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Endlich geht die Post ab drucken

Lesezeit: 2:30

 

Die Gewerkschaft schreit Feuer. Länder und Gemeinden beginnen, Verkehrsdienstleistungen auszuschreiben. In wenigen Jahren werden sie EU-rechtlich dazu sogar verpflichtet sein. Bei solchen Ausschreibungen haben Betriebe wie die ÖBB wenig Chancen. Die anderen sind genauso gut und oft 50 Prozent billiger.

Diese offenen Ausschreibungen sind gut so. Sie sollten im Interesse der Steuerzahler jetzt schon überall zur Anwendung kommen. Denn private Konkurrenz macht Verkehrsdienstleistungen immer billiger, als wenn immer nur ein staatlicher Monopolist zum Zug käme.

Worum geht es? Die Führung eines Zugs, einer Buslinie ist meist nicht allein durch Ticket-Verkauf finanzierbar. Es besteht jedoch ein öffentliches Interesse, dass auch auf solchen Linien Züge fahren, sonst würde der ländliche Raum absterben. Daher gibt es Zuschüsse dafür, dass beispielsweise zehn Mal am Tag ein Zug oder Bus zwischen A und B verkehrt.

Logischerweise werden die Zuschüsse deutlich geringer, wenn Wettbewerb herrscht. Danach sehnen sich alle Landesfinanzreferenten.

Gewiss: Wenn die ÖBB künftig oft leer ausgehen werden, wird es bei ihr einen Stellenabbau geben müssen. Dafür entstehen aber bei den neuen Bahngesellschaften Jobs. Wenn auch nicht so viele, wie bei den ÖBB überflüssig werden, wo es ja Hunderte freigestellte Betriebsräte und viel zu viele Verwaltungs-Beamte gibt.

Die Kostenersparnis liegt aber nicht nur in der Köpfezahl, sondern auch in der effizienteren Organisation der privaten Konkurrenz. Und darin, dass es dort viel weniger "soziale" Privilegien gibt.

Viele weitere ÖBB-Privilegien muss ohnedies jetzt schon der Staat zahlen, vor allem die exorbitanten Pensionen. Über 90 Prozent der ÖBB-Eisenbahner gehen im Schnitt mit 53 Jahren in Frühpension. Das macht insbesondere die Propaganda lächerlich, dass die ÖBB Gewinne erzielen würden. Diese entstehen erst, nachdem der Steuerzahler die Verkehrsdienstleistungen, die Pensionslast und große Teile der Infrastruktur (Geleise, Bahnhöfe) finanziert hat.

Daher ist auch die ÖBB-Drohung lachhaft, dass die durch die private Konkurrenz joblos gewordenen Eisenbahner halt in Frühpension gehen würden. Denn das tun schon jetzt alle.

Zum Glück beginnt jetzt nach 20 Jahren eine der wirklich relevanten Strukturreformen zu greifen: Seither gibt es keine neuen ÖBB-Beamten mehr. Diese stellen nur noch rund 50 Prozent der Belegschaft. Alle anderen sind nicht mehr kündigungsgeschützt, können nicht mehr in die Privilegienpension gehen. Sie dürften daher durchaus bereit sein, in die neuen Jobs bei der privaten Konkurrenz zu wechseln.

Ein weiteres Gewerkschaftsargument ist besonders lächerlich: Sie klagen, dass zu den privaten Anbietern auch solche aus anderen Ländern zählen. Ja eh, aber das ist ja genau der Hauptsinn der EU: Weg mit Privilegien! Der Beste soll zum Zug kommen – woher auch immer  in Europa er kommt. Gäbe es wieder nationale Schranken, könnte ja auch Österreich nur viel weniger Waren und Leistungen ins Ausland verkaufen. 

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 08:23

    OT
    zum an und für sich im Großen wie im Gesamten gut gebrachten und gut erklärtem "Wetter" auf Servus TV -
    (gestern aus OÖ dem Gossausee, mit Hinweis auf den Dachsteingletscher) eine grundsätzliche Frage:

    Warum ist eigentlich der heurige Sommer VIEL ZU WARM?
    Entspricht doch der Stand der Gletscher, dem der 30'er Jahre - die damals angelegte Wandermarkierungen wurden wieder sichtbar - wie auch dem der 60'er Jahre, wo jetzt die Baufundamente, der in dieser Zeit errichteten Seilbahn, vom Gletscher wieder frei wurden.

    Oder war es in der Zeit als die Gletscher entstanden "VIEL ZU KALT" ?

    Oder war es während der mittelalterlichen Warmzeit - als Teile des heutigen Gletschergebietes almbewirtschaftet waren "VIEL ZU WARM"?

    Warum sprechen manche "TV Meteorologen", wenn es - selten genug, aber durchaus erfreulich - einmal ein paar warme Tage in Folge gibt, sofort vom (Mensch verursachten) Klimawandel? Umgekehrt aber dann bei der nachfolgenden Kaltfront von "Wetterkapriolen"?

  2. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 06:21

    "Im Mai wurde der subventionierte Bahnverkehr für die Jahre von 2020 bis 2030 direkt an die ÖBB vergeben."
    Wo? In Tirol!
    Wer regiert das Land Tirol?
    Die Österreichische Verräter Partei. Die Partei der Leistung, die Partei der Wirtschaft, die Partei für "weniger Staat, mehr Privat", die "Leistung muss sich wieder lohnen" Partei, ....

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5256025/Westbahn-beeinsprucht-Direktvergabe-an-OeBB-in-Tirol?from=suche.intern.portal

  3. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 07:18

    Im Bereich der Infrastruktur bin ich nicht für Privatisierung. Sie ist prinzipiell der Grund, weshalb Menschen bereit sind, freiwillig Steuern zu zahlen; denn nicht nur günstig gelegene Adressen sollen versorgt werden, sondern eben auch solche, die weit abgeschieden liegen - auch sie haben das gleiche Recht auf Verkehrsanbindung, Strom- und Wasserversorgung, Internet usw. und auf Post. Gerade im Bereich der Zusteller sind Private eben nicht besser als die Post. Auch finde ich es nicht lustig, wenn so wichtige Einrichtungen dem Ausland gehören.

    Das Zerschlagen der alten gewachsenen Strukturen ist eines der liebsten Steckenpferde der EU - damit nimmt man den Staaten ihre Unabhängigkeit und Souveränität. Ich war immer dagegen und werde es immer sein.

    Es muss möglich sein, Staatsbetriebe effizienter arbeiten zu lassen. Die Privilegien werden ja offenbar sukzessive abgeschafft. Doch ganz effizient ist es eben gar nicht möglich, damit auch Menschen versorgt sind, die nicht so günstig gelegen wohnen wie andere. Deshalb zahlen wir Steuern! Aber sicher kenne ich das auch, dass wenn man mit Mitarbeitern von Monopolisten etwas redet, dass es da rein und dort raus geht. Aber das ist auch bei großen Konzernen der Fall. Da fühlt sich auch keiner zuständig... der heutige Kündigungsschutz im Privatbereicht gleicht an sich schon dem der Beamten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 07:13

    Bei der Post AG gibt es ähnliche Probeme. Hier am Land haben (hatten) wir einen Prospektezusteller e e pardon Briefträger, welcher mit der Firmenpolitik nicht zufrieden ist. Daher war er in den vergangenen zwei Jahren abwechselnd im Krankenstand, auf Kur, Gebührenurlaub, aber kaum im Dienst. Die unmittelbaren Vorgesetzten hatten Mühe, immer Ersatz zu verwenden, welcher sich jeweils mühsam die lokalen Ortskenntnissse aneignen mussten.

    Der aus früheren Zeiten noch pragmatisierte Beamte mit vielen finanziellen Vorteilen möchte eine vorzeitige Pension mit vollen Bezügen erreichen, wobei ihn die Dienstnehmervertretung sowie Gewerkschaft voll unterstützt. Eine Entscheidung ist noch nicht erfolgt, daher konnte der Posten noch immer nicht endgültig besetzt werden.

    Allerdings muss man auch feststellen, dass die Prospektverteilunternehmen für außerhalb der Ortszentren liegenden Häuser aus Kostengründen die Schriftstücke lieber der Post AG überlassen, ebenso gibt es Paketdienste, welche z.B. die nun die Pakete der beliebten Onlinebestellungen z.B. aus Deutschland erst im Inland unserer Post zu Weiterbeförderung übergeben.

    Die Aufgaben des Dienstleisters Post AG haben sich eben radikal geändert, die Direktionen haben daraufhin bereits reagiert, die "geschützen Beamten" mit den Betriebsräten/Dienststellenvertretungen sowie die Gewerkschaft wollen aber den Privilegienstadl so lange wie möglich erhalten.

    P.S.: Der große Wendepunkt trat ein, als die Telefonsparte ausgegliedert und deren Monopol gefallen ist. Damit war eine Quersubvention des Zustelldienstes durch die ständigen Gewinne beim Telefonnetz nicht mehr möglich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 08:55

    Privat ist tatsächlich nicht automatisch besser als staatlich, aber oft. Die moslemischen Kindergärten in Wien sind ja auch privat, aber nicht nur schlechter, sondern sogar gefährlicher.

    Entscheidend sind die gesetzlichen Bedingungen, und die müssen für alle gleich sein.

    Dass privat gleich ausbeuterisch ist, ist die Folge jahrzehntelanger Hirnwäsche. Freie Wirtschaft = Gaga. Es ist daher erstaunlich, dass ein Mann mit Abschluss in einer Geschwätzwissenschaft beteuert, er habe Erfahrung in der "freien Wirtschaft", obwohl er nur in geschützten Werkstätten beschäftigt war. Ist da ein Umdenken im Gang?

    Wie auch immer - die Parole sollte weniger "privat contra öffentlich", sondern eher "Freiheit statt staatlicher Bevormundung" lauten.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 02:25

    Prima, das fällt wieder mal deutlich unter positive Neuigkeit .

    Toppen könnte das nur die Gewerkschaft selber, indem sie sich
    nicht für Privilegien stark macht, sondern für die Stabilisierung
    des Gesamt-Umfeldes !

    Aber bis zur Gewerkschaft scheint die Erkenntnis noch nicht
    vor gedrungen zu sein, daß Privilegien auf der anderen Seite
    Kosten bedeuten.
    ... da höre ich geradezu einen Apparatschik
    darauf antworten: "... wird ja eh vom Staat bezahlt ..." und die
    Jubelperser und Netto-Empfänger applaudieren johlend . . .
    während aber in mir ein unwiderstehlicher Drang entsteht, ihm ins
    Gesicht zu brüllen: hört endlich auf, mit Eurer Klientel-Politik
    das Land und die Nettozahler zu schädigen und Euch selber zu
    zu mästen,
    ihr Crash-Dummies im Cockpit der Demokratie ! ! !

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 10:08

    Da gehört inzwischen auch das Rote Kreuz dazu, wo die Rettungsfahrer streiken wollen.

    Die Krankentarnsporte werden über billigere Konkurrenz abgewickelt.

    Ja, Wettbewerb bringt Bewegung in die fettgefressenen und trägen Privilegienstrukturen.

    Solange die Konkurrenz bei gleicher Leistung billiger ist, ist das zu befürworten, wenn aber dann die Leistung nicht mehr angeboten wird oder schlecht ausgeführt wird, dann ist das Niveauverlust und Qualitätsverlust. Aber in Österreich haben wir da ganz sicher Reserven ....

    Bloß die wahren 'Großprivilegierten' werden auch davon nicht berührt, leider, denn dort wären noch größere Reserven, etwa Betriebsräte, Proporzpöstchen, unnötige Quotenpöstchen und Privilegien, überdimensionale Gremien und Doppelbesetzungen, Doppelgeleisigkeiten, ungehemmte Privilegienpolitik, ...

    Ich erinnere mich an zwei Betriebsräte in einem Großkonzern. Der eine hat in seinem Leben nicht einen einzigen Tag für den Konzern gearbeitet, war immer freigestellt und hat im entscheidenden Einsatz versagt und (gegen ?) mit den Dienstgebern 'gepackelt', als die die Löhne generell um 17-25% gesenkt haben. Der andere hat mir gegenüber nach einer groben dienstlichen Verfehlung gemeint, was kann mir schon passieren, ich bin ja bei der Partei und als Betriebsrat unkündbar ...

    Ja, dieses 'Potential' für Einsparung und Schlankheit und Privilegienabbau gibt es bei vielen solcher staatsnahen Organisationen in Österreich und ganz besonders bei den Beamten.

    Die ÖBB sind da nur Paradebeispiel von 'Privilegienstadel', ich fürchte, ganz Österreich ist ein solcher.

    Wir haben hier einmal festgestellt, dass alleine eine konsequente Verwaltungsreform die Pensionen retten könnte.

    Aber die Fortführung des 'Privilegienstadels', der Umständlichkeit, des Proporzes, der Verschwendung, die bringt uns garantiert nicht weiter.

    Konkurrenz ist eine Marke von Liberalismus und bis zu einem gewissen vernünftigen Grad der 'Feind' der staatlichen und halbstaatlichen Privilegienbetriebe für mich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranz-Michael Göth
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2017 15:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Ich lebe in Südamerika.
    Dort ist es in einigen Ländern üblich, den öffentlichen Verkehr jährlich oder zweijährlich an Busbetreiber zu versteigern.
    Die Fahrpreise sind von der Regierung festgesetzt und auch die Aussattung der Busse.
    Ergo verdient der Staat (was immer das halt ist), Geld mit den Öffentlichen.
    Die Frequenzen sind ebenfalls festgesetzt. In den Stoßzeiten habe ich in Europa noch nie so viele öffentliche Busse gesehen.
    Ich könnte noch viel über unsere Seltsamkeiten schreiben, aber ich bin zu müde dazu und es interessiert mich nicht mehr.

    Hochachtungsvoll

    Franz-Michael Göth

  2. Ausgezeichneter KommentatorKritik
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2017 12:17

    Was Unterberger zu Recht an Kern kritisiert, ist, dass Kern in vielen Fragen ahnungslos ist. Dasselbe darf er sich selber - ohne Wenn und Aber - ebenso bei Eisenbahnproblemen vorwerfen. Dass in Staatsbetrieben unzählige Trotteleien passieren, kennt er ja noch aus eigener Erfahrung. Für die SO hochgelobte "Privatisierung" gibt es unz. Beispiele. Die hier anzuführen, erlaubt das System "U" nicht. NUR ahnungsloses Schimpfen ist erlaubt. Sachkritik verpönt...Es gibt halt allzuviele Beispiele in "seinem" Metier...

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  1. AppolloniO (kein Partner)
    26. Juli 2017 11:32

    Zur Privatisierung drei Tatsachen:
    Wie hat man uns gewarnt die Telekom zu privatisieren. Statt anstellen und betteln um einen Anschluss haben wir nun unvorstellbare Billigsttarife.
    Als auch bei uns die Billg-Busse Tarife durcheinander wirbelte, hat sich auch die ÖBB eine Bus-Tochter zugelegt---- und ist aufgrund ihrer Kostenstruktur (weil nahezu konkurrenzlos) grandios gescheitert.
    Als Nr. 3 braucht man nur "Voest" zu sagen. Einst Milliardengrab und jetzt einer der größten Steuerzahler.

    Übrigens: genau so schwach sind die Argumente gegen Studiengabühren.

    • Rau
      26. Juli 2017 22:30

      Wer heute noch einen Festnetzanschluss hat, für den relativiert sich die Sache mit den Billigsttarifen bald. Die VÖST ist nicht unbedingt ein Element einer öffentlichen Grundversorgung, wie etwa das Wasser- oder das Stromnetz. Warum ein Stahlwerk jemals verstaatlicht war erschliesst sich mir ohnehin nicht ganz. Gegen private Busslinien hat doch auch keiner was. Ihre Beispiele haben doch nichts mit den Argumenten gegen einen Ausverkauf öffentlicher Dienstleistungen an Private zu tun. Da geht es doch um die Lebensadern eines Staates. Dass sich daraus ein Selbstbedienungsladen für Parteien entwickelt hat, ist doch dabei ein eigenes Thema!

    • AppolloniO (kein Partner)
      27. Juli 2017 10:51

      Zum Telefon: Da ich Jahrzehnte in der BRD gelebt habe, telefoniere ich mehrheitlich mit Menschen (Familie, Freunde) in diesem Land - um 90% öfter und um 70% billiger. Inflation nicht eingerechnet. Da können die noch viele Jahre erhöhen ohne mich zu erschrecken.
      OK, beim Wasser bin ich bei Ihnen. Aber nur solange bis eine zweite Leitung an Haus vorbeiläuft.

    • Rau
      27. Juli 2017 17:06

      Sie denken jeder soll den Boden aufgraben und Leitungen verlegen können und sein Wasserwerk errichten, wo immer es ihm gefällt? Jetzt wird's wirklich abenteuerlich.

  2. Franz-Michael Göth (kein Partner)
    25. Juli 2017 15:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Ich lebe in Südamerika.
    Dort ist es in einigen Ländern üblich, den öffentlichen Verkehr jährlich oder zweijährlich an Busbetreiber zu versteigern.
    Die Fahrpreise sind von der Regierung festgesetzt und auch die Aussattung der Busse.
    Ergo verdient der Staat (was immer das halt ist), Geld mit den Öffentlichen.
    Die Frequenzen sind ebenfalls festgesetzt. In den Stoßzeiten habe ich in Europa noch nie so viele öffentliche Busse gesehen.
    Ich könnte noch viel über unsere Seltsamkeiten schreiben, aber ich bin zu müde dazu und es interessiert mich nicht mehr.

    Hochachtungsvoll

    Franz-Michael Göth

  3. Kritik (kein Partner)
    25. Juli 2017 12:17

    Was Unterberger zu Recht an Kern kritisiert, ist, dass Kern in vielen Fragen ahnungslos ist. Dasselbe darf er sich selber - ohne Wenn und Aber - ebenso bei Eisenbahnproblemen vorwerfen. Dass in Staatsbetrieben unzählige Trotteleien passieren, kennt er ja noch aus eigener Erfahrung. Für die SO hochgelobte "Privatisierung" gibt es unz. Beispiele. Die hier anzuführen, erlaubt das System "U" nicht. NUR ahnungsloses Schimpfen ist erlaubt. Sachkritik verpönt...Es gibt halt allzuviele Beispiele in "seinem" Metier...

  4. McErdal (kein Partner)
    25. Juli 2017 11:56

    **Afrikaner werden in Bussen klammheimlich nach Deutschland verbracht***
    n e w s b l i t z .n e t/2017/07/afrikaner-werden-in-bussen-klammheimlich-nach-deutschland-verbracht/
    Seit den Frontex-Operationen im Mittelmeer hat sich der Asylanten-Zustrom mehr als vervierfacht. Man kann davon ausgehen, dass also nicht weniger Afrikaner und Vorderasiaten anreisen als 2015, wo man glaubte, einen Höhepunkt erreicht zu haben. Damals passierten laut offiziellen Angaben täglich 10.000 Einwanderer die Grenzen zu Deutschland. Merkel hat Italien Hilfe zugesichert und wie es den Anschein hat, werden Busse klammheimlich von Südtirol direkt nach Deutschland geschickt.

  5. McErdal (kein Partner)
    25. Juli 2017 11:37

    ****THE POPE'S BOSS -- Wikileaks: Pope and Soros An Unholy Alliance****
    r e m n a n t n e w s p a p e r . c o m/web/index.php/articles/item/2714-the-pope-s-boss-wikileaks-pope-and-soros-an-unholy-alliance
    *********BEIDE HABEN DAS GLEICHE ZIEL!************

    NICHTS GLAUBEN - LESEN - WISSEN

  6. McErdal (kein Partner)
    25. Juli 2017 11:33

    **UNOs Ersatz-Migrations-Plan AD 2000: Der Grund der muslimischen Massen-Einwanderung und warum Aussenminister Gabriel Freundschaft mit Türken in Deutschland trotz Kriminalität einen “Schatz” nennt.**
    d e r h o n i g m a n n s a g t . w o r d p r e s s . c o m/2017/07/25/unos-ersatz-migrations-plan-ad-2000-der-grund-der-muslimischen-massen-einwanderung-und-warum-aussenminister-gabriel-freundschaft-mit-tuerken-in-deutschland-trotz-kriminalitaet-einen-schatz/
    Nach den Wahlen: Dann wird Deutschland weitherhin klammheimlich – wie die Nachtflüge oder ganz offen seine weiteren 12 Mio. Muslime begrüssen.

  7. brechstange
    25. Juli 2017 07:33

    Faire Konkurrenz belebt das Geschäft. Hier sind wir weit, sehr weit entfernt. Die EU spielt hier keine positive Rolle. Schade.

  8. McErdal (kein Partner)
    25. Juli 2017 06:39

    ******Wie George Soros eine Hetzjagd auf Patrioten betreibt******
    i n f o - d i r e k t . e u/2017/07/24/wie-george-soros-eine-hetzjagd-auf-patrioten-betreibt/
    George Soros gilt als Befürworter der Masseneinwanderung in Europa. Der Mann gilt ebenso als Förderer von staatlichen Umstürzen (Beispiel: Ukraine 2014). Allgemein kann der Milliardär als Vertreter einer liberalen „One World“ betrachtet werden. Handlanger seiner Vorhaben sind vor allem NGOs. Als aktuelles Beispiel dient die britische Plattform HOPE not Hate. Diese Organisation setzt gerade alles in Bewegung, um das identitäre Projekt Defend Europe zu stoppen.
    Könnte Ihn nicht endlich JEMAND "motivieren" damit aufzuhören??

  9. Bob
    24. Juli 2017 10:10

    Wer kann diesen Oligarchen Haselsteiner Einhalt gebieten?

  10. riri
    23. Juli 2017 21:39

    'Konkurrenz belebt das Geschäft'. Ein alter Hut. Wettbewerb fördert eben den Erfindergeist, die Kreativität, verlangt technischen Vorsprung, Gehirnschmalz ist gefragt.

    Warum sollte ein privater Bahnbetreiber nicht auch eine Non-Profit Strecke fahren,
    wenn er entsprechende Gewinne macht und nur dadurch eine Lizenz bekommt.

    Für die Linken und Gewerkschaften aber ein Horror, das Monopol der 'Werktätigen'
    ist das Ideal, da hat man Betriebe in den Klauen und kann den Staat erpressen.

    Während der Herr Katzian am Sonntag Vormittag sich in der Wiener Innenstadt
    mit Herrn Ruck die geschlossenen Geschäfte ansieht, mit den davor stehenden zahlreichen Kunden mit dicker Brieftasche und er in völlige Ekstase versinkt ob seiner Macht, macht es die Schweiz anders: sie macht eine Werbekampagne für Luxustouristen, das Teuerste steht 0-24h zum Kauf, z.B. in Gstaad.

    Ich glaube nicht, das endlich die Post abgeht, Österreich ist zu Unternehmerfeindlich
    und der Neidkomplex stark verbreitet. Außer der Infrastruktur gehört alles privatisiert, schön wäre es.

    • Rau
      24. Juli 2017 15:57

      Und wo ist die Kreativität und das Hirnschmalz ein Stückerl lukratives Eisenbahnnetz zu mieten und sich ansonsten um nichts kümmern zu müssen als um die Kasse und den mit Privaten meist verbundenen Tarifdschungel, der es am Ende nur dann billiger macht wenn man die Strecken nutzt bei denen das Aufkommen so ist, dass es eben für den Betreiber rentabel ist? Öffentliche Dienstleistungen die existenziell sind für einen Staat wurden nicht umsonst aus dem Wettbewerb herausgenommen.

    • Flotte Lotte
      24. Juli 2017 21:06

      Rau, genau darum geht es, um die Grundversorgung. Solche Bereiche sind nicht zu privatisieren. Aber vermutlich wird man es nicht aufhalten können. Die Gewerkschafter sind ja auch viel zu stur, als dass sie wohlerworbene Rechte aufgeben würden und solange sie ständig beim Kunden sparen, damit sie selbst noch feister werden können, werden sie wenig Zustimmung finden. Im Grunde muss ein Staatsbetrieb so effizient wie möglich zu betreiben sein. Doch ist es im Falle der Infrastruktur wie gesagt nicht wirklich erforderlich, immer mit Gewinn zu arbeiten. Besser wäre eine exzellente und komfortable Versorgung. Die Privaten werden jedenfalls werden es jedenfalls nicht verbessern, sondern verteuern..

    • brechstange
      25. Juli 2017 07:31

      Faire Konkurrenz belebt das Geschäft. Hier sind wir weit, sehr weit entfernt.

    • Rau
      25. Juli 2017 10:52

      Was soll denn in dem Zusammenhang "faire Konkurrenz" heissen. Eine Infrastruktur, die über Generationen errichtet wurde unter grösstmöglicher Kraftanstrengung der Allgemeinheit, um eben jenes Netz aus modernen öffentlichen Dienstleistungen zu schaffen, das uns das Leben angenehmer gemacht hat. Nur weil ein paar findige draufgekommen sind, dass man an Grundbedürfnissen einer modernen Gesellschaft den grössten Reibach machen kann? Und nur weil Politiker beim Ausverkauf unseres Eigentums mitspielen unter wohlklingenden Begriffen wie Public Private Partnership. Abgesehen davon, dass diese "Privaten" nix anderes als ehemalige ausländische Monopolisten sind, die sich den Kuchen eben aufteilen.

  11. machmuss verschiebnix
    23. Juli 2017 17:10

    Noch ein OT:

    Alle welt schießt sich jetzt auf Trump ein , jetzt sieht er sich sogar
    einer Klage wegen seiner Steuererklärung gegenüber.

    Neuerdings wird ihm sogar der Niedergang des US-Imperiums zur
    Last gelegt - geht's noch mieser, da sind ja unsere "Demokröten" noch
    harmlos dagegen :
    https://theintercept.com/2017/07/22/donald-trump-and-the-coming-fall-of-american-empire/

    • Flotte Lotte
      23. Juli 2017 18:21

      Der Deep State wollte Krieg mit Russland - Leyen und Merkel hat aus diesem Grund ja auch das Wahlergebnis völlig geschockt - mit den Clintons sahen sie sich so nah am Ziel. Der IS ist ein Geschöpf der CIA. Sie wollten Assad absetzen und dann in den Iran weiter. Trump ist nur schwer auf Linie zu bringen. Er ist zäher als erwartet.

    • machmuss verschiebnix
      23. Juli 2017 20:06

      Ja, zäh ist er, Flotte Lotte - und unglaublich ausgefuchst , die
      Demokraten würde ihn am liebsten kalt machen und er spielt mit
      ihnen - via Twitter - Katz und Maus .

  12. machmuss verschiebnix
    23. Juli 2017 13:28

    OT:
    Das Clinton Netzwerk kommt nicht zur Ruhe - immer wieder diese
    "Verschwörungs-Theoretiker" (die dann "Selbstmord" begehen )


    Schon wieder eine Clinton-Leiche?
    https://deutsch.rt.com/meinung/54457-schon-wieder-clinton-leiche/

    Solche Zufälle gab es schon häufiger - daß Clinton Gegner vor dem
    Gerichts-Termin plötzlich verstarben:
    http://www.zerohedge.com/news/2016-07-02/un-official-accidentally-crushes-own-throat-right-testifying-against-hillary-clinton

    Hier ein alter Beitrag von Aug. 2016 samt Video-Interview mit Assange,
    aber sehr interessant ! Es wird auch vom Putsch in der Türkei geredet,
    lt. Assange war es ein schmutziger Trick der US-Administration ...

    ... Sicherheit im DNC ein Schweizer Käse ... rd. 20.000 mails geleakt ...
    » es gibt bei Clinton eine viel tierfere Rußland-Connection, als bei Trump «
    und ...
    ... wieder ein politischer Mord im Umfeld von Hillary Clinton ? :
    https://deutsch.rt.com/nordamerika/39983-wegen-dnc-leak-politischer-mord/

    Auf RT gibt es noch eine Reihe weiterer interessanter Neuigkeiten:
    https://deutsch.rt.com/

  13. machmuss verschiebnix
    23. Juli 2017 11:41

    OT:

    Wenigstens Steinmeier hat sich kritisch zu den wahnwitzigen Vorgängen
    in der Türkei geäußert, ob das aber die Merkel-sche Politik beeinflussen
    wird . . . ?

    » Die Türkei führe insgesamt 681 Unternehmen auf, die sie verdächtige, terroristische Organisationen zu unterstützen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters «
    . . . .
    » Die Sammlung der unter Terrorverdacht stehenden Unternehmen ist laut Medien länger als bekannt. Es ist dennoch unwahrscheinlich, dass sich das BKA damit befassen wird. «

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/tuerkei-schwarze-liste-deutsche-unternehmen

    Steinmeier zur Türkei :
    "Erdogan versucht, das Land auf sich zuzuschneiden"

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frank-walter-steinmeier-erdogan-versucht-das-land-auf-sich-zuzuschneiden-a-1159277.html

    Noch im April war von der "stabilen Partnerschaft die Rede - schon
    verwunderlich, wie jemand auf sowas kommen kann ?
    Was
    braucht es wohl dazu - Fehlinformation ? Sturheit ? Oder gar
    Erpressung ?

    Nach dem "Putsch" war es für den Blinden greifbar, wohin Erdogan
    die Türkei bringen wird, darum gibt es für Politik und Medien KEINE
    Ausrede für den verlogenen Zinnober, den sie bislang verbreiten :

    http://www.faz.net/aktuell/politik/tuerkei/die-tuerkei-nach-dem-referendum-ein-stabiler-partner-fuer-eu-und-nato-14975383.html



    • machmuss verschiebnix
      23. Juli 2017 15:48

      OT
      Bundesregierung stellt Türkei-Beziehungen auf den Prüfstand

      Die Bundesregierung hat die Reisehinweise für die Türkei verschärft. Gewarnt werden alle Deutschen, dass sie unter dem Verdacht der Unterstützung von Terrororganisationen verhaftet werden könnten.

      http://www.stern.de/politik/ausland/bundesregierung-verschaerft-reisehinweise-fuer-die-tuerkei-7546696.html

    • machmuss verschiebnix
      23. Juli 2017 15:50

      Erdogan meint dazu, Deutschland müsse sich rational verhalten !
      Aber würde sich Deutschland SO rational verhalten wie ER, dann
      wären die beiden Länder längst im Krieg miteinander ! ! ! ! ! ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      23. Juli 2017 16:03

      Türkei-Beitritt zur EU dürfte also endgültig gefallen sein - das
      wäre eine Katastrophe gewesen. Ab dem ersten Tag würde
      Erdogan diktieren, wer hier (BEI UNS) eingesperrt zu werden
      hat ! ! ! ! !

  14. J. E.
    23. Juli 2017 10:33

    Der erste Schritt in den staatlichen (und Stadt-) Betrieben hätte eigentlich die Beendigung der Bevorzugung durch "Beamtendienstrecht" oder ähnlichen Konstruktionen sein müssen. Damit wäre die Wettbewersbfähigkeit dieser Betriebe heute wesentlich besser. Ähnliches müsste man vor der seit Jahren beschworenen Verwaltungs-"Reform" angehen. Man sollte sich die Frage stellen wieso der Steuerzahler den Leuten aus den steuergeldfinanzierten Bereichen eine Beamtenpension zahlt, die er selbst nicht einmal durch private Pensionsvorsorge ereichen könnte. Die einzige gerechte Möglichkeit hier wäre die Umstellung per Stichtag für alle auf ASVG-Niveau. Natürlich geht das nur mit der Brechstange.

  15. Josef Maierhofer
    23. Juli 2017 10:08

    Da gehört inzwischen auch das Rote Kreuz dazu, wo die Rettungsfahrer streiken wollen.

    Die Krankentarnsporte werden über billigere Konkurrenz abgewickelt.

    Ja, Wettbewerb bringt Bewegung in die fettgefressenen und trägen Privilegienstrukturen.

    Solange die Konkurrenz bei gleicher Leistung billiger ist, ist das zu befürworten, wenn aber dann die Leistung nicht mehr angeboten wird oder schlecht ausgeführt wird, dann ist das Niveauverlust und Qualitätsverlust. Aber in Österreich haben wir da ganz sicher Reserven ....

    Bloß die wahren 'Großprivilegierten' werden auch davon nicht berührt, leider, denn dort wären noch größere Reserven, etwa Betriebsräte, Proporzpöstchen, unnötige Quotenpöstchen und Privilegien, überdimensionale Gremien und Doppelbesetzungen, Doppelgeleisigkeiten, ungehemmte Privilegienpolitik, ...

    Ich erinnere mich an zwei Betriebsräte in einem Großkonzern. Der eine hat in seinem Leben nicht einen einzigen Tag für den Konzern gearbeitet, war immer freigestellt und hat im entscheidenden Einsatz versagt und (gegen ?) mit den Dienstgebern 'gepackelt', als die die Löhne generell um 17-25% gesenkt haben. Der andere hat mir gegenüber nach einer groben dienstlichen Verfehlung gemeint, was kann mir schon passieren, ich bin ja bei der Partei und als Betriebsrat unkündbar ...

    Ja, dieses 'Potential' für Einsparung und Schlankheit und Privilegienabbau gibt es bei vielen solcher staatsnahen Organisationen in Österreich und ganz besonders bei den Beamten.

    Die ÖBB sind da nur Paradebeispiel von 'Privilegienstadel', ich fürchte, ganz Österreich ist ein solcher.

    Wir haben hier einmal festgestellt, dass alleine eine konsequente Verwaltungsreform die Pensionen retten könnte.

    Aber die Fortführung des 'Privilegienstadels', der Umständlichkeit, des Proporzes, der Verschwendung, die bringt uns garantiert nicht weiter.

    Konkurrenz ist eine Marke von Liberalismus und bis zu einem gewissen vernünftigen Grad der 'Feind' der staatlichen und halbstaatlichen Privilegienbetriebe für mich.

  16. El Capitan
    23. Juli 2017 08:55

    Privat ist tatsächlich nicht automatisch besser als staatlich, aber oft. Die moslemischen Kindergärten in Wien sind ja auch privat, aber nicht nur schlechter, sondern sogar gefährlicher.

    Entscheidend sind die gesetzlichen Bedingungen, und die müssen für alle gleich sein.

    Dass privat gleich ausbeuterisch ist, ist die Folge jahrzehntelanger Hirnwäsche. Freie Wirtschaft = Gaga. Es ist daher erstaunlich, dass ein Mann mit Abschluss in einer Geschwätzwissenschaft beteuert, er habe Erfahrung in der "freien Wirtschaft", obwohl er nur in geschützten Werkstätten beschäftigt war. Ist da ein Umdenken im Gang?

    Wie auch immer - die Parole sollte weniger "privat contra öffentlich", sondern eher "Freiheit statt staatlicher Bevormundung" lauten.

  17. Wyatt
    23. Juli 2017 08:23

    OT
    zum an und für sich im Großen wie im Gesamten gut gebrachten und gut erklärtem "Wetter" auf Servus TV -
    (gestern aus OÖ dem Gossausee, mit Hinweis auf den Dachsteingletscher) eine grundsätzliche Frage:

    Warum ist eigentlich der heurige Sommer VIEL ZU WARM?
    Entspricht doch der Stand der Gletscher, dem der 30'er Jahre - die damals angelegte Wandermarkierungen wurden wieder sichtbar - wie auch dem der 60'er Jahre, wo jetzt die Baufundamente, der in dieser Zeit errichteten Seilbahn, vom Gletscher wieder frei wurden.

    Oder war es in der Zeit als die Gletscher entstanden "VIEL ZU KALT" ?

    Oder war es während der mittelalterlichen Warmzeit - als Teile des heutigen Gletschergebietes almbewirtschaftet waren "VIEL ZU WARM"?

    Warum sprechen manche "TV Meteorologen", wenn es - selten genug, aber durchaus erfreulich - einmal ein paar warme Tage in Folge gibt, sofort vom (Mensch verursachten) Klimawandel? Umgekehrt aber dann bei der nachfolgenden Kaltfront von "Wetterkapriolen"?

    • Undine
      23. Juli 2017 08:44

      @Wyatt

      **************************!

      Dieser "vom Menschen erzeugte Klimawandel" ist ein aufgelegter Schwindel, die damit erzeugte Aufregung ist künstlich erzeugte nützliche Hysterie. Das Klima weltweit war nie ein stabiler Faktor; es ändert sich, seit unser Planet besteht---einmal gibt es eben eine wärmere, dann wieder eine kältere Periode.

      Nur eines wird immer monströser: die GELD- und MACHTGIER einzelner Menschen / Menschengruppen. Wer mächtig sein will, macht sich die Dummheit der Menschen zunutze, die einfach betrogen werden wollen. Die gekauften Medien sind die willfährigen Helfershelfer derer, die sich eine goldene Nase mit der Dummheit der Menschen verdienen. Die einen verdienen prächtig an angezettelten KRIEGEN, die anderen am sinnlosen "Retten" des KLIMAS!

    • Ausgebeuteter
      23. Juli 2017 11:33

      @Undine:
      Nur Uninformierte leugnen einen negativen Einfluss der Menschen zum Weltklima. Sicher gab es in der Geschichte immer wieder Klimaschwankungen, nun kumulieren aber beide Ursachen zeitlich, was die sog. Klimaleugner negieren. Mit dem Klimawandel wird leider auch geschäftlicher Missbrauch betrieben, die Bevölkerung verunsichert und viel Geld verdient.
      Es wäre besser, beide Ursachen genau zu analysieren und die Bevölkerung über die Ergebnisse ausfzuklären.

    • Pennpatrik
      23. Juli 2017 18:04

      Die Klimahysteriker sind uns ja seit Jahren die Antwort schuldig auf die Frage, was denn die "richtige" Temparatur sei.

    • Flotte Lotte
      23. Juli 2017 18:27

      Sie verwechseln halt ständig Wetter mit Klima. Merke: Klima ist das durchschnittliche Wetter über einen Beobachtungszeitraum von 30 Jahren! Ist es mal kalt und schneit es bis in den Mai, so wie dieses Jahr, so ist es das Wetter - ist es mal ein paar Tage im Sommer heiß, so ist das das Klima... Die Klimahysteriker vom ORF sind ja geradezu froh, wenn es mal überdurchschnittlich warm ist, oder eine lange Dürre gibt. Die sind besessen und rechthaberisch. Das Wetter ist eben nie konstant und es gibt auch die Sonnenzyklen, aus diesem und anderen Gründen gibt es mal kühle Sommer oder warme, mal milde Winter oder frostige... alles ganz normal. Die Messungen sind oft getürkt.

    • Undine
      23. Juli 2017 22:13

      Der Sommer 2014 war kalt und verregnet! Da waren sie still, die Klima-Hysteriker!

      Solange die GRÜNEN, bzw. die sonstigen Klima-Hysteriker, FLUGREISEN machen, beharre ich darauf, daß alles Schwindel ist.

      Natürlich gibt es Klimaschwankungen, aber es ist VERMESSEN, wenn Politiker und sonstige Klugredner behaupten, man könne das Ansteigen der Temperatur auf 2° C "beschränken".

      @Flotte Lotte

      Mit dem gleichen lüsternen Blick, den die ORF-Ansager beim Thema "Klimaerwärmung" bekommen, berichten sie über TRUMP! Es ist im ORF wie im Kindergarten! Die ORF-Ansager stürzen sich ja förmlich auf negative Dinge, was Trump betrifft. Da sieht man wieder, daß die LINKEN SCHLECHTE VERLIERER sind

    • McErdal (kein Partner)
      25. Juli 2017 06:11

      @ Wyatt
      ********Leonardo, der Klima-Heuchler (sub)***********
      y o u t u b e . c o m/watch?v=-Z1FLB4LY8g
      Leonardo di Caprio ist der "größte Klima-Schützer". Aber nur solange es ihm selbst keine Umstände macht. Und er ist nicht der Einzige!
      Leider gehört da auch UNSER Arnie dazu!

    • McErdal (kein Partner)
      25. Juli 2017 06:25

      @ Wyatt
      Fragen wir doch unsere Politdarsteller warum sie Klimaheuchler sind!
      Wenn das stimmen würde, wozu "verpackt" man HÄUSER in Styropor ? Nun, weil es Geld
      bringt! Was dieser Dreck an Energie bei der Erzeugung verbraucht und nach 20 -30 Jahren ist es SONDERMÜLL! GAnz abgesehen davon, wie vorzüglich solche Hausfassaden brennen - wir haben es England gesehen! Wien macht dasselbe, nur keine SAU interessiert es! Es werden große Gemeindebauten damit behübscht(hihi) und damit die alten Ziegelbauten (Substanzen) ruiniert! Auch in Deutschland hat's schon oft und heftig gebrannt!
      **Wärmedämmung Der Wahnsinn geht weiter ***
      y o u t u b e . c o m/watch?v=wNzqL_FtkXo

    • AppolloniO (kein Partner)
      25. Juli 2017 11:24

      Guter Wyatt,
      es geht doch gar nicht um Temperaturen! Es geht doch darum dem produzierenden Gewerbe noch weitere Prügel vor die Beine zu werfen. Ungeachtet dessen, dass dies (fast) die einzigen sind, die gemeinsam mit ihren Angestellten das Verschenke-Karussell am Laufen halten.
      Übrigens: Nicht wundern, bei Gründung der Grünen waren die Kummerln in der Überzzahl - jetzt sind sie es wieder.

    • Bernhard Gödel (kein Partner)
      25. Juli 2017 13:46

      26.05.2015, [kaernten orf at] Pasterze gibt 6.000 Jahre alten Baum frei

      Ja, wie ist denn dieser Baum in den Gletscher gekommen? Haben die Urmenschen den aus Spaß im Tal gefällt und dann da raufgeschleppt um ihn ins "ewige" Eis zu werfen?

      War der Großglockner vor 6000 Jahren noch nicht so hoch und sind da Bäume gewachsen? Hat er sich erst danach aufgetürmt und einen Gletscher gebildet?

      Oder wars vielleicht vor 6000 Jahr schon mal so warm, daß da oben Bäume gewachsen sind? Wenn ja, dann hätten die Urmenschen vielleicht doch auf Glühbirnen und aufs Autofahren verzichten sollen!

      [/news/stories/2718069/]

    • Rau
      26. Juli 2017 12:26

      Von Klima als eine Art durchschnittliche Temperatur des ganzen Planeten wird noch nicht so lange geredet. Aufgewachsen bin ich eher mit einem Klimabegriff aus dem Geographieunterricht, wo von Klimazonen die Rede ist, von tropischem, subtropischem und gemässigtem Klima. Ja dann gibt es noch ein paar Unterkategorien zu den grossen Klimazonen, wie pannonisches oder mediterranes Klima. Aber da wurde noch Wissenschaft betrieben zur Wissenserweiterung, jetzt geht es um Umerziehung und Kontrolle, wofür eben auch immer mehr eine systemrelevante Wissenschaft entsteht, die erwünschte Studien und Daten abliefert, gegen Geld. Computermodelle sind geduldig. garbage in garbage out

  18. Ausgebeuteter
    23. Juli 2017 07:43

    Das Wort Amt war früher die Beschreibung von offiziellen Diensten der Exekutive und Judikative und ist erfreulicherweise aus dem Begriff Postamt verschwunden. Trotz anfänglicher Bedenken bei den vielen Postamtsschließungen haben sich die neuen Poststellen bei der Bevölkerung mit meist anderen Geschäftszeiten bestens bewährt.

    Auch moderne Bürgermeister erkennen, dass die ehemaligen Gemeindeämter nun mehr Dienstleistungsstellen sind, so fallen auch die teilweise schon die früher üblichen Trennpulte weg und die Besucher können im Sitzen auf Augenhöhe bei den Mitarbeitern ihre Anliegen vorbringen.

    Den Pfarrämtern fehlen noch diese Modernisierung sowie der Wegfall des Wortteiles Amt.

  19. Flotte Lotte
    23. Juli 2017 07:18

    Im Bereich der Infrastruktur bin ich nicht für Privatisierung. Sie ist prinzipiell der Grund, weshalb Menschen bereit sind, freiwillig Steuern zu zahlen; denn nicht nur günstig gelegene Adressen sollen versorgt werden, sondern eben auch solche, die weit abgeschieden liegen - auch sie haben das gleiche Recht auf Verkehrsanbindung, Strom- und Wasserversorgung, Internet usw. und auf Post. Gerade im Bereich der Zusteller sind Private eben nicht besser als die Post. Auch finde ich es nicht lustig, wenn so wichtige Einrichtungen dem Ausland gehören.

    Das Zerschlagen der alten gewachsenen Strukturen ist eines der liebsten Steckenpferde der EU - damit nimmt man den Staaten ihre Unabhängigkeit und Souveränität. Ich war immer dagegen und werde es immer sein.

    Es muss möglich sein, Staatsbetriebe effizienter arbeiten zu lassen. Die Privilegien werden ja offenbar sukzessive abgeschafft. Doch ganz effizient ist es eben gar nicht möglich, damit auch Menschen versorgt sind, die nicht so günstig gelegen wohnen wie andere. Deshalb zahlen wir Steuern! Aber sicher kenne ich das auch, dass wenn man mit Mitarbeitern von Monopolisten etwas redet, dass es da rein und dort raus geht. Aber das ist auch bei großen Konzernen der Fall. Da fühlt sich auch keiner zuständig... der heutige Kündigungsschutz im Privatbereicht gleicht an sich schon dem der Beamten.

    • Ausgebeuteter
      23. Juli 2017 07:28

      @Flotte Lotte:
      Im Rahmen der Liberalisierung bleibt die Infrastruktur in einer eigenen Gesellschaft und dies ist meist der "alte" Eigentümer. Die mit dem Namen Westbahn vorhandene Privatgesellschaft kann aber ein Lied singen, wie sie ständig von der ÖBB-Infrastruktur bei der Ausübung ihrer Dienste behindert wirrd, so laufen auch immer Gerichtsverfahren zwischen Westbahn und ÖBB.
      Die Gescherkschaft hat aber sehr gute Verbindungen zum zuständigen Ministerium, damit die ÖBB weiterhin kräftig unterstützt wird. Genau genommen leitet die Eisenbahnergescherkschaft die ÖBB und die gutbezahlten Spitzen (früher Bundeskanzler Kern) sind nur deren Erfüllungsgehilfen.

    • Politicus1
      23. Juli 2017 08:17

      "Im Bereich der Infrastruktur bin ich nicht für Privatisierung."
      Ich auch nicht.

      Beispiel Paketdienste. Zwischen manchen - vor allem einen - privaten Zustelldienst und dem verlässlichen Postpaketboten ist eine himmelhoher Unterschied.
      Auch unser Briefträger liefert punktgenau.
      Ich lasse über unsere Postler nichts kommen.

    • Politicus1
      23. Juli 2017 08:20

      Ausgebeuteter, eine Frage:
      Warum bedient Herr Haselsteiner mit seiner Westbahn nicht auch die vielen kleinen Nebenstrecken? Wo in den Zügen meistens nur ein paar Schüler oder ältere Leute sitzen, die auf diese Zugverbindungen angewiesen sind.

      Gewinn, Gewinn, Gewinn - das ist die Antwort ...

    • Cotopaxi
      23. Juli 2017 08:47

      @ Flotte Lotte

      Ich bin ganz Ihrer Meinung.

      Mir genügte auch ein Paketzustelldienst im Land.

      Vom Postler weiß ich, wann er kommen wird. Und ich weiß auch, wo ich Pakete bei der Post abgeben und verschicken kann.

      Von den anderen Zustelldiensten weiß ich das nicht, die kommen zu jeweils verschiedenen Zeiten, so dass man den ganzen Tag zuhause verbringen muss, um die Zustellung nicht zu verpassen.

      Außerdem haben orientalische Zusteller die Angewohnheit, während der Arbeitszeit (in einer Fremdsprache) zu telefonieren, auch während des Zustellvorgangs.

    • Rau
      23. Juli 2017 10:18

      Interessant ist, dass nur das Zerschlagen sogenannter "Staatlicher Monopolisten" gefordert wird. Dabei spielt es keine Rolle ob dabei auch durchaus wünschenswerte Synergien zerstört werden. Z.B. weil die Post schon mehrmals erwähnt wurde, bei der Post wurde das auf das Bahnnetz abgestimmte System völlig heruntergefahren und die Päckchen fahren jetzt per LKW quer durchs Land zwischen den Verteilzentren.
      Private Monopole stören keinen, auch wenn die durch sie abgedeckten Bereiche oft gar nicht zusammenhängen. In Verbindung mit öffentlichen Dienstleistungen trägt der Begriff "Monopol" auch nicht. Dafür zahlen wir Steuern, nicht zuletzt auch deswegen um diese aus dem Wettbewerb herauszunehmen.

    • Rau
      23. Juli 2017 10:25

      Abgesehen davon sind diese "Privatisierungen" ehemals staatlicher Versorgungsunternehmen nicht wirklich welche. Lediglich die Profite fliessen nicht ins Budget, sondern in den Shareholder Value. Das Wettbewerbargument greift auch nicht, denn egal ob Stromleitungen, Schienen- oder Telekommnetz - es reicht aus die Welt einmal zu vernetzen, man braucht dieses nicht 2x 3x oder 15x zu tun, je nachdem wieviele "private" Bewerber es gibt.

    • Rau
      23. Juli 2017 10:39

      Nebenbei fällt jemandem auf, dass wir meist in Verbbindung mit Wahlen auch hier im Tagebuch immeriweder dieselben Diskussionen haben. Wir werden sie in 5 Jahren wieder haben, weil auch diese Wahl nix ändern wird!

    • Ausgebeuteter
      23. Juli 2017 11:25

      @Politicus1:
      Die private Westbahngesellschaft gehört nur zum Teil (49,9 %) dem Herrn Haselsteiner. Sie bewirbt sich bei Ausschreibungen, aber manchmal gibt es gar keine, sondern der Auftrag geht weiter an die ÖBB.
      Übrigens: die Verluste der Nebenstrecken lassen sich derzeit die ÖBB vom Bund und den Ländern vergüten, dies möchte auch die Westbahn tun.
      Die Westbahn hat auf manchen Hauptstrecken mangels Bahnlizenz vorrübergehend einen Busverkehr eingerichtet, die ÖBB nachgezogen und nun dieses verlustbringende Geschäft an die deutsche FlixBus verkauft. Der Dank für diesen Millionenverlust gilt dem ehem. ÖBB-Vorstand und jetzigen Bundeskanzler Kern.

    • Politicus1
      23. Juli 2017 16:47

      "orientalische Zusteller die Angewohnheit, während der Arbeitszeit (in einer Fremdsprache) zu telefonieren"

      Das machen auch die Zeitungsausträger, um 04:00 Uhr früh mit einer Lautstärke, dass alle Bewohner rundherum wissen, Hurra, die Zeitung ist schon da ...

    • Normalsterblicher
      23. Juli 2017 17:05

      @ an die "Flotte":

      Also ein öffentlich-rechtlicher Versorgungsauftrag ist das eine, die Beschaffenheit des Leistungserbringers aber etwas gänzlich anderes. Was spricht denn dagegen, einen Privaten einen Versorgungsauftrag erfüllen zu lassen, wenn er es billiger kann und die Politik keine Zuckerln für die öffentlich-rechtliche Belegschaft aus der Tasche des Bürgers fischen kann?

      Wird der Versorgungsauftrag nicht erfüllt, kann die Lizenz entzogen werden - so einfach ist das.

      Und zu den von Ihnen angesprochenen Monopolen in der Privatwirtschaft fällt mir eigentlich nur Microsoft ein, aber auch nicht zu 100 %.

    • Pennpatrik
      23. Juli 2017 18:12

      Zustellung Amazon Prime: Am nächsten Tag.
      Eine neue Telefonnummer: In 2 Stunden (vorher Monate)
      Eine Fahrt mit der Bahn Wien - Salzburg: EUR 23,90
      Bus Graz - Linz: EUR 12,00
      Puls 4: 0,00 - SAT1: 0,00 - SERVUS TV: 0,00 ...

      Was bin ich froh, dass die Post der Privatwirtschaft ausgesetzt ist. Und was profitieren wir bereits von der Teilprivatisierung der Bahn. Busse, die schnell und billig zwischen den Landeshauptstädten fahren.

      Abgesehen von den Milliarden, die z.B. in die VOEST versenkt wurden, die heute Gewinnsteuern in den Bundeshaushalt bringt.

      Die miese Bildungssituation wäre durch die Privatisierung des Schulsystems sofort massiv verbesserbar - wahrscheinlich trotzdem noch billiger.

    • Flotte Lotte
      23. Juli 2017 18:17

      Sterblicher, weil sich die Privaten die Rosinen herauspicken, die vorhand. Infrastruktur nützen und diese vom Staat weiter gewartet werden muss und weil es nicht das gleiche Service ist. Früher konnte man am Bahnhof in ein warmes Wartezimmer gehen. In jedem Bahnhof saß ein Vorsteher und man konnte auch mal aufs WC. Heute sind die Bahnhöfe verwaist. Gerade noch, dass man sich unterstellen kann, wenn es regnet.

      Nein-danke, da wird am Kunden gespart. Bei den Zustellern jedenfalls ist es nicht das gleiche Service. Wie schon Politicus geschrieben hat, weiß ich, wann der Briefträger kommt oder ich kann mein Paket abholen und zwar am Postamt und nicht beim Nachbarn.

    • Flotte Lotte
      23. Juli 2017 18:29

      Pennpatrik - wie gesagt, das sind die "Rosinen", dort wo das größte Verkehrsaufkommen ist, lässt sich Gewinn machen. Aber nach Gigeritzpotschen kommt dieses Service, von dem Sie da schwärmen, sicher nicht!

    • riri
      23. Juli 2017 18:38

      @Politicus1

      Da sagt der Herr Leitl zu Herrn Foglar, Du, die Unternehmer haben immer noch Gewinne, Gewinne, Gewinne...Da kannst Du noch Steuern erfinden, ich stimme Dir bei den nächsten Verhandlung zu, denn, wie Kern schon richtig sagt, die Reichen sollen zahlen.
      Bitte, wer kann so niederträchtig sein, Gewinne zu machen, oder nur anzustreben.

    • Normalsterblicher
      23. Juli 2017 19:41

      @ (allzu) "Flotte":

      Da haben Sie aber den Leitkommentar des Netz-Masters nicht gelesen, unter dessen Eintrag sie passend zubereiteten Senf beisteuern sollten.

      Der Master schrieb:

      " Es besteht jedoch ein öffentliches Interesse, dass auch auf solchen Linien Züge fahren, sonst würde der ländliche Raum absterben. Daher gibt es Zuschüsse dafür, dass beispielsweise zehn Mal am Tag ein Zug oder Bus zwischen A und B verkehrt.

      Logischerweise werden die Zuschüsse deutlich geringer, wenn Wettbewerb herrscht. Danach sehnen sich alle Landesfinanzreferenten."


      Resümee:

      Nach "Gigeritzpotschen" würden auch unter einem prvatrechtlichen Regime Züge oder Busse fahren, weil ...

    • Normalsterblicher
      23. Juli 2017 19:44

      Resümee:

      Nach "Gigeritzpotschen" würden auch unter einem privatrechtlichen Regime Züge oder Busse fahren, weil der Staat genau für ein diesbezügliches Leistungsanbot Zuschüsse an den Billigstanbieter zahlen würde, sonst ist der Zuschuss wegen und die Lizenz für einschlägige - nennen wir es: - "Universaldienstleistungen" samt gewinnträchtiger "Häppchen" detto.

    • Normalsterblicher
      23. Juli 2017 19:45

      ... sonst ist der Zuschuss weg und ...

    • Flotte Lotte
      23. Juli 2017 20:11

      Sterblicher - Sie haben nicht mitgedacht: Die weniger gewinnträchtigen Strecken werden vom Staat gefördert mit Zuschüssen - die besseren Strecken (die Rosinen) werfen den Gewinn ab. So geht das aber nicht. Wärs ein Gesamtunternehmen, so muss es von SEINEM Gewinn die weniger gewinnträchtigen Strecken finanzieren. Aber bei dieser Art der Privatisierung zahlt eben der Steuerzahler die Verluste und die Gewinne streift das (zumeist ausländische) Unternehmen ein.

      Auch sollten diese Firmen dann die Schienen bitte warten usw. Auch das muss ja vom Staat bezahlt werden.

      Das ist gelinde gesagt eine Frechheit. Ja, ich bin verdammt flott :)

    • Normalsterblicher
      23. Juli 2017 22:53

      @ die lauernde Flotte:

      Doch, doch - ich habe schon mitgedacht:

      AU hat bei seiner Beschreibung sicher an relativ kleinräumige Lizenzvergaben gedacht, also etwa für das hintere Waldviertel mit nur wenigen einträglichen Strecken. Da kann man nicht einräumen 1 mal Weitra und 20 mal a la Streitbach oder "Gigeritzpotschen".

      Aber natürlich, bei einer Tochtergesellschaft von Greyhound Europe wäre ganz Österreich als "Beackerungs"-Lizenz schon etwas nach Ihrem Modell: Da müsste dann Greyhound auch 5000 verlustträchtige Verbindungen ohne Zuschüsse mit-übernehmen.

    • Politicus1
      24. Juli 2017 11:25

      Pennpatrick:
      und wer bringt das Amazonpackerl am nächsten Tag?
      Bei uns die POST!

    • Flotte Lotte
      24. Juli 2017 11:46

      Sterblicher - "mein Modell" sind die ÖBB, die sich nicht nur um die Wartung, inkl. Bahnhofsgebäude usw., kümmern, sondern auch um Nebenstrecken, die weniger gewinnträchtig sind. Ich darf Ihnen nochmals erklären, dass es eine Frechheit ist, wenn jetzt Private die gewinnträchtigen Bereiche (Rosinen picken) übernehmen und evtl. für das wohl sehr schlampige Betreiben irgendwelcher Nebenstrecken staatliche Zuschüsse erhalten.

      Es wird Zeit, dass Sie wirklich einmal mitdenken, bevor Sie wieder etwas sagen. Es steht ja schon oben in meinem Eingangsthread, weshalb ich im Bereich der Infrastruktur gegen Privatisierung bin. Es ist genug dazu gesagt.

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 13:05

      @ die Basta-Flotte:

      Leider muss ich widersprechen, denn es ist noch nicht genug gesagt, solange Diskutanten nicht einmal wissen, dass die Schienen- und Bahnhofsinfrastruktur ausgegliedert ist und jeder private Mitbewerber, also zB auch die Westbahn, für die Infrastruktur-Benützung zahlen und diese daher ohnehin anteilig mitfinanzieren muss, genauso wie übrigens auch die ÖBB selber.

      Es ist so ähnlich wie bei den Netzwerk-Gesellschaften, wo auch für die Netzinfrastruktur-Bereitstellung von jedem Stromlieferanten ein Obulus zu entrichten ist.

    • Flotte Lotte
      24. Juli 2017 13:53

      Schaun Sie, alles steht schon oben in meinem Eingangsposting. Wie oft soll ich Ihnen das alles NOCH vorlesen? Glauben Sie, ich weiß nicht, dass die ÖBB mit Verlust arbeiten? TROTZDEM soll der Betrieb in unseren Händen bleiben! Es kann ja effizienter werden. Doch habe ich Ihnen auch erklärt, dass es um die Versorgung ALLER geht, daher wird man eben dafür bezahlen, aber doch nicht in der Form, dass sich irgendein Konzern an den guten Linien bedient. Und für den Rest soll der Steuerzahler blechen. Ich hatte früher öfter mal sehr begriffstutzige Nachhilfeschüler in Mathematik, aber Sie erreichen jetzt bald einen Spitzenwert!
      Der Unterschied: An den guten Linien soll der Staat verdienen.

    • riri
      24. Juli 2017 14:41

      Mit 01. Juli 2017 wurde in Österreich die Miete eingeführt. Jetzt ist alles mietbar, auch die Eisenbahn-Infrastruktur, von den Schienen, Weichen, Oberleitung, die Stellwerk-Streckenkontrolle bis zum Prellbock im Hauptbahnhof.
      Und in die Miete sind auch die Wartungen inkludiert, der private Betreiber muß sich um nichts kümmern. Nur die Miete ist zu bezahlen.
      So kann man ab jetzt auch Flugzeuge und Schiffe mieten, ohne dass man selber einen Ölwechsel machen muß.
      Eigentlich ein Bombengeschäft für den Eigentümer, dem Staat. Und wie Unterberger schreibt, Private machen es besser und bis zu 50% billiger, bei höherem Kundenservice. Aber für Marxis ist die ÖBB das sozialistische Heiligtum.

    • Rau
      24. Juli 2017 15:37

      Was haben öffentliche Dienstleistungen mit Marxismus zu tun? Und diese Mietwirtschaft halten Sie wirklich für tragbar?

    • riri
      24. Juli 2017 19:03

      @Rau

      Mein Kommentar war für Frau Oberlehrerin Lotte gedacht, denn so vielen wirtschaftlichen Unsinn zu lesen ist schwer zu ertragen.
      Natürlich hat öffentliche Dienstleistung nichts mit Marxismus zu tun, wenn dies bei den ÖBB aber auch zutreffen würde, wäre alles in Ordnung. Nur die ÖBB scheuen
      die Konkurrenz wie der Teufel das Weihwasser, so wie alle Sozialisten, und arbeiten
      daran, das das Monopol erhalten bleibt, koste es was es wolle. Die fühlen sich als Eigentümer. Wer bezahlt denn die Infrastruktur der Eisenbahn? Was meinen Sie?
      Dort gehört schon längst der Ex-Ostblockmief entfernt.

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 19:52

      @ flotte Oberlehrerin:
      Ihre Vorstellung von höherer Mathematik vermag mich leider nicht zu beindrucken.

      Gebe ergebenst zu bedenken, dass der Staat nicht nur durch Bedienung der schlechter gehenden Linien nichts verdient, sondern nicht einmal zusammen mit gut gehenden Linien. Auch hier zahlt der Steuerzahler dazu, notabene die Pensionslasten für Bahnbeamte/-bedienstete, die lange Zeit nichts selber einzahlen mussten (keinen Arbeitnehmer-Anteil).

      Und hier ist der wahre Unterschied:

      Bei Staatsunternehmen fühlen sich Politiker bemüßigt, ihren Schutzbefohlenen in den Staatsbetrieben als Klientel Zugeständnisse noch und nöcher einzuräumen. Jede unternehmerische Entscheidung ...

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 19:53

      Und hier ist der wahre Unterschied:

      Bei Staatsunternehmen fühlen sich Politiker bemüßigt, ihren Schutzbefohlenen in den Staatsbetrieben als Klientel Zugeständnisse noch und nöcher einzuräumen. Jede unternehmerische Entscheidung wird zur politischen, deren Auswirkung auf künftige Wahlergebnisse es durch möglichste Befriedigung der ÖBB-Mitarbeiter zu beachten gilt. Getragen wird die Zeche für diese politische Günstlingswirtschaft auf dem Rücken der Steuerzahler. - Als Stichwort würde es auch reichen, die VOEST anzuführen.

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 20:02

      @ Rau:

      Weshalb sollte die Mietwirtschaft untragbar sein?

      Sie ist tatsächlich das objektivste Verfahren, das sich anbietet.

      Was es wiegt, das hat es. Alle Benutzer der Infrastruktur tragen anteilig, das heißt im Ausmaß ihrer Nutzung, zur Begleichung des Aufwandes bei. So wird die Erzielung einer schwarzen Null sichergestellt. - Schließlich geht es hier nicht um ein Wirtschaften unter den Auflagen des Mietrechtsgesetzes!

    • Flotte Lotte
      24. Juli 2017 20:50

      Normalsterblicher, Sie haben einen Knopf - wo liegt der Unterschied? Wenn der Staat aus den guten Linien Gewinne bezieht oder diese einem anderen überlässt? In Summe macht die ÖBB Verluste, das wissen wir alle, habe ich oben schon gesagt und hier unten auch mehrmals erwähnt, aber es geht um die Grundversorgung, die kann nicht gewinnbringend sein, der Urgrund, weshalb Menschen Steuern zahlen WOLLEN, ist die Infrastruktur - sonst müsste sich ja z.B. jeder seine eigene Straße bauen. Verstehen Sie das immer noch nicht?

      So ein Betrieb kann nicht wirklich mit Gewinn arbeiten; denn er muss allen das gleiche Service anbieten. Deswegen sollen solche Betriebe im Staatsbesitz bleiben!

    • Flotte Lotte
      24. Juli 2017 20:51

      Was das Vermieten von Netzen und Schienen betrifft, so werden dadurch nicht die Instandhaltungskosten gedeckt, wenn es so läuft wie bei der Telekom. Da nützt man eben auch nur den Steuerzahler aus und er bekommt immer weniger für immer mehr Geld. Wie gesagt, die Bahnhofsgebäude verwaisen, so mache uralte Station wird stillgelegt, Bauten, die eigentlich unter Denkmalschutz stehen sollten, entlang der Mariazellerbahn z.B., ließ man zunächst verfallen, dann wurden sie weggerissen und unansehnliche Käsewürfel stattdessen hingestellt. Das ist ein Verbrechen, was da geschehen ist! Besser sollte die Führungsebene aus ehemaligen Politversagern und anderen Wimmerln abspecken.

    • Flotte Lotte
      24. Juli 2017 20:55

      Und riri, Sie sind hier offenbar nur dazu da, mich anzugifteln. Bitte schreiben Sie öfter einen vernünftigen Beitrag, statt es ausschließlich auf mich abgesehen zu haben und mir ins Wadl zu beißen, dann geht es Ihnen bestimmt bald besser. Sie sind ja besessen von mir. Das macht doch krank, hm?

    • riri
      24. Juli 2017 22:51

      Und Lotte, ich lese Ihre Kommentare und reagiere darauf, das ist hier im Blog so üblich, es zählen nur Fakten. Denken Sie wieder an Zensur?
      Haben Sie Erfahrung, wenn jemand von Ihnen besessen ist, dass dann Krankheit naht? Jedenfalls, was ich mit Ihrer Wade alles anstellen könnte, weiß ich derzeit nicht.

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 23:41

      Flotte Lotte,

      na vielleicht gelingt es uns, den "Knopf" gemeinsam zu lösen.

      Die Bürger zahlen einsichtsvoll Steuern, soweit es Aufgaben betrifft, die am Besten eine große und allen verpflichtete Organisation wie der Staat bewerkstelligen kann.
      Sofern jedoch Aufgaben von Privaten auch in einer Weise erledigt werden können, dass die Bürger unterm Strich weniger Steuern zusammen mit den Nutzungsgebühren zahlen, sollte es Vernunftbegabten egal sein, ob Privatbetreiber dabei auch Gewinne erzielen und womöglich - igitt ! - Vermögen bzw Investitionspotential aufbauen.

      Aus dem staatlichen Versorgungsauftrag, einen Bedarf alltäglicher zivilisatorischer Annehmlichkeiten ...

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 23:42

      Aus dem staatlichen Versorgungsauftrag, einen Bedarf alltäglicher zivilisatorischer Annehmlichkeiten zuschussleistend zu decken, kann eine Klientelpolitik bzw ein StaMoKap nicht gerechtfertigt werden.

      Das Kalkül der Sozialisten ist es ja, den vergünstigten Bezug zivilisatorscher Annehmlichkeiten unwirtschaftlich über die Besteuerung der Reichen ("eat the Rich") zu bewerkstelligen. Es ginge aber auch anders. Abgesehen von der Ungerechtigkeit, die durch Bevorzugung der Staatsbediensteten über jene im Privatsektor geschaffen wird, sollte auch ein Sozialist einsehen, dass ...

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 23:43

      Abgesehen von der Ungerechtigkeit, die durch Bevorzugung der Staatsbediensteten über jene im Privatsektor geschaffen wird, sollte auch ein Sozialist einsehen, dass das Abwürgen von Vermögensakkumulation bei Privaten bzw bei der Privatwirtschaft zu einem Verlust an wirtschaftsorganisatorischer Handlungsfähigkeit führt. Wozu es führt, wenn den Privaten kein Investitionspotential belassen wird, konnte man ja im "sozialistischen Paradies" erkennen. Da waren dann keine Reichen zum Schröpfen mehr da, die Versorgung musste aus eigenem erwirtschaftet werden und Wohlstand wie Qualität rasselten in den Keller.

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 23:44

      Dass die Steuerzahler und nicht die tatsächlichen Nutzer der Versorgungsleistung den wahren Preis berappen sollten, um eine soziale Grundversorgung sicherzustellen, rechtfertigt - nochmals - keine Privilegierung der Staatsbediensteten. Außerdem gibt es auf Gemeinde-, Länder- und Bundeseben Sozialzuschüsse, so dass es auch keine Katastrophe wäre, wenn der Steuerzahler moderat stärker entlastet wird, als tatsächliche Nutzer - durch Annäherung an die Kostenwahrheit - belastet werden.

      Dass alte Bahnhöfe abgerissen und mit neuen geklotzt wurde, hat ja wohl nichts mit der Bereicherung durch die Privatwirtschaft zu tun, denn hier geht es um den Ratschluss der Infrastrukturgesellschaft, ...

    • Normalsterblicher
      24. Juli 2017 23:44

      Dass alte Bahnhöfe abgerissen und mit neuen geklotzt wurde, hat ja wohl nichts mit der Bereicherung durch die Privatwirtschaft zu tun, denn hier geht es um den Ratschluss der Infrastrukturgesellschaft, die eine öffentlich-rechtliche ist.

    • Anmerkung (kein Partner)
      25. Juli 2017 06:40

      @Flotte Lotte, wer zur Marktwirtschaft A sagt, muss schon auch B sagen.

      Niemand wird daran gehindert, eine Gegend zu verlassen, wenn er nicht für eine Verkehrsanbindung sorgen kann. Genau das geschieht auch weltweit, das ist der Zuzug in die Megastädte. So wird immer mehr ländlicher Raum menschenarm, wenn nicht menschenfrei. Dort kann dann, wenn die Gegend halbwegs eben ist, von riesigen Agrarfabriken im großen Stil Landwirtschaft betrieben werden. Die Arbeitskräfte sind keine Bauern mehr, sondern werden dorthin entsandt wie auf Ölplattformen. Wo die Gegend gebirgiger ist, können sich Wohlhabende ansiedeln, die genug Geld für eine eigene Infrastruktur haben. Die leben dort dann sehr gesund.

    • Flotte Lotte
      25. Juli 2017 07:01

      Anmerkung, ich würde es so machen, dort wohnen bleiben und keine Steuern mehr bezahlen, wenn man die Gegend vom Netz trennt...

      Und zur möglichst gewinnmaximierenden Nützung unserer schönen Berge werden diese dann mit Alpenrobotern überzogen, die dort auf die Bergziegen aufpassen und sie jeden Abend melken und Käse produzieren, nicht? ;)

    • Freidenker (kein Partner)
      25. Juli 2017 09:00

      @Flotte Lotte:
      Also ich lese Ihre Beiträge besonders gerne und bin auch hier mit Ihnen und allen anderen, die diesem Privatisierungswahn von Post und Bahn nichts abgewinnen können, zu 100% d'accord.
      Das gute alte Postamt war halt noch was, da war auch Kompetenz mit disziplinärer Veranwortlichkeit, hingegen bei diesem nebulosen Haufen von gesichtslosen 'Zustellern' nicht einmal ein informierter Ansprechpartner ausgemacht werden kann.

    • Flotte Lotte
      25. Juli 2017 11:01

      Hallo Freidenker, danke, das freut mich. :)
      Und ich vermisse die schönen alten Bahnhöfe an der Mariazellerbahn. Sogar die größeren stehen zwar noch, wurden aber für die Kunden verriegelt. Früher konnte man im Winter im gemütlichen Wartezimmer sitzen, es war gut eingeheizt. Am Schalter saß der Bahnhofsvorsteher, der mit seiner Familie oft auch das Haus bewohnte und es in Schuss hielt. Das war fein. Die Mariazellerbahn ist übrigens eine vielgenützte Eisenbahn, denn die Schulkinder brauchen sie täglich und auch für viele Pendler ist sie optimal. Sie fährt zwar im Stundentakt, doch hat man sie sonst sehr verkommen lassen... *grumble*

    • Normalsterblicher
      25. Juli 2017 11:14

      @ Freidenker:

      Ja, die gute alte Post hatte schon ihren Charme, aber die Rede war gerade vom Bahnnetz, also was ganz anderes.

      Und außerdem, wenn Sie so nostalgisch schwärmen, könnten Sie vielleicht auch so gut sein und den Vorhang der Verklärung beiseiteschieben und sich erinnern, wie sehr früher über die Post gelästert worden ist? Besonders schnell und zuverlässig war sie danach nämlich nicht.

      Ich räume aber ein, dass man bei einem Postbeamten ein gutes Gefühl hatte - eine Vertrauenswürdigkeit, die aber bisweilen auch strafrechtlich relevant enttäuscht worden ist.

    • Undine
      25. Juli 2017 11:21

      @Flotte Lotte

      Da stimme ich Ihnen gerne zu, wenn es sich um Bahnhöfe aus der k. u. k.-Zeit handelt! Das schönste Beispiel für überaus gelungene Erhaltung ist mMn der BAHNHOF von LAMBACH , gefolgt von Breitenschützing undTimelkam, alle an der Westbahn in OÖ!

      Schlimm hingegen sind die in den 60er-, 70er-, 80er-Jahren "MODERNISIERTEN" Bahnhöfe, wie etwa Vöcklabruck, Schwanenstadt, um nur einige zu nennen---da ist nichts mehr zu retten! Zu viel wurde daran herumgepfuscht.
      Die neuen Bahnhöfe in Linz, Wels, Attnang-Puchheim gefallen mir gut, wobei ich um die alte Bahnhofshalle in Linz trauere. Besonders behutsam ist man in SALZBURG vorgegangen: da hat man Altes und Neues gekonnt gekoppelt.

    • Undine
      25. Juli 2017 11:31

      PS: Die gelungenen Restaurierungen hat man einem ehemaligen Eisenbahner, Herrn August ZOPF zu verdanken! Er ist auch der Gründer des EISENBAHN-MUSEUMS in MONDSEE!

    • Freidenker (kein Partner)
      25. Juli 2017 13:35

      Flotte Lotte:
      Ja die schöne Mariazellerbahn die kenne ich gut. Sie nennt sich jetzt Himmelstreppe, hat diese grandiosen Panoramawagen in Verwendung und fährt durch meine unmittelbare Heimat.
      Normalsterblicher:
      Schaun Sie, lästern kann man immer, aber was haben wir dafür bekommen?
      Private 'Zustelldienste' die sich nirgends auskennen, zu völlig ungewissen Zeiten kommen, dazu noch unverlässlich und schon gar nicht billiger sind.
      Auch diese 'Postshops' sind kein Vergleich zum guten alten Postamt mit ihren vertrauten und bewährten Beamten!

    • Rau
      25. Juli 2017 15:52

      @riri Diese Mietwirtschaft soll wohl ein Witz sein. Wenn auf Autobahnen für deren Errichtung ebenfalls Generationen geschuftet haben, und die uns seit eh und je als Steuerzahler sozusagen als unser Eigentum (wir sind der Staat) zur Verfügung standen, plötzlich jeder dahergelaufene mit genug Kapital seine Mauthütterl aufstellt und abkassiert, seine Miete zahlt, aber die Instandhaltung weiterhin dem Steuerzahler bleibt incl Steuern auf alles was mit dem Auto zu tun hat + Jahresvignette usw. Wie oft sollen wir für unser öffentliches Strassennetz noch zahlen, nur damit ein paar mit öffentlichem Eigentum ihr privates Monopoli betreiben können incl Körberlgeld für Politiker.

    • riri
      25. Juli 2017 17:27

      @Rau

      Frage: haben Sie eine Kfz Jahresvignette gekauft? Falls ja, wofür?

    • Flotte Lotte
      25. Juli 2017 19:42

      Freidenker - es ist meine Heimat, ich bin dort aufgewachsen. Dass man die Mariazellerbahn jetzt Himmelstreppe nennt, finde ich kitschig, da sie als "Mariazellerbahn" weltweit bekannt war. Bei einer Brücke, es ist knapp vor der kleinen Station Steinklamm, steht noch groß "Mariazellerbahn" darauf. Das ist etwas nach Rabenstein - vor Tradigist. Immerhin, ich hoffe, das bleibt noch lange so. Gerne würde ich mal wieder mit ihr fahren. Die schönsten Stationen beginnen bei Kirchberg und dann rein bis nach Mariazell - ein Traum!

    • Freidenker (kein Partner)
      25. Juli 2017 20:03

      Liebe Flotte Lotte:
      Das freut mich aber ganz besonders, dass jemand der so gleichgesinnt ist aus meiner Heimat kommt. Ich wohne zwar nicht direkt im Pielachtal, da ist nur ein kleiner Berg dazwischen, jedoch verbindet mich mit Rabenstein und Kirchberg einiges...
      Liebe Grüsse, Ihr Freidenker

    • Rau
      25. Juli 2017 23:11

      @riri Ja ich frag mich auch wofür? Und es reicht ja immer noch nicht.

    • Anmerkung (kein Partner)
      26. Juli 2017 00:38

      Offenbar wollen Sie experimentieren, @Flotte Lotte, um herauszufinden, wie weit es mit den Netzeinstellungen in Österreich gehen kann. Aber Sie können jetzt schon sicher sein: Auch wenn noch so viele Straßen und Bahnen stillgelegt werden, so wird doch das Finanz(amts)netz voll intakt bleiben.

      Spekulieren Sie also lieber nicht darauf, dass kein Steuerschuldeneintreiber Sie aufsuchen würde, wenn Sie vom Straßen- und Bahnnetz abgetrennt worden sein sollten. Selbst dann, wenn bei Ihnen auch kein Hubschrauber landen könnte, würden Ihnen Zahlungen nicht erspart bleiben. Dann könnte Ihnen womöglich eine Drohne ins Haus stehen. (Keine Sorge, sie wäre nicht von Obama gesteuert.)

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2017 09:07

      @ Rau:
      "plötzlich jeder dahergelaufene mit genug Kapital seine Mauthütterl aufstellt und abkassiert, seine Miete zahlt, aber die Instandhaltung weiterhin dem Steuerzahler bleibt incl Steuern auf alles was mit dem Auto zu tun hat + Jahresvignette usw."

      Wo gibt's denn das bei Autobahnen - Maut abkassieren und nicht für die Instandhaltung einstehen? Ich glaube, Sie verwechseln da was, bei Autobahnen läuft es meines Wissens anders als bei der Bahninfrastruktur!

      Der Unterschied: bei der Bahn wird von Beförderungsunternehmern anteilig zur Netzfinanzierung beigetragen, beim Auto "funkt" das nicht so wg des Individualverkehrs!

    • Rau
      26. Juli 2017 09:36

      Was weiss man schon wie sich die Privatisiererei entwickelt. Wir reden hier von Anmieten öffentlichen Eigentums durch "Private" - Sie haben das ins Spiel gebracht - jeder kann mieten(ungeheuerlich) Ich hab mir erlaubt ein wenig den Teufel an die Wand zu malen.
      Tatsache ist ein Privater wartet schlampig, schleift z.B. Risse im Schienennetz wo nach dem Gesetz ausgewechselt werden müsste. Hin und wieder explodiert eine Gasleitungen. Privatisierungen gingen z.T. dermassen schief, dass der öffentliche Träger wieder zurückkaufen musste usw. Da gibt es bereits Geschichten genug. Ausserdem Sie wollen nicht behaupten, dass die "Westbahn" das Schienennetz wartet, auf dem sie fährt

    • Rau
      26. Juli 2017 09:41

      Für das Strassennetz wird man schon genug abgezockt. Wie oft sollen wir für ein und das Selbe noch zahlen. Was leistet dieser Staat für unsere Steuern noch, wenn er eh alles auslagert, dann frag ich mich wofür dann noch Steuern und Abgaben zu zahlen sind.

    • fredl (kein Partner)
      26. Juli 2017 11:55

      Völlig richtig! Die Privatisierungen im Bereich Infrastruktur sind zurückzunehmen. Märkte, die für das Wohlergehen großer Bevölkerungsschichten essentiell sind, dürfen nie der freien Marktwirtschaft überlassen werden. Ich spreche da von Wasser, von Elektrizität, von Grundnahrungsmitteln, öffentlichem Verkehr, dem Wohnungs- oder Arbeitsmarkt. Der Herr A.U. scheint in seiner EU-, Freihandels- und Liberalisierungseuphorie vergessen zu haben, dass die Wirtschaft dem Wohlergehen der Menschen zu dienen hat und nicht umgekehrt! P.S.: Es waren der Nationalstaat und unsere Grenzen und Zölle, die Wohlstand ermöglichten und uns vor Verbrecherbanden schützte, keinesfalls die EU oder der Freihandel.

    • riri
      26. Juli 2017 12:52

      Die Eisenbahn-Infrastruktur wird bereits von 41 EVU (Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmer) benutzt, im Personen- und Güterverkehr, und die bezahlen alle dafür an den Lizenzgeber eine Benützungsgebühr (Miete). Wo ist hier die Infrastruktur privatisiert? Der Staat kassiert die Gebühren!
      Bei der Kfz Autobahn-Vignette bin ich vielleicht der 11,850.000te Autobahn-Verkehrs-Infrastruktur-Benützungszahler. OK?
      Wem das alles nicht passt, speziell bei der Autobahn, der soll nicht immer SPÖ/Grün wählen, von dort kommen die Autofahrerfeinde.

  20. Ausgebeuteter
    23. Juli 2017 07:13

    Bei der Post AG gibt es ähnliche Probeme. Hier am Land haben (hatten) wir einen Prospektezusteller e e pardon Briefträger, welcher mit der Firmenpolitik nicht zufrieden ist. Daher war er in den vergangenen zwei Jahren abwechselnd im Krankenstand, auf Kur, Gebührenurlaub, aber kaum im Dienst. Die unmittelbaren Vorgesetzten hatten Mühe, immer Ersatz zu verwenden, welcher sich jeweils mühsam die lokalen Ortskenntnissse aneignen mussten.

    Der aus früheren Zeiten noch pragmatisierte Beamte mit vielen finanziellen Vorteilen möchte eine vorzeitige Pension mit vollen Bezügen erreichen, wobei ihn die Dienstnehmervertretung sowie Gewerkschaft voll unterstützt. Eine Entscheidung ist noch nicht erfolgt, daher konnte der Posten noch immer nicht endgültig besetzt werden.

    Allerdings muss man auch feststellen, dass die Prospektverteilunternehmen für außerhalb der Ortszentren liegenden Häuser aus Kostengründen die Schriftstücke lieber der Post AG überlassen, ebenso gibt es Paketdienste, welche z.B. die nun die Pakete der beliebten Onlinebestellungen z.B. aus Deutschland erst im Inland unserer Post zu Weiterbeförderung übergeben.

    Die Aufgaben des Dienstleisters Post AG haben sich eben radikal geändert, die Direktionen haben daraufhin bereits reagiert, die "geschützen Beamten" mit den Betriebsräten/Dienststellenvertretungen sowie die Gewerkschaft wollen aber den Privilegienstadl so lange wie möglich erhalten.

    P.S.: Der große Wendepunkt trat ein, als die Telefonsparte ausgegliedert und deren Monopol gefallen ist. Damit war eine Quersubvention des Zustelldienstes durch die ständigen Gewinne beim Telefonnetz nicht mehr möglich.

    • Ausgebeuteter
      23. Juli 2017 07:20

      Dringenden Verbesserungsbedarf gibt es nun bei den Pakettarifen innerhalb der EU. Es ist völlig unverständlich, dass man sich um die teilweise Abschaffung des Mobilfunk-Roamings kümmerte, aber Pakete von München nach Wien kosten weiterhin ein Vielfaches gegenüber der Strecke Bregenz - Wien. Dies ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

  21. R?bezahl
    23. Juli 2017 07:03

    Tja. Weniger Mitarbeiter bedeuten auch weniger freigestellte Betriebsräte!!!
    Aber DAS werden diese Burschen nicht erzählen ;)
    (Nur so am Rande: Wie viele freigestellte Burschinnen kennen Sie?...)

  22. Pennpatrik
    23. Juli 2017 06:21

    "Im Mai wurde der subventionierte Bahnverkehr für die Jahre von 2020 bis 2030 direkt an die ÖBB vergeben."
    Wo? In Tirol!
    Wer regiert das Land Tirol?
    Die Österreichische Verräter Partei. Die Partei der Leistung, die Partei der Wirtschaft, die Partei für "weniger Staat, mehr Privat", die "Leistung muss sich wieder lohnen" Partei, ....

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5256025/Westbahn-beeinsprucht-Direktvergabe-an-OeBB-in-Tirol?from=suche.intern.portal

    • Applaus
      23. Juli 2017 16:54

      Die ÖVP ist eben nur eine Beamten- und Agrarierpartei. Glaube schon gehört zu haben, dass die ÖVP-Parlamentsabgeordneten aus dem Wirtschaftsbereich in der Minderheit gegenüber gleichartigen Abgeordneten anderer Fraktionen sind.

  23. machmuss verschiebnix
    23. Juli 2017 02:25

    Prima, das fällt wieder mal deutlich unter positive Neuigkeit .

    Toppen könnte das nur die Gewerkschaft selber, indem sie sich
    nicht für Privilegien stark macht, sondern für die Stabilisierung
    des Gesamt-Umfeldes !

    Aber bis zur Gewerkschaft scheint die Erkenntnis noch nicht
    vor gedrungen zu sein, daß Privilegien auf der anderen Seite
    Kosten bedeuten.
    ... da höre ich geradezu einen Apparatschik
    darauf antworten: "... wird ja eh vom Staat bezahlt ..." und die
    Jubelperser und Netto-Empfänger applaudieren johlend . . .
    während aber in mir ein unwiderstehlicher Drang entsteht, ihm ins
    Gesicht zu brüllen: hört endlich auf, mit Eurer Klientel-Politik
    das Land und die Nettozahler zu schädigen und Euch selber zu
    zu mästen,
    ihr Crash-Dummies im Cockpit der Demokratie ! ! !





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