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Vor Macron sollten sich jene fürchten, die als erste gratuliert haben drucken

Lesezeit: 2:30

Frankreichs Präsident Macron hat nun auch die Parlamentswahl triumphal gewonnen und eine absolute Mehrheit errungen. Ein mehr als signifikanter, aber auch sehr seltsamer Sieg.

Es ist eigentlich absurd, wenn jemand mit Unterstützung von nur einem Siebentel der französischen Wähler fast absolute Macht über das Land erringen kann. Jedoch kann man Macron keinen Vorwurf machen: Wenn die große Mehrheit der Wahlberechtigten einfach nicht hingeht, wenn sie politisch so apathisch ist, dass sie sich nicht einmal entscheiden kann, wer eigentlich das relativ geringste Übel ist, dann überlässt sie der Minderheit die Entscheidung über die Machtverteilung. Das ist dumm, aber legitim.

Solche Wahlergebnisse sind bei aller Merkwürdigkeit genau das, was der Gründungsvater der Verfassung, Charles De Gaulle, wollte: Ein neuer Präsident soll auch im Parlament möglichst alle Macht haben, um einmal zu zeigen, was er kann. Unser Demokratie-Begriff oder auch jener der USA sieht zwar völlig anders aus – aber in Frankreich ist kein ernstzunehmender Widerstand gegen diese Verfassung erkennbar. Daher sollte man sie auch als Nichtfranzose einfach akzeptieren.

Absolut faszinierend ist, dass Macron so schillernd zu agieren vermag, dass sein Sieg sowohl von Linken wie Rechten in Anspruch genommen wird. Er war Minister im sozialistischen Kabinett – und er war Investmentbanker, nicht gerade ein Job mit sozialistischem Stallgeruch. Er gleicht einem Chamäleon. Aber das kann nicht lange so funktionieren.

Wegen seines Sieges braucht sich derzeit niemand in Frankreich zu fürchten, aber sehr wohl sollten das Länder wie Deutschland, die Niederlande oder Österreich tun. Dennoch war Angela Merkel die erste, die Macron gratuliert hat. Dabei ist der am deutlichsten erkennbare Inhalt der beabsichtigten Politik des neuen Präsidenten, dass er die anderen Europäer noch mehr als bisher für die französische Reformverweigerung zahlen lassen will. Der Widerstand der Europäer dagegen scheint angesichts des Macron-Hypes derzeit endenwollend. Merkel ist dafür bekannt, dass sie am Ende sowieso fast immer nachgibt. Und Europas Sozialdemokraten sind automatisch immer dafür, wenn jemand anderer für Schuldenmacher zahlen soll.

Es ist zugleich sehr beklemmend, dass Macron bisher durch nichts gezeigt hat, dass er das Hauptproblem Europas erkannt hat, also die rapide Massenmigration und Islamisierung.

Das einzige, was halbwegs optimistisch stimmt: Macron will in den nächsten Tagen einige Absurditäten der sozialistisch geprägten Arbeitsgesetze ändern. Das wird ihm natürlich raschen Widerstand der Gewerkschaften einbringen, was in Frankreich immer Streiks, Aufregung und Massendemonstrationen bedeutet. Erst in dieser Auseinandersetzung wird man sehen, ob Macron gegen die Gewerkschaft genauso leicht einknickt wie seine Vorgänger. Er sollte sich aber jedenfalls im Klaren sein, dass dagegen der Kampf um die Mehrheit an den Wahlurnen eine Kinderjause gewesen sein wird.

Wie das alles ausgehen wird, weiß Macron wohl nicht einmal selber. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es für ihn bald sehr verführerisch und viel leichter erscheinen wird, sich politische Erfolge lieber im Niederringen von Merkel als im Kampf gegen die Gewerkschaften zu holen.

Absolut unglaublich ist, dass die drei bisher größten Parteien Frankreichs, vor allem Sozialisten und das Le-Pen-Lager, binnen weniger Monate an den Rand des totalen Untergangs geraten sind. Das ist für Österreicher völlig ungewohnt; hierzulande bleibt man auch dann im politischen Spiel, wenn man am Wahlabend nicht die Nummer eins wird.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2017 07:12

    Es ist deprimierend zu sehen, wie gleichgueltig die verwoehnten Massen in Europa geworden sind. Und wie sehr man glaubt, dass alles irgendwie so ruhig und nett weitergehen wird.

    Absurd, dass jemand mit rund einem Siebentel der Waehler fast absolute Macht erringt, ja. Noch absurder, dass der Widerstand dagegen noch viel weniger als ein Siebentel ausmacht.

    Das in Apathie befindliche Europa geht sehr harten Zeiten entgegen.

    Dazu

    http://www.msn.com/en-us/news/world/van-driver-deliberately-plowed-into-worshippers-in-london-muslim-council-of-britain/ar-BBCRq9B?li=BBmkt5R&ocid=spartandhp

    Lieferwagen in Menschenmengen zu steuern gehoert schon zum taeglichen Sport der "politisch aktiven Menschen".

    Und in dem Fall wird natuerlich sofort von einem terroristischen Attentat und einer weissen islamophobischen Manifestation gesprochen, nicht jedoch von einem Unfall, einem psychisch kranken Menschen oder einer Verschwoerung.

    Was krank ist, sind Europas Gesellschaften, krank, krank.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2017 11:40

    Die einfache Rezeptur: man nehme einen gut aussehenden, jung und dynamisch wirkenden Sozi, male ihn lila an, lasse ihn verkünden, dass alles anders und besser gemacht wird, übernehme populäre Forderungen von anderen Parteien und lasse die Leute in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken und schon hat man gewonnen. Insbesondere aus den Glückwünschen anderer Länder, vor allem der deutschen Sozis, die eigentlich Trauerflor tragen müssten angesichts der vernichtenden Schlappe ihrer Schwesterpartei, lässt sich ersehen, dass sich nichts geändert hat. Man weiß genau, dass hier ein aufrechter Linker die Geschicke dieses Landes für die nächsten 4 Jahre lenken wird.

    Die Parallelen zu Österreich: man nehme einen gut aussehenden, jung und dynamisch wirkenden Konservativen, nenne die neue Partei "Liste", übernehme die populären Forderungen der FPÖ, ...

    Deshalb wird sich in beiden Ländern in nächster Zukunft nichts ändern. Es wird noch mehr Bürokratismus, noch mehr Schulden, noch mehr Migration, noch mehr vermögensvernichtende Geldpolitik und noch mehr Einschränkung der Meinungsfreiheit geben.

    PS: in Ungarn hyperventilierten unsere Lügenmedien von einer deftigen Wahlschlappe für Orban, als zu seiner Ausländervolksbefragung lediglich 48% hingingen (bei 98% Zustimmung), während sie die 43% Wahlbeteiligung bei der Macron lediglich eine relative Mehrheit erreichte als gewaltigen Sieg glorifizieren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2017 08:02

    Macron wird versuchen die Agenda der Kommunisten, die als Basis für die Römischen Verträge diente, endgültig umzusetzen. Die Mehrheit der sozialistischen Staatenlenker um die Jahrtausendwende, die Sanktionen gegen Österreich einleiteten, haben diese Vertiefungen vorangetrieben: Einen zentralistischen EU-Zentralstaat nach dem Vorbild Frankreichs zu bauen, weil anderes in Frankreich nicht durchsetzbar ist.

    Frankreich ist der Totengräber eines freien Europas, Macron seine Sperrspitze. Das sozialistische Paradies mit Bankomat im EZB-Himmel führt in einen Feudalkommunismus. Atali, Macrons Förderer und Berater betrachtet das Mittelalter als schöne Zeit.

    Die Helfershelfer sitzen gut gefüttert in Brüssler und nationalen Etagen und machen mit. Dazu passt perfekt in Deutschland eine Wende zu LINKS zu propagieren. Für das Schwächeln von Schulz wird sich bis September eine Lösung finden. Österreich muss wählen, wird weiterhin allem brav und gefügig zustimmen, stehen doch Sanktionen im Raum. Kern hat der Souveränitätsabgabe bereits zugestimmt, von der ÖVP ist auch nichts erwarten. Die Rute ins Fenster traut sich keiner zu stellen.

    Ich will diese Art von EU NICHT.

    http://www.andreas-unterberger.at/2017/05/schuften-fr-frieden/

    P.S.: Ich bin nicht für eine europäischen Staatsakt für Helmut Kohl. Die EU ist kein Staat. Diese Heuchelei ist schwer zu ertragen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2017 09:29

    Ich glaube wir können uns in nächster Zeit auf einiges gefasst machen. Und zwar auf sehr viel Unschönes.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2017 15:05

    Oh weh! War es teilwesie Wunschdenken von A.U.?
    "...vor allem Sozialisten und das Le-Pen-Lager, binnen weniger Monate an den Rand des totalen Untergangs geraten sind."

    Eine krasse Fehlbeurteilung. Trotz eines völlig undemokratischen Wahlrechtes hat sich der Front National von 2 auf 8 Parlamentssitze vervierfacht!
    Die Sozis sind abgestürzt, aber nur, weil der Macron den Sozi besser gibt als die Sozialdemokratten selber.

    Diverse Bolschewiken, die es in Frankreich immer schon gibt sind nach wie vor vorhanden.

    Das einzig Sichere ist: Macron hat die Mehrheit der absoluten Minderheit.
    Frankreich ist und war nie eine echte repräsentative Demokratie.

    Das Establishment gratuliert. In der Piefkei Kim Jong chultz und die irre Kanzlerin gleich vorweg. Die werden sich noch wundern!

  6. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2017 09:39

    Merkel und Macron arbeiten dieselbe Agenda der Elite ab, d.h. die Masseneinwanderung dient dem Endziel einer Weltregierung (wie übrigens auch die EUdSSR) und dafür benötigt man eine leicht lenkbare Menschenmasse, sei es, dass man die Bevölkerung austauscht (siehe auch die geplante Invasion: https://www.oliverjanich.de/die-geplante-invasion-eine-beweisfuehrung ) und/oder sie gegeneinander aufhetzt. Auch bei Kurz ist zu vermuten, dass er als Mitglied des Council on Foreign Relations dieser Linie folgen wird.
    Kritische, unbequeme Geister wie Udo Ulfkotte, Susanne Kablitz, Friederike Beck müssen gehen - freiwillig oder unfreiwillig, während die Mitglieder der Elite meist sehr alt werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2017 08:53

    Ja, in Österreich ist der Filz, die Korruption, der 'Sesselklebstoff', die Parteienförderung durch Steuergelder, die Medienlüge, und daher auch die 'Stabilität' viel intensiver, wie es scheint. Da wurschtelt man halt immer in Patt-Stellung herum. Der österreichische Wähler ist nicht beweglich und auch (dank der Medienlüge) uninformiert.

    Darum meine ich, wird es bei uns solche Machtwechsel, wie etwa in Frankreich oder auch in England nicht geben. Der 'Ösi' ist ideologisch verhaftet und 'geschichtsbewusst' in dem Sinn: '... war immer schon so und wird weiter so bleiben, machen kann man eh nix.'

    Genau das bricht uns das Genick, denn unsere gerufenen 'Zuwanderer' zeigen trotz Minderheit, wo es langgeht.

    Wetten, bei uns wird sich bei den Wahlen kaum was ändern, wir werden wieder 'more of the same' wählen und sang und klanglos untergehen und keiner wird wissen warum ....

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  1. AppolloniO (kein Partner)
    21. Juni 2017 16:05

    Und wieder hyperventilierte die Einheits-Journaille über die Gefahren von Le Pen. Sosehr, dass man als Außenstehender für sie von über einem Drittel der Stimmen ausgehen durfte. 8 Abgeordnete sind`s geworden. Klar, Lügen waren das keine.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    21. Juni 2017 03:09

    Macron gehört zu der Elite in den abgesicherten Refugien, die sich in ihrer Menschlichkeit (oder Christlichkeit) suhlen will.

    Viele gehen nicht mehr zur Wahl, weil sie es ablehnen, mit dem Elitenspektakel "Demokratische Wahl" gefrotzelt zu werden. (Wer sie tadelt, macht aus diesen Opfern Täter.)

    Denn die Mehrheit für die Elite ist nahezu sicher, da
    - die zugelassenen Parteien großteils zur Elite gehören,
    - immer mehr Wähler parasitär vom Elitenstaat abhängig sind und
    - unsichere Wähler durch die Elitenpropaganda "bearbeitet" werden.

    Getragen wird dieses System von der Minderheit der Leistungsträger. Solange diese als nützliche Idioten arbeitsam bleiben, wird sich nichts mehr ändern.

  3. heartofstone (kein Partner)
    21. Juni 2017 02:55

    Etwas OT aber was solls ... gestern ein Mohammedaner mit AK und Sprengstoff in Paris, heute einer in Brüssel ... bleibt die Frage: brauchen wir auch nur einen dieser Bückbeter im Land? Kriminelle und/oder arbeitlose Mohammedaner -> RAUS aus Europa, MITSAMT allen Angehörigen ... ob sie das tot oder lebendig tun kümmert mich nicht ... sie sollen einfach nur verschwinden ...

    Oder braucht außer unserer korrupten Elite die mohammedanische Invasion von ungebildeten, unzivilisierten, unintegrierbaren Steinzeitlern?

    Allah der blutsaufende "Gott" soll sich unter den Stein zurück schleichen unter dem er hervorgekrochen ist ... und seine "Gläubigen" Faschisten samt Mohammed aus Mekka mitnehmen ...

    • antony (kein Partner)
      21. Juni 2017 21:12

      Aber sicher braucht unsere, wie war das nochmal? Ach ja, "Elite" diese K...;
      Ohne diese hätten diese Marionetten ja schwer die Zustände die wir haben herbeiführen können, oder?

  4. Waltraut Kupf
    20. Juni 2017 23:06

    Die Exponenten des eine-Welt-Projekts haben Hochkonjunktur, weil die Verblödung der Menschen bereits gelungen ist. Sie werden permanent mit Gemeinsamkeit, Humanität, Vielfalt etc. etc. nicht nur berieselt, sondern bereits bedonnert, der Blick glotzt auf das Smartphone, von innen heraus kommt nichts mehr. Auf Nicht-Leistung in der Schule ist man fast schon stolz, die Idole sind hip-hop-Gruppen, die verschmuddelt aussehen und stereotyp die stets gleiche Tonfolge in ein Mikrofon röcheln. Die Moderatoren des Staatsfunks beherrschen die deutsche Grammatik nicht, wobei insbesondere die Präpositionen mit dem falschen Fall kombiniert werden, Ähnliches gilt von Appositionen etc. etc. Der Filmtitel "Fuck you, Göthe" ist symptomatisch. Wen wundert es da, daß jedes hergelaufene Jüngelchen verspricht, was das Herz begehrt, ohne daß irgendjemand hinterfragt, ob das Versprochene realisierbar ist oder, mehr noch, ob überhaupt die Absicht besteht, das zu realisieren und nicht das diametrale Gegenteil. Da werden selig die Feuerzeuge geschwenkt, bis dann irgendwann, zu spät, der Groschen fällt. Das erinnert an den "surrealistischen" Witz aus meiner Jugend, der da lautete "Es klopft, rief der taube Schuster, und das Haus stürzte ein."

    • Zraxl (kein Partner)
      21. Juni 2017 09:05

      Welches "eine-Welt-Projekt" meinen Sie? Das islamische oder jenes der blauen Schürzen Träger?

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      21. Juni 2017 11:14

      Herr Zraxl, ich denke, frau Kupf hat klar beschrieben, daß es sich um die autochtonen Gutmenschen mit ihren Lügenmedien handelt.

    • Zraxl (kein Partner)
      21. Juni 2017 15:33

      @ Erwin Tripes
      Frau Kupf hat von "Exponenten des eine-Welt-Projekts" gesprochen. Daher meine Frage, welche davon denn gemeint seien.
      Sie referenzieren hingegen die heimischen Marionetten des eine-Welt-Projekts und da ist keineswegs klar, ob diese von den einen oder von den anderen "Exponenten" oder gar von solche beiden Seiten geschmiert oder sonstwie "motiviert" worden sind.

    • Waltraut Kupf
      23. Juni 2017 00:42

      @Zraxl: ich meine jene Leute, die das Konzept von Coudenhove-Kalergi realisieren wollen, in dem es u.a. eine einheitliche Mischrasse geben soll. Dazu gehört auch, daß "Eliten" über eine kritiklose Herde von Zombis herrschen. Das sind auch diejenigen Leute, welche sich unter stets mutierenden Namen wie Bilderberg, Forum Alpbach etc. etc. zusammenfinden und in den Medien davon faseln was "wir" brauchen. Auch jene, die im Wege des Hexeneinmaleins Minderheiten mit Mehrheitsrechten ausstatten wollen und gleichzeitig von Demokratie reden., die Gott "im 21. Jahrhundert(!)" für verzichtbar halten, die Kirche unterwandern, ihre Nachkommenschaft dezimieren, lügen, tarnen, täuschen usw.

  5. Claudius
    19. Juni 2017 20:24

    Macron ist als Präsident gerade frisch gewählt und die Parlamentswahlen waren erst gestern - Also bitte gebt doch dem Herrn Macron und seiner neugegründeten Partei eine faire Chance.

    Wie ist das in Amerika? - Ach ja ein jeder Neuling bekommt eine 100 Tage Schonfrist.

    Es kann schon sein dass Herr Macron vielen nicht sympathisch ist - aber warum jetzt schon im Voraus alles total Schwarz sehen? Seine Ankündigungen waren ja ziemlich unbestimmt, schauen wir doch mal was er jetzt wirklich tut - zum Kritisieren ist dann immer noch Zeit.

    Und außerdem: Das Volk beziehungsweise diejenigen die Wählen gegangen sind haben Macron überwältigend viel Vertrauen entgegen gebracht. Eine solche Machtkonstellation hat es in Frankreich schon lange nicht mehr gegeben - die Franzosen wollen es so.

    Übrigens, Hand aufs Herz: Ist Macron nicht doch das kleinere Übel im Vergleich zu Marine Le Pen? (diese Frage bejahe ich)

    • simplicissimus
      19. Juni 2017 21:08

      Vielleicht liegt es daran, dass man nicht schwarz, sondern rot sieht?
      Aehh ja, und warum ist Macron das kleinere Uebel als Lepen?
      Bitte um Erlaeuterung, danke.
      Ueberwaeltigende Machtkonzentration? Ja, am Papier, und wie sieht es mit der Mehrheit der Nichtwaehler aus? Lauter desinteressiertes nichtwaehlendes ... aeh, na Sie wissen schon.

  6. dssm
    19. Juni 2017 18:34

    Da muss ich doch glatt nochmals schreiben, denn das Wichtigste wurde übersehen! Nicht Macron ist jetzt urplötzlich für ‚Eurobonds‘ oder für einfachere Geister: Gemeinsame Schulden, das ist viel älter, daher ist der Erfolg von Macron vielleicht(!) von langer Hand vorbereitet.

    Das Projekt wurde 2011(!) angestossen durch eine Gruppe von Wirtschafts‘fachleuten‘, natürlich wurden die Studien von der EU bezahlt. Und nun wird es ein wenig komplizierter.

    Es sollen strukturierte Finanzprodukte ausgegeben werden, welche in der Version ‚Senior‘ und ‚Junior‘ verfügbar wären (ich hoffe wenigstens diese Begriffe sind klar). Das sind aber keine ‚neuen‘ Schulden, sondern bestehende gebündelt. Es entstehen also für sich keine neuen Schulden, sondern die EU (oder die EZB?) packen einen Ranzen mit Schulden aus diversen Ländern zusammen und verkaufen den (und wer wird wohl haften). Dazu muss jemand die ursprünglichen Papiere erst einmal gekauft haben, wer die EZB Bilanz kennt (oder die der ‚systemrelevanten‘ Banken) der weiß wer gemeint ist. Dieser finanzielle Giftmüll wird dann, da ja unglaublich gut bewertet (Ratingagenturen!), an Versicherungen und ‚Investoren‘ abgegeben.

    Und nun denken wir eins weiter. Österreich und Deutschland haben ausschließlich umlageorientiere Pensionssysteme! Die sogenannten ‚Bunds‘ also die scheinbar hypersicheren deutschen Staatsanleihen gehen aus (weil D kaum mehr neue Schulden macht). Das trifft vor allem die ohnehin schon toten Südländer, auch wenn kurzfristig damit das Ankaufprogramm weiter möglich ist; es gibt da ja ein unschönes Urteil des EuGH zur volkswirtschaftlichen Verhältnissmäßigkeit.

    Ausgerechnet jetzt, nach dem Macron Sieg, kommen diese Gedanken wieder von der EU-Kommission, so ein Zufall!

    p.s. nochmals eindringlich die Empfehlung Nyborgs ‚Collateral Frameworks‘ zu lesen, dann versteht man das hier Gesagte einfach besser, denn die mit Schulden mag es treffen, die mit Guthaben ganz, ganz sicher und zwar wie der Blitz beim ...

  7. Haider
    19. Juni 2017 17:18

    Kleine Korrektur: Der Front National nahm von 2 auf 8 Mandate zu. Aber die Aussagekraft dieses Ergebnisses ist vor dem Hintergrund des französischen Wahlsystems zu sehen, das ein reines Mehrheitswahlrecht ist, und daher den Wählerwillen in keiner Weise proportional abbildet.

  8. Sensenmann
    19. Juni 2017 15:05

    Oh weh! War es teilwesie Wunschdenken von A.U.?
    "...vor allem Sozialisten und das Le-Pen-Lager, binnen weniger Monate an den Rand des totalen Untergangs geraten sind."

    Eine krasse Fehlbeurteilung. Trotz eines völlig undemokratischen Wahlrechtes hat sich der Front National von 2 auf 8 Parlamentssitze vervierfacht!
    Die Sozis sind abgestürzt, aber nur, weil der Macron den Sozi besser gibt als die Sozialdemokratten selber.

    Diverse Bolschewiken, die es in Frankreich immer schon gibt sind nach wie vor vorhanden.

    Das einzig Sichere ist: Macron hat die Mehrheit der absoluten Minderheit.
    Frankreich ist und war nie eine echte repräsentative Demokratie.

    Das Establishment gratuliert. In der Piefkei Kim Jong chultz und die irre Kanzlerin gleich vorweg. Die werden sich noch wundern!

    • Sensenmann
      19. Juni 2017 15:18

      "Die Demokraten Frankreichs erwecken nicht einmal den Anschein, die Nationalversammlung könnte ein Kontrollorgan des Präsidenten und seiner Regierung sein, sondern die Abgeordneten verstehen sich als beauftragt, dem Präsidenten und seiner Regierung zum Erfolg zu verhelfen. Das nennt man gewöhnlich absolutistische Herrschaft, aber in Frankreich hält man das für Demokratie."

      Ein paar SEHR aufschussreiche Fakten!

      http://eussner.blogspot.co.at/2017/06/demokratie-in-frankreich.html

    • Waltraut Kupf
      20. Juni 2017 23:29

      Schulz und Merkel werden sich kaum wundern, weil Macron ja genau das tun wird, was in ihrem sinne ist.

  9. Franz77
  10. Bob
    19. Juni 2017 11:41

    Die Grünen passen sich offensichtlich dem durchscnittlichen IQ von 70 der afrikanischen Schatzgräber an. Da fällt ihre eigene Blödheit nicht auf:
    https://www.unzensuriert.at/content/0024282-Spitzenkandidatin-Lunacek-verraet-sich-Themenlose-Gruene-setzen-erneut-auf-Anti-FPOe

    • glockenblumen
      19. Juni 2017 12:10

      Das ist auch schon das Einzige, was die können......

    • Franz77
      19. Juni 2017 12:11

      Wer sind GrünInnerInnen? In mein Umfeld geschaut: Schüler, Studenten, Beamte (v.A. Lehrer) und Berufspolitiker. Ich kenne keinen einzigen Diensleister, Handwerker, Gastwirt, Händler, Verkäufer, Vertreter, Bauer usw. der linksextrem ist. Ausnahme: Ein Arzt, eine Tierärztin. Sonst lauter Nixnutze die kein Unternehmer einstellen würde.

    • Charlesmagne
      19. Juni 2017 16:36

      @ Franz 77
      Es sind nicht alle Lehrer Nichtsnutze, wie Sie pauschalierend insinuieren, aber in einem haben Sie recht: Viel zu viele sind durch die Ausbildungsgehirnwäschemaschinerie in die man gerät, wenn man Lehrer werden will, so verblödet, dass sie den Grünen aus der Hand fressen.
      Nichtzuletzt rühmen sich die Grünen ja nach jeder Wahl mehrheitlich von der (formal) gebildeten Schicht gewählt worden zu sein. Das aber liegt wohl an der Verweildauer in den Indoktrinatsanstalten, die sich Bildungsinstitutionen nennen, die sie durchlaufen mussten. Deshalb auch der von Ihnen genannte Arzt und die Tierärztin!!!.

    • Franz77
      19. Juni 2017 20:02

      Naja, Lehrer sind Leute die in ihrem Leben nie aus der Schule rausgekommen sind. Ich glaube nicht, dass allzuviele in der freien Wirtschaft Fuß fassen könnten. Ausnahmen - eh wissen. Stimmt alles was sie sagen.

  11. Tegernseer
    19. Juni 2017 11:40

    Die einfache Rezeptur: man nehme einen gut aussehenden, jung und dynamisch wirkenden Sozi, male ihn lila an, lasse ihn verkünden, dass alles anders und besser gemacht wird, übernehme populäre Forderungen von anderen Parteien und lasse die Leute in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken und schon hat man gewonnen. Insbesondere aus den Glückwünschen anderer Länder, vor allem der deutschen Sozis, die eigentlich Trauerflor tragen müssten angesichts der vernichtenden Schlappe ihrer Schwesterpartei, lässt sich ersehen, dass sich nichts geändert hat. Man weiß genau, dass hier ein aufrechter Linker die Geschicke dieses Landes für die nächsten 4 Jahre lenken wird.

    Die Parallelen zu Österreich: man nehme einen gut aussehenden, jung und dynamisch wirkenden Konservativen, nenne die neue Partei "Liste", übernehme die populären Forderungen der FPÖ, ...

    Deshalb wird sich in beiden Ländern in nächster Zukunft nichts ändern. Es wird noch mehr Bürokratismus, noch mehr Schulden, noch mehr Migration, noch mehr vermögensvernichtende Geldpolitik und noch mehr Einschränkung der Meinungsfreiheit geben.

    PS: in Ungarn hyperventilierten unsere Lügenmedien von einer deftigen Wahlschlappe für Orban, als zu seiner Ausländervolksbefragung lediglich 48% hingingen (bei 98% Zustimmung), während sie die 43% Wahlbeteiligung bei der Macron lediglich eine relative Mehrheit erreichte als gewaltigen Sieg glorifizieren.

    • simplicissimus
    • Sensenmann
      19. Juni 2017 15:24

      Ja, in der Piefkei wird gestichelt, dass eine AfD ja kein bekanntes Personal habe, während man bei der "Republique im Arsche" ganz hervorragend findet, daß "neue Leute aus der Mitte des Volkes" dabei sind.

      Die Lügenjournaille weiß schon nicht mehr, welche Eskapaden sie noch schlagen soll.

      Den Franzosen scheint das Leben im Ausnahmezustand aber gut zu gefallen!

    • Torres (kein Partner)
      21. Juni 2017 11:34

      Ich erinnere nur an den Holländer Rutte, der haushoch verloren hat, seine Niederlage nur durch Übernahme "rechtspopulistischer" Parolen und Programme in Grenzen hielt, und dem von den gesamten europäischen Systemparteien, einschließlich Linke und Grüne, geradezu euphorisch zum "großartigen Sieg" gratuliert wurde, nur weil er Geert Wilders (der massiv dazugewonnen hat) entgegen den Umfragen knapp überholt hat.

  12. Franz77
    19. Juni 2017 11:28

    Wer wissen will was kommt: Schau was Soros & Konsorten wollen. Genau das wird kommen.

  13. Lieber Augustin
    19. Juni 2017 11:07

    Selbst wenn die SPÖ ein Wahldebakel wie die französischen Sozialisten erleidet, wäre sie noch immer die mächtigste aller Parteien, weil sie den ÖGB, die AK und den ORF beherrscht, allesamt viel wichtiger als das Parlament. Und die Staatsanwaltschaften.

    Dazu kommt, dass natürlich ein Wahldebakel wie in Frankreich ohnehin undenkbar ist.

    Also Freundschaft!

    • Sensenmann
      19. Juni 2017 15:26

      Das geht nur, weil die Anderen vor Feigheit stinken. Den ÖGB breche ich das Genick, er wird wie jeder Verein besteuert werden. Die AK detto. Die lasse iahc am ausgestreckten Arm verhungern. ORF und Justiz werden gesäubert und dann ist es aus mit dem Herumgesoze.

      Aber dazu braucht man Männer.
      Die sehe ich aber grad nirgends.

    • dssm
      19. Juni 2017 15:39

      @Sensenmann
      Zuletzt hat das eine Frau in GB gemacht. Vielleicht braucht es Frauen und eben nicht Männer?

    • otti
      19. Juni 2017 16:49

      liebe augustin !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! alles ist hin

    • Sensenmann
      19. Juni 2017 21:32

      @dssm
      Da hast Du ganz Recht. Die FPÖ hatte eine Zeitlang auch nur einen Mann und das war die Frau Rosenkranz...

      Offenbar wachsen statt Männern nur mehr Weicheier nach.
      Wenn man Martin van Creveld liest, weiß man, warum.

  14. eudaimon
    19. Juni 2017 11:01

    Sozialismus +Islam das DUO INFERNAL , das steht auch uns zur Wahl !
    Demokratie und Europa der Vaterländer war einmal -
    Politische Sterilität mit minimalistischen Protagonisten haben den Thron der Inkompetenz zu ihrem Markenzeichen für ganz Europa auserwählt -kein Wunder wenn da keiner mehr hingeht ! Geld gibt es gegen Freiheit , Passivität wird zu
    allen intimen Themen eingefordert , Fremdbestimmung hochgelobt und Kritik
    am System schlitchtweg untersagt ,was zu Unterdrückung mit Verfolgung nach sich zieht - selber schuld!

  15. dssm
    19. Juni 2017 09:48

    Macron wird vielleicht ‚Geld‘ (also ein paar Bits und Bytes in irgend welchen Computern) bekommen, aber Werte wohl kaum noch.
    Auch die vertrottelten Deutschen werden irgend wann bemerken, daß Exporte ohne Bezahlung den Wohlstand im eigenen Land senken! Die ganzen hohen Gehälter und Firmenbewertungen krachen dann zusammen, womit die Deutschen schnell wieder in der unteren Liga spielen.
    Die Probleme unserer perversen Währung werden für die Deutschen am bittersten Enden.

  16. Almut
    19. Juni 2017 09:39

    Merkel und Macron arbeiten dieselbe Agenda der Elite ab, d.h. die Masseneinwanderung dient dem Endziel einer Weltregierung (wie übrigens auch die EUdSSR) und dafür benötigt man eine leicht lenkbare Menschenmasse, sei es, dass man die Bevölkerung austauscht (siehe auch die geplante Invasion: https://www.oliverjanich.de/die-geplante-invasion-eine-beweisfuehrung ) und/oder sie gegeneinander aufhetzt. Auch bei Kurz ist zu vermuten, dass er als Mitglied des Council on Foreign Relations dieser Linie folgen wird.
    Kritische, unbequeme Geister wie Udo Ulfkotte, Susanne Kablitz, Friederike Beck müssen gehen - freiwillig oder unfreiwillig, während die Mitglieder der Elite meist sehr alt werden.

    • Franz77
      19. Juni 2017 11:30

      Exakt so isses!

    • glockenblumen
      19. Juni 2017 12:13

      "Kritische, unbequeme Geister wie Udo Ulfkotte, Susanne Kablitz, Friederike Beck müssen gehen - freiwillig oder unfreiwillig, während die Mitglieder der Elite meist sehr alt werden... "

      .... weil die nicht mal der Teufel holen mag.... :-(((

  17. Bob
    19. Juni 2017 09:29

    Ich glaube wir können uns in nächster Zeit auf einiges gefasst machen. Und zwar auf sehr viel Unschönes.

    • Sensenmann
      19. Juni 2017 15:27

      Aber ja!
      Was fallen will, soll man stoßen!

    • Pennpatrik
      19. Juni 2017 23:32

      Wer kann heute schon Kant zitieren? Schön, mal wieder was von ihm zu hören.

    • Anmerkung (kein Partner)
      21. Juni 2017 04:21

      Das können Sie von Kant haben, @Pennpatrik:

      Etwa eine Argumentationshilfe für Globalisierer und deren erstrebten Weltstaat, da doch die am Schluss des zweiten Definitivartikels zum ewigen Frieden gelobte "positive Idee einer Weltrepublik" einem weniger zwingenden Bund von Staaten als "negativem Surrogat" offenbar vorgezogen werden sollte.

      Oder ein "Bahn frei!" für den Migrantenzustrom, da gleich danach (am Beginn des dritten dieser Artikel) für jeden Menschen ein "Anspruch" nicht nur auf ein Gastrecht behauptet wird, sondern auf ein "Besuchsrecht, welches allen Menschen zusteht, sich zur Gesellschaft anzubieten, vermöge des Rechts des gemeinschaftlichen Besitzes der Oberfläche der Erde".

    • Pennpatrik
      21. Juni 2017 15:34

      @Anmerkung
      Danke für Ihren Beitrag.
      Allerdings wird er wohl auch auf Selbstverantwortung gepocht haben.

    • Anmerkung (kein Partner)
      21. Juni 2017 22:26

      Spielen Sie mit "Selbstverantwortung" auf den kateg. Imperativ als Kants übliche Handlungsmaxime an? Darüber können Sie im "ewigen Frieden" nachlesen: Anhang, I.

      In der Rigorosität, mit der Kant die Ungleichheiten zwischen den Völkern leugnet, um abstrakt ein Recht für jeden Einzelnen postulieren zu können ("Achtung fürs Recht der Menschen" als "unbedingte Pflicht", Anhang, II.), folgen ihm heute viele Juristen (und Politiker, Medienleute, Priester) als Apologeten offener Grenzen für "Flüchtlinge".

      Dieses naive Recht-Postulat macht Kant zu einem totalitären Internationalisten, zu einem der Verursacher des aktuellen Übels (nicht nur, weil Popper auf Kant- und Soros auf Popper-Linie liegt).

  18. Charlesmagne
    19. Juni 2017 09:27

    Die, die zur Wahl stehen haben nichts zu sagen, und die, die das Sagen haben stehen nicht zur Wahl (Horst Seehofer zugeschrieben). Vielleicht hat die Mehrheit der Franzosen das erkannt.

  19. Josef Maierhofer
    19. Juni 2017 08:53

    Ja, in Österreich ist der Filz, die Korruption, der 'Sesselklebstoff', die Parteienförderung durch Steuergelder, die Medienlüge, und daher auch die 'Stabilität' viel intensiver, wie es scheint. Da wurschtelt man halt immer in Patt-Stellung herum. Der österreichische Wähler ist nicht beweglich und auch (dank der Medienlüge) uninformiert.

    Darum meine ich, wird es bei uns solche Machtwechsel, wie etwa in Frankreich oder auch in England nicht geben. Der 'Ösi' ist ideologisch verhaftet und 'geschichtsbewusst' in dem Sinn: '... war immer schon so und wird weiter so bleiben, machen kann man eh nix.'

    Genau das bricht uns das Genick, denn unsere gerufenen 'Zuwanderer' zeigen trotz Minderheit, wo es langgeht.

    Wetten, bei uns wird sich bei den Wahlen kaum was ändern, wir werden wieder 'more of the same' wählen und sang und klanglos untergehen und keiner wird wissen warum ....

    • Rübezahl
      19. Juni 2017 10:24

      Ja wir werden untergehen. Genauer gesagt sind wir schon LAnd unter.

      Es ist ein Schicksal wie bei den Kelten.

      Ein Kelten2.

  20. simplicissimus
    19. Juni 2017 08:45

    8 Plaetze fuer Le Pen, ACHT von 577 ....
    Jaemmerlich, auch wenn das Mehrheirswahlrecht, dessen Arithmetik ich nicht kenne, eine Rolle gespielt haben duerfte.

    Es gibt keine wirksame Opposition. Weder in Frankreich, noch in Deutschland, noch in England ...

    • HDW
      19. Juni 2017 14:26

      Aber in Ö. gibt es die FPÖ, daher je mehr Sitze im Parlament umso besser. So sehr die Schweiz mit ihrer Direkten Demokratie zu bewundern ist, die Schlacht von Morgarten war schon 1315 und für Ö. ist das repräsentative Verhältniswahlrecht mit starker Opposition schon das höchste der Gefühle. Fazit: Stur FPÖ wählen, indirekt bewirken sie mehr, als wenn sie dem Syndikat beitreten. Siehe LF alias Neos. Nur so kann man den rotgrünen Todestrieb Europas stoppen.

    • Sensenmann
    • simplicissimus
      19. Juni 2017 16:38

      Natuerlich FPOe waehlen, auch wenn man bei Kurz ein bisschen (falsche?) Hoffnung schoepft.

      Was Frankreich betrifft: Auch wenn es nach Anzahl der Stimmen ginge ist die Front Nationale keine bestimmende Kraft wie es die FPOe sein koennte. Ausserdem haben Kommunisten, Sozialisten und Macron zusammen auch dann noch eine deutliche absolute Mehrheit.

      Das ist es, was ich meine.

  21. socrates
    19. Juni 2017 08:35

    Immerhin ist auch Marine Le Pen erstmals als Abgeordnete gewählt worden.
    "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen" gilt besonders für Macron. Frankreich ist, wie viele europäische Demokratien unregierbar geworden. Aber die Macht regierte gegen das Volk.
    Der Hubschrauberträger, der nicht nach Russland geliefert werden durfte, war wertgesichert in Rubel bezahlt. Er kostet F statt 1Mrd jetzt 3Mrd. Hoch leben die Sanktionen der USA! Wir zahlen!

  22. Ausgebeuteter
    19. Juni 2017 08:09

    Nach dem Trump-Sieg, dem Brexit-Referendum nur der neue roi en France Marcon:
    Vive les États-Unis, vive l'Angleterre, vive la France!

    Hoffentlich kann die Brüssel-EU und auch die Hosenanzugträgerin in Berlin diese Warnsignale erkennen und entsprechende Kurskorrekturen vornehmen.

  23. brechstange
    19. Juni 2017 08:02

    Macron wird versuchen die Agenda der Kommunisten, die als Basis für die Römischen Verträge diente, endgültig umzusetzen. Die Mehrheit der sozialistischen Staatenlenker um die Jahrtausendwende, die Sanktionen gegen Österreich einleiteten, haben diese Vertiefungen vorangetrieben: Einen zentralistischen EU-Zentralstaat nach dem Vorbild Frankreichs zu bauen, weil anderes in Frankreich nicht durchsetzbar ist.

    Frankreich ist der Totengräber eines freien Europas, Macron seine Sperrspitze. Das sozialistische Paradies mit Bankomat im EZB-Himmel führt in einen Feudalkommunismus. Atali, Macrons Förderer und Berater betrachtet das Mittelalter als schöne Zeit.

    Die Helfershelfer sitzen gut gefüttert in Brüssler und nationalen Etagen und machen mit. Dazu passt perfekt in Deutschland eine Wende zu LINKS zu propagieren. Für das Schwächeln von Schulz wird sich bis September eine Lösung finden. Österreich muss wählen, wird weiterhin allem brav und gefügig zustimmen, stehen doch Sanktionen im Raum. Kern hat der Souveränitätsabgabe bereits zugestimmt, von der ÖVP ist auch nichts erwarten. Die Rute ins Fenster traut sich keiner zu stellen.

    Ich will diese Art von EU NICHT.

    http://www.andreas-unterberger.at/2017/05/schuften-fr-frieden/

    P.S.: Ich bin nicht für eine europäischen Staatsakt für Helmut Kohl. Die EU ist kein Staat. Diese Heuchelei ist schwer zu ertragen.

    • Pennpatrik
      19. Juni 2017 08:06

      Wer Merkel kennt, weiß, dass ein Sieg von Schulz eine Wende nach rechts gewesen wäre. Kleiner Scherz!

    • simplicissimus
      19. Juni 2017 08:47

      brechstange ***************************!

    • Nestor 1937
      19. Juni 2017 09:14

      Brechstange

      Große Zustimmung zum PS!

    • Almut
      19. Juni 2017 09:44

      @ Brechstange********************************!

    • glockenblumen
      19. Juni 2017 10:49

      @ brechstange

      **************************************
      Sie sagen es: die EU ist kein Staat, wird nie einer sein, es wird auch niemals ein Staat damit zu machen sein.
      Es ist ein höchst bösartiger Völkerkerker, der die eigenen Völker auf die ehrloseste, gewissenloseste Verräterweise auslöschen läßt!
      Die einmalige Vielfalt, der Kulturen, Sprachen, Sitten und Gebräuche werden einfach infamst eliminiert.
      Die dafür Verantwortlichen werden dereinst als größte Verbrecher in den Geschichtsbüchern erwähnt werden :-((
      ... so es dann überhaupt noch Bücher gibt...

    • Undine
      19. Juni 2017 14:14

      @brechstange

      *******************************************************!

    • Wyatt
      19. Juni 2017 17:18

      @ glockenblumen
      + "Brechstange"
      ********
      ********
      ********
      (weil 3 Sternderl'n sind für diese Tatsachenbeschreibung zu wenig!)

  24. simplicissimus
    19. Juni 2017 07:12

    Es ist deprimierend zu sehen, wie gleichgueltig die verwoehnten Massen in Europa geworden sind. Und wie sehr man glaubt, dass alles irgendwie so ruhig und nett weitergehen wird.

    Absurd, dass jemand mit rund einem Siebentel der Waehler fast absolute Macht erringt, ja. Noch absurder, dass der Widerstand dagegen noch viel weniger als ein Siebentel ausmacht.

    Das in Apathie befindliche Europa geht sehr harten Zeiten entgegen.

    Dazu

    http://www.msn.com/en-us/news/world/van-driver-deliberately-plowed-into-worshippers-in-london-muslim-council-of-britain/ar-BBCRq9B?li=BBmkt5R&ocid=spartandhp

    Lieferwagen in Menschenmengen zu steuern gehoert schon zum taeglichen Sport der "politisch aktiven Menschen".

    Und in dem Fall wird natuerlich sofort von einem terroristischen Attentat und einer weissen islamophobischen Manifestation gesprochen, nicht jedoch von einem Unfall, einem psychisch kranken Menschen oder einer Verschwoerung.

    Was krank ist, sind Europas Gesellschaften, krank, krank.

    • otti
      19. Juni 2017 07:59

      simplicissimus !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      nachfolgendes paßt nur bedingt hierher - aber doch:
      in den abendnachrichten gestern, dem macron-erfolg angehängt: "........................................die schwarz / blaue regierung in österreich war, vorsichtig formuliert, nur kritisch zu sehen....."

      jeder von uns, der ein produkt bewerben will, zahlt millionen an die medien.

      andere kriegen`s gratis zur besten sendezeit.
      (was bei der reiterer geredet wurde weiß ich nicht - gem.ärztlicher verordnung, darf ich mir diese sendungen nicht anschauen !

    • Pennpatrik
      19. Juni 2017 08:19

      Es könnte der Beginn des wahrscheinlich unausweichlichen europäischen Bürgerkriegs sein.
      Ich hoffe, die Linken sind zufrieden.

      Bosnien-Herzegowina ist ein Beispiel dafür. Warum gibt es dort 3 Volksgruppen:
      - Serben
      - Kroaten
      - Muslime
      wo doch Muslime keine Volksgruppe sind.

      Das sind einfach Kroaten, die sich mit dem Osmanischen Reich solidarisiert haben und mit den Christen nicht zusammenarbeiten können (wollen). Dort herrscht ein Religionskrieg der Muslime gegen die nicht-muslimische Bevölkerung.
      Aber es ist uns nicht bewusst. Warum? In diesem Zusammenhang liegt mir das Wort "Lügenpresse" auf der Zunge.

      Wer sich mit Bosnien beschäftigt, weiß, was auf uns zukommt.

    • simplicissimus
      19. Juni 2017 08:40

      Je Pennpatrick, glaub ich auch.

      otti, die medienmanipulation ist unertraeglich, Du hast recht.

    • glockenblumen
      19. Juni 2017 10:39

      @ simplicissimus

      ****************************************!!!!
      nicht nur deprimierend, sondern auch in höchstem Maße erschreckend, daß der Großteil der Europäer so lethargisch, gleichgültig und auch dekadent geworden ist.
      Wie im alten Rom.... Hauptsache es gibt noch Brot und Spiele, keiner denkt darüber nach, wie lange das noch so gehen kann.
      Obgleich die Zeichen mehr als deutlich sind!

    • Torres (kein Partner)
      21. Juni 2017 11:26

      "Einzelfälle" durch Täter mit psychischen Problemen sind immer nur die Terrorattacken von Islamisten, die mit dem Islam überhaupt nichts zu tun haben. Passiert das ausnahmsweise einmal umgekehrt (wie jetzt in London), ist es natürlich ein Ergebnis der durch Rechtspopulisten erzeugten islamfeindlichen Stimmung.

  25. Wyatt
    19. Juni 2017 04:59

    ….möglicherweise gelangten viele "Wähler" zur Erkenntnis, dass die, die sie "Wählen" dürfen, nur das umzusetzen haben, was "Andere" beschlossen und entschieden haben - welche man vielleicht erahnen aber sicher nicht "Wählen" kann.

    • Wyatt
      19. Juni 2017 05:30

      Immerhin aber, lässt sich mit solch' einem Ergebnis aus geringer Wahlbeteiligung breite Zustimmung vortäuschen.

      Bei uns herrscht ja auch die fälschliche Meinung vor, dass 53% aller Österreicher den derzeitige Bundespräsident gewählt hatten. Tatsache ist jedoch, daß 38,64 Prozent von 6.399.607 (100%) wahlberechtigten Österreichern lediglich 2.472.892 (38,64%) Van der Bellen wählten!

    • Flotte Lotte
      19. Juni 2017 06:32

      Möglicherweise wurden aber auch in den Wahllokalen viele von jenen Stimmen weggeworfen, die nicht "gepasst" haben? Ich nehme an, die Wahlen werden schon länger getürkt. Immerhin steht ja hinter dem Mac(a)ron-Bürschchen auch Mr. Sor(r)o(w)s. Nomen est Omen!

    • Sensenmann
      19. Juni 2017 15:33

      @Wyatt
      Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich:

      Natürlich wollten die meisten Wähler den alten Bolschewiken als ihren Präsi!
      Die Nichtwähler stimmen immer für die Mehrheit, denn denen ist ja alles Recht, sonst hätten sie ja gewählt.
      So einfach ist Demokratie.

    • Wyatt
      19. Juni 2017 17:36

      Sensenmann, (das ist kein "hinkender" Vergleich sondern Fakten!)

      Die meisten gültigen Wählerstimmen Ja! Aber die meisten wahlberechtigten Österreicher und wahlberechtigten Österreicherinnen (61,36 %) haben den "alten Bolschewiken" NICHT gewählt. Und all die, die ihn wollten (38,64% ) haben ihn gewählt. (Obgleich entgegen dem gesamt Österreichischen Trend nur Ausreißer einiger Gebiete für dieses Wahlergebnis sorgte.)

    • haro
      19. Juni 2017 23:05

      Dieser BP war letztlich von der Mehrheit der Parteien -einer geballten Macht- gewollt und nicht von der Mehrheit der Österreicher gewählt.
      Ähnlich war es doch auch bei Macron und da stellt sich schon die Frage ob wirklich der Wille des Volkes ausschlaggebend ist.

  26. kritikos
    19. Juni 2017 02:51

    Ein solcher Wahlsieg wäre in Österreich unmöglich. Leider. Oder doch nicht? Ein solcher Sieg hat einen Beigeschmack, noch dazu wenn er, wie ORF weissagt, auf geringer Wahlbeteiligung beruht. Ähnelt verdammt der ÖH-Wahl bei uns.
    Dieses Wahlsystem ist ja nicht seit gestern. Warum haben frühere Präsidenten nicht davon profitiert? Und warum kommt Merkel in die Mangel, nach AU? Sie muss ja nicht umfallen, wie Mitterlehner.

    • Freisinn
      19. Juni 2017 04:16

      Meiner Erinnerung nach stammt das Mehrheitswahlrecht nicht von de Gaulle, sondern wurde erst vor etwa 15 Jahren eingeführt als Abwehrmassnahme gegen Le Pen. Damals sprachen sich auch in Österreich viele etablierte Politiker (Busek u.ä.) aus ähnlichen Gründen dafür aus. Diese Gefahr ist für Österreich aufs erste mal gebannt.
      Wie A.U. bin ich überzeugt, dass Merkel bei ihrer Neigung zu katastrophale Fehlern auch in dieser Frage bald umfallen wird.

    • Charlesmagne
      19. Juni 2017 09:19

      @ Freisinn *****************





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