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Der Kaiser und der Präsident: ein erstaunlicher Vergleich drucken

Lesezeit: 3:00

Ich habe wieder in einem der faszinierendsten Bücher der letzten Jahre geschmökert. Dabei ist mir plötzlich eine unglaubliche Ähnlichkeit zwischen dem Deutschland vor dem ersten Weltkrieg und dem heutigen Amerika aufgestoßen. Beziehungsweise zwischen den beiden jeweiligen Staatsoberhäuptern. Aber auch die Ähnlichkeiten zwischen der jeweiligen Einheitsdenke des journalistisch/historischen Mainstreams sind verblüffend.

Das Buch ist Christopher Clarks "Die Schlafwandler". Und die beiden Staatsoberhäupter sind der deutsche Kaiser Wilhelm II. und Donald Trump.

Beide zeichneten und zeichnen sich durch unabgesprochene, emotionale und oft sehr naive wie kontraproduktive Vorstöße im Alleingang aus. Der Kaiser etwa hat bei Begegnungen mit ausländischen Staatsgästen immer wieder im Smalltalk plötzlich die gemeinsame Besetzung eines (ständig anderen) Gebietes in oft völlig fremden Weltgegenden von China bis Brasilien und Mesopotamien vorgeschlagen. Der US-Präsident agiert ähnlich wie ein ungelenktes Geschoß durch seine oft völlig willkürlich aus dem Bauch kommenden Tweets.

Beide sind daher zum absoluten Gottseibeiuns der schreibenden Zünfte geworden. Wilhelm ist angesichts seiner Sprüche für unzählige Historiker der Haupt- oder Alleinschuldige am ersten Weltkrieg. Trump ist das für fast alle heutigen Journalisten in Hinblick auf alles Böse in der Welt (unter den großen Weltmedien scheint lediglich die britische BBC – bei aller kritischen Distanz – zu einem halbwegs um Objektivität bemühten fairen Bild imstande; bei allen anderen regiert der einseitige und undifferenzierte Hass).

Clark arbeitet aber sehr überzeugend heraus, dass die Beelzebub-Rolle für Wilhelm eine völlig verkürzte Interpretation ist. Das gilt in Wahrheit ganz ähnlich auch für das heutige Amerika.

Erstens, so Clark, war der Kaiser stets ein Zögerer und Zauderer, der nur phantasierte und den Krieg nie wirklich wollte. Und zweitens hat der gesamte Regierungsapparat des Deutschen Reichs den Kaiser meist ignoriert und fast immer ganz anders und durchaus verantwortungsbewusst agiert. Die Worte des Staatsoberhaupts waren nach innen immer nur irrelevantes Gebell, wurden nach außen aber oft ernst genommen. Deutschland war bei genauerer historischer Analyse in Wahrheit keineswegs der Hauptschuldige am ersten Weltkrieg. Russland, Serbien, Italien, Frankreich, England und Österreich trugen mindestens ebenso Schuld daran. So Clark.

Dennoch ist Wilhelm auf Grund seiner zahllosen überlieferten Aussagen zum absoluten Minusmann geworden, viel weniger hingegen die anderen Akteure. Daran kann wohl auch das Clark-Buch nichts ändern. Zu mächtig und änderungsresistent ist der Mainstream der historischen Zunft.

Trump scheint es heute in Hinblick auf die journalistische Zunft nicht anders zu ergehen. In welche Zeitung man auch immer blickt: Man erfährt von einem kriminellen Grenzidioten im Weißen Haus und von Lichtgestalten in Brüssel, Paris und Berlin. Dabei setzt die US-Regierung etliche sehr vernünftige Akzente. Dabei würde das, was Trump jetzt gerade als zentrales Megadelikt vorgeworfen wird, nämlich die Bitte an den Chef der Kriminalpolizei, einen dubiosen Vorwurf nicht zu verfolgen, in keinem europäischen Land als ungewöhnlich oder gar kriminell auffallen. Dabei findet das, was vorige Woche das amerikanische Megadelikt war, nämlich die Aufkündigung des Klimaabkommens, bei vielen vernünftigen Menschen jenseits der politmedialen Blase Unterstützung. Ebenso wie das davorliegende Megadelikt, nämlich die Einreisesperre für Bürger besonders instabiler Länder.

Umso interessanter ist, wie sehr sich geschichtliche Abläufe ähneln. Aber spätestens seit Rudolf Burger wissen wir ja: Geschichte und Geschichtsschreibung sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2017 09:36

    Christopher Clark schreibt endlich einmal die Fakten. Historiker deutscher Universitäten (ja, dort krönt man solche Esel - Zitat Martin Luther) schreiben miest die Siegerpropaganda ab.
    Man konnte die Fakten auch zuvor schon lesen. Bruno Brehms Trilogie "Apis und Este" gibt einen fundierten Einblick in die Geschehnisse und ist auch deshalb interessant, weil sie früh nach dem Erlebten niedergeschrieben wurde.

    Geschichte und Geschichtsschreibung sind nur dann zwei verschiedene Paar Schuhe, wenn sich der Historiker nicht der Grundlage dessen unterzieht, was schon Leopold v. Ranke sagte: "Die Geschichte so aufzuschreiben, wie sie wirklich gewesen ist."

    Wenn man einem Volk das Genick endgültig brechen will, dann sorgt man dafür daß die Geschichtsschreibung der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten findet.

    Bei uns ist es soweit. Sozis vom Schlage dieses Rathkolb schreiben die Geschichte und die Sozi-Justiz sorgt dafür, daß jedes andere Bild nicht verbreitet wird.

    Es wurden schon Menschen wegen "Leugnung der deutschen Alleinkriegsschuld" (für den 2.WK sowieso, für den 1. WK aber auch!) verurteilt. In Wahrheit begeht also auch Christopfer Clark ein "Gedankenverbrechen". Es ist also sehr gefährlich, vom staatlich verordneten Geschichtsbild abzuweichen.
    In einem Land, in dem das Hexenverbrennen dereinst in hoher Blüte stand allerdings nichts Ungewöhnliches. Als Australier, der in Cambridge lehrt, kann ihm das aber zum Glück ziemlich egal sein.

    In Deutschland werden unliebsame Historienschreiber schon einmal enteignet, weil man feststellt, 55% der Einkünfte des Betroffenen stammten aus Verkauf illegaler Litaratur und daher seien 55% der Einkünfte der letzten 10 Jahre an den Staat abzuführen. Da das Konto nur einen geringen Betrag ausweist, wird ein anderer Zeichnungsberechtigter dieses Kontos gepfändet und in Haft genommen und erst gegen eine Kaution von 300 tsd Euro enthaftet...

    Wir brauchen also einen Australier, der uns von einer englischen Uni sagt, wie es wirklich gewesen ist.
    Ein Glück einerseits, eine abgrundtiefe Schande andererseits für unsere Universitäten und Historiker.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2017 08:10

    Die linksdrehenden Journalisten bilden inzwischen eine tragikomische Meute, die niemand mehr ernst nehmen kann. Nur ein Beispiel: Da schreibt doch tatsächlich einer dieser halblustigen Schreibtischtäter in einer westösterreichischen Tageszeitung, dass nicht Kurz, sondern Merkel die Schlepperroute über den Balkan geschlossen hat. Der Kerl glaubt das auch noch.

    Man muss die schon die Leibhaftigen (Sarrazin, Ulfkotte, Pirincci und ander) lesen, um die geballte Macht der Desinformation zu erhalten, die da elektronisch oder auf Papier daherkommt.

    Herrn Dr. Unterberger ist zu denken, dass er immer und immer wieder den Finger in diese Wunde legt. Ich reise viel in der Welt herum und stelle immer wieder verblüfft fest, wie sehr die Realität von der Berichterstattung abweicht. Manches stimmt zwar, aber was? Die Schreiberlinge kopieren halt irgendwas, der Chefredakteur entfernt alles, was rechtsradikal erscheint, und das was dann.

    Sagen wir es einfach heraus: Der Journalismus in Österreich (und großteils in Deutschland) ist allerunterste Schublade mit dem ORF als Bodensatz.

    Abhilfe verschaffen da Seiten wie Unterberger, Cicero und "die Achse des Guten" (achgut).

  3. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2017 10:21

    Die Intelligenz und strategische Klugheit von Donald Trump wird schwer unterschätzt. So lässt er seine Feinde immer wieder dumm dastehen. Zum Glück ist er offensichtlich ein Mann guten Willens, der sicher keinen Krieg initiiert.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2017 10:26

    Nach Lektuere von dem Zeitzeugen Bruno Brehm "Die Throne stuerzen" aus den 30igern und natuerlich Christopher Clarks "The Sleepwalkers" hat man schon ein etwas anderes Geschichtsbild als das sozifizierte. Clark kann man unterschiedlich interpretieren, da er die Schuldfrage weitgehend relativiert und auf andere Hintergruende hinweist. Meiner Meinung nach findet seine Analyse bei Deutschland die geringste Schuld, bei Frankreich die groesste, dann auch bei Oesterreich und Russland. Zur Ehrenrettung Oesterreichs muss man sagen, dass Oesterreich, vom fuer das Kaiserreich bedrohlichen Panslawismus in die Ecke getrieben, losschlug, Russland als Schutzherr der Slawien expansive Politik betrieb.
    Frankreich war von Revanchegeluesten und Existenzaengsten gegen Deutschland getrieben und stachelte Russland auf. England schwankte zwischen perfider Deutschenhetze und Konkurrenzaengsten gegenueber Russland in Suedasien, welches wiederum Gelueste auf den Balkan und den Bosporus hatte.
    Deutschland wollte einfach gross werden, hauptsaechlich ueber Kolonien, Industrie und Handel. Dass Deutschland die Kriegserklaerungen an Russland und Frankreich prophylaktisch zuerst aussprach (gegen das bereits mobilisierende Russland, um Oesterreich beizustehen), ist nur fuer triumphierende Rechthaberer ein Beweis der Alleinschuld Deutschlands.
    Vielleicht stimmt ja, so gesehen der Vergleich Trump-Wilhelm ein bisschen. Vielleicht wird der dahergelaufenen Aussenseiter Trump aber auch medial nur zu einem Wilhelm gemacht, der er nicht ist.
    Ich wuensche Trump jedenfalls viel Erfolg, auch wenn er immer wieder ins Fettnaepfchen tritt, seine Linie gegen die verfilzte Nomenklatura, gegen den "Deep State" ist unterstutzenswert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2017 12:27

    Es ist Sonntag, heiss auch noch dazu, und die Kommentierfreude zum eigentlichen Thema schwach. Daher ein O.T.:
    Bei orf.at wird die fulminante Zustimmung zur Wahl der neuen grünen Parteispitze und Spitzenkandidatin als "breaking news" bejubelt. Haben die noch alles im Hirn am richtigen Platz? Diese "Neuigkeit" hat doch höchstens die Bedeutung wie etwa der Bericht über eine Generalversammlung des Kanarienzüchtervereines, in der beschlossen wurde, in Zukunft weiter Kanarienvögel züchten zu wollen.
    Dieser ORF gehört aufgelöst und seine Mitarbeiter, zumindest seine grünverblödeten Jungjournalisten, gehörten dorthin, wo ihr Platz ist: in den Abfallkübel der Geschichte. Und die (wenigen) ORF - Journalisten, die vielleicht doch für zwei Groschen Hirn besitzen, zurück auf die Schulbank: Bei den meisten würde ja dafür offenbar eine Hilfsschule reichen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2017 19:47

    OT

    Ist schon Krieg? Oder doch noch nicht? Und woran erkennt man, wenn Krieg ist?

    Gar nicht mehr so leicht. Früher war es einfach: Irgendjemand hat irgendjemanden den Krieg erklärt und schon ging es los. Das waren Staaten, natürlich. Private konnten (oder durften) keinen Krieg erklären. Heute aber kennt man sich nicht mehr wirklich aus. Fast täglich wird in den Zeitungen der Krieg erklärt, zum Beispiel erklärt der Finanzminister der Steuerhinterziehung den Krieg. Oder ganz einfach der steuerzahlenden Bevölkerung überhaupt. Auch die Grünen erklären ganz gerne den Krieg, meistens den Autofahrern oder bloß den Nicht-Schwulen und Nicht-Lesben. Floskeln, aber Kriege sind das nicht wirklich.
    Manche sagen, der Islam hätte uns den Krieg erklärt. Ich nicht, denn ich traue mich nicht mehr, so was zu sagen. Einmal habe ich das geschrieben und schon gab es eine Klage nebst Verurteilung.
    Also bitte merken: Wir haben keinen Krieg mit dem Islam. Die tausenden Toten, beginnend mit dem World-Trade-Center, über Paris, Nizza, Brüssel, Berlin, Stockholm, London und Manchester – alles keine Kriege, es hat nur irgendwer seine Religion gründlich mißverstanden. Die Toten muß man halt mit Gelassenheit und Ruhe betrauern, noch besser überhaupt verschweigen. Und das tun wir ja, täglich, stündlich, wöchentlich.
    Und wie man weiß, gehört es zum Krieg, daß auch irgendwann einmal zurückgeschossen wird. Auch das tun wir nicht. Womit denn, wenn ich fragen darf?
    Kein Krieg, meine Herrschaften. Opfer müssen gebracht werden. Damit Frieden bleibt. Am besten am Friedhof. Denn irgendwann sind wir ohnehin alle dort.

    Dr. Georg Zakrajsek

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2017 16:53

    Soviel ich weiß, wollte Kaiser Wilhelm auf jeden Fall 1914 einen Krieg vermeiden.
    Soviel ich weiß, stand für Frankreich, Rußland und die USA bereits 1912 (!) ein Krieg in Europa in den nächsten Jahren fest. Die Hochfinanz in den USA arbeitete zielstrebig darauf zu.

    Auslöser für den Krieg war jedenfalls NICHT Kaiser Wilhelm, NICHT Deutschland. Wenn, dann war es unser Kaiser Franz-Josef I!

    Die Kriegsschuld Deutschlands war eine glatte LÜGE---eine der vielen unwidersprochenen, weil für alle Teilnehmer sehr bequemen Geschichtslügen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2017 16:44

    Ich kann hier ja keine Links setzen.
    Aber es gibt genug Quellen im Internet, nach denen Georg Friedman von Strategieinstitut Stratfor offen erklärt, dass es seit langem, Ziel der US-Außenpolitik war und ist, eine Kooperation Europäischer Mächte unter Ausschluss er USA, insbesonderer einer solchen zwischen Deutschland und Russland, unter allen Umständen zu verhindern. Sie fühlen sich hier als Nachfolger der Briten. Für die Briten war es mehr als dreihundert Jahre lang essentiell, das Erstarken von europäischen Kontinentalmächten zu verhindern und diese nach dem Motto der „Balance of Power“ gegeneinander auszuspielen.
    Trump wollt hier wohl "Nägel mit Köpfen" machen, und seinerseits

  2. Ausgezeichneter Kommentatoryxzbb
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2017 22:49

    die völlig beknackten irren aus ösistan veranstallten catering parties für muslaken im häfen somit ist jede diskussion sinnlos !!!!!!!!!!!!

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  1. yxzbb (kein Partner)
    27. Juni 2017 22:49

    die völlig beknackten irren aus ösistan veranstallten catering parties für muslaken im häfen somit ist jede diskussion sinnlos !!!!!!!!!!!!

  2. fxs (kein Partner)
    27. Juni 2017 16:44

    Ich kann hier ja keine Links setzen.
    Aber es gibt genug Quellen im Internet, nach denen Georg Friedman von Strategieinstitut Stratfor offen erklärt, dass es seit langem, Ziel der US-Außenpolitik war und ist, eine Kooperation Europäischer Mächte unter Ausschluss er USA, insbesonderer einer solchen zwischen Deutschland und Russland, unter allen Umständen zu verhindern. Sie fühlen sich hier als Nachfolger der Briten. Für die Briten war es mehr als dreihundert Jahre lang essentiell, das Erstarken von europäischen Kontinentalmächten zu verhindern und diese nach dem Motto der „Balance of Power“ gegeneinander auszuspielen.
    Trump wollt hier wohl "Nägel mit Köpfen" machen, und seinerseits

    • fxs (kein Partner)
      27. Juni 2017 16:47

      die Kooperationn US mit Russland suchen. Die im Kalten Krieg steckengebliebene Führungsmannschaft in US-Politik, -Militär und -Geheimdiensten misstrauen allerdings den Russen zu sehr.

  3. monofavoriten (kein Partner)
    27. Juni 2017 14:08

    historiker haben ausserhalb des staatlichen, geschützten bereichs keinerlei karrieremöglichkeiten, es sei denn, sie widmen sich der schriftstellerei und stellen sich auf einen permanenten krieg gegen ihre beamteten kollegen ein. universitäten züchten so im grunde regime-lakaien. klimaforscher teilen ein ähnliches schicksal. und in anlehnung an die staatliche und staats(finanz)nahe presse müssen wir wohl von lügenwissenschaften sprechen, wenn daten und zahlen INTERPRETIERBAR sind - also zu fakten interpretiert werden.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    27. Juni 2017 12:34

    Clarks Buch ist großartig, wie die Bücher angelsächsischer Historiker eben sind, frei von Flagellantismus. Was Clark mit Trump zu tun hat erschließt sich mir nicht. Das Problem der Journis ist eben, dass ihnen Trump deren Wirkungslosigkeit und Irrelevanz vorführt.

  5. Torres (kein Partner)
    27. Juni 2017 10:47

    Wie sehr die Realität von dem, was die Journalisten uns täglich auftischen, abweicht, zeigen die Nachwahlen in Georgia und South Carolina: Dort haben Trumps Republikaner hoch gewonnen, während uns ständig eingetrichtert wird, wie unpopulär Trump inzwischen in den USA geworden sei.

  6. UFisch (kein Partner)
    27. Juni 2017 10:03

    Nun sind die Tweets m.E. nichts gar so verwirrend, sondern eben Tweets, die mit den wenigen Zeichen, die zur Verfügung stehen manchmal etwas zum Ausdruck bringen, wovon man bei Trump nie weiß, ob er damit ein taktisches Ziel verbindet. Das mag manchmal insofern in die "Hose gehen", weil es zuweilen Wankelmütigkeit vermuten lässt und daher auch Verbündete verunsichert und nicht nur die Gegner, wo es Absicht.

    Wenn nun zB CNN bereits mehrmals seine Berichterstattung zurückziehen muss, weil sie nachweislich falsch, zuletzt durch die so "ausgezeichneten" Journalisten, die für denPulitzer-Prize nominiert oder gar Gewinner, dann wundert man sich nicht, dass die Welt eine falsche Vorstellung hat!

  7. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    27. Juni 2017 06:58

    Trump ist aber auch voll unfair. Kümmert sich nicht um Journis, geht nicht zum Essen mit denen, auch nicht zum Essen mit Mohammedanern, und gewinnt doch. Da fehlt nur noch das strapazierte Beispiel mit der Hummel, die gar nicht fliegen können dürfte.

    • AppolloniO (kein Partner)
      28. Juni 2017 11:37

      und wer waren die Sieger bei Nachwahlen in zwei US-Staaten? Wieder die Republikaner. Unbelehrbar diese Amis.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      28. Juni 2017 13:03

      Dabei bräuchten sie nur substandard oder so lesen, oder den örf hören. Denen ist wirklich nicht zu helfen.

      Rührend ist auch die nzz, die ich früher gelesen habe. Unfassbar, wie tief die sinken konnten.

    • AppolloniO (kein Partner)
      29. Juni 2017 15:38

      Die NZZ hat sich voll dem Niveau des deutschen Feuilletons angepasst.
      Nicht umsonst sitzt die NZZ-Korrespondentin als einzige Auslandsjournalistin in jeder ORF-Talkshow und wird uns als NEUTRALE Beobachterin verkauft.

  8. Bob
    25. Juni 2017 19:47

    OT

    Ist schon Krieg? Oder doch noch nicht? Und woran erkennt man, wenn Krieg ist?

    Gar nicht mehr so leicht. Früher war es einfach: Irgendjemand hat irgendjemanden den Krieg erklärt und schon ging es los. Das waren Staaten, natürlich. Private konnten (oder durften) keinen Krieg erklären. Heute aber kennt man sich nicht mehr wirklich aus. Fast täglich wird in den Zeitungen der Krieg erklärt, zum Beispiel erklärt der Finanzminister der Steuerhinterziehung den Krieg. Oder ganz einfach der steuerzahlenden Bevölkerung überhaupt. Auch die Grünen erklären ganz gerne den Krieg, meistens den Autofahrern oder bloß den Nicht-Schwulen und Nicht-Lesben. Floskeln, aber Kriege sind das nicht wirklich.
    Manche sagen, der Islam hätte uns den Krieg erklärt. Ich nicht, denn ich traue mich nicht mehr, so was zu sagen. Einmal habe ich das geschrieben und schon gab es eine Klage nebst Verurteilung.
    Also bitte merken: Wir haben keinen Krieg mit dem Islam. Die tausenden Toten, beginnend mit dem World-Trade-Center, über Paris, Nizza, Brüssel, Berlin, Stockholm, London und Manchester – alles keine Kriege, es hat nur irgendwer seine Religion gründlich mißverstanden. Die Toten muß man halt mit Gelassenheit und Ruhe betrauern, noch besser überhaupt verschweigen. Und das tun wir ja, täglich, stündlich, wöchentlich.
    Und wie man weiß, gehört es zum Krieg, daß auch irgendwann einmal zurückgeschossen wird. Auch das tun wir nicht. Womit denn, wenn ich fragen darf?
    Kein Krieg, meine Herrschaften. Opfer müssen gebracht werden. Damit Frieden bleibt. Am besten am Friedhof. Denn irgendwann sind wir ohnehin alle dort.

    Dr. Georg Zakrajsek

  9. machmuss verschiebnix
    25. Juni 2017 18:33

    OT:
    Für Qatar wird es ernst, das Land hat Russland um Hilfe gebeten,
    Russland antwortete behutsam.
    Sonstige Allierte:
    Iran
    Türkei ( hat dort einen Militärstützpunkt )

    http://www.heute.de/diplomatischer-konflikt-um-katar-golfstaaten-stellen-forderungen-47430124.html

    Mit mehr Details hier (wo natürlich Trump schuld ist - eh kloa):

    http://justicenow.de/die-katar-krise-saudi-arabien-trump-und-der-krieg-gegen-den-iran/

  10. Undine
    25. Juni 2017 16:53

    Soviel ich weiß, wollte Kaiser Wilhelm auf jeden Fall 1914 einen Krieg vermeiden.
    Soviel ich weiß, stand für Frankreich, Rußland und die USA bereits 1912 (!) ein Krieg in Europa in den nächsten Jahren fest. Die Hochfinanz in den USA arbeitete zielstrebig darauf zu.

    Auslöser für den Krieg war jedenfalls NICHT Kaiser Wilhelm, NICHT Deutschland. Wenn, dann war es unser Kaiser Franz-Josef I!

    Die Kriegsschuld Deutschlands war eine glatte LÜGE---eine der vielen unwidersprochenen, weil für alle Teilnehmer sehr bequemen Geschichtslügen!

    • Corto Maltese
      25. Juni 2017 17:00

      @Undine Ich glaube dass alle eine Bereinigung der Verhältnisse durch Krieg wollten. Insofern gebe ich Ihnen auch Recht, dass die Kriegsschuld Deutschlands eine Geschichtslüge ist. England, Frankreich und Russland waren um nichts weniger Schuld an der Tragödie. Die Ausbeutung und Zerstörung Deutschlands nach dem Krieg führte zum nächsten Krieg.

  11. Corto Maltese
    25. Juni 2017 13:07

    Es ist keine Wunder, dass die Geschichte die unfähige aristokratische Bagage der Monarchie auf den Misthaufen geworfen hat und sich heute kaum ein Schulkind mehr an diese "Elite" erinnert. Hötzendorf ein seniler, depressiver altersgeiler Trottel. Stürkh ein übler unfähiger Kriegstreiber. Ferdinand Habsburg, ein unbegabter aufbrausender Erbe, der besser Berufsjäger geworden wäre. Es ist das historische Verdienst der 1. Republik sich über diese Verhältnissen erhoben zu haben.

    • Jörgl
      25. Juni 2017 15:51

      Schon wieder versucht einer, den ich nicht einmal mit dem Nicknamen nennen will, uns aus seiner Froschperspektive die Welt zu erklären. Der soll in eine Volks(hoch)schule gehen und seine vorgeblichen Weisheiten dort zum Besten geben. In einem Forum von vernünftigen Erwachsenen ist so etwas reichlich deplaziert. Der Mensch versteht nichts, aber auch gar nichts. Nicht einmal, dass er hier nichts verloren hat.

    • otti
      25. Juni 2017 16:24

      Jörgl !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • simplicissimus
      25. Juni 2017 20:17

      Hmm, wenn ich das oben lese, wie wuerde man dann die heutigen PolitikerInnen bezeichnen?
      Es gibt immer und ueberall noch Steigerungsformen.

    • Kyrios Doulos
      26. Juni 2017 15:28

      Corto Maltese, natürlich schützt Aristokratie weder vor Dummheit, noch vor Degenaration noch vor Charakterlosigkeit.
      Aber 2 sind wohl unbestritten:
      1/ Demokratie und Republik schützen uns davor auch nicht und
      2/ wir zehren heute noch positiv von den Großen der Monarchie, in vielerlei Weise.
      Wir laborieren aber heute noch heftig an Kreisky & Genossen, die unsern Staat für Generationen destruktiv sabotiert haben mit Schuldenpolitik, Justizdeformation, Feminismus & Abtreibung und Nivellierung nach unten auf jedem Gebiet.
      Ich hätte heute trotz Skurrilitäten in diesen Kreisen nichts mehr gegen eine Monarchie, wenn ich mir die in Legislaturperioden denkenden PolitkerINNEN anschaue.

    • aw70_ohne_abo (kein Partner)
      27. Juni 2017 11:08

      Corto Maltese, wie üblich mit stichelnden und hetzerischen Kommentaren aus der linken Ecke. Muss ein langsamer Tag sein, im Keller der Löwelstraße. Wenigstens sind Sie dort vor der Hitze geschützt?

      Womit Sie allerdings Recht haben, ist Ihre vernichtende Kritik an FM Conrad. Der Mann war leider in der Tat Sinnbild dafür, dass in der später von Roda Roda und anderen liebevoll verklärten "alten k.u.k. Armee" keineswegs alles gut gelaufen ist. Insbesondere auch für den Umstand, dass charakterlich wie fachlich völlig ungeeignete Personen wie er in höchste Funktionen gelangen konnten.

  12. Gandalf
    25. Juni 2017 12:27

    Es ist Sonntag, heiss auch noch dazu, und die Kommentierfreude zum eigentlichen Thema schwach. Daher ein O.T.:
    Bei orf.at wird die fulminante Zustimmung zur Wahl der neuen grünen Parteispitze und Spitzenkandidatin als "breaking news" bejubelt. Haben die noch alles im Hirn am richtigen Platz? Diese "Neuigkeit" hat doch höchstens die Bedeutung wie etwa der Bericht über eine Generalversammlung des Kanarienzüchtervereines, in der beschlossen wurde, in Zukunft weiter Kanarienvögel züchten zu wollen.
    Dieser ORF gehört aufgelöst und seine Mitarbeiter, zumindest seine grünverblödeten Jungjournalisten, gehörten dorthin, wo ihr Platz ist: in den Abfallkübel der Geschichte. Und die (wenigen) ORF - Journalisten, die vielleicht doch für zwei Groschen Hirn besitzen, zurück auf die Schulbank: Bei den meisten würde ja dafür offenbar eine Hilfsschule reichen.

  13. machmuss verschiebnix
    25. Juni 2017 12:14

    OT:
    Interessantes Video Fox-news :

    Die Democraten haben sich wieder ins Knie geschossen,
    Obama plauderte gegeüber der Presse aus, er hätte schon
    lange vor der Wahl gewußt, was die Russen vorhaben.

    Dazu befragt, sagte Trump:
    » wenn er es schon damals wußte, warum hat er Nichts unternommen . . .«

    Hier werden Dinge angesprochen, die ich vor einem halben Jahr auf
    victuruslibertas.com gelesen hatte (also doch keine "Verschwörungs-Theorie")

    https://www.youtube.com/watch?v=wnAr6T5A840

  14. simplicissimus
    25. Juni 2017 10:26

    Nach Lektuere von dem Zeitzeugen Bruno Brehm "Die Throne stuerzen" aus den 30igern und natuerlich Christopher Clarks "The Sleepwalkers" hat man schon ein etwas anderes Geschichtsbild als das sozifizierte. Clark kann man unterschiedlich interpretieren, da er die Schuldfrage weitgehend relativiert und auf andere Hintergruende hinweist. Meiner Meinung nach findet seine Analyse bei Deutschland die geringste Schuld, bei Frankreich die groesste, dann auch bei Oesterreich und Russland. Zur Ehrenrettung Oesterreichs muss man sagen, dass Oesterreich, vom fuer das Kaiserreich bedrohlichen Panslawismus in die Ecke getrieben, losschlug, Russland als Schutzherr der Slawien expansive Politik betrieb.
    Frankreich war von Revanchegeluesten und Existenzaengsten gegen Deutschland getrieben und stachelte Russland auf. England schwankte zwischen perfider Deutschenhetze und Konkurrenzaengsten gegenueber Russland in Suedasien, welches wiederum Gelueste auf den Balkan und den Bosporus hatte.
    Deutschland wollte einfach gross werden, hauptsaechlich ueber Kolonien, Industrie und Handel. Dass Deutschland die Kriegserklaerungen an Russland und Frankreich prophylaktisch zuerst aussprach (gegen das bereits mobilisierende Russland, um Oesterreich beizustehen), ist nur fuer triumphierende Rechthaberer ein Beweis der Alleinschuld Deutschlands.
    Vielleicht stimmt ja, so gesehen der Vergleich Trump-Wilhelm ein bisschen. Vielleicht wird der dahergelaufenen Aussenseiter Trump aber auch medial nur zu einem Wilhelm gemacht, der er nicht ist.
    Ich wuensche Trump jedenfalls viel Erfolg, auch wenn er immer wieder ins Fettnaepfchen tritt, seine Linie gegen die verfilzte Nomenklatura, gegen den "Deep State" ist unterstutzenswert.

  15. Romana
    25. Juni 2017 10:21

    Die Intelligenz und strategische Klugheit von Donald Trump wird schwer unterschätzt. So lässt er seine Feinde immer wieder dumm dastehen. Zum Glück ist er offensichtlich ein Mann guten Willens, der sicher keinen Krieg initiiert.

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 10:33

      So ist es Romana, Trump ist einer von vielen, die medial fertiggemacht
      werden sollen - gelingt bei den meisten, nur nicht bei Trump

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 10:38

      Trump wußte schon lange vor der Wahl, worauf er sich einläßt
      und er hat offensichtlich einige Trümpfe in der Hand . Irgendwie
      ist es ihm gelungen, sich abzusichern, gegen die dort herrschende
      Mafia. Aber wen wundert's - schließlich hätte er mit Blauäugigkeit
      auch sein Firmen-Imperium nicht soweit gebracht !

    • fredl (kein Partner)
      27. Juni 2017 09:32

      Die Packelei der USA mit den Saudis lässt aber nichts Gutes erwarten. Genauso sollte er die Finger von Assad lassen. Mir kommt manchmal vor, dass er noch nicht genau weiss, wie er aus den vom schwarzen Nichtsnutz geerbten Kriegen möglichst schnell herauskommen und sich um sein eigenes Land kümmern kann. Ich find, dass er bereits jetzt irrsinnig viel Bewegung in die Welt gebracht hat. Dass er nicht von heut auf morgen Alles grundlegend verändern kann, versteht sich von selbst.

  16. Josef Maierhofer
    25. Juni 2017 10:06

    Jedenfalls steht fest für mich, der Mainstream damals und jetzt ist sehr ähnlich und die Hetze war vielleicht damals noch nicht so brutal wie heute, aber ähnlich manipulativ und lügnerisch und hetzerisch.

    Jedenfalls steht fest für mich, dass sich die Menschen und ihr unkritischer Fanatismus (Fanatisierbarkeit) und ihre Toleranz und auch ihr Faschismus gegen Andersdenkende und ihr mehrheitlicher Herdentrieb nicht wirklich geändert haben.

    Der Mensch lernt aus der Geschichte nicht, auch der Herr Dr. Kreisky, der einem Journalisten einmal gesagt hat, 'lernen Sie Geschichte', hat aus der Geschichte nichts gelernt.

    Für mich zeigt das auch noch was wesentlich Fundamentaleres, für mich erscheint der Mensch, in diesem Licht betrachtet, als Rebell gegen seine eigene Natur, gegen die Natur überhaupt und wird von dieser regelmäßig gemaßregelt, auch dahingehend, dass er regelmäßig Kriege führte und auch führen wird, auch wenn unsere pazifistische friedensfaschistische 'Elite' das nicht wahrhaben will. Aber genau sie wird es sein, die den Pöbel zum Krieg auf die Straße schicken wird, oder es besorgen die Islamisten, die ziehen nämlich auch in den Krieg gegen die Ungläubigen.

    Also wir haben als Herdentiere jetzt die Wahl, die zu wählen, die uns zur Schlachtbank führen, von der es kein zurück mehr gibt, also für die Besetzer und Besatzungsmächte, oder diejenigen, die uns in einen Abwehrkampf führen, von dem wir unter Umständen, wie im ersten Weltkrieg, auch nicht unversehrt zurückkommen.

    Ich stehe da für Vernunft und Abwehr, das möglicher weise oder hoffentlich bessere Ende für uns und unsere Geschichte.

    Die Antikriegsthese der Linken funktioniert nicht, denn, wenn zum Krieg keiner hingeht, dann kommt er zu Dir, leider.

    Einen Krieg aber führen die Mainstreammedien schon, den faschistischen Krieg gegen Andersdenkende. Und die Mainstreammedien sind auch die Kriegshetzer, genauer die Selbstaufgabe Hetzer, die Selbstmordhetzer.

    Der linksnaive Spruch, 'Stell Dir vor es gibt Krieg und keiner geht hin' wird bald seine Ergänzung erfahren, '... denn wir haben uns vorher umgebracht und ergeben.' Und die üppigen 'Freitagsköpfungen' werden beginnen ..., illusionslos betrachtet.

    Alle fühlen es, so kann es nicht weitergehen. Das Buch passt genau.

    Die Schuldigen daran sind nicht die Warner, sondern, meiner Meinung nach die Hetzer. Die Hetzer sind Mainstreammedien, Mainstreampolitiker (meist Linke), und die unkritische Masse, die das alles glaubt und die Parolen unkritisch übernimmt.

    In die Verteidigungssituation haben uns die linken Politiker, der linke Mainstream der Medien, die 'linkstoleranten' (meist angefütterten Selbstbediener) Menschen, die 'Wurschtigkeitstypen' und Sozialdesperados, die ideologisch verseuchten Utopisten, diejenigen halt, die die heutige Situation verursacht haben, die alle haben uns in diese Verteidigungssituation gebracht. Die NGOs, die mit Schlepperverbrechern Geschäfte machen (in Ungarn stehen sie vor Gericht) zwischen Italien und Nordafrika gehören solche Verbrecher zur 'NGO-Elite' gefördert von der EU, also auch von uns. Genau die haben uns den Krieg nach Hause gebracht, die Unsicherheit, den Terror, die Übergriffe auf Leben und Eigentum, ....

    Das kommt davon, wenn man den Boden verloren hat an die Utopie, an die Ideologie,

    Der Krieg kommt in Form der sicheren und bitteren Niederlage, nämlich der Selbstaufgabe und Ausrottung durch Fremde, mit den Linken und deren Helfern oder der Verteidigung unserer Kultur und Freiheit, wegen dieses linken 'Fortschritts' im 'Friedenspazifismus', eben leider auch nicht mehr unkriegerisch.

    Jedenfalls Krieg wird es geben, so weit haben wir es gebracht und aus der Geschichte nicht gelernt.

    • Josef Maierhofer
      25. Juni 2017 16:42

      Stand schon im alten Testament, der 'Tanz ums goldene Kalb', 'Sodom und Gomorra', ...

      Steht seit Jahrtausenden in den Büchern.

  17. socrates
    25. Juni 2017 10:00

    Und beide essen Kartoffeln!
    Die Medien berichten nichts mehr über die Gegenden, wo US Soldaten kämpfen, sie probieren es mit Verschweigen und Ersatznachrichten. Daran ist Trump schuld, Wilhelm lebt ja nicht mehr.

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 10:42

      Wilhelm lebt nicht mehr, trotzdem bekommt man den Eindruck,
      daß die System-Medien eher noch über einen Toten macht haben,
      als über den lebenden Trump ! ! !
      Das Desaster sei der Linxlinken Bande gegönnt

    • socrates
      25. Juni 2017 17:29

      Die NZZ funktioniert noch als Zeitung.

  18. Bob
    25. Juni 2017 09:50

    Ist das nicht ein wenig ein Äpfel und Birnen Vergleich? Wie kann man eine Gegenüberstellung eines vor 100 Jahren und lang amtierenden Monarchen, mit einem seit kurzen eingesetzten Präsidenten vornehmen, wobei man die Ziele und erfolgten Taten von Trump nicht einmal kennt.

  19. Sensenmann
    25. Juni 2017 09:36

    Christopher Clark schreibt endlich einmal die Fakten. Historiker deutscher Universitäten (ja, dort krönt man solche Esel - Zitat Martin Luther) schreiben miest die Siegerpropaganda ab.
    Man konnte die Fakten auch zuvor schon lesen. Bruno Brehms Trilogie "Apis und Este" gibt einen fundierten Einblick in die Geschehnisse und ist auch deshalb interessant, weil sie früh nach dem Erlebten niedergeschrieben wurde.

    Geschichte und Geschichtsschreibung sind nur dann zwei verschiedene Paar Schuhe, wenn sich der Historiker nicht der Grundlage dessen unterzieht, was schon Leopold v. Ranke sagte: "Die Geschichte so aufzuschreiben, wie sie wirklich gewesen ist."

    Wenn man einem Volk das Genick endgültig brechen will, dann sorgt man dafür daß die Geschichtsschreibung der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten findet.

    Bei uns ist es soweit. Sozis vom Schlage dieses Rathkolb schreiben die Geschichte und die Sozi-Justiz sorgt dafür, daß jedes andere Bild nicht verbreitet wird.

    Es wurden schon Menschen wegen "Leugnung der deutschen Alleinkriegsschuld" (für den 2.WK sowieso, für den 1. WK aber auch!) verurteilt. In Wahrheit begeht also auch Christopfer Clark ein "Gedankenverbrechen". Es ist also sehr gefährlich, vom staatlich verordneten Geschichtsbild abzuweichen.
    In einem Land, in dem das Hexenverbrennen dereinst in hoher Blüte stand allerdings nichts Ungewöhnliches. Als Australier, der in Cambridge lehrt, kann ihm das aber zum Glück ziemlich egal sein.

    In Deutschland werden unliebsame Historienschreiber schon einmal enteignet, weil man feststellt, 55% der Einkünfte des Betroffenen stammten aus Verkauf illegaler Litaratur und daher seien 55% der Einkünfte der letzten 10 Jahre an den Staat abzuführen. Da das Konto nur einen geringen Betrag ausweist, wird ein anderer Zeichnungsberechtigter dieses Kontos gepfändet und in Haft genommen und erst gegen eine Kaution von 300 tsd Euro enthaftet...

    Wir brauchen also einen Australier, der uns von einer englischen Uni sagt, wie es wirklich gewesen ist.
    Ein Glück einerseits, eine abgrundtiefe Schande andererseits für unsere Universitäten und Historiker.

  20. Ausgebeuteter
    25. Juni 2017 08:44

    Tu Felix Austria. Da sind wir doch in einer glücklichen Lage, haben nun den "Hofburgkaiser" VdB, welcher zwar zeitweise auch seine Wortspenden absondert, aber damit nichts anstellen kann. Statt mit Twitter oder Facebook bedient er sich dabei der staatseigenen APA, wobei diese Meldungen dann von den Systemmedien wortgetreu wiedergegeben werden.

  21. El Capitan
    25. Juni 2017 08:10

    Die linksdrehenden Journalisten bilden inzwischen eine tragikomische Meute, die niemand mehr ernst nehmen kann. Nur ein Beispiel: Da schreibt doch tatsächlich einer dieser halblustigen Schreibtischtäter in einer westösterreichischen Tageszeitung, dass nicht Kurz, sondern Merkel die Schlepperroute über den Balkan geschlossen hat. Der Kerl glaubt das auch noch.

    Man muss die schon die Leibhaftigen (Sarrazin, Ulfkotte, Pirincci und ander) lesen, um die geballte Macht der Desinformation zu erhalten, die da elektronisch oder auf Papier daherkommt.

    Herrn Dr. Unterberger ist zu denken, dass er immer und immer wieder den Finger in diese Wunde legt. Ich reise viel in der Welt herum und stelle immer wieder verblüfft fest, wie sehr die Realität von der Berichterstattung abweicht. Manches stimmt zwar, aber was? Die Schreiberlinge kopieren halt irgendwas, der Chefredakteur entfernt alles, was rechtsradikal erscheint, und das was dann.

    Sagen wir es einfach heraus: Der Journalismus in Österreich (und großteils in Deutschland) ist allerunterste Schublade mit dem ORF als Bodensatz.

    Abhilfe verschaffen da Seiten wie Unterberger, Cicero und "die Achse des Guten" (achgut).

  22. machmuss verschiebnix
    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 02:42

      Daß hiermit überhaupt was weiter geht, daß ist Trump zu verdanken !
      In dem Link ist auch ein interessantes Video drinnen
      Pedogate: Wieder 238 Verhaftungen - diesmal in Hollywood :

      https://riverside.today/dnews/article/huge-pedogate-bust-238-arrested-sweep-suspected-child-sex-predators-including-hollywood

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 02:56

      Angeblich gibt Trump mit manchen seiner Tweets insider Informationen
      an seine Feinde aus - nach dem Motto: "sieh nur, was ich über Dich
      erfahren habe . . .
      Don’t believe the lie that Trump’s “tweets” are not professional and have no strategic purpose. His tweets are weaponized and deadly.

    • franz-josef
      25. Juni 2017 09:38

      Über Pädophilen-Verhaftungen und -Verfahren wird in der EU nicht berichtet. Strikt nicht. Muß also einen Grund haben.

    • Wyatt
      25. Juni 2017 10:06

      franz-josef,
      über "Strichbuben" wird auch nicht geredet, dafür aber mit Nachdruck vom "Recht" (einem schreienden Unrecht gegenüber der Kinder) - dass es "Warmen" ermöglichen soll kleine Buben zu adoptieren!

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 10:12

      Genau, franz-josef - es muß einen Gruind haben, leider gibt's
      aber in ganz Europa keinen Trump zum säubern.

    • Undine
      25. Juni 2017 15:43

      @Wyatt

      Ich weiß von einem bekannten homosexuellen* Dokumentarfilmer (ORF). der sich anläßlich von Filmaufnahmen aus Afrika ein Negerbübchen mitgenommen hatte und dieses offensichtlich problemlos adoptieren konnte. Das liegt etwa zwei Jahrzehnte zurück.

      * Damals war Homosexualität noch nicht in Mode---man wußte von der abwegigen "sexuellen Orientierung" des Adoptivvaters in ORF-Kreisen, aber man schwieg zu dieser Adoption. Wie es dem Negerbüblein ergangen ist, weiß ich nicht.

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 16:36

      Exakt in diese Richtung läuft der Hase, Undine !

      Wenn UK und Holland von ganz oben herab pädophilen-verseucht
      ist, dann wird es im Rest von Europa nicht sehr viel besser aussehen .
      Außerdem hievt man seit Jahrzehnten nur mehr "die Richtigen" an
      maßgebliche Stellen !

      Den Link zu "Jimmy Savile and the 9th circle" hatte ich schon
      früher mal gepostet - ist erschütternd, wie verkommen diese
      "Society" ist :

      https://theinternationalreporter.org/2017/03/19/jimmy-savile-and-the-9th-circle-mind-blowing/

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2017 16:38

      . . .
      und wie brutal der Fall Kampusch von der Aufklärung fern gehalten
      wurde, ist uns ja allen bekannt . . .

    • Sensenmann
      27. Juni 2017 11:08

      Wo sich Sozis tummeln, sind die ekligste Perversion, der Mord und alle nur denkbaren anderen Verbrechen niemals fern.

      Dieser Jimmy Savile wurde - wie viele andere aus dieser Art - ein "wunderbarer Philantrop" genannt.

      Glaubt irgendwer, daß es in den Sozi-Kinderheimen in Sozi-Österreich anders zuging und womöglich noch zugeht? Wer weiß? Alles wohlgemerkt unter dem Schutz der Sozi-Justiz die bei nachweislich tausenden Geschädigten, die diese Hölle überstanden keinen einzigen Täter auch nur angeklagt hat?

      Alles "wunderbare Philanthropen".
      Wir wollen aber nicht vergessen, daß 52% der Wähler diese Zustände für die typischerweise rotzgrün steht, ausdrücklich gut heißen!

  23. kritikos
    25. Juni 2017 02:12

    Wie so oft wird die Rolle der Medien treffend beschrieben. Und auch die der Geschichtsschreibung. Es liest sich fast amüsant, wie sich die Bilder gleichen, wie ähnlich in Medien vorgegangen wird, obwohl ein Jahrhundert dazwischen liegt.
    Es bleibt zu hoffen, egal ob Kaiser Wilhelm II. der Initiator des 1. Weltkriegs war oder nur ein Mit-Agent, dass Mr. Trump nicht zum Initiator eines 3. solchen wird.
    Aber da würden die EU, Israel und Saudi Arabien, sagen wir mal, dagegen sein.





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