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Die wirklichen Skandale rund um Niko P.

Durch den blonden Niko Pelinka und seine seltsamen Karrierewege ist der ORF-Generaldirektor bis auf die Knochen blamiert – auch wenn er das partout nicht zur Kenntnis nehmen will. Noch deutlich krasser sind aber andere, dadurch völlig überdeckte Skandale.

Dass Alexander Wrabetz einen Büroleiter haben soll, ist nämlich unbestritten. Und dass er sich den selbst aussuchen kann, ist für mich auch kein größeres Problem. Es kann ja jeder ORF-Mitarbeiter mit Rückgrat diesen Büroleiter straffrei hinauswerfen, wenn der bei seiner Tür hereinkommen sollte. Und jeder ORFler kann folgenlos auflegen, wenn ihn ein gewisser Pelinka anruft. Ein Büroleiter hat nur dann über das Ausbessern von Briefen hinausgehende Kompetenz, wenn ihm diese auch jemand zubilligt.

Die Personalie Pelinka ist nur deshalb bedeutend, weil sie den bisher schlagkräftigsten Beweis darstellt, wie eng der Wrabetz-ORF an den Fäden der Parteien, insbesondere jenem der SPÖ hängt. Wenn jener Mann, der die Wrabetz-Wiederwahl inszeniert hat, dann auf einen hochbezahlten Posten unter Wrabetz aufsteigt, hat das naturgemäß einen ganz üblen Geruch. Wer bitte ist da wessen Chef?

Ein noch viel größeres Problem als Pelinka ist es aber, wie sehr die derzeit die eigene Unabhängigkeit so rühmenden ORF-Redaktionen sich selbst zu einer SPÖ-Propagandaabteilung degeneriert haben. Offenbar ohne dass ein Pelinka da noch extra anrufen muss.

Täglich könnte man die schwere Linkslastigkeit dieser Redaktionen an konkreten Beispielen aufzeigen. Diesmal einige besonders arge Exempel aus der „Zeit im Bild“ des Wochenendes. Diese sendete einen langen PR-Beitrag für das Wiener SPÖ-Rathaus, der besser ins nordkoreanische Fernsehen gepasst hätte. Zwei rote Rathaus-Apparatschiks konnten sich da stolz und ohne durch einen kritischen Zwischenton der Redaktion gestört zu werden als Helfer der Kinder präsentieren. Nur weil sie jetzt(!) einen „Ombudsmann“ für Opfer von Missbrauch in Jugendheimen installiert haben.

Mit keinem Wort wurde dabei darauf eingegangen, dass genau dieses Rathaus und genau seine untätig zuschauenden Fürsorge-Tanten, die sich jetzt Jugendanwaltschaft nennen (die übrigens auch mitgewirkt haben an den Vertuschungen rund um Kampusch), die Hauptverantwortung für die allerschwersten Missbrauchsskandale der österreichischen Nachkriegsgeschichte haben. Mit keinem Wort wurde thematisiert, wozu eigentlich die Jugendanwaltschaft selbst noch gut ist, wenn jetzt ein Ombudsmann dieser „Anwaltschaft“ (die natürlich mit richtigen Anwälten nicht das Geringste zu tun hat) irgendeine Verbesserung darstellen soll.

Wer diesen Propagandabeitrag gesehen hat, dem blieb ob so viel Chuzpe nur noch der Mund offen. Und wer den Beitrag versäumt hat: Bitte anschauen („Ombudsperson für Heimkinder gefordert“ am 7. Jänner anklicken, wobei Ombudsperson auf politischlinkskorrekt für Ombudsmann stehen dürfte).

Dass die ZiB am gleichen Wochenende  schon zum gefühlten 50. Mal binnen zwölf Monaten wieder die alte linke Mär vom ungleichen Lohn für gleiche Frauenarbeit auftischte, passt perfekt in das gleiche schlagseitige Bild. Auch hier wieder keinerlei Spur einer Relativierung oder gar Gegenstimme. Dabei konnte in dem Beitrag die Ungleichheits-Behauptung dann nur mit Fällen der Baby-Karenz und mit Teilzeit-Exempeln untermauert werden, aber mit keinem einzigen Hinweis auf wirklich „gleiche Arbeit“. Oder ein Beitrag über Südafrika: Der klang so, wie wenn er von der Propagandaabteilung der dortigen Regierungspartei formuliert worden ist.

Pelinka demaskiert auch die ÖBB

Ein ebensolcher Skandal ist, wie die ÖBB zur SPÖ-Filiale degeneriert ist. Wortgewaltig versucht sich ja der neue Chef Kern seit einiger Zeit als Retter der Bundesbahnen zu präsentieren. Dabei agiert er in Wahrheit mehr denn all seine Vorgänger der letzten Jahrzehnte als reiner Parteifunktionär. Er greift hemmungslos in die Bahnkasse, wenn es die Partei braucht oder wünscht.

Anders ist es nämlich gar nicht zu erklären, dass dieser Herr Kern genau für jenen Niko Pelinka eigens einen Posten geschaffen hat. Der Anlass der Postenkreation: Pelinka musste als Sprecher der Claudia Schmied ausscheiden, weil diese Funktion laut Gesetz mit der eines Stiftungsrates unvereinbar ist. Als solcher hatte Pelinka die Wiederwahl von Wrabetz zu organisieren und diverse schmutzige Deals mit den anderen Stiftungsräten abzuschließen. Was er daneben eigentlich für die ÖBB gearbeitet haben soll, ist völlig unklar geblieben. Dementsprechend wird nun, da Pelinka auch hauptberuflich in den ORF wechselt, dieser Posten einfach wieder abgeschafft.

Einen deutlicheren Beweis kann es gar nicht geben, dass in den eigentlich schwer defizitären ÖBB Menschen einzig und allein im Interesse der Partei angestellt werden.  Und zwar nur für Scheintätigkeiten. In der Privatwirtschaft würde ein dafür verantwortlicher Vorstand fristlos entlassen und wegen Untreue angezeigt. In den ÖBB riskiert der Herr Kern maximal einen Tadel durch den Rechnungshof. In ein paar Jahren.

Freilich: Ein ÖBB-Chef, der ja selber nur als Sprecher eines Politikers nach einem Publizistik(!)-Studium und keiner einzigen Sekunde in der Verkehrs- oder Privatwirtschaft plötzlich zum Bahnexperten geworden sein soll, kann natürlich nicht die Widerlichkeit seines Verhaltens erkennen. Und die total links geführte Staatsanwaltschaft ist ja offensichtlich nur an den angeblichen und wirklichen Delikten blau/orange-schwarzer Regierungen interessiert.

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alle Kommentare

  1. Roby (kein Partner)

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    Hilfe aus Piefkonistan. Die gibt es doch noch. Ab ca. 19:00 Minuten ist der unse4gliche Beitrag (mit Internet-Explorer).Das belauschbar le4dft sich mit dem jwdanlodoer prima auf die Platte zuppeln.



  7. Sawet (kein Partner)

    Da fragt sich, ob die Deutschen von den d6sterreichern abstammen oder ukegmehrt?Ich gehe jedoch davon aus, dadf in anderen Bundesle4ndern der gleiche Sachverhalt auch mit anderen PArteien durchgezogen wird. Wegen der Gerechtigkeit.



  8. Holmes (kein Partner)

    Ist bekannt, wie viele Sprößlinge der beiden Pelinka-Seniors zu versorgen sind? Ist das wirklich nur der rote Niko?



  9. carlo soziale (kein Partner)

    Endlich eine angemessene und gut dotierte Position für den Niko. Bisher wurden ihm wegen seiner Herkunft nur Prügel in den Weg gelegt.



  10. A.E.I.O.U. (kein Partner)

    Wie sehr die roten Politverbrecher für ihre Schäflein sorgen und den Staat und deren Staatsbürger aussagen wie Zecken, zeigen die ÖBB-Pensionisten.

    Die ÖBB-Frühpensionisten sind die Staatsschmarotzer schlechthin. Und das schon mindestens 40 Jahre.

    Für 2012 zahlen die ÖBB-Pensionisten in Summe nur 19 % selbst ihre Pensionen. Den Rest, 81 %, lassen sie sich von den übrigen Steuerzahlern finanzieren.

    Wie lang geht dieser Wahnsinn noch weiter ?

    DAS als Staatsversagen zu bezeichnen ist purer Euphemismus.

    Übrigens: Ist der Nico nicht eher rothaarig. Ein geborener Rotfuchs, so schaut es zumindest aus.



  11. AppolloniO (kein Partner)

    Vielsagend die Verteidigung Wrabetz`bzgl. seiner Pro-Pelinka-Entscheidung.

    Er sei nicht erpressbar. Ist bei der Willfährigkeit auch nicht nötig.

    Er hätte das Recht seinen Büroleiter selbst auszuwählen. Stimmt, purer Zufall und merkwürdig dass er sich für einen Vorschlag des SPÖ-Sekretariats entschied.

    Er bleibe bei seiner Niko Entscheidung - auch gut, nur konnte die SPÖ-Marionette Wrabetz keinen einzigen Qualifizierungsgrund für Pelinka benennen. Ich will dem ORF-General mit Begründungen aushelfen, die da wären:

    1. Dankbarkeit für die Organisation seiner Wiederwahl.
    2. Zwei, die Meinungsbildung mitbeherrschenden Pelikane, einer der Vater, der andere der Onkel.
    3. Lauras Wohlwollen.



  12. Censorius (kein Partner)

    Der Pelikan ist ein Ruderfüßer und brütet in Kolonien . Sein Kehlsack ist extrem vergrößert und hat ein enormes Fassungsvermögen für Nahrung. Ein Pelikan muss eine lange Strecke flügelschlagend auf der Wasseroberfläche laufen,ehe er sich in die Luft erheben kann. Ist er aber erfolgreich gestartet, ist er ein ausdauernder Flieger.

    Nomen est omen. Vorschläge für das Bewerbungsschreiben des Niko ( heute letzter Tag !! ).



    • Clemens Taferner (kein Partner)

      Gehört dieser Pelikan nicht auch zur Unterart der "Rudasfüßer"?

    • Undine

      @Censorius

      *** für Ihren gelungenen Exkurs in die Ornithologie! Der Jungvogel mußte vorzeitig flügge werden, was sich insofern als günstig erwies, daß sein Start in die Lüfte trotz oder sogar wegen langer Übung auf der Laufstrecke früh erfolgen konnte.

      @Clemens Taferner

      ***für die Entdeckung der Unterart der bisher unbekannten "Rudasfüßer"!

      Und noch eine Frage wegen des eher seltenen Namens Taferner: Haben Sie familiäre Wurzeln in Pettau?

    • contra

      @Clemens Taferner

      Oder gibt es Verbindungen zur Winzerfamilie, die excellente Rotweine erzeugt.
      Ein echtes Aushängeschild und eine bevorzugte Rotweinquelle für mich!

  13. Linkspolitischkorrekt (kein Partner)

    Der Geifer darf nicht aufhören zu rinnen, da greift Schüssls Schoßhund berechtigterweise tief ind die Kiste der Wortkreationen. "Politisch korrekt" reicht längst nicht mehr um das Erregungsniveau und damit die zahlenden Freaks zu halten, jetzt ist "politischlinkskorrekt" angesagt.

    Ich hätte noch ein paar Ideen: politischlinkslinkskorrekt, knalllinkspolitischkorrekt, naiv-gutmenschlichprogressivlinkskorrekt.

    Wenn selbst der politischlinkskorrekte Mainstream berichtet muss man sich eben was einfallen lassen um als rechtskonservativliberaler Journalist herauszustechen. Viel Glück weiterhin.



    • contra

      @Linker

      No joa, die Ihrigen waren auch schon kreativer, viel besser gefällt mir:

      politischultralinkskorrekt, noch besser
      politischlinksextremkorrekt, und gesteigert
      politischlinksradikalkorrekt.

      Und etwas verklausuliert:
      politischlinksautonomkorrekt.

      Die Liste darf fortgesetzt werden!

  14. Hegelianer (kein Partner)

    Wenn wir schon bei Filialen der SPÖ sind, bitte nicht zu vergessen die evangelische Kirche, die unter Bischof Bünker zu einer SPÖ-Vorfeldorganisation mutiert ist, welche keine Gelegenheit ausläßt, tagespolitisch aufs Tapet gebrachte Anliegen der SPÖ (z.B. Vermögensbesteuerung) zeitnah als christlich geboten zu untermauern. Auch bei anderen Religionsgemeinschaften springt die SPÖ-Nähe markant ins Auge.



    • Undine

      @Hegelianer

      Nicht zu vergessen die Ex-Bischöfin Gertraud Knoll, deren Vorliebe für die Farbe ROT sich in der Tatsache niederschlug, daß sie ihre Bischofswürde an den Nagel hängte und--ohne zu erröten--ROT wurde. Konsequenterweise hat sie auch noch den alten Partner gegen einen Roten ausgetauscht.

  15. Freak77 (kein Partner)

    Off Topic:
    Als downloadbare MP3-Datei: Das vollständige Interview mit Vizekanzler Dr. Spindelegger (ÖVP) im Ö1-Mittagsjournal am Montag, 9. 1. 2012:
    Ich poste es weil es in einigen Zeitungen verzerrt wiedergegeben wurde und uminterpretiert wurde

    Downloadlink:
    http://www.file-upload.net/download-4017780/2012-01-09_VizekanzlerSpindelegger_Oe1Mittagsjournal.mp3.html



  16. Claudius (kein Partner)

    In Bezug auf Dr. Unterbergers Vergleich mit dem nordkoreanischen Fernsehen:
    „Zeit im Bild“ vom Wochenende sendete einen langen PR-Beitrag für das Wiener SPÖ-Rathaus, der besser ins nordkoreanische Fernsehen gepasst hätte: Zwei rote Rathaus-Apparatschiks konnten sich da stolz und ohne durch einen kritischen Zwischenton der Redaktion gestört zu werden als Helfer der Kinder präsentieren.
    Hier authentisch zu sehen: Propaganda im nordkoreanischen Fernsehen (das sollte man nicht versäumen!)
    http://www.youtube.com/watch?v=YDqBWSknlWQ



  17. Papa Geno (kein Partner)

    Wie kommen Sie nur darauf, die SPÖ würde sich einen Haussender leisten?
    Ich glaube eher, der ORF hält sich eine Hauspartei, ach was, eine Hausregierung!
    Wie kommen Sie darauf, Faymann würde Medien bestechen?
    Ich glaube eher, es sind Schutzgeldzahlungen, um nicht als nächste Sau durch den Blätterwald getrieben zu werden.
    Wer riskiert schon negative Berichterstattung?
    Man sieht ja in Deutschland gerade, wer mächtiger ist, Staatsoberhaupt oder Verlagshaus...



  18. Herby (kein Partner)

    Einige Postings von gestern, 9. 1. 2012 beziehen sich auf den Herrn Prof. Hausjell (SPÖ, BSA), hier noch zur Ergänzung:

    Für den Niko Pelinka wirft sich auch das NEWS und der umtriebige Universitätsprofessor für Publizistik Fritz Hausjell in die Bresche:


    http://www.unzensuriert.at/content/006564-Entlastungsoffensive-fuer-Sohn-Niko-durch-NEWS-Pelinka

    Der erwähnte NEWS-Gastkommentar von Hausjell:

    http://www.news.at/articles/1201/512/315670/gastkommentar-der-orf-feindbildner

    Das ist der erwähnte Gastkommentar von Prof. Hausjell in der Wiener Zeitung
    (das sollte sich niemand entgehen lassen: Wer hat bei Unterberger oder ähnlichen Medien über das Äußere von Niko geschrieben bzw. gelästert? ):

    http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/424113_Masslos-und-gefaehrlich.html

    Die politische Mitgliedschaft von Prof. Hausjell:

    http://www.bsa.at/medienberufe/team.htm

    So sind sie halt und so funktionieren sie halt die linken Netzwerke: Wrabetz, Niko Pelinka, sein Vater Peter Pelinka, Prof. Hausjell usw. usf. ………



    • A.E.I.O.U. (kein Partner)

      Der Hausjell stellt sich so, wie der Assinger ist.

      Ein erschreckendes Niveau.

    • haro

      schuster bleib bei deinem leisten

      wären doch nur die roten bei ihrem leisten geblieben
      und damit hausmasta in wien

      aber jetzt blamieren hausjells und mayers eine zunft die intellektuell eigentlich a bisserl höher sein sollte

      und die linken propagandaheutenews...schreiberlinge arbeiten weiterhin am untergang der medien

      und zum witz des tages:

      nein, diesmal nicht laura und intelligenz

      sondern

      häupl sieht keinen zusammenhang orf-pelinka und spö ...

      und vermögenssteuern will er akzeptieren
      besser wär, er tät ein alkoholverbot akzeptieren

  19. numerus clausel (kein Partner)

    Die Tendenz ist klar ersichtlich, wenn man die letzten paar Tage die Kronen Zeitung "gelesen" hat. Am Sonntag ein mehrseitiges Interview mit Pelinka, gestern eines mit Wrabetz, dazu Zitate unter anderem von Mück, dem das angebliche "Moltofon" unterstellt wird.
    Hier wird ganz klar versucht, die Vorgehensweise der SPÖ rechtzufertigen um neben den 3 Zeitungen auch noch den ORF total auf Parteilinie zu bringen.
    Das hat nur einen Zweck: Einschlägige Propaganda für die - so vermute ich sehr stark - in naher Zukunft anstehenden Wahlen. Die SPÖ argumentiert mit den Reichensteuern und sicher gegen die Anhebung des Pensionsalters und schon haben sie wieder genug Stimmen erschlichen. Spinedelegger wird vom hinterhältigen Faymann wie ein Lehrbub vorgeführt, Blau und Orange können auch nichts dagegensetzen und die Grünen sind eben die Grünen.



  20. Neppomuck (kein Partner)

    Im Allgemeinen wird "Leiter" als Aufstiegshilfe verstanden.

    Wenn sich einer aber in allzu lichte Höhen verstiegen hat (oder hochgejagt wurde), kann es schon vorkommen, dass er, um wieder in die Realität zurückkehren zu dürfen, diese auch für einen frakturfreien Abstieg nützen kann.

    Und unter "Büroleiter" ist jener mit Rollen versehene Schemel zu verstehen, der den meist etwas kleingewachsenen "Schreibsklavinnen" das Erreichen der obersten Reihe Aktenordner möglich macht, ohne einen Kollegen bemühen zu müssen.

    Viel Lärm um fast nix, Nikos Karriere ist eigentlich nur symptomatisch für die wahren Ursachen des Dilemmas in Politik und Wirtschaft:
    Nepotismus kann sich zu einem nachgerade pandemisch ausbreitenden Leiden entwickeln, wenn die regulierenden Gesetze des freien (Arbeits)Marktes außer Kraft gesetzt werden.



  21. contra

    OT, oder doch nicht?

    http://www.orf.at/stories/2098672/2098682/

    Wie es da wohl der AVZ-Stiftung von der Gemeinde Wien geht, wenn die im Juli 2010 schon Milliardenverluste auszuweisen hatte? *huch*



  22. Brigitte Imb

    Zitat aus "Die Presse":

    Manchmal braucht die Redaktion einen guten Grund, um zu berichten: Als eine Woche später die „Presse“ stichhaltigere Beweise, in Form von Dokumenten, in der Asfinag-Inseratengeschichte als „Profil“ bot, berichtete die „ZiB“.

    Gut ersichtlich wie unabhängig der ORF ist und, - obwohl die Redakteure zur Zeit rebellieren-, wie verlogen dieser Verein ist, denn Fritz Dittlbacher u. Dieter Bornemann dementieren, obwohl Dokumente zum Beweis vorliegen.

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/722385/Wie-der-ORF-einen-ZiBBeitrag-kuerzt?direct=719470&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=139



    • Undine

      @Brigitte Imb

      "Peter Huemer, Initiator der 2006 gegründeten Plattform „SOS ORF“, plant mit Ex-ORF-Intendant Gerd Bacher und André Heller eine neue Aktion für einen unabhängigen ORF: Sie wollen eine Seherbeschwerde einbringen"

      Sowohl Peter Huemer als auch Andre Heller, der "Hans-Dampf-in-allen-Gassen", sind mir AUS TIEFSTER SEELE ZUWIDER.

      Sollten also diese beiden G'schaftlhuber-Typen ein ORF-Volksbegehren starten wollen, käme ich in die Zwickmühle. Einerseits begrüße ich eine Initiative, weil ich überzeugt bin, daß die linke Willkür im ORF den absoluten Höhepunkt der Unerträglichkeit erreicht hat, andrerseits könnte ich nie etwas unterschreiben, was diese beiden Unsympathler initiieren. Speziell Andre Heller würde einen ganzen Schwanz an obskuren Leuten, an denen ich nicht anstreifen möchte, an sich ziehen. Und dem Wolfgang Fellner möchte ich auch nicht auf den Leim gehen. Bleibt also noch zu hoffen, daß sich vernünftige Menschen finden und zusammentun, um ein ORF-Volksbegehren aus der Taufe zu heben. Zeit wär's auf jeden Fall!

  23. haro

    Causa Pelinka = der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt!

    Schön wär`s.

    Aber leider sind derzeit keine Wahlen und so werden unsere linken Propagandamedien allen voran der ORF weiter in fester linker Hand bleiben die rechtzeitig vor den nächsten Wahlen (wie üblich) ein böses Gschichterl hervor zaubern wird, über einen oder mehrere Rechten oder über die bösen Konservativen ganz allgemein.



    • Undine

      @haro

      Bisher hat das "timing" jedesmal perfekt funktioniert; etwa drei bis vier Tage vor einer Wahl muß man nur im ORF ein böses Gerücht ausstreuen (die Spindoktoren Greenberg und Co. wühlen gerne im Dreck und sammeln eifrig "Fakten", deren Wahrheitsgehalt gleich null ist), für eine Widerlegung ist natürlich keine Zeit mehr, und schwupps haben die Roten wieder eine Wahl gewonnen.

  24. Wertkonservativer

    Lieber Mike,

    danke für Deinen Beistand!

    Hallo A.R.:

    ich habe nie behauptet, dass die ÖVP derzeit super, oder Spindelegger ein Polit-Gigant ist!
    Aber wer die aktuelle Lage einigermaßen unvoreingenommen betrachtet, muss doch sehen, dass die ÖVP die "Sparerpartei", und die Roten die Steuerhöhungs-Partie ist, das sieht doch ein Blinder bei Nacht!

    Und dass wohlhabende Großindustrielle, Stiftungs-Konstruktionen und windige Finanzjongleure einen Anteil an der Budget-Konsolidierung beitragen sollen: das ist doch wohl gerecht und verhältnismässig, da muss man nicht unbedingt ein roter Reichenfresser sein!

    Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die ÖVP ihre beschlossenen Grundsätze im wesentlichen durchbringen kann; wer bitte, soll die lächerliche Gewerkschaftspolitik denn sonst zumindest teilweise konterkarieren?

    Die hier hochgelobten Blauen sind nicht im Spiel; und wenn sie's wären, müssten sie Koalitionen eingehen und auch Abstriche von ihren Vorstellungen in Kauf nehmen! Ob sie es besser als die Schwarzen können, wäre erst zu beweisen!

    Also was soll's: die Volkspartei ist derzeit die einzige Kraft, die den Roten Widerstand entgegensetzt und bürgerliche Werte verteidigt.

    Das wär's dann, liebe Freunde!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Wertkonservativer

      Ujegerl!
      Gehört als Antwort auf Subkommentare zu meinem Beitrag 16:33!
      Bitte um Verzeihung!
      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg

      a) aus welchem grund, wk, werden antworten on topic gepostet und nicht zu den postings darunter wozu sie gehören?
      aufmerksamkeit heischen?

      b) hast du den film "der Untergang" gesehen? da gibt es eine schlüsselstelle wo jodel sagt: "der angriff steiner ist nicht erfolgt"

      und genau das geschieht jetzt bei der övp.
      es erfolgt kein nachgeben, und nur weil der liebe karlheinz kopf es verbal den roten umgehängt hat, sie seien die steuererhöhungspartei, so glauben das die menschen hier im lande dennoch nicht.

      schuld an allem sagt die masse, seien die spekulanten, die banker, die reichen, die neoliberalen, etc.

      die övp hat nicht nur ein führungsproblem sondern auch ein kommunikationsproblem. dagegen kann ein mike1 als beamter anschreiben soviel er will genau wie du.

      es ändert nichts an den fakten.

      face it!

    • Wertkonservativer

      Nein, A.R. war nicht aufmerksamkeitsheischend gemeint!
      Großes Pfadfinder-Ehrenwort; ist mir peinlich, allerdings anderen Mitpostern auch schon wiederholt passiert!

    • Alexander Renneberg
    • Wertkonservativer

      A.R.:

      Was willst Du zu b) von mir wissen? Muss man den Film gesehen haben?
      Einen direkten Zusammenhang zwischen dem Jodl-Zitat und der derzeitigen ÖVP kann ich nicht ganz nachvollziehen (vielleicht bin ich ja wirklich so doof, wie man mich hier herstellt)!
      Ich weiß nur: Politik jenseits von Kriegen ist immer mit Kompromissen verbunden, und das geschieht auch in dieser Koalition.
      Mehr will ich dazu nicht mehr sagen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  25. schreyvogel

    Diese ORF-Kabalen sind äußerst merkwürdig.

    Das ist kein Kampf Rot gegen Schwarz oder gegen andere Parteien, es ist ein Kampf zweier oder mehrerer Fraktionen darum, wer innerhalb der Partei und ihrer Tochterorganisationen, speziell innerhalb des ORF, die Macht und das Sagen hat. Dem nominellen Führer der Partei scheint die Macht aus den Händen geglitten zu sein (warum sonst hat ein fest links stehender Zeitungsherausgeber ein neues ORF-Volksbegehren gefordert, und das im A.U.-Blog!), der faktische Führer scheint sich auf die gleiche Weise selbst zu zerstören wie sein Vorvorgänger Gratz.

    Andere Stakeholders (speziell der big spender, der die Schulden bezahlt hat), halten sich nach außen bedeckt.

    Das gespannt zusehende Publikum kann nur weiter rätseln und abwarten, wie diese griechische Tragödie endet.



    • Undine

      @schreyvogel

      Mich erinnert Ihre durchaus nachvollziehbare Schilderung sich verbissen bekämpfender linker Gruppierungen um die Vormachtstellung innerhalb des linken Spektrums ein ganz, ganz klein bißchen an die "ehrenwerten Familien" im tiefen Süden Italiens.

    • schreyvogel

      @Undine
      Aber wer ist der wahre Pate?

  26. Wertkonservativer

    Sehr geehrte Herrschaften rundherum:

    ich weiß, dass ich mir dieser Meldung keine Freunde mache, doch bitte ich auch um etwas Gerechtigkeit und Verständnis für Dr. Spindelegger.

    Ich habe die Mittags-Sendung gehört. Neben der mir inzwischen sehr imponierenden Frau Burgstaller, die immer wieder gegen die landläufige SPÖ-Meinung antritt, hat sich Dr. Spindelegger sehr klar für die Prioriät "Sparen" und ausgabenseitige Budget-"Sanierung" ausgesprochen.
    Wenn sein Schlußsatz, dass sich wohl die ÖVP schlußendlich auf der Einnahmenseite bewegen müssen wird, so verstanden wird, dass er jetzt umzufallen gedenkt, dann ist das wohl eine in meinen Augen unzulässige Verkürzung dieser Aussage ins Negative.
    Klar ist doch wohl, dass in einer Koalition auf jeden Fall von beiden Seiten Kompromisse eingegangen werden müssen, um schlussendlich zu einem für beide vertretbaren Ergebnis zu gelangen.
    Mit Sicherheit hat Dr. Spindelegger als mögliches einnahmenseitiges Entgegenkommen gewisse zusätzliche Belastungen für hohe, höhere, und höchste Einkommen gemeint, wo ja zugegegebenermaßen wirklich einiger Handlungsspielraum besteht.
    Wenn man allerdings die Chose nur von der ÖVP-Bashingseite sieht, ist es klar, dass die Erregung groß sein muss.

    Statt der ÖVP als einziger Bürgerpartei unseres Landes den Rücken zu stärken, wird lustvoll auf sie losgedroschen!
    Es tut mir leid, doch ich finde manche Beiträge wirklich einseitig und ungerecht!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Wertkonservativer

      ..dass ich mir MIT dieser Meldung ...

    • mike1

      Lieber Gerhard ! Du hast vollkommen recht, danke für diesen guten kommentar !!

      Im gegensatz zur spö ist die övp in der lage, kompromisse anzubieten, die roten sperren sich schlicht und einfach gegen intelligentes - das entspricht ihrer ideologie.

    • Celian

      Die SPÖ ist in der Zwickmühle. Ein Kompromiss bedeutet, beide Seiten müssen nachgeben. Das Nachgeben der ÖVP bei Steuererhöhungen tut ihr aber wesentlich weniger weh, als der SPÖ beim Sparen beim Sozialstaat.

      Bei der Reichensteuer ist nichts mehr zu holen, man kann aus einer bereits ausgequetschten Zitrone keinen Saft mehr rausholen, vielleicht noch ein paar Millionen, siehe KPMG Analyse, aber gespart werden müssen ein paar Milliarden. das ist nie und nimmer durch Steuererhöhungen reinzukriegen. Und diesbezüglich ist dann die SPÖ am Zug. Der Sozialstaat wird ordentlich Federn lassen müssen.

      Das wird der SPÖ richtig weh tun. Man soll halt nie den Tag vor dem Abend loben. Die ÖVP kann sich dieses Trauerspiel in aller Ruhe 2m fußfrei anschauen. Wer zuletzt lacht, lacht am Besten.

      http://www.orf.at/stories/2098621/2097896/

    • Alexander Renneberg

      Lieber wk,

      Das ständige gebetsmühlenartige wiederholen wie super die övp doch ist von deiner seite ist verständlich, hat aber mit der realität und den klaren fakten wenig bis garnichts zu tun.

      Alleine, dass du den spindi verteidigen musst sagt schon alles.

      Man sagte mir bisher nach ich würde sogar im tauerntunnel noch einen schatten werfen, so schwarz wär' ich.

      Aber igendwann musste ich erkennen, dass die richtung in welche die övp geht nicht die richtige ist.

      Das macht mir weder freude noch finde ich es amüsant. Ich bin auch nicht der ansicht, dass es die blauen beser machen würden, aber welche alternative bleibt denn der övp zu zeigen, dass es so nicht geht?

      Ich kenne keine. Spindi ist ein weichei, mit dem gewinnen wir nichts.

      Wir brauchen jemand wie schüssel, mutig, mit visionen.

      Ich kann schon verstehen, dass du ebenfalls schwarz bis in die knochen bist, aber das sollte den blick nicht für die fakten trüben.

    • Celian

      Sehr geehrter Herr Renneberg, Ihre Enttäuschung in Ehren, aber Sie scheinen vergessen zu haben, wir leben in einem Stimmzettelregime. Insofern ist stets Rücksicht auf den Wähler, die Wählerin (vor allem! sie ist in der Mehrheit!! Deshalb haben wir ja den Sozialismus....) zu nehmen. Zweitens sind die Medien vollends dabei den Umverteilungs-Junkies ( (c) Simplicissimus ) den Rücken zu stärken. Wieviel Chance rechnen Sie sich da aus, wenn die ÖVP auf Fundamentalopposition gehen würde?

      Ruhe bewahren ist das Gebot der Stunde. Und überhaupt: die Zeit spielt für die ÖVP. Je länger die Schuldenkrise schwelt, desto höher wird der Druck zu sparen. Und das geschieht ausschließlich durch "die Märkte". Verlassen Sie sich auf die Selbstregulation der Märkte. Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Vorbei sind die Zeiten des Schuldenmachens bis zum Abwinken, ab nun heißt es Sparen oder Konkurs. Die "Märkte", der böse, böse Neoliberalismus weist den Staat in die Schranken. Österreich wird bald hohe Zinsen für weitere Staatsschulden zahlen, wenn es nicht endlich substanziell spart. Ich sag ja, die Zeit spielt für die ÖVP. Die Marktgesetze können nicht außer Kraft gesetzt werden, nur eine gewisse Zeit verzögert werden. Mit umso größerer Härte fallen sie anschließend über einen her. und vernichten alles, was sich ihnen in den Weg stellt.

      Good-bye, Sozialistei.

    • M.S.

      @Celian

      ********************

    • Wertkonservativer

      @ Celian,

      alle Hochachtung! Da kann man als Häuptling Schwarzfeder bei Ihnen ja sogar ein Häubchen Hoffnung tanken!!!

      Grüße!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Leopold Koller (kein Partner)

      "... zusätzliche Belastungen für hohe, höhere, und höchste Einkommen gemeint, wo ja zugegegebenermaßen wirklich einiger Handlungsspielraum besteht."

      Na bumm, der rote Wolf im schwarzen Schafspelz! Na, da sieht man wieder, warum die OeVP schon so links ist. Ihre schaerfsten Verteidiger, wie z.B. der Wertkonservative, sind es ja auch.

    • Wertkonservativer

      @ Leopold Koller;

      Was ist da links dran, wenn man für ein wenig mehr Beteiligung besser- , mehr- und höchstverdienender Bürger unseres Landes an dessen finanzieller Gesundung plädiert?

      Dass dies die Roten naturgemäß auch propagieren, heißt ja noch lange nicht, dass dieser Vorschlag bzw. diese Forderung unstatthaft oder unfair ist!

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele hier im Grunde hier auch meiner Meinung sind!

      Wenn schon die Forderung nach einem etwas höheren Beteiligung der wirklich Begüterten, vor allem auch der mit unlauteren Mitteln zu Geld gekommenen Finanzmenschen und Spekulanten einen zum Linken macht, dann lassse ich mich von gewissen Leuten gerne einen christlichen, schwarzen Linken schimpfen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Leopold Koller (kein Partner)

      Ganz einfach, Wertkonservativer, progressive Steuersaetze sind Umverteilung. Wenn alle Einkommen mit dem selben Satz versteuert werden, dann zahlt ein Besserverdiener eh mehr als ein Schlechterverdiener. Wenn dem Besserverdiener dann auch noch ein hoeherer Satz aufgebrummt wird, schroepft man ihn doppelt. Und wenn man die Substanz besteuert, dann darf man das ruhig Diebstahl nennen.

      Die sollen den Staat zurueckfahren und das Geld der Leute in Ruhe lassen. Der ganze Grund, warum wir alle so im Dreck stecken, ist doch nur, dass es zuviel Staat gibt. Und zu wenig Selbstverantwortung. Und zu viel Geschrei nach dem Geld der "Reichen". Und wenn ich dann dieses Geschrei auch noch von den sogenannten Buergerlichen hoere, dann kommt mir die Galle hoch.

  27. GOP

    Hier auch ein Off-Topic:
    Der Schweizer Nationalbankpräsident Hildebrand ist nach längerer Verweigerung (private Devisenspekulataionen) nun doch plötzlich zurückgetreten.
    Wie geht es eigentlich mit dem ebenfalls angeschlagenen deutschen Bundespräsidenten Wulff weiter?



  28. thomas lahnsteirer

    Éine mediale Hinrichtung:

    Gestern abend in der ARD tagte das große Medienstandgericht unter der Moderation-Leitung kann man ja wiklich nicht sagen- von Günther Jauch.
    Am Rand vermerkt: Der Delinquent hieß Christian Wulff.

    Zwei eitle, arrogante Selbstdarsteller, unterstützt von einem etwas ölig wirkenden Anwalt namens von Schirach (Enkel) bestimmten den Ton:

    Nikolaus Blohme, stellvertretender Chefredakteur von BILD
    Georg Mascolo, primus inter pares-zumindest führt er sich so auf- beim SPIEGEL

    Diese kalten, aalglatten Yuppietypen verkörpern also den Journalismus der Zukunft. Lässig zeigten sie ihre tiefe Verachtung für den Provinzpolitiker Wulf, der auch einmal bei den Reichen und Mächtigen mitnaschen wollte. Was natürlich die beiden Journalisten-Manager nicht notwendig haben.
    Und sie ließen keinen Zweifel daran. dass Wulff dank ihrer genialen Recherchen
    erledigt und toter als tot ist.........
    Der naive Wulff hatte ja nicht geglaubt, dass die BILD-Zeitung, die ihn ja jahrelang hochlobte, nun mit aller Energie vernichten werde.

    Eine Frau Göring (nicht verwandt) und ein Herr Vogel (Pensionist) waren auch noch anwesend.

    Angesichts dieser fabriksmäßigen, messerscharfen medialen Hinrichtung sehnte ich mich direkt nach einem intriganten,österreichischen Journalisten-Schwachkopf von News, dem Standard, der Krone oder von heute, wie sie zuhauf vom und im ORF hofiert werden.

    Gott schütze Österreich vor den Lügen- und Drecksblättern a la SPIEGEL und BILD !!!



  29. Anton Volpini
  30. mike1

    nach 14-tägiger wunderbarer totaler österreich-, netz-, informations- und europaabstinenz sehe ich - wie natürlich erwartet - , dass sich nichts geändert hat.

    die peinliche geschichte mit diesem niko wird hoffentlich bald geschichte sein.



    • Wertkonservativer

      Servus, lieber Freund!
      Du bist mir schon richtig abgegangen!

      Bis auf weiteres!

      Gerhard

  31. Alexander Renneberg

    o.t. die övp wieder umngefallen. eh klar!

    http://www.orf.at/stories/2098621/



    • Helmut Graser

      Wieso? Es rieselt ihm bei neuen Steuern eh kalt über den Rücken. Was willst Du mehr? Keine Steuern? Gar Einsparungen? Ausgaben- oder einnahmenseitig oder beidseitig? ;-)

      Undankbares Volk, versteht nicht, dass er nicht kann und ihm die Systemzwänge, der Koalitionspartner und die eigenen Bünde und die Länder leider keinen Spielraum geben. Was soll er machen? Geht nicht.

      Man könnte zwar andenken, sich über diese Gründe hinwegzusetzen. Aber Gott im Himmel wo kämen wir denn dahin? In Österreich ... ;-)

    • brechstange
    • inside

      Das einzige, was in der ÖVP rieselt, ist der Kalk.....

    • Brigitte Imb

      Die ÖVP denkt wohl insgeheim daran rote Wählerstimmen lukrieren zu können- kein Wunder bei diesen Umfragewerten.

      Naja, so müssen wir halt Wege finden, das gestohlene Geld wieder herinzubringen, und ich gestehe, meine Hemmschwelle wird tgl. geringer.

    • contra

      Widerstand!!!!

    • Brigitte Imb

      Ja, bin sofort dabei!, aber ob das reichen wird?

    • simplicissimus

      österreichische verfallende partei

    • Celian

      Die KPMG sieht ein "maximales Potenzial von ein paar hundert Millionen Euro". Denn es wurde bereits der Rahm abgeschöpft und jeder Halm abgegrast. Wir haben bereits 44 % Steuerquote und das im Durchschnitt, "Reiche" bezahlen wesentlich mehr. Viel mehr! Dort ist nichts mehr drin. Nur 9 % der Lohnsteuerpflichtigen verdienen in Ö mehr als 50.000 Euro. Eine noch weitere Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 50 % bringt nix, weil er zu wenige trifft. Außerdem ist mit starken Ausweicheffekten zu rechnen, denn gute Leute kriegen auch im Ausland einen Job. Und diese Leute sind flexibel. Und für diese kommen auch keine Migranten herein. Statt Leistungs-Migranten kommen Sozial-Migranten, oder wieviele Rotweirot-Cards wurden letztes Jahr vergeben? Das Sozialministerium hat geschätzt 8.000. Bis Oktober waren es mickrige 255. Ein glatter Fehlschlag.

      Der Staat muss ein paar Milliarden einsparen nicht ein paar Millionen. Also: auch wenn wie von der SPÖ gewünscht, einnahmenseitig "gespart" wird und die ÖVP im Stehen umfällt, nützt das genau gar nix. Sie kommt um richtiges Sparen nicht herum. Und das werden gewaltige Einschnitte in den Sozialstaat werden, die Alimentierten werden aufjaulen, aber es wird ihnen nichts nützen.

      http://www.orf.at/stories/2098621/2097896/

  32. Undine

    Dieses Thema bietet die Gelegenheit, einmal schwarz auf weiß zusammenzufassen, was es so auf sich hat mit den familiären, patchworkfamiliären (auch geschiedenen) und freundschaftlichen "Zusammenhängen" in der SPÖ und im ORF, was ja--genaugenommen--IDENT ist.

    Für den Anfang fällt mir einmal ein: Der "Resetarics-Clan", die "Gebrüder Schüller", die "Gebrüder Pelinka", mittlerweile bereichert durch Klein-Niko, das ORF-Ehepaar Fritz Dittlbacher und seine Lou; von einer ehemaligen innigen Verbindung zwischen Häupl und Brandsteidl erinnere ich mich, gehört zu haben. Vater Rudas und seine Tochter Laura......
    Es bleibt--den Eindruck gewinnt man--ALLES IN DER FAMILIE bei ORF und SPÖ



    • Frusti

      @ undine
      bitte den "Spin-Doktor" Rudas nicht vergessen (Kanzler Klima)

    • Undine

      @Frusti

      Stimmt! Der ist doch Lauras Onkel; den hatte ich ganz vergessen. Seine Spindoktorentätigkeit war damals ja nicht von Erfolg gekrönt: Viktor Klima kannte sich nach der "Behandlung" selber nicht mehr! Aber vielleicht nimmt Onkel Rudas inzwischen einen Nachhilfekurs beim Spindoktorkollegen Greenberg (oder -stein?), dem "Onkel aus Amerika".

    • kakadu

      Und den Stöckl-Clan darf ich noch hinzfügen.

    • Undine

      @kakadu

      Wenn wir noch länger herumstochern in diesem Politgeflecht rund um SPÖ und ORF, werden wir zu dem Schluß kommen, daß es sich um einen einzigen weitverzweigten FAMILIEN-CLAN mit dem Namen SPÖRF handelt, eine ehrenwerte Familie natürlich---damit keine Zweifel aufkommen.......

    • contra

      @Undine

      Ja, den Strukturen nach eine "ehrenwerte Familie", einverstanden! ;-)

  33. simplicissimus

    die hoffnung, dass es endlich einer klaren mehrheit der österreicher reicht, wird mit solchen linken schildbürgerstreichen wieder genährt.

    die frage ist nur, wieviele österreicher es in österreich eigentlich noch gibt und wieviele davon schon am tropf der umverteilungsdroge hängen. anscheinend schon mehr als 50% der wähler, sodass die hoffnung wieder in frage gestellt ist. kann man als umverteilungsjunkie eigentlich jemanden wählen, der zu sparen im sozialbereich, zum kaufmännisch-sorgfältigen wirtschaften glaubhaft aufruft?

    das ist das dilemma der övp, die schon lange aufgegeben hat.
    aber es ist auch das dilemma der fpö, die stimmenstärkste partei werden muss, wenn sich auch nur irgendetwas richtung vernunft verändern sollte. mit sozialabbau-wahlversprechen wird sie das jedoch nicht schaffen.

    der karren steckt schon ziemlich im dreck und es ist nicht absehbar wann, wie und von wem er wirklich rausgezogen werden kann ....



    • Undine

      @simplicissimus

      Sie haben vollkommen recht: den Karren kann keine der Parteien aus dem Dreck ziehen, zumindest nicht in einer Legislaturperiode; und die Partei, die die nächste Wahl gewinnen wird, wird beim nächsten Mal aus Enttäuschung abgewählt werden. Vielleicht treiben es ja die SOZIS absichtlich so weit, daß sie für kurze Zeit "abgestraft" werden, weil sie genau wissen, wie unmöglich es ist, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

      Und dann werden sie sagen können: Seht her, Leute, was die anderen zusammengebracht haben, nämlich nichts und haben somit wieder eine Chance, wieder an die Macht zu kommen.

      Sie sagen aber natürlich nicht dazu, daß erstens sie die Hauptschuld am hohen Schuldenberg hatten und zweitens, daß es ihnen auch nicht gelungen wäre, besagten im Dreck steckenden Karren aus diesem herauszuziehen. Aber die linke Welt ist dann wieder in Ordnung, der Staatshaushalt hingegen nicht.

    • simplicissimus

      undine, ja, vollkommen richtig und die ganze medienmafia wird allen fpö-verfehlungen bis zum geht-nicht-mehr-nachhecheln, hc's jugendsünden auskramen, dies bis zum erbrechen öffentlich breit trampeln und alle linken schweinereien unleserlich blass- und kleingedruckt auf der rückseite totflüstern.

      und dann wird man ungeläutert (wie nach schüssel) wieder an die futtertröge eilen.
      wenn diese nicht durch einen grossen crash zunichte gemacht wurden ...

    • Celian

      Umverteilungs-Junkies... gutes Wort!

  34. Josef Maierhofer

    Herr Dr. Unterberger, Sie haben die Spitze des Eisberges angestossen.

    In Wahrheit ist das Leben im Osten Österreichs nur noch eines von 'Baddeibuchinhab(er)ern'. Für alle anderen gilt die brutale Auslöschung und Benachteiligung dieser Parteidiktatur, wie Sie ja selbst am eigenen Leib verspüren durften, Herr Dr. Unterberger, noch dazu von UHBK persönlich.

    Die Wahlen werden nicht mehr manipuliert (zur Not auch das), nein sie werden gekauft und das 'Volk' kauft 'begeistert' oder gezwungen, oder erpresst oder bestochen oder korrumpiert diese schwerwiegenden Schuldscheine, die die SPÖ ausstellt.

    Ich betone, im Westen Österreichs sind auch die Sozialisten und die aus den andren Parteien besser als im Osten mit dieser 'Apparatschikwirtschaft' und lügnerischen Medienmanipulation.

    Es ist entsetzlich, was da alles getan wird von diesen gefährlichen Volkszerstörern, denen die Zukunft der Menschen und der Weiterbestand und das Überleben des Landes und Staates Österreich egal ist, Hauptsache die Futterschüssel der Apparatschiks ist voll.

    Ich bin gespannt, ob und wann irgendwann einmal ein Sozi zur Anständigkeit, zu Maß und Ziel, zu Recht und Ordnung, zu Fleiß und Verlässlichkeit, zu Eigenverantwortung jemals aufrufen wird, ob und wann man dort zum Sparen aufruft und ob und wann man dort zum Zusammenrücken bereit ist.

    Ich fürchte, diese Apparatschiks werden Österreich mittels Bürgerkrieg vernichten wollen, alle Anzeichen stehen in diese Richtung und alle Medien lügen in diese Richtung und auch alle linken Geschichtsfäscher und Manipulatoren.

    Verantwortungslos, gewiseenlos, antiösterreichisch.



    • Frusti

      @ J.Maierhofer

      Bevor ein Sozi zur Anständigkeit aufruft, bezieht eher ein Moslem gegen die Christenverfolgungen Stellung.

    • Undine

      @Frusti

      Sie sprechen ein großes Wort gelassen aus.

    • Haider

      Gerne gab ich Ihnen gerade die wohlverdienten 3 Sternderl.
      Aber eines möchte ich doch ergänzen. Zum Osten Österreichs zählen für mich auch die schwarzen Kuenringer. ich sehe keinen Unterschied zum roten Wiener Filz. Früher sagte man: Ein Bund Hadern!

    • Josef Maierhofer

      @ Haider

      Sie haben vollkommen recht, die Pröll Sippe steht dem Machterhelt genauso gegenüber, wie in Wien und Burgenland die Sozis.

      Das meine ich ja immer, wenn ich von den 'Sozialisten' in den anderen Parteien rede. Ich meine damit den kleingeistigen und vordergründigen Wunsch, die 'Macht' zu erhalten und zu zementieren. Das ruiniert Österreich.

    • Leopold Koller (kein Partner)

      Ich hab's ja immer schon gesagt, in Salzburg faengt der Balkan an.

    • Undine

      @Leopold Koller

      "... in Salzburg faengt der Balkan an"

      Nein, nein, da muß ich Ihnen heftigst widersprechen! Die Grenze zwischen West-Österreich und Ost-Österreich / Balkan bildet die Enns, ganz eindeutig! Daran gibt's aber auch schon gar nichts zu rütteln! ;-(

    • Leopold Koller (kein Partner)

      Liebe Undine,

      ich habe vor langen Jahren in Tirol gearbeitet. Dort war man von Nichts, das oestlich von Salzburg liegt, besonders angetan. Das hat anfangs natuerlich etwas weh getan, da ich selbst Niederoesterreicher bin.

      Sofern ich mich erinnern kann, war die Ennsgrenze die Teilungslinie des ehemaligen Herzogtumes Oesterreich, das im Grossen und Ganzen aus den heutigen Bundeslaendern Ober- und Niederoesterreich (samt Wien) bestand. Die alten Namen waren Herzogtum Ob und Unter der Enns. Die anderen Laender wurden nicht als Oesterreich bezeichnet, sondern waren selbststaendige Einheiten.

  35. Brigitte Imb

    Wie bereits des Öfteren bemerkt, die Politik ist zum Selbstzweck degeneriert, die eigenen werden nicht im Stich gelassen, sondern bestens versorgt - und wenn´s mit Steuergeld passiert (wie üblich).
    Pelinka, mit seinem ehemaligen Job(?) bei der ÖBB um € 6000, ist doch nur die Spitze des Eisberges, und die kommt nur so groß heraus weil sich viele andere (ÖRF)Linke auf den Schlips getreten fühlen. Bei aller Aufregung der Redakteure, die Rotlastigkeit des ÖRF kann doch wohl kaum bestritten werden, naja, kann sie doch, aber immer weniger Menschen nehmen den ÖRFlern ihre Unabhängigkeit ab.

    Wie viele "Pelinkas" gibt es in Ö zu versorgen? GsD bleibt uns das weitgehend verborgen, denn nicht jeder Versorgungsposten wird so breit öffentlich diskutiert wie dieser und nicht jeder ist so hoch dotiert wie dieser, manche zu versorgende Parteigünstlinge müssen sich eben mit weniger begnügen.
    Die parteipolitische Abhängigkeit bei der ÖBB demonstriert die Bestellung des Publizisten Kern - null Wirtschaftskompetenz u. -ausbildung - aber wirklich Tiefrote sind wohl in jedem Amt einsetzbar, wie am Fall Bures (et al.) zu beobachten ist.

    Leider wird uns das ganze Gejammer nicht helfen, wir werden Taten setzen müssen, und ich bin mittlerweile sicher, dass dies nicht aus dem Wohnzimmer zu lösen ist, sondern die "Straße" und viele nasse Fetzen dazu benötigt werden.



    • durga

      Sicherlich wurde auch eine Lorenz-Dittelbacher nur auf Grund ihrer virtuosen Mimik und bühnenreifen Sprechkunst ausgewählt.

      Ich würde - nach erprobtem Vorbild - eine "Vorlesung" im Audi-Max vorschlagen. Motto: "Wos woar mei Qualifikation?" Ich bin sicher, daß der hochgepriesene Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät auch in diesem Fall die "Rechtmäßigkeit der Auswahl des Vorlesestoffs begründen" wird.

      Als Einleitung zur Vorlesung würden die Statesments des ORF hervorragend passen (http://zukunft.orf.at/show_content.php?sid=100&pvi_id=430 ):

      "Für den ORF gilt:
      Unser Publikum verschwindet nicht hinter Quoten und Marktanteilen. Jede/r einzelne Mediennutzer/in hat Anspruch auf zuverlässige Information und qualitätsorientierte Unterhaltung. In ganz Österreich."

      Vertrauen: Berichterstattung- umfassend, unabhängig, glaubwürdig."

      Wir können gar nicht so viele nasse Fetzen aufbringen, wie wir benötigen!

  36. thomas lahnsteirer

    Besonders lustig am Niko-Transfer sind die Verteigiger des Söhnchens, die nun auf die Kampfstätte preschen.

    Da gibt es als Mann fürs Grobe bei NEWS neben dem schleimigen Kurt Kuch noch einen gewissen Walter Pohl, der Elfriede Jelinek der Majestärsbeleidigung anklagt und sich nicht entblödet EJ in die Nähe des Nationalsozialimus zu rücken.
    Da haut sich das linke Pack wohl gegenseitig die NAZI-Keule um die Ohren....

    "Chefredakteur Peter Pelinka findet diesen Beitrag „leider höchst emotional und persönlich“: Er habe ihn erst gesehen, als das Heft schon in Druck war. Im Editorial erklärt er, dass sein „in die Causa höchst involvierter Sohn“ seit acht Jahren „völlig eigenständig lebt, denkt und handelt“.
    Auch Nikos Onkel, Politikwissenschaftler Anton Pelinka, kommentierte am Donnerstag in der „Zeit“: Die ORF-Geschäftsführung habe sich bei der Bestellung „von einer atemberaubend dilettantischen Seite gezeigt“, doch wundere ihn die folgende „Welle der Erregung mitsamt moralisierendem Geraune“ – was sei neu daran, „dass Personen mit eindeutiger parteipolitischer Bindung in die Führungsetage des ORF gehievt werden?“

    Im Gastkommentar nennt indes Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell die Berichterstattung zum Fall als unfair und interessengetrieben."
    (Quelle : DIE PRESSE)

    Wer solche Freunde hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr !!!!!



  37. Wertkonservativer

    Ich teile die Hoffnung des weisen Kärntners Anton Volpini, dass die wirklich üblen Einflussnahmen der roten "Intelligenzia" (haha!) auf Gesellschaft und Staat in absehbarer Zeit ins Gegenteil umschlagen werden; ich verwende hier, ganz ähnlich wie A.V., das Sprichwort vom "Krug, der solange zum Brunnen geht, bis er bricht"!

    Der kleine Niko ist nur das letzte Glied in einer langen Kette!
    Gottseidank ist das Intelligenz-Reservoir der Roten schon an sich beschränkt.
    Bester Beweis, dass die Rothäute den Niko aus dem Hut zaubern mussten, um eine wichtige Schaltstelle ihres Imperiums besetzen zu können!

    Nun, Hochmut kommt vor den Fall!
    Dr. Unterberger und auch wir Blogger tun ja unser Möglichstes, um auf die Gefahren des "Rotlaufs" aufmerksam zu machen.
    Hoffentlich dringen unsere Befunde und Befürchtungen auch in weitere Kreise unserer Bevölkerung, die leider in noch zu hohem Ausmaß bei den roten Häuptlingen ihre Kreuzerln machen!

    Mitte/Rechts muss gestärkt werden; anders wird es nicht gehen!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Anton Volpini

      Lieber Wertkonservativer, von Ihnen zitiert zu werden ist zuviel der Ehre. Schaun ma mal, wie die Geschichte weitergeht.
      Aber eins müssens schon zugeben. Die ÖVP hat sich mit dem tiroler Programmdirektor wieder einmal kaufen lassen!

    • Wertkonservativer

      Ja, ja, lieber Anton Volpini!

      So ganz blütenrein ist keine Politweste, dass man nicht auch auch ein paar Stäubchen an ihr feststellen könnte!
      Ein bescheidener Einwand:
      mit einem Tiroler Programmdirektor ist jedoch noch lange kein Gleichgewicht hergestellt! Und denken wir an die krampfhaften Versuche der Blauen, mit gewissen Liebedienereien mehr Einfluss im ORF zu gewinnen!
      Und die sind nicht im Koalitionsgemauschel, das sie heftig befehden, involviert!

      Liebe Grüße nach Kärnten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  38. Observer

    Im Zusammenhang mit der Schaffung von Posten, welche es vorher nicht gegeben hat - und auch nicht gebraucht werden, wäre auch die Versorgung von Josef Pröll beim schwarzen Mischkonzern Leipnik-Lundenburger zu erwähnen. Das wurde einfach ein zusätzlicher Vorstandsporsten geschaffen. Dies alles hat in Österreich leider Tradition.



    • Horst Hirnschall

      Bekommt die Firma Leipnik-Lundenburger auch ein paar Milliarden Zuschuss aus Steuergeld jährlich? Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    • Observer

      Horst Hirnschall:
      Wenn man von manchen Agrarförderungen absieht, ist Leipnik-Lundenburger frei von staatlichen Unterstützungen. Aber es geht in dieser Diskussion nur darum, ob man einen "verdienten Mann" wieder irgendwo unterbringen kann.

    • contra

      Wenn jemand in der Privatwirtschaft unterkommt, ist das Sache des Unternehmers, außer er benutzt den Ex-Politiker für Korruption!!!

    • Undine
  39. Anton Volpini

    Wenn etwas derart zur Chuzpe wird, wie dieser junge Mann Pelinka, dann dauerts mit den dahinter stehenden Kräften nicht mehr lang. Meist kocht das Wasser schon über, wenn so ein junger Bua einer ganzen Nation auf der Nase herumtanzt.
    Der ORF ist zur manipulativen Inzuchtanstalt degeneriert, mißbraucht von den Apparatschiks der Gewerkschaft, Arbeiterkammer und Sozialisten. Der Wrabetz ist ein Würschtl, den man in privater Gesellschaft übersieht. Hätte er nicht die Seitenblicke als Hofberichterstattung, er wäre kaum wahrnehmbar.
    Unfaßbar, was sich dieser ORF zum Begräbnis von Dr. Otto von Habsburg Lothringen geleistet hat. Keinem einzigen Mitarbeiter wäre das Von oder auch nur der weltliche Doktor über die Lippen gekommen, während unlängst in Ö1 ein Bericht über die Frau Coudenhove-Kalergi das Gräfliche schleimig nur so übergeschwappt ist.
    Der Pelinka ist nur der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt!



    • brechstange

      Ihr Wort in Gottes Gehörgang.

      Pelinka ist ein formbarer Strohmann.

    • GOP

      Auch wenn Pelinka den Büroleiterposten nicht bekommen sollte, so lässt ihn die SPÖ sicher nicht fallen. Dann wird er eben zu etwas anderen berufen.
      Die SPÖ muss nun dem schwarzen Staatassekretär Kurz eine etwa gleichaltrige Person gegenüberstellen, um die Jugend bei den nächsten NR-Wahlen "anzusprechen". Sebastian Kurz hat in der kurzen Zeit seinen Kritikern gezeigt, dass die reservierte Haltung mancher Leute (auch aus den eigenen Reihen) ihm gegenüber unbegründet war.

    • Johann Scheiber

      Anton, nimm es gelassen, es kommt auf den Klang eines Namens an. Der ORF hat nur die Macht einen kurzen Tag lang einen schwachen Schatten über Verdienst zu werfen, und der Bedeutungslosigkeit einen Rang zu verleihen, das vermag er auch nicht.

      Außerdem, erinnere dich an Ovid: Et iactes, pontica pina, et nomen et genus inutile. (oder so ähnlich!)

    • Anton Volpini

      Si tacuisses, philosophus mansisses!
      Das war Horaz, Johann!

    • Xymmachos

      @Scheiber & Volpini:
      Gut so, gut so! Es lebe die humanistische Bildung. Nur: sicherheitshalber vorher immer googeln!

    • Anton Volpini

      Das hat der Johann vorher verabsäumt, Xymmachos! Er war so ein guter Lateiner, daß er immer ganz ohne googln ausgekommen ist. :-))
      Ich tät mich das nicht trauen!

    • brechstange

      @Volpini, Scheiber, xymmachos

      Ich bin schon ganz klein,
      ich lernte niemals Latein.

      Ich bin froh, dass es Google gibt. Ich müsste sonst wegen mangelnder humanistischer Bildung auf Ihre Beiträge verzichten. :-))

    • Anton Volpini

      Der Stehsatz über das : "Hättest Du geschwiegen, wärst Du ein Philosoph geblieben!" ist in unserer Schule sooo oft zitiert worden (warum auch weiß ich nicht mehr, Du vielleicht Johann?) daß man gar nicht vorbei konnte, den auswendig zu lernen, brechstange.
      Was hätten wir uns an Mühen erspart, hätte es zu unserer Zeit schon Google gegeben. So quälten wir uns bei den Lateinschularbeiten mit Miniübersetzungsbüchern unter der Schulbank herum......

    • Johann Scheiber

      Ânton, danke, dass du nun in der Wir-Form geschrieben hast, denn seien wir ehrlich: Wenn du mich als guten Lateiner lobst, so hat das den selben Wert wie wenn ich dich als einen solchen loben würde!

    • brechstange

      Herr Volpini, ich denke, in der Handelsakademie konnten viele Professoren auch kein Latein, zumindest nicht gut genug.

    • Anton Volpini

      Ich kenn auch einige, die mit ihrem Latein am Ende sind....

    • Anton Volpini

      Du hast recht Johann, bleiben wir Realisten.
      Aber beim Fußball wars Du der Beste!

    • Brigitte Imb

      Diese alten Kamellen........wer braucht Latein, wer braucht Humanismus?.....kapiert das endlich, in türkisch u. arabisch liegt die Zukunft. :((

      Freindschoft*

    • contra

      @B. Imb

      Chinesisch wäre vielleicht noch vorausschauender! ;-)

    • Johann Scheiber

      Du kennst ja die drei Lebensziele von Schumpeter, Anton?
      Er wollte der beste Liebhaber von Wien, der erfolgreichste Reiter Europas und der beste Ökonom der Welt werden. Am Ende seines Lebens bekannte er leicht resigniert, dass er das mit der Reiterei nicht geschafft hätte.

    • Anton Volpini

      Wahscheinlich war sein Pferd auch bei der NS, dann kann ja nix werden.
      Was den Ökonom betrifft, so hat er einmal pleite gemacht, also bei so einem Vorbild, durchwegs keine Schande!
      Und beim ersteren fehlen die Aufzeichnungen!
      Schumpeter ist sicher eine der schillernsten Personen der Österreicher, obwohl man ihn im eigentlichen Sinne gar nicht zu den Österreichern zählt!

    • Brigitte Imb

      @contra,

      wer braucht "vorausschauend"?, bestimmt nicht unsere Bolidiga, die setzen auf "ewig gestrig" und pölitisch körrekt.

  40. libertus

    Niko P. rechfertigt sich zwar landauf, landab damit, daß er keinerlei politische Funktion bei der SPÖ innehat, aber wenn man seine Vita studiert, stößt man halt nur auf Versorgerungsposten eben dieser Partei. Auch das oben angeführte Beispiel bei den ÖBB beweist das glasklar.

    Seine Bestellung zum Büroleiter des ORF-Generalintendanten wird die Nagelprobe für den "Roten Küniglberg". Geht sie durch, dann waren auch die Proteste der Journalisten lediglich Nebelgranaten, die von ihrer unerträglich TENDENZIÖSEN Berichterstattung ablenken sollten.

    Die Stunde der Wahrheit für unseren Öffentlich-Rechtlichen naht jedenfalls rasch und unerbittlich!



    • brechstange

      Es ist zu hoffen, dass es den Redakteuren des ORF langsam dämmert, was da gespielt wird, ich denke, nur an die plötzliche Ablösung des Herrn Oberhauser, nachdem er die Rohbänder des Skinhead-Sandals pflichtgemäß an die Staatsanwaltschaft abliefern wollte. Solche Leute braucht man nicht.

      Nordkorea lässt grüßen mit dem Unterschied, dass man noch nicht an die Wand gestellt wird.

    • Brockhaus

      Und Wrabetz verteidigt sich in der heutigen Krone wie ein hilfloses Schulkind mit leeren Phrasen wie "Es bleibt mein Wunsch", "Ich habe mit keinem einzigen Politiker über Herrn Pelinka gesprochen, bis heute nicht" oder "Ich wüßte nicht, warum ich Herrn Wolf zu mir zitieren sollte. Er kann seine Meinung äußern und das akzeptiere ich auch."

      Fehlt nur noch im Sinne des Filmes "Muttertag" wehzuklagen "I sags glei, i war's net"

    • socrates

      Was macht der ORF mit mehr als 1300 Redakteuren?





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