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Der Staatsschutz in der Staatsoper drucken

Lesezeit: 4:30

Der Skandal um den von der SPÖ für die künftige Führung der Staatsoper nominierten Bogdan Rošcic ist ein dreifacher. Freilich wird in der Öffentlichkeit nur eines der drei Skandalelemente erwähnt. Und der für diese Nominierung hauptverantwortliche Minister Drozda will sogar kein einziges sehen; er bezeichnet den Skandal einfach als „Was-wäre-wenn-Frage“.

Der einzige in den letzten Tagen öffentlich diskutierte Aspekt ist das Bekanntwerden der Tatsache, dass Rošcic fünf Seiten seiner einstigen Dissertation wortwörtlich und ohne Quellenangaben abgeschrieben hat. Solche Plagiate sind in den letzten Jahren zwei deutschen Bundesministern zum Verhängnis geworden und haben zum unfreiwilligen Ende ihrer Ministerkarriere geführt.

Dass Minister Drozda hingegen dennoch keinen Rücktrittsgrund bei Rošcic sehen will, bedeutet offensichtlich, dass Österreich regierungsoffiziell zu einer solchen Balkanrepublik erklärt wird, in der nicht die gleich hohen Anstandsregeln gelten wie etwa in Deutschland. Oder heißt sein Verhalten gar, dass diese Anstandsregeln nur für rechte Politiker zu gelten haben (beide deutsche Ex-Minister stammten von den Unionsparteien), aber nicht für Linke wie den Herrn Rošcic. Sind für Linke Anstand und Korrektheit nicht relevant? Oder sind sie als A-priori-Gutmenschen darüber erhaben, Konsequenzen ziehen zu müssen?

Die zweite Skandalebene ist die Tatsache, dass Rošcic noch keinen einzigen Tag seines Berufslebens in einer Theateradministration mitgearbeitet, geschweige denn ein Theater oder eine Oper oder ein Konzerthaus geleitet hat. Und jetzt soll der gebürtige Serbe und einstige Ö3-Chef die wichtigste Bühne Österreichs leiten, die nach dem steilen – auch von Drozda durch seine dortige Tätigkeit mitverschuldeten – Abstieg des Burgtheaters die einzige Bühne ist, die noch Weltrang hat. Die zusammen mit dem privaten (und dementsprechend von der SPÖ mies behandelten) Musikverein die letzte Stätte in dieser Stadt ist, die noch Wiens Stellung als Welthauptstadt der Musik zu rechtfertigen imstande ist.

Meint die SPÖ ernsthaft, dass man eine solche Bühne ohne jede Erfahrung leiten kann? Oder glaubt sie gar, dass alleine die linksideologische Prägung für eine solche Aufgabe schon reichen würde? Begreift sie nicht, wie wichtig die Staatsoper für Wien ist, auch als Wirtschaftsfaktor? Oder will sie sogar die heute noch blühende, fast tagtäglich zu hohen Preisen ausverkaufte Oper aus ideologischen Motiven ganz bewusst demolieren, weil die Wiener Oper ja mit ihrer hohen Qualität die Verkörperung des verhassten bürgerlichen Kulturbegriffs ist? Oder inszeniert man hier schon ein angebliches Opfer einer künftigen Regierung, in der die SPÖ wahrscheinlich nicht mehr vertreten sein wird?

All diese Fragen werden nun durch die dritte Skandalebene noch dramatisch zugespitzt, die am Rande der Plagiats-Affäre bekanntgeworden ist. Denn noch viel schlimmer als die Tatsache, dass Rošcic abgeschrieben hat, ist, bei wem er abgeschrieben hat. Das ist nämlich Peter Decker, der heutige Chefredakteur der linksradikalen deutschen Zeitschrift „Gegen-Standpunkt“, der auch schon damals zusammen mit Rošcic bei dieser neomarxistischen 68er Bewegung mitgemacht hat, die seither auch schon in vielen Städten Veranstaltungen abgehalten hat.

Nun ist das aber keine normale demokratische linke Gruppierung, sondern eine „konspirativ tätige, sektenartige Organisation“, die sowohl vom Verfassungsschutz in Bremen wie auch von dem in Bayern wie auch von dem auf bundesdeutscher Ebene mit solchen Beschreibungen ins Visier genommen worden ist. Dabei sei daran erinnert, dass Bremen immer sozialdemokratisch regiert worden ist, dass es also offensichtlich keineswegs nur um eine bösartige Denunziation etwa der konservativen Bayern geht.

Laut Bericht des bundesdeutschen Verfassungsschutzes ist das Fernziel der Gruppe sogar „die revolutionäre Überwindung der bestehenden, pauschal als ,Kapitalismus‘ verunglimpften verfassungsmäßigen Ordnung, allerdings ist dies nach eigener Einschätzung gegenwärtig nicht zu verwirklichen.“

Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich halte ich es für möglich, dass man sich von studentischen Jugendsünden emanzipiert. Ich kenne exzellente Journalisten, die vom einstigen Maoisten zum vehementen Befürworter von Freiheit, Rechtsstaat und Marktwirtschaft geworden sind. Nur darf man sich schon erwarten, dass man diese Abkehr von einem solchen Radikalismus laut und öffentlich verkündet. Von Herrn Rošcic war so etwas jedoch nie zu vernehmen. Ganz im Gegenteil: Er rühmt Decker auch jetzt noch in Interviews. Die Vermutung ist stark, dass der Mann sogar genau wegen dieses Linksradikalismus von Drozda ausgewählt worden ist. Der gemeinsame Marsch der 68er durch die zu zerstörenden Institutionen ist ganz offensichtlich ja noch keineswegs zu Ende.

Wenn man imstande ist, das alles humorvoll zu nehmen, dann wird man sich auf eine erhöhte Besucherfrequenz in der Oper wenigstens durch den deutschen Staatsschutz freuen können (vom österreichischen ist ja nicht viel zu halten).

Wenn man freilich dazu nicht imstande ist und wenn einem eine der letzten wertvollen Institutionen dieses Landes noch etwas wert ist, dann muss man ganz dringend eine Revision der katastrophalen Entscheidung der SPÖ verlangen.

Übrigens: Sollte sie keinen guten und fähigen Operndirektor finden, dann könnte die Drozda/Kern-Partei schon auch zur Kenntnis nehmen, dass der gegenwärtige Operndirektor Dominique Meyer seine Sache künstlerisch wie kaufmännisch exzellent macht. Und dass er eigentlich durchaus zu einer Vertragsverlängerung bereit (gewesen?) wäre. Aber dass er statt dessen von Drozda schnöde behandelt worden ist.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2017 06:59

    Eben, weil der noch gegenwärtige Operndirektor Dominique Meyer seine Sache künstlerisch wie kaufmännisch exzellent macht, bedauerlicher Weise aber nicht genug links zu sein scheint, wird er abgeschafft.

    Es schlägt die alte Regelung, wie aus dem seinerzeitigen Jugoslawien, z.B. bei der Frage durch: "Ist er ein guter Installateur ? Weiß ich nicht, aber er ist ein guter Kommunist."

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2017 09:31

    Offensichtlich übernehmen die ganz Linken die SPÖ. Und nun muss jede leitende Funktion mit einem der ihren besetzt werden, damit dieser neue Leiter dann viele ‚offene‘ Stellen mit ebensolchen ganz linken Typen besetzt und diese in Lohn und Brot bringt; in der freien Wirtschaft sind solche Leute ja nicht so gerne gesehen.
    Hat man viele solche Leute eingesetzt, so steigt die Macht innerhalb der Partei, da ja nun bei jedem Parteitag die eigene Gruppe zahlenmäßig gestärkt ist.
    Und um Wirtschaftlichkeit können sich diese ganz linken Typen keine Sorgen machen, für die kommt der Strom aus der Steckdose, das Geld von der Bank und das Essen aus dem Supermarktregal.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorleshandl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2017 08:18

    Höchste Zeit, dass Drozdas Verwicklung in den Burgtheater-Skandal genauer unter die Lupe genommen wird!! Denn der Mann ist im Begriff, dem Kulturbetrieb noch weitere Schäden zuzufügen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2017 12:23

    Der „Kulturminister Drizda“ spielt bei vielen „68-er Nachfolgethemen“ eine Rolle. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat erst kürzlich lautWiener Zeitung (1. März 2017) entschieden:
    „Andrea Ecker, bisher Chefin der Kunst-und Kultursektion im Bundeskanzleramt, wird Kabinettsdirektorin in der Hofburg....Im Licht der Öffentlichkeit stand sie zuletzt im Vorjahr, als sie interimistisch des Belvedere-Kuratoriums übernahm....“.
    Ein Bild der Dame mit Drozda - betreffend diese zitierte interimistische Leitung - findet sich unter
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/kulturpolitik/834217_Drozda-krempelt-Belvedere-um.html
    Bekanntlich wurde beim Belvedere durch „Kulturminister Drozda“ die bisherige Chefin Husslein-Arco in einer Weise ersetzt, die Assoziationen von Aktionen der Politkommisare realsozialistischer Staaten aufkommen läßt. Somit wurde dort der linke Einfluß sichergestellt.
    Auch für die Nominierung der künftigen Staatopern-Führung mit Bogdan Rošcic ist ebenfalls der hauptverantwortliche Minister Drozda.
    In früheren Zeiten hätte man von Unterwanderung gesprochen - .

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2017 12:07

    Die mit Abstand allergrößte Heldentat eines Opern-Direktors war zweifellos die ENTNAZIFIZIERUNG des FASCHISTISCHEN "EISERNEN VORHANGS" von Eisenmenger durch den ehemaligen Tennislehrer Joan Hollender! Erst ab da kann ein wirklich anständiger Mensch ohne Bauchweh in die Wiener Oper gehen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorPaul
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2017 09:13

    Die Kunst der Sozialisten liegt ja darin, alles an das eigene Niveau anzupassen! Nämlich unterstes Mittelmaß!

  7. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2017 07:57

    Drozda, Roscic, Schulz, Burgtheater, Staatsoper, Geldverteilung...
    Man kriegt da eine Ahnung vom roten Hochkulturfilz.
    https://kurier.at/kultur/drozdas-berater-folgt-roci-in-die-staatsoper/249.482.975

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2017 17:31

    Bogdan Rostschutz - das muss man verstehen, dass man diesen Mann braucht. Nur so ist der (rote) Rost, der alles zusammenhält auch wirklich geschützt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2017 11:11

    Die gute Nachricht:
    Es wird bald auch für Otto Normalverbraucher wieder Opernkarten an der Kassa geben. Ganz ohne "ich kenn wen der wen kennt...".

    Die schlechte Nachricht:
    Die Aufführungen werden keinen mehr interessieren.

    PS: Beim Burgtheater hat Drozda ja keinen guten Eindruck gemacht. Dann hat er mit Husslein und Mayer zwei anerkannte Kulturmanager liquidiert. Wer braucht den?

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  1. neue IWF-Kredite (kein Partner)
    24. März 2017 20:00

    OT: In der Ukraine (in Balakleja) sind gestern 150.000 Tonnen Munition in die Luft geflogen. Sicherlich werden die ukrainischen Neonazis in den kommenden Wochen neue IWF-Kredite bekommen.

  2. cmh (kein Partner)
    24. März 2017 17:31

    Bogdan Rostschutz - das muss man verstehen, dass man diesen Mann braucht. Nur so ist der (rote) Rost, der alles zusammenhält auch wirklich geschützt.

    • Undine
      24. März 2017 18:09

      @cmh

      ************! ;-)

    • Enigma47 (kein Partner)
      24. März 2017 20:09

      Der Typ ist ein Vorzeigekommunist. Gelernt ist gelernt.

    • antilinker (kein Partner)
      26. März 2017 18:40

      auch seine schwester dodo ist mir noch in unguter erinnerung.
      sie begann bei Ö3 als brüderchen bogdan dort chef war ... und ist sicher noch im roten orf-clan
      Freundschaft und Familie werden halt groß geschrieben bei den linkslinken wenns um lukrative anstellungen geht ...
      vielleicht kann sich noch jemand erinnern an die medialen aufschreie "da wird schwarz-blau umgefärbt" wenn keine linke nachbesetzung erfolgte ... jetzt ist alles rot eingefärbt und niemand macht sich mehr die mühe die vielen roten abcash-clans aufzudecken daher wird kultur auch weiterhin bergab gehen, schade um wien wird eh muselmanisch

  3. AppolloniO (kein Partner)
    24. März 2017 11:11

    Die gute Nachricht:
    Es wird bald auch für Otto Normalverbraucher wieder Opernkarten an der Kassa geben. Ganz ohne "ich kenn wen der wen kennt...".

    Die schlechte Nachricht:
    Die Aufführungen werden keinen mehr interessieren.

    PS: Beim Burgtheater hat Drozda ja keinen guten Eindruck gemacht. Dann hat er mit Husslein und Mayer zwei anerkannte Kulturmanager liquidiert. Wer braucht den?

  4. Nietzsche (kein Partner)
    24. März 2017 08:45

    So wie es aussieht wird unter diesem Operndirektor der Eisenmenger-Eiserne wohl weiter artig verhüllt bleiben. Und ob noch Wagner aufgeführt wird, sei dahingestellt.

  5. McErdal (kein Partner)
    24. März 2017 07:16

    Erdogans Macht - Die Türken und der Ernstfall !

    Erdogan hol' Deine Türken ham'

    Martin Sellner auf y o u t u b e

  6. kamamur (kein Partner)
    24. März 2017 07:13

    Egal in welche Richtung ich politisch denke,
    - Max Liebermanns" -Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte/ Betrachten des Fackelzugs zu Adolf Hitlers/ ist auf jeden Fall angebracht
    - sowie Körners Hoffnungsschimmer- Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten....-!
    Aber leider spielt das Leben anders denn-
    Wer den Bonzen in den Arsch kriecht, trifft eine Menge Bekannte-!
    Zuviele davon sichern den Staatsvernichtern ihre wohlbestallten Positionen.

  7. franz-josef
    22. März 2017 21:43

    OT - neue Definition von "rechtsextrem"??

    https://alexandrabader.wordpress.com/2017/03/22/gruene-warnen-vor-der-bundesverfassung/#more-17275

    - Auszüge aus dem bader-artikel:

    Wer behauptet, dass das Recht vom Volk ausgeht, ist aus Sicht der Grünen Oberösterreich und einiger „NGOs“ rechtsextrem....

    ... Dies zeigt, wie weit Teile von Politik und Gesellschaft für fremde Zwecke instrumentalisiert sind, denn damit wird Artikel 1 der Bundesverfassung negiert und diffamiert. Soll der Verfassungsschutz in Zukunft Menschen beobachten und verfolgen, die sich zur Verfassung bekennen, was zugleich jeden Amtseid in Frage stellt?
    Es geht aber um weit mehr, denn die eben präsentierte u.a. für Schulen bestimmte Broschüre im Rahmen von „Land der Menschen“ passt in die Agenda der Staatenzerstörung.

    Der Verfassungsschutz muss daher, wenn er noch ernstgenommen werden will, die Grünen, Caritas OÖ, Diakoniewerk OÖ, Grüne Bildungswerkstatt, Hilfswerk OÖ, Katholische Aktion OÖ, Kinderfreunde OÖ, migrare – Zentrum für MigrantInnen OÖ, ÖGB OÖ, Pädagogische Hochschule des Bundes in OÖ, Rotes Kreuz OÖ, SOS-Menschenrechte und Volkshilfe OÖ ins Visier nehmen und selbstverständlich auch Verbindungen zur Bundesebene und auf europäischem und internationalem Level ermitteln. Wenn er nachverfolgt, wie die österreichische Szene mit Globalisten wie George Soros vernetzt ist, wird er rasch fündig werden, zumal dies bereits gut dokumentiert ist.

    .........das sogenannte „Resettlement Program“, das man im Westen durchziehen will und das u.a. mithilfe zahlloser von George Soros unterstützter NGOs, Projekte, Initiativen, Gesetzesinitiativen, Tagungen, Medien, Experten, Politiker, Institute, Netzwerke und Dachverbände gepusht wird. Damit sollen staatliche Strukturen geschwächt und bis zum Kollaps belastet werden, um Nationalstaaten zum Scheitern zu bringen, damit ein „corporate world government“ errichtet werden kann.

    Im Westen wird dies immer mehr Menschen bewusst, wie man an einer Demonstration in Mazedonien sieht, wo Aktivisten über Soros und Co. aufklären.......
    usw

    • Undine
      22. März 2017 22:35

      @franz-josef

      Danke für Ihren Kommentar!*********+!

    • franz-josef
      22. März 2017 23:28

      Undine: danke! Es war mir ein Anliegen, durch ein paar kopierte Stellen Neugier zu wecken - weil ich meine, daß dieser Artikel bei Bader gelesen werden sollte.

  8. machmuss verschiebnix
    22. März 2017 21:34

    » Die Vorwürfe sind der Zeitung zufolge über die Whistleblower-Hotline der Korruptions-Staatsanwaltschaft gekommen und von dort an die Wiener Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden. Diese hat sodann Ermittlungen aufgenommen. (apa) «


    Ja sag mir einer, warum ist diese Whistleblower-Hotline nicht schon
    lange ROT besetzt !
    [ätz]

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5188181/Flughafen-Wien_Whistleblower-initiiert-Ermittlungen

  9. kritikos
    22. März 2017 21:33

    Es gab vor etlichen Jahren eine linke Politikerin, die eine Wallfahrt nach Maria Zell gelobt hat, ich glaube im Konnex mit Österreich und EU, und diese auch eingehalten hat. Ich gelobe auch eine solche, allerdings altersbedingt in ein näheres Marien-Heiligtum, wenn bei der nächsten Wahl die vereinigte Linke nicht mehr in der Regierung ist.
    N.b.: Der Herr Roscic ist mir, einem deutschstämmigen Ex-Kroaten, als Serbe sowieso suspekt bis noch mehr. Aber wir haben einen Hyperlinken, Drozda mit Namen (von wo ist dieser?), und einige andere fragliche Links-Minister und nicht zu vergessen den wirtschaftsbewanderten Flachstudium-Absolventen Kern.

  10. Haider
    22. März 2017 20:55

    Nach dem "Marsch durch die Institutionen" erleben wir nun den "Fraß durch die Institutionen". Die Seilschaften halten.

  11. Brigitte Imb
    22. März 2017 17:01

    OT - Breaking news, Terror in London

    http://orf.at/stories/2384430/

    • Cotopaxi
      22. März 2017 19:39

      Solche Männer sehe ich täglich in den Straßen Wiens

      https://pi-news.net/wp/uploads/2017/03/londonattacker.jpg

    • franz-josef
      22. März 2017 19:52

      20 Verletzte, darunter Kinder, vier Tote - na, business as usual inzwischen in good old Europe, und bitte: hat nix mit nix zu tun (ärgerlich für unsere Medien bloß, daß die Briten das nicht so sehen!!)

      Mir reicht´s eigentlich schon.

    • franz-josef
      22. März 2017 20:16

      und übrigens, wieder einmal: Das Jihad Magazin hat für genau diese Attacken genaue Instruktionen gedruckt und verbreitet. Also: keine Überraschung, keineswegs!!! Die Anleitung zum bequemen Niederfahren und Töten gleich mehrerer Ungläubiger steht punktgenau in der Rumyah Handanweisung.

    • Cotopaxi
      22. März 2017 20:31

      Dieses Tötungsschema kennen wir doch schon von Grazer Blutrausch-Moslem. Die Geschworenen gingen den Gutachtern bei der Beurteilung des Geisteszustandes nicht auf den Leim.

    • franz-josef
      22. März 2017 22:01

      Wie ich gerade sehe, wird jetzt "durchgegriffen": Sobotka überreicht jedem bedürftigen Heimkehrwilligen aus Afghanistan, oder Irak, einen Tausender. Da werden viele kurz mal Urlaub daheim machen, oder werden fingerprints abgenommen u n d gespeichert? Ja?

      Aaaber. Sobotka hat mit Italien aktuell vereinbart, daß wir dorthin gerettete Mittelmeerquerer abnehmen. Über eine Obergrenze hab ich nichts gelesen.

      Was für ein Unterschied zu Orbáns jüngster Rede.

    • Brigitte Imb
      22. März 2017 22:06

      Wirklich nur noch zum K.....

      Mir ist selbst die Lust vergangen in die nächste Kleinstadt zu fahren, überall fremde Gesichter, die mir nicht gefALLEN WOLLEN.

    • franz-josef
      22. März 2017 23:44

      Korrektur: Sobotka will den Tausender nur den ersten Tausend bedürftigen Rückkehrern überreichen.
      Abgesehen von der Kontrolle der Empfänger - warum sollte der 1001te bis .....zigzigste dann ohne Geldgeschenk auch rückkehren?
      Und nachdem uns jetzt die Tausend Afghanen etc auf Nimmerwiedersehen verlassen, wieviele Neuansiedler afrikanischer Herkunft nehmen wir dafür ganz offiziell und legal, mit oder ohne Papiere , aus Italien auf?

  12. Undine
    22. März 2017 16:28

    Ich weiß es nicht, ob der "ROTE STERN" immer noch auf dem Dach der "Volksoper" leuchtet; möglicherweise ist er schon weg.

    Aber ein "Roter Stern", selbst wenn er nicht sichtbar auf den Dächern von Oper, Burgtheater etc. prangt---die Regie jeder Wiener Bühne nimmt ihn immer---unsichtbar, aber deutlich erkennbar!--- als LEITSTERN!

    • otti
      22. März 2017 18:36

      ...und d a s ist das Geheimnis erfolgreicher Personalführung: m a n braucht niemanden eine Order zu geben - jeder weiß, w a s zu beruflichen Aufstieg führt !

  13. Vayav Indrasca
    22. März 2017 12:34

    "Die Wiener Oper mit ihrer hohen Qualität" – wirklich? Die Fachwelt sieht das anders. Die Staatsoper ist eher zu einer Landmark des Wiener Touristen-Disneylands geworden.

    • otti
      22. März 2017 13:27

      inclusive verdreckter Jeans - Leiberl - und Tennisschuh - und Mundgeruch ausgestatteter ................... (mach nur mehr Punkterl, sonst bin ich ein "Hetzer")

  14. A.K.
    22. März 2017 12:23

    Der „Kulturminister Drizda“ spielt bei vielen „68-er Nachfolgethemen“ eine Rolle. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat erst kürzlich lautWiener Zeitung (1. März 2017) entschieden:
    „Andrea Ecker, bisher Chefin der Kunst-und Kultursektion im Bundeskanzleramt, wird Kabinettsdirektorin in der Hofburg....Im Licht der Öffentlichkeit stand sie zuletzt im Vorjahr, als sie interimistisch des Belvedere-Kuratoriums übernahm....“.
    Ein Bild der Dame mit Drozda - betreffend diese zitierte interimistische Leitung - findet sich unter
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/kulturpolitik/834217_Drozda-krempelt-Belvedere-um.html
    Bekanntlich wurde beim Belvedere durch „Kulturminister Drozda“ die bisherige Chefin Husslein-Arco in einer Weise ersetzt, die Assoziationen von Aktionen der Politkommisare realsozialistischer Staaten aufkommen läßt. Somit wurde dort der linke Einfluß sichergestellt.
    Auch für die Nominierung der künftigen Staatopern-Führung mit Bogdan Rošcic ist ebenfalls der hauptverantwortliche Minister Drozda.
    In früheren Zeiten hätte man von Unterwanderung gesprochen - .

    • Riese35
      22. März 2017 14:55

      >> "... in einer Weise ersetzt, die Assoziationen von Aktionen der Politkommisare realsozialistischer Staaten aufkommen läßt."

      Was soll das heißen? Das läßt nicht (erst jetzt) Assoziationen aufkommen, das ist 1:1 schon seit vielen Jahren bittere Realität. Österreich IST ein realsozialistischer Staat und unsere Machthaber SIND Politkommissare! Man braucht sich nur die "Historiker" und "Kulturschaffenden" anschauen, deren oberstes Ziel ein politisches ist. Und dazu kommen die gewalttätigen, politisch korrekten Unterstützer, die heute "Aktivisten" genannt werden.

      ...

    • Riese35
      22. März 2017 15:05

      Wer einst realsozialistische Staaten gekannt hat, sieht das seit Jahren. Aber unsere tiefschwarze Hietzinger und Döblinger Wählerschaft mit Grünlauf zusammen mit den Raiffeisen-Genossen am Lande sind stolz darauf, mit Scheuklappen durch das Leben gegangen zu sein, realsozialistische Staaten ignoriert, gemieden und einen großen Bogen um diese gemacht zu haben. Drasenhofen war Jahrzehnte das Ende der Welt und ist es für viele (leider) heute noch.

      Wer sich mit anderen bzw. fremden Kulturen und Sprachen befaßt, entwickelt einen Sinn für Fehlentwicklungen und wird dagegen immun. Wer mit Scheuklappen durchs Leben läuft, ist anfällig. Die größten Warnungen vor der Völkerwanderung kommen ...

    • Riese35
      22. März 2017 15:09

      ... auch hier und jetzt von Personen, die die orientalische, arabische Kultur kennen und diese Sprachen beherrschen. Es ist nie ein Fehler, eine fremde Sprache zu lernen, andere Kulturen kennenzulernen und ihnen mit Respekt zu begegnen. Das öffnet die Augen und schärft die Fähigkeit zur Unterscheidung.

      Scheuklappen, die den Blick einzig auf Anglistik und Amerikanistik richten, bewirken leider genau das Gegenteil.

  15. Schani
    22. März 2017 12:20

    Drozda kommt aus der SJÖ - das sagt Alles!

  16. Undine
    22. März 2017 12:07

    Die mit Abstand allergrößte Heldentat eines Opern-Direktors war zweifellos die ENTNAZIFIZIERUNG des FASCHISTISCHEN "EISERNEN VORHANGS" von Eisenmenger durch den ehemaligen Tennislehrer Joan Hollender! Erst ab da kann ein wirklich anständiger Mensch ohne Bauchweh in die Wiener Oper gehen!

    • otti
      22. März 2017 13:28

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Riese35
      22. März 2017 15:16

      ****************************!

      Wer weiß, vielleicht ist das ganze Opernhaus faschistisch, nicht nur der Vorhang?

    • Undine
      22. März 2017 15:52

      @Riese35

      Oh Gott, natürlich ist das ganze Opernhaus faschistisch verseucht, zumindest akustisch! Wurden dort doch die faschistischen WAGNER-Opern aufgeführt! Und FURTWÄNGLER und KARAJAN haben dort dirigiert!

      Man stolpert ja in Wien alle Augenblicke auf Faschistisches! Glücklicherweise ist unser Land reich an wackeren Männern---siehe DARABOS!
      Ihm, dem großen Helden, habe ich seinerzeit, auf meine bescheidene Weise ein verdientes Denkmal gesetzt:

    • Undine
      22. März 2017 15:53

      "Darabos, der Bock, der zum Gärtner gemacht wurde, hat aber dennoch als vielfach unterschätzter Verteidigungsminister eine wirklich epochale Tat für die Sicherheit der gesamten Republik Österreich vollbracht: Er hat unter Aufbietung aller Kräfte auf dem Feld der Ehre, dem Heldenplatz, in einem wahrlich heldenhaften Einzel-Kampf gegen den gefürchteten TOTEN SOLDATEN den Sieg errungen und ihn anschließend entwaffnet. Die brandgefährliche Waffe, eine äußerst explosive KAPSEL, die der "Tote Soldat" bei (in) sich trug, wurde von unserem unbewaffneten (!) Verteidigungsminister eigenhändig entschärft; somit hat der lichtvolle Recke Darabos für alle österreichischen Bürger endlich den ersehnten Frie

    • Undine
      22. März 2017 15:55

      ... endlich den ersehnten Frieden erwirkt. An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen!" ;-)

      Weitere lobende Worte für Darabos fand

      @Xymmachos 05. März 2013 20:10

      Diese Würdigung unseres nunmehrigen Ex-Verteidigungsministers, die sich von den billigen Anschüttungen, denen der wackere Burgenländer hier im Blog immer wieder ausgesetzt war (und ist), durch die Objektivität der Betrachtung wohltuend unterscheidet, wird seinem aufopferungsvollen Wirken fürs Vaterland in überzeugender Weise gerecht. Und das durch eine nicht wehrpflichtige Dame! Respekt, Respekt, und die Prämiierung ist redlich verdient.

    • Undine
      22. März 2017 16:01

      Und noch weitere ehrende Worte für den Retter Österreichs, den heldenhaften Herrn Ex-Verteidigungsminister Darabos aus meiner bescheidenen Feder:

      Undine 05. März 2013 21:44

      Ja, ja, lieber @Xymmachos, Ehre, wem Ehre gebührt! Es war mir ein langgehegtes Anliegen, dem scheidenden Verteidigungsminister für sein todesmutiges Eingreifen in höchster Not zu unser aller Rettung meine innige Dankbarkeit zu Füßen zu legen. Es ist mir bis heute ein Rätsel, wie es möglich war, daß dieser (nur sogenannte!) "Tote Soldat" über Jahrzehnte hinweg ungehindert ---vor aller Augen!---sein Unwesen treiben konnte. Der Bock, äh, Darabos lebe hoch, hoch, hoch! Und danke für Ihre anerkennenden Worte!

    • kritikos
      22. März 2017 22:16

      Wir haben ja noch ein "Greenhorn" unter den Operndirektoren gehabt. Der ist ja, warum wohl, so hoch gelobt worden. Na, hat er vielleicht gelernt?

  17. socrates
    22. März 2017 11:36

    Das Einzige was VON Einem zusammengebracht hat bevor er im Faulbett Brüssel verschwunden ist war die Entfernung des Doppeladlers in der Oper und die Vermietung des eisernen Vorhanges. Wo es möglich ist hinterlassen die Roten Falken ihren Dreck.
    Die ROTE DEVISE "man kann nicht beweisen daß eine Frau/Mann, der aus dem Bauch heraus entscheidet, nicht auch das Richtige? macht" habe ich bei vielen Gelegenheiten gehört.
    Damit ist jeder und jede qualifiziert und zahlen müsste wir.
    Es ist notwendig das Gesindel vom Futtertrog zu entfernen.

    • otti
      22. März 2017 13:29

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      nachhaltig, nachhaltig, nachhaltig !

  18. Corto Maltese
    22. März 2017 11:33

    Wenn das Ressentiment um sich schlägt, tut es das mit Schaum vor dem Mund. Dann entfahren der wütenden Flatulenz des Kulturbürgers Sätze wie : „Oder will sie sogar die heute noch blühende, fast täglich zu hohen Preisen ausverkaufte Oper aus ideologischen Motiven ganz bewusst demolieren, weil die Wiener Oper ja mit ihrer hohen Qualität die Verkörperung des verhassten bürgerlichen Kulturbegriffes ist“? Als hätte sich der bürgerliche, vom Ressentiment getriebene Wiener Kulturbegriff jemals in etwas anderem verkörpert als in dem miefigen Spießer mit kolorierter Fliege, der nach der einen Arie, die er verlässlich kennt, als erster aufspringen muss, um stehend Beifall zu bekunden. Es leuchteten die Sterne und es duftete die Erde, aber der Spießer feiert sich selber und sein miefiges Kulturverständnis, in dem er die an der Schreibmaschine geübten Bürotatzen hohl aufeinander schlägt. Aus den letzten verbliebenden, blühenden Kulturtempeln von Weltruf sind natürlich alle fernzuhalten, denen man vor den Namen gerne das „gebürtiger“ voranstellt um klar zu machen, dass es sich um keinen autochthonen Kulturtempler handelt wie die bürgerlichen Empörten.

    Abgeschrieben hätte er, der zukünftige „gebürtige“ Serben-Operndirektor. Dass der bürgerliche Empörte die Dissertation, wegen des Themas vorher bereits als bedeutungslose abgetan hat, spielt jetzt, wo dem „gebürtigen Serben“ der Gedankenraub nachgewiesen wurde, gar keine Rolle mehr. Ob ein akademischer Grad in der Ausschreibung zum Operndirektor überhaupt ein Kriterium war, ist bedeutungslos.

    Der Gedankenraub macht unredlich.

    Dabei ist der Gedankenraub weit verbreitet. Ein Beispiel nur:
    Michael Klonovsky in seiner unnachahmlichen Stilsicherheit zum Thema Schauspieler:
    "Dadurch, dass sie die großen Texte vortragen, wirken Schauspieler meist intelligenter, als sie es sind; das ist sozusagen ihr Berufsrisiko. Ich bin immer entzückt, wenn ich einen Mimen etwas Geistreiches sagen höre, das ihm selber eingefallen ist, aber wirklich warten sollte man darauf nicht."

    Nicht unnachahmlich genug, dass sich der Kulturbürger nicht am Gedankenraub probieren würde. Und was macht der daraus (AU 01. März 2017):

    „Und drittens, weil Schauspieler nur sehr selten über besondere politische (oder sonstige) Intelligenz verfügen; der Irrglaube, dass sie eine solche hätten, entsteht nur deshalb bisweilen, weil Schauspieler in Filmen und auf der Bühne kluge Texte sprechen dürfen“.

    Deshalb bisweilen sind auch Journalisten vor Gedanken Aasgeierei nicht gefeit.
    Meine ich damit, dass ein Plagiat in einer Dissertation unwesentlich sei. Nein! Das soll unbedingt mit einer Aberkennung der Dissertation geahndet werden. Aber der deutsche Staatsschutz muss wegen des infamen Gedankenraubes noch nicht in die österreichische Oper ausschwärmen. Vielleicht war dies aber auch satirisch gemeint. Bei den gebürtigen autochthonen Kulturtemplern weiß man das nicht genau. Deshalb bisweilen!

    • Pennpatrik
      22. März 2017 13:26

      Tja, die gebürtigen, autochtonen Kulturtempler haben auch Großartiges geleistet. Von besonderen Leistungen irdendwelcher Gesellschaften des realen Sozialismus ist Wenig bis Nichts bekannt. Das Wenige auch nur, weil es außerhalb einer freien Entscheidung der Menschen mit abgepressten Steuermitteln in Umlauf gebracht wurde.

      Ich bin gern ein autochtoner Kulturtempler, mich freut auch der Gedanke, dass die Sterne auch in einigen Jahrhunderten "blitzen" werden, wenn der Hirnschleim und die Körperflüssigkeiten "fortschrittlicher Kulturtreibender" nicht einmal mehr in der Erinnerung vorhanden sein werden.

    • Corto Maltese
      22. März 2017 16:44

      @Pennpatrik Bleiben Sie ruhig ein autochthoner Kulturtempler! Jeder muss das sein, was er sein kann. Va, pensiero tönt der Chor des Sklavenabschaumes gegen den Wahn des autochthonen selbstgefälligen Nebukadnezar und war Aufstand des antiösterreichischen gesinnten Risorgimento. Viele Revolutionen, Gesellschaftskritisches, Skandale, Anzüglichkeiten, Doppeldeutigkeiten, Ambiguitäten spielen sich auf der Opernbühne ab. Auch Kapitalismuskritik und tief rote Ideen finden sich in der Oper, wunderbar im Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny.

    • Corto Maltese
      22. März 2017 16:45

      @Pennpatrik Wer für die Oper Weltrang einfordert, muss den Widerspruch sehen, zwischen dem Anspruch kulturelle Weltbühne sein zu wollen und gleichzeitig im Faulbett des Regionaltheaters für autochthone Kulturspießer verbleiben zu müssen. Wer zweiteres zwanghaft braucht muss nach Mörbisch fahren. „Hast Du dort oben vergessen auf mich“, gibt schon was her für den Putinafinen autochthonen Kulturtempler.

    • Pennpatrik
      22. März 2017 18:22

      Tja, Puccini hat Lehar geschätzt. Wird wohl ein kleiner Geist gewesen sein.
      Im Unterschied zu einem Weltbürger wie Sie einer sind?

    • Corto Maltese
      22. März 2017 20:24

      @Pennpatrick Ich mag den Zarewitsch aber nicht die Mörbischer Kulturschickeria. Ich lass mich auch gerne als Weltbürger bezeichnen, zumal ich zu meiner Herkunft als Arbeiterkind stehe und genügend Selbstironie habe. Ich habe allerdings etwas gegen jene, die die Oper zum letzten Kulturtempel mit Weltruf erklären, die man gegen die kulturlosen Sozis verteidigen muss.

    • Rau
      22. März 2017 20:32

      Was Sie alles in einen Applaus hineininterpretieren? Aus einem für die Oper anständig gekleideten Besucher, mach Sie einen miefigen Spiesser der seine "schreibmaschinengeschulten Bürotatzen.... usw" und "Putinafin" darf natürlich auch nicht fehlen. Kann es sein, dass Sie der Schaum vorm Mund des "um sich schlagenden Ressantiments" ein kleines bisschen auch Sie selber charakterisiert?

      Unglaublich

    • Rau
      22. März 2017 20:35

      edit Button wäre hilfreich...

  19. HDW
    22. März 2017 10:31

    Nur keine Illusionen, die Strategie der kulturellen Hegemonie statt alle Macht den Sowjets, geht auf einen Herrn Grünberg im leninistisch geprägten Austromarxismus 1920er in Wien zurück, (dann Frankfurt, Gramsci, Merleau-Ponty, Berkely, Mao etc. Stalin hat nur die konsequente Liquidierung des Unterbaus dazu genischt.) wurde gerade von 53 % der Östertrottel beglaubigt!
    Das unverdiente Luxusleben als Prinzlinge im Überbau freut die Parteikader ungemein und von wirklicher Kunst verstehen die wiener Bobos sowieso nichts, auch wenn sie sich noch so viele Abos kaufen und hingerissen Proleten Serien im Staats TV beglotzen.

    • Pennpatrik
      22. März 2017 13:29

      Das ist eines der Grundprobleme des Sozialismus:
      Hat ein Sozialist eine gutbezahlte Position erreicht, lässt er seine Kinder besser ausbilden, denen der Sozialismus widerum zu proletarisch ist und die dann "bürgerlich" werden.

      War in der Sowjetunion schön zu beobachten. Die Urproleten aus der Lenin- und Stalinzeit sind weggestorben, woraufhin sich eine Nomenklatur bildete, die mit den Proleten nichts mehr zu tun haben wollten.

      Daher müssen die Sozialisten immer wieder neue Proleten importieren, um unter Ihresgleichen zu sein.

    • riri
      22. März 2017 17:11

      Seit 2015 müssen die Sozialisten schon Analphabeten importieren!

  20. El Capitan
    22. März 2017 09:56

    Wer zwischen den Zeilen lesen bzw. hören kann, der wittert die Kampfrichtung der ÖVP, sofern sich diese für Kurz als Chef entscheiden sollte.

    Kurz ist wesentlich härter und konsequenter als er momentan erscheint. Zurzeit ist er loyal, aber wenn er einmal das Sagen haben wird, dann werden Brandsätze gelegt werden, die den ORF und die SPÖ zur Verzweiflung treiben werden, wie etwa die öffentliche Lüge des Ex-Bundeskanzlers, er habe im Gymnasium Henriettagasse maturiert. Man kann nicht alle Jahresberichte eines Gymnasiums verschwinden lassen. Es existieren noch welche. Zurzeit lagern sie im Munitionsbunker.

    Auch die Untaten der Wiener SPÖ im Bereich Kindergärten, im Skandal um Kindesmissbrauch, überhaupt im gesamten roten Dunstkreis, werden bloßgestellt werden. Zurzeit herrscht ja Stille, weil Mitterlehner, Maurer & Co lupenreine Großkoalitionäre sind.
    Was die Kommunisten (Drogba & Co) an den Schalthebel betrifft, so werden diese als erste versenkt werden.

    Österreich würde unter Kurz anders sein.
    Versprochen.

    • Pennpatrik
      22. März 2017 13:34

      Das glaube ich in 1.000 Jahren nicht.
      Weil auch unser Bürgermeister in Maria Enzersdorf brav gendert ....
      ... und ganz stolz darauf ist, dass Maria Enzersdorf die meisten "Flüchtlinge" im Bezirk aufgenommen hat.
      Natürlich ÖVP, bei einem SPÖ-Anteil von 15% in der Gemeinde. Also ohne Not.

      Die haben das schon so intus ...

      PS: Man siehts in den Niederlanden:
      "Währenddessen schlägt die Partei des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte nach dem für sie positiven Ausgang der Parlamentswahl plötzlich wieder versöhnlichere Töne gegenüber der Türkei an. „Wir würden die Spannungen gerne abbauen“, sagte Verteidigungsministerin Jeanine Hennis-Plasschaert am Mittwochabend in Den Haag."

    • Riese35
      22. März 2017 15:26

      @El Capitan: Das ist eine schöne Theorie. Im Moment nicht mehr. Schon in der Hl. Schrift steht ein sicheres Kriterium, wie man wahre von falschen Propheten unterscheiden könne: an den Früchten werde man sie erkennen.

      Von einer Kampfrichtung der ÖVP sehe ich weit und breit keine Spur. Nur Kurz selbst scheint im Moment eine klare Linie zu kommunizieren: z.B. wenn er Bedingungen und auch sehr harte für eine Übernahme der ÖVP stellt. Das ist gut und richtig. Nur bleiben zwei Fragen unbeantwortet:
      1) Werden die Bedingungen hart genug sein, um etwas bewegen zu können?
      2) Wird die ÖVP auf solche Bedingungen eingehen?

    • Riese35
      22. März 2017 15:32

      Ad Zif. 1 müßte fast die gesamte, jetzige ÖVP zum Teufel gejagt werden, insbesondere der ganze Raiffeisen-Sektor. 99% der jetzigen ÖVP-Nomenklatura müßte von Kurz auf die Straße gesetzt und die Partei neu aufgebaut werden.

      Ad Zif. 2 kann ich mir nicht vorstellen, daß die "bewegten" ÖVP-Funktionäre (Frauenbewegung, Raiffeisen-Bewegung, Konzilsbewegung, Friedensbewegung, Europabewegung etc.) so etwas zustimmen werden.

      Kurz schafft es ja jetzt schon nicht, sich von solchen Bewegungen und Aktivisten (z.B. ZARA) zu trennen. Wenn er es schafft, dann nur ohne ÖVP, mit komplettem Neuanfang und einer harten Personalpolitik. Da bin ich mir sicher. Ausgeschlossen ist es nicht.

    • haro
      22. März 2017 18:55

      @Pennpatrik
      Auch andere ÖVP-Gem. in NÖ tun sich hervor mit der "Flüchtlings"betreuung und stimmen in das Lied der Grünen ein. Da schwurbelt man von integrierten Flüchtlingen auch wenn sie kein Deutsch sprechen, Frauen von Kopf bis Fuß verhüllt sind (und beklagt die von FPÖ Gemeinderäten bekannt gemachten kriminellen Taten von Asylwerbern), lässt teure Radwege im Stadtkern errichten, sorgt für neue gefährliche Verordnungen wie Radfahren entgegen der Fahrtrichtung in engen Einbahnstraßen für ein paar wenige grüne Radfahrer .
      Was ist aus der früher so heimatverbundenen, christl. ÖVP und der für die Arbeiter des Landes eintrtetenden SPÖ geworden. Ausländerlobbies? Kurz ist in der ÖVP Ausnahme

  21. dssm
    22. März 2017 09:31

    Offensichtlich übernehmen die ganz Linken die SPÖ. Und nun muss jede leitende Funktion mit einem der ihren besetzt werden, damit dieser neue Leiter dann viele ‚offene‘ Stellen mit ebensolchen ganz linken Typen besetzt und diese in Lohn und Brot bringt; in der freien Wirtschaft sind solche Leute ja nicht so gerne gesehen.
    Hat man viele solche Leute eingesetzt, so steigt die Macht innerhalb der Partei, da ja nun bei jedem Parteitag die eigene Gruppe zahlenmäßig gestärkt ist.
    Und um Wirtschaftlichkeit können sich diese ganz linken Typen keine Sorgen machen, für die kommt der Strom aus der Steckdose, das Geld von der Bank und das Essen aus dem Supermarktregal.

    • Normalsterblicher
      24. März 2017 22:39

      Die im letzten Absatz angesprochenen Einstellungen kann man aber durchaus auch bei der Beamten- und Bauernpartei Österreichs vorfinden!

      Da wissen einige nicht einmal, in welcher Größenordnung sich das Durchschnittseinkommen der Erwerbstätigen bewegt.

  22. Josef Maierhofer
    22. März 2017 09:20

    Der linke Marsch durch die Instanzen macht natürlich auch vor unserer Staatsoper, für die die Österreicher nach dem Krieg ihre Goldzähne gespendet haben, nicht halt.

    Zerstörung von allem und jeden, was nicht marxistisch ist, lautet die Devise. Am Heldenplatz steht inzwischen das linke 'Haus der Geschichte' und verunziert diesen, exemplarisch für vieles, was hier passiert in Ideolgie und Dummheit (Idiotie).

    Für diese Sorte zählt nur, Conchita Wurst, Life Ball, Donauinselfest, AntiFa, Gegendemonstartionsrecht, Devastierungsrecht statt Verantwortung, überproportionale Verabschiedung von verstorbenen 'Säulenheiligen', ein Festl nach dem anderen, egal wo, etc.

    Dieser Mob wählt sich selbst und zusammen mit den Stimmen der 'Neubürger' (eingebürgerte und teilweise gewalttätige Migranten) und den medial Verblödeten, natürlich Rot, Grün, NEOS und einige davon auch Schwarz (die dortige Linksfraktion), die machen da bei allem fest mit, als ehemalige Wertepartei.

    Derzeit heißt das 'Koalition', tatsächlich aber ist es wie vor dem 2. Weltkrieg, den wir wieder verlieren werden, auch wenn er dann 3. geheißen haben wird, wenn dann der Kalif einziehen wird hier zu Wien.

    https://www.facebook.com/PrepareToTakeAmericaBack/videos/1094353737286321/ #sthash.KVi0FsGH.dpuf

    Sind wir mehrheitlich wirklich so blöd und so blind ???? Oder nur diese Parteien und diese Regierung ?

  23. Paul
    22. März 2017 09:13

    Die Kunst der Sozialisten liegt ja darin, alles an das eigene Niveau anzupassen! Nämlich unterstes Mittelmaß!

  24. Bob
    22. März 2017 08:40

    Kunst ist für einen Internationasozi etwas dubioses. Könnte ja etwas kritisches beinhalten. Früher hat man das Wort "Entartet" dazu verwendet, heute hat man es einfacher, man steckt die Schauspieler in eine SS Uniform, und somit kommt etwas Bewegung,aber leider keine Farbe (ist doch die Bühnendeko ganz in schwarz gehalten), in eine fades Shakespearedrama.

    • otti
      22. März 2017 13:34

      und w i r schauen uns das auch noch an.
      weil wir meinen, auch tolerant sein zu m ü s s e n !
      egal was uns es kostet !

      wie i m m e r Bob: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  25. leshandl
    22. März 2017 08:18

    Höchste Zeit, dass Drozdas Verwicklung in den Burgtheater-Skandal genauer unter die Lupe genommen wird!! Denn der Mann ist im Begriff, dem Kulturbetrieb noch weitere Schäden zuzufügen.

  26. Leopold Franz
    22. März 2017 07:57

    Drozda, Roscic, Schulz, Burgtheater, Staatsoper, Geldverteilung...
    Man kriegt da eine Ahnung vom roten Hochkulturfilz.
    https://kurier.at/kultur/drozdas-berater-folgt-roci-in-die-staatsoper/249.482.975

  27. Wyatt
    22. März 2017 06:59

    Eben, weil der noch gegenwärtige Operndirektor Dominique Meyer seine Sache künstlerisch wie kaufmännisch exzellent macht, bedauerlicher Weise aber nicht genug links zu sein scheint, wird er abgeschafft.

    Es schlägt die alte Regelung, wie aus dem seinerzeitigen Jugoslawien, z.B. bei der Frage durch: "Ist er ein guter Installateur ? Weiß ich nicht, aber er ist ein guter Kommunist."





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