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Fußnote 363: Frankreich und die Schule – wo linker Wahn zum Wahnsinn wird

Wenn Linke an der Macht beteiligt sind, dann muss man mit viel Unsinn rechnen. Und wenn sie die totale Macht haben, dann wird der Unsinn oft total. Wie derzeit in Frankreich.

Nach der Generalattacke auf die Wirtschaft haben sich die in Frankreich regierenden Sozialisten nun das Lieblingsobjekt linker Gesellschaftszertrümmerungs-Ideen vorgenommen: die Schule. In allen französischen Schulen müssen jetzt Hausübungen generell abgeschafft werden. Kein Scherz. Begründung: Dadurch soll die Benachteiligung von Schülern verhindert werden, deren Eltern ihnen nicht bei der Hausübung helfen können. Womit der Wahn wohl endgültig zum Irrsinn geworden ist. Diese Logik muss ja nun wohl zu einem zwingenden nächsten Schritt führen: zur Abschaffung gleich der ganzen Schule. Begründung: In jedem Schulsystem der Welt sind die Kinder jener Eltern erfolgreicher, die den Kindern helfen, die diesen die Welt der Bildung und Bücher vertraut machen, die ihnen die Hochsprache und das Grüßen vermittelt haben. Diese skandalöse Ungleichheit muss nun endlich radikal bekämpft werden. Und das gelingt eben nur durch Abschaffung der Schule.

 

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alle Kommentare

  1. Esther (kein Partner)

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  7. Erich Erichsen (kein Partner)

    offensichtlich wollen die Franzosen noch schneller und gründlicher verblöden, als sie es unter Sarkozy eh schon getan haben.
    Wir sollten sie gewähren lassen. :)

    Gruß E.E



  8. carlo soziale (kein Partner)

    Nun machen uns die Franzosen den Status als DDR-Nachfolgestaat Nr. 1 streitig. Aber Claudia Schmied ist Garant dafür, uns durch einen gekonnten, tiefroten Konter, vor einer solchen Schmach zu bewahren.



  9. 3.Tenorhorn (kein Partner)

    In der Musikschule lernen die Schüler das Geigenspiel. Dann legen sie die Geige beiseite und kommen in einer Woche wieder. In Kürze können sie sich bei den Philharmonikern bewerben.

    Da merkt doch der Dümmste, dass dies blanker Unsinn ist!

    Hausübungen dienen zur Wiederholung und Festigung.
    Hausübungen werden den Kindern aufgegeben und nicht den Eltern. (Daher sollten die Kinder die Hausübungen selbsttätig bewältigen können).
    Eltern sollen ihre Kinder zur Erfüllung ihrer Aufgaben anhalten.

    Lebensweisheiten:
    Einmal ist Keinmal!
    Übung macht den Meister!
    Gesagt ist nicht gehört, … (Konrad Lorenz)!
    Usw.

    Das mangelnde Üben könnte auch ein Grund für die schlechten Ergebnisse der Volksschulabgänger in Lesen, Schreiben und Rechnen sein.



  10. Gasthörer (kein Partner)

    Ein Video aus Frankreich, das für Gänsehaut sorgt...

    Nous somme la génération? indentitaire. Wir sind die Identitäre Generation.

    http://www.youtube.com/watch?v=DxalEUWZTG8



  11. AppolloniO (kein Partner)

    Keine Angst, in Österreich wird die Schule nicht abgeschafft. Wird doch hierzulande fast jeder Lehrerposten via Parteibüchel und nach Proporz vergeben. Wohin also mit den Günstlingen? Eben.



    • Undine

      @AppolloniO

      Ja, DAS ist natürlich ein bestechendes Argument! :-))

    • Karl Rinnhofer

      @AppolloniO
      Dass „(fast) jeder Lehrerposten via Parteibüchl und nach Proporz vergeben wird“, stimmt gottlob (noch) nicht . zumindest nicht in den Höheren Schulen (für andere kann ich nicht wirklich sprechen). Allerdings trifft das bei der Vergabe der Höheren Posten und Aufstiegsmöglichkeiten zu. Die „Nullgruppler“ haben nirgendwo mit Unterstutzung und Rückhalt zu rechnen. Ihre Unabhängigkeit - eine notwendige Bedingung für Verantwortungsträger, die unbestechlich Atteste ausstellen sollen, auf Grund derer Sozialchancen vergeben werden (sollten) – kommt ihnen teuer zu stehen: Sie finden vor allem in Konfliktfällen nirgendwo Unterstützung und Rückhalt, sämtliche ihrer Vorgesetzten auf allen Ebenen sind parteiabhängig – was allerdings nicht ausschießt, dass es unter diesen seriöse Vertreter gibt. Objektiv herausragende Leistungen von Nicht-Parteileuten werden in der Regel als verdächtig und unerwünscht wahrgenommen, ignoriert, abgewertet - sie passen nicht in das System.

      Doch all das ist nur ein Vorgeschmack künftiger Zuweisung akademischer Arbeitsplätze und adäquater Sozialchancen im Umfeld inflatorisch-massenhaft vergebener akademischer Titel ohne Wert und ohne Arbeitsmarkterfordernis: („Verdoppelung der Akademikerquote“ versus „bedrohlicher Facharbeitermangel“), Genderei („Gleichbehandlungsgesetz“ als semantischer Betrug), Bereitschaft zu Gesinnungsprostitution, „Zugehörigkeit“ zu fördernden Kollektiven, Eingebundensein in Seilschaften, vorauseilender Gehorsam werden die „Kriterien“ sein; die nicht Anpassungsbereiten bleiben auf der Strecke. Sie werden nach gewaltigem Einsatz an Ressourcen und Lebenszeit Wasserträger für andere bleiben und gut genug sein, perspektivenlos deren „Dreckarbeit“ zu machen.

  12. Torres (kein Partner)

    Es ist ja schon ein totales Armutszeugnis für die Schule, wenn so quasi von Anfang an vorausgesetzt wird, dass die Eltern ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen müssen.



    • Josef Maierhofer

      Als ich zur Schule ging, da war die selbständige Hausaufgabe, die erstens die Selbständigkeit gefördert hat, zweitens, den Lernstand wiedergegeben hat und drittens eine Selbstkontrolle und Kontrolle für den Lehrer war.

      Meine Mutter, ich war der älteste von 8 Kindern, wollte mir ganz am Anfang helfen, was ich nicht wollte, ich habe alles von Anfang weg selbst zustandegebracht und gehörte danach zu den besten Schülern.

      Die Geschwister haben voneinander gelernt, später im Gymnasium gehörte ich auch zu den besten und auch mein Studium habe ich, so wie das Gymnasium teilweise, selbst erarbeitet und bezahlt und habe immer genau gewußt, wofür ich lerne.

      Ich habe mein ganzes Leben so aufgebaut, und heute im Rückblick stellt es sich als richtig heraus, dass ich die Schule zum Lernen genutzt und benutzt habe, zum Lernen für das, was ich für meinen späteren Beruf gebraucht habe, was Wissen, Bildung, Anregungen, Lerntechniken, etc. betroffen hat.

      Was man ab etwa den 1970-er Jahren aus allen Schulen inzwischen gemacht hat, das beschreiben Sie als Armutszeugnis, ich auch, aber aus einem ganz anderen Grund als Sie. Ich betrachte es als Armutszeugnis, dass dort weder mehr Disziplin herrscht, noch mehr gelernt wird, dass man dort zwar Antifaschismus und Gender bis zum Excess 'übt', aber Lesen, Schreiben und Rechnen eben nicht.

      Einem Kind beim Lernen zu helfen sollte für alle Eltern eine wichtige und ehrenvolle Aufagbe sein.

      Ihr Ansatz, 'die Schule soll machen', der ist wohl sehr dürftig. Jeder, der in die Schule geht, soll wissen, warum er dorthin geht, was ihn dort erwartet und was er von all dem wirklich braucht, wie gesagt, in der Volksschule lesen, schreiben, rechnen und das wirklich und selbständig.

      Die heutigen mit Unnötigem, wie Gender, Antifaschismus und sonstigem sozialistischen Blödsinn, gefüllten Lehrpläne schon in den Volksschulen sind ein Armutszeugnis, das sehe ich auch so.

  13. mannbar

    Der linke Gleichheitswahn. Natürlich stimmt es zu einem gewissen Teil, dass Hausarbeiten soziale Gerechtigkeit verwässern können. Aber ob dieser Teil wirklich relevant ist? Ob es dafürstünde, da herumzumurksen, um ein Gramm mehr Gerechtigkeit zu erzielen?

    Meine Eltern konnten mir zB nicht in Oberstufen-Mathematik helfen. Allerdings muss man auch sagen, dass es nicht Sinn und Zweck einer Hausarbeit ist, dass Eltern und Schüler gemeinsam daran werken. Zudem haben viele Eltern heute ohnehin keine Zeit dafür.

    Ein echtes Problem entsteht, wenn die Schule an die Eltern delegiert. Wenn also verlangt wird, dass Stoff zu Hause erst erarbeitet werden muss, die Eltern also Lehrer spielen müssen. Aber auch hier wieder: Heutzutage ist die Delegation ja immer einseitiger. Eltern delegieren immer mehr Aufgaben an die Schule. Praktisch alles soll in der Schule gelernt werden. Der Wunschkatalog ist unendlich. Von Moral zu "Facebook-Kompetenz" zu Glücklich-Werden und Kommunikationsfähigkeit. Praktisch immer mehr weg vom eigentlichen Lernstoff, hin zu allem, das da jemals lebensrelevant sein könnte.

    Sonderproblem Muttersprache: Bei zB türkischstämmigen Kindern kann nicht an die Eltern delegiert werden. Das ist ein echtes Problem. Das kann man aber nur lösen, wenn man vor der Einschulung Sprachkurse anbietet bzw oktroyiert. Ich meine, dass ÖVP-Kurz da im Groben recht gute und ernstgemeinte Ansätze hat.

    Was die Linken nicht begreifen können: Es wird nie Gleichheit geben. Schon wenn man geboren wird, fängt es an. Der eine wird als Dummkopf geboren, der andere mit einem IQ von >140. Die eine ist naturfaul, die andere von sich aus fleißig. Der eine hat Eltern, die sich nicht um die Ausbildung der Kinder kümmern, die andere wächst in einem Haushalt auf, der von einer quasi-protestantischen Anstrengungskultur geprägt ist. Bei der einen wird den ganzen Tag TV-geschaut, beim anderen wird gelesen. Etc.

    Sehr vielen Perspektiven-Verzerrungen erliegt die Linke durch ihre manische Fixierung auf die Gleichheit. Die es nicht gibt. Nur als solche VOR dem Gesetz geben kann und geben MUSS. Aber ansonsten sind die Menschen verschieden, und zwar nicht nur graduell sondern tw. in massiven Ausmaßen. Das versucht man durch Abwärts-Nivellierung aller zu glätten oder durch Gleichstellungen NACH dem Gesetz. Das ist ja unter anderem auch so mühsam am Staats-Feminismus. Es geht nicht um Chancen- sondern um Ergebnis-Gleichheit. Der Tod jeder Gesellschaft, die wesentlich von kompetitiven Impulsen und Strukturen lebt. Ein Grund für den Niedergang Europas, den man so schmerzlich konstatieren muss.

    Hausarbeiten als Perpetuierung sozialer Ungerechtigkeit: Der Linke misst die soziale Stufen über mehrere Generation und stellt fest, dass sich soziale Positionen über Generationen hinweg fortschreiben. Das macht ihn natürlich kirre. Dabei würde es ein wenig helfen, den Verstand einzuschalten. Natürlich gibt es das, aber das ist keine wie immer geartete Schieflage. Denn Intelligenz ist wesentlich vererblich. Charaktereigenschaften wie Fleiß und Aufstiegswille sind es ebenso und werden auch kulturell erlernt. Auch wenn man Sarazin nicht in allem recht geben muss, aber er hat das auch sehr schön beschrieben, was im Grunde ja dem schlichten Common Sense unmittelbar einleuchten muss.

    Ob die Hausarbeiten notwendig sind, kann ich als Nicht-Pädagoge nicht beurteilen, aber mich irritiert ebenso die Motivation für die Abschaffung. Statt dass man überlegt, wie man Schulen objektiv besser machen kann, wie man alle Schüler weiterbringt, ebnet man alles ein, weil man Schule als sozialpolitische Einrichtung missbraucht. Wenn man die Schlechten nicht besser machen kann, dann soll man wenigstens die Guten runterziehen.

    In Hinkunft wird das aber eh obsolet sein, wenn die Ganztagsschule flächendeckend kommt. Dann kann der Staat seine Schüler formen wie er will. Und das ist natürlich furchtbar. Wenn die Familien ihre Kinder (dh deren gesamte Erziehung) an die Staats-Schulen quasi voll-delegieren, dann ist das Konzept Familie ohnehin nur noch eine leere Hülle.

    Mehr Freiheit bräuchten wir, mehr Eigen-Verantwortung, mehr Wettbewerb, mehr Pluralität. Stattdessen denkt jeder in Europa nur noch in der einen seligmachenden Kategorie der Ochlokratie: "Gleichheit" (um jeden Preis).

    Wie Naill Fergusson gesagt hat: Vor den Chinesen brauchen wir uns nicht fürchten. Fürchten müssen wir uns vor uns selbst als Vergessens-Europäer, als Europäer, die diesen Namen nicht mehr verdient haben, die alle Tradition und Kultur und Größe vergessen und eingetauscht haben für einen stumpf-sedierenden Ameisenhaufen-Sozialismus der Gleichen, Allzu-Gleichen. In Frankreich scheint wieder eindeutig zu sein, wo man sich positioniert: Gleichheit. Damit opfert man Freiheit. Denn das ist ein Abtausch-Verhältnis. Daran kann auch nicht die dumpfe Einpassung beider in den Slogan der sog. Franz. Revolution etwas ändern.



    • Undine

      @mannbar

      ************!
      Wer weiß, vielleicht kommt ja als übernächster Schritt die "Große Proletarische Kulturrevolution" wie einst in China unter Mao.

      "...Daher forderte Mao eine neue sozialistische Revolution im Bereich des politischen, gesellschaftlichen wie kulturellen Überbaus – die Kulturrevolution.

      Mao hatte ein größeres gesellschaftliches Ziel vor Augen. Die ganze Gesellschaft und die Partei sollten proletarisch erneuert werden und ein weiterer Schritt hin zum idealen Sozialismus sollte vollbracht werden."

  14. Holmes (kein Partner)

    Die Zielgruppe der Roten sind primär die eher einfachen Geister, welche man sich - strategisch gesehen - mit dieser Schulpolitik heranzüchtet. In Österreich arbeitet Claudia Schmied auch ganz verbissen daran.



  15. Pumuckl

    Ein mögliches Zusatzmotiv für Hollandes innenpolitischen Wahnsinnsschritt habe ich in den Kommentaren bisher vermißt:

    Sarkozy hatte zur Sicherung der französischen Staatsbonität den Pensionseintritt von 60 auf 62 Lebensjahre angehoben.

    Hollande machte diese vernünftige Maßnahme Sarkozys rückgängig. Er nahm die weitere Destabilisierung des Staates in Kauf, um sich Stimmen zu kaufen.

    SCHULAUFGABEN DIE NICHT VERLANGT WERDEN, BRAUCHEN NICHT KORRIGIERT WERDEN ! DER ARBEITSTAG MANCHER LEHRER WIRD UM STUNDEN VERKÜRZT !

    Die Lehrer bilden ein möglicherweise wahlentscheidendes Stimmenpotetial.
    Will Hollande mit den so erkauften Stimmen der Lehrer die nächste Wahl gewinnen, um sein Zerstörungswerk fortzusetzen?
    GELINGT ES HOLLANDE FRANKREICH ZU RUINIEREN, DANN ZERSTÖRT ER DAMIT
    AUCH DAS " FRIEDENSPROJEKT " EUROPA !


    Es ist für mich unvorstellbar, daß Hollande die Auswirkungen seiner Politik nicht abschätzen kann!



  16. Karl Rinnhofer

    Man sollte nicht glauben, dass dieser Wahnsinn nicht auch hierzulande längst Einzug gehalten hätte (wenn auch ohne Anspruch auf Verallgemeinerung): Von manchen vorgesetzten Schulbehördenvertretern wird die Auffassung vertreten, Hausübungen seien „sozial diskriminierend“ (!); vielerorts müssen sich Lehrer nach allen Richtungen rechtfertigen, wenn sie solche geben. Nach Belieben wird ihnen „mangelnde Absprache“ oder „unkollegiale Belastung anderer Fächer durch Ressourcenbeanspruchung“ unterstellt. Werden Hausübungen gar Tag für Tag korrigiert, ist man schnell mit dem Verdacht „unangemessenen Leistungsdrucks“ konfrontiert. Nach dergleichen Schikanen zieht mancher die Konsequenzen: „Da lasse ich es lieber ... !“.

    Auch das ist einer der Bausteine, woraus man ersehen kann, wohin die Reise geht: Die Gesamtschule richtet sich nach dem „Niveauanspruch“ der Bildungsfernen, orientiert die Leistungsansprüche konsequent nach den Schwächsten (und teilweise trotzdem Statuswilligen). Die in ihren Familien Geförderten bleiben weit unterfordert, Begabungen bleiben brach liegen. Die Schule wird Atteste und Titel inflationär verteilen, fernab jeder Arbeitsmarkterfordernis wird ein akademischen Proletariat geschaffen; beruflich Fuß fassen wird nach langer vergeudeter Ausbildungszeit ohnedies nur, wer sich dem Genderwahnsinn und der Gesinnungsprostitution durch Zugehörigkeit zu Parteien und deren „fördernden“ Vorfeld-Seilschaften hingibt.

    Die verantwortungsvolle Familie, die ihre Erziehungsaufgabe ernst nimmt und sich um die Zukunft und Konkurrenzfähigkeit der Kinder (und damit des Gemeinwesens) durch entsprechende Zuwendung bemüht, wird für das Sozialgefüge der aufzubauenden Utopienwelt als störend empfunden. „Elite“ gilt als verdächtig, vor echten Könnern hat man Angst, da retardiert man lieber frühzeitig die Entwicklung der in dieser Richtung „Verdächtigen“.

    Nur selbsternannte, durch unkritische Zugehörigkeiten selbstdefinierte Funktionärseliten werden geduldet.

    Folgerichtig müssen Kinder früh genug ihren Familien genommen werden: Kinder-Krippen, staatliche Betreuungsplätze statt familiäre Geborgenheit, Ganztags-Gesamtschule – welch hervorragendes Biotop für nachhaltige Indoktrination und ängstliches Dumm-Halten eines leicht regierbaren Volkes, Berechtigungsinflation statt echter Bildungs-Explosion – welch unwürdiges Menschen- und Gesellschaftsbild!

    Und wenn sogar ein (ÖVP!) Landesschulratspräsident das Verbot von Privatschulen erwog –diese könnten ja zu elitär sein und durch Überlegenheit die Absolventen des staatlichen Schul-Einheitsbreis „diskriminieren“ (!) – Ja dann ... !



    • Undine

      @Karl Rinnhofer

      *****************!
      Das beste Beispiel --- oder eher doch das schlechteste??? --- dafür, daß man ohne jegliche Bildung/Ausbildung (mangels Begabung?) in Österreich höchste Ämter besetzen kann, liefert UHBK Werner Faymann. Bis jetzt ist es nicht klar, OB er überhaupt eine Matura abgelegt bzw überhaupt ein Gymnasium acht Jahre lang regelmäßig besucht hat. Sporadisch ist er auf einer Uni aufgetaucht, um Vorlesungen zu besuchen; Prüfungen hat er vermieden.

      Resümee für faule Schüler: Weshalb soll ich mich in der Schule anstrengen; bestens besoldeter BK oder Minister kann man auch ohne höhere Schulbildung werden.

      Warum nur fällt mir im Zusammenhang mit der Schule immer der ehemalige Unterrichtsminister Dr. Heinrich Drimmel ein??? Zu seiner Zeit stand das österr. Schulwesen noch in voller Blüte.

    • M.S.

      @Karl Rinnhofer
      *****************
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

  17. Observer

    Das französische Schulsystem lässt sich mit dem in Österreich nicht vergleichen. Dort gibt es schon lange sog. Ganztagsschulen und die Grundschulen wie auch Kindergärten (eigentlich eine freiwillige Vorschule, genannt: Ecole Maternelle, unterteilt wieder in drei Alters-Sektionen) haben am Mittwoch immer frei.
    Die Vorschule (3 bis 6-Jährige) wie auch die Grundschule bilden eine Einheit, welche wiederum zusammen in 3 Zyklen aufgeteilt ist, wo sehr individuell beurteilt und gefördert wird.

    Als Aussenstehender ist es schwer, das ganze System zu durchschauen, aber es ist auch gefährlich, alles dort in der Praxis Bewährte völlig abzulehnen.

    Niemand stört es auch, dass viele (vorwiegend kleinere) Geschäfte am Montag geschlossen haben, da dafür der Samstag ganztägig geöffnet ist.

    Andere Länder, andere Sitten!



  18. Undine

    OT, aber leider immer aktuell: Der ORF und seine zweifelhafte Objektivität

    http://www.unzensuriert.at/content/0010441-ORF-Doku-ber-Ungarn-f-hrt-zum-diplomatischen-Zwist

    Paul Lendvai bekäme, wenn's sein müßte, rund um die Uhr die Möglichkeit, SEINE weltanschauliche Version über unseren Nachbarn Ungarn und dessen vom ORF gar nicht geliebte Politik breitzutreten.



    • M.S.

      @Undine

      Darüber hinaus äußerte Wrabetz Sorge über die Mediensituation in Ungarn: „Unser Unternehmen hat seit seiner Gründung die Entwicklung in den Nachbarländern journalistisch begleitet. Dabei waren uns in der Beurteilung dieser Entwicklungen immer zentrale europäische Werte wie Meinungs- und Medienfreiheit Richtschnur für die Berichterstattung. Meine Gespräche mit vielen Kollegen aus der EBU zeigen: Die Besorgnis über die aktuelle Entwicklung der Medienfreiheit in Ihrem Land teilen ich und meine österreichischen Kollegen mit vielen anderen Kollegen in- und außerhalb der europäischen öffentlich-rechtlichen Anstalten.“
      Man glaubt es nicht! Der unter der "Befehlsgewalt" einer Partei stehende ORF-Chef macht sich Sorgen um die Obkektivität der ungarischen Medien. Eine Lachnummer.

    • Undine

      @M.S.

      "Man glaubt es nicht! Der unter der "Befehlsgewalt" einer Partei stehende ORF-Chef macht sich Sorgen um die Obkektivität der ungarischen Medien. Eine Lachnummer"

      Ich frage mich nur: DENKT er auch, was er sagt oder kommt ihm manchmal doch das Speib'n vor seinen eigenen Lügen?
      Deutlicher kann er es gar nicht ausdrücken: Erlaubt ist es in Ö/ Europa nur, LINKES Gedankengut in den Medien (Schulen, Universitäten, etc) zu verbreiten; an diesem Punkt hört sich nämlich die Freiheit auf!

  19. A.K.

    @FranzAnton
    **********************************



  20. Paffdaddy

    Der Wahnsinn hat System. Je dümmer das Volk, desto leichter manipulierbar - und es funktioniert! Zumindest soweit es den Leserkreis von Krone, Österreich, News und sonstiger linker Propaganderpostillen betrifft. Obwohl, DiePresse schrammt auch nur mehr gering an dem Niveau vorbei.
    Wir können die Uhr danach stellen, wann unsere Bundes-Schul-Zerstörungs- Lesbe den französischen Wahnsinn übernimmt. Denn das Strickmuster der Sozis ist immer das selbe: wenn das Wasser am Hals steht, ist keine Idee zu blöd und keine Aktion zu strupellos um noch auf Wählerstimmen zu hoffen.
    Auch wenn unser grenzdebiler Kanzlerdarsteller dazu natürlich (wie auch sonst) keine Meinung hat.
    Gott was bin ich froh, dass meine Tochter mit Volldampf Richtung "Master" steuert und von all dem Schwachsinn, der noch auf die Kinder dieses Landes zurollt, nicht mehr erreicht wird.
    Mann kann gespannt sein, bei der nächsten Wahl, ob Herr und Frau Österreicher irgend etwas begriffen haben ...
    Trotzdem, einen schönen Tag Allen !



    • Charlesmagne

      Hoffentlich hat sie nicht Politikwissenschaften studiert - dann wäre sie nämlich Master des Linkssozialismus.

  21. Helmut Oswald

    Pol Pot lässt grüßen. Sozialismus ist eine Irrlehre - vorsätzlich betrieben ist er ein Verbrechen.

    Viele Franzosen hatten stets eine - nun nennen wir es 'mediterrane' Einstellung - zur Leistung. Dumm waren die wenigsten. Interessant daß uns Nördlicheren nun nicht nur die Aufgabe zukommen soll, die Leistungsdefizite der Lateinischen mitzutragen, nun sind es auch noch die Bildungsprobleme jener der linken Verblödung anheimfallenden nachwachsenden Generationen.

    Das Leben ist schön. Zumindest, wenn man im Süden geboren wird.



  22. Undine

    Das Abschaffen der Hausübungen für Schüler in Frankreich gehört wohl zum letzten Akt der Tragödie "Zertrümmerung des Schulwesens" unter der Regie der (Inter-)Sozialisten. Daß unsere Claudia Schmied im Moment nicht so begeistert ist von dieser Idee hat nicht viel zu bedeuten; nach all den verheerenden Änderungen=Verschlechterungen in jüngerer Zeit unter ihrer Ägide wird das Abschaffen der HÜ, wie in F erst einmal vorexerziert, nur eine logische Folge der Nivellierung nach unten sein.

    Wer für das Abschaffen der Hausübungen ist, hat keinen blassen Schimmer von deren Wert und Wichtigkeit: Das VERTIEFEN des in der Schule gelehrten/gelernten Stoffes, das Überprüfen dessen, was "hängengeblieben" ist und va OB überhaupt etwas hängengeblieben ist, was heutzutage bei der allgemeinen Unaufmerksamkeit der Schüler und der Unruhe in den Klassenzimmern gar nicht so sicher ist. Jeder weiß vom Sinn des Wiederholens, damit man sich etwas für immer einprägen kann---die Werbung weiß diesen Umstand erfolgreich zu nutzen.

    Genaugenommen und idealerweise müßte ein Schüler ohne Nachhilfe durch Eltern mit den Hausübungen zurechtkommen, vorausgesetzt, der Unterricht war gut; das allerdings ist der Idealfall. Aber nur DESHALB die HÜ generell abzuschaffen, weil Schulkinder aus "bildungsfernen" Bevölkerungsschichten einen Nachteil haben ist des "Schlechten" zuviel.

    Es ist nun einmal---auch wenn es in das Denkschema eines linken Gehirns nicht hineinpaßt!--- so: Es wachsen eben nicht alle "Geschöpfe Gottes" unter den gleichen Bedingungen auf; das ist in der gesamten Natur so! Aber jedes Geschöpf, also jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze hat einen Platz im Leben; es werden nie alle Menschen, selbst wenn sie haarscharf die gleichen Bedingungen vorfinden, Uni-Professoren werden können---wozu auch!



    • Konrad Loräntz

      Stichwort: "allgemeinen Unaufmerksamkeit"
      Ein Schule, die es nicht der Mühe Wert findet, den Schülern die Handys in der Früh wegzunehmen, bräuchte eigentlich gar nicht erst die Tore aufzusperren. Ich erinnere mich an das groteske Gerichtsurteil, welches es einer Schule (in OÖ ?) verbot, die Handy-Verwendung qua Störsender zu unterbinden. Es hätte ja dazu führen können, dass die Schüler dem Lehrer zuhören !
      Obwohl: Gerade ein ungestörter und daher effektiver Unterricht IN der Schule müsste den Egalisierern doch ein Anliegen sein. Möglicherweise verfolgt man hier aber in Wahrheit andere Agenden.

    • Undine

      @Konrad Loräntz

      "Gerade ein ungestörter und daher effektiver Unterricht IN der Schule müsste den Egalisierern doch ein Anliegen sein. "

      Sollte man meinen! Wenn nämlich ---wie in den Vorstellungen der linken Gleichheitsfanatiker---die Kapazität des Gehirns bei allen Schülern tatsächlich GLEICH wäre, müßte folgerichtig bei einem effektiven Unterricht JEDES Schulkind den gleichen Nutzen ziehen können. An dieser Ungleichheit aber wird sich auch in 1000 Jahren nichts ändern; das muß endlich zur Kenntnis genommen werden.

      Daß man deshalb neiderfüllt in Kauf nimmt, den guten bis sehr guten Kindern zu SCHADEN nur mit dem schäbigen Ziel, deren genetische und auch sonst familiär bedingte Vorteile ---willentlich!--- rigide verkümmern zu lassen, anstatt den intelligenten Kindern aus "bildungsarmen" Schichten die Möglichkeit zu geben, es den Mitschülern aus bevorzugteren Kreisen GLEICH ZUTUN, den Ehrgeiz anzustacheln, sich nach der Decke zu strecken, ist ein folgenschwerer, gravierender, von sträflicher Kurzsichtigkeit zeugender Fehler.

      Handys --- das müßte jedem vernunftbegabten Menschen einleuchten---haben im Unterricht nichts verloren; wer anderer Meinung ist, kann nicht voll genommen werden.

    • Charlesmagne

      @ Loräntz: Nicht möglicherweise, sondern sicher verfolgt man damit andere Ziele.

    • Pumuckl

      @ Konrad Loräntz 10:02

      " Möglicherweise verfolgt man hier aber in Wahrheit andere Agenden. "

      Oft frage ich mich, ob da in Deutschland und Österreich eine subtile Form des Morgenthau Planes, mittels Verblödung und Deindustrialisierung zugunsten Asiens, abläuft.
      Bisher war ich allerdings der Meinung, daß dieser schleichende Genozid nur für die Bürger des ehemaligen Großdeutschen Reiches vorgesehen war.

      Wenn der Statthalter der sozialistischen Internationale in Frankreich, Präsident Hollande diese Wahnsinns Verordnung zumindest zuläßt, scheint nunmehr das Reich von Karl dem Großen diesen menschenverachtenden Plan zu begrenzen.

      HOLLANDE KANN UNMÖGLICH SO BLÖD SEIN, DASS ER DIE VERHEERENDEN FOLGEN SEINER WAHNSINNSPOLITIK NICHT ABSCHÄTZEN KANN 1

  23. Wolfgang Bauer

    Meine Vision: Abschaffen der Eltern (=weibliches und männliches Elter) und Zeugung nur mehr im Reagenzglas nach Implementierung des Sozi-Gens, mit verschiedenen Eigenschaftsstufen für Hackler, schröpfbarem Mittelstand (fleissig und langmütig) und politischer Klasse (Hedonisten ohne Gewissen).



    • Brigitte Imb

      So richtig staatliche Aufzuchtstätten, sozialistisch dominiert......und Sex-Verbot ;-)), denn das lenkt von der Arbeit ab. Hurentum ausschließlich für Politiker auf Steuerzahlerskosten.....und alles wird gut.

  24. brechstange

    Der Hollande hat das selbe Niveau wie unser Faymann. Mit dem Unterschied, dass Frankreich groß und Österreich klein ist. Der Schaden ist entsprechend groß.

    Der Riese und der Zwerg verstehen sich blendend. Am Ende aber würde sich Frankreich ebenso an Österreich bedienen wie einst das Deutsche Reich.



    • FranzAnton

      Sollte es Hollande gelingen, Frankreich zeitgerecht zu ruinieren, so böte dies ein grossartiges Lehrbeispiel für uns und andere Staaten, dem desaströsen Marxistenklüngel die rote Karte zu zeigen, will heißen, die Arbeiterparteien zur geistigen Erneuerung und ideologischen Marxismusentsorgung (auf den Müllhaufen der Geschichte mit diesem kontraproduktiven Unsinn) langfristig von der Macht fernzuhalten.

    • brechstange

      @FranzAnton

      Ich denke, Sie sehen das etwas zu optimistisch. Vorher kommt die Abzocke auf Teufel komm raus.

  25. Josef Maierhofer

    Ei, wie gemütlich die Schule dort nun sein wird, bei uns ist sie es schon längst geworden.

    Man geht halt, wie bei uns auch, vorbei auf eine Schuljause, lässt sich berieseln, stört den Unterricht, hat keine Prüfung, keinen Fünfer daher, fühlt sich wohl, verbraucht bis zu 3 Lehrer pro Klasse, damit der 'hoffnungsvolle' Lehrernachwuchs, gut ausgebildet in Gender und Antifaschismus, auch was zu tun hat, selbstverständlich nur der Lehrernachwuchs mit 'Baddeibuch' und 'strammen' Taten im 'Baddeistream' gegen die Schüler statt für die Schüler.

    Der Pisatest beweist uns jährlich, dass wir nicht einmal mehr lesen, schreiben und rechnen mehr können, aber wir küssen Bilder gegen Ausgrenzung, malen Herzerl, wo dann in der Mitte der 'Baddeivorsitzende' draugemalt wird. Wie heißt der noch schnell ? Stalin, Mao oder so, meistens waren alle wohlgenährt von der Nahrung, die sie 'bei anderen' fanden, so auch die jetzigen hier vor Ort, solidarisch mit allem Blödsinn, nur nicht mit den Schülern, die wir unterrichten, ausbilden, erziehen sollten zu Leistung, Überleben, Wissen, Studierfähigkeit, denn wir sollten fürs Leben lernen nicht fürs Sterben.

    Der Wähler ist am Wort, will er diesen Unfug abstellen, mit den Linken geht es nicht mehr, die sind wahnsinnig geworden. Die wirklichen und anständigen Sozialisten tun mir leid, wenn sie nun, so wie ich selbst auch meine Partei nicht mehr wählen kann, nicht ihre Partei mehr wählen können, weil die außer Zerstörung nichts mehr im Hirn hat und nicht mehr die Partei der Menschen ist und von sozial keine Rede mehr ist, lediglich von Machterhalt und Parteidiktat, sie ist nicht mehr die Partei der Menschen, sie ist die Partei der abgehobenen Privilegienritter und Ideologieapparatschiks geworden.



    • Konrad Loräntz

      Laut der völlig unangepassten Herren Volkmar Weiss und Dieter Zimmer spiegeln die PISA Test Ergebnisse eher den IQ der Schüler als irgendwelche Besonderheiten des Schulwesens wieder. Da Österreichs Durchschnitts-IQ traditionell knapp über 100 lag - also gut im europäischen Schnitt - müsste sich da seit Kurzem irgendetwas in den Klassenzimmern verändert haben. Aber was ? Ich komm nicht drauf.

    • Josef Maierhofer

      @ Konrad Loräntz

      Ja sie kamen in Österreichs Klassenzimmer und verweigern jedwede Anregung zum Lernen als 'Zumutung'.

      Sie verweigern auch die Sprache.

      Es sind aber nicht die 3 Könige aus dem Morgenland ... ... es sind viele ... ... wir haben sie gerufen ...

      Und sonst kam halt aus den Klassenzimmern das Kreuz abhanden und, ich müsste wieder einmal nachschauen gehen in eine neue Mittelschule, vermutlich auch der österreichische Bundesgeier (ersetzt durch die EU-Sterne und verziert durch einen Halbmond) der inzwischen ein Pleitegeier auf allen Linien geworden ist, auch bei der Bildung.

      Aber trotzdem kann keiner lesen, schreiben, rechnen ...

    • Immanuel

      @Josef Maierhofer
      Sie haben vollkommen Recht; ich bestätige jeden Satz. Allerdings ist zu bedenken, welchem Gegenwind die immer weniger werdenden fordernden, sorgfältigen Lehrer ausgesetzt sind - sowohl von der vorgesetzten Dienstbehörde als auch von der unverständigen, indoktrinierten Öffentlichkeit. Viele leiden darunter, Teil einer Steuervertilgungsmaschinerie zu sein, der gezielt jede Effizienz genommen wurde, die im Dienste einer Ideologie agiert statt im Sinne eines seine Potenziale entwickelnden würdigen Menschenbildes. Doch nur aus letzterem erwächst eine zukunftstaugliche Gesellschaft. Diese Chance wurde/wird mutwillig verspielt.

  26. Brigitte Imb

    Naja, lassen wir sie machen.
    Die Eskalationsspirale ist in Gang und beschleunigt; dabei schleudert langfristig die sozialistische Gerechtigkeit, der Benachteiligungsausgleich, die positive Diskriminierung und wie auch immer all dieser schwachsinnige "Political Correctness"-Unfug heißen mag, hinaus, und wir können nur hoffen, daß uns nach diesem Abwärts-Rotationstrauma, doch die "Restbestände*" der Vernunft - *einige (ehrliche)Gebildete werden wohl GsD IMMER existieren -, einen Neuanfang ermöglichen. Bis dahin bleibt als Zeitvertreib das Tippseln im Blog, ev. der Smalltalk (@"Baldur Einarin", Verzeihung - der Kleinsprech) mit Bekannten und Verwandten, ja beim ECHO kann man mitarbeiten, demonstrieren, selber gegen diesen Schwachsinn PRIVATSCHULEN stützen, usw. .....
    Wir müssen, um unsere Kinder zu schützen, genauso egoistisch und verlogen vorgehen wie Politiker; Kinder in die Privatschule, vom Staat Unterstützung dafür einklagen - Gleichheit!!(wollen wir nicht, aber wir sind egoistisch und nützen die Rechtsmöglichkeiten....) .....den Krempel mit ihren geschaffenen Mitteln (Gesetze sagen die dazu) ad absurdum führen.
    Politiker, die Gesamtschulen für den Pöbel schaffen wollen, verpflichten sich davor ihren eigen Nachwuchs in eben eine dieser zu entsenden.
    Das wird schon wieder werden, solange EINIGE - außer den Systemmaden - des LESENS mächtig bleiben.



    • Josef Maierhofer

      Aber zahlen müssen wir schon dafür, dass wir sie machen lassen.

      Bald wird Frankreich auch zu den 'FPIIGS' gehören.

    • Brigitte Imb

      Ja leider müssen wir zahlen. Scheinbar ist das Leiden noch nicht groß genug, um in dieser Richtung einzugreifen - ich meine soetwas wie z.B. Steuerboykott.
      Wir werden einfach warten müssen - quasi aussitzen - bis das Werkl niederbricht.

  27. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    Nicht die Abschaffung der Schule, denn das würde die Ungleichheit verstärken.

    Die Uniformierung der Schule und durch die Schule ist die Absicht. So wie leider auch bei uns in Österreich.

    Aber das werden´s nicht spielen. Es wird immer noch und wieder Eltern geben, die mit Freude ihre Aufgabe und Verantwortung wahrnehmen. Sehen wir zu, dass das nicht allzu wenige werden.



    • FranzAnton

      Guten Morgen, Bloggercommunity! Was folgt, ist zwar off topic, löst bei mir aber durchaus Freude und Zuversicht aus:

      04 00 Nachrichten: Generalstabchef Entacher verlängert, will heißen, er geht erst nach der BH - Volksabstimmung in Pension. Die langen Gesichter seines Ministers, samt jenen der gesamten österreichischen Marxistenclique ob dieser "Jubelmeldung" zu sehen, wäre wohl ein Hochgenuss.

      General Entacher weiß natürlich genau, daß die verteidigungsministeriellen Kostenberechnungen eines Berufsheeres bloß Märchencharakter haben, und wird es ganz gewiss seine Absicht sein, gegen das Berufsheer seine Stimme zu erheben, zwar zum aktuellen Zeitpunkt vorrangig aus Kostengründen.
      Dank jahrzehntelang gepflogener sozialistischer Schuldenpolitik ist hic et nunc einfach überhaupt gar kein Geld für teure Heeresumorganisationen vorhanden, welche, zu allem Überfluss, vom Genossen Bgm Häupl - aus rein wahltaktischen Gründen zur letzten Gemeinderatswahl (!!) - auf's Tapet gebracht wurden. Dieser linke Schachzug droht m.E., aus roter Sicht jetzt mit der Volksbefragung als Desaster zu enden. Und der Herr Generalstabchef wird hoffentlich in der Lage sein, möglichst öffentlichkeitswirksam seine - profund durchdachte - Meinung kundzutun. Das Gschichtl kann auch positive Auswirkungen auf die Nationalratswahlen haben, falls bei der Volksabstimmung möglichst viele gegen das Berufsheer votieren.
      Aktuell kenne ich kaum einen in der Öffentlichkeit stehenden Österreicher vom Format des Generals Entacher. Er hat den Kampf mit seinem Minister gegen seine Absetzung aufgenommen und gewonnen; ich wünsche ihm von Herzen im Interesse unserer Republik einen weiteren Sieg im Kampf gegen die Abschaffung der Wehrpflicht; hoffentlich folgt die Wählerschaft seinen grundvernünftigen Empfehlungen, und bestraft dazu noch in einem Aufwaschen bei der nächsten Nationalratswahl die aus rein egoistisch - taktischen Gründen zum Schaden Österreichs agierende SPÖ.
      Folgende Lehren sind aus General Entachers Engagement zu ziehen:
      - Moralisches Verhalten macht Menschen unangeifbar; gäbe es schwarze Punkte in seiner Lebensgeschichte, wären diese längst breitestgetreten worden, und Entacher wäre mit Schimpf und Schande von der Bildfläche verschwunden.
      - Moralisches Verhalten versetzt in die Lage, die eigene, wohlfundierte Meinung gegen egoistische Interessen von Mächtigen in die Öffentlichkeit zu tragen, somit Fehlentwicklungen erfolgreich entgegenzutreten; ja, es erscheint tatsächlich nicht unmöglich, ungeeignete Machthaber loszuwerden.
      Einen besserer Militärstratege als Entacher ist wohl schwer vorstellbar.

    • Undine

      @FranzAnton

      ************+!
      Für jedes Wort symbolisch 1 Sternderl! Schade, daß Ihr Beitrag kein Kommentar ist; Sie würden einen ganzen Sack an Sternderln verdienen!

    • Pumuckl

      @ Franz Anton 05:21

      PRÜGELN WIR DIE VERLOGENE IRRLEHRE DES SOZIALISMUS !

      UNTERSTÜTZEN WIR ABER, DIE VIELEN REDLICHEN FLESSIGEN UND IN IHREM LEBENSVOLLZUG WIRKLICH WERTKONSERVATIVEN MITBÜRGER, SICH AUS DER UMKLAMMERUNG DER MACHTKRAKE, DES INTENATIONALEN SOZIALISMUS ZU BEFREIEN !

      SPÖ-MITGLIED GENERAL ENTACHER IST EIN LEUCHTENDES BEISPIEL FÜR HUNDERTTAUSENDE WEITERER REDLICHER SOZIS IN UNSEREM SCHÖNEN ÖSTERREICH !

      Liebe Mitposter!

      Versuchen wir durch unsere Kommentare die vielen redlichen Mitbürger, welchen auf ihrem Berufsweg irgendwann eine SPÖ-Mitgliedschaft* aufgenötigt wurde, zu einem Verhalten nach dem Vorbild General Entachers zu ermutigen!

      Die hier im Blog oft viel zu pauschale, Verunglimpfung aller, eigentlich eher unpolitischen Mitbürger welche auf ihrem Lebensweg in die Nähe der sozialistischen Machtkrake geraten sind, ist da kontraproduktiv!


      * Sollte dieser Kommentar einen derartigen Verdacht nähren: Ich selbst war niemals Mitglied einer Partei und nur von den Grünen weiter entfernt als von der SPÖ.

    • brechstange

      @pumukl

      Ja, es gibt durchaus viele ehrbare, fleißige, grundvernünftige Sozialisten, wie es auch genug unehrliche, hintertriebene, unvernünftige Schwarze gibt.

      Pauschalierungen sind immer schlecht, doch recht schnell oft aus Vereinfachungen heraus gemacht sind.

    • FranzAnton

      @Pumuckl:

      *************

      Besser kann man Ihren Aufruf nicht formulieren; bitte weiter so!
      Wünschenswert wäre, daß dieser Blog von noch viel mehr unserer Landsleute gelesen würde, damit ihnen die ungeschminkte Meinung ehrlich argumentierender Menschen zugänglich wäre. Allzu viele Mitbürger, insbesondere öffentlich Bedienstete, fürchten ja, meiner Erfahrung nach durchaus nicht unbegründet, Repressionen seitens politischer Exponenten oder sogar von Behörden (die Baupolizei etwa ist hiezu ein eigenes Kapitel); es wäre essentiell, diese, dem überkommenen Obrigkeitsstaatsdenken zuzuschreibende Furcht, so gut es nur geht, aufzulösen. Im übrigen meine ich, daß Direktdemokratie unabweislich notwendig sein wird, um die zahllosen, vorrangig in diesem Blog aufgezeigten Unszukömmlichkeiten und Mißstände so rasch wie möglich abzustellen.





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