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Die Italiener trauen sich was

Man konnte in den letzten Wochen europaweit und insbesondere hierzulande fast keine Zeitung aufschlagen, keine ORF-Meldung hören, in der nicht Italiens Silvio Berlusconi eine schwere Niederlage bei den Regionalwahlen prophezeit worden wäre. Täglich hämmerten Skandalmeldungen über Berlusconi auf die Leser und Fernseher ein. Bis nun die großen journalistischen Italienexperten plötzlich verdattert zugeben müssen: Berlusconi hat einen großen Sieg errungen.

Das Regierungslager hat nicht nur seine bisherige Machtstellung gehalten, sondern diese auch in etlichen Regionen ausbauen können, wobei im Norden insbesondere die autonomistische und zuwanderungsfeindliche Lega Nord triumphiert und Berlusconis Partei sogar übertroffen hat.

Wie das? Nun, sich über das einseitige und realitätsferne Wunschdenken vieler Medien zu erregen, ist zwar immer wieder notwendig, aber fast schon langweilig. Viel spannender ist, warum sich die Italiener trotz der Wirtschaftskrise lieber an die amtierende Regierung halten als an die Linke.

Da gibt es wohl mehrere Motive: Primär ist es jedenfalls ein Verdienst Berlusconis, dass Italien angesichts seiner Schlendrian-Tradition derzeit nicht in erster Linie jener EU-Staaten steht, die bankrott-gefährdet sind. Diese Ehrenplätze werden fast nur von sozialdemokratisch regierten Ländern eingenommen. Gleichzeitig hängt die italienische Linke viel zu sehr am Gängelband der Gewerkschaften, die in jenem Land - wie in vielen anderen - immer mehr als die Hauptschuldigen an dem allgemeinen Über-die-Verhältnisse-Leben erkannt werden. Was ja wieder die Hauptursache der Schuldenkrise ist.

Die Medienkampagne gegen Berlusconi hat sich jedenfalls als schädlich erwiesen: Steht doch das voyeuristische Ausbreiten seiner amourösen Affären im Gegensatz zu der freundlichen Diskretion, mit der linke Politiker behandelt werden. Überdies ist Italien längst nicht mehr so verklemmt konservativ, wie manche glauben mögen, dass solche Geschichten wahlentscheidend wären.

Es ist Berlusconi aber auch gelungen, die vielen Fronten als parteipolitisch motiviert erscheinen zu lassen, die Richter und Staatsanwälte gegen ihn eröffnet haben. Ob das wirklich so ist, ist von außen nur schwer beurteilbar. Freilich: Auch wenn da und dort bei der Justiz eine solche Motivation zutreffen dürfte, so ist es doch schwer erträglich, dass ein europäischer Ministerpräsident korrupte Methoden angewendet haben könnte.

Da bleibt die nüchterne Erkenntnis: In der Politik kann man immer nur das geringere Übel wählen. Und das haben die Italiener getan, die sich für den wirtschafts- und gesellschaftspolitisch richtigen Weg entschieden haben, auch wenn man das nur tun konnte, in dem man einen moralisch bedenklichen Kandidaten wählte.

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alle Kommentare

  1. Mohan (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:39

    I think Berlusconi is a real joke , what about when he was hiding beinhd the statue and then tryed to scare Angela Merkel???? I'll try to make a photo of some posters that before EP elections appeared in Italy

  2. Ausnahmsweise keine europäische Solidarität mit „Rothemden“ « Aron Sperber's Weblog (kein Partner)
    16. Mai 2010 20:29

    [...] „Berlusconi“ wegen „Korruption“ abzusetzen - und durch die Justiz ein falsches Wahlergebnis zu korrigieren – welcher europäische Journalist hätte so eine Vorgehensweise nicht [...]

  3. Marianne (kein Partner)
    31. März 2010 16:42

    Ich möchte gerne mein Niveau erhöhen und bitte deshalb Gerhild Baron höflichst um ihre Empfehlung, welche österreichische, überregionale Tageszeitung ich dazu abonnieren sollte. Die Presse hatte ich jahrelang, bevor sie gen linken Boulevard abtriftete. Die Wiener Zeitung stornierte ich, als Unterberger diese verlassen mußte.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      31. März 2010 19:56

      Ohne eine kleine Gabe in Latein wirds mit dem Niveau nix. Da kommt keine Empfehlung.

      Auf die Schnelle ist hier etwas für jede Niveaubestellung:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Lateinische_Phrase

    • Gerhild Baron (kein Partner)
      31. März 2010 20:24

      Liebe Frau Marianne, ich weiß nicht, was ich auf diese berechtigte Frage antworten soll. Ich selbst verließ die Presse seinerzeit aus dem gleichen Grund wie Sie. Als Dr.Unterberger die Wiener Zeitung übernahm, abonnierte ich sie und war wirklich glücklich damit: Politik und Kultur, die mir wichtigsten Themen, hervorragend, der Wirtschaftsteil auch sehr gut. Als AU sie verlassen mußte kündigte ich wie Sie das Abonnement. Seither lese ich selten die Presse und noch seltener die Wiener Zeitung und bin fast immer enttäuscht. Den Standard halte ich für völlig uninteressant. Die Salzburger Nachrichten waren einmal gut - ich weiß nicht, wie sie jetzt sind und man bekommt sie auch eher schwer. Die Idee der Gegenüberstellung zweier Meinungen wie sie jetzt mit AU praktiziert wird, finde ich gut. Aber sonst weiß ich nichts darüber.

      Übrigens erfuhr ich vor wenigen Tagen, daß nun auch Edwin Baumgartner die Wiener Zeitung verlassen mußte - womit auch der Kulturteil abtriften wird.
      Baumgartner war dem Eigentüner offensichtlich auch zu wertekonservativ und zu klar in seinen Aussagen. So zieht man beste Journalisten aus dem Verkehr ...

    • Gennadi (kein Partner)
      01. April 2010 08:55

      Marianne, daSie ja über einen Internet-Anschluss verfügen, weshalb müssen Sie dann eine Zeitung abonnieren? Sie können sich täglich etlicher Dutzende davon bedienen.

      Dann allerdings entgehen solche Feinheiten, Wie Onkel Hans' Leserbrief-Panoptikum...

    • Silvia Berger (kein Partner)
      02. April 2010 00:47

      @Gerhild Baron

      Oje, oje - der nächste Aderlaß bei der Wiener Zeitung, Edwin Baumgartner war grandios, in seiner Sparte kenne ich keinen besseren.
      Ein Jammer, was sich bei dieser einstigen Qualitätszeitung abspielt.

  4. richard huber (kein Partner)
    31. März 2010 14:48

    welch tolle interpretation. das geht aber auch nur in unkenntnis der realität. berlusconi hat gar nix gemacht. der süden darbt weiter, der norden hat eine immens hohe abgabenquote zu tragen, die mafia ist stärker als je zuvor, das bildungssystem geht den bach runter und das einzige was berlusconi wählbar macht ist die tatsache, dass er auf ein stabiles bündnis zurückgreifen kann, das ein paar populistische themen als aufhänger hat. die linke ist zu zerstritten, und ein italien spezifisches problem, als dass sie wirklich wählbar wäre. wenn das kollektive (aber auch vielleicht das des autors) gedächtnis nicht so schwach wäre, dann würde es sich in erinnerung rufen, warum prodi damals gescheitert ist. aber das ist ja für das konservative weltbild nicht relevant. und genauso wenig ist für den wirtschaftsliberalen von bedeutung, dass die probleme der eu krisenkandiadaten ausschließlich auf neoliberale wirtschaftspolitik zurückzuführen sind. naja, gerne zu schreiben ist eine ehrenwerte sache, aber man sollte dann doch eher die märchensparte wählen, wenn das faktenwissen fehlt

  5. harrytisch2009 (kein Partner)
    31. März 2010 14:39

    langsam aber sicher sollte die eudssr endlich dazu übergehen, sozialistische bruderhilfe zu leisten – wie es 1953 in der ddr, 1956 in ungarn oder 1968 in der cssr geschehen ist.

    wenn aufklärerische medienarbeit, die den menschen klar machen soll, dass der sozialismus das gute, wahre und schöne ist und berlusconi und seine faschistische clique entfernt werden müssen, keinen effekt mehr erzielt, dann hilft nur noch die harte tour!

    da steckt gewiss auch wieder die kirche dahinter – berlusconis lager hatte ja das fortschrittliche kreuzverbot angegriffen und den papst im missbrauchsskandal verteidigt. und sozialistische ethik-offiziere an schulen gibt`s in italien offenbar auch nicht in ausreichender anzahl.

  6. Kurt22 (kein Partner)
    31. März 2010 12:12

    Schön für unsere lieben ORF-Kommentatoren war wenigstens die Wahlbeteiligung: "Gerade etwa 2 Drittel gingen zu Wahl". Na, immerhin etwas für unseren Staatsfunk.

    • Silvia Berger (kein Partner)
      02. April 2010 00:44

      @Kurt22

      Von einer solchen Wahlbeteiligung werden wir hier in Österreich bei der für den ORF so wichtigen BP-Wahl vermutlich nur träumen können.

  7. martin (kein Partner)
    31. März 2010 09:46

    Was den drohenden Staatsbankrott angeht: Herr Unterberger, glauben Sie im Ernst, dass in GR ausschließlich die PASOK daran schuld ist. Die regieren zwar derzeit, aber dort haben alle Parteien Dreck am Stecken und dieses Fiasko verschuldet. Das komm ja nicht von heute auf morgen. Und Italien ist sehr wohl hochverschuldet und wird sehr wohl als nächster möglicher Kandidat für einen Staatsbankrott gehandelt. Und dort könnte man tatsächlich den Damen und Herren um Berlusconi daran die Schuld geben, weil die dort tatsächlich schon einige Zeit regieren, nämlich schon ziemlich lang (mit einer relativ kurzen Unterbrechung). Wie Sie zur Meinung kommen, Italien stünde wirtschaftlich gut da und Berlusconi fährt einen wirtschaftspolitisch richtigen Kurs, ist mir schleierhaft. Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedankensnach dem Motto: Weil Berlusconi ein "Rechter" ist, kann er einfach nichts falasch machen....
    Und jemand, der (wie Sie richtig schreiben) moralisch bedenklich ist, kann keinen gesellschaftspolitisch richtigen Kurs fahren. So wie es die "Herren" vorzeigen, so agieren die "Untergebenen". Berlusconi ist auf dem besten Weg, Italien nicht nur wirtschaftlich, sondern auch moralisch an die Wand zu fahren. Dabei hilft ihm seine Medienmacht.

    • Eddie R. (kein Partner)
      31. März 2010 11:36

      Sowohl in Griechenland als auch in Italien haben die LINKEN den Karren in den Graben gefahren. Das Staatsdefizit Griechenlands baut sich schon seit vor 1996 kontinuierlich auf. Der Beschiss und die Fälschung der Zahlen GR um der Eurozone beizutreten stammt auch von den LINKEN...! Man stelle sich vor, ein Arbeiter in Griechenland verdient ca. 800 bis 1000 EUR netto, ein Beamter 2500 bis 3000 EUR netto + Bestechungsgelder..
      Griechenland hat 8 Millionen Einwohner aber über 1,2 Millionen Beamte und staatliche Angestellte. Wenn das anteilig in Deutschland oder Österreich auch so wäre, wären wir alle schon pleite. In GR gibts kein Hartz IV wie bei uns, die Zuwanderer wollen direkt nach Deutschland weiter ins Land wo Milch und Honig durch die strassen fliessen.....

      So lange ist Berlusconi auch nicht am Ruder, bitte keine Geschichtsklitterung. Die LINKEN haben das Müllproblem in Süditalien verursacht, das Ausländerproblem, das Moslemproblem.

      Auch in Deutschland hat die SPD und die Grünen die Defizite mit ihrem Sozialumbau erst ermöglicht und mit der Öffnung der Grenzen. Die haben auch die Heuschrecken in dem Maße erst erlaubt. Schon bald wirds mit Deutschland schnell berab gehen, wer soll denn die Sozialkosten noch aufbringen. Die Zuwandererzahlen steigen sprunghaft, alle werden vom Staat bezahlt. Deutschland hat 13 Millionen Arbeitslose (ALG I und ALG II)

    • martin (kein Partner)
      31. März 2010 14:28

      Eddie R.

      Ja natürlich, die "Linken". Immer waren es die. Fällt Ihnen nichts anderes ein? Das Müllproblem in Neapel geht auf Kosten der dortigen Mafia, mit der sich der von Ihnen so hochgelobte Berlusconi so gerne arrangiert (kein Wunder, nimmt es doch auch Berlusconi mit den Gesetzen nicht so genau). Und dass der "hl. Silvio" das Geld mehr denn je verschleudert, ist auch kein Geheinmis mehr. Die Kacke ist in Italien erst jetzt so richtig am Dampfen.

    • Eddie R. (kein Partner)
      31. März 2010 22:59

      Und wer hat die DDR in den Graben geritten? Nein nicht Ricola! Es waren die Sozialisten!! Und wer hat Ungarn, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei, Bulgarien in den Graben geritten? Nein nicht Ricola! Es waren die Sozialisten! Und wer hat Deutschland in den Graben geritten? Nein nicht Ricola! Es waren die Sozialisten wie Wiskey Willy, Gerd Schröder, Fischer, Roth, der rote Ströbele! Und wer reitet jetzt ganz Europa in den Graben? Nein nicht Ricola! Es sind wieder die Sozialisten! Und in Österreich? Es sind die Sozialisten!

      Verfassungsschutzbericht Bayern 2009:

      Linke Gewalttaten 123 Rechte Gewalttaten 53

      Alleine in Berlin sind die linken Gewalttaten 50 x so hoch wie die rechten Gewalttaten in ganz Bayern, obwohl in Bayern 3 x mehr Einwohner zuhause sind!

    • martin (kein Partner)
      01. April 2010 09:29

      Eddie R.

      Na gut, Sie stellen also die Kommunisten des Ostblocks mit den Sozialdemokraten der EU auf eine Stufe. Ok, die bekannte Masche. Was Deutschland betrifft, haben Sie geflissentlich auf Helmut Kohl vergessen, der seit seinem Amtsantritt 1982 anderen europ. Regierungen in Sachen Schuldenmachen um nichts nachstand und der außerdem die Kosten der dt. Einheit krass unterschätzt hat. Und was die linken und rechten Gewalttaten angeht, weist eine in der "Welt" veröffentlichte Statistik für 2008 in D 1042 rechtsextremistische und 701 linksextremistsiche Gewalttaten aus. http://www.welt.de/politik/article3766637/Gewalttaten-von-Extremisten-nehmen-drastisch-zu.html?query=verfassungsschutzbericht%20linke%20rechte%20Gewalttaten

  8. Maria Klingler (kein Partner)
    31. März 2010 09:45

    Silvio leidet zwar ein wenig an der Sexsucht, dafür hat er aber das Rückgratleiden "Morbus Gartenschlauch" der übrigen EU-Politiker nicht. Er schaut auf sein Land und fährt mit dem Asylantengesindel ruck-zuck ab. Kein Wunder, daß man als Italiener einen solchen "Befreier" wählt. AUGURI!

    • martin (kein Partner)
      31. März 2010 09:48

      Genau, Berlusconi spricht jene Leute an, die Asylanten als "Gesindel" bezeichnen. Frau Klingler, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem sicheren Bett.

    • Eddie R. (kein Partner)
      31. März 2010 11:40

      Das ist Gesindel, mir hat dort in Italien eine Rumänenbande das Auto
      aufgebrochen und ausgeräumt!! Fahrens doch mal dort hin und schauen
      sie sich diese Drogenhändler, Terroristen, Zuhälter, Diebesbanden mal an...
      Den Dreck den die verursachen, schmeissen einfach alles auf die Strasse.

      Kein Wunder, dass die Italiener die Schnauze voll haben..

      Ich im übrigen auch!

    • martin (kein Partner)
      31. März 2010 14:30

      Eddie R.

      Klar, die Rumänen waren es. Und die Wölfe heulen immer im Chor. Alle Flüchtlinge, die dzt. in Italien sind, haben in einer konzentrierten Aktion Ihr Auto aufgebrochen. Millionenfach sind Sie um ausgerechnet Ihr Auto herumgestanden. Haben Sie aber ein Pech......

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      31. März 2010 20:03

      Für Leute wie martin hätte ich einen Vorschlag zu einer Justizreform:

      Alle, wie martin, die Verständnis haben für die armen Täter (Traumatisiert, Kindheit und so weiter) tragen sich in eine Liste ein.
      Bei einem Vergehen oder Verbrechen sieht die Exekutive in der Liste nach.
      Ist der "Geschädigte" auf der Liste, wird der Akt sofort geschlossen und der Fall gilt als nicht geschehen. Ein etwa festgesetzter "Täter" geht sofort frei, mit schriftlicher Entschuldigung natürlich.
      In allen anderen Fällen findet eine harte Bestrafung statt.

      So sollten auch die Verständnisvollen zufrieden sein, denke ich.

  9. sosheimat (kein Partner)
    31. März 2010 06:49

    Üerhaupt der Norden Italiens ist MUTIG :-)
    Wunderbarer Artikel der es genau auf den Punkt bringt!!!
    http://sosheimat.wordpress.com

    • Alfred E. Neumann (kein Partner)
      31. März 2010 09:36

      siehe dazu "die Presse": Atomisierung der Linken.

      Ich liebe diese Wortfolge!

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/555278/index.do?direct=554804&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=103

  10. Silvia Berger (kein Partner)
    31. März 2010 00:21

    Daran kann man einmal mehr den Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung erkennen und ich hoffe, auch die Österreicher lassen sich von letzterer nicht mehr bevormunden!
    WAHLTAG ist ZAHLTAG!

    • Reinhard Kaske (kein Partner)
      31. März 2010 11:41

      Bergers Kommentar, goldrichtig! Die Italiener sind lieber mit einem angepatzten Berlusconi unglücklich, als mit zerstrittenen, ohne Profil agierenden Kommunisten (es gibt ja in Italien kaum Sozialdemokraten) glücklich. Genau wie bei uns, als der Wähler entschied auf Schwarz/Blau zu wechseln.

  11. Eddie R. (kein Partner)
    31. März 2010 00:02

    Heute interessant die Verfassungsschutzbericht für Bayern 2009:

    Linksextreme Strafttaten stark gestiegen und 2,5 x so hoch wie Rechtsextreme

    Linksextreme Straftaten in Berlin (3,5 Millionen Einwohner) rund 50 x so hoch wie in Bayern (rund 10 Millionen Einwohner)

    Hypo Alpe Adria wurde von der Bay. Landesbank gekauft wie ein gebrauchtes Auto: "gekauft wie besehen"

  12. Eddie R. (kein Partner)
    30. März 2010 23:50

    Silvio Berlusconi hat zwar mit den Arabern geschmust, aber unsere Politiker sind denen direkt in den Hintern gekrochen. So wie heute Frau Merkel dem Erdogan...! Berlusconi schiebt als einziger in der EU Flüchtlinge direkt wieder nach Lybien ab und hat ein entsprechendes Abkommen mit Lybien getroffen..

    Bei der Wahl in Italien sieht man wieder den Unterschied zwischen der öffentlichen Meinung (das Volk) und der veröffentlichten Meinung (die linken Schreiberlinge der linken Zeitungsblätter). Jetzt sind natürlich die Linken in der EU, in Deutschland und Italien sehr betroffen und können es nicht begreifen, dass das Volk anders wählt als die Linke es will und vorstellt.

    In Deutschland ist die linke SPD schon weiter, die wollen jetzt alle Immigranten zu (SPD) Wählern machen. Man will gewaltbereiten Jugendlichen bares Geld geben, damit sie nicht mehr straffällig werden. Geld gegen Gewalt. Man stellt sich vor, so 300 - 400.000.000 EUR in das Gewaltprojekt zu stecken. Man macht das schon in Holland. Man gibt den jungen gewalttätigen Marokkanern extra Geld um Ruhe zu haben.

    Berlusconi hat wenigstens Rückgrat und denkt national für Italien. Der läßt sich von den Immigranten nicht alles gefallen und kriecht denen nicht hinten rein so wie unsere Politiker.

    Ein Martin Schulz von EU-Parlamant, ultralinker SPD`ler sagt die Türkei sei eine Demokratie! Da bringen 5 Islamisten 3 Christen um, darunter einen Deutschen auf bestialische Weise mit schweren stundenlangen Folterungen die man gar nicht aussprechen kann. Der Prozess gegen die Täter läuft jetzt 3 Jahre, nichts ist passiert. Man sucht Wege, die irgendwie freizusprechen, denn das waren ja nur Ungläubige Affen und Schweine...! Die Frau Erdogan soll direkt an der Hetze gegen diese Christen beteiligt gewesen sein...!

  13. GeraldG. (kein Partner)
    30. März 2010 23:08

    Ist nicht das Thema, aber trotzdem! Bayern gewinnt und unsere pensionsichernden, kulturbereichernden jungtürken sind damit nicht einverstanden und randalieren wieder mal an der Bushaltestelle!
    Was für eine bereichernde Zukunft uns doch bevorsteht!

    • GeraldG. (kein Partner)
      31. März 2010 00:05

      EM-Qualifikation:
      Österreich - Türkei in Wien!
      Deutschland - Türkei in Berlin!
      Wird schiach werden!

    • tartaros (kein Partner)
      31. März 2010 00:24

      Also vier Heimspiele für die Türken. :-?

    • GeraldG. (kein Partner)
      31. März 2010 00:55

      Wer hat die Türken denn geholt?
      Wer braucht die hier?
      Wer buckelt denn vor denen?
      Ich nicht, bin noch jung,
      aber meine Kinder haben auch ein Recht auf Heimat!

    • Kurt22 (kein Partner)
      31. März 2010 12:08

      @GeraldG.00:55: Jetzt haben Sie "Heimat" geschrieben, na warten´s, jetzt werden gleich ein paar über Sie herfallen ;-)

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      31. März 2010 20:13

      Sehr richtig, Kurt, Heimat ist gestrig, ein Unbelehrbarer. Versuchen wirs trotzdem:

      Wenn ein Österreicher sagt, er sei stolz, Österreicher zu sein, dann erkennen wir den Gestrigen, Unbeweglichen, den Überholten.
      Sagt ein Türke, er sei stolz, Türke zu sein, dann erkennen wir ein Individuum, das sich zu seiner Identität bekennt und seine Eigenart bewahrt.

      Ist doch ganz einfach.

    • martin (kein Partner)
      01. April 2010 10:20

      Wenn jemand sagt, er sei "stolz" darauf, Bürger eines bestimmten Landes zu sein, hat derjenige ein Problem mit seiner Persönlichkeit, egal, um welches Land es sich handelt.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      01. April 2010 13:20

      Danke, martin, danke. Ich war schon so unsicher, wie ich es aufnehmen soll. Hast du noch mehr solche Klarstellungen? martin gibt Halt in einer schwankenden Welt.

    • Kurt22 (kein Partner)
      01. April 2010 13:46

      "ein Problem mit seiner Persönlichkeit"????
      Jetzt wird er wunderlich, unser martin. Es haben also die meisten Amerikaner so ein Problem. Es haben also Sportler so ein Problem. Es sollten wahrscheinlich nur mehr am 1. Mai die SPÖ-Fahnderl zu sehen sein, die Österreich-Fahne hiessen wir halt im Keller, damit niemand sieht, welches Problem wir haben. Geht´s noch lächerlicher?

    • Kurt22 (kein Partner)
      01. April 2010 13:47

      Oje, merke grade, ich bin im reingefallen, es ist ja der erste April. Langsam werd ich alt (und langsam) :-)

  14. Aron Sperber (kein Partner)
    30. März 2010 23:07

    Berlusconis nuttige Schmuserei mit dem Terror-Paten Gaddafi wurde von den Medien kaum zur Kenntnis genommen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/03/29/olige-mannerfreundschaften/

    von seinen privaten Eskapaden mit Prostituierten musste hingegen in allen realen und hypothetischen Einzelheiten berichtet werden - und das insbesondere in den Qualitätsmedien, die sich zuvor bei Clintons "Monicagate" über die amerikanische Prüderie empört hatten.

    • Johann Mogeritsch (kein Partner)
      02. April 2010 00:04

      Mir ist es egal, ob es Berlusconi mit Nutten treibt oder nicht, Hauptsache er schiebt das Asylantenpack ab.

  15. Keine Überraschung in Italien « Aus dem Hollerbusch (kein Partner)
    30. März 2010 19:52

    [...] Mitte-Rechts-Parteien sind in Wirtschaftsfragen glaubwürdiger als die linke Opposition, wie Andreas Unterberger hervorstreicht: Primär ist es jedenfalls ein Verdienst Berlusconis, dass Italien angesichts seiner [...]

  16. Josef Maierhofer (kein Partner)
    30. März 2010 18:59

    Zum Titel (andersrum): die trauen sich was ...

    Wie wäre es, wenn ... wohin geht der Trend ... ??

    Das Positive für die Italiener an Berlusconi, denke ich unter anderem, ist unter Umständen die Tatsache, daß seine Regierung nicht nach einem halben Jahr wieder zurückgetreten ist. Vermutlich schätzen das seine Wähler. Es gab offenbar in Italien auch Arbeitsergebnisse in der Innenpolitik, die dazu angetan waren, doch stärker diese Gruppierung zu wählen.

    Ich habe zwar keine Ahnung, wie Berlusconi das mit dem Spagat zwischen den Schulden und dem sozialen Frieden schafft, aber das scheint Fakt zu sein. Oder ist er gar so geschickt, das alles nur so gut erscheinen zu lassen, daß die Fakten erst nach ihm ans Tageslicht kommen (wie bei uns Hypo Alpe Adria) ?

    Jedenfalls ergibt meine Beobachtung auch die Tatsache, daß die Medien in Italien zwar in großer Zahl Berlusconi gehören, die anderen aber, so wie bei uns, gegen die eigentliche einzige Opposition, gegen ihn trommeln, aber das alles die Wähler erst dann beeindruckt, wenn sie sich von ihm überfahren fühlen, wenn das Vertrauensverhältnis gestört ist, wie das bei uns derzeit immer mehr der Fall ist.

    Jedenfalls Werbung ist alles für für Berlusconi, egal, ob man für ihn trommelt oder gegen ihn.

    Und warum sollten wir uns so was nicht auch trauen, einen Regierungswechsel dieser Art bei uns anzustreben ?

    Einen Wechsel, der wenigstens ein, zwei Legislaturperioden eine neue Alleinregierung gestattet, damit bei uns endlich gearbeitet wird, statt ständig 'Schachmatt' gespielt wird, damit die abgenützten Parteien Motivation und Zeit finden sich zu regenerieren, sich neu aufzustellen, über gemachte Fehler nachzudenken und ordentliche Leute für zukünftige Regierungen heranzubilden, nicht Parteiblödler, die über den Tellerrand nicht hinaussehen.

    Ich halte das für durchaus gangbar und ich denke, man muss dazu nicht allzu viel Mut haben bei dem gegenwärtigen Saftladen, der, ausser, daß er sehr teuer ist, keine wirklich vorzeigbaren Ergebnisse hervorgebracht hat, ausser dieses lähmende, ergebnisarme Koalitionsgeplänkel und das Schulden machen.

    Diese 'Angst vor Nazis', etc., die da geschürt wird, sollte man zurückstellen, wie auch die Angst vor einem 'Chaotenhaufen'. Wie ist denn das derzeit im ORF, in den Regierungsparteien ? Handeln die nicht wirklich bedenklich ? Sind die vielleicht ein besserer 'Chaotenhaufen' ?

    Ich denke diese Option wird mit jedem Versager, mit jedem 'Koalitionsrülpser', mit jedem Nichtergebnis, mit jedem faulen Kompromiss, mit jeder Rückstellung von Problemlosungen, mit jeder Verweigerung von Arbeit und mit jeder Themenabweichung, mit jedem Fehler und jeder Manipulation und Medienhetze der jetzigen Regierungen wahrscheinlicher und der SPÖVP-Krug geht so lange zum Brunnen, bis er in der Gesamtminderheit ist, wie es in Europa schon vorgekommen ist.

    Andererseits vertraue ich schon darauf, daß es in jeder Partei ein paar Vernünftige geben wird, die imstande sind, zumindest mit neuem Stil und neuem Elan ans Werk zu gehen.

    Das 'Nazigetue' ist ein schwacher Vorwurf gegen die dritte Kraft, zumal von etablierten Parteien inszeniert und eigentlich ein Vorwurf gegen die eigentlichen Täter in der Mediensache und deren Parteihintermänner. Wiederbetätigung ist bei uns verboten und daher, so meine ich, kein Argument.

    Und bestimmte Medien und ORF und die zugehörigen Partei-Einsager sind in Gefahr der Wiederbetätigungsnähe, wesentlich näher derzeit, als so mancher in den 'verdammten' Parteien. Ich denke das sind auch demokratische Österreicher und vermutlich sogar punktweise besser als die jetzigen Parteien.

    Es lohnt sich schon darüber nachzudenken und wenn es nur ein Mittel zum Ansporn für unsere 'Schachmatt'-Partie ist, diese Gefahr zu erkennen und endlich was Effizientes für die Bürger zu tun.

    Arbeit gäbe es genug und auch dringend benötigt. Die Liste dazu habe ich schon mehrmals gepostet. Ergebnisse sind gefragt.

    Es ist Zeit, endlich zu arbeiten. Es ist Zeit für gute Lösungsideen und Lösungen.

    Zeigen Sie, was Sie können, meine Damen und Herren Regierungsmitglieder ! Der Wähler wird Sie an Ihren Ergebnissen messen.

    • Gennadi (kein Partner)
      31. März 2010 09:25

      Sie wollen doch nicht ernsthaft einen Regierungswechsel bei uns! Denken Sie an die Umweltbelastung, durch die dann wöchentlich angezündeten hunderten Protestkerzen!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      31. März 2010 18:35

      @ Gennadi

      Ja, das wäre zu erwarten, aber wäre auch ein Fingerzeig des Wählers, wo es lang geht und was er will, nämlich ernste und ehrliche Arbeit, staatliche Sparsamkeit und Abbau der Beamtenschaft, kleineren Staat, usw. usw.

      Und ich bleibe dabei, wenn man in den etablierten Parteien weiter so dahinwurschtelt und 'parteiblödelt', weiter Schulden macht, wird mit jedem Tag der Fehler die Protestkraft größer und stärker, bis die Lage kippt.

  17. Marianne (kein Partner)
    30. März 2010 18:28

    ich weiß nicht, warum immer wieder auf die "Krone" und ihre Leser hingehauen wird. Erstens hat die "Krone" sehr gute Journalisten der "alten Schule", die noch richtiges Deutsch schreiben und fundierte Meinungen kundtun dürfen und können, wie z. B. Peter Gnam oder Georg Wailand oder Entst Trost und telemax Loeffler u. a. Und zweitens ist die Reichweite dieser Zeitung bezüglich Meinungsbildung nicht zu verachten. Ich lese täglich den Kurier und die Kronenzeitung, weil sie morgens ins Haus geliefert werden. Das ist sehr praktisch und ich kann mich dann schon beim Frühstück ärgern oder freuen. Alles andere kann ich online erreichen, wie diesen blog. Ich kann mir dann ein "österreichglobales" Bild machen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. März 2010 18:33

      Ja klar, und auch richtige intellektuelle Kapazunder wie Dieter Kindermann.

    • Rick (kein Partner)
      30. März 2010 18:59

      @Marianne

      Der Krone vorzuwerfen Sie wäre intellektuell noch erschütternder als Kurier, Standard, Kleine & Co ist sicherlich ungerecht, oder zumindest debatierbar. Viel vom schlechten Ruf der Krone stammt von den jahrelang gebetsartig wiederholten Schmähungen unserer selbsternannten Intellektuellen in Österreich, die jahrelang ihre Achselschweißflecken trockneten, indem sie deutlich sichtbar die rosa Zeitung für die Wir-wissen-alles-besser-und-die-anderen-sind-Nazis-Leser unter den Armen trugen.

      Dennoch, ich hoffe doch Sie glauben den 'sehr guten Journalisten' bei der Krone nicht wirklich, wenn die Krone zB wie heute ausgerechnet einen el Masri zum so armen Opfer-Lamm macht. Und fragen sich 'cui bono?' wenn so ein Artikel erscheint.

    • Gerhild Baron (kein Partner)
      30. März 2010 19:58

      Marianne:

      Und die Frage des allgemeinen Niveaus der beiden genannten Zeitungen ? Man sieht : "de gustibus non disputandum est" ...

    • Eddie R. (kein Partner)
      30. März 2010 23:57

      Dieser El Masri ist ein Terroristenführer aus dem Libanon. Er hat bei seinem Asylantrag in Deutschland angegeben, dass er als Terrorist im Libanon verfolgt wird.

      Er war damals auf dem Weg in den Orient (obwohl er doch dort verfolgt wird) und wurde an der Mazedonischen Grenze verhaftet und den Amerikanern übergeben. Wie es aussieht war er auf dem Weg in ein Terrorlager in Afghanistan oder Pakistan. Seine Frau hat nie Vermisstenanzeige gestellt, deshalb wurde er auch nie vermisst..

      Dieser El Masri ist ein mit allen Wassern gewaschener Terrorist, der auf Kosten des dt. Steuerzahlers lebt. Seine 8-köpfige Familie kostet den deutschen Steuerzahler ca. 60.000 EUR im Monat. Denn alleine 4 Sozialbetreuer und Hauslehrer kümmern sich um die Familie rund um die Uhr. Seine aus dem Kosovo importierte Braut spricht kein Wort deutsch!

    • Gennadi (kein Partner)
      31. März 2010 09:23

      Peter Gnam, Ernst Trost... Wahrlich hervorragend, die gestandenen Altkommunisten, die Onkel Hans da um sich scharte. Am spannendsten in der Krone sind aber immer die Leserbriefe, auf deren Anfertigung und Gestaltung Onkel Hans größten Wert legt. Als Maßstab für die Meinungsbildung, die bei der Krone den Informationszweck ersetzt. Richtiges Deutsch? Ja, kommt auch gelegentlich vor.
      Man liest Zeitungen, weil sie ins Haus geliefert werden? Aber doch nur, wenn man sie bestellt, oder. Sich anhand dieser Mediaprint-Produkte ein "österreichglobales" Bild zuzumuten, läßt aber dann unvermeidliche Rückschlüsse auf den Inhalt dieses Bildes zu.

  18. converso (kein Partner)
    30. März 2010 16:17

    Ich vermisse in den Pro-und Kontra - Beiträgen die Tatsache daß Berlusconi eine
    Menge Dinge getan hat und noch tut, die eben vom italienischen Wähler gewürdigt werden
    und von denen wir nur träumen können. Der freundlich lächelnde und charmante Silvio
    ist ein beinharter und energischer Hund. Im Gegensatz zu unseren Schleimsch...
    Allerdings,und das ist der springende Punkt, kann er mit seiner satten Mehrheit im Parlament nahezu diktatorisch regieren und Vieles mutig durchführen. Beneidenswert.-
    Ich sehe mit Besorgnis dem entgegen,was unsere Politiker in der restlichen Legislaturperiode ncht zustandebringen werden

  19. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    30. März 2010 15:35

    Herr Unterberger würde auch einen Mafiapaten zum Präsidenten wählen, wenn der ein wert-konservativens, liberales Wahlprogramm anbieten würde! Abtreibungsverbot hier, Spitzensteuersatzsenkung da und die Bestechungen/Auftragsmorde sind vergessen!

    Herr Unterberger muss im Übrigen schon sehr schizophren sein, wenn er in Österreich bedeuert, dass eine Mehrheit der Medien ideologisch "links" eingefärbt ist und in Italien für einen Schaumschläger Wahlempfehlungen abgibt, der alle relevanten Medien des Landes besitzt (China light!).

    PS: Wenn man allerdings in Italien wählen kann, weiß ich leider auch nicht!

    • Rick (kein Partner)
      30. März 2010 15:55

      (Abgesehen davon dass 'alle relevanten Medien ...besitzt' ein kühnes Argument ist) geht es doch nicht nur in Italien darum zwischen totalitär-etatistisch-legalen Mafiapaten und privatwirtschaftlichen Mafiapaten zu wählen.

      Gewerkschaften, Missbrauch der jeweiligen öffentlich-unredlichen Sender, Zucht von parteinahen Kampforganisationen mit Steuermitteln, Rundfunkgebühren, Zwangsmitgliedsbeiträge in Kammern & Co sind alles gesetzlich legale Mafiamethoden gegen die sich der Bürger nicht oder kaum wehren kann. Der wesentliche Unterschied zwischen Mafia und Gewerkschaft besteht darin, dass es bei der Mafia auch kultivierte Leute mit Wirtschaftsverstand gibt....

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 15:58

      Es sollte der Redaktion bekannt sein, dass die Mehrheit der heimischen Presse keineswegs links ist. Vielmehr ist die Gesamtheit der Presse linksgrün. Mit Gesundbeten wird nichts besser, verehrte Redaktion.

    • H.F. (kein Partner)
      30. März 2010 16:05

      Auch an sie mein lieber Shrooms: Die Gesamtheit der Presse ist linksgrün? Krone? Presse? NÖN?
      Aber das sind ja nur kleine Provinzblätter, vor allem die Krone...

    • Charlotte (kein Partner)
      30. März 2010 16:12

      @ ... der Redaktion bekannt!

      Da gibt es Ihres Erachtens ja eine Mehrheit von Schizophrenen in Österreich?

      Jetzt gehe ich aber gleich zum Arzt oder sollte man das lieber Ihnen empfehlen? :)

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 16:19

      Verzeihung, H.F., ok. Die Krone les ich nicht, aber die Presse? Letzter Blick in das Blatt, zufällig nach den Schüssen im Supermarkt, ein Geschwurbel von Schlaffer/Bernard, Blatt zu, reicht für das Jahr.

    • H.F. (kein Partner)
      30. März 2010 16:24

      Ich lese die Krone auch nicht aber viele andere Menschen tun es uns somit ist die Gesamtheit mit Sicherheit nicht rotgrün. Was sie von der Presse halten ist ihre Sache aber rotgrün ist auch sie nicht.

    • Charlotte (kein Partner)
      30. März 2010 16:52

      @ H.F. :

      und da die (nicht rot-grüne) Krone von vielen Leuten gelesen wird sind die Journalisten der meisten Medien nicht linker Gesinnung???

      Was für eine haarsträubende Argumentation.

      Übrigens es gab -siehe Presse- eine diesbezügliche Statistik, Befragung über die Gesinnung der Journalisten, und die zeigte eindeutig -genauso wie die Wahrnehmung vieler Medienkonsumenten- : Überwiegende Mehrheit linkslinker Gesinnung in den Redaktionsstuben das in keinem Verhältnis mehr steht zu Wahlergebnissen.

      Vielleicht lesen deshalb soviele Leute Krone (und nehmen auch das niedrigere Niveau in Kauf) weil sie genug haben von der political correcten linken Verlogenheit und lieber die wirkliche Realität und Meinungen mit der sie tagtäglich konfrontiert sind berichtet haben wollen.

    • numerus clausel (kein Partner)
      30. März 2010 17:02

      @Rick: Bei Ihrem zweiten Absatz war mir nicht klar ob sie von Italien oder Österreich schreiben, nur dass es hier keine Mafia gibt, lediglich organisierte Banden aus dem Osten.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. März 2010 17:24

      Was sie von der Presse halten ist ihre Sache aber rotgrün ist auch sie nicht.


      Wo doch Fleischhacker noch katholischer ist als Unterberger! 8)

      Ahso, ich vergaß, die Katholiken sind ja inzwischen auch alle linksgrün. :rolleyes:

    • H.F. (kein Partner)
      30. März 2010 17:37

      @ Charlotte: Es ging um folgende Aussage: "Vielmehr ist die Gesamtheit der Presse linksgrün."

      Die ist eindeutig falsch, die Presselandschaft mag vielleicht mehrheitlich links sein aber die Gesamtheit ist sicher nicht linksgrün. Sie sollten sich vielleicht einmal mit Aussagenlogik befassen und überlegen was "Gesamtheit" bedeutet.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      30. März 2010 17:53

      ICH SCHON BERLUSCONI !!!!!

    • luponero (kein Partner)
      30. März 2010 18:19

      Ich habe lange genug in Italien gelebt, um genau zu wissen, wie Berlusconi mit den Linken groß wurde, er baute die Fernsehlandschaft vom Idiotenfernsehen der Konservativen zum Vollidiotenfernsehen der Linken aus. Aber es ist halt die Ironie der Geschichte, dass selbst Linke, wenn sie dereinst zu Macht und Erfolg gelangt sind, plötzlich nach Rechts rücken um ihre Position zu verteidigen. Nur die Erfolglosen haben nichts zu verlieren und bleiben ein Leben lang links, und die sind dann unsere politische Elite. In Österreich haben wir ein lebendes Beispiel im einst roten Hannes Androsch. Nur das was Herr Androsch bislang erreicht hat, hatte Beriusconi schon vor vielen Jahren, noch bevor er in die Politik ging. Wie groß wäre wohl das Geschrei, käme Androsch auf die Idee, wieder Politik zu machen.
      Berlusconi war einst das Liebkind von Bettino Craxi, als Parallele dazu Androsch als Kreiskys Kronprinz, beide hat die Linke groß gemacht, Staatsunternehmen wurden günstig übernommen, aber auch das unternehmerische Risiko wurde übernommen. Das unternehmerische Risiko, liebe Leute bedeutet Verantwortung, schlaflose Nächte, Sorge wie es weitergeht etc. Aber das ist für linke Geister in der Regel zu hoch.

    • Gerhild Baron (kein Partner)
      30. März 2010 20:02

      ...der Redaktion bekannt:

      Ihr PS ist eigentlich die Erklärung des Phänomens Berlusconi : die Italiener empfinden es vermutlich als wohltuend, daß eine gewisse Stabilität herrscht zum Unterschied der ständig wechselnden Regierungen davor. Und wenn dann noch die Frage hinzukommt "wer sonst" ?, dann ist das Wahlergebnis verständlich.

    • tartaros (kein Partner)
      30. März 2010 23:20

      Übrigens, diese Befragung österr. Journalisten gibt es hier:
      http://diepresse.com/home/kultur/medien/436098/index.do
      Ergebnis: 34 Prozent sehen sich als grün-nahe, 30 Prozent sehen sich im Umfeld gar keiner Partei. 14 Prozent sympathisieren mit der ÖVP und neun Prozent mit der SPÖ
      Die 30% Unpolitischen werden wohl kaum FPÖ'ler sein. Daher ist es keine Verschwörungstheorie, wenn man behauptet, der Journalismus ist tendenziell links-grün.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      01. April 2010 13:24

      Mit 34% sind sie jedenfalls dreifach über-repräsentiert. Wen die Verleger zuschauen, wie solche Schreiberei ihnen das Wasser abgräbt, von mir aus. Der Rückgang im Medienkonsum kommt sicher auch von der oberlehrerhaften Art der Schreiberei, dem ständigen Zensurieren der Leser.

      Ich brauche jedenfalls keinen,d er mir erklärt, was ein Muffel ist, ein Schlusslicht oder anderer Schwachsinn.

  20. M.U. Shrooms (kein Partner)
    30. März 2010 15:31

    Die Italiener blicken nicht durch. Dabei hätten sie es so einfach, ORF hören und Standardforum lesen, dann wüssten sie, was ihnen gut tut.

    • Undine (kein Partner)
      30. März 2010 17:11

      @M.U.SHROOMS: Es paßt jetzt nicht zum Thema, aber Sie haben mich letzthin mit einem Attribut versehen, von dem ich Lichtjahre(!) entfernt bin. Natürlich weiß ich, daß es nicht nur schwarz-weiß gibt, dazwischen viele Schattierungen. Und die kenne ich auch und die gehören auch berücksichtigt.

    • Undine (kein Partner)
      30. März 2010 17:13

      Soll heißen: ...., sondern dazwischen....

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 18:56

      Undine, gings da darum, ob eine Frau sich eine Wurstsemmel kauft, oder vorher schnell abtreiben geht und dann die Wurstsemmel kauft? So schnell zwischendurch, oder war das was anderes?

    • Undine (kein Partner)
      30. März 2010 20:54

      Ja, SHROOMS, um diesen Beitrag ging's; ich hab ihn jetzt einfach nicht gefunden. Ich hab das Wort "frömmelnd" oder so ähnlich im Kopf. Es geht zwar niemanden was an, aber ich bin schon lange kein Mitglied einer Kirche mehr. Ich war schon als Kind dafür offenbar nicht geeignet (für's Frömmeln mein ich).

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 22:13

      Da war so eine Hausfrauenstrenge dabei, Undine, aber lassen wir das. Ich denke, dass ein Abtreibung für die betroffene Frau schlimm und der letzte Ausweg ist, und andere glauben halt, es ist so wie T-Shirt-kaufen oder Wurstsemmelessen. Friede.

    • Gennadi (kein Partner)
      31. März 2010 09:17

      Ich seh die Verbindung zwischen Mitglied einer Kirche und Frömmeln nicht.

  21. S. Oberreit (kein Partner)
    30. März 2010 15:30

    das kuriose an der sache ist ja, dass sich die journalisten der mainstreammedien irgednwann tatsächlich glauben, die von ihnen veröffentlichte meinung wäre die öffentliche meinung.

    das war am anfang beim fall arigona so, das war in der schweiz bei der minarettabstimmung so, das ist jetzt in italien so. und zumindest das fussvolk der journalisten ist dann über diese "überraschenden" ergebnisse ehrlich erstaunt.

    zudem bewirkt der mediale druck auf alle andersdenkenden, dass die menschen bei den diversen meinungsumfragen nicht mehr die wahrheit sagen und die prognosen zumeist völlig falsch liegen.

    das lässt ja für die bp und wien wahl hoffen.

  22. dieter (kein Partner)
    30. März 2010 15:20

    Eine objektive Berichterstattung über Italien vermisse ich auch. Praktisch nie werden Berlusconi- oder Lega Nord-Anhänger zu ihrer Meinung gefragt, so dass man sich ein Bild machen kann, warum Mitte Rechts populär ist.

    Stattdessen bekommen irgendwelche Kabarettisten minutenlange Interviews.

    Die Unterberger'sche Krisentheorie ist weiterhin abzulehnen. Die Spanier haben unter den Sozialisten im Gegensatz zu Berlusconi vorbildlichen und zügigen Schuldenabbau betrieben und sie stellen nun in Wahrheit gemeinsam mit von Italien das größte Problem für die EU dar. Die Währungsunion vergrößerte die Ungleichgewichte und verstärkt asymetrische Schocks, ganz unabhängig davon, ob Regierungen Schulden machen, oder nicht.

    Langfristig kann man nur eine Währungsunion haben, wenn dauerhaft Transferleistungen in strukturschwache Regionen fließen. Das könnte gesamtwirtschaftlich durchaus für alle von langfristigem Vorteil sein, nur gibt es dafür über nationale Grenzen hinweg halt wenig Verständnis.

    Ansonsten wäre dem Club Med anzuraten, ihre alten Währungen wieder einzuführen.

    Die aktuelle Situation ist die schlechteste der Alternativen.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      30. März 2010 15:33

      dieter,
      "...so dass man sich ein Bild machen kann, warum Mitte Rechts populär ist..."

      Gegen die Mundpropaganda ist "kein Kraut gewachsen". Und im Internet-Zeitalter schon gar nicht. Die "Staatsfunker" aller Länder werden das nie lernen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 15:35

      Langfristig kann man nur eine Währungsunion haben, wenn dauerhaft Transferleistungen in strukturschwache Regionen fließen...

      Cool, dafür schlage ich den Nobelpreis vor. Wenn die Elfi einen hat, vermutlich nur wegen ihrer originellen Formatierung der Texte), dann muss dieter dafür auch einen bekommen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. März 2010 16:03

      @M.U.Shrooms:
      D'accord! Literaturpreis für dieter! Argumentativ ist er für mich zwar nicht der große Bringer, aber er schreibt besser als die grantige Kummerl-Elfi. Bei ihm versteht man wenigstens, was er uns sagen will.

    • dieter (kein Partner)
      30. März 2010 16:05

      Paul Krugman, Milton Friedman, Robert Mundell und Joseph Stiglitz sind alle dieser Meinung (was bei diesen Herren sonst selten der Fall ist) und die haben alle bereits einen Nobelpreis.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      30. März 2010 16:37

      @ dieter

      Naja, dass die einen Nobelpreis haben, darf man ihnen nicht nachtragen. Dafür können sie ja nichts. Sie könnten trotzdem gut sein. Bei Obama weiss man's ja auch noch nicht so genau, ob er den Kriegsnobelpreis verdient hat.

    • dieter (kein Partner)
      30. März 2010 16:46

      Ich nehme meine Kritiker, die kein einziges Argument und keine Faktenbehauptung entkräftet haben, berufen sich auf die Ökonomen Helmuth Kohl, François Mitterand und Angela Merkel, denen von den Schweden und Norwegern der Nobelpreis bestimmt nur verweigert wurde, weil diese so neidig auf die Mitgliedschaft in der Eurozone sind.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 22:25

      Aber dieter, immer das mit den Argumenten, entkräften, belegen oder was immer.

      Das ist ein Blog, ein großer Stammtisch, der hat auch Spaßcharakter. Die wortreichen Beiträge zeigen letztendlich nur, dass der Schreiber keine Zeit hatte, sich kürzer zu fassen. Nicht alles gleich für eine Analyse halten.

      Ich beziehe mich gern auf den bekannten ostfälischen Ökonomen Carl Philipp Emanuel Milchmädchen, ca. 1603 bis 1657, auf dessen mathematischen Verfahren heute noch die meisten Budgets erstellt werden.

      Entkräfte mir erst einmal das, bevor ich darüber weiter rede.

    • Gennadi (kein Partner)
      31. März 2010 09:15

      "Langfristig kann man nur eine Währungsunion haben, wenn dauerhaft Transferleistungen in strukturschwache Regionen fließen"
      Warum sollten sie fließen? Diese Regionen, sollten sie nicht eher dazu gebracht werden, sich selbst zu erhalten? Man sieht es doch bei der Entwicklungshilfe, wie viel verschleudert wird. Ergebnis: Der Großteil der Mittel wird für Waffenkäufe verwendet, die Menschen selbst wandern dem sozialstaatlichen Asyl nach.

      Mit solchen destruktiven Thesen erzielt man Abhängigkeit und erzieht Menschen zu reinen Empfängern.

  23. H.F. (kein Partner)
    30. März 2010 14:33

    Sehr spannend zu sehen wie Unterberger einen Kandidaten favorisiert der eine mediale Machtposition hat die jene des hier so verhassten ORF bei weitem übertrifft.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. März 2010 14:46

      Na wer weiß wie es wäre, wenn Wrabetz Bundeskanzler wäre? :D

    • Charlotte (kein Partner)
      30. März 2010 15:50

      und Pilz/Stoisits ORF-GenerälInnen.

      Am Schauplatz der ORF-Berichterstattung würde das gar nichts ändern...

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. März 2010 15:50

      Der ORF ist immer noch Monopolist in Österreich; die Privatsender spielen zwar eine wachsende, aber immer noch kleine Rolle.
      Berlusconis Privatsender haben einen Marktanteil von 43% (bei ca. 33% des Gesamtaufkommens italienischer TV-Werbung). Die staatliche RAI bringt's auf 47%, MA (60% Werbeeinahmen). Der Rest verteilt sich auf lokale Privatsender.
      Er besitzt die großen Verlagshäuser Mondadori und Einaudi, die vorrangig im Buchgeschäft tätig sind; nur eine einzige große Zeitung steht unter Berlusconis Einfluß. Industriebeteiligungen sowie der AC Mailand gehören ihm auch — aber letztere wird man wohl nicht als medialen Hebel bewerten können, ansonsten müßte man auch über Österreichs Vorzeigeunternehmer Dietrich Mateschitz, sein Red-Bull-Milliardenimperium und sein Red Bull Racing die Nase rümpfen. Was absolut irrwitzig wäre.

      Fazit: Die mediale Machtposition des ORF, auf den heimischen Markt bezogen, ist weit größer als jene Berlusconis. Die der österreichischen Presse, ausnahmslos rotgrün gepolt, stellt Berlusconis Print-Präsenz bei weitem in den Schatten.

      Dr. Unterberger favorisiert Berlusconi keineswegs; er berichtet unvoreingenommen und erfahren über Italiens politische Landschaft, wo dieser Mann der einzige Politiker ist, der Kontinuität bietet und die Grundrechnungsarten wenigstens einigermaßen beherrscht. Weshalb die Italiener ihm mehrheitlich vertrauen — und die "neutrale" ausländische Presse ihn untergriffig anpatzt. Das abgegriffene Zehndollarwort "Rechtspopulist", sei es auch noch so unzutreffend, wirkt halt noch eine Weile.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. März 2010 15:55

      P.S.: Ich vergaß den FC Red Bull Salzburg (oder so ähnlich, jedenfalls im Mateschitz-Portfolio) zu erwähnen. Politischer Einfluß ist auch hier nicht zu wittern.

    • H.F. (kein Partner)
      30. März 2010 16:02

      @ Aurelius: Die heimische Presse ist ausnahmslos rotgrün? Ja so wie diese kleine Kronezeitung mit ihren minimalen Marktanteilen - total rotgrün und Gutmenschlich, eh klar.
      Oder die NÖN auch ein rotgrünes Blatt, die Presse...

      Die Marktanteile werde ich mir vielleicht später noch ansehen und vergleichen. Ich hoffe diese Daten sind nicht genauso "fundiert" wie ihre Aussagen über die rotgrüne Presse in Österreich.

    • Rick (kein Partner)
      30. März 2010 16:05

      @Charlotte

      Ich denke Herr Pilz wird sich den Posten 'Volkskommissar für Justiz' schwer ausreden lassen und diese Aufgabe sicherlich mit großer Neutralität & Sachlichkeit im besten Geiste Andrei Januarjewitsch Wyschinskis ausüben.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. März 2010 16:12

      @H.F.
      Für mich ist die "Krone" seit Werner Faymanns erfolgreicher Anschleimung an Hans Dichand eine SPÖ-Verbündete. Über das restliche Niveau der "blutigen Hacke" (so nannte man sie in der Zwischenkriegszeit) wollen wir vornehm schweigen.
      Die NÖN, ehrlich gesagt, kenn' ich nimmer (Auslands-Ösi). Vielleicht hätt' ich schreiben sollen: "Die der bundesweiten österreichischen Presse ..."
      Ich bitte um Nachsicht.

    • H.F. (kein Partner)
      30. März 2010 16:23

      @ Aurelius: Faymann war gestern und selbst in der Zeit wo er hofiert wurde war die Krone weit entfernt von links oder grün. Die Launen des Onkel Hans ändern sich eben schnell aber grün war da seit Meissner-Blau nichts mehr und rot ist nach dem Faymann Exkurs auch nicht mehr.

      Die Presse wird auch bundesweit aufgelegt soweit mir das bekannt ist. Meinetwegen können sie gerne ihre Ängste vor der linken Presselandschaft pflegen aber ausnahmslos rotgrün ist es hier keineswegs.

    • numerus clausel (kein Partner)
      30. März 2010 17:27

      @M.Aurelius: In Ö haben die Roten eben den ORF, Zeitungen werden mit Werbeeinschaltungen auf Linie gebracht, als Fußballverein dient ihnen Rapid, wird ja vom Ex-Super-Finanzminister geführt, mit welchem Geld weiß keiner, nur eben mit Wirtschaftsunternehmen haperts gewaltig, die wurden alle erfolgreich und zielsicher gegen die Wand gefahren.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. März 2010 17:34

      Hans Dichand, der Andreas Unterberger des kleinen Mannes. ;)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. März 2010 18:12

      @ Schnabeltiervertilger:

      "Hans Dichand, der Andreas Unterberger des kleinen Mannes." (Wie baut man hier Smileys ein oder winzige Graphiken, z.B. *.gif?)

      Das ist ein Satz, über den inniglich nachzudenken sich lohnt. Geben S' ma a wengerl Zeit, pttäh!
      Ganz im Ernst, ohne Schmäh.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. März 2010 18:21

      Oder von mir aus umgekehrt: Der Traum Unterbergers: eine Kronenzeitung für Akademiker. ;)

    • numerus clausel (kein Partner)
      30. März 2010 19:00

      Für die Absolventen von Orchideenstudien gibt´s doch schon den Standard. ;-)

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 22:27

      Perfekt, numerus, das mit dem Standard.

  24. mike (kein Partner)
    30. März 2010 14:28

    Besonders erheiternd ist der gekränkte Tonfall der ORF-Sprecher/innen,
    wenn sie über solche - ihrem Weltbild/Auftrag völlig zuwiderlaufenden - Ereignisse berichten.
    Information und Meinung auseinanderzuhalten wird vom links-rot-Funk nicht einmal mehr versucht ..

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. März 2010 18:58

      Also bitte, auf den Schnofel von der Thurnher möcht ich nicht verzichten.

  25. tom (kein Partner)
    30. März 2010 14:04

    Immerhin war und ist Berlusconi imstande, eine Regierung zu führen, die über volle Wahlperioden Bestand hat. Das war verglichen zu den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ein absolutes Novum angesichts des katastrophalen italienischen Wahlrechts und der schwachen Performance der linken Bündnisparteien.

    Die Mittel zu seinem Erfolg dürfen freilich kritisch betrachtet werden, wenngleich ein mitteleuropäischer Maßstab für den Mittelmeerstaat Italien nicht anwendbar ist. Südländer verhalten sich sehr emotional, wollen primär ordentlich geführt werden und schenken im Umkehrschluss den vielen Skandalen und Skandälchen nicht wirklich viel Bedeutung.

    Emotionales Wahlverhalten stellt aber heutzutage kein italienisches oder südländisches Phänomen allein dar. Auch im übrigen Europa werden Wahlentscheidungen zunehmend nicht mehr aus rationalen Gründen getroffen. Charismatische Regierungschefs mit Führungsstärke sind deswegen gefragt, weil man bei ihnen genau weiß, woran man ist. Dass aufgrund dieses Umstands dann nicht immer lupenreines demokratisches Verhalten in Erscheinung tritt, liegt in der Natur der Sache. Wahrscheinlich ist es ein Zeichen für den Beginn eines postdemokratischen Zeitalters, was freilich nicht primär schlecht sein muss.

    Kurioserweise wurden den Rechtsparteien herbe Wahlniederlagen prophezeit, vor allen von ausländischen Meinungsmachern. Wieder einmal haben sich aber die Menschen ihr Recht herausgenommen, so zu wählen, wie sie es wollen und nicht wie ihnen von außen diktiert wird.

    Als schon längst die gefestigten Trends und Wahlergebnisse vorlagen, hörte und las man vor allem auch beim ORF als die vermeintlich wichtigste Botschaft des Wahltags, dass nämlich "jeder dritte Wähler" der Regionalwahl ferngeblieben sei. Erst im zweiten oder dritten Absatz konnte dann der Leser vom Wahlerfolg der rechten Bündnisparteien erfahren.

    Einmal mehr eine gezielte Manipulierung der Leser:
    "nur jeder dritte" hört sich schon mal bedeutend schlechter an als "zweidrittel Wahlbeteiligung" oder "zwei von drei Wählern gingen zur Wahl" oder schlicht "Wahlbeteiligung betrug etwa 65 %". Dadurch sollten die Leser schon eingangs negativ gestimmt werden, um ihnen mit dem unpassenden Wahlergebnis einige Absätze weiter gleich noch mal eine Negativmaldung draufsetzen zu können.

    Den Nachrichtenkonsumenten wird mit solchen Botschaften suggeriert, dass die vermeintlich niedrige Wahlbeteiligung (zweidrittel sind für Regionalwahlen nicht schlecht)
    dazu führe, unbeliebte regierende Amtsinhaber zu bestätigen, obwohl andere Wahlergebnisse oftmals genau das Gegenteil beweisen. Dieses Ursache-Wirkungs-Prinzip geht in diesem Fall völlig daneben.

  26. Rick (kein Partner)
    30. März 2010 13:54

    OT : Apropos Linke Medien
    Die politisch völlig unabhängige linksliberale Qualitätszeitung taz hat nun auch dem Herrn Unterberger sein Blog entdeckt :
    http://taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/spender-bezahlen-enge-weltsicht/

    Wie immer in den intellektuell überlegenen Medien wird dabei völlig auf Kampfprosa verzichtet und in ausgewogenen Worten beschrieben, wie zB 'rechter Kampf-Blog', 'Tiraden', 'unhinterfragtes Praisen des Kapitalismus', 'enge Weltsicht' etc.

    Ich hingegen vermute Herr Unterberger zählt auch zu den Leuten die zufrieden sind wenn sie von den richten Leuten geschätzt und den richtigen Leuten gehasst werden. Und wird vermutlich über den taz-Artikel zufrieden schmunzeln?

    • Harald Rassl (kein Partner)
      30. März 2010 15:43

      Nicht nur Dr. Unterberger darf zufrieden schmunzeln, auch wir interessierten und engagierten Freunde seines blogs können das tun. Was für ein mieses Presseprodukt die "taz" ist, zeigt schon allein die Adresse "Rudi-Dutschke-Strasse": was kann dort schon vernünftiges entstehen? Viel interessanter wäre: Wer ist denn der/die Österreich-Korrespondent/in dieses Schmarrenblattls - oder welcher "aufrechte" österreichische Jornalist schreibt für die ?

    • Rick (kein Partner)
      30. März 2010 16:00

      @Harald Rassl

      Wir erinnern uns sicherlich noch an die Berichterstattung zum Tod Jörg Haiders in der deutschen unabhängigen intellektuellen Qualitätspresse. Ich zweifle sehr, ob in der deutschen Qualitätspresse es eine Voraussetzung zur Berufsausübung ist, Österreich schon mal selber gesehen und erlebt zu haben, geschweige denn von dort zu kommen...

    • Liberty Bill (kein Partner)
      30. März 2010 16:10

      Interessant, dieser taz-Artikel. Ich dachte immer Unterberger ist ein halbwegs analytisch denkender Mensch, jetzt erfahre ich, dass er ein "rechter Kampf-Blogger" ist. Hätte ich nicht gedacht ;-)

  27. Pensionär (kein Partner)
    30. März 2010 13:25

    Das Problem der sozialdemokratischen Parteien ist leicht zu erklären:
    Sie haben das Wählerklientel - die Arbeiter und die Handwerker - verloren und stehen nur mehr auf der Seite der Arbeitsscheuen und irgend welcher "Lallis" (Polit-, Quoten-, usw).
    Daher sind die Sozialdemokraten heute die Vertreter einer Zweiklassengesellschaft. Ein Magister, Bachelor usw. darf sich aussuchen, wo er und was er arbeiten will. Der Hackler nicht. Der Bauer nicht. Der Meister eines Kleinbetriebs nicht.
    Es gibt zwar ein Gesetz über zumutbare Arbeit (http://www.bmas.de/portal/22078/eigenleistung__zumutbare__arbeit.html) aber so viele Hintertürchen für Randgruppen, dass das Gesetz nur für die normalen Trottel zur Anwendung kommt.
    Beispiel: der Anspannungsgrundsatz gilt nur für DEN, kaum für DIE Unterhaltspflichtige(n)
    "Maßstab ist also stets das Verhalten eines pflichtbewussten rechtsschaffenen Familienvaters in der Lage des konkreten Unterhaltspflichtigen."

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. März 2010 14:42

      Das glaube ich schon, dass sie als Pensionär glauben, dass sich ein Magister, Bachelor usw. aussuchen darf, wo und was er arbeitet. Leider sind Ihre goldenen Boomzeiten in der Wirklichkeit seit den Achzigern vorbei.
      http://www.ibw.at/de/infomaterial?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=348&category_id=6

  28. K.K. (kein Partner)
    30. März 2010 13:00

    ...und daß Mafia, N'Draghetha (und wie die regionalen Varianten sonst noch heißen), die sich nachweislich jede, aber auch schon jede italienische Partei aus der Portokasse kaufen können (und im Bedarfsfall auch immer gekauft haben), weiterhin auf Berlusconi setzen, spricht nur für die ökonomische Intelligenz der Ehrenwerten Gesellschaft, die ja kein Interesse dran haben kann, daß Italien vor die Hunde geht.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. März 2010 16:22

      Als inniger Kenner Italiens füge ich hinzu: Südlich von Rom war bislang der Einfluß aller italienischen Regierungen zu Ende. Eine Staatsmacht findet dort nicht statt, und es fließen auch so gut wie keine staatlichen Mittel dorthin.
      Die von Ihnen genannten mafiosen Organisationen, so kriminell sie sind, füllen dieses Vakuum mit einem Mindestmaß an Geld, Arbeit, Rechtsordnung und sozialen Zuwendungen. Das war schon unter Vittorio Emmanuele so; die Bevölkerung fühlt sich einigermaßen wohl dabei und hat gelernt, auf Rom zu pfeifen.

    • K.K. (kein Partner)
      30. März 2010 17:52

      Ave Cäsar! Und danke für die Bestätigung meiner These aus berufenem Munde.

  29. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    30. März 2010 12:48

    Interessant, diese leicht erotisch angehauchte Faszination für den Putin des Südens, der die Legislative regelmäßig für seine Privatzwecke missbraucht.

    Was die linken Medien betrifft: in Frankreich lagen sie richtig, diesmal eben nicht. Damit ist zu rechnen.

    • rossi (kein Partner)
      30. März 2010 13:44

      Wenn die MSM nicht über den Zufall hinaus Prognosen erstellen können, dann sollten sie besser würfeln.

    • perry (kein Partner)
      30. März 2010 13:56

      nicht traurig sein, lieber fresser; es wird schon wieder besser werden.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. März 2010 14:38

      Ich versuche eh die ganze Zeit, auf den Fayman einzuwirken, damit er für Unterberger auch so sexy wird wie Berlusconi! 8)

    • Gerald (kein Partner)
      30. März 2010 14:59

      Ja, in Italien versucht der Premierminister die Justiz mit allen erdenklichen (aber legalen, schließlich wurde die Legislative ja so gewählt!) Tricks auszubremsen, damit sie ihn nicht verurteilen kann. Soweit, so Bananistan.

      Doch wie sieht es im Vergleich bei uns aus? Da hätte wohl der Staatsanwalt die Anzeige gleich "übersehen" und über die Verjährungsfrist hinaus liegen gelassen oder dem Premierminister attestiert wegen mangelnder Gesetzeskenntnisse nicht straffähig zu sein.

      Eigentlich sind wir das ärgere Bananistan.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      30. März 2010 15:18

      "...Ich versuche eh die ganze Zeit, auf den Fayman einzuwirken, damit er für Unterberger auch so sexy wird wie Berlusconi!..."

      Vielleicht sollten Sie ihm den schwarzen Anzug ausreden. Lächeln bei Begräbnissen gehört sich nicht. (smiley)

    • Gennadi (kein Partner)
      31. März 2010 09:10

      Putin des Südens? Danke für die Aufkärung. Mir war nicht bekannt, dass Berlusconi Chef des staatlichen "Geheimdienstes" gewesen sei und Morde angeordnet hätte.





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