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Fußnote 143: Das rasche Ende des Neo-Audimaxismus

Ruckzuck und schon war das Audimax wieder geräumt.

Mit einem Jahr Verspätung hat Universitätsrektor Georg Winckler das getan, was er schon vor einem Jahr tun hätte müssen, hätte er immer seine Pflichten ernst genommen. Hätte er schon im Vorjahr sofort das Audimax von illegalen Besetzern und Sachbeschädigern räumen lassen, hätte er der – wie behauptet – unerträgliche Not leidenden Universität Millionen erspart. Statt dessen hat die Uni-Führung den Hörsaalbesetzern im Vorjahr erst so richtig geholfen, sich dort wohnlich einzurichten. Samt Küche und persönlicher Geldspende des Rektors, und ohne dass auch nur einer der Übeltäter auf Schadenersatz geklagt worden wäre. Abgesehen von der nie auszuschließenden Möglichkeit, dass sogar Uni-Professoren klüger werden können, dürfte der wirklich wesentliche Unterschied zum Vorjahr in der Person des Wissenschaftsministers liegen. Johannes Hahn hat damals mehrfache Unterwerfungs-Signale in Richtung der Rechtsbrecher ausgesandt, während Beatrix Karl trotz ihrer eher zarten Erscheinung deutlich mehr Rückgrat zeigt. Dazu kam 2009 die üble und aufhetzende Rolle vieler Zeitungen, vor allem der gratis verteilten, die geglaubt haben, rechtsbrechende Studenten wären die große Zukunftshoffnung der Medien.

 

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