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Wer einmal der Straße nachgibt drucken

Lesezeit: 6:00

Es ist ein oft bestätigtes Gesetz des Verhaltens demonstrierender Massen: Sobald sich die Staatsmacht als weich erweist und in Kompromisssuche nachgibt, wird der Druck der Straße noch größer und nicht, wie von der Obrigkeit erhofft, kleiner. Kompromisse lösen in den Protestierern ein klares Gefühl aus: Jetzt schaffen wir es; jetzt ist die Obrigkeit angeschlagen, jetzt hat sie Angst vor uns; jetzt ist der Weg zum Gesamtsieg absehbar.

Diese Regel beweist sich völlig unabhängig davon, ob die jeweiligen Demonstranten im Recht oder im Unrecht sind (einmal angenommen, diese Frage ließe sich überhaupt immer klar und eindeutig beantworten). Das beweist ein kurzer Rundblick etwa durch Israel, Venezuela, Polen, die Ukraine, Deutschland und Österreich.

Nicht einmal Israel scheint sich der eingangs zitierten Gesetzmäßigkeit noch bewusst zu sein, obwohl man dort eigentlich die größten und längsten Erfahrungen haben müsste. Das zeigen die letzten Tage.

Israel hat den Zugang zum Jerusalemer Tempelberg zu kontrollieren begonnen, nachdem dort radikale Palästinenser zwei Morde begangen hatten. Diese Kontrollen haben zu wilden Protesten der Palästinenser mit vielen Verletzten geführt. Darauf hat Israel (in Etappen) die Kontrollen wieder abgebaut. Das hat nun aber die Massen nicht beruhigt, sondern in ihnen vielmehr das Gefühl wachgerufen: Wir haben ja doch eine Chance gegen "die Juden", die geben ja doch nach, wenn wir nur energisch genug protestieren.

Das hat mit Sicherheit den Kampfgeist der Palästinenser für lange wiederbelebt. Das werden wohl die nächsten Wochen und Monate zeigen. Daran ändert es auch nichts, dass Israel inzwischen wieder mit Kontrollen begonnen hat.

Entscheidend bleibt: Israel hat sich für die Palästinenser als verletzlich erwiesen. Da fürchten sie es dann nicht mehr. Für sie spielt es da auch keine Rolle, dass der Rückzieher Israels einerseits auf Bitten der USA zurückgehen dürfte und andererseits auf Israels Bemühen, eigene Diplomaten nach einem blutigen Zwischenfall mit einem arabischen Extremisten wieder heil aus Jordanien herauszubringen. Bei den Demonstranten kommt hingegen nur eines an: der Eindruck einer Schwäche Israels.

Die Sorge, dass Israel falsch reagiert hat, bedeutet nun gewiss nicht den Wunsch, dass das Land keinerlei Kompromisse mit den Arabern eingehen sollte. Aber tragfähige Lösungen kommen in aller historischen Regel immer nur dann zustande, wenn entweder nach langen Auseinandersetzungen beide Seiten so erschöpft sind, dass sie lieber Frieden als einen Sieg wollen. Oder wenn weitsichtige Vernunft BEIDER Seiten bei friedlichen und von gegenseitiger Verständnissuche geprägten Verhandlungen zum Durchbruch kommt.

Die Palästinenser haben sich allerdings seit Jahrzehnten allen solchen friedlichen Vernunftlösungen entzogen, die ja schon fast fertig ausverhandelt waren. Daher bleibt Israel vorerst nur eine Haltung der Stärke. Daher löst es unweigerlich eine Eskalation aus, wenn der trotz der Stärke seiner Armee sehr exponierte Judenstaat einmal unter dem Druck der Straße nachzugeben begonnen hat.

Auch in Polen sind in den vergangenen Tagen Demonstranten zu der Überzeugung gekommen, dass sich ihre Dauerproteste ausbezahlt haben. Zwar waren das völlig gewaltfreie Proteste. Zwar verdienen sie viel mehr Sympathie als die wilden Palästinenseraktionen, die ja letztlich mit Mördern symathisieren. Zwar war die Zurückweisung zweier (zum Teil tatsächlich bedenklicher) Gesetze durch den polnischen Staatspräsidenten ein komplett der Verfassung entsprechender Vorgang. Aber jedenfalls sind sehr viele überzeugt, dass dafür vor allem diese Proteste ausschlaggebend waren.

Das aber heißt, dass es mit Sicherheit noch mehr und intensivere Proteste geben wird, sobald die Regierung wieder irgendetwas unternimmt, was einem Teil der Bevölkerung nicht gefällt. Das ist – auch wenn die Regierung im konkreten Fall zweifellos übers Ziel geschossen hat – eine für eine Demokratie problematische Entwicklung.

Wechsel nach Venezuela. Dort ist es im Gegensatz zu Israel ganz eindeutig, dass jede Sympathie, jedes Rechtsverständnis  auf der Seite der mit klarer Mehrheit gewählten Abgeordneten und der unter hohem Blutzoll dauerdemonstrierenden Menschenmassen steht. Aber der von ihnen bedrängte sozialistische Präsident Maduro weiß ganz genau: Sobald er irgendwo nachgibt, ist nicht nur sein Griff nach der totalen Diktatur gestoppt, sondern da ist er auch samt seiner ganzen Bande hinweggefegt und im Gefängnis oder tot.

Daher kämpft Maduro bis zum Ende weiter. Das ist bitter, aber offenbar kaum verhinderbar – und führt immer mehr in einen echten Bürgerkrieg.

Maduro weiß aber wohl genau, was vor ein paar Jahren etwa in der Ukraine passiert ist: Dort ist der – ebenfalls Richtung Diktatur marschierende – Diktator Janukowitsch Demonstranten gegenüber ein wenig zurückgewichen. Das hat dann kurz darauf fast unweigerlich zu seinem Sturz und seiner Flucht geführt.

Auch in Spanien liegen alle meine Sympathien an sich bei der Selbstbestimmungsforderung von Basken oder Katalanen. Auch dort hat sich aber die Zentralregierung mit ihrer Unnachgiebigkeit bisher eindeutig durchgesetzt. Unabhängig von diesen Sympathien sollte freilich eindeutig klar sein, dass es für Basken und Katalanen nicht die geringste Rechtfertigung gibt, zur Gewalt zu greifen. Ein solches Widerstandsrecht ist nur bei schwerer Unterdrückung, aber nie in einem demokratischen Rechtsstaat legitim.

Umgekehrt waren die schlimmen Eskalationen der letzten Wochen in Deutschland eindeutige Folge des ständigen feigen Zurückweichens der Behörden. Diese sind seit Jahren vor linksextremer Gewalt immer nur zurückgewichen. Wenn vor allem die Gerichte jahrelang (ideologisch motiviert?) totale Milde ausüben, wenn die Extremisten jahrelang ungehindert Häuser besetzen, wenn sie alljährlich zum ersten Mai konsequenzenlos schwere Verwüstungen anrichten können, wenn Angehörige des "Schwarzen Blocks" nie zu abschreckenden Strafen verurteilt werden, dann war es fast unweigerlich, dass die Szene immer aggressiver wird. Und dass sie nun schließlich in Hamburg den Bürgerkrieg versucht hat.

Ganz ähnlich auch in Österreich. Auch dort sind es Richter und die Führung der Wiener Polizei, die etwa rund um den FPÖ-Ball linke Gewalttaten und Rechtsbrüche als harmlose Folklore behandelt haben, sodass die Szene immer mehr zur Aggression ermutigt worden ist.

Noch schlimmer ist die unter Druck der Linken und der Mainstreammedien von der damaligen Schwach-ÖVP und ihrem Ganz-Schwach-Justizminister zugestandene Abmilderung des Landfriedensbruch-Paragraphen. Selbst Zerstörungen von Polizeiautos oder ähnliches sind seither irrelevant. Dabei wäre statt einer Abmilderung dieses Paragraphen eine Verschärfung der einzige Weg gewesen, um die Wiederholung von Exzessen zu verhindern. Es müsste völlig klar sein, dass deren Wiederholung und Eskalation nur dann verhindert werden kann, wenn jeder mit empfindlichen Strafen rechnen muss, der an vermummten oder gewalttätigen Demonstrationen teilnimmt und der diese trotz Lautsprecheraufforderung der Polizei nicht sofort verlässt.

Freilich: Was will man in einem Staat, wo viele Medien den einst der Straßengewalt durchaus sehr nahegestandenen (Ex-)Kommunisten Pilz als Hüter des Rechtsstaats feiern. Wo weit über Hunderttausend Menschen in den letzten Jahren illegal einmarschieren konnten, und dennoch fast niemand von ihnen am Ende abgeschoben wird. Wo linke – oft aus Steuer- oder Kirchengeldern honorierte! – Anwälte so viele Rechtsmittel in der Hand haben, dass sie jedes einzelne Asylverfahren fast unendlich in die Länge ziehen können, bis dann andere Linke und Medien rufen: Na, jetzt ist der doch schon so lange hier, da wäre es doch inhuman, ihn abzuschieben.

Das einzige Rezept zur Konfliktvermeidung

Außerhalb von De-Facto-Kriegssituation wie in Israel gibt es fast nur ein einziges Rezept, wie man solche Konfrontationen mit ihren drohenden Eskalationsfolgen vermeidet: Indem Machthaber, statt auf die blinde Ausübung der Macht zu setzen, die Bürger direkt demokratisch entscheiden lassen.

Das ist immer tausende Male besser als Entscheidungen durch die Straße. Denn diese sind letztlich reines Faustrecht, das die Herrschaft kleiner, aggressiver Minderheiten über die Mehrheit ermöglicht. Was immer schlecht ist, egal ob einem im Konkreten die Position der Minderheit oder die der Mehrheit sympathisch ist.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2017 05:45

    OT - gerade auf WDR Teletext entdeckt - habe Screenshot davon gemacht:
    https://www2.pic-upload.de/img/33638246/Namensnderung.png

    Namensänderung für Migranten soll erleichertert werden. Dies wäre besser für Jobchancen.

    Die nächste Nachricht aus Hamburg könnte also schon lauten: "Der Deutsche Jochen M. hat im Supermarkt ein paar Leute in die Luft gesprengt. Dabei rief er "Allahu Akbar! Wahrscheinlich stammt der Täter aus der rechtsextremen Szene.." Kommt in die Statistik als rechtsextreme Tat... ist auch praktische für die gesamte Statistik. Jetzt kann man auch die Fälle von Vergewaltigungen und Kindesmissbrauch den Deutschen anlasten. Zwar hat man die Herkunft der Verbrecher immer zu vertuschen versucht, doch aufgrund der Namen sickerte sie schließlich durch. Damit ist jetzt Schluss.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2017 11:30

    Was haben Schule und Staat gemeinsam? Sehr viel!

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir diejenigen Lehrer bewundert und geschätzt haben, die uns hart gefordert haben, gleichzeitig aber auch fair waren. Unser Deutschprofessor, obwohl konservativ, hat mit uns nicht nur Faust, sondern auch Theodor Storm und Günter Grass gelesen. In Geografie haben wir Grundlagenwissen (neudeutsch „Basics“) gedrillt. In Chemie haben wir so viel gelernt, dass ich auf der Uni nur noch wiederholen musste.

    Verachtet haben wir hingegen unfaire Lehrer und Schwätzer, die irgendetwas daher schwadroniert haben, wie etwa unser Psycholehrer. Wir hatten auch einen neurotischen und arroganten Biolehrer, der seinen Lieblingen die Sehr Guts hinten reingeschoben hat, während andere systematisch drangsaliert wurden.

    Beim Staat ist es ebenso. Ein Luschistaat, der vor jeder Gewalt zurückweicht und eine Zweiklassenjustiz pflegt („Traumatisierte“ mit Samthandschuhen anfassen, Einheimischen die volle Wucht des Gesetzes spüren lassen) verdient nur Verachtung.

    Die 68er-Generation und ihre Epigonen haben den Bogen überspannt, daher ist die Achtung vor dem Staat verdunstet. Wir erleben das Zurückweichen des Staates tagtäglich:
    Eben erst hat ein Iraker in einer Diskothek in Konstanz einen Besucher erschossen und mehrere andere schwer verletzt. Dann wurde der „Angreifer“ von der pööösen Polizei selbst erschossen. Die deutschen Behörden haben null Ahnung, was dahintersteckt, aber schon heute am Vormittag wurde, ohne eine Ahnung zu haben, verkündet, es handle sich nicht um einen Terroranschlag. Aha! Was denn dann? Ein Angriff? Das wäre dann ein Bürgerkrieg.

    Zurzeit sind Deutschland und Österreich gegenüber „Angreifern“ total auf Luschikurs. Mit anderen Worten: Wir geben auf, was einen Staat ausmacht. Wer die Schreibtisch- und Deeskalations-Täter jetzt noch wählt, sollte wegen Staatsgefährdung belangt werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2017 03:53

    Der letzte Absatz war leider aufgesetzt. Was hilft die direkte Demokratie bei den einzelnen Asylvefahren?
    Jeder Lehrer kennt das, raunzen um Pausen oder keine Hausübungen. Jede Mutter kennt das. Jeder Vater. Gibt man einmal nach, wird noch mehr gequengelt oder gefordert und nichts mehr gegeben.
    Die Abstände werden kürzer. Die Forderungen steigen. Die Bereitschaft etwas einzubringen sinkt.
    Ganz normal!
    Daher auch die überzogenen Forderungen der grünen Kommunisten! Unglaublicherweise werden diese von jeder Parlamentspartei mittlerweile sofort erfüllt!
    Ja was soll man da noch erwarten?
    Dabei kann ich mich noch exakt erinnern (bei Feminismusdiskussionen - ja die gab es einmal gaaanz laange vor dem Genderismusgift, aber auch bei den Geschwindigkeitsbeschränkungen), dass dies diese Melonenvertreter wörtlich sagten: Man muss mehr fordern, um das zu erhalten, was man eigentlich will!
    Übrigens diese Taktik hörte ich auch von Hundsdorfer persönlich, der gar nicht mehr glaubte, dass man die "Hacklerregelung" noch einmal durchbringen würde, er sogar bereit war diese aufzugeben.... Damals.
    Aber siehe. Es war superleicht und es wurde nicht einmal ernsthaft diskutiert..! (Der "Kaffeetratschpartner" war die ÖVP bei sogenannten. Alle grinsten still...)
    Seit Jahren knickt man ein.
    Seit 1968 immer mehr antiautoritäre Erziehung - seit 2015 endgültig failed state.

    Und wenn man dann law and order einfordert, finden wir uns wahrscheinlich in einem "Nachschulungslager" wieder. Sagen wir um 2020.

    Liab schau ma aus....

  4. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2017 13:33

    Wenn die polnische Regierung versucht, der Justiz Grenzen zu setzen, finde ich daran nichts Verwerfliches. Immer wieder hat sich gezeigt, daß von Linksregierungen eingesetzte (Höchst-) Richter jeden Versuch einer politischen Wende torpedieren, und oft mit Erfolg. Dadurch wird eine Änderung der Verhältnisse auf demokratischem Wege erschwert, wenn nicht sogar verunmöglicht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRau
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2017 11:33

    OT oder besser Dauerthema:
    Das Unterdrücken bzw verharmlosen von solchen Taten in den Medien ist nicht einmal noch im Fall des Hamburger Messerstechers abgeschlossen, der übrigens auswandern wollte, dem aber von den Behörden entsprechende Ersatzpapiere verweigert wurden, und jetzt absurder Weise nicht abgeschoben werden kann. Das voraussichtlich milde Urteil der Justiz steht noch aus. Schon folgt die nächste Tat, bei der wiederum nix mit nix zu tun hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=iB83tCoF7q4

    Da wurde mit einem Maschinengewehr herumgeschossen. Aber wichtiger sind natürlich Waffengesetze, bei denen man Sportschützen genauer unter Kontrolle bringen will.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2017 09:59

    Gewalt kann man leider nur mit noch größerer Gewalt wirksam bekämpfen. Totstreicheln hat absolut keinen Sinn. Aus diesem Grund haben Bürger die Gewaltenteilung eingeführt, und die soll auch vollzogen werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2017 09:44

    Ja, mehr direkte Demokratie.

    Da würde es sich rasch herausstellen, ob alle das wollen, was Demonstranten wollen, oder die Mehrheit das will, oder ob es sich um die Wünsche einer Minderheit handelt, oder gar nur um die einer Bande.

    Dafür aber wäre genau das nötig, was Dr. Unterberger schreibt.

    Ich meine dazu, es muss eine unabhängige und freie Medienlandschaft geben und nicht, wie in Österreich, eine parteidiktatorische, es muss strenge, aber faire Gesetze geben und nicht, wie bei uns, hirnkranke Gesetze, die alle Schandtaten erlauben, es muss eine Justiz geben, die die Gesetze anwendet und nicht unterläuft,
    und es muss den Willen zur Demokratie geben.

    Diesen Willen zur Demokratie gibt es in Österreich mehrheitlich nicht, es gibt den Willen zur 'Parteidemokratur' oder Parteidiktatur, die Österreich ins OUT geschickt hat und in fast unlösbare Situationen.

    Wenn ich meinen Studenten öfter gesagt habe, machen Sie was sie wollen, aber das, was sie wollen, machen sie wirklich, so muss ich heute bereits auf Verständnis hoffen, dass sich das auf ihre Studienziele bezogen hat. Der Pöbel macht auch was er will. Es fehlt an Moral und Sitte.

    Man kann sich auch nicht direkt demokratisch vom Pöbel regieren lassen, denn der würde täglich Volksabstimmungen provozieren.

    Also meine ich, muss es die Stärkung der Exekutive geben und eine Verwaltungsreform, und ein generelles Umdenken der Österreicher von einem Anspruchsdenken zu einem Pflichtbewusstsein und das parteibefreit.

    Machen wir Parteien wieder zu Interessensgruppen und nicht zu Diktatoren.

    Das ist schwerste Brocken, an dem Österreich zu arbeiten hat neben dem Missbrauchsdenken, das sich überall breit gemacht hat.

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  1. McErdal (kein Partner)
    01. August 2017 09:14

    Neuigkeiten von Martin....
    ***Was ist los mit Defend Europe? Die ganze Geschichte der Mission***
    y o u t u b e . c o m/watch?v=9RJ6TS-nho4

  2. Anmerkung (kein Partner)
    01. August 2017 04:53

    Je ausufernder die Zivilisation, desto falscher das Menschenbild und desto größer der Realitätsverlust! Phantasmen wie das "Ebenbild Gottes" oder die "Krone der Schöpfung", und umso mehr die "Menschenrechte über alles!" haben wachsende Selbstverherrlichung und abnehmende Selbsterkenntnisfähigkeit bewirkt. Freilich stets nur in der elitären Minderheit und nicht unter den normalen Menschen, aber die Elite hat ja das Sagen.

    Mit dem Wegfall religiös fundierter Hemmungen im atheistischen Zeitalter gehen vielen auch noch die Reste an Einsicht verloren, dass da ja nur ein freches Lebewesen vom gleichen Schlag wie die Makaken von Gibraltar am Werk ist (das sich gerne Dumme zum Schmarotzen sucht).

  3. Erich Bauer
    31. Juli 2017 12:50

    https://www.youtube.com/watch?v=JpLhp1B9OZE
    Geheimakte Antifa: Diskussion zu COMPACT 8/2017

  4. schreyvogel
    31. Juli 2017 12:29

    Für A.U. besteht in Israel eine verkehrte Welt: Für ihn sind die Palästinenser die Landräuber, die den Juden das Land, das ihnen Jahve nachweislich (Torah!) zugeeignet hat, mit terroristischen Mitteln entreißen wollen.
    Und nicht umgekehrt!

    • Undine
      31. Juli 2017 21:55

      @schreyvogel

      Wenn das kein klassischer Eroberungskrieg war.....

      1967---Sechs-Tage-Krieg:

      "Plötzlich war das Land dreimal so groß

      Den Krieg jedoch begann Israel - mit einem sogenannten Präventivschlag, mit einer Überraschungsattacke, die in die Militärgeschichte eingehen sollte: Die ägyptischen Piloten saßen am 5. Juni 1967 noch beim Frühstück, als Israel die erste Angriffswelle flog. Binnen drei Stunden war fast die komplette ägyptische Luftwaffe vernichtet, auch die Luftwaffe der Syrer und Jordanier wurde weitgehend zerstört. Jordanische Artillerie griff später Vororte Tel Avivs und Westjerusalem an.

    • Undine
      31. Juli 2017 21:56

      In den folgenden Tagen eroberten israelische Truppen den Sinai, den Gazastreifen, das von Jordanien besetzte Westjordanland und die Golanhöhen sowie Ostjerusalem. Israelische Fallschirmjäger sprengten sich einen Zugang zur Altstadt und standen erstmals seit 1949 wieder an der Klagemauer."

    • schreyvogel
      31. Juli 2017 22:42

      Undine,
      ja, genau so war es.
      Und das scheint A.U. zu gefallen: Israel weiß, in seinen Augen, wie man mit diesem Terror-Volk umgeht.
      Israel hat kürzlich alle Siedlungen, die nach israelischem Recht illegal waren, gesetzlich legalisiert. Zudem hat es mit Trump vereinbart, dass es ganz neue Siedlungen bauen darf (bisher durften "nur" bestehende Siedlungen erweitert werden).
      In unseren Medien wird nichts darüber berichtet.

      Attentäter werden in Israel so gut wie nie gefangen genommen. Sie werden von der Polizei sofort "eliminiert". Laut A.U. eben ein vorbildlicher Rechtsstaat!

    • Torres (kein Partner)
      01. August 2017 17:29

      Gerade eben hat ein israelisches Gericht die vorzeitige Entlassung eines israelischen Soldaten abgelehnt, der zu Gefängnis verurteilt wurde, weil er einen palästinensischen Terroristen erschossen hat. Ja, Israel ist ein demokratischer Rechtsstaat - der einzige im nahen Osten.

  5. machmuss verschiebnix
    30. Juli 2017 20:51

    OT:

    ---Zitat---
    Wenn Ihr Staubsauger den Grundriss Ihrer Wohnung verkauft, wird es Zeit, ihn vom Netz zu nehmen. Genau das hat aber iRobot ( http://www.irobot.de/ ) vor, Hersteller des derzeit populärsten Roboter-Staubsaugers Roomba. Als Abnehmer dieser Daten, die einen detaillierten Grundriss inklusive aller Gegenstände auf Ihrem Fußboden beinhalten, kämen Firmen wie Apple, Google oder Amazon in Frage. Natürlich nur mit Ihrer Einwilligung … (Zeit: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-07/roomba-staubsauger-roboter-daten-wohnung-verkaufen ).

    -- Anderes Thema: --

    Wie sich Parteien in digitalen Medien schlagen, analysiert der Experte Hannes Ley. Im Interview mit dem Spiegel ( http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-gruender-der-ichbinhier-gruppe-hannes-ley-im-interview-a-1157149.html ). Sein Urteil: Es gibt nur eine Partei, die soziale Medien wirklich versteht – die AfD.

    -----------

    • Brigitte Imb
      30. Juli 2017 22:05

      D´rum, ich sag´s ja, mein langjähriger "Hildomat" BLEIBT. Der gibt keine Daten weiter.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2017 20:10

      "Hildomat" ? Bitte klären sie den "typisch Mann" Leser auf :))

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2017 22:12

      Ja, was soll ich sagen? Scheinbar habe ich mit dieser einzigartigen "Gerätschaft" das große Los gezogen, obwohl sie im normalen Handel nicht erhältlich ist. Englischsprachig dazu. Des is do kana g´wohnt. :-)))

  6. machmuss verschiebnix
    30. Juli 2017 17:31

    OT:

    Inzwischen holte sich Trump einen pensionierten General (John Kelly)
    als Chief of Staff und mit Pribus verläßt einer mehr das Trump-Team :

    http://abcnews.go.com/Politics/inside-tumultuous-48-hours-priebus-left-white-house/story?id=48917561&cid=clicksource_4380645_4_film_strip_icymi_hed

    Und das Trump-Bashing ist in Europa anscheinend noch schlimmer als in den USA,
    aber für Trump » there's no such word like "giving up" « ( vorerst noch ) und
    bezüglich Obama-Care legte er auf Twitter schon wieder ein Schäuferl nach:
    "As I said from the beginning, let ObamaCare implode, then deal. Watch!"

    http://deadline.com/2017/07/donald-trump-tweet-john-mccain-no-vote-kills-trumpcare-bill-1202138017/

    Auch die von seinen Feinden veröffentlichten "approval-ratings"
    prallen an Trump ab ( vorerst noch ) :
    http://www.telegraph.co.uk/news/0/donald-trump-latest-approval-rating-impeachment-odds/

    Aber was - zum Kuckuck - macht ein Clinton-Anhänger in Trump's Team ?@!

    Dieser Scaramucci hat vorher noch schnell alle seine Tweets gelöscht, in
    denen er sich für Clinton stark machte und auf Trump einprügelte und jetzt
    ist er Presse-Sprecher für Trump ?@!
    Entweder die Demokröten haben Trump jetzt endgültig im Sack und er spielt
    deren Spielchen,
    oder der alte Knabe ist über die Maßen ausgefuchst

    Zutrauen könnte man es ihm ( vorerst noch ).

  7. machmuss verschiebnix
    30. Juli 2017 14:40

    Was in Venezuela grade läuft, ist das Ergebnis von Verhetzung und
    der Täter ist eindeutig dieser Maduro. Ich habe mir mal eine seiner
    Reden im Original-Ton angehört, wollte durchhalten um zu wissen,
    was er noch alles "drauf hat" , aber da kam immer wieder dasselbe !

    Es war ein unerträglicher Schwachsinn - nach jedem zweiten Satz:
    viva la revolucion und das Publikum hat mit gegrölt - ich
    konnte das kaum 15 min durchdrücken !


    Allerdings gab es trotzdem einen Aha-Effekt
    - daß nämlich bei uns
    ausgerechnet jene Fraktion den Verhetzungs-Paragraphen in die
    Welt gesetzt hat, die am meisten dagegen verstößt und der es
    zweifellos zuzutrauen wäre, daß sie sich angesichts eines Machtverlustes
    ähnlich aufführen, wie dieser unsägliche Maduro ! ! !
    Einen Vorgeschmack dessen, gab es ja schon mit
    »Schüssel Haider an die Wand

    • Brigitte Imb
      30. Juli 2017 22:09

      Ich werde immer wieder mit dem Staunen nicht fertig, wielange sich ein Volk einem Diktator unterwirft.

      Vor einigen Jahren war zu lesen, daß Venezuela das Klopapier ausgeht. Was kann denn ein Volk erwarten, daß nicht einmal das Nötigste zum Leben hat? Und das bei all dem Ölreichtum des Landes. Es liegt wohl auch an der vernachlässigten Alphabetisierung.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2017 20:12

      Ich verstehe auch nicht, wie die alle so vernagelt sein können,
      daß die nicht verstehen, von "viva la revolucion" kann man nicht
      runterbeißen .

    • Herbert Richter (kein Partner)
      01. August 2017 10:40

      Ich verstehe nicht, wie sich scheinbar aufgeklärte Erwerbstätige, dafür hergeben, für eine verfressene, fette und korrupte Nomenklatura namens Partei, 7 Monate des Jahres Frondienst zu leisten?! Zu allem Überdruss führt diese fremdgesteuerte Diktatur auch noch den totalen Krieg gegen die eigenen Finanziers. Die Umerziehungslager, inklusive der Genickschusshallen sind bereits in Planung.
      Die Raubritter gaben sich mit einem Zehent zufrieden......! Das alles verstehe ich nicht!

  8. Leopold Trzil
    30. Juli 2017 13:33

    Wenn die polnische Regierung versucht, der Justiz Grenzen zu setzen, finde ich daran nichts Verwerfliches. Immer wieder hat sich gezeigt, daß von Linksregierungen eingesetzte (Höchst-) Richter jeden Versuch einer politischen Wende torpedieren, und oft mit Erfolg. Dadurch wird eine Änderung der Verhältnisse auf demokratischem Wege erschwert, wenn nicht sogar verunmöglicht.

    • Haider
      30. Juli 2017 18:13

      Bei uns weiß man nicht nur von jedem Höchstrichter sondern auch vom Portier und Hausarbeiter des Gerichtes, ob er der ÖVP oder SPÖ zuzurechnen ist. Diese scheinheilige Pseudoerregung über Polen (und viele andere Staaten) in Österreich ist einfach widerlich.

  9. machmuss verschiebnix
  10. Ausgebeuteter
    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 12:54

      Das ist gut: » wer die falsche Meinung hat, fliegt « . . .

      ... dann spricht nichts dagegen, daß die Grünen bei der nächsten
      Wahl aus dem Parlament fliegen . . .

  11. Rau
    30. Juli 2017 11:33

    OT oder besser Dauerthema:
    Das Unterdrücken bzw verharmlosen von solchen Taten in den Medien ist nicht einmal noch im Fall des Hamburger Messerstechers abgeschlossen, der übrigens auswandern wollte, dem aber von den Behörden entsprechende Ersatzpapiere verweigert wurden, und jetzt absurder Weise nicht abgeschoben werden kann. Das voraussichtlich milde Urteil der Justiz steht noch aus. Schon folgt die nächste Tat, bei der wiederum nix mit nix zu tun hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=iB83tCoF7q4

    Da wurde mit einem Maschinengewehr herumgeschossen. Aber wichtiger sind natürlich Waffengesetze, bei denen man Sportschützen genauer unter Kontrolle bringen will.

    • Flotte Lotte
      30. Juli 2017 18:39

      Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, man hat den Eindruck, dass solche Terroristen sogar gezielt ausgerüstet werden und den Normalbürger versucht man zu entwaffnen, dass er sich nicht mehr wehren kann. Und sobald sich doch einer wehrt, wird das alles andere als milde beurteilt..

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. August 2017 04:54

      @Flotte Lotte, dieser Iraker war kein Terrorist mehr, sondern schon, wie man an der Bewaffnung sieht, ein Mitglied der im Aufbau befindlichen Aufstandsarmee, die den Geburten-Dschihad militärisch "unterfüttern" und letztlich die Machtübernahme durch die der islamischen Ideologie anhängenden neuen Herrscher komplettieren wird.

      Da ist jetzt allenfalls noch die Frage offen, ob alle Mitglieder der Armee der militärischen Islamisierung mit dem M16-Maschinengewehr ausgerüstet werden (das ja, wie man hört, pro Minute bis zu 800 Schuss abgibt, da können sich die Autochthonen schon ausrechnen, wie vieler Salven es zu ihrer Auslöschung bedarf) oder ob manch einer noch mit der AK-47 aufkreuzen wird.

  12. El Capitan
    30. Juli 2017 11:30

    Was haben Schule und Staat gemeinsam? Sehr viel!

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir diejenigen Lehrer bewundert und geschätzt haben, die uns hart gefordert haben, gleichzeitig aber auch fair waren. Unser Deutschprofessor, obwohl konservativ, hat mit uns nicht nur Faust, sondern auch Theodor Storm und Günter Grass gelesen. In Geografie haben wir Grundlagenwissen (neudeutsch „Basics“) gedrillt. In Chemie haben wir so viel gelernt, dass ich auf der Uni nur noch wiederholen musste.

    Verachtet haben wir hingegen unfaire Lehrer und Schwätzer, die irgendetwas daher schwadroniert haben, wie etwa unser Psycholehrer. Wir hatten auch einen neurotischen und arroganten Biolehrer, der seinen Lieblingen die Sehr Guts hinten reingeschoben hat, während andere systematisch drangsaliert wurden.

    Beim Staat ist es ebenso. Ein Luschistaat, der vor jeder Gewalt zurückweicht und eine Zweiklassenjustiz pflegt („Traumatisierte“ mit Samthandschuhen anfassen, Einheimischen die volle Wucht des Gesetzes spüren lassen) verdient nur Verachtung.

    Die 68er-Generation und ihre Epigonen haben den Bogen überspannt, daher ist die Achtung vor dem Staat verdunstet. Wir erleben das Zurückweichen des Staates tagtäglich:
    Eben erst hat ein Iraker in einer Diskothek in Konstanz einen Besucher erschossen und mehrere andere schwer verletzt. Dann wurde der „Angreifer“ von der pööösen Polizei selbst erschossen. Die deutschen Behörden haben null Ahnung, was dahintersteckt, aber schon heute am Vormittag wurde, ohne eine Ahnung zu haben, verkündet, es handle sich nicht um einen Terroranschlag. Aha! Was denn dann? Ein Angriff? Das wäre dann ein Bürgerkrieg.

    Zurzeit sind Deutschland und Österreich gegenüber „Angreifern“ total auf Luschikurs. Mit anderen Worten: Wir geben auf, was einen Staat ausmacht. Wer die Schreibtisch- und Deeskalations-Täter jetzt noch wählt, sollte wegen Staatsgefährdung belangt werden.

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 12:27

      Wenn der Luschistaat von selber fällt,
      dann brauchen wir ihn nicht zu kippen .

    • Rübezahl
      30. Juli 2017 13:09

      @ machmuss:

      Wir stürzen mit!
      Wir stürzen VOR "dem Staat"!
      WIR bluten wirklich; nicht "der Staat"

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 13:36

      Einspruch, Rübezahl - wir sind die Wirtschaft, egal ob auf Seite
      der Eigentümer oder der Angestellten, während aber der Staat
      aus all den Unsäglichen besteht , aus dem ganzen Machtapparat,
      der uns bei jeder Wahl belügt und betrügt ! ! !

      Sie G'fraster behaupten, daß ihre Macht (zum Geldverschleudern)
      durch die Wahl legitimiert sei (!), nach der Wahl tun sie aber all
      das, was Niemand gut heißen kann, der halbwegs bei Trost ist ! ! !

      Das wird sich auch mit Kurz nicht ändern, weil sich das System nicht
      ändern wird ! ! ! ! ! ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 13:51

      . . . selbst wenn wir stürzen, der Staat existiert nur solange,
      wie wir brav unsere rund 65.000,- Euronen pro Jahr abliefern,
      » ohne uns kann sich der Staat nichtmal den A.... abwischen «

      Wieviel sollen wir denn noch bluten um uns als Ergebnis von den
      Linken G'friesern anhören zu müssen, daß wir lauter Nazis sind ?@!

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 13:53

      korr: Sie G'fraster behaupten -> Die G'fraster behaupten

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 14:17

      Vermutlich würden schon 50 der größten Österreichischen Firmen
      genügen, um das Staatswesen zur generellen Runderneuerung zu
      zwingen. Aber dann würden sofort die "österreichischen Maduro's"
      auf den Plan treten und ihre Netto-Empfänger mit diabolischem
      Fervor verhetzen - bis zum Bürgerkrieg ! ! !

      Daher: allem voran muß die Bevölkerung (gegen-)aufgeklärt werden,
      dazu braucht man die Unterstützung aller Medien.
      @Rübezahl , Sie kennen nicht zufällig einen Geheimdienstler, der
      "die Nase voll" hat :))

  13. Politicus1
    30. Juli 2017 11:18

    wozu ist die Straße da? Zum Marschieren - aber nur für die Linken!
    Schüssel hatte sich wohlweislich nicht von den Donnerstagmarschierern beeinflußen lassen.
    Am ärgsten trieben es linksrotgrüne Nationalratsabgeordnete, die tatsächlich glaubten, einer Minderheit im Parlament mit ein paar tausend Leuten auf der Straße eine Mehrheit schaffen zu können.

    Apropos Straßen:
    Kein Mensch regt sich über die deutschen Autokontrollen auf den Straßen von Österreich nach Deutschland auf. Selbst gegen 30 Minuten Staus meckert niemand.
    Was soll dann das Gesudere wegen möglicher Grenzkontrollen am Brenner?

    • Rübezahl
      30. Juli 2017 13:11

      Wer hat ernsthaft gesudert, als man stundenlang im Stau an den Grenzen stand?
      Das gehörte zum Ritual.
      Ich denke, dass jeder "gerne" 6h an der Grenze wartete, nur damit wieder normale Zustände einkehren!

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 15:08

      Richtig, Politicus1 - grade am Brenner gab es immer legendäre Staus.

  14. Bob
    30. Juli 2017 09:59

    Gewalt kann man leider nur mit noch größerer Gewalt wirksam bekämpfen. Totstreicheln hat absolut keinen Sinn. Aus diesem Grund haben Bürger die Gewaltenteilung eingeführt, und die soll auch vollzogen werden.

  15. Josef Maierhofer
    30. Juli 2017 09:44

    Ja, mehr direkte Demokratie.

    Da würde es sich rasch herausstellen, ob alle das wollen, was Demonstranten wollen, oder die Mehrheit das will, oder ob es sich um die Wünsche einer Minderheit handelt, oder gar nur um die einer Bande.

    Dafür aber wäre genau das nötig, was Dr. Unterberger schreibt.

    Ich meine dazu, es muss eine unabhängige und freie Medienlandschaft geben und nicht, wie in Österreich, eine parteidiktatorische, es muss strenge, aber faire Gesetze geben und nicht, wie bei uns, hirnkranke Gesetze, die alle Schandtaten erlauben, es muss eine Justiz geben, die die Gesetze anwendet und nicht unterläuft,
    und es muss den Willen zur Demokratie geben.

    Diesen Willen zur Demokratie gibt es in Österreich mehrheitlich nicht, es gibt den Willen zur 'Parteidemokratur' oder Parteidiktatur, die Österreich ins OUT geschickt hat und in fast unlösbare Situationen.

    Wenn ich meinen Studenten öfter gesagt habe, machen Sie was sie wollen, aber das, was sie wollen, machen sie wirklich, so muss ich heute bereits auf Verständnis hoffen, dass sich das auf ihre Studienziele bezogen hat. Der Pöbel macht auch was er will. Es fehlt an Moral und Sitte.

    Man kann sich auch nicht direkt demokratisch vom Pöbel regieren lassen, denn der würde täglich Volksabstimmungen provozieren.

    Also meine ich, muss es die Stärkung der Exekutive geben und eine Verwaltungsreform, und ein generelles Umdenken der Österreicher von einem Anspruchsdenken zu einem Pflichtbewusstsein und das parteibefreit.

    Machen wir Parteien wieder zu Interessensgruppen und nicht zu Diktatoren.

    Das ist schwerste Brocken, an dem Österreich zu arbeiten hat neben dem Missbrauchsdenken, das sich überall breit gemacht hat.

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 16:23

      @Josef Maierhofer,

      könnten Sie sich eine Variante vorstellen, in der die Parteien zwar
      weiterhin als Interessens-Gruppen agieren dürfen, aber in der
      Regierung nur mehr parteiunabhängige Kandidaten zugelassen
      werden ?

      Es ist Parteipolitik,
      welche von je her die Wahlen ad absurdum führt
      und es ist Parteipolitik, welche die Staatsschulden immer noch weiter
      in die Höhe treibt ( und auf dem Weg in den Abgrund hin und wieder
      mal ein paar Mrd. "verliert" ) !

      Es ist Parteipolitik,
      welche Österreich in den Abgrund führt ! ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 16:26

      ... Nachsatz:
      Wenn ich was zu sagen hätte, ich würde ALLE Parteien verhaften
      lassen, wegen unterlassener Hilfeleistung gegenüber dem Volk ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2017 16:33

      ... wer meint das geht nicht ?
      Es geht ! So wie es in allen anderen Bananen-Republiken geht
      und genau dorthin sind wir schließlich unterwegs ! ! ! !

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2017 09:29

      @ machmuss verschiebnix

      Ich kann mir eine Variante ohne Parteien in den Ministerien und in der Regierung vorstellen.

      Es sollte durchaus sein dass Minister bei guter Bewährung regierungsübergreifend weiterarbeiten, es liegt ja bei ganz wenigen doch Talent und Know How vor, das auch der nächsten Regierung förderlich sein könnte. Warum sollten diese mit Regierungswechsel abgesetzt werden können ?

      Auch im Parlament müsste der Clubzwang aufgehoben werden und sogar verboten werden. Es sollte dort endlich gearbeitet werden statt largiert, kassiert, parteipolitisiert und intrigiert.

      Es sollte Sachpolitik betrieben werden, nicht Parteipolitik.

  16. Flotte Lotte
    30. Juli 2017 05:45

    OT - gerade auf WDR Teletext entdeckt - habe Screenshot davon gemacht:
    https://www2.pic-upload.de/img/33638246/Namensnderung.png

    Namensänderung für Migranten soll erleichertert werden. Dies wäre besser für Jobchancen.

    Die nächste Nachricht aus Hamburg könnte also schon lauten: "Der Deutsche Jochen M. hat im Supermarkt ein paar Leute in die Luft gesprengt. Dabei rief er "Allahu Akbar! Wahrscheinlich stammt der Täter aus der rechtsextremen Szene.." Kommt in die Statistik als rechtsextreme Tat... ist auch praktische für die gesamte Statistik. Jetzt kann man auch die Fälle von Vergewaltigungen und Kindesmissbrauch den Deutschen anlasten. Zwar hat man die Herkunft der Verbrecher immer zu vertuschen versucht, doch aufgrund der Namen sickerte sie schließlich durch. Damit ist jetzt Schluss.

    • Wyatt
      30. Juli 2017 07:32

      a' ha' ....der "Sozialwissenschaftler", m. Me. nach eher ein "Vermutungsgschaftler" Klaus Spenlen - liefert einen weiteren Beweis, dass der Bevölkerungsaustausch der Deutschen bereits voll im Plan zur "NWO" (Neue Weltordnung) liegt!

    • Franz77
      30. Juli 2017 07:49

      Der Sepp, der Peppi, der Joschi und der Franz werden bald ganz gefährlich sein. Der Teletexttext ist wirklich unglaublich.

    • Riese35
      30. Juli 2017 07:51

      Oder die Nachricht könnte auch so lauten: "Der Deutsche Aktivist Jochen M. hat im Supermarkt ein paar Leute in die Luft gesprengt. Dabei rief er 'Allahu Akbar!' Wahrscheinlich wollte er auf die Ausgrenzung und schwierige soziale Lage der Muslime infolge rechtsextremen Hasses aufmerksam machen. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt. Spontan kam es zu einer von der Hochschüler_*I*nnen^8schaft organisierten Solidaritätskundgebung für Jochen und gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Der Fall zeigt, daß gegen Rechtsextremismus und rechten Haß noch schäfer vorgegangen werden muß."

    • Riese35
      30. Juli 2017 07:58

      In der ungarischen Reichshälfte vor etwas mehr als 100 Jahren war die Namensänderung nicht nur möglich, sondern es gab sogar massiven Druck, wenn man etwas werden wollte. Viele ließen sich damals in diesem Vielvölkerland, wo teils die benachbarten Ortschaften von unterschiedlichen Nationalitäten mit unterschiedlichen Sprachen (Ungarisch, Deutsch, Serbisch, Slowakisch, Ukrainisch, Kroatisch etc.) bewohnt wurden, magyarisieren.

    • Cotopaxi
      30. Juli 2017 08:05

      Dann müssen die Ärmsten nicht mehr deutsche Huren heiraten, um zu einem unauffälligem Namen zu kommen. Das ist doch ein Fortschritt.

      Faktum ist, diese Namensänderung werden nur diejenigen vornehmen, die Böses im Schilde führen oder ihre kriminelle Spuren zu verwischen.

      Dass die Muselmanen keinen Wert auf die Namen der Mehrheitsgesellschaft legen, sieht man an der Namenswahl für ihre Babys. Gibt es ein Moslembaby, das nicht einen koranischen bzw. islambezogenen Namen trägt?

      Welcher Jungmoslem heißt Hans statt Hassen? Oder Alina statt Aishe? Oder Maximilian statt Mohamed? Oder Josef statt Yussuf?

    • Riese35
      30. Juli 2017 08:15

      @Cotopaxi: Ganz genau. Die Muslime wollen sich abgrenzen. Die nehmen nicht einmal unter Druck andere Namen an. Je unterschiedlicher, desto besser. Das sieht man am Kopftuch. Außerdem geht es in dem Plan um Familiennamen. Viel aussagekräftiger sind Vornamen. Das war auch im serbisch-kroatischen Krieg so.

    • Undine
      30. Juli 2017 12:20

      @Flotte Lotte

      ****************************************************************!

      Den Deutschen ist wohl nicht mehr zu helfen! Was für Volksverräter und sonstige Trottel und Trampel das einstige "Volk der Dichter und Denker" heutzutage hervorbringt, ist einfach unfaßbar! Die Gehirnwäsche hat perfekt gewirkt.

    • Cotopaxi
      30. Juli 2017 13:03

      Zum Wohle Europas und der Welt sollte schleunigst der Morgenthau-Plan für Deutschland umgesetzt werden. Lediglich Bayern und bestimmte Länder Mitteldeutschlands sollten als Hoffnungsgebiet zu einem österreichischen Protektorat werden. ;-)

    • Rübezahl
      30. Juli 2017 13:26

      Unfassbar!

      Als Mölzer von Umvolkung schrieb (damals schon!), dachte ich ehrlich, na bumm der übertreibt und haut ganz schön daneben. So ein Unsinn...

      Heute bin ich so fassungslos was passiert, dass ich kaum mehr aus dem Haus finde..

      Und alle schau'n weg! Und machen auch noch mit bzw. sind einfach nur passiv!
      Ich dachte früher, dass die Nazis mit hoher Energie und Druck regierten. Und die meisten in Deckung gingen!
      Heute erkenne ich, dass bei Zivilisationsdegenerierten nicht einmal die Androhung von Gewalt nötig ist!
      Das tägliche Bier, Fernsehsport, "soaps" reichen aus!
      Sogar die Medien machen im Gleichklang mit! Subventionen der in der Öffentlichkeit Stehenden, ersetzen die Scharfrichter

    • Riese35
      30. Juli 2017 13:45

      @Cotopaxi: ***************************************!

      Und ganz wichtig dabei: regiert sollte dieses österreichische Protektorat (inklusive Österreich) aus Ungarn werden, und zwar genauer aus Sóskút.

    • Cotopaxi
      30. Juli 2017 16:05

      Sie meinen als Regenten Georg I ?

    • Riese35
      30. Juli 2017 19:00

      @Cotopaxi: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Haben Sie eine bessere Alternative? Sebastian I.? Oder jemand, dem die Themen aus dem ORF vorgegeben werden?

    • Cotopaxi
      30. Juli 2017 19:11

      Warum nicht auf Bewährtes zurückgreifen? Einen Georg hatten wir ohnedies noch nicht.

    • Riese35
      30. Juli 2017 19:20

      @Cotopaxi: Meines Wissens auch noch keinen Paul.

  17. Rübezahl
    30. Juli 2017 03:53

    Der letzte Absatz war leider aufgesetzt. Was hilft die direkte Demokratie bei den einzelnen Asylvefahren?
    Jeder Lehrer kennt das, raunzen um Pausen oder keine Hausübungen. Jede Mutter kennt das. Jeder Vater. Gibt man einmal nach, wird noch mehr gequengelt oder gefordert und nichts mehr gegeben.
    Die Abstände werden kürzer. Die Forderungen steigen. Die Bereitschaft etwas einzubringen sinkt.
    Ganz normal!
    Daher auch die überzogenen Forderungen der grünen Kommunisten! Unglaublicherweise werden diese von jeder Parlamentspartei mittlerweile sofort erfüllt!
    Ja was soll man da noch erwarten?
    Dabei kann ich mich noch exakt erinnern (bei Feminismusdiskussionen - ja die gab es einmal gaaanz laange vor dem Genderismusgift, aber auch bei den Geschwindigkeitsbeschränkungen), dass dies diese Melonenvertreter wörtlich sagten: Man muss mehr fordern, um das zu erhalten, was man eigentlich will!
    Übrigens diese Taktik hörte ich auch von Hundsdorfer persönlich, der gar nicht mehr glaubte, dass man die "Hacklerregelung" noch einmal durchbringen würde, er sogar bereit war diese aufzugeben.... Damals.
    Aber siehe. Es war superleicht und es wurde nicht einmal ernsthaft diskutiert..! (Der "Kaffeetratschpartner" war die ÖVP bei sogenannten. Alle grinsten still...)
    Seit Jahren knickt man ein.
    Seit 1968 immer mehr antiautoritäre Erziehung - seit 2015 endgültig failed state.

    Und wenn man dann law and order einfordert, finden wir uns wahrscheinlich in einem "Nachschulungslager" wieder. Sagen wir um 2020.

    Liab schau ma aus....





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