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Zwischenlandung auf dem Flughafen drucken

Lesezeit: 1:30

Das war längst notwendig, ist aber aber alles andere als eine endgültige Lösung. Dass am Flughafen der alte Arbeiterkammer-Apparatschik Kaufmann gefeuert wird, war längst fällig.

Die Unfähigkeit der Flughafen-Führung hat sich ja nicht nur beim völlig aus dem Ruder gelaufenen Großbau-Projekt Skylink gezeigt; sie hat auch durch überhöhte Tarife die AUA und zugleich die volkswirtschaftlich einträgliche und auch für den Tourismus enorm wichtige Rolle Wiens als Drehkreuz gefährdet; sie war aber bis heute vor allem ein bequemes Instrument in den Händen der Landesfürsten aus Wien und Niederösterreich, die sich dort immer wieder bedient haben.

Dass aber nun der Aufsichtsratsvorsitzende Herbst die operative Führung übernimmt, kann und darf nur eine Übergangslösung sein. Und ein Jahr ist dafür viel zu lang. Denn ein Rechtsanwalt ist kaum besser geeignet als ein Arbeiterkämmerer, ein so schwieriges Unternehmen zu führen.

Ab sofort muss daher mit Volldampf ein neuer Chef gesucht werden, der ganz seltene Tugenden in sich kombiniert: Organisationstalent, die Fähigkeit ein verfahrenes Bauprojekt noch halbwegs zu retten, Härte gegenüber der Belegschaft und vor allem gegenüber allen Begehrlichkeiten diverser Eigentümer. Das wird schwer genug.

Ansonsten könnten Wien und Niederösterreich dem Flughafen nur noch ein Gutes tun: Sich endlich und rasch von den Flughafen-Aktien zu trennen, damit dort endlich Professionalität einkehren kann. Wie etwa bei der AUA.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 01:00

    Sehe ich genauso - am besten sie finden einen ähnlichen Käufer wie die Lufthansa bei der AUA, dann könnte das Projekt noch gerettet werden.
    Aber so einfach werden die beiden Landeskaiser von Wien und NÖ in Eintracht bis hin zur Niedertracht diesen einträglichen "Futtertrog" nicht aus der Hand geben, schließlich ist der Geldbedarf in beiden Bundesländern hoch, damit man wieder Medien und Staatskünstler bzw. Staatskunstbetriebe großzügig sponsern kann.
    Es gilt weiterhin: "Wes' Brot ich eß', des' Lied ich sing!"

    Siehe dazu auch:
    http://wien.orf.at/stories/487552/

    P.S.: Zum wievielten Male fallen übrigens die Grünen in Wien wieder um - ich kann gar nicht mehr mitzählen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 09:26

    Nr.321
    Der Kaufmann war anscheinend echt ein Schlimmer!
    Na, ja, Nomen est Omen stimmt halt nicht immer!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 01:06

    das flughafendesaster um skylink spiegelt so wie die politischen haupakteure und schuldigen die wirklich hässliche seite des politischen einflusses in österreich wider:häupl und pröll,zwei selbstgerechte,kritikresistente machtpolitiker der beiden lager,die sich bis dato unser land aufgeteilt haben,im bewusstsein,es gehört ihnen.
    es ist nicht aller tage abend,es sind schon hausherren gestorben,um 2 abgedroschene zitate zu gebrauchen.
    in wien hats schon begonnen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 22:11

    Herbst ist Erwin Prölls Atlatus und hat vermutlich als einzige Aufgabe, die Geldflüsse rund um Skylink weiterhin bedeckt zu halten.
    Schwarz und Rot werden in koalitionärer Eintracht weiterpackeln!

  5. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 11:10

    Die für dieses Desaster Hauptverantwortlichen, Häupl und Pröll, gehören unverzüglich vor Gericht gestellt und hinter Gitter. 1848 hätte man sie noch an der nächsten Laterne aufgehängt !

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 09:13

    Ich meine, Herr Herbst ist Anwalt und das soll er bleiben.

    Daß er interimsmäßig diese Politmisere leiten soll klingt so nach Masseverwalter.

    Er sollte gleich einmal zur Verwertung der Masse schreiten und die beiden Herren Häupl und Pröll zur Versteigerung ausschreiben. Die wird niemand kaufen, die werden ein Ladenhüter bleiben.

    Es ist erschreckend in Österreich, wie kriminell involviert die Politik bei allen Dingen ist. Also der Flughafen, Terminal 2, sollte einmal 200 Millionen Euro in der Ausbaustufe kosten, jetzt eine Milliarde plus WC-Anlagen.

    Ich bin neugierig, was der Rechnungshof berichten darf.

    Was hat so ein Pröll oder so ein Häupl dort zu suchen, außer die Beschlußfassung und die Aufbringung der Mittel ? Was hat das mit Selbstbedienung und Freunderlwirtschaft zu tun ? Was suchen die von dieser Politpackelrasse entsandten, weit überbezahlten und total unfähigen Manager als Privilegienritter in solchen Projekten ? Eigentlich müssten dafür Häupl und Pröll sen. (der Onkel) sofort zurücktreten und gegen Null in die Konkursmasse verpfändet werden samt ihren Klientelfreunderln.

    Man darf die Politik in solche Projekte nicht hineinlassen, die versaut immer alles und war noch nie sauber, zumindest in Österreich nicht.

    Wir zahlen über eine Milliarde für etwas, was wir ohne Politik um 1/4 des Preises hätten haben können. Niederschmetternd.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 08:22

    Wie gut, dass die Slowaken ihren Flughafen Bratislava nicht an den Flughafen Wien verkauft haben. Denn sonst wäre ein noch größeres regionales Monopol entstanden, mit noch weit höheren Gebühren.

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  1. Sutini (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:58

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  2. Siti (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:18

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  3. Lupe (kein Partner)
  4. Matias (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:52

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  5. AShley (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:01

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    19. Januar 2015 09:34

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  7. Politicus1 (kein Partner)
    18. Dezember 2010 15:25

    Schlussfolgerung:
    Selten hat eine Tagebucheintragung des AU so wenige Leserkommentare nach sich gezogen, wie diese zum Skylinkskandal - soferne es nicht überhaupt DER Negativrekord ist... (AU wird das feststelen können...).
    Das zeigt uns deutlich, wie desinteressiert oder resigniert die community an derartigen politischen Wirtschaftsskandalen in Ö. ist!
    Die Ekenntnis hat gesiegt:
    1) eh klar!
    2) alle sind Gauner!
    3) Da kannst eh nix machen!
    4) Ich zahl's eh nicht.... (60% der ö. Erwerbstätigen zahlen keine Einkommen- oder Lohnsteuer)....daher ist es mir wurscht!

  8. Politicus1 (kein Partner)
    17. Dezember 2010 19:11

    Zwei Anmerkungen:
    1) Ich wüßte kein anderes Land, in dem die Bestellung der Führungsmannschaft von Fernsehen, Rundfunk und eines Flughafens derart viel Staub und Echo auslöst, wie bei uns in Absurdistan...
    2) Was aber nicht genug Staub, Empörung und Reaktionen auslösen kann, ist die vermeldete Nachricht, dass der ab sofort nicht mehr beschäftigte Generaldirektor jetzt als Konsulent (Berater!) des Vorstands weiter machen darf!

  9. plusminus
    16. Dezember 2010 22:11

    Herbst ist Erwin Prölls Atlatus und hat vermutlich als einzige Aufgabe, die Geldflüsse rund um Skylink weiterhin bedeckt zu halten.
    Schwarz und Rot werden in koalitionärer Eintracht weiterpackeln!

  10. Geheimrat
    16. Dezember 2010 11:10

    Die für dieses Desaster Hauptverantwortlichen, Häupl und Pröll, gehören unverzüglich vor Gericht gestellt und hinter Gitter. 1848 hätte man sie noch an der nächsten Laterne aufgehängt !

  11. Graf Berge von Grips
    16. Dezember 2010 09:26

    Nr.321
    Der Kaufmann war anscheinend echt ein Schlimmer!
    Na, ja, Nomen est Omen stimmt halt nicht immer!

  12. Josef Maierhofer
    16. Dezember 2010 09:13

    Ich meine, Herr Herbst ist Anwalt und das soll er bleiben.

    Daß er interimsmäßig diese Politmisere leiten soll klingt so nach Masseverwalter.

    Er sollte gleich einmal zur Verwertung der Masse schreiten und die beiden Herren Häupl und Pröll zur Versteigerung ausschreiben. Die wird niemand kaufen, die werden ein Ladenhüter bleiben.

    Es ist erschreckend in Österreich, wie kriminell involviert die Politik bei allen Dingen ist. Also der Flughafen, Terminal 2, sollte einmal 200 Millionen Euro in der Ausbaustufe kosten, jetzt eine Milliarde plus WC-Anlagen.

    Ich bin neugierig, was der Rechnungshof berichten darf.

    Was hat so ein Pröll oder so ein Häupl dort zu suchen, außer die Beschlußfassung und die Aufbringung der Mittel ? Was hat das mit Selbstbedienung und Freunderlwirtschaft zu tun ? Was suchen die von dieser Politpackelrasse entsandten, weit überbezahlten und total unfähigen Manager als Privilegienritter in solchen Projekten ? Eigentlich müssten dafür Häupl und Pröll sen. (der Onkel) sofort zurücktreten und gegen Null in die Konkursmasse verpfändet werden samt ihren Klientelfreunderln.

    Man darf die Politik in solche Projekte nicht hineinlassen, die versaut immer alles und war noch nie sauber, zumindest in Österreich nicht.

    Wir zahlen über eine Milliarde für etwas, was wir ohne Politik um 1/4 des Preises hätten haben können. Niederschmetternd.

  13. schreyvogel
    16. Dezember 2010 08:22

    Wie gut, dass die Slowaken ihren Flughafen Bratislava nicht an den Flughafen Wien verkauft haben. Denn sonst wäre ein noch größeres regionales Monopol entstanden, mit noch weit höheren Gebühren.

  14. Wertkonservativer
    16. Dezember 2010 07:52

    Dass Herr Herbst als verlängerter Arm des Niederösterreich-Napoleon auch nicht gerade der richtige Mann ist, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen, liegt wohl klar auf der Hand!

    Am Exempel "Flughafen" wird sich zeigen, wie sich die beiden Mächtigen in diesem Lande schlussendlich verständigen oder auseinanderleben werden; es wird trotzdem an der Kapitalsmehrheit dieses Unternehmens liegen, mit Hilfe der frustrierten Öffentlichkeit eine einigermaßen kluge und zukunftssichere Lösung für den Flughafen zu finden; Privatisierung wäre sicher die beste Lösung, um das Unternehmen aus dem Würgegriff der Politik zu befreien.
    Syndikatsvertrag (= Knebelungsvertrag) hin oder her! Hier muss wieder gesunder Menschenverstand die Zügel ergreifen!

  15. thomas lahnsteiner
    16. Dezember 2010 07:45

    ein besonderer verzweiflungsakt ist die panische übergabe der vorstandsagenden des flughafens wien an einen rechtsanwalt, der in einer Kanzlei GmbH zweifellos erfolgreich wirkt und nun diesen schwierigen, neuen job

    hauptberuflich ?
    neben seiner tätigkeit als anwalt ?
    oder gar hobbymäßig ?

    ausübt.

    Bisher gilt herr herbst nach definition seiner anwalt GmbH als fachmann für

    - Bank- und Versicherungswesen
    - Gesellschaftsrecht
    - Kartellrecht
    - Medienrecht
    - Öffentliches Recht
    - Vergaberecht
    u.a.

    ob das bei aller würdigung seiner anwaltstätigkeit zur operativen führung dieses
    monsterunternehmens reicht, weiß nur sein mentor erwin pröll.
    der kaufmännische laie pröll, der wahrscheinlich nicht einmal ein kassabuch lesen kann, hat aber anscheinend durchgesetzt, dass sein spezl, der mineralölhändler gabmann dem flughafen zumindest noch ein jahr erhalten bleibt.
    wahrscheinlich muss gabmann alle vergaben an seine freunde aus indien noch durchbringen

  16. terbuan
    16. Dezember 2010 07:04

    Es läuft halt hier bei VIE genauso wie bei allen anderen Monopolbetrieben in öffentlicher Hand. Ein unprofessionelles Management gepaart mit politischer Einflußnahme, aufgeblähte Verwaltung mit vielen Günstlingen, ausgeglichen durch überteuerte Gebühren und dazu ein kongenialer Partner wie früher die im selben Boot sitzende AUA, die diese Gebühren auch bezahlt hat.

    Es wird letztlich darauf hinauslaufen, dass der Wiener Flughafen den gleichen Weg gehen wird wie die AUA. Wenn die Schulden aus dem Debakel nicht mehr zu schultern sein werden, wird man noch Steuergeld nachwerfen und ihn z.B. an die Fraport verkaufen. Der Frankfurter Flughafen hat ja bereits jetzt ein festes Standbein in Wien, die Fraport Ground Services.

    • brechstange
      16. Dezember 2010 09:03

      Die Fraport, besetzt mit hessischen und nordrhein-westfälischen Politikern und deren Günstlinge, die dem deutschen Steuerzahler durch ihre korrupten Ausflüge auf die Philippinnen bereits eine Menge gekostet hat. Die passen zu Österreich wie die Faust aufs Auge.

  17. byrig
    16. Dezember 2010 01:06

    das flughafendesaster um skylink spiegelt so wie die politischen haupakteure und schuldigen die wirklich hässliche seite des politischen einflusses in österreich wider:häupl und pröll,zwei selbstgerechte,kritikresistente machtpolitiker der beiden lager,die sich bis dato unser land aufgeteilt haben,im bewusstsein,es gehört ihnen.
    es ist nicht aller tage abend,es sind schon hausherren gestorben,um 2 abgedroschene zitate zu gebrauchen.
    in wien hats schon begonnen.

  18. fosca
    16. Dezember 2010 01:00

    Sehe ich genauso - am besten sie finden einen ähnlichen Käufer wie die Lufthansa bei der AUA, dann könnte das Projekt noch gerettet werden.
    Aber so einfach werden die beiden Landeskaiser von Wien und NÖ in Eintracht bis hin zur Niedertracht diesen einträglichen "Futtertrog" nicht aus der Hand geben, schließlich ist der Geldbedarf in beiden Bundesländern hoch, damit man wieder Medien und Staatskünstler bzw. Staatskunstbetriebe großzügig sponsern kann.
    Es gilt weiterhin: "Wes' Brot ich eß', des' Lied ich sing!"

    Siehe dazu auch:
    http://wien.orf.at/stories/487552/

    P.S.: Zum wievielten Male fallen übrigens die Grünen in Wien wieder um - ich kann gar nicht mehr mitzählen!





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