. ARD-Auslandskorrespondent, welcher selbst kündigte, weil er die Lügenpropaganda nicht mehr unterstützen wollte).
    Um was geht es in Zypern wirklich?

    Stell dir vor, Du und Deine Gang sind dabei, spät in der Nacht eine Luxus-Limousine zu stehlen, wollt losfahren, und dabei löst sich scheppernd eine Radkappe. Jetzt ist die gesamte Nachbarschaft wach.
    Dieses Bild passt auf das, was wir gerade in Zypern erleben. Die Politik verkauft uns über die „embeddeten" Medien, es ginge um ein 10-15 Milliarden Rettungspaket, das Zypern bräuchte, um nicht in die Pleite zu rutschen. Dabei müsse man eben auch mal beim Kleinsparer zugreifen.

    Hinter den Kulissen, sprich vor der Küste Zyperns, geht es in Wahrheit um gigantische Gasvorkommen, die alle Welt haben will. Gas für die nächsten 100 Jahre. Die US-Firma Noble bemüht sich schon lange um die Erschliessung dieser Gasfelder. Nur liegt Zypern direkt vor der Haustür Russlands. Zypern ist seit langem eine Steueroase für Russen. Hier werden Milliarden aus Russland gebunkert, gewaschen und Re-Investiert. Z.B. in die Erschliessung von Bodenschätzen. Zypern in die Pleite zu treiben ist ein taktischer Zug, um billig an Infrastruktur zu kommen. Wenn ein Land gezwungen ist, z.B. große Hafenanlagen zu Spottpreisen zu „privatisieren" (wie auch in Griechenland geschehen), wird das Geschäft mit dem Gas erst richtig fett. Es kann aber nur einer in die Röhre schauen.
    Russland will sich vor der eigenen Haustür nicht das Geschäft durch einen US Konzern wegschnappen lassen.
    Interessenten für das Gas vor Zypern sind schon lange die Türkei, der Libanon und Israel. Es geht um die Kontrolle von elementaren Rohstoffen. Das Zugreifen auf Privatkonten des Kleinsparers auf Zypern muss man als Panne verstehen. Die scheppernde Radkappe. Die Politik wird versuchen, wieder den Deckel auf den Topf zu bekommen. Die Medien spielen mit. Es geht in Zypern nicht um die lächerlichen Peanuts der Privatkonten.

    PS: Russland ist in Syrien präsent. Wenn Syrien fällt, fällt der russische Marinestützpunkt Tartus.
    Um die Schwarzmeerflotte auch in Zukunft zu schützen, z.B vor der NATO, müsste Ersatz her.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=jyQKHlma_5s

    • november (kein Partner)
      20. März 2013 19:38

      Für das aufgeblähte Finanzsystem sind die Zyprioten schon selbst verantwortlich. Ohne den 10 Mrd. von der Eurozone geht entweder der Staat pleite oder zumindest die zwei größten Banken. Sollte die Eurozone die ganzen 16 Mrd. überweisen, würden die Staatsschulden über das Niveau von Griechenland ansteigen, deswegen der Zugriff auf die Sparbücher. Ganz ohne Verschwörungstheorien.

    • F.V. (kein Partner)
      21. März 2013 20:17

      Wenn eine Sache, die im EU-Kontext angeblich marginal ist, so große Wellen schlägt, darf man mit Sicherheit annehmen, daß größere Ursachen der Auslöser solcher Wellen waren.

      Es gibt außerdem in der Großen Politik nichts, das „zufällig“ passierte. Das glauben nur jene, die nicht hinter die Bühne sehen (so jedenfalls der gewiß wissende Benjamin Disraeli).

      Da wir alle immer nur Rauchzeichen oder mehr oder weniger manipulierte Berichte zu sehen bekommen, ist es die einzige zulässige Methode diese alle zu sammeln, zu gruppieren, wie sie möglicherweise nach Kenntnis von Interessenlagen zusammenpassen, und sie mit allen zugänglichen Quellen und Wissen zu verknüpfen. Dann hat man eine mögliche „Erklärung“, eine „Theorie“, was dem Ereignis zugrunde liegen könnte. Je mehr weitere, neue oder auch alte Fakten sich hier widerspruchslos einordnen lassen, umso plausibler wird diese Theorie/Erklärung. Darüber kann man debattieren, d. h. sie der Kritik anderer Meinungen, zusätzlichem Wissen/Einsicht aussetzen.

      Das hat mit dem Totschlagbegriff aber nicht das geringste zu tun. So arbeitet die politische Wissenschaft, „Think-Tanks“, Politik-Berater, indem sie Szenarien entwerfen und die Möglichkeiten/Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens beurteilen.

      Was Pius hier darlegte, mag eine Facette in geopolitischen Poker sein, es könnten das auch jene Überlegungen sein, die mit der strategischen Zielsetzung von einer politischen Union zusammenhängen, wobei sie diese beiden Ziele ja gar nicht ausschließen, sondern ergänzen würden.

  16. Schabeltierfresser (kein Partner)
    20. März 2013 16:22

    Nationaler Sozialismus? Aber... aber...Orbán ist doch so ein guter Katholik? Wie konnte das passieren?

  17. Milene (kein Partner)
    20. März 2013 15:40

    Schäuble: Zypern ist selbst schuld
    Naja ob Zypern wirklich selber schuld ist? Da ist aber einer schwer nervös, er stammelt und verspricht sich oft, im Grunde wirkt er ratlos.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=aw_llKRcoxk

  18. Orbanfan (kein Partner)
    20. März 2013 14:17

    Das ist halt der große Unterschied. In Ungarn heißt Demokratie, wenn Man von einer 2/3 Mehrheit gewählt wird. In der EU heißt Demokratie, daß man die Führüng zwangsweise von den Banken vorgesetzt bekommt, wie Griechenland oder Italien vor Kurzem.

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      20. März 2013 16:33

      Orbanfan (kein Partner)
      ****************

      In Österreich wurde mit den Stimmen der ÖVP/SPÖ/Grüne (2/3-Mehrheit) gegen die Interessen Österreichs gestimmt. Aber das ist natürlich was anderes ...

  19. AGLT (kein Partner)
    20. März 2013 12:53

    O.T.:

    Giftpilz in der Parlamentsübertragung:

    "Herr MAGISTER Faymann ..."

    MAGISTER????

    Wos´n los, Aufdeckerschwammerl?

    • Philips (kein Partner)
      20. März 2013 13:21

      AGLT (kein Partner)
      ************** hihi

    • Erich Bauer
      20. März 2013 14:22

      Nächstens wird er "Bätschler"... Auch das ist unverfänglich. Vergessene Quellenangaben und so...

    • F.V. (kein Partner)
      20. März 2013 18:20

      er hat sich nur verprochen: er meinte Dr. Faimann

      Ein Schwank aus meinem Leben: beim Bundesheer hatte ich eine Kameraden namens Richard, Sohn des Busunternehmers Dr. Richard.

      Von ihm hörte ich, daß es sich um den Vornamen handelte: Dragomir - Dr. abgekürzt. Klaro?

    • Undine
      21. März 2013 08:26

      @F.V.

      Nannte nicht Udo Proksch seinen Sohn DRusius INGomar, um ihm ein mühsames Studium zu ersparen?

  20. Pius (kein Partner)
    20. März 2013 12:10

    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!
    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“

    Körner, Theodor 1791-1813

    "Das ein Justizcollegium,das Ungerechtigkeiten ausübt,weit gefährlicher und schlimmer ist,wie eine Diebesbande,vor die kann man sich schützen,aber vor Schelme,die den Mantel der Justiz gebrauchen,um ihre üblen Passiones auszuführen,vor diese kann sich kein Mensch hüten,die sind Ärger,wie die grössten Spitzbuben,die in der Welt sind"

    Friedrich der Große,1879

    "Wenn die Reichsten den Ärmsten Kredite geben -
    Zum Sterben zu viel und zu wenig zum Leben.
    Wenn sie dann, kurz bevor diese Ärmsten verrecken
    Ganz schnell noch die Pfändungsbescheide vollstrecken.
    Wenn die Schleuser und Schlepper die Hoffnung verkaufen,
    Und die Käufer in schwimmenden Särgen ersaufen.
    Wenn die Mörder ihr Gewissen in den Brieftaschen tragen
    In Hochsicherheitstrakten mit Selbstschussanlagen
    Wenn die Räuber und Diebe dann endlich verschwinden,
    Weil sie nirgends mehr etwas Verwertbares finden.
    Wenn dann keiner die Taten der Täter beklagt,
    Und schon gar keiner mehr nach den Opfern fragt.
    Dann ist das alles in allem völlig normal."

    Wilfried Schmickler, 2012

  21. Pius (kein Partner)
  22. Schweinebaron (kein Partner)
    20. März 2013 08:55

    Österreichische Bauern besitzen in Ungarn nach Schätzungen des Agrarattachês zwischen 180 und 200.000 Hektar Land. Im vorliegenden Falle geht es um 16 Bauern, wo die Staatsanwaltschaft die Grundbucheintragung als nicht rechtens erachtet. Das ist ein juridischer Prozess bei dem der Staat mit Sicherheit unterliegen wird. Gab es nicht in Tirol ähnliche Fälle?

    • brechstange
      20. März 2013 09:08

      Sie sind sehr optimistisch.

      Der Keim des Unfriedens wurde bereits bei der "Landnahme" über Strohmänner gesät. Dass das Widerstand ergibt, war zu erwarten. Es gibt eben Menschen, die wie Husaren in Länder hereinbrechen und nur ihre eigenen Vorteile ohne Rücksicht auf Verluste sehen. Das stellt uns nun vor riesige Probleme und das vor unserer Haustür.

    • Pius (kein Partner)
      20. März 2013 10:23

      brechstange
      **********

  23. november (kein Partner)
    20. März 2013 08:29

    Richtig erkannt, Orbán Victor ist ein nationaler Sozialist. Vielleicht hätte Unterberger noch etwas mehr den dümmlichen Nationalismus Orbáns herausarbeiten können, der sich in solchen Reden immer wieder zeigt:
    http://derstandard.at/1348284885395/Umstrittene-Blut-und-Boden-Rede-Orbans
    Oder auf die Verleihung von Staatspreisen an antisemitische Künstler.

    • Philips (kein Partner)
      20. März 2013 11:39

      Bei uns gibt es Künstler (finanziert mit Steuergeld) die auf die österreichische Fahne pissen. Ist das nicht volksverhetzend?

  24. Haider
    20. März 2013 01:23

    Zum Thema "Anderer Kritikpunkt: In Ungarn machen sich Obdachlose strafbar, die auf der Straße übernachten, statt in ein angebotenes Obdachlosenheim zu ziehen. Na und? Behauptet jemand im Ernst, es wäre neuerdings schon EU-Recht, dass jedermann auf jedem beliebigen öffentlichen Platz übernachten könne, so oft er will?":
    Wie stolz war die SPÖ-Ikone Zilk darauf, daß es ihm gelang, die Übernachter zwischen Burgtheater und Volksgarten wegzubringen! Ich muß sagen, es war auch skuril. Immer wenn ich morgens zur Arbeit ging, erledigten irgendwelche Nackerpatzel gleich neben Burgtheater, Ring und Volksgarten ihre Morgentoilette und sonstiges. Ein einfaches Gebotsschild "Camping verboten" wurde angebracht und - o Wunder - auch exekutiert! Damit war eine lässige Sünde korrigiert. Weder ein EU-Gericht noch eine UNO-Vollversammlung waren nötig. Das Problem war gelöst.
    In Ungarn liegt der Sachverhalt jedoch völlig anders. Blinder Haß blockiert Gehirn. Da dort eine der korruptesten, staatsschädigenden - also linken Regierungen demokratisch abgewählt wurde, ist weltweiter Kampf angesagt! Egal was geschieht, die marxistisch vernetzte Medienmafia Europas schreit auf. Nur eines übersehen diese selbsternannten Weltretter -> sie hatten ihre Chance und sie haben diese total vergeigt! Mauer, Gulags, Stasi - alles glücklicherweise Geschichte.

  25. terbuan
    19. März 2013 23:44

    Seit fast einer Woche weicht der Autor dem wirklich wichtigen und entscheidendem Thema mehr oder weniger aus. Es geht um das Chaos um den Untergang oder die Rettung des Euros, um unsere Zukunft und der unserer Kinder, dabei sind die Medien voll von Kommentaren:

    http://diepresse.com/home/1356757/index?_vl_backlink=/home/index.do

    http://diepresse.com/home/1378066/Fekter_Bankrott-waere-katastrophaler-als-einmalige-Abgabe-auf?_vl_backlink=/home/1356757/index.do&direct=1356757

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1378067/Zyperns-Alternativen_Staatspleite-oder-Vasall-Russlands?direct=1356757&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=806

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1378059/Die-wackelnde-Bank-des-Immobiliensammlers?direct=1356757&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=806

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/03/50922/

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/03/50920/

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/zypern/zyprisches-parlament-lehnt-rettungspaket-ab-stehen-kurz-vor-einer-ungeordneten-pleite-12121133.html

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zypern-rettung-her-mit-dem-geld-12120624.html

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/19/in-letzter-minute-zypern-politiker-pluenderten-ihre-bank-konten/

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/christine-ruetlisberger/vorsicht-enteignung-warum-sie-ihr-geld-jetzt-vor-dem-europoly-sichern-muessen.html

    etc. etc. Die Frage wird aktuell: Wann schließen unsere Banken und werden die
    Bankomaten gesperrt?

    Ja, und noch etwas, die Pseudo-US-Notenbank - in Wahrheit ein privater Gelddrucker- macht uns wieder einmal Kummer:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lockere-geldpolitik-die-fed-spielt-mit-dem-feuer-12120648.html

    Lieber Herr Dr. Unterberger, bitte vergessen Sie die Nebensächlichkeiten der österreichischen Innenpolitik und stellen Sie die wirklichen Probleme zur Diskussion, die Lage wird extrem kritisch!

    • diko
      20. März 2013 07:36

      @ terbuan
      ********!

    • Pius (kein Partner)
      20. März 2013 09:04

      terbuan
      ********** !!!!

    • F.V. (kein Partner)
      20. März 2013 18:31

      Terbuan,

      Sie sagen es. Unterberger ist am Ende mit seinem Latein. Was immer er aufgreift, selbst jene Themen, die nur noch "Vermeidungs-Diskurse" - Ablenkung sind, bezieht er geistige Prügel. Inzwischen sogar schon von eigenen Fan-Gemeinde, die ich immer als Unterberger-Kommune mit leichtem Spott bedachte.

      Aber es macht nichts: einerseits kann man - was ja ohnedies laufend passiert - bei fast jedem Thema auch hierhin ausweichen und wenn wir ehrlich sind, sind diese Debatten hier nicht von der Art, daß sie etwas bewgten.

      Sie dienen dem Abreagieren, und ...

      Sehen wir morgen weiter, wenn er wieder Zypern für die Nicht-Partner frei gegeben hat.

  26. kakadu
    19. März 2013 21:54

    Ein typischer Genosse.
    Wenn es um das Abzocken von anderen geht, dann heißt es "sozial gerechte Umverteilung" und selber bringt man seine Schäfchen ins Trockene:

    http://orf.at/#/stories/2172591/

    • Brigitte Imb
      19. März 2013 22:14

      Welcher Coleur gehörten die zypriot. Politiker an, die letzte Woche 4,5 Mrd. € außer Landes gebracht haben? Sind die nicht auch ROT bis DUNKELROT und sozial geräääächt???

    • fokus
      20. März 2013 00:38

      @Brigitte Imb

      *******!

    • F.V. (kein Partner)
      22. März 2013 17:02

      Frau Imb,

      Ihre Frage war falsch bzw. überflüssig. Bei Politikern kommt es in k e i n e m Fall auf die Farbe an; sie sind alle nur an der Futterkrippe interessiert.

      Hier Unterschiede erkennen zu wollen oder zu erhoffen, führt nur in die Irre und nährt falsche Hoffnungen.

  27. Freak77
    19. März 2013 19:36

    OT:

    Hier bitte ein typisches Beispiel wie in einem Mainstreammedium (Die Presse) die sogenannten "Verschwörungstheorien" auf die Schaufel genommen werden und lächerlich gemacht werden.

    Es wird in Form eines Quiz gemacht und peinlich darauf geachtet, dass alles Mögliche (Kraut und Rüben) zu einem Einheitsbrei "Verschwörungstheorien" subsumiert wird - ganz so wie es sich eben für die Volksverblödung eignet.

    Es soll halt in die Gehirne der Menschen eingehämmert werden, was alles als "Verschwörungstheorie" bitteschön zu glauben ist, damit man schön brav im Mainstrem mitschwimmen darf.

    Ich denke mir, die Presse-Redaktion wird wissen, warum sie das tut:

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1355240/Bilderberger-Aliens_Kennen-Sie-die-Welt-der-Verschwoerungen_span?_vl_backlink=/home/index.do

    • Gandalf
      19. März 2013 20:03

      @Freak77:
      Sie haben völlig recht. Auch ich habe mich geärgert. Bitte schreiben Sie - wie ich es gemacht habe - ein e-mail an Herrn Nowak. Denn auf solchen Nebenschauplätzen toben sich doch eher die jungen, dummen und/oder grünen Nachwuchskräfte aus; der Chefredakteur kann ja nicht auf alles selber schauen. Nutzt's nichts, so schadet es auch nicht.

  28. Jewgeni Gorowikow
    19. März 2013 19:13

    OT, zum Thema Zypern: Josef Urschitz in "Die Presse", da geht er auch auf den russischen Oligarchen Dmitrij Rybalovlev ein:

    "Gibt es intelligentes Leben in der Eurozone?"

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1377496/Gibt-es-intelligentes-Leben-in-der-Eurozone

    • Brigitte Imb
      19. März 2013 19:42

      Obigen Link hatten wir schon ;).....und folgender beschreibt den Oligarchen gut.

      Die wackelnde Bank des Immobiliensammlers

      19.03.2013 | 19:17 | (Die Presse)

      Porträt. Europas Steuerzahler helfen mit der Zypern-Rettung einer Reihe von ausländischen Großaktionären zypriotischer Banken. Zum Beispiel dem illustren russischen Multimilliardär Dmitri Rybolowlew.

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1378108/index?direct=1356757&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=806

    • Brigitte Imb
      19. März 2013 19:44

      Übrigens, kein einziger zypriotischer Abgeordneter hat dem "Paket" zugestimmt.

      Werden wir - bis zum nächsten Anschlag auf unsere Konten - 17 Mrd. zahlen?

    • AGLT (kein Partner)
      20. März 2013 08:33

      @Brigitte Imb:

      "Werden wir - bis zum nächsten Anschlag auf unsere Konten - 17 Mrd. zahlen?"

      100pro. Denn Zypern ist systemrelevant... Und Merkel fällt wie immer um.

    • Zraxl (kein Partner)
      20. März 2013 14:24

      "Übrigens, kein einziger zypriotischer Abgeordneter hat dem "Paket" zugestimmt."

      Es gibt viele Bäume und Straßenlaternen in Zypern. Wenn der Unmut der Bürger (oder des Pöbels - je nach Sichtweise) so weit angestachelt ist, wie das anscheinend in Zypern der Fall ist, dann wird es für einen Politiker potenziell gesundheitsschädlich, wenn er falsch abstimmt.

  29. Brigitte Imb
    19. März 2013 18:36

    OT - Zypern - Wenn es wahr ist, haben Politiker und Freunde eine Woche vor Bekanntwerden der Enteignung 4,5 Mrd. € ins Ausland transferiert.

    In letzter Minute: Zypern-Politiker plünderten ihre Bank-Konten
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    In der Woche vor der Entscheidung der EU für eine Zwangsabgabe in Zypern, sollen fast 4,5 Milliarden Euro das Land verlassen haben. Vor allem von Regierungsmitgliedern und Personen aus dem Umfeld der Regierung ist die Rede.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/19/in-letzter-minute-zypern-politiker-pluenderten-ihre-bank-konten/

    Wie unanständig ist das denn? Aber feste auf Orban hindreschen.

    EMPÖRT EUCH!

  30. annona
    19. März 2013 16:56

    Wie geht es dem türkischen Teil Zyperns?Wieviel zahlt die Türkei

    zum politökonomischen Disaster Z.?War da nicht eine kommunistische Regierung

    zuvor am Werk -oder verwechsle ich da was?

  31. fokus
  32. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    19. März 2013 14:39

    Ein wenig O.T. bei „Ungarn: ein nationaler Sozialismus, aber kein Faschismus“ aber doch sehr wichtig:
    Es gibt einen neuen Begriff für die aktuelle Mißhandlung des Mittelstandes:
    „FINANZIELLE REPRESSION“
    In der Weiner Zeitung (19. 3.2013) ist ein teilweise sehr treffender Artikel unter
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/?em_cnt=532318&em_cnt_page=2
    zu finden.
    Dort wird endlich ein Begriff eingeführt, der ein todgeschwiegenes Übel in der Behandlung des Mittelstandes bezeichnet:
    „FINANZIELLE REPRESSION“
    Zu diesem Begriff steht unter der nachfolgenden Überschrift (Zitat):
    "Die ehrlichere Lösung
    In die Panik (Anmerkung: bezüglich Zypern) mischen sich Stimmen, die die Lösung positiv bewerten. "Was dort geplant ist, entspricht einer progressiven Vermögenssteuer", sagt Markus Schuller, Markus Schuller, Investment-Profi von Panthera Solutions in Monaco. Das sei offen sichtbar und ehrlicher als die "SCHLEICHENDE ENTEIGNUNG VON DER MITTELSCHICHT ABWÄRTS", die derzeit überall stattfindet: Weil die Sparzinsen weit unter der Teuerung liegen, verlieren alle Sparer Geld - im Fachjargon heißt das " FINANZIELLE REPRESSION ". Über die Monate und Jahre kommen dabei substanzielle Beträge zustande. "Ich höre von keinem Regierungsvertreter in Deutschland, Großbritannien oder Österreich, dass er sich Sorgen über die Realzinsverluste seiner Sparer macht. In Zypern entdecken Westerwelle und Co. hingegen plötzlich ihr Herz für den kleinen Sparer", so Schuller.“

  33. Brigitte Imb
    19. März 2013 13:02

    OT - Die Plünderung unserer Konten ist akribisch geplant. Lesen Sie bitte folgenden Artikel, ich garantiere Ihnen wird übel.

    Die Banken Zwangs-Abgabe in Zypern war kein Betriebsunfall. Sie ist der erste Baustein in dem Plan, wie Europa künftig regiert werden soll. Autoritär, ideologisch und undemokratisch. Das Vorbild für den finanz-technischen Teil zur Lösung der Schuldenkrise ist die deutsche Wiedervereinigung. Der Architekt des Plans: Wolfgang Schäuble. Das verheißt nichts Gutes.

    Schäubles Fahrplan für Europa:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/19/wolfgang-schaeuble-der-gefaehrlichste-mann-europas/

    • Erich Bauer
      19. März 2013 13:31

      Tja... Das Böse hat einen Namen.

    • Undine
      19. März 2013 13:34

      @Brigitte Imb

      Danke für den Link; der Artikel ist zutiefst beunruhigend. Eine knappe Zusammenfassung von einem Leser:

      "Wir werden von Lügnern regiert, die sich zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen haben, weil sie permanent, gemeinsam und vorsätzlich gegen bestehende Gesetze verstoßen."

      Dem Mann kann man nur beipflichten!

      Die Ärzte haben seinerzeit Grandioses geleistet, als sie Schäubles Körper nach dem Attentat wieder so gut zusammenflickten; das scheint ihm nicht gut bekommen zu sein. Es wäre für uns alle vermutlich besser gewesen, er hätte sich damals aus der Politik zurückgezogen, statt allen beweisen zu wollen, daß er noch funktioniert. Er mutierte zum Totengräber.

    • Erich Bauer
      19. März 2013 13:50

      @Undine

      Ich möchte auch einen optimistischen Leserbrief nicht vorenthalten:

      "Super Artikel.. ER wird es nicht schaffen..Die Gegenwelle läuft schon hoch.. auch hier.. es wird bald Schluss sein mit diesen satanischen Visionen einer EUdSSR."

      Das verstehe ich unter "positiv Denken", bei diesen Zusammenhängen.

    • brechstange
      19. März 2013 14:26

      Herr Bauer,

      die Deutschen kenne ich als Kämpfer für Recht und Ordnung, endlich wieder eine Aussage, wie ich sie von Deutschen inzwischen schon vermisst habe.

    • Pius (kein Partner)
      20. März 2013 09:09

      Brigitte Imb
      ********** !!!

      Das Gute ist, wenn alles zusammenbricht kann der Rollstuhlfahrer nicht davonlaufen .... (sorry, kleiner Scherz- muss auch mal sein)!!

    • Pius (kein Partner)
      20. März 2013 09:11

      Frank (kein Partner)

      Gegen welchen Laternenmast sind sie den gelaufen???

    • F.V. (kein Partner)
      20. März 2013 18:46

      Herr Bauer, der zitierte positive Artikel scheint von einem Träumer zu kommen.

      Es ist nicht so sehr was der Politverbrecher Schäuble "plant", sondern was aufgrund der tatsächlichen Lage faktisch unvermeidlich kommen muß.

      Das scheint mir schlimmer zu sein, als die Skizze in dem Artikel.

    • Erich Bauer
      21. März 2013 16:39

      Naja. Ich habe nur den Leserbrief reingestellt. Und dieser Leser findet den Artikel "Super". Was soll ich dazu sagen? Optimistisch finde ich seine Aussage vom baldigen "Schluß"...

  34. Freak77
    19. März 2013 12:59

    Interview mit dem deutschen Verfassungsrechtler Ulrich Hufeld in der 'Süddeutschen':

    "Ungarn droht eine zügellose Demokratie"

    Entrechtung des höchsten Gerichts, staatliche Eingriffe in Justiz und Hochschulen: Verfassungsrechtler Ulrich Hufeld erklärt im SZ.de-Interview, wie groß die Macht der Regierung von Premier Orbán nach der Verfassungsnovelle wirklich ist.


    http://www.sueddeutsche.de/politik/verfassungsaenderung-in-ungarn-ungarn-droht-eine-zuegellose-demokratie-1.1622980

  35. Claudius
    19. März 2013 11:23

    Nicht ganz OT, hier geht's um Zypern statt Ungarn (aus d. Frankfuter Allgemeinen):

    Schuldenkrise Jetzt auch Zypern

    17.03.2013, In der Währungsunion ist der „Bailout“ Gewohnheitsrecht. Jetzt fehlt das Vertrauen. Für den Euro-Anleger gibt es keine Sicherheit mehr für sein Sparguthaben. Eine Analysevon Holger Steltzner.

    Jetzt werden auch noch zyprische Banken herausgehauen. Das war zu befürchten, seitdem die Rettungspolitiker betonen, wie klein Zypern sei. Angesichts der Beträge in Rettungsfonds und Zentralbankbilanzen im Billionenbereich falle ein Kredit von 10 Milliarden Euro doch gar nicht ins Gewicht, hieß es.

    Das stimmt wohl, aber überzeugt nicht. Denn wenn Zypern so unbedeutend ist, wie kann von der kleinen Insel dann ein Systemrisiko für die gesamte Eurozone ausgehen? Wer trotzdem an das Systemrisiko Zyperns glaubt - das Land hat eine kleinere Wirtschaftskraft als das Saarland - kommt spätestens dann in Erklärungsnot, wenn er die Geschichte vom unbedingten Erhalt der Eurozone nacherzählt, ohne die Europa in der multipolaren Welt angeblich keine Stimme mehr habe.

    Was für ein Gewicht soll die Eurozone im Systemwettbewerb mit China, Indien, Amerika oder Brasilien auf die Waagschale bringen, wenn sie schon durch Zypern ins Wanken gerät?

    Aus dem Systemrisiko macht jeder, was er will. Die Euro-Europäer haben so große Angst vor dem „Finanzsystem“, dass sie Hedgefonds und andere Großgläubiger mit Geld zuschütten und sogar Banken ohne Geschäftsmodell am Leben halten. Die Angst vor dem System ist größer als die marktwirtschaftliche Vernunft, jeden Investor für sein Risiko selbst haften zu lassen. Da sind die Amerikaner robuster. Sie haben in der Krise Hunderte Banken abgewickelt, hierbei aber ihre Großbanken geschont, um ihre Dominanz im internationalen Finanzgeschäft nicht zu gefährden.

    Zypern als Systemrisiko

    In der Eurozone erklärt die Europäische Zentralbank hingegen das kleine Zypern zum Systemrisiko, ohne die ökonomischen und finanziellen Verflechtungen der Insel mit der Eurozone aufzuzeigen. Statt den Ansteckungskanal in den Euroraum darzulegen, schürt die EZB bloß die Furcht vor Dominoeffekten. Dazu gehört Phantasie. Denn 2011 kamen alle zyprischen Banken nur auf eine Bilanzsumme von etwa 110 Milliarden Euro, gerade einmal 1,2 Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone und nur 5 Prozent der Bilanzsumme der Deutschen Bank. Auch weil die Aktiva zyprischer Banken zu 72 Prozent über Bankeinlagen finanziert waren, ist ihre Vernetzung mit der Eurozone gering. Verpflichtungen gegenüber anderen Banken machten der Deutschen Bank zufolge nur 15 Milliarden Euro aus.

    Von den Bankeinlagen entfielen nur 32 Milliarden auf zyprische Kunden, 17 Milliarden auf griechische Kunden und 23 Milliarden auf andere Ausländer, die meisten davon aus Russland. Enge Verflechtungen bestehen in der EU nur zu Griechenland. Aber Athen ist durch die Brandmauer zweier Hilfsprogramme geschützt. Da nach den neuen ESM-Regeln nur im Fall eines systemischen Risikos geholfen werden darf („Gewährleistung der Stabilität des Euroraums insgesamt“), muss entgegen der Fakten eine solche Gefahr attestiert werden. Die EZB und die EU-Kommission tun das gern.

    Auch die zweite neue Regel für Hilfe wird großzügig ausgelegt. Kredite dürfen nach den Bestimmungen des ESM-Vertrags nur vergeben werden, wenn die Rückzahlung sicher ist. Sonst handelte es sich um verlorene Zuschüsse, die sogar der Europäische Gerichtshof wegen des Grundsatzes der finanziellen Eigenverantwortung (No-bail-out-Prinzip) kritisch sieht. Die Schulden Zyperns lagen nach Angaben der EU-Kommission schon vor dem Kreditpaket bei mehr als 90 Prozent der Wirtschaftsleistung.

    Durch die Hilfskredite springt die Schuldenquote weit nach oben. Wie soll das Land einen so großen Schuldenberg aus eigener Kraft abtragen? Ab einer Schuldenquote von 140 Prozent sei die Schuldentragfähigkeit nicht mehr gegeben, sagt der Internationale Währungsfonds.

    Zypern gilt als Umschlagplatz für russisches Schwarzgeld. Deswegen machte vor allem die Opposition in Deutschland ihre Zustimmung zu einem Hilfspaket davon abhängig, die Gläubiger zyprischer Banken an den Kosten zu beteiligen und Steuern in Zypern zu erhöhen. Das soll nun geschehen, aber nur in homöopathischen Dosen für Großgläubiger und Steuerflüchtlinge. Die sollen sich lediglich mit 9,9 Prozent ihrer Einlagen in Aktien ihrer Wackelbank tauschen und künftig ein wenig Steuern bezahlen.

    So richtig es ist, die Großgläubiger an den Kosten zu beteiligen, so falsch ist es, die Kleinanleger zu enteignen. Um in Zypern die Lasten für reiche Bankkunden gering zu halten, sollen auch Kleinsparer 6,75 Prozent ihrer Guthaben abgeben. So viel zum Versprechen: Die Einlagen in den Banken sind sicher. Die Garantie der EU für Bankeinlagen bis 100000 Euro ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht.

    Sind die von der EZB zurückgehaltenen Daten zur Vermögensverteilung in der Eurozone so brisant, dass vor der Veröffentlichung ein Exempel an zyprischen Kleinsparern statuiert werden musste? In der Eurokrise erlebt der Euro-Steuerzahler, wie eine Regel nach der anderen gebrochen wird. Nun sieht in Zypern jeder Euro-Bankkunde, wie ihn die Eurogruppe enteignen kann, wann immer es ihr beliebt. Für den Euro-Anleger gibt es keine Sicherheit mehr für sein Sparguthaben. Seit in der Währungsunion der Bailout ein Gewohnheitsrecht ist, gelten keine Regeln und gibt es kein Vertrauen mehr. (Ende)

    Link: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/zypern/schuldenkrise-jetzt-auch-zypern-12118541.html

    • Erich Bauer
      19. März 2013 11:39

      @ "...von der kleinen Insel dann ein Systemrisiko für die gesamte Eurozone ausgehen?..."

      Ein Nichts und Niemand hatte den 1. Weltkrieg ausgelöst. Ob sich Gavrilo Princip das gedacht hätte...?

      Geschichte entsteht aus "Nichtigkeiten"... War immer so.

  36. Observer
    19. März 2013 11:09

    Munkavállalók (szocialisták) országok - unite!

    Dieser Schlachtruf ("Proletarier/Sozialisten aller Welt, vereinigt Euch") wird nun von den derzeit in Opposition befindlichen ungarischen Sozialisten *) in alle Länder gerufen und die willfähigen linken Medien und Politiker im Ausland wetzen gleich die Messer gegenüber Viktor Orbán. Man kann zu ihm stehen wie man will, aber die Kritiker sollen zuerst einmal vor deren "eigenen Türen kehren".

    *) Die ungarische Sozialdemokratische Partei hat in ihrem Namen sogar das Wort „historisch“! (Magyar „történelmi“ Szociáldemokrata Párt, MSZDP).

  37. Scipio
    19. März 2013 11:02

    AU unterliegt einem ganz grundsätzlichen Irrtum. Abgesehen vom Liberalismus, der heute "mausetot ist" (A. Tögel), ist nicht der internationale, sondern der NATIONALE SOZIALISMUS; FASCHISMUS ODER ZIONISMUS lt. Zeev Sternhell (Hebrew University in einem Vortrag vor der Siemensstiftung in München!) die angemessene Antwort auf die Anforderungen der Moderne! Dazu ein interessanter Link:
    http://www.andreas-unterberger.at/2013/03/der-anschluss-die-philharmoniker-und-die-gruene-taktik/ (dort den Kommentar von Francois Villon vom 14.März 2013, 9:47 herunterladen mit der Wiedergabe von: "Das Janusgesicht des Faschismus. Was unsere Vorfahren im März 1938 bewegt hat". Leider wird das Unterberger selbst wohl nie begreifen?

    Er ließ es zu, dass unsere "Vergangenheitsbewältigung" sich auf den Abtausch von "Haust Du meinen Antisemiten (Kunschak "gehaut" durch Kurt Bauer), hau ich deinen Antisemiten (Renner durch Schausberger) im STANDARD reduziert (http://www.andreas-unterberger.at/2013/03/der-miese-antisemit-karl-renner-eine-entlarvung/).Der Faszination des Faschismus und seiner Wirksamkeit in der Geschichte wird damit in keiner Weise Rechnung getragen, wie Francois Villon deutlich macht.

    Es ist höchste Zeit, dass wir uns zu einer Geschichtsbetrachtungen durchringen, welche die treibenden Indeen und Motive der Zeit ausleuchtet und so geschichtliche Ereignisse verstehbar macht. Wenn Umfragen selbst heute noch zeigen, dass 40% der Bevölkerung Gutes und Schlechtes aus der jüngsten Geschichte zu unterscheiden wissen, dann ist es Aufgabe, die Gründe dafür aufzuhellen.

    Ungarn jedenfalls geht einen ähnlichen Weg wie China oder Israel, eben den des nationalen Sozialismus und verteidigt seine Souveränität auch in Volkswirtschaftsfragen. Übrigens ganz wie Papst Franz aus Argentinien. Für ihn ist die Verteidigung der nationalen Souveränität die erste Pflicht der Politiker!

  38. Undine
    19. März 2013 11:00

    A.U. schreibt:

    "Dieser Zorn ignoriert – fast muss man sagen: natürlich – auch eine beispiellose humanitäre Geste: Ungarn hat einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt. Diese kostenlose Geste stünde zweifellos auch Tschechien, der Slowakei, Polen, Slowenien, Kroatien oder Serbien gut an. Sie ist dort aber bisher keineswegs angedacht"

    Hier der Link zu diesem Thema, den ich am 17.3. gepostet habe:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012073-Ungarisches-Parlament-gedachte-der-vertriebenen-Deutschen

    Ob sich die Tschechen, Slowaken, Polen, Slowenen, Kroaten, Serben jemals zu solch längst überfälliger Geste durchringen können? Im Gegensatz zu uns und den Deutschen leert diese Übung auch nicht ständig den Geldbeutel, was bei unseren ständigen Kniefällen die größte Rolle spielen dürfte. Auf jeden Fall würde ich sagen: UNGARN VOR DEN VORHANG! Sie spielen die Vorreiterrolle, die vielleicht doch einmal Nachahmer findet.

    Ja, und wer das ORF-Liebkind Paul Lendvai für einen objektiven Mann hält, ist auf dem Holzweg, denn um objektiv zu sein, fehlen diesem gleich mehrere Voraussetzungen.

  39. Erich Bauer
    19. März 2013 09:34

    Als der Eiserne Vorhang fiel, kamen österreichische Erdäpfelbauern, Weinhändler, Weinbauern, Glücksritter in Goldgräberstimmung. Sie fielen in ein verwüstetes Land ein und steckten sich die "Claims" ab. Denn die grundbücherlichen Verfahren waren, wenn überhaupt vorhanden, in den Anfängen... Bestimmungen über Ausländergrunderwerb...? Irgendwelche Schmierzettel aus der Zeit vor dem Vorhangfall wird's schon gegeben haben... Man klatschte in die Hände: "Land Unser!" Was damals passierte, war "Landgrabbing". Allerdings ohne die nötige "Infrastruktur", für die gekaufte Milizen (Söldnertruppen), wie üblicherweise in Afrika, zuständig sind...

    Der ungarische "Staat" fühlt sich, wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht, über den Tisch gezogen. Und er will sein "Staatsgebiet" zurück. Ein "Staatsgebiet", welches die EU-Bolschewiken für sich in Anspruch nehmen! Das ist eine Sünde wider den EU-(Un)geist... Für die EUdSSR ist das ein Sakrileg. Die wollen keine eigenstaatliche Souveränität über "Staatsgebiete". Und deswegen schicken sie die Inquisitoren aus... um die Ketzer auf den Scheiterhaufen zu verbringen.

    Ob unsere beiden österreichischen Landvogte schon wissen, welche "Ländereien" ihnen zur persönlichen Verwendung übertragen werden?

    • brechstange
      19. März 2013 09:54

      Ja, so war es und das ist nicht vergessen und sollte in die Betrachtungen miteinbezogen werden. Nachhaltigkeit sieht eben anders aus, das müsste in erster Linie mal die Nomenklatura einsehen, anstatt sich Profite unlauter und unstatthaft anzueignen.

    • Erich Bauer
      19. März 2013 11:13

      @brechstange

      Sie können doch nicht erwarten, daß die, von Ihnen so bezeichnete Nomenklatura, irgendetwas EINSIEHT! Noch dazu "unstatthafte Unlauterkeit"... Wäre das so, gäbe es keine "Nomenklatura".

  40. socrates
    19. März 2013 09:23

    O.T.???
    Wie geht es Ländern unter der EU-Knute:
    Zypern stimmte nach den zähen Verhandlungen außerdem zu, seinen rekordniedrigen Unternehmenssteuersatz von 10 auf 12,5 Prozent anzuheben. Zusammen mit Irland hat die Insel damit noch immer die niedrigste Besteuerung, mit der Unternehmen angelockt werden sollen. Mit weiteren Einsparungen und der von Zypern lange abgelehnten Privatisierung öffentlicher Unternehmen sollen die Staatsschulden unter Kontrolle gebracht werden und bis 2020 auf 100 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt sinken.
    Was in den Medien NICHT erwähnt wird sind die Zwangsprivatisierungen.
    Schlimm , der Orban! Er schützt Ungarn!

  41. schreyvogel
    19. März 2013 09:02

    Die größte Sünde des Victor Orban ist, eine jüdisch geführte sozialistische Regierung aus dem Amt gejagt zu haben, und das gleich mit Zweidrittel-Mehrheit.

    Dieses Sakrileg wird ihm die Welt nie verzeihen!

    • Nestor 1937
      19. März 2013 11:17

      Diese wichtige Wahrheit verschweigt Dr. Unterberger
      in seiner sonst ausgezeichneten Analyse. Warum?

    • Erich Bauer
      19. März 2013 11:25

      Und solange sich auch nur ein einziger Sozialist im Lande herumtreibt, wird dieser sein "Nichtsozialistisches" Land an die "Internationale" denunzieren, verleumden, verraten und verkaufen...

      War hierzulande nicht anders...

    • ProConsul
      19. März 2013 13:11

      schreyvogel

      ***

    • Eva
      19. März 2013 16:42

      @schreyvogel hat den Vogel abgeschossen! *******

    • simplicissimus
      19. März 2013 17:16

      Uneingeschränkte Zustimmung.

    • byrig
      19. März 2013 22:46

      voll daccord,schreyvogel!

    • november (kein Partner)
      20. März 2013 08:43

      Geht's vielleicht noch dümmer?

    • Pius (kein Partner)
      20. März 2013 09:21

      schreyvogel
      ************ auf den Punkt gebracht!!!

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      20. März 2013 11:51

      Nestor 1937
      19. März 2013 11:17

      Dr. Unterberger schreibt:
      "Das tun sie aber nicht. Denn in Wahrheit stört sie ja nur eines: dass die ungarischen Sozialdemokraten von den Wählern in die Bedeutungslosigkeit verdammt worden sind. Daher können sie zum Unterschied von den meisten anderen Ländern Verfassungsänderungen nicht mehr blockieren. Jene vernichtende Wahlniederlage ist auch die eigentliche, wenn auch nie zugegebene Ursache des organisierten Zorns der europäischen Sozialdemokratie."

      Das einzige, was Dr. Unterberger nicht anführt ist die "jüdisch geführte".

      Ist doch Sozialismus allein eine Verurteilung, muss man da etwas das jeder Mensch weiss - dass Sozialismus immer schon eine jüdische Veranstaltung war, zB auch in Österreich - noch extra erwähnen?

      Und dass Ungarn das auf demokratische Weise, nämlich mit Zweidrittelmehrheit getan hat, darf doch einen "Demokratischen Sozialisten (welche contradictio in se) nicht stören!

    • Nestor 1937
      20. März 2013 16:46

      Sehr richtig erkannt, Herr Kafka!

      Es geht um die "jüdisch geführte" Regierung!

    • F.V. (kein Partner)
      20. März 2013 18:51

      Nestor,

      warum verschweigt ... - weil er ein Opportunist ist, und ein bisserl feig.

    • tutu (kein Partner)
      20. März 2013 22:00

      ...die welt schon , die linke journaille nicht!

    • Norix (kein Partner)
      25. März 2013 12:56

      Wo bleibt der Aufschrei, Herr Dr. Unterberger? Wirre Theorien "jüdischer Verschwörungen" der wirren Blausozis (die sich auffällig viel in den Foren rumtreiben - Verschwörung?) würden eine Klarstellung von Ihnen, @Andreas Unterberg, schon längst rechtfertigen. Ihr Ruf und der des Forum leidet schon massiv darunter.

  42. dssm
    19. März 2013 08:39

    Schon in der katholischen Kirche waren (und sind) Ketzer schlimmer als Heiden!
    So eben auch bei den Sozialisten. Wer eine andere sozialistische Denkart in das Spiel bringt muss mit ernster Anfeindung rechnen; schon die Moskauer Schauprozesse waren vordergründig geben Parteimitglieder! Deshalb haben sich auch Nazis und Kommunisten Straßenschlachten geliefert, es geht immer nur um kleine Details des Weges, die Ziele braucht man nicht diskutieren – da ist man ohnehin einer Meinung.

    Es wäre den Ungarn zu wünschen, dass sich Orban seiner wirtschaftsliberalen Aussagen erinnert. Die Ungarn sind ein stolzes und sympathisches Volk, die haben besseres verdient (wir auch).

  43. Josef Maierhofer
    19. März 2013 08:37

    Der sozialistische Weg ist immer ein Irrweg.

    Es liegt im Wesen des Sozialismus nicht selbst was leisten zu wollen, sondern stets nur sich was auf Kosten 'anderer' leisten zu wollen. Dabei wird übersehen, dass die 'anderen', sprich jene, die noch Eigenverantwortung tragen, zwar zu den gesetzlichen Beiträgen stehen, aber nicht zur Selbstbedienung der 'faulen Klasse#, die auf Biegen und Brechen Schulden macht und irtümlich glaubt, sie nicht bezahlen zu müssen.

    Wenn ein Herr Orban dieses protektionistische Räuberinstrument fährt, wird er wohl gemieden werden und trifft damit genau die, für die er das gedacht hatte in seiner gutmenschlichen Irrgläubigkeit.

    Das die Sozialisten dann sonst noch einige ungute Eigenschaften aufweisen, hat Österreich zur Zeit der Sanktionen auch gespürt.

    Für mich ist in Österrreich die Volksverräterpartei Nummer 1 die SPÖ und noch schlimmer, die, zwar nicht so bedeutenenden, Grünen und dann Nummer 2 alle koalitionären Helfer, die da mitmachen.

    Meistens ist es bei den Nichtsozialisten die nichtbegründbare Angst, wegen unpopulärer Maßnahmen, die notwendig werden, nicht mehr gewählt zu werden. Ja, wenn es einsichtig ist und entsprechend kommuniziert wird, dann wird das in der öffentlichen Diskussion sicher eine vernünftige Mehrheitsbasis bekommen.

    Die Menschen wissen ohnehin mehr als ihnen die heimischen Medien erlauben zu wissen, wie ich immer wieder feststelle.

    Dass, käme in Ungarn eine noch verderblichere sozialistische Regierung, mit einem Schlag die mediale Kritik gegen Ungarns Regierung verstummen würde, das scheint ziemlich sicher zu sein. War ja in Österreich auch so. Schamlos fährt UHBP einfach nicht nach Polen, weil dort derzeit keine sozialistische Regierung regiert, müsste er doch Österreich vertreten statt der SPÖ.

    Propaganda ist das Luftgebäude auf dem der in Moskau eingegangene, in Ostberlin zusammengebrochene 'Sozialismus' (der österreichischen grünen Prägung), sein Lügengebäude aufgebaut hatte. Auch dort glaubte niemand mehr der medialen Propaganda.

    Die Wahrheit ist das einzige Heilmittel, jedenfalls danke, Herr Dr. Unterberger, dafür.

  44. brechstange
    19. März 2013 07:49

    Es kann NICHT gut gehen, wenn die Brandstifter das Feuer löschen. AUFWACHEN.

    Pumuckl, zu Ihrem gestrigen Kommentar zu Frau Fekter, die mutig gerufen haben soll, kann ich nur mehr sagen: Wer zu spät kommt, den bestraft das leben. Diese Herrschaften haben uns verkauft, nicht vertreten.

    Von: Elisabeth Weiss
    Betreff: BIG Four, Bankenaufsicht - Dringend!!!
    An: maria.fekter@oevp.at
    CC: michael.spindelegger@oevp.at, karlheinz.kopf@oevp.at
    Datum: Freitag, 7. Dezember, 2012 07:42 Uhr

    Sehr geehrte Frau Finanzminister!
    Sehr geehrter Herr Vizekanzler!
    Sehr geehrter Herr Klubobmann!

    Ich erlaube mir Ihnen vorab aufgrund der Aktualität zwei Artikel aus dem nächsten EchoIV (www.conwutatio.at) zu übermitteln. Ein Beitrag behandelt die Konzepte der Big Four (Juncker, Barroso, VanRompuy, Draghi, (Schulz)) und der andere die geplante Bankenunion / Bankenaufsicht.

    Wir bitten Sie, diese Vorgehen in der EU, im Europäischen Rat NICHT zu unterstützen. Denken Sie an Österreich und nicht an kurzfristige scheinbare Erfolge und Karriereverläufe zu Lasten Österreichs und der Österreicher. Ich denke, es ist höchst an der Zeit das Schicksal Österreichs selbst in die Hand zu nehmen, nach neuen Kooperationen und Möglichkeiten Ausschau zu halten.
    Eigeninitiative, Eigenverantwortung und Subsidiarität sind der Schlüssel und letztendlich die Lösung und nicht ein Zentralstaat nach französischem Muster. Jeder der mit offenen Augen durch die Welt geht, weiß, dass zentralistische Systeme auf Beziehungen und Seilschaften basieren und sehr teuer sind. Sie basieren nicht auf Vielfalt, was den Erfolg Deutschlands und Österreichs über Jahre ausgezeichnet hat. Zentralistische, unübersichtliche Systeme fördern Korruption. Die Organisierte Kriminalität feiert fröhliche Urständ.

    Die Bürger Österreichs wünschen sich Mut, Kompetenz und Politiker, die sich für die Interessen Österreichs und der Österreicher einsetzen. Zentralismus und Bürokratie gehören nicht dazu, auch nicht Abgehobenheit und Parallelgesellschaft der Parteieliten.

    Ich wende mich an Sie, weil Sie gewählt wurden, dies zu gewährleisten. Kein einziger Österreicher, da bin ich mir sicher, hätte 1994 für diese EU gestimmt, die laufend Recht und Verträge bricht und damit auf zerstörerischen Kurs bringt. Große Sorge lässt mich die Zeit aufbringen , Ihnen zu schreiben. Im Gegensatz zu finanziell gut ausgestatteten Lobbyisten opfern wir unsere private Zeit und unser gut versteuertes Geld, in der Hoffnung den Zug der Lemminge stoppen zu können und in eine bessere Richtung zu drehen.

    Mit freundlichen Grüßen

  45. ambrosius
    19. März 2013 07:42

    Ein dreifaches Hoch auf Dr. Unterberger dafür, daß er sich der nicht unbeträchtlichen Mühe unterzogen hat, den ganzen skandalösen Schwachsinn der Linken gegen Orban zu entlarven.
    Er hat aber auch völlig richtig erkannt, wo Orban mit aller Kraft eines gnadenlosen Populisten das Land in den Abgrund führt, nämlich die Wirtschaftspolitik und die Behandlung ausländischer Investoren.Dass sich Orban dabei auf durchaus rechtswidrige Gesetze und rechtswidrige Anwendung solcher Gesetze beziehen kann- so zum Beispiel beim Verkauf der " heiligen, Ungarischen Ackerscholle" an böse, ausländische Kapitalisten, welcher schon seit 10 Jahren plus/minus verboten ist , macht die Sache nicht besser.

    Wir haben am Beispiel von Bruno, dem Roten erkennen müssen, was verantwortungslose, gewissenlose Populisten aus einem Land machen können und haben uns davon bis heute nicht erholt.
    Die Ungarn sind mit Orban dabei, ebendiese Erfahrung auch zu machen.
    Das ist unendlich schade aber die Plebs lernt halt nix dazu. Schließlich werden Sisi, Evita Peron und Lady Spencer, die ehermalige Princess Diana vom Volk noch immer vergöttert.

    • F.V. (kein Partner)
      20. März 2013 18:57

      ambrosius,

      Sie enttäuschen mich. Die Lobhudelei ist entbehrlich, die Abqualifizierung Orbans unbegründet, Ihre "Argumente" etwas dünn, Inhalt - null.

      Man muß nicht zu allem und jedem was sagen, wenn einem dazu nichts einfällt. Besser ist es zu schweigen. als dummes Zeug zu quasseln.

    • ambrosius
      21. März 2013 09:39

      F.V.
      Sie sind offenbar unfähig, etwas differenziertere Texte zu verstehen. Schade.

    • F.V. (kein Partner)
      21. März 2013 16:53

      Ja, Ambrosius, wenn Sie das sagen, muß ich wohl Asche aufs haupt streuen.

    • ambrosius
      21. März 2013 18:10

      Ich bitte darum !
      Spaß beiseite: bis jetzt haben wir eigentlich sachlich diskutiert und viel Übereinstimmung gehabt.
      Ich schlage vor, wir begraben das Beil der Misstimmung und diskutieren in Zukunft fröhlich weiter. OK?

  46. Wertkonservativer
    19. März 2013 07:03

    Was man Herrn Orban auch immer vorhalten mag, seien die Vorwürfe nun stichhaltig oder auch eher nicht: mir ist dieser aufrechte Mann einfach sympathisch!

    Ich weiß schon, dass Sympathie in der hohen Politik eher keine "Kategorie" darstellt
    (die meisten Politiker verdienen sie auch gar nicht!), doch im Fall Orban erlaube ich mir, meine - sicher subjektive - Meinung offen auszusprechen (auch wenn ich hier im Gegensatz zu der von mir im wesentlichen verteidigten EU stehe).

    Hätten wir nur einen österreichischen "Orban"!
    Weit und breit keiner auszumachen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. März 2013 07:36

      Ist es nicht bezeichnend für die ÖVP, dass auch Spindelegger Viktor Orban ständig ans Bein pinkelt, obwohl zur Zeit der EU-Sanktionen gegen Österreich Ungarn uns beizustehen versuchte?

    • diko
      19. März 2013 08:01

      mir ist dieser aufrechte Mann ebenfalls - wie auch unser Nachbarland Ungarn selbst - mehr als sympathisch!
      (deshalb 3 Stern'derln angklickselt.)

    • brechstange
      19. März 2013 08:09

      cotopaxi

      Mir scheint, der Spindelegger hat in erster Linie seine Karriere in der EU im Auge. Das war alleine daran zu erkennen, als er Fekter absägen wollte.

    • Cotopaxi
      19. März 2013 15:24

      brechstange

      Ich fürchte, die EU nimmt uns weder Faymann noch Spindelegger ab. Die bleiben uns bis zum bitteren Ende erhalten.

    • Undine
      19. März 2013 16:46

      @Cotopaxi

      So wählerisch sind die doch nicht! Wenn sich sogar für den Karas und noch einige unserer Armleuchter und Armleuchterinnen ein wohliges Plätzchen gefunden hat.....

    • Cotopaxi
      19. März 2013 18:00

      @ Undine

      Da auch die anderen Staaten ihre Armleuchter und Armleuchterinnen unterbringen müssen und zugleich dank Faymann und Spindelegger die internationale Bedeutung Österreichs ständig sinkt, wird die Konkurrenz immer größer.

      Bezieht Karas (weiterhin) eine Versehrtenrente, die ihm der österreichische Steuerzahler finanziert?

    • F.V. (kein Partner)
      20. März 2013 19:00

      WK,

      hätten Sie die Klammer ganz weggelassen, so wäre Ihnen ein ausgezeichneter Beitrag gelungen.

  47. socrates
    19. März 2013 06:20

    Ungarn beweist, daß die EU Innenpolitik macht, was nicht ihre Aufgabe ist. Sie will ganz Europa unter die rote Knute bringen und verkaufen, wie es Zypern zeigt.
    Im Vergleich zu Zypern, Bulgarien, Rumänien, Griechenland geht es Ungarn gut. Das Problem ist die EU, die auf Bürgerkriegskurs ist! So sehen EU-Regelungen aus:

    http://en.ria.ru/business/20130318/180087304/Putin-Blasts-Cyprus-Levy-on-Bank-Deposits-as-Unfair.html
    Putin Blasts Cyprus Levy on Bank Deposits as ‘Unfair’
    MOSCOW, March 18 (RIA Novosti) – Russian President Vladimir Putin believes the Cypriot government’s plans to impose a one-off levy on all bank deposits as part of a bailout deal to get much-needed loans from international creditors would be “unfair, unprofessional and dangerous,” Kremlin spokesman Dmitry Peskov said Monday.
    Putin held a meeting Monday with administration staff and economic aides to discuss economic developments in the eurozone, Peskov said.
    “In assessing a possible decision to impose an additional tax on bank deposits in Cyprus, Putin said this decision, if made, would be unfair, unprofessional and dangerous,” Peskov quoted Putin as saying.
    The European Union and the IMF agreed on Saturday to bail out Cyprus’ debt-laden economy and grant the island nation a loan worth 10 billion euros ($13 billion) in return for the government’s obligation to tax all deposits kept at Cypriot banks.
    Under the terms of the bailout deal, Cyprus will have to impose a levy of 6.75 percent on deposits of less than 100,000 euros and 9.9 percent on deposits with greater amounts. Cypriots reacted with shock and rushed to cash machines to withdraw their savings, but many machines refused to pay out.
    Cypriot President Nicos Anastasiades said he had to choose between the “catastrophic scenario of disorderly bankruptcy and the scenario of a painful but controlled management of the crisis.”
    The bailout plan has yet to be approved by Cyprus’ parliament, with the vote on the bank deposit levy scheduled for Tuesday.
    Russian banks are heavily exposed to Cyprus risk as they had around $12 billion on deposit with Cypriot banks at the end of last year, with Russian corporate deposits accounting for another $19 billion, according to estimates by Moody’s international rating agency.
    Russian Prime Minister Dmitry Medvedev echoed Putin’s comments on the Cyprus bailout deal, comparing the proposed tax on bank deposits to “the confiscation of other people’s money.”
    “Quite strange and controversial decisions [are] being made by some EU member states. I mean Cyprus. Frankly speaking, this looks like the confiscation of other people’s money,” Medvedev said, speaking at a meeting of the supervisory board of national development bank Vnesheconombank.

  48. diko
    19. März 2013 05:42

    Eine Regierung die, die Bedürfnisse und Interessen der eigenen Bevölkerung als vorrangig ersieht, wird in Zeiten des GLOBAL SOZIALISMUS' es - trotz aller demokratischer Mehrheitsverhältnisse - kaum Anerkennung in unseren kritischen, freien, unabhängigen .....etc. Medien finden.

    • OE-DWK
      19. März 2013 07:34

      TV Empfehlung EinsPlus
      Heute
      17:45 - 18:30 (45 Min.)

      Wasser ist die lebenswichtigste Ressource der Erde. Der Kampf um den Besitz der weltweiten Wasser-Reserven hat längst begonnen. Mehrere Weltkonzerne liefern sich ein Wettrennen um die besten Trinkwasserquellen - allen voran Coca Cola, Pepsi und Nestlé, der größte Lebensmittelhersteller des Planeten. Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht, erklären die Vereinten Nationen. Die Getränkehersteller halten es dagegen für "blaues Gold", ein Produkt, das seinen Preis haben müsse. Nur, wer soll dafür wie viel bezahlen - und wer verdient daran?

      Die Wassergiganten kaufen rund um den Globus die besten Quellen auf und machen schon heute damit Milliarden Gewinne. Die weltweite Wasserprivatisierung hat ihren Preis, in manchen Regionen stieg er um bis zu 200 Prozent. Dort wo die großen Wasserkonzerne abpumpen, regt sich vielerorts Widerstand in den betroffenen Kommunen.

    • socrates
      19. März 2013 10:57

      In Zypern wird, als Beipack zur Kredithife, gerade öffentliches Eigentum, wozu auch Wasser gehört, privatisiert

    • simplicissimus
      19. März 2013 17:14

      ... und auch hier ******!





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