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Durch den Schrecken durch

Lesezeit: 2:30

Es ist die Summe der Nachrichten, die erschrecken müsste. Die aber kaum noch erschreckt, weil wir uns in den letzten Jahren schon an die Fülle solcher Fakten gewöhnt haben, weil uns die Politik bis zu den deutschen Wahlen vorspiegeln wird, es wäre ohnedies alles bestens.

Da sind die Konjunkturprognosen für den Euroraum weit schlechter als für sämtliche andere Regionen der Welt. Da wird Österreich auf viele Jahre das für eine Reduktion der Arbeitslosigkeit notwendige Wachstum von zwei Prozent nie überschreiten und meist weit verfehlen. Da plant die Politik ständig neue Steuern (alle wollen die standortschädliche Finanztransaktionssteuer, die Linksparteien überdies noch jene auf Vermögen und Erbe) statt Einsparungen und Beschneidungen des üppig metastasierenden Wohlfahrtsstaats. Da berichtet jetzt auch China von einem explosiv wachsenden Zulauf an Euro und Dollar, also ganz offensichtlich an Fluchtgeld. Da müssen Europas Lebensversicherungen weitere fünf Milliarden zurücklegen, um wenigstens ihre Mindestgarantien erfüllen zu können. Da wechselt nun auch das heillos verschuldete Japan zum unbeschränkten Druck von Banknoten und opfert die einst heilig beschworene Unabhängigkeit der Notenbank von der Politik. Da vertrauen Österreicher, Deutsche, Spanier und Italiener ihrer Währung nur noch zu 30 bis 40 Prozent – während das in der Schweiz, Schweden und Kanada jeweils über 87 Prozent tun.

Das alles sind Nachrichten aus nur wenigen Tagen. Dennoch wird die Lage politisch und medial verdrängt. Gewiss, es ist Fasching. Da will man zu Recht ausgelassen sein und sich des Augenblicks erfreuen. Aber nur Dummköpfe vergessen, dass auf jeden Fasching auch ein Aschermittwoch folgt.

Es hilft doch nichts zu jammern, werden viele entgegnen; die meisten Dinge nehmen ihren Lauf, egal, wie man sich subjektiv verhält. Gewiss. Aber dennoch bleibt für jeden einzelnen ein Spielraum, auf den kollektiven Wahnsinn zu reagieren, für schlechte Zeiten vorzusorgen. Das machen etliche Unternehmen durch Kosten- und Personaleinsparung, durch Entwicklung – hoffentlich – zukunftssicherer Produkte, durch Diversifikation, durch Produktionsauslagerungen. Gewiss: Keine Strategie bietet absolute Garantien. Aber man kann durch kluges Verhalten jedenfalls die Wahrscheinlichkeiten beeinflussen.

Auch jeder Einzelne kann das. Immerhin besitzt jeder zweite Österreicher heute über eine Million Schilling Vermögen (Die alte Währung macht das Gewäsch von der allgemeinen Verarmung besonders lächerlich). Auch ihnen hilft Diversifikation und die Entscheidung für Anlagen in zukunftsorientierten Unternehmen, Branchen oder Regionen, für Gold und andere Rohstoffe.

Durch solche Überlegungen kann man zweifellos seine eigenen Chancen verbessern. Man sollte nur wissen: Für nichts gibt es Garantien; und schon gar nicht sollte man sich auf politische Versprechungen verlassen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 02:19

    Wir haben die Zukunft unserer Kinder verspielt, denn die treffen diese trüben Aussichten (selbst im Wirtschaftswunderland Amerika http://orf.at/stories/2164116/2164142/ ) am härtesten. Und nun dürfen wir uns nicht wundern, wenn viele junge Menschen angesichts der fast unbewältigbaren Hürden die notwendige Leistungsbereitschaft vermissen lassen.

    Sie erleben mit, wie hier unsere Volks(zer-)vertreter hart verdientes Steuergeld bedenkenlos und mit vollen Händen beim Fenster hinauswerfen sowie wegen des ungeheuren Geldbedarfs die letzten verbliebenen Wohlhabenden ihres Eigentums berauben. Nur wer sich im Leben nichts schafft und "Vater Staat" für sich sorgen läßt, hat nichts zu verlieren und wird auch noch tatkräftig unterstützt, was sicher keinen Leistungsansporn darstellt.

    Wenn der Schuldenberg so weiter wächst, wird auch Diversifikation vor dem Zugriff der Raubtiermarxisten nicht schützen. Die "sozial gerechten Umverteiler" werden sich holen, was noch irgendwie möglich ist und die einzige Alternative für die letzten Vermögenden heißt dann einfach Flucht, am besten weit weg von den "unersättlichen Blutsaugern". In Frankreich ist es soweit, Gerard Depardieu war nur der Anfang.

    http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/der-reichste-franzose-will-belgier-werden--63647966.html

    In Österreich gibt es im Wahljahr 2013 noch eine Chance diese Entwicklung aufzuhalten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 07:56

    Im EU-Parlament wurde von einer französischen Liberalen ein Antrag eingebracht, Eurobonds durch die Kommission zu prüfen. Das Parlament stimmte dem Antrag zu. Ich frage mich, wer von unseren Abgeordneten hat wie gestimmt.

    Dazu passt, dass Frankreichs Arbeitsminister Sapin sagte: Frankreich sei total pleite.

    Diese Volksvertreter gehören an den Pranger. Die liefern Österreich einer sich in den letzten Jahren gut bedienenden Meute aus.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 00:57

    Sehr geehrter Dr. Unterberger,
    ich gebe Ihnen gänzlich recht, nur: was kann man mit einem Eigenheim - in Schilling ein paar Millionen - und wenig auf der hohen Kante wirklich effektiv tun? Selbst die Unterstützung einer Partei bei der nächsten Wahl zeigt mir keine Perspektive, denn welche ist für Schuldenabbau, Einsparungen, echte Verwaltungsreformen etc.? Früher hatte man oft das Kriterium: welche ist das geringste Übel. Heute?

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 08:07

    Ja, ja, "die meisten Dinge nehmen ihren Lauf", wie Dr. Unterberger höherstehend so einsichtsvoll schreibt, auch wenn wir noch so gegen die vielen Unzukömmlichkeiten wettern!

    Uns Alten und Älteren wird es wohl nicht mehr gelingen, die unguten Um- und Zustände im Land und in der Welt wirkungsvoll ins Bessere zu drehen!
    Die Dreißiger bis Vierziger, und auch die noch Jüngeren, müssten sich in den politischen Willensbildungsprozess einklinken, dies mit allen Mühen, zunächst einmal dicke Bretter bohren zu müssen!
    Und was tut diese hier angesprochene Bevölkerungsgruppe? Neben den verständlichen Bemühungen um Familiengründung usw., wird jedoch in erster Linie dem (derzeit noch bestehenden) Wohlstand nachgejagt, die neuesten Digital-Wunderwerkeln angeschafft, Tages-Sportereignisse und Subkultur-Schwachmatiker bejubelt!
    Fazit: unsere Jugend, unsere Töchter und Söhne, unsere Enkel, die sind mehrheitlich an Politik nicht wirklich interessiert!
    Wo soll da der Schwung für eine Umkehr kommen? Die Jungen müssten den Hebel für einen politischen und gesellschaftlichen Umschwung ergreifen und in die richtige Richtung lenken. Wir Alten können kaum mehr tun, als im eigenen Kreise bei den Jüngeren Verständnis für ein Mittun in den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu wecken und zu fördern!
    Starkmann/-frau-Gehabe vom Laptop aus ändert erwiesenermaßen gar nichts!

    Mehr ist - bei allen begrüßenswerten Bemühungen - wohl nicht drin!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 08:31

    Ja, es gibt für nichts Garantien!
    Wie verbrecherisch muß sich eine Regierung gegenüber dem Volk, im tiefsten Frieden, verhalten haben, damit dieser Satz hier gesagt werden muss?

    Andererseits haben die breiten Volksschichten, mangels Interesse oder schlimmer aus purer Bequemlichkeit und und Eigennutz, dieses Desaster geschehen lassen.

    Seltsamerweise hat die Bevölkerung zugesehen, wie die gierigen Nehmer ihre Rechte felsenfest verankert bekommen haben aber die dummen Zahler ohne jede Rechtssicherheit mit immer neuen Steuern belastet wurden und werden.

    Hier hat sich lediglich das Wesen der repräsentativen Demokratie gezeigt.
    Aber gut so, die demokratischen Täter werden auf die 'harte Tour' des Pudels Kern erfahren, leider ich auch.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 09:53

    Nach 40 Jahren Jux und Tollerei ist dies noch nicht ganz vorbei.

    Einer wirklichen Änderung steht der vermeintliche Wohlstand im Weg. Solange es Kredit gibt wird es bei der großen Masse 'Wohlstand' auf Kredit geben und die Politik als Massenzuhälter, Medienmanipulierer und Straßenräuber wird diese 'Goodies', die sie den fleißigen Menschen Österreichs als Steuer im Hochsteuerland Österreich weggenommen haben und auf Schulden genommen haben und nehmen werden, alle versprechen.

    Im Jahr 2013 könnten wir was ändern.

    Wählen können wir nur Parteien und Vorzugsstimmen können wir abgeben, die oft nicht eingehalten werden, siehe Strasser (Pröll Neffe).

    Was können wir von den Parteien erwarten ?

    Klientel- und Selbstbedienungsprogramme, wie Erhöhung der Parteienförderung, wie Erhöhung der Politikergehälter, wie Schuldenbeschlüsse, wie Volksverrat, wie Volksunterwanderungsentscheidungen, wie Steuererhöhungen, und 'Goodies' ausschließlich zum Stimmenfang, wie Solidarität mit den PIIGS statt mit Österreich, etc.

    Freie Kandidaten haben keine Chance auf entsprechende mediale Unterstützung, die nötig wäre, ein Programm bekannt zu machen. Auch die Bevölkerung selbst hat, wie hier schon geschrieben, kaum Interesse, solange das Schnitzel und Bier am Tisch steht, sie geht dann zu 30% zur Wahl.

    Es geht um unsere Zukunft und um eine Entscheidung, ob wir Österreich aufgeben wollen oder, ob wir Österreich in einem viele Jahre dauernden Prozess (ich schätze mit Zinsen 40 bis 60 Jahre) retten und erhalten wollen, ob wir uns selbst treu bleiben wollen oder irgendwelchen türkischen Paschas die Schuhe putzen wollen. Ich will es meinem Kind nicht zumuten und darum schreibe ich hier.

    Also fragen wir die Parteien um ihr Wahlprogramm, um ihre Alternativen zu Regierungsprogrammen und Koalitionsprogrammen, um ihre Kompromissvorschläge, um ihre Absichten ! Wir werden von dieser Bande mit Lügen abgespeist werden.

    Also was ist zu tun, um eine Entscheidung zugunsten Österreichs durchzuführen ? Jedenfalls darf es Rot-Schwarz nach der Wahl nicht mehr geben können, Blau muss gestärkt werden, Stronach kann man als Würze, als Pfeffer oder 'Schnittlauch auf allen Suppen' noch dazu wählen, er wird sicher mit seinen Sprüchen einige wertvolle Diskussionen entfachen können.

    Also, was muss man tun, um eine Entscheidung gegen Österreich herbeizuführen. Man braucht nur die Schuldentreiber- und Perverslings- und Unnötigkeitsparteien Rot und Grün wählen, damit ist Österreich dann endgültig geliefert und das Unheil nimmt einen steileren Verlauf nach unten als bisher.

    Soweit meine Farbenlehre-Auffassung mit vorhandenem Material.

    Jedenfalls sollte man die Parteien zwingen vor der Wahl zu folgenden Punkten verbindlich Stellung zu beziehen:

    Verwaltungsreduktion und -reform
    Auflassen des Bundesrates
    Gesetzesreform
    Erhöhung der Verlässlichkeit und Attraktivität Österreichs
    Pensionsreform
    Gesundheitspolitik
    Bildungspolitik
    Gesellschaftspolitik
    Schuldenpolitik
    Rückgängig Machen des ESM und EU-Politik
    Budgetpolitik
    Diskussion des Clubzwangs gegen das Gewissen
    etc., ich bin überzeugt Sie finden da noch viel mehr Punkte als ich.

    Da Rot-Schwarz in den letzten Legislaturperioden auf keinem dieser genannten Punkte irgendwelche positiven Erfolge erzielen konnte, noch irgendwelche Ideen eingebracht hat, ausser Klientel- und Selbstbedienung und Korruption, liegt es auf der Hand, dass die in die Minderheit gewählt werden müssen, samt den GrünInnen dazu, die, ausser Sinnlosigkeiten und Perversitäten, nichts beigetragen haben in den letzten Legislaturperioden.

    Wenn wir Herrn Strache nach seinem Personal fragen oder Herrn Stronach, da würde es noch vieler aufrechter und guter österreichischer Politiker bedürfen, die von den 'etablierten' regierenden Selbstbedienerparteien verheizt werden, doch dort bei 'St und St' , zumindest bis zur Weichstellung zugunsten Österreichs, mitzumachen für Österreich, von mir aus als unabhängige Abgeordnete.

    Ich habe zumindest meine Meinung dazu gebildet auch auf Grund Ihrer Posts in diesem Forum.

    Wir müssen einen Weg aus dieser Misere, die uns die 40 Jahre lang gewachsene (missratene, wuchernde) Klientel und Politik eingebrockt haben.

    Es muss wieder Anstand einkehren in Österreich und Fleiß, Überlebenswille und Bildungshunger, es muss wieder aufwärts gehen, das müssen wir per Wahl erzwingen, wir müssen diese Banditen abwählen, damit die Blockade gegen Österreich ein Ende hat und die Arbeit am Neuaufbau Österreichs beginnen kann.

  7. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 10:42

    "Gott, wer darf sagen: schlimmer kanns nicht werden?
    's ist schlimmer nun als je.
    Und kann noch schlimmer gehn; 's ist nicht das Schlimmste,
    solang man sagen kann: dies ist das Schlimmste."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 09:56

    Dr. Unterberger beklagt den Zustand und bei vielen der genannten Symptome wird man kaum widersprechen. Aber was soll diese Litanei, wenn einerseits über die tieferen Ursachen kein Wort verloren wird und bezüglich der „Lösung“ Andeutungen in die falsche Richtung nur gehen?

    Die Kritik am „metastasierenden Sozialstaat“ ist in ihrer pauschalen Nichtspezifität weder Lageanalyse noch mit der implizierten Abstellung desselben eine Lösung. Hier müßte schon etwas detaillierter gesagt werden, was wir wollen und was nicht.

    Wir wollen alle bezahlten Urlaub, ob 4 oder 6 Wochen, darüber kann man reden, nur über den Vergleich, daß in den USA nur zwei Wochen üblich sind oder in China, Asien vielleicht gar keiner, sicher nicht. Die im Lauf der Zeit erreichte Produktivität hatte dies ja ermöglicht.
    Wir wollen eine Arbeitslosenversicherung, die vor den Folgen des Arbeitsplatzverlustes schützt und nicht gleich den Verlust der noch nicht abbezahlten Eigentumswohnung nach sich zieht.

    Wir wollen eine Krankenversicherung, die die unkalkulierbaren Kosten des Krankseins oder von Unfällen abdeckt. Über Selbstbehalte, wie bei der gewerblichen KV kann man reden, weil sie das Kostenbewußtsein und damit die unbegründete Inanspruchnahme eindämmen würde.

    Wir wollen eine Pension/Rente nach dem Berufsleben, die es erlaubt ein einigermaßen dem bisherigen Lebens-Umständen entsprechendes Leben weiterführen zu können. D. h. eine Rente, die am Limit der Sozialfürsorge liegt kann es wohl nicht sein. Mit Ausnahme der Privilegien bei Beamten, die mit 80% des Letztbezugs in Rente gehen oder den unsittlichen Pensionsverträgen a la Nationalbank sind die Renten aber ohnedies deutlich unter den Aktivbezügen. Das Geschwätz hier, die Lebensarbeitszeit zu verlängern, weil ... scheitert ja weniger am Willen der unselbständig Beschäftigten, als an den Möglichkeiten ab 50/55 als Mann überhaupt noch einen Job zu bekommen.

    Multiplizieren kann ich auch, um zu errechnen wie lange wir eigentlich arbeiten müßten bei höherer Lebenserwartung – aber „die Wirtschaft“ spielt es nicht. Sie beschäftigt keine älteren Arbeitnehmer!

    Wir wollen auch eine einigermaßen geregelte Arbeitszeit, die bei uns eben 40 Stunden/Woche beträgt, und nicht beliebig ausgedehnte oder fragmentierte Arbeitszeiten - und einen arbeitsfreien Sonntag. Die immer weiter sich ausbreitende Sonn- und Feiertagsarbeit ist in unserer Kultur unerwünscht und sollte auf wirkliche Notfälle beschränkt bleiben.

    Was wir nicht wollen sind die Alimentierungen jener Millionen bildungsresistenter Asyl-Betrüger mit all unseren Sozialleistungen die u n s e r Volk in Jahrhunderten aufgebaut hat, jener Heerscharen von völlig überflüssiger Psychologen, „Streetworker“, Gleichberechtigungs-Beauftragter, Rassismus-Beobachtungsstellen, NGOs und gutmenschlicher Netzwerke, der Zeitungs- und Theater-„Wissenschaftler“, der Zivildiener, die „im Ausland Gedenkdienste leisten“, das Aushalten von Propaganda-Medien („Gratis“-Zeitungen), und all jener Sumpfblüten, die sich als Vorfeld-Organisationen (aller) Parteien gemütlich eingerichtet haben, der „geschützten Werkstätten“ aller Art, der Staats-„künstler“, etc.

    Der Hauptposten ist aber sicherlich das Durchfüttern – oft mit einem Mehr an „Sozialleistungen“ als sie ein Rentner der dafür gearbeitet hat bei uns bekommt – jener 3 – 4 Millionen von Schein-Asylanten und „Österreichern mit Migrationshintergrund“, die sich´s bei uns bequem gemacht haben. – „Umvolkung“ nannte dies einstmals jemand.

    Wenn Unterberger vom Reichtum der Österreicher schreibt, „jeder zweite besitze eine Million öS“, und er rät dieses Vermögen zu „diversifizieren“, um so die Krise besser abzuwettern, so übersieht er, daß dies in der Hauptsache wohl die Eigentumswohnung und das Häuschen ist. Was soll da diversifiziert werden, und in welche Wertaufbewahrungsmittel? Außer Gold sind ja alle „Wertpapiere“ recht ins Gerede gekommen. Und wenn schon: wer empfiehlt dem doch meist unkundigen Leuten wie zu diversifizieren? Die IOS oder AWD oder eine Constantia Bank, ein Juppie mit bunten Hosenträgern? (Wozu brauchen denn die Versicherungen die von Unterberger erwwähnten 5 Milliarden um „wenigstens“ die garantierten Summen ausbezahlen zu können? – Weil sie in „Wertpapiere“, die keine waren, diversifiziert haben.)

    Unterberger beklagt auch das nicht ausreichende Wachstum, das unter 2% die Arbeitslosigkeit nicht eindämmen könne.

    Nun, dieses Dogma ist das am meisten zu glaubende: Wachstum! Daß dies in einer endlichen Welt nicht und nie dauerhaft funktionieren kann ist offensichtlich; Bäume wachsen nicht in den Himmel. Man muß nicht einmal die Exponential-Funktion verstehen oder von ihr gehört haben.

    Was bei solcher „Kritik“ am mangelnden Wachstum durchschimmert, ist jene absurde Heilbehandlung, die die Ursache der Krankheit als Medizin in noch stärkeren Dosen verordnet.

    Ich weiß schon, daß es im herrschenden Wirtschafts-Paradigma keine andere „Lösung“ gibt, aber dann wäre es doch an der Zeit die diesem Paradigma zugrundeliegenden Theorien in Frage zu stellen, wenn bisher noch alle Wachstums-Zyklen mit Kriegen, „Währungs-„Reform“ oder Zusammenbrüchen endeten – um dann munter dasselbe Spiel von vorne zu beginnen.


alle Kommentare

  1. Hippie (kein Partner)
    03. März 2015 23:33

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    21. Januar 2015 01:52

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  4. Nenad (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:10

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  5. Francois Villon (kein Partner)
    01. Februar 2013 09:56

    Dr. Unterberger beklagt den Zustand und bei vielen der genannten Symptome wird man kaum widersprechen. Aber was soll diese Litanei, wenn einerseits über die tieferen Ursachen kein Wort verloren wird und bezüglich der „Lösung“ Andeutungen in die falsche Richtung nur gehen?

    Die Kritik am „metastasierenden Sozialstaat“ ist in ihrer pauschalen Nichtspezifität weder Lageanalyse noch mit der implizierten Abstellung desselben eine Lösung. Hier müßte schon etwas detaillierter gesagt werden, was wir wollen und was nicht.

    Wir wollen alle bezahlten Urlaub, ob 4 oder 6 Wochen, darüber kann man reden, nur über den Vergleich, daß in den USA nur zwei Wochen üblich sind oder in China, Asien vielleicht gar keiner, sicher nicht. Die im Lauf der Zeit erreichte Produktivität hatte dies ja ermöglicht.
    Wir wollen eine Arbeitslosenversicherung, die vor den Folgen des Arbeitsplatzverlustes schützt und nicht gleich den Verlust der noch nicht abbezahlten Eigentumswohnung nach sich zieht.

    Wir wollen eine Krankenversicherung, die die unkalkulierbaren Kosten des Krankseins oder von Unfällen abdeckt. Über Selbstbehalte, wie bei der gewerblichen KV kann man reden, weil sie das Kostenbewußtsein und damit die unbegründete Inanspruchnahme eindämmen würde.

    Wir wollen eine Pension/Rente nach dem Berufsleben, die es erlaubt ein einigermaßen dem bisherigen Lebens-Umständen entsprechendes Leben weiterführen zu können. D. h. eine Rente, die am Limit der Sozialfürsorge liegt kann es wohl nicht sein. Mit Ausnahme der Privilegien bei Beamten, die mit 80% des Letztbezugs in Rente gehen oder den unsittlichen Pensionsverträgen a la Nationalbank sind die Renten aber ohnedies deutlich unter den Aktivbezügen. Das Geschwätz hier, die Lebensarbeitszeit zu verlängern, weil ... scheitert ja weniger am Willen der unselbständig Beschäftigten, als an den Möglichkeiten ab 50/55 als Mann überhaupt noch einen Job zu bekommen.

    Multiplizieren kann ich auch, um zu errechnen wie lange wir eigentlich arbeiten müßten bei höherer Lebenserwartung – aber „die Wirtschaft“ spielt es nicht. Sie beschäftigt keine älteren Arbeitnehmer!

    Wir wollen auch eine einigermaßen geregelte Arbeitszeit, die bei uns eben 40 Stunden/Woche beträgt, und nicht beliebig ausgedehnte oder fragmentierte Arbeitszeiten - und einen arbeitsfreien Sonntag. Die immer weiter sich ausbreitende Sonn- und Feiertagsarbeit ist in unserer Kultur unerwünscht und sollte auf wirkliche Notfälle beschränkt bleiben.

    Was wir nicht wollen sind die Alimentierungen jener Millionen bildungsresistenter Asyl-Betrüger mit all unseren Sozialleistungen die u n s e r Volk in Jahrhunderten aufgebaut hat, jener Heerscharen von völlig überflüssiger Psychologen, „Streetworker“, Gleichberechtigungs-Beauftragter, Rassismus-Beobachtungsstellen, NGOs und gutmenschlicher Netzwerke, der Zeitungs- und Theater-„Wissenschaftler“, der Zivildiener, die „im Ausland Gedenkdienste leisten“, das Aushalten von Propaganda-Medien („Gratis“-Zeitungen), und all jener Sumpfblüten, die sich als Vorfeld-Organisationen (aller) Parteien gemütlich eingerichtet haben, der „geschützten Werkstätten“ aller Art, der Staats-„künstler“, etc.

    Der Hauptposten ist aber sicherlich das Durchfüttern – oft mit einem Mehr an „Sozialleistungen“ als sie ein Rentner der dafür gearbeitet hat bei uns bekommt – jener 3 – 4 Millionen von Schein-Asylanten und „Österreichern mit Migrationshintergrund“, die sich´s bei uns bequem gemacht haben. – „Umvolkung“ nannte dies einstmals jemand.

    Wenn Unterberger vom Reichtum der Österreicher schreibt, „jeder zweite besitze eine Million öS“, und er rät dieses Vermögen zu „diversifizieren“, um so die Krise besser abzuwettern, so übersieht er, daß dies in der Hauptsache wohl die Eigentumswohnung und das Häuschen ist. Was soll da diversifiziert werden, und in welche Wertaufbewahrungsmittel? Außer Gold sind ja alle „Wertpapiere“ recht ins Gerede gekommen. Und wenn schon: wer empfiehlt dem doch meist unkundigen Leuten wie zu diversifizieren? Die IOS oder AWD oder eine Constantia Bank, ein Juppie mit bunten Hosenträgern? (Wozu brauchen denn die Versicherungen die von Unterberger erwwähnten 5 Milliarden um „wenigstens“ die garantierten Summen ausbezahlen zu können? – Weil sie in „Wertpapiere“, die keine waren, diversifiziert haben.)

    Unterberger beklagt auch das nicht ausreichende Wachstum, das unter 2% die Arbeitslosigkeit nicht eindämmen könne.

    Nun, dieses Dogma ist das am meisten zu glaubende: Wachstum! Daß dies in einer endlichen Welt nicht und nie dauerhaft funktionieren kann ist offensichtlich; Bäume wachsen nicht in den Himmel. Man muß nicht einmal die Exponential-Funktion verstehen oder von ihr gehört haben.

    Was bei solcher „Kritik“ am mangelnden Wachstum durchschimmert, ist jene absurde Heilbehandlung, die die Ursache der Krankheit als Medizin in noch stärkeren Dosen verordnet.

    Ich weiß schon, daß es im herrschenden Wirtschafts-Paradigma keine andere „Lösung“ gibt, aber dann wäre es doch an der Zeit die diesem Paradigma zugrundeliegenden Theorien in Frage zu stellen, wenn bisher noch alle Wachstums-Zyklen mit Kriegen, „Währungs-„Reform“ oder Zusammenbrüchen endeten – um dann munter dasselbe Spiel von vorne zu beginnen.

    • Erich Bauer
      01. Februar 2013 12:17

      (Zitat: Francois Villon) - "... was wir wollen und was nicht..."

      Genau dort ist auch die saloppe Zauberformel mancher Liberalen einzuordnen: "Weniger Staat, mehr privat". So wird die Hilflosigkeit als Lösung angeboten. Denn, die Frage, "Wieviel weniger und wieviel mehr", bleibt elegant unbeantwortet.

  6. Xymmachos
    31. Januar 2013 10:42

    "Gott, wer darf sagen: schlimmer kanns nicht werden?
    's ist schlimmer nun als je.
    Und kann noch schlimmer gehn; 's ist nicht das Schlimmste,
    solang man sagen kann: dies ist das Schlimmste."

    • Karl Knaller
      31. Januar 2013 11:00

      Shakespeare hat alles vorausgewusst!

    • Xymmachos
      31. Januar 2013 11:35

      @Karl Knaller:
      Richtig, richtig. Ihre Sentenz ist allerdings, wie wir wissen, von einem anderen Karl entlehnt!

  7. Josef Maierhofer
    31. Januar 2013 09:53

    Nach 40 Jahren Jux und Tollerei ist dies noch nicht ganz vorbei.

    Einer wirklichen Änderung steht der vermeintliche Wohlstand im Weg. Solange es Kredit gibt wird es bei der großen Masse 'Wohlstand' auf Kredit geben und die Politik als Massenzuhälter, Medienmanipulierer und Straßenräuber wird diese 'Goodies', die sie den fleißigen Menschen Österreichs als Steuer im Hochsteuerland Österreich weggenommen haben und auf Schulden genommen haben und nehmen werden, alle versprechen.

    Im Jahr 2013 könnten wir was ändern.

    Wählen können wir nur Parteien und Vorzugsstimmen können wir abgeben, die oft nicht eingehalten werden, siehe Strasser (Pröll Neffe).

    Was können wir von den Parteien erwarten ?

    Klientel- und Selbstbedienungsprogramme, wie Erhöhung der Parteienförderung, wie Erhöhung der Politikergehälter, wie Schuldenbeschlüsse, wie Volksverrat, wie Volksunterwanderungsentscheidungen, wie Steuererhöhungen, und 'Goodies' ausschließlich zum Stimmenfang, wie Solidarität mit den PIIGS statt mit Österreich, etc.

    Freie Kandidaten haben keine Chance auf entsprechende mediale Unterstützung, die nötig wäre, ein Programm bekannt zu machen. Auch die Bevölkerung selbst hat, wie hier schon geschrieben, kaum Interesse, solange das Schnitzel und Bier am Tisch steht, sie geht dann zu 30% zur Wahl.

    Es geht um unsere Zukunft und um eine Entscheidung, ob wir Österreich aufgeben wollen oder, ob wir Österreich in einem viele Jahre dauernden Prozess (ich schätze mit Zinsen 40 bis 60 Jahre) retten und erhalten wollen, ob wir uns selbst treu bleiben wollen oder irgendwelchen türkischen Paschas die Schuhe putzen wollen. Ich will es meinem Kind nicht zumuten und darum schreibe ich hier.

    Also fragen wir die Parteien um ihr Wahlprogramm, um ihre Alternativen zu Regierungsprogrammen und Koalitionsprogrammen, um ihre Kompromissvorschläge, um ihre Absichten ! Wir werden von dieser Bande mit Lügen abgespeist werden.

    Also was ist zu tun, um eine Entscheidung zugunsten Österreichs durchzuführen ? Jedenfalls darf es Rot-Schwarz nach der Wahl nicht mehr geben können, Blau muss gestärkt werden, Stronach kann man als Würze, als Pfeffer oder 'Schnittlauch auf allen Suppen' noch dazu wählen, er wird sicher mit seinen Sprüchen einige wertvolle Diskussionen entfachen können.

    Also, was muss man tun, um eine Entscheidung gegen Österreich herbeizuführen. Man braucht nur die Schuldentreiber- und Perverslings- und Unnötigkeitsparteien Rot und Grün wählen, damit ist Österreich dann endgültig geliefert und das Unheil nimmt einen steileren Verlauf nach unten als bisher.

    Soweit meine Farbenlehre-Auffassung mit vorhandenem Material.

    Jedenfalls sollte man die Parteien zwingen vor der Wahl zu folgenden Punkten verbindlich Stellung zu beziehen:

    Verwaltungsreduktion und -reform
    Auflassen des Bundesrates
    Gesetzesreform
    Erhöhung der Verlässlichkeit und Attraktivität Österreichs
    Pensionsreform
    Gesundheitspolitik
    Bildungspolitik
    Gesellschaftspolitik
    Schuldenpolitik
    Rückgängig Machen des ESM und EU-Politik
    Budgetpolitik
    Diskussion des Clubzwangs gegen das Gewissen
    etc., ich bin überzeugt Sie finden da noch viel mehr Punkte als ich.

    Da Rot-Schwarz in den letzten Legislaturperioden auf keinem dieser genannten Punkte irgendwelche positiven Erfolge erzielen konnte, noch irgendwelche Ideen eingebracht hat, ausser Klientel- und Selbstbedienung und Korruption, liegt es auf der Hand, dass die in die Minderheit gewählt werden müssen, samt den GrünInnen dazu, die, ausser Sinnlosigkeiten und Perversitäten, nichts beigetragen haben in den letzten Legislaturperioden.

    Wenn wir Herrn Strache nach seinem Personal fragen oder Herrn Stronach, da würde es noch vieler aufrechter und guter österreichischer Politiker bedürfen, die von den 'etablierten' regierenden Selbstbedienerparteien verheizt werden, doch dort bei 'St und St' , zumindest bis zur Weichstellung zugunsten Österreichs, mitzumachen für Österreich, von mir aus als unabhängige Abgeordnete.

    Ich habe zumindest meine Meinung dazu gebildet auch auf Grund Ihrer Posts in diesem Forum.

    Wir müssen einen Weg aus dieser Misere, die uns die 40 Jahre lang gewachsene (missratene, wuchernde) Klientel und Politik eingebrockt haben.

    Es muss wieder Anstand einkehren in Österreich und Fleiß, Überlebenswille und Bildungshunger, es muss wieder aufwärts gehen, das müssen wir per Wahl erzwingen, wir müssen diese Banditen abwählen, damit die Blockade gegen Österreich ein Ende hat und die Arbeit am Neuaufbau Österreichs beginnen kann.

    • scholik (kein Partner)
      01. Februar 2013 07:58

      Reformen ... na klar; es müssten aber zwei unabdingbare Voraussetzungen erfüllt werden:
      1. VERFASSUNGSREFORM
      2. 2/3 der Nationalratsabgeordneten
      finden, die das unterstützen ....

  8. Erich Bauer
    • brechstange
      31. Januar 2013 09:46

      “Alles, was nötig ist, damit das Böse in der Welt gewinnt, sind genügend gute Menschen, die nichts tun.”

      Edmund Burke

      Lopatka hat ja inzwischen alle Skeptiker des Platzes verwiesen. "Keine Signale an EU-Skeptiker" und die ÖVP positioniert sich ALTERNATIVLOS proeuropäsich, offenbar auch bis in den Untergang. Daher werden wir von Juncker ja so geliebt, für unser unkritisches Lemmingverhalten.

      P.S.: Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin nicht gegen ein kooperierendes Europa, aber für ein Europa, dass auf Verträge und Recht basiert, die nicht gebrochen werden und wo jeder für sein Geldbörserl selbst zuständig ist, dh strenges NO-Bailout. Zusammenwachsen auf natürliche Weise ja, Zusammenwachsen per Zwang nein.

    • Josef Maierhofer
      31. Januar 2013 10:13

      @ brechstange

      Diese EU haben wir nicht gesucht, nicht gewählt, ich habe auch die Unterstützung für die Einleitung eines Volksbegehrens zum Austritt aus der EU unterschrieben.

      Dieses Volksbegehren muss per Gericht gegen das österreichische Innenministerium 'aus formalen Gründen' durchgesetzt werden. (Initiative Heimat und Umwelt)

      Handelsabkommen ja, aber der Rest, nein !

      Zusammenwachsen, das geht in Europa nur begrenzt und war immer schon ein Problem, solange es die Nationen gibt. Darum zerstören ja die Linken bei uns ja gezielt jede nationale Regung, wie ich auch auf den Sprüchen der 'Sprayer vom Keplerplatz' (Wien 10) lesen kann.

      Aber Ideologie (=Idiotie) hat noch nie Nutzen gebracht, immer nur Schaden, der Schuldenstand zeigt es in Europa, in Österreich. Es artet inzwischen in Lüge, Erpressung und Gewalt aus.

      Wir müssen diese schleunigst auf demokratischem Wege ausschalten.

    • brechstange
      31. Januar 2013 10:49

      Herr Maierhofer,
      natürliches Zusammenwachsen wird sich von selbst beschränken, aber wie sie richtig vermuten, ein Dorn in den Augen der Linken und Profiteure.

  9. dssm
    31. Januar 2013 08:31

    Ja, es gibt für nichts Garantien!
    Wie verbrecherisch muß sich eine Regierung gegenüber dem Volk, im tiefsten Frieden, verhalten haben, damit dieser Satz hier gesagt werden muss?

    Andererseits haben die breiten Volksschichten, mangels Interesse oder schlimmer aus purer Bequemlichkeit und und Eigennutz, dieses Desaster geschehen lassen.

    Seltsamerweise hat die Bevölkerung zugesehen, wie die gierigen Nehmer ihre Rechte felsenfest verankert bekommen haben aber die dummen Zahler ohne jede Rechtssicherheit mit immer neuen Steuern belastet wurden und werden.

    Hier hat sich lediglich das Wesen der repräsentativen Demokratie gezeigt.
    Aber gut so, die demokratischen Täter werden auf die 'harte Tour' des Pudels Kern erfahren, leider ich auch.

    • Sensenmann
      31. Januar 2013 23:46

      Vollkommen richtig!
      Das Zusehen ist es, das so unglaublich scheint! Wagten vor Generationen die Bauern noch den Aufstand wegen des Zehnten, so muckt hier keiner auf, wenn ihm die Hälfte seines Einkommens impertinent gestohlen wird, um Selbiges an irgendwelche Bankrotteure, Bonzen und Zocker zu verschenken.
      Jeder Raubritter würde ob dieser hündischen Unterwürfigkeit vor Neid erblassen!
      Besonders die Blindheit der Jugend ist erschreckend, denn diese sollte den herrschenden Volkszertretern den Marsch blasen, ist es doch sie, die die Pleite wird auskosten und dafür fronen dürfen.

      Aber es ist schick, apolitisch zu sein und sich für Politik nicht zu interessieren.
      "Stell dir vor es ist Politik und keiner geht hin. Dann kommt die Politik zu euch..." möchte man in Abwandlung eines bekannten Satzes sagen.
      Die Politik wird kommen und wer auf ihrem Klavier nicht spielen kann, wird es auf die harte Tour lernen müssen.
      Wir haben m.E. einen Punkt erreicht, der eine friedliche und auf "wir haben uns alle lieb" basierende Lösung bereits ausschließt.
      Das Diktat der leeren Kassen und der Berteilungskampf werden spannend werden.
      Mir wäre es ja lieber, es ginge friedlich ab. Aber das wollte die "massa damnata" bar jeden Verstandes ja mehrheitlich nicht. Man lebte wie die Guckindielufts.
      "We let the blind men lead the way too long...
      We let the madmen write the golden rules..."
      http://www.lyricsg.com/9884/alan-parsons-project/children-of-the-moon-lyrics

  10. Wertkonservativer
    31. Januar 2013 08:07

    Ja, ja, "die meisten Dinge nehmen ihren Lauf", wie Dr. Unterberger höherstehend so einsichtsvoll schreibt, auch wenn wir noch so gegen die vielen Unzukömmlichkeiten wettern!

    Uns Alten und Älteren wird es wohl nicht mehr gelingen, die unguten Um- und Zustände im Land und in der Welt wirkungsvoll ins Bessere zu drehen!
    Die Dreißiger bis Vierziger, und auch die noch Jüngeren, müssten sich in den politischen Willensbildungsprozess einklinken, dies mit allen Mühen, zunächst einmal dicke Bretter bohren zu müssen!
    Und was tut diese hier angesprochene Bevölkerungsgruppe? Neben den verständlichen Bemühungen um Familiengründung usw., wird jedoch in erster Linie dem (derzeit noch bestehenden) Wohlstand nachgejagt, die neuesten Digital-Wunderwerkeln angeschafft, Tages-Sportereignisse und Subkultur-Schwachmatiker bejubelt!
    Fazit: unsere Jugend, unsere Töchter und Söhne, unsere Enkel, die sind mehrheitlich an Politik nicht wirklich interessiert!
    Wo soll da der Schwung für eine Umkehr kommen? Die Jungen müssten den Hebel für einen politischen und gesellschaftlichen Umschwung ergreifen und in die richtige Richtung lenken. Wir Alten können kaum mehr tun, als im eigenen Kreise bei den Jüngeren Verständnis für ein Mittun in den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu wecken und zu fördern!
    Starkmann/-frau-Gehabe vom Laptop aus ändert erwiesenermaßen gar nichts!

    Mehr ist - bei allen begrüßenswerten Bemühungen - wohl nicht drin!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • interessierter Schreiber
      31. Januar 2013 08:33

      (Starkmann/-frau-Gehabe vom Laptop aus ändert erwiesenermaßen gar nichts!)

      Dazu sachdienlich ein Posting Beitrag aus dem Ortner Blog:

      In dem Aufsatz „Konservativismus und Liberalismus“ zitiert F.A. von Hayek irgendwie resignierend Adam Smith:
      „Die Frage, wie die liberalen Prinzipien, die ich durch Zusammensetzung der Bruchstücke einer Tradition zu rekonstruieren versuchte, in ein Programm übersetzt werden können, das die Massen anspricht, muss der Sozialphilosoph (Anmerkung: Laptoper mit Hirn)‚ jenem hinterlistigen, verschlagenen Tier überlassen, das man einen Staatsmann oder Politiker zu nennen pflegt, dessen Entschlüsse sich nach den momentanen Schwankungen richten’.“

      Adam Smith hält aber auch einen ermutigenden Aspekt bereit:
      „Die Aufgabe des Sozialphilosophen (Anmerkung: Laptoper mit Hirn) kann nur der Einfluss auf die öffentliche Meinung sein, nicht aber die Organisation der Menschen zur Handlung. Er wird nur dann Erfolg haben, wenn er sich nicht auf das beschränkt, was jetzt politisch möglich ist, sondern konsequent die allgemeinen Prinzipien verteidigt, die immer dieselben sind’.“

    • brechstange
      31. Januar 2013 09:04

      Herr Michler,

      nur steter Tropfen höhlt den Stein.
      Ich bin mir sicher, dass Menschen, die sich in die politische Arena werfen und die den Altparteien oder innerhalb den Parteien gefährlich werden, rechtzeitig abmontiert werden. Die anderen werden wegen Gefahrlosigkeit ignoriert. Wetten dass, dann viele der Laptopkünstler in dem Chore mittönen, weil sie nicht bereit sind, sich tiefer mit den Vorkommnissen zu beschäftigen.

    • Wafthrudnir
      31. Januar 2013 10:55

      Können Sie mir rational erklären, warum ich als Dreißiger in irgendeiner Weise versuchen sollte, langfristig zu handeln, statt den noch vorhandenen Wohlstand zu konsumieren (dummerweise versuche ich selbst es trotzdem, aber um meine persönliche Situation geht es hier nicht):
      Alle Pensionsreformen der letzten Jahre, aber auch zu einem gewissen Grad die letzte Volksbefragung zeigen sehr deutlich, daß die älteren Generationen, insbes. die Alt-68er, bereits sind, ihre Mehrheit jederzeit ausnützen, um ihre eigene privilegierte Position zu erhalten. Das heißt, sie werden früher oder später, aber noch vor unserem wohl unvermeidlichen Staatsbankrott, versuchen, mir meinen Wohlstand und meine Ersparnisse ganz gesetzeskonform wegzunehmen: Normale Ersparnisse durch Inflation, Aktien durch kreativ erfundene Steuern, Gold durch Verbot privaten Goldbesitzes (gab's doch schon mal), Immobilien durch Zwangshypotheken (gab's auch schon mal) etc. - der Kreativität werden keine Grenzen gesetzt sein. Also, wozu sparen?

    • Erich Bauer
      31. Januar 2013 11:15

      Wafthrudnir,

      Mich wundert auch immer, daß sich so viele darüber wundern, daß sich die Jungen für ein sterbendes System nicht "in die Hände spucken". 100jährige von Supradyn aufrecht gehaltene Greise würden halt gerne zusehen, wie allwöchentlich ein Junger vom Wohlfahrtshohepriester auf dem Wohlfahrtsaltar geopfert wird...

      Lassen Sie das nicht mit sich geschehen! Ich weiß, es ist trotzdem schwer sich in Zurückhaltung vor Produktivität zu üben... Als Junger (EU-Bürger) ist man heutzutage gut beraten einfach nur so durch diese geschichtliche Phase zu flanieren...

    • Wertkonservativer
      31. Januar 2013 13:48

      @ Wafthrudhnir:
      @ Erich Bauer

      Ihr jüngeren Herren bestätigt mit Euren Repliken jedoch recht klar meine geäußerte Meinung:

      Wenn Ihr für Euch selbst und für Eure Kinder nicht bereit seid, in die Hände zu spucken und die "Sünden der Väter" mit Verve und einigen Mühen durch bessere Arbeit und mit mehr Mut zu beseitigen, dann, bitte, frage ich Euch, wie überhaupt Verbesserungen zustandekommen könnten.
      Die derzeitige Politikerkaste ist dazu nach übereinstimmender Meinung nicht fähig!
      Sie - und indirekt auch wir Alten durch Duldung - haben's vermasselt!

      Ich wiederhole: nur wenn Ihr selber und unsere Nachkommen insgesamt das Ruder herumzureissen imstande wären, könnte ein Umschwung zum Besseren realisiert werden.

      Mit resignativen und besitzwahrenden Äußerungen a la @ Wafthrudnir werden die derzeitigen Politverhältnisse wohl nicht umzukehren sein!

      Das sagt ein achtzigjähriger, nicht von Supradyn aufrecht gehaltener Jung-Greis!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  11. brechstange
    31. Januar 2013 07:56

    Im EU-Parlament wurde von einer französischen Liberalen ein Antrag eingebracht, Eurobonds durch die Kommission zu prüfen. Das Parlament stimmte dem Antrag zu. Ich frage mich, wer von unseren Abgeordneten hat wie gestimmt.

    Dazu passt, dass Frankreichs Arbeitsminister Sapin sagte: Frankreich sei total pleite.

    Diese Volksvertreter gehören an den Pranger. Die liefern Österreich einer sich in den letzten Jahren gut bedienenden Meute aus.

    • Scharwenzler
      31. Januar 2013 08:14

      Das EU Parlament hat nicht viel mehr Rechte, als der chinesische Volkskongreß. Wie aus gut unterrichteten Quellen zu vernehmen ist, wird der chinesische Ministerpräsident bei seinem nächsten Besuch die Europäer auf dieses Demokratiedefizit, anmaßend lächelnd, darauf hinweisen.

    • brechstange
      31. Januar 2013 08:57

      Scharwenzler

      Unterschätzen Sie mal das EU-Parlament als willkommener Büttel der Nomenklatura nicht.

    • dssm
      31. Januar 2013 10:01

      Liebe brechstange,
      gehen Sie doch nicht den Eurokraten auf den Leim!
      Die Eurobonds sind eine Nebelkerze, da wird dagegen gewütet, dann findet sich wieder ein Sozialist der selbige verteidigt, dann ein ‚Ökonom’ welche ‚gute’ Argumente dagegen ausführt, dann ein Grüner welcher darüber moralisiert usw. usf.

      Der ESM Mechanismus in Kombination mit den Verrechnungen zwischen den lokalen Euro-Notenbanken, beinhaltet eine ‚Euro’haftung – unbegrenzt!!!

      Es ist völlig egal ob diese Bonds auch noch kommen. So lange die lokalen ‚südlichen’ Notenbanken bei ELA und dem Akzeptieren dubioser Sicherheiten uns ‚nördliche’ Länder über den Tisch ziehen kann es nicht mehr schlimmer werden.

    • Erich Bauer
      31. Januar 2013 10:21

      Wer JETZT aus diesem Wahnsinnsbetrieb aussteigt, hat noch die Möglichkeit mit schlauen Verhandlungen die Haftungen an die verbleibenden Wahnsinnsbetreibern zu übertragen... Wenn dann ALLE aussteigen wollen geht das nicht mehr...

    • brechstange
      31. Januar 2013 10:47

      dssm

      Es ist in meinen Augen nicht egal, weitere Schleußen zu öffnen. Immerhin sind Eurobonds die Fortführung einer Fehlallokation. Glauben Sie wirklich, dass man mit planwirtschaftlichen Eingriffen den Euroraum zu Wettbewerbsfähigkeit bringen wird. Ich nicht. Daher ist gemeinsame Schuldenpolitik zu bekämpfen.

    • dssm
      31. Januar 2013 12:30

      @brechstange
      Lesen Sie genau, was ich geschrieben habe!

      Ob man noch weitere Schleusen öffnet ist egal, es sind jetzt schon Scheuentore offen und durch die fließt so viel hat opportun erscheint; es gibt aber kein 'legales' Herauswinden mehr. Aber da wir auch eindeutig 'illegal' hineingerutscht sind ...

    • brechstange
      31. Januar 2013 12:45

      dssm

      Ja, Sie haben leider recht. Viele Scheunentore sind geöffnet, doch noch sind sie begrenzt, solange man sich nicht wieder über Recht und Vertrag hinwegsetzt. Daher bin ich der Meinung, dass wir mit Vehemenz dagegen auftreten sollten. Was wir vor allem auch sollten, an die Zeit danach denken. Nicht die, die den Karren an die Wand gefahren haben, sollen dann an der Spitze stehen.

  12. S.B.
    31. Januar 2013 02:19

    Wir haben die Zukunft unserer Kinder verspielt, denn die treffen diese trüben Aussichten (selbst im Wirtschaftswunderland Amerika http://orf.at/stories/2164116/2164142/ ) am härtesten. Und nun dürfen wir uns nicht wundern, wenn viele junge Menschen angesichts der fast unbewältigbaren Hürden die notwendige Leistungsbereitschaft vermissen lassen.

    Sie erleben mit, wie hier unsere Volks(zer-)vertreter hart verdientes Steuergeld bedenkenlos und mit vollen Händen beim Fenster hinauswerfen sowie wegen des ungeheuren Geldbedarfs die letzten verbliebenen Wohlhabenden ihres Eigentums berauben. Nur wer sich im Leben nichts schafft und "Vater Staat" für sich sorgen läßt, hat nichts zu verlieren und wird auch noch tatkräftig unterstützt, was sicher keinen Leistungsansporn darstellt.

    Wenn der Schuldenberg so weiter wächst, wird auch Diversifikation vor dem Zugriff der Raubtiermarxisten nicht schützen. Die "sozial gerechten Umverteiler" werden sich holen, was noch irgendwie möglich ist und die einzige Alternative für die letzten Vermögenden heißt dann einfach Flucht, am besten weit weg von den "unersättlichen Blutsaugern". In Frankreich ist es soweit, Gerard Depardieu war nur der Anfang.

    http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/der-reichste-franzose-will-belgier-werden--63647966.html

    In Österreich gibt es im Wahljahr 2013 noch eine Chance diese Entwicklung aufzuhalten.

  13. kritikos
    31. Januar 2013 00:57

    Sehr geehrter Dr. Unterberger,
    ich gebe Ihnen gänzlich recht, nur: was kann man mit einem Eigenheim - in Schilling ein paar Millionen - und wenig auf der hohen Kante wirklich effektiv tun? Selbst die Unterstützung einer Partei bei der nächsten Wahl zeigt mir keine Perspektive, denn welche ist für Schuldenabbau, Einsparungen, echte Verwaltungsreformen etc.? Früher hatte man oft das Kriterium: welche ist das geringste Übel. Heute?

    • Spiegelfechter
      31. Januar 2013 06:32

      Es liegt an der Mittelbarkeit unserer "mittelbaren Demokratie" dass wir Wähler mit unserer Stimme kein Mandat erteilen, sondern den Gewählten einen Freibrief ausstellen, mit unserem Geld in erster Linie ihre Wiederwahl zu sichern. Verschleiert wird dies noch durch unseren Pseudo-Föderalismus.

      In diesem Zusammenhang gibt eine bemerkenswerte Äusserung von erstaunlicher Klarsicht des Tiroler Landeshauptmanns Platter einen Funken Hoffnung: Die Länder sollten das Geld, das sie ausgeben, auch in eigener Verantwortung einheben."!

      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1338062/Finanzminister-Guenther-Platter?from=suche.intern.portal

      Das Medienecho hält sich allerdings in Grenzen.





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