Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Wenn Kurz jetzt nicht abhebt … drucken

Lesezeit: 6:30

… dann kann er schon fliegen. Eine aktuelle Meinungsumfrage zeigt absolut sensationelle Werte für den neuen ÖVP-Obmann und eine der größten Verschiebungen der Wählermeinung, die es je binnen weniger Tage im öffentlichen Stimmungsbild gegeben hat. Die aber auch dazu führen wird, dass sich die erbitterten und teilweise untergriffigen Attacken auf ihn von links wie rechts jetzt dramatisch intensivieren werden (mit nachträglicher Ergänzung)

Wie wird es nun bis zum Wahltag weitergehen? Jetzt stehen wohl zwei sehr unterschiedliche Effekte bevor.

Der eine ist der oft beobachtete „Bandwagon-Effekt“: Das heißt, dass noch weitere Menschen auf den Kurz-Zug aufspringen könnten. Das sind jene, die immer gern mit der Masse gehen, die selbst unsicher und politisch wenig interessiert sind, die sich gerne anpassen, die aber auch meinen: Wenn schon alles auf Kurz hinläuft, dann soll er auch eine wirkliche Chance bekommen. Gleichzeitig haben gute Umfragewerte auch einen Mobilisierungseffekt auf die eigenen Funktionäre, die in der ÖVP ja immer eine besonders träge Masse sind, welche erst in Bewegung gebracht werden muss.

Der andere Effekt muss Kurz nach unten ziehen. Der tritt dadurch ein, dass Kurz jetzt in den nächsten Wochen konkreter als  bisher Inhalte vorlegen muss und nicht mehr nur auf seine Leistungen (sowie sein überzeugendes Auftreten und den Liebster-Schwiegersohn-der-Nation-Effekt) bauen kann. Dann kann er nicht mehr nur von den schweren Fehlern der anderen Parteien leben, die vor allem dem SPÖ-Vorsitzenden in den letzten Tagen unterlaufen sind.

Denn es gibt einige Felder, wo jede Festlegung auch Gegner mobilisiert. Etwa wenn Kurz die dringend notwendigen Maßnahmen zu einer Belebung und Befreiung der Wirtschaft ansprechen muss, die natürlich von den Gewerkschaften, aber zum Teil auch von der Wirtschaftskammer sofort scharf attackiert werden (zu diesem ureigensten Feld von Reinhold Mitterlehner hat er ja bisher geschwiegen). Etwa wenn er Äußerungen macht, welche die große Zahl der Wertkonservativen wieder dauerhaft an die ÖVP binden sollen, welche ja zu einem signifikanten Teil in den letzten Jahren zur FPÖ abgewandert sind (was aber einige Zeitgeistige in der Berührungszone zu den Neos und Grünen stören würde). Etwa wenn er sich in Sachen Bildung festlegt, wo die große Mehrheit der Bürger, Eltern und Lehrer etwas anderes will als die meisten Wirtschaftsexponenten und Medien.

Vorerst allerdings sieht man jedoch nur in der SPÖ Unruhesignale, wo das taktische Talent von Kern erstmals kritisch gesehen wird, wo nach einem Jahr zunehmend die politischen Inhalte Kerns vermisst werden, wo die Gewerkschaft zunehmend auf Distanz geht, wo die Linke schon wieder mit Unterschriftsaktionen aktiv geworden ist (wenn auch vorerst nur in dreistelligen Dimensionen erfolgreich), wo der (einst?) mächtige Wiener Bürgermeister schon deutliche Distanz signalisiert.

Aber es wäre dennoch ein Wunder, wenn Kurz es jetzt auch noch schaffen sollte, die ÖVP weitere fünf Monate konfliktfrei zu halten. Die derzeitigen Zahlen sind jedenfalls sehr aussagekräftig und zeigen einen gewaltigen Kurz-Effekt.

Die Ergebnisse der sogenannten Sonntagsfrage (Wen würden Sie am Sonntag wählen …) von unique-research, die in der ablaufenden Woche abgetestet wurde (in Prozent; und zum Vergleich die Jänner-Ergebnisse und dann die der letzten Nationalratswahlen):

ÖVP            33               19               24

SPÖ            26               29               27

FPÖ            26               32               21

Grüne          8               12               12

Neos            5                 6                 5

Stronach     1                 0                 5

Diese für die Zeitung "Heute" gemacht Umfrage hat eine Schwankungsbreite von +/- 4 Prozent, ist also nicht total, aber in hohem Ausmaß signifikant. Bei den Rohdaten (wo also die Unentschlossenen noch nicht geschätzt werden), liegt die ÖVP bei 26, die SPÖ bei 20 und die FPÖ bei 19 Prozent.

Noch deutlicher ist das Ergebnis der Agentur Research Affairs (für "Österreich"): Dort liegt die ÖVP sogar auf 35 Prozent und die SPÖ nur auf 20 Prozent (die FPÖ hingegen ebenfalls auf 26).

Etwas anders (und vor allem für H.C.Strache persönlich enttäuschend) sind die Ergebnisse einer fiktiven Bundeskanzler-Direktwahl bei unique. Da liegt Kurz mit 31 Prozent an der Spitze, während Reinhold Mitterlehner im Jänner nur 6 Prozent hatte. Dieser Wert für Kurz ist allerdings eine Spur geringer als jener der ÖVP. Kern schneidet hingegen mit 29 Prozent eine Spur besser als seine Partei ab, muss aber auch bei dieser Frage einen Absturz von zuletzt 34 Prozent hinnehmen.

Strache liegt hingegen mit 15 Prozent weit schlechter als seine Partei. Er hatte im Jänner 17 Prozent - lag damit aber damals noch weit deutlicher hinter seiner damals auf 34 Prozent stehenden Partei. Das sind deutliche Anzeichen, dass die FPÖ weiter primär als Protestpartei gesehen wird, die man aus Ärger unterstützt, die man aber nicht unbedingt regieren lassen will. Was regelmäßig für die FPÖ zu einem Problem wird, sobald sie mitregiert.

Besonders katastrophal ist der Stand der Umfragen aber jedenfalls für die Grünen. Eine lange stabil gewesene Partei, deren Präsidentschaftskandidat im Vorjahr noch erfolgreich war, die binnen weniger Monate ein Drittel ihrer Umfragewerte einbüßt, hat ein ernstes Problem. Das war mit Sicherheit auch die Hauptursache des plötzlichen Rücktritts von Eva Glawischnig. Bei den Rohdaten liegt die Grünpartei gar nur noch bei 6 Prozent.

Überhaupt ein ständiges Zittern, ob überhaupt der Wiedereinzug ins Parlament gelingt, steht den Neos bevor (Rohdaten 4 Prozent). Auch diese haben ja interne Konflikte. Während Parteichef Strolz für eine Öffnung Richtung FPÖ ist, ist der alte LIF-Flügel doktrinär dagegen.

Und vor allem: Wer in Sachen Welcome-Euphorie so daneben liegt wie Grüne und Neos, sollte sich nicht wundern, wenn er nur noch an der Geringfügigkeitsgrenze liegt.

Aber auch Reinhold Mitterlehner sollte sich nicht wundern, dass – bis auf die Herren Karas, Leitl und Konrad – das gesamte ÖVP-Lager schon seit längerem intern für den Wechsel zu Sebastian Kurz eingetreten ist. Da spricht es halt nur gegen Mitterlehner, wenn er zum Abgang auf patzig-beleidigt tut und völlig unkoordiniert und zum falschen Zeitpunkt den Job hinschmeißt.

Nachträgliche Ergänzung: Ein deutscher Spitzenjournalist weist mich zu Recht darauf hin, dass auch in Deutschland ein ähnlicher Effekt nach Nominierung des SPD-Spitzenkandidaten Schulz entstanden ist, der aber bei drei Landtagswahlen inzwischen wieder völlig verglüht ist.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 14:04

    FPÖ sollte wirklich überlegen mit Hofer als Kanzlerkandidat in die Wahl zu gehen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 12:46

    Kurz hat vermutlich die erbittertsten Feinde in der eigenen Partei und der ORF wird alles aufbieten was ihm schaden kann. Da wird "Experten" , "Künstlern" und auch schwarzen Partei"freunden" die schon längst rot-grüne Gesinnung zeigten und den Aufruf zur Wahl eines linken BP tätigten große Bühne geboten werden.
    Die FPÖ sollte sich nicht beim Kurz-Bashing beteiligen, sondern nur die Gemeinsamkeiten betonen und abwarten, ob die ÖVP wirklich klüger geworden ist (vor allem bezüglich Masseneinwanderung und Islamisierung) und es auch ehrlich meint.
    Noch ist die FPÖ die einzige Partei die sich stets gegen offene Grenzen und stets für unsere Kultur eingesetzt hat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorScheherazade
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 20:48

    Um den Hype perfekt zu machen, fehlen jetzt eigentlich nur noch Groupies, die "Wir sind Basti"-gröhlend durch die Innenstadt ziehen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorblaue Blume
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 16:30

    OT, aber ich muss dieses Fundstück präsentieren

    Das macht die EU mit dem Steuergeld ihrer Insassen: Propagandakurzfilme für die Umvolkung auf dem geistigen Niveau von Schwachsinnigen:

    https://www.youtube.com/watch?v=nJ_LFQERv9o

    Zu geistig Behinderten fällt mir noch ein, die durften bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen jetzt zum ersten Mal wählen gehen. – Nur weil ein Mensch unmündig oder zumindest nicht geschäftsfähig ist, heißt das ja nicht, dass er nicht über die Geschicke des Landes mitbestimmen darf. – Bei den Erklärungen in "leichter Sprache", was Wahlen sind und welche Parteien zur Wahl stehen, wurde die AfD nicht erwähnt. Begründung: Sie sei ja nicht im Landtag vertreten.

    http://www.lebenshilfe-nrw.de/de/aktuelles/meldungen/NRW-Landtagswahl-in-Leichter-Sprache.php?listLink=1

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 14:27

    Also die UMFRAGEN gewint er ja einmal, der Kurz. Mal sehen, ob das so ist wie bei den diversen anderen Lichtgestalten der Politik, die uns so großartig angepriesen wurden. Wenn er jetzt möglichst lange nichts sagt und nichts tut, kann er nichts falsch machen. Das rettet die ÖVP. Wenn er das richtige sagt und tut, dann rettet es die Republik. Mal sehen, was der Mann jetzt macht.

  6. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 20:30

    Der Unterschied Schulz-Kurz könnte nicht größer sein.
    AU´s Hinweis im PS auf die Meinung eines deutschen "Spitzenjournalisten" ist daher nur als dramaturgisches Element zu sehen, um die Diskussion im blog etwas anzuheizen.

    Wie Wolfgang Bauer bereits anführte, war der Hype um den völlig verbrauchten, schmierigen Ex-EU-Repräsentanten rein mediengemacht. Was übrigens ein bezeichnendes Licht auf die deutschen Systemmedien und deren Spitzenjournalisten wirft.
    Dem Volk war dieser abgewirtschaftete Sympathieträger nie geheuer. Entsprechend hat es den Schulz-Zug eindrucksvoll entgleisen lassen. Schade nur, daß mangels Alternativen damit nur mehr Mutti übrigbleibt.

    Die Ergebnisse der AFD sind gemessen an den internen Querelen und der staatskriminellen Behinderung ihres Wahlkampfes bis hin zu physischer und psychischer Bedrohungen ihrer Mandatare durch die staatlich alimentierte Antifa-SA, durchaus gut. Aber ändern werden sie auch nichts können, als Ventil jedoch sind sie durchaus wichtig fürs System.

    Zu Kurz: was da in den letzten Tgen entstanden ist, ist mehr als ein Hype, es ist eine Bewegung, an deren Ende entweder ein völlige Umkrempelung des österreichischen Politfilzes steht - oder eben eine Totalpleite.

    Spannend werden die nächsten Monate allemal.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 19:48

    Wenn das kein Wahlprogramm ist!
    Also verkündete Frau Lunacek mit Nachdruck, dass die GrünInnen die einzige Partei sind, die nicht zulassen werden, dass die FPÖ in die Regierung kommt.

    Liebe Frau Lunacek, Sie sind anscheinend nicht mehr richtig über die Gegebenheiten in Österreich informiert. Sonst wüssten Sie, dass es kaum eine Situation geben wird, in der SIE in der Regierung sitzen werden und ein Mitregieren der FPÖ verhindern müssen.

    Also, vielleicht doch noch das Wahlprogramm ändern?
    Statt dem Lobautunnel einen Radring für Lastenfahrräder rund um Wien zum Beispiel?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGemeinsam in den Untergang!
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2017 15:38

    Sebastian Kurz ist ein Jünger von George Soros, einem der Hauptsponsoren der ukrainischen Neonazis.

    Sebastian Kurz ist Mitglied im „European Council on Foreign Relations“ (neben dem Hauptsponsor George Soros, Joschka Fischer, Erhard Busek, Cem Özdemir etc.).

    Das Volk wird diesen Angriff wohl nicht überleben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranz Olah
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2017 18:42

    Wer Kurz wählt wird Konrad, Karas, Busek, Molterer, mehr denn je bekommen.
    Wer Kurz wählt wird Soros bekommen.

    Wer Kurz wählt wird schwarz+rot bekommen (wenn es sein muss noch grün dazu)

    Aber wer hier wirklich denkt, Kurz hätte den Mut dazu mit den Blauen eine Regierung zu bilden, dem muss ich sagen, dass er grenzenlos naiv, wenn nicht dumm ist.

alle Kommentare drucken

  1. West (kein Partner)
    22. Mai 2017 09:35

    War bei Schulzilein genau so. Hat ihm aber nichts genützt. Umso steiler ist der Absturz, sobald die Bürger hinterfragen, für was die neue Eliten-Marionette wirklich steht.

  2. Franz Olah (kein Partner)
    21. Mai 2017 18:42

    Wer Kurz wählt wird Konrad, Karas, Busek, Molterer, mehr denn je bekommen.
    Wer Kurz wählt wird Soros bekommen.

    Wer Kurz wählt wird schwarz+rot bekommen (wenn es sein muss noch grün dazu)

    Aber wer hier wirklich denkt, Kurz hätte den Mut dazu mit den Blauen eine Regierung zu bilden, dem muss ich sagen, dass er grenzenlos naiv, wenn nicht dumm ist.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    21. Mai 2017 18:17

    Der deutsche Journalist hat mit den Parallelen zwischen Kurz und Schulz nicht Recht.
    Ersterer arbeitet mit den selben alten Einflüsterern und Etzesgeber zusammen wie Gabriel und Konsorten. Der ganze Pateiapparat blieb unangetastet. Das rächt sich jetzt.
    Kurz war und ist da kleverer vorgegangen. Hat die ALtvorderen entmachtet und sogar die Partei umfirmiert.
    Herr Unterberger ich wette, dass Kurz nicht so schnell verglüht, schon gar nicht wie die Sternschnuppe Schulz schon VOR den Wahlen.

  4. Politik ist machtlos (kein Partner)
    21. Mai 2017 18:07

    Horst Seehofer: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

    Auch die politische Laufbahn von Herrn Kurz wird dieses Zitat Seehofers bestätigen:

    Politik hat weder etwas mit Macht zu tun noch haben die Menschen ein Recht auf Mitwirkung. Politik schließt die Massen von der Mitbestimmung einfach aus, während die Macht von nicht gewählten Oligarchen ausgeht (wie etwa George Soros). Politiker dienen Oligarchen (so wie Heide Schmidt oder Bellen dem Herrn Haselsteiner dienen), um das Volk auszunutzen und zu beherrschen. Auch Herr Kurz wird nichts anderes machen.

  5. Alter Hase (kein Partner)
    21. Mai 2017 17:53

    Die Neos wollen in keine Koalition mit der FPÖ; damit sind die für mich endgültig unten durch. Hoffentlich fliegen die samt den Grünen aus dem Nationalrat!

    • Der Realist (kein Partner)
      21. Mai 2017 18:01

      Wenn das eintrifft, und dem Kaunertaler seine herrliche Lunge einen Streich spielt, dann werde ich womöglich noch zum Alkoholiker, da würde ich aus dem Feiern nicht mehr herauskommen.

  6. Der Realist (kein Partner)
    21. Mai 2017 17:43

    Der Unterschied zwischen Kurz und Schulz ist klar ersichtlich, Kurz ist jung, unaufgeregt, eloquent und nicht unsympathisch, Schulz ist penetrant arrogant, hält sich für den Wunderwuzzi, hat eine weichgesoffene Birne, wirkt zudem äußerst ungepflegt, bedient sich alter Sozi-Rhetorik, und er wird in eine bittere Wahlniederlage taumeln, Kurz hingegen wird die Wahl gewinnen. Kurz spricht auch junge urbane Wähler an, ausgenommen den harten Kern der Sozis und deren grünen Ableger. außerdem ist er auch für viele Bauern und Gewerbetreibende wählbar, eigentlich das Stammklientel der ÖVP, davon haben in letzter Zeit halt viele FPÖ gewählt. Und dass Karas, Leitl usw. jetzt schmähstad sind ist gut.

  7. McErdal (kein Partner)
    21. Mai 2017 17:43

    SPÖ/FPÖ: Kurz drückte sich vor "Pressestunde" Schelling darfs ausbaden..
    in der Krone..
    ***Diesen Kurz kennen wir zur genüge schon aus dem Parlament****
    SPÖ und FPÖ haben am Sonntag in der ORF- "Pressestunde" offenbar schmerzlich den designierten ÖVP- Chef Sebastian Kurz vermisst - und dem jungen ÖVP- Kanzlerkandidaten sinngemäß vorgeworfen, sich vor inhaltlichen Fragen gedrückt zu haben. Finanzminister Hans Jörg Schelling habe stattdessen in den sauren Apfel beißen müssen, hieß es am Sonntag aus dem roten und blauen Lager.
    Für FPÖ- Generalsekretär Herbert Kickl musste ÖVP- Minister Schelling die "Flucht" von Kurz vor kritischen Fragen "ausbaden".

  8. Anmerkung (kein Partner)
    21. Mai 2017 17:38

    Sebastian Kurz ist in der heutigen österreichischen Politik zweifellos die Idealbesetzung. Mit ihm ist gewährleistet, dass in zwei Jahren, vielleicht auch schon in einem Jahr viele Österreicher Anlass dazu haben werden, ungefähr so zu jammern und zu klagen:

    "O Gott, wie habe ich nur auf Kurz wieder hereinfallen können?! Ich war doch schon auf das LIF hereingefallen! Ich war auf Pröll hereingefallen! Ich war auf Stronach hereingefallen! Ich war auf die NEOS hereinfallen! Jetzt bin ich auf Kurz auch wieder hereingefallen! Ich kann nicht verstehen, warum gerade mir immer derart übel mitgespielt wird!"

    Man kann ja an Kurz die Zugehörigkeit zum schwarz-roten System auch wirklich nicht erkennen.

  9. Gelegentlicher Leser (kein Partner)
    21. Mai 2017 17:38

    Wenn die Ösis irgend etwas nicht wollen dann Reform & Veränderung.

    Demnach wird es für die Unterschicht ein Griechenland der Alpen geben - ihr habt es so gewollt ihr sollt es so bekommen.

  10. Gemeinsam in den Untergang! (kein Partner)
    21. Mai 2017 15:38

    Sebastian Kurz ist ein Jünger von George Soros, einem der Hauptsponsoren der ukrainischen Neonazis.

    Sebastian Kurz ist Mitglied im „European Council on Foreign Relations“ (neben dem Hauptsponsor George Soros, Joschka Fischer, Erhard Busek, Cem Özdemir etc.).

    Das Volk wird diesen Angriff wohl nicht überleben.

  11. fredl (kein Partner)
    21. Mai 2017 14:30

    Sebastian Kurz ist für die galoppierende Islamisierung und das immer Frecher- und Fetterwerden der Moslems in Österreich massgeblich mitverantwortlich! Und der soll die Probleme lösen? Da wird der Vergewaltiger zum Missbrauchsbeauftragten!

  12. fredl (kein Partner)
    21. Mai 2017 14:06

    Man kann nur hoffen, dass die Wähler bis zur Wahl doch noch ihr Hirn einschalten und die SPVPÖ, die uns die desastösen Entwicklungen in Österreich eingebrockt hat, abwählen. Die Aussagen "Der Islam gehört zu Österreich" und "Die meisten Flüchtlinge sind besser gebildet als der Durchschnittsösterreicher" stammen übrigens nicht von einer Vasiliaku, Korun, vom Landau oder der Glawisnic, sondern von eurem Supermaturanten Sebastian Kurz! Entschuldigung im Voraus, sehr geschätzter Herr A.U., aber Alter schützt offensichtlich vor Torheit nicht. Wer wirklich wertkonservativ ist, darf den Trojaner Kurz oder die ÖVP niemals mehr wählen!

  13. McErdal (kein Partner)
    21. Mai 2017 12:38

    ***Weisses Haus von orthodoxen Christen übernommen ?***
    zu finden bei freeman auf a l l e s s c h a l l u n d r a u c h
    daraus zitiert:
    Zum Beispiel, die westlichen Journalisten arbeiten nicht von Damaskus aus, wenn sie über Syrien berichten, sondern tun es von Kairo, Jerusalem oder Beirut. Die Ausrede dafür lautet, sie würden kein Journalisten-Visum von der syrischen Regierung bekommen.

    Das ist eine Lüge, denn wir waren im vergangenen Dezember in Syrien und haben ohne Probleme ein Journalisten-Visum erhalten. So konnten wir berichten, was wirklich in Syrien abgeht und nicht was die Lügenmedien uns glauben lassen wollen. Das selbe trifft auf Russland und anderen Ländern zu.

    usw....

  14. Herbert Richter (kein Partner)
    21. Mai 2017 12:32

    Die spinnen die Österreicher und kapieren es wohl nie. Besonders die superschlauen, kuttenprunzerverliebten Erzschwarzen, vereint hier im Blog.
    Da sagt euch eh schon ein berufsloser "Habenochnixgeleistet" und Schwiegermutterliebling, telegener Parteibüttel und worthülsenverschleudender Dampfplauderer was er im Gegensatz zu pigmentierten Bückbetern und vergewaltigenden Invasoren von eurem Intelligenzstatus hält und ihr eilt diesem Rattenfänger mit Freuden untertänigst ins Schächtmesser. Gestern ward ihr einen Schritt vor dem Abgrund, heute habt ihr einen weiteren Schritt vorwärts getan.
    Und da soll sich ein Realist wundern, daß es so ist, wie es eben ist.

    • fredl (kein Partner)
      21. Mai 2017 14:39

      Ich hab es zwar unterlassen, den betreffenden Trauermarsch auf die Intelligenz der Österreicher selbst so zu formulieren, bin aber hundertprozentig ihrer Meinung! Allerdings hab ich noch einen Funken Hoffnung, das sich bis Oktober die trüben Nebel in so manchem wertkonservativen Schrumpfhirn noch lichten ...

  15. fxs (kein Partner)
    21. Mai 2017 12:11

    Vorsicht.
    Strohfeuer sind schnell entzündet, brennen lichterloh und verlöschen bald wieder.
    Es kommt wohl darauf an,und das ist schwierig, die guten derzeitigen Umfragewerte bis in den Oktober zu halten und in einen Wahlerfolg umzumünzen.

  16. Das Pingerle
    20. Mai 2017 09:36

    Zur nachträglichen Ergänzung:
    Den deutschen SPD-Kanzlerkandidaten in seiner Wirkung mit Kurz zu vergleichen, ist eine glatte Themenverfehlung. Der deutsche EU-Bonze wie aus dem Bilderbuch wurde von der Partei mangels Alternativen nolens volens "herbeigesehnt".

    Im Vergleich dazu hat Kurz die ÖVP quasi im Handstreich übernommen, wird sie hoffentlich ordentlich umkrempeln und mit neuen Köpfen frisches Denken ermöglichen. Falls er das bis zur Wahl glaubhaft vermitteln kann, wird er der nächste Kanzler in Ö sein.

  17. franz-josef
    19. Mai 2017 23:44

    Ein paar Sätze aus dem heute von Christian Zeitz im Blog eingestellten Gastkommentar - weil sie hier gut hereinpassen:

    Ist Kurz der neue ÖVP-Messias oder Betreiber einer "Hidden Agenda"?
    ................
    Die Vorgangsweise von Kurz (die im übrigen keineswegs alternativenlos gewesen wäre) gibt aber zu verstehen, dass er sich seiner Sache sehr sicher ist. Wenn er nicht größenwahnsinnig ist oder bloß hasardiert, kann das nur eines bedeuten: Kurz verfügt über eine Sicherheit, deren Grundlage öffentlich nicht bekannt ist. Worin könnte diese bestehen?
    .....
    Sebastian Kurz hat daher die Verpflichtung, aufzuklären, was es mit der Organisation auf sich hat, die den klingenden Namen ECFR - European Council on Foreign Relations trägt. Präsident ist der ehemalige schwedische Ministerpräsident und Außenminister Carl Bildt, derzeit auch Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko. Zu den führenden Mitgliedern der deutschen Sektion zählt sich Joschka Fischer. Das übergeordnete Ziel sei es, die nationalen Entscheidungsfindungsprozesse zu europäisieren. Auf der Homepage finden sich u.a. ein überaus aggressiver Artikel gegen Victor Orban, Anmerkungen zum Stopp von „Populisten“, eine Liste prominenter Befürworter der umstrittenen Soros-Einrichtung „Central European University“ in Budapest, und ein Artikel mit dem vielsagenden Titel „Stopping migration is impossible, managing it is smarter“.

    Sechzig hauptamtliche Mitarbeiter, viele von ihnen bereits in mehreren Soros-Einrichtungen tätig gewesen, sorgen für eine professionelles Vorantreiben der Agenda.

    Die Liste der österreichischen Mitglieder des ECFR ist bemerkenswert. Sie umfasst folgende Namen:

    Erhard Busek
    Steven Heinz
    Gerald Knaus
    Sebastian Kurz
    Ursula Plassnik
    Albert Rohan
    Wolfgang Schüssel
    Hannes Swoboda
    Andreas Treichl

    Es lohnt sich, insbesondere auch den elitären Kreis der ungarischen Sektion dieser Einrichtung zu studieren: Dort findet man George Soros höchstselbst und dessen Sohn Alexander. Welcher Natur der Einfluß von Soros auf die von ihm unterstützten „Bewegungen“ ist, zeigt sich ganz aktuell zum Beispiel bei der soeben installierten französischen Verteidigungsministerin, die ihr Ressort kurzer Hand in „Ministerium der Armeen“ umbenannt hat. Die gelernte Politologin Sylvie Goulard entstammt ebenfalls dem Soros-Netzwerk und hat sich gemeinsam mit Daniel Cohn-Bendit und Guy Verhofstadt in der Spinelli-Gruppe hervorgetan.
    .......
    Es ist jedem Leser selbst möglich, die Verbindungen von einigen dieser Personen zu George Soros zu recherchieren. Verwiesen sei nur auf den öffentlich wenig bekannten Gerald Knaus, einem langjährigen Mitarbeiter von Soros-Thinktanks und Mastermind der Merkel'schen Massen-Einwanderungspolitik, ebenso auf Prinz Rohan, ehemaliger Generalsekretär des österreichischen Außenamtes und persönlicher Freund Henry Kissingers, der Sebastian Kurz am Tag seiner Nominierung zum Außenminister quasi persönlich adoptierte und in die Außenpolitik einführte.

    Fundierter, hochinteressanter Gastbeitrag "nebenan"!

    • logiker2
      20. Mai 2017 07:30

      vielen Dank für den Beitrag, schön langsam lichten sich die Nebel und damit das anfängliche Unverständnis, warum die ÖVP alles blindlings abnickt. Es geht um die Umsetzung der Sorosagenda in Europa. Und an vorderster Front die ÖVP mit der neuen Blendgranate Kurz.

    • franz-josef
      20. Mai 2017 10:03

      Sieht so aus.
      Und wenn Lunacek - ganz aktuell und offen - als ihr Anliegen nannte, daß Österreich nicht in Richtung Ungarn abdriften dürfe, dann schließe ich daraus erstens, daß die Dame wenig Ahnung von den Anliegen der österreichischen Bevölkerung hat und zweitens zum Ungarn-Bashing hier zwischenlandet. Ich habe mich jahrelang gewundert, wieso so eine winzige Gruppe so viel Lärm machen und sich so lange am politischen Leben erhalten kann, wieso so wenige so viel , auch gegen den Willen Andersdenkender, durchsetzen können, und hatte zunehmend einen Verdacht.
      Der war schon richtig, wie sich täglich deutlicher zeigt

    • Brigitte Imb
      20. Mai 2017 13:23

      Die EU beobachtet die Wahl in Ö, denn ein FPÖ Kanzler wäre für Brüssel ein Schock.

      http://orf.at/stories/2392116/2392117/

    • fredl (kein Partner)
      21. Mai 2017 14:20

      Inzwischen hat es wirklich jeder geschnallt, nur der geschätzte Herr A.U. nicht! So wie er berechtigterweise regelmäßig über die linkslinke Verblendung herfällt, so sollte er schön langsam in den Spiegel schauen und vielleicht erkennen, wie engstirnig und unrealistisch er den Kurz sieht, nur um seiner Ideologie zu genügen. Wer pro Globalisierung und Vereinigte Staaten von Europa ist, ist ein Zerstörer Österreichs und Feind von allem, was uns Österreichern heilig ist! Und vor allem ein Feind der persönlichen Freiheit!

  18. teifl eini!
    19. Mai 2017 23:28

    Tja, Umfragen! Nichts als Schall und Rauch.

    Ich gebe zu, auch ich bin erleichtert, dass mit Kurz endlich, wenn auch zwei Jahre zu spät, der nötige Schwenk in Richtung Neuwahlen vollzogen ist. Unter Kurz dürfte schwarz-blau wahrscheinlicher werden als rot-schwarz-grün oder rot-blau. Angesichts der causa prima Migration und angesichts des immerwährenden Stillstands kann das nur positiv sein.

    Sonst aber bleibe ich skeptisch. Dass Kurz die dringend nötige Verwaltungsreform oder die Rekalibrierung bzw. Redimensionierung von Sozialstaat und Sozialpartner schafft, glaube ich erst, wenn es passiert ist (man fragt sich dabei allerdings: wer sonst?).

    Die Grünen begehen mit ihrer Nichtentscheidung der Führungsnachfolge Selbstmord mit Anlauf. Die neos haben sich mit ihrer erneuten Festlegung gegen die FPÖ vollends aus dem Rennen genommen.

    Schlecht schaut es für die ÖVP derzeit nicht aus. Aber damit bin ich beim Punkt: grundsätzlich ist die ÖVP Teil des Problems. Sie gehörte genauso in den Orkus wie die SPÖ.

    Als Liberal-Konservativer werde ich mir ganz genau ansehen, wie Kurz' Wirtschaftsprogramm aussieht (insbesondere seine Visionen der Reform unsres Kammerstaates), wie sehr er die ÖVP tatsächlich in den Griff bekommt und modernisieren kann. Und wie er zur direkten Demokratie steht.

    Klar ist jedoch auch, dass Kurz mit Abstand das geringste Übel ist. Wären heute Wahlen, ich würde ihm meine Stimme leihen, so wie ich sie seinerzeit auch Schüssel geleiht habe.

    • Das Pingerle
      20. Mai 2017 09:42

      Noch schöner wäre es gewesen, wenn Sie Schüssel Ihre Stimme GELIEHEN und nicht nur geleiht hätten.
      ;-)

    • fredl (kein Partner)
      21. Mai 2017 14:49

      Das wird Schwiegermuttis Liebling aber ziemlich wurscht sein, wenn du ihm deine Stimme nur leihst! Oder glaubst, dass er dir deine Stimme wieder zurückgibt, wennst sie doch für was Anderes brauchst? Der lacht dich schon jetzt aus, egal ob geliehen oder geschenkt! Schenkst du deinem Hund eigentlich sein Leckerli oder leihst du es ihm nur?

  19. byrig
    19. Mai 2017 23:05

    schulz war bei der linkspresse und der spd-nomenklatura beliebt-nie bei den wählern.
    bei kurz ist es umgekehrt.
    er wurde nach seiner hineinnahme in die regierung allseits kritisch betrachtet,auch von seiner eigenen partei.
    zum star machten ihn(meiner meinung nach grossteils zu rech) die wähler bzw die wählerumfragen.

    • Rübezahl
      19. Mai 2017 23:22

      so ist es. das kann man sogar beim Wirt'n hören. Von Hacklern. "Kurz und Doskozil, das sind die einzig Guten!!"

    • fredl (kein Partner)
      21. Mai 2017 15:13

      Rübezahl bringt es auf den Punkt! Die von ihm liebevoll Hackler genannten Systemerhalter sollen statt der bösen FPÖ den Kurz wählen! Es geht um die Verhinderung eines FPÖ-Bundeskanzlers! Das muss mit allen Mitteln verhindert werden, weil sich für die arbeitende Bevölkerung dann wirklich etwas zum Besseren wenden könnte. Was sagen die Hackler eigentlich zum Genderblödsinn und Islamlobhudeln vom Trojaner Kurz, oder wissens das gar nicht, weil es im mainstream nicht berichtet wird? Für denjenigen, der möchte, dass es noch schlimmer wird als jetzt schon, ist Kurz ein Lottosechser.

  20. machmuss verschiebnix
    19. Mai 2017 22:42

    OT:

    Aha, wenn die Presse so weitermacht, wird sie in ca. 8 Jahren
    den Leaker FBI-Anon zitieren . . .
    Im Tagebuch war das natürlich schon bekannt, als es noch von
    allen anderen als Verschwörungs-Theorie bezeichnet wurde:

    http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5221131/Habe-eine-Krankheit_Anthony-Weiner-bekennt-sich-in-Sexaffaere

    Allerdings, was dieser Ted Gunderson schon 2005 sagte,
    das schlägt alle Rekorde (er nennt sich Verschwörungs-Realist ):

    Children were disappearing at the rate of 83 per hour in the USA at the time of Gunderson’s talk in 2005!

    The Franklin Cover-up seems to be the pedophile rabbit hole that defuses investigation into top Washingtonians’ pedophilia rings all the way up to the White House! Sex slavery is alive and, unfortunately, thriving!

    http://www.activistpost.com/2017/05/former-fbi-whistleblower-sang-like-canary-one-world-government-pedophilia.html

  21. Flotte Lotte
    19. Mai 2017 21:10

    Was dafür spricht, dass K. tatsächlich ein Liebkind der Umfrage-Institute und damit auch der APA(ORF)-Leute ist - ähnlich wie Schulz, den auch die Medien pushen wollten. K. ist wie Mac(a)ron ein Fake. Er soll die echte EU-kritische FPÖ verhindern.

  22. Scheherazade
    19. Mai 2017 20:48

    Um den Hype perfekt zu machen, fehlen jetzt eigentlich nur noch Groupies, die "Wir sind Basti"-gröhlend durch die Innenstadt ziehen.

  23. oberösi
    19. Mai 2017 20:30

    Der Unterschied Schulz-Kurz könnte nicht größer sein.
    AU´s Hinweis im PS auf die Meinung eines deutschen "Spitzenjournalisten" ist daher nur als dramaturgisches Element zu sehen, um die Diskussion im blog etwas anzuheizen.

    Wie Wolfgang Bauer bereits anführte, war der Hype um den völlig verbrauchten, schmierigen Ex-EU-Repräsentanten rein mediengemacht. Was übrigens ein bezeichnendes Licht auf die deutschen Systemmedien und deren Spitzenjournalisten wirft.
    Dem Volk war dieser abgewirtschaftete Sympathieträger nie geheuer. Entsprechend hat es den Schulz-Zug eindrucksvoll entgleisen lassen. Schade nur, daß mangels Alternativen damit nur mehr Mutti übrigbleibt.

    Die Ergebnisse der AFD sind gemessen an den internen Querelen und der staatskriminellen Behinderung ihres Wahlkampfes bis hin zu physischer und psychischer Bedrohungen ihrer Mandatare durch die staatlich alimentierte Antifa-SA, durchaus gut. Aber ändern werden sie auch nichts können, als Ventil jedoch sind sie durchaus wichtig fürs System.

    Zu Kurz: was da in den letzten Tgen entstanden ist, ist mehr als ein Hype, es ist eine Bewegung, an deren Ende entweder ein völlige Umkrempelung des österreichischen Politfilzes steht - oder eben eine Totalpleite.

    Spannend werden die nächsten Monate allemal.

  24. Konfrater
    19. Mai 2017 19:59

    Der Schulz-Hype war im Wesentlichen ein Produkt der linken Mehrheit in den Medien, das die SPD nur zu gerne geglaubt hat - eine reale Basis bei den Wählern hatte er nie (jedenfalls nach meiner Wahrnehmung). Dass die SPD von Landtagswahl zu Landtagswahl weiter abstürzt, genau das ist der so viel beschworene "Schulz-Effekt". Jetzt heißt es Merkel gegen Schulz, Pest gegen Cholera, das ist Brutalität.

    Mir scheint, dass die Wertschätzung, die Kurz derzeit genießt, eine realistischere Basis hat - das kann sich aber im nur zu vorhersehbaren Propagandatrommelfeuer der Linksmedien auch wieder ändern. Oder im Untergrund der schwarzen Schlangengrube - die Leitlviper und die Konradotter liegen schon bißbereit. Schau ma einmal.

    Die weitaus erfreulichste Nachricht des Tages ist aber die Ernennung der Frau Lunacek zur Spitzenkandidatin der Grünen - die ist, nach meiner Wahrnehmung - selbst bei ihren Gesinnungsgenossen und Nossinen derart unbeliebt (außer Jot-A-O: Janz Oben im Bobo-Land, dort wo die Realität nie hingelangt), dass das den Grünen doch ein paar Prozente kosten sollte. Allenfalls die nachgemachte Wiener Griechin wäre eine für die Grünen noch schlechtere Wahl gewesen. Vielleicht führt Lunacek ihre Partei auf den selben Weg, auf den Heide Schmidt ihre angeblich Liberalen geführt hat - ins politische Nirvana. Das Potenzial dazu hat sie. Man darf hoffen!

  25. Politicus1
    19. Mai 2017 19:48

    Wenn das kein Wahlprogramm ist!
    Also verkündete Frau Lunacek mit Nachdruck, dass die GrünInnen die einzige Partei sind, die nicht zulassen werden, dass die FPÖ in die Regierung kommt.

    Liebe Frau Lunacek, Sie sind anscheinend nicht mehr richtig über die Gegebenheiten in Österreich informiert. Sonst wüssten Sie, dass es kaum eine Situation geben wird, in der SIE in der Regierung sitzen werden und ein Mitregieren der FPÖ verhindern müssen.

    Also, vielleicht doch noch das Wahlprogramm ändern?
    Statt dem Lobautunnel einen Radring für Lastenfahrräder rund um Wien zum Beispiel?

    • Tullius Augustus
      19. Mai 2017 20:03

      Die neue Doppelspitze bei den Grünen lässt aufhorchen. Das sind zwei Frauen die doch auffällig sind und relativ weit "links" stehen - wenn man so ein Vokabel überhaupt noch verwenden kann.

      Meine Frage an Politicus und ans werte Publikum:

      "Ist es bei dieser neuen Führung zu erwarten dass die Grünen vom Wiener Hochhausprojekt abrücken? Wie ist Ihre Einschätzung?"

    • Politicus1
      19. Mai 2017 21:06

      zum Hochausprojekt, das ja nach Chorherr gar kein Hochhaus ist:
      Ich glaube nicht, dass sich die Tirolerin mit der Griechin wegen Wien in eine Auseinandersetzung begeben wird ...

  26. Josef Maierhofer
    19. Mai 2017 18:40

    Soll der Effekt weiter bleiben, wir Kurz schon mehr zeigen müssen als bisher.

    Er bräuchte Konzepte und er hat vor allem eines nicht, wirkliche Erfolge vorzuweisen. Wenn man die berühmte Balkanroute genauer betrachtet, lag es wohl an Deutschland, die nicht mehr alle durchgelassen haben und dann mussten alle entlang der Route zumachen. Die Konferenz dazu hat Kurz organisiert.

    Jetzt aber geht es um Österreich, um Landesgrenzen, Asylmissbrauch, Islamisierung und Islamismus, um Abschiebungen, um Verwaltungsreform, um Föderalismusreform, um Recht und Ordnung, um Verfassungsreformen, um Grenzschutz und Grenzsicherung und Grenzkontrolle, um Tugenden und Werte, etc., etc. ob er da überhaupt Unterstützung bekommt von der ÖVP. die ihm freie Hand lässt, ihn aber blockieren wird, wo Pfründe auch nur im entferntesten berührt werden.

    Ich hoffe doch, dass die Bürger noch den Schmied vom Schmiedl unterscheiden können und sehr wohl nach Ernüchterung nach dem Hype sich an die besinnen, die eigentlich seit Jahrzehnten für Österreich im Einsatz sind, bloß genau von der SPÖVP abgelehnt wurden, obwohl diese das Volk mit ähnlichen Versprechungen immer hingehalten haben und dann das nicht getan haben, was sie versprochen hatten vor der Wahl.

    Kurz kann ohne Konzepte und ohne Unterstützung dazu gar nicht abheben.

  27. Bob
    • blaue Blume
      19. Mai 2017 18:22

      Die zur Zeit verwendeten IQ-Tests sind durch Rassismus verzerrt. Mit den neuen EU-Norm-Intelligenztest (noch in Arbeit) werden Sie sehen, dass Kurz recht gehabt hat.

    • franz-josef
      19. Mai 2017 23:28

      :)) ein neuer (sprachfreier) "Migranten-Raven"?

      Adaptiert in Anlehnung an Leichtsprech....

    • fxs (kein Partner)
      21. Mai 2017 14:29

      Manchmal sind internationale Schülertests doch für etwas gut:: Fakt ist (factfish googeln)

      Österreich Syrien
      Akademikerquote 9,4% 2,6%
      Maturantenquote 40,8% 18,1%
      Schulbesuch 98,8% 57,0%

      Ergebnis TIMMS 8.Klasse Mathematik Österreich: 528,4 Pkt. Syrien: 380,2 Pkt
      Naturw. 538,9 426,4

  28. Zssz
    19. Mai 2017 17:18

    Endlich wird die jämmerliche Strache-FPÖ von Kurz in den Schatten gestellt. Dass die Blauen staatstragender Politik intellektuell und menschlich nicht gewachsen sind, wusste bei näherem Hinsehen schon vorher jeder, nur war es noch nie so offensichtlich wie jetzt. Bereits als Kurz die Balkan-Route geschlossen hat – Norbert Hofer war dagegen!! – ist die Ahnungslosigkeit und Tatenlosigkeit der FPÖ in aller Deutlichkeit zutage getreten. Da reichen dann halt die flotten Sprüche nicht mehr.

    Die FPÖ macht zurzeit eine kümmerliche Figur und beteiligt sich aktiv an der Kurz-Werbung der Linken, indem sie ebenfalls Kurz-Bashing betreibt. Das zeugt von Ratlosigkeit.

    • Anonymer Feigling
      19. Mai 2017 17:40

      Kurz und die Balkan-Route schliessen?
      Hat er vielleicht auch das Rad erfunden?
      Und was hat Orban damit zu tun?

      Fragen über Fragen.

      Ist Kurz ein Plagiator oder hat er einfach früher als die meisten SPÖVPGrünNeos-Politiker erkannt, dass Orban richtig handelt?
      Und jetzt lässt er sich feiern von seinen Anhängern, jetzt haben sie einen Messias.

      Gebt uns ein Zeichen, Herrr!
      Oh, eine geschlossene Balkan-Route! Wir sind die Jünger der geschlossenen Balkan-Route!

    • Bob
      19. Mai 2017 17:49

      Warum wird Strache von Kurz in den Schatten gestellt? Weil Kurz der Kopierer ist, und Strache mit der FPÖ das Original?

    • Pennpatrik
      19. Mai 2017 18:11

      @Zssz
      Das Problem der ÖVP ist es nicht, keine guten Persönlichkeiten zu haben. Wenn ich mir die Bürgermeister rundherum anschaue, sind die meisten ausgezeichnete Politiker. Das ist eine Personalreserve, die nur die ÖVP hat.
      Das Problem der ÖVP ist, dass niemand weiß, wofür sie steht. Wenn der Adlatus von Kurz meint, dass Kurz jetzt endlich die ÖVP dem Zeitgeist anpassen kann; wenn Kurz ein bedingungsloses Reißverschlussystem einführt und wenn er erklärt, dass er in EU-Fragen zu 100% mit dem Bundespräsidenten übereinstimmt, frage ich mich schon, ob dieser sympathische, tatsächlich großartige und international herzeigbare Politiker nicht schon den Keim den Untergangs in sich trägt.

    • CharlyCharlson (kein Partner)
      19. Mai 2017 18:11

      1. Hat Hofer das nie gesagt, er hat gesagt das würde das Problem nicht lösen und da hatte er auch recht.
      2. War Kurz's Figur als Integration-Minister mehr als blamabel, nur zur Erinnerung: 75% ja für Erdogan!
      3. Wo und wie hat Kurz die Balkanrute geschlossene, was reden Sie für einen Blödsinn?

    • haro
      19. Mai 2017 18:14

      @Zssz
      Die Sprüche des "staatstragenden" BP sind halt das Gegenteil von "flott" aber auch das Gegenteil von intellektueller und menschlicher Politik für Österreich.
      Ahnungs- und Tatenlosigkeit sind da wohl anderen Parteien und nicht der FPÖ vorzuwerfen.

    • Zssz
      19. Mai 2017 18:24

      Kurz hat gesagt und getan – dafür will ihn die Bevölkerung belohnen. Das ist das Entscheidende. Und er spricht über die Dinge sachbezogen, aber gleichzeitig knapp verständlich und auch emotional.
      Das fehlt der FPÖ. Das hysterische Wettern gegen Kurz und das Sprüche-Klopfen der FPÖ sind dagegen doch nur mehr lächerlich.
      Die FPÖ ist in Wahrheit nicht mehr als eine Begleiterscheinung von Rot-Schwarz – sprich: eine Volksabstimmung gegen Rot-Schwarz. Und beides – Rot-Schwarz und die FPÖ – hören nun auf. Das geht vorbei.
      Für mehr hat's bei der FPÖ auch nie gereicht. Selbst FPÖler geben hinter vorgehaltener Hand vor, dass es ihnen an fähigem Personal fehlt. Und die Peinlichkeit eines blauen Ka

    • Zssz
      19. Mai 2017 18:26

      Und die Peinlichkeit eines blauen Kanzlers für Österreich ist wohl offenkundig.

    • CharlyCharlson (kein Partner)
      19. Mai 2017 18:50

      Was hat den die ÖVP für ein fähiges Personal?
      Ach, ich habe vergessen, Kurz hat ja mit der ÖVP nichts mehr zu tun. Jetzt ist ja der Macron-Schmäh gefragt.
      Nur mal so aus Interesse: Was hält Kurz vom Islam und inwiefern sie er in als Bedrohung. Oder was denkt er über Ceta, Flüchtlingsumverteilung, Doppelstaasbürgerschaften, Integrationsversagen und Unwilligkeit, Soros, Globalismus, Direkte Demokratie, oder Einwanderrungsstopp statt Resettlement-Programme usw. Lieber spricht er dem Volk nach dem Mund und sondert Sprechblasen ab.
      Aber anscheinend sind Sie der selbe Opportunist wie Kurz. (Was denkt Hinz und Kunz über mich, hoffentlich sitzt meine Frisur)

    • Zssz
      19. Mai 2017 20:46

      Jaja, mit dem Strache kriegen wir noch einen wahren Kreuzzug zusammen, um das Islam-Thema zu lösen. Denn der Strache, der hat ja Visionen.... Ich kann nicht mehr vor Lachen.
      Nein, das mit Strache wird wirklich nichts. Er ist der einzige, der dauernd den Leuten nach dem Mund redet. Nur tut die FPÖ dabei rein gar nichts. Allein schon das niedrige Niveau der blauen Politik ist eine Zumutung für Österreich und auf Dauer untragbar. Es ist wohl schön langsam an der Zeit, dass sich alle anständigen Österreicher zusammentun und sich dieser blauen Bagage entledigen, und zwar endgültig und dauerhaft.

    • CharlyCharlson (kein Partner)
      19. Mai 2017 21:22

      Dhimmitude Kurz, der lieber den Osmanen ein schönes Opferfest wünscht und der Meinung ist, dass der Islam zu Österreich gehört,
      ist bestimmt eine große Hilfe, aber eher "Vice versa".
      Dass die ÖVP mit Islam-Verbänden per du und du ist, ist ja kein Geheimnis mehr.
      Haben Sie überhaupt eine Ahnung was eine Opposition ist?
      Nach dem Staatsversagen von 2015, hat die ÖVP so und so keine Existenzberechtigung mehr.

    • Pennpatrik
      20. Mai 2017 12:32

      @Zssz
      Ich habe jetzt Ihren Wortwechsel gelesen und muss erstaunt feststellen, dass Sie weit von jeder sachlichen Diskussion entfernt sind (jämmerliche Strache-FPÖ, kümmerliche Figur, z.B.). Ich glaube auch nicht, dass die FPÖler hinter vorgehaltener Hand Ihrer Meinung sind.
      Atmen Sie tief durch und beantworten Sie Untergriffiges genauso sachlich wie Sachliches. Auf meinen Beitrag könnten Sie z.B. antworten, ich finde es unglaublich positiv, wenn wir hier im Forum ÖVPler hätten, die sich sachlich (heißt: auch kritisch) mit der Politik auseinandersetzen.

    • Pennpatrik
      20. Mai 2017 12:36

      @Zssz (2)
      Sie könnten z.B. Auskunft darüber geben, wofür die ÖVP steht. Vor allem bin ich z.B. interessiert an der Familie, Heimat, Leistungsbereitschaft.
      Ich persönlich bin Liberal uns würde dazu einen ÖVP-Standpunkt brauchen (zur Sicherheit eine kurze Wikipedia entnommene Definition).
      "die Freiheit des Individuums vornehmlich gegenüber staatlicher Gewalt, er richtet sich gegen Staatsgläubigkeit, Kollektivismus, Willkür und den Missbrauch von Macht" - also so wenig Staat als notwendig.
      Menschen mit einem Einkommen ab 3.500 haben eine Steuern- und Abgabenquote von ca. 70%. Irrsinn? oder notwendige politische Maßnahme für die die ÖVP - und Kurz - stehen?

    • Anmerkung (kein Partner)
      21. Mai 2017 18:22

      @Pennpatrik, Sie irren sich, wenn Sie die Bürgermeister für eine brauchbare "Personalreserve, die nur die ÖVP hat", halten. Ein Beispiel von vielen ist der Tullner Bürgermeister Eisenschenk. Der gefiel sich als Vorschubleister für den Ausländerzuzug, er drängte sich als Unterstützer des VdBellen in die Öffentlichkeit. Nachdem nun Ausländer eine Tullnerin vergewaltigt haben, scheint dieser Bürgermeister doch allen Ernstes der Meinung zu sein, er wäre glaubwürdig, wenn er sich jetzt groß als Zuzugsverhinderer aufspielt.

      Dass schwarze Minderleister auf den Bürgermeisterthronen den Leuten etwas vorgaukeln, zeugt nicht von Kompetenz, sondern nur von der Verkommenheit der schwarz-roten Politik.

  29. Brockhaus
    19. Mai 2017 16:32

    Bald kann wieder alles anders sein. Felipe wird Obfrau und die Lunazecke Spitzenkandidat(in).

    Von dieser Entscheidung können die anderen Parteien nur profitieren.

    • franz-josef
      19. Mai 2017 18:09

      Wegen Lunacek hab ich gerade noch einmal die Soros DC Leaks und die Liste der Trusted allies in Brüssel durchgeschaut.
      Schließlich muß eine/r ja aufpassen, daß alles auf Schiene bleibt, könnte man meinen.

    • Pennpatrik
      19. Mai 2017 18:13

      Ich habs für einen Scherz gehalten und geprüft, ob das wohl stimmt, was Sie schreiben.
      Das ist ja herrlich! Die Grünen reduzieren sich auf ihre Stammwähler.

    • Brockhaus
      19. Mai 2017 18:43

      @ Pennpatrik

      Das seh ich genauso.

    • franz-josef
      20. Mai 2017 00:15

      Man darf schon gespannt sein, auf welche Weise die Grünen wieder in Fahrt geschubst werden Daß Lunacek antreten muß, ist sicher kein Zufall.

    • franz-josef
      20. Mai 2017 00:15

      Zufall sollte Unfall heißen.

  30. blaue Blume
    19. Mai 2017 16:30

    OT, aber ich muss dieses Fundstück präsentieren

    Das macht die EU mit dem Steuergeld ihrer Insassen: Propagandakurzfilme für die Umvolkung auf dem geistigen Niveau von Schwachsinnigen:

    https://www.youtube.com/watch?v=nJ_LFQERv9o

    Zu geistig Behinderten fällt mir noch ein, die durften bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen jetzt zum ersten Mal wählen gehen. – Nur weil ein Mensch unmündig oder zumindest nicht geschäftsfähig ist, heißt das ja nicht, dass er nicht über die Geschicke des Landes mitbestimmen darf. – Bei den Erklärungen in "leichter Sprache", was Wahlen sind und welche Parteien zur Wahl stehen, wurde die AfD nicht erwähnt. Begründung: Sie sei ja nicht im Landtag vertreten.

    http://www.lebenshilfe-nrw.de/de/aktuelles/meldungen/NRW-Landtagswahl-in-Leichter-Sprache.php?listLink=1

    • Torres (kein Partner)
      21. Mai 2017 12:30

      Ich vermute, wenn die geistig Behinderten nicht mitgestimmt hätten, wären die Grünen wohl ganz aus dem Landtag geflogen.

  31. Riese35
    19. Mai 2017 16:04

    Es ist gut, daß Kurz auf Zuspruch stößt und eine konservative, vernünftige Linie vertritt. Dabei muß man ihn unbedingt unterstützen.

    Es ist aber auch gut, wenn er nicht abhebt. Wir brauchen keinen Ikarus. Die Gefahr, daß er der Sonne zu nahe kommt und dann seine Flügel schmelzen und er ins SPÖ-Meer stürzt, ist viel zu groß. Dann haben wir am Ende wieder denselben SPÖVP-Schmarren wie jetzt. Kurz als Mehrheitsbeschaffer für eine Prolongierung des Ist-Zustands.

    Solide Arbeit ist mühsam und langfristig konzipiert. Einen Hype soll man nutzen, aber nicht übermütig werden. Jetzt soll man Kurz einmal die Möglichkeit geben zu arbeiten, und zwar gemeinsam mit der FPÖ. Dazu muß er nicht abheben. Dann haben beide die Chance zu zeigen, was sie wirklich umsetzen können, und zwar ohne marxistische Bremse.

  32. Wolfgang Bauer
    19. Mai 2017 16:01

    Zum Vergleich mit den wieder verpufften Schulzeffekt: Ich glaube, das ist eine Frage der Sympathiewerte. Das hat mich von Anfang an gewundert, dass Schulz so raketenartig abging. Das machten aber die Medien. Als dann die normalen Leute drankamen, kam die Sympathiefrage zum Tragen. Und da hat Kurz die eindeutig besseren Karten. Hoffentlich stechen sie auch.

  33. Politicus1
    19. Mai 2017 15:40

    Was ist los mit den Grüninnen?
    Da gab's anscheinend troubles bei der Kür der Eva-Nachfolgerin.
    Gestern noch hörte man, dass die Tiroler Landesrätin und stolze Alleinerzieherin nicht unbedingt in diese Position drängt.
    Frau Lunacek machte den Eindruck, dass sie lieber bei ihrer Partnerin in Brüssel/Strassburg bleibt, als in Wien Wahl zu kämpfen.
    Und heute ist alles anders: Doppelspitze mit Innsbruck und Brüssel.

    Man wird ja sehen, wie die beiden fern von den zerstrittenen Wiener GrünInnen den Wahlkampf führen werden. Der ORF kann sich schon auf viele 'Live-Zuschaltungen' gefasst machen.

    Das Reissverschlussverfahren scheint auch schon Gechichte zu sein - oder war die Bereitschaft der grünen Mander rasch enden wollend?

  34. Bob
    19. Mai 2017 15:18

    Die Österreicher wählen offensichtlich Gesichter, und nicht die Gesinnung der einzelnen Politiker. Die Grünen haben, Gott sei es gedankt, mit ihrer Spitzenkandidatin nicht wirklich ins Schwarze getroffen.
    Den aller miesesten Job haben männliche Abgeordnete bei den Grüninigen. Mein Mitleid hält sich aber in Grenzen.

    • Rübezahl
      19. Mai 2017 23:27

      Das ist ein alter Hut.

      Taus hatte schon gegen Kreisky verloren, ... weil er dicke Brillen trug!! Kein Schmäh!!

  35. Helmut Oswald
    19. Mai 2017 14:27

    Also die UMFRAGEN gewint er ja einmal, der Kurz. Mal sehen, ob das so ist wie bei den diversen anderen Lichtgestalten der Politik, die uns so großartig angepriesen wurden. Wenn er jetzt möglichst lange nichts sagt und nichts tut, kann er nichts falsch machen. Das rettet die ÖVP. Wenn er das richtige sagt und tut, dann rettet es die Republik. Mal sehen, was der Mann jetzt macht.

  36. Anonymer Feigling
    19. Mai 2017 14:04

    FPÖ sollte wirklich überlegen mit Hofer als Kanzlerkandidat in die Wahl zu gehen.

    • Bob
    • machmuss verschiebnix
      19. Mai 2017 21:40

      Und warum nicht mit Moser ?

    • Anonymer Feigling
      19. Mai 2017 22:52

      Weil Hofer bereits von fast 50% der Österreicher gewählt wurde!
      Wenn sich manche "ÖVPler" schon einmal getraut haben, ihn zu wählen, warum nicht ein zweites Mal?

      Und Hofer ist definitiv ruhiger und diplomatischer als Strache und daher durchaus auch wählbar für manche SPÖler und Neosler.

      Hofer als Kanzler(kanditat) und Strache als Obmann.

  37. Anonymer Feigling
    19. Mai 2017 13:40

    Wenn man sich die Werte seit der letzten NR-Wahl her nimmt,
    dann ist SPÖ/Grüne/Neos von zusammen 44% auf jetzt 39% abgesackt, also 5% weniger
    Das ist ein Rechtsruck!

    Weiters anihilisiert sich gerade TS: weitere 4% wandern zu FPÖ/ÖVP

    Zusammen gewinnen FPÖ/ÖVP 9% und halten bei 59%.

    Vielleicht geht sich bis Oktober noch eine 2/3-Mehrheit aus!

    • Riese35
      19. Mai 2017 14:35

      Das ist nur die halbe Voraussetzung. Die andere Hälfte der Voraussetzung ist, daß SPÖVP auf deutlich weniger als 50% kommen. Sonst haben wir den gleichen Schmarren wie jetzt wieder, nur mit ausgetauschten Personen.

    • logiker2
      19. Mai 2017 15:22

      ja ist schon interressant, das die schwarz/rote Variante total ausgeblendet wird, welch dann ja auch angeordnet wird, denn rechts/europakritisch in einer Regierung ist auf alle Fälle zu verhindern, denn das Friedensprojekt EUdSSR mit Angela als oberster Sowjet muß verwirklicht werden.

    • Brigitte Imb
      19. Mai 2017 22:07

      Ja, ich glaube auch, daß die Drohung Kerns, lange keine Zusammenarbeit mit der ÖVP, und das Absacken der SPÖ durch Kurz falsch interpretiert wird, denn die EU wird allen Druck auf Kurz ausüben, um die FPÖ zu verhindern. Und dann macht halt die SPÖ, rein zum Schutze Österreichs vor den Rechten, den Juniorpartner. Vielleicht ohne Kern.

      "The same procedure as every year." ;-)

  38. Tegernseer
    19. Mai 2017 13:40

    "Am sinnvollsten wäre dabei, sollte es Kurz innerhalb der ÖVP versuchen, das zu wiederholen, was die SPÖ Werner Faymanns im Jahr 2008 getan hat: am Vorabend von Wahlen mit Oppositionsparteien zusammen gegen den Koalitionspartner zu stimmen. Und zwar diesmal weniger mit populistischen Geldausgabe-Beschlüssen wie Faymann, sondern eben mit jenen Themen, wo man jedenfalls mit der FPÖ einig werden dürfte: Ende des Gebührenmonopols, Strafgesetz gegen Medienbestechung, wirksame Sicherheitsgesetze, totales Verhüllungsverbot, Recht für Arbeitgeber, Kopftücher zu untersagen, strenge Strafen für Doppelstaatsbürgerschaften."

    Das hat Andreas Unterberger am 11. Mai gefordert und heute? Kurz denkt gar nicht daran seinen Koalitionspartner zu überstimmen obwohl ihm diesbezüglich Kern sogar die Option darauf eingeräumt hatte. Letztendlich wollen seine Parteikollegen doch wieder bis zum Schluß der SPÖ dienen und abkassieren! Die Quotenregelung wird uns auch alle noch auf den Kopf fallen: das ist die typische Denke eines Ideologen. Diese Strukturen werden sich später noch verselbständigen und dann so üble Ergebnisse wie Änderung der Bundeshymne und auch Quoten in der Wirtschaft nach sich ziehen.

  39. Rübezahl
    19. Mai 2017 13:39

    Mit dem Ergebnis könnte ich sehr gut leben! Persönlich tut mit Lugar leid, da er schon viel länger am heimatlichen Boden Position FÜR Österreich bezog, als das Kurz je tat.

    Grüne sind die Sargnägel Österreichs.
    Die SPÖ hat sich selbst überlebt. Was soll sie noch "für die Arbeiter" erreichen? Sind doch alle Facharbeiter längst zur Mittelschicht aufgestiegen! Sie driftet daher nach ultralinks ab und spielt da mit den Grünen im selben Eck.
    FPÖ ist zwar national. Hurra. Aber eine (verdeckt) sozialistische Partei, die eine Oppositionspartei ist, mit einer sehr dünnen Personaldecke und einem sehr durchschnittlichen Politiker an der Spitze. DAS kopieren eines früheren Talents ist natürlich zum Scheitern verurteilt. Diese Partei wird lediglich wegen des absolut wichtigsten Punktes der sogenannten autochthonen Bevölkerung unterstützt und um GEGEN diese abgehobenen aktuellen Politiker zu opponieren. Um abzuwählen. Um zu demonstrieren!
    Auch die NEOs sind ein Abfallprodukt. Ein Effekt der Verzweiflung der Bevölkerung. Daher auch keine Nachhaltigkeit. Vor allem deshalb, weil sie sich von den Grünen kaum mehr unterscheiden. Quasi die "wirtschaftlichen" Grünen.
    Kurz ist alles was wir haben. Auf lange Sicht!
    Es ist Verzweiflung und Heilsbringung zugleich! Er ist die intellektuelle und talentierte Version, die die FPÖ nicht liefern kann! Kleines Gedankenspiel: Lebte noch Haider, er hätte an die 60% Zustimmung! Und wir wieder den Kern (LOL) der kuk Monarchie ;)
    Also einen Bund zwischen Österreich und Visegrad.

    Kurzum: Kurz ist die LETZTE Chance FÜR Österreich!

    Alles Andere ist für Einheitsbrei, Auflösung der Nationen und ungebremsten Linksradikalismus und in Folge des Islamismus.
    Also der Beerdigung Europas im Stechschritt.

    • Pennpatrik
      19. Mai 2017 18:24

      Tja, ich vermute, dass die Österreicher wieder einmal die ÖVP wählen werden und die ÖVSPÖ bekommen werden, was dazu führen wird, dass es genauso weitergehen wird wie bisher.
      Nach der Wahl wird das große Auwei-Geschrei losbrechen, wobei ich dazuschreiben möchte, dass ich nichts dagegen hätte, auch die ÖVP zu wählen. Aber sie war in den letzten 10 Jahren das, was man eine Verräterpartei nennen konnte.
      Bevor sie keine Wandlung zeigt - und ich sehe nicht einen einzigen sachlichen Punkt, in dem sie ihre bisherige Linie änderte oder ändern will - können wir doch nicht davon ausgehen, dass sie anders als bisher agiert?

    • haro
      19. Mai 2017 18:45

      Kurz ist nicht die letzte Chance für Österreich (das ist die FPÖ) sondern die letzte Chance der ÖVP !
      Noch ist das Kurz-ÖVP-Programm nicht bekannt und schon gar nicht erwiesen, dass nicht wieder die Linksfraktion der ÖVP obsiegt die für Einheits- und Ganztagsschulen, Homo-Ehen, Radfahrwege anstatt Parkplätzen ... stimmt und nichts gegen die Islamisierung unseres Landes unternimmt.
      Und wo bleiben die Abschiebungen ALLER straffällig gewordenen Asylwerber und Asylanten ?
      Es wird anscheinend nicht einmal angedacht diesbezüglich Gesetze zu ändern und zu handeln.
      Ja,das politische Talent Jörg Haider fehlt in der Politik. Er war eine Gefahr für die etablierten Regierenden und deren Medien ...

    • Riese35
      19. Mai 2017 18:50

      @Pennpatrik: Genau so wird es sein. Ich habe schon VdB als Präsidenten erahnt, und genau so ist es gekommen.

      Und jetzt sieht es ganz danach aus, daß in der Kurzeuphorie:
      1. Kurz abräumen wird
      2. ÖVP + SPÖ eine absolute Mehrheit haben werden
      3. ÖVP + SPÖ wieder eine Regierung bilden werden
      4. Sich in der Sache nichts ändern wird, personell vielleicht Kurz Kanzler und Kern Vizekanzler.

      Die für Österreich notwendigsten Maßnahmen sind mit einer SPÖ einfach nicht machbar, denn die werden überall dort blockieren und Kurz inhaltliche Zugeständnisse abringen. Die wichtigsten Maßnahmen sind NUR mit der FPÖ durchsetzbar. Das funktioniert nur mit einer starken FPÖ.

    • Riese35
      19. Mai 2017 18:58

      Da können in der FPÖ noch so große Flaschen sein, und Strache kann ein jämmerliches Bild abgeben. Das ist alles nicht entscheidend. Entscheidend wird sein, welches Regierungsprogramm durchgebracht werden kann. Und das ist mit der FPÖ leichter möglich als mit der SPÖ. Zur Not bekommt halt jede FPÖ-Flasche einen vernünftigen Politoffizier im Hintergrund beigestellt, wenn nur in der Sache dann etwas weitergeht. Und die wenigen, notwendigen Entscheidungsträger, die einen Weitblick und Vernunft haben, gibt es in der FPÖ. Dazu braucht man nicht viel, sondern wenig aber vernünftiges Personal. Noch ist nicht aller Tage Abend, und am Ende wird vielleicht doch noch Hofer Bundeskanzler, ...

    • Riese35
      19. Mai 2017 18:59

      ... wenn der Wähler sich für den Richtungswechsel entscheidet.

    • Rübezahl
      19. Mai 2017 23:31

      Blau Schwarz muss erstens gewählt werden und dann die Sanktionen der EU durchstehen. DAS wird die Herausforderung sein.
      Das Asylthema wird dann wieder nicht im Sinne der Heimat gelöst werden!
      Auch Schüssel hatte unglaubliche Zugeständnisse gemacht, um aus dem Schwitzkasten der EU zu kommen.

  40. logiker2
    19. Mai 2017 13:17

    ein Beweis mehr wie verblödet der österr. Wähler ist.

    • Sensenmann
      19. Mai 2017 22:11

      Noch kein Beweis.
      Nur das Geschreibsel der post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren.
      Soros funded.

      Die haben auch den Chultz-Effekt herbeigeschrieben.
      Der kam auch. allerdings anders, als es sich die Schreibhuren erwartet haben.
      Also lobt nur.

      Noch nie wurde aus dem "Auto des Jahres" ein Bestseller....

    • Rau
      20. Mai 2017 09:57

      Auch @Sensenmann muss sine Ansicht etwas relativieren. Wenn man alle mutmasslichen (es ist ja nichts bewiesen) Akte des Wählerbetrugs herausrechnet, muss man Wahlergebnisse in einem anderen Licht sehen. Der Begriff vom "Östertrottel" greift da zu kurz.

  41. dssm
    19. Mai 2017 13:06

    Wie waren die Umfragewerte für den Euro-Schulz noch einmal?

    Und die Strache vs FPÖ Aussage entbehrt der Logik. Denn wenn Strache deutlich schlechter als die FPÖ abschneidet, so ist das Gegenteil der Fall. Die Partei und ihre Mannschaft wird als gut bewertet, aber Strache hat ein Problem. Mit Haimbuchner, Hofer, Kickl usw ist ja wirklich eine gute Truppe da, nur Strache hat sich halt zu oft in Wahlkämpfen an momentan möglichen kleinen Zugewinnen orientiert, die intelligenteren Wähler merken sich so etwas. Mit Hofer oder Haimbuchner könnte man auch die bürgerlichen Wähler ansprechen, mit Strache wohl kaum; aber es ist zu spät, der Wahlkrampf hat gestartet. Vielleicht auch gut, denn Strache wird gegen Kurz verheizt.

    Aber vergessen wir die Umfragewerte! Bei Brexit, Trump und Schulz haben wir jetzt oft genug die völlige Absurdität dieser ‚Wissenschaft‘ gesehen.

  42. haro
    19. Mai 2017 12:46

    Kurz hat vermutlich die erbittertsten Feinde in der eigenen Partei und der ORF wird alles aufbieten was ihm schaden kann. Da wird "Experten" , "Künstlern" und auch schwarzen Partei"freunden" die schon längst rot-grüne Gesinnung zeigten und den Aufruf zur Wahl eines linken BP tätigten große Bühne geboten werden.
    Die FPÖ sollte sich nicht beim Kurz-Bashing beteiligen, sondern nur die Gemeinsamkeiten betonen und abwarten, ob die ÖVP wirklich klüger geworden ist (vor allem bezüglich Masseneinwanderung und Islamisierung) und es auch ehrlich meint.
    Noch ist die FPÖ die einzige Partei die sich stets gegen offene Grenzen und stets für unsere Kultur eingesetzt hat.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden