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Die Kirche und ihre Rolle in der Welt

Lesezeit: 8:30

Nicht nur weil Ostern ist: Die katholische Kirche steht so stark im allgemeinen Interesse wie schon lange nicht. Dank des Papst-Rücktritts, der genauso wie die Persönlichkeit des Nachfolgers eindrucksvolle Demut signalisiert. Dank der Tatsache, dass das neue Kirchenoberhaupt erstmals aus der Dritten Welt kommt. Dank der immer stärkeren Desorientierung der Menschen, die aber eigentlich nach einem festen Halt suchen. Aber auch dank der brutalen Attacken von Islamisten auf Christen, und dank eines radikal-antikirchlichen Volksbegehrens aus dem linksradikalen Eck.

Das ist eine gewaltige Chance. Das könnte Aufbruchsstimmung vermitteln – die es in einigen Pfarren in Österreich schon seit längerem tatsächlich gibt. Sie ist meist, aber nicht immer von starken Priesterpersönlichkeiten geprägt, denen nur eines gemeinsam ist: Sie sehen so wie der neue Papst ihre Aufgabe nicht im Schimpfen auf andere Teile der Kirche, auf Linke oder Rechte, sondern im Dienst an der Gemeinschaft. Gewiss: Nicht jeder hat auch Charisma, wie es die Päpste Franziskus und Johannes Paul II. gehabt haben. Aber auch der büchertrockene Benedikt hat als Gelehrter eine wichtige Funktion gehabt. Auch wenn ihm organisatorisch und disziplinär manches außer Kontrolle geraten ist.

Zu Recht werden da manche sagen: Aber die üblen Verbrechen, die – auch – von Funktionsträgern der Kirche begangen worden sind! Und die auch wohl noch heute da und dort begangen werden!

An diesen Untaten gibt es nichts zu deuteln. Sie haben stattgefunden, so wie in allen anderen Bereichen menschlicher Aktivität auch. Aber es gilt Klarheit herzustellen: Nirgendwo in der Bibel wird behauptet, dass jemand automatisch deshalb ein besserer Mensch wäre, weil er Priester oder Ordensfrau ist. Diesen Eindruck hat nur ein falscher Klerikalismus zu erwecken versucht.

Bei Kirche und Christentum geht es letztlich um ganz anderes als um die menschliche Qualität der Priester: Es geht vor allem um den Auftrag an jeden einzelnen zu einer an Werten, an Idealen, an konkreter Nächstenliebe orientierten Lebensführung; und es geht um die Suche nach Wahrheit, Freiheit und Transzendenz.

Dieser Wahrheit ist die katholische Kirche deutlich nähergerückt, seit sie klar sagt, dass nichts Teil des Glaubens sein könne, was der Vernunft widerspricht. Damit ist auch der tiefe Graben überwunden, der sich einst zwischen Kirche und Aufklärung, zwischen Kirche und Liberalismus aufgetan hatte. Wobei man bei der Aufklärung genausowenig an die blutigen Exzesse der Französischen Revolution denken darf, wie beim Liberalismus an die geistige Beschränktheit eines Liberalen Forums in Österreich und bei der Kirche an die Missbräuche in manchen Konvikten.

Bei allen überwiegt heute bei weitem der positive Beitrag für den Zustand der Menschheit. Was man von den großen Totalitarismen des Nationalsozialismus, Kommunismus und Islamismus ganz und gar nicht sagen kann – auch wenn das deren Propagandisten ständig zu verwischen versuchen.

Daher ist auch das Kirchenvolksbegehren aus dem linken Eck ein ganz übler Beitrag für die Zukunft dieses Landes. Wenngleich es von der Freimaurerpartie im ORF heftig unterstützt wird, ist es in vielen Punkten verlogen.

So verdreht das Gerede von angeblichen Privilegien der Kirche alles, was der christliche wie jüdische Glaube für Land und Menschheit tut, ins Gegenteil:

Nur in den von ihnen geprägten Kulturen haben sich Freiheit und Wissenschaft in so hohem Ausmaß entwickeln können (trotz allem, was man in beiden Bereichen oft sorgenvoll beobachten muss). Nur dort gibt es (trotz aller feministischen Attacken) eine Gleichberechtigung von Frauen. Nur dort sind so früh alle Sklavenhaltergesellschaften verschwunden. Nur dort gibt es heute die weltweit größte Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit. Ist das alles Zufall oder ist es nicht viel mehr klare Konsequenz der christlich-jüdischen Werte?

Christlich motivierte Menschen haben die gewaltigsten Kunstschätze der Menschheit geschaffen, von der Musik bis zur Malerei. Es wäre beispielsweise ein riesiger kultureller, und nicht zuletzt touristisch-ökonomischer Schaden für Österreich, würde die Kirche nur noch jene Klöster und Gotteshäuser erhalten und pflegen, die sie für ihre eigenen Zwecke benötigt. Für die Kirche wäre das hingegen kein Schaden, sondern eine gewaltige Ersparnis.

Allein dieser Wert übersteigt bei weitem das, was die Kirchen aus Budgetmitteln bekommen. Wobei das ja nur ein Ersatz für jene ökonomischen Werte ist, die der Kirche von den Nazis weggenommen worden sind. Und die einst in hohem Ausmaß von frommen Spendern gestammt haben, die noch geglaubt haben, über ihr Privateigentum frei verfügen zu können. Es ist daher wohl kein Zufall, dass die Attacken der Linken auf die Kirchen auch in hohem Ausmaß Hand in Hand gehen mit deren Attacken auf das Privateigentum schlechthin. Sie bekämpfen alles, wo nicht der Staat, also möglichst sie selber, die Macht hat. Und da sind Kirche wie Eigentum die größten Hindernisse.

Die linke Hetze gegen die Kirche

Eine besonders infame Attacke der Linken richtet sich gegen christliche Schulen, Altersheime und Spitäler: Statt täglich den Trägern zu danken für ihren Beitrag zum Allgemeinwohl, wird dagegen gehetzt. Dabei kommt jeder Schüler, jeder Patient, jeder Pflegebedürftige dort die Allgemeinheit viel billiger als in staatlichen Einrichtungen. Wollen die linken Kirchenhetzer diese wirklich alle auf die Straße setzen? Oder soll das Defizit der Republik um einige Milliarden größer werden, nur damit man der Kirche scheinbar eines auswischen kann?

Gewiss kann man nachdenken über die Art des Religionsunterrichts: Wäre es nicht auch für die Kirche viel sinnvoller, dass die jungen Menschen wie in anderen Ländern dazu in Pfarrgebäude kommen müssten, und nicht total orientierungslose Religionslehrer in die Schulen? Es ist wohl auch über die Art des Kirchenbeitrags zu diskutieren: Ist nicht der in immer mehr Ländern übliche Kultus/Kultur-Beitrag sinnvoller, bei dem ohne eigene Einhebungs-Bürokratie automatisch ein Teil der Einkommensteuer einem vom Steuerpflichtigen frei zu nennenden Zweck zufließt? Einer Kirche (wenn man sie zumindest für Heirat, Taufe und Tod in Anspruch nehmen will), einem Denkmalamt, einem Atheistenverein . . .

Kardinal Schönborn hat – offenbar schon vom neuen Papst beeinflusst – ja zu Recht für eine viel stärkere Distanz zwischen Kirche und Staat plädiert. Auch wenn er bisher nicht danach gehandelt hat. Solche Distanz hat der Kirche weltweit immer gut getan, auch wenn sie in Österreich das fast nie wirklich praktiziert hat.

Man denke nur an die vollen Kirchen 1945 in Österreich nach dem Ende der nazistischen Kirchenhasser. Man denke an Polen, die Slowakei oder Slowenien, wo die Kirche als Zuflucht gegen eine Fremdherrschaft besonders stark geworden ist (ja, auch die nationale Identitätssuche war dabei wichtig – aber die ist ja nur für Linke etwas Böses). Man denke an das Aufblühen der katholischen Kirche in den Perioden einer extrem blutigen laizistischen Herrschaft in Mexiko oder Spanien, beziehungsweise die christliche Stärke nach Jahrhunderten der islamischen Herrschaft in Spanien. Man denke an die Kraft der Christen im kommunistischen Vietnam oder im islamistisch bedrohten Afrika. Und man kann fast sicher sein, dass das Christentum in seinen allerersten drei Jahrhunderten vor allem deshalb so stark gewachsen ist, weil es die einzige und daher besonders gefürchtete Antithese zu den damaligen Herrschern war.

Man denke umgekehrt an das Schwächeln der protestantischen Kirchen Nord- und Westeuropas, wo sie als Staatskirchen rapide an Bedeutung verloren haben. Dabei haben gerade die Protestanten nach Luther vielerorts als Antithese zum Kaiser Zulauf gefunden.

Man könnte im Grund die Geschichte der letzten Tausend Jahre vor allem als ein ständig wechselndes Näher- und Auseinanderrücken zwischen Kirche und Staat interpretieren. Die Kirche als Antwort auf die unbeschränkte Willkür der Herrscher: Siehe Canossa, siehe die Zweischwertertheorie.

Die Kirche, der Glaube war die erste relevante und große Antithese zur Allmacht von Staaten. Sie wurde genau dadurch (und durch viele Bibelworte) zur ersten Verkörperung der Idee von Freiheit und persönlicher Verantwortung. Und genau dies hat beispielsweise der neue Papst auch in der Antithese zur linksliberalen Populisten-Herrschaft der Kirchner-Familie gelebt.

Alte Äbte in einer alten Denkwelt

Umso erstaunlicher ist es, wie ein niederösterreichischer Abt (der sich bisher immer in der Nähe der Mächtigen gezeigt hat) in dieser Situation in einem Radio-Interview spricht. Statt sich massiv mit dem Kirchenvolksbegehren auseinanderzusetzen, mit der islamisch getriebenen Christenverfolgung, mit dem Fehlverhalten einzelner Menschen, mit den immer an der Spitze der Kirchverfolger stehenden Grünen (und deren gegenwärtigen Generalangriff auf das Konkordat) hat der Mann zu einer Generalattacke auf die „Wirtschaft“ ausgeholt. Populistischer geht’s nimmer.

Er definiert nicht, was „Wirtschaft“ eigentlich ist (denn würde er nachdenken, dann müsste er erkennen, dass es wir alle sind!). Er begreift nicht, dass die Politik den Karren in den Dreck gefahren hat, und will der Politik, die er nur oberflächlich tadelt, noch viel mehr Macht verschaffen. Er begreift nicht, dass die Freiheit des individuellen Agierens die dringend notwendig Antithese zur immer größeren Allmacht der Politik, also der Parteien ist. Er begreift nicht, dass das Vorbild des Papstes in persönlicher Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe sowie im Mut, Menschen an ihre individuelle Verantwortung zu erinnern, besteht und nicht in irgendwelchen politischen Konstruktionen. Er hat nicht gehört, dass die Worte des Papstes vor allem gegen „eine verweltlichte Kirche“ gerichtet sind. Statt dessen will der Propst von Herzogenburg noch näher an die Welt, also die Politik heranrücken.

Aber jedes Mal, wenn ich solche politisierenden Kirchenmänner gefragt habe, welches konkrete Wirtschafts- und Politikmodell denn ihrer Meinung nach verwirklicht werden soll, kneifen sie und flüchten sich in das Argument: Wir sind ja keine Ökonomen. Eh nicht. Aber sie sollten halt auch nicht so tun, als ob sie es wären. Die Kirche hat ja auch irgendwann einmal eingesehen, dass sie nicht die Hüterin der Astronomie oder der Evolution ist. Also sollte sie es auch bei der Wirtschaft nicht.

Sie hat ja ohnedies von der Nächstenliebe bis zur Transzendenz gewaltige Aufgaben, denen sich viele Männer und Frauen jenseits des Scheinwerferlichts mit neuer Kraft stellen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2013 08:55

    Ist es Zufall?
    Es ist doch bemerkenswert, was ein österreichischer Katholik in letzter Zeit alles miterleben musste.
    Da haben wir die Kirchenbesetzung Entweihung eines großen Gotteshauses in Wien.
    In Amstetten wurde in drei Kirchen Feuer gelegt - darüber hört man auch nach Monaten kein Wort mehr...
    Und ausgerechnet zu Ostern erfolgt gleichsam der Generalangriff - nicht nur im ORF und im STANDARD, sondern auch in der der r.k. Kirche besonders nahe stehenden PRESSE:
    ein Jesus Christus und seine Religion arg verspottender Karikaturenband "Der heilige Deix" (sic!) des Pröll-Liebling Manfred Deix wird in der Online-PRESSE tagelang beworben,
    nachdem zuerst die Religionsabteilung des ORF voran trabte, musste auch die PRESSE ausführlich über das hasserfüllte, pseudowissenschaftliche Werk eines Herrn Deschner "Kriminalgeschichte des Christentums : Zum Teufel, was heißt hier christlich!" berichten
    natürlich darf in dieser Sammlung ein ausführlicher Beitrag über das sogenannte "Anti-Kirchen-Volksbegehren" nicht fehlen. (eine Studie über die positiven Auswirkungen der Abschaffung sämtlicher christlicher Feiertage für das Wirtschaftswachstum im Economist wäre angebracht gewesen ...)
    Und als bisherigen Höhepunkt der kirchenfeindlichen medialen linken Osterliturgie verlangen die GrünInnen von der österr. Regierung die Aufkündigung des Konkordats, um endlich den vielen Privilegien der r.k. Kirche ein Ende bereiten zu können.

    Ist schon eine harte Zeit für gläubige Christen zur Vorbereitung auf das Auferstehungsfest gewesen!
    Bin jetzt schon sehr gespannt auf die Osterpredigten des Kardinals und der anderen Diözesanbischöfe!

    PS: es gab einmal eine Zeit, als sich die Kirchenoberen mit Hirtenbriefen, die in den Hl. Messen in allen Kirchen von der Kanzel verlesen wurden ...
    Es wäre vielleicht an der Zeit für so einen Brief!

  2. Ausgezeichneter KommentatorInteressierter Leser
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2013 06:39

    So ein Artikel tut einem als Christ (Katholik) sehr wohl! DANKE!

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2013 13:02

    Dr. Unterberger schreibt in „Die Kirche und ihre Rolle in der Welt“ u.a.: „...Dieser Wahrheit ist die katholische Kirche deutlich nähergerückt, seit sie klar sagt, dass nichts Teil des Glaubens sein könne, was der Vernunft widerspricht.“ Diese Aussage und die Tatsache, daß ich am Karsamstag, also unmittelbar vor Ostern schreibe, macht mir Mut zu nachfolgenden Zeilen:
    Nach der Verkündigung In den Evangelien erstand Jesus Christus, Sohn Gottes, am dritten Tag nach seiner Kreuzigung von den Toten zu neuem, unzerstörbaren Leben und erschien seinen Jüngern in leiblicher Gestalt.
    Als katholischer Christ (mit etwas theologischer Bildung) glaube ich dies ohne Einschränkung, als Naturwissenschaftler suche ich Plausibilität, „...dass nichts Teil des Glaubens sein könne, was der Vernunft widerspricht.“.
    Zunächst scheint der erste primitive Anschein deutlich der Vernunft zu widersprechen: Ein Besuch z.B. der archäologischen Abteilung eines Museums, zeigt Skelettteile von Menschen, die vor Tausenden von Jahren lebten und deren noch verbliebene Reste dort in Vitrinen liegen. So einfach stellt sich also für manche Ungläubige die Beantwortung der Frage nach der Auferstehung dar. Tatsächlich ist aber die gesamte Schöpfung viel geistiger und geheimnisvoller – auch für Naturwissenschaftler. Wenn ich meine Hand – wie ein Maler, der sie abbilden möchte – betrachte, so scheint alles klar, erinnere ich mich aber meiner Kenntnisse bezüglich Molekülen, Atomen und deren Bestandteile, z.B. auch der Brown´schen Molekularbewegung (in winzigen Abständen „zittern“ sie thermisch mit hoher Geschwindigkeit), wird die Sache plötzlich sehr unübersichtlich. Die dem Maler deutliche Hand wird ein „durchsichtiges“ Gebilde mit riesigen Abständen zwischen den Atomen, etc. . Laut Einstein kann ich den beteiligten Massen durchgängig, nämlich - über E=m*c^2 – Energie, zuordnen. Energie ist aber ein physikalischer Grundbegriff, der auch Geisteswissenschaftler mehr beschäftigen sollte. Wo kommt diese Energie letztlich her? Heute wird das gesamte Universum – in seiner unvorstellbaren Größe (10^22 Sterne, 10^11 Galaxien) – auf den Urknall zurückgeführt.
    Um wieder auf die Betrachtung meiner Hand zurückzukommen: Sie besteht aus Bestandteilen, die von diesem Urknall herkommen. Diese Antwort gibt die moderne Wissenschaft, religiöser Glaube ist dazu nicht nötig.
    Alles geschaffene Sein kommt von einem Sein aus sich heraus Seienden – das ist Gott – her. Leugnet man ihn, dann käme Etwas aus Nichts.
    Könnte man sich außerhalb der Zeit und unseres Universums als Zuschauer Gedanken machen, dann wäre die Entstehung eines so komplexen Gebildes, wie sie ein Mensch darstellt, völlig unglaublich. Tatsächlich aber gibt es Menschen, - auf Grund der „Vorarbeiten“ über 13,2 Milliarden Jahre.
    Wenn Gott (die Theologen sagen - in seiner Liebe) jeden einzelnen Menschen wollte und daher geschaffen hat und - wie handgreiflich beweisbar - bereits einmal erfolgreich getan hat, warum sollte er, seine bereits einmal verwirklichte Idee in Form dieses Menschen nicht noch einmal schaffend realisieren und ihn zu einem neuen unzerstörbaren Leben erwecken können?
    Das macht mir die Auferstehung im „verklärten“ Leib auch naturwissenschaftlich plausibel.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2013 10:52

    Wir leben in einem -noch- christlich geprägten und daher auch wunderbaren Land.

    Wenn das ein Privileg ist so darf es ruhig auch etwas kosten weil es einen hohen Wert für alle hier Lebenden hat.

    Die Kirchenhetzer sägen am Ast auf dem sie selber sitzen...

    Frohe und gesegnete Ostern!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2013 11:28

    Ja, es ist Zeit für Distanz.

    Lassen wir den Linken ihre Religion (und ihre Religionskriege gegen vermeintliche Gegner) mit ihren Säulenheiligen, sie fahren den Karren ohnehin bald in den Dreck, wie in der DDR, wo auch der Glaube sehr stark war, oder auch in Moskau, wo sogar der allmächtige Putin heute noch die christlich-orthodoxe Kirche dringend braucht.

    Die Aufrechnung der 'Privilegien' der katholischen Kirche ist für mich so, dass kein einziger der heutigen Steuerzahler den Aufbau dieser Kulturdenkmäler miterrichtet hat, er erhält auch bloß nur, was ihn interessiert, und das sind eben die sozialen Einrichtungen und die Schulen, die den Staat deutlich billiger kommen, die Schulen, in die Linken, obwohl sie ihre Kinder vorzugsweise dorthin zur Schule schicken, aus ideologischen (=idiotischen) Gründen kaputtmachen wollen. Es weiß die linke Linke nicht mehr was die rechte Linke tut.

    Sollen sie ihr provokantes Volksbegehren machen, werden ohnehin nur Kaderleute unterstützen, denn den meisten Linken ist die Kirche total egal, sie sind nicht gläubig, sagen sie, aber zu Hochzeit, Taufe, Krankensegnung, da finden selbst Atheisten den Weg zur Kirche.

    Für mich sind das verirrte Schafe.

    Wären nicht die verheerenden ökonomischen und gesellschaftlichen Konsequenzen aus dem falschen Weg der Linken, würde ich auch nicht dagegen schreiben, wären da nicht die Beispiele der jüngeren Geschichte, wo dieser Weg stets fatal geendet hat, würde ich das als freie Meinung Andersdenkender abtun.

    Aber die den Linken eigene Feindlichkeit, die Agression, die Dummheit, die Frechheit, die Provokation, die Gewalt gegen Andersdenkende, der Einsatz von Lüge, Manipulation, Meinungsterror, der Fasdchismus gegen Andersdenkende, der Schaden für die ganze Gesellschaft, die ich noch immer wesentlich anders einschätze als dieses ideologische Pack, das alles lässt mich dagegen auftreten und das zu kritisieren als das, was es ist, Provokation und linkes Getue.

    Der Fluch einer falschen Solidarität und des Verlustes des Gewissens und der Eigenverantwortlichkeit und der 'Spaßgesellschaft'.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorf.kopf
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. März 2013 13:02

    Ein echter Unterberger. DANKE! Endlich spricht er auch die Drecksbande der Freimaurer an. Diese werden immer unterschätzt und haben Narrenfreiheit. Weil Staatsanwälte, Richter, Bankdirektoren usw. Brüder sind.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    31. März 2013 23:47

    Religionsunterricht sollte außerhalb der Schule stattfinden! Das hätte mehrere Vorteile:
    1. macht die Trennung der Klassen während der Religionsstunden erst sichtbar, dass die Schüler verschiedenen Glaubensrichtungen angehören.
    2. werden viele Religionslehrer gleichzeitig benötigt, weil die Klassen in kleine Gruppen aufgespalten werden. Oft müssen Schüler anderer Religionsbekenntnisse irgendwelche Deutsch-Zusatzstunden besuchen, während in ihrer Klasse kath. Religion unterrichtet wird.
    3. sind katholische Religionslehrer äußerst linkslastig.
    In der nö. Kleinstadt Amstetten haben die Religionslehrer der HS, des Poly und der Sonderschule mit ihren Schülern einen Kreuzweg gestaltet. Die Kreuze stehen auf dem Fußweg vom Alten zum Neuen Friedhof. Handwerklich ist die Arbeit recht gut gelungen. Doch als ich mir die Kreuze näher ansah, entdeckte ich neben den Pflichtstationen für Jägerstätter und Sophie Scholl eine Kreuzwegstation für eine "Friedensaktivistin" Ulrike Marie Meinhof, eine für den vom Papst suspendierten Priester und kommunistischen Minister von Nicaragua Ernesto Cardenal und eine für den kommunistischen, türkischen Dichter Nazim Hikmet. Und das alles ist wahr und kann jeder überprüfen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorf.kopf
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. März 2013 13:02

    Ein echter Unterberger. DANKE! Endlich spricht er auch die Drecksbande der Freimaurer an. Diese werden immer unterschätzt und haben Narrenfreiheit. Weil Staatsanwälte, Richter, Bankdirektoren usw. Brüder sind.


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  1. Karson (kein Partner)
  2. Jaundalynn (kein Partner)
  3. Adriano (kein Partner)
  4. Nemias (kein Partner)
  5. Gus (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:50

    Not bad at all fellas and galasl. Thanks.

  6. Emilio (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:44

    Inligletence and simplicity - easy to understand how you think.

  7. Rebeca (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:26

    None can doubt the veatciry of this article.

  8. Agung (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:29

    Wow! Du bisch jo meega fliissig gsii und hesch so viel schf6ns zaeurebt - es het ffcr jede Gschmack f6ppis debii, genial!Ich wfcnsch Dir en ganz guete Bazar und viel verchaufti Charte und gueti Begegnige!HerzlichBea

  9. antoinetta (kein Partner)
    03. Januar 2015 15:38

    Guten Tag habe ich eine ZEUGENAUSSAGE habe Sie bringe: Wenn Sie machen wollen, ein Darlehen zwischen Privatperson mit 2% von Zinssätzen danke kontaktiert zu nehmen mit DAVIRES LANDRY sehr geehrter Herr, das mein tatsächlich verliehen Darlehen von siebzig tausend Euro (70.000€), an den Anfang ich daran keinen einzigen Moment glaubte, da die schlechten absichtlich vom Darlehen auf Internet mich gänzlich hatten zu leeren, aber meine Wissbegierde hat mich gedrängt, ein zweites Mal zu versuchen. Schließlich konnte ich dieses Darlehen erhalten, das mein Ausgang dieser Sackgasse, in der ich lebte. Ich habe mehrere Kollegen, die auch Darlehen zu seinem Niveau ohne Probleme erhalten haben, anstatt Ih

  10. cmh (kein Partner)
    02. April 2013 10:18

    Die Derischen wieder hörend zu machen ist eines der "Wunder" Jesu Christi.

    Die Beiträge der Trolle und Atheisten hier lassen erst ermessen, wie groß dieses Wunder gewesen ist.

    Ein weiters Wunder war es, die Lahmen wieder gehend zu machen.

    Auch dieses Wunder ist erst zu ermessen, wenn man die österreichischen Katholiken kennt. Denn die warten immer darauf, dass der Herr vom Kreuz herabsteigt. Das wir er selbstverständlich nicht machen und so muss Österreich in seiner unbemerkten, aber dafür umso schwereren Sünde verharren.

    PS:

    Als Handreiche gegen letzteres empfehle ich

    Ratzinger: Einführung in das Christentum
    Guardini: Der Herr
    Merton: Christliche Kontemplation

  11. help (kein Partner)
    01. April 2013 22:54

    Man muß Unterberger alleine lassen!

    Anders ist mit dem auch hier von ihm Geschriebenen nicht (mehr) adäquat umzugehen! Auch nur annähernd auf das alles von ihm hier eingehen zu wollen, das ist angesichts seiner sichtbar rapid voranschreitenden geistigen Sklerose nichts als pure Kraft- und Zeitverschwendung, wie man inzwischen weiß!

    Wer angesichts der tatsächlich "draußen" gut und deutlich sicht-, hör-, und lesbaren ehrlich offengelegten Absichtserklärungen jener maßgeblichen Persönlichkeiten welche die längst höchst notwendigen Kirchenreformen im Sinne der Lehre Christi einfordern, solch einen billig / blöden Schmarren daherschreibt wie z.B. diesen:

    "...... und dank eines radikal-antikirchlichen Volksbegehrens aus dem linksradikalen Eck .... "

    ... dem fehlt ganz offensichtlich schon jeder Rest an sich selbstbesinnender und kontrollierender Vernunft und hat auf gut Deutsch geschrieben nichts anderes als eine "Riesengeier!"
    Aber das weiß man ja bei "Dr." Unterberger eh nicht erst seit heute!
    Oder, um hier in der Vogelwelt zu bleiben: So sehen präsenile Schmierfinken aus!

    Dass Papst Franziskus auf seinem von ihm bekundeten Weg "den Armen entgegen", eigentlich nun selber, mit den bekannten Maßstäben Unterbergers gemessen, schnurstarks Richtung "Linksradikal", "Links - Link" (und was Unterberger sonst noch so gerne und oft an platten Blödsinnigkeiten fahren lässt,) unterwegs ist, dass ist dieser österreichischen Geistesgröße wohl noch gar nicht aufgefallen!

    Man darf also schon gespannt sein, wann "Dr." Unterberger diesem "ahnungslosen, dahergelaufenen, bildungsfernen Schnösel von Papst " die Leviten lesen und die Wadeln endlich wieder auf Rechts drehen wird!

  12. Chronos (kein Partner)
    01. April 2013 21:49

    Als Schüler kann ich nur berichten, dass der katholische Religionsunterricht an staatlichen Schulen ausschließlich aus folgenden Dingen besteht:

    * gemeinsames Spielen von Brettspielen wie z. B. Activity
    * Hangman auf der Tafel spielen
    * Hollywood Filme ansehen ohne jeden Bezug zum Fach (Matrix, Avatar, etc.)
    * Lernen für Tests in der darauffolgenden Stunde
    * Abschreiben von Hausübungen

    Die Lehrer sind großteils bei den Grünen und geben dies auch offen zu. Die meisten geben auch offen zu, dass sie von der Kirche, dem Papst und dem ganzen Glauben an sich nicht besonders viel halten.

    Fast alle Schüler im röm.-kath. Religionsunterricht sind atheistisch und kirchenfeindlich eingestellt, gehen jedoch trotzdem nicht in den Ethikunterricht, um nicht mit den Ausländern zusammen zu sein, die ja alle Ethik wählen (müssen).

    Als interessierter Schüler findet man sich somit in einer Menge uninteressierter Atheisten wieder. Jeder Versuch sich am Unterricht zu beteiligen wird sofort abgewürgt. Oft bin ich als Schüler selbst in der Position, dass ich die Kirche gegen üble Vorwürfe der Religionslehrerin (!) verteidigen muss.

    Die Kirche sollte viel strenger bei der Auswahl ihrer Religionslehrer sein und muss das Konzept des Faches generell reformieren! Denn meine Klasse/Schule ist kein Einzelfall. Jeder, mit dem ich über das Thema spreche, erzählt mir ähnliches. Selbst an katholischen Privatschulen wird nicht überall ernsthafter Unterricht betrieben.

    Hier gilt es anzusetzen!

  13. Römer Gewalt (.,.) (kein Partner)
    01. April 2013 15:54

    Weg mit dem Gesindel, wir sind Gott unser Eigendumm....

    • (.,.) (kein Partner)
      01. April 2013 16:03

      Zufriedenheit und bei der Mauer können sie dann klagen in Ewigkeit/Amen...

    • HL. Römer (kein Partner)
      01. April 2013 16:22

      Diesen Dreck können auch wir in Zukunft verbreiten stimmt hinten und vorne nicht, da brauch ma weder einen Vater noch einen Sohn...

  14. peter789 (kein Partner)
    01. April 2013 11:01

    Danke Hr. Unterberger für die wertvollen Argumentationshilfen gegen die immer gleichen Totschlagargumente der Kirchengegner/hasser!
    Es ist nun UNSERE Aufgabe, diese Botschaften zu vervielfachen.
    Frohe Ostern!

    • kl. (kein Partner)
      06. April 2013 20:51

      Eigene Gedanken hast Du wohl gar keine!
      Wie die meisten anderen hier drinnen!

  15. Brigitte Kashofer
    31. März 2013 23:47

    Religionsunterricht sollte außerhalb der Schule stattfinden! Das hätte mehrere Vorteile:
    1. macht die Trennung der Klassen während der Religionsstunden erst sichtbar, dass die Schüler verschiedenen Glaubensrichtungen angehören.
    2. werden viele Religionslehrer gleichzeitig benötigt, weil die Klassen in kleine Gruppen aufgespalten werden. Oft müssen Schüler anderer Religionsbekenntnisse irgendwelche Deutsch-Zusatzstunden besuchen, während in ihrer Klasse kath. Religion unterrichtet wird.
    3. sind katholische Religionslehrer äußerst linkslastig.
    In der nö. Kleinstadt Amstetten haben die Religionslehrer der HS, des Poly und der Sonderschule mit ihren Schülern einen Kreuzweg gestaltet. Die Kreuze stehen auf dem Fußweg vom Alten zum Neuen Friedhof. Handwerklich ist die Arbeit recht gut gelungen. Doch als ich mir die Kreuze näher ansah, entdeckte ich neben den Pflichtstationen für Jägerstätter und Sophie Scholl eine Kreuzwegstation für eine "Friedensaktivistin" Ulrike Marie Meinhof, eine für den vom Papst suspendierten Priester und kommunistischen Minister von Nicaragua Ernesto Cardenal und eine für den kommunistischen, türkischen Dichter Nazim Hikmet. Und das alles ist wahr und kann jeder überprüfen!

    • Pumuckl
      01. April 2013 03:39

      Das ist der Marsch durch die Institutionen. Auch die Kirche wird von denen als eine dieser Institutionen angesehen.

      Der von Ihnen beschriebene Kreuzweg in Amstetten, ist ein gutes Beispiel dafür,
      wie weit außerkirchliche Kräfte in der Erreichung ihres erklärten Zieles fortgeschritten sind.

    • Buntspecht
      01. April 2013 12:18

      @Brigitte Kashofer
      Nur "außerhalb der Schule" werken die selben ReligionslehrerInnen, was soll das zum Positiven verändern?
      Ich kenne viele Religionslehrer/Religionslehrerinnen, die einen hervorragenden Job machen. Es wäre schlimm, wegen einiger schwarzer Schafe, die es auch "außerhalb der Schule" gäbe, den regelmäßigen Unterricht aus den Schulen zu verbannen.
      "Oft müssen Schüler anderer Religionsbekenntnisse irgendwelche Deutsch-Zusatzstunden besuchen"..... Das ist mehr als sinnvoll, denn die Zeit wird hervorragend genützt, um diesen Kindern zusätzlich Deutsch beizubringen.
      Im Übrigen würde ich den Kindern, die nicht Religion besuchen, einen Ethikunterricht als Ersatz verordnen.

    • cmh (kein Partner)
      02. April 2013 10:03

      Will man etwa warten, bis einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen?

      Wer hindert Christen - vor allem auch Katholiken - daran, sich selber für die Religion zu interessieren. Es ist ja jeder dazu aufgefordert, jederzeit über seinen Glauben Rechenschaft geben zu können. Das steht vor allem in der Bibel!

      Denn genau dann, wenn man von seinem Glauben keine Ahnung hat, dann wird er zu den Schundgschichtln, die einem die Atheisten so vorgauckeln.

  16. Hannibal (kein Partner)
    31. März 2013 21:46

    Die Kirche setzt sich für internationalen Frieden ein, aber trotzdem ist sie vielerseits unbeliebt und steht im Fadenkreuz einer linken Hetzkampagne. Ich merke schon, dass man sich als bekennender Christ anscheinend nicht offen zeigen darf. Nun, ja ich bin nicht strenggläubig und mache nicht alles von Gott abhängig, aber für mich ist das Religionsbekenntnis identitätsstiftend und ich übe auch gewisse religiöse Bräuche aus.

  17. H.A (kein Partner)
    31. März 2013 20:42

    Wozu brauchen wir ein Kirche? Man hilft sich ja selbst und am besten mit Gewalt...
    Geschäfte mit Gewalt, hilft vielen jedoch wieder nichts.
    Soll man ein Monopol der Gewalt weg beten und sein Geld in die Kirche tragen sowie die Hoffnung es wird durchs beten einmal besser?

    • Rosskopf (kein Partner)
      31. März 2013 20:45

      H.A.
      meine knie sind schon wund und nicht mehr gesund - ich bete und bete, aber geld kommt nicht und kommt nicht!

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. April 2013 09:30

      "Oratum est, ut sit mens sana in corpore sano."
      Juvenal, vollständiges Zitat.

      Von irdischen Reichtümern hat er (in diesem Zusammenhang) nichts gesagt.

    • Josef Maierhofer
      01. April 2013 10:46

      @ Rosskopf (kein Partner)

      Sie rutschen auf den Knien und vergessen dabei, dass Sie selbst es sind, der für sich Verantwortung übernehmen muss und durch sein Leben gehen muss.

      Ob Sie das gläubig tun oder atheistisch oder ob Sie den Parteigötzen anbeten, der nämlich genau das mit Ihnen tut, was Sie da schreiben, das bleibt in Ihrer Verantwortung.

      Gläubig zu sein heißt weder Knierutschen noch 'Geldverehrung' oder 'Geldvermehrung', der Götze Geld wird nur von Parteien benutzt, um die Parteigläubigen bei der Stange zu halten, sondern es heißt ganz einfach, die Wahrheit zu erkennen und nach den Grundsätzen der christlichen Religion zu leben, die auch nur von Menschen organisiert wird, bloß die Bibel als Geschichtsbuch, die lässt sich leider nicht mehr manipulieren, so wie man das bei so manchen Ideologen (=Idioten) intensiv betreibt und auch gerne bei der Bibel betreiben würde.

      Wenn Ihnen noch nicht aufgefallen ist, dass selbst das 'Parteimanna', das per 'Brot und Spiele' vom Himmel fällt auf Kredit ist, den Sie mit Zinsen anteilig mitbezahlen müssen, sei es durch Steuern und keine Gegenleistung dafür, sei es durch Sozialeinbußen, haften tun Sie für das, wofür Sie sind und wogegen.

      Die Wahrheit anzuerkennen, ist halt für Verblendete nicht immer leicht.

    • Pius (kein Partner)
      01. April 2013 12:25

      Josef Maierhofer
      ************* Die Wahrheit anzuerkennen, ist halt für Verblendete nicht immer leicht!!! *******!!

  18. F.V. (kein Partner)
    31. März 2013 17:25

    Etwas lang, und für Interessierte zur Dokumentation.

    Zeugen der Auferstehung

    Nachfolgend handelt es sich um Auszüge eines Aufsatzes des russischen Schriftstellers Jurij Vorobevskjj in der renommierten russischen Monatszeitschrift „Molodaja Gvardjja“[1]. Der Aufsatz widmet sich u. a. sowohl den Vorbereitungen als auch dem geistigen Hintergrund für die Errichtung eines neuen Tempels in Jerusalem, dort wo jetzt noch eine Moschee steht, für den von den Juden erwarteten Messias; nachdem der wahre Christus – Messias von den Juden seiner Zeit abgelehnt worden war. Nachdem Vorobevskjj die Bedeutung des Talmud [2] in der nachchristlichen Ära der jüdischen Tradition dargestellt hat, kommt der Autor auf die enorme Blindheit der Juden gegenüber den historisch verbürgten Zeugnissen der Auferstehung Christi zu sprechen, die in ihrer Argumentation eine erstaunliche Parallele zur atheistischen Propaganda der bolschewistischen Epoche aufweisen. Der Text:

    Der erste Tempel, der vom weisen Salomon errichtet worden war, war durch den ba-bylonischen König Nebukadnezar zerstört worden. Der zweite Tempel wurde am glei-chen Ort gegen Ende des 6. Jahrhunderts vor Christi Geburt errichtet. In ihm predigte auch Christus in Erfüllung aller alttestamentarischen Prophetien, wobei er von der Mehrheit der ihn gesehen habenden Juden und ihrer Nachfahren abgelehnt wurde.

    In dem Buch „Jüdische Welt“ heißt es über die Zeugnisse des bekannten jüdischen Historikers Joseph Flavius [3]: Die Autorität von Joseph in der christlichen Welt ist damit verbunden, daß in seinem Werk über Jesus gesagt ist „Und es erschien ein Mensch, falls man ihn Mensch nennen kann.“ Falls dieser Satz wirklich von Joseph geschrieben wurde, ist er zusammen mit dem Neuen Testament das einzige zeitge-schichtliche Zeugnis von Jesus (mit Ausnahme der Erzählung des Tacitus [4] über die Kreuzigung). Aber viele heutige Gelehrte halten diesen Satz über Jesus für einen spä-teren christlichen Zusatz.

    Das bedeutet also, die Existenz von Jesus Christus selbst ist unglaubwürdig ?! Wie ähnlich ist dies alles dem Stil der atheistischen Propaganda jüngster Zeit! Es ist, als hätte das Haupt der atheistischen Propagandisten der Sowjetunion, Jaroslav Gubel-mann, diese Zeilen diktiert. [5] Sehen wir, was das Akademiemitglied A. I. Beletzkij vor 40 Jahren über Flavius schrieb:

    «Er war kein Jünger Jesu und daher gibt es auch keinerlei Gründe, von ihm irgendwelche Übertreibungen zu erwarten, die für die Christen günstig sind. Hat Flavius wirklich nicht über die Auferstehung Christi gesprochen, wie dies die Atheisten behaupten? Derjenige, der dieses behauptet, sollte auch nur einmal im Leben, wenn auch nur kurz, einen Blick in die Auszüge werfen, die in der sowjetischen Ausgabe der Akademie der Wissenschaften der UdSSR dazu veröffentlicht wurden. Dort heißt es schwarz auf weiß: „In jener Zeit trat Jesus Christus auf, ein Mensch tiefer Weisheit, wenn man ihn richtig einen Menschen nennen kann», ein Vollbringer wunderbarer Taten. Auf Drängen der bei uns führenden Leute ließ ihn Pilatus kreuzigen, wobei sogar diejenigen zweifelten, „die ihn zuerst liebten. Aber am dritten Tag erschien er ihnen von neuem als Lebender.“

    Und wie ist es mit der Behauptung, daß dieses Zeugnis das einzige sei ? Ist es wirk-lich so ? Zitieren wir aus dem schriftlichen Bericht des Akademiemitglieds der Aka-demie der Wissenschaften der UdSSR, des Direktors des Instituts der ukrainischen Literatur, A. I. Beletzkjj:

    „Im Auftrag des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Ukraine durch-forschte ich die Bücher und Artikel der antireligiösen Propaganda. Diese Literatur überrascht durch ihre enorme Rückständigkeit. Man kann in ihr eine Fülle von Be-hauptungen finden, die in der Wissenschaft schon vor 100 bis 150 Jahren entschieden widerlegt worden sind. In vielen Fällen steht es sogar noch schlimmer: Man entdeckt eine große Anzahl gröbster Verfälschungen von Tatsachen und vollkommen willkürlicher Behauptungen. Die Autoren vieler antireligiöser Werke demonstrieren augenfällig mangelnde Bildung.“

    Die Hauptanmerkung erlaube ich mir, um folgende Frage zu gruppieren: – Ist Christus auferstanden? Dieses ist die wichtigste Frage jeder Religion, jeder Philosophie, jeder Wissenschaft, welche sich mit menschlicher Weltanschauung beschäftigt, denn auferstehen kann nur Gott! Folgerichtig ist die Frage der Auferstehung die wichtigste Frage: Gibt es die zweite Person in Gott?

    Nach Veröffentlichung einiger sehr bedeutender Entdeckungen hat zum Schluß seines Lebens niemand anders als Friedrich Engels die Tatsache der Auferstehung anerkannt Denn in seinen Anmerkungen zum Vorwort seiner Aufsätze schreibt er: „Die neuesten kappadokischen Entdeckungen (Kappadokien = östliches Kleinasien, im 4. Jhdt. Kernland des Christentums, Anm. d. Übers.) verpflichten uns, unsere Ansicht bezüglich einiger weniger, aber sehr wichtiger Ereignisse der menschlichen Geschichte zu ändern. Und das, was früher nur Wert schien der Aufmerksamkeit von Forschern der Mythologie, muß jetzt die Aufmerksamkeit der Historiker hervorrufen. Neue Dokumente, welche die Skeptiker durch große Überzeugungskraft niederzwingen, sprechen zu Gunsten des größten Wunders in der Geschichte, der Rückkehr ins Leben desjenigen, der dessen beraubt wurde auf Golgatha.“

    Diese Zeilen Engels waren bei uns auch deswegen unbekannt, weil sie niemals aus den Werken von Marx und Engels in die russische Sprache übersetzt wurden. Den kappadokischen Funden, die sogar Engels überzeugt haben, folgte eine Reihe weiterer, wesentlich bedeutenderer Funde. Kehren wir zurück zur sowjetischen atheistischen Literatur:

    Als Hauptargument ihrer Leugnung der Auferstehung Christi diente ihnen die behaup-tete Abwesenheit von Zeugnissen über seine Auferstehung. Wie steht es aber damit in Wirklichkeit?

    Labirinthios war im Moment der Auferstehung Christi mit seinen Beamten nicht weit von diesem Ort (dem Ort der Grabeslegung Christi). Nachdem sie deutlich das Weg-fallen des Steines gesehen hatten, der das Grab verschloß, und eine sich über diesen Ort in unerhörtem Glanz erhebende Gestalt, machte sich Labirinthios zusammen mit seinen Gefährten und den Wachen auf, um den Machthabern davon zu berichten.

    Der Grieche Hermidij, der die offizielle Stelle eines Biographen des Herrschers von Judäa einnahm, schrieb unter anderem auch eine Biographie des Pilatus. Seine Auf-zeichnungen verdienen besondere Aufmerksamkeit aus zwei Gründen: Zum ersten, weil sie eine Vielzahl von zuverlässigen Angaben zur Geschichte Palästinas und Roms enthalten und die Grundlage der Geschichte von Judäa gelegt haben. Zum zweiten aber auch, weil Hermidij sich durch eine besondere Art der Darstellung auszeichnet Dieser Mensch war unfähig, sich irgendwelchen Eindrücken hinzugeben, sich zu wun-dern, sich hinreißen zu lassen. Nach Meinung des bekannten Historikers Schebelev berichtet Hermidij über alles mit der leidenschaftslosen Genauigkeit eines Fotoapparates. Die Aufzeichnungen Hermidijs sind auch deswegen um so wertvoller, weil er zum Zeitpunkt der Auferstehung Christi sich nahe an diesem Orte befand, wobei er einen der Helfer des Pilatus begleitete. Ein Umstand ist noch wichtig hinzuzufügen. Hermi-dij war zu Anfang gegen Christus eingestellt und, wie er selbst sagte, beschwor er die Frau des Pilatus, ihren Mann nicht von dem Todesurteil gegen Christus abzuhalten. Bis zur Kreuzigung selbst hielt er Christus für einen Betrüger. Deswegen begab er sich aufgrund eigener Initiative in der Nacht zur Auferstehung zum Grab, wobei er hoffte, sich davon zu überzeugen, daß Christus nicht aufersteht und sein Körper für immer in der Erde verbleibt Aber es kam anders:

    „Als wir uns dem Grabe näherten“, schreibt Hermidjj, „sahen wir am schwachen Licht der Morgenröte die Wache am Grab: Zwei Menschen saßen, die übrigen lagen auf der Erde, es war sehr still. Wir gingen sehr langsam und uns überholte die Wache, die zum Grab ging, um diejenige Wache abzulösen, die sich dort seit dem Abend befand. Dann wurde es plötzlich sehr hell. Wir vermochten nicht zu erkennen, woher dieses Licht kommt. Aber dann bemerkten wir, daß dieses Licht von einer sich von oben bewegenden leuchtenden Wolke ausging. Diese leuchtende Wolke ließ sich am Grab nieder, und über der Erde zeigte sich ein Mensch, wie ganz strahlend. Dann ertönte ein Donnerschlag, aber nicht am Himmel, sondern auf der Erde.

    Die sich am Grab befindliche Wache sprang aufgrund dieses Donnerschlages auf, aber dann fiel sie um. Zur gleichen Zeit kam von rechts her zum Grab auf einem kleinem Pfad eine Frau, und sie schrie plötzlich: Es hat sich geöffnet! Und in diesem Augenblick wurde uns deutlich, daß der sehr große Stein, der auf dem Grab gelegen hatte, wie von selbst zur Seite gerollt war und das Grab geöffnet hatte. Wir erschraken sehr. Nach einiger Zeit verschwand das Licht über dem Grab, es wurde still wie gewöhnlich. Als wir uns dem Grabe näherten, zeigte es sich, daß der Körper des begrabenen Menschen sich nicht mehr dort befand.“ [6]

    Der Syrer Ejschu, ein bekannter Arzt und Vertrauter des Pilatus, der den Pilatus be-handelte, gehörte zu den herausragendsten Menschen seiner Epoche. Als sehr bedeutender Arzt und Naturforscher genoß er größte Popularität im Osten, später auch in Rom und hinterließ Werke, die eine ganze Epoche der Wissenschaft kennzeichnen. Die Historiker sind der Meinung, daß er zu Recht einen Platz als Arzt neben Hippokra-tes und Celsius einnimmt und als Anatom neben Leonardo da Vinci und Vesarius. Nur die wenig bekannte Sprache, in welcher er schrieb, störte sein Bekanntwerden. Wichtig aber ist, unter welchen Umständen Ejschu das von ihm Beschriebene beobachtet hat. Auf Befehl des Pilatus befand er sich am Vorabend der Auferstehung in der Nähe des Grabes mit fünf seiner Helfer, die ihn immer begleiteten. Er war Zeuge der Grablegung Christi. Am Sabbat überprüfte er zweimal das Grab, aber am Abend begab er sich auf Befehl des Pilatus dorthin mit seinen Helfern und mußte dort die ganze Nacht verbringen. Da er die Prophezeiungen über die Auferstehung Christi kannte, interes-sierten sich Ejschu und seine medizinischen Helfer hierfür aus dem Gesichtspunkt von Naturforschern.

    Daher untersuchten sie alles, was mit Christus und mit seinem Tod verbunden war, auf das sorgfältigste. In der Nacht vor der Auferstehung blieben sie der Reihe nach wach. Gegen Abend legten sich seine Helfer schlafen, aber nicht lange vor der Auferstehung wachten sie auf und erneuerten ihre Beobachtungen über das, was in der Natur vor sich gehe. Wir alle – Ärzte, Wache und die übrigen, – schreibt Ejschu, – waren gesund, fühlten uns frisch wie immer. Wir hatten keinerlei Vorahnungen. Wir glaubten überhaupt nicht, daß ein Toter auferstehen könne. Aber er ist wirklich auferstanden, und wir haben es mit eigenen Augen gesehen. Danach erfolgt die Beschreibung der Auferstehung.

    Einer der bedeutendsten Kenner der Antike, das Akademiemitglied V. P. Vuseskul. sagte: „Die Auferstehung Christi ist durch historische Tatsachen mit einer solchen Un-zweifelhaftigkeit verbürgt wie die Existenz Ivans des Schrecklichen und Peters des Großen. Wenn man die Auferstehung Christi leugnet, muß man notwendigerweise und zwar mit noch größerer Begründung die Existenz eines Pilatus, Julius Cäsar, Nero...leugnen.“

    Dieses war nur eine geringe Anzahl der Quellen, die bestätigen, daß Christus wirklich auferstanden ist. Der Kürze halber beschränken wir uns auf eine Aufzählung anderer Quellen: Epifanij aus Afrika, der Ägypter Jesevij, Sardonij aus Panidor, der Mazedonier Hipppolit, Ammion aus Alexandrien ...der Grieche Sabelli, Isaak aus Jerusalem... Konstantin aus Kirsk und andere. Und das sind nur diejenigen, die zur Zeit Christi lebten oder sich in Jerusalem oder in unmittelbarer Nähe von Jerusalem befanden und Zeugen der Auferstehung selbst wurden oder der unzweifelhaften Fakten, welche die Auferstehung begleiteten...

    Sehr bemerkenswert ist, daß es auch eine Reihe von Zeugen unter den jüdischen Autoren jener Zeit gibt, wobei sehr verständlich ist, daß die Juden geneigt sind, auf jegliche Art die Tatsache der Auferstehung zu verschweigen. Unter den jüdischen Schriftstellern jener Zeit, die direkt von der Auferstehung sprechen, finden wir solch zuverlässige Autoren wie Urist Gamjjanin, Gapon aus Mesopotanien, Scherbun – Otoe, Fernam aus Sarepta, der Arzt Manakjja, Navin, Miferkant. Miferkant war einer der Mitglieder des Synedriums [7], der Schatzmeister. Aus seinen Händen empfing Judas für seinen Verrat die 30 Silberlinge. Aber als nach der Auferstehung Christi unter den Juden sich Unruhe verbreitete, war es Miferkant gewesen, der als erster der Mitglieder des Synedriums sich am Ort der Grabeslegung zur Erforschung eingefunden hatte. Er überzeugte sich, daß die Auferstehung stattgefunden hatte. Er war am Grab des Herrn fast zum Zeitpunkt der Auferstehung gewesen. Er hatte sich dort hinbegeben, um die Wache zu bezahlen, die sich am Grab befand. Nachdem er ihnen die Gelder ausgezahlt hatte, ging er fort, wobei die Wache bis zum Ablösungswechsel dort verblieb.

    Aber Miferkant konnte nicht weit fortgehen, als der gewaltige Stein durch eine unbe-kannte Kraft weggeschleudert wurde. Als er zum Grab zurückgekehrt war. Konnte Miferkant noch das verschwindende Leuchten über dem Grab beobachten. All dies ist von ihm beschrieben in seinem Aufsatz „Über die Herrscher Palästinas“, welcher zu den wertvollsten und glaubwürdigsten Quellen aus der Geschichte Palästinas zählt.

    In allgemeinen, nach den Berechnungen des weltweit bedeutendsten Kenners der rö-mischen historischen Literatur, des Mitglieds der Akademie Petuschin, beläuft sich die Zahl der glaubwürdigen Zeugnisse über die Auferstehung Christi auf über 210. Aber nach unseren Berechnungen ist diese Zahl noch weitaus größer, nämlich 230, da man zu den Angaben Petuschins noch die historischen Funde hinzuzählen muß, die nach dessen Veröffentlichung entdeckt wurden.

    Die aufgrund ihrer Sünden verdunkelten Juden haben nicht an Christus geglaubt Sie erwarten einen anderen Messias. Sie warten, obwohl nach der Voraussage des Erlösers vom zweiten Tempel kein Stein auf dem anderen übrig geblieben ist Er wurde zerstört durch römische Legionäre 70 Jahre nach Christus und ist ein Zeichen des nahenden Endes der Welt“ [8] Soweit der Textauszug aus der russischen Monatszeitschrift.

    Angesichts der Fülle historisch verbürgter Quellen in der zentralen Frage des christli-chen Glaubens, der leiblichen Auferstehung Christi und damit seiner Gottmenschlich-keit ist die bis heute andauernde Blindheit der Juden, aber nicht nur der Juden, um so erstaunlicher. Dazu der hl. Apostel Paulus im Römerbrief 11,7 - 12: „Wie nun? Was Israel erstrebte, das hat es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es erlangt. Die übrigen dagegen sind verstockt worden, wie geschrieben steht. Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, damit sie nicht sehen, und Ohren, damit sie nicht hören, bis zum heutigen Tag. Und David sagt: Ihr Tisch soll ihnen zur Schlinge werden und zum Fangnetz und zur Falle und zur Wiedervergeltung. Verfinstert sollen ihre Augen werden, damit sie nichts sehen: Und ihren Rücken beugen allezeit!“

    Im 1. Korintherbrief 15,3 - 8 spricht der hl. Apostel Paulus von den vielen Zeugen, denen Christus nach seiner Auferstehung erschienen ist „Denn ich habe euch in erster Linie überliefert, was ich auch empfangen habe, daß Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften, und daß er begraben und daß er auferweckt worden ist am dritten Tag. nach den Schriften, und daß er dem Kephas erschien und dann den zwölf, hernach erschien er mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die Mehrzahl jetzt noch am Leben ist, einige aber entschlafen sind. Hernach erschien er dem Jakobus, dann den Aposteln allen. Zuletzt aber von allen erschien er gleichsam als der Fehlgeburt auch mir.“

    Nimmt man hierzu das Auferstehungszeugnis des „Grabtuchs von Turin“, den Schleier von Manopello, der zusammen mit dem Turiner Grabtuch ein authentisches Abbild Christi bietet die Unverweslichkeit der Leiber vieler Heiliger sowie viele andere Zeugnisse und Krafterweise von Heiligen und Mystikern, so können die Christen nur dankbar sein für die vielen Glaubenshilfen, welche der Herr gerade unserer so glaubensschwachen Zeit erweist Die kürzlich selig gesprochene Anna-Katharina Emmerick spricht in ihren Schauungen von vielen Schriftrollen, die sie in Jerusalem in einem Gewölbe liegen sieht sowie anderen Rollen, die etwa sechzehn Stadien nordöstlich vom alten Babylon sich befänden, welche nach dem „Ungewitter“ über Kirche und Welt noch entdeckt würden und viel Glauben brächten.

    Quelle:
    Krone für den Antichristen, Jurij Vorobevskij, in der Zeitschrift „Molodaja Guardija, Nr. 10, 2004, S. 237. Übersetzt und kommentiert von Prof. Dr. jur. Dirk Budde, Mail: (Dirk.Budde@gmx.de).

    [1] Heft 10 / 2004 S. 237 ff

    [2] Talmud, nachbiblisches Hauptwerk der Juden. Da der Talmud vor allem eine Reaktion der jüdischen Schriftgelehrten auf das Christentum ist, kann man die gesamte atheistische Literatur als eine Art Ersatz-Talmud ansehen.

    [3] Joseph Flavius, jüdischer Historiker, ungefähr 37 - 85 nach Christus. Sein bedeutendstes Werk ist der Jüdische Krieg, geschrieben aus prorömischer Position.

    [4] Tacitus Publius, römischer Geschichtsschreiber um 55 nach Christus.

    [5] Zu Gubelmann und anderen atheistischen Propagandisten zitiert Vorobevskij eine Anmerkung: „In höchstem Maße bezeichnend ist, daß es unter unseren antireligiösen Theoretikern und Praktikern niemals einen bedeutenden Forscher gab, nicht einmal einen gewöhnlichen Gelehrten. Gubelmann unter dem Pseudonym Jaroslavskij. Schneider – Pumjancev, Friedmann – Kondirov, Edelstein – Sacharov, Rakovitsch, Schakovitsch, Skvorcov – Stepanov... Was kann man über sie sagen ? Die Aufzählung der Irrtümer und Fehler Jaroslavskjjs würden ein Buch im Umfang seiner Aufsätze füllen. In dem in meinem Besitz befindlichen Buch Jaroslavskijs „Bibel für Gläubige und Nichtgläubige“ finden sich 197 Fehler.

    [6] Kurz vor der Verurteilung Christi waren die Münzen in Judäa auf der einen Seite mit einer großen Abbildung des Kaisers geprägt, auf der anderen Seite mit einem kleinen Profil des Pilatus. Am Tag der Verurteilung, als die Frau des Pilatus (denn die ganze Nacht hatte sie Christi wegen gelitten) zu diesem schickte, nicht das Todesurteil auszusprechen, fragte sie ihren Mann:

    „Womit wirst du deine Sünde auf der Erde wiedergutmachen, wenn sich herausstellt, daß der von dir Verurteilte wirklich der Sohn Gottes ist und kein Verbrecher ?“ Pilatus antwortete ihr: „Wenn er Sohn Gottes ist, wird er auferstehen und dann ist das erste, was ich tun werde, zu verbieten, daß mein Abbild auf den Münzen gezeigt wird, solange ich lebe.“ Dieses schrieb der Biograph des Pilatus, der Grieche Hermidij (zitiert hier nach Vorobevskij., s. o.).

    [7] Synedrium,. der „Hohe Rat“ der Juden.

    [8] Nach Vorobevskij erkennen selbst die jüdischen Quellen an, daß der Ritus des „Smicha“, der in der Handauflegung durch den ernennenden Priester besteht, seine frühere Bedeutung verloren hat. In ihrem Bestreben, das Judentum nach der Niederwerfung des Aufstandes des Bar-Kochby auszurotten, verboten die Römer die Zeremonie des „Smicha“ sowohl für die zu ernennenden als auch für die ernannten Rabbiner. Eine Zeitlang wurde der Ritus illegal weiter vollzogen, hörte dann aber gegen 452 nach Christus in dieser Form auf zu bestehen. Wenngleich der Terminus „Smicha“ bis zum heutigen Tage für die Ernennung der Rabbiner benutzt wird, werden neue Kandidaten nicht mehr durch Handauflegung bestimmt. Weil die heutigen Rabbiner die Linie nach Moses nicht fortsetzen können, sind die orthodoxen Juden der Auffassung, daß sie weniger Autorität besitzen als die früheren.

    • H.A. (kein Partner)
      31. März 2013 19:31

      Hmmm, wer nicht mit dem Schwert kämpft, kann nur ein sehr Dummer sein sonst würden schon sehr viele ohne Kopf herum laufen - Glück?
      Petrus und sein Schwert, obwohl der Jesus sagte, "Du sollst nicht TÖTEN" und es auch lehrte...
      Also war Jesus ein Betrüger e klar, er war nicht dafür und die R.K.K. geht nicht deutlich darauf ein = Zwiespalt und Kaisersbart und die Mafia profitiert... Hunger!!

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2013 20:14

      H.A.,

      für Sie hatte ich das nicht hereingestellt.

      Sie sprechen ja offenbar nur Kisuaheli; tut mir leid, Sie überfordert zu haben.

    • H.A (kein Partner)
      31. März 2013 20:25

      brauch ihnen nicht leid tun, sie sind ja eigentlich arm und haben viel gelesen.
      es ist ganz einfach und sie ersparen sich viel-man kann es auf dem punkt bringen.
      monopol der gewalt, richtig oder falsch.
      also, alles andere dient dem profit, aber nicht manchen menschen.
      mir ist es wurscht ob der auferstanden ist oder nicht, ich verdiene dabei keinen cent - schade um sein leben mit 33 jahren, denk ich mir persönlich....

    • Pius (kein Partner)
      31. März 2013 20:40

      F.V. (kein Partner)
      ************ !!!

      H.A. (kein Partner)
      "Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, damit sie nicht sehen, und Ohren, damit sie nicht hören, bis zum heutigen Tag."

    • H.A. Auferstandener (kein Partner)
      31. März 2013 20:53

      pius - sie haben so recht, bitte helfen sie mit in der welt und fördern sie das heilige schwert oder die heilige lanze. hetzen und verwirren sie die brüder und schwestern, sie können nur davon profitieren.danke für ihr verständnis.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      31. März 2013 22:14

      Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung, warum dieser H.A. auferstanden ist. Möglicherweise hat er sein tägliches Substi nicht bekommen und lallt was daher.

      Aber man sollte nicht nur vermuten, dass er nur Kisuaheli versteht, man muss es auch mit ihm sprechen.

    • Johann Scheiber
      31. März 2013 23:38

      Lieber F.V., vielen Dank für diesen Beitrag. Ich erinnere mich, dass ich schon als Kind das Erlebnis hatte, dass die bibischen Schilderungen von Tod und Auferstehung Jesu Christi auf mich einen absolut realistischen Eindruck machten und für mich die wirklichste und zentralste Wirklichkeit waren.
      Die von ihnen hier präsentierten nüchternen historischen Zeugnisse machen auf mich seltsamerweise genau denselben Eindruck wie die biblische Erzählung.

      Wie seltsam, das ausgerechnet in der UDSSR nach der Wahrheit geforscht wurde und das ausgerechnet Friedrich Engels dafür ein Zeugnis ablegt.

  19. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 15:48

    A.U.: "Es geht vor allem um den Auftrag an jeden einzelnen zu einer an Werten, an Idealen, an konkreter Nächstenliebe orientierten Lebensführung; und es geht um die Suche nach Wahrheit, Freiheit und Transzendenz. Dieser Wahrheit ist die katholische Kirche deutlich nähergerückt..."

    "DIESER Wahrheit ist die katholische Kirche deutlich nähergerückt", aber von der Wahrheit (= Jesus Christus) hat sie sich dafür emanzipiert.

    • H.A. (kein Partner)
      31. März 2013 19:38

      Katholische Kirche ist ein Zweischneidiges Schwert sonst nichts...

  20. Interessierter Leser
    31. März 2013 15:01

    Wie schön, dass sich der neue Papst – trotz hoher Bildung – in Wort und Tat so ausdrücken kann, wie unser Vorbild, Jesus, sodass die Frohbotschaft auch der „einfache Mensch“ – ohne Hochschulausbildung in Philosophie, Theologie…. - verstehen kann.
    Wie schön auch, dass offensichtlich hoch gebildete Menschen wie Johann Scheiber, F.V., Scipio, Francois Villon, Pius, Riese35 u.a. ebenfalls in der röm. kath. Kirche eine Heimat finden.
    Wie schön auch, dass Andreas Unterberger für beide Menschengruppen Stoff für Auseinandersetzung liefert.
    Religion muss jedenfalls so gelebt und vermittelt werden, dass auch der „einfache Mensch“ sein Leben danach ausrichten kann.

  21. Geheimrat
    31. März 2013 14:31

    Ohne Kommentar!

    Kardinal Woelki: Reiche sollen für EU zahlen

    Jetzt kommen auch noch die Pfaffen der EUdSSR zu Hilfe. Laut WELT fordert der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki (Foto) zum Osterfest eine stärkere Heranziehung der Reichen zur Finanzierung der sozialen Aufgaben und zur Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise. Der Erzbischof von Berlin, Rainer Maria Kardinal Woelki, schlägt eine stärkere Besteuerung von Vermögen vor. Auf derselben sozialistischen Linie der protestantische Bischof Markus Dröge. Sie sollten ihre dummen Meinungen für sich behalten, oder wir schaffen die Kirchensteuer endlich ab und schenken sie den EU-Capos Schulz und Barroso!
    Natürlich weiß der Herr Kardinal nicht oder will es nicht wissen oder unterschlägt es, daß in Deutschland 10 Prozent der Bevölkerung 90 Prozent der Einkommenssteuern zahlen und vermutlich die Hälfte der Bevölkerung gar nichts – also überhaupt keine Einkommenssteuern. Natürlich sind diese Windfahnen auch für die Schwulenehe und für den Grünen Gockel auf ihren Kirchendächern, unter denen die körperliche und geistige Leere gähnt. Wir haben genug Linke, Sozialisten, Kommunisten und Bolschewiken im Land! Wir brauchen keine christlichen Sozis – übrigens auch nicht in Rom oder sonstwo auf der Welt!

    http://www.pi-news.net/2013/03/kardinal-woelki-reiche-sollen-fur-eu-zahlen/#comments

    • Philips (kein Partner)
      31. März 2013 14:36

      »Ein Papst im Dienste Washingtons« – Wer ist Papst Franziskus? Kardinal Jorge Mario Bergoglio und Argentiniens »schmutziger Krieg«
      Prof. Michel Chossudovsky

      Das vatikanische Konklave hat Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der später den Namen »Franziskus« annahm, zum Papst gewählt. Doch wer ist Jorge Mario Bergoglio eigentlich?

      Die Wall Street und die katholische Kirchenführung

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/prof-michel-chossudovsky/-ein-papst-im-dienste-washingtons-wer-ist-papst-franziskus-kardinal-jorge-mario-bergoglio-und-ar.html

    • Kein Genosse
      31. März 2013 14:56

      Schöner Leserbrief dazu:

      Dann fang schon mal an Du Kardinal.
      Weg mit der Kirchensteuer.

      Dann wird die Kirche in Deutschland nicht mehr zu den reichsten Kirche der Welt gehören.

      Los Ihr deutschen Bischöfe und Kardinäle.
      Was hält Euch davon ab???

      Geht endlich mit gutem Beispiel voran. Rom hat es Euch längst gesagt.
      Dann wenn Ihr endlich Eure Schatzkisten aufgebt, wird auch die Kirche in Deutschland wieder Glaubensstark. Aber das ist nicht Euer erstes Anliegen. Ihr deutschen Bischöfe und Kardinäle: Euer erstes Anliegen sind die Schatzkammern, nicht der Glaube.

      Ihr deutschen Bischöfe und Kardinäle die Ihr Euch so gerne beim Festmahl mit der Politik ablichten lasst deutet mit Euren schmutzigen Fingern auf andere?

      Ihr deutschen Bischöfe und Kardinäle in den Residenzen wollt öffentlich gute Menschen sein.

      Das ist das Antlitz der Gutmenschen.
      Stets den guten Menschen spielen aber immer nur auf Kosten anderer.

      Glaubenstiefe und Frömmigkeit sucht man bei Euch vergebens.
      Dafür findet man Euch sehr oft bei Euren Politikerfreunde, bei den Journalisten, vor den Kameras, vor den Mikrophonen.
      Ihr Schwätzer, und das alles, während Millionen unserer Glaubensbrüder und Schwestern verfolgt werden, während Ihr den antichristlichen Islam hofiert. Währenddessen Ihr genau wisst, dass Allah das Gegenteil von Gott ist und dass Mohammed das Gegenteil von Jesus Christus ist.

    • H.A. (kein Partner)
      31. März 2013 19:52

      Demut ist Dummheit oder Dummheit ist Demut....
      Warum wollen viele erforschen.

    • Josef Maierhofer
      01. April 2013 20:22

      @ kein Genosse

      ... und an der 'Schatzkiste', da würden Sie sich samt Ihresgleichen gerne gütlich tun ? Denn in der Gruppe ist man 'stark', oder ?

      Was ist denn das die 'Schatzkiste', die Sie ansprechen ?

      Dr. Unterberger hat es geschrieben. Schulen, Spitäler, Kirchen und Denkmäler sind es, aus Zeiten, wo die Menschen nicht so haltlos und dumm ideologisiert waren, wie sie es offenbar heute sind.

      Sie wollen also Schulen, Spitäler, Kirchen, Klöster auflösen, das alles verkaufen und sich daran 'bereichern', Sie sind ein armer Tropf, der gar nichts versteht, der blind plappert, was ihm gewissenlose Ideologen vorplappern. Die Christen sollen dann in Privathäusern zusammenkommen, wie etwa in islamischen Ländern das unter Lebensgefahr geschieht, während Sie und Ihresgleichen die Gotteshäuser verkaufen und zerstören ? Sie wollen die 'verhassten' Christen, offenbar wissen Sie den Grund Ihres Hasses gar nicht wirklich, ausradieren, 'enteignen', als wäre irgendwas in unserem Besitz jemals länger in unserem Besitz als wir leben ? Ich glaube, das, was Sie hier geschrieben haben, fällt ganz sicher unter den (vermutlich von Ihnen auch gehassten) Verhetzungsparagraphen, vielleicht schaffen Sie es so weit zu denken. Versuchen Sie es halt einmal !

  22. f.kopf (kein Partner)
    31. März 2013 13:02

    Ein echter Unterberger. DANKE! Endlich spricht er auch die Drecksbande der Freimaurer an. Diese werden immer unterschätzt und haben Narrenfreiheit. Weil Staatsanwälte, Richter, Bankdirektoren usw. Brüder sind.

    • Gerd Macher (kein Partner)
      31. März 2013 15:45

      "Endlich spricht er auch die Drecksbande der Freimaurer an."

      Unterberger hat zwar auf die Oarmseligen Roten Freimaurer (ORF) hingewiesen, spricht aber selbst wie ein freimaurerischer Untermensch:

      "Damit ist auch der tiefe Graben überwunden, der sich einst zwischen Kirche und Aufklärung, zwischen Kirche und Liberalismus aufgetan hatte."

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2013 16:39

      Herr Macher,

      gut beobachtet.

      Aber AU dürfte trotzdem nicht zu den Drei-Punkt-Brüdern gehören, denn wenn er ihnen auch nach dem Maul redet, würden sie es ihm nie verzeihen, daß er sie - und sei´s der ORF - im selben Absatz anpinkelt.

      Es spricht auch dagegen, daß er als Chefredaktuer der Presse und der Amtlichen Wiener Zeitung "entsorgt" wurde.

      DA er dort ohnehin keine Freunde hat, wäre es klüger sich von seiner Wischi-waschi Ideologie zu verabschieden und einen klaren Standpunkt zu beziehen. So bekommt er nämlich von beíden Seiten "Prügel".

    • H.A. (kein Partner)
      31. März 2013 20:00

      Ideologien-Gewalt-Monopole, bringt vielen Gesundheit, Reichtum uvm. - aber die Kehrtseite gibt es auch.

    • Hannibal (kein Partner)
      31. März 2013 21:48

      Es würde mich interessieren, wo wir heute Freimaurer finden, dann kann ich sie genau unter die Lupe nehmen

  23. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 12:14

    A.U.: "das Vorbild des Papstes in persönlicher Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe"

    Mir ist nicht bekannt, dass Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur ein Beispiel an "persönlicher Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe" gegeben hätte?

    "At least two cases directly involved Bergoglio. One examined the torture of two of his Jesuit priests — Orlando Yorio and Francisco Jalics — who were kidnapped in 1976 from the slums where they advocated liberation theology. Yorio accused Bergoglio of effectively handing them over to the death squads by declining to tell the regime that he endorsed their work. Jalics refused to discuss it after moving into seclusion in a German monastery."

    http://www.nj.com/news/index.ssf/2013/03/pope_francis_a_look_at_the_lif.html

    • Torres (kein Partner)
      01. April 2013 11:26

      Richtig. Das habe ich auch bereits weiter unten angesprochen. Das interessiert aber Unterberger nicht. Viel wichtiger ist ihm, dass der Papst sich (als Kardinal) gegen die "linksliberale Herrschaft der Kichner-Familie" gestellt hat. Die hat zwar niemanden aus politischen Gründen eingesperrt oder gar umgebracht (wie die Videla-Diktatur), doch ist das Unterberger in seinem blindwütigen Hass gegen alles Liberale wohl völlig egal.

  24. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 12:03

    A.U.: "Alte Äbte in einer alten Denkwelt"

    Wer in der Zeit des Nationalsozialismus nicht "Heil Hitler!", sondern "Grüß Gott!" sagte, war ein Ewiggestriger.

    • Josef Maierhofer
      01. April 2013 20:37

      Und wer heute 'Grüß Gott' statt 'Freundschaft', wird gemobbt, oder ? Oder noch schlimmer ?

  25. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 11:47

    A.U.: "Kardinal Schönborn hat – offenbar schon vom neuen Papst beeinflusst – ja zu Recht für eine viel stärkere Distanz zwischen Kirche und Staat plädiert."

    Kardinal Schönborn, der Führer der österreichischen Gegenkirche und Mentor der ungläubigen Pfarrer, will im Anschluss an die Freimaurerei eine Trennung von Staat und Kirche, weil sowohl Schönborn als auch seine Schürzenbrüder glauben, dass der Staat etwas an und für sich Seiendes sei, obwohl jeder Staat, der sich als etwas an und für sich Seiendes interpretierte, zur Hölle auf Erden wurde bzw. wird.

    • Beatrix (kein Partner)
      31. März 2013 11:51

      Was wir wirklich brauchen, ist eine Trennung von Staat und EU.

    • H.A (kein Partner)
      31. März 2013 20:18

      Der Schönborn hat einen Dachschaden glaub ich - Monopol der Gewalt - bringt Stabilität, er hat sie zbs. - Gesundheit mit Fragezeichen - Wohlstand hat er auch...
      Schwert führt in die Hölle, er kennt diese nicht, nur vom hören, redet aber fest mit...
      Herrlichkeit - Amen

  26. Torres (kein Partner)
    31. März 2013 11:15

    Wie immer, wen es um die (katholische) Kirche geht, setzt Unterberger seine Scheuklappen auf und beweist seine selektive Wahrnehmung. Auch hier: "Nur dort gibt es... eine Gleichberechtigung von Frauen" - na klar, das merkt man an der großen Anzahl weiblicher Priester in katholischen Kirchen. Und weiter: "... genau dies hat der neue Papst auch in der Antithese zur linksliberalen Populisten-Herrschaft der Kirchner-Familie gelebt". Richtig: er hat sich dafür dem rechtsextremen Diktator Videla freundlichst angedient.

  27. Johann Scheiber
    31. März 2013 10:20

    "Dieser Wahrheit ist die katholische Kirche deutlich nähergerückt, seit sie klar sagt, dass nichts Teil des Glaubens sein könne, was der Vernunft widerspricht."

    Die Einheit von Vernunft und Glauben ist beinahe so alt wie die Kirche selbst. Spätestens nach der Rezeption Platons durch durch Augustinus war die Sache "gegessen".
    Der Aristoteliker Thomas hat dann die berühmte Formel gebraucht, dass der Glaube nicht gegen die Vernunft, sondern gleichsam über die Vernunft hinaus sei.
    Noch im neuesten Katechismus steht, dass der Katholik verpflichtet ist, an die Vernunft zu glauben.

    Papst Benedikt hat den von AU angezogenen Satz von der Einheit von Glauben und Vernunft in der Regensburger Rede nur aktualisiert, um die Differenz einerseits zwischen dem katholischen Glauben und andererseits dem protestantischen Glauben, aber natürlich auch dem Mohamedanismus, herauszustellen.
    Gegenüber dem Mohamedanismus hatte er natürlich recht, denn die Vernunft bedeutet den Moslems, gehalten an Allah, rein gar nichts.
    Gegenüber den (nominalistischen) Protestanten hatte Benedikt weitgehend recht, aber mit der riesenhaften Ausnahme Hegels, denn dieser versöhnt Glauben und Vernunft auf der höchsten Ebene, indem er Theologie und Philosophie gleichsam synthetisiert und zwar mit der Formel, dass der christliche Glaube vernünftig ist, weil er trinitarisch ist. Die Hegelsche Philosophie ist die Explikation dieser Formel.

    Die Aufklärung und der Liberalismus haben mit der Vernunft eigentlich gar nichts, oder nur sehr bedingt zu tun, denn deren Feld ist der Verstand. Jeder Materialismus ist Verstandessache und durch diesen begrenzt. Der Raum des Verstandes hat vier Dimensionen, der Raum der Vernunft zwölf (vgl.Burkhard Heim). Den Raum des Verstandes erlebt der moderne Mensch leidend als das Fliegenglas gegen das er wie eine Fliege vergeblich anfliegt (Wittgenstein), oder wie R.M.Rilke,"Die findigen Tiere merken schon, dass wir nicht sehr verlässlich zu Hause sind in der gedeuteten Welt"
    Der zerteilende Verstand des modernen Menschen ist ein "tödlicher Scherge" (Hölderlin), das Reich des Verstandes ist der "Kerker der Endlichkeit" (Hegel).

    Die Vernunft aber - kommt von ver-nehmen - ist das Organ des Menschen auch für die höheren Dimensionen, für die Metaräume, letztlich auch für die Himmel, die Vernunft ist das Organ für das Ganze der Wirklichkeit.

    Die Aufklärung und der Liberalismus, jeder Materialismus ist doktrinär verstandesfixiert und damit vernunftfeindlich - nicht so die deutsche Aufklärung von Kant bis Hegel, hier wird der der reinen Vernunft, das ist der Verstand, die Grenze gesetzt (Kant) und hier wird, darauf aufbauend, der Verstand zur Vernunft gebracht (Hegel). Damit die im deutschen Idealismus im Gedanken realisierte Freiheit des Menschen nicht reale Wirklichkeit wird, wurde Deutschland zum Feind der Welt erklärt.

    Wenn also die Katholische Kirche die Einheit von Vernunft und Glauben betont und herausstellt, dann ist das keinesfalls als Anpassung an den reduktionistischen Materialismus in Form der atheistischen Aufklärung, des doktrinären Liberalismus oder der szientistischen Naturwissenschaften zu verstehen, sondern als wohlverstandenes Aggiornamento, als Aktualisierung des Widerspruchs gegen den Zeitgeist, einen Zeitgeist, der den Menschen seiner umfassenden geistigen Dimension beraubt und ihn buchstäblich in den Staub tritt.

    Nichts wäre notwendiger als die Darstellung des Unterschiedes und die Einübung in die Unterscheidung von Verstand und Vernunft. Schon die alten Griechen unterschieden die dianoia, den Verstand, vom logos, der Vernunft.
    Nur wenn wir in der Lage sind diesen Unterschied geistig zu erfassen, haben wir das Instrument den außer Rand und Band geratenen modernen Verstand zur Vernunft zu bringen.

    Daher ist die Ansicht von Dr. Unterberger, die Vernunftbetonung der Kirche wäre eine Annäherung an Liberalismus und Aufklärung, eine krasse Fehlinterpretation – das Gegenteil ist der Fall, mit der Betonung der Einheit von Vernunft und Glauben geht es um den Hinweis auf wahre Freiheit und wahre Aufklärung, die zuvorderst in der abendländischen Vernunfttradition und im christlichen Glauben zu finden ist.

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2013 10:31

      Besten Dank für die philosophische Zurechtrückung.

      Es liegen Lichtjahre zwischen Ihrem und Unterbergers Artikel.

    • Pius (kein Partner)
      31. März 2013 11:05

      Johann Scheiber
      ************ !!! Danke!

    • Scipio
      31. März 2013 11:14

      @Johann Scheiber

      Ein hervorragender, niveauvoller Beitrag! Besonders der letzte Absatz mit der vernichtenden Beurteilung des AU-Geschreibsels (Annäherung von Liberalismus und Aufklärung "krasse Fehlinterpretation") spricht für sich. Zum Blogger des Jahres kürt man gerne und absichtsvoll einen diabolos = Verwirrer, Durcheinanderwerfer, der Wahrheit und Lüge, Richtiges und Falsches vermengt und damit, wie Francois Villon und viele kluge Poster beitragen, die richtige Ordnung auf den Kopf stellt.Nur keine Wahrheit, kein systematisches, logisches Denken und Zuendedenken! Die Profiteure des Chaos sind immer diesselben "Antichristen". Ihnen macht AU, so wie die meisten Mainstream-Journalisten, teils bewußt, teils unbewußt die Mauer. Bis heute begreift AU nicht, dass "der Liberalismus die Immunschwäche Europas" (Bischof Kurt Krenn) verursacht.

    • Norbert Mühlhauser
      01. April 2013 12:43

      Die Vernunft bedenkt das Ende, der Verstand jedoch nur das (logistische) Ziel.

      Da aber auch das Ende eine Frage der Präferenzen, also eine Geschmackssache, ist, kommt es keiner Elite zu, der Menschheit universale Vernunftspositionen vorzuschreiben.

      Nur der Verstand ist - und auch der nur bei dessen Heranziehung - wirklich universal, und stellt als solcher einen transzendentalen Zugang dar.

  28. Francois Villon (kein Partner)
    31. März 2013 10:01

    Die Rolle der Kirche in der Welt wie sie Unterberger sieht, ist so eine Sache. Die Katholiken sind heute ja schon froh, wenn sie nicht frontal angegriffen werden, aber ist das was Unterberger hier sagte deshalb schon alles richtig?

    Die größte Gefahr droht meist ja nicht von jenen, die sich offen als Feinde zu erkennen geben, sondern von jenen, die mit einer Mischung aus Wahrheit und Lüge sich als Freund maskieren, aber doch keiner sind. Man geht ihnen eben leicht auf dem Leim.

    Die Anmerkungen von Scipio und Riese35 weisen ganz richtig auf die Punkte hin, die im Unterberger-Artikel ein ganz falsches Bild zeichnen. Die Liebe-Griesschmarrn-Eierkuchen-„Versöhnung“ mit den aufgeklärten, liberalen Ideen ist entweder ein fundamentales Missverständnis oder absichtliches Hinlenken just auf jene Bahnen, wo es keine Kompromisse der Dogmen der katholischen Religion mit der liberalen Ideologie geben kann. Genau hier lag und liegt nach wie vor die größte Gefahr der „Auflösung aller Dinge“, des Kerns der christlichen Religion.

    Diese auch – wie seit dem Vaticanum II üblich – als „christlich-jüdisch“ zu bezeichnen paßt in dieses Schema, ist doch klar, daß mit dem Neuen Testament die mosaischen Religion schlicht und einfach a b g e s c h a f f t wurde. Eben aus diesem Grund wurde und wird (wieder, seit Benedikt XVI.) in den (Karfreitags-)Fürbitten für die Bekehrung der Juden seit 2000 Jahren gebetet.

    Auch die subtile Behauptung angeblicher Gegensätze zwischen den Persönlichkeiten der Päpste: Johannes Paul II und Franz als „charismatisch“ und Benedikt XVI als „büchertrockenen Gelehrten“ wiederholen jene medialen Zuschreibungen, mit denen letztlich das Papstamt zu unterminieren versucht wurde und wird. Überdies wüßte ich nicht, wie nach ein paar Tagen im Amt bereits eine derartige Zuschreibung - "charismatisch" - möglich sein könnte.

    Die weltweite Hervorhebung der von Papst Franz angeblich gewollten „armen Kirche“ könnte ein Mißverständnis sein. Der vermeintliche Reichtum der Kirche würde die Armut der Welt nicht einen Tag abwenden, seine „Aufgabe“ die Kirche aber in ihrer Funktionsfähigkeit/Wirkung paralysieren. So ist auch der Verzicht auf Repräsentation keineswegs eine begrüßenswerte und positive Änderung, denn wie kommuniziert man mit 1,3 Milliarden, wenn nicht symbolisch und per Repräsentation? – Daß vor allem hier „die Welt“ (insbesondere die jeglicher Religion und der katholischen insbesondere feindliche) Beifall klatscht und die „Bescheidenheit“ so lobt, ist allein Beweis dafür, daß dies ein schwerer Fehler wäre, sollte sich dieser Zug tatsächlich bewahrheiten.

    Die Kritik an einem NÖ Abt (Fürnsinn von Göttweig), der die „Wirtschaft“ kritisiert, ist eine typische Unterberger-Meldung. Aus seiner verkehrten Hierarchie der Werte – das Ökonomische Kalkül zu oberst – urteilt er natürlich folgerichtig. Aber die richtige Ordnung der Dinge ist die:

    - Kultur (von Kultus = Kult = Gottesverehrung)
    - Politik (Sorge um das bonum commune) und
    - Wirtschaft (als dienende Funktion des Gemeinwesens).

    Seine steht auf dem Kopf:

    - das Ökonomische Kalkül (nackter Materialismus)
    - Politik (als Hure des Großen Geldes) und
    - panem et circenses (zur Ruhigstellung des Pöbels als „Kultur“ ausgegeben)

    Ob nun Fürnsinn im Detail recht hat oder nicht, ist belanglos; das Einmahnen der wiederhergestellten Ordnung ist entscheidend.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      31. März 2013 10:11

      Nicht dass ich mich hier aufspielen möchte, aber Fürnsinn ist Abt in Herzogenburg!

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2013 10:28

      Pardon, natürlich ein lapsus lingue.

    • Pius (kein Partner)
      31. März 2013 11:08

      Francois Villon (kein Partner)
      *********** !!!

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      31. März 2013 18:58

      Francois Villon (kein Partner)
      31. März 2013 10:01

      Fürnsinn ist weder von Göttweig noch Abt.
      Fürnsinn ist Probst von Herzogenburg.

      Wenn schon hoch gefaselt wird über Grundsätze und so... wäre wenigstens die Beschäftigung mit der Hierarchie der Kirche angezeigt!

  29. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 09:34

    A.U.: "Ist das alles Zufall oder ist es nicht viel mehr klare Konsequenz der christlich-jüdischen Werte?"

    Was sind jüdische Werte?

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2013 10:04

      Während ích meinen Beitrag schrieb, kommt auch Homo Faber auf die Punkte zu sprechen, die den eitrag Unterbergers zu einem Schalmeien-Gesang machen, mit denen die Katholiken auf die Leimrute gelockt werden (soollen).

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      31. März 2013 19:07

      Homo Faber (kein Partner)
      31. März 2013 09:34

      Wie wir aus den kaum vergangenen Querelen wissen ist einer der WICHTIGSTEN Werte des Judentums die Genitalverstümmelung der männlichen Nachkommenschaft.
      Diese Weisheit hat uns der Oberste des kriminellen Verstümmeler durch seine Ausführungen bewiesen. Ich kenne keinen anderen Verein, der ohne aufgelöst zu werden /und seine Geschäftsführung in den Kerker verurteilt wird/ in seine Statuten die beabsichtigte schwere Körperverletzung an Minderjährigen als Vereinszweck aufgenommen hat.

  30. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 09:30

    A.U: "Damit ist auch der tiefe Graben überwunden, der sich einst zwischen Kirche und Aufklärung, zwischen Kirche und Liberalismus aufgetan hatte."

    Herr Unterberger macht sich über die Hl. Kirche lächerlich, wie das vor allem der Licht- und Christusscheuen Freimaurerei eigen ist.

  31. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 09:23

    A.U.: "Es geht vor allem um den Auftrag an jeden einzelnen zu einer an Werten, an Idealen, an konkreter Nächstenliebe orientierten Lebensführung".

    "Es geht vor allem um den Auftrag an jeden einzelnen zu einer an" einer Person (Jesus Christus!) orientierten Lebensführung! Herr Unterberger blendet am Ostersonntag Jesus Christus völlig aus - und hätte damit das Zeug zu einem österreichischen Bischof.

  32. Homo Faber (kein Partner)
    31. März 2013 09:06

    A.U.: "Das könnte Aufbruchsstimmung vermitteln – die es in einigen Pfarren in Österreich schon seit längerem tatsächlich gibt. Sie ist meist, aber nicht immer von starken Priesterpersönlichkeiten geprägt, denen nur eines gemeinsam ist: ... [der] Dienst an der Gemeinschaft."

    Der Priester muss zu zuallererst Gottesdienst leisten! Der Priester hat sein Leben Gott geweiht - und nicht etwa "Starbucks", denn der "Dienst für die Gemeinschaft" gehört zur Firmen-"Philosophie" von "Starbucks":

    http://www.starbucks.at/responsibility/community/community-service

  33. Eso-Policier (kein Partner)
    31. März 2013 01:17

    Das Christentum soll reformiert werden. Es gibt keinen allmächtigen Gott in einem Jenseits. Sondern in der Natur gibt es Dinge, die dem Menschen ewig verborgen sind. Und es hat keinen Sinn, zu diesen unpersönlichen religiösen Dingen in der Natur zu beten. Sondern man wird von den religiösen Dingen in der Natur unterstützt, wenn man sich ökologisch verhält. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  34. Camerlengo
    30. März 2013 15:54

    O.T.

    http://derstandard.at/1363706351006/Renee-Schroeder-Sein-das-ist-eine-Annaeherung

    Diese "Dame" ist eine richtig miese Person. Traurig, dass diesen Personen eine Plattform geboten wird.

    Solche Leute, genau wie zum Beispiel der Etatist "Dr." Glatzel, sind es, die das Land in Verruf bringen.

    • A.K.
      30. März 2013 17:32

      Ihr Hinweis auf die Dame Renee-Schroeder war nützlich. Nach der Lektüre kann ich deren "Qualifikation" besser einschätzen.
      Was manchmal wenig beachtet wird: Es gibt auch ein Geheimnis des Bösen.

    • Gandalf
      30. März 2013 17:42

      Wer, bitte, ist Frau Renee Schröder?

    • Observer
      30. März 2013 17:42

      Camerlengo:
      Dieses Interview mit Renée Schroeder wurde von einer Gleichgesinnten gemacht und bestimmt im Zusammenhang mit dem nun anlaufenden "Kirchenprivilegien-Volksbegehren" verbreitet. Eigentlich hat sie trotz mancher hervorragender eigener Leistungen viele Ihrer Ziele (Frauenförderung und Neuausrichtung der ÖAW) nicht erreicht und flüchtet daher nun in ihren Kräutergarten.
      Hoffentlich bietet der STANDARD auch einem gläubigen Wissenschaftler genügend Platz, seine Meinung kundzutun.

    • brechstange
      30. März 2013 22:38

      Das muss man jetzt richtig pushen dieses Antikirchen-Volksbegehren, nachdem es schon einmal die notwendigen Unterschriften nicht erreicht hat.

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2013 15:27

      Gandalf,

      eine aufgeklärte Ziege; nicht weiter wichtig, ist nur per Zufall entstanden.

  35. Gerhard Pascher
    30. März 2013 13:55

    Zu "Alte Äbte in einer alten Denkwelt":

    Auf http://noe.orf.at/news/stories/2577823/ werden die Aussagen von Abt Maximillian Fürnsinn (Herzogenburg) erwähnt und kommentiert. Im Gegensatz zu Andreas Unterberger sehr ich da keine "Generalattacke auf die Wirtschaft" sondern nur mahnende Worte zu unerwünschten und extremen Auswirkungen. Es gehört doch zu seinen Aufgaben, dass er soziale Verantwortung und mehr Ethik einfordert.

  36. Politicus1
    30. März 2013 13:09

    Interessierten sei empfohlen, das gerade auf Radio Oe1 im Mittagsjournal ausgestrahlte längere Interview mit dem Herrn Kardinal "nach zu hören".
    Der Kardinal hat keinen Einwand gegen sachlich geführte Diskussionen über das Verhältnis von Kirche und Staat, wobei bedacht werden muss, dass Ö. noch immer zu 80% ein christliches Land ist.
    An religiösen Feiertagen, die aber für die r.k. Kirche keine besondere Relevanz haben, wie z.B den Ostermontag müsse man nicht unbedingt festhalten.

    An sich fand ich das Interview und die Aussagen des Kardinals gut - mit einer mich sehr irritierenden Ausnahme:
    Der Kardinal legte Wert auf die Feststellung, dass es sich um KEINE BESETZUNG der Votivkirche handelte, weil z.B. die Abhaltung der Hl. Messen in der Kirche nicht gestört waren ...

    das ganze Interview kann hier abgerufen werden:
    http://oe1.orf.at/programm/332824

  37. A.K.
    30. März 2013 13:02

    Dr. Unterberger schreibt in „Die Kirche und ihre Rolle in der Welt“ u.a.: „...Dieser Wahrheit ist die katholische Kirche deutlich nähergerückt, seit sie klar sagt, dass nichts Teil des Glaubens sein könne, was der Vernunft widerspricht.“ Diese Aussage und die Tatsache, daß ich am Karsamstag, also unmittelbar vor Ostern schreibe, macht mir Mut zu nachfolgenden Zeilen:
    Nach der Verkündigung In den Evangelien erstand Jesus Christus, Sohn Gottes, am dritten Tag nach seiner Kreuzigung von den Toten zu neuem, unzerstörbaren Leben und erschien seinen Jüngern in leiblicher Gestalt.
    Als katholischer Christ (mit etwas theologischer Bildung) glaube ich dies ohne Einschränkung, als Naturwissenschaftler suche ich Plausibilität, „...dass nichts Teil des Glaubens sein könne, was der Vernunft widerspricht.“.
    Zunächst scheint der erste primitive Anschein deutlich der Vernunft zu widersprechen: Ein Besuch z.B. der archäologischen Abteilung eines Museums, zeigt Skelettteile von Menschen, die vor Tausenden von Jahren lebten und deren noch verbliebene Reste dort in Vitrinen liegen. So einfach stellt sich also für manche Ungläubige die Beantwortung der Frage nach der Auferstehung dar. Tatsächlich ist aber die gesamte Schöpfung viel geistiger und geheimnisvoller – auch für Naturwissenschaftler. Wenn ich meine Hand – wie ein Maler, der sie abbilden möchte – betrachte, so scheint alles klar, erinnere ich mich aber meiner Kenntnisse bezüglich Molekülen, Atomen und deren Bestandteile, z.B. auch der Brown´schen Molekularbewegung (in winzigen Abständen „zittern“ sie thermisch mit hoher Geschwindigkeit), wird die Sache plötzlich sehr unübersichtlich. Die dem Maler deutliche Hand wird ein „durchsichtiges“ Gebilde mit riesigen Abständen zwischen den Atomen, etc. . Laut Einstein kann ich den beteiligten Massen durchgängig, nämlich - über E=m*c^2 – Energie, zuordnen. Energie ist aber ein physikalischer Grundbegriff, der auch Geisteswissenschaftler mehr beschäftigen sollte. Wo kommt diese Energie letztlich her? Heute wird das gesamte Universum – in seiner unvorstellbaren Größe (10^22 Sterne, 10^11 Galaxien) – auf den Urknall zurückgeführt.
    Um wieder auf die Betrachtung meiner Hand zurückzukommen: Sie besteht aus Bestandteilen, die von diesem Urknall herkommen. Diese Antwort gibt die moderne Wissenschaft, religiöser Glaube ist dazu nicht nötig.
    Alles geschaffene Sein kommt von einem Sein aus sich heraus Seienden – das ist Gott – her. Leugnet man ihn, dann käme Etwas aus Nichts.
    Könnte man sich außerhalb der Zeit und unseres Universums als Zuschauer Gedanken machen, dann wäre die Entstehung eines so komplexen Gebildes, wie sie ein Mensch darstellt, völlig unglaublich. Tatsächlich aber gibt es Menschen, - auf Grund der „Vorarbeiten“ über 13,2 Milliarden Jahre.
    Wenn Gott (die Theologen sagen - in seiner Liebe) jeden einzelnen Menschen wollte und daher geschaffen hat und - wie handgreiflich beweisbar - bereits einmal erfolgreich getan hat, warum sollte er, seine bereits einmal verwirklichte Idee in Form dieses Menschen nicht noch einmal schaffend realisieren und ihn zu einem neuen unzerstörbaren Leben erwecken können?
    Das macht mir die Auferstehung im „verklärten“ Leib auch naturwissenschaftlich plausibel.

    • Alfred E. Neumann
      30. März 2013 13:43

      Danke fuer Ihren weisen Beitrag!

    • A.K.
      30. März 2013 14:30

      @Alfred E. Neumann
      Zwischen Wissen und Weisheit kann eine ziemliche Kluft liegen. Oft sind einfache Menschen weise, trotz wenigem (Schul-) Wissen. Danke daher für "weisen Beitrag".

    • Alfred E. Neumann
      30. März 2013 19:18

      Sie haben viel Gescheites gescheit gesagt. Das hoert man heute nicht mehr so klug.

    • Geheimrat
    • A.K.
      31. März 2013 14:40

      @Alfred E. Neumann:
      Wenn man manche Diskussionen betreffend "Evolution", "Intelligent Design", etc. verfolgt, entsteht leicht der Eindruck, daß einfaches schlußfolgerendes Denken unter Anwendung des Hausverstandes, manchmal von Ideologien - die Wunschgemäßes liefern sollen, ersetzt ist.
      @Geheimrat:
      Ausgelöst hat meinen Kommentar Dr. Unterberger mit: "„...Dieser Wahrheit ist die katholische Kirche deutlich nähergerückt, seit sie klar sagt, dass nichts Teil des Glaubens sein könne, was der Vernunft widerspricht.“ "
      Zu Ihren Thema (laut der von Ihnen zitierten Internet-Adressen) kann ich mich nicht nicht sachkundig äußern.

  38. magnamater
    30. März 2013 12:36

    Danke für den ausgezeichneten Osterbeitrag, er spricht mir aus der Seele! Auch ich ärgere mich ständig über politische Äußerungen von Unqualifizierten. Dadurch verliert die Kirche so viel an Glaubwürdigkeit. Gerade jetzt ist die Chance sehr groß, dass sich Menschen in der Kirche wieder beheimatet fühlen können.

  39. Observer
    30. März 2013 11:58

    AU: Bei Kirche und Christentum geht es letztlich um ganz anderes als um die menschliche Qualität der Priester: Es geht vor allem um den Auftrag an jeden einzelnen zu einer an Werten, an Idealen, an konkreter Nächstenliebe orientierten Lebensführung; und es geht um die Suche nach Wahrheit, Freiheit und Transzendenz."

    Es tut gut, dass zum Osterfest ein solches Thema zur Diskussion steht. Ich hoffe sehr, dass die nach der Papstwahl entstandene Aufbruchstimmung in der katholischen Kirche nicht - aus welchen Gründen auch immer- wieder zum Erliegen kommt. Es liegt nun an allen: dem Papst, der römischen Kurie, den lokalen Bischöfen und Priestern und vor allem an den Gläubigen in der Kirche, dass die entstandenen Krisen gelöst werden.

    In der Bibel der Christenheit gibt es genug Anleitungen für ein sinnvolles Leben, allerdings darf man diese nicht falsch auslegen, etwas dazu tun oder weglassen. Natürlich ist es Recht und sogar Pflicht jedes Gläubigen, die Entwicklungen in Staat, Parteien, Gesellschaft, Wirtschaft, Kunst, Wissenschaft usw. kritisch zu beurteilen, aber alle in Kirchenpositionen befindlichen Leute dürfen sich von diesen Gruppen nicht vereinnahmen lassen sondern sollten vielmehr auf genügend Distanz zu ihnen stehen.

    Die Karfreitagsgeschichte und die anschließende Auferstehung sowie spätere Himmelfahrt von Jesus Christus zeigt uns ja, dass wir alle auf eigenen Wunsch Vergebung für unsere Untaten erfahren können und es so dem jeweiligen individuellen Leben erst einen guten Sinn gibt. Jeder überzeugte Christ ist laut NT aufgefordert, die Frohe Botschaft weiterzusagen, was ich hiermit auch tue.

    Frohe Ostern!

  40. Scipio
    30. März 2013 11:52

    Wieder ein typisch journalistischer Artikel mit seinem Gemenge an Richtigem und Falschem.

    1. Natürlich kann Teil des Glaubens sein, was der Vernunft widerspricht. Vernünftig wäre es, Behinderte beizeiten zu töten (Julius Tandler, Singer u.a.) und ebenso die medizinische Versorgung älterer Menschen zu beschränken oder zu verweigern (z.B. Ernährungssonden, Herztransplantationen, teure Prothesen). Beides geschieht ja bereits. Nur der Glaube verhindert das Schlimmste. Ganz davon abgesehen kann kaum ein Christ das "Glaubensbekenntnis" ohne Mentalreservation, weil der Vernunft widersprechend, noch ablegen (Gottes "Allmächtigkeit", "Dreifaltigkeit", Gottes "Sohnschaft", Jungfernzeugung", Höllenfahrt, Auferstehung von den Toten, "Himmelfahrt" usw.).

    2. Der Graben zwischen Kirche und Aufklärung, Kirche und Liberalismus kann niemals überwunden werden! Die Aufklärung war und ist das Projekt der Loslösung ("Emanzipation") von Gott und schließlich von jeglicher Autorität, der väterlichen, der kirchlichen (lehramtlichen) wie der staatlichen. Für die Aufklärung ist "Gott tot" (Nietzsche), allenfalls ein "Geschöpf des Menschen" (Feuerbach).

    3. Mit dem Liberalismus kann die Kirche niemals Frieden schließen, sie beharrt auf der Unterordnung der Freiheit unter die Wahrheit, denn "nur die Wahrheit wird euch frei machen". Auch der neue Papst lehnt den Liberalismus scharf ab (z.B. Homoehe, Menschenrecht der Frau auf Tötung der Leibesfrucht, Raubtierkapitalismus etc.).

    4. Was immer der Ausdruck "Distanz" zwischen Kirche und Staat meint: "Die Kirche ist das Lebensprinzip der Gesellschaft" (Pius XII:) und damit auch des Staates als "Anstalt" oder "Institution" der Gesellschaft. Auch die "Gewalt" des Staates geht von Gott aus, und eben deshalb ist der Staat, wie Benedikt XVI. in seiner eindrucksvollen Rede im Bundestag im November 2011 deutlich machte, an das Naturrecht gebunden, welches Gott auch den Heiden "in die Herzen der Menschen eingeschrieben hat". Papst Franz verlangt vom Priester und der Kirche die Predigt und das Beharren auf christlichen "Werten" (Geboten und Verboten), damit diese in Politik und Gesellschaft durchgesetzt werden. Kirche und Priester müssen "Politik großschfreiben", nicht aber vom Staat "distanzieren".Mit "Klerikalismus" hat das natürlich nichts zu tun.

    5. Die Rede von "christlich-jüdischen Werten" verwischt den Unterschied, den tiefen Bruch und die Unvereinbarkeit von Christentum und Judentum. Christus war kein Jude. "Nur Gott ist im eigentlichen Sinne sein (Benedikt XVI. Prolog, S. 18 u.ö.).Das Judentum war und ist "antichristlich." Gläubige Juden verbitten sich mit Christus in Verbindung gebracht zu werden. Für sie ist Christus ein "Gotteslästerer" und "Götzendiener", und seine Anhänger sind das ebenso.

    5. Meinungsfreiheit besteht vielfach darin, dass gerade auch Schriftsteller "mit vorgehaltener Moralpistole in den Meinungsdienst gezwungen werden" (Martin Walser). Historiker werden ausgegrenzt, wenn sie auf den "kausalen Nexus" (Ernst Nolte) zwischen Faschismus und Bolschewismus aufmerksam machen.
    Die Meinungsindustrie der politisch Korrekten "ist die unblutigste Gewaltherrschaft und der zugleich umfassendste Totalitarismus der Geschichte. Sie braucht keine Köpfe rollen zu lassen, sie macht sie überflüssig" (Botho Strauss). Wer nicht konforme Meinungen äußert, "der wird durch den politisch korrekten Lynchmob medial aufgenüpft" (Jörg Schönbohm, ehm. Innenminister von Brandenburg).

    Das viel Richtige von AU soll durch diese Bemerkungen nicht bezweifelt werden, es verliert nur durch die Vermischung mit Falschem an Wert.

    • Scipio
      30. März 2013 11:56

      Korrektur: "Nur Gott ist im eigentlichen Sinne sein VATER.

    • Riese35
      30. März 2013 12:58

      ********************!

      Tut mir leid, ich wollte 3 Sterne vergeben, aber irgendetwas ist beim Klicken schiefgelaufen.

      Genau die von Ihnen genannten Punkte sind mir auch aufgefallen, wo ich Einwände hätte. Zumindest sollte man sie nicht so unhinterfragt stehen lassen, wie es im Artikel von AU getan wurde. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen und die perfekten Ergänzungen angebracht!

      Nichtsdestotrotz kann ich auch AU sehr gut verstehen. Er schreibt ja selbst, daß er unter "Liberalismus" nicht jenen eines "Liberalen Forums" versteht. Eine genaue Definition läßt er allerdings offen. In einem gewissen Sinne betrachte ich mich auch selbst als Liberaler, jedenfalls in dem Sinne, auch den anderen, anders denkenden als Person zu respektieren und zu lieben. Ich habe in meinem Freundeskreis einige, die anders denken als ich, und empfinde das als Bereicherung. Das heißt aber für mich nicht die Zustimmung zu den Ideen, das Gutheißen dieser Ideen, oder sich einer Diktatur der Mehrheit zu unterwerfen: "Wahr ist, was die Mehrheit beschließt!" ?

      Um den anderen von der Wahrheit zu überzeugen, muß ich einmal mich selbst an der Nase nehmen und als Vorbild vorangehen. Das wird leider allzu oft übersehen. In der Sache hart und oft gegensätzlich, auf der Beziehungsebene aber freundschaftlich und liebevoll.

      Auch bei der Aufklärung ist zu hinterfragen, wie weit diese von den Greueln der Französischen Revolution trennbar ist.

    • Rau
      30. März 2013 15:29

      Punkt 1 ist komplett danebengegangen - den Rest kann man unterschreiben

    • Scipio
      30. März 2013 17:35

      @Rau

      Wieso Punkt 1 komplett danebengegangen? Sind bei uns "vernünftig" denn nicht nur "Nützlichkeitserwägungen"? Bis hinein in die persönlichen Beziehungen nach der Goldenen Regel: Was du nicht willst, das man Dir tu´, das füg´ auch keinem anderen zu!
      Ist nicht alles andere als Nützlichkeit "irrational"?

    • byrig
      31. März 2013 03:00

      diese von a.u. erwähnte linke hetze ist ja geplant von gewissen kreisen,die si,scipio doch schon bezeichnet haben.der missbrauch in roten gemeinde-wien institutionen zählt nichts gegen den missbrauch in katholischen einrichtungen.
      die logen gegen die kirche.und so weiter...

    • Collector
      01. April 2013 12:24

      @Scipio

      Zu Ihrem Punkt 1: "Natürlich kann Teil des Glaubens sein, was der Vernunft (und der Aufklärung) widerspricht". Benedikt XVI. selbst macht darauf aufmerksam (Prolog, 2012, S. 65):

      Jungfrauengeburt und die Auferstehung aus dem Grab, in dem Jesus nicht geblieben und nicht verwest ist, "diese beiden Punkte sind ein Skandal für den modernen Geist" der Aufklärung und zugleich "Prüfsteine des Glaubens".

      Hier führt keine Brücke von der Vernunft (Nach Scheiber besser "Verstand") zum Glauben oder vom Glauben zur Vernunft (zum Verstand). Wem nicht die Gnade zu glauben zuteil wird (ein Gottesgeschenk!), bleibt eben "ungläubig".

  41. Josef Maierhofer
    30. März 2013 11:28

    Ja, es ist Zeit für Distanz.

    Lassen wir den Linken ihre Religion (und ihre Religionskriege gegen vermeintliche Gegner) mit ihren Säulenheiligen, sie fahren den Karren ohnehin bald in den Dreck, wie in der DDR, wo auch der Glaube sehr stark war, oder auch in Moskau, wo sogar der allmächtige Putin heute noch die christlich-orthodoxe Kirche dringend braucht.

    Die Aufrechnung der 'Privilegien' der katholischen Kirche ist für mich so, dass kein einziger der heutigen Steuerzahler den Aufbau dieser Kulturdenkmäler miterrichtet hat, er erhält auch bloß nur, was ihn interessiert, und das sind eben die sozialen Einrichtungen und die Schulen, die den Staat deutlich billiger kommen, die Schulen, in die Linken, obwohl sie ihre Kinder vorzugsweise dorthin zur Schule schicken, aus ideologischen (=idiotischen) Gründen kaputtmachen wollen. Es weiß die linke Linke nicht mehr was die rechte Linke tut.

    Sollen sie ihr provokantes Volksbegehren machen, werden ohnehin nur Kaderleute unterstützen, denn den meisten Linken ist die Kirche total egal, sie sind nicht gläubig, sagen sie, aber zu Hochzeit, Taufe, Krankensegnung, da finden selbst Atheisten den Weg zur Kirche.

    Für mich sind das verirrte Schafe.

    Wären nicht die verheerenden ökonomischen und gesellschaftlichen Konsequenzen aus dem falschen Weg der Linken, würde ich auch nicht dagegen schreiben, wären da nicht die Beispiele der jüngeren Geschichte, wo dieser Weg stets fatal geendet hat, würde ich das als freie Meinung Andersdenkender abtun.

    Aber die den Linken eigene Feindlichkeit, die Agression, die Dummheit, die Frechheit, die Provokation, die Gewalt gegen Andersdenkende, der Einsatz von Lüge, Manipulation, Meinungsterror, der Fasdchismus gegen Andersdenkende, der Schaden für die ganze Gesellschaft, die ich noch immer wesentlich anders einschätze als dieses ideologische Pack, das alles lässt mich dagegen auftreten und das zu kritisieren als das, was es ist, Provokation und linkes Getue.

    Der Fluch einer falschen Solidarität und des Verlustes des Gewissens und der Eigenverantwortlichkeit und der 'Spaßgesellschaft'.

  42. haro
    30. März 2013 10:52

    Wir leben in einem -noch- christlich geprägten und daher auch wunderbaren Land.

    Wenn das ein Privileg ist so darf es ruhig auch etwas kosten weil es einen hohen Wert für alle hier Lebenden hat.

    Die Kirchenhetzer sägen am Ast auf dem sie selber sitzen...

    Frohe und gesegnete Ostern!

    • GOP
      30. März 2013 12:37

      Warum schicken viele Linke (aus SPÖ und Grünen) deren Kinder gerne in - meist katholische - Privatschulen und lassen sich ihn Ordenspitälern oder den evangelischen Krankenhäusern behandeln?

  43. M.S.
    30. März 2013 10:33

    Wie inkompetent ein großer Teil der Geistlichkeit in wirtschaftlichen und finanziellen Fragen ist, läßt sich schon daraus schließen, dass bei Abstimmungen im Pfarrgemeinderat der Pfarrer zwar letztlich auch gegen den Mehrheitsbeschluß das letzte Wort hat, jedoch nicht in finanziellen Angelegenheiten. Da muß er sich einem Mehrheitsbeschluß beugen. Man wußte offensichtlich, warum man diese Bestimmung in die Pfarrgemeinderatsordnung aufnahm.
    Wie naiv teilweise in Kirchenkreisen in wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten agiert wird, wurde mir bewußt, als ein Geistlicher in einem Vortrag forderte, die Mindessicherung allen Staatsbürgern zusätzlich zu Gehalt oder Pension zuzuerkennen. Als ich ihn fragte wie er sich die Finanzierung vorstelle, meinte er, das sei Sache des Staates.

  44. Riese35
    30. März 2013 09:58

    Wie sehr die Kirche eine Aufbruchsstimmung wird nutzen können, hängt auch sehr davon ab, wie sie sich weiter entwickelt und welchen Weg der neue Papst gehen wird. Den Weg der Wahrheit? Das ist die zentrale Frage, die erst gestern wieder in der Liturgie aufgeworfen worden ist: "Quid est veritas?" hat Pontius Pilatus gefragt.

    Den Weg der Wahrheit, sei sie gelegen oder ungelegen. Hoffen wir es und beten wir dafür.

    Wie der neue Papst einzuschätzen ist, wissen wir noch nicht. Wir müssen abwarten und beten. Vieles, was von ihm bis jetzt zu lesen war, klang im ersten Ansatz oft revolutionär, scheint aber bei genauerem Hinsehen ganz in der Tradition der Kirche (zumindest interpretierbar) zu sein. Die Frage ist, wie ER diese Aussagen interpretiert wissen will und diese selbst umsetzen wird. Wird er sein Petrusamt (Fels in Rom) ausüben, und wie wird er es ausüben?

    So manches, was man von ihm hört, mag auch Besorgnis erregen. Siehe z.B. Alexander von Schönburgs Kommentar in der Zeitung "Die Welt" vom 18.3.2013:

    http://www.welt.de/kultur/article114537303/Auch-Bescheidenheit-kann-Arroganz-sein.html

    Er sagt ganz richtig, daß die Gefahr besteht, Person und Amt zu verwechseln. Nichts wäre schlimmer, als wenn aus falscher, persönlicher Bescheidenheit letzten Endes das Amt Schaden erlitte. Wenn sich am Ende herausstellte, daß wir keinen Petrus sondern einen Glareus gehabt hätten und die römische Kirche in ein Sammelsurium sich dem Zeitgeist ergebender, autokephaler Bistümer zerfallen wäre. Der Druck in diese Richtung seitens vieler Bischöfe und Kardinäle ist ja vorhanden.

    Und dann darf aber auch die Frage der Wahrheit nicht außer acht gelassen werden. Ein sehr starkes Symbol für die transzendentale Dimension der Kirche, für die Hinwendung auf Jesus Christus, Gottes Sohn, symbolisiert durch das Licht der aufgehenden Sonne, ist eben nicht der abgeschlossene, irdische Kreis, wo man sich gegenseitig anblickt und sich selbst feiert, sondern die gemeinsame Wendung der gesamten Gemeinde Richtung Jesus Christus, Gottes Sohn, symbolisiert durch die aufgehende Sonne, Richtung Osten. Jeder ist eingeladen, auf Jesus Christus zu blicken. Darin steckt eine sehr tiefe Symbolik, die man nicht unterschätzen darf.

    Genau diese Problematik liegt in der Zelebration versus populum, die es in der Tradition der Kirche nie gegeben hat, wie mehrfach nachgewiesen worden ist. Benedikt XVI. hat das in seinem Buch "Geist der Liturgie" ausführlich beschrieben. Er hat den Mahltisch aus der Sixtinischen Kapelle richtigerweise entfernen lassen. Franziskus I. hat ihn leider wieder aufstellen lassen. Ein Symbol für die Abwendung von Gott hin zu den irdischen Dimensionen?

    Die zentrale Frage des Pontifikats wird sein, wie sehr er es verstehen wird, die eigene Tradition zu integrieren. Heute darf fast jeder tun und lassen, was er will, ohne daß es irgendwelche Konsequenzen hätte (z.B. Schüller). Einzige Ausnahme: das, was über Jahrhunderte Tradition der Kirche war, wird mit Strafen belegt! Von der Priesterbruderschaft St. Pius X. verlangt man die vorbehaltlose Anerkennung der Texte des gesamten Zweiten Vatikanischen Konzils, so als wären alle diese Texte dogmatisch, auf der anderen Seite hält sich aber kaum ein Geistlicher daran, ohne daß es irgendwelche Konsequenzen hätte. Da ist etwas faul.

    Man betreibt Ökumene mit der Orthodoxie, den Protestanten, ja sogar Muslimen u.a., die alle keine Spur davon zeigen, daß sie das Zweite Vatikanische Konzil anerkennten, nur von der eigenen Tradition verlangt man blinden Gehorsam gegenüber allen Neuerungen und betrachtet sie als Ausgestoßene, mit denen man nicht einmal reden möchte, wenn sie bei gewissen, wenigen Punkten, die im Widerspruch zur Tradition stehen oder stehen mögen, Vorbehalte anbringen. Da hat die Orthodoxie gegenüber der katholischen Kirche viel mehr Vorbehalte, und man redet auch miteinander! Als Katholik behaupte ich, daß viele Vorbehalte der Orthodoxie gegenüber der katholischen Kirche zu recht bestehen! Solange die katholische Kirche nicht in der Lage ist, mit ihrer eigenen Tradition ins Reine zu kommen, wird Ökumene vor allem von der Orthodoxie zu Recht mit Skepsis betrachtet.

    Benedikt XVI. hat diese Widersprüche erkannt und versucht, die Kirche trotz großen Widerstands vor allem in den eigenen Reihen auf den Weg der Wahrheit zurückzuführen. Wird Franziskus I. diesen Weg der Wahrheit weitergehen?

    • Buntspecht
      30. März 2013 10:42

      Ja, Riese35,
      Christus hat beim letzten Abendmahl allen den Rücken zugekehrt und mit sich und Gott alleine das Mahl gefeiert. Er hat mit dieser „Zelebration versus populum“ nach Ihrer Ansicht begonnen.
      Alle Jünger standen Abseits und „blickten zur aufgehenden Sonne Richtung Osten.“ Es war damals natürlich „nicht der abgeschlossene, irdische Kreis, wo man sich gegenseitig anblickt und sich selbst feiert.“
      Was haben eigentlich gerade Sie gegen Moslems, die blicken bei jedem Gebet in die richtige Richtung und die Teppiche liegen auch alle gut ausgerichtet! Da können Sie auch noch etwas für Ihre Interpretation der „Wahrheit“ mitnehmen. Und liebe Grüße an Ihre Gesinnungsgenossen von der „Priesterbruderschaft St. Pius X“!

    • Riese35
      30. März 2013 12:17

      @Buntspecht: Ich vermute, daß Ihnen die Studien zu diesen Fragen nicht bekannt sind.

      Klaus Gamber war immerhin ein anerkannter Liturgiewissenschaftler, Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts Regensburg und Ehrenmitglied der Päpstlichen Liturgischen Akademie. Zu empfehlen z.B. "Klaus Gamber, Zum Herrn hin! Fragen um Kirchenbau und Gebet nach Osten", Kommissionsverlag Friedrich Pustet, Regensburg 1987. Dort geht er auch auf die antike Sitzordnung ein. Zu sehen z.B. auf einem Mosaik der Kirche San Apollinare nuovo in Ravenna.

      Oder "Uwe Michael Lang, Conversi ad Dominum, Zu Geschichte und Theologie der christlichen Gebetsrichtung", Johannes Verlag Einsiedeln, Freiburg 2003. Im Juli 2007 wurde er Mitarbeiter der Päpstlichen Kommission für die Kulturgüter der Kirche. Im April 2008 wechselte er zur Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Im September 2008 berief ihn Papst Benedikt XVI. zum Konsultor des Amtes für die Liturgischen Feiern des Papstes. Außerdem ist er seit 2007 Dozent und seit 2008 Koordinator des Master-Studienganges in Architektur, Sakralkunst und Liturgie an der Università Europea di Roma/Ateneo Pontificio Regina Apostolorum.

      Oder "Joseph Kardinal Ratzinger, Der Geist der Liturgie, Eine Einführung, Herder, Freiburg 2000".

      Dort können Sie all die von mir genannten und von Ihnen zitierten Stellen nachlesen.
      Wie Sie sehen können, sind das nicht Positionen der Priesterbruderschaft St. Pius X., sondern der kath. Kirche insgesamt. Mehr noch, ich kenne keine östliche Liturgie, die "versus populum" zelebriert. Das mit dem "Rücken zum Volk" ist eine vollkommene Mißinterpretation und Mißdeutung der Symbolik ohne liturgiehistorisches Verständnis.

      Diese geschichtlichen Fakten lassen sich schwer unterdrücken. Sie müssen mit der Interpretation dieser Fakten nicht übereinstimmen, nur stimmen Sie dann nicht mit der katholischen Kirche und ihrer Tradition - wie auch vielen anderen Kirchen - überein. Das ist keine Tragik. Deshalb sollte man einander doch respektieren und die Standpunkte aussprechen und auf sachlicher Grundlage klären dürfen, ohne den anderen wie in hoffentlich längst vergangenen Zeiten wegen seiner Gesinnung zu verachten.

      Die lieben Grüße an die von Ihnen genannten "Gesinnungsgenossen" erlaube ich mir, im Sinne des soeben Gesagten und sofern ich dazu die Gelegenheit bekommen sollte, auch an Benedikt XVI., Pater Lang, die vatikanischen Dikasterien etc. weiterzuleiten.

    • schreyvogel
      30. März 2013 12:31

      Diese plakative Bescheidenheit ist für mich schon sehr gewöhnungsbedürftig.
      Eine gewisse Prachtentfaltung wäre er doch seinem Amt schuldig.

      Der fast schon spektakuläre Verzicht auf seine Wohnung im Apostolischen Palast soll wohl auch in der Hierarchie nach unten wirken. Geradezu gespannt frage ich mich, wo Kardinal Schönborn künftig wohnen wird. Hoffentlich übertreibt er nicht, also keine "Gruft" etc.

      Solche Aktionen erregen zwar einiges Aufsehen, aber das eigentliche Problem der Kirche - die zunehmende Glaubensferne ihrer "Gläubigen" - wird dadurch nicht gelöst. Leider weiß ich auch keinen Ausweg, aber Schüller&Co. noch viel weniger.

      Seit die Wissenschaften den Teufel umgebracht haben, kümmern sich die Menschen auch nicht mehr um Gott.

    • Buntspecht
      30. März 2013 14:34

      Lieber Riese35,
      es gibt einen Unterschied, zwischen eine Meinung nicht teilen und "Verachtung". Ich teile Ihre Meinung nicht und habe dies mit dem „blumigen“ Hinweis auf das „Letzte Abendmahl“ begründet, ohne Sie zu verachten (verachten zu wollen). Wie immer vor und nach dem Vatikanum II Theologen und Kirchenmänner begründen, weshalb sie an - für mich uneinsichtigen/unbiblischen - Traditionen festhalten möchten, es interessiert mich nicht besonders. Die Hinwendung zum Kirchenvolk (in Wort , Muttersprache, Tat und Symbolik), das "Aggiornamento", wie es Johannes der XXIII. gewünscht hat, ist ein Segen für die Kirche von heute und es wird nicht gelingen, das Rad um Jahrhunderte zurückzudrehen. Was gelingen muss ist, wieder auf Christus zu schauen und wirklich das zu tun, was er vorgelebt hat. Und das unterscheidet sich leider enorm von dem, was vor dem Vatikanum II passierte und woran auch nach dem Konzil manche (z.B. Piusbrüder) starr festhalten möchten. Franziskus ist scheinbar wild entschlossen, der Stellvertreter Christi zu sein!

    • Riese35
      30. März 2013 15:46

      Lieber Buntspecht!

      >> "Wie immer vor und nach dem Vatikanum II Theologen und Kirchenmänner begründen, weshalb sie an - für mich uneinsichtigen/unbiblischen - Traditionen festhalten möchten, es interessiert mich nicht besonders."

      Das können Sie für sich halten, wie Sie wollen. Nur möchte ich darauf hinweisen, daß die Hl. Schrift hinsichtlich der Bedeutung von Tradition ganz klar sagt: "Itaque fratres state: et tenete traditiones, quas didicistis, sive per sermonem, sive per epistolam nostram." = "So steht denn fest, Brüder, und haltet euch an die Überlieferungen, die ihr mündlich oder schriftlich von uns empfangen habt." (2 Thess 2,15)

      >> "Die Hinwendung zum Kirchenvolk (in Wort , Muttersprache, Tat und Symbolik), das "Aggiornamento", wie es Johannes der XXIII. gewünscht hat, ist ein Segen für die Kirche von heute ..."

      Das stelle ich sehr in Frage. Das Glaubenswissen ist seit dem 2. Vatikanischen Konzil weitgehend im breiten Volk verschwunden. Sogar an diözesanen Schulen werden im Religionsunterricht Häresien gelehrt, ohne daß es effektive Konsequenzen hätte. Feministische Religionslehrerinnen stellen die ganze Hl. Schrift auf den Kopf und nehmen sich das heraus, was ihre vorgefaßte Meinung erhärtet. Seit die Muttersprache in der Liturgie verwendet wird, glauben viele etwas zu verstehen, das an sich unverständlich ist, ein Mysterium. Ein Großteil verläßt die Schulen, ohne wenigstens die Grundgebete zu kennen. Die ältere Generation hingegen, auch einfachere, ungebildete Leute, haben diesbezüglich noch wesentlich mehr verstanden und haben in der Glaubenspraxis Trost und Zuflucht gesucht bzw. suchen können. Die Sprache der Liturgie erschöpft sich nicht im gesprochenen Wort, sondern umfaßt auch die Gebärden. Heute wird die Hl. Messe aber oft als Event verstanden. Die Symbolik der Hinwendung zum Irdischen hat genau dazu geführt, daß der transzendentale Charakter weitgehend abhanden gekommen ist, daß man sich die Liturgie selbst macht, und daß man feste Vorgaben, Regeln, Moral und Sitte ablehnt. Man macht sich eine kuschelige Kirche und biegt sie sich zurecht, wie man sie gerade braucht: Lebensabschnittspartner, Homopartnerschaft etc. Worte, wie Jesus sie gesagt hat, kehr um und sündige nicht mehr, wären dabei ein Störfaktor. Erst diese Hinwendung zum Irdischen hat zu Schüller & Co. und zum massenweisen Glaubensabfall - zumindest im Rhein-Donaugebiet - geführt. Sie bejubeln die Einführung der Muttersprache in der Liturgie? Gerade unsere heutige Jugend kennt kaum noch ein Lied in ihrer Muttersprache (wenn man von jenen Jugendlichen absieht, die Englisch als Muttersprache haben). Auf diese "Segen" verzichte ich gerne.

      >> "Was gelingen muss ist, wieder auf Christus zu schauen und wirklich das zu tun, was er vorgelebt hat."

      Ja, das kann ich voll unterstreichen. Das heißt aber Tradition!

      >> "Und das unterscheidet sich leider enorm von dem, was vor dem Vatikanum II passierte und woran auch nach dem Konzil manche (z.B. Piusbrüder) starr festhalten möchten."

      Den Menschen als sündiges Wesen hat es vor dem Vatikanum II gegeben und den gibt es auch heute noch, in und außerhalb der Kirche. Das ist nichts Neues. Den großen Unterschied zwischen der Zeit vor und nach dem Vatikanum II sehe ich in dieser Hinsicht nicht. Was werden uns heute Lebenden wohl künftige Generationen in 50 oder 100 Jahren für Fehlverhalten vorwerfen? Wer trägt die Schuld an der Kreuzigung Jesu vor 2000 Jahren? Der sündige Mensch mit seinen Sünden! Und diese Trennlinie zwischen guten und schlechten Menschen zieht sich quer durch alle Schichten, Organisationen, Gemeinschaften, Religionen.

      Wenn es einen Unterschied zwischen der Zeit vor und nach dem Vatikanum II gibt, dann in dem entschwundenen Glaubenswissen danach, in der Zügellosigkeit und Orientierungslosigkeit. Was ist so schlecht daran, an Grundsätzen festzuhalten? Sie stellen ja das Festhalten an Grundsätzen geradezu als etwas Verwerfliches in den Raum. Daß viele Grundsätze auch schon vor dem Vatikanum II nicht (mehr) gelebt wurden, hängt mit dem zusammen, was ich gerade zuvor gesagt habe. Daß man heute aber den Spieß umzudrehen versucht und die Regeln "lockern" und an den tatsächlichen Zustand anpassen möchte, anstatt als reuiger Sünder umzukehren und die Regeln zu befolgen, wie Jesus es gelehrt hat, das ist das Novum nach dem II. Vatikanischen Konzil.

    • Buntspecht
      30. März 2013 16:34

      Lieber Riese35,
      also am Festhalten von Grundsätzen ist wirklich nichts verkehrt und davon habe ich auch kein Wort geschrieben. Die Frage für mich ist nur, ob in der Praxis der Ausübung der Nachfolge Christi Fehler passiert sind (und auch noch weiter passieren). "So steht denn fest, Brüder, und haltet euch an die Überlieferungen, die ihr mündlich oder schriftlich von uns empfangen habt." Das passt!

      Aber hätte Jesus mit seinem Volk lateinisch geredet, hätte Jesus bei seinen Auftritten vor seinem Volk den römischen Pomp vorgeführt u.v.a.m - und später seine Apostel ….. es gäbe heute kein Christentum. Und dorthin - ad fontes, damit Sie mich verstehen - müssen wir wieder zurück, aber nicht zur lateinischen Sprache, zur völligen Unverständlichkeit und Abgehobenheit seiner Leute, sondern hin zu den Menschen, mitten unter das Volk, so wie Christus dies vorgezeigt hat, in einer Sprache - oft auch Bildersprache - , die die Menschen damals verstanden haben.

      Mit dem zeitgeistigen Wahnsinn unserer (nichtchristlichen) Gesellschaft, dem die Kirche viel zu wenig mutig entgegentritt (Sie haben das bestens angeführt) stimme ich mit Ihnen überein. Nur hat das herzhaft wenig mit dem Vatikanum II zu tun, sondern mit der Feigheit unserer Kirchenoberen bis herunter zum einfachen Christen und dem unseligem Wunsch, ja niemandem zu „diskriminieren“ im weitesten Sinn.
      Christus hat unverblümt die Menschen vor den Kopf gestoßen, zurechtgewiesen!

      Leute wie Schüller (von Luther abwärts) hat es auch vor dem Vatikanum II gegeben, das ist nichts Neues und wir müssen die Herausforderung annehmen. Franziskus hat hervorragend damit angefangen und die Zeitgeistigen unter uns werden sich noch wundern, wie dieser Papst an unseren christlichen Grundsätzen mutig festhalten wird.

    • Riese35
      30. März 2013 17:29

      Lieber Buntspecht!

      Ich glaube, wir kommen einander näher. Vieles sehe ich ähnlich wie Sie, wenngleich auch in manchen Punkten Unterschiede bestehen. Das ist aber nichts Böses. Leider fehlt mir im Moment die Zeit, auf Ihre Aussagen in differenzierter Weise zu antworten, was ich als nötig erachte. Ich glaube, ich werde mir morgen nachmittag oder am Ostermontag die Zeit dafür nehmen müssen.

      Danke jedenfalls schon jetzt für die interessante Diskussion. Ich wünsche Ihnen vorab einmal ein gesegnetes und gnadenreiches Osterfest.

    • Maria Theresia (kein Partner)
      31. März 2013 10:12

      @ Riese 35: Sie haben in Vielem Recht, aber das Tröstliche ist, daß wir genau wissen, daß es in der Kirche in ihrer 2000-jährigen Geschichte schon wesentlich schlimmere Zeiten gegeben hat (die Zeit um 1000 herum, die Reformation...zum Beispiel). Aber die Kirche hat eine Garantie, die von ihrem Gründer selbst stammt: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Non praevalebunt! Trotz aller Anstrengungen der Kirchenfeinde alter und neuer Zeit! Das stimmt bis auf den heutigen Tag. Und diese Garantie ist an Petrus, und an seine Nachfolger gebunden. Seien wir nicht pessimistisch, und hören wir auf den Heiligen Vater, der uns zur Nachfolge Christi in unserem jeweiligen konkreten Leben aufruft. Dazu gehört vor allem die christliche Bewältigung des täglichen Lebens, des Berufs, der politischen Aufgaben in der Gesellschaft... Und beten wir für den Papst und die Kirche.

  45. Politicus1
    30. März 2013 08:55

    Ist es Zufall?
    Es ist doch bemerkenswert, was ein österreichischer Katholik in letzter Zeit alles miterleben musste.
    Da haben wir die Kirchenbesetzung Entweihung eines großen Gotteshauses in Wien.
    In Amstetten wurde in drei Kirchen Feuer gelegt - darüber hört man auch nach Monaten kein Wort mehr...
    Und ausgerechnet zu Ostern erfolgt gleichsam der Generalangriff - nicht nur im ORF und im STANDARD, sondern auch in der der r.k. Kirche besonders nahe stehenden PRESSE:
    ein Jesus Christus und seine Religion arg verspottender Karikaturenband "Der heilige Deix" (sic!) des Pröll-Liebling Manfred Deix wird in der Online-PRESSE tagelang beworben,
    nachdem zuerst die Religionsabteilung des ORF voran trabte, musste auch die PRESSE ausführlich über das hasserfüllte, pseudowissenschaftliche Werk eines Herrn Deschner "Kriminalgeschichte des Christentums : Zum Teufel, was heißt hier christlich!" berichten
    natürlich darf in dieser Sammlung ein ausführlicher Beitrag über das sogenannte "Anti-Kirchen-Volksbegehren" nicht fehlen. (eine Studie über die positiven Auswirkungen der Abschaffung sämtlicher christlicher Feiertage für das Wirtschaftswachstum im Economist wäre angebracht gewesen ...)
    Und als bisherigen Höhepunkt der kirchenfeindlichen medialen linken Osterliturgie verlangen die GrünInnen von der österr. Regierung die Aufkündigung des Konkordats, um endlich den vielen Privilegien der r.k. Kirche ein Ende bereiten zu können.

    Ist schon eine harte Zeit für gläubige Christen zur Vorbereitung auf das Auferstehungsfest gewesen!
    Bin jetzt schon sehr gespannt auf die Osterpredigten des Kardinals und der anderen Diözesanbischöfe!

    PS: es gab einmal eine Zeit, als sich die Kirchenoberen mit Hirtenbriefen, die in den Hl. Messen in allen Kirchen von der Kanzel verlesen wurden ...
    Es wäre vielleicht an der Zeit für so einen Brief!

    • raeter
      30. März 2013 09:40

      Als praktizierender Katholik ist es für mich schwer, die gegenwärtige Situation einzuschätzen. Zunächst begrüsste ich das Volksbegehren und hätte es auch unterschrieben. Die Hasstiraden und Beleidigungen einer Professorin im ORF (Zentrum) halten mich jetzt davon ab.

      Warum wollte ich unterschreiben? Weil ich der Ansicht bin, daß der Kirche nichts mehr schadet als zuviel wirtschaftlichen Einfluß. In Deutschland beschäftigen die Kirchen über 1 Million Mitarbeiter (1950 - waren es bei sehr viel mehr Kirchgängern 400.000). Eine ähnliche Entwicklung auch in Österreich.

      Die Verquickung des österreichischen Kirchenestablishments mit der staatsmonopolistischen, linken Sozialindustrie führte die Kirche ins Lager linker NGOs. Wenn Papst Franziskus nun solche Verquickungen aufzulösen versucht, Motto: Nächstenliebe statt institutionalisierte, vom Staat finanzierte Nächstenliebe, wäre das erfreulich. Ein radikaler Rückzug der kath. Kirche auf das richtige Maß (nur weniger als 10 % sind praktizierende Katholiken) würde der österr. Kirche gut tun, sie könnte von gesunder Basis aus wachsen. Statt dessen hechelt sie Medien und Zahlscheinkatholiken nach.

      Was nützt den Kirchen der Zuspruch solcher Gruppen (außer Geld)?
      Soll deswegen Glaube als Produkt und Gläubige als Verbraucher betrachtet werden? Muss Kirche sich Verbraucherwünschen anpassen? Ich möchte das nicht.

      Viele Fragen, viele Unsicherheiten, bisher wenig Hirtenamt von Bischöfen und Äbten.Als praktizierender Katholik fühle ich mich derzeit in einem Meer der Unsicherheit und Orientierungsverwirrung und im Widerspruch zum österr. linkskatholischen Zeitgeist. Quo vadis?

      Dazu passt auch diese Meldung aus "kath.net".
      Der italienische Publizist Magdi Allam (60) hat sich im Protest öffentlich von der Kirche abgewandt - Entgegen der Warnung Benedikts XVI. vor einer «Diktatur des Relativismus» sei die katholische Kirche selbst relativistisch geworden".
      .....
      Warum ich diese Kirche verlasse, die zu schwach gegenüber dem Islam ist» warf Allam in der Tageszeitung «Il Giornale» (Montag) der katholischen Kirche Blauäugigkeit und «selbstmörderischen Wahnsinn» im interreligiösen Dialog vor. Der aus einer muslimischen ägyptischen Familie stammende Journalist, einer der bekanntesten in Italien, war in der Osternacht 2008 von Benedikt XVI. feierlich in die Kirche aufgenommen worden.
      http://www.kath.net/news/40677

    • raeter
      30. März 2013 09:42

      Untenstehender Beitrag ist mir irrtümlich an diese Stelle gerutscht. Sorry!

    • Buntspecht
      30. März 2013 11:03

      raeter,
      Welch Glück, dass auch Sie "durch die Hasstiraden und Beleidigungen einer Professorin im ORF (Zentrum)" den wahren Sinn dieses "Volksbegehrens" erkannt haben! Und Sie werden sich auch hoffentlich noch wundern, wie viele Menschen in Österreich die miesen Absichten dieser Initiatoren erkannt haben!

  46. Claudius
    30. März 2013 08:52

    "Umso erstaunlicher ist es, wie ein niederösterreichischer Abt (der sich bisher immer in der Nähe der Mächtigen gezeigt hat) in dieser Situation in einem Radio-Interview spricht.":

    http://oe1.orf.at/programm/331569

    Den Probst von Herzogenburg (Maximilian Fürnsinn) kann man am Karfreitag, 29. 3. 2013 um 9:44 Uhr hören:

    http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand

    Meine Meinung dazu: christliche Ethik sollte immer und überall angewandt werden - zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Wirtschaft, einfach überall.

  47. Wertkonservativer
    30. März 2013 08:45

    Ja, unsere christlichen Kirchen haben viele Gegner, noch mehr ihnen gleichgültig Gegenüberstehende, und leider immer weniger echt Gläubige aufzuweisen!

    Dieses Missverhältnis macht sich im Leben der Menschen immer krasser bemerkbar.
    Gleichgültgkeit gegenüber den von den Kirchen bis in unsere Zeit gepredigten ewigen Werten, Beliebigkeit nach allen Richtungen, Moral-"Vereinfachungen" bis zur "Homo-Ehe", usw., usf., ein Großteil davon von der Glaubensabkehr vieler, allzuvieler Menschen verursacht und (großteils) auch akzeptiert!
    Ob die Welt sich wieder mehr zu den christlichen und andersreligiösen Werten hinwenden wird?
    Ich weiß es wirklich nicht! Wahrscheinlich wäre nur durch den Eintritt einer dramatischen Crash-Situation, die hier ja immer wieder in Aussicht gestellt wird, eine Hinwendung zu den religiösen Werten und Gemeinschaften erreichbar!
    Wie es kommen mag, werden wir bzw. unsere Nachfahren zu erleben haben.
    Für unsere Kinder und Kindeskinder wäre es sicher gut und wertvoll, zukünftig in einer friedlichen, von religiösen Werten geprägten Welt zu leben!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  48. Jewgeni Gorowikow
    30. März 2013 08:36

    Zu Dr. Unterberger's Ausführungen von oben:

    "Man denke an Polen, die Slowakei oder Slowenien, wo die Kirche als Zuflucht gegen eine Fremdherrschaft besonders stark geworden ist."

    Was die Geschichte der Slowakei betrifft weiß ich einigermaßen bescheid: Wenn man heute mit Slowaken ins Gespräch kommt und über ihre Sprache und Kultur diskutiert so kann man auch dieses Bonmot hören: "Es ist ein Wunder, dass wir als Sprachkultur und slowakische Identität überhaupt bis heute existiern konnten."

    Man denke nur daran, dass etwa die vergleichsweise winzige Nation Slowakei jahrhundertelang von fremden Mächten beherrscht wurden: Vor allem seien die Ungarn und die Tschechen erwähnt.

    Es war letztlich einzig und allein der katholische Klerus mit einzelnen mutigen Priestern und Bischöfen die im 19. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts sich getraut hatten sich zur slowakischen Kultur und Sprache zu bekennen! Alle anderen Eliten: Adel, reiches Bürgertum, Gelehrte, Intellektuelle haben alles getan um sich in Ungarn zu assimilieren, oftmals aus Feigheit.

    Die Wahrheit ist: Die katholische Kirche mit ihrem Klerus war der Geburtshelfer der slowakischen Nation.

  49. Herby
    30. März 2013 08:18

    Dr. Unterberger schreibt oben über historische Zusammenhänge und wirft die Frage auf, ob es wirklich Zufall war, dass speziell im christlichen Kulturbereich (und in den christlichen Nationen) die Freiheit im Denken und Handeln zum Durchbruch kam.

    Dazu zu Jesus-Christus und die Freiheit:

    Johannesevangelium, Kap. 8, Vers 31- 36:

    "Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

    Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie sprichst du denn: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Hause; der Sohn bleibt ewig. Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei."

  50. Interessierter Leser
    30. März 2013 06:39

    So ein Artikel tut einem als Christ (Katholik) sehr wohl! DANKE!

  51. Pumuckl
    30. März 2013 03:15

    Sowohl in Nordamerika, als auch in Südamerika, steht die katholische Kirche in Konkurrenz zu evangelikalen Freikirchen.
    Von den Christen der USA dürften 60 - 80 Millionen so genannte Evangelikale sein. In Österreich sind gegenwärtig unterschiedliche evangelikale Gruppen bemüht, gemeinsam als Religion Anerkennung zu finden.

    Diese erfolgreich missionierenden, scheinbar unabhängigen, Gruppen von US-Medien als CHRISTLICHE ZIONISTEN bezeichnet, setzen ihre religiösen Vorstellungen ebenso erfolgreich in der Israel-Politik der USA um.

    Auch in Europa nützen diese Evangelikalen, zunehmend erfolgreich das spirituelle Vakuum aus, welches durch die leider schwindende Akzeptanz der katholischen und protestantischen Kirchen entstand.

    Es ist zu befürchten, daß religiöse Konflikte zwischen Judentum und Islam in Israel - etwa um die AL-AQSA-Moschee - irgendwann zu asymmetrischem Racheterror gegen Christen führt.

    Diese Gefahr besteht überall dort, wo Christen als Minderheit in moslemischen Gesellschaften leben und dort wo Muslime in ausreichender Dichte in christlichen Gesellschaften leben. Letzteres trifft auf Europa mit Sicherheit zu!

    Für die Evangelikalen ist dieser Konflikt in Jerusalem, eine aus der Bibel ableitbare
    Notwendigkeit.

    • Pius (kein Partner)
      31. März 2013 13:51

      Pumuckl
      ********* das Dunkle erscheint stets im Gewande des Lichts!!





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