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Fußnote 394: Wann ist Schluss für einen Monarchen?

Lesezeit: 1:00

Die niederländische Königin Beatrix tritt ab.

Sie ist 75, hat 33 Jahre regiert, wird von ihrem Volk als Symbol der Nation heiß geliebt und ist durch das Koma ihres zweiten Sohnes nach einem Skiunfall in Österreich schwer belastet. Gleich eine Reihe von Gründen, die ihren Rücktritt verständlich machen. Das rückt nun aber auch für die Briten eine parallele Frage nach ihrer eigenen Monarchin ins Zentrum: Immerhin übertrifft die englische Königin sowohl an Lebens- wie auch an Dienstjahren die Niederländerin bei weitem. Ihr Sohn und Thronfolger ist inzwischen selbst schon ob seines Pensionsalters (oder wegen seiner Perspektivlosigkeit?) ein wenig seltsam geworden. Noch ein paar Jahre und er würde die britische Monarchie ins Kuriositätenkabinett stürzen. Elizabeth regiert seit 61 Jahren und hat mit 86 Jahren zufällig genau das Alter, in dem einst der österreichische Kaiser Franz Joseph verstorben ist. Wären Hunde und Pferderennen für die englische Königin nicht eine beschauliche weitere Lebens-Perspektive? Das gilt vor allem, seit sie endlich den Popularitätsabsturz wegen ihrer Lieblosigkeit gegenüber der glamourösen Ex-Schwiegertochter überwunden hat.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 03:04

    Wenn Königin Elisabeth aus demselben Holz geschnitzt ist, wie "Queen Mum", dann bleibt sie den Briten mit ein bißchen Gin und bei bester Gesundheit noch lange erhalten. Ihre Untertanen werden es verkraften und für Österreich besitzt es so gut wie keine Relevanz. Vielleicht schafft sie sogar die Hofübergabe ans ungeborene Enkerl, zuzutrauen wäre es der energischen, alten Dame! ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 02:19

    Was soll's, die Briten haben Tradtion den Thron nach Ableben zu überlassen, während die Niederländer die Tradition der Übergabe zu Lebzeiten bevorzugen. Beides erscheint legitim.
    Charles soll sich mit Camilla, od. wem auch immer, auf seine Latifundien zurückziehen und seinem Sohn den Vortritt lassen, das wäre nobel. Aber irgendwie ebenso egal für uns Österreicher, die es womöglich auch noch schaffen, ihre ehemalige Monarchie geschichtlich umzuschreiben, Dank GrünInnen & Co.

  3. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 09:17

    Völlig OT: was schert uns eine Monarchie, was schert uns Europa? Wenden wir uns doch den wirklich wichtigen Dingen zu! Wieder einmal:
    Amerika, du hast es besser:

    => http://www.campusreform.org/blog/?ID=4590

    Daneben nimmt sich die Sexfibel unserer Claudia Schmidt geradezu anfänger(innen)haft aus. Aber sie ist auf dem richtigen Weg...

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 09:27

    Das ist in schönstem Neudeutsch ein Comming Out.
    Herr AU gesteht: Er kann mit Monarchie nicht viel anfangen. Ein echter Monarchist stellt die obige Frage nur im stillen Kämmerlein!

    Abgesehen davon, dies geht die Holländer und Engländer etwas an, wir haben das zur Kenntnis zu nehmen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 06:49

    Solange Fürsten-Gschichteln in diversen Zeitschriften als geldbringende Aufmacher aktuell sind, wird das Interess an den hohen Herrschaften wohl nicht erlahmen.
    Wann und wie die einzelnen "regierenden" Herr- und Damenschaften abzutreten geneigt sind, müssen sie sich wohl im Familienrahmen ausmachen!

    Einfluss auf die Staatsgeschäfte und das jeweilige Volkswohl haben sie ja inzwischen schon lange nicht mehr!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorDDr.Edith
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2013 20:17

    Zu Frau Imb (29.1.): Die vereinigten Kommunisten haben unsere monarchische Geschichte bereits umgeschrieben. Ich hätt da ein Gustostückerl der Österreichzertreter und Geschichtsklitterer:

    In der "unique. Aber hier leben, nein, Danke!" (= das qualifizierte Papierorgan der öh uni wien) Nr.1/13, erfreut sich der Zwangsleser auf Seite 12 eines halbseitigen Artikels über "Otto Habsburg - wider die moderne Welt" von Julian Bruns. Darin erfährt man über "Habsburgs antidemokratische, rassistische und selbstherrliche Weltsicht", über seine "engen Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen, Personen und Zeitschriften" und seine "Bewunderung" für "Klerikalfaschisten und Diktatoren". Schlimm auch, dass er sich "für ein geeintes, christliches und weißes Europa" engagierte. Ja, so sieht halt der kleine Marxi, der aus der öh kummerlt, die Welt hinter und über ihm.

    Zur "Unique": Diese Zeitung wird jedem Studenten unaufgefordert und unabstellbar zugeschickt. Er bezahlt sie ja auch (unfreiwillig). Ein Rühmblatt linkster Ideologie. Wahrscheinlich interessiert sich der Verfassungsschutz deshalb nicht für den Inhalt. Artenschutz und Narrenfreiheit für links, Keulen und Strafen für Bürgerliche und Christen. Eben Pluralität pur.
    Lesen Sie es einmal selbst!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2013 23:18

    Die Monarchie samt der Erbfolge wurde bei uns abgeschafft, aber kurioserweise schaffen unsere Politiker mittlerweile Politikerdynastien.
    Der Nepotismus feiert fröhliche Urständ und die Akteure bemühen sich redlich auch den "nebenverwandtschaftlichen", parteigläubigen Freundeskreis abzudecken. Klein Versailles - der Politadel ist zum Spielen geladen.

    Beim heutigen Adel gibt es zwar auch Vefehlungen, aber diese werden nicht unbedingt deduldet, werder von deren Familien, noch vom Volk. Bei Politikern scheint das völlig anders zu liegen, die nehmen sich Freiheiten und alle Freunderln versuchen zu decken und zu vertuschen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDDr.Edith
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2013 20:17

    Zu Frau Imb (29.1.): Die vereinigten Kommunisten haben unsere monarchische Geschichte bereits umgeschrieben. Ich hätt da ein Gustostückerl der Österreichzertreter und Geschichtsklitterer:

    In der "unique. Aber hier leben, nein, Danke!" (= das qualifizierte Papierorgan der öh uni wien) Nr.1/13, erfreut sich der Zwangsleser auf Seite 12 eines halbseitigen Artikels über "Otto Habsburg - wider die moderne Welt" von Julian Bruns. Darin erfährt man über "Habsburgs antidemokratische, rassistische und selbstherrliche Weltsicht", über seine "engen Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen, Personen und Zeitschriften" und seine "Bewunderung" für "Klerikalfaschisten und Diktatoren". Schlimm auch, dass er sich "für ein geeintes, christliches und weißes Europa" engagierte. Ja, so sieht halt der kleine Marxi, der aus der öh kummerlt, die Welt hinter und über ihm.

    Zur "Unique": Diese Zeitung wird jedem Studenten unaufgefordert und unabstellbar zugeschickt. Er bezahlt sie ja auch (unfreiwillig). Ein Rühmblatt linkster Ideologie. Wahrscheinlich interessiert sich der Verfassungsschutz deshalb nicht für den Inhalt. Artenschutz und Narrenfreiheit für links, Keulen und Strafen für Bürgerliche und Christen. Eben Pluralität pur.
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alle Kommentare

  1. Takeo (kein Partner)
    06. Februar 2015 12:12

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  2. Umesh (kein Partner)
  3. Aurorahhaa (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:02

    I love these artcelis. How many words can a wordsmith smith?

  4. Sherry (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:26

    Peferct shot! Thanks for your post!

  5. Brigitte Imb
    30. Januar 2013 23:18

    Die Monarchie samt der Erbfolge wurde bei uns abgeschafft, aber kurioserweise schaffen unsere Politiker mittlerweile Politikerdynastien.
    Der Nepotismus feiert fröhliche Urständ und die Akteure bemühen sich redlich auch den "nebenverwandtschaftlichen", parteigläubigen Freundeskreis abzudecken. Klein Versailles - der Politadel ist zum Spielen geladen.

    Beim heutigen Adel gibt es zwar auch Vefehlungen, aber diese werden nicht unbedingt deduldet, werder von deren Familien, noch vom Volk. Bei Politikern scheint das völlig anders zu liegen, die nehmen sich Freiheiten und alle Freunderln versuchen zu decken und zu vertuschen.

  6. Reinhard1 (kein Partner)
    30. Januar 2013 21:14

    ... und ein Sack Reis ist in China umgefallen.

    • Brigitte Imb
      30. Januar 2013 23:19

      Stimmt nicht, die Monarchien sind enorm wichtig für den Tourismus in Europa.

  7. DDr.Edith (kein Partner)
    30. Januar 2013 20:17

    Zu Frau Imb (29.1.): Die vereinigten Kommunisten haben unsere monarchische Geschichte bereits umgeschrieben. Ich hätt da ein Gustostückerl der Österreichzertreter und Geschichtsklitterer:

    In der "unique. Aber hier leben, nein, Danke!" (= das qualifizierte Papierorgan der öh uni wien) Nr.1/13, erfreut sich der Zwangsleser auf Seite 12 eines halbseitigen Artikels über "Otto Habsburg - wider die moderne Welt" von Julian Bruns. Darin erfährt man über "Habsburgs antidemokratische, rassistische und selbstherrliche Weltsicht", über seine "engen Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen, Personen und Zeitschriften" und seine "Bewunderung" für "Klerikalfaschisten und Diktatoren". Schlimm auch, dass er sich "für ein geeintes, christliches und weißes Europa" engagierte. Ja, so sieht halt der kleine Marxi, der aus der öh kummerlt, die Welt hinter und über ihm.

    Zur "Unique": Diese Zeitung wird jedem Studenten unaufgefordert und unabstellbar zugeschickt. Er bezahlt sie ja auch (unfreiwillig). Ein Rühmblatt linkster Ideologie. Wahrscheinlich interessiert sich der Verfassungsschutz deshalb nicht für den Inhalt. Artenschutz und Narrenfreiheit für links, Keulen und Strafen für Bürgerliche und Christen. Eben Pluralität pur.
    Lesen Sie es einmal selbst!

    • Brigitte Imb
      30. Januar 2013 22:58

      DDr.Edith

      Danke sehr, ich werde meine Tochter gleich einmal fragen ob sie das Schmierblatt noch hat.

      Aus div. Gründen bin ich guter Hoffnung, daß trotz aller Bemühungen gewisser Kräfte, unsere Vorfahren, die Habsburger, und deren Geschichte nicht ganz verfälscht werden kann, dazu gibt es zu viele Sympathisanten mit dieser Historie, die selbstverständlich auch gesammelt ist.
      Fast keiner in unserem Land möchte wieder eine Monarchie mit Machtausstattung haben, aber repräsentativ, statt UHBP, könnte durchaus eine Mehrheit gefunden werden. (Zumal dies einen enormer Wirtschaftszweig bedeuten würde. Ein wenig Nostalgie, wie schön.)

      Soweit ich von meiner Jugend eingeweiht bin, sind die radikalen linken Studenten die schreiende Minderheit, die zwar Wahlen gewinnen, aber von den wirklichen Studenten nicht ernst genommen werden, sondern eher verachtet.
      Das stimmt mich pos., es ist doch ein rel. gutes intuitives Gespür der Jugend vorhanden - und nicht NUR auf das Elternhaus (pos, od. neg.)umzumünzen.
      Die Bessermenschen wissen genau um ihre unmöglichen Forderungen, aber sie möchten sich damit einfach in der Öffentlich Gehör verschaffen - was leider viel zu oft geschieht -, und mit ihrer Wichtigtuerei die Gesellschaft spalten und für Unruhe sorgen. Sie haben so eine sehr einfache Tätigkeit übernommen, die ihnen bei aller Unfähigkeit auch noch glauben macht, wie wichtig sie seien. Wir müssen diesen Trubel einfach "überhören", also besser gar nicht darauf reagieren, denn genau um eine gezielte Provokation geht es diesen Zivilversagern.

      P.s.: Ich erinnere mich noch mit Genuß an die dummen Gesichter von Kanzler u. Präsident, beim Begräbnis von Otto v. Habsburg. Irgendwie waren diese beiden nur peinlich (und störend), aber sie hatten zu wenig Mumm um nicht daran teilzunehmen.

  8. Specht (kein Partner)
    30. Januar 2013 15:44

    Die alte Dame könnte auch auf ihren Latifundien in Kärnten mit ihren Hunderln spazieren gehen, so wie einst Edward, Charles würde es ihr danken.

  9. Segestes (kein Partner)
    30. Januar 2013 13:00

    Lustig war die ORF-Berichterstattung, in der man den Abgang von Beatrix natürlich gleich mit einer Abschaffung der Monarchie in den Niederlanden zu verknüpfen versuchten. Allerdings scheint man bis auf einen alten, sauertöpfischen Knacker niemanden gefunden zu haben, der sich dahingehend äußern wollte.
    Pech gehabt.

  10. f.kopf (kein Partner)
    30. Januar 2013 10:43

    Den Bilderbergern bleibt sie erhalten die Schl....

  11. schreyvogel
    29. Januar 2013 11:56

    GB fehlt halt ein UHBP!

  12. Josef Maierhofer
    29. Januar 2013 10:10

    Die Queen hat schon ihre Nachfolge am Tablett, aber sie sagt das (noch) nicht.

    Die Nachfolge ist noch beim Wachsen, hat man doch eine Bürgerliche einheiraten lassen.

    Ja, Monarchen sind auch nur Menschen, die, wie wir alle, dem gleichen Ziel zustreben, dem Lebensende.

    Ich verstehe Königin Beatrix, wenn sie sich zurückzieht, sie wird wohl viel mehr als die bekannten Gründe haben dafür trotz allen Idealismus, für die niederländischen Menschen da sein zu wollen.

    Ich frage halt, sind die Monarchien überholt, sind sie Anachronismen ?

    Ich meine dazu, ohne wirklich Monarchist zu sein, dass es ein gewisses weit verbreitetes Bedürfnis nach Dauerhaftigkeit, nach Verlässlichkeit, nach einem Fixpunkt gibt und den können die Monarchen jenseits von allem Demokratiestress mit Regierungszeiten, Wahlkämpfen, etc. geben.

    Wir haben unseren Monarchen verjagt, enteignet und ihm viele Jahrzehnte lang das eigene Land zu betreten verboten. Andere haben das eben anders gemacht ...
    ... ich denke auch in anderer Hinsicht, nämlich die sind halt nicht so 'modern' wie wir ...

    Und wie man sieht, degradieren die Monarchen durch ihre persönliche Größe oft ihre Parlamente zu 'Quatschbuden', was ja auch oft stimmt, und auch umgekehrt ein schlechter Monarch, den nennen wir Tyrann.

    Der, den wir hier bei uns verjagt haben, war aber kein Tyrann.

    • Haider
      30. Januar 2013 00:30

      Geburt allein ist wohl eine sehr schwache Legitimation. Wer könnte garantieren, daß ein potentieller monarchischer Staatslenker nicht auch ein Heinz-Fischer-Typ wäre? Wenn ich an den Politadel in Österreich denke, habe ich schon größte Bedenken!

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Januar 2013 06:29

      Man spart sich aber eine Menge.

      Da man den Werdegang des Sprösslings genau überwachen kann, ist ein gewisser Lenkungseffekt in der Entwicklung möglich. Außerdem können Monarchen im Gegensatz zu angeblich demokratisch gewählten (also statt vom Erbadel vom Parteiadel eingetzten) Staatsrepräsentanten abgesetzt werden.

      Außerdem ist nur eine Pension auszuzahlen und Diskussionen um Fortzahlungen für abgewählte oder zurückgetretene Präsidenten wie in Deutschland entfallen. Übrigens putzig, dass der Rücktritt einer Monarchin dort gerade bejubelt wird, während selbiger eines gewählten Präsidenten Rufe nach dessen Bestrafung laut werden lassen. Die Welt ist kurios.

      Man spart sich außerdem regelmäßige millionenschwere Werbeschlachten der Parteihäuser, die sich dieses Schmierentheater natürlich fürstlich vom Pöbel bezahlen lassen.

      Außerdem ist die Chance, dass ein auf Erbposten sitzender Entscheidungsträger im Blick auf seine eigene Zukunft und auch die seiner Sprösslinge bessere, nachhaltigere und ressourcenschonendere Entscheidungen trifft als ein von der medial gelenkten Pöbelherde vor sich hergetriebener Kurzzeitherrscher, dessen Ziel nur sein kann, in dem kurzen Zeitfenster der Möglichkeiten maximal abzukassieren, durch Wiederwahl das Zeitfenster zu vergrößern und sich Pfründen für die Zeit nach diesem Zeitfenster zu schaffen, weit größer. Da es dafür keine Garantie gibt, stellt man den Monarchen unter die Fuchtel eines Parlamentes, und schon kann keine der beiden Seiten mehr frei schalten und walten ohne Rücksicht auf Verluste.

      Ich bin kein Anhänger der Monarchie, kann ich als Befürworter einer direkten Demokratie mit klaren Spielregeln auch nicht sein, aber ich finde, man darf auch die Vorteile herausstreichen.

    • Haider
      30. Januar 2013 21:12

      @Reinhard
      Zu Ihrem letzten Satz. Ich bin für den Blog in keiner Weise zuständig, aber eines weiß ich sicher (nach weit über 2 Jahren): Andere Meinungen dürfen Sie hier sicher problemlos vertreten; hier herrscht keine linke Gutmenschendiktatur!!! Auch keine oktroierte PC. Anstand und Respekt sind allerdings selbstverständlich. Fast alle Mitposter sind nach meiner Erfahrung für Anregungen, Ideen, Meinungen, andere Sichtweisen, Tipps oder weiterführende Hinweise dankbar.

  13. Freak77
    29. Januar 2013 09:56

    Ich kann mich irgendwelcher Begeisterung oder Emotionen in Richtung Königin Beatrix gar nicht anschließen:

    1) Königin Beatrix ist bei ALLEN Bilderbergertreffen dabei gewesen und ist dort seit Jahrzehnten eine der Bilderberger-Führungspersonen (gemeinsam mit David Rockefeller, Kissinger u.a.):

    "Königin Beatrix der Niederlande, die als Mutter der Bilderberger gilt... " ( http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2012/06/totenstille-in-der-tamedia-presse-uber.html )

    Auch: http://bilderberger-konferenzen.de.tl/Bilder-und-Videos-.htm

    2) Die Königin Beatrix und ihre Verwandtschaft ist nicht nur in den Hochglanz-Illustrierten ('Neue Post' usw.) Dauergast. Sondern sie ist auch eine knallharte Geschäftsfrau im Erdölgeschäft die ihre Geschäftsinteressen mithilfe ihrer Netzwerke durchzusetzen weiß:

    Royal Dutch Shell: http://de.wikipedia.org/wiki/Shell_%28Konzern%29

    "Zu den Großaktionären des Unternehmens gehört unter anderem das niederländische Königshaus."

    • Freak77
      29. Januar 2013 10:50

      Apropos knallharte Geschäftsfrau: Da ist sicherlich neben der Königin Beatrix auch die Queen Elisabeth II. dazu zu zählen:

      "Königin Elisabeth II. ist nicht nur die reichste Frau der Welt, mit ihren Insiderinformationen kann sie praktisch konkurrenzlos an allen Finanzmärkten spekulieren .... "

      http://www.goldseiten.de/artikel/65--Das-geheime-Insiderwissen-der-Queen.html?PHPSESSID=949e0f702852660d77d6c5be99c8d4c1

    • aw70 (kein Partner)
      30. Januar 2013 09:07

      Zum Thema Bilderberger:

      nein, ich war bei so einem Treffen noch nicht dabei, und ich gehöre auch nicht zum Personenkreis, der das vermutlich jemals sein wird. Aber aufgrund dessen, was ich über das Funktionieren unserer politischen Systeme und die Treffen weiss, klingt die Selbstbeschreibung dieser Treffen an sich sinnvoll.

      Und zwar so sinnvoll, dass man sie vermutlich erfinden müsste, wenn es sie nicht schon geben würde.

      Überlegen Sie es mal so: welche Informationen über Charakter und Intention der anderen Staatschefs hat man, wenn man erst einmal in der abgehobenen Welt der Spitzenpolitik ist? Hier im Forum wird oft genug (und leider korrekterweise) immer wieder darauf hingewiesen, dass die aus den Medien zu beziehenden Informationen vielfach Schrott sind. Auf die Produkte von Nachrichtendiensten kann man sich auch nicht immer verlassen, und vor allem sind derartige Dienste sehr auf bestimmte Themen fokussiert. Konventionelle Bi- und Multilaterale Treffen sind stark ritualisiert, werden von Diplomaten vorbereitet, drehen sich meist nur um vorher abgezirkelte Themen, und bieten relativ wenig Gelegenheit, die andere Person (also Spitzenpolitiker eines anderen Landes - die Personen, auf die es letztlich ankommt) wirklich kennen zu lernen.

      Was ist daher einfacher, als wenn sich eine Gruppe von mutmaßlichen Entscheidungsträgern ein Wochenende lang zusammensetzt, und miteinander reden kann, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist? Nachher weiss man wenigstens deutlich besser, woran man bei den anderen ist. Das muss nicht positiv sein, aber wenigstens entsteht ein realistischeres Bild.

      Diese Treffen sind natürlich nicht perfekt, und von der Einladungspolitik her auch in einer bestimmten Ecke angesiedelt. Man denke nur daran, wer aus Österreich immer dabei ist - mir graust bei dem Gedanken, dass man in diesem Kreis denken könnte, wir wären alle so. Aber im Grunde ist die Institution meines Erachtens nach positiv.

      Und für konspirative Treffen einer neuen Weltordnung o.ä. - nun, meiner Meinung nach sind solche Treffen für irgendwelche interessanten Abmachungen in dieser Richtung viel zu groß. Viel zu viele Leute, viel zu viele Meinungen. Da soll eine anständige Verschwörung möglich sein? Versuchen Sie sich das mal vorzustellen, so viele Leute auf einem Haufen, darunter viele Spitzenpolitiker mit einem enormen Ego. Wenn ich *verhindern* wollte, dass die Neue Weltordnung vorankommt, würde ich ihr solche Treffen vorschreiben. Verschwörung macht man im kleinen Kreis, mit fokussierten Mitarbeitern, und ohne PR.

    • f.kopf (kein Partner)
      30. Januar 2013 10:46

      Richtig freak77!!!
      Geld reGIERt die Welt. Wer reGIERt das Geld?

  14. dssm
    29. Januar 2013 09:27

    Das ist in schönstem Neudeutsch ein Comming Out.
    Herr AU gesteht: Er kann mit Monarchie nicht viel anfangen. Ein echter Monarchist stellt die obige Frage nur im stillen Kämmerlein!

    Abgesehen davon, dies geht die Holländer und Engländer etwas an, wir haben das zur Kenntnis zu nehmen.

  15. Xymmachos
    29. Januar 2013 09:17

    Völlig OT: was schert uns eine Monarchie, was schert uns Europa? Wenden wir uns doch den wirklich wichtigen Dingen zu! Wieder einmal:
    Amerika, du hast es besser:

    => http://www.campusreform.org/blog/?ID=4590

    Daneben nimmt sich die Sexfibel unserer Claudia Schmidt geradezu anfänger(innen)haft aus. Aber sie ist auf dem richtigen Weg...

  16. Observer
    29. Januar 2013 06:52

    Ein Großteil (nicht alle!) der Briten schätzen ihre Monarchie und die derzeitige Königin. Den Tradition wird in diesem Land groß geschrieben und dies läßt man sich auch einiges an Geld kosten. Eine Abdankung von Elisabeth II ist erst dann in Sicht, wenn ihr Sohn Charles zu Gunsten seines Sohnes William auf den Thronfolge verzichtet. Dann können alle singen: God save the king.

  17. Wertkonservativer
    29. Januar 2013 06:49

    Solange Fürsten-Gschichteln in diversen Zeitschriften als geldbringende Aufmacher aktuell sind, wird das Interess an den hohen Herrschaften wohl nicht erlahmen.
    Wann und wie die einzelnen "regierenden" Herr- und Damenschaften abzutreten geneigt sind, müssen sie sich wohl im Familienrahmen ausmachen!

    Einfluss auf die Staatsgeschäfte und das jeweilige Volkswohl haben sie ja inzwischen schon lange nicht mehr!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Januar 2013 03:13

    reinhard.horner@chello.at

    Da gibt´s doch einen Werbespruch einer Versicherungsgesellschaft? Ja: "Ihre Sorgen möchten wir haben."

    Darum geht es bei diesem Eintrag aber wohl nicht, sondern um eine gekonnte boulevardeske Abhandlung, die etwa dem ORF o. dgl. angemessen wäre.

    Hoffentlich wird diese überständige britische Königin auf unseren dringlichen Rat hören und sich endlich verzupfen! Denn was die Alten so alles anrichten ...

  19. S.B.
    29. Januar 2013 03:04

    Wenn Königin Elisabeth aus demselben Holz geschnitzt ist, wie "Queen Mum", dann bleibt sie den Briten mit ein bißchen Gin und bei bester Gesundheit noch lange erhalten. Ihre Untertanen werden es verkraften und für Österreich besitzt es so gut wie keine Relevanz. Vielleicht schafft sie sogar die Hofübergabe ans ungeborene Enkerl, zuzutrauen wäre es der energischen, alten Dame! ;-)

  20. Brigitte Imb
    29. Januar 2013 02:19

    Was soll's, die Briten haben Tradtion den Thron nach Ableben zu überlassen, während die Niederländer die Tradition der Übergabe zu Lebzeiten bevorzugen. Beides erscheint legitim.
    Charles soll sich mit Camilla, od. wem auch immer, auf seine Latifundien zurückziehen und seinem Sohn den Vortritt lassen, das wäre nobel. Aber irgendwie ebenso egal für uns Österreicher, die es womöglich auch noch schaffen, ihre ehemalige Monarchie geschichtlich umzuschreiben, Dank GrünInnen & Co.

    • M.S.
      29. Januar 2013 12:04

      @Brigitte Imb

      Die brauchen sie gar nicht umzuschreiben, denn österreichische Geschichte beginnt bei diesen Spezies erst ab 1918.





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