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Fußnote 332: Frauen, Kinder und abgehackte Hände

Wieder einmal in den ORF verirrt. Und erstaunlicherweise gelingt es den ORF-Agitatoren immer noch, einen fassungslos zu machen.

Denn der Zwangsgebührensender brachte binnen einer Stunde gleich zwei wirkliche „Höhepunkte“: Zuerst bekommt eine linksradikale „Jugendanwältin“ einen Soloauftritt, in dem sie ständig den „Willen der Mutter“ bewusst manipulativ mit dem „Kindeswohl“ verwechselt. Diese feministische Kampfideologie hat dabei jetzt sogar der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte als menschenrechtswidrig angeprangert (natürlich ohne dass das vom ORF erwähnt wird). Und dann folgt ein langer Propagandabeitrag für die Einführung der Scharia in Großbritannien, in dem umwidersprochen für das Handabhacken und die Steinigung von Ehebrecherinnen geworben wird. Zum Drüberstreuen fällt mir dann noch die Online-Meldung des ORF über das Autobahn-Pickerl in die Hände: Da steht im Titel zwar die Farbe des nächstjährigen Pickerls, aber erst wenn man in den Text hineinliest, erfährt man das kleine Detail, dass das Pickerl schon wieder teurer wird (Irgendwie muss man wohl die teuren "Heute"- und "Österreich"-Inserate finanzieren). Radio Erewan könnte es nicht besser als die rote Propagandakolonne im Staatsfunk.

PS.: Leider haben wieder einmal jene Kommentatoren recht, die mich in den Phasen solcher via Tagebuch kommunizierter Fassungslosigkeit erstaunt fragen, warum ich denn den ORF überhaupt noch aufdrehe.

 

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alle Kommentare

  1. Dotty (kein Partner)
  2. Moko (kein Partner)
  3. Ritesh (kein Partner)
  4. Ana (kein Partner)

    Your answer lifts the inltglieence of the debate.



  5. Asish (kein Partner)

    Thanks for stnrtiag the ball rolling with this insight.



  6. Yulia (kein Partner)

    You know what, I'm very much inlcnied to agree.



  7. Manideep (kein Partner)

    war zwar nicht viel fcber die aktuelle sottauiin der f6sterreichischen piraten. aber insgesamt doch ein netter bericht.und ich finde, dass vermittelt wurde, dass nach internen querelen jetzt aufbruchsstimmung herrscht!



  8. Aron Sperber (kein Partner)

    Wenn bei Ö1 nicht gerade Musik dran ist, bekommt man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Predigt gegen den schändlichen Neo-Liberalismus und andere rechte Untriebe zu hören.

    Die ORF-Elite führt auf Ö1 und in politischen TV-Sendungen wie dem “Weltjournal” den Kampf für das Welt-Proletariat, nachdem das heimische Poletariat sich als unwillig gezeigt hat, dem revolutionären Ruf zu folgen.

    Österreichs Proleten, die für den elitären ORF bezahlen, sollen halt Boulevard lesen.

    Ob das importierte islamische Proletariat am Ende den linken Führern brav folgen wird, sei dahingestellt.



  9. DOM (kein Partner)

    So, wie das Internet Parteiblätter, wie Kurier schon überflüssig gemacht hat, wird auch der ORF vom Internet weggefegt werden. Welcher junge, gebildete Mensch informiert sich über den ORF?

    Die hochentwickelten Säugetiere sind schon da, auch wenn die riesigen Dinosaurier noch den Planeten dominieren.



  10. möp (kein Partner)

    Kann mir jemand einen Link, bzw. Sendung und Ausstrahlungszeit nennen?
    Diesen angeblichen Propagandabeitrag würde ich zu gerne selbst sehen!

    Vielen Dank im Voraus!



  11. Pete Sahat (kein Partner)

    Zwangsgebühren abschaffen! Sofort
    Zumindest das muss sein. Und dann privatisieren.



  12. Alexander Huss (kein Partner)

    Andreas Unterberger muss schon aus beruflichen Gründen die ORF Nachrichten sowohl im TV als auch im Radio aufdrehen.

    Ich hingegen habe es leicht: schon seit zwei Jahren sehe ich nur noch Südtirol Heute und Tirol heute an, weil diese noch halbwegs objektiv berichten. Obwohl Südtirol Heute manchmal mühsam ist: ein sieben Minuten langer Beitrag über die Vorzüge der Südtiroler Bergartischocke waren halt doch etwas heftig.

    Die Zeit im Bild steht schon längst nicht mehr auf der Listen meiner Nachrichtenkanäle. Die ATV-Nachrichten um 19.20 Uhr sind zwar auch nicht das gelbe vom Ei, aber immerhin sind diese nicht so ideologisch gefärbt.



  13. Einspruch! (kein Partner)

    Der Film über die Scharia und ihre Ausbreitung in Großbritannien hat Abstoßendes erbracht, Widerliches, Furchterregendes.

    Dass das den Linxlinken im ORF (andere gibts dort nicht) gefällt - man faßt es nicht. Vermutlich, bis eine linxlinke Dame dort selbst der Scharia anheimfallen wird, etwa weil sie mit irgendwem ein Pantscherl gehabt hat. Dann wird sie wissen, was eine Steinigung ist, nur es leider nicht mehr ihren GesinnungsgenossInnen weitersagen können.

    Widerlich!



  14. Torres (kein Partner)

    Dass die Autobahnvignette jedes Jahr um den Prozentsatz der Inflation teurer wird, wurde ja vor 3 Jahren als Gesetz beschlossen. Man (und auch der ORF) muss also davon ausgehen, dass das zumindest jeder weiß, der so eine Vignette benutzt. Daher ist die Erwähnung dieser Tatsache nicht gerade eine sensationelle Neuigkeit von besonderer Bedeutung. Man kann (und soll) den ORF natürlich scharf kritisieren, aber man muss nicht unbedingt mit Gewalt überall ein Haar in der Suppe suchen.



    • Neppomuck (kein Partner)

      "Haar in der Suppe" ist gut.
      Mittlerweile findet man beim ORF die Suppe vor lauter Haaren nicht.

    • cmh (kein Partner)

      Torres

      Bitte vergleichen Sie doch einmal die gesetzlichen Bestimmungen über die Valorisierung der Mietzinse mit der gesetzlichen Bestimmung der Valorisierung des Preises der Vignette. Da sind Grenzen gezogen und Fristen gesetzt und dort genügt ein kleingedrucktes Nebensatzerl obewohl doch auch den Mietern die Kenntnis des Gesetzes zuzutrauen wäre.

      Das mag im einzelenen nur ein Haar sein, aber man kann auch über Haare stolpern - vor allem wenn sie bereits mit der Bagatell(????)steigerung anderer Steuern und Gebühren zu einem veritablen Kabel verflochten sind.

    • Gennadi (kein Partner)

      Die Inflation steigt, weil eben alles an die steigende Inflationsrate angepasst wird. Ein gewinnträchtiges perpetuum.

  15. bürgerIn (kein Partner)

    Ein echtes Wahlkampf-Preisrätsel könnte die Frage werden, woher der vorauseilende Gehorsam der rot-grünen Eliten für alles Muslimische kommt und warum sie sich förmlich überschlagen in Toleranzkundgebungen (à la ORF) für eine Zuwanderer-Gruppe, durch die unsere Gesellschaft sicher nicht demokratischer wird oder von der das Gemeinwesen profitiert, da sie es vorziehen, unter sich zu bleiben, und zwar bewusst! Von deren Integrationsunwilligkeit ist hier nicht zu reden, denn das ist sowieso eine andere Geschichte. ..Muslimische Wertvorstellungen konterkarieren all' jene Postulate der Roten und ihrer feministischen Kampftruppe ins Gegenteil. Dennoch ist die rot-grünen Elite der Schutzpatron dieser Neo-Europäer. Oder kann es sein, dass Rot-Grün gar keine Werte hat, die sie für verteidigbar halten und ihr Hauptziel die pure Machtgeilheit ist - die Muslime sollen sie wählen - hier und heute -, der Rest ist ihnen egal, solange sie an den Trögen sitzen??



  16. cmh (kein Partner)

    "Ich befinde mich oft im Feindeslager. Aber nicht als Parteigänger, sondern als Kundschafter." (Seneca wenn ich mich recht erinnere)

    Dies als Begründung, warum der fallweise Kontakt im dem Systemmedien geboten ist.



  17. Sinnlosschwatz (kein Partner)

    empören wir uns lieber über harmlose Karikaturen



  18. Rado (kein Partner)

    ORF nicht mehr einschalten!
    Lebe jetzt schon Jahre ohne den Schundsender, und er hat mir noch nie gefehlt.



  19. socrates

    Das Leben ist zu kurz für ORF und schlechte Weine!
    Werte Kollegen, werter Dr. Unterberger, besuchen Sie den Csaterberg, kosten Sie die Weine, auch den Uhudler, und essen Sie zu Friedenspreisen!
    www.csaterberg.at



  20. Helmut Graser

    Ich empfand die unterschwellige und suggestive Art der oftmaligen Nachfragen von Tarek Leitner unerträglicher, als die sicher auch subjektiven Antworten der Jugendanwältin.

    Tarek Leitner fragte mehrmals insistierend nach, ob Frau Pinterits es (sinngemäß) tatsächlich wagen würde, gegen den Willen der Frauen eine gemeinsame Obsorge zu vereinbaren. Ganz so, als ob der Wille der Frau einfach in jedem Fall sakrosankt und daher zu respektieren ist.

    Es gibt aber ganz sicher auch ausreichend Fälle, wo die Frau diese de facto Machtsituation auf dem Rücken der Kinder gegen ihren Ex-Mann aus Rache oder sonstigen niedrigen Beweggründen ohne Nachsicht ausnützt. Ich bin mir fast sicher, dass jeder in seinem Umfeld solche Fälle auch kennt.

    Wenn das gestrige Interview objektiv und nicht ideologisch geführt worden wäre, dann hätte man diesen Umstand auch thematisieren müssen.



    • cmh (kein Partner)

      "cherchez la femme" fragte (sic! für pahidros) man zu Zeiten einer pösen patriarchalen Kapitalistengesellschaft, wenn man das Handeln eines Mannes beim besten Willen nicht auf sinnhafte, vernünftige und logische Gründe zurückführen konnte.

      Sollte man nicht heute fragen "cherchez l'homme"?

  21. Robert Boder

    Dass eine "linksradikale" "Jugendanwältin" gegen die gemeinsame Obsorge auftritt verwundert nicht. Diese Gruppierungen leben schließlich vom Konflikt zwischen den Eltern. Und zur Einleitung eines Konfliktes genügt es schon, wenn sich einer der Elternteile nicht bei unabhängigen Dritten über die Schulleistungen seiner Kinder erkundigen darf.



  22. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    * Dass die Blauen den 160 Millioonen anfütternden Korruptionsgeldes aus Steuermitteln für den ORF zugestimmt und nur das BZÖ und die Grünen dagegen gestimmt haben, ist für mich eine sehr bereichernde Information. (Danke Herrn Blahowetz!)

    * Herrn „contra“ ist vollauf zuzustimmen, dass der ORF seitens des „bedeutenderen Teils der Bürgerschaft“ und der zulänglichen Repräsentanten, wo wir uns alle engagiert beteiligen sollen, speziell bezüglich des Sumpfs seiner Informationsagitationen stetig unter Kontrolle zu halten haben.

    * Der ORF dient als „Transportmittel“ nicht so sehr linken Ideologien – die könnten ja auch Niveau haben -, sondern legt in aller Dreistigkeit Verhaltensweisen unterhalb des demokratischen Spektrums an den Tag.

    * John Locke stimme ich zu, dass die Reportage über die Scharia in GB nicht als Propaganda dafür, sondern eher als abschreckend zu verstehen ist.

    * Die abgepressten Zwangsgebühren für den ORF sind ebenso durch nichts zu rechtfertigen wie die zusätzliche Anfütterung aus Steuermitteln.

    * Im ORF gibt es auch fähige und aufgaben- und verantwortungswillige Leute. Wie lassen sich diese und ordentliche neue Leute zur Geltung bringen? Wie lassen sich die ekeligen Sumpfpflanzen überwinden?



  23. El Barato

    Es gibt eine ausgesprochen einfache Möglichkeit:

    ORF und GIS abmelden (bzw., falls man Kabel und/oder Satellit hat Sender nicht programmieren oder sperren) und sich über mehr Geld und weniger Desinformation freuen. GIS-Post und -Mitarbeiter ignorieren.

    Optional kann man das verfügbare Geld dann in alternative Informationsquellen nach eigenem Gusto investieren.

    Ich jedenfalls lebe schon seit über 2 Jahren bewusst ORF-frei und kann mich bestenfalls über die Masochisten wundern, die sich diese lächerliche Entschuldigung für öffentlich-rechtliches Programm freiwillig ansehen.



    • Observer

      El Barato:
      Mit ihrer Empfehlung verführen Sie aber die Leser zum "Steuerbetrug". Denn lt. dzt. gültigem Gesetz genügt schon der Besitz bzw. die Aufstellung eines Empfangsgerätes zur Gebührenpflicht. Ausser Sie könnten wirklich glaubhaft nachweisen, dass in ihrem Wohnort kein (terrestrischer) Empfang der ORF-Sender möglich ist. Einen Internetanschluss dürfen Sie natürlich auch nicht besitzen, denn da kann man auch ORF hören bzw. sehen.

    • Normalsterblicher

      @ Observer:

      Also nach meinem Wissen genügt es, wenn das Empfangsgerät bei Begehung nicht einsatzbereit ist (etwa: keine Steckverbindung an's Stromnetz, keine Antenne).

    • Gerhard Pascher

      Normalsterblicher:
      Ob das Herausziehen des Strom- und Antennenkabels die vom Gesetz vorgesehene Gebührenpflicht durch eine nicht vorhandene "Betriebsbereitschaft" aufhebt, muss in Frage gestellt werden.
      Siehe auch RGG (Rundfunkgebührengesetz):
      http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10012892
      Wichtig wäre es, den ORF zu privatisieren und damit das Gebührenmonopol zu Fall zu bringen. Langfristig betrachtet, ist die derzeitige Art der Sendungsverbreitung ohnehin ein Auslaufmodell, denn bald haben die meisten Leute sog. "All-in-one"-Geräte, wo man u.a. sich auch jederzeit Sendungen selbst zusammenstellen und abrufen kann.

  24. A.K.

    Interessant ist auch, daß der u.a. ORF-NÖ in den letzten Tagen einige Male von einer kommenden Verschärfung des Waffenrechts im kommenden Herbst berichtete. Nebenbei wird dabei berichtet, daß das Kuratorium für Verkehrssicherheit(!) und Psychologen von zu wenig wirksamen Prüfungen der geistigen Voraussetzungen ausgehen. Jedenfalls sind weitere formale Auflagen für den legalen Waffenbesitz geplant.
    Kurz: Es scheint um eine neue Verdienstmöglichkeit einiger Gruppen zu gehen.



  25. mannbar

    Die Qualität im ORF ist schon seit längerem sehr suboptimal. Der Sender hat kein Profil mehr, alles wirkt nur noch wie Stückwerk. Jede Information ist vorgefiltert. Bei jeder Diskussion hocken Politiker und Sozialpartner drinnen, die ihre Sprüche proportionell ablassen dürfen, im Rahmen einer schauderlichen Moderation, die sich Kritik nur als Attitüde umhängt.

    Leider gibt es kaum Konkurrenz, mit (eingeschränkter) Ausnahme von ServusTV. Der Rest ist entweder eine Videothek, billigster Austro-"Reality"-Trash oder simples Dahinstümpern. Die Privaten würden aber besser aussehen können, wenn es nicht das Quasi-Monopol des ORF weiterhin gäbe.

    Aber was am übelsten ist, ist der ORF in seiner Eigenschaft als Staatsfunk. Mich stört gar nicht so sehr, dass es momentan ein linker Funk ist, sondern vor allem, dass es eben ein Staatssender ist. Das ist ein Unding in der heutigen Zeit, ein peinlich-peinsamer Anachronismus, der unerträglich ist. Und im Unterschied zum anderen residualen Kuriosum "Wiener Zeitung" ist der ORF leider relevant.

    Ja, diese feministische Tante war grauenhaft. Es war ganz offensichtlich, was man als beratener Mann von dieser an "Objektivität" zu erwarten hat. Grotesk war auch die Meldung mit dem Golfklub, der sich endlich auch Frauen geöffnet hat. Mehr Mauheit und Gähn-Faktor kann eine Meldung kaum entfalten. Hier auch wieder die femistische Schieflage: Die Männer-Klubs werden alle geöffnet, während allenorts neue Frauenklubs aus dem Boden gestanzt werden, die natürlich problemlos Männer exkludieren dürfen.

    Letztlich: Ich kann mir keine Alternative zur Privatisierung des ORF vorstellen. Es ist einfach unwürdig für einen modernen Staat, sich eine (die wichtigste!) Meinungsmaschine zu "gönnen" - unter dem fadenscheinigen Hinweis auf was immer für einen Kulturauftrag. Dringendst gehört da der Staat hinausgekehrt.



  26. Josef Maierhofer

    @ P.S.

    Immerhin schreiben Sie ja, um den Österreichern wichtige Informationen zukommen zu lassen, die die anderen Medien manipulieren bis verschweigen.

    Wie gesagt, ich wäre für die Privatisierung des ORF.



  27. Herby

    Noch ein Aspekt zu den Zwangs-ORF-Gebühren:

    Da putzt sich auch der Staat und die Bundesländer ab, denn ein Blick auf die Aufschlüsselung: https://www.gis.at/gebuehren/gebuehrentabelle/

    zeigt, dass sich da neben dem ORF auch Bund für die "Kunstförderungs-Steuer" 0,48 EUR und das jeweilige Bundesland, Ausnahmen Vorarlberg & OÖ, bedienen!


    Also die genannten Gebietskörperschaften sind doch froh dass da die GIS (= ORF) die Zwangs-Abgaben eintreibt. Und dieses System gibt damit auch dem ORF, bzw. GIS eine Daseinsberechtigung.



    • Gerhard Pascher

      Herby:
      so ist es!
      Aus gut informierten Kreisen höre ich, dass die GIS-Abgabe in einigen Jahren ausläuft. Aber bitte nicht zu früh freuen, denn man plant bereits als Ersatz eine sog. "Haushaltsabgabe", welche von allen Häusern, Wohnungen und Geschäften entrichtet werden muss. Genau genommen ist dies eine Steuer, wobei es völlig egal ist, ob man Empfangsgeräte besitzt bzw. solche im Betrieb hat. Damit will man das leidige Schwarzseher-/hörerproblem lösen und gleichzeitig auch den neuen Empfangstechnologien über Internet, Smartphone usw. Rechnung tragen.

    • Blahowetz

      Mit der Haushaltsabgabe werden dann auch die tausenden Haushalte der Kulturbereicherer erfasst, von denen ich annehme, dass die nicht einmal wissen, was Rundfunkgebühren sind.

    • Gerhard Pascher

      Blahowetz:
      Die Rot-Grünen werden schon dafür sorgen, dass es für diese neue Kulturabgabe wieder Befreiungen gibt und der blöde Staat dies dann dem ORF als "entgangene Einnahmen" refundiert.

    • Haider

      Das mit der GIS ist genauso wie mit jeder Benzinpreiserhöhung. Geprügelt werden die Multis, während der Staat der größte Nutznießer ist.

    • Haider

      @Gerhard Pascher
      Also jeder Österreicher zahlt zwangsweise eine österreichweite ÖBB-Jahresnetzkarte, damit es keine Schwarzfahrer mehr gibt. Das entspricht in etwa dem Konzept der Grünen zum Wr. öffentlichen Verkehr. Wenn dieser durch eine zusätzliche Landesabgabe von jedem Wr. finanziert wird, dann darf auch jeder "kostenfrei" in überfüllten UBahnwagons zwangsschwitzen. Die Welt will betrogen und belogen sein!

  28. John Locke

    Die Reportage über die Scharia im UK habe ich ebenfalls gesehen und hätte sie ganz sicher nicht als Propaganda für deren Einführung aufgefasst. Im Gegenteil, ich fand dadurch, daß die Vorgänge im Wesentlichen unkommentiert abliefen die Sendung besonders entlarvend; eben weil die Unsinnigkeiten bezüglich Mehrehe & Scheidung dargestellt wurden – speziell aus Sicht der Frauen – und die nicht europafähigen Exponenten ihre mittelalterliche Weltsicht darlegten (siehe Handabhacken).
    Es muß nicht unbedingt eine Gegenseite oder ein Kommentator ausdrücklich sagen, daß etwas, was dargestellt wird, keine gute Idee ist. Wenn sich die Leute durch ihre Ideen selbst disqualifizieren (und das haben sie in dieser Reportage für wohl jeden erkennbar getan), wirkt das vermutlich sogar noch stärker und glaubwürdiger.



  29. Observer

    Ich höre und sehe fast täglich ORF-Sendungen. Benütze aber auch andere Medien, um mir anschliessend eine eigene Meinung zu bilden.
    Durch diese Medienvielfalt habe ich mir selbst eine sehr kritische Betrachtungsweise zugelegt und für mich sind dort viele sichtbaren ORF-Leute im Vordergrund wie Armin Wolf, Christa Kummer - um nur zwei Beispiele zu nennen - "arme Würstel", welche das blöde Volk von der einzigen Wahrheit zu überzeugen versuchen. Dahinter stehen bzw. sitzen noch viele andere Menschen, welche ihre Direktiven an die Frontleute erteilen. Leider ist in unserem Land ein Grossteil der Bevölkerung schon so stark manipuliert, dass alles war Krone/Heute/Österreich sowie ORF verzapfen, als einzig richtig angenommen wird.

    Ursprünglich war ich der Auffassung, dass diese Entwicklung durch unser mangelndes Bildungssystem verursacht wurde, wo man der heranwachsenden Jugend nicht beibringt, sich eine eigene Meinung zu bilden. Nun komme ich aber zur Überzeugung, dass dies (besonders von der jetzigen Ministerian Schmid) absulut gewollt ist, um künftige manipulierbare Wähler zu gewinnen.

    P.S.:
    Die Frage, warum man weiterhin Zwangsgebühren an den ORF (ein Drittel versickert bekanntlich in anderen Kanälen - nicht: TV-Kanälen!) abführen muss, bleibt leider unbeantwortet.



  30. Claudius

    OT.: Werden wir von den Eliten belogen? Alles nur mehr Fassade? - Guter PRESSE-Artikel:
    Alles nur schöner Schein? (21.08.2012, Josef Urschitz,Die Presse)

    Hinter offiziellen Konjunkturzahlen findet man Stagnation und Wohlstandsverlust. Gehalten wird die Wachstumsfassade mittels kreativer Inflationsberechnung.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1281480/Analyse_Alles-nur-schoener-Schein?_vl_backlink=/home/index.do



  31. Anton Volpini

    ceterum censeo ORFinem esse delendam!



  32. Wertkonservativer

    Nun, das "Verkramen " der Pickerl-Verteuerung in das "Kleingeschriebene"würde ich dem ORF ja nicht gerade als große Sünde anlasten;
    die beiden anderen von A.U. angeprangerten ORF-"Schandbeiträge" zeigen allerdings dessen wahres Gesicht:
    ist das Gender-Girl noch dem grassierenden p.c.-Genderwahn zuzuordnen, zeigt die GB-Scharia-Meldung ganz klar auf, dass (auch) beim ORF den Damen und Herren Redakteuren das Gefühl für das "Normale und Richtige" in ihrem Linksdusel inzwischen gründlich verlorengegangen ist!

    (mail to: gerhard@michler.at)



  33. Blahowetz

    Wie muss sich erst der Blaue Ritter H.C. fühlen, wenn er permanent im Systemrundfunk als Dumpfbacke dargestellt wird, obwohl er doch einst im Parlament für die 160 Millionen Euro Sonderzahlung für den ORF gestimmt hat?



    • Blahowetz

      Das BZÖ und die Grünen stimmten gegen das Schmiergeld an den Systemfunk aus Steuermitteln, wenn auch aus verschiedenen Gründen.

  34. Amtsbekannt

    Nach der NR-Wahl 2013 ist es hoffentlich soweit. Zumindest mit der Mehrheit von FP+Stronach+VP muß es zur Abschaffung der Zwangsgebühren und einer eingeleiteten Privatisierung von ORF und ÖBB kommen.
    Wenn nicht, na dann ist es mir auch schon egal. Die bürgerlichen Parteien, allen voran die VP schaufelt sich ihr Grab selbst, denn die VP war es auch, die dem 180.000.000,- Euro-ORF-Zuschuss zugestimmt hat. (soweit ich mich noch zu erinnern vermag; es gilt die Unschuldsvermutung)
    Die Hoffnung auf eine erneuerte VP kann erst nach 2013 eintreten, wenn selbige in Schutt und Asche liegt, fehlgesteuert bis zu diesem Zeitpunkt durch linkslinke Zeitungen, nur noch mit sich selbst beschäftigt, ohne wirkliche Führung.

    Ja, ja, die Schäfchen wählen sich ihre Schlächter selbst, auch innerhalb einer Partei, vor allem dann, wenn man die eigene (erfolgreiche!) Vergangenheit nicht nur NICHT verteidigt sondern auch noch eine Beschmutzung derer zulässt. (Schüssel/Grasser)



    • Wertkonservativer

      @ Amtsbekannt:

      Den Herrn Stronach würde ich persönlich noch nicht als Fixposten in die erhoffte Mehrheitsberechnung einbeziehen; mit seiner krampfhaften Personalsuche verurteilt sich der gute Mann nmA. selbst!
      Da scheint es mir schon sinnvoller, die beiden Mitte-Rechts-Parteien (jeder nach seinem Gusto) zu stärken, und dann vielleicht mit den doch noch gerade wieder ins Parlament geschlupften Orangen eine Koalition zu bilden.

      Nochmals: der Herr Stronach ist und bleibt ein unsicherer Kantonist. Wenn er nicht bald einige echte Persönlichkeiten aufreißt, sollte er sich besser auch in Zukunft vorzugsweise mit dem Kauf von Rennpferden befassen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros

      und einer eingeleiteten Privatisierung von ORF und ÖBB kommen.

      Würde mich wundern, wenn die entsprechenden Gesetze nicht wenigstens Verfassungsrang hätten. Und ob 2/3 ...!?

    • Wertkonservativer

      Nochmals zu @Amtsbekannt:

      Hinsichtlich der hier der ÖVP vorgeworfenen Zustimmung zur Sonderzahlung für den ORF, möchte ich auf den höherstehenden @Blahowetz-Kommentar hinweisen, der - wenn es stimmt - auch den Herrn Strache in die Pficht nimmt!
      Dies nur der Fairness halber!

      (mail to: gerhard@ michler.at)

  35. diko

    ORF,
    vor ein zwei Monaten erhielt ich die Mitteilung, dass das seinerzeit gekaufte Plastikkarterl für den Sat-Empfänger – zusätzlich zur GIS Gebühr - um weitere glaube ich, 16 EURO erneuert werden muß, andernfalls die ORF – Programme nicht mehr empfangbar sind. – Was jetzt bei mir der Fall ist, mich aber nicht sonderlich berührt. Ärgerlich – aber vom System nichts anderes zu erwarten –sind die trotzdem abgebuchten GIS - Gebühren.



    • DB (kein Partner)

      GIS-Gebühren niemals abbuchen lassen sondern einzeln überweisen - justament! Obwohl die GIS bei mir so um den 20sten fällig wird, überweise ich immer erst am Monatsende und habe keine Probleme mit Mahngebühren.
      Es versteht sich wohl von selbst, dass ich schon seit Jahren kein ORF-Programm mehr konsumiere.

  36. simplicissimus

    Der ORF ist das Transportmittel linker Ideologien und sucht seit Jahrzehnten das Waehlerverhalten massiv zu beeinflussen. Anfangs, da noch aus unverdaechtigerer Ecke kommend sehr erfolgreich, nun weniger und teilweise mit kontraproduktiver Wirkung, denn irgendwann daemmert dem unbedarftesten Seher, dass er fuer dumm verkauft wird. Der Hinweis auf Radio Jerewan ist treffend, je abgehobener sich eine jahrzehntelang an der Macht befindliche Nomenklaturz gebaerdet, umso mehr entfernt sie sich vom eigenstaendigen kritischen Buerger.
    Dem Staatsfunk, fest in rotgruener Hand sind seine oeffentlichen-rechtlichen Aufgaben vollkommen egal, naemlich objektiv, ausgewogen, informativ und bildend zu fungieren und dem Seher zu eigener Meinungsbildung zu verhelfen, einziges Ziel ist, die fuer richtig gehaltene Ideologie zum Durchbruch zu fuehren.
    Die taegliche Subjektivitaet, Einseitigkeit und daher Desinformation manipuliert und verbildet und stellt eine Vergewaltigung des zwangszahlenden Steuerbuergers dar.
    Denn andere Kanaele koennen ohne ORF-Gebuehren legal nicht gesehen werden.

    Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?



    • simplicissimus

      ... Nomenklatura ...

    • Undine

      @simplicissimus

      ************!

    • Haider

      "Nomenklaturz" klingt gar nicht so schlecht! Lautmalerisch trifft es haargenau und reimt sich köstlich auf "Furz".

    • Kapuzerer (kein Partner)

      " objektiv, ausgewogen, informativ und bildend" soll er sein der ORF!
      Das ist wie mit der Gerechtigkeit - jeder versteht was anderes darunter!
      So bleibt das Problem wohl bestehen, Privatisierung hin oder her!

  37. efrinn

    so betrachtet bin ich froh, mich vom ORF-Fernsehen abgemeldet zu haben. Kostet weniger Geld und spart Nerven!



  38. contra

    Warum den ORF überhaupt noch aufdrehen?

    Um aufzuzeigen, anzuprangern und dagegen zu protestieren, was in unserem linkslinken "Staatsfunk" zwangsgebührenfinanziert alles geboten wird.

    Wer, wenn nicht wir - die kritischen Konsumenten - würden das sonst tun?
    Und wo keine Kritik, keine Kontrolle, kein Aufdecken, da wird das System immer dreister. Daher, bitte weitermachen, denn steter Tropfen kann irgendwann jeden Stein höhlen!



    • M.S.

      @contra
      Interessant ist auch was alles nicht geboten wird. Zum Beispiel eine umfassende Information über die Vorgänge in der EU im Zusammenhang mit der Euro-Krise. Das ist ein echter Skandal. Wenn überhaupt, wird diese Angelegenheit bestenfalls mit ein zwei lapidaren Sätzen abgehandelt. Zuletzt erfolgte in einer ZIB ein Satz, der lautete "Griechenland benötigt weitere 14 Milliarden + 2 Milliarden Euro" im Tonfall in etwa wie man im Wetterbericht melden würde, dass es bald regnen wird.
      Dafür werden wir immer wieder bis zum Erbrechen ausführlichst mit allen Details der Vorgänge in Kärnten belästigt, als ob der Bestand der Republik in Gefahr wäre.

    • Undine

      @M.S.

      *******!
      Ja, diese psychologisch höchst wirksame Masche beherrscht man im ORF perfekt: Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln den Hörern und Sehern ganz, ganz subtil aufzuzeigen, was "wichtig" und was "unwichtig" ist. Der ORF braucht den Vergleich mit dem einstigen DDR-Fernsehen wahrlich nicht zu scheuen.
      Vielleicht gibt es ja auch einmal einen "Schabowski", dessen "Versprecher" einer langen bösen Geschichte ein Ende setzte.

    • M.S.

      @Undine

      Zum Glück kann man sich sehr gut auf allen deutschen und vielen anderen europäischen Sendern ausführlich über die Entwicklungen in Europa informieren.
      Ein kleiner Hoffnungsschimmer zeigt sich jetzt durch die Neugründung der Partei von Stronach, dass sich vielleicht nach den nächsten Wahlen auch in dieser Hinsicht ewas zum Besseren wendet.
      Bis dahin werden wir im kommenden Wahlkampf vom ORF noch einiges Ungemach erleben.





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