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Fußnote 79: Die Rolle der Österreicher

Als SS-Offizier findet der Österreicher seinen offenbar angestammten Platz im Kulturgetriebe.

Christoph Waltz ist zweifellos ein großartiger Schauspieler. Liest man all die Reaktionen zu seiner Oscar-Auszeichnung und erinnert sich der früheren internationalen Filmerfolge aus der Alpenrepublik, dann zeigt sich ein merkwürdiges Phänomen: Österreicher kommen meist nur dann zur Anerkennung im internationalen Kunstbetrieb, wenn sie schön brav die Nazi-Rollen spielen beziehungsweise inszenieren - siehe etwa Maximilian Schell und das "Urteil von Nürnberg" oder Stefan Ruzowitzky und die "Fälscher". Können österreichische Künstler nichts anderes? Ist es ihnen nur im Rahmen dieses üblen Klischees möglich, Anerkennung zu finden? Oder haben gar jene Kulturmenschen recht, die zwischen Österreich und dem Nationalsozialismus ein Ist-Gleich-Zeichen setzen? Oder ist es eine logische Folge der Tatsache, dass heimische Politiker und Journalisten ständig politische Gegner braun einzutunken versuchen? Jedenfalls fehlte mir dieser ernüchternde und betrübliche Aspekt in all den Kommentaren voller Jubel und Triumphgeheul.

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