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Was Sebastian Kurz zu raten ist drucken

Lesezeit: 12:30

Der Außenminister steht vor der wichtigsten Entscheidung seines Lebens: Soll er alle Funktionen des zurückgetretenen ÖVP-Chefs übernehmen? Soll er ein sinnloses Unterfangen aufgeben? Soll er Führung der ÖVP und Regierungsjob trennen, um sich ganz auf ein glaubwürdiges Antreten bei den nächsten Wahlen zu konzentrieren? Soll er  außerhalb der Partei eine mutige Neugründung versuchen? Fast für jede Variante spricht etliches. Noch mehr gegen fast alle Varianten.

Sebastian Kurz steht wohl am Höhepunkt seiner Beliebtheit. Das Schicksal anderer Jungstars in der Politik soll ihm dabei freilich eine Warnung sein. Sowohl Hannes Androsch wie Karl-Heinz Grasser sind ähnlich jung in die Politik gekommen, waren (und sind) hochtalentiert, beliebt, klug, rhetorisch begabt, waren gut aussehend – und dann ist ihnen die Karriere und die Begeisterung der Menschen in den Kopf gestiegen und hat sie Grenzen überschreiten lassen. Grasser hat sich auch den Hass einer straff organisierten Staatsanwaltschaft zugezogen.

Nicht dass ich solche Anzeichen der Grenzüberschreitung bisher bei Kurz gesehen hätte. Er macht vielmehr seit Jahren immer einen sehr durchdachten, disziplinierten Eindruck. Auch seine katholische Prägung könnte vielleicht ein wenig zur Mäßigung führen. Aber diese Exempel sollten ihm jedenfalls eine Warnung sein.

Und jedenfalls haben er und seine derzeitige Partei vorerst ganz andere Sorgen und Überlegungen. Die lauten: Was jetzt tun nach Mitterlehners überstürztem Rücktritt?

Vergebliches Warten auf eine Entschuldigung

Fast nichts spricht dabei dafür, in die Pantoffeln von Reinhold Mitterlehner zu schlüpfen und Partei wie Vizekanzler-Job einfach zu übernehmen. Da spricht vor allem auf Regierungsebene wenig dafür.

Alleine die koordinierten – und völlig anlasslosen! – öffentlichen Attacken fast aller SPÖ-Minister auf Kurz am Vorabend des Mitterlehner-Rücktritts zeigen, was ihn dort erwarten würde. Jedenfalls keine ersprießliche Kooperation. Sollte SPÖ-Chef Christian Kern sein Gerede von der Kurz angebotenen „Reformpartnerschaft“ (Gähn) irgendwie ernst nehmen, dann wäre es wohl das Mindeste, dass sich die SPÖ formell dafür entschuldigt.

So wie sich der ORF-Chefredakteur immerhin erstmals, aber sehr ordentlich für den zehntausendsten Hass-Exzess des Armin Wolf gegen einen bürgerlichen Politiker entschuldigt hat, der mit zu Mitterlehners Rücktrittsentschluss geführt hat. So wie sich der ÖVP-Innenminister auf Wunsch Mitterlehners für seine Attacken auf den Bundeskanzler entschuldigt hat (obwohl Sobotka dafür immerhin einen massiven sachlichen Grund gehabt hat, nämlich die Blockade seiner Gesetzesentwürfe durch die SPÖ und die ständigen Sticheleien Kerns gegen den Innenminister seit dessen Amtsantritt).

Kommt nicht einmal – und zwar zeitnahe – eine solche Entschuldigung, dann ist es wirklich nicht sinnvoll, diese Koalition fortzusetzen oder gar in ihr eine führende Rolle zu übernehmen. Dann ist völlig klar: die haben nichts anderes im Sinn als Wahlkampf. Von den ungeheuerlichen Vergleichen eines SPÖ-Funktionärs (und Kanzlersohns!) zwischen Kurz und dem einstigen blutrünstigen Uganda-Diktator Idi Amin ganz zu schweigen. Das ist Hass pur.

Noch viel wichtiger ist, dass sachpolitisch mit der SPÖ seit zehn Jahren absolut keine sinnvolle Politik zu machen ist. Und die bescheidenen Erfolge, auf die Mitterlehner beim Abschied verwiesen hat, sind lediglich kurzfristiges Strohfeuer der gegenwärtigen Schuldenpolitik und der besten internationalen Konjunktur seit Jahren. Denn insgesamt ist eindeutig: Seit dem strahlenden Höhepunkt der internationalen Performance Österreichs in den Jahren 2006/07 ist es ein Jahrzehnt lang mit dem Land nur noch steil bergab gegangen. In Sachen Arbeitsmarkt, intellektueller Braindrain, Staatsverschuldung, Reformfreudigkeit, Wirtschaftswachstum und vielem anderen mehr.

Österreich ist vor allem heute das einzige Land Europas, wo die Regierung bisher nicht einmal versucht hat, die Gewerkschaften als schlimmstem Bremsfaktor in die Schranken zu weisen. Alle anderen Länder haben das wenigstens versucht (auch wenn vor allem in Italien und Frankreich dabei nichts geglückt ist).

Gewiss, auch ich hatte 2006 etwa immer wieder kritisiert, dass in den letzten Jahren von Schwarz-Blau/Orange zu wenig weitergegangen ist. Aber den totalen Stillstand seither hatte man sich damals nicht einmal in den übelsten Alpträumen vorstellen können. Und viele ja doch zustandegekommene Reformen der Ära Schüssel haben Österreich noch lange geholfen (Auslaufen der Beamtenpensionen, Ausgliederung der Unis, keine Arbeitslosigkeit oder ein fast ausgeglichenes Budget). Kein Wunder, dass die Blockade-Situation seither nun schon vier frustriert auf der Strecke gebliebene ÖVP-Obmänner verbraucht hat (auch wenn einer davon primär an seinen privaten Zores gescheitert ist).

Eine Erpressung als Beweis des moralischen Verfalls

Der absolute Stillstand zeigt sich nicht nur daran, sondern beispielsweise auch an jener Aktion der SPÖ, die seit Monaten – wo Österreich bei Gott wirklich genug echte Sorgen hätte – ausgerechnet den 15 bzw. 10 Jahre zurückliegenden Eurofighter-Kauf, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, zu einem Mega-Strafverfahren hochzuziehen versucht. Dieser juristisch an sich absurde Versuch kann nur zwei Motive haben:

Erstens geht es darum, den Ex-Minister Darabos so zu diskreditieren, dass der jetzige Verteidigungsminister ihn im Rennen um den burgenländischen Landeshauptmann überholen kann.

Zweitens aber bedeutet die Strafanzeige des Ministers Doskozil auch, dass sich die Republik in voller Absicht als internationaler Erpresser betätigt. Sie will (15 Jahre nachher!) die Herstellerfirma dadurch zu Geldleistungen bewegen, dass ihr nun international überall das österreichische Strafverfahren als Gegenargument bei jeder Ausschreibung entgegengehalten werden kann. Damit versucht Österreich offensichtlich, die Flugzeugfirma zu erpressen. Ein solches Vorhaben ist eine wirkliche Schande – die auch noch dadurch teuer werden kann, wenn Österreich dann später im Gegenzug von der Firma auf Schadenersatz für einen mutwillig angerichteten Schaden geklagt wird. Dann droht der Schaden noch viel größer zu werden als durch die dümmliche Darabos-Vertragsänderung.

Das zweite andere aktuelle Megathema der SPÖ ist ein von zynischen Spindoktoren ausgekochter „Plan A“, der Politik mit einem Popkonzert verwechselt, und ein fahrlässig von Mitterlehner akzeptiertes und Milliarden teures „Arbeitsprogramm“, die beide mehr ans Schlaraffenland erinnern als daran, dass Österreich heute das Land mit dem zweithöchsten Defizit der EU ist.

Wenn man sich allein diese paar Beispiele für die katastrophale Situation dieser Regierung vor Augen hält, dann ist der Schluss klar: Es gibt weder ein staatliches noch ein moralisches noch ein politisches Gesetz, das Kurz verpflichten würde, sich den nahtlosen Eintritt in diese Mitterlehner-Pantoffeln eines Vizekanzlers anzutun.

Was dennoch dafür spricht? Wenig. Höchstens das Gefühl, dass so eine Aufforderung vielleicht nie wieder kommt, sowie die inständigen Bitten der ÖVP-Spitzenfunktionäre, es zu machen. Und vielleicht Verantwortungsbewusstsein, es trotz all dieser Fakten für Österreich zu machen, um mit der verfahrenen Situation ein bisschen besser umzugehen, als Mitterlehner es konnte.

Aber im Grund will kein einziger ÖVP-Wähler die Fortsetzung des Zustandes, wo WKO- und Provinzpolitiker-Interessen zehn Jahre lang die ÖVP weiterhin in die Rolle eines Ministranten zuerst für einen Kronenzeitungs-Politiker und nun für einen populistisch-substanzlosen Pizzaverkäufer  gezwungen haben. Da ist allemal die Oppositionsentscheidung eine ehrlichere.

Ist die ÖVP noch zu retten?

Womit wir nahtlos bei der ÖVP und ihren Spitzenfunktionären sind. Auch diese sind in einem kaum besseren Zustand als die Republik. Es mangelt hinten und vorne an guten Leuten, da – bis auf Kurz selber – kaum ein kluger, anständiger junger Mensch in die Politik  gegangen ist.

Ein besonders schlimmer Aspekt der ÖVP-Realität sind die Landeshauptleute, die alle ihr ganz eigenes Süppchen kochen. Drastisches Beispiel waren ihre Reaktionen auf die jüngsten Auftritte des Innenministers: Da haben sich die ÖVP-Provinzgrößen fast alle opportunistisch gegen diesen gestellt, statt ihm beizustehen, wie es etwa in SPÖ und FPÖ auch bei einem Fehler eines ihrer Parteifreunde selbstverständlich gewesen wäre (als besonderes Weichei hat sich dabei übrigens der neue Mann in Oberösterreich erwiesen). Und abgesehen von spitzen Formulierungen Sobotkas müsste sowieso in der Sache – also Sobotkas Kampf um sicherheitspolitisch notwendige Gesetze – eigentlich jeder konservative Politiker auf dessen Seite stehen.

Soll Kurz glauben, dass diese Menschen sich künftig plötzlich ändern und ihn als Parteichef auch in schwierigen Situationen durchtragen werden?

Das seit einigen Jahren etwas geringere, aber dennoch ebenfalls gravierende Ärgernis in der ÖVP sind die Bünde. Schlimm ist vor allem der Wirtschaftsbund unter Leitl, der sich immer nur als verlängerter Arm der lähmenden Sozialpartnerschaft und nie als wirtschaftsliberale Reformkraft verstanden hat, obwohl diese Sozialpartnerschaft eines der allergrößten Probleme Österreichs ist. Und der zugleich alle Wertkonservativen ständig vor den Kopf stößt. Aber auch die Frauenbewegung, die sich, statt die wirklichen bürgerlichen Frauen zu vertreten, also die in der Familienrolle und die im beruflichen Erfolg, in schwachsinnige linke Forderungen nach Quoten, Hymnenumdichtung und Genderei verstrickt hat. Dazu kommen auch Teile des Arbeitnehmerflügels, wo noch immer manche (vor allem aus Westösterreich!) glauben, dass man die SPÖ links überholen müsse.

Auch da spricht also vieles dafür, dass sich Kurz nicht die Parteichefrolle antut. Dass er nicht einfach der nun schon fünfte Watschenmann für diese Kleingeister werden will.

Dazu kommt ein Bleigewicht aus der Vergangenheit: Die ÖVP hat es zugelassen, dass sich die SPÖ die ganze Medienlandschaft um Steuergelder kaufen konnte. Und den ORF durch den direkten politischen Durchgriff unter Kontrolle hat. Es ist geradezu absurd, dass Mitterlehner erst an seinem letzten Arbeitstag aufgefallen ist, was sich im ORF seit Jahr und Tag abspielt. Es war der große strategische Fehler der ÖVP, nicht darauf bestanden zu haben, dass all die Hunderten Steuermillionen vor allem der Gemeinde Wien für Bestechungsinserate gestoppt werden. Was durch ein einfaches Strafgesetz möglich wäre, auch wenn die Staatsanwälte wegschauen wollen. Wenn man das aber der SPÖ zehn Jahre lang nicht als Koalitions-Vorbedingung aufzwingen hat können – oder wollen, weil ja immer irgendwelche WKO- oder Bauern-Interessen wichtiger waren, – wenn man es auch nie ernsthaft versucht hat, dann sollte man sich nicht wundern, wenn die ÖVP gegen diese Medienarmada wenig Chancen hat. Dass erst die neuen Medien den bürgerlichen Parteien wieder bessere Chancen verschaffen.

Was könnte dennoch Kurz bewegen, sich die ÖVP anzutun? Nun, das Wichtigste wäre sicher zumindest eine Garantie, dass er selbst und nicht das unerträgliche Konglomerat an Landes- und Bündehäuptlingen die nächste Nationalratskandidatenliste sowie eine ÖVP-Ministerliste bestimmt. Ob das reicht, ob Kurz damit durchkommt? Man zweifelt.

Aber immerhin könnte es den Versuch wert sein, sich einmal ein Jahr auf die personelle Neuaufstellung der Partei und einen Wahlkampf zu konzentrieren, und etwa den Finanzminister als Vizekanzler amtieren zu lassen. Der kann wenigstens viel besser reden, als Mitterlehner es konnte, – auch wenn er in der Sache bei den berühmten Koalitionsnächten regelmäßig eingegangen ist (allerdings primär auf Wunsch des Großkoalitions-Ministranten Mitterlehner).

Auch eine ÖVP-Entscheidung für Sobotka als Vizekanzler wäre ein interessantes Signal. Zwar nicht für eine Fortsetzung der rot-schwarzen Koalition, aber für ein kantig-selbstbewusstes Auftreten der ÖVP. Sobotka ist jedenfalls ein Mann, der weiß, was bürgerliche Wähler wollen. Freilich ist klar: Wenn Sobotka in die Vizekanzlerfunktion geht, dann im Gegensatz zu Schelling nicht nur als Platzhalter, sondern durchaus als künftiger Konkurrent für Kurz. Wenn auch als einer mit schlechteren Aussichten bei den Wählern.

Geht Kurz außerhalb der ÖVP den Weg Macrons?

Je tiefer man jedoch  in das Denken von Kurz schlüpft, umso attraktiver werden ganz andere Varianten: vor allem die eines politischen Alleingangs des jungen Mannes. Umfragen wie Wahlergebnisse von der Präsidentenwahl bis Frankreich zeigen, dass die Menschen mit der bisherigen Politik jener beiden Lager, die seit dem Krieg alles dominiert haben, total unzufrieden sind. Dass sie die Gesichter nicht mehr sehen können (wer in der Nacht die sechs Klubobleute im Fernsehen debattieren gesehen hat, der muss stärker denn je freilich in Hinblick auf alle Parteien zu diesem Eindruck kommen).

Warum sich dann in den Reihen einer Partei zu verbrauchen?

Vor allem das französische Wahlergebnis zeigt, dass ein unverbrauchter Minister mit Strahlkraft viel attraktiver auf die Wähler wirkt als die Altparteien. Das ist verlockend. Noch dazu hat Kurz im Vergleich sachpolitisch viel mehr eindeutige Erfolge erzielt als Monsieur Macron – trotz Widerstands des politmedialen Mainstreams. Die Balkansperre und das mutige Entgegentreten gegen Angela Merkels Migrations- und EU-Politik, aber ohne die Kanten der FPÖ, seien da nur als zwei Highlights genannt. Ebenso zeigen sein Kampf gegen Kopftücher, den „NGO-Wahnsinn“ und eine türkische EU-Mitgliedschaft von Mut und Gespür für das Richtige jenseits aller Political Correctness.

Letztlich gibt es noch eine mögliche Kompromiss-Strategie: Kurz müsste sich – oder auch die Partei – in den allerwichtigsten Sachfragen ganz klar und über die üblichen politischen Phrasen ("Neuanfang", "Reformpartnerschaft") hinaus festlegen:

  • auf eine direkte Demokratie komplett nach Schweizer Muster,
  • auf eine Schule der Vielfalt und echten Autonomie, der Leistungsorientierung und Freiheit,
  • auf Universitäten, die wieder Wissenschaft und Eliten im Sinn haben statt dumpfe Correctness,
  • auf eine hundertprozentige Abschaffung der stillen Progression,
  • auf effiziente Sicherheitsgesetze,
  • auf Abschaffung des Gebührenmonopols des ORF,
  • auf eine Abschaffung der Pflichtmitgliedschaften zu Arbeiter- und Wirtschaftskammer,
  • auf ein wirksames Verbot der Medienbestechung.

Am sinnvollsten wäre dabei, sollte es Kurz innerhalb der ÖVP versuchen, das zu wiederholen, was die SPÖ Werner Faymanns im Jahr 2008 getan hat: am Vorabend von Wahlen mit Oppositionsparteien zusammen gegen den Koalitionspartner zu stimmen. Und zwar diesmal weniger mit populistischen Geldausgabe-Beschlüssen wie Faymann, sondern eben mit jenen Themen, wo man jedenfalls mit der FPÖ einig werden dürfte: Ende des Gebührenmonopols, Strafgesetz gegen Medienbestechung, wirksame Sicherheitsgesetze, totales Verhüllungsverbot, Recht für Arbeitgeber, Kopftücher zu untersagen, strenge Strafen für Doppelstaatsbürgerschaften.

Die Entscheidungen des Sebastian Kurz in den nächsten Stunden werden die letzte Chance für das ganze Land auf einen Rückkehr zu einer wirklich glaubwürdigen und konkreten Sachpolitik sein, zu einer klaren Alternative zum Spindoktoren-Kasperltheater unter Beifall einer bestochenen Claque. Nur eine glasklar und kantig andere Politik könnte die unglaublich explodierte Politikverdrossenheit der Österreicher noch einmal einfangen.

Aber zugleich sollten wir realistischerweise auch auf eine für einen jungen Menschen durchaus naheliegende weitere Alternative nicht vergessen: Es gibt auch noch ein Leben außerhalb der Politik. Vor allem, wenn man wie Kurz schon tolle Angebote aus der internationalen Wirtschaft hat. Für das Land wäre es ein Jammer, für Kurz persönlich durchaus attraktiv.

PS: Am Rande sei erinnert, wie sich die ganze SPÖ auf Pfiff doch künstlich echauffiert hat, dass Kurz und Sobotka diese Woche nicht beim Ministerrat waren. Jetzt sagt Kern ein paar Stunden später die schon zugesagte Teilnahme an der Landeshauptleute-Konferenz ab. Warum echauffiert sich da niemand? Oder sind die Länder wurscht?

PPS: Im Gegensatz zu seinem Chefredakteur hat Armin Wolf auch am Mittwochabend keine glaubwürdige Entschuldigung bei Mitterlehner zustandegebracht, sondern blöd herumgeredet. Dafür hat er dann alle ÖVP-Politiker unterbrochen, sobald sie die Hauptverantwortung der SPÖ für den Zustand der Regierung ansprechen wollten. ORF wie eh und je.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 09:53

    Eine gute Analyse. Wie man es von einem der Wenigen, die in meinen Augen die Bezeichnung "Journalist" noch verdienen, gewohnt ist.

    Einen Haken hat die Sache aber: Der Kurz ist nicht mehr als ein österreichischer Maturant. Von Geschichte daher völlig unbeleckt oder bestenfalls aus dem roten Kalender, der die Geschichtsbücher der österr. Schulen abgibt mit Nichtwissen versorgt. Vom Wesen und Sein eines Staates keine Ahnung. Vom Wesen und Art des Islam ebenso keine Ahnung. wahrscheinlich nichteinmal die Ausführungen des Karl May dazu.
    Ist zwar nicht sein Fehler, aber es ist einer.

    Wenn er dann noch findet, der Islam gehöre zu uns und die Migranten (mit einem IQ von durchschnittlich 86 für araboide und etwa 75 für negroide Menschen) wären weit gebildeter als die Österreicher, dann ist mir klar, was für ein weltfremder Junge da oben sitzt.

    Der hat keine Ahnung in seinem Elfenbeinturm, was sich "unten" abspielt. Ihn interessiert die verlotterte Justiz ebensowenig, wie Neger, die Kreuze zerstören oder Muselacken, die Frauen mit kleinen Kindern in der U-Bahn belästigen und versuchen, das Kind "allahu kackbar" sagen zu lassen (Live show in der U6).

    Ein Soros-Zögling. Dank seiner Unerfahrenheit wird er dem Marxismus auf den Leim kriechen, wie alle schwarzen Sozis der letzten Jahre auch und den Soros und seine kriminellen Organistationen für philathropische Wohltäter halten.

    Ein straffer, antimarxistischer Kurs mit den von A.U. angegebenen Anforderungen (die die ÖVP in den letzten Jahrzehnten 1:1 mit der FPÖ hätte umsetzen können) ist von diesem Kurz nicht zu erwarten.

    Wenn er für die ÖVP den Wurschtel macht, ist ihm nicht mehr zu helfen. Denn einer Partei die Treue zu halten, die ALLE seine Vorschläge im Parlament niedergestimmt hat - wie sie auch gegen den Erhalt des Gymnasiums war - bringt zwar in der für einen ÖVP-Granden erforderlichen Kür in Köterhaftigkeit Spitzennoten, aber sonst nichts.

    Passen würde es zur ÖVP allemal: Denn wie die Katze nicht vom Mausen, lässt die ÖVP nicht vom Verrat an Volk und Heimat.

    Aber vielleicht finanziert ihm der Soros eine neue "Bewegung".
    Wir werden sehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBaldur Einarin
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 06:04

    Mit oder ohne Kurz ! Die einzige Möglichkeit, ihr Überleben zu sichern, wäre für Verwirklichung wichtiger Sachthemen ohne Rücksicht auf den Koalitionspartner die notwendigen Mehrheiten woanders zu suchen.
    Neuwahlen haben fast immer nur denjenigen geschadet, welche sie initiiert haben.
    Dass dafür nur die FPÖ in Frage kommt, ist nicht unbedingt von Nachteil- weder für beide Parteien noch für den Staat.
    Auch müsste als bürgerliche Partei die ÖVP sich endlich aus der Umklammerung von Caritas und Co ebenso lösen, wie sich von Charakteren, wie Raiffeisenfuzi Conrad, nachhaltig trennen .
    Ansonsten sehe ich ganz schwarz für die Schwarzen !!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 09:33

    Andreas Unterbergers Hintergrund lässt ihn noch immer glauben, man könne einer VP etwas raten - und die werde das auch berücksichtigen, weil sie und ihre Funktionäre - ? sich zum Besten von Staat und Volk verständigen ?
    ? Charakter und Führungsstärke zur Geltung bringen ?
    ? auf festen Grundsätzen und Werten basierend Politik gestalten ?
    ? komme da immer, was wolle, Richtiges auch dann tun, wenn es
    nur auf dem Umweg über Konflikte - zur Not auch in den eigenen
    Reihen umsetzbar ist ?
    ? sich mutig dem Sozialismus entgegenstellen, der ein Stadium an
    Degeneration der europäischen Zivilisation erreicht hat, das tiefer
    kaum vorstellbar ist ?
    ? die Stärke besitzen, sich mit der Morgenthau-Fraktion anzulegen
    und Leuten wie Soros und deren bezahlten Lakaien den Hahn
    zudrehen ?

    Da hat er aber den Selektionsprozeß für Funktionäre in der VP, der dort über die letzten dreißig Jahre bestimmend gewesen ist, nicht verstanden. Kurz ist ein Fehler im System, der passiert ist - ähnlich wie der Historiker Lothar Höbelt - der den Politkomissaren und Torwächtern der Macht einfach zwischendurchgerutscht ist. Ihr glaubt doch nicht im ernst, daß eine Partei, die bis hin zur Grenzöffnung und zur Landflutung durch die paläolithische Wanderungsbewegung ALLES an linksradikalem Gesellschaftumbau mitgetragen hat, zu einer zeitgerecht wirksamen Umkehr noch fähig ist? Wer das glaubt, glaubt auch den Osterhasen und den Weihnachtsmann. Ich glaub es nicht.

    Was auch immer nun für ein Gemurkse passieren wird. Irgendwas müssen sie halt jetzt machen, die schwarzen Spießer mit ihrem miefigen Geruch nach Packelei, Trittbrettfahrerei, Prinzipienlosigkeit, Volks- und Landesverzicht und Pöstchenschacher. Irgendwas und irgendwer wird halt herauskommen. Kurz braucht keinen Ratschlag. Kurz braucht eine andere Partei. Mit diesem Personal gehts nur weiter in Richtung auf den Abgrund. Also dann - fault weiter Eurem Ende entgegen. Wir können es kaum erwarten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 07:41

    "Die ÖVP hat es zugelassen, dass sich die SPÖ die ganze Medienlandschaft um Steuergelder kaufen konnte."
    Und leider sieht sie jetzt zu, wie die SPÖ mithilfe der linken Medien auch noch unser Schulsystem ummodelt. Diese "Verwandlung" steht ja kurz vor dem Abschluss und spätestens nach der nächsten Wahl kommt dann auch noch die Besitzsteuer für alle - der IWF rät zu 10 % auf alles, was man hat, um die große Sause der Gelddruckerei und Börsenspekulation zur Bekämpfung der Staatsschulden, die 2008 begonnen hat, wieder zu stabilisieren. Macron ist ja ein Mann der Börsen und Konzerne - selbstverständlich wird es jetzt Zeit, dass man endlich das Geld der deutschsprachigen Sparer anzapft. Wenn es Schulz in Deutschland und Kern in Österreich schafft, dann ist es so weit. Auch die Dringlichkeit dieser Begehrlichkeit scheint ja Neuwahlen zu erfordern; denn die Eurozone ist nun mehr als pleite - zumal das eben nicht anders möglich ist, wenn man Schulden mit Schulden bekämpft. Den Steuerzahler kann man nicht mehr aussaugen, weil man damit die Wirtschaft ruiniert, wodurch die Schulden noch mehr steigen - also hat man schon fleißig Vorerhebungen gemacht, was die Leute so am Sparbuch haben, indem man das Bankgeheimnis völlig abgeschafft hat. Da gustiert man bereits und hat auch extra mehr Finanzbeamte dafür eingestellt (auf Drängen der Grünen), damit sie überlegen, wo man sich am schnellsten bedienen könnte.

    Kurz halte ich für falsch. Ich erinnere mich, dass er in seiner ersten Zeit als Integrationsstaatssekretär eher sehr links agiert hat. Sein rascher Aufstieg zum Populisten hat mich überrascht und verwundert. Es könnte auch damit zu tun haben, dass er dabei gefördert wird.
    http://www.allesroger.at/artikel/das-andere-gesicht-des-sebastian-kurz

    Immer wenn vor Wahlen ein neuer Populist daherkommt, ist klar, dass es sich um ein Fake handelt, um die echten Rechten am Sieg zu hindern, s. Macron in Frankreich. Dann haben sie ja wieder fünf Jahre Zeit, ihr wahres Gesicht zu zeigen.

    Den Leuten, die solchen Typen immer wieder auf den Leim gehen, ist nicht zu helfen. Mitterlehners Rücktritt war meiner Ansicht nach inszeniert, genau deshalb. Man wird es sehen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorkeinVPsuderant
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 08:23

    Es gibt nur einen Rat: Mach es nicht, aber wenn, dann sofortige Neuwahlen, mit der Begründung, dass es schon genug ist, wenn der Kanzler ungewählt auf seinem Posten eine Show abzieht. Ich will eine vom Volk legitimierte Regierung, die 95% arbeitet und sich nicht 95% inszeniert!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 01:29

    wieder eine tolle Analyse von au wie gewohnt.ich stimme aber nicht der ganzen zu:die von unterberger apodiktisch geforderten punkte die kurz machen muss um zu reüssieren halte ich für unnötig und verfrüht.
    und:kurz darf jetzt keinesfalls übernehmen,aus mehreren gründen nicht.der wichtigste:sollte er es tun,hiesse es,von den linken und sonstigen kurzgegnern triumphal verbreitet,kurz war der Motor hinter mitterlehners rücktritt-ein schlechtes Image zumindest.
    kurz wollte das sicher so nicht haben,und es ist auch zu früh zu übernehmen,es käme einer Verheizung gleich.seine umfragewerte würden sehr schnell in den keller rasseln.
    der logische Nachfolger ist sobotka,muss es sein,kurz braucht noch um sich zu konsolidieren.und es sollte auch im sinne der maroden övp sein,ihrer Zukunftshoffnung diese entwicklungsmöglichkeit zu geben.
    wichtig für einen zukünftigen Parteichef sobotka wäre es jedenfalls,den star kurz im Team zu haben und zu halten.wichtig auch für das nichtlinke Österreich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 12:29

    Aus diesem verwesenden, stinkenden Linkshaufen (die Sozis stehen wenigstens dazu) wieder eine konservative, christliche Heimatpartei zu machen, geht nicht mehr. Es wäre leichter, ein Farbfoto von der Ermordung Cäsars zu besorgen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2017 09:30

    SOLL DAS JETZT DER NEUE MESSIAS SEIN - ICH FÜRCHTE EHER DER FALSCHE PROPHET Aber ich fürchte es werden sich mehr als genug Östertrotteln finden, die Ihn wählen !
    Wenn ich mir nur das inszenierte Theater von den Fake Medien betrachte, dann möchte ich nur kotzen! Es wird sich fast halb Österreich einnässen wenn er "erscheint" - einfach wiederlich und komplett plem plem!
    @ Sensenmann
    Sie haben völlig recht mit der Annahme, daß im Fall der Fälle der "gütige Georgie" SOROS
    (eine Rothschild Figur ) Kurz mit dem nötigen Kleingeld für eine "Bewegung"
    ausstaffieren wird!
    Kurz selber schwurbelt ja schon davon, ein Macron Kopie werden zu wollen - da steht uns dann einiges bevor........

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  1. Schlepperkanzler (kein Partner)
    13. Mai 2017 20:19

    Kanzler Kern sagte: "Mit unserem Land und seinen Menschen spielt man nicht".
    Ist der Kanzler etwa einsichtig geworden und tritt endlich zurück?

  2. monofavoriten (kein Partner)
    13. Mai 2017 16:19

    aus der "wahl" macrons irgendwelche wahlmotive der bevölkerung herauszulesen, ist ein starkes stück! dass der mann auserwählt, jedoch nicht gewählt wurde, ist so offensichtlich, wie selten eine getürkte wahl.
    kurz KÖNNTE auch ein "manchurian candidate" sein, ähnlich wie obama, macron, merkel, faymann oder auch blair sein. wer weiß das schon? wie wird man innerhalb einer parteienbürokratur als ahnungsloser jungspund zum protegé alter, erpressbarer logenbrüder?

  3. L. Labotnik (kein Partner)
    13. Mai 2017 11:07

    Etwas Wichtiges fehlt in Ihrer Analyse, und das ist Transparenz. Es müsste alles, was aus Steuergeld finanziert wird und nicht wirklichen Geheimhaltungsbedarf hat wie etwa die Finanzierung der drei Nachrichtendienste, offen zugänglich sein. Alles. Dann würde sich vieles von selbst aufhören. Damit könnte man beim Wähler wirklich punkten, bei mir jedenfalls sicher.

  4. Herbert Richter (kein Partner)
    13. Mai 2017 11:05

    Erschreckend wie naiv doof die leidenden Bürger auf den trojanischen Heilsbringer hereinfallen und zeigt das fatale Dilemma in dem wir stecken. Dabei hat er klipp und klar verkündet, was er vom Intelligenzgrad des gemeinen Österreichers hält und welch faschistische Mörderideologie seit neuestem zu uns gehört.
    Das "Wertkonservativer" Dogma, eine ÖVP würde für Österreich agieren und sich nun durch den gepushten Wunderwuzzi reformieren, erinnert an den berühmten Strohhalm.
    AU's Einschätzung zu Schüssel und Grasser verdeutlicht zum wiederholten Male die hündische Ergebenheit an diese verlotterten Kerzerlschlucker. No na, liegt doch an pekunia niemals nicht der elende Gestank der Seilschaften.

  5. Torres (kein Partner)
    13. Mai 2017 10:43

    Eine auch für Kurz wichtige Organisation hat Unterberger hier völlig außer Acht gelassen: die Industriellenvereinigung, die einen Großteil der für die ÖVP erforderlichen finanziellen Mittel bereitstellt. Ohne deren Zustimmung kann Kurz gar nichts umsetzen. Und da sollte man nicht vergessen, dass die IV erstens eine geradezu fanatische Anhängerin der SPÖ/ÖVP-Koalition ist und sich zweitens viele linke Ideen zu eigen gemacht hat, etwa die Gesamtschule, die Genderei, die Frauenquoten u.a. Ob Kurz hier ein Umdenken bewirken kann, ist sehr zu bezweifeln.

  6. Die neue Rechte (kein Partner)
    13. Mai 2017 09:32

    Es braucht endlich eine neue Bewegung und keinen Parteienfilz mehr!
    dieneuerechte.blogspot.co.at

    Verbreitet dieses Angebot, mehr wird nicht kommen, eure letzte Chance!

  7. McErdal (kein Partner)
    13. Mai 2017 09:30

    SOLL DAS JETZT DER NEUE MESSIAS SEIN - ICH FÜRCHTE EHER DER FALSCHE PROPHET Aber ich fürchte es werden sich mehr als genug Östertrotteln finden, die Ihn wählen !
    Wenn ich mir nur das inszenierte Theater von den Fake Medien betrachte, dann möchte ich nur kotzen! Es wird sich fast halb Österreich einnässen wenn er "erscheint" - einfach wiederlich und komplett plem plem!
    @ Sensenmann
    Sie haben völlig recht mit der Annahme, daß im Fall der Fälle der "gütige Georgie" SOROS
    (eine Rothschild Figur ) Kurz mit dem nötigen Kleingeld für eine "Bewegung"
    ausstaffieren wird!
    Kurz selber schwurbelt ja schon davon, ein Macron Kopie werden zu wollen - da steht uns dann einiges bevor........

    • roaring6tie (kein Partner)
      13. Mai 2017 14:56

      @McErdal Da bin ich inhaltlich ganz bei Ihnen, wenn man sich im Internet ein bisschen umsieht, hat AM Kurz unwiderlegbare Schattenseiten.
      Kurz ist überraschend gut vorbereitet auf die eben entstandene Situation, was den Verdacht nährt, die gegenwärtige Situation ist ohne sein eigenes Zutun nicht erklärbar. Dass er als Bundesparteiobmannstellvertreter & Bundesobmann der JVP jetzt meint, die Partei in diesem Zustand nicht übernehmen zu wollen, ist wahnwitzig: weil er daran maßgeblich mitverantwortlich ist!! Er hat aus dem Hintergrund intrigiert, mit Hilfe des Scharfmachers Lopatka & des Sprengmeisters Sobotka - nachdem er seinen Bundesparteiobmann nach Kräften desavouiert hat

  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    13. Mai 2017 08:07

    Kurz mit Androsch und Grasser zu vergleichen ist absurd. Letztere waren nur Geschäftemacher, und Geschäftemacher sind etwas anderes als Geschäftsleute. Den negativen Gipfel hat Grasser erreicht mit Typen, denen ich nicht die Hand geben würde. Nicht einmal Androsch hat sich verdient, mit dem Parvenue in einem Zug genannt zu werden.

    Kurz hat jedenfalls Mut. Die vp ist fast schon bedeutungslos und wird es beim Fortsetzens des Wurschtelns bald engültig sein.

  9. Konfrater
    12. Mai 2017 20:47

    Die Idee, dass sich Kurz an Macron ein Beispiel nimmt und mit einer eigenen Liste kandidiert, klingt leider nur vordergründig gut, realistisch ist sie vermutlich nicht. Ein Wahlkampf ist teuer, Macron konnte ihn durch Spenden finanzieren, in Österreich scheint mir derartiges vollkommen unrealistisch. Und nachdem die Rückvergütung der Wahlkampfkosten NACH der Wahl abgeschafft wurde, ist nicht abzusehen, wie eine Kurz-Liste das Geld für eine eigenständige Kandidatur aufbringen sollte.

    Das mag man bedauern, aber diese Bedingungen muss man zur Kenntnis nehmen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      13. Mai 2017 08:10

      Macron ist das Ergebnis einer langen Vorbereitung durch die sogenannte Finanz-'Elite'. Den hat keiner einfach aus dem Ärmel geschüttelt, noch hat er selbst etwas gemacht. Er ist die Galionsfigur dieser Leute.

  10. Haider
    11. Mai 2017 23:43

    Zum SMS-Eklat des „Kern-Buam“ betreffend Vergleich/Gleichstellung Idi Amin und Kurz muß man der Erfahrung unserer Altvorderen beipflichten: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Wobei ich zugeben muß, daß ich beim ersten flüchtigen Blick auf das Photo des Kanzlersprößlings spontan an einen vollbärtigen IS-Terroristen dachte. Glücklicherweise konnte ich beruhigt werden.
    Man braucht auch kein Schwarzer zu sein, um die Entgleisung unseres Zwangsfunks durch den bösen Wolf zutiefst beschämend zu finden. So benehmen sich üblicherweise höchsten pubertierende Rotzbuben! Angeblich gaben die jeweiligen Büros inzwischen entschuldigende Erklärungen ab. Immer die gleiche Masche: zuerst hinhauen ohne zu denken und dann feige den Schwanz einziehen lassen.
    Ist es anderen auch aufgefallen? Die bei weitem besten Bewertungen erhielt der scheidende Vizekanzler NICHT vom seiner eigenen Partei sondern vom Koalitionspartner. Ich dachte immer, Vizekanzler Mitterlehner wäre Mitglied der ÖVP oder zumindest Wirtschaftsbündler/Wirtschaftskämmerer. Aber anscheinend war er „Undercover“-SPÖler. Na sei’s drum; die Felle sind beiden ehemaligen Großparteien längst davongeschwommen. Sogar in Österreich scheinen nach mehr als 70 Jahren 2. Republik langsam demokratische Verhältnisse einzuziehen.

  11. machmuss verschiebnix
    11. Mai 2017 22:28

    OT:

    Trump kämpft noch immer gegen Leaks aus seinem Umfeld:

    » Sean Spicer could be fired within the next week as President Trump begins a purge of establishment advisers who he feels have failed to properly investigate leaks coming from within the administration. «

    https://www.infowars.com/white-house-sources-spicer-out-as-trump-begins-purge-of-establishment-advisers/

    Alex Jones steigert sich hinein in die Materie, als wäre es ein Boxkampf :)) :
    https://www.infowars.com/watch-alex-jones-show/

  12. machmuss verschiebnix
    11. Mai 2017 21:45

    OT:

    D.Trump permanent in Krise, aber es scheint an ihm abzuprallen.
    Vor einigen Tagen hatte er den FBI-Direktor Comey entlassen und jetzt
    stellt sich heraus, daß der neu eingeschworene FBI-Direktor ein
    Naheverhältnis zu Clinton hat :

    Andrew McCabe, who was sworn in to replace former FBI Director James Comey as acting FBI Director, has ties to Hillary Clinton.

    https://www.infowars.com/shock-acting-fbi-director-a-clinton-ally/

    The shadow government is once again pushing its months-old agenda to overthrow Trump, this time using Tuesday’s firing of FBI Director James Comey as the casus belli.

    Not long after the news broke that Comey was sacked, a nasty article appeared in Foreign Policy – a premiere globalist mouthpiece – demanding the removal of Trump from office, and “the sooner the better” because America is a “failing state.”

    https://www.infowars.com/deep-state-pushes-coup-against-trump-over-comey-firing/

  13. machmuss verschiebnix
    11. Mai 2017 21:22

    OT
    Wer was zu lachen sehen will, dieser Anti-Gender spot bringts :))

    https://www.youtube.com/watch?v=JmcX-ON_imA

  14. machmuss verschiebnix
  15. machmuss verschiebnix
    11. Mai 2017 20:46

    OT:
    Schau'ma mal, wie's woander zugeht :

    Der US-General-Staatsanwalt soll sich in einem Email zu den
    Ermittlungen gegen Clinton dahingehend geäußert haben,
    daß "..der FBI nicht zu weit gehen soll" UND auch sollen die
    Ermittlungen " should not be called investigations" . . .

    http://truthunsealed.com/conspiracy/fbi-email-exposes-attorney-general-promise-to-protect-hillary-clinton-from-criminal-charges/

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 20:47

      » And it was former attorney general Loretta Lynch who apparently forbade you from using the word investigation. Indeed, if the New York Times story is true, a Democratic operative expressed confidence that the former attorney general would keep that investigation from going very far. «

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 20:53

      Mit Blick auf die österreichische Politik könnte man fragen:

      Parlamentarische Immunität, Fluch oder Segen ?

  16. Brockhaus
    11. Mai 2017 20:40

    Gebetsmühlenartig verbreitet Kern seit gestern die Mär, daß Neuwahlen kein einziges Problem lösen würden. Dabei ist ihm die Angst sichtlich ins Gesicht geschrieben.

    Doch hier irrt Kern gewaltig, denn Neuwahlen würden das Hauptproblem sehr wohl lösen und das heißt Kern. Nur das bedeutet Machtverlust und Oposition für die nächsten Jahre.

    Warten wir ab, wie die ÖVP-Granden entscheiden werden, ob sie Kern auf den Leim gehen und auf das unmoralische Angebot hereinfallen.

    • Gandalf
      11. Mai 2017 21:15

      Ja, das wundert mich seit schon seit gestern mittags: Da hat der Herr Kern dem Herrn Kurz ad personam eine "was-auch-immer" Partnerschaft angetragen; und keiner hat aufgeheult - leider auch nicht Sebastian Kern selbst!
      Denn: wen die ÖVP zu ihrem nächsten Obmann macht, aber vor allem auch, wen sie dem nie gewählten Herrn Kern als Vizekanzler an die Seite stellt, ist einzig und allein ihre Sache und geht Herrn Kern einen feuchten Staub an. Und er (Kern) würde es verdienen, dass man ihm einen dressierten Affen als Pendant und Vize nominieren würde. Leider, nein, gottlob, hat die ÖVP - im Gegensatz zur Kanzlerpartei - keine Personen dieser Qualifikation in ihren Reihen...

    • Gandalf
      11. Mai 2017 21:20

      "Sebastian Kern" --- was für eine fast unverzeihliche Fehlleistung! Natürlich hätte ich mir einen Protest seitens der trefflichen Sebastian KURZ gewünscht; aber vielleicht hat da doch auch bloss der alte Freud zugeschlagen?! Die nächsten Stunden/Tage werden es zeigen.

    • Brockhaus
      11. Mai 2017 21:22

      @ Gandalf

      Und noch etwas kommt hinzu. Wenn es zu keinen Neuwahlen kommt, hätten wir schon zwei nichtgewählte Spitzenpolitiker, nämlich Kanzler und Vizekanzler in der Regierung.

    • Brockhaus
      11. Mai 2017 21:27

      @ Gandalf

      Hab das schon richtig verstanden. Wir sind doch hier nicht kleinlich ;-)

    • riri
      12. Mai 2017 00:07

      Hoffentlich wird man den Kurz nicht einmal mit dem Kern verwechseln können.
      Kern hat doch keine Ahnung, was sich ohne Kern und der SPÖ höchst positiv verändern wird.
      Offensichtlich sind viele grausliche Agenden der SPÖ noch nicht beschlossen, die er seinen Befehlshabern noch schuldig ist. Daher: sofort Neuwahlen, keine Minute länger mit der Anti-Österreich-Partei.
      Falls doch Neuwahlen, wird er alle ÖVP-Minister feuern, hat er angekündigt. Vielleicht auch alle ÖVP Abgeordnete, nur der Justizminister wird im Amt bleiben.
      Einige Stunden vorher hat er eine Partnerschaft angeboten, doch jetzt ist restlos die Maske gefallen.

    • Riese35
      12. Mai 2017 07:03

      @Gandalf und Brockhaus: Es ist alles noch möglich. Kern hat einen Sohn, Kurz ist noch frei, und Österreich ist "fortschrittlich".

  17. Majordomus
    11. Mai 2017 18:57

    OT - Dr. Hans-Thomas Tillschneider (AfD) spricht vor dem Landtag Sachsen-Anhalt zum Thema Ausländerklassen. SOLCHE Ansagen würde ich mir EINMAL von einem Politiker hierzulande wünschen! Kurz? Strache? Anyone?

    AN DIE FLÜCHTLINGE: "BILDET EUCH JA NICHT EIN, HIER WURZELN SCHLAGEN ZU KÖNNEN!"
    https://www.youtube.com/watch?v=2Z4_VHSedqI

  18. Brigitte Imb
    11. Mai 2017 18:19

    Eine treffende Analyse von Anneliese Rohrer

    Kurz – Minister ohne Courage

    https://www.fischundfleisch.com/anneliese-rohrer/kurz-minister-ohne-courage-34731

    Fr. Rohrer hat absolut recht, wenn sie schreibt, daß Sebastian Kurz immer alles weiß, was andere zu tun hätten.
    Bis jetzt hat er nur mäßig geglänzt. Sein "Strahlen" ist auf den dunklen Zustand der ÖVP zurückzuführen, wo natürlich auch ein kleines Funserl schon eine gefühlte fulminante Illumination auslösen mag.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 18:25

      Was "Andere" zu tun hätten weiß das "Anneli" schon seit VIELEN Jahrzehnten...

    • Majordomus
      11. Mai 2017 19:08

      @Brigitte Imb:

      Danke für den Link!

      Und zusätzliche Sternderl ***** für den letzten Satz, der bringt es auf den Punkt.

    • Gandalf
      11. Mai 2017 19:31

      Also: Absonderungen der Frau Rohrer lese ich schon seit Jahren nicht, vielleicht auch bloss deswegen, weil ich dann im Geiste ihre Stimme höre und mir allein davon übel wird. Und was sie hier im besonderen von sich gibt: Wieso erinnert mich das an das lästige Gebell eines abgetakelten ÖVP - Politikers, der immer weiss, wie es nicht geht, aber - als er selbst Zeit und Gelegenheit hatte, zu zeigen, was er (eben nicht) kann, jämmerlich versagt hat? Einen Kontakt zwischen den beiden soll es ja gegeben haben - zumindest ein mal... :-))

    • otti
      11. Mai 2017 19:40

      an alle hier, die ich wirklich aufrichtig und zutiefst schätze:

      i c h mag diese bissige, frustrierte, bösartige, nicht besondes intelligente Frau h.c. Rohrer überhaupt nicht !
      Sie ist eine ewig bösartige Drossel.

    • Gandalf
      11. Mai 2017 20:42

      @ otti:
      Ganz Deiner Meinung! Drosseln können wenigstens schön singen. Aber bei der Frau Röhrer haut's einem ja, auch wenn man gar keine hat, die Hörgeräte raus, oder dreht es einem den Magen um, wenn man noch einen hat, bloss wenn die den Mund aufmacht....:-))

    • Majordomus
      11. Mai 2017 20:43

      Ach, die Rohrer ist mir eigentlich einerlei. Aber der Satz von Brigitte

      "Sein "Strahlen" ist auf den dunklen Zustand der ÖVP zurückzuführen, wo natürlich auch ein kleines Funserl schon eine gefühlte fulminante Illumination auslösen mag."

      ist einfach brillant. Chapeau!

    • Pumuckl
      11. Mai 2017 21:35

      Statt Rohrer einfach RÖhrer, dann paßt der Name zur Stimme dieser, ach so klugen, Dame.

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2017 21:37

      Trotzdem, sie hat schon recht. Und schließlich besteht ein Unterschied zw. Politiker u. Schreiberling, erster hat aktiven Gestaltungsraum, zweiter passiven.

    • Haider
      11. Mai 2017 23:52

      In stockfinsterer Nacht leuchten sogar Glühwürmchen kurz auf!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      13. Mai 2017 16:42

      Die Rohrer ist keine Erwähung wert, aber wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  19. Undine
    11. Mai 2017 17:45

    Mir kommen die durch den plötzlichen Abgang Mitterlehners aufgescheuchten und verdatterten ÖVP-Politiker ein bisschen vor wie die Eltern eines Einzelkindes, die von diesem Kind ALLES ERWARTEN, was sie selber nie erreicht haben, deren Hoffnungsträger dieses eine, einzige Kind bedeutet. Die hohen Erwartungen werden selten erfüllt; dann regnet es Vorwürfe. Die ihm aufgebürdete Last ist für ein Einzelkind schwer zu ertragen. Man mutet KURZ sehr viel zu. Das kann schief gehen.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 18:18

      Also jetzt gibts auch von mir ein Sterndl. Endlich ist @Helmut Oswald aus der "Elite-Liste" schon draußen. ABER! Auch @Sensenmann darf nicht dort bleiben. Wenn ich könnte, würde ich das veranlassen.

      Ich gebe allerdings zu, das "Tagebuch" hat noch immer ein sehr nervenzerfetzendes Spannungselement... Das ist der immer der erste Tag im Monat: @Bob oder @Undine.

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2017 21:40

      Oh ja, diese schönen Sterne, die bewegen viele Seelen. Was für ein Segen.

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 22:03

      Catch a falling star
      and put it in your pocket
      save it for a rainy day

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2017 22:22

      Danke @machmuss, ich liebe solche Schnulzen. ;-)

      https://www.youtube.com/watch?v=aXjl0ffNSa4

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 12:06

      Und auch ein schöner Slow Fox.

    • Brigitte Imb
      12. Mai 2017 22:04

      Slow Fox könnt´gerade noch machbar sein, ein Tanz im Allegro macht schon Schwierigkeiten. Mein Enkel (3) hat mir das am WE aufgezeigt. ;-)

      Aber, Sterne für einen Tänzer. ************

  20. Tiroler Madl
    11. Mai 2017 17:21

    Zitat AU: "...kaum ein kluger, anständiger Mensch in die Politik gegangen ist."
    Das ist wohl wahr und lässt sich einfach erklären. Die ÖVP will Duckmauser und Sesselkleber haben, die -wenn verlangt- brav gegen ihr eigenes Gewissen und den Wunsch der Wähler so abstimmen, wie der Clubzwang es verlangt, zB bei der Homoehe. Kritische, denkende, mit Hausverstand und Bürgernähe und/oder Bildung und Geschichtsbewusstsein ausgestattete Menschen sucht man in der ÖVP bald vergeblich, da sie aussterben und nichts Gutes nachkommt, weil jemand mit diesen Charaktereigenschaften selbst wenn er gewählt würde, keine Chance hätte, ein zweites Mal auf irgendeiner Liste zu sein und schon gar keine Aufstiegschancen hätte. Die haben nämlich nur Opportunisten.
    Sebastian Kurz ist die Ausnahme, weil er wohl von Freund und Feind unterschätzt worden ist.

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 19:03

      Bei der ÖVP gibt's den Club-Zwang , während bei einer
      ach so aufgeschlossenen Partei wie NEOS ein Mandatar die
      Partei verlassen muß (Vavrik), wenn er was völlig zutreffendes
      sagt ! ! ! ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 19:05

      Um keine Misverständnis aufkommen zu lassen, ich wählte
      jahrzehntelang die ÖVP, aber seit die Partei nicht mehr konservativ
      ist gehen die mir am A.... vorbei .

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2017 21:44

      @ machnuss,

      genau so ist es, und mich hat der ÖVP Bürgermeister als "Nutte" bezeichnet, als "Wahlnutte". Genau in dieser Reihenfolge.
      Nicht einmal bei Gemeinderatswahlen wähle ich die ÖVP. AUS!

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 21:52

      Bloß nicht drüber ärgern, Brigitte Imb - es ist mitunter sehr vorteilhaft,
      wenn Leute ihr wahres Gesicht zeigen.

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2017 23:16

      Ärgern kann mich diese hilflose Zappelei wirklich nicht, es zeigt nur wie arrogant und frech diese Clique auftritt, die nicht einmal gewillt ist über ihre eigenen Fehler nachzudenken.

  21. Rübezahl
    11. Mai 2017 15:48

    Spätestens jetzt wird einem klar: Die FPÖ ist eine sozialistische Bruderpartei.
    Beweis?
    So wie sie jetzt Kurz angreift. Anstatt JETZT die richtige Politik umzusetzen. Nein. Im Gleichschritt mit der SPÖ!!
    Kurz wird scheitern.
    Linksradikalismus wird in den nächsten Jahrzehnten vorherrschen - bis er vom Islamismus abgelöst wird.
    Ob es dann eine neuen Reconquista geben wird?
    Keine Ahnung. Wir sind dann schon lange von der Bildschirmfläche verschwunden. Radikal. Ohne jedes Zeugnis bürgerlicher europäischer Kultur.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 16:43

      Seien Sie versichert. Die Ausläufer des "Tiefen Staates" sind auch in der FPÖ schon längst präsent. Und deren Tentakel umschlingen auch diese Partei schon sehr kräftig. Sie dürfen mir glauben... ich weiß wovon ich spreche.

    • Rübezahl
      11. Mai 2017 21:15

      Danke Hr. Bauer. Hatte den Begriff noch nie gehört.

    • machmuss verschiebnix
      12. Mai 2017 10:42

      @Erich Bauer,

      aha - und solange besagte Tentakel noch nicht in die FPÖ hinein
      gereicht hatten, war die gesamte Partei total pööhhhse ? Läuft
      es wirklich nur darauf hinaus, daß man niemanden ans Ruder lassen
      will, den man nicht unter Kontrolle hat ? OK - es kommt vermutlich eine
      "no na" Antwort :)

  22. Almut
    11. Mai 2017 12:53

    Ich halte Kurz durchaus mit Macron vergleichbar, ein Mann des Globalisierungsestablishments, der wie Macron eiskalt deren Agenda durchführt: wie im Link von Flotte Lotte "allesroger" beschrieben. Seine jetzigen "populistischen" Statements (sie sind allesamt von der FPÖ abgekupfert) sind das Gegenteil von dem was er früher von sich gab. Sein jetziger "Populismus ist so glaubwürdig wie van der Bellen im Trachtenanzug. Wetten, dass nicht nur die Wähler darauf hereinfallen?
    Zum Globalisierungsestablishment empfehle ich die Bücher von Tilman Knechtel:
    https://www.amazon.de/Die-Rothschilds-Familie-beherrscht-Welt/dp/3941956213
    https://www.amazon.de/Die-Rockefellers-Ein-amerikanischer-Albtraum/dp/394195637X

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 13:05

      Und immer, immer wieder kommt die (trügerische) "Hoffnung" hoch...
      Und immer, immer wieder brennt das "Lichterl" aus...

    • keinVPsuderant
      11. Mai 2017 13:29

      Das mit dem "Abkupfern" ist der pure Angst-Sprech der FPÖ vor Kurz. Wenn Politiker nichts mehr in Angriff nehmen können, was Oppositionspolitiker irgend einmal in ähnlicher Form aufgegriffen haben, hört sich Politik auf. KURZ hat das Talent und den Mut, notwendiges zu sagen und zu tun (soweit es in seiner Macht steht), ohne dass es Aufruhr gibt wie bei Verserl und Sagern der FPÖ.

    • Undine
      11. Mai 2017 13:59

      @Almut

      ***************************!
      Der Vergleich mit der Glaubwürdigkeit Van der Bellens im Trachtenanzug ist goldrichtig! Das war Heuchelei zur höchsten Potenz! Aber 53 % der Österreicher, diese Einfaltspinsel, sind auf diese durchsichtige Schmierenkomödie hereingefallen.

  23. Franz77
    11. Mai 2017 12:29

    Aus diesem verwesenden, stinkenden Linkshaufen (die Sozis stehen wenigstens dazu) wieder eine konservative, christliche Heimatpartei zu machen, geht nicht mehr. Es wäre leichter, ein Farbfoto von der Ermordung Cäsars zu besorgen.

  24. Bob
    11. Mai 2017 11:58

    Kurz ist insofern schlau, als das er erkennt mit welchen Argumenten eine andere Partei punktet. Die kopiert er dann und heftet es sich auf seine Fahnen. Ob es seiner Überzeugung entspricht, sei dahingestellt.

  25. sin
    11. Mai 2017 11:56

    Wenn das, was Kern jun. von sich gegebne hat, nicht Hasspostings sind, was sind dann überhaupt noch Hasspostings?
    Angesichts der Attacken von Herrn Kickl und Strache gegen Herrn Kurz kann ich mir gemeinsame Abstimmungen im PArlament beim besten Willen nicht vorstellen. Da stimmen eher noch Grüne und FPÖ gemeinsam für das Heumarktmonster.

    • Franz77
      11. Mai 2017 12:19

      Jetzt schickt Mr. Bean sogar seine eigene Familie in den Wahlkampf. *kotz*

    • Rübezahl
      11. Mai 2017 15:59

      @Freak: Ja ich muss mich auch in dieser von Ihnen beschriebenen Art und Weise erleichtern...

    • Rübezahl
      11. Mai 2017 16:00

      Franz...

      LOL wie dümmlich von mir!!

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2017 21:50

      Meine Güte, habt Ihr/haben Sie das immer noch nicht intus? Guter Haß und schlechter Haß!!!

      Erschreckend, wie schwach sich Laura in manche Gehirne eingeprägt hat. ;-)

  26. Bob
    11. Mai 2017 11:54

    Welcher Politiker hat endlich einmal den Mut diesen unverschämten, arroganten und selbstgefälligen Wolf seine mangelnde Erziehung vorzuwerfen. Selbst auf die Gefahr hin nicht mehr eingeladen zu werden, wäre so eine Maßnahme längst fällig.

    • Undine
      11. Mai 2017 14:08

      Ich glaube, ich würde nach so einer bodenlosen Frechheit, wie sie Armin Wolf ja ständig bei "rechten" Politikern an den Tag legt, mit den Worten "Ihre Frechheiten muß ich mir nicht gefallen lassen", AUFSTEHEN und gehen.

    • otti
      11. Mai 2017 17:05

      Bob & Undine: ich hätt`noch eine Ergänzung - aber mein Vater selig hat sich um eine Kinderstube bemüht.
      Trotzdem: für mich ist Armin der Wolf mit seinem Dittlbacher und seiner Dittlbacherin (soweit einmal zur Beschäftigung von Familienmitgliedern in höchstbezahlten Job`s) der fleischgewordene Ausbund an strategischer, operativer und dispositiver bösartiger, hinterfotziger Gehässigkeit !

    • Gandalf
      11. Mai 2017 20:58

      @ alle:
      Jaja, der Herr Wolf ist das typische Produkt sozialistischer Bildungspolitik: erst einen billigen Magistertitel (irgendeinen, eh wurscht was), und dann - auf ORF - Kosten, d.h. also, auf Kosten der Beitragszahler, ein Post-Graduate-Studium; und herausgekommen ist ein unverändert frecher Schnösel, der sich halt jetzt "Herr Doktor" nennen darf. Und der seine Verhörpersonen mit dem Familiennamen anspricht, auch wenn diese seriös erworbene Titel haben und/oder ihnen eine ihrem Amte entsprechende respektvolle Anrede zustünde; aber das ist halt proletarische Demokratie à la Wolf...hoffentlich nicht mehr lang! Quoadusque, o Wrabetzke, patientiam nostram....

    • Undine
      11. Mai 2017 23:26

      Quo usque tandem abutere, o Wrabetzke, patientia nostra? ;-)

      Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr.....

  27. machmuss verschiebnix
    11. Mai 2017 11:47

    Was spricht eigentlich dagegen, daß Kurz die paar noch verbliebenen
    konservativen ÖVP-Leute zusammentrommelt und einen kollektiven
    Partei-Austritt organisiert - natürlich zwecks Neugründung einer
    zeitgemäßen, sachorientierten und in ihrer Haltung konservativ
    ausgerichteten Bewegung ?@!

    Ob ich ihn dann wähle ?

    Kommt drauf an, bei wem er sich Rat holt - bei Schüssel oder bei Soros

    • Undine
      11. Mai 2017 14:11

      Lieber @machmuss verschiebnix, an SOROS geht kein Weg vorbei. Dank unserer Erbsünde steht er unter Artenschutz und kann sich ALLES, wirklich alles erlauben, auch die Zertrümmerung des christlich geprägten Abendlandes.

    • otti
      11. Mai 2017 17:06

      oh du liebe Undine !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2017 21:56

      Kurz wählen? Sicher nicht, bzw. noch so lange nicht, bis er beweist daß er Politik kann. Die Hoffnung alleine ist mir zuwenig. Zudem er erst einmal seine argen Schnitzer öffentlich zurücknehmen müßte.

  28. logiker2
    11. Mai 2017 11:16

    OT: wo sich dieser ............... überall herumtreibt. Sind Kurz oder Kern auch geheim in Rom ?

    http://www.geolitico.de/2017/05/11/soros-auf-geheim-mission-in-rom/

    • Franz77
      11. Mai 2017 12:24

      Oha. Übrigens Soros ist der Laufbursche der Rotschilder. Der Alte wird jetzt 102 glaub ich. Schon mal überlegt warum ALLE Weltverbrecher so alt werden?

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 13:03

      Lt. Wiki ist Soros im August 1930 geboren - also derzeit an die 87 Jahre
      alt.

    • Franz77
      11. Mai 2017 13:09

      Rockefeller meinte ich, "Lucifers Best" wurde 102.

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 14:01

      Aha, so alt werden die Biester also :)

    • Undine
      11. Mai 2017 14:13

      @Franz77

      Bosheit konserviert! ;-)

  29. Aristoteles
    11. Mai 2017 11:16

    Herr Unterberger,
    mäßigen Sie Ihre lose Zunge und Ihre verächtlichen, aus der katholischen Liturgie entliehenen Analogien. Solche Vergleiche sind für die total versagende Politik eine unverdiente Belobigung – für die Katholiken bedeuten sie dagegen eine unangebrachte Herabwürdigung.

    Wenn Sie die "ÖSTERREICHISCHE VERSAGER PARTEI ...WEITERHIN IN DER ROLLE EINES MINISTRANTEN zuerst für einen Kronenzeitungs-Politiker und nun für einen populistisch-substanzlosen Pizzaverkäufer..." sehen; oder aber den unnutzen

    ...MITTERLEHNER als "GROSSKOALITIONS-MINISTRANTEN" überschätzen,

    dann vergessen Sie, daß MINISTRANTEN ehrenwerte Männer (oder tüchtige Jugendliche und wohlerzogene, gute Kinder) sind, die in der liturgischen Feier die wichtige Rolle eines Glaubenszeugen spielen.

    Ihre pejorativen Stilblüten verraten jedenfalls eine geschmacklose Überheblichkeit und Ihren fehlenden Respekt vor liturgischen Handlungen.

    Selbst als extremer Liberaler müßten Sie dessen bewußt sein, wenn Sie Katholiken mit dieser Gehässigkeit nicht verscheuchen wollen!

    • otti
      11. Mai 2017 17:11

      also ganz verstehe ich Sie jetzt nicht - aber vermutlich bin ich zum Erfassen Ihres Beitrags zu bled .

      Ich gehe von Sarkasmus aus - aber schreibens das bittschen nächst mal dazu.

    • Yeti
      11. Mai 2017 17:11

      @Aristoteles: Haben Sie heute etwa vergessen, Ihre tägliche Kerze zu schlucken?

    • Gandalf
      11. Mai 2017 23:55

      @ otti, Yeti:
      Wenn mich mein Gefühl für Sprache und Schreibstil (im konkreten Fall Stillosigkeit) nicht sehr trügt, dann heisst der liebe Aristoteles mit seinem "echten" Nicknamen, unter dem er uns hier auch hie und da belustigt, ganz anders und schluckt auch keine Kerzen, ganz im Gegenteil; aber danken wir ihm doch für ein paar heitere Minuten...!

    • Wolfram Schrems
      12. Mai 2017 09:25

      "Ministrare" heißt bekanntlich "dienen". Der "Ministrant" ist somit auf Deutsch normalerweise der "Altardiener". Ob man dieses Wort daher für unterwürfige Politiker verwenden soll, darüber kann man diskutieren.

      Andererseits hat sich diese Verwendung doch schon länger auch in diesem Sinn eingebürgert, ohne daß damit schon zwangsläufig eine Verächtlichmachung des liturgischen Dienstes verbunden ist. Bei manchen wird das aber mitschwingen.

      Nachdem also
      @Aristoteles
      auch einen Grund für seine Stellungnahme geltend machen kann, halte ich den Kommentar von
      @Yeti
      für entbehrlich. Die Phrase mit den "Kerzen schlucken" hat sich leider weithin eingebürgert. Sie ist ziemlich dumm.

  30. Josef Maierhofer
    11. Mai 2017 11:14

    @
    'auf eine direkte Demokratie komplett nach Schweizer Muster,

    auf eine Schule der Vielfalt und echten Autonomie, der Leistungsorientierung und Freiheit,

    auf Universitäten, die wieder Wissenschaft und Eliten im Sinn haben statt dumpfe Correctness,

    auf eine hundertprozentige Abschaffung der stillen Progression,

    auf effiziente Sicherheitsgesetze, (Ergänzung Josef Maierhofer: nach innen und nach außen)

    auf Abschaffung des Gebührenmonopols des ORF,

    auf eine Abschaffung der Pflichtmitgliedschaften zu Arbeiter- und Wirtschaftskammer,

    auf ein wirksames Verbot der Medienbestechung'

    und die Wiederherstellung der Gesetzlichkeit und Immigrationshoheit nach dem Muster von Ungarn.

    All das wäre ein Grund für mich zu sagen, Kurz wäre damit besser bei der FPÖ aufgehoben.

    Nun auch Dr. Unterberger redet davon, dass die FPÖ kantig wäre, bloß weil sie die Wahrheit nicht in Watte einpackt sondern direkt anspricht. Oder meint er, es gäbe Polemiken. Aber hörte man genauer hin, was die Proponenten (außer bei den eingeräumten Fehlern) so sagen, ist das zu allermeiste davon Wahrheit bis ins letzte Detail.

    Nun, es ist mir schon klar, dass die ÖVP Kurz wachsen ließ, und ihn gefördert hat, die gespaltene ÖVP, die Linksfraktion hat ihn nicht unterstützt.

    Der junge Sebastian Kurz hat mit der österreichischen Politik angestreift und für mich ist es seine Entscheidung, kann ich das 'derpacken', nämlich die Riesenprobleme zu lösen, Dr. Unterberger hat auch gemeint, da müsste es wohl eine Zusammenarbeit mit der FPÖ geben, die all diese wichtigsten und dringendsten Maßnahmen schon teilweise Jahrzehnte lang (bis zu 30 Jahre und länger) einfordert.

    Alles, was die FPÖ gefordert hat, war richtig und alle von der FPÖ prognostizierte Konsequenzen sind eingetreten, sehenden Regierungsauges und wissenden Wählers zufolge. Beim wissenden Wähler gibt es dann bloß noch die mediale Ausrede, blind solchen Parteipropagandamedien zu vertrauen. Dazu gehört auch die Illusion eines 'Wohlstandes' (auf Kredit), die oft glatten Lügen von Politikern zur Volksberuhigung, etc.

    Ich konstatiere aber, dass die FPÖ sich erst nach Wahlen auf politische Gespräche mit den anderen Parteien einlassen wird. Immerhin besteht ja die Möglichkeit für sie stärkste Kraft in Österreich zu werden, wäre auch redlich verdient bei all dem Versagen von SPÖVP.

    Also Herr Kurz, es ist die Entscheidung, machen Sie es allein, haben Sie die Kraft, ohne Geld allein gegen alle anzutreten ? (ich selbst habe das einmal bei Studentenvertreterwahlen getan, und von 5 möglichen 3 Mandate errungen), oder haben Sie die Kraft, die verstaubte ÖVP 'ins Westentaschl' zu stecken und in diesem Namen sich durchzusetzen. Der Wähler wird es zeigen.

    Auf keinen Fall würde ich die Koalition auch nur eine Minute lang fortführen und tatsächlich hat die ÖVP mit FPÖ und Team Stronach die Mehrheit im Parlament. Die FPÖ hat Neuwahlen schon lange im Sinn, also kann man bis zu den Neuwahlen ganz sicher auch noch ordentlich regieren und alle dringendsten Maßnahmen mehrheitlich beschließen. Das könnte allen daran beteiligten nützen, das trotz Mediengeheuls, das man auch gleich mit abstellen könnte, könnte man sich schnell einigen.

    Ich an Ihrer Stelle, Herr Kurz, würde ich mich prüfen, mich, meine Stärke und meine Kraft, das alles durchzustehen und das Risiko auf mich nehmen, mitten durch, was heißt:

    1 ÖVP ins 'Westentaschl' das könnte dort auch den nötigen Generationswechsel beschleunigen)

    2 Sofortmaßnahmenkatalog mit den verbliebenen Vernunftparteien besprechen

    3 Koalition aufkündigen

    4 Neuwahlen ausschreiben

    5 Die zu erwartenden Blockaden der Linken eventuell mit Notstandsgesetzen erledigen lassen.

    Wäre ein turbulenter Anfang, aber könnte Österreich retten und auch die ÖVP, denn es wäre nach dem Prinzip, zuerst die Ware, dann das Geld (der Lohn).

    Wäre ich noch so jung, ich würde das Risiko nehmen. Bloß ich müsste meine Eigenschaften prüfen, bei mir die gesundheitlichen.

    Ich denke, es müssten vor diesem Schritt noch Gespräche geführt werden mit Strache und Lugar.

    Jedenfalls wird das Ende von SPÖVP einzuläuten sein und der Wähler sofort zu befragen sein.

    In England geht so was binnen 2 Monaten.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 11:39

      Solange FPÖ und ÖVP keine 2/3-Mehrheit im Parlament darstellen, kann und wird NIX von dort kommen. Und selbst WENN es denn so sein sollte...

      Solange nicht zumindest 500.000 NORMALBürger (das "Pack") regelmäßig auf der Straße sind, werden ALLE polit. Parteien den leichten, einfachen, billigen (aber einträglichen) SOROS-Weg entlang hatschen... Von der Couch aus die TV-Kiebitze "interessiert" zu betrachten, ohne den Arsch zu heben... das wird NIX und kann NIX werden.

      Was glauben Sie, warum PEGIDA/LEGIDA in Deutschland soviel Angst und Hass beim Establishment auslöst?

    • Josef Maierhofer
      11. Mai 2017 11:56

      @ Erich Bauer

      Ja, das habe ich vergessen:

      https://player.vimeo.com/video/80412413?autoplay=1

      Wir haben ja die virtuelle Gesellschaft und nicht die reale.

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 12:32

      Danke für den Link, Josef Maierhofer +++***********+++

  31. machmuss verschiebnix
    11. Mai 2017 10:31

    Ich schließe mich hier an die mehrheitlich geäußerte Meinung an, Kurz
    sollte sich bloß nicht aus falsch verstandenem Verantwortungsbewußtsein
    verheizen lassen !

    Einmal mehr möchte ich hervorheben, wie wichtig es ist, daß die SPÖ-Wähler
    erkennen, welchen intriganten Sauhaufen sie da wählen ! ! !

    Das geht wahrscheinlich am Besten, wenn man den derzeit haupsächlich im
    "SPÖ-Betrieb" laufenden Wahlkampf einfach Wahlkampf sein läßt und bis zum
    Termin der regulären Wahl den Minister Sobotka an die Front schickt - und
    daß er bloß mit den Linken "gefinkelt umgeht" (yes he can).

    Nach der Wahl gibt es dann Rot/Blau - die Rot/Wähler werden erkennen
    müssen, daß die Welt nicht untergegangen ist, die Blau/Wähler werden dann
    vermutlich nicht mehr über die FPÖ jubeln und Kurz bliebe es erspart,
    aus "Verantwortungsbewußtsein" sein Leben zu ruinieren.



    PS: und BITTE NIE WIEDER ROT/SCHWARZ

  32. Undine
    11. Mai 2017 10:25

    Für die ÖVP in ihrem zerrütteten Zustand, ja, mit fast zur Marginalie verkommenen Bedeutung stellt Sebastian KURZ so etwas wie einen MESSIAS dar, einen ERLÖSER!

    Die Erwartungshaltung ist enorm und kann nur enttäuscht werden!

    Daß sich die ÖVP mit einem Jüngling KURZ an der Spitze plötzlich all ihrer gravierenden, UNVERZEIHLICHEN Fehler entledigen könnte, ist Illusion.

    Die ÖVP ist nicht mehr zu retten, aus, basta.

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 10:35

      Genau so ist es, Undine +++*********************+++

    • Undine
      11. Mai 2017 10:49

      @machmuss verschiebnix

      Ich würde---an Stelle von Kurz ---der genuin intriganten ÖVP eines pfeifen!

    • Charlesmagne
      11. Mai 2017 10:56

      @Undine
      Sie haben recht. Hätte ich vor einem Jahrzehnt noch getrauert, erfüllt es mich heute eher mit einem Gefühl der Genugtuung. Zu vieles haben die selbsternannten "Granden" verbockt und Österreich damit verraten und zum Abschuß freigegeben.
      Das "V" im Parteinamen steht längst nicht mehr für Volk.

    • Cotopaxi
      11. Mai 2017 11:10

      Was sterben will, soll man stoßen.

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 11:21

      Stimmt schon, das 'V' steht für Verrat, Charlesmagne !
      Die ÖVP ist durchsetzt mit Charaktären, die eigentlich zur SPÖ
      gehören würden .

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 11:32

      Was spricht eigentlich dagegen, daß Kurz die paar noch verbliebenen
      konservativen ÖVP-Leute zusammentrommelt und einen kollektiven
      Partei-Austritt organisiert - natürlich zwecks Neugründung einer
      zeitgemäßen, sachorientierten und in ihrer Haltung konservativ
      ausgerichteten Bewegung ?@!

      Calling Schüssel - Erde an Raumstation, Erde an ... aber im Ernst,
      wäre doch ein Hammer, wenn Wolfgang Schüssel quasi als "Starthilfe"
      für Kurzens Partei einspringen könnte .


      PS: damit wäre doch auch den Linken gedient - die hätten dann wieder
      ein Feindbild - könnten sich mörderisch austoben, können den Teufel
      an die Wand malen und damit ihre Schäfchen einschüchtern . . . .

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 11:55

      @machmuss verschiebnix,

      wenn sich sogar die "Fellners" für solch ein Szenario (Kurz gründet neue "Partei" oder "Bewegung") aussprechen, sollte das doch zu denken geben. Die Mainstream-Presse ist doch tatsächlich noch immer gut für jeden Schwachsinn (sogar erfolgreich) zu agitieren...

      Kurz soll also die Stronach Rolle übernehmen... Irgendwie pack ich das alles nimmer.

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 13:05

      OK Erich bauer, wenn's die Fellners auch sagen, dann stimmt was nicht ?
      Aber WAS stimmt nicht - Erich Bauer - warum sollte es nicht möglich sein,
      daß sich ein Land aus der Soros-Umklammerung löst ?

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 13:11

      Bei dem, von Ihnen inkriminierten Beitrag kommt nicht einmal das Wort "Soros" vor...

    • franz-josef
      11. Mai 2017 23:02

      Ad Kurz & (s)eine neue Bewegung oder Partei : und wer finanziert den Start und bis auf weiteres?

    • machmuss verschiebnix
      12. Mai 2017 10:48

      @franz-josef,

      kommt drauf an, wieviele Mandatare er aus der bestehenden ÖVP
      heraus-kletzeln kann. Wenn es sich dann mandatsmäßig ausgeht
      im Parlament zu bleiben, dann hätter er doch auch vorweg schon
      eine Förderung.
      Es ist weit her geholt - fragt sich nur, wie weit wäre es wirklich ?@!

  33. Majordomus
    11. Mai 2017 10:18

    Es wäre Kurz hoch anzurechnen, wenn er nun - falls er wider aller Erwartung doch endlich zu der längst überfalligen Erkenntnis gelangen sollte, dass der Gaul unter ihm bereits seit längerer Zeit verstorben ist - allen Mut zusammennimmt und die einzig richtige Konsequenz des Absteigens daraus zieht.

    Wenn nicht, ist Kurz nichts weiter als eine Schachfigur auf dem globalen Spielbrett, wie von einigen hier bereits anschaulich ausgeführt wurde.

    • Undine
      11. Mai 2017 14:47

      @Majordomus

      Das sehe ich auch so!

    • otti
      11. Mai 2017 17:12

      Majordomus:!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • glockenblumen
      11. Mai 2017 17:19

      @ Majordomus

      Ich fürchte Kurz ist zu jung und hat viel zu wenig Lebenserfahrung um das zu erkennen, eher steigt nur deswegen ab, um den Gaul zu reanimieren....
      Er wird genauso mit den Wölfen heulen, das tote Pferd - nach frustraner Reanimation - zum Fraß darbieten und einen passenden Bauern auf dem globalen Schachbrett abgeben.

      Zuviel hat er schon angekündigt und gefordert, geschehen ist bislang nichts. Genauso viel heiße Luft wie der Pizzabote - und wir wundern uns über die Erderwärmung ;-))

    • Majordomus
      11. Mai 2017 18:47

      @glockenblumen:

      Ich halte es ja glatt für möglich, dass es ÖVP-intern ein 36-bändiges Werk mit detaillierten Anweisungen zum Reanimieren von toten Gäulen gibt. So oft, wie das dort vorkommt.

      Und das viele CO2 vom aufgeblähten Kadaver erst...

    • glockenblumen
      11. Mai 2017 19:51

      @ Majordomus

      ;-)))

  34. A.K.
    11. Mai 2017 10:18

    1. Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Was Sebastian Kurz zu raten ist“ , hat meine volle Bewunderung. Diesen Text , den zu schreiben er ja kaum „Vorwarnzeit“ hatte, ist wohldurchdacht und von hoher Qualität.
    2. Herr Minister Sebastian Kurz sollte diesen Text lesen und danach hoffentlich den Mut aufbringen, ihn für eine Entscheidung positiv zu verwerten.
    3. Das Zitat „Gott schütze Österreich“ sollte nicht vergessen werden.

  35. Sensenmann
    11. Mai 2017 09:53

    Eine gute Analyse. Wie man es von einem der Wenigen, die in meinen Augen die Bezeichnung "Journalist" noch verdienen, gewohnt ist.

    Einen Haken hat die Sache aber: Der Kurz ist nicht mehr als ein österreichischer Maturant. Von Geschichte daher völlig unbeleckt oder bestenfalls aus dem roten Kalender, der die Geschichtsbücher der österr. Schulen abgibt mit Nichtwissen versorgt. Vom Wesen und Sein eines Staates keine Ahnung. Vom Wesen und Art des Islam ebenso keine Ahnung. wahrscheinlich nichteinmal die Ausführungen des Karl May dazu.
    Ist zwar nicht sein Fehler, aber es ist einer.

    Wenn er dann noch findet, der Islam gehöre zu uns und die Migranten (mit einem IQ von durchschnittlich 86 für araboide und etwa 75 für negroide Menschen) wären weit gebildeter als die Österreicher, dann ist mir klar, was für ein weltfremder Junge da oben sitzt.

    Der hat keine Ahnung in seinem Elfenbeinturm, was sich "unten" abspielt. Ihn interessiert die verlotterte Justiz ebensowenig, wie Neger, die Kreuze zerstören oder Muselacken, die Frauen mit kleinen Kindern in der U-Bahn belästigen und versuchen, das Kind "allahu kackbar" sagen zu lassen (Live show in der U6).

    Ein Soros-Zögling. Dank seiner Unerfahrenheit wird er dem Marxismus auf den Leim kriechen, wie alle schwarzen Sozis der letzten Jahre auch und den Soros und seine kriminellen Organistationen für philathropische Wohltäter halten.

    Ein straffer, antimarxistischer Kurs mit den von A.U. angegebenen Anforderungen (die die ÖVP in den letzten Jahrzehnten 1:1 mit der FPÖ hätte umsetzen können) ist von diesem Kurz nicht zu erwarten.

    Wenn er für die ÖVP den Wurschtel macht, ist ihm nicht mehr zu helfen. Denn einer Partei die Treue zu halten, die ALLE seine Vorschläge im Parlament niedergestimmt hat - wie sie auch gegen den Erhalt des Gymnasiums war - bringt zwar in der für einen ÖVP-Granden erforderlichen Kür in Köterhaftigkeit Spitzennoten, aber sonst nichts.

    Passen würde es zur ÖVP allemal: Denn wie die Katze nicht vom Mausen, lässt die ÖVP nicht vom Verrat an Volk und Heimat.

    Aber vielleicht finanziert ihm der Soros eine neue "Bewegung".
    Wir werden sehen.

    • Undine
      11. Mai 2017 10:12

      @Sensenmann

      *********************************
      *********************************
      *********************************!

    • Bob
      11. Mai 2017 10:22

      **********************************

    • Charlesmagne
      11. Mai 2017 10:47

      Als langjähriger Lokalpolitiker und zu lange auf eine substantielle Änderung der Partei Hoffender muss ich Ihnen leider in allen Punkten zustimmen.
      ********************************************************************

    • Rau
      11. Mai 2017 19:18

      Das Phänomen Kurz ist eigenartig, sowie überhaupt diese für mein Verständnis viel zu früh in Positionen gehievte Jungspunde, für die ihre Lebenserfahrung noch gar nicht ausreichen kann, beispielsweise auch dieser Justin Trudeau. Gibt es Casting Shows für die Politik?

      Wenn ich beispielsweise diese Szene mir in Erinnerung rufe, wie Kurz mit Lawrow eine Pressekonferenz gibt und ihn vertraut Sergei nennt. Für mein Gespür passt das nicht. Was soll man davon halten. Nur mehr reine Medienshow?

    • Nestor 1937
      12. Mai 2017 08:29

      "Der Kurz ist nicht mehr als ein österreichischer Maturant"

      Da wird jemand weit unter seinem Wert geschlagen! Welche Führungspersönlichkeit jung oder alt hat denn das bürgerliche Lager in ÖVP und FPÖ sonst noch aufzubieten?

  36. Undine
    11. Mai 2017 09:41

    Aus aktuellem Anlaß zum unfaßbaren Verhaltens eines ORF-Mannes:

    Auf ORF-WATCH schrieb Kurt Ceipek einen hervorragenden Kommentar über den wildgewordenen, längst untragbar gewordenen ORF-"Star" Armin WOLF:

    "Der Anfang vom Ende des Armin WOLF"

    "Über dem bei seinen Verehrern beliebten, sicher aber auch meistgehassten ORF-Star Armin Wolf dürften sich dunkle Gewitterwolken samt Donner und Blitz zusammenballen. Jüngste Medienattacken deuten an, dass er spätestens beim ZiB2-Abschiedsinterview von Erwin Pröll als Landeshauptmann den Bogen überspannt hat und der Anfang vom Ende seiner von unverschämter Arroganz, schäbigem Zynismus und unglaublicher Überheblichkeit geprägten Karriere nahen könnte.

    Bemerkenswert ist, dass die Angriffe nicht nur von außen kommen, sondern dass auch innerhalb des ORF wachsendes Unbehagen über den Interviewstil des Tirolers zu herrschen scheint. Die Beteiligten scheuen dabei auch nicht die Öffentlichkeit. Im Gegenteil.

    ORF-Online-Direktor Thomas Prantner – also ein Vertreter der Chefetage – griff den ZiB2-Anchorman in einem Profil-Interview in ungewöhnlicher Schärfe an. Er nennt dabei zwar Wolf nicht beim Namen, aber jeder Leser weiß sofort, wer damit gemeint sein muss. Fairness, Korrektheit und Respekt gegenüber einem Interviewpartner würden eine harte Interviewführung nicht ausschließen, kritisierte Prantner die Interview-Methoden von ORF-Moderatoren. Dass er damit vor allem Armin Wolf meinte, liegt auf der Hand.
    Sehr unwahrscheinlich ist nach Meinung von Insidern, dass dieses Interview ohne Absprache zwischen Prantner und Wrabetz zustande gekommen sein könnte. Besagte Insider vermuten vielmehr den Auftakt zu einer gezielten Kampagne der ORF-Chefetage gegen den zunehmend machthungrigen Wolf.

    Prantner meinte in dem Profil-Interview wörtlich: „Es ist unzumutbar für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn das TV-Studio wie ein Verhörraum oder eine Anklagebank wirkt. Politiker müssen sich kritische Fragen gefallen lassen, es kommt aber immer auf Ton und Stil der Fragestellung an.“

    Kritisch bewertete Prantner im Profil-Interview auch die Social-Media-Aktivitäten prominenter ORF-Moderatoren. „Wer öffentlich im Fernsehen auftritt, kann auf Facebook oder Twitter nicht privat sein. Er oder sie wird als ORF-Vertreter wahrgenommen. Ich bezweifle, dass persönliche Kommentare zu politischen Geschehnissen Teil von professionellem Journalismus im Sinne des ORF sind.“ Auch damit ist in erster Linie Wolf gemeint, der sich ein üppiges Netzwerk in sozialen Medien aufgebaut hat.

    Noch heftiger hatte der Verleger des in der Medien- und Werbebranche viel gelesenen Magazins „Extradienst“, Christian W. Mucha, in einem scharfen Kommentar Wolfs journalistische Arbeit zerpflückt. Wolf betreibe „überheblichen Journalismus, der beinahe jedem, den er interviewt, suggeriert, dass er ja eigentlich ein Koffer ist.“ Muchas harte Kritik an Wolf: „Guter Journalismus trennt Meinung und Information. Wolf vermanscht aber ständig beides.“

    Auch der blendend vernetzte Branchenkenner Mucha wittert hinter dem Interview im Profil den Auftakt zu einem Stellvertreterkrieg zwischen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz mit dessen Vertrauten und einer aus Armin Wolf, dem Redakteursrats-Vorsitzenden Dieter Bornemann, TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher und ZiB2-Chef Wolfgang Wagner bestehenden „Viererbande“. Der Leitwolf provoziert in seinen Interviews immer wieder die zahlenden ORF-Zuseher und präsentiert genüsslich seine wachsende Macht im ORF, während Wrabetz sich ständig mit Beschwerden über Wolf-Interviews herumschlagen müsse. „Diese Vierer-Bande muss jedem Generaldirektor die Schweißperlen auf die Stirn treiben“, analysiert Mucha.

    Ganz groß ging auch die Tageszeitung „Österreich“ auf den Krieg zwischen Wolf und Wrabetz ein. Unübersehbar auf Seite 1 und ganzseitig auf Seite 4 wird über den Machtkampf unter dem Titel „Kritik an Wolf im ORF wird schärfer“ berichtet. „Österreich“ ließ seine Leser auch gleich über Wolfs „Verhörmethoden“ und das TV-Studio als „Anklagebank“ abstimmen. Das Zwischenergebnis: Etwa die Hälfte der Abstimmungsteilnehmer tritt für harte aber faire Interviews ein."

    • Ingrid Bittner
      11. Mai 2017 22:15

      Harte aber faire Interviews - dagegen ist ja absolut nichts einzuwenden, aber das soll für alle Interviewten gelten!!!
      Jetzt deckt ja Wrabetz desn Wolf schon wieder: er hat sich eh entschuldigt.
      Das würde ich als Schwachsinn bezeichnen.

    • Mentor (kein Partner)
      13. Mai 2017 10:35

      Zu Mucha weiter oben: Guter Journalismus trennt Meinung und Information.
      Dazu Medienwissenschaftler Norbert Bolz.

      Alle politischen und moralischen Fragen werden in Gut und Böse aufgeteilt sodass Analyse und Argumentation kaum mehr eine Chance haben.
      Zurück zur alten Unterscheidung zwischen Information und Meinung, die immer weitergehende Vermischung zwischen diesen beiden Polen hat Konsequenzen.
      Laut Bolz sind die Medien keine „Lügenpresse“ aber erkennbar als Lückenpresse nach dem nicht definierten Motto, Verschweigen statt Aufklären. Hintergrund ist die Angst vor einem unmündigen Bürger welcher falsch reagiert.

  37. Helmut Oswald
    11. Mai 2017 09:33

    Andreas Unterbergers Hintergrund lässt ihn noch immer glauben, man könne einer VP etwas raten - und die werde das auch berücksichtigen, weil sie und ihre Funktionäre - ? sich zum Besten von Staat und Volk verständigen ?
    ? Charakter und Führungsstärke zur Geltung bringen ?
    ? auf festen Grundsätzen und Werten basierend Politik gestalten ?
    ? komme da immer, was wolle, Richtiges auch dann tun, wenn es
    nur auf dem Umweg über Konflikte - zur Not auch in den eigenen
    Reihen umsetzbar ist ?
    ? sich mutig dem Sozialismus entgegenstellen, der ein Stadium an
    Degeneration der europäischen Zivilisation erreicht hat, das tiefer
    kaum vorstellbar ist ?
    ? die Stärke besitzen, sich mit der Morgenthau-Fraktion anzulegen
    und Leuten wie Soros und deren bezahlten Lakaien den Hahn
    zudrehen ?

    Da hat er aber den Selektionsprozeß für Funktionäre in der VP, der dort über die letzten dreißig Jahre bestimmend gewesen ist, nicht verstanden. Kurz ist ein Fehler im System, der passiert ist - ähnlich wie der Historiker Lothar Höbelt - der den Politkomissaren und Torwächtern der Macht einfach zwischendurchgerutscht ist. Ihr glaubt doch nicht im ernst, daß eine Partei, die bis hin zur Grenzöffnung und zur Landflutung durch die paläolithische Wanderungsbewegung ALLES an linksradikalem Gesellschaftumbau mitgetragen hat, zu einer zeitgerecht wirksamen Umkehr noch fähig ist? Wer das glaubt, glaubt auch den Osterhasen und den Weihnachtsmann. Ich glaub es nicht.

    Was auch immer nun für ein Gemurkse passieren wird. Irgendwas müssen sie halt jetzt machen, die schwarzen Spießer mit ihrem miefigen Geruch nach Packelei, Trittbrettfahrerei, Prinzipienlosigkeit, Volks- und Landesverzicht und Pöstchenschacher. Irgendwas und irgendwer wird halt herauskommen. Kurz braucht keinen Ratschlag. Kurz braucht eine andere Partei. Mit diesem Personal gehts nur weiter in Richtung auf den Abgrund. Also dann - fault weiter Eurem Ende entgegen. Wir können es kaum erwarten.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 10:36

      Leider hat das Treffen nicht geklappt. Ich habe im Hofbräu gewartet...

    • Specht
      11. Mai 2017 14:43

      Früher war die ÖVP nicht so linksversifft wie heute, daher ist schon auch der Einfluss der Kirche zu hinterfragen. Kurz ist zwar katholisch aber da große Teile der Kirche wie einst Kardinal König ein Stück des Weges mit den Marxisten gehen wollen, kann angenommen werden, dass er wenig Hilfe vom Kirchenvolk zu erwarten hat. Wenn man die Damen in der Partei sieht wie begeistert sie dem Mainstream folgen und keiner laut aufschreit dass die Familie, außer es wäre eine Großfamilie mit Hintergrund, benachteiligt wird, könnte man verzweifeln. Der Trumpf von Kurz ist sein Widerstand gegen die gigantische Einwanderung, ob er sich da durchsetzen könnte?

  38. Undine
    11. Mai 2017 09:30

    Obwohl es immer von linker Seite vehement abgestritten wird: Der ORF "MACHT POLITIK"---eindrucksvoll bewiesen durch den Abgang Mitterlehners:

    "Totengräber-Vergleich: Mitterlehners Kritik an Wolfs Zynismus erhöht Druck auf umstrittenen ORF-Moderator"

    https://www.unzensuriert.at/content/0023987-Totengraeber-Vergleich-Mitterlehners-Kritik-Wolfs-Zynismus-erhoeht-Druck-auf?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2017 10:45

      Verstehe - hat den Django abgeschossen - oh, das tut im aber jetzt leid

  39. Bob
    11. Mai 2017 09:01

    Eine Voraussetzung das Kurz die Partei übernimmt, wäre die Klarstellung seiner Aussagen bezüglich des Islams, und der überragenden Intelligenz der Asylanten im Gegensatz zu den Eingeborenen. Janusköpfe sitzen schon genug im Parlament.

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 13:15

      das würde bedeuten, daß so ein schwarzer Sozi dinge wie Anstand, ehre und Prinzipien kennt.
      Ich verweise dazu nur auf Helmut Oswald oben, der das schwarze Sozi-Pack treffend beschrieben hat.

  40. Bob
    11. Mai 2017 08:57

    Wenn ein Sozi das Maul aufmacht lügt er. Was hält die ÖVP auf, im Parlament bei guten Vorschlägen der Opposition mit dieser mitzustimmen. Ein Koalitionsvertrag, den die Linken nicht zur Kenntnis nehmen, und Plan A etc verfolgen?
    Ein wenig Mut gehört zum regieren auch dazu, nicht nur hündische Unterwerfung.

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 13:19

      ****************!
      Den ersten Satz habe ich schon in jungen Jahren von meinem Opa gehört.
      Der sagte noch ganz andere Dinge über Sozis. Insbesondere über die einzige Sprache, die so ein Sozi versteht.
      Damals habe ich es noch für übertrieben gehalten, heute bin ich mit meinem Opa schon wieder im Geiste versöhnt. Er hatte nämlich 100% Recht. Aber das lehrt immer erst die Erfahrung.

  41. Anonymer Feigling
    11. Mai 2017 08:41

    - Mein "guter" Rat an die ÖVP wäre, für Sachenthemen Mehrheiten im Parlament (mit der FPÖ) zu suchen und "durchzuboxen", auch wenn's der SPÖ nicht passt.
    Soll sie doch vorzeitig in Neuwahlen gehen!

    Der Wille, Sachenthemen anzupacken, wird dann vom Volk mehr honoriert als das mutwillige Beenden einer Regierungstätigkeit.

    - Abzuraten wäre von einer Parteigründung durch Kurz.
    Wir hatten das schon einmal in Österreich und das ist in die Hose gegangen.
    Der Parteigründer, obwohl sehr populär, hat da wohl die Kraft des Markennamens FPÖ unterschätzt!

    - Im übrigen glaube ich, dass eine ÖVP mit Kurz an der Spitze eher im "rechten" Teil des linken Spektrums, also bei den gemäßigteren Linken, nach Stimmen fischen wird.
    So unter dem Motto: die FPÖ ist für mich unwählbar, aber die Kurz-ÖVP ist akzeptabel.

  42. Erich Bauer
    11. Mai 2017 08:34

    Sebastian Kurz zu "raten", er solle es wie Macron machen...? Ich möchte mich gar nicht näher dazu äußern. Soll sich Kurz als "Präsident" aufstellen lassen???

    Im übrigen, bald finden in Frankreich die Wahlen zur Nationalversammlung statt. Marcon hat nur eine Chance: Das Erdogan-Modell...

    • Ausgebeuteter
      11. Mai 2017 10:03

      Erich Bauer:
      Damit war gemeint, dass Kurz ggfs. eine eigene Liste bzw. Partei aufstellen sollte, wie es Macron tat.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 10:09

      Das ist ja noch illusorischer.

  43. Riese35
    11. Mai 2017 08:30

    Ob Kurz oder nicht Kurz ist nebensächlich. Die grundlegenden Zusammenhänge sind für jede Person x gleich, die das von Mitterlehner hinterlassene Vakuum eindringen möchte.

    Ich halte das Geschehene für eine geplante und konzertierte Aktion der Machthaber:
    a) Vielleicht nicht in allen Details, aber in den Grundzügen, denn jeder Prozeß bekommt irgendwann eine Eigendynamik, man wird ihn aber trotzdem als gesteuert bezeichnen; und
    b) Machthaber im direkten und indirekten Sinne, d.h. Mitglieder des Regimes direkt, aber auch die dahinter stehenden, gleichgerichteten Steuermänner, seien sie als "ThinkTank", "Partner" oder sonstwie bezeichnet, die sich regelmäßig in elitären, von der Öffentlichkeit abgeschirmten Zirkeln treffen.

    These und Antithese sind in diesen Zirkeln geplante, vordergründige Mittel zur Zielerreichung und zeugen nicht unbedingt von inhaltlicher Gegenerschaft. Auch eine eskalierte Konfrontation im ORF kann durchaus inszeniert sein, möglicherweise sogar für die Konfrontationspartner im Verborgenen gesteuert, ohne daß sie das selbst mitbekommen.

    Diese Leute von den Systemparteien wie SPÖ, aber inklusive großer Teile der ÖVP, insbesondere der Mitterlehner-ÖVP vereint mit Leuten aus der "Wirtschaft" - insbesondere eines genossenschaftlichen Großverbandes - ist der aufgehende, "populistische" Kurz schon lange ein Dorn im Auge, denn begänne er sein Programm umzusetzen, ginge es vielen von diesen an den Kragen. Kurz hat nur zwei Optionen: entweder a) sein "Programm" gemeinsam mit der FPÖ umsetzen oder b) völlig unglaubwürdig werden, weil mit jedem anderen "Partner" nichts davon umsetzbar ist.

    Die vorliegende, konzertierte Aktion der SPÖ und Mitterlehner-ÖVP hat meines Erachtens nur den Sinn, Kurz zu entzaubern und ihn zu zwingen, den Wahrheitsbeweis anzutreten. Sinngemäß trifft das auf jeden zu, der jetzt in das von Mitterlehner hinterlassene Vakuum x eindringen möchte, sei es Sobotka oder jemand x-beliebig anderer. Man darf also nicht den Fehler begehen, das ganze Procedere an Kurz festzumachen, auch wenn man jetzt zum Denken einmal x=Kurz annimmt.

    Das von Kurz und anderen Gesagte bedeutet nämlich:
    - Ende der Koalition mit der SPÖ und sofortige Neuwahlen
    - Umfassende Säuberungen in der ÖVP, bei der kein Stein auf dem alten bleiben darf
    - Insbesondere Lösung der Probleme mit Brandstetter und "wohlmeinenden" Genossenschaften
    - Auflösung des ORF
    - Entschlossenheit und umfassenden Willen zur Umsetzung in großem Umfang
    - Koalition mit der FPÖ.

    Passiert das nicht, ist Kurz und jeder andere, der bis jetzt groß geredet hat, völlig entzaubert, unglaubwürdig und damit politisch vernichtet. Und darauf wollen die, die den Rücktritt Mitterlehners inszeniert haben, meines Erachtens hinaus.

    Kurz hat wirklich nur eine Chance, wenn er übernimmt: das oben skizzierte, radikale Programm entschlossen und unbeirrt zu fahren, ähnlich wie es weiland Thatcher gemacht hat. Dabei wird es viele politische Leichen geben, vor denen man sich nicht fürchten darf.

    Zögert er nur in einem Punkt oder läßt sich auf Kompromisse ein, ist er politisch tot. Darauf will man meines Erachtens hinaus. Es wäre der letzte Rettungsversuch der ÖVP, und am Ende stünde eine dezimierte, aber gereinigte ÖVP, denn wo der Geist nicht eins ist, steht am Ende der Untergang.

    Wird Kurz dazu bereit sein? Hat er überhaupt die dafür notwendige Macht?

    Aber die Konsequenzen jedes alternativen Handelns sind auch klar: Die ÖVP wird ein Fall für Historiker.

    • HDW
      11. Mai 2017 09:45

      *********************************************!
      Nur leider haben sie eine Grundbedingung sine qua non vergessen:
      Denn das wäre eine komplette Rückabwicklung dieses Gesellschaftskörpers bis zur Entstehung also 1918 und dazu bräuchte man ein anderes "Volk". Mindestens 53% davon.

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 13:28

      ***************************!
      Eine treffende Analyse!
      Nur kann der Kurz - selbst wenn er wollte - das nie durchsetzen. Die Hurerei mit dem Marxismus ist der schwarzen Partie schon so in Fleisch und Blut übergegangen, daß da nix zu reformieren ist.

      Die verlotterte Brandstetter-Justiz, Bonzen, als Trotzkisten politisch gebildet worden zu sein und im Hintergrund irgendwelche Kläffer die ab und zu die Internationale singen. Nein, damit ist nichts zu wollen. Strategie kann nur sein, auf das kurze Gedächtnis der Östertrotteln zu setzen die glauben, daß ein defektes Drecksprodukt durch einen neuen Prospekt plötzlich etwas taugt.

      Keine Sorge: Er wird sie finden! Es gibt ja 53% in diesem Land...

  44. keinVPsuderant
    11. Mai 2017 08:23

    Es gibt nur einen Rat: Mach es nicht, aber wenn, dann sofortige Neuwahlen, mit der Begründung, dass es schon genug ist, wenn der Kanzler ungewählt auf seinem Posten eine Show abzieht. Ich will eine vom Volk legitimierte Regierung, die 95% arbeitet und sich nicht 95% inszeniert!

  45. Ausgebeuteter
    11. Mai 2017 08:10

    Schöne Analyse des Ist- sowie Soll-Zustandes unseres Landes durch AU. Aber die österreichische Realität sieht anders aus. Die beiden Koalitionsparteien werden alles daran setzten, um die derzeitige Machtverteilung sowie Pfründen zu erhalten, denn SPÖVP wissen genau, dass sie bei vorgezogenen NR-Wahlen gegen FPÖ nur verlieren werden. Somit wird SPÖ sowie ÖVP die nächsten Monate nur dazu benützen, die jeweiligen Ausgangspositionen für die kommende NR-Wahl zu verbessern. Erstaunlich ist es derzeit bei allen Oppositionsparteien besonders ruhig.

    Es gilt das alte österreichische Motto: WEITERWURSTELN !

    • Ausgebeuteter
      11. Mai 2017 08:28

      Noch etwas:
      Die ÖVP-Politik VORSICHTL und RÜCKSICHTL hat sich in der Koalition mit der SPÖ nicht ausgezahlt. Fast alle ÖVP-Politiker wurden bewusst oder auch unbewusst von linken Gedanken beeinflusst und haben ihre bisherigen konservativen und christlichen Werte über Bord geworfen. Scheinbar haben die Sozialisten die besseren Taktiker und Berater, sonst wäre die schwarze Seite nicht immer umgefallen bzw. über den Tisch gezogen worden.
      Hauptproblem ist das derzeitige Wahlsystem, welches bei drei zirka gleich grossen Parteien (Stimmenanzahl) immer wieder zu einer Koalition als Zwangsehe führt.

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 13:32

      Nicht zwangsläufig. Mehrheiten braucht man nur für neue Gesetze. Von denen haben wir eh schon zu viele.
      Also auf Verordnungsbasis kann man auch was bewegen.
      Mehrheit braucht eine Regierung fürs Budget. Aber wenn keines zu Stande kommt, wird mit 80% des letzten Ansatzes weitergefahren.
      No schlecht? Bedeutet 20% weniger Schulden und 20% weniger Geld für Bestechung...

  46. Politicus1
    11. Mai 2017 07:54

    Noch zu Mitterlehners Rücktrittserklärung.
    Mir sind im Gedächtnis geblieben, dass es vor allem der persönliche Angriff des Armin Wolf war, der den letzten Ausschlag gegeben hat.
    Können wir uns vorstellen, dass irgendein anderer Spitzenpolitiker wegen eines Fernsehmoderators zurücktritt? Zeigt das nicht deutlichst auf, wie schwach Mitterlehner auf der Politkbühne agierte?

    M. gab sowohl den Intriganten (i.e. KURZ) in der eigenen Partei und den persönlichen Untergriffen von außen die Schuld.

    Warum hat nicht klipp und klar - zumindest auch - betont, dass er mit dem Blockierer Kern und dieser SPÖ nicht mehr kann, weil es sinnlos geworden ist?
    Hat er auch hier gezeigt, wie sehr er unter der Fuchtel des Leitl ist, der nur ja keine Beschädigung der Sozialpartnerschaft duldet?
    Ein ÖVP-Obmann tritt ab und kritisiert vor allem seine eigene Partei und seine eigenen Parteifreunde, aber lässt den politischen Gegner bis auf die ihm zugefügte persönliche Schmach ungeschoren.

  47. Politicus1
    11. Mai 2017 07:43

    Was der ÖVP (und auch Sebastian KURZ) zu raten ist:
    Ohne sofortige Neuwahlen darf KURZ jetzt nicht die ÖVP als Obmann übernehmen. Das bringt gar nichts, weder für die ÖVP, und noch weniger für KURZ.
    Eine Zusammenarbeit mit Kern und dieser SPÖ ist für KURZ unmöglich.
    Jetzt müsste SOBOTKA das ÖVP-Steuerrad übernehmen. Er kennt sich aus mit den innerparteilichen Strukturen und hat die Statur dem Kern (auch dem jungen ..) Paroli zu bieten.
    KURZ darf erst als 'Frontman' auftreten, wenn Neuwahlen stattfinden. Jetzt soll er Außenminister bleiben. Da ist für was anderes ohnedies keine Zeit.

    • Yeti
      11. Mai 2017 11:30

      @Politicus1: *********************!
      Ganz genau auch meine Meinung, alles gesagt!

  48. Flotte Lotte
    11. Mai 2017 07:41

    "Die ÖVP hat es zugelassen, dass sich die SPÖ die ganze Medienlandschaft um Steuergelder kaufen konnte."
    Und leider sieht sie jetzt zu, wie die SPÖ mithilfe der linken Medien auch noch unser Schulsystem ummodelt. Diese "Verwandlung" steht ja kurz vor dem Abschluss und spätestens nach der nächsten Wahl kommt dann auch noch die Besitzsteuer für alle - der IWF rät zu 10 % auf alles, was man hat, um die große Sause der Gelddruckerei und Börsenspekulation zur Bekämpfung der Staatsschulden, die 2008 begonnen hat, wieder zu stabilisieren. Macron ist ja ein Mann der Börsen und Konzerne - selbstverständlich wird es jetzt Zeit, dass man endlich das Geld der deutschsprachigen Sparer anzapft. Wenn es Schulz in Deutschland und Kern in Österreich schafft, dann ist es so weit. Auch die Dringlichkeit dieser Begehrlichkeit scheint ja Neuwahlen zu erfordern; denn die Eurozone ist nun mehr als pleite - zumal das eben nicht anders möglich ist, wenn man Schulden mit Schulden bekämpft. Den Steuerzahler kann man nicht mehr aussaugen, weil man damit die Wirtschaft ruiniert, wodurch die Schulden noch mehr steigen - also hat man schon fleißig Vorerhebungen gemacht, was die Leute so am Sparbuch haben, indem man das Bankgeheimnis völlig abgeschafft hat. Da gustiert man bereits und hat auch extra mehr Finanzbeamte dafür eingestellt (auf Drängen der Grünen), damit sie überlegen, wo man sich am schnellsten bedienen könnte.

    Kurz halte ich für falsch. Ich erinnere mich, dass er in seiner ersten Zeit als Integrationsstaatssekretär eher sehr links agiert hat. Sein rascher Aufstieg zum Populisten hat mich überrascht und verwundert. Es könnte auch damit zu tun haben, dass er dabei gefördert wird.
    http://www.allesroger.at/artikel/das-andere-gesicht-des-sebastian-kurz

    Immer wenn vor Wahlen ein neuer Populist daherkommt, ist klar, dass es sich um ein Fake handelt, um die echten Rechten am Sieg zu hindern, s. Macron in Frankreich. Dann haben sie ja wieder fünf Jahre Zeit, ihr wahres Gesicht zu zeigen.

    Den Leuten, die solchen Typen immer wieder auf den Leim gehen, ist nicht zu helfen. Mitterlehners Rücktritt war meiner Ansicht nach inszeniert, genau deshalb. Man wird es sehen.

    • Undine
      11. Mai 2017 09:22

      @Flotte Lotte

      ************************!

      "...also hat man schon fleißig Vorerhebungen gemacht, was die Leute so am Sparbuch haben, ..."

      DAS konnte der gierige Staat bereits seit der Einführung der KEST---seither weiß der Staat auf den Groschen genau, wie viel Herr und Frau Österreicher auf dem Sparbuch liegen haben und WELCHER SUMMEN sich Vater Staat im ERNSTFALL, der bald eintreten wird, BEDIENEN kann! Vater Staat war nie zimperlich, wenn es ging, die Bürger zu schröpfen!

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 09:59

      Danke, Chapeau! ************************!
      Wir werden sehen, ob Soros es schafft, auch hier seine Marionette zu plazieren.

      der echte Östertrottel wird sich blenden lassen und vergessen, welche sozialistische Fäulnis hinter der netten Fassade die ein Kurz abgeben soll, steht.

      Damit könnte es für die roten und schwarzen Sozis wieder für 51% reichen und damit geht es weiter wie bisher.

      Die Chancen stehen gut, denn 53% Östertrotteln, die einen Ökobolschewiken allen Ernstes für "unabhängig" ansehen haben wir ja schon.
      Die glauben auch, daß der Kurz alles ändern wird.

    • Majordomus
      11. Mai 2017 12:11

      @Flotte Lotte:

      ********************************+!

      Die Parallelen zwischen Macron und Kurz sind nicht von der Hand zu weisen.

      In Hinblick auf Macron ist der SRF-Club "60 Jahre EU" sehr sehenswert:
      https://www.srf.ch/play/tv/club/video/urs-gredig-stellt-die-gaesterunde-vor-?id=fec990e9-19d4-4cac-bd26-d9b2dbad9296

      Macron ist übrigens nicht nur ein Rothschild-Banker, seine Partei ist offenbar auch von Militanten der Muslimbruderschaft unterwandert:
      http://www.dreuz.info/2017/05/03/presidentielle-emmanuel-macron-otage-du-vote-islamiste/

    • Almut
      11. Mai 2017 12:46

      @ Flotte Lotte

      Ausgezeichnet***************************************************!!!

    • logiker2
      11. Mai 2017 17:28

      ***************! wieder ein Beweis wie wichtig es ist, doch hinter die Kulissen zu schauen. Heute werden Politker ja genauso verkauft wie früher das Waschmittel durch die Waschmittelwerbung, tolle Verpackung und drinnen Mist.

    • Wyatt
      11. Mai 2017 19:40

      @ Flotte Lotte,
      das sehe ich ebenso!
      *******
      *******
      *******

    • Haider
      12. Mai 2017 00:21

      Mit 10% wird sich die Sause nicht ausgehen. Ich rechne fix mit einem mindestens 20%-Abschlag auf allen Konten (natürlich nur beim Plus-Saldo). Cypern und Griechenland haben ja bereits vorgemacht, wie schnell das heute geht. In Österreich läuft derzeit die Enteignung noch schleichend. Aber wie lange? Ich vermute, nach der nächsten EU-Wahl ist Schluß mit lustig.

  49. El Capitan
    11. Mai 2017 06:51

    Sebastian Kurz übernähme ein von Hypotheken belastetes Land und eine von Hypotheken belastete Partei. Beneidenswert ist etwas Anderes.

    Der Kristallisationspunkt allen Übels ist nicht einmal die SPÖ, deren Minister alles andere als clever und tough sind - um es neudeutsch auszudrücken. Das Problem sind die Medien, deren Journalisten zum überwiegenden Teil linksgedreht sind, weil sie das für clever und tough halten. Das Gegenteil ist der Fall. Die linken Politiker und Journalisten sind in ihrem Verbots- und Regulierungswahn spießiger und kleinkarierter als die Kirche der Nachkriegsjahre.

    Kurz kann auf Dauer nur überleben, wenn er die Journalisten gegeneinander ausspielt, ihre erbärmliche Spießigkeit offenlegt und Neuwahlen angeht. Anders ist keine neue und offene Politik zu machen. Vor allem muss der ORF entwanzt werden.
    Kurz könnte es schaffen. Er muss es schaffen, denn zurzeit ist die politische Luft in Österreich erstickend.

    Kurz hat übrigens ein Masterargument: Die nicht enden wollenden Beleidigungen der letzten Tage und Wochen gegen ihn machen ihm eine ehrliche Zusammenarbeit unmöglich. Mit Beleidigern, Rufschädigern und Idi-Amin-Verleumdern kann und soll man nicht kooperieren.

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 10:01

      Kurz wird gar nichts machen.
      "Flotte Lotte" hat es oben schon verlinkt, welche Art Politkreatur da herangezogen wird.
      Kurz wird die Bilderberger-Agenda durchsetzen.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2017 12:27

      Kurz wird ganz bestimmt Kanzler, wenn die Bilderberger in "erwählen", ihn für den Geeignetsten "Vertreter" halten.

  50. Baldur Einarin
    11. Mai 2017 06:04

    Mit oder ohne Kurz ! Die einzige Möglichkeit, ihr Überleben zu sichern, wäre für Verwirklichung wichtiger Sachthemen ohne Rücksicht auf den Koalitionspartner die notwendigen Mehrheiten woanders zu suchen.
    Neuwahlen haben fast immer nur denjenigen geschadet, welche sie initiiert haben.
    Dass dafür nur die FPÖ in Frage kommt, ist nicht unbedingt von Nachteil- weder für beide Parteien noch für den Staat.
    Auch müsste als bürgerliche Partei die ÖVP sich endlich aus der Umklammerung von Caritas und Co ebenso lösen, wie sich von Charakteren, wie Raiffeisenfuzi Conrad, nachhaltig trennen .
    Ansonsten sehe ich ganz schwarz für die Schwarzen !!!

  51. byrig
    11. Mai 2017 01:29

    wieder eine tolle Analyse von au wie gewohnt.ich stimme aber nicht der ganzen zu:die von unterberger apodiktisch geforderten punkte die kurz machen muss um zu reüssieren halte ich für unnötig und verfrüht.
    und:kurz darf jetzt keinesfalls übernehmen,aus mehreren gründen nicht.der wichtigste:sollte er es tun,hiesse es,von den linken und sonstigen kurzgegnern triumphal verbreitet,kurz war der Motor hinter mitterlehners rücktritt-ein schlechtes Image zumindest.
    kurz wollte das sicher so nicht haben,und es ist auch zu früh zu übernehmen,es käme einer Verheizung gleich.seine umfragewerte würden sehr schnell in den keller rasseln.
    der logische Nachfolger ist sobotka,muss es sein,kurz braucht noch um sich zu konsolidieren.und es sollte auch im sinne der maroden övp sein,ihrer Zukunftshoffnung diese entwicklungsmöglichkeit zu geben.
    wichtig für einen zukünftigen Parteichef sobotka wäre es jedenfalls,den star kurz im Team zu haben und zu halten.wichtig auch für das nichtlinke Österreich.

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 10:07

      Der Sobotka würde weiter mit dem Marxismus paktieren, wie der Kurz auch!

      Die Punkte, die A.U. fordert, sind er Schlüssel, die unabdingbare Grundlage um diesen Staat wieder gerade aufzustellen.
      Dazu noch das Brechen der Machtusurpierung durch die Sozi-Justiz.
      Unnötig zu sagen, daß gar nichts davon von Kurz oder der ÖVP gemacht werden wird.
      Sie hätten Jahre Zeit gehabt, genau DAS alles mit der FPÖ umzusetzen. Sie haebn leiber herumgesozt.
      Ja, und Kurz hat mitgemacht. Spätestens an dem Tag, wo seine eigene Partei siene eigenen Vorschläge im Parlament niedergestimmt hat, hätte er - wäre er ein Mann von Prinzipien - ihnen den Götz anschaffen müssen.

      Nein, von dem ist Nichts zu erwarten!

    • logiker2
      11. Mai 2017 11:10

      daher kurz gesagt: eine Endsozifizierung durchführen. Wenn die (dunkelrote) Justiz und VLMM = Vereinigte linke Medienmeute nicht entsozifiziert werden, kann die dringend notwendige Wiederherstellung des Rechtsstaats nicht gelingen, so groß kann ein Kurz gar nicht sein. Dazu natürlich die Eliminierung der Altschwarzsozen, beginnend bei Busek bis Rauch Kallat und Karas. Die Chance für eine Rundumerneuerung war mM. noch nie so groß. Kosmetik reicht schon lange nicht mehr.

    • Sensenmann
      11. Mai 2017 13:36

      Die Entsozifizierung wird gerade ein Kurz nicht machen.
      Aber sie ist - 100% Zustimmung! - dringend notwendig. Aber generell.





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