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Haufenweise wirklich gute Nachrichten drucken

Lesezeit: 5:30

Freuen wir uns. Irgendwann und nicht immer, oft verspätet, aber dann doch setzen sich Vernunft und gesunder Menschenverstand durch. Irgendwann gibt es trotz aller Pannen auch eindeutige Erfolge. Große und kleine. Und es stört auch sicher nicht, wenn das ausgerechnet zu Weihnachten passiert.

Dabei geht es heute um ganz unterschiedliche Themen: um den Fall Kampusch-Adamovich, um die auch für Österreich relevanten Erkenntnisse aus dem Krisenfall Portugal, um den ORF, um die Reaktion der EU auf protektionistische Ideen aus Italien, aber auch um wirtschaftliche Erfolge für Österreich.

Fall Kampusch: Da ist nun Ludwig Adamovich in zweiter Instanz und damit rechtskräftig nach einer Privatanklage der Mutter von Natascha Kampusch freigesprochen worden. Er hatte einst gesagt, für Kampusch wäre ihre Gefangenschaft womöglich „allemal besser“ gewesen als all das, „was sie vorher erlebt hat“. 

Mit dem Freispruch ist ein recht seltsames Urteil vom vorigen Heiligen Abend gekübelt, in dem eine Richterin Adamovich verurteilt hatte, die sich nach allen Regeln des „Gehört sich“ eigentlich als befangen entschlagen hätte müssen. Ist die Richterin doch die Tochter des früheren Chefs der Staatsanwaltschaft Wien, und diese ist  von Adamovich und anderen honorigen Persönlichkeiten wegen ihrer Untätigkeit im Fall Kampusch schwer kritisiert worden.

Freilich hat sich Adamovichs Anwalt nicht getraut, die Erstinstanz-Richterin deswegen direkt zu attackieren, sondern er hat sich auf die – für Adamovich ja ebenfalls wirklich zutreffende, wenn auch etewas riskante – Verteidigungslinie zurückgezogen, dass sich der ehemalige Verfassungsgerichtshofpräsident nicht konkret genug ausgedrückt habe. Das haben aber nun auch die Instanzrichter so gesehen.

Im Hintergrund spielt aber auch die sich seit einigen Monaten nicht zuletzt dank des neuerdings überraschend mutigen Adamovichs verbreitende Vermutung mit, dass Kampusch nicht die ganze Wahrheit über ihre Gefangenschaft und über eventuelle Mittäter sagt. Was sie freilich bisher auch nicht musste, weil es ihr die Wiener Staatsanwälte merkwürdigerweise immer erspart haben, als Zeugin und damit unter Wahrheitspflicht auszusagen.

Die Dinge sind mit dem Adamovich-Freispruch wieder einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gegangen, nämlich näher zur Wahrheit. Das freut.

Portugal und Österreich: So unerfreulich die Lage Portugals ist, so erfreulich ist der Konsens zu diesem Land nicht nur zwischen der EU-Kommission und dem Währungsfonds, sondern auch der Europäischen Zentralbank. Sie sind nicht nur in der Diagnose einig, sondern auch über die Rezepte zu einer Sanierung des schwer verschuldeten Landes, das derzeit allerorten ständig an Kreditwürdigkeit verliert. Und das mit Sicherheit bald von den Miteuropäern aus dem Schuldturm freigekauft werden muss.

Bei den diagnostizierten Ursachen der portugiesischen Krise stehen die hohen Schulden an erster Stelle, dahinter folgt der Mangel an Investitionslust. Und bei den von den internationalen Institutionen empfohlenen Therapien steht eine Reform des Arbeitsmarktes im Zentrum: Die Unternehmen sollen leichter kündigen können, die Arbeitszeit soll bei Bedarf ausgedehnt werden, und das Lohnniveau soll gesenkt werden.

Kein Wort mehr von dem dummen Gewäsch mancher linker Ökonomen, egoistischer Gewerkschafter und frommer Wunschdenker, dass „Gier“ und Derivate, Unternehmer und Banken schuld seien, und dass man merkwürdigerweise zuerst noch viel mehr Schulden machen müsse, bevor vielleicht etwas besser werde. Und vor allem, dass die Gewerkschaften keinerlei Mitschuld am Zustand eines Landes hätten.

Was hat das mit Österreich zu tun? Immerhin sitzen in der EZB zwei Österreicher an führender Stelle: Sowohl Gertrude Tumpel-Gugerell wie auch Ewald Nowotny stammen aus dem Herzen der Sozialdemokratie und Gewerkschaftsbewegung. Dort aber werden in Österreich noch weitgehend die zuvor als „Gewäsch“ abqualifizierten Thesen verzapft. Die Tatsache, dass Tumpel und Nowotny der EZB-Analyse nunmehr widerspruchlos zustimmen, lässt zumindest hoffen, dass deren neue Weisheit irgendwann auch die heimische SPÖ-Politik erreichen wird.

EU-Kommission: Nach einer allzu langen Schweigepause wagt es nun die EU-Kommission, „ernste Bedenken“ gegen die italienischen Pläne  zu äußern, deutschen und österreichischen Zügen einen Stopp an sämtlichen Zwischenstationen zu verbieten. Ein solches Verbot wäre nämlich ein ganz klassischer Verstoß gegen die Regeln des Binnenmarktes, der ja den zeitweise zugunsten modischer Themen vernachlässigten Kern der Integration gebildet hat.

Gleichzeitig lässt sich die EU-Kommission nicht in eine populistische Kampagne gegen das neue ungarische Medienrecht hineinhetzen. Dieses ist zwar menschenrechtlich bedenklich und verstößt gegen demokratische Grundregeln. Aber es ist durchaus zweifelhaft, ob das ungarische Medienrecht überhaupt in die Kompetenz der EU fällt.

Schon im Falle Österreich 2000 hatte es die Kommission abgelehnt, sich in internationale Kampagnen gegen ein Mitgliedsland einspannen zu lassen. Diese werden bekanntlich von der vereinigten europäischen Linken jeweils gegen Länder mit Rechtsregierungen gefahren. Damals war es Österreich, heute sind es Ungarn, Italien und die Schweiz, wo die Linksparteien jeweils total abgewirtschaftet hatten. Als nächstes drohen auch die Niederlande und Dänemark ins Visier zu kommen. Auch wenn es überall viel zu kritisieren gibt: Die Kommission tut gut daran, sich von der Rolle als Oberlehrer aller Mitgliedsländer zu distanzieren.

OMV: Die OMV hat durch Zukäufe einen entscheidenden Schritt Richtung Türkei getan und ist nun im dortigen Ölmarkt endgültig ein wichtiger Spieler. Es tut gut – und ist dringend notwendig –, wenn immer wieder auch österreichische Konzerne im internationalen Spiel der multinationalen Konzerne erfolgreich mithalten können. Die OMV wird aber zweifellos auch der Türkei guttun – ohne dass diese deswegen gleich ein EU-Vollmitglied werden muss.

Triple A: Ebenso gut tut, dass die internationalen Rating-Agenturen Österreich auch weiterhin ein Triple-A geben. Damit kann sich die Republik weiterhin relativ(!) günstig refinanzieren. Das hilft aber auch allen anderen österreichischen Kreditnehmern.

Heathrow: Der Londoner Flughafen hat es tagelang nicht geschafft, der – für die Inseln unüblichen – Schneefälle Herr zu werden. Man war einfach schlecht vorbereitet. Das ist zwar extrem peinlich. Aber nun verzichtet der Vorstandschef des größten Flughafens Europas auf seine Jahresprämie. Er zeigt damit, dass mancherorts ein Wort noch wirklich ernst genommen wird: Verantwortung. Man stelle sich Ähnliches vor, würde es auch für den ORF oder das österreichische Schulsystem gelten.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2010 08:27

    zur eu kommission und zu ungarn:

    die hetze geht bereits los, die pc-pressköter (c Karl Kraus) wurden bereits von der leine gelassen, allen voran die Süddeutsche Zeitung, die konstatiert, dass "
    "das neue ungarische Mediengesetz ..... einen Sturm der Kritik entfacht hat."
    viele unbedeutende wichtigmacher, allen voran der herr asselborn aus luxemburg sehen nun ihre stunde gekommen und hetzen gegen Ungarn....
    Und die deutsche Bundesregierung LIESS mitteilen (diktion Süddeutsche), als künftige EU-Ratspräsidentschaft trage Ungarn "besondere Verantwortung für das Bild der gesamten Europäischen Union in der Welt", und das Land MUESSE die Kritik der OSZE ernst nehmen.
    Da fragt man sich, was geht das ungarische pressegesetz die OSZE und die deutsche bundesregierung an.

    Ehrlich gesagt kenne ich das ungarische pressegesetz wie fast alle beteiligten zu wenig im detail, aber wahrscheinlich will man in Ungarn zustände wie in österreich verhindern:
    einen linksextremen fernsehsender, der gegen alles was rechts von der SPÖ ist hetzt und wahlen zu gunsten der linken zu manipulieren versucht. Und der sich als staat im staat aufspielt .
    eine mit inseraten durch und durch bestochene zeitungslandschaft, die loblieder auf die linken singt und vor allem gegen die FPÖ hetzt.
    Dann wäre den ungarn nur zu gratulieren...

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2010 09:19

    Liebes Christkind !

    Danke für die guten Nachrichten, von denen auch welche aus Österreich dabei waren !

    Wollen wir dankbar sein, daß es punktweise noch Vernunft und Positives gibt.

    Mein Wunschzettel wäre auch ein solchener, der in diese Richung geht und er ist lange.

    Angelehnt an das portugiesische Beispiel wünsche ich mir, daß auch in Österreich die Löhne so gestaltet werden können, daß unsere Firmen konkurrenzfähig werden und nicht die Arbeit ausgelagert werden muss, wenn sie überleben wollen.

    Angelehnt an das portugiesische Beispiel würde ich mir wünschen, daß Österreichs Firmen und Mitarbeiter zu einem Gemeinsamen finden und die fetten Betriebsräte auch was arbeiten sollen, nämlich für ihre Firmen und nicht dagegen. Ich wünsche mir kooperative Mitarbeiter, deren erstes Ziel die mustergültige Erledigung der Arbeit ist und daß dann die 'Benefits' sich nach getaner Arbeit von selbst einstellen. Du weißt schon, ich meine die Arbeitsmoral und die Lebenseinstellung. Schenk uns viel davon, bitte !

    Ich wünsche mir Gewerkschafter, die sich von selbst reduzieren und sich der Arbeit zuwenden und nicht deren Verhinderung. Gib ihnen die Erleuchtung, daß sie verstehen lernen und für Österreich sich einsetzen und nicht dagegen.

    Ich wünsche mir, daß es den Gender, P.C., und sonstigen destruktiven Elementen gelingt, den Irrweg zu erkennen und uns von diesem Übel zu verschonen und die Freiheit der Meinung, der Sprache, der Menschen zu achten und nicht zu beschneiden.

    Ich wünsche mir die Einsicht, daß Multikulti zwar sehr schön ist und wir damit ganz sicher eine Bereicherung haben, solange die Zugereisten sich anpassen und unsere Gesetze achten und sich selbst durch Arbeit erhalten, und zwar bei denen, die meinen, wir müssen jedem eine Wohnung, ein Sozialauskommen ohne Gegenleistung geben und die hier aufgewachsenen Staatsbürger dazu verurteilen, das auch noch zu zahlen, was einsame Parteigenossen da an Fehlern gemacht haben. Gib bitte denen die Einsicht, daß nur klare und strenge Regeln und deren ausnahmslose Einhaltung, das Multikulti sichern können, auch bei denen, die glauben, unsere Republik würde ihnen gehören. ... und gib den Muslimen die Einsicht, daß der Morgenstern dem Propheten Jesus gegolten hat.

    Es ist zwar die schwerste Aufgabe und der größte Wunsch, aber der Wichtigste, liebes Christkind, wecke unsere Regierung und das Parlament aus dem 40-jährigen Tiefschlaf der Ignoranz und Dummheit auf, laß ihnen das nötige Hirn zukommen und das Verständnis und befreie sie von Ideologie, Vorurteil und dem Willen zur Lüge und Korruption. Mache aus Ihnen jene lebensstarken, realistischen und ehrlichen Menschen, für die Macht nicht Selbstbedienung heißt, sondern Verantwortung !

    Laß bitte diejenigen Österreicher, die der Faulheit huldigen, die die Dummheit pflegen durch Desinteresse und Ignoranz, die sich bedienen, die korrumpieren und die Unwahrheit pflegen, die Wichtiges verschweigen und absichtlich Ideologie verbreiten, die für alle schädlich ist, etc. laß sie den Irrweg erkennen und zu wertvolleren Mitgliedern der österreichischen Gesellschaft werden. Mögen sie die Wahrheit suchen und finden.

    Gib den Mächtigen in Österreich die Erkenntnis, daß wir uns nach der Decke strecken müssen und laß sie Finanzdisziplin ausüben, die das Steueraufkommen der Fleißigen unter den Österreichern nicht übersteigt.

    Laß die Regierenden erkennen, daß Gesetze reduziert werden müssen und daß Privilegien eine Ungerechtigkeit darstellen, daß vor dem österreichischen Gesetz jeder Bürger gleich behandelt werden muß.

    Laß sie erkennen, daß wir für das kleine Land zu große Regierungen haben und zu große Verwaltungen und gib ihnen die Einsicht und das Geschick, die Verwaltung dort in die Produktion zu verschieben, wo sie zu viel ist.

    Gib ihnen die Kraft zur Arbeit ! Gib ihnen das Geschick der Erkenntnis und der guten Ideen ! Laß sie ganzheitlich und in die Zukunft orientiet denken.

    Nimm von den Bürgern die Wehleidigkeit, die übertriebene Demonstrationswut, die Faulheit, die Dummheit, die Interesselosigkeit, die Lüge und gib ihnen den Mut zur Meinungsäußerung, zur Wahrheit, zur Rücksicht, zur Hinterfragung von Information, die Kritikfähigkeit, den Fleiß, die Ausdauer, die Einordnung in die Gesellschaft und die Genügsamkeit.

    Gib uns viele Kinder, die unsere Zukunft sind !

    Gib uns allen jene Vernunft, die wir für den Frieden und die Zukunft benötigen !

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2010 23:30

    Bei den "haufenweise guten Nachrichten" sind ein paar "kleine Brötchen" dabei, aber man wird in diesem Staate Österreich halt immer bescheidener.
    Eines davon ist in der Tat der Richterspruch in der Causa Adamovic = ein kleiner Hoffnungsschimmer, denn was da derzeit beim OGH bzw. in der Justiz zum Teil abläuft, ist nicht dazu angetan, das Vertrauen der Bürger in diese Institution zu stärken. Und zum wichtigsten Handlanger wurde nicht eben überraschend >>> der ORF. Eine gefährliche Symbiose für den österreichischen Rechtsstaat und daher wünsche ich mir für 2011, daß dem ORF seine Allmachtsgelüste endlich ordentlich ausgetrieben werden. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Eine der wichtigsten unter den guten Nachrichten war und ist jedenfalls, daß Österreich sein Triple-A behält, was allerdings nicht das Verdienst der unfähigen Regierungspolitiker ist, sondern einzig und alleine der noch nicht völlig demoralisierten Wirtschaft und Bevölkerung!

    In diesem Sinne wünsche ich ebenfalls der gesamten "Blog-Gemeinde" ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gut gelaunten Jahreswechsel sowie ein
    erfolgreiches Jahr 2011.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2010 12:02

    Auch ich möchte allen positiven Geistern hier im Blog, allen voran aber
    Dr. Unterberger frohe Weihnachten, besinnliche ruhige Feiertage und alles Gute für 2011 wünschen. Dazu ein inniger Wunsch:
    Herr, gib uns die Kraft zu verändern, was wir verändern können,
    gib uns die Einsicht zu erkennen, was wir nicht verändern können,
    und gib uns die Weisheit zwischen diesen beiden unterscheiden zu können.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2010 11:58

    in den haufen der guten nachrichten eine weniger gute:

    der OGH entwickelt sich immer mehr zum verlängerten arm und erfüllungsgehilfen von rot-grün:

    siehe ORF-urteil, das den dortigen medienstrolchen narren- und manipulationsfreiheit einräumt,

    siehe Elsner-Urteil, das man im strafmaß sogar verschärt hat, aber der
    schwarzen justizministerin müssen die OGH-roten natürlich eins auswischen,
    schon allein deshalb, dass sie in zukunft gefälligst mehr den wünschen des herrn kräuter, der grasser gerne in u-haft sähe, nachkommt

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2010 08:35

    An alle ein Gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2010 05:31

    Schau, schau! ich sag's ja oft und oft, man möge etwas mehr an das Gute im Menschen und in den übergeordneten Institutionen glauben!

    Da haben wir's ja: in der vielgescholtenen EU, in der ebenso gescholtenen Justiz, in der Finanzwelt: überall kleine, hoffnungserzeugende Lichtblicke!

    Morgen ist Weihnacht! Freuen wir uns doch!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 13:41

    Noch eine gute Nachricht, die A. U. leider vergessen hat:

    In Österreich dürfte es immer noch einige Tausend Katholiken geben, die ihren Glauben kennen und praktizieren.

    Viele von diesen werden heute am Abend bzw. heute in der Nacht die Geburt des Herrn begehen und viele werden sich ihnen anschließen, aus Gewohnheit, aus Neugierde, aus echtem Interesse. Viele von diesen werden - aller Voraussicht nach - vielleicht zum ersten Mal verstehen, worum es in der Katholischen Kirche geht und werden zum aktiven Glauben gelangen.

    Weder der allgemein verordneten hysterischen Oberflächlichkeit ("Säkularisierung") noch den heimischen und importierten Abgöttern ist es also gelungen, die Botschaft Gottes in unserem Land auszulöschen.

    Das ist eigentlich sehr erfreulich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 11:44

    Eine gute Nachricht lässt allerdings noch auf sich warten.
    Die Neueinstufung Österreichs seitens der Weltbank.

    Wenn man uns nämlich attestierte, welchen Rang hinsichtlich des ‚Reichtums der Staaten’ Österreich wirklich einnimmt, müsste uns diese Korrektur spürbar aus dem „Fokus der internationalen Begehrlichkeiten“ heraus nehmen.

    Ist doch die bislang äußerst schmeichelhafte Position # 4 in Europa und # 7 oder 8 in der Welt darauf begründet, dass Ausbildung und Leistungswilligkeit 84 % unseres Reichtums (theoretisch und somit bloß „pro futuro“) ausmachen, hingegen Bodenschätze (1 %) und wirtschaftliches Potential zusammen nur 16 %.
    Es wäre also längst fällig, dass der gute Onkel Weltbank seine Zensuren überdenkt und der herrschenden Realität die gebotene Ehre erweist.

    Und zwar möglichst bald, bevor noch die nächste Wirtschaftsflüchtlingswelle über uns hereinbricht.
    Denn die wird alles bisher da Gewesene nur wie eine gemäßigte Brandung gegenüber einem Tsunami aussehen lassen.
    Auch wird dann kein Grasser gebeten werden können, hilfreich einzugreifen.

    Hat der doch demnächst selbst genug zu tun.
    Dafür wird schon die jetzt in ihren Grundfesten etwas erschütterte Justiz sorgen, die einen Glaubwürdigkeitsschub bitter nötig hätte.

    Heißt es doch, dass der Faule am Abend fleißig wird.
    Muss ja nicht gleich der "Heilige Abend" sein.

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  1. Miguel (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:59

    Haha, shouldn't you be charging for that kind of knog?edwel! http://sbgcjhajgg.com [url=http://qgsuvl.com]qgsuvl[/url ] [link=http://itcaqu.com]itcaqu[/link ]

  2. Manfred (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:21

    Taking the ovwerive, this post is first class

  3. Gracia (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:20

    Damn, I wish I could think of somtheing smart like that!

  4. Frondeuse (kein Partner)
    24. Dezember 2010 16:34

    Möchte zu gern wissen, was sich die Republik Türkei für den OMV-Petrol Ofisi-Deal alles ausbedungen hat...

  5. Gasthörer (kein Partner)
    24. Dezember 2010 15:07

    Für mich eine gute Nachricht ist, dass ich mir die Zeit bis zur Bescherung mithilfe von ServusTV viel besinnlicher gestalten kann. Licht ins Dunkel geht mir aber sowas von am Oa..ch. Vor allem weil unser verehrter Herr BP dort seine falsche Larve ständig reinhält. Den Peter Rapp mag ich ja - der soll gefälligst zu ServusTV welchseln!

  6. Wolfram Schrems (kein Partner)
    24. Dezember 2010 13:41

    Noch eine gute Nachricht, die A. U. leider vergessen hat:

    In Österreich dürfte es immer noch einige Tausend Katholiken geben, die ihren Glauben kennen und praktizieren.

    Viele von diesen werden heute am Abend bzw. heute in der Nacht die Geburt des Herrn begehen und viele werden sich ihnen anschließen, aus Gewohnheit, aus Neugierde, aus echtem Interesse. Viele von diesen werden - aller Voraussicht nach - vielleicht zum ersten Mal verstehen, worum es in der Katholischen Kirche geht und werden zum aktiven Glauben gelangen.

    Weder der allgemein verordneten hysterischen Oberflächlichkeit ("Säkularisierung") noch den heimischen und importierten Abgöttern ist es also gelungen, die Botschaft Gottes in unserem Land auszulöschen.

    Das ist eigentlich sehr erfreulich.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Dezember 2010 23:43

      Gut gesagt: Ein paar tausend Katholiken, die ihren (!) Glauben praktizieren.
      Die anderen Christen halten sich lieber an den christlichen Glauben. Den die institutionalisierten Kirchen noch nicht ganz ausrotten konnten.

  7. Neppomuck (kein Partner)
    24. Dezember 2010 11:44

    Eine gute Nachricht lässt allerdings noch auf sich warten.
    Die Neueinstufung Österreichs seitens der Weltbank.

    Wenn man uns nämlich attestierte, welchen Rang hinsichtlich des ‚Reichtums der Staaten’ Österreich wirklich einnimmt, müsste uns diese Korrektur spürbar aus dem „Fokus der internationalen Begehrlichkeiten“ heraus nehmen.

    Ist doch die bislang äußerst schmeichelhafte Position # 4 in Europa und # 7 oder 8 in der Welt darauf begründet, dass Ausbildung und Leistungswilligkeit 84 % unseres Reichtums (theoretisch und somit bloß „pro futuro“) ausmachen, hingegen Bodenschätze (1 %) und wirtschaftliches Potential zusammen nur 16 %.
    Es wäre also längst fällig, dass der gute Onkel Weltbank seine Zensuren überdenkt und der herrschenden Realität die gebotene Ehre erweist.

    Und zwar möglichst bald, bevor noch die nächste Wirtschaftsflüchtlingswelle über uns hereinbricht.
    Denn die wird alles bisher da Gewesene nur wie eine gemäßigte Brandung gegenüber einem Tsunami aussehen lassen.
    Auch wird dann kein Grasser gebeten werden können, hilfreich einzugreifen.

    Hat der doch demnächst selbst genug zu tun.
    Dafür wird schon die jetzt in ihren Grundfesten etwas erschütterte Justiz sorgen, die einen Glaubwürdigkeitsschub bitter nötig hätte.

    Heißt es doch, dass der Faule am Abend fleißig wird.
    Muss ja nicht gleich der "Heilige Abend" sein.

    • Gasthörer (kein Partner)
      24. Dezember 2010 15:12

      Danke Neppomuck, ihre geschliffenen Kommentare haben mir in den letzten Wochen außerordentlich gefallen. Ihr Stil ist vorbildlich.
      *Ganz tief verbeug' und Hutzieh'!

  8. Amadeus (kein Partner)
    24. Dezember 2010 10:12

    Erstaunlich der Artikel in der FAZ:
    "Das Ansehen der Regierung in der Bevölkerung steigt trotz des beschlossenen Sparhaushalts, und die Regierungspartei führt in Umfragen mit 39 Prozent der Stimmen." - Was würden manche österr. Spin-Doktoren dazu sagen:

    2010 war hart, 2011 wird härter (24. Dez. 2010)

    Die Griechen sind mit ihrer Lage unzufrieden - und nächstes Jahr soll alles noch schlimmer werden. Aber das Ansehen der Regierung in der Bevölkerung steigt trotz des beschlossenen Sparhaushalts, und die Regierungspartei führt in Umfragen mit 39 Prozent der Stimmen.

    Dass Griechenlands Parlament eine Marathon-Sitzung abhält, ist historisch durchaus stimmig, doch anders als die Perser vor 2500 Jahren lässt sich der heutige Gegner nicht in einer einzigen Schlacht niederringen. Der Kampf Griechenlands gegen den in Jahrzehnten der Misswirtschaft aufgehäuften Schuldenberg glich in den vergangenen Monaten eher dem des Sisyphos, was die Regierung ihren Bürgern auch nicht verschweigt. Sie macht den Griechen keine Hoffnung, dass es im kommenden Jahr besser wird.

    Die Nachricht in der Haushaltsdebatte am Mittwochabend lautete: Im Jahr 2010 wurde unter schwierigsten Bedingungen viel erreicht, doch 2011 wird genauso hart - mindestens. Finanzminister Papakonstantinou sagte in der Aussprache, die in der Nacht zum Donnerstag mit der problemlosen Annahme des Haushalts endete, Griechenland stehe vor dem „Ende einer Ära“, harte Entscheidungen stünden bevor.

    Am Ende eines ohnehin schon außergewöhnlich schwierigen Jahres ankündigen zu müssen, dass es in den kommenden 365 Tagen noch härter werde, ist alles andere als eine besinnliche Weihnachtsbotschaft an die Bürger, doch die griechische Regierung fährt bisher bemerkenswert gut mit ihrer schonungslosen Offenheit. Der beste Beleg dafür waren die Kommunalwahlen im November, bei denen die regierende Panhellenische Sozialistische Bewegung (Pasok) des Ministerpräsidenten Giorgios Papandreou trotz ihrer mit vielen Härten verbundenen Modernisierungspolitik nicht nur nicht verlor, sondern sogar hinzugewann. Das erste Mal seit 23 Jahren gewann die Pasok die Bürgermeisterwahlen in Athen, das erste Mal seit einem Vierteljahrhundert in Thessaloniki. Zudem setzte sie sich in der mit Abstand wichtigsten Region Attika durch.

    Ganzer Artikel:

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E6E688E4AFABA4469952AD0816B7E0B66~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  9. fosca
    23. Dezember 2010 23:30

    Bei den "haufenweise guten Nachrichten" sind ein paar "kleine Brötchen" dabei, aber man wird in diesem Staate Österreich halt immer bescheidener.
    Eines davon ist in der Tat der Richterspruch in der Causa Adamovic = ein kleiner Hoffnungsschimmer, denn was da derzeit beim OGH bzw. in der Justiz zum Teil abläuft, ist nicht dazu angetan, das Vertrauen der Bürger in diese Institution zu stärken. Und zum wichtigsten Handlanger wurde nicht eben überraschend >>> der ORF. Eine gefährliche Symbiose für den österreichischen Rechtsstaat und daher wünsche ich mir für 2011, daß dem ORF seine Allmachtsgelüste endlich ordentlich ausgetrieben werden. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Eine der wichtigsten unter den guten Nachrichten war und ist jedenfalls, daß Österreich sein Triple-A behält, was allerdings nicht das Verdienst der unfähigen Regierungspolitiker ist, sondern einzig und alleine der noch nicht völlig demoralisierten Wirtschaft und Bevölkerung!

    In diesem Sinne wünsche ich ebenfalls der gesamten "Blog-Gemeinde" ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gut gelaunten Jahreswechsel sowie ein
    erfolgreiches Jahr 2011.

  10. Celian
    23. Dezember 2010 12:18

    Nach Ungarn nimmt die EU auch die verschneiten Flughäfen ins Visier, um auch dort nach Art des Hauses nach dem Rechten zu sehen.

    Die Verantwortlichen der Flughäfen haben im guten Glauben an den allseits versprochenen Klimawandel beim Enteisungsmittel gespart. Wodurch es zu einigen Behinderungen im Flugverkehr kam, sogar ganze Flughäfen mußten zeitweilig gesperrt werden.

    Das fällt nun ungut auf sie zurück. Klimawandel ja, aber das heißt noch lange nicht, daß sich das Klima an die Prognosen der Klimaforscher hält, die mit 95,5 % Wahrscheinlichkeit bereits vor 10 Jahren ein Azorenhoch über dem Mittelmeer und nördlich davon winterliche Orkane durch das Islandtief ausgemacht haben. Wiedermal werden die falschen Propheten der globalen Erwärmung von der Wirklichkeit eiskalt ausgebremst und durch Schneechaos vorgeführt.

    Wie üblich im Winter schneit es. Sehr zum Ärgernis des EU-Verkehrskommissars für den „das Schneechaos inakzeptabel ist“ und die Verantwortlichen der Flughäfen zum Rapport nach Brüssel beordert hat, so als ob dadurch der Winter weichen und sich der prophezeite Klimawandel schleunigst einstellen würde. Da kann den Verantwortlichen eine Standpauke nicht erspart werden, was ihnen eigentlich eingefallen ist, an den allseits vorausgesagten und auch von der EU propagierten Klimawandel allen Ernstes zu glauben und am Enteisungsmittel zu sparen.

    Solche harte Fragen müssen die Verantwortlichen der Flughäfen schon über sich ergehen lassen. Auch wenn man sich der Frage nicht erwehren kann, was das nun wieder mit der Sicherung des Friedensprojektes zu tun hat, im Klartext, welchen Kehrricht das die EU wieder angeht.

    Aber die EU ist eben wie eine Mutter, ständig um unser Wohl bemüht. Tut ja sonst niemand.

    • Logiker
      23. Dezember 2010 13:27

      aber ein wenig Winter brauchen wir schon für die Schilifte (wahrscheinlich auch eine Kernkomptenz des Verkehrskommisars), und den Tourismus. Die Brüsseler "Klimaexperten" werden eben dann die Schneefallgrenze per Richtlinie festlegen und allenfalls Sanktionen gegen den jeweiligen Umweltminister festlegen sollte er sich erfrechen und diese Richtlinie nicht umsetzen.

  11. Anton Volpini
    23. Dezember 2010 12:02

    Auch ich möchte allen positiven Geistern hier im Blog, allen voran aber
    Dr. Unterberger frohe Weihnachten, besinnliche ruhige Feiertage und alles Gute für 2011 wünschen. Dazu ein inniger Wunsch:
    Herr, gib uns die Kraft zu verändern, was wir verändern können,
    gib uns die Einsicht zu erkennen, was wir nicht verändern können,
    und gib uns die Weisheit zwischen diesen beiden unterscheiden zu können.

  12. thomas lahnsteiner
    23. Dezember 2010 11:58

    in den haufen der guten nachrichten eine weniger gute:

    der OGH entwickelt sich immer mehr zum verlängerten arm und erfüllungsgehilfen von rot-grün:

    siehe ORF-urteil, das den dortigen medienstrolchen narren- und manipulationsfreiheit einräumt,

    siehe Elsner-Urteil, das man im strafmaß sogar verschärt hat, aber der
    schwarzen justizministerin müssen die OGH-roten natürlich eins auswischen,
    schon allein deshalb, dass sie in zukunft gefälligst mehr den wünschen des herrn kräuter, der grasser gerne in u-haft sähe, nachkommt

  13. Martin Bauer
    23. Dezember 2010 10:12

    Auch ich wünsche allen hier im Forum ein gesegnetes Weihnachtsfest und allen, die die Zeit zwischen den Feiertagen blogfrei verbringen (was ich mir kaum vorstellen kann) einen guten Rutsch in ein für unserer gemeinsamen Sache erfolgreiches Neues Jahr.

    14cmartinbauer@aon.at

  14. Celian
    23. Dezember 2010 09:21

    Beim neuen ungarischen Mediengesetz geht es darum, daß der ungarische Medienrat neue Befugnisse erhält, die nicht ganz üblich sind: er darf nicht nur den staatlichen sondern auch den privaten Sendern und Zeitungen Vorschriften machen, um die Qualität der Berichterstattung zu gewährleisten und rechtswidrige Inhalte abzuwehren. Durch diesen ungewöhnlichen, starken Eingriff einer staatlichen Behörde in die Meinungsfreiheit, eine der Säulen der Demokratie, sind der Zensur Tür und Tor geöffnet. Man muß dieses Tor nicht zwangsläufig durchschreiten. Aber ein schlechtes Gesetz ist es allemal, das den Medienrat dem Verdacht aussetzen wird, zensuriert zu haben, auch wenn nicht zensuriert wurde.

    Ein Blick nach Österreich zeigt, wie man es richtig macht. In Österreich glauben nur noch 25 Prozent der Österreicher, „daß die österreichischen Zeitungen im allgemeinen korrekt und vollständig über die politischen Vorgänge berichten“ (Imas-Umfrage), und das ohne daß man ein Mediengesetz gebraucht hat. Dort hat man durch schleichende Korrumpierung der Medien via massiver Inseratenschaltung diese in den Griff bekommen. Das ist effizient und vor allem geräuschloser. Anrüchige Gesetze brauchen wir nicht. Die willigen Lakaien schreiben freiwillig so, wissen sie doch, daß ihnen die tägliche Butter aufs Brot schmiert, wer seinem Herrl den Honig ums Maul schmiert. Daß dabei die Glaubwürdigkeit der Medien vor die Hunde geht, interessiert niemanden. Der Österreicher nimmts gelangweilt zur Kenntnis. So wie die EU. Da gibt’s auch keine Zwischenrufe aus Brüssel.

    http://www.andreas-unterberger.at/2010/12/die-veruntreute-glaubwuerdigkeit-der-medien/

    • Celian
      23. Dezember 2010 12:41

      Wollte man tatsächlich zensurieren, dann muß man einen Blick nach Österreich wagen und sehen wie man richtig zensuriert. Das zum einleitenden Verständnis des zweiten Absatzes, der vielleicht mit etwas zu feiner Ironie geschrieben ist.

    • Josef Maierhofer
      23. Dezember 2010 16:01

      Zwischenrufe aus Brüssel sind nicht möglich, es wird bei uns alles verschwiegen und nichts berichtet. Woher soll man in Brüssel wissen, was bei uns Sache ist, und Zwischenrufe anbringen ?

  15. Josef Maierhofer
    23. Dezember 2010 09:19

    Liebes Christkind !

    Danke für die guten Nachrichten, von denen auch welche aus Österreich dabei waren !

    Wollen wir dankbar sein, daß es punktweise noch Vernunft und Positives gibt.

    Mein Wunschzettel wäre auch ein solchener, der in diese Richung geht und er ist lange.

    Angelehnt an das portugiesische Beispiel wünsche ich mir, daß auch in Österreich die Löhne so gestaltet werden können, daß unsere Firmen konkurrenzfähig werden und nicht die Arbeit ausgelagert werden muss, wenn sie überleben wollen.

    Angelehnt an das portugiesische Beispiel würde ich mir wünschen, daß Österreichs Firmen und Mitarbeiter zu einem Gemeinsamen finden und die fetten Betriebsräte auch was arbeiten sollen, nämlich für ihre Firmen und nicht dagegen. Ich wünsche mir kooperative Mitarbeiter, deren erstes Ziel die mustergültige Erledigung der Arbeit ist und daß dann die 'Benefits' sich nach getaner Arbeit von selbst einstellen. Du weißt schon, ich meine die Arbeitsmoral und die Lebenseinstellung. Schenk uns viel davon, bitte !

    Ich wünsche mir Gewerkschafter, die sich von selbst reduzieren und sich der Arbeit zuwenden und nicht deren Verhinderung. Gib ihnen die Erleuchtung, daß sie verstehen lernen und für Österreich sich einsetzen und nicht dagegen.

    Ich wünsche mir, daß es den Gender, P.C., und sonstigen destruktiven Elementen gelingt, den Irrweg zu erkennen und uns von diesem Übel zu verschonen und die Freiheit der Meinung, der Sprache, der Menschen zu achten und nicht zu beschneiden.

    Ich wünsche mir die Einsicht, daß Multikulti zwar sehr schön ist und wir damit ganz sicher eine Bereicherung haben, solange die Zugereisten sich anpassen und unsere Gesetze achten und sich selbst durch Arbeit erhalten, und zwar bei denen, die meinen, wir müssen jedem eine Wohnung, ein Sozialauskommen ohne Gegenleistung geben und die hier aufgewachsenen Staatsbürger dazu verurteilen, das auch noch zu zahlen, was einsame Parteigenossen da an Fehlern gemacht haben. Gib bitte denen die Einsicht, daß nur klare und strenge Regeln und deren ausnahmslose Einhaltung, das Multikulti sichern können, auch bei denen, die glauben, unsere Republik würde ihnen gehören. ... und gib den Muslimen die Einsicht, daß der Morgenstern dem Propheten Jesus gegolten hat.

    Es ist zwar die schwerste Aufgabe und der größte Wunsch, aber der Wichtigste, liebes Christkind, wecke unsere Regierung und das Parlament aus dem 40-jährigen Tiefschlaf der Ignoranz und Dummheit auf, laß ihnen das nötige Hirn zukommen und das Verständnis und befreie sie von Ideologie, Vorurteil und dem Willen zur Lüge und Korruption. Mache aus Ihnen jene lebensstarken, realistischen und ehrlichen Menschen, für die Macht nicht Selbstbedienung heißt, sondern Verantwortung !

    Laß bitte diejenigen Österreicher, die der Faulheit huldigen, die die Dummheit pflegen durch Desinteresse und Ignoranz, die sich bedienen, die korrumpieren und die Unwahrheit pflegen, die Wichtiges verschweigen und absichtlich Ideologie verbreiten, die für alle schädlich ist, etc. laß sie den Irrweg erkennen und zu wertvolleren Mitgliedern der österreichischen Gesellschaft werden. Mögen sie die Wahrheit suchen und finden.

    Gib den Mächtigen in Österreich die Erkenntnis, daß wir uns nach der Decke strecken müssen und laß sie Finanzdisziplin ausüben, die das Steueraufkommen der Fleißigen unter den Österreichern nicht übersteigt.

    Laß die Regierenden erkennen, daß Gesetze reduziert werden müssen und daß Privilegien eine Ungerechtigkeit darstellen, daß vor dem österreichischen Gesetz jeder Bürger gleich behandelt werden muß.

    Laß sie erkennen, daß wir für das kleine Land zu große Regierungen haben und zu große Verwaltungen und gib ihnen die Einsicht und das Geschick, die Verwaltung dort in die Produktion zu verschieben, wo sie zu viel ist.

    Gib ihnen die Kraft zur Arbeit ! Gib ihnen das Geschick der Erkenntnis und der guten Ideen ! Laß sie ganzheitlich und in die Zukunft orientiet denken.

    Nimm von den Bürgern die Wehleidigkeit, die übertriebene Demonstrationswut, die Faulheit, die Dummheit, die Interesselosigkeit, die Lüge und gib ihnen den Mut zur Meinungsäußerung, zur Wahrheit, zur Rücksicht, zur Hinterfragung von Information, die Kritikfähigkeit, den Fleiß, die Ausdauer, die Einordnung in die Gesellschaft und die Genügsamkeit.

    Gib uns viele Kinder, die unsere Zukunft sind !

    Gib uns allen jene Vernunft, die wir für den Frieden und die Zukunft benötigen !

    • simplicissimus
    • Logiker
      23. Dezember 2010 10:22

      schließe mich simpl..... an, habe jedoch masivste Zweifel, dass das Chriskind all diese Wünsche beim gegenwärtigen Personal erfüllen wird können. Trotzdem an alle Blogger sowie unserem Tagebuchator und seinem Team ein frohes Fest und weiterhin die Kraft den Erfolg des Tagebuchs weiter auszubauen.

    • Josef Maierhofer
      23. Dezember 2010 12:03

      @ Logiker

      Wünsche haben wir viele, wir müssen sie sagen, sonst kennt sie niemand.

      @ alle

      Auch Ihnen allen wünsche ich ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest.

  16. terbuan
    23. Dezember 2010 09:00

    Allen Postern und Freunden dieses Forums wünsche ich auf diesem Wege ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2011 viel Glück, Erfolg und Gesundheit!
    terbuan@aon.at

  17. brechstange
    23. Dezember 2010 08:35

    An alle ein Gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.

  18. thomas lahnsteiner
    23. Dezember 2010 08:27

    zur eu kommission und zu ungarn:

    die hetze geht bereits los, die pc-pressköter (c Karl Kraus) wurden bereits von der leine gelassen, allen voran die Süddeutsche Zeitung, die konstatiert, dass "
    "das neue ungarische Mediengesetz ..... einen Sturm der Kritik entfacht hat."
    viele unbedeutende wichtigmacher, allen voran der herr asselborn aus luxemburg sehen nun ihre stunde gekommen und hetzen gegen Ungarn....
    Und die deutsche Bundesregierung LIESS mitteilen (diktion Süddeutsche), als künftige EU-Ratspräsidentschaft trage Ungarn "besondere Verantwortung für das Bild der gesamten Europäischen Union in der Welt", und das Land MUESSE die Kritik der OSZE ernst nehmen.
    Da fragt man sich, was geht das ungarische pressegesetz die OSZE und die deutsche bundesregierung an.

    Ehrlich gesagt kenne ich das ungarische pressegesetz wie fast alle beteiligten zu wenig im detail, aber wahrscheinlich will man in Ungarn zustände wie in österreich verhindern:
    einen linksextremen fernsehsender, der gegen alles was rechts von der SPÖ ist hetzt und wahlen zu gunsten der linken zu manipulieren versucht. Und der sich als staat im staat aufspielt .
    eine mit inseraten durch und durch bestochene zeitungslandschaft, die loblieder auf die linken singt und vor allem gegen die FPÖ hetzt.
    Dann wäre den ungarn nur zu gratulieren...

    • brechstange
      23. Dezember 2010 08:39

      Lange frage ich mich schon, was Eingriffe unserer Politiker in die Medienlandschaft so sehr von den ungarischen unterscheidet?

    • Johann Scheiber
      23. Dezember 2010 09:52

      Die Ungarn haben recht, dass sie die Jauchenkanäle kontrollieren wollen. Wahrscheinlich stinkts dort genauso wie bei uns und die tun eben was dagegen.
      Letztlich wollen sie sich wahrscheinlich einfach als Nation nicht zerstören lassen. Deswegen läßt die EU die Bluthunnde von der Leine. Zuerst aber immer irgendeinen Komiker aus Luxenburg.

    • Logiker
      23. Dezember 2010 10:26

      @brechstange,
      celian hat es um 09:21 treffend herausgearbeitet. Es geht nur um die Art und Weise.

    • j.a. (kein Partner)
      24. Dezember 2010 18:21

      2 beispiele von interventionen der EU, wobei die linkslastigkeit eindeutig zum vorschein kommt:
      Sanktionen über österreich nach bildung der regierung mit beteiligung der fpö, einer rechten und faschistischen partei
      - einige zeit später in der slowakei bildung einer sozialistischen regierung mit beteiligung der meciarpartei(!!!) und der eindeutig rassistischen rechtspartei SNS, unter führung von slota.
      KEINE REAKTION SEITENS DER EU !!!

      jetzt das mediengesetz der rechten regierung unter orban -- große aufregung.
      vor 4 jahren nach bildung der sozialistischen (eigentlich kommunistischen ) regierung unter fico ein ganz ähnliches mediengesetz - EU rührte damals kein kein "ohrwaschl" . jetzt kann sich herr swoboda nicht lautstark genug über über ungarn aufregen.

  19. phaidros
    23. Dezember 2010 06:10

    Es freut mich, etlichen Unkenrufen auch hier herinnen zum Trotze, mit einer Sache anscheinend richtig zu liegen: wenn's wirklch ernst wird, wird auch in Europa die Vernunt einkehren.

    Dieser Überzeugung war ich immer schon, Und nun sieht man es auch am Beispiel Portugal, EZB und sogar den österreichischen Vertretern. Und von Dr. Unterberger hier nicht thematisiert: auch die Griechen werden - alle Proteste von der Straße völig ignorierend - noch stärker in die Pflicht zum Sparen genommen, wollen sie Hilfe erhalten.

    Am Ende des Tages, meine Damen und Herren, gibt es zur Vernunft keine Alternative. Niemals. Irgendwann ist Schluss mit lustig. Davon bin ich felsenfest überzeugt, es wird das auch in Europa zu sehen sein.

    Hoffen wir, dass das nicht die letzten Lichtblicke waren (oder auch schon: bei Lichtblicken weiß man nämlich leider immer, dass es wirklich schlecht bestellt ist!)

    BG und schöne Feiertage allerseits
    phaidros

    • Wertkonservativer
      23. Dezember 2010 07:24

      Ja, phaidros!

      Das ist die richtige Einstellung, die uns weiterbringen kann.
      Dank und Alles Gute für 2011 !

    • Moti (kein Partner)
      25. Dezember 2010 00:20

      Lieber phaidros,

      Vernunft ist ein seltenes Phänomen in der Geschichte. Geschieht tatsächlich etwas Vernünftiges, dann wird es solange noch vernünftiger gemacht bis es zum Schwachsinn kippt, aber auch dann wird weitergemacht, trotz aller Warnung, solange bis man den Karren an die Wand gefahren hat. (siehe Island, Irland und Griechenland) Dann gibt es die große Betroffenheit, man setzt sich zusammen aus purer Not, macht (hoffentlich) was Vernünftiges, verbessert es....usw.

    • phaidros
      25. Dezember 2010 11:08

      Da haben Sie wohl recht, Moti. »Wenn's dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis tanzen.«

      Aber wenn das Schiff ernsthaft leck geschlagen ist und zu sinken droht, werden die Streitereien verstummen als ob es sie nie gegeben hätte, ob es statt: »Alle Mann an Deck!« nicht korrekter »Alle Personen an Deck!« hätte heißen müssen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  20. Wertkonservativer
    23. Dezember 2010 05:31

    Schau, schau! ich sag's ja oft und oft, man möge etwas mehr an das Gute im Menschen und in den übergeordneten Institutionen glauben!

    Da haben wir's ja: in der vielgescholtenen EU, in der ebenso gescholtenen Justiz, in der Finanzwelt: überall kleine, hoffnungserzeugende Lichtblicke!

    Morgen ist Weihnacht! Freuen wir uns doch!

  21. RR Prof. Reinhard Horner
    23. Dezember 2010 02:28

    reinhard.horner@chello.at

    ... und Wünschenswertes

    Von unserem in nicht geringem Ausmaß verluderten ORF gibt es eben leider noch keine positiven Nachrichten. Nicht einmal ansatzweise.

    Im österreichischen Schulsystem gelingt hingegen gar nicht so wenig Positives. Was im Argen liegt, betrifft die Bildungspolitik mit ihrer Ignoranz der wesentlichen pädagogischen (primär inhaltlichen und methodischen) Herausforderungen an die Unterrichts- und Erziehungsarbeit sowie die Gestaltung des Schullebens. Mit ihren Stellvertreterkriegen um organisatorische Veränderungen.





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