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Kollywood inszeniert unsere Realität drucken

Lesezeit: 6:00

Wer noch Zweifel hatte, dass der ORF heftig manipuliert, der wurde durch einen extrem manipulativen Club 2 aller Zweifel entledigt. Soviel böse Manipulation, wie alleine an dieser einen Sendung nachweisbar wurde, ist schon an sich ein starker Indizien-Beweis für jenen anderen schweren Manipulationsvorwurf gegen den ORF, den der Staatsanwalt derzeit prüft, und der eigentlich Thema der Sendung gewesen ist.

Da stand es schon von der Besetzung her ganz „objektiv“ wieder einmal Fünf zu Zwei für die vom ORF bevorzugte Meinung – die natürlich heißt: Der ORF ist total unschuldig. Von diesen Fünf sind Vier bekanntermaßen Tausende Meilen links der politischen Mitte beheimatet. Was dazu führte, dass der FPÖ-Parteiobmann, um den es (neben ein paar Abwesenden) eigentlich ging, ständig unterbrochen wurde, besonders häufig von den beiden ORF-Menschen in den Klubsesseln, die sich offenbar als besonders unhöfliche Gastgeber beweisen wollten.

Moderator Nagiller verwehrte sich nur dann gegen das unerträgliche Dazwischenreden, wenn einmal einer aus der linken Übermacht unterbrochen worden ist. Und präsentierte dann – besonders manipulativ – mitten in der Sendung einen geheimnisvollen Anruf von außen, der gleichsam als Deus ex machina natürlich die ORF-Darstellung bestätigte.

Thema war die vom ORF inszenierte Teilnahme zweier grenzintelligenter Skinheads an einer Strache-Versammlung und die Frage, wieweit sie zu dieser Teilnahme und auch zum Rufen von (bisher nicht nachgewiesenen) Nazi-Slogans vom ORF aufgefordert worden sind. Beziehungsweise dafür bezahlt worden sind.

Noch viel skandalöser ist aber, mit welcher Nonchalance Johannes Fischer zwei Aussagen vom Tisch wischte, die mittlerweile in allen Details eine intensive Manipulation durch den ORF bestätigten. Sein ganzes Argument: Diese Aussagen seien bisher ja nur vor der Polizei gemacht worden. Was freilich auch für den einen Beteiligten zutrifft, der den ORF entlastet.

Den Herrn Fischer interessierte expressis verbis nicht einmal der ganz konkrete Vorwurf, dass der ihm unterstellte ORF-Redakteur den beiden Skinheads in einem einschlägigen Laden den Erwerb von Nazi-Material bezahlt habe (was dann natürlich „tolle“ Aufnahmen ergeben hat). Einmal sagte Herr Fischer, dass es überhaupt kein Geld für die beiden Burschen gegeben habe, dann gab er wieder zu, dass es zwei Mal 100 Euro gewesen seien – von den sehr konkreten und in ihrer Detailliertheit recht glaubwürdig wirkenden Aussagen zweier der Beteiligten aus der Skinhead-Szene, dass es sogar ein Vielfaches davon gewesen sei, gar nicht zu reden.

Alleine dieser Auftritt, das was der ORF schon zugegeben hat und die schriftlich vorliegenden und extrem detaillierten Aussagen zweier Beteiligter müssten eigentlich zu einem Mindestmaß an Reaktion führen: Der Generaldirektor müsste die gesamte Hierarchiekette von dem Sendungsmacher hinauf bis zum Direktor einmal suspendieren, bis diese unglaublichen Vorwürfe auch gerichtlich geklärt sind. Nur so kann sichergestellt werden, dass sie nicht ungehindert weiter manipulieren können. Jedoch: Vom Herrn Generaldirektor ist im größten ORF-Skandal der letzten Jahre nichts zu sehen und nichts zu hören. Er ist wahrscheinlich auch immer gerade am Klo, wenn es heiß wird. So wie es auch ein prominenter Politiker handhaben soll.

Dabei findet hier eine dramatische Demaskierung statt: Selbst dort, wo der Zuseher glaubt, von einer unbestechlichen Kamera Fakten geliefert zu bekommen, wird auf Teufel komm raus inszeniert und manipuliert. Mit der einzigen Begründung: Sonst wäre eine Reportage ja viel zu teuer. Und für diesen Kollywood-Schmarrn – K wie Küniglberg – müssen wir noch Zwangsgebühren zahlen.

Besonders skurril ist auch die Argumentation, dass der Koch des Schmarrn, ein Herr „Ed“, einen Karl-Renner-Preis bekommen hat. Als ob eine solche – bei praktisch allen Renner-Preis-Trägern nachweisbare – ideologische Zuordnung nicht eigentlich das Gegenteil beweisen würde.

Aber nehmen wir für eine Sekunde die Rechtfertigung der linken Übermacht ernst, dass das alles so seine Ordnung gehabt hätte. Das man also nur mit  so extrem manipulativen Methoden Fernsehen machen könne. Dann darf man schon die Frage stellen: Wo sind denn die Reportagen über linke Typen vom Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) oder aus der "Pankahyttn" oder aus dem Audimax, die man zu grünen oder roten Veranstaltungen herankarrt, um die veranstaltenden Parteien dann durch möglichst unsympathische Figuren zu denunzieren.

Hinter diesem Megaskandal blieb der Rest der Diskussion langweilig wie gehabt, etwa die sich ständig im Kreis drehende Debatte über eventuelle Manipulationen am Bild- und Tonmaterial, die letztlich neben dem, was der ORF schon zugegeben hat, oder dem, was mehrere Aussagen bestätigen, für ein Gesamturteil über einen unerträglichen Medienskandal eigentlich gar nicht mehr so wichtig ist.

Freilich: Strafrechtlich schauen die Dinge schon anders aus. Denn wenn alle Vorwürfe stimmen sollten, dann ist die Strafdrohung eine saftige. Dann sind ausgerechnet die ORF-Männer, die so gerne rechtsradikale Umtriebe aufdecken, mit einer Wiederbetätigungsklage konfrontiert. Was ziemlich pikant wäre – auch angesichts der jüngsten Debatte um das Verbotsgesetz.

Neben all dem unbedeutend, aber doch amüsant waren die Auftritte einiger Lieblingsstatisten der linken ORF-Mafia. Etwa der des sogenannten Publizistik-„Wissenschafter“ Hausjell, der noch bei jedem seiner Auftritte das gesagt hat, was der ORF oder die SPÖ will. Der hat etwa im Herbst im Parlament ein flammendes Plädoyer für „ausreichendes und gut bezahltes“ ORF-Personal gehalten. Als ob die Armen dort schon verhungern müssten. Und die Politik solle doch dem ORF viel mehr Geld geben. Aufschlussreich war auch, dass er sich in der nächtlichen Diskussion mit dem Wort „Wir“ mit dem Sendungsmacher identifiziert hat.

Noch pikanter war wieder einmal der Auftritt von Heinz Mayer, dem Lieblingsjuristen von Grün und Rot. Der freilich sehr oft total ahnungslos ist: Behauptete er doch beispielsweise, der §31 des Mediengesetzes diene dem „Schutz des Informanten“. Was völliger Humbug ist: Er schützt in Wahrheit nur Medienmacher gegen die Neugier von Behörden oder Gerichten. Wenn aber ein Journalist seine Informanten preisgeben will, dann steht ihm das völlig frei. Der Informant selber ist eben überhaupt nicht geschützt. Und es sind auch schon oft genug Informanten von Journalisten verraten worden und in gewaltige Probleme gestürzt.

Aber auch H.C.Strache war nicht gerade konsistent in seinen Aussagen. Einmal erinnerte er sich an ein „Heil Hitler“ und einmal an ein „Sieg Heil“, das da gerufen worden sei. Was seine Aussagen alleine recht fragwürdig machen würde, gäbe es nicht viele andere Indizien mehr.

Und der ÖVP-Klubobmann Kopf hat offenbar auch ein ordentliches Problem: Er findet die – "mutmaßlichen" – Aktionen des ORF zwar völlig unakteptabel, wollte es sich aber ganz offensichtlich mit diesem auch nicht wirklich verderben. Schließlich weiß man, wie brutal sich der ORF rächt. Schließlich ist Kopf mit dem Informationsintendant, einem Vorarlberger Landsmann, gut befreundet. Und schließlich hat Kopf auf ÖVP-Seite die Hauptverantwortung, dass diesem ORF vor kurzem 160 Millionen Euro zugeschoben worden sind. Aus der leeren Steuerkasse ...

Eines hat jedoch jeder Zuschauer gelernt, selbst wenn er dem Herrn Fischer jedes Wort geglaubt haben sollte: Traue keine Sekunde dem, was Du im Fernsehen siehst. Alles ist „Inszenierung“; rein beobachtende Reportagen, die sich nicht ins Geschehen einmischen würden, gibt es gar nicht. Was wahrscheinlich sogar stimmt. Was dann vielleicht dem geschriebenen Wort im Vergleich eine viel höhere Glaubwürdigkeit gibt – zumindest wenn man dem Autor des Textes vertraut.

Ergänzend noch ein den ORF sehr belastendes Indiz: Während ein Teil der Bänder rund um die Strache-Versammlung anfangs herausgegeben worden ist, wird nun ein weiteres Band zurückgehalten. Der ORF hat plötzlich das Redaktionsgeheimnis entdeckt . . .

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  1. lavo (kein Partner)
    29. März 2010 19:25

    Diese Schauplatzreportage sollte nur eines zeigen FPÖ Wähler = Rechtsextreme, das war meine Auffassung. Hätte Moschitz die Politik in diesem Bericht weggelassen, so wäre das alles sehr bemerkenswert gewesen.
    Zum Club 2: eine sehr fragwürdige Zusammenstellung, und wer aufgepasst hat, Moschitz ht die Doktorarbeit bei den einen Uniprofessor geschrieben. Und wer den Strache zu einer Diskussion einlädt, der weiß genau das Strache nur politisiert. Da hätte das Thema genau so heißen können "Brust oder Keule". Also dieser Club 2 war eine reinste Inszenierung.

  2. Florian P. (kein Partner)
    29. März 2010 14:40

    @ Norman Bates

    "...der obendrein beleidigend ist"

    Spielen Sie damit auch auf mich an?

    Ich hoffe nicht, denn ich habe meines Wissens nach hier noch keinen anderen Poster beleidigt oder empfohlen das Weite zu suchen. Ganz im Gegenteil zu "wahrheit" oder "M.U. Shrooms".

    Auch Ihre Feststellung, ich würde mir vor meinen Posting irgendwelche Sachen "einwerfen" verschafft Ihnen nicht gerade die Legitimation den Kommentar von Ganymed als beleidigend zu verurteilen! Zugegebenermaßen war seine Formulierung auch nicht gerade freundlich, aber wo er recht hat, hat er recht!

  3. Ganyemd (kein Partner)
    29. März 2010 12:24

    Herr Unterberger,

    Jetzt wissen wir leider, dass der ORF wahrscheinlich unschuldig ist. Wahr ist (wahrscheinlich) viel mehr, dass eine politische Partei zusammen mit der Polizei (oder Teilen der Polizei) einen Angriff auf die Pressefreiheit in Österreich gestartet hat. Dies ist seit 45 einzigartig. Was sagen Sie dazu?

    • Norman Bates (kein Partner)
      29. März 2010 12:30

      @Ganyemd (oder sollte es Ganymed heißen?)

      Vielen Dank für Ihre Wortspende. Darf man fragen, woher Sie dieses Wissen, bzw. Ihre Behauptung herhaben?

      Wenn ich die heutigen Medien online verfolge, dann liest man nur davon, dass die unsäglichen Grünen jetzt sogar schon Neonazis verteidigen und die Polizei beschuldigen und kein Wort von - wie Sie schreiben - "jetzt wissen wir...".

      Bitte einen Hinweis auf die Fakten, haben Sie die ORF-Bänder bekommen?

    • Ganymed (kein Partner)
      29. März 2010 12:46

      Ja, war ein Tipfehler, danke.
      Ich betonte wahrscheinlich:
      http://derstandard.at/1269448339824/Interview-Skinhead-entlastet-ORF-massiv

      Als Freund von Bürgerrechten und Demokratie halte ich den Angriff auf die Pressefreiheit einen Skandal. Die Frage ist, welches Interesse die Polizei daran hat, der FPÖ dabei zu helfen. Und bei der Anzeige der Grünen geht es natürlich nicht darum Nazis zu verteidigen, sondern die Grundprinzipien des Rechtsstaates. Stellen Sie sich nicht dümmer als Sie sind.

    • Norman Bates (kein Partner)
      29. März 2010 13:05

      @Ganymed

      Ganymed, noch so ein Poster, der Täter-Opfer-Umkehr betreibt und obendrein beleidigend ist. Gehen Sie bitte zurück ins Standard-Forum zu Gleichgesinnten.

    • Ganymed (kein Partner)
      29. März 2010 13:16

      Aha, Ihnen gehen offensichtlich die Argumente aus, quod erat demonstrandum. Ich hoffte hier eigentlich Gleichgesinnte für Demokratie und Bürgerrechte zu finden, scheinbar ist das nicht so.

    • Ganymed (kein Partner)
      29. März 2010 13:40

      Und jetzt wehrt sich die FPÖ gegen einen U-Ausschuss und der ÖVP-Klubobmann, der beim Club 2 noch "größten Aufklärungsbedarf" ortete, hält einen UA nun plötzlich für "völlig absurd". In einer Sache muss ich dem Unterberger recht geben: Die Causa entwickelt sich immer mehr zu einem "Megaskandal".

    • Florian P. (kein Partner)
      29. März 2010 14:12

      @ Gamymed

      Kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen!

    • M.S. (kein Partner)
      29. März 2010 19:41

      @Ganymed
      In ihren beiden Beiträgen gehen sie davon aus, dass der ORF "unschuldig" sei und "eine politische Partei zusammen mit der Polizei einen Angriff auf die Pressefreiheit gestartet haben". Offenbar sind sie selbst dieses blühenden Unsinns nicht sicher, denn sie schreiben ja "wahrscheinlich" unschuldig und "wahrscheinlich" Angriff auf die Pressefreiheit. Ihr "Wissen" beziehen sie offensichtlich aus einem "Standard-Interview" und bezeichnen sich als Freund von Bürgerrechten und Demokratie. Wenn sie das wären, wüssten sie, dass auch die Pressefreiheit dort ihre Grenzen hat, wo der Verdacht einer kriminellen Handlung besteht, der bei einem möglichen Verstoß gegen das Verbotsgesetz jedenfalls gegeben ist. Wenn nun die Aufklärung dieses Falles durch die Vorenthaltung möglichen Beweismaterials behindert wird, kann man sich wohl seinen Teil denken. Der ORF könnte durch die Herausgabe de verlangten Beweismaterials sofort zur raschen Klärung der Angelegenheit beitragen. Statt dessen weigert er sich mit dem abstrusen Hinweis auf ein "Redaktionsgeheimnis". Ein denkender Mensch glaubt aber nicht dass das was er in der Zeitung liest die absolute Wahrheit ist, erfindet auch nicht irgend welche Raubersgeschichten, sondern bildet sich sein endgültiges Urteil erst nach Vorliegen von Beweisen.

    • Silvia Berger (kein Partner)
      29. März 2010 23:42

      @ganyemd

      Lassen Sie sich doch von den gleichgeschalteten, linken Medien eine Gehirnwäsche verpassen.
      Klar, daß der ORF nun alles in die Waagschale wirft nach diesem unglaublichen Skandal, geht es doch für den "Rotfunk" um alles und nun wird halt Geschichtsklitterung par excellence betrieben.
      Ich bin sehr wohl der Meinung, daß die Burschen im ersten Moment bei der Polizei die wahren Fakten preisgegeben haben, weil diese durchaus plausibel klingen.
      Und nun möchte ich nicht wissen, was denen alles versprochen wurde, wenn sie die Angaben widerrufen und das Gegenteil behaupten.
      Bei der medialen Unterstützung ist das kein Kunststück, aber bitte versuchen Sie nicht, uns hier den gleichen Bären aufzubinden, wir nehmen kein Geld und sehen den ORF durchaus objektiv!
      Bababa.

    • Silvia Berger (kein Partner)
      29. März 2010 23:43

      "keine" Gehirnwäsche >>>>> soll es natürlich heißen!

  4. bart (kein Partner)
    29. März 2010 12:03

    Der von der Regierung (zuletzt wieder einmal für 160 Millionen Euro Steuergeld) gekaufte ORF macht den DDR-Gepflogenheiten alle Ehre. Auf „YouTube“ ist ein Ausschnitt aus einer typischen ORF-Diskussion („Im Zentrum“) zum Thema "Ein Jahr nach Jörg Haiders Tod", der Beitrag (6 min 37 sec) heißt:

    „Im Zentrum - Petzner gegen Ottomeyer“
    http://www.youtube.com/watch?v=kO2SPGxWkzA

    Peter Pelinka, der naturgemäß wie fast alle „Tintenstrolche“ (Karl Kraus) unserer gleichgeschalteten Medienmafia aus der „AZ“ kommt, gibt hier ein Lehrbeispiel für die DDR-Gepflogenheiten im ORF. Die Szene (nach ca. 6:00 min):

    Petzner kommt auf den SPÖ Staatsanwalt Gottfried Kranz zu sprechen, von dem er sagt, dass dieser „ein bekennender SPÖler und Freimaurer ist“. Dann bekommt man auch Peter Pelinka und Norbert Steger ins Bild. Pelinka greift sich plötzlich ans Ohr und drückt sein Headset (Kopfsprechhörer) gegen dasselbe, weil er ganz offensichtlich eine ANWEISUNG über den Kopfhörer bekommt. Sichtlich nervös hakt Pelinka nach: „Was soll denn jetzt der Hinweis auf die Freimaurer? Ich frag’ jetzt nur verständnishalber. Was meinen sie mit den Freimaurern?“ Norbert Steger beginnt auch seiner Indignation Ausdruck zu verleihen, sein Minenspiel ist vielsagend.

    Diese Vorgehensweise erinnert durchaus an die STEUERUNG UND KONTROLLE DER ÖFFENTLICHEN MEINUNG, wie dies in Unrechtsregimen der Fall gewesen ist. Unsere Journalisten (meistens ehemalige „AZ“ler) sind Befehlsempfänger von oben und „Fanghunde der öffentlichen Meinung“ (Karl Kraus). Der ORF kritisiert alles – nur nicht sich selbst! Das Wohlverhalten der Medienmafia ist erkauft: Der Gratisboulevard „Österreich“ lebt nur von SPÖ Inseraten bzw. SPÖ-nahen Inseraten: ÖBB, PORR, ORF, Wien Energie, Wien Wohnen, SPÖ Wien Plebiszit, diverse Ministerien (etwa Christl Stürmer Liedchen) etc. - die Presseförderung macht den geringsten Anteil dieser Kaufsumme aus.

  5. VIKTOR (kein Partner)
    29. März 2010 00:55

    Als Demokrat bin ich über diesen Gesinnungsterror,der sich in diesem Land entwickelt hat,wahrhaftig entsetzt.Ich habe auch diese Fernsehdiskussion gesehen.Eine derart rote Übermacht gegen einen,habe ich noch nicht erlebt.Herr Dr.Kopf,den ich als klar denkenden Vorarlberger sehr schätze,hat,wiewohl es sich nicht um seine Partei handelt,gegen die hier ein Kesseltreiben veranstaltet wurde,demokratische Gesinnung bewiesen und sich über die Vorgangsweise vom ORF sehr verwundert geäußert.Ich persönlich empfinde es als Zumutung,ständig im ORF,von linksgewuzelten Mitarbeitern,mit solchen Grauslichkeiten konfrontiert zu werden.Diese sollen wahrscheinlich als Gehirnwäsche für die Zuseher dienen.Man soll sich aber nicht täuschen,das Publikum ist nicht so blöd,wie es sich die linken Funktionäre vorstellen oder wünschen.Das Imperium (das Volk) schlägt zurück,das beweisen die letzten Wahlresultate.
    Für mich ergeben sich aus dieser Entwicklung 2 Entschlüsse:
    1.) Da ich sowieso gegen die Bundespräsidentenwahl in dieser Form bin (es sollte statt dessen ein Regierungsmitglied,für ein Jahr als Staatsoberhaupt,vom Nationalrat gewählt werden),werde ich mir die
    Stunde Wahlzeit ersparen und lieber ein gutes Buch lesen.
    2.) Trotz meiner konservativen Einstellung,bin ich in den letzten Jahren zum Wechselwähler geworden.Ich setze meine Stimme so ein,daß sie am meisten Wirkung erzielt.Ich werde im Herbst bei der Wien Wahl,
    Strache wählen.Die ÖVP ist in Wien zu schwach,um gegen diese linke Übermacht etwas zu bewirken.Vielleicht kann eine gestärkte FPÖ,gegen diesen Trend Einfluß nehmen.

  6. Norman Bates (kein Partner)
    28. März 2010 21:30

    Schön langsam wird es absurd und lustig...

    Peter Pilz, um den es in letzter Zeit doch wieder ruhiger geworden ist, rückt erneut aus und möchte neben ein paar Anzeigen gegen die Polizei auch die SPÖ-Forderung von Justizsprecher Jarolim nach einem Innenausschuß zur Untersuchung der ORF-Causa unterstützen.

    Wie auch in einem Kommentar in der Presse geschrieben, können wir wohl davon ausgehen, dass der ORF schon längst die Bänder herausgegeben hätte, wenn er damit (1) Strache/FPÖ und (2) auch die Polizei und damit Fekter anpatzen könnte.

    Der ORF tut das nicht. Warum?

    Im Gegenteil, die Heere von Dschingis-Khan rücken zur Verteidigung der ORF-Linien aus:

    Fischer und Schüller schützen Ed Moschitz.
    Wrabetz will bis zur letzten juristischen Bastion kämpfen.
    SPÖ-Jarolim will eine Untersuchung.
    Pilz (Grüne) erstattet Anzeige gegen die Polizei und will einen Innenausschuss einberufen.

    Wegen zwei blöder (bezahlter) Buam, die nur arm aber im ideologischen Sinne nicht rechtsradikal sind?

    Geht's noch, meine Herren Pilz, Jarolim, Wrabetz, Strobl, Oberhauser, Schüller, Fischer, Moschitz?

    Versteckt Euch doch bitte nicht hinter der Schutzbehauptung Pressefreiheit. Warum tut Ihr das? Man kann ja gar nicht anders als daran denken, dass Ihr wirklich etwas zu verbergen habt!

    Also raus damit, eine klare Entschuldigung, ein paar Konsequenzen und die Sache ist im Grunde gelöst ..

    • liberta (kein Partner)
      28. März 2010 22:44

      Da sieht man wieder, wie es in unserem Rechtsstaat aussieht!
      Die Politiker "overrulen" bereits nach belieben die unabhängigen Gerichte und der ORF spielt den "Königsmacher".
      Nocheinmal >>>>> Österreich QUO VADIS! :-(

    • Norman Bates (kein Partner)
      28. März 2010 23:02

      Könnte es sein, dass die hysterische und reflexartigen Abwehrreaktionen von links/rot/grün/ORF diesen Fall ganz von alleine "hochgespielt" haben.

      Immerhin ist ja jetzt schon fast die ganze Politik involviert.

      Klassisches Eigentor. Ein gutes Zeichen eigentlich.

    • M.S. (kein Partner)
      28. März 2010 23:05

      @Norman Bates
      Ja voll Ihrer Meinung. Absurd ist das, aber ich fürchte es wird nicht lustig sondern noch furchtbar grauslich. Man muss jetzt tatsächlich annehmen, dass da mehr dahintersteckt als alle vermutet haben. Ansonsten ist es völlig unerklärlich, dass der ORF jetzt mit so schweren Geschützen auffährt. Es könnte auch sein, dass die Sendung "Am Schauplatz" der Auftakt einer Wahlkampagne für die Wiener Wahlen war. Wenn man jetzt zugeben müsste, dass dabei manipuliert wurde, könnte man schwerlich weiterhin mit diesem Thema fortfahren und müsste den Wahlkampf völlig neu anlegen. Vielleicht trägt das Ganze schon wieder den Keim einer neuen "Campaign" in sich. Diese Linken lernen auch wirklich nichts. Bisher sind alle solche Kampagnen (Waldheim, Sanktionen) gescheitert. Mir schwant bis zum Oktober werden wir noch einiges erleben.

    • Norman Bates (kein Partner)
      29. März 2010 00:17

      @M.S.

      Hmmm. Das könnte durchaus schlüssig sein und stimmen.

      Wenn es nur um die Causa "Am Schauplatz" gehen würde, hätte sich der ORF (auf gut Wienerisch) keinen Haxen gebrochen, wenn man gesagt hätte: "Ja, tut uns leid, der Moschitz hat etwas über das Ziel geschossen. Wir distanzieren uns aber davon und er wird in die nächste Redaktion im Zimmer gegenüber versetzt."

      Aber nein, volle Abwehrschlacht unter Einbeziehung höchster politischer Kreise von Rot und Grün.

      Zur Verteidigung der Pressefreiheit. Haha.

      Und wir hier im Unterberger-Blog oder unter diesem EF-Forum, wo die Story ziemlich zeitnah kam, waren das sicher auch nicht. D.h. wir konnten die Story nicht hochspielen. Ich meine und glaube, dass wir hier gelesen werden (als Stimmungsbild) und natürlich vor allem die Unterberger-Kommentare. Aber ein Top-Thema setzen können wir hier wohl eher nicht. Und diese Causa ist derzeit ein Top-Thema.

      Klassisches Eigentor, selbst gesetzt, aber Ausgang noch ungewiss ..

  7. Wahrheit (kein Partner)
    27. März 2010 12:59

    ORF-Entlastungszeuge überführt den ORF der Lüge!!!
    Jetzt wissen wir warum der ominöse Anruf von Kevin am Ende des Club 2 nicht durchgeschaltet wurde:
    Er bestätigt nochmals heute im Kurier mindestens 700 Euro plus die ganze Einkleidung und vieles mehr vom ORF bekommen zu haben, d.h unsere ORF-Runde wäre live der Lüge überführt worden, wenn der "ORF-Entlastungszeuge" im Club2 ausgesagt hätte!!!
    Ich denke das reicht Herr Fischer und Rot-Grüne-ORF-Seilschaft, dass sie ihre Sachen packen, ganz Österreich hat live mitbekommen, wie sie behaupteten, dass sie auf keinen Fall mehr als 100 Euro pro Nase gezahlt haben!
    Das einzige was Kevin nun abstreitet ist der S.H.-Sager, mehr als nachvollziehbar, wo er jetzt weiß was ihm blüht und der ORF ihn deckt!

    Jetzt muß eine Beugehaft verhängt werden, falls der ORF den Film nicht raus, obwohl der Sager ohnehin nur mehr das i-Tüpferl ist, alles was auf dem Tisch liegt reicht 10 mal, um zu wissen was da gelaufen ist!

    • Wahrheit (kein Partner)
      27. März 2010 13:48

      Absurder gehts wohl kaum!

      Zu jenem Kevin welcher noch am Donnerstag im Club2 als Entlastungszeuge für den ORF per Telefonanruf herhalten mußte, sagt Pius Strobl nun 2 Tage später dem Standard:

      ORF-Kommunikationschef Pius Strobl bezweifelt die Glaubwürdigkeit jenes jugendlichen Skinheads, der behauptet hatte, vom ORF für eine Reportage "richtig eingekleidet" worden zu sein und mehr als nur 100 Euro für die Abgeltung der Persönlichkeitsrechte bekommen zu haben.

    • Florian P. (kein Partner)
      27. März 2010 17:24

      Ob die zwei insgesamt jetzt 700 oder tausend Euro bekommen haben spielt keine Rolle!

      Vielmehr beweisen die Interviews im Kurier und mit der APA, dass die Polizei bei der Einvernahme sich am Rande des Amtsmissbrauches bewegt hat.

      Scheinbar hat der AustroFESCHIST Strache Freunde bei der Wiener Polizei, die für ihn Unwahrheiten aus Beschuldigten herauspressen.

      Ich finde absolut nichts dabei, wenn man diesen Herrschadten für einen Drehtag 100 und für einen halben 50 Euro gibt.

      Der Strache gehört wegen diese Aktion vor Gericht und verurteilt. Als Straftatbestände kommen u.a. Bezichtigung einer strafbaren Handlung, falsche Zeugenaussage (dafür gehören auch seine Handlanger vor Ort angeklagt) oder Anstiftung zum Amtsmissbrauch in Frage.

      Ich hege mittlerweile eine wirklich große Abneigung gegen den ORF, aber dieser Fall ist klar und eignet sich nicht dafür diesen SPÖ Parteisender vorzuführen!

    • wahrheit (kein Partner)
      27. März 2010 18:17

      @Florian.P.!
      Es spielt keine Rolle ob Fischer und Moschitz gelogen haben?
      Sind sie noch zu retten?
      Wie naiv sind sie den das sie eine Schutzbehauptung der beiden dummen Glatzen als Beweis für Polizeimisshandlungen sehen?
      Fakt ist nur dass der ORF gelogen hat das sich die Balken biegen!
      Und sie bitte retour zum Standard!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      27. März 2010 18:44

      Leute wie diesen Florian P kann man ja als Beweis für das Absurde sehen, aber nicht zu lange. Ich finde auch, dass er zum Standard zurückgehen soll. Schlimm ist, dass die Meinungsproduktion längst in den Händen solcher Leute ist.

    • Florian P. (kein Partner)
      27. März 2010 19:45

      Wenn schon zurück zum Kurier!

      Wer selbst Scheuklappen trägt wirft das gerne jenen vor, die sich in ihrer Meinungsbildung nicht von (selbstauferlegten) Schranken leiten lassen.

      Außerdem sollten Sie meine Kommentare etwas genauer lesen, dann wüssten sie, dass ich keineswegs "links" bin. Aber der Mensch sieht bekanntlich nur, was er sehen will...

    • Norman Bates (kein Partner)
      27. März 2010 20:10

      @Florian P.

      Stimmt. Fekter ist schuld und vor ihr Platter und Strasser. Und überhaupt, Schüssel hat ja den Grundstein für dieses ganze Übel gelegt, in dem er die Rechten "salonfähig" gemacht hat. Gezähmt hat er sie ja nie, wie die Rechten immer wieder behaupten.

      Die Polizei, oder besser die Strache-Freunde in der Polizei, haben die beiden Glatzen mit der Waterboarding-Methode hergenommen.

      In Ihrer Sicht der Dinge wohl ein Skandal. Also Fekter verurteilen, Strache verurteilen, Schüssel verurteilen. Wrabetz, Oberhauser, Fischer, Moschitz seligsprechen. Santo subito!

      Was werfen Sie eigentlich ein, bevor Sie hier posten?

    • Florian P (kein Partner)
      27. März 2010 20:35

      Leider wird das Niveau der Postings auch hier immer tiefer.

      Nach einiger Zeit zeichnen sich fast alle Foren durch persönliche Beleidigungen aus, da bildet das nicht ganz unpoltische Tagebuch von Herrn Unterberger keine Ausnahme.

      Etwas erheiternd finde ich, dass mir die Namen meiner drei erbitterten Kritiker hier vorher noch nie aufgefallen sind.
      Oder taten Sie das vielleicht unter anderen Pseudonymen? Aber ich kann natürlich nicht ausschließen, dass ich diesbezüglich unaufmerksam war, da ich erst seit ein paar Wochen hier poste.

      Egal, solange man im Internet noch halbwegs ungestraft seine Meinung sagen kann, werde ich das auch an dieser Stelle tun.

    • Norman Bates (kein Partner)
      27. März 2010 21:00

      Sie tragen einiges dazu bei. Aber gut, kommen wir zurück zum Thema.

      Sie meinen, dass es völlig unerheblich ist, ob der ORF 100 oder 700 EUR von unseren GIS-Gebühren dazu verwendet, um armselige Glatzen zu Strache-Veranstaltungen zu karren?

      Herr Schüller hat in einem Interview im Standard zugegeben, dass der ORF schon seit 15 Jahren vergeblich versucht, in diese Szene einzudringen.

      Es ist ihnen offensichtlich aus diesmal nicht gelungen. Sie haben zwei arme Würsteln missbraucht, anstatt ihnen zu helfen einen Job zu finden.

      Da gibt es überhaupt nichts zu beschönigen. Es ist völlig unerheblich, ob die Sieg "irgendetwas" Hitler oder auch nicht gerufen haben. Alleine dieser Umstand ist ausreichend, um dieses Vorgehen auf das allerschärfste zu verurteilen.

      Geben Sie Ihre GIS-Gebühren gerne dafür her?

    • Florian P (kein Partner)
      27. März 2010 21:52

      Sollte ich einem anderen User gegenüber einmal persönlich beleidgend gewesen sein?

      Ich finde es nicht schlecht auch die Denkweise dieser Neonazis einmal zur Primetime zu dokumentieren.

      Die Lügen der ORF Verantwortlichen bezüglich der Bezahlung sind natürlich mehr als peinlich, zumal der Herr Moschitz endlich die Zahlungen in der Höhe von ca. 1000 Euro zugeben könnte.

      Warum sollten Leute, die sehr viel von sich preis geben, nicht eine Aufwandentschädigung erhalten, zumal ihnen unter diesen Umständen viel Ungemach drohen kann. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der ORF den von Strache und seinen Recken und Reckinnen vom Zaun gebrochenen Skandal irgendwie einkalkuliert hatte!
      100 Euro pro Tag erscheinen mir durchaus berechtigt.

      Was die Polizei bei den Verhören gemacht hat, ist jedenfalls ein Skandal. Diesbezüglich erscheinen mir die Aussagen der beiden Neonazis in den Interviews von heute in Zusammenschau mit der Doku jedenfalls glaubwürdig zu sein.

    • M.S. (kein Partner)
      27. März 2010 22:26

      @Florian P
      1. Woher wissen sie was die Polizei mit den zwei Neonazis gemacht hat?
      2. Warum glauben sie den Neonazis mehr als der Polizei?
      3. Solange der ORF die von der Staatsanwaltschaft verlangten Bänder nicht herausgibt ist den ORF-lern kein Wort zu glauben.

    • Norman Bates (kein Partner)
      27. März 2010 22:38

      Das Argument mit der Einsicht in die Denkweise dieser armen Glatzköpfe sehe ich ähnlich.

      Es ist aber gut zu wissen, dass hier offensichtlich keine "echten ideologischen" Neonazis am Werk sind, sondern nur ein paar armselige arbeitslose Jugendliche mit viel Frust und Protestpotential.

      Und an dieser Stelle werde sogar ich jetzt zum Sozialisten. Warum hilft der ORF denen nicht und begleitet sie am Weg in das AMS oder macht eine Reportage darüber "Neonazis suchen Arbeit". Nein, man führt sie zum Strache und kauft ihnen einschlägige Klamotten. Ist ja viel spannender und angenehmer Nebeneffekt: man diskreditiert weiter die FPÖ. Steter Tropfen höhlt den Stein.

      Die Aufwandsentschädigung per se ist ja kein Problem. Nur für diesen Zweck wird sie zum Problem!

      Ab diesem Zeitpunkt kann man auch keinen Kurier-Interviews irgendetwas glauben. Die Cause ist schon viel zu weit "hoch oben". Für die beiden Glatzen geht es um zu viel und für den ORF ebenso.

      Die Reaktion von Strache finde ich verständlich. Das wird nicht einmal vorgekommen sein. Es ist eine uralte Taktik (siehe auch DDR und Ost gegen West), dass man den Gegner auf diese Art und Weise diskreditiert.

    • Florian P. (kein Partner)
      27. März 2010 22:50

      Bei der Herausgabe der Bänder geht es ums Prinzip. Ich finde, dass das Redaktionsgeheimnis gewahrt bleiben soll, genauso wie die Anonymität der User von Internetforen.

      Ich wette, dass die Staatsanwaltschaft auf den Bändern nichts finden wird.

      Alles deutet darauf hin, dass an den Bändern nicht manipuliert wurde. Auch die unterschiedliche Tonversoin, die im Standard aufgetaucht ist, konnte im Club 2 erklärt werden.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      27. März 2010 22:55

      Der gute Florian ist beim Kurier gut aufgehoben. Der glaubt, was er sagt, und das ist schlimm genug. Da erscheinen die gekauften "Neonazis" - übrigens ein ziemlich dummer Ausdruck für die Gelangweilten - noch hundertmal sympathischer.

      Von wegen "in die Szene eindringen", so geht das nicht. in der "Szene" waren die gar nicht, der orf reklamierte sie hinein, und ein Journalist schafft das gar nicht. Die Geduld, ein Jahr oder länger etwas aufzubauen ist dieser Berufsgruppe nicht gegeben.

    • M.S. (kein Partner)
      27. März 2010 23:31

      @Florian P.
      Diese lächerliche Ausrede bezüglich der Wahrung des Redaktionsgeheimnisses kann man vergessen. Was soll bei diesen Bändern geheim sein, da sie doch schon im ORF und im Internet mehrmals gezeigt wurden. Die starre Weigerung die Originalbänder herauszugeben verstärkt die Vermutung, dass der ORF jedenfalls etwas zu verbergen hat.
      Ob sie persönlich wetten wollen, dass die Staatsanwaltschaft auf den Bändern nichts finden wird, ist völlig belanglos.
      Was ist das "Alles" was darauf hindeutet, dass an den Bändern nicht manipuliert wurde?
      Was die Tonversion der vom Standart gezeigten Aufnahme betrifft, handelt es sich nicht um die Originalbänder.
      Auf meine Fragen 1 und 2 wissen sie offenbar keine Antwort.
      Die Vorgangsweise Beweismittel vorzuenthalten, Schuldumkehr zu versuchen, die Polizei gesetzwidrigen Vorgehens zu verdächtigen, die Justizministerin versuchen zu veranlassen den Fall der Polizei und den Justizbehörden zu entziehen und einen Untersuchungsausschuß einzurichten (also den Fall den Politikern zu überlassen) in welchen Ländern werden normalerweise solche Methoden wohl angewandt? ...........i

    • Norman Bates (kein Partner)
      27. März 2010 23:31

      Entschuldigung, aber das Redaktionsgeheimnis in diesem Zusammenhang ist schlicht Blödsinn.

      Warum geht es den hier eigentlich? Um den kalten Krieg? Um die Besetzung von hochpolitischen Funktionen? Um Parteienfinanzierung? Um Mord, Totschlag?

      Nein, zwei arbeitslose Jugendliche wurden zu einer Parteiveranstaltung geführt.

      Und da kann man die Original-Aufzeichnungen nicht hergeben? Wie bitte? Gibt es vielleicht etwas zu verbergen? Wie wichtig ist das wirklich? Ich persönlich, wenn ich nichts zu verbergen hätte, würde diese Bänder auf der Stelle hergeben, um meine Version der Geschichte zu untermauern. Sie nicht?

      Mit Internet-Foren hat dies exakt nichts zu tun.

      Ob an den Bändern manipuliert wurde, entzieht sich meiner und wohl auch Ihrer Kenntnis. Niemand ausser dem ORF hat diese Bänder. Woher wollen Sie das wissen?

    • Norman Bates (kein Partner)
      27. März 2010 23:46

      @Florian P.

      Keine Argumente mehr oder ist schon zu spät heute und wir diskutieren morgen weiter?

    • Florian P. (kein Partner)
      28. März 2010 11:07

      Bevor hier weiter diskutiert wird, sollte man lieber das Interview mit dem Moschitz abwarten. Gut, der wird wahrscheinlich von der ORF Obrigkeit bzgl. der Entschädigung weiter zum Lügen gezwungen werden, aber vielleicht ist er ja so ehrlich, wie die beiden Neonazis und sagt die Wahrheit.

      Bevor die Staatsanwaltschaft das Band nicht gesehen hat, ist sowieso jede weitere Spekulation vergebens. Wobei ich ernste Zweifel habe, dass die Staatsanwaltschat mit dem Band überhaupt was anfangen kann. Denn ob da geschnitten wurde oder nicht, kann sie nicht beurteilen. Vielleicht kauft sie ja einen Sachverständigen ein, der bestätigt was nie pasiert ist. Außerdem für was will sie überhaupt das ganze Band, wenn er sowieso nur um den Drehtag geht, an dem der Strache wiedermal öffentlich seinen Schwachsinn zum Besten geben durfte.

      Wenn jeder dahergelaufene rechtsradikale Politiker die Presse mit einer an den Haaren herangezogenen Polizeiaktion von der Arbeit abhalten könnte, wohin kämen wir dann. Der ORF soll die Bänder behalten und eventuell freiwillig herausgeben. Was glauben die Herren wohl warum die ganze österreichsiche Presse auf das Thema aufgesprungen ist?
      Die fürchten alle um massive Einschränkungen bei der Berichterstattung...

      Außerdem war die Staatsanwaltschaft in solchen Fällen noch nie etwas anderes als ein politisches Organ und das wird sich auch nicht ändern!

      So, jetzt können die Herrn ohne mich weiter diskutieren, sofern sie unter diesen Umständen überhaupt etwas zu posten haben!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      28. März 2010 13:06

      Norman Bates, der junge Florian leidet definitiv an Realitätsverlust. Dessen Geschwurbel ist doch keine Zeile einer Replik wert.

    • Norman Bates (kein Partner)
      28. März 2010 16:21

      @M.U. Shrooms

      Sie dürften Recht haben. Es ist höchstwahrscheinlich sinnlos, da Herr Florian P. seinerseits überhaupt keine Argumente, sondern nur nebulose Behauptungen zur Unterstützung seiner absurden Argumentation vorbringt.

      Zitat Florian P: "Vielleicht kauft sie ja einen Sachverständigen ein, der bestätigt was nie pasiert ist."

      Mir fehlen die Worte.

      Zitat Florian P: "Wenn jeder dahergelaufene rechtsradikale Politiker die Presse mit einer an den Haaren herangezogenen Polizeiaktion von der Arbeit abhalten könnte, wohin kämen wir dann. "

      Klassische Themaverfehlung. Es geht überhaupt nicht um die Polizeieinvernahme, sondern um das Hinkarren von armseligen Leuten zu einer politischen Veranstaltung, finanziert durch unser GIS-Geld.

      Zitat Florian P: "Was glauben die Herren wohl warum die ganze österreichsiche Presse auf das Thema aufgesprungen ist? Die fürchten alle um massive Einschränkungen bei der Berichterstattung…"

      Nett. Unser geliebter Nordkoreaner wird wohl erneut Präsident werden. Ich wusste aber bislang noch nicht, dass wir uns den politischen und sozialen Umständen dort schon so massiv annähern, dass wir um die Pressefreiheit fürchten müssen. Ganz im Gegenteil, die Presse hat sich hier eindeutig zuviel an Freiheit herausgenommen, die Presse macht sich ihre Freiheit bzw. ihre Interpretation der Freiheit nämlich selbst und das ist das Problem.

      Da hier in Bagdad annähernd alle Medien links-liberal sind, verwundert es wenig, wenn die alle zur Verteidigung des ORFs ausrücken.

      Florian P. weiß aber wohl mehr als wir hier. Ich mache mir langsam Sorgen um unseren Rechtsstaat, aber nicht aus dem Grund, den der liebe Florian hier anführt.

      Beenden wir an dieser Stelle aber diese unerquickliche Diskussion.

      Ich wünsche Ihnen/Euch allen noch einen wunderschönen Sonntag-Nachmittag!

  8. Capt. (kein Partner)
    27. März 2010 10:28

    Die zwei Jungs wurden BENUTZT....Wenn sie schlau sind JETZT klagen...paar Tausender sind da drin.

  9. M.S. (kein Partner)
    27. März 2010 09:37

    Der Herr GI Wrabetz wird also die geforderte Herausgabe des gesamten Drehmaterials "mit allen juristischen Mitteln bekämpfen". Die Oberstaatsanwaltschaft zeigte sich "erstaunt, dass der ORF nicht alles tut um alles aufzuklären". Normalerweise steht in einem solchen Fall die Polizei mit dem Hausdurchsuchungsbefehl vor der Tür. Warum geschieht das in diesem Falle nicht? Wann wird die ÖVP als angeblich staatstragende Partei sich endlich zu diesem Skandal klar und ausführlich von höchster Stelle zu Wort melden?

  10. Aron Sperber (kein Partner)
    27. März 2010 09:25

    der ORF Chef Fischer beklagte sich über die politische Immunität, die Strache genießt, während er das Redaktionsgeheimnis (mit Hilfe Mayers) zu einem unbeschränkbaren Bestandteil des Rechts auf Meinungsfreiheit - und somit der österreichischen Verfassung machte

    Journalismus ist zweifelsfrei ein wichtiger Faktor für eine funktionierende Demokratie - für Journalisten Immunität zu fordern, während man diese für gewählte Parlamentarier ablehnt, zeugt von einem falschen Verständnis von Verfassung und dem Wesen der Gewaltenteilung:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/10/08/lotta-continua/

  11. Wahrheit (kein Partner)
    27. März 2010 09:23

    Im Kurier-Interview bestreitet ein Glatzkopf nun nochmals den Sager und gibt der Polizei die Schuld, nicht ganz unerwartet bei der Strafe die ihm droht.
    Er wiederholt auch seine Abneigung gegen den Weichling Strache und sagt auch nochmals, dass er ohne ORF niemals hingekommen wäre.
    Aber dann folgt der Hammer wohlgemerkt von jenem Glatzkopf, welcher zur Entlastung des ORF am Ende des Club2 mit seinem Anruf sorgen hätte sollen:

    Kurier: Der FPÖ-Obmann behauptet auch, der ORF hätte Sie und Ihren Freund für alles bezahlt. Stimmt das?

    Wir haben für die Drehs sicher mehr als zwei Mal 100 Euro bekommen. Insgesamt waren es schon an die 700 Euro. Auch das einschlägige G'wand hat uns der ORF-Redakteur bezahlt. Wir wurden richtig eingekleidet. Trotzdem haben wir's viel zu billig gegeben. Für Strache waren wir ein gefundenes Fressen.

    Somit bestätigt der Entlastungszeuge des ORFs neuerlich, dass der ORF bezüglich der Bezahlung gelogen hat, dass sich die Balken biegen!
    Er hat nur das widerrufen, was ihn in Haft bringen würde.
    Daher Rauswurf der Lügner von Moschitz bis Fischer, aber sofort!

  12. raeter (kein Partner)
    27. März 2010 08:50

    Ab in den Konkurs mit dem ORF! Alles andere ist vergebene Liebesmüh!

    Warum die Privatsender allerdings die gleiche linke Klientel bedienen und nicht die mehr als 50 % Österreicher, die sich nach mehr Pluralismus (konservative Positionen) sehnen, verstehe ich allerdings nicht.

  13. xRatio (kein Partner)
    27. März 2010 01:46

    Sozialisten, "Konservative", Kirchen sind heute mal wieder im Schwachsinn vereint. Sie füttern, hätscheln und päppeln sogar ihre terroristische Gesinnungsschwester ISLAM, eine Ideologie, die dabei ist die ganze Welt zu massakrieren.

    Neu ist das nicht.

    Klassische Vorzeige-Sozialisten wie Hitler und Himmler waren ebenfalls innig mit Islam und christlichen Kirchen im Bunde.

    Ist es heute trotz millionenfachen Massenmords endlich anders? - Nein!

    Der ORF-Skandal ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Unfaßbar was sich in den Ochlokratien der westlichen Welt heute schon wieder abspielt.

    Trotz Humanismus, Aufklärung, den hervorragenden Wiener Schulen...


    xRatio

  14. liberta (kein Partner)
    27. März 2010 00:32

    Spätestens seit dem gestrigen Club2 über den ungeheuerlichen Neonazi-Skandal im ORF, kann man gar nicht mehr soviel essen, wie man gerne ko..en möchte.

    Es stimmt - die gesamte Riege rund um diese Reportage müßte sofort bis zur Klärung suspendiert werden.
    Fischer windet sich wie ein A.. nein, nein ich meine AAL und wird dabei von seinem linken Gefolge tatkräftig unterstützt, schließlich will man ja weiter beim ORF beschäftigt werden.
    Zuerst wurde uns das online gestellte Video vom ORF als ORIGINAL und UNGESCHNITTEN präsentiert und jetzt existieren doch noch ORIGINALBÄNDER, die man nicht einmal der Staatsanwaltschaft aushändigt? Alleine dieser Umstand beweist, wie sehr der Fisch(er) vom Kopf her stinkt, denn wenn es um eine Entlarvung irgendwelcher "echter" Neonazis ginge, wären die Bänder längst in allen "Hauspostillien" = Standard, Profil, NEWS, Falter, Wiener Zeitung, usw. usw., wetten?
    Und was war mit der Aussage, daß am veröffentlichten Standard-Video andere Worte zu hören sind, als am ORF-online Video. Hier kam Fischer abermals kräftig ins Schleudern und seine getreuen Vasallen mußten dann irgendwelche Geschichten von einem Standard-HANDYmitschnitt präsentieren, aus denen niemand wirklich schlau wurde, weil Nagiller, wie offensichtlich aufgetragen, rechtzeitig die Ausführungen unterbrach.
    Hier hat der Staatsanwalt dringendsten, abermaligen Handlungsbedarf, bitte exekutieren.

    Zusammenfassend ist der ganze "Schauplatz"-Skandal des ORF HÖCHST UNAPPETITLICH, ENTLARVEND und ein SITTENBILD dieser ANSTALT sowie ihrer ZUARBEITER.
    Armes Österreich, QUO VADIS? :-(

  15. Franz Ferdinand (kein Partner)
    27. März 2010 00:13

    Ich denke, dass nur mehr eine Totalreform helfen könnte. Der ORF soll vollkommen privatisiert werden, dann kann er machen was er will. Wenn er weiterhin auf dem jetzigen Niveau arbeiten möchte, so wäre das egal, da ja keine Zwangsgebühren mehr eingehoben würden. Dazu gründet man einen kleinen öffentlich-rechtlichen Sender, der hauptsächlich Kulturprogramm und objektive Nachrichtensendungen bringt. Die Reichweiten von so einem Sender wären gering genug, dass eine politische Einflussnahme uninterssant wird.

  16. RR Prof. Reinhard Horner (kein Partner)
    26. März 2010 23:25

    reinhard.horner@chello.at

    Lässt sich der ORF verbessern?

    Der ORF ist ein Dauerthema. Leider vor allem negativ.

    Der Club war nur ein Beispiel unter vielen. Die Diskussionen sind bereits notorisch grob manipuliert und zumeist als Tribunale inszeniert. Nur selten kommen die Gesprächsleiter ihrer Aufgabe als objektiv bemühte Moderatoren nach.

    Für die Magazine haben wir nun vom ORF-„Verantwortlichen“ Fischer, einem Chefredakteur und einem parteilich intensiv engagierten Wissenschafter erklärt bekommen, dass derlei allgemein inszeniert wird, allerdings angeblich sehr sachbezogen. Wenn auch der Beweis für die Sachbezogenheit allzu oft aussteht.

    Von Verantwortung war viel die Rede, aber bei Herrn ORF-Fischer kann es damit nicht weit her sein; ihn interessiert u. a. nicht, was sein Redakteur „Ed“ aus eigener Tasche an Mitwirkende zahlt und wofür.

    Angeblich soll es bei den Nachrichten völlig anders zugehen. Tut es aber nicht. Ein besonders deutliches Beispiel lieferte kürzlich die ausführliche ZIB-Wahlkampfeinschaltung der Frau Thurnher mit Herrn Dr. Portisch für den Kandidaten Heinz Fischer. Dafür dürfte wohl nichts ins ORF-Werbebudget eingezahlt worden sein. Zum Unterschied von der bundesstaatlichen Werbeeinschaltung von Frau BM Schmied, mit welcher sie das „Schöne“ aus der Bundeshymne entfernen ließ.

    Die werbenden Osterwünsche 2010 von Frau Thurnher und im Namen des von ihr dabei vertretenen Info-Teams zeigen umso mehr, dass bei ihr und diesem Team keine Lernwilligkeit und folglich keine Lernfähigkeit anzutreffen ist.

    Die ORF-Konsumenten müssen sich also weiter auf Irreführungen durch die Informationen einstellen. Der ORF ist erheblich davon entfernt, die Zwangsgebühren und die 160 Millionen Bundeszuwendung zu rechtfertigen.

    Akut sollten alle Informationssendungen geeigneten und kontrollierten externen Kräften übertragen werden, bis die ORF-eigenen zur Erfüllung dieser Aufgaben wieder willens und daher fähig sind. Einen Ersatz durch im ORF noch vorhandene fähige (aufgaben- und verantwortungsbewusste) Persönlichkeiten, den wird es in den dort herrschenden Verhältnissen wahrscheinlich nicht geben.
    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass ein neues ORF-Volksbegehren immer dringlicher ins Auge zu fassen ist. Sicher nicht als Aktion politischer Parteien, sondern wie seinerzeit von engagierten und möglichst vielen sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern ausgehend.

    • xRatio (kein Partner)
      27. März 2010 00:04

      Lässt sich der ORF verbessern? möchte Horner wissen.

      Antwort:

      Nein. Er gehört ersatzlos abgeschafft.

      xRatio

  17. soll (kein Partner)
    26. März 2010 23:19

    Wenn ich Ihre Texte so verfolge, erscheint es mir als würde ich Jeanneé lesen, nur auf qualitativ höherem Niveau. Schade.
    Dauernd die Linke anprangern, Gutmenschen und linkslinke Medien verteufeln zeugt von individueller, journalistischer Ohnmacht und Inkompetenz.

    • xRatio (kein Partner)
      27. März 2010 00:01

      Außer dummen, abfälligen Redensarten fällt den Mitgliedern einer Organisation von Massenmördern natürlich nichts ein.

      Hitler, Stalin, Che, Mao, Pol Pot, Mohammed, Kim - für alle Welt vorbildlich, gell?

      xRatio

    • liberta (kein Partner)
      27. März 2010 00:19

      @soll

      Die Wahrheit muß zumutbar sein und daß wir im linken Medienterrorismus leben ist spätestens seit dem gestrigen Club2 über den Neonazi Skandal eindeutig.
      Soll das Herr Unterberger auch noch schönreden oder totschweigen?
      Nein, dafür gibt es rundherum genug gleichgeschaltete Medien, dort sind Sie sicher bestens aufgehoben!

    • soll (kein Partner)
      27. März 2010 16:23

      @xratio
      Wie bitte?

  18. Waltraut Kupf (kein Partner)
    26. März 2010 23:03

    Nach dem Prinzip, daß der Krug so lange zu Wasser geht, bis er bricht, könnte sich mit dieser Sendung der ORF ein Eigentor geschossen haben, da jedenfalls jetzt ein Anlaß vorhanden ist, die manipulativen Sendungsgestaltungen einmal unter die Lupe zu nehmen. Seit Jahren bekommt man Duskussionssendungen zu sehen, bei denen fünf Leute einen Mißliebigen quasi zu Hackfleisch machen, wobei meistens noch der Moderator mitdiskutiert und zum Bashing fleißig beiträgt. Wird die Sache brisant, läßt man Äußerungen des Gemobbten in einer inszenierten Lärmkulisse untergehen. Sicher gab es zahllose Protestmails, die vom ORF "nicht einmal ignoriert" wurden. Es ist zu hoffen, daß jetzt Schluß mit lustig ist, da man sich allzu sicher fühlte und den Bogen überspannt hat.

    • xRatio (kein Partner)
      27. März 2010 00:14

      D'accord.

      Bestreikt doch diesen Saftladen.

      Seid Ihr Euch eigentlich darüber im Klaren, daß die ungehinderte Informationsfreiheit aus allgemein zugänglichen Quellen ein Menschenrecht ist?

      Wie kommt Ihr dazu, ausgerechnet an den Rot-Funk Gebühren zu zahlen?


      xRatio

  19. Norman Bates (kein Partner)
    26. März 2010 22:35

    Erstmals hat sich am Freitag auch ORF-Chef Wrabetz in der Causa zu Wort gemeldet: Er werde die geforderte Herausgabe des gesamten Drehmaterials „mit allen juristischen Mitteln bekämpfen“. Die Oberstaatsanwaltschaft zeigte sich „erstaunt, dass der ORF nicht alles tut, um alles aufzuklären“. ("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.03.2010)

    Interessante und deutliche Positionierung von Wrabetz in den Schützengraben zur Verteidigung des Rot-Grün-Funks. Kann man als gelernter Österreicher davon ausgehen, dass dies schon mit Faymann und Ostermayer akkordiert wurde?

    Freue mich schon auf die nächste Melange mit Hans Dichand ..

  20. xRatio (kein Partner)
    26. März 2010 22:14

    Nach den Ausfällen des Links-Doofies "asdf" gegen Herrn Dr. Unterberger ("Schmierfink" etc) war und ist die Aufforderung "rossis", der linke Döskopp asdf möge sich verpissen durchaus passend und angebracht.

    Blödheit hat in der Politik nichts zu suchen.

    In einer Sphäre der GEWALT kann und darf es keinerlei Konzessionen an aggressiven Schwachsinn geben.

    Links = doof. - Entsetzliche Dummheit, die gemeingefährlich war und ist. :-( :-(

    xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      26. März 2010 22:19

      Entsetzliche Dummheit und Charakterlosigkeit, die gemeingefährlich war und ist.

      xRatio

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 22:30

      rossi hat etwas deutlich ausgedrückt. Ich führe das darauf zurück, der er in einigen Foren wie Standard oder dergleichen unterwegs war. Dort wird über jeden, der nicht links ist, noch ganz anders hergezogen.

      Was hier ein Ausrutscher ist, das ist beim Standard gegenüber Nichtlinken Standard.

    • xRatio (kein Partner)
      26. März 2010 23:46

      Jaja. Und hier heult die linke Verbrecherbande rührende Krokodilstränchen. LOL! :-)

      Liberale wie auch sog. "Konservative" sind viel zu nachsichtig mit diesem totalitärem, diesem massenmörderischem linken Gesindel.

      xRatio

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      27. März 2010 00:14

      Wenn einmal einem nichtlinken ein derberer Ausdruck entrutscht, dann würde ich das nicht so eng sehen. Die linksgrünen sind ihrerseits da gar nicht wählerisch. Es besteht kein Anlass, zimperlich zu sein und sich ständig zu entschuldigen.

      Immerhin gab es die entbehrliche Schlingensief-Inszenierung am staatlich finanzierten Burgtheater, in der ein Quatschkopf ständig deklamierte: Tötet Wolfgang Schüssel. Sogar das selbsternannt rosa Blatt fand das lustig. Dass Schlimmes begann mit dem ebenso unnötigen Spruch Juda verrecke wissen die selbst. Wer nicht links ist, der ist für die selbsternannt Guten kein Mensch.

  21. Albert Beronneau (kein Partner)
    26. März 2010 21:18

    Es gab einmal.....einen österreichischen Rundfunk, der war urfad und ich habe auf Mittelwelle Radio Luxemburg gehört. Dann kam Gerd Bacher und es war wieder ein Vergnügen den ORF zu hören und zu sehen. Lange ist es her.
    Heute meide ich diese Anstalt weitestgehend und alle Kommentare und Diskussionen bestärken mich darin, es muß etwas geschehen, diese Volksverblödungs- und Geldvernichtungsmaschine gehört entweder abgeschafft oder an "Haupt und Gliedern" reformiert! Es wäre wirklich Zeit für ein neues Volksbegehren!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 21:32

      Ich glaube nicht, dass man diese Anstalt reformieren kann, das ist ausgeschlossen. Man muss den Verein zusperren, allenfalls neu gründen, am besten gleich auf selbst finanzierter Basis. Allen, die da drin sind, muss man mindestens zehn Jahre Betätigungsverbot geben. Alles andere würde ich als Wiederbetätigung einstufen.

  22. Florian (kein Partner)
    26. März 2010 21:10

    Danke. Danke. Danke. Mit soviel Intellekt und Scharfsinn mir aus dem Herzen gesprochen!

  23. Franz (kein Partner)
    26. März 2010 21:04

    Traurig, soviel Hass und so wenig Objektivitaet haette ich gerade hier eigentlich nicht erwartet.
    Die Hoffnung hier eine Bereicherung im Informationszeitalter gefunden zu haben weicht einer sehr Ernuechternden Erkenntnis.

    • Norman Bates (kein Partner)
      26. März 2010 22:14

      @Franz

      Sie haben offensichtlich nicht alles hier gelesen. Dieser Blog ist eine absolute Bereicherung im Informationszeitalter.

      Herzlich Willkommen!

  24. martin (kein Partner)
    26. März 2010 20:47

    rossi

    "> asdf: Dann verpiss dich, du linker Arsch! ( Leider verstehen die Linksfaschisten keine andere Sprache…..)"

    so viel zur Diskussionskultur in diesem Forum. Vielleicht sollte A.U. seinen Blog tatsächlich kostenpflichtig machen, damit sichergestellt ist, dass "linke Ärsche" da nicht mehr posten. Denn die könnten sich das ja nach hiesiger Lesart eh nicht leisten.... (und wenn doch, wäre es verwunderlich, wenn sie das hier unterstützen würden...).

    Ohne den Club2 oder die Schauplatz - Reportage gesehen zu haben (ich war im Ausland), kann ich schon sagen: A.U., Sie werden alt. Ihre Angriffe gegen den ORF werden immer billiger. Jeder weiß, dass Sie den ORF nicht mögen, aber was Sie da oben geschrieben haben, liest sich nach so viel "Schaum vor den Mund", dass es nicht mehr ernst zu nehmen ist - auch dann nicht, wenn die Manipuilationsvorwürfe gegen den ORF stimmen sollten (dagegen spricht auf dem "ersten Blick" die Diskussion darüber, ob Strache jetzt "Sieg Heil" oder "Heil Hitler" gehört hat - das kann man tatsächlich akustisch nicht verwechseln). Ich denke, ihre Voreingenommenheit dem ORF gegenüber disqualifiziert Sie mittlerweile für öffentliche Aussagen, die diesen betreffen (und das Internet ist immer öffentlich, auch wenn es ein privater Blog ist). Aber das müssen Sie für sich selbst entscheiden. Nur: in den Augen vieler Leute, die jetzt nicht so wie Sie den ORF von vorn herein abgrundtief hassen bzw. Sie nicht als ihren "Gottseibeiuns" ansehen (so wie es viele Poster hier tun), machen Sie sich vermutlich mit ihren Anti-ORF-Pamphleten ein wenig lächerlich. Aber wie gesagt, das müssen Sie selbst entscheiden.
    Ich werde mir jedenfalls den Schauplatz und den Club2 bei Gelegenheit ansehen und mir selbst ein Bild davon machen.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 21:05

      Viel Spaß weiterhin im presse-Forum, dort werden wenigstens missliebige postings sofort gelöscht. Jeder bekommt die Zensur die er braucht.
      rossi disqualifiziert sich mit seinem Ausbruch selbst, wenn Sie meinen diesen einen provokanten Ausbruch als "die Diskussionskultur des Unterberger-Blogs" ansehen zu müssen, dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich das Wort "differenzieren" mal zu googeln. Aber was soll's, wenn Sie differenzieren wollten, würden Sie es tun. Da hilft wahrscheinlich nichts mehr.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      26. März 2010 22:26

      Weiterhin viel Vergnügen, solche Seher braucht der ORF :P

    • martin (kein Partner)
      26. März 2010 22:37

      Reinhard

      Jeder bekommt das Niveau, das er braucht. Wenn A.U. solche Leute wie Rossi anzieht, sollte er sich schon überlegen, woran das liegt und vielleicht darüber nachdenken, was er falsch macht - es sei denn, es gefällt ihm, den Ausdruck "linker Arsch" in seinem Blog zu lesen. Da gibt es nichts zu differenzieren, es reicht der eine Eintrag - der im übrigen in der jungen Geschichte dieses Blogs nicht der einzige seiner Art ist.

    • martin (kein Partner)
      26. März 2010 22:42

      Albert Beronneau

      Wenn sogar A.U. höchstpersönlich diesen Club2 gesehen hat, werde ich das wohl in Ihren Augen auch tun können, ohne Sie um Erlaubnis zu fragen, oder? Sparen Sie sich also Ihre Häme.

    • Norman Bates (kein Partner)
      26. März 2010 22:59

      @martin

      Ich kann hier überhaupt keinen "Schaum vor dem Mund" bei Herrn Dr. Unterberger ausmachen. Ihre Diktion unterscheidet sich somit auch nur in Nuancen oder Abstufungen von anderen Meinungen hier.

      Es ist schlicht und einfach enttäuschend wie manipulativ mit unseren GIS-Gebühren umgegangen wird.

      Warum fahren die mit den beiden jungen Menschen nicht zum nächsten Tischler und helfen ihnen bei der Jobsuche und drehen dann dort ein "Am Schauplatz"?

      Nein, sie fahren zum Strache und machen einen auf bestellten und bezahlten Neonazi. Das ist ja widerlich.

    • martin (kein Partner)
      26. März 2010 23:31

      "Nein, sie fahren zum Strache und machen einen auf bestellten und bezahlten Neonazi. Das ist ja widerlich"

      Ob das wirklich so war, wird sich weisen.

    • Norman Bates (kein Partner)
      26. März 2010 23:51

      @martin

      Ja, ich hoffe sehr, dass sich das (auch gerichtlich) weisen wird.

      Sehr bedenklich sehe ich persönlich den Umstand, dass der ORF das ja im Grunde bereits zugegeben hat. Man hat bezahlt und man hat die beiden Jungs zum Strache geführt.

      Man kann jetzt natürlich haarspaltend diskutieren, ob die 100 EUR für die Abtretung der Persönlichkeitsrechte eine Bezahlung sind oder nicht. Wir können aber ziemlich gewiss sein, dass diese beiden Jungs das ganz schlicht und ergreifend als Bezahlung angesehen haben. Wer würde ihnen das in ihrer Situation verübeln ..

    • Capt. (kein Partner)
      27. März 2010 09:54

      Was heißt...“Sieg Heil” oder “Heil Hitler” gehört hat – das kann man tatsächlich akustisch nicht verwechseln"....Sag es doch mal laut vor dich hin, da kommt das "Heil" am stärksten durch....der Rest im Getümmel ist automatische Asoziation.
      Darum geht es auch gar nicht den Würstchen einen Rein zu würgen. DIE AUFFORDERUNG dazu von Seiten des "ED" ist der Skandal.....Die offensichtliche Absicht Strache als Nazi zu brandmarken, der kriminelle WILLE politische Gegner zu vernichten zeigt WO der ORF steht.Das ist nicht die Aufgabe eines Öffentlich rechtlichen Senders....PUNKT.

      Übrigens die NSDAP waren national SOZIALISTEN!

  25. xRatio (kein Partner)
    26. März 2010 20:22

    @ Reinhard 26. März 2010 um 11:49


    "Sozialismus und Kommunismus sind nunmal links, egal ob national oder global."

    Richtig. Stimmt genau.

    "Und die beiden Dumpfbacken sind politisch gar nix, da Blödheit zum Glück noch keine politische Ausrichtung darstellt."

    Aber was Blödheit auf politischer Ebene produziert, ist stets und ausnahmslos links = sozialistisch.

    Linke sind von Psychologen in aller Welt (John Ray etc.) seit langem übereinstimmend als psychopathologisch bis geisteskrank analysiert.

    Auch einige Dummies hier gehören in diese verbrecherische Gesellschaft, die es bereits auf 600 Millionen Morde gebracht hat.


    xRatio

  26. Richard Mer (kein Partner)
    26. März 2010 19:32

    Noch etwas: Wer hat heute auf orf.at geklickt? Die unfassliche Parteipropaganda geht dort weiter. Die Schlagzeile dort zum Thema: "Was hat Strache gehört?". Und dann:

    Vorwürfe nicht nachvollziehbar
    "Sieg Heil" oder "Heil Hitler"? ORF-Magazinchef Fischer wollte in einer Sondersendung des "Club 2" am Donnerstag genau wissen, was FPÖ-Chef Strache am Rande einer FPÖ-Veranstaltung in Wiener Neustadt, bei der auch der ORF mit einem Kamerateam zugegegen war, tatsächlich gehört habe. Strache hielt "beides für möglich". Der FPÖ-Chef wirft dem Redakteur der "Am Schauplatz"-Reportage über die rechte Szene vor, Skinheads zu Nazi-Parolen angestiftet zu haben. Auf dem Band lassen sich diese Vorwürfe nicht nachvollziehen. Auch Journalisten, denen das Video gezeigt wurde, hörten keine Nazi-Parolen.

  27. asdf (kein Partner)
    26. März 2010 19:06

    Linke ORF-Mafia?

    Auf welcher Heimatseite bin ich denn hier gelandet??

    Ich dachte Unterberger wäre ein ernstzunehmender Journalist... Aber wohl auch nur ein weiterer Rechtsaußenschmierfink...

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      26. März 2010 19:56

      Husch, husch....am Küniglberg sitzen im Moment die verrückten Hendln.

    • Interessierter Leser (kein Partner)
      26. März 2010 19:57

      Ganz lieb gebellt asdf aber seinbar die Sendung nicht gesehen.

    • Interessierter Leser (kein Partner)
      26. März 2010 19:58

      ch wird nachgeliefert

    • asdf (kein Partner)
      26. März 2010 20:06

      Ich hab die Sendung gesehen... Kann man drüber streiten...

      Aber die Diktion "Linke ORF Mafia" disqualifiziert...

    • rossi (kein Partner)
      26. März 2010 20:07

      > asdf: Dann verpiss dich, du linker Arsch! ( Leider verstehen die Linksfaschisten keine andere Sprache.....)

    • asdf (kein Partner)
      26. März 2010 20:10

      Hallo Phillip, bist Du's?

      naja, qued...
      Scheinbar treibt sich auf dieser Heimseite das dementsprechende Publikum rum. (Linker Arsch, Linksfaschist obwohl ich nur eine Diktion kritisiert habe.)

      Unterberger gibt sich her für einen weiteren Hetzblog...

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 20:59

      @asdf
      "Rechtsaußenschmierfink" ist ja im Gegensatz dazu die feine Diktion linksintellektueller Diskussionskultur, oder wie?

      @rossi
      Entweder Sie haben den Sinn einer Diskussion und der Etikette in einem Forum nicht verstanden, dann würde ich Sie bitten sich diese bei Gelegenheit mal zu Gemüte zu führen, oder Sie wollen AU und dem Forum bewusst schaden. Dieser Tonfall ist nicht angebracht!

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      26. März 2010 22:37

      Meine zunehmende Zurückhaltung in diesem Forum erklärt sich angesichts der Fülle an Gülle die hier produziert wird! Schade :(

    • Undine (kein Partner)
      27. März 2010 09:30

      @Albert Beronneau, es wäre jammerschade, wenn Sie sich "zurückzögen"; dann hätten diese Chaoten ihr Ziel erreicht! Genaugenommen müßten Sie sich verstärkt zu Wort melden; Sie bilden gewissermaßen das Rückgrat des Forums.

    • Capt. (kein Partner)
      27. März 2010 09:58

      Hast DU was gegen HEIMAT?

  28. Brigitte Imb (kein Partner)
    26. März 2010 18:53

    Ein bißchen o.t. , aber auch das paßt zur Inszenierung - an Geschmacklosigkeit wohl kaum zu übertreffen. (Bild 24)
    http://diepresse.com/home/politik/hofburgwahl/548806/index.do?gal=548806&index=24&direct=&_vl_backlink=&popup=

    • Gennadi (kein Partner)
      26. März 2010 19:05

      So viele nette Bildchen, über eine Demonstration gegen eine demokratische Wahl.
      Bei der der Wähler entscheiden sollte, nicht die Straße.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      26. März 2010 19:51

      Eben, und die FPÖ ist eine demokratisch legitime Partei, welch Demokratieverständnis haben diese Hetzer?

      Ich denke die haben ordentlich die Hosen voll, aus Angst um ihre Pfründe.

    • Undine (kein Partner)
      26. März 2010 22:40

      @Brigitte Imb, man kann nur fassungslos zusehen, wie sich die HYSTERIE bei den LINKEN von Tag zu Tag vergrößert. Haben denn die sooooo eine Heidenangst vor Barbara ROSENKRANZ? Dieser lächerliche Lichtertanz, der Aufmarsch all dieser sattsam bekannten STAATSKÜNSTLER, so ein AUFWAND, nur um B. ROSENKRANZ zu schaden. Für Heinz Fischer ist das bei Gott kein Ruhmesblatt, wenn er so viele Helfer braucht, um eine Frau zu besiegen. Eigentlich lächerlich!

    • Capt. (kein Partner)
      27. März 2010 10:04

      Hmmmmm???...sind die 10 Kinder von Frau Rosenkranz jetzt auch geborene Nazis oder gleich unwertes Leben?

  29. M.U. Shrooms (kein Partner)
    26. März 2010 18:20

    1951 drehte Billy Wilder einen Film, Reporter des Satans. Eine Kurzbeschreibung wäre da:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ace_in_the_Hole

    Wie sieht das heute aus? Da gibt es eine Fünfzehnjährige, die taucht unter. Sehr realistisch, ich habe versucht, das für mich durchzuspielen, gar nicht so einfach. Die Fünfzehnjährige kann das. Sie hat die Notfallausrüstung dabei, Zahnbürste, Videokamera und so. Damit dreht sie gleich ein Video, naheliegend, und spielt es dem ORF zu. Sie ist logistisch auch gut drauf. Natürlich kommt das Bild abends im TV. Das wundert auch keinen, jeder hat schon einmal nach dem Urlaub sein Urlaubsvideo dem ORF zugespielt, um es abends im FS zu sehen.

    Fast zu viel Zufälle, da hat wohl einer vom ORF sich an den Reporter des Satans erinnert.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. März 2010 19:02

      Manche Jugendliche tauchen auch einfach unter, indem sie einen lieben Pfarrer finden, der sie vor den Behörden versteckt. Der ihnen dann ein hohes Spendenkonto verschafft.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 19:08

      Ja, ich bin bald zu dem Schluss gekommen, dass es ohne Infrastruktur nicht geht. Und schnell wie der ORF ist, hat er alles zeitgerecht mitbekommen.

  30. Bert55 (kein Partner)
    26. März 2010 18:19

    Ich finde es sehr interessant, wie sich hier die gesamte intellektuelle Elite österreichs den Kopf über etwas zerbricht, das für jeden Jugentlichen schon als Selbstverständlichkeit gilt.
    Ja meinen Sie alle wirklich, daß das Fernsehen die Realität wiederspiegelt? Alles, aber auch wirklich alles was uns Bürgern in den Medien gezeigt wird, ist Fiktion!

    Meinen Sie, nur weil "Reportage" draufsteht, entsprechen die gezeigten Situationen der gelebten Realität? Jede Sendung ist von vorne bis hinten durchgeplant und richtet sich nach Drehbüchern. Selbst aktuelle Nachrichtenmagazine, welche scheinbar unmanipulierte Tatsachen zeigen, arbeiten nach einem Muster oder Drehbuch!

    Also ich denke, die Diskussion über Manipulation in ORF Sendungen muss man in unserer Zeit wirklich nicht mehr führen!

    Diskutieren Sie doch lieber darüber, wie man es verhindern kann, dass Jugentliche in solchen Milieus aufwachsen müssen!
    Das wär doch mal was ha?

    • rossi (kein Partner)
      26. März 2010 18:36

      > Bert55: Und Sie glauben, die Jugendlichen durchschauen die Manipulationen? NIEMAND kann sich der Manipulation durch inszenierte Bilder so einfach entziehen, sonst würden wir keinen Film, kein Theaterstück emotional mitverfolgen können.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. März 2010 19:00

      Wo diese Jugendlichen herkommen?

      Vielleicht dort, wo das Jugendamt gezielt wegsieht?
      http://wien.orf.at/stories/432023/

    • Richard Mer (kein Partner)
      26. März 2010 19:12

      Es geht hier nicht in erster Linie darum, dass ein öffentlich rechtlicher Sender manipuliert, sondern dass er gezielt in parteipolitischer Richtung manipuliert. Dabei gehört der Sender uns allen. Natürlich ist es ein SPÖ naher Sender, aber es ist eben schwer, so eine gefärbte Themenwahl nachzuweisen. Hier ist endlich ein plakatives Beispiel an dem diese ganze Sache aufgezeigt und hoffentlich bekämpft werden kann.

  31. ViennaCodePoet (kein Partner)
    26. März 2010 18:15

    Das geilste an der extremen Rechten ist ja zur Zeit, dass die Jobbik vermehrt mit der FPÖ zusammen arbeitet, und die ungarischen Garden vom Iran finanziert werden, um die EU aus ihrer Mitte heraus zu sprengen.

    Erst einmal die Wahlen in Ungarn abwarten, dann spielt es in Europa Granada.

    ich überlege mir echt FP zu wählen um einen extrem brillanten persischen Masterplan zum Erfolg zu verhelfen. Politisches Power Play vom Feinsten.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. März 2010 18:58

      In welcher Geschichtsperiode steigen Sie dann ein, um die Perser wieder auszugraben?

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      26. März 2010 19:44

      das ist Fakt...

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      26. März 2010 19:46

      oder sagen wir es so... unglaubwürdig genug um wahr zu sein... etliche Journalisten sind an der Sache dran um sie zu verifizieren.

  32. Erich Schmekal (kein Partner)
    26. März 2010 17:01

    Johannes.W: habe diesen "Schauplatz" sehr genau verfolgt und mir anschliessend an den Club 2 so meine Gedanken gemacht.
    Bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass diese beiden erbärmlichen Jugendlichen absolut keine Rechte Ideologie und auch kein Rechtes Gedankengut vertreten sondern diese Denkweise nur als Vorwand und als persönliche Gewissensberuhigung benutzen um der angewandten Gewalt einen Deckmantel zu geben.
    Genau diese Überlegungen dürfte sich der preisgekrönte Redakteur nicht gemacht haben, denn sonst hätte diese Milieuschilderung nie diesen für mich amateurhaften Eindruck hinterlassen!

    • Capt. (kein Partner)
      27. März 2010 10:10

      Ja wo währen die Linken wenn es die skinheads nicht gäbe? ..Die Müssen da sein als Alibi.

  33. scopos (kein Partner)
    26. März 2010 16:47

    Also Strache kann ja das dann aufklären, was er alles gehört hat, aber soweit ich ihn verstanden habe, hat er den einen Ruf auf jeden Fall gehört und anderes nicht so deutlich, dass er mit Sicherheit den genauen Wortlaut sagen könnte. Aber auch egal, die Protokolle der beiden bestätigen ja seine Aussage zu dem Ruf.

    Viel wichtiger dabei scheint mir, dass der ORF-Autor nicht in der Lage oder willens ist, im Club 2 aufzutreten und seine Sicht der Dinge zu erläutern, obwohl er auf alle Fragen am besten und einfachsten antworten könnte, aber nichts dergleichen.

    Vielleicht hat ihm aber auch der ORF, Fischer oder Schüller davon abgeraten. Wenn er zudem auch noch von seinem Recht Gebrauch macht, der polizeilichen Vernehmung zu entgehen und nur erst viel später vor Gericht Auskunft zu geben, dann ist das zwar sein gutes Recht, aber wie steht ein Journalist unter diesen Umständen da, der andere ins Fernsehen stellt und von ihnen viel Auskunft will, sich selbst aber ganz verschlossen zeigt und lange dazu schweigen will?

    Absurd wird es aber dann, dass der ORF-Autor zwar nicht anwesend ist, der Chefredakteur Fischer aber von Strache dazu Auskunft will. Das muß man sich mal vorstellen, seinen eigenen Mann bringt er nicht vor die Kamera, um sich den Fragen zu stellen, er aber befragt Strache ungeniert!

    Fischer will offenbar auch das polizeiliche Vernehmungsprotokoll der beiden nicht wahrhaben, wenn er auf Straches Hinweis auf dieses Aussagen meint, dass es halt nicht wahr ist. Will er damit wirklich sagen, dass die beiden die Unwahrheit gesagt haben?

  34. Florian P. (kein Partner)
    26. März 2010 16:29

    Sehr geehrter Herr Unterberger!

    Haben wir die gleiche Diskussion gesehen?
    Der einzige Grund für diese Aufregung ist, dass der AustroFESCHIST Strache im Wahlkampf Angst davor hat, mit Leuten, die offensichtlich rechts orientiert sind, in den Massenmedien zu erscheinen. Außerdem waren nicht nur die zwei Hauptdarsteller der Doku eindeutig dem rechten Rand zuzuordnen, sondern auch einige andere Zuschauer.

    Die Reportage ist sehr gut gemacht und wenn der Journalist den akut vom Privatkonkurs bedrohten Skinheads zwischendurch was zahlt, ist dagegen absolut nichts einzuwenden. Journalisten begehen ganz andere "Kunstfehler" um an eine gute Story zu kommen.

    Es war wirklich auffällig, wie die zwei Tyen die ganze Zeit ihre rechten Ansichten zum besten gegeben haben, aber genau bei der Strache-Inszenierung haben sie nichts derartiges gesagt.

    In dieser Doku ist wiedereinmal die vollkommene Unzulänglichkeit der menschlichen (Selbst-)Wahrnehmung offensichtlich geworden: Einer der besten Bekannten von Philipp (?) war der türkische Nachbarjunge, den seine Freundin mehr oder weniger scherzhaft als "Türkengesicht" gerufen hat.

    Leute wie die zwei Protagonisten verzweifeln an ihrer hoffnungslosen Situation und suchen einen Schuldigen und das sind hier die "Ausländer".

    Ich befürchte die Menschheit hat aus dem 2. Weltkrieg NICHTS gelernt. Genausowenig wie sie jemals aus irgendetwas wirklich klüger geworden ist. Spätestens nach einer Generation geht allesw wieder von vorne los.

    Deshalb sollte man den rechten Rand bekämpfen und ihm nicht wichtige politische Ämter überlassen!

    • Samtpfote (kein Partner)
      26. März 2010 17:49

      Florian P. Ein Kind unserer Zeit.
      Links indoktriniert, glaubt die Wahrheit gepachtet zu haben
      Und ist wahlberechtigt.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 18:32

      Uijegerl, Florian ausser Rand und Pand. Da gehts aber rund, wir sind schon beim Zweiten Weltkrieg. Dass der "Journalist" seinen agent provocateur kauft, das sagte er aber selbst und findet es in Ordnung. Nichts Neues, bekanntlich haut eine Recherche die Geschichte zusammen, da inszeniert man sie doch lieber gleich richtig.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. März 2010 18:57

      Florian, sagen Sie, ich bin neugierig!
      Was an Skinheads ist rechts?

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 19:56

      Da hilft nur eines: Kerze kaufen und zur Hofburg laufen... :)

      Vielleicht sollte Rosenkranz wirklich Präsidentin werden, dann könnten die vielen braven Florians in Wien jeden Tag mit Kerzerln aufmarschieren und Häupl massenwiese Strom sparen und die Straßenbeleuchtung ausschalten...

      @Gennadi
      Vorsicht, ich hab das weiter unten auch schon darzulegen versucht dass Glatzen nichts mit rechts zu tun haben sondern nur mit Dummheit, aber das hat einen Linksposter fast aus der Bahn geworfen... :)

    • Capt. (kein Partner)
      27. März 2010 10:15

      "Deshalb sollte man das Recht bekämpfen und ihm nicht wichtige politische Ämter überlassen!"

      Sehr gut bemerkt lieber Florian P.

  35. Johannes.W (kein Partner)
    26. März 2010 16:18

    @Silvio Frankl
    Auch ein Kommentar kann Manipulativ verfasst werden..........
    Natürlich muss das öffentlich rechtliche verdammt aufpassen objektiv zu bleiben und zu sein.
    Das dieses Vorhaben, von vornherein nicht zu 100% einzuhalten ist, ist aber auch sonnenklar...
    Egal welcher "Gesinnung" man ist.... Medienberichte... Dokus... Nachrichten werden von Menschen (egal ob rechts, links oder sonst was stehend) gemacht.


    100%ige Objektivität kann und wird es nie geben... egal welchem Land ... welchem jahrhundert,oder welcher politischer Färbung sie auch angehören mögen.

    Doch das nur nebenbei...
    Der Vorwurf aber lautet dass Sendungen konstruiert werden um ein bestimmtes Bild zu kreieren.
    --> keine Frage... diese Gefahr besteht immer... doch gerade bei dieser doku kann ich nicht endtecken... wo hier konstruiert worden ist.


    1. es geht in dieser Doku um die Lebensumstände.. Chancen... um das denken jugendlicher.... die einen mehr als schlechten Einstieg ins Erwachsenalter erleben.
    2. Das so eine Doku sich natürlich auch mit dem politischen Gedankengut der "Darsteller" beschäftigen MUSS, wird doch hier niemand bestreiten?
    3. Politische Ansätze rechter Parteien, werden von den beiden offensichtlich geteilt, da im laufe der doku herausgekommen ist, dass sie sich am ehesten bei der npd , mit Abstrichen, bei der fpö, beheimatet fühlen... das sind Fakten!
    4 Dass die fpö nicht glücklich darüber ist, mit der Tatsache konfrontiert zu werden... dass bei Wahlveranstaltungen Herrn Straches auch schon Skinhead zu sehen waren, ist auch klar. (ja... ich habs selbst gesehen... und es wurde mir nicht vom orf oder von den grünen vorgekaut... ich war auf Wahlveranstaltungen der fpoe und habe jugendliche gesehen die sich durch, ihre kleidung etc. erkennlich... gewissen jugendgruppierungen zugehörig fühlen. Ich war noch auf keiner Wahlveranstaltung der grünen... aber ich nehm an dass dort jugendliche anzutreffen sind, die sich vermutlich, zu links stehenden, jugendgruppierungen zuordnen lassen.

    Also.... nun meine Frage..... Warum sollte ein Doku-Team jugendliche (skins.. neos.. was auch immer...), nicht zu einer Wahlkampfveranstaltung einer ihr "nahe stehenden" Partei begleiten?
    anders gefragt....
    Würden sie es kritisieren , wenn bei einer Doku über linksradikale, nichts über deren politischen Hintergrund und deren politischen Haltungen gebracht werden würde?

    • rossi (kein Partner)
      26. März 2010 18:00

      100%ige Objektivität kann es nicht geben, und weil das nicht möglich ist, braucht sich der ORF diesbezüglich um gar nichts zu scheren. Das ist doch der alte Diskussionstrick von euch dämlichen Linken.

    • Richard Mer (kein Partner)
      26. März 2010 19:16

      Das Äquivalent von zwei Neonazis die zur FPÖ gekarrt werden wäre (um ebenso dumme Klischees zu bedienen) zwei illegale Immigranten zur SPÖ zu bringen, die dann dort in schlechtem Deutsch in die Kamera rufen: Hurrahh, SPÖ, zahlt für uns alles, wir müssen nicht arbeiten und bekommen alles!!!

    • Capt. (kein Partner)
      27. März 2010 10:21

      Als nächstes karrt der ORF die Glatzen zu einer GRÜNEN Veranstaltung um zu STÖREN..... Ups-das machen die ja schon....na dann

  36. Samtpfote (kein Partner)
    26. März 2010 16:08

    wo ist eigentlich das Rumpelstilzchen der Nation?
    Mit seinen grünen Gefolgsleuten auf der grünen Wiese grüne Schneeglöckchen suchen?

    Na da müssen seine linken Freunde im ORF ja tatsächlich mächtig Dreck am Stecken haben. Weit und breit keine Verteidigungslinie in Sicht. Keine Rechten, die man bei dieser Gelegenheit die Schuld zuschieben kann.

  37. tartaros (kein Partner)
    26. März 2010 16:07

    Im übrigen waren das gar keine richtigen Nazis. Die kriegt der ORF nämlich gar nicht zu filmen. Das waren zwei Burschen ohne Schulabschluss, ohne Arbeit, ohne Zukunft. Und machen einen auf Skinhead, lassen ausländerfeindliche Sprüche ab und bestellen sich Fahnen im Internet. Toll, davor braucht man sich glaub ich nicht zu fürchten. Und zum Geburtstag ladet er seine ganzen "Tschuschen"-Freunde ein (gibt wohl zu wenig Nazis). Der Nachbartürke ist O.K. und seine Familie hat irgendwo einen serbischen Vorfahren.
    Was ist denn das für eine seltsame Geschichte? Abgesehen davon, dass das teilweise ziemlich konstruiert scheint.

  38. Kurt22 (kein Partner)
    26. März 2010 16:03

    Man fragt sich, ob nicht vielleicht der Tortenwurf vor einigen Jahren (Kabas) ein ähnliches Strickmuster hatte. Auch da war ja der ORF mit seinen Kameras ganz zufällig bei einer ziemlich unwichtigen Wahlveranstaltung der FPÖ.
    Eines kann man aber sicher sein: Die Werbewirksamkeit könnte sich die FPÖ mit Spots sicher nicht erkaufen, ich hoffe, daß dieser Schuss für den ORF nach hinten losgeht, und ein Gericht ein richtiges (sprich: unpolitisches, neutrales) Urteil spricht, weil auch da bin ich mir in dem Staat nicht mehr so ganz sicher!

    • M.S. (kein Partner)
      26. März 2010 17:09

      @Kurt22
      Ja diese Sorge ist nicht unbegründet!

    • rossi (kein Partner)
      26. März 2010 18:05

      Den Richter möchte ich sehen, der sich gegen ORF, STANDARD, PROFIL & CO stemmt!

  39. wahrheit (kein Partner)
    26. März 2010 16:00

    Achtung: Club 2 muss heute Abend wiederholt werden!!!
    Da Ed Moschitz als Diplomand von Fritz Hausjell zu diesem in einem Naheverhältnis steht muss der Club2 aufgrund der ORF-Richtlinien heute wiederholt werden!
    Neue Gästeliste:
    Christian Schüller, Schauplatz-Chef
    Helmut Schüller, Ex-Caritas-Chef
    Peter Resetarits, Schauplatz
    Karin Resetarits, Ex-ORF
    Lukas Resetarits, ORF-Kottan
    Willi Resetarits, K.Ostbahn, SOS-Mitmensch, ORF-Song Contest

    Herr H.C. Strache ist leider verhindert.

  40. Stachel (kein Partner)
    26. März 2010 15:56

    Wenn A.U. sehr aufgeregt ist, schreibt er miserables Deutsch:
    - "Moderator Nagiller verwehrte sich nur dann gegen ..." Korrekt: verwAhrte sich ...; man kann jemandem etwas verwehren, GEGEN etwas kann man sich nur verwAhren
    - "...des sogenannten Publizistik-„Wissenschafter“ Hausjell " Korrekt: des ... WissenschafterS - ist ein Genitiv
    - "... ist Kopf mit dem Informationsintendant..." Korrekt: ... mit dem IntendantEN - ist ein Dativ
    Aber vielleicht weiß er es gar nicht besser ...?

    • Kurt22 (kein Partner)
      26. März 2010 16:06

      Jessas, die Sprachpolizei ist wieder unterwegs.
      Lieber Stachel, vielleicht ist hier das WAS wichtiger als das WIE!
      Härtzlische Krüsa, Gurd22!

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. März 2010 17:20

      Ich würde viel dafür geben, könnte ich in der Zeit von 1 bis 3 Uhr Nachts solch einen Artikel - wie der von A.U. - verfassen, und mir würde nur ein vergessenes Genitiv S und andere Kleinigkeiten passieren. Wo bleibt hier die Verhältnismäßigkeit ihrer Kritik, Herr Stachel im Fleische...

    • Stachel (kein Partner)
      26. März 2010 18:20

      @Kurt22
      Natürlich ist das WAS wichtiger als das WIE - allerdings lässt das WIE auch auf Bildung, Können usw. des Autors schließen. Zudem hat mir in diesem Fall das WAS eher nicht gefallen: nicht eigentlich das Thema oder die Grundeinstellung dazu, sondern eben diese Aufgeregtheit, die offenbar auch zu Sprachfehlern führt. Vielleicht solte A.U. die Themen etwas sachlicher angehen.

  41. Brigitte Imb (kein Partner)
    26. März 2010 15:53

    Wo steckt eigentlich der Hr. Generaldirektor Wrabetz? Geht ihn diese Schweinerei gar nichts an?

    • M.S. (kein Partner)
      26. März 2010 17:21

      @Brigitte Imb
      Der ist auf Tauchstation gegangen. Sonst müsste er womöglich Verantwortung übernehmen. Der möchte sich mit diesem Skandal doch nicht beschädigen. Er möchte ja wieder gewählt werden!

  42. Norman Bates (kein Partner)
    26. März 2010 15:41

    Der springende Punkt ist, dass dem ORF in dieser Causa der absolut schwerwiegende Vorwurf zu machen ist, dass bedauernswerte arbeitslose Jugendliche, die grundsätzlich keine ideologischen und nationalsozialistischen Werte vertreten oder gar propagieren möchten, dazu benutzt wurden, um eine politische Partei (und im Grunde dadurch aus unser ganzes Land) verstärkend zu diskreditieren.

    Es kann schon sein und ich bezweifle das auch gar nicht, dass Rechtsextreme auch zu FPÖ-Veranstaltungen gehen. Ohne diese ORF-Manipulation wären es weniger gewesen und das ist ein wichtiger Unterschied.

    Können wir dann konsequent auch davon ausgehen, dass der ORF am kommenden 1. Mai auch irregeleitete Kommunisten mit kruden Enteignungsforderungen dabei abfilmt, wenn sie Faymann und Häupl die Hand schütteln?

    Wird der ORF dann auch brutale und ihre Arbeiter knechtende Bauern filmen, wenn diese dem Pröll beim nächsten Stadtfest eine Blutwurst spendieren?

    Bekommen diese Protagonisten dann auch 100 EUR und für jeden eingeforderten griffigen Ruf zusätzlich 80 EUR?

    Berichterstattung über Politik ist immer besonders heikel. Insbesondere für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Diesbezüglich halte ich sehr hohe ethische Anforderungen und Richtlinien für unabdingbar.

    Es ist dabei völlig egal, um welches Format es sich handelt.

  43. Gasthörer (kein Partner)
    26. März 2010 15:32

    Wenn es bloß der ORF alleine wäre:

    Habe vor einem Jahre ein Praktikum in der Layout-Abteilung des Kuriers im 7. Bezirk gemacht. Dort werden die Artikeln der Redakteure von den Layoutern mit Bildern versehen, welche aus einem rieigen Bilder-Pool stammen.

    Mir fiel auf, dass bei den rechten Politikern wie Strache, Walter Rosenkranz, etc. bewusst unvorteilhafte Bilder ausgesucht wurden, auch wenn bessere zu Verfügung standen. Auf meine Nachfrage, warum man dies nur bei der FPÖ so macht, wurde mir frank und frei erwidert: "Wir beim Kurier mögen diese FPÖler alle nicht".

    PS.: Aber die Kantine war günstig und gut..;)

    • Undine (kein Partner)
      26. März 2010 22:02

      Das läßt tief blicken, ich hab' mir's aber auch so und nicht anders vorgestellt.

  44. sailor (kein Partner)
    26. März 2010 15:25

    Noch eine Inszenierung fand gestern statt: -Nächtlicher Fackeltanz-!
    Das hatten wir doch schon ! Vor ca. 70 Jahren ! Fackeln in der Nacht, dazu viele gehirngewaschene Überlegenheitsparolen, und natürlich die "Künstler" brav im Dienst der Propaganda ! Verunglimpfung Andersdenkender, das Hochgefühl der "Fortschrittlichen" gegenüber den sogenannten "ewig Gestrigen".
    Nur die Namen der Einpeitscher sind heute anders sowie die Nationalität der Fackelspender, steht "IKG" jetzt für "Israelische Kerzen Geber " ?

  45. unzensuriert.at (kein Partner)
    26. März 2010 15:24

    Hausjell ist ja sogar soweit gegangen, dass er plötzlich von "wir" gesprochen hat - wusste gar nicht, dass er bereits Mitarbeiter des ORF ist, oder hat er auch 100 Euro für seinen Auftritt bekommen? Weiteres Indiz für eine eindeutige Inszenierung war die Gerichtsszene. In Österreich ist eine solche Aufnahme - wenn die Situation real wäre - nicht erlaubt. Weiters war ja auch der Auftritt des Gemeindebaumitbewohners inszeniert - hat ein eigenes Mikro. Und so gäbe es noch viele Details, wobei es müßig ist darüber zu diskutieren, solange der komplette ORF derartige mauert. Wann melden sich endlich die dadurch in Misskredit gebrachten seriösen ORF-Journalisten zu Wort. Wo bleibt überhaupt der Aufschrei der Journalisten oder nähern wir uns gemeinsam mit unserm Bundespräsidenten Nordkorea an.

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. März 2010 15:43

      Das "Wir" von diesem Publizisten ist mir auch aufgefallen; ich glaube, es ging um das Unkenntlichmachen der Gesichter. Da hat wohl der Lehrer Hausjell seinem Schüler ein wenig geholfen, bei dieser "weltklasse" Reportage. Klassischer Freudscher Versprecher.

      Das Ende war auch sehr manipulativ: Der Türke hat einen Job und die faulen Österreicher sind alle arbeitslos.

      Laut Statistik Austria haben aber 75% der Türken von zwischen 15 und 25 J. weder eine Lehre noch Matura. Bei den Österreichern verhält es sich genau umgekehrt. Die Ex. Juguslawen schaffen zumindest zu 50% mehr als einen Hauptschulabschluss.

    • Kurt22 (kein Partner)
      26. März 2010 15:45

      Gab´s da nicht irgendwann eine Plattform "SOS ORF" oder so ähnlich?? Die müßte doch permanent aufschreien. Die haben sich doch als die Hüter der Neutralität des ORF aufgespielt. Jetzt dürften sie den Kopf im Sand stecken haben, wie der Vogel Strauß, aber der ist ja bekanntlich das Tier, das im Verhältnis zu seinem Körper des kleinste Hirn hat ;-)

    • M.S. (kein Partner)
      26. März 2010 17:36

      @unzensuriert.at
      Wie wahr! Gibt es denn im ORF keine Journalisten, die den Mut aufbringen gegen diese Schweinerei zu protestieren? Lässt die Personalvertretung zu, dass die gesamte ORF- Belegschaft in ein schlechtes Licht gerückt wird? Oder sind die schon so abgestumpft, dass sie bei diesen manipulativen Vorgehensweisen kein Unrechtsbewußtsein mehr entwickeln. Sollte das so sein, dann quo vadis Österreich!

  46. Johannes.W (kein Partner)
    26. März 2010 15:01

    @Florian Mauthe
    1.vollkommen richtig was sie sagen---Bringen sie mir Beweise das bei dieser Doku anders vorgegangen wurde.
    2.Das der Medienvertreter dem "Darsteller" den Hinweis gibt, das jetzt eine gute Gelegenheit wäre mit Herrn Strache zu sprechen, ist also eine extreme Manipulation?
    3.Eine Veranstaltung zu besuchen, die sie sonst nicht besuchen würden?--> Die beiden "Darsteller" haben doch selbst immer wieder von ihrer (nicht ungebrochenen) Begeisterung für Herrn Strache gesprochen... und auch selbst gesagt das sie schon mal in Wien bei einer Wahlkundgebung der Fpö waren.
    4. Der Sendungsverantwortliche hat nicht davon gesprochen, dass es ihm wurscht sei wenn Zahlungen für Szenen getätigt werden, die ansonsten nicht zustammen kommen würden.
    Sondern er hat gesagt, dass es vollkommen normal ist, dass bei einer mehrwöchigen zusammenarbeit, selbstverständlich vorkommen kann, dass ein Mitarbeiter, einem Mitwirkenden mal zu einem Kaffee oder sonst was einladet.

    @Wolfram Schrems
    Ob ich es ernst meine mit der Frage an Herrn Unterberger, ob seinem Artikel jegliche Manipulativität fehlt? "ja"..... Oder worauf bezieht sich ihre Frage?

    @M.U. Shrooms
    ihre untergriffige art, sämtlichen Argumenten auszuweichen, die ihrem Weltbild und ihrer Meinung nach, aus dem grünen Eck kommen, amüsiert mich ein wenig... und ich muss sagen... sie hantieren in dieser Form der Gesprächsführung ausgezeichnet!

    • Erich Bauer (kein Partner)
      26. März 2010 15:16

      Noch viel Freude mit Ihrem "Volksempfänger". Wem's nicht passt: "Ausschalten / Gosch'n halt'n"

    • Silvio Frankl (kein Partner)
      26. März 2010 15:17

      Großer Unterschied: Der Orf ist durch seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag zur objektiven Berichterstattung verpflichtet. Im Gegensatz zu einem persönlichen Blog/Tagebuch eines unabhängigen Autors, der nie ein Geheimnis daraus gemacht hat, dass er hier seine persönliche Wahrnehmung und Meinung wiedergibt. Deshalb werden persönliche Meinungsäusserungen in Medien auch immer klar als "Kommentar" deklariert. Dort ist die eigene Meinung erlaubt und erwünscht. Auch wenn 99% dieses Club2 absolut unerträglich waren, zumindest das ist doch herausgearbeitet worden.

      Zentraler Punkt der Kritik von A.U. ist, dass Sendungen hier konstruiert werden, weil offenbar ein bestimmtes Bild am Ende des Tages herauskommen soll. Dass der ORF mit diesem Schauplatz nur ein weiteres Kapitel aufgeschlagen hat ist Faktum und wiederspricht -wiedereinmal- seinem eigentlichen Auftrag und damit seiner Daseinsberechtigung.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 15:37

      Lieber Johannes W, Argumenten aus dem linksgrünen Eck stellt man sich nicht, man stellt sie ab. Es lohnt nicht, darauf einzugehen.

      Linksgrün ist in den letzten Jahrzehnten über alles hinweg gegangen, und eine ängstliche Bürgerliche oder halt nicht links stehende Mehrheit hat sich das gefallen lassen. Im orf macht eine linksgrüne Minderheit überhaupt Nachrichten gleich selbst, feiert sich dafür und zahlt sich stolze Gehälter.

      Nein, da gibt es nichts mehr zu argumentieren, nur mehr abstellen.

  47. Neppomuck (kein Partner)
    26. März 2010 14:57

    Die schreckliche Macht der Medien und ihr scheinbar unzerstörbarer Einfluss auf die Meinungsbildung lässt die Dampf-(Plauderer und) Walzenfahrer dort reichlich oberflächlich werden.
    Wozu denn noch hieb– und stichfeste Fakten liefern, wenn man auf Grund seiner monopolhaften Position jederzeit auch definitiv Geschehenes wieder vom Tisch kehren kann?
    Man nennt dies „Hybris“, wenn ich nicht irre. Aber man kann auch vom „hohen Ross“ fallen.
    Apropos „fallen“:
    Warum mir dazu „9/11“ einfällt, gleich neben der „CO2-Hysterie“, soll jeder selbst versuchen herauszubekommen.

  48. Zlaja (kein Partner)
    26. März 2010 14:36

    Wo bleibt denn Peter Pilz zur Aufklärung???

    • Charlotte (kein Partner)
      26. März 2010 15:58

      Seine Partei ist vermutlich noch beschäftigt mit den Anzeigen gegen die Polizei die es wagt bei der Ermittlung gegen georgische Mafiabanden vor allem Georgier zu überwachen.

  49. Burgus (kein Partner)
    26. März 2010 13:53

    Dieser Club2 war mindestens ebenso inszeniert, wie der Auftritt der Glatzköpfe in Wiener Neustadt. Offenbar wurden den Experten Hausjell und Mayer vorab gewisse entlastende Wortmeldungen zugewiesen, die diese dann auf Kommando und nach Regie des Diskussionsleiters Nagiller wiedergeben sollten. Wenn das nicht wie auf Knopfdruck geschah, forderte dieser die Wortmeldungen offensiv ein.

    Besonders skurril der Hinweis, die Herausgabe des weiteren Bandes wäre eine Verletzung der Rechte der sonstigen gefilmten Personen. Steht doch seit mehreren Tagen das ausgehändigte Video zur Ansicht auf der Homepage des ORF zur Ansicht. Die einzigen beiden unkenntlich gemachten Personen darin sind ausgerechnet jene, die 100 Euro für die Abtretung ihrer Rechte bezahlt haben.

  50. Johannes.W (kein Partner)
    26. März 2010 13:36

    Extreme und Böse Manipulation werfen sie dem Orf also vor, Herr Unterberger?
    Sie argumentieren, diesen Vorwurf ihrerseits... unter anderem damit, dass die Gesprächsrunde einseitig (von der linken Übermacht?) besetzt worden sei?
    Das ist also bereits extrem manipulativ? Man möchte doch meinen dass 2 hochrangige Politiker, sich vor laufender-live kamera argumentativ , gegen eine "übermacht", durchsetzen können bzw. ihre Meinung kundzutun, im Stande sind.

    Herr Nagiller, wehrte sich nur dann gegen das unerträgliche Dazwischenreden, wenn einmal aus der linken "Übermacht"? ("2gegen 5 ist ja sooo unfair!?"- bei nem fussballspiel vlt. aber nicht bei einer diskussion vor laufender (ungeschnitten) Kamera!) unterbrochen worden ist.
    > Kann es sein, dass Herr Nagiler versuchte, (wie sie später in ihrem Artikel zurecht kritisieren) "die sich ständig im Kreis drehende Debatte über eventuelle Manipulationen am Bild und Tonmaterial", aufzubrechen und in eine andere richtung zu lenken?
    (Ist das nicht die Aufgabe einess Moderators, wenn sich ein Gespräch im Kreis dreht)

    -Und dass diese Unterbrechungen getätigt wurden als gerade "die rechte Minderheit", am Wort war, hatte nichts damit zu tun, dass seitens dieser beiden Gäste immer wieder
    ihre Argumentationen auf das Vernehmungsprotokoll zweier "grenzenintelligenter Skinheads" stützten und diese ständig wiederholten?

    Diese Aussagen zweier "grenzintelligenter jugendlichen Skinheads , wurden seitens Kopf und Strache .wurden dazu verwendet dem österreischen Rundfunk dem Vorwurf der Manipulation auszusetzen.
    Wirklich stichhaltige gut geführte Argumentationen dieser beiden Herren! muss schon sagen!

    Es wird auf Teufel komm raus inszeniert und manipuliert....
    Wo denn genau? Die Medienvertreter spendieren den jungs mal an kaffee oder ein häferl in ihrem "Lieblingsshop"
    Sie nehmen die beiden Jungs im Auto mit?
    ---> wirklich schlimm manipuliert , gestellt und inszeniert, das ganze...!
    --->>Ja wie bitte denken denn sie. kann man eine "beziehung" zu den Hauptpersonen dieser Sozialstudie aufbauen!?--> Ihnen 100 euro in die Hand drücken und sie dann ohne Worte mit den beiden zu wechseln, über mehrer Wochen hinweg in verschiedenen Lebenssituationen, einfach mal so mit der Kamera zu verfolgen?
    Wie stellen sie sich das vor... wie soll das in der Praxis funktionieren?

    Der Generaldirektor sollte also, wie sie sagen, die gesamte Hierachiekette suspendieren?
    Weil ein Politker ohne Beweise behauptet, jemand hätte die jungs zum heil hitler oder doch sieg heil, sagen, aufgefordert??
    Oder weil die orf Leute die beiden Jungs mit Auto nach wrn Neustadt raus, mitgenommen haben?!
    Das reicht für sie also, Journalisten aus ihrem Job zu befördern?

    Erklären sie einem ungebildeten Hauptschüler wie mir nun bitte, warum der orf manipulativ arbeitet, ihr Artikel/blog aber, von jeglicher Manipulativität freizusprechen ist?
    Viele Dank im voraus.
    Johannes.W

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 13:45

      Welche Mühe, wackerere Johannes, so wortreich den Pudding an die Wand genagelt.

      Ansonsten entspricht es der grünen Diktion, dass mit dem Befingern von Kinderinnen deren Sexualität entwickelt wird. Dieser Sermon wird im Standardforum mehr Resonanz bringen, fest alles gesund beten. Die dort mögen das.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      26. März 2010 13:45

      Meinen Sie das ernst oder stellen Sie sich dumm?

    • Florian Mauthe (kein Partner)
      26. März 2010 14:00

      Aber gerne Herr Johannes W. will ich Ihnen erklären was daran manipulativ ist:
      1. Eine Dokumentation ist ein Format, in dem die Wirklichkeit abgebildet wird. Also etwas, das ohne Zutun desjenigen, der das Geschehene dokumentiert, auch passiert. Nicht etwas wovon derjenige der Filmt sich Vorstellt, was passiert und das nachstellen lässt.
      2. Wenn also ein Journalist eine Dokumentation dreht, dann sollte drauf nur zu sehen sein, was die Wirklichkeit hergibt und sollte daher darauf keinen Einfluss nehmen. Wenn aber ein Dargestellter aufgefordert wird etwas zu sagen, zu tun oder sonst wie zu agieren, ohne eigenen Antrieb, dann ist bereits manipuliert worden. Und genau das ist in der Doku von gestern auch zu sehen!
      3. Wenn Jugendliche auf Ideen gebracht werden, eine Veranstaltung zu besuchen, die sie sonst gar nicht besucht hätten, dann ist das manipulativ!
      4. Wenn dann noch dazu ein Sendungsverantwortlicher sagt, dass es ihn eigentlich nicht interessiert, ob einer seiner Redakteure privat Geld gezahlt hat um eventuell eine Szene zu erhalten, die ohne Zahlung nicht zustande gekommen wäre, dann ist das von diesem manipulativ und vom Sendungsverantwortlichen eigentlich unerhört.

      Ich hoffe, dass Ihnen das jetzt auch verständlich ist!

  51. CHRRR (kein Partner)
    26. März 2010 13:21

    Zitat: "Besonders skurril ist auch die Argumentation, dass der Koch des Schmarrn, ein Herr „Ed“, einen Karl-Renner-Preis bekommen hat. Als ob eine solche – bei praktisch allen Renner-Preis-Trägern nachweisbare – ideologische Zuordnung nicht eigentlich das Gegenteil beweisen würde."


    Besonders unsinnig ist die Argumentation beim Renner-Preis: Den einen Renner-Preis (Stadt Wien) haben Leute wie Karl Popper oder Vaclav Havel bekommen, den anderen Renner-Preis (vom ÖJC vergeben) unter anderem ein gewisser Christian Ortner. Bitte um Nachweis der ideologischen Zuordnung.

    Moschitz hat übrigens laut Wikipedia 2004 den Prälat-Leopold-Unger-Medienpreis bekommen, der wird auch nicht gerade vom nordkoreanischen ZK vergeben.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 13:27

      Sie Spielverderber! :)

    • Charlotte (kein Partner)
      26. März 2010 13:47

      @ CHRRR @ STS

      Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Alle Preisträger anschauen und dann werdet ihr draufkommen dass A.U. schon recht hat "...praktisch bei allen..."

    • Erich Bauer (kein Partner)
      26. März 2010 13:48

      Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es so was wie eine "Ordenswarteliste" gibt und die Gehänge man sich gegenseitig zuschiebt. Wie z.B. die burgenländischen Winzer sich gegenseitig prämieren. Ist nur eine Frage der Zeit und wie lange es einer innerhalb der "Akkredidierten" aushält oder aushalten muß. Mit einer widerstandsfähigen Leber erreicht man den "Guevara-Munitionsgurt" und eine Papst-Audienz. Gibt es überhaupt einen ORF Geschichtenerzähler, der keinen Orden hat?

  52. Brigitte Imb (kein Partner)
    26. März 2010 12:37

    Wie konnte der ORF die Reportage fertig stellen, wenn doch die Originalbänder bei der Staatsanwaltschaft liegen?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 12:57

      Vielleicht war genug Geld in der Portokassa, um eine Kassette für eine Kopie zu beschaffen?

  53. Norbert Mühlhauser (kein Partner)
    26. März 2010 12:32

    Club 2 spezial:

    Peinlich ein Verfassungsexperte Mayer, der von Informantenschutz im Rahmen des Redaktionsgeheimnisses schwadronierte, obwohl in diesem Zusammenhang von Informanten nicht die Rede sein kann, da vielmehr Aufzeichnungen über strittiges Verhalten in aller Öffentlichkeit begehrt werden.

    Penetrant der Profil-Redakteur Lackner, der offensichtlich vermeint, den FP-Chef über den Sinn des Redaktionsgeheimnisses aufklären zu müssen.

    Und kritikwürdig auf jeden Fall die Zielsetzung der Doku, Globalisierungsverlierer aus extremististischem Milieu mit der FPÖ zu konnotieren - als ob es keinen Bombenleger Fuchs und die roten Falken aus Eberau gegeben hätte! Da wurde doch ein weithin verbreitetes Glaubensdogma der Linken, dass insofern als Propagandaschiene fungiert, als es durch Vermittlung von Klischees Auseinandersetzungen mit dem Faktischen vorbeugt, glatt in eine Dokumentation eingeschleust. - Dies veranschaulicht freilich nur ein generelles Problem der Boulevard-Massenmedien, nämlich vor allen Dingen: abschreiben, emotionalisieren, und Symbolphotos - oder wie hier: Symbolfilme - verwenden.

    Allerdings denke ich nicht, dass ein gestellter Wiederbetätigungsakt strafbar sein kann. Ansonsten wären ja auch Film- und Theaterschauspieler "einzubuchsen".

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 12:58

      Vielleicht fühlen sich die Globalisierungsverlierer aus dem linksextremistischen Lager weniger von der FPÖ angesprochen als die aus dem rechtsextremistischen?

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      26. März 2010 13:52

      @ STF:

      Ein Grund mehr, nicht die Assoziationsschiene "FPÖ=Verlierermob" durchzuspielen. Und was an den Burschen rechtsextrem sein soll, wird sicher fraglich sein - auch wenn ich die DOKU selbst nicht gesehen habe. Wie von mir aufgezeigt, reicht für's Rechtsextreme nicht einfach ein Unbehagen über das Ausmaß der Zuwanderung oder die kulturelle Entfremdung der Heimat ...

      Im Übrigen verlieren durch die Globalisierung alle, nur werden es einige erst sehr spät zur Kenntnis nehmen müssen - außer natürlich es schützt sich die Nomenklatura durch Bolschewisierung ...

    • Resi (kein Partner)
      26. März 2010 16:39

      @Mühlhauser - letzter Satz im Posting
      Theater = gestellter Wiederbetätigungsakt... = straffrei

      Unterschied:
      Auf der Bühne weiss ich ,daß Schauspieler agieren... in der ORF Reportage wird es als echte Wiederbetätigung gezeigt und als Realität von FPÖ Wählern.

      Hoffe die Gerichte greifen da richtig durch!

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      27. März 2010 01:06

      @ Resi:

      Ja schon, es fehlt aber diesfalls an der Wiederbtätigungsabsicht als Straftatbestand nach dem Verbotsgesetz. Es liegt hier vielmehr eine Rufschädigung vor.

  54. Wolfram Schrems (kein Partner)
    26. März 2010 12:20

    Der ORF erfüllt eigentlich fast alle Kriterien eines kommunistischen oder sonst totalitären Staatsfernsehens (wobei "antifaschistisch" normalerweise faschistische Züge trägt).

    Man fühlt sich irgendwie an Orwells Animal Farm erinnert:

    Es gibt ja sogar religiösen Aufputz für die Linksfaschisten in Form "katholischer" Publikumsräte oder sonstigen "Räte" (sovjet). Man fühlt sich auch an Orwells 1984 erinnert: Der Informationschef ist eigentlich der Desinformationschef. Die beliebte "religiöse" Manipulationssendung Orientierung ist eine Desorientierung. U. s. w., u. s. f.

    Mir ist nur unverständlich, warum immer wieder nicht-linke Politiker zum Club 2 oder sonstigen Pseudo-Diskussionen gehen, wo sie doch wissen, wie diese Schauprozesse inszeniert werden.

  55. Werner Papst (kein Partner)
    26. März 2010 12:08

    Ergänzung:

    Ed Moschitz hat seine "Magisterarbeit" bei Hausjell geschrieben.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      26. März 2010 12:22

      Da lachen ja die Hühner!

      Was für eine Qualität können heutige Diplomarbeiten noch haben, wenn - wie in der famosen "Politikwissenschaft" und "Publizistik" u. dgl. - marxistische Phraseologie für die positive Bewertung ausreichend ist?

  56. bart (kein Partner)
    26. März 2010 12:08

    Die Maulkorb-Diktatur des "öffentlich-rechtlichen" Propagandaministeriums (SP-ORF) übertrifft die DDR-Gepflogenheiten.

  57. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    26. März 2010 12:00

    Traue keine Sekunde dem, was Du im Fernsehen siehst. Alles ist „Inszenierung“; rein beobachtende Reportagen, die sich nicht ins Geschehen einmischen würden, gibt es gar nicht. Was wahrscheinlich sogar stimmt.

    Sicher stimmt das. Man muss nur einmal mit einem Fernsehmacher reden, um das zu erkennen. Und in den Privatsendern erkennt sogtar ein Blinder die Inszenierung.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      26. März 2010 12:31

      "...Sicher stimmt das..."

      Daß eine Visualisierung von Aufzeichnungen, Notizen, Interviews etc. "inszeniert" werden muß liegt selbstverständlich auf der Hand. Die "Inszenierung" ist nicht der Punkt. Aber Inszenierung und Maipulation sollte man auseinanderhalten. Würde mich interessieren, wie der Fernsehmacher, mit dem Sie in Kontakt stehen, die gegenständliche Sache sieht. Aber ganz ehrlich: was sagen Sie zu der "Inszenierung" dieser Sozialstudie? Der ausführende Redakteur (behängt mit dem Renner-Orden) scheint ja nicht so richtig zu seinem "Produkt" zu stehen. Ein "Kellerjournalist"?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 13:03

      Der reale Fernsehmacher, mit dem ich am intensivsten in Kontakt stehe, macht zugegebenerweise sowas wie reality soaps. Dort ist trotz des Wortes reality quasi alles inszeniert. Bei der ORF-Unterhaltung macht man das aber mittlerweile genauso. Mich wundert es nicht, dass diese Praktiken auch auf die Information überschwappen.

      Zum Schauplatz kann ich mich eigentlich nicht äußern, weil ich mich damit abgesehen von den zugehörigen Schlagzeilen nicht beschäftigt habe. Interessiert mich nicht wirklich, in meinen Augen wird das ganze von der FPÖ einfach so aufgeblasen, um medial vor der Bundespräsidentenwahl breit vorzukommen. So funktioniert Politik heute, Medienpräsenz ist alles, NLP tut das übrige. Fad.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      26. März 2010 14:39

      "...quasi alles inszeniert..."

      Ich verstehe. Inszenierung und Manipulation ist ein und dasselbe. Ich geb's auf. Ich kann auch wirklich nicht mehr verstehen, warum sich überhaupt irgendjemand über diese "aufgeblasene" G'schicht aufregt. "Ausschalten, Gosch'n halt'n"

  58. Kurt22 (kein Partner)
    26. März 2010 11:54

    Wie von A.U. angesprochen, fehlt mir vom ach so objektiven ORF ein "Schauplatz" über die linken Chaoten, von denen es in Wien mehr als genug gibt, sicher sogar mehr als solche grenzwertigen Bürscherln, die man uns gestern als die große Gefahr präsentieren wollte. Herr Moschitz, beginnen Sie bei den Berufsprotestierern mit Studentenausweisen zu recherchieren! Drehen Sie in der Umgebung der Pankahyttn, Sie fänden Material für etliche "Schauplätze"!

  59. Christian G. (kein Partner)
    26. März 2010 11:52

    Sehr gute Analyse - leider gibt es kein effizientes Medium, welche sie auch tauglich verbreiten würde.

  60. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    26. März 2010 11:44

    Wen interessiert der ORF noch? Schaut ATV und deutsche Sender!

    • Segestes (kein Partner)
      26. März 2010 12:21

      ATV - Haha!
      Für was das A in ATV zweifellos steht, erläutere ich hier jetzt nicht näher.
      Mal davon abgesehen, dass das FPÖ-Bashing bei den Privaten, teils noch schamloser ausfällt als beim ORF.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 12:27

      Ja klar, wenn man auf dem Selbstmitleidstrip ist ("warum hauen alle auf uns hin?"), ist das auch nicht das richtige.

    • Segestes (kein Partner)
      26. März 2010 14:50

      Um Selbstmitleid zu empfinden, müsste ich FPÖ-Mitglied oder zumindest FPÖ-Wähler sein.
      Doch leider, leider - weder das eine noch das andere trifft zu.
      Ich erwarte mir lediglich unkommentierte, objektive Berichterstattung.
      Aber damit hast du anscheinend ein Problem.

      Und dass die FPÖ in den Medien, vor allem im TV, keine Freunde hat, ist hinlänglich bekannt.
      Lies dir mal die Lebensläufe der diversen Journalisten bei ATV, Puls 4 und Co. durch.
      Die kommen nahezu alle aus dem grünalternativen Eck und haben davor für so tolle Blätter wie den Standard, die Furche oder den Falter gearbeitet.

  61. Gasthörer (kein Partner)
    26. März 2010 11:44

    Der Zib2-Moderator Armin Wolf ist wahrlich unabhängig: Beweise gefällig?

    "Bin ja auf Karenz, aber wäre sehr dafür, einfach mal ein bisschen bei den nächsten FPÖ-Kundgebungen zu drehen, wer da so aller hinkommt ..."

    http://twitter.com/ArminWolf/statuses/11059333116

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 12:00

      Wofür ist das jetzt ein Beweis?

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. März 2010 12:13

      Ihr Beitrag ist zwar kein Beweis, jedoch ein Indiz, dass Sie die Ironie nicht verstanden haben....

    • brechstange (kein Partner)
      26. März 2010 12:14

      ... wer da so alles vom ORF hingefahren wird.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 12:27

      Vielleicht bin ich heute einfach zu blöd.

  62. Peter Austin (kein Partner)
    26. März 2010 11:42

    Vielen Dank für diesen hervorragenden Artikel. Ganz ausgezeichnet beobachtet!! Die fünf Dicken waren ja sowas von peinlich gegen die zwei Dünnen!

  63. Fragezeichen (kein Partner)
    26. März 2010 11:11

    Schon vor diesem Skandal ist der ORF seinem Objektivitätsgebot nicht nachgekommen. Ich habe fast das Gefühl als ob die Grenze ausgetestet wurde um festzustellen wie weit man gehen kann bis jemand etwas sagt.

    Es ist frustrierend wenn man als Zuseher dass Ganze nur beobachten kann und das Gefühl vermittelt bekommt dass der ORF unbestraft davonkommen wird, da dieser einfach zu mächtig ist. Die anderen heimischen Medien solidarisieren sich ja auch mit dem ORF und dessen Methoden (siehe Lackner), vermutlich sind die Kontakte einfach zu wichtig und die FPÖ eine absolut unschützenswerte Partei, so unschützenswert dass etwas dass der Selbstjustiz nicht weit entfernt ist möglich wird.
    Ob sich die 'sieg heil' Sager bewahrheitet bzw ob dieser jemals nachgewiesen werden kann, ist inzwischen volllkommen irrelevant, der Rücktritt aller Beteiligten ist aufgrund der gesamten Vorgehensweise unumgänglich.

    Gedankengang am Rande: Sollten die Zeugen ihre Zeugenaussage plötzlich vor Gericht revidieren, und dies müssten sie zur Gänze um den Herrn Moschitz zu entlasten, dann sollte man sich Fragen was sie dazu gebracht hat... (... Fischer wirkte ja sehr zuversichtlich)

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. März 2010 11:19

      Noch ein Detail am Rande: Als dieser Hr. Fischer Strache fragte, ob er nun "Sieg heil" oder "Heil Hitler" hörte, ergänzte er die Frage damit , dass man diese beiden Sager ja nie und nimmer zu verwechseln könne.

      Ich musste dabei schmunzeln, haben doch beide Sager ein "Heil" und das "I" ist sowohl in "Hitler" als auch in "Sieg".

    • Fragezeichen (kein Partner)
      26. März 2010 12:04

      Zudem war es im Moment des Geschehens ja so dass Strache, selbstverständlich, in Rage geraten ist und er schnell weitergeben wollte dass da etwas vorgefallen ist, da kann man
      sich schon mal vertun zwischen den beiden Aussagen. Wenn dich jemand Dummkopf nennt , kann es auch passieren dass man weitererzählt dass man Idiot genannt wurde, da es im Kern ja keinen Unterschied macht.

  64. M.U. Shrooms (kein Partner)
    26. März 2010 10:56

    Ich habe mir den orf längst abgewöhnt, er macht nur Ärger. Das Einzige, was ich noch anhöre, ist die Barockmusik morgens in Ö1, spätestens bei den Nachrichten schalte ich ab. Auch Sonntag Vormittag habe ich Ö1 verbannt, was da nach dem Guglhupf an Kabarett kommt ist peinlich. Den Rest an linksgrünem Schwachsinn und Zumutung ertrage ich nicht mehr.

    ORF-Fernsehen? Abgeschafft.

    Was wir brauchen ist ein Volksbegehren, das die Zwangsgebühren abschafft. Dieser linksgrüne Spielclub soll sich selbst finanzieren oder von Zara Spenden sammeln lassen.

  65. Werner Papst (kein Partner)
    26. März 2010 10:49

    Die "Neonazis" wurden von der Polizei als Beschuldigte einer Wiederbetätigung einvernommen! Warum denn sonst? Zumindest 2 davon haben also ein Geständnis abgelegt! Warum sollten die "Neonazis" lügen, wo sie sich doch selbst belasten! Man lügt um sich zu entlasten!

    Es geht jetzt nur noch darum, ob der Beschuldigte Moschitz der Anstifter der ganzen Aktion war. Daß Moschitz die Neonazis bezahlt hat, ihnen Mikrofone angesteckt hat, und sie aufgefordert hat etwas zu sagen, ist ja unbestritten.

    Die Moschitz-Version lautet ungefähr so: "Ich habe die Neonazis verkabelt, herumgeführt und bezahlt, dann aufgefordert irgendwas zu sagen. Die Neonazis sagten dann irgendwas zu Strache, aber nicht "Heil Hilter" oder ähnliches. Die Neonazis (die Strache laut Reportage offenbar nicht mögen) lügen um den ORF oder mich zu belasten, obwohl sie sich durch die neonazistischen Aussagen (die sie laut Moschitz gar nicht getätigt haben) selbst strafbar machen."

    Weiteres Indiz: Beim ORF-Video sind mehrere FPÖ-Mitarbeiter zu sehen, die spontan vor laufender Kamera im Gespräch mit Strache bestätigten, ebenfalls die Neonazi-Sprüche gehört zu haben. Und zwar laut und deutlich.

    Das Material des ORF ist leicht zu manipulieren. Offenbar laufen da mehrere Tonspuren, da ja Einzelpersonen verkabelt wurden. Nichts leichter, als da ein paar Sekunden Tonspur bei den Neonazis wegzulassen.

    Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, wird Moschitz wegen Anstiftung zur Wiederbetätigung verurteilt. Es dürfte ihm auch nichts nutzen, daß er offenbar eine andere politische Einstellung hat. Er hat dafür gesorgt, daß die Sager glaubhaft (durch die Neonazis, und nicht kabarettistisch oder rhetorisch) in die Welt gesetzt wurden.

    Ein Peter Pilz müßte sich jetzt eigentlich darum kümmern, daß bei der Aufklärung dieses Skandals alles mit rechten Dingen zugeht.

    Redakteur Fischer müßte fristlos entlassen werden, nach dem Auftritt gestern sowieso. Ebenso der Herr Nagiller.

    Zur "Reportage":
    Wieso fährt der ORF nicht in moslemische Migrantenbezirke, und erkundet dort die breite Meinung über Israel, die USA, Hitler, den Holocaust, über den Genozid der Türken an den Armeniern usw. Wieso interviewt der ORF nicht die Türken in den Parallelwelten, um breiten Bevölkerungsschichten vor Augen zu führen, wie schlecht die Deutschkenntnisse von lange hier lebenden Migranten sind, und wie wenig man sich mit Österreich identifiziert.

    Die paar minderbemittelten Neonazis mit Kampfhunden sind traurige Gestalten, von denen es in ganz Österreich vielleich ein paar 100 gibt. Die stellen sicher kein gesellschaftspolitisches Problem dar, das der ORF im Auge behalten müßte. Dagegen ist heute schon jedes 7. Neugeborene ein Moslem, in Wien jedes 4. Das Hineinleuchten in die raschest wachstenden moslemischen Parallelwelten wäre eine wichtige Aufgabe eines öffentlichen Rundfunks. Diesbezüglich wird nur vertuscht. Es kommen immer nur Mustermigranten zu Wort, im Kontext wie rassistisch doch der Österreicher sei, daß er diese Vorzeigemigranten nicht möge.

    Peinlich auch das PROFIL (Herr Lackner!), das einen "bemerkenswerten Leserbrief" eines jungen Migranten veröffentlichte, der sich bitter über die Österreicher und die große Benachteiligung beschwerte.

    http://blog.profil.at/index.php/christianrainer/brief-aus-der-heimat

    Eine Woche später kam heraus, daß der Herr Marko Miloradovic jahrelang Vorsitzender der Jusos in Tirol war.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 11:00

      Wer der unsägliche Marko Miloradovic ist weiss in Innsbruck jeder. Ein aus öffentlichen Geldern bezahlter Berufsfunktionär, der ausser Störaktionen nichts zustande gebracht hat. Allerdings war er dann eine Weile auf Staatskosten in der Botschaft in Serbien, im Moment hört man wenig von ihm. Die nichtsnütze TT hat ihn immer kräftig hochgejubelt.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      26. März 2010 11:09

      ich dachte immer der nagiller sei ein schwarzer.....

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. März 2010 11:11

      "Wieso fährt der ORF nicht in moslemische Migrantenbezirke, und erkundet dort die breite Meinung über Israel, die USA..."

      Herr Papst, Sie sprechen wichtige Punkte an, und gerade bei diesem Thema ist Ihnen beizupflichten.

      Ich fürchte, alleine die Deutschkenntnisse unsere Zuwanderer würden eine Reportage verunmöglichen. Ich erlebe das in meinem Fitnessstudio im 5. Bezirk, welches mit ca 90% "Migranten" bestückt ist. Die in Gruppen auftretenden "Zuwanderer" unterhalten sich fast ausschließlich im eigenen Idiom, falls sie untereinander auf Deutsch reden, erkennt man das Sprachnivau eines 3 bis 5-jährigen.
      Unsere Renten, werden von diesen Herrschaften im Leben nie gesichert werden. Die Mitarbeiter in den Sozialämtern, beim AMS, etc. werden jedoch für lange Zeit viel zu tun haben. So gesehen sind die auch wirklich eine Stütze des Sozialsystems - zumindest für deren Mitarbeiter.

      Ich merke, ich gleite ab, nochmals Lob für Ihren Beitrag, Herr Papst.

    • Werner Papst (kein Partner)
      26. März 2010 11:28

      @M.U. Shrooms

      Unglaublich.

      Dem PROFIL war er offenbar nicht bekannt. Dem STANDARD auch nicht.

      http://www.profil.at/articles/1011/560/264795/der-austro-serbe-marko-miloradovic-fpoe-heimat

      Hunderte E-Mails, Blog-Einträge und Facebook-Messages: Mit dem profil-Leserbrief über seine Heimat Österreich traf Marko Miloradovic einen Nerv. Wer ist der junge Austro-Serbe?
      ...
      Wie vielen er mit seinem Leserbrief, abgedruckt im profil vor zwei Wochen, aus der Seele sprach, ahnte er damals noch nicht: Seit der Veröffentlichung erreichten ihn hunderte E-Mails und Gratulationen auf Facebook. Sein Leserbrief wurde in Online-Foren gepostet und auf Blogs kommentiert. Der Publizist Robert Misik verlas ihn in seinem Video-Blog auf der Homepage des „Standard“. Marko Miloradovic wurde über Nacht zum Helden im Web 2.0.
      ...
      Als er mit 16 den Vorsitz der Tiroler Jungsozialisten übernahm, bestanden sie de facto aus ihm und seinen Stellvertretern. Mittlerweile zählen die Jusos 3000 Anhänger. Vor einigen Monaten gab Miloradovic den Vorsitz ab. „Aber auch als Privatmensch will ich nicht schweigen. Diesen Leserbrief habe ich für keine Partei, in keiner Funktion geschrieben, sondern nur für mich“, meint er und zieht an seiner Zigarette.

    • Kurt22 (kein Partner)
      26. März 2010 11:39

      S.g. Hr. Papst: Es wäre schon vom ORF etwas fairer gewesen, die in Wr. Neustadt protestierenden Linken etwas mehr ins Bild zu rücken, die wirkten wesentlich gefährlicher und aggresiver, als die paar Glatzköpfe, die zugegebener Maßen auch nicht mein Ding sind.
      Und zu dem Herrn, der (fast) aus Serbien stammt: Gerade der sollte wissen, daß das vielgelobte Multikulti nicht funktioniert. Jugoslawien war friedlich, solange Tito mit eiserner Hand regierte. Und wir Deppen importieren uns die Gefahr der Zukunft, allerdings werden dann wir Österreicher die Opfer sein, vielleicht ist das die Absicht der Gutmenschen, sozusagen als Ausgleich unserer Schuld am Nazi-Regime!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. März 2010 12:02

      @Werner Papst

      Ich hielt früher Politiker für kurzsichtig, weil sie "nur" über vier Jahre denken. Heute sind es für mich geistige Marathonläufer. Darunter sind die Manager, die in Quartalen denken, um unteren Rand die Journalisten, die bestenfalls über dreissig Zeilen von heute auf morgen sehen. Durchblick Null, wenn der Augenschein passt, in die Tastatur klopfen.

    • Pepe Nero (kein Partner)
      26. März 2010 12:09

      Die ganze Sache ist ein handfester Skandal.

      Wie A.U. völlig richtig aufzeigt, ist schon das, was offen liegt und was der ORF zugibt, ein unfassbarer Skandal. Der gestrige Club 2 war nur eine weitere Facette des Ganzen. Die Manipulation im Club 2 lag schon darin dass der Diskussionsleiter Nagiller seine Rolle als Anwalt der einen Seite auslegte und die ganze Runde so zusammengesetzt war, dass ständig 4-5 gegen einen anredeten.

      Als Rechtsanwalt erlaube ich mir einen Hinweis zu geben: Es ist zwar richtig, dass niemand sich selbst belasten muss und für Beschuldigte eine Falschaussage nicht strafbar ist. Sehr wohl strafbar ist aber eine Verleumdung. Fischer und Lackner unterstellen beiden Protagonisten aber, dass sie mit ihrer Aussage, angestiftet worden zu sein, die ORF-Leute verleumden. Denn wenn das nicht stimmt, was die beiden bei der Polizei zu Protokoll gegeben haben, wäre der Tatbestand der Verleumdung (§ 297 StGB) erfüllt. Und diese Verleumdung wäre sehr wohl strafbar, und zwar mit einem weit größeren Strafrahmen als die falsche Beweisaussage.

      Die Argumentation von Fischer und Lackner war in diesem und in vielen anderen Punkten falsch oder zumindest lückenhaft. Wenn aber fünf gegen einen anreden, wirkt das trotzdem sehr überzeugend. Vor allem, wenn "unabhängige Experten" darunter sind.

    • Undine (kein Partner)
      26. März 2010 13:59

      Was mich eigentlich schon längere Zeit beschäftigt: was haben diese komischen Burschen mit ihren Glatzköpfen eigentlich mit NATIONALSOZIALISMUS und HITLER zu tun. Ich bin sicher, ihre Bewunderung für Hitler wäre auf keine Gegenliebe gestoßen. Höchst wahrscheinlich hätte der eher mit ihnen aufgeräumt, nach allem, was ich so über Hitler weiß. Ich bin überzeugt, daß diese merkwürdigen Gestalten ein ziemlich vages Bild von dieser Zeit haben. Die sind nicht rechts, nicht links , nicht oben und nicht unten, die sind trauriger Abschaum, eine verlorene Jugend. Und mit ihrer lächerlichen Aufmachung und ihrem blöden Gehabe ernten sie halt Aufmerksamkeit, wenn sie NAZIPAROLEN schreien. Die brauchen sie und bekommen sie in reichem Maße vom ORF:

    • Werner Papst (kein Partner)
      26. März 2010 14:06

      @Pepe Nero

      Die Sache kommt sowieso vor Gericht, weil Moschitz sich der Aussage bei der Polizei entschlagen hat, und 2 Neonazis die Wiederbetätigung praktisch eingeräumt haben (Polizeiprotokolle, die Strache gestern verlesen hat), die Tat also gestanden haben. Moschitz wird als Anstifter vor Gericht kommen.

      Eine etwaige Verleumdungsklage kann sich Moschitz dann mit den Neonazis selbst ausschnapsen. Geld haben die offenbar nicht viel.

      Die nicht vorhandenen oder gelöschten Aufnahmen könnten dem ORF noch auf den Kopf fallen. Es gibt 2 Geständnisse und einige Zeugen wie Strache und FPÖ-Mitarbeiter. Bestenfalls sind die ORF Aufnahmen unbrauchbar. Wenn sich eine Manipulation herausstellt, dann sind wir bei Beweismittelfälschung.

      Moschitz könnte strafrechtlich davonkommen, wenn den vorbestraften Neonazis nicht geglaubt wird, und die FPÖ Mitarbeiter incl Strache keine eindeutigen Aussagen machen. Es wird am Richter liegen.

    • Werner Papst (kein Partner)
      26. März 2010 14:18

      Die Aussagen:
      http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Skinheads-belasten-in-Aussagen-ORF-0674008.ece

      Skinhead Sebi sagte aus: „Da Philipp wusste, dass wieder 100 Euro pro Drehtag gezahlt werden, hat er zugesagt.“ – „Wir waren zunächst beim AMS, danach fuhren wir zu einem Shop, der rechte Sachen verkauft. Ed (ORF-Mann Moschitz, Anm.) gab Philipp 50 Euro. Er kaufte sich zwei Leibchen mit rechten Symbolen (?) und eine Fahne mit Adler und Kreuz.“ – „Gegen 18? Uhr traf Strache ein. Zu Kevin sagte Ed: ‚Sag Sieg Heil zu ihm.‘ Kevin schaute zuerst ungläubig, wiederholte noch mal leise ‚Sieg Heil‘. Als Strache dann da war, sagte Kevin ‚Sieg Heil‘. Danach gab es eine Diskussion zwischen Strache und Ed.“

      Während sich Philipp nur an „Wirbel“ erinnern kann und enttäuscht war, kein Autogramm von Strache auf seine Jacke bekommen zu haben, wird Skinhead Kevin in seiner Aussage wieder konkreter: „Als Strache am Weg zu uns war, sagte Ed: ,Jetzt könnt ihr sagen, was ihr über ihn denkt!‘ (?) Daraufhin sagte ich ,Sieg Heil‘ in die Kamera. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Strache ganz in unserer Nähe und war somit mit uns im Bild. Strache hatte meinen Ruf offenbar gehört und wandte sich gleich an Ed mit dem Vorwurf, dass dieser ein Neonazi sei. (?) Wir gingen dann mit Ed in ein nahe liegendes Lokal und tranken ein Bier.“

      „Ed war aufgeregt und sagte zu uns, dass wir ihn schützen (?) sollen. Er bot uns dafür einen dementsprechenden Preis. (?) 130 Euro zahlte er für meinen Sieg-Heil-Ruf.“


      Das sind eindeutige Aussagen. Zusätzlich haben einige FPÖ - Mitarbeiter die Sager gehört.

      @ Undine

      Die Reportage erfüllt einen einzigen positiven Zweck. Sie zeigt jedem vernünftigen Menschen, daß von der "Neonazi"-Szene in Österreich schon überhaupt keine Gefahr ausgeht! Höchstens für unsere Sozialsysteme. Die Burschen sind nämlich nicht deppert. Sie sind sogar so klug, daß sie sich freakiges Leben auf Kosten des Sozialstaates einrichten, und sogar noch etwas Aufregung durch neonazistische Provokationen hereinbringen.

      Hätte man diesen Früchtchen rechtzeitig eine Schaufel statt Sozialleistungen in die Hand gegeben, dann wäre allen besser gedient gewesen.

    • Kurt22 (kein Partner)
      26. März 2010 15:54

      Die wären schon deswegen keine Fans von Hitler, weil da wär´s nix mit arbeitslos herumsitzen und dann vom Fernsehen hofiert und chauffiert werden.... :-)

  66. Gasthörer (kein Partner)
    26. März 2010 10:46

    aus der presse.at

    "Linksextrem macht Reportage über Rechtsextrem
    Die Geschichte von den Entstehung u. den Hintergründen dieser Doku zeigt eigentlich, daß ich als Rechtsextremer an den Rand der Gesellschaft gedrängt werde (zu Recht), aber als Linksextremer problemlos und wohlwollend gefördert die Stufen der Karriere hinaufgleiten kann, bis ich beim ORF als gefeierter Journalist meine extreme Einstellung als Reportage u. Nachrichten getarnt unters Volk bringen kann."

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. März 2010 11:34

      aber auch standard.at enttäuscht nicht, dort schreibt 'Wähler Wille':

      "Endlich wieder einmal ein Club-2:
      ohne Frauen."

  67. S. Oberreit (kein Partner)
    26. März 2010 10:27

    die gestrige diskussion iwar sehr aufschlussreich und erhellend. sie erinnerte mich an die in ihren letzten zügen liegende ddr. nagiller, fischer samt ihrem linken gefolge agierten so, wie auch die ddr staatsführung kurz vor dem mauerfall: völlig abgehoben die zeichen der zeit nicht erkennend, so, als wären sie noch immer so wie in den 70igern oder 80igern die die über allem (auch dem gesetz) stehen würden.

    bloss, der orf hat (ohne, dass es spö, orf und die linke kamarilla mitbekommen) immer weniger relevanz. im grunde bedient und erreicht er nur noch zwei zielgruppen: die pensionisten und die grünlinken (armin wolf verehrer). in den jungen zielgruppen und auch bei den (mittlerweile zahlnmäßig sehr vielen) neoösterreichern spielt der orf so gut wie keine rolle mehr.

    orf1 erodiert gerade. dieser sender ist imagemäßig kaputt, die quoten gehen in den keller - nur noch die guten qouten durch sportübertragungen - verschleiern den totalen niedergang dieses senders. orf 1 ist unrettbar (kein relaunch kann dieses tote pferd mehr über die ziellinie prügeln) als propagandasender für die junge für orf und spö verloren.

    dass tv im allgemeinen und der orf im besonderen bei den jungen längst vkaum noch eine rolle spielt, müssen (die etwas intelligentern orfler) beim orf-nazi-skandal leidvoll erkennen. die jungen haben vdabon bishe rso gut wioe keine notiz genommen, und wenn dann nicht via orf, sonder via youtube, facebook etc.
    und hier können die genossen nicht schalten udn walten wie sie wollen. der machtverlst des orf spielgel sich im übrigen auch in den katastrophalen wahlergebnsisen der spö wider.

  68. stifti (kein Partner)
    26. März 2010 10:21

    Die causa ORF (nebst unseren von der Politik bezahlten Printmedien; man erinnere aber auch an die Vorgänge um den Chefredakteur der "Wiener Zeitung") beweist: Österreich ist ein faschistisch geführtes Land.

  69. Norman Bates (kein Partner)
    26. März 2010 09:48

    Vielen Dank an A.U. für die weitere Thematisierung dieses handfesten ORF-Skandals. Es ist jeder Zeile zuzustimmen.

    Ich melde ab (GIS samt Telekabel).

    Das ist neben der Gerichtsbarkeit die einzige Konsequenz, die diese ideologisch einseitig verblendeten Programmmacher zu spüren bekommen.

    Verstehen werden sie das ohnehin nicht, da sie ideologisch schon vollkommen weggetreten sind. Die laufen dann einfach erneut zur Politik und beschweren sich, dass die 160 mEUR leider weg sind ..

    • Segestes (kein Partner)
      26. März 2010 10:11

      Hoffentlich läuft aber nicht auch das Internet über Telekabel ;)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 13:36

      Wieso auch Telekabel? Da gibt's doch auch ein paar nette Sender.

    • Norman Bates (kein Partner)
      26. März 2010 14:30

      Soweit ich mich an eine frühere Diskussion hier in einem Beitrag von einigen Postern erinnere, bekommst Du ja durch Telekabel den ORF1/2 gleich mit und bist somit GIS-pflichtig.

      Ich würde um einige Sender schon trauern (Arte hat manchmal gute Sachen, Nachrichten auf deutschen Sendern haben auch nicht den ORF-Anspruch, etc.).

      Ich bin aber nicht bereit, dass Ed und seine Partie mit meinem GIS-Geld ihre Nazi-Phantasien zum Schaden unseres Landes befriedigen.

  70. Florian Mauthe (kein Partner)
    26. März 2010 09:47

    Lieber Herr Unterberger!

    Leider hat sich bislang niemand, bis auf den unerträglichen Herrn Nagiller, über die Qualität der ausgestrahlten Dokumentation geäußert. Diese war nämlich im Gegensatz zur Meinung des Herrn Nagiller, meiner bescheidenen Meinung nach sehr fragwürdig:
    1. Die beiden Burschen waren keine Neonazis, sondern auf Grund Ihrer Geschichte besonders bedauernswerte Jugendliche denen offenbar niemand ein Mindestmaß an Zuwendung geschenkt hat. Natürlich sind diese Jugendliche gefährdet in ein derartiges Milieu abzurutschen aber niemand wird annehmen, dass deren Bildung ausreicht um bewusst Neonazis zu sein. DASS kam in der "Doku" nie zur Sprache!
    2. Ein Journalist der in einer "Dokumentation" eine Wirklichkeit abbilden möchte, aber mit Anweisungen (und die hat man eindeutig wahrnehmen können) darauf Einfluss nimmt, hat sich automatisch selbst disqualifiziert! Auch wenn die Aufforderung keiner strafbaren Handlung gedient hätte!
    3. Ein Sendungsverantwortlicher eines öffentlich rechtlichen Senders, wie Herr Fischer, den es nicht interessiert ob einer seiner Journalisten privat Geld bezahlt um gewünschte Ergebnisse zu erhalten, ist sofort Rücktrittsreif! Der Jorurnalist sowieso!
    4. Dass der ORF die restlichen Materialien herausgeben wird müssen (nach richterlicher Anordnung), würde ich persönlich mit einem eindeutigen JA beantworten. Denn: Es geht nicht um Informantenschutz, sondern eindeutig darum, festzustellen ob eine strafbare Handlung vorliegt. Wenn vor der Kamera ein Mord passiert wäre, hätte der ORF sicher die Herausgabe der Materialien nicht verweigert! Wahrscheinlich nicht einmal dann, wenn der Journalist unter Mordverdacht stehen würde. Hier kann man sich also sicher nicht auf Informantenschutz berufen. Es gibt schlicht und einfach keine Informanten, die zu schützen wären!
    5. Ein objektiv arbeitender ORF benötigt Geld. Daher ist der Institution ORF, das Geld auch zu geben. Herrn Kopf dafür anzugreifen finde ich daher in diesem Zusammenhang einfach unfair. Der ÖVP Klubobmann kann ja nichts dafür, dass im Augenblick im ORF leider eine höchst fragwürdige Truppe am Ruder ist, die mittlerweile für jeden der es sehen will, dieses Objektivitätsgebot längst nicht mehr erfüllt.

    Die Institution ORF, also der unabhängige öffentlich rechtlicher Rundfunk, den auch meine Familie immer versucht hat zu schützen, existiert nicht mehr. Das ist sehr bedauerlich. Ich glaube es ist wirklich Zeit für ein umfangreiches ORF Volksbegehren, dass diese Institution wieder dorthin zurückführt wo sie hingehört. Wenn das nicht gelingt, ist auf diesen ORF sicher zu verzichten!

    Die derzeitigen Verantwortlichen führen den ORF derzeit genau in die Richtung die die AUA genommen hat. Nur dass den ORF niemand kaufen wird, sondern einfach verschwindet. Derzeit hat der ORF sicher kein Existenzrecht. Sollte der ORF in dieser Sache verurteilt werden und keine Konsequenz ziehen, (Sendungsverantwortlicher Fischer und auch der Herr Moschitz müssen in diesem Falle den Hut nehmen), dann ist meiner Meinung nach der ziviele Ungehorsam durch das Zurückhalten der Gebühren und die gleichzeitige Einleitung eines Volksbehgehrens gerechtfertigt .

    • Paige (kein Partner)
      26. März 2010 10:04

      Ich bezweifle sogar, dass es sich um echte Neonazis handelt. In der "Doku" wurden doch nur Klischees abgespult. Eines dieser Klischees ist, dass Strachewähler Wohlstandsverlierer und ungebildeter Trash sind. Die Botschaft ist: Die FPÖ wird von braunem Abschaum gewählt. Wer FPÖ wählt, ist brauner Abschaum.

    • CHP (kein Partner)
      26. März 2010 10:52

      @Paige 10:04
      Auch mir sind diese Zweifel gekommen. Der Film wurde sicher bereits für die Wienwahlen vorbereitet, jetzt wird man einen neuen drehen müssen. Es war sehr lehrreich zu sehen, wie die Gefühle der Zuseher angesprochen wurden.

    • Herby (kein Partner)
      26. März 2010 11:46

      Diese ganze Sache mit dieser "Dokumentation" in einem bestimmten Milieu ist haarscharf darauf zugeschnitten die FPÖ bei den Wien-Wahlen im Oktober 2010 anzugreifen: Völlig klar: Um die Wien-Wahl geht's.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 13:34

      Eines dieser Klischees ist, dass Strachewähler Wohlstandsverlierer und ungebildeter Trash sind.


      Warum das anders sein sollte, müssten Sie aber auch noch glaubwürdig erläutern.

    • Undine (kein Partner)
      26. März 2010 14:34

      @Paige, ich war früher des öfteren bei einer FPÖ-Veranstaltung. Wenn ich hinterher die Fernsehübertragung sah, fragte ich mich jedesmal, ob das auch tatsächlich DIESELBE Veranstaltung war. Mein persönlicher Eindruck war ein ganz anderer als der, den das Fernsehen bot. Die MANIPULATION war zum GREIFEN; sie ist gewissermaßen zum 2. ICH des ORF geworden, und zwar nicht erst seit ein paar Tagen. Das geht schon viele Jahre so.....Das hat METHODE.

  71. Rick (kein Partner)
    26. März 2010 09:46

    Vielleicht sollte man der ganzen Sache auch Positives abgewinnen.
    Vielleicht ist es ganz gut dass man im Meinungsführerbunker am Küniglberg immer dreister wird, das öffnet zunehmend auch jenen Menschen die Augen, die sich bislang entweder durch 'geschicktere' Manipulation beeinflussen ließen oder aus Resignation bei der Wahl nicht oder ungültig abgestimmt hatten.
    Vielleicht hatte der Opernball des Linksextremismus (der Irrlichtertanz) auch was Gutes. Die öffentliche Meinung darüber scheint sehr klar zu sein, wenn die Kleinezeitung gleich den ganzen Kommentarteil kippt, bei der Presse intensivst gelöscht wird, und was man vom Kurier halten kann wissen alle die diesen Blog lesen. Vielleicht motiviert das die trägen Österreicher wieder ein wenig mehr ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen.

    Um nicht allzu optimistisch zu sein darf jedoch mit Tucholsky geschlossen werden : Wenn Wahlen etwas ändern würden wären sie längst verboten.

  72. mike (kein Partner)
    26. März 2010 09:36

    danke, herr unterberger, für diese darstellung und kommentierung des geschehenen.

    ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich von diesem orf schon sehr lange abgewendet habe, weil die sogenannte berichterstattung und das niveau der nachrichten längst unter das der krone gesackt sind.

    ich war mir aber nicht bewusst, dass der orf ganz offensichtlich so weit geht, dass sich die teilnehmenden z.t. sendungsverantwortlichen schwitzend, stotternd und nervös unter aufsicht eines - wie er auch selbst zugab - ahnungslosen sogenannten verfassungsexperten irgendeine neue wahrheit zur rechtfertigung zurechtbiegen müssen. mich ärgert insbesondere auch, dass man für so einen mist gebühren zahlen muss und sich nicht einmal abmelden kann.

    leider gab sich der von mir geschätzte herr kopf viel zu zurückhaltend (man kann auch sagen: zivilisiert, gut erzogen und daher diszipliniert), ich habe mir doch mehr erwartet. aber man soll es sich ja nicht zu sehr verscherzen....

    bin also schon sehr gespannt, was die gerichte sagen werden.

  73. Erich Bauer (kein Partner)
    26. März 2010 09:30

    "...rein beobachtende Reportagen, die sich nicht ins Geschehen einmischen würden, gibt es gar nicht..."

    Wenn es ums "Bild" geht, ja. Aber Bild/Ton ist die letzte Station. Vorher muß man sich mit dem Thema auseinandersetzen, Interviews, verschiedene Sichtweisen erfahren, kurzum, das, was ein seriöser "Printjournalist" auch machen muß. Aus den Aufzeichnungen und Notizen stellt er dann seinen Beitrag her, bzw. "visualisiert". In der gegenständlichen "Reportage" ist das, zugegebenermaßen, nicht passiert. Denn dem sehenden und denkenden Zuseher diese beiden Burschen als "Neonazis" zu verkaufen, ist eine intellektuelle Zumutung. Das war eine Sozialstudie über triste Lebensumstände in Nazi-Faschingskostüme. Entweder die Redakteure fanden keine Neonazis oder sie wollten sie nicht finden, weil das Ergebnis vielleicht nicht das gewünschte gewesen wäre. Ein erbärmlicher Publizistiklehrer findet das in Ordnung und ein Verfassungsmayer möchte die "Unglaubwürdigkeit" am Liebsten mit einfacher Rot-Grüner Mehrheit in die Verfassung schreiben.

    Es steht jedenfalls fest, daß der "Neonazi-Verkauf" nicht gelungen ist. Wenn das die Neonazis sind, dann brauchen wir uns darum nicht zu kümmern. Um wen wir uns dann zu kümmern haben sind die "Anstifter zur Wiederbetätigung". Denn die gesamten Umstände weisen schlüssig darauf hin, daß genau das passiert ist. Dazu braucht es gar kein Ton/Bild-Material mehr. Und die Anstifter haben eine Adresse: Küniglberg (Gesellschaft für „Ordentliche Redaktionspolitik“)

  74. AEK (kein Partner)
    26. März 2010 09:30

    Die österreichische Medienlandschaft - allen voran der ORF ist ein Sumpf. Ein absoluter Schandfleck für eine Nation, die sich, nicht zu unrecht, als kulturell hochstehend sieht.

    Er ist aber auch ein Spiegelbild für das Ausmaß jenes Parteienfilzes, der unser Land auch heute noch fest bedeckt.

    Die ÖVP trägt durch ihr stehtes Versagen in der Medienpolitik ein hohes Maß an Mitverantwortung für jede weitere Schandtat die dieser ORF heute und in Zukunft produziert.

  75. Mag. N. Scholik (kein Partner)
    26. März 2010 09:24

    Sry,
    Nicht ganz zum Thema, aber doch ein bißchen. ORF-Net heute morgen:

    http://wien.orf.at/stories/431943/

    "[...] Jede weiße Stimme ist eine Ohrfeige für die Demokratie", forderte Haider die Teilnehmer auf, trotz der überschaubaren Anzahl von drei Kandidaten nicht ungültig zu wählen oder zu Hause zu bleiben. Unterstützt wurde der Schauspieler von Entertainer Dieter Chmelar."

    Die Herren Haider und Chemelar verkünden "ex cathedra", was man bei der Wahl zu tun hat ... trauriges Österreich.
    LG N.Scholik

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      26. März 2010 13:57

      Ex DDR u. KGB Methoden werden bei uns schön langsam salonfähig gemacht.

      Es ist einfach widerlich!

  76. Segestes (kein Partner)
    26. März 2010 09:14

    Alles richtig was Hr. Unterberger schreibt, aber:
    Straches Darbietung bei diesem Club 2 war absolut armselig.
    Auch als Nicht-FPÖ-Wähler wünschte ich mir da einen Haider zurück, der mit dieser Übermacht an medialen Tugendbolden spielend fertig geworden wäre.
    Strache hingegen, wirkte phasenweise regelrecht geistesabwesend und ließ logische Widersprüche seiner Gegner unkommentiert. Widersprüche, die der anwesende ÖVP-Mann Kopf, sehr wohl erkannte und aufzeigte.
    Dass er nicht einmal darauf einging, als Fischer meinte, ihn als Vorgesetzten vom betreffenden Redakteur, ginge es nichts an, wenn der mit seinem privaten Geld Neonazis sponsert (und ihnen Nazi-Devotionalien kauft), rundete das Bild vom eher minderbegabten FPÖ-Obmann leider nur noch ab.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 10:26

      Das stimmt absolut!
      Straches Darbietung war erbärmlich, geradezu westenthaleresk. Er überließ das Feld kampflos den ihn angeifernden "Experten", weil er intellektuell ohne seine Parolenschreiber nicht einmal annähernd in der Lage ist, auf Argumente fachlich einzugehen, ja solche nicht mal dann erkennt, wenn man sie ihm auf die Mütze drischt.
      Politische Unfähigkeit einer von Hintermännern gesteuerten Sockenpuppe.
      Und das ist das Fatale: durch solche Nullnummern (ebenso das weicheierne Gehabe des Herrn Kopf) kommen die Einpeitscher vom Propagandafunk wieder durch...

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. März 2010 10:40

      In Anbetracht der Tatsache, dass er permanent von 5 studierten Experten für Gehirnwäsche und Desinformation in die Mangel genommen wurde, war Strache sogar grenzgenial.

      Alleine eben diese himmelschreiende Miss-Balance zu thematisieren, das hat er verabsäumt. Auch hätte er ansprechen sollen, dass der Moderator keiner war, sondern ein Mitdiskutant der Gegenseite.

  77. Dieba (kein Partner)
    26. März 2010 09:13

    Eines hat die ORF-Reportage eindrucksvoll gezeigt. Rechte Depperln machen für ein paar Euros alles.

    Das ist recht(s) bedenklich.

    • mike (kein Partner)
      26. März 2010 09:39

      und die linksgrünen depperln geben ihnen die bühne....

    • Heri (kein Partner)
      26. März 2010 10:11

      Links-Grüne Depperln machen das sogar gratis ;)

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 10:21

      Wann hört endlich mal dieser Schwachsinn mit "rechts" auf?

      Rechts von der Mitte befindet sich das bürgerliche Lager, zu dem diese beiden kahlrasierten Deppen ganz offensichtlich nicht gehören.
      Das prägende am NationalSOZIALISMUS ist nämlich die kommunistische Gleichmacherei NACH Aussortierung "volksfremder" Elemente. Das hat mit rechts gar nichts zu tun sondern ist im politischen Kreis nur so weit links, dass es manchem wie rechts erscheint. Die Linken solten mal aufhören zu glauben, dass weiter links nichts kommen kann und ihren nach rechts gerichteten verblendeten Blick zur anderen Seite wenden - dort werden sie statt der glatzerten Hinterköpfe ihrer Gesinnungskonkurrenz nämlich in deren Gesichter blicken.
      Für gestrandete Hirnakrobaten wie die beiden Friseurschrecken ist es natürlich verlockend, im Schoße ihrer Volksgemeinschaft versorgt und umhegt zu werden. Dass der einzige Unterschied zwischen einer Nazi-Diktatur und einer kommunistischen Diktatur das Wort "national" ist, passt in rasierte wie rastabezopfte Schädel scheinbar nicht hinein. Ist auch egal, aber wenn man sich zur politischen Mitte bekennt ist es lästig, von meinungsmanipulierenden Ultralinks-Parteipropagandastrategen als "rechts" mit solchen stumpfsinnigen gescheiterten Gemeindebauexistenzen (warum wohl wird ausgerechnet dort tiefrot zu dunkelbraun?) Glatzenschädeln in einen Suppentopf geworfen zu werden.

    • Adolescent (kein Partner)
      26. März 2010 10:58

      @Reinhard:

      volle Zustimmung.

    • Dieba (kein Partner)
      26. März 2010 11:17

      @ Reinhard:

      Na als linke Depperln kann ich die Dummdödel in der Reportage ja nicht bezeichnen.


      Aber dass gleich wieder das weinerliche Lamentieren über die Linken kommt, ist schon recht bezeichnend.

      *t-hihihi*

    • NC (kein Partner)
      26. März 2010 11:46

      @Reinhard: sie haben vollkommen Recht.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 11:49

      @Dieba
      Weil sich in Ihrem Kopf "links" und "rechts" bereits propagandistisch vorgeprägt haben, man weiß ja wer wo hingehört, hat man ja in der Schule gelernt und bekommt man vom ORF als vorgekochte Instantmeinung täglich frisch aufgewärmt eingepappelt.
      Sozialismus und Kommunismus sind nunmal links, egal ob national oder global.
      Und die beiden Dumpfbacken sind politisch gar nix, da Blödheit zum Glück noch keine politische Ausrichtung darstellt. Nur Linke mit ausgeprägtem Elitedenken wünschen sich einfach alle Deppen an den rechten Rand und wenn sich ein Linksintellektueller etwas wünscht, dann wird das für ihn Realität. Zumindest ein ehrlicher Vorgang - sie glauben nicht nur an den Konstruktivismus, sie leben ihn auch bis zur Selbstverleugnung.
      Doch was solls, wer eine von der eigenen vorgezeichneten Meinung abweichende als "weinerliches Lamentieren" bezeichnet hat imho eine bereits so weit fortgeschrittene Wahrnehmungsverzerrung, dass sich eine Diskussion erübrigt.

    • Dieba (kein Partner)
      26. März 2010 15:40

      Tja, wie gesagt, man darf bei Reinhard "rechte Depperln" nicht schreiben. Mit "linken Depperln" kann ich die 2 Burschen nicht titulieren. Nationalsozialistisches Gedankengut nehmen diese 2 Früchtchen leider widerspruchslos an und vermeinen damit, die Lösung für ihr Leben gefunden zu haben.

      Gut, Sie - Reinhard - würden diese 2 nicht als rechte Depperln bezeichnen, ich bezeichne es als rechte Blödheit im doppelten Wortsinn. Bei Ihnen, Reinhard, gibt's offenbar rechts - nicht mal rechtsaußen Blödheit.

      Sehr bezeichnend.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 19:46

      @Dieba
      Wenn Ihnen das hilft, Ihr Weltbild geschlossen zu halten - bittesehr.

  78. Walter Wolf (kein Partner)
    26. März 2010 09:00

    Eine Stellenbewerbung der Frau Käfer bei der ORF-Innenpolitikredaktion:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/tvkritik/554001/index.do?parentid=0&act=2&isanonym=null

    Anders kann man diesen Schwachsinn-Artikel nicht interpretieren.

    einmal mehr lernen wir:
    Es gibt in Österreich kein "nichtmanipuliertes" Medium. Damit müssen wir leben.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 09:08

      Wenn meine Geschäfte mal schlechter laufen, kaufe ich mir eine Kristallkugel und mache auf Wahrsagerei:

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/das-diskussionsverbot/comment-page-2/#comment-36020

      Es war so leicht vorherzusehen...

    • Dieba (kein Partner)
      26. März 2010 09:24

      Einzig Andreas Unterberger, das Sprachrohr der Rechten und Schüssel-Apologet, bleibt unbeeinflusst.


      ;-)

  79. wolfgang bauer (kein Partner)
    26. März 2010 08:59

    Ich überlege, die ORF-Zwangsgebührenzahlung zu sistieren (oder an geeigneter Stelle zu hinterlegen), bis der sehr glaubhaft im Raum stehende Verdacht der Manipulation ausgeräumt ist oder die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen worden sind.

    Ich bin nämlich hinsichtlich ORF-Sendungen lediglich an jenen interressiert, die den öffentlichrechtlichen Mehrwert bringen,

    Spätestens ab jetzt kann ich aber solchen Sendungsinhalten nicht mehr vertrauen. Den ORF-seitigen Teilnehmern am Spezial-Club 2 sprang ja das schlechte Gewissen geradezu aus den nervösen Gesichtern.

    Somit ist der Gegenwert meiner Gebühr bis auf weiteres nicht mehr vorhanden. Wer weiß dazu Rechtliches?

  80. thomas lahnsteiner (kein Partner)
    26. März 2010 08:52

    die erbärmlichste figur unter den traurigen linken gestalten ist der sogenannte diskussionsleiter dieses tribunals, der sich zb nicht entblödet immer wieder im Hintergrund dem herrn fischer zu soufflieren

    • M.S. (kein Partner)
      26. März 2010 11:15

      Na ja der hat halt große Erfahrung noch von der Waldheimhatz

  81. Paige (kein Partner)
    26. März 2010 08:44

    Ich halte die gesamte Am Schauplatz Doku für ein Stegreiftheater. Einer der Glatzen meinte, er sei Halbserbe - wenn man bedenkt, dass sich Strache als "Freund der Serben" profiliert hat, dann klingelt da nicht nur ein Glöckchen, sondern da pumpert schon die Pummerin ...

    Als der Haus- und Hof-Experte des ORF, Mayer, den Informantenschutz als Grund dafür anführte, dass der ORF das Filmmaterial nicht herausrücken will, schlug es sogar 13. Ich drehte dann ab. Das alles war vom Anfang der Doku bis zum Club 2 einfach schwer zu ertragen. Man weiß gar nicht, was noch widerwärtiger war, die schwitzenden ORF-Seilschafe oder die pickeligen Laiendarsteller.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 09:04

      Informantenschutz in allen Ehren, aber wenn es um Ermittlungen der StA geht dachte ich immer, es herrscht die Pflicht zur Bekanntgabe aller im Verfahren relevanten Informationen?
      Wer sich von einer Überwachungskamera als wahrscheinlicher Zeuge einer Straftat erfassen lässt muss aussagen und kann bei Verweigerung polizeilich vorgeführt bzw. in Beugehaft genommen werden. Aber dies gilt nicht für die geschützten Bereiche - endlich wird der Sinn dieser Gesetze glasklar!

    • dieter (kein Partner)
      26. März 2010 09:36

      Die Oma war vielleicht Donauschwabin.

      Die Großmutter väterlicherseits sei aus Serbien gekommen. Welcher Krieg soll das gewesen sein? Wenn der Großvater väterlicherseits Österreicher ist, muss die Großmutter nach Österreich gekommen sein, bevor der Vater geboren wurde.
      Das kann allerspätestens Anfang der 70er gewesen sein.

      Welcher Krieg soll also gemeint sein? Es bleibt nur der 2. WK. Dann wird sie wohl eher eine aus Serbien als Kind geflüchtete Donauschwabin gewesen sein. Da der Vater sich aus dem Staub machte, weiß er das vielleicht nicht und hält sich für einen Viertelserben.

      Die Aussage hat mich jedenfalls ins Grübeln gebracht. Kann auch sein, dass die Idee mit der serbischen Abstammung auch nur auf Moschitz' Misthaufen gewachsen ist. Nur um der Objektivität und Authentizität nachzuhelfen freilich.

    • Paige (kein Partner)
      26. März 2010 09:53

      Reinhard, vor allem stellte sich die Fragen, um welche "Informanten" bzw. welche "Informationen" es in diesem Fall geht. Natürlich sind die Aufzeichnungen in jedem Fall herzugeben, immerhin steht der Verdacht auf Anstiftung zur Wiederbetätigung im Raum (zwecks Diskreditierung der FPÖ).

      Vieles war unerträglich, auch dass "Ed" den Burschis was zum Anziehen gekauft hat (weil sie ja so arm sind), natürlich in einem Geschäft für rechtsextreme Bekleidung. War das der Kostümverleih vom ORF? Was es alles gibt? Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die haben den Burschen schlichtweg erst das passende Outfit verpassen müssen. Fragt sich, wurden sie auch beim ORF rasiert und geschminkt?

      Dieter, damit wurden Klischees bedient ...

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 09:57

      Tja, wenn der liebe Onkel Ed den armen Dumpfbacken ein Nazi-Leiberl von unseren Gebüren kauft ist für den Rotfunk alles in Butter.
      So lange keiner aus Grafs Büro die Klamotten beim Versand bestellt...

    • numerus clausel (kein Partner)
      26. März 2010 10:39

      Hab mir diese Kasperltheater gestern wider erwarten erspart. Nur kurz diese "Skandaldoku" ausschnittweise gesehen, war echt lächerlich, diesen Sozialverlierern einen rechten Stempel aufzudrücken. Viel eher sollte sich Hundsdorfer Gedanken machen, wie solche schwer vermittelbaren Nichtarbeiter wieder in das Arbeitsleben eingeführt werden sollen.
      Was soll das mit dem "Informantenschutz", der hier mehrfach angesprochen wurde? Welcher Informant soll geschützt werden? Alle Agierenden in dieser Causa sind bekannt, es geht lediglich darum, ob und wenn ja, wo manipuliert wurde und wenn nein, dann schlägt das Pendel eh in die andere Richtung aus. Die Verweigerung der Herausgabe der anderen Bänder lässt der Phantasie viel Spielraum, naja, es ist eher sehr eindeutig, weshalb die Herausgabe verweigert wurde.
      Informator war lediglich der Helmut Zilk und der hat dafür ein paar Kristallluster bekommen.

  82. Chrsitian Daubal (kein Partner)
    26. März 2010 08:11

    Ein Diskussionsleiter, der kein ehemaliger (?) ORF-Mann ist, wäre ein Gebot der Fairness gewesen.

    Aber für mich stellt sich eine andere Frage: Ist so ein Sozial-Porno wirklich notwendig? Ist es nicht unendlich grausam, neben den Burschen auch die Familie in ihrer Armseligkeit vorzuführen? Mir tun die beiden Burschen und ihre Familien leid. Was ist in der Schule schief gelaufen, kann das AMS wirklich nicht mehr tun, was ist mit der Fürsorge?

    Statt gscheit daher reden sollten die Herren am ORF lieber überlegen, wie man den Familien sinnvoll helfen kann!

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 08:19

      Sie hätten mit ihnen ja statt zu einer Stracheveranstaltung zu Firmen fahren und Bewerbungsgespräche initiieren können.
      Aber das wäre nicht so reißerisch rübergekommen wie ein Eklat bei Strache.

      Man stelle sich mal vor, der hätte eben nicht sofort Anzeige erstattet (was ihm der Kommunikationsfuzzi im Club2 nachträglich ausreden wollte), die Schlagzeilen am nächsten Tag, wenn er einem Naziparolen grölenden Skinhead freundschaftlich auf die Schulter geklopft hätte, kann ich mir mehr als lebhaft vorstellen!
      DAS wäre dann ein Club2 geworden...

      Ich ziehe im nachhinein übrigens nochmals den Hut vor AU, der sich in ähnlicher Konstellation im Club2 bewährte. Seine Eloquenz und reife Ruhe nahm den gackernden Linkshühnern sämtlichen Wind unter den Flügeln weg.
      Strache besitzt beides nicht, deswegen konnte ihn die Linksinquisition öffentlich der Steinigung preisgeben.

    • brechstange (kein Partner)
      26. März 2010 09:11

      Die Jugendwohlfahrt versagt in vielen, vielen Bereichen. Alle Schutzstellen versagen in großem Ausmaß. DAher frage ich mich, ob diese Stellen wirklich notwendig sind. Schlimm genug, die Aufforderungen "kirchliche" Missbrauchsopfer diesen Institutionen zuzuweisen.
      Es mag sein, dass die Sozialarbeiter das Beste versuchen, doch spätestens bei den politisch eingesetzten Vorgesetzten gilt "Nur keine Wellen schlagen" und notfalls politisches Kapital zu schlagen und "kirchliche Missbrauchsopfer" politisch und medial zu missbrauchen.

  83. M.S. (kein Partner)
    26. März 2010 07:53

    Dieser Club 2 hat in erschreckender Weise den katastrophalen Zustand des öffentl.-rechtlichen ORF offenbar gemacht. Wie Herr Dr. Unterberger schon feststellte war diese Sendung eine einzige Manipulation. Von der Auswahl der Teilnehmer bis zur Art des Ablaufes hatte man das Gefühl einer Gerichtsverhandlung und nicht einer kultivierten Diskussionsrunde beizuwohnen. Der "Moderator" gebärdete sich wie ein Chefankläger und seine "Genossen" schrien wie wild auf den "Angeklagten" ein. Dazu der übliche unsägliche Verfassungsjurist. Was der von sich gegeben hat, könnte direkt von einem kleinen Funktionär aus der Löwelstraße stammen. Dass der Mann sich noch in den Spiegel schauen kann.
    Es wäre höchste Zeit diesen Augiasstall am Küniglberg auszumisten. Ein Herakles, der diese Rolle übernehmen könnte ist allerdings weit und breit nicht zu sehen, zumal die ÖVP ja ihren Koalitionspartner offenbar nicht verärgern will?

    • Charlotte (kein Partner)
      26. März 2010 10:21

      @M.S.

      Ähnlichen Ablauf und diesen unmöglichen Diskussionsstil mit parteiischen Moderatoren haben fast alle ORF-Diskussionssendungen. Erinnere mich an die Diskussion über das Kreuzchen im Klassenzimmer. Damals sind die (üblichen eingeladenen Linken wie Heide Schmidt/Verfassungs"experte" Mayer...) auf Dr.Dr.Huber (Kreuzbefürworter) "wie wild" losgegangen und er hat sie auf ihr unpassendes Verhalten hingewiesen , dass er eben nur als Diskutant mit anderer Meinung (und kein Feind) anwesend sei. Nur für einen Augenblick haben sie sich eingebremst, aber gelernt haben sie nichts daraus.

      Seither sehe ich mir so etwas nicht mehr an, aber wie kommt man dazu dies finanzieren zu müssen?

  84. H.F. (kein Partner)
    26. März 2010 07:28

    Was hat der ORF denn zugegeben? Er hat die üblichen 100 Euro für die Abtretung der Persönlichkeitsrechte bezahlt und die Jugendlichen zur Wahlkampfveranstaltung gebracht. Eine inszenierte Konfrontation, sofern das entsprechend kommentiert wird weder ungewöhnlich noch unredlich.
    Da mag man die Formen der Reportage grundsätzlich kritisieren aber deswegen die Macher suspendieren?

    • Spectator (kein Partner)
      26. März 2010 07:54

      ihre Frage grenzt an das Verhalten eines Scherzboldes! Oder meinen sie es ernst, dann bitte zum Arzt wegen Wahrnehmungsverschiebung?!

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 08:11

      @HF

      Die 2 Glatzen sagen bei der polizeilichen Einvernahme, ohne sich vorher mit Strache (den sie ja nicht persönlich kennen) abgeredet haben zu können, exakt das aus, was auch Strache ausgesagt hat.
      Erst später, nachdem sie Kontakt mit den ihnen sehr wohl bekannten ORF-Leuten gehabt haben konnten, rudern sie zurück und behaupten ganz etwas anderes, während der ORF in Person von Fischer sich damit rauswindet, dass beschuldigte ja auch lügen dürfen und das deshalb offensichtlich auch getan haben.
      Natürlich haben die beiden Skinheads offensichtlich etwa soviel Intelligenz wie Frisur, aber ob sie wirklich so dämlich sind, dass sie sich bei der ersten Einvernahme für schuldig erklären, wohl wissend, was ihnen bei Beweis der Wiederbetätigung blüht, sei hinterfragbar. Ebenso die wundersame Übereinstimmung ihrer ersten Aussage mit der von Strache. Muss wohl nationalsozialistische Gedankenübertragung gewesen sein, die erscheint natürlich viel wahrscheinlicher als die rationale Erklärung, dass Strache recht haben könnte und die Glatzen später nach einem Tipp von ihren ORF-Kontaktern wieder auf die richtige Linie einschwenkten.
      Fischers Nachtreten im Club2, dass Strache als Abgeordneter eh lügen könne wie er wolle, da ihn ja die Immunität schütze, um damit dem Publikum zu suggerieren, Strache würde sowieso nur lügen, ist eine Dreistigkeit. Straches Dikussionskultur ist mehr als fragwürdig, aber jemanden pauschal vom Opfer zum Täter zu erklären schlägt dem Fass den Boden aus.
      Ebenso das süffisante Schweigen des ach so graoßen Rechtsexperten Mayer, als Fischer behauptet, Strache könne mit seiner Immunität jedem im Studio irgendwas anhängen oder ihn beleidigen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. So ein Blödsinn: Wenn Strache vor laufender Kamera mehrere Anwesende beleidigt, ihnen Straftaten unterstellt und verhetzende Aussagen anregen würde, gäbe es ebenso Ermittlungen und einen Antrag auf Aufhebung der Immunität - die schützt eben nicht vor allem und das ist auch gut so!

      Für mich ist es ein Trauerspiel, da ich weder Straches Partei für wählbar noch ihn selbst in irgendeiner Form für irgendein politisches Amt in Österreich tragbar halte - aber was der ORF sich jetzt leistet, das darf nicht sein.
      Und wenn Sie nur das, was der ORF freiwillig zugibt, als die Eine Große Wahrheit betrachten, und deswegen Konsequenzen auszubleiben haben, dann beweisen Sie damit nur, dass die Propagandamaschine bereits bestens funktioniert hat.
      Jeder kleine Beamte, der sich auch nur des Verdachtes aussetzt, es könnte sich NS-Wiederbetätigt haben, soll sofort seinen Schreibtisch räumen und bis zum Ende des Verfahrens, in dem auch seine Unschuld bewiesen werden könnte, suspendiert werden. Ich denke nur an Grafs Bubis, die beim falschen Versand bestellt haben könnten, und sofort war ein Gegacker im linken Hühnerstall und der ach so saubere ORF ganz vorne mit dabei bei den peinlichen Forderungen nach Konsequenzen für Leute, denen man bis heute nichts beweisen konnte, ja die vermutlich sogar einer Beweisfälschung zum Opfer fielen. Was für die einen gelten muss, soll für die anderen nicht gelten? Ich dachte immer, in der Verfassung der Republik Österreich ist festgeschrieben, dass gleiches Recht für alle zu gelten habe?!
      Oder ist der ORF eine Gemeinschaft derer, die etwas gleicher sind als gleich?

    • Charlotte (kein Partner)
      26. März 2010 08:50

      @ H.F.

      Da haben Sie recht, es ist nicht ungewöhnlich dass der ORF seine Reportagen inszeniert . Wie es ja auch nicht ungewöhnlich ist, einseitig informiert und belogen zu werden, aber unredlich ist es auf jeden Fall. Noch dazu, wenn man für diese Art der Berichterstattung und der stets versuchten Meinungsmache Gebühren zahlen muss, nur weil man ein Fernsehgerät besitzt.

      Laut einem ORF-Chef gibt es "übliche" 100 Euro für die Abtretung der Persönlichkeitsrechte

      Wo findet sich der Rechtsanwalt für all jene nicht-öffentlichen Personen die für ihre Wortspenden im ORF diese "übliche" Bezahlung nicht bekommen haben und der gleich mit einer Sammelklage an die ORF-Chefs herantritt?

      ORF-Chefs die trotz Zwangsgebühren den Betrieb derart abgewirtschaftet haben und weiterhin nur einseitige Politpropaganda transportieren sind aufgrund ihrer Verfehlungen zu entlassen fristlos ohne Abfertigungen. Der ORF hat nur eine Chance mit neuen Leuten.
      Unverständlich auch wie die ÖVP dieses linkslinke Treiben samt Kirchenhetze unterstützt.

      Danke noch an A.U. , nicht nur für seine Treffsicherheit in seinen Analysen sondern auch für seinen Mut diese zu veröffentlichen, insbesonders was den ORF betrifft!

    • protagoras (kein Partner)
      26. März 2010 09:12

      @reinhard: treffender kann man es nicht formulieren. Über das "nationalsozialistische Gedankenübertragung" muss ich immer noch lachen! :)

      @charlotte: gut erkannt. würde mich doch sehr wundern, wenn sämtliche seitenblicker (die nicht im öffentlichen interesse stehen) und zib-wortspender von der straße eine solche entschädigung für die übertragung des rechts am eigenen bild erhielten. schade, dass das gestern niemand angesprochen hat.

    • brechstange (kein Partner)
      26. März 2010 09:12

      Wann denn sonst?

    • H.F. (kein Partner)
      26. März 2010 10:02

      @ Reinhard: Wenn ihre Informationen richtig sind dann ist es tatsächlich der Skandal von dem nun immer die Rede ist. Dafür ist der Staatsanwalt zuständig der das hoffentlich entsprechend aufklären wird.

      @ Charlotte: Diese Reportageform ist wie gesagt nicht unüblich und das auch nicht nur beim ORF. Sofern das entsprechend transportiert wird (das ORF Team brachte die beiden Jugendlichen zu einem Gespräch mit Strache...o.ä.) ist das auch kein Problem.

    • protagoras (kein Partner)
      26. März 2010 12:52

      @h.f.: "ist das auch kein problem" - nunja, es wurde ja nicht entsprechend transportiert bzw. in diesem fall erst nachdem gehöriger druck auf die sendungsmacher erzeugt wurde. man kann also davon ausgehen, dass eine solche vorgehensweise in sämtlichen "am schauplatz" der fall ist, wo die drehbuchartigen eingriffe des orf nachweislich nicht offen transportiert werden.

      manipulativ ist, dass hier ein typischer tag im leben des neonazi x und des neonazi y dargestellt werden soll; also: in der früh spät aufstehen und den termin beim ams verschlafen, danach schnell mal im NS-shop einkaufen auf "die ausländer" schimpfen und am abend zur wahlveranstaltung vom strache.

      zumindest die hälfte des "typischen" tagesablaufs war vom orf vorgegeben. und dann wagen es die verantwortlichen im club2 zu behaupten, dass war auf jeden fall eine tolle sendung und bemerkenswerte milieustudie. das ist doch eine frechheit!

      abgesehen davon muss man schon mal ganz grundsätzlich in frage stellen, ob das überhaupt ein neonazi war! am anfang der sendung hat der gute mann einen kurzhaar-schnitt wie er bei ungefähr 75% der männlichen jugendlichen üblich ist und keine glatze. dann sieht man ihn dabei wie er diesen kurzhaarschnitt wegrasiert.

      zu seinem geburtstag kommen ausschließlich jugendliche mit migrationshintergrund und feiern mit ihm!!! keine anderen glatzen oder neonazis! nein, genau die leute auf die er 2 minuten zuvor schimpft. warum kommen die zu einem neonazi? warum lädt ein neonazi die ein? das bleibt auch die sendung schuldig zu erklären. jeder journalist, der etwas auf sich hält, hakt da nach. nicht der "ed". im besten fall ist das schlechter journalismus.

      wenn am ende herauskommt, dass der bursche gar kein neonazi ist, sondern nichts anderes als ein vom orf gekaufter darsteller, wäre ich alles andere als verwundert...

  85. Amtsbekannt (kein Partner)
    26. März 2010 06:28

    ich war mir da gestern nicht sicher ob ich nun den sender
    -nordkorea tv oder
    -DDR Fernsehen
    sehe.
    kopf war leider enttäuschend schwach; viele andere max. marionetten.
    traurig was sich da abspielt.
    vor der sendung war ich skeptisch nach der sendung war ich überzeugt.
    strache hat wohl recht.
    medienrechtlich dachte ich an einen schweren fehler des orf, denn vor beginn der sendung, wurde auf das notwendige insert :
    "'die nachfolgende sendung ist eine belangsendung der sp" vergessen.
    und als vp mitglied fordere ich dich herr pröll nun auf, endlich taten zu setzen, um diesen treiben im orf ein ende zu setzen. beeile dich, deinen schweren fehler - die zustimmung zur neuerlich großzügigen spendenaktion für den orf - wieder zu korrigieren.
    weg von deinem - uii, schon wieder umgefallen-kurs.
    gibts hier denn niemanden, der rechtlich etwas initieren kann und dem wir uns anschliessen?

  86. Reinhard (kein Partner)
    26. März 2010 04:43

    Einfach nur peinlich.
    Grüße aus den Mosfilmstudios.
    Der Große Vorsitzende wäre stolz.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. März 2010 05:20

      Eingebauter Skandal:

      Kopf lässt sich mit den von ihm besorgten Aussagen aus BR und ZDF vorführen, da der ORF von eben diesen beiden Sendern andere Statements hat. Wie kann das sein? Fischer erklärt es sinngemäß so: Kopf hat sich die Aussagen von den Pressesprechern der Sender geholt, die hätten eh keine Ahnung wie es wirklich läuft, man müsse eben die Redakteure direkt fragen, dann bekomme man die richtigen Aussagen.
      Fischer gibt damit vor laufender Kamera zu Protokoll, dass es im TV-Geschäft offensichtlich Usus ist, ahnungslosen Pressesprechern keine Informationen aus dem internen Betrieb zukommen zu lassen, damit diese mit voller Überzeugung die Printmedien und alle Anfragenden belügen können. Er gibt damit zu, dass der Öffentlichkeit, die diesen Haufen finanziert, bewusst Informationen vorenthalten werden und Redakteure wie Sendungsverantwortliche in gebührenfinanzierter Selbstherrlichkeit frei entscheiden können, über welchen Teil ihrer Arbeit sie Rechenschaft abzulegen haben denen gegenüber, deren Geld das kostet.
      Was kommt noch an skandalen?

    • Bär (kein Partner)
      26. März 2010 07:57

      Der Beitrag war ja nicht schlecht gemacht und gibt letztendlich ein Bild der „rechtsradikalen“ Szene wieder, das nahezu lächerlich wirkte. Ich frage mich allerdings, wie hätte der Beitrag ausgesehen ohne den vorherigen Skandal. Aus 20 Stunden Filmmaterial läßt sich natürlich alles konstruieren!

  87. jak (kein Partner)
    26. März 2010 03:15

    zitat: "müssen wir noch Zwangsgebühren zahlen" - nein - müssen wir nicht !

  88. GeraldG. (kein Partner)
    26. März 2010 02:44

    Ödön von Horvath:
    "Nichts vermittelt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit,
    wie die menschliche Dummheit!"

    • jak (kein Partner)
      26. März 2010 03:09

      Es ist die zeit der fischer :
      Einerseits der papst und die sich momentan selbstentlarvende art von „menschenfischerei“ !
      Dann der präsident – der unterste diener in der „bevölkerungobenstehendenstaatsbürgerpyramide“ unseres staates.
      Und jetzt auch noch der ORF-fischer – der auf primitivste art die club-2 mitdiskutierer zu gleichgestellten der ORF-manipulanten machen will.
      Wer dies alles hinnehmen will, soll schweigen – ansonsten wäre es notwendig die stimme kräftig zu erheben !





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