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Immer öfter bleibt einem noch nur das Lachen drucken

Lesezeit: 9:30

Offenbar haben Politik und Oberstgerichte Lachen als Kollektivtherapie für die Österreicher verschrieben. Deshalb geben sie uns immer öfter Grund dazu – Österreichs Richter, die Parteien des Landes, die Minister und Gesetzgeber. Freilich ist es immer öfter nur noch ein verzweifeltes Lachen.

Ein bunter Strauß all der Dinge, die allein in den letzten Stunden und Tagen Anlass dafür waren:

  1. Da will die Regierung ein „Deregulierungsgrundsätzegesetz“ erlassen. Als Ziel dieses Wortmonstrums wird eine „Reduktion des Gesetzesbestands“ angegeben. Was tut die Regierung zum Zweck des Gesetzesreduktion? Sie erlässt ein weiteres Gesetz. Das erinnert irgendwie an die Spezies „Gutmensch“: Diese ist nicht gut, redet aber immer davon.
  2. Da wollen die Koalitionsparteien jetzt im Parlament beschließen, dass staatliche Texte künftig für Menschen mit Lern- oder Sprachschwierigkeiten verständlicher werden sollen. Wirklich ein guter Vorsatz – der offenbar gleich durch dieses Monster „Deregulierungsgrundsätzegesetz“ realisiert wird. Solche Wörter versteht doch nach Ansicht der Politik ein jeder (mit Ausnahme von vernachlässigbaren 95 Prozent der Österreicher). Ganz zufällig haben einst auch haargenau die gleichen beiden Parteien, die jetzt vorgeben, den Staat verständlich machen zu wollen, dafür gesorgt, dass jedes amtliche Schriftstück durch das politisch korrekte Gendern zusätzlich unverständlich geworden ist. Aber das wird trotz des Verständlichkeits-Gelabers dennoch nicht abgeschafft. Da bleibt man lieber unverständlich für Ausländerinnen und Ausländer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmerinnen und Unternehmer. Political correctness ist der Politik wichtiger, obwohl jede Zeitung, jeder Schriftsteller, jeder normale Mensch darauf verzichtet. Denn diese wollen ja wirklich verstanden und gelesen werden. Was die Politik schon längst nicht mehr will.
  3. Da verkündet der Wiener SPÖ-Chef: Er habe keine Lust auf Personaldiskussionen. Dieser Wunsch ist absolut glaubhaft – aber trotzdem lächerlich, wenn er ausgerechnet von einem Mann kommt, der schwer angeschlagen in den Seilen hängt, und dessen Partei kein anderes Thema diskutiert als seine Nachfolge.
  4. Da verkündet derselbe Wiener SPÖ-Chef und Bürgermeister: Er werde sich die Opus-Dei-Kindergärten genauso anschauen wie die muslimischen. Diese Gleichsetzung ist eigentlich infam, wenn sie nicht so lächerlich wäre. Denn selbst mit 3,5 Promille im Blut müsste man wissen, dass vom Opus Dei – oder von Kindern, die einst in dessen Kindergärten waren, – noch nie ein Terroranschlag oder ähnliches ausgegangen ist (weniger zum Lachen ist übrigens, dass der Wiener Erzbischof in seiner opportunistischen Feigheit bisher kein Wort der Zurückweisung zu dieser Infamie gefunden hat).
  5. Da wurde vor einer Woche der Chef des Wiener Krankenanstaltenverbundes KAV gefeuert, ohne dass uns bis heute der geringste Grund dafür mitgeteilt worden wäre. Statt dessen erfahren wir, dass der Mann zum Abschied 395.000 Euro von unserem Steuergeld bekommt, ohne dafür noch irgendeine Leistung erbringen zu müssen/dürfen. Daraus wird klar, dass es gar keinen rechtlich relevanten Grund gegeben hat, ihn zu feuern. Sonst wäre die Zahlung eines solchen Betrags grobe Untreue. Der Gefeuerte passt halt plötzlich irgendwie nicht mehr ins Intrigenspiel (unsympathisch ist er ja schon vom ersten Tag an gewesen). Wo bitte, liebes Rathaus, bekomme ich auch so einen Job? Ich lasse mich dann auch gerne und grundlos feuern.
  6. Da ist diese Amtsenthebung des KAV-Chefs am vergangenen Montag erfolgt. Daraufhin hat der SPÖ-Bürgermeister am Dienstag in seiner bekannt großsprecherischen Art verkündet, dass noch am Donnerstag die Neuordnung des KAV präsentiert werde. Am Donnerstag jedoch wird eine kleine Korrektur dieser Verkündigung vorgenommen: Erst „Ende Mai“ werden wir erfahren, wie es mit dem KAV weitergehen soll (oder vielleicht auch, warum man dessen Chef so teuer gefeuert hat). Das alles ist mehr als seltsam. Oder doch nicht? Eigentlich ist es ja nur das im Rathaus seit Jahr und Tag Übliche: Sie wissen nicht mehr ein und aus.
  7. Da tragen zwei parteieigene Jugendorganisationen der Grünen öffentlich erbitterte Schlachten gegeneinander aus. Beide wollen bei der Hochschülerschaftswahl antreten. Das ist schon deshalb heiter, weil die Grünen ja ohnedies ihre besten Zeiten als Studentenpartei lange hinter sich haben. Noch heiterer ist der Vorwurf des grünen EU-Abgeordneten Reimon an eine der beiden Streitgruppen: Diese seien „keine Revolutionäre“. Jetzt wissen wir wenigstens, was der entscheidende Maßstab bei den Grünen ist.
  8. Da haben die Wiener Grünen – in deren Planungsressort die Hauptverantwortung für das verbrecherische Projekt eines Hochhauses neben dem Konzerthaus liegt – jetzt scheinbar kalte Füße bekommen: Sie lassen plötzlich über das Projekt abstimmen. Und das Ergebnis soll dann auch verbindlich sein. Aber die Wiener sollen sich nicht zu früh freuen. Denn die Grünen lassen nicht etwa die Bürger der Stadt, oder zumindest die Einwohner der unmittelbar betroffenen Bezirke 1 und 3 abstimmen. Nein, nur ihre rund 1000 Mitglieder. Was ja kaum mehr als die grünen Funktionäre in den 23 Bezirken Wiens sein können. Dabei waren die Grünen einst verbal für Demokratisierung, Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie angetreten ...
  9. Da rätselt ganz Österreich, was Christian Kern eigentlich – abgesehen von Show-Auftritten, Beschimpfung von Ministern der eigenen Regierung und Demonstration einer gehörigen Portion Eitelkeit – im vergangenen Jahr an Arbeit geleistet hat. Jetzt wissen wir‘s: Er hat sich bemüht, ausgerechnet Barack Obama ausgerechnet zum Life Ball einzuladen. Jetzt wissen wir: Der Life Ball mit seiner sehr spezifischen Sexual-Propaganda ist auch unter Kern weiterhin zentrale Zielgruppe der SPÖ. Freilich ist es irgendwie peinlich, dass Kern noch nicht so richtig mitbekommen hat, dass Obama nunmehr ein Ex ist, und dass es Österreich außenpolitisch derzeit bloß schadet, sich jetzt an ihn heranzumachen. Macht nichts. Denn Obama hat ohnedies abgesagt. Wahrscheinlich fängt er weder mit dem Namen Kern noch dem exzentrischen Ball etwas an.
  10. Da jammert die neue Gesundheitsministerin über die langen MRT-Wartezeiten. Das ist Folge dessen, dass MRT- und CT-Untersuchungen von Ärzten immer öfter angeordnet werden, weil sie ein positiver Fortschritt für fast alle Diagnosen sind. Viel weniger positiv ist, was Frau Rendi-Wagner (bei ihrer ersten Minister-Aktion!) dazu einfällt. Denn sie erweist sich als schlichte Planwirtschaftlerin und verlangt eine öffentliche Kontrolle der Wartelisten in allen Ambulatorien. Das hätte nur eine einzige Folge: Künftig würden dann halt alle lange warten müssen – auch jene, denen die eigene Gesundheit etwas wert ist. Die Neoministerin schwafelt von einer Reihung solcher Wartelisten nach „medizinischen Notwendigkeiten“. Im wirklichen Leben des Gesundheitsbetriebs heißt das freilich: Jene Ärzte werden die erfolgreichsten beim MRT-Wettlauf sein, die für ihre Patienten die dramatischsten Prognose-Vermutungen äußern, weshalb ein MRT-Termin wirklich sofort notwendig sei. Weiß das die Ministerin nicht? Begreift sie nicht, was die einzige wirklich positive und sinnvolle Lösung wäre? Die bestünde darin, dass auch die Krankenkassen so wie Privatpatienten solche Untersuchungen kostendeckend bezahlen. Dann gäbe es binnen kurzem genug MRT- und CT-Geräte. Ohne jede Warteliste. Aber ein richtiger Sozialist will ja ohnedies nie ein Problem lösen, sondern dieses immer nur planwirtschaftlich umverteilen.
  11. Da brechen derzeit die Registrierkassen-Hersteller (schon wieder) unter dem Ansturm der Bestellungen zusammen, weil sich das Finanzministerium neue Schikanen und Verschärfungen für jene Menschen ausgedacht hat, die noch bereit sind, als Unternehmer in Österreich zu arbeiten. In jenem Ressort scheinen seit einiger Zeit überhaupt sadistische Beamte am Werk zu sein – oder solche, die der Partei des Ministers ganz besonders schaden wollen. Dabei wurde  gerade etwas bekannt, was alle Registrierkassen-Schikanen als lächerlich erscheinen lässt, was in jedem anderen Land zu Rücktrittsforderungen an den Finanzminister führen würde: Denn er hat einst jährliche Mehreinnahmen durch die Registrierkassenpflicht von 900 Millionen prophezeit. Geworden sind es 200 Millionen. Weit daneben ist halt auch daneben.
  12. Da hat der österreichische Verfassungsgerichtshof wieder einmal bewiesen, dass er in seiner gegenwärtigen (komplett rot-schwarz-proporzgesteuerten) Zusammensetzung ein zentrales Haupthindernis für eine Modernisierung Österreichs ist. Der VfGH hat der Universität Salzburg nämlich verboten, für ein zusätzlich angebotenes Jus-Repetitorium einen symbolischen Unkostenbeitrag von 20 Euro pro Stunde einzuheben. Wohlgemerkt einmal pro Semester. Die Unis klagen rund um die Uhr über Geldmangel. Aber selbst die kleinste Verbesserungsmaßnahme wird ihnen vom VfGH verboten. Wird’s halt kein Repetitorium mehr geben. Muss ja nicht sein.
  13. Da hat derselbe Verfassungsgerichtshof entschieden, dass Angeklagte in einem Strafprozess keinen Anspruch auf vollen Ersatz ihrer Verteidigerkosten haben, auch wenn sie komplett freigesprochen werden. Auch unschuldig von einer bisweilen exzedierenden Staatsanwaltschaft Angeklagte müssen also weiterhin selbst den Großteil ihrer Kosten tragen, die bisweilen bis in sechsstellige Dimensionen gehen. Während die schuldigen Staatsanwälte keinerlei Konsequenzen zu tragen haben. Freilich: Würde man alle Freigesprochenen für ihre Kosten entschädigen, so wären ja vielleicht Bezüge von Staatsanwälten und Verfassungsrichtern gefährdet. Wer kann das schon wollen? Aus der herrschenden Klasse werden ja ohnedies nur Oppositionspolitiker angeklagt ...
  14. Da zahlt das Umweltministerium künftig 200 Euro für Elektrofahrräder. Der Staat hat‘s ja. Offenbar ist es für die Menschen zu anstrengend, selbst in die Fahrrad-Pedale zu treten. Und zu gesund sollen sie auch nicht leben. Wär nämlich schlecht fürs Pensionssystem.
  15. Da will Justizminister Brandstetter durch einen neuen Paragraphen im Strafgesetz Beamte und Richter besser gegen Übergriffe sogenannter „Reichsbürger“ schützen. Das hat ihm großes Lob der Richter-Gewerkschaft eingebracht. Was Brandstetter vielleicht nicht weiß: Auch wir Leider-nur-einfachen-Bürger würden ihn sehr loben, würde er auch uns besser gegen die dank der auch von ihm beförderten Welcome-Politik zahlreicher gewordenen Übergriffe auf offener Straße schützen. Egal, ob Reichsbürger – was auch immer die sein mögen – oder Nicht-Reichsbürger die Täter sind. Aber zugegeben: Wer sind wir schon?
  16. Da lernen wir, wie schlecht es um die Auslastung mancher Rechtsanwälte bestellt sein muss: Einer von ihnen hatte sogar so viel Zeit, dass er eine ausführliche Anzeige wegen „Verhetzung“ geschrieben hat, was dank Brandstetters Gesetzen jetzt mit zwei Jahren bestraft werden kann. Der Grund: Eine jener Firmen, bei denen man sein T-Shirt mit mehr oder weniger halblustigen Sprüchen bedrucken lassen kann, hat wunschgemäß den mäßig lustigen Spruch „Save a dog, eat a Chinese“ auf ein T-Shirt geschrieben. Wenn man keine Sorgen hat, macht man sich welche …
  17. Da haben die Neos herausgefunden, dass in Österreich in einem Jahr rund 6000 Kontoregisterabfragen stattfinden. Im zehn Mal größeren Deutschland hingegen rund 8700. Jetzt frage ich mich: Sind die Österreicher lauter Betrüger, denen man so intensiv nachspionieren muss? Oder haben wir zu viele Beamte, die voll sadistischer Lust rund um die Uhr die Bürger kontrollieren und schikanieren wollen, und denen man daher kein solches Instrument in die Hand geben darf?

Ist das alles wirklich noch zum Lachen? Nun ja, vielleicht nicht wirklich. Aber andererseits: Wenn man nicht mehr lachen kann, kann man vor Zorn ja nur noch zerspringen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2017 01:07

    Ja, das Lachen... blieb dem Zuschauer beim gestrigen "Im Zentrum" im Halse stecken, wenn immer der Herr Karas das Wort an sich riss; ein zurückgebliebenes Kleinkind, das mit Bauklötzen um sich wirft, von denen man ihm einmal gesagt hat, dass sie wichtig wären, deren Wert(losigkeit) er aber offensichtlich nie verstanden hat. Wie kann die Politik unseres Landes einen solchen Dummkopf endlich loswerden?
    Die übrigen Diskutanten: Der britische Botschafter - ein kluger Gentleman; Frau Punscher-Riekmann: eine Quantité négligeable; der Herr Menasse: Ein Mann ohne Bedeutung. Der freiheitliche Parlamentspräsident: Gescheit, vernünftig - ihm konnte man gerne zuhören, wenn er ausreden hätte dürfen. Letztklassig die Wiederaufnahme der Unsitte, eine nicht angekündigte zusätzliche "Stimme aus dem Volk" an's Mikrophon zu rufen: natürlich eine linke Göre, die offensichtlich gar nicht wirklich wusste, wovon sie da faselte. Schäbig.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2017 10:17

    Es ist sehr schade , das die Punkte von AU nicht der gesamten Bevölkerung nahe gebracht werden können.
    Die Vereinfachung von Gesetzen kann man am Besten an der Registrierkasse ermessen.
    Vorerst nur ein trottelhaftes Gesetz, hat es sich zum Monster ausgewachsen, das kein Mensch mehr versteht. Aber es hat für den Staat den Vorteil, das man jede Menge Geldstrafen verhängen kann, mit der man die Mindestsicherung arbeitsferner Menschen finanzieren kann.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2017 09:54

    Es wäre die Pflicht unserer Medien, Missstände aufzuzeigen. Das tun sie nicht, denn die Presseförderung ist schon zu hoch und die Schutzgekdinserate sind zu reichlich.

    Außerdem ist der computerisierte Strg-c/Strg-v-Journalismus bequemer als mühsame Recherchen.

    Diese und viele andere Artikel von Dr. A.U. zeigen, in welch wunderbaren Welt wir leben. Nur ein wunderbares Volk in einer wunderbaren Welt kann es sich leisten, von solch eitlen, unfähigen und großsprecherischen Pfeifen regiert zu werden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2017 09:51

    Und selbst die 200 Millionen aus Punkt 11 sind zu relativieren, denn dies ist einem extrem gut laufenden Tourismus geschuldet und nicht dem Aufdecken von ‚schwarzen‘ Umsätzen! Und der Tourismus läuft wegen diverser Krisen in klassischen Urlaubsländern so gut.

    Der wirkliche Hammer ist aber 13. Denn jeder Angeklagte, und dies ist man schnell bei uns, kann nun zu einer ordentlichen Geldstrafe verurteilt werden, ohne daß ein Schuldspruch notwendig wäre. Während die Zuwanderer vergewaltigen (=bedingt, also null Strafe) und morden (=9Monate!!!, Afghane in Salzburg, der nun aber wieder wegen so einem 'Bagatelldelikt' in U-Haft sitzt) dürfen, wird der österreichische arbeitende Bürger mit totaler Enteignung bedroht, man muss nur Anklage erheben. Unschuld ist ab jetzt vielfach störend, denn es kann teurer sein sich mit guten Anwälten und Sachverständigen zu verteidigen, als ‚kleinere‘ Verurteilungen einfach anzunehmen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2017 06:55

    Zu den 17 angeführten "österreichischen Besonderheiten" können die Wähler bei den hoffentlich bald vorgezogenen NR-Wahlen nur eine Antwort geben: der rot-schwarzen Koalition die rote Karte geben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2017 13:38

    Für Lachen hat heute das Mittagsjournal gesorgt, weil deutlich offenkundig wurde, daß man die Berichterstattung nicht einmal annähernd objektiv gestalten will; man war durch die plötzlich erfolgte "Entzauberung" des Wunderwuzzis Martin SCHULZ offensichtlich so am Boden zerstört, daß man jede Meldung---sogar das übliche Schönreden einer roten Niederlage!---lieber unter den Tisch fallen hat lassen! Diese Schockstarre des ORF sehe ich mit einer großen Portion Schadenfreude!

    Hätte hingegen Schulz tolle Zugewinne für die SPD gebracht, wäre diesem Umstand garantiert eine volle Viertelstunde gewidmet worden!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2017 08:58

    A.U.: "Da zahlt das Umweltministerium künftig 200 Euro für Elektrofahrräder. Der Staat hat‘s ja. Offenbar ist es für die Menschen zu anstrengend, selbst in die Fahrrad-Pedale zu treten. Und zu gesund sollen sie auch nicht leben. Wär nämlich schlecht fürs Pensionssystem."

    Ich frage: Wer trägt die Kosten für die erhöhten Unfallzahlen und deren schwerwiegende Folgen? Denn E-Fahrradfahren in der Stadt ist gar nicht so einfach, v.a. in der Eingewöhnungsphase. Da wird so manche Verletzung passieren.
    Aber Minister dürfen ja verantwortungs- und folgelos Unsinn verbreiten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. März 2017 07:03

    Zum Lachen ist den meisten Österreichern schon seit Jahren nicht mehr zumute, in der Politik geht so gut wie gar nichts mehr, nicht einmal wirklich streiten können die, das jetzt prognostizierte Wachstum wird auch wieder auf sich warten lassen, dafür dürfen wir garantiert eine neue Belastungswelle erwarten. Die hohe Arbeitslosigkeit wird uns weiter begleiten, bleibt als Trost, dass auch der "Flüchtlingsstrom" nicht so schnell versiegen wird, bringen uns diese doch Wohlstand und schenken uns ihr Wissen. Daher können wir uns weiterhin teure linkslinke Projekte und auch unverschämt hohe Gagen in den geschützten Bereichen leisten.
    Bleibt die einzige Frage, wie lange bleibt der Mob noch ruhig?

  2. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. März 2017 10:27

    Möchte auf den Standard-Artikel des Ehrenmanns (obgleich erem. Soziologieprof.) R. Knoll hinweisen:

    Titel "Unis: Wiederholt sich die Geschichte?"

    "... ist unter anderem die Zeitgeschichte "fest in deutscher Hand", sodass eine österreichische Version des Faches kaum mehr vorhanden ist.Und die Zeitgeschichte ist nicht das einzige Fach, für dessen Lehre ausschließlich deutsche "Personalressourcen" herangezogen werden."

    "Es gibt daher keine dezidierte Analyse österreichischer Gesellschaft mehr, wie auch die deutschen Kollegen an den Spezifika des Landes kaum Interesse zeigen."

    "... ist logische Konsequenz jener Einebnung zur Mittelbau-Universität, die unter Erhard Busek eingeführt...wurde."

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  1. McErdal (kein Partner)
    29. März 2017 20:13

    Sebastian Kurz ist im Paralament heute als Plagiator enttarnt wo

    Text aus Erstaunlich zitiert...

    „Der Außenminister - seit einigen Wochen hyperaktiv und nie in Verlegenheit als ‚Plagiator‘ mit freiheitlicher Programmatik in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen - hat inhaltlich weder seine Partei hinter sich noch hat sein Wort in dieser Bundesregierung Gewicht. Ganz im Gegenteil! Die Politik von Sebastian Kurz ist ein klassischer Fall von Produktpiraterie – allerdings in äußerst miserabler Qualität. Die ‚Enttarnung‘ hat heute im Parlament stattgefunden – nämlich mit der Ablehnung seiner vollmundigen Forderungen und Ankündigungen durch seine eigene Fraktion“, so Strache.

  2. Torres (kein Partner)
    29. März 2017 12:45

    Zu der Registrierkassen-Pleite: Auch die anderen Maßnahmen zur "Gegenfinanzierung" der lächerlichen "größten Steuerreform aller Zeiten" haben sich als unrealistisch erwiesen. Dafür hat der Finanzminister aber ohne mit der Wimper zu zucken 2 Mrd. für die sogenannten "Flüchtlinge" lockergemacht. Kommentar wohl überflüssig.

  3. Gasthörer (kein Partner)
    29. März 2017 10:27

    Möchte auf den Standard-Artikel des Ehrenmanns (obgleich erem. Soziologieprof.) R. Knoll hinweisen:

    Titel "Unis: Wiederholt sich die Geschichte?"

    "... ist unter anderem die Zeitgeschichte "fest in deutscher Hand", sodass eine österreichische Version des Faches kaum mehr vorhanden ist.Und die Zeitgeschichte ist nicht das einzige Fach, für dessen Lehre ausschließlich deutsche "Personalressourcen" herangezogen werden."

    "Es gibt daher keine dezidierte Analyse österreichischer Gesellschaft mehr, wie auch die deutschen Kollegen an den Spezifika des Landes kaum Interesse zeigen."

    "... ist logische Konsequenz jener Einebnung zur Mittelbau-Universität, die unter Erhard Busek eingeführt...wurde."

  4. Der Realist (kein Partner)
    29. März 2017 07:03

    Zum Lachen ist den meisten Österreichern schon seit Jahren nicht mehr zumute, in der Politik geht so gut wie gar nichts mehr, nicht einmal wirklich streiten können die, das jetzt prognostizierte Wachstum wird auch wieder auf sich warten lassen, dafür dürfen wir garantiert eine neue Belastungswelle erwarten. Die hohe Arbeitslosigkeit wird uns weiter begleiten, bleibt als Trost, dass auch der "Flüchtlingsstrom" nicht so schnell versiegen wird, bringen uns diese doch Wohlstand und schenken uns ihr Wissen. Daher können wir uns weiterhin teure linkslinke Projekte und auch unverschämt hohe Gagen in den geschützten Bereichen leisten.
    Bleibt die einzige Frage, wie lange bleibt der Mob noch ruhig?

  5. logiker2
  6. franz-josef
    27. März 2017 21:59

    Würde meinen, da vergeht einem auch das letzte Lachen:

    https://deutsch.rt.com/28073/inland/islamischer-staat-droht-mit-anschlaegen-in-deutschland-und-drohen-merkel-mit-persoenlicher-rache/

    Im ersten Propagandavideo des „Islamischen Staates“, das ausschließlich in deutscher Sprache gedreht wurde, schworen die aus Deutschland stammenden Extremisten, in der Bundesrepublik und Österreich Terroranschläge durchführen zu wollen. Dabei wurde insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel persönliche Rache angedroht für das „Blut von Muslimen, das in Afghanistan vergossen wurde“.

    In dem am Mittwoch veröffentlichten fünfminütigen Video fordern zwei deutschsprachige IS-Kämpfer europäische Muslime dazu auf, sich dem selbsternannten „Islamischen Staat“ in Syrien und Irak anzuschließen, um in Deutschland und Österreich „den Dschihad zu führen“ sowie „jeden Ungläubigen abzuschlachten“, zitiert die Tageszeitung „Die Welt“ einige der Aussagen:
    "Du brauchst nicht viel. Nimm ein großes Messer und schlachte jeden Kafir (Ungläubigen, d. Red.)! Sie sind wie Hunde!"
    Einer der IS-Kämpfer richtet eine Drohung direkt an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und drohte ihr mit Rache:
    "Oh Merkel, du schmutzige Hündin: Wir werden uns rächen für die Beschimpfung des Propheten. Wir werden uns rächen für das Blut, das ihr vergossen habt von den Muslimen in Afghanistan", warnt der österreichische Dschihadist. "Wir werden uns rächen für die Waffenlieferung an die Abtrünnigen hier im Islamischen Staat. Unsere Rache wird bei euch vor Ort sein!"

    Damit spielt der IS-Anhänger auf Deutschlands Beteiligung am US-geführten Krieg in Afghanistan an. Auch deutsche Waffenlieferungen an all jene, die gegen den „Islamischen Staat“ kämpfen, wie beispielsweise die kurdischen Peshmerga in Nordirak, würden nicht vergessen werden.

    Im Anschluss an die Videobotschaft verliehen die IS-Kämpfer ihren Drohungen Nachdruck, indem sie zwei Geiseln, den Angaben zufolge syrische Regierungssoldaten, vor der Kamera durch Schüsse in den Hinterkopf hinrichteten.
    Die zwei IS-Kämpfer im IS-Video wurden von Experten als Abu Umar al-Almani („Der Deutsche“) und Mohammed Mahmoud, auch als Abu Usama al-Gharib bekannt, ein Österreicher aus Wien, identifiziert.
    Laut neuesten Erkenntnissen saß der vermeintlich geläuterte Mahmoud in Österreich schon einmal für ganze vier Jahre im Gefängnis. Daraufhin lebte er in Deutschland, aus Angst vor Abschiebung reiste er allerdings im Jahr 2012 in die Türkei aus. Aufgrund seiner Verbindungen zu extremistischen Gruppierungen wurde er auch in der Türkei für einige Monate festgenommen. Schließlich schaffte er es, sich 2014 dem „Islamischen Staat“ anzuschließen.Bislang hätten nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière 650 deutsche Staatsbürger die Bundesrepublik mit dem Ziel verlassen haben, dem „Islamischen Staat“ beizutreten.

    Was für ein Wahnsinn hat Besitz von der Welt, wie wir sie kennen, ergriffen.

    • Brigitte Imb
      27. März 2017 22:46

      Mir ist auch ohne solcher Drohungen schon mulmig genug. Die Gefahr dieser Wilden droht immer und überall.
      Islam IST Terror, da gibt es nichts zu beschönigen, darum bewußt die Pauschalierung, solange deren Buch nicht umgeschrieben ist und Töten per (Pseudo)Religion oktroyiert wird.

  7. Brigitte Imb
    27. März 2017 15:14

    Nein, lachen kann man da nicht mehr, eher heulen.

    Einen Draufsetzer habe ich noch gefunden. Zwar in D und nur indirekt politisch, DIE Bier, gendergerechtes Bier. Das finde ich zum Schreien.

    https://www.unzensuriert.at/content/0023556-Die-Bier-Brauerei-will-Gerstensaft-gendern-und-damit-ein-Zeichen-gegen-Sexismus

    Recht weit fortgeschritten ist sie, die Verblödung der Massen. Da köpf ich doch gleich eine "VöslauerIn", denn Stiegelin mag ich noch keine.

    • Brigitte Imb
      27. März 2017 15:17

      P.s.: Und das Schnitzel backe ich in Zukunft in der SchmalzIn od. in der ÖlIn. Schließlich will ich nicht sexistisch kochen.

  8. Leopold Franz
    27. März 2017 15:07

    ad 15: In einer zünftigen Massenschlägerei von Nichtreichsbürgern in und außerhalb einer Wasserpfeifenbude am wiener Gürtel erstach vorgestern nächtens oder so ein syrischer Nichtreichsbürger einen irakischen Nichtreichsbürger.

  9. Schani
    27. März 2017 15:05

    Hoffentlich wird die Regierung nach den nächsten NR-Wahlen enukleiert!

  10. Undine
    27. März 2017 13:38

    Für Lachen hat heute das Mittagsjournal gesorgt, weil deutlich offenkundig wurde, daß man die Berichterstattung nicht einmal annähernd objektiv gestalten will; man war durch die plötzlich erfolgte "Entzauberung" des Wunderwuzzis Martin SCHULZ offensichtlich so am Boden zerstört, daß man jede Meldung---sogar das übliche Schönreden einer roten Niederlage!---lieber unter den Tisch fallen hat lassen! Diese Schockstarre des ORF sehe ich mit einer großen Portion Schadenfreude!

    Hätte hingegen Schulz tolle Zugewinne für die SPD gebracht, wäre diesem Umstand garantiert eine volle Viertelstunde gewidmet worden!

  11. keinVPsuderant
    27. März 2017 12:43

    Ich habe gelesen, dass Karas&Menasse geladen waren, und daher nicht aufgedreht. Den Karas muss Kurz dringend aus dem Verkehr ziehen, sobald er was zu sagen hat, was hoffentlich bald sein wird. Karas ist angeblich einer der Fleißigsten in der EU. In seinem Fall: LEIDER!

    • keinVPsuderant
      27. März 2017 12:46

      Gehört zu @Gandalf 1:07

    • Konrad Loräntz
      27. März 2017 13:02

      Menasse hat allerdings etwas Hochinteressantes gesagt. Als Autor eines Buches über die EU war er viel in Brüssel und hat mit den Leuten in der "Arbeitsebene" gesprochen. Die hätten - vor dem Referendum - durch die Bank gewünscht, dass der Brexit kommen soll, da sie von den tausenderlei Ausnahmen der Briten genervt wären.
      Was Karas darauf erwiderte, weiss ich nicht, da ich nach seinem zweiten Satz eingeschlafen bin.

    • Freidenker (kein Partner)
      29. März 2017 20:19

      Herr Menasse hat aber auch viel Unrichtiges gesagt, beispielsweise hat er die EU-Regelung über die Traktorsitze ausdrücklich für Richtig befunden, obwohl dieser Herr wohl einige Bücher geschrieben hat, aber sicher noch nie auf einem Traktor gesessen ist.

  12. Josef Maierhofer
    27. März 2017 10:27

    Verwaltungsreform:

    Eine von Herrn Wolfgang&Erich Bauer initiierte parlamentarische Initiative hat eine Verwaltungsreform beantragt, die vom österreichischen (Koalitions)Parlament 'net amol ignoriert' wurde.

    So eine Verwaltungsreform bringt dem Staat nicht nur die Milliardeneinsparungen dieser Beamten, nein auch die Milliardeneinsparungen der Schäden, die in der Wirtschaft angerichtet werden.

    Auch die Befreiung des Beamtentums von Parteieneinfluss bringt Österreich Milliardeneinsparungen und die Reduktion der Korruption ebenfalls.

    Justizreform:

    Dort ist es genauso. Gelingt es diese zu 'desinfizieren' (von Parteieinfluss zu befreien) ist der erste Schritt schon getan.

    Dazu aber gehört eindeutig die Gesetzesreform, die, wie beschrieben, wie auch die gesamte Koalition, eindeutige Fehlstarts hinlegt und NICHTS TUT.

    Kein Politiker ist in der Lage, da Vorschläge zu machen und das Justizministerium krallt sich an den unnötigen Posten fest, der Minister inklusive.

    Diese Farce auf allen Ebenen kann nur durch radikale Neuwahlen behoben werden.

    Gebt der FPÖ die 2/3 Mehrheit und es wird in einer Legislaturperiode mehr weiter gehen als durch die letzten 50 Jahre Koalition. Zuletzt kam es unter Dr. Schüssel als Kanzler zu positiven Ansätzen.

    Das geht ja schon bei den Staatsgrundgesetzen an, die werden völlig ausgehebelt durch all den Unfug, den diese Koalition anrichtet.

    Kapiert das doch endlich Ihr Wähler !

    • simplicissimus
      27. März 2017 12:20

      Sie haben vollkommen recht.
      Leider ist der Waehler, unentschlossen, verwirrt, manipuliert, schwankend und leicht beeinflussbar.

    • Sandwalk
      27. März 2017 12:30

      Die Wähler sind von den Mediendrogen so bekifft, dass sie mit glasigen Augen in den Wahlkabinen sogar grün wählen.

    • dssm
      27. März 2017 14:18

      @Josef Maierhofer
      Wie viele Nettozahler gibt es? Die paar werden jedenfalls keine Wahlen entscheiden.
      Und der Rest lebt vom viel zu hohen Beamtengehalt, von einem Job den es nur wegen der Regulierungen gibt, muss für ein sinnlos-Studim keine Gebühr zahlen, bekommt Kindergeld, Mindestsicherung, Kuren genehmigt, viel zu viel Pension (gemessen am Antrittsalter) oder einen Job in der gigantischen Sozialindustrie.

      Und was soll sich in einem Land demokratisch ändern, dessen Pensionisten viel zu früh in Pension gehen und dann viel zu viel nehmen, aber einen Berg öffentlicher Schulden hinterlassen haben – alles auf Kosten der eigenen (!!!) Kinder.

    • Josef Maierhofer
      27. März 2017 15:08

      @ dssm

      Was soll sich ändern ? Ja, das Geld wird ausgehen, die Unternehemer werden ausgewandert sein, das Kapital auch (Fernost ist ein guter Tipp). Der Staat wird dann unter sich sein und seinesgleichen. Das Szenario wird eintreten, dass die Beamten einander auffressen.

      Hatten wir auch hier schon einmal nach dem ersten Weltkrieg, da wurden dann auch noch die letzten Unternehmer, die Juden vertrieben und ermordet, bis ... ... ja, bis Hitler übernommen hat. Nunmehr wird es der andere aus Ankara sein ...

      Also, was soll sich ändern ? Wenn es so weiter geht, wird sich ALLES ändern.

  13. Bob
    27. März 2017 10:17

    Es ist sehr schade , das die Punkte von AU nicht der gesamten Bevölkerung nahe gebracht werden können.
    Die Vereinfachung von Gesetzen kann man am Besten an der Registrierkasse ermessen.
    Vorerst nur ein trottelhaftes Gesetz, hat es sich zum Monster ausgewachsen, das kein Mensch mehr versteht. Aber es hat für den Staat den Vorteil, das man jede Menge Geldstrafen verhängen kann, mit der man die Mindestsicherung arbeitsferner Menschen finanzieren kann.

  14. El Capitan
    27. März 2017 09:54

    Es wäre die Pflicht unserer Medien, Missstände aufzuzeigen. Das tun sie nicht, denn die Presseförderung ist schon zu hoch und die Schutzgekdinserate sind zu reichlich.

    Außerdem ist der computerisierte Strg-c/Strg-v-Journalismus bequemer als mühsame Recherchen.

    Diese und viele andere Artikel von Dr. A.U. zeigen, in welch wunderbaren Welt wir leben. Nur ein wunderbares Volk in einer wunderbaren Welt kann es sich leisten, von solch eitlen, unfähigen und großsprecherischen Pfeifen regiert zu werden.

  15. dssm
    27. März 2017 09:51

    Und selbst die 200 Millionen aus Punkt 11 sind zu relativieren, denn dies ist einem extrem gut laufenden Tourismus geschuldet und nicht dem Aufdecken von ‚schwarzen‘ Umsätzen! Und der Tourismus läuft wegen diverser Krisen in klassischen Urlaubsländern so gut.

    Der wirkliche Hammer ist aber 13. Denn jeder Angeklagte, und dies ist man schnell bei uns, kann nun zu einer ordentlichen Geldstrafe verurteilt werden, ohne daß ein Schuldspruch notwendig wäre. Während die Zuwanderer vergewaltigen (=bedingt, also null Strafe) und morden (=9Monate!!!, Afghane in Salzburg, der nun aber wieder wegen so einem 'Bagatelldelikt' in U-Haft sitzt) dürfen, wird der österreichische arbeitende Bürger mit totaler Enteignung bedroht, man muss nur Anklage erheben. Unschuld ist ab jetzt vielfach störend, denn es kann teurer sein sich mit guten Anwälten und Sachverständigen zu verteidigen, als ‚kleinere‘ Verurteilungen einfach anzunehmen.

    • simplicissimus
      27. März 2017 12:23

      Sehe ich auch so.

    • Sensenmann
      27. März 2017 19:36

      Ja, Punkt 13 ist wahrlich der Wahnsinn. Und der Beweis, daß wir uns von einer Softporno-Variante der DDR zur Hardcore-Version entwickeln!
      Damit ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Falsche Anklagen, aufgeblähte Verfahren und jedermann ist in kurzer Zeit ruiniert!
      Während man als Privatmann bei unbegründeten Anzeigen selbst ein Problem hat, darf ein Staat - sofern er natürlich ein Sozi-Staat ist, alles.

  16. Wolfgang Bauer
    27. März 2017 08:58

    A.U.: "Da zahlt das Umweltministerium künftig 200 Euro für Elektrofahrräder. Der Staat hat‘s ja. Offenbar ist es für die Menschen zu anstrengend, selbst in die Fahrrad-Pedale zu treten. Und zu gesund sollen sie auch nicht leben. Wär nämlich schlecht fürs Pensionssystem."

    Ich frage: Wer trägt die Kosten für die erhöhten Unfallzahlen und deren schwerwiegende Folgen? Denn E-Fahrradfahren in der Stadt ist gar nicht so einfach, v.a. in der Eingewöhnungsphase. Da wird so manche Verletzung passieren.
    Aber Minister dürfen ja verantwortungs- und folgelos Unsinn verbreiten.

    • Cotopaxi
      27. März 2017 09:39

      Und woher kommt der Strom, den die E-Bikes verbrauchen? Wie viele hässliche Windräder verdanken wir dem E-Bike-Boom?

      Hauptsache der Schwarze Minister bekommt Applaus von den Grünen und der E-Bike-Lobby.

    • dssm
      27. März 2017 09:54

      @Cotopaxi
      Und genau die geförderten brauchen viel Strom! Die Salzburg AG (unser lokaler staatlicher Stromversorger) hat E-bikes mit einer Ladeeffizienz von rund 25% (in Worten fünfundzwanzig) verteilt. Da sind aber Verluste rund um die Batterie noch gar nicht drin, sondern nur die gemessene Differenz in Watt zwischen Eingang und Ausgang. Zugegeben, im Winter können Sie das Ladegerät als Heizkörper verwenden.

    • riri
      27. März 2017 10:43

      Deswegen plant Herr Umweltminister ja eine höhere Besteuerung von Diesel-Fahrzeugen. Gültig aber nur für Inländer.

    • dssm
      27. März 2017 11:48

      @riri
      Sehr bezeichnend wie die Herrschenden denken. Wir haben eine gigantische Steuerbelastung, aber der Herr Minister kommt nicht auf die Idee für Benziner die Steuer zu senken, nein, nur Steuererhöhungen kommen in Frage. Nicht einmal eine neutrale Lösung, also Senkung auf der einen und Erhöhung auf der anderen Seite, wird in Betracht gezogen.
      Sozialisten sind eine besonders unerquickliche Art. Nebenbei, wer Kurz wählt, der bekommt auch diesen etatistischen Landwirtschaftsminister als Bonus.

    • Cotopaxi
      27. März 2017 12:49

      @ dsssm

      Wer Kurz wählt, bekommt die ganze ÖVP mitgeliefert mit ihren Brandstetters, Karas, Buseks, Mahrers, Fischlers, Prölls, Fekters usw.

    • riri
      27. März 2017 14:19

      Da lobe ich mir den Finanzchef der Bayern, Herr Söder, der meinte, Herr Leichtfried solle sich am System der deutschen Autobahnmaut ein Beispiel nehmen, da würden sich die Österreicher freuen.
      Die Marxisten in Österreich vergönnen nicht einmal der Bevölkerung anderer Länder eine Steuererleichterung. Federführend ist seit Beginn der Diskussion die allseits beliebte Frau Bures.
      Die ist anderen Leuten sogar die Grippe neidig! (Karl Farkas)

    • Sensenmann
      27. März 2017 19:42

      @Wolfgang Bauer
      Also mir persönlich ist es egal, wen es mit einem E-Fahrrad oder einem anderen Vehikel aufs Maul haut. Das ist ganz ausschließlich dessen persönliches Vergnügen!
      Aber was mich stört, wie das bolschewikerte Anderl hier großzügig Steuergeld verteilt. Ebenso, wie die grünen Khmer, die uns ja auf nordkoreanische Verhältnisse zurück stutzen wollen: Lastenfahrräder statt LKW.
      Jeder Eingriff in den Markt ist abzulehnen! Wen E-Fahrräder angeboten werden und es Bedarf gibt, werden diese so oder so gekauft.
      Ich brauche so ein Ding nicht, aber wieso wird mir bzw. meinen Kindern das Geld impertinent gestohlen um irgendwelchen Leuten das Treten in die Pedale zu erleichtern?

  17. Politicus1
    27. März 2017 08:41

    zu Punkt 8)
    Im Hinblick auf die von den Wiener GrünInnen selbst genannte Mitgliederzahl von eintausend darf man schon fragen, woher die Vassilakou-Partei das Geld für ihre Propagandaaktionen nimmt. Wer zahlt die Inserate, Broschüren und Plakate?
    Oder sind diese tausend Mitglieder die bestverdienendsten Bobos von Wien?

    Auch darf man fragen, wieso ist jetzt ausgerechnet der junge Chorherr (armer Vater Chorherr!) so streitbar für den Bau der Schuhschachtel am Heumarkt?

    zu 9)
    So abwegig war die Idee Kerns auch wieder nicht. Hat doch die Regierung Obama die Förderung der homosexuellen Lebensweise weltweit zu einem erklärten Ziel ihrer Außenpolitik gemacht.

    zu 10)
    Als Medizinerin weiß die SPÖ-Gesundheitsministerin ganz genau, dass das Übel in den Deckelungen der Kostenersätze für MRTs der Krankenkassen zu suchen ist.
    Wenn ein Röntgeninstitut nur eine bestimmte Zahl von Untersuchungen auf e-card verrechnen kann, dann erklärt das die beschränkten Öffnungszeiten für Kassenpatienten von selbst.

    zu 15) wer zieht wo die Grenzen?
    Ist jemand, der meint, dass der von ihm nicht gewählte Bundespräsident nicht sein Bundespräsident ist, schon ein staatsverweigernder Reichsbürger?

  18. socrates
    27. März 2017 07:38

    Heutzutage kommen Spitäler, Dank der US Kriegspolitik, vom Band. Ein Angebot für das Spital Nord um 1/3 des Preises komplett innerhalb von 2-3 Jahren geliefert mit Pönalezahlung bei Zeitüberschreitung wurde abgelehnt. So wird Österreich von den dummen und korrupten Roten an die Wand gefahren.

  19. Ausgebeuteter
    27. März 2017 06:55

    Zu den 17 angeführten "österreichischen Besonderheiten" können die Wähler bei den hoffentlich bald vorgezogenen NR-Wahlen nur eine Antwort geben: der rot-schwarzen Koalition die rote Karte geben.

    • Charlesmagne
      27. März 2017 10:04

      Wüssten sie darüber Bescheid, würden die meisten nicht verstehen, worum es dabei geht. Ist ja auch nicht wichtig, solang das Auto glänzt und mittags Schnitzel und Bier vorhanden sind.
      Ich habe kürzlich in einer Runde politisch eigentlich nicht uninterresierter Menschen den Namen Soros erwähnt. Nicht ein einziger konnte damit etwas anfangen.
      Den meisten ist nur wichtig, dass die Gemeinde im Winter den Schnee räumt und im Frühling die Blumenbeete an den Kreuzungen nicht vergisst.
      Politische Zusammenhänge jenseits ihres Schrebergartenzauns interessieren sie nicht.
      Außerdem treibt sie die Angst vor Neuem, Unbekannten um.
      Auf ernsthafte Veränderungen zu hoffen ist daher vergebens.

    • simplicissimus
      27. März 2017 12:22

      Bingo, Clarlesmagne.

    • simplicissimus
      27. März 2017 15:08

      Trotzdem muss man dem Establishment die rote Karte zeigen.
      Niemals aufgeben!

    • Sensenmann
      27. März 2017 19:50

      Von der FPÖ hört man dazu gar nichts. Der permanente Angriff scheint nicht deren Stärke zu sein.

      Die Frage: Wollt ihr das? verbunden mit "Mit uns endet das SOFORT" sollte reichen, um wenigstens die alphabetisierten Wähler zu erreichen.

    • Almut
      27. März 2017 19:58

      @ Charlesmagne
      ********************************************!!! Genauso ist es!

    • Undine
      27. März 2017 20:31

      @Charlesmagne

      ***********************************!

  20. carambolage
    27. März 2017 01:18

    Danke Hr. Dr. Unterberger für die Zusammenstellung.
    Die von der Politik schon voll abhängigen Massenmedien erfüllen nicht mehr ihre Pflicht, solchen Irrsinn aufzudecken bzw. zu verbreiten.
    Werte Mitleser, bitte verbreiten wir unbedingt diesen Blogbeitrag an Leute, die diese Dinge normalerweise nicht zu Gesicht bekommen.

  21. Gandalf
    27. März 2017 01:07

    Ja, das Lachen... blieb dem Zuschauer beim gestrigen "Im Zentrum" im Halse stecken, wenn immer der Herr Karas das Wort an sich riss; ein zurückgebliebenes Kleinkind, das mit Bauklötzen um sich wirft, von denen man ihm einmal gesagt hat, dass sie wichtig wären, deren Wert(losigkeit) er aber offensichtlich nie verstanden hat. Wie kann die Politik unseres Landes einen solchen Dummkopf endlich loswerden?
    Die übrigen Diskutanten: Der britische Botschafter - ein kluger Gentleman; Frau Punscher-Riekmann: eine Quantité négligeable; der Herr Menasse: Ein Mann ohne Bedeutung. Der freiheitliche Parlamentspräsident: Gescheit, vernünftig - ihm konnte man gerne zuhören, wenn er ausreden hätte dürfen. Letztklassig die Wiederaufnahme der Unsitte, eine nicht angekündigte zusätzliche "Stimme aus dem Volk" an's Mikrophon zu rufen: natürlich eine linke Göre, die offensichtlich gar nicht wirklich wusste, wovon sie da faselte. Schäbig.

    • kritikos
      27. März 2017 01:34

      Ich gestehen, das Zentrum schaue ich mir nie an. Mit Ihrer Kurzbeschreibung der Runden-Teilnehmer bin ich sehr einverstanden. Beim Menasse würde ich schärfere Worte nehmen, aber vielleicht ist er nicht einmal diese wert. (Schade um dem historisch schönen Namen!) - Symptomatisch für den ORF ist, dass er von der ÖVP- Seite gern oder ausschließlich die linkslastigen einlädt. Na net!

    • Politicus1
      27. März 2017 08:42

      Karas vertritt schon längst nur mehr sich selbst ...

    • dssm
      27. März 2017 09:57

      @Politicus1
      Aber wenn Sie ÖVP wählen sollten, wen und was bekommen Sie dann? Kurz und Sobotka oder Mitterlehner und Karas? Womit wohl der gute Kurz weniger gut ausschaut.

    • Sensenmann
      27. März 2017 19:47

      Wieder fühle ich mich bestätigt, den Sozi-Rundfunk abbestellt zu haben.
      Ein schöner Naturfilm aus der Mediathek gestreamt, verbunden mit gutem Wein und dem angenehmen Gefühl in der Magengrube, dem Sozi wieder Geld entzogen zu haben, sind mir doch weit bekömmlicher, als der rote Dreck, den der ORF auskotzt.

    • Brigitte Imb
      27. März 2017 21:45

      @Sensenmann,

      ja, das ist wirklich eine kl. Genugtuung, den Sozen so die Kohle vorzuenthalten. Wrabetz casht im geschützten Bereich 400 000 € ab. Wahrscheinlich kommen da noch viele andere Zuckerln, wie ein Dienstwagen, usw., dazu.
      Jede Möglichkeit dazu muß genutzt werden, JEDE!

  22. kritikos
    27. März 2017 00:58

    Es gibt in Deutschland einen Autor - ich gestehe, den Namen habe ich vergessen, Schande - der die Abstrusitäten, Fehlleistungen, Irreführungen etc. in Plakaten, Aussendungen, Ankündigungen usw. anprangert, schon in mehreren Editionen. Ich glaube, "Der Dativ ist dem Genetiv sein Feind" war der Titel.
    AU könnte noch viel mehr Bücher über all die österreichischen Idiotien schreiben. Man müsste nur eine Stiftung finden, die die Publikationen finanziert. Letztere sollten allen Bürgermeistern, Landeshauptleuten und den Bundes- und Nationalräten, den Ministern auf jeden Fall, kostenlos schicken, ach ja und den Oberstgerichtspräsidenten. Sie würden das nicht lesen, aber rein aus Spott und Hohn.
    Das ist natürlich Unsinn, denn die meisten der Genannten lesen den Blog bzw. wird er ihnen von den Lakaien vorgelesen.





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