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Fußnote 359: Und jetzt noch ein Deserteursdenkmal

Zwei Linksradikale haben sich geeinigt: Auf dem Wiener Ballhausplatz wird ein Deserteursdenkmal errichtet. (mit nachträglicher Ergänzung)

Sie treiben ihre Provokationen immer weiter. Jetzt auch noch durch Auswahl jenes Platzes für ein Deserteursdenkmal, auf dem das Bundesheer regelmäßig aufzumarschieren hat. Damit wird Desertion als oberste Soldatenpflicht symbolisch auch für die Gegenwart gepriesen, zumindest wenn es nach dem Willen der Herrn Mailath und Ellensohn geht. Ob da eigentlich die Bundesregierung noch ein Wörtchen mitzureden hat, wenn der Platz vor dem Amtssitz der obersten Organe von drittklassigen Lokalpolitikern für ihre eigentümliche Geschichtsauffassung annektiert wird? Und: Wie objektiv und konsistent ist wirklich heute die Sicht auf die Deserteure? Selbst im zweiten Weltkrieg finden sich darunter ja positive und negative Extreme. Die Deserteurs-Bandbreite reicht von helden- und heiligenhaften Gegnern des Krieges wie einem Franz Jägerstätter bis zu jenen Männern, die vor der Verfolgung wegen eines Diebstahls oder eines Mordes davongelaufen sind. Und bis zu jenen, die sich etwa im Süden aus voller Überzeugung kommunistischen Partisanen angeschlossen und dann in deren statt Hitlers Diensten getötet haben. Die Jägerstätter waren – leider – in der Minderheit.

Was die Sache besonders ärgerlich macht: Seit Jahren haben sich Bundeskanzler und Bundespräsident erfolglos bemüht, den republiks-wichtigen Platz vom löchrigen Asphalt bis zur Beleuchtung sanieren zu lassen. Das aber ist bei der zuständigen Gemeinde Wien immer auf tote Ohren gestoßen. Jetzt weiß man endlich, wofür in Wien immer Geld da ist.

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