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Die Obama-Dämmerung

So schnell verglühen politische Sterne. Barack Obama ist ein Schulbeispiel für die Vergänglichkeit von politischem Ruhm. Bei den Wahlen vor eineinhalb Jahren hat er noch einen großen Sieg errungen. Heute hingegen sind die meisten demokratischen Politiker bemüht, nur ja nicht als enger Gefolgsmann Obamas zu gelten.



Der Erfolg Obamas bei der Wahl war zwar nicht so überwältigend wie jene seiner Vorgänger Johnson (1964) oder Reagan (1980 und 1984). Aber im Fahrwasser der Obamania hatten die Demokraten die volle Kontrolle über beide Häuser des Kongresses übernommen. Die Europäer haben dem neuen Anti-Bush für seine außenpolitischen Bemühungen auch gleich den Friedensnobelpreis hinterhergeworfen.

Während die Europäer nach wie vor von Obama ziemlich begeistert sind, hat im liberalsten (=linkesten) aller US-Staaten, in Massachusetts, ein völlig unbekannter Republikaner den Senatorensessel gewonnen, den seit 1953 die Kennedys für sich gepachtet haben. Wir sehen Konservative  gegen eine Gesundheitsvorsorge wettern, die wir Europäer für selbstverständlich - ja, fast für ein Menschenrecht halten, und die Amerikaner jubeln ihnen zu. Wir sehen aufgebrachte Demonstranten auf sogenannten Tea Partys mit Schildern bewaffnet, die das Gesicht Obamas mit einem Hitler-Bärtchen zieren. In den Souvenirläden gibt es schon mehr Anti- als Pro-Obama-Shirts. Und der Europäer steht verdattert daneben und fragt sich, was zum Kuckuck ist jetzt schon wieder mit diesen Amerikanern los.

Ein Blick in die jüngere Vergangenheit beweist, dass mit außenpolitischen Erfolgen beziehungsweise historischen Reden in den USA kein Blumentopf zu gewinnen ist. Es verzückt zwar die Ostküsten-Intelligenzia, wenn es das alles auch gibt, sie sind aber im Grunde herzlich irrelevant.

Alles, was Herrn und Frau Amerikaner momentan interessiert, ist die Gesundheitsreform. Und eigentlich geht’s auch gar nicht so sehr um Gesundheit als um „State’s Rights“, die große Frage, welche Aufgaben die Regierung in Washington und welche die einzelnen Bundesstaaten haben sollen. Und plötzlich versteht auch der kleine Europäer die ganze Aufregung. Man denke nur, was hierzulande eine umweltfreundliche gesamteuropäische Glühbirne auslösen kann. Bei den Amerikanern geht’s jetzt aber nicht um ungemütliche Beleuchtung, sondern – dramatisch ausgedrückt – um Leib und Leben.

Das Reformgespenst, das seit geraumer Zeit durch die amerikanische Öffentlichkeit geistert, prophezeit jahrelange Wartezeiten auf lebenswichtige Operationen, tote Omas und das Ende des persönlichen Arzt-Patienten-Verhältnisses. Ganz schön gruselig. Darüber hinaus soll das ganze knapp acht Mal so viel kosten wie der Marshall-Plan, mit dem die USA den Wiederaufbau Europas nach dem Krieg gesponsert haben. Aber wen interessieren schon die zusätzlichen 900 Milliarden Dollar für Gesundheit, wenn man bedenkt, dass der amerikanische Steuerzahler in den letzten 16 Monaten über 4 Billionen  – also 4.000.000.000.000 – für Bail-outs, Stimulus Package, etc. ausgegeben hat? Hingegen interessiert die höchste Arbeitslosigkeit seit der großen Depression Ende der 1930er das amerikanische Volk ganz gewaltig.

Im November stehen die nächsten großen Kongresswahlen an, die Republikaner werden jubeln, vielleicht auch in drei Jahren, wenn Obama sich der Wiederwahl stellt. Wundern sollte man sich dann jedenfalls nicht.

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alle Kommentare

  1. Ronald (kein Partner)

    Lieber PadiDeine Ausffchrungen lesen sich so locker und beim Leser kann das Geffchl aeofkmmun, alles sei so einfach. Als dein Zimmernachbar weiss ich aber, wieviel du investierst, damit es fcberhaupt so weit kommt und deine Schfclerinnen und Schfcler digital grosse Fortschritte machen. Hoffentlich hat deine Nachfolgelehrperson in der 5. Klasse auch ein so hohes ICT-Level wenn das ne4mlich so weitergeht .!Nebst dem, dass du mehr fcber das Freizeit- bzw. Schlafverhalten deiner Schfcler erfe4hrst, hat es vielleicht den Nebeneffekt, dass die Eltern merken, dass unser Job nicht um 16 Uhr erledigt ist



  2. Marion (kein Partner)

    Was heisst hier Dämmerung, er wird viel bewegen =)



  3. harrytisch2009 (kein Partner)

    obamacare hat triumphiert. trotzdem sind die fortschrittlichen kräfte in den usa gewarnt und sehr abwartend. die ersten überlegen einen ortswechsel:

    http://bluthilde.wordpress.com/2010/03/22/wenn-obama-scheitert-gibt-es-einen-massenexodus-exklusivinterview-mit-ersten-us-bootsfluchtlingen-in-europa/



  4. C. Blocker (kein Partner)

    Herr Unterberger,

    zwei Tagen nach ihrem Artikel wissen wir, dass es doch nicht ganz nach Götterdämmerung aussieht. Im Gegenteil.
    Nur ein Obama kann dieses große Projekt der gesundheitlichen Grundversorgung für 37 Mio Menschen im reichsten Land der Welt durchsetzen.
    Herr Unterberger, sie schreiben von imensen Kosten und jahrelangen Wartezeiten auf lebensnotwendige Operationen. Ein Beweis dafür wie die Situation der gesamten Gesundheitsversorgung der USA derzeit im Argen liegt, denn genau diese lebensnorwendigen Operationen werden im Moment armen Menschen vorenthalten.
    Zwei Klassengesellschaft pur. Die Hajek-Denkweise erkennt dieses Problem nicht und sieht nur die Oberklasse gefährdet. Wahrscheinlich zu recht, den das neoliberale Spielcasino droht zu platzen mit oder ohne Gesundheitsreform.

    Natürlich ist dieses Mega-Projekt alles andere als einfach.
    Ich wünsche Obama Alles Gute dabei.



    • Franz Ferdinand (kein Partner)

      Ich verstehe nicht ganz, was Unterberger mit diesem Kommentar ausdrücken wollte. Man muss schon ziemlich verbohrt sein, um am amerikanischen Gesundheitssystem bisher irgendetwas gutes zu finden. Dass die Reform jetzt endlich durch ist, ist ein großer Erfolg für alle Amerikaner. Hoffentlich funktioniert sie auch.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)

      @ Franz Ferdinand

      Ich freue mich auch über diesen Erfolg des Präsidenten.

      Es war sein Ziel und er hat es erreicht, in diesem Sinn könnte er ein Beispiel sein für unsere 'Schlafwagenpolitik' in der Hinsicht, wie man ein Ziel in der Politik erreicht, nämlich durch harte Überzeugungsarbeit.

      Da es dort keine Parteidisziplin gibt, ist Politik wesentlich mehr Arbeit als bei uns und für jedes Thema Lobbybildung nötig. Zu dieser Leistung ist Obama zu gratulieren, er hat eine hauchdünne Mehrheit überzeugt von der Richtigkeit seines Projektes. Ich meine, diese 900 Milliarden Dollar, die man dafür geschätzt hat sind wenig gegen die Kriegsausgeaben der USA.

      Warum herscht bei uns noch immer Parteidisziplin und keine Verantwortung in der Politik ?

      Was ich noch fürchte, ist die Tatsache, daß die amerikanische Infrastruktur überhaupt nicht dafür geschaffen ist und unvorbereitet ist und daß bald Kritik laut werden wird über den Anlauf, der ein Jahrzehnt und mehr sicher dauern wird.

      Was ich dann aber fürchte, daß der nächste Republikaner als Präsident das deswegen wieder abschaffen wird.

      Es ist eine zarte Pflanze, das Massengesundheitssystem in den USA.

      Bei uns ist die Infrastruktur im Gegensatz zu den USA da, aber leider auch der Mißbrauch von allen Seiten, den Patienten, den Ärzten, den Pharmakonzernen, den Beamten, die das Krankenversorgungssystem bei uns bereits unfinanzierbar erscheinen lassen. Also bei uns verdorrt die Pflanze bereits wieder.

      Ich schätze, in den USA wird das noch dauern, bis es genug Ärzte geben wird, bis die 'Massengesundheit' für die Pharmaindustrie ein Geschäft zu werden beginnt und bis der Mißbrauch in alle Richtungen zu greifen beginnt.

      Was bei uns noch immer funktioniert ist so, wie es in den USA ist, der Privatpatient und sein funktionierendes Service durch Privatärzte. Das ist in der Vergangenheit so gewesen und wird es auch in der Zukunft sein.

    • Oz74 (kein Partner)

      @ Franz Ferdinand: "Man muss schon ziemlich verbohrt sein, um am amerikanischen Gesundheitssystem bisher irgendetwas gutes zu finden."

      Die US-amerikanische Medizin galt bisher als die führende der Welt. Von ihrer Exzellenz und Innovation profitierten alle anderen Länder und selbstverständlich auch die Armen in den USA.

  5. harrytisch2009 (kein Partner)

    ihr werdet euch alle noch wundern. bald werden die ersten mayflower-schiffe zurückkommen voll mit geschundenen us-amerikanern, die sich zürücksehnen nach dem fortschrittlichen, aufgeklärten europa mit seinen errungenschaften wie staatlicher schulhoheit, kostenloser gesundheitsversorgung, sexueller freiheit, starkem atheismus, starken sozialistischen parteien, antizionismus und einer überlegenen kultur gegenüber dem imperialistischen barbarentum amerikkkas.

    sollte der genosse messias 2012 die wahl verlieren, wird es wohl einen massenexodus geben. halb hollywood wird aus protest nur noch in europa produzieren.

    wir bleiben mit unserem blog jedenfalls dran. bald gibt es dazu auch neues!



  6. Hasdrubal (kein Partner)

    Ein Fehler darf festgestellt werden: es muss "Sounvenirläden" heißen, nicht "Sounvenierläden". Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch darauf hinweisen, dass der Tagebuchschreiber bei englischen Worten, die mit y enden, fälschlicherweise immer den englischen Plural im Deutschen bildet (etwa "Lobbies" anstatt dem korrekten "Lobbys").



    • liberta (kein Partner)

      No joa - darüber sollten große Geister aber erhaben sein, denn der Sinn geht dadurch nicht verloren, oder? *lach*

    • Gerhild Baron (kein Partner)

      Hasdrubal:

      Wieso darf man bei einem eindeutig englischen Wort nicht den englischen Plural bilden ??? Lobby ist ja weder eingedeutscht noch neudeutsch wie das so schön heißt.
      Ich käme nie auf die Idee "Lobbys" zu schreiben. Bitte klären Sie mich auf, nach welcher Regel Sie vorgehen.
      Übrigens heißt es auch nicht "Sounvenirläden" wie Sie anmerken, sondern Souvenirläden - ist französisch ... wenn Dr.Unterberger schon unbedingt korrigiert werden muß .....

  7. xRatio (kein Partner)

    "...hat im liberalsten (=linkesten) aller US-Staaten,..."

    Hoppla!

    Die Gleichsetzung zweier grundverschiedener Ideologien, die Ihnen da unterläuft, werter Herr Dr. Unterberger, ist ein kapitaler logischer, politologischer und philosophischer Bock und kann so nicht stehen bleiben

    "Liberal" hat mit "links" nichts zu tun. Gar nichts !!!!

    "Liberal" ist das exakte Gegenteil von "links". Wie übrigens auch von "rechts" oder "konservativ" (was immer das heißen soll).

    Die politischen Frontlinien verlaufen eindeutig und ausschließlich zwischen Liberalismus und Sozialismus. Das ist ungeachtet aller vorhandenen Mischformen und Gemengelagen logisch zwingend.

    Die Gretchenfrage lautet stets einfach und banal:

    Wie mein Freundchen stehst Du zur Gewalt, vor allem auch zur Staatsgewalt. Gewalt zur Durchsetzung Deiner Ideen?

    Wenn ja, bist Du insoweit Sozialist und Totalitarist - das genaue Gegenteil von liberal. Ob freiheitsfeindlicher, kollektivistischer Schwachsinn rot, braun, schwarz, grün, christlich, konservativ, moslemisch oder sonstwie daherkommt, ändert an dieser Diagnose nichts.

    Kein Wunder, daß die "Konservativen" nicht nur in Österreich außerstande sind, sich von ihren sozialistischen Brüdern im Geiste wirksam abzuheben und eine überzeugende Alternative anzubieten.

    Daß sogar in Österreich, in der Heimat des großen Ludwig von Mises, in der Heimat der berühmten Wiener Schulen heute derartige Unklarheiten über grundlegende politische und ökonomische Zusammenhänge und Begriffe bestehen, wirft ein bezeichnendes Licht auf die fast unvorstellbare politische Volksverdummung und Volksverblödung, die trotz aller Erfahrungen allein mit dem letzten Jahrhundert mal wieder(!) wie eine Seuche um sich gegriffen hat. Die Konservativen wie auch "ihre" Kirchen schlagen den Takt dazu. Auch leider nichts Neues. Gestern mit die N-Sozialisten, heute mit den Islam-Nazis...

    Ansonsten Zustimmung. Hussein Obama ist ein lächerlicher linker Windbeutel. Der Mann der aus der Gosse kam. Seine Wahl wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand auch der amerikanischen Ochlokratie.


    xRatio



    • systemfehler (kein Partner)

      Sie regen sich umsonst auf. Herr Unterberger hat lediglich die Anführungszeichen vergessen. Die Amerikaner verwenden das Adjektiv "liberal" tatsächlich im Sinne von "links". Ich denke nicht, dass Unterberger, der sich selbst als liberal betrachtet, das deutsche Adjektiv "liberal" ebenso gedeutet haben will.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)

      Sehr geehrter xRatio,

      die Amerikaner gebrauchen das Wort "liberal" völlig anders anders als wir Europäer.
      Es steht dort für linke Politik, für big government (Beamtenstaat, sozialistische Zwangsbeglückung der Bürger, hohe Steuern, hohe Sozialgeschenke, etc.) ... also genau dafür, was Barack H. Obama nun mit aller Macht durchsetzen will. Wir dürfen auch nicht vergessen, daß seine politischen Wurzeln in Chicago geformt wurde, der seit Al Capone ungebrochen mafiösesten Stadt Amerikas, wo er Sozialarbeiter (community organizer) war.

      Hier wird gern eingewandt, daß in den USA niedrige soziale Standards herrschten, aber dies stimmt nur teilweise, weil die amerikanische Mentalität immer vom Prinzip "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" getragen war. Staatliche Fürsorge ist beim arbeitenden Teil der Bevölkerung negativ besetzt.

      Wenn Obama nun ~35 Millionen Unversicherte und ~16 Millionen illegale, schwarzarbeitende Einwanderer — die den Löwenanteil der Kriminalitätsrate stellen — auf Kosten des Steuerzahlers mit einer Krankenversicherung segnen und die funktionierenden privaten Versicherungen zu Tode reglementieren will, stößt dies auf vehementen Widerstand. Allerdings schafft die Demokratische Partei sich damit einen gewaltigen Wählerstamm. (Und derlei Methoden kennen wie hier ja auch.)

      Daß Obamas Stimulus-Paket bislang nur hunderttausende Staatsjobs geschaffen hat, geht den Amis ebenfalls wider den Strich. Denn es ist eine typisch sozialistische Vorgangsweise. Die produzierende Wirtschaft verliert derweil täglich zehntausend Arbeitsplätze; depperte CO2-Gesetze (cap & trade, etc.) und weitere Steuerhöhungen werden weitere Schneisen in die Beschäftigung reißen, die schon unter Bush (NAFTA) gewaltig bluten mußte.

      Das Wörtchen "liberal" steht in den USA für links — und für die Schalmeientöne von Leuten wie Obama, deren Wahlreden ganz anders klangen. Nun aber fällt die Maske. Und die Amerikaner, die außerhalb ihrer wenigen Großstädte stets bodenständig und konservativ waren, finden das keineswegs witzig.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)

      Zu Recht aufgeregt, diese Klarstellung war längst fällig. Liberal hat mit links überhaupt nichts zu tun, und in Liberaler kann nie Sozialist sein. xRatio hat das gut dargelegt.

      Ein Problem war hierzulande die unsägliche Heide Schmidt, die das ohnehin schmale liberale Spektrum durch Einengung auf "linksliberal" unter die Wahrnehmungsgrenze gedrückt hat. An sich ist "linksliberal" schon Unsinn.

    • Hasdrubal (kein Partner)

      Unterberger meint liberal im tagespolitischen Sinne in den USA (also sozialdemokratisch), würde sich selbst wohl als Neoliberalen bezeichnen. Allerdings scheinen Sie mir den Begriff des Liberalismus auf neoliberale Denker zu beschränken - die ja zum Teil später von den Vertreteren der Chicago School wiederum als Sozialisten geschimpft wurden.
      Sie verwenden Liberalismus wohl im Sinne des amerikanischen libertarianism - aber selbst da gibt es auch linke, rechte oder anarchistische Vertreter. Der bekanneste Proponent des Liberalismus in den USA, John Rawls, ist wohl eindeutig als Linksliberaler zu bezeichnen. Liberalismus ist, kurz gesagt, vielmehr der Rahmen, in dem sich die politischen Diskussionen unserer Tage abspielen.

      Wenn man allerdings (zu Recht) fragt, wie linke Theorien mit Liberalismus vereinbar sind, so müsste man Unterberger auch fragen, wie seine oft sehr konservativen Positionen mit seiner liberalen Haltung einhergehen können. Da haben Sie durchaus recht.

    • APM (kein Partner)

      Manche kommen aus der Gosse. Und haben wenigstens Ansätze von Verstand! Woher kommen Sie?

    • Herby (kein Partner)

      @ xRatio 20.März 22:23

      Aus unzähligen Gesprächen mit US-Amerikanern weiß ich, dass sie das Wort "liberal" in dem Sinne - wie wir Europäer es auffassen würden - "sozialdemokratisch" verstehen.

      Und genau so, nämlich auf 'Amerikanisch' wollte Herr Dr. Unterberger es in seinem Artikel, der sich auf die USA bezieht ausdrücken.

      Ich habe volles Vertrauen dass Dr. Unterberger im Übrigen das Wort "liberal" im korrekten, ursprünglichen, europäischen Stil verwendet.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)

      @Aurelius: Vielleicht steht "liberal" in den USA aber auch für die freie Wahl zur Abtreibung, zu seiner sexuellen Ausrichtung (HOMO/HETERO), zu seinen sexuellen Praktiken (oral, anal) etc... wer weiß!

    • xRatio (kein Partner)

      Gerade weil sich Amerikas Liberale die ehrenwerte und korrekte Bezeichnung ihrer Richtung ("liberals") von den Sozialisten haben stehlen lassen und sich seither als "libertarians" bezeichnen, sollten wir gegen die vielfältigen Versuche aus linken und "konservativen" Ecken, in Europa gleichartige Begriffsverwirrung zu stiften, besonders empfindlich sein.

      Vielleicht hat Herr Dr. Unterberger ja nur die Anführungszeichen vergessen. So ganz sicher bin ich mir da aber nicht. Arbeitet er nicht gelegentlich auch mit dem verräterischen Oxymoron "linksliberal", mit dem vor allem Konservative hoffen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen?

      John Rawls ist für mich kein liberaler Denker, sondern ein Utilitarist, jemand der ein vage definiertes Kollektiv über dem Individuum ansiedelt. Utilitarismus, Kollektivismus und Sozialismus laufen auf das gleiche hinaus.

      Ich schätze Autoren wie John Hospers, "Libertarianism" oder Murray N. Rothbard, "Ethik der Freiheit" oder George Reisman, New York, der viele gute Artikel auch auf http://mises.org/ schreibt.

      Freiheit und Gleichheit schließen sich aus. Jeder Mensch ist einzigartig. Differenzierungsverbote etwa des deutschen Grundgesetzes (Art. 3 III) stehen auf einem anderen Blatt, richten sich (zutreffend) aber nur gegen den Staat (der mit seiner Privilegienwirtschaft ständig dagegen verstößt und gleichzeitig so tut, als seien ausgerechnet die Bürger daran gebunden).

      Wir haben in der Tat bereits ein "Allgemeines Gleichschaltungsgesetz" (AGG). Die EUdSSR hat noch weitaus mehr in petto.



      xRatio

    • APM (kein Partner)

      Oh weh xRatio........Leute wie Sie tragen in Amerika in Scharen ihren Krug zum viel zitierten Brunnen. Doch ich nehme an, dass Sie wissen wie dieses Sprichwort weiter geht. Zur dieser Entwicklung im Land der unbegrenzten Entwicklungen sei nur gesagt dass auch Rom an seiner Überheblichkeit zugrunde ging. Es ist nur eine Frage der Zeit....Als großer Amerika-Kenner müssten Sie ja ein schales Gefühl haben wenn Sie an so manche Tatsachen denken. Ganz sicher aber nicht wegen Obamas Gedankengängen. Eher an der Borniertheit seiner Gegner. Für diese Erkenntnis ist zu weder "linke" Gesinnung, noch hochgestochene "Wissenschaft" notwendig. Nur das, was man im Allgemeinen als Hausverstand bezeichnet.
      MlG..

  8. Aron Sperber (kein Partner)

    die berühmten Plakate mit den Hitler-Bärtchen stammen übrigens nicht von den Republikanern, sonder von der LaRouche-Bewegung:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/03/06/ein-neuer-lee-harvey-oswald/



  9. Martin Bauer (kein Partner)

    @Philip Starl

    Eines würde mich wirklich interessieren und wollte ich Sie schon immer einmal fragen:

    Ihre Judenfixierung einmal weglassend - aber warum werten Sie Ihre oftmals wirklich fundierten - und von sehr hoher Fachkenntnis geprägten - Kommentare immer mit einer schroffen, ja oftmals sehr beleidigenden Form ab?

    Das haben Sie nicht notwendig.

    Wenn ein Kommentar in die richtige Richtung geht, aber eben nicht die Detailkenntnisse von Ihnen beinhaltet, wäre es da nicht sinnvoller, in einem etwas verbindlicheren, diplomatischeren Ton die Korrekturen anzubringen.

    Sie vergeuden damit leider Ihr Talent, das zweifellos vorhanden ist.

    Ich bedauere dies wirklich. Lese Ihre Kommentare immer, und ärgere mich dann oftmals mehr als ich hätte dazulernen können.

    Nichts für ungut. Aber das sollte einmal angemerkt werden.

    mfg

    14cmartinbauer@aon.at



    • Martin Bauer (kein Partner)

      sorry starl
      die Judenfixierung war natürlich deplatziert.
      Da sieht man wieder, wie einem der systemfehler unbewusst indokritiniert.
      Nochmals, VERZEIHUNG BITTE

    • Molière (kein Partner)

      @Martin Bauer: Da liegen Sie ja gar nicht so falsch. Die Stile von Starl und systemfehler sind so gleichartig, daß die Annahme, daß dahinter ein agent provocateur mit Doppelidentität steckt nicht aus der Luft gegriffen scheint.
      Was mich nur wundert ist, daß sich immer noch ansonsten ernstzunehmende Besucher dieses Blogs darauf einlassen...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)

      An sich sind herablassende Kommentare und persönliche Angriffe auf andere Kommentatoren ja ein Markenzeichen des Standard-Forums. Es sind die schlechten Manieren der selbsternannt Guten. Man sollte das Markenrecht beachten.

    • systemfehler (kein Partner)

      @ Moliere

      "Die Stile von Starl und systemfehler sind so gleichartig, daß die Annahme, daß dahinter ein agent provocateur mit Doppelidentität steckt nicht aus der Luft gegriffen scheint."

      Ihre Vorwürfe sind einfach nur absurd. Hier scheint jemand sein eigenes Verhalten auf andere zu projizieren. Trollen Sie sich, Sie Troll.

    • THJ (kein Partner)

      Molière, aber nein, Philipp Starl ist ein, seit dem 17. März, 27-jähriger Jusstudent, der glaubt in allen Belangen der Beste, Schönste und Intelligentest zu sein, nur leider hat er keine dieser Eigenschaften - und auch keine Erziehung, und systemfehler ist der Aliasname des Herrn Karl Steinhauser, eines bekannten und bekennenden Antisemiten, Nazi und "führenden" Verschwörungstheoretikers.
      Die sind schon zwei verschiedene Personen, wenn auch in ihrer Denkweise sehr eng verwandt ;-)

    • systemfehler (kein Partner)

      "systemfehler ist der Aliasname des Herrn Karl Steinhauser, eines bekannten und bekennenden Antisemiten".

      Wie gelangen Sie denn zu dieser Annahme? Einfach mal geraten? Tja, was soll ich sagen, auch diese Annahme ist nicht richtig.

    • THJ (kein Partner)

      Tja Steinhauser, Sie selbst, Sie sollten nicht so vertrauensseelig sein, wenn Sie schon von Ihren Heldentaten erzählen und wie Sie gegen die Juden im "Judenblog" des "Judenschreiberlings Unterberger" erfolgreich gekämpft haben.
      Nicht jeder Zuhörer ist auch Ihrer Naziecke zuzordnen.
      Einer hat Sie gerade angezeigt.
      Dumm gelaufen....

    • THJ (kein Partner)

      Und nur damit der Steinhauser nicht auf die falsche Idee kommt, ich habe besseres zu tun, als seinen Naziansichten zuzuhören.
      Das ist Zeitverschwendung.

    • systemfehler (kein Partner)

      Sie phantasieren, ich bin weder Herr Steinhauser, noch habe ich irgendwo mich im Internet irgendwelcher Heldentaten gerühmt, noch habe ich derartige Worte ("Judenschreiberling", "Judenblog") gebraucht. Ihre Unanständigkeit kennt anscheinend keine Grenzen. Na ja, mit Argumenten können Sie ja niemals aufwarten, dann müssen halt wilde Verleumndungen herhalten.

    • THJ (kein Partner)

      Systemfehler, beweisen Sie das.
      Und lernen Sie lesen.

    • tartaros (kein Partner)

      @systemfehler:
      Heute erlaube ich mir noch ein Späßchen und verweise Sie auf:
      http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hermann_und_das_voelkerrecht/
      Henryk M. Broder ist sicher ein Liebling von Ihnen. :mrgreen:
      Ich finde ihn jedenfalls nicht so schlecht.

    • systemfehler (kein Partner)

      @tartaros

      Klar finden Sie den Widerling Broder nicht so schlecht, bestärkt er Sie doch in Ihrer Denkfaulheit. Um diese Denkfaulheit beizubehalten, haben Sie ja schon die absurdesten Theorien verfochten, u.a. ich sei mit @Neumaier und @Starl identisch. Jetzt huldigen Sie also den Sophismen des schmierigen ehemaligen Redakteurs der "St. Pauli Nachrichten". Wohl bekomm's.

    • Martin Bauer (kein Partner)

      Molière

      Bin grundsätzlich gegen das Ausgrenzen.
      Aber laut THJ war es ja eine Fehlinterpretation meinerseits.
      Wundere mich nur, dass STARL sich nicht dazu äussert.
      Na ja, wollte eigentlich damit nur zum Ausdruck bringen, dass in allen Kommentaren, von ganz links bis ganz rechts, immer auch etwas verbogen ist, das man bei seiner eigenen Meinungsbildung berücksichtigen sollte.

      mfg

      14cmartinbauer@aon.at

  10. F.M. (kein Partner)

    Seit seiner Rede vom 4. Juni in Kairo, in der sich Obama von Israel distanzierte, war sein Stern schlagartig im Sinken. So etwas überlebt kein Politiker, besonders in den USA. Unbegreiflich, dass Obama das nicht vorher realisierte.
    Schade um diesen charismatischen Politiker, der, obwohl linksstehend, einige sehr gute Ansätze zeigte. Hoffentlich folgt ihm nicht diese Trutsche Palin ("we sholud never secondguess Israel ...").



  11. tartaros (kein Partner)

    Wenn Obama weiterhin so "erfolgreich" ist wie bisher, wird es wohl bald mehr solcher Werbetafeln in den USA geben:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,682581,00.html



  12. Gerhild Baron (kein Partner)

    In dieser Diskussion läuft wohl einiges schief und unter dem Niveau, das hier erwartet und gewünscht wird.



    • systemfehler (kein Partner)

      Genau, nur nicht den Elefant im Wohnzimmer erwähnen, das wäre doch zu niveaulos. Pseudo-Diskussionen, welche die tatsächlichen Machtverhältnisse außer acht lassen, sind ja auch viel niveauvoller...

    • tartaros (kein Partner)

      @systemfehler:
      Heute ist Frühlingsbeginn. Gehen Sie doch mal an die frische Luft.

    • Samtpfote (kein Partner)

      Gerhild Baron

      wir passen uns nur dem Niveau an, welches uns Obama auf Grund seiner bisherigen Taten, präsentiert hat.
      Aber auch Luft bauchen wir zum Überleben. Frühlingsbeginn!

    • systemfehler (kein Partner)

      @ tartaros

      Sachlich haben Sie ja nichts zu bieten, also beschränken Sie sich auf eher schwache Witzeleien mit persönlichen Anspielungen. Aber Argumentieren war ja noch so Ihre Stärke.

    • systemfehler (kein Partner)

      Im letzten Satz fehlt natürlich das "nie".

  13. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)

    was war neu oder anders an OB(S)AMA?
    Nichts!!!
    Vor der Wahl mußte er der Israellobby Treue schwören und er tat es.
    So einfach ist das in der Weltpolitik



    • MG-Driver (kein Partner)

      Na klar, und weil er Israel die Treue schwor haben ihn die Hispanics und Schwarzen zum allergrößten Teil gewählt....

      Aufwachen !

    • systemfehler (kein Partner)

      Die Juden kontrollieren die ethnischen Minderheiten und stehen hinter deren Organisationen NAACP und La Raza!

      http://www.davidduke.com/general/why-jewish-extremist-organizations-have-been-promoting-black-causes_15126.html

    • Mag. Gamlich Hans (kein Partner)

      @mg-driver
      sein loyalitätsversprechen vor der AIPAC war nach seiner Kandidatur im Netz zu lesen

    • Gerhild Baron (kein Partner)

      Ich meinte gar nicht so sehr die Obama Diskussion selbst, sondern was da noch alles ins Spiel gebracht wurde und vor allem WIE ! Leider wurde meine Bemerkung an falscher Stelle postiert - das passiert hin und wieder leider und verfälscht natürlich, was man eigentlich meint.,

  14. systemfehler (kein Partner)

    Obama ist nur die Marionette der jüdischen Mafia von Chicago.

    http://www.bollyn.com/11305

    ber hier wird ja auch gerne auf Marionetten eingedroschen, damit man über die Drahtzieher nicht reden muss.



    • MG-Driver (kein Partner)

      ...und die Drahtzieher sind, eh klark, für Leute mir Verfolgungswahn, immer die Juden - oder ?

      Sie lesen offensichtlich nur KRONE, denn dort, so hört man, wird außenpolitisch nur das aggressive Israel thematisiert.

      Sei machen es sich schon sehr sehr einfach, hinter allem Bösen in der Welt eine jüdische Verschwörung zu sehen!.

    • systemfehler (kein Partner)

      @ MG-D

      Sie hätten vielleicht einmal den Text lesen sollen, zu dem ich verwiesen hatte. Das hätte jeden Zweifel, wer die Drahtzieher sind, beseitigt.

      Übrigens geben jüdische Kreise in Chicago damit an, dass Obama ihr Geschöpf sei.

      http://www.haaretz.com/hasen/spages/1037029.html

      Außerdem ist es für mich eine Neuigkeit, dass die "Krone", die ich kaum bis nie goutiere, einen besonders israelkritischen Kurs fährt. Ich hatte eigentlich bisher den gegenteiligen Eindruck.

      Und besonders einfach mache ich es mir mit meinen Meinungsäußerungen auch nicht, da man als Überbringer der schlechten Nachrichten über die tatsächlichen Machtverhältnisse auf dieser Erde fast überall angefeindet wird, so auch übrigens von Ihnen.

    • MG-Driver (kein Partner)

      Haàretz ist der israelische STANDARD falls Sie das nicht wissen - die patzen im Zweifel ihr eigenes Volk an, sog. Gutmenschen, die meinen mit etwas Land an die Palistinänser ruhigstellen zu können - glauben Sie weiterhin solchen Artikel - jeder glaubt halt das was er glauben will.

      Die Israelis (Juden) sind Gottes auserwähltes Volk - auch wenn`s dem allergrößten Teil der Menschheit nicht gefällt!

    • MG-Driver (kein Partner)

      Sie sind für mich der typishe Judenhasser, der sich gierig auf alles stürtz, wo DIE JUDEN schlecht wegkommen!

      Insofern hat es keinen Sinn mit Ihnen zu diskutieren!

    • systemfehler (kein Partner)

      "Haàretz ist der israelische STANDARD falls Sie das nicht wissen"

      Na ja, man macht es sich doch etwas sehr einfach, wenn man den Gehalt eines Artikels nur nach der Richtung seines Herausgebers beurteilt. Immehin gab es ja in dem besagten Artikel auch diverse interessante Quellenangaben.

      "Die Israelis (Juden) sind Gottes auserwähltes Volk – auch wenn`s dem allergrößten Teil der Menschheit nicht gefällt!"

      Ja, alles klar. Keine weiteren Fragen. Wenn sich die Juden in ihrem Stammesbuch als "auserwählt" bezeichnen, dann muss das natürlich richtig sein, weshalb wir uns vor den Juden in den Staub werfen müssen.

      Eigentlich schon lustig, erst mir einen Verfolgunswahn attestieren, weil ich auf die besondere Machtvollkommenheit der Juden hinweise, dann aber die Juden gar als "Gottes auserwähltes Volk" bezeichnen, dem anscheinend alle Macht auf Erden zufallen muss.

    • systemfehler (kein Partner)

      "Sie sind für mich der typishe Judenhasser, der sich gierig auf alles stürtz, wo DIE JUDEN schlecht wegkommen!

      Insofern hat es keinen Sinn mit Ihnen zu diskutieren!"

      Sie sind der typische Judenfreund, der persönlich wird, wenn die Juden mit Argumenten kritisiert werden, und er keine Gegenargumente hat.

      Insofern hat es wenig Sinn, mit Ihnen zu diskutieren.

    • MG-Driver (kein Partner)

      Mit welchen Argumenten kritiesieren Sie die Juden ? Wenn Sie "die Ostküste" oder die "Chicagoer Lobby" meinen, ist das wohl etwas dünn, oder ? Ja, Juden besitzen im Verhältnis zur Weltbevölkerung sehr viel Novellpreisträger und Personen an "Schalthebeln", ob es in Wirtschaft oder Unterhaltungsindustrie ist. Und ?! Was ist verwerflich daran, was werfen Sie konkret "den Juden", soferne man das sagen kann, vor ?

      Kommt da nicht etwas Neid durch, wenn immerzu auf "die Juden" hingewiesen wird, wenn es nicht so läuft wie es sollte ?

      Und so viel Einfluss können die Juden nicht haben, denn sonst würden sie medial weitaus beser wegkommen - aber schon Kreisky hat mit seiner Politik seinem Volk einen Bärendienst erwiesen...

    • MG-Driver (kein Partner)

      kritisieren, sorry

    • systemfehler (kein Partner)

      Ich kann die von mir angeführten Artikel keineswegs als "dünn" empfinden. Aus ihnen geht ganz klar hervor, dass Obama eine Marionette der zionistischen Mafia von Chicago ist, was auch erklärt, dass dieser Mann, der ohne Telepromter ziemlich aufgeschmissen ist, von den jüdisch kontrollierten Medien weltweit als Messias gefeiert werden konnte.

      Leider ist Obama kein Einzelfall, sondern die meisten Politiker in unserer westlichen Wertegesellschaft sind Marionetten der jüdischen Machtelite, weshalb sie auch alle mehr oder minder die gleiche Agenda (grob gesagt: Weltstaat unter jüdischer Führung, Heranzüchten von Sklaven ohne nationale und geschlechtliche Identität) vertreten.

      Sie scheinen sich ja nicht entscheiden zu können, ob Sie darauf stolz sind, dass die Juden an den "Schaltstellen" sitzen, oder ob Sie dies leugnen sollen. Was denn nun, bin ich, der auf die Machtfülle der Juden hingewiesen hat, nun von einen "Verfolgungswahn" besessen, wie sie vor ein paar Stunden behaupteten, oder frisst mich der "Neid", wie Sie nun behaupten? Ganz schön verwirrend Ihre Kommentare...

    • systemfehler (kein Partner)

      Die Worte "westliche Wertegemeinschaft" müssen natürlich mit Anführungszeichen eingerahmt werden.

    • MG-Driver (kein Partner)

      systemfehler

      Mit Ihnen hat es wirklich keinen Sinn sich vernünftig auseinander zu setzen.

      Wenn Sie immer auf "die alles kontroliierenden (zionistischen) Juden" verweisen begeben Sie sich auf das gleiche Niveau wie Hitler und seine Gefolgsleute.

      Das Wort Antisemit ist für Sie hoffentlich keine Beleidigung...?

    • systemfehler (kein Partner)

      "Mit Ihnen hat es wirklich keinen Sinn sich vernünftig auseinander zu setzen."

      Sie verweigern also die argumentative Auseinandersetzung. Meinetwegen. Sie machen eh nicht den Eindruck, als hätten Sie viele Argumente in der Hinterhand.

      "Wenn Sie immer auf “die alles kontroliierenden (zionistischen) Juden” verweisen begeben Sie sich auf das gleiche Niveau wie Hitler und seine Gefolgsleute."

      Die Nazikeule darf natürlich nicht fehlen. Wie ich schon oft gesagt habe, verstehe ich mich nicht als "Nazi", da ich meine eigenen Theorien zu den Hintergründen des "Nationalsozialismus" haben.

      Ich habe außerdem auch nicht gesagt, dass die zionistischen Juden "alles" kontrollieren, sondern nur, dass sie sehr viel kontrollieren, da sie Banken und Medien kontrollieren, und diese Kontrolle geschickt einsetzen, um auch andere Bereiche der modernen Gesellschaft zu kontrollieren. Anhand der von mir angeführten Artikel wollte ich hier die These vertreten, dass die Zionisten Obama kontrollieren. Gegenargumente habe ich hier nicht vernommen, sondern nur Hohlphrasen, mit denen man sich der Argumentation entzog.

      "Das Wort Antisemit ist für Sie hoffentlich keine Beleidigung…?"

      Das Wort "Antisemit" ist eine Fehlschöpfung, da Araber bekanntlich auch Semiten sind, wodurch viele Juden dann ja auch "Antisemiten" wären, was den heutigen Wortgebrauch ad absurdum führen würde. Wie ich schon gesagt habe, kann man mich als "Anhänger der These von einer jüdischen (zionistischen) Verschwörung" nennen, ohne dass ich mich beleidigt fühle. Damit ist nicht impliziert, dass jeder Jude ein Teilnehmer der Verschwörung ist, und auch nicht, dass jeder Teilnehmer vom vollen Umfang der Verschwörung Kenntnis besitzt.

    • MG-Driver (kein Partner)

      "Das Wort Antisemitismus gibt es nicht" - Herr G`scheit, wenn Sie meinen - Broder hat Recht, mit Menschen (?) die Juden - hassen, nicht mögen, verachten - kann man nicht diskutieren, aber Schweigen fällt halt auch schwer - und dann immer diese blöde "Nazikeule" !

      Hauen Sie sich doch mit Ihresgleichen auf gut Wienerisch "in Gatsch" und verschonen Sie uns mit Ihrem geistigen Dünnschiss!

      PS. Wahrscheinlich halten Sie auch alle Afrikaner für Drogendealer und alle Polen für Autodiebe und die Amis für Kulturlos, goe....

    • systemfehler (kein Partner)

      Tja, außer dümmlichen Schimpfens haben Sie ja nichts argumentativ zu bieten, wie hier jeder sehen kann.

  15. M.U. Shrooms (kein Partner)

    Ich hatte mich von Anfang an für Sarah Palin entschieden, weil sie schönere Beine hat als Obama. Im Gegensatz zu den Obama-Euphorikern hatte ich damit auch einen nachvollziehbaren Grund.

    Mir hat jedenfalls Obama so genutzt wie mir Bush geschadet hat, nämlich nichts.

    Was den Europäer das US-Krankenversicherungs-System angeht, das versuche ich noch herauszubekommen.



    • Herby (kein Partner)

      Ja, ja, die Sarah Palin ist sehr hübsch, vor allem auch im Gesicht, kein Vergleich zu Obama.

      Aber wenn die Republinische Partei intelligenzmäßig und wissensmäßig nicht bessere Kandidaten aufstellen kann, dann wird Obama noch sehr lange im Amt bleiben, sprich: er wird dann auch die nächste Präsidentschaftswahl gewinnen.

      Ausgenommen, er macht ganz ganz verheerende Fehler, da würde ich aber - aus europäischer Sicht - die Gesundheitsreform nicht dazu rechnen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)

      Aber Herby, höre ich da heraus, dass hübsche Frauen weniger intelligent sind? So wird das ja nicht gemeint gewesen sein.

      Im Übrigen halte ich von der bürgerlichen Überschätzung der Intelligenz wenig, den wäre Hitler dumm gewesen, würde heute keiner seinen Namen kennen. Franz Fuchs war auch sehr intelligent, und die Banker, die uns in unendliche Staatsschulden gestürzt haben, sind nicht nur blitzgescheit, sondern auch bestens qualifiziert.

      Obama wird keine Fehler machen, dafür müsste er etwas tun. Er redet aber nur, und das verstehen allmählich auch die Langsamen. Immerhin, mit einem halben Jahr Reden halten, quasi aus dem Stand, zum Nobelpreis, das ist ein neuer Geschwindigkeitsrekord.

  16. Karl Vinzenz (kein Partner)

    Die abgespeckte Gesundheitsreform, ist doch bestenfalls ein Reförmchen.
    Kaum der Rede wert.
    Sicher, 30 Millionen US-Amerikaner werden krankenverischert.
    Dies ist zweifellos ein Fortschritt.
    Aber wie lange wird das wohl halten?
    Spätestens der nächste Rep der Präsident wird, schafft das doch alles wieder ab.



  17. Josef Maierhofer (kein Partner)

    Obamas wichtigstes Projekt, die Krankenvorsorge für die große Masse, wird am Kapitalismus der Amerikaner scheitern, so mal oberflächlich gesehen.

    Schauen wir nach Europa ! Wie ist es denn da ?

    Großbritannien hat eines der schlechtesten Gesundheitssysteme im europäischen Staatenbund. Es ist gratis für Studeneten aller Nationen. Wenn man es aber braucht, kann man es nicht bekommen. Ab einem gewissen Alter werden lebensnotwendige Operationen nicht mehr genehmigt.

    Wie ist es bei uns ?

    Eine Ärzteschaft, die nur teilweise lebensfähig ist von den Kassenbeiträgen, eine Medikamentenversorgung, die mit hohen Slebstbehalten versehen ist, für GSVG-Versicherte wird überhaupt nur zwischen 20% und 80% der Kosten ersetzt, eine Patientenschaft, die mit der E-Card zwar Arztbesuche zahlen kann aber dort herrscht Massenbetrieb und der Arzt hat 5 Minuten für einen Patienten. Manche Ärzte setzen auf Provisionen aus der Pharmaindustrie 'zum Wohle' des Massenpatienten, weil von der Versicherung könnten sie mancherorts nicht überleben.

    Krankenversicherungen voller Bürokratie, die oft mehr Verwaltungskosten verursachen als Krankenkosten.

    Eine Patientenschaft, die mit E-Cards 'gehandelt' hat.

    Ist unser System besser als kein System, oder ein amerikanisches ?

    Das einzige, was bei uns auch funktioniert ist der Privatpatient. Der bekommt Versorgung, der bekommt die Versorgung aber auch in den USA.



    • M.U. Shrooms (kein Partner)

      Wie ist es bei uns ?

      Ganz einfach. Ich gehe seit Langem nur zu Wahlärzten. Ordination passt, Empfang freundlich, Termin hält, Arzt/Ärztin haben auch Zeit für einen Plausch. Der ist mir ganz wichtig, ich will von allen Geschäftspartnern ein Bild haben.

      Leisten kann sich das jeder. Bei den sogenannt Sozial Schwachen wird mehr Geld für Handys, SMS oder Lotto verplempert, als eine Privat-Arzt-Rechnung ausmacht.

    • Silvester (kein Partner)

      @ Josef Maierhofer

      "Krankenversicherungen voller Bürokratie, die oft mehr Verwaltungskosten verursachen als Krankenkosten."

      Herr Maierhofer liebt es zu schwafeln!
      Falls dem nicht so ist, möge er Zahlen als Beweis liefern!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)

      @ Silvester

      Sie schreiben richtig, daß ich das nicht recherchiert habe, weil ich dazu auch keine Zeit hätte.

      Wenn ich aber zum Beispiel die öffentlichen Diskussionen um die WGKK heranziehe und von den Wahnsinnsdefiziten höre und politische Argumente vom Bund gebracht werden, die sagen, daß man nur noch bereit ist zu helfen, wenn die überbordende Bürokratie abgebaut wird, so ist das meiner Meinung nach kein Geschwafel.

      Ich selbst bin Unternehmer und kann Ihnen hier im Büro diese Wahnsinnsbürokratie der WGKK für jeden einzelnen Bediensteten vorzeigen. Dies kann ich direkt vergleichen mit der GSVG, die wesentlich weniger Bürokratie fährt und daher auch positiv dasteht.

      Wenn ich übertrieben formulieren wollte, so sollte ich geschrieben haben, 'die anscheinend bald mehr Verwaltungskosten verursachen als Krankenkosten vorliegen'.

  18. Gerhild Baron (kein Partner)

    Ich war von Beginn an Obama-skeptisch und wurde dafür bei Diskussionen im Freundes- und Bekanntenkreis schief angesehen. Und natürlich besonders von jenen, die nie in den USA lebten.
    Nun, wo eigentlich alle Welt sieht, was von den vielen Versprechungen übrig blieb und wie die Welt aussieht, bin ich erstaunt darüber, wie wenig es bei uns noch immer gesehen wird - oder will man einfach nicht eingestehen, daß man sich gründlich geirrt hat ?? Obama ist ein Kind unserer Zeit: jung, gut aussehend, medienwirksam, guter Rhetoriker und in vielem populistisch. Der Welt hilft dies wenig.
    Danke, Herr Dr. Unterberger, für den Artikel !



  19. Markus (kein Partner)

    Sind es tatsächlich 4 Billionen? Schließlich wird "Billions" oft falsch übersetzt. Denn "Billions" sind im Deutschen ja die "Milliarden". Ich bin zwar sicher, dass Sie das wissen, jedoch kommt mir die Zahl schon extrem hoch vor.



    • Philipp Starl (kein Partner)

      Ja es sind Billionen oder glauben Sie, die USA haben 4 Milliarden ausgegeben (logisch denken, müsste man können...)

    • Philipp Starl (kein Partner)

      Nur zum Vergleich: 4 Milliarden, das ist jene Zahl, die uns die ÖBB jährlich mindestens kosten...

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)

      @ Markus:

      In den USA hat alles gigantische Dimensionen. Es handelt sich um deutsche "Billionen", entsprechend "trillions" im US-Englisch.

  20. ViennaCodePoet (kein Partner)

    raus aus dem Irak, raus aus Afghanistan... wie mit terroristischer Bedrohung umzugehen ist hat Deutschland vorgezeigt... solide, mühsame und ungedankte Polizeiarbeit...

    mit links versus recht hat das alles nichts mehr zu tun...

    vielleicht hat es auch sein Gutes wenn charismatische Herrschaft (diesmal meinetwegen mit den besten Absichten) immer scheitert...

    so wie sich die USA entwickelt, können Umstände eintreten, dass wir unser Stan&Olly Power Couple noch als die Spitze der Staatskunst begreifen werden... und ich meine es ernst... spannende Zeiten...



  21. THJ (kein Partner)

    Ja ja, Obama der Gusenbauer der USA.

    Change, we would if we could, but we can't, so we won't ;-)



  22. do-while (kein Partner)

    die spinnen, die amis.
    aber bei uns bewegt es sich ja in eine ähnliche richtung.
    der sozialstaat wird seit jahrzehnten demontiert - und das ausgerechnet unter federführung der sozis - was für ein treppenwitz der geschichte!
    die schwarzen und ihr anhang finden das natürlich nicht schlimm, sondern ganz normal.
    no na, sie gehören ja zu den gut verdienenden im land, denen es naturgemäß wurscht sein kann, wenn reihenweise leute durchs soziale netz fallen. sind ja sozusagen eh immer nur tachinierer, die da draufzahlen.
    die övp ist, wie hier schon richtig gesagt wurde, die republikanische partei österreichs.
    eine reine lobbypartei, der die masse der bevölkerung sowas von am verlängerten rücken vorbeigeht.
    wäre die spö nicht selbst dermaßen abgehoben und korrumpiert, würden die schwarzen keine meter mehr haben und über kurz oder lang von der bildfläche verschwinden.



    • Philipp Starl (kein Partner)

      Ich darf Ihrem Beitrag Faktenfreiheit in alle Richtungen konzedieren.

    • do-while (kein Partner)

      philipp starl:
      wahrscheinlich sind so asoziale övp-erfindungen wie studiengebühren nach dem gieskannenprinzip, für dich eine absolut fantastische erfindung, gell?

      aber wenn du nichts gehaltvolles zu meiner these beizutragen hast, dann solltest du vielleicht den philosophen geben und schweigen.

    • Philipp Starl (kein Partner)

      Oje, duzen und Kleinschreibung, suchen Sie sich bitte jemanden, der Ihrem intellektuellen Horizont entspricht, sagen wir einen Volksschüler.

    • do-while (kein Partner)

      Gehen SIE bitte rasch zum Vogeldoktor IHRER Wahl und jammern SIE dem IHRE Problemchen vor, Sie selbsternannter Rechtschreiblinienrichter und Thomas Schäfer-Ellmayer für Arme.

    • Philipp Starl (kein Partner)

      Das ist eine Frage von Respekt und Anstand der anderen Person gegenüber. Wir sind hier immernoch in Österreich und in Österreich duzt man seine Freunde, seine Verwandten, seine Geliebte, aber sicher nicht eine fremde Person, schon gar nicht, wenn man sie noch nie gesehen hat.

      Aber von Anstand haben Menschen Ihres profanen Schlages sowieso keine Ahnung. Tipp: ziehen Sie ins anatolische Außenland, dort wird man sicher kein Siezen fordern, während man Sie abschlachtet.

    • THJ (kein Partner)

      Do-while, lassens den Starl doch in Ruhe, er dürfte wieder eine erfolglose Nacht (zu wenig Frauen, Alkohol, Aufmerksamkeit, sonstwas) hinter sich haben, da ist er einfach so ;-)
      Wenn er wenigstens genug Alkohol in sich hätte, dann würde er hier nur weinerlich um die Zukunft des Landes flennen ;-)

    • do-while (kein Partner)

      Ich sehe hier nur einen altmodischen Anatolen. Und zwar einen der sich in seiner Mannes-Ehre beleidigt fühlt......

      Und nein, wir sind nicht in Österreich, sondern befinden uns im Internet.
      Das, wie der Name schon sagt, international ist.
      Deine Benimmregeln aus Schönbrunn, kannst du eventuell deinen (bemitleidenswerten) Kindern aufpropfen, hier aber hast du nichts zu melden.

      Mehr als den Gefallen, groß zu schreiben, tue ich dir jedenfalls nicht.
      Und mehr verdient ein Wichtigtuer wie du auch nicht.
      Wenn du aber unbedingt Mod/Blockwart werden willst, dann frag mal bei Unterberger an.

    • Samtpfote (kein Partner)

      Na, da haben ja einige wieder aus der Löwelstrasse Ausgang bekommen. Funktionieren die Fussfässeln noch?

    • Segestes (kein Partner)

      @Do-While:
      Hahaha, köstlich :)
      Der betuliche Herr Starl spricht mit
      mir (zum Glück) nicht mehr, da ich Ihn
      geduzt habe :D
      Du bist wahrscheinlich der Nächste ;) :D

    • THJ (kein Partner)

      do-while, ich habs, Philipp Starl ist immer noch verbittert weil die große Demonstration am Heldenplatz, die er sich für seinen Geburtstag den 17. März gewünscht hat, nicht stattgefunden hat.
      Bitter, aber wenigstens kann man damit seinen Gemütszustand verstehen :-)

      Zeigen Sie Mitleid, er ist gerade mit seiner Partei und seinem Eigenpersonenkult gescheitert.
      Bauen Sie ihn doch auf, zeigen Sie ihm Ihre Zuneigung ....

    • do-while (kein Partner)

      Samtpfote:
      Huiuiui, "FußfÄsseln".
      Wenn Philipp Starl konsequent ist und wenn seine siebengescheiten Rechtschreibmaßregelungen nicht bloß auf Leute abziehlen, deren Thesen er sachlich nichts entgegensetzen kann, dann müsste er jetzt auch dich ohrfeigen.....

      THJ:
      Seinem Duktus nach, nimmt er sich ja besonders wichtig.
      Es ist deshalb natürlich tragisch für ihn, dass ihm hier nicht jeder gleich die Welle macht
      :- )

      Segestes:
      Das wäre schade, aber zu verschmerzen ;- )

    • Samtpfote (kein Partner)

      do-while

      in die Falle getappt.
      Wette gewonnen.
      Der Tag für mich gerettet. :-) :-)

    • Karl Vinzenz (kein Partner)

      Eine durchaus interessante und unterhaltsame Benimm-Diskussion.
      Man könnte so sagen:
      die Nachkriegsgeneration trifft die Moderne.
      ... oder ...
      Laissez-faire meets Rohrstock.

      @ do-while: Die Vokspartei pauschal als Lobbyisten-Pfuhl hinzustellen, halte ich für übertrieben.
      Die Führung ist moralisch korrumpiert, vor allem in den Verbänden, keine Frage.
      Der einfache Partei-Hansel, trägt aber in der Regel durchaus noch jene christlich-sozialen Ideale in sich, die diese Partei eigentlich ausmachen.

      MfG

    • do-while (kein Partner)

      Samtpfote:
      Ich bin mitnichten in eine Falle getappt, das kannst du mir glauben :- )
      Trotzdem weiterhin viel Spaß mit deinem kindlichen Gemüt!

    • Samtpfote (kein Partner)

      do-while

      na, da haben aber andere schon eleganter die Kurve gekratzt.
      Tja, die linken Kampfposter sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.

    • do-while (kein Partner)

      Samtpfote:
      "Linker Kampfposter"..... alles klar.
      Schön zu sehen, das Rechte den gleiche Vogel haben wie Linke und aufgrund von Denkfaulheit, verbissen Feindbilder pflegen.
      Denn wieso ich ein Linker sein soll, kannst du mir sicher nicht vernünftig erklären.
      Und nicht jeder der die ÖVP besch... findet, ist ein Linker. Sonst wären auch die FPÖ und das BZÖ links, mein einfältiger Freund.

    • Philipp Starl (kein Partner)

      Die FPÖ ist wirtschaftspolitisch fast so links wie die Grünen. Sagen Sie ist man als Linker prinzipiell Bildungsresistent, ist das genetisch veranlagt?

    • Philipp Starl (kein Partner)

      bildungsresistent natürlich.

    • Samtpfote (kein Partner)

      Guten Morgen!
      die FPÖ ist auch links, verbrämt mit einem rechts der Mitte Mäntelchen.

    • Samtpfote (kein Partner)

      @Philip Starl

      Wahrscheinlich hält er die FPÖ für liberal :-)

    • Philipp Starl (kein Partner)

      @ samtpfote

      Nunja für jemanden, der 43% Staatsquote, knapp 800 Euro Mindestsicherung und die Forderung nach 1.300 Euro Mindestlohn für den Abbau des Sozialstaats hält, muss die Welt schon arg rechts sein. Aber ich hörte das Wagner Jauregg vermisst einen Patienten.

  23. Ing.Stefan Lagadyn (kein Partner)

    Etwas haben Sie vergessen beim Kommentar. Das derzeitige Gesundheitssystem ist vor allem deshalb so teuer weil jeder Arzt extrem teure Versicherungen gegen Patientenklagen abschließen muß um nicht ununterbrochen geklagt zu werden und das ist wieder ein Auswuchs des Angelsächsischen Rechtssystems ohne ABGB wie bei uns.
    Die Versicherungen verdienen dadurch doppelt, die Prämien sind hoch und die Anwälte werden immer reicher. Wäre es nicht Amerika würde man sagen das ist das System eines Entwicklungslandes und diese Einnahmen will sich ja niemand wegnehmen lassen.
    Das Ganze verbunden mit aggressiver Desinformation der diversen Medien denen es sowieso nur um die Werbeeinschaltungen geht ergibt einen Mix der verheerend ist. Da gibt es noch eine Menge von "...we can".
    Je nachdem wem man in den USA dazu fragt bekommt man andere Antworten sodaß das Ganze aus unserer Europäischen Sicht kaum wirklich zu beurteilen ist. Man kann da nur die Auswirkungen konstatieren aber analysieren warum wer was wie macht sind fast umöglich. So ähnlich wie die Regeln beim Baseball......



    • Kai (kein Partner)

      Und wer wäre qua beruflicher Herkunft prädestiniert dafür gewesen, diese Auswüchse des Rechtssystems zu beschneiden? Fängt mit "O" an, hört mit "bama" auf.

    • Philipp Starl (kein Partner)

      Entschuldigung wie hoch soll nochmal die Beitrag eines Arztes für eine RS- Versicherung sein? Und warum verdienen die Versicherungen doppelt und was hat das hiesige Rechtssystem mit dem ABGB zu tun?

      Die Regeln beim Baseball sind im Übrigen ganz einfach ;)

    • Philipp Starl (kein Partner)

      DER Beitrag natürlich, sry.

    • Riso (kein Partner)

      Nicht zu vergessen, dass die Gesundheitsversicherer nicht über Staatsgrenzen hinweg agieren dürfen und ausserdem nicht unter das Anti-trust law fallen.

      Die Niederlande und die Schweiz zeigen eindeutig, dass ein privates System funktionieren kann.

    • Ing.Stefan Lagadyn (kein Partner)

      ANTWORTEN
      zu Kai: Die Antwort zeigt 0 Kenntnis des US Systems
      zu Philipp Starl: Die Versicherungen verdienen doppelt weil für die Arzt-Kunstfehler Versicherung - mit einer RS Versicherung bei uns nicht vergleichbar - und für die "Social Security" extra und viel mehr als bei uns gezahlt werden muss. Noch dazu machen US Ärzte wesentlich mehr Untersuchungen auch bei ganz banalen Verletzungen - z.B. ein Schnitt der nur eine Naht erfordert - eben um wirklich alles zu tun um ja nicht in Beweisnotstand zu geraten und was das ABGB mit unserem Rechtssystem zu tun hat bitte einen Juristen zu fragen, soviel Zeit hab ich nicht.
      zu Riso: Stimmt, ein privates System funktioniert aber nur dann wenn es nicht ergebnisorientiert ist.

    • Philipp Starl (kein Partner)

      @ Lagadyn

      Ihren Antworten mangelt es an Differenzierung. Versicherung ist nicht gleich Versicherung. Versicherungen in einen Topf zu werfen ist sehr unprofessionell, um nicht zu sagen dilettantisch. Versicherungen, die die Ärzte in Prozessen verteidigen sind ganz andere Versicherungen als jene, die die Patienten versichern. Wäre dem nicht so, käme es in zahlreichen Prozessen zur kuriosen Situation, dass Kläger und Beklagter von derselben Versicherung vertreten werden...

      Die so genannten "Medical Malpractice Insurances" haben außerdem das Problem, dass die amerikanischen Gerichte viel zu hohe Schmerzensgelder verteilen, hier ein guter Artikel dazu:

      http://www.realclearmarkets.com/articles/2009/08/06/the_high_cost_of_medical_malpractice_97346.html

      In Österreich hätten wir solche Probleme nicht.

      Was das ABGB mit dem Rechtssystem zu tun hat, kann ich Ihnen sagen, rein gar nichts. Es ist eine Kodifikation des Zivilrechts, welche 1811 in Kraft trat. Mit Judikative (und das meinen Sie wohl, wenn Sie profan von einem "Rechtssystem" schreiben) und Legislative hat das nun wirklich nichts zu tun.

    • Philipp Starl (kein Partner)

      Man muss noch anmerken, dass amerikanische Politiker am Meisten von Anwälten gesponsert werden (die wiederum stark von den hohen Kosten, wie Sie richtig sagen, profitieren), das erklärt auch den fehlenden Reformwillen.

  24. APM (kein Partner)

    Amerika in "Links" und "Rechts" einzuteilen zeigt, wie sehr man das Wesen Amerikas kennt.
    Und noch mehr, wie man Obama, einer der Wenigen dessen Verstandeshorizont nicht ausschließlich von "Dollars" begrenzt wird, versteht. Klar, dass man mit "Gesundheit" kaum Geld verdient und daher die Chancen der "Tüchtigen und Fleißigen" beeinträchtigt mit Millionen Milliarden zu verdienen in dem man vordergründig Terrorismus bekämpft, dem "man" hintergründig doch so viel verdankt. Und die Ehre, die man dabei empfindet, wenn man als Retter dieser undankbaren Welt, die keinerlei Ahnung von der edlen Seele dieser Lobby hat, gefeiert wird. Und das Volk Amerikas? Es unterscheidet sich in keinster Weise von anderen, wie z.B. dem Europas. Es plappert brav nach, was die "Medien" verbreiten, es "zürnt" brav über "das Böse" und wird genauso wirkungsvoll in den ........getreten wie der "Rest der Menschheit". Es schickt mit Freude seine Kinder in sinnlose Kriege weil es sich "geehrt" fühlt. Aber in freier Entscheidung!! Jeder kann den Weg gehen, den er sich selber vorschreibt. Aber es frappiert, wenn sich Europa, von dem man glauben sollte, dass sein Bedarf an edlen Kriegen bis zum Hals gedeckt ist, sich mit Freuden an amerikanischen Weltverbesserungsmaßnahmen beteiligt.! Vielleicht liegt aber auch hier die Chance, Europas "Krisen" Defizite in den Griff zu bringen! Liegt doch in der Rüstung schier endloses finanzielles Potential.
    Fast sicher, dass einige Wissende meinen Kommentar sofort als "links" erkennen werden, verbleibe ich in der Hoffnung einen winzig kleinen Denkanstoß geschrieben zu haben.
    Es lebe die Freiheit des Menschen, seines Verstandes und dessen Daseinsgestaltung!



    • Hans Herbert (kein Partner)

      So wein Quatsch. Ein heldenhafter Linker erklärt uns die Welt. Hahahaha

      Nur eine These - die hat er nicht. Wortschwall - und nichts dahinter.

    • Segestes (kein Partner)

      Du hast meine absolute Zustimmung.
      Und die intellektuell vernagelten Typen mit ihren Links-Rechts-Kategorisierungen, würde ich einfach ignorieren.

      Denn wie heißt es doch so schön: Als der Herrgott die Welt schuf, hat er die Dummheit auf alle politischen Lager gleichmäßig verteilt.

    • Paige (kein Partner)

      Das Treiben des Presse-Zensors steht im Einklang mit der Blattlinie ...

    • Paige (kein Partner)

      Ups, falscher Thread. Sorry :-)

  25. Piefke (kein Partner)

    Leider erfüllt dieser Obama zwar viele, aber nicht alle Voraussetzungen der Gutmenschlichkeit. Er ist zwar "pigmentierter" als seine Vorgänger, hat aber ein Y-Chromosom in seinen Zellen, sprich er ist halt nur ein Mann (pfui, bäh). Gehörte er der LichtgestaltInnenschaft an, verfügte er über "vernetztes Denken, Kommunikativität, Super-EQ, Empathie, Multitaskingfähigkeit", etc., etc. pp, ad infinitum. Solange amerikanischInnen PräsidentInnen nicht alle Gutmensch-Kriterien erfüllen, sind sie halt nix weiter als ein "Scheiter-Haufen" :-)



  26. Florian P. (kein Partner)

    Obama hat einen Hauptfehler gemacht: Nämlich den 60. Sitz im Senat leichtfertig von der überheblichen demokratischen Nachfolgerin von Ted Kennedy verspieln zu lassen.

    Die Republikaner sind Amerikas ÖVP. Null Interesse an Sachthemen nach einer Wahlniederlage und skrupellos Alles tun um möglichst schnell wieder an die Macht zu kommen!



    • Segestes (kein Partner)

      Er ist ja nicht Chef der Demokraten.
      Ich bezweifle daher, dass er sonderlich viel Einfluss darauf hatte, wer für diesen oder jenen Senatssitz kandidiert.

    • Florian P. (kein Partner)

      Er hätte wesentlich früher als drei Tage vor der Wahl erkennen müssen, dass es knapp wird. Als es dann schon zu spät war. ist er selbst hingefahren aber er hätte sich viel früher um die Wählerstimmen dort bemühen müssen!

  27. martin (kein Partner)

    I'll keep my money & freedom & my guns &

    you can keep the "change"

    Freut mich das sich die Gutmenschen hier in Europa wieder einmal getäuscht haben. Wie so oft. Es genügt halt nicht wenn man nur eine schwarze Hautfarbe hat und sehr gut vom Teleprompter ablesen kann.

    Man muss sich nur vorstellen Obama hat den Bock zum Gärtner gemacht.
    Larry Summers (nationaler Wirtschaftsberater bei Obama):

    Summers war es, der die strikte Trennung von Investment-Banking und Einlagengeschäften, die mit dem Glass Steagall Akt 1933 eingeführt wurde, Ende der neunziger Jahre aufgehoben hatte. Dadurch wurde der Boom der Investmentbanken ausgelöst und die Finanzkonzerne sind übermächtig geworden."(Wikipedia)

    Wozu das geführt hat wissen wir ja!

    Yes we can! Ganz bestimmt



  28. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)

    Warum heute so zahm Herr Unterberger? Sehr gute Analyse (praktisch ohne persönliche Meinung)! Hab ich so von Ihnen noch nie gelesen.



    • Phaidros (kein Partner)

      Warum sollte Dr. Unterberger seine persönliche Meinung in seinem Tagebuch nicht äußern dürfen? SIe missverstehen meines Erachtens das Wesen dieser Seite, werted Redaktionsbekannter. MfG

    • do-while (kein Partner)

      der poster hat unterberger nicht das recht abgesprochen, hier seine persönliche meinung kund zu tun.

      ulkig, wie man dies aber herauslesen kann.

      wahrscheinlich nach dem motto, ich muss überall meinen senf dazu geben, koste es was es wolle......

    • Philipp Starl (kein Partner)

      @ do while

      Ulkig, wie man aus Phaidros' Kommentar herauslesen kann, er hätte kritisiert, dass drb Unterberger das Recht abspricht. Sinnverstehendes Lesen Lektion1: verwende niemals ein Wort, das der Autor nicht verwendet hat.

    • do-while (kein Partner)

      philipp starl:

      "Warum sollte Dr. Unterberger seine persönliche Meinung in seinem Tagebuch nicht äußern dürfen?"

      Hier wird impliziert, der ursprüngliche Schreiber habe mit seiner kritischen Meinungsäußerung indirekt Unterbergers Recht auf freie Rede negieren wollen.

      Man kann diesen Satz natürlich, so wie du, letztendlich deuten wie man will.
      Denn des Menschens Wille, ist bekanntlich sein Himmelreich.

    • Philipp Starl (kein Partner)

      Ob ich etwas darf oder nicht, hat bitte nicht immer etwas mit Recht zu tun. Es gibt schließlich noch andere Maßstäbe wie Moral, journalistische Objektivität (um die es hier offensichtlich geht, also nicht die Spur von einem Recht), usw.

      Ihr Himmelreich scheint etwas realitätsfern zu sein.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)

      Der Programmierer hat in diesem Fall recht! War einfach nur verwundet, dass Herr Unterberger einen Kommentar ohne persönliche Meinung postet. Vielleicht will er ja seinen Blog in eine Zeitung umtransferieren und beginnt langsam aber doch reine Tatsachenberichte einzustreuen!? Gegen den Inhalt des Artikels kann sich ja niemand aussprechen, da nur tatsächliche Fakten abgedruckt wurden!

  29. AlbaLonga (kein Partner)

    - umweltfreundliche gesamteuropäische Glühbirne -

    Eine kleine Korrektur:
    1. Die Kompaktleuchtstofflampe ist keine Glühbirne
    2. Sie ist nicht umweltfreundlich, sondern in mehrfacher Hinsicht das genaue Gegenteil



    • pragmatiker (kein Partner)

      stimmt genau, aber haben sie doch verständniss für die lobbyisten von osram und co,
      es geht nie um das allgemeinwohl oder die umwelt sondern um die kohle.

      das gleiche beim amerikanischen gesundheitssystem,
      wenn die nicht so viel fast food fressen würden, könnte der großteil der bevölkerung gesund sein und der rest könnte sich mit einem krankenkassensystem behandeln lassen.





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