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Die Gender-Dummheiten werden immer ärger

Lesezeit: 7:00

Ein deutscher Universitätsprofessor, der nach Österreich übersiedelt ist, wundert sich: Hier sei ja der Gender-Terror noch viel schlimmer als in seiner Heimat. Man kann ihm nicht widersprechen. Denn fast täglich landen neue schockierende Beispiele auf meinem Tisch.

Dabei sind auch bei uns die Gender-Forderungen in keiner Weise ein Anliegen der Wähler oder der großen Mehrheit der Österreicherinnen. Diese sind viel zu vernünftig. Vielmehr geht fast der gesamte Unsinn von ein paar Hundert weiblichen Politikern und Funktionären aus, die als Quotenfrauen oder Gleichbehandlungsbeauftragtinnen jetzt solcherart ihre Existenz rechtfertigen wollen. Und die anderen Politiker, besonders die männlichen, fürchten sich mehrheitlich vor ihnen. Entweder weil sie dumme Gutmenschen sind oder weil sie als üble Machos selber ein schlechtes Gewissen haben.

Wie dumm die etablierten Parteien mit ihrem Mittun bei der Genderei sind, zeigt ein Blick auf die politische Landschaft: Sämtliche Parteien, die in den letzten zehn Jahren bei Wahlen oder Umfragen erfolgreich waren und sind, sind das Gegenteil von feministisch. Das trifft auf die Freiheitlichen ebenso zu wie auf die Piraten wie auch die Stronach-Partei. Wer also Wahlen gewinnen will, sollte Abschied nehmen vom Genderismus. Dieser hilft höchstens, um in bestimmten Medien mit konstantem Leserverlust vorzukommen.

1500 Euro Mindesteinkommen kostet Frauen Jobs

Jüngstes Beispiel für die einschlägige Dummheit der einschlägig aktiven Frauen ist die feministisch begründete Forderung nach einem Mindesteinkommen von 1500 Euro. Jeder Arbeitsmarkt-Experte weiß, dass dadurch viele Tausende Frauen ihren Job im ohnedies von elektronischen Plattformen bedrohten Handel verlieren würden oder in den Schwarzmarkt als Friseurin oder Kosmetikerin flüchten müssten.

Dass das von den SPÖ-Frauen gefordert wird, überrascht ja nicht weiter. Dass aber auch eine BZÖ-Abgeordnete die gleiche Forderung erhebt, ist auf den ersten Blick doch verblüffend. Auf den zweiten macht das aber klar, warum sich dieser bunt zusammengewürfelte Haufen – der ja einst nur als Plattform für Jörg Haiders Politik zusammengekommen war – derzeit bei lebendigem Leib in seine Bestandteile auflöst.

Die Unis sind auf die Herstory gekommen – und die Studenten wenden sich ab

Dummheit ist auch die oberste Devise eines „Zentrums für Gender Studies und Frauenforschung“ an der Salzburger Uni. Dieser seltsame Verein bietet nun ein wissenschaftliches(?) Proseminar unter dem nicht einmal halblustigen Titel „His- oder Herstory?: Frauen- und Geschlechtergeschichte“ an. Obwohl damit bis zu 6 ECTS-Punkte zu sammeln sind, haben sich nur 16 Studenten für diese Veranstaltung angemeldet.

Was sehr für die Klugheit der anderen Studenten (beiderlei Geschlechts) spricht. Denn selbst das staubtrockene Thema „Römische Autoren des 4. Jahrhundert“ zieht in Salzburg 58 Studenten an, andere Veranstaltungen noch viel mehr. Viel weniger Klugheit ist aber jenen Rektoren zu bescheinigen, die für solchen Schwachsinn die – angeblich ja viel zu knappen – Uni-Mittel hinauswerfen.

Gender-Streitereien legt Medizin-Uni lahm

Eine besondere Idiotie spielte sich in den letzten drei Jahren an der Medizin-Uni Innsbruck ab. Eine Frau Hochreiter fühlte sich auf Grund ihres Geschlechts diskriminiert, weil sie nicht als Rektor gewählt worden ist. Sie beschäftigte seither alle möglichen Kommissionen und Gerichte mit dieser Behauptung. Bis jetzt auch das Oberlandesgericht Innsbruck ihre Klage rechtskräftig abwies - sofern nicht feministische Lobbies neue Klagswege eröffnen.

Die Politik, die letztlich all diese Klagsmöglichkeit eröffnet hat, begreift gar nicht, welchen Schaden drei Jahre der Ungewissheit über die Führung einer Universität anrichten können. Aber keine Sorge: Der Krieg geht weiter. Denn schon stehen die nächsten Rektorswahlen an. Und die Frau Hochreiter kandidiert wieder. Also geht der Wahnsinn wohl weiter.

Wie Forschungsvereine Geld verschwenden

Zornig macht aber auch, wenn man sieht, dass selbst unter dem Vorwand der Forschung Steuergelder für feministischen Unsinn verbrannt werden. Eine ganze Reihe von hoch subventionierten Institutionen gibt für folgende Veranstaltung Geld aus, deren Einladung ich einfach unkommentiert wiedergebe:

„ ,Genderaspekte in Forschungs- und Innovationsprozessen‘ eröffnen durchaus neue Erfolgschancen. Das Ziel der Integration von Genderaspekten in Forschungsinhalte und -methoden ist dabei die Entwicklung einer gendersensiblen Forschung, die Impulse für Innovationen liefert. Was ist unter der Integration von Genderaspekten in Forschungs- und Innovationsprozessen zu verstehen? Wie sind Geschlechterverhältnisse und -konstruktionen in das naturwissenschaftlich-technische Wissen, in Innovations- und Entwicklungsprozesse eingeschrieben? Wie kann die Kategorie Geschlecht bei der Entwicklung von Wissen und dessen Anwendung systematisch berücksichtigt werden? Welche Potenziale eröffnen sich dadurch und mit welchen Herausforderungen sind Forschungs- und Innovationsprozesse konfrontiert? Diese Fragen stellt die genderAG, eine organisationsübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet von Austrian Cooperative Research ACR, der Christian Doppler Gesellschaft CDG, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, dem Wissenschaftsfonds FWF und Joanneum Research JR, und lädt Sie herzlich zur Veranstaltung ,Neue Erfolgschancen durch Genderaspekte in Forschungs- und Innovationsprozessen‘“.

Unsere hochsubventionierten naturwissenschaftlichen Forschungsvereine suggerieren also mit solchen Veranstaltungen, dass es männliche und weibliche Quanten, Tsunamis und Moleküle gibt. Und anderntags wollen sie uns dann einreden, wie dringend sie noch mehr Geld bräuchten. Denn ihre Forschungen würden ermöglichen, dass unsere Wirtschaft wieder wächst . . .

Für Medien wird die Wahrheit zur „Provokation“

Viel Klugheit ist hingegen einem Buch der Autorin Christine Bauer-Jelinek zu attestieren. Sie räumt unter dem Titel „Der falsche Feind. Schuld sind nicht die Männer“ mit den vielen völlig unbelegten Dogmen des Genderismus auf.

Da Bauer-Jelinek aus dem Wirtschaftsleben kommt, tut sie das mit viel Sachkenntnis. Was weniger kluge Journalisten nicht davon abhält, ihr Buch gleich einmal als „Provokation“ zu bezeichnen. Schließlich wollen sie auch weiter zehnmal im Jahr die Behauptung aufstellen, dass es Arbeitgeber gäbe, die jemandem, nur deswegen weil er ein Mann ist, gleich über zwanzig Prozent mehr Gehalt für die gleiche Arbeit zahlt.

Unisex-Polizzen kommen uns teuer

Ein besonders übles und uns allen schadendes Produkt des genderistischen Gleichheitswahns hat wieder einmal die EU zu verantworten: Sie hat für jede Art von Versicherungen sogenannte Unisex-Polizzen verordnet. Diese klingen aber nur für sehr oberflächliche EU-Bürokraten und Genderisten sinnvoll. In Wahrheit werden dadurch nun fast alle Versicherungen teurer – auch wenn die kolportierten Spitzenwerte von 80 Prozent nicht unbedingt stimmen müssen.

Denn bisher haben Versicherungen immer das unterschiedliche Verhalten der einzelnen Geschlechter berücksichtigen und ihre Tarife maßschneidern können. So leben Frauen länger, was Ablebensversicherungen billiger und Rentenversicherungen für sie teurer macht. So gehen junge Frauen (wegen Entbindungen) deutlich öfter ins Spital als junge Männer, während sie umgekehrt im Verkehr ein geringeres Risiko darstellen.

Wenn die Versicherungen nun ihre Tarife nicht mehr an die Größe der Risken anpassen können, müssen sie die Tarife erhöhen. Für alle. Denn jede Krankenversicherung wäre bald bankrott, wenn sie junge Frauen so billig versichert wie junge Männer. Jede Ablebensversicherung erlitte dasselbe Schicksal, wenn sie Männer so günstig behandeln sollte wie Frauen. Die schlechteren Risken würden nämlich logischerweise künftiger signifikant häufiger Verträge abschließen, wenn die für sie plötzlich billiger würden.

In der für diesen Unsinn verantwortlichen EU-Kommission mag man sich zwar über einen Nobelpreis freuen. Über überdurchschnittlich viel Hirn kann man sich aber nicht freuen.

EZB wird durch Genderismus lahmgelegt

Mindestens ebenso skandalös verhält sich das EU-Parlament. Dieses blockiert aus genderistischem Fanatismus seit Monaten die Nachbesetzung eines Postens im sechsköpfigen Direktorium der Europäischen Zentralbank. Diese Funktion ist seit fast einem halben Jahr vakant. Das Parlament weigert sich aber dennoch weiterhin, das laut Vertrag vorgesehene Hearing mit dem vorgesehenen Nachfolgekandidaten durchzuführen. Einziger Grund des Boykotts: Der vorgeschlagene Kandidat ist ein Mann.

Da muss einem wirklich das Geimpfte aufgehen. Der Euro und die EZB stecken in der schwersten Krise seit ihrer Existenz. Nur das EU-Parlament hat das nicht mitbekommen, sondern spielt lächerliche genderistische Machtspiele, statt die EZB arbeitsfähig zu machen. Dabei ist es absurderweise eine britische Abgeordnete, die das als Chefin des zuständigen Ausschusses blockiert. Also die Vertreterin eines Landes, das gar kein Euro- und EZB-Mitglied ist!

Und auch die Generali wird von der Dummheit erfasst

Eine üble, wenn auch im Vergleich dazu relativ folgenlose Genderismus-Geschmacklosigkeit ist schließlich ein neues Inserat der Generali-Versicherung. Das Inserat ist überschrieben mit „Ich will keine Kinder“ und heroisiert alle jene, die keine Kinder wollen. Einfach weil: „es geht mir gut damit“. Gut zu wissen, dass die Generali eine Versicherung des hemmungslosen Ego-Tripps ist. Man muss ihr ja nicht sein Geld hintragen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2012 02:52

    Als Absolvent der Uni Innsbruck habe ich mit Schrecken vernommen, daß Frau.In VR.in(?) Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner wieder im Dreiervorschlag als Rektor.in ist.
    Seit Jahren ärgern mich ihre rosarot gehaltenen Plakate an der Med-Uni zu Themen der Gender-Problematik. Da gibt es Ringvorlesungen zur Gender-Medizin (wöchentlich von 2008-10-09 bis 2009-01-22) mit NUR weiblichen Vortragenden, die Ringvorlesung "Jugend" Gender Medizin (ebenso wöchentlich von 2009-10-01 bis 2010-01-21), die Ringvorlesung "Sexualität" in Gender Medizin ( 2009-03-05 bis 2009-07-02) und Fachveranstaltungen wie "Girls' Day" (jährlich) und sogenannte "Kinder- und Jugendakademie der Med-Uni Innsbruck" mit Workshops zum Thema "Achtung Liebe" für Mädchen von 14-16 bzw- 17-18.
    Ich habe die Plakate bei mir und kann die einzelnen Themen gerne nennen, aber es graut mir. Nur ein Beispiel: "Liebeskummer nach dem Urlaub. Geschlechtskrankheiten immer aktuell".
    Die Förderung dieser "wissenschaftlichen" Aktivitäten der Bewerberin für das hohe Amt des Rektors ist auf den Plakaten angegeben. Was tut die Dame sonst ??
    Arme Alma Mater. Oder vielleicht ist die Abspaltung der Med-Uni doch ganz gut.
    Wer nähere Infos braucht, bitte unter efrinn@gmx.at. Ich koche!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2012 11:40

    Das Beispiel Norwegen, wo vor einem Jahr das mit jährlich 65 Mio EUR sta(a)(t)tlich finanzierte Genderforschungsinstitut ersatzlos gestrichen wurde, sollte hierzulande allerorten kommuniziert werden.

    Vielleicht findet sich ja ein Privatsender, der die Dokumentationsreihe von Harald Eia mit deutscher Synchronisation sendet.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2012 09:24

    Unserer nun sogar nobelpreisgekrönten EU wagen es ausgerechnet die bald um Unterschlupf unter den Rettungsschirm bettelnden SLOWENEN Paroli zu bieten: Mit ihrem VETO wollen sie verhindern, daß KROATIEN in den illustren EU-Kreis aufgenommen wird!

    Begründung: Es geht um die ALTLASTEN der Ljubljansca Banca aus gemeinsamen jugoslawischen Zeiten!

    Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ausgerechnet die Slowenen, die bis dato seit Kriegsende 1945 die Früchte der der vertriebenen deutschen Bevölkerung geraubten Besitzungen lukrieren und keinen CENT Restitution an die Beraubten bezahlt haben, wagen DAS, was sich Österreich als Bedingung durch ein VETO nicht getraut hat:

    Als BEDINGUNG für den EU-Beitritt SLOWENIENS zu FORDERN, daß die Restitutionsfrage GELÖST wird. Man VERTRÖSTETE die ihrer Besitztümer beraubten Heimatvertriebenen, die ehemaligen "UNTERSTEIRER", auf die Zeit NACH dem EU-Beitritt Sloweniens!!! Was mit dieser unverzeihlichen Dummheit erreicht wurde? NICHTS. Dafür wurden die TITO-PARTISANEN, diese grausame Mörderbande, von Österreich mit Orden überhäuft. Welch verkehrte Welt!

  4. Ausgezeichneter KommentatorDie Wahrheit macht frei....
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2012 10:59

    Gleichbehandlung ist eine feine Sache,

    daher ist die Gleichbehandlungskomission auch so zusammengesetzt wie es "genderistisch" gerecht und richtig ist. Zeit für Gerechtigkeit eben!

    Zuständigkeiten
    Senat I: für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern
    Senat II: für die Gleichbehandlung ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung
    Zusammensetzung

    Senat I
    Mag. Ingrid Löscher-Weninger, Bundeskanzleramt - Vorsitzende
    Dr. Anita Pleyer, Bundeskanzleramt
    Dr. Brigitte Sandara, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
    Dr. Elfriede Fritz, Vertreterin der Interministeriellen Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen
    Monika Gabriel, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Korinna Schumann, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Verena Wiesner, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten
    Renate Umann, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten

    Senat II
    Dr. Silvia Baldinger, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft – Vorsitzende
    Mag. Michael Fuchs-Robetin, Bundeskanzleramt
    Mag. Ingrid Löscher-Weninger, Bundeskanzleramt
    Mag. Gerlinde Weilinger, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
    Mag. Ursula Hafner, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Dr. Andrea Eisler, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Kerstin Koskarti, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten
    Silvia Bauer, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten

    http://www.frauen.bka.gv.at/site/5513/default.aspx

    Einen schönen Tag noch!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2012 01:30

    " ,Neue Erfolgschancen durch Genderaspekte in Forschungs- und Innovationsprozessen‘“.

    Die Glücksritter der Subventionsgewinnung stehen schon Schlange. Diese Vorgehensweise erlaubt den strukturell falsch ausgebildeten Menschen (hier gibt es inzwischen sehr viele) die "sprudelnden" Geldquellen für Forschung und Innovation anzuzapfen. Die Politik spielt mit, schaut zu und fördert das. Wenn Österreichs Volkswirtschaft vor die Hunde geht, wen kümmert es, da stehen diese Glücksritter bestimmt beim nächsten zukunftsträchtigen Programm Schlange.

    Manchmal erscheint mir, dass diese Gender-Debatte und sonstige bürokratische Zwangsjacken den Zweck haben, die Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2012 10:55

    Der Artikel ist lang, aber gut! Eine kluge Frau übt Kritik:
    Ernährer gesucht
    Ayleen Saskia Habersfeld http://www.heise.de/tp/artikel/37/37374/1.html
    Emanzipation heißt sinngemäß Selbstbefreiung. Meine Befreiung hieße Autonomie, aber die ist unmöglich, da das Gesetz mich daran hindert, sie zu verwirklichen.
    Alle geldgeil ...Wenn es bei Heise (z.B.) um Frauen geht, dann sind viele, die im Forum aktiv sind, vor allen Dingen eines: gefrustet. Nicht etwa weil sie keine Frau abbekommen, sondern weil sie entweder schlechte Erfahrungen mach(t)en oder weil sie sich, wenn es um Beziehungen geht, in der Opferrolle sehen. Für Frauen, so heißt es, ist es leicht, einen Mann in die Ernährerrolle zu drücken, notfalls wird eben ein Kind angedreht und schon kann die zukünftige Mama ab dem Moment der Empfängnis mit Unterhalt für sich samt Kind rechnen, egal was sonst zwischen dem Vater und noch passiert.
    Keine falsche Ansicht, denn sobald ein Kind "unterwegs ist", hat die Frau schlichtweg eine Entscheidungshoheit. Es ist ihr Bauch, insofern kann sie sich pro oder kontra Abtreibung entscheiden, der Kindesvater hat hier kein Mitspracherecht. Und ab der Geburt beginnt die Unterhaltspflicht, die auch bei Sozialleistungsbezug vorhanden ist. Scheitert die Ehe, sofern vorhanden, so ist neben dem Kindesunterhalt auch der Ehegattenunterhalt zu zahlen, notfalls wird gepfändet oder der arbeits- und unterhaltsunwillige Kindesvater wandert ins Gefängnis, so er mutwillig eine Möglichkeit, Unterhalt zu zahlen, nicht wahrnimmt. Alles zum Wohle des Kindes, wogegen oftmals die Gewährung der Sorge- und Besuchsrechte eher einer Art Lotterie ähneln.
    Das Ergebnis der Machenschaften der berechnend vorgehenden Frauen ist, dass mehr und mehr Frauen über einen Kamm geschoren werden und als geldgeile, kinderunterschiebende und vertrauensunwürdige Schlampen angesehen werden. Das Pech für die Frauen ist: sie können sich kaum dagegen wehren, denn das Gesetz, das die Kinder schützen soll, macht es ihnen unmöglich, sich autonom mit dem Partner in Bezug auf Ehe (nicht eheähnliche Partnerschaft), möglichen Unterhalt usw. zu einigen.
    Eheliche Sonderregeln
    Kristina ist über 40 und hat derzeit eine Stelle im Einzelhandel, schlecht bezahlt und mit schlechten Arbeitsbedingungen. Sie hat sich auf 50 kg heruntergehungert, ist gut angezogen und achtet auf sich, hat einen sehr guten Sprachschatz und verfügt über vielfältiges Wissen, egal ob es um Literatur, Theater, Oper, Film, Fernsehen, Natur... geht. Ihr Wunsch für die Zukunft ist simpel: Sie möchte einen Ernährer. Er soll das Dach über dem Kopf, ein monatliches Taschengeld und den "ganz normalen Luxus" in Form von Haushaltsgeräten, ggf. einem Auto und etwas Unterhaltung in Form von Theaterbesuchen oder ähnlichem bieten.
    Dafür bietet Kristina sich als Hausdame an, die sich um den Haushalt, den ggf. vorhandenen Garten und ggf. Haustiere kümmert, sie kocht, ist mit Konversation zur Stelle, wenn erwünscht, wäscht und bügelt, übernimmt den Einkauf, richtet sich nett her und bewirtet Gäste, so erwünscht. Auch Sex ist natürlich im Kristina-Vollpaket inbegriffen. Ein Problem mit der Emanzipation hat sie nicht.
    "Jede Frau soll doch selbst entscheiden können, was sie will. Ich will ein bequemes Leben und biete mich als Gegenwert an. Ich bin weder dumm noch fremdgesteuert, insofern ist das meine Art der Emanzipation. Ich hab keine Lust mehr darauf, mich für Hungerlöhne abzurackern", sagt Kristina - und sicherlich gäbe es durchaus auch Männer, die an solchen Angeboten interessiert wären, wäre da nicht ein gesetzliches Problem.
    Anders als in den USA gibt es in Deutschland nur einen Ehevertrag mit begrenzten Möglichkeiten zur Absicherung beider Partner. Während es in den USA möglich ist, schon bei Beginn der Ehe vorab auf Unterhalt im Falle des Scheiterns zu verzichten, ist dies in Deutschland unmöglich.
    Der Unterhalt trennt sich in Deutschland in Trennungs- und Nacheheunterhalt. Ein genereller Verzicht auf Trennungsunterhalt ist nicht möglich, was bedeutet, dass es für denjenigen, der Kristinas Angebot annimmt, keine Absicherung dahingehend gibt, dass sie wirklich später keine Ansprüche an ihn stellt. Zumindest für den Trennungsunterhalt gibt es keine Möglichkeit, diesen per Vertrag auszuschließen, gleiches gilt für den sogenannten Familienunterhalt. Der Nacheheunterhalt kann jedoch per Ehevertrag ausgeschlossen werden, hier muss allerdings seit 2008 eine notarielle Beurkundung erfolgen.
    Doch selbst der Ausschluss des Nacheheunterhaltes kann nicht per se vor Unterhaltungsforderungen schützen, wobei diese nicht einmal vom später Geschiedenen selbst erhoben werden müssen. Ist z.B."objektiv klar", dass derjenige, der auf den Unterhalt verzichten will, ohne Unterhalt nicht in der Lage sein wird, für sich selbst finanziell zu sorgen und somit auf Sozialhilfe angewiesen sein wird, so gilt eine Vereinbarung bezüglich des Unterhaltsausschlusses als nicht bindend, die Transferleistungen gewährenden Ämter werden insofern ihre Leistungen vom Unterhaltsverpflichteten zurückfordern. Auch die Versorgung im Alter und bei Krankheit lässt sich nicht vertraglich ausschließen, sondern es sind stets die Bedingungen gerichtlich zu prüfen.
    Kurz gesagt: Der mündige Bürger, der so gerne zitiert wird, ist gerade, wenn es um eine Ehe geht, nur bedingt mündig. Eine Möglichkeit, sich dieser Unterhaltsfalle zu entziehen, wäre insofern eine eheähnliche Gemeinschaft mit einem detallierten Partnerschaftsvertrag. Diese führt jedoch logischerweise nicht zu den gleichen rechtlichen Vorteilen wie eine Ehe, weshalb also das Konstrukt "Ehe inklusive Unterhaltsverzicht für die Zukunft" nicht vorgesehen ist.
    Reaktionärer Lebensentwurf
    Abgesehen von dem rechtlichen Aspekt der Unmöglichkeit, Ehe mit einem Unterhaltsverzicht per se auszustatten, stößt der Wunsch Kristinas im gesamten Umfeld auf Unverständnis, da er keinem "modernen Weltbild", sondern vielmehr einen "reationären Lebensentwurf, der Frauen zurück ins Mittelalter schleudert" entspricht (O-Ton einer Freundin Kristinas). Eine Ehe, die nicht auf (romantischer) Liebe, sondern auf rein pragmatischen Erwägungen beruht, wird insofern als eine Form der rückschrittlichen Fastprostitution der Frau angesehen.
    Für Kristina stellt sich das anders dar. Da sie, wie sie sagt, ihre eigene Haut sowieso zu Markte trägt, indem sie ihre Arbeitskraft für geringes Geld tagtäglich verkauft, hat sie kein Problem damit, dies zu besseren Konditionen jemand anderem anzubieten. Auch dass sie kochen, sich hübsch machen und sexuell zur Verfügung stehen will, sieht sie nicht als Problem an:
    Köchinnen, Models und Begleitungen stellen sich doch auch zur Verfügung und kochen oder sehen attraktiv aus und dienen als Begleitung für jemanden, dafür gibt es eine finanzielle Vergütung - worin liegt der Unterschied?
    Auch der Tausch Sex gegen Geld ist für sie nicht verwerflich. "Viele Frauen und auch Männer setzten Sex in der Ehe als Waffe ein, das finde ich weitaus verwerflicher", sagt sie. "Jetzt verkaufe ich meinen Körper in nicht-sexueller Hinsicht, aber ihn auch in sexueller Hinsicht (mit)zuverkaufen, sollte mir überlassen bleiben." In dem "reaktionären Lebensentwurf" sieht sie ihre Form der Emanzipation;
    Emanzipation bedeutet für mich, dass ich die Möglichkeit habe, mich zu entscheiden. Ich kann weiter im Supermarkt arbeiten, aber warum? Wenn sich ein Mann findet, der mit meinen Konditionen einverstanden ist, dann ist das doch für beide in Ordnung. Niemand wartet dann auf die große Liebe, sondern wir respektieren einander, wir sind füreinander da und jeder hat etwa davon.
    Dass insbesondere ihre Freundinnen sie als Hure beschimpfen, sieht sie eher als ein Zeichen von altmodischem Denken:
    Hure ist kein Schimpfwort. Huren sind Dienstleisterinnen. Mehr nicht. Einerseits wird von Frauen dafür gekämpft, dass Prostitution als Beruf anerkannt wird, andererseits wird es plötzlich als schlimm empfunden, wenn jemand eine Kombination aus Hure, Köchin, Haushälterin und Begleiterin anbietet und dafür entsprechende Gegenleistungen verlangt. Das ist schizophren.
    Auch die Idee, dass Ehen grundsätzlich auf Liebe basieren müssen, hält sie für eher engstirnig. "Menschen suchen jahrelang nach der großen Liebe und warten und warten. Und in der Zwischenzeit verpassen sie viele Chancen auf ein Zusammenleben mit einem Partner, der sie respektiert und bereit ist, das Leben zumindest zeitweise mit ihnen zu teilen."
    Die früheren Vernunftehen, die heutzutage fast verfemt sind, hält sie für sinnvoll:
    Solange niemand zu etwas gezwungen wird, sollte es den Leuten selbst überlassen bleiben, warum sie heiraten oder eine Beziehung eingehen wollen. Es ist vermessen, mir zu sagen, dass mein Lebensentwurf nicht mit Emanzipation zu vereinbaren ist, ich nur geldhungrig sei oder aber im Mittelalter lebe. Ich lebe in der Neuzeit und genau deshalb will ich auch selbst entscheiden.
    Ihren Lebensentwurf hält sie für fair und geht davon aus, dass dieser ohnehin vielen Partnerschaften/Ehen zugrunde liegt. "Auch wenn viele nur von Liebe reden, wollen sicherlich viele Frauen einen Ernährer. Sie geben es nur nicht zu."

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2012 08:10

    Danke für den Hinweis auf das Generali Inserat!

    Nun, auch ich respektiere eine solche Entscheidung junger Frauen.
    Nicht einverstanden bin ich aber, dass dieser Satz durch massive Werbung und mit dem dazu begleitenden Text („Ich will keine Kinder. Und es geht mir gut damit.“) zur Selbstverständlichkeit, zum beispielgebenden Verhalten junger Frauen emporgehoben wird.
    Was denken sich die Werbefritzen - oder -fritzInnen - dabei? Ist Ihnen klar, dass eine kinderlose Gesellschaft bald auch eine Polizzenlose Gesellschaft sein wird ...?

    Hätte ich eine Versicherung bei der GENERALI, wäre das Grund genug für mich, diese zu kündigen ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2012 15:48

    Gerne stelle ich wieder meine kurze Zusammenfassung über die siebenteilige Serie des studierten Soziologen, Journalisten und Komikers Harald Eia http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Eia aus Norwegen herein. Die daraus resultierende Debatte hat in Norwegen dazu geführt, dass Forschungsgelder in der Höhe von 56 Mio. Euro gestrichen und das norwegische Gender-Institut geschlossen wurde.

    Er beschäftigt sich darin mit der grundlegenden Debatte:

    Anlage oder Umwelt?

    Dazu befragt er norwegische Gender-"Forscher" sowie Wissenschaftler, um deren Antworten er jeweils eine Sendung aufbaut.

    Ich habe alle sieben Sendungen äußerst spannend und interessant gefunden, drum möchte ich alle dazu einladen, sie anzuschauen. Alle Videos sind in Originalton mit englischen Untertiteln.

    1/7: The Gender Equality Paradox
    http://www.youtube.com/watch?v=KQ2xrnyH2wQ
    Geschlechterunterschiede in den Interessen und der Berufswahl: Nur Gesellschaft oder doch auch veranlagt?

    2/7: The Parental Effect
    http://www.youtube.com/watch?v=6EnZOwG4p1o
    Kinder von höher gebildeten Eltern haben bessere Noten: bessere Bildung weil mehr Geld, Einfluss der Eltern oder wird Intelligenz doch vererbt?

    3/7: Gay/Straight
    http://www.youtube.com/watch?v=9P0PnEEIehc
    Ist die Ursache von Homosexualität biologisch oder haben die betroffenen das selbst gewählt? Interessanterweise ist die veröffentlichte Meinung in Österreich umgekehrt wie in Norwegen. Bei uns werden Therapien gegen Homosexualität verurteilt, weil die Ursache unbedingt biologisch sein muss, während sich in Norwegen jeder frei entscheiden können soll, ob er homosexuell oder normal sein möchte.

    4/7: Violence
    http://www.youtube.com/watch?v=dXmmgfTRkOk
    In Gewalt und Kriege sind häufiger Männer als Frauen involviert. Liegt das an unterschiedlicher Erziehnung und Erwartungen oder der Veranlagung?

    5/7: Sex
    http://www.youtube.com/watch?v=dhULaCUqWWc
    Männer wünschen sich mehr sexuelle Abenteuer, Frauen hingegen eher stabile Beziehungen. Erzieung und Erwartungen oder genetisch veranlagt?

    6/7: Race
    http://www.youtube.com/watch?v=jUxpMBl7RBY
    Unterscheiden sich Menschen unterschiedlicher Rassen nur äußerlich oder auch in deren intellektueller und sportlicher Leistung?

    7/7: Nature or Nurture
    http://www.youtube.com/watch?v=5ko-K6HxLx8
    Der Kreis kommt zurück auf Geschlechtsunterschiede in der Identität: Nur Gesellschaft oder doch auch veranlagt?

    Jede der Folgen ist ähnlich aufgebaut. Zu Beginn wird das Thema kurz mit Umfragen vorgestellt. Danach kommen norwegische Gender-"Forscher" über die von ihnen vermuteten Ursachen zu Wort. Das wird den Aussagen von Wissenschaftlern gegenüber gestellt, denen auch die Aussagen der norwegischen Gender-"Forscher" gezeigt werden. Danach werden diese norwegischen Gender-"Forscher" mit den Aussagen der Wissenschaftler konfrontiert, wobei ihre krampfhaften Erklärungsversuche, Leugnung, Umdeutung und Versuche der Diskreditierung sowie deren Denkweise entlarvend sind. Jede Folge wird von einem weisen Schlusswort abgeschlossen (das leider bei ein paar Videos abgezwickt ist).

    Harald Eia greift einige heiße Eisen an, und ich bin überrascht, dass diese Serie wirklich im staatlichen norwegischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Trotzdem bin ich nicht mit allen seinen Schlussfolgerungen und Interpretationen einverstanden. Ich halte ihm aber zu Gute, dass er Tabus und Redeverbote bricht, die bei uns leider noch immer viel zu großen Schaden anrichten.

    Bye
    Hansi


alle Kommentare

  1. Jaclyn (kein Partner)
  2. Sriie (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:30

    Calilng all cars, calling all cars, we're ready to make a deal. http://upnmtyi.com [url=http://ofyjaq.com]ofyjaq[/url ] [link=http://rgkdvjig.com]rgkdvjig[/link ]

  3. Lawyer (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:19

    Son of a gun, this is so helfupl!

  4. Rumpelstilzchen (kein Partner)
    17. Oktober 2012 13:31

    Der Umstand, dass Männer Prämien für Zeiten einer privaten Pensionsversicherung zahlen müssen, die sie nach ihrer "Bauart" typischerweise gar nicht erleben, ist bezeichnend für die Entrechtung der Individuen, deren nicht genehme Vielfalt nach dem Gutdünken einer bereits verdeckt agierenden globalen Weltelite mit totallitären, dh keinerlei Eingriffe scheuenden Methoden statistisch "optimiert", dh eingeebnet werden soll (Stwt: Prokrustesbett).

    Die Schweinerei des Unisex bei privaten Lebensversicherungen lässt sich auch nicht in eine Symmetrie mit KFZ-Versicherungen bringen:

    Bei KFZ-Versicherungen sorgt nämlich das Bonus/Malus-Verfahren dafür, dass aufmerksames Fahrverhalten geschlechtsunabhängig seinen Niederschlag in den Prämien findet (- wenn auch manche Unfälle durch zu langsam fahrende Verkehrsteilnehmer herbeigeführt werden, ohne dies statistisch berücksichtigen zu können). - Da aber nur einmal gestorben wird, kann bei Lebensversicherungen eine vergleichbare Methode nicht Platz greifen.

    Als Mann kann ich zu dieser sich ankündigenden Weltordnung nur sagen:

    Ich will keine Frau, und es geht mir gut damit!

  5. Gasthörer (kein Partner)
    17. Oktober 2012 09:48

    "Die" wollen doch nur, dass "unsere" Frauen weniger und "deren" Frauen mehr Kinder bekommen. Divide et Impera.

    "Polygamie in der Migranten-Parallelgesellschaft

    Etliche Muslime in Deutschland sind mit mehreren Frauen verheiratet. Einige können ihren Miniharem nur dank Hartz IV finanzieren. Über das heikle Thema schreibt der Jurist und Autor Joachim Wagner. [...]

    Vielehen durch Sozialstaat finanziert [...]

    Ohnmacht der Jobcenter gegenüber Mehrehen [...]

    Rückkehr zum alten Recht gefordert [...]

    "Diesen Trend zur Vielehe hat der deutsche Gesetzgeber 2009 auch noch durch eine Änderung des Personenstandsgesetzes erleichtert.

    Er hat nämlich den Vorrang der staatlichen vor der religiösen Trauung aufgehoben – mit der Folge, dass jede katholische oder protestantische, aber eben auch jede muslimische Trauung vor der staatlichen stattfinden kann. Wäre es umgekehrt, könnten religiöse Ehen erst nach standesamtlichen geschlossen werden. Dabei könnte dann mithilfe des Personenstandsregisters sehr schnell entdeckt werden, wer schon verheiratet ist und wer nicht.

    Deshalb fordert Terre des Femmes seit Langem und mit guten Gründen eine Rückkehr zum alten Recht – auch zum Schutz von muslimischen Frauen vor Vielweiberei."

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article109544417/Polygamie-in-der-Migranten-Parallelgesellschaft.html

  6. chrchr (kein Partner)
    15. Oktober 2012 17:46

    "Gender-Streitereien legt Medizin-Uni lahm"

    - ein weiterer Unterberger'scher Klassiker

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Oktober 2012 06:42

      Wenn man sich als Kritikaster über die Form mokiert, ist das ein Zeichen, dass es am Inhalt nichts zu deuteln gibt.
      Gut so.

  7. rundertischdgf (kein Partner)
    15. Oktober 2012 17:32

    Leider erreichen solche Beiträge nur ein Nischenpublikum, auch wenn wir hier die Twittertaste drücken und in unserer Diskussion zum Thema darauf verweisen. Hinnehmen darf man es dennoch nicht.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/10/15/der-genderwahnsinn-potenziert-sich/

  8. Johann Glaser (kein Partner)
    15. Oktober 2012 15:48

    Gerne stelle ich wieder meine kurze Zusammenfassung über die siebenteilige Serie des studierten Soziologen, Journalisten und Komikers Harald Eia http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Eia aus Norwegen herein. Die daraus resultierende Debatte hat in Norwegen dazu geführt, dass Forschungsgelder in der Höhe von 56 Mio. Euro gestrichen und das norwegische Gender-Institut geschlossen wurde.

    Er beschäftigt sich darin mit der grundlegenden Debatte:

    Anlage oder Umwelt?

    Dazu befragt er norwegische Gender-"Forscher" sowie Wissenschaftler, um deren Antworten er jeweils eine Sendung aufbaut.

    Ich habe alle sieben Sendungen äußerst spannend und interessant gefunden, drum möchte ich alle dazu einladen, sie anzuschauen. Alle Videos sind in Originalton mit englischen Untertiteln.

    1/7: The Gender Equality Paradox
    http://www.youtube.com/watch?v=KQ2xrnyH2wQ
    Geschlechterunterschiede in den Interessen und der Berufswahl: Nur Gesellschaft oder doch auch veranlagt?

    2/7: The Parental Effect
    http://www.youtube.com/watch?v=6EnZOwG4p1o
    Kinder von höher gebildeten Eltern haben bessere Noten: bessere Bildung weil mehr Geld, Einfluss der Eltern oder wird Intelligenz doch vererbt?

    3/7: Gay/Straight
    http://www.youtube.com/watch?v=9P0PnEEIehc
    Ist die Ursache von Homosexualität biologisch oder haben die betroffenen das selbst gewählt? Interessanterweise ist die veröffentlichte Meinung in Österreich umgekehrt wie in Norwegen. Bei uns werden Therapien gegen Homosexualität verurteilt, weil die Ursache unbedingt biologisch sein muss, während sich in Norwegen jeder frei entscheiden können soll, ob er homosexuell oder normal sein möchte.

    4/7: Violence
    http://www.youtube.com/watch?v=dXmmgfTRkOk
    In Gewalt und Kriege sind häufiger Männer als Frauen involviert. Liegt das an unterschiedlicher Erziehnung und Erwartungen oder der Veranlagung?

    5/7: Sex
    http://www.youtube.com/watch?v=dhULaCUqWWc
    Männer wünschen sich mehr sexuelle Abenteuer, Frauen hingegen eher stabile Beziehungen. Erzieung und Erwartungen oder genetisch veranlagt?

    6/7: Race
    http://www.youtube.com/watch?v=jUxpMBl7RBY
    Unterscheiden sich Menschen unterschiedlicher Rassen nur äußerlich oder auch in deren intellektueller und sportlicher Leistung?

    7/7: Nature or Nurture
    http://www.youtube.com/watch?v=5ko-K6HxLx8
    Der Kreis kommt zurück auf Geschlechtsunterschiede in der Identität: Nur Gesellschaft oder doch auch veranlagt?

    Jede der Folgen ist ähnlich aufgebaut. Zu Beginn wird das Thema kurz mit Umfragen vorgestellt. Danach kommen norwegische Gender-"Forscher" über die von ihnen vermuteten Ursachen zu Wort. Das wird den Aussagen von Wissenschaftlern gegenüber gestellt, denen auch die Aussagen der norwegischen Gender-"Forscher" gezeigt werden. Danach werden diese norwegischen Gender-"Forscher" mit den Aussagen der Wissenschaftler konfrontiert, wobei ihre krampfhaften Erklärungsversuche, Leugnung, Umdeutung und Versuche der Diskreditierung sowie deren Denkweise entlarvend sind. Jede Folge wird von einem weisen Schlusswort abgeschlossen (das leider bei ein paar Videos abgezwickt ist).

    Harald Eia greift einige heiße Eisen an, und ich bin überrascht, dass diese Serie wirklich im staatlichen norwegischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Trotzdem bin ich nicht mit allen seinen Schlussfolgerungen und Interpretationen einverstanden. Ich halte ihm aber zu Gute, dass er Tabus und Redeverbote bricht, die bei uns leider noch immer viel zu großen Schaden anrichten.

    Bye
    Hansi

  9. Nattl (kein Partner)
    15. Oktober 2012 15:04

    Im letzten Jobs war ich u.a. für die Förderungsaquise zuständig. War also mit Institutionen wie ZIT, FFG & Co. in regem Kontakt. Was da regelrecht an Steuergeld für Genderschwachsinn und Brötchenfressorgien rausgeschmissen wird, ist ein Wahnsinn.

    Aber auch der Genderismus wird sein Ende haben, wie so vieles auf dieser Welt. An dieser Stelle möchte ich auch höflichst auf einen Blogpost verweisen, den ich kürzlich zum selben Thema verfasst habe: http://www.nattl.at/2012/10/von-gendering-und-political-correctness/ -- müsste den Geschmack von so manchem hier treffen.

    • Undine
      15. Oktober 2012 18:21

      @Nattl

      "Und damit erreicht diese neofaschistische Ideologie genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen möchte. Anstelle von Gleichstellung und Gerechtigkeit wird eine künstliche Ungleichstellung und Ungerechtigkeit erzeugt."

      Ich würde eher sagen: ".....diese NEOKOMMUNISTISCHE oder NEOMARXISTISCHE Ideologie....."

      Das träfe den Kern der Sache besser......aber sonst stimmt alles!!

  10. Erwin Tripes (kein Partner)
    15. Oktober 2012 14:18

    Wie wichtig die Obergenderin (Stabsstelle Gender-Thematik) ist, erfährt man auf: http://www.fwf.ac.at/de/contact/personen/haubenwallner_sabine.html und wofür Geld für sogenannte Grundlagenforschung hinausgeschmissen wird, ebenso.
    Zur weiteren Erheiterung einige Quellenangaben:
    1) Zertifikat "Gender-Wissen" – Allgemeines:
    http://www.uni-klu.ac.at/gender/inhalt/1689.htm
    2) Ein sachlich geschriebenes Buch zum Thema: Barbara Rosenkranz: MenschInnen. Gender Mainstreaming – Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen. Ares-Verlag, Graz 2008
    3) Eine weitere Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/004134-Recht-Macht-Geschlecht-Neues-aus-der-Gender-Kueche

  11. nometa (kein Partner)
    15. Oktober 2012 14:04

    Die FPÖ soll nicht feministisch sein? Mag zum Teil stimmen, aber sie stellt genau wie alle anderen Parteien Frauen als prinzipiell schwach und arm dar und Männer als stark und böse (potenzielle Vergewaltiger, Kinderschänder etc.).

    Diesbezüglich sind die Freiheitlichen mindestens genauso feministisch wie die Grünen.

  12. Kommentator (kein Partner)
    15. Oktober 2012 13:06

    Wenn jemand eine Zielgruppe anspricht die keine Kinder will wird diese heroisiert?
    Wenn es einem einfach gut geht ohne Kinder ist man auf einem hemmungslosen Egotrip?

    Aber ja stimmt, das ist ja eine liberalkonservative Weisheit - Kinder sind gut, wer keine will ist böse. Böse mit Kindern gibts auch, das sind die mit den Kopftüchern, eine kleine Ausnahme muss sein.

    Wir sollen uns ja schließlich vermehren bis zum Tag des jüngsten Gerichts, nur nicht nachdenken, Hände falten, Goschen halten - Kinder machen.
    Wer da auch nur irgendwelche Bedenken hat ist ein linkslinker Gesellschaftszerstörer und gehört am Besten gleich fest besteuert für seine Reproduktionsverweigerung (während sonstige Steuern praktisch immer Enteignung sind). Probleme mit einer eventuellen Überbevölkerung o.a. lösen wir, indem die supergscheiten liberalkonservativen Kinder alle irgendwas mit MINT studieren und damit den Wohlstand heben und eventuelle Probleme mit genialer neuer Technik lösen. Auch hier die Ausnahme - irgendwie angegrünt darf die Technik nicht sein, also besser den Nachwuchs Atomphysik studieren lassen und nicht sowas mit erneuerbarer Energie.
    So einfach ist das!

    • Günther (kein Partner)
      15. Oktober 2012 14:49

      Schon mal was von Generationenvertrag gehört ? Sie können ja gerne im Alter auf Ihre Pension einfach verzichten, oder auf die Minderleister aus der Türkei hoffen.
      Sie verzichten auf das Wichtigste im Leben, nämlich Ihre Gedanken und Werte an den eigenen Nachwuchs weitergeben zu können . mfg

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      15. Oktober 2012 14:51

      Au contraire. Alle möglichen Probleme, die Sie ansprechen, ergeben sich aus dem Umverteilungs- und Sozialstaat. Dieser kann ohne Kinder = künftige Einzahler, daher am besten mit Berufen, mit denen man Geld verdienen kann - tatsächlich nicht funktionieren. Wir können also entweder den Umverteilungsstaat (Österreich: ca. 31% Sozialquote) mit Umverteilung zu Arbeitslosen von der GeWi-Fakultät, Beamten, Kopftuchfrauen, Kammerfunktionären, Frühpensionisten und wie die unzähligen Steuerkonsumenten noch alle heißen mögen, erhalten, oder wir schaffen den Sozialstaat, die Kammern, die "Sozialpartner" und die Steuern ab und überlassen 100% der Untertanen in die Freiheit, in der jedem überlassen bleibt, ob und wie er sich fortpflanzt und woher er seinen Lebensunterhalt bezieht. Was glauben Sie, wieviele Soziologen, Politologen, VSStÖ-Obfrauen, DÖW- und ZARA-Forscher, Genderisten etc. es nach ein paar Jahren noch gäbe? Wieviel Nachfrage besteht in einer Marktwirtschaft nach diesen? Also : Hände falten, Goschen halten, brav und dankbar sein für die unverständliche Eselsgeduld der wenigen Nettozahler, für ihre Kinder und für deren vernünftige Berufswahl.

    • Kommentator (kein Partner)
      15. Oktober 2012 16:26

      An den Günther: Kann mich gar nicht daran erinnern, diesen Generationenvertrag unterzeichnet zu haben.
      Mal ganz abgesehen davon, dass ich eher ans Christkind glaube, als an eine staatliche Pension in der Zukunft. Inwiefern ist es eigentlich wichtig Gedanken und Werte weiterzugeben?

      An die Franziska: Also ist eine Endlichkeit des Planeten und seiner Ressourcen ein Problem das sich aus dem Umverteilungs- und Sozialstaat ergibt. Wieder was dazugelernt, man lauscht ja gerne den gescheiten Köpfen in diesem Kommentarsystem. Haben sie noch mehr Weisheiten? Ist die Schwerkraft vielleicht auch ein böses Werk des Umverteilungsstaates?

    • Undine
      15. Oktober 2012 18:26

      @Franziska Malatesta

      ************!

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      16. Oktober 2012 00:02

      Der Kommentator braucht wirklich den Sozialstaat und den Hilflosenzuschuß.

  13. Cedric Bergamasco (kein Partner)
    15. Oktober 2012 11:51

    Versicherungen

    Das Thema "Versichungen" bzw. "Unisex-Polizzen" ist hier das einzige, bei dem meine Meinung von der des Autors abweicht.
    Die Idee von Versicherungen ist ja meines Erachtens, dass das Risiko des Einzelnen von einer Gemeinschaft getragen wird. Dadurch wird leider das Risikoverhalten des Einzelnen höher, eine gewisse "Gerechtigkeit" sehe ich trotzdem darin.
    Über das "Warum" einer statistischen "Unfallwahrscheinlichkeit" (z.B. warum Frauen älter werden oder Männer mehr Autounfälle verursachen) möchte ich hier nicht sinnieren. Vielmehr ärgere ich mich, dass ich als Mann mehr für meine (z.B.) Haftpflichtversicherung zahlen muß, als als Frau. Wie mein Verkehrsverhalten ist, ist der Versicherung nicht bekannt (außer durch Bonus- oder Malusstufen). Doch auch dort gibt es bereits Überlegungen diese Information den Versichrungen besser zugänglich zu machen (etwa mittels ins Auto eingebaute "Überwachungsgeräten").
    Weiters möchte ich auch nicht, dass, wenn ich mit meiner Bankomatkarte Zigaretten, Schnaps oder Coca Cola kaufe oder um 3 Uhr Nachts in einer Bar damit bezahle, sich das in Zukunft auf meine Lebens- oder Krankenversicherung auswirkt.
    Dieses Datensammeln der Versicherungen macht uns immer mehr zum gläsernen Menschen und ist sicher nicht in meinem Interesse.

    Meinetwegen sollen Polizeidienste Datenbanken darüber anlegen, wenn Personen auffälliges, verbrechensaffines Verhalten an den Tag legen - solange diese Informationen in öffentlicher Hand und geheim bleiben und nicht privaten Organisationen in die Hände gelangen können (ich weiß, dieser Wunsch ist naiv aber zumindes in der Theorie so etwa mein Wunsch).

    Um es auf den Punkt zu bringen: Ich möchte in keiner Gesellschaft leben, in der jemand mit einem angeborenen physischen Leiden mehr für seine Versicherung zahlen muß.

    • Erich Bauer
      15. Oktober 2012 12:58

      "...mehr für seine Versicherung zahlen muß..."

      Die Versicherer haben errechnet, daß die Lebenserwartung der kommenden Generation sinkt... Dieser "physische Umstand" erhöht naturgemäß die Prämien.

  14. Torres (kein Partner)
    15. Oktober 2012 11:15

    "... des 4. Jahrhundert“ - kein Wunder, dass da wenig Studenten hingehen, wenn die verantwortlichen Professoren (?) der Salzburger Uni so schlecht Deutsch können. Es könnte aber auch sein - und das nehme ich eher an -, dass der falsche Genitiv von Unterberger stammt, sozusagen als " persönliche Korrektur" des höchstwahrscheinlich richtigen Titels der Veranstaltung.

  15. Richard (kein Partner)
    15. Oktober 2012 02:53

    Gebt mal den von Herrn Unterberger zitierten Absatz (,Genderaspekte in Forschungs- und Innovationsprozessen‘) ins Blablameter ein! Ihr werdet Euch wundern!
    www.blablameter.de/index.php

  16. eso-policier (kein Partner)
    15. Oktober 2012 00:28

    Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit. Es ist besser, antisexuell oder heterosexuell zu sein, als homosexuell. Es darf keine Sonderrechte für Homosexuelle geben; z. B. kein Adoptionsrecht. Sexuelle Kontakte zwischen Menschen zweier Völker, die wesentlich verschieden sind (z. B. Türken und Deutsche) gehören verboten. Die österreichischen Familien müssen besser gefördert werden. Z. B. kann durch die Einführung von Schwundgeldern die ungerechte Vermögensverteilung beseitigt werden. Dann können sich mehr Österreicher Kinder leisten. Eine verächtliche Einwanderung ist nicht erforderlich. Mehr dazu auf meinem Blog.

    • Cedric Bergamasco (kein Partner)
      15. Oktober 2012 12:53

      Ein kurzer Blick auf http://esopolice.wordpress.com/ ist sehr aufschlussreich:

      "Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. unter Umständen gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat."

      " Z. B. sind Religionen nur zu einem Teil esoterischen Ursprungs. Zu einem bedeutenden Teil sind Religionen aber auch Menschenwerk"

      "Es muss im Vatikan schriftlich niedergelegt werden, dass es keinen allmächtigen Gott gibt.* Und dass Christus nicht der Sohn eines allmächtigen Gottes ist."

    • eso-policier (kein Partner)
      15. Oktober 2012 14:02

      @ Cedric Bergamasco
      Wenn Sie etwas zu den von Ihnen zitierten Aussagen zu sagen haben, können Sie z. B. auf meinem Blog Kommentare schreiben.
      Unsere Welt ist ein Wunder. Und man kann glauben, dass es außer unserer Welt unendlich viele andere Welten bzw. Dimensionen gibt. Aber es gibt keinen Gott im eigentlichen Sinne.

  17. Josef Maierhofer
    14. Oktober 2012 21:05

    Die Menschen in Österreich lassen sich von ein paar Feministinnen terrorisieren.

    Getragen wird das Ganze wirklich von ganz wenigen, unterstützt von Rot und Grün und (dummerweise) von Schwarz. Blau als einzige sind strikt dagegen.

    Das Schlimmste ist für mich, dass das Zentrum im 'Familienministerium' ist, und so geht es auch den Familien. Sie werden mit diesen Quotenjobs, Projekten, 'Forschungen', etc. weiter staatsverschuldet, bis hoffentlich der Wähler einmal die ganze Bande abwählt.

    • byrig
      15. Oktober 2012 22:56

      leider ist das nicht nur in österreich so.die allgegenwärtige pc und der genderismus/feminismus haben die westliche welt fest im griff.

  18. Haider
    14. Oktober 2012 18:24

    So wird mit horrenden Steuermitteln die Arbeitslosenstatistik der Akademiker geschönt. Offizielle Rankings beurteilen unsere Unis schonungslos - wir kommen nichteinmal unter fernerliefen vor. Am mangelnden Geld kann's aber offensichtlich nicht liegen, wie obige Beispiele zeigen.

  19. dssm
    14. Oktober 2012 12:42

    Immer wenn eine ernste Krise um die Ecke lacht, kommen solche Themen an die Oberfläche. Wir sollten den armen Irren nicht allzu böse sein, sie wissen nicht was sie tun.
    Da die Verteilungskämpfe härter werden, sucht die Profiteursschicht nach neuen Kriterien, wie und warum man ohne Arbeit gut leben darf. Es gibt einfach zu wenige welche arbeiten und zu viele welche nur abschöpfen. Diese armen Menschen sind es nicht gewohnt durch eigene Leistung, durch Risiko und Verzicht sich den Platz in der Gesellschaft zu erkämpfen. Wie der untergehende Adel stellen sie sich auf den Standpunkt: das steht mir zu!

    Uns kann das doch nur recht sein! Die linke Bagage zerfleischt sich in Genderwahnsinnigkeiten, die breiten Schichten der Bevölkerung folgen dem Geschehen auf der Bühne mit Fassungslosigkeit und Ekel.

  20. Observer
    14. Oktober 2012 12:39

    Mir geht der ganze Genderismus schon auf die Nerven. Eben lese ich:

    Genderismus (engl. Gender Mainstreaming) stellt das autonom bestimmte Geschlecht (lat. genus) gegen das von Gott vorgegebene biologische Geschlecht (griech. sexos).
    Genderismus ist der vom radikalen Feminismus und Neomarxismus angestoßene, selbstüberhebliche Versuch, das Geschlecht selber zu bestimmen — mit allen Folgen von der Veränderung der Kleidung bis hin zur operativen Geschlechtsumwandlung. Genderismus besitzt konsequenterweise besonders in der Homosexuellen- und Lesbenbewegung seine Verankerung. Aus biblischer Sicht ist Genderismus Sünde und zum Scheitern verurteilt.

    • Gassenreh, Jakob (kein Partner)
      15. Oktober 2012 18:27

      Gender Mainstreaming wird an den unüberbrückbaren Unterschieden in den Gehirnen von Frau und Mann scheitern. Die Frage ist jedoch, welchen Schaden wird es an unseren Kindern und Familien verursachen bzw hinterlassen.
      Das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
      Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
      Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

  21. DerTurm
    14. Oktober 2012 11:40

    Das Beispiel Norwegen, wo vor einem Jahr das mit jährlich 65 Mio EUR sta(a)(t)tlich finanzierte Genderforschungsinstitut ersatzlos gestrichen wurde, sollte hierzulande allerorten kommuniziert werden.

    Vielleicht findet sich ja ein Privatsender, der die Dokumentationsreihe von Harald Eia mit deutscher Synchronisation sendet.

  22. Die Wahrheit macht frei....
    14. Oktober 2012 10:59

    Gleichbehandlung ist eine feine Sache,

    daher ist die Gleichbehandlungskomission auch so zusammengesetzt wie es "genderistisch" gerecht und richtig ist. Zeit für Gerechtigkeit eben!

    Zuständigkeiten
    Senat I: für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern
    Senat II: für die Gleichbehandlung ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung
    Zusammensetzung

    Senat I
    Mag. Ingrid Löscher-Weninger, Bundeskanzleramt - Vorsitzende
    Dr. Anita Pleyer, Bundeskanzleramt
    Dr. Brigitte Sandara, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
    Dr. Elfriede Fritz, Vertreterin der Interministeriellen Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen
    Monika Gabriel, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Korinna Schumann, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Verena Wiesner, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten
    Renate Umann, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten

    Senat II
    Dr. Silvia Baldinger, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft – Vorsitzende
    Mag. Michael Fuchs-Robetin, Bundeskanzleramt
    Mag. Ingrid Löscher-Weninger, Bundeskanzleramt
    Mag. Gerlinde Weilinger, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
    Mag. Ursula Hafner, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Dr. Andrea Eisler, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
    Kerstin Koskarti, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten
    Silvia Bauer, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten

    http://www.frauen.bka.gv.at/site/5513/default.aspx

    Einen schönen Tag noch!

    • schreyvogel
      14. Oktober 2012 19:27

      Ist da wirklich ein Michael hineingerutscht, oder ist sie nur ein Tippfehler und heisst in Wirklichkeit Michaela?

  23. socrates
    14. Oktober 2012 10:55

    Der Artikel ist lang, aber gut! Eine kluge Frau übt Kritik:
    Ernährer gesucht
    Ayleen Saskia Habersfeld http://www.heise.de/tp/artikel/37/37374/1.html
    Emanzipation heißt sinngemäß Selbstbefreiung. Meine Befreiung hieße Autonomie, aber die ist unmöglich, da das Gesetz mich daran hindert, sie zu verwirklichen.
    Alle geldgeil ...Wenn es bei Heise (z.B.) um Frauen geht, dann sind viele, die im Forum aktiv sind, vor allen Dingen eines: gefrustet. Nicht etwa weil sie keine Frau abbekommen, sondern weil sie entweder schlechte Erfahrungen mach(t)en oder weil sie sich, wenn es um Beziehungen geht, in der Opferrolle sehen. Für Frauen, so heißt es, ist es leicht, einen Mann in die Ernährerrolle zu drücken, notfalls wird eben ein Kind angedreht und schon kann die zukünftige Mama ab dem Moment der Empfängnis mit Unterhalt für sich samt Kind rechnen, egal was sonst zwischen dem Vater und noch passiert.
    Keine falsche Ansicht, denn sobald ein Kind "unterwegs ist", hat die Frau schlichtweg eine Entscheidungshoheit. Es ist ihr Bauch, insofern kann sie sich pro oder kontra Abtreibung entscheiden, der Kindesvater hat hier kein Mitspracherecht. Und ab der Geburt beginnt die Unterhaltspflicht, die auch bei Sozialleistungsbezug vorhanden ist. Scheitert die Ehe, sofern vorhanden, so ist neben dem Kindesunterhalt auch der Ehegattenunterhalt zu zahlen, notfalls wird gepfändet oder der arbeits- und unterhaltsunwillige Kindesvater wandert ins Gefängnis, so er mutwillig eine Möglichkeit, Unterhalt zu zahlen, nicht wahrnimmt. Alles zum Wohle des Kindes, wogegen oftmals die Gewährung der Sorge- und Besuchsrechte eher einer Art Lotterie ähneln.
    Das Ergebnis der Machenschaften der berechnend vorgehenden Frauen ist, dass mehr und mehr Frauen über einen Kamm geschoren werden und als geldgeile, kinderunterschiebende und vertrauensunwürdige Schlampen angesehen werden. Das Pech für die Frauen ist: sie können sich kaum dagegen wehren, denn das Gesetz, das die Kinder schützen soll, macht es ihnen unmöglich, sich autonom mit dem Partner in Bezug auf Ehe (nicht eheähnliche Partnerschaft), möglichen Unterhalt usw. zu einigen.
    Eheliche Sonderregeln
    Kristina ist über 40 und hat derzeit eine Stelle im Einzelhandel, schlecht bezahlt und mit schlechten Arbeitsbedingungen. Sie hat sich auf 50 kg heruntergehungert, ist gut angezogen und achtet auf sich, hat einen sehr guten Sprachschatz und verfügt über vielfältiges Wissen, egal ob es um Literatur, Theater, Oper, Film, Fernsehen, Natur... geht. Ihr Wunsch für die Zukunft ist simpel: Sie möchte einen Ernährer. Er soll das Dach über dem Kopf, ein monatliches Taschengeld und den "ganz normalen Luxus" in Form von Haushaltsgeräten, ggf. einem Auto und etwas Unterhaltung in Form von Theaterbesuchen oder ähnlichem bieten.
    Dafür bietet Kristina sich als Hausdame an, die sich um den Haushalt, den ggf. vorhandenen Garten und ggf. Haustiere kümmert, sie kocht, ist mit Konversation zur Stelle, wenn erwünscht, wäscht und bügelt, übernimmt den Einkauf, richtet sich nett her und bewirtet Gäste, so erwünscht. Auch Sex ist natürlich im Kristina-Vollpaket inbegriffen. Ein Problem mit der Emanzipation hat sie nicht.
    "Jede Frau soll doch selbst entscheiden können, was sie will. Ich will ein bequemes Leben und biete mich als Gegenwert an. Ich bin weder dumm noch fremdgesteuert, insofern ist das meine Art der Emanzipation. Ich hab keine Lust mehr darauf, mich für Hungerlöhne abzurackern", sagt Kristina - und sicherlich gäbe es durchaus auch Männer, die an solchen Angeboten interessiert wären, wäre da nicht ein gesetzliches Problem.
    Anders als in den USA gibt es in Deutschland nur einen Ehevertrag mit begrenzten Möglichkeiten zur Absicherung beider Partner. Während es in den USA möglich ist, schon bei Beginn der Ehe vorab auf Unterhalt im Falle des Scheiterns zu verzichten, ist dies in Deutschland unmöglich.
    Der Unterhalt trennt sich in Deutschland in Trennungs- und Nacheheunterhalt. Ein genereller Verzicht auf Trennungsunterhalt ist nicht möglich, was bedeutet, dass es für denjenigen, der Kristinas Angebot annimmt, keine Absicherung dahingehend gibt, dass sie wirklich später keine Ansprüche an ihn stellt. Zumindest für den Trennungsunterhalt gibt es keine Möglichkeit, diesen per Vertrag auszuschließen, gleiches gilt für den sogenannten Familienunterhalt. Der Nacheheunterhalt kann jedoch per Ehevertrag ausgeschlossen werden, hier muss allerdings seit 2008 eine notarielle Beurkundung erfolgen.
    Doch selbst der Ausschluss des Nacheheunterhaltes kann nicht per se vor Unterhaltungsforderungen schützen, wobei diese nicht einmal vom später Geschiedenen selbst erhoben werden müssen. Ist z.B."objektiv klar", dass derjenige, der auf den Unterhalt verzichten will, ohne Unterhalt nicht in der Lage sein wird, für sich selbst finanziell zu sorgen und somit auf Sozialhilfe angewiesen sein wird, so gilt eine Vereinbarung bezüglich des Unterhaltsausschlusses als nicht bindend, die Transferleistungen gewährenden Ämter werden insofern ihre Leistungen vom Unterhaltsverpflichteten zurückfordern. Auch die Versorgung im Alter und bei Krankheit lässt sich nicht vertraglich ausschließen, sondern es sind stets die Bedingungen gerichtlich zu prüfen.
    Kurz gesagt: Der mündige Bürger, der so gerne zitiert wird, ist gerade, wenn es um eine Ehe geht, nur bedingt mündig. Eine Möglichkeit, sich dieser Unterhaltsfalle zu entziehen, wäre insofern eine eheähnliche Gemeinschaft mit einem detallierten Partnerschaftsvertrag. Diese führt jedoch logischerweise nicht zu den gleichen rechtlichen Vorteilen wie eine Ehe, weshalb also das Konstrukt "Ehe inklusive Unterhaltsverzicht für die Zukunft" nicht vorgesehen ist.
    Reaktionärer Lebensentwurf
    Abgesehen von dem rechtlichen Aspekt der Unmöglichkeit, Ehe mit einem Unterhaltsverzicht per se auszustatten, stößt der Wunsch Kristinas im gesamten Umfeld auf Unverständnis, da er keinem "modernen Weltbild", sondern vielmehr einen "reationären Lebensentwurf, der Frauen zurück ins Mittelalter schleudert" entspricht (O-Ton einer Freundin Kristinas). Eine Ehe, die nicht auf (romantischer) Liebe, sondern auf rein pragmatischen Erwägungen beruht, wird insofern als eine Form der rückschrittlichen Fastprostitution der Frau angesehen.
    Für Kristina stellt sich das anders dar. Da sie, wie sie sagt, ihre eigene Haut sowieso zu Markte trägt, indem sie ihre Arbeitskraft für geringes Geld tagtäglich verkauft, hat sie kein Problem damit, dies zu besseren Konditionen jemand anderem anzubieten. Auch dass sie kochen, sich hübsch machen und sexuell zur Verfügung stehen will, sieht sie nicht als Problem an:
    Köchinnen, Models und Begleitungen stellen sich doch auch zur Verfügung und kochen oder sehen attraktiv aus und dienen als Begleitung für jemanden, dafür gibt es eine finanzielle Vergütung - worin liegt der Unterschied?
    Auch der Tausch Sex gegen Geld ist für sie nicht verwerflich. "Viele Frauen und auch Männer setzten Sex in der Ehe als Waffe ein, das finde ich weitaus verwerflicher", sagt sie. "Jetzt verkaufe ich meinen Körper in nicht-sexueller Hinsicht, aber ihn auch in sexueller Hinsicht (mit)zuverkaufen, sollte mir überlassen bleiben." In dem "reaktionären Lebensentwurf" sieht sie ihre Form der Emanzipation;
    Emanzipation bedeutet für mich, dass ich die Möglichkeit habe, mich zu entscheiden. Ich kann weiter im Supermarkt arbeiten, aber warum? Wenn sich ein Mann findet, der mit meinen Konditionen einverstanden ist, dann ist das doch für beide in Ordnung. Niemand wartet dann auf die große Liebe, sondern wir respektieren einander, wir sind füreinander da und jeder hat etwa davon.
    Dass insbesondere ihre Freundinnen sie als Hure beschimpfen, sieht sie eher als ein Zeichen von altmodischem Denken:
    Hure ist kein Schimpfwort. Huren sind Dienstleisterinnen. Mehr nicht. Einerseits wird von Frauen dafür gekämpft, dass Prostitution als Beruf anerkannt wird, andererseits wird es plötzlich als schlimm empfunden, wenn jemand eine Kombination aus Hure, Köchin, Haushälterin und Begleiterin anbietet und dafür entsprechende Gegenleistungen verlangt. Das ist schizophren.
    Auch die Idee, dass Ehen grundsätzlich auf Liebe basieren müssen, hält sie für eher engstirnig. "Menschen suchen jahrelang nach der großen Liebe und warten und warten. Und in der Zwischenzeit verpassen sie viele Chancen auf ein Zusammenleben mit einem Partner, der sie respektiert und bereit ist, das Leben zumindest zeitweise mit ihnen zu teilen."
    Die früheren Vernunftehen, die heutzutage fast verfemt sind, hält sie für sinnvoll:
    Solange niemand zu etwas gezwungen wird, sollte es den Leuten selbst überlassen bleiben, warum sie heiraten oder eine Beziehung eingehen wollen. Es ist vermessen, mir zu sagen, dass mein Lebensentwurf nicht mit Emanzipation zu vereinbaren ist, ich nur geldhungrig sei oder aber im Mittelalter lebe. Ich lebe in der Neuzeit und genau deshalb will ich auch selbst entscheiden.
    Ihren Lebensentwurf hält sie für fair und geht davon aus, dass dieser ohnehin vielen Partnerschaften/Ehen zugrunde liegt. "Auch wenn viele nur von Liebe reden, wollen sicherlich viele Frauen einen Ernährer. Sie geben es nur nicht zu."

  24. Undine
    14. Oktober 2012 09:24

    Unserer nun sogar nobelpreisgekrönten EU wagen es ausgerechnet die bald um Unterschlupf unter den Rettungsschirm bettelnden SLOWENEN Paroli zu bieten: Mit ihrem VETO wollen sie verhindern, daß KROATIEN in den illustren EU-Kreis aufgenommen wird!

    Begründung: Es geht um die ALTLASTEN der Ljubljansca Banca aus gemeinsamen jugoslawischen Zeiten!

    Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ausgerechnet die Slowenen, die bis dato seit Kriegsende 1945 die Früchte der der vertriebenen deutschen Bevölkerung geraubten Besitzungen lukrieren und keinen CENT Restitution an die Beraubten bezahlt haben, wagen DAS, was sich Österreich als Bedingung durch ein VETO nicht getraut hat:

    Als BEDINGUNG für den EU-Beitritt SLOWENIENS zu FORDERN, daß die Restitutionsfrage GELÖST wird. Man VERTRÖSTETE die ihrer Besitztümer beraubten Heimatvertriebenen, die ehemaligen "UNTERSTEIRER", auf die Zeit NACH dem EU-Beitritt Sloweniens!!! Was mit dieser unverzeihlichen Dummheit erreicht wurde? NICHTS. Dafür wurden die TITO-PARTISANEN, diese grausame Mörderbande, von Österreich mit Orden überhäuft. Welch verkehrte Welt!

    • Undine
      14. Oktober 2012 09:30

      Obiger Kommentar hat sich hierher VERIRRT; er gehört natürlich zum Thema "Nobelpreis für die EU" vom 12. 10!

    • simplicissimus
      14. Oktober 2012 10:18

      Trotzdem ******!
      Mit den Menschen, deren Länder 2 Weltkriege verloren haben, kann man umspringen, wie man will. Sie haben einen Status weit unter allen anderen Opfergruppen und finden sich irgendwo zwischen Tierschutzgesetz, kalter Häme und totaler Ignoranz wieder.

    • Haider
      14. Oktober 2012 18:17

      Dieser Kommentar kann sich gar nicht "verirren", er paßt immer! Verirrt/verwirrt waren nur die, die uns in diese EU gelogen haben. Europa hätte sich etwas Klügeres als diese EU verdient!

    • schreyvogel
      14. Oktober 2012 20:40

      Enteignung und Vertreibung ganzer Völker kann man derzeit nicht offiziell thematisieren, denn das würde unweigerlich auch die noch immer laufenden Palästina-Enteignungen und Vertreibungen hochspülen und das will man nicht.

      Für Slowenien (und eine Reihe anderer Staaten) ein bequemes Trittbrett zum Mitfahren.

    • byrig
      14. Oktober 2012 22:02

      hervorragend,undine!aber diese slowenen stellen nach wie vor forderungen auch an österreich.im geiste haben sie unterkärnten noch nicht aufgegeben.und ich verstehe auch die kärtner "paranoia" in dieser hinsicht-als nicht-kärntner.

  25. phaidros
    14. Oktober 2012 08:42

    Immer wieder gerne erinnere ich mich an eine kleine Stichelei, mit der ich mich allerdings bei einer Studentin vermutlich wirklich unbeliebt gemacht habe: auf der FH war eine Veranstaltung plakatiert, die Mädchen für technische Berufe interessieren sollte. Auf dem Foto war ebendiese Studentin abgebildet, einen aufgeklappten Laptop in einer Weise unter den Arm geklemmt, wie es eine Person mit auch nur grundlegendem technischem Verständnis niemals tun würde (was natürlich dem Fotografen »gehört«, nicht der Studentin. Aber darum geht's in dieser Schnurre gar nicht.)

    Als Zugpferd stand in Riesenlettern »Schirmfrau: Brigitte Ederer« zu lesen. Auf meine Frage, was wohl die Aufgabe einer Schirmfrau - wohl ganz klar das Pendant zum »Schirmmann« - sei, und ob Ederer die Gäste bei Regenwetter mit dem Schirm zum Wagen bringen würde, wurde sie zornig und erklärte mir, wie unangebracht das Wort »Schirmherr« gewesen wäre. »Wenn man schon krampfhaft gendern und auch 'Schirmherrin' nicht benützen wollte, warum hat man dann nicht eine »Schirmdame« geprägt?«, erwiderte ich, was mir einen jener berühmten Blicke eintrug, die zum Glück nicht töten können. (Der Vorfall amüsiert mich immer noch, aber heute tut es mir auch ein wenig leid, denn ihr war das anscheinend wirklich wichtig, und allein das hätte eine andere Vorgangsweise angezeigt.)

    Übrigens: »Herstory«. Irre geistreich. Müsste aber »Hertory« heißen.

    (So wie »frau zeige...« in der Prüfungsangabe, um das »man« zu vermeiden. Als das vor 30 Jahren aufkam, hielt ich es für Witzelei. Müsste, wenn schon, »fra« heißen. Wobei das »man« sich meines Wissens von »manus«, der lateinischen Hand, herleitet)

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      15. Oktober 2012 11:53

      Kleiner indogermanischer Exkurs:
      Nein, das Indefinitpronomen man kommt tatsächlich von Mann, genau wie Mann auch in den Pronomina niemand und jemand enthalten ist. Der Übergang vom konkreten "ein Mann" zum abstrakten Subjekt "man" ist ostgermanisch (gotisch) noch nicht belegt, sehr wohl aber westgermanisch: althochdeutsch, altsächsich, angelsächsisch, und nordgermanisch: altnordisch.
      In den romanischen Sprachen lief eine parallele Entwicklung ab, von homo zu z.B. französisch "on", älter "om" und "hom".
      Was sollte manus als abstraktes Subjekt für einen Sinn haben? Richtig ist allerdings, daß manus im "Manifest" steckt, das von Frauen- und/oder Lesbengruppen immer wieder zu "Femifest" verballhornt wird, eine Neubildung, die sich unabsichtlich auf eine Etymologie stützt, die noch viel feministischer ist, als ihre Befürworterinnen je gedacht hätten: Die indogermanische Wortwurzel von Femina ist *fe- mit der Bedeutung "Überfluß", "üppig", lat. femina ist eigentlich "die Säugende", dazu gehört auch fecundus - "fruchtbar, günstig" und felix - "glücklich."
      Falls es jemanden interessiert: Das Adjektiv "dämlich" hat nichts mit der Dame zu tun, sondern mit einer idg. Wurzel, die "Feuchtigkeit, Wasser" bedeutet, also mit dem deutschen "Dampf" und den Flußnamen Donau, Don, Dnjepr. Wer dämlich ist, ist also benebelt und kann nicht klar sehen.

      Nähere Auskunft erteilen das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm und das online einsehbare Indogermanische Wörterbuch.

    • Ursula K. (kein Partner)
      15. Oktober 2012 12:15

      Phaidros, das gefällt mir gut, wie du es dieser jungen Dame gegeben hast, und noch dazu so präpotenzfrei!

      Bei "hertory" aber muss ich dir widersprechen. Es muss ganz einfach "herstory" heissen, sonst wäre ja der Wortwitz beim Teufel. Komisch, dass ein so betont geistreicher Mann wie du das nicht erkennen kann. Oder hast du das doch kapiert? Aber wozu dann diese Bemerkung?

      Auch zu "man" hätte ich eine kleine Kritik geübt, wenn das nicht meine Vorposterin bereits viel kompetenter getan hätte, als ich das je gekonnt hätte.

      Tschüss, war nett, mit dir zu plaudern.

    • phaidros
      15. Oktober 2012 14:32

      Demütig zur Kenntnis genommen, die geschätzten Damen! (Was bleibt einem Mann denn heutzutage auch anderes übrig?)

    • phaidros
      15. Oktober 2012 14:35

      ... bitte ein Smiley selbst dazu denken! Das vergess ich fast immer, aber ganz so humorlos, wie mancher mich sehen möchte, bin ich nämlich auch wieder nicht! Nur fast.

    • phaidros
      15. Oktober 2012 14:40

      ... und, danke! Sehr interessant, wieder etwas gelernt! (Und wo wir dabei sind: hat dieser ost-westgermanogotische »Mann« nur die Bedeutung Mann, oder war das eher »Person«, »Mensch« (eben wie »homo«)? Denn in dem Fall wäre es ja zweimal um die Ecke gedacht wieder falsch, daran herumdoktorn zu wollen...)

    • Undine
      15. Oktober 2012 19:07

      @Franziska Malatesta

      1000 Dank für Ihren hervorragenden Kommentar zur Herkunft des kleinen Wörtchens "man", das ich mehr denn je schätze*!

      Sie schreiben: "Falls es jemanden interessiert: Das Adjektiv "dämlich" hat nichts mit der Dame zu tun, sondern mit einer idg. Wurzel, die "Feuchtigkeit, Wasser" bedeutet, also mit dem deutschen "Dampf" und den Flußnamen Donau, Don, Dnjepr. Wer dämlich ist, ist also benebelt und kann nicht klar sehen."

      In der oö.(speziell im Innviertel) Mundart gibt es den Ausdruck "dama" oder "tama" (Tam= Schimmelpilz, -fleck), der auch auf diesen Wortstamm hindeutet (vom mhd. toumen=dünsten, rauchen): Damflecken, auch "Stockflecken" auf Geweben, die feucht gelagert waren; damig riechen=muffig riechen.

      *Warum ich das vom Aussterben bedrohte Wörtchen "man" so sehr schätze: Ich hasse es zutiefst, wenn jemand, mit dem man "per Sie" ist, etwas erzählt und dann ständig das DU verwendet statt des unpersönlichen, etwas distanzierten "man"; da bin ich immer versucht, darauf hinzuweisen, daß "wir nicht per DU sind", verkneife es mir aber.
      Auch die Briten unterscheiden sehr wohl in der Anrede, obwohl es so scheint, als würden sich alle duzen. Auf jeden Fall werde ich mir die unter den Linken so verpönte Verwendung von "man" nicht abgewöhnen lassen.
      In jüngster Zeit fällt mir übrigens immer öfter auf, daß man von wildfremden jungen Menschen geduzt wird. Distanzlosigkeit und "Kameraderie", beides schätze ich nicht sehr. Hoch lebe das bescheidene Wörtchen MAN! :-)

    • phaidros
      15. Oktober 2012 19:28

      Da kann ich wieder etwas beisteuern: die Briten duzen einander nicht, sie siezen einander. Verloren ging die 2. Person Einzahl (»thou« - bspw. in den 10 in den Geboten noch erhalten). 2. Person Mehrzahl ist - wie in den romanischen Sprachen üblich - die Höflichkeitsform (die bei uns verloren gegangen ist). Wenn also Englischsprachige einander beim Vornamen anreden, sind sie trotzdem per Sie. Ein ganz andere Qualität als Duzen bei uns!

      Mit dem »man« geht' s mir wie Ihnen - allerdings hoffe ich, dass die deutsche Unsitte nicht zu uns überschlägt, »ich« durch »man« zu ersetzen, um negative Formulierungen zu - ja, ich weiß auch nicht was - beschönen? »Das Hotelbett war viel zu weich, man konnte gar nicht richtig schlafen.«

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      16. Oktober 2012 16:19

      @ Undine: Ja - "tam" kenne ich auch, und zwar im Zusammenhang mit Schmutzwäsche, die feucht irgendwo liegengelassen wurde und die dann kleine Schimmelflecken hat: Die ist "dertamt" - so sagte man in Niederösterreich in meiner Kindheit. Ich weiß nicht, ob es heute noch üblich ist.

      @ Phaidros: Ich verstehe die Frage nicht - wer doktert woran herum? Ich bin mit "man" ja völlig zufrieden.
      Der deutsche Sonderfall, daß für Mensch und Mann zwei Wörter zur Verfügung stehen, was in den romanischen Sprachen nicht der Fall ist, ist eine relativ junge Entwicklung. Mensch hat sich aus einem zu Mann gehörenden Adjektiv entwickelt, "männisch". Als Adjektiv war es in allen germanischen Stämmen gebräuchlich, ein Substantiv wurde es nur im Deutschen (hoch- und niederdeutsch). Im Althochdeutschen sind Mann und mannisk nur auf das Männliche bezogen, im Mittelhochdeutschen wird mennisk bereits auch als Adjektiv für Frauen gebraucht, und heute noch im Dialekt: das Mensch, Pl. Menscher ist ein weibliches Wesen. Siehe auch karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit: "Das ist das Mensch, was ich umsonst gehabt hab."

      Zum thema "man":
      1. im Althochdeutschen, Altsächsischen , etc. kann man den Übergang von Mann (homo) zu man beobachten, damals wohl eher in der Bedeutung von "Mann", weniger als "Mensch", im Mittelhochdeutschen gibt es "man" nur mehr im Nominativ, während es vorher noch dekliniert werden konnte.
      2. Mhd. man "sagt ohne bezug auf ein bestimmtes subject im allgemeinen aus, was zugleich von mehreren gelten kann."
      3. bei man ist auch ein einzelnes nicht bestimmtes subject ins auge gefaszt: man wie "einer" oder "jemand".
      4. man bezeichnet in bestimmterer weise ein subject, das nur seiner erscheinung und seinem wesen nach noch nicht bekannt ist, in formeln wie man kommt, man klopft.
      So weit der Verfasser von Band 12 des Grimmschen Wörterbuchs, L-Mythisch, Dr. Moriz Heyne.
      Die Punkte 5, a-c und 6 lasse ich jetzt weg.

    • phaidros
      17. Oktober 2012 06:39

      Danke!

      @wer doktert woran herum? Ich bin mit "man" ja völlig zufrieden.

      Doch nicht Sie, sondern eben ... man! ;-) (Prüfungsangabe: "Man/frau zeige...", das habe ich gemeint)

  26. Politicus1
    14. Oktober 2012 08:10

    Danke für den Hinweis auf das Generali Inserat!

    Nun, auch ich respektiere eine solche Entscheidung junger Frauen.
    Nicht einverstanden bin ich aber, dass dieser Satz durch massive Werbung und mit dem dazu begleitenden Text („Ich will keine Kinder. Und es geht mir gut damit.“) zur Selbstverständlichkeit, zum beispielgebenden Verhalten junger Frauen emporgehoben wird.
    Was denken sich die Werbefritzen - oder -fritzInnen - dabei? Ist Ihnen klar, dass eine kinderlose Gesellschaft bald auch eine Polizzenlose Gesellschaft sein wird ...?

    Hätte ich eine Versicherung bei der GENERALI, wäre das Grund genug für mich, diese zu kündigen ...

    • Undine
      15. Oktober 2012 19:11

      @Politicus1

      "Hätte ich eine Versicherung bei der GENERALI, wäre das Grund genug für mich, diese zu kündigen ..."

      Für mich detto!

  27. efrinn
    14. Oktober 2012 02:52

    Als Absolvent der Uni Innsbruck habe ich mit Schrecken vernommen, daß Frau.In VR.in(?) Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner wieder im Dreiervorschlag als Rektor.in ist.
    Seit Jahren ärgern mich ihre rosarot gehaltenen Plakate an der Med-Uni zu Themen der Gender-Problematik. Da gibt es Ringvorlesungen zur Gender-Medizin (wöchentlich von 2008-10-09 bis 2009-01-22) mit NUR weiblichen Vortragenden, die Ringvorlesung "Jugend" Gender Medizin (ebenso wöchentlich von 2009-10-01 bis 2010-01-21), die Ringvorlesung "Sexualität" in Gender Medizin ( 2009-03-05 bis 2009-07-02) und Fachveranstaltungen wie "Girls' Day" (jährlich) und sogenannte "Kinder- und Jugendakademie der Med-Uni Innsbruck" mit Workshops zum Thema "Achtung Liebe" für Mädchen von 14-16 bzw- 17-18.
    Ich habe die Plakate bei mir und kann die einzelnen Themen gerne nennen, aber es graut mir. Nur ein Beispiel: "Liebeskummer nach dem Urlaub. Geschlechtskrankheiten immer aktuell".
    Die Förderung dieser "wissenschaftlichen" Aktivitäten der Bewerberin für das hohe Amt des Rektors ist auf den Plakaten angegeben. Was tut die Dame sonst ??
    Arme Alma Mater. Oder vielleicht ist die Abspaltung der Med-Uni doch ganz gut.
    Wer nähere Infos braucht, bitte unter efrinn@gmx.at. Ich koche!!

    • El Barato
      14. Oktober 2012 08:50

      Haben Sie mal ein Bild von diesem Rhinozeros gesehen?

      Alles reine Projektion, denn im wahren Leben will niemand diesen Berg ohne zusätzlichen Sauerstoff besteigen.

    • durga
      14. Oktober 2012 12:03

      Was die Dame wissenschaftlich macht?

      In ISI - Web of Knowledge (Thomson Reuters), der umfassendsten Datenbank wissenschaftlicher Publikationen ist Hochleitner knapp über 60 Mal zitiert, davon sind mehr als die Hälfte der "Publikationen" Abstracts von Kongressen und andere maximal 2 Seiten umfassende "Arbeiten".

      Außer mit zwei kardiologischen Publikationen vor mehr als 20 Jahren, wird Hochleitner praktisch nicht zitierert. Ihr Hirschfaktor ist einstellig, nämlich 7!!!

      Wie man bei solchen "Leistungen" überhaupt berufen werden kann? Vermutlich durch politische Agitation. Im letzten Jahrzehnt hat Hochleitner vor allem herungegendert und dies vor allem in Richtung: "The Mosque Campaign: a cardiovascular prevention program for female Turkish immigrants."

    • Undine
      14. Oktober 2012 16:27

      @durga

      "Im letzten Jahrzehnt hat Hochleitner vor allem herungegendert und dies vor allem in Richtung: "The Mosque Campaign: a cardiovascular prevention program for female Turkish immigrants."

      Na, wenn DAS nicht ausreicht für höhere Weihen --- zumindest bei uns in Bagdad!?! :-)

    • Undine
      14. Oktober 2012 16:34

      @El Barato

      Ich hab' Fotos ergoogelt.....

      @efrinn

      Ihren Zorn kann ich gut verstehen!

    • Alex
    • Konrad Loräntz
      14. Oktober 2012 22:01

      Ihre LVs können von gläubigen muslimischen Studenten (sic) leider nicht besucht werden. Die bewusst nicht beeinflussbare Tätigkeit des Komparationszentrums im menschlichen Gehirn, könnte nur allzu leicht Assoziationen mit unreinen Wesen hervorrufen.

    • DSMVW (kein Partner)
      15. Oktober 2012 05:01

      Eine Augenweide: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/8/85/MH_300109.jpg

      Das erklärt wohl so einiges, oder wie der große Philosoph Bukowski meinte: "Der Feminismus wurde erfunden, um häßliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren".

    • cmh (kein Partner)
      15. Oktober 2012 09:56

      Bitte ordentlich tschändern:

      Das Weib heißt HOchleitnerIN.

      (PS: Mann (m.) - Weib (f.) im Gegensatz zu Herr (m. eigentlich Fron) - Frau (f.). Die Sprachverhunzung hat uns aber den folgenden Gegensatz beschert: Mann - Frau. Und Herr ist genauso pfui wie Fräulein.)

    • e (kein Partner)
      15. Oktober 2012 18:04

      Ich erinnere mich, Mitte der 90er an der Uni Wien einmal ein Seminar zum Thema Frauen- und Geschlechterforschung am Institut für Sozialwissenschaften bei einer bekennenden Lesbe probiert zu haben. Sie hat dort in den ersten ein, zwei Einheiten die einzigen beiden Männer, die sich eine Teilnahme antun wollten, vertrieben. Das war echt nicht lustig.

      Als Höhepunkt des Seminars bot sie eine "Exkursion" in den größten, damals neu eröffneten Sex-Shop an.

      Ganz so direkt geht es heute wohl nicht mehr zu, aber die Inhalte, Ziele und Resultate sind dieselben.

    • Undine
      15. Oktober 2012 19:15

      @e

      Und DAS wird von Vater Staat---oder sagt man jetzt "Papi Staat"?---finanziert?!?

  28. RR Prof. Reinhard Horner
    14. Oktober 2012 01:43

    reinhard.horner@chello.at

    Wann werden die persönlich qualitätvollen, qualifizierten und leistungsstarken Frauen draufkommen, wie ihnen der Genderismus schadet, und sich dagegen zur Wehr setzen?

    • mannbar
      14. Oktober 2012 12:14

      Ich glaube, dass das viele Frauen durchaus wahrnehmen, aber es geht denen nicht anders als den Männern. Es herrscht auch bei Frauen Angst, sich dagegen auszusprechen.

      Schauen Sie einmal, wie es Frauen ergangen ist, die sich gegen den Feminismus gestellt haben. Entweder werden sie verprügelt und außer Landes getrieben; Beispiel: Esther Vilar.

      Oder sie verlieren ihren Job und werden als Nazi-Tanten diffamiert und damit gesellschaftlich abgemurkst; Beispiel: Eva Herman.

      Der Feminismus schadet allen Männern, er schadet aber Frauen nur selektiv - den Geschlechterkriegsgewinnlerinnen nützt er. Den erfolgreichen Frauen schadet er sicher. Die Quote war da ja eine Meisterleistung. Dadurch stehen alle Frauen unter Generalverdacht, nur einem Frauenbonus den Aufstieg zu verdanken. Die moderne Neuformulierung des klassischen Verdachts des "Sich-Nach-Oben-Geschlafen-Habens".

      Warum es so erfolgreiche Frauen wie Frau Eder oder auch Heide Schmidt nicht hinbringen, sich vom Feminismus zu distanzieren, ist mir aber dennoch ein bisschen rätselhaft, weil zumindest eine Abgrenzung ohne größeren Schaden möglich sein müsste. Es muss ja nicht gleich Kritik sein wie bei den oben Genannten oder bei Frau Jelinek.

      Viele Frauen haben, scheint mir, auch die Angst, wenn sie auf Feminismus verzichten, gleich wieder alles an Rechten zu verlieren. Nach der simplen Formel "Wenn wir nicht immer wieder klar für den Feminismus votieren, dann dürfen wir morgen schon nicht mehr wählen gehen."

      Einen Hauptanteil an der ganzen Malaise haben aber die Heere von Männern, die sich wortlos vom Feminismus beleidigen und entrechten lassen und dann auch noch Fürsprecher sind.

    • schreyvogel
      14. Oktober 2012 20:53

      @mannbar
      Warum viele Männer Für den Genderismus sind? Weil sie sich Vorteile für ihre Töchter erhoffen.

    • Konrad Loräntz
      14. Oktober 2012 22:07

      @ mannbar
      Kleine Randnotiz: Der grosse Erfolg (Clubstatus des LIF, 3. NR Präsi) von Frau Heide Schmidt ist aber nicht zuletzt der innigen Zuneigung des würdigsten und obersten aller Österreicher zu verdanken. Was ja nicht heissen muss, dass sie untüchtig ist.

  29. brechstange
    14. Oktober 2012 01:30

    " ,Neue Erfolgschancen durch Genderaspekte in Forschungs- und Innovationsprozessen‘“.

    Die Glücksritter der Subventionsgewinnung stehen schon Schlange. Diese Vorgehensweise erlaubt den strukturell falsch ausgebildeten Menschen (hier gibt es inzwischen sehr viele) die "sprudelnden" Geldquellen für Forschung und Innovation anzuzapfen. Die Politik spielt mit, schaut zu und fördert das. Wenn Österreichs Volkswirtschaft vor die Hunde geht, wen kümmert es, da stehen diese Glücksritter bestimmt beim nächsten zukunftsträchtigen Programm Schlange.

    Manchmal erscheint mir, dass diese Gender-Debatte und sonstige bürokratische Zwangsjacken den Zweck haben, die Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten.

    • simplicissimus
      14. Oktober 2012 09:08

      Interessanter Aspekt. Dieser unglaubliche, an Rassenwahn erinnernde Schwachsinn kann durchaus nicht nur ideologische Hintergruende haben, sondern ganz simple parasitaere jobloser FeministInnen, die nun ihren Frust gut bezahlt abarbeiten.

    • mannbar
      14. Oktober 2012 12:17

      @brechstange: Ja, Rassenwahn ist das richtige Wort. Es ist die Wiederkehr nationalsozialistischen Gedankengutes in einem gutmenschlich verbrämten linken Mantel. Man muss ja immer wieder auch darauf hinweisen, dass die Linke mehr mit NS-Denken gemein hat als die Konservativen.





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