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Geheimes und Gemeines: Daten, Akten, Konten

Lesezeit: 6:00

Ein Land der unendlichen Widersprüche: Wenn Journalisten und Rechtsanwälte den Schutz ihrer eigenen Geheimnisse verteidigen, lassen sie die ganze Republik erbeben, und die Regierung gibt bereits nach 48 Stunden nach; wenn die SPÖ gleich das ganze Bankgeheimnis abschaffen will, schweigt hingegen die ganze Republik. Wenn eine dubiose Illustrierte 200.000 Mails widerrechtlich veröffentlicht oder wenn das mit einzelnen geheimen Aktenteilen geschieht, die unangenehm für Karl-Heinz Grasser klingen, applaudiert die Szene sogar; und sie denkt sich nichts dabei, wenn sie anderntags wieder lautstark nach noch mehr Datenschutz ruft.

Der gemeinsame Nenner unter all diesen Widersprüchen ist ein trauriger: Kein Mensch in diesem Land diskutiert noch sauber und ordnungspolitisch objektiv über die Grenze zwischen dem Bereich, der als Persönlichkeitsrecht des Bürgers geheim zu bleiben hat, und jenem, wo der Staat bei der Strafverfolgung hineinschauen darf. Sondern jeder diskutiert diese Frage immer nur anlassbezogen, ob es ihm selber nutzt, ob es einem politischen Feind schadet.

Wo ich selbst die Grenzen sehe? Nun, man kann sie weiter und strenger ziehen; für beides gibt es Argumente. Aber am wichtigsten ist: Die Grenzen sollten jedenfalls objektiv und nicht willkürlich gelten, wie es aber derzeit angesichts einer völlig überforderten Staatsanwaltschaft praktiziert wird.

Zweitens wäre wichtig: Es gibt eine Reihe von Gründen, viel mehr Transparenz herzustellen. Wäre wie in nordischen Ländern jeder staatliche Akt für jeden Bürger zugänglich, würde nämlich viel an Korruption von vornherein erstickt werden. Dann würden sich auch kriminelle und halbkriminelle Machenschaften erübrigen, gezielt einzelne Geheimakten hinauszuspielen. Dann würden nicht nur die von anonymen Kräften willkürlich ausgewählten Schweinereien bekannt, dann könnten wir vielmehr allen üblen Vorgängen nachgehen, unabhängig von den sehr gezielten Interessen mancher – meist selbst bestochener! – Medien oder ideologisch motivierter Beamter.

Es ist aber völlig absurd und skandalös, die staatlichen Akten und Daten weiterhin total geheim zu halten (wenn sie nicht gerade wieder einmal ein bestochener oder intriganter Beamter hinausspielt), aber zugleich zu verlangen, dass das Bankgeheimnis abgeschafft werden soll. Wie dies soeben der SPÖ-Abgeordnete Johann Maier getan hat. Er erhebt voll klassenkämpferischem Hass auf alle „Reichen“ seine Forderung primär im Interesse ausländischer Steuerfahnder, die nach seinen Wünschen auf jedes österreichische Konto durchgreifen könnten. Und er versetzt nebstbei dem Finanzplatz Österreich einen weiteren verheerenden Schlag nach all den Belastungen, die sich schon zuletzt die österreichische und ungarische Regierung einfallen haben lassen.

Aber wenn die SPÖ schon die Bürgerrechte endgültig zertrümmern will, dann müsste sie doch erst recht zustimmen, dass logischerweise auch beim Staat die Geheimhaltung zertrümmert wird (maximal bis auf wenige, sehr genau zu begründende Ausnahmen). Schließlich sind die totalitären Zeiten ja hoffentlich vorbei. Schließlich ist der Staat ja keine Person mit eigenen natürlichen Grundrechten, sondern nur ein Apparat, der Diener des Bonum commune, also aller Bürger sein sollte. Was das so streng verteidigte Amtsgeheimnis derzeit wirklich schützt, sind praktisch immer korrupte Beamte oder Politiker. Oder parteipolitische Schiebung. Oder Faulheit. Oder schlechte, meist von Lobbies und Sozialpartnern durchgesetzte Gesetze.

Die Politik ist aber nicht nur unwillig, das in Zeiten von Computerfestplatten ohnedies anachronistische Amtsgeheimnis abzuschaffen. Sie baut es sogar durch die schikanöse Bürokratie-Schutzmaschine Datenschutz ständig noch weiter aus.

Lächerliches Korruptions-Strafrecht

Sie präsentierte uns nun auch den Vorschlag eines neuen Korruptions-Strafrechts, der erwartungsgemäß lächerlich bleibt. Sie wirft dabei der Öffentlichkeit zur Ablenkung als Streitpunkt die unbedeutende Scheinfrage vor, ob kleine Geschenke im Wert von 99 Euro künftig legal sein sollen oder nicht. Aber die wirklich großen Dinge – die an diesem Ort schon genau aufgelistet worden sind – bleiben weiter tabu: etwa die Geschäfte von Parteifirmen; etwa die Pflicht zur Ausschreibung aller Aufträge, Einkäufe UND Verkäufe der öffentlichen Hand bis hinunter zu den Gemeinden ab einem Wert von (mindestens) 40.000 Euro pro Jahr. Interessanterweise lassen sich auch die diversen Antikorruptionsjäger von diesen wirklich wichtigen Fragen ablenken.

Noch unbefriedigender ist, dass auch den Verletzungen des gegenwärtigen Rechts nicht ernsthaft beziehungsweise sehr selektiv nachgegangen wird. So unternehmen weder Justiz noch Staatsanwaltschaft irgendwelche sinnvollen Schritte, um herauszufinden, wer immer wieder Schriftstücke an bestimmte Medien hinausspielt. Hat da vielleicht irgendjemand Angst, dass die Nachforschungen auf sehr hochrangige Justiz-Funktionäre treffen könnten? Man schaue sich nur nach dem Prinzip Cui bono an, wen genau jene Medien offenbar aus Dankbarkeit unterstützen, die immer wieder rechtswidrig Aktenteile erhalten (deren Inhalt sich ganz zufällig immer nur gegen Schwarz und Blau/Orange richtet, aber nie gegen die Korruption beispielsweise der Herrn Faymann oder Pöchhacker oder des ganzen Wiener Rathauses). Und man will schon gar nicht die Mittäterschaft (scheinbar) auflagenstarker Medien thematisieren.

Auch die eindeutig rechtswidrige Veröffentlichung von 200.000 Mails aus Computern der Telekom interessieren keinen Staatsanwalt. Obwohl dadurch für die Telekom ein katastrophaler Schaden entstanden ist, obwohl viele Kunden jetzt den staatseigenen Konzern zu meiden beginnen. Auch hier müsste schon lange eine Sonderkommission tätig werden.

Egal welche der am Gerüchtemarkt genannten Mail-Quellen der wahre Täter ist, sie müsste dringend stillgelegt werden. Es könnte zum einen sein, dass da eine Schrott-Mafia agiert, die alle ausgemusterten Computer von Schrotthändlern kauft und schaut, wie und wo man mit den vorgefundenen Mails Geld herauslocken oder erpressen kann (Experten können angeblich auch tausendmal gelöschte Texte noch auffinden und geleerte Papierkörbe wieder anfüllen, weshalb etwa professionelle Geheimdienste alte PC immer eigenhändig in Kleinstteile schreddern). Es könnte zum anderen sein, dass ein Kronzeuge da ein schmutziges Spiel versucht, der Zugang zu all diesen Mails hatte.

Apropos Kronzeuge: Die in Österreich neueingeführte Kronzeugenregelung erweist sich schon beim ersten Einsatz als höchst problematisch: Denn es entsteht stark der Eindruck, dass der Haupttäter hier billig einer Verurteilung entkommt, indem er einfach die Nebentäter ausliefert. Angesichts dieser Konstellation stellen sich alle Haare meines Rechtsempfindens auf. Würden die nicht eh schon angesichts der sonstigen Zustände seit längerem stehen.

PS.: Nein, das alles heißt nicht, dass ich von der Unschuld Grassers überzeugt wäre. Ich will nur im Gegensatz zu den übrigen Medien, dass auch ein Ex-Politiker Anspruch auf ein faires Verfahren nach den offiziell geltenden Regeln und nicht nach denen einer altrömischen Gladiatoren-Arena hat, wo nur die Willkür und das Gejohle von den Rängen über Leben und Tod entschieden.

PPS.: Nein, das alles heißt nicht, dass ich für einen erweiterten Zugriff des Staatsanwalts auf rechtsanwaltliche Aktennotizen oder Interviewmitschriften wäre. Ich will nur eines nicht: Während die Medien ihre eigenen Rechte lautstark durchsetzen und ausbauen können, fallen ihre eigenen Sauereien dem Mantel der Vergessenheit anheim.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2012 05:43

    es beginnt damit, dass journalisten nicht nach berufsethischen kriterien ausgebildet und ausgewählt werden:

    - der verpflichtung zur objektivität als sakrosanktes prinzip
    - der verpflichtung durch klare trennung von information und meinung
    - der verpflichtung zur ausgewogenen darstellung der pluralität in der gesellschaft
    - der verpflichtung zur fairness, dh angemessener zurückhaltender berichterstattung wenn dinge nicht erwiesen sind, aber zur nennung der dinge beim namen, wenn sie erwiesen sind (die regeln der pc sind in diesem zusammenhang nur teilweise hilfreich, eher dienen sie zur einseitigen verzerrung der tatsachen)

    und die journalisten werden schon gar nicht nach solchen kriterien eingestellt.
    die kriterien, nach denen sie eingestellt werden scheinen in erster linie voreingenommenheit für oder gegen bestimmte weltanschauungen und blutsbrüderschaftliches seilschaftsverhalten zu sein. die meisten sind eindeutig in völliger abhängigkeit oder manipulation bestimmter politischer strömungen und parteien. pfui teufel.

    wir bürger können uns gegen diese misstände im internet wehren und mit dem stimmzettel. die strasse bleibt noch offen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2012 07:26

    Datenschutz in Österreich oder das mit Abstand übelste Schmutzblatt Europas:

    "Das Nachrichtenmagazin NEWS zitiert in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe umfassend aus 1.955 Dateien aus der Firma des früheren Telekom-Lobbyisten Peter Hochegger. Der Großteil der Datensätze kann dem ehemaligen Hochegger-Mitarbeiter Stefan Krenn zugeordnet werden. Die Dateien gewähren einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise Hocheggers.
    Zu Kunden wie der Telekom, der Mobilkom, der Novomatik, dem Verband der Pharmaindustrie und den ÖBB existieren jeweils hunderte Datensätze mit Masterplänen, Dossiers, Protokollen und Konzepten. Die Daten, die NEWS der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen wird, lassen sich nach Stichworten durchsuchen"
    (Quelle:news.at)

    Kein Datenbestand einer Firma ist anscheinend vor den NEWS-Strolchen sicher, die scheinheilig die von NEWS natürlich aufbereiteten und gefilterten, gestohlenen Daten dann der Staatsanwaltschaft übermitteln wollen.

    Die gefälschten Auflagezahlen von NEWS und die Bestechungsinserste, für die viel zu hohe Preise verrechnet wurden, fallen natürlich unter das Redaktionsgeheimnis........

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2012 06:03

    Der angebliche Widerspruch wird in dem Moment erklärbar, wenn man erkennt, daß alle diese Maßnahmen in unserem Land völlig zielgerichtet für den LINKEN Machterhalt getroffen werden.
    Willkürlich wuchern immer mehr neue Gesetze in diese Richtung, ehe womöglich bei der nächste Stimmabgabe die Zeit dafür abläuft! *hoff*
    Die VLM (= Vereinigte Linke Medienlandschaft) stellt sich als williger Vollstrecker zur Verfügung und darf dafür umgekehrt auf den Schutz ihrer roten bis grünen Schirmherren rechnen.

    Diese unheilvolle Symbiose beschert uns die Zustände, welche hier zu recht aufgedeckt und kritisiert werden, jedoch kaum mehr zu unterbinden sind.
    Das einzige Gegenmittel = die nächsten Wahlen kommen bestimmt und sollten uns alle zum längst fälligen Protest animieren!

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2012 01:25

    Es ist erfeulich und dankenswert, dass ein Journalist (eben ein Grandsegnieur seiner Zunft) in dieser sensiblen Frage eine so ausgewogene und realistische Ansicht nicht nur hat, sondern auch vertritt. Und dass - endlich - auch das Bankgeheimnis dorthin gestellt wird, wohin es gehört, nämlich in eine Reihe mit anderen Berufsgeheimnissen etwa der Anwälte, Ärzte und Wirtschaftsprüfer:
    Ja, volle Zustimmung zur Beibehaltung des Berufsgeheimnisses der beratenden Berufe und, wenn es nicht anders geht, auch der Journalisten (bei denen zumindest die jüngeren dieser heiklen Aufgabe leider meist charakterlich nicht gewachsen sind). Aber dafür: Beibehaltung, nein, Wiedereinführung des - de facto derzeit ja ohnehin schon abgeschafften - Bankgeheimnisses; unabhängig davon, ob die (US -) Amerikaner oder auch die EU - Brüsseler die Faust ballen. Sollen sie doch.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2012 00:28

    Wenn ich erlebe, daß Christian Ortner eine Tatsache zensuriert, "jelzin freemason" bringt
    Ungefähr 940.000 Ergebnisse (0,26 Sekunden), dann wundert mich nichts mehr.
    Die Printmedien schützen ihre Interessen, die ihrer Sponsoren und die der Macht, gegen die Kundschaft, die Leser. So werden die Ösis verkauft und verraten. Man denke speziell an die Wirtschaftsnachrichten, auf Grund derer die kleinen Investoren ihr Geld anlegen.
    Wemm Faymann wieder einmal den EU - Vertrag ändert ohne Volksabstimmung, schweigen die Medien. Sie werden ja gefördert und man beißt nicht die Hand, die füttert.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSusi Schnösel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2012 14:05

    Warum werden News-Journalisten die gestohlene Daten erwerben, nicht verhaftet?
    Warum interessiert die Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung von gestohlenen Daten aus "Geheim-" Akten nicht?

    Ein Schelm, wer böses denkt.

    Silzilien ist eine Insel der Seligen gegenüber Österreich.
    Die Mafia Siziliens eine lächerliche kleinkriminelle Organisation gegenüber dem "Netzwerk-Organisierten-Verbrechen" in Österreich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2012 12:06

    Danke für den Unterberger-Tagebucheintrag "Geheimes und Gemeines: Daten, Akten, Konten"!
    Leider gibt es nur mehr ganz wenige Journalisten, die logisch denken und dem Gemeinwohl verpflichtet schreiben. Mein Dank gehört deshalb Dr. Unterberger als löbliche Ausnahme.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2012 06:29

    Zitat: "Experten können angeblich auch tausendmal gelöschte Texte noch auffinden und geleerte Papierkörbe wieder anfüllen..."

    ____________________________________________

    Ich kann Ihnen versichern, dass das einmalige Überschreiben einer halbwegs modernen Festplatte mit Nullen völlig ausreicht um so gut wie alle Daten zu löschen.
    Früher gab es zumindest die theoretische Möglichkeit, aus Magnetisierungsresten neben einer Datenspur auf den Wert der ursprünglichen Bits zu schließen (was sehr aufwendig war).
    Nur ist die Spurdichte heutiger Festplatten längst dermaßen hoch, dass für diese Reste kein ausreichender Platz mehr vorhanden ist.

    Etwas anders sieht die Sache bei Flash-Speichern aus - also z.B. USB-Sticks: Dort
    werden einzelne Speicherbereiche, die im Laufe der Betriebsdauer Defekte aufweisen, automatisch gesperrt und stattdessen Reserven freigeschalten. Bei einem Löschvorgang werden die defekten Bereiche nun ausgespart - inklusive der eventuell noch darin vorhandenen Daten. Fachleute können diese später möglicherweise noch auslesen. Auch andere Besonderheiten der bei Flash-Speichern verwendeten Technik machen zurzeit ein sicheres Löschen sehr schwierig.

    Dass Behörden nicht standardmäßig hardwareverschlüsselte Festplatten (z.B. AES) verweden, ist eigentlich das Hauptproblem.
    Hier zu sparen, ist der falsche Weg.


alle Kommentare

  1. Marden (kein Partner)
  2. Maya (kein Partner)
  3. Sona (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:42

    Nonihtg I could say would give you undue credit for this story.

  4. Juan (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:11

    That's a nicely made answer to a chnlleaging question

  5. q388vb (kein Partner)
    12. März 2012 11:14

    Ein wesentliches Element einer Demokratie ist, dass die Mächtigen kontrolliert werden. Im Großen und Ganzen gibt es zwei Kontrollinstanzen: erstens die parlamentarische Opposition und zweitens die Medien. Da innerhalb der parlamentarischen Arbeit auch nicht immer die größte Transparenz vorherrscht und die Kontrollmöglichkeiten der Opposition beschränkt sind (Stichwort Installierung eines U - Ausschusses), sind es vor allem die Medien, die diese Kontrolle durchführen (sollten). Um das zu gewährleisten, bedarf es Unterschiede in der Forderung nach Transparenz in der Politik und bei den Medien. Die Politik hat sehr wohl alles offenzulegen (immerhin sind das die Entscheidungsträger); das gleiche von den Medien zu verlangen, käme hingegen einer wesentlichen Behinderung ihrer Arbeit gleich. Was man von den Medien fordern kann und muss, ist, dass die von ihnen weitergegebenen Informationen der Wahrheit entsprechen. Woher die Medien diese (wahren) Informationen haben, sollte allerdings deren Geheimnis bleiben dürfen. Wer das hinterfragt, legt es darauf an, den Medien ihre Informationen vorzuenthalten und damit das unabhängige Berichten unmöglich zu machen.

  6. KeinSchwarzer (kein Partner)
    11. März 2012 21:08

    Manchmal ist negative Kritik gut, hier ist aber positive Kritik angebracht.

    Allein für diesen Absatz:
    >>
    Hat da vielleicht irgendjemand Angst, dass die Nachforschungen auf sehr hochrangige Justiz-Funktionäre treffen könnten? Man schaue sich nur nach dem Prinzip Cui bono an, wen genau jene Medien offenbar aus Dankbarkeit unterstützen, die immer wieder rechtswidrig Aktenteile erhalten (deren Inhalt sich ganz zufällig immer nur gegen Schwarz und Blau/Orange richtet, aber nie gegen die Korruption beispielsweise der Herrn Faymann oder Pöchhacker oder des ganzen Wiener Rathauses). Und man will schon gar nicht die Mittäterschaft (scheinbar) auflagenstarker Medien thematisieren.

    • KeinSchwarzer (kein Partner)
      11. März 2012 21:12

      Herr Doktor Unterberger ich gehe mit Ihnen hier 100% d'accord, da wie Sie schon schrieben immer nur Akten über blau,schwarz oder orange von der Justiz an die Medien weitergegeben werden.
      Es ist zudem ein Gesetzesverstoss, nennt sich "Amtsmissbrauch" daher weder OK noch ehrenwert.
      Justiz-Funktionäre ist wirklich ein sehr guter Begriff denn Sie hier wählten, nichts anderes sind diese.
      Rot-Grüne Justiz-Funkionäre denn Gaunereien von rot oder grün kommen nie in die Zeitung wie man merkt.
      Und Kurt Kuch von NEWS kooperiert eng mit Peter Pilz (Grüne), was wieder die These 1/3 der Journalisten sind Grüne bestätigt:
      http://diepresse.com/home/kultur/medien/436098/Ein-Drittel-der-Journalisten-fuehlt-sich-gruen

      Gottseidank sind Sie nicht grün!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 21:55

      Geheimes und Gemeines...

      Es muss sich tatsächlich "Gemein" anfühlen für in der Wolle durchgefärbte "SOZENFRESSER", wenn sich einmal ein paar Monate lang keine Akte mit einschlägigen Vergehen aus dem Bereich dieser SOZEN blicken lassen.

      Ach wie gemein!

      Niemand lenkt von den kleinen, doch so unerheblichen Pässlichkeiten der eigenen Unschuldslämmer ab!
      Ach du böse blöde Welt!

    • cmh (kein Partner)
      12. März 2012 08:45

      Wer ist wie immer etwas schief gewickelt?

      Der gesunde Menschenverstand lehrt doch, das die guten und die bösen Menschen in etwa bei allen Parteien gleich verteilt sind. Alles andere zu erwarten wäre etwas seltsam. In plattem Statistikjargon könnte man auch sagen, die Verteilung des Merkmales Eigenschaft der Parteizugehörigkeit ist von der Verteilung des Merkmals Eigenschaft der Rechtsverbundenheit unabhängig.

      Wenn ich unter einem Regime jetzt aber immer nur von den Missetaten der Anderen höre, die Missetaten der PArteigänger der Regierung aber immer unter den Tisch gekehrt werden, dann höre ich die Nachtigall, das verräterische Tier immer tapsen. IN diesem Sinne sagte man auch in der verblichenen UdSSR: Der Absturz eines Flugzeuges ist konterrevolutionär!

      Wobei ich diese Ansicht noch korrigieren muss von der Beobachtung, dass Leute die das Recht in genuiner Weise auf ihrer Seite wähnen, ja die das Recht nur der eigenen SEite als richtiges Recht gelten lassen, eben dieses Recht - das allgemeine wie das selbstgenerierte - auf eklatante Weise laufend gebrochen wird.

      Die Ansicht schließlich, dass man das Recht in genuiner Weise auf seiner Seite hätte bedingt auch immer ein Glacis von Meinungsmuffeln, die dem zustimmen -nicht weil sie zu blöde wären, Recht zu erkennen, sondern weil sie sich die Mühen einer eigenen Meinung nicht antun wollen, weil sie sich für eine eigene Meinung zu gut sind, weil sie feige in der Wolle sind, weil sie von einer latenten Todessehnsucht ergriffen sind, weil sie ...

      D.I.L.E. - eigentlich sind Sie schon arm.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      12. März 2012 10:32

      hi cmh!

      Ich weiß dass ich nicht reich bin! *g*
      Aber ich bin glücklich, dass ich nicht in der tagtäglich aufs Neue hier inszenierten Hysterie eines Herrn Unterberger mitmachen muß!

      Dies alleine schon lässt mir die Möglichkeit, manches etwas klarer zu lesen, als es Dir hier möglich war und ist.

      Ich schrieb u.a. auch:
      "... wenn sich einmal ein PAAR MONATE LANG keine Akte mit einschlägigen Vergehen aus dem Bereich dieser SOZEN blicken lassen."

      Ich erinnere hierbei nur an die "legendären" Schüsselzeiten!
      Da gabe es wirklich JAHRELANG nicht das kleinste SKANDÄLCHEN aus dessen Reihen. Da waren alle SUPERSAUBER, CLEAN und PROPPER bis in die Gallenblase hinein und INTEGER.

      Das war mir damals schon auch etwas sehr verdächtig!

      Es bleibt dem Leser überlassen, jenes zu erkennen, was ich damit, neben dem Hinweis auf das leidig-blöde SOZENFRESSERTUM (auch) noch schreibe..

      Am besten, lieber cmh, gelingt dies immer noch ohne Hysterie!!!
      Also: runter von der Tanne! *g*

      Schönen Tag noch! :-)))

  7. Aron Sperber (kein Partner)
    11. März 2012 14:21

    Wenn eine dubiose Illustrierte 200.000 Mails widerrechtlich veröffentlicht oder wenn das mit einzelnen geheimen Aktenteilen geschieht, die unangenehm für Karl-Heinz Grasser klingen, applaudiert die Szene sogar; und sie denkt sich nichts dabei, wenn sie anderntags wieder lautstark nach noch mehr Datenschutz ruft.

    Trotz aller Schadenfreude über Grassers Bloßstellung ist dieser Einwand von Andreas Unterberger absolut berechtigt.

  8. D.I.L.E. (kein Partner)
    11. März 2012 13:22

    3 Sternderl - simplicissimus

    schreibt ganz oben - ausgezeichnet - und tatsächlich korrekt:

    "es beginnt damit, dass journalisten nicht nach berufsethischen kriterien ausgebildet und ausgewählt werden:

    - der verpflichtung zur objektivität als sakrosanktes prinzip
    - der verpflichtung durch klare trennung von information und meinung
    - der verpflichtung zur ausgewogenen darstellung der pluralität in der gesellschaft
    - der verpflichtung zur fairness, dh angemessener zurückhaltender berichterstattung"

    Ohne auf das Thema hier weiter einzugehen, erlaube ich mir schon die Frage
    wie die Ausbildung von Herrn Dr. Andreas Unterberger "damals" strukturiert
    und ausgerrichtet war, bzw. ob er diese damals richtig begriffen hat.

    Könnte es sein, dass Herr Dr. Andreas Unterberger dringend ein "Nachbesserungsstudium" (heute geistiges "Upgrading") benötigt ... um die oben von simplicissimus aufgelisteten Qualitäten auch nur annähernd erreichen zu können ... jetzt, in seinen alten Tagen.

    Gar so lange noch hat er dann ja auch wieder nicht!

    • simplicissimus
      11. März 2012 14:11

      werter D.I.L.E., niemand ist perfekt und ein au auch nicht.
      danke für die blumen, allerdings würde ich mich mehr freuen, wenn konkrete gegenargumente geliefert werden.
      sicher wird immer wieder polemisiert, es gibt hier aber unzählige sachlich argumentierte beiträge und kommentare denen leider wenig entsprechend sachliches von den kritikern entgegengestellt wird als höchstens oft untergriffige polemik.
      wer sich angegriffen fühlt, darf es durchaus einmal mit ernsthafter kontraargumentation versuchen. diese wird von den meisten hier sicher sportlich aber fair debattiert werden.
      einfach einmal ausprobieren!

    • Reinhard (kein Partner)
      11. März 2012 18:36

      Bitte nicht (objektiven) Artikel und (subjektiven) Kommentar verwechseln, werter DILE. Das sind nämlich zwei grundverschiedene Dinge, auch wenn die meisten Konsumenten der schwer manipulativ-subjektiven Artikel unserer heutigen Medienwelt das nicht mehr überzuckern.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 18:53

      Reinhard --- das ist mir schon klar! :-)

      Allerdings, wenn jemand mit derartig "prä" omnipotenten und höchst dauer-einseitigem Gehabe daherkommt, wie Unterberger, dann hat dies auch überhaupt nichts mehr mit "Kommentar" , sondern nur mehr mit schierer Propaganda bis hin zur (Volks)Verhetzung zu tun , in welchem Sinne und zu welchem (unheiligen) Zweck auch immer!

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      11. März 2012 18:57

      Reinhard: An Unterbergers Artikelchen ist leider überhaupt nichts objektiv. Unterbergers Artikelchen sind tendenziös, hasserfüllt gegen bestimmte Gruppierungen, einseitig, polemisch und oftmals auch erstunken und erlogen.

      Unterberger war früher mal ein ganz guter Journalist, heute ist er ein Schatten seiner selbst, ein verbitterter alter Mann, der stets nur um sich schlägt und dabei seinen einstigen guten Ruf zertrümmert.

    • simplicissimus
      11. März 2012 19:39

      Sternderlfetischist: einverstanden, wenn sie mich durch schritt für schritt und sachlicher zerpflückung au's argumente überzeugen.
      seltsamerweise sind sie und andere trolle dies bis jetzt schuldig geblieben.
      ich warte gespannt auf ihre analysen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 19:48

      simplicissimus

      Ich hab mirs eingehend durchgelesen
      und kann bei bestem Willen nicht von meiner oben beschriebenen Position hier abgehen.

      Einzig meine manchmal oder hier auch oft zugegeben sehr "pointierte" Ausdrucksweise möchte ich zusätzlich noch damit rechtfertigen, dass gerade hier, in solch Foren, das Prinzip: wie man rein ruft, so schallt es retour" gilt!

      Dabei verweise ich , gerade auch zum Thema "Genderwahn", auf den, von Unterberger dazu noch mit 3 Sternderln "prämierten" Beitrag von:

      Anonymer Feigling 12x
      08. März 2012 15:59
      http://www.andreas-unterberger.at/2012/03/die-feministische-hysterie-auf-sieben-ebenen-es-reicht/

      Dieser ist derart mit Klischees und Vor- bzw. Nachurteilen gespickt (siehe nur nebenbei auch: "seit Milliarden Jahren") das man schon wieder einen Lachreflex verspürt ob dieser Lächerlichkeiten.

      Wenn ich dann auf die gefährlkich nahen Astgabeln, an denen für mich hier ganz offensichtlich beide hocken (A.F. + A.U.), so ist dies noch ein geradezu freundschaftlicher Hinweis auf die eher traurige Tatsache von ewig rückwärtsgewandtem Denken und Handeln.
      Ich kann da nicht anders, Sorry! und wie sollte man da noch, beim vom A.U. prämierten A.F. anders können!

      Wenn ich "Afrika" erwähnte, so hätte ich hier genauso gut auch die Eskimos,
      oder vielleichtauch den Mond oder sonst was erwähnen können, es ging mir nur darum, den Begriff "Zeitgeist" gerecht ins Objektive zu relativieren"!

      Sorry auch , wenn ich auf Deine übrigen, mit viel Mühe formulierten Zeilen nicht weiter eingehen kann bzw. will. Ich denke, ich habe meinerseits ebenfalls mit gleicher Mühe, Ehrlichkeit und versuchter Sorgfalt geschrieben und ist immer noch zu lesen.

      Weiteres bedeutet hier nur mehr tatsächlches A.U. - Geplänkel bzw. für mich zumindest HIER überproportional hoher Aufwand für 2 verschiedene Standpunkte, welche sich letztlich ohnhin höchstens im asymptotischen Sinne annähern lassen werden.

      Man kann ja auch etwas nebeneinander so stehen lassen wie es ist!

      Ich finde es nicht nur deshalb umso zukunftsorientierter und vorwärtsgewandter, wenn Du so schreibst wie zuletzt:

      "Ich lade sie ein, bei meinem geplanten wasserprojekt mitzumachen, vielleicht vergessen wir unser au-geplänkel dann ganz schnell. oder wir kommen darauf, dass es sehr wohl verschiedene gerechtfertigte sichtweisen gibt, wenn man sich die mühe macht, etwas tiefer hinzublicken und den eigenen überzeugten standpunkt ein bisschen hinterfragt."

      .... was auch immer mein Anteil an diesem Wasserprojekt sein könnte ...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 19:55

      simplicissimus versus Sternderfetichist
      ..
      Nur so :
      Will man Unterbergers Werke tatsächlich, Stück für Stück sachlich "zerpflücken," dann sieht man sich schon verzweifelt überfordert wieder,
      in anbetracht der Fülle und Vertracktheit des Geschriebenen.

      Irgendwie ist das sozusagen Unterbergers "Geheimwaffe..."
      Der schreibt alles NIEDER, - in Grund und Boden!

      Man kann dann "oft" nur mehr auf das Grundsätzlichste an Inferiorität hinweisen.
      Der Rest bleibt weiter jedem Einzelnen selber überlassen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 20:02

      simplicissimus

      mein vorletzter Beitrag hier steht inzwischen weiter unten an richtiger Stelle...

    • simplicissimus
      11. März 2012 21:13

      D.I.L.E.

      letzter kommentar dazu: ihr beitrag zum wasserprojekt wäre, sich den problemen einer zeit zu stellen, wie sie sich ergeben, wie sie mehr und mehr bürger empfinden, bis diese angewidert über das establishment fpö wählen und die etablierten parteien zur hölle schicken möchten. ihre offensichtlich sehr ehrliche aussage, dass sie sich überfordert fühlen, au's argumente zu zerpflücken kraft dessen "in grund und boden schreiberei" weisen auf eine gewisse verzweifelte hilflosigkeit hin, sich unsympathisch empfundenen wahrheiten zu stellen und dem möglichen irrweg einer sich im besitz der alleinigen gerechtigkeit wähnenden weltanschauung kritische gedanken zu opfern.
      ich wurde übrigens in dem land, in dem ich lebe von einem christlichen afrikaner gefragt, ob wir in österreich aufgrund unserer gesetzeslage überhaupt noch eine demokratie hätten. dies bezogen auf diverse meinungsparagraphen und ohne, dass ich irgendeinen anlass zu dem thema gegeben hätte. ich habe meinen ohren nicht getraut und dann eine etwas abwehrende und erklärende haltung bezogen.

      das wasserprojekt ist real. für sie steht es als synonym sich weniger emotional sondern mehr sachlich mit dem au-blog zu befassen.

      auf alle fälle vielen dank für die diskussion.

    • simplicissimus
      11. März 2012 21:22

      pardon, der österreich-demokratiezweifelnde afrikaner ist moslem, nicht christ.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 21:41

      ein paar Sätze noch zu:

      "gewisse verzweifelte hilflosigkeit hin, sich unsympathisch empfundenen wahrheiten zu stellen und dem möglichen irrweg einer sich im besitz der alleinigen gerechtigkeit wähnenden weltanschauung kritische gedanken zu opfern."

      Man "könnte" über Unterbergers schauerliche Gebarung schon verzweifeln, hätte bzw. gäbe es nicht auch noch eine andere Welt! *g*

      "Unsymphatisch empfunden" ist hier durchaus mit "unwahr -" oder auch "unredlich empfunden" oder "- erkannt" gleichzusetzen und schliesst (für mich den Begriff "Wahrheit" implizit aus.

      Wahrheiten sind für mich höchstens unbequem jedoch kaum unsymphatisch.
      Und letztlich bbleibt uns allen nicht erspart, jeder für sich, Seine Wahrheiten zu finden und auch zu vertreten.

      Wobei einseitiges, tendenziöses Argumentieren, Verhetzen, und Tatsachenverdrehen wie es Unterberger so elegant beherrscht, kaum auch nur in die Nähe von Wahrheit gelangen kann.

      Weniger emotional, lieber simplicissimus, ist hier angesichts dieser schon zum wiederholten Male aufgezeigten "Unterbergerschen Qualität" nicht mehr möglich, will man "offen und ehrlich" sein!

      Ich bin ja eigentlich ohnehin ziemlich ruhig und besonnen...
      beinahe schon "handzahm! *g*

      Und: Daneben bzw. dazwischen gebe ich ja auch durchaus meine sachlich begründeten Standpunkte hier ab. Zumindest bemühe ich mich darum!

      Alles Gute beim Wasserprojekt!

      Im übrigen bin ich schon der Meinung, dass es keinen Zweifel daran geben kann, dass es in Österreich "auf Grund der Gesetzeslage" eine Demokratie gibt!
      Ich bin sogar 100% davon überzeugt!

      Die Frage ist nur, was die Gesellschaft selbst bqp6und die zeitgenössische Politikerkaste daraus macht!

      Alles Gute!

    • simplicissimus
      11. März 2012 22:28

      D.I.L.E.

      offensichtlich wünschen wir uns endlos gute nacht.

      ich betone, dass weiterhin die sachlichen argumente fehlen. wenn man tatsachenverdrehung und verhetzung vorwirft, dann sollte man das auch begründen können.

      die ganze diskussion dreht sich im kreis, solange um diesen punkt herumgeredet wird.

      gute nacht.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 22:49

      Ja! im Kreis!

      Genau!

      Ich kann und will Dir ja nicht hier all die einzelnen semantischen Unterbergerschen Schmankerln hereinkopierend rezitieren!
      Es muss schon genügen auf Textpassagen und Beiträge hinzuweisen.
      Lesen können und wollen muss schon noch jeder selber!

      Leider ist der mehr als anzügliche und total entwürdigende, auf das Ärgste untergriffige Mist, den er zu HBP. Fischers sicherlich berechtigten Hinweis/Einspruch wegen drohender Zeitknappheit bei der Prüfung des von ihm zu unterzeichnenden Sparpakets zusammengequirrlt hat nicht mehr verfügbar.
      Den hätte ich Dir tatsächlich nicht reinstellen sollen.
      Einabsolutes Armutszeugnis seinerselbst! Einfach krank!
      ....

      Auf einen Beitrag meinerseits, mit meiner Meinung und mit "relativ" wenig Unterbergerschelte auskommend, möchte ich noch hinweisen:

      D.I.L.E.
      10. März 2012 18:16
      http://www.andreas-unterberger.at/2012/03/wenn-die-inder-den-europaeern-den-nackten-hintern-zeigen/

      Aber dann lassen wir es vorerst einmal...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 22:51

      ein "nicht" zuviel! bitte streichen!

    • simplicissimus
      12. März 2012 06:45

      morgen DILE,
      wieder hmm. ich beteilige mich wenig an persönlichen untergriffen und möchte das thema hbp mit seinen kolportierten kontakten zu totalitären regimen nicht einmal streifen. sehr problematisch, ebenso wie manche kritik an ihm.
      ich warte nach wie vor auf die beantwortung meiner konkreten fragen zu au's feminismus punkten. hier fällt ihnen offensichtlich nichts ein ausser verwechslung von gleichmacherei mit gleichen rechten.
      auch zuerst das afrika-thema so überlegen auf den tisch zu schmeissen um dann auf eskimos und den mond auszuweichen zeugt von lust zur polemik, nicht von sachlichkeit.
      gegen die soziale marktwirtschaft habe ich wenig einzuwenden. in wikipedia ist gut erläutert, dass der begriff etwas schwammig, nicht unumstritten ist und das system auf neoliberalismus mit staatlichen korrekturmechanismen beruht. kritisiert wird die gefahr der aufblähung des wohlfahrtstaates, etwas, was hier im blog auch vehement debattiert wird. auch dazu gibt es von sozialdemokratischer seite keine befriedigenden antworten, das thema wird eskimo- und mondartig unter den teppich gekehrt. schuld sind ausschliesslich die kapitalisten, spekulanten, banken etc. kehren vor der eigenen tür ist ein vollkomen unverstandenes fremdwort.
      wie auch bei feminismus in europa versus afrika: zuviel und zuwenig, darüber würde ich mir eine seriöse diskussion wünschen.

    • KamiKatze (kein Partner)
      12. März 2012 11:15

      Alles faule Ausreden, DILE. Sonst schreckst du ja auch nicht davor zurück, ellenlange Kommentare zu verfassen, in denen du dich über AUs 'Hetzerei', 'Tatsachenverdrehung', 'Polemik', usw. usf. auslässt und auf einmal ist es dir zu anstrengend, seine Argumente sachlich und objektiv zu zerpflücken? Da fällt ja jedem Musterschüler eine Eliteschule eine bessere Ausrede ein.

      Wenn es dir wirklich zu anstrengend sein sollte, dann such dir doch wenigstens ein paar Argumente aus AUs Artikel und entlarve sie als 'Lügen', anstatt das nur zu behaupten.
      'Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun.'
      (Marie von Ebner-Eschenbach)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      12. März 2012 11:44

      simplicissimus Servus!

      Ich mussschreibend gestehen, dass ich mich nicht in der Lage fühle auf alle Punkte in der Detaildichte einzugehen wie Du es hier von mir erwartest.
      ich sehe mich tatsächlich zeitlich damit überfordert.

      Ich versuche es hier nochmals in möglichster Kürze:

      Das Wichtigste gleich am Anfang:
      Gerade daran, wie Unterberger mit dem Thema BP bzw. mit Herrn Fischer persönlich regelmäßig umzugehen pflegt, bringt Unterbergers tatsächlich nur noch als unseriösen und unqualifizierten Umgang mit ihm nicht in sein persönliches Konzept passenden Themen und Personen am deutlichsten zu Tage.

      > Du solltest darüber, lieber simplicissimus, nicht einfach so hinweggehen wollen , indem du schreibst Du willst Dich daran nicht beteiligen!
      Ich beteilige mich auch nicht!
      Ich bin hochgradig empört darüber, in welcher dreist -dummer Weise, ausserhalb jeder normalen Kritik Unterberger immer wieder pflegt aufzutreten.

      Alleine Dein Satz:
      ".... thema hbp mit seinen kolportierten kontakten zu totalitären regimen nicht einmal streifen."
      ... erinnert mich an das Stichwort "Nordkorea", bei welchem sich eben hier in der jünjgeren Vergangenheit nichteinmal der sogenannte Herr "DR." Unterberger zu blöd war, um dieses Thema aufzunehmen und Herrn BP. Fischer sozusagen als verkappten Stalinisten hinzustellen.
      Da ist dann jetzt mein Hinweis auf das jüngst von Unterberger Abgelassene zum Thema BP. Fischer nur mehr der Hinweis auf die entsprechend Fortführung seiner kranken Hatz.

      Ja! Hier behaupte ich, Unterberger ist tatsächlich krank !
      Er lebt (geistig) alleine von der Herabwürdigung, Verächtlichmachung anderer.
      Seinen es nun Gruppen oder Einzelpersonen.
      ....

      Desgleichen/ählniches habe ich zum Thema Feminismus zu ergänzen:
      Wenn Du aufmerksam gelesen hast, schrieb ich auch:

      "Man kann ja und muss wohl auch zu den Strömungen in der Femministenbewegung unterschiedliche Positionen und Meinungen haben.
      Man kann sogar Diverses tatsächlich als lächerlich und übertrieben bezeichnen.
      Aber unbestreitbar ist (hoffentlich), dass Frauen ebenfalls zur Gattung MENSCH gehören."

      So wie Unterberger mit diesem Thema umgeht, und er macht das ja wirklich sehr, sehr gründlich, hat jede einzelne Faru in unserem Kulturkreis, ab jetzt, nach seiner bemühten Schreiberei die Klappe zu halten und glücklich zu sein.
      Unterberger meint mit seinen Statistiken all jene tatsächlich vorhandene individuelle Ungeechtigkeit und eben doch auch unterschwellige Diskriminierung
      wegschreiben zu können.
      Dies nützt jenen Personen welche im wirkliche Leben darunter (imme noch zu leiden haben Gar NIX!

      Letzlich zeigt sich Unterbergers allgemeiner höchst reaktionärer Charakter gerade bei diesem Thema höchst deutlich bemerkbar.
      Der lebt in seinem Kopf tatsächlich irgendwo im 19. Jahrhundert!

      Um dies etwas zu "illustrieren" weiße ich hier nur hin auf den wirklich verblödeten Beitrag von :

      Anonymer Feigling 12x
      08. März 2012 15:59
      http://www.andreas-unterberger.at/2012/03/die-feministische-hysterie-auf-sieben-ebenen-es-reicht/

      solcherart auserkoreen von Unterberger um ihn mit seinem Sternderlzauber asuzuzeichnen.

      ...

      Nochmals kurz zu Afrika:
      Ich gehe auch hier nicht mehr weiter darauf ein, als dass ich noch einmal erkläre, dass das Wort "Zeitgeist" ein absolut relativer Begriff ist ... und nie mehr sein kann ... wenn gleich ich gegen diesen Begriff immer weiteren gar nicht negatives einzuwenden habe.
      Man sollte sich eben immer nur seiner Relativität bewusst bleiben.
      (Worauf ich mit meinem Ausflug "nach Afrika oder sonstwohin" hingewiesen habe)
      Das war und ist alles!

      ....

      Noch zu deinem Satz :
      "...schuld sind ausschliesslich die kapitalisten, spekulanten, banken etc. kehren vor der eigenen tür ist ein vollkomen unverstandenes fremdwort."

      Ich darf hier auf den relativen Begriff "Zeitgeist" zurückkommen:
      Jüngste und ältere Vorkommnisse bei den "kapitalisten, spekulanten, banken"
      müssen NIEMANDEN mehr wundern lassen. dass man sich (zur Zeiz) vornehmlich mit der Aufarbeitung dieses Müllberges beschäftigt, zu beschäftigen hat.
      Bis hin zur der Frage, ob dieses "neokapitalistische System" nicht etwa längst im selben Maße erkrankt und morbide ist wie ehemals das Komunistische System!

      Das hierbei anderes eher in den Hintergrund gedrängt wird ist natürlich.
      Das heisst jedoch noch längst nicht, dass man an die "Alleinursache" allen Übel in dieser Welt den "kapitalisten, spekulanten, banken" anhängt, aucxh wenn hier tatsächlich mächtig "die Scheisse am dampfen" ist!

      ....

      hier kann ich (hoffentlich und endlich) zum Schluß überleiten
      zur
      "Sozialen Marktwirtschaft", welche vielleicht NUR deshalb so "schwammig" erscheint weil sie eben keinen "ismus" darstellt ... (wie Kapitalismus, Neoliberalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Katholizismus usw.)

      Diese alle stehen und standen nämlich immer in dieser Welt, wie von Gott persönlich hier reingestellt, mit dem Anspruch alles und alle (aber eben nur jene die entsprechend gläubig sind) seelig machend und tatsächlich "DIE LETZTE ANTWORT" in sich zu tragen.

      Dem gegenüber bedeutet "Soziale Marktwirtschaft" tägliches, aufs Neue, Ringen und Arbeiten und (Weiter) Entwickeln bzw. Aufbau und Erhalt einer Gesellschaft mit fairen, gerechten Spielregeln. Und da sind dann halt die Ränder nicht ganz so deutlich und bequem abgegrenzt wie bei den - Ismen!
      Da heisst es "GERECHT DENKEN und HANDELN"... und zwar für JEDEN!

      So jetzt ist es aber tatsächlich genug!
      Ich schliesse in dem Bewusstsein, längst nicht alle Erwartungen erfüllt und dazu noch neue, mehr Widersprüche ausgelöst zu haben.
      Was mich mehr beruhigt als berührt ... sollen sich doch andere auch noch den Kopf weiter zerbrechen...!

      Ich muss jetzt auch einmal um mein eigenes, weiteres Überleben schauen.

      Lieber simplicissimus!

      Ich wünsche Dire einen schönen Tag!

      (Div. Tipp- + Schreibfehler bitte ich gnädigst zu "übersehen", > keine Zeit mehr, JETZT!)

    • simplicissimus
      17. März 2012 06:52

      wirr und ausweichend.
      sie haben in wirklichkeit nichts zu sagen, dile.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. März 2012 22:39

      simplicissimus :-)

      Ja --- wirr ist er tatsächlich zu lesen,
      der Text, in etlichen Passagen, auf Grund der vielen Schreibfehler!

      Ich hab ihn auch in größter Eile "reingedrückt", wollte Dir unbedingt noch einmal
      eingehend und gewissenhaft, so gut es unter diesem Zeitdruckt eben ging, antworten, und konnte eben auch die vielen Schreibfehler nicht mehr korrigieren.

      Ich hab´s Dir einfach zugemutet.
      Mehr war nicht möglich.
      Und die entscheidenden Eckpunkte, Aussagen und Intentionen sind durchaus erkennbar und leicht verständlich!

      Was Du beim Lesen daraus für Dich machen konntest oder (nicht) wolltest, das blieb/bleibt Dir überlassen, das ist immer so!
      > hier war es sicherlich mit erschwerten Verhältnissen getrübt.
      Also!

      Darüber hinaus weiß ich für mich sehr wohl, dass ich etwas bzw. was ich zu schreiben, zu sagen habe!
      Das hängt nun, darüber bin ich schon froh, doch nicht von der Beurteilung Aussenstehender ab, auch wenn Du, vielleicht für Dichvöllig berechtigt, ganz gegenteiliger Meinung sein wirst.

  9. Entblösser (kein Partner)
    11. März 2012 06:40

    "Nein, das alles heißt nicht, dass ich von der Unschuld Grassers überzeugt wäre. Ich will nur im Gegensatz zu den übrigen Medien, dass auch ein Ex-Politiker Anspruch auf ein faires Verfahren nach den offiziell geltenden Regeln und nicht nach denen einer altrömischen Gladiatoren-Arena hat, wo nur die Willkür und das Gejohle von den Rängen über Leben und Tod entschieden."

    Lustig, das ist doch genau das Motto dieses Blogs: Unterberger teilt doch selbst ständig in polemischter Weise gegen alles und jedes aus, was Sozi, Ausländer, Moslem, Jude und Frau ist, wozu dann die bezahlende Meute seiner dubiosen Fans wie in der Gladiatoren-Arena sein "tötet ihn" ruft. Nur für seinen korrupten und verbrecherischen Liebling Grasser sollen plötzlich nur noch faire Verfahren gelten?

    Gerade diesen Absatz halte ich für hochgradig skurril.

    • Till E. (kein Partner)
      11. März 2012 09:12

      Wenn ich dich recht verstehe, Entblösster, dann forderst du unfaire Verfahren gegen alle, nicht nur gegen Grasser allein?

    • simplicissimus
      11. März 2012 09:45

      besser bezahlende meute, die ihre dem zeitgeist widersprechende meinung kundtut als bezahlte meute die argument- und rückgratlos ihre verirrten interessen durchsetzen möchte.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 13:51

      simplicissimus!

      Was hier wirklich "Zeitgeist" ist, darüber lässt sich trefflich streiten...

      Nicht trefflich streiten lässt sich über die Tatsache, dass es alleine gegen den Zeitgeist zu sein, noch lange nicht bedeutet, klug zu sein!

      Und ich kann dem "Entblösser" nur beipflichten wenn er hier schreibt:

      "Lustig, das ist doch genau das Motto dieses Blogs: Unterberger teilt doch selbst ständig in polemischter Weise gegen alles und jedes aus, was Sozi, Ausländer, Moslem, Jude und Frau ist, wozu dann die bezahlende Meute seiner dubiosen Fans wie in der Gladiatoren-Arena sein "tötet ihn" ruft."

      Er bringt es damit höchst präziee und schlich auf den Punkt!

      Nix anderes läuft zum überwiegenden Teil hier in diesem Forum ab, Tag für Tag!
      Und das ist dann eigentlich nur mehr hochgradig blöd!

    • simplicissimus
      11. März 2012 14:18

      hervorragend streiten wir über "zeitgeist"!
      schlage gleich mal als thema den genderismus vor, zum aufwärmen.
      dann über "sinn und (un)notwendigkeit von geburtenraten versus (un)kontrollierter zuwanderung".
      usw, gegenvorschläge werden wohlwollend geprüft.

      richtig ist, dass dagegen sein alleine noch gar nichts sagt.
      klüger ist man allerdings auch dann nicht, wenn man andere unbewiesen blöd nennt, höchstens genauso blöd.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 14:57

      simplicissimus

      "Der Zeitgeist ist die Denk- und Fühlweise eines Zeitalters." (aus WIKI)

      Wenn Du jetzt allerdings glaubst dass ALLE Zeitgenossen gleichermaßen
      vom Genderismus und dgl. Schmarren beeindruckt wären, dann erhöhst Du diese tatsächlich läppischen Themen im selben Maße wie der Unterberger hier, nur damit Du und er etwas zu schreiben habt un d Euch wichtig sein könnt!" `*g*

      Vielleicht fragst Du z.B. einmal in Hungerzonen Afrikas oder sonst wo nach, ob sich dort irgendeiner z. B. an diesem Thema kratzt!
      Oder was er gerade zum "skandalösen" Agieren des Darabos zu sagen hat
      und ob er auch findet dass diese LINKEN an allem Schuld sind.
      Der / Die dort fühlen sich vieleicht doch von einem ganz anderen Zeitgeist verfolgt oder besser geschrieben, > Verlassen!

      Mein Gott!
      Das was Du unter Zeitgeist verstehst, das passt recht gut auf das kleinkarierte Tischtuch eines schmalen Heurigentisches, zwischen Schmalzbrot, Weinglas und
      nicht fernes, verlockend offenes Dekollete.

      Daran alleine sieht man schon wie wichtig Du und Ihr Euch nehmt mit Euren lächerlichen "Problemen", welche Ihr schon bei den Haaren herbeiziehen müsst!

      Anders hättet Ihr, vom Meister abwärts, nämlich nix mehr zu schreiben!

      Gartenzwerge! :-)

    • simplicissimus
      11. März 2012 15:31

      danke D.I.L.E., dass sie sich mit dieser untergriffigen replik genau als das entblösst haben, was hier kritisiert wird: argumentationslose bessermenscherei.
      ich warte immer noch auf die argumente und nicht auf polemik.

      und argumentativ gleich zu "afrikanischen hungerzonen": sind sie dort als helfer tätig? dann hätten sie sicherlich interessantes zu berichten. dann näme ich sie auch ernst(er).
      ich kann leider nur aus einem sub-sahara-fast-hungerstaat kommentieren. und zwar, dass sie vollkommen recht mir ihrem statement haben, dass es in afrika viel grössere probleme gibt. obwohl ausufernder genderismus ganz sicher nachhaltig helfen würde, die geburtenexplosion dort in griff zu kriegen. gewerkschaften haben allerdings eine ganze reihe von frauenbefreienden und unterstützenden massnahmen aufgegriffen. massnahmen, die ich für völlig richtig und notwendig finde.
      hier ist emanzipation notwendig, in europa ist sie in form der positiven diskriminierung jedoch bereits überzogen, wie dieser widersprüchliche begriff sich selbst ad absurdum führt. es gibt halt von allem ein zuviel und ein zuwenig.
      und ich halte dieses zuviel an genderismus aus guten gründen für europa und die welt für sehr schädlich und muss ihnen widersprechen, dass es nur "lächerlich" wäre.
      zu ihrem grossen pech kenne ich gerade das afrikanische gegenbeispiel ziemlich gut. "als kleinkarierter schmalzbrot-weinglas-heurigengeher" lebe ich ein multikultileben in täglicher praxis mit allen ups and downs. wie ist das mit ihnen, einem sicher sehr weltoffenem, grosszügigem menschen?

      also stellen sie sich doch endlich der ernsthaften diskussion und machen sie nicht das, was sie au vorhalten!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 17:26

      simplicissimus

      Ich muss schon zugeben, um vor mir selber einigermaßen redlich bestehen zu können, dass ich sehr oft mit nur grundsätzlich forumsintern - kritischen Beiträgen
      "daherkomme".
      Gerade jedoch aus besagtem Grunde, das heisst, dass mir bei Unterberger und Co. der Eindruck aufstösst, dass diese sich ein (wie Du es nennst) "zeitgenösisches Thema" nur deshalb heranziehen, um es als Vehikel zum Transport Ihrer eigenen, höchst einseitigen Welt- und Situationssicht zu missbrauchen.

      Wenn Unterberger z.B. zum "Genderproblem" beginnt daherzuschreibe, dann rastet er, wie auch zumeist sonst üblich, regelmässig aus und verfällt in tatsächlich nur noch blödsinniges "Links-linken und Grünen oder sonst was in der LINKEN - NÄHE" -Pashing.

      Dabei ist dieses Thema (Gendering) tatsächlich sehr differenziert zu betrachten, geht es doch im Letzten und eben nicht nur Lächerlichen um (auch) wirklich notwendige Gleichberechtignung im Sinne der Menschenrechte und eines gesunden Gemeinwenes in "unseren Breiten"!

      Ich schrieb dazu im entsprechenden "Artikel" von A.U. dieser Tage auch meinen
      Beitrag.

      siehe unter:
      http://www.andreas-unterberger.at/2012/03/die-feministische-hysterie-auf-sieben-ebenen-es-reicht/
      D.I.L.E.
      09. März 2012 17:45

      Darin steht auch, dass ich längst nicht alle "Feministischen" Intentionen ernst nehmen kann bzw. als sinnvoll ansehe.

      Allerdinsg ist es eben schon so, dass, gerade Unterberger mit seiner "Daherschreiberei", ich kanns mehr anders nennen, jede Qualität, Berufsethik und auch jedes Augenmaß längst verloren hat und sich nur noch geifernd, sabbernd über eben die aktuellst von Ihm tatsächlich über die dann von ihm bei den Haaren herbeigezogenen Themen hermacht.

      Da wächst dann sozusagen kein Gras mehr!

      Und : Hauptsache es ist irgndwo in seinen Zeilen klar ersichtlich, dass er DIE LINKEN, DIE GRÜNEN, DIE GUTMENSCHEN, und was da noch so alles in seinem Schädel herumirren mag, dass DIE sowieso DAS SPEIÜBEL dieser Welt bedeuten.

      Er könnte es sich solcherart leicht machen.. und dies SELBE jeden Tag mit zwei kurzen Sätzen zum Ausdruck bringen.

      Dann wäre allen geholfen:
      Er "MÜSSTE" nicht mehr soviel daherschreiben,
      und hier wäre man jeden Tag aufs Neue in Sekundenschnelle gleichgescheit wie vor Jahren!

      Was der Neoliberalismus, der Nationalismus, das (westliche) Oligarchentum usw. (siehe Zeitgeist), so alles anrichten in dieser Welt, das ist dem Unterberger keine Silbe wert, denn zumindest kann er diese dort passierenden "Untaten" keineswegs zweifelsfrei den Links-Linken, Grünen oder sonstigem Sozenzeugs anhängen.

      Denn er müht sich ja täglich gerade wegen den Letzteren ab bis hin zur schieren Erschöpfung!

      Da ist dann jedes noch so lächerliche Thema recht, für die Stabilisierung seiner schon als krankhaft zu bezeichnenden extrem schrägen Schlagseite.

      Soweit auch nochmals zu:

      - der verpflichtung zur objektivität als sakrosanktes prinzip
      - der verpflichtung durch klare trennung von information und meinung
      - der verpflichtung zur ausgewogenen darstellung der pluralität in der gesellschaft
      - der verpflichtung zur fairness, dh angemessener zurückhaltender berichterstattung wenn dinge nicht erwiesen sind, aber zur nennung der dinge beim namen, wenn sie erwiesen sind (die regeln der pc sind in diesem zusammenhang nur teilweise hilfreich, eher dienen sie zur einseitigen verzerrung der tatsachen)

      Hier noch von "Zeitgeistthemenbehandlung" schreiben zu wollen. das ist schon blanker Euphemismus!

      Aber jetzt will ich schliessen!
      Es ist genug!
      Alles Gute! :-)

    • simplicissimus
      11. März 2012 18:53

      werter D.I.L.E.

      hmm. es fällt sicher sehr schwer, wenn man jemandes weltanschauung so komplett ablehnt, dann auch wirklich sachlich zu bleiben.
      ich habe mir die mühe gemacht ihren beitrag zum feminismus durchzulesen. ich erkenne durchaus an, dass sie sich jetzt bemühen fair zu diskutieren, aber mir fällt trotzdem dabei auf, dass ihre beiträge letztlich doch auch sehr persönlich gehalten sind, siehe zb
      "Individuen wie > Herr Dr. Unterberger, > Anonymer Feigling und dgl. hier Vorhandenen, sitzen entwicklungsgeschichtlich allerdings schon verdammt nahe an jenen Astgabeln, an welchen sich schon unsere lieben Vettern namens Schimpansen, Gorillas usw. aus unserem heutigen artengeschichtlichen Stammbaum verabschiedet haben."

      hat dieselbe qualität wie die "Gartenzwerge" oben. auf das von Ihnen ausgelöste afrikanische thema gehen sie jetzt überhaupt nicht ein, aber bitte.

      versuchen wir sachlich zu sein. sie schreiben folgendes:

      "Und dass man daher auch nicht behaupten kann, dass Frauen nicht eim selben Maße ALLE GLEICHEN MENSCHENRECHTE erwarten dürfen wie die Männer.

      Und dazu gehört dann eben auch:
      Die selben persönlichen Entwicklungschancen wie Männer.
      Chancengleichheit auf dem Arbeits- und Einkommensmarkt!
      Persönliche körperliche und geistige Entscheidungsfreiheit."

      vielleicht ist ihnen noch nicht so richtig der feine aber doch grosse unterschied zwischen GLEICHEN RECHTEN und GLEICHMACHEREI aufgefallen. vielen hier in diesem blog und ganz besonders au geht es aber um diesen unterschied, der ein gewaltiger weltanschaulicher sein kann. viele hier sind der auffassung, dass menschen aus den verschiedensten, auch biologischen gründen sehr unterschiedlich sind. viele hier vertreten überzeugt die meinung, auch au, dass alle menschen gleiche rechte haben sollen. die unterschiedlichkeit der menschen, auch ihre unterschiedlichen situationen gibt ihnen jedoch auch unterschiedliche chancen.
      zur unterschiedlichkeit von mann und frau: au hat klar aufgezählt, welche statistischen verzerrungen (zb überstunden, pensionsantrittsalter, babypausen etc) er für die oberflächlich zitierten einkommensunterschiede zwischen mann und frau verantwortlich hält. anstatt aber hier ein sachliches gegenargument zu bringen, erschlagen sie den mann als unmenschen, weil sein standpunkt ihnen nicht passt.
      lesen sie seine punkte nochmal durch und beantworten sie die frage, warum männer im schnitt ehrgeizigere wege gehen und häufig technisch schwierigere berufe ergreifen, etc. haben da vielleicht hormone ihre hand im spiel? ok, kann man streiten darüber.
      die lösung der linken: zwangsquoten aus gleichmachereigründen. sorry, das hat aber für viele von uns die gleiche qualität wie kommunistische einheitsgehälter für putzfrau und chef. die erfahrung zeigt, dass mit gleichmacherei zwar vermeintliche ungerechtigkeiten behoben werden, aber der kuchen wegen leistungsprinzipeliminierung auf ein minimum zusammenschrumpft, sodass die putzfrau in diesem system absolut weniger bekommt als in der leistungsgesellschaft.
      und zu ihrer beunruhigung darf ich ihnen mitteilen, dass ich die sowjetunion life zusammenbrechen gesehen und zig-diskussionen mit betroffenen geführt habe. die lieferung der bestellten genossenproduzierten möbel mit ihrer 15-jährigen wartezeit habe ich nicht mehr miterleben können und habe sie daher beim ausbeuter ikea bestellt, wie auch meine russischen freunde. dort waren sie erschwinglich und auf lager. und man hat sich mit familienmitgliedern nicht mehr das bett teilen müssen. :-)

      keine sorge, ich verwechsle kommunismus nicht mit sozialdemokratie, aber viele hier wie auch au empfinden die neuen gleichmachereibestrebungen, so gerecht sie auch aussehen mögen, als ähnliche idealistische wunschvorstellungen. neokommunistisch halt. und dann schiesst man manchmal auch polemische spitzen in ihre richtung ab, gottseidank für sie, sonst hätten sie ja überhaupt kein argument mehr. :-)

      und nun zurück nach afrika (del paraiso comunista, del pais del comandante che hablaremos en otra ocasion, de acuerdo?):

      hier in afrika greift ja besonders das argument der ungleichen chancen. vollkommen richtig, wie kommt ein baby, das in afrika geboren wird dazu, wasser aus schlammpfützen trinken zu müssen, während das europäische kleinkind trinkwasser für die klospülung benutzt?
      nun, zu den neuen menschenrechten zählen unter anderem auch das recht auf wasser, das recht auf nahrung, das recht auf kleidung usw.
      während in europa dank egoismus und genderismus die bevölkerung in entwicklungsgeschichtlich rasendem tempo schrumpft, explodiert sie in entwicklungsländern in beängstigendem ausmass. dank in europa erfundener, relativ billiger medikamente, billiger impfungen und schulungen in hygiene etc.
      leider wachsen die strukturen in diesen ländern nicht gleichermassen mit, anders als in europa zur zeiten der industriellen revolution, die die bevölkerungsexplosion auffing. man kann nun ausländischen ausbeutern die schuld daran geben, ich zweifle aus jahrelanger erfahrung diese therorie als hauptursache der misere jedoch vehement an.
      was bedeutet nun "recht auf nahrung und wasser" für das X-ste baby, das zuviel in zb die sahelzone hineingeboren wurde? ok, das recht ist da, die verpflichtung zur hilfeleistung auch. wie steht es um die pflicht sich selbst zu helfen? müssen die europäer auf ihre klospülung jetzt verzichten oder haben sie die pflicht zu helfen, ohne ende zu helfen, auch wenn die erfahrung zeigt, dass diese hilfe oft in inländischen dunklen kanälen versickert? viele gesellschaften in afrikanischen problemländern sind teilweise noch gar nicht zur entwicklungsstufe von grossflächigem brunnenschlagen und wasserbewirtschaftung gelangt. was soll das "recht auf nahrung und wasser" dann? bei wem ist es einzuklagen? wie steht es um zwangsgeburtenquoten zur eindämmung des problems? kann, soll und darf man das verlangen? wie wollen sie chancengleichheit schaffen ohne "gott der allmächtige" zu sein? in dem sie allen anderen fast alles wegnehmen und umverteilen? mit welchem recht ohne auch dementsprechendes pochen auf pflichten? mit dem recht auf nahrung und wasser?

      viele fragen, schwierige antworten. sehen sie, beim heurigen und blick in das dekollete kann man die leicht beantworten. :-)

      aber ich lade sie ein, bei meinem geplanten wasserprojekt mitzumachen, vielleicht vergessen wir unser au-geplänkel dann ganz schnell. oder wir kommen darauf, dass es sehr wohl verschiedene gerechtfertigte sichtweisen gibt, wenn man sich die mühe macht, etwas tiefer hinzublicken und den eigenen überzeugten standpunkt ein bisschen hinterfragt.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. März 2012 19:59

      simplicissimus

      (hab diese zeilen leider irrtümlich schon eimal eine Ettage zu weit oben reingestellt,- aber jetzt doch hier nochmals)

      Ich hab mirs eingehend durchgelesen
      und kann bei bestem Willen nicht von meiner oben beschriebenen Position hier abgehen.

      Einzig meine manchmal oder hier auch oft zugegeben sehr "pointierte" Ausdrucksweise möchte ich zusätzlich noch damit rechtfertigen, dass gerade hier, in solch Foren, das Prinzip: wie man rein ruft, so schallt es retour" gilt!

      Dabei verweise ich , gerade auch zum Thema "Genderwahn", auf den, von Unterberger dazu noch mit 3 Sternderln "prämierten" Beitrag von:

      Anonymer Feigling 12x
      08. März 2012 15:59
      http://www.andreas-unterberger.at/2012/03/die-feministische-hysterie-auf-sieben-ebenen-es-reicht/

      Dieser ist derart mit Klischees und Vor- bzw. Nachurteilen gespickt (siehe nur nebenbei auch: "seit Milliarden Jahren") das man schon wieder einen Lachreflex verspürt ob dieser Lächerlichkeiten.

      Wenn ich dann auf die gefährlkich nahen Astgabeln, an denen für mich hier ganz offensichtlich beide hocken (A.F. + A.U.), so ist dies noch ein geradezu freundschaftlicher Hinweis auf die eher traurige Tatsache von ewig rückwärtsgewandtem Denken und Handeln.
      Ich kann da nicht anders, Sorry! und wie sollte man da noch, beim vom A.U. prämierten A.F. anders können!

      Wenn ich "Afrika" erwähnte, so hätte ich hier genauso gut auch die Eskimos,
      oder vielleichtauch den Mond oder sonst was erwähnen können, es ging mir nur darum, den Begriff "Zeitgeist" gerecht ins Objektive zu relativieren"!

      Sorry auch , wenn ich auf Deine übrigen, mit viel Mühe formulierten Zeilen nicht weiter eingehen kann bzw. will. Ich denke, ich habe meinerseits ebenfalls mit gleicher Mühe, Ehrlichkeit und versuchter Sorgfalt geschrieben und ist immer noch zu lesen.

      Weiteres bedeutet hier nur mehr tatsächlches A.U. - Geplänkel bzw. für mich zumindest HIER überproportional hoher Aufwand für 2 verschiedene Standpunkte, welche sich letztlich ohnhin höchstens im asymptotischen Sinne annähern lassen werden.

      Man kann ja auch etwas nebeneinander so stehen lassen wie es ist!

      Ich finde es nicht nur deshalb umso zukunftsorientierter und vorwärtsgewandter, wenn Du so schreibst wie zuletzt:

      "Ich lade sie ein, bei meinem geplanten wasserprojekt mitzumachen, vielleicht vergessen wir unser au-geplänkel dann ganz schnell. oder wir kommen darauf, dass es sehr wohl verschiedene gerechtfertigte sichtweisen gibt, wenn man sich die mühe macht, etwas tiefer hinzublicken und den eigenen überzeugten standpunkt ein bisschen hinterfragt."

      .... was auch immer mein Anteil an diesem Wasserprojekt sein könnte ...

  10. Segestes (kein Partner)
    11. März 2012 06:29

    Zitat: "Experten können angeblich auch tausendmal gelöschte Texte noch auffinden und geleerte Papierkörbe wieder anfüllen..."

    ____________________________________________

    Ich kann Ihnen versichern, dass das einmalige Überschreiben einer halbwegs modernen Festplatte mit Nullen völlig ausreicht um so gut wie alle Daten zu löschen.
    Früher gab es zumindest die theoretische Möglichkeit, aus Magnetisierungsresten neben einer Datenspur auf den Wert der ursprünglichen Bits zu schließen (was sehr aufwendig war).
    Nur ist die Spurdichte heutiger Festplatten längst dermaßen hoch, dass für diese Reste kein ausreichender Platz mehr vorhanden ist.

    Etwas anders sieht die Sache bei Flash-Speichern aus - also z.B. USB-Sticks: Dort
    werden einzelne Speicherbereiche, die im Laufe der Betriebsdauer Defekte aufweisen, automatisch gesperrt und stattdessen Reserven freigeschalten. Bei einem Löschvorgang werden die defekten Bereiche nun ausgespart - inklusive der eventuell noch darin vorhandenen Daten. Fachleute können diese später möglicherweise noch auslesen. Auch andere Besonderheiten der bei Flash-Speichern verwendeten Technik machen zurzeit ein sicheres Löschen sehr schwierig.

    Dass Behörden nicht standardmäßig hardwareverschlüsselte Festplatten (z.B. AES) verweden, ist eigentlich das Hauptproblem.
    Hier zu sparen, ist der falsche Weg.

  11. Anonymer Beobachter (kein Partner)
    11. März 2012 02:24

    OT: Kaum zu glauben, "enge Kleidung" gilt im Irak als "Teufelsanbetung":

    http://ausserdem.info/2012/teufelsanbetende-Teenager-zu-Tode-gesteinigt

  12. Pete Sahat (kein Partner)
    11. März 2012 01:39

    Die Ausgewogenheit in der Berichterstattung ist bei den meisten Zeitungen/Magazinen (sowie auch beim ORF) einfach nicht gegeben. Alle beugen sich der political correctness und werden so zum Mainstream. Die Bevölkerung will allerdings immer öfter vielfältige Meinungen hören. Man sieht das meiner Meinung nach an dem vermehrten Aufkommen von Blogs und kritischen Kommentaren bei online-Zeitungsartikel. Langsam reicht es eben.

  13. Haider
    10. März 2012 21:35

    In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hieß es: "EIN LAIE IST EINER, DER VON ALLEM NICHTS WEISS. EIN FACHMANN IST EINER, DER VON NICHTS ALLES WEISS. UND EINE TELEPHONISTIN IST EINE, DIE VON ALLEN ALLES WEISS."
    Heute werden die seinerzeitigen Telefonistinnen vom Internet, von Mobiltelephonen, vom GPS, von Kundenkarten mehr als ersetzt. Noch nie war ein Mensch so gläsern wie heute. Wer da noch von Privatsphäre spricht ist entweder ein weltfremder Träumer oder ein bewußter Lügner.
    Und da sind es vor allem die manipulative Nutzung von widerrechtlich erschlichenen Daten, denen der Bürger hilfslos ausgesetzt ist. Belogen, betrogen und schamlos ausgenützt, dies ist das staatlich geduldete Los des gläsernen Menschen. Metternich hätte seine wahre Freude. Nur so läßt sich absolute Macht perpetuieren.

  14. GOP
    10. März 2012 17:54

    Seit Monaten hören wir von illegalen Geldflüssen (= Bestechungen) bei diversen Firmen und Parteien. Warum gibt es eigentlich noch immer keine Strafverfahren gegen Hochegger, Meischberger, Rumpold u.a.?
    Die sog. Kronzeugenregelung ist eigentlich ein "schmutziger deal", welcher in der ango-amerikanischen Rechtssprechung seinen Ursprung hat. Da muss man schon sehr vorsichtig sein, dass da nicht Eigennutz des Anzeigers auf Kosten Dritter gerichtlich anerkannt wird. Anders verhält es sich beim sog. "whistleblower", wo der Informant die Öffentlichkeit auf Missstände ohne eigenen Vorteil aufmerksam macht. Aber scheinbar gehen die Justizuhren nun anders und die Diversion - ursprünglich nur für leichte Fälle und Ersttäter gedacht - wird zur Entlastung der Gerichte nun schon viel grosszügiger angewendet.

  15. mike1
    10. März 2012 16:04

    o.t.: orf....und die sozn !

    Dollfuß-Ehrengrabstatus wird geprüft

    Eine von Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) eingesetzte Kommission ist der Meinung, dass dem Grab des Ständestaat-Kanzlers Engelbert Dollfuß „kein Ehrengrabstatus zukommen sollte“. Mailath-Pokorny kündigte nun eine Prüfung an

    • Segestes (kein Partner)
      11. März 2012 09:15

      Hat er denn ein "Ehrengrab" verdient?
      Macht "gegen die Nazis sein", jemanden per se zum besseren Menschen?
      Dann würde Stalin nämlich eine Heiligsprechung gebühren...

      Vielleicht sollte man diesen "Ehrengrab"-Mumpitz konsequenterweise ganz
      abschaffen. Wieso soll die Allgemeinheit für unzählige Tote blechen, die eine
      "problematische" Vita haben? Das ist doch längst eine Zumutung.

    • cmh (kein Partner)
      11. März 2012 10:19

      Weil die Geschichtsschreibung eine Hure ist.

      Ehrengräber sind so gesehen Markierungen ihrer Freier.

      Zudem sind Ehrengräber billiger als Büsten für Massenmörder.

    • Alfred E. Neumann
      11. März 2012 12:40

      @ cmh

      **********!

  16. Brigitte Imb
    10. März 2012 16:01

    Für mich sind die Geheimhaltungen, die die Politik vor uns ausübt, schlechthin ein Skandal und eine ad absurdum Führung des Artikel I der Verfassung. Wie kann ein Volk, dem wichtige Informationen vorenthalten werden, auch nur ansatzweise objektiv entscheiden?

    Sämtliche Mißstände, die mittlerweile bei weitem die Positiva ablösen, sind m. M. alleine den Politikern anzulasten. Sie haben über Jahrzehnte Gesetze und Situationen geschaffen die es ihnen ermöglichen den politischen Selbstzweck zu perfektionieren. Dazu bedienten und bedienen sie sich an den Staatskassen, als würde ihnen die ganze Nation eigen sein, reißen die Macht ans sich, verteidigen die repräsentative Demokratie, unterbinden Volksentscheidungen, kreieren weiche Gesetze zu ihren Gunsten, kaufen die Medien, lassen Parteipolitik in der Justiz walten, laden zuhauf Sozialmigranten ein, versuchen das Volk zu verdummen und zu verarmen, usw., usf.

    Der moralische Abstieg des politischen Gewissens ist kaum zu toppen, die Verluderung ist in allen Bereichen unseres öffentl. Lebens eingezogen und die politische Erbfolge scheint große Strategie zu sein (läßt sich doch so der Lebensunterhalt einfach und komfortabel verdienen, auch mit schlechter od. gar keiner Ausbildung).

    Käme die Politik und die Justiz nur annähernd ihren wirklichen Aufgaben nahe, müssten Datenklau und unerlaubte Aktenübermittlungen rigoros angeprangert u. geahndet werden. Da leider der Sittenverfall in unseren höchsten Gremien seinen Ausgang und Höhepunkt findet, wird es kaum möglich sein diese Misere rasch - wenn überhaupt - abzustellen.

    ABSOLUTE TRANSPARENZ hieße das Heilmittel, aber dieses wird nur in ganz geringen homöopatischen Dosen von den Repräsentanten angewendet.

  17. Bussibär
    10. März 2012 15:53

    Warum interessiert sich Herr Kuch nicht auch für den grünen Europa-Spatzerl-Politiker.
    Kinderschänder gehören geschützt, nicht wahr, zumindest wenn sie dem Linxlinken Lager angehören, weil dann ist es doch legitim, nicht wahr?

  18. Josef Maierhofer
    10. März 2012 15:44

    In Österreich gibt es zweierlei Recht.

    Das mit und das ohne 'Baddeibuch'.

    Schockierend, wie verkommen sowohl ideologiegläubiges Volk als auch die 'Mainstream-Macher' agieren.

    Die Anarchie scheint schon recht weit fortgeschritten zu sein, wenn man das alles liest, hört und per Mediendiktat übermittelt bekommt.

    Tatsächlich werden weder ein ernstes Korruptionsgesetz nach ein ernstes Antikorruptionsgesetz kommen, den die 'Baddei' bestimmt was gut und böse ist, und klar, böse sind immer die 'anderen'.

    Der Wähler ist dran diesen miesen Praktiken und Gesetzesbrüchen ein Ende zu setzen. Aber der Wähler, ist der eigentlich besser ?

  19. schreyvogel
    10. März 2012 15:13

    Das Datenschutzgesetz hat große Schwächen: Es bestraft nur den Ersttäter, der geschützte Informationen rechtswidrig weitergibt, aber nicht den Zweittäter, der die geschützten Informationen dann breit vermarktet. Da zudem der Ersttäter meist durch das Redaktionsgeheimnis geschützt ist, wird auch dieser nicht bestraft. Das heißt, das Datenschutzgesetz schützt eigentlich niemanden, es verhindert nur, dass ich eine Telefonrechnung mit einer Liste der von mir angerufenen Nummern bekomme.

    Diese Gesetz gehört dringend geändert, sodass es auch gegenüber Zweittätern wirkt.

  20. Bussibär
    10. März 2012 14:23

    In zehn Jahren wird Herr Dr. Unterberger noch immer seine glanzvollen kritsichen Hintergrundberichte verfassen, wir werden wieder jubelnd einstimmen, geändert wird sich nichts haben, weil....
    wie schon oft erwähnt:

    Herr Dr. Unterberger!

    Sie wären mit Sicherheit einer der wenigen fähigen Personen in unserem Lande, der eine breite, gebildete Anti-Sozi-Front in Österreich auf die Beine stellen könnte.

    Schluss mit der Linken-Augen-Blindheit der Justiz
    Schluss mit Kaufkraft der Linxlinken Medien bezügelich geheimer Akten
    Schluss mit der Linxlinken Mediengewalt
    Schluss mit dem Rotfunk
    Schluss mit der Schuldenpolitik
    Schluss mit der "Wir-sitzen-hier-im-Forum-diskutieren-und-ändern-nix" Mechanik

    Jetzt handeln sie doch bitte endlich und gründen -sie haben sicherlich die erfoderlichen Kontakte - eine neue Partei in Österreich.
    Vielleicht sind sie das uns, unseren Kindern oder etwa auch dem Lande schuldig.

    Und diese neue Partei nennen wir dann "News", was glauben sie, wie der Herr Kuch sich ärgert. Alleine dies, wäre es schon wert.

    • ProConsul
      10. März 2012 18:39

      Andreas Unterberger ist zwar ein begnadeter Journalist, aber es fehlt ihm das rhetorische Talent, wie man bei diversen Diskussionsrunden sehen kann. Ausserdem bringt eine weiter Parteienzersplitterung nichts, viel wichtiger wäre es eine FPÖ-ÖVP Koalition auf die Beine zu stellen und eine konstitutionelle Monarchie einzuführen. Dazu noch etliche andere flankierende Maßnahmne um die Sozialisten auf Jahrzehnnte zu schwächen.

  21. Susi Schnösel
    10. März 2012 14:05

    Warum werden News-Journalisten die gestohlene Daten erwerben, nicht verhaftet?
    Warum interessiert die Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung von gestohlenen Daten aus "Geheim-" Akten nicht?

    Ein Schelm, wer böses denkt.

    Silzilien ist eine Insel der Seligen gegenüber Österreich.
    Die Mafia Siziliens eine lächerliche kleinkriminelle Organisation gegenüber dem "Netzwerk-Organisierten-Verbrechen" in Österreich.

    • Haider
      10. März 2012 21:17

      "Österreich darf nicht Chicago werden". Wäre Al Capone noch am Leben, er könnte wegen Diskrimierung klagen.

  22. contra
    10. März 2012 13:22

    Noch ein OT,
    das zeigt wie gründlich die linke Geschichtsklitterung zuschlägt:

    http://wien.orf.at/news/stories/2524364/

    • A.K.
      10. März 2012 13:28

      @contra:
      So funktioniert eben Linke Political Correctness.

    • Brockhaus
      10. März 2012 14:35

      Müssen jetzt womöglich auch alle Gebäude, Einrichtungen u.v.m. von Adolf Loss abgerissen bzw. weggesperrt werden?

    • cmh (kein Partner)
      11. März 2012 15:38

      Warten wir einmal ab, wie man mit Otto Mühl verfahren wird. Sind da alle Förderungen an ihn und seine ganze Meschpoche wieder zurückgefordert worden?

      Hier könnte man sein ehrenwertes Mütchen einmal an der warmen Hand unter Beweis stellen.

      Was steht auf seiner Passivseite: Kinderschänder, Vergewaltiger, Pornograph ...
      Und auf der Aktivseite: Pinseleien in Titten und Zipfelform, gräßliche Farbzusammenstellungen ...

  23. A.K.
    10. März 2012 12:41

    Wieder einmal ein O.T. -Kommentar:
    Am 11. März 2011(!) schrieb Dr. Unterberger u.a. die Tagebuchnotiz
    „Ein Hoch auf die steirischen Bräuch“.
    Als Naturwissenschaftler erschien mir damals eine Meldung der Zentralanstalt für Meteorologie – Zitat nachstehend – als wichtig genug durch ein O.T. die Kommentare dazu zu unterbrechen:
    „O.T. Meldung von http://www.zamg.ac.at/erdbeben/aktuell/?ts=1299841201
    Fri, 11 Mar 2011 09:24:53 +0000 (UTC)
    Japan - Erdbebenkatastrophe - Tsunami
    Japan erlitt heute Früh um 06:46 MEZ, Magnitude 8,9 , eines der stärksten Erdbeben seiner Geschichte. ...“
    obwohl sofort alarmiert, hatte ich leider die damalige Tragik sogar noch stark unterschätzt...
    Worauf ich – neben dem Gedenken an die tragischen Ereignisse – mit diesem O.T. noch hinweisen möchte:
    In unserer zunehmend komplexeren Welt sind naturwissenschaftliche Grundkenntnisse zur realistischen Einschätzung der Lebensumstände extrem wertvoll und nützlich. Unsere Ausbildung in Richtung Mathematik, Physik, allgemeiner Naturwissenschaften wird aber im Gegensatz dazu noch immer viel zu gering geschätzt und vernachlässigt.

    • phaidros
      10. März 2012 14:52

      Sg. A.K., ich danke Ihnen herzlich für diesen Hinweis und erlaube mir, auf www.science-blog.at aufmerksam zu machen, mit dem wir einen kleinen Beitrag leisten wollen, gegen die in Österreich gegenüber den Naturwissenschaften an den Tag gelegte Ignoranz anzutreten. Leider erleben wir immer wieder Beispiele, wie notwendig das ist!

      Aus dem Mission Statement (Was, warum und wer? http://www.science-blog.at/Mission-Statement ): Das Verstehen von Naturwissenschaften und Mathematik ist grundlegend für die Qualität des modernen Lebens und für den Wohlstand künftiger Generationen. Diese Disziplinen haben überragende Bedeutung für Wirtschaft, Kultur und viele soziale Aspekte. Dieser Science-Blog soll Laien über wichtige naturwissenschaftliche Grundlagen und Standpunkte informieren, deren Grenzen in kritischer Weise abstecken und Vorurteilen fundiert entgegentreten.

      Wir würden uns sehr freuen, Sie auch dort als regelmäßigen Poster zu begrüßen!

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      10. März 2012 15:06

      Nachsatz: in der (neudeutsch) »aftermath« von Fukushima gab es im Sciece-Blog folgenden Artikel des Kernphysikers Helmut Rauch:
      http://www.science-blog.at/2011/08/ist-die-kernenergie-boeseij/

      Auf der Vereinsseite der BIÖ finden Sie ein sehr informatives 11'-Video (youtube), das sich mit der zivilen Nutzung von Kernenergie beschäftigt: http://www.biö.at/?q=node/86 (eine aktualisierte Version ist in Vorbereitung)

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • inge schuster
      10. März 2012 15:10

      "Unsere Ausbildung in Richtung Mathematik, Physik, allgemeiner Naturwissenschaften wird aber im Gegensatz dazu noch immer viel zu gering geschätzt und vernachlässigt."

      Darin bin ich vollkommen Ihrer Meinung! Und , weil ich es nicht beim "Matschkern" bewenden lassen wollte. haben wir auch den science-blog ins Leben gerufen, der sich in dem von Ihnen genannten, sehr breiten Spektrum der Wissenschaft bewegt.

      Interesse und Diskussionsbereitschaft sind allerdings nicht gerade berauschend.

    • A.K.
      12. März 2012 12:47

      @phaidros
      Danke für die nette Einladung zu http://www.science-blog.at/
      Ich werde Ihre Anregung beherzigen.
      @inge schuster
      Mein Freundeskreis besteht mehrheitlich aus Geisteswissenschaftern. Ich habe sehr lange gebraucht um folgendes zu bemerken: Einsichten - meist als Ergebnis von "black box" - Systemvorstellungen - sind mir - wegen meines mathematischen Denkens - leicht gefallen, die dann bei den einschlägigen Fachleuten (z.B. Ökonomen) Verblüffung auslösten, wieso denn "so Einer" auch zum Ergebnis ihrer Überlegungen gekommen ist, ohne alle Quellen zu kennen..

  24. thomas lahnsteiner
    10. März 2012 12:34

    Sittenbild eines österreichischen Journalisten
    (via chat in news.at)

    1.die Wahrheit und nichts als die Wahrheit:

    Frage:
    und wer bekam die Bezahlung für das Herausgeben der E-mails?
    KUCH: Ich habe nichts bezahlt!

    2.der kreative Arbeiter und - man glaubt es nicht- Datenschützer:

    Anregung:
    Es wäre ein Bestseller wenn die Mails als ein Buch veröffentlicht werden! :))
    Oder so in Audimax-Manier vorgetragen!!!

    KUCH:Ich habe das heute sehr ausführlich mit Dr. Ganzger diskutiert, in welcher Form wir dafür sorgen können, möglichst viele Emails in möglichst großem Umfang publik machen zu können. Rechtlich ist das etwas heikel - aber wir arbeiten an kreativen, rechtskonformen Lösungen. Wir werden einen Weg finden, der sicherstellt, dass alle relevanten Inhalte öffentlich werden, die Quelle trotzdem geschützt bleibt und auch Unbeteiligte Telekom-Mitarbeiter nicht fürchten müssen, dass ihr Recht auf Datenschutz gebrochen wird.

    3. der geniale Verkäufer

    Frage:
    In welchem Abstand werden neue E-mails veröffentlicht bzw. wo kann man diese genau nachlesen?

    KUCH: Veröffentlichung im Wochentakt in NEWS. Gibt's ab Mittwoch 16 Uhr in Wien im Straßenverkauf und ab Donnerstag österreichweit.

    4. der witzige Aufruf zum Denunzieren

    Kurt KUCH hat noch einen kurzen Abschiedsgruß parat:
    Ich wünsche noch einen kurzweiligen Nachmittag. Wer Infos, Geschichten oder Ähnliches loswerden will: kuch.kurt@news.at
    Wer Mails meidet (was ich derzeit gut verstehen kann): 01 21312 1143
    Postadresse für die großen Aktenberge: Taborstraße 1.3, 1020 Wien

    5. der Burgenländer-Witz:

    Kurt KUCH:
    Was unterscheidet einen echten Wiener von einem Storch ?
    Kurt KUCH:
    Gar nix. Kleines Hirn, große Papp'n und im Sommer sans bei uns am Neusiedler See. ;-)

    • A.K.
      10. März 2012 12:47

      Solche Texte - wie via chat in news.at - erfährt die Staatsanwaltschaft und sieht keinen Grund zum Einschreiten?

  25. Wolfgang Bauer
    10. März 2012 12:33

    Zum PS: Auch der Justizsprecher der SPÖ. Jarolim, hat kürzlich verlangt: "Grasser endlich inhaftieren" Ein wichtiger NR-Abgeordneter!

  26. A.K.
    10. März 2012 12:06

    Danke für den Unterberger-Tagebucheintrag "Geheimes und Gemeines: Daten, Akten, Konten"!
    Leider gibt es nur mehr ganz wenige Journalisten, die logisch denken und dem Gemeinwohl verpflichtet schreiben. Mein Dank gehört deshalb Dr. Unterberger als löbliche Ausnahme.

  27. HJR
    10. März 2012 09:21

    Hätte einer einen (kleinen) Laden bzw. eine kleine Firma mit zwei, drei Mitarbeitern, in dem solche Zustände herrschten wie in unserer sozialistischen Republik und er würde diesen Laden nicht selbst schließen, so wäre er dazu schon wegen der äußeren Umstände (Ausbleiben der Kunden, akute Liquiditätsprobleme, ständige Pfändungen, Konkursanträge, etc.) dazu gezwungen und sähe sich wahrscheinlich noch mit einem Verfahren wegen fahrlässiger Krida konfrontiert.

    Die nächsten Wahlen - vor dem Hintergrund der bis dahin deutlicher gewordenen Folgen der Griechenland-Rettung und des potemkinschen Dorfes "Euro-Währung" - wird die letzte Gelegenheit bieten, die Verhältnisse in diesem Staat auf verfassungsmäßigen Wege zu reparieren. Ob das helfen würde, steht auf einem anderen Blatt.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  28. zweiblum
    10. März 2012 08:50

    Wer ist Büroleiter von Wrabetz? Das mediale Strohfeuer ist erloschen.

  29. Helmut Oswald
    10. März 2012 08:22

    In den für uns alle entscheidenden Belangen staatlichen Wirkens - der zentralen Legitimation der Staatlichkeit schlechthin - nämlich der Äquidistanz zu sämtlichen Einzelinteressen, Parteilichkeiten, weltanschaulichen Sondermaßstäben, religiösen, ethnischen und sozialen Voreingenommenheiten, welche der gemeinsamen Sache abträglich sind, versagt der Staat, versagen seine Vertreter in rasch wachsendem Ausmaß. Er versagt auch im Schutz und in der Verteidigung elementarer Lebens- und Bürgerrechte, denn er gibt zu erkennen, daß er der regelmäßigen Preisgabe ihm anvertrauter und dem Amtsgeheimnis unterliegender Vorgänge und Informationen nicht bereit ist, einen Riegel vorzuschieben. Vom Staatsdiener zum Partei(en)diener ist das Ethos des Berufsbeamtentums einem Abstieg ausgesetzt, das nur noch vergleichbar ist
    mit der Verkommenheit des Raubrittertums des ausgehenden Mittelalters.
    Der STaat bedarf der Redimensionierung - seine Halbierung ist wohl noch zu wenig - die Beamtenschaft bedarf einer Erneuerung ihres ethischen
    Fundamentes und jene Parteien, die sich den Staat als Beute genommen haben
    und ihn sich mittels willfähriger, verkommener Parteisöldner ihren Partikularinteressen dienstbar gemacht haben, sind als das zu bezeichnen, wozu sie sich selbst gemacht haben: zu kriminellen Organisationen.

  30. thomas lahnsteirer
    10. März 2012 07:26

    Datenschutz in Österreich oder das mit Abstand übelste Schmutzblatt Europas:

    "Das Nachrichtenmagazin NEWS zitiert in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe umfassend aus 1.955 Dateien aus der Firma des früheren Telekom-Lobbyisten Peter Hochegger. Der Großteil der Datensätze kann dem ehemaligen Hochegger-Mitarbeiter Stefan Krenn zugeordnet werden. Die Dateien gewähren einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise Hocheggers.
    Zu Kunden wie der Telekom, der Mobilkom, der Novomatik, dem Verband der Pharmaindustrie und den ÖBB existieren jeweils hunderte Datensätze mit Masterplänen, Dossiers, Protokollen und Konzepten. Die Daten, die NEWS der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen wird, lassen sich nach Stichworten durchsuchen"
    (Quelle:news.at)

    Kein Datenbestand einer Firma ist anscheinend vor den NEWS-Strolchen sicher, die scheinheilig die von NEWS natürlich aufbereiteten und gefilterten, gestohlenen Daten dann der Staatsanwaltschaft übermitteln wollen.

    Die gefälschten Auflagezahlen von NEWS und die Bestechungsinserste, für die viel zu hohe Preise verrechnet wurden, fallen natürlich unter das Redaktionsgeheimnis........

    • Bussibär
      10. März 2012 14:15

      Also die Bezeichnung "Nachrichtenmagazin" würde ich aber nur für ein seriöses Blattmedium verwenden, also hiebei, also ich weiß nicht..

    • Reinhard (kein Partner)
      11. März 2012 13:24

      Wenn sie der Staatsanwaltschaft gleichzeitig übermitteln können, auf welch wundersame Weise sie legal (!) an diese Datensätze gekommen sind, sehe ich da kein Problem. Die StA hat für so etwas Papierkörbe.
      Denn das Problem scheint mir eher, dass sich die StA über die Herkunft der Daten weniger Gedanken macht als über deren Inhalt. Und dass sie auf die Idee kommen könnte, diese Daten tatsächlich als beweismittel zu verwenden.
      In den USA würden bereits Ermittlungen laufen, denn das Redaktionsgeheimnis gilt für die illegale Beschaffung von Schmutzkübelmaterie, aber hört bei der Beschaffung von Beweismaterial schlagartig auf - und um solches handelt es sich, wenn es der StA übermittelt wird. Und illegal beschafftes Beweismaterial wird dort von jedem Richter sofort abgelehnt und als irrelevant eingestuft.
      Das zum Thema Rechtsstaat...

    • simplicissimus
      11. März 2012 16:14

      reinhard, gutes thema. was die us-praxis der ablehnung illegal beschafften beweismaterials betrifft, bin ich differenzierter meinung und zwar aus prinzipiellen gründen: wenn etwas wahr ist, dann soll es auch als wahrheit anerkannt werden. einen verbrecher laufen zu lassen, weil das wahre beweismaterial illegal beschafft wurde, wäre falsch. man muss dinge voneinander trennen, die direkt nichts miteinander zu tun haben. dafür soll im gegenzug natürlich die illegale beschaffung, je nach grad der illegalität bestraft werden. wenn ich jemanden erschiesse, um an den beweis heranzukommen, dass ein anderer eine zeitung aus dem zeitungsständer geklaut hat, dann soll dieser seine geringfügige strafe erhalten und ich gehöre lebensläglich hinter gitter. wenn ich jemanden mit 500 euro besteche, damit er mir beweismittel über einen massenmord verschafft, dann gehört der massenmörder schleunigst hinter gitter und mir wird zb eine geldstrafe aufgebrummt.
      kein rechtswesen kann perfekt oder 100% gerecht sein. das us-system ist in dieser form abzulehnen. eine trennung und verfolgung der einzelnen delikte jedoch würde alles wieder viel verhältnismässiger machen.

  31. libertus
    10. März 2012 06:03

    Der angebliche Widerspruch wird in dem Moment erklärbar, wenn man erkennt, daß alle diese Maßnahmen in unserem Land völlig zielgerichtet für den LINKEN Machterhalt getroffen werden.
    Willkürlich wuchern immer mehr neue Gesetze in diese Richtung, ehe womöglich bei der nächste Stimmabgabe die Zeit dafür abläuft! *hoff*
    Die VLM (= Vereinigte Linke Medienlandschaft) stellt sich als williger Vollstrecker zur Verfügung und darf dafür umgekehrt auf den Schutz ihrer roten bis grünen Schirmherren rechnen.

    Diese unheilvolle Symbiose beschert uns die Zustände, welche hier zu recht aufgedeckt und kritisiert werden, jedoch kaum mehr zu unterbinden sind.
    Das einzige Gegenmittel = die nächsten Wahlen kommen bestimmt und sollten uns alle zum längst fälligen Protest animieren!

    • Brockhaus
      10. März 2012 08:22

      Ich bin da vollkommen bei Ihnen, nur es findet sich weit und breit keine passende Alternative. Denn der einstige Messias ist bedauerlicherweise an Jörgls Himmelfahrt Anno Domini 2008 von uns gegangen.

    • Susi Schnösel
      10. März 2012 14:13

      @Brockhaus

      ...ist oder wurde von uns gegangen...?

    • Brockhaus
      10. März 2012 14:22

      @Susi Schnösel

      Der Gedanke ist gar nicht so abwegig. Aber das weiß nur der liebe Gott (um bei der Terminoligie zu bleiben)

    • Brockhaus
      10. März 2012 14:24

      Sollte natürlich "Terminologie"

    • Brockhaus
      10. März 2012 14:27

      ........heißen.

      Das kommt davon, wenn die Finger schneller als der Gedanke sind. ;-)

  32. simplicissimus
    10. März 2012 05:43

    es beginnt damit, dass journalisten nicht nach berufsethischen kriterien ausgebildet und ausgewählt werden:

    - der verpflichtung zur objektivität als sakrosanktes prinzip
    - der verpflichtung durch klare trennung von information und meinung
    - der verpflichtung zur ausgewogenen darstellung der pluralität in der gesellschaft
    - der verpflichtung zur fairness, dh angemessener zurückhaltender berichterstattung wenn dinge nicht erwiesen sind, aber zur nennung der dinge beim namen, wenn sie erwiesen sind (die regeln der pc sind in diesem zusammenhang nur teilweise hilfreich, eher dienen sie zur einseitigen verzerrung der tatsachen)

    und die journalisten werden schon gar nicht nach solchen kriterien eingestellt.
    die kriterien, nach denen sie eingestellt werden scheinen in erster linie voreingenommenheit für oder gegen bestimmte weltanschauungen und blutsbrüderschaftliches seilschaftsverhalten zu sein. die meisten sind eindeutig in völliger abhängigkeit oder manipulation bestimmter politischer strömungen und parteien. pfui teufel.

    wir bürger können uns gegen diese misstände im internet wehren und mit dem stimmzettel. die strasse bleibt noch offen.

    • simplicissimus
      10. März 2012 17:22

      ... die verpflichtung ZUR klaren trennung von information und meinung

  33. Gandalf
    10. März 2012 01:25

    Es ist erfeulich und dankenswert, dass ein Journalist (eben ein Grandsegnieur seiner Zunft) in dieser sensiblen Frage eine so ausgewogene und realistische Ansicht nicht nur hat, sondern auch vertritt. Und dass - endlich - auch das Bankgeheimnis dorthin gestellt wird, wohin es gehört, nämlich in eine Reihe mit anderen Berufsgeheimnissen etwa der Anwälte, Ärzte und Wirtschaftsprüfer:
    Ja, volle Zustimmung zur Beibehaltung des Berufsgeheimnisses der beratenden Berufe und, wenn es nicht anders geht, auch der Journalisten (bei denen zumindest die jüngeren dieser heiklen Aufgabe leider meist charakterlich nicht gewachsen sind). Aber dafür: Beibehaltung, nein, Wiedereinführung des - de facto derzeit ja ohnehin schon abgeschafften - Bankgeheimnisses; unabhängig davon, ob die (US -) Amerikaner oder auch die EU - Brüsseler die Faust ballen. Sollen sie doch.

  34. socrates
    10. März 2012 00:28

    Wenn ich erlebe, daß Christian Ortner eine Tatsache zensuriert, "jelzin freemason" bringt
    Ungefähr 940.000 Ergebnisse (0,26 Sekunden), dann wundert mich nichts mehr.
    Die Printmedien schützen ihre Interessen, die ihrer Sponsoren und die der Macht, gegen die Kundschaft, die Leser. So werden die Ösis verkauft und verraten. Man denke speziell an die Wirtschaftsnachrichten, auf Grund derer die kleinen Investoren ihr Geld anlegen.
    Wemm Faymann wieder einmal den EU - Vertrag ändert ohne Volksabstimmung, schweigen die Medien. Sie werden ja gefördert und man beißt nicht die Hand, die füttert.





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