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ORF: Im Seichten ertrinken drucken

Lesezeit: 4:00

Der große Denkfehler des ORF-Fernsehens: Seine Bosse glauben, in seichten Gewässern endlich wieder Boden unter den Füßen zu finden. Und gehen dort doch erst recht unter. Weil sich der ORF ununterscheidbar gemacht hat und öffentlich-rechtliches Fernsehen praktisch nur noch auf deutschen Kanälen zu sehen ist. Umso lobenswerter ist, dass es mit Ö1 neuerdings wenigstens für Radiohörer eine leichte Schmerzmilderung gibt.

Dass der ORF im normalen Film-Programm schon oft hinter ATV herhinkt, ist seit Jahren bekannt. Aber in seiner abgrundtiefen Verblendung hat er auch seine einstigen Flaggschiffe wie die Diskussionen und ZiB-Sendungen demoliert. Die ununterbrochen und ständig an Zusehern verlieren. Längst bietet Servus TV bessere Diskussionen als der ORF.

Die Diskussionen sind katastrophal geleitet - was man umso deutlicher merkt, je öfter man die souveräne Professionalität deutscher Moderatorinnen beobachten kann. Und das eingeladene Diskussions-Personal ist so einseitig und aus einem so engen Reservoir ausgewählt, dass es Österreichs intellektuelles Potential noch viel schlechter ausschauen lässt, als dieses ohnedies ist.

Zwei Beispiele aus unzählig vielen während der letzten Tage: Da fand am Abend ein EU-Gipfel statt, der sich zum ersten Mal seit Jahren wieder auf eine – schwer zu durchschauende – Vertragsänderung einigte. Und was ist die Spitzenmeldung der Zeit im Bild am nächsten Morgen? Ein Zugsunglück mit zwei Toten. Während Autounfälle mit zwei Toten in der Regel selbst von Boulevardzeitungen nur am Wochenende vermerkt werden, ist das für den öffentlich-rechtlichen Sender trotz wichtiger Alternativen die Spitzenmeldung.

Ein anderes Beispiel: Da wird von einem Pärchen die neuerdings nächtens fahrende Wiener U-Bahn mit einem Stundenhotel verwechselt. Das wird von Passagieren gefilmt – und ist der Zeit im Bild einen ausführlichen Beitrag wert.

Fast bei jeder Sendung stellt man sich den alten Bacher vor, wie er daraufhin zum Telefon greift und die Sendungsmacher auf die Höhe eines Fußballrasens hinunterrasiert. Aber der alte Bacher ist in Pension und im ORF regiert eine Funktionärs- und Bubi-Partie von Gnaden einer Rudas und eines Pelinka (genauer: von den jeweils Allerjüngsten aus diesen Familien von altem Parteiadel).

Der Denkfehler (falls noch irgendwer bei all dem überhaupt sich irgendetwas denken sollte): Boulevard bringt nur scheinbar hohe Quoten. Ein Gebührenfernsehen müsste immer auf Qualität setzen, wenn es überleben will. Wenn im ORF nur noch Boulevard stattfindet, dann macht er sich selbst überflüssig. Dann kommen die Menschen auch dann nicht mehr zum ORF zurück, wenn sie nach den Phasen televisionärer Verblödung wieder einmal Sehnsucht haben, Tiefgründigeres zur Lage des Euro und der Staatsfinanzen, zu den Problemen der Migration und der Demographie, zur amerikanischen, russischen, chinesischen oder nahöstlichen Politik zu hören und sehen. Denn niemand erwartet mehr, vom ORF diesbezüglich bedient zu werden.

Auch das als angebliche Qualitätsalternative dargestellte TW1 des ORF ist nur Spielfläche zum offensichtlich bezahlten Abspielen touristischer Werbefilme ohne jeden journalistischen Anspruch und zur Übertragung drittklassiger Sportveranstaltungen. Dies wird nur bisweilen unterbrochen von Diskussionen unter Leitung eines schwer neurotisch wirkenden „News“-Redakteurs (wobei ja auch schon die Kooperation mit "News" eine bewusste Demonstration der Qualitätsfreiheit ist).

Langfristig werden daher auch die Landeshauptleute, die am Weitergehen ihrer täglich 20 Minuten Hofberichterstattung zur besten Sendezeit interessiert sind, nicht verhindern können, dass der ORF-Qualitätsverfall in einen Gebührenstopp mündet.

So wenig das Fernsehen auch nur eine Sekunde einen Lichtblick gibt, so kann man aber in Hinblick auf das Radio Ö1 Positives vermelden: Der Sender stellt die unsägliche Sendung „Welt Ahoi“ ein, mit der die gegenwärtige dauerpubertäre Kabarettisten-Generation ihren endgültigen Offenbarungseid in Sachen Nichtkönnen, Primitivität und Peinlichkeit abgelegt hat. Nachdem man davor etwas voreilig den Guglhupf gekillt hatte, ist es allemal noch besser, vorerst auf neue „Erfindungen“ zu verzichten, statt wieder einen neuen Krampf in die Welt zu setzen.

In Ö1 durfte jetzt sogar ein echter katholischer Bischof morgendliche Gedanken äußern, das Kulturjournal um 17 Uhr macht normale Kultur und nicht Neomarxismus und sogar im Journal-Panorama gibt es wenigstens hie und da Beiträge zu hören, die nicht die Revolutionen irgendwelcher südamerikanischer Basisbewegungen bejubeln. Daher kann man den Sender neuerdings sogar nach Ende der Nachrichten eingeschaltet lassen. Wenn nicht gerade das Radiokolleg ertönt, wo noch immer Hetzsendungen alten kommunistischen Zuschnitts auf dem Programm stehen.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2010 09:18

    wenn man die programme des ORF revue passieren läßt, kommt direkt mitleid auf, hier ein paar schmankerln:

    - bundesland heute...üble propagandasendungen der jeweiligen landeshauptleute; im DDR-stil, mit plumpen manipulationen bei der "frage des tages" (man vermittelt dann den eindruck, eine überwiegende mehrzahl der österreicher sei in ihren ansichten durch und durch pc-verseucht-zB studio salzburg)

    - im zentrum...leuchtendes beispiel wie man diskussionen nicht gestalten sollte.
    eine ingrid thurnherr, die fachlich überfordert und meist schlecht vorbereitet ihren part abspielt, immer die gleichen, langweiligen, viel zu oft linkslastigen diskutanten, garniert mit den unsäglichen club-obmännern

    - besonders arg treiben es auch die sogenannten kabarettisten im ORF.
    eine bande von linken dreckschleudern, bar jeder kreativität, die das publikum meist mit dem holzhammer der pc bearbeiten....absoluter tiefpunkt: grissemann und sternmann, die seit neuestem auch den antisemitismus entdeckt haben...
    eine einzige katastrophe

    -dann gibt es noch die wahlmanipulierer, die in ihren sendungen bezahlte rechtsradikale auftreten lassen, um so ein gefaktes stimmungsbild zu konstruieren.
    Aber typen wie der Ed M. wurden ja vor kurzem durch ein OGH-urteil als leuchtendes beispiele der presse- und meinungsfreiheit geadelt

    zu diesem stimmungsbild passen dann besonders gut die beiden einflussreichen roten befehlsgeber der ORF-führung, die im wahrsten sinne des wortes noch grün hinter den ohren sind.....
    die intellektuell total überforderte frau rudas, die mangelndes wissen und mangelndes können, das in überreichem maß vorhanden ist, durch forsches auftreten kompensiert...
    und das journalistensöhnchen, das aalglatt und intrigant von seinem öbb-versorgungsposten aus die fäden zieht und die puppen tanzen läßt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2010 01:30

    Unseren Öffentlich-Rechtlichen könnte man ruhig auf Autopilot schalten und kein Zuseher würde auch nur den Funken eines Qualitätsverlustes bemerken.
    Die Programme sind überwiegend zu linksideologischen Selbstläufern verkommen und damit wäre auch der jüngste Nachwuchs unseres sozialistischen Politadels durchaus entbehrlich.
    Aber woher würden die dann ihre Futtertröge nehmen, denn beim AMS sind sie sicher unvermittelbar!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorphaidros
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2010 08:45

    Nur ein Detail herausgegriffen: »Und das eingeladene Diskussions-Personal ist so einseitig und aus einem so engen Reservoir ausgewählt,«

    Kann sein, dass man am Künigleberg eben merkt, dass die öffentliche Meinung immer weiter von der veröffentlichten Meinung entfernt ist. Und in Panik gerät und versucht immer intensiver gegenzusteuern.

    Quasi schneller zu stricken, damit der Pullover fertig wird, bevor die Wolle ausgeht!

    BG/phaidros

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2010 08:56

    Doch, die ORF-Verantwortlichen machen sich Sorgen
    1. über das verstärkte Desinteresse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche viele andere Informations- und Unterhaltungsquellen benützen,
    2. über die kontiunierlich sinkenden Einschaltquoten zu lasten der privaten Radio- und TV-Anbieter und
    3. über den ständigen Parteieinfluss von aussen (aber auch von braven Parteisoldaten innerhalb der Mannschaft).
    Trotzdem wird sich in der nahen Zukunft wenig ändern, denn die wirklich Mächtigen in unserem Staat - nämlich die Landeshäuptlinge - werden weiterhin auf "ihre" Studios, die jeweiligen (wenn auch austauschbaren) Länder-Radioprogramme und besonders die 19-Uhr-TV-Programme in ORF2 bestehen. Dafür wird immer Geld vorhanden sein. So wird z.B. das TV-Programm ORF2 über Satellit täglich fast 24 Stunden lang in zwölffacher (!) Form identisch ausgestrahlt.
    Übrigens: ähnlich wie bei der europaweiten Umstellung von Miliz- auf Berufsheer wird auch Österreich die GIS-Zwangsgebühren demnächst auf eine pro Haushalt fällige Rundfunksteuer abändern. Damit ist die GIS in der derzeitigen Form hinfällig, die Landesfürsten haben weiterhin ihre anteiligen Einnahmen und auch das Sagen im ORF.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2010 22:53

    Der öffentl. rechtl. ORF braucht keine Existenzängste zu haben, Zwangsgebührenzahler halten das Risiko der Sendeanstalt auf Distanz und der "Staat" deckt den Rest mit Steuergeld ab.
    Die sog. Großparteien, allen voran die linkslastigen, sponsern die öffentlich rechtliche Indoktrinierung und fördern den" uns allen Heil bringenden" Sender - bis hin zum OGH scheint jede Unseriosität gedeckt zu sein.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2010 11:40

    Der ORF soll privatisiert werden und die ORF Gebühr abgeschafft werden.

    Dann kann er sich mit ATV und Servus TV messen.

    Der öffentlich rechtliche Auftrag wird nicht ausgeführt, darum hielte ich die Privatisierung für das Beste.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2010 14:08

    Der ORF ist Weltmeister im Anbiedern an den Allerweltsgeschmack vorgezeigt durch die Privatsender, aber nie deren Qualität sprich den Publikumsgeschmack treffend. Wo RTL und Konsorten einen Quotenhit nach dem anderen landen, verkommt der ORF nur zu erbärmlichem Nachäffen.

    Und so zeigt sich gerade am Beispiel ORF neben dem anderen Lieblings-Bildungsprojekt der Linken, der Gesamtschule, am eindrucksvollsten wie Vereinheitlichung und Nivellierung zu Identitäts- und Qualitätsverlust führen, zu einer immer weiteren Nivellierung nach unten.

    Wer nur nachmacht, was andere besser können, selbst nichts Originäres beisteuern kann, wer keinen eigenen Fußabdruck in der Fernsehlandschaft hinterläßt, also keine Mehrwert schafft, der muß sich die Frage stellen, ob er am freien Markt nicht überflüßig ist.

    Demzufolge kann sich diese Anstalt auch nur durch Zwangsgebühreneinhebung und Subvention aus dem Steuersäckel der Zwangsbeglückten über Wasser halten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWahrheit
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 10:46

    Die linke ORF-Ratte namens Moschitz hat nach dem OGH-Urteil nun seinen Spielfilm schnellstens in einem Erdloch versteckt und begründet dies frecherweise damit, dass er in Absprache mit der Journalistengewerkschaft sich entschlossen habe, das gesamte Drehmaterial der "Am Schauplatz"-Reportage "an einem sicheren Ort zu verwahren.
    Also vom (für Moschitz) unsicheren ORF-Tresor weg an sein neues Versteck!
    Der Höhepunkt der Verarschung ist dann:
    "Sollten die Bedrohungen gegen Moschitz in die Tat umgesetzt werden, so habe dieser "Vorkehrungen für den Ernstfall" getroffen und dafür gesorgt, dass das gesamte Material, das in der rechten Szene gedreht wurde, noch am gleichen Tag online gestellt wird."

    Na wenn das nicht mal einer missversteht ...

    http://derstandard.at/1292462525878/Moschitz-erhielt-Drohungen-aus-der-rechten-Szene

  2. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 18:03

    "Selbst wenn das Wasser der Kultur niedrig steht, reicht es manchen Zwergen bis zum Hals."

    Frei nach K. Kraus

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  1. Laquisha (kein Partner)
    10. Februar 2015 12:11

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  8. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Dezember 2010 13:35

    reinhard.horner@chello.at

    ORF in die Tiefe abgedriftet. ORF = Ohne Rechtschaffene Führung.

    Der ORF, insbesondere sein Fernsehen, ist längst von der "Sauren Wiese" zum "Sumpf" gemacht worden. Am eigenen Schopf werden diejenigen, die dort heute das Sagen haben, sich nicht herauszuziehen vermögen.

    Sollte es nicht gelingen, die vorhandenen potenten und redlich bemühten Kräfte an eine aufgabenbewusste und unverkürzt verantwortungsbereite Leitung zu bringen, wäre an die zeitweilige Übernahme durch geeignete honorige hausfremde Persönlichkeiten zu denken und danach eine völlige Neuverfassung in die Wege zu leiten.

    Die abgepressten Zwangsgebühren und die 160 Mill. EURO aus Steuereinnahmen des Bundes sind durch nichts zu rechtfertigen.

    Oder hat Österreich den ORF, den es verdient?

  9. Gasthörer (kein Partner)
    29. Dezember 2010 10:17

    So etwas, wenn der ORF brächte, brüchte ihm auch wieder mehr Zuseher:

    "EU-Rettungsschirm finanziert zwei Moscheen in Athen”

    Während in den Kassen vieler bankrotter EU-Staaten gähnende Leere herrscht, ist für die Hilfestellung bei der Ausbreitung des Islams in Europa offenkundig überall ausreichend Geld vorhanden. Eine der ersten Maßnahmen nach der Überweisung von Milliardenhilfen aus Brüssel für die griechische Regierung 2010 war die Ankündigung, in Athen für 15 Millionen Euro eine große Moschee zu bauen.

    http://fact-fiction.net/?p=5606

  10. Leopold Koller (kein Partner)
    28. Dezember 2010 01:40

    Alles beim Alten am Montevideo!

  11. JEZ (kein Partner)
    27. Dezember 2010 21:43

    die "Dittelbacherin" (die Frau vom Dittelbacher !) wollte in der ZIB2 der Justizministerin Bandion-Ortner unbedingt mangelnde Eignung, etc. attestieren.
    Ihr Gerede und teils infamen Fragen kamen nicht in flüssiger, ordentlicher Rede - es gab zwischen den Worten immer ein ääh, aah, mmh oder so. *)
    Sie sollte wohl einen Fortbildungskurs für freies Sprechen (mit positivem Abschluß) machen.
    Warum gibt es beim ORF keine Eignungprüfung und Kontrolle der Sendungen?

    Wäre jedoch der "Inzucht" in der Anstalt abträglich.

    *) man sagt auch, die äähs, etc. sind Füller, wenn das Denken nicht so schnell geht, wie das Sprechen.

  12. Neppomuck (kein Partner)
    27. Dezember 2010 18:03

    "Selbst wenn das Wasser der Kultur niedrig steht, reicht es manchen Zwergen bis zum Hals."

    Frei nach K. Kraus

  13. Arturo Merzario (kein Partner)
    27. Dezember 2010 15:31

    In einem Punkt irrt Herr Unterberger. "Boulevard" ist nicht zwangsläufig primitiv, böse, dumm....

    Es ist sogar eine hehre, verantwortungsvolle und schwierige Aufgabe die breite Masse gekonnt anzusprechen und zu erreichen. Das Problem, dass der ORF genauso wie das Fellnerschmierblatt Österreich haben, kommunistischer volkspädagogischer Boulevard funktioniert nicht oder besser es gibt ihn überhaupt nicht.

    Auch wenn man seine linken politisch korrekten ökofaschistischen mulrikulti Botschaften noch so boulvardesk verpackt, sie werden dadruch nciht volksnäher.

    Insoferne gibt es in Österreich kein einziges echtes Boulevardmedium (auch die Kronenzeitung war nie eine echte Boulevardzeitung, auch zu Dichands Lebzeiten nicht. jetzt soweiso nichjt mehrt) . Denn Boulevard muss die Gefühls- und Interessenslage, die Ängste und Sorgen der unteren Mittelschicht und Unterschicht kennen, aufgreifen thematisieren.

    Aber in Wahrheit sind alle Mainstreammedien - egal ob sie einen auf Qualität machen oder so tun als wären sie volksnah - linke poltisch korrekte Multikultipsotillen.

    Was Österreich wirklich brauchen würde, wäre ein rechtspopulistisches (wie unsere linken Freunde sagen würden) Blatt mit Schmackes, das die Dinge (und Täter) beim Namen nennt und auch so (von Qualöitätsblättern) verpönte Themen (Chronik, Raub, Kleinkriminalität...) aufgreift. Es sind nämlich genau die Themen die die meisten Menschen wirklich und direkt betreffen und die das Scheitern der Politk besonders deutlich aufzeigen.

    Verschwurbelte linke Pseudoqualitätsblätter (in denen Fachhochschulabsolventen APA-Meldungen ab oder umschreiben) gibts mehr als genug.

    • Ron (kein Partner)
      27. Dezember 2010 16:39

      Na klar, besonders die Krone war ja immer ein besonders linkes Blatt. Ein nettes Gedicht zum Hitlergeburtstag, ein bisschen Stracheunterstützung, jeder zweite Leserbrief Häme über Gutmenschen usw., der besonders Linke Jeanee...
      Total links, fast schon linkslinks grünkommunistisch.

    • Gennadi (kein Partner)
      27. Dezember 2010 19:44

      Bitte um Übersetzung für einfache Österreicher:
      Was bedeutet verschwurbelt?

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Dezember 2010 22:47

      @Gennadi:
      Das Verbum "schwurbeln" bedeutet: Platitüden wortreich und wichtigtuerisch zu formulieren, minimale Substanz durch pseudowissenschaftliche Bezüge und Ausdrücke aufzumascherln, schlicht: aus einem Nichts ein Etwas zu machen.
      Die allseits innliglich geliebte Frau Krawagna-Bindestrich ist ein Paradebeispiel für verschwurbelte Sprache. (Liste könnte umfangreich verlängert werden.)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Dezember 2010 22:50

      Pardon: Ich korrigiere Zeile 3:
      schlicht: aus einem gedanklichen Nichts ein verbales Etwas zu machen.

  14. Eric Cartman (kein Partner)
    27. Dezember 2010 13:52

    "Ein Gebührenfernsehen müsste immer auf Qualität setzen, wenn es überleben will."

    Mal so, mal so. Die einen wollen mehr Marktorientierung, die anderen Qualität die kaum jemanden mehr interessiert. Manchmal wollen sogar ein und die selben am einen Tag Wirtschaftlichkeit und am nächsten Tag Qualität.

    Ich kann nur immer wieder die Empfehlung aussprechen: Wenn euch das Programm nicht passt meldets die Kiste ab und schauts das furchtbare Programm einfach nicht.

    Hach und der Ö1 - zuerst eine brauchbare Sendung, dann kommunistische Hetze...aber übertreiben tun wir ja auf unsere alten Tage nicht...
    Was sind denn das für Hetzsendungen? Wird da das Lied der Partei abgespielt und das kommunistische Manifest verlesen?

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 21:56

      Ich habe seit Jahrzehnten kein TV mehr, weil ich von dort keine Beiträge bekomme, nicht einmal Berichterstattung.

  15. Wolfram Schrems (kein Partner)
    27. Dezember 2010 13:41

    Askese ist das Schlüsselwort.
    Übung der Konzentration auf das Wesentliche. Und das ist im Fernsehen einfach nicht zu finden.

    Fernseher verschrotten und die die Zeit anders einteilen - das würde Sinn machen. Man hat dann den Schädel nicht so voll mit sinnlosen oder manipulierten Bildern und verzerrten, sinnlosen oder gefälschten "Informationen".

    Man könnte dann die Zeit nutzen, sich mit dem Wesentlichen zu beschäftigen: die hl. Schrift zu lesen (als Gläubiger oder Ungläubiger, als Philosoph, Wissenschaftler, Interessierter, Suchender o. a. - die Botschaft ergeht an jeden und man sollte sie kennen), den Katechismus, die Kirchenväter, die geistlichen Klassiker, die wichtigen Werke der Literatur - das gäbe viele Aha-Erlebnisse (Kann ich sehr weiterempfehlen.) und man hätte das Gefühl, nicht wertvolle Lebenszeit verschgeudet zu haben.

    Aber auch früher schlafen zu gehen anstatt idiotische Filme anzuschauen (schätzungsweise 99% des Angebots), wäre wenigstens für die Gesundheit zuträglich.

    Ein Gedankenexperiment:
    Wenn alle ORF-Gebührenzahler ihre Fernsehgeräte zerstören würden (und natürlich auch die GIS-Gebührenzahlung einstellen würden), was wäre das? Etwa ein Befreiungsschlag von staatlich verordneter und freiwillig akzeptierter Manipulation? Würde das dem ORF eine Botschaft senden?
    Könnte man ja probieren.

    • Eric Cartman (kein Partner)
      27. Dezember 2010 13:58

      "Man könnte dann die Zeit nutzen, sich mit dem Wesentlichen zu beschäftigen: die hl. Schrift zu lesen."

      Nichts gegen die heilige Schrift, sie ist ein wichtiges Kulturdokument aber auch ein ziemlich langatmiges Fantasybuch. Da gibt es durchaus bessere Werke in diesem Genre. Der Herr der Ringe beispielsweise - wesentlich spannender und angenehmer zu lesen.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      27. Dezember 2010 14:09

      @Eric Cartman
      Gönnen Sie sich das Lektüreerlebnis als solches einmal. Manches im AT ist tatsächlich langatmig - aber offenbar ist es wichtig. Sonst würde es nicht in den Text aufgenommen worden sein. Daß die Evangelien langatmig wären, kann ich nicht sehen. Sie sind sehr prägnant, ja lapidar.
      Sehen Sie, hier haben Sie einfach Nachholbedarf.

      Man darf nicht von vorneherein negativ-kritisch an das Geoffenbarte herangehen, sondern man muß es einmal zu sich sprechen lassen.

      Was keinesfalls ausschließt, daß man auch den "Herrn der Ringe" liest. Dessen Autor übrigens tief aus dem katholischen Fundus schöpft.

      Was die Trilogie aber noch lange nicht zum selben "Genre" macht wie die hl. Schrift - bitte das zu berücksichtigen.

      Ich bin übrigens richtiggehend perplex, daß der entsprechende Film (extended version) wirklich gut ist. Und das in unseren Tagen.

    • Merlenbach (kein Partner)
      27. Dezember 2010 15:40

      @schrems
      Beim "Goldenen Kompass" wären Sie wohl ob der atheistischen Neigungen dessen Autors nicht mehr so aufgeschlossen?

    • JEZ (kein Partner)
      27. Dezember 2010 21:11

      mein Vorschlag : statt miesen ORF z.B. eines der Dritten Deutschen Programme sehen.
      BR, MDR, NDR, WDR, ....

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      28. Dezember 2010 12:02

      @Merlenbach
      Sehr gut kombiniert! Vortrefflich, wirklich.

  16. APM (kein Partner)
    27. Dezember 2010 12:45

    ORF Begriffsdefinition: Ein von Idioten bezahlter, betriebener und "konsumierter" In-Sender. So geht es, und wird es jedem sattgefressenen, saturiert wohlstandsverblödeten, in Folge degeneriertem Volk, nicht nur beim Rundfunk od. TV ergehen. In der Geschichte dieses Planeten gibt es unzählige Beispiele.
    In den Spiegelbildern ALLER kann es - bei ein wenig Ehrlichkeit zu sich selbst - erkannt werden...
    Jammern und Raunzen - wie man sieht nicht nur bei den Wienern - liest, hört hilft mit Sicherheit NICHTS!

  17. Neppomuck (kein Partner)
    27. Dezember 2010 12:09

    Die öffentlich rechtliche "Kontrollinstanz".

    In miesen Zeiten so wie diesen,
    wo Wasser bis zum Halse steht,
    werden uns selbst saure Wiesen
    als teurer Baugrund angedreht.

    Doch das geht nicht ohne Stütze
    jener, die man sich geliehen,
    die, ansonsten zu nichts nütze,
    gerne Provision beziehen.

    Käuflich ist ja letztlich jeder,
    Spin-Doktoren, Lockenwickler,
    Buhmann, Strohmann, „Edelfeder“,
    Moderator, Leitartikler.

    So wird diese Welt betrogen,
    von Kontroll- wie auch Akt-euren;
    gut schläft nur, wer gern belogen
    wird. Und darauf lasst uns schwören.

    Denn die grauen Eminenzen,
    wörtlich jetzt, oder am Kopf,
    lieben keine Turbulenzen,
    drücken nur diskret den Knopf.

    Ruchbar wird dies üble Treiben
    selten, und dann nur gezielt.
    Man hat „entre nous“ zu bleiben,
    schnell ist sonst das Glück verspielt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Dezember 2010 23:00

      Schon wieder ein hübsches, g'scheites Gedicht, Neppomuck. Auch handwerklich (metrisch, rhythmisch, reimtechnisch) makellos.
      Aber pittäh tan S' uns den Grafen nicht ganz entmutigen, gööö? Der muß eh schon ziemlich verzweifelt sein ob Ihrer Werke.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Dezember 2010 11:04

      Aber aber, marce.
      Hier ist doch kein Misthaufen, auf dem sich Hähne balgen.
      Oder?

  18. Wahrheit (kein Partner)
    27. Dezember 2010 10:46

    Die linke ORF-Ratte namens Moschitz hat nach dem OGH-Urteil nun seinen Spielfilm schnellstens in einem Erdloch versteckt und begründet dies frecherweise damit, dass er in Absprache mit der Journalistengewerkschaft sich entschlossen habe, das gesamte Drehmaterial der "Am Schauplatz"-Reportage "an einem sicheren Ort zu verwahren.
    Also vom (für Moschitz) unsicheren ORF-Tresor weg an sein neues Versteck!
    Der Höhepunkt der Verarschung ist dann:
    "Sollten die Bedrohungen gegen Moschitz in die Tat umgesetzt werden, so habe dieser "Vorkehrungen für den Ernstfall" getroffen und dafür gesorgt, dass das gesamte Material, das in der rechten Szene gedreht wurde, noch am gleichen Tag online gestellt wird."

    Na wenn das nicht mal einer missversteht ...

    http://derstandard.at/1292462525878/Moschitz-erhielt-Drohungen-aus-der-rechten-Szene

    • Frage (kein Partner)
      27. Dezember 2010 20:25

      Ist "Aufforderung zu einer Straftat" auch dann noch ein Verbechen, wenn sich die Straftat gegen sich selbt richtet??

  19. Brigitte Imb
    26. Dezember 2010 22:53

    Der öffentl. rechtl. ORF braucht keine Existenzängste zu haben, Zwangsgebührenzahler halten das Risiko der Sendeanstalt auf Distanz und der "Staat" deckt den Rest mit Steuergeld ab.
    Die sog. Großparteien, allen voran die linkslastigen, sponsern die öffentlich rechtliche Indoktrinierung und fördern den" uns allen Heil bringenden" Sender - bis hin zum OGH scheint jede Unseriosität gedeckt zu sein.

  20. byrig
    26. Dezember 2010 21:13

    zum orf will ich eines sagen:die sollen dort machen was sie wollen,links sein wie nur geht,aber nur eines nicht mehr:das alles auf kosten von zwangsgebührenzahlern,also steuerkosten.
    also:aus demorf ein pay-tv machen.
    dann wird man sehen,wie lange eine rudas als sprachrohr von faymann noch direktiven geben wird,oder ein jungrotzlöffel wie pelinka personalentscheidungen im hintergrund treffen kann.
    der orf ist mit seiner zwangsfinanzierung anachronismus pur,zumal nicht quotenfördernde populärsendungen praktisch inexistent sind,wie sprachkurse,schul-tv etc.
    aber bislang will keine der etablierten parteien dieses thema-privatisierung des orf-aufgreifen,offenbar in der hoffnung,selbst dort eine plattform zu finden.

  21. Celian
    26. Dezember 2010 14:08

    Der ORF ist Weltmeister im Anbiedern an den Allerweltsgeschmack vorgezeigt durch die Privatsender, aber nie deren Qualität sprich den Publikumsgeschmack treffend. Wo RTL und Konsorten einen Quotenhit nach dem anderen landen, verkommt der ORF nur zu erbärmlichem Nachäffen.

    Und so zeigt sich gerade am Beispiel ORF neben dem anderen Lieblings-Bildungsprojekt der Linken, der Gesamtschule, am eindrucksvollsten wie Vereinheitlichung und Nivellierung zu Identitäts- und Qualitätsverlust führen, zu einer immer weiteren Nivellierung nach unten.

    Wer nur nachmacht, was andere besser können, selbst nichts Originäres beisteuern kann, wer keinen eigenen Fußabdruck in der Fernsehlandschaft hinterläßt, also keine Mehrwert schafft, der muß sich die Frage stellen, ob er am freien Markt nicht überflüßig ist.

    Demzufolge kann sich diese Anstalt auch nur durch Zwangsgebühreneinhebung und Subvention aus dem Steuersäckel der Zwangsbeglückten über Wasser halten.

  22. Wolfgang Bauer
    26. Dezember 2010 13:54

    Zur ORF Nachrichtenauswahl: No, wird der Dittelbacher die EU-Vertragsänderung prominent berichten!? Wo doch sein Mentor, der Herr Bundeskanzler die Sache gerade als zu unwichtig für sein Volksbefragungsversprechen erklärt hat? Das Thema wird D. bei der täglichen Befehlsausgabe der Parteizentrale gar nicht angesprochen haben, so klar war das "NOGO" bei Rudas.

    Zu ServusTV: Auch dort breitet sich einschlägiges Diskussionsgut aus, letzhin "Menschenwürde". Da durfte Herr Menasse nicht fehlen.
    Die Moderatorin fragte (vielleicht gespielt?) naiv: "Gehört die Menschenwürde nicht vielleicht in die Österreichische Verfassung?" Eine witzige Formulierung! Herr M. erklärte daraufhin die katastrophale Menschenrechtssituation in Österreich, u.a. sei die Versammlungsfreiheit bei uns schwer behindert. Die deutschen Mitdiskutanten staunten nicht schlecht.

    Leider breitet sich aus unerfindlichen Gründen der PC-Virus auch in den Privaten aus...

  23. M.S.
    26. Dezember 2010 13:05

    Es war einmal vor langer Zeit, als unsere Republik noch eine richtige Demokratie war, da haben einige damals noch unabhängige Zeitungen mit Chefredakteuren, die diesen Namen noch verdienten, gegen die Zugriffe der Politik auf den ORF ein Volksbegehren eingeleitet. Dies geschah wegen weit harmloserer Mißstände als sie heute fast täglich passieren. Trotzden hat das Volksbegehren eine so hohe Beteiligung erfahren, dass es von der damaligen Regierung nicht zu ignorieren war.
    Von welcher Tageszeitung mit entsprechender Reichweite ist wohl heute so eine Initiative zu erwarten?

    • Wertkonservativer
      26. Dezember 2010 14:02

      Werter M.S.,
      bin total Ihrer Meinung!
      In meinem tieferstehenden Beitrag habe ich den gleichen Vorschlag gemacht und entsprechende Hoffnungen daran geknüpft!

    • M.S.
      26. Dezember 2010 14:44

      S.g. Wertkonservativer!
      Hoffen wir also gemeinsam, dass das Wunder geschieht und sich jemand mit Mut und Charakter findet, der auch die Voraussetzungen zur Durchführung einer solchen Initiative mitbringt.
      MfGr. MS

  24. terbuan
    26. Dezember 2010 12:47

    Was mir am ORF am besten gefällt sind die kritischen Kommentare von Andreas Unterberger und die guten ergänzenden Postings der Partner, das reicht für eine ziemlich umfassende Information über diesen Propagandasender.
    Kürzlich erlebt, als ich Radio Steiermark als Hintergrundmusik laufen ließ und ich, genervt von der Unzahl amerikanischer Weihnachtslieder auf den Sender "Antenne Brandenburg" wechselte wo der Sprecher gerade das steirische Duo "Brunner -)

    • terbuan
      26. Dezember 2010 13:01

      (der Schluß ist beim hochladen verloren gegangen)
      ...gerade das steirische Duo Brunner & Brunner ankündigte, mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre es ein Song von Udo Lindenberg!

    • Der kleine Nick
      26. Dezember 2010 13:15

      Sie hören Brunner & Brunner? Haben Sie am End schon genug vom spritzigen Duo Faymann & Pröll? Ich mag die beiden: Da können Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheitsrechte, Gesellschaft und Wirtschaft noch so in Moll gestimmt sein, die zwei Dudeln (sorry für den Tippfehler!) dudeln in fröhlichem Aas-Dur ...

    • terbuan
      26. Dezember 2010 13:28

      Kleiner Nick.
      keine Spur, das ist nicht mein Geschmack, weder die noch die anderen, es war nur der Kontrast so bizarr, hier die ewigen US-Christmas Songs im ORF und ausgerechnet auf einem deutschen Sender dieses steirische Duo, das gar nicht mehr öffentlich auftritt!

  25. Josef Maierhofer
    26. Dezember 2010 11:40

    Der ORF soll privatisiert werden und die ORF Gebühr abgeschafft werden.

    Dann kann er sich mit ATV und Servus TV messen.

    Der öffentlich rechtliche Auftrag wird nicht ausgeführt, darum hielte ich die Privatisierung für das Beste.

    • Brigitte Imb
      26. Dezember 2010 23:42

      Privatisierung - da hör ich den Wrabez und Konsorten stöhnen und jammern! Woher sollten dann die Tantiemen - sprich überhöhten Gehälter kommen?

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 11:40

      @ Brigitte Imb

      Von der Arbeit denke ich ...

  26. ambrosius
    26. Dezember 2010 10:20

    Es gab einmal ein Duo, daß eine (in jeder Beziehung)kleinformatige Zeitung
    gegründet hat. Bemerkenswert finanziert aber doch- auf seinem Niveau- sehr erfolgreich. Dann hat einer des Duos auch Solist werden wollen. Der erste Solist ist geblieben und blieb erfolgreich. Der zweite Neosolist hat seinen Part noch eine Stufe tiefer angelegt, als sein Expartner und ist damit " baden " gegangen. Auf dem Niveau lesen die Leute nämlich nicht mehr, sie brauchen bewegte Bilder zur Information. Somit hat das Hof-undStaatsfernsehen der Republik auch in Zukunft eine unverzichtbare Rolle in der Medienwelt.

  27. Graf Berge von Grips
    26. Dezember 2010 09:24

    Nr.329
    Ich wähle schon sehr lange Radio Stephansdom
    alles andere ist in den Tee geschüttetes pc-Brom.

  28. thomas lahnsteiner
    26. Dezember 2010 09:18

    wenn man die programme des ORF revue passieren läßt, kommt direkt mitleid auf, hier ein paar schmankerln:

    - bundesland heute...üble propagandasendungen der jeweiligen landeshauptleute; im DDR-stil, mit plumpen manipulationen bei der "frage des tages" (man vermittelt dann den eindruck, eine überwiegende mehrzahl der österreicher sei in ihren ansichten durch und durch pc-verseucht-zB studio salzburg)

    - im zentrum...leuchtendes beispiel wie man diskussionen nicht gestalten sollte.
    eine ingrid thurnherr, die fachlich überfordert und meist schlecht vorbereitet ihren part abspielt, immer die gleichen, langweiligen, viel zu oft linkslastigen diskutanten, garniert mit den unsäglichen club-obmännern

    - besonders arg treiben es auch die sogenannten kabarettisten im ORF.
    eine bande von linken dreckschleudern, bar jeder kreativität, die das publikum meist mit dem holzhammer der pc bearbeiten....absoluter tiefpunkt: grissemann und sternmann, die seit neuestem auch den antisemitismus entdeckt haben...
    eine einzige katastrophe

    -dann gibt es noch die wahlmanipulierer, die in ihren sendungen bezahlte rechtsradikale auftreten lassen, um so ein gefaktes stimmungsbild zu konstruieren.
    Aber typen wie der Ed M. wurden ja vor kurzem durch ein OGH-urteil als leuchtendes beispiele der presse- und meinungsfreiheit geadelt

    zu diesem stimmungsbild passen dann besonders gut die beiden einflussreichen roten befehlsgeber der ORF-führung, die im wahrsten sinne des wortes noch grün hinter den ohren sind.....
    die intellektuell total überforderte frau rudas, die mangelndes wissen und mangelndes können, das in überreichem maß vorhanden ist, durch forsches auftreten kompensiert...
    und das journalistensöhnchen, das aalglatt und intrigant von seinem öbb-versorgungsposten aus die fäden zieht und die puppen tanzen läßt.

  29. Observer
    26. Dezember 2010 08:56

    Doch, die ORF-Verantwortlichen machen sich Sorgen
    1. über das verstärkte Desinteresse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche viele andere Informations- und Unterhaltungsquellen benützen,
    2. über die kontiunierlich sinkenden Einschaltquoten zu lasten der privaten Radio- und TV-Anbieter und
    3. über den ständigen Parteieinfluss von aussen (aber auch von braven Parteisoldaten innerhalb der Mannschaft).
    Trotzdem wird sich in der nahen Zukunft wenig ändern, denn die wirklich Mächtigen in unserem Staat - nämlich die Landeshäuptlinge - werden weiterhin auf "ihre" Studios, die jeweiligen (wenn auch austauschbaren) Länder-Radioprogramme und besonders die 19-Uhr-TV-Programme in ORF2 bestehen. Dafür wird immer Geld vorhanden sein. So wird z.B. das TV-Programm ORF2 über Satellit täglich fast 24 Stunden lang in zwölffacher (!) Form identisch ausgestrahlt.
    Übrigens: ähnlich wie bei der europaweiten Umstellung von Miliz- auf Berufsheer wird auch Österreich die GIS-Zwangsgebühren demnächst auf eine pro Haushalt fällige Rundfunksteuer abändern. Damit ist die GIS in der derzeitigen Form hinfällig, die Landesfürsten haben weiterhin ihre anteiligen Einnahmen und auch das Sagen im ORF.

  30. phaidros
    26. Dezember 2010 08:45

    Nur ein Detail herausgegriffen: »Und das eingeladene Diskussions-Personal ist so einseitig und aus einem so engen Reservoir ausgewählt,«

    Kann sein, dass man am Künigleberg eben merkt, dass die öffentliche Meinung immer weiter von der veröffentlichten Meinung entfernt ist. Und in Panik gerät und versucht immer intensiver gegenzusteuern.

    Quasi schneller zu stricken, damit der Pullover fertig wird, bevor die Wolle ausgeht!

    BG/phaidros

    • Der kleine Nick
      26. Dezember 2010 10:50

      Ein lustiges Bild: Die ORF-Demagogen als besessen gegen den Wolle-Schwund anstrickende Pulloverilla. Und nicht unplausibel, wenn man sich die ideologische Borniertheit und intellektuelle Armseligkeit der Herrschaften anschaut!

    • Undine
      26. Dezember 2010 16:46

      @phaidros

      Welch köstlicher und zugleich treffender Vergleich!***

    • Wertkonservativer
      26. Dezember 2010 17:44

      @ phaidros

      Ich schließe mich Undine an und applaudiere heftig!

      Der kleine Nick hat das Wortspiel dann noch an die im ORF grassierende Geisteshaltung witzig angepasst!

  31. Wertkonservativer
    26. Dezember 2010 07:32

    Heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, möchte ich dem ORF gegenüber ein wenig milde sein: allein schon wegen der seit Jahrzehnten durchgehaltenen Sonntagmorgen-Sendung "Du holde Kunst" und dem Kulturradio-Sender Ö1, für mich ein Labsal bei langen Autofahrten im Lande!

    Die Fernsehsender 1 und 2 werden grundsätzlich nur zu den Nachrichtenzeiten angeschaltet, sonst noch zu Konzert- und Kultursendungen, ganz selten zu den überbordenden Sport-"Events".
    Sonst im Fernsehbereich vorzugsweise 3SAT, Bayern, Arte, und da und dort ZDF.

    Die Impertinenz der linksideologischen Dauerberieselung im Nachrichten-und Politikinfo-Bereich ist weiterhin unangenehm spürbar, und könnte nur durch eine längstfällige Ausmistung des Augiasstalles ORF wirksam zum Guten verändert werden.

    Also, liebe Freunde, tun Sie's wie ich: um die Rundfunkgebühren nicht ganz unnötig zu berappen, suche ich mir eben die paar "Rosinen" heraus, und hoffe inzwischen auf baldige Realisierung eines zweiten Rundfunk-Volksbegehrens (mit Hugo Portisch als "Anchorman"). Helfen Sie bitte mit, diese notwendige Volks-Initiative Wirklichkeit werden zu lassen!

    Ich wünsche Ihnen weitere besinnliche Tage vor und zum Jahreswechsel!

    • Undine
      28. Dezember 2010 20:12

      @Wertkonservativer

      Ich halte es ähnlich wie Sie, mit einer Ausnahme: FS1 hab' ich in den letzten 20 Jahren kein einziges Mal eingeschaltet. FS2: ZIB1, gelegentlich ZIB2, UNIVERSUM, das war's aber auch schon.

  32. fosca
    26. Dezember 2010 01:30

    Unseren Öffentlich-Rechtlichen könnte man ruhig auf Autopilot schalten und kein Zuseher würde auch nur den Funken eines Qualitätsverlustes bemerken.
    Die Programme sind überwiegend zu linksideologischen Selbstläufern verkommen und damit wäre auch der jüngste Nachwuchs unseres sozialistischen Politadels durchaus entbehrlich.
    Aber woher würden die dann ihre Futtertröge nehmen, denn beim AMS sind sie sicher unvermittelbar!

    • Der kleine Nick
      26. Dezember 2010 10:57

      Am zweiten Weihnachtstag wollen wir doch nicht den Stab brechen über Fräulein Laura und Herrn Niko! Da stell ich mir lieber vor, was aus den beiden wird, sollten sie im nächsten Leben als Nahrungsmittel wiedergeboren werden. Bei Fräulein Laura tippe ich auf Topfen-Strudel, bei Herrn Rudas eher auf Kohl-Sprosse. Hält jemand dagegen?

    • Undine
      26. Dezember 2010 16:52

      @Der kleine Nick

      Beim Pelinka-Jüngelchen (nicht Hr. Rudas) denke ich eher an eine Rote Rübe (obwohl ich die gerne mag)!

    • Der kleine Nick
      26. Dezember 2010 20:23

      @Undine

      Da haben Sie doppelt recht: "Herrn Rudas" muss natürlich "Herrn Pelinka" heißen, und eine Wiedergeburt als Rote Rübe würde perfekt passen - umso mehr wegen des hohen Vitamin-B-Gehalts!

    • Undine
      26. Dezember 2010 21:55

      @Der kleine Nick

      Ha, den Aspekt des Reichtums an Vitamin B bei der Roten Rübe hatte ich völlig übersehen! Wie recht Sie doch haben!!!
      Eines bitte ich mir aber aus: Die Herkunft dieser späteren Lebensmittel müßte extra vermerkt werden, ebenso eine Warnung wegen etwaiger Unverdaulichkeit!





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